Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Donnerstag 28.05.2020 19:20
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Wien, Sparte Auto/TechnikRSS

inhalt

Auto/Technik

26.02.2020

Änderung der Begutachtungsfrist für Fahrzeugklasse L

Drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung Drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung

Ab 1. März 2020 werden die Begutachtungsfristen für die Fahrzeugklasse L – dies betrifft Mopeds, Motorräder, Quads und andere Leichtfahrzeuge – auf die bereits von Autos bekannten "3-2-1 Intervalle" umgestellt. Das bedeutet, dass Konsumenten ihre Motorräder und andere Fahrzeuge in der Fahrzeugklasse L fortan in folgenden Abständen prüfen lassen müssen: Drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung. ÖAMTC Techniker Andrej Prosenc erklärt: "Motorräder werden meist in der Freizeit benutzt und legen so wesentlich weniger Kilometer zurück als Autos. Außerdem werden sie vorwiegend saisonal gefahren und sind in der Regel gut gepflegt. Daher lockert der Gesetzgeber nun die Begutachtungsfristen für diese Fahrzeuge."

Die Neuregelung betrifft auch bereits vor dem 1. März 2020 zugelassene Fahrzeuge. Gilt für ein solches nunmehr eine längere Frist, als auf dem Pickerl nach der Lochung ersichtlich, kann der Zulassungsbesitzer bei der Zulassungsstelle (nicht jedoch bei § 57a-Prüfstellen) ein Pickerl mit dem Geltungszeitraum nach der neuen Regelung verlangen.

Bei fehlendem Pickerl drohen hohe Strafen

Theoretisch kann es bis zu 5.000 Euro Strafe kosten, wenn ein Fahrzeug ohne gültiges Pickerl bewegt wird – und zwar sowohl dem Zulassungsbesitzer als auch dem Lenker. "Sollte ein Unfall auf einen Fehler zurückzuführen sein, der bei rechtzeitiger Begutachtung aufgefallen wäre, können Fahrzeughalter und Lenker zur Verantwortung gezogen werden", erklärt ÖAMTC-Jurist Nikolas Authried.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
15.04.2020

Neukunden im Internet: Jeder Zweite will nach Corona weiter online einkaufen

Neuer Online-Boom im Handel. Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet Neuer Online-Boom im Handel. Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet

Neuer Online-Boom im Handel. „Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet. In manchen Branchen steigt die Nachfrage über digitale Kanäle bis zu 300 Prozent“, sagt Sebastian Schoemann, Partner und Digitalexperte bei der Managementberatung Kearney. „Unsere repräsentative Konsumentenbefragung zeigt, dass Kunden, die vorher nicht oder weniger im Internet gekauft haben, auch nach Corona weiter im Internet einkaufen wollen. Dadurch ergeben sich große Chancen, auf digitalen Kanälen neue Kundengruppen zu erschließen und zu halten.“

Anstieg um das 25-fache bei Lebensmitteln

Die Digitalexperten von Kearney haben analysiert, wie sich die Google-Suchanfragen durch die Corona-Restriktionen verändert haben, und eine für Deutschland repräsentative Konsumentenbefragung zum Einkaufsverhalten durchgeführt. Für Österreich wurden keine Zahlen erhoben. Der Markt ist aber durchaus mit Deutschland vergleichbar.

Die Google-Analyse zeigt, dass die Anfragen bei Lebensmitteln um das 25-fache angestiegen sind, bei Baumärkten und beim Online-Lernen immerhin noch um das Fünffache. In der Umfrage gaben 700 Kunden eine Woche nach Einführung der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus Auskünfte zu ihren neuen Präferenzen und Gewohnheiten beim Einkaufen.

Aus der Konsumentenbefragung ist abzulesen, dass mehr als die Hälfte derjenigen, die jetzt verstärkt über den digitalen Kanal einkaufen, dieses Verhalten auch nach der Corona-Krise beibehalten wollen: Auf die Frage, ob sie nach Beendigung der Maßnahmen weiterhin mehr online einkaufen wollen als vor dem Ausbruch antworteten 52 Prozent mit „Ja“.

Ein Drittel dieser neuen, digitalen Kunden sind Erstkäufer, die zuvor nichts im Internet erworben haben. Der verhältnismäßig größte Anteil an Erstkäufern findet sich bei Drogerieartikeln (45,9 Prozent), bei Heimwerkerartikeln (37 Prozent) und bei Medikamenten (33,1 Prozent). 24 Prozent geben darüber hinaus an, seit Corona mehr Bereitschaft zu haben, Produkte online zu kaufen, ohne sie offline gesehen zu haben.

„Der Online-Handel erlebt einen massiven Wachstumsschub mit der Erschließung neuer Kundengruppen. Unternehmen müssen rasch lernen, die neugewonnenen Kunden zu halten und an sich zu binden“, so Conrad Heider, Principal bei Kearney. „Wenn die digitalen Kanäle richtig bedient werden, können der Kundenstamm und das Geschäft langfristig verdoppelt werden.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
04.05.2020

Führerschein kann ab sofort wieder gemacht werden

Führerschein kann ab sofort wieder gemacht werden Führerschein kann ab sofort wieder gemacht werden

Nach einer Corona-bedingten Pause dürfen seit 1. Mai 2020 bereits begonnene Führerscheinausbildungen wieder weitergeführt oder neue Fahr-Ausbildungen gestartet werden. „Mehr als zehntausend Fahrschüler drängen bereits darauf, ihre angefangenes Kursprogramm rasch beenden zu können, bevor ihr Schulalltag spätestens Anfang Juni wieder weitergeht“, berichtet Stefan Ebner, Geschäftsführer des Fachverbands Fahrschulen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Denn Fahrschulen waren österreichweit zu 100 Prozent mehr als sechseinhalb Wochen geschlossen. Nun können Osterkurse für Pkw und Motorräder nachgeholt werden und auch Mopedführerscheine, die häufig im Frühjahr gemacht werden, können noch vor dem Sommer erworben werden.

„Führerscheine sichern die berufliche Mobilität junger Menschen, weshalb die Öffnung der Fahrschulen gleichzeitig mit der Öffnung anderer wichtiger Dienstleister schon ab Anfang Mai einen wertvollen Beitrag beim Hochfahren der Wirtschaft liefert“, betont Arnold Moises, Sprecher der Berufsgruppe Fahrschulen in der WKÖ.

Weiterbildungen und Fahrtechniktrainings werden nachgeholt

Zudem können auch Lenker von Fahrzeugen für die tägliche Güterversorgung, von Einsatzfahrzeugen oder Fahrzeugen des Gesundheitswesens nun gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungen oder Fahrtechniktrainings nachholen. Dass landesweite Fristerstreckungen nötig sind, damit die Gültigkeit von Lenkberechtigungen nicht abläuft, sollte damit der Vergangenheit angehören.

„Die Fahrschulen sind organisatorisch startklar. Sämtliche Ausbildungsteile, die für die Lenkberechtigung verlangt werden, werden von Fahrschulen wieder angeboten. Dazu zählen Schulfahrten mit Fahrlehrern im Pkw, Fahrten im Rahmen der Mehrphasenausbildung nach Ersterteilung der „Rosa Karte“ sowie alle Schulungen im Lehrsaal. Auch Fahrprüfungen, die neben den Einzelfahrstunden zu Staubildungen führten, können in Abstimmung mit den Behörden der Länder wieder organisiert werden“, sagt Moises. Bei der Ausbildung werden sämtliche Hygiene-Regeln und Auflagen der aktuellen Lockerungsverordnung eingehalten, wie die Masken-Pflicht oder der 1m-Abstand. Die Kunden erhalten im Kundenbereich Infos zum richtigen Verhalten sowie Gesundheitstipps. Die Fahrschüler wurden großteils vorab kontaktiert und kehren bereits für erste Fahrtrainings, Perfektionsfahrten, insbesondere für Mopeds, Motorräder oder zu Fahrsicherheitstrainings oder Pkw-Fahrstunden in die Fahrschulen zurück, freut sich die Branche.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.01.2020

Irreführung bei Trivago: Irgendwer muss die Dauerberieselung im Werbefernsehen ja bezahlen

Trivago habe „zu günstige“ Angebote ausgeblendet: „Alles unter einer bestimmten Umsatzschwelle bekamen User gar nicht zu Gesicht. Trivago habe „zu günstige“ Angebote ausgeblendet: „Alles unter einer bestimmten Umsatzschwelle bekamen User gar nicht zu Gesicht.

„Es ist amtlich: Wer tatsächlich glaubt, dass Buchungs- und Preisvergleichsplattformen Kunden zu den günstigsten Angebote führen, täuscht sich“, verweist Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, auf das Urteil eines australischen Gerichts gegen Trivago. Australiens Wettbewerbs- und Verbraucherschutzkommission hatte wegen eines Verstoßes gegen Verbraucherschutzgesetze geklagt und vor Gericht Recht bekommen:

Trivago habe „zu günstige“ Angebote ausgeblendet: „Alles unter einer bestimmten Umsatzschwelle bekamen User gar nicht zu Gesicht. Auf einer Hotelwebsites passiert Ihnen das nicht“, rät Gratzer dazu, zur Sicherheit immer auch die Hotel-Websites im Auge zu behalten: „Das wollen die Plattformen verhindern. Lassen Sie sich das nicht gefallen! Die Plattform ist nicht Ihr Freund. Vertrauen Sie ihr nicht.“

Augen auf, Konsumentenschützer!

Der Fall zeigt auch unterschiedliche Standards im Verbraucherschutz auf: Werden in Australien Konsumenteninteressen umfassend geschützt, halten sich die Kollegen in Österreich gegenüber Plattformen auffallend zurück: „Trivago arbeitet weltweit gleich, doch unser Konsumentenschutz bleibt still. Vielleicht sollte auch die Arbeiterkammer statt Preisvergleichen für Leberkäse einmal beim Online-Betrug im großen Stil genauer hinsehen: „Egal, ob es um Preisvergleichsplattformen, Buchungsplattformen oder die Sharing Economy geht: Milliardengewinne und unglaubliche Summen für Fernsehwerbung kommen nicht vom Verkauf der günstigsten Angebote. Das haben wir jetzt schwarz auf weiß“, so Gratzer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn screenshot
22.01.2020

Gebrauchtwagenpreise sind in Österreich stark gestiegen

Gebrauchtwagenpreise sind in Österreich stark gestiegen Gebrauchtwagenpreise sind in Österreich stark gestiegen

Die Gebrauchtwagenpreise sind in Österreich im Europa-Vergleich 2019 um 8,11 Prozent angestiegen und damit am stärksten nach Belgien (+9,06 Prozent). Im Durchschnitt war der Gebrauchte in der Alpenrepublik vergangenes Jahr um 18.126 Euro zu haben. Damit befindet sich Österreich auf Platz 3 in Europa und ist im oberen Preissegment gelandet. Absoluter Spitzenreiter bei den Gebrauchtwagenpreisen ist Frankreich, wo Käufer im Schnitt 22.995 Euro für ihr neues Gefährt berappen müssen, gefolgt von Deutschland mit 18.377 Euro.

Besonders günstig können Autokäufer in Italien ihren Gebrauchten um durchschnittlich 14.446 Euro erwerben. Auch in Spanien (17.586 Euro), Belgien (16.855 Euro) und den Niederlanden (15.654 Euro) sind die Preise moderater als in Österreich. „Wer bei der Gebrauchtwagensuche den Schritt über die Landesgrenzen hinweg wagt, kann durchaus ein Schnäppchen ergattern“, sagt Markus Dejmek Country Manager Österreich bei AutoScout24.

Der Preisanstieg bei unseren deutschen Nachbarn lag 2019 bei moderaten 2,37 Prozent. In den Niederlanden sind die Gebrauchtwagenpreise ähnlich wie in Österreich um satte 6,32 Prozent angestiegen, gefolgt vom ohnedies hochpreisigen Frankreich mit Preiszuwächsen von 5,75 Prozent. Im „Gebrauchtwagen-Paradies“ Italien mussten Käufer im Schnitt um 3,22 Prozent mehr für ihr Gefährt hinblättern.

Je nach Alter: Bis zu Einjährige in den Niederlanden am teuersten, Oldtimer in Frankreich

Für Interessenten an Jahreswagen lohnt ein Blick in die Alterssegmente: So verlangten die Niederländer mit 35.193 Euro für bis zu zwölf Monate alte Fahrzeuge am meisten. Über 6.500 Euro günstiger war diese Altersklasse in Spanien (28.630 Euro). Österreich landete mit 31.693 Euro in dieser Altersklasse auf dem dritten Platz. Bei den ein- bis dreijährigen Gebrauchten war das Angebot in Österreich sogar mit Abstand am teuersten (29.659 Euro) – vor Deutschland (26.849 Euro) und den Niederlanden (26.227 Euro). Bei den Drei- bis Fünfjährigen wurden die höchsten Preise in Frankreich (20.258 Euro), knapp gefolgt von Österreich (20.042 Euro) und Deutschland (19.884 Euro) aufgerufen. Fünf- bis zehnjährige Gebrauchte wurden in Frankreich (15.724 Euro), Spanien (14.322 Euro) und Österreich (14.048 Euro) besonders hoch eingepreist. Die Kategorie der Zehn bis 20-Jährigen war ebenfalls in Frankreich (10.718 Euro) und Spanien (8.073 Euro) am teuersten. Die Preise dieser Alterskategorien fielen in Deutschland dagegen mit 6.092 Euro und Belgien mit 5.954 Euro wesentlich geringer aus.

Preise bei Young- und Oldtimer liegen europaweit am weitesten auseinander

Die Spannweite bei Youngtimern zwischen 20 und 30 Jahren betrug in den sieben ausgewerteten Märkten gut 14.500 Euro und reichte von 5.910 Euro in den Niederlanden bis zu 20.504 Euro in Frankreich. Ähnlich groß war die Spanne bei Oldtimern ab 30 Jahren. Denn in Italien wurden für historische Autos im Schnitt 17.132 Euro aufgerufen, in Frankreich dagegen 34.503 Euro. Damit lagen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot je nach Marke und Modell bis zu 17.400 Euro. Belgien landet bei Oldtimern mit 28.146 Euro auf dem zweiten Platz. Es folgen Deutschland (24.330 Euro), Spanien (21.024 Euro), Österreich (20.428 Euro) und Italien (17.132 Euro).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.02.2020

Österreicher unentschieden zu Aus für Tempo 140

 Eine mögliche Senkung der geltenden Tempolimits explizit aus Klimaschutzgründen findet mehrheitlich ebenfalls keine Zustimmung. Eine mögliche Senkung der geltenden Tempolimits explizit aus Klimaschutzgründen findet mehrheitlich ebenfalls keine Zustimmung.

Mit 1. März 2020 wird das Pilotprojekt Tempo 140, welches auf einigen Abschnitten der Westautobahn (A1) galt, eingestellt. Laut einer aktuellen repräsentativen AM.PULS-Umfrage des ÖAMTC halten sich Befürworter und Kritiker des Tempo-140-Versuches fast die Waage: 55 Prozent halten das großzügigere Tempolimit für eine gute oder sehr gute Idee, 45 Prozent für eine schlechte oder sehr schlechte Idee. Unter jüngeren Fahrern zwischen 18 und 29 Jahre war die Unterstützung für Tempo 140 mit 66 Prozent am deutlichsten, während Fahrer über 70 Jahren das schnellere Fahren zu 63 Prozent ablehnten.

Breite Akzeptanz für Tempo 100/130 auf Freilandstraßen bzw. Autobahnen

Viel weniger kontrovers ist dagegen das Meinungsbild zu den allgemeinen Tempolimits. 85 Prozent der Befragten halten Tempo 100 auf Freilandstraßen für angemessen, sieben Prozent wollen schneller, acht Prozent langsamer fahren. Ein ähnliches Bild ergibt sich für die Akzeptanz von Tempo 130 auf Autobahnen: Immerhin halten dort 64 Prozent die erlaubte Höchstgeschwindigkeit für angemessen, drei Prozent halten sie für zu hoch und 33 Prozent für zu niedrig. Die offene Frage, welche Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen erlaubt sein sollte, ergab als Wunschgeschwindigkeit 133 km/h – also kaum eine Abweichung zum derzeitig gültigen Tempolimit.

Klimaschutz-Argument findet wenig Resonanz

Eine mögliche Senkung der geltenden Tempolimits explizit aus Klimaschutzgründen findet mehrheitlich ebenfalls keine Zustimmung. So lehnen 68 Prozent eine Absenkung des Tempolimits auf Freilandstraßen aus Klimaschutzgründen auf 80 km/h ab. Eine mögliche Absenkung des allgemeinen Autobahnen-Tempolimits auf 120 km/h wird von 67 Prozent, eine mögliche Absenkung auf 100 km/h gar von 86 Prozent abgelehnt. Die wichtigsten Gründe, die gegen eine Reduktion des Tempolimits aus Sicht der Befragten sprechen: 74 Prozent erwarten davon kaum Auswirkungen auf die Umwelt, 54 Prozent fürchten, dass sie nicht mehr zügig an Lkw vorbeikommen und 53 Prozent orten eine höhere Ermüdungsgefahr durch monotones Fahren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.11.2019

Heuer Xmas-Mobilfunkangebote um bis zu 11 Prozent teurer als 2018

Weihnachtstarife 2019: Drei heuer am günstigsten, A1 am teuersten Weihnachtstarife 2019: Drei heuer am günstigsten, A1 am teuersten

Weihnachten steht schon bald vor der Türe. Anlässlich des startenden Weihnachtsgeschäftes haben die Mobilfunkbetreiber A1, Drei und Magenta kürzlich ihre diesjährigen Weihnachtsangebote verkündet. Österreichs größtes Tarifvergleichsportal durchblicker.at hat dazu die Aktionen für einen typischen Power-User (1.500 Minuten, 500 SMS und 20 GB) rund um Vertrags- sowie SIM-Only-Angebote (in Kombination mit freien Geräten) für die aktuellen Top-Smartphones iPhone 11, iPhone 11 Pro, Samsung Galaxy S10 sowie Huawei P30 verglichen.

Das Ergebnis: Ähnlich dem vergangenen Jahr setzen die Mobilfunker auch dieses Jahr auf Kombi-Aktionen aus hohem, teils unlimitiertem Datenvolumen und Top-Smartphones, oftmals um 0 Euro. Vergleicht man die Weihnachtsaktion 2018 mit der diesjährigen, zeigt sich jedoch, dass die Mobilfunker heuer die Aktionspreise – mit Ausnahme des Smartphones Huawei P30 – um bis zu 11 Prozent angehoben haben. Trotzdem bleiben die Weihnachtsangebote für Power-User sehr rentabel. Wer jetzt zuschlägt, spart im direkten Vergleich zu den regulären Angeboten vor Start der Weihnachtsangebote bis zu rund 20 Prozent – über eine Laufzeit von 24 Monaten lassen sich so bis zu rund 200 Euro an Effektivkosten* einsparen. Am meisten auf die Seite legen lässt sich dabei bei den Modellen Samsung Galaxy S10 (206 Euro), Huawei P30 (186 Euro), sowie iPhone 11 Pro (123 Euro). Sieht man sich die Weihnachtstarife der heurigen Saison im Detail an, sollten Power User, die ein Samsung Galaxy S10 und Huawei P30 erwerben möchten, zum Vertragsangebot greifen. Beim iPhone 11 und 11 Pro spart man mit der Kombination aus einem günstigen SIM-Only-Tarif und einem freien Gerät am meisten. Jedoch gehen auch innerhalb der Xmas-Angebote die Preisspannen um bis zu über 50 Prozent auseinander. Wer auf einen Preisvergleich verzichtet, zahlt über die Laufzeit gerechnet daher unter Umständen bis zu 564 Euro zu viel.

Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at: „Natürlich können die neuen Handys und Tarife mehr als im vergangenen Jahr, aber Smartphone bleibt Smartphone und Handytarif bleibt Handytarif. Deshalb haben wir uns angesehen, wie sich die Preise für 1.500 Minuten, 500 SMS und 20 GB, und die gängigsten Smartphones gegenüber dem Vorjahr entwickelt haben. Dieses Jahr zeigt sich, dass der Marketingdruck der großen Mobilfunker sehr stark auf den Weihnachtsaktionen liegt. Gegenüber regulären Tarifen fährt man mit den heurigen Weihnachts-Tarifen der großen Anbieter günstiger, allerdings bieten gerade im SIM-Only-Bereich zahlreiche Discounter noch günstigere Tarife an, mit denen sich in vielen Fällen deutlich mehr sparen lässt, als bei den Weihnachtstarifen der Mobilfunker. Deshalb empfehlen wir den direkten Tarifvergleich auf durchblicker.at, um das für die individuellen Bedürfnisse nachhaltigste und günstigste Angebot zu finden,“ so Baudisch.

Xmas-Aktion 2019 vs. 2018: Huawei P30 als einziges Modell heuer günstiger

Vergleicht man die Kosten für Smartphones mit Tarif der heurigen Weihnachts-Aktion mit jenen des Vorjahres, zeigt sich, dass die jeweils günstigsten Angebote heuer zwischen 1,3 und 11 Prozent teurer sind als jene der Vorgängermodelle aus 2018. Einzige Ausnahme ist dabei das Smartphone Huawei P30. So müssen Power User, die das iPhone 11 zur Weihnachtszeit kaufen, beim günstigsten Angebot (freies Gerät plus Drei Star SIM L-Tarif um insgesamt 47,21 Euro monatliche Effektivkosten) heuer um 1,3 Prozent mehr zahlen als 2018 für das Vorgängermodell iPhone XR (damals im Vertragsangebot von Red Bull MOBILE um 46,60 Euro). Das iPhone 11 Pro (in der SIM-Only-Kombi Drei Star SIM L um effektiv 61,79 Euro pro Monat) kostet heuer sogar im Vergleich zum günstigsten Vorjahres-Angebot für das iPhone XS (Vertragsangebot von Red Bull MOBILE Plus um 57,02 Euro effektiv monatlich) um 8,4 Prozent, oder hochgerechnet auf 24 Monate um 114,48 Euro mehr. Für das Samsung Galaxy S10 berappt man heuer im Drei Star XXL Vertragstarif effektiv 38,50 Euro und muss im Vergleich zum letztjährigen Samsung Galaxy S9 (Vertragstarif Red Bull MOBILE Supreme um 34,73 Euro) sogar rund 11 Prozent oder hochgerechnet rund 90 Euro Preisanstieg in Kauf nehmen. Das Huawei P30 ist jedoch dieses Jahr mit 28,92 Euro monatlichen Effektivkosten (Drei Star XL-Vertragsangebot) um 3,4 Prozent bzw. 24,48 Euro günstiger als 2018 das Vorgängermodell Huawei P20 (Vertragsangebot Red Bull MOBILE Plus um 29,94 Euro).

Weihnachtstarife 2019: Drei heuer am günstigsten, A1 am teuersten

Dieses Jahr bietet Drei für die vier verglichenen Top-Smartphones die günstigsten Weihnachtsangebote für Power-User, A1 die teuersten. So erhält man das Samsung Galaxy S10 bei Drei als Vertragsangebot im Tarif Drei Star XXL um monatliche Effektivkosten von 38,50 Euro, bei A1 im Tarif A1 Go! L hingegen um 61,98 Euro. Auf eine Laufzeit von 24 Monaten berechnet, macht das einen Preisunterschied von 563,52 Euro aus. Am wenigsten zahlt man ebenfalls bei Drei für das Modell Huawei P30 im Vertragstarif Star XL für 28,92 Euro, für das iPhone 11 in der SIM-Only-Kombi mit Drei Star SIM L um 47,21 Euro sowie für das iPhone 11 Pro ebenfalls mit dem Drei Star SIM L-Tarif um 61,79 Euro.

Handy-Weihnachtsangebote trotzdem um bis zu 200 Euro günstiger als reguläre Aktionen

Obwohl Konsumentinnen und Konsumenten heuer für weihnachtliche Einkäufe rund um die neuesten Smartphones meist mehr als letztes Jahr zahlen müssen, spart man trotzdem im Vergleich zu den regulären Tarifangeboten vor Start der Weihnachtsangebote bis zu rund ein Fünftel – auf eine Laufzeit von 24 Monaten sind so schnell bis zu rund 200 Euro Ersparnis möglich. Die größte Ersparnis gibt es hier beim Samsung Galaxy S10 (Drei Star XXL-Weihnachtstarif um monatlich effektiv 38,50 Euro) im Vergleich zum regulär günstigsten Angebot (Red Bull MOBILE Supreme um 47,07 Euro). Hier spart die günstigste Weihnachtsaktion monatlich 8,57 Euro, oder auf die Laufzeit gerechnet ganze 205,68 Euro. 185,52 Euro weniger zahlt man über eine solche Laufzeit für das Huawei P30 (Drei Star XL-Weihnachtstarif um 28,92 Euro) im Vergleich zum davor günstigsten Vertragsangebot (Red Bull MOBILE Supreme um 36,65 Euro). Beim iPhone 11 Pro liegen die Sparpotentiale bei 122,64 Euro (Drei Star SIM L um 61,79 Euro anstatt Drei Talk XL um 66,90 Euro).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.07.2019

Aktuell jeder fünfte Verkehrstote ein Motorradfahrer

Aktuell jeder fünfte Verkehrstote ein Motorradfahrer Aktuell jeder fünfte Verkehrstote ein Motorradfahrer

Zwischen 1. Jänner und 14. Juli dieses Jahres kamen bereits 42 Biker auf Österreichs Straßen ums Leben – mehr als die Hälfte davon (22) im Juni. "Das Motorrad ist das Verkehrsmittel mit dem höchsten Risiko, tödlich zu verunglücken", hält ÖAMTC-Verkehrsexperte David Nosé fest. "Zwischen Jänner und Juli war jeder fünfte Verkehrstote ein Biker." Die meisten tödlichen Motorradunfälle gab es in der Steiermark (10), gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich (je 9), Tirol (5), Burgenland und Salzburg (je 3), Vorarlberg, Wien und Kärnten (je 1) (Quelle: BMI; ÖAMTC Unfallforschung).

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der Verkehrstoten auf Österreichs Straßen deutlich verringert. Waren im Jahr 1999 noch 1.079 Verkehrstote zu beklagen, sank dieser Wert bis 2018 um 62 Prozent (Quelle: Statistik Austria). Bei den getöteten Pkw-Insassen konnte sogar ein Rückgang um 70 Prozent verzeichnet werden. "Entgegen dem generellen Trend ist die Anzahl der getöteten Motorradfahrer im selben Zeitraum allerdings nahezu konstant geblieben", weiß Nosé. "Diese Tatsache ist zum Teil der Verdopplung der Motorrad-Bestandszahlen zwischen 1999 und 2018 und der höheren Verkehrsleistung der Biker geschuldet."

Unerfahrenheit und riskante Fahrweise problematisch

Viele Unfälle könnten durch defensive Fahrweise, Fahrzeugbeherrschung und entsprechendes Gefahrenbewusstsein vermieden oder zumindest die Unfallschwere deutlich gemildert werden. "Aus der ÖAMTC-Unfallforschung wissen wir, dass rund 87 Prozent der Motorrad-Unfälle im Sommer bei trockener Fahrbahn passieren", hält der Experte des Mobilitätsclubs fest. "Mit ein Grund dafür ist, dass viele Biker das eigene Können gerade bei sehr guten äußeren Bedingungen nicht realistisch einschätzen." Besonders trügerisch ist dabei die Kombination aus unerfahrenem Lenker sowie Übermut und riskanter Fahrweise.

Rund zwei Drittel aller diesjährigen tödlichen Motorradunfälle waren Alleinunfälle oder Frontalkollisionen, ausgelöst meist durch einen Fahrfehler des Bikers. "Ursachen sind riskante Überholmanöver, oft an Stellen mit unzureichenden Sichtweiten, sowie zu schnelles Fahren in Rechtskurven, wo der Motorradfahrende in Folge dessen in den Gegenverkehr gerät", erläutert der ÖAMTC-Verkehrsexperte. "Dabei können auch unvorhersehbare Mängel im Straßenzustand, wie Verschmutzungen durch Kies, Laub, Schmiermittel u. ä. zu unvermeidbaren und vor allem unkontrollierbaren Stürzen führen."

Sichtabschattungen als großes Problem

Aber auch andere Verkehrsteilnehmer müssen vermehrt für Gefahrensituationen mit Motorrädern sensibilisiert werden. "Gerade Motorradfahrende werden durch die schmale Silhouette und die oft unterschätzte Annäherungsgeschwindigkeit leicht übersehen", so Nosé. "Die sogenannte Sichtabschattung führt dazu, dass Motorräder im Kreuzungsbereich regelrecht hinter A- oder B-Säulen eines Pkw bzw. hinter Verkehrszeichen und Werbetafeln 'verschwinden'." Eine bessere Ausbildung von Bikern ist in diesem Zusammenhang aber nur die halbe Miete. Der Club plädiert zusätzlich für bessere Sichtverhältnisse durch entsprechende bauliche Gestaltung der Straßeninfrastruktur sowie Pkw mit besserer Rundumsicht.

Regelmäßiges Üben als Um und Auf für sicheres Motorradfahren

Notbremsungen, Ausweichmanöver und richtiges Kurvenfahren müssen regelmäßig trainiert werden, damit man in einer Gefahrensituation automatisch reagieren kann. "Wer mit dem Motorrad unterwegs ist, muss sein Gerät beherrschen, sich möglicher Risikosituationen bewusst sein und Reserven haben", ergänzt der Experte des ÖAMTC. "Nur wer regelmäßig und gezielt trainiert, kann auch in heiklen Situationen intuitiv richtig reagieren und Fahrfehler anderer, oft stärkerer Verkehrsteilnehmer ausgleichen."

Gerade in den kommenden Sommerwochen ist weiterhin mit viel Ausflugs- und Motorradverkehr zu rechnen. Der Mobilitätsclub appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, im Straßenverkehr konzentriert unterwegs zu sein und ablenkende Tätigkeiten unbedingt zu vermeiden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.12.2019

ÖAMTC: Tanken wieder teurer

Super verteuerte sich noch deutlicher auf durchschnittlich 1,240 Euro je Liter, ein Anstieg von 0,6 Cent. Super verteuerte sich noch deutlicher auf durchschnittlich 1,240 Euro je Liter, ein Anstieg von 0,6 Cent.

Die monatliche Spritpreisanalyse des Mobilitätsclubs zeigt, dass die Preise für den November im Vergleich zum Oktober wieder leicht angestiegen sind. Ein Liter Diesel kostet im österreichweiten Schnitt 1,208 Euro, das sind immerhin 0,3 Cent mehr als im Oktober. Super verteuerte sich noch deutlicher auf durchschnittlich 1,240 Euro je Liter, ein Anstieg von 0,6 Cent.

Mit den ÖAMTC-Tipps sparen

Für eine 50-Liter-Tankfüllung betrug die Preisersparnis zwischen der teuersten und der günstigsten Tankstelle im November ca. 24 Euro. Selbst der Vergleich zwischen den Durchschnittspreisen und jenen der billigsten Tankstelle zeigt eine Differenz von rund fünf Euro pro Tankfüllung – Geld das man am Weihnachtsmarkt auch für Maroni verwenden könnte. Weitere Tipps um die Weihnachtskassa zu schonen sind:

* Teure Tankstellen, wie beispielsweise Autobahntankstellen, meiden.

* Zu Wochenanfang tanken – zum Wochenende hin wird es tendenziell teurer. Am günstigsten ist es meist am Sonntag bzw. Montagvormittag.

* Knapp vor Mittag tanken – Preiserhöhungen sind nur einmal täglich (um 12 Uhr) erlaubt. Preissenkungen sind jedoch jederzeit möglich.

* Dachboxen nach Gebrauch möglichst schnell wieder abmontieren, denn durch mehr Gewicht und erhöhten Luftwiderstand steigt der Spritverbrauch.

Aufgrund dieser regionalen Unterschiede und der sich ständig ändernden Preise für Super und Diesel ist es für die Konsumenten nicht einfach, den Überblick zu behalten. Topaktuelle Preise findet man immer auf www.oeamtc.at/sprit. Auch Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können sich die günstigsten Spritpreise mit der ÖAMTC-App jederzeit direkt auf das Handy holen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.07.2019

Wer mit Hund urlauben möchte, sollte Einreisebestimmungen kennen

Ein Urlaub mit Hund kann im wahrsten Sinne tierisch gut werden – sofern man die Einreisebestimmungen des Reiselands kennt Ein Urlaub mit Hund kann im wahrsten Sinne tierisch gut werden – sofern man die Einreisebestimmungen des Reiselands kennt

Ein Urlaub mit Hund kann im wahrsten Sinne tierisch gut werden – sofern man die Einreisebestimmungen des Reiselands kennt. "Jedes Land fordert unterschiedliche Gesundheitsnachweise für das Tier", weiß Maria Renner, Touristikexpertin des Mobilitätsclubs. "Generell benötigen Hunde auf allen Auslandsreisen den EU-Heimtierausweis – auch in Nicht-EU-Ländern." In einigen Destinationen sind weitere Dokumente nötig, die ebenfalls beim Tierarzt ausgestellt werden müssen:

Tollwut-Antikörpertest: Wer nach Montenegro, Serbien, in die Türkei oder die Ukraine reist, muss mit dem Hund einen Bluttest auf Tollwut-Antikörper durchführen lassen. Dieser ist vor der Anreise verpflichtend und sollte rechtzeitig vor Urlaubsantritt, am besten zwei bis drei Wochen vorab, vorgenommen werden.

Bandwurm-Behandlung: "Für die Einreise nach Großbritannien, Irland, Malta, Finnland und Norwegen ist eine Bandwurm-Behandlung nötig. Diese muss ein bis fünf Tage vor der Einreise durchgeführt werden", sagt die ÖAMTC-Expertin.

Gesundheitszeugnis: Auch wenn man nur auf der Durchreise ist, muss man in Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Russland, der Ukraine und der Türkei ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen. Es darf nicht älter als zehn Tage und sollte in Englisch oder der Landessprache ausgestellt sein. Für die Türkei muss das Zeugnis in Türkisch ausgestellt bzw. übersetzt oder konsularisch beglaubigt sein. Für Russland ist außerdem eine notarielle Beglaubigung erforderlich.

Listenhunde: Zuchtnachweis in Kroatien nötig, in Deutschland bis vier Wochen Aufenthalt erlaubt

Strengere Regeln gelten oftmals für Listenhunde, häufig Kampfhunde genannt.

Kroatien: Hunde der Rasse Terrier (Typ Bull) und deren Mischlinge sind in Kroatien nur erlaubt, wenn der Besitzer über einen Zuchtnachweis verfügt und der Hund im Stammbuch des FCI (größter internationaler kynologischer Dachverband) eingetragen ist. Sonst wird die Einreise nicht gestattet.

Deutschland: "Für einen Aufenthalt bis zu vier Wochen mit einem gelisteten Hund gelten keine Einschränkungen", sagt ÖAMTC-Expertin Renner. "Ab einer längeren Aufenthaltsdauer ist die Einreise von Pitbull-Terriern, American Staffordshire-Terriern, Staffordshire-Bullterriern und Bullterriern sowie deren Kreuzungen untereinander allerdings verboten."

Bei Anreise mit Auto Zugluft meiden und Transportbox verwenden

Wer mit dem Auto, Wohnmobil oder Wohnwagen anreist, sollte während der Fahrt auf ausreichend Pausen und Wasser sowie Hitzeschutz achten. Lange Fahrten verlegt man an heißen Tagen besser in die Morgen- oder Abendstunden. Die Klimaanlage darf nicht zu kalt eingestellt sein und auch das Fenster bleibt während der Fahrt besser geschlossen – Zugluft führt bei Hunden leicht zu Bindehautentzündung. "Wichtig ist auch, dass der Hund im Fahrzeug stets gut gesichert ist", sagt die ÖAMTC-Expertin. "Am besten eignet sich eine spezielle Transportbox."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.01.2020

ÖAMTC: Mineralölsteuer-Erhöhung ohne finanziellen Ausgleich für Diesel-Fahrer undenkbar

Mineralölsteuer-Erhöhung ohne finanziellen Ausgleich für Diesel-Fahrer undenkbar Mineralölsteuer-Erhöhung ohne finanziellen Ausgleich für Diesel-Fahrer undenkbar

Angesichts der erneut aufgeflammten Diskussion über die Höhe der Mineralölbesteuerung für Diesel stellte der ÖAMTC heute klar, dass für die Betroffenen eine Steuererhöhung nur bei einem entsprechenden steuerlichen Ausgleich in Betracht kommt. "Diese Regierung ist mit dem Ziel angetreten, die Steuerquote nicht zu erhöhen. Wenn man nun diskutiert, die Mineralölsteuer als Verbrauchssteuer zu erhöhen, ist für die Betroffenen eine Absenkung der motorbezogenen Versicherungssteuer als Besitzsteuer im selben Ausmaß die logische Ausgleichsmaßnahme. Das macht ökologisch Sinn", hält der Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung, Bernhard Wiesinger, fest.

Abschaffung des "Tanktourismus" als Ziel

Eine solche steuerliche Umschichtung hätte auch zur Folge, dass es sich für ausländische Fahrzeuge, insbesondere Lkw, nicht mehr lohnen würde, in Österreich zu tanken. So belegt eine im Dezember letzten Jahres präsentierte Studie des Wirtschaftsforschung-Institutes Economica, dass eine Angleichung des Mineralölsteuersatzes von Diesel an jenen von Benzin, den "Tanktourismus" beinahe vollständig zum Erliegen brächte und zu einer Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehr um rund 4,8 Millionen Tonnen führen würde. Wiesinger: "Damit würde die CO2-Bilanz im Verkehr bereinigt und wir hätten Spielraum, um die passenden Anreize für eine langfristige und nachhaltige Umgestaltung unseres Mobilitätssystems zu setzen."

Einbeziehung des Verkehrs in den Emissionshandel

In Bezug auf die von der Regierung angekündigte ökosoziale Steuerreform plädiert der ÖAMTC dafür, den Straßenverkehr in das europäische Emissionshandelssystem ETS aufzunehmen. "Das würde dazu führen, dass alle Emittenten – egal ob Industrie oder Private – mittelfristig den selben Preis für die Tonne CO2 bezahlen", erläutert Wiesinger. Denn jetzt zahlen Konsumenten über die Mineralölsteuer einen bis zu 9-mal höheren Preis für CO2 als die Industrie. "Es braucht mehr Fairness beim Klimaschutz. Wenn man die Wähler langfristig von der Notwendigkeit von Einschnitten überzeugen will, führt kein Weg an einer einheitlichen CO2-Bepreisung vorbei. Diese Maßnahme würde außerdem dazu führen, dass Treibhausgase über den Marktmechanismus dort eingespart werden, wo es am leichtesten möglich ist", so Wiesinger abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.11.2019

ÖAMTC testet E-Scooter auf Handhabung und Fahrsicherheitsaspekte

E-Scooter auf Handhabung und Fahrsicherheitsaspekte getestet E-Scooter auf Handhabung und Fahrsicherheitsaspekte getestet

Elektrische Tretroller, sogenannte E-Scooter, dominieren mittlerweile das urbane Stadtbild. Die Kleinfahrzeuge sind mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h und bis zu 600 Watt Leistung besonders beliebt, bieten aber auch einige Tücken in Sachen Verkehrssicherheit. Der ÖAMTC und seine Partner haben acht Modelle auf ihre Alltagstauglichkeit getestet und besonderes Augenmerk auf den Fahrsicherheitsaspekt gelegt. Die getesteten Modelle liegen preislich zwischen 779,90 Euro und 2.399 Euro. Leihscooter wurden im Test nicht berücksichtigt. Unterm Strich wurden vier E-Scooter als gut bewertet, drei als durchschnittlich, ein Gerät hat den Test nicht bestanden. Das teuerste Modell, X2 City von BMW, landet auf dem ersten Platz, gefolgt vom Egret-Ten V4 auf Platz zwei und dem Metz Moover auf Platz drei. Auf dem letzten Platz landet der Moovi ES145.

Resultate im Detail – Nachbesserungsbedarf bei Entwicklung von E-Scootern

"Beim einhändigen Fahren besteht unabhängig vom Modell eine sehr hohe Sturzgefahr. Dies ist wegen der nicht vorhandenen Ausrüstungspflicht für Blinker problematisch einzustufen", zieht der ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl Bilanz. Aufgrund von Sicherheitsbedenken empfiehlt der Mobilitätsclub Herstellern, unter anderem eine Information am Scooter über die maximal zulässige Zuladung anzubringen. Zudem sollte der Akku der E-Scooter entnehmbar oder mit wenig Aufwand ersetzbar sein und serienmäßig Blinker am Lenker angebracht werden.

Der Testsieger stammt von BMW: Das E-Scooter Modell X2 City ist sprintstark und kraftvoll, jedoch mit einem Anschaffungspreis von 2.399 Euro das teuerste Gerät im Test. "Die hydraulischen Scheibenbremsen sind optimal zu dosieren. Mit diesen lässt sich der Scooter mit erstaunlicher Effektivität verzögern", fasst ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl die Ergebnisse zusammen. Verarbeitungsqualität, Bedienung sowie Beleuchtung sind auf höchstem Niveau. Als einziger E-Scooter im Test verfügt der BMW X2 City über eine Bremsleuchte sowie über einen abnehmbaren und somit austauschbaren Akku. "Die Motorsteuerung erfolgt mittels eines Fußpedals am Ende des Trittbretts, was wenig bedienerfreundlich ist," nennt Kerbl einen Schwachpunkt. "Der E-Scooter hat außerdem ein relativ hohes Gewicht und seine Dimensionen schlagen sich auf die Handhabung."

Knapp hinter dem BMW landet der Egret-Ten V4. Dieser E-Scooter überzeugt mit einer angenehmen Handhabung und einer gut dosierbaren Hinterradbremse. "Der E-Tretroller hat eine hohe Reichweite von über 46 km und ist daher für den täglichen Gebrauch mit langen Wegstrecken optimal", resümiert der ÖAMTC-Techniker.

Der Metz Moover punktet mit einem sicheren Fahrverhalten und landet im Test auf Platz drei. "Der Antrieb ist sehr gut dosierbar, außerdem lässt sich der E-Scooter am Berg gut anfahren", sagt Steffan Kerbl. "Negativ ist allerdings die Position des Startknopfes zu werten und das Hochfahren des Systems benötigt zu viel Zeit."

Als Verlierer geht das zweitgünstigste Modell, der Moovi ES145, aus dem Test hervor. "Die Gefahr eines Überschlags über den Lenker ist bei diesem Modell enorm, da der Klappmechanismus des Moovi versehentlich auch während der Fahrt ausgelöst werden kann", erklärt der ÖAMTC-Techniker. Während der Dauerhaltbarkeitsprüfung hat sich ein Bruch an der Feder des Vorderraddämpfers ereignet. Zudem hat sich der Klappmechanismus bei der Testfahrt gelöst, wodurch der Testfahrer zu Sturz gekommen ist. Dieses Modell ist aufgrund der Sicherheitsmängel nicht zu empfehlen.

Bemerkenswert ist, dass nicht nur die hochpreisigen Modelle wie BMW und Metz, sondern auch der preisgünstige Roller von Moovi mit LED-Licht ausgestattet sind. Das beste Ergebnis der Frontbeleuchtung erzielten BMW und Metz. Bei den Bremsen ergeben sich signifikante Unterschiede. Ungünstig wurde dies bei den Modellen Moovi und Sparrow umgesetzt, die über lediglich eine Griffhandbremse und über eine Trittbremse am Hinterrad zu bedienen ist. Als Bremsensieger geht der BMW aus dem Rennen – seine hydraulischen Zweikolbenscheibenbremsen lassen sich mit wenig Kraftaufwand sehr fein und präzise bedienen.

Tipps für das Nutzen von E-Scootern

* Vor dem Kauf eines E-Scooters sollte eine Probefahrt durchgeführt werden. Das Gefährt sollte auf Fahrgefühl und Sicherheitsaspekt getestet werden.

"Der Trend geht eindeutig in Richtung schwererer Fahrzeuge, die auch hinsichtlich Bremsen und Beleuchtung immer besser werden", analysiert Kerbl die Entwicklung am Markt. Für die ÖAMTC-Juristen ist klar, dass diese Fahrzeuge auch nicht mehr unter den Begriff des Kleinsttrittrollers fallen, sondern als "E-Fahrräder" zu betrachten sind. An den Verkehrsregeln ändert das nichts: das Mindestalter von 12 Jahren bzw. fahren mit Fahrradausweis gilt und die Verhaltensregeln für Fahrräder sind zu beachten. Allerdings muss bei "echten" Fahrrädern die Ausstattung – etwa mit Reflektoren – der Fahrradverordnung entsprechen.

* Eine Helmpflicht besteht für E-Scooter für Kinder bis 12 Jahren – es ist aus Sicherheitsgründen aber für alle Lenker empfehlenswert, einen Helm zu nutzen.

* E-Scooter sollten immer abgesperrt werden, bestenfalls mithilfe eines Schlosses an einem festen Gegenstand.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖAMTC
04.05.2020

Österreich schützt sich zu wenig vor Gefahren im Internet

Österreich schützt sich zu wenig vor Gefahren im Internet Österreich schützt sich zu wenig vor Gefahren im Internet

»Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu senken, verbringen derzeit die Menschen einen großen Teil ihrer Freizeit im World Wide Web. Leider nutzen Internetbetrüger gerade jetzt die Zeit, um sich zu bereichern«, warnt Thomas Neusiedler, CEO von Helvetia Österreich. Das bestätigt eine aktuelle Studie von marketagent im Auftrag von Helvetia Österreich, die zwischen 16. und 20. April 2020 bei 500 Personen zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema »Cyberattacken« durchgeführt wurde. Rund 40 Prozent wurden bereits selbst Opfer von Betrug im Internet oder haben es in ihrem nahen Umfeld erlebt.

E-Mail und Surfen Spitzenreiter in der Internetnutzung während Corona

Zu den häufigsten Dingen, die derzeit im Internet erledigt werden, zählen das Bearbeiten von E-Mails (94%) und Surfen (90%) – das tun neun von zehn Österreichern täglich oder zumindest mehrmals pro Woche. Soziale Medien werden von mehr als drei Vierteln (77%) rege genutzt. Darauf folgt die Information via Nachrichten- und Websites, die 73 Prozent stark in Anspruch nehmen. Fast sechs von zehn Österreichern (57%) halten täglich oder mehrmals pro Woche Kontakt zu ihren Lieben über Videokonferenz-, Chat-Tools und -Apps. Online-Banking nutzt jeder Zweite (49%) laufend. »Online-Shopping ist – ganz entgegen dem vorherrschenden Gefühl – kein so weit verbreiteter Zeitvertreib: Nur 15 Prozent shoppen häufig Kleidung, Elektronik und dergleichen. Einkäufe des täglichen Bedarfs wickeln nur 13 Prozent mehrmals wöchentlich online ab«, erklärt Neusiedler.

Bevorzugter Schutz: Wachsamkeit und kritischer Umgang

Doch wie schützen sich Österreicher bei dem derzeit starken Internet-Traffic vor Cyberrisken oder -attacken? Sieben von zehn Befragten (69%) gaben an, keine Links zu dubiosen Seiten der E-Mails im Spam-Ordner zu öffnen. Sechs von zehn sagen aus, auf einen kritischen Umgang mit sensiblen Daten zu setzen (63%). »Das Bewusstsein, dass einfach jeder hier zur Zielscheibe werden kann, ist sicherlich gestiegen. Erhöhte Wachsamkeit bezüglich dubioser Links – Stichwort Phishing – und ein kritischer Umgang mit sensiblen Daten wie Adresse, Bank-Daten und ähnlichem, reichen als Schutz vor organisierter Kriminalität aber häufig nicht mehr aus«, erklärt Neusiedler.

Der private Finanzbereich wird offensichtlich als verletzlich gesehen: 58 Prozent der Befragten geben an, sich mit regelmäßigen Kontrollen der Kontoauszüge vor Cyberkriminalität zu schützen. »Ein Angriff muss aber keine unmittelbare Auswirkung auf das Bankkonto haben«, gibt der Helvetia-CEO zu bedenken. »Internetbetrüger haben sensible Daten aller Art im Visier. Neben finanziellen Schäden können sie damit auch Identitäten stehlen, Unternehmen erpressen oder Menschen stalken – die Gefahren im Internet sind leider vielfältig.«

Nur jeder Zweite setzt auf Passwort- und Antivirenschutz

Beim Einsatz starker Passwörter und der Nutzung von Antivirensoftware hat Österreich starken Aufholbedarf: Nur die Hälfte (51%) hat einen aktuellen Antivirenschutz; ein etwas höherer Anteil (55%) setzt alles daran, möglichst sichere Passwörter zu verwenden. »Besonders erschreckend ist, dass nur die Hälfte der Befragten eine Antivirensoftware installiert hat, obwohl diese häufig kostenlos verfügbar ist«, sagt Neusiedler. Zu den sonstigen Maßnahmen, mit denen sich die Befragten vor Cyberkriminalität schützen, zählt auch die Beschränkung der Sicherheitseinstellungen bei Social-Media-Accounts, die immerhin ein Drittel (34%) durchführt. Nur ein Viertel der Befragten nutzt dagegen VPN/Verschlüsselung in öffentlichen WLANs und informiert sich aktiv über Datenpannen und Betrugsmaschen im Internet (je 26%). Knapp fünf Prozent schützen sich gar nicht und nur etwas mehr als drei Prozent der Befragten gaben an, eine Cyberversicherung zu haben. »Eine Cyberattacke kostet im Schnitt mehrere tausende Euro pro Schadensfall, was im schlimmsten Fall existenzbedrohend sein kann«, warnt Neusiedler.

Vier von zehn Österreichern kamen bereits mit Internetbetrug in Berührung

Im starken Gegensatz zu den Schutzmaßnahmen stehen die persönlichen Erfahrungen der Befragten: Immerhin mehr als 40 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass entweder sie selbst oder jemand aus ihrem engsten Umfeld bereits einer Form von Internetbetrug zum Opfer gefallen ist. Am häufigsten genannt wurden Phishing Nachrichten (17%) sowie gefälschte Mails und Websites (16%). Danach folgen Hacks (7%), der Diebstahl von finanziellen Daten und Erpressung (je 6%). Fünf Prozent gaben an, schon einmal Identitätsdiebstahl (mit)erlebt zu haben. »Das Bewusstsein für diese unsichtbaren Risiken ist zwar grundsätzlich da, aber konkrete Schutzmaßnahmen haben großen Aufholbedarf – die Sinnhaftigkeit einer ,Schutzmaske’ für Computer, Laptop oder das Tablet zuhause wird offensichtlich erst erkannt, wenn schon etwas passiert ist«, warnt Neusiedler. »Unsere Kundinnen und Kunden sind etwas stärker sensibilisiert als der Durchschnitt – rund 2.800 unserer Privatkunden in der Haushaltsversicherung nutzen – nur ein Jahr nach dem Launch – bereits den zusätzlich buchbaren Cyberschutz.«

Günstige »Cyber-Schutzmaske« und schnelle Hilfe für Private

Internetkriminalität ist das am stärksten wachsende Kriminalitätsfeld in Österreich, wie auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) bestätigt. Daher bietet Helvetia bereits seit April 2019 die Helvetia Card Home Cyber, eine Cyberversicherung für Privatkunden, buchbar als Zusatzbaustein zur Haushaltsversicherung, an. Das Versicherungspaket bietet eine Vielzahl an nützlichen Informations- und Service-Leistungen und in bestimmten Versicherungsfällen Kostenersatz. Die 24-Stunden-Hotline der Helvetia Card Home bietet rund um die Uhr Beratung zu Schadenfällen im Zusammenhang mit Cyberkriminalität wie beispielsweise Virenbefall, Cybererpressung, unerlaubte Veröffentlichung von Fotos, unberechtigte Abmahnung bei »free«-Downloads, Identitätsdiebstahl, E-Mail-Betrug und vieles mehr. Ein wichtiger Bestandteil ist der Kauf- und Kontoschutz. Helvetia ersetzt je bis zu 3.000 Euro, wenn Bankkarten-Informationen mit gefälschten Mails oder gefälschten Websites abgefragt werden und Geld abgebucht wird. Der Kaufschutz beinhaltet eine Kostenübernahme bei Beschädigung bzw. Zerstörung innerhalb von 24 Stunden ab Kauf (über Online-Shops) von beweglichen Sachen, die dem Privatgebrauch dienen (bis je max. 3.000 Euro).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
07.04.2020

Analyse Handypreise: Billiger oder teurer – je nachdem, wie oft man es tut!

Analyse Handypreise: Billiger oder teurer – je nachdem, wie oft man es tut! Analyse Handypreise: Billiger oder teurer – je nachdem, wie oft man es tut!

Social Distancing – trotzdem via Videotelefonie, Facetime & Co mit seinen Lieben in Kontakt bleiben. Da kann das Datenvolumen schon mal schnell verbraucht sein. Eine AK Analyse über die Preisentwicklung österreichischer Handytarife bei 24 Anbietern zwischen Jänner 2019 und Jänner 2020 zeigt: Es gibt jetzt weit mehr Tarife als noch 2019, wer mehr telefoniert und surft, kommt billiger weg, bei manchen Anbietern stiegen Service- und monatliche Grundgebühren. Daher: Checken Sie mit dem AK Handytarif-Rechner, ob Ihr Tarif noch passt. Achtung, Mindestbehaltedauer beachten!

Die AK hat die Preisentwicklung heimischer Mobilfunkangebote von Jänner 2019 bis Jänner 2020 von fünf typischen NutzerInnen analysiert: WenigtelefoniererInnen mit und ohne Datennutzung (100 Minuten, 20 SMS oder 150 Minuten, 20 SMS, 1 GB), KundInnen mit Durchschnitts-Nutzungsverhalten von 2018 (169 Minuten, 18 SMS, 5,1 GB) und 2019 (171 Minuten, 15 SMS, 6,1 GB) und IntensivnutzerInnen (1.000 Minuten, 1.000 SMS, 15 GB). Zur Berechnung wurde der jeweils günstigste Tarif der einzelnen Anbieter für die definierten NutzerInnentypen herangezogen.

Waren im Jänner 2019 noch 25 Anbieter mit 184 Tarifen auf dem Markt, so sind es heu-er 24 Anbieter mit 205 Tarifen. Die Preise sind im Schnitt für drei der fünf definierten Nut-zerInnengruppen gering angestiegen, und zwar für WenigtelefoniererInnen mit und ohne Datenverbrauch sowie für DurchschnittskundInnen 2018 – die meisten Anbieter haben aber die Preise gleich gelassen. Deutliche Preissenkungen gab es bei den jeweils güns-tigsten Tarifen für NutzerInnengruppen mit mehr Datenverbrauch. DurchschnittsnutzerIn-nen 2019 sparen sich beim Telefonieren und Surfen 6,8 Prozent, IntensivnutzerInnen 35 Prozent.

Alle Anbieter, die Servicegebühren verrechnen, haben sie im Laufe des Jahres 2019 um meist drei Euro auf rund 25 Euro pro Jahr angehoben (plus 14 Prozent). Im Februar 2020 haben A1 und Redbull mobile die Servicepauschalen neuerlich um zwei Euro auf nun 27 Euro pro Jahr erhöht (plus acht Prozent).

A1 und Magenta haben die monatlichen Grundgebühren um zwei Euro bei zahlreichen Standardtarifen verteuert, jedoch mit teils mehr inkludierten Datenpaketen. DREI hat bei einigen Standardtarifen die Grundgebühren um 1,90 bzw. 2,00 Euro gesenkt.

Die Anmeldegebühren sind bei den drei Großen (A1, Magenta, DREI) für Vertragstarife mit zweijähriger Bindedauer gleichgeblieben. A1 erhöhte aber die Aktivierungskosten im Februar 2020 für Vertragstarife von 39,90 auf nun 49,90 Euro, liegt aber weiter wesentlich unter den Anmeldegebühren von T-Mobile und DREI (69,00 und 69,99 Euro). Bei Aktionen werden regelmäßig keine Anmeldegebühren verrechnet.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.02.2020

Pro7 und Sat1 erwirken einstweilige Verfügung gegen A1

Pro7 und Sat1 erwirken mit einstweiliger Verfügung die Entfernung von Sendern Pro7 und Sat1 erwirken mit einstweiliger Verfügung die Entfernung von Sendern

Die Art, wie Bewegtbild und damit auch Fernsehen konsumiert wird, hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt: War es früher üblich, seinen Tag nach dem Fernsehprogramm auszurichten, gewinnt das zeitunabhängige Konsumieren von Sendungen in den letzten Jahren immer mehr Zulauf.

Mit View Control können A1 TV Kunden auf ausgewählten Sendern das Fernsehprogramm der letzten sieben Tage nachholen, das aktuelle TV-Programm stoppen und fortsetzen. Zusätzlich gibt es mit dem Cloud Recorder Platz, um einzelne Sendungen längere Zeit zu speichern.

Die ProSiebenSat1TV Deutschland GmbH sowie SAT.1 Satelliten Fernsehen hat nun durch eine einstweilige Verfügung erzwungen, dass A1 diese innovativen Funktione den Konsumenten nicht mehr anbieten darf. Betroffen sind die Sender Pro7, Sat1, Kabel 1, Sat1 Gold, Sixx und Pro7 Maxx. Ebenso wurde A1 untersagt, diese Programme über A1-fremde Netze zu streamen, wie beispielsweise über eine App in einem öffentlichen WLAN. A1 entfernt nun entsprechend der Anordnung diese Funktionalitäten und wird alle 330.000 Kunden über diese Änderungen informieren.

A1 bedauert diesen Rückschritt, ist aber weiterhin der Überzeugung, dass View Control nicht nur zulässig, sondern dass es für den Medienstandort Österreich höchst relevant ist, Fernsehen auf die Bedürfnisse des Konsumenten abzustimmen und damit attraktiv zu erhalten. A1 wird in Berufung gehen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Screenshot / dbn
26.02.2020

Werbung für Leasing von VW-Fahrzeugen gesetzwidrig

Werbung für Leasing von VW-Fahrzeugen gesetzwidrig Werbung für Leasing von VW-Fahrzeugen gesetzwidrig

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums die Porsche Austria GmbH & Co OG sowie die Porsche Bank AG geklagt. Verfahrensgegenstand waren Straßenplakate und Bannerwerbung für Leasingangebote von Fahrzeugen der Firma Volkswagen (VW). Der VKI hatte bemängelt, dass in der Kampagne die Zinssätze sowie weitere auf die Finanzierungskosten bezogene Zahlen – sogenannte Standardinformationen – nicht ausreichend klar und deutlich genannt wurden. Das Oberlandesgericht (OLG) Linz gab dem VKI Recht und beurteilte die beanstandete Werbung als Gesetzesverstoß. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Wird in einer Werbung eine Leasingrate genannt, müssen auch gewisse Standardinformationen klar, auffallend und prägnant genannt werden. Die wesentliche Information in einem solchen Fall ist der effektive Zinssatz, da er die Gesamtkosten des Vertrages enthält und somit die tatsächliche Kostenbelastung ausdrückt.

Im Rahmen einer Werbekampagne für verschiedene VW-Fahrzeuge wurde auf der Webseite www.orf.at ein Werbebanner geschaltet, in dem ein VW Golf mit einer groß angeführten Leasingrate beworben wurde. Die nach dem Gesetz anzugebenden Standardinformationen waren zunächst überhaupt nicht ersichtlich. Stattdessen befand sich links unten auf dem Banner in kleinen Buchstaben der Schriftzug „Rechtshinweis“. Erst wenn man mit dem Cursor auf „Rechtshinweis“ ging, erschien ein schwer lesbarer Text von insgesamt 23 Zeilen ohne Gliederung oder Hervorhebungen, in dem neben anderen Inhalten auch die vorgeschriebenen Standardinformationen eingebettet waren.

Zur gleichen Kampagne gehörte auch ein Straßenplakat, bei dem die Leasingrate ebenfalls groß hervorgehoben wurde, die aufklärenden Informationen für den vorbeifahrenden Verkehr jedoch nicht lesbar waren. Sie fanden sich in mehrzeiligen Fußnoten am unteren Plakatende. Der Text umfasste insgesamt sechs Zeilen auf mehreren Metern Länge ohne Hervorhebungen oder sonstige Untergliederungen. In diesem Fließtext waren die Standardinformationen willkürlich zwischen anderen Informationen eingestreut.

Das OLG Linz beurteilte diese Werbungen als gesetzwidrig, da die aufklärenden Informationen nicht wie gesetzlich vorgeschrieben „klar, prägnant und auffallend“ angegeben waren.

„Bei der Werbung für Kredit- bzw. Leasingprodukte ist es wichtig, dass es den Konsumentinnen und Konsumenten ermöglicht wird, die Konditionen des Anbieters und die von ihnen zu tragende Gesamtbelastung vollständig zu überschauen“, sagt Dr. Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Der VKI beobachtet die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bei Kredit- und Leasingwerbung daher sehr aufmerksam.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.03.2020

Coronavirus - Ausnahmebestimmungen bei Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr erlassen

Coronavirus - Ausnahmebestimmungen bei Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr erlassen Coronavirus - Ausnahmebestimmungen bei Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr erlassen

Klimaschutz- und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler hat heute mit einem Erlass Ausnahmen von den Lenk- und Ruhezeitbestimmungen im Straßenverkehr angeordnet. Darin ist festgehalten, dass die Lenk- und Ruhezeitbestimmungen für bis zu 30 Tage ausgesetzt werden, um die generelle Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaftsbetrieben weiterhin sicherzustellen. „Um in der aktuellen Krise die Verfügbarkeit von Lebensmitteln und medizinischen Gütern sicherzustellen, heben wir die Lenk- und Ruhezeitbestimmungen vorübergehend auf. Die Versorgung bleibt gewährleistet und etwaige Engpässe werden vermieden“, sagt Bundesministerin Leonore Gewessler. Demnach gelten Regelungen zu Lenk- und Ruhezeiten sowie Fahrtunterbrechungen vorübergehend nicht für Fahrzeuge, die für Transporte verwendet werden, um die allgemeine Versorgung weiterhin aufrecht zu erhalten.

Die Ausnahme gilt ab sofort im gesamten österreichischen Bundesgebiet und ist bis 14. April 2020 befristet. Dadurch soll die Möglichkeit für wichtige Transportfahrten auch in der aktuellen Ausnahmesituation sichergestellt werden. „Wir werden alle notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus treffen und befinden uns in guter Abstimmung mit den zuständigen Ministerien und Behörden. Für alle Menschen in Österreich ist die Versorgung mit Lebensmitteln und medizinischem Gütern gesichert“, so Gewessler. Die Fahrtauglichkeit der Lenkerinnen und Lenker ist selbstverständlich weiterhin sicherzustellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.08.2019

Vignette wird 2020 um 2,1 Prozent teurer

Vignette wird 2020 um 2,1 Prozent teurer Vignette wird 2020 um 2,1 Prozent teurer

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben werden die Vignettentarife jährlich an den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) angepasst und für 2020 um 2,1 Prozent angehoben. Somit wird die Pkw-Jahresvignette im kommenden Jahr 91,10 Euro und jene für Motorräder 36,20 Euro kosten. Die neue Vignette wird wie immer rechtzeitig in den letzten Novembertagen bei rund 6.000 ASFINAG-Vignettenvertriebspartnern im In- und Ausland erhältlich sein und ist ab 1. Dezember 2019 gültig. Das neue Klebe-Vignettenjahr 2020 wird übrigens Himmelblau.

Neue Tarife 2020 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t hzG):

10-Tages-Vignette: EUR 9,40

2-Monats-Vignette: EUR 27,40

Jahresvignette: EUR 91,10

Neue Tarife 2020 für Motorräder (einspurige Kfz):

10-Tages-Vignette: EUR 5,40

2-Monats-Vignette: EUR 13,70

Jahresvignette: EUR 36,20

Digitale Vignette als Alternative online im Webshop und über die ASFINAG-App erhältlich

Die immer beliebtere Alternative ist die Digitale Vignette, die an das Kennzeichen gebunden und online auf www.asfinag.at oder über die ASFINAG-App „Unterwegs“ erhältlich ist. Die Vorteile: Kein Kleben oder Kratzen, jederzeit zu kaufen und kein Aufwand mehr bei Scheibenbruch. Dazu kommt die Möglichkeit eines Vignetten-Abos, wobei bis auf Widerruf die automatische Verlängerung einer Digitalen Jahresvignette erfolgt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.10.2019

Falsche Facebook-Freunde locken in die Bezahlfalle über das Handy

Falsche Facebook-Freunde locken in die Bezahlfalle über das Handy Falsche Facebook-Freunde locken in die Bezahlfalle über das Handy

Die RTR-Schlichtungsstelle erhielt in den letzten Tagen mehrere Beschwerden zu unerwartet hohen und nicht nachvollziehbaren Beträgen auf Handyrechnungen. Unwissentlich wurden Betroffene zu teuren „Einkäufen“, die über das Handy bezahlt wurden, verleitet. In allen Fällen wurden Facebook-Accounts gehackt, um an Kontaktdaten aus Freundeslisten zu kommen und sich dann als „Facebook-Freund“ ausgeben zu können.

„Man wird von dem vermeintlichen Freund angeschrieben und um die Handynummer gebeten. Gibt man sie weiter, wird man von diesem Freund gebeten, ihm den Code für ein Gewinnspiel oder dergleichen zu schicken, den man auf das Handy bekommt“, erklärt Dr. Klaus M. Steinmaurer den Vorgang. „Macht man das, schnappt die Falle endgültig zu und man findet einen hohen Euro-Betrag auf seiner nächsten Handyrechnung“, führt Steinmaurer weiter aus.

Telefonrechnung kontrollieren und Rechnung beeinspruchen

Die RTR-Schlichtungsstelle empfiehlt, die Handyrechnungen immer sorgfältig zu kontrollieren. Nur so kann man frühzeitig Dienste kündigen und Beträge, die nicht nachvollziehbar sind, erkennen. Umfangreiche Informationen zu den Bezahlfunktionen am Handy (www.rtr.at/de/tk/TKKS_BezahlenmitdemHandy#c28939) und zum Rechnungseinspruch (www.rtr.at/de/tk/TKKS_Rechnung) sind auf der Website der RTR veröffentlicht.

Persönliche Daten nicht voreilig weitergeben

Bei der Weitergabe von persönlichen Daten, Codes und Ähnlichem über Social Media sollte man misstrauisch sein. „Gerade die voreilige Weitergabe von Daten seines eigenen Handys kann ins Auge gehen. Mit dem Handy kann man beispielsweise zahlen oder Dokumente signieren. Sind die Zugangsdaten in falschen Händen, kann großer Schaden angerichtet werden“, warnt Steinmaurer abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
07.10.2019

Winterreifen: Rechtzeitig kaufen lohnt sich

Winterreifen: Rechtzeitig kaufen lohnt sich Winterreifen: Rechtzeitig kaufen lohnt sich

Mit 1. November startet in Österreich die gesetzliche Winterreifenpflicht. Da nach einer bestimmten Zeit die Materialermüdung bei Winterreifen stark zunimmt und das Sicherheitsrisiko dadurch steigt, empfiehlt es sich die Reifen alle sechs Jahre zu wechseln.

PKW-Besitzer, die ihr Auto für die kommende Saison noch entsprechend ausstatten müssen, sind gut beraten den Winterreifenkauf rechtzeitig einzuplanen. Nach Preisentwicklungsanalysen des Online-Preisvergleichsportals geizhals.at sind die Preise für Winterreifen im Oktober auf einem niedrigen Niveau und steigen dann wieder ab der letzten Oktoberwoche um durchschnittlich 18% an. Aber nicht nur die Preise für Winterreifen gehen gegen Angang November in die Höhe, auch die Lieferbarkeit wird in diesem Zeitraum, vor allem bei den günstigeren Modellen, kritisch.

Preisunterschiede bis zu 50%

Auch das Preisvergleichen zahlt sich in jedem Fall aus. "„Auf unserer Seite können wir in der Kategorie Winterreifen bei den einzelnen Produkten oft massive Preisunterschiede sehen. Oftmals kann man durch einen einfachen Händlervergleich bis zu 50% sparen.“", so Geizhals-Vorstand, Mag. Markus Nigl. Damit man im Angebotsdschungel von über 10.200 Winterreifen bei rund 70 Händlern nicht den Überblick verliert, kann auf der Preisvergleichsplattform nach Reifenbreite, Felgendurchmesser, Hersteller und anderen Kriterien gefiltert werden. Auf den einzelnen Produktseiten der Winterreifen findet man außerdem aktuelle ÖAMTC-Testberichte. Diese können hilfreich dabei sein, das richtige Modell zu finden, um sicher in den Winter zu starten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2020

Das Internet ist aktuell die verbindende Kraft

Das Internet ist aktuell die verbindende Kraft Das Internet ist aktuell die verbindende Kraft

„Unser Leben verläuft zurzeit beruflich und privat in ungewöhnlichen, aber nicht ungeordneten Bahnen und das liegt vor allem daran, dass wir ungehindert in der Lage sind, uns über das Internet miteinander auszutauschen“, betont ISPA Generalsekretär Maximilian Schubert die fundamentale Bedeutung des Internets für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen.

Von vielen als vermeintliche Selbstverständlichkeit wahrgenommen, beweist das Internet was für eine unschätzbare Ressource es ist. Erst mit einigem Abstand wird man erfassen können, wie wichtig es ist, dass detaillierte Informationen der Behörden ohne Verzögerung an die Bevölkerung gelangen, dass Schülerinnen und Schüler online auf Bildungsangebote zugreifen und dass dank Homeoffice viele Unternehmen zumindest einen Teil der wirtschaftlichen Einbußen kompensieren können. „Eines können wir aber jetzt schon sagen: ohne eine gut ausgebaute und resiliente digitale Infrastruktur wäre all dies nicht möglich. Unsere Anerkennung gilt den vielen österreichischen Betreibern und Providern, die mit ihren Bemühungen der letzten Tage und Wochen sichergestellt haben, dass unsere Infrastruktur der erhöhten Belastung gewachsen ist und Institutionen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen zur Verfügung steht“, zollt Schubert der heimischen Internetwirtschaft Respekt.

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, bedarf es weiterer Investitionen in den Breitbandausbau und der Gewährleistung eines fairen und nachhaltigen Wettbewerbs. „Widerstandsfähige Netze mit hervorragender Qualität sind unser erklärtes Ziel und dies erreichen wir, wenn möglichst viele Anbieter unter ausgewogenen Rahmenbedingungen danach streben, die besten Lösungen und Produkte anzubieten. Kundinnen und Kunden in Österreich profitieren so von innovativen Diensten zu einem ansprechenden Preisniveau“, so Schubert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.11.2019

Neues Tool zur sicheren Planung von Drohnenflügen

Neues Tool zur sicheren Planung von Drohnenflügen Neues Tool zur sicheren Planung von Drohnenflügen

Die FH Kärnten entwickelt im Projekt „Drone Risk Austria“ gemeinsam mit dem Wetterdienst UBIMET, der Austro Control und FREQUENTIS ein Werkzeug zur Risikobewertung von Drohnenflügen. Digitale Geodaten und Wetterdaten spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Der Himmel über uns ist stark frequentiert. Allein in Österreich gibt es laut Schätzungen mittlerweile 100.000 unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS) vulgo Drohnen, in der EU sind es etwa 1,5 Millionen. Kommerzielle Lufttaxis, dringende Arzneimitteltransporte, Infrastrukturinspektionen, Gewässervermessungen, Landwirtschaftsanwendungen und Paketdrohnen werden sie zum Alltagsphänomen machen.

„Die Integration von Drohnen in den Luftraum setzt einen hohen Automatisierungsgrad des Luftverkehrsmanagements sowie der Risikobewertung von Drohneneinsätzen voraus“, erklärt Michael Holzbauer vom Flugsicherungsspezialisten FREQUENTIS. Die EU arbeitet derzeit an der Automatisierung des Luftverkehrsmanagements (UTM – UAS Traffic Management), um möglichst vielen Drohnen einen sicheren Zugang zum europäischen Luftraum zu ermöglichen. Dafür erließ sie im Juni 2019 auch neue Rechtsvorschriften für alle Mitgliedsstaaten.

Air Traffic Management für Drohnen

In dem mit November gestarteten Projekt „Drone Risk Austria“ entwickelt die FH Kärnten gemeinsam mit dem privaten Wetterdienst UBIMET, der Flugsicherung Austro Control und FREQUENTIS eine Online-Plattform zur Unterstützung der Risikobewertung von Drohnenflügen gemäß der einschlägigen EU-Vorschriften. Im Endausbau soll das System automatisiert digitale Risikoinformationen an ein Air Traffic Management (ATM) für Drohnen liefern.

Risikofaktoren Boden - Luft - Wetter

Essentiell für die Einsatzplanung von Drohnen ist neben der Bewertung der Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit einem Luftfahrzeug (Luftrisiko) oder einem Objekt am Boden (Bodenrisiko) auch das Wetterrisiko. „Ein Sturm oder ein Gewitter kann den Flug einer Drohne verunmöglichen, wobei der Einfluss des Wetters je nach Größe und Gewicht des Flugobjekts natürlich stark variiert“, erläutert Gernot Paulus, Projektleiter von „Drone Risk Austria“ an der FH Kärnten.

No-Fly-Zone durch Geofencing

Aufgabe des interdisziplinären Konsortiums wird es sein, die Integration von Geodaten am Boden und aus dem Luftverkehr mit Wetterdaten in die Risikobewertung eines Drohneneinsatzes zu erforschen. „Besonders relevant erscheint uns die Definition von No-Fly-Zones für Drohnen auf der Grundlage von wetterbasiertem Geofencing“, sagt UBIMET CEO und Mitgründer Manfred Spatzierer, der auch die F&E;-Abteilung des Unternehmens leitet. „Dabei geht es um das Abstecken von Bereichen, die anhand der Kombination von hochpräzisen Geo- und Wetterdaten zu riskant für den Flugbetrieb von Drohnen sind“, so Spatzierer.

Dynamische Datenblase

"„Idealerweise bewegt sich die Drohne eingebettet in einer Sphäre aus digitalen Echtzeit-Risikodaten, um an jedem beliebigen Punkt ihrer Flugbahn die Boden-, Luft- und Witterungsbedingungen perfekt ins Routenmanagement einfließen zu lassen“, skizziert Paulus die Vision von „Drone Risk Austria“. "Damit leistet es einen großen Beitrag zur Entwicklung eines einheitlichen, sicheren europäischen Luftraums für Drohnen (U-Space), stärkt die Sicherheit für ihren Betrieb und schützt unsere Bevölkerung.

“Drone Risk Austria” wird im Rahmen des FTI - Programms „Take Off“ durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert. Das Gesamtprojektvolumen beträgt 238,344 €. Die Projektbegleitung und Förderungsabwicklung erfolgt durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.12.2019

Anhebung der Parkgebühren in Wien – Übergangsfrist bis Ende Juni 2020

Anhebung der Parkgebühren in Wien – Übergangsfrist bis Ende Juni 2020 Anhebung der Parkgebühren in Wien – Übergangsfrist bis Ende Juni 2020

Die Stadt Wien hebt inflationsbedingt die Parkgebühren per 1. 1. 2020 pro halbe Stunde um fünf Cent an. Das Parken für 30 Minuten kostet dann 1,10 Euro. Wesentliche Neuerung in dem Zusammenhang ist der Entfall der Umtauschfrist. Bei den vergangenen Gebührenerhöhungen konnten in den ersten sechs Monaten ab Inkrafttreten abgelaufene Parkscheine umgetauscht werden – diese Möglichkeit wird entfallen. Stattdessen können Parkscheine mit einem bis 31. 12. 2019 gültigen Tarif noch bis Ende Juni 2020 aufgebraucht werden. Dies stellt einen Vorteil für all jene dar, die über wenige Parkscheine verfügen bzw. häufig davon Gebrauch machen. „Für jene Lenker, die Parkscheine auf Vorrat gekauft haben bzw. diese seltener brauchen (vor allem Pendler), wird diese Regelung allerdings als nachteilig im Vergleich zur früheren Rechtslage empfunden. Aus Sicht des ÖAMTC gibt es keinen sachlichen Grund, warum nicht zumindest an der Stadthauptkassa ein unbegrenzter Umtausch ermöglicht wird“, so ÖAMTC-Experte Nikolaus Authried.

Für all jene, die Parkscheine in so großer Menge besitzen, dass sie sie bis Ende Juni 2020 nicht mehr aufbrauchen können, empfiehlt sich bis 31. 12. 2019 die Rückgabe an der Stadthauptkasse im Rathaus, Stiege 7, Hochparterre. Bei bis zu 30 Parkscheinen wird die entrichtete Abgabe in bar retourniert, darüber hinaus muss ein Rückzahlungsantrag gestellt werden. Die Stadthauptkasse ist von Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Ab 1.1.2020 ist weder eine Rückgabe, noch ein Umtausch möglich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2020 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!