Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Mittwoch 17.08.2022 08:24
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Burgenland, Sparte Auto/TechnikRSS

inhalt

Auto/Technik

10.08.2022

Bei Hitze steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um 25 Prozent

Bei Hitze steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um 25 Prozent Bei Hitze steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um 25 Prozent

Im Jahr 2021 ereigneten sich 32.774 Straßenverkehrsunfälle in Österreich, bei denen 41.251 Personen verletzt oder getötet wurden, das entspricht pro Tag durchschnittlich 90 Unfällen. In den wärmeren Monaten, von Mai bis September 2021, wurden im Schnitt 123 Unfälle pro Tag gemeldet, mit deutlichen Unterschieden je nach Hitzegrad: So ereigneten sich an Hitzetagen mit 30 Grad und mehr im Durchschnitt 150 Unfälle – 25 Prozent mehr als an Tagen unter 30 Grad (Quelle: Statistik Austria in Kombination mit Daten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik). ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger erklärt, was im Körper vor sich geht: "Ab rund 30 Grad Außentemperatur kann unser Körper in eine Art 'Alarmstimmung' versetzt werden und fokussiert sich dann hauptsächlich auf die Kühlung. Konzentration und Leistungsfähigkeit nehmen ab, ein gewisses Unwohlsein oder sogar Stress – und damit verbunden Aggression – steigen im Gegenzug. Auch die Hilfsbereitschaft kann abnehmen, denn der Körper ist vorrangig auf 'Selbsterhaltung' eingestellt."

Die Expertin des Mobilitätsclubs hat ein paar Tipps im Umgang mit der Hitze zusammengestellt:

* Verständnis haben: Sich bewusst machen, dass nicht alle Menschen Hitze gleich gut vertragen – vielleicht sogar am Limit sind, während man sich selbst eventuell wie im Urlaub fühlt. "Die individuelle Wohlfühltemperatur ist unterschiedlich – für viele Mitteleuropäer liegt sie um die 25 Grad", weiß Seidenberger.

* Gelassen bleiben: Emotionen im Verkehrsgeschehen nicht spontan aufkochen und aufschaukeln lassen – das kostet nur Energie – sondern ruhig bleiben und überlegt handeln.

* Viel trinken, leicht essen: Viel Wasser trinken, aber Alkohol und schweres Essen meiden – das belastet den Kreislauf zusätzlich.

* Klimaanlage: Das Fahrzeug nicht zu extrem runterkühlen – von der Energieverschwendung abgesehen belasten zu große Temperaturunterschiede beim Aus- & Einsteigen den Körper ebenfalls.

* Terminplanung: Nach Möglichkeit Termindruck rausnehmen und längere Pufferzeiten einplanen. Eventuell vorab klären, ob angesichts der Hitze eine formelle Businesskleidung wirklich notwendig ist, oder ob man sich im Sinne aller Beteiligten auf luftige Sommerkleidung verständigen kann.

Abschließend empfiehlt die Verkehrspsychologin: "Wie man am besten mit Hitze umgeht, kennen wir aus südlichen Urlaubsländern mit ihrer 'Siesta-Kultur' – nach Möglichkeit die größten Hitzestunden zu Mittag und am frühen Nachmittag für anstrengende Tätigkeiten meiden und es generell ein bisschen ruhiger angehen."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.01.2022

Außen hui, innen pfui?! So sauber sind Österreichs Autos

Gerade im Winter trennt sich die Spreu vom Weizen, wenn es um die Pflege und Sauberkeit des fahrbaren Untersatzes geht. Salz, Kieselsteine und Matsch hinterlassen ihre Spuren am und im Auto. Doch wie oft putzen die Österreicher:innen ihr Auto eigentlich? Und was putzen sie? Diesen Fragen ist eine aktuelle Umfrage* unter 500 Österreicher:innen im Auftrag von AutoScout24.at nachgegangen. Und so zeigt sich: Autos werden hierzulande durchaus gut gepflegt. Vor allem unter 30-Jährige und über 50-Jährige legen allgemein etwas öfter Hand am Auto an.

Waschstraße schlägt Handarbeit

Dennoch zeigt die Umfrage, dass das Bild von Menschen, die ihr Auto mit Hingabe von Hand außen und vielleicht sogar noch innen reinigen, nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Und wie die Umfrage zeigt, ist es nicht mehr so beliebt, selbst Hand anzulegen, wie es vielleicht einmal war. Besonders, wenn es um die Außenreinigung geht. So gibt etwas mehr als ein Viertel (26 Prozent) an, das Auto nie von Hand zu waschen, 28 Prozent tun es zumindest noch gelegentlich. Größerer Beliebtheit erfreut sich eindeutig die Waschstraße. Sie wird von 53 Prozent der Befragten zumindest einmal pro Monat benutzt, von Frauen (54 Prozent) etwas öfter als von Männern (52 Prozent). Unter 30-Jährige fallen bei der Außenreinigung aus der Reihe: 64 Prozent in dieser Altersgruppe geben an, zumindest monatlich in die Waschstraße zu fahren. 46 Prozent in dieser Altersklasse waschen im gleichen Zeitraum das Auto auch noch per Hand.

Außen hui, innen pfui?!

Abseits der Benutzung der Waschstraße zeigt sich in der Umfrage ein eindeutiges Bild: Während Männer tendenziell mehr Wert darauf legen, dass das äußere Erscheinungsbild ihres Gefährts einen guten Eindruck macht, ist Frauen eher das innere Erscheinungsbild ein Anliegen. Die Hitliste der Putztätigkeiten führt jedenfalls die Reinigung der Windschutz- und der Heckscheibe an, die 60 Prozent der Österreicher:innen zumindest einmal pro Monat durchführen (Frauen 59 Prozent, Männer 61 Prozent). Die Seitenspiegel werden von 54 Prozent zumindest monatlich geputzt (Frauen 51 Prozent, Männer 55 Prozent). Beim Abstauben der Flächen innen sowie beim Reinigen des Rückspiegels sind Frauen eher dahinter (52 Prozent tun das zumindest monatlich) als Männer (47 Prozent). Auch die Mittelkonsolen sind in Autos weiblicher Fahrerinnen tendenziell etwas sauberer (54 Prozent reinigen sie zumindest monatlich) als bei männlichen Fahrern (46 Prozent). Bei den Innenscheiben gibt es dafür keinerlei geschlechtsspezifisches Verhalten. Insgesamt 40 Prozent der Befragten stellen durch eine zumindest monatliche Reinigung sicher, dass sie eine gute Sicht nach draußen haben.

Unter dem Radar

Weniger häufig werden die Gegenden des Fahrzeugs gereinigt, die man nicht auf den ersten Blick sieht, wenn man sich hineinsetzt. Den vorderen Fußraum nehmen sich immerhin 47 Prozent der Befragten zumindest monatlich mit dem Staubsauger vor, ebenso die Fußmatten. Auf den hinteren Plätzen wird nicht mehr so oft gesaugt, nur 39 Prozent der Männer aber 43 Prozent der Frauen saugen hier zumindest einmal pro Monat. Nicht allzu oft gereinigt werden auch Autositze: 38 Prozent geben an, diese zumindest monatlich zu säubern. Besonders gerne wird auf die Ablagefächer in den Türen und den Kofferraum vergessen. Diese Flächen macht nur mehr etwa ein Drittel zumindest monatlich sauber.

Fleißaufgabe oder Pedanterie?

Wer es besonders genau nimmt, geht noch ein Schritt weiter und schreckt auch nicht davor zurück, die Motorhaube zu lüften. Ganze 45 Prozent tun das zumindest einmal pro Monat und entfernen die darunter liegenden Blätter. Wer sich über Schlieren der Scheibenwischer auf der Windschutzscheibe ärgert, sollte diese vielleicht auch einmal reinigen – was immerhin 40 Prozent der Befragten zumindest monatlich erledigen, jede:r Zehnte aber nie. Auch Felgen haben für viele Autobesitzer:innen nicht höchste Priorität. 13 Prozent reinigen sie nie, rund ein Drittel zumindest gelegentlich. Auch hier gilt: Männer (37 Prozent) tun das häufiger als Frauen (32 Prozent). Und für die, die es ganz genau nehmen ­– das ist ein Viertel der Österreicher:innen – ist es auch Routine, zumindest einmal pro Monat die Gummidichtungen bei Türen und Fenstern sauber zu machen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.07.2022

Am Weg in den Urlaub - unterschätzte Gefahr Sekundenschlaf

Schlechter oder kurzer Schlaf, aber auch Fahrten zu ungewohnten Uhrzeiten, verstärken die Erschöpfung und führen zu mehr Unachtsamkeiten beim Fahren Schlechter oder kurzer Schlaf, aber auch Fahrten zu ungewohnten Uhrzeiten, verstärken die Erschöpfung und führen zu mehr Unachtsamkeiten beim Fahren

Wir befinden uns mitten in der Sommerreisezeit – und damit auch in der Hochsaison für lange Autofahrten. Gerade bei einer längeren Anreise zur Erholungsdestination sollten Fahrer:innen unbedingt auf regelmäßige Pausen und ausreichend Schlaf vor der Abfahrt achten. Schlechter oder kurzer Schlaf, aber auch Fahrten zu ungewohnten Uhrzeiten, verstärken die Erschöpfung und führen zu mehr Unachtsamkeiten beim Fahren – das kann ein enormes Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr darstellen.

"Das Hauptproblem ist in erster Linie, dass viele Lenker:innen ihr eigenes 'Durchhaltevermögen' hinter dem Steuer überschätzen und die Müdigkeitswarnsignale des Körpers verdrängen", weiß ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. "Dabei ist das Einschlafen am Steuer nur die Spitze des Eisbergs – müdigkeitsbedingte Leistungseinbußen während des Lenkens machen sich bereits lange vor dem tatsächlichen 'Wegnicken' bemerkbar."

Jahresspitze 2021: Im Juli gab es die meisten Übermüdungsunfälle

"Unfälle, die durch Übermüdung bzw. Sekundenschlaf verursacht werden, enden zumeist sehr schwer", erläutert Seidenberger. "Ein besonderes Risiko stellen dabei die sogenannten 'Abkommensunfälle' dar, bei denen das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkommt und oft ungebremst gegen ein Hindernis prallt oder einen Abhang hinabstürzt." Auf Österreichs Straßen ereigneten sich im vergangenen Jahr zehn tödliche Unfälle, die auf Übermüdung zurückzuführen waren (Quelle: BMI). Im Monatsvergleich manifestiert sich eine rapide Steigerung an Übermüdungsunfällen mit Personenschaden ab Mai 2021, ihren traurigen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung im Hochsommer:

Knapp 14 Prozent aller Unfälle durch Übermüdung oder Sekundenschlaf ereigneten sich im Vorjahr im Juli.

Müdigkeitswarnsignale des Körpers nicht missachten

Die ÖAMTC-Expertin rät Autofahrer:innen, sich selbst genau zu beobachten, sensibel zu sein und beim Wahrnehmen von "Müdigkeitsvorboten", diese keinesfalls zu missachten und auch nicht zu "Placebos" zu greifen, sondern wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen:

"Wer die ersten Anzeichen von Müdigkeit ignoriert oder diese mit geöffnetem Fenster und lauter Musik zu vertreiben versucht, wird langfristig keine Verbesserung spüren. Auch Kaffee oder andere aufputschende Getränke nützen auf lange Sicht wenig, sie maskieren die tatsächlich vorhandene Müdigkeit und täuschen gute Leistungsfähigkeit vor", stellt Marion Seidenberger klar.

Akute Warnzeichen sind häufiges Gähnen, plötzliches Frösteln, ein starkes Bewegungsbedürfnis, ein dauerndes Verändern der Sitzposition, Verspanntheit, besonders im Nacken- und Schulterbereich, die Entwicklung eines starren Blickverhaltens und häufiges Blinzeln. Auch ein Stimmungstief kann ein Warnsignal sein.

"Wer Schwierigkeiten hat, die Spur zu halten, grundlos ruppige Fahrmanöver durchführt, mit den Gedanken oft 'abdriftet' oder das Gefühl hat, die Straße würde sich verengen, sollte unbedingt die nächste Ausfahrt ansteuern, um eine Pause einzulegen oder das Steuer an eine:n fitte:n Mitfahrer:in zu übergeben", warnt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Bereits ein Power Nap von etwa 20 Minuten in Verbindung mit einem anschließenden Kaffee kann (zumindest kurzzeitig) helfen. Der Energieschub wirkt sich positiv auf Leistung und Stimmung aus und verbessert die Reaktionszeit. "Trotzdem stellt diese Methode keine Dauerlösung dar – der Kurzschlaf kann eine ordentliche Regeneration, die nur eine mehrstündige Schlafpause hervorbringt, nicht ersetzen", ergänzt Seidenberger.

Tipps der ÖAMTC-Expertin für eine gute und sichere Fahrt in den Urlaub

* Routenplanung – Etappen mit Pausen fix planen: Bei langen Fahrten die Zeit nicht zu knapp kalkulieren und von Haus aus ausreichend Pausen einplanen. Ist das Urlaubsziel weiter als etwa 800 Kilometer entfernt, optimalerweise einen Zwischenstopp mit Übernachtung einplanen.

* Gut ausgeruht starten: Entschließt man sich zu einer für sich untypischen Fahrzeit, unbedingt die Nacht vorher für ausreichend Schlaf sorgen. Bei längeren Autofahrten mindestens alle zwei Stunden für 15 Minuten eine Pause einlegen und nicht mehr als acht Stunden pro Tag fahren. Wenn möglich, in regelmäßigen Abständen einen Fahrer:innenwechsel durchführen.

* Richtig Pause machen: Frische Luft und Bewegung während der Pausen beugt Müdigkeit vor und bringt den Kreislauf nach langem Sitzen im Auto wieder gut in Schwung.

* Verantwortung von Mitfahrenden: Um sicher ans Ziel zu kommen, sind auch Beifahrer:innen gefordert. Oft fällt ihnen früher auf, wenn Lenker:innen von Müdigkeit geplagt werden. Diese Beobachtung unbedingt aussprechen, eine Pause einfordern.

* Optimale Verpflegung: Genügend Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte trinken, da Flüssigkeitsmangel die Konzentrationsfähigkeit massiv beeinträchtigt. Auf schwere (kalorienreiche) Mahlzeiten in Fahrpausen verzichten – nach dem Genuss von zu schweren, fettigen und üppigen Mahlzeiten tritt meist Schläfrigkeit ein. Stattdessen auf eine leichte, vitaminreiche Ernährung achten – denn auch Vitaminmangel führt zu Müdigkeit und Unkonzentriertheit.

Lange Urlaubsfahrten werden oft entgegen der inneren Uhr angetreten. "Zwischen 2 und 5 Uhr morgens sowie am Nachmittag gegen 14 Uhr befindet sich der Mensch in einem biologischen Tief", erläutert die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. "Die Fahrt durch die Nacht oder in den frühen Morgenstunden, besonders auf monotonen Strecken, geht daher im Zweifelsfall auf Kosten der Sicherheit."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.07.2022

Die Staus im Reiseverkehr werden noch länger

Vor Fahrtantritt sollte man sich also auf mögliche Staus einstellen. “Im vollgetankten Auto mit Snacks, genügend Flüssigkeit und guter Laune können auch Verzögerungen die Urlaubslaune nicht trüben”. Vor Fahrtantritt sollte man sich also auf mögliche Staus einstellen. “Im vollgetankten Auto mit Snacks, genügend Flüssigkeit und guter Laune können auch Verzögerungen die Urlaubslaune nicht trüben”.

“Schon voriges Wochenende waren die Kolonnen in Salzburg auf der Tauern Autobahn (A10) Richtung Süden insgesamt mehr als zwanzig Kilometer lang. Dieses Wochenende wird aber noch verkehrsintensiver werden”, befürchtet das Alfred Obermayr von den ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. In weiteren deutschen Bundesländern und Teilen der Niederlande beginnen die Ferien, aber auch viele Nachzügler:innen brechen erfahrungsgemäß gegen Ende Juli auf. In Tirol werden die Brenner Autobahn (A13) und die Fernpassstrecke zeitweise überlastet sein.

Laut ÖAMTC wird es an folgenden Grenzübergängen bei der Ausreise zu Staus und Zeitverlusten kommen:

West Autobahn (A1) Walserberg

Pyhrn Autobahn (A9) Spielfeld

Karawanken Autobahn (A11) vor dem Karawankentunnel

Inntal Autobahn (A12) Kiefersfelden

Weitere Staupunkte im Detail

Brenner Autobahn (A13) von Innsbruck bis Mautstelle Schönberg sowie in Südtirol vor der Mautstelle Sterzing.

Fernpassstraße (B179) im gesamten Verlauf.

West- (A1) und Tauern Autobahn (A10) vom Walserberg bis Puch, von Hüttau bis Flachau und vor der Mautstelle St. Michael.

Innkreis Autobahn (A8) zwischen Grenze und Ort im Inkreis wegen Bauarbeiten.

Pyhrn Autobahn (A9) vor St. Pankraz und Überbach.

Stauberater Herbert Thaler

Eine besondere Rolle kommt in der Sommerreisesaison ÖAMTC-Stauberater Herbert Thaler zu. Auf der Tauern Autobahn verengen derzeit zwischen Hallein und Zetzenberg Tunnel auf über 30 Kilometern einige Baustellenbereiche die Fahrbahn. Schon kleine Pannen können in diesen Engstellen zu kilometerlangen Staus führen. „Wir fahren vor allem diese Baustellenbereiche auf der A10 ab. Mit dem Motorrad sind defekte Fahrzeuge schnell zu erreichen“, so Thaler.

Auch der Flugbeobachter des Partnerclubs vom ADAC hebt an den Sommer-Wochenende wieder ab. Abgeflogen werden vor allem der Großraum München, die Tauernautobahn und das Inntal. Durch die Beobachtungen aus Deutschland lassen sich Entwicklungen an den Staupunkten in Österreich leichter prognostizieren.

Reiseinformationen und – vorbereitungen wichtig

Nach wie vor ist es wichtig, sich vor Urlaubsantritt über die Reiserouten zu informieren. “Verzögerungen auf den Haupttransitrouten sind fast unvermeidlich. Das Ausweichen schwierig oder sehr zeitraubend. Derzeit verzeichnen wir 76 Durchfahrtssperren entlang der Transitrouten. Diese sollen den Ausweichverkehr verhindern. Es ist also im Allgemeinen ratsam, auch bei Stau, die Haupttransitrouten, zumeist Autobahnen, nicht zu verlassen“, informiert die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. Tagesaktuelle Informationen zu den Urlaubsländern sind außerdem unter www.oeamtc.at/urlaubsservice abrufbar.

Vor Fahrtantritt sollte man sich also auf mögliche Staus einstellen. “Im vollgetankten Auto mit Snacks, genügend Flüssigkeit und guter Laune können auch Verzögerungen die Urlaubslaune nicht trüben”.

Bregenzer Festspiele – Staus auf den Zufahrten zur Seebühne

Noch bis 21. August locken die Bregenzer Festspiele wieder viele Kulturinteressierte an den Bodensee. Verzögerungen sollten auf den Zufahrten zum Festspielgelände eingeplant werden. Der ÖAMTC rät zur Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Festspiel-Tickets berechtigen zur kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.07.2021

Handy-Signatur einfach im Austria Center freischalten lassen

Handy-Signatur einfach im Austria Center freischalten lassen Handy-Signatur einfach im Austria Center freischalten lassen

Impf- oder Testtermine im Austria Center Vienna können nun mit einem neuen online Service verbunden werden: jeden Tag von 7:00 bis 19:00 stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien im Foyer „E“ für die Freischaltung der Handy-Signatur auf dem Mobiltelefon bereit – wie bereits seit einigen Wochen in der Volkshalle des Rathauses.

Ohne Voranmeldung ist nach wenigen Minuten dieser „digitale Ausweis“ ausgestellt. Immer mehr Service-Angebote der Stadt Wien können damit rund um die Uhr bequem von unterwegs oder zu Hause genutzt werden.

Im Rathaus haben innerhalb weniger Tage mehr als 4.500 Personen die Handy-Signatur erhalten. In ganz Österreich war zuletzt ein enormer Zuwachs an Handy-Signaturen festzustellen: Zwischen Juli 2020 und Juli 2021stieg die Zahl der Handy-Signaturen von 1,5 auf 2 Millionen.

Mitzubringen für die Registrierung einer Handy-Signatur sind:

Mobiltelefon mit österreichischer Telefonnummer

Ausweis: Reisepass oder Personalausweis (Österreich, Deutschland, Liechtenstein und Schweiz) oder österreichischer Führerschein (nicht älter als 40 Jahre)

österreichische Meldeadresse

Die Registrierung und die Nutzung der Handy-Signatur sind kostenlos. Bei vielen „Amtswegen“ und auch beim Finanzamt kann die Handy-Signatur als „digitaler Ausweis“ verwendet werden. Wer ein „Mein.Wien-Benutzerkonto“ hat, kann es mit der Handy-Signatur verknüpfen und muss sich dadurch nicht „noch ein“ Kennwort merken. Dokumente (pdf) können mittels Handy-Signatur digital unterschrieben werden.

Mit der Handy-Signatur können bereits mehr als 200 digitale Amtswege erledigt und E-Services genutzt werden. Sie gilt als digitaler Ausweis im Netz. Die Handy-Signatur ist auch Voraussetzung für den „Grünen Pass“ oder das Abrufen des Impf-Zertifikats über das Online-Portal ELGA der Gesundheitskasse.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.11.2020

Bloße Erhöhungen der Autosteuern lösen Klimafrage nicht

 Im Übrigen ist der Politik offenbar nicht bewusst, dass der Pkw-Verkehr in Österreich lediglich für rund 15 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet. Im Übrigen ist der Politik offenbar nicht bewusst, dass der Pkw-Verkehr in Österreich lediglich für rund 15 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet.

Anlässlich der heute erhobenen Forderungen nach weiteren Steuererhöhungen für den Straßenverkehr durch das Ökobüro und die kolportierten neuen Pläne der Regierung, die Pkw-Besteuerung mit dem Argument des Klimaschutzes nochmals zu erhöhen, stellt Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung klar: "Es steht außer Frage, dass der Verkehr seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten muss. Permanent unter dem Titel des Klimaschutzes an der Steuerschraube zu drehen, ist jedoch abzulehnen." In Summe braucht es aus Sicht des Mobilitätsclubs ein Bündel an Maßnahmen, um die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich zu reduzieren, darunter die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, die Förderung von E-Mobilität, die Erhöhung des Pkw-Besetzungsgrades, die Schaffung eines Wettbewerbsmarktes für Mobilitätsdienstleistungen, mehr Mikro-ÖV-Angebote wie Ruf-Taxis oder Gemeindebusse, aber auch den vermehrten Einsatz von alternativen Kraftstoffen.

Im Übrigen ist der Politik offenbar nicht bewusst, dass der Pkw-Verkehr in Österreich lediglich für rund 15 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet. Bei weitem führend sind die Sektoren Energie und Industrie mit etwa 43 Prozent. Dies wird gerne von Politik und NGOs übersehen, weil sich die Industrie über den Emissionshandel freikaufen kann. Mit der Mineralölsteuer (MöSt) existiert bereits jetzt eine treffsichere CO2-Steuer für den Straßenverkehr, die bis zu 9-mal höher ist als der Preis, den Industrieunternehmen derzeit für die Tonne CO2 auf Europaebene zahlen. Zudem ist festzuhalten, dass seit Anfang Oktober sämtliche Auto-Steuern von den CO2-Emissionen abhängen.

Letzte Steuererhöhung unter dem Titel "Ökologisierung" erst im Oktober

Bereits im Herbst 2019 wurde ein Steuererhöhungs-Automatismus bei der NoVA beschlossen, der ab kommendem Jahr rund die Hälfte aller Neuwagen teurer machen würde. Dem Vernehmen nach plant die Regierung nun dennoch im Eilverfahren und ohne Begutachtung weitere Verschärfungen. "Die letzte Steuererhöhung mit dem Argument der Ökologisierung der Pkw-Besteuerung ist noch nicht einmal zwei Monate in Kraft, schon denkt die Politik über weitere Erhöhungen nach", kritisiert Wiesinger. Die Politik hat es nicht einmal geschafft, den Konsumenten transparent vor Augen zu führen, welchen Effekt die erst kürzlich in Kraft getretene Änderung im Steuersystem hatte. Sie hat auch nicht die Geduld, den Effekt dieser Maßnahmen abzuwarten. "Offensichtlich ist die Erhöhung der Steuerlast alles, was zählt", so der ÖAMTC-Interessenvertreter abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.04.2022

Drei startet mit up³ Österreichs erstes Mobilfunk-Abo als App

v.l.n.r.: Rudolf Schrefl, CEO von Drei; Günter Lischka, Leiter Privatkundengeschäft von Drei v.l.n.r.: Rudolf Schrefl, CEO von Drei; Günter Lischka, Leiter Privatkundengeschäft von Drei

Drei hat mit dem Start von up³ eine Innovation auf den österreichischen Mobilfunkmarkt gebracht. up3 hat keine Vertragsbindung, ist aber auch keine Wertkarte, sondern eine völlig neue Kategorie. Wie für Film, Fernsehen, Musik, Bücher oder Online-Gaming können up3 Kunden in wenigen Minuten via App von überall und ohne physische SIM-Karte komplett digital ein Abo für Mobilfunk abschließen. up3 funktioniert mit allen eSIM-fähigen Smartphones und ist eines der ersten rein digitalen Mobilfunk-Abos weltweit. Durch den Wegfall von Mindestvertragsdauer, Servicepauschale und Aktivierungsentgelt ist up³ mit dem limitierten Aktionspreis von nur 25 Euro pro Monat ein Aboleben lang das aktuell günstigste unlimitierte 5G Angebot eines Komplettanbieters.

Rudolf Schrefl, CEO von Drei: „Mit unserem neuen Mobilfunk-Abo up3 bringen wir erstmals in Österreich eine Lösung auf den Markt, die dem digitalen Alltag vieler Österreicher, die ihre Bankgeschäfte, Versicherungen, Reisebuchungen oder Unterhaltung komplett am Smartphone erledigen, entspricht. Alle up³ Prozesse, von der Anmeldung über Serviceanfragen bis zur Abmeldung, sind zu 100% durchgängig digital. Mobilfunk als Abo ist der logische nächste Digitalisierungsschritt in unserer Branche. “

Eines der ersten rein digitalen Mobilfunk-Abos weltweit.

Basis für die voll digitale up³ Anmeldung ist die eSIM. Statistisch gesehen nutzt jeder Österreicher 1,46 SIM-Karten. Aktuell sind in Österreich rund 1,6 Millionen eSIM-fähige Geräte im Einsatz, bis zum Jahresende wird sich diese Zahl auf rund zwei Millionen Geräte erhöhen.

Günter Lischka, Bereichsleiter Privatkunden von Drei: „In Zukunft werden immer mehr Geräte mit eSIMs ausgestattet. Nicht nur Smartphones, sondern auch Daten-Modems, TV-Geräte und Laptops. Wir sehen hier ein enormes Wachstumspotenzial. Mit unserem wegweisenden Mobilfunk-Abo, eines der ersten rein digitalen Mobilfunk-Abos weltweit, gestalten wir diese Zukunft aktiv mit. Wir arbeiten bereits an den nächsten Schritten der Einsatzmöglichkeiten des Abos, um bei Produktentwicklungen weiterhin der Innovationleader zu sein.“

Mit up3 in wenigen Minuten online.

Einfacher könnte die Aktivierung nicht sein. Wie bei vielen Abos üblich, melden sich Kunden nach dem Download der up3-App aus Apple AppStore oder Google Play Store mit einem Google-, Apple- oder Facebook-Konto bzw. auf Wunsch auch via E-Mail und Passwort an. Die Face ID oder ein Fingerprint als Identifikation am Handy genügen. Bezahlt wird im Vorfeld mit gängigen Zahlungsmitteln wie Visa/Mastercard, Apple Pay oder PayPal. Werden zusätzliche Auslands-Einheiten oder schnellere Geschwindigkeiten benötigt, so kann das einfach in der App hinzugebucht werden. Auch bei einem Handywechsel ist die eSIM sofort wieder einsatzbereit und somit die Rufnummer auch gleich wieder verfügbar. Und wie bei Abos üblich, kann auch up³ bis zu einem Jahr pausiert werden, während Anrufe und SMS unter der gewohnten Rufnummer weiterhin empfangen werden.

5G Highspeed von Drei mit voller Kostenkontrolle.

Mit up3 sind Kunden im Regelfall schneller unterwegs als im eigenen WLAN-Netz zuhause. up3 bietet im schnellsten 5G Netz Österreichs* Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s und im Upload von bis zu 100 Mbit/s – bei unlimitiertem Datenvolumen. Darüber hinaus beinhaltet das moderne Mobilfunk-Abo unlimitierte SMS und Sprachminuten inklusive 30 GB EU-Roaming. Werden außerhalb der EU die inkludierten Einheiten überschritten, so wird die Verbindung unterbrochen, bevor es zu unliebsamen Überraschungen kommt. Zusatzpakete können einfach über die App hinzugebucht werden. Mit up3 bietet Drei nicht nur eines der ersten digitalen Mobilfunk-Abos weltweit, sondern mit einem Einführungspreis von 25 Euro statt regulär 50 Euro auch eines der attraktivsten 5G Angebote Österreichs. Jetzt und ein Aboleben lang.

In Zukunft mehrere Geräte.

Derzeit ist up3 für ein Gerät pro User verfügbar. In Zukunft wird es bei up3 auch die Möglichkeit geben, ganz einfach zusätzliche Geräte wie etwa Tablets oder Smart-Watches in ein bestehendes Abo zu integrieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: APA Fotoservice / Krisztian Juhasz
22.10.2021

Motorrad und Roller in der kalten Jahreszeit einwintern oder durchfahren?

Motorrad und Roller in der kalten Jahreszeit einwintern oder durchfahren? Motorrad und Roller in der kalten Jahreszeit einwintern oder durchfahren?

Viele Motorrad- und Rollerfahrer:innen dürften sich aktuell die Frage stellen, ob sie ihr Fahrzeug aufgrund tageweiser guter Bedingungen weiter nutzen, oder das Fahrzeug gleich einwintern sollen. Die Vorteile weiterzufahren, insbesondere in der Stadt, liegen auf der Hand: keine lästige Parkplatzsuche oder Parkgebühren und weniger Stau. Die kalte Jahreszeit kann für Biker jedoch gefährlich sein: "Im Ortsgebiet, wo man mit niedriger Geschwindigkeit unterwegs ist und die Straßen geräumt sind, kann man mit Motorrad und Roller auch im Winter fahren. Wichtig ist dabei, die richtige Schutzbekleidung zu tragen und natürlich stets konzentriert zu sein und vorausschauend zu fahren", erklärt Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik. Bei Schnee lässt man Motorrad oder Roller jedoch am besten stehen, zu hoch ist die Unfallgefahr.

Motorrad- und Rollerfahren im Winter – worauf es zu achten gilt

Motorrad und Roller haben keine Knautschzone. Je früher gefährliche Situationen erkannt werden, desto mehr Zeit bleibt für die richtige Reaktion. "Bei winterlichen Bedingungen ist es wichtiger denn je, nie am Limit zu fahren", rät Scheiblauer und fügt hinzu: "Man muss sicher mit dem Bike fahren können und sollte auch auf Fahrfehler anderer Verkehrsteilnehmer rechtzeitig reagieren können. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass die Reifen auf kaltem Asphalt eine schlechtere Haftung haben und man somit schneller ins Rutschen kommen kann. Das muss man imstande sein abzufangen." Mehr Grip bei kalten Temperaturen bieten Winterreifen für Motorräder und Roller. "Zwar gilt die Winterreifenpflicht für Motorräder und Roller in Österreich nicht, wir empfehlen die Nutzung aber dringend", mahnt der Fahrsicherheitsexperte. Bei einspurigen Fahrzeugen und Straßenglätte oder Schnee gilt auch mit Winterreifen ein erhöhtes Unfallrisiko. "Freilich helfen Winterreifen nur, wenn auch die Fahrweise entsprechend angepasst wird. Auch sind Reflektoren für eine bessere Sichtbarkeit unverzichtbar", so Scheiblauer.

Eine weitere, nicht zu unterschätzende Gefahr, die in der dunklen Jahreshälfte auch für Zweiradfahrer:innen droht, ist die eingeschränkte Sichtbarkeit am Morgen und späten Nachmittag. "Besonders wichtig ist es im Herbst helle Schutzbekleidung zu tragen, am besten mit Reflektoren. Außerdem sollte man einen gut sichtbaren Helm tragen, um nicht so leicht von anderen übersehen zu werden", mahnt der Fahrsicherheits-Profi.

Einwintern von Motorrad und Roller – fachgerechte Tipps

* Reinigen. Das Bike muss gründlich gereinigt werden. "Danach sollte man die Kette schmieren", rät der Motorradexperte der ÖAMTC Fahrtechnik.

* Volltanken. Um Korrosionsschäden bei Blechtanks vorzubeugen, empfiehlt der Experte, das Motorrad vollgetankt einzuwintern. Bei Kunststofftanks ist das nicht notwendig.

* Batterie abklemmen. "Um die Funktionstüchtigkeit der Batterie über den Winter zu erhalten, sollte man die Batterie abklemmen oder – noch besser – ausbauen und an ein Ladegerät anschließen", rät Scheiblauer.

* Luftdruck erhöhen. Vor dem Abstellen den Reifendruck etwas erhöhen und das Motorrad auf den Hauptständer stellen oder aufbocken, damit sich die Reifen nicht platt stehen.

* Witterungsschutz. Motorrad und Roller sollten möglichst vor Schnee, Salz und Rollsplitt geschützt werden. "Wer selbst keine witterungsgeschützte Abstellmöglichkeit hat, kann eventuell einen Garagenplatz anmieten. Auch spezielle Abdeckungen bieten einen gewissen Schutz für das Zweirad", so Scheiblauer. Parkt das Motorrad im Winter auf der Straße, sollte man regelmäßig kontrollieren, ob das Fahrzeug noch sicher steht. So können beispielsweise temporäre Halteverbote ein Umstellen notwendig machen.

* Stilllegen. "Wer sicher ist, dass er sein Motorrad in den Wintermonaten nicht nutzen möchte, kann das Kennzeichen bei der Kfz-Zulassungsstelle seiner Versicherung hinterlegen und so das Geld für die Versicherungsprämie sparen", so der abschließende Tipp des Motorrad-Chefinstruktors der ÖAMTC Fahrtechnik.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
13.01.2021

Drohnenführerschein erfolgreich gestartet

Alle Details zum neuen EU-Regulativ mit Drohnenführerschein und Registrierung sind über dronespace.at abrufbar Alle Details zum neuen EU-Regulativ mit Drohnenführerschein und Registrierung sind über dronespace.at abrufbar

Der neue Drohnenführerschein in Österreich ist gut angekommen und stößt auf großes Interesse. Die ersten Drohnenpilotinnen und -piloten haben sich bereits registriert und ihren Drohnenführerschein erfolgreich absolviert. Über 7.500 Registrierungen und 11.000 abgelegte Drohnenführerscheine zeigen, dass die neuen Online-Tools auf dronespace.at gut angenommen werden. Damit ist Österreich unter den ersten Ländern in Europa, die das neue einheitliche europäische Drohnen-Regulativ sofort nach Inkrafttreten erfolgreich umgesetzt haben und völlig automatisiert Registrierung und Kompetenznachweis für das Fliegen mit Drohnen anbieten, für mehr Sicherheit beim Fliegen mit Drohnen im österreichischen Luftraum.

„Mit dem neuen Regulativ haben wir einen Meilenstein gesetzt und für mehr Sicherheit im österreichischen Luftraum gesorgt. Das Fliegen mit Drohnen ist nun einfacher und günstiger. Der erleichtere Zugang macht sich auch an den zahlreichen Registrierungen und ausgestellten Drohnenführerscheinen bemerkbar. Es freut mich, dass bereits 11.000 Drohnenpilotinnen und -piloten das Angebot nutzen und mit ihrem Kompetenznachweis zu einem sicheren Luftraum beitragen“, so Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner.

„Fliegen mit Drohnen ist sicherer geworden und die Registrierung dabei viel günstiger. Mit dem Drohnenführerschein ist sichergestellt, dass sich Drohnenpilotinnen und -piloten ihrer Verantwortung beim Steuern ihres unbemannten Luftfahrzeuges bewusst sind. Die bereits in den ersten Tagen hohe Zahl an Registrierungen und absolvierten Drohnenführerscheinen freut uns und zeugt von dem hohen Sicherheitsbewusstsein bei unseren Drohnenpilotinnen und -piloten“, so Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl.

Für Betreiber einer Drohne beginnt der Weg zum sicheren Fliegen seit 31.12.2020 mit der Registrierung auf dronespace.at. Es genügt eine einmalige Registrierung, die Kosten dafür belaufen sich auf 31,20€ (inkl. Ust), das vergebene Kennzeichen muss auf sämtlichen Fluggeräten angebracht werden. Die Registrierung wird per Kreditkarte oder Debitkarte bezahlt und ist sofort gültig. Nach drei Jahren ist eine Erneuerung der Registrierung erforderlich. Die Drohnen müssen außerdem verpflichtend versichert werden.

Für den Drohnenführerschein wird ein umfassender Online-Trainingskurs aus den Bereichen Luftrecht und Sicherheit, menschliches Leistungsvermögen, betriebliche Verfahren und Allgemeines zum Thema Drohnen angeboten. Es werden Themen vermittelt, die für den sicheren und praktischen Betrieb von Drohnen notwendig sind, aber auch theoretische Grundlagen, die für einen verantwortungsvoll durchgeführten Flug unentbehrlich sind. Der Drohnenführerschein kann nach positivem Abschluss sofort ausgedruckt bzw. als pdf abgespeichert werden. Er gilt als behördliches Schriftstück und ist beim Betrieb einer Drohne immer mitzuführen. Daher ist, so wie bei der Registrierung, insbesondere darauf zu achten, dass sämtliche Daten korrekt eingegeben werden. Nach einem Zeitraum von fünf Jahren muss der Drohnenführerschein erneuert werden. Der Online-Vorbereitungskurs und der Online-Test sind kostenfrei.

Der Betrieb von Modellflugzeugen (auch auf Modellflugplätzen) ist seit 31.12.2020 ebenso vom europäischen Regulativ erfasst. Das heißt, dass sich auch Betreiber von Modellflugzeugen registrieren müssen.

Alle Details zum neuen EU-Regulativ mit Drohnenführerschein und Registrierung sind über dronespace.at abrufbar. Punktgenaue und standortbezogene Informationen dazu, wo geflogen werden darf und wo nicht, liefert die Austro Control Drohnen-APP „Dronespace“, die in den jeweiligen App-Stores erhältlich ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.07.2021

Vorsicht bei der Inbetriebnahme des Fahrzeuges nach Hochwasserschäden

Vorsicht bei der Inbetriebnahme des Fahrzeuges nach Hochwasserschäden Vorsicht bei der Inbetriebnahme des Fahrzeuges nach Hochwasserschäden

Die vom Hochwasser betroffenen Gebiete Österreichs sind vielerorts nach wie vor im Ausnahmezustand. Wie man richtig reagiert, wenn das Auto unter Wasser war, erklären die ÖAMTC-Experten: "Wenn der Motorraum mit Wasser in Kontakt gekommen ist, muss aus Sicherheitsgründen eine Abschleppung erfolgen", hält ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl fest. "Wenn sich Wasser im Zylinder befindet, kann bei einem Startversuch der sogenannte 'Wasserschlag’ auftreten, ein Motorschaden kann die Folge sein." Sand und Wasser im Fahrzeuginneren können Schäden an Fahrwerk und Bremsen auslösen, die sich eventuell erst Monate nach dem Unglück zeigen. Eine Überprüfung des Bremssystems durch einen Fachmann ist also dringend anzuraten. Generell raten die Experten des Mobilitätsclubs allen Betroffenen in den Hochwasser-Gebieten, ihr Fahrzeug keinesfalls selbst in Betrieb zu nehmen, sondern bei der ÖAMTC-Pannenhilfe anzurufen.

So erkennt man, was nach dem Hochwasser am Kfz überprüft werden sollte

* Ist die Wasserlinie unterhalb der Felgenmitte, sind in der Regel keine Funktionsprobleme zu erwarten. In diesem Fall sind alle beweglichen Teile sowie die elektrischen Installationen noch über der Wasserlinie. "Nur die Traggelenke und Spurstangengelenke sollten überprüft und gegebenenfalls getauscht werden", rät der ÖAMTC-Techniker.

* Wenn die Wasserlinie über der Radmitte liegt, sind bereits Radlager und Antriebswellen betroffen. Wenn das Fahrzeug diesen Bedingungen über mehrere Stunden oder sogar Tage ausgesetzt ist, dringt Wasser in die Lager und Gelenke ein. "Dort bleibt es leider auch nach Absinken des Wasserspiegels", sagt Kerbl. Ebenfalls betroffen ist der Auspuff, der durch das Wasser korrodieren kann.

* Steigt der Wasserspiegel über die Türunterkante, dringt Wasser in den Innenraum und in die Hohlräume der Karosserie ein. So können tiefer liegende Teile der Elektrik Schaden nehmen. "Ein Werkstattaufenthalt ist unausweichlich", so der ÖAMTC-Experte.

* Ist die Motorhaube unter der Wasserlinie, dringt auch Wasser in den Ansaugtrakt des Motors und über den Auspuff bis zu den Auslassventilen. Ein Starten des Motors, so der Starter überhaupt noch funktioniert, muss auch nach Sinken des Wasserniveaus unterlassen werden. Fahrzeuge, die mehrere Stunden derart tief im Wasser waren, müssen anschließend gründlich in einer Fachwerkstatt trockengelegt werden. Bei Fahrzeugen älteren Datums kommen die Reparaturkosten einem Totalschaden gleich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.11.2020

Anteil der Tesla-Neuzulassungen seit 2019 um 56,3 % gesunken, deutsche Konzerne holen auf

Anteil der Tesla-Neuzulassungen im wichtigsten E-Mobilitätsland seit 2019 um 56,3 % gesunken, deutsche Konzerne holen auf Anteil der Tesla-Neuzulassungen im wichtigsten E-Mobilitätsland seit 2019 um 56,3 % gesunken, deutsche Konzerne holen auf

Norwegen gilt als Pionier in Sachen Elektromobilität: Rund 60 Prozent der dort verkauften Fahrzeuge laufen mit Strom. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, sank der dortige Anteil der Tesla-Neuzulassungen zuletzt beträchtlich - im Jahr 2020 sind 7 Prozent der neuen Elektroautos aus dem Hause Tesla. Im vergangenen Jahr belief sich der Anteil noch auf 16 Prozent.

Im Jahr 2019 wurden in Norwegen 15.686 Tesla Model 3 verkauft. Bis Ende September des aktuellen Jahres sind es hingegen lediglich knapp 3.000 Stück. Zwischen dem 1. Januar und dem 24. September rangiert der Audi e-Tron bei den E-Neuzulassungen in Norwegen auf dem ersten Platz. Hiervon wurden 7.801 angemeldet. VW befindet sich mit dem E-Golf mit einer Stückzahl von 4.881 hingegen an zweiter Stelle.

Jenseits von Norwegen sieht es für den US-Hersteller hingegen erfreulicher aus. Im zweiten Quartal veräußerte Tesla 90.891 Fahrzeuge. Zwar waren es im Vorjahreszeitraum noch 95.356 Stück. Allerdings kam der Elektro-Pionier im Vergleich mit zahlreichen Konkurrenten vergleichsweise gut durch die Corona-Krise, was sich auch auf dem Börsenparkett niederschlägt. Wie die Infografik aufzeigt, erhöhte sich der Preis der Tesla Aktien binnen der letzten 365 Tage um 718 Prozent. Im selben Zeitraum verringerte sich die Marktkapitalisierung vieler Konkurrenten.

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr des Jahres 40 Prozent mehr Batterie-Elektro-PKWs innerhalb der Europäischen Union zugelassen, als noch im selben Zeitraum des Jahres 2019.

„In puncto absoluter Absatzzahlen ist Norwegen mitnichten der wichtigste Markt für E-Fahrzeuge“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. "Allerdings könnte die Entwicklung im Land der Elektromobilität eine Trendwende vorwegnehmen – und zwar dahingehend, dass sich die jüngsten Bemühungen der deutschen Autohersteller im Bereich der Elektromobilität langsam aber sicher auszahlen“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
13.01.2021

Jahresrückblick 2020: Gebrauchtwagenpreise im europäischen Ländervergleich

Im EU-Durchschnitt haben die Gebrauchtwagenpreise im Jahr der Corona-Pandemie 2020 noch einmal zugelegt Im EU-Durchschnitt haben die Gebrauchtwagenpreise im Jahr der Corona-Pandemie 2020 noch einmal zugelegt

Im EU-Durchschnitt haben die Gebrauchtwagenpreise im Jahr der Corona-Pandemie 2020 noch einmal zugelegt, allerdings in einem insgesamt geringeren Umfang als noch im Jahr zuvor. AutoScout24 hat die Preise für gebrauchte Autos in sechs europäischen Ländern analysiert und kam dabei zu teils überraschenden Ergebnissen: In Österreich ist der durchschnittliche Gebrauchtwagenpreis im Vergleich zu 2019 geringfügig angestiegen, in Deutschland haben sich die Preise nur minimal verändert und in Belgien und Frankreich fand der größte Preissprung nach oben statt.

Gebrauchtwagenpreise: Frankreich einsamer Spitzenreiter, Italien hat die Günstigsten

Wie in den Vorjahren, belegt Frankreich auch 2020 den ersten Platz, wenn es um die höchsten Gebrauchtwagenpreise geht. Durchschnittlich 24.090 Euro kostete ein gebrauchtes Auto in Frankreich. Das sind außerdem 4,3 Prozent mehr als noch im letzten Jahr. Deutlich dahinter und trotzdem noch auf dem zweiten Platz liegen Gebrauchtwagen aus Deutschland, die mit durchschnittlich 20.851 Euro nur um 0,4 Prozent angestiegen sind. Knapp dahinter folgt Österreich und belegt damit Platz 3 im Europa-Ranking: Mit durchschnittlich 20.279 Euro sind die Gebrauchtwagenpreise hierzulande um 0,8 Prozent im Vergleich zu 2019 gestiegen. Derweil wurden Gebrauchtwagen in Belgien abermals um satte 4,3 Prozent und durchschnittlich 750 Euro teurer: Ein Auto aus Vorbesitz kostete hier 17.991 Euro. Dahinter folgen die Niederlande mit durchschnittlich 16.705 Euro und Italien, dem Land der Schnäppchenkäufer: Trotz Preisanstieg um etwa 3 Prozent kosteten hier die Gebrauchtwagen mit durchschnittlich 16.463 Euro im EU-weiten Vergleich am wenigsten.

Luxussegment: Extreme Preisdifferenzen im Ländervergleich / Sportwagen deutlich teurer als im Vorjahr

Betrachtet man die Fahrzeugsegmente in Europa, lässt sich ein ähnliches Muster feststellen. Zwar haben die Preise 2020 in nahezu sämtlichen Segmenten zugelegt, doch sind hierdurch die Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Ländern auch noch deutlicher geworden. Am einfachsten wird dies in den Luxussegmenten der gebrauchten Oberklassefahrzeuge und Sportwagen deutlich. So wurden Gebrauchte der Oberklasse in Italien durchschnittlich zu einem Preis von 44.902 Euro angeboten, was den günstigsten Angebotspreis im EU-weiten Vergleich darstellt. Kosteten diese Autos in Österreich 2020 durchschnittlich schon 45.969 Euro, wurden sie in Frankreich für 65.568 Euro angeboten. Auch die Sportwagen legten preislich in allen Ländern außer den Niederlanden deutlich zu. Insbesondere in Österreich stiegen die Preise gebrauchter Sportwagen von ehemals 51.936 Euro auf nunmehr 54.630 Euro an. In Deutschland kosteten diese mit 55.733 Euro ebenfalls mehr als 2019.

SUVs: Durchschnittspreise in allen Ländern angestiegen

In allen Ländern gab es einen Preisanstieg im Segment der SUVs – in Österreich war der Anstieg von 28.225 im Jahr 2019 auf 28.252 Euro im Jahr 2020 jedoch am geringsten. Deutschland hält sich mit durchschnittlichen 27.831 Euro im Mittelfeld; Frankreich (28.796 Euro), Österreich und die Niederlande (28.436 Euro) weisen aber insgesamt die höchsten Durchschnittspreise gebrauchter SUVs auf.

Kompaktklasse: Deutschland und Frankreich mit höchsten Durchschnittspreisen

Doch auch in der Kompaktklasse werden die europäischen Preisdifferenzen sichtbar: Wurden Gebrauchte dieser Klasse in Frankreich im Schnitt für 17.850 Euro gehandelt, kosteten sie in Deutschland 16.042 Euro, in Österreich 14.979 Euro, in Italien nur rund 13.700 Euro und den Niederlanden 13.757 Euro. Für österreichische Privatkäufer dürfte sich der gelegentliche Blick zum südlichen Nachbarn lohnen: So waren in Italien beispielsweise gebrauchte Geländewagen mit durchschnittlich 21.526 Euro mehr als 7.500 Euro günstiger als in Österreich mit durchschnittlich 29.114 Euro.

Jahreswagen: Niederlande hat die Teuersten

Jahreswagen waren 2020 in den Niederlanden am teuersten und kosteten durchschnittlich 36.644 Euro, während man sie in Frankreich um nur 32.325 Euro und in Österreich um 31.604 Euro im Durchschnitt erwerben konnte. Italien nimmt auch hier erneut die Rolle des Schnäppchenanbieters ein (durchschnittlich 26.189 Euro für einen Jahreswagen).

Youngtimer-Preise europaweit gesunken, Oldtimer teils teurer

Betrachtet man ältere Fahrzeuge zwischen 20 und 30 Jahren, so fallen die länderübergreifend gesunkenen Preise deutlich auf. In den Niederlanden gab es im Vorjahr mit 5.675 Euro die günstigsten Youngtimer. Österreich fällt von einem 2019er Durchschnittspreis von 6.623 Euro auf einen aktuellen Durchschnittspreis von 6.447 Euro geringfügig zurück. Bei den über 30 Jahre alten Autos ergibt sich ein durchwachseneres Bild. Demnach gab es in Österreich eine leichte Preisreduktion auf durchschnittlich 21.597 Euro. Die günstigsten Oldtimer gab es 2020 in Italien: Hier kostete ein gebrauchtes Fahrzeug von über 30 Jahren im Durchschnitt nur 19.468 Euro.

“Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für Gebrauchtwagen 2020 zwar EU-weit leicht angestiegen, haben sich aber einigermaßen nivelliert”, kommentiert André Eckert, Country Manager von AutoScout24 in Österreich. “Österreich hält sich weiterhin im oberen Mittelfeld, was den Preis angeht. Wer hierzulande verkauft, wird also in der Regel keinen schlechten Preis erzielen.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
13.01.2021

Die Dos und Don’ts bei extremer Kälte

Auch in den kommenden Tagen wird es die Quecksilbersäule in den Außenthermometern kaum in den positiven Bereich schaffen. Auch in den kommenden Tagen wird es die Quecksilbersäule in den Außenthermometern kaum in den positiven Bereich schaffen.

Auch in den kommenden Tagen wird es die Quecksilbersäule in den Außenthermometern kaum in den positiven Bereich schaffen. Während so manche Winterliebhaber die eisigen Temperaturen positiv sehen, sind all jene, die auf das eigene Auto angewiesen sind, oftmals wenig erfreut, wenn vor der Fahrt viel Zeit eingeplant werden muss, um das Fahrzeug von Schnee und Eis zu befreien. Der ARBÖ informiert, was während dieser frostigen Phase das Autofahrerleben erleichtert, und worauf man verzichten sollte.

Vereiste Scheiben:

No-Go: Zugefrorene Scheiben mit heißem Wasser enteisen. Durch die extremen Temperaturunterschiede können die Scheiben nämlich springen und im schlimmsten Fall sogar einen Scheibentausch unumgänglich machen.

Tipp: Autolenker, deren Autoscheiben zugefroren sind, sollten Eiskratzer oder spezielle Sprays zum Enteisen der Scheiben verwenden. Wichtig ist, dass die gesamte Scheibe gereinigt wird, und nicht nur ein „Guckloch“, da dies zu Strafen oder Problemen mit der Versicherung führen kann. Damit die Scheiben während der Fahrt nicht einfrieren, sollte das Heizungsgebläse für die Windschutzscheibe eingeschalten werden und die mit Frostschutz befüllte Scheibenwaschanlage regelmäßig verwendet werden. Darüber hinaus kann mit einer Frontscheibenabdeckung bereits im Vorfeld vorgesorgt werden.

Eingefrorenes Schloss:

No-Go: Den Schlüssel mit dem Feuerzeug anwärmen. Durch die extreme Hitze des Feuers können der Schlüssel oder der Transponder (Chip zur Startfreigabe) kaputt werden.

Tipp: Autolenker sollten Türschlossenteiser stets mitführen, allerdings in der Jackentasche/Handtasche und nicht im Auto aufbewahren. Solche Sprays tauen ein eingefrorenes Schloss schnell wieder auf, und die Fahrt kann begonnen werden.

Zugefrorene Türdichtungen:

No-Go: Zugefrorene Türdichtungen mit Gewalt aufreißen, da so die gesamte Dichtung aus der Verankerung gerissen werden kann.

Tipp: Am besten im Vorfeld die Türdichtungen mit Fettcremen oder speziellen Türdichtungscremen einreiben. So kann dieses Problem leicht vermieden werden. Wenn die Türe aber tatsächlich eingefroren ist, so bleibt nur der Einstieg über eine andere Fahrzeugtüre oder die Benutzung von Enteisungssprays. Allerdings sollten dabei nur Produkte verwendet werden, die den Gummi der Türdichtung nicht angreifen.

Motor warmlaufen lassen

No-Go: Generell ist das Warmlaufen lassen des Motors verboten. Nicht nur, dass dadurch die Umwelt unnötig belastet wird, es kann Strafen nach sich ziehen.

Tipp: Moderne Motoren müssen nicht minutenlang warmlaufen, sondern sind sofort einsatzbereit. Wichtiger ist, dass im Vorfeld der Kältewelle die Batterie auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft wird, damit böse Überraschungen ausbleiben.

Verbraucher reduzieren

No-Go: Sämtliche Verbraucher wie Heckscheiben-, Sitz- oder Lenkradheizung ständig laufen lassen.

Tipp: Sobald die Hände warm sind oder die Heckscheibe enteist ist, sollten Stromverbraucher auch wieder ausgeschalten werden, da es die Batterie unnötig belastet. Durch den hohen Stromverbrauch kann besonders bei Kurzstrecken die Lichtmaschine nicht ausreichend nachladen, wodurch die Leistungskapazität der Batterie eingeschränkt ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2022

Sicherheitscheck fürs Rad – das gehört im Frühling kontrolliert

Damit das Rad nach längerer Stehzeit wie geschmiert läuft, empfiehlt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl einen ausführlichen Sicherheitscheck Damit das Rad nach längerer Stehzeit wie geschmiert läuft, empfiehlt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl einen ausführlichen Sicherheitscheck

Es gibt zwar mehr und mehr Menschen, die sich auch im Winter nicht von ihrem Fahrrad trennen mögen – den Großteil der Radfahrenden zieht es allerdings erst jetzt, zu Frühlingsbeginn, wieder in den Sattel. Damit das Rad nach längerer Stehzeit wie geschmiert läuft, empfiehlt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl einen ausführlichen Sicherheitscheck: "Der Winter kann Spuren hinterlassen, einige Dinge sollte man nach der Pause auf jeden Fall checken, dann steht der ersten und vielen folgenden Ausfahren nichts entgegen."

- Reifen: Auch vermeintlich einwandfreie Reifen können brüchig sein, Klarheit bekommt man durch Aufpumpen. Verliert der Reifen über Nacht Luft, sollte der Schlauch überprüft und geklebt oder gleich erneuert werden. Gleiches gilt für den Mantel, der Beschädigungen oder kein Profil mehr haben kann.

- Antrieb: Kette, Pedale, Schaltung und Zahnkränze müssen regelmäßig überprüft und gepflegt werden, die Schaltseile sollten in jedem Fall leichtgängig und unbeschädigt sein. Der sparsame Einsatz eines Universalöls sorgt für längere Lebensdauer und höheren Fahrkomfort.

- Bremsen: Das richtige Greifen der vorderen und hinteren Bremsen kann überlebenswichtig sein. Die Bremsklötze müssen ausreichend dick sein und satt auf der Felge aufliegen. Ist die Bremse schwergängig, liegt das meist an den Seilzügen – auch hier schafft ein Tropfen Universalöl Abhilfe.

- Beleuchtung: Sichtbarkeit ist Selbstschutz – zumindest erforderlich sind die Beleuchtung nach vorne und hinten sowie Rückstrahler (weiße vorne, gelbe auf den Speichen (auch weiß reflektierende Reifen sind erlaubt) und Pedalen, rote hinten).

Schraubverbindungen: Sämtliche Schrauben kontrollieren und lockere Verbindungen unbedingt nachziehen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
13.08.2021

Mehr als 1.200 Quadratkilometer Österreichs durch Verkehrsflächen versiegelt

Die massive Bodenversiegelung in Österreich verschärft die Folgen von Starkregen. Die massive Bodenversiegelung in Österreich verschärft die Folgen von Starkregen.

Die Hochwasser-Katastrophe führt drastisch vor Augen, dass es rasch verstärkte Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen braucht, betont der VCÖ. Starkregen-Ereignisse, wie wir sie in Mitteleuropa in den vergangenen Tagen erlebt haben, werden künftig zunehmen. Versiegelte Flächen verhindern, dass das Wasser im Boden versickern kann. In Österreich sind bereits rund 1.240 Quadratkilometer durch Verkehrsflächen versiegelt, das entspricht der dreifachen Fläche Wiens, macht der VCÖ aufmerksam. 96 Prozent der versiegelten Flächen sind Straßen und Parkplätze. Der VCÖ fordert Entsiegelungsmaßnahmen insbesondere bei Pkw-Parkplätzen.

„Die vergangenen Tage haben drastisch vor Augen geführt, dass auch in Mitteleuropa die Klimakrise zur Klimakatastrophe werden kann. Die Warnungen der Klimawissenschaft und Meteorologie sind eindeutig: Wir brauchen sowohl eine raschere Reduktion der Treibhausgas-Emissionen als auch verstärkte Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.

Die massive Bodenversiegelung in Österreich verschärft die Folgen von Starkregen. Versiegelte Böden können kein Wasser aufnehmen. Der VCÖ weist darauf hin, dass allein wegen der Verkehrsflächen fast 1.240 Quadratkilometer unseres Landes versiegelt sind. 96 Prozent davon sind Straßen und Parkplätze, wie Daten des Umweltbundesamts zeigen. „Allein seit dem Jahr 2015 sind in Österreich rund 2.130 Hektar durch Straßen und Parkplätze zusätzlich versiegelt worden, das entspricht der Fläche von 3.545 Fußballfeldern“, verdeutlicht VCÖ-Experte Schwendinger. Wegen Verkehrsflächen sind in Österreich insgesamt rund 1.240 Quadratkilometer versiegelt, das sind knapp mehr als die Hälfte der gesamten versiegelten Fläche Österreichs, die zuletzt 2.372 Quadratkilometer betrug.

Infolge der massiven Erwärmung in der Arktis wird der Jetstream schwächer. Dadurch halten sich die Wetterlagen länger an einem Ort, also auch Gewitter und damit verbundener Starkregen. Die Wassermassen, die an einem Ort niedergehen, sind entsprechend größer.

Der VCÖ fordert die rasche Umsetzung eines Entsiegelungsprogramms. Gerade bei Parkplätzen kann durch eine andere Oberfläche sehr einfach das Versickerungsvolumen vergrößert werden. Besonders bei großen Parkplätzen, etwa bei Supermärkten, Einkaufszentren oder Firmen, besteht akuter Handlungsbedarf. Während Asphaltbeton kein Wasser durchlässt, kann beispielsweise bei Rasengittersteinen und Kalkschotterdecken viel Wasser in die Böden versickern. „Jeder Beitrag zählt, jedes Potenzial ist zu nutzen. Zusätzlich wirkt die Entsiegelung von Pkw-Parkplätzen bei Hitzewellen gegen das massive Aufheizen der Parkplätze. Asphaltdecken verursachen Hitzestaus, Parkplätze werden regelrecht zu Backöfen, die die Umgebung noch stärker aufheizen“, betont VCÖ-Experte Schwendinger.

Neben den Parkplätzen verschärft auch Straßenbau das Problem der Bodenversiegelung. Anstatt weitere Flächen durch breitere oder neue Straßen zu versiegeln, wird es in Zukunft wichtiger werden, überbreite Straßen rückzubauen, wie das beispielsweise in Kärnten bereits gemacht wird. So wurde aus der neun Meter breiten Kärntner Straße B83 bei Arnoldstein ein eineinhalb Meter breiter Grünstreifen gefräst und ein Teil der Straße auch in einen Radweg umgewandelt. Zusatzvorteil von Straßenverschmälerungen: Die Erhaltungskosten für Straßen reduzieren sich um bis zu 30 Prozent.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.06.2021

Cybercrime - es kann jeden treffen

Die Cybersecurity-Hotline wurde 2017 gestartet. Nach einem Probebetrieb ist sie seit 1. Juli 2017 im Regelbetrieb. Die Cybersecurity-Hotline wurde 2017 gestartet. Nach einem Probebetrieb ist sie seit 1. Juli 2017 im Regelbetrieb.

Ein Hackerangriff auf eine Salzburger Molkerei legte die dortige EDV lahm. Die Molkerei kann daher am heutigen Donnerstag den Handel nicht mit Milch beliefern. Fälle wie dieser häufen sich in den letzten Monaten.

Während in vielen Bereichen die Kriminalität zurückgeht (Gewalt, Eigentum, Suchtmittel), ist Cybercrime weiter im Vormarsch. In Wien liegt die Zunahme weit über dem Bundesschnitt. „Auch für Wiens Unternehmen ist die Gefahr stark im Steigen“, warnt Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien.

Aus Sicht der Wiener Wirtschaftskammer ist die beste Versicherung gegen Cybercrime die Prävention. „Im günstigsten Fall haben Sie als Unternehmer einen IT-Dienstleister Ihres Vertrauens“, so Heimhilcher. Gemeinsam mit diesem IT-Dienstleister können Unternehmer einen Drei-Stufen-Plan gegen Cybercrime maßgeschneidert für den eigenen Betrieb erarbeiten.

Drei-Stufen-Plan gegen Cybercrime

1. Prävention: Ihre EDV-Systeme sollten immer auf dem aktuellsten Stand sein. Sie haben einen IT-Dienstleister an Ihrer Seite.

2. Hotline für Notfälle: Falls doch etwas passiert, wenden Sie sich an Ihren IT-Dienstleister. Sollten Sie noch keinen zur Hand haben, wählen Sie die Cybersecurity-Hotline der WK Wien – 0800 888 133.

3. Backup: Ein wesentliches Basic in der IT ist das Backup. Es ist auch in der DSGVO vorgeschrieben, als Unternehmer, ein ordnungsgemäßes IT-System (Stichwort: Kundendaten) zu haben.

Cybersecurity-Hotline

Wenn es trotz Prävention zu einem Cyber-Angriff kommt, ist schnelle Hilfe notwendig. Diese bietet die WK Wien mit der kostenlosen Cybersecurity-Hotline für Unternehmer.

Die Hotline ist unter 0800 888 133 erreichbar – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Die Cybersecurity-Hotline wurde 2017 gestartet. Nach einem Probebetrieb ist sie seit 1. Juli 2017 im Regelbetrieb. Die Hotline selbst ist 24/7 erreichbar, aber die IT-Security-Experten nur Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr im Einsatz

Im absoluten Notfall koordiniert die UBIT-Experts-Group jedoch trotzdem auch außerhalb der Geschäftszeiten einen Experten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.01.2022

T-Mobile muss erneut Strafe zahlen – 60.000 Euro laut aktuellem Beschluss

T-Mobile muss erneut Strafe zahlen – 60.000 Euro laut aktuellem Beschluss T-Mobile muss erneut Strafe zahlen – 60.000 Euro laut aktuellem Beschluss

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums die T-Mobile Austria GmbH, zu der unter anderem die Marke Magenta gehört, wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens geklagt. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab der Klage des VKI rechtskräftig statt. In der Folge verstieß das Unternehmen aber mehrmals gegen das Urteil, weshalb der VKI bereits zwei Exekutionsanträge einbrachte. Nach einem aktuellen Beschluss des Bezirksgerichts Innere Stadt Wien muss T-Mobile nun 60.000 Euro Strafe zahlen. Der Exekutionsbeschluss ist noch nicht rechtskräftig.

Im Anlassfall bewarb T-Mobile Glasfaser-Internet groß mit „gratis bis Jahresende“. In einem TV-Werbespot war mit einem Sternchenhinweis 2 Sekunden lang ein umfangreicher Text in einer Fußzeile eingeblendet, der unter anderem auf die Servicepauschale, ein Aktivierungsentgelt und die Mindestvertragsdauer hinwies. Eine ähnliche Fußzeile auf Werbeplakaten war ebenfalls – bei typischerweise flüchtiger Betrachtung aus größerer Entfernung – kaum lesbar.

Das OLG Wien beurteilte dies Anfang 2021 als irreführende Geschäftspraktik. Ein Werbeadressat verstehe die blickfangartig hervorgehobene Mitteilung „gratis bis Jahresende“ nämlich dahingehend, dass in diesem Zeitraum gar keine Kosten anfallen. Nach diesem rechtskräftigen Urteil des OLG Wien hat es T-Mobile zu unterlassen, Produkte mit einem hervorgehobenen, zeitbezogenen Preis – insbesondere als „gratis“ für einen bestimmten Zeitraum – zu bewerben, ohne auf sonstige belastende Bedingungen und Preisbestandteile ausreichend deutlich hinzuweisen. Dazu zählen im Besonderen eine bestehende Servicepauschale, eine Aktivierungsgebühr, die Mindestbindungsdauer sowie der Umstand, dass sich der hervorgehobene, zeitbezogene Preis ab einem bestimmten Zeitpunkt erhöht.

Im Juni 2021 brachte der VKI einen Exekutionsantrag gegen T-Mobile wegen mehrerer Verstöße gegen dieses Urteil ein. Das erstinstanzliche Gericht verhängte eine Strafe von 10.000 Euro. Nach Einlegung eines Rechtsmittels von Seiten des VKI wurde diese Strafe auf 30.000 Euro angehoben. Die Verstöße gegen das Urteil hörten damit jedoch nicht auf. So bewarb T-Mobile unter anderem auf Twitter und in der ORF-TVthek ein Highspeed-Internet mit „Jetzt 4 Monate Grundgebühr GRATIS*“, ohne ausreichend auf die Servicepauschale, die Mindestvertragsdauer oder die ab dem fünften Monat anfallenden Kosten in Höhe von zumindest 40 Euro pro Monat hinzuweisen. Im Dezember 2021 brachte der VKI daher erneut einen Exekutionsantrag gegen T-Mobile ein. Daraufhin wurde jetzt eine Strafe von 60.000 Euro vom Erstgericht festgesetzt.

„Die österreichische Exekutionsordnung sieht eine Höchststrafe von 100.000 Euro pro Exekutionsantrag vor. Die Strafe nach unserem ersten Exekutionsantrag war für T-Mobile offensichtlich nicht hoch genug angesetzt, um die Verstöße gegen das Urteil einzustellen. Sollte sich T-Mobile weiterhin nicht an die gerichtliche Entscheidung halten, werden weitere Exekutionsanträge folgen“, zieht Dr. Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI eine vorläufige Zwischenbilanz.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.02.2021

Magenta Telekom: Wachstum in allen Bereichen

Magenta Telekom: Wachstum in allen Bereichen Magenta Telekom: Wachstum in allen Bereichen

Die Corona-Krise hat die Nachfrage nach digitalen Services völlig verändert: Magenta Telekom trotzt der Corona-Krise und kann das Geschäftsjahr 2020 mit Zuwächsen in allen Ergebniskennzahlen abschließen. Der Umsatz legte trotz massiver Rückgänge im Roaming-Geschäft um zwei Prozent auf 1.301,9 Mio. Euro zu (Vorjahreswert: 1.276,2 Mio. Euro). Die Nachfrage nach Internetprodukten und die gute Nachfrage nach 5G-Smartphones sowie das weiterhin gute Wholesale-Segment konnten die Umsatzrückgänge bei Roaming und im Prepaid-Geschäft somit mehr als kompensieren. Das bereinigte EBITDA AL (bereinigt um Sondereffekte und Leasingeffekte gemäß IFRS 16) legte um sechs Prozent von 467,4 Mio. Euro auf 495,8 Mio. Euro zu. Aufgrund der sprunghaft gestiegenen Nachfrage ab März 2019 wurden die Netzinvestitionen deutlich erhöht und teilweise vorgezogen: Somit flossen mit 268,1 Mio. Euro um 11 Prozent mehr Mittel in den 5G-Ausbau und die Gigabit-Upgrades im Glasfaserkabelnetz als im Jahr davor. Mit 5,07 Mio. Mobilfunkkunden ist Magenta inzwischen auch im Mobilfunkbereich – vor allem bei Vertragskunden – weiter gewachsen und mittlerweile mit Abstand der größte Gigabit-Anbieter des Landes mit über 1,4 Mio. technisch verfügbaren Anschlüssen.

„Wir alle sind seit März 2020 im Home-Office, Home-Schooling oder mussten erstmals online einkaufen. Digitale Dienstleistungen waren daher noch nie so wichtig wie heute. Dieser enorme Nachfrageschub hat uns im Vorjahr beflügelt und auch die massiven Roamingverluste kompensiert“, sagt Andreas Bierwirth, CEO von Magenta Telekom. „Für das Jahr 2021 ist es unser Ziel, unseren Kundinnen und Kunden ein noch besseres Erlebnis im Internet zu bieten. Wir haben ein neues Investitionsprogramm gestartet und treiben den österreichweiten Ausbau von 5G voran und werden heuer die letzten 100.000 Haushalten im bestehenden Glasfaserkabelnetze zu Gigabit-Netzen aufrüsten. Damit werden per Jahresende 1,5 Millionen Haushalte und Betriebe in Österreich gigabitfähig sein.“

Erneutes Kundenwachstum bei Breitband und Mobilfunk

Die Kundenzahlen bei Magenta wachsen erneut: Im Jahr 2020 gab es einen Zuwachs von 56.000 Mobilfunkkunden und ein Plus von 24.000 Breitbandkunden. Die Zahl der Mobilfunkkunden im Netz von Magenta Telekom lag somit per Ende 2020 bei 5,07 Millionen SIM-Karten und damit um rund ein Prozent über dem Vorjahreswert von 5,02 Millionen SIM-Karten. Die Zahl der Breitbandkunden (Glasfaserkabel-Internet und DSL) wuchs um knapp vier Prozent auf 635.000 Anschlüsse (2019: 612.000 Anschlüsse). Die Zahl der TV-Kunden ging leicht zurück und reduzierte sich um 2,8 Prozent von 433.000 auf 421.000 Teilnehmer, spürbares Wachstum gab es bei der Zahl der Nutzer der Magenta TV-App.

Neues Milliardenprogramm für den Netzausbau in Österreich

Magenta Telekom hat im Jahr 2020 rund 268 Mio. Euro in die Netzerweiterungen (5G und Gigabit-Anschlüsse) investiert, ein Rekordwert. Mit der aktuellen Investitionsoffensive errichtet Magenta nicht nur ein österreichweites 5G-Netz, sondern wird alle bestehenden Glasfaserkabelnetze zu Gigabit-Netzen aufrüsten und zudem ohne Fördergelder weitere 150.000 neue Gigabit-Anschlüsse errichten. Bereits per Ende 2020 war Magenta Telekom der führende Highspeed-Internet-Anbieter in Österreich. Mit rund 1,4 Millionen Gigabit-Anschlüssen bietet Magenta für rund 32 Prozent aller österreichischen Haushalte und Betriebe eine Versorgung mit Gigabit-Internet, in ganz Österreich sind laut dem im Jänner 2021 vorgestellten Breitbandatlas rund 38 Prozent aller Haushalte mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgt. Auch bei der 5G-Versorgung ist Magenta österreichweit führend: Per Ende 2020 war 5G an 1.200 Standorten in über 1000 Gemeinden in ganz Österreich aktiviert. Das entspricht einer Versorgung von rund 40 Prozent der Haushalte und Betriebe. Für 2021 ist ein Ausbau der Versorgung auf rund 50 Prozent geplant. Die Mobilfunkversorgung mit LTE per Ende 2020 lag bei 98,6 Prozent der Bevölkerung in Österreich, zudem ging Ende 2020 auch das neue Maschinennetz LTE-M („Long Term Evolution for Machines“) in Betrieb, welches vollkommen neue Bandbreiten für IoT-Lösungen bietet und 95,3 Prozent der Bevölkerung erreicht. Bereits seit 2018 bietet das österreichweite Maschinennetz Narrowband-IoT eine optimale Versorgung für IoT-Lösungen mit geringem Bandbreitenbedarf, dieses ist österreichweit in 99 Prozent aller Betriebe und Haushalte verfügbar.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.04.2022

Autonomes Fahren - Segen oder Fluch?

Autonomes Fahren - Segen oder Fluch? Autonomes Fahren - Segen oder Fluch?

Selbstfahrende Autos sind schon lange kein Science-Fiction-Szenario mehr – am autonomen Fahren führt kein Weg vorbei, so die einhellige Meinung der Expert:innen. Sowohl die Expert:innen der Medizin als auch Psycholog:innen, Techniker:innen und Jurist:innen sehen ein positives Signal zur Hebung der Verkehrssicherheit und Verminderung tödlicher Unfälle. Bis zur vollen Automatisierung gibt es allerdings noch Herausforderungen und ungeklärte Fragen. "Selbstfahrende Autos können auch noch immer tödliche Unfälle verursachen, aber vor allem dann, wenn Menschen sich unerwartet verhalten", erklärt Professor Raimund Saam.

Die Herausforderungen beim autonomen Fahren sind nach dem Grad der Automatisierung des Fahrzeugs unterschiedlich. Die Automatisierung erfolgt dabei schrittweise: vom assistierten Fahren über teilautomatisiertes und hochautomatisiertes bis zum vollautomatisierten Fahren. Die letzte Stufe der Automatisierung ist dabei das autonome Fahren. Hier gibt es keine klassischen Fahrer:innen mehr, sondern lediglich Passagiere ohne Fahraufgaben. Es sind also auch Fahrten ohne Insassen möglich, da die Technik im Auto alle Verkehrssituationen eigenständig bewältigt.

Teilautomatisierte Fahrzeuge

Derzeit sind teilautomatisierte Fahrzeuge bereits nicht mehr von den Straßen wegzudenken. Teilautomatisiert heißt dabei, dass der/die Fahrer:in ständig das Fahrzeug beherrscht, den Verkehr immer im Blick haben muss und somit auch bei Verkehrsverstößen selbst haftet. Aber das Fahrzeug bremst, beschleunigt oder hält in definierten Bedingungen selbst die Spur. "Ein derzeitiges Problem bei teilautomatisierten Fahrzeugen liegt in der komplizierten Aktivierung der Assistenzsysteme. Wenn die Bedienung dieser mit relativ viel Zeitaufwand verbunden ist, kommt es zu erhöhter Unfallgefahr. Studien zeigen, dass die Unfallursache Ablenkung nach heutigem Stand bei Fahrzeugen mit Assistenzsystemen 47 % und ohne Assistenzsysteme 38 % beträgt.", so Professor Saam. "Dennoch überwiegen im gesamten die Vorteile der Assistenzsysteme durch die ständige Verbesserung und Vereinfachung der Bedienung.", erklärt ÖAMTC-Fahrtechniker Roland Frisch.

Wer haftet bei Unfällen (Fahrzeug ohne klassische:m Lenker:in)?

Bei vollautomatisierten Fahrzeugen kann die Fahrzeugführung komplett abgegeben werden und die Fahrer:innen werden zu Passagieren. Das System erkennt seine Grenzen so rechtzeitig, dass es regelkonform einen sicheren Zustand erreichen kann. "Zumindest auf Autobahnen in Österreich können vollautomatisierte Fahrzeuge in absehbarer Zukunft Realität werden und somit könnte fast unfallfreies Fahren ermöglicht werden", so ASFINAG-Techniker Alexander Walcher. "Bei den derzeit teilautomatisierten Fahrzeugen, auch bei aktivierten Assistenzsystemen, hat wie bisher der/die Lenker:in für sein/ihr Verhalten einzustehen. Für technische Fehler haftet der/die Fahrzeughalter:in", erläutert Verkehrsjurist Martin Hoffer vom ÖAMTC. Wenn es keine „Lenker:innen“ im eigentlichen Sinne mehr gibt, wird sich daran etwas ändern müssen. Die Geschädigten dürfen daraus aber keine Nachteile erleiden, meint der Jurist.

Digitales vs. menschliches Auge

Auch wenn Technologien in vielen Bereichen die menschlichen Kompetenzen bereits eingeholt oder sogar übertroffen haben, gibt es immer noch Situationen, in denen der Mensch der Technik überlegen ist. "Das wichtigste Sinnesorgan, das Auge, ist für 80 % aller Handlungen im Straßenverkehr verantwortlich. Was intelligente Autos digital 'sehen', ist immer noch weit von der Effizienz unseres menschlichen Auges entfernt", erklärt Augenarzt Stefan Palkovits. Insbesondere bei Dämmerung und Schlechtwetter ist das digitale Auge gefordert. Bis zum Gleichstand digitales und menschliches Auge ist es sicherlich noch ein weiter Weg.

Ob autonomes Fahren nun reiner Segen oder doch ein Fluch ist und welche Herausforderungen sich beim autonomen Fahren ergeben, wird im verkehrsmedizinischen Symposium des AMKO und ÖAMTC diskutiert, durch unterschiedliche Expert:innen erklärt und innovative Lösungswege gesucht, wie die Technologie im Sinne der Verkehrssicherheit genutzt werden kann.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.06.2021

Einparkassistenten – Spielerei oder sinnvolles Extra?

Einparkassistenten – Spielerei oder sinnvolles Extra? Einparkassistenten – Spielerei oder sinnvolles Extra?

Unterstützung beim Einparken versprechen teils serienmäßig, teils optional erhältliche Assistenzsysteme. Anhand von sieben Fahrzeugen, von der Kompaktklasse bis zum Sportwagen, hat der Mobilitätsclub untersucht, wie deren Einparkassistenten ihre Aufgabe meistern. Das Fazit von ÖAMTC-Techniker Daniel Deimel: "In der Regel parken geübte Autofahrer deutlich schneller ein als die derzeit verfügbaren Assistenten. Dennoch: Alle untersuchten Systeme konnten die Fahrzeuge entsprechend der verfügbaren Funktionen zuverlässig einparken."

Verbesserungspotenzial sieht der ÖAMTC-Experte vor allem an zwei Stellen: "Einerseits werden manche Hindernisse, beispielsweise hohe Randsteine oder Metallstangen, nicht zuverlässig erkannt – teure Reparaturen können die Folge sein. Andererseits gibt es bei der Erkennung von Parklücken noch Luft nach oben, immer wieder waren den Assistenten Parkplätze zu klein, die eigentlich genug Raum geboten hätten." Die Verantwortung liegt aber ohnehin auch beim mehr oder minder automatisierten Parkmanöver beim Fahrer selbst, der stets bereit sein muss, einzugreifen. Er kann sich jedoch, Assistent sei Dank, stärker auf das Umfeld konzentrieren, was letzten Endes einen Sicherheitsgewinn darstellt.

Weitere Erkenntnisse aus der ÖAMTC-Untersuchung

Getestet wurden die Parkassistenten des noch nicht in Österreich erhältlichen Aiways U5, des Kia Sorento und der Mercedes S-Klasse (jeweils serienmäßig an Bord) sowie von BMW 5er, Ford Focus, Porsche 911 und VW Touareg (alle mit Aufpreis verbunden). "Ob sich die Investition lohnt, hängt vor allem von der persönlichen Erwartungshaltung ab", sagt Deimel. Vom Budget hingegen weniger, denn die Parkassistenten für Aiways U5 und Ford Focus (Aufpreis ca. 700 Euro) haben zwar weniger Funktionen als andere Systeme, parken aber dennoch zielsicher ein und punkten mit einfacher Bedienung.

Bei beiden muss man allerdings im Auto sitzen bleiben. Nicht so bei anderen Systemen, darunter dem serienmäßigen Parkassistenten des Kia Sorento. "Hier gibt es eigene Knöpfe am Schlüssel, die das Auto vorwärts oder rückwärts in bzw. aus einer engen Parklücke steuern", erklärt der ÖAMTC-Techniker. Praktisch alle Parkmanöver beherrschen hingegen VW Touareg und Porsche 911, bei denen man entweder im Fahrzeug sitzt oder es von außen mit dem Smartphone steuert. Gerade Letzteres ist aber eher als Spielerei zu betrachten, zu umständlich und unzuverlässig ist die App derzeit. Der Aufpreis ist mit jeweils über 5.000 Euro (beim Touareg übrigens nur beim Plug-in Hybrid gemeinsam mit anderen Extras wählbar) kein Schnäppchen.

Am ehesten der Vorstellung vom vollkommen autonomen Einparken entsprechen letztlich nur die Assistenten des 5er BMW und der S-Klasse von Mercedes. Der ÖAMTC-Experte erklärt: "Hier muss lediglich eine gefundene Parklücke bestätigt werden und das Fahrzeug parkt sich ein, ohne dass weitere Aktionen des Fahrers notwendig wären." So viel Komfort hat freilich auch einen Preis: Über 3.000 Euro muss man beim 5er BMW extra dafür hinblättern, bei der grundsätzlich hochpreisigen S-Klasse gehört der Assistent hingegen zur Serienausstattung.

Empfehlungen des Mobilitätsclubs

* Die Systeme sind nicht immer selbsterklärend, Handbücher teils kompliziert. Daher sollte man sich unbedingt vom Händler erklären lassen, wie der Assistent funktioniert.

* Für die ersten Versuche empfiehlt sich eine verkehrsberuhigte Gegend. Teilweise erkannten die Assistenten freie Parklücken bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h. Das ist allerdings zu schnell für eine entsprechende Reaktion – der ÖAMTC rät daher, bei der Parkplatzsuche nicht schneller als 20 km/h zu fahren.

* Der Einparkvorgang muss immer überwacht und im Zweifelsfall sofort abgebrochen werden – die Verantwortung liegt beim Fahrer, nicht beim Hersteller.

* Sensoren unbedingt sauber halten, ansonsten wird die Funktionalität deutlich eingeschränkt.

* Auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen: Wenn die Autos geschickt einparken, kann es passieren, dass der Vorder- oder Hintermann "zugeparkt" ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.06.2022

OBI schafft die Prospekte ab

Heute erscheint der letzte zentralgesteuerte nationale OBI-Prospekt in Deutschland und Österreich. Im August folgen weitere osteuropäische Märkte. Damit reagiert OBI auf ein sich in den letzten Jahren stark verändertes Konsum- und Informationsverhalten der Verbraucher und die zunehmende Knappheit der Ressource Papier. Die Kombination aus individualisierter Ansprache und Beratung über die heyOBI App mit einem bequemen und angenehmen Einkaufserlebnis in den Märkten vor Ort, wird künftig die Basis einer ganzheitlichen Kundenkommunikation bei OBI bilden. Um Kunden bei allen Projekten rund um die Gestaltung des eigenen Zuhauses zu unterstützen, können sich diese direkt mit den Expertinnen und Experten vor Ort vernetzten. Weitere Services des kostenlosen Digitalangebotes sind unter anderem die direkte Navigation zu Produkten im Markt, sowie die Vermittlung von professionellen Handwerkern. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz unterstreicht der Marktführer im Baumarktsegment seine Fokussierung auf langfristige Kundenbeziehungen, die auf glaubwürdiger, individueller und kompetenter Beratung in allen Kanälen basieren. OBI baut so seinen Vorsprung als Nummer 1 unter den Baumärkten weiter aus.

Heute erscheint in Deutschland und Österreich der letzte zentralgesteuerte nationale Prospekt von OBI - und damit gleichzeitig eine ganz besondere Ausgabe: Auf 20 Seiten informiert der DIY-Marktführer transparent über die Hintergründe, weshalb sich OBI dafür entschieden hat, künftig keine Prospekte mehr zu drucken. Im August stellt OBI auch in weiteren osteuropäischen Märkten wie Tschechien, Slowakei und Ungarn die Prospektwerbung ein.

"Der Stopp der Prospektwerbung ist ein konsequenter Schritt in der Digitalisierung unseres Geschäftsmodells. Wir bieten schon heute unseren Kunden mit heyOBI viel mehr, als ein Prospekt jemals leisten kann. Und das ist erst der Anfang", sagt OBI CEO Sergio Giroldi. "Dass wir mit der Umstellung unserer Kommunikation viel Papier und damit einhergehend Energie, Chemie, Holz und Wasser sparen, ist zudem ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Schritt im Sinne der Umwelt."

Weg von Print, hin zu digital: das Kunden-Ökosystem der Zukunft

Durch den Ausstieg aus der Prospektwerbung müssen OBI Kunden auch in Zukunft auf nichts verzichten. Im Gegenteil: Sie erhalten mit dem kostenlosen Digitalangebot heyOBI (Registrierung erforderlich) die gewohnten attraktiven Angebote und Rabatte plus einen noch umfassenderen und auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Service.

So haben Kunden zukünftig beispielsweise die Möglichkeit, bereits vor dem Marktbesuch ihr Projekt in der App über eine digitale Pinnwand anzulegen, sodass die entsprechend qualifizierten Berater entweder direkt über die Smartphone-Anwendung Kontakt aufnehmen oder, falls gewünscht, zur Beratung vor Ort im Markt zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus finden Kunden bei heyOBI Inspiration und Anleitungen für neue Projekte rund um Heim und Garten, individuelle Sofortrabatte, einen Pflegekalender für Grünpflanzen oder smarte Funktionen wie den Produktscanner oder ein Markt-Navi.

Bisher haben sich bereits mehr als drei Millionen Kunden für den digitalen Alltagsbegleiter heyOBI registriert. Die Funktionen von heyOBI stehen in der App in vollem Umfang zur Verfügung, über die Webseiten obi.de und obi.at werden die verfügbaren Funktionen stetig erweitert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
20.07.2022

Kinder und Tiere bei Hitze nie im Auto zurücklassen

Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden.

Jedes Jahr aufs Neue kommt es aufgrund der starken Hitze im Auto zu tragischen Zwischenfällen. Kinder und Tiere sollten deswegen vor allem in den Sommermonaten nie allein im Fahrzeug zurückgelassen werden, egal ob es sich um einen Einkauf oder einen kurzen Halt an der Apotheke handelt. Denn bei einer Außentemperatur von 24 Grad Celsius steigt die Innentemperatur des Fahrzeuges bereits nach einer halben Stunde auf über 40 Grad Celsius an. Diese enorme Hitze kann sehr schnell lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen. Ob das Auto hierbei im Schatten steht, das Seitenfenster einen Spalt geöffnet oder der Himmel bedeckt ist, spielt keine Rolle, da die Luft nicht ausreichend zirkulieren, die Sonne wandern kann und die Wolken verschwinden, sodass das Auto schnell in der prallen Sonne steht.

Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Rechtlich ist in einem solchen Fall übrigens jedermann verpflichtet, einzugreifen. „Wenn jemand bemerkt, dass ein Kind gefährdet ist (z.B. schreien, erbrechen, kollabieren), ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet“, erklärt Martin Echsel aus der ARBÖ-Rechtsabteilung. Eine Autoscheibe einzuschlagen hat kein juristisches Nachspiel, sofern es unter der Voraussetzung des entschuldigenden Notstandes erfolgt. Von diesem spricht man, wenn der aus der Tat drohende Schaden nicht unverhältnismäßig schwerer wiegt als der Nachteil, den dieser Eingriff abwenden soll. „Hier wird eine Güterabwägung getroffen, Auto oder Leben. Natürlich geht das Leben vor. Passanten sind verpflichtet, Abhilfe zu schaffen und einzuschreiten, da man sich sonst der unterlassenen Hilfeleistung strafbar macht“, sagt Echsel. Konkret rät der ARBÖ in einer derartigen Situation folgendermaßen vorzugehen:

Einschätzen der Situation, ob noch Zeit ist, die Eltern bzw. den Lenker des Fahrzeuges ausfindig zu machen. Sollte das Auto etwa vor einem Supermarkt stehen, den Fahrer dort ausrufen lassen.

Sollte dies nicht erfolgreich sein, sollten Feuerwehr und/oder Polizei verständigt werden.

Bei gravierender Verschlechterung des Zustandes des eingeschlossenen Kindes oder Tieres ist die Regelung über den entschuldigenden Notstand anzuwenden. Die Passanten dürfen also eine Scheibe des Fahrzeugs einschlagen, um das gefährdete Kind zu retten. Dennoch ist es besonders wichtig den Vorfall mit Fotos und Videos zu dokumentieren. Zudem sollte möglichst wenig Schaden am Auto verursacht werden.

Den verantwortlichen Erziehungsberichtigen, sowie den Tierbesitzern drohen hingegen in weiterer Folge eine saftige Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Entstehen durch die Befreiungsaktion Kosten, so müssen diese ebenfalls von dem Verantwortlichen beglichen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.04.2021

ÖAMTC zum Klimaschutzgesetz: Steuern, Steuern über alles

Klimaschutz-Alternativen wie nachhaltige Kraftstoffe werden blockiert Klimaschutz-Alternativen wie nachhaltige Kraftstoffe werden blockiert

Es steht außer Zweifel, dass die Klimaschutzziele erreicht werden müssen. Jedoch beinhalten die heute bekannt gewordenen Pläne zum Klimaschutzgesetz laut Medienberichten lediglich eine konkrete Maßnahme – nämlich Steuererhöhungen fürs Heizen und Tanken um 50 Prozent. Dies würde die Preise für Autofahrer an der Zapfsäule auf einen Schlag um rund 24 Cent pro Liter Diesel und 29 Cent pro Liter Benzin nach oben treiben. Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung: "Gleichzeitig werden konsumentenfreundliche Maßnahmen zur CO2-Reduktion wie die Einführung von E10 blockiert. Über Alternativen wie eFuels, die Autofahrern ermöglichen würden, ihre Fahrzeuge klimafreundlicher und damit länger zu nutzen, will man im Verkehrsministerium erst gar nicht reden. Offenbar geht es in erster Linie nicht darum, die Klimaziele zu erreichen, sondern für einkommensschwache Bevölkerungsschichten Autofahren unmöglich zu machen."

Parlament soll über Klimapolitik entscheiden

Der Vorschlag zum Klimaschutzgesetz enthält auch eine Reihe von Vorschlägen, neue Institutionen zu schaffen, die die Klimapolitik bestimmen: So sollen diverse Klimaräte und ein Klimakabinett eingerichtet werden. Einmal verhängte Maßnahmen wie Steuererhöhungen sollen über ein verfassungsmäßig festgelegtes "Verbesserungsgebot" nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Gleichzeitig sollen NGOs das Recht erhalten, Klimamaßnahmen einzuklagen. Der Mobilitätsclub ortet darin verfassungsrechtliche Fragen. Wiesinger: "In Österreich bestimmt grundsätzlich das Parlament über Gesetze. Wenn jetzt neue Institutionen wesentliche Maßnahmen vorgeben und treiben sollen, muss man sich auch genau anschauen, inwiefern das mit unserer Verfassung vereinbar ist."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.02.2022

Preise für Gebrauchtwagen im Jänner nochmals gestiegen

Preise für Gebrauchtwagen im Jänner nochmals gestiegen Preise für Gebrauchtwagen im Jänner nochmals gestiegen

Der Trend bei den Gebrauchtwagenpreisen geht auch zu Beginn 2022 nochmals weiter in Richtung neues Allzeithoch. Rund 25.512 Euro müssen Autokäufer aktuell durchschnittlich für den neuen Gebrauchten rechnen. Das sind um 2,4 Prozent oder 600 Euro mehr als noch im Dezember, wie aus dem aktuellen AutoScout24 Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) hervorgeht. Mit Blick auf das Vorjahr wird die Entwicklung noch deutlicher: 21.644 Euro betrug der Durchschnittspreis noch vor einem Jahr, die Gebrauchtwagenpreise sind damit gegenüber dem Jänner 2021 um knapp 18 Prozent gestiegen. Vor allem die Oberklasse und obere Mittelklasse legen preislich zu. „Ein Ende der Preisrallye ist aktuell leider nicht in Sicht, da die Halbleiterprobleme noch länger bestehen werden und die Nachfrage nach gebrauchten Autos weiter ansteigt, das Angebot aber eher noch weiter zurückgeht“, sagt André Eckert, Country-Manager bei AutoScout24 in Österreich.

Vans und Kleinbusse, Kleinwagen, Jahreswagen sowie ältere Modelle besonders gefragt

Die Nachfrage nach Vans und Kleinbussen sowie nach Kleinwägen ist im Jänner um bis zu 49 Prozent angestiegen. Sehr beliebt sind auch SUVs, die um 41 Prozent häufiger gesucht wurden, ebenso wie Jahreswagen (+43 Prozent) und 10- bis 20-jährige Autos (+48 Prozent). Die Preise für Gebrauchtwagen steigen innerhalb der Fahrzeugsegmente für Oberklasse und obere Mittelklassewagen am stärksten. Die Oberklasse legte um 4,9 Prozent auf durchschnittlich 56.290 Euro zu, obere Mittelklasseautos verteuern sich um 4,2 Prozent auf 29.088 Euro. Der durchschnittliche Kleinwagen liegt aktuell bei 14.582 Euro, der Preis hat im Jänner nochmals um 2,1 Prozent zugelegt. Auch Geländewagen und SUVs (Durchschnittspreis: 32.457 Euro) sowie Vans und Kleinbusse (21.311 Euro) verteuern sich im Vormonatsvergleich um bis zu 2,3 Prozent.

Alterssegmente: Old- und Youngtimer Preissteigerungen bis 4 Prozent

Auch beim Blick auf die Preisentwicklung in den Alterssegmenten stehen die Zeichen auf Verteuerung. Für Autos, die zwischen 5 und 10 Jahre alt sind, mussten Verbraucher im Jänner tiefer in die Tasche greifen: Um 2,1 Prozent steigen die Preise in dieser mittleren Alterskategorie auf 19.388 Euro. Autos zwischen 10 und 20 Jahren (9.409 Euro) wurden ebenfalls um 2,2 Prozent teurer. Die größte Preissteigerung in den Alterssegmenten verzeichnen Oldtimer (26.234 Euro) mit einem Plus von 3,9 Prozent sowie Youngtimer (8.635 Euro) mit plus 2,8 Prozent.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.03.2021

Breitbandgipfel: Mit mehr Tempo in die Zukunft

„Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor, der zunehmend die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts-, aber auch Lebensraum bestimmt“ „Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor, der zunehmend die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts-, aber auch Lebensraum bestimmt“

„Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor, der zunehmend die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts-, aber auch Lebensraum bestimmt“, betonen die beiden Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, anlässlich der heute, Freitag, von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger vorgestellten Breitband-Initiative. Ein Jahr mit Lockdowns, Home-Office und Distance Learning, habe gezeigt, wie wichtig leistungsstarke Breitband-Netze mit Gigabit-fähigen Anschlüssen sind. Mit der heute vorgestellten Initiative ‚Plattform Internetinfrastruktur Austria 2030‘ (PIA 2030) soll schnelles Internet nun rascher österreichweit verfügbar werden.

Als Förderabwickler der Breitbandmilliarde im Auftrag der Bundesregierung, jetzt des BMLRT, hat die FFG seit 2015 1400 Förderverträge über 905 Millionen Euro ausgestellt. Die geförderten Aktivitäten erreichen insgesamt 2150 Gemeinden. „Österreich ist damit auf einem guten Weg. 99 Prozent der Haushalte haben schon einen Zugang zur Internet-Grundversorgung. Jetzt geht es darum, nicht nur die Geschwindigkeit spürbar zu erhöhen, sondern auch um verlässliche, stabile Netze und entsprechende Applikationen“, so die FFG-Geschäftsführung, denn ohne zukunftsfähiger Kommunikationsinfrastruktur seien die digitalen Megatrends nicht zu bewältigen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus und der Regulierungsbehörde RTR die neue Plattform koordinieren und unterstützen zu können. Mit unserem Förder-Know-how bringen wir nicht nur mehr Tempo in Leitungen und Ausbau, sondern forcieren damit die für den Innovations- und Forschungsstandort notwendigen IT- und Digitalisierungskompetenzen“, sind Egerth und Pseiner überzeugt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.01.2022

Warum das ultra-superschnelle Internet wieder einmal Schneckentempo hat?

Homeoffice – der Downloadbalken bewegt sich keinen Millimeter, der Video-Call ruckelt – wer dabei mobiles Internet nutzt, hat nicht die stabilen Bandbreiten des Festnetz-Internet, auch wenn die Werbung gerne ultraschnelles mobiles Internet verspricht. Eine AK Analyse bei A1, Magenta und Drei zeigt: Ob mobiles Internet bei einer ausgelasteten Funkzelle flutscht, entscheiden die Anbieter und auch der Zufall, mit wem man sich die Funkzelle teilt – da kann schon mal jemand mit einem superschnellen Internetversprechen ein nicht viel schnelleres Internet haben als einer mit einem günstigeren Wertkartentarif.

Bei Homeoffice und/oder Homeschooling setzen Haushalte in Corona-Zeiten auch vermehrt auf mobile Verbindungen. Eine starke Nachfrage kann – wie im Straßenverkehr – zu Staus in einzelnen Funkzellen führen. Die Folge: statt ultra-superschnell stockt oder ruckelt es. AK Expertin Daniela Zimmer: Konsument:innen wissen vielleicht über die maximale Bandbreite ihres Tarifs Bescheid, über ihre sogenannte Nutzungsklasse oft nicht. Die spielt aber bei Staus eine Rolle. Sie rät: „Achten Sie vor Vertragsabschluss auf die Anbieterinfos, wie Ihr Anschluss bei Engpässen im Vergleich zu anderen Nutzer:innen behandelt wird.“

Die AK Analyse zeigt: Die Mobilfunkanbieter entscheiden bei Engpässen, wie sie die Bandbreiten auf ihre Nutzer:innen verteilen. Um Staus möglichst zu vermeiden, regeln sie, wer in der Funkzelle mit welchem (verringerten) Tempo Vorfahrt hat. Die gesamte Bandbreite wird nicht gleichmäßig unter allen Kund:innen aufgeteilt. Grundsätzlich kommen Kund:innen mit höheren Bandbreitenversprechen und höheren Grundentgelten in eine bessere Nutzungsklasse. Innerhalb einer Nutzungsklasse werden Kund:innen proportional gekürzt. Die Anbieter gehen sehr unterschiedlich vor – so kompliziert ist es:

A1 unterteilt in zwölf Nutzer:innenkategorien bis zum Verhältnis 1:33. Die letzte Kategorie wird 33-mal stärker gekürzt als die erste. Vor allem die Höhe des Grundentgelts und „Nutzungscharakteristiken“ entscheiden, welcher Tarif in welcher Kategorie landet. Smartphonetarife mit bis zu rund 60 Euro monatlich und Wertkartenhandytarife finden sich meist in der Nutzungsklasse 6 (von 12). Wer mehr monatlich zahlt, wird priorisiert. Ungünstig ist es für mobile Internettarife im stationären Gebrauch – sie haben mit den Klassen 7 bis 10 im Staufall Nachrang.

Magenta differenziert in Nutzer:innen des 4G und 5G Netzes. Bei 4G gibt es elf Gruppen bis zum Verhältnis 1:20. Im 5G-Netz wird nur zwischen mobiler (Smartphonetarife) und stationärer (mobile Internettarife) Verwendungsgruppe im Verhältnis von 1:5 unterschieden. Wertkartentarife im 4 G-Netz werden mobil wie stationär stark priorisiert.

Drei hat zwei Nutzer:innenklassen: mobil (Smartphonetarife) und stationär (mobiles Internet). Mobil-Nutzer:innen werden um den Faktor 2 gegenüber jenen mit Festnetz-Ersatzprodukten bevorzugt. Stationäre Tarife dürften in der Regel weniger benachteiligt sein als bei den beiden anderen Anbietern.

Wie ist’s im Alltag – ein Beispiel: Kunde A mit 50 Mbit/s und B mit 30 Mbit/s erreichen in einer Zelle mit 100 Mbit/s maximal verfügbarer Bandbreite ihre Maximalgeschwindigkeit. Kommt Kunde C mit 30 Mbit/s noch dazu, greift der Anbieter ein: Kunde A surft etwa mit 50 Mbit weiter, B und C aber nur mit 28 bzw. 22 Mbit/s. Anbieter haben es also in der Hand, wen sie wie sehr im Staufall bremsen. Zimmer: „Bei dichter Drängelei im Netz können die Bremsen zu spüren sein. Prognosen sind schwierig, denn neben der maximalen geschätzten Bandbreite und der Vorrangklasse kommt es auch auf den Zufall an, mit wem ich mir gerade die Funkzelle teile. Kurzum: Auch ein teurer Tarif mit hohem Bandbreitenversprechen kann stärker gebremst werden als ein günstiger Wertkartentarif.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2022

Start frei für „ServusTV On“ – die österreichische Video- und Streaming-Plattform

Start frei für „ServusTV On“ – die österreichische Video- und Streaming-Plattform Start frei für „ServusTV On“ – die österreichische Video- und Streaming-Plattform

Nach dem Start der eigenen Online-Sportplattform mit internationalen Premium-Sportrechten wie der Formel 1 oder sämtlichen UEFA -Klubbewerben im Frühjahr 2021 folgt nun der nächste strategische Meilenstein in der Digitaloffensive von ServusTV: unter dem neuen Markennamen „ServusTV On“ werden ab sofort alle Sendermarken, zusätzliche exklusive Online-Inhalte sowie 24-Stunden-Themen-Streams auf einer Plattform gebündelt. Das kostenlose Online-Angebot umfasst mittlerweile 40 unterschiedliche Sportprodukte und ist hinsichtlich Qualität, Exklusivität und Vielfalt einzigartig im österreichischen Markt. „ServusTV On“ ist via App über alle Endgeräte wie Smartphones, Tablets, Notebooks, Konsolen sowie Smart-TVs kostenlos abrufbar.

„Egal ob jung oder alt, Generation Mobile oder klassische TV-Zuschauer - mit „ServusTV On“ haben wir eine Plattform für alle Zielgruppen im digitalen Medienzeitalter geschaffen”, sagt Ferdinand Wegscheider, Intendant von ServusTV. „Ein Internetzugang reicht, um die komplette ServusTV-Programmvielfalt und zusätzliche exklusive Inhalte unabhängig genießen zu können. Mit der einzigen österreichischen Digital-Plattform mit kostenlosen exklusiven Premium-Inhalten – von Champions League bis österreichische Fiction - werden wir unser Wachstum im Digital-Bereich weiter vorantreiben“, so Wegscheider ergänzend.

Zum Launch steht erstmals auch ein neues Serien-Projekt „digital-first“ zur Verfügung: die zehnteilige Serie „Die Vroni aus Kawasaki“, eine japanische Soap, die nach einer Idee von Gerhard Polt speziell synchronisiert wurde, wird Ende April abrufbar sein. In sportlicher Hinsicht wird bereits das kommende Wochenende ein Highlight bei "ServusTV On". Denn dann gibt es die Moto3, Moto2 und die Königsklasse MotoGP inklusive aller Trainings, Qualifying, Rennen, Analysen, Highlights und Hintergrund-Infos live.

Stefan Weger, Bereichsleiter Digital bei ServusTV: „‚ServusTV On‘ ist die digitale Heimat für rund 40 verschiedene Premium-Sportprodukte sowie das gesamte Video-on-Demand-Angebot von ServusTV. Mittlerweile stehen mehr als 1000 Sendungen dauerhaft zur Verfügung. Pro Woche werden mehr als 4.000 Videos abgespielt. Dass unsere Inhalte im vergangenen Jahr insgesamt über 642 Millionen Minuten lang konsumiert worden sind, beweist, wie relevant diese bereits sind und wie viel Potenzial in ‚ServusTV On‘ steckt.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Servus TV
01.11.2020

Mehr als 13.000 Todesopfer durch Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2000

Mehr als 13.000 Todesopfer durch Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2000 Mehr als 13.000 Todesopfer durch Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2000

13.134 Menschen kamen seit dem Jahr 2000 bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben, macht der VCÖ aufmerksam. Besonders tragisch: Unter den Todesopfern waren 319 Kinder. Heuer forderte der Straßenverkehr bereits 292 Todesopfer. Zum Vergleich: In der Schweiz kamen im gesamten Vorjahr 187 Menschen ums Leben. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen Schnellfahren, Ablenkung und Unachtsamkeit. Handy am Steuer soll ins Vormerksystem aufgenommen und Strafen für Raser deutlich erhöht werden.

Dieser Tage wird der Verstorbenen gedacht. „Verkehrsunfälle reißen Menschen plötzlich aus dem Leben. Für Angehörige ist der Unfalltod besonders schlimm. Ein Mensch, mit dem man gestern noch gelacht hat, ist plötzlich nicht mehr da“, macht VCÖ-Sprecher Christian Gratzer auf den Schmerz der Angehörigen von Unfallopfern aufmerksam. Seit dem Jahr 2000 wurde das Leben von 13.134 Menschen bei Verkehrsunfällen ausgelöscht, das entspricht fast der gesamten Einwohnerzahl von Eisenstadt, verdeutlicht der VCÖ.

Seit Jahresbeginn starben in Österreich bereits 292 Menschen bei Verkehrsunfällen. Damit ist die Zahl der Todesopfer trotz des Lockdowns schon jetzt deutlich höher als in der Schweiz im gesamten Vorjahr, als 187 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet wurden. In der Schweiz sind unter anderem die Tempolimits niedriger als in Österreich: Tempo 80 auf Freilandstraßen, Tempo 120 auf Autobahnen. Und beim Überschreiten von Tempolimits gibt es de facto Null-Toleranz und die Strafen für Raser sind deutlich höher. „Die Schweiz ist nicht nur beim Bahnverkehr ein Vorbild, sondern auch bei der Verkehrssicherheit. Viele Menschen könnten heute noch am Leben sein, wenn Österreich das gleich hohe Verkehrssicherheitsniveau wie die Schweiz hätte“, stellt VCÖ-Sprecher Gratzer fest.

Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo sowie Ablenkung und Unachtsamkeit aus. Handy am Steuer soll ein Vormerkdelikt werden. Die Strafen für Raser rasch deutlich erhöht werden.

Zentral sind zudem Maßnahmen, die die schwächsten Verkehrsteilnehmer – die Kinder – stärker schützen. Im Ortsgebiet ist verstärkte Verkehrsberuhigung sowie Tempo 30 statt 50 wichtig. Tempo 50 soll im Ortsgebiet nur dort erlaubt sein, wo es aus Sicht der Verkehrssicherheit zulässig ist. „Wo Menschen unterwegs sind, passieren Fehler. Deshalb ist es die zentrale Aufgabe der Verkehrspolitik, das Verkehrssystem so zu gestalten, dass Fehler keine fatale Folgen haben. Wir brauchen ein fehlertolerantes und kinderfreundliches Verkehrssystem“, betont VCÖ-Sprecher Gratzer.

Auf der Website des VCÖ können unter https://problemstellen.vcoe.at/ Problemstellen eingetragen werden. Damit werden Gefahrenstellen, wie unübersichtliche Kreuzungen, zu schmale oder überhaupt fehlende Gehwege oder zu hohes Tempo des Kfz-Verkehrs, sichtbar gemacht. Die Meldungen leitet der VCÖ an die jeweils zuständige Gemeinde, Stadt beziehungsweise Bezirk weiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
21.02.2022

Gebrauchtwagen-Analyse: Nie war er so wertvoll wie heute

Gebrauchtwagen-Analyse: Nie war er so wertvoll wie heute Gebrauchtwagen-Analyse: Nie war er so wertvoll wie heute

Die Automobilindustrie hat seit mittlerweile zwei Jahren mit einem Mangel an Computerchips zu kämpfen, die für die Herstellung von Fahrzeugen benötigt werden. Dadurch ist die rasche Verfügbarkeit von Neuwagen zur Herausforderung geworden und die Zahl zusätzlich nachfragender KäuferInnen am Gebrauchtwagenmarkt noch einmal rasant angestiegen. Dazu kommt, coronabedingt, der verstärkte Wunsch nach einem eigenen Fahrzeug und dadurch ein genereller Anstieg der potentiellen Autosuchenden. Beeinflusst wurde damit insbesondere die Preisentwicklung der Gebrauchtwagen. willhaben hat sich in diesem Zusammenhang die 2017 erstmalig zugelassenen Gebrauchtwagen der beliebtesten Modelle angesehen und analysiert, wie sich die Preise seit Jänner 2020 verändert haben.

Österreichweit haben sich die Preise für gebrauchte PKW seit Anfang 2020 besonders vorteilhaft für GebrauchtwagenverkäuferInnen entwickelt, wie Michael Gawanda, Head of Auto & Motor bei willhaben berichtet: „Wer jetzt sein Auto verkaufen möchte, dem bietet die aktuelle Situation eine optimale Ausgangslage. Am gesamten Markt herrscht Verknappung, weshalb VerkäuferInnen die Preise für ihre Gebrauchten sehr selbstbewusst ansetzen können. Wir beobachten aktuell eine wohl einzigartige Entwicklung: Wer sich zu Pandemiebeginn gegen einen Autoverkauf entschieden hat, sein Auto also bis heute weiter gefahren ist, hat nun ein Fahrzeug vor der Haustüre stehen, das naturgemäß älter ist, deutlich mehr Kilometer absolviert hat und in sehr vielen Fällen trotzdem über einen höheren Verkaufswert verfügt, als noch Anfang 2020.”

Von Ford über Audi bis Mercedes: beliebte Modelle im Vergleich

Ein Blick auf die von willhaben gesammelten Daten unterstreicht diese eindrucksvolle Entwicklung: Ein Ford Focus mit dem Baujahr 2017 weist heuer, mit rund 20.000 km mehr auf dem Tacho, einen um 11,3 Prozent höheren durchschnittlichen Angebotspreis auf, als noch vor zwei Jahren mit einem geringeren Kilometerstand. Dies entspricht einem Wertzuwachs von rund 1.500 Euro. Auch ein gebrauchter Audi A3 hat mit ähnlicher Betrachtung (circa 30.000 km mehr Laufleistung) seit Pandemiebeginn um 3,2 Prozent beziehungsweise mehr als 650 Euro im Preis zugelegt. In absoluten Zahlen verzeichnete der Skoda Octavia mit fast 2.000 Euro die höchste Steigerung.

Relativ konstant blieben die Preise eines Ford Fiesta (+ 1,9 Prozent) und die der BMW 3er Reihe (-1,5 Prozent). „Selbst Modelle, die im Rahmen dieser Auswertung leicht im Preis gesunken sind, verzeichneten, trotz der deutlich höheren Laufleistung, lediglich einen sehr geringen Wertverlust. So hat ein Seat Leon um 4,7 Prozent beziehungsweise rund 750 Euro und eine Mercedes Benz C-Klasse um 5,7 Prozent beziehungsweise etwa 1.600 Euro verloren. Wird bedacht, dass es sich dabei um mittlerweile zwei Jahre ältere Wagen mit deutlich mehr Kilometern handelt, ergeben sich quer über viele weitverbreitete und beliebte Modelle sehr außergewöhnliche Werte”, so Gawanda.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.08.2021

"Raserpaket" tritt mit 1. September in Kraft

Am 1. September 2021 tritt die Gesetzesnovelle zum "Raserpaket" in Kraft. Am 1. September 2021 tritt die Gesetzesnovelle zum "Raserpaket" in Kraft.

Am 1. September 2021 tritt die Gesetzesnovelle zum "Raserpaket" in Kraft. Die Änderungen in der Straßenverkehrsordnung und im Führerscheingesetz beziehen sich vor allem auf die massive Überschreitung der gesetzlichen Tempolimits im Ortsgebiet und auf Freilandstraßen und den damit verbundenen Strafen und Führerscheinmaßnahmen. "Und es geht auch darum, wirksam gegen illegale Straßenrennen vorgehen zu können. Diese wurden in vielen Gemeinden zur immer größeren Belastung und Gefahrenquelle", weiß ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer über die Hintergründe.

Bekanntmachung der Verschärfung ist gut – Kontrollen entscheidend

"Für eine abschreckende Wirkung der Strafen bei extremer Raserei ist es wichtig, dass diese Maßnahmen ausreichend kommuniziert werden, das war mit ein Grund für diese Novelle. Generell begrüßen wir, dass nun mehr gegen rücksichtslose Rowdys unternommen werden kann. Entscheidend sind aber die Dichte und Qualität der Überwachung durch die Exekutive, denn nur die Strafdrohungen allein schrecken echte Raser nicht ab", meint Hoffer. Um bei so schwerwiegenden Strafmaßnahmen Rechtssicherheit zu gewährleisten, plädiert der Mobilitätsclub dafür, dass bei Lasermessungen eine entsprechende Fotodokumentation der Geschwindigkeit und des Kennzeichens stattfindet, um Ablesefehler zu vermeiden.

Führerscheinentzugsdauer und Strafhöchstmaß verdoppelt

Wer künftig die vorgeschriebenen Geschwindigkeitslimits im Ortsgebiet oder Freiland massiv überschreitet, muss ab September mit einem deutlich längeren Führerscheinentzug rechnen. Der Chefjurist nennt Beispiele: "Drohte bisher bei erstmaliger Übertretung um 41 bis 60 km/h im Ortsgebiet ein Führerscheinentzug von zwei Wochen, so ist es jetzt ein Monat. Wiederholt sich das Vergehen, drohen drei Monate. Mit jeder weiteren Überschreitung sind es, je nach Schwere, drei bis sechs Monate." Ist eine Übertretung begangen, läuft der Vermerk im Führerscheinregister erst nach vier Jahren ab. Danach gilt eine gleichartige Übertretung wieder als "erstmalig". Zusätzlich wurden die Strafen bei schweren Übertretungen teilweise mehr als verdoppelt, etwa das Höchstmaß von 2.180 auf 5.000 Euro. Die im Zuge des "Raserpakets" ebenfalls diskutierte Beschlagnahmung von Fahrzeugen dürfte in den nächsten Monaten konkretisiert werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2022 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!