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Montag 25.09.2017 04:42
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Chronik

18.09.2017

Konzerte der "Joanne"-World-Tour von Lady Gaga werden verschoben

Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten. Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten.

Live Nation bestätigte heute, dass die europäischen Konzerte im Rahmen der Lady Gaga "Joanne"-World-Tour leider bis auf Anfang 2018 verschoben werden. Die sechswöchige Etappe der europäischen Tournee sollte am 21. September in Barcelona (Spanien) beginnen und mit einem Konzert am 28. Oktober in Köln (Deutschland) abschließen.

Lady Gaga leidet unter schweren körperlichen Schmerzen, die ihre Fähigkeit für Auftritte beeinträchtigen. Sie bleibt unter der Obhut von erfahrenen medizinischen Fachleuten, die heute Morgen ein Aufschieben der Tournee empfohlen haben. Lady Gaga ist erschüttert, dass sie mit den Auftritten vor ihren europäischen Fans warten muss. Sie plant, die nächsten sieben Wochen proaktiv mit ihren Ärzten zu verbringen, um dieses Trauma sowie auch vergangene zu überwinden, die immer noch ihr tägliches Leben beeinflussen und ihrem Körper schwere physische Schmerzen zufügen. Wenn die Tour fortgesetzt wird, will sie ihren Fans die beste Version der Show bieten, die sie für sie vorbereitet hat. Lady Gaga schickt ihre Liebe an alle ihre Fans in ganz Europa und dankt ihnen für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.

Da der Tourneeveranstalter derzeit an der Neuplanung der europäischen Termine arbeitet, sollten Fans ihre vorhandenen Tickets bis zur Ankündigung zusätzlicher Informationen - sobald diese verfügbar sind - behalten. Die zweite nordamerikanische Etappe der Tournee soll wie geplant fortgesetzt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Periodico online El Pais Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license
18.09.2017

Automatische Vertragsverlängerung bei PARSHIP unzulässig

OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten

Der Oberste Gerichtshof (OGH) bestätigt das vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) – im Auftrag des Sozialministeriums – erstrittene Urteil gegen PARSHIP (PE Digital GmbH): Ein nichtssagendes E-Mail mit einem Link, dem weitere Informationen entnommen werden könnten, stellt keinen ausreichenden Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung dar. Der OGH hat die außerordentliche Revision der PE Digital GmbH zurückgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

PARSHIP bietet grundsätzlich befristete kostenpflichtige Mitgliedschaften an, die sich jeweils um ein Jahr verlängern sollen, bis der Kunde den Vertrag mindestens 12 Wochen vor Laufzeitende kündigt. Damit es zu einer solchen automatischen Vertragsverlängerung kommen kann, verlangt das Konsumentenschutzgesetz zuvor einen „besonderen“ Hinweis auf den bevorstehenden Ablauf der Kündigungsfrist und auf die ohne Kündigung eintretende automatische Vertragsverlängerung. Das von PARSHIP zu diesem Zweck versandte E-Mail enthält weder im Betreff („Nachricht zu Ihrem Profil“) noch im Text einen Hinweis auf diese Folgen. Erst wenn man dem im E-Mail enthaltenen Link folgt, der auf die PARSHIP-Startseite führt, wo man sich zunächst einloggen muss, kann die eigentliche Informationen zur automatischen Vertragsverlängerung abgerufen werden. Das ist nicht ausreichend, urteilten bereits die Vorinstanzen. Die gesetzlich vorgesehene Warnfunktion kann die Nachricht nur dann erfüllen, wenn sie die Aufmerksamkeit des Adressaten erregt. Dafür sind eine aussagekräftige Betreffzeile und eine Information im Text des E-Mails erforderlich.

„Mit seiner Entscheidung hat der OGH klargestellt, dass der vom Gesetz geforderte besondere Hinweis, den es braucht, wenn Schweigen als Zustimmung gelten soll, deutlich erteilt werden muss“, freut sich Mag. Laura Ruschitzka, Juristin im VKI. „Ein nichtssagendes Erinnerungs-E-Mail reicht dafür nicht aus. Zu einer automatischen Vertragsverlängerung kann es darüber hinaus nur dann kommen, wenn das schon im Vorfeld, also bei Vertragsabschluss wirksam vereinbart worden ist.“

Betroffene, die den Ablauf der Kündigungsfrist wegen der undeutlichen Erinnerungs-E-Mail übersehen haben, können die Rückerstattung des verrechneten Entgelts verlangen, wenn sie die Dienste von PARSHIP nach der Vertragsverlängerung nicht mehr in Anspruch genommen haben. Der VKI stellt dafür einen Musterbrief unter www.verbraucherrecht.at/downloads/musterbriefe/PARSHIP.docx kostenlos zur Verfügung. Wer wegen dieser gesetzwidrigen Vertragsverlängerung eine Entgeltzahlung bisher verweigert hat und mit Betreibungskosten konfrontiert war, muss auch diese nicht bezahlen. Wenn die Dienste von PARSHIP im Verlängerungszeitraum aber weiter genutzt wurden, kann PE Digital GmbH dafür ein anteiliges Entgelt fordern; die Höhe ist jeweils im Einzelfall zu ermitteln. Auch die Frage, ob dem Unternehmen ein Ersatz seiner Kosten – etwa für Mahnungen – zustehen könnte, ist dann im Einzelnen zu prüfen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.07.2017

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!" "Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

Als einer der ersten hat Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl auf die zahlreichen Probleme mit der neuen Acrylamid-Verordnung hingewiesen. „Praxisfern, unternehmerisch existenzgefährdend und absolut überbordend – in dieser Form ist diese Verordnung eine echte Bedrohung“, so Hörl. Auch wenn der Inhalt relevant sei, zeige sich erneut die Unfähigkeit in der Umsetzung.

Hier ortet Hörl vor allem Versäumnisse im Gesundheitsministerium. „Schon bei der Allergenverordnung waren Beamte aus dem Ministerium Österreichs Stimme in der Ausarbeitung und wir wissen, wo dies geendet hat: Kein Land außer Österreich setzt die Allergenverordnung derart übertrieben aus. Selbst im Zentrum der EU, in Brüssel, finde ich auf keiner einzigen Speisekarte einen solchen Buchstabensalat“, ärgert sich Hörl.

Daher richtet der Wirtschaftsbundobmann nun einen dringenden Appell an Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner: "„Bitte trimmen Sie Ihre Beamten auf Hausverstand, Praxisnähe und sagen Sie ihnen nochmals, dass sie auch die Vertretung der vielen kleinen Gastronomen in unserem Land sind“", so Hörl. Es sei wichtig, bei solchen Themen Maßnahmen zu setzen, wie etwa durch Schulungen und die entsprechende Thematisierung in der Ausbildung. „Den Rest sollte man jedoch dem Wissen und dem Können unserer Gastronomen und dem gesunden Geschmack und Hausverstand der Konsumentinnen und Konsumenten überlassen!“ Hoffnung setzt Hörl nun in die Stimmen von MdEP Othmar Karas und MdEP Elli Köstinger: „Deren Zusage, gegen die Verordnung aufzutreten, ist jetzt umso wichtiger!"

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
04.09.2017

Schulstart: Aufsichtspflichten beachten

Mit Schulbeginn sind Kinder wieder vermehrt alleine auf Österreichs Straßen unterwegs oder ohne Aufsicht zu Hause. Mit Schulbeginn sind Kinder wieder vermehrt alleine auf Österreichs Straßen unterwegs oder ohne Aufsicht zu Hause.

Mit Schulbeginn sind Kinder wieder vermehrt alleine auf Österreichs Straßen unterwegs oder ohne Aufsicht zu Hause. Die D.A.S., Österreichs führender Spezialist im Rechtsschutz, ortet Verunsicherung bei vielen Eltern, ab wann ihre Schützlinge unbeaufsichtigt gelassen werden dürfen und wer bei Unfällen haftet. Die Aufsichtspflicht der Eltern hängt unteranderem von Alter, Reife und Entwicklung des Kindes ab.

Den meisten Eltern ist es nicht möglich, ihre Kinder täglich am Schulweg zu begleiten oder sie rund um die Uhr zu Hause zu betreuen. Ende der Sommerferien stellt sich für die meisten Familien die Frage, was den eigenen Kindern zugemutet werden darf und welche rechtlichen Rahmenbedingungen Anwendung finden.

Aufsichtspflicht abhängig von mehreren Faktoren

„Der Gesetzgeber hat keine fixen Altersgrenzen vorgegeben, ab wann Kinder alleine von der Schule nach Hause gehen oder alleine zu Hause gelassen werden dürfen“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandsvorsitzender der D.A.S. Rechtsschutz AG den gesetzlichen Ermessensspielraum. Generell trifft Eltern aber eine Aufsichtspflicht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes. Eine Vernachlässigung dieser macht die Eltern haftbar. „Das Maß der nötigen Aufsicht ist von unterschiedlichen Faktoren, wie dem Alter des Kindes, seiner Entwicklung sowie seiner geistigen und körperlichen Reife abhängig“, so Loinger. „Eine andauernde Überwachung kann den Aufsichtspersonen aber nicht zugemutet werden.“

Eine zwölfjährige Schülerin, die die entsprechende Reife und Vernunft hat, wird man den Schulweg gemeinsam mit dem neun-jährigen Bruder bewältigen lassen können. Vorausgesetzt wird aber, dass sie in der Vergangenheit kein unangebrachtes Verhalten gezeigt hat, das an ihrer Verlässlichkeit zweifeln lässt. Ebenso sollte der kleine Bruder auf Anweisungen der Schwester hören.

Wer ist aufsichtspflichtig?

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes sind in erster Linie die Eltern aufsichtspflichtig. Während des Unterrichts und Schulveranstaltungen die Lehrer und je nach Situation können auch Kindergärtner, Pflegeeltern oder Babysitter als Aufsichtspersonen gelten.

Auch Kinder können für Schäden haften

Die Deliktsfähigkeit eines Kindes beginnt grundsätzlich erst mit dem vollendeten 14. Lebensjahr. „In seltenen Fällen kann aber auch ein Unmündiger für selbst verursachte Schäden haften. Und zwar dann, wenn ihm zugemutet werden kann, dass er die Unrechtmäßigkeit seines Verhaltens erkennt. Bei der Beurteilung spielen die individuellen und geistigen Fähigkeiten eine große Rolle“, so Loinger weiter.

Gefahrensituationen am Schulweg

Laut Statistik Austria wurden im Vorjahr 538 Kinder bis zum 14. Lebensjahr bei Verkehrsunfällen am Schulweg in Österreich verletzt.

„Um das Risiko zu reduzieren, sollten Eltern den Schulweg mit ihren Kindern üben, bevor diese den Weg alleine zurücklegen. Außerdem sollte genügend Zeit für den Weg eingeplant werden, damit die Schüler die Strecke konzentriert gehen können und sich nicht beeilen müssen“, rät der Vorstandsvorsitzende der D.A.S..

Auch die elterliche Aufklärung über die Benutzung des Handys im Straßenverkehr, kann Unfälle vermeiden.

Kinder vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen

In der Straßenverkehrsordnung ist festgeschrieben, dass die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme erfordert. „Straßenbenützer dürfen nicht darauf vertrauen, dass Kinder die maßgeblichen Rechtsvorschriften befolgen. Sie sind ausdrücklich vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen“, erklärt Loinger abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: dbn
15.09.2017

Neue Lehrende ans Vorarlberger Landeskonservatorium berufen

Marco Borggreve Marco Borggreve

Lehrkörper wird mit drei weiteren international erfahrenen Musikern ergänzt

Die Flötistin Nolwenn Bargin, der Schlagzeuger Slavik Stakhov und der Harfenist Viktor Hartobanu leiten ab dem neuen Studienjahr Hauptfachklassen am Vorarlberger Landeskonservatorium.

„Mit der Berufung von Nolwenn Bargin, Slavik Stakhov und Viktor Hartobanu in den Lehrkörper verfolgt das Vorarlberger Landeskonservatorium konsequent den Weg, das Haus international zu positionieren und qualitative Standards zu setzen“, erörtert Jörg Maria Ortwein, künstlerischer Leiter des Landeskonservatoriums.

Lehrende setzen Standards

Nolwenn Bargin leitet ab Herbst eine Flötenklasse am Vorarlberger Landeskonservatorium. Die gebürtige Französin studierte an der Musikhochschule Stuttgart, spielte beim Orchestre Philharmonique Straßbourg und den Berliner Philharmonikern. Bargin ist seit 2009 stellvertretende Soloflötistin beim Musikkollegium Winterthur.

Slavik Stakhov ist ab dem Wintersemester 2017/18 für die Schlagzeugklasse zuständig und folgt Wolfgang Lindner nach. Stakhov studierte in Odessa und in Freiburg, spielte als Orchestermusiker mit namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado oder Pierre Boulez und ist Kammermusikpartner von Martin Grubinger.

Viktor Hartobanu, ein Star der jungen europäischen Harfenszene, übernimmt die Harfenklasse des Vorarlberger Landeskonservatoriums. Hartobanu studierte an der Musikhochschule Leipzig und spielte an der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Sir Simon Rattle und an der Seite von Anna Netrebko, Placido Domingo sowie Hans Mazura.

Mehrstufiges Auswahlverfahren

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, diese international erfolgreichen Musiker und Pädagogen nach Feldkirch zu holen“, so Geschäftsführer Peter Schmid.

An die 100 Musiker haben sich für die ausgeschriebenen Stellen beworben. Die neuen Lehrenden wurden von einer Kommission mit internen und externen Experten in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt. Die große Zahl an Bewerbern zeigt deutlich die Bedeutung des Vorarlberger Landeskonservatoriums im Bereich der professionellen Musikausbildung auf Hochschulniveau.

Info: http://www.vlk.ac.at/

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Zwei Welten treffen sich – DACH-Symposium für Musik und Wirtschaft

5. Oktober 2017, 14.00 Uhr, Bibliothek Landeskonservatorium

Symposium im Rahmen eines Forschungsprojektes der Internationalen Bodenseehochschule „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik“. Eine Zusammenarbeit des Vorarlberger Landeskonservatoriums mit der Fachhochschule St. Gallen.

KBSinfonietta in Concert

23. November 2017, 19.00 Uhr, Festsaal Landeskonservatorium

24. November 2017, 17.00 Uhr, Evangelische Kirche am Ölrain, Bregenz

Programm:

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr.1 C-Dur op. 21

Petronio Francescini: Sonata in D-Dur für zwei Trompeten, Streicher und B.c.

Orchester des künstlerischen Basisstudiums am Vorarlberger Landeskonservatorium

Felix Huber und Jakob Lampert, Trompete

Benjamin Lack, Leitung

In Kooperation mit dem Soroptimist Club Bregenz / Rheintal

Händel (with Care!)

Eine szenische Reise um den Bodensee

Musik: Georg Friedrich Händel

Buch: Stefan Konrad

Musikalische Leitung: Benjamin Lack

Regie: Gerald Stollwitzer

Ausstattung: Claudia Raab

Sinfonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums und Studierende der Gesangsklassen des Vorarlberger Landeskonservatoriums

Freitag, 10. November 2017, 19.30 Uhr, Theater Lindau

Samstag, 11. November 2017, 19.30 Uhr, Theater Lindau

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740 Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Nolwenn Bargin unterrichtet seit dem Wintersemester 2017/18 die Flötenklasse des Vorarlberger Landeskonservatoriums
24.08.2017

Kinderkultur Langenegg startet in die nächste Saison

Am 23. September 2017 startet die Kinderkultur Langenegg mit Geschichtenerzählerin Hertha Glück in den Veranstaltungsherbst. Am 23. September 2017 startet die Kinderkultur Langenegg mit Geschichtenerzählerin Hertha Glück in den Veranstaltungsherbst.

Kinderkultur Langenegg startet in die nächste Saison

Im Herbst stehen fantasievolle Geschichten und Märchenklassiker auf dem Programm

Nach der Sommerpause lädt die Kinderkultur Langenegg wieder zu spannenden Veranstaltungen für Familien: Schon am 23. September ist die Geschichtenerzählerin Hertha Glück im Dorfsaal zu Gast. Das „Theater der Figur – Minimus Maximus“ bringt im November den Wolf und die sieben Geißlein auf die Bühne.

Die Veranstaltungsreihe Kinderkultur Langenegg gehört mittlerweile zum Fixpunkt in der familieplus-Gemeinde: Nach drei erfolgreichen Saisonen eröffnet Hertha Glück am 23. September um 15 Uhr das Herbstprogramm 2017. Die professionelle Geschichtenerzählerin, Wanderführerin und Autorin erwartet Besucher ab sieben Jahren mit einem fantastischen Märchen vom wilden Mann und der mutigen Prinzessin. Deren Erlebnisse lässt Hertha Glück in ihrer eigenen Sprache lebendig werden.

Pünktlich zu Faschingsbeginn, am 11. November, stattet das „Theater der Figur – Minimus Maximus“ dem Bregenzerwald einen Besuch ab. In fantasievolle Bilder verpackt, bringt der Erzähler und Darsteller Johannes Rausch jungen und älteren Gästen das Märchen der Gebrüder Grimm „Der Wolf und die sieben Geißlein“ näher.

Im Jänner geht es dann weiter: Jeden zweiten Monat veranstaltet die familieplus-Gemeinde Theater, Musicals und Märchen für Kinder ab drei Jahren im Dorfsaal. Der Eintritt kostet für Kinder 4 Euro, für Erwachsene 6 Euro. Im Foyer des Kulturcafés bietet die Gruppe „Frauen Aktiv“ während der Veranstaltungen eine Jause an. Die Einnahmen fließen in die Kinderkultur Langenegg, diverse Kinder-Aktionen und das Langenegger Sommerprogramm für Kinder.

Wir bitten um Aufnahme in den Terminkalender!

Factbox „Kinderkultur Langenegg“ – Herbstprogramm 2017

Hertha Glück erzählt „vom Mund bis ins Ohr“

für Menschen erst ab 7 Jahren bis 107

23. September, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Der Wolf und die sieben Geißlein

Theater der Figur – Minimus Maximus

Märchentheater für Kinder ab 3 Jahren

11. November, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Eintrittspreise pro Veranstaltung:

Kinder: 4 Euro

Erwachsene: 6 Euro

Über familieplus

Das landesweite Programm „familieplus“ unterstützt Gemeinden in Vorarlberg, in sämtlichen Lebensbereichen familienfreundlicher zu werden. familieplus-Gemeinden beziehen alle in der Gemeinde lebenden Menschen ein, unabhängig von Familienstand, Alter oder Herkunft. Ziel ist es, Bedürfnisse von Familien hinsichtlich Gestaltung von Wohn- und Lebensraum, Nahversorgung, Betreuungs- und Bildungsangeboten, Mobilität, Integration usw. zu erfüllen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit von Landes- und Gemeindevertretern, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und der Bevölkerung.

Derzeit nehmen 15 Gemeinden und eine Region daran teil: Bezau, Bludesch, Brand, Bürserberg, Dornbirn, Gaißau, Hohenems, Hörbranz, Langenegg, Mellau, Mittelberg, Nenzing, Rankweil, Sulzberg, Wolfurt und die Region Bregenzerwald, die insgesamt 24 Gemeinden umfasst. Ein Drittel der Vorarlberger Bevölkerung lebt somit in familieplus-Gemeinden. Alle zwei Jahre stellen sich die Gemeinden einer Qualitätsprüfung durch eine Jury.

www.vorarlberg.at/familieplus

Rückfragehinweis:

Arbeitsgruppe familieplus Langenegg, Thomas Konrad, Telefon 0664/5219931, mail@thomaskonrad.com

Pzwei.Pressearbeit, Mag. Caroline Egelhofer, Telefon 0650/7876941, caroline.egelhofer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Gerhard Vylet
08.08.2017

Schon jetzt auf Angebote und Schnäppchen bei Schulsachen achten

Rechtzeitige Preisvergleiche können viel Geld sparen helfen Rechtzeitige Preisvergleiche können viel Geld sparen helfen

„Mit dem bevorstehenden Schulanfang kommen auf die Familien auch wieder jede Menge finanzielle Ausgaben hinzu. Die Preisunterschiede für die Grundausrüstung eines Erstklasslers oder für Schülerinnen und Schüler, die in eine höhere Schulstufe wechseln, sind teils enorm. Schon jetzt haben viele Fachgeschäfte und Handelsketten spezielle Angebote von Schulsachen in ihrem Programm. Preisvergleiche lohnen sich, man sollte aber zugleich auf die Qualität schauen und man sollte auf mögliche Aktionen achten. Rechtzeitig schauen kann da viel Geld sparen“, so NÖ Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner.

Die Qualität eines Nicht-Markenproduktes muss jedenfalls nicht unbedingt schlechter sein als die eines Markenproduktes. Der Fachhandel berät gerne, das hilft sparen! Grundsätzlich gilt es, auf Qualität und Haltbarkeit der Produkte zu achten. Billig-Filzstifte trocknen beispielsweise nach kurzer Zeit aus und sind daher nicht ratsam. Umweltfreundlichen Produkten, wie etwa wiederbefüllbaren Filzstiften auf Wasserbasis, Heften mit Recyclingpapier oder Bleistiften ohne Lackierung am Holzschaft, sollte der Vorzug gegeben werden. Bei Füllfedern wird vom Papier-Fachhandel ein sogenannter Schreiblernfüllhalter ab rund zehn Euro empfohlen. Der Preis eines Bleistiftes ist von der Qualität der Minen abhängig - mit guten schreibt es sich leichter. Bei Buntstiften sollten die Minen mindestens vier Millimeter Stärke haben.

„Grundsätzlich gilt das gefüllte Federpennale meistens deutlich günstiger sind als ungefüllte. Beim Kauf der Schultasche ist es wichtig, dass diese formstabil ist, eine hohe Standsicherheit beim Bepacken hat und aus einem stark belastbaren, reißfesten Material sowie wasserundurchlässigen Material gefertigt ist. Für die Sicherheit ist gute Erkennbarkeit unabdingbar, unbedingt sollte auf einen orthopädisch geformten Rückenteil geachtet werden, um Rückenschmerzen oder gar Haltungsschäden vorzubeugen. Die Schultasche eines Volksschülers sollte nicht schwerer als maximal ein Zehntel des Körpergewichts sein. Wichtig ist, dass die Schultasche auf dem Rücken getragen wird und nicht nur auf einer Schulter“, so LHStv. Renner weiter.

„Letztendlich wollen wir alle unsere Jüngsten bestens ausgestattet und mit Freude in die ersten Schultage entlassen. Der Ernst des Lebens beginnt ja noch früh genug", so Renner abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.07.2017

Jeder dritte Österreicher fliegt nie - jeder sechste fliegt mehrmals im Jahr

Jeder dritte Österreicher fliegt nie - jeder sechste fliegt mehrmals im Jahr Jeder dritte Österreicher fliegt nie - jeder sechste fliegt mehrmals im Jahr

"Das Flugzeug ist ein Verkehrsmittel, das von einigen wenigen sehr viel genutzt wird und von sehr vielen selten bis gar nicht", fasst VCÖ-Experte Markus Gansterer das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts INTEGRAL zusammen. Ein Drittel der österreichischen Bevölkerung im Alter von 16 bis 69 Jahre fliegt nie. Jeder sechste sagte, mehrmals im Jahr mit dem Flugzeug unterwegs zu sein, die Hälfte sagte, nur einmal im Jahr oder seltener zu fliegen.

Auch ist der Anteil der Kurzstreckenflüge deutlich höher als vielfach angenommen wird. So flog im Vorjahr jeder siebte Passagier des Flughafens Wien Schwechat kürzer als 600 Kilometer und sogar vier von zehn kürzer als 800 Kilometer, informiert der VCÖ. "Um die Klimaziele erreichen zu können, ist es wichtig, dass Kurzstreckenflüge verstärkt auf die Bahn verlagert werden. Damit das gelingt, braucht es nicht nur in Österreich, sondern EU-weit häufigere und schnelle grenzüberschreitende Bahnverbindungen", betont VCÖ-Experte Gansterer.

Der VCÖ hat einige Verbindungen, wo schon heute die Bahn eine Alternative zum Flugzeug ist, bezüglich der Reisezeit und der Klimabilanz miteinander verglichen. Auf der Strecke Wien - München bzw. München - Wien waren im Vorjahr rund 486.000 Personen mit dem Flugzeug unterwegs. Pro Person werden beim Flug rund 130 Kilogramm CO2 ausgestoßen, das ist 13 Mal so viel wie mit der Bahn. Nicht berücksichtig ist dabei, dass die Klimaschädlichkeit der Treibhausgase, das in der Atmosphäre ausgestoßen wird, um das rund 2,7-Fache höher ist als wenn die Treibhausgase bodennahe emittiert werden.

Beim Fliegen wird die Reisezeit meist unterschätzt, beim Bahnfahren überschätzt. Beim Flug sind auch die Zeit von Check-In und Boarding zu berücksichtigen sowie die Tatsache, dass Flughäfen außerhalb der Stadt liegen, Bahnhöfe hingegen zentraler in der Stadt. Bei Wien - München beträgt die gesamte Reisezeit mit dem Flugzeug im Schnitt rund dreieinhalb Stunden und ist damit nur unwesentlich kürzer als die Bahnfahrt mit knapp mehr als vier Stunden.

"Die Bahn ist als Alternative zu Kurzstreckenflügen zu forcieren. Hier ist auch die EU gefordert den Ausbau grenzüberschreitender Bahnverbindungen stärker voranzutreiben und zu unterstützen. Jede EU-Hauptstadt und jede größere Stadt in der EU soll sehr gut mit der Bahn erreichbar sein", gibt VCÖ-Experte Gansterer als Ziel vor. Auch die Ausweitung des Nachtreisezug-Angebots ist nötig, um den Fernverkehr auf Klimakurs zu bringen. Von Wien weg gibt es unter anderem Nachtreisezüge nach Bregenz, Berlin, Florenz, Hamburg, Köln, Krakau, Mailand, Rom, Venedig, Warschau und Zürich.

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28.04.2017

Zeckenschutzmittel: Nur Gift wirkt, sanfte Mittel bringen wenig

Babesiose, Borreliose, Anaplasmose… Die Liste der gefährlichen Krankheiten, die der Zeck auf Hund oder Katze übertragen kann, wird immer länger. Babesiose, Borreliose, Anaplasmose… Die Liste der gefährlichen Krankheiten, die der Zeck auf Hund oder Katze übertragen kann, wird immer länger.

Zecken können nicht nur auf Menschen viele gefährliche Krankheiten übertragen, sondern auch auf deren liebste Gefährten: Hunde und Katzen. Doch viele Haustierbesitzer fragen sich: wie effektiv sind die verschiedenen Zeckenschutzmittel? Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die Wirksamkeit von 20 Präparaten getestet, hauptsächlich Halsbänder und Lösungen zum Auftropfen. Das Ergebnis ist klar: die giftigen Mittel wirken, von den sanften haben die meisten nicht einmal abschreckende Wirkung. Details zum Test sind ab 27. April im neuen KONSUMENT und unter konsument.at zu finden.

Babesiose, Borreliose, Anaplasmose… Die Liste der gefährlichen Krankheiten, die der Zeck auf Hund oder Katze übertragen kann, wird immer länger. Durch den Klimawandel treten bereits jetzt in unseren Breiten Erreger auf, die früher auf südlichere Regionen beschränkt waren. Die Notwendigkeit für den Schutz vor Zeckenbissen ist also für Haustiere, die sich auch im Freien aufhalten, groß. Doch durch die Menge der auf dem Markt angebotenen Präparate fühlen sich manche Konsumentinnen und Konsumenten überfordert: welche Mittel sind effizient – und muss ich mein Tier mit Gift in Kontakt kommen lassen oder gibt es ungiftige Alternativen, die ebenso wirken? Um eine schlüssige Antwort darauf geben zu können, hat der Verein für Konsumenteninformation 20 Zeckenschutzprodukte getestet. Darunter befanden sich 7 Halsbänder, 12 Spot-ons und eine Bernsteinkette. 8 von allen untersuchten Präparaten versprachen abtötende, 12 ausschließlich abschreckende Wirkung.

Ein Freiland-Versuch mit Hunden und Katzen kam wegen möglicher Nebenwirkungen und der erwähnten Ansteckungsgefahr nicht in Frage. Daher wurde nur im Labor untersucht. Die Tester griffen dabei nur auf die erwachsenen Weibchen des Gemeinen Holzbocks zurück, denn Nymphen und Larven finden sich seltener auf Hunden und Katzen.

Der VKI-Test zeigt, dass es sehr wohl Mittel gibt, die den gemeinen Holzbock abtöten. Doch sind hier meist Wirkstoffe im Einsatz, die große Aufmerksamkeit des Tierhalters verlangen: durch die Verwendung von Nervengiften ist einerseits eine sehr genaue auf das Körpergewicht des Tieres abgestimmte Dosierung notwendig, andererseits der Kontakt zu Kindern oder anderen Tieren zu vermeiden. Von diesen abtötenden, oft apothekenpflichtigen Mitteln sind 5 schnell wirksam, 1 wirksam und 2 verzögert wirksam.

Auf ungiftige Produkte zurückzugreifen bringt wenig. Denn unter den Präparaten mit lediglich abschreckender Wirkung sind 3 eingeschränkt wirksam und 9 nicht wirksam. Diese Zeckenschutzmittel, mit meist pflanzlichem Wirkstoff, sollten aber trotzdem nicht sorglos verwendet werden: Auch sie können unerwünschte Nebenwirkungen haben.

Das Resümee des VKI nach diesem Test: Die gesündeste und umweltfreundlichste Variante bleibt, das Tier nach dem Aufenthalt im Freien abzusuchen und gegebenenfalls die Zecken abzuklauben. Soll aber ein Zeckenschutzmittel verwendet werden, wäre es sinnvoll, mit dem Tierarzt darüber zu beraten.

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16.01.2017

Schuleinschreibung Neu – worauf Sie achten müssen

Schuleinschreibung Neu – worauf Sie achten müssen Schuleinschreibung Neu – worauf Sie achten müssen

Ein wesentliches Ziel der Bildungsreform ist es, allen Kindern einen guten Start in ein gemeinsames Schulleben zu ermöglichen. Das gelingt nur, wenn man in der Volksschule direkt an der Entwicklung aus dem Kindergarten anschließen kann. Mit der Schuleinschreibung Neu werden deshalb wichtige Informationen, die Eltern bereits im Kindergarten über die Entwicklung und die Kompetenzen ihres Kindes erhalten, an die VolksschulpädagogInnen weitergeleitet. Die Schulen haben erstmals die Möglichkeit, auf dem vorhandenen Wissensstand über die Interessen und Begabungen der Kinder aufzubauen.

Was ist neu?

Wertvolle Daten aus Sprachstandstests, Entwicklungsportfolios, Bildungsdokumentationen und künftig aus dem Bildungskompass werden von den Eltern zur Schuleinschreibung mitgebracht, damit DirektorInnen und PädagogInnen damit arbeiten können.

Neu ist auch, dass das Kind persönlich bei der Schuleinschreibung dabei sein muss. Nur so kann festgestellt werden, ob die Schulreife gegeben ist. Bei Bedarf können ExpertInnen wie z.B. von der Schulpsychologie, des ärztlichen Schuldienstes, Beratungs- und BetreuungslehrerInnen oder die Schulsozialarbeit beigezogen werden.

Die Schuleinschreibung kann auch in zwei oder mehreren Phasen erfolgen. Die administrative Aufnahme kann z.B. bereits im Wintersemester durchgeführt werden, die pädagogische Einschreibung aber erst zu einem späteren Zeitpunkt, um möglichst aktuelle Daten aus dem Kindergarten zur weiteren Planung nutzen zu können.

DirektorInnen bekommen mehr Zeit für die Schuleinschreibung: statt bisher fünf Monate vor Beginn der Hauptferien muss die Einschreibung jetzt erst vier Monate vorher abgeschlossen sein.

Startschuss in den Bundesländern

Im Jänner findet die Schuleinschreibung im Burgenland, Niederösterreich, der Steiermark und Wien statt. Wie bisher sind persönliche Dokumente wie Geburtsurkunde, Meldezettel und Staatsbürgerschaftsnachweis mitzubringen. Je nach Bundesland können darüber hinaus noch andere Dokumente erforderlich sein. Informationen darüber bekommen Sie beim zuständigen Landesschulrat bzw. Stadtschulrat oder direkt bei der Schule.

Die Aufnahme in die Volksschule läuft erstmals nach dem neuem Muster ab. Die rechtliche Grundlage wurde mit dem Schulrechtsänderungspaket geschaffen, das seit 1. September 2016 in Kraft ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.12.2016

Zoll kann Weihnachtsshopping im Ausland verteuern

Die Zollfreigrenze liegt bei der Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern über den Luftweg bei 430 Euro. Die Zollfreigrenze liegt bei der Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern über den Luftweg bei 430 Euro.

Weihnachtsgeschenke aus dem Ausland sind beliebt – so bekommt der Beschenkte häufig etwas, das man hierzulande nicht so oft sieht. "Allerdings kann der Shopping-Trip ins Ausland teurer werden als geplant", weiß ÖAMTC-Touristikerin Kristina Tauer. "Denn wer sich vorher nicht mit den Zollbestimmungen vertraut macht, muss bei der Heimreise ordentlich nachzahlen, wenn er die Freigrenzen nicht kennt."

Auf der sicheren Seite ist man beim Einkauf in einem EU-Land. "Waren für den eigenen Bedarf – dazu zählen auch Geschenke – sind innerhalb der EU zollfrei "So kann zum Beispiel eine 600 Euro teure Handtasche aus Paris ohne Probleme als Geschenk für die Freundin zollfrei nach Österreich eingeführt werden", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Wer die gleiche Tasche hingegen in New York kauft, muss am Heimatflughafen in Österreich nachzahlen.

Freimengen zusammenlegen ist nicht möglich

Die Zollfreigrenze liegt bei der Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern über den Luftweg bei 430 Euro. Überschreitet der Wert der Geschenke diesen Betrag, müssen sie verzollt werden. "Das bedeutet, dass man am Flughafen durch den 'roten Ausgang' muss", so die ÖAMTC-Touristikerin. Wer die Grenze hingegen auf dem Landweg oder per Schiff passiert, muss mit einem Freibetrag von 300 Euro auskommen, wenn er nicht nachzahlen will. Vorsicht: Kinder bis zum 15. Lebensjahr haben eine Freigrenze von 150 Euro – unabhängig, ob sie auf dem Land- oder dem Luftweg reisen.

Wie hoch der Zoll letztlich ist, richtet sich nach dem Warenwert. Bei einem Wert, der über der Freigrenze, jedoch unter 700 Euro liegt, wird in Österreich meist mit einem Pauschalsatz von 2,5 Prozent verzollt. Bei Waren ab 700 Euro fällt eine höhere Nachzahlung an, die von der Warengruppe abhängt. "Eine Zusammenlegung der Reisefreimengen mehrerer Personen ist übrigens nicht möglich", stellt die ÖAMTC-Expertin klar. "Das heißt, ein Ehepaar kann die 600 Euro teure Handtasche aus dem Beispiel nicht mit der Argumentation, gemeinsam über eine Freigrenze von 860 Euro zu verfügen, zollfrei einführen."

Belege aufbewahren, damit erst gar kein Verdacht aufkommt

Reisende sollten nach Möglichkeit immer alle Kaufbelege aufbewahren. Wer beispielsweise neuwertige Produkte bereits auf die Reise mitnimmt, kann den Verdacht, diese im Ausland gekauft zu haben, mit mitgebrachten Kopien der Kaufbelege entkräften.

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22.08.2017

Diese saftigen Strafen blühen Verkehrssündern im europäischen Ausland

• In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen. • In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen.

In der zweiten Augusthälfte erreicht der Sommerreiseverkehr einen weiteren Höhepunkt: Zahlreiche Österreicherinnen und Österreicher starten in den kommenden Tagen mit ihrem Auto oder einem Mietwagen in das europäische Ausland, um die letzten Wochen der Sommerferien zu genießen. Urlaubsreife Autofahrer sollten sich jedoch vorab unbedingt über die örtlichen Verkehrsbestimmungen der jeweiligen Urlaubsdestination informieren. Der Grund: Die Höhe der Bußgelder für Verstöße im Ausland weichen häufig stark von den geltenden Bestimmungen in Österreich ab. checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, hat die Bußgeldkataloge beliebter Autoreiseziele der Österreicher unter die Lupe genommen und zeigt, wie unterschiedlich die Bußgelder in den einzelnen Ländern ausfallen.

„Mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen in die Ferien zu starten ist für viele Österreicherinnen und Österreicher eine besonders attraktive Möglichkeit, um das Reiseziel hautnah zu erleben. Wer diesen Sommer einen Roadtrip plant, sollte sich im Vorfeld unbedingt über die lokalen Verkehrsregeln informieren, um Bußgelder und unliebsame Strafzettel zu vermeiden – denn die können unter Umständen ordentlich ins Geld gehen“, so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Alkohol am Steuer ist richtig teuer

Für das Lenken bzw. die Inbetriebnahme eines Autos unter Alkoholeinfluss gilt in den meisten europäischen Ländern eine Promillegrenze von 0,5 Promille1. Ausnahmen bilden Großbritannien mit einer relativ großzügigen Promillegrenze von 0,8 Promille (Ausnahme Schottland: 0,5 Promille) sowie Polen (Promillegrenze 0,2) und Tschechien (Promillegrenze 0,0) mit besonders strengen Promillegrenzen.

Auch die Höhe der verhängten Bußgelder bei Autofahrten unter Alkoholeinfluss sind von Land zu Land höchst unterschiedlich: Während Verkehrssünder in Kroatien mit Bußgeldern ab 95 Euro rechnen müssen, blühen alkoholisierten Fahrern in Dänemark Strafen in Höhe ihres individuellen Nettomonatsverdiensts. In Großbritannien können Bußgelder von umgerechnet bis zu 5.710 Euro eingefordert werden. Besonders strikt werden alkoholisierte Fahrer in Italien und Dänemark bestraft: Wer in Italien mit mehr als 1,5 Promille hinter dem Steuer erwischt wird, muss unter Umständen mit einer Zwangsversteigerung seines Autos rechnen – in Dänemark droht die Zwangsversteigerung ab 2,0 Promille im Blut.

Wer es zu eilig hat, muss tief in die Reisekassa greifen

Verstöße gegen die landesspezifischen Tempolimits können richtig ins Geld gehen: Wer in Italien tagsüber mit bis zu 20 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit einem Strafmaß ab 170 Euro rechnen – zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr sind die Bußgelder sogar noch einmal um ein Drittel höher! Am günstigsten kommen Temposünder, die maximal 20 km/h zu schnell fahren, in Deutschland davon. Bei unseren Nachbarn kostet das Bußgeld gerade einmal rund 35 Euro.

Wer mehr als 50 km/h über dem Tempolimit unterwegs ist, muss auch mit wesentlich höheren Strafen rechnen: In Großbritannien zahlen unverbesserliche Raser bis zu 2.890 Euro, in Österreich bis zu 2.180 Euro und in der Schweiz wird ein vom individuellen Monatsverdienst abhängiges Strafmaß mit mindestens 60 Tagessätzen festgelegt. Übrigens: Wer in der Schweiz innerorts mit Tempo 100 erwischt wird, muss mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe rechnen!

Verstöße gegen die Anschnallpflicht können richtig teuer werden

Während die Gurtpflicht in Österreich bereits im Sommer 1976 eingeführt wurde, gilt die europaweite Anschnallpflicht erst seit Mai 2006. Die Höhe des Bußgelds für einen nicht angelegten Sicherheitsgurt beträgt in Großbritannien bis zu 570 Euro, beginnt in Spanien ab 200 Euro, beläuft sich in den Niederlanden auf 140 Euro und in Frankreich auf 135 Euro. Am günstigsten ist diese Verkehrssünde in Polen – hier kostet die Nichterfüllung der Anschnallpflicht gerade einmal rund 25 Euro.

Handys am Steuer sind kein Kavaliersdelikt

Wer ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt telefoniert, SMS schreibt oder seine Navi-App bedient, muss mit saftigen Bußgeldern rechnen. In Großbritannien und den Niederlanden blühen dafür jeweils Strafen in Höhe von 230 Euro. In Dänemark und Spanien kostet das Handy am Steuer 200 Euro, in Italien rund 160 Euro und in Frankreich 135 Euro. Aufgepasst: In Spanien ist selbst das Telefonieren mit Kopfhörern verboten!

Tickets können auch im Urlaub teuer werden

In vielen europäischen Ländern müssen Falschparker mit teilweise empfindlichen Strafen rechnen – häufig werden Parksünder sogar mittels Parkkralle so lange festgehalten, bis das Bußgeld offiziell beglichen wurde. In den Niederlanden beginnt der Bußgeldkatalog für Falschparker ab 90 Euro, in Dänemark ab 70 Euro und in Belgien ab 55 Euro. Am teuersten sind Verstöße gegen Parkbestimmungen mit Strafen von bis zu 200 Euro in Spanien.

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07.08.2017

Millionenschäden nach heftigen Unwettern in Österreich

Millionenschäden nach heftigen Unwettern in Österreich Millionenschäden nach heftigen Unwettern in Österreich

Starkregen, Hagel, Murenabgänge: Große Teile des Landes wurden dieses Wochenende von heftigen Unwettern heimgesucht. Am schlimmsten hat es die Bundesländer Steiermark und Salzburg getroffen, doch auch in Tirol, Kärnten, Oberösterreich sowie im Burgenland gibt es zahlreiche Schäden zu bedauern. Freiwillige Helfer und Feuerwehren in den betroffenen Gebieten sind noch immer im Einsatz, um die Schäden einzudämmen. Besonders hart trifft es die Bäuerinnen und Bauern in diesen Regionen.

"Durch die schweren Gewitter am Wochenende gibt es hohe Schäden in der Landwirtschaft zu beklagen. Die Hagelversicherung schätzt die Verluste vorerst auf mehr als 1 Mio. Euro, das genaue Schadensmaß wird noch erhoben. Neben Ackerkulturen wurde auch Grünland durch Überschwemmungen und Hagel beschädigt", bedauert Bauernbund-Präsident Jakob Auer die hohen Verluste für die Bäuerinnen und Bauern.

Soforthilfe aus den Katastrophenfonds

Bereits am Wochenende sicherte Finanzminister Hans Jörg Schelling für die betroffenen Gebiete Mittel aus dem Katastrophenfonds des Bundes zu. In Salzburg und der Steiermark soll es noch zusätzliche Gelder aus dem Landes-Katastrophenfonds geben. "Österreich steht zusammen, wenn Hilfe benötigt wird. Ich möchte mich bei allen Einsatzorganisationen, Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren sowie den vielen freiwilligen Helfern bedanken, die noch immer im Einsatz sind, um die Schäden zu beseitigen. Durch die Freigabe von Geldern aus dem Katastrophenfonds des Bundes und der betroffenen Länder kann man zumindest die erste Not etwas lindern", betont Auer.

"Die zunehmenden Schäden aufgrund von Wetterkapriolen erfordern einen schrittweisen Ausbau des Versicherungssystems. Deswegen wird sich der Bauernbund weiter für die Ausweitung dieser Modelle einsetzen", stellt der Präsident in Aussicht. Rund 55.000 Landwirte haben sich bereits mit der Hagelversicherung zusätzlich abgesichert, hierbei geht es vor allem um die Risikovorsorge, damit die Bäuerinnen und Bauern nach solchen extremen Wetterkapriolen Schadensentgelte bekommen.

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16.07.2017

Bundesheer-General: Wehrdienst ist Teil der Bundesverfassung

"Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden." "Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden."

"Der Wehrdienst ist Teil der Bundesverfassung und kann daher auch nicht durch andere Tätigkeiten ersetzt werden", reagierte heute, Dienstag, der Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres, General Othmar Commenda, auf Aussagen des Vorarlberger Polizeidirektors und wies damit dessen Vorschlag klar und eindeutig zurück.

Dieser hatte gefordert, dass Polizeischüler von der Wehrpflicht befreit werden sollten. Commenda bezeichnet diesen Vorschlag als einen unzulässigen Eingriff in die Österreichische Bundesverfassung. "Die Österreichische Bevölkerung hat sich im Jahr 2013 in einer Volksbefragung eindeutig für die Beibehaltung der Wehrpflicht ausgesprochen. Es sollte daher nicht versucht werden, diese Entscheidung des Souveräns durch die Hintertür zu umgehen", so Commenda.

Im Artikel 9a der Bundesverfassung heißt es dazu: "Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden. Wer die Erfüllung der Wehrpflicht aus Gewissensgründen verweigert und hievon befreit wird, hat die Pflicht, einen Ersatzdienst (Zivildienst) zu leisten". "Gerade Beamte, die auf die Bundesverfassung der Republik Österreich angelobt wurden, sollten diese auch kennen", sagte der General abschließend.

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12.06.2017

smart WOHNEN am Riedpark in Lauchringen

Die drei Häuser von „smart WOHNEN“ sind stimmig ins neue Quartier Riedpark integriert. Die drei Häuser von „smart WOHNEN“ sind stimmig ins neue Quartier Riedpark integriert.

i+R errichtet 26 neue Wohnungen bis Frühjahr 2018 – Tag der offenen Tür am 24. Juni

Im September 2016 war in Lauchringen Baubeginn für „smart WOHNEN am Riedpark“. Architekt Marco Banholzer und i+R Dietrich Wohnbau errichten bis zum Frühjahr 2018 in drei Gebäuden 26 neue Wohnungen. Interessierte können sich am 24. Juni beim „Tag der offenen Tür“ ein Bild vom Baufortschritt machen.

Das Entwicklungsgebiet Riedpark in der Hochrhein-Gemeinde Lauchringen soll das neue Bindeglied zwischen Ober- und Unterlauchringen werden. Auf der sechs Hektar großen Fläche entsteht – auf Basis eines städtebaulichen Wettbewerbs – ein ganzes Quartier. Eines der ersten Projekte ist „smart WOHNEN am Riedpark“: Der ortsansässige Architekt Marco Banholzer realisiert gemeinsam mit dem Generalunternehmer i+R Dietrich Wohnbau 26 Wohnungen in drei Gebäuden auf dem rund 2.500 Quadratmeter großen Grundstück. „Es ist ein persönliches Anliegen, auf dieser zentralen Fläche meiner Heimatgemeinde einen innovativen Entwicklungsbeitrag zu leisten“, so Banholzer.

26 Wohnungen mit Garten, Balkon oder Terrasse

Im gemeinsamen Untergeschoss befinden sich 33 Kfz-Abstellplätze, die Kellerabteile und Haustechnik. Die dreigeschossigen Gebäude A und B verfügen über zwölf je hundert Quadratmeter große 3½-Zimmer-Wohnungen. Das Gebäude C hat fünf Geschosse mit 14 sechzig bis 150 Quadratmeter großen 2½- bis 4½-Zimmer-Wohnungen. Zu den Erdgeschoss-Wohnungen gehören Gartenanteile, die anderen haben Balkone oder Terrassen. Alle Einheiten sind über die Liftanlagen barrierefrei zugänglich.

Die Ausstattung orientiert sich an bewährten i+R-Standards mit kontrollierter Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung sowie dreifach isolierverglasten Holz-Aluminium-Fenstern von i+R Fensterbau. „Smart“ macht die Wohnungen die durchdachte Planung durch Architekt, Bauunternehmen und Fachplaner. „Wir haben die Grundrisse mehrmals angepasst, bis wir zufrieden waren. Das hat den Baubeginn zwar verzögert, dafür wird die Ausführung zügig verlaufen“, versichert i+R Projektleiter Zoltán Marton.

Attraktive zentrale Lage

Von der 7.500-Einwohner-Gemeinde Lauchringen aus sind Basel, Freiburg und Zürich in jeweils einer Autostunde erreichbar. Günstig liegt auch das Quartier selbst: Ein Nahversorger ist fußläufig erreichbar, ebenso der 350 Meter entfernte Bahnhof. Für den Weg in die Ortsmitte müssen künftige Bewohner lediglich 800 Meter zurücklegen.

Im Juni werden die Rohbauten fertig gestellt sein. In den beiden kleineren Gebäuden ist der Innenausbau im Gange. 18 der 26 Wohnungen sind bereits verkauft. Im Frühjahr 2018 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Am 24. Juni findet ein „Tag der offenen Tür“ statt, bei dem sich Interessierte in stündlichen Führungen einen Eindruck vom Baufortschritt verschaffen können.

Info:

www.dietrich-wohnbau.de

www.dietrich-wohnbau.de/de/smart-wohnen-am-riedpark

Factbox:

smart WOHNEN im Riedpark

• Grundstücksfläche: 2.503 m²

• Projektentwicklung: Banholzer Projektentwicklungen GmbH, Lauchringen

• Generalunternehmer: i+R Dietrich Wohnbau GmbH, Lindau

• Bauträger: Beide Gesellschaften je zur Hälfte

• 26 moderne Wohnungen, 2½ Zimmer, 3½Zimmer und 4½ Zimmer, 53 bis 153 m2, drei Baukörper mit drei bzw. fünf Obergeschossen inklusive Erdgeschoss

• Tiefgarage mit 33 Stellplätzen

• Beratung und Verkauf: Banholzer Projektentwicklungen GmbH, Lauchringen

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Dietrich Wohnbau GmbH, Tamara Bierer, Telefon 0049/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Dietrich Wohnbau/Banholzer Projektentwicklungen GmbH
06.06.2017

Greenpeace-Analyse: Schon 311 österreichische Gemeinden verzichten auf Glyphosat

Die Bundeshauptstadt Wien verzichtet zumindest großteils auf Glyphosat. In den meisten Gemeinden ist der Einsatz des Wirkstoffes im öffentlichen Raum jedoch weiterhin Standard, zum Beispiel in Parks, auf Friedhöfen oder an Straßenrändern Die Bundeshauptstadt Wien verzichtet zumindest großteils auf Glyphosat. In den meisten Gemeinden ist der Einsatz des Wirkstoffes im öffentlichen Raum jedoch weiterhin Standard, zum Beispiel in Parks, auf Friedhöfen oder an Straßenrändern

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat alle 2.100 Gemeinden in Österreich zu ihrem Glyphosat-Einsatz befragt. Bereits 311 Gemeinden verzichten im eigenen Wirkungsbereich vollkommen auf den umstrittenen Unkrautvernichter. Das sind knapp 15 Prozent der Gemeinden in Österreich, darunter auch die Landeshauptstädte Graz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und St. Pölten. Die Bundeshauptstadt Wien verzichtet zumindest großteils auf Glyphosat. In den meisten Gemeinden ist der Einsatz des Wirkstoffes im öffentlichen Raum jedoch weiterhin Standard, zum Beispiel in Parks, auf Friedhöfen oder an Straßenrändern. Greenpeace fordert von den verbleibenden Gemeinden, jetzt Verantwortung zu übernehmen und ebenfalls auf Glyphosat zu verzichten. Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter solle die verbleibende Amtszeit in der gegenwärtigen Regierung sinnvoll nutzen und sich endlich klar gegen Glyphosat positionieren.

„Inzwischen leben schon 22 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher in Gemeinden, die völlig auf Glyphosat verzichten. Das ist eine gute Nachricht, es sollten aber 100 Prozent sein“, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftssprecher bei Greenpeace in Österreich. „Anstatt auf ein dringend notwendiges Glyphosat-Verbot zu warten, haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister hier selbst die Initiative ergriffen. An ihnen kann sich ganz Österreich und auch Europa ein Vorbild nehmen.“ Viele dieser Gemeinden haben sich erst in den letzten zwei Jahren dafür entschieden, den Einsatz von Glyphosat zu verbieten. Hier ist ein positiver Trend erkennbar. Erfreulich ist laut Greenpeace auch, dass viele der Gemeinden auf gänzlich chemiefreie Alternativen wie Kehrbesen oder moderne Heißdampfverfahren umgestiegen sind und somit die Gesamtbelastung mit chemisch-synthetischen Pestiziden reduziert haben.

„Städte wie Graz oder Klagenfurt beweisen, dass es auch in großflächigen Gemeinden mit verschiedensten Arten von Grünflächen möglich ist, auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten. Umso unverständlicher ist es, dass eine Mehrheit der Gemeinden ihre Bevölkerung und ihre Gemeindebediensteten diesem Risiko weiterhin aussetzt“, so Theissing-Matei. Greenpeace fordert daher alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Österreich dazu auf, im eigenen Wirkungsbereich den Einsatz von Glyphosat zu beenden.

Auf europäischer Ebene wird derzeit ein weiteres Mal über die Zukunft des Unkrautvernichters diskutiert. Die Europäische Kommission hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, sich für eine Neuzulassung von Glyphosat für weitere zehn Jahre stark zu machen. Eine Abstimmung darüber könnte frühestens im Sommer stattfinden. Bereits über 800.000 Menschen haben das europäische Volksbegehren gegen Glyphosat unterzeichnet. „Das ist ein klarer Auftrag an die Politik: Die Menschen in der Europäischen Union wollen kein Glyphosat mehr. Für Österreich muss sich Landwirtschafts- und Umweltminister Rupprechter endlich in Brüssel gegen Glyphosat positionieren“, so Theissing-Matei abschließend.

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24.08.2017

Achtung: Unerwünschte Urlaubsmitbringsel

Diesen sehr gefährlichen, 7cm großen Skorpion fand Direktor Dr. Mitic in Ägypten im Hotelzimmer neben seinem offenen(!) Koffer Diesen sehr gefährlichen, 7cm großen Skorpion fand Direktor Dr. Mitic in Ägypten im Hotelzimmer neben seinem offenen(!) Koffer

Wer kennt die Situation nicht? Der Tag der Abreise rückt näher, aber irgendwie will man noch nicht heim. Ein letzter Cocktail am Strand, noch schnell einmal über den Bazar gehuscht, dann schnell zurück ins Hotel, um die Koffer zu packen. Rasch alles unkontrolliert ins Gepäckstück gepfeffert und ab in Richtung Heimat…

Was daheim folgt, ist nicht die Regel, aber dennoch auch nicht die Ausnahme. Der Koffer wird ausgepackt, und plötzlich: Da bewegt sich etwas zwischen den Kleidungsstücken, und es krabbelt ein unerwünschtes Urlaubsmitbringsel hervor, das im allgemeinen Trubel vor der Abreise im Koffer nicht bemerkt wurde. Meist sind es Schaben, also Kakerlaken, die das feuchte und enge Milieu zwischen der Schmutzwäsche schätzen. Manchmal sind es aber auch nicht ganz so häufige Tiere, die sich das Reisegepäck als Schlafplatz gewählt haben. In den letzten Jahren fanden auf diese Art schon einige Tiere den Weg aus dem Urlaub ins Haus des Meeres. Einsiedlerkrebse, die das am Strand gesammelte vermeintlich leere Schneckenhaus bewohnen, aber auch kleine Geckos im Urlaubssouvenir, einmal sogar eine junge Schwarznarbenkröte aus Bali in einem Schuh, und immer wieder – gerade von Badeurlauben an der Adria oder der Ägäis – kleine Skorpione.

In Europa, hauptsächlich in Mittelmeergebieten, leben um die zwanzig Arten. Während man bei den winzigen, dunklen Arten keine Sorge haben muss, können die größeren und gelb gefärbten Vertreter bei Stichen durchaus allergische Reaktionen ähnlich wie bei Bienenstichen hervorrufen. Verwandte Arten aus Nordafrika, wie z.B. Ägypten, besitzen sogar sehr starke Gifte und können Menschen durchaus gefährlich werden. Generell, aber speziell bei Urlauben in Tunesien, Marokko oder Ägypten, sollte man sich daher beim Kofferpacken entsprechend Zeit nehmen und Kleidungsstücke, Strandutensilien und Geschenke wirklich gewissenhaft kontrollieren. Den Koffer auf dem Schrank lagern, Schmutzwäsche nicht auf dem Boden liegen lassen und auch Schuhe wenn möglich erhöht abstellen, helfen mit, das Risiko während des Urlaubes möglichst gering zu halten, sich ein unerwünschtes Souvenir einzufangen. Sollte trotzdem einmal ein blinder Passagier aus Italien, Spanien oder Griechenland in Form eines Skorpions mit heim kommen, dann vor allem ruhig bleiben und ihn vorsichtig mit einem Schraubglas einfangen, dieses verschließen und mit uns Kontakt aufnehmen.

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18.09.2017

Die Alpen zwischen Verödung und Gentrifizierung

Migration aus der Stadt ins Gebirge ist ein wenig beachteter, aber aktuell weltweiter Trend, der selbst periphere Bergdörfer erfasst. – Anders als erwartet, werden die Zuzügler auch als Impulsgeber erlebt. Migration aus der Stadt ins Gebirge ist ein wenig beachteter, aber aktuell weltweiter Trend, der selbst periphere Bergdörfer erfasst. – Anders als erwartet, werden die Zuzügler auch als Impulsgeber erlebt.

Ein Team der Universität Innsbruck untersuchte mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF die Wanderungsbewegungen der "New Highlander" in den Alpen. Migration aus der Stadt ins Gebirge ist ein wenig beachteter, aber aktuell weltweiter Trend, der selbst periphere Bergdörfer erfasst. – Anders als erwartet, werden die Zuzügler auch als Impulsgeber erlebt.

Ein wachsender Anteil der Weltbevölkerung – schon mehr als die Hälfte – lebt heute in Städten. Im Vergleich dazu überaltern ländliche Gebiete und Bergdörfer, und ehemals gepflegte Kulturlandschaften wachsen zu. Ein Team um Ernst Steinicke vom Institut für Geographie der Universität Innsbruck registriert jedoch seit einigen Jahren einen kleinen, aber feinen siedlungsgeografischen Gegentrend. Erstmals fiel dem Projektleiter die "Amenity Migration" in der kalifornischen Sierra Nevada (USA) ins Auge. Als "Amenity Migrants" werden Zuzügler bezeichnet, die aufgrund von Annehmlichkeiten wie Sicherheit, Abgeschiedenheit und landschaftlichem Reiz einen zweiten Wohnsitz außerhalb der Stadt kaufen. Die alpine Wanderungsbewegung – von der Stadt ins Gebirge – ist aber keine reine Wohlstandsmigration. Sie folgt mehr dem französischen "Néo-ruralisme" – lose als neue Landliebe übersetzbar.

Auch in abgelegenen Gebieten, geprägt von Abwanderung, niedriger Geburtenrate und hohem Altersdurchschnitt, "sehen wir in den Statistiken eine Fluktuation in der Bevölkerung. Es findet ein Austausch statt, in manchen Orten sogar eine Art alpine Gentrifizierung", betont Ernst Steinicke. Die Stadtflucht der "New Highlander", der neuen Bergbewohner, ist häufig längerfristig, betrifft verschiedene Gruppen und ist durch niedrige Grundstückspreise in peripheren Gebieten für mehr Menschen leistbar. In einem Forschungsprojekt wurden – unterstützt vom Wissenschaftsfonds FWF – humangeografische Fallstudien zum gegenwärtigen demografischen Wandel in den Alpen durchgeführt. 70 Gegenden mit starker Zu- und Abwanderung wurden näher untersucht und davon 25 Täler und Dörfer in Slowenien, Frankreich, Italien und Osttirol genau kartiert nach Parametern wie Wohnsitztyp, Herkunft der Einwohnerinnen und Einwohner, Nutzungsart, Naturgefahren oder Eigentumsverhältnisse. Anhand typischer Orte wie etwa in Italien Dordolla (Friaul), Ostana (Piemont) oder Gressoney (Aostatal) oder in Frankreich Le Roux (Provence-Alpes-Côte d’Azur) und Les Chapelles (Rhône Alpes) wurden Modelle von Zuzugsgebieten definiert und Effekte aufgezeichnet.

WIE PERIPHER IST NOCH ATTRAKTIV?

Die neuen Bergbewohnerinnen und -bewohner sind eine heterogene Gruppe. Manche von ihnen haben aber das Potenzial demografische Probleme von Abwanderung und Überalterung im ländlichen Raum zu lindern. Einige sind Remigranten, die im Ruhestand in ihre Heimat zurückkehren. Wie bisher heiraten manche in lokale Familien ein. Gastarbeiter bleiben eine wichtige Gruppe. Im Unterschied zu den "Counter-Urbanen", die für immer aus der Stadt flüchten, sind die meisten Amenity-Migranten multilokal: Sie legen sich einen zweiten Wohnsitz außerhalb der Stadt zu, den sie nicht nur am Wochenende nutzen. Eine weitere spannende Gruppe sind die "New Farmers", vorwiegend sehr junge Menschen ohne agrarischen Hintergrund, die ihren Traum von landwirtschaftlicher Selbstversorgung und Sinnsuche leben. Dass die Zuzügler mit Störenfrieden gleichgesetzt werden, konnte Ernst Steinicke in Italien nicht beobachten: "Zuwanderer werden in Peripheriegebieten eher als Bereicherung empfunden und als Impulsgeber geschätzt." Selbst dort, wo ethnolinguistische Minderheiten leben, bringen Zuzügler zwar die Mehrheitssprache mit, wirken sich auf die Minderheiten aber eher positiv aus. Sie engagieren sich im kulturellen Leben und sind in die Dorfgemeinschaft integriert. Und wenn es um das naturräumliche Risiko geht (Hochwasserschutz, Rutschungen etc.) können schon ein bis zwei neue Landwirte die Situation in einem Dorf verbessern.

Viele "New Highlander" brauchen Computer und Internetverbindung, weil sie vom zweiten Wohnsitz aus arbeiten wollen. In abgelegenen Gebieten ist ein befahrbarer Weg jedenfalls eine Voraussetzung. "Im Friaul haben wir aber echte 'Ghost Towns' gefunden, verlassene Dörfer, die neu besiedelt wurden. Manche Orte haben sich von einstelligen zu dreistelligen Einwohnerzahlen gesteigert", berichtet der Forscher. Natürlich gibt es auch Nachteile: Wenn zu viele kommen, steigen die Bodenpreise und die Jungen können sich kein Grundstück mehr leisten. – Steinicke nennt das den "Kitzbühel-Effekt".

AUSNAHME AM OSTALPENRAND

Laufend erreichen das Team Berichte über vergleichbare Phänomene in Gebirgszügen weltweit, ob aus der Region rund um den Kilimanjaro, dem Hohen Atlas, dem West-Kaukasus oder den Bergen um Sapporo. Der Ostalpenrand in Österreich – in der Steiermark, dem südlichen Niederösterreich und Kärnten – wird als einzige Region der Alpen von dieser positiven Wanderungsbewegung nicht erfasst. Die Berge sind hier nicht so hoch und oft von Wald bedeckt. Aber daran liegt es nicht. Humangeograf Ernst Steinicke und seine Mitarbeiter Peter Cede sowie Roland Löffler haben einen Parameter gefunden, den es sonst nirgendwo in dieser Form gibt: "Die Gegend ist geprägt von Großgrundbesitz, und die Holznutzung ist stark. Wenn kein Grundverkehr möglich ist, ziehen Menschen weg, aber es kommen keine neuen dazu. Daran wird sich bis auf weiteres auch nicht so viel ändern."

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22.09.2017

16 Sieger beim Vorarlberger Werbepreis

Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH

Internationale Jury vergab 19 AdWins aus 188 Einreichungen

16 Sieger nahmen bei der siebten Auflage des Vorarlberger Werbepreises 19 AdWin-Trophäen entgegen. Mehrfach ausgezeichnet wurden die Agenturen zurgams (3x) und Zeughaus (2x). Fast 500 Kreative feierten nach der Verleihung in Thüringen eine verrückte Teeparty.

Seit 2005 zeichnet die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg alle zwei Jahre herausragende Arbeiten mit dem AdWin aus. Bei der siebten Auflage wurden heute Abend in Thüringen die Sieger gekürt: 16 Kommunikationsprofis konnten sich über insgesamt 19 AdWins freuen. Die Abräumer des Abends: zurgams Kommunikationsagentur mit drei und Zeughaus Design mit zwei AdWins.

Breites Spektrum

Die Auftraggeber der siegreichen Projekte reichen von lokalen Vorzeigebetrieben wie ALPLA über öffentliche Institutionen (Stadt Bregenz) bis zu internationalen Konzernen wie Audi Spanien. Zwei Agenturen waren mit Arbeiten für eigene Zwecke erfolgreich: Atelier Gassner mit der Werkschau „Visuelle Geschichten“ in der Kategorie Editorial Design sowie zurgams für die Eigenmarke „Naschhund“ gleich in zwei Kategorien (Werbetext und Audio).

Neben 13 Kommunikationsdienstleistern gingen auch AdWins an drei Organisationen, die Projekte selbst durchgeführt respektive eingereicht haben: Tourismusschule GASCHT (beste Werbekampagne), Stadtmarketing Feldkirch (Corporate Design) und Skiproduzent KÄSTLE (Event).

Der erstmals vergebene Online Marketing-AdWin ging an die Feldkircher Agentur Zeughaus für die Fretello-App: „Die App überzeugt durch ihre liebevoll gestaltete Onlinepräsentation und das intuitive User-Interface“, zeigte sich die Jury beeindruckt.

Hohes Niveau der Einreichungen

Die elfköpfige, international besetzte Jury unter Vorsitz des siebenmaligen Cannes-Löwen-Gewinners Bernd Fliesser nominierte 54 Projekte aus 188 Einreichungen und legte die Sieger fest. „Die Einreichungen weisen ein hohes Niveau auf. Wir waren überrascht, was für schöne und spannende Projekte dabei waren“, zeigte sich Fliesser angetan. Sehr zufrieden ist Fachgruppenobmann Gerhard Hofer: „Die Projekte sind ein eindrucksvoller Beweis für die Kreativität der Branche. Jury und Organisationsteam haben Hervorragendes geleistet.“ Alle Einreichungen sind im über 100 Seiten starken AdWin-Buch dokumentiert, das von Coop4 im „Wonderland“-Stil mit händischen Illustrationen gestaltet wurde. Durch den Abend führte Moderatorin Heike Montiperle.

Getreu dem „AdWin in Wonderland“-Motto feierten die knapp 500 Kreativen im Anschluss an die Verleihung in der Ideengärtnerei Müller ab 9 nach 9 Uhr abends eine verrückte Teeparty: mit Burlesque-Show, Magier Dekay, Sänger Sandro Luzzu, Clown Pompo und den Wonderland-Bewohnern als Walking Acts.

Infos:

adwin.at

www.facebook.com/AdWin2017/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sibylle Drexel, Telefon +43/5522/305-259, Mail drexel.sibylle@wkv.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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11.09.2017

Symphonieorchester Vorarlberg: Korsten legt Funktion als Chefdirigent mit Saisonende zurück

Gérard Korsten ist seit 2005 Chefdirigent des Symphonieorchester Vorarlberg. Die Funktion wird er zum Ende der Saison 2017/18 zurücklegen. Gérard Korsten ist seit 2005 Chefdirigent des Symphonieorchester Vorarlberg. Die Funktion wird er zum Ende der Saison 2017/18 zurücklegen.

Weitere Zusammenarbeit gesichert – Nachbesetzung wird mittelfristig geklärt

Gérard Korsten legt seine Funktion als Chefdirigent des Symphonieorchester Vorarlberg zum Ende der aktuellen Saison zurück. Der 57-Jährige bleibt dem Orchester eng verbunden: Er wird auch künftig jedes Jahr ein Abokonzert dirigieren. Präsident Manfred Schnetzer dankte dem international tätigen Dirigenten „für 13 Jahre voll unbändigem Einsatz und voll wichtiger künstlerischer Impulse“. Korsten habe das Orchester maßgeblich weiterentwickelt.

Seit 2005 ist Gérard Korsten bereits Chefdirigent des Symphonieorchester Vorarlberg. Nach dem Ende der Saison wird er diese Funktion im Sommer 2018 abgeben. Er stand dann 13 Saisonen lang regelmäßig am Pult des Symphonieorchesters. „Ich habe das Gefühl, dass dem Orchester nach einer so langen Zeit jetzt neue Impulse guttun“, begründet Korsten seinen Entschluss. Er blicke dankbar auf die enge Zusammenarbeit zurück: „Das Orchester hat sich unglaublich positiv entwickelt und auch ich hatte hier die Möglichkeit, viele unterschiedliche Programme zu dirigieren und mich als Dirigent weiterzuentwickeln.“

Der Präsident des Symphonieorchesters, Manfred Schnetzer, und Geschäftsführer Thomas Heißbauer danken Korsten gemeinsam für seinen langjährigen Einsatz. „Gérards Energie und seine Freude an der Arbeit haben auf das ganze Orchester ausgestrahlt“, schildert Heißbauer. „Er hat das Orchester mit seiner Persönlichkeit und seinem künstlerischen Verständnis geprägt.“ Seine Vergangenheit als hervorragender Geiger sei besonders bei der Arbeit mit den Streichern spürbar gewesen.

Weitere Zusammenarbeit

Korsten bleibt dem Symphonieorchester Vorarlberg aber auch in Zukunft erhalten. Er wird weiterhin ein Abokonzert pro Jahr leiten – als Chefdirigent waren es zuletzt drei Abokonzerte pro Jahr. „Über diese weitere Zusammenarbeit freuen wir uns sehr“, betont Präsident Schnetzer. „Darin kommt auch die enge Verbundenheit von Gérard Korsten und unserem Orchester zum Ausdruck.“

Für die Nachbesetzung werde sich das Orchester „bewusst Zeit nehmen“, kündigt Geschäftsführer Heißbauer an. „Wir werden in nächster Zeit Gespräche führen, und schauen, wer wirklich gut zu uns und unserem Anforderungsprofil passt“, schildert Heißbauer. In den vergangenen Jahren habe das Orchester mit vielen interessanten Persönlichkeiten zusammengearbeitet, es gebe darüber hinaus aber einige weitere Kandidaten.

Informationen: www.sov.at

Factbox:

Gérard Korsten

- geboren 1960 in Pretoria (Südafrika)

- studierte Violine in Philadelphia und Salzburg

- Konzertmeister der Camerata Salzburg und des Chamber Orchestra of Europe

- seit 1996 ausschließlich als Dirigent tätigt

- 1999 bis 2005 Musikdirektor am Teatro Lirico in Cagliari (Sardinien)

- 2009 bis 2014 Musikdirektor der London Mozart Players

- Arbeiten mit dem Adelaide Symphony, BBC Scottish Symphony, Budapest Festival Orchestra, Irish Chamber, Orchestra della Svizzera Italiana, Orchestre National de Lyon, Scottish Chamber, Swedish Chamber, SWR Sinfonieorchester uvm.

- Opernaufführungen: Opéra National de Lyon, Teatro alla Scala Mailand, Deutsche Oper Berlin, Ungarische Staatsoper uvm.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Symphonieorchester Vorarlberg, Mag. Thomas Heißbauer, Telefon 0043/5574/43447, Mail thomas.heissbauer@sov.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: Symphonieorchester Vorarlberg/Marco Borggreve. Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über das Symphonieorchester Vorarlberg. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.
30.03.2017

Einkaufskorb im Jahresvergleich um knapp acht Prozent teurer

Kostete im März 2016 ein Einkaufkorb mit den jeweils günstigsten Produkten durchschnittlich rund 48 Euro, so lag der Preis im März 2017 bei knapp 52 Euro – ein Plus von 7,6 Prozent. Kostete im März 2016 ein Einkaufkorb mit den jeweils günstigsten Produkten durchschnittlich rund 48 Euro, so lag der Preis im März 2017 bei knapp 52 Euro – ein Plus von 7,6 Prozent.

Ein Einkaufskorb mit günstigen Produkten kostet jetzt um knapp acht Prozent mehr als noch im März 2016. Das zeigt ein aktueller AK Preismonitor von 40 preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln in sieben Wiener Geschäften. Rund jedes dritte Produkt wurde – teilweise spürbar – teurer, darunter auch Grundnahrungsmittel, was besonders bitter ist.

„Viele Menschen müssen auf ihr Geld schauen und vergleichen sehr wohl die Preise. Für sie ist es bitter, wenn günstige Lebensmittel teurer werden. Das drückt aufs Geldbörsl“, erklärt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. „Daher nehmen wir auch re-gelmäßig die Preisentwicklung bei den preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln unter die Lupe.“ Bei den günstigsten Produkten handelt es sich vorwiegend um Eigenmarken der Handelsunternehmen.

Kostete im März 2016 ein Einkaufkorb mit den jeweils günstigsten Produkten durchschnittlich rund 48 Euro, so lag der Preis im März 2017 bei knapp 52 Euro – ein Plus von 7,6 Prozent. Einige Produkte wurden empfindlich teurer, sie treiben den Preis für den Einkaufskorb nach oben. Konkret: Bei 15 Produkten ist der Preis gleich geblieben, neun wurden billiger und 16 teurer, acht davon empfindlich teurer.

Viel mehr kosten nun zum Beispiel Teebutter (plus knapp 34 Prozent), Mischbrot (plus 18 Prozent), Gouda Käse (plus knapp 17 Prozent) oder Haarshampoo (plus 21 Prozent).

Billiger wurden beispielsweise Erdäpfel (minus knapp 14 Prozent), Eier (minus knapp sieben Prozent), Penne-Nudeln (minus sechs Prozent) und Bananen (minus fast fünf Prozent).

Mineralwasser, Dosenbier, Feinkristallzucker, Reis, Mehl, Vollmilchschokolade, Marillenmarmelade, passierte Tomaten, Sonnenblumenöl, Tafelessig, Fischstäbchen, Pizza Margherita, Katzenfutter, Zahnpasta und Toilettenpapier kosten in allen erhobenen Geschäften gleich viel wie vor einem Jahr.

Für den Einkaufskorb verlangen Supermärkten um durchschnittlich 8,2 Prozent mehr als Diskonter.

Zum AK Preismonitor: Die AK hat Anfang März 40 preiswerteste Lebens- und Reinigungsmittel in sieben Supermärkten und Diskontern in Wien erhoben. Die Geschäfte in Wien: Hofer, Spar, Billa, Penny, Lidl, Merkur und Interspar. Aktionen wurden berücksichtigt, nicht aber Kundenkarten- oder Mengen-Vorteilspreise.

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08.08.2017

Unwetter in Österreich: Schutzbauwerke verhinderten noch größere Schäden

Schutzbauwerke der Wildbach- und Lawinenerbauung verhinderten noch größere Schäden Schutzbauwerke der Wildbach- und Lawinenerbauung verhinderten noch größere Schäden

Von Freitag, den 4. August bis Sonntag, 6. August entluden sich in ganz Österreich zum Teil heftige Unwetter, wobei am stärksten Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark und Oberösterreich betroffen waren. Ausgelöst durch starken Regen mit Hagel bahnten sich Muren mit großen Mengen an Geröll und Wildholz ihren Weg ins Tal. Die vorhandenen Schutzbauten der Wildbach- und Lawinenverbauung konnten die Muren abbremsen und zu einem großen Teil die in die Niederungen abtransportierten Geröllmassen und das mitgeführte Wildholz zurückhalten. Allein in Salzburg und der Steiermark haben in den betroffenen Regionen die 36 größeren Becken ca. 800.000 m³ an Geschiebe und Wildholz zurückgehalten. Das entspricht der Lademenge von 80.000 LKW, die aneinandergereiht einen Konvoi von Wien bis Innsbruck bilden würden.

Durch die effektive Wirkung der Schutzmaßnahmen konnten noch größere Schäden im darunterliegenden Siedlungsgebiet verhindert werden.

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) investiert pro Jahr rund 200 Millionen Euro in Wildbach-, Lawinen- und Hochwasserschutzmaßnahmen. Um Schäden zu beseitigen und dringend notwendige Schutzbauten zu errichten stehen Mittel aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung.

Österreichweit schützen ca. 250.000 Bauwerke der Wildbach- und Lawinenverbauung ca. 20 Prozent der Gebäude in Gefährdungsbereichen vor Hochwässern, Muren, Lawinen, Steinschlag und Rutschungen - darunter Einfamilienhäuser, Bauernhöfe, Gewerbeobjekte und wichtige Infrastruktureinrichtungen. Bewährt hat sich auch wieder die Gefahrenzonenplanung. Wo bereits Schutzbauten der Wildbach- und Lawinenverbauung errichtet wurden, sind in den meisten Fällen keine nennenswerten Schäden entstanden. Beispielsweise hat die Sperre am Aubach in Dorfgastein die Mure aufgefangen, während die Vermurung der Großarler Landesstraße vom unverbauten Schied-Bach verursacht wurde.

Die Sachverständigen der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie die Fachleute für Bachsicherung und -räumung waren das ganze Wochenende über im Einsatz. Mit der Räumung der Rückhaltebecken wurde unverzüglich nach den Ereignissen begonnen, so dass sie für weitere Murenabgänge wieder voll funktionstüchtig sind. Darüber hinaus wurde bereits mit Planungen zur Errichtung neuer Schutzinfrastruktur in besonders sensiblen Gebieten begonnen – beispielshaft am Schöttlbach (Oberwölz), Walchenbach (Öblarn), Katschbach (Schöder), Maierhofgraben (Dorfgastein) oder am Schiedbach (Großarl).

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09.07.2017

Keine Fake News bei Bericht über Schweinefleisch in Salzburger Kindergärten

Servus TV Nachrichten: Keine Fake News bei Bericht über Schweinefleisch in Salzburger Kindergärten Servus TV Nachrichten: Keine Fake News bei Bericht über Schweinefleisch in Salzburger Kindergärten

Die Salzburger Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer (SPÖ) hat den SERVUS Nachrichten in einer Aussendung der Stadt Salzburg am Freitagnachmittag unterstellt, eine “falsche Story” über ein Schweinefleischverbot in Salzburger Kindergärten angekündigt zu haben. Dies nimmt ServusTV mit Verwunderung zur Kenntnis, weil:

Frau Hagenauer trotz mehrfacher Versuche seit Wochen zu keiner Stellungnahme bereit war – weder vor der Kamera, noch schriftlich. Es gibt lediglich telefonische Auskünfte ihres Pressesprechers.

Frau Hagenauer von einer “falschen Story” spricht, ohne den Beitrag der SERVUS Nachrichten gesehen zu haben, welcher heute erst um 19.20 Uhr ausgestrahlt wird.

ServusTV hält außerdem dazu fest:

Die Nachrichten-Redaktion von ServusTV hat mehrere Wochen lang für diesen Bericht recherchiert. Die Vizebürgermeisterin hat den Servus Nachrichten, trotz mehrfacher Anfrage, ein Interview zu dem Thema verweigert.

An städtischen Kindergärten in Salzburg wird seit 5 Jahren kein Schweinfleisch mehr bei Mittagessen und Jause angeboten.

Ob dies durch einen „Erlass“ geschehen ist, oder nicht, entzieht sich der Kenntnis der SERVUS Nachrichten. Diese Vermutung wird in einem Interview lediglich von der Stadt-ÖVP in den Raum gestellt.

Sämtliche von den SERVUS Nachrichten befragten Eltern zeigten sich überrascht über den Umstand, dass es kein Schweinefleisch gibt und lehnten dies mehrheitlich ab.

Diesen subjektiven Eindruck haben die SERVUS Nachrichten zusätzlich durch eine eigens in Auftrag gegebene Umfrage durch das Institut MindTake Research abfragen lassen, mit einem mehr als eindeutigen Ergebnis.

Woher Vizebürgermeisterin Hagenauer Kenntnis hat, dass Kinder Geflügelfleisch generell bevorzugen, ist uns nicht bekannt.

Dem auch ins Treffen geführten Argument, dass Geflügelfleisch gesünder sei, widerspricht niemand geringerer als die leitende Diätologin Maria Anna Benedikt von der Uni-Klinik Salzburg. Sie sagt, Schweinefleisch habe einen hohen Vitamin B Komplex und hochwertiges Eiweiß.

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05.04.2017

So gefährlich leben Österreichs Heimwerker

So gefährlich leben Österreichs Heimwerker So gefährlich leben Österreichs Heimwerker

Die Österreicher sind Naturtalente beim Heimwerken – zumindest wenn man ihrer persönlichen Einschätzung glaubt. Jeder zweite Österreicher sieht sich selbst einer aktuellen KFV-Erhebung zufolge als Heimwerk-Naturtalent. Dennoch geben zwei von drei Befragten an, sich bereits einmal im Zuge von Heimwerk-Arbeiten verletzt zu haben. Knapp neun Prozent davon mussten demnach ambulant, etwas mehr als ein Prozent sogar stationär im Krankenhaus behandelt werden. „Der überwiegende Teil der Heimwerkerunfälle ist auf Unachtsamkeit, Fehleinschätzung oder Überforderung zurückzuführen“, so KFV-Experte DI Christian Kräutler. „Wer merkt, dass er müde oder unaufmerksam wird, sollte unbedingt auf seinen Körper hören und eine Pause machen.“

Finger und Hände besonders gefährdet

Ein falscher Schlag mit dem Hammer oder ein falscher Handgriff und schon ist es passiert: Finger und Hände sind beim Heimwerken besonders gefährdet. 52 Prozent der Österreicher gaben in einer Befragung des KFV an, sich bereits einmal mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen zu haben. Und auch die KFV-Unfalldaten zeigen: Die Hälfte aller Verletzungen, die im Vorjahr beim Heimwerken entstanden sind, betrafen Finger oder Hände. Die häufigsten Verletzungsarten sind offene Wunden, Knochenbrüche, Sehnen- und Muskelverletzungen sowie Prellungen. Aber auch Amputationen sind immer wieder notwendig.

Von der Leiter bis zur Motorsäge

Motorsägen, Bohrer und Schlägel sorgen nicht nur in Horrorfilmen für den Extra-Gruseleffekt, sondern können schnell auch einfache Heimwerker-Tätigkeiten in ein kleines Massaker verwandeln. Der häufigste Unfallauslöser ist aber ein ganz anderes Arbeitsmittel: die Leiter. „Nach wie vor passieren viel zu viele Leiterstürze – und das, obwohl diese so leicht vermeidbar wären. Wir können hier nicht oft genug dazu mahnen, vor Beginn der Arbeiten die Standfestigkeit der Leiter zu kontrollieren und die Leiter nur mit festem Schuhwerk zu verwenden“, empfiehlt Kräutler.

Sind Männer die besseren Heimwerker?

Sowohl Männer als auch Frauen sind sich einig: Männer sind die besseren Heimwerker. Neun von zehn Befragten vertreten diese Ansicht. Begründet wird dies vor allem mit der größeren Kraft von Männern (22,5%). Aber auch höheres Interesse, bessere technische Fähigkeiten und die Annahme, dass sich Männer eher bereits als Kinder mit dem Thema Heimwerken beschäftigen, wurden als Begründung für die höhere Einschätzung der handwerklichen Geschicklichkeit von Männern genannt. Aber auch für alle männlichen Heimwerker-Talente gilt: Geschicklichkeit allein schützt nicht vor Unfällen. Eigenverantwortung und Risikobewusstsein müssen immer an erster Stelle stehen – hier besteht durchaus noch Handlungsbedarf: Nur zwei Drittel der Befragten geben an, bewusst auf Sicherheit beim Heimwerken zu achten. Jeder Zwanzigste gibt sogar zu, sich überhaupt keine Gedanken um die Sicherheit zu machen.

Mit sich zufrieden sind die österreichischen Heimwerker im Übrigen nicht immer: Knapp 90 Prozent der Heimwerker hatten schon einmal den Eindruck, dass nach der Fertigstellung nicht alles so geworden ist, wie geplant. Vier von zehn Heimwerker entschieden sich dann auch dazu, nichts mehr zu ändern – ganz nach dem Motto „egal – ich lass‘ das jetzt so“.

KFV-Sicherheitstipps fürs Heimwerken:

• Hobbyhandwerker sollten sich an Handwerks-Profis orientieren und sich von Profis beraten lassen.

• Sich nicht überfordern – bei anstrengenden Arbeiten öfter Pausen machen.

• Unbequeme Arbeitspositionen vermeiden.

• Immer auf angemessenen Arbeitsschutz achten.

• Schutzbrille, Atemschutz, Gehörschutz, Schutzhandschuhe tragen.

• Bestehende Schutzeinrichtungen bei Geräten niemals abmontieren.

• Nie unter Zeitdruck arbeiten.

• Auf qualitativ hochwertiges Werkzeug achten.

• Ringe und anderen Schmuck ablegen, lange Haare zusammenbinden.

• Keine weite Kleidung tragen.

Das Rote Kreuz empfiehlt folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen bei den oben angeführten häufigsten Verletzungen, die beim Heimwerken passieren:

Starke Blutungen:

Einen ausreichend starken, manuellen Druck auf die Blutung ausüben, damit diese zum Stillstand kommt. An Armen und Beinen kann der manuelle Druck durch einen Druckverband ersetzt werden. Führen Sie danach weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen (Lagerung, Frischluftzufuhr, Wärme, Psychische Betreuung) durch.

Abgetrennte Körperteile:

Abgetrennt Körperteile sind prinzipiell wie jede andere Wunde zu behandeln. Nach der keimfreien Wundversorgung des abgetrennten Körperteils wird dieser in eine Rettungsdecke gewickelt oder in einen Plastiksack gegeben. Den abgetrennten Körperteil vor Hitze, Kälte und Nässe schützen und dem Rettungsdienst übergeben.

Schnittwunden:

Bedecken Sie die Wunde mit einer keimfreien Wundauflage und fixieren Sie diese mit einem Verband. Führen Sie Basismaßnahmen (Lagerung, Frischluftzufuhr, Wärme, Psychische Betreuung) durch.

Fremdkörper in Wunden:

Verwenden Sie keimfreie Wundauflagen und Mullbinden, um den Fremdkörper zu fixieren.

Fixieren Sie die Wundauflagen und Mullbinden.

Führen Sie Basismaßnahmen durch.

Lassen Sie die Wunde von einem Arzt untersuchen.

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11.12.2016

Prognosen für alle Fälle

Dass die Nachfrage nach regionalen Wettervorhersagen rasant steigt, zeigt, wo der wunde Punkt liegt. Die Prognosen werden in Zukunft dank einer sich top entwickelnden Technik noch genauer werden. Das wird uns in der Anpassung an den Klimawandel helfen, aber nicht retten. Dass die Nachfrage nach regionalen Wettervorhersagen rasant steigt, zeigt, wo der wunde Punkt liegt. Die Prognosen werden in Zukunft dank einer sich top entwickelnden Technik noch genauer werden. Das wird uns in der Anpassung an den Klimawandel helfen, aber nicht retten.

Wie empfindlich Bevölkerung und Infrastruktur auf den Klimawandel reagieren, zeigt sich bereits in der Tatsache, dass Wetterdienste weltweit extrem boomen.

Es hat nicht nur mit den körperlichen und emotionalen Empfindlichkeiten jedes Einzelnen zu tun, dass sich die Mehrzahl der Menschen fürs Wetter interessiert. Vielmehr ist es so, dass das Wetter unser gesamtes Leben beeinflusst. Die Anpassung an das sich ändernde Klima betrifft maßgebliche Bereiche unserer Gesellschaft:

Wasserversorgung, Land- und Forstwirtschaft, das Wohnen, die Mobilität, die Wirtschaft, die Energieversorgung und nicht zuletzt den Schutz vor Gefahren wie Hochwasser. Deshalb gilt der Klimawandel zu Recht als eine der größten Herausforderungen. Trotz aller Abkommen und Versprechen, egal, ob in Paris oder zuletzt in Marrakesch:

Derzeit sieht es so aus, als würde sich die Erde eher um drei Grad erwärmen als nur um zwei Grad. Das sind keine guten Nachrichten. Optimist ist der, der hofft, dass das Paris-Abkommen trotz Trump, der den Klimawandel als eine Erfindung der Chinesen bezeichnete und dessen Position unklar und wechselnd ist, überleben wird – schlicht aus dem Grund, dass zu viele andere Länder schon zu viel investiert haben. Wie empfindlich die Bevölkerung und Infrastruktur auf den bereits stattfindenden Klimawandel reagieren, wurde bis dato gerne übersehen bzw. verdrängt. Mehr Hitzetage, schrumpfende Gletscher, mehr starke Niederschläge werden die Folgen der globalen Erwärmung für Österreich sein. Der Alpenraum ist von der Klimaänderung dabei doppelt so stark betroffen wie das globale Mittel. Dass die Nachfrage nach regionalen Wettervorhersagen rasant steigt, zeigt, wo der wunde Punkt liegt. Die Prognosen werden in Zukunft dank einer sich top entwickelnden Technik noch genauer werden. Das wird uns in der Anpassung an den Klimawandel helfen, aber nicht retten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von LIANE PIRCHER
08.09.2017

Am 21. September wird der Vorarlberger Werbepreis vergeben

Andrea Petermann, Monika Rauch und Gabriele Harmtodt vom Organisationsteam beim Proben für die AdWin-Party in der Ideengärtnerei Müller in Thüringen. Andrea Petermann, Monika Rauch und Gabriele Harmtodt vom Organisationsteam beim Proben für die AdWin-Party in der Ideengärtnerei Müller in Thüringen.

19 AdWin-Trophäen gehen an Vorarlbergs beste Kommunikationsprofis – „Wonderland“-Party im Anschluss

Am 21. September wird zum siebten Mal der Vorarlberger Werbepreis AdWin vergeben. Die Verleihung der in 19 Kategorien zu vergebenden Trophäe findet in der Ideengärtnerei Müller in Thüringen statt. Im Anschluss feiern – getreu dem Motto „AdWin in Wonderland“ – 500 Kreative eine verrückte Teeparty.

Seit 2005 zeichnet die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg herausragende Arbeiten mit dem AdWin aus. Die diesjährige Verleihung findet am 21. September statt. Die Trophäe wird in 19 Kategorien vergeben und deckt das ganze Leistungsspektrum der Branche ab: von klassischer Werbung über Öffentlichkeitsarbeit und Grafik bis hin zu Film und Foto.

Das Ergebnis ist seit Juni ein gut gehütetes Geheimnis: eine international besetzte, elfköpfige Jury unter Vorsitz von Bernd Fliesser hat aus knapp 200 Einreichungen die 54 besten nominiert und die 19 Sieger bestimmt. „Die Jury hat uns hohes Niveau bestätigt und die handwerkliche Qualität der Arbeiten gelobt“, zeigt sich der Fachgruppen-Vorsitzende, Gerhard Hofer, zufrieden.

„Verrückte Teeparty“ als krönender Abschluss

Die Verleihung erfolgt in der Ideengärtnerei Müller in Thüringen. Im Anschluss findet ab 21.09 Uhr eine „verrückte Teeparty“ statt. Das Organisationsteam – Andrea Petermann und Ramona Küng von Teamwork Werbung sowie Gabriela Harmtodt und Monika Rauch von Coop 4 Kommunikationsdesign – hat sich einiges einfallen lassen: von der Deko in Anlehnung an „Alice im Wunderland“ bis zu Überraschungs-Acts neun Minuten nach jeder vollen Stunde. Seidl Catering sorgt für das leibliche Wohl, zwei DJ’s für akustischen Genuss. Bei einer Tombola winken zahlreiche Preise.

Es werden knapp 500 Gäste erwartet. Karten sind zum Preis von 45 Euro über das Fachgruppen-Büro erhältlich.

Infos:

adwin.at

www.facebook.com/AdWin2017/

Factbox AdWin-Verleihung und -Party:

Zeit: Donnerstag, 21. September 2017

Ort: Ideengärtnerei Müller, Walgaustraße 79, 6712 Thüringen

Programm: 18.00 Uhr Einlass, 18.45 Uhr Preisverleihung, 21.09 Uhr Party

Tickets: um 45 € bei Eda Yildirim, Telefon +43/5522/305-247, Mail: eda@wkv.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sibylle Drexel, Telefon +43/5522/305-259, Mail drexel.sibylle@wkv.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Coop 4
07.08.2017

Lochauer Volksschüler zeichnen (für) i+R-Baustelle

Kräne, Bagger, Mischmaschinen: Lochauer Volksschüler erhielten vom Bauunternehmen i+R den „Großauftrag“, den Bauzaun um das Wohnbauprojekt „Mein Seedomizil“ am ehemaligen Rupp-Areal zu verschönern Kräne, Bagger, Mischmaschinen: Lochauer Volksschüler erhielten vom Bauunternehmen i+R den „Großauftrag“, den Bauzaun um das Wohnbauprojekt „Mein Seedomizil“ am ehemaligen Rupp-Areal zu verschönern

39 Bilder im Großformat zieren Bauzaun um Wohnbauprojekt „Mein Seedomizil“

Einen wahren Großauftrag vergab die i+R Wohnbau an die Schüler zweier Klassen der Volksschule Lochau: Im Rahmen ihres Zeichenunterrichts malten 39 Mädchen und Buben Bilder, die in Riesenformaten seit Juli auf der Baustelle am ehemaligen Rupp-Areal zu bewundern sind.

Kräne, Bagger, Mischmaschinen: Sicher eingezäunt ist von den beeindruckenden Baustellen-Fahrzeugen meist nur ein kleiner Teil zu sehen. Nicht so beim i+R-Projekt „Mein Seedomizil“ in Lochau. Was hier alles fährt, hebt und gräbt, brachten 39 Schülerinnen und Schüler der hiesigen Volksschule zunächst zu Papier. Aufgezogen auf riesige Transparente zieren ihre Zeichnungen seit Juli den Bauzaun um das frühere Rupp-Areal.

Kreative Form der Bürgerbeteiligung

Für Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Wohnbau, ist das Schulprojekt eine besondere Form der Bürgerbeteiligung. „Mit dem Bauprojekt wächst die Gemeinde Lochau in den nächsten Jahren um ein neues, großes Wohnareal. Wir wollen die Bevölkerung mitnehmen und mit ihr etwas schaffen, was Teil der Gemeinde wird. Dass wir die Jüngsten dafür gewinnen konnten, freut uns ganz besonders.“

Bereits im Frühjahr machten sich die Mädchen und Buben einer ersten und einer vierten Klasse der Volksschule gemeinsam mit ihrer Zeichenlehrerin an die Gestaltung des Bauzauns. Ausgestattet mit Zeichenmaterial und Jause ließen sie ihrer Kreativität im ehemaligen „Bauart“-Gebäude freien Lauf. Und hatten sichtlich Spaß daran.

Infos: www.ir-wohnbau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Wohnbau/Alexandra Serra,
27.07.2017

i+R realisiert zentrumsnahe „Wohnanlage Am Pfarrweg“ in Lustenau

„Der zweifach geknickte Bau entlang der Holzstraße reagiert sensibel auf den Straßenverlauf und die bauliche Umgebung“, befand die Jury des von i+R und der Wohnbauselbsthilfe ausgelobten Wettbewerbs, aus dem im Juli 2017 das Atelier Ender als Sieger hervorging. „Der zweifach geknickte Bau entlang der Holzstraße reagiert sensibel auf den Straßenverlauf und die bauliche Umgebung“, befand die Jury des von i+R und der Wohnbauselbsthilfe ausgelobten Wettbewerbs, aus dem im Juli 2017 das Atelier Ender als Sieger hervorging.

Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs ist das Atelier Ender aus Nüziders

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lustenau und der Wohnbauselbsthilfe entwickelt die i+R Wohnbau derzeit eine zentral gelegene Wohnanlage für gemischte Nutzung: Vorgesehen sind gemeinnützige Mietwohnungen, Eigentumswohnungen, eine Kinderbetreuungseinrichtung und ein Tagescafé. Den Zuschlag für seinen Wettbewerbsentwurf erhielt das Atelier Ender aus Nüziders.

In Lustenau entsteht in den nächsten Jahren ein neues lebendiges Quartier: Die „Wohnanlage Am Pfarrweg“ erschließt in sehr zentraler Lage die Grundstücke am Pfarrweg und an der Holzstraße. Im Sinne einer bestmöglichen Lösung lud der Lauteracher Projektentwickler und Bauträger i+R Wohnbau gemeinsam mit der Wohnbauselbsthilfe in Abstimmung mit der Gemeinde im Frühjahr zum städtebaulichen Wettbewerb.

Fünf renommierte Planungsbüros reichten ihre Entwürfe ein. Die Jurierung erfolgte Anfang Juli. Als Gewinner ging das Atelier Ender aus Nüziders hervor, das sich bereits mit der Planung des Appartementhauses Fuxbau in Stuben oder der Generalsanierung WIFI Dornbirn Trakt C einen Namen gemacht hat.

Ihr Konzept für das 5.500 Quadratmeter große Grundstück umfasst zwei Gebäude mit abgestuften Geschossen. Mittig verläuft ein bereits bestehender Rad- und Fußweg. „Das Siegerprojekt antwortet auf die gestellten Anforderungen mit einer ungewöhnlichen, jedoch präzisen Lösung und bewahrt so – trotz geforderter Verdichtung – die Identität des zentrumsnahen Areals“, urteilte die Jury.

Bedarfsorientierte gemischte Nutzung

Neben Eigentumswohnungen sind auf dem Areal Mietwohnungen mit Betreuungsmöglichkeit durch das Seniorenhaus Lustenau vorgesehen. Zudem entstehen eine Kinderbetreuungseinrichtung und ein Tagescafé. Bürgermeister Kurt Fischer begrüßt die partnerschaftliche Entwicklung des Immobilienprojekts: „Wenn wir in Lustenau Lebensräume altersfreundlich gestalten, antworten wir nicht nur auf eine gesellschaftliche Entwicklung, sondern auf einen konkreten Bedarf und den Wunsch vieler älterer Bürgerinnen und Bürger auf ein selbstbestimmtes und kommunikatives Leben und Wohnen.“

Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Wohnbau, pflichtet bei: „Die gemischte Nutzung ist ein Garant für Lebendigkeit. Für die Umsetzung solcher Projekte braucht es verlässliche Partner. Mit der Wohnbauselbsthilfe verbindet uns ein über zwanzigjähriges Streben nach langfristigen Lösungen für Gemeinden.“ Der nächste Schritt ist die Detailplanung des Projekts. Im Frühjahr 2018 soll die Baueingabe erfolgen.

Infos: www.ir-wohnbau.at

Factbox: Städtebaulicher Wettbewerb „Wohnanlage Am Pfarrweg“

• Projektentwickler, Generalunternehmer und Bauträger: i+R Wohnbau GmbH

• Auslober Wettbewerb: i+R Wohnbau und Wohnbauselbsthilfe

• Siegerprojekt: Atelier Ender, Nüdizers

• Areal: 5.500 m2, angrenzend an Pfarrweg und Holzstraße, Lustenau

• Nutzung: gemeinnützige Mietwohnungen, Eigentumswohnungen, Kinderbetreuungseinrichtung, Tagescafé

• Juroren: Bürgermeister, Gemeindeentwicklung, Architekten, Geschäftsführung Wohnbauselbsthilfe und i+R Wohnbau

• Auslobung: April 2017

• Jurierung: Juli 2017

• Baueingabe: geplant für Frühjahr 2018

Infos: www.ir-wohnbau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Wohnbau, DI Gudula Pawelak, Telefon 0043/5574/6888-2569, Mail g.pawelak@ir-gruppe.at

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto:
11.07.2017

Kaplan Bonetti Sozialwerke feierten 60-jähriges Jubiläum

Das leitende Team der Kaplan Bonetti Sozialwerke feierte am 9. Juli 2017 das 60-jährige Bestehen des Unternehmens: Bohuslav Bereta (Leiter Wohnhaus), Michael Hämmerle (Leiter Beratungsstelle), Cornelia Matt (Geschäftsführerin), Helmut Johler (Leiter Arbeitsprojekte), Dekan Erich Baldauf (Obmann Verein der Freunde Kaplan Bonetti). Das leitende Team der Kaplan Bonetti Sozialwerke feierte am 9. Juli 2017 das 60-jährige Bestehen des Unternehmens: Bohuslav Bereta (Leiter Wohnhaus), Michael Hämmerle (Leiter Beratungsstelle), Cornelia Matt (Geschäftsführerin), Helmut Johler (Leiter Arbeitsprojekte), Dekan Erich Baldauf (Obmann Verein der Freunde Kaplan Bonetti).

„Menschen stärken und aus der Krise in ein stabiles Leben begleiten“

Die Kaplan Bonetti Sozialwerke blickten am Sonntag nicht nur auf bewegte sechzig Jahre zurück. Der runde Geburtstag war vor allem Anlass, auf die gesellschaftliche Verantwortung gegenüber armutsgefährdeten Menschen hinzuweisen. Mehr als 350 Gäste folgten der Einladung zum Sommerfest: mit einer Messe in Gedenken an den 10. Todestag von Emil Bonetti, dessen Leibspeise – Kässpätzle – und einem bunten Programm für Mitarbeiter, Bewohner und Besucher.

„Eine Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, wie sie Menschen in Krisen begleitet und ihnen einen Neustart und ein würdiges Dasein ermöglicht“, sagte Pfarrer Erich Baldauf, Obmann des Vereins der Freunde Kaplan Bonetti, bei der 60-Jahrfeier der Kaplan Bonetti Sozialwerke am Sonntag.

Im Juli 1957 hatte der Kaplan das Haus der jungen Arbeiter übernommen. Fünfzig Jahre lang, bis zu seinem Tod am 9. Juli 2007, leitete Bonetti dieses in seiner unnachahmlichen Weise. Diesen Tag nahmen die Sozialwerke zum Anlass, die jahrzehntelange Entwicklung zum heutigen, modernen Sozialen Unternehmen mit einem öffentlichen Sommerfest zu feiern. Zum Festauftakt hielt Generalvikar Monsignore Rudolf Bischof eine Gedenkmesse für den Gründer Emil Bonetti.

Keine Randgruppe, sondern Teil der Gesellschaft

Ein Bild vom Leben bei den Kaplan Bonetti Sozialwerken konnten sich die Besucher in einer Ausstellung machen: Mit Einwegkameras hatten Bewohner und Beschäftigte Fotos von Szenen aus ihrem Alltag gemacht. „Die Menschen stehen mitten im Leben und sind Teil unserer Gesellschaft, keine Randgruppe. Sie haben dieselben Bedürfnisse wie wir alle“, erklärte Geschäftsführerin Cornelia Matt.

Diese Sichtweise bringen die Kaplan Bonetti Sozialwerke auch in ihren neuen Imagebroschüren unter dem Motto „Jeder Mensch …“ zum Ausdruck. Kernaussagen sind beispielsweise „Jeder Mensch braucht ein menschenwürdiges Dach über dem Kopf“ oder „… eine Hand, die ihn unterstützt“.

Langfristige Begleitung als Ziel

Daran knüpft auch das Ziel, langzeitarbeitslose Menschen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren und auf ihrem Weg in ein normales Leben zu begleiten. Dafür möchte Matt Ehrenamtliche gewinnen: „Die Betroffenen sind oft einsam, ihre Hemmschwelle auf andere zuzugehen ist hoch. Wir wollen motivierte Freiwillige ansprechen, die sie bei alltäglichen Aktivitäten begleiten.“

Leistbarer Wohnraum dringend nötig

Um Notleidenden eine echte Chance zu geben, braucht es mehr leistbaren Wohnraum, so Michael Hämmerle, Leiter der Kaplan Bonetti Beratungsstelle. Hohe Mieten sind mit den stagnierenden Löhnen kaum zu vereinbaren. Die gekürzte Mindestsicherung verschärft die Lage zusätzlich. „Die Wohnbauoffensive des Landes ist ein positives Signal und muss rasch umgesetzt werden“, so Hämmerle, „denn ein Dach über dem Kopf ist die Basis für eine sichere Zukunft.“

Dauerarbeitsplätze sehen die Sozialwerke als Lösung für Menschen, die aufgrund ihres Alters oder Krankheit am ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind. „Ein sinnstiftender Alltag erleichtert den Betroffenen einen Neustart“, ist Cornelia Matt überzeugt.

Information: www.kaplanbonetti.at

Factbox Kaplan Bonetti Sozialwerke:

Auszug Jahresbericht 2016

Wohnprojekte

287 Bewohner, davon 85% Männer, 15% Frauen

Staatsangehörigkeit:

60% Österreich

17% EU-Länder

23% Nicht-EU-Länder

Altersstruktur:

26% 35-44 Jahre

22% 25-34 Jahre

jeweils 16% 45-54 sowie 55-64 Jahre

4% 18-24 Jahre

6% über 65 Jahre

Notübernachtungen: 109 Personen

Insgesamt 36.000 Nächtigungen im Kaplan Bonetti Haus

Beratungsstelle

Beratungsstunden 10.086,50 Stunden

Betreute Haushalte 1.259 (+ 17% gegenüber 2015)

Staatsangehörigkeit:

49,7% Österreich

13,2% EU-Länder

37,1% Nicht-EU-Länder

Delogierungsprävention: 55 abgeschlossene Fälle

Arbeitsprojekte

Beschäftigte: 347, davon 64% Männer, 36% Frauen

Spenden

rund 42.000 Euro

Rückfragehinweis für Journalisten:

Kaplan Bonetti gemeinnützige GmbH, Mag. Cornelia Matt, Telefon 05572/23061-79, Mail cornelia.matt@kaplanbonetti.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Kaplan Bonetti Sozialwerke/Cornelia Hefel
09.06.2017

Vorarlberger Start-up Zemtu für Beraterpreis Constantinus nominiert

Die Inhaber der jungen Vorarlberger Softwareschmiede Zemtu OG: Philipp Metzler, Dominik Bartenstein und Roland Kainbacher (von links). Die Inhaber der jungen Vorarlberger Softwareschmiede Zemtu OG: Philipp Metzler, Dominik Bartenstein und Roland Kainbacher (von links).

Carsharing-Anbieter in Tschechien mit Software aus Vorarlberg zum Marktführer

Die junge Vorarlberger Software-Schmiede Zemtu OG hat gute Chancen auf den begehrten österreichweiten IT + Beraterpreis Constantinus. Das IT-Start-up mit Sitz in Dornbirn ist in der Kategorie „Internationale Projekte“ nominiert. Der tschechische Carsharing-Anbieter Autonapul konnte mit Unterstützung von Zemtu seinen Umsatz versechsfachen und seine Position als Marktführer ausbauen.

Der Firmenname Zemtu ist dem Bregenzerwälder Dialekt entliehen und heißt so viel wie „zusammen tun“ – also gemeinsam umsetzen. Die enge Zusammenarbeit mit ihren Kunden ist auch das Erfolgsgeheimnis der drei engagierten Vorarlberger Philipp Metzler, Dominik Bartenstein und Roland Kainbacher. Ihre Software erlaubt es, Autos mit Carsharing effizienter zu nutzen.

Beim Constantinus Award ist Zemtu mit seiner Arbeit für den tschechischen Carsharing-Anbieter Autonapul nominiert. Der österreichweite Wettbewerb wird vom Fachverband Unternehmensberatung und IT in der Wirtschaftskammer bereits zum 15. Mal durchgeführt. Die Preisverleihung erfolgt beim Constantinus Day am 22. Juni 2017 in Kitzbühel.

Innovative Web-Lösung

Die Entwicklung der webbasierten Carsharing-Lösung begann bereits im Jahr 2010. Mit Unterstützung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie sowie mit viel Eigenleistung konnten die Jungunternehmer ihre ersten Ideen in die Praxis umsetzen.

Der Erfolg der Forschungs- und Entwicklungsprojekte führte 2015 gleich zu zwei Spin-Offs: die nominierte Zemtu OG sowie die CARUSO Carsharing eGen, heute Österreichs größter Anbieter von stationsbasiertem E-Carsharing.

Umsatz versechsfacht

Bereits 2013 startete die Zusammenarbeit mit dem tschechischen Carsharing-Anbieter Autonapul. Die private Carsharing-Initiative aus Brünn/Brno arbeitete damals noch mit einem selbstgestrickten Buchungskalender und händischer Schlüsselübergabe. „Beides hat das weitere Wachstum blockiert“, erinnert sich Dominik Bartenstein, einer der drei Zemtu-Gründer. „Bei der Privatinitiative war wenig Eigenkapital vorhanden und das Wachstum musste aus eigener Kraft gestemmt werden.“

Auf der Suche nach einer neuen Technologie stieß Autonapul auf die Lösung aus Vorarlberg. Gegenseitiges Vertrauen, Flexibilität sowie eine professionelle und engagierte Zusammenarbeit waren der Turbo für das Carsharing-Business bei Autonapul. In nur fünf Jahren konnte das Unternehmen sein Angebot auf ganz Tschechien ausdehnen und die Zahl der Autos sowie den Umsatz mehr als versechsfachen.

Entwicklungsprojekt mit Renault

Der nächste Entwicklungsschritt der Carsharing-Lösung steht bereits kurz vor dem Roll-Out. Eine offene Schnittstelle in den Fahrzeugen von Renault ermöglicht es, neue Autos von Renault mit wenigen Mausklicks Carsharing-Ready zu machen. Geöffnet wird das Auto mit der ZEMTU-App, es braucht keine zusätzliche Hardware im Auto mehr. „Diese Technik spart nicht nur Kosten, sondern bringt auch organisatorisch riesige Erleichterungen“, freut sich Michal Šimoník von Autonapul schon auf die ersten Praxistests.

Info: www.zemtu.com

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Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic

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