Chronik
Stift Admont: "Rituelle Vergewaltigungen von Buben"? - Weiterer Betroffener meldet sich
Admont (Steiermark). - Vorgestern hat ein heute 58jähriger rituelle Auspeitschungen Ende der 60er Jahre in Stift Admont durch 2 Priester beschrieben. Heute meldet sich ein weiterer Betroffener zu Wort, der im Jahr 2010 eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Graz und an die Klasnic Kommission gesandt hatte. Darin werden die Angaben von Anton F. bestätigt: "Besonders in den ersten Jahren kam es zu massivem Missbrauch und Misshandlungen mir gegenüber. Massive Schläge ins Gesicht und Auspeitschungen mit Ledergürtel am offenen Gesäß. Die Auspeitschungen erfolgten in Form sexuell-ritueller Handlungen von beiden Erziehern gemeinsam und im Privatzimmer von Pater Gebhard G. (....) Zusätzlich war es bei Pater Koloman V. gängige Praxis, brennende Zigaretten auf meinem Arm auszulöschen, die Narben sind bis heute gut sichtbar. Nach der Matura wurde die Belastung aus dem Missbrauch und den Misshandlungen während meiner Schulzeit in Admont so groß, dass ich einen Selbstmordversuch unternahm und mir die Pulsadern aufschnitt. Mein Vater rettete mich in letzter Sekunde."
Während die Klasnic Kommisison medial verkündete, der erste Betroffene, Anton F. hätte keine Angaben über sexuelle Übergriffe gemacht, kommt jetzt die ganze Wahrheit ans Licht. Einmal mehr haben die Spitze der österr. Kirche und die Klasnic Kommission die Unwahrheit gesagt. Kardinal Schönborn wurde jedenfalls schon im April 2010 durch Briefe des Betroffenen über das Ausmaß der Gewalttaten informiert, Bischof Egon Kapellari in einem weiteren detailierten Schreiben im Juli 2010. Und auch der Klasnic-Kommission waren diese Vorwürfe schon seit 2010 bekannt, darunter auch die Schilderungen bzgl. rituellen Auspeitschungen im Rahmen von sexuellen Misshandlungen durch beide Pater. Einer von ihnen (Pater Kolomann V.) ist heute immer noch als Priester mehrerer obersteirischen Gemeinden aktiv. Sowohl Schönborn als auch Kapellari beantworteten die Schreiben, indem sie auf die Klasnic Kommission verwiesen. Schönborn antwortete über seinen Rechtsanwalt.
Die Untätigkeit der Kirche und der Klasnic Kommission seit 2010 empört Sepp Rothwangl von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt: "Dieser Fall offenbart die Mechanismen kirchlicher Vertuschung. Klasnic spielt die "Bad Bank" und soll die Diözesen von den Missbrauchsfällen entlasten. Mit Almosen-Ausschüttung stellt man die Betroffenen ruhig und hofft wohl, die beschuldigten Priester weiter im Amt halten zu können. Anzeigen erfolgen öffentlichkeitswirksam nur in aussichtslosen Altfällen. Wie lange will der Rechtsstaat Österreich noch zusehen, wie belastende Akten vor der Justiz, den Betroffenen und der Öffentlichkeit versteckt werden?"
Der Sprecher der Klasnic-Kommission, Prof. (h.c.) Herwig Hösele, erläuterte am Dienstagnachmittag gegenüber "Kathpress", dass sich die Kommission zu Einzelfällen nicht im Detail öffentlich äußert. Der betreffende Fall sei mehrmals in der Kommission geprüft worden und musste letztlich ablehnend entschieden werden. Hösele wies darauf hin, dass aber anderen Opfern des mutmaßlichen Täters aus dem Stift Admont sehr wohl Hilfeleistungen von Seiten der Opferschutzkommission zuerkannt wurden." Hösele gibt also zu, dass es weitere Opfer in Stift Admont gibt, trotzdem ist einer der Täter immer noch in Amt und Würden. Seit dem Fall Groer ist es immer das gleiche Muster, nie werden die Gewalttaten zugegeben. Es wird so lange vertuscht und gleugnet, bis es sich irgendwann einfach nicht mehr leugnen lässt", zeigt sich Sepp Rothwangl empört.
Die Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt appelliert nun an alle Opfer des Stifts Admont sich zu melden, unabhängig davon, ob sie von der Klasnic Kommission eine Entschädigung erhalten haben oder nicht. Gemeinsam mit der Kärntner Rechtsanwaltskanzlei Aichinger & Bucher werden die Fälle gesammelt um ein gemeinsames zivil- und strafrechtliches Vorgehen gegen die Täter und deren Mitwisser vorzubereiten.
2011: Fast fünf Millionen Geschwindigkeitsübertretungen
2011: Fast fünf Millionen Geschwindigkeitsübertretungen Österreichs Polizistinnen und Polizisten haben im Jahr 2011 fast fünf Millionen Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt, mehr als 2,4 Millionen Alkoholkontrollen durchgeführt, rund 149.000 Übertretungen wegen Telefonierens am Steuer registriert und etwa 28.500 Schwerfahrzeugen die Weiterfahrt untersagt.
"Ziel der Kontrollen durch die Bundespolizei ist es einerseits, die sichtbare Präsenz der Exekutive an unfallträchtigen bzw. gefährlichen Strecken und Straßenabschnitten zu erhöhen und andererseits sollen durch punktgenaue Schwerpunktkontrollen und zielgerichtete Überwachungsmaßnahmen rücksichtslose und verantwortungslose Lenker zum Schutz der übrigen Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen werden", sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner.
Im vergangenen Jahr wurden von der Bundespolizei in Österreich insgesamt 4.930.164 Geschwindigkeitsübertretungen registriert. Das bedeutet eine Steigerung von 18,5 Prozent gegenüber 2010. Von den Geschwindigkeitsübertretungen entfielen etwa 3,8 Millionen auf Radarmessungen und 800.000 auf Messungen mit Lasergeräten. 350.000 entfielen auf Zivilstreifen und Section-Control-Anlagen. Die meisten Geschwindigkeitsübertretungen wurden mit 1.167.392 in Niederösterreich registriert.
In 51.886 Fällen wurde von der Exekutive ein zu geringer Sicherheitsabstand zwischen den Fahrzeugen festgestellt – 33 Prozent mehr als im Jahr 2010.
Die Zahl der Alkomat- und Alkovortests wurde im Jahr 2011 auf 1.418.363 und damit um 38 Prozent gesteigert. Die meisten Alkoholkontrollen gab es in der Steiermark (304.421). Die Zahl der Anzeigen wegen Trunkenheit am Steuer belief sich im Jahr 2011 auf 40.234. Durch den Einsatz der Vortestgeräte konnte die Kontrolldichte deutlich erhöht werden. Dadurch war es möglich, mehr Alkolenker (Steigerung gegenüber 2010: 7,2 Prozent) aus dem Verkehr zu ziehen. Spitzenreiter bei den Alkoholanzeigen war Wien (7.380). 1.256 Fahrzeuglenker wurden im vergangenen Jahr wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt – um 14,8 Prozent mehr als 2010.
147.016 Übertretungen der Gurtpflicht wurden 2011 in Österreich registriert; die meisten davon in Niederösterreich (34.507). 149.081 Lenker wurden wegen Telefonierens am Steuer ohne Freisprecheinrichtung angezeigt bzw. mittels Organstrafverfügung an Ort und Stelle bestraft. Spitzenreiter war hier das Bundesland Wien mit 36.208 Anzeigen bzw. Strafverfügungen.
Wegen unzureichender Kindersicherung wurden 7.179 Vormerkungen im Vormerksystem vorgenommen. Die meisten Übertretungen gab es hier wieder in Wien mit 2.314.
159.095 Anzeigen bzw. Organmandate wurden bei Lkw- und Buskontrollen erstattet. Gründe waren meist technische Mängel an Karosserie, Bremsen und Reifen sowie Überladung und mangelnde Ladungssicherung. 126.939 Anzeigen und Organmandate wurden wegen Nichteinhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten erstattet.
Im Jahr 2011 konnte erneut ein Rückgang bei den Getöteten im Straßenverkehr erreicht werden. Mit 521 Opfern ist dies die niedrigste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen im Bundesministerium für Inneres im Jahr 1950.
Kältewelle: Die besten Tipps für niedrige Heizkosten
Die Energie- und Umweltagentur hat Tipps, wie man mit wenig Geld über die kalten Tage kommt Die eisigen Temperaturen lassen Heizkörper und Energierechnung glühen. Doch einfache Maßnahmen wie Fensterabdichten oder Dämmen schaffen Abhilfe. Die EnergieberaterInnen der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich bieten unter der Nummer 02742 22 144 praktische Tipps zum Sparen.
Viel Energie, die wir für Raumwärme benötigen, wird wegen schlechter Dämmung und unzureichend eingestellten Heizungen verschwendet. Die Energie- und Umweltagentur hat Tipps, wie man mit wenig Geld über die kalten Tage kommt. Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Die Expertinnen und Experten bei der Energieberatungshotline der Agentur informieren kostenlos und firmenunabhängig, wie man die eigenen vier Wände auch bei Rekordkälte mit wenig Aufwand angenehm warmhält. Mit den richtigen Maßnahmen können die Energiekosten mehr als halbiert werden.“ Die besten Maßnahmen sind laut DI Andrea Kraft, Energieberaterin der Energie- und Umweltagentur NÖ folgende:
• Oberste Geschoßdecke dämmen
• Heizkörper entlüften
• Heizungsrohre dämmen
• Heizung nicht verstellen
• Fenster abdichten
• Thermostatventile verwenden
• Temperatur in nichtbenutzten Räumen und nachts absenken
Oberste Geschoßdecke dämmen
Die meiste Energie entweicht nach oben, die Dämmung einer schlecht gedämmten obersten Geschoßdecke macht sich daher besonders schnell bezahlt. Das Dämmmaterial ist günstig und kann leicht selber aufgelegt werden.
Heizsystem: Dämmen und optimieren
Wenn die Heizkörper gluckern oder gar nicht warm werden, kann das Entlüften helfen. Einfach das entsprechende Ventil an jedem Heizkörper bei eingeschalteter Heizung mit einem Entlüftungsschlüssel so lange öffnen, bis die Luft entwichen ist.
Ein warmer Heizraum im Keller verschwendet viel Energie. Durch das Dämmen der Heizungsrohre zum Beispiel gelangt die Wärme genau dorthin, wo sie gebraucht wird: In die Wohnräume. Die Rohrmanschetten dafür gibt es in jedem Baumarkt, die Installation ist besonders leicht.
Fenster abdichten
Spätestens wenn sich die Vorhänge bei geschlossenem Fenster von selbst bewegen ist es Zeit, etwas zu unternehmen. Bei manchen Fenstern kann sich der Einbau neuer Dichtungen lohnen, Dichtbänder zum Aufkleben können kurzfristig aushelfen. Auch neue Fenster sind eine Überle-gung wert, moderne Drei-Scheiben-Verglasungen haben wesentlich geringere Wärmeverluste. Beim Neukauf sollte aber auch gleich an eine thermische Gesamtsanierung gedacht werden, so lassen sich die Fenster optimal in die Fassade integrieren.
Idealtemperatur für jedes Zimmer
Wenn manche Räume immer zu warm werden, hilft ein Thermostatventil: Das Ventil regelt die Heizung ab einer eingestellten Temperatur einfach ab. Außerdem müssen nicht alle Räume gleich beheizt werden: Wohnräume sollten auf ungefähr 22 Grad gehalten werden, Nebenräume können ruhig kühler sein. Andrea Kraft: „Höhere Temperaturen bedeuten mehr Energieverbrauch. Die Absenkung der Raumtemperatur um nur 1 °C bringt bereits eine Energieersparnis von 6 %!“
NEWS-exklusiv: Neue Fakten zum "Drama von Braunau"
NEWS-exklusiv: Neue Fakten zum "Drama von Braunau" Braunau (Oberösterreich). - Wie NEWS in seiner aktuellen Ausgabe exklusiv berichtet, liegen nun der Justiz die polizeilichen Abschlussberichte, die gerichtsmedizinischen Befunde und ein psychiatrisches Gutachten zum "Drama von Braunau" vor. Am 20. November 2011 war in der oberösterreichischen Gemeinde der 16-jährige Sebastian D. in der Wohnung seines besten Freundes - Ivan D., 17, - erstochen aufgefunden worden. Der Gymnasiast gilt als dringend tatverdächtig, beteuert jedoch bis dato, sich nicht an das ihm vorgeworfene Verbrechen erinnern zu können.
Die Hintergründe des Delikts galten bis dato als ungeklärt. Wie Recherchen der Kripo jetzt aber belegen, soll Ivan D. seit Herbst 2011 versucht haben, Sebastian D. zu einer homosexuellen Beziehung mit ihm zu überreden. Womit er scheiterte; woraufhin er mit verbalen Wutattacken reagierte und zudem einem Freund über die Idee, seine "große Liebe" und sich selbst zu killen, berichtete. Drei Wochen vor der Wahnsinnstat soll Ivan D. außerdem in einer Unterrichtspause Klassenkameraden gegenüber seine "wahren Empfindungen" für Sebastian offenbart haben.
Untersuchungen an dem Computer und des Handys des Tatverdächtigen haben ergeben, dass er im Vorfeld der Tat im Internet wiederholt nach Suchbegriffen wie "jugendstrafe für mord österreich", "mord aus liebeskummer", "hammer auf kopf tod", oder "wie lange fliesst das blut nach herzstillstand?" gesurft hatte. Laut Obduktionsbefund wurden Sebastian D. Schläge mit einem Hammer gegen den Kopf und danach mehr als ein Dutzend Stichverletzungen in den Oberkörper zugefügt. Schwere innere und äußere Blutungen seien die Sterbeursache des Buben gewesen.
Mittlerweile wurde Ivan D. von dem Salzburger Gerichtspsychiater Ernst Griebnitz untersucht. Der Sachverständige diagnostiziert dem Burschen zwar eine "seelische Abartigkeit höheren Grades" - erklärt aber zudem, dass dieser, "zur Tatzeit diskretions- und dispositionsfähig", also "zurechnungsfähig" gewesen sei.
Der Prozess gegen Ivan D. dürfte noch vor dem kommenden Sommer stattfinden. Vermutlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem 17-Jährigen 15 Jahre Haft, plus eine anschließende Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.
47-Jähriger attackierte Polizeibeamte
Fohnsdorf (Steiermark). - In Fohnsdorf/Bezirk Murtal attackierte ein Alkoholisierter am vergangenen Wochenende zwei Polizeibeamte. Wegen überlauter Musik ersuchten einige Bewohner eines Mehrparteienhauses um polizeiliches Einschreiten.
Als die Beamten den Verursacher, ein 47-Jähriger aus dem Bezirk Murtal, aufforderten die Musikanlage leiser zu stellen, weigerte er sich. Gleichzeitig attackierte er die Polizeibeamten, die die Anlage leiser stellen wollten. Danach wurde der stark alkoholisierte Obersteirer überwältigt und festgenommen, wodurch er leicht verletzt wurde.
Ein durchgeführter Alkotest ergab 1,66 Promille. Er wurde nach den Einvernahmen wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt auf freiem Fuß angezeigt.
Österreichische Alpinpolizei trainierte die jordanischen Royal Guards
Die jordanischen Royal Guards mit österreichischen Alpinpolizisten Maria Alm (Salzburg). - Die österreichische Alpinpolizei trainierte bereits zum vierten Mal Mitglieder der Royal Guards, der Personenschützer des jordanischen Königshauses, im Skifahren. Die Zusammenarbeit wurde von Gerald Hörmann organisiert, dem Verbindungsbeamten des österreichischen Innenministeriums in Jordanien.
Der jordanische König verbringt seine Skiurlaube auch in Österreich. Da es unter seinen Leibwächtern zu wenige Skifahrer gibt, um den König auch beim Skifahren bewachen zu können, müssen sie skifahren lernen. Die Alpinpolizei bildete die zehn jordanischen vom 15. bis 27. Jänner 2012 in Maria Alm im Skifahren aus. Nach erfolgreichem Abschluss der Skiausbildung wurden den Absolventen am 26. Jänner 2012 ihre Teilnahmebestätigungen überreicht. Gerald Hörmann, der österreichische Verbindungsbeamte in Jordanien, trug wesentlich zu der Kooperation zwischen dem Innenministerium und den Royal Guards bei.
Neben den jordanischen Royal Guards trainiert die österreichische Alpinpolizei auch die Royal Guards des niederländischen Königshauses. Neben dem Training der Skitechnik konnten die Niederländer bereits in Schnee- und Lawinenkunde, Erste Hilfe auf Skipisten und dem richtigen Umgang bei Einsätzen von Hubschraubern im alpinen Gelände unterrichtet werden.
Derzeit sind 460 Alpinpolizistinnen und Alpinpolizisten in Österreich im Einsatz, die in 32 alpinen Einsatzgruppen organisiert sind. Ihre Hauptaufgabe ist die Bergung von Verletzten oder Verunglückten im alpinen Gelände, die Unfallerhebung für die Justiz- und Verwaltungsbehörden, sowie die Durchführung von Suchaktionen im alpinen Gelände.
Rechtskräftiges Urteil gegen die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG
Schwaz (Tirol). - Erfolgreiches Verbandsklageverfahren im Auftrag der AK Tirol gegen die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG zu unzulässigen Vertragsklauseln in Fremdwährungskreditverträgen. Das Urteil ist mittlerweile rechtskräftig.
Das im Auftrag der AK Tirol vom VKI durchgeführte Verbandsklageverfahren gegen die Volksbank Innsbruck-Schwaz AG ist rechtskräftig. AK-Präsident Erwin Zangerl: „Im Urteil des OLG Innsbruck wurde uns in diesem Verfahren in zwei Instanzen zu allen gerichtlich bekämpften Klauseln in allen Punkten Recht gegeben. Die Vertragsklauseln der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG sind rechtlich unzulässig.
Mit diesem positiven und nunmehr rechtskräftigen Urteil ist es gelungen, eine für viele verunsicherte Kreditnehmer sehr wichtige und richtungsweisende Gerichtsentscheidung zu erzielen“, so Zangerl. „Das Oberlandesgericht Innsbruck hat in einem Verbandsklageverfahren des VKI im Auftrag der AK Tirol die Entscheidung des Landesgerichtes Innsbruck bestätigt und in allen Punkten zu unseren Gunsten entschieden und ist damit unserer Rechtsmeinung gefolgt“.
Das OLG Innsbruck bestätigt die Rechtsmeinung der AK Tirol und erachtet alle vier gerichtlich bekämpften Vertragsbestimmungen aufgrund von Verstößen gegen das Konsumentenschutzgesetz (KSchG) und das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) als rechtlich unzulässig.
Zur Ende 2010 wurde im Auftrag der AK Tirol ein Abmahnverfahren gegen die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz wegen insgesamt 10 nach Ansicht der AK Tirol rechtswidrigen Klauseln in den Vertragsbedingungen eingeleitet. Zu insgesamt sechs Klauseln gab die Bank in der Folge eine fristgerechte Unterlassungserklärung ab. Zu einer weiteren Klausel (Klausel zur „Vorfälligkeitsentschädigung“) erfolgte allerdings nur eine eingeschränkte Unterlassungserklärung. Zu weiteren drei Klauseln gab die Bank keine Unterlassungserklärung ab.
In der Folge wurde der Verein für Konsumenteninformation (VKI) als klageberechtigte Institution von der AK Tirol beauftragt, ein Verbandsklageverfahren gegen insgesamt vier Vertragsklauseln (drei Klauseln, zu denen keine Unterlassungserklärung abgegeben wurde und eine vierte Klausel (Vorfälligkeitsentschädigung), zu der seitens der Bank nur eine eingeschränkte Unterlassungserklärung abgegeben wurde) einzuleiten.
Bei den Klauseln handelt es sich um eine Vertragsklausel, wonach die Bank bei Beeinträchtigungen der Werthaltigkeit des Besicherungsobjektes nach deren Beurteilung berechtigt ist, vom Kunden die Wiederherstellung der Werthaltigkeit oder andere Sicherheiten zu verlangen oder den Kredit fällig zu stellen. Eine zweite Klausel, die die Bank berechtigt, eine von ihr bestimmte Vorfälligkeitsentschädigung von mindestens 5% vom Rückzahlungsbetrag bei „Altverträgen“ (Vertragsabschlüsse vor Inkrafttreten des Verbraucherkreditgesetzes per 11.6.2010) zu verlangen. Eine dritte Klausel, die der Bank eine Kündigungsmöglichkeit einräumt, wenn nach Ablauf von 5 Jahren innerhalb von 2 Monaten keine Einigung hinsichtlich des Aufschlages mit dem Kreditnehmer erreicht werden kann und eine vierte Klausel, die die Verpflichtung des Kreditnehmers vorsieht, bei Kurssteigerungen von 15% oder mehr innerhalb einer Frist von 10 Tagen zusätzliche Sicherheiten für den Differenzbetrag/Kursverlust beizubringen bzw. den entstandenen Kursverlust abzudecken, andernfalls die Bank die Möglichkeit hätte, den Kredit in Euro zu konvertieren (Zusatzvereinbarung).
Sicherheitsdirektion Niederösterreich ersucht um Veröffentlichung
Gegen unbekannte Täter besteht der Verdacht, in der Nacht von 16. auf 17. Juni 2004 in 3370 Ybbs an der Donau, Bezirk Melk, in die Geschäftsräumlichkeiten von fünf Firmen sowie am 9. November 2011 in 3430 Tulln an der Donau, Bezirk Tulln, in ein Wohnhaus eingebrochen zu haben und jeweils Bargeld und Wertgegenstände entwendet zu haben. Auch in Deutschland sollen dieselben unbekannten Täter mehrere Einbruchsdiebstähle begangen haben.
Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Sicherheitsdirektion für das Bundesland Niederösterreich ersucht um Veröffentlichung des angeschlossenen Lichtbildes.
Eine Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten zur Veröffentlichung des Lichtbildes in den Medien liegt vor.
Sachdienliche Hinweise, hinsichtlich Identifizierung der beiden Fahrzeuginsassen, werden an die Polizeiinspektion Klein Pöchlarn, Telefonnummer 059133-3133 oder via E-Mail pi-n-klein-poechlarn@polizei.gv.at, erbeten. Diese werden auf Wunsch absolut vertraulich behandelt.
Ein einziges Kreuzfahrtschiff verbraucht pro Tag etwa so viel Sprit wie 550 Autos im Jahr
2.400 Tonnen Dieselöl befinden sich noch in der havarierten „Costa Concordia“. „Das Unglück macht deutlich, wie viel Treibstoff diese Schiffe brauchen. 2.400 Tonnen Dieselöl befinden sich noch in der havarierten „Costa Concordia“. „Das Unglück macht deutlich, wie viel Treibstoff diese Schiffe brauchen. Der nach außen zur Schau getragene saubere, weiße Schein trügt. Kreuzfahrtschiffe zählen punkto Emissionen zu den schmutzigsten Verkehrsmitteln, die es gibt“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Ramussen fest.
So hat das 345 Meter lange Kreuzfahrtschiff Queen Mary II eine Kapazität von 4.381 Tonnen Heizöl, pro Tag werden rund 438 Tonnen verbraucht. Damit entspricht der tägliche Spritverbrauch dieses Schiffes dem Jahresverbrauch von 550 heimischen Autos. Der VCÖ weist darauf hin, dass der von den Schiffen benutzte Treibstoff schmutziger ist als jener, den Fahrzeuge am Land benutzen. So beinhaltet Schweröl, das von den Schiffen häufig genutzt wird, bis zu 4.500 Mal so viel Schwefel wie Diesel, der von Autos und Lkw getankt wird.
Die von den Schiffen verursachten Emissionen enthalten viele Rußpartikel, die wie Studien der UNEP (Umweltprogramm der UNO) zeigen, den Klimawandel beschleunigen. „Die Rußpartikel lagern sich am Eis ab und verringern die Reflexion des Sonnenlichts um bis zu 40 Prozent. Das führt zur schnelleren Erwärmung des Eises und beschleunigt das Abschmelzen der Gletscher“, erklärt VCÖ-Expertin Rasmussen. Der VCÖ fordert daher, dass Schiffe verpflichtend mit Rußpartikelfilter ausgestattet werden.
Pro Person verursacht eine 7-tägige Kreuzfahrt mehr CO2 als ein durchschnittliches Auto pro Jahr verursacht, verdeutlicht der VCÖ. Insgesamt sind in der EU die Treibhausgas-Emissionen der Schifffahrt in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. In der EU verursacht die gesamte Schifffahrt (inklusive Container-Schiffe) bereits rund 200 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr, das sind um 50 Prozent mehr als im Jahr 1990.
Laut Statistik Austria hat sich die Zahl der Österreicherinnen und Österreicher, die eine Urlaubsreise auf einem Kreuzfahrtschiff machen, von 23.100 im Jahr 2006 auf 44.400 im Jahr 2010 nahezu verdoppelt. Der VCÖ rechnet, dass im Jahr 2011 die Anzahl auf rund 50.000 gestiegen ist.
St. Pölten kommt unter die Haube
Nadine Pfeffer und Julia Luschin (beide Mitarbeiterinnen des Magistrats) frieren trotz tiefster Temperaturen nicht mehr. Sie wärmen sich mit der St. Pöltner Haube bzw. dem St. Pöltner Schal Bei Temperaturen um minus 15 Grad Celsius in der NÖ Landeshauptstadt braucht man ein praktisches Accessoire, um Kopf und Hals zu wärmen. Deshalb kommt St. Pölten jetzt „unter die Haube“ und zwar in Form einer warmen, roten Fleece Mütze, die dank eines zu öffnenden Gummizuges auch als Schal verwendet werden kann.
Erhältlich ist die Mütze mit der Aufschrift „St. Pölten, mitten in Europa“ im Tourismusbüro im St. Pöltner Rathaus zum Preis von nur 5 Euro.
Hundewelpe im Internet bestellt: 300 Euro sind weg
Welpe aus Afrika kam (Gott sei Dank) nie an Niederösterreich. - 300 Euro überwiesen, die Ware nie bekommen. So erging es einem Niederösterreicher, der über die Internetseite kijiji.at einen Hundewelpen kaufen wollte. Auf den ersten Blick völlig unverdächtig, antwortete der Konsument auf ein Inserat von einem vermeintlich österreichischen Händler, der Welpen angeboten hatte. Nach dem ersten E-Mail-Verkehr hieß es plötzlich, der Welpe komme nicht aus Österreich sondern aus Kamerun. Um den Transport nach Österreich abwickeln zu können, brauchen die Besitzer aber angeblich eine Anzahlung. Der gutgläubige Konsument überwies 300 Euro. Als dann weitere Aufforderungen kamen, 350 Euro für diverse Impfungen und Papiere und 900 Euro für die Versicherung zu überweisen, wurde der Mann skeptisch. Doch da war es schon zu spät. "Der Welpe war leider nur ein Lockmittel um an das Geld des Konsumenten zu kommen. Hier handelt es sich um einen klassischen Anzahlungsbetrug. Die 300 Euro sind wohl weg", erklärt AKNÖ-Konsumentenberater Mag. (FH) Manfred Neubauer und rät: "Wer einen Hund möchte, sollte am besten in ein Tierheim oder eine Tierhandlung gehen. Wichtig ist ein vertrauenswürdiger Verkäufer, bei dem man das Tier erst einmal kennenlernen kann."
Darauf sollten Sie beim Hundekauf achten:
Jede Kaufentscheidung sollte gut überlegt sein. Hunde sind Lebewesen, die hohe Anforderungen an ihr künftiges Herrchen/Frauchen stellen. Nehmen Sie sich vor dem Kauf Zeit, den Hund kennenzulernen. Lassen Sie sich nicht zu einem Kauf drängen. Kaufen Sie keine Welpen über das Internet oder aus dubiosen, unbekannten Quellen. Kaufen Sie keinen Welpen, ohne das Muttertier gesehen zu haben.
Wiener bei Rodelunfall am Semmering schwer verletzt
Wiener bei Rodelunfall am Semmering schwer verletzt Hirschenkogel (Niederösterreich). - Zu einem Verletzten nach einem Rodelunfall wurde Mittwochnachmittag der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 3 aus Wiener Neustadt auf den Semmering gerufen.
Ein 35-jähriger Wiener war im Schigebiet am Hirschenkogel mit einer Rodel auf der Panoramapiste gefahren. Dabei dürfte er die Einfahrt zur Rodelbahn übersehen und anstatt dieser die Panoramapiste (rote Klassifizierung) benützt haben. Laut Augenzeugen wurde der 35-Jährige im Schlussbereich der Panoramapiste trotz starker Bremsversuche mit den Füßen immer schneller, sodass er in einen mit einer Schutzmatte gesicherten Lichtmasten fuhr.
Doch der Aufprall war offensichtlich so stark, dass sich der Mann schwere Beinverletzungen zuzog. Christophorus 3 flog ihn ins Krankenhaus nach Wiener Neustadt.
Wohnungsbrand in Innsbruck - eine Bewohnerin leicht verletzt
Wohnungsbrand in Innsbruck Innsbruck, An-der-Furt. - In Innsbruck kam es zu einem Brand, der vermutlich durch eine brennende Kerze ausgelöst wurde. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Erdgeschoss sichtbar. Die Wohnungsbesitzerin konnte sich in die darüber liegende Wohnung retten. Das Stiegenhaus war auf Grund der Rauchentwicklung nicht mehr passierbar. Die Berufsfeuerwehr musste den Brand unter Atemschutz löschen.
Es entstand ein erheblicher Schaden in der Wohnung.
Nach der Beendigung der Nachlöscharbeiten und Belüftungsarbeiten wurde die Wohnung einem Brandermittler der Polizei übergeben. Die Besitzerin wurde in das Landeskrankenhaus Innsbruck gebracht.
"Die Presse" - Leitartikel: Nach dem Klimagipfel: Gönnt der Apokalypse eine Pause!
Nein, ein "historischer Erfolg" war das Treffen in Durban nicht. Aber es ist Anlass zur Hoffnung. Katastrophenrufe werden die Erderwärmung jedenfalls nicht stoppen.
Was soll denn bei einem Gipfel zur Erderwärmung herauskommen - in einer Zeit der hitzigen Wirtschafts- und Finanzkrise? Welche Chance haben die von Umweltschützern prophezeiten "Klimakatastrophen" gegen die viel akuteren Nöte der von Schulden und Zinsen erdrückten Staaten? Man musste kein besonderer Zyniker sein, um für den Klimagipfel von Durban ein Ende ohne Ergebnis vorherzusagen. Den Menschen ist das Hemd näher als der Rock, und den Staaten ist ihr Schuldenstand näher als die CO2-Emissionen, die irgendwann einmal in der Zukunft (wenn die aktuelle Regierung längst Geschichte ist) böse Folgen haben sollen . . . Und doch ist etwas bei diesem langen Gipfel herausgekommen, und dass das nicht nur Augenauswischerei ist, dafür spricht, wie zäh bis zum Schluss gestritten wurde. Gewiss, grandiose Formulierungen wie "historische Konferenz" oder "Entscheidung für das Leben" sind übertrieben und wohl der Übermüdung der Gipfelteilnehmer zuzuschreiben. Aber dass alle Länder - auch China, auch Indien - sich im Prinzip bereiterklären, ihre CO2-Emissionen zu senken, ist ein Fortschritt. Auch, weil europäische Politiker damit ihrer Ausrede beraubt sind, dass europäische Maßnahmen ohnehin keinen Sinn hätten, weil die Entwicklungsländer nicht mitmachen. Zu erwarten waren freilich auch die enttäuschten Reaktionen der Umweltorganisationen - und ihr Pathos. Natürlich müssen sie jetzt erst recht von "Katastrophen" reden, auf die wir "zusteuern". Man darf sich aber ernsthaft fragen, ob diese apokalyptische Rhetorik der Sache nicht eher schadet als nützt. Denn genauso, wie den Menschen Entscheidungen mit langfristigen Folgen sehr schwerfallen, neigen sie dazu abzustumpfen, wenn sie allzu oft alarmiert werden, wie ein Feuerwehrmann, der nach drei Fehlalarmen beim vierten "Feurio!" beschließt, lieber weiterzuschlafen. Und wir sind, vor allem in Umweltangelegenheiten, seit vielen Jahren einem beständigen Fortissimo an Warnrufen ausgesetzt, die sich oft als unberechtigt oder übertrieben herausgestellt haben, man denke nur an das (angeblich unwiderrufliche) Waldsterben, den Rinderwahn, die Schweinegrippe und Konsorten, an die Tücken der "Gen-Nahrung". Fast noch schlimmer als die hysterischen Alarmrufe wirkt es, dass die Rufer uns nie danach in Ruhe erklären, warum die Katastrophe ausgeblieben ist und wie sie sich geirrt haben. Diese Abstumpfung ist ein Grund dafür, dass "Klimaskeptiker" auf offene Ohren stoßen, egal, ob sie uns erklären, dass die Atmosphäre sich gar nicht erwärme, dass sie sich schon erwärme, aber wir nichts dafür können, oder dass die anthropogene Erwärmung zwar real, aber gar nicht so schlimm sei. Ein zweiter Grund für ihren Erfolg sind unsaubere wissenschaftlichen Praktiken mancher Vertreter des Weltklimarats, die nicht zu Unrecht als "Climategate" bekannt wurden. Motiv dahinter war wohl meist die rotwangige Überzeugung, dass uns eine Gefahr drohe, die mit allen Mitteln abgewendet werden müsse. Das mag sein, aber zu diesen Mitteln darf es nicht gehören, Daten unseriös zu interpretieren oder zu verzerren, um den Druck noch größer zu machen.
Dass die von Menschen bewirkte Erhöhung der Treibgasemissionen einen wesentlichen Beitrag zur Erderwärmung leistet, ist heute weitgehend unbestritten. Das immer apokalyptischere Ausmalen einer "Vier-Grad-plus-Welt" (wie es ein WWF-Sprecher formuliert) aber ist kontraproduktiv. Und besonders dumm ist der Gestus, die gute Erde oder "das Leben" gegen den bösen Menschen in Schutz zu nehmen. Dieser Planet hat schon ganz andere Klimakatastrophen überstanden, und seine Fauna und Flora waren auch vor dem Aufkommen der Menschen keine Reiche des ewigen Friedens. Nein, sagen wir lieber ganz nüchtern: Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit gut für unsere Zivilisation, wenn sie Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen fördert. Ein bisschen in dieser Richtung dürfte beim Gipfel in Durban passiert sein. Freuen wir uns darüber. Und vor allem: Lassen wir uns nicht einreden, dass es je "endgültig" zu spät sein könnte. Das macht nur müde und gleichgültig.
Österreichs Feuerwehren: Zwei Millionen Stunden im Einsatz
Der Leistungsbericht der Österreichischen Feuerwehren zeigt: Die tapferen Brandbekämpfer waren im Jahr 2010 über zwei Millionen Stunden für ihre Mitmenschen im Einsatz. Mehr als 5.200 Personen haben sie das Leben gerettet. Was sie dafür brauchen, sind die richtigen Rahmenbedingungen.
er Leistungsbericht der Feuerwehren soll nicht nur aufzeigen, welche wichtigen Dienste die Brandbekämpfer jedes Jahr erbringen, sondern auch daran erinnern, dass für die Erfüllung dieser Aufgaben die richtigen Bedingungen geschaffen werden müssen. Da die meisten Feuerwehrmitglieder freiwillig tätig sind, ist das Engagement der Öffentlichkeit hier ebenso gefragt, wie die Unterstützung von Seiten der Politik.
Während die Zahl der Berufs- und Betriebsfeuerwehren in Österreich eher gering ausfällt, gibt es eine überwältigende Mehrheit an Freiwilligen Feuerwehren. Im Bundesländer-Ranking steht Niederösterreich mit 1.644 an der Spitze. Den zweiten Platz belegt Oberösterreich mit 924 Freiwilligen Feuerwehren, vor der Steiermark mit 780. Um das Freiwilligensystem weiterhin attraktiv gestalten zu können und neue Mitglieder zu motivieren, müssen Anreize für diese ehrenamtliche Tätigkeit geschaffen werden, fordert der Österreichische Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV). Bei der gesetzlich geregelten Finanzierung, wünscht man sich eine "fließende Werteanpassung" an das hohe Ansehen und den großen Nutzen der Feuerwehren, führte ÖBFV-Präsident KR Josef Buchta bei der Pressekonferenz zum Leistungsbericht näher aus.
Zufrieden sei er über die Einführung der Rettungsgasse im Jänner 2012 und darüber, dass ab dem Jahr 2012 Spenden an die Freiwillige Feuerwehr steuerlich abgesetzt werden können. Weiterhin gefordert wird vom Bundesverband die Aufnahme der Feuerwehrleute in die gesetzlich geregelte Hochrisikoliste besonders gefährdeter Berufsgruppen, der auch alle anderen Einsatzkräfte, beispielsweise Rettung oder Polizei, angehören. Das würde unter anderem eine kostenlose Hepatitisimpfung für die Mitglieder bedeuten, wurde aber bisher mit dem Argument, dass man als Feuerwehrmann nicht so infektionsgefährdet sei, abgelehnt.
Diese Begründung weist der ÖBFV jedoch mit dem Argument, Feuerwehrleute setzten sich bei Verkehrsunfällen und Hochwassereinsätzen sehr wohl einem Risiko aus, zurück. Zudem geht es auch um Gesunden- und Vorsorgeuntersuchungen, die für die ehrenamtlichen Helfer wichtig wären, und bisher ebenfalls privat bezahlt werden müssen. Da die Feuerwehr für den Großteil der Mitglieder weniger Beruf als Berufung ist - nur sechs Feuerwehren in Österreich sind Berufs-Feuerwehren - brauchen sie Unterstützung, um diese Doppelbelastung zu bewältigen. Hier sind beispielsweise Unternehmen gefragt, die auf dieses freiwillige Engagement Rücksicht nehmen und ihre Mitarbeiter dadurch in der Ausübung von Einsatztätigkeiten unterstützen können.
Als Berufsgruppe genießt die Feuerwehr ungebrochen ein sehr hohes Ansehen in der Bevölkerung. Bereits zum achten Mal wurden die Feuerwehrmitglieder, im Rahmen der jährlichen Vertrauens-Umfrage der Zeitschrift "Reader's Digest", auf den ersten Platz gewählt. Doch wer sind diese vertrauenswürdigen Freiwilligen eigentlich?
Ein durchschnittliches, aktives Feuerwehrmitglied ist 37 Jahre alt. Von den 337.080 Mitgliedern der österreichischen Feuerwehren sind 99 Prozent auf freiwilliger Basis tätig. Der Frauenanteil in der Welt der Brandbekämpfung fällt mit vier Prozent sehr gering aus. Das ehrenamtliche Engagement der vielen Brandbekämpfer garantiert eine flächendeckende Versorgung mit Feuerwehren im ganzen Land. Alleine im Jahr 2010 haben die Feuerwehrleute 5.284 Menschen in ganz Österreich das Leben gerettet. Auch für die Rettung von mehr als 22.600 Tieren waren sie im Einsatz.
Schlechtes Zeugnis für Dosen-Tunfisch
Die Greenpeace-Testergebnisse werfen kein gutes Licht auf das Tunfisch-Sortiment in den heimischen Supermarktregalen Die Greenpeace-Testergebnisse werfen kein gutes Licht auf das Tunfisch-Sortiment in den heimischen Supermarktregalen. Im Nachhaltigkeits-Check schneidet lediglich ein Produkt der getesteten Marken mit "grün", also gut ab.
Getestet wurden die in Österreich gängigsten Tunfisch-Produkte, darunter sowohl internationale Marken als auch Eigenmarken der Supermärkte.
Zwischen August und November 2011 hat Greenpeace das Kleingedruckte auf Produkt-Etiketten ausgewertet und um die Informationen auf den Firmen-Webseiten ergänzt und einen Fragebogen an die Hersteller geschickt.
Um die weltweiten Fischbestände ist es schlecht bestellt. Die meisten Tunfischarten sind heillos überfischt. Hinzu kommt, dass der Großteil des in Österreich angebotenen Tunfischs mit Hilfe von sogenannten „Fischsammlern“ gefischt wird: Mit schwimmenden Plattformen werden dabei Scharen von schattensuchenden Meeresbewohnern angelockt. Jährlich verenden mit dieser unselektiven Fangmethodeso mehrere hunderttausende Walhaie, Delfine, Schildkröten, Rochen und Jungfische – bis zu zehn Prozent der Fänge.
Die gute Nachricht: Mittlerweile findet sich auch eine Alternative in den heimischen Supermarktregalen. An die Spitze der Greenpeace-Rangliste und ganz knapp in den "grünen" Bereich hat es "Vier Diamanten aus nachhaltiger Fischerei" – das Produkt des Tunfischdosen-Produzenten Princes – geschafft: Mit der konkreten Zusage, bis 2014 nur noch nachhaltig gefischten Tunfisch einzusetzen, konnte Princes ebenso punkten wie mit seinem nachhaltigen Skipjack-Tunfisch aus Angelfischerei.
Allerdings gibt es auch für den Testsieger Verbesserungspotential: Ein Teil der Dosen aus der Princes-Produktion unter den Markennamen "Vier Diamanten" und "Statesman" stammt derzeit noch aus Ringwadenfischerei mit Fischsammlern.
Mit weitaus mehr Verbesserungsbedarf landete der zweitgrößter Anbieter "Rio Mare" im Mittelfeld der Rangliste. Bolton will in Zukunft nur knapp die Hälfte seiner Tunfischdosen nachhaltig produzieren – das ist Augenauswischerei. Konsumenten sollen aber 100-prozentig nachhaltige Ware im Regal finden können.
Greenpeace rät den KonsumentInnen derzeit nur Skipjack-Tunfischdosen aus Angelfischerei zu kaufen. Nur bei Tunfisch, der mit der Angel gefangen wurde, kann man davon ausgehen, dass kein Walhai oder Delfin beim Fang getötet wurde. Greenpeace empfiehlt auch Produkte mit freischwimmenden - also ohne Fischsammler gefangenen Tunfisch; leider gibt es im österreichischen Handel noch kein solches Produkt mit entsprechender Kennzeichnung.
Da die Nachfrage bekanntlich das Angebot regelt, braucht es kritische KonsumentInnen, die im Supermarkt durch Nachfragen aktiv werden!
Stift Admont: Betroffene an Bischof Kapellari: "Du sollst nicht lügen!"
Stift Admont: Betroffene an Bischof Kapellari: "Du sollst nicht lügen!" Admont (Steiermark). - In dieser Woche erhoben zwei ehemalige Schüler von Stift Admont schwere Vorwürfe gegen zwei Pater: rituelle Auspeitschungen, schwere körperliche und sexuelle Gewalt. Einer der Pater ist bis heute als Priester im Einsatz. Bereits 2010 waren Kardinal Schönborn, Bischof Kapellari und die Klasnic Kommission darüber informiert worden, sagt einer der Betroffenen. In seiner gestrigen Presseaussendung behauptet der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari nun:
1. dass er 2010 lediglich von den Vorwürfen physischer Gewalt erfahren habe, nicht jedoch von den schweren sexuellen Übergriffen.
2. dass er sich als Diözesanbischof der Steiermark nicht für die beiden steirischen Priester zuständig fühle und an die Klasnic Kommission verwiesen habe.
Aus Sicht der Betroffenen sieht die Sachlage anders aus:
Die beiden beschuldigten Pater haben im Nachrichtenmagazin "profil" im März 2010 ihre Taten zugegeben. Bischof Kapellari wurde am 26. Juli 2010 über das ganze Ausmaß der Vorwürfe schriftlich informiert (laufende rituelle Vergewaltigungen durch die beiden Priester, Bericht über 70% Gehörverlustes eines Betroffenen durch exzessive Gewalt eines Priester). Kapellari hat den Erhalt dieses Briefes am 4. August 2010 bestätigt.
"Auch Kardinal Schönborn sagt offensichtlich die Unwahrheit. Im gegenständlichen Fall seien ihm keine sexuellen Übergriffe geschildert worden, sagt Schönborn in einer aktuellen Aussendung und spricht von böswilligen und haltlosen Vorwürfen. (Anm.: schwere körperliche Gewalt tangiert den Kardinal offensichtlich gar nicht mehr). Wahr ist jedoch: Kardinal Schönborn wurde schon in einer eingeschrieben Briefsendung vom 8. April 2010 über die Vorfälle informiert, dabei wurde auch die sexuelle Gewalt angesprochen. Den Erhalt des Briefes hat der Kardinal bestätigt. Er erklärte sich ebenfalls für unzuständig für einen offensichtlich pädokriminellen Priester, der nach wie vor im Amt ist und verwies auf die Klasnic Kommission. Die Klasnic-Kommission ist spätestens seit 29. November 2010 über das ganze Ausmaß der sexuellen und physischen Gewalt im Stift Admont informiert geworden, insbesondere auch über die rituellen Vergewaltigungen - an jenem Tag hat der zweite Betroffene sich an die Kommission gewandt und die Schilderungen des ersten bestätigt." so Sepp Rothwangl, Sprecher der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt.
Er mahnt in diesem Zusammenhang Kardinal Schönborn und Bischof Kapellari an das biblische Gebot: "Du sollst kein falsches Zeugnis von dir geben." Und schon gar nicht, wenn es um die Vertuschung krimineller Handlungen und auf Kosten von minderjährigen Gewaltopfern geht", fügt Rothwangl an.
Gerten aus Birkenzweigen sind Jahrhunderte alte Tradition
Bundesforste-Vorstand Georg Erlacher mit einem Bereiter der Spanischen Hofreitschule im Hof der Stallburg Eine ganz besondere Verwendung finden dieser Tage Birkenzweige aus den Wäldern der Österreichischen Bundesforste (ÖBf). Elevinnen und Eleven der Spanischen Hofreitschule (SRS) waren in den Wienerwald gekommen, um dort – traditionsgemäß – Birkenzweige zu schneiden. Die zarten, biegsamen Äste finden als Reitgerten für die Lipizzaner in der Hofreitschule prominente Verwendung. Georg Erlacher, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste, unterstreicht die Vorzüge der Birke: „Die Zweige sind schlank und nicht verzweigt. Sie zeichnen sich durch eine hohe Elastizität aus und sind für diese Nutzung besonders gut geeignet.“ Die insgesamt rund 1.500 Reitgerten stammen aus einem Birkenwäldchen der Österreichischen Bundesforste bei Klausen-Leopoldsdorf im Wienerwald (Bärengraben). „In der Spanischen Hofreitschule“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Gürtler, „werden ausschließlich Gerten aus Birkenzweigen verwendet.“ Dies geht auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. „Wir setzen damit“, so Gürtler weiter, „eine Tradition fort, die bis in das 16. Jahrhundert zurückgeht.“
Bis heute sind die natürlichen Eigenschaften der Birkenzweige unübertroffen. „Die Birkengerten“, sagt Georg Erlacher nicht ohne Stolz, „sind ein reines Produkt der Natur. Die Natur „liefert“ viele einzigartige „Rohstoffe“, die kaum zu ersetzen sind.“ Für die Birkengerten wurden ausschließlich so genannte „Terminaltriebe“, also Haupttriebe, von zumeist jungen, 3- bis 6-jährigen Birken geerntet. Die Haupttriebe sind gerade gewachsen, haben einen Durchmesser von 1 bis 2 Zentimeter und weisen ausreichend Steifigkeit und Elastizität auf. Nach dem Schnitt werden die Seitentriebe entfernt, die Zweige gebündelt und mehrere Monate getrocknet, bevor sie als Gerten verwendet werden können. Vor Gebrauch werden die Gerten einen Tag lang ins Wasser gelegt, um die Haltbarkeit zu verlängern. Birkenzweige gelten im Allgemeinen als sehr widerstandsfähig und haltbar, seit alters her wird Birkenreisig für Reisigbesen verwendet. Die Birke ist durch ihre typische helle Borke meist schon von weitem zu erkennen. Sie ist eine Pionier-Baumart, die sich als erster Baum auf freien Flächen ansiedelt und auch unter widrigen Bedingungen meist mühelos große Verbreitung findet.
Lugner bringt "Dschungel-Königin" Brigitte Nielsen und Roger Moore auf den Opernball 2012
Lugner bringt "Dschungel-Königin" Brigitte Nielsen und Roger Moore auf den Opernball 2012 Wien. - Jedes Jahr wartet man mit Spannung darauf, welchen Gast Richard Lugner mit auf den Opernball nehmen wird. Heute wurde das Geheimnis gelüftet.
Der eine ist "James Bond" Roger Moore, der zweite die frisch gekürte "Dschungelkönigin" Brigitte Nielsen. Nielsen hat gerade erst das Dschungelcamp von RTL erfolgreich absolviert. Bleibt nur zu hoffen, dass Lugner sie nicht zum berühmten Satz "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" nötigt.
Offenbar handelt es sich bei den Gästen wieder um eine "zweite Wahl". Die ursprünglich geplante Ballbegleitung, eine oscar-prämierte Schauspielerin hatte kurzfristig abgesagt.
Finanziell hat der Baumeister diesmal dazugelernt. Lugner muss nicht um die bereits bezahlte Gage streiten. Das Geld wurde auf einem gesperrten Konto geparkt und wird nun einfach nicht freigegeben.
Natürlich ist auch heuer wieder "JR" Larry Hagmann als "Stammgast" Lugners mit von der Partie. Der Privatsender ATV wird die geneigten Zuseher, wie gewohnt mit peinlichen Lugner-Momenten unterhalten.
Ehemaliger Mitarbeiter als Einbrecher erkannt
Wien. - Gestern gegen 04.40 Uhr fuhren mehrere Polizeistreifen wegen eines Einbruchsalarms bei einem Elektronikmarkt nach Wien Rudolfsheim. Ein vorerst unbekannter Täter hatte die Glasscheibe einer Eingangstüre eingeschlagen und anschließend mit zahlreichen Elektronikartikeln die Flucht ergriffen. Gemeinsam mit dem Filialleiter wurden die Bilder der Überwachungskamera besichtigt. Dabei wurde der Verdacht auf einen ehemaligen Securitybediensteten gelenkt.
Die Beamten statteten dem 26-jährigen Perica F. sofort einen Besuch ab und der Beschuldigte legte ein umfassendes Geständnis ab. Aus Geldmangel hatte der Sicherheitsbedienstete bei seiner ehemaligen Arbeitsstätte eingebrochen und Waren im Wert von circa 30.000,- Euro gestohlen.
Bürgermeister Häupl erhielt "Goldenes Kaffeesiederkännchen"
v.li.n.re.: Manfred Staub, Bgm Michael Häupl, Elisabeth Gürtler und Gregor Eichinger Wien. - Bürgermeister Michael Häupl erhielt am Montag im Café Sperl die höchste Auszeichnung der Wiener Kaffeesieder für Verdienste um die Wiener Kaffeehauskultur, das "Goldene Kaffeesiederkännchen". Die Laudatio hielt Kommerzialrat Berndt Querfeld, der Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer Wien. Häupl bedankte sich für die Ehrung, indem er betonte, dass das spezielle Wiener Lebensgefühl ohne die "kulinarische Dreifaltigkeit" Beisel – Heuriger – Kaffeehaus undenkbar wäre.
Weiters wurden Kommerzialrätin Elisabeth Gürtler, Architekt Gregor Eichinger sowie der Inhaber des Café Sperl, Manfred Staub, für sein Lebenswerk, ausgezeichnet.
Das "Goldene Kaffeesiederkännchen" und die damit verbundene Ehrenmitgliedschaft im Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer wird jährlich an Personen vergeben, welche sich besonders für die Wiener Kaffeehauskultur einsetzen. Die gestrige Verleihung war die bisher dritte ihrer Art.
So kommen sie besser durch die Kältewelle: Expertentipps des Landes Tirol
Extreme Kälte und böiger Wind lassen einem die sibirische Kälte dieser Tage noch viel empfindsamer spüren. Tirol. - „Die extreme Kälte setzt in diesen Tagen nicht nur manches Auto schachmatt. Gerade auch bei Kurzstreckenfahrten wird durch die Kälte unnötig viel Batterie verbraucht und der Wagen kommt nicht auf die nötigen Touren. Lieber jetzt auf Öffentliche Verkehrsmittel umsteigen als hängenbleiben“, rät LHStv Anton Steixner. „Damit tut man nicht nur seinem eigenen Wohl und dem Geldbörsel etwas Gutes, sondern leistet auch einen aktiven Beitrag für die Umwelt. Gerade die Luft wird jetzt durch den gesteigerten Schadstoffausstoß in der Kälteperiode besonders belastet.“
Dass man sich in dieser frostigen Zeit unnötige Wege durch eine entsprechende Bevorratung ersparen kann, ruft LHStv Steixner als zuständiger Katastrophenschutzreferent der Landesregierung in diesem Zusammenhang auch noch in Erinnerung: „Eine ausreichende Bevorratung hilft bei schwierigen Wettersituationen, Krankheit, Strom- oder Wasserausfällen, einen Notfall besser zu meistern.“ Dazu gehören Getränke, Lebensmittel, Hausapotheke, alternative Heizmöglichkeiten und eine Notbeleuchtung.
„Wenn auf 2.000 Metern Seehöhe eine Temperatur von minus 25 Grad erreicht wird und dazu ein Wind mit einer Geschwindigkeit von 35 km/h weht, fühlt sich das für den Wintersportler dann wie minus 40 Grad an“, weist Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts des Landes Tirol, auf die Gefahr von Erfrierungen hin.
Eine Tabelle (siehe Beilage) zeigt den Unterschied von der gemessenen Temperatur zur gefühlten Temperatur in Abhängigkeit von der Windstärke auf. Bereits ab gefühlten minus 30 Grad kann es innerhalb von 30 Minuten oder weniger zu ersten Erfrierungen kommen.
„Der Wind stellt ein Risiko dar. Deshalb sind bei extremer Kälte Kopf, Hals und Hände entsprechend zu schützen. Das gilt bereits, wenn man auch nur kurz vor die Wohnungstür geht“, erklärt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Personen, die bereits verkühlt sind oder durch eine Krankheit geschwächt, sollten besonders aufpassen. Bei den herrschenden tiefen Temperaturen besteht ein erhöhtes Risiko für Herz und Kreislauf.
Auf eine entsprechend angepasste, trockene Kleidung achten, auf Alkohol zum Aufwärmen oder Warmhalten verzichten und den Aufenthalt im Freien kurz halten, rät Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber bei extremer Kälte und Wind. „Auch Spaziergänge sollte man in diesen Tagen nicht unbedingt allein unternehmen. Wenn man stürzt, selbst nicht mehr weitergehen kann und nicht gleich von anderen gefunden wird, können schnell Erfrierungen bis hin zum Tod eintreten.“
Eine tödliche Gefahr stellt die Kältewelle besonders für die Obdachlosen dar. Deshalb haben Land Tirol und Stadt Innsbruck für die gemeinsam betriebene Notschlafstelle in der Innsbrucker Trientlgasse 4 bereits vorgesorgt. „Notbetten und Schlafsäcke stehen zusätzlich über die 35 Betten im Haus hinaus für diese extrem kalten Nächte bereit. Außerdem werden zehn weitere Schlafplätze in der städtischen Herberge Hunoldstraße eingerichtet. Niemand wird abgewiesen“, betonen Soziallandesrat Gerhard Reheis und Innsbrucks Vize-Bgm Franz X. Gruber.
Semesterferien: Jeder elfte Österreicher macht Winterurlaub
Neun Prozent der österreichischen Bevölkerung planen, die kommenden Semesterferien für ihren Winterurlaub zu nutzen. Das ist das Ergebnis einer Onlinebefragung von 1000 Internetnutzern zwischen 18 und 65 Jahren des Marktforschungsinstitutes INTEGRAL. Dabei sind es vor allem die finanziell besser gestellten Milieus, die sich eine Auszeit vom Alltag gönnen.
So zeigt die Analyse der zehn Sinus-Milieus(R), die die österreichische Gesellschaft nach ihrer Wertorientierung und ihrer Lebenseinstellung gruppieren, dass vor allem die leistungsorientierten "Performer" mit 23% und die gebildeten "Postmateriellen" mit 18% in den Semesterferien zum Winterurlaub aufbrechen werden.
Die beliebteste Reisezeit liegt allerdings zwischen Dezember und Ostern außerhalb der klassischen Ferienzeiten. Denn 20% der Befragten nutzen diese Zwischensaison für ihren Winterurlaub. Am wenigsten gefragt sind die Osterferien, nur 4% geben an, in dieser Zeit verreisen zu wollen.
Insgesamt zieht es im Winter 29% der Befragten in den Urlaub, auch hier überwiegen die finanziell besser gestellten Milieus. 48% der "Performer", 41% der "Postmateriellen" und 40% der weltoffenen und statusorientierten "Etablierten" hegen Urlaubsabsichten für die kalte Jahreszeit.
Kaum Reisepläne schmieden die junge, unterhaltungsorientierte Mitte der "Adaptiv-Pragmatischen" und die "Bürgerliche Mitte". Allerdings haben diese Milieus, die eher im ländlichen Raum angesiedelt sind, die Skigebiete meist direkt vor der Haustüre und unternehmen daher primär Tagesausflüge. Auch die sportbegeisterten "Digitalen Individualisten" neigen stark zu spontanen Urlauben und auch budgetschonenden Ski- oder Snowboard-Ausflügen.
Was die aktive Ausübung des Skisports betrifft, ist das junge Milieu der "Digitalen Individualisten" Spitzenreiter. 40% der "Digitalen Individualisten fahren aktiv Ski. Wintersportlich geht es auch bei den "Hedonisten" zur Sache. 26% dieser abenteuersuchenden unteren Mittelschicht stehen zumindest gelegentlich auf den Brettern, 8% fahren Snowboard.
Gesamt gesehen wedeln 23% der Österreicherinnen und Österreicher die Piste hinunter. Damit ist in der Skination der alpine Skisport weit weniger beliebt als Schwimmen oder Radfahren. Diese beiden Sportarten werden von 51% bzw. 48% der Bevölkerung aktiv betrieben.
Richtig gerecht wird Österreich seinem Ruf als Wintersportnation vor dem Fernseher. Insgesamt verfolgen 58% der Befragten zumindest gelegentlich die Wintersportübertragungen. Dafür finden sich mit 75% der "Konservativen" und 69% der "Bürgerlichen Mitte" vor allem fernseh-affine Gruppierungen vor dem TV-Gerät ein.
"In unsicheren Zeiten verhält man sich bei der Planung von kostenintensiven Winterurlauben zurückhaltend. Für Tourismusregionen und die Freizeitindustrie erscheint es ratsam, bei der gezielten Ansprache von Urlaubern bzw. Tagesausflüglern die Wertorientierungen der Zielgruppen zu berücksichtigen", resümiert Dr. Bertram Barth, Geschäftsführer von INTEGRAL.
"profil": Britischer Verleger will "Mein Kampf" in Österreich herausbringen
Hitler-Buch soll kommendes Jahr in drei Teilen im Zeitschriftenhandel auf den Markt kommen Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will der britische Verleger Peter McGee kommendes Jahr Adolf Hitlers "Mein Kampf" in Österreich herausbringen.
McGee sorgt mit der Publikation des Buches derzeit in Deutschland für Wirbel: Vergangene Woche untersagte ihm ein Münchner Gericht die Veröffentlichung einer Broschüre mit Auszügen aus dem Buch und Kommentaren zu den Textstellen, der zwei weitere folgen sollten. Nachdem das bayerische Finanzministerium seine Urheberrechte auf "Mein Kampf" geltend gemacht hatte, musste McGee die Originalzitate unkenntlich machen.
In Österreich ist McGee bekannt, seit er 2008 im Rahmen des Projektes "Nach-richten" wissenschaftlich kommentierte Nachdrucke von Zeitungen aus der Nazi-Ära auf den Markt brachte. "Kommendes Jahr wollen wir 'Mein Kampf' auch in Österreich publizieren", kündigt McGee nunmehr gegenüber "profil" an.
Das Vorhaben des Briten dürfte auch im Zusammenhang damit stehen, dass 2015 - 70 Jahre nach dem Tod von Adolf Hitler - das Urheberrecht auf "Mein Kampf" erlischt, das von den US-Besatzungsbehörden nach dem Zweiten Weltkrieg an den Freistaat Bayern übertragen wurde.
Neues Volksblatt: "Lustig?"
Die Argumente der Gegner des Linzer Westrings werden immer kurioser. Kaum ist ein Argument entkräftet, kommen sie mit einem neuen. Dass ihre Argumente, die sie oft sogar in ein- und derselben Pressekonferenz verwenden, einander widersprechen, spielt offensichtlich keine Rolle. Ein Beispiel: Einmal muss der ursprünglich geplante Nordteil des Westrings dafür herhalten, dass eine Transitautobahn durch Linz entstehen soll; ein andermal wird die Aufgabe des Nordteils als Argument dafür verwendet, dass es sich jetzt um ein neues Projekt handle, weshalb die Umweltverträglichkeitsprüfung neu aufgerollt werden müsse. Also was? Halten die uns wirklich für so dumm, dass wir heute nicht mehr wissen, was sie gestern gesagt haben?
Den Vogel haben die Straßenbau-Gegner aber gestern abgeschossen, als sie allen Ernstes erklärten, die Mühlviertler Schnellstraße S 10 sei eine Voraussetzung für den Ausbau des Atomkraftwerks Temelin. Etwa deshalb, weil der Atomstrom mit LKW zu den Abnehmern transportiert werden soll? Man könnte das Ganze ja recht lustig finden - wären da nicht die vielen tausend Pendler, die tagtäglich auf ordentliche Straßenverbindungen zu ihren Arbeitsplätzen angewiesen sind.
Wegen Giraffenbaby Arusha: Schwere Vorwürfe gegen Tiergarten Schönbrunn
Wien. - Den plötzlichen Tod des Giraffenbabys Arusha sieht der Österreichische Tierschutzverein mit gemischten Gefühlen. Nach aktueller Auffassung des Vereins sollten jetzt die beengten und veralteten Haltungsbedingungen der Giraffen gerade in der kalten Jahreszeit überprüft, kritisch hinterfragt und als mögliche Krankheits- und Todesursache ausgeschlossen werden. Auch fordern die Tierschützer eine Offenlegung des Obduktionsergebnisses um auszuschließen, dass die verstorbene Giraffe nicht auch der vom Welt-Zooverband (WAZA) erlaubten Tötung von überschüssigem Nachwuchs zum Opfer fiel. Immerhin war Arusha nicht reinrassig und eine Abgabe solcher Tiere an andere Zoos erweist sich als sehr schwierig.
"Das alte Giraffenhaus ist viel zu klein. Stress und Infektionen können dann bei einem noch jungen und immunschwachen Individuum schnell zu einem tödlichen Krankheitsverlauf führen. Laufstereotypien, die die Giraffen noch im Dezember im engen Haus zeigten sind oft Ausdruck von Stress", so der Zoo-Experte des Österreichischen Tierschutzvereins. "Und ein Tiergarten der selbst zugibt, überschüssigen Nachwuchs zu töten, muss sich auch bei diesem Todesfall eine Forderung nach Transparenz gefallen lassen. Die Öffentlichkeit, die über Steuergelder millionenschwere Großprojekte in Schönbrunn mitfinanziert, hat auch ein Anrecht auf Transparenz. Arushas Obduktionsbericht muss offen gelegt werden."
Passanten retteten Mann das Leben
Wien. - In einem Hinterhof der Alserstraße brach heute Morgen ein Mann zusammen. Zwei couragierte Passanten beobachteten den Sturz und bemerkten, dass die Atmung ausgesetzt hatte. Sie alarmierten die Rettung und begannen sofort mit der Wiederbelebung.
Dank der raschen Hilfe der beiden Ersthelfer konnte der 42-Jährige noch vor Ort von den Sanitätern der Johanniter erfolgreich reanimiert werden. Er wurde anschließend ins Wiener AKH gebracht. Die Ursache für den Herzstillstand ist derzeit nicht bekannt.
"Für eine erfolgreiche Wiederbelebung ist rasche Hilfe entscheidend. Wenn Ersthelfer sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen, erhöhen Sie die Überlebenschance des Betroffenen um 30 Prozent", lobt Dr. Michael Hüpfl, Chefarzt der Johanniter-Unfall-Hilfe in Wien, den beherzten Einsatz der beiden Helfer.
Immer mehr steirische Haushalte, Anzahl der Singlehaushalte steigt
Martin Mayer, Leiter der Landesstatistik Steiermark. - Die Anzahl der steirischen Haushalte steigt, immer mehr Steirerinnen und Steirer leben allerdings alleine: Das ist eine der Erkenntnisse aus der aktuellen „Kleinen Steiermark-Datei 2012", die soeben von den steirischen Landesstatistikern herausgegeben wurde. Dort finden sich, neben einem geschichtlichen Überblick, knapp zusammengefasst die neuesten Daten über Bevölkerung, Privathaushalte, Familien, Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Bruttoinlandsprodukt und Einkommen. Aktuelle Zahlen über Industrie, Gewerbe, Handel, Betriebe, das Bauwesen, Land- und Forstwirtschaft, Umwelt, Verkehr und Tourismus sind ebenso nachzulesen wie Informationen über das Wohnungswesen, Bildung, Kultur, das Gesundheitswesen oder die Sozialhilfe.
„Laut den aktuellen Daten gibt es in der Steiermark mit 504.300 mehr als eine halbe Million Privathaushalte. Davon sind 33 Prozent – also ein Drittel – Einpersonenhaushalte, 29 Prozent Zweipersonenhaushalte, in 17 Prozent der Haushalte leben drei und in 21 Prozent der Haushalte mindestens vier Personen", so Martin Mayer, Leiter der Landesstatistik. Damit leben bereits über 166.000 Steirerinnen und Steirer alleine, also fast jede(r) Siebente. Der Blick in die Zukunft zeigt, dass die Zahl der Privathaushalte weiter ansteigen wird, besonders die Einpersonen- oder Singlehaushalte. So rechnen die Statistiker im Jahr 2020 mit fast 527.000 und im Jahr 2030 mit fast 544.000 steirischen Privathaushalten, der Anteil der Singlehaushalte steigt weiter auf 36,4 Prozent (das sind annähernd 200.000 Personen oder fast jede(r) Sechste!). Damit sinkt die durchschnittliche Haushaltsgröße von jetzt 2,4 auf dann 2,3. Die Zahl der Familien wird sich hingegen bis 2030 leicht verringern: von derzeit 351.400 Familien (dazu zählen Ehepaare mit und ohne Kinder, Lebensgemeinschaften mit und ohne Kinder sowie die Gruppe der Alleinerzieher) auf rund 340.400.
Wohnstudie: Lust am Zuhause sein steigt deutlich an
Der Trend in Richtung "Cocooning", die Lust am Zuhause sein also, am Abschotten nach außen, hat sich in den vergangenen Jahren stark verstärkt. Das Wohnen wird für die ÖsterreicherInnen immer wichtiger. Der Trend in Richtung "Cocooning", die Lust am Zuhause sein also, am Abschotten nach außen, hat sich in den vergangenen Jahren stark verstärkt. 2011 gaben rund sieben von zehn ÖsterreicherInnen an, dass das Wohnen für sie eine sehr große Bedeutung hat, während es 2005 erst 56 Prozent waren. Das ist eines von vielen Ergebnissen der großen Wohnstudie der GfK Sozial- und Organisationsforschung, für die 4.600 ÖsterreicherInnen zu ihrer aktuellen Wohnsituation befragt wurden.
Die Ursache für den starken Trend zurück in die eigenen vier Wände sieht Doris Kostera, die Leiterin der Studie, in einem Mix aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unsicherheiten: "Wenn eine Krise die nächste jagt, der Arbeitsplatz gefährdet ist und auch die sozialen Beziehungen immer brüchiger werden, ziehen sich immer mehr Menschen in ihren privaten Bereich zurück, der überschaubar und kontrollierbar ist. Die eigene Wohnung wird aber auch zu dem Ort, an dem man seine Identität zum Ausdruck bringen kann."
Keine Veränderungen konnten jedoch beim Verhältnis der Geschlechter zum Wohnen beobachtet werden: Wohnen hat für Frauen einen viel größeren Stellenwert als für Männer. Drei Viertel der Frauen aber nur knapp zwei Drittel der Männer sagen, dass Wohnen für sie sehr wichtig ist.
Wohnen hat daneben auch für die ländliche Bevölkerung eine größere Bedeutung als für die ÖsterreicherInnen, die in größeren Städten leben. Wobei unter den StadtbewohnerInnen wiederum jene, die in den Vororten leben, mehr Wert aufs Wohnen legen als jene, die im Zentrum leben.
Ob man EigentümerIn oder MieterIn ist, macht ebenfalls einen Unterschied. Denn wer die Wohnung, in der er lebt, sein Eigen nennt, kann das Wohnen positiver besetzen als jemand, der zur Miete wohnt: Das Thema Wohnen hat für 73 Prozent der EigentümerInnen, aber nur für 59 Prozent der MieterInnen einen sehr hohen Stellenwert.
Aufregung um österreichischen Song Contest Kandidaten !DelaDap
Es scheint schon ein fixes Ritual zu sein, dass zum Höhepunkt des "Song Contest -Wahlkampfs" Gerüchte und Vermutungen um mögliche Regelverstöße des einen oder anderen Kandidaten auftauchen. Meist sind es Vorwürfe um mögliche Plagiats Vergehen, aber auch die Bestimmung, dass Song Contest Songs nicht vor einem festgelegten Stichtag veröffentlicht bzw. öffentlich aufgeführt werden dürfen, führte in den letzten Jahren regelmäßig in ganz Europa zu heftigen Diskussionen. Aktuell sind !DelaDap damit konfrontiert.
"Ja, es stimmt, leider müssen wir den Song "Crazy Swing" der Band !DelaDap disqualifizieren und aus dem Rennen zum Song Contest in Baku nehmen," erklärt Ö3-Senderchef und Song Contest Jury-Sprecher Georg Spatt am Sonntag Nachmittag. "Seit Freitag sind uns Gerüchte bekannt, dass die Band !DelaDap ihren Song "Crazy Swing", mit dem sie sich für den Song Contest bei uns beworben haben, auch schon vor dem 1.September 2011 öffentlich aufgeführt haben soll. Wir haben diese Vorwürfe über das Wochenende geprüft und natürlich auch die Band dazu befragt. Das Ergebnis ist für die Band zwar bitter, aber auch eindeutig und eine Disqualifikation des Songs ist unumgänglich."
Die Fakten: !DelaDap Bandleader Stani Vana und Sängerin Melinda Stoika haben bei einem Club Auftritt in Odessa (in der Ukraine) am 19.8. 2011 - also nicht einmal zwei Wochen vor dem von der EBU festgelegten Stichtag 1.September - eine Vorabversion ihres Songs "Crazy Swing" im kleinsten Rahmen öffentlich aufgeführt. Jetzt, fast ein halbes Jahr später und unmittelbar vor der entscheidenden Phase im Rennen um das Ticket für den Song Contest ist ein privater Videomitschnitt dieses Auftritts in der Ukraine via youtube Kanal veröffentlich worden.
In einer ersten Stellungnahme der Band gegenüber Ö3-Chef Georg Spatt erklärt Bandleader Stani Vana wörtlich: "Gestern Abend (Anmerkung: Freitag, 27.1.) habe ich deine Informationen überprüft und nach dem anfänglichen Schock muss ich bestätigen, dass es stimmt. Ich war am 19. August in einem Club als DJ in Odessa eingeladen, wo ich auch meine Sängerin Melinda mitgenommen habe. An dem Abend haben wir einen Vorabversion, also ein DJ Set von Crazy Swing gespielt und dieses DJ Set wurde, wie man sehen kann, von einem Passanten mit einer Handykamera aufgenommen und ohne mein Wissen auf youtube gestellt. Auf der einen Seite freut mich diese Art von Promotion, nur in diesem Fall war das leider extrem kontraproduktiv. Du kannst dir vorstellen, wie geschockt ich war, als du angerufen hast. Dieses DJ Set damals in Odessa habe ich natürlich längst vergessen. Als Band habe ich Crazy Swing nie aufgeführt."
Die Ö3-Jury hat im Vorfeld der diesjährigen Song Contest Ausscheidung selbstverständlich alle Teilnehmer rechtzeitig und eindringlich auf die strengen Bestimmungen der EBU aufmerksam gemacht und sich die Einhaltung dieses Reglements auch von allen teilnehmenden Künstlern bestätigen lassen. Über die weitere Vorgehensweise wird man jetzt beraten und sehr rasch entscheiden. "Es tut mir um "Crazy Swing" sehr leid, weil damit einer der Geheimfavoriten frühzeitig aus dem Rennen ist. Aber die Spielregeln waren bekannt, sind ganz klar und für alle gleich", so Spatt.
Drei Optionen will man jetzt prüfen: Die Reduktion des Starterfelds auf neun Teilnehmer, das Nachnominieren eines zehnten Teilnehmers oder die mögliche Einladung an !DelaDap, einen neuen Song an den Start zu bringen.










