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Auto/Technik

20.02.2018

Bis zu 40 cm Neuschnee in der Steiermark – Wintereinbruch auch in Ostösterreich

Bis zu 40 cm Neuschnee in der Steiermark – Wintereinbruch auch in Ostösterreich Bis zu 40 cm Neuschnee in der Steiermark – Wintereinbruch auch in Ostösterreich

Der Winter ist zurück – und in der Steiermark sowie in Wien, dem südlichen Niederösterreich und im Burgenland schneit es. Seit heute Nacht hält das Mittelmeertief „Sabine“ die Mitarbeiter der ASFINAG Autobahnmeistereien auf Trab. In der Steiermark, und da insbesondere dem Bereich der Pack, sind bis zu 40 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Die Prognosen zeigen, dass der Schneefall bis Freitag andauern wird. „Wir sind bestens vorbereitet“, sagt ASFINAG-Geschäftsführer Josef Fiala, „bereits seit den Nachtstunden stehen wir im Volleinsatz.“ Unterstützung kann sich die ASFINAG zusätzlich von externen Frächtern holen und für den Ernstfall stehen Abschleppdienste bereit. Josef Fiala appelliert: „Winterdienst ist Teamwork! Bitte bei diesen Bedingungen wirklich nur mit winterfiten Fahrzeugen fahren. Wenn Fahrzeuge mit Sommerreifen hängen bleiben und die Strecke blockieren, kommen wir mit unseren Räumfahrzeugen auch nicht mehr durch.“

Winterausrüstung, Abstand und angepasstes Tempo – so sind Sie sicher unterwegs

Runter vom Gas und Abstand halten

Ihr Bremsweg verlängert sich auf nasser oder mit Schnee bedeckter Fahrbahn um ein Vielfaches! Geringere Geschwindigkeit kann Leben retten.

Winterausrüstung checken

Winterreifen sind oberstes Gebot! Keine Fahrt derzeit ohne Winterausrüstung!

ASFINAG Räumstaffeln nicht überholen und Abstand halten

Räumstaffeln überholen ist gefährlich! Vor den Räumfahrzeugen ist die Straße weder geräumt noch gestreut.

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20.02.2018

Fiat-Werbung ist gesetzwidrig

Fiat-Werbung ist gesetzwidrig Fiat-Werbung ist gesetzwidrig

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ging im Auftrag des Sozialministeriums gegen eine Fiat-Werbung vor, in der die gesetzlich geforderten Informationspflichten nicht ausreichend eingehalten wurden. Das Handelsgericht (HG) Wien gab dem VKI recht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Gegenstand der Klage ist der Fiat-TV-Spot mit dem bekannten Schauspieler Adrien Brody. Die Werbung wurde allein im Juli 2017 mehr als 1400 Mal in Österreich gesendet und dauerte 30 Sekunden lang. Darin wurde blickfangartig rund 4 Sekunden lang mit der Leasingrate in Höhe von 65,- Euro im Monat geworben. Die vom Gesetz geforderten Informationen waren nicht einmal halb so groß und nur halb so lange wie die Leasingrate selbst abgebildet. Diese etwa 2 Sekunden reichten auf jeden Fall nicht, dass sie zur Gänze gelesen werden konnten.

Auf www.fiat.at wurde bereits auf der Startseite mit der Leasingrate geworben, die Informationen wurden erst auf einer Unterseite erteilt.

Wenn eine Werbung für Kredit- und Leasingverträge auch Zinssätze oder sonstige auf die Kosten eines Kredits bezogene Zahlen nennt, müssen gewisse Informationen wie der Sollzinssatz, der effektive Jahreszinssatz und der Gesamtbetrag enthalten sein. Und zwar klar, prägnant und auffallend. Das schreibt das Verbraucherkreditgesetz vor.

Für das HG Wien erfüllen weder die Fernsehwerbung noch die Internetwerbung die gesetzlich vorgesehene Auffälligkeit. Die Werbungen verstoßen daher gegen das Gesetz. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

„Der Sinn dieser Informationspflicht besteht darin, den Verbrauchern vor Augen zu führen, mit welchen Belastungen sie bei einem allfälligen Vertragsabschluss zu rechnen haben und sie so in die Lage zu versetzen, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen“, sagt Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Entscheidend ist nicht, wie viel man im Monat zahlt, sondern wie hoch der zu zahlende Gesamtbetrag ist.“

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19.02.2018

Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt viel zu langsam

Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt viel zu langsam Realer Spritverbrauch von Österreichs Autoflotte sinkt viel zu langsam

„Der Spritverbrauch der heimischen Autoflotte sinkt nur im Schneckentempo. Das ist schlecht für die Geldbörse der Autofahrer und belastet massiv die Umwelt“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Im Vorjahr verbrauchten die Diesel-Pkw von Österreichs Haushalten laut Berechnung des VCÖ rund 6,5 Liter pro 100 Kilometer. In den Jahren 2015 und 2013 waren es laut Daten der Statistik Austria jeweils 6,6 Liter, im Jahr 2007 lag der Durchschnittsverbrauch bei 6,8 Liter und im Jahr 2005 bei 6,9 Liter. Etwas stärker ist der Rückgang bei den Benzin-Pkw, deren realer Spritverbrauch im Schnitt von 7,9 Liter im Jahr 2005 auf 7,1 Liter im Vorjahr zurückgegangen ist.

Der kaum sinkende reale Spritverbrauch hat mehrere Gründe, stellt der VCÖ fest. In den vergangenen zehn Jahren wurden Neuwagen auf den Testzyklus im Labor hin optimiert, nicht jedoch auf einen niedrigen Spritverbrauch beim Fahren auf der Straße. Damit ist der Verbrauch der Neuwagen nur auf dem Papier stark gesunken, die Abweichung des realen Verbrauchs von den Herstellerangaben ist laut Umweltbundesamt auf fast 40 Prozent gestiegen. Technische Fortschritte bei den Motoren werden durch schwerere und PS-stärkere Autos wieder zunichte gemacht. Allein seit dem Jahr 2011 hat sich in Österreich die Zahl der neuzugelassenen Pkw mit mehr als 105 kW (143 PS) auf 109.661 im Vorjahr verdoppelt.

„Auch der SUV-Boom verhindert eine stärkere Reduktion des realen Spritverbrauchs“, nennt VCÖ-Experte Gansterer einen weiteren Grund. Laut deutschem Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer verbrauchen SUV im Schnitt um ein Viertel mehr Sprit als vergleichbare herkömmliche Modelle, das betrifft auch die Kompakt-SUV. Seit dem Jahr 2010 wurden in Österreich rund 536.000 SUV neu zugelassen, im Jahr 2017 mit 95.840 mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2010.

Wie sehr eine Verringerung des Spritverbrauchs sowohl die Umwelt als auch die Geldbörse der Autofahrer schonen würde, zeigt das folgende Beispiel. Im Schnitt fahren die Haushalte mit einem Diesel-Pkw rund 13.000 Kilometer pro Jahr. Verbraucht der Wagen statt 6,5 nur 4 Liter Sprit pro 100 Kilometer, dann sinkt der Jahresverbrauch um rund 325 Liter auf 520 Liter. Die Spritkosten sinken dann um 360 Euro pro Jahr, die CO2-Emissionen würden um rund 860 Kilogramm pro Jahr zurückgehen, verdeutlicht der VCÖ.

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19.02.2018

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die verbesserte TWINWash™ nutzt eine Reihe fortschrittlicher Technologien, damit die Kunden ihr Gerät optimal nutzen können. Durch die neue Next TurboWash-Technologie ist jede Ecke der inneren Trommel mit mehreren Sprühdüsen ausgestattet. Die 3D-Düsenbewegung verändert die Düsenstärke für eine perfekte Synchronisation zwischen den sechs verschiedenen Bewegungen. Dies erhöht die Waschmittelwirkung bei kürzeren Waschzyklen, wodurch Flecken bei schonendem Umgang mit der Kleidung effektiv entfernt werden. Die neue Next TurboWash-Technologie, die durch den innovativen LG Inverter-Direktantriebsmotor angetrieben wird, ermöglicht eine umfassende Bewegungs- und Sprühsteuerung. Das ermöglicht einen verkürzten Wäschezyklus von 39 Minuten und individuell verstellbare Düsen, die somit direkt auf die Kleidung zielen.

Gleichzeitig durchdringt die innovative TrueSteam™ -Technologie der TWINWash™ - das Gewebe mit Dampf, und eliminiert 99,9 Prozent aller Haushaltsallergene sowie Falten und Gerüche. TrueSteam™ sorgt mit echtem Dampf für weiche und aufgefrischte Kleidungsstücke. Die TWINWash™ Hauptwaschmaschine kann auch die spätere Zugabe von Wäsche - unabhängig von der Größe - mit der praktischen Funktion "Artikel hinzufügen" bewältigen.

Die TWINWash™ Waschmaschine erhöht die Benutzerfreundlichkeit, indem sie das gleichzeitige Waschen von zwei Wäscheladungen ermöglicht. Mit einer Haupt- und einer Mini-Waschmaschine, die unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig betrieben werden können, ermöglicht das Gerät das Waschen von Kleidungsstücken, die unterschiedliche Einstellungen erfordern, wie z. B. Farben und Weiß, normale und empfindliche Kleidung oder große und kleine Stücke. Zusätzlich zu der leistungsstarken Haupt-Waschmaschine und der praktischen Mini-Waschmaschine ist das Gerät mit der effizienten Eco-Hybrid-Trocknerfunktion von LG ausgestattet. Diese bietet Verbrauchern die ultimative All-in-One-Lösung mit einer Waschmaschine und einem Trockner für den täglichen Bedarf.

Die TWINWash™ Mini-Waschmaschine ist perfekt für kleine, empfindliche oder spezielle Kleidungsstücke geeignet, die besondere Wascheinstellungen erfordern, wie beispielsweise Unterwäsche oder Babykleidung und kleinere Ladungen mit Kissenbezügen und Handtüchern. Mit der Mini-Waschmaschine können die User auch Sportkleidung oder Badebekleidung direkt waschen, ohne die größere Haupt-Waschmaschine betätigen zu müssen. So können sie ihre Kleidung stets hygienisch und frisch halten.

Die TWINWash™ Waschmaschine ist außerdem komplett mit Wi-Fi-Konnektivität ausgestattet, sodass Benutzer ihre Geräte einfach steuern und fernüberwachen, Waschzyklen über die Download-Zyklus-Funktion herunterladen, sowie den Energieverbrauch mit der Energieüberwachungsfunktion verfolgen und Probleme mithilfe des Smart Diagnosis™ - Programms erkennen können.

"Mit der TWINWash™ Waschmaschine schafft LG Electronics ein Gerät, das Kleidungsstücke effektiv, schnell und schonend reinigt und somit die Benutzerfreundlichkeit verbessert", sagt Song Dae-hyun, Präsident der LG Electronics Home Appliance & Air Solution Company. "Die Next TurboWash Technologie sorgt für drastisch reduzierte Waschzeit bei gleichzeitig sanften, aber effizienten Waschzyklen. Somit liefern wir mit der neu aufgerüsteten TWINWash™ Waschmaschine die ultimative Waschlösung."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LG
22.01.2018

Verkehr ist Österreichs größtes Klimaschutz-Problem

Der mangelnde Klimaschutz im Verkehr schafft nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Probleme. Der mangelnde Klimaschutz im Verkehr schafft nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Probleme.

„Der Klimaschutz im Verkehr steckt derzeit im Stau. Die Zunahme von Auto- und Lkw-Verkehr sowie der viel zu hohe Spritverbrauch machen die Einsparungen der anderen Sektoren wieder zunichte“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest. Im Jahr 2016 verursachte der Verkehr um 67 Prozent mehr CO2-Emissionen als im Jahr 1990. Der VCÖ weist darauf hin, dass auch im Vorjahr mehr Sprit verkauft wurde. "Die Klimabilanz des Verkehrs war damit im Vorjahr noch schlechter als die heute präsentierte Bilanz 2016", macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam.

Der mangelnde Klimaschutz im Verkehr schafft nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Probleme. So macht sich Österreich von Erdöl abhängig, das zum Großteil aus instabilen Krisenregionen stammt. Allein die seit dem Jahr 2010 für den Verkehr nötigen Erdölimporte kosteten mehr als 40 Milliarden Euro.

Mit der Einführung einer CO2-Abgabe sowie der Abschaffung kontraproduktiver Förderungen für fossile Energieträger, wie etwa der Steuerbegünstigung von Diesel, kann die Energiewende wesentlich beschleunigt werden, betont der VCÖ.

Der VCÖ fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket, um den Verkehr auf Klimakurs zu bringen. Nach Schweizer Vorbild braucht es mehr Bahnverbindungen in den Ballungsräumen und in den Regionen. „Jede Bezirkshauptstadt soll optimal mit der Bahn erreichbar sein“, so VCÖ-Expertin Rasmussen. 40 Prozent der Autofahrten in Österreich sind kürzer als 5 Kilometer. Der VCÖ spricht sich daher für den massiven Ausbau der Radinfrastruktur aus. Neben Rad-Highways in den Ballungsräumen sind in den Regionen mehr sichere Radverbindungen nötig, etwa zwischen Siedlungen und dem nächsten Ortsgebiet. Da allein der Verkehr von und zum Arbeitsplatz ein Viertel der Fahrten ausmacht, ist das Mobilitätsmanagement von Betrieben und Unternehmen stärker als bisher zu fördern.

Fatal für den Klimaschutz sind die hohen realen CO2-Emissionen der Pkw. „Österreichs Regierung ist gut beraten, sich in der EU für deutlich niedrigere CO2-Grenzwerte für Neuwagen einzusetzen. Nicht nur, weil ein niedriger Spritverbrauch die Umwelt schont und die Spritkosten für die Autofahrer verringert, sondern auch, weil sich die Regierung damit andere Maßnahmen auf nationaler Ebene erspart“, betont VCÖ-Expertin Rasmussen.

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14.12.2017

ASFINAG verzichtet schon seit 2015 freiwillig auf den Einsatz von Glyphosat

Damit das Unkraut entlang der 2.223 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen trotzdem nicht wuchert, setzen die 43 Autobahnmeistereien in ganz Österreich auf Handarbeit. Damit das Unkraut entlang der 2.223 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen trotzdem nicht wuchert, setzen die 43 Autobahnmeistereien in ganz Österreich auf Handarbeit.

Anlässlich der derzeit laufenden Diskussion um die Verwendung von Glyphosat und der möglichen schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit, halten Josef Fiala und Stefan Siegele, die Geschäftsführer der ASFINAG Service Gesellschaft bzw. ASFINAG Alpenstraßen GmbH fest: „Die ASFINAG verwendet bereits seit drei Jahren kein Glyphosat oder andere Chemikalien.

Als nachhaltiger Autobahnbetreiber verzichten wir gänzlich auf Unkraut-Vernichter im Streckennetz, damit kommen wir unserer Verantwortung zum Schutz der Menschen und der Umwelt nach.“

Damit das Unkraut entlang der 2.223 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen trotzdem nicht wuchert, setzen die 43 Autobahnmeistereien in ganz Österreich auf Handarbeit.

Die Mitarbeiter des Autobahnbetriebes sind zumindest zwei Mal im Jahr dafür auf der Strecke unterwegs und beseitigen unerwünschten Bewuchs. Fazit: Das manuelle Entfernen von Pflanzen ist zwar zeitintensiver, dafür aber die umweltfreundlichste und auch nachhaltigste Methode.

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08.01.2018

LU9915: Neues Flaggschiff unter den BenQ Laserprojektoren

Ausgestattet mit einer leistungsstarken zweifachen Laserlichtquelle liefert der BenQ Projektor optimale Helligkeitswerte von bis zu 10.000 ANSI Lumen. Ausgestattet mit einer leistungsstarken zweifachen Laserlichtquelle liefert der BenQ Projektor optimale Helligkeitswerte von bis zu 10.000 ANSI Lumen.

BenQ, der weltweite Marktführer bei DLP®-Projektoren, stellt mit dem LU9915 ein neues Flaggschiff unter seinen BlueCore-Laserprojektoren vor, welches den höchsten Anforderungen professioneller Einsatzbereiche gerecht wird. Der LU9915 ist mit 10.000 ANSI Lumen die lichtstarke Wahl für den Einsatz in Museen, bei Großveranstaltungen oder in Konferenz- und Hörsälen. Das Modell ist mit einer Vielzahl an Wechselobjektiven kompatibel und eignet sich für 360° und Portrait Installation. Zu einer UVP von 23.199 Euro inkl. MwSt. ist der neue BenQ LU9915 ab sofort erhältlich.

BlueCore Laser-Technologie

Ausgestattet mit einer leistungsstarken zweifachen Laserlichtquelle liefert der BenQ Projektor optimale Helligkeitswerte von bis zu 10.000 ANSI Lumen. Dabei garantiert das duale Farbrad dank einer lupenreinen Wiedergabe des RGBY-Farbraums maximale Farbintensität und Brillanz. Die innovative BlueCore-Lasertechnologie ermöglicht zudem ein hohes Kontrastverhältnis von 100.000:1 und besonders intensive Schwarzwerte. In Kombination mit der DLP® Chip-Technologie erreicht der LU9915 höchste Farbgenauigkeit von über 20.000 Stunden.

Der BenQ LU9915 projiziert mit einer WUXGA-Auflösung von maximal 1920 x 1200 im 16:10 Bildformat. Dem Anwender stehen insgesamt neun Formate zur Auswahl, die individuell eingestellt werden können. Der neue Projektor ist für den unterbrechungsfreien, professionellen Einsatz im 24/7 Betrieb ausgelegt. Sein robustes Gehäuse verfügt über eine zu 100% staubdichte Projektionseinheit und über ein innovatives Flüssigkeitskühlungssystem, wodurch der Projektor deutlich leiser arbeitet als Geräte mit herkömmlichen Lüftern.

Flexible Installationsmöglichkeiten

Enorme Flexibilität erreicht der LU9915 durch eine große Auswahl an praktischen Funktionen zur bequemen Anpassung der Projektion für unterschiedliche Einsatzorte – dazu gehören der motorisierte Zoom und der motorisierte Lens Shift horizontal und vertikal. Beim Kauf stehen zudem acht unterschiedliche Wechselobjektive aus Vollglas zur Wahl, die über Projektionsverhältnisse von 0,38 – 8,26 verfügen, um den Profi-Projektor flexibel an unterschiedliche Projektionsabstände anzupassen.

Projektionsperfektion mit Edge Blending und geometrischer Korrektur

Edge Blending wird bei Multi-Screen-Projektionen verwendet. Es beeinflusst die Helligkeitseinstellung entlang der Schnittflächen benachbarter Bilder für eine nahtlose Darstellung. Die Farbanpassungsfunktion kann verwendet werden, um kleine Unterschiede im Farbausgangsprofil der einzelnen Projektoren zu kalibrieren.

Zusätzlich verfügt der LU9915 über intuitive Funktionen zur Projektionsanpassung, wie Corner Fit und Surface Fit, um eine bequeme Steuerung für perfekt ausgerichtete Bilder zu ermöglichen. Corner Fit erlaubt die individuelle Justierung jeder Ecke, um eine präzise Anzeige zu gewährleisten, während Surface Fit für eine optimale Ausrichtung auf speziell geformten oder gewölbten Projektionsflächen sorgt.

Effiziente Verwaltung und Planung

Der Laserprojektor ist mit den Steuerungssystemen wie Extron, Creston, AMX und PJ Link kompatibel und eignet sich damit für eine komfortable Systemintegration.

Über die Multiple Display Administrator (MDA)-Software können Administratoren alle im Netzwerk registrierten Projektoren verwalten und eine effiziente Planung für den täglichen Betrieb und die Wartung vornehmen. So kann eine Identifizierung, Projektor-Steuerung, Überwachung und Aufgabenverwaltung zentral von einem einzigen Computer aus gesteuert werden. BenQ’s MDA Software eröffnet dem Administrator interessante Optionen, wie das Erstellen von Zeitplänen für das Öffnen und Schließen von Applikationen in mehreren Hallen, Ausstellungen und Besprechungsräumen und das Ein- / Ausschalten aus der Ferne per Remote-Funktion.

Umfassende Konnektivität

Der BenQ LU9915 ist mit seinen zahlreichen Anschlussoptionen bestens dafür gerüstet, qualitativ hochwertige Verbindungen zu einer Vielzahl von Geräten und Videoquellen aufzunehmen. Neben VGA, DVI, HDMI und LAN Ports verfügt er über die in der Medien- und Broadcast Industrie weit verbreitete 3G-SDI Schnittstelle, um unkomprimierte digitale Videosignale ohne Qualitätsverluste zu transportieren. Per HDBaseT-Konnektivität wird die unkomprimierte Übertragung über bis zu 100 Meter ermöglicht. HDBaseT kombiniert Video-, Audio- und Gerätesteuersignale von mehreren Quellen, einschließlich PCs, Laptops, Dokumentenkameras, Blu-Rays und DVDs, über ein einziges CAT5-Kabel für nahtlose Fernübertragungen von bis zu 100 Metern. Diese effiziente Verbindung eignet sich hervorragend für Deckeninstallationen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: BenQ
28.02.2017

Neuer Volvo XC60 fährt noch sicherer

Neuer Volvo XC60 fährt noch sicherer: Assistenzsysteme wurden weiterentwickelt Neuer Volvo XC60 fährt noch sicherer: Assistenzsysteme wurden weiterentwickelt

Mit dem neuen Volvo XC60 setzt der schwedische Premium-Hersteller einmal mehr Maßstäbe bei der Sicherheit: Die zweite Modellgeneration des erfolgreichen SUV, das auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon (9. bis 19. März 2017) seine Weltpremiere feiert, fährt mit drei neuen Assistenzsystemen vor. Um Unfälle zu vermeiden, unterstützten sie den Fahrer beim Lenken und verwandeln den neuen Volvo XC60 so in eines der sichersten Autos auf den Straßen weltweit.

"Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren an Sicherheitssystemen zur Kollisionsvermeidung und wissen, wie nützlich sie sind. Allein in Schweden sind die Auffahrunfälle durch unseren Notbremsassistenten um rund 45 Prozent* zurückgegangen. Mit dem Volvo XC60 machen wir den nächsten Schritt bei der Reduzierung von Unfällen, indem wir Systeme zur Kollisionsvermeidung mit Lenkunterstützung verbinden", erklärt Malin Ekholm, Senior Director des Volvo Safety Centers der Volvo Car Group.

Das fortschrittliche City Safety System, das neben anderen Fahrzeugen auch Fußgänger, Fahrradfahrer und Wildtiere erkennt, wurde im neuen Volvo XC60 nochmals erweitert. Es beinhaltet nun auch eine Lenkunterstützung: Sie kommt zum Einsatz, wenn eine automatische Notbremsung nicht ausreicht, um einen Unfall zu verhindern, und der Fahrer einen Lenkimpuls an das Lenkrad weitergibt. In solchen Fällen hilft das System dabei, Hindernisse durch gezielte Lenkmanöver zu umfahren. Die Lenkunterstützung ist bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 100 km/h aktiv.

Neben dem erweiterten Volvo City Safety verfügt der neue Volvo XC60 als erstes Modell der Marke über die sogenannte "Oncoming Lane Mitigation". Dieses Assistenzsystem verringert die Gefahr von Unfällen mit entgegenkommenden Fahrzeugen: Gelangt der Fahrer versehentlich auf die Gegenfahrbahn, wird der Volvo mit einem gezielten Lenkimpuls zurück auf die eigene Fahrbahn gesteuert - und damit weg vom Gegenverkehr. Das System arbeitet zwischen 60 und 140 km/h. "All diese Funktionen sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu vollautonomen Fahrzeugen", so Malin Ekholm.

Auch das optionale Blind Spot Information System (BLIS), das den Fahrer auf andere Verkehrsteilnehmer im toten Winkel aufmerksam macht, wurde um einen Lenkassistenten erweitert. Er entschärft mögliche Gefahrensituationen beim Spurwechsel, sollte der Fahrer die visuelle Warnung im Außenspiegel über ein Fahrzeug im toten Winkel nicht beachten.

Wie seine großen Geschwister der Volvo 90er Familie ist der Volvo XC60 unter anderem mit der Run-off Road Protection ausgestattet, die Insassen beim Abkommen von der Fahrbahn besonders schützt. Auch der Pilot Assist für teilautonomes Fahren bis 130 km/h ist optional an Bord. "Die komplette Sicherheitsausstattung, die wir mit der Volvo 90er Top-Baureihe eingeführt haben, findet sich im neuen Volvo XC60. Damit bleiben wir unserem strategischen Ansatz treu, automobile Sicherheitssysteme für den Alltag auf der Straße zu entwickeln. Unsere Vision sieht vor, dass 2020 niemand mehr in einem neuen Volvo Modell verletzt oder getötet wird", erläutert Sicherheitsexpertin Ekholm.

* Kollisionswarnung mit automatischer Notbremsfunktion ist Teil des City Safety Systems. Der Rückgang um 45 Prozent Auffahrunfälle durch Notbremsassistenten in Schweden bezieht sich auf Fahrzeuge, die mit der dritten Generation dieses Systems ausgestattet sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Volvocars
08.02.2018

Black is beautiful: Die Opel-Modelle mit dem besonderen Style

Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra

Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra. Denn jetzt ist das kompakte Erfolgsmodell erstmals auch in Zweifarb-Lackierung mit schwarzem Dach sowie mit weiteren Eyecatchern wie zur Wagenfarbe kontrastierenden schwarzen Außenspiegelgehäusen und Leichtmetallrädern in Schwarz bestellbar.

Gleiches gilt für den Kleinwagen-Allrounder Opel Corsa und den SUV-Bestseller Opel Mokka X. Auch sie setzen an Dach, Außenspiegeln und Felgen auf Wunsch edel anmutende schwarze Akzente – ganz nach dem Motto: Black is beautiful.

Damit greift Opel bei den beliebten Kompaktklasse-, Kleinwagen- und SUV-Modellen den Trend zur äußerlichen Individualisierung des Auto-Designs auf, den der Opel ADAM begründete. Ebenso erfolgreich starteten im vergangenen Jahr der Opel Crossland X und kürzlich der Newcomer Opel Grandland X mit charakteristischer Zweifarb-Lackierung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Opel Austria GmbH
24.05.2017

LEDON präsentiert innovative autarke Außenbeleuchtung

LEDON-Geschäftsführer Reinhard Weiss und Skisprungtrainer Werner Schuster enthüllen gemeinsam die erste Lediva-Leuchte LEDON-Geschäftsführer Reinhard Weiss und Skisprungtrainer Werner Schuster enthüllen gemeinsam die erste Lediva-Leuchte

Solar Lighting“ soll Technologie zum Durchbruch verhelfen

Lustenau, 24. Mai 2017. - Der österreichische LED-Anbieter LEDON hat gestern Lediva präsentiert, das erste Produkt aus der neuen Linie für autarke Außenbeleuchtung, „Solar Lighting“. Die Produktfamilie setzt neue Maßstäbe hinsichtlich Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Design.

„Solar Lighting“, die neue Produktfamilie für autarke Außenbeleuchtung des österreichischen LED-Anbieters LEDON, soll Licht an Orte bringen, die sich bisher nicht zu vertretbaren Kosten damit versorgen ließen oder wo es technisch nicht realisierbar war. Die 4,50 Meter hohe, einarmige Leuchte Lediva, das erste Produkt aus der neuen Linie, wurde gestern in Lustenau feierlich präsentiert. „Die bisherigen Lösungen für diesen Anwendungsbereich waren zu teuer, nicht nachhaltig, zu wenig verlässlich oder optisch nicht ansprechend“, konstatiert LEDON-Geschäftsführer Reinhard Weiss. Die Ursache sieht Weiss darin, dass bisher handelsübliche Komponenten verbaut wurden: „Bei ‚Solar Lighting‘ sind alle wichtigen Komponenten aufeinander abgestimmt, eigens für diesen Zweck konzipiert und jeder Aspekt ist von Anfang bis Ende durchdacht.“

Selbst konfigurierbar, praktisch wartungsfrei und formschön

Das beginnt bei der Planung: Über ein eigens entwickeltes Online-Tool kann die Leuchte vom Kunden selbst optimal konfiguriert werden. Nach Eingabe der erforderlichen Parameter wie Geo-Position, Anordnung der Leuchten, zu beleuchtendes Objekt sowie Dauer und Intensität der Beleuchtung, berechnet die Software die bestmögliche Lösung. Hierbei kann auch Lichtverschmutzung effektiv vermieden werden.

Lediva besteht lediglich aus fünf Bauteilen, die mit nur sieben Schrauben miteinander zu verbinden sind. Das größte Bauteil ist etwa zwei Meter lang und wiegt 45 Kilogramm. Damit kann die LED-Leuchte ohne technische Hilfsmittel transportiert werden.

Alle Komponenten stammen aus der D-A-CH-Region und haben somit kurze Lieferwege hinter sich. Kernkomponenten wie Batterie, Batteriesteuerung, Photovoltaik und die Gesamsteuerung als „Leuchtengehirn“, sind wie eine „genetische Einheit“ konzipiert und optimal aufeinander abgestimmt. Die Energieversorgung erfolgt über eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie, die von monokristallinen Solarzellen gespeist wird. Über den gesamten Zyklus – von der Rohstoffgewinnung bis zur Wiederverwertung – ist das Produkt CO2-neutral gestellt. LEDON geht davon aus, dass „Solar Lighting“ mindestens 10 Jahre kein technisches Eingreifen erfordert. Das ist ein Wartungsintervall, das doppelt so lang wie jenes von herkömmlichen Produkten ist.

Die Form des Aluminiummasts ist ein gleichseitiges Dreieck mit 22,3 Zentimetern Seitenlänge, das sich über die komplette Länge von 4,5 Metern durchzieht. Das verleiht der Leuchte eine edle Anmutung und ist funktional, weil beispielsweise Schnee nicht liegen bleibt. Die Photovoltaik-Module sind an allen drei Seiten flächenbündig und vertikal in den Mast eingebaut. Auch sie bieten so keine Plattform für witterungsbedingte Ablagerungen.

Typische Einsatzgebiete für „Solar Lighting“ sind Rad- oder Gehwege, Wohnstraßen sowie Parkplätze. Hauptabsatzmärkte sind die D-A-CH-Region sowie Gebiete südlich des 47-sten Breitengrades. Bis 2020 rechnet LEDON mit einem jährlichen Absatz der LED-Leuchte im fünfstelligen Bereich.

Ökologisch und ökonomisch

„Mit ‚Solar Lighting‘ wollen wir den scheinbaren Widerspruch zwischen Ökologie und Ökonomie aufheben“, formuliert LEDON-Geschäftsführer Reinhard Weiss den ehrgeizigen Anspruch: „Wir erwarten uns einen ähnlichen Durchbruch für solare Außenbeleuchtung, wie wir ihn im Moment im Bereich der Elektromobilität erleben!“ Vor den Augen der zahlreichen Gäste wurde mit der Enthüllung der ersten Lediva-Leuchte und der Live-Montage einer zweiten der Startschuss für dieses Vorhaben gegeben. Als Pate und Festredner fungierte ein Spezialist für Höhenflüge: Werner Schuster. Der gebürtige Vorarlberger ist seit neun Jahren Trainer der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft.

Factbox

LEDON „Solar Lighing“ Lediva

- Autarke, einarmige LED-Leuchte für den Außenraum

- 4500 mm hoch, dreieckiges Profil (223 mm Seitenlänge)

- Energieversorgung: Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit monokristallinen Solarzellen

- Lichtstrom: maximal 2.640 Lumen

- 10 Jahre wartungsfrei

- Online-Konfigurator: https://kalkulator.ledon-solarlighting.com

- Weitere Informationen: www.ledon-solarlighting.com

Factbox

LEDON

Die LEDON Lamp GmbH wurde 2009 vom Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel gegründet. Das Start-up entwickelte zunächst LED-Lampen für Endverbraucher, die sogenannte „Retrofit“-Range, zum Austausch für traditionelle Leuchtmittel. In diesem Bereich zählt es zu den bedeutendsten österreichischen Anbietern. Seit 2012 ist das Unternehmen in Privatbesitz. 2016 wurden professionelle LED-Lichtlösungen für Gewerbe und Industrie ins Sortiment aufgenommen. 2017 wurde das Sortiment um solare Außenbeleuchtung erweitert.

Das Unternehmen mit derzeit rund 30 Mitarbeitern hat seinen Sitz in Lustenau (Vorarlberg/Österreich). Geschäftsführer ist Reinhard Weiss. Der Vertrieb von LEDON LED-Lichtlösungen erfolgt über ausgewählte Vertriebspartner in zahlreichen Ländern Europas. Gleichzeitig können LED-Lampen über den unternehmenseigenen Onlineshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz bezogen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
07.03.2017

Der Mercedes-AMG GT Concept - mit 816 PS High-Performance-Hybridantrieb

Der Mercedes-AMG GT Concept - mit 816 PS High-Performance-Hybridantrieb Der Mercedes-AMG GT Concept - mit 816 PS High-Performance-Hybridantrieb

Einzigartige Fahrdynamik gepaart mit hoher Effizienz und emotionalem Design: Dafür steht der Mercedes-AMG GT Concept, der einen weiteren Meilenstein für die erfolgreiche Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz verkörpert – unter anderem mit seinem High-Performance-Hybridantrieb. „Der GT Concept zeigt, dass saubere Mobilität und überragende Fahrdynamik zusammenpassen.

Als Konsequenz erhält der viertürige Sportwagen als erster unsere „EQ-Power+“ Plakette, mit der wir intelligent elektrifizierte Antriebe kennzeichnen“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Damit ist der GT Concept auch wegweisend für die Produktentwicklung im Rahmen unserer CASE Strategie.“ Das Performance-Hybrid-System des GT Concept kombiniert einen hocheffizienten V8-Benzinmotor mit einer leistungsstarken Elektromaschine und einem modularen Batterie-Konzept. Das System bietet eine überzeugende elektrische Reichweite und kann in seiner letzten Ausbaustufe eine Leistung von bis zu 600 kW (816 PS) generieren.

Den Sprint von 0–100 km/h erledigt der GT Concept in weniger als drei Sekunden, damit liegt er auf dem Niveau eines Supersportwagens. „Unsere High-Performance Studie gibt einen ersten Ausblick auf das dritte komplett in Eigenregie entwickelte Gesamtfahrzeug von Mercedes-AMG. Die neue GT-Version überträgt das ikonische AMG Sportwagen-Feeling auf ein viersitziges Modell“, so Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Das dynamische Fastback bietet außerdem hohen Alltagsnutzen: Dafür sorgen die große Heckklappe und der variable Innen- und Gepäckraum.

Auf diese Weise verbindet das viertürige Coupé hohe Funktionalität mit der exzellenten Performance der AMG GT Sportwagen. Das Showcar ist charakterisiert durch muskulöse Proportionen, große Volumen sowie eine sinnliche und zugleich reduzierte Flächengestaltung. Der Panamericana-Grill mit vertikalen, seitlich rot lackierten Stegen, die neue Grafik der extrem schmalen Hauptscheinwerfer und die dominant gestalteten seitlichen Luftöffnungen in der Frontschürze sind typische, hier weiterentwickelte AMG GT Designmerkmale und drücken pure Kraft aus. Ola Källenius: „Autos wie dieses zeigen: Die nächsten 50 Jahre von AMG werden mindestens so aufregend wie die ersten 50.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Daimler AG
08.09.2017

Die Sicherheitsneuheit vor 30 Jahren: Der Beifahrer-Airbag

Beifahrer-Airbag: Er ist nach dem im März 1981 präsentierten Fahrer-Airbag eine weitere wichtige Innovation der passiven Sicherheit. Beifahrer-Airbag: Er ist nach dem im März 1981 präsentierten Fahrer-Airbag eine weitere wichtige Innovation der passiven Sicherheit.

Das Handschuhfach ist Heimat der neuen Sicherheitsdimension für den Beifahrer: An der Stelle dieses kleinen Stauraums bringen die Mercedes-Benz Ingenieure einen Airbag unter – eine der Neuheiten der Marke auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main vom 10. bis 20. September 1987.

Diese Innovation ergänzt als schlüssiger Baustein die bisher etablierten Rückhaltesysteme von Mercedes-Benz, den Fahrer-Airbag und den Gurtstraffer. Mit dem zusätzlichen Airbag für den Beifahrer bietet die Stuttgarter Marke ein Insassenschutz an, den seinerzeit weltweit kein anderer Hersteller bietet. Premiere hat der Beifahrer-Airbag zunächst in den S-Klasse Limousinen und Coupés der Baureihe 126. Diese sind ab Modelljahr 1988 mit der neuen Sonderausstattung bestellbar, die es ausschließlich in Kombination mit dem Fahrer-Airbag gibt, in Deutschland für 4.617 DM. Der Fahrer-Airbag allein kostet 2.348,40 DM. Damit wird diese von 1979 bis 1992 gebaute Generation der Mercedes-Benz S-Klasse endgültig zum Wegbereiter des Airbags.

Der Fahrer-Airbag wird zuerst in der Baureihe 126 angeboten. Mercedes-Benz stellt diese wegweisende Lösung für die passive Sicherheit vom 5. bis 15. März 1981 auf dem internationalen Automobil-Salon in Genf vor. Damit ist die Stuttgarter Marke der weltweit erste Hersteller, der das 1971 zum Seite 2 Patent angemeldete System Airbag in den Serienautomobilbau einführt. Dabei wird der Fahrer-Airbag mit einem Gurtstraffer für den Beifahrer kombiniert. In der Preisliste steht der Fahrer-Airbag ab Juli 1981, er ist in der Baureihe 126 für 1.525,50 DM lieferbar. Bereits zum Januar 1982 ist das System für sämtliche Mercedes-Benz Personenwagenmodelle zum Preis von 1.570,70 DM lieferbar. Ab Oktober 1992 gehören Fahrer-Airbag und Anti-Blockier-System ABS schließlich zur Serienausstattung der Personenwagen mit dem Stern.

Der vor 30 Jahren auf der IAA vorgestellte Beifahrer-Airbag ist ab September 1988 auch in den Modellen der Baureihe 124 – der späteren E-Klasse – verfügbar. Er setzt sich als wirkungsvolle Schutztechnik in der passiven Sicherheit durch und wird zum August 1994 zusammen mit Kopfstützen im Fond zur Serienausstattung vieler Mercedes-Benz Personenwagen. Von Anfang an betont der Hersteller, dass der Beifahrer-Airbag die Schutzwirkung des Dreipunkt-Sicherheitsgurtes ergänzt, diesen aber keinesfalls ablösen kann. Die Gurtpflicht gilt zu diesem Zeitpunkt bereits seit 1976, seit 1984 wird ihre Missachtung mit einem Bußgeld belegt. Die Kombination beider Schutzsysteme sorgt für eine erhebliche Steigerung der passiven Sicherheit, wie Versuche mit Dummys zeigen: Durch das kombinierte System Sicherheitsgurt mit Gurtstraffer und Beifahrer-Airbag wird das Risiko von Verletzungen im Brust- und Kopfbereich im Vergleich zum Sicherheitsgurt mit Gurtstraffer allein etwa um ein Drittel weiter reduziert. Bewertet werden in den Tests insbesondere die Auswirkungen des Unfalls auf Gewebe (Viscous Tolerance Criterion, VTC) und Kopf (Head Injury Criterion, HIC). Fünf Kilogramm Sicherheit Im Vergleich zum drei Kilogramm schweren Element des Fahrer-Airbags, das im Lenkrad untergebracht ist, wiegt die an der Stelle des Handschuhfachs eingebaute Einheit des Beifahrer-Airbags in den S-Klasse Modellen der Baureihe 126 fünf Kilogramm. Das liegt unter anderem daran, dass wegen des größeren Abstands zwischen Airbag und menschlichem Körper das Volumen des lebensrettenden Luftsacks fast verdreifacht werden muss: Es sind in der S-Klasse 170 Liter statt 60 Liter beim Fahrer-Airbag.

Prinzipiell gleicht die Technik der 1987 präsentierten Innovation jedoch dem bewährten Fahrer-Airbag: Wenn das oberhalb des Getriebes eingebaute Auslösegerät („Crash Sensor“) einen schweren Unfall erkennt, löst es die beiden im Airbag untergebrachten Gasgeneratoren aus. Diese erzeugen aus pelletiertem Festtreibstoff ein Gasgemisch, das den Airbag schlagartig aufbläht. Seine Form ist dabei so gewählt, dass sie den Beifahrer vor einem Aufprall sowohl auf dem Armaturenbrett als auch auf der A-Säule schützt. Das Auslösegerät detektiert Kollisionen und stellt deren Schwere anhand von zwei vorgegebenen Schwellen fest. Wird die erste Schwelle überschritten, löst das Gerät zunächst den Gurtstraffer aus. Beim Erreichen der höheren Schwelle wird der Beifahrer-Airbag aktiviert. Dabei zünden die beiden Gasgeneratoren im Abstand von 15 Millisekunden, so dass sich der Luftsack aus innen gummiertem PolyamidGewebe mit kontrolliertem Druckanstieg füllt.

Die Fahrzeugelektronik prüft auch, ob der Beifahrersitz belegt oder frei ist. Denn wenn die Sensoren im Sitz und in den Gurtschlössern einen freien Sitz anzeigen, wird der Beifahrer-Airbag bei einem Unfall nicht ausgelöst. Kontinuierliche Forschung für die Sicherheit Der Beifahrer-Airbag ist ein wichtiger Baustein im kontinuierlichen Prozess der Sicherheitsentwicklung bei Mercedes-Benz. Die erste Erprobung vergleichbarer Rückhaltesysteme für den Beifahrer beginnt bei der Stuttgarter Marke fast zwei Jahrzehnte vor der Einführung in den Serienbau. So berichtet bereits im Jahr 1971 Hans Scherenberg, Vorstandsmitglied der damaligen Daimler-Benz AG und Leiter der Gesamtentwicklung und Forschung, über laufende Versuche der Entwicklungsabteilung: „Beim Beifahrer, der durch Hüftgurt und Luftsack geschützt war, wurden alle Forderungen des Lastenheftes erfüllt.“

Als Referenz dienen die US-amerikanischen Federal Motor Vehicle Safety Standards, deren erste Vorschriften am 1. März 1967 für das Modelljahr 1968 erlassen werden. 1975 zeigt Mercedes-Benz dann auf der IAA in Frankfurt am Main den aktuellen Stand der Forschung zum Airbag. Präsentiert wird ein „Luftsack für Fahrer und Beifahrer als mögliche Ergänzung zum Sicherheitsgurt“. Die Airbags für Fahrer und Beifahrer setzen sich branchenweit schnell als lebensrettende Technik durch. Da die Airbag-Module durch die kontinuierliche Arbeit der Ingenieure immer kleiner werden, können sie auch an anderen Stellen des Fahrzeugs platziert werden.

Beispielsweise, um einen umfassenden Schutz auch bei seitlichen Kollisionen zu erreichen: Mercedes-Benz stellt 1993 einen Seiten-Airbag als Studie vor, 1995 kommt der Sidebag dann als Sonderausstattung zunächst in der E-Klasse auf den Markt. Weitere Innovationsschritte sind Windowbag (1998), Head-Thorax-Seitenairbag (2001), Kneebag (2009), ThoraxPelvis-Sidebag, Beltbag und Cushionbag (2013) sowie adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer mit zweistufiger, zeitversetzter Auslösung, je nach sensierter Schwere des Aufpralls und eingestellter Sitzposition. So schützen Mercedes-Benz Personenwagen ihre Fahrer und Passagiere heute mit einem ausgeklügelten System von bis zu zwölf Airbags.

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12.10.2017

ÖAMTC: Klage gegen deutsche Maut notwendig, um EU-Road Pricing zu verhindern

Mautgesetz bindet deutscher Regierung hinsichtlich Road Pricing die Hände Mautgesetz bindet deutscher Regierung hinsichtlich Road Pricing die Hände

Erfreut zeigt sich der ÖAMTC über die Ankündigung von Verkehrsministers Jörg Leichtfried, beim EuGH Klage gegen die deutsche Pkw-Maut einzureichen. Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung: "Um grünes Licht aus Brüssel für seine diskriminierenden Mautpläne zu bekommen, hat der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt zugesagt, die für alle europäischen Autofahrer sündteuren Road Pricing-Pläne der EU-Kommission zu unterstützen. Das war ein politischer Kuhhandel zu Lasten Dritter – nämlich der Konsumenten. Das darf sich nicht auszahlen. Daher ist die Klage Österreichs richtig – auch im Interesse der deutschen Autofahrer."

Mautgesetz bindet deutscher Regierung hinsichtlich Road Pricing die Hände

Bereits im Vorblatt zum Mautgesetz verpflichtete sich die deutsche Bundesregierung, die EU Kommission "bei ihren Bemühungen auf europäischer Ebene" zur Schaffung eines "einheitlichen europäischen Mautsystems zur Stärkung der Nutzerfinanzierung auch für Pkw zu unterstützen". Es wurde sogar zugesagt, dass Deutschland seine Maut "erforderlichenfalls an diesen einheitlichen europäischen Rahmen anpassen“ werde. Wie Brüssel diesen Freibrief aus Berlin nutzen will, präsentierte die EU-Kommission schließlich im Mai diesen Jahres:

Spätestens Ende 2027 müssten Vignetten-Systeme, wie in Österreich vorhanden und in Deutschland geplant, zugunsten streckenabhängiger Mautsysteme abgeschafft werden. Brüssel will eine Pkw-Road Pricing-Pflicht für alle Maut-Staaten.

Road Pricing bringt deutliche Mehrkosten für alle Autofahrer – auch deutsche

Das Motiv des ÖAMTC für die strikte Ablehnung der Road Pricing-Pläne der EU-Kommission sind die deutlichen Mehrkosten für die Nutzer. Laut mehrerer Studien würde bei Road Pricing den Autofahrern mindestens 5 Cent pro Kilometer verrechnet, damit sich die elektronische Einhebung rechnet. Das deutsche Umweltbundesamt schlägt sogar Preise bis über 10 Cent pro Kilometer vor. Wiesinger:

"Ein Arbeitnehmer aus Kufstein, der nach Innsbruck pendelt, hätte dadurch Mehrkosten von rund 3.400 Euro pro Jahr. Aber auch Einzelfahrten würden empfindlich teuer: Eine Fahrt von Hamburg nach München und retour würde etwa 150 Euro kosten, für die Strecke Wien – München und zurück würden 80 Euro fällig werden. Damit zeigt sich, dass kilometerabhängiges Road Pricing weder den Wenigfahrern noch der Umwelt hilft, sondern einzig und alleine darauf abzielt, den Staatskassen zusätzliche Einnahmen von Autofahrern zu bescheren."

In der aktuellen Ausgabe des auto touring sprechen sich die Spitzenkandidaten der SPÖ, ÖVP und FPÖ gegen Road Pricing aus, während die Grünen und NEOS dafür sind.

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15.11.2017

Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba

Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba

Hisense Electric Co., Ltd, eine börsennotierte Tochtergesellschaft der Hisense Group, hat den Kauf der TV-Produktion, der Marke, Forschung und Entwicklung sowie der betrieblichen Dienstleistungen von Toshiba am 14. November 2017 bekannt gegeben.

Toshiba, das auf eine ereignisreiche, 142-jährige Geschichte zurückblicken kann, verfügt über eine führende Displaytechnik in Japan und rangiert als Marke unter den internationalen, global agierenden Technikmarken weit oben.

Hisense wird 95 Prozent der Aktien von der Toshiba Visual Solutions Corporation ("TVS"), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Toshiba Corporation, für 12,9 Milliarden Japanische Yen erwerben, wobei ein Anteil von 5 Prozent bei Toshiba verbleiben wird. Hisense übernimmt das TVS-Geschäft, wozu Produktion, Forschung und Entwicklung und die Funktionsbereiche des Vertriebs gehören, und erhält außerdem eine Lizenz zur Verwendung der Toshiba-Marke für einen Zeitraum von 40 Jahren für Partner aus dem Bereich visuelle Lösungen, die in Europa, Südostasien und weiteren Märkten tätig sind.

TVS ist in erster Linie im Geschäft für Fernseher und eine Reihe von Nebenprodukten, wie Werbe- und Anzeigedisplays, tätig. Der Kauf von TVS sorgt zudem für den Erhalt von zwei Fabriken in Japan und von hunderten talentierten Mitarbeitern bei Toshiba im Bereich Forschung und Entwicklung. Außerdem kann ein bedeutendes Portfolio an geistigem Eigentum gesichert werden, das im Zusammenhang mit Patenten aus dem TV-Technik-Geschäft für Bildqualität und Akustik steht.

Herr Liu Hongxin, CEO der Hisense Group, sagte dazu, Hisense werde die Mittel bei TVS für Forschung und Entwicklung, die Lieferkette oder weltweite Vertriebskanäle optimieren, mit anderen zusammenarbeiten und sich gegenseitig bei der Displaytechnik unterstützen, wettbewerbsfähige betriebliche Dienstleistungen für Inhalte auf Smart-TVs für den Weltmarkt anbieten und auf dem japanischen Markt ein rasches Wachstum erreichen.

Laut dem IHS lag Toshiba 2016 bei den Verkäufen von Fernsehern auf dem japanischen Markt auf Platz 3, wobei Hisense beim TV-Geschäft den höchsten Marktanteil aller nicht-japanischen Marken hatte. Zusammen kommen beide Marken nach der Transaktion auf einen Marktanteil von insgesamt über 20 Prozent. Das TV-Geschäft von Hisense rangierte 2016 (laut IHS) weltweit auf dem dritten Platz und steht beim Marktanteil in China schon 13 Jahre in Folge auf Rang eins.

Als Official Television Sponsor der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland steht Hisense bereit, seine Expansion fortzusetzen und seine globale Vision und Strategie der Marke umzusetzen. Mithilfe der Vorteile, die sich aus dieser Übernahme ergeben, wird Hisense seine internationale Geschäftsstrategie für Fernseher bei Forschung und Entwicklung, beim Branding und Marketing weiterentwickeln und erweitern, indem es seine Geschäfte unter einer Vielzahl von Marken betreibt. Die Kooperation zwischen Hisense und Toshiba wird den Wandel hin zu einem neuen Bild des TV-Geschäfts voranbringen.

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14.03.2017

ÖAMTC: Notarielle Vollstreckungsbeschlüsse aus Kroatien ungültig

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Club-Mitglieder einen Brief eines kroatischen Notars erhalten, der hohe Geldbeträge wegen nicht bezahlter Parkgebühren in Kroatien einforderte. In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Club-Mitglieder einen Brief eines kroatischen Notars erhalten, der hohe Geldbeträge wegen nicht bezahlter Parkgebühren in Kroatien einforderte.

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Club-Mitglieder einen Brief eines kroatischen Notars erhalten, der hohe Geldbeträge wegen nicht bezahlter Parkgebühren in Kroatien einforderte. "Dieser 'notarielle Vollstreckungsbefehl der offenen Forderung' kam für viele Kroatien-Urlauber überraschend, da für sie nicht ersichtlich war, dass sie ihr Fahrzeug auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz abgestellt hatten", berichtet ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Aus diesem Grund wurde in einem von einem Vertrauensanwalt des ÖAMTC und des ADAC geführten Verfahren der Europäische Gerichtshof (EuGH) um Klärung der Rechtsfrage – ob ein Notar das überhaupt dürfe – angerufen.

"In seinem heutigen Urteil hat nun der EuGH diese Vollstreckungsbeschlüsse für nichtig erklärt", erläutert Pronebner. Somit wurde auch die Rechtsmeinung des ÖAMTC bestätigt, der bereits tausenden Mitgliedern geholfen hat, gegen diese überhöhten Forderungen vorzugehen.

"Leider können wir trotz dieser erfreulichen Entscheidung nicht davon ausgehen, dass es in Zukunft keine derartigen Schreiben mehr aus Kroatien geben wird", ergänzt die ÖAMTC-Juristin. "Der EuGH hat lediglich festgestellt, dass Notare nicht dazu berechtigt sind, offene Strafen im EU-Ausland einzutreiben." Aus Sicht des ÖAMTC könnten Parkplatzbetreiber in Kroatien einen anderen Weg finden, um nicht bezahlte Parkgebühren einzuheben. "Ein Hoffnungsschimmer bleibt aber, weil davon auszugehen ist, dass Parkforderungen von vor 2012 bereits verjährt sind und somit nicht mehr eingebracht werden können", führt die ÖAMTC-Rechtsexpertin aus.

Der Club wird die weiteren Entwicklungen genau mitverfolgen und steht seinen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite. "Wer ein Schreiben eines Anwalts, eines Inkassobüros oder eines Notars in seiner Post findet, lässt sich am besten sofort rechtlich beraten. ÖAMTC-Mitglieder wenden sich an die ÖAMTC-Rechtsberatung, die kostenlos tätig wird", rät die Clubexpertin. Terminvereinbarung und nähere Infos unter www.oeamtc.at/rechtsberatung. Für die nächste Reise nach Kroatien empfiehlt Pronebner abschließend: "Genau auf die Bestimmungen vor Ort achten, Parktickets mindestens fünf Jahre aufheben und bei Unsicherheit am besten ein Foto vom parkenden Fahrzeug und dem Parkschein machen."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Diego Delso, CC BY-SA 3.0
14.06.2017

ÖAMTC-Tipps: Richtiges Verhalten bei Baustellen

Aktuell haben Bauarbeiten auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wieder Hochsaison. Aktuell haben Bauarbeiten auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wieder Hochsaison.

Aktuell haben Bauarbeiten auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wieder Hochsaison. "Für Verkehrsteilnehmer bedeuten Baustellen ein höheres Unfallrisiko. Gerade zu Reisezeiten ist die Gefahr besonders groß", warnt ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé. So gab es in den vergangenen zehn Jahren in Baustellenbereichen insgesamt 662 Unfälle, bei denen 1.001 Menschen verletzt und 15 Personen getötet wurden (Quelle: Statistik Austria; Bearbeitung:

ÖAMTC Unfallforschung). Die mit Abstand häufigste Unfallart sind Auffahrunfälle, die rund zwei Drittel aller Unfälle ausmachen.

Aufgrund strengerer Richtlinien und Sicherheitsüberprüfungen hat sich die Baustellensicherheit für Verkehrsteilnehmer und für dort arbeitende Personen wesentlich erhöht. "Baustellen werden von den Lenkern eher als Einschränkung des Fahrkomforts, weniger als Sicherheitsproblem empfunden", schildert der ÖAMTC-Experte. Dieser Schein trügt jedoch: Speziell bei Autobahnbaustellen müssen Verkehrsteilnehmer mit besonderen Verkehrsbedingungen rechnen – unklare Beschilderungen oder schmale bzw. verengte Fahrbahnen erfordern höchste Konzentration. "Und auch die beste Baustellenabsicherung hilft nichts, wenn man die entsprechenden Verkehrsregeln nicht einhält", stellt Nosé klar. "Verbote, Gebote und Hinweiszeichen müssen daher unbedingt beachtet werden. Denn der Zeitverlust durch korrektes Verhalten steht in keinem Verhältnis zu einem durch einen Unfall verpatzten Urlaub."

Verhaltenstipps des ÖAMTC-Experten

* "Baustellen bringen Verkehrsteilnehmer in Ausnahmesituationen", erklärt der ÖAMTC-Verkehrstechniker. "Zusätzliche Beschilderungen, viele Leitbaken, ungewohnte Spurführungen und zum Teil unklare Bodenmarkierungen verunsichern die Lenker. Fahrbahnverengungen verstärken dieses Gefühl noch zusätzlich." Der rechte Fahrstreifen ist zumeist breiter als der Linke. Wenn man unsicher ist, empfiehlt es sich, rechts zu bleiben und nicht zu überholen. Zudem muss auf die Breitenbeschränkungen für den linken Fahrstreifen geachtet werden.

* Im Baustellenbereich ist auf die jeweils gültigen Bodenmarkierungen zu achten – oftmals ist diese in orange ausgeführt. Zum Teil verlaufen in Längsrichtung sowohl weiße als auch orange Baustellenmarkierungen. Ein Hinweisschild am Beginn der Baustelle macht zumeist darauf aufmerksam.

* Kommt man zu einer Baustelle, darf man auf keinen Fall panikartig auf den rechten Fahrstreifen schneiden. Nosé: "Man sollte ruhig auf seinem Fahrstreifen weiterfahren, dann in den Spiegel schauen, blinken und sich ordnungsgemäß und ohne Hektik nach dem Reißverschluss-Prinzip einordnen."

* "Eine große Gefahr vor einer Baustelle ist nicht angepasste oder gar überhöhte Geschwindigkeit, weil dadurch oft zu wenig Platz zum richtigen Einordnen gegeben ist", ergänzt der ÖAMTC-Verkehrstechniker. Die meisten Baustellenunfälle ereignen sich im Vorlaufbereich aufgrund von Auffahren auf den Vordermann. "Ein Sicherheitsplus verschafft man sich, indem man den Abstand vergrößert", rät Nosé. Ebenfalls wichtig: Auf den eigenen Fahrstreifen konzentrieren und sich nicht vom Baustellengeschehen oder dem Gegenverkehr ablenken lassen.

* Im Falle einer Panne sollte sofort die Warnblinkanlage eingeschaltet und versucht werden, einen Pannenplatz anzusteuern bzw. zumindest, wenn möglich, das Fahrzeug im abgesperrten Baustellenbereich abzustellen. Wenn kein Pannenplatz vorhanden ist, sollte das Fahrzeug so weit rechts wie möglich abgestellt und sofort (nur mit Warnweste) verlassen werden. "Der sicherste Platz für Fahrzeuginsassen ist eine dem Verkehr abgewandte Stelle", so der ÖAMTC-Verkehrstechniker.

Zudem kann die unplanmäßige Fahrzeitverlängerung zu Verärgerung und Stress bei Verkehrsteilnehmern führen. "Unmittelbar nach Ende des Baustellenbereichs wird die Ungeduld und Unruhe dann leider viel zu oft sichtbar", mahnt Nosé zu Besonnenheit auch nach der Baustelle. Der im wahrsten Sinn des Wortes aufgestaute Ärger entlädt sich nicht selten in dichtem Auffahren, höherem Tempo oder hektischen Fahrstreifenwechseln, um die verlorene Fahrzeit wieder rasch aufzuholen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.02.2018

LUMIX TZ202: 1-Zoll-MOS-Sensor und 15x optischem Zoom

Der 1-Zoll große Sensor der TZ202 sorgt für eine ausgezeichnete Bildqualität mit beeindruckender Detailschärfe Der 1-Zoll große Sensor der TZ202 sorgt für eine ausgezeichnete Bildqualität mit beeindruckender Detailschärfe

Die LUMIX TZ202 verfügt über ein lichtstarkes 24mm Ultraweitwinkel Leica DC Vario-Elmar Objektiv (24-360mm KB) mit 15x-Zoom und 5-Achsen-HYBRID-O.I.S.+ (Optical Image Stabilizer Plus). Damit bietet die Kamera ein Höchstmaß an Flexibilität und ermöglicht selbst unter schwierigen Bedingungen verwackelungsfreie Foto- und Videoaufnahmen aus freier Hand. Auch Makroaufnahmen aus einer Nähe von bis zu 3cm bildet die TZ202 präzise und scharf ab. Mit dem L.Monochrome-Modus bietet die Kamera einen neuen kreativen Fotostil für monochrome Aufnahmen mit besonders feiner Gradation in authentischer Schwarz-Weiß-Film-Optik.

Der 1-Zoll große Sensor der TZ202 sorgt für eine ausgezeichnete Bildqualität mit beeindruckender Detailschärfe. Im Zusammenspiel mit dem Venus-Engine-Bildprozessor der Kamera erlaubt der Sensor Empfindlichkeiten bis zu ISO 12.800. So lassen sich mit dem Travel-Zoom-Spitzenmodell Aufnahmeergebnisse erzielen, die weit über die Grenzen herkömmlicher digitaler Kompaktkameras hinausgehen.

Der optimierte Sucher (2,3 MP) der LUMIX TZ202 gibt den Aufnahmebereich mit einer stärkeren Vergrößerung von ca. 0,53x effektiv wider. Sowohl LVF als auch der in die Rückseite der Kamera integrierte 3-Zoll-Touch-Monitor bilden 100 Prozent des Aufnahmebereichs ab.

Die Kamera zeichnet flüssige und ultrahochauflösende 4K Videos mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten bei 30p / 25p oder 24p im MP4-Format auf. Mithilfe von 4K Foto können Fotografen zudem schnellbewegte Motive mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen und die Einzelbilder anschließend in einer Auflösung von acht Megapixeln speichern.

Das Kontrast-AF-System der TZ202 nutzt die Depth-from-Defocus (DFD)-Technologie für eine präzise Autofokussierung in ultraschnellen 0,1 Sekunden.

Darüber hinaus verfügt die Kamera über Bluetooth- und WiFi®-Konnektivität für eine komfortable kabellose Fernsteuerung und sofortige Bildweitergabe. Die Kompatibilität zu Bluetooth 4.2 (sogenanntes BLE: Bluetooth Low Energy) ermöglicht eine dauerhafte Verbindung zu Smartphone und Tablet bei minimalem Energieverbrauch.

Das Gehäuse der TZ202 ist mit gepressten Aluminiumplatten verkleidet, die für eine gleichermaßen elegante wie stabile Konstruktion sowie eine makellose Oberfläche sorgen.

1. Travel-Zoom-Kamera mit 1-Zoll-MOS-Sensor und 15x optischem Zoom

Die LUMIX TZ202 ist mit einem 24mm Ultraweitwinkel Leica DC Vario-Elmar Objektiv mit leistungsstarkem 15x optischen Zoom (24-360mm KB) ausgestattet. Durch den flexiblen Zoombereich eignet sich die Kamera für unterschiedlichste Motive.

Der Objektivaufbau mit einer asphärischen ED (Extra-low Dispersion)-Linse, fünf asphärischen Linsen sowie drei ED-Linsen ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise. Dabei liefert das Objektiv Leica-typische Abbildungsqualität und Klarheit bei einer Minimierung von Verzeichnung und Reflexen.

Die Kamera verfügt über einen 1-Zoll-Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor mit einer Auflösung von 20,1 Megapixeln. Durch den großen Sensor wird der Signal-Rausch-Abstand nochmals optimiert. Dies ermöglicht rauscharme Aufnahmen selbst bei ISO 12.800. Damit empfiehlt sich die Kamera ebenso für Aufnahmen unter schwierigen Lichtverhältnissen wie für Bilder mit geringer Schärfentiefe.

Der Venus-Engine-Bildprozessor mit Quad-Core CPU ermöglicht die Signalverarbeitung in Höchstgeschwindigkeit, die besonders für 4K Videoaufnahmen mit großem Datenvolumen erforderlich ist.

Im Menü der TZ202 finden Fotografen eine Auswahl an Bildstilen mit vordefinierten Einstellungen für Kontrast, Schärfe, Sättigung und Rauschunterdrückung. Diese enthält erstmals den L.Monochrome-Modus, der die kreativen Möglichkeiten von Fotografen erweitert. Der Bildstil ermöglicht monochrome Aufnahmen mit tiefem Schwarz und feinsten Abstufungen im Stile von Schwarz-Weiß-Filmen.

2. Verbesserter Sucher trotz kompaktem Gehäuse

Die LUMIX TZ202 ist mit einem 0,21-Zoll-Live-View-Sucher (LVF, äquivalent zu 2.330.000 Bildpunkten) ausgestattet. Ebenso wie der Sensor arbeitet auch der LVF im 3:2-Format. Daraus ergibt sich ein Abbildungsverhältnis von ca. 1,45x / 0,53x (KB). Aktiviert wird der elektronische Sucher bei Annährung des Auges über einen integrierten Augensensor.

Zusätzlich zum Sucher verfügt die TZ202 auf der Rückseite über einen 3-Zoll-Touch-Monitor mit einer Auflösung von 1.240.000 Bildpunkten. Ebenfalls im 3:2-Format bildet dieser annährend 100 Prozent des Aufnahmebereichs ab. Gleichzeitig bietet er erweiterte Steuerungsmöglichkeiten.

Diverse Einstellräder und -knöpfe sowie der praktische Drehring rund um das Objektiv ermöglichen eine besonders variable Bildgestaltung. Belichtung und Zoom lassen sich darüber beispielsweise komfortabel steuern, sodass sich der Fotograf voll und ganz auf den optimalen Bildausschnitt und den idealen Zeitpunkt zum Auslösen konzentrieren kann. Weitere Steuerungsmöglichkeiten bieten einen schnellen Zugriff auf häufig genutzte Einstellungen wie Blende, Verschlusszeit, Fokussierung, Filtereffekte und Aufnahmemodus. Für eine noch präzisere manuelle Fokuskontrolle ist die LUMIX TZ202 zudem mit der Focus Peaking-Funktion ausgestattet.

3. Weiterentwickelte 4K Foto/Videofunktionen für unwiederbringliche Momente

Schnellbewegte und schwer vorhersehbare Motive lassen sich am besten mit den 4K Fotofunktionen der TZ202 einfangen. Dabei nehmen Fotografen eine Serie ultrahochaufgelöster 4K Aufnahmen mit 30 B/s1 auf. Anschließend lässt sich bereits im Menü der Kamera das Einzelbild mit dem besten Timing auswählen und mit einer Auflösung von 8 Megapixeln abspeichern. Für eine einfache Bedienbarkeit sorgen die drei Aufnahmemodi 4K Burst Shooting, 4K Burst (Start/Stop) und 4K Pre-burst, über die sich Beginn und Dauer der Aufnahme variieren lassen.

Die Post Focus-Funktion ermöglicht es dem Nutzer, den gewünschten Schärfebereich nach der Aufnahme neu zu definieren. Technologische Grundlage hierfür sind die ultraschnelle und hochpräzise Depth-from-Defocus (DFD) Autofokus-Technologie sowie die ultraschnelle Signalverarbeitung des Venus-Engine-Bildprozessors.

Focus Stacking gestattet es dem Fotografen, die Schärfentiefe nach der Aufnahme einzustellen, indem mehrere aufgenommene Bilder aus einer Serie von Post Focus-Aufnahmen in der Kamera kombiniert werden. Der Benutzer muss während der Aufnahme nicht genau scharf stellen, da er das Bild mit der gewünschten Fokusebene oder den Fokusbereich nach der Aufnahme bestimmen kann. Dies ist vorteilhaft etwa bei Makroaufnahmen von Insekten oder kleinen Gegenständen.

4. Ultraschneller, hochpräziser Autofokus und schnelle Reaktion

Für schnelles Scharfstellen und noch mehr Beweglichkeit wird das AF-System der LUMIX TZ202 von einem Linearmotor betrieben. Die Depth-from-Defocus (DFD)-Technologie2 sorgt zudem für eine ausgezeichnete Fokussierleistung. Dabei berechnet der Autofokus 240 Mal pro Sekunde die Entfernung zum Motiv. Hierzu werden zwei Aufnahmen mit unterschiedlicher Schärfeebene ausgewertet unter Berücksichtigung der vom Objektiv verarbeiteten Daten. Die LUMIX TZ202 erreicht auf diese Weise einen ultraschnellen Autofokus von etwa 0,1 Sekunden3. Besonders deutlich wird diese Verbesserung bei größeren Brennweiten. Die LUMIX TZ202 ermöglicht dadurch zudem auch Serienaufnahmen mit 10 B/s (AFS) / 6 B/s (AFC), und ist so auch in der Lage schnell bewegte Motive scharf und präzise abbilden zu können.

5. Hochauflösende 4K Videos für Erinnerungen, die bleiben

Die LUMIX TZ202 nimmt flüssige 4K Videos mit 3.840x2.160 Bildpunkten mit 30p / 25p oder 24p im MP4-Format auf sowie Full HD Videos mit 1.920x1.080 Bildpunkten mit 60p / 50p in AVCHD Progressive oder im MP4 (MPEG-4 / H.264) Format mit praktischem Vollzeit-AF.

Bei Videoaufnahmen erlaubt die TZ202 4K Live Cropping. Dies ermöglicht das ruhige Schwenken und Zoomen im Videomodus, ohne die Kamera selbst zu bewegen. Für Schwenks lassen sich dazu Anfangs- und End-Bild vorgeben, vor dem Zoomen größter und kleinster Blickwinkel. Das digitale Zoomen sorgt dabei für eine gleichmäßige Zoomfahrt, da das Zoomobjektiv nicht mechanisch bewegt wird.

Der leistungsstarke 15x-Zoom mit flüssigem 2-Stufen-Zoom und der 5-Achsen-HYBRID-O.I.S.+ (Optical Image Stabilizer Plus)1 sind auch bei Videoaufnahmen verfügbar und wirken praktisch jeder Verwackelung entgegen, die von der kameraführenden Hand ausgeht.

Per High-Speed-Video ist es möglich. schnell bewegte Motive in Full HD bei 100 B/s aufzunehmen. Zu den weiteren Videospezialitäten der TZ202 gehören Zeitraffer- und Stop-Motion-Aufnahmen.

Die LUMIX TZ202 kommt ab März 2018 in Schwarz und Silber in den Handel und ist für 799€ (UVP) erhältlich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Panasonic
29.05.2017

Die Digitale Vignette kommt!

Der Kauf einer Digitalen Vignette funktioniert denkbar einfach Der Kauf einer Digitalen Vignette funktioniert denkbar einfach

Die Klebevignette macht den Sprung ins digitale Zeitalter. Die ASFINAG erweitert mit der Digitalen Vignette ihr Mautangebot. Mit 2018 bieten wir Pkw- und Motorrad-Besitzerinnen und Besitzern mit der Digitalen Vignette eine innovative, bequeme und zeitgemäße Alternative zur Klebevignette.

Die Digitale Vignette wird für das kommende Vignettenjahr 2018 eingeführt und ist – analog zur Klebevignette – ab 1. Dezember 2017 gültig. Es wird genau wie bei der Klebevignette sowohl Zehn-Tages-, Zwei-Monats- und Jahresvignetten geben. Auch bei den Kosten wird es keinen Unterschied geben – dieselbe Gültigkeitsdauer und dieselben Preise.

Diese Vorteile bringt Ihnen die Digitale Vignette

- Kein Kleben, kein Kratzen

Die Digitale Vignette ist an das Kennzeichen gebunden. Somit müssen Sie die Vignette weder auf die Windschutzscheibe aufkleben noch von ihr abkratzen.

- Jederzeit und ortsunabhängig kaufen

Sie können die Digitale Vignette ab Verkaufsstart im Webshop unter www.asfinag.at und über die ASFINAG App kaufen. Somit können Sie rund um die Uhr und von jedem Ort aus die „neue Vignette" kaufen – sind also weder an Ort oder Zeit gebunden.

- Erleichterung für Wechselkennzeichen-Besitzer

Da die Digitale Vignette an das Kennzeichen gebunden ist, brauchen Wechselkennzeichen-Besitzerinnen und Besitzer nicht mehr für jedes Fahrzeug eine eigene Vignette, sondern nur eine einzige Digitale Vignette für bis zu drei Fahrzeuge.

- Kein Aufwand mehr bei Scheibenbruch

Bei Kauf einer Digitalen Vignette ersparen Sie sich das Kleben der Vignette auf die Windschutzscheibe. Somit müssen Sie sich bei Scheibenbruch keine Ersatzvignette mehr besorgen oder sich um Kostenersatz kümmern.

Der Kauf einer Digitalen Vignette funktioniert denkbar einfach:

Sie registrieren über die Asfinag.at oder die Smartphone App Unterwegs Ihr Fahrzeugkennzeichen und geben den Zulassungsstaat sowie Ihre E-Mailadresse für die Zusendung der Rechnungsbestätigung an.

Sie wählen den gewünschten Gültigkeitszeitraum. Zur Auswahl stehen – analog zur Klebevignette – 10-Tages, 2-Monats- oder 1 Jahres-Vignette.

Bezahlen Sie mit Kreditkarte, Paypal oder Sofortüberweisung.

Sie können in einem Vorgang auch mehrere Vignetten kaufen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ASFINAG
19.02.2018

Kärntner fahren am meisten mit Auto, Wiener am wenigsten

Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß. Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß.

150 Millionen Kilometer legen die Österreicherinnen und Österreicher täglich hinter dem Lenkrad sitzend mit dem Auto zurück, weitere 59 Millionen Kilometer werden im Auto oder im Taxi mitfahrend gefahren.

„Die regionalen Unterschiede beim Autofahren sind in Österreich sehr groß“, fasst VCÖ-Experte Markus Gansterer eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Verkehrsministeriums zusammen. So lenken die (über 16-jährigen) Kärntnerinnen und Kärntner im Schnitt 10.140 Kilometer pro Jahr ein Auto und damit fast doppelt so viele Kilometer wie die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger (5.710 km). Am wenigsten lenken die Wienerinnen und Wiener ein Auto, nämlich nur 4.410 Kilometer pro Jahr. In Wien ist laut Statistik Austria der Anteil der autofreien Haushalte mit 45 Prozent mit Abstand am höchsten, in ganz Österreich sind 23 Prozent der Haushalte ohne Auto.

„Der öffentliche Nahverkehr in den Ballungsräumen und die Verbindungen zu den rund 120 regionalen Zentren Österreichs sind verstärkt ausbauen. Damit kommt Österreich den Klimazielen näher und es verringern sich die täglichen Staus bei den Stadteinfahrten“, fordert VCÖ-Experte Gansterer mehr Bahn- und Busverbindungen für Österreich. Auch ist die Erreichbarkeit von Bahnhöfen und Haltestellen mit dem Fahrrad deutlich zu verbessern. Die Kombination von Fahrrad und Öffentlichen Verkehr kann viele Autofahrten vermeiden.

Was auffällt ist, dass es in Österreich deutlich mehr Autofahrten unter fünf Kilometer als über 50 Kilometer gibt. Nur fünf Prozent der Autofahrten der Österreicher sind länger als 50 Kilometer, acht Mal so viele – nämlich 40 Prozent – sind kürzer als fünf Kilometer, macht der VCÖ aufmerksam. 61 Prozent der Autofahrten sind kürzer als zehn Kilometer, jede fünfte Autofahrt ist kürzer als zweieinhalb Kilometer.

Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß. Dort, wo es eine gute Infrastruktur gibt und die Verkehrsplanung den Radverkehr mitberücksichtigt, wird auch viel Rad gefahren, weist der VCÖ auf Vorarlberg hin, wo der Radverkehrsanteil doppelt so hoch ist wie im Rest des Landes. „Durch gute Radverbindungen zwischen Siedlungen und dem nächsten Ort sowie entlang von Freilandstraßen wird die Abhängigkeit vom Auto verringert und die Freiheit in der Verkehrsmittelwahl erhöht“, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Während der Fastenzeit rufen die katholische und evangelische Kirche zum „Autofasten“ auf. Ziel ist ein bewussteres Mobilitätsverhalten. „So wie es nicht gesund ist, jeden Tag Fleisch zu essen, so ist es auch ungesund, die meisten Strecken mit dem Auto zu fahren. Gehen und Radfahren sind die Vitamine unserer Mobilität“, macht VCÖ-Experte Gansterer Mut, mehr Strecken zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.

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11.12.2017

BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon ein

BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon in Europa ein BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon in Europa ein

Die BIRKENSTOCK GmbH & Co. KG und die mit ihr verbundenen Unternehmen beenden mit Wirkung zum 1. Januar 2018 die Geschäftsbeziehung mit der Amazon EU S.à.r.l. Von diesem Zeitpunkt an stellt BIRKENSTOCK die direkte Belieferung der in Luxemburg ansässigen Europa-Tochter des US-Online-Händlers vollständig ein. Die Entscheidung gilt für das gesamte Produktsortiment von BIRKENSTOCK.

Das traditionsreiche deutsche Familienunternehmen macht gegenüber dem weltweit größten Online-Händler geltend, dass es auf dem von Amazon betriebenen "Marketplace" zu einer Reihe von Rechtsverstößen kam, die der Plattformbetreiber nicht aus eigenem Antrieb verhindert hat. BIRKENSTOCK hatte mehrfach beanstandet, dass dort wiederholt minderwertige Produktfälschungen angeboten wurden, die Markenrechte von BIRKENSTOCK verletzten und die Verbraucher über die Herkunft der Waren täuschten.

Nach Auffassung von BIRKENSTOCK gehört es jenseits der Frage nach rechtlichen Verpflichtungen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, dass Amazon als Betreiber des Marketplace nach der erstmaligen Mitteilung über einen derartigen Rechtsverstoß alles in seiner Macht Stehende tut, um diesen und gleichartige Verstöße aus eigenem Antrieb zu verhindern. Eine verbindliche Erklärung, dafür zu sorgen, dass keine Nachahmungen von BIRKENSTOCK Produkten mehr auf dem Marktplatz angeboten werden, steht bis heute aus. Stattdessen kam es in den letzten Monaten zu weiteren, anders gearteten Rechtsverstößen, die von Amazon nicht proaktiv verhindert wurden.

Die Störung des Vertrauensverhältnisses hat BIRKENSTOCK zum Anlass genommen, die Geschäftsverbindung mit dem Online-Händler nun auch in Europa zu beenden. Im Januar dieses Jahres hatte BIRKENSTOCK nach einer Reihe ähnlich gelagerter Vorfälle in den Vereinigten Staaten bereits die Belieferung von Amazon USA gestoppt.

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27.11.2017

Autofahrer aufgepasst: Am 1. Dezember passieren die meisten Unfälle

Autofahrer aufgepasst: Am 1. Dezember passieren die meisten Unfälle Autofahrer aufgepasst: Am 1. Dezember passieren die meisten Unfälle

Dass am Freitag, den 13. mehr Unfälle passieren, ist ein Mythos. Tatsächlich ist der 1. Dezember der unfallträchtigste Tag des Jahres. Das heißt, an diesem Tag müssen Autofahrer im Straßenverkehr besonders vorsichtig sein. Das ergab eine Analyse der Kfz-Schäden, die in den vergangenen zehn Jahren (2007 bis 2016) bei der Wiener Städtischen gemeldet wurden. „Wie aus unserer Statistik hervorgeht, passieren am 1. Dezember durchschnittlich 272 Unfälle, so viele wie sonst das ganze Jahr nicht. Erhöhte Vorsicht ist jedoch die gesamte Adventzeit geboten – während der ‚stillen Zeit des Jahres‘ ist das Unfallrisiko dauerhaft erhöht“, sagt Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung.

Auffallend ist, dass die Monatsersten im Ranking der Top 10 der unfallträchtigsten Tage des Jahres sehr weit vorne liegen. Nach dem 1. Dezember rangieren der 1. Oktober (durchschnittlich 257 Kfz-Unfälle pro Tag) und der 1. Juli (251) auf den Plätzen zwei und drei. Ebenfalls unter den Top 10 ist der 1. September (233). Der Dezember ist vor allem durch die Adventzeit geprägt, in der sich viele Unfälle ereignen. Nach Weihnachten fällt das Unfallrisiko markant ab, so geschehen von 25. bis 31. Dezember durchschnittlich „nur“ 118 Kfz-Unfälle.

Spitzenreiter im Monatsranking ist Oktober

Bei Betrachtung der einzelnen Monate zeigt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Im vergangenen Jahrzehnt (2007 bis 2016) liegt der Oktober mit durchschnittlich 197 Kfz-Unfällen auf Platz eins. Dicht gefolgt von den Monaten Juni, September und Dezember. „Dies hängt unter anderem mit der Witterung zusammen. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen somit noch aufmerksamer sein als sonst“, betont Wendler. Das bedeutet, die früher einsetzende Dunkelheit sowie schlechte Sicht- und Fahrbahnbedingungen durch Nässe und Nebel sind für die Verkehrsteilnehmer eine zusätzliche Herausforderung. Neben der Witterung stellt der Wildwechsel eine weitere Ursache für die steigenden Unfallzahlen in den dunklen Monaten dar.

Freitag und Montag sind die gefährlichsten Wochentage

Bei den Wochentagen liefern sich Montag und Freitag ein hartes Duell. Im Zehn-Jahres-Vergleich liegt der Freitag mit durchschnittlich 228 Kfz-Unfällen an der Spitze. Das Wochenende mit Samstag und Sonntag rangiert mit großem Abstand am Ende der Auswertung. Am Sonntag werden durchschnittlich gar nur 89 Kfz-Unfälle verzeichnet. „Vor allem der Berufsverkehr unter der Woche und der Start ins Wochenende am Freitag schlagen sich in der Statistik nieder. Am Wochenende fallen diese Frequenzspitzen weg und auch der Lkw-Verkehr ist gesetzlich eingeschränkt und somit wesentlich geringer“, erklärt Wendler.

Wie es zu den Peaks kommt

Den einen Grund, weshalb manche Tage bzw. Monate hervorstechen, gibt es nicht. Vielmehr summieren sich mehrere Umstände, die zu einer höheren Unfallgefahr führen. Zu Herbstbeginn im Oktober sind die Ursachen meist – wie oben ausgeführt – in der Witterung begründet. Im Dezember, der insgesamt fünf der Top 10-Unfall-Tage liefert, kommen noch gefährlichere Fahrbahnverhältnisse durch niedrigere Temperaturen/Glätte/Schnee sowie die stressige Adventzeit hinzu.

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26.11.2017

Breitbandmilliarde – Mehr als 680.000 Österreicherinnen und Österreicher profitieren

Breitbandmilliarde – Mehr als 680.000 Österreicherinnen und Österreicher profitieren Breitbandmilliarde – Mehr als 680.000 Österreicherinnen und Österreicher profitieren

Im Herbst 2017 hat das Infrastrukturministerium die zweite Ausschreibungsrunde der Breitband-Programme „Access“ und „Backhaul“ abgeschlossen und dabei 80 Millionen Euro an 20 Fördernehmer vergeben. Insgesamt wurden bis dato rund 332 Millionen Euro aus der Breitbandmilliarde zur Verfügung gestellt. Ein Drittel der bis 2020 eingeplanten Mittel ist somit bereits abgeholt. Von diesen Investitionen in den Breitband-Ausbau profitieren bereits mehr als 681.000 Österreicherinnen und Österreicher. „Mit der Breitbandmilliarde rollen wir bis 2020 flächendeckend schnelles Internet im ganzen Land aus. Davon profitieren die Österreicherinnen und Österreicher, und die Wirtschaft. Für erfolgreiche rot-weiß-rote Betriebe ist schnelles Internet unerlässlich. Wir schließen die digitale Kluft und machen auch den ländlichen Raum zukunftsfit“, erklärt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried. Die meisten Förderungen haben sich bis dato Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark gesichert.

1.104 Gemeinden profitieren von den bereits vergebenen Mitteln. Über ein Drittel der als unterversorgt identifizierten 1,9 Millionen Wohnsitze erhält dadurch Zugang zu einem zukunftssicheren Breitbandanschluss. Wohnsitze gelten als unterversorgt, wenn das verfügbare Internet langsamer als 30 Mbit/s ist. Größter Fördernehmer im heurigen Access-Programm ist die Energie AG Oberösterreich, die ausschließlich darin investiert, das Glasfaser-Kabel bis ins Wohnhaus zu legen. Auch A1 Telekom Austria setzt in drei Projekten erstmals komplett auf diese Technologie. In der ersten Runde des Connect-Programms wird erstmals die Glasfaseranbindung für sieben Schulen und zwei KMUs gefördert. Alle gewährten öffentlichen Fördermittel aus der Breitbandmilliarde werden mit Investitionen der privaten Netzbetreiber verdoppelt.

Unter den Bundesländern hat sich Niederösterreich bislang mit 94,3 Millionen Euro für 230 Gemeinden die meisten Fördermittel gesichert. 176.700 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher erhalten dadurch Zugang zu Breitband-Internet.

Oberösterreich hat bisher 89,2 Millionen Euro Breitbandförderung zugesagt bekommen. Davon profitieren rund 134.400 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher in 248 Gemeinden.

Für den Breitbandausbau in der Steiermark wurden 48,5 Millionen Euro vergeben. 100.500 Steirerinnen und Steirer in 178 Gemeinden erhalten somit Zugang zu schnellem Internet.

Tirol erhält 45,9 Millionen Euro für den Breitbandausbau. In 170 Gemeinden können 111.000 Tirolerinnen und Tiroler mit einer schnellen Datenverbindung versorgt werden.

90 Kärntner Gemeinden haben bislang Zusagen über 30,9 Millionen Euro erhalten. Davon profitieren 99.800 Kärntnerinnen und Kärntner.

Im bereits gut erschlossenen Salzburg haben 66 Gemeinden Förderungen in der Höhe von 7,7 Millionen Euro zugesagt bekommen. 4.300 Salzburgerinnen und Salzburger werden so an schnelles Internet angebunden.

Das Burgenland hat Förderzusagen in der Höhe von 7,2 Millionen Euro für 39 Gemeinden und 11.500 Burgenländerinnen und Burgenländer erhalten.

Vorarlberg erhält 5,2 Millionen Euro für Projekte in 47 Gemeinden. Von diesem Breitbandausbau profitieren 22.500 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger.

Wien erhält 2,9 Millionen Euro aus der Breitbandmilliarde. Diese Zusage sichert für 22.500 Wienerinnen und Wiener – vor allem am Stadtrand – eine schnelle Internetanbindung.

Derzeit laufen sowohl die 4. Ausschreibung des Leerrohrprogrammes als auch die des Programms „Connect“, in dem Klein- und Mittelbetriebe sowie Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die nächste Ausschreibung in den Programmen Access und Backhaul soll noch vor Jahresende starten.

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11.06.2017

Klimaanlage: 600.000 Beifahrer, die niemand will

In einer nicht gewarteten Klimaanlage sammeln sich hunderttausende Pilze, Bakterien und Hefen an, wie der ARBÖ im Rahmen eines Tests nun beweist. In einer nicht gewarteten Klimaanlage sammeln sich hunderttausende Pilze, Bakterien und Hefen an, wie der ARBÖ im Rahmen eines Tests nun beweist.

Wenn die Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke steigen, ist die Klimaanlage im Auto das wohl beliebteste und meist genutzte Komfortfeature. Die Luft wird abgekühlt und entfeuchtet, was das Wohlbefinden im Fahrzeug steigen lässt. Doch gerade weil das Kühlsystem so oft genutzt wird, sollte es auch regelmäßig gewartet werden. Eine Untersuchung des ARBÖ zeigt, welche unliebsamen „Weggenossen“ sich zu Hunderttausenden in der Klimaanlage ansammeln können.

Überprüft wurde der Filter einer Klimaanlage, die fünf Jahre lang nicht serviciert wurde. Dafür wurde der Filter vom Institut IBO Innenraumanalytik aus Wien einer mikrobiologischen Untersuchung unterzogen. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig das regelmäßige Service ist: Im gesamten Filter haben sich 600.000 lebende Bakterien, 350.000 lebende Pilze und zigtausende lebende Hefen im Laufe der Jahre angesammelt. Besonders überraschend ist, dass vor allem Mikrolebewesen vorhanden waren, die bei rund 37 Grad, also auch Körpertemperatur, gedeihen. „Die Ergebnisse zeigen, dass der Filter effizient Mikroorganismen aus der Innenraumluft fernhält“, fasst DI Bernhard Damberger, Geschäftsführer von IBO, die Ergebnisse zusammen.

Damit diese unangenehmen Beifahrer die Klimaanlage aber nicht als „Taxi“ verwenden, sollten spätestens alle zwei Jahre der Filter und die Kühlflüssigkeit gewechselt werden, und das gesamte Leitungssystem desinfiziert werden. So haben Bakterien, Hefen und Pilze keine Chance, sich festzusetzen. „Viele Autofahrer kommen erst zum Klimaservice wenn es komisch riecht oder die Scheiben beschlagen. Durch ein regelmäßiges Service wird zudem auch die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage verbessert. Das Kühlsystem arbeitet effizienter, kühlt schneller und lässt saubere Luft in den Innenraum strömen“, so Erich Groiss, technischer Koordinator des ARBÖ.

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26.11.2017

Das neue Interieurdesign der neuen A-Klasse

Das neue Interieurdesign der neuen A-Klasse Das neue Interieurdesign der neuen A-Klasse

Das Interieur der A-Klasse geht ganz neue Wege und revolutioniert die Kompaktklasse von innen mit einem neuartigen Raumgefühl. Die einzigartige Architektur entsteht insbesondere durch die avantgardistisch gestaltete Instrumententafel. Erheblich großzügiger ist das Raumangebot.

Im kommenden Jahr löst die neue A-Klasse als Vorbote der neuen Kompaktwagen-Generation ein Erfolgsmodell ab, das entscheidend zur Verjüngung der Marke Mercedes-Benz beigetragen hat: Das Durchschnittsalter der europäischen Fahrer des progressivsten Kompaktklasse-Modells liegt heute 13 Jahre unter dem der Vorgängerbaureihe. Jetzt geht die Revolution weiter: Die kommende A-Klasse definiert Modern Luxury im Innenraum völlig neu. Zugleich bietet sie erheblich mehr Nutzwert und ist damit so jung wie immer, aber so erwachsen wie noch nie.

„Die neue A-Klasse verkörpert den nächsten Schritt unserer Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit und hat das Potential, eine neue Designära einzuleiten“, sagt Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG.

„Das Interieur inszeniert modernen Luxus auf einem in dieser Klasse bislang unerreichtem Niveau und überführt das User Interface in das digitale Zeitalter.“

Raumarchitektur und Anzeige- und Bedienelemente der neuen A-Klasse sind in diesem Segment ein Alleinstellungsmerkmal. Die Instrumententafel ist in zwei horizontale Volumenkörper aufgeteilt: Der untere Volumenkörper ist durch einen optischen „Graben“ vom Hauptvolumen der Instrumententafel getrennt und scheint dadurch vor der Instrumententafel zu schweben. Die optionale Ambientebeleuchtung verstärkt diesen Effekt und unterstreicht den schwebenden Eindruck des Unterbaus.

Das serienmäßige Widescreen-Cockpit steht völlig frei, erstmals wurde außerdem komplett auf eine Hutze über den Instrumenten verzichtet. Ein weiteres Highlight sind die sportlichen Lüftungsdüsen in Turbinenoptik.

Auch in vielen anderen Details orientiert sich die A-Klasse an den Oberklasse-Fahrzeugen von Mercedes-Benz. So stammt das multifunktionale Lenkrad aus der S-Klasse. Und auch bei den Vordersitzen halten mit Sitzklimatisierung, Massagefunktion und Multikontursitz Komfortausstattungen aus höheren Segmenten Einzug. Die Zierteile sind im „Wrap-Around“-Design ausgeführt und unterstreichen durch die Materialwahl (etwa offenporige Hölzer) die Positionierung als progressiv und hochwertig.

Der Innenraum bietet ein deutlich gesteigertes Raumgefühl, bessere Rundumsicht und mehr Platz. Der Nutzwert steigt durch mehr Schulterraum (vorn +9 mm, hinten +22 mm), Ellenbogenbreite (vorn +35 mm, hinten +36 mm) und Kopffreiheit (vorn +7 mm, hinten +8 mm). Ein einfacherer Einstieg in den Fond gehört ebenso zu den Pluspunkten der neuen A-Klasse. 370 Liter beträgt das Fassungsvermögen des besser für Familie und Freizeit nutzbaren Kofferraums hinter den Fondsitzen – das sind 29 Liter mehr als beim Vorgänger. Die Ladeöffnung fällt dank zweigeteilter Heckleuchten 20 cm breiter aus als bisher, zugleich ist der Boden des Kofferraums 11,5 cm länger. Auf Wunsch lässt sich ferner die Fondlehne steiler stellen, damit beispielsweise sperrige Kartons verstaut werden können. Auch die Rundumsicht wurde deutlich verbessert: um rund zehn Prozent.

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25.03.2017

ÖAMTC: Nur Klage gegen deutsche Maut kann EU-Road Pricing stoppen

Nur Klage gegen deutsche Maut kann EU-Road Pricing stoppen Nur Klage gegen deutsche Maut kann EU-Road Pricing stoppen

Gestern hat der deutsche Bundestag Änderungen im geplanten Vignetten-Mautsystem beschlossen, wodurch die EU-Kommission ihren Vorbehalt gegen die deutschen Mautpläne zurückzieht. "Hintergrund ist ein 'Kuhhandel zu Lasten Dritter' zwischen Deutschland und der Kommission. Deutschland bekommt seine Maut, und schwingt sich im Gegenzug zum Fürsprecher eines europaweiten Road Pricings auf", kritisiert Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung.

...doch Road Pricing folgt sogleich

"Verkehrsminister Dobrindt hat es geschafft, seinen eigenen Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Denn im heute beschlossenen Entwurf steht, dass Deutschland die Pläne der Kommission für ein einheitliches europaweites Mautsystem unterstützen und das eigene System daran anpassen wird, sobald es einen europäischen Rahmen dafür gibt", erklärt Wiesinger. "Auch aus einem aktuellen Bericht im 'Handelsblatt' geht hervor, dass sich die CDU künftig für ein kilometerabhängiges System aussprechen will." Bei einem zu erwartenden Tarif von 5 Cent pro Kilometer wird das eine erhebliche Mehrbelastung für Millionen europäischer Autofahrer sein. Eine Fahrt von Hamburg nach München und retour würde etwa 75 Euro an Streckenmaut kosten. Von Wien nach München und zurück würden Kosten von 40 Euro fällig.

Der ÖAMTC unterstützt daher die Bemühungen von Verkehrsminister Leichtfried gegen die deutsche Pkw-Maut. "Nach wie vor wird im Zuge des politischen Deals zwischen Deutschland und der EU-Kommission geltendes EU-Recht ignoriert. Jetzt muss Österreich vor dem EUGH klagen", fordert Wiesinger. Sollte die österreichische Politik wider Erwarten untätig bleiben, wird der ÖAMTC als letzte Option seine Mitglieder bei Klagen gegen die Maut unterstützen. Das ist allerdings erst nach Einführung möglich.

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28.09.2017

Das enorme Strom-Potenzial von Parkplätzen

Das enorme Strom-Potenzial von Parkplätzen Das enorme Strom-Potenzial von Parkplätzen

Eine aktuelle Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zeigt, dass ein großer Teil des für die zukünftige Elektromobilität benötigten Stroms durch Photovoltaik auf Großparkplätzen erzeugt werden kann.

Die Energiewende bringt einen großen Flächenbedarf für die nachhaltige Energieerzeugung. Der durch die jüngsten Abgasskandale noch zusätzlich beschleunigte Ausbau der Elektromobilität wird den Strombedarf aus nachhaltiger Produktion weiter erhöhen. „Aktuelle Strategien in Österreich zielen bisher auf die Nutzung von Dachflächen und Fassaden für Photovoltaik. Die Potenziale von Parkplätzen wurden bisher zu wenig beachtet“, so Projektleiter Dr. Boris Salak, der seine Forschungen an der BOKU begonnen hat und jetzt an der Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) weiterführt.

In einem aus Mitteln des Wiener Wirtschaftskammerpreises finanzierten Projekt wurden über 15.000 österreichische Großparkplätze im siedlungsnahen Bereich auf ihre Eignung zur Photovoltaiknutzung untersucht. Dabei wurden die Lage der Parkplätze, die Beschattung durch umliegende Gebäude sowie die wetterbedingte tatsächliche Sonneneinstrahlung der vergangenen zehn Jahre in Modellrechnungen berücksichtigt. Ergänzend dazu wurden die relevanten Unternehmensbranchen in direkter Parkplatz-Umgebung untersucht. „Hier zeigt sich“, so Dr. Salak weiter, „eine deutliche Relevanz für Unternehmen aus der Handelsbranche. Ihre Standorte finden sich oft in der Nähe zu Großparkplätzen“.

„Selbst wenn man davon ausgeht, dass nur etwa 50% der Parkplatzflächen tatsächlich mit Photovoltaikpaneelen überdacht werden können, so ergibt sich daraus ein solares Erwartungspotenzial von 4,2 Terawattstunden pro Jahr“, so Projektmitarbeiter DI Christoph Graf vom BOKU-Institut für Landschaftsentwicklung. Diese Menge entspricht dem Strombedarf von ca. 1,4 Millionen Elektroautos mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr. Wenn sich die Gesamteffizienz der Solartechnologie in den kommenden Jahren weiter verbessert, könnte dieser Wert noch deutlich steigen. BOKU-Professor Andreas Muhar fordert daher, dass die Energiestrategien vermehrt die vorhandene Flächenreserve von Parkplätzen berücksichtigen sollen: „Durch die Installation von Photovoltaik auf Parkplätzen wird die Nutzbarkeit sehr wenig beeinträchtigt - im Gegenteil, die AutofahrerInnen freuen sich über die Beschattung.“

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11.06.2017

Aggressives Fahrverhalten immer öfter auf Österreichs Straßen

Aggressives Fahrverhalten wird von den Verkehrsteilnehmern auf Österreichs Straßen immer stärker wahrgenommen. Zudem zeigt eine aktuelle Studie des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), dass aggressives Fahren im Straßenverkehr mit vermehrter Unfallbeteiligung im Zusammenhang steht. Aggressives Fahrverhalten wird von den Verkehrsteilnehmern auf Österreichs Straßen immer stärker wahrgenommen. Zudem zeigt eine aktuelle Studie des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), dass aggressives Fahren im Straßenverkehr mit vermehrter Unfallbeteiligung im Zusammenhang steht.

Drängeln, schneiden und rasen – emotionsgeleitete Konflikte kommen im Straßenverkehr regelmäßig vor. Kein Wunder, treffen doch hier die Interessen unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer aufeinander. Doch leider sind aggressive Verhaltensweisen im Straßenverkehr nicht ungefährlich, weshalb sich das KFV im Rahmen von verschiedenen Erhebungen näher mit der Thematik befasst hat. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Aggressives Verhalten wird von den Verkehrsteilnehmern stärker wahrgenommen, als noch vor ein paar Jahren. „Aggressives Fahrverhalten äußert sich meist in Form von dichtem Auffahren, dichtem Einscheren oder fehlendem Anhalten für Fußgänger an Zebrastreifen. Derartige negative Verhaltensweisen sind aber nicht nur unhöflich, sondern vor allem sehr gefährlich“, betont Dipl.-Ing. Klaus Robatsch, Bereichsleiter Forschung & Wissensmanagement im KFV. Die Ergebnisse der neuesten KFV-Studie zeigen außerdem, dass aggressives Fahren im Straßenverkehr mit größerer Unaufmerksamkeit, häufigeren Fahrfehlern und vermehrter Unfallbeteiligung einhergeht – unabhängig von der jährlichen Kilometerleistung.

Ans Ziel gedrängelt

Dichtes Auffahren und Drängeln – damit wird aggressives Fahrverhalten im Straßenverkehr am häufigsten assoziiert. Es ist zugleich aber auch jene Verhaltensweise, bei der im Rahmen der KFV-Studie die größten Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung festgestellt werden mussten. Darüber hinaus löst dichtes Auffahren bzw. Drängeln bei Österreichs Bevölkerung den größten Ärger aus. „Fahrzeuglenker stehen häufig unter Zeitdruck und möchten ihr Ziel möglichst rasch erreichen. Ist dies nicht möglich, so entsteht Stress. Dies führt zur Erregung der Gefühle, wodurch es zu aggressiven Interaktionen mit anderen Verkehrsteilnehmern kommt“, erklärt Robatsch. „Dichtes Auffahren aber auch andere aggressive Verhaltensweisen gefährden allerdings die Verkehrssicherheit. Aggression im Straßenverkehr muss daher in Zukunft mit gezielten Gegenmaßnahmen noch effizienter verhindert werden.“

Männliche Städter haben höhere Aggressionswerte

Analysiert wurde im Rahmen der Studie auch, ob bestimmte Bevölkerungsgruppen im Straßenverkehr aggressiver reagieren, als andere. Das Ergebnis zeigte, dass Männer und Personen aus größeren Wohnorten höhere Aggressionswerte aufweisen.

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20.11.2017

VKI: VW soll Garantieerklärung abgeben

VW soll Garantieerklärung abgeben VW soll Garantieerklärung abgeben

Mitte September 2015 hat Volkswagen (VW) eingestanden, bei Dieselmotoren der Marken VW, Audi, SEAT und Skoda mit Hilfe einer unzulässigen Motorsteuerungssoftware manipuliert zu haben, um den Stickstoffausstoß bei Abgastests zu senken. VW versprach eine kostenlose Umrüstung der Fahrzeuge und postulierte dabei immer wieder, dass den VW-Kunden nach den Software-Updates keine Nachteile entstehen würden.

An den VKI wurden jedoch immer wieder Beschwerden über Folgeprobleme nach dem Update herangetragen. Deshalb startete der VKI eine interne Umfrage unter den mittlerweile 27.000 VKI-Teilnehmern, die sich von VW aufgrund der Betrugssoftware geschädigt fühlen. Mit der Umfrage wollte der VKI eruieren, ob den betroffenen Fahrzeughaltern nach der Umrüstung negative Veränderungen im Gebrauch des Fahrzeuges aufgefallen waren.

Letzte Woche teilte der VKI mit, dass von den 9000 Fahrzeughaltern, die das Update bereits durchführen ließen, rund 3600 über negative Veränderungen berichtet haben, die sie nach der Umrüstung an ihrem Fahrzeug feststellten. Dazu zählten etwa erhöhter Kraftstoffverbrauch, Leistungseinbrüche im unteren oder oberen Drehzahlbereich, ein Ruckeln/Nageln des Motors, Probleme mit dem Abgasrückführungssystem, eine schnellere Verrußung des Partikelfilters, eine erhöhte Geruchsbildung oder ein massives Gebläse. Die beschriebenen Probleme sind aus technischer Sicht zum Teil auch durchaus nachvollziehbar.

Seitens des VW-Generalimporteurs Porsche Austria werden derartige Folgen aber bestritten. Der Generalimporteur beruft sich dabei auf das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Dieses hätte für alle freigegebenen Modelle bestätigt, dass mit der Umsetzung der Maßnahme hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Motorleistung und maximales Drehmoment sowie Geräuschemissionen keine Nachteile verbunden sind.

„Wenn dies zutreffend ist, dann kann VW problemlos eine umfassende Garantieerklärung abgeben. Die betroffenen Verbraucher hätten dann Sicherheit, dass ihnen durch die Umrüstung keine Nachteile entstehen. Wir haben daher alle Aktionsteilnehmer aufgefordert, sich mit einem entsprechenden Schreiben an VW zu richten“, berichtet Mag. Thomas Hirmke, Leiter des Bereichs Recht im VKI. Auch allen Betroffenen, die bisher nicht an der Sammelaktion teilnehmen, ist zu empfehlen, eine derartige Garantieerklärung zu fordern.

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14.06.2017

Roaming-Tipps für die sorgenfreie Handynutzung

Roaming-Tipps für die sorgenfreie Handynutzung Roaming-Tipps für die sorgenfreie Handynutzung

Mit den Roaming-Aufschlägen in der EU ist es grundsätzlich vorbei. Ab dann kostet das Telefonieren, SMS-Verschicken und Surfen mit dem Handy innerhalb der EU gleich viel wie zu Hause in Österreich. Es gibt aber Ausnahmen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) fasst die wichtigsten Punkte zum neuen Grundsatz „Roam like at Home“ zusammen:

Als (internationales) Roaming gelten nur Telefonate, SMS und Datenübertragungen im Ausland, eingewählt in einem Mobilfunknetz des Reiselandes. Telefonieren von Österreich ins Ausland ist kein Roaming, vom Ausland (siehe Punkt 2.) nach Österreich aber schon.

Die neue Roaming-Regelung gilt für die EU und für Liechtenstein, Island und Norwegen. Die Neuregelung gilt daher nicht in der Schweiz oder in der Türkei. Auch auf Kreuzfahrtschiffen, Fähren und in Flugzeugen gelten die Regelungen der Roaming-Verordnung nicht, es können hier daher enorme Kosten entstehen.

Es gilt prinzipiell der Grundsatz „Roam like at Home“: Das bedeutet, dass die im Tarifpaket inkludierten Freieinheiten im EU-Ausland wie zuhause genutzt werden können. Bei Tarifen ohne inkludierte Einheiten fallen für verbrauchte Minuten, SMS und MB die gleichen Kosten wie im Inland an (maximal darf der Preis in ein anderes österreichisches Netz, falls dies unterschiedlich verrechnet wird, verrechnet werden).

Bei manchen Tarifen kann es jedoch für Datenroaming Volumenbegrenzungen („Fair Use Limits“) geben, die nach einer Formel für jeden Tarif individuell berechnet werden. Darüber, ob es für den Tarif ein Limit gibt und wenn ja, wie hoch das Datenvolumen ist, das der Konsument im EU-Ausland aufschlagsfrei nutzen kann, muss der Anbieter den Konsumenten informieren. Wenn das Volumen ausgeschöpft ist, muss der Betreiber eine Information per SMS schicken.

Zudem gilt wie bisher, dass Betreiber eine Kostengrenze für Datenroaming bei höchstens 60 Euro anbieten müssen. Sind 80 bzw. 100 Prozent dieser Kostengrenze verbraucht, muss der Anbieter den Konsumenten per SMS benachrichtigen. In dieser Nachricht steht, was getan werden muss, um Datenroaming weiter nutzen zu können. Ansonsten werden Datendienste bis zum Ende der Rechnungsperiode gesperrt.

Die “Fair Use Policy“ soll es den Betreibern ermöglichen, Missbrauch zu verhindern: Der Anbieter kann zur Verhinderung einer missbräuchlichen Nutzung von Roamingdiensten einen Nachweis über den gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich bzw. eine stabile Bindung nach Österreich verlangen. Dieser kann z. B. durch Meldezettel, Nachweis einer Vollzeitbeschäftigung oder Studiumsbestätigung erfolgen. Wer sich überwiegend (mehr als zwei Monate im Beobachtungszeitraum von vier Monaten) im EU-Ausland aufhält und die SIM-Karte überwiegend im EU-Ausland nutzt, wird vom Betreiber darauf hingewiesen und hat dann die Möglichkeit innerhalb von 14 Tagen sein Nutzerverhalten zu ändern, sonst können zusätzliche Kosten anfallen. Dem gleichgestellt sind eine lange SIM-Inaktivität mit vorwiegender oder ausschließlicher Nutzung im EU-Ausland bzw. Verträge für mehrere SIM-Karten und deren aufeinanderfolgende Nutzung durch denselben Kunden.

Telekomunternehmen können auch Tarife ohne Auslandsnutzung anbieten. Diese SIM-Karten funktionieren im Ausland gar nicht. Erkundigen Sie sich daher vor Vertragsabschluss darüber, ob Ihr Vertrag Roaming inkludiert.

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27.09.2017

ÖAMTC zu "Abgasgipfel": Erste positive Signale – viele offene Fragen

"Abgasgipfel": Erste positive Signale – viele offene Fragen "Abgasgipfel": Erste positive Signale – viele offene Fragen

"Für den ÖAMTC ist es selbstverständlich, dass der Verkehrssektor seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Daher unterstützen wir auch die Initiative des Verkehrsministers zur Erarbeitung des 'Aktionsplan für Sauberen Verkehr – Mobilitätswende 2030'", erklärt ÖAMTC-Interessenvertreter Bernhard Wiesinger. Positiv wertet der Club die gestrige Ankündigung des Verkehrsministers, dass es einen Bestandschutz für zugelassene Fahrzeuge geben soll. "Diese Aussage ist erfreulich, allerdings muss sie noch in Richtung unbeschränkter Weiterfahrgarantie konkretisiert werden, damit es zu keinem Wertverlust auf Seiten der Konsumenten kommt", bekräftigt Wiesinger.

Nicht nachvollziehbar für den Club ist nach wie vor die Fixierung auf 2030. "Dieser Zeitpunkt ist aus heutiger Sicht unrealistisch, weil wir nicht erkennen können, dass es für jeden Anwendungsfall leistbare Alternativen zum Verbrennungsmotor geben wird", erklärt der ÖAMTC-Interessenvertreter. Im Sinne aller Autofahrer – insbesondere der sozial schwächeren – muss ausgeschlossen werden, dass ein Umstieg auf noch nicht alltagstaugliche alternative Antriebsarten durch willkürliche Steuererhöhungen auf herkömmliche Antriebe erzwungen wird.

Eine weitere offene Frage ist die unausgewogene Zusammensetzung der Teilnehmerliste des "Abgasgipfels". "Uns fehlen in erster Linie Vertreter aus Industrie und Wissenschaft", ergänzt Wiesinger. Des Weiteren fehlt der Initiative jegliche Abstimmung auf europäischer Ebene. Außerdem erwartet sich der Club vom Verkehrsministerium ähnlich engagierte Initiativen zur Reduktion von CO2-Emissionen im Bereich Lkw-Verkehr, Schifffahrt und Flugverkehr. "Der ÖAMTC sieht seine Rolle darin, die teils sehr theoretischen Konzepte zu einer Mobilitätswende mit der Lebensrealität von über fünf Millionen Autonutzern in Einklang zu bringen. In diesem Sinne tragen wir gerne zum Prozess bei", betont Wiesinger abschließend.

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