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Auto/Technik

08.01.2019

Fernseher und Co – gibt’s Schnäppchen in bestimmten Monaten?

Fernseher waren meist im Dezember am günstigsten. Für Geschirrspüler, Herd, Kühl- und Gefrierschrank ließ sich kein eindeutiger Preistrend erkennen. Fernseher waren meist im Dezember am günstigsten. Für Geschirrspüler, Herd, Kühl- und Gefrierschrank ließ sich kein eindeutiger Preistrend erkennen.

Die AK hat die Preisentwicklung von Elektrogeräten innerhalb des Jahres 2018 bei drei Online-Elektrogroßhändlern beobachtet. Der AK Preismonitor ergab: Die Preise für ein und dasselbe Elektrogerät schwankten je nach Anbieter teils sehr stark. Dabei zeigt sich: Fernseher waren meist im Dezember am günstigsten. Für Geschirrspüler, Herd, Kühl- und Gefrierschrank ließ sich kein eindeutiger Preistrend erkennen.

Bei Fernseher, Geschirrspüler und Co gab es innerhalb des Jahres 2018 teilweise große Preisschwankungen. Die größte Preisänderung gab es bei TV-Geräten. Bei Conrad betrug die größte Preisdifferenz für ein und dasselbe TV-Gerät im Online-Shop 880 Euro, bei Media Markt 620 Euro und bei Saturn 500 Euro.

Bei Geschirrspülern lagen die größten Preisdifferenzen für ein und dasselbe Gerät je nach Online-Shop innerhalb eines Jahres zwischen 150 Euro (Conrad) und rund 199 Euro (Saturn).

Bei Kühl- und Gefrierschränken betrug die größte Preisdifferenz für ein- und dasselbe Gerät zwischen 200 Euro (Conrad) und 400 Euro (Saturn), bei Herden zwischen 300 Euro (Conrad) und 502 Euro (Saturn).

„Unser Test zeigt ferner, dass TV-Geräte im Dezember 2018 am günstigsten waren. Bei Geschirrspülern, Kühl- und Gefrierschränken sowie Herden konnten wir nicht generell feststellen, wann diese am preiswertesten waren“, resümiert AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina. „Aber, wenn zum Beispiel der Kühlschrank seinen Geist aufgibt, braucht man ohnehin in der Regel sofort ein neues Gerät. Es lohnt sich jedenfalls, sich Zeit zu nehmen und die Preise zu vergleichen.“

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03.08.2018

ÖAMTC bezeichnet VCÖ-Aussagen zu Unfallrisiko auf deutschen Autobahnen als unseriös und falsch

ÖAMTC: VCÖ-Aussagen zu Unfallrisiko auf deutschen Autobahnen unseriös und falsch ÖAMTC: VCÖ-Aussagen zu Unfallrisiko auf deutschen Autobahnen unseriös und falsch

Laut VCÖ sei das Unfallrisiko auf deutschen Autobahnen deutlich höher als auf österreichischen. Verglichen wurde dabei die Anzahl der Getöteten pro 1.000 Kilometer Autobahn. "Eine solche Betrachtungsweise ist irreführend und unseriös, weil sie das Verkehrsaufkommen, also die Anzahl der Fahrzeuge, die unterwegs sind, völlig außer Acht lässt", erklärt Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung. "Für seriöse Vergleiche des Unfallgeschehens zwischen Ländern eignen sich Parameter, die die Fahrleistung miteinbeziehen – beispielsweise Unfallrate und Getötetenrate." Laut Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) lag die Getötetenrate auf deutschen Autobahnen im Jahr 2015 bei 0,017 Getöteten je Million Fahrzeugkilometer. Der Wert in Österreich lag im gleichen Jahr ebenfalls bei 0,017. "Das bedeutet, dass das Risiko, in einen tödlichen Unfall verwickelt zu werden, in Österreich und Deutschland nahezu gleich ist – unabhängig von den jeweiligen Tempolimits", hält Wiesinger fest. Zudem zählen sowohl österreichische als auch deutsche Autobahnen zu den sichersten in Europa.

Außerdem gilt in Deutschland laut Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) auf rund 70 Prozent der Autobahnen kein Tempolimit – auf viel befahrenen Autobahnstücken wird die Geschwindigkeit sehr wohl reguliert. "Ein Vergleich, der keine Rücksicht auf geltende Tempolimits nimmt, ist wertlos und unseriös. Ein valider Vergleich müsste zwischen Strecken mit und ohne Limit gezogen werden, anstatt das gesamte Netz pauschal in einen Topf zu werfen", so Wiesinger. "Eine Einrichtung wie der VCÖ, die für sich in Anspruch nimmt, als Forschungseinrichtung anerkannt zu werden, muss Punkto Seriosität anderen Standards genügen."

Mobilitätsclub mahnt zur Sachlichkeit bei Tempo 140-Diskussion

Im Übrigen ist die Unfallursache "nicht angepasste Geschwindigkeit" nicht automatisch mit einem Überschreiten der höchstzulässigen Geschwindigkeit gleichzusetzen. Und schließlich darf man nicht vergessen, dass der seinerzeitige 160 km/h-Versuch gezeigt hat, dass die Rechtsfahrordnung besser eingehalten wurde und die Unfallzahlen sogar etwas zurückgegangen sind. "Die Fahrgeschwindigkeit muss immer den Verkehrs-, Fahrbahn- und Witterungsverhältnissen angepasst werden – schneller bei guten, langsamer bei widrigen Bedingungen", stellt der Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung klar. "Nun muss sachlich evaluiert werden – erst dann wird man sehen, wie Tempo 140 wirklich funktioniert und welche Folgen es für die Verkehrssicherheit und die Umwelt hat. Wir halten nichts davon, bereits vorab jede Diskussion im Keim zu ersticken."

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16.04.2019

Automobilbranche für digitale Transformation noch zu stark in alten Denkmustern verhaftet

Auf strategischer Ebene und in der Unternehmenskultur ist die Automobilindustrie noch sehr stark in alten Denkmustern verhaftet und nicht wirklich für eine tiefgreifende Transformation der Branche gerüstet. Das legen die Ergebnisse einer weltweiten Studie von KPMG und Egon Zehnder unter Beteiligung von mehr als 500 hochrangigen Entscheidern der Automobilindustrie nahe, die heute auf der Shanghai Auto Show vorgestellt wird.

Über die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass Digitalisierung in erster Linie Prozessänderungen in der Fertigung meint (57 Prozent). Ein Wandel der Unternehmenskultur und ein entsprechendes Bewusstsein auf Führungsebene dagegen werden in diesem Zusammenhang als weniger wichtig erachtet. In der Anwendung digitaler Technologien sind die Manager eher zurückhaltend: Nur 40 Prozent sehen sich hier als Vorreiter; die Mehrheit (fast 50 Prozent) dagegen sieht ihre Rolle in der des "frühen Nachahmers".

Dieter Becker, Global Head of Automotive bei KPMG:

"Die Studie zeigt, dass die Branche immer noch sehr stark in alten Denkmustern verhaftet ist. Die Manager der Automobilbranche sind sich zwar der Bedeutung der Digitalisierung bewusst und haben auch zahlreiche Initiativen in diesem Bereich gestartet. Die meisten glauben aber, es sei mit Produktverbesserungen getan und verfahren nach dem Motto: 'das schaffen wir schon alleine'. Was vielerorts fehlt, sind eine klare Vision für die eigene Rolle im digitalen Ökosystem und mutige Schritte in Form von Partnerschaften mit Technologieunternehmen."

Der bevorzugte Ansatz zur Umsetzung der Digitalisierung ist eine Kooperation innerhalb der Branche. Zwei von drei Befragten (66 Prozent) sind der Ansicht, traditionelle und neue Geschäftsmodelle müssten parallel betrieben werden. Nur jeder Dritte (34 Prozent) ist von der Notwendigkeit eines kompletten Wandels von Geschäftsmodell und Produkten überzeugt - und sich durchaus bewusst, dass sich damit heute noch keine Gewinne einfahren lassen.

Dr. Christian Rosen, Egon Zehnders Global Head of Automotive Practice:

"Die Automobilindustrie steht vor der Herausforderung, eine Kultur zu schaffen, die die Lücke zwischen traditionellen und digitalen Fähigkeiten schließt. Dazu gehört, die besten kreativen Kräfte im Unternehmen freizusetzen - durch neue Führungspersönlichkeiten und die Förderung einer Kultur des sich ständig Neuerfindens." Die Unternehmen, die die Digitalisierung meistern und gleichzeitig erstklassige Ingenieurskunst weiterentwickeln, werden, so Rosen, "im Mobilitätsrennen die Nase vorn haben."

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10.03.2019

Skype-Gründer steigt bei österreichischem Green-Tech-Startup refurbed ein

Auswählen Jürgen Riedl, Peter Windischhofer und Kilian Kaminski Auswählen Jürgen Riedl, Peter Windischhofer und Kilian Kaminski

Ein Online-Marktplatz für vollständig erneuerte Markengeräte, die mit Garantie und bis zu 40 Prozent günstiger angeboten werden, ist die Geschäftsidee des 2017 gegründeten österreich-deutschen Green-Tech-Startup refurbed. Diese Idee überzeugte jetzt auch ein internationales Investmentteam rund um Inventure Partners und Atomico, einem Unternehmen von „Skype“-Gründer Niklas Zennström. Bei einem „Seed-Investment“, also einer zweiten Investitionsrunde, wurden insgesamt zwei Millionen Euro für refurbed eingesammelt. „Die 2 Millionen Euro zählen zu den größten Seed-Investments, die es in Österreich bisher gab. Das Investment hilft uns, unsere Marktposition weiter zu stärken und das Produkt weiterzuentwickeln“, erklärt Peter Windischhofer. Refurbed-Mitgründer Kilian Kaminski ergänzt: „Das Investment ist ein weiterer Schritt für uns, nachhaltiges Shopping in ganz Europa so einfach wie möglich zu machen. Jedes refurbed Gerät – egal ob iPhone, Laptop oder Küchenmaschine - sieht aus wie neu und funktioniert wie neu. Normalerweise sind nachhaltige Produkte teurer, aber bei uns sind sie bis zu 40% günstiger und 100% nachhaltig.“ Für ihren positiven Einfluss auf die Umwelt gewann das Startup beim Europäischen Climate Impact Battle unter mehr als 300 Unternehmen den zweiten Platz.

Internationales Investorenteam

Das nachhaltige Konzept überzeugte nicht nur bereits über 30.000 Kunden, sondern auch ein hochkarätiges internationales Investorenteam. Mit Atomico, gegründet von Skype Gründer Niklas Zennström, konnte einer der größten VCs in Europa als Geldgeber gewonnen werden. Refurbed war dabei das erste Investment aus dem neuen Atomico Angel Programm, das nur wenige Tage vor der Transaktion angekündigt wurde. „Die einzigartige Zusammensetzung des Gründerteams mit seinen individuellen Fähigkeiten war für uns zweifellos entscheidend, diese Investition zu tätigen“, so Suvi Haimi, Angel Investor von Atomico. Der größte Teil der Finanzierungsrunde wurde von Inventure Partners übernommen. Dessen Geschäftsführer, Sergey Azatyan, (u.a. in GETT (Unicorn) und Chronext investiert), sieht großes Potential: „Wir glauben, dass refurbed der führende Player für refurbed Produkte in Europa oder sogar darüber hinaus werden kann. Wir sehen sehr großes Potential in diesem Team.“ Mit den großen internationalen Investoren haben auch die bestehenden Investoren Klaus Hofbauer, Speedinvest, Startup300 und Johannes Cech investiert. „Refurbed ist eines der am schnellsten wachsenden Startups in Europa. Das wollen wir natürlich weiterhin dabei sein und eine Erfolgsstory wie bei Runtastic & Shpock schreiben“, so Markus Lang von Speedinvest. Über die Bewertung wurde Stillschweigen vereinbart.

Umsatz und Mitarbeiter verzehnfacht!

Die Erfolgsgeschichte von refurbed sucht ihresgleichen, haben sich doch der Umsatz und die Zahl der Mitarbeiter innerhalb eines Jahres verzehnfacht. Mittlerweile arbeiten 30 MitarbeiterInnen daran, die E-Commerce Plattform besser und bekannter zu machen. Das große Ziel der Gründer: Nachhaltigen Konsum in Europa leistbar und so einfach wie möglich zu machen. Der Wegwerfgesellschaft und Klimaerwärmung soll eine Alternative entgegengestellt werden. Vor allem in Deutschland konnte mit diesem Ansatz der Umsatz massiv gesteigert werden. 70% der Verkäufe fanden dort statt. Die Gründer hoffen, dass das Investment auch anderen Startups Tür und Tor öffnet. „Diese Finanzierung zeigt vor allem auch, dass sich Investments in ein umweltfreundliches Unternehmen auszahlen. Vor einigen Jahren wäre das noch unvorstellbar gewesen“, spricht Peter Windischhofer den aktuellen Wertewandel in der Gesellschaft an. Der Erfolg scheint ihnen Recht zu geben. So wurden zwei der Gründer vor kurzem auch in die Forbes 30 under 30 Liste für Europa aufgenommen.

Über refurbed

2017 von Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl gegründet, beschäftigt refurbed über 30 Mitarbeiter. Refurbed ist die am stärksten wachsende Plattform im deutschsprachigen Raum, die vollständig erneuerte Produkte - wie etwa Handys oder Laptops - vollständig erneuert wiederverkauft. Beim Green Alley Award 2018 wurde refurbed unter die Top 3 der nachhaltigsten Tech-Startups Europas gereiht und beim Slush-Festival 2018, dem größten Startup-Festival der Welt, belegte es den 2. Platz in der Kategorie Climate Impact Battle 2018. Das Startup ist in Österreich, Deutschland, Polen und Italien aktiv. Weitere Länder werden 2019 hinzukommen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Refurbed
01.01.2019

400 Verkehrstote im Jahr 2018 – neuer Tiefststand

400 Verkehrstote im Jahr 2018 – neuer Tiefststand 400 Verkehrstote im Jahr 2018 – neuer Tiefststand

Im Jahr 2018 verunglückten auf Österreichs Straßen 400 Personen tödlich – das ist ein historischer Tiefststand (Quelle: BMI; vorläufige Zahlen). Im Vergleich zum Vorjahr mit 414 Verkehrstoten bedeutet dies einen Rückgang von 3,4 Prozent. In den vergangenen 46 Jahren konnte die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr deutlich gesenkt werden – von 2.948 Getöteten im Jahr 1972 auf 400 im Jahr 2018. Das entspricht einem Minus von 86,4 Prozent. Im Vorjahr verunglückten 178 Personen im Pkw tödlich, 99 Getötete waren Motorradfahrende, 45 Fußgänger, 40 Radfahrer (davon 17 mit E-Bikes), 15 Personen verunglückten tödlich im Lkw sowie weitere 23 mit sonstigen Verkehrsmitteln (Moped, Traktor, etc.). Dennoch ist diese Zahl nach wie vor zu hoch und – gemäß dem aktuellen Verkehrssicherheitsprogramm – auch weit entfernt von der Zielsetzung für das Jahr 2020.

"Dieser neuerliche Tiefststand an Getöteten ist auf eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen und Entwicklungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte zurückzuführen. Das fängt bei der passiven Sicherheit der Fahrzeuge an und geht bis zur modernen Notfallmedizin", erklärt ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé. Zur passiven Sicherheit von Fahrzeugen tragen unter anderem Airbags, das Antiblockiersystem (ABS), Knautschzonen, der Drei-Punkt-Gurt sowie restriktivere Vorgaben bei Crashtests bei. Aber auch gezielte Verkehrssicherheitsmaßnahmen wie die Gurtpflicht (1984), die Kindersitzpflicht (1994) oder die Mehrphasenausbildung beim Führerschein (2002) haben zu einer Reduktion der Unfallzahlen geführt. So ging beispielsweise die Zahl der getöteten jungen Pkw-Lenker (17-24 Jahre) seit Einführung der Mehrphase um 86,4 Prozent zurück.

Assistenzsysteme mit großem Potential für weitere Reduktion

Um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern und die im Verkehrssicherheitsprogramm gesetzten Ziele zu erreichen, braucht es neue Impulse und gezielte Maßnahmen. "Die häufigsten Unfallursachen sind Unachtsamkeit und Ablenkung. Und genau hier könnten elektronische Fahrerassistenzsysteme wie Notbremssysteme, Spurhalteassistenten, Abstandsregelung oder Müdigkeitswarner viel bewirken", so Nosé. Um die Zahl der Getöteten und der Schwerverletzten weiter zu reduzieren, muss außerdem der Fokus verstärkt auf ungeschützte Verkehrsteilnehmer gelegt werden. Ein großes Potenzial liegt hier bei automatischen Notbremssystemen mit Fußgänger- und Radfahrererkennung.

Verkehrstote nach Bundesländern

Bundesland 2018 2017 Veränderung (in %)

Burgenland 13 25 -48,0%

Kärnten 30 30 30 +/- 0,0%

Niederösterreich 99 93 6,5%

Oberösterreich 96 82 17,1%

Salzburg 26 44 -40,9%

Steiermark 67 76 -11,8%

Tirol 36 29 24,1%

Vorarlberg 17 15 13,3%

Wien 16 20 -20,0%

Gesamt 400 414 -3,4%

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04.12.2018

Beim Kauf von Elektrogeräten achten die ÖsterreicherInnen auf hohe Qualität

Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden. Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden.

„Die Stimmung ist unter uns Elektohändlern eigentlich gut. Auch jetzt in der Vorweihnachtszeit, obwohl Elektrogeräte ganzjährig gekauft werden“, stellt Rudolf Jursitzky, Obmann Elektrohandel in der NÖ Wirtschaftskammer, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest. Besonders erfreulich sei die Geschäftsentwicklung bei den TV-Geräten, die mit sich ständig verändernden Technologien auf den Markt kommen, wofür aber Filme in entsprechender technischer Qualität noch fehlen.

Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden. Es geht dabei vor allem um OLED – das steht für organische LEDs und vereint rein technisch die Vorteile von LCD und Plasma. Die organischen LEDs können von selbst verschiedenfarbig leuchten und Bildpunkte direkt darstellen. Und statt Full HD setzt die Branche auf Ultra HD, womit die Auflösung der Bilder mit den rasant gewachsenen Bildschirmen mitgeht. „Mehr und mehr entscheiden sich Kunden für hochwertige TV-Geräte, was uns freut, denn im Einsteigerbereich sind die Spannen gering“, so Jursitzky.

Aber auch bei anderen Elektrogeräten, wie Computern oder Smartphones, wird immer öfter zu hochwertiger Ware gegriffen, wofür der Obmann einen Grund nennt: „Es ist deutlich eine Umdenkphase erkennbar: Ältere oder leicht defekte Geräte werden nicht – wie noch vor wenigen Jahren - in den Müll gegeben, sondern sie sollen weiter verwendet werden.“ Elektrohändler müssten imstande sein, diese Dienstleistung anzubieten.

Positiv stimmt Jursitzky das Kundenservice: „Unsere Branche ist beratungsintensiv“, sagt er, „was zur Folge hat, dass der Verkauf über das Internet noch eher gering ausfällt. Unsere Berater können die Fernsehgeräte nicht nur verkaufen, sondern sie auch wie vom Kunden gewünscht einstellen.“ Da die Einstellung eine zeitintensive Arbeit sei, müssten sich die Kunden daran gewöhnen, dass sie nicht, wie das früher der Fall war, kostenlos erledigt werden kann. Allerdings sind bei vielen TV-Geräten SAT-Receiver und Programmierung bereits inkludiert. Nur entspricht diese Programmierung oft nicht den Wünschen und Gewohnheiten der Kunden.

Vor allem bei den Elektrohändlern in den ländlichen Regionen mache sich die positive Stimmung bemerkbar. Dort bringt laut Jursitzky der persönliche Kontakt die erforderlichen Zusatzumsätze. Aber auch auf der Großfläche in Stadtnähe sei der Elektrohandel gut unterwegs. „In Niederösterreich haben wir seit Jahren rund 1.400 Mitglieder in unserer Branche“, resümiert der Obmann, „daran ändert sich wenig. So mancher sperrt zwar zu, aber dann sperrt wieder jemand auf.“

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16.04.2019

EU-Verordnung zu Assistenzsystemen erhöht Verkehrssicherheit

EU-Verordnung zu Assistenzsystemen erhöht Verkehrssicherheit EU-Verordnung zu Assistenzsystemen erhöht Verkehrssicherheit

Heute, Dienstag, stimmt das EU-Parlament über die General Vehicle Safety Regulation ab. In dieser Verordnung ist unter anderem festgelegt, mit welchen Assistenzsystemen Fahrzeuge vom Pkw bis zu Lkw und Bus in der EU künftig ausgestattet sein müssen. Der Mobilitätsclub begrüßt die Einführung von Systemen, die die Verkehrssicherheit erhöhen. "ÖAMTC-Tests haben vielfach bewiesen, dass moderne Sicherheitssysteme viel zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Reduzierung der Unfallzahlen beitragen. Besonders die verpflichtende Einführung von Notbremsassistenten für alle Fahrzeuge und von Abbiegeassistenten für Lkw und Busse haben hohes Potenzial, Unfälle zu vermeiden oder Unfallfolgen zu mildern", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Thomas Hametner. Die meisten in der Verordnung angeführten Systeme müssen ab 2022 in allen neu typisierten und ab 2024 in allen neu zugelassenen Fahrzeugen eingebaut sein.

Allerdings, so der ÖAMTC-Experte, seien bei einigen Systemen noch verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Exemplarisch nennt Hametner zwei Assistenzsysteme, die aktuell im Fokus der Öffentlichkeit stehen:

* Lkw-Abbiegeassistent: Die "Erkennung ungeschützter Verkehrsteilnehmer", wie es in der Verordnung heißt, wird für Lkw und Busse verpflichtend eingeführt. Der Mobilitätsclub begrüßt diesen Schritt, erneuert aber gleichzeitig seine Forderung nach einer Einführung zum frühestmöglichen Zeitpunkt – wenn auch nur auf nationaler Ebene.

* Intelligenter Geschwindigkeitsassistent: Dieses System soll den Fahrer bei der Einhaltung der durch Verkehrszeichen vorgegebenen Geschwindigkeit unterstützen. "Die ÖAMTC-Forderungen nach Abschaltbarkeit und optischem Feedback wurden vom EU-Parlament aufgegriffen und in die Verordnung aufgenommen", erklärt Hametner. "Notwendig ist das, weil eine fehlerfreie Funktion der Verkehrszeichenerkennung noch nicht gewährleistet werden kann."

An Kosten für die neuen Systeme sind beim Neuwagenkauf mehrere hundert Euro zu erwarten, was vor allem bei kleineren und günstigen Fahrzeugen ins Gewicht fällt. "Mit der gesetzlichen Vorgabe und dem Einsatz in Serienproduktion ist auf längere Sicht mit einer stetigen Kostenreduktion zu rechnen", hält der ÖAMTC-Cheftechniker fest.

Assistenzsysteme dürfen keine "Datenkraken" sein

Eine wichtige Frage bezüglich Datensicherheit betrifft den künftig vorgeschriebenen Unfalldatenspeicher. "Dieses System erfasst und speichert kurz vor, während und unmittelbar nach einem Unfall anonymisiert wichtige Fahrzeugdaten, u.a. Geschwindigkeit und Aktivierungsgrad der Sicherheitssysteme an Bord", erläutert der ÖAMTC-Cheftechniker. "Das ermöglicht eine noch effektivere Unfallforschung, was grundsätzlich zu begrüßen ist."

Es gibt jedoch Bedenken, der Unfalldatenspeicher könne als eine Art "Belastungszeuge" im eigenen Fahrzeug dienen. Des Weiteren könnten die Daten, so die Befürchtung, auch zur automatischen Bestrafung bei Übertretungen herangezogen werden. Hametner erklärt: "Die Verordnung gibt – wie vom ÖAMTC gefordert – vor, dass dieses System keine personenbezogenen Daten ermitteln darf. Die erfassten Informationen bleiben im Speicher, werden also nicht übermittelt und permanent überschrieben." Gleiches gilt für weitere künftig verpflichtend eingebauter Fahrerassistenten wie z.B. die Müdigkeitserkennung oder den Ablenkungswarner.

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07.08.2018

Autoputzen steht bei Österreichern hoch im Kurs

Autoputzen steht bei Österreichern hoch im Kurs Autoputzen steht bei Österreichern hoch im Kurs

Das Auto ist für die Österreicher nach wie vor das wichtigste Fortbewegungsmittel*), für viele ist es auch das „verlängerte Wohnzimmer“. Als solches will es auch gehegt und gepflegt werden. Aber wie sehr engagieren sich die Österreicher beim Autoputz tatsächlich? Das hat AutoScout24, der europaweit größten Online-Automarkt, jetzt in einer repräsentativen Umfrage unter Österreichs Autofahrern abgefragt.

76 Prozent der Österreicher putzen ihren fahrbaren Untersatz demnach regelmäßig. Die meisten stehen bei der Autopflege aber eher auf die schnelle Nummer: 57 Prozent fahren häufig durch die Waschanlage. 62 Prozent reinigen des Öfteren den Innenraum mit dem Staubsauger.

Früher gehörte es zum guten Ton, sonntags auf offener Straße mit Schwamm und Kübel das Auto zu waschen. Zwar sieht man heute weniger Autofahrer, die ihr Fahrzeug auf diese Weise verwöhnen, doch es gibt sie nach wie vor: Knapp jeder vierte Autohalter gibt laut AutoScout24-Umfrage an, regelmäßig auf diese Art sein Fahrzeug zu reinigen (22 Prozent). Ein Drittel reinigt gern mit Hochdruckreiniger die Gummimatten, jeder Fünfte greift zu Polsterreiniger oder verlegt sich auf die Lackpflege. 19 Prozent nehmen es ganz genau und pflegen den Lack regelmäßig mit Autowachs, 16 Prozent beheben Lackschäden mit einem Lackstift und 15 Prozent pflegen regelmäßig mit Politur.

Frauen saugen, Männer sprühen

Auch wenn sie angeblich einen weniger emotionalen Zugang zum beweglichen Untersatz haben - die Frauen zeigen sich bei der Autopflege um einiges ordentlicher als die Männer. Sie lassen ihr Auto öfter waschen (67 Prozent) und saugen es auch häufiger (61 Prozent), Vergleich Männer: 58 Prozent bzw. 53 Prozent. „Er“ ist hingegen vorn, wenn es um das Thema Detailpflege geht: Gummipflegemittel, Lackstift und Politur sind meist in seinen Händen zu finden.

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22.07.2019

Aktuell jeder fünfte Verkehrstote ein Motorradfahrer

Aktuell jeder fünfte Verkehrstote ein Motorradfahrer Aktuell jeder fünfte Verkehrstote ein Motorradfahrer

Zwischen 1. Jänner und 14. Juli dieses Jahres kamen bereits 42 Biker auf Österreichs Straßen ums Leben – mehr als die Hälfte davon (22) im Juni. "Das Motorrad ist das Verkehrsmittel mit dem höchsten Risiko, tödlich zu verunglücken", hält ÖAMTC-Verkehrsexperte David Nosé fest. "Zwischen Jänner und Juli war jeder fünfte Verkehrstote ein Biker." Die meisten tödlichen Motorradunfälle gab es in der Steiermark (10), gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich (je 9), Tirol (5), Burgenland und Salzburg (je 3), Vorarlberg, Wien und Kärnten (je 1) (Quelle: BMI; ÖAMTC Unfallforschung).

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der Verkehrstoten auf Österreichs Straßen deutlich verringert. Waren im Jahr 1999 noch 1.079 Verkehrstote zu beklagen, sank dieser Wert bis 2018 um 62 Prozent (Quelle: Statistik Austria). Bei den getöteten Pkw-Insassen konnte sogar ein Rückgang um 70 Prozent verzeichnet werden. "Entgegen dem generellen Trend ist die Anzahl der getöteten Motorradfahrer im selben Zeitraum allerdings nahezu konstant geblieben", weiß Nosé. "Diese Tatsache ist zum Teil der Verdopplung der Motorrad-Bestandszahlen zwischen 1999 und 2018 und der höheren Verkehrsleistung der Biker geschuldet."

Unerfahrenheit und riskante Fahrweise problematisch

Viele Unfälle könnten durch defensive Fahrweise, Fahrzeugbeherrschung und entsprechendes Gefahrenbewusstsein vermieden oder zumindest die Unfallschwere deutlich gemildert werden. "Aus der ÖAMTC-Unfallforschung wissen wir, dass rund 87 Prozent der Motorrad-Unfälle im Sommer bei trockener Fahrbahn passieren", hält der Experte des Mobilitätsclubs fest. "Mit ein Grund dafür ist, dass viele Biker das eigene Können gerade bei sehr guten äußeren Bedingungen nicht realistisch einschätzen." Besonders trügerisch ist dabei die Kombination aus unerfahrenem Lenker sowie Übermut und riskanter Fahrweise.

Rund zwei Drittel aller diesjährigen tödlichen Motorradunfälle waren Alleinunfälle oder Frontalkollisionen, ausgelöst meist durch einen Fahrfehler des Bikers. "Ursachen sind riskante Überholmanöver, oft an Stellen mit unzureichenden Sichtweiten, sowie zu schnelles Fahren in Rechtskurven, wo der Motorradfahrende in Folge dessen in den Gegenverkehr gerät", erläutert der ÖAMTC-Verkehrsexperte. "Dabei können auch unvorhersehbare Mängel im Straßenzustand, wie Verschmutzungen durch Kies, Laub, Schmiermittel u. ä. zu unvermeidbaren und vor allem unkontrollierbaren Stürzen führen."

Sichtabschattungen als großes Problem

Aber auch andere Verkehrsteilnehmer müssen vermehrt für Gefahrensituationen mit Motorrädern sensibilisiert werden. "Gerade Motorradfahrende werden durch die schmale Silhouette und die oft unterschätzte Annäherungsgeschwindigkeit leicht übersehen", so Nosé. "Die sogenannte Sichtabschattung führt dazu, dass Motorräder im Kreuzungsbereich regelrecht hinter A- oder B-Säulen eines Pkw bzw. hinter Verkehrszeichen und Werbetafeln 'verschwinden'." Eine bessere Ausbildung von Bikern ist in diesem Zusammenhang aber nur die halbe Miete. Der Club plädiert zusätzlich für bessere Sichtverhältnisse durch entsprechende bauliche Gestaltung der Straßeninfrastruktur sowie Pkw mit besserer Rundumsicht.

Regelmäßiges Üben als Um und Auf für sicheres Motorradfahren

Notbremsungen, Ausweichmanöver und richtiges Kurvenfahren müssen regelmäßig trainiert werden, damit man in einer Gefahrensituation automatisch reagieren kann. "Wer mit dem Motorrad unterwegs ist, muss sein Gerät beherrschen, sich möglicher Risikosituationen bewusst sein und Reserven haben", ergänzt der Experte des ÖAMTC. "Nur wer regelmäßig und gezielt trainiert, kann auch in heiklen Situationen intuitiv richtig reagieren und Fahrfehler anderer, oft stärkerer Verkehrsteilnehmer ausgleichen."

Gerade in den kommenden Sommerwochen ist weiterhin mit viel Ausflugs- und Motorradverkehr zu rechnen. Der Mobilitätsclub appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, im Straßenverkehr konzentriert unterwegs zu sein und ablenkende Tätigkeiten unbedingt zu vermeiden.

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18.10.2018

Transporteure fordern mehr Tempo in der Verkehrspolitik

Transporteure fordern mehr Tempo in der Verkehrspolitik Transporteure fordern mehr Tempo in der Verkehrspolitik

„Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass von den angekündigten Vorhaben im Bereich Güterbeförderung noch keines verwirklicht ist“, kritisiert Franz Danninger, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), und fordert mehr Tempo bei der Umsetzung der berechtigten Anliegen der Transportbranche.

„Immer wieder wurde uns in einer Vielzahl von persönlichen Gesprächen ein inhaltliches Paket mit Branchenthemen, wie die Abschaffung des Lkw-Nacht-60ers, für Herbst 2018 in Aussicht gestellt und versprochen. Umso bedauerlicher ist es nun, dass im Rahmen des jüngsten parlamentarischen Verkehrsausschusses kein einziges dieser Themen behandelt wurde“, so der Fachverbandsobmann.

Evaluierung des Lkw-Nacht-60ers Teil des Regierungsprogramms

Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf das aktuelle Regierungsprogramm: „Darin sind u.a. eine Evaluierung des Lkw-Nacht-60ers und eine Neuregelung und Anpassung der Gewichtstoleranzen und Maße für Lkw festgeschrieben. Als Interessenvertreter und Unternehmer bin ich es gewohnt, dass schon mehrfach getätigte Zusagen auch entsprechend eingehalten werden. Wir erwarten uns daher, dass die Anliegen einer gesamten Branche mit rund 70.000 Beschäftigten politisch ernst genommen werden“, so Danninger.

Große Hoffnungen legt er in persönliche Gespräche, die der Fachverbandsobmann demnächst mit Bundesminister Norbert Hofer führen will: „Ich bin sicher, dass wir gemeinschaftlich gute Lösungen samt Zeitpläne für die Umsetzung der im Regierungsprogramm angekündigten Vorhaben ausarbeiten werden“, so Danninger abschließen.

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14.03.2019

Öffis blockieren kommt teuer

Rund 2.300 Mal wurden öffentliche Verkehrsmittel laut Wiener Linien im Vorjahr von falsch geparkten Fahrzeugen blockiert. Rund 2.300 Mal wurden öffentliche Verkehrsmittel laut Wiener Linien im Vorjahr von falsch geparkten Fahrzeugen blockiert.

Rund 2.300 Mal wurden öffentliche Verkehrsmittel laut Wiener Linien im Vorjahr von falsch geparkten Fahrzeugen blockiert. Das bedeutet, dass Öffis rund sechs Mal täglich durch Falschparker an der Weiterfahrt gehindert wurden. Damit wurden 2018 rund 700 Falschparker weniger gezählt als noch im Jahr 2017.

Feuerwehreinsätze kommen teuer

Straßenbahnen und Busse können an der Weiterfahrt gehindert werden, wenn Pkw nicht nah genug am Randstein parken. Das kommt für den Verursacher sehr teuer: Muss die Feuerwehr ausrücken, um das Fahrzeug zum Gehsteigrand zu wippen, kostet der Einsatz ab dem Moment der Alarmierung bis zum Wiedereinrücken pro Minute 7,90 Euro. Mit mehr als 200 Euro muss man hier auf jeden Fall rechnen. Muss das Fahrzeug abgeschleppt werden, finden Sie die Kosten hier. Die Anzeige schlägt bei verkehrsbehinderndem Parken durchschnittlich mit 100 Euro zu Buche. Zusätzlich werden Mehrkosten, die den Wiener Linien entstanden sind, dem Autofahrer verrechnet.

Generell gilt: Die Betonplatten, auf denen die Gleise liegen, müssen immer frei bleiben. Zusätzlich sollten die Seitenspiegel eingeklappt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wartet einfach eine Bim bzw. einen Bus ab.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Qulle: ÖAMTC
21.12.2018

Vermehrt Meldungen über mutmaßliche Ping-Anrufe in Österreich

Vermehrt Meldungen über mutmaßliche Ping-Anrufe in Österreich Vermehrt Meldungen über mutmaßliche Ping-Anrufe in Österreich

Nicht zurückrufen bei Nummern beginnend mit +211 und +265;

Ping-Anrufer dürften die Weihnachtsfeiertage für vermehrte Anrufe nützen;

Melden Sie Ping-Anrufe unter rufnummernmissbrauch.at.

„+211 für Südsudan und +265 für Malawi sind die beiden Vorwahlen, die derzeit für Ping-Anrufe genützt werden“, sagt Telekom-Regulator Johannes Gungl. „In den vergangenen Tagen sind rund 75 Meldungen auf rufnummernmissbrauch.at eingegangen. Es könnten über die Weihnachtsfeiertage noch mehr werden und daher wollen wir vorsorglich die Konsumentinnen und Konsumenten informieren.“

Ping-Anrufe kommen meist aus fernen Regionen und werden nach nur einmaligem Klingeln (engl.: „ping“) wieder abgebrochen. Aus Neugierde oder Höflichkeit sollen wir dazu verleitet werden zurückzurufen. Das führt bei Rückruf zu hohen Kosten, die in die Taschen der Ping-Anrufer fließen. Weitere Rufnummernbereiche, die in Verdacht stehen für Ping-Anrufe verwendet zu werden finden Sie unter rufnummernmissbrauch.at

Was kostet mich der Rückruf eines Ping-Anrufs?

Schon ein kurzer Rückruf unter einer Minute kann einen mittleren einstelligen Euro-Betrag kosten. Die genaue Höhe des Minutenentgelts ist in Ihrem Telefonvertrag festgelegt bzw. vereinbart. Sehen Sie daher am Besten in Ihren Vertrag nach bzw. fragen Sie Ihren Betreiber.

Wie kann ich mich vor Ping-Anrufen schützen?

Am besten heben Sie bei Ping-Anrufen gar nicht erst ab und rufen nicht zurück. Teilweise bieten heutige Smartphones (im Betriebssystem integriert oder mittels eigener Apps) die Möglichkeit eingehende Telefonate mit bestimmten Rufnummern überhaupt zu unterdrücken. Sollten die Ping-Anrufe wiederholt vorkommen, wäre dies eine mögliche Abwehrmaßnahme.

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20.03.2019

2018 mit neuem Höchstwert bei getöteten Elektrofahrradfahrern - Drei Viertel waren über 65 Jahre alt

2018 mit neuem Höchstwert bei getöteten Elektrofahrradfahrern - Drei Viertel waren über 65 Jahre alt 2018 mit neuem Höchstwert bei getöteten Elektrofahrradfahrern - Drei Viertel waren über 65 Jahre alt

Elektrofahrräder werden immer beliebter. Seit 2008 ist der Anteil verkaufter E-Bikes an allen verkauften Fahrrädern von einem auf 29 Prozent angestiegen. 2017 wurden rund 414.000 Fahrräder verkauft, 120.000 davon waren E-Bikes. "Dieser Boom bei Elektrofahrrädern in Österreich spiegelt sich leider auch in der Unfallstatistik wider", berichtet ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé. Laut Daten des BMI verunglückten im vergangenen Jahr 40 Radfahrer im Straßenverkehr tödlich, davon waren 17 mit einem E-Bike unterwegs – das ist ein neuer Höchstwert. Zwei Drittel der tödlichen E-Bikeunfälle im vergangenen Jahr passierten außerorts, ebenso ereigneten sich zwei Drittel ohne Fremdverschulden. Sechs getötete E-Biker waren in Niederösterreich zu beklagen, vier in Oberösterreich, je drei in Tirol und Vorarlberg sowie einer in Kärnten.

"E-Bike-Fahren unterscheidet sich durchaus vom normalen Radfahren. Die eigene Geschwindigkeit wird oft unterschätzt und das kann zu gefährlichen Situationen führen", so der Verkehrstechniker des Mobilitätsclubs. Zudem ist E-Biken gerade für ältere Personen attraktiv. Drei Viertel aller tödlich verunglückten E-Biker waren älter als 65 Jahre, das Durchschnittsalter lag bei rund 71 Jahren. "Mit dem E-Bike kommen auch ältere Personen trotz wenig trainierter körperlicher Verfassung auf einen großen Bewegungsradius. Beispielsweise kann eine Steigung dank Elektromotor mühelos bewältigt werden, bei der Abfahrt kann die mangelnde Fahrpraxis jedoch leicht zu schweren Unfällen führen", so Nosé. Erschwerend kommt hinzu, dass aufgrund der im Alter höheren körperlichen Verletzlichkeit ältere Personen sich bei Stürzen leichter verletzen.

Unfallzahlen werden weiter steigen – verstärkte Rücksichtnahme notwendig

Noch spielen E-Bikes im Vergleich zu Fahrrädern ohne Antrieb eine untergeordnete Rolle. Doch die Zahl der Elektrofahrräder wird weiter steigen und damit auch der Nutzerkreis. "Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass die Zahl der an E-Bikeunfällen überproportional stark beteiligten Senioren weiter steigen wird. Leider ist in der amtlichen Unfallstatistik bislang keine Unterscheidung zwischen E-Bike und Fahrrad möglich. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, denn für genaue Unfallanalysen und sich daraus ableitende Maßnahmen zur Unfallvermeidung ist eine getrennte Betrachtung von Fahrrad und E-Bike unumgänglich", fordert Nosé.

Training für Einsteiger essentiell

Obwohl für erwachsene Radfahrer keine Helmpflicht besteht, empfiehlt der Mobilitätsclub, unbedingt einen zu tragen, um das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Gerade ältere Menschen fahren durch die Unterstützung des Elektromotors viel schneller, als es ihr Können eigentlich erlaubt und das führt oftmals zu Kontrollverlust und Stürzen – mit zum Teil fatalen Folgen. Das Anfahren, Beschleunigen und Bremsen ist für viele ungewohnt und stellt sie vor Probleme. Um den Umgang mit dem E-Bike zu trainieren, bietet der ÖAMTC deshalb in den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Salzburg, Oberösterreich und im Burgenland kostenlose Trainings an. Mehr Infos dazu gibt es unter www.oeamtc.at/ebike.

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13.12.2018

Winterreifenpflicht in unseren Nachbarländern

Winterreifenpflicht in unseren Nachbarländern Winterreifenpflicht in unseren Nachbarländern

Rechtzeitig zur Winter-Reisezeit bietet das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) einen Überblick über die Winterreifenpflicht in Europa. In der folgenden Übersicht können Sie sich informieren, welche Regeln es zu beachten gilt, wenn Sie auf den verschneiten Straßen unserer Nachbarländer unterwegs sind. Genauere Informationen sind unter europakonsument.at/de/page/winterreifen zu finden.

Deutschland

Winterreifen sind an die Wetterbedingungen anzupassen und daher bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte vorgeschrieben.

Schweiz

In der Schweiz gibt es keine Winterreifenpflicht. Wer aber den Verkehr behindert, weil er bei winterlichen Straßenverhältnissen mit ungeeigneten Reifen fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Italien

Auch in Italien gilt keine generelle Winterreifenpflicht. Verkehrszeichen schreiben Winterreifen oder Schneeketten bei entsprechender Witterung für einen bestimmten Zeitraum vor.

Slowenien

Zwischen 15. November und 15. März gilt in Slowenien die Pflicht, alle Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen mit einer Winterausrüstung auszustatten. Diese besteht entweder aus Winterreifen auf allen vier Rädern oder Sommerreifen plus Schneeketten im Kofferraum. Dasselbe gilt bei winterlichen Wetterbedingungen außerhalb dieses Zeitraums.

Ungarn

In Ungarn gibt es keine allgemeine Winterreifenpflicht. Allerdings besteht die Empfehlung, die Reifen entsprechend den Wetterbedingungen auszustatten. Bei winterlichen Straßen müssen außerdem Schneeketten mitgeführt werden. Ist das nicht der Fall, kann sogar die Einreise verweigert werden.

Slowakei

Auch in der Slowakei müssen die Reifen an die Wetterbedingungen angepasst werden. Ist die Fahrbahn geschlossen durch Schnee oder Eis bedeckt, besteht Winterreifenpflicht für Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen.

Tschechien

In Tschechien gilt bei winterlichen Wetterbedingungen von 1. November bis 31. März die Winterreifenpflicht. Wenn also die Straße dauerhaft mit Schnee oder Eis bedeckt ist oder dies während der Fahrt zu erwarten ist.

Zur Erinnerung: In Österreich gilt für PKW und LKW bis 3,5 Tonnen von 1. November bis 15. April eine Winterreifenpflicht, sofern die Straßen mit Eis und Schnee bedeckt sind.

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12.11.2018

Jetzt endgültig von nicht mehr benutzten Smartphones trennen

Jedes alte Handy in der Ö3-Wundertüte hilft Jedes alte Handy in der Ö3-Wundertüte hilft

Ist Ihre innige Beziehung zu Ihrem Smartphone schon vorbei? Haben Sie es in der Schublade oder wo auch immer abgelegt und längst ein neues in der Tasche? Und trennen Sie sich nur deswegen nicht endgültig, weil Sie glauben, Sie könnten es ja noch mal brauchen? Blicken Sie der Realität ins Auge: Das wird wohl nichts mehr mit Ihnen beiden!

Laut Expertenschätzung liegen im Schnitt drei nicht mehr benutzte Handys oder Smartphones in jedem Haushalt in Österreich. Der Hauptgrund, warum sie nicht weggegeben werden, ist das Gefühl, sie irgendwann noch brauchen zu können, entweder als Ersatzhandy oder für die Kinder etc. Tatsache ist aber: In den allermeisten Fällen wird bei einem Crash des aktuellen Smartphones gleich ein neues gekauft und auch für die Kinder wird meistens kein altes mehr reaktiviert. Und oft ist es einfach auch das Gefühl, dass das Handy zu schade zum Wegschmeißen ist, sich aber auch ein Verkauf nicht mehr wirklich auszahlt.

Also: Liegt auch bei Ihnen daheim in der Schublade ein altes Handy oder Smartphone? Dann machen Sie es doch jetzt zu einer Spende! Ab sofort wird Helfen nämlich wieder wunderbar einfach: Die Ö3-Wundertüte verwandelt nicht mehr benutzte Handys bzw. Smartphones in Hilfe für Familien in Not in Österreich. Die Post liefert die Ö3-Wundertüte ab heute direkt an alle Haushalte im ganzen Land, die Rücksendung ist portofrei. Mit dem Erlös der umweltgerechten Verwertung der Geräte unterstützen die Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel und der Caritas tagtäglich Familien in akuten Notlagen. 5,2 Millionen alte Handys konnten bereits in rund acht Millionen Euro an Spendengeld verwandelt werden. Jetzt geht es wieder los. Privatpersonen, Schulen, Firmen: Alle sind zum Handysuchen, -sammeln und -spenden eingeladen!

So funktioniert die Ö3-Wundertüte

Alte Handys suchen, private Daten löschen und SIM-Karte rausnehmen, Handys mit oder ohne Zubehör in die Ö3-Wundertüte geben und ganz einfach portofrei bei der Post abgeben. Die Verwertung der Handys läuft das ganze Jahr über im Althandy-Zentrum der Caritas in Wien. Zwölf ehemals langzeitarbeitslose Mitarbeiter/innen sortieren und testen die Geräte, kaputte Handys werden dann umweltgerecht recycelt, noch funktionierende werden aufbereitet und können weiterverwendet werden. Auf diesem Weg hat die Aktion von Hitradio Ö3, der Österreichischen Post, der Caritas und von Licht ins Dunkel seit 2005 bereits 5,2 Millionen alte Handys in rund acht Millionen Euro an Spendengeld verwandelt. Mit diesem Spendengeld aus der Ö3-Wundertüte werden tausende Familien mit Kindern in akuten Notlagen unterstützt. Mit Überbrückungszahlungen für Mieten, Stromrechnungen, mit Soforthilfe nach tragischen Todesfällen, mit Lebensmittelgutscheinen und Zuzahlungen zu Behindertenbehelfen gelingt es immer wieder, ihre Lebenssituation zu stabilisieren, und oft wird es für sie dadurch wieder möglich, aus eigener Kraft eine langfristige Perspektive zu finden.

#hunderttausendhandys – die Schulchallenge der Ö3-Wundertüte

Ein besonderes Herausforderung gibt es heuer wieder für die 6.000 Schulen des Landes: Schaffen es Österreichs Schüler/innen, gemeinsam 100.000 alte Handys für die Ö3-Wundertüte zu sammeln? Vom Bodensee bis zum Neusiedlersee ziehen alle an einem Strang und alle werden gewinnen: Jedes Handy bedeutet nämlich Hilfe für Familien in Notlagen in Österreich. Die Challenge wird zu einem pädagogisch wertvollen Schulprojekt der ganz besonderen Art: Themen wie Umweltschutz und der Umgang mit Ressourcen werden mit sozialen Fragen wie etwa versteckter Armut vernetzt. In Form von Schwerpunkten und Referaten können sich Schüler/innen mit den Themen Handynutzung, Ressourcenschonung und sozialer Not auseinandersetzen, gesellschaftliche Verantwortung lebensnah darstellen und in der Schulgemeinschaft leben. Außerdem wird für alle Teilnehmer/innen spürbar, dass sie gemeinsam etwas verändern und nachhaltig helfen können. Der Erlös der Verwertung wird nämlich durch das Österreichische Jugendrotkreuz, die youngCaritas und Licht ins Dunkel zu einem Auffangnetz für Familien in Notlagen in Österreich.

Auch Vereine und Firmen sammeln mit

Jedes alte Handy in der Ö3-Wundertüte hilft – auch jedes, das im großen Stil etwa in Vereinen oder Firmen gesammelt wird: So füllen sich etwa bereits die Wundertüten-Sammelboxen in allen oberösterreichischen Abfallsammelzentren und viele Firmen im Land machen mittlerweile Gebrauch vom Angebot, ihre alten Firmenhandys über die Ö3-Wundertüte effizient und umweltgerecht zu entsorgen. Und auch heuer unterstützen Media Markt und Saturn wieder die Idee der Ö3-Wundertüte – in allen Standorten im ganzen Land liegen Wundertüten auf und nicht mehr benutzte Handys können auch direkt dort in Wundertüten-Sammelboxen abgegeben werden.

Achtung – das gehört nicht in die Ö3-Wundertüte

Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass keine losen oder beschädigten Akkus und auch keine Handys, aus denen Flüssigkeiten austreten, in der Ö3-Wundertüte gespendet werden. Akkus, aufgeblähte oder sichtbar zerstörte Handys gehören in die örtlichen Altstoffsammelzentren.

Falls jemand keine Ö3-Wundertüte bekommen hat oder noch weitere benötigt: Unter der Ö3-Nummer 0800 600 600 können diese gratis nachbestellt werden, sie liegen außerdem in jeder Postgeschäftsstelle auf. Weitere Informationen zur Ö3-Wundertüte gibt es online auf https://oe3.orf.at/wundertüte .

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14.03.2019

Software gegen Kryptomining

FH St. Pölten: Software gegen Kryptomining FH St. Pölten: Software gegen Kryptomining

Fast jede und jeder kennt das Phänomen: Man surft im Web, der Rechner wird langsam und laut. Der Grund dafür könnte sogenanntes Kryptomining sein, also der Zugriff auf die Rechnerleistung zum Generieren von Kryptowährungen ohne Wissen der NutzerInnen. Die Fachhochschule St. Pölten hat die Open-Source-Software "CoinEater" entwickelt, die davor schützt und gratis als Add-on für Firefox und Chrome erhältlich ist.

Software "CoinEater" blockiert Kryptomining, den ungewollten Zugriff auf Rechnerleistung

Cryptojacking beschreibt das Erzeugen von Kryptowährungen durch Website-Besucherinnen und -Besucher ohne deren Zustimmung. Da Mining ein sehr rechenintensiver Vorgang ist, kann dies auf mobilen Geräten zu einer stark verminderten Akkulaufzeit führen.

"Zum Erzeugen von Kryptowährungen wird normalerweise Hochleistungshardware verwendet. Cryptojacking verteilt das Mining auf viele, weniger leistungsfähige Geräte und ist eine neue Form der Bedrohung im Internet", erklärt Sebastian Schrittwieser, Leiter des Instituts für IT Sicherheitsforschung der FH St. Pölten, der die Software mitgestaltet hat.

Laufende Suche nach neuen Bedrohungen

Ein an Schrittwiesers Institut entwickelter Scanner untersucht regelmäßig automatisiert das Internet nach Cryptojacking. Die Forscherinnen und Forscher haben über eine Million der beliebtesten Webseiten durchsucht und unter diesen mehr als 3.000 Seiten gefunden, die ohne Wissen der BesucherInnen nach Kryptowährungen schürfen. Das Programm der ForscherInnen bietet zudem eine technische Analyse der auf diesen Webseiten verwendeten Methoden.

"Der Einsatz solcher Techniken ist durchaus legitim, wenn die Webseiten-Besucherinnen und -Besucher dem zustimmen, zum Beispiel, um Werbung auf den Webseiten ausblenden zu lassen", sagt Schrittwieser. Cryptojacking hingegen ist ein Missbrauch der Geräte der BenutzerInnen.

"Auch wenn mit Coinhive dieser Tage der größte Anbieter von Online-Mining-Software seinen Betrieb einstellt, ist das Problem nicht ganz aus der Welt und das Mining könnte sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder mehr lohnen", sagt Schrittwieser. Der entwickelte Scanner erkennt aber auch andere Anbieter von Kryptomining und darüber hinaus auch ein weiteres neues Phänomen im Internet: den Pop-up-Scam. Dabei öffnen sich beim Besuch von Webseiten Pop-up-Fenster mit Werbung oder kurzen Nachrichten, die zu kostenpflichtigen Angeboten oder Schadsoftware verlinken und von den Webseitenbesucherinnen und -besuchern mühsam weggeklickt werden müssen.

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12.11.2018

Bei Dunkelheit und schlechter Sicht: Mach dich sichtbar!

„Ich sehe was, was du nicht siehst!“ ist ein lustiges Spiel für Kinder – Schluss mit lustig gilt allerdings, wenn es um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr geht. „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ ist ein lustiges Spiel für Kinder – Schluss mit lustig gilt allerdings, wenn es um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr geht.

„Ich sehe was, was du nicht siehst!“ ist ein lustiges Spiel für Kinder – Schluss mit lustig gilt allerdings, wenn es um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr geht. Denn besonders in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen zu werden, um Unfälle zu vermeiden. 6.545 Fußgänger verunglückten in den letzten fünf Jahren auf Österreichs Straßen bei Dunkelheit und schlechter Sicht im Straßenverkehr, davon 114 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren. Daher hat das KFV nun die Aktion „Glühwürmchen“ entwickelt, bei der Kinder auf spielerische Art und Weise über die Gefahren bei Dunkelheit und schlechter Sicht und die Notwendigkeit des Tragens von heller und reflektierender Kleidung aufgeklärt werden. Die Verkehrssicherheitsaktion wird vom KFV ab sofort in ganz Österreich kostenlos für Kindergärten und Volksschulen angeboten.

„Wir freuen uns, dass die Aktion bei uns in Linz erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Sichtbarkeit bei Dunkelheit ist ein Thema, das im Herbst und Winter aktueller ist, denn je. Um die Sicherheit unserer Bürger – und hier vor allem die der Kinder – nachhaltig zu erhöhen, unterstützen wir Aktionen wie diese sehr gerne“, erklärt Klaus Luger, Bürgermeister der Stadt Linz. Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger ergänzt: „Verkehrserziehung ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung unserer Kinder. Je früher damit begonnen wird, desto nachhaltiger sind die Ergebnisse und desto geringer ist das Unfallrisiko bei der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr“.

Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit

Kinder sind aufgrund ihrer Größe sowie ihres oft unvorhersehbaren Verhaltens eine Risikogruppe für Unfälle. Verschärft werden diese Bedingungen vor allem in den Herbst- und Wintermonaten, denn zu dieser Jahreszeit legen Kinder ihre Wege vermehrt im Dunkeln zurück. Obwohl sie selbst hellbeleuchtete Fahrzeuge bereits aus der Ferne erkennen können, werden sie von Kfz-Lenkern oft erst sehr spät wahrgenommen. Grund hierfür ist mitunter die eingeschränkte Fähigkeit des menschlichen Auges Objekte bzw. Menschen bei Dämmerung oder im Dunkeln zu erfassen.

„Ein dunkel gekleideter Fußgänger wird oft erst aus etwa 20 bis 30 Metern erkannt – das kann jedoch, je nach der vom Fahrer gewählten Geschwindigkeit, bereits zu spät sein. Deshalb empfehlen wir Fußgängern das Tragen von sichtbarer, heller Kleidung und Reflektoren, da somit das Unfallrisiko um 50 Prozent gesenkt werden kann“, betont Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Fußgänger, die helle Kleidung oder Reflektoren tragen, werden nämlich bereits aus einer Entfernung von 150 Metern von Kfz-Lenkern wahrgenommen.

Unfallreduktion durch Bewusstseinsbildung

In den letzten fünf Jahren verunglückten auf Österreichs Straßen insgesamt 6.545 Fußgänger bei Dunkelheit und schlechter Sicht im Straßenverkehr, davon 114 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren. „Jeder verunglückte Fußgänger – egal ob jung oder alt – ist einer zu viel. Da wir beim Thema Sichtbarkeit jedoch vor allem auf Bewusstseinsbildung setzen müssen, war es uns ein besonderes Anliegen, bereits bei unseren jüngsten Verkehrsteilnehmern mit der entsprechenden Verkehrserziehung zu beginnen. Deshalb haben wir zur altersgerechten Vermittlung dieser Thematik die Aktion ‚Glühwürmchen‘ entwickelt“, erklärt DI Peter Felber, Bereichsleiter Sicherheitsdienstleistungen beim KFV.

Ziel der Aktion „Glühwürmchen“ ist es, dass das Gelernte von den Kindern im Alltag dementsprechend umgesetzt wird und so stark verankert wird, dass die Tipps und Hinweise zum Thema Sicherheit bei Dunkelheit und schlechter Sicht bis ins Jugend- und Erwachsenenalter präsent bleiben. Hier gibt es nämlich noch erheblichen Aufholbedarf, wie eine aktuelle Beobachtung des KFV zeigt: Zwar tragen ca. 54 Prozent der Kinder bis 11 Jahre gut sichtbare, helle bzw. kontrastreiche Kleidung und annähernd 58 Prozent sogar Reflektoren, jedoch nimmt die Sichtbarkeit im Jugend- und Erwachsenenalter stetig ab (12-17-Jährige und 18-24-Jährige ca. 44 Prozent, 25 bis 64-Jährige ca. 37 Prozent und über 65-Jährige ca. 30 Prozent).

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30.07.2018

Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich

Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich

Ab 1. August wird in Österreich auf der A1 Westautobahn zwischen Haid und Sattledt Tempo 140 eingeführt. Der VCÖ weist darauf hin, dass es in Europa nur in Bulgarien und Polen Tempolimit 140 gibt, in Deutschland gibt es auf etwa der Hälfte der Autobahnen kein Tempolimit und stattdessen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

130 km/h ist auch das am weitesten verbreitete Tempolimit auf den Autobahnen in der EU. Mit Österreich gilt Tempo 130 in 14 EU-Staaten. Auffallend ist, dass in acht EU-Staaten das Tempolimit niedriger ist als in Österreich. In Zypern ist (so wie auch im Nicht-EU-Land Norwegen) höchstens Tempo 100 erlaubt. In Schweden gilt Tempolimit 110, in Großbritannien umgerechnet 112 km/h. In fünf EU-Staaten darf auf Autobahnen höchstens 120 km/h gefahren werden: In Belgien, Finnland, Irland, Portugal und Spanien.

„In jenen Staaten, wo die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle im Verhältnis zur Bevölkerungszahl niedrig ist, sind die Tempolimits niedriger als in Österreich“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. In Norwegen waren im Vorjahr pro Million Einwohner 20 Verkehrstote zu beklagen, in Schweden 25, in der Schweiz und in Großbritannien jeweils 27, macht der VCÖ aufmerksam. In Österreich war die Zahl der Verkehrstoten mit 47 pro Million Einwohner deutlich höher. Im 1. Halbjahr 2018 stieg die Zahl der Verkehrstoten in Österreich um rund 13 Prozent auf 193.

Tempolimits sind nicht der einzige Einflussfaktor auf die Verkehrssicherheit, jedoch ein sehr zentraler. „Mit dem Tempo nimmt der Anhalteweg zu. Das Risiko eines Unfalls steigt und, wenn es zu einem Unfall kommt, erfolgt der Zusammenstoß mit einem höheren Tempo, was die Verletzungsschwere erhöht“, betont VCÖ-Experte Gansterer. Ein Pkw, der mit 130 km/h einen Anhalteweg (Reaktionsweg plus Bremsweg) von 116 Metern hat, hat mit 140 km/h einen Anhalteweg von 132 Metern und nach 116 Meter noch eine Geschwindigkeit von 56 km/h, macht der VCÖ aufmerksam.

Aufgrund der hohen Toleranzgrenze in Österreich, bedeutet Tempolimit 140, dass einige 150 km/h oder mehr fahren. „Je größer die Tempounterschiede, umso schlechter für den Verkehrsfluss, wodurch es erst wieder zu Zeitverzögerungen kommt. Zudem ist die Gefahr groß, dass mehr gedrängelt wird“, erklärt VCÖ-Experte Gansterer. Der VCÖ weist darauf hin, dass die A1 bei Haid jener Autobahnabschnitt, wo österreichweit die meisten Lkw unterwegs sind. Allein im Vorjahr fuhren hier rund fünf Millionen Lastwagen, mehr als doppelt so viele wie über den Brenner. Auch in Zukunft werden langsamere Pkw die Lkw überholen.

Der VCÖ spricht sich gegen die Einführung von Tempo 140 und für eine Herabsetzung der Toleranzgrenze auf Schweizer Niveau aus. In der Schweiz wird ein Überschreiten des Tempolimits (120 km/h auf Autobahnen) von über 5 km/h geahndet. In der Schweiz kamen im Vorjahr 230 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, in Österreich waren es mit 414 um 80 Prozent mehr.

In vielen europäischen Staaten ist Tempolimit auf Autobahnen niedriger als in Österreich

100 km/h: Norwegen, Zypern

110 km/h: Schweden, Großbritannien

120 km/h: Belgien, Finnland, Irland, Portugal, Schweiz, Spanien

130 km/h: Dänemark, Deutschland (Richtgeschwindigkeit), Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn

140 km/h: Bulgarien, Polen

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22.07.2019

Wer mit Hund urlauben möchte, sollte Einreisebestimmungen kennen

Ein Urlaub mit Hund kann im wahrsten Sinne tierisch gut werden – sofern man die Einreisebestimmungen des Reiselands kennt Ein Urlaub mit Hund kann im wahrsten Sinne tierisch gut werden – sofern man die Einreisebestimmungen des Reiselands kennt

Ein Urlaub mit Hund kann im wahrsten Sinne tierisch gut werden – sofern man die Einreisebestimmungen des Reiselands kennt. "Jedes Land fordert unterschiedliche Gesundheitsnachweise für das Tier", weiß Maria Renner, Touristikexpertin des Mobilitätsclubs. "Generell benötigen Hunde auf allen Auslandsreisen den EU-Heimtierausweis – auch in Nicht-EU-Ländern." In einigen Destinationen sind weitere Dokumente nötig, die ebenfalls beim Tierarzt ausgestellt werden müssen:

Tollwut-Antikörpertest: Wer nach Montenegro, Serbien, in die Türkei oder die Ukraine reist, muss mit dem Hund einen Bluttest auf Tollwut-Antikörper durchführen lassen. Dieser ist vor der Anreise verpflichtend und sollte rechtzeitig vor Urlaubsantritt, am besten zwei bis drei Wochen vorab, vorgenommen werden.

Bandwurm-Behandlung: "Für die Einreise nach Großbritannien, Irland, Malta, Finnland und Norwegen ist eine Bandwurm-Behandlung nötig. Diese muss ein bis fünf Tage vor der Einreise durchgeführt werden", sagt die ÖAMTC-Expertin.

Gesundheitszeugnis: Auch wenn man nur auf der Durchreise ist, muss man in Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Russland, der Ukraine und der Türkei ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen. Es darf nicht älter als zehn Tage und sollte in Englisch oder der Landessprache ausgestellt sein. Für die Türkei muss das Zeugnis in Türkisch ausgestellt bzw. übersetzt oder konsularisch beglaubigt sein. Für Russland ist außerdem eine notarielle Beglaubigung erforderlich.

Listenhunde: Zuchtnachweis in Kroatien nötig, in Deutschland bis vier Wochen Aufenthalt erlaubt

Strengere Regeln gelten oftmals für Listenhunde, häufig Kampfhunde genannt.

Kroatien: Hunde der Rasse Terrier (Typ Bull) und deren Mischlinge sind in Kroatien nur erlaubt, wenn der Besitzer über einen Zuchtnachweis verfügt und der Hund im Stammbuch des FCI (größter internationaler kynologischer Dachverband) eingetragen ist. Sonst wird die Einreise nicht gestattet.

Deutschland: "Für einen Aufenthalt bis zu vier Wochen mit einem gelisteten Hund gelten keine Einschränkungen", sagt ÖAMTC-Expertin Renner. "Ab einer längeren Aufenthaltsdauer ist die Einreise von Pitbull-Terriern, American Staffordshire-Terriern, Staffordshire-Bullterriern und Bullterriern sowie deren Kreuzungen untereinander allerdings verboten."

Bei Anreise mit Auto Zugluft meiden und Transportbox verwenden

Wer mit dem Auto, Wohnmobil oder Wohnwagen anreist, sollte während der Fahrt auf ausreichend Pausen und Wasser sowie Hitzeschutz achten. Lange Fahrten verlegt man an heißen Tagen besser in die Morgen- oder Abendstunden. Die Klimaanlage darf nicht zu kalt eingestellt sein und auch das Fenster bleibt während der Fahrt besser geschlossen – Zugluft führt bei Hunden leicht zu Bindehautentzündung. "Wichtig ist auch, dass der Hund im Fahrzeug stets gut gesichert ist", sagt die ÖAMTC-Expertin. "Am besten eignet sich eine spezielle Transportbox."

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27.08.2018

Unterschätztes Risiko WLAN: KFV Untersuchung zeigt Nutzer sind sich Risiken oft nicht bewusst

Mit ein paar Handgriffen und Einstellungen können sich mobile Internetnutzer im Wesentlichen gegen ungewollten Zugriff  auf ihre Daten absichern. Mit ein paar Handgriffen und Einstellungen können sich mobile Internetnutzer im Wesentlichen gegen ungewollten Zugriff auf ihre Daten absichern.

Ob zum Checken der Whats-App Nachrichten oder E-Mails, Posten von Fotos oder für eine schnelle Arbeitsstunde im Kaffeehaus – WLAN-Hotspots werden von Smartphone-, Tablet- und Notebooknutzern gerne genutzt – jedoch aber ohne über die eigene Sicherheit nachzudenken. Dabei ist vor allem bei der beliebten WLAN-Nutzung besondere Vorsicht geboten. „Je nach Sicherung und Verschlüsselung der angebotenen Netzwerke können Hacker personenbezogene Daten, Bankverbindungen und Passwörter ablesen. Solche Daten können für Online-Einkäufe oder Bankgeschäfte missbraucht werden“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV.

Erhebung zeigt: Schneller Einstieg statt Sicherheit

Im Rahmen einer Studie, die im Zeitraum von Mai bis Juni 2018 an elf hochfrequentierten (Infrastruktur-)Knotenpunkten in Wien durchgeführt wurde, hat das KFV Sicherheitseinstellungen von WLAN-Netzwerken und die Netzwerknutzung der Endgeräte anonym erfasst, um zu analysieren, welche Risiken durch die Nutzung dieser Netzwerke im öffentlichen Raum entstehen. Insgesamt wurden dabei rund 16.300 WLAN-Zugangspunkte und rund 66.000 Endgeräte untersucht.

Pro Stunde Kontakt mit bis zu 350 unsicheren WLAN-Verbindungen möglich

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sowohl den WLAN-Betreibern als auch den Nutzern selbst die Risiken oft nicht bewusst sind: „Pro Stunde kann man in Wien mit rund 700 möglichen Internetzugangspunkten in Kontakt kommen. Rund die Hälfte aller dieser WLAN-Netzwerke sind nicht optimal gesichert!“, so Kaltenegger. „Unsere Analysen vor Ort haben darüber hinaus gezeigt, dass potentielle Hacker in Wien durch unsichere WLAN Verbindungen die Möglichkeit haben, rund 50 internetfähige Geräte pro Minute zu kapern.“ Darüber hinaus suchen sich rund zehn Prozent der untersuchten Geräte durch den Automatik-Modus ohne Aktion des Besitzers diverse Netzwerke und waren somit höchst empfangsbereit für Hacker. 255 User haben sich im Rahmen der Erhebung in ein frei erfundenes „Fantasie-WLAN“ eingewählt: „Unser im Rahmen dieser Studie aufgesetztes WLAN war völlig harmlos. In einer Alltagssituation wäre ein leichtfertiges Einloggen in beliebige WLAN-Netzwerke aber sehr fahrlässig“, erklärt Kaltenegger.

WLAN nur bei Bedarf aktivieren

Mit ein paar Handgriffen und Einstellungen können sich mobile Internetnutzer im Wesentlichen gegen ungewollten Zugriff auf ihre Daten absichern. Grundsätzlich gilt: Updates machen. Das Betriebssystem des Mobilgeräts sowie alle Apps sollte auf dem aktuellsten Stand, bei Notebooks eine etwaige Firewall aktiviert sein. Zudem sollte die WLAN-Verbindung nur bei Bedarf aufgerufen werden und nicht dauerhaft aktiviert sein. Das Löschen bzw. „Ausmisten“ der lokalen WLAN-Liste hilft, das unbemerkte Einwählen in Netzwerke zu reduzieren. Hat sich das Smartphone einmal in ein mit Passwort gesichertes WLAN-Netz eingebucht, merkt sich das Handy die Zugangsdaten und meldet sich an dem bereits bekannten Hotspot automatisch an, sobald der Nutzer erneut in Reichweite ist. Die Aktivierung des WLAN sollte nur bei Bedarf erfolgen.

KFV-Tipps zum Schutz gegen WLAN Übergriffe

Loggen Sie sich nur in Netzwerke ein, die Ihnen bekannt sind und die sich physisch in unmittelbarer Nähe bzw. Reichweite befinden.

Achten Sie auf Sicherheitsstandards und Verschlüsselungsmethoden der angebotenen Netzwerke und nutzen Sie offene WLAN-Verbindungen vorsichtig!

Die Aktivierung des WLAN sollte nur bei Bedarf erfolgen.

Misten Sie die lokale WLAN-Liste regelmäßig aus, um automatische Verbindungen zu reduzieren.

Führen Sie regelmäßige Updates durch und installieren Sie Anti-Viren-Software.

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20.08.2019

Vignette wird 2020 um 2,1 Prozent teurer

Vignette wird 2020 um 2,1 Prozent teurer Vignette wird 2020 um 2,1 Prozent teurer

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben werden die Vignettentarife jährlich an den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) angepasst und für 2020 um 2,1 Prozent angehoben. Somit wird die Pkw-Jahresvignette im kommenden Jahr 91,10 Euro und jene für Motorräder 36,20 Euro kosten. Die neue Vignette wird wie immer rechtzeitig in den letzten Novembertagen bei rund 6.000 ASFINAG-Vignettenvertriebspartnern im In- und Ausland erhältlich sein und ist ab 1. Dezember 2019 gültig. Das neue Klebe-Vignettenjahr 2020 wird übrigens Himmelblau.

Neue Tarife 2020 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t hzG):

10-Tages-Vignette: EUR 9,40

2-Monats-Vignette: EUR 27,40

Jahresvignette: EUR 91,10

Neue Tarife 2020 für Motorräder (einspurige Kfz):

10-Tages-Vignette: EUR 5,40

2-Monats-Vignette: EUR 13,70

Jahresvignette: EUR 36,20

Digitale Vignette als Alternative online im Webshop und über die ASFINAG-App erhältlich

Die immer beliebtere Alternative ist die Digitale Vignette, die an das Kennzeichen gebunden und online auf www.asfinag.at oder über die ASFINAG-App „Unterwegs“ erhältlich ist. Die Vorteile: Kein Kleben oder Kratzen, jederzeit zu kaufen und kein Aufwand mehr bei Scheibenbruch. Dazu kommt die Möglichkeit eines Vignetten-Abos, wobei bis auf Widerruf die automatische Verlängerung einer Digitalen Jahresvignette erfolgt.

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