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Auto/Technik

14.06.2017

ÖAMTC-Tipps: Richtiges Verhalten bei Baustellen

Aktuell haben Bauarbeiten auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wieder Hochsaison. Aktuell haben Bauarbeiten auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wieder Hochsaison.

Aktuell haben Bauarbeiten auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wieder Hochsaison. "Für Verkehrsteilnehmer bedeuten Baustellen ein höheres Unfallrisiko. Gerade zu Reisezeiten ist die Gefahr besonders groß", warnt ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé. So gab es in den vergangenen zehn Jahren in Baustellenbereichen insgesamt 662 Unfälle, bei denen 1.001 Menschen verletzt und 15 Personen getötet wurden (Quelle: Statistik Austria; Bearbeitung:

ÖAMTC Unfallforschung). Die mit Abstand häufigste Unfallart sind Auffahrunfälle, die rund zwei Drittel aller Unfälle ausmachen.

Aufgrund strengerer Richtlinien und Sicherheitsüberprüfungen hat sich die Baustellensicherheit für Verkehrsteilnehmer und für dort arbeitende Personen wesentlich erhöht. "Baustellen werden von den Lenkern eher als Einschränkung des Fahrkomforts, weniger als Sicherheitsproblem empfunden", schildert der ÖAMTC-Experte. Dieser Schein trügt jedoch: Speziell bei Autobahnbaustellen müssen Verkehrsteilnehmer mit besonderen Verkehrsbedingungen rechnen – unklare Beschilderungen oder schmale bzw. verengte Fahrbahnen erfordern höchste Konzentration. "Und auch die beste Baustellenabsicherung hilft nichts, wenn man die entsprechenden Verkehrsregeln nicht einhält", stellt Nosé klar. "Verbote, Gebote und Hinweiszeichen müssen daher unbedingt beachtet werden. Denn der Zeitverlust durch korrektes Verhalten steht in keinem Verhältnis zu einem durch einen Unfall verpatzten Urlaub."

Verhaltenstipps des ÖAMTC-Experten

* "Baustellen bringen Verkehrsteilnehmer in Ausnahmesituationen", erklärt der ÖAMTC-Verkehrstechniker. "Zusätzliche Beschilderungen, viele Leitbaken, ungewohnte Spurführungen und zum Teil unklare Bodenmarkierungen verunsichern die Lenker. Fahrbahnverengungen verstärken dieses Gefühl noch zusätzlich." Der rechte Fahrstreifen ist zumeist breiter als der Linke. Wenn man unsicher ist, empfiehlt es sich, rechts zu bleiben und nicht zu überholen. Zudem muss auf die Breitenbeschränkungen für den linken Fahrstreifen geachtet werden.

* Im Baustellenbereich ist auf die jeweils gültigen Bodenmarkierungen zu achten – oftmals ist diese in orange ausgeführt. Zum Teil verlaufen in Längsrichtung sowohl weiße als auch orange Baustellenmarkierungen. Ein Hinweisschild am Beginn der Baustelle macht zumeist darauf aufmerksam.

* Kommt man zu einer Baustelle, darf man auf keinen Fall panikartig auf den rechten Fahrstreifen schneiden. Nosé: "Man sollte ruhig auf seinem Fahrstreifen weiterfahren, dann in den Spiegel schauen, blinken und sich ordnungsgemäß und ohne Hektik nach dem Reißverschluss-Prinzip einordnen."

* "Eine große Gefahr vor einer Baustelle ist nicht angepasste oder gar überhöhte Geschwindigkeit, weil dadurch oft zu wenig Platz zum richtigen Einordnen gegeben ist", ergänzt der ÖAMTC-Verkehrstechniker. Die meisten Baustellenunfälle ereignen sich im Vorlaufbereich aufgrund von Auffahren auf den Vordermann. "Ein Sicherheitsplus verschafft man sich, indem man den Abstand vergrößert", rät Nosé. Ebenfalls wichtig: Auf den eigenen Fahrstreifen konzentrieren und sich nicht vom Baustellengeschehen oder dem Gegenverkehr ablenken lassen.

* Im Falle einer Panne sollte sofort die Warnblinkanlage eingeschaltet und versucht werden, einen Pannenplatz anzusteuern bzw. zumindest, wenn möglich, das Fahrzeug im abgesperrten Baustellenbereich abzustellen. Wenn kein Pannenplatz vorhanden ist, sollte das Fahrzeug so weit rechts wie möglich abgestellt und sofort (nur mit Warnweste) verlassen werden. "Der sicherste Platz für Fahrzeuginsassen ist eine dem Verkehr abgewandte Stelle", so der ÖAMTC-Verkehrstechniker.

Zudem kann die unplanmäßige Fahrzeitverlängerung zu Verärgerung und Stress bei Verkehrsteilnehmern führen. "Unmittelbar nach Ende des Baustellenbereichs wird die Ungeduld und Unruhe dann leider viel zu oft sichtbar", mahnt Nosé zu Besonnenheit auch nach der Baustelle. Der im wahrsten Sinn des Wortes aufgestaute Ärger entlädt sich nicht selten in dichtem Auffahren, höherem Tempo oder hektischen Fahrstreifenwechseln, um die verlorene Fahrzeit wieder rasch aufzuholen.

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14.06.2017

Roaming-Tipps für die sorgenfreie Handynutzung

Roaming-Tipps für die sorgenfreie Handynutzung Roaming-Tipps für die sorgenfreie Handynutzung

Mit den Roaming-Aufschlägen in der EU ist es grundsätzlich vorbei. Ab dann kostet das Telefonieren, SMS-Verschicken und Surfen mit dem Handy innerhalb der EU gleich viel wie zu Hause in Österreich. Es gibt aber Ausnahmen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) fasst die wichtigsten Punkte zum neuen Grundsatz „Roam like at Home“ zusammen:

Als (internationales) Roaming gelten nur Telefonate, SMS und Datenübertragungen im Ausland, eingewählt in einem Mobilfunknetz des Reiselandes. Telefonieren von Österreich ins Ausland ist kein Roaming, vom Ausland (siehe Punkt 2.) nach Österreich aber schon.

Die neue Roaming-Regelung gilt für die EU und für Liechtenstein, Island und Norwegen. Die Neuregelung gilt daher nicht in der Schweiz oder in der Türkei. Auch auf Kreuzfahrtschiffen, Fähren und in Flugzeugen gelten die Regelungen der Roaming-Verordnung nicht, es können hier daher enorme Kosten entstehen.

Es gilt prinzipiell der Grundsatz „Roam like at Home“: Das bedeutet, dass die im Tarifpaket inkludierten Freieinheiten im EU-Ausland wie zuhause genutzt werden können. Bei Tarifen ohne inkludierte Einheiten fallen für verbrauchte Minuten, SMS und MB die gleichen Kosten wie im Inland an (maximal darf der Preis in ein anderes österreichisches Netz, falls dies unterschiedlich verrechnet wird, verrechnet werden).

Bei manchen Tarifen kann es jedoch für Datenroaming Volumenbegrenzungen („Fair Use Limits“) geben, die nach einer Formel für jeden Tarif individuell berechnet werden. Darüber, ob es für den Tarif ein Limit gibt und wenn ja, wie hoch das Datenvolumen ist, das der Konsument im EU-Ausland aufschlagsfrei nutzen kann, muss der Anbieter den Konsumenten informieren. Wenn das Volumen ausgeschöpft ist, muss der Betreiber eine Information per SMS schicken.

Zudem gilt wie bisher, dass Betreiber eine Kostengrenze für Datenroaming bei höchstens 60 Euro anbieten müssen. Sind 80 bzw. 100 Prozent dieser Kostengrenze verbraucht, muss der Anbieter den Konsumenten per SMS benachrichtigen. In dieser Nachricht steht, was getan werden muss, um Datenroaming weiter nutzen zu können. Ansonsten werden Datendienste bis zum Ende der Rechnungsperiode gesperrt.

Die “Fair Use Policy“ soll es den Betreibern ermöglichen, Missbrauch zu verhindern: Der Anbieter kann zur Verhinderung einer missbräuchlichen Nutzung von Roamingdiensten einen Nachweis über den gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich bzw. eine stabile Bindung nach Österreich verlangen. Dieser kann z. B. durch Meldezettel, Nachweis einer Vollzeitbeschäftigung oder Studiumsbestätigung erfolgen. Wer sich überwiegend (mehr als zwei Monate im Beobachtungszeitraum von vier Monaten) im EU-Ausland aufhält und die SIM-Karte überwiegend im EU-Ausland nutzt, wird vom Betreiber darauf hingewiesen und hat dann die Möglichkeit innerhalb von 14 Tagen sein Nutzerverhalten zu ändern, sonst können zusätzliche Kosten anfallen. Dem gleichgestellt sind eine lange SIM-Inaktivität mit vorwiegender oder ausschließlicher Nutzung im EU-Ausland bzw. Verträge für mehrere SIM-Karten und deren aufeinanderfolgende Nutzung durch denselben Kunden.

Telekomunternehmen können auch Tarife ohne Auslandsnutzung anbieten. Diese SIM-Karten funktionieren im Ausland gar nicht. Erkundigen Sie sich daher vor Vertragsabschluss darüber, ob Ihr Vertrag Roaming inkludiert.

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11.06.2017

Aggressives Fahrverhalten immer öfter auf Österreichs Straßen

Aggressives Fahrverhalten wird von den Verkehrsteilnehmern auf Österreichs Straßen immer stärker wahrgenommen. Zudem zeigt eine aktuelle Studie des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), dass aggressives Fahren im Straßenverkehr mit vermehrter Unfallbeteiligung im Zusammenhang steht. Aggressives Fahrverhalten wird von den Verkehrsteilnehmern auf Österreichs Straßen immer stärker wahrgenommen. Zudem zeigt eine aktuelle Studie des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), dass aggressives Fahren im Straßenverkehr mit vermehrter Unfallbeteiligung im Zusammenhang steht.

Drängeln, schneiden und rasen – emotionsgeleitete Konflikte kommen im Straßenverkehr regelmäßig vor. Kein Wunder, treffen doch hier die Interessen unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer aufeinander. Doch leider sind aggressive Verhaltensweisen im Straßenverkehr nicht ungefährlich, weshalb sich das KFV im Rahmen von verschiedenen Erhebungen näher mit der Thematik befasst hat. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Aggressives Verhalten wird von den Verkehrsteilnehmern stärker wahrgenommen, als noch vor ein paar Jahren. „Aggressives Fahrverhalten äußert sich meist in Form von dichtem Auffahren, dichtem Einscheren oder fehlendem Anhalten für Fußgänger an Zebrastreifen. Derartige negative Verhaltensweisen sind aber nicht nur unhöflich, sondern vor allem sehr gefährlich“, betont Dipl.-Ing. Klaus Robatsch, Bereichsleiter Forschung & Wissensmanagement im KFV. Die Ergebnisse der neuesten KFV-Studie zeigen außerdem, dass aggressives Fahren im Straßenverkehr mit größerer Unaufmerksamkeit, häufigeren Fahrfehlern und vermehrter Unfallbeteiligung einhergeht – unabhängig von der jährlichen Kilometerleistung.

Ans Ziel gedrängelt

Dichtes Auffahren und Drängeln – damit wird aggressives Fahrverhalten im Straßenverkehr am häufigsten assoziiert. Es ist zugleich aber auch jene Verhaltensweise, bei der im Rahmen der KFV-Studie die größten Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung festgestellt werden mussten. Darüber hinaus löst dichtes Auffahren bzw. Drängeln bei Österreichs Bevölkerung den größten Ärger aus. „Fahrzeuglenker stehen häufig unter Zeitdruck und möchten ihr Ziel möglichst rasch erreichen. Ist dies nicht möglich, so entsteht Stress. Dies führt zur Erregung der Gefühle, wodurch es zu aggressiven Interaktionen mit anderen Verkehrsteilnehmern kommt“, erklärt Robatsch. „Dichtes Auffahren aber auch andere aggressive Verhaltensweisen gefährden allerdings die Verkehrssicherheit. Aggression im Straßenverkehr muss daher in Zukunft mit gezielten Gegenmaßnahmen noch effizienter verhindert werden.“

Männliche Städter haben höhere Aggressionswerte

Analysiert wurde im Rahmen der Studie auch, ob bestimmte Bevölkerungsgruppen im Straßenverkehr aggressiver reagieren, als andere. Das Ergebnis zeigte, dass Männer und Personen aus größeren Wohnorten höhere Aggressionswerte aufweisen.

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12.01.2017

Anteil der E-Pkw bei Neuwagen in Österreich drei Mal so hoch wie in Deutschland

Obwohl in Deutschland im Vorjahr eine Kaufprämie für E-Pkw eingeführt wurde, war in Österreich der Anteil der E-Pkw bei den Neuzulassungen im Jahr 2016 dreimal so hoch Obwohl in Deutschland im Vorjahr eine Kaufprämie für E-Pkw eingeführt wurde, war in Österreich der Anteil der E-Pkw bei den Neuzulassungen im Jahr 2016 dreimal so hoch

Obwohl in Deutschland im Vorjahr eine Kaufprämie für E-Pkw eingeführt wurde, war in Österreich der Anteil der E-Pkw bei den Neuzulassungen im Jahr 2016 dreimal so hoch, macht der VCÖ aufmerksam. Die Zahl der neuzugelassenen E-Pkw hat sich im Vorjahr in Österreich mehr als verdoppelt. Während auf private Haushalte mehr Benziner als Diesel-Pkw zugelassen wurden, wurden insgesamt im Vorjahr mehr Diesel-Pkw gekauft. Fast 64 Prozent der Neuwagen wurde auf "juristische Personen" (Firmen, Betriebe, Organisationen) zugelassen, die zu mehr als 60 Prozent mit Diesel fahren. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, damit die Fahrzeuge beim Fahren auf der Straße sowohl bei den Schadstoffen als auch bei den CO2-Emissionen und dem Spritverbrauch jene Werte einhalten, die von den Herstellern angegeben werden.

Positiv sieht der VCÖ die deutliche Zunahme bei den E-Pkw. Mit 3.826 E-Pkw wurden im Vorjahr mehr als doppelt so viele batterieelektrische Pkw neu zugelassen als im Jahr 2015. "Mit 1,2 Prozent ist der Anteil der E-Pkw in Österreich mehr als dreimal so hoch wie in Deutschland mit 0,35 Prozent, wo die Kaufprämie für E-Autos ein Flop war", stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Der VCÖ weist darauf hin, dass das Klimaabkommen von Paris bedeutet, dass spätestens im Jahr 2050 der Verkehr ohne Erdöl und damit ohne Benzin und Diesel funktionieren muss. Es bleiben noch 33 Jahre, um die Energiewende im Mobilitätsbereich zur Gänze umzusetzen.

Im Jahr 2016 kamen die Benzin- und Diesel-Pkw gemeinsam auf einen Marktanteil von 97,3 Prozent (nach 98,1 Prozent im Jahr 2015). Auch im Vorjahr wurden in Österreich mehr Diesel-Pkw (188.820) als Benziner (131.756) neu zugelassen, macht der VCÖ aufmerksam. Während bei den auf "juristische Personen", also Firmen, Betriebe, Organisationen, neu zugelassene Pkw fast zwei Drittel mit Diesel fahren, haben bei den von privaten Haushalten gekauften Neuwagen die Benziner die Nase leicht vorne. Jedoch wurden im Vorjahr nur 36,3 Prozent der Neuwagen von privaten Haushalten gekauft.

"Leider sind die neuen Diesel-Pkw beim Fahren auf der Straße bei weitem nicht so schadstoffarm wie die Herstellerangaben vermuten lassen", weist VCÖ-Experte Gansterer auf eine vergangene Woche veröffentlichte Studie des europäische Forschungsinsituts ICCT hin, das den Abgasskandal bei VW mit aufgedeckt hat. Demnach stoßen neue Diesel-Pkw der modernsten Abgasklasse EURO 6 beim Fahren auf der Straße im Schnitt doppelt so viele Stickoxide aus wie moderne Lkw. Der NOx-Grenzwert für neue Diesel-Pkw beträgt 80 Milligramm pro Kilometer, tatsächlich verschmutzen sie beim Fahren auf der Straße die Luft mit im Schnitt sechs Mal so hohen Stickoxidmengen.

Auch der reale Spritverbrauch der Neuwagen ist leider bei weitem nicht so gesunken, wie die Herstellerangaben vermuten lassen. Laut Herstellerangaben ist der Spritverbrauch der Neuwagenflotte bei Diesel von 6,2 Liter pro 100 Km im Jahr 2007 auf 4,7 Liter pro 100 km im Jahr 2016 zurückgegangen. Zur gleichen Zeit ist aber die Abweichung des tatsächlichen Spritverbrauchs der EU-Neuwagenflotte von 16 Prozent im Jahr 2007 auf mehr als 40 Prozent stark gestiegen. " Autokäufer, die den realen Spritverbrauch des alten Autos mit dem angegebenen Verbrauch des Neuwagens vergleichen und sich eine starke Verringerung der Spritkosten erwarten, erleben nach den ersten Fahrten eine böse Überraschung. Im Schnitt kostet der Mehrverbrauch mehrere hundert Euro im Jahr an zusätzlichen Spritkosten und zusätzlich wird die Umwelt mit mehr klimaschädlichem CO2 belastet", macht VCÖ-Experte Gansterer auf die Folgen aufmerksam. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, damit die Fahrzeuge beim Fahren auf der Straße sowohl bei den Schadstoffen als auch bei den CO2-Emissionen und dem Spritverbrauch jene Werte einhalten, die von den Herstellern angegeben werden.

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28.04.2017

Medienbehörde legt aktuelle Schwerpunkte der Rundfunkdigitalisierung fest

KommAustria veröffentlicht Digitalisierungskonzept 2017 KommAustria veröffentlicht Digitalisierungskonzept 2017

Die deutlich verbesserte Nutzung von Rundfunkfrequenzen und die damit einhergehende Umwidmung bisheriger Fernsehkanäle zugunsten von Mobilfunk-Anwendungen, wird die Medienbehörde KommAustria auch zukünftig maßgeblich beschäftigen. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt der Behörde bleibt digitales Radio im Standard DAB+. Das geht aus dem "Digitalisierungskonzept 2017" hervor, das heute von Behörde veröffentlicht wurde und am 1. Mai in Kraft tritt: https://www.rtr.at/de/m/Digikonzept2017

Das EU-weit abgestimmte Ziel, bis Juni 2020 den TV-Frequenzbereich oberhalb von Kanal 48 (700-MHz-Band) als so genannte Digitale Dividende II vor allem für mobile Breitband-Internetverbindungen freizuräumen, ist unter anderem bei der neuen Ausschreibung auslaufender Zulassungen für regionale Angebote des terrestrischen Antennenfernsehens zu berücksichtigen. Dabei müssen den so genannten Multiplex-C-Zulassungen zum Teil und auf Basis internationaler Koordinierungen neue Frequenzbereiche zugeordnet werden. Die Digitalisierung im TV-Bereich hat zu einer deutlich ökonomischeren Nutzung der Rundfunkfrequenzen geführt. So sind seit Einführung der digital terrestrischen Übertragungstechnologie DVB-T2 in Österreich rund 40 Fernsehprogramme zum Empfang mit einer Zimmer- oder Dachantenne verfügbar, teils in HD-Qualität. Über diesen Erfolg für die Medienvielfalt hinaus, konnten schon in den vergangenen Jahren ehemalige TV-Frequenzen für den Mobilfunk umgewidmet werden.

Laut eines weiteren Schwerpunktes des "Digitalisierungskonzeptes 2017", vertieft die KommAustria ihre Frequenzplanungen für den Auf- und Ausbau des digitalen Hörfunks auf Basis von DAB+ und bereitet das Feld für weitere diesbezügliche Ausschreibungen vor.

Ihrem gesetzlichen Auftrag folgend, erstellt die KommAustria das Digitalisierungskonzept in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Medien der RTR-GmbH und in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft "Digitale Plattform Austria", einer Branchenvertretung, der mehr als 300 Mitglieder aus dem österreichischen Medienmarkt angehören. Das Digitalisierungskonzept stellt eine Vorschau auf Schwerpunkte der Weiterentwicklung des digitalen, audiovisuellen Medienmarktes und diesbezügliche Kernziele der Behörde für einen Zeitraum von zumindest zwei Jahren dar. Bisher war ein solches Konzept jeweils nach Ablauf von zwei Jahren vorzulegen. Nach einer Gesetzesnovelle, ist das Digitalisierungskonzept nun künftig bedarfsgerecht anzupassen. Das derzeit noch aktuelle "Digitalisierungskonzept 2015" verliert mit dem 30. April 2017 seine Gültigkeit.

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28.12.2016

Neuerungen im österreichischen Straßenverkehr ab 2017

Neuerungen im österreichischen Straßenverkehr ab 2017 Neuerungen im österreichischen Straßenverkehr ab 2017

Alkolocks, Radarfotos für andere Delikte, Änderungen für Führerschein-Neulinge

Mit dem Jahreswechsel wird gerne ins nächste Jahr geblickt. Doch nur wenige Neuerungen für Autofahrer treten definitiv mit dem Jahreswechsel in Kraft. Einige Novellen sind aber schon jetzt bekannt oder absehbar, sodass der ÖAMTC einen Überblick über zu erwartende Änderungen des Jahres 2017 bieten kann. Gleichzeitig ist der Jahreswechsel ein guter Anlass, sich die eine oder andere Neuerung des vergangenen Jahres in Erinnerung zu rufen (Detailinfos unter www.oeamtc.at/recht).

Hier die absehbaren Neuerungen für 2017:

Radarfotos als Beweis für bestimmte Delikte

Ab dem bisher noch unbekannten Tag nach der Kundmachung der 28. StVO-Novelle dürfen Fotos aus bildgebenden Überwachungsverfahren auch für die Bestrafung folgender Delikte verwendet werden: Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung, unerlaubte Personenbeförderung, Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, mangelnde Kindersicherung, Nichttragen eines Schutzhelmes, Beförderung einer unzulässigen Anzahl von Personen auf einem Motorrad oder Motorfahrrad.

Verhinderung der Weiterfahrt nach IG-L-Geschwindigkeitsüberschreitungen

Bei Überschreitungen einer nach dem IG-L verordneten Höchstgeschwindigkeit soll es zukünftig Zwangsmaßnahmen zur Verhinderung der Weiterfahrt geben, z. B. Abnahme der Fahrzeugschlüssel oder Anbringung von Radklammern. Ob dafür eine bestimmte Mindestüberschreitung Voraussetzung sein wird, ist noch in Diskussion.

Alkohol-Wegfahrsperre "Alkolocks"

Ein alternatives Bewährungssystem für alkoholauffällige Lenker soll mit 1. September 2017 in einen fünfjährigen Probebetrieb gehen. Wer sich freiwillig ein Alko-Testgerät in sein Fahrzeug einbauen lässt und an Mentoring-Gesprächen teilnimmt, kann sich die Hälfte der Führerschein-Entziehungszeit ersparen.

Änderungen für Führerschein-Neulinge

Ab 1. Juli 2017 dauert die Probezeit für jeden Fahranfänger künftig drei Jahre ab Erteilung der Lenkberechtigung. Das gilt nun auch einheitlich für L17-Fahranfänger. Die Probezeit verlängert sich nun auch um ein Jahr, wenn ein Lenker in der Probezeit wegen der Benützung eines Mobiltelefons beanstandet wird. In dem Fall ist auch eine (kostenpflichtige) Nachschulung zu absolvieren.

Mopedausbildung

Ab 1. März 2017 darf die Mopedausbildung frühestens zwei Monate vor dem 15. Geburtstag begonnen werden (bisher 6 Monate). Der Mopedführerschein ist wie bisher frühestens zum 15. Geburtstag auszustellen. Voraussichtlich ab Jahresmitte soll die Mopedprüfung modernisiert werden – ein Computer-Test wird den Multiple Choice-Test auf dem Papier ersetzen.

Ankaufsförderung für E-Autos

Ab März 2017 können österreichweit Prämien beim Kauf von Elektrofahrzeugen sowie Unterstützungen für den Aufbau von E-Ladestationen beantragt werden. Details unter http://www.oeamtc.at/portal/4-000-euro-ankaufpraemie+2500+1661483

Verlängerung der "Spritpreisverordnungen"

Die beiden Spritpreisverordnungen werden bis zum 31.Dezember 2019 verlängert: Damit sind Preiserhöhungen bei den Kraftstoffen an Tankstellen nur einmal täglich, um 12 Uhr, erlaubt. Preissenkungen sind zu jedem Zeitpunkt möglich. Die Tankstellenbetreiber müssen ihre Preise weiterhin an den offiziellen Spritpreisrechner melden. Konsumenten können sich in der ÖAMTC-App über die günstigsten Tankstellen in ihrer Nähe informieren.

Neuer Testzyklus für Kfz-Typengenehmigungen

Ab 1. September 2017 muss die Typisierung von neuen Pkw nach dem neuen Testzyklus WLTP erfolgen. Demnach wird der gemessene Spritverbrauch nach einem neuen realitätsnäheren Verfahren gemessen (VO (EU) 2016/427). Die Besteuerung soll weiterhin auf den Werten des bisherigen Normverbrauchszyklus NEFZ aufbauen.

Hinzurechnungsbetrag ("Sachbezug") bei Privatnutzung eines Dienstwagens

Ab 1. Jänner 2017 wird der CO2-Grenzwert für neu angeschaffte Dienstwagen, die privat genutzt werden, auf 127g/km gesenkt. Bis zu dieser Grenze sind wie bisher monatlich 1,5 Prozent der Anschaffungskosten (max. 720 Euro) als Sachbezug anzusetzen. Wird der Grenzwert überschritten, sind monatlich 2 Prozent (max. 960 Euro) anzusetzen. Für bestehende Dienstwagen sowie Dienstwagen, die vor 2017 erstmals zum Verkehr zugelassen wurden, gilt weiterhin der Grenzwert von 130g/km.

Sondervorschrift für E-Fahrzeuge

Ab 1. März 2017 können elektrisch betriebene Gütertransporter bis 4.250 kg (wegen schwerer Batterien) mit dem B-Führerschein gelenkt werden (vorerst auf fünf Jahre befristet). Voraussetzung ist die fünfstündige Zusatzausbildung mit Eintrag des Code 120 im Führerschein.

Neue Zusatztafel

Eine Zusatztafel mit dem Symbol eines Steckers besagt, dass an dieser Stelle das Halten und Parken nur für E-Fahrzeuge zum Stromtanken erlaubt ist.

Preiserhöhungen Vignette, Sondermauten, Parkgebühren

Durch die Anpassung an den harmonisierten Verbraucherpreisindex wurden die Preise für die Autobahn-Vignette um 0,8 Prozent erhöht. Inflationsbedingt werden einige Tarife für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht auf den Sondermautstrecken erhöht. In Wien und Klagenfurt steigen die Parkgebühren.

Digitale Vignette bringt auch Vorteile für Wechselkennzeichen

Voraussichtlich bereits ab Dezember 2017 wird die digitale Vignette – wahlweise zur Klebevignette – eingeführt. Aufgrund der automatischen Kennzeichenerfassung entfällt der Kauf einer zweiten Vignette bei Wechselkennzeichen.

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11.12.2016

ÖAMTC: Steuersenkung auf Benzin würde weniger kosten, als Steuererhöhung auf Diesel

ÖAMTC: Steuersenkung auf Benzin würde weniger kosten, als Steuererhöhung auf Diesel ÖAMTC: Steuersenkung auf Benzin würde weniger kosten, als Steuererhöhung auf Diesel

Aktuell zahlt man in Österreich pro Liter Benzin 48,2 Cent und pro Liter Diesel 39,7 Cent an Mineralölsteuer (MÖSt). Obwohl differenzierte Mineralölsteuersätze in Europa durchaus üblich sind, gibt es in letzter Zeit immer wieder Stimmen für eine Vereinheitlichung der Spritsteuer. Konkret wird gefordert, die MÖSt auf Diesel um die Differenz der Besteuerung der beiden Sprit-Arten, also um 8,5 Cent anzuheben. Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung, fordert nun das Gegenteil: "Wenn das primäre Ziel ein einheitliches Steuerniveau ist, muss die Besteuerung von Benzin gesenkt werden. Das würde Steuerzahler entlasten und den Finanzminister im Unterschied zur Erhöhung der MÖSt auf Diesel deutlich weniger Geld kosten."

Der Grund für diesen ungewöhnlichen Steuer-Effekt liegt im Tanktourismus. Weil Österreich im Vergleich zu den Nachbarländern Benzin und Diesel geringer besteuert, füllen vor allem ausländische Lkw bei der Durchfahrt durch Österreich ihren Tank gerne in der Alpenrepublik. Die Folge: Von vier Milliarden Euro, die der Finanzminister als Mineralölsteuer einnimmt, kommt beinahe eine Milliarde von Tanktouristen. "Wir wissen, dass bereits bei einer Mineralölsteuererhöhung von sechs Cent schlagartig sämtlicher Tanktourismus wegbricht. Bei einer Erhöhung der MÖSt auf Diesel von achteinhalb Cent, würde der Finanzminister unterm Strich über 400 Millionen Euro an Einnahmen verlieren", rechnet Wiesinger vor. "Senkt man hingegen die MÖSt auf Benzin um achteinhalb Cent verliert der Finanzminister rechnerisch 190 Millionen. Da jedoch dann vermehrt Benzin-Tanktouristen kommen würden, wird der Finanzminister in der Realität nur wenig an Einnahmen verlieren."

Umwelt-Nachteile des Tanktourismus nur am Papier

Dass eine Erhöhung der MÖSt immer wieder von Umwelt-Lobbyisten gefordert wird, liegt an der Zählweise von CO2-Emissionen. Der Ausstoß von Treibhausgasen im Verkehr wird aus den in einem Land verkauften Sprit-Mengen errechnet. "Diese Zählweise hat jedoch nichts mit der Realität zu tun", kritisiert Wiesinger. Schwerverkehr, der während der Durchfahrt wegen der günstigeren Dieselpreise in Österreich tankt, stößt nur einen geringen Bruchteil des "verrechneten" CO2 tatsächlich auch in Österreich aus. Wiesinger: "Verhindert man Tanktourismus durch Dieselpreiserhöhungen, so wird zwar am Papier weniger CO2 erzeugt, die Luftqualität in Österreich ändert sich jedoch gar nicht. Die Transit-Lkw rollen weiter durch unser Land, zahlen dann aber lediglich Maut und kaum einen Beitrag für ihren CO2 Ausstoß mehr."

MÖSt-Erhöhung von mindestens 15 Cent auf Diesel und 6,5 Cent auf Benzin zu befürchten

Außerdem sieht der Club die Gefahr, dass der Finanzminister versuchen wird, sich für den Einnahmerückgang durch weitere MÖSt- Erhöhungen an inländischen Tankkunden schadlos zu halten. Wiesinger: "Wenn der Finanzminister darauf pocht, gleich viel wie vorher aus der Mineralölsteuer zu erlösen, bedeutet eine Steuer-Vereinheitlichung in der Realität eine Erhöhung der MÖSt auf Diesel von mindestens 15 Cent und bei Benzin eine Erhöhung von mindestens 6,5 Cent. Das ist für die Konsumenten im Hochsteuerland Österreich absolut inakzeptabel."

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11.06.2017

Klimaanlage: 600.000 Beifahrer, die niemand will

In einer nicht gewarteten Klimaanlage sammeln sich hunderttausende Pilze, Bakterien und Hefen an, wie der ARBÖ im Rahmen eines Tests nun beweist. In einer nicht gewarteten Klimaanlage sammeln sich hunderttausende Pilze, Bakterien und Hefen an, wie der ARBÖ im Rahmen eines Tests nun beweist.

Wenn die Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke steigen, ist die Klimaanlage im Auto das wohl beliebteste und meist genutzte Komfortfeature. Die Luft wird abgekühlt und entfeuchtet, was das Wohlbefinden im Fahrzeug steigen lässt. Doch gerade weil das Kühlsystem so oft genutzt wird, sollte es auch regelmäßig gewartet werden. Eine Untersuchung des ARBÖ zeigt, welche unliebsamen „Weggenossen“ sich zu Hunderttausenden in der Klimaanlage ansammeln können.

Überprüft wurde der Filter einer Klimaanlage, die fünf Jahre lang nicht serviciert wurde. Dafür wurde der Filter vom Institut IBO Innenraumanalytik aus Wien einer mikrobiologischen Untersuchung unterzogen. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig das regelmäßige Service ist: Im gesamten Filter haben sich 600.000 lebende Bakterien, 350.000 lebende Pilze und zigtausende lebende Hefen im Laufe der Jahre angesammelt. Besonders überraschend ist, dass vor allem Mikrolebewesen vorhanden waren, die bei rund 37 Grad, also auch Körpertemperatur, gedeihen. „Die Ergebnisse zeigen, dass der Filter effizient Mikroorganismen aus der Innenraumluft fernhält“, fasst DI Bernhard Damberger, Geschäftsführer von IBO, die Ergebnisse zusammen.

Damit diese unangenehmen Beifahrer die Klimaanlage aber nicht als „Taxi“ verwenden, sollten spätestens alle zwei Jahre der Filter und die Kühlflüssigkeit gewechselt werden, und das gesamte Leitungssystem desinfiziert werden. So haben Bakterien, Hefen und Pilze keine Chance, sich festzusetzen. „Viele Autofahrer kommen erst zum Klimaservice wenn es komisch riecht oder die Scheiben beschlagen. Durch ein regelmäßiges Service wird zudem auch die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage verbessert. Das Kühlsystem arbeitet effizienter, kühlt schneller und lässt saubere Luft in den Innenraum strömen“, so Erich Groiss, technischer Koordinator des ARBÖ.

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24.05.2017

LEDON präsentiert innovative autarke Außenbeleuchtung

LEDON-Geschäftsführer Reinhard Weiss und Skisprungtrainer Werner Schuster enthüllen gemeinsam die erste Lediva-Leuchte LEDON-Geschäftsführer Reinhard Weiss und Skisprungtrainer Werner Schuster enthüllen gemeinsam die erste Lediva-Leuchte

Solar Lighting“ soll Technologie zum Durchbruch verhelfen

Lustenau, 24. Mai 2017. - Der österreichische LED-Anbieter LEDON hat gestern Lediva präsentiert, das erste Produkt aus der neuen Linie für autarke Außenbeleuchtung, „Solar Lighting“. Die Produktfamilie setzt neue Maßstäbe hinsichtlich Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Design.

„Solar Lighting“, die neue Produktfamilie für autarke Außenbeleuchtung des österreichischen LED-Anbieters LEDON, soll Licht an Orte bringen, die sich bisher nicht zu vertretbaren Kosten damit versorgen ließen oder wo es technisch nicht realisierbar war. Die 4,50 Meter hohe, einarmige Leuchte Lediva, das erste Produkt aus der neuen Linie, wurde gestern in Lustenau feierlich präsentiert. „Die bisherigen Lösungen für diesen Anwendungsbereich waren zu teuer, nicht nachhaltig, zu wenig verlässlich oder optisch nicht ansprechend“, konstatiert LEDON-Geschäftsführer Reinhard Weiss. Die Ursache sieht Weiss darin, dass bisher handelsübliche Komponenten verbaut wurden: „Bei ‚Solar Lighting‘ sind alle wichtigen Komponenten aufeinander abgestimmt, eigens für diesen Zweck konzipiert und jeder Aspekt ist von Anfang bis Ende durchdacht.“

Selbst konfigurierbar, praktisch wartungsfrei und formschön

Das beginnt bei der Planung: Über ein eigens entwickeltes Online-Tool kann die Leuchte vom Kunden selbst optimal konfiguriert werden. Nach Eingabe der erforderlichen Parameter wie Geo-Position, Anordnung der Leuchten, zu beleuchtendes Objekt sowie Dauer und Intensität der Beleuchtung, berechnet die Software die bestmögliche Lösung. Hierbei kann auch Lichtverschmutzung effektiv vermieden werden.

Lediva besteht lediglich aus fünf Bauteilen, die mit nur sieben Schrauben miteinander zu verbinden sind. Das größte Bauteil ist etwa zwei Meter lang und wiegt 45 Kilogramm. Damit kann die LED-Leuchte ohne technische Hilfsmittel transportiert werden.

Alle Komponenten stammen aus der D-A-CH-Region und haben somit kurze Lieferwege hinter sich. Kernkomponenten wie Batterie, Batteriesteuerung, Photovoltaik und die Gesamsteuerung als „Leuchtengehirn“, sind wie eine „genetische Einheit“ konzipiert und optimal aufeinander abgestimmt. Die Energieversorgung erfolgt über eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie, die von monokristallinen Solarzellen gespeist wird. Über den gesamten Zyklus – von der Rohstoffgewinnung bis zur Wiederverwertung – ist das Produkt CO2-neutral gestellt. LEDON geht davon aus, dass „Solar Lighting“ mindestens 10 Jahre kein technisches Eingreifen erfordert. Das ist ein Wartungsintervall, das doppelt so lang wie jenes von herkömmlichen Produkten ist.

Die Form des Aluminiummasts ist ein gleichseitiges Dreieck mit 22,3 Zentimetern Seitenlänge, das sich über die komplette Länge von 4,5 Metern durchzieht. Das verleiht der Leuchte eine edle Anmutung und ist funktional, weil beispielsweise Schnee nicht liegen bleibt. Die Photovoltaik-Module sind an allen drei Seiten flächenbündig und vertikal in den Mast eingebaut. Auch sie bieten so keine Plattform für witterungsbedingte Ablagerungen.

Typische Einsatzgebiete für „Solar Lighting“ sind Rad- oder Gehwege, Wohnstraßen sowie Parkplätze. Hauptabsatzmärkte sind die D-A-CH-Region sowie Gebiete südlich des 47-sten Breitengrades. Bis 2020 rechnet LEDON mit einem jährlichen Absatz der LED-Leuchte im fünfstelligen Bereich.

Ökologisch und ökonomisch

„Mit ‚Solar Lighting‘ wollen wir den scheinbaren Widerspruch zwischen Ökologie und Ökonomie aufheben“, formuliert LEDON-Geschäftsführer Reinhard Weiss den ehrgeizigen Anspruch: „Wir erwarten uns einen ähnlichen Durchbruch für solare Außenbeleuchtung, wie wir ihn im Moment im Bereich der Elektromobilität erleben!“ Vor den Augen der zahlreichen Gäste wurde mit der Enthüllung der ersten Lediva-Leuchte und der Live-Montage einer zweiten der Startschuss für dieses Vorhaben gegeben. Als Pate und Festredner fungierte ein Spezialist für Höhenflüge: Werner Schuster. Der gebürtige Vorarlberger ist seit neun Jahren Trainer der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft.

Factbox

LEDON „Solar Lighing“ Lediva

- Autarke, einarmige LED-Leuchte für den Außenraum

- 4500 mm hoch, dreieckiges Profil (223 mm Seitenlänge)

- Energieversorgung: Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit monokristallinen Solarzellen

- Lichtstrom: maximal 2.640 Lumen

- 10 Jahre wartungsfrei

- Online-Konfigurator: https://kalkulator.ledon-solarlighting.com

- Weitere Informationen: www.ledon-solarlighting.com

Factbox

LEDON

Die LEDON Lamp GmbH wurde 2009 vom Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel gegründet. Das Start-up entwickelte zunächst LED-Lampen für Endverbraucher, die sogenannte „Retrofit“-Range, zum Austausch für traditionelle Leuchtmittel. In diesem Bereich zählt es zu den bedeutendsten österreichischen Anbietern. Seit 2012 ist das Unternehmen in Privatbesitz. 2016 wurden professionelle LED-Lichtlösungen für Gewerbe und Industrie ins Sortiment aufgenommen. 2017 wurde das Sortiment um solare Außenbeleuchtung erweitert.

Das Unternehmen mit derzeit rund 30 Mitarbeitern hat seinen Sitz in Lustenau (Vorarlberg/Österreich). Geschäftsführer ist Reinhard Weiss. Der Vertrieb von LEDON LED-Lichtlösungen erfolgt über ausgewählte Vertriebspartner in zahlreichen Ländern Europas. Gleichzeitig können LED-Lampen über den unternehmenseigenen Onlineshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz bezogen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
14.03.2017

ÖAMTC: Notarielle Vollstreckungsbeschlüsse aus Kroatien ungültig

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Club-Mitglieder einen Brief eines kroatischen Notars erhalten, der hohe Geldbeträge wegen nicht bezahlter Parkgebühren in Kroatien einforderte. In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Club-Mitglieder einen Brief eines kroatischen Notars erhalten, der hohe Geldbeträge wegen nicht bezahlter Parkgebühren in Kroatien einforderte.

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Club-Mitglieder einen Brief eines kroatischen Notars erhalten, der hohe Geldbeträge wegen nicht bezahlter Parkgebühren in Kroatien einforderte. "Dieser 'notarielle Vollstreckungsbefehl der offenen Forderung' kam für viele Kroatien-Urlauber überraschend, da für sie nicht ersichtlich war, dass sie ihr Fahrzeug auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz abgestellt hatten", berichtet ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Aus diesem Grund wurde in einem von einem Vertrauensanwalt des ÖAMTC und des ADAC geführten Verfahren der Europäische Gerichtshof (EuGH) um Klärung der Rechtsfrage – ob ein Notar das überhaupt dürfe – angerufen.

"In seinem heutigen Urteil hat nun der EuGH diese Vollstreckungsbeschlüsse für nichtig erklärt", erläutert Pronebner. Somit wurde auch die Rechtsmeinung des ÖAMTC bestätigt, der bereits tausenden Mitgliedern geholfen hat, gegen diese überhöhten Forderungen vorzugehen.

"Leider können wir trotz dieser erfreulichen Entscheidung nicht davon ausgehen, dass es in Zukunft keine derartigen Schreiben mehr aus Kroatien geben wird", ergänzt die ÖAMTC-Juristin. "Der EuGH hat lediglich festgestellt, dass Notare nicht dazu berechtigt sind, offene Strafen im EU-Ausland einzutreiben." Aus Sicht des ÖAMTC könnten Parkplatzbetreiber in Kroatien einen anderen Weg finden, um nicht bezahlte Parkgebühren einzuheben. "Ein Hoffnungsschimmer bleibt aber, weil davon auszugehen ist, dass Parkforderungen von vor 2012 bereits verjährt sind und somit nicht mehr eingebracht werden können", führt die ÖAMTC-Rechtsexpertin aus.

Der Club wird die weiteren Entwicklungen genau mitverfolgen und steht seinen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite. "Wer ein Schreiben eines Anwalts, eines Inkassobüros oder eines Notars in seiner Post findet, lässt sich am besten sofort rechtlich beraten. ÖAMTC-Mitglieder wenden sich an die ÖAMTC-Rechtsberatung, die kostenlos tätig wird", rät die Clubexpertin. Terminvereinbarung und nähere Infos unter www.oeamtc.at/rechtsberatung. Für die nächste Reise nach Kroatien empfiehlt Pronebner abschließend: "Genau auf die Bestimmungen vor Ort achten, Parktickets mindestens fünf Jahre aufheben und bei Unsicherheit am besten ein Foto vom parkenden Fahrzeug und dem Parkschein machen."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Diego Delso, CC BY-SA 3.0
07.03.2017

ÖAMTC-Sommerreifentest 2017: Nur einer von 31 "nicht empfehlenswert"

ÖAMTC-Sommerreifentest 2017: Nur einer von 31 "nicht empfehlenswert" ÖAMTC-Sommerreifentest 2017: Nur einer von 31 "nicht empfehlenswert"

Im aktuellen Sommerreifentest des ÖAMTC und seiner Partner wurden 31 Modelle in zwei Dimensionen (195/65 R 15 V und 215/65 R 16 H) nach allen relevanten Sicherheits- und Umweltkriterien überprüft. "Nur ein 'nicht empfehlenswert' und zwei 'bedingt empfehlenswert' sind bei 31 getesteten Modellen ein sehr gutes Ergebnis", zieht ÖAMTC-Reifenexperte Friedrich Eppel Bilanz. "Der Rest des Feldes bewegt sich im Bereich zwischen 'sehr empfehlenswert' und 'empfehlenswert'."

Breites Feld an "empfehlenswerten" Produkten in beiden Dimensionen

Bei den Reifen der sehr häufig verkauften Dimension 195/65 R15 V gibt es keine Ausreißer. Lediglich der GT Radial Champiro FE1 fällt aufgrund seiner Nassgriffeigenschaften mit "bedingt empfehlenswert" ab. Der Rest der Auswahl ist sehr ausgewogen, besonders hervorzuheben sind Pirelli Cinturato P1 Verde, Bridgestone Turanza T001, Continental ContiPremiumContact 5, Goodyear EfficientGrip Performance und Esa-Tecar Spirit 5 HP, die jeweils mit "sehr empfehlenswert" beurteilt wurden. Die übrigen zehn Modelle erreichen ein "empfehlenswert".

Bei kleineren SUV sind Reifen der Größe 215/65 R 16 H weit verbreitet. Neben den Standard-Modellen für alle Pkw, gibt es in dieser Dimension auch speziell vom Hersteller so bezeichnete "SUV-Reifen", die nun erstmals vom ÖAMTC getestet wurden. Das Ergebnis zeigt ein noch breiteres Feld an "empfehlenswerten" Produkten als in der kleineren Dimension. Mit "sehr empfehlenswert" stechen zwei Reifen heraus: Goodyear EfficientGrip SUV und Cooper Zeon 4XS Sport. Aufgrund schwacher Nassgriffeigenschaften "bedingt empfehlenswert" ist der Michelin Latitude Tour HP. Der Yokohama Geolandar SUV ist bei Nässe noch schwächer und als einziges Modell im gesamten Sommerreifentest "nicht empfehlenswert".

Weil diesmal nur speziell gekennzeichnete SUV-Reifen getestet werden, sucht man übrigens Hersteller wie Continental und Dunlop vergeblich, die heuer in dieser Dimension zwar Standard- nicht aber SUV-Reifen anbieten.

M+S-Markierung ist kein Garant für Wintertauglichkeit

Sechs der 15 getesteten SUV-Reifen weisen eine "M+S"-Markierung auf. "Das bedeutet, dass die Reifen aus rechtlicher Sicht auch im Winter benutzt werden dürften. Allerdings hat ein Schnelltest dieser Modelle Hinweise ergeben, dass die Schneegriffeigenschaften mäßig bis sehr schwach sind und sie daher keinesfalls im Winter verwendet werden sollten", stellt Eppel klar. "Vom Hersteller werden die Reifen richtigerweise auch dezidiert als Sommerreifen angeboten." Der Hintergrund ist vermutlich, dass die Bezeichnung "M+S" (im Englischen "Mud and Snow") als Hinweis auf Offroad-Eigenschaften zu verstehen ist, die vom ÖAMTC allerdings nicht geprüft wurden. "Es ist also auch bei SUV-Reifen für die Winternutzung auf jeden Fall auf das Schneeflocken-Symbol zu achten", lautet der abschließende Apell des ÖAMTC-Experten.

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23.02.2017

Saugroboter im Test - noch Luft nach oben

Auch die neue Generation der Saugroboter kommt nicht an herkömmliche Staubsauger heran Auch die neue Generation der Saugroboter kommt nicht an herkömmliche Staubsauger heran

Vor zwei Jahren hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) das letzte Mal Saugroboter auf den Prüfstand gestellt. Damals lautetet das Urteil: Ohne klassischen Bodenstaubsauger wird es nichts mit einem gründlichen Hausputz. Jetzt liegen neue Testergebnisse für die selbstfahrenden Staubfresser vor. Für den aktuellen Test gingen sechs Saugroboter mit Preisen von 369 Euro bis 999 Euro an den Start und diesmal wurden sie nicht nur im Labor auf Staub und Fasern losgelassen, sondern hatten auch in einer Wohnung den Praxistest gegen Lurch & Co zu bestehen. Zu den Aufgaben zählten: Kabel und flache Teppichkanten meistern und einen Weg zwischen Stuhl und Tischbeinen hindurch finden; vor allem aber Ecken säubern sowie Teppich- und Holzböden von Staub befreien. Die detaillierten Testergebnisse gibt es ab 23. Februar in der Märzausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Wenig Saugkraft bei Teppichböden

Im Test zeigte sich, dass Hindernisse für diese Gerätegruppe nicht die größte Herausforderung sind. Die wesentlichen Unterschiede lagen, wie schon vor zwei Jahren, in der Saugleistung. Bewertet wurden die Saugroboter dabei nicht nach den strengen Maßstäben für Staubsauger, sondern als eigenständige Produktgruppe. Denn in Sachen Saugkraft können selbst die besten Roboter nicht mit einem „guten“ Bodenstaubsauger konkurrieren. Ihnen fehlt es, bedingt durch ihre kleine Bauart, einfach an Saugkraft. Am deutlichsten zeigt sich dies bei Messungen auf Teppichböden. Die stärksten Saugroboter im aktuellen Test holten nur die Hälfte des Prüfstaubs aus Teppichböden. Zum Vergleich: Ein guter Bodenstaubsauger schafft fast 80 Prozent. Auf Hartboden hingegen sind die Unterschiede wesentlich geringer.

Heinzelmännchen für das Grobe

„Die Unterschiede zum manuellen Saugen sollten Konsumentinnen und Konsumenten bei einer Kaufentscheidung für einen der immer noch hochpreisigen Saugroboter im Kopf behalten“, empfiehlt Projektleiterin Karin Baumgarten. „Wer nur eine Grobreinigung hauptsächlich glatter Böden erwartet, kann mittlerweile die Anschaffung eines guten Saugroboters durchaus erwägen. Eine gründliche Reinigung auf Teppich oder Auslegware bleibt bis auf weiteres aber wohl die Domäne des Bodenstaubsaugers.“

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19.12.2016

Jamendo: Kostenlos 40.000 unabhängige Künstler im Musikstreaming

Mit Jamendo können Musikliebhaber Musik ohne Abonnement entdecken und zusammenstellen. Mit Jamendo können Musikliebhaber Musik ohne Abonnement entdecken und zusammenstellen.

Im Zeitalter des On-Demand-Streamings wird es schwierig, jenseits der großen Akteure in der Musik durchzublicken. Sie bestimmen die News und oftmals hört man immer wieder von den gleichen bekannten Künstlern. Zur gleichen Zeit werden jedoch neue Songs und Künstler an unerwarteten Orten entdeckt. In den letzten 10 Jahren hat sich Jamendo zu einer Referenzplattform für Talente entwickelt, die kurz vor dem großen Durchbruch stehen könnten - diese Künstler starten im Nichts und klingen bereits wie die Weltstars von morgen. 40.000 Künstler aus 150 Ländern vertrauen heute bereits Jamendo und teilen mehr als eine halbe Million Songs, die gestreamt und kostenfrei heruntergeladen werden können.

Die Musik von Jamendo wird auf verschiedene Arten präsentiert: nach Themen organisierte Playlisten, Radios oder Charts nach Genre, von der Redaktion hervorgehobene Tipps neuer Veröffentlichungen oder neuer Talente. Neues zu entdecken ist aufregend und wird auch gefördert, Benutzer können zudem, ausgehend von Songs, Alben oder Künstlern, nach ähnlicher Musik suchen.

Die Musikliebhaber können auf einfache Weise Musik sammeln und diese diskutieren. Sie können ihre eigene Bibliothek mit Favoriten zusammenstellen, ihre eigenen Playlists erstellen sowie jedes Musikstück kommentieren und bewerten.

"Mithilfe eines einfachen Modells, in dem Musik frei geteilt wird und mit anderen interagiert werden kann, schafft es Jamendo, eine stärkere Verbindung zwischen Musikern und ihren Fans zu kreieren, sowie die Entdeckung unabhängiger Musik zu fördern. Es handelt sich um eine Goldmine für jeden Musikliebhaber ", erklärte Emmanuel Donati, Geschäftsführer von Jamendo.

Informationen zu Jamendo

Jamendo ist eine weltweite Gemeinschaft für unabhängige Musik, wo 40.000 Künstler mehr als 500.000 Songs teilen, die kostenfrei gestreamt und heruntergeladen werden können. Jamendo unterstützt unabhängige Künstler, indem ihre Songs für die kommerzielle Nutzung lizenziert werden (Film, TV, Werbung, Hintergrundmusik in Geschäften usw.). Dadurch wird für sie ein fairer Umsatz geschaffen.

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14.06.2017

VW-Abgasskandal: VKI-Beschwerde bei der Oberstaatsanwaltschaft

Die Strafanzeige des Verein für Konsumenteninformation (VKI) gegen Volkswagen liegt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) seit Juli 2016 vor. Die Staatsanwaltschaft leitete aber bisher keine Ermittlungen ein. Die Strafanzeige des Verein für Konsumenteninformation (VKI) gegen Volkswagen liegt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) seit Juli 2016 vor. Die Staatsanwaltschaft leitete aber bisher keine Ermittlungen ein.

Im Herbst 2015, also vor eindreiviertel Jahren, kam der VW-Diesel-Skandal mit der Abgasmanipulation von Millionen von Fahrzeugen an die Öffentlichkeit. Die ersten Anwälte brachten bereits im Herbst 2015 den Sachverhalt zur Anzeige. Die Strafanzeige des VKI gegen die Volkswagen AG liegt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) seit Juli 2016 vor. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat bis dato außerdem rund 4200 VW-Geschädigte als Privatbeteiligte am Strafverfahren angeschlossen, die sich wegen der Betrugssoftware von VW geschädigt sehen.

Die Staatsanwaltschaft blieb in dieser Zeit aber weitgehend untätig und leitete keine Ermittlungen ein. Im November 2016 wurde das Verfahren über Ersuchen der WKStA an die Staatsanwaltschaft Braunschweig abgetreten und in Österreich damit unterbrochen. Das Strafverfahren gegen natürliche Personen wird nun in Deutschland geführt. In Deutschland fehlt es aber an den rechtlichen Bestimmungen um Unternehmen – also den VW-Konzern selbst – strafrechtlich zu verfolgen. Eine derartige Möglichkeit besteht allerdings in Österreich seit dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz (VbVG) 2005.

Das Verfahren gegen VW kann und muss daher nach dem VbVG unabhängig von den deutschen Ermittlungen gegen natürliche Personen in Österreich weitergeführt werden. Dies bestätigte bereits das Straflandesgericht in Wien im Jänner 2017. Dennoch ist die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft seit eineinhalb Jahren in dieser Hinsicht untätig und setzt – trotz Vorliegen eines dringenden Tatverdachts – keine geeigneten Ermittlungsschritte gegen die VW AG und unterlässt es, den dringend indizierten Sachverhalt des gewerbsmäßigen schweren Betruges und der vorsätzlichen Gemeingefährdung einer strafrechtlichen Überprüfung zu unterziehen.

“Die Untätigkeit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen VW ist mit geltendem Recht unvereinbar”, so die Leiterin der Abteilung Sammelaktion beim VKI, Mag. Ulrike Wolf. Der VKI hat deshalb eine Beschwerde in Form eines Rechtsschutzersuchens an die Oberstaatsanwaltschaft gerichtet. „Es ist nicht nachvollziehbar warum die Staatsanwalt trotz dringenden Tatverdachts seit mehr als eineinhalb Jahren keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen VW einleitet und damit 4200 Geschädigte als Privatbeteiligte im Regen stehen lässt“, so Wolf weiter.

Mit dem nunmehrigen Rechtsschutzersuchen des VKI wird die Oberstaatsanwaltschaft unter anderem ersucht, der WKStA die Weisung zu erteilen, gegen die dringend tatverdächtigen Verbände strafrechtliche Ermittlungen einzuleiten.

Zu kritisieren ist aber nicht nur die Untätigkeit der WKStA, sondern auch der Umstand, dass die WKStA den Akt formal gegen unbekannte Täter führt. Dabei wurde das Verfahren ursprünglich vom Leiter der Staatsanwaltschaft Graz gegen die Volkswagen AG, Ferdinand Karl Piech, Martin Winterkorn und Matthias Müller eingeleitet. Die nach Ansicht des VKI gesetzwidrige Verfahrensumstellung auf unbekannte Täter könnte noch zu einem Problem werden. Sollte die WKStA ihre Entscheidung nicht revidieren, könnte die Verjährungsfrist für Schadenersatzansprüche der Privatbeteiligten nur dann gehemmt werden, wenn die Causa namentlich gegen VW geführt wird. Aufgrund des dringend indizierten Tatverdachtes gegen VW ist laut Ansicht des VKI eine Führung des Aktes gegen unbekannte Täter mit geltendem Recht unvereinbar.

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12.01.2017

Luxuriös und edel – die spiegellose Systemkamera FUJIFILM X-Pro2 Graphit

Mit der neuen FUJIFILM X-Pro2 Graphit erweitert FUJIFILM seine erfolgreiche Flaggschiff-Serie spiegelloser Systemkameras um eine Modellvariante mit einem besonders edlen Design. Mit der neuen FUJIFILM X-Pro2 Graphit erweitert FUJIFILM seine erfolgreiche Flaggschiff-Serie spiegelloser Systemkameras um eine Modellvariante mit einem besonders edlen Design.

Mit der neuen FUJIFILM X-Pro2 Graphit erweitert FUJIFILM seine erfolgreiche Flaggschiff-Serie spiegelloser Systemkameras um eine Modellvariante mit einem besonders edlen Design. Eine exklusive Mehrfachbeschichtung verleiht dem Kameragehäuse einen dunklen Glanz.

Die außergewöhnliche Oberfläche ist das Ergebnis eines mehrstufigen Fertigungsprozesses. Dabei wird das robuste Magnesium-Gehäuse der X-Pro2 zunächst mit einer schwarzen Grundierung versehen, die für dunkle Akzente sorgt. Die eigentliche Graphit-Oberfläche entsteht durch das Auftragen mehrerer dünner Schichten. Eine höhere Anzahl Schwarzpartikel in der abschließenden Klarbeschichtung erzeugt einen metallischen Glanz, der im Vergleich zum Graphit Silber Farbton der X-T2 etwas dunkler ausfällt und hervorragend zum Charakter der X-Pro2 passt.

Die technischen Daten der X-Pro2 Graphit entsprechen dem aktuellen Flaggschiffmodell X-Pro2, das FUJIFILM im März 2016 vorgestellt hat. Wie die gesamte Serie zeichnet sich die Kamera durch eine unerreichte Farbwiedergabe und viele technologische Highlights aus. Der Multi-Hybrid-Optische-Sucher ist weltweit einzigartig und erlaubt das schnelle Umschalten zwischen elektronischem und optischem Sucherbild. Der 24,3 Megapixel X-Trans™ CMOS III Sensor* erreicht eine extrem hohe Bildqualität. Aufgrund ihrer vielen Features, zu denen auch das klassische Design und der lautlose Verschluss zählen, ist die X-Pro2 besonders beliebt bei professionellen Reportagefotografen und ambitionierten Fotoenthusiasten.

Die FUJIFILM X-Pro2 Graphit ist erhältlich im Set mit dem Weitwinkel-Objektiv FUJINON XF23mmF2 R WR und der Gegenlichtblende LH-XF35-2, die beide passend zur Kamera ebenfalls im Graphit-Design gehalten sind. Die edle Kombination unterstreicht das luxuriöse Erscheinungsbild der Kamera.

* X-Trans ist ein Markenzeichen bzw. eingetragenes Markenzeichen der FUJIFILM Corporation. Der Sensoraufbau basiert auf einer einzigartigen Farbfilteranordnung, die Moirés und Falschfarben reduziert, ohne dass dafür ein optischer Tiefpassfilter erforderlich ist.

Die wesentlichen Merkmale der FUJIFILM X-Pro2 Graphit:

24,3 Megapixel APS-C X-Trans CMOS III Sensor

X Prozessor Pro

Multi-Hybrid-Optischer-Sucher

Elektronischer Sucher mit 2,36 Millionen Pixeln

7,6 cm (3 Zoll) LC-Display mit 1,62 Millionen Pixeln

Spritzwasser- und staubgeschützt

Kälteresistent bis minus 10 Grad

Filmsimulationsmodi (u.a. „Acros“)

Neues Autofokus-System

ISO-Empfindlichkeit bis 51.200

Wi-Fi-Funktion

Intervallaufnahme

Full HD-Video (1080p)

Kreative Filtereffekte

Im Lieferumfang: Weitwinkel-Objektiv FUJINON XF23mmF2 R WR und Gegenlichtblende LH-XF35-2 (beides in Graphit)

Ab Ende Jänner 2017 steht die X-Pro2 in den Läden und kostet 2.499 Euro (UVP).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: FUJIFILM Electronic Imaging Europe GmbH
07.03.2017

ÖAMTC-Crashtest: Ford Mustang überraschendes Schlusslicht

Ford Mustang mit Schwächen in allen Testkriterien Ford Mustang mit Schwächen in allen Testkriterien

Im aktuellen Crashtest des ÖAMTC konnten sich vier der acht getesteten Fahrzeuge die Fünf-Sterne-Wertung sichern: Audi Q5, Land Rover Discovery, Toyota C-HR und Volvo V90. "Diese Autos waren in allen Kriterien gut bis sehr gut und haben lediglich in Detailbereichen Verbesserungsbedarf", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. Mit vier Sternen wurde der Citroen C3 bewertet, der in der Fußgängersicherheit nicht überzeugen konnte.

Dahinter reihten sich Fiat 500 und Ford Ka+ ein, die in verschiedenen Bereichen deutliche Schwächen aufweisen. "Beiden gemeinsam ist die mangelhafte Ausstattung mit Fahrerassistenten. Das kommt im Kleinwagensegment leider immer wieder vor", hält der ÖAMTC-Experte fest. Auch um die Fußgängersicherheit ist es bei beiden Autos schlecht bestellt – so können u.a. die harten A-Säulen bei einem Zusammenstoß zu schwersten Verletzungen bei Fußgängern führen.

Ford Mustang mit Schwächen in allen Testkriterien

Überraschend schwach schnitt ein Kultmodell aus Amerika ab. Der Ford Mustang, der erst 2015 Europa-Premiere feierte, muss sich mit zwei Sternen begnügen – eine Wertung, die in jüngerer Vergangenheit glücklicherweise Seltenheitswert hatte. Der ÖAMTC-Cheftechniker fasst zusammen: "Am Mustang gibt es mit der Kindersicherheit und der Ausstattung mit Fahrerassistenten zwei große Schwachpunkte. Aber auch Fußgängerschutz und Erwachsenensicherheit könnten besser sein."

Dass der Ford Mustang nicht als Familienfahrzeug geeignet ist, zeigt sich bei der Kindersicherheit. "32 Prozent in diesem Kriterium sind ein ungewöhnlich niedriger Wert. Für Kinder kann u. a. die Gurtführung zum Problem werden", so der ÖAMTC-Experte. Noch dazu besteht bei einem Seitenaufprall die Gefahr von Kopfverletzungen durch einen Aufprall an der C-Säule. Und: Der Beifahrer-Airbag kann zwar deaktiviert werden, um vorne einen Kindersitz einzubauen, jedoch erhält der Fahrer keine ausreichende Information, ob der Airbag tatsächlich aktiv oder inaktiv ist.

Fahrerassistenzsysteme sind im Mustang praktisch nicht vorhanden, sieht man von den Seatbelt-Remindern auf den Vordersitzen ab. "So rudimentär ausgestattete Autos gibt es heute selten", hält der ÖAMTC-Experte fest. Allerdings soll sich das nach Herstellerangaben noch 2017 ändern. Ein überarbeitetes Modell, das mit weiteren Assistenzsystemen (z. B. Fußgängererkennung, Notbrems- und Spurhalteassistent) ausgestattet sein wird, soll auf den Markt kommen. Ein Termin ist noch nicht bekannt.

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25.03.2017

ÖAMTC: Nur Klage gegen deutsche Maut kann EU-Road Pricing stoppen

Nur Klage gegen deutsche Maut kann EU-Road Pricing stoppen Nur Klage gegen deutsche Maut kann EU-Road Pricing stoppen

Gestern hat der deutsche Bundestag Änderungen im geplanten Vignetten-Mautsystem beschlossen, wodurch die EU-Kommission ihren Vorbehalt gegen die deutschen Mautpläne zurückzieht. "Hintergrund ist ein 'Kuhhandel zu Lasten Dritter' zwischen Deutschland und der Kommission. Deutschland bekommt seine Maut, und schwingt sich im Gegenzug zum Fürsprecher eines europaweiten Road Pricings auf", kritisiert Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung.

...doch Road Pricing folgt sogleich

"Verkehrsminister Dobrindt hat es geschafft, seinen eigenen Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Denn im heute beschlossenen Entwurf steht, dass Deutschland die Pläne der Kommission für ein einheitliches europaweites Mautsystem unterstützen und das eigene System daran anpassen wird, sobald es einen europäischen Rahmen dafür gibt", erklärt Wiesinger. "Auch aus einem aktuellen Bericht im 'Handelsblatt' geht hervor, dass sich die CDU künftig für ein kilometerabhängiges System aussprechen will." Bei einem zu erwartenden Tarif von 5 Cent pro Kilometer wird das eine erhebliche Mehrbelastung für Millionen europäischer Autofahrer sein. Eine Fahrt von Hamburg nach München und retour würde etwa 75 Euro an Streckenmaut kosten. Von Wien nach München und zurück würden Kosten von 40 Euro fällig.

Der ÖAMTC unterstützt daher die Bemühungen von Verkehrsminister Leichtfried gegen die deutsche Pkw-Maut. "Nach wie vor wird im Zuge des politischen Deals zwischen Deutschland und der EU-Kommission geltendes EU-Recht ignoriert. Jetzt muss Österreich vor dem EUGH klagen", fordert Wiesinger. Sollte die österreichische Politik wider Erwarten untätig bleiben, wird der ÖAMTC als letzte Option seine Mitglieder bei Klagen gegen die Maut unterstützen. Das ist allerdings erst nach Einführung möglich.

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28.12.2016

VCÖ: Spritverbrauch bereits um 42 Prozent höher als angegeben

Spritverbrauch bereits um 42 Prozent höher als angegeben Spritverbrauch bereits um 42 Prozent höher als angegeben

Am Papier werden Neuwagen immer spritsparender und haben stark sinkende CO2-Emissionen. Die Realität auf der Straße schaut jedoch komplett anders aus, wie der heute veröffentlichte T&E;Bericht zeigt. Laut Herstellerangaben verursachten die im Vorjahr in der EU verkauften neuen Diesel-Pkw 119 Gramm CO2 pro Kilometer, tatsächlich emittierten sie beim Fahren auf der Straße 170 Gramm CO2, das sind um 43 Prozent mehr. Statt angegebenen 4,5 Liter pro 100 Kilometer betrug der Durchschnittsverbrauch 6,4 Liter. „Die Diskrepanz zwischen Sein und Schein wird immer größer. Autofahrerinnen und Autofahrer werden hinters Licht geführt, der Umwelt wird zusätzlicher Schaden zugefügt“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest. Seit dem Jahr 2006 hat sich die Differenz zwischen Herstellerangaben und tatsächlichem Verbrauch von 14 Prozent auf 42 Prozent verdreifacht.

In Österreich wurden im Vorjahr 308.555 Pkw neu zugelassen, davon 179.822 Diesel-Pkw. Der VCÖ verdeutlicht, was die wachsende Differenz zwischen Herstellerangaben und tatsächlichem Verbrauch für Österreich bedeutet. Laut Statistik Austria werden mit einem Diesel-Pkw im Schnitt 14.300 Kilometer pro Jahr gefahren. Ein Mehrverbrauch von 1,9 Liter pro 100 Kilometer bedeutet einen zusätzlichen Spritverbrauch von 270 Liter pro Jahr und für das heurige Jahr zusätzliche Spritkosten von rund 300 Euro. Die Umwelt wird mit zusätzlich 700 Kilogramm CO2 belastet, macht der VCÖ aufmerksam. Auch bei Benzin-Pkw beträgt in der EU die Abweichung im Schnitt 1,9 Liter pro 100 Kilometer. Benzin-Pkw werden in Österreich im Schnitt 9.700 Kilometer pro Jahr gefahren, der jährliche Mehrverbrauch beträgt damit im Schnitt rund 185 Liter, was zusätzlich 430 Kilogramm CO2 und zusätzliche Spritkosten im heurigen Jahr von 220 Euro verursacht.

Auf die im Jahr 2015 in Österreich neu zugelassenen Pkw bezogen, verursacht die Differenz zwischen Herstellerangaben und tatsächlichem Verbrauch zusätzlich rund 180.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Dadurch, dass Hersteller den Verbrauch der Pkw nicht für das Fahren auf der Straße verringern, sondern lediglich für die Tests im Labor, werden viele Klimaschutzmaßnahmen anderer Bereiche wieder zunichte gemacht. „Immer wieder wird versucht, die Schuld für den wachsenden Unterschied zwischen Herstellerangaben und tatsächlichem Spritverbrauch den Autofahrern zu geben. Es liegt aber nicht am Fahrverhalten, dass diese Schere immer weiter auseinander geht, sondern an den Autoherstellern“, betont VCÖ-Expertin Rasmussen.

Der VCÖ und sein Dachverband Transport & Environment fordern ein verschärftes Vorgehen der Behörden auf EU-Ebene und der einzelnen Mitgliedstaaten. Neben klareren Vorgaben für die Hersteller braucht es auch strengere Kontrollen. „Nachdem Autohersteller offenbar nicht freiwillig den tatsächlichen Spritverbrauch der Fahrzeuge im nötigen Ausmaß reduzieren möchten, muss die Politik mit klareren Vorgaben, Regeln und strengen Kontrollen nachhelfen“, betont VCÖ-Expertin Rasmussen.

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11.12.2016

VKI warnt vor sprechender Puppe „My friend Cayla“

VKI warnt vor sprechender Puppe „My friend Cayla“ VKI warnt vor sprechender Puppe „My friend Cayla“

Die sprechende Puppe Cayla ist laut Hersteller „Genesis Toys“ die erste Puppe, die in der Lage ist, Antworten auf Kinderfragen zu geben, Geschichten vorzulesen, und gemeinsam Spiele zu spielen. Die Puppe wird als interaktives Spielzeug vermarktet, verfügt über Mikrofon, Spracherkennung, Netzwerkzugang und lässt sich über eine dazugehörige Applikation (iOS und Android) steuern. Die norwegische Verbraucherorganisation (Forbrukerradet) hat sich die Puppe genau angesehen und einige Problempunkte entdeckt: Diese reichen von technische Sicherheitslücken über bedenkliche Datenschutzklauseln bis zur Verletzung der Privatsphäre und dem Vorwurf der Schleichwerbung.

Technische Sicherheit

Mit einem bluetoothfähigen Smartphone und ohne viel technisches Know-how kann jeder ganz leicht durch die eingeschaltete Puppe sprechen und auch alles in ihrem Umfeld mithören, weil die Bluetooth-Verbindung völlig ungesichert ist. „Dieses Sicherheitsrisiko muss dem Unternehmen schon länger bekannt sein, denn es gibt genug Berichte im Internet, in denen von einem ,Hack‘ der Puppe berichtet wird, z.B. in einem BBC-Beitrag von Jänner 2015. Geändert hat sich aber wenig“, kritisiert Ulrike Docekal vom Verein für Konsumenteninformation (VKI). Dabei könnte das man das Problem einfach beheben, z.B. mit Sicherung durch einen Code oder indem man vorsieht, dass man die Puppe in der Hand haben muss, um das Smartphone/Tablet zu verbinden.

Verletzung der Privatsphäre und mangelhafte AGB

Alles, was die Kinder der Puppe erzählen, wird an die Firma „Nuance Communications“ mit Sitz in den USA übermittelt. Dieses Unternehmen behält sich vor, die übermittelten Daten umfassend zu nutzen und mit Dritten zu teilen.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sehen die Nutzungsmöglichkeit der von der Puppe gesammelten persönlichen Daten u.a. für zielgerichtete Werbung vor; ebenso die Weitergabe an nicht näher bestimmte Dritte. Der VKI prüft ein rechtliches Vorgehen.

Werbung/Kinderwerbung

Die Puppe hat Sätze einprogrammiert, um Gespräche zu führen, sie redet aber auch gern darüber, wie sehr sie z.B. Disneyfilme liebt. Der App-Hersteller „Toy Quest“ steht neben anderen Unternehmen auch in Geschäftsbeziehung zu Disney. Der VKI prüft hier ein rechtliches Vorgehen.

Diese Probleme sind symptomatisch für die steigende Verbreitung von verbundenen Geräten (Internet of Things). „Es ist in unseren Augen wesentlich, dass vor allem bei Kindern, die hier besonders schutzbedürftig sind, auf die Einhaltung der Persönlichkeits- und der Konsumentenschutzrechte geachtet wird“, betont Ulrike Docekal.

Tipps für Konsumentinnen und Konsumenten

1. Wenn Sie das Spielzeug bestellt haben und nicht mehr wollen, können Sie bei Kauf im Internet (oder telefonisch) noch vom 14tägigen Rücktrittsrecht ab Erhalt der Ware Gebrauch machen.

2. Wenn diese Frist verstrichen ist, können Sie unter Umständen wegen Mängeln, etwa den oben geschilderten Sicherheitsbedenken, Gebrauch von Ihrem gesetzlichen Gewährleistungsrecht machen. Die VKI-Beratung kann Sie hier unterstützen.

3. Wenn Sie die Bedenken der Konsumentenschützer teilen – beschweren Sie sich beim Handel und den Herstellern.

4. Reden Sie mit Ihrem Kind darüber, was das Spielzeug kann und was es bedeutet, dass es mit dem Internet verbunden ist.

5. Sehen Sie sich an, wie die Puppe auf Fragen reagiert. Sie wird mit vorprogrammierten Sätzen geliefert, kann sich aber auch Antworten aus dem Internet beschaffen.

6. Lassen Sie die Puppe nicht eingeschaltet herumliegen, sie funktioniert wie ein Bluetooth-Kopfhörer, und Fremde können einfach via Bluetooth die Verbindung zur Puppe herstellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: youtube
29.05.2017

Die Digitale Vignette kommt!

Der Kauf einer Digitalen Vignette funktioniert denkbar einfach Der Kauf einer Digitalen Vignette funktioniert denkbar einfach

Die Klebevignette macht den Sprung ins digitale Zeitalter. Die ASFINAG erweitert mit der Digitalen Vignette ihr Mautangebot. Mit 2018 bieten wir Pkw- und Motorrad-Besitzerinnen und Besitzern mit der Digitalen Vignette eine innovative, bequeme und zeitgemäße Alternative zur Klebevignette.

Die Digitale Vignette wird für das kommende Vignettenjahr 2018 eingeführt und ist – analog zur Klebevignette – ab 1. Dezember 2017 gültig. Es wird genau wie bei der Klebevignette sowohl Zehn-Tages-, Zwei-Monats- und Jahresvignetten geben. Auch bei den Kosten wird es keinen Unterschied geben – dieselbe Gültigkeitsdauer und dieselben Preise.

Diese Vorteile bringt Ihnen die Digitale Vignette

- Kein Kleben, kein Kratzen

Die Digitale Vignette ist an das Kennzeichen gebunden. Somit müssen Sie die Vignette weder auf die Windschutzscheibe aufkleben noch von ihr abkratzen.

- Jederzeit und ortsunabhängig kaufen

Sie können die Digitale Vignette ab Verkaufsstart im Webshop unter www.asfinag.at und über die ASFINAG App kaufen. Somit können Sie rund um die Uhr und von jedem Ort aus die „neue Vignette" kaufen – sind also weder an Ort oder Zeit gebunden.

- Erleichterung für Wechselkennzeichen-Besitzer

Da die Digitale Vignette an das Kennzeichen gebunden ist, brauchen Wechselkennzeichen-Besitzerinnen und Besitzer nicht mehr für jedes Fahrzeug eine eigene Vignette, sondern nur eine einzige Digitale Vignette für bis zu drei Fahrzeuge.

- Kein Aufwand mehr bei Scheibenbruch

Bei Kauf einer Digitalen Vignette ersparen Sie sich das Kleben der Vignette auf die Windschutzscheibe. Somit müssen Sie sich bei Scheibenbruch keine Ersatzvignette mehr besorgen oder sich um Kostenersatz kümmern.

Der Kauf einer Digitalen Vignette funktioniert denkbar einfach:

Sie registrieren über die Asfinag.at oder die Smartphone App Unterwegs Ihr Fahrzeugkennzeichen und geben den Zulassungsstaat sowie Ihre E-Mailadresse für die Zusendung der Rechnungsbestätigung an.

Sie wählen den gewünschten Gültigkeitszeitraum. Zur Auswahl stehen – analog zur Klebevignette – 10-Tages, 2-Monats- oder 1 Jahres-Vignette.

Bezahlen Sie mit Kreditkarte, Paypal oder Sofortüberweisung.

Sie können in einem Vorgang auch mehrere Vignetten kaufen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ASFINAG
14.03.2017

Autonomes Fahren: Österreicher wünschen sich mehr Information

Schon in einigen Jahren sollen selbstfahrende Autos zum Alltag gehören. Schon in einigen Jahren sollen selbstfahrende Autos zum Alltag gehören.

Schon in einigen Jahren sollen selbstfahrende Autos zum Alltag gehören. Dennoch stehen viele Österreicher dem autonomen Fahren eher skeptisch gegenüber, wie eine Erhebung des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) zeigt. Deutlich wird auch der Wunsch nach mehr Information und hohen Sicherheitsstandards. Bei einer internationalen Konferenz in Wien trafen sich nun nationale wie auch internationale Experten, um die Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren.

Immerhin: der Wissensstand der österreichischen Bevölkerung rund um das Thema autonomes Fahren hat innerhalb des letzten Jahres leicht zugenommen. Zugleich ist knapp ein Viertel der Befragten in Bezug auf das Thema gänzlich uninformiert. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen KFV-Untersuchung. Der Erhebung zufolge befürworten allerdings dennoch rund 40 Prozent, dass selbstfahrende Fahrzeuge für Testzwecke im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden. Gewünscht wird von der Bevölkerung dabei, dass Testfahrzeuge deutlich erkennbar sind, Tests von Verkehrssicherheitsexperten begleitet werden und die Auswahl der Testregionen nach Kriterien der Verkehrssicherheit erfolgt. Bedenken sind bei der österreichischen Bevölkerung vor allem im Hinblick auf die unklare Interaktion und Kommunikation zwischen automatisierten Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmern, der Zuverlässigkeit von Computern und der Verkehrssicherheit vorhanden. Deutlich ist der Wunsch der Bevölkerung nach mehr Information: 69 Prozent der Befragten wünschen sich aktiv über die neue Form der Mobilität aufgeklärt zu werden.

41 Prozent der Österreicher hätten gemäß der repräsentativen Erhebung des KFV unter 1.000 Personen Sicherheitsbedenken, wenn autonome Fahrzeuge in ihrer Heimatgemeinde unterwegs wären. Bedenken um die Verkehrssicherheit haben die Österreicher aber auch rund um die Phase des Mischverkehrs, in welchem sowohl konventionelle Fahrzeuge als auch autonome Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind. „Gerade in der Phase des Mischverkehrs wird die Verkehrssicherheit vor neue Herausforderungen gestellt werden“, erläutert KFV-Direktor Dr. Othmar Thann.

Verkehrssicherheit & der Faktor Mensch

Um die Herausforderungen der (Verkehrs-)Sicherheit in der Phase des Mischverkehrs zu diskutieren lud das KFV in Wien zu einer Konferenz mit dem Titel „Automatisiertes Fahren: Verkehrssicherheit & der Faktor Mensch“, um mit Fachexperten die Problemfelder und Maßnahmen zu diskutieren. Im Fokus stand die Frage, wie der Mensch und dessen Sicherheit im System einer zunehmend automatisierten und vernetzten Mobilität berücksichtigt werden kann. Unter den Vortragenden fanden sich auch Daimler Zukunftsforscher Alexander Mankowsky, Dr. Anna Nielsson-Ehle von Drive Sweden und Prof. Natasha Merat. Hochrangige Behördenvertreter – unter anderem Gerhard Menzel (Europäische Kommission, DG Move), Martin Russ (Austria Tech) und Sabine Kühschelm (BMVIT) – stellten zugleich auch die geplanten europäischen und österreichischen Tätigkeiten rund um das autonome Fahren vor.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Grendelkhan - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0
07.03.2017

Der Mercedes-AMG GT Concept - mit 816 PS High-Performance-Hybridantrieb

Der Mercedes-AMG GT Concept - mit 816 PS High-Performance-Hybridantrieb Der Mercedes-AMG GT Concept - mit 816 PS High-Performance-Hybridantrieb

Einzigartige Fahrdynamik gepaart mit hoher Effizienz und emotionalem Design: Dafür steht der Mercedes-AMG GT Concept, der einen weiteren Meilenstein für die erfolgreiche Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz verkörpert – unter anderem mit seinem High-Performance-Hybridantrieb. „Der GT Concept zeigt, dass saubere Mobilität und überragende Fahrdynamik zusammenpassen.

Als Konsequenz erhält der viertürige Sportwagen als erster unsere „EQ-Power+“ Plakette, mit der wir intelligent elektrifizierte Antriebe kennzeichnen“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Damit ist der GT Concept auch wegweisend für die Produktentwicklung im Rahmen unserer CASE Strategie.“ Das Performance-Hybrid-System des GT Concept kombiniert einen hocheffizienten V8-Benzinmotor mit einer leistungsstarken Elektromaschine und einem modularen Batterie-Konzept. Das System bietet eine überzeugende elektrische Reichweite und kann in seiner letzten Ausbaustufe eine Leistung von bis zu 600 kW (816 PS) generieren.

Den Sprint von 0–100 km/h erledigt der GT Concept in weniger als drei Sekunden, damit liegt er auf dem Niveau eines Supersportwagens. „Unsere High-Performance Studie gibt einen ersten Ausblick auf das dritte komplett in Eigenregie entwickelte Gesamtfahrzeug von Mercedes-AMG. Die neue GT-Version überträgt das ikonische AMG Sportwagen-Feeling auf ein viersitziges Modell“, so Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Das dynamische Fastback bietet außerdem hohen Alltagsnutzen: Dafür sorgen die große Heckklappe und der variable Innen- und Gepäckraum.

Auf diese Weise verbindet das viertürige Coupé hohe Funktionalität mit der exzellenten Performance der AMG GT Sportwagen. Das Showcar ist charakterisiert durch muskulöse Proportionen, große Volumen sowie eine sinnliche und zugleich reduzierte Flächengestaltung. Der Panamericana-Grill mit vertikalen, seitlich rot lackierten Stegen, die neue Grafik der extrem schmalen Hauptscheinwerfer und die dominant gestalteten seitlichen Luftöffnungen in der Frontschürze sind typische, hier weiterentwickelte AMG GT Designmerkmale und drücken pure Kraft aus. Ola Källenius: „Autos wie dieses zeigen: Die nächsten 50 Jahre von AMG werden mindestens so aufregend wie die ersten 50.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Daimler AG
28.02.2017

Neuer Volvo XC60 fährt noch sicherer

Neuer Volvo XC60 fährt noch sicherer: Assistenzsysteme wurden weiterentwickelt Neuer Volvo XC60 fährt noch sicherer: Assistenzsysteme wurden weiterentwickelt

Mit dem neuen Volvo XC60 setzt der schwedische Premium-Hersteller einmal mehr Maßstäbe bei der Sicherheit: Die zweite Modellgeneration des erfolgreichen SUV, das auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon (9. bis 19. März 2017) seine Weltpremiere feiert, fährt mit drei neuen Assistenzsystemen vor. Um Unfälle zu vermeiden, unterstützten sie den Fahrer beim Lenken und verwandeln den neuen Volvo XC60 so in eines der sichersten Autos auf den Straßen weltweit.

"Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren an Sicherheitssystemen zur Kollisionsvermeidung und wissen, wie nützlich sie sind. Allein in Schweden sind die Auffahrunfälle durch unseren Notbremsassistenten um rund 45 Prozent* zurückgegangen. Mit dem Volvo XC60 machen wir den nächsten Schritt bei der Reduzierung von Unfällen, indem wir Systeme zur Kollisionsvermeidung mit Lenkunterstützung verbinden", erklärt Malin Ekholm, Senior Director des Volvo Safety Centers der Volvo Car Group.

Das fortschrittliche City Safety System, das neben anderen Fahrzeugen auch Fußgänger, Fahrradfahrer und Wildtiere erkennt, wurde im neuen Volvo XC60 nochmals erweitert. Es beinhaltet nun auch eine Lenkunterstützung: Sie kommt zum Einsatz, wenn eine automatische Notbremsung nicht ausreicht, um einen Unfall zu verhindern, und der Fahrer einen Lenkimpuls an das Lenkrad weitergibt. In solchen Fällen hilft das System dabei, Hindernisse durch gezielte Lenkmanöver zu umfahren. Die Lenkunterstützung ist bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 100 km/h aktiv.

Neben dem erweiterten Volvo City Safety verfügt der neue Volvo XC60 als erstes Modell der Marke über die sogenannte "Oncoming Lane Mitigation". Dieses Assistenzsystem verringert die Gefahr von Unfällen mit entgegenkommenden Fahrzeugen: Gelangt der Fahrer versehentlich auf die Gegenfahrbahn, wird der Volvo mit einem gezielten Lenkimpuls zurück auf die eigene Fahrbahn gesteuert - und damit weg vom Gegenverkehr. Das System arbeitet zwischen 60 und 140 km/h. "All diese Funktionen sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu vollautonomen Fahrzeugen", so Malin Ekholm.

Auch das optionale Blind Spot Information System (BLIS), das den Fahrer auf andere Verkehrsteilnehmer im toten Winkel aufmerksam macht, wurde um einen Lenkassistenten erweitert. Er entschärft mögliche Gefahrensituationen beim Spurwechsel, sollte der Fahrer die visuelle Warnung im Außenspiegel über ein Fahrzeug im toten Winkel nicht beachten.

Wie seine großen Geschwister der Volvo 90er Familie ist der Volvo XC60 unter anderem mit der Run-off Road Protection ausgestattet, die Insassen beim Abkommen von der Fahrbahn besonders schützt. Auch der Pilot Assist für teilautonomes Fahren bis 130 km/h ist optional an Bord. "Die komplette Sicherheitsausstattung, die wir mit der Volvo 90er Top-Baureihe eingeführt haben, findet sich im neuen Volvo XC60. Damit bleiben wir unserem strategischen Ansatz treu, automobile Sicherheitssysteme für den Alltag auf der Straße zu entwickeln. Unsere Vision sieht vor, dass 2020 niemand mehr in einem neuen Volvo Modell verletzt oder getötet wird", erläutert Sicherheitsexpertin Ekholm.

* Kollisionswarnung mit automatischer Notbremsfunktion ist Teil des City Safety Systems. Der Rückgang um 45 Prozent Auffahrunfälle durch Notbremsassistenten in Schweden bezieht sich auf Fahrzeuge, die mit der dritten Generation dieses Systems ausgestattet sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Volvocars
23.01.2017

ÖAMTC-Test: Lkw-Notbremsassistenten sind Lebensretter

Zwischen 2012 und 2015 waren zwar nur an drei Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Österreich Lkw beteiligt, aber rund 13 Prozent aller Verkehrstoten waren dabei zu beklagen Zwischen 2012 und 2015 waren zwar nur an drei Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Österreich Lkw beteiligt, aber rund 13 Prozent aller Verkehrstoten waren dabei zu beklagen

Zwischen 2012 und 2015 waren zwar nur an drei Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Österreich Lkw beteiligt, aber rund 13 Prozent aller Verkehrstoten waren dabei zu beklagen (Quelle: Statistik Austria). "Ist also ein Lkw in einen Unfall verwickelt, sind die Folgen in der Regel schwerwiegender und die Leidtragenden sind meistens Pkw-Insassen, Radfahrer oder Fußgänger", erklärt ÖAMTC-Unfallforscher Felix Etl. Rund ein Viertel dieser Unfälle sind Auffahrunfälle und genau hier können moderne Notbremsassistenten das Schlimmste verhindern. Deshalb ist der Notbremsassistent seit November 2015 Pflicht für jeden Lkw, der neu zugelassen wird. "Wir begrüßen die Initiative des Gesetzgebers, sind aber der Meinung, dass die definierten Mindeststandards angehoben werden müssen. Die Technik kann schon viel mehr, als aktuell vorgeschrieben ist", so Etl. Auch die Tatsache, dass der Assistent vom Fahrer deaktiviert werden kann, ist für den ÖAMTC ein Sicherheitsrisiko.

Untersucht wurden drei Modelle der Hersteller Volvo, MAN und Mercedes. Es zeigte sich, dass alle getesteten Notbremsassistenten Auffahrunfälle aus einer Geschwindigkeit von 80 km/h verhindern. Gesetzlich vorgeschrieben ist aber nur, dass Systeme das Tempo auf ein stehendes Fahrzeug um mindestens 20 km/h senken können, sowie auf langsamer vorausfahrende Fahrzeuge bis maximal 70 km/h reduzieren müssen. "Durch strengere Bestimmungen könnte ein positiver Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet werden", so der ÖAMTC-Unfallforscher.

Fahrer schalten Assistenten ab und erhöhen damit das Unfallrisiko

"Ein Problem, das wir in unseren Schulungen erkennen ist, dass Fahrer aufgrund mangelnder Information ihre Assistenzsysteme abschalten", erzählt Gerhard Blümel, Leiter der Berufsfahrerakademie. Die Erklärung, dass dieses System ausgeschaltet werden kann, ist in einem Beschluss aus dem Jahr 2014 zu finden. Dieser erlaubt Systeme, mit denen ein Fahrzeug autonom fährt nur dann, wenn sie jederzeit vom Fahrer übersteuert oder ausgeschaltet werden können. "Auch wenn der Notbremsassistent aktiviert ist, kann der Fahrer durch Lenken, Gas geben oder Blinken jederzeit eingreifen und behält die Kontrolle über sein Fahrzeug. Deshalb sollte es nicht mehr die Möglichkeit geben, das System zu deaktivieren", fordert der Leiter der Berufsfahrerakademie.

Voraussetzungen für wirksame Lkw-Notbremsassistenten

Damit Lkw-Notbremsassistenten ihr volles Potential zur Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer ausschöpfen können, empfiehlt der ÖAMTC, über die oben genannten Forderungen hinaus folgende Punkte zu beachten:

* Auch Pkw sollten mit Notbremsassistenten ausgestattet sein, um Auffahrunfälle auf zu verhindern. "Wenn Beispielsweise ein Lkw-Notbremsassistent eingreift, wird die Geschwindigkeit enorm schnell reduziert", erklärt Blümel. Ist der Abstand eines nachfahrenden Pkw zu gering oder der Lenker kurz unaufmerksam, ist ein Aufprall schwer zu vermeiden. In diesem Zusammenhang spricht sich Blümel auch für eine Optimierung des Unterfahrschutzes bei Lkw aus.

* Der ÖAMTC appelliert an Flottenbetreiber, bei der Anschaffung von Fahrzeugen nicht bei den Sicherheitssystemen zu sparen. Dieser Test hat gezeigt, dass die Systeme schon viel mehr können, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird. Mit der Wahl besserer Assistenten entscheidet man sich für mehr Sicherheit für Menschen, Fahrzeuge und Fracht.

* Der richtige Umgang mit den Systemen erfordert auch entsprechende Informationen und Schulungen für Lenker und Unternehmer. Aufgrund des raschen technologischen Fortschritts sollte man sich regelmäßig fortbilden.

* Um eventuellen Fehlauslösungen vorzubeugen, sind die Systeme mit einer Sicherheitsabschaltung versehen. So wird nach dreimaliger Aktivierung des Notbremsassistenten das System abgeschaltet. Von Hersteller zu Hersteller sind dabei unterschiedliche Ansätze zu finden. Der ÖAMTC spricht sich hier für eine einheitliche und praxisnahe Lösung aus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖAMTC
18.12.2016

Mitterlehner verlängert Spritpreisrechner

Mitterlehner verlängert Spritpreisrechner Mitterlehner verlängert Spritpreisrechner

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat den bewährten Spritpreisrechner sowie die Spritpreis-Verordnung um weitere drei Jahre verlängert. "Damit erleichtern wir den Autofahrern die Auswahl der günstigsten Tankstelle. Preistransparenz und Wettbewerb werden gestärkt“, sagt Mitterlehner, der die entsprechenden Verordnungen vor kurzem unterzeichnet hat. Die Kundmachung im Bundesgesetzblatt erfolgt am Montag. Ohne die aktuelle Verlängerung wären die Regelungen am Jahresende ausgelaufen.

Tankstellen dürfen demnach die Spritpreise so wie bisher nur um zwölf Uhr mittags erhöhen, während Senkungen jederzeit und beliebig oft möglich sind. Diese Regelung hat sich bewährt und wurde auch von der EU-Kommission als positive Benchmark genannt. Vor der Neuregelung im Jahr 2009 hatte es viel Kritik an mehrmaligen unvorhergesehenen Preiserhöhungen gegeben.

Ebenfalls verlängert wird der beliebte Online-Spritpreisrechner, der im Auftrag des Wirtschaftsministeriums von der E-Control betrieben wird. „Damit erleichtern wir die Auswahl der günstigsten Tankstelle. Das spart bares Geld und unterstützt einen fairen Wettbewerb", bekräftigt Mitterlehner.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

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