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Montag 18.06.2018 13:35
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Chronik

18.06.2018

SPÖ NÖ fordert Entlastung der Freiwilligen Feuerwehren

„Die Katastrophenereignisse der vergangenen Tage und Wochen zeigen einmal mehr, welchen Stellenwert die Freiwilligen Feuerwehren für die österreichische Bevölkerung besitzen“, meint SP-Klubobmann Reinhard Hundsmüller „Die Katastrophenereignisse der vergangenen Tage und Wochen zeigen einmal mehr, welchen Stellenwert die Freiwilligen Feuerwehren für die österreichische Bevölkerung besitzen“, meint SP-Klubobmann Reinhard Hundsmüller

„Die Katastrophenereignisse der vergangenen Tage und Wochen zeigen einmal mehr, welchen Stellenwert die Freiwilligen Feuerwehren für die österreichische Bevölkerung besitzen“, meint SP-Klubobmann Reinhard Hundsmüller und dankt dabei den Feuerwehren für ihren engagierten Einsatz für die NiederösterreicherInnen. Die aus den aktuellen Wetterkapriolen resultierende Anzahl von Einsätzen veranschaulichen den hohen Bedarf an technischen Ausrüstungsgegenständen, welche nicht zuletzt aufgrund der gesetzlichen Vorgaben immer wieder auf den aktuellsten Stand gebracht werden müssen.

Durch die angespannte Lage der öffentlichen Haushalte werde es immer schwieriger, die notwendigen Mittel für die Beschaffungen bereitzustellen. Gleichzeitig fließe ein nicht unbeträchtlicher Anteil für Neuanschaffungen in Form von Umsatzsteuer in den Steuertopf des Bundes zurück. „Eine Befreiung der Freiwilligen Feuerwehren von der Umsatzsteuer bei Beschaffungen von Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen bedeutet einerseits eine wesentliche finanzielle Entlastung der Gemeinden, aber auch der Feuerwehren“, so Hundsmüller weiter.

Eine nationale Einigung alleine stelle hierbei allerdings noch keine umfassende Lösung dar, da das EU-Mehrwertsteuerrecht als Vorlage für die nationale Regelung gelte – und an diese sei Österreich gebunden. Im Rahmen der Ratspräsidentschaft könne die Regierung jedoch Anstrengungen dazu unternehmen. Klubobmann Hundsmüller abschließend:

„Jetzt ist die Bundesregierung am Zug, Änderungen der mehrwertsteuerrechtlichen Grundlagen herbeizuführen, um unseren Freiwilligen Feuerwehren eine finanzielle Entlastung zu ermöglichen.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.06.2018

Landesweinprämierung 2018 im Schloss Esterházy in Eisenstadt

Agrarlandesrätin Verena Dunst (vorne, 1.v.r.), LK-Präsident DI Niki Berlakovich (vorne, 3.v.l.), Weinbaupräsident Ök.-Rat Andi Liegenfeld (vorne, 2.v.l.), LK-Dir. DI Otto Prieler (hinten, 8.v.l.) mit den Landessiegern der Landesweinprämierung 2018 und den Sponsoren Agrarlandesrätin Verena Dunst (vorne, 1.v.r.), LK-Präsident DI Niki Berlakovich (vorne, 3.v.l.), Weinbaupräsident Ök.-Rat Andi Liegenfeld (vorne, 2.v.l.), LK-Dir. DI Otto Prieler (hinten, 8.v.l.) mit den Landessiegern der Landesweinprämierung 2018 und den Sponsoren

Die Präsentation der Landessieger der diesjährigen Weinprämierung ging am Mittwoch, 6. Juni, im Haydnsaal des Schlosses Esterházy in Eisenstadt über die Bühne. Agrarlandesrätin Verena Dunst, LK-Präsident DI Niki Berlakovich und Weinbaupräsident Ök.-Rat Andi Liegenfeld nahmen die Ehrung der Landessieger in 16 Kategorien vor; ausgezeichnet wurde auch der „Betriebserfolg 2018“.

„Die burgenländischen Winzer, das sind nicht nur die großen, sondern auch die kleineren, vielleicht nicht so bekannten Betriebe. Vier Fünftel unserer Weinbaubetriebe haben weniger als fünf Hektar. Hier werde ich in den nächsten Jahren einen Schwerpunkt setzen, diese Gruppe mehr zu unterstützen“, bricht Agrarlandesrätin Verena Dunst eine Lanze für kleine Betriebe. „Besonders für den Ab Hof-Verkauf und den regionalen Markt ist eine Goldmedaille bei der Landesweinprämierung eine wichtige Werbung. Die Landesweinprämierung als ein Teil der Unterstützung des Landes für die Landwirtschaftskammer ist gut investiertes Geld. Auch die ÖWM setzt hier vermehrt Akzente, was das Burgenland sehr unterstützt. Wir müssen die zweite Reihe mitnehmen, weil sonst die Anbaufläche im Burgenland weiter sinkt“, so Dunst.

"Die Qualität der hier präsentierten Weine ist exzellent, aber das wird von den Konsumenten fast schon als selbstverständlich wahrgenommen. Trotz der Digitalisierung, die im Weinbau immer mehr Einzug hält, trotz GPS und Satellitensteuerung der Geräte und trotz hochentwickelter Kellertechnik arbeiten die Winzer immer mit der Natur. Umso mehr sollte man bei der Verkostung stets auch der Arbeit der Winzer, die das ganze Jahr im Weingarten stehen, und den Weinen entsprechende Wertschätzung entgegenzubringen. Es ist nicht selbstverständlich, so eine Qualität hervorzubringen, zumal sich die Bedingungen durch den Klimawandel verschärfen“, betonte LK-Präsident DI Niki Berlakovich. „Burgenländische Weine sind überall auf der Welt, egal ob in New York oder Shanghai, zu finden und können sich dort auch mit internationalen Top-Weinen messen“.

„Die Zukunft ist spannend, der Weinbau ist pulsierend. Es gibt zum einen eine Tendenz in eine globale Welt, zum anderen in Richtung Regionalität. Das Burgenland als Weinland ist viel zu klein und zu schade, um sich der Globalisierung auszuliefern. Wir versuchen, die Regionalität mit unseren Sorten, mit unserer Landschaft und mit unseren Winzerinnen und Winzern hervorzuheben und eine dementsprechende Wertschöpfung zu erzielen. Das ist nicht immer leicht, dafür ist Wein Burgenland auf der ganzen Welt unterwegs, denn immerhin müssen jedes Jahr 250 Millionen Flaschen burgenländischer Wein verkauft werden. Aber mit der Regionalität, mit dem Einsatz der Winzerinnen und Winzer und mit der Marke Burgenland können wir das für die Zukunft schaffen“, so Weinbaupräsident Ök.-Rat Andi Liegenfeld.

Insgesamt 1.659 Weine von 310 Betrieben waren zur diesjährigen Weinprämierung eingereicht worden, aus den 16 Kategorien wurden schließlich die Landessieger ermittelt.

Die Sieger der Landesweinprämierung 2018 in den einzelnen Kategorien:

Grüner Veltliner: Weingut Lentsch, Podersdorf, GV 2017

Welschriesling: Weingut Birgit & Erich Pittnauer, Gols, WR 2017

Sauvignon Blanc: Weingut Hans & Christine Nittnaus, Gols, SB 2017 Obere Wies

Burgundersorten: Weingut Josef & Pia Wurzinger, Tadten, Chardonnay 2017 Stein

Aromasorten: Weingut Roman Stoiber, Mörbisch, Gelber Muskateller 2017

Weißwein Reserve: Weingut Migsich, Antau, Chardonnay 2015 Primadonna

Zweigelt Klassik: Weingut Johannes & Klaudia Strudler, Podersdorf, ZW 2016 Selektion

Blaufränkisch Klassik: Winzerkeller Neckenmarkt, BF 2015 Classic

Zweigelt Reserve: Weingut Johannes & Klaudia Strudler, Podersdorf, ZW 2015

Blaufränkisch Reserve: Weingut Migsich, Antau, BF 2015 Fat Boy

St. Laurent & Pinot Noir: Weingut Scheiblhofer, Andau, St. Laurent 2017

Cuvée Rot: Weingut Hahnekamp-Seiler, Großhöflein, Cuvée Rot 2015 Eichgraben

Internationale Rotweinsorten: Weingut Hundsdorfer, Neckenmarkt, Merlot 2015

Fruchtsüße Weine: Weingut Bernd Heiling, Podersdorf, Sauvignon Blanc 2017

Edelsüße Weine: Weingut Hans & Christine Nittnaus, Gols, Scheurebe TBA 2015 Grand Selection

Qualitätssekt: Sektkellerein Szigeti GmbH, Gols, Muskat Ottonel 2015 Szigeti Muskat Ottonel Extra Dry

Weingut des Jahres 2018:

Die Auszeichnung als Weingut des Jahres für den "Betriebserfolg 2018" ging an das Weingut Fabian aus Oggau, dessen 5 eingereichte Weine allesamt mit einer Goldmedaille bewertet wurden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bgld. Landesmedienservice
03.06.2018

Hagelversicherung: 4 Millionen Euro Schaden in der Landwirtschaft

 In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro

Die massiven Regenfälle der letzten beiden Tage in weiten Teilen von Österreich hinterließen in der Landwirtschaft deutliche Spuren. Der gesättigte und stark verbaute Boden konnte kein Wasser mehr aufnehmen, Überschwemmungen waren die logische Konsequenz. Insbesondere die Steiermark war dabei heute am späten Nachmittag massiv von Starkniederschlägen und Hagel betroffen.

In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro. Aber auch in Niederösterreich kam es gestern in den Bezirken Horn, Hollabrunn, Waidhofen a.d. Thaya und in der Buckligen Welt zu Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen im Ausmaß von rund 1,5 Millionen Euro. „In Summe entstand in den letzten beiden Tagen in Österreich ein Gesamtschaden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Höhe von mehr als 4 Millionen Euro. Der Schwerpunkt war in der Steiermark und in Niederösterreich, aber auch im Burgenland und in Kärnten kam es zu Schäden. Dabei wurden auf einer Agrarfläche von fast 10.000 Hektar Ackerkulturen, Grünland, Wein- und Obstkulturen schwer geschädigt“, so Dr. Mario Winkler, Pressesprecher der Österreichischen Hagelversicherung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖHV
29.12.2017

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden? Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

In den vergangenen Jahren gab es nach der Silvesternacht zahlreiche Anfragen von ARBÖ-Mitgliedern die wissen wollten, wer für Schäden aufkommt, die durch Silvesterkracher oder -raketen am Fahrzeug verursacht wurden.

Grundsätzlich muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Doch gerade nach der Silvesternacht kann oftmals der Schädiger nicht ausfindig gemacht werden. Ist kein Schädiger bekannt kommt es darauf an, ob eine Voll- oder Teilkaskoversicherung besteht, in der ein entsprechender Schadensfall berücksichtigt ist. Daher sollte man zuerst in seinen Versicherungsbedingungen nachlesen, ob solche Schäden gedeckt sind. Wenn ja muss so rasch wie möglich die Versicherung verständigt werden.

Damit es aber garnicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. In Zeiten von Kurzparkzonen, Anrainerparkplätzen & Co. kein leichtes Unterfangen. Am besten geeignet: ein Parkhaus oder falls vorhanden eine Garage. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als „Raketenstartbasen“ genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel in unmittelbarer Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeugabstellplatz zu empfehlen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.01.2018

Mositech: Christian Schneegass neuer Vertriebsleiter

Christian Schneegass ist seit Anfang 2018 Vertriebsleiter Österreich bei der Mositech Medizintechnik GmbH. Christian Schneegass ist seit Anfang 2018 Vertriebsleiter Österreich bei der Mositech Medizintechnik GmbH.

Vertriebs-Profi soll Marktanteil in Österreich ausbauen

Der Wiener Christian Schneegass (36) ist neuer Vertriebsleiter von Mositech. Er soll den Marktanteil des Dornbirner Medizintechnik-Unternehmens bei Endoskopie, Mikroskopie und Lasern in Österreich steigern.

Seit Jahresbeginn ist Christian Schneegass der neue Vertriebsleiter der Mositech Medizintechnik GmbH. Der 36-Jährige hat zuletzt als Key-Account-Manager für einen japanischen Kontaktlinsenhersteller den österreichischen Markt erschlossen. Nach 15 Jahren in der Augenoptik freut sich der Wiener auf die neue Herausforderung: mit vier Mitarbeitern ist er für den Vertrieb von flexibler Endoskopie, Mikroskopie und Lasern zuständig.

Mositech ist seit 1992 am österreichischen und seit 2011 am schweizerischen Markt vertreten. Mit Service und Vertrieb medizintechnischer Produkte namhafter Hersteller – unter anderen Pentax-Endoskope, Leica-Mikroskope und Lumenis-Laser – erwirtschafteten 48 Mitarbeiter an vier Standorten zuletzt einen Umsatz von knapp 19 Millionen Euro.

Erwartungen der Kunden übertreffen

„Wir sind erst zufrieden, wenn wir die Erwartungen unserer Kunden übertroffen haben“, erläutert Mositech-Geschäftsführer Christof Moosbrugger die Unternehmensphilosophie: „Christian Schneegass teilt diesen Zugang.“ Dieser ergänzt: „Wir haben hervorragende Produkte. Aber den Unterschied machen wir mit der Extrameile in der Dienstleistung.“ Erklärtes Ziel ist es, den Marktanteil in Österreich zu steigern. Schneegass wird von Wien aus operativ tätig sein. Dort hat Mositech seit 1993 seinen zweiten Standort in Österreich. „Aber natürlich ist mein Platz bei unseren Kunden vor Ort, um das partnerschaftliche Verhältnis auszubauen“, betont Schneegass.

Website: www.mositech.at

Rückfragehinweis:

Mositech Medizintechnik GmbH, Christof Moosbrugger, +43 5572 34534 0, gl@mositech.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, +43 699 1025 4817, werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Katharina Wocelka
22.09.2017

16 Sieger beim Vorarlberger Werbepreis

Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH

Internationale Jury vergab 19 AdWins aus 188 Einreichungen

16 Sieger nahmen bei der siebten Auflage des Vorarlberger Werbepreises 19 AdWin-Trophäen entgegen. Mehrfach ausgezeichnet wurden die Agenturen zurgams (3x) und Zeughaus (2x). Fast 500 Kreative feierten nach der Verleihung in Thüringen eine verrückte Teeparty.

Seit 2005 zeichnet die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg alle zwei Jahre herausragende Arbeiten mit dem AdWin aus. Bei der siebten Auflage wurden heute Abend in Thüringen die Sieger gekürt: 16 Kommunikationsprofis konnten sich über insgesamt 19 AdWins freuen. Die Abräumer des Abends: zurgams Kommunikationsagentur mit drei und Zeughaus Design mit zwei AdWins.

Breites Spektrum

Die Auftraggeber der siegreichen Projekte reichen von lokalen Vorzeigebetrieben wie ALPLA über öffentliche Institutionen (Stadt Bregenz) bis zu internationalen Konzernen wie Audi Spanien. Zwei Agenturen waren mit Arbeiten für eigene Zwecke erfolgreich: Atelier Gassner mit der Werkschau „Visuelle Geschichten“ in der Kategorie Editorial Design sowie zurgams für die Eigenmarke „Naschhund“ gleich in zwei Kategorien (Werbetext und Audio).

Neben 13 Kommunikationsdienstleistern gingen auch AdWins an drei Organisationen, die Projekte selbst durchgeführt respektive eingereicht haben: Tourismusschule GASCHT (beste Werbekampagne), Stadtmarketing Feldkirch (Corporate Design) und Skiproduzent KÄSTLE (Event).

Der erstmals vergebene Online Marketing-AdWin ging an die Feldkircher Agentur Zeughaus für die Fretello-App: „Die App überzeugt durch ihre liebevoll gestaltete Onlinepräsentation und das intuitive User-Interface“, zeigte sich die Jury beeindruckt.

Hohes Niveau der Einreichungen

Die elfköpfige, international besetzte Jury unter Vorsitz des siebenmaligen Cannes-Löwen-Gewinners Bernd Fliesser nominierte 54 Projekte aus 188 Einreichungen und legte die Sieger fest. „Die Einreichungen weisen ein hohes Niveau auf. Wir waren überrascht, was für schöne und spannende Projekte dabei waren“, zeigte sich Fliesser angetan. Sehr zufrieden ist Fachgruppenobmann Gerhard Hofer: „Die Projekte sind ein eindrucksvoller Beweis für die Kreativität der Branche. Jury und Organisationsteam haben Hervorragendes geleistet.“ Alle Einreichungen sind im über 100 Seiten starken AdWin-Buch dokumentiert, das von Coop4 im „Wonderland“-Stil mit händischen Illustrationen gestaltet wurde. Durch den Abend führte Moderatorin Heike Montiperle.

Getreu dem „AdWin in Wonderland“-Motto feierten die knapp 500 Kreativen im Anschluss an die Verleihung in der Ideengärtnerei Müller ab 9 nach 9 Uhr abends eine verrückte Teeparty: mit Burlesque-Show, Magier Dekay, Sänger Sandro Luzzu, Clown Pompo und den Wonderland-Bewohnern als Walking Acts.

Infos:

adwin.at

www.facebook.com/AdWin2017/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sibylle Drexel, Telefon +43/5522/305-259, Mail drexel.sibylle@wkv.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: zurgams Kommunikationsagentur
07.05.2018

Nicht leicht

Leicht hat es IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun dieser Tage nicht, denn der Abstand zwischen den Stühlen auf denen er sitzt, scheint unüberwindlich Leicht hat es IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun dieser Tage nicht, denn der Abstand zwischen den Stühlen auf denen er sitzt, scheint unüberwindlich

Leicht hat es IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun dieser Tage nicht, denn der Abstand zwischen den Stühlen auf denen er sitzt, scheint unüberwindlich. Da ist die Verantwortung gegenüber dem offiziellen Österreich, das nun genauer wissen will, was in Moscheen und anderen Einrichtungen so abläuft. Zweitens gibt es Wünsche aus dem Ausland und gerade aus der Türkei werden diese wegen des Wahlkampfes vermutlich in den kommenden Wochen zunehmen. Und drittens kommen die Muslime in Österreich aus verschiedensten Glaubenstraditionen, die oft divergierende Ansichten haben.

Ja, er hat es nicht leicht. Aber er darf es sich auch nicht so leicht machen. Etwa wirft seine Erklärung, warum ein Imam in einer Wiener Moschee Kinder Krieg spielen ließ, mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt: Laut Olgun hatte der Imam einfach „keine Ahnung, wie das hier ist. Dass so etwas in Österreich in einer Moschee keinen Platz hat.“

Warum und wie dieser Imam dann eine Moschee in Österreich leiten konnte, wird nicht hinterfragt. Und sein Verweis, dass solche Vorkommnisse in einer Kirche oder Synagoge weniger Aufsehen erregt hätten, ist erstens schlichtweg falsch, zweitens für den interreligiösen Dialog nicht gerade hilfreich und drittens ist die „Opferrolle“ hier nicht angebracht.

Denn wie Olgun selbst erklärte, haben den meisten Schaden an der Religion „leider unsere eigenen Muslime angerichtet“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres CC-BY-2.0 / Quelle: Neues Volksblatt Herbert SCHICHO
03.04.2018

Nix passiert?

Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann. Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann.

Das einzig Gute an der Geschichte: Dieser Freispruch ist nicht rechtskräftig.

Das Bedenkliche: Erneut hat es die Justiz geschafft, ein für Otto Normalverbraucher völlig unverständliches Urteil zu fällen. Es ist wohl dem österlichen Frieden geschuldet, dass das Thema noch keine Wellen schlägt.

Also: Am Bezirksgericht St. Johann im Pongau wurde jene Frau, die im November 2017 auf der Tauernautobahn ihr Fahrzeug gewendet hatte und ein paar hundert Meter gegen die Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse gefahren ist, vom Vorwurf der „Gefährdung der körperlichen Sicherheit“ freigesprochen. Sinngemäß meinte der Verteidiger: Seine Mandantin habe ja auch keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Warum auch immer die Richterin einer solchen Argumentation folgen konnte: Bei Urteilen dieser Art kann - bei allem Respekt vor der Unabhängigkeit der Justiz - kaum zur Tagesordnung übergegangen werden. Ein Freispruch für eine Geisterfahrerin bedarf schon deswegen einer öffentlichen Erörterung, damit der juristische Laie - der apostrophierte Mann von der Straße also - überhaupt noch Vertrauen in die Justiz haben kann. Ihm nämlich fällt es schwer zu verstehen, warum eine auf Video dokumentierte Geisterfahrt nicht per se eine Gefährdung der körperlichen Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer darstellt. Das Argument „Ist ja nix passiert“ gilt für dieses Urteil sicher nicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: youtube / Quelle: Neues Volksblatt: "Nix passiert?" von Markus EBERT
12.03.2018

Zeitzeugen

Am 12. März 1938 – also genau heute vor 80 Jahren – proklamierte Adolf Hitler auf dem Linzer Hauptplatz den Anschluss Österreichs an Deutschland Am 12. März 1938 – also genau heute vor 80 Jahren – proklamierte Adolf Hitler auf dem Linzer Hauptplatz den Anschluss Österreichs an Deutschland

Am 12. März 1938 – also genau heute vor 80 Jahren – proklamierte Adolf Hitler auf dem Linzer Hauptplatz den Anschluss Österreichs an Deutschland. Das war der erste Akt zur Umsetzung seiner Wahnvorstellung von einem Tausendjährigen Reich, womit zeitgleich wohl das dunkelste Kapitel in der Geschichte Österreichs ihren Anfang nahm.

Leider gibt es fast keine Zeitzeugen mehr, die warnend den Zeigefinger heben und von dieser unglückseligen Zeit berichten können. Denn Erinnerungen verblassen allzu schnell. Ich hatte einen Zeitzeugen in der Familie – mein Vater sagte oft: „Sei froh, dass du den Krieg nicht erlebt hast!“ Dann erzählte er einmal, wie er als 17-jähriger Bub an die Front kam, weinend im Schützengraben lag und in die Luft schoss. Mit 21 Jahren floh er aus der Kriegsgefangenschaft und kam gesund nach Hause. Mein Vater redete nur dieses eine Mal über seine persönlichen Erlebnisse im Krieg – und es war auch das einzige Mal, dass ich meinen Vater weinen sah. Diese aufwühlende Geschichte hat sich in mein Gedächtnis gebrannt.

Wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt, ist es umso wichtiger, dass Staat und Schule aufklären und an die Gräuel der Geschichte erinnern. Nur so lassen sich aufkeimende Kriegslust und gefährliche Verharmlosung bekämpfen. „Wider das Vergessen“ ist Aufgabe jedes Einzelnen, um von Generation zu Generation daran zu arbeiten, dass es niemals wieder Zeitzeugen geben muss ...

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bundesarchiv, CC-BY-SA, CC BY-SA 3.0 de / Quelle: Neues Volksblatt: "Zeitzeugen" von Harald ENGELSBERGER
18.09.2017

Automatische Vertragsverlängerung bei PARSHIP unzulässig

OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten

Der Oberste Gerichtshof (OGH) bestätigt das vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) – im Auftrag des Sozialministeriums – erstrittene Urteil gegen PARSHIP (PE Digital GmbH): Ein nichtssagendes E-Mail mit einem Link, dem weitere Informationen entnommen werden könnten, stellt keinen ausreichenden Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung dar. Der OGH hat die außerordentliche Revision der PE Digital GmbH zurückgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

PARSHIP bietet grundsätzlich befristete kostenpflichtige Mitgliedschaften an, die sich jeweils um ein Jahr verlängern sollen, bis der Kunde den Vertrag mindestens 12 Wochen vor Laufzeitende kündigt. Damit es zu einer solchen automatischen Vertragsverlängerung kommen kann, verlangt das Konsumentenschutzgesetz zuvor einen „besonderen“ Hinweis auf den bevorstehenden Ablauf der Kündigungsfrist und auf die ohne Kündigung eintretende automatische Vertragsverlängerung. Das von PARSHIP zu diesem Zweck versandte E-Mail enthält weder im Betreff („Nachricht zu Ihrem Profil“) noch im Text einen Hinweis auf diese Folgen. Erst wenn man dem im E-Mail enthaltenen Link folgt, der auf die PARSHIP-Startseite führt, wo man sich zunächst einloggen muss, kann die eigentliche Informationen zur automatischen Vertragsverlängerung abgerufen werden. Das ist nicht ausreichend, urteilten bereits die Vorinstanzen. Die gesetzlich vorgesehene Warnfunktion kann die Nachricht nur dann erfüllen, wenn sie die Aufmerksamkeit des Adressaten erregt. Dafür sind eine aussagekräftige Betreffzeile und eine Information im Text des E-Mails erforderlich.

„Mit seiner Entscheidung hat der OGH klargestellt, dass der vom Gesetz geforderte besondere Hinweis, den es braucht, wenn Schweigen als Zustimmung gelten soll, deutlich erteilt werden muss“, freut sich Mag. Laura Ruschitzka, Juristin im VKI. „Ein nichtssagendes Erinnerungs-E-Mail reicht dafür nicht aus. Zu einer automatischen Vertragsverlängerung kann es darüber hinaus nur dann kommen, wenn das schon im Vorfeld, also bei Vertragsabschluss wirksam vereinbart worden ist.“

Betroffene, die den Ablauf der Kündigungsfrist wegen der undeutlichen Erinnerungs-E-Mail übersehen haben, können die Rückerstattung des verrechneten Entgelts verlangen, wenn sie die Dienste von PARSHIP nach der Vertragsverlängerung nicht mehr in Anspruch genommen haben. Der VKI stellt dafür einen Musterbrief unter www.verbraucherrecht.at/downloads/musterbriefe/PARSHIP.docx kostenlos zur Verfügung. Wer wegen dieser gesetzwidrigen Vertragsverlängerung eine Entgeltzahlung bisher verweigert hat und mit Betreibungskosten konfrontiert war, muss auch diese nicht bezahlen. Wenn die Dienste von PARSHIP im Verlängerungszeitraum aber weiter genutzt wurden, kann PE Digital GmbH dafür ein anteiliges Entgelt fordern; die Höhe ist jeweils im Einzelfall zu ermitteln. Auch die Frage, ob dem Unternehmen ein Ersatz seiner Kosten – etwa für Mahnungen – zustehen könnte, ist dann im Einzelnen zu prüfen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.07.2017

Bundesheer-General: Wehrdienst ist Teil der Bundesverfassung

"Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden." "Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden."

"Der Wehrdienst ist Teil der Bundesverfassung und kann daher auch nicht durch andere Tätigkeiten ersetzt werden", reagierte heute, Dienstag, der Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres, General Othmar Commenda, auf Aussagen des Vorarlberger Polizeidirektors und wies damit dessen Vorschlag klar und eindeutig zurück.

Dieser hatte gefordert, dass Polizeischüler von der Wehrpflicht befreit werden sollten. Commenda bezeichnet diesen Vorschlag als einen unzulässigen Eingriff in die Österreichische Bundesverfassung. "Die Österreichische Bevölkerung hat sich im Jahr 2013 in einer Volksbefragung eindeutig für die Beibehaltung der Wehrpflicht ausgesprochen. Es sollte daher nicht versucht werden, diese Entscheidung des Souveräns durch die Hintertür zu umgehen", so Commenda.

Im Artikel 9a der Bundesverfassung heißt es dazu: "Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden. Wer die Erfüllung der Wehrpflicht aus Gewissensgründen verweigert und hievon befreit wird, hat die Pflicht, einen Ersatzdienst (Zivildienst) zu leisten". "Gerade Beamte, die auf die Bundesverfassung der Republik Österreich angelobt wurden, sollten diese auch kennen", sagte der General abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.04.2018

Ein guter Tag für Biene, Hummel und Schmetterling

Mit großer Freude und Erleichterung reagiert GLOBAL 2000 auf das europaweite Verbot der drei bienengiftigsten Neonicotinoide Imidacloprid, Thiamthoxam und Clothianidin im Freiland. Mit großer Freude und Erleichterung reagiert GLOBAL 2000 auf das europaweite Verbot der drei bienengiftigsten Neonicotinoide Imidacloprid, Thiamthoxam und Clothianidin im Freiland.

Mit großer Freude und Erleichterung reagiert GLOBAL 2000 auf das europaweite Verbot der drei bienengiftigsten Neonicotinoide Imidacloprid, Thiamthoxam und Clothianidin im Freiland. Ebenso wie Österreich haben unter anderem dem Vernehmen nach auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Schweden, Holland, Malta und Kroatien für das Verbot gestimmt.

Der GLOBAL 2000-Umweltchemiker Helmut Burtscher-Schaden betont: „Fünfzehn Jahre lang hat sich GLOBAL 2000 mit den österreichischen Imkern für ein Verbot dieser Bienengifte eingesetzt. Heute hat Europa für den Schutz von Biene, Hummel und Schmetterling gestimmt und damit das Kapitel der drei Neonicotinoide endgültig geschlossen. Damit aber die alten Gifte nicht durch neue ersetzt werden, brauchen wir ein Aktionsplan für eine bienenfreundliche Landwirschaft, die auch das wirtschaftliche Wohlergehen der Landwirte sichert. Gefordert sind Politik, Beratung, Handel und letztlich auch wir KonsumentInnen.“

Landwirtschaft und Umweltschutz sind keine Gegensätze. Es wäre verantwortungslos, sie gegeneinander auszuspielen. Vielmehr gibt es ein gemeinsames Ziel, für das ein gesellschaftlicher Konsens erreichbar sein müsste: Gesunde Lebensmittel zu fairen Preisen, deren Produktion den langfristigen Erhalt unserer ökologischen Grundlagen sichert. Der von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger angekündigte „Aktionsgipfel“ für heimischen Zucker, könnte zu einem Modellversuch werden, ob und wie das konstruktive Miteinander von Politik, Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Handel und Zivilgesellschaft, uns diesem Ziel einen Schritt näher bringt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Global 2000
23.04.2018

Kostenlose Fahrradcodieraktion im Burgenland

V.l.: Mag. Herbert Wagner, Wagner Sicherheit, LH-Stv. Johann Tschürtz, GI Rudolf Gruber, LPD Burgenland, LSZ-GF DI Christian Spuller V.l.: Mag. Herbert Wagner, Wagner Sicherheit, LH-Stv. Johann Tschürtz, GI Rudolf Gruber, LPD Burgenland, LSZ-GF DI Christian Spuller

Die von Sicherheitsreferent Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz initiierte Fahrradcodieraktion bietet ab sofort allen Burgenländern die Möglichkeit, ihr Fahrrad mit einer individuellen Nummer zu registrieren. Mit der Aktion soll Fahrraddiebstählen entgegengewirkt werden. Die Registrierung erfolgt über das Webportal www.sicheresburgenland.at und ist kostenlos.

„Mit der Codieraktion reagieren wir auf die Diebstähle immer teurerer Fahrräder im Burgenland, insbesondere der zunehmend beliebteren E-Bikes. Mit einer Registrierung lässt sich zwar kein Diebstahl verhindern, aber in vielen Fällen schreckt eine solche Diebe von vornherein ab. Und auch die Chance, das Rad wiederzubekommen, so es irgendwo auftaucht, steigt damit deutlich“, betonte Tschürtz.

6,4 Mio. Fahrräder gibt es in Österreich. Laut einer Statistik des Landeskriminalamts wurden im Vorjahr österreichweit mehr als 22.000 Fahrräder als gestohlen gemeldet, im Burgenland waren es 373, die meisten davon im Bezirk Neusiedl am See. Die Dunkelziffer dürfte allerdings weitaus höher liegen, weil nicht jeder Diebstahl zur Anzeige gebracht wird. Auch der finanzielle Schaden ist enorm, denn der Verkauf teurer E-Bikes boomt weiterhin.

Bis 2013 hatte es eine Fahrradcodieraktion der Polizei gegeben, die jedoch keine direkten Rückschlüsse auf den Besitzer ermöglichte und eine Gravur in den Fahrradrahmen erforderlich machte – was bei dünnwandigen Rahmen kaum und bei Carbonrädern gar nicht möglich war.

Bei der nun gestarteten Codieraktion können alle Burgenländer ihr Rad ab sofort auf www.sicheresburgenland.at kostenlos registrieren lassen. Der Besitzer erhält einen Aufkleber für sein Fahrrad, der nicht mehr zerstörungsfrei ablösbar ist – ein System, wie es auch in Deutschland gebräuchlich ist. Die Fahrraddaten (Marke, Modell, Rahmennummer) sind in einem Online-Formular einzutragen und werden zusammen mit einer individuell vergebenen Registrierungsnummer in einer Datenbank in der Landessicherheitszentrale Burgenland gespeichert. Dort können sie sowohl durch LSZ-Mitarbeiter als auch auf Anfrage durch die Polizei abgefragt werden. „Kann beispielsweise bei einer Grenzkontrolle ein Fahrrad nicht eindeutig einem Besitzer zugeordnet werden, ist der tatsächliche Besitzer über die Codierung schnell herausgefunden“, sagt LSZ-Geschäftsführer Christian Spuller.

Die Aktion wurde gemeinsam mit der Firma Wagner Sicherheit entwickelt und zeichne sich durch ihre Einfachheit aus. Weiterhin notwendig sei es, bei Diebstahl eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. GI Rudolf Gruber von der LPD Burgenland rät in jedem Fall die Sicherung des Fahrrads durch ein hochwertiges Schloss. Zusammen mit einer Codierung halte dieses Diebe erfahrungsgemäß in vielen Fällen von einem Diebstahl ab.

Die Fahrradcodieraktion ist kostenlos und wird über die LSZ abgewickelt.

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30.03.2018

Erstmals Fußfessel für Terrorist

Kommende Woche bekommt der erste verurteilte IS-Terrorist eine Fußfessel. Ein zu drei Jahren Haft verurteilter 25-Jähriger, der sich in Syrien einer Terrormiliz anschließen wollte, darf die restlichen vier Monate seiner Strafe im elektronisch überwachten Hausarrest verbüßen.

Die Anstaltsleitung hatte den Antrag wegen negativer Risikoprognose abgewiesen, ein Senat des Wiener Landesgerichts bewilligte die Fußfessel jedoch.

Wie die Tageszeitung KURIER recherchierte, darf der Verurteilte daheim bei den Eltern wohnen und in einer Pizzeria arbeiten.

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26.03.2018

Fast 500 Überstunden in nur vier Monaten - unbezahlt

Besonders unverfroren war die Behandlung eines Restaurantmitarbeiters aus dem Bezirk Vöcklabruck: In nur vier Monaten musste er fast 500 Überstunden leisten, hatte keinen einzigen Tag frei und musste sich dann auch noch vor Gericht um die Zahlung der Überstunden streiten. Besonders unverfroren war die Behandlung eines Restaurantmitarbeiters aus dem Bezirk Vöcklabruck: In nur vier Monaten musste er fast 500 Überstunden leisten, hatte keinen einzigen Tag frei und musste sich dann auch noch vor Gericht um die Zahlung der Überstunden streiten.

Das Gastgewerbe ist und bleibt eine Problembranche: Bei den arbeitsrechtlichen Beratungen der AK gibt es einen auffällig hohen Anteil von Mitarbeitern/-innen aus dieser Branche. Und auch bei den abgeschlossenen Rechtsvertretungen hat das Gastgewerbe Jahr für Jahr einen unrühmlichen Spitzenplatz. Besonders unverfroren war die Behandlung eines Restaurantmitarbeiters aus dem Bezirk Vöcklabruck: In nur vier Monaten musste er fast 500 Überstunden leisten, hatte keinen einzigen Tag frei und musste sich dann auch noch vor Gericht um die Zahlung der Überstunden streiten. Mit Hilfe der AK bekam er schließlich 6.000 Euro nachbezahlt.

Der fremdsprachige Mann musste in einem Vöcklabrucker Restaurant über vier Monate lang – bis auf einen einzigen Krankenstandstag – durcharbeiten. Ohne freiem Tag, ohne Wochenende, ohne einem einzigen Urlaubstag. Und dazu kamen noch fast 500 Überstunden – gut 30 jede Woche. Unbezahlt!

Die Arbeiterkammer nahm sich dieses dreisten Falles an und intervenierte sofort beim Arbeitgeber – mit einer langen Latte an weiteren Vergehen: Der Lohn war viel zu niedrig berechnet, Sonderzahlungen wurden keine geleistet, Urlaubsabfindung wurde nicht bezahlt, die gesetzlich zustehenden Postensuchtage nicht gewährt, die gesetzliche Wochenendruhe nicht eingehalten, keine Lohnabrechnungen ausgehändigt und der Mann auch noch fristwidrig gekündigt.

In der Antwort des Arbeitgebers – vertreten durch die Wirtschaftskammer – wurden alle arbeitsrechtlichen Vergehen mit Ausnahme der fristwidrigen Kündigung bestritten. Der Arbeitgeber behauptete sogar noch unverfroren, dass der Mann nur 20 Stunden angemeldet war und sich die Beschäftigung deshalb auch in diesem Rahmen bewegte.

Aufgrund der mangelnden Einsicht des Unternehmers ging die AK mit dem Restaurantmitarbeiter vor Gericht. In drei Verhandlungen bestritt der Arbeitgeber neuerlich die Dauer der Beschäftigung, was aber auch dem Gericht wenig glaubhaft erschien: Denn der betroffene Arbeitnehmer kam aus dem EU-Ausland und es sei wenig plausibel, dass er wegen lediglich 20 Stunden Arbeit pro Woche nach Österreich gehe.

Nach langem Hin und Her und aufreibenden Verhandlungen einigten sich schließlich der Mann und sein ehemaliger Arbeitgeber auf einen gerichtlichen Vergleich und die Zahlung von 6.000 Euro.

Was dieser Fall wieder anschaulich zeigt, ist die Bedeutung von lückenlosen und genauen Arbeitszeitaufzeichnungen. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer: „Es kann nicht oft genug gesagt werden: Alle Arbeitszeiten minutiös aufschreiben und wenn möglich von Arbeitskollegen oder Arbeitskolleginnen bestätigen lassen. Denn damit hat man im Falle des Falles ein Beweismittel in der Hand.“

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15.03.2018

Stromspeicher-Förderung: Hunderte Vorarlberger werden leer ausgehen

Andreas Müller, Marketingleiter der Hansesun Austria GmbH. Hansesun ist Photovoltaik-Marktführer in Vorarlberg Andreas Müller, Marketingleiter der Hansesun Austria GmbH. Hansesun ist Photovoltaik-Marktführer in Vorarlberg

Fördergelder bereits nach einer Minute vergeben – scharfe Kritik vom Photovoltaik-Marktführer

Scharfe Kritik an der jüngsten Förderaktion des Bundes übt der Vorarlberger Photovoltaik-Marktführer Hansesun. Schon nach einer Minute war das gesamte Fördervolumen vergeben. „Hunderte Vorarlberger, die in einen Stromspeicher investieren wollten, werden leer ausgehen“, schildert Andreas Müller, Marketingleiter von Hansesun Austria mit Sitz in Röthis. Die Projekte, die oft mit viel Aufwand vorbereitet wurden, stehen nun vor dem Aus.

Groteske Szenen spielten sich am Montagnachmittag in ganz Österreich ab. Tausende Private und Unternehmen versuchten um Punkt 17 Uhr, ihre Anträge für die Förderung von Photovoltaikanlagen und Stromspeicher einzureichen. Allein Hansesun hatte 240 Personen engagiert und geschult, um die Anträge unmittelbar nach Beginn der Frist einzugeben. „Innert zwei Minuten hatten wir fast alle unsere Anträge im System – da waren es österreichweit aber bereits über 2000“, schildert Hansesun-Austria-Marketingleiter Andreas Müller. Österreichweit gingen binnen 15 Minuten 8000 Anträge ein.

„Es spricht Bände, dass die Vergabestelle ÖMAG es schon als Erfolg verbucht, dass ihre Server nicht zusammengebrochen sind“, kommentiert Hansesun-Sprecher Müller bitter. „Tatsächlich handelt es sich eher um ein staatliches Glücksspiel als um eine Förderaktion.“

Forderung nach Vorarlberger Lösung

Verschärfen wird sich die Situation nach Einschätzung von Müller, wenn die ÖVP-FPÖ-Koalition auf Bundesebene Überlegungen wahr macht, den Klimafonds 2019 abzuschaffen: „Der Klimafonds bot die einzige Fördermöglichkeit für Photovoltaik, bei der über die Projekte auf Basis sachlicher Kriterien entschieden wurde.“

Müller fordert mehr Vorarlberger Engagement für die Photovoltaik, um das Ziel der Energieautonomie zu erreichen: „Entweder schafft es die Landesregierung, den Bund zu vernünftigen Förderungsmöglichkeiten zu bewegen, oder es müssen auf Landesebene die Rahmenbedingungen verbessert werden.“ Vorarlberg sei eines der wenigen Bundesländer, die Stromspeicher und Steuerungsgeräte aus Landesmitteln nicht unterstützen, so der Unternehmer.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Hansesun Austria GmbH, Marketingleiter Andreas Müller, Telefon +43/664/88685520, Mail andreas.mueller@hansesun.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

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11.06.2018

In Wiener Neustadt leben die meisten Migranten, im Waldviertel sehr wenige

In Wiener Neustadt leben die meisten Migranten, im Waldviertel sehr wenige In Wiener Neustadt leben die meisten Migranten, im Waldviertel sehr wenige

Exakt 22,3 Prozent der Bewohner der Stadt Wiener Neustadt sind ausländischer Herkunft. Das sind Personen, die entweder ausländische Staatsangehörige sind oder im Ausland geboren wurden. Damit weist die Stadt Wiener Neustadt den höchsten Anteil an Migranten in Niederösterreich auf. In den Waldviertler Bezirken Zwettl und Waidhofen/Thaya hingegen ist er mit 2,9 bzw. 4,2 Prozent am geringsten. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem jüngsten Bericht des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) zum Thema „Migration und Integration in den Bundesländern“.

Hohe Ausländer-Anteile in Niederösterreich haben nach der ÖIF-Erhebung auch die Landeshauptstadt St. Pölten mit 19,4 Prozent und der Bezirk Baden mit 18,9 Prozent. Am Stichtag 1.1.2016 lebten in Niederösterreich 200.700 Personen ausländischer Herkunft, das sind 12,1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zum Vergleich: In Wien hat bereits mehr als jeder dritte Einwohner Migrationshintergrund.

Die größte Zuwanderergruppe in Niederösterreich stammt aus Deutschland mit 23.000 Personen. Dahinter auf Platz zwei liegen die Türken (21.300), gefolgt von Migranten aus Rumänien (18.600). Weiters leben in Niederösterreich 17.700 Zuwanderer aus Bosnien-Herzegowina sowie 13.600 aus Serbien.

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08.05.2018

Bundesländer-Hitparade: Wo die Österreicher am liebsten wohnen

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde.

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Mit exakt diesem Thema beschäftigt sich eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Raiffeisen Immobilien Österreich unter 1000 Österreicherinnen und Österreichern.[1] Auf die Frage „Stellen Sie sich vor, Sie hätten keine finanziellen oder beruflichen Einschränkungen: In welchem österreichischen Bundesland würden Sie am liebsten wohnen?“ nannten in absoluten Zahlen die meisten Befragten, nämlich 17%, die Bundeshauptstadt Wien, gefolgt von Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark (je 15%).

Vergleicht man jedoch den Zuspruch zu den Bundesländern mit deren Anteil an der Gesamtbevölkerung, so ist Kärnten der klare Sieger. Obwohl hier lediglich 7% der Bevölkerung leben, wünschen sich 10% der ÖsterreicherInnen ein Zuhause in Kärnten. Sehr beliebt auch Tirol (9% verglichen mit 8% repräsentativer Verteilung) und Salzburg (8% zu 6%).

Kärntner Seen begehrt

Innerhalb Kärntens wurden Klagenfurt und Umgebung, Villach und die Gegend um den Wörthersee am häufigsten als Wunsch-Domizil genannt. Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Die landschaftliche Schönheit der Seen und Berge gepaart mit südlichem Flair macht Kärnten für die ÖsterreicherInnen besonders lebenswert.“

Österreicher sind Wohn-Patrioten

Die größten Lokal-Patrioten in Wohnfragen sind laut Raiffeisen-Immobilien-Umfrage im Ländle zu Hause: 85% der Vorarlberger würden am liebsten in Vorarlberg wohnen. An zweiter Stelle landeten die Oberösterreicher mit 77% vor Kärnten (76%), Salzburg und der Steiermark (jeweils 74%) und Tirol (73%). Bei den Burgenländern ist der Anteil jener, die ein anderes Bundesland bevorzugen – nämlich die Steiermark – mit 20% am höchsten, aber auch sie wohnen am liebsten im eigenen Bundesland (49%). Die Wiener bevorzugen zu 59% ihre eigene Stadt, aber immerhin 16% der Hauptstädter zieht es nach Niederösterreich. Und die Niederösterreicher würden zu 59% am liebsten in Niederösterreich leben, und nur zu 8% in Wien.

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20.02.2018

Übertragung der Schneeräumpflicht erfordert regelmäßige Kontrolle

Übertragung der Schneeräumpflicht erfordert regelmäßige Kontrolle Übertragung der Schneeräumpflicht erfordert regelmäßige Kontrolle

Grundstückseigentümer sind verpflichtet, Gehsteige und Gehwege entlang ihrer gesamten Liegenschaft in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von Schnee und Verunreinigungen wie Laub zu säubern. Bei Schnee und Glatteis muss zusätzlich gestreut werden. „Das gilt auch, wenn kein Gehsteig vorhanden ist“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandsvorsitzender der D.A.S. Rechtsschutz AG. „Liegenschaftseigentümer sind auch in diesen Fällen dazu verpflichtet, den Straßenrand in der Breite von einem Meter zu säubern und zu bestreuen. Die Räumpflicht gilt auch an Sonn- und Feiertagen. Wenn allerdings das Räumen durch extreme Wetterverhältnisse praktisch nutzlos ist, so muss nicht ununterbrochen geräumt werden“, so Loinger weiter.

Übertragung der Schneeräumpflicht, jedoch mit Kontrolle

Der Vermieter kann seine Verpflichtung, den Schnee zu räumen und Salz zu streuen, vertraglich im Mietvertrag auf den Mieter überwälzen. Das entbindet den Vermieter aber nicht von allen Pflichten. Er muss weiterhin kontrollieren, ob der Gehweg ordnungsgemäß gesäubert wurde und muss dem Mieter geeignete Mittel zur Durchführung der Arbeit zur Verfügung stellen.

Wer nicht selbst dazu kommt, den Schnee vor dem eigenen Haus zu beseitigen, hat die Möglichkeit, ein Schneeräumungsunternehmen zu beauftragen. Auch in diesem Fall sollte der Grundstückseigentümer ab und zu kontrollieren, ob der Gehsteig ordnungsgemäß gesäubert wird.

„Zusätzlich ist es ratsam, den konkreten Haftungsumfang vertraglich genau festzuhalten, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden. Verträge, in denen Schneeräumdienste nur im Rahmen ihrer Kapazitäten säubern oder streuen müssen, reichen nicht für eine Haftungsbefreiung des Grundstücksbesitzers oder Weghalters aus“, weiß Loinger.

Eigentümer von Bäumen haftet für mögliche Schäden

In der kalten Jahreszeit sind Bäume stärkerer Witterung durch Schnee und Eis ausgesetzt. Bäume sollten daher in regelmäßigen Abständen einer Kontrolle durch ihre Eigentümer unterzogen werden. Der Eigentümer eines Baumes haftet für Schäden, die auf mangelnde Beschaffenheit etwa durch Beschädigung, Fäulnis oder Krankheit zurückzuführen sind. „Bei unvorhersehbaren Naturereignissen wie Blitzschlag oder Sturm haftet der Eigentümer nicht. Vorausgesetzt, er ist seiner Sorgfaltspflicht im Vorfeld nachgekommen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Geldstrafen und Schadenersatzpflichten drohen bei Missachtung

Wer seinen Pflichten als Eigentümer oder Mieter nicht nachkommt, muss mit Geldstrafen rechnen. Kommt ein Fußgänger durch einen nicht geräumten Gehweg oder einen herunterfallenden Ast zu Schaden, können enorme Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen entstehen. Darüber hinaus kann ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung drohen. „Im Falle eines Unfalls sollten Grundstückseigentümer den Zustand des Gehsteigs oder des Baumes zu Beweiszwecken dokumentieren“, rät der Vorstandsvorsitzende.

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22.01.2018

Forderung nach Tempo 80 auf Freilandstraßen

Forderung nach Tempo 80 auf Freilandstraßen Forderung nach Tempo 80 auf Freilandstraßen

Im Vorjahr starben bei Verkehrsunfällen auf Österreichs Freilandstraßen 210 Menschen. Damit passierte die Hälfte der tödlichen Verkehrsunfälle auf Freilandstraßen außerhalb des Ortsgebiets, macht der VCÖ aufmerksam. Das Vorjahr war kein negativer Ausreißer, sondern liegt im langjährigen Schnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Zeitraum 2010 bis 2017 kamen insgesamt 2.045 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Freilandstraßen außerhalb des Ortsgebiets ums Leben, das waren 53,6 Prozent aller Verkehrstoten.

„Das Unfallrisiko auf Freilandstraßen ist nach wie vor zu hoch. Eine sehr wirksame Maßnahme, um die Sicherheit auf den Freilandstraßen zu erhöhen und die Zahl der schweren Unfälle zu verringern ist Tempo 80 statt 100“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Deshalb senkt Frankreich ab Juli das Tempolimit von 90 auf 80 km/h.

Der Anhalteweg ist bei Tempo 80 deutlich kürzer als bei Tempo 100. Ein Auto, das mit Tempo 80 einen Anhalteweg von 55 Meter hat, hat mit Tempo 100 einen Anhalteweg von 79 Metern und nach 55 Meter noch eine Geschwindigkeit von 68 km/h. Durch Tempo 80 statt 100 verringern sich die Anzahl der Unfälle und die Schwere von Unfällen.

Der VCÖ weist darauf hin, dass in vielen Staaten Europas die Tempolimits auf Freilandstraßen niedriger sind als in Österreich. In Schweden gilt Tempo 70, in Dänemark, Finnland, Malta, Norwegen und Zypern gilt schon heute Tempolimit 80. Auch in der mit Österreich gut vergleichbaren Schweiz gilt auf den meisten Freilandstraßen Tempolimit 80. Nur dort, wo es die Sicherheit zulässt, ist ein höheres Tempolimit möglich. Österreich hat rund doppelt so viele Verkehrstote wie die Schweiz. „Die Schweiz geht sehr konsequent gegen die Unfallursache Schnellfahren vor. Einerseits sind die Tempolimits niedriger, auf der Autobahn gilt Tempo 120. Andererseits sind die Toleranzgrenzen beim Überschreiten von Tempolimits deutlich niedriger als in Österreich“, erklärt VCÖ-Experte Gansterer. In Österreichs Verkehrssicherheitsarbeit braucht es verstärkt unfallvermeidende Maßnahmen.

"Tempo 80 statt Tempo 100 verbessert auch Österreichs Klimabilanz und die Luftqualität. Weniger Spritverbrauch bedeutet weniger klimaschädliche CO2-Emissionen, weist der VCÖ auf die Zusatznutzen von Tempolimit 80 statt 100 hin. Zudem werden weniger Schadstoffe, wie Stickoxide und Feinstaub, ausgestoßen. Auch die Lärmbelastung wird reduziert.", meint der VCÖ.

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22.08.2017

Diese saftigen Strafen blühen Verkehrssündern im europäischen Ausland

• In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen. • In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen.

In der zweiten Augusthälfte erreicht der Sommerreiseverkehr einen weiteren Höhepunkt: Zahlreiche Österreicherinnen und Österreicher starten in den kommenden Tagen mit ihrem Auto oder einem Mietwagen in das europäische Ausland, um die letzten Wochen der Sommerferien zu genießen. Urlaubsreife Autofahrer sollten sich jedoch vorab unbedingt über die örtlichen Verkehrsbestimmungen der jeweiligen Urlaubsdestination informieren. Der Grund: Die Höhe der Bußgelder für Verstöße im Ausland weichen häufig stark von den geltenden Bestimmungen in Österreich ab. checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, hat die Bußgeldkataloge beliebter Autoreiseziele der Österreicher unter die Lupe genommen und zeigt, wie unterschiedlich die Bußgelder in den einzelnen Ländern ausfallen.

„Mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen in die Ferien zu starten ist für viele Österreicherinnen und Österreicher eine besonders attraktive Möglichkeit, um das Reiseziel hautnah zu erleben. Wer diesen Sommer einen Roadtrip plant, sollte sich im Vorfeld unbedingt über die lokalen Verkehrsregeln informieren, um Bußgelder und unliebsame Strafzettel zu vermeiden – denn die können unter Umständen ordentlich ins Geld gehen“, so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Alkohol am Steuer ist richtig teuer

Für das Lenken bzw. die Inbetriebnahme eines Autos unter Alkoholeinfluss gilt in den meisten europäischen Ländern eine Promillegrenze von 0,5 Promille1. Ausnahmen bilden Großbritannien mit einer relativ großzügigen Promillegrenze von 0,8 Promille (Ausnahme Schottland: 0,5 Promille) sowie Polen (Promillegrenze 0,2) und Tschechien (Promillegrenze 0,0) mit besonders strengen Promillegrenzen.

Auch die Höhe der verhängten Bußgelder bei Autofahrten unter Alkoholeinfluss sind von Land zu Land höchst unterschiedlich: Während Verkehrssünder in Kroatien mit Bußgeldern ab 95 Euro rechnen müssen, blühen alkoholisierten Fahrern in Dänemark Strafen in Höhe ihres individuellen Nettomonatsverdiensts. In Großbritannien können Bußgelder von umgerechnet bis zu 5.710 Euro eingefordert werden. Besonders strikt werden alkoholisierte Fahrer in Italien und Dänemark bestraft: Wer in Italien mit mehr als 1,5 Promille hinter dem Steuer erwischt wird, muss unter Umständen mit einer Zwangsversteigerung seines Autos rechnen – in Dänemark droht die Zwangsversteigerung ab 2,0 Promille im Blut.

Wer es zu eilig hat, muss tief in die Reisekassa greifen

Verstöße gegen die landesspezifischen Tempolimits können richtig ins Geld gehen: Wer in Italien tagsüber mit bis zu 20 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit einem Strafmaß ab 170 Euro rechnen – zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr sind die Bußgelder sogar noch einmal um ein Drittel höher! Am günstigsten kommen Temposünder, die maximal 20 km/h zu schnell fahren, in Deutschland davon. Bei unseren Nachbarn kostet das Bußgeld gerade einmal rund 35 Euro.

Wer mehr als 50 km/h über dem Tempolimit unterwegs ist, muss auch mit wesentlich höheren Strafen rechnen: In Großbritannien zahlen unverbesserliche Raser bis zu 2.890 Euro, in Österreich bis zu 2.180 Euro und in der Schweiz wird ein vom individuellen Monatsverdienst abhängiges Strafmaß mit mindestens 60 Tagessätzen festgelegt. Übrigens: Wer in der Schweiz innerorts mit Tempo 100 erwischt wird, muss mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe rechnen!

Verstöße gegen die Anschnallpflicht können richtig teuer werden

Während die Gurtpflicht in Österreich bereits im Sommer 1976 eingeführt wurde, gilt die europaweite Anschnallpflicht erst seit Mai 2006. Die Höhe des Bußgelds für einen nicht angelegten Sicherheitsgurt beträgt in Großbritannien bis zu 570 Euro, beginnt in Spanien ab 200 Euro, beläuft sich in den Niederlanden auf 140 Euro und in Frankreich auf 135 Euro. Am günstigsten ist diese Verkehrssünde in Polen – hier kostet die Nichterfüllung der Anschnallpflicht gerade einmal rund 25 Euro.

Handys am Steuer sind kein Kavaliersdelikt

Wer ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt telefoniert, SMS schreibt oder seine Navi-App bedient, muss mit saftigen Bußgeldern rechnen. In Großbritannien und den Niederlanden blühen dafür jeweils Strafen in Höhe von 230 Euro. In Dänemark und Spanien kostet das Handy am Steuer 200 Euro, in Italien rund 160 Euro und in Frankreich 135 Euro. Aufgepasst: In Spanien ist selbst das Telefonieren mit Kopfhörern verboten!

Tickets können auch im Urlaub teuer werden

In vielen europäischen Ländern müssen Falschparker mit teilweise empfindlichen Strafen rechnen – häufig werden Parksünder sogar mittels Parkkralle so lange festgehalten, bis das Bußgeld offiziell beglichen wurde. In den Niederlanden beginnt der Bußgeldkatalog für Falschparker ab 90 Euro, in Dänemark ab 70 Euro und in Belgien ab 55 Euro. Am teuersten sind Verstöße gegen Parkbestimmungen mit Strafen von bis zu 200 Euro in Spanien.

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07.05.2018

Missbrauch an Minderjähriger durch Priester ist keine “freiwillige Beziehung“

Aus unzähligen Fällen von sexuellem Missbrauch ist die Strategie der katholischen Kirche hinreichend bekannt: Vertuschung, und falls dies nicht mehr funktioniert: Bagatellisierung und Verweigerung von Verantwortung. Aus unzähligen Fällen von sexuellem Missbrauch ist die Strategie der katholischen Kirche hinreichend bekannt: Vertuschung, und falls dies nicht mehr funktioniert: Bagatellisierung und Verweigerung von Verantwortung.

Aus unzähligen Fällen von sexuellem Missbrauch ist die Strategie der katholischen Kirche hinreichend bekannt: Vertuschung, und falls dies nicht mehr funktioniert: Bagatellisierung und Verweigerung von Verantwortung. So geschieht es nun auch im von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt aufgedeckten Fall von Clara D., die von einem Priester geschwängert wurde. Mit 16 wurde sie laut ihren Angaben von Kaplan V. in der Klosterschule im Beichtstuhl zum Oralverkehr gezwungen und dann über längere Zeit missbraucht. Mit 17 war sie schwanger, da wurde sie – nach ihren Angaben - genötigt, die Zwillinge zur Adoption freizugeben.

Täter-Opfer Umkehr

Doch die Erzdiözese Wien, die bereits damals, 1995, in die Vertuschung involviert gewesen zu sein scheint, bezeichnet nun die Geschehnisse als "Affäre" und deutet an, das Mädchen selbst hätte den Kaplan verführt - die Handlungen seien daher auch nicht strafbar gewesen. "Wir machen uns Sorgen um tausende Kinder in kirchlichen Schulen, wenn Kardinal Schönborn nichts dabei findet, dass ein Beichtvater eine minderjährige Schülerin schwängert" so Plattform-Sprecher Sepp Rothwangl. Das als “Affäre“ zu verharmlosen, sei eine zynische Täter-Opfer Umkehrung, denn es gehe um Ausnützung eines Autoritätsverhältnisses bei einem vorbelasteten jungen Mädchen. Die damals Minderjährige hatte bereits eine Missbrauchsvorgeschichte, die im katholischen Erziehungsheim bekannt war.

Hat Schönborn Mädchen zur Adoptionsfreigabe gedrängt?

"Wenn der Kardinal jetzt ankündigt, der Frau helfen zu wollen, dann ist das eine reichlich späte Einsicht", so Rothwangl. Immerhin sei er persönlich involviert: Die damals Minderjährige sagt ja aus, dass Schönborn persönlich sie 1995 zur Adoptionsfreigabe gedrängt habe. Wenn der Kardinal weiter behauptet, der Priester hätte sich nie mehr mit „Minderjährigen“ etwas zu schulden kommen lassen, bleibt hier Raum für Spekulationen. "Zumindest hat er Clara nach ihren Angaben nochmals geschwängert, was zu einer Drillingsschwangerschaft führte. Unerträglich sei auch, dass der Mann weiterhin für die Kirche tätig sein durfte, bis heute sogar Jugendliche betreut.

Plattform lässt strafrechtliche Relevanz prüfen

Die Plattform prüft jetzt die strafrechtliche Dimension des aktuellen Falls, insbesondere auch, was die Angaben des Opfers bzgl. der erzwungenen Eizellentnahme betrifft. Die Betroffene berichtet sie und andere Schülerinnen hätten monatlich zu "schmerzhaften Untersuchungen" zu einem Gynäkologen gezwungen worden. Dieser hätte die Entnahme von Eizellen bestätigt, mit der Begründung „auch andere Frauen möchten Kinder“. Ferner wurden lt. Clara sie und andere Mädchen gezwungen, täglich Hormontabletten einzunehmen. Eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke würde auch die absolut ungewöhnlichen zwei Mehrlingsschwangerschaften innerhalb eines Jahres bei der jungen Frau erklären (Zwillingsschwangerschaft, mit 17 Jahren mittels Kaiserschnitt entbunden, Drillingsschwangerschaft im Alter von 18 Jahren beendet).

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20.03.2018

Totales Rauchverbot auch in Unternehmen? Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Das Thema Rauchen erhitzt seit einigen Wochen die Gemüter. karriere.at hat seine User befragt: Soll in Unternehmen generelles Rauchverbot herrschen? Das Ergebnis des Online-Votings fällt eindeutig gegen den blauen Dunst aus – die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer und der Unternehmensvertreter findet, dass Rauch in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz gar nicht geht.

604 User auf Arbeitnehmerseite haben an der Online-Befragung teilgenommen. Der größte Teil davon (45 Prozent) ist für ein Verbot in Firmengebäuden, würde es im Freien aber erlauben. Jeder Vierte (25 Prozent) würde noch weiter gehen und spricht sich für ein totales Rauchverbot am gesamten Firmengelände aus. Ebenso viele (25 Prozent) können sich auch mit einem „Raucherkammerl“ anfreunden, weil diese ohnehin von Rauchern besucht würden. Lediglich 5 Prozent – und somit jeder zwanzigste Arbeitnehmer – finden, dass man überall rauchen können sollte. Nachsatz: Wenn es die Kollegen nicht stört.

Noch eindeutiger ist die Meinung der Unternehmensvertreter (HR-Manager und Führungskräfte) zu diesem Thema. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) akzeptiert Rauch ausschließlich an der frischen Luft. Für ein Verbot am gesamten Unternehmensgelände würden 27 Prozent der 173 befragten Unternehmens-User eintreten. Nur 14 Prozent, und damit deutlich weniger als auf Seiten der Arbeitnehmer, halten Raucherkammerl für eine gute Lösung. 4 Prozent sagen, dass man überall rauchen dürfen sollte, wenn es die Kollegen nicht stört.

„Zeit der Raucherbüros vorbei“

„"Das Thema Rauchen polarisiert in Unternehmen immer sehr stark. Das Umfrageergebnis zeigt auch eindrucksvoll, dass die Zeiten von Raucherbüros vorbei sind"“, kommentiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer (CCO) von karriere.at das Stimmungsbild. Ob nun Raucherzimmer, -terrasse oder der Aschenbecher auf dem Firmenparkplatz – wichtig sei eine einheitliche Lösung, mit der sowohl Raucher als auch Nichtraucher gut leben können, ist Olbrich überzeugt: „"Einzelne Abteilungen oder Hierarchieebenen dürfen keinesfalls bevorzugt oder benachteiligt werden. Dadurch gewinnt dieses Streitthema nur zusätzliche Brisanz."“

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02.10.2017

Harald Panzenböck übernimmt Leitung der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte

Harald Panzenböck hat im September 2017 die Leitung der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte übernommen. Er folgt auf Helmut Johler, der in Pension geht. Harald Panzenböck hat im September 2017 die Leitung der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte übernommen. Er folgt auf Helmut Johler, der in Pension geht.

„Soziale und wirtschaftliche Herausforderungen annehmen“

Seit über 25 Jahren beschäftigen und betreuen die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte Langzeitarbeitslose mit dem Ziel, sie in ein reguläres Arbeitsverhältnis zu vermitteln. Als neuer Bereichsleiter widmet sich seit September nun Harald Panzenböck dieser Aufgabe. Er folgt damit auf Helmut Johler, der nach 16 Jahren im Dienste des Sozialen Unternehmens in Pension geht.

Betriebsführung, Personalleitung, Qualitätsmanagement, Kundenakquise und -betreuung gehören zum Aufgabenfeld des neuen Bereichsleiters der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Harald Panzenböck eine erfahrene Führungskraft aus dem Sozialbereich für die Arbeitsprojekte gewinnen konnten“, sagt die Geschäftsführerin der Kaplan Bonetti Sozialprojekte, Cornelia Matt. Er bringe zudem das Know-how mit, um die großen Herausforderungen eines Sozialen Unternehmens mit Wirtschaftlichkeit zu verknüpfen.

Vor seinem Eintritt im September war Panzenböck knapp vier Jahre lang als kaufmännischer Geschäftsführer der Pflegemanagement gGmbH in Dornbirn tätig. Zuvor hatte er seit 2007 die Geschäftsleitung des Vorarlberger Betreuungspools unter sich. Berufliche Stationen waren zudem die Diözese Feldkirch sowie die Lebenshilfe Vorarlberg. Der 56-jährige Dornbirner freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich hatte immer mit Menschen zu tun, die Unterstützung brauchen. Das hat mich geprägt und macht mir Freude. Diese Erfahrungen und meine Kenntnisse aus jahrelanger Mitarbeiter- und Betriebsführung bringe ich im Hinblick auf die sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft gerne in die Arbeitsprojekte ein.“

Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt

Harald Panzenböck übernimmt die Agenden des scheidenden Bereichsleiters Helmut Johler, der nach 16 Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand geht. Unser dessen Führung entwickelten sich die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte zu einem modernen Sozialen Unternehmen. Derzeit leiten zwölf fest angestellte Schlüsselkräfte bis zu 90 Personen gleichzeitig in verschiedenen Branchen an. Neben einer Tischlerei betreiben die Arbeitsprojekte eine Wäscherei und übernehmen Landschafts- und Lohnarbeiten sowie Außendienstleistungen.

Zusätzlich zur vorübergehenden Beschäftigung nehmen die langzeitarbeitslosen Frauen und Männer an Qualifizierungsmaßnahmen teil und erhalten Unterstützung von Sozialarbeitern der Kaplan Bonetti Beratungsstelle. Etwa ein Drittel schafft den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt.

Information: www.kaplanbonetti.at

Rückfragehinweis für Journalisten:

Kaplan Bonetti gemeinnützige GmbH, Cornelia Matt, Telefon 05572/23061-79, Mail cornelia.matt@kaplanbonetti.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Fotostudio Fels/Kaplan Bonetti
28.07.2017

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!" "Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

Als einer der ersten hat Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl auf die zahlreichen Probleme mit der neuen Acrylamid-Verordnung hingewiesen. „Praxisfern, unternehmerisch existenzgefährdend und absolut überbordend – in dieser Form ist diese Verordnung eine echte Bedrohung“, so Hörl. Auch wenn der Inhalt relevant sei, zeige sich erneut die Unfähigkeit in der Umsetzung.

Hier ortet Hörl vor allem Versäumnisse im Gesundheitsministerium. „Schon bei der Allergenverordnung waren Beamte aus dem Ministerium Österreichs Stimme in der Ausarbeitung und wir wissen, wo dies geendet hat: Kein Land außer Österreich setzt die Allergenverordnung derart übertrieben aus. Selbst im Zentrum der EU, in Brüssel, finde ich auf keiner einzigen Speisekarte einen solchen Buchstabensalat“, ärgert sich Hörl.

Daher richtet der Wirtschaftsbundobmann nun einen dringenden Appell an Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner: "„Bitte trimmen Sie Ihre Beamten auf Hausverstand, Praxisnähe und sagen Sie ihnen nochmals, dass sie auch die Vertretung der vielen kleinen Gastronomen in unserem Land sind“", so Hörl. Es sei wichtig, bei solchen Themen Maßnahmen zu setzen, wie etwa durch Schulungen und die entsprechende Thematisierung in der Ausbildung. „Den Rest sollte man jedoch dem Wissen und dem Können unserer Gastronomen und dem gesunden Geschmack und Hausverstand der Konsumentinnen und Konsumenten überlassen!“ Hoffnung setzt Hörl nun in die Stimmen von MdEP Othmar Karas und MdEP Elli Köstinger: „Deren Zusage, gegen die Verordnung aufzutreten, ist jetzt umso wichtiger!"

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03.05.2018

Glänzendes Ergebnis für Raps- und Sonnenblumenöle

Raps- und Sonnenblumenölen wird allgemein weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie in der kalten wie auch in der warmen Küche meist eine sehr gute Wahl. Raps- und Sonnenblumenölen wird allgemein weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie in der kalten wie auch in der warmen Küche meist eine sehr gute Wahl.

Raps- und Sonnenblumenölen wird allgemein weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie in der kalten wie auch in der warmen Küche meist eine sehr gute Wahl. So enthält das Produkt der gepressten Rapssamen zum Beispiel die ideale Mischung aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die verarbeiteten Sonnenblumenkerne wiederum liefern reichlich Vitamin E. Ihre gesundheitsfördernde Wirkung wird auch nicht durch etwaige Schadstoffe beeinträchtigt, das veranschaulicht der Test des VKI. Denn nur ein Sonnenblumenöl scherte etwas aus der Reihe der gar nicht oder nur ganz gering mit Schadstoffen belasteten Produkte aus. Dieses Erzeugnis muss sich mit der Note „durchschnittlich“ abspeisen lassen. Die weiteren Sonnenblumenöle glänzten mit 3 „sehr gut“ und 1 „gut“. Und bei den 10 Rapsölen geht das Testergebnis wirklich runter wie Öl: Gleich 9 „sehr gut“ und 1 „gut“ lautet hier die Bilanz.

„Der Test zeigt, dass die Konsumentinnen und Konsumenten beim Einkauf von Sonnenblumen- und Rapsöl kaum etwas falsch machen können. Die meisten Produkte sind von sehr hoher Qualität. Nur bei der Kennzeichnung könnten einige Unternehmen genauer sein“, fasst Mag. Nina Siegenthaler, VKI-Ernährungsexpertin, die Ergebnisse zusammen.

Was Kunden, die auf österreichische Produkte besonderen Wert legen, freuen darf: Die Testsieger aus den Kategorien Rapsöl und Sonnenblumenöl haben beide eine heimische Herkunft der Rohstoffe und einen heimischen Abfüllort. Der Sonnenblumenöl-Testsieger ist zudem noch bio. Wobei bio bei Sonnenblumenölen bereits sehr üblich ist. Ganz im Gegensatz zu den Rapsölen - mehr als 80 Prozent der angebotenen Produkte werden weiterhin konventionell hergestellt.

Was die Aussagekraft der Preise betrifft: Auch diesmal zeigt sich, dass die Qualität nicht mit den Kosten in einer Beziehung steht. So sind zum Beispiel bei den Rapsölen die billigsten und teuersten Produkte praktisch gleich gut bewertet. Der eindeutige Punkte-Sieger stammt aus dem preislichen Mittelfeld.

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23.04.2018

Wien-Praterstern: Alkoholverbot tritt in Kraft

Wien-Praterstern: Alkoholverbot tritt in Kraft Wien-Praterstern: Alkoholverbot tritt in Kraft

Am 27.04.2018 tritt am Praterstern das von der Stadt Wien verordnete Alkoholverbot in Kraft. Die Wiener Polizei wird die Einhaltung dieser Vorgabe kontrollieren und Übertretungen ahnden. Alkoholische Getränke können von der Polizei beschlagnahmt werden.

Die polizeiliche Statistik zeigt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Kriminalität und Alkoholkonsum: Bei über 50 Personen, die in den letzten drei Monaten wegen der Begehung eines Strafrechtsdelikts von der Polizei festgenommen wurden, wurde im Zuge der Amtshandlung auch eine Alkoholisierung festgestellt.

Das Inkrafttreten des Alkoholverbots stellt nur eine von mehreren Maßnahmen dar, um Gruppenbildungen am Praterstern einzuschränken und um das Festsetzen krimineller Szenen zu vermeiden. Vom Alkoholverbot ausgenommen sind Gastronomiebetriebe im Verbotsbereich, sofern die Getränke im Zuge des Besuchs an Ort und Stelle konsumiert werden. Ein Zuwiderhandeln kann durch Geldstrafen oder verwaltungsrechtliche Anzeigen geahndet werden. Der Strafrahmen beträgt bis zu 700 Euro, vollziehende Behörde ist der Magistrat der Stadt Wien.

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30.03.2018

Schlichtungsstelle der E-Control: Hilfe für mehr als 2.500 Konsumenten im Jahr 2017

2017 gab es mehr als 1.000 telefonische Anfragen bei der Schlichtungsstelle des Energieregulators E-Control. 2017 gab es mehr als 1.000 telefonische Anfragen bei der Schlichtungsstelle des Energieregulators E-Control.

2017 gab es mehr als 1.000 telefonische Anfragen bei der Schlichtungsstelle des Energieregulators E-Control. Darüber hinaus wurden 639 Streitschlichtungsverfahren geführt und zusätzlich 862 schriftliche Anfragen beantwortet. „Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen etwas angestiegen. 2016 wurden 608 Schlichtungsverfahren geführt und 792 schriftliche Anfragen beantwortet. Die Schlichtungsstelle wurde ja bereits 2002 gegründet und hat sich in den vergangenen knapp 16 Jahren als die zentrale Anlaufstelle etabliert, wenn es für die Konsumentinnen und Konsumenten um Fragen zu Strom oder Erdgas geht.“, zieht der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch, Bilanz.

Viele verschiedene Themen bewegen die Konsumenten

Die Bandbreite an Themen, die in der Schlichtungsstelle behandelt werden, ist dabei sehr groß. Am häufigsten wenden sich Konsumenten an die Schlichtungsstelle, weil sie Fragen zum Lieferantenwechsel haben. „Der Wechselprozess selbst funktioniert in den meisten Fällen völlig problemlos. Fragen treten allerdings häufig auf, was die Höhe der Teilbeträge nach einem Wechsel sowie die Abrechnung der Neukundenrabatte betrifft.“, erläutert Urbantschitsch. Und weiter: „Hier ist nach wie vor ein sehr hoher Informationsbedarf bei den Konsumentinnen und Konsumenten gegeben.“

Ein Dauerbrenner in der Schlichtungsstelle betrifft das Thema Rechnungen. „Viele Konsumentinnen und Konsumenten sind verunsichert, wenn die Strom- oder Gasrechnung plötzlich höher als im Jahr davor ist und können sich die Gründe dafür häufig nicht erklären. Unsere Schlichtungsstelle schaut sich jede Rechnung genau an und überprüft, ob die Rechnung in Ordnung ist.“, berichtet der Vorstand der E-Control, Andreas Eigenbauer, aus der täglichen Arbeit der Schlichtungsstelle. Oft geht es um Nachverrechnungen, weil in den Vorjahren der Verbrauch durch den Netzbetreiber (meistens) zu niedrig geschätzt wurde. Bei der ersten Zählerablesung nach Schätzungen wird dann der tatsächliche Verbrauch in Rechnung gestellt und führt zu Überraschungen bei Konsumenten. Aus Sicht der Schlichtungsstelle besteht bei der Sorgfältigkeit der Verbrauchsermittlung durch manche Netzbetreiber noch Luft nach oben. Und weiter: „Auch wenn Konsumentinnen oder Konsumenten in Zahlungsschwierigkeiten geraten, wenden Sie sich an die E-Control um Hilfe. Hier sind unsere Mitarbeiterinnen besonders gefragt, schließlich gilt es oft, Abschaltungen von Strom- oder Gaskunden zu vermeiden.“

Auch das Thema der An- und Abmeldungen von Strom- oder Gasanschlüssen führt immer wieder zu Anfragen. Vor allem, wenn jemand neu in eine Wohnung einzieht (und ein Strom- und Gasbezug noch möglich ist), sollte man sich rasch um einen Lieferanten kümmern, damit die Anlage nicht aufgrund der Abmeldung durch den Vormieter abgeschaltet wird.

Das meiste spielt sich online ab

Weiter zurückgegangen ist in den letzten Jahren die Kontaktaufnahme mit der Schlichtungsstelle per Post. „Da hat sich in den letzten Jahren das Verhalten stark geändert. Wurden zu Beginn der Schlichtungsstelle ein Großteil der Anfragen per Post, Fax oder auch persönlich eingebracht, hat sich dies mittlerweile komplett geändert. Mehr als 90 Prozent aller Eingaben erfolgen mittlerweile online.“, so Eigenbauer.

Schlichtungsstelle hilft kostenlos und unkompliziert

Ein Verfahren bei der Schlichtungsstelle ist für die Konsumentinnen und Konsumenten kostenlos. Seit 2016 gibt es zudem neue gesetzliche Bestimmungen, die den Hilfesuchenden noch bessere Informationen bei den Verfahren und den Abläufen garantiert.

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30.03.2018

i+R errichtet Neubau für umweltfreundliche Druckerei in Immenstadt (D)

Bis Ende 2018 errichtet i+R Industrie- & Gewerbebau für Schöler Druck & Medien ein neues Produktionsgebäude aus Holz in Immenstadt, Deutschland. Bis Ende 2018 errichtet i+R Industrie- & Gewerbebau für Schöler Druck & Medien ein neues Produktionsgebäude aus Holz in Immenstadt, Deutschland.

Bereits Ende des Jahres soll Schöler Druck & Medien den hochwertigen Holzbau beziehen

Eine Produktionshalle komplett aus Holz und ein massives Verwaltungsgebäude für die Druckerei Schöler realisiert die i+R Industrie- & Gewerbebau im grenznahen Immenstadt. In knapp zehn Monaten soll das Bauprojekt für den ökologisch produzierenden Familienbetrieb fertiggestellt sein. Spatenstich war am 29. März.

Rund vier Millionen Euro wendet die süddeutsche Druckerei für das Firmengebäude auf. Am neuen Standort in Immenstadt stehen nach Fertigstellung rund 3.000 Quadratmeter für Produktion, Büros und Verkauf zur Verfügung – um die Hälfte mehr als bisher. Das Portfolio von Schöler Druck reicht von klassischen Drucksachen über Bücher bis Mailings, Digital- und Textildruck sowie Werbemittel.

„Nach laufenden Erweiterungen in den vergangenen Jahrzehnten sind wir nun an die räumlichen Grenzen gestoßen. Der neue Standort bietet uns nicht nur ausreichend Platz, sondern lässt auch weiteres Wachstum zu“, schildert Geschäftsführerin Christine Schöler. Mit dem Neubau wird auch die Belegschaft von 28 auf 35 aufgestockt.

Neues Stammhaus aus Holz

Nachhaltigkeit ist für den ökologisch produzierenden Druckereibetrieb ein wichtiges Argument. Deshalb konstruiert Generalunternehmer i+R Industrie- & Gewerbebau das Produktionsgebäude komplett aus Holz. Das Verwaltungsgebäude wird ein Massivbau aus Beton. Lärchen- und Fichtenlatten werden die Fassaden des gesamten Ensembles verkleiden. Geheizt wird mit einer Luftwärmepumpe.

Über i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Das Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. Als Generalunternehmer übernimmt i+R auch die gesamte haustechnische Planung.

Über Schöler Druck & Medien

Das Oberallgäuer Druck- und Medienhaus Schöler ist ein Familienbetrieb in dritter Generation. Der Schwerpunkt liegt auf Offsetdruck, weitere Verfahren sind Digital- und Buchdruck. Eine Buchbinderei, Grafik-Leistungen, Mailings, Textilwaren und Werbemittel komplettieren das Portfolio. Zum Einsatz kommen ausschließlich umweltverträgliche Roh- und Hilfsstoffe wie Ökofarben und zertifiziertes Papier. Als eines der ersten Druck- und Medienhäuser in Deutschland hat sich Schöler der Klimaneutralität verschrieben.

Infos: www.ir-gruppe.com und www.schoeler-kreativ.de

Factbox: Neubau Schöler Druck & Medien

• Generalunternehmer: i+R Industrie- & Gewerbebau

• Bauherr: Schöler Druck & Medien, Immenstadt (D)

• Nutzung: Eingeschossiges Produktionsgebäude (2.100 m2) und zweigeschossiges Verwaltungsgebäude mit Büro- und Verkaufsflächen (900 m2)

• Baustart: April 2018

• Geplante Fertigstellung: Ende 2018

• Investitionsvolumen: 4 Millionen Euro

• Infos unter www.ir-gruppe.com und www.schoeler-kreativ.de

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Elias Eberle, Telefon 0043/5574/6888-2920, Mail e.eberle@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

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26.03.2018

Kehrseiten einer Wohlstandsbranche

Der Tourismus ist eine Branche, die viel für sich einfordert und dies auch laufend kundtut. Vor allem in Tirol. Der Tourismus ist eine Branche, die viel für sich einfordert und dies auch laufend kundtut. Vor allem in Tirol.

Der Tourismus fordert viel und erhält einiges. Dafür muss sich die Branche aber auch der Kollateralschäden annehmen:

Verkehr, Jobbedingungen, Umwelt. Denn der Tourismus büßt an Verständnis und bei Mitarbeitern an Attraktivität ein.

Der Tourismus ist eine Branche, die viel für sich einfordert und dies auch laufend kundtut. Vor allem in Tirol. Unter dem „Wir-sorgen-für-Jobs-und-Wohlstand“-Mantra stehen Skigebietszusammenschlüsse, seichtere Umweltauflagen, Steuersenkungen, Lockerungen für Drittstaatler oder Arbeitszeitflexibilisierung auf dem Wunschzettel. Schließlich würden jährlich hohe Millionensummen investiert in Hotels, Lifte, Beschneiung. Das Bild einer Win-win-Situation für alle, eines idealen regionalen Wirtschaftskreislaufs. Wer vor Kollateralschäden warnt, wird rasch als grundsätzlich wirtschaftsfeindlich abgestempelt.

Nun ist ein Teil der Argumente der Touristiker auch richtig und nachvollziehbar. Nur sind Jobs und Wohlstand in diesem Fall ein zweischneidiges Schwert. Immer mehr Menschen wollen laut einer Studie in dem touristischen Kosmos offenbar nicht mehr arbeiten. Die Lehrlingszahlen brechen ein, die Verweildauer im Job ist gering, die Absprungrate hoch. Mitarbeitern wird ja auch einiges abverlangt: von Stressresistenz über lange Arbeitszeiten bis zum Passivrauchen. Dies stets gut gelaunt, selbst wenn man innerlich kocht. Etwa beim Blick auf den Lohnzettel, wie die Gewerkschaft moniert. Freies Logis mag für manche verlockend sein, andere können davon die Miete auch nicht zahlen. Auch mit Beziehung und Familie ist es oft nichts, außer man liebt einen Kollegen aus Küche oder Service. Tirols Tourismus muss bis 2023 rund 6600 Jobs besetzen und dürfte sich dabei schwertun. Wer aber Arbeitszeiten von bis zu 12 Stunden bei kürzeren Ruhepausen fordert, darf sich nicht wundern, dass er in einer Hochkonjunktur kaum jemanden findet, wenn die Gage nicht stimmt. Entsprechend ist fast jeder zweite Tourismusjob nicht von Österreichern besetzt.

Aus dem Nein zu Olympia hat die Branche abgeleitet, dass die Tourismusgesinnung gesunken sei. Tirol bekommt zunehmend die Kehrseite der Job- und Wohlstandsbranche zu spüren. 2017 kamen fast 40 Prozent mehr Urlauber ins Land als vor zehn Jahren. Entsprechend sind an Wochenenden viele Tiroler massiv eingeschränkt: Auf den Straßen im Außerfern, im Zillertal, rund um Kufstein und Kitzbühel oder auf der Autobahn geht nichts mehr, die Schadstoffe steigen. Noch dazu heizen Investorenmodelle und Co. die Immobilienpreise an.

Die Branche hat viel erhalten. Das Lokal-Rauchverbot wird gekippt, Personal kann ans AMS ausgelagert werden, die Umsatzsteuer auf Nächtigungen wurde wieder reduziert, auch Skigebietsfusionen sind möglich. Es liegt nun an der Branche, sich der Kollateralschäden anzunehmen. Dann wird’s was mit der Gesinnung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung "Leitartikel" von Max Strozzi

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