Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Donnerstag 23.02.2012 07:29
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Kärnten, Sparte Auto/TechnikRSS

inhalt

Auto/Technik

22.02.2012

Jetzt taut's – wer haftet bei Dachlawinen?

Jetzt taut's – wer haftet bei Dachlawinen? Jetzt taut's – wer haftet bei Dachlawinen?

Es wird wieder wärmer. Doch das Tauwetter birgt auch eine große Gefahr. Dachlawinen können den Autos erhebliche Schäden zufügen. Auch Fußgänger sind potenzielle Dachlawinen-Opfer. Allerdings ist oft nicht klar, wer für Schäden aufkommen muss. Der ÖAMTC klärt über Rechte und Pflichten auf.

Laut Straßenverkehrsordnung sind Hauseigentümer dazu verpflichtet, Schneewechten und Eisbildungen von an der Straße gelegenen Gebäudedächern zu entfernen. Das Aufstellen von Warnstangen ist nicht ausreichend. "Stangen mit entsprechenden Schildern können lediglich kurzfristig vor den Gefahren warnen. Sie sind keinesfalls eine Dauerlösung. Bei Dachlawinen-Gefahr muss der Schnee so bald wie möglich entfernt werden", weiß ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Werden keine Sicherungsmaßnahmen getroffen oder sind diese nicht ausreichend, hat der Hauseigentümer für den Schaden aufzukommen. In den meisten Fällen sind die Schäden durch die Haushaltsversicherung – jene der Hauseigentümer selbst oder jene der Hausverwaltung – gedeckt.

Autofahrer kann Mitschuld treffen

Das ist jedoch kein Freibrief für Autofahrer. Denn die Gefahr einer Dachlawine ist oft bereits durch Warnstangen oder durch überhängende Schneedächer erkennbar. "Wird ein Auto wissentlich in einem gefährlichen Bereich abgestellt, kann dem Fahrer Mitverschulden angelastet werden. In diesem Fall müsste er zumindest einen Teil des Schadens selbst übernehmen", erklärt der ÖAMTC-Experte.

Fußgänger sind ebenfalls in der Pflicht, auf Warnsignale zu achten. So können beispielsweise Tropfen oder Schneerieseln auf eine drohende Dachlawine hindeuten. Allerdings ist es Fußgängern in der Regel nicht zuzumuten, auf eine stark befahrene Fahrbahn auszuweichen. Deshalb wird die Versicherung Fußgängern nur selten Mitverschulden anlasten können.

Um vor finanziellen Schäden geschützt zu sein, rät der ÖAMTC-Experte zu einer Kasko-Versicherung. "Im Schadensfall sollten Betroffene Beweise sichern. Fotos sowie Namen und Adressen von möglichen Zeugen können hilfreich sein", weiß der ÖAMTC-Jurist. Mit diesen Informationen sollte man sich an den Hauseigentümer bzw die Versicherung wenden. Wird eine Person verletzt, sollte die Polizei verständigt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.02.2012

Österreichs Autofahrer fahren durchschnittlich nur 36 Kilometer pro Tag

Österreichs Autofahrer fahren durchschnittlich nur 36 Kilometer pro Tag Österreichs Autofahrer fahren durchschnittlich nur 36 Kilometer pro Tag

Österreichs Autos sind pro Tag weniger im Betrieb als angenommen wird, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Im Schnitt war ein heimischer Pkw im Vorjahr nur 36 Kilometer pro Tag unterwegs.

Vorarlbergs Autofahrer fahren mit durchschnittlich 34 Kilometer pro Tag die kürzesten Distanzen, Kärntens Autofahrer mit täglich 38 Kilometer die längsten Distanzen.

Deutlich größer sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern beim Autobesitz. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass es im Verhältnis zur Bevölkerung in Wien die wenigsten Autos (394 Pkw / 1.000 Einwohner) gibt. An zweiter Stelle liegt Tirol, gefolgt von Vorarlberg. Den höchsten Pkw-Motorisierungsgrad hat das Burgenland mit 616 Pkw pro 1.000 Personen, dahinter liegen Niederösterreich und Kärnten. Insgesamt kommen in Österreich auf 1.000 Einwohner 537 Autos.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.01.2012

Neue Bestimmungen bei der Befristung der Führerscheine

Neue Bestimmungen bei der Befristung der Führerscheine Neue Bestimmungen bei der Befristung der Führerscheine

Rund um die Neuregelungen zur Führerscheinausstellung gab es in den letzten Tagen wiederholt Missverständnisse. Herbert Wiedermann, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs, erklärt dazu: "Mit 19. Jänner 2013 tritt die 14. Novelle zum Führerscheingesetz in Kraft. Damit wird die 3. EU-Führerscheinrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. In diesem Zusammenhang gibt es eine wesentliche Änderung bei der Gültigkeitsdauer des Führerscheins, insbesondere der Klassen A samt Unterklassen AM, A1, A2, B und F: nämlich eine Befristung auf 15 Jahre. Wer sich jetzt einen Scheckkartenführerschein holt, entgeht damit nicht grundsätzlich der Befristung. Denn alle bis 19. Jänner 2013 ausgestellten Lenkberechtigungen, rosa Führerscheine ebenso wie Scheckkartenführerscheine, bleiben bis längstens 19. Jänner 2033 gültig. Spätestens zu diesem Zeitpunkt müssen alle Führerscheine ausgetauscht werden."

Diese 15-jährige Frist hat administrativen Charakter, ähnlich wie bei den Reisepassbestimmungen. Der ab 19. Jänner 2013 ausgegebene EU-Scheckkartenführerschein ist spätestens alle 15 Jahre zu verlängern bzw. neu auszustellen. Die Beantragung der Neuausstellung erfordert jedoch keine Gesundheitsuntersuchung oder ähnliches. Dies ist vom Verkehrsministerium Österreichs nicht vorgesehen. Die Fristberechnung wird auf den Zeitpunkt der behördlichen Entscheidung abgestellt, d.h. die Frist beginnt mit dem Tag der Ausstellung zu laufen (gleiches Prinzip wie beispielsweise beim Reisepass). Die 15-jährige Frist führt zwar auch zum Ablauf der Lenkberechtigung, danach bleibt der Betreffende aber weiterhin berechtigt, Kraftfahrzeuge zu lenken.

Wiedermann: "Österreich setzt mit dieser Novelle die EU-Richtlinie um. Der neue Scheckkartenführerschein ist EU-weit normiert und führt zu einer harmonisierten Version des Führerscheins in der EU. Damit verbunden ist die Erhöhung der Transparenz und der Fälschungssicherheit."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.11.2011

ÖAMTC-Kompatibilitäts-Crashtest: Ernüchternde Ergebnisse für zwei Fünf-Sterne-Autos

Der Fiat 500 schneidet bei der Kompatibilität 'befriedigend' ab Der Fiat 500 schneidet bei der Kompatibilität 'befriedigend' ab

Um herauszufinden, wie sich die Knautschzone eines Fahrzeuges bei einem Frontalaufprall gegen ein anderes Auto verhält, werden vom ÖAMTC und seinen Partnerclubs regelmäßig Kompatibilitäts-Crashtests durchgeführt. Bisher wurden zu diesem Zweck zwei Pkw direkt gegeneinander gecrasht. "Beim aktuellen Test kommt ein neues Verfahren zum Einsatz, das einen fahrzeugübergreifenden Vergleich ermöglicht. Dabei trifft das Testfahrzeug mit der Hälfte seiner Frontfläche auf einen gleich schnell entgegen kommenden Barrierewagen, der einen typischen Unfallgegner aus der weit verbreiteten unteren Mittelklasse darstellt", erläutert ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. An der Front des Barrierewagens ist ein Deformationselement montiert. Durch den Crash ergibt sich darauf ein Deformationsbild - ein Abdruck, der eine objektive Bewertung der Kompatibilität ermöglicht.

Die Ergebnisse im Detail:

* "Der Fiat 500 schneidet bei der Kompatibilität 'befriedigend' ab. Die Fahrzeugfront ist großteils homogen aufgebaut und fügt dem Unfallgegner wenig Schaden zu", berichtet der ÖAMTC-Experte. Allerdings weist der "Schutzschild" des Fahrzeugs Schwächen im Bereich der Vorderräder auf. Damit wird wenig Energie und Geschwindigkeit abgebaut. Wenn der Unfallgegner auf die Fahrgastzelle trifft, kommt es zu sehr hohen Verzögerungen und Belastungen für die Insassen beider Fahrzeuge. Zudem steigt das Risiko, dass die Fahrgastzelle zerstört wird.

* Die Kompatibilität des Audi Q7 wird mit "mangelhaft" beurteilt. "Die steifen Längsträger bohren sich wie Lanzen in den Unfallgegner. Zusätzlich hat der 'Schutzschild' im äußeren Bereich deutliche Schwächen. Trifft dort ein anderes Fahrzeug auf, kann nur wenig Energie und Geschwindigkeit abgebaut werden", kritisiert der ÖAMTC-Cheftechniker. Wenn der Unfallgegner auf die Fahrgastzelle trifft, kommen im Audi sprunghaft sehr hohe Verzögerungen zustande. Auch hier besteht ein hohes Risiko, dass die Fahrgastzelle zerstört wird. Durch den insgesamt ungleichmäßigen Aufbau der Frontpartie ist die Gefahr von Überlastungen sowohl beim Unfallgegner als auch beim Q7 selbst sehr hoch.

Fazit: Das Erfüllen der Kriterien beim Euro NCAP-Crashtest ist eine wichtige Voraussetzung für guten Schutz der Fahrzeuginsassen. Aber auch das Zusammenspiel der Autos untereinander in Unfallsituationen muss verbessert werden. "Fahrzeuge müssen dafür mit einem wirkungsvollen 'Schutzschild' ausgerüstet werden. Zusätzlich ist es wichtig, Geometrie und Steifigkeit der tragenden Teile besser aneinander anzupassen", fordert der ÖAMTC-Cheftechniker. "Wenn diese Punkte von den Herstellern berücksichtigt werden, kann der Insassenschutz bei allen Unfällen erheblich erhöht werden. Es ist davon auszugehen, dass das Risiko von schweren und tödlichen Verletzungen durch diese Maßnahmen deutlich reduziert werden kann."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖAMTC
13.12.2011

ARBÖ: Christbäume sind äußerst schlechte Beifahrer

Fest steht in jedem Fall: "Ist der Christbaum erst mal weg, war die Sicherung ein Dreck!" Fest steht in jedem Fall: "Ist der Christbaum erst mal weg, war die Sicherung ein Dreck!"

Bevor Vertreter der Pflanzenfamilie der Kieferngewächse (Pinaceae) in voller Pracht erstrahlen, müssen Tanne, Fichte & Co. erst einmal den Weg ins traute Heim finden. Alle, die den Transport mit dem Auto erledigen, sollten ein paar wichtige Dinge beherzigen. Denn unsachgemäßer Transport stellt in jedem Fall ein Vormerkdelikt dar, warnt der ARBÖ und hat die besten Transporttipps zusammengestellt.

Kleine und mittelgroße Weihnachtsbäume können im Fahrzeuginneren transportiert werden. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass der Lenker stets freie Sicht auf Außenspiegel und Verkehrsgeschehen hat, und nicht permanent durch Tannengrün blicken muss. Sieglinde Rernböck vom ARBÖ: "Christbäume sind definitiv schlechte Beifahrer, denn der Baum kann in einer Kurve in den Lenkbereich fallen." Der beste Platz für den Transport ist der Kofferraum oder die Rückbank. Eine große alte Decke oder Plastikplane schützt den Innenraum vor Harzflecken. Der Baum sollte quer zur Fahrtrichtung gelagert werden, um bei der Vollbremsung nicht zu einem tödlichen Torpedo zu mutieren.

Große Bäume werden am sichersten auf dem Dachträger transportiert, fest in ein Netz eingewickelt und Spitze nach hinten, festgezurrt mit einem Transportgurt. Rernböck vom ARBÖ warnt: "Achtung bei XXL-Bäumen! Hier schreibt das Gesetz genaue Transportbestimmungen vor." Ragt der Baum um mehr als ein Viertel der Länge des Kraftfahrzeuges über dessen hintersten Punkt hinaus, spricht man von einer Langgutfuhre. In diesem Fall ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet 50 km/h, auf Autobahnen und Autostraßen 65 km/h, so die ARBÖ-Verkehrsjuristen.

Außerdem muss, wenn die Ladung um mehr als einen Meter über den vordersten oder hintersten Punkt des Kraftfahrzeuges hinausragt, diese gut erkennbar gemacht werden. Dies erfolgt mit einer 25 x 40 cm großen, weißen Tafel mit einem 5 cm breiten roten Rand, die höchstens 90 cm über der Fahrbahn baumelt, erinnert der ARBÖ. Auch wer den Baumwipfel aus der Heckklappe seines Kombi schauen lässt, und das Metermaß überschreitet, muss unbedingt eine solche Tafel befestigen. Bei Dämmerung, Dunkelheit, Nebel oder sonst schlechter Sichtmuss ein roter Rückstrahler angebracht werden.

Fest steht in jedem Fall: "Ist der Christbaum erst mal weg, war die Sicherung ein Dreck!"

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: sbn
10.02.2012

60 Euro Kostenbegrenzung bei mobilen Datendiensten kommt ab 1. Mai 2012

60 Euro Kostenbegrenzung bei mobilen Datendiensten kommt ab 1. Mai 2012 60 Euro Kostenbegrenzung bei mobilen Datendiensten kommt ab 1. Mai 2012

Heute fand bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) ein "Runder Tisch" zum Thema Kostenbegrenzungsverordnung bei mobilen Datendiensten statt, der von der RTR-GmbH geleitet wurde und an dem die Vorstände der vier Mobilfunkbetreiber, Vertreter der Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) teilnahmen. Das heutige Meeting gab den Teilnehmern die Möglichkeit, die bereits im Konsultationsverfahren zum Verordnungsentwurf eingebrachten kontroversiellen Meinungen nochmals beim Verordnungsgeber, der RTR-GmbH, vorzubringen und zu diskutieren.

Die RTR-GmbH legt nun folgendes Resultat vor: Ab 1. Mai 2012 gilt bei mobilen Datendiensten eine Kostenbegrenzung von 60 Euro.

"Wir haben in den letzten Monaten ein deutlich erhöhtes Schutzbedürfnis bei mobilen Datendiensten geortet. Der Streitwert bei den dazu bei uns eingebrachten Streitschlichtungsverfahren belief sich auf durchschnittlich 650 Euro - mit der neuen Verordnung wird das abgestellt, da ab 1. Mai der Konsument durch das Festschreiben von 60 Euro vor der Kostenfalle 'hohe Telefonrechnung durch Downloads' geschützt ist", erklärt Dr. Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post, die Ausgangssituation für den Erlass der Verordnung.

Die Kostenbeschränkungsverordnung der RTR-GmbH wird auch für Altverträge anzuwenden sein. Sie tritt ab 1. Mai 2012 in Kraft.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
17.01.2012

Arbeitsreiches Wochenende liegt hinter den Pannenfahrern

Einsatzzahlen in Teilen Österreichs mehr als verdoppelt Einsatzzahlen in Teilen Österreichs mehr als verdoppelt

Am vergangenen Wochenende hat die erste große Kältewelle dieses Winters Teile Österreichs erreicht. Das bekamen auch die Pannenfahrer des ÖAMTC zu spüren, die wesentlich häufiger ausrücken mussten, als in den Tagen zuvor. Den Anfang machte der Westen Österreichs. "Von Samstag auf Sonntag stieg die Einsatzzahl in Tirol um rund 87 Prozent, in Vorarlberg um rund 81 Prozent an", berichtet Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Im weiteren Verlauf des Wochenendes zog die Kälte weiter Richtung Osten. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden im Salzburger Lungau Temperaturen von bis zu minus 24 Grad gemessen. "Das ist der bisherige Rekordwert in diesem Winter. Erwartungsgemäß stiegen die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe sprunghaft an", hält Samek fest. "Nach 119 Einsätzen am Sonntag mussten die Gelben Engel am Montag in Salzburg mehr als drei Mal so oft, nämlich 423 Mal ausrücken." Auch im Süden bekamen die Autofahrer am Montagmorgen die Kälte zu spüren: In Kärnten erhöhte sich die Einsatzzahl gegenüber dem Vortag um rund 160 Prozent. Auch in der Steiermark und in Oberösterreich waren die Gelben Engel am Montag fast doppelt so oft unterwegs als noch am Sonntag.

Der Großteil der betroffenen Autofahrer benötigte Starthilfe. "Rund 90 Prozent der Einsätze wurde wegen Problemen mit der Batterie gefahren. Alte und schwache Starterbatterien sind der Kälte einfach nicht gewachsen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Auch Hilfeleistungen wegen eingefrorener Scheibenwaschanlagen und Türen waren vermehrt notwendig. Glaubt man dem Wetterbericht, sollen die Temperaturen bis zum Wochenende wieder milder werden. Minusgrade wird es jedoch weiter geben - besonders abends, nachts und in exponierten Lagen. "Der ÖAMTC rät daher allen Autofahrern, ihr Fahrzeug fit für die tiefen Temperaturen zu machen", appelliert Samek an die Fahrzeugbesitzer. "Zeigt eine Batterie Schwäche, sollte man sie sobald wie möglich checken lassen."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.02.2012

Die Mouse ist zurück

Viel Mouse für wenig Mäuse Viel Mouse für wenig Mäuse

Von wegen mausetot! Die Micra Mouse lebt und kehrt anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von Nissan in Österreich so munter wie nie zuvor ins Modellprogramm zurück - und das gleich doppelt. Ab 13. Februar können Interessenten zwischen der Micra Mouse und der Micra Supermouse wählen. Beide Modelle verfügen über den modernen und effizienten 1,2 l-Dreizylindermotor mit 59 kW (80 PS) und einem Normverbrauch von nur fünf Liter je 100 Kilometer. Ebenfalls beiden gemein sind die mausgesprochen sportlichen Seitenstreifen, die je nach Karosseriefarbe in Weiß oder Rot gehalten sind. Ein Logo an der Heckklappe weist beide Modelle als Mitglieder der alles andere als grauen Mausfamilie aus. Die Unterschiede zwischen Micra Mouse und Supermouse liegen in der Ausstattung. Die Micra Mouse bringt zu einem Aktionspreis von 9.990 Euro viele Ausstattungen zum kleinen Preis. Unter anderem sind sechs Airbags, ABS, ESP, elektrische Fensterheber vorne, eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, die Klimaanlage sowie eine Radio-CD-Kombination mit Bluetooth-Schnittstelle, Aux-Eingang und vier Lautsprecher serienmäßig an Bord.

Noch mehr Luxus bietet die Micra Supermouse. Sie verführt zusätzlich mit beheizbaren Vordersitzen, Nebelscheinwerfern, Leichtmetallfelgen, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, einem Lederlenkrad mit Tasten für die Fernbedienung des Audiosystems und der Freisprecheinrichtung, geteilt umklappbaren Rücksitzlehnen, dem Easy-Flat-Floor-System und vielem mehr. Als besonders pfiffige Serienausstattung hat die Supermouse zu einem Preis von 11.890 Euro auch das schlaue NISSAN Connect an Bord - inklusive Navigationssystem mit 5-Zoll-Touchscreen, iPod-Gateway, Bluetooth-Audiostreaming und sechs Lautsprechern.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Nissan
22.02.2012

Panasonic kehrt mit Android Smartphone auf den europäischen Mobilfunkmarkt zurück

Panasonic kehrt mit Android Smartphone auf den europäischen Mobilfunkmarkt zurück Panasonic kehrt mit Android Smartphone auf den europäischen Mobilfunkmarkt zurück

„Panasonic ist einer der führenden Hersteller auf dem japanischen Mobilfunkmarkt. Während die Nachfrage nach Mobiltelefonen – insbesondere Smartphones – in Europa weiter wächst und sich festigt, vermissen wir auf dem Markt Telefone, die Design, anspruchsvolle Technik und eine das Leben vereinfachende Ausstattung erfolgreich miteinander verbinden“, sagte Abadie.

Toshiya Matsumara, General Manager und Head of Mobile Communications bei Panasonic System Communications Europa, ergänzt: „Die Stärke der internationalen Marke Panasonic und unsere langjährige Erfahrung mit vernetzten Technologien – zum Beispiel der Verbindung mobiler Endgeräte mit Unterhaltungselektronik – gibt uns das Selbstvertrauen für den Einstieg in das europäische Smartphonegeschäft. Wir erwarten einen sehr erfolgreichen Start.“

Auf der Panasonic Convention stellte Abadie auch das erste Panasonic Smartphone für den europäischen Markt vor: Das ELUGA ist ein ultraschlankes, wasserdichtes und staubgeschütztes Android Smartphone mit NFC Technologie, einem Display, das 66% der gesamten Gehäuseoberfläche einnimmt – ein Spitzenwert – und der „swipe and share“-Technologie, die unter anderem auch mit den Panasonic VIERA Flachbildfernsehern zusammenarbeitet. Mit nur 103g ist das Panasonic ELUGA eines der leichtesten Android Smartphones in Europa.

ELUGA – der Name leitet sich von „elegant user-oriented gateway“ ab – ist das Auftaktmodell einer Reihe von Smartphones, die high-end Technologie für anspruchsvolle Kunden in einem ultraschlanken Gehäuse vereinen. Die Ausstattung des ELUGA beinhaltet:

• Einen besonders dünnes Gehäuse und ein 4,3 Zoll (10,9cm) großen QHD (960x540) Display mit überragender Bildqualität. Das ultraschlanke D-förmige Design gleitet mühelos in die Tasche ohne die Kleidung auszubeulen.

• Staub- und Wasserfestigkeit nach dem IP5X, bzw. IPX7 Standard setzt ein besonders festes Gehäuse voraus. Das ELUGA arbeitet selbst nach einer halben Stunde in einem Meter Wassertiefe.

• Near-field Communication (NFC) ermöglicht Interaktionen ohne Kabel oder Berührungen, beispielsweise beim bargeldlosen Bezahlen.

• Swipe and Share: Die Funktion ermöglicht es, Bilder schnurlos vom Telefon auf einen TV oder einen Cloud-basierten Empfänger zu „werfen“ oder Filme vom Telefon auf einen Fernseher zu streamen. Die VieraRemote App macht aus dem Telefon eine Fernbedienung für weitere Endgeräte, wie VIERA TVs, DIGA Blu-ray Player und -Recorder, Heimkinosysteme oder Digitalkameras.

• Die Modellreihe verfügt über den Panasonic eco-mode, einen hocheffektiven Energiesparmodus, der alle ungenutzten Funktionen deaktiviert, wenn der Ladestand des Akkus zu gering ist.

Panasonic wird seine Smartphone Modelle für Europa ab dem 27. Februar 2012 auf dem Mobile World Congress in Barcelona (Stand CY31) präsentieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Panasonic
11.01.2012

Fahrzeugbestand in Österreich immer sicherer und umweltfreundlicher

Bis Ende November 2011 verzeichnete die Gruppe der "Kleinwagen und Micro-Vans" (z. B. VW Polo, Peugeot 207, Opel Meriva) mit einem Plus von 30,1 Prozent sehr hohe Zuwächse. Bis Ende November 2011 verzeichnete die Gruppe der "Kleinwagen und Micro-Vans" (z. B. VW Polo, Peugeot 207, Opel Meriva) mit einem Plus von 30,1 Prozent sehr hohe Zuwächse.

Die wirtschaftlich turbulenten Zeiten haben die Österreicher im vergangenen Jahr nicht davon abgehalten, neue Autos zu kaufen. "Im Jahr 2011 wurden 356.145 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010", berichtet ÖAMTC-Experte Robert Czarnecki. Daraus resultiert eine positive Entwicklung, weil eine stetige Verjüngung des Fahrzeugbestandes nicht nur der Verkehrssicherheit, sondern auch der Umwelt zugute kommt.

Die Autokäufer tendierten 2011 zu leistungsstärkeren Fahrzeugen, dennoch nahm der Schadstoffausstoß ab. "Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der neu zugelassenen Pkw sind im Vergleich zu 2010 um mehr als 3,5 Prozent zurück gegangen", hält der ÖAMTC-Experte fest. "Das liegt vor allem daran, dass die Fahrzeughersteller speziell bei Motoren mit einer Leistung ab 68 kW auf Maßnahmen zur CO2-Reduktion setzen." Bei den schwächeren Basismotorisierungen passiert das häufig nicht in diesem Ausmaß. Der Kraftstoffverbrauch lag im Jahr 2011 im Schnitt bei 5,6 Liter/100 km.

Gut sieben von zehn neu gekauften Autos kamen im vergangenen Jahr aus den umweltverträglichsten Kategorien "Kleinstwagen", "Kleinwagen und Micro-Vans", "Kompaktwagen und Mini-Vans" und der "Unteren Mittelklasse". Bis Ende November 2011 verzeichnete die Gruppe der "Kleinwagen und Micro-Vans" (z. B. VW Polo, Peugeot 207, Opel Meriva) mit einem Plus von 30,1 Prozent sehr hohe Zuwächse. Überboten wurde dieser Wert lediglich von den Zulassungszahlen der Familiy-Vans, die ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr aufwiesen. Deren Marktanteil lag insgesamt jedoch nur bei 4,5 Prozent.

Anhaltend hoch blieb das Interesse der Österreicher am "Kompakt-SUV". Hier gab es ein Plus von 16,7 Prozent gegenüber 2010. "Fahrzeuge dieser Kategorie wie der VW Tiguan oder der BMW X3 zeichnen sich trotz erhöhter Sitzposition gegenüber dem klassischen SUV durch deutlich geringere Verbrauchswerte aus und sind daher ökologisch wesentlich vernünftiger", stellt der ÖAMTC-Techniker klar. Erhöhte Nachfrage gab beim SUV (plus 25,8 Prozent) und bei Fahrzeugen aus der oberen Mittelklasse (plus 25,5 Prozent) dennoch. Diese Segmente spielen jedoch aufgrund der geringen Marktanteile von jeweils rund drei Prozent eine untergeordnete Rolle am Kfz-Markt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: VW
13.12.2011

Volvo V60 Plug-in-Hybrid - der technisch anspruchsvollste Volvo kommt 2012

Volvo V60 Plug-in-Hybrid - der technisch anspruchsvollste Volvo kommt 2012 Volvo V60 Plug-in-Hybrid - der technisch anspruchsvollste Volvo kommt 2012

Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid ist das technisch anspruchsvollste Fahrzeug in der Modellpalette des schwedischen Premium-Automobilherstellers. Es vereint drei Antriebstechniken und ist damit Elektroauto, Hybrid-Modell und durchzugskräftiger Diesel zugleich.

Der Fahrer eines Volvo V60 Plug-in-Hybrid kann auf Knopfdruck zwischen drei Antriebsarten - und damit zwischen drei ganz unterschiedlichen Temperamenten - wählen:

- Im Pure-Modus kann er bis zu 50 Kilometer rein elektrisch und damit völlig emissionsfrei zurücklegen.

- Im Hybrid-Modus interagieren Diesel- und Elektromotor. Das Ergebnis: ein Verbrauch von 1,9 l/100 km und CO2-Emissionen von 49 g/100 km.

- Im Power-Modus steht die kombinierte Kraft von Diesel- und Elektromotor zur Verfügung. Dies bedeutet: 285 PS und ein Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,2 Sekunden.

Verkaufsstart für den neuen Volvo V60 Plug-in-Hybrid ist im ersten Halbjahr 2012, der Preis beginnt - abhängig vom Markt - bei 57.000 Euro.

Stefan Jacoby, Präsident und CEO der Volvo Car Corporation:

"Mit dem Volvo V60 Plug-in-Hybrid untermauern wir unsere führende Position auf dem Gebiet der Fahrzeug-Elektrifizierung. Kein anderer Hersteller kann seinen Kunden derzeit ein technisch so anspruchsvolles und vergleichbares Fahrzeug anbieten. Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid erklimmt das nächste Level bei der Hybridisierung von Automobilen."

"Die Möglichkeit, zwischen drei Antriebsarten und damit zwischen drei Temperamenten zu wählen, macht den Volvo V60 Plug-in-Hybrid so einzigartig und im Vergleich zu allen anderen Hybrid-Modellen überlegen.

Dies macht das Fahrzeug zur perfekten Wahl für den Kunden, der keine Kompromisse eingehen und einen möglichst niedrigen CO2-Ausstoss mit einem Maximum an Fahrspass verbinden will."

"Wir erleben derzeit ein sehr grosses Interesse und eine aussergewöhnliche Nachfrage für dieses neue Modell. Wir sind überzeugt, dass die ersten 1.000 Einheiten schon deutlich vor dem Produktionsstart im November 2012 ausverkauft sein werden."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Volvo
20.10.2011

Opel Astra GTC: Panorama-Windschutzscheibe für neue Perspektiven

Opel Astra GTC: Panorama-Windschutzscheibe für neue Perspektiven Opel Astra GTC: Panorama-Windschutzscheibe für neue Perspektiven

„Himmlische Aussichten“ mit Panoramablick erwarten die Insassen im neuen Opel Astra GTC, wenn sie sich für die optionale Panorama-Windschutzscheibe entscheiden. Zusätzlich verschafft die exklusive Ausstattung dem dynamischen Look des rassigen Kompaktcoupés eine weitere extravagante Note. Die große Frontscheibe, die ohne Unterbrechung vom Ende der Motorhaube bis zur Mitte des Fahrzeugdaches reicht, ermöglicht vor allem aber ein Raum-, Seh- und Fahrerlebnis der besonderen Art – nicht nur bei Sonnenschein, sondern gerade auch bei Wolkenbildern oder einer nächtlichen Fahrt durch die Straßen einer illuminierten Stadt. Im Gegensatz zu üblichen Glasdachlösungen beeinträchtigt hier kein Querholm die Sicht, weshalb „Pilot“ und „Co-Pilot“ sowie die „Passagiere“ im Fond einen ungehinderten Ausblick genießen. Opel bietet die Panorama-Windschutzscheibe im Astra GTC je nach Ausstattungslinie ab 1.200 Euro (UPE inkl. MwSt.) an.

Weltweit zum ersten Mal in einem Serienfahrzeug wurde diese Form der Verglasung von Opel 2006 im Astra GTC-Vorgängermodell realisiert. Rund 18.000 Kunden entschieden sich europaweit seitdem für das außergewöhnliche Scheibensystem, für das die Rüsselsheimer Ingenieure im Zuge der Entwicklung insgesamt elf Patente anmelden konnten.

Betrachtet man die Panorama-Windschutzscheibe von außen, fällt eine optisch durchgängige Fläche auf, die im Zusammenspiel mit dem sich anschließenden, stets schwarz lackierten Stahldach entsteht. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die ebenfalls in Schwarz gehaltene Verkleidung der A- und B-Säulen sowie den gleichfarbigen Dachhimmel.

Im Falle zu starker Sonneneinstrahlung sorgt ein Rollo unter der Panorama-Verglasung für Schatten. Stufenlos einstellbar, lässt sich das ausgeklügelte Beschattungssystem mit dem in der Mitte der Kunststoffabdeckung platzierten Drehgriff leicht bedienen und in jeder gewünschten Stellung arretieren. Der Sonnenschutz verfügt über integrierte Sonnenblenden und verschwindet in geöffnetem Zustand unsichtbar unter dem hinteren Dachelement.

Ein erweitertes Angebot gibt es beim neuen Astra GTC auch bei den Triebwerken: Zusätzlich zu den seit Bestellstart im Juni zur Verfügung stehenden fünf Motoren – vier Benziner von 74 kW/100 PS bis 132 kW/180 PS, sowie ein 2.0 CDTI Common-Rail-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 121 kW/165 PS – ergänzen zwei neue 1.7 CDTI die Dieselmotoren-Palette des sportlichen Kompaktcoupés. Die Common-Rail-Aggregate leisten 81 kW/110 PS sowie 96 kW/130 PS und entwickeln 280, beziehungsweise 300 Nm Drehmoment. Bei ihnen kommt ein von Opel-Ingenieuren komplett eigenentwickeltes neues Motormanagement sowie ein optimierter Verbrennungsprozess zum Einsatz. Ein neues Einspritzsystem nimmt bei reduzierter Verdichtung und Arbeitsdrücken von bis zu 1.800 bar mehrere Injektionen pro Zyklus vor. Zum niedrigen Verbrauch trägt auch ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie bei, der mit einem zusätzlichen Stellglied-Sensor eine besonders präzise Ladedruckregelung ermöglicht.

Die Astra GTC 1.7 CDTI ecoFLEX verfügen serienmäßig über die von Opel entwickelte Start/Stop-Technologie, die sich zusätzlich positiv auf Emissionen (119 g/km CO2) und Verbrauch (4,5 l/100 km) auswirkt. Die gesamte Motorenpalette des Astra GTC – mit Ausnahme des 74 kW/100 PS-Saugers (Fünfgang-Getriebe) – ist mit manuellen Sechsgang-Getrieben gekoppelt. Sechsgang-Automatikgetriebe werden im Astra GTC ab Anfang 2012 in Verbindung mit dem 1.4 Turbobenziner und dem 2.0 CDTI-Common-Rail-Turbodiesel erhältlich sein. Die Hochleistungsvariante OPC kommt ebenfalls 2012.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Opel
03.02.2012

Zehn wichtige Kältetipps für Autofahrer

Zehn wichtige Kältetipps für Autofahrer Zehn wichtige Kältetipps für Autofahrer

Damit Auto und Insassen gut durch die Eiseskälte kommen, hat der ARBÖ die zehn wichtigsten Kältetipps zusammengestellt.

1. Batterie: Hat die Batterie bereits ihren fünften "Geburtstag" hinter sich, sollte sie überprüft werden. ARBÖ-Mitglieder können dies beim ARBÖ durchführen lassen. Sollte der Wagen nicht sofort anspringen, rät der ARBÖ den Motor nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden in einem Zug zu starten, dann der Batterie eine Erholungspause gönnen und den Startvorgang wiederholen. Hilft das nicht, ARBÖ-Pannen-Notruf 1-2-3 (österreichweit ohne Vorwahl) anrufen!

2. Nach Startproblemen oder Starthilfe immer rund acht bis zehn Kilometer fahren, dabei große Stromverbraucher ausgeschalten lassen (z.B. Sitzheizung, Gebläse). So kann sich die Batterie wieder aufladen.

3. Dem Motor nach dem Kaltstart nicht gleich die volle Leistung abverlangen, sondern schonend auf Betriebstemperatur bringen. Nicht am Stand laufen lassen, sondern zügig mit mittlerer Drehzahl losfahren. So werden Kühlwasser, Motor- und Getriebeöl bestmöglich in den richtigen Betriebszustand gebracht.

4. Wenn möglich, Fahrzeug an windgeschützter Stelle parken.

5. Scheibenwischer wegklappen, verhindert Festfrieren.

6. Vereiste Scheiben immer vollständig vom Eis befreiten, nicht nur Gucklöcher kratzen.

7. Frostschutz und Scheibenfrostschutzmittel nachfüllen.

8. Dieselfilter überprüfen und gegebenenfalls tauschen lassen. Bei Minustemperaturen kann das Paraffin im Diesel "ausflocken" und die Filterporen verstopfen. Mit einem verstopften Dieselfilter verliert das Fahrzeug an Fahrt und kommt zum Stehen. Dann kann es nur mehr in eine wärmere Garage geschleppt werden. Einige Fahrzeughersteller empfehlen bei Minustemperaturen Fließverbesser. Durch diese Zusätze wird eine Paraffinausscheidung verhindert.

9. Türgummi mit Gummipflegemittel oder Glyzerin einfetten, um zu vermeiden, dass Fahrzeugtüren über Nacht festfrieren.

10. Wer viel über Land unterwegs ist, sollte ein "Kälte-Notset" im Auto deponieren, und einen eventuellen Stau bestmöglich zu "überstehen": Decken und/oder zusätzliche warme Bekleidung, Handschuhe, Kopfbedeckung, heißes Getränk in Thermoskanne und etwas Proviant, Scheibenfrostschutz-Reserve und Auto möglichst vollgetankt halten, um im Notfall die Autoheizung weiter betreiben zu können.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.01.2012

Mazda CX-5 stark mit Diesel

Mazda CX-5 stark mit Diesel Mazda CX-5 stark mit Diesel

Der Mazda CX-5 feiert jetzt auf der Vienna Autoshow seine Österreich-Premiere. Die Vorzeichen versprechen Erfolge für den Mazda Neuling. Obwohl bisher nur erste Preis- und Modellinfos zu den Benzinmodellen verfügbar waren, gibt es aktuell schon mehr als 50 unterschriebene Kaufverträge - auch ohne dass die Kunden das Auto vorab live gesehen haben.

Zur Vienna Autoshow präsentiert Mazda jetzt auch das Aufgebot der Dieselmodelle und macht somit die Palette mit allen Varianten und Tarifen komplett. Zwei Leistungsklassen stehen beim Diesel zur Wahl - entweder mit 150 oder mit 175 PS. Beide sind mit Front- oder Allradantrieb, mit Schalt- oder Automatikgetriebe kombinierbar. Erstmals bei Mazda ist die Paarung Diesel mit Automatik erhältlich.

Die Preise für die Dieselmodelle starten bei 26.990 Euro für die 150-PS-Variante (CD150). Das Modell mit 175-PS (CD175) und serienmäßiger Topausstattung kostet ab 35.990 Euro. So wie bei den Benzinern sind auch für die Diesel vier verschiedene Ausstattungspakete erhältlich. Die moderne Ausstattungsfülle umfasst Mehrzonen-Klimaautomatik, Parkassistent, ein Infotainment-System mit intuitiver HMI-Steuerung (Human Machine Interface) und eine Spurhaltekontrolle samt Radar unterstütztem Spurwechselassistent.

Der Diesel ist erste Wahl in Österreich. Sieben von zehn CX-5-Kunden greifen künftig aufs Dieselmodell. Die neue SKYACTIV-Technologie ermöglicht Bestwerte bei Verbrauch und Schadstoffarmut. Der CX-5 mit 150-PS-Diesel ist der einzige SUV seiner Größenordnung, der in Österreich einen CO2-Bonus gutgeschrieben bekommt (unter 120g/km CO2-Ausstoß). Auch der durchschnittliche Spritverbrauch von 4,5 l pro 100 km liegt rekordverdächtig niedrig.

Ein paar Wochen vor den Dieselmodellen kommt ab März bereits der CX-5 Benziner in den Handel. Preise: ab 24.990 Euro. Die Basisversion mit Frontantrieb und Handschaltung leistet 165 PS und verbraucht im Schnitt nur 6,0 Liter.

Von Grund auf neu entwickelt, bringt der CX-5 erstmals die nächste Mazda Generation zur Serienreife. Das sportliche SUV verbindet die Skyactiv-Innovationen mit der frischen Designsprache Kodo - übersetzt: die Seele der Bewegung. Klobigen Konventionen wird getrotzt: Als Spaßgarant mit flotter Optik, ökonomischen Bestwerten und viel Liebe zum Detail hebt sich der Mazda CX-5 aus der breiten SUV-Masse ab.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Mazda Austria GmbH/APA-Fotoservice/Preiss
16.12.2011

Zahl der Verkehrstoten in Österreich im Gegensatz zu Deutschland weiterhin rückläufig

Zahl der Verkehrstoten in Österreich im Gegensatz zu Deutschland weiterhin rückläufig Zahl der Verkehrstoten in Österreich im Gegensatz zu Deutschland weiterhin rückläufig

In Deutschland schlagen die Verkehrsexperten Alarm: Erstmals seit 20 Jahren steigt die Zahl der Verkehrstoten an, in Prognosen rechnet das Statistische Bundesamt mit rund 3.900 Todesopfern bis zum Jahresende auf deutschen Straßen. Das wäre ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein derartiger Trend ist in Österreich glücklicherweise nicht zu beobachten. "Im Gegenteil, bei uns gibt es nach wie vor einen Rückgang bei der Anzahl der Getöteten im Straßenverkehr. Bis 11. Dezember 2011 kamen laut Innenministerium auf Österreichs Straßen 501 Menschen ums Leben, das sind um knapp fünf Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres", berichtet ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. "Unter anderem leisten auch moderne Kfz einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr." Laut Statistik Austria gab es bis November 2011 bereits 1,3 Prozent mehr Neuzulassungen als im Gesamtjahr 2010. In neuen Autos sitzt man nicht zuletzt aufgrund der strengen Verbrauchertests der Automobilclubs wesentlich sicherer als in älteren Fahrzeugen.

Auch wenn die rückläufigen Zahlen an Verkehrstoten durchaus erfreulich sind, ist weiterhin die aktive Mitarbeit aller Verkehrsteilnehmer erforderlich, um die Straßen noch sicherer zu machen. "Nach wie vor ist das Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit Ursache Nummer eins bei tödlichen Unfällen", schildert die ÖAMTC-Expertin. "Danach folgen Vorrangverletzungen, generelle Unachtsamkeit und riskante Überholmanöver." Weitere Unfallursachen sind Übermüdung, Fehlverhalten von Fußgängern oder übermäßiger Alkoholkonsum, dazu kommen rund 50 Tote pro Jahr, die auf das Anlegen des Sicherheitsgurtes verzichten.

Der Bundesländervergleich zeigt, dass man nicht überall in Österreich gleich sicher unterwegs ist. In Nieder- und Oberösterreich kamen bis 11. Dezember 2011 die meisten Menschen ums Leben. "152 bzw. 100 Personen starben bis zu diesem Zeitpunkt auf den Straßen dieser Bundesländer. Obwohl diese Zahlen nach wie vor sehr hoch sind, bedeutet das dennoch einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr", schildert die ÖAMTC-Expertin. Die Zahl der Verkehrstoten ging auch in Kärnten, der Steiermark und Wien zurück. Im Burgenland und in Salzburg gab es keine Veränderung im Vergleich zum Vorjahr, in Tirol und Vorarlberg waren im Vergleichszeitraum mehr Todesopfer als noch 2010 zu beklagen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
06.12.2011

Online-Shopping: Bequemlichkeit kann ihren Preis haben

Online-Shopping: Bequemlichkeit kann ihren Preis haben Online-Shopping: Bequemlichkeit kann ihren Preis haben

Überfüllten Einkaufstempeln entfliehen, Staus und Parkplatzgerangel entkommen: Kein Problem, wenn man die Weihnachtseinkäufe per Internet erledigt. Leider sorgen teils lange Lieferzeiten, hohe Nebenkosten oder Schwierigkeiten beim Rücktritt oft für Ärger. „Schenken soll den Menschen Freude machen und nicht für Frust sorgen, weil man sein schwer verdientes Geld an unseriöse Geschäftemacher verloren hat“, sagt AK-Präsident Pichler. Außerdem: Laut einer AK-Studie ist mehr als ein Viertel der Bevölkerung kaufsüchtig – Experten sehen in der Möglichkeit des virtuellen Einkaufs eine der Ursachen. Deshalb haben die Konsumentenschützer nützliche Tipps zum Onlineshopping auf Lager.

Online-Einkäufe zur Weihnachtszeit werden immer beliebter. Das zeigt auch eine aktuelle Studie, die das weltgrößte Internet-Auktionshaus „e-bay“ in Auftrag gegeben hat: Demnach kauft bereits jeder zweite Österreicher seine Weihnachtsgeschenke online. Vor allem die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen erledigt überdurchschnittlich oft Einkäufe über das Internet. Die Salzburgerinnen und Salzburger liegen in dieser Wertung (gemeinsam mit Tirol) mit 56 Prozent übrigens Österreich weit auf Platz zwei hinter Niederösterreich (59 Prozent).

Einer im Oktober 2010 von der AK in Auftrag gegebenen Studie zufolge sind 27 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher kaufsüchtig, darunter immer mehr Jugendliche und auch immer mehr junge Frauen.

Zahlreiche Experten sehen eine der Ursachen für Kaufsucht im Online-Einkauf. Die bequemen Möglichkeiten der virtuellen Einkaufswelten wie etwa Shopping rund um die Uhr, per Mausklick standortungebunden sein oder bargeldloser Zahlungsverkehr bieten scheinbar unbegrenzten Einkaufsgenuss. Angebote wie „kauf jetzt und zahl später“ verstärken diesen Trend noch. Ausgeprägte Kaufsucht endet oft im finanziellen Ruin, Überschuldung und sozialem Abstieg.

Das Motto beim Online-Kauf ist wie gesagt simpel: Statt aufwändiger Einkaufstouren, Gerangel um freie Parkplätze oder Warteschlangen an den Kassen, holt mann/frau sich das Kaufhaus sozusagen ins Wohnzimmer. „Parallel zu der steigenden Anzahl an Online-Käufen steigt aber auch die Zahl der Beschwerden an“, berichtet Angela Riegler, Leiterin der AK-Konsumentenberatung, „deshalb ist es wichtig, vor oder schon während des Einkaufs im Internet einige Regeln zu beachten.“ Dass nicht genug informiert werden kann, zeigt der Beratungsalltag in der Arbeiterkammer - daher folgende kleine Onlineshopping-Nachhilfe, um Ärger und Frust bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Darauf sollte man achten:

Lieferzeit (Lieferzeit vereinbaren, damit Geschenke rechtzeitig eintreffen)

Nebenkosten (Versand, Spesen)

Bestellung speichern oder ausdrucken

Rücktrittsrecht innerhalb von 7 Werktagen

Seriöse Online-Shops erkennt man daran,

dass Firmenname, Adresse, Telefonnummer und E-Mail angegeben sind

dass die Bestellung via E-Mail bestätigt wird

dass die AGB leicht zu finden und verständlich zu lesen sind

dass über das Rücktrittsrecht eine Belehrung erfolgt

dass neben dem Preis auch die Zusatzkosten aufscheinen

sowie am Europäischen E-Commerce-Gütezeichen

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.02.2012

Diesel-Preise an den Tankstellen so hoch, wie noch nie

Diesel-Preise an den Tankstellen so hoch, wie noch nie Diesel-Preise an den Tankstellen so hoch, wie noch nie

Schlechte Nachrichten für die Autofahrer und das Wirtschaftswachstum in der Eurozone. "Die für Europa wichtige Rohölsorte Brent kostet nun 121,85 Dollar je Fass. Umgerechnet in Euro sind das 91,851. Damit wurde ein neues Albtraumhoch bei Rohöl im Euroraum erreicht", warnt der ARBÖ. Nicht einmal im bisherigen Horrorjahr 2008 kostete Brent in der Eurozone so viel. Damals kostete das Fass Brent am 5. Juli noch 91,688 Euro.

"Fatal für uns in Europa ist das Zusammentreffen von hohem Rohölpreis und schwachem Euro. Das verspricht nichts Gutes, weder für die Autofahrerinnen und Autofahrer noch für die Wirtschaft", so der ARBÖ. Zum Vergleich: Am 5. Juli 2008 erreichte Brent den Spitzenpreis von 143,68 in Dollar. Wegen des damals starken Euro (1,567) entsprach dies 91,685. Nun notiert das Fass Rohöl der Sorte Brent zwar erst bei 121,85 Dollar. Wegen des viel schwächer gewordenen Euro (1,3266) entspricht dies aber 91,851 und markiert damit ein neues Allzeithoch. "Wenn das so weiter geht, dann Gute Nacht für das Wachstum in Europa", warnt der ARBÖ.

Dementsprechend sehen auch die Durchschnittspreise auf Österreichs Tankstellen aus: Ein Diesel kostet derzeit 1,397 Euro! Der Preis für Eurosuper ist der höchste seit Mai 2011: 1,410 Euro.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.02.2012

Honda Civic und Jeep Compass im ÖAMTC-Crashtest

Honda Civic und Jeep Compass im ÖAMTC-Crashtest Honda Civic und Jeep Compass im ÖAMTC-Crashtest

Beim aktuellen Euro NCAP-Crashtest des ÖAMTC traten ein Fahrzeug der Kompaktklasse und ein SUV an. Honda Civic und Jeep Compass wurden nach den bewährten Kriterien Sicherheit für Erwachsene, Kinder und Fußgänger sowie Sicherheitsassistenzsysteme geprüft. "Das Ergebnis: Während der Honda Civic die Höchstwertung von fünf Sternen erreichen konnte, wurde der Jeep Compass mit nur zwei Sternen beurteilt", fasst ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang zusammen. "Der Hauptgrund für das schlechte Abschneiden des Jeep ist die Fußgängersicherheit, die bei nur 23 Prozent lag und auch die Erwachsenensicherheit lag nur bei 61 Prozent."

Die Ergebnisse des ÖAMTC-Crashtests im Detail

* Fußgängersicherheit: Der Honda Civic erreichte in diesem Bereich 69 Prozent. "Zwar gab es einige Schwächen in Einzelbereichen. Im Bereich Stoßstange und Vorderkante der Motorhaube konnte er jedoch voll überzeugen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Anders sah es beim Jeep Compass aus. Vor allem die Bereiche der Stoßstange und die Vorderkante der Motorhaube erwiesen sich beim ÖAMTC-Test als große Gefahrenzone. "Auch andere Bereiche der Frontpartie und Windschutzscheibe zeigten hohe Belastungen", kritisiert Lang. Letztlich verlor der Jeep aufgrund der mangelhaften Fußgängersicherheit drei Sterne in der Gesamtwertung.

* Erwachsenensicherheit: In diesem Kriterium wurde der Honda Civic mit sehr starken 94 Prozent beurteilt. "Insbesondere bei einem Seiten- und Heckaufprall sitzt man im Honda sehr sicher. Und auch bei Frontaufprall und Pfahltest wurden lediglich leicht erhöhte Werte gemessen", fasst der ÖAMTC-Cheftechniker zusammen. Der Jeep Compass versagte hingegen beim Pfahltest. "Bei einem seitlichen Crash gegen einen Baum oder Laternenpfahl ist das Risiko von lebensgefährlichen Brustverletzungen in diesem Auto sehr hoch. Auch beim Heck- und Frontaufprall wurden erhöhte Werte gemessen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Allein die hohen Belastungen im Kriterium der Erwachsenensicherheit hätten eine Abwertung um zwei Sterne nach sich gezogen.

* Kindersicherheit: In diesem Bereich hatten beide Fahrzeuge sehr gute Werte. Der Honda schnitt mit 83 Prozent etwas besser ab als der Jeep (76 Prozent).

* Sicherheitsassistenzsysteme: Bei diesem Kriterium gab es große Unterschiede zwischen den beiden Testkandidaten. "Der Honda erreichte mit 86 Prozent einen sehr guten Wert. Der Jeep wurde hingegen nur mit 43 Prozent beurteilt", berichtet der ÖAMTC-Cheftechniker. Der Grund: Seatbelt-Reminder sind zwar vorhanden, bestanden jedoch nicht den Test.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖAMTC
13.11.2011

50 Tage vor Einführung: Statistik spricht für Rettungsgasse

50 Tage vor Einführung: Statistik spricht für Rettungsgasse 50 Tage vor Einführung: Statistik spricht für Rettungsgasse

1.066 mal stand der Verkehr seit Jahresbeginn 2011 auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen nach einem Unfall still, belegt eine aktuelle Statistik der ASFINAG. „Würde es die Rettungsgasse schon heute geben, wären die Einsatzkräfte im Jahr 2011 also bereits über 1.000 mal früher am Unfallort gewesen und hätten den Unfallopfern rascher helfen können“, so ASFINAG-Vorstandsdirektor DI Alois Schedl. Erfahrungen aus Deutschland zeigen, dass die Rettungsgasse bis zu vier Minuten Zeitersparnis für die Einsatzkräfte bringt - wertvolle Minuten, die im Ernstfall die Überlebenschance eines Schwerverletzten um bis zu 40% erhöhen.

Staubildungen, die nicht aus einem Unfall resultieren, sind in dieser Statistik noch gar nicht berücksichtigt. Die Rettungsgasse ist ab 1. Jänner 2012 auch dann zu bilden, wenn die Stauursache kein Unfall, sondern zum Beispiel Überlastung ist: Die freie Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge muss immer sichergestellt werden, um lebensrettende Minuten zu sparen – zum Beispiel bei Rettungsfahrten ins Krankenhaus.

Am morgigen Sonntag sind es noch 50 Tage bis zur Einführung der Rettungsgasse. Die Vorbereitungen bei der ASFINAG laufen längst auf Hochtouren. „Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen, den Rettungsdiensten, der Feuerwehr, der Polizei und den Autofahrerclubs informieren wir die Verkehrsteilnehmer breit und umfassend, wie sie mit der Bildung einer Rettungsgasse den Einsatzkräften aktiv dabei helfen können, Leben zu retten“, sagt ASFINAG-Vorstandsdirektor Dr. Klaus Schierhackl.

Die beiden ASFINAG-Vorstände verweisen dabei auch auf den durchschlagenden Erfolg der Online-Kampagne: Innerhalb von 14 Tagen haben bereits rund 18.000 User das „Rettungsgasse“-Schulungsvideo auf Youtube gesehen, dazu kommen tausende Zugriffe auf das Video über die Online-Portale österreichischer Medien. Die Infoseite www.rettungsgasse.com verzeichnete im selben Zeitraum rund 20.000 Zugriffe.

Die drei wichtigsten Fragen: Was? Wann? Wie?

Was ist die Rettungsgasse?

Die Rettungsgasse ist eine freibleibende Fahrgasse zwischen den einzelnen Fahrstreifen einer Autobahn oder einer Schnellstraße bzw. Autostraße, die bei Staubildung vorausschauend gebildet werden muss und nur von Einsatzfahrzeugen (Feuerwehr, Rettung, Polizei) bzw. Straßen- und Pannendienst befahren werden darf.

Wann muss sie gebildet werden?

Ab 1. Jänner 2012 müssen alle Verkehrsteilnehmer wie Pkws, Motorräder, Lkws oder Busse vorausschauend die Rettungsgasse bei Staubildung oder stockendem Verkehr bilden.

Wie wird sie gebildet?

Alle Verkehrsteilnehmer auf der linken Spur müssen sich möglichst weit links zur Fahrbahn einordnen. Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur müssen so weit nach rechts wie notwendig. Dabei soll der Pannenstreifen befahren werden. Bei mehrspurigen Fahrbahnen gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links, alle anderen nach rechts.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: bmvit / DI Bruno Hersche
07.11.2011

Rettungsgasse heißt, gemeinsam solidarisch Platz zu machen

Das Nichtbilden der Rettungsgasse wird mit bis zu 726 Euro geahndet, das Behindern von Einsatzfahrzeugen, Fahrzeugen des Straßendienstes oder der Pannenhilfe mit bis zu 2.180 Euro. Das Nichtbilden der Rettungsgasse wird mit bis zu 726 Euro geahndet, das Behindern von Einsatzfahrzeugen, Fahrzeugen des Straßendienstes oder der Pannenhilfe mit bis zu 2.180 Euro.

Mit 1. Jänner 2012 wird auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Autostraßen die Rettungsgasse eingeführt. Rechtlich bringt das genaue Vorschriften, was bei Staubildung zu tun ist. Für ÖAMTC-Chefjurist Andreas Achrainer ist der wichtigste Appell an die Lenker in diesem Zusammenhang: "Rettungsgasse heißt, gemeinsam solidarisch Platz zu machen." Für Achrainer sind gegenseitige Rücksichtnahme und Verantwortung im Straßenverkehr gefragt. "Aus anonymen Lenkern im Stau kann eine Gemeinschaft werden, die Einsatzorganisationen unterstützt und Unfallopfern hilft", sieht der ÖAMTC-Chefjurist große Chancen in der neuen Vorschrift.

Österreich folgt mit der gesetzlichen Einführung der Rettungsgasse dem Beispiel anderer europäischer Länder - in Deutschland und Tschechien ist die Rettungsgasse gesetzliche Vorschrift, in Slowenien und der Schweiz empfohlen bzw. gelebte Praxis. Rechtlich schreibt das Gesetz Folgendes vor: Kommt es auf Autobahnen oder Schnellstraßen bzw. Autostraßen zu stockendem Verkehr oder Stau, sind alle Verkehrsteilnehmer verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Auf zweispurigen Fahrbahnen ordnen sich alle Fahrzeuge auf der linken Spur parallel zum Straßenverlauf am linken Fahrbahnrand ein. Alle anderen weichen so weit wie möglich an den rechten Rand aus. Auch der Pannenstreifen darf, wenn nötig, benützt werden. Dasselbe System gilt auf drei- oder mehrspurigen Fahrbahnen.

Bei Missachtung der Vorschrift sieht das Gesetz einen relativ hohen Strafrahmen vor. Das Nichtbilden der Rettungsgasse wird mit bis zu 726 Euro geahndet, das Behindern von Einsatzfahrzeugen, Fahrzeugen des Straßendienstes oder der Pannenhilfe mit bis zu 2.180 Euro. Der ÖAMTC appelliert an die Exekutive, in der Einführungsphase mit Augenmaß zu sanktionieren und verstärkt auf Aufklärung zu setzen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.02.2012

Spritpreisrechner wird um neues Service für Autofahrer erweitert

Spritpreisrechner wird um neues Service für Autofahrer erweitert Spritpreisrechner wird um neues Service für Autofahrer erweitert

Seit August 2011 ist der auf Initiative des Wirtschaft- und Energieministeriums von der E-Control betriebene Spritpreisrechner im Internet verfügbar. Über 3.000 Tankstellen melden nun ihre Preise für Super 95 und für Dieseltreibstoff in die Spritpreisdatenbank. "Seit dem Start haben fast drei Millionen Besucher die günstigsten Tankstellen in ihrer Nähe abgefragt", sagt Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner.

Bislang konnten Autofahrer im Spritpreisrechner die Adresse ihres aktuellen Standortes, also zum Beispiel ihre Wohn- oder Arbeitsadresse eingeben und erhielten dann die zu diesem Standort zehn nächstliegenden Tankstellen, von denen je Treibstoffart die günstigsten fünf mit Preisen angezeigt wurden.

„Viele Verbraucher haben in den vergangenen Monaten den Wunsch geäußert, nicht nur für einem bestimmten Standort über die günstigsten Preise informiert zu werden, sondern einen weiteren Überblick zu bekommen, da Pendler beispielsweise ihre Fahrtroute häufig entsprechend verändern können, ohne dabei unnötige Strecken zurücklegen zu müssen“, erläutert Mitterlehner einen der Gründe für die neue Weiterentwicklung des Serviceangebots. „Auf diese Wünsche haben wir reagiert und bieten nun zusätzlich Abfragen nach Bezirken und Bundesländern an.“

„Auf einer eigenen Seite „Bezirkssuche“ können die Nutzer im Spritpreisrechner jetzt aus einem Auswahlmenü zunächst ihr Bundesland und, wenn gewünscht, noch ihren Bezirk auswählen und erhalten daraufhin Tankstellen des ausgewählten Gebietes auf einer Landkarte sowie in einer Liste angezeigt, wobei die fünf günstigsten Tankstellen je Treibstoffart im Bezirk angezeigt werden. Bei der Bundeslandabfrage werden die günstigsten zehn Tankstellen angezeigt“, erläutert E-Control Vorstand Martin Graf die Funktionsweise der neuen Möglichkeit.

Da es in einigen Bezirken, vor allem in Wien, aber auch in dünner besiedelten ländlichen Gegenden nur wenige zum Teil sogar nur eine Tankstelle gibt, wurden auch aus wettbewerbsrechtlichen Gründen Bezirke, die über weniger als zehn Tankstellen verfügen, mit angrenzenden Bezirken für die Abfrage zusammengelegt und bei entsprechender Auswahl zusammen ausgewertet.

„Wir sind sicher, dass diese Neuerung bei den Benutzern unserer Services gut aufgenommen wird“, meint Graf abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.01.2012

Erster Flottentest mit dem elektrischen Golf in Österreich

Mit der Übergabe des Golf Blue-e-Motion an Großkunden startete die Marke Volkswagen ihren ersten Flottenversuch mit Elektroautos in Österreich. Insgesamt kommen dabei 15 Erprobungsfahrzeuge in den Einsatz, die Aufschluss über die Praxistauglichkeit der Elektromobilität geben sollen. 13 Golf Blue-e-Motion gehen an Kunden, zwei werden bei Porsche Austria eingesetzt.

„Österreich ist das erste internationale Erprobungsland der Volkswagen AG, das in die umfangreichen Entwicklungsarbeiten im Bereich Elektromobilität einbezogen wird und in dem die Flottenerprobung absolviert wird“, erläutert Mag. Wilfried Weitgasser, Marketing und Vertriebs-Geschäftsführer der Porsche Austria, bei der Pressekonferenz. Weitere Flottenerprobungen wird die Volkswagen AG in Kürze in USA, Frankreich und Belgien starten. In Deutschland ist der Flottenversuch schon im Juni 2011 angelaufen und wurde im Dezember 2011 erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden mehr als eine halbe Million Kilometer zurückgelegt.

Österreich ist als weiterer Erprobungsmarkt aufgrund seiner Topografie und den damit verbundenen besonderen klimatischen Bedingungen hervorragend geeignet. Der Einsatz der Golf Blue-e-Motion wird neun Monate dauern und dient dazu, die Kundenanforderungen an Elektrofahrzeuge in Österreich zu erheben. Dieser Flottentest soll also nicht nur dem Hersteller, sondern auch den Kunden eine Einschätzung der Möglichkeiten im praktischen Einsatz von Elektroautos geben.

Um vergleichbare Daten zu sichern, erhalten die Firmenkunden im Rahmen des Flottentests eine eigens dafür entwickelte Strombox (Volkswagen Wallbox), mit der Starkstrom-Laden möglich ist, und die innerhalb von zwei bis drei Stunden die volle Batterieleistung wieder herstellt. Zugleich ist aber auch die Aufladung über eine 230 kW Schuko-Steckdose möglich. Hier dauert ein vollständiger Ladevorgang rund acht Stunden.

Zu jedem Golf Blue-e-Motion gehört ein eigenes iPhone, mit dem wesentliche Einstellungen am Fahrzeug einfach abgelesen und intuitiv bedient werden können. So können etwa die Klimatisierung, Fahrer­informationen, Ladezustand, Ladestärke und Verbrauchswerte abgelesen werden.

Zur Vorbereitung auf den Praxistest werden alle teilnehmenden Kunden ein spezielles Fahrertraining am ÖAMTC-Testgelände in Teesdorf absolvieren. Für Fragen während des Einsatzes hat Porsche Austria eine 24-Stunden-Hotline exklusiv für die Testpersonen eingerichtet. Zudem wurde speziell für diesen Testlauf ein eigenes Elektro-Kompetenzteam bei Porsche Wien-Liesing und bei Porsche Salzburg aufgebaut.

Am Flottenversuch nehmen Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich, und der Getränkeindustrie teil, ebenso wie ein Zustelldienst, eine Baufirma, ein Elektrizitäts-, ein Telekommunikations- sowie ein Verkehrsunternehmen als auch ein Autofahrerclub.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Porsche
15.02.2012

DiTech bringt erstes Sony Smartphone Xperia S nach Österreich

Sony Xperia S kommt nach Österreich Sony Xperia S kommt nach Österreich

Gerade erst Mitte Jänner wurde das neue Smartphone von Sony, das Sony Xperia S, auf der CES (Consumer Electronic Show), einer der weltgrößten Messen für Unterhaltungselektronik, in Las Vegas vorgestellt. Bereits ab sofort kann das Gerät vertragsfrei auf www.ditech.at vorbestellt werden. DiTech ist damit der einzige Händler in Österreich, der das innovative Smartphone vor dem offiziellen Launch anbietet.

Immer schon waren die großen Messen für Unterhaltungselektronik, wie die IFA oder die Cebit, Wegweiser und Trendbarometer für die Branche. An einer der weltgrößten Messen dieser Art, der CES, die letzten Monat in Las Vegas stattfand, wurde unter anderem das erste Sony Smartphone, das Sony Xperia S, vorgestellt. Dieses Smartphone soll offiziell im März in den heimischen Handel kommen. Dem Computerspezialisten DiTech ist es gelungen, dieses innovative Smartphone schon vor dem offiziellen Launch zur Vorbestellung in Österreich vertragsfrei in den Farben Schwarz und Weiß anbieten zu können.

„Bei DiTech verfolgen wir die neuesten Trends und Innovationen der IT-Branche genau. Wir sind auch bei den großen IT-Messen dabei und halten uns ständig auf dem Laufenden. Nur so bleiben wir am Puls der Zeit und können selbst abwägen, welche Produkte für unsere Kunden bzw. für den österreichischen Markt interessant sind. Denn unser Anspruch ist es, den Kunden die Technologie von Morgen und nicht den Schnee von gestern zu verkaufen. Darum freut es mich, dass DiTech gemeinsam mit Sony Ericsson als Partner, wieder einmal als erster eine Innovation präsentieren kann“, kommentiert Damian Izdebski den Pre-Launch des neuen Sony Smartphones.

Die große Innovation, die mit dem Xperia S einzieht, ist der anwendungsfreundliche Einsatz von near field communication (NFC), das bisher nur bei wenigen Smartphones zum Einsatz kommt. Dabei werden mit dem Telefon sogenannte Touchpoints berührt, die vordefinierte Prozesse auslösen. Konkret können damit bei den Wiener Linien oder bei der ÖBB Fahrscheine gekauft werden. Es können aber auch individuelle Touchpoints eingerichtet werden. Dafür gibt es zum Sony Xperia S serienmäßig 2 SmartTags dazu. Diese können dann beliebig, zum Beispiel im Auto, im Büro oder zu Hause angebracht werden. Befindet sich das Xperia S dann in unmittelbarer Nähe dieser Smart Tags, werden automatisch die gewünschten Profile des Smartphones aktiviert z.B. Wi-Fi an/aus, Apps automatisch öffnen, Musik an etc. Zusätzliche Smart-Tags können jederzeit bei DiTech erworben werden.

Ein neues Feature des Sony HD-Flaggschiffs ist die Wiedergabemöglichkeit von Musik, Bildern und Videos vom Smartphone auf anderen Ausgabegeräten, wie Lautsprecher und Fernseher. Weiters beeindruckt das Xperia S durch einen kraftvollen 1,5 GHz Dual-Core- Prozessor, einen Mini-HDMI-Anschluss und ein formschönes Design. Mit seiner 12 Megapixel-Kamera und einem 4,3“-HD-Touch-Display lassen sich HD-Fotos und -Videos in hochauflösender Qualität aufnehmen und ansehen. Betrieben wird das Sony Ericsson Xperia S mit dem vorinstallierten Betriebssystem Android 2.3., für welches noch im 2. Quartal ein Update auf Android 4.0 zur Verfügung stehen wird.

„Das Xperia S ist das erste Smartphone aus der neuen Xperia-Generation und der Auftakt für die Xperia NXT-Reihe. Mit dem 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor gibt es den Takt vor und erschließt das komplette Sony-Netzwerk, in dem Dienste übergreifend von unterschiedlicher Hardware genutzt und ganz einfach vernetzt werden können“, freut sich Gerhard Sturm, Vice President und Head of Sony Ericsson Central Europe.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: DiTech
25.01.2012

Scheiben von Eis befreien – aber richtig

 "Viele Autofahrer sind der Meinung, ein laufender Motor würde helfen, rascher zu eisfreien Scheiben zu kommen. Dem ist nicht so. Dieses Verhalten ist uneffektiv, strafbar und noch dazu extrem umweltschädlich" "Viele Autofahrer sind der Meinung, ein laufender Motor würde helfen, rascher zu eisfreien Scheiben zu kommen. Dem ist nicht so. Dieses Verhalten ist uneffektiv, strafbar und noch dazu extrem umweltschädlich"

Im Winter steht für all jene Autofahrer, die weder über Garage noch eine Standheizung im Auto verfügen, allmorgendliches Eiskratzen am Programm. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten zum Enteisen der Autoscheiben – auch fragwürdige Methoden sind weit verbreitet. "Heißes Wasser eignet sich definitiv nicht zum Enteisen der Scheiben. Im Gegenteil – bedingt durch die großen Temperaturunterschiede droht sogar das Springen der Scheiben", warnt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Auch das Zweckentfremden von CD-Hüllen oder Scheckkarten zu Eiskratzern hält der ÖAMTC-Experte für ungeeignet. Stattdessen rät er, auf altbewährte Methoden zurückzugreifen:

* Eiskratzer: Der klassische Eiskratzer ist laut ÖAMTC-Techniker nach wie vor die beste Methode, um Scheiben eisfrei zu bekommen. Inzwischen gibt es viele Modelle, die das Eiskratzen sehr komfortabel gestalten. So sind manche Eiskratzer etwa in wärmende Handschuhe integriert. Beim Eiskratzen sollte man jedoch mit Vorsicht vorgehen. "Wird die an der rechten oberen Ecke der Windschutzscheibe angebrachte § 57a-Überprüfungsplaktte beschädigt, muss unter Vorlage des Gutachtens auf eigene Kosten ein neues Pickerl besorgt werden", warnt der ÖAMTC-Techniker vor allzu ungestümen Kratzmanövern.

* Enteisungssprays: Der Einsatz von Enteisungssprays kann als echte Alternative zum Eiskratzer gesehen werden. Bei starkem Eis wirkt eine Kombination aus Eiskratzer und Enteisungsspray am besten. Dabei sollte aber aus Rücksicht auf die Umwelt unbedingt ein Pumpspray verwendet werden. "Häufig wird auch konzentrierter Scheibenreiniger auf die vereiste Scheibe geleert. Diese Methode ist zwar wirksam, aber auf Dauer sehr teuer", erklärt der ÖAMTC-Experte.

* Thermodecke: Ist mit Eis zu rechnen, können rechtzeitig Vorkehrungen getroffen werden. "Das Abdecken der Frontscheibe mit einer Thermodecke am Vorabend beugt vereisten Scheiben vor", weiß der Clubexperte. Allerdings sollte nicht auf Heck- und Seitenscheiben vergessen werden. Diese müssen trotzdem noch zusätzlich von Eis befreit werden. "Zudem sollte die steif gefrorene Decke nicht im Auto verwahrt werden. Durch die Feuchtigkeit können Scheiben leicht anlaufen", erklärt der ÖAMTC-Techniker.

Zuletzt verweist Stix auf das Verbot, den Motor am Stand laufen zu lassen. "Viele Autofahrer sind der Meinung, ein laufender Motor würde helfen, rascher zu eisfreien Scheiben zu kommen. Dem ist nicht so. Dieses Verhalten ist uneffektiv, strafbar und noch dazu extrem umweltschädlich", appelliert der ÖAMTC-Techniker abschließend an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.12.2011

Wertgegenstände im Auto: Jeder Vierte animiert zum Einbruch!

Wertgegenstände im Auto: Jeder Vierte animiert zum Einbruch! Wertgegenstände im Auto: Jeder Vierte animiert zum Einbruch!

Die Autodiebstähle nehmen wieder zu. Im ersten Halbjahr 2011 wurden mehr als 1.300 Pkws gestohlen, das sind um elf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Rund 17.000 Autoeinbrüche wurden im Vorjahr laut Angaben der Sicherheitsbehörden bei der Polizei in Österreich angezeigt. „Obwohl die Kriminalstatistik für das Jahr 2010 einen leichten Rückgang bei Einbruchsdiebstählen in Pkws verzeichnen konnte, ist die Zahl der angezeigten Einbrüche wieder leicht steigend und nach wie vor zu hoch. Das bedeutet, dass im Durchschnitt täglich etwa alle 30 Minuten ein Autoeinbruch in Österreich verübt wird. Täglich werden etwa sieben Autos gestohlen. Kein Wunder, wenn man beachtet, was flinken Fingern nahezu auf dem silbernen Tablett präsentiert wird“, erläutert Dr. Wolfram Littich, Präsident des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO).

In der Tat: Österreichs Autofahrer haben allem Anschein nach großes Vertrauen in die Einbruchs-Sicherheit ihrer Pkws. Laut einer aktuellen Erhebung des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) werden flinke Langfinger auf ihrer Suche nach Wertgegenständen und Bargeld in beinahe jedem vierten parkenden Auto fündig – von teurer Bekleidung über Schmuck bis hin zu Taschen ist alles dabei. Navigationsgeräte sind dabei am häufigsten zu finden, dicht gefolgt von Handtaschen die besonders interessant für Diebe sind, da sich Bargeld und Dokumente darin vermuten lassen. Ebenfalls gern im Auto „deponiert“ werden Sportsachen, Mobiltelefone, USB-Sticks, MP3-Player, Bargeld und Schlüssel. „Für Täter ein wahres Paradies“, warnt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Denn ein Auto ist schnell geknackt. Profis benötigen für diesen Vorgang knappe fünf Sekunden – schon ist der Wagen offen. „Doch auch weniger Geübte haben für ihr Vorhaben freie Bahn“, erklärt Thann. „Viele Autos sind nicht versperrt und wenn doch, wird einfach die Scheibe eingeschlagen. Selbst in stark frequentierten Straßen ist das keine Seltenheit. Ein Drittel der Täter sind Spontantäter, daher kann man sich durch richtiges Verhalten gegen Autoeinbruch schützen.“

Wertgegenstände werden am ehesten im Stadtzentrum liegengelassen. Dies lässt sich durch die kürzere Parkdauer als in Park & Ride Anlagen bzw. Wohngegenden erklären. Im österreichweiten Vergleich waren Linz (mit sichtbaren Wertgegenständen in 45 Prozent aller Fahrzeuge) und Graz (mit sichtbaren Wertgegenstände in 41 Prozent aller Fahrzeuge) die Spitzenreiter.

Nicht genug, dass beinahe jeder vierte Autofahrer seinen Mitmenschen in Sachen Autodiebstahl vertraut – auch die wenigsten sind für den Ernstfall gerüstet: Jedes 17. Fahrzeug (rund 6 Prozent) gibt Langfingern – in Form eines geöffneten Fensters – noch eine zusätzliche Einladung. Lenkradkrallen als Sicherheitsvorkehrungen haben sich in Österreich so gut wie gar nicht durchgesetzt. Insgesamt nur 7 Fahrzeuge österreichweit sicherten ihr Auto mit dem effektiven Diebstahlschutz. Für Sicherheitsexperten ein alarmierender Zustand. „Wer sein Eigentum schützen will, muss sich vor Augen führen, dass die Verwahrung im Auto so gut wie kein Hindernis darstellt. Prinzipiell sollten Wertsachen niemals – insbesondere nicht für andere offensichtlich – im PKW zurückgelassen werden. Zusätzlich sollte man auch bei kurzen Stopps darauf achten, dass alle Fenster geschlossen und die Türen des Fahrzeugs verriegelt sind. Ein Auto ist kein Tresor, daher führen Sie potenzielle Einbrecher besser gar nicht erst in Versuchung!“, betont Littich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.11.2011

Polizei verstärkt in der Adventzeit die Kontrollen

Die Polizei verstärkt in der Adventzeit die Kontrollen von Fahrzeuglenkern. Besucher von Punschständen und Weihnachtsfeiern sollten auf dem Heimweg öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis benutzen. Die Polizei verstärkt in der Adventzeit die Kontrollen von Fahrzeuglenkern. Besucher von Punschständen und Weihnachtsfeiern sollten auf dem Heimweg öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis benutzen.

Die Polizei verstärkt in der Adventzeit die Kontrollen von Fahrzeuglenkern. Besucher von Punschständen und Weihnachtsfeiern sollten auf dem Heimweg öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis benutzen.

In der Vorweihnachtszeit locken Christkindlmärkte und Punschstände. Bei den süßen Mischgetränken wie Punsch oder Glühwein kann der Alkoholgehalt schwer eingeschätzt werden. Wer auf dem Heimweg auf einen Punsch einkehrt, sollte danach öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis benutzen. Die Polizei empfiehlt, nach dem Genuss von alkoholischen Getränken auf das Lenken von Fahrzeugen generell zu verzichten. In allen Bundesländern kontrollieren Polizistinnen und Polizisten Fahrzeuglenker im Umfeld von Advent- und Weihnachtsmärkten. Ziel der Polizei ist es, durch eine verstärkte Verkehrsüberwachung Besucher von Punschständen, Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern vom Fahren im alkoholisierten Zustand abzuhalten. Im Dezember ereignen sich die meisten Alkoholunfälle im Jahr. Da es in der Vorweihnachtszeit vermehrt zu Einbrüchen kommt, schauen die Beamtinnen und Beamten bei den Planquadraten auch, ob die Fahrzeuglenker Diebesgut mit sich führen.

In Wien ist während der Adventzeit mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Vor allem an den vier Einkaufssamstagen vor Weihnachten werden wieder mehrere Hundert Busse aus den Nachbarstaaten die Bundeshauptstadt frequentieren. Die Polizei rät daher, den innerstädtischen Bereich sowie den Praterstern, die Praterstaße und die Lassallestraße im zweiten Bezirk an diesen Samstagen zu meiden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: BM.I/Egon Weissheimer
07.02.2012

Fiat 500 ID - Limited Edition mit persönlichem Avatar

Fiat 500 ID Fiat 500 ID

Der Fiat 500 steht immer für ein besonderes Maß an Individualität. Noch einen Schritt weiter geht das auf 500 Exemplare limitierte Sondermodell Fiat 500 ID. Jeder Kunde kann sich im Internet unter www.fiat500id.de sein ganz persönliches Symbol - den sogenannten Avatar - aussuchen, um damit seinen 500 ID zu personalisieren. Darüber hinaus steht dem Käufer das persönliche Musikprogramm von 50 seiner Lieblingstitel zur Verfügung, deren Download im Kaufpreis für den Fiat 500 ID (ab 13.500 Euro) bereits enthalten ist.

Seine Exklusivität strahlt der Fiat 500 ID ebenfalls durch seine Bicolor-Lackierung aus. Zur Wahl stehen die frischen Kombinationen Bossa Nova Weiß/Pasodoble Rot (obere bzw. untere Karosseriehälfte) und Bossa Nova Weiß/ Azzurro Volare Blau sowie das edle Minimal Grau/Electroclash Grau. Die Farben der Innenausstattungen sind perfekt darauf abgestimmt: Der Fiat 500 ID in weiß-roter Lackierung bietet Sitzbezüge im Farbmix Elfenbein/Rot. Die beiden anderen Versionen haben Sitze in Elfenbein/Blau und Elfenbein/Grau.

Der Fiat 500 ID verfügt über eine reichhaltige Serienausstattung. Sie beinhaltet neben der Zweifarb-Lackierung zusätzlich eine Klimaanlage, 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad, einen Chrom-Kit, die Bluetooth-gesteuerte Freisprechanlage Blue&Me;mit USB-Port sowie die Vorbereitung für das portable Navigationssystem Blue&Me;TomTom Live.

Angetrieben wird der Fiat 500 ID von dem wirtschaftlichen 1.2-Liter-Benziner, der 51 kW (69 PS) leistet. Auch für diese Limited Edition gelten die attraktiven Leasing- und Finanzierungsangebote (z. B. Monatsrate 111 Euro), die ein Versicherungspaket inklusive Vollkaskoversicherung und als kostenlose Zugabe das integrierbare Navigationssystem Blue&Me;TomTom Live enthalten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Fiat
12.01.2012

ÖAMTC: Tipps für das richtige Verhalten nach Unfall oder Panne

Tipps für das richtige Verhalten nach Unfall oder Panne Tipps für das richtige Verhalten nach Unfall oder Panne

Bei einem Unfall oder einer Panne stehen betroffene Personen meist unter Stress und reagieren unüberlegt. "Deshalb ist es wichtig, sich immer wieder die wichtigsten Schritte vor Augen zu führen. Im Ernstfall ist man dann besser vorbereitet und weiß, was zu tun ist", erklärt ÖAMTC-Chefjurist Andreas Achrainer. Der Club-Experte hat die nötigen Maßnahmen, die nach einem Unfall zu treffen sind, zusammengefasst:

* Ruhe bewahren: Im Notfall ist es wichtig, ruhig zu bleiben. "Man sollte sich zunächst einen Überblick über die Situation verschaffen und anschließend entscheiden, welche Schritte zu treffen sind", sagt der ÖAMTC-Chefjurist.

* Rechts halten: Im Falle eines Unfalls oder einer Panne sollte man sich möglichst rechts halten und einen Parkplatz oder Pannenstreifen aufsuchen.

* Warnweste anlegen: Das Anziehen der Warnweste erhöht die Sichtbarkeit massiv. Man wird von anderen Verkehrsteilnehmern früher und vor allem besser wahrgenommen. Beim Verlassen des Fahrzeuges ist das Anlegen der Warnweste Pflicht – zumindest für den Fahrer. Es sollte aber prinzipiell für alle Fahrzeuginsassen eine Warnweste mitgeführt werden.

* Unfallstelle sichern: Durch das Einschalten der Alarmblinkanlage sowie das Aufstellen des Pannendreiecks werden nachfolgende Verkehrsteilnehmer vor Hindernissen auf der Fahrbahn gewarnt. "Das Pannendreieck muss so aufgestellt werden, dass ab dem Erkennen des Dreiecks ausreichend Zeit und Platz zum Ausweichen bzw. Anhalten zur Verfügung steht", erklärt der ÖAMTC-Experte. Bei Blechschäden ist zusätzlich dafür zu sorgen, dass die Fahrbahn rasch wieder von herumliegenden Teilen befreit wird.

* Insassen sichern: Insbesondere auf Autobahnen und Schnellstraßen sollten Insassen rasch das Fahrzeug verlassen und sich in sichere Entfernung zur Fahrbahn begeben.

* Exekutive verständigen: Bei Unfällen mit Personenschaden ist umgehend die Exekutive (Notruf 133) zu verständigen. "Diese kümmert sich um die Verständigung der nötigen Rettungs- und Hilfsorganisationen", weiß der ÖAMTC-Experte. Bei Sachschäden ist die Polizei dann zu verständigen, wenn die Daten der Unfallbeteiligten nicht ausgetauscht werden können. Ganz wichtig ist dabei eine möglichst genaue Angabe des Unfallortes.

* Erste Hilfe leisten: Werden bei Unfällen Personen verletzt, sind lebensrettende Maßnahmen zu setzen. "Eine regelmäßige Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse gibt mehr Sicherheit", rät der ÖAMTC-Chefjurist. Unter www.gut-reagiert.at findet man hilfreiche Tipps rund um das Thema Erste Hilfe. Auch praktische Erste-Hilfe-Karten, die eine Übersicht über die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen liefern, können dort kostenlos bestellt werden. Erste-Hilfe-Karten liegen ebenfalls gratis auf allen ÖAMTC-Stützpunkten auf.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.01.2012

2012 beschert AutofahrerInnen einige Änderungen - Hier die zehn Wichtigsten

2012 beschert AutofahrerInnen einige Änderungen - Hier die zehn Wichtigsten 2012 beschert AutofahrerInnen einige Änderungen - Hier die zehn Wichtigsten

2012 beschert Autofahrerinnen und Autofahrern einige Änderungen, der ARBÖ gibt einen Überblick über die zehn wichtigsten Neuerungen.

Änderungen in Österreich

* Neu seit 1. Januar 2012: Rettungsgasse

Die Neuerung schlechthin, um den Einsatzkräften einen "Vorstoß" zur Unfallstelle zu ermöglichen, müssen Autofahrer künftig eine Rettungsgasse bilden. Wie genau das funktioniert und alle anderen Fragen, klärt der ARBÖ auf unter www.arboe.at/auto-motor-radfahrer/rund-ums-auto/rettungsgasse/

* Ab 1. Februar 2012 hat die neue, petrolfarbene Autobahnvignette an der Scheibe zu kleben, denn die mangofarbene Vignette von 2011 gilt nur noch bis 31. Jänner 2012. Die Preise: Die 2-Monats-Vignette für PKW kostet 23,40 Euro, die 10-Tages-Vignette acht Euro. Für Motorräder kostet die 2-Monats-Vignette 11,70 Euro und die 10-Tages-Vignette 4,60 Euro. Für die Jahresvignette müssen Autofahrer 77,80 Euro bezahlen, Motorradfahrer 31 Euro.

* Ab 1. März 2012 wird Parken in Wien empfindlich teurer. Für eine halbe Stunde Parkzeit zahlt man künftig einen Euro, statt bisher 60 Cent, eine Stunde kostet zwei Euro und vier Euro zahlt man für zwei Stunden Parkzeit. Falschparker werden ebenfalls kräftiger zur Kasse gebeten: 36 Euro statt bisher 21 Euro werden eingehoben. Das Parkpickerl für Anrainer wird im Gegenzug billiger. Statt 135 Euro zahlt man künftig 120 Euro - nicht gerade eine Erleichterung, wenn man die Relation betrachtet.

* Neu ab 15. Juni 2012: Keine Miteintragung der Kinder mehr im Reisepass der Eltern

Die Gültigkeit der Miteintragung eines oder mehrerer Kinder im Reisepass eines Elternteils erlischt mit 15. Juni 2012. Ab diesem Zeitpunkt benötigt jedes Kind für den Grenzübertritt einen eigenen Reisepass.

Änderungen im Ausland

* Neu ab voraussichtlich Sommer 2012: L17-Zusatz wird in Deutschland wieder anerkannt

Wie das Berliner Verkehrsministerium dem ARBÖ bestätigte, wird noch im ersten Halbjahr 2012 die österreichische L17-Fahrerlaubnis in Deutschland wieder anerkannt. Österreichische Jugendliche, die im Besitz einer Lenkerberechtigung für Pkw (Klasse B) sind und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, konnten seit 1. Juli 2011 nicht mehr mit dem Auto nach Deutschland fahren, da die Nachbarn den L17-Zusatz im Führerschein nicht mehr anerkennen wollten. Der ARBÖ protestierte daraufhin energisch für viele betroffenen Jugendlichen - mit großem Erfolg. Der ARBÖ freut sich über das Umdenken der deutschen Behörden, denn schließlich ist das Fahrgeschick von Jugendlichen nicht davon abhängig zu machen, ob die Straße mit österreichischen oder deutschen Steuergeldern finanziert wurde.

* Ab 1. November 2012 gibt es Neuerungen, was Pkw-Reifen anbelangt. Alle Reifen, die in der EU verkauft werden, müssen mit einer Kennzeichnung versehen sein, die über Rollwiderstand, Nassbremsen und Abrollgeräusch. Pflicht ist auch ein Reifendruck-Kontrollsystem für alle neu typisierten Klasse M1-Modelle.

* Neu seit 1. Januar 2012 in der Schweiz: Höhere Strafen für Mautpreller

Wer seit Jahresbeginn ohne Vignette auf einer Schweizer Autobahn erwischt wird, zahlt 200 Schweizer Franken (SF), anstatt 100 SF.

* Neu seit 1. Januar 2012 in Liechtenstein: Beitritt zum Schengen-Raum

Somit fallen die Grenzkontrollen seit Jahresbeginn weg.

* Neu seit 1. Januar 2012 in Deutschland: Umweltzonen und Zonenbefahrung.

In München, Frankfurt, Osnabrück, Krefeld und Stuttgart darf man nur mehr mit grüner Plakette einfahren. Alle anderen Fahrzeuge dürfen nicht mehr in die Städte. Außerdem plant man im kommenden Jahr in Baden-Württemberg neue Umweltzonen einzurichten.

* Neu ab kommenden Jahr zur Strafverfolgung: Es gibt einen Rahmenbeschluß zur EU-weiten Vollstreckung von Bußgeldern. Die noch fehlenden Länder Belgien, Irland, Italien und Griechenland sollen im Laufe des Jahres 2012 folgen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.12.2011

Glühwein und Punsch: 20- bis 29-jährige Männer sind "top" bei Alkounfällen

Glühwein und Punsch: 20- bis 29-jährige Männer sind "top" bei Alkounfällen Glühwein und Punsch: 20- bis 29-jährige Männer sind "top" bei Alkounfällen

Glühwein und Punsch fließen in Strömen. Gerade im Advent hat das Trinken für einen guten Zweck Hochsaison - dazu kommen noch Weihnachtsfeiern. Neben den Sicherheitsrisiken von Alkohol am Steuer ist jetzt die Gefahr, erwischt zu werden, besonders groß.

Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war, ist zwar in den letzten zehn Jahren um mehr als ein Zehntel auf 2.245 gesunken: Trotzdem kamen im Jahr 2010 laut Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) aber immer noch 32 Menschen ums Leben, über 3.000 wurden verletzt. "Autofahrer, die beim Feiern Gas geben und alkoholische Getränke zu sich nehmen wollen, sollten zu Fuß gehen, mit der Bahn fahren oder aufs Taxi umsteigen", rät Mag. Xaver Wölfl, Leiter Market Management der Allianz.

Wer sich trotz wackeliger Beine hinters Lenkrad setzt, riskiert damit nicht nur die Sicherheit von sich und anderen Personen. Auch der Versicherungsschutz steht daher auf dem Spiel. Denn die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt zwar für Schäden auf, die Dritten zugefügt werden, allerdings kann zumindest ein Teil der gesamten Schadensumme beim alkoholisierten Verursacher eingefordert werden: Bis zu 11.000 Euro werden hier im Schadenfall fällig, wenn der Lenker über 0,8 Promille "getankt" hat. "Bei der Kaskoversicherung ist der Versicherungsschutz schon bei geringen Alkoholmengen in Gefahr", so Wölfl, "denn das ist eine Obliegenheitsverletzung."

Die Zahl der Alkoholunfälle steigt in den Abendstunden massiv an und erreicht zwischen 2.00 und 4.00 Uhr morgens den Höhepunkt: In dieser Zeit liegt der Anteil promilleträchtiger Unfälle am gesamten Unfallgeschehen bei bis zu 38,5 Prozent. Eine Gruppe sticht im Hinblick auf Alter und Geschlecht besonders heraus: die 20- bis 29-jährigen Männer. Sie stellten im Vorjahr mit 607 verunfallten Personen den höchsten Anteil der insgesamt knapp über 2.300 Alkolenker.

Allein die Gefahr, erwischt zu werden, sollte für Autofahrer Grund genug sein, bei Punsch & Co rechtzeitig auf die Bremse zu steigen. Für Wien hat die Polizei bereits 200.000 Alkotests im Advent angekündigt, und es ist zu erwarten, dass es auch heuer zu tausenden Strafen und Führerscheinabnahmen kommen wird. Damit ist der finanzielle Katzenjammer auch schon vorprogrammiert: Wer bei einer Polizeikontrolle mit 0,5 Promille oder mehr ertappt wird, muss mit einer Vormerkung rechnen. Je nach Alkoholisierungsgrad drohen entsprechende Verwaltungsstrafen von 300 bis 5.900 Euro sowie Führerscheinentzug und Nachschulung.

Nicht unterschätzen sollte man den Tag danach, denn der könnte es auch noch ganz schön intus haben. Katerfrühstück und Aufputschmittel wie Kaffee oder Energy-Drinks machen nur scheinbar fit. Der menschliche Körper kann pro Stunde nicht mehr als etwa 0,1 Promille abbauen, und Verkehrskontrollen gibt es rund um die Uhr. "Schon im Interesse der eigenen Sicherheit sollte jeder verantwortungsbewusste Lenker sein Fahrzeug im Zweifelsfall besser stehen lassen", so Wölfl.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.10.2011

Bei einem Frontalaufprall bei Tempo 60 "verwandelt" sich ein Hirsch in einen Elefanten

Bei einem Frontalaufprall bei Tempo 60 "verwandelt" sich ein Hirsch in einen Elefanten Bei einem Frontalaufprall bei Tempo 60 "verwandelt" sich ein Hirsch in einen Elefanten

Alle sechs Minuten passiert in Österreich ein Wildunfall. Die meisten davon bei Dunkelheit. Und die Nächte sind nun fast doppelt so lang wie im Sommer. Besonders auf Freilandstraßen ist daher erhöhte Vorsicht geboten, raten die Experten der Allianz.

Fast 800.000 Stück Wild wurden im Jagdjahr 2010/11 in Österreich geschossen. Ziemlich genau ein Zehntel dieser Strecke kam daneben aber auf höchst unweidmännische Art ums Leben: nämlich auf der Straße. Rein statistisch passiert also auf Österreichs Straßen alle sechs Minuten ein Unfall mit Feder- oder Haarwild. Tatsächlich sind es aber noch viel mehr: denn in der Statistik scheinen nur die gemeldeten Unfälle auf.

"Der Straßenverkehr verursacht großes Leid für die Tiere, doch besteht auch beträchtliche Gefahr für Leib und Leben der Autofahrer", erklärt Ing. Gerhard Bernard, Schadenleiter der Allianz in Österreich. Meist gehen die Unfälle für den Menschen zwar glimpflich aus, dennoch wurden im Vorjahr 125 Menschen bei Wildunfällen verletzt, 25 davon sogar schwer. Und der Volkswirtschaft entstehen dadurch Schäden in Millionenhöhe. Alleine bei der Allianz werden in der Kaskoversicherung pro Jahr rund 4.500 Wildschäden mit einem Gesamtschaden von rund sechs Millionen Euro registriert.

Denn die bei einer Kollision mit Wild auftretenden Kräfte sind enorm. Schon bei einem Frontalaufprall bei Tempo 60 "verwandelt" sich ein Hirsch in einen Elefanten, ein Wildschwein wird zum Nashorn: Auf Freilandstraßen und speziell im Bereich von Wildwechsel-Warnschildern rät Bernard daher, das Tempo zu reduzieren, besonders aufmerksam und vorausschauend zu fahren und den Abstand zum Vorderfahrzeug möglichst groß zu halten. Ist ein Tier in Sicht, Fernlicht abblenden und hupen. Läuft dieses eine Tier davon, trotzdem weiterhin vorsichtig bleiben, denn Wildtiere flüchten meist in Gruppen.

Lässt sich ein Zusammenstoß nicht mehr vermeiden, sollte der Fahrer stark bremsen und dabei das Lenkrad gut festhalten. "Riskante Ausweichmanöver bergen ein höheres Risiko als eine Kollision mit dem Wild", erklärt Bernard, "reagiert der Fahrer richtig, ist bei einem Wildunfall die Verletzungsgefahr für die Autoinsassen relativ gering."

Liegt das tote oder verletzte Wild auf der Straße oder am Fahrbahnrand, die Unfallstelle absichern. Auch wenn das Wild nur angefahren oder "gestreift" wurde, jedenfalls den Polizeinotruf 133 wählen, den Ort und den Straßenkilometer des Unfalls angeben und wenn möglich beschreiben, welchen Weg das Wild nach dem Unfall eingeschlagen hat. Die Polizeidienststelle benachrichtigt dann den zuständigen Jäger. Das getötete Wild aber keinesfalls mitnehmen, denn das ist strafbar.

Bei der Exekutive gibt es auch die Anzeigebestätigung, damit das Ereignis unverzüglich der Versicherung gemeldet werden kann. "Denn die Kaskoversicherung übernimmt den am Fahrzeug durch den Wildunfall entstandenen Schaden", so Bernard, "wer also nur die gesetzliche Haftpflichtversicherung hat, sollte zusätzlich eine Kaskoversicherung abschließen."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Stefan Klaffehn / pixelio.de

ganz nach oben

© 2008-2012 dbn.at. RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS-Feeds: Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Alle Rechte vorbehalten.


Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!