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Auto/Technik

04.10.2022

Europaparlament beschließt einheitliche Ladestecker für Handys, Laptops & Co

USB-C wird für alle elektronischen Geräte des Alltags der gemeinsame Ladestecker USB-C wird für alle elektronischen Geräte des Alltags der gemeinsame Ladestecker

Das Europaparlament beschließt in einer Plenarabstimmung morgen, Mittwoch, 5. Oktober, endgültig und verbindlich einheitliche Ladestecker für Handys, Laptops und Co. Barbara Thaler, Binnenmarktsprecherin der ÖVP im Europaparlament, sagt: "Jeder kennt das Problem, jeder hat zu Hause eine Lade voller Ladekabel, die zu nichts mehr zu gebrauchen sind. Deswegen machen wir Schluss mit dem Kabelsalat. Denn er ist lästig und unnötig für die Konsument:innen und schadet der Umwelt."

"Daher hat die EU-Kommission zurecht eine gesetzliche Lösung vorgeschlagen, die wir in den Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten noch deutlich verbessern konnten. USB-C wird für alle elektronischen Geräte des Alltags der gemeinsame Ladestecker. Das gilt künftig für Smartphones, Tablets, Laptops, Kameras, Kopfhörer, tragbare Lautsprecher, tragbare Videospielkonsolen, E-Reader, Tastaturen, Mäuse, tragbare Navigationssysteme und Earbuds. So macht die EU das Leben der Bürger:innen unmittelbar einfacher", sagt Thaler. "Seit mehr als zehn Jahren hatten wir daran gearbeitet, dieses Chaos bei den Ladesteckern abzuschaffen. Die Selbstverpflichtung der Industrie hat die Situation zwar verbessert, aber nicht gelöst."

Das hat auch einen wesentlichen umweltpolitischen Aspekt: "Die verschiedenen Ladegeräte sind eine nicht zu unterschätzende Umweltbelastung, denn bisher sammeln sich auf diese Weise tausende Tonnen Elektromüll pro Jahr in Europa an. Weniger als 40 Prozent des gesamten Elektro-und Elektronikabfalls werden in der EU recycelt. Das ist weder nachhaltig noch sinnvoll und dem bereiten wir jetzt ein Ende", sagt Thaler. Deshalb sei es auch sinnvoll, dass Ladekabel in Zukunft nicht automatisch mit den Geräten verkauft würden. Wer ein Ladekabel kauft, kann künftig eines für alle elektronischen Alltagsgeräte kaufen bzw. so viele, wie er gleichzeitig laden möchte.

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25.04.2022

Autonomes Fahren - Segen oder Fluch?

Autonomes Fahren - Segen oder Fluch? Autonomes Fahren - Segen oder Fluch?

Selbstfahrende Autos sind schon lange kein Science-Fiction-Szenario mehr – am autonomen Fahren führt kein Weg vorbei, so die einhellige Meinung der Expert:innen. Sowohl die Expert:innen der Medizin als auch Psycholog:innen, Techniker:innen und Jurist:innen sehen ein positives Signal zur Hebung der Verkehrssicherheit und Verminderung tödlicher Unfälle. Bis zur vollen Automatisierung gibt es allerdings noch Herausforderungen und ungeklärte Fragen. "Selbstfahrende Autos können auch noch immer tödliche Unfälle verursachen, aber vor allem dann, wenn Menschen sich unerwartet verhalten", erklärt Professor Raimund Saam.

Die Herausforderungen beim autonomen Fahren sind nach dem Grad der Automatisierung des Fahrzeugs unterschiedlich. Die Automatisierung erfolgt dabei schrittweise: vom assistierten Fahren über teilautomatisiertes und hochautomatisiertes bis zum vollautomatisierten Fahren. Die letzte Stufe der Automatisierung ist dabei das autonome Fahren. Hier gibt es keine klassischen Fahrer:innen mehr, sondern lediglich Passagiere ohne Fahraufgaben. Es sind also auch Fahrten ohne Insassen möglich, da die Technik im Auto alle Verkehrssituationen eigenständig bewältigt.

Teilautomatisierte Fahrzeuge

Derzeit sind teilautomatisierte Fahrzeuge bereits nicht mehr von den Straßen wegzudenken. Teilautomatisiert heißt dabei, dass der/die Fahrer:in ständig das Fahrzeug beherrscht, den Verkehr immer im Blick haben muss und somit auch bei Verkehrsverstößen selbst haftet. Aber das Fahrzeug bremst, beschleunigt oder hält in definierten Bedingungen selbst die Spur. "Ein derzeitiges Problem bei teilautomatisierten Fahrzeugen liegt in der komplizierten Aktivierung der Assistenzsysteme. Wenn die Bedienung dieser mit relativ viel Zeitaufwand verbunden ist, kommt es zu erhöhter Unfallgefahr. Studien zeigen, dass die Unfallursache Ablenkung nach heutigem Stand bei Fahrzeugen mit Assistenzsystemen 47 % und ohne Assistenzsysteme 38 % beträgt.", so Professor Saam. "Dennoch überwiegen im gesamten die Vorteile der Assistenzsysteme durch die ständige Verbesserung und Vereinfachung der Bedienung.", erklärt ÖAMTC-Fahrtechniker Roland Frisch.

Wer haftet bei Unfällen (Fahrzeug ohne klassische:m Lenker:in)?

Bei vollautomatisierten Fahrzeugen kann die Fahrzeugführung komplett abgegeben werden und die Fahrer:innen werden zu Passagieren. Das System erkennt seine Grenzen so rechtzeitig, dass es regelkonform einen sicheren Zustand erreichen kann. "Zumindest auf Autobahnen in Österreich können vollautomatisierte Fahrzeuge in absehbarer Zukunft Realität werden und somit könnte fast unfallfreies Fahren ermöglicht werden", so ASFINAG-Techniker Alexander Walcher. "Bei den derzeit teilautomatisierten Fahrzeugen, auch bei aktivierten Assistenzsystemen, hat wie bisher der/die Lenker:in für sein/ihr Verhalten einzustehen. Für technische Fehler haftet der/die Fahrzeughalter:in", erläutert Verkehrsjurist Martin Hoffer vom ÖAMTC. Wenn es keine „Lenker:innen“ im eigentlichen Sinne mehr gibt, wird sich daran etwas ändern müssen. Die Geschädigten dürfen daraus aber keine Nachteile erleiden, meint der Jurist.

Digitales vs. menschliches Auge

Auch wenn Technologien in vielen Bereichen die menschlichen Kompetenzen bereits eingeholt oder sogar übertroffen haben, gibt es immer noch Situationen, in denen der Mensch der Technik überlegen ist. "Das wichtigste Sinnesorgan, das Auge, ist für 80 % aller Handlungen im Straßenverkehr verantwortlich. Was intelligente Autos digital 'sehen', ist immer noch weit von der Effizienz unseres menschlichen Auges entfernt", erklärt Augenarzt Stefan Palkovits. Insbesondere bei Dämmerung und Schlechtwetter ist das digitale Auge gefordert. Bis zum Gleichstand digitales und menschliches Auge ist es sicherlich noch ein weiter Weg.

Ob autonomes Fahren nun reiner Segen oder doch ein Fluch ist und welche Herausforderungen sich beim autonomen Fahren ergeben, wird im verkehrsmedizinischen Symposium des AMKO und ÖAMTC diskutiert, durch unterschiedliche Expert:innen erklärt und innovative Lösungswege gesucht, wie die Technologie im Sinne der Verkehrssicherheit genutzt werden kann.

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20.07.2022

Kinder und Tiere bei Hitze nie im Auto zurücklassen

Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden.

Jedes Jahr aufs Neue kommt es aufgrund der starken Hitze im Auto zu tragischen Zwischenfällen. Kinder und Tiere sollten deswegen vor allem in den Sommermonaten nie allein im Fahrzeug zurückgelassen werden, egal ob es sich um einen Einkauf oder einen kurzen Halt an der Apotheke handelt. Denn bei einer Außentemperatur von 24 Grad Celsius steigt die Innentemperatur des Fahrzeuges bereits nach einer halben Stunde auf über 40 Grad Celsius an. Diese enorme Hitze kann sehr schnell lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen. Ob das Auto hierbei im Schatten steht, das Seitenfenster einen Spalt geöffnet oder der Himmel bedeckt ist, spielt keine Rolle, da die Luft nicht ausreichend zirkulieren, die Sonne wandern kann und die Wolken verschwinden, sodass das Auto schnell in der prallen Sonne steht.

Oft ist es auch nur aufmerksamen Passanten zu verdanken, dass Kinder und Tiere aus brütend heißen Fahrzeugen gerettet werden. Rechtlich ist in einem solchen Fall übrigens jedermann verpflichtet, einzugreifen. „Wenn jemand bemerkt, dass ein Kind gefährdet ist (z.B. schreien, erbrechen, kollabieren), ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet“, erklärt Martin Echsel aus der ARBÖ-Rechtsabteilung. Eine Autoscheibe einzuschlagen hat kein juristisches Nachspiel, sofern es unter der Voraussetzung des entschuldigenden Notstandes erfolgt. Von diesem spricht man, wenn der aus der Tat drohende Schaden nicht unverhältnismäßig schwerer wiegt als der Nachteil, den dieser Eingriff abwenden soll. „Hier wird eine Güterabwägung getroffen, Auto oder Leben. Natürlich geht das Leben vor. Passanten sind verpflichtet, Abhilfe zu schaffen und einzuschreiten, da man sich sonst der unterlassenen Hilfeleistung strafbar macht“, sagt Echsel. Konkret rät der ARBÖ in einer derartigen Situation folgendermaßen vorzugehen:

Einschätzen der Situation, ob noch Zeit ist, die Eltern bzw. den Lenker des Fahrzeuges ausfindig zu machen. Sollte das Auto etwa vor einem Supermarkt stehen, den Fahrer dort ausrufen lassen.

Sollte dies nicht erfolgreich sein, sollten Feuerwehr und/oder Polizei verständigt werden.

Bei gravierender Verschlechterung des Zustandes des eingeschlossenen Kindes oder Tieres ist die Regelung über den entschuldigenden Notstand anzuwenden. Die Passanten dürfen also eine Scheibe des Fahrzeugs einschlagen, um das gefährdete Kind zu retten. Dennoch ist es besonders wichtig den Vorfall mit Fotos und Videos zu dokumentieren. Zudem sollte möglichst wenig Schaden am Auto verursacht werden.

Den verantwortlichen Erziehungsberichtigen, sowie den Tierbesitzern drohen hingegen in weiterer Folge eine saftige Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Entstehen durch die Befreiungsaktion Kosten, so müssen diese ebenfalls von dem Verantwortlichen beglichen werden.

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18.10.2022

Autofahren bleibt auch 2023 teuer

Spritpreise in Österreich eindeutig zu hoch Spritpreise in Österreich eindeutig zu hoch

„Die Bundesregierung hätte bei der Erstellung des Finanzhaushaltes genug Möglichkeiten gehabt, die Autofahrerinnen und Autofahrer zu entlasten. Der Finanzminister könnte die Mineralölsteuer senken oder eine Übergewinnsteuer bei den Öl-Multis einführen, doch beides ist im neuen Budget nicht berücksichtigt“, spart Dr. Peter Rezar, Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation, nicht mit Kritik am Budget 2023. All jene Österreicherinnen und Österreicher, die auf das Auto im Alltag angewiesen sind und die Verteuerungen in allen Lebensbereichen nicht mehr bewältigen können, stöhnen unter den extremen Spritpreisen. Doch damit nicht genug: Schon in wenigen Wochen, nämlich am 1. Jänner 2023 erhöht sich die CO2-Bepreisung, was zu einer weiteren finanziellen Belastung der Haushalte führen wird. Und der Klimabonus, der die CO2-Bepreisung abfedern soll, wird im kommenden Jahr wiederum halbiert.

„Deshalb wäre es wichtig gewesen, im Zuge der Budgeterstellung alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Pendlerinnen und Pendler und jene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die für den Job den eigenen Pkw nutzen müssen, sowie alle Personen mit niedrigem Einkommen zu entlasten.“ Der ARBÖ-Präsident vermisst auch Ergebnisse der Spritpreiskommission von Minister Kocher, die vor einem Monat – am 15. September – eingesetzt wurde: „Der Wirtschaftsminister hat mit dem Preisgesetz ein Instrument in der Hand, um die Treibstoffpreise zu regulieren. Die Spritpreiskommission gibt es seit einem Monat. Die Österreicher zahlen jeden Tag zu viel für Sprit, doch der zuständige Bundesminister unternimmt nichts!“

Spritpreise in Österreich eindeutig zu hoch

Dabei kommt beim Vergleich der Rohölpreise und der Zapfsäulenpreise ganz klar heraus, dass für Sprit in Österreich viel zu viel verlangt werde, stellten ARBÖ-Experten fest. Am 1. März 2022 kostete ein Fass Rohöl an den internationalen Börsen 96,68 Euro, das waren um 1,25 Euro mehr als am 13. Oktober 2022! Der Liter Super 95 kostete Anfang März 1,528 Euro und der Liter Diesel 1,502. Bei der letzten Preiserhebung des Wirtschaftsministeriums am 10. Oktober kostete der Liter Super 1,762 Euro und der Liter Diesel 2,007 Euro. „Aus diesem Vergleich geht eindeutig hervor, dass sich die Öl-Konzerne ein ordentliches Körberlgeld auf Kosten der österreichischen Autofahrerinnen und Autofahrer machen. Ich erwarte mir von Minister Kocher schleunigst einen Bericht, was er gegen diesen Preiswucher machen will“, fordert der ARBÖ-Präsident.

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20.07.2022

Am Weg in den Urlaub - unterschätzte Gefahr Sekundenschlaf

Schlechter oder kurzer Schlaf, aber auch Fahrten zu ungewohnten Uhrzeiten, verstärken die Erschöpfung und führen zu mehr Unachtsamkeiten beim Fahren Schlechter oder kurzer Schlaf, aber auch Fahrten zu ungewohnten Uhrzeiten, verstärken die Erschöpfung und führen zu mehr Unachtsamkeiten beim Fahren

Wir befinden uns mitten in der Sommerreisezeit – und damit auch in der Hochsaison für lange Autofahrten. Gerade bei einer längeren Anreise zur Erholungsdestination sollten Fahrer:innen unbedingt auf regelmäßige Pausen und ausreichend Schlaf vor der Abfahrt achten. Schlechter oder kurzer Schlaf, aber auch Fahrten zu ungewohnten Uhrzeiten, verstärken die Erschöpfung und führen zu mehr Unachtsamkeiten beim Fahren – das kann ein enormes Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr darstellen.

"Das Hauptproblem ist in erster Linie, dass viele Lenker:innen ihr eigenes 'Durchhaltevermögen' hinter dem Steuer überschätzen und die Müdigkeitswarnsignale des Körpers verdrängen", weiß ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. "Dabei ist das Einschlafen am Steuer nur die Spitze des Eisbergs – müdigkeitsbedingte Leistungseinbußen während des Lenkens machen sich bereits lange vor dem tatsächlichen 'Wegnicken' bemerkbar."

Jahresspitze 2021: Im Juli gab es die meisten Übermüdungsunfälle

"Unfälle, die durch Übermüdung bzw. Sekundenschlaf verursacht werden, enden zumeist sehr schwer", erläutert Seidenberger. "Ein besonderes Risiko stellen dabei die sogenannten 'Abkommensunfälle' dar, bei denen das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkommt und oft ungebremst gegen ein Hindernis prallt oder einen Abhang hinabstürzt." Auf Österreichs Straßen ereigneten sich im vergangenen Jahr zehn tödliche Unfälle, die auf Übermüdung zurückzuführen waren (Quelle: BMI). Im Monatsvergleich manifestiert sich eine rapide Steigerung an Übermüdungsunfällen mit Personenschaden ab Mai 2021, ihren traurigen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung im Hochsommer:

Knapp 14 Prozent aller Unfälle durch Übermüdung oder Sekundenschlaf ereigneten sich im Vorjahr im Juli.

Müdigkeitswarnsignale des Körpers nicht missachten

Die ÖAMTC-Expertin rät Autofahrer:innen, sich selbst genau zu beobachten, sensibel zu sein und beim Wahrnehmen von "Müdigkeitsvorboten", diese keinesfalls zu missachten und auch nicht zu "Placebos" zu greifen, sondern wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen:

"Wer die ersten Anzeichen von Müdigkeit ignoriert oder diese mit geöffnetem Fenster und lauter Musik zu vertreiben versucht, wird langfristig keine Verbesserung spüren. Auch Kaffee oder andere aufputschende Getränke nützen auf lange Sicht wenig, sie maskieren die tatsächlich vorhandene Müdigkeit und täuschen gute Leistungsfähigkeit vor", stellt Marion Seidenberger klar.

Akute Warnzeichen sind häufiges Gähnen, plötzliches Frösteln, ein starkes Bewegungsbedürfnis, ein dauerndes Verändern der Sitzposition, Verspanntheit, besonders im Nacken- und Schulterbereich, die Entwicklung eines starren Blickverhaltens und häufiges Blinzeln. Auch ein Stimmungstief kann ein Warnsignal sein.

"Wer Schwierigkeiten hat, die Spur zu halten, grundlos ruppige Fahrmanöver durchführt, mit den Gedanken oft 'abdriftet' oder das Gefühl hat, die Straße würde sich verengen, sollte unbedingt die nächste Ausfahrt ansteuern, um eine Pause einzulegen oder das Steuer an eine:n fitte:n Mitfahrer:in zu übergeben", warnt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Bereits ein Power Nap von etwa 20 Minuten in Verbindung mit einem anschließenden Kaffee kann (zumindest kurzzeitig) helfen. Der Energieschub wirkt sich positiv auf Leistung und Stimmung aus und verbessert die Reaktionszeit. "Trotzdem stellt diese Methode keine Dauerlösung dar – der Kurzschlaf kann eine ordentliche Regeneration, die nur eine mehrstündige Schlafpause hervorbringt, nicht ersetzen", ergänzt Seidenberger.

Tipps der ÖAMTC-Expertin für eine gute und sichere Fahrt in den Urlaub

* Routenplanung – Etappen mit Pausen fix planen: Bei langen Fahrten die Zeit nicht zu knapp kalkulieren und von Haus aus ausreichend Pausen einplanen. Ist das Urlaubsziel weiter als etwa 800 Kilometer entfernt, optimalerweise einen Zwischenstopp mit Übernachtung einplanen.

* Gut ausgeruht starten: Entschließt man sich zu einer für sich untypischen Fahrzeit, unbedingt die Nacht vorher für ausreichend Schlaf sorgen. Bei längeren Autofahrten mindestens alle zwei Stunden für 15 Minuten eine Pause einlegen und nicht mehr als acht Stunden pro Tag fahren. Wenn möglich, in regelmäßigen Abständen einen Fahrer:innenwechsel durchführen.

* Richtig Pause machen: Frische Luft und Bewegung während der Pausen beugt Müdigkeit vor und bringt den Kreislauf nach langem Sitzen im Auto wieder gut in Schwung.

* Verantwortung von Mitfahrenden: Um sicher ans Ziel zu kommen, sind auch Beifahrer:innen gefordert. Oft fällt ihnen früher auf, wenn Lenker:innen von Müdigkeit geplagt werden. Diese Beobachtung unbedingt aussprechen, eine Pause einfordern.

* Optimale Verpflegung: Genügend Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte trinken, da Flüssigkeitsmangel die Konzentrationsfähigkeit massiv beeinträchtigt. Auf schwere (kalorienreiche) Mahlzeiten in Fahrpausen verzichten – nach dem Genuss von zu schweren, fettigen und üppigen Mahlzeiten tritt meist Schläfrigkeit ein. Stattdessen auf eine leichte, vitaminreiche Ernährung achten – denn auch Vitaminmangel führt zu Müdigkeit und Unkonzentriertheit.

Lange Urlaubsfahrten werden oft entgegen der inneren Uhr angetreten. "Zwischen 2 und 5 Uhr morgens sowie am Nachmittag gegen 14 Uhr befindet sich der Mensch in einem biologischen Tief", erläutert die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. "Die Fahrt durch die Nacht oder in den frühen Morgenstunden, besonders auf monotonen Strecken, geht daher im Zweifelsfall auf Kosten der Sicherheit."

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30.03.2022

Sicherheitscheck fürs Rad – das gehört im Frühling kontrolliert

Damit das Rad nach längerer Stehzeit wie geschmiert läuft, empfiehlt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl einen ausführlichen Sicherheitscheck Damit das Rad nach längerer Stehzeit wie geschmiert läuft, empfiehlt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl einen ausführlichen Sicherheitscheck

Es gibt zwar mehr und mehr Menschen, die sich auch im Winter nicht von ihrem Fahrrad trennen mögen – den Großteil der Radfahrenden zieht es allerdings erst jetzt, zu Frühlingsbeginn, wieder in den Sattel. Damit das Rad nach längerer Stehzeit wie geschmiert läuft, empfiehlt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl einen ausführlichen Sicherheitscheck: "Der Winter kann Spuren hinterlassen, einige Dinge sollte man nach der Pause auf jeden Fall checken, dann steht der ersten und vielen folgenden Ausfahren nichts entgegen."

- Reifen: Auch vermeintlich einwandfreie Reifen können brüchig sein, Klarheit bekommt man durch Aufpumpen. Verliert der Reifen über Nacht Luft, sollte der Schlauch überprüft und geklebt oder gleich erneuert werden. Gleiches gilt für den Mantel, der Beschädigungen oder kein Profil mehr haben kann.

- Antrieb: Kette, Pedale, Schaltung und Zahnkränze müssen regelmäßig überprüft und gepflegt werden, die Schaltseile sollten in jedem Fall leichtgängig und unbeschädigt sein. Der sparsame Einsatz eines Universalöls sorgt für längere Lebensdauer und höheren Fahrkomfort.

- Bremsen: Das richtige Greifen der vorderen und hinteren Bremsen kann überlebenswichtig sein. Die Bremsklötze müssen ausreichend dick sein und satt auf der Felge aufliegen. Ist die Bremse schwergängig, liegt das meist an den Seilzügen – auch hier schafft ein Tropfen Universalöl Abhilfe.

- Beleuchtung: Sichtbarkeit ist Selbstschutz – zumindest erforderlich sind die Beleuchtung nach vorne und hinten sowie Rückstrahler (weiße vorne, gelbe auf den Speichen (auch weiß reflektierende Reifen sind erlaubt) und Pedalen, rote hinten).

Schraubverbindungen: Sämtliche Schrauben kontrollieren und lockere Verbindungen unbedingt nachziehen.

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30.03.2022

Auto hat weiterhin hohen Stellenwert für Österreicher

Auto hat weiterhin hohen Stellenwert für Österreicher Auto hat weiterhin hohen Stellenwert für Österreicher

Für zwei Drittel der Befragten ist das eigene Kfz nach wie vor wichtig. Benzin und Diesel dominieren noch immer, Jüngere wollen künftig eher zu Verbrennungsmotoren greifen, während Ältere und Frauen zu E-Autos tendieren, das ergab eine Umfrage der Wiener Städtischen.

Statusobjekt Nummer eins der Österreicher ist nach wie vor das eigene Auto. Für zwei Drittel der Österreicher hat das Auto einen sehr hohen bis hohen Stellenwert. 74 Prozent der befragten Führerscheinbesitzer verfügen auch über ein eigenes Auto, vor allem Männer nennen ein Auto ihr Eigen. „Für viele Österreicherinnen und Österreicher hat das Auto im Balanceakt zwischen Beruf, Familie und Freizeit eine hohe Bedeutung. Wenig überraschend spielt das Auto vor allem für die ländliche Bevölkerung eine zentralere Rolle als im urbanen Bereich“, erläutert Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung, die Ergebnisse der repräsentativen Online-Umfrage unter 1.000 Österreichern durch das Gallup Institut im Auftrag der Wiener Städtischen.

Verbrennungsmotoren weiterhin vorn

Mit großer Mehrheit werden in Österreich traditionelle Verbrennungsmotoren wie Benziner (56 Prozent) oder Diesel (46 Prozent) gefahren. Hybrid- oder Elektroautos werden nur zu 3 bzw. 2 Prozent verwendet, geben die Befragten mit der Möglichkeit von Mehrfachnennung an. Bei der Frage, ob sie ihr Mobilitätsverhalten künftig ändern wollen, erklären lediglich 22 Prozent, dass das der Fall ist. 40 Prozent der Veränderungswilligen wollen ein neues Auto kaufen, knapp ein Viertel will auf ein umweltfreundlicheres Hybrid- oder Elektroauto umsteigen. Interessant dabei ist, dass vor allem unter 30-Jährige kein E-Auto kaufen wollen, sondern zu zwei Drittel zu klassischen Verbrennungsmotoren tendieren. Alternative Antriebsarten wie Hybrid oder Elektro werden eher von der Generation 51+ bevorzugt. „Die Umfragezahlen spiegeln auch die aktuellen Zulassungsstatistiken 2021 wider, wo ebenfalls die traditionellen Kraftstoffarten wie Benzin und Diesel knapp 80 Prozent ausmachen. Alternative Antriebsarten sind bei den Neuzulassungen im Steigen, doch auf eher niedrigerem Niveau“, sagt Wendler. Nicht nur Ältere greifen zu umweltfreundlicheren Antriebsarten, sondern auch Frauen. 22 Prozent der weiblichen Bevölkerung will sich künftig ein E-Auto anschaffen, dagegen nur 17 Prozent Männer. Eine wichtige Frage bei E-Autos ist die Reichweite: Knapp 80 Prozent wünschen sich eine Reichweite von mindestens 300 Kilometer.

Umweltgedanke spielt wichtige Rolle

Trotz des geringen Veränderungswillens hat für 60 Prozent der Umweltgedanke, wie etwa Schonen der Ressourcen oder der Klimawandel, beim Autofahren Relevanz. Auf die Frage, ob sich der Umweltgedanke in Sachen Auto in den letzten zwei Jahren verändert hat, antwortet die Mehrheit der Befragten, dass der Umweltgedanke schon immer einen hohen Stellenwert hatte. Bei rund einem Drittel ist der Umweltaspekt noch bedeutsamer geworden. Als persönliche Maßnahmen geben sie die Reduktion der Autonutzung, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie den Umstieg auf Fahrrad- oder Scooter fahren an.

Jene, bei denen der Umweltgedanke nicht im Vordergrund steht, ziehen das Auto öffentlichen Verkehrsmitteln vor, auch gesundheitliche Gründe, wie die Corona-Pandemie, werden genannt, warum sie das Auto vermehrt nutzen. Auch Convenience-Faktoren, wie Bequemlichkeit und Zeitersparnis, werden vorgebracht, ebenso wie die Tatsache, grundsätzlich nicht auf das Auto verzichten zu können und zu wollen.

Österreich ist ein Land der Wenigfahrer

53 Prozent der Befragten fahren pro Jahr nach eigenen Angaben bis zu 10.000 Kilometer. Frauen liegen dabei mit 64 Prozent deutlich vor den Männern mit 41 Prozent. Der Anteil jener, die mehr als 15.000 Kilometer im Jahr zurücklegen, beträgt lediglich 22 Prozent. Jeder Zweite fährt fast täglich mit dem Auto, ein weiteres Drittel mehrmals pro Woche. Die fast tägliche Autonutzung ist im ländlichen Bereich mit knapp 60 Prozent deutlich höher als im städtischen Bereich.

Was die Absicherung der Autos betrifft, verfügt in Österreich nur etwas mehr als jeder Zweite über eine Kaskoversicherung. Lediglich etwas mehr als ein Drittel hat eine Vollkasko- und rund ein Viertel eine Teilkaskoversicherung. Fast 50 Prozent der Wenigfahrer haben nur die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung abgeschlossen. „Das zeigt, dass Österreicherinnen und Österreicher im internationalen Vergleich bei der Kaskoversicherung zögerlich sind. Gerade die Kaskoversicherung kann einen massiven finanziellen Verlust nach Unfällen abfedern“, sagt Wendler.

Telematik ist noch eine große Unbekannte

Telematik-Tarife, die Versicherungsprämien nach individuellem Fahrverhalten berechnen, sind weitestgehend ein unbekannter Begriff. Jene Befragten, die den Begriff kennen, zeigen sich unentschlossen, lediglich 40 Prozent stehen der Technologie positiv gegenüber. Positiv wird bei Nutzung eines Telematik-Tarifs die Kostenersparnis genannt. Als deutliche Barriere zeigen sich Datenschutzbedenken sowie das Szenario des „gläsernen Menschen“.

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22.06.2022

OBI schafft die Prospekte ab

Heute erscheint der letzte zentralgesteuerte nationale OBI-Prospekt in Deutschland und Österreich. Im August folgen weitere osteuropäische Märkte. Damit reagiert OBI auf ein sich in den letzten Jahren stark verändertes Konsum- und Informationsverhalten der Verbraucher und die zunehmende Knappheit der Ressource Papier. Die Kombination aus individualisierter Ansprache und Beratung über die heyOBI App mit einem bequemen und angenehmen Einkaufserlebnis in den Märkten vor Ort, wird künftig die Basis einer ganzheitlichen Kundenkommunikation bei OBI bilden. Um Kunden bei allen Projekten rund um die Gestaltung des eigenen Zuhauses zu unterstützen, können sich diese direkt mit den Expertinnen und Experten vor Ort vernetzten. Weitere Services des kostenlosen Digitalangebotes sind unter anderem die direkte Navigation zu Produkten im Markt, sowie die Vermittlung von professionellen Handwerkern. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz unterstreicht der Marktführer im Baumarktsegment seine Fokussierung auf langfristige Kundenbeziehungen, die auf glaubwürdiger, individueller und kompetenter Beratung in allen Kanälen basieren. OBI baut so seinen Vorsprung als Nummer 1 unter den Baumärkten weiter aus.

Heute erscheint in Deutschland und Österreich der letzte zentralgesteuerte nationale Prospekt von OBI - und damit gleichzeitig eine ganz besondere Ausgabe: Auf 20 Seiten informiert der DIY-Marktführer transparent über die Hintergründe, weshalb sich OBI dafür entschieden hat, künftig keine Prospekte mehr zu drucken. Im August stellt OBI auch in weiteren osteuropäischen Märkten wie Tschechien, Slowakei und Ungarn die Prospektwerbung ein.

"Der Stopp der Prospektwerbung ist ein konsequenter Schritt in der Digitalisierung unseres Geschäftsmodells. Wir bieten schon heute unseren Kunden mit heyOBI viel mehr, als ein Prospekt jemals leisten kann. Und das ist erst der Anfang", sagt OBI CEO Sergio Giroldi. "Dass wir mit der Umstellung unserer Kommunikation viel Papier und damit einhergehend Energie, Chemie, Holz und Wasser sparen, ist zudem ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Schritt im Sinne der Umwelt."

Weg von Print, hin zu digital: das Kunden-Ökosystem der Zukunft

Durch den Ausstieg aus der Prospektwerbung müssen OBI Kunden auch in Zukunft auf nichts verzichten. Im Gegenteil: Sie erhalten mit dem kostenlosen Digitalangebot heyOBI (Registrierung erforderlich) die gewohnten attraktiven Angebote und Rabatte plus einen noch umfassenderen und auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Service.

So haben Kunden zukünftig beispielsweise die Möglichkeit, bereits vor dem Marktbesuch ihr Projekt in der App über eine digitale Pinnwand anzulegen, sodass die entsprechend qualifizierten Berater entweder direkt über die Smartphone-Anwendung Kontakt aufnehmen oder, falls gewünscht, zur Beratung vor Ort im Markt zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus finden Kunden bei heyOBI Inspiration und Anleitungen für neue Projekte rund um Heim und Garten, individuelle Sofortrabatte, einen Pflegekalender für Grünpflanzen oder smarte Funktionen wie den Produktscanner oder ein Markt-Navi.

Bisher haben sich bereits mehr als drei Millionen Kunden für den digitalen Alltagsbegleiter heyOBI registriert. Die Funktionen von heyOBI stehen in der App in vollem Umfang zur Verfügung, über die Webseiten obi.de und obi.at werden die verfügbaren Funktionen stetig erweitert.

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26.09.2022

ÖAMTC fordert MöSt-Senkung als Ausgleich für zusätzliche CO2-Bepreisung

MöSt-Senkung als Ausgleich für zusätzliche CO2-Bepreisung MöSt-Senkung als Ausgleich für zusätzliche CO2-Bepreisung

Ab kommenden Samstag, 1. Oktober, werden die Spritpreise in Österreich durch die zusätzliche CO2-Bepreisung um neun (Diesel) bzw. acht Cent (Super) steigen. Damit wird speziell Diesel wieder rund zwei Euro kosten. "Angesichts der weiterhin dramatischen Teuerung in nahezu allen Lebensbereichen ist die Regierung gefordert, gegenzusteuern", stellt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober klar.

Der Vorschlag des Mobilitätsclubs liegt auf dem Tisch: Im Gegenzug zur zusätzlichen CO2-Bepreisung muss die Mineralölsteuer (MöSt) zumindest im selben Ausmaß gesenkt werden. Grasslober: "Damit wäre einerseits jenen geholfen, die auf das Auto angewiesen sind. Andererseits wäre so auch die weitere Auszahlung des Klimabonus, der ja aus den Einnahmen der zusätzlichen CO2-Steuer finanziert wird, gesichert."

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20.07.2022

Die Staus im Reiseverkehr werden noch länger

Vor Fahrtantritt sollte man sich also auf mögliche Staus einstellen. “Im vollgetankten Auto mit Snacks, genügend Flüssigkeit und guter Laune können auch Verzögerungen die Urlaubslaune nicht trüben”. Vor Fahrtantritt sollte man sich also auf mögliche Staus einstellen. “Im vollgetankten Auto mit Snacks, genügend Flüssigkeit und guter Laune können auch Verzögerungen die Urlaubslaune nicht trüben”.

“Schon voriges Wochenende waren die Kolonnen in Salzburg auf der Tauern Autobahn (A10) Richtung Süden insgesamt mehr als zwanzig Kilometer lang. Dieses Wochenende wird aber noch verkehrsintensiver werden”, befürchtet das Alfred Obermayr von den ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. In weiteren deutschen Bundesländern und Teilen der Niederlande beginnen die Ferien, aber auch viele Nachzügler:innen brechen erfahrungsgemäß gegen Ende Juli auf. In Tirol werden die Brenner Autobahn (A13) und die Fernpassstrecke zeitweise überlastet sein.

Laut ÖAMTC wird es an folgenden Grenzübergängen bei der Ausreise zu Staus und Zeitverlusten kommen:

West Autobahn (A1) Walserberg

Pyhrn Autobahn (A9) Spielfeld

Karawanken Autobahn (A11) vor dem Karawankentunnel

Inntal Autobahn (A12) Kiefersfelden

Weitere Staupunkte im Detail

Brenner Autobahn (A13) von Innsbruck bis Mautstelle Schönberg sowie in Südtirol vor der Mautstelle Sterzing.

Fernpassstraße (B179) im gesamten Verlauf.

West- (A1) und Tauern Autobahn (A10) vom Walserberg bis Puch, von Hüttau bis Flachau und vor der Mautstelle St. Michael.

Innkreis Autobahn (A8) zwischen Grenze und Ort im Inkreis wegen Bauarbeiten.

Pyhrn Autobahn (A9) vor St. Pankraz und Überbach.

Stauberater Herbert Thaler

Eine besondere Rolle kommt in der Sommerreisesaison ÖAMTC-Stauberater Herbert Thaler zu. Auf der Tauern Autobahn verengen derzeit zwischen Hallein und Zetzenberg Tunnel auf über 30 Kilometern einige Baustellenbereiche die Fahrbahn. Schon kleine Pannen können in diesen Engstellen zu kilometerlangen Staus führen. „Wir fahren vor allem diese Baustellenbereiche auf der A10 ab. Mit dem Motorrad sind defekte Fahrzeuge schnell zu erreichen“, so Thaler.

Auch der Flugbeobachter des Partnerclubs vom ADAC hebt an den Sommer-Wochenende wieder ab. Abgeflogen werden vor allem der Großraum München, die Tauernautobahn und das Inntal. Durch die Beobachtungen aus Deutschland lassen sich Entwicklungen an den Staupunkten in Österreich leichter prognostizieren.

Reiseinformationen und – vorbereitungen wichtig

Nach wie vor ist es wichtig, sich vor Urlaubsantritt über die Reiserouten zu informieren. “Verzögerungen auf den Haupttransitrouten sind fast unvermeidlich. Das Ausweichen schwierig oder sehr zeitraubend. Derzeit verzeichnen wir 76 Durchfahrtssperren entlang der Transitrouten. Diese sollen den Ausweichverkehr verhindern. Es ist also im Allgemeinen ratsam, auch bei Stau, die Haupttransitrouten, zumeist Autobahnen, nicht zu verlassen“, informiert die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. Tagesaktuelle Informationen zu den Urlaubsländern sind außerdem unter www.oeamtc.at/urlaubsservice abrufbar.

Vor Fahrtantritt sollte man sich also auf mögliche Staus einstellen. “Im vollgetankten Auto mit Snacks, genügend Flüssigkeit und guter Laune können auch Verzögerungen die Urlaubslaune nicht trüben”.

Bregenzer Festspiele – Staus auf den Zufahrten zur Seebühne

Noch bis 21. August locken die Bregenzer Festspiele wieder viele Kulturinteressierte an den Bodensee. Verzögerungen sollten auf den Zufahrten zum Festspielgelände eingeplant werden. Der ÖAMTC rät zur Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Festspiel-Tickets berechtigen zur kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

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10.08.2022

Bei Hitze steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um 25 Prozent

Bei Hitze steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um 25 Prozent Bei Hitze steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um 25 Prozent

Im Jahr 2021 ereigneten sich 32.774 Straßenverkehrsunfälle in Österreich, bei denen 41.251 Personen verletzt oder getötet wurden, das entspricht pro Tag durchschnittlich 90 Unfällen. In den wärmeren Monaten, von Mai bis September 2021, wurden im Schnitt 123 Unfälle pro Tag gemeldet, mit deutlichen Unterschieden je nach Hitzegrad: So ereigneten sich an Hitzetagen mit 30 Grad und mehr im Durchschnitt 150 Unfälle – 25 Prozent mehr als an Tagen unter 30 Grad (Quelle: Statistik Austria in Kombination mit Daten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik). ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger erklärt, was im Körper vor sich geht: "Ab rund 30 Grad Außentemperatur kann unser Körper in eine Art 'Alarmstimmung' versetzt werden und fokussiert sich dann hauptsächlich auf die Kühlung. Konzentration und Leistungsfähigkeit nehmen ab, ein gewisses Unwohlsein oder sogar Stress – und damit verbunden Aggression – steigen im Gegenzug. Auch die Hilfsbereitschaft kann abnehmen, denn der Körper ist vorrangig auf 'Selbsterhaltung' eingestellt."

Die Expertin des Mobilitätsclubs hat ein paar Tipps im Umgang mit der Hitze zusammengestellt:

* Verständnis haben: Sich bewusst machen, dass nicht alle Menschen Hitze gleich gut vertragen – vielleicht sogar am Limit sind, während man sich selbst eventuell wie im Urlaub fühlt. "Die individuelle Wohlfühltemperatur ist unterschiedlich – für viele Mitteleuropäer liegt sie um die 25 Grad", weiß Seidenberger.

* Gelassen bleiben: Emotionen im Verkehrsgeschehen nicht spontan aufkochen und aufschaukeln lassen – das kostet nur Energie – sondern ruhig bleiben und überlegt handeln.

* Viel trinken, leicht essen: Viel Wasser trinken, aber Alkohol und schweres Essen meiden – das belastet den Kreislauf zusätzlich.

* Klimaanlage: Das Fahrzeug nicht zu extrem runterkühlen – von der Energieverschwendung abgesehen belasten zu große Temperaturunterschiede beim Aus- & Einsteigen den Körper ebenfalls.

* Terminplanung: Nach Möglichkeit Termindruck rausnehmen und längere Pufferzeiten einplanen. Eventuell vorab klären, ob angesichts der Hitze eine formelle Businesskleidung wirklich notwendig ist, oder ob man sich im Sinne aller Beteiligten auf luftige Sommerkleidung verständigen kann.

Abschließend empfiehlt die Verkehrspsychologin: "Wie man am besten mit Hitze umgeht, kennen wir aus südlichen Urlaubsländern mit ihrer 'Siesta-Kultur' – nach Möglichkeit die größten Hitzestunden zu Mittag und am frühen Nachmittag für anstrengende Tätigkeiten meiden und es generell ein bisschen ruhiger angehen."

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18.10.2022

Die Führerscheinprüfung erneut bestehen?

Mangelndes Theoriewissen? – Die Mehrheit traut sich nur den Praxisteil zu Mangelndes Theoriewissen? – Die Mehrheit traut sich nur den Praxisteil zu

48 Prozent der Autofahrer in Österreicher sagen von sich, dass sie nur den Praxisteil der Führerscheinprüfung erneut erfolgreich ablegen könnten

Jeder Zehnte traut sich eine erneute Führerscheinprüfung ohne Vorbereitung gar nicht zu

Das ergab eine GfK-Studie im Auftrag von Continental Reifen Austria zum Thema Fahrsicherheit

Verkehrssituationen, Sicherheitsabstände und Berechnungen von Reaktions-, Brems- und Anhalteweg – wenn die Führerscheinprüfung schon Jahre her ist, kann so manches in Vergessenheit geraten. Würden Sie eine erneute Prüfung ohne jegliche Vorbereitung also erfolgreich ablegen? Bei einer Wiederholung aus dem Stegreif trauen sich die Autofahrer in Österreich am ehesten das Bestehen des Praxisteils zu (48 Prozent). Das geht aus einer repräsentativen GfK-Online-Umfrage im Auftrag des Reifenherstellers Continental Reifen Austria hervor.

Mangelndes Theoriewissen? – Die Mehrheit traut sich nur den Praxisteil zu

Lediglich 26,7 Prozent glauben, dass ihr Wissen heute für das Bestehen der Theorie- und Praxisprüfung des Führerscheins aus dem Stegreif ausreichen würde. 2,1 Prozent trauen sich hingegen nur das Meistern der Theorieprüfung des Führerscheins zu. Und jeder zehnte Autofahrer in Österreich (10,2 Prozent) sagt sogar von sich, dass er bei beiden Teilen durchfallen würde, müsste er diese ad hoc ablegen. Dabei sind Jüngere zuversichtlicher als Ältere: Von den 30-39-Jährigen trauen sich 36,2 Prozent das erfolgreiche Absolvieren der Theorie- und Praxisprüfung des Führerscheins zu. Unter den 50-59-Jährigen sind hingegen nur 20,9 Prozent davon überzeugt.

Dass das Auffrischen des eigenen Fahrsicherheitswissens sinnvoll ist, bestätigt Robert Dworczak, Reifenexperte von Continental Reifen Austria: „Verschiedene österreichische Organisationen wie der ÖAMTC oder Fahrschulen bieten Auffrischungskurse zum Verhalten im Straßenverkehr an, um Auto- und Motorradfahrern wieder mehr Selbstvertrauen und Sicherheit zu vermitteln.“

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30.03.2022

Start frei für „ServusTV On“ – die österreichische Video- und Streaming-Plattform

Start frei für „ServusTV On“ – die österreichische Video- und Streaming-Plattform Start frei für „ServusTV On“ – die österreichische Video- und Streaming-Plattform

Nach dem Start der eigenen Online-Sportplattform mit internationalen Premium-Sportrechten wie der Formel 1 oder sämtlichen UEFA -Klubbewerben im Frühjahr 2021 folgt nun der nächste strategische Meilenstein in der Digitaloffensive von ServusTV: unter dem neuen Markennamen „ServusTV On“ werden ab sofort alle Sendermarken, zusätzliche exklusive Online-Inhalte sowie 24-Stunden-Themen-Streams auf einer Plattform gebündelt. Das kostenlose Online-Angebot umfasst mittlerweile 40 unterschiedliche Sportprodukte und ist hinsichtlich Qualität, Exklusivität und Vielfalt einzigartig im österreichischen Markt. „ServusTV On“ ist via App über alle Endgeräte wie Smartphones, Tablets, Notebooks, Konsolen sowie Smart-TVs kostenlos abrufbar.

„Egal ob jung oder alt, Generation Mobile oder klassische TV-Zuschauer - mit „ServusTV On“ haben wir eine Plattform für alle Zielgruppen im digitalen Medienzeitalter geschaffen”, sagt Ferdinand Wegscheider, Intendant von ServusTV. „Ein Internetzugang reicht, um die komplette ServusTV-Programmvielfalt und zusätzliche exklusive Inhalte unabhängig genießen zu können. Mit der einzigen österreichischen Digital-Plattform mit kostenlosen exklusiven Premium-Inhalten – von Champions League bis österreichische Fiction - werden wir unser Wachstum im Digital-Bereich weiter vorantreiben“, so Wegscheider ergänzend.

Zum Launch steht erstmals auch ein neues Serien-Projekt „digital-first“ zur Verfügung: die zehnteilige Serie „Die Vroni aus Kawasaki“, eine japanische Soap, die nach einer Idee von Gerhard Polt speziell synchronisiert wurde, wird Ende April abrufbar sein. In sportlicher Hinsicht wird bereits das kommende Wochenende ein Highlight bei "ServusTV On". Denn dann gibt es die Moto3, Moto2 und die Königsklasse MotoGP inklusive aller Trainings, Qualifying, Rennen, Analysen, Highlights und Hintergrund-Infos live.

Stefan Weger, Bereichsleiter Digital bei ServusTV: „‚ServusTV On‘ ist die digitale Heimat für rund 40 verschiedene Premium-Sportprodukte sowie das gesamte Video-on-Demand-Angebot von ServusTV. Mittlerweile stehen mehr als 1000 Sendungen dauerhaft zur Verfügung. Pro Woche werden mehr als 4.000 Videos abgespielt. Dass unsere Inhalte im vergangenen Jahr insgesamt über 642 Millionen Minuten lang konsumiert worden sind, beweist, wie relevant diese bereits sind und wie viel Potenzial in ‚ServusTV On‘ steckt.“

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30.03.2022

Bike-Revolution: woom NOW – das neue Urban Lifestyle Bike

Das neue woom bike ist ein leichtes und voll ausgestattetes Fahrrad mit neuartiger Rahmenarchitektur und besonderen Features für Alltags-Radfahrer*innen von 6 bis 14 Jahren Das neue woom bike ist ein leichtes und voll ausgestattetes Fahrrad mit neuartiger Rahmenarchitektur und besonderen Features für Alltags-Radfahrer*innen von 6 bis 14 Jahren

Mit dem woom NOW bringt der österreichische Kinder- und Jugendfahrradhersteller woom ein ebenso auffälliges wie außergewöhnliches Bike für den urbanen Lifestyle auf die Straßen: Das neue woom bike ist ein leichtes und voll ausgestattetes Fahrrad mit neuartiger Rahmenarchitektur und besonderen Features für Alltags-Radfahrer*innen von 6 bis 14 Jahren. Angelehnt an die Ästhetik der Welt der Fahrradbot*innen, kombiniert das woom NOW ein integriertes Front Rack mit einem kleineren Vorderrad. Das sieht stylish aus und macht die Fahrt auch mit Gepäck sicher und stabil.

Wie alle Fahrräder von woom ist auch das woom NOW exakt auf die Bedürfnisse und die Anatomie von Kindern zugeschnitten und in bewährter woom Qualität ausgeführt. Mit straßenverkehrstauglicher Komplettausstattung (inklusive Licht und Nabendynamo, hydraulischen Scheibenbremsen und Kopfsteinpflaster-tauglichen Ballonreifen) ist das woom NOW das ideale Verkehrsmittel für den urbanen Lifestyle – und durch seine Leichtigkeit und hochwertige Ausführung ein Garant für eine gute Zeit mit Freund*innen oder mit der Familie. Das Rad ist in drei Größen (20/16, 24/20 und 26/20 Zoll) erhältlich, passend für Kids und Teens im Alter von 6 bis 14 Jahren.

woom NOW: Die Entwicklungsgeschichte

„Viele woom Kundinnen und Kunden haben sich ein Fahrrad gewünscht, das perfekt auf die Mobilitätsbedürfnisse ihrer Kinder im Alltag zugeschnitten ist. Das woom NOW ist unsere Antwort. Es ist ein cooles Bike für die Stadt und ermöglicht Kindern, ihre Wege mit dem Fahrrad zu erledigen”, sagt Matthias Leite-Gürtner, Leiter des Product Design Teams: „Auch dann, wenn sie einen Rucksack, eine Einkaufs- oder eine Sporttasche dabei haben.”

woom NOW Produktmanager Raffael Zimmel bekräftigt: „Wir wollten ein Rad herstellen, das so cool wie ein Mountainbike ist und sich perfekt für die Großstadt eignet.”

Über zwei Jahre lang hat das Entwicklerteam getüftelt und überlegt, was die Anforderungen der neuen Generation an ein Urban Bike sind: „Gute Transportmöglichkeiten, gute Schutzbleche, damit das Outfit nicht schmutzig wird und ein immer verfügbares Licht, das nicht aufgeladen werden muss. Mit dem kleinen Vorderrad ist man außerdem in der Stadt wendiger”, so Zimmel. „Wir wenden uns an urbane junge Menschen, die Wert auf Unabhängigkeit und Freiheit legen.”

woom NOW: Die Features

1. NEUE RAHMENGEOMETRIE: Ein in den Alu-Rahmen integrierter Front-Gepäckträger erlaubt den Transport von Gepäck bis zu 10 kg. Zusammen mit dem kleineren Vorderrad ergibt das einen niedrigeren Schwerpunkt. Das optimiert das Fahrverhalten auch mit Zuladung. Die Rahmengeometrie wurde für den Transport mit Gepäck im Hinblick auf Wendigkeit in der Stadt und eine aufrechte Sitzposition für besten Überblick im Verkehr angepasst.

2. BIS INS DETAIL DURCHDACHT: Über zwei Jahre haben die woom Produktentwickler*innen in die Gestaltung des Fahrrades und aller Details gesteckt. Ein paar Beispiele:

Die Kunststoffschale im Gepäckträger schützt davor, dass Bänder oder Riemen von Rucksäcken in die Speichen gelangen. Bei Bedarf kann die Schale aber auch abgeschraubt werden, um z. B. Skateboards gut zu transportieren.

Eine praktische Rahmentasche – die Identity Bag – bietet zusätzlich Platz und kann mittels selbstgestaltbarem Schild individualisiert werden.

Eine Drehgriff-Klingel für einfaches und schnelles Klingeln, vor Beschädigung geschützter Scheinwerfer und geschütztes Rücklicht.

3. LEICHTGEWICHT: Mit 10,5 kg (woom NOW 4, 20/16 Zoll), 11,8 kg (woom NOW 5, 24/20 Zoll) und 12,6 kg (woom NOW 26/20 Zoll) ist das woom NOW trotz umfangreicher Ausstattung ein robustes Leichtgewicht.

4. VOLLAUSSTATTUNG FÜR DEN URBANEN RAUM: Features wie fest montierte Schutzbleche, ein zentral angebrachter Seitenständer, eine vormontierte Drehgriff-Klingel, ein Nabendynamo und eine leistungsstarke Lichtanlage machen das woom NOW – out of the box – StVO (Österreich) bzw. StVZO (Deutschland)-konform. Der Front-Scheinwerfer ist gut unter dem Gepäckträger geschützt. Die direkt neben dem Griff platzierte Drehgriff-Klingel lässt sich intuitiv betätigen. Die breiten Schwalbe Big Apple Ballonreifen dämpfen Kopfsteinpflaster und bleiben nicht in Straßenbahngleisen hängen.

5. HYDRAULISCHE SCHEIBENBREMSEN: Die gut dosierbaren hydraulischen Flatmount-Scheibenbremsen in Kombination mit den kindgerechten Bremshebeln (für geringe Fingerreichweite) erhöhen die Sicherheit und Kontrolle.

woom NOW: Ausgezeichnetes Design

Bereits vor dem offiziellen Produktlaunch wurde das außergewöhnliche Design des woom NOW mit international renommierten Awards wie dem Red Dot Design Award (Deutschland), dem Design & Innovation Award (Deutschland) und dem Taipeh Bicycle Award (Taiwan) prämiert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: woom GmbH
25.04.2022

Drei startet mit up³ Österreichs erstes Mobilfunk-Abo als App

v.l.n.r.: Rudolf Schrefl, CEO von Drei; Günter Lischka, Leiter Privatkundengeschäft von Drei v.l.n.r.: Rudolf Schrefl, CEO von Drei; Günter Lischka, Leiter Privatkundengeschäft von Drei

Drei hat mit dem Start von up³ eine Innovation auf den österreichischen Mobilfunkmarkt gebracht. up3 hat keine Vertragsbindung, ist aber auch keine Wertkarte, sondern eine völlig neue Kategorie. Wie für Film, Fernsehen, Musik, Bücher oder Online-Gaming können up3 Kunden in wenigen Minuten via App von überall und ohne physische SIM-Karte komplett digital ein Abo für Mobilfunk abschließen. up3 funktioniert mit allen eSIM-fähigen Smartphones und ist eines der ersten rein digitalen Mobilfunk-Abos weltweit. Durch den Wegfall von Mindestvertragsdauer, Servicepauschale und Aktivierungsentgelt ist up³ mit dem limitierten Aktionspreis von nur 25 Euro pro Monat ein Aboleben lang das aktuell günstigste unlimitierte 5G Angebot eines Komplettanbieters.

Rudolf Schrefl, CEO von Drei: „Mit unserem neuen Mobilfunk-Abo up3 bringen wir erstmals in Österreich eine Lösung auf den Markt, die dem digitalen Alltag vieler Österreicher, die ihre Bankgeschäfte, Versicherungen, Reisebuchungen oder Unterhaltung komplett am Smartphone erledigen, entspricht. Alle up³ Prozesse, von der Anmeldung über Serviceanfragen bis zur Abmeldung, sind zu 100% durchgängig digital. Mobilfunk als Abo ist der logische nächste Digitalisierungsschritt in unserer Branche. “

Eines der ersten rein digitalen Mobilfunk-Abos weltweit.

Basis für die voll digitale up³ Anmeldung ist die eSIM. Statistisch gesehen nutzt jeder Österreicher 1,46 SIM-Karten. Aktuell sind in Österreich rund 1,6 Millionen eSIM-fähige Geräte im Einsatz, bis zum Jahresende wird sich diese Zahl auf rund zwei Millionen Geräte erhöhen.

Günter Lischka, Bereichsleiter Privatkunden von Drei: „In Zukunft werden immer mehr Geräte mit eSIMs ausgestattet. Nicht nur Smartphones, sondern auch Daten-Modems, TV-Geräte und Laptops. Wir sehen hier ein enormes Wachstumspotenzial. Mit unserem wegweisenden Mobilfunk-Abo, eines der ersten rein digitalen Mobilfunk-Abos weltweit, gestalten wir diese Zukunft aktiv mit. Wir arbeiten bereits an den nächsten Schritten der Einsatzmöglichkeiten des Abos, um bei Produktentwicklungen weiterhin der Innovationleader zu sein.“

Mit up3 in wenigen Minuten online.

Einfacher könnte die Aktivierung nicht sein. Wie bei vielen Abos üblich, melden sich Kunden nach dem Download der up3-App aus Apple AppStore oder Google Play Store mit einem Google-, Apple- oder Facebook-Konto bzw. auf Wunsch auch via E-Mail und Passwort an. Die Face ID oder ein Fingerprint als Identifikation am Handy genügen. Bezahlt wird im Vorfeld mit gängigen Zahlungsmitteln wie Visa/Mastercard, Apple Pay oder PayPal. Werden zusätzliche Auslands-Einheiten oder schnellere Geschwindigkeiten benötigt, so kann das einfach in der App hinzugebucht werden. Auch bei einem Handywechsel ist die eSIM sofort wieder einsatzbereit und somit die Rufnummer auch gleich wieder verfügbar. Und wie bei Abos üblich, kann auch up³ bis zu einem Jahr pausiert werden, während Anrufe und SMS unter der gewohnten Rufnummer weiterhin empfangen werden.

5G Highspeed von Drei mit voller Kostenkontrolle.

Mit up3 sind Kunden im Regelfall schneller unterwegs als im eigenen WLAN-Netz zuhause. up3 bietet im schnellsten 5G Netz Österreichs* Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s und im Upload von bis zu 100 Mbit/s – bei unlimitiertem Datenvolumen. Darüber hinaus beinhaltet das moderne Mobilfunk-Abo unlimitierte SMS und Sprachminuten inklusive 30 GB EU-Roaming. Werden außerhalb der EU die inkludierten Einheiten überschritten, so wird die Verbindung unterbrochen, bevor es zu unliebsamen Überraschungen kommt. Zusatzpakete können einfach über die App hinzugebucht werden. Mit up3 bietet Drei nicht nur eines der ersten digitalen Mobilfunk-Abos weltweit, sondern mit einem Einführungspreis von 25 Euro statt regulär 50 Euro auch eines der attraktivsten 5G Angebote Österreichs. Jetzt und ein Aboleben lang.

In Zukunft mehrere Geräte.

Derzeit ist up3 für ein Gerät pro User verfügbar. In Zukunft wird es bei up3 auch die Möglichkeit geben, ganz einfach zusätzliche Geräte wie etwa Tablets oder Smart-Watches in ein bestehendes Abo zu integrieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: APA Fotoservice / Krisztian Juhasz

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