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Auto/Technik

28.02.2018

Urteil zu Dieselfahrverbot: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten

Dieselfahrverbot: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten Dieselfahrverbot: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten

Nach der Entscheidung des deutschen Bundesverwaltungsgerichts, welches Dieselfahrverbote in Städten grundsätzlich für zulässig hält, gibt Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Entwarnung: „In Österreich stehen keine Fahrverbote im Raum. Die Ausgangslage ist – bspw. in Wien – eine ganz andere als in den deutschen Städten: Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wurden in Wien 2017 an allen 13 Messstellen die EU-Grenzwerte für Feinstaub erneut klar unterschritten.“ Auch die Stickoxidbelastung ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Das war auch Anlass genug für Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) vergangene Woche Fahrverbote dezidiert auszuschließen.

D: Keine modernen Diesel-Pkw betroffen

„Klar festhalten muss man zudem, dass auch in Deutschland ausschließlich ältere Dieselfahrzeuge von der aktuellen Fahrverbots-Diskussion betroffen sind“, so Kerle. Demnach müssten sich Autofahrerinnen und Autofahrer, die einen modernen Euro-6 Diesel-Pkw besitzen, auch in Deutschland keine Sorgen darüber machen, ob sie in Zukunft aus deutschen Städten ausgesperrt werden.

Kerle: „Diese Tatsache zeigt uns klar und deutlich, dass die Fortschritte der Automobilindustrie anerkannt werden. Denn die modernen Euro-6-Fahrzeuge sind sauber, effizient und entsprechen den höchsten Umweltstandards. Es gibt überhaupt keinen Anlass dazu, neue Diesel-Pkw aus den Städten zu verbannen.“ Entsprechend erfreulich sei es, dass es in Österreich eine breite Ablehnung von Fahrverboten gibt, sowohl von der Politik als auch von Seiten diverser Interessenvertretungen wie der Arbeiterkammer oder dem ÖAMTC. Positiv zu beurteilen wären hingegen Incentives, die zur Verjüngung des Fahrzeugbestandes führen. „Die österreichischen Automobilimporteure beteiligen sich gerne an sinnvollen Maßnahmen, die sowohl der Umwelt, als auch den Autofahrern und der Wirtschaft dienen, wie beispielsweise einer Verschrottungsprämie“, so Kerle abschließend.

Der Arbeitskreis der Automobilimporteure stellt eine eigens geregelte Interessenvertretung innerhalb der Industriellenvereinigung dar. Mitglieder sind die österreichischen Automobilimporteure und die Vertriebsgesellschaften der internationalen Automobilhersteller.

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22.02.2018

Pure Innovation: LUX ADAPT

Der Konverter LUX ADAPT misst durch eine kleine Öffnung auf der Rückseite des Panels das Umgebungslicht und regelt die Beleuchtung automatisch auf des gewünschte Niveau. Der Konverter LUX ADAPT misst durch eine kleine Öffnung auf der Rückseite des Panels das Umgebungslicht und regelt die Beleuchtung automatisch auf des gewünschte Niveau.

Der österreichische LED-Anbieter LEDON bringt – ganz nach dem Motto „keep it simple“ – eine in der Handhabung sehr einfache und effiziente Innovation auf den Markt: Der neue Konverter LUX ADAPT misst das Umgebungslicht und passt die Lichtleistung von LED-Rasterleuchten aus dem LEDON-Sortiment automatisch daran an.

Nur eine kleine Öffnung auf der Rückseite der GALILEO Rasterleuchten des österreichischen LED-Anbieters LEDON ist notwendig. Durch diese hindurch misst der Konverter LUX ADAPT das Umgebungslicht im Raum und regelt die Beleuchtung automatisch und auf das erforderliche Helligkeitsniveau.

Für Räume mit Tageslichteinstrahlung kann so eine wesentliche Stromersparnis im Vergleich zu herkömmlichen, schaltbaren LED-Rasterleuchten erzielt werden. LEDON rechnet – je nach Verbrauch, Energiekosten und Lichtverhältnissen – mit einer Amortisation der um ein Drittel höheren Investitionen nach etwa fünf Jahren, wobei die Lebensdauer der Leuchten durch geringere Temperaturen am LED-Chip wesentlich verlängert wird.

„Entscheidend und einzigartig an LUX ADAPT ist die Handhabung. Installiert wird wie bisher lediglich die Kombination aus Rasterleuchte und Konverter. Es sind weder zusätzliche Steuerleitungen oder -einheiten noch externe Sensoren erforderlich“, beschreibt LEDON-Produktmanagerin Bettina Gehrer den Vorteil der Lösung. „Die komplette Technologie wurde einfach und unsichtbar für den Anwender in die bestehende Lichtlösung integriert.“

Weitere Informationen:

https://www.ledon.at/

Factbox LEDON

Die LEDON GmbH wurde 2009 vom Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel gegründet. Seit 2012 ist das Unternehmen in Privatbesitz. LEDON entwickelt und vertreibt professionelle LED-Lichtlösungen für Gewerbe und Industrie. Darüber hinaus verfügt es über ein Sortiment an haushaltsüblichen LED-Leuchtmitteln. Zuletzt wurde im Jahr 2017 das Geschäftsfeld der autarken, solaren Außenbeleuchtung gegründet.

Das Unternehmen mit derzeit 23 Mitarbeitern hat seinen Sitz in Lustenau (Vorarlberg/Österreich). Geschäftsführer ist Reinhard Weiss. Der Vertrieb von LEDON LED-Lichtlösungen erfolgt über eigene Mitarbeiter sowie ausgewählte Vertriebspartner in zahlreichen Ländern Europas.

Rückfragehinweis für Redaktionen:

LEDON GmbH, Erik Nielsen, Tel. +43 5577 21550 - 327, Mail erik.nielsen@ledon.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Tel. +43 699 10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: LEDON GmbH
19.02.2018

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG Die vielleicht schnellste Waschmaschine der Welt kommt von LG

Die verbesserte TWINWash™ nutzt eine Reihe fortschrittlicher Technologien, damit die Kunden ihr Gerät optimal nutzen können. Durch die neue Next TurboWash-Technologie ist jede Ecke der inneren Trommel mit mehreren Sprühdüsen ausgestattet. Die 3D-Düsenbewegung verändert die Düsenstärke für eine perfekte Synchronisation zwischen den sechs verschiedenen Bewegungen. Dies erhöht die Waschmittelwirkung bei kürzeren Waschzyklen, wodurch Flecken bei schonendem Umgang mit der Kleidung effektiv entfernt werden. Die neue Next TurboWash-Technologie, die durch den innovativen LG Inverter-Direktantriebsmotor angetrieben wird, ermöglicht eine umfassende Bewegungs- und Sprühsteuerung. Das ermöglicht einen verkürzten Wäschezyklus von 39 Minuten und individuell verstellbare Düsen, die somit direkt auf die Kleidung zielen.

Gleichzeitig durchdringt die innovative TrueSteam™ -Technologie der TWINWash™ - das Gewebe mit Dampf, und eliminiert 99,9 Prozent aller Haushaltsallergene sowie Falten und Gerüche. TrueSteam™ sorgt mit echtem Dampf für weiche und aufgefrischte Kleidungsstücke. Die TWINWash™ Hauptwaschmaschine kann auch die spätere Zugabe von Wäsche - unabhängig von der Größe - mit der praktischen Funktion "Artikel hinzufügen" bewältigen.

Die TWINWash™ Waschmaschine erhöht die Benutzerfreundlichkeit, indem sie das gleichzeitige Waschen von zwei Wäscheladungen ermöglicht. Mit einer Haupt- und einer Mini-Waschmaschine, die unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig betrieben werden können, ermöglicht das Gerät das Waschen von Kleidungsstücken, die unterschiedliche Einstellungen erfordern, wie z. B. Farben und Weiß, normale und empfindliche Kleidung oder große und kleine Stücke. Zusätzlich zu der leistungsstarken Haupt-Waschmaschine und der praktischen Mini-Waschmaschine ist das Gerät mit der effizienten Eco-Hybrid-Trocknerfunktion von LG ausgestattet. Diese bietet Verbrauchern die ultimative All-in-One-Lösung mit einer Waschmaschine und einem Trockner für den täglichen Bedarf.

Die TWINWash™ Mini-Waschmaschine ist perfekt für kleine, empfindliche oder spezielle Kleidungsstücke geeignet, die besondere Wascheinstellungen erfordern, wie beispielsweise Unterwäsche oder Babykleidung und kleinere Ladungen mit Kissenbezügen und Handtüchern. Mit der Mini-Waschmaschine können die User auch Sportkleidung oder Badebekleidung direkt waschen, ohne die größere Haupt-Waschmaschine betätigen zu müssen. So können sie ihre Kleidung stets hygienisch und frisch halten.

Die TWINWash™ Waschmaschine ist außerdem komplett mit Wi-Fi-Konnektivität ausgestattet, sodass Benutzer ihre Geräte einfach steuern und fernüberwachen, Waschzyklen über die Download-Zyklus-Funktion herunterladen, sowie den Energieverbrauch mit der Energieüberwachungsfunktion verfolgen und Probleme mithilfe des Smart Diagnosis™ - Programms erkennen können.

"Mit der TWINWash™ Waschmaschine schafft LG Electronics ein Gerät, das Kleidungsstücke effektiv, schnell und schonend reinigt und somit die Benutzerfreundlichkeit verbessert", sagt Song Dae-hyun, Präsident der LG Electronics Home Appliance & Air Solution Company. "Die Next TurboWash Technologie sorgt für drastisch reduzierte Waschzeit bei gleichzeitig sanften, aber effizienten Waschzyklen. Somit liefern wir mit der neu aufgerüsteten TWINWash™ Waschmaschine die ultimative Waschlösung."

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26.11.2017

Breitbandmilliarde – Mehr als 680.000 Österreicherinnen und Österreicher profitieren

Breitbandmilliarde – Mehr als 680.000 Österreicherinnen und Österreicher profitieren Breitbandmilliarde – Mehr als 680.000 Österreicherinnen und Österreicher profitieren

Im Herbst 2017 hat das Infrastrukturministerium die zweite Ausschreibungsrunde der Breitband-Programme „Access“ und „Backhaul“ abgeschlossen und dabei 80 Millionen Euro an 20 Fördernehmer vergeben. Insgesamt wurden bis dato rund 332 Millionen Euro aus der Breitbandmilliarde zur Verfügung gestellt. Ein Drittel der bis 2020 eingeplanten Mittel ist somit bereits abgeholt. Von diesen Investitionen in den Breitband-Ausbau profitieren bereits mehr als 681.000 Österreicherinnen und Österreicher. „Mit der Breitbandmilliarde rollen wir bis 2020 flächendeckend schnelles Internet im ganzen Land aus. Davon profitieren die Österreicherinnen und Österreicher, und die Wirtschaft. Für erfolgreiche rot-weiß-rote Betriebe ist schnelles Internet unerlässlich. Wir schließen die digitale Kluft und machen auch den ländlichen Raum zukunftsfit“, erklärt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried. Die meisten Förderungen haben sich bis dato Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark gesichert.

1.104 Gemeinden profitieren von den bereits vergebenen Mitteln. Über ein Drittel der als unterversorgt identifizierten 1,9 Millionen Wohnsitze erhält dadurch Zugang zu einem zukunftssicheren Breitbandanschluss. Wohnsitze gelten als unterversorgt, wenn das verfügbare Internet langsamer als 30 Mbit/s ist. Größter Fördernehmer im heurigen Access-Programm ist die Energie AG Oberösterreich, die ausschließlich darin investiert, das Glasfaser-Kabel bis ins Wohnhaus zu legen. Auch A1 Telekom Austria setzt in drei Projekten erstmals komplett auf diese Technologie. In der ersten Runde des Connect-Programms wird erstmals die Glasfaseranbindung für sieben Schulen und zwei KMUs gefördert. Alle gewährten öffentlichen Fördermittel aus der Breitbandmilliarde werden mit Investitionen der privaten Netzbetreiber verdoppelt.

Unter den Bundesländern hat sich Niederösterreich bislang mit 94,3 Millionen Euro für 230 Gemeinden die meisten Fördermittel gesichert. 176.700 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher erhalten dadurch Zugang zu Breitband-Internet.

Oberösterreich hat bisher 89,2 Millionen Euro Breitbandförderung zugesagt bekommen. Davon profitieren rund 134.400 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher in 248 Gemeinden.

Für den Breitbandausbau in der Steiermark wurden 48,5 Millionen Euro vergeben. 100.500 Steirerinnen und Steirer in 178 Gemeinden erhalten somit Zugang zu schnellem Internet.

Tirol erhält 45,9 Millionen Euro für den Breitbandausbau. In 170 Gemeinden können 111.000 Tirolerinnen und Tiroler mit einer schnellen Datenverbindung versorgt werden.

90 Kärntner Gemeinden haben bislang Zusagen über 30,9 Millionen Euro erhalten. Davon profitieren 99.800 Kärntnerinnen und Kärntner.

Im bereits gut erschlossenen Salzburg haben 66 Gemeinden Förderungen in der Höhe von 7,7 Millionen Euro zugesagt bekommen. 4.300 Salzburgerinnen und Salzburger werden so an schnelles Internet angebunden.

Das Burgenland hat Förderzusagen in der Höhe von 7,2 Millionen Euro für 39 Gemeinden und 11.500 Burgenländerinnen und Burgenländer erhalten.

Vorarlberg erhält 5,2 Millionen Euro für Projekte in 47 Gemeinden. Von diesem Breitbandausbau profitieren 22.500 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger.

Wien erhält 2,9 Millionen Euro aus der Breitbandmilliarde. Diese Zusage sichert für 22.500 Wienerinnen und Wiener – vor allem am Stadtrand – eine schnelle Internetanbindung.

Derzeit laufen sowohl die 4. Ausschreibung des Leerrohrprogrammes als auch die des Programms „Connect“, in dem Klein- und Mittelbetriebe sowie Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die nächste Ausschreibung in den Programmen Access und Backhaul soll noch vor Jahresende starten.

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11.06.2017

Klimaanlage: 600.000 Beifahrer, die niemand will

In einer nicht gewarteten Klimaanlage sammeln sich hunderttausende Pilze, Bakterien und Hefen an, wie der ARBÖ im Rahmen eines Tests nun beweist. In einer nicht gewarteten Klimaanlage sammeln sich hunderttausende Pilze, Bakterien und Hefen an, wie der ARBÖ im Rahmen eines Tests nun beweist.

Wenn die Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke steigen, ist die Klimaanlage im Auto das wohl beliebteste und meist genutzte Komfortfeature. Die Luft wird abgekühlt und entfeuchtet, was das Wohlbefinden im Fahrzeug steigen lässt. Doch gerade weil das Kühlsystem so oft genutzt wird, sollte es auch regelmäßig gewartet werden. Eine Untersuchung des ARBÖ zeigt, welche unliebsamen „Weggenossen“ sich zu Hunderttausenden in der Klimaanlage ansammeln können.

Überprüft wurde der Filter einer Klimaanlage, die fünf Jahre lang nicht serviciert wurde. Dafür wurde der Filter vom Institut IBO Innenraumanalytik aus Wien einer mikrobiologischen Untersuchung unterzogen. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig das regelmäßige Service ist: Im gesamten Filter haben sich 600.000 lebende Bakterien, 350.000 lebende Pilze und zigtausende lebende Hefen im Laufe der Jahre angesammelt. Besonders überraschend ist, dass vor allem Mikrolebewesen vorhanden waren, die bei rund 37 Grad, also auch Körpertemperatur, gedeihen. „Die Ergebnisse zeigen, dass der Filter effizient Mikroorganismen aus der Innenraumluft fernhält“, fasst DI Bernhard Damberger, Geschäftsführer von IBO, die Ergebnisse zusammen.

Damit diese unangenehmen Beifahrer die Klimaanlage aber nicht als „Taxi“ verwenden, sollten spätestens alle zwei Jahre der Filter und die Kühlflüssigkeit gewechselt werden, und das gesamte Leitungssystem desinfiziert werden. So haben Bakterien, Hefen und Pilze keine Chance, sich festzusetzen. „Viele Autofahrer kommen erst zum Klimaservice wenn es komisch riecht oder die Scheiben beschlagen. Durch ein regelmäßiges Service wird zudem auch die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage verbessert. Das Kühlsystem arbeitet effizienter, kühlt schneller und lässt saubere Luft in den Innenraum strömen“, so Erich Groiss, technischer Koordinator des ARBÖ.

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22.01.2018

Verkehr ist Österreichs größtes Klimaschutz-Problem

Der mangelnde Klimaschutz im Verkehr schafft nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Probleme. Der mangelnde Klimaschutz im Verkehr schafft nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Probleme.

„Der Klimaschutz im Verkehr steckt derzeit im Stau. Die Zunahme von Auto- und Lkw-Verkehr sowie der viel zu hohe Spritverbrauch machen die Einsparungen der anderen Sektoren wieder zunichte“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest. Im Jahr 2016 verursachte der Verkehr um 67 Prozent mehr CO2-Emissionen als im Jahr 1990. Der VCÖ weist darauf hin, dass auch im Vorjahr mehr Sprit verkauft wurde. "Die Klimabilanz des Verkehrs war damit im Vorjahr noch schlechter als die heute präsentierte Bilanz 2016", macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam.

Der mangelnde Klimaschutz im Verkehr schafft nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Probleme. So macht sich Österreich von Erdöl abhängig, das zum Großteil aus instabilen Krisenregionen stammt. Allein die seit dem Jahr 2010 für den Verkehr nötigen Erdölimporte kosteten mehr als 40 Milliarden Euro.

Mit der Einführung einer CO2-Abgabe sowie der Abschaffung kontraproduktiver Förderungen für fossile Energieträger, wie etwa der Steuerbegünstigung von Diesel, kann die Energiewende wesentlich beschleunigt werden, betont der VCÖ.

Der VCÖ fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket, um den Verkehr auf Klimakurs zu bringen. Nach Schweizer Vorbild braucht es mehr Bahnverbindungen in den Ballungsräumen und in den Regionen. „Jede Bezirkshauptstadt soll optimal mit der Bahn erreichbar sein“, so VCÖ-Expertin Rasmussen. 40 Prozent der Autofahrten in Österreich sind kürzer als 5 Kilometer. Der VCÖ spricht sich daher für den massiven Ausbau der Radinfrastruktur aus. Neben Rad-Highways in den Ballungsräumen sind in den Regionen mehr sichere Radverbindungen nötig, etwa zwischen Siedlungen und dem nächsten Ortsgebiet. Da allein der Verkehr von und zum Arbeitsplatz ein Viertel der Fahrten ausmacht, ist das Mobilitätsmanagement von Betrieben und Unternehmen stärker als bisher zu fördern.

Fatal für den Klimaschutz sind die hohen realen CO2-Emissionen der Pkw. „Österreichs Regierung ist gut beraten, sich in der EU für deutlich niedrigere CO2-Grenzwerte für Neuwagen einzusetzen. Nicht nur, weil ein niedriger Spritverbrauch die Umwelt schont und die Spritkosten für die Autofahrer verringert, sondern auch, weil sich die Regierung damit andere Maßnahmen auf nationaler Ebene erspart“, betont VCÖ-Expertin Rasmussen.

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14.06.2017

VW-Abgasskandal: VKI-Beschwerde bei der Oberstaatsanwaltschaft

Die Strafanzeige des Verein für Konsumenteninformation (VKI) gegen Volkswagen liegt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) seit Juli 2016 vor. Die Staatsanwaltschaft leitete aber bisher keine Ermittlungen ein. Die Strafanzeige des Verein für Konsumenteninformation (VKI) gegen Volkswagen liegt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) seit Juli 2016 vor. Die Staatsanwaltschaft leitete aber bisher keine Ermittlungen ein.

Im Herbst 2015, also vor eindreiviertel Jahren, kam der VW-Diesel-Skandal mit der Abgasmanipulation von Millionen von Fahrzeugen an die Öffentlichkeit. Die ersten Anwälte brachten bereits im Herbst 2015 den Sachverhalt zur Anzeige. Die Strafanzeige des VKI gegen die Volkswagen AG liegt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) seit Juli 2016 vor. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat bis dato außerdem rund 4200 VW-Geschädigte als Privatbeteiligte am Strafverfahren angeschlossen, die sich wegen der Betrugssoftware von VW geschädigt sehen.

Die Staatsanwaltschaft blieb in dieser Zeit aber weitgehend untätig und leitete keine Ermittlungen ein. Im November 2016 wurde das Verfahren über Ersuchen der WKStA an die Staatsanwaltschaft Braunschweig abgetreten und in Österreich damit unterbrochen. Das Strafverfahren gegen natürliche Personen wird nun in Deutschland geführt. In Deutschland fehlt es aber an den rechtlichen Bestimmungen um Unternehmen – also den VW-Konzern selbst – strafrechtlich zu verfolgen. Eine derartige Möglichkeit besteht allerdings in Österreich seit dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz (VbVG) 2005.

Das Verfahren gegen VW kann und muss daher nach dem VbVG unabhängig von den deutschen Ermittlungen gegen natürliche Personen in Österreich weitergeführt werden. Dies bestätigte bereits das Straflandesgericht in Wien im Jänner 2017. Dennoch ist die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft seit eineinhalb Jahren in dieser Hinsicht untätig und setzt – trotz Vorliegen eines dringenden Tatverdachts – keine geeigneten Ermittlungsschritte gegen die VW AG und unterlässt es, den dringend indizierten Sachverhalt des gewerbsmäßigen schweren Betruges und der vorsätzlichen Gemeingefährdung einer strafrechtlichen Überprüfung zu unterziehen.

“Die Untätigkeit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen VW ist mit geltendem Recht unvereinbar”, so die Leiterin der Abteilung Sammelaktion beim VKI, Mag. Ulrike Wolf. Der VKI hat deshalb eine Beschwerde in Form eines Rechtsschutzersuchens an die Oberstaatsanwaltschaft gerichtet. „Es ist nicht nachvollziehbar warum die Staatsanwalt trotz dringenden Tatverdachts seit mehr als eineinhalb Jahren keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen VW einleitet und damit 4200 Geschädigte als Privatbeteiligte im Regen stehen lässt“, so Wolf weiter.

Mit dem nunmehrigen Rechtsschutzersuchen des VKI wird die Oberstaatsanwaltschaft unter anderem ersucht, der WKStA die Weisung zu erteilen, gegen die dringend tatverdächtigen Verbände strafrechtliche Ermittlungen einzuleiten.

Zu kritisieren ist aber nicht nur die Untätigkeit der WKStA, sondern auch der Umstand, dass die WKStA den Akt formal gegen unbekannte Täter führt. Dabei wurde das Verfahren ursprünglich vom Leiter der Staatsanwaltschaft Graz gegen die Volkswagen AG, Ferdinand Karl Piech, Martin Winterkorn und Matthias Müller eingeleitet. Die nach Ansicht des VKI gesetzwidrige Verfahrensumstellung auf unbekannte Täter könnte noch zu einem Problem werden. Sollte die WKStA ihre Entscheidung nicht revidieren, könnte die Verjährungsfrist für Schadenersatzansprüche der Privatbeteiligten nur dann gehemmt werden, wenn die Causa namentlich gegen VW geführt wird. Aufgrund des dringend indizierten Tatverdachtes gegen VW ist laut Ansicht des VKI eine Führung des Aktes gegen unbekannte Täter mit geltendem Recht unvereinbar.

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03.05.2018

Rauchverbot im Auto - in vorliegender Form kaum vollziehbar

Rauchverbot im Auto - in vorliegender Form kaum vollziehbar Rauchverbot im Auto - in vorliegender Form kaum vollziehbar

Das teilweise Rauchverbot im Auto gilt seit 1. Mai 2018, wenn sich in einem Kfz mindestens eine Person unter 18 Jahren befindet. "Übertretungen werden mit Verwaltungsstrafen bis zu 100 Euro, im Wiederholungsfall mit bis zu 1.000 Euro geahndet", sagt der ÖAMTC-Experte. Zur gleichen Zeit tritt übrigens auch ein bereits im Jahr 2015 beschlossenes Rauchverbot in gewerblichen Bussen und Taxis in Kraft.

Anzeigen während des Vorbeifahrens erlaubt

Der Nationalrat hat am Donnerstag, den 22. März 2018 ein teilweises Rauchverbot im Auto beschlossen. Grundsätzlich begrüßt der ÖAMTC die Intention, Kinder im Kfz zu schützen. In der derzeitigen Form wird das Gesetz allerdings kaum vollziehbar sein, weil es Anzeigen während des Vorbeifahrens erlaubt. "Schon wenn eine andere Person als der Fahrzeuglenker raucht, wird es problematisch, weil deren Daten im Rahmen einer Lenkerauskunft nicht bekanntgegeben werden müssen. Praktisch unmöglich wird ein Vollzug des Gesetzes auch, wenn sich mehrere Jugendliche rund um das Alter des Fahrers im Auto befinden und vielleicht sogar die einzige Person unter 18 selbst raucht", erklärt ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer.

Bestimmung sollte als Anhaltedelikt gestaltet werden

Um das Gesetz vollziehbar zu machen, sollte die Bestimmung daher als Anhaltedelikt gestaltet sein, d.h. dass Strafen nur möglich sind, wenn ein Polizist ein Fahrzeug im Rahmen einer Amtshandlung anhält und den strafbaren Sachverhalt feststellt. Alles andere widerspricht der Systematik, die es bisher bei Strafen im Verkehrsrecht gibt, z. B. bei Gurtpflicht und Handyverbot. "Grundsätzlich zeigt sich, dass auch bei der Entstehung eines Gesetzes gut gemeint oft das Gegenteil von gut gemacht ist. Ein ordentlicher Gesetzesvorschlag mit Begutachtung wäre wohl einem übereilten Initiativantrag vorzuziehen gewesen", sagt der ÖAMTC-Jurist.

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09.04.2018

Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue

Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue Mehrheit der Österreicher hält Facebook die Treue

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, planen nur 8% der österreichischen Facebook-User, sich in Folge des Datenskandals von dem sozialen Netzwerk abzumelden.

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage werden 57% der Befragten „sicher nicht“ ihr Facebook-Profil löschen. Weitere 32% überlegen noch.

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28.02.2018

ÖVP: "Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen"

ÖVP: "Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen" ÖVP: "Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen"

Als "hysterische Verteufelung von Dieselmotoren" kritisiert die Verkehrssprecherin der ÖVP im EU-Parlament, Claudia Schmidt, das Urteil des deutschen Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, dass Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten grundsätzlich zulässig sind.

"In vielen Alltagssituationen sind wir viel mehr Stickoxid ausgesetzt als dem, was ein Dieselmotor ausstößt. Die Grenzwerte für Stickoxidemissionen am Arbeitsplatz und auf der Straße sind absurd und gehören überdacht. Absurde Grenzwerte führen zu absurden Entscheidungen", so die Salzburger Abgeordnete.

Denn die geltenden Stickoxidgrenzwerte für Dieselmotoren (40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter Luft) seien viel niedriger als jene in vielen Alltagssituationen, sagte Schmidt. "An manchen Arbeitsplätzen sind bis zu 950 Mikrogramm erlaubt, also 2350 Prozent mehr", so die EU-Parlamentarierin.

"Selbstverständlich gehören die Abgasmanipulationen der Autohersteller bestraft, aber die Hexenjagd auf Dieselmotoren ist völlig übertrieben. Dieselautos werden noch sehr lange Zeit auf österreichischen Straßen rollen", so Schmidt.

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11.12.2017

BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon ein

BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon in Europa ein BIRKENSTOCK stellt direkte Belieferung von Amazon in Europa ein

Die BIRKENSTOCK GmbH & Co. KG und die mit ihr verbundenen Unternehmen beenden mit Wirkung zum 1. Januar 2018 die Geschäftsbeziehung mit der Amazon EU S.à.r.l. Von diesem Zeitpunkt an stellt BIRKENSTOCK die direkte Belieferung der in Luxemburg ansässigen Europa-Tochter des US-Online-Händlers vollständig ein. Die Entscheidung gilt für das gesamte Produktsortiment von BIRKENSTOCK.

Das traditionsreiche deutsche Familienunternehmen macht gegenüber dem weltweit größten Online-Händler geltend, dass es auf dem von Amazon betriebenen "Marketplace" zu einer Reihe von Rechtsverstößen kam, die der Plattformbetreiber nicht aus eigenem Antrieb verhindert hat. BIRKENSTOCK hatte mehrfach beanstandet, dass dort wiederholt minderwertige Produktfälschungen angeboten wurden, die Markenrechte von BIRKENSTOCK verletzten und die Verbraucher über die Herkunft der Waren täuschten.

Nach Auffassung von BIRKENSTOCK gehört es jenseits der Frage nach rechtlichen Verpflichtungen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, dass Amazon als Betreiber des Marketplace nach der erstmaligen Mitteilung über einen derartigen Rechtsverstoß alles in seiner Macht Stehende tut, um diesen und gleichartige Verstöße aus eigenem Antrieb zu verhindern. Eine verbindliche Erklärung, dafür zu sorgen, dass keine Nachahmungen von BIRKENSTOCK Produkten mehr auf dem Marktplatz angeboten werden, steht bis heute aus. Stattdessen kam es in den letzten Monaten zu weiteren, anders gearteten Rechtsverstößen, die von Amazon nicht proaktiv verhindert wurden.

Die Störung des Vertrauensverhältnisses hat BIRKENSTOCK zum Anlass genommen, die Geschäftsverbindung mit dem Online-Händler nun auch in Europa zu beenden. Im Januar dieses Jahres hatte BIRKENSTOCK nach einer Reihe ähnlich gelagerter Vorfälle in den Vereinigten Staaten bereits die Belieferung von Amazon USA gestoppt.

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20.11.2017

VKI: VW soll Garantieerklärung abgeben

VW soll Garantieerklärung abgeben VW soll Garantieerklärung abgeben

Mitte September 2015 hat Volkswagen (VW) eingestanden, bei Dieselmotoren der Marken VW, Audi, SEAT und Skoda mit Hilfe einer unzulässigen Motorsteuerungssoftware manipuliert zu haben, um den Stickstoffausstoß bei Abgastests zu senken. VW versprach eine kostenlose Umrüstung der Fahrzeuge und postulierte dabei immer wieder, dass den VW-Kunden nach den Software-Updates keine Nachteile entstehen würden.

An den VKI wurden jedoch immer wieder Beschwerden über Folgeprobleme nach dem Update herangetragen. Deshalb startete der VKI eine interne Umfrage unter den mittlerweile 27.000 VKI-Teilnehmern, die sich von VW aufgrund der Betrugssoftware geschädigt fühlen. Mit der Umfrage wollte der VKI eruieren, ob den betroffenen Fahrzeughaltern nach der Umrüstung negative Veränderungen im Gebrauch des Fahrzeuges aufgefallen waren.

Letzte Woche teilte der VKI mit, dass von den 9000 Fahrzeughaltern, die das Update bereits durchführen ließen, rund 3600 über negative Veränderungen berichtet haben, die sie nach der Umrüstung an ihrem Fahrzeug feststellten. Dazu zählten etwa erhöhter Kraftstoffverbrauch, Leistungseinbrüche im unteren oder oberen Drehzahlbereich, ein Ruckeln/Nageln des Motors, Probleme mit dem Abgasrückführungssystem, eine schnellere Verrußung des Partikelfilters, eine erhöhte Geruchsbildung oder ein massives Gebläse. Die beschriebenen Probleme sind aus technischer Sicht zum Teil auch durchaus nachvollziehbar.

Seitens des VW-Generalimporteurs Porsche Austria werden derartige Folgen aber bestritten. Der Generalimporteur beruft sich dabei auf das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Dieses hätte für alle freigegebenen Modelle bestätigt, dass mit der Umsetzung der Maßnahme hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Motorleistung und maximales Drehmoment sowie Geräuschemissionen keine Nachteile verbunden sind.

„Wenn dies zutreffend ist, dann kann VW problemlos eine umfassende Garantieerklärung abgeben. Die betroffenen Verbraucher hätten dann Sicherheit, dass ihnen durch die Umrüstung keine Nachteile entstehen. Wir haben daher alle Aktionsteilnehmer aufgefordert, sich mit einem entsprechenden Schreiben an VW zu richten“, berichtet Mag. Thomas Hirmke, Leiter des Bereichs Recht im VKI. Auch allen Betroffenen, die bisher nicht an der Sammelaktion teilnehmen, ist zu empfehlen, eine derartige Garantieerklärung zu fordern.

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12.10.2017

ÖAMTC: Klage gegen deutsche Maut notwendig, um EU-Road Pricing zu verhindern

Mautgesetz bindet deutscher Regierung hinsichtlich Road Pricing die Hände Mautgesetz bindet deutscher Regierung hinsichtlich Road Pricing die Hände

Erfreut zeigt sich der ÖAMTC über die Ankündigung von Verkehrsministers Jörg Leichtfried, beim EuGH Klage gegen die deutsche Pkw-Maut einzureichen. Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung: "Um grünes Licht aus Brüssel für seine diskriminierenden Mautpläne zu bekommen, hat der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt zugesagt, die für alle europäischen Autofahrer sündteuren Road Pricing-Pläne der EU-Kommission zu unterstützen. Das war ein politischer Kuhhandel zu Lasten Dritter – nämlich der Konsumenten. Das darf sich nicht auszahlen. Daher ist die Klage Österreichs richtig – auch im Interesse der deutschen Autofahrer."

Mautgesetz bindet deutscher Regierung hinsichtlich Road Pricing die Hände

Bereits im Vorblatt zum Mautgesetz verpflichtete sich die deutsche Bundesregierung, die EU Kommission "bei ihren Bemühungen auf europäischer Ebene" zur Schaffung eines "einheitlichen europäischen Mautsystems zur Stärkung der Nutzerfinanzierung auch für Pkw zu unterstützen". Es wurde sogar zugesagt, dass Deutschland seine Maut "erforderlichenfalls an diesen einheitlichen europäischen Rahmen anpassen“ werde. Wie Brüssel diesen Freibrief aus Berlin nutzen will, präsentierte die EU-Kommission schließlich im Mai diesen Jahres:

Spätestens Ende 2027 müssten Vignetten-Systeme, wie in Österreich vorhanden und in Deutschland geplant, zugunsten streckenabhängiger Mautsysteme abgeschafft werden. Brüssel will eine Pkw-Road Pricing-Pflicht für alle Maut-Staaten.

Road Pricing bringt deutliche Mehrkosten für alle Autofahrer – auch deutsche

Das Motiv des ÖAMTC für die strikte Ablehnung der Road Pricing-Pläne der EU-Kommission sind die deutlichen Mehrkosten für die Nutzer. Laut mehrerer Studien würde bei Road Pricing den Autofahrern mindestens 5 Cent pro Kilometer verrechnet, damit sich die elektronische Einhebung rechnet. Das deutsche Umweltbundesamt schlägt sogar Preise bis über 10 Cent pro Kilometer vor. Wiesinger:

"Ein Arbeitnehmer aus Kufstein, der nach Innsbruck pendelt, hätte dadurch Mehrkosten von rund 3.400 Euro pro Jahr. Aber auch Einzelfahrten würden empfindlich teuer: Eine Fahrt von Hamburg nach München und retour würde etwa 150 Euro kosten, für die Strecke Wien – München und zurück würden 80 Euro fällig werden. Damit zeigt sich, dass kilometerabhängiges Road Pricing weder den Wenigfahrern noch der Umwelt hilft, sondern einzig und alleine darauf abzielt, den Staatskassen zusätzliche Einnahmen von Autofahrern zu bescheren."

In der aktuellen Ausgabe des auto touring sprechen sich die Spitzenkandidaten der SPÖ, ÖVP und FPÖ gegen Road Pricing aus, während die Grünen und NEOS dafür sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2018

Drängeln ist kein Kavaliersdelikt!

Drängeln ist kein Kavaliersdelikt! Drängeln ist kein Kavaliersdelikt!

Wie eine Studie vom Kuratorium für Verkehrssicherheit zeigt, wird von den Verkehrsteilnehmern auf Österreichs Straßen aggressives Fahrverhalten immer stärker wahrgenommen. Neben den Aspekten der Verkehrssicherheit sind es vor allem auch rechtliche Probleme, die rücksichtslosen Lenkern, egal ob im Auto, auf dem Motorrad oder dem Fahrrad, zuteilwerden können, wie Gerald Hufnagel, von der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Drängeln ist ein Vormerkdelikt. Der Strafrahmen für eine derart aggressive Fahrweise beträgt bis zu 2.180 Euro. Zudem kann es nach dem Gesetzbuch im schlimmsten Fall sogar zu einem Gerichtsverfahren wegen Gemeingefährdung oder Nötigung kommen. Dies gilt nicht nur für den motorisierten Individualverkehr, sondern auch für Rad- und E-Bike-Fahrer.“

Wer durch seine kämpferische Fahrweise einen Unfall verursacht, kann zudem Probleme mit der Versicherung bekommen. „Die Versicherung wird zwar in jedem Fall den Schaden des Unfallgegners übernehmen, allerdings können bei nachträglicher Feststellung, dass der Lenker aufgrund seiner Aggression zum Lenken des Fahrzeugs nicht im Stande war, Regressforderungen bis zu einer Höhe von insgesamt 11.000 Euro gestellt werden. Wobei sich der Betrag bei besonderer Gefährdung sogar verdoppeln kann. Und die eigene Kaskoversicherung steigt möglicherweise aus“, warnt Hufnagel vor provokativer Fahrweise.

Abstand halten – sicher fahren – entspannt ankommen!

Gerade bei den bevorstehenden Reisewellen ist wichtig, dass auch durch kleine Behinderungen der Verkehrsfluss leicht gestört werden kann und sich als Folge daraus stundenlange Staus bilden können. Der empfohlene Abstand zum vorderen Kraftfahrzeug beträgt 2 Sekunden – auch im Kolonnenverkehr. Berechnet wird dies mit eine Sekunde Reaktionszeit auf eine unerwartete Situation und die weitere Sekunde dient als Ausgleich etwaiger Bremswegunterschiede. Zum Messen des Abstandes sucht man sich einen Fixpunkt am Straßenrand, wie zum Beispiel eine Verkehrstafel oder einen Begrenzungspfosten. Wenn das Heck des vorderen Fahrzeugs diesen passiert, zählt man 2 Sekunden bis man selbst mit der Fahrzeugfront diesen Punkt erreicht.

Alkohol ist tabu

Unfälle durch Alkohol- bzw. Drogeneinfluss stehen immer noch gemeinsam mit Raserei an oberster Stelle. Alkohol am Steuer sollte grundsätzlich nicht sein. Nicht nur, dass die Reaktionszeit beträchtlich erhöht wird und dies eine gesteigerte Unfallgefährdung darstellt kommen auch Strafen in der Höhe zwischen 300 Euro und 3.700 Euro bereits bei einer Alkoholisierung zwischen 0,5 und 0,8 Promille auf den betroffenen Lenker zu. Zudem ist ein Alkoholdelikt auch ein Vormerkdelikt.

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20.02.2018

LUMIX TZ202: 1-Zoll-MOS-Sensor und 15x optischem Zoom

Der 1-Zoll große Sensor der TZ202 sorgt für eine ausgezeichnete Bildqualität mit beeindruckender Detailschärfe Der 1-Zoll große Sensor der TZ202 sorgt für eine ausgezeichnete Bildqualität mit beeindruckender Detailschärfe

Die LUMIX TZ202 verfügt über ein lichtstarkes 24mm Ultraweitwinkel Leica DC Vario-Elmar Objektiv (24-360mm KB) mit 15x-Zoom und 5-Achsen-HYBRID-O.I.S.+ (Optical Image Stabilizer Plus). Damit bietet die Kamera ein Höchstmaß an Flexibilität und ermöglicht selbst unter schwierigen Bedingungen verwackelungsfreie Foto- und Videoaufnahmen aus freier Hand. Auch Makroaufnahmen aus einer Nähe von bis zu 3cm bildet die TZ202 präzise und scharf ab. Mit dem L.Monochrome-Modus bietet die Kamera einen neuen kreativen Fotostil für monochrome Aufnahmen mit besonders feiner Gradation in authentischer Schwarz-Weiß-Film-Optik.

Der 1-Zoll große Sensor der TZ202 sorgt für eine ausgezeichnete Bildqualität mit beeindruckender Detailschärfe. Im Zusammenspiel mit dem Venus-Engine-Bildprozessor der Kamera erlaubt der Sensor Empfindlichkeiten bis zu ISO 12.800. So lassen sich mit dem Travel-Zoom-Spitzenmodell Aufnahmeergebnisse erzielen, die weit über die Grenzen herkömmlicher digitaler Kompaktkameras hinausgehen.

Der optimierte Sucher (2,3 MP) der LUMIX TZ202 gibt den Aufnahmebereich mit einer stärkeren Vergrößerung von ca. 0,53x effektiv wider. Sowohl LVF als auch der in die Rückseite der Kamera integrierte 3-Zoll-Touch-Monitor bilden 100 Prozent des Aufnahmebereichs ab.

Die Kamera zeichnet flüssige und ultrahochauflösende 4K Videos mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten bei 30p / 25p oder 24p im MP4-Format auf. Mithilfe von 4K Foto können Fotografen zudem schnellbewegte Motive mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen und die Einzelbilder anschließend in einer Auflösung von acht Megapixeln speichern.

Das Kontrast-AF-System der TZ202 nutzt die Depth-from-Defocus (DFD)-Technologie für eine präzise Autofokussierung in ultraschnellen 0,1 Sekunden.

Darüber hinaus verfügt die Kamera über Bluetooth- und WiFi®-Konnektivität für eine komfortable kabellose Fernsteuerung und sofortige Bildweitergabe. Die Kompatibilität zu Bluetooth 4.2 (sogenanntes BLE: Bluetooth Low Energy) ermöglicht eine dauerhafte Verbindung zu Smartphone und Tablet bei minimalem Energieverbrauch.

Das Gehäuse der TZ202 ist mit gepressten Aluminiumplatten verkleidet, die für eine gleichermaßen elegante wie stabile Konstruktion sowie eine makellose Oberfläche sorgen.

1. Travel-Zoom-Kamera mit 1-Zoll-MOS-Sensor und 15x optischem Zoom

Die LUMIX TZ202 ist mit einem 24mm Ultraweitwinkel Leica DC Vario-Elmar Objektiv mit leistungsstarkem 15x optischen Zoom (24-360mm KB) ausgestattet. Durch den flexiblen Zoombereich eignet sich die Kamera für unterschiedlichste Motive.

Der Objektivaufbau mit einer asphärischen ED (Extra-low Dispersion)-Linse, fünf asphärischen Linsen sowie drei ED-Linsen ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise. Dabei liefert das Objektiv Leica-typische Abbildungsqualität und Klarheit bei einer Minimierung von Verzeichnung und Reflexen.

Die Kamera verfügt über einen 1-Zoll-Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor mit einer Auflösung von 20,1 Megapixeln. Durch den großen Sensor wird der Signal-Rausch-Abstand nochmals optimiert. Dies ermöglicht rauscharme Aufnahmen selbst bei ISO 12.800. Damit empfiehlt sich die Kamera ebenso für Aufnahmen unter schwierigen Lichtverhältnissen wie für Bilder mit geringer Schärfentiefe.

Der Venus-Engine-Bildprozessor mit Quad-Core CPU ermöglicht die Signalverarbeitung in Höchstgeschwindigkeit, die besonders für 4K Videoaufnahmen mit großem Datenvolumen erforderlich ist.

Im Menü der TZ202 finden Fotografen eine Auswahl an Bildstilen mit vordefinierten Einstellungen für Kontrast, Schärfe, Sättigung und Rauschunterdrückung. Diese enthält erstmals den L.Monochrome-Modus, der die kreativen Möglichkeiten von Fotografen erweitert. Der Bildstil ermöglicht monochrome Aufnahmen mit tiefem Schwarz und feinsten Abstufungen im Stile von Schwarz-Weiß-Filmen.

2. Verbesserter Sucher trotz kompaktem Gehäuse

Die LUMIX TZ202 ist mit einem 0,21-Zoll-Live-View-Sucher (LVF, äquivalent zu 2.330.000 Bildpunkten) ausgestattet. Ebenso wie der Sensor arbeitet auch der LVF im 3:2-Format. Daraus ergibt sich ein Abbildungsverhältnis von ca. 1,45x / 0,53x (KB). Aktiviert wird der elektronische Sucher bei Annährung des Auges über einen integrierten Augensensor.

Zusätzlich zum Sucher verfügt die TZ202 auf der Rückseite über einen 3-Zoll-Touch-Monitor mit einer Auflösung von 1.240.000 Bildpunkten. Ebenfalls im 3:2-Format bildet dieser annährend 100 Prozent des Aufnahmebereichs ab. Gleichzeitig bietet er erweiterte Steuerungsmöglichkeiten.

Diverse Einstellräder und -knöpfe sowie der praktische Drehring rund um das Objektiv ermöglichen eine besonders variable Bildgestaltung. Belichtung und Zoom lassen sich darüber beispielsweise komfortabel steuern, sodass sich der Fotograf voll und ganz auf den optimalen Bildausschnitt und den idealen Zeitpunkt zum Auslösen konzentrieren kann. Weitere Steuerungsmöglichkeiten bieten einen schnellen Zugriff auf häufig genutzte Einstellungen wie Blende, Verschlusszeit, Fokussierung, Filtereffekte und Aufnahmemodus. Für eine noch präzisere manuelle Fokuskontrolle ist die LUMIX TZ202 zudem mit der Focus Peaking-Funktion ausgestattet.

3. Weiterentwickelte 4K Foto/Videofunktionen für unwiederbringliche Momente

Schnellbewegte und schwer vorhersehbare Motive lassen sich am besten mit den 4K Fotofunktionen der TZ202 einfangen. Dabei nehmen Fotografen eine Serie ultrahochaufgelöster 4K Aufnahmen mit 30 B/s1 auf. Anschließend lässt sich bereits im Menü der Kamera das Einzelbild mit dem besten Timing auswählen und mit einer Auflösung von 8 Megapixeln abspeichern. Für eine einfache Bedienbarkeit sorgen die drei Aufnahmemodi 4K Burst Shooting, 4K Burst (Start/Stop) und 4K Pre-burst, über die sich Beginn und Dauer der Aufnahme variieren lassen.

Die Post Focus-Funktion ermöglicht es dem Nutzer, den gewünschten Schärfebereich nach der Aufnahme neu zu definieren. Technologische Grundlage hierfür sind die ultraschnelle und hochpräzise Depth-from-Defocus (DFD) Autofokus-Technologie sowie die ultraschnelle Signalverarbeitung des Venus-Engine-Bildprozessors.

Focus Stacking gestattet es dem Fotografen, die Schärfentiefe nach der Aufnahme einzustellen, indem mehrere aufgenommene Bilder aus einer Serie von Post Focus-Aufnahmen in der Kamera kombiniert werden. Der Benutzer muss während der Aufnahme nicht genau scharf stellen, da er das Bild mit der gewünschten Fokusebene oder den Fokusbereich nach der Aufnahme bestimmen kann. Dies ist vorteilhaft etwa bei Makroaufnahmen von Insekten oder kleinen Gegenständen.

4. Ultraschneller, hochpräziser Autofokus und schnelle Reaktion

Für schnelles Scharfstellen und noch mehr Beweglichkeit wird das AF-System der LUMIX TZ202 von einem Linearmotor betrieben. Die Depth-from-Defocus (DFD)-Technologie2 sorgt zudem für eine ausgezeichnete Fokussierleistung. Dabei berechnet der Autofokus 240 Mal pro Sekunde die Entfernung zum Motiv. Hierzu werden zwei Aufnahmen mit unterschiedlicher Schärfeebene ausgewertet unter Berücksichtigung der vom Objektiv verarbeiteten Daten. Die LUMIX TZ202 erreicht auf diese Weise einen ultraschnellen Autofokus von etwa 0,1 Sekunden3. Besonders deutlich wird diese Verbesserung bei größeren Brennweiten. Die LUMIX TZ202 ermöglicht dadurch zudem auch Serienaufnahmen mit 10 B/s (AFS) / 6 B/s (AFC), und ist so auch in der Lage schnell bewegte Motive scharf und präzise abbilden zu können.

5. Hochauflösende 4K Videos für Erinnerungen, die bleiben

Die LUMIX TZ202 nimmt flüssige 4K Videos mit 3.840x2.160 Bildpunkten mit 30p / 25p oder 24p im MP4-Format auf sowie Full HD Videos mit 1.920x1.080 Bildpunkten mit 60p / 50p in AVCHD Progressive oder im MP4 (MPEG-4 / H.264) Format mit praktischem Vollzeit-AF.

Bei Videoaufnahmen erlaubt die TZ202 4K Live Cropping. Dies ermöglicht das ruhige Schwenken und Zoomen im Videomodus, ohne die Kamera selbst zu bewegen. Für Schwenks lassen sich dazu Anfangs- und End-Bild vorgeben, vor dem Zoomen größter und kleinster Blickwinkel. Das digitale Zoomen sorgt dabei für eine gleichmäßige Zoomfahrt, da das Zoomobjektiv nicht mechanisch bewegt wird.

Der leistungsstarke 15x-Zoom mit flüssigem 2-Stufen-Zoom und der 5-Achsen-HYBRID-O.I.S.+ (Optical Image Stabilizer Plus)1 sind auch bei Videoaufnahmen verfügbar und wirken praktisch jeder Verwackelung entgegen, die von der kameraführenden Hand ausgeht.

Per High-Speed-Video ist es möglich. schnell bewegte Motive in Full HD bei 100 B/s aufzunehmen. Zu den weiteren Videospezialitäten der TZ202 gehören Zeitraffer- und Stop-Motion-Aufnahmen.

Die LUMIX TZ202 kommt ab März 2018 in Schwarz und Silber in den Handel und ist für 799€ (UVP) erhältlich.

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19.02.2018

Kärntner fahren am meisten mit Auto, Wiener am wenigsten

Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß. Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß.

150 Millionen Kilometer legen die Österreicherinnen und Österreicher täglich hinter dem Lenkrad sitzend mit dem Auto zurück, weitere 59 Millionen Kilometer werden im Auto oder im Taxi mitfahrend gefahren.

„Die regionalen Unterschiede beim Autofahren sind in Österreich sehr groß“, fasst VCÖ-Experte Markus Gansterer eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Verkehrsministeriums zusammen. So lenken die (über 16-jährigen) Kärntnerinnen und Kärntner im Schnitt 10.140 Kilometer pro Jahr ein Auto und damit fast doppelt so viele Kilometer wie die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger (5.710 km). Am wenigsten lenken die Wienerinnen und Wiener ein Auto, nämlich nur 4.410 Kilometer pro Jahr. In Wien ist laut Statistik Austria der Anteil der autofreien Haushalte mit 45 Prozent mit Abstand am höchsten, in ganz Österreich sind 23 Prozent der Haushalte ohne Auto.

„Der öffentliche Nahverkehr in den Ballungsräumen und die Verbindungen zu den rund 120 regionalen Zentren Österreichs sind verstärkt ausbauen. Damit kommt Österreich den Klimazielen näher und es verringern sich die täglichen Staus bei den Stadteinfahrten“, fordert VCÖ-Experte Gansterer mehr Bahn- und Busverbindungen für Österreich. Auch ist die Erreichbarkeit von Bahnhöfen und Haltestellen mit dem Fahrrad deutlich zu verbessern. Die Kombination von Fahrrad und Öffentlichen Verkehr kann viele Autofahrten vermeiden.

Was auffällt ist, dass es in Österreich deutlich mehr Autofahrten unter fünf Kilometer als über 50 Kilometer gibt. Nur fünf Prozent der Autofahrten der Österreicher sind länger als 50 Kilometer, acht Mal so viele – nämlich 40 Prozent – sind kürzer als fünf Kilometer, macht der VCÖ aufmerksam. 61 Prozent der Autofahrten sind kürzer als zehn Kilometer, jede fünfte Autofahrt ist kürzer als zweieinhalb Kilometer.

Das Potenzial, kurze Autofahrten auf das Fahrrad zu verlagern ist in Österreich sehr groß. Dort, wo es eine gute Infrastruktur gibt und die Verkehrsplanung den Radverkehr mitberücksichtigt, wird auch viel Rad gefahren, weist der VCÖ auf Vorarlberg hin, wo der Radverkehrsanteil doppelt so hoch ist wie im Rest des Landes. „Durch gute Radverbindungen zwischen Siedlungen und dem nächsten Ort sowie entlang von Freilandstraßen wird die Abhängigkeit vom Auto verringert und die Freiheit in der Verkehrsmittelwahl erhöht“, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Während der Fastenzeit rufen die katholische und evangelische Kirche zum „Autofasten“ auf. Ziel ist ein bewussteres Mobilitätsverhalten. „So wie es nicht gesund ist, jeden Tag Fleisch zu essen, so ist es auch ungesund, die meisten Strecken mit dem Auto zu fahren. Gehen und Radfahren sind die Vitamine unserer Mobilität“, macht VCÖ-Experte Gansterer Mut, mehr Strecken zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.

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27.11.2017

Autofahrer aufgepasst: Am 1. Dezember passieren die meisten Unfälle

Autofahrer aufgepasst: Am 1. Dezember passieren die meisten Unfälle Autofahrer aufgepasst: Am 1. Dezember passieren die meisten Unfälle

Dass am Freitag, den 13. mehr Unfälle passieren, ist ein Mythos. Tatsächlich ist der 1. Dezember der unfallträchtigste Tag des Jahres. Das heißt, an diesem Tag müssen Autofahrer im Straßenverkehr besonders vorsichtig sein. Das ergab eine Analyse der Kfz-Schäden, die in den vergangenen zehn Jahren (2007 bis 2016) bei der Wiener Städtischen gemeldet wurden. „Wie aus unserer Statistik hervorgeht, passieren am 1. Dezember durchschnittlich 272 Unfälle, so viele wie sonst das ganze Jahr nicht. Erhöhte Vorsicht ist jedoch die gesamte Adventzeit geboten – während der ‚stillen Zeit des Jahres‘ ist das Unfallrisiko dauerhaft erhöht“, sagt Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung.

Auffallend ist, dass die Monatsersten im Ranking der Top 10 der unfallträchtigsten Tage des Jahres sehr weit vorne liegen. Nach dem 1. Dezember rangieren der 1. Oktober (durchschnittlich 257 Kfz-Unfälle pro Tag) und der 1. Juli (251) auf den Plätzen zwei und drei. Ebenfalls unter den Top 10 ist der 1. September (233). Der Dezember ist vor allem durch die Adventzeit geprägt, in der sich viele Unfälle ereignen. Nach Weihnachten fällt das Unfallrisiko markant ab, so geschehen von 25. bis 31. Dezember durchschnittlich „nur“ 118 Kfz-Unfälle.

Spitzenreiter im Monatsranking ist Oktober

Bei Betrachtung der einzelnen Monate zeigt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Im vergangenen Jahrzehnt (2007 bis 2016) liegt der Oktober mit durchschnittlich 197 Kfz-Unfällen auf Platz eins. Dicht gefolgt von den Monaten Juni, September und Dezember. „Dies hängt unter anderem mit der Witterung zusammen. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen somit noch aufmerksamer sein als sonst“, betont Wendler. Das bedeutet, die früher einsetzende Dunkelheit sowie schlechte Sicht- und Fahrbahnbedingungen durch Nässe und Nebel sind für die Verkehrsteilnehmer eine zusätzliche Herausforderung. Neben der Witterung stellt der Wildwechsel eine weitere Ursache für die steigenden Unfallzahlen in den dunklen Monaten dar.

Freitag und Montag sind die gefährlichsten Wochentage

Bei den Wochentagen liefern sich Montag und Freitag ein hartes Duell. Im Zehn-Jahres-Vergleich liegt der Freitag mit durchschnittlich 228 Kfz-Unfällen an der Spitze. Das Wochenende mit Samstag und Sonntag rangiert mit großem Abstand am Ende der Auswertung. Am Sonntag werden durchschnittlich gar nur 89 Kfz-Unfälle verzeichnet. „Vor allem der Berufsverkehr unter der Woche und der Start ins Wochenende am Freitag schlagen sich in der Statistik nieder. Am Wochenende fallen diese Frequenzspitzen weg und auch der Lkw-Verkehr ist gesetzlich eingeschränkt und somit wesentlich geringer“, erklärt Wendler.

Wie es zu den Peaks kommt

Den einen Grund, weshalb manche Tage bzw. Monate hervorstechen, gibt es nicht. Vielmehr summieren sich mehrere Umstände, die zu einer höheren Unfallgefahr führen. Zu Herbstbeginn im Oktober sind die Ursachen meist – wie oben ausgeführt – in der Witterung begründet. Im Dezember, der insgesamt fünf der Top 10-Unfall-Tage liefert, kommen noch gefährlichere Fahrbahnverhältnisse durch niedrigere Temperaturen/Glätte/Schnee sowie die stressige Adventzeit hinzu.

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08.02.2018

Black is beautiful: Die Opel-Modelle mit dem besonderen Style

Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra

Noch sportlicher, noch edler, noch individueller präsentiert sich ab sofort der Opel Astra. Denn jetzt ist das kompakte Erfolgsmodell erstmals auch in Zweifarb-Lackierung mit schwarzem Dach sowie mit weiteren Eyecatchern wie zur Wagenfarbe kontrastierenden schwarzen Außenspiegelgehäusen und Leichtmetallrädern in Schwarz bestellbar.

Gleiches gilt für den Kleinwagen-Allrounder Opel Corsa und den SUV-Bestseller Opel Mokka X. Auch sie setzen an Dach, Außenspiegeln und Felgen auf Wunsch edel anmutende schwarze Akzente – ganz nach dem Motto: Black is beautiful.

Damit greift Opel bei den beliebten Kompaktklasse-, Kleinwagen- und SUV-Modellen den Trend zur äußerlichen Individualisierung des Auto-Designs auf, den der Opel ADAM begründete. Ebenso erfolgreich starteten im vergangenen Jahr der Opel Crossland X und kürzlich der Newcomer Opel Grandland X mit charakteristischer Zweifarb-Lackierung.

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28.07.2017

SONO MOTORS präsentiert das familienfreundliche und bezahlbare Solarauto SION

SONO MOTORS präsentiert das familienfreundliche und bezahlbare Solarauto SION SONO MOTORS präsentiert das familienfreundliche und bezahlbare Solarauto SION

Das Münchner Tech-Startup SONO MOTORS hat am 27.7.2017 ein alltagstaugliches, innovatives und kosteneffizientes Elektroauto vorgestellt. Dank einer Reichweite von 250km, einem Kaufpreis von 16.000 Euro (ohne Batterie) und integrierten Mobilitätsfunktionen spricht das Fahrzeug besonders Familien und City-Pendler einer breiteren Mittelschicht an. Geplant ist es, die Batterie zur monatlichen Miete oder zum einmaligen Kauf anzubieten. Sie soll unter 4.000 Euro kosten.

ono Motors sorgte durch ein erfolgreiches Crowdfunding im Sommer 2016 für großes Aufsehen. Das Unternehmen arbeitet für die Entwicklung und Umsetzung des Fahrzeugs mit namhaften Auftragsfertigern und Systemlieferanten aus der europäischen Automobilindustrie zusammen.

Das Unternehmen benötigt 5.000 Reservierungen, um rechtzeitig im zweiten Quartal 2019 mit der Serienproduktion zu starten. 1.500 Reservierungen lagen bereits vor der Präsentation des Solarautos vor.

Eines der Höhepunkte des Elektroautos ist die Selbstladefunktion namens viSono. Integrierte Solarzellen erzeugen Strom und speisen diesen in die Batterie ein. Dadurch können zusätzlich bis zu 30 Kilometer Reichweite pro Tag bereitgestellt werden.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist das sogenannte biSono. Damit kann der Betreiber des SIONs Strom aus der Batterie des Fahrzeugs entnehmen und weiteren Nutzern anbieten. Somit wird der Sion zu einem mobilen Stromspeicher.

Sono Motors wird von namhaften Investoren unterstützt, welche die Vision der Gründer hinsichtlich nachhaltiger und innovativer Geschäftsideen teilen.

Nach dem Release-Event am 27. Juli startet Sono Motors eine Probefahrten-Tour durch Europa. Der Startschuss fällt am 18. August in München und sieht Stationen in mindestens 12 Städten und 7 Ländern vor. Interessenten können den Sion testen und die Technologie hinter dem Fahrzeug erfahren.

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09.04.2018

„Drei“ darf nicht unbeschränkt Preise erhöhen

„Drei“ erhöhte 2016 das monatliche Grundentgelt und führte unter anderem eine jährliche Servicepauschale ein. „Drei“ erhöhte 2016 das monatliche Grundentgelt und führte unter anderem eine jährliche Servicepauschale ein.

„Drei“ erhöhte 2016 das monatliche Grundentgelt und führte unter anderem eine jährliche Servicepauschale ein. Der Mobilfunkanbieter stützte sich dabei auf eine seiner Vertragsklauseln. Eine einseitige Entgelterhöhung ist aber nur unter den Voraussetzungen der Konsumentenschutzbestimmungen und der Vereinbarung eines entsprechenden Änderungsvorbehaltes zulässig. Nach Ansicht des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) war das hier aber nicht der Fall. Daher führt der VKI im Auftrag des Sozialministeriums eine Verbandsklage gegen den Mobilfunkanbieter Hutchison Drei. Nun hat das Oberlandesgericht Wien für den VKI entschieden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Hutchison Drei erhöhte im September 2016 bei 16 Tarifen das monatliche Grundentgelt um bis zu 3,- Euro und führte unter anderem eine jährliche Servicepauschale von 20,- Euro ein. Der VKI klagte Hutchison Drei daraufhin wegen der einseitigen Entgelterhöhung und wegen jener Klausel, auf die sich „Drei“ bei der Entgelterhöhung beruft.

Was die einseitigen Erhöhungen des Entgeltes durch den Unternehmer betrifft, ist das Konsumentenschutzgesetz eindeutig: Die für die Entgeltänderung maßgeblichen Umstände müssen sachlich gerechtfertigt, im Vertrag eindeutig umschrieben und vom Willen des Unternehmers unabhängig sein.

Die von „Drei“ verwendete Vertragsklausel ermöglicht eine uneingeschränkte einseitige Änderung der Entgeltbedingungen. Sie verstößt daher gegen die Verbraucherschutzbestimmungen.

„Die beanstandete Klausel lässt eine einseitige Entgeltänderung ohne jegliche inhaltliche Beschränkung zu. Eine solche Klausel ist unserer Meinung nach nicht mit den Konsumentenschutzbestimmungen vereinbar“, führt Marlies Leisentritt, Juristin im VKI, aus. „Das Oberlandesgericht Wien bestätigte dies nun und entschied, dass eine einseitige Erhöhung des Entgeltes nur unter den Voraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und der Vereinbarung eines entsprechenden Änderungsvorbehaltes zulässig ist.“ Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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14.06.2017

Roaming-Tipps für die sorgenfreie Handynutzung

Roaming-Tipps für die sorgenfreie Handynutzung Roaming-Tipps für die sorgenfreie Handynutzung

Mit den Roaming-Aufschlägen in der EU ist es grundsätzlich vorbei. Ab dann kostet das Telefonieren, SMS-Verschicken und Surfen mit dem Handy innerhalb der EU gleich viel wie zu Hause in Österreich. Es gibt aber Ausnahmen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) fasst die wichtigsten Punkte zum neuen Grundsatz „Roam like at Home“ zusammen:

Als (internationales) Roaming gelten nur Telefonate, SMS und Datenübertragungen im Ausland, eingewählt in einem Mobilfunknetz des Reiselandes. Telefonieren von Österreich ins Ausland ist kein Roaming, vom Ausland (siehe Punkt 2.) nach Österreich aber schon.

Die neue Roaming-Regelung gilt für die EU und für Liechtenstein, Island und Norwegen. Die Neuregelung gilt daher nicht in der Schweiz oder in der Türkei. Auch auf Kreuzfahrtschiffen, Fähren und in Flugzeugen gelten die Regelungen der Roaming-Verordnung nicht, es können hier daher enorme Kosten entstehen.

Es gilt prinzipiell der Grundsatz „Roam like at Home“: Das bedeutet, dass die im Tarifpaket inkludierten Freieinheiten im EU-Ausland wie zuhause genutzt werden können. Bei Tarifen ohne inkludierte Einheiten fallen für verbrauchte Minuten, SMS und MB die gleichen Kosten wie im Inland an (maximal darf der Preis in ein anderes österreichisches Netz, falls dies unterschiedlich verrechnet wird, verrechnet werden).

Bei manchen Tarifen kann es jedoch für Datenroaming Volumenbegrenzungen („Fair Use Limits“) geben, die nach einer Formel für jeden Tarif individuell berechnet werden. Darüber, ob es für den Tarif ein Limit gibt und wenn ja, wie hoch das Datenvolumen ist, das der Konsument im EU-Ausland aufschlagsfrei nutzen kann, muss der Anbieter den Konsumenten informieren. Wenn das Volumen ausgeschöpft ist, muss der Betreiber eine Information per SMS schicken.

Zudem gilt wie bisher, dass Betreiber eine Kostengrenze für Datenroaming bei höchstens 60 Euro anbieten müssen. Sind 80 bzw. 100 Prozent dieser Kostengrenze verbraucht, muss der Anbieter den Konsumenten per SMS benachrichtigen. In dieser Nachricht steht, was getan werden muss, um Datenroaming weiter nutzen zu können. Ansonsten werden Datendienste bis zum Ende der Rechnungsperiode gesperrt.

Die “Fair Use Policy“ soll es den Betreibern ermöglichen, Missbrauch zu verhindern: Der Anbieter kann zur Verhinderung einer missbräuchlichen Nutzung von Roamingdiensten einen Nachweis über den gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich bzw. eine stabile Bindung nach Österreich verlangen. Dieser kann z. B. durch Meldezettel, Nachweis einer Vollzeitbeschäftigung oder Studiumsbestätigung erfolgen. Wer sich überwiegend (mehr als zwei Monate im Beobachtungszeitraum von vier Monaten) im EU-Ausland aufhält und die SIM-Karte überwiegend im EU-Ausland nutzt, wird vom Betreiber darauf hingewiesen und hat dann die Möglichkeit innerhalb von 14 Tagen sein Nutzerverhalten zu ändern, sonst können zusätzliche Kosten anfallen. Dem gleichgestellt sind eine lange SIM-Inaktivität mit vorwiegender oder ausschließlicher Nutzung im EU-Ausland bzw. Verträge für mehrere SIM-Karten und deren aufeinanderfolgende Nutzung durch denselben Kunden.

Telekomunternehmen können auch Tarife ohne Auslandsnutzung anbieten. Diese SIM-Karten funktionieren im Ausland gar nicht. Erkundigen Sie sich daher vor Vertragsabschluss darüber, ob Ihr Vertrag Roaming inkludiert.

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08.05.2018

Hochsaison für Gräserpollenallergiker: Betroffenen Autofahrern wird oft das Leben schwer gemacht

Hochsaison für Gräserpollenallergiker: Betroffenen Autofahrern wird oft das Leben schwer gemacht Hochsaison für Gräserpollenallergiker: Betroffenen Autofahrern wird oft das Leben schwer gemacht

Pollenallergiker sehen im sommerlichen Wetter nicht nur Anlass zur Freude. Manch einem wird es gar gänzlich vermiest: Denn wenn die Nase rinnt, Juckreiz und Husten einsetzen und es sogar zu Atemnot kommt, ist das nicht nur unangenehm, sondern kann auch beim Lenken eines Fahrzeuges riskant werden. „Eine Niesattacke während der Autofahrt kann brandgefährlich werden, da sich die Augen dabei immer wieder automatisch für kurze Zeit schließen, was einem „Blindflug“ gleichkommt oder man verreißt das Lenkrad“, warnt ARBÖ-Pressesprecher Sebastian Obrecht.

Während der Pollenflug der Birke langsam abnimmt, nähert sich die nächste Phase der Pollensaison. Ab Anfang Mai haben unter den Gräsern das Knäuelgras, das Wiesenrispengras, aber auch der Ampfer und der Wegerich Hochsaison, deren Blüte in den kommenden Wochen Allergikern das Leben schwer machen.

Damit Allergiker in dieser Zeit gefahrlos unterwegs sind, gilt es, folgendes zu beachten:

Pollenfilter fürs Auto

Das Auto ist gar kein so schlechter Ort für Allergiker, da bereits in fast allen Fahrzeugen serienmäßig ein Pollenfilter eingebaut ist. Solche Filter bieten im Auto ausgezeichneten Schutz, vorausgesetzt sie werden auch regelmäßig gewartet bzw. ersetzt.

Der ARBÖ ließ einen Pollenfilter, welcher 5 Jahre nicht gewartet wurde, vom Institut IBO Innenraumanalytik in Wien untersuchen. Die Analyse unterstreicht, wie wichtig regelmäßiges Service ist: Zigtausende Bakterien, Pilze und Hefen hatten sich in den 5 Jahren angesammelt.

Damit diese unerwünschten „Beifahrer“ das Auto nicht als „Taxi“ verwenden, sollte alle 2 Jahre eine Wartung und Desinfektion der Klima-Anlage durchgeführt werden – dabei wird der Pollenfilter überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. Allerdings kann auch ein gut gewarteter Pollenfilter nur funktionieren, wenn die Autofenster geschlossen bleiben.

Wasser trinken

Viel zu trinken hält die Schleimhäute feucht und macht sie weniger reizbar. Daher sollte man stets eine Flasche Wasser mitführen.AnhaltenSollte es dennoch während der Fahrt zu einer allergischen Reaktion kommen, rasch rechts zufahren, oder einen Parkplatz aufsuchen, und geeignete Gegenmaßnahmen treffen. Achtung: Wer Medikamente einnimmt, sollte vorab klären, ob diese die Verkehrstauglichkeit beeinträchtigen.

Gesichtsdusche

Eine kurze Gesichtsdusche mit kaltem Wasser kann Beschwerden durch Heuschnupfen wie brennende Augen, brennende Gesichtshaut und Spannungskopfschmerz lindern. Sogenannte „Wassersprays“ sind in Apotheken erhältlich und sollten Allergiker im Auto mitführen.

Abschließend gilt zu beachten, dass stark betroffene Allergiker stets ihre Fahrtüchtigkeit richtig einschätzen müssen, wie Gerald Hufnagel von der ARBÖ-Rechtsabteilung abschließend erklärt: „Wer durch eine Allergie gesundheitlich stark eingeschränkt wird, muss das Fahrzeug stehen lassen, da die Fahrtüchtigkeit nicht gegeben ist.“

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03.05.2018

Verkehrslärm belastet in Österreich 1,4 Millionen Personen - Kfz-Verkehr größter Lärmerreger

„Der zunehmende Lkw-Verkehr erhöht die Lärmbelastung. Je schneller Lkw fahren und je mehr Lkw unterwegs sind, umso größer die Belastung für die Anrainerinnen und Anrainer“, so VCÖ-Expertin Rasmussen. „Der zunehmende Lkw-Verkehr erhöht die Lärmbelastung. Je schneller Lkw fahren und je mehr Lkw unterwegs sind, umso größer die Belastung für die Anrainerinnen und Anrainer“, so VCÖ-Expertin Rasmussen.

Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass in Österreich 1,14 Millionen Personen über 15 Jahre sich durch den Kfz-Verkehr in ihrer Wohnumgebung beeinträchtigt fühlen. Damit leiden unter dem Lärm des Kfz-Verkehrs elf Mal so viele wie unter dem Bahnlärm und zehn Mal so viele wie unter Fluglärm, verdeutlicht der VCÖ. Der Lärm des Kfz-Verkehr beeinträchtigt doppelt so viele Menschen wie Baustellenlärm oder Krach von Nachbarn.

„Lärm ist nicht nur ein Ärgernis. Dauerhafter Lärm macht krank“, weist VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen auf die Folgen hin. Lärm versetzt den Körper in einen Stresszustand, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und das Schlaganfallrisiko steigen. Schlafstörungen, Bluthochdruck und mangelnde Konzentrationsfähigkeit sind weitere Folgen von dauerhaftem Lärm. Eine dauerhafte Lärmbelastung von 65 Dezibel und mehr gelten als gesundheitsschädlich. Der VCÖ weist darauf hin, dass viele stark befahrene Straßen eine Belastung von über 75 Dezibel aufweisen.

Elektro-Fahrzeuge können zur Reduktion der Lärmbelastung beitragen. Besonders bei Mopeds und Motorrädern wäre die positive Wirkung durch den kompletten Umstieg zum Elektro-Motor groß, betont der VCÖ. Auch der Ersatz der Diesel-Lieferwagen durch E-Transporter würde die Lärmbelastung in den Städten reduzieren. Bei E-Autos hingegen kommt es nur bei Geschwindigkeiten unter 30 - 35 km/h zu Lärmreduktion, da bei Pkw bereits über diesem Tempo die Rollgeräusche den Motor übertönen.

In den Städten und Ballungsräumen sind verstärkte Maßnahmen zur Reduktion des Kfz-Verkehrs nötig. „Das ist auch eine soziale Frage. An stark befahrenen Straßen wohnen vor allem Haushalte mit geringem Einkommen. Unter dem Lärm des Autoverkehrs leiden viele, die selber gar kein Auto haben“, macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam. 44 Prozent der Haushalte des unteren Einkommensviertel sind autofrei.

Eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung trägt dazu bei, dass kurze Strecken - auf leisen Sohlen - zu Fuß gegangen werden. Auch wenn das Ziel der Bundesregierung, den Radverkehr zu verdoppeln, erreicht wird, nimmt der Verkehrslärm ab, betont der VCÖ. Auch deshalb ist es wichtig, dem Radverkehr in den Städten mehr Platz einzuräumen und mit Rad-Highways vom Umland in die Städte den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu erleichtern.

Ebenso ist der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs wesentlich. Eine einzige Straßenbahn-Fahrt ersetzt im Frühverkehr rund 200 Autofahrten, eine S-Bahn in Doppel-Traktion rund 890 Autofahrten.

Zudem braucht es verstärkte Maßnahmen gegen den Lkw-Lärm. „Der zunehmende Lkw-Verkehr erhöht die Lärmbelastung. Je schneller Lkw fahren und je mehr Lkw unterwegs sind, umso größer die Belastung für die Anrainerinnen und Anrainer“, so VCÖ-Expertin Rasmussen. Dass viele Lkw schneller als die erlaubten 80 km/h fahren, liegt an der zu hohen Toleranzgrenze. Der VCÖ fordert, dass diese Toleranz nach Schweizer Vorbild reduziert wird.

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30.03.2018

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen Kfz-Versicherung: Österreicher lassen weiterhin bis zu einer halben Milliarde Euro liegen

Österreichische Autobesitzer konnten 2017 mit einem Wechsel ihrer Kfz-Versicherung durchschnittlich 172 Euro Prämie[1] sparen (2016: 171 Euro). Die jährliche Ersparnis betrug im Einzelfall bis zu 894 Euro. Während bereits 7 von 10 Gebraucht- und Neuwagenkäufern ihre Kfz-Versicherung online vergleichen, überprüfen nur wenige Autobesitzer ihre bestehende Kfz-Versicherung und lassen damit hochgerechnet 489 Millionen Euro potenzielle Ersparnis auf der Straße liegen. Das geht aus einer aktuellen Studie des österreichischen Tarifvergleichsportals durchblicker.at hervor. Grundlage der Analyse bildeten die Vergleiche sowie die Vertragsabschlüsse auf der Vergleichsplattform im Jahr 2017.

Insgesamt haben 2017 rund 956.000 Nutzer den Kfz-Versicherungsvergleich von durchblicker.at verwendet, um 8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Davon waren 327.000 Autobesitzer, die einen bestehenden Vertrag überprüfen wollten, und 629.000 Neuwagen- oder Gebrauchtwagenkäufer, die eine neue Versicherung benötigten. Die Zahl der durch die Nutzer abgerufenen Versicherungsvergleiche erhöhte sich in Summe um etwa 3 Prozent auf rund 2 Millionen.

Gemessen an den geschätzt rund 910.000 Kfz-Zulassungen privater PKW haben rund 70 Prozent der Autokäufer ihre Versicherung auf durchblicker.at verglichen. Ganz anders sieht es bei den 3,17 Millionen bestehenden Autobesitzern (Privat-PKW ohne Firmenwagen) aus: Nur rechnerisch 10 Prozent stellten ihre Kfz-Versicherung auf durchblicker.at auf den Prüfstand. „Die meisten Konsumenten könnten beim bestehenden Vertrag Einsparungen erzielen, die wenigsten überprüfen jedoch ihre Polizze. Gemessen an der bei uns durchschnittlich erzielten jährlichen Ersparnis verzichteten die Autobesitzer 2017 damit in Summe auf 489 Millionen Euro“, so Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at.

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14.12.2017

ASFINAG verzichtet schon seit 2015 freiwillig auf den Einsatz von Glyphosat

Damit das Unkraut entlang der 2.223 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen trotzdem nicht wuchert, setzen die 43 Autobahnmeistereien in ganz Österreich auf Handarbeit. Damit das Unkraut entlang der 2.223 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen trotzdem nicht wuchert, setzen die 43 Autobahnmeistereien in ganz Österreich auf Handarbeit.

Anlässlich der derzeit laufenden Diskussion um die Verwendung von Glyphosat und der möglichen schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit, halten Josef Fiala und Stefan Siegele, die Geschäftsführer der ASFINAG Service Gesellschaft bzw. ASFINAG Alpenstraßen GmbH fest: „Die ASFINAG verwendet bereits seit drei Jahren kein Glyphosat oder andere Chemikalien.

Als nachhaltiger Autobahnbetreiber verzichten wir gänzlich auf Unkraut-Vernichter im Streckennetz, damit kommen wir unserer Verantwortung zum Schutz der Menschen und der Umwelt nach.“

Damit das Unkraut entlang der 2.223 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen trotzdem nicht wuchert, setzen die 43 Autobahnmeistereien in ganz Österreich auf Handarbeit.

Die Mitarbeiter des Autobahnbetriebes sind zumindest zwei Mal im Jahr dafür auf der Strecke unterwegs und beseitigen unerwünschten Bewuchs. Fazit: Das manuelle Entfernen von Pflanzen ist zwar zeitintensiver, dafür aber die umweltfreundlichste und auch nachhaltigste Methode.

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26.11.2017

Das neue Interieurdesign der neuen A-Klasse

Das neue Interieurdesign der neuen A-Klasse Das neue Interieurdesign der neuen A-Klasse

Das Interieur der A-Klasse geht ganz neue Wege und revolutioniert die Kompaktklasse von innen mit einem neuartigen Raumgefühl. Die einzigartige Architektur entsteht insbesondere durch die avantgardistisch gestaltete Instrumententafel. Erheblich großzügiger ist das Raumangebot.

Im kommenden Jahr löst die neue A-Klasse als Vorbote der neuen Kompaktwagen-Generation ein Erfolgsmodell ab, das entscheidend zur Verjüngung der Marke Mercedes-Benz beigetragen hat: Das Durchschnittsalter der europäischen Fahrer des progressivsten Kompaktklasse-Modells liegt heute 13 Jahre unter dem der Vorgängerbaureihe. Jetzt geht die Revolution weiter: Die kommende A-Klasse definiert Modern Luxury im Innenraum völlig neu. Zugleich bietet sie erheblich mehr Nutzwert und ist damit so jung wie immer, aber so erwachsen wie noch nie.

„Die neue A-Klasse verkörpert den nächsten Schritt unserer Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit und hat das Potential, eine neue Designära einzuleiten“, sagt Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG.

„Das Interieur inszeniert modernen Luxus auf einem in dieser Klasse bislang unerreichtem Niveau und überführt das User Interface in das digitale Zeitalter.“

Raumarchitektur und Anzeige- und Bedienelemente der neuen A-Klasse sind in diesem Segment ein Alleinstellungsmerkmal. Die Instrumententafel ist in zwei horizontale Volumenkörper aufgeteilt: Der untere Volumenkörper ist durch einen optischen „Graben“ vom Hauptvolumen der Instrumententafel getrennt und scheint dadurch vor der Instrumententafel zu schweben. Die optionale Ambientebeleuchtung verstärkt diesen Effekt und unterstreicht den schwebenden Eindruck des Unterbaus.

Das serienmäßige Widescreen-Cockpit steht völlig frei, erstmals wurde außerdem komplett auf eine Hutze über den Instrumenten verzichtet. Ein weiteres Highlight sind die sportlichen Lüftungsdüsen in Turbinenoptik.

Auch in vielen anderen Details orientiert sich die A-Klasse an den Oberklasse-Fahrzeugen von Mercedes-Benz. So stammt das multifunktionale Lenkrad aus der S-Klasse. Und auch bei den Vordersitzen halten mit Sitzklimatisierung, Massagefunktion und Multikontursitz Komfortausstattungen aus höheren Segmenten Einzug. Die Zierteile sind im „Wrap-Around“-Design ausgeführt und unterstreichen durch die Materialwahl (etwa offenporige Hölzer) die Positionierung als progressiv und hochwertig.

Der Innenraum bietet ein deutlich gesteigertes Raumgefühl, bessere Rundumsicht und mehr Platz. Der Nutzwert steigt durch mehr Schulterraum (vorn +9 mm, hinten +22 mm), Ellenbogenbreite (vorn +35 mm, hinten +36 mm) und Kopffreiheit (vorn +7 mm, hinten +8 mm). Ein einfacherer Einstieg in den Fond gehört ebenso zu den Pluspunkten der neuen A-Klasse. 370 Liter beträgt das Fassungsvermögen des besser für Familie und Freizeit nutzbaren Kofferraums hinter den Fondsitzen – das sind 29 Liter mehr als beim Vorgänger. Die Ladeöffnung fällt dank zweigeteilter Heckleuchten 20 cm breiter aus als bisher, zugleich ist der Boden des Kofferraums 11,5 cm länger. Auf Wunsch lässt sich ferner die Fondlehne steiler stellen, damit beispielsweise sperrige Kartons verstaut werden können. Auch die Rundumsicht wurde deutlich verbessert: um rund zehn Prozent.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Mercedes-Benz Österreich GmbH
15.11.2017

Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba

Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba Hisense kauft das Fernseher-Geschäft von Toshiba

Hisense Electric Co., Ltd, eine börsennotierte Tochtergesellschaft der Hisense Group, hat den Kauf der TV-Produktion, der Marke, Forschung und Entwicklung sowie der betrieblichen Dienstleistungen von Toshiba am 14. November 2017 bekannt gegeben.

Toshiba, das auf eine ereignisreiche, 142-jährige Geschichte zurückblicken kann, verfügt über eine führende Displaytechnik in Japan und rangiert als Marke unter den internationalen, global agierenden Technikmarken weit oben.

Hisense wird 95 Prozent der Aktien von der Toshiba Visual Solutions Corporation ("TVS"), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Toshiba Corporation, für 12,9 Milliarden Japanische Yen erwerben, wobei ein Anteil von 5 Prozent bei Toshiba verbleiben wird. Hisense übernimmt das TVS-Geschäft, wozu Produktion, Forschung und Entwicklung und die Funktionsbereiche des Vertriebs gehören, und erhält außerdem eine Lizenz zur Verwendung der Toshiba-Marke für einen Zeitraum von 40 Jahren für Partner aus dem Bereich visuelle Lösungen, die in Europa, Südostasien und weiteren Märkten tätig sind.

TVS ist in erster Linie im Geschäft für Fernseher und eine Reihe von Nebenprodukten, wie Werbe- und Anzeigedisplays, tätig. Der Kauf von TVS sorgt zudem für den Erhalt von zwei Fabriken in Japan und von hunderten talentierten Mitarbeitern bei Toshiba im Bereich Forschung und Entwicklung. Außerdem kann ein bedeutendes Portfolio an geistigem Eigentum gesichert werden, das im Zusammenhang mit Patenten aus dem TV-Technik-Geschäft für Bildqualität und Akustik steht.

Herr Liu Hongxin, CEO der Hisense Group, sagte dazu, Hisense werde die Mittel bei TVS für Forschung und Entwicklung, die Lieferkette oder weltweite Vertriebskanäle optimieren, mit anderen zusammenarbeiten und sich gegenseitig bei der Displaytechnik unterstützen, wettbewerbsfähige betriebliche Dienstleistungen für Inhalte auf Smart-TVs für den Weltmarkt anbieten und auf dem japanischen Markt ein rasches Wachstum erreichen.

Laut dem IHS lag Toshiba 2016 bei den Verkäufen von Fernsehern auf dem japanischen Markt auf Platz 3, wobei Hisense beim TV-Geschäft den höchsten Marktanteil aller nicht-japanischen Marken hatte. Zusammen kommen beide Marken nach der Transaktion auf einen Marktanteil von insgesamt über 20 Prozent. Das TV-Geschäft von Hisense rangierte 2016 (laut IHS) weltweit auf dem dritten Platz und steht beim Marktanteil in China schon 13 Jahre in Folge auf Rang eins.

Als Official Television Sponsor der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland steht Hisense bereit, seine Expansion fortzusetzen und seine globale Vision und Strategie der Marke umzusetzen. Mithilfe der Vorteile, die sich aus dieser Übernahme ergeben, wird Hisense seine internationale Geschäftsstrategie für Fernseher bei Forschung und Entwicklung, beim Branding und Marketing weiterentwickeln und erweitern, indem es seine Geschäfte unter einer Vielzahl von Marken betreibt. Die Kooperation zwischen Hisense und Toshiba wird den Wandel hin zu einem neuen Bild des TV-Geschäfts voranbringen.

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28.09.2017

Das enorme Strom-Potenzial von Parkplätzen

Das enorme Strom-Potenzial von Parkplätzen Das enorme Strom-Potenzial von Parkplätzen

Eine aktuelle Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zeigt, dass ein großer Teil des für die zukünftige Elektromobilität benötigten Stroms durch Photovoltaik auf Großparkplätzen erzeugt werden kann.

Die Energiewende bringt einen großen Flächenbedarf für die nachhaltige Energieerzeugung. Der durch die jüngsten Abgasskandale noch zusätzlich beschleunigte Ausbau der Elektromobilität wird den Strombedarf aus nachhaltiger Produktion weiter erhöhen. „Aktuelle Strategien in Österreich zielen bisher auf die Nutzung von Dachflächen und Fassaden für Photovoltaik. Die Potenziale von Parkplätzen wurden bisher zu wenig beachtet“, so Projektleiter Dr. Boris Salak, der seine Forschungen an der BOKU begonnen hat und jetzt an der Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) weiterführt.

In einem aus Mitteln des Wiener Wirtschaftskammerpreises finanzierten Projekt wurden über 15.000 österreichische Großparkplätze im siedlungsnahen Bereich auf ihre Eignung zur Photovoltaiknutzung untersucht. Dabei wurden die Lage der Parkplätze, die Beschattung durch umliegende Gebäude sowie die wetterbedingte tatsächliche Sonneneinstrahlung der vergangenen zehn Jahre in Modellrechnungen berücksichtigt. Ergänzend dazu wurden die relevanten Unternehmensbranchen in direkter Parkplatz-Umgebung untersucht. „Hier zeigt sich“, so Dr. Salak weiter, „eine deutliche Relevanz für Unternehmen aus der Handelsbranche. Ihre Standorte finden sich oft in der Nähe zu Großparkplätzen“.

„Selbst wenn man davon ausgeht, dass nur etwa 50% der Parkplatzflächen tatsächlich mit Photovoltaikpaneelen überdacht werden können, so ergibt sich daraus ein solares Erwartungspotenzial von 4,2 Terawattstunden pro Jahr“, so Projektmitarbeiter DI Christoph Graf vom BOKU-Institut für Landschaftsentwicklung. Diese Menge entspricht dem Strombedarf von ca. 1,4 Millionen Elektroautos mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr. Wenn sich die Gesamteffizienz der Solartechnologie in den kommenden Jahren weiter verbessert, könnte dieser Wert noch deutlich steigen. BOKU-Professor Andreas Muhar fordert daher, dass die Energiestrategien vermehrt die vorhandene Flächenreserve von Parkplätzen berücksichtigen sollen: „Durch die Installation von Photovoltaik auf Parkplätzen wird die Nutzbarkeit sehr wenig beeinträchtigt - im Gegenteil, die AutofahrerInnen freuen sich über die Beschattung.“

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28.02.2018

Autobauer müssen Verantwortung tragen

Dieselfahrer müssen durch die drohenden Fahrverbote in deutschen Städten die Versäumnisse und Tricks von Politik und Autoindustrie ausbaden. Die Verursacher der dicken Luft dürfen sich aber nicht aus der Verantwortung stehlen. Dieselfahrer müssen durch die drohenden Fahrverbote in deutschen Städten die Versäumnisse und Tricks von Politik und Autoindustrie ausbaden. Die Verursacher der dicken Luft dürfen sich aber nicht aus der Verantwortung stehlen.

Wer im Inntal in der Nähe der Autobahn tief durchatmet, der weiß:

Gesund ist das nicht. In vielen deutschen Großstädten ist die Konzentration des hauptsächlich durch den Autoverkehr verursachten giftigen Gases Stickoxid sogar so hoch, dass sie für die Anwohner bereits gesundheitsgefährdend ist. Um rasch für bessere Luft zu sorgen, sehen nun einige Städte als einzige Möglichkeit, ältere Dieselfahrzeuge aus den Ballungszentren zu verbannen. Leidtragende sind nun die Fahrer von Dieselfahrzeugen. Ihnen wurde jahrzehntelang weisgemacht, dass Dieselmotoren weniger gesundheitsschädlich seien als Benziner, mit Vergünstigungen wurden sie sogar zum Dieselkauf verlockt.

Mit dem Dieselskandal haben die angedachten Fahrverbote in Düsseldorf und Stuttgart nur am Rande zu tun. Dass nun ein oberstes Gericht in Deutschland einschreiten musste, um für Luftreinheit zu sorgen, geht vielmehr auf die jahrelange Nichteinhaltung von verbindlichen Abgasgrenzwerten durch die gesamte Auto­industrie zurück. Freilich unter tatkräftiger Mithilfe der Politik. Die EU hat zwar immer schärfere Grenzwerte beschlossen, diese mussten aber nur auf Messstationen im Labor eingehalten werden. In der Realität, auf den Straßen, überschreiten die Autos die Werte um ein Vielfaches. Und auch die Tests der mit Software-Updates nachgerüsteten Autos zeigen, dass diese so gut wie keine positiven Auswirkungen auf die Stickoxid-Werte haben.

Die Dieselverbote sind für die Bürgermeister der Städte nun der letzte Ausweg, um die Versäumnisse der EU und Tricks der Autoindustrie auszubügeln. Von der Bundes- und Europapolitik wurden sie mit der Vorgabe, für gesunde Luft zu sorgen und die Grenzwerte in den Städten einzuhalten, alleine gelassen. Die leidtragenden sind Millionen Dieselfahrer, die nun nicht mehr in ihrer Stadt oder zu ihrem Arbeitsplatz fahren dürfen.

Spätestens jetzt müssen die Autobauer und die Politik die Verantwortung übernehmen. Denn während der weltweit größte Autobauer Volkswagen einen Jahresgewinn von rund elf Milliarden Euro präsentiert, schauen nun Millionen Dieselfahrer beim Wiederverkauf ihrer Autos finanziell durch die Finger. Angesichts der jahrelangen guten Geschäfte mit den jetzt verbannten Autos können Hardware-Updates, die erwiesenermaßen die Stickoxid-Werte deutlich senken, den Autobauern nicht länger zu teuer sein. Auch finanzielle Entschädigungen für Dieselfahrer dürfen kein Tabu bleiben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von STEFAN ECKERIEDER
20.02.2018

Fiat-Werbung ist gesetzwidrig

Fiat-Werbung ist gesetzwidrig Fiat-Werbung ist gesetzwidrig

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ging im Auftrag des Sozialministeriums gegen eine Fiat-Werbung vor, in der die gesetzlich geforderten Informationspflichten nicht ausreichend eingehalten wurden. Das Handelsgericht (HG) Wien gab dem VKI recht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Gegenstand der Klage ist der Fiat-TV-Spot mit dem bekannten Schauspieler Adrien Brody. Die Werbung wurde allein im Juli 2017 mehr als 1400 Mal in Österreich gesendet und dauerte 30 Sekunden lang. Darin wurde blickfangartig rund 4 Sekunden lang mit der Leasingrate in Höhe von 65,- Euro im Monat geworben. Die vom Gesetz geforderten Informationen waren nicht einmal halb so groß und nur halb so lange wie die Leasingrate selbst abgebildet. Diese etwa 2 Sekunden reichten auf jeden Fall nicht, dass sie zur Gänze gelesen werden konnten.

Auf www.fiat.at wurde bereits auf der Startseite mit der Leasingrate geworben, die Informationen wurden erst auf einer Unterseite erteilt.

Wenn eine Werbung für Kredit- und Leasingverträge auch Zinssätze oder sonstige auf die Kosten eines Kredits bezogene Zahlen nennt, müssen gewisse Informationen wie der Sollzinssatz, der effektive Jahreszinssatz und der Gesamtbetrag enthalten sein. Und zwar klar, prägnant und auffallend. Das schreibt das Verbraucherkreditgesetz vor.

Für das HG Wien erfüllen weder die Fernsehwerbung noch die Internetwerbung die gesetzlich vorgesehene Auffälligkeit. Die Werbungen verstoßen daher gegen das Gesetz. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

„Der Sinn dieser Informationspflicht besteht darin, den Verbrauchern vor Augen zu führen, mit welchen Belastungen sie bei einem allfälligen Vertragsabschluss zu rechnen haben und sie so in die Lage zu versetzen, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen“, sagt Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Entscheidend ist nicht, wie viel man im Monat zahlt, sondern wie hoch der zu zahlende Gesamtbetrag ist.“

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