Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Montag 21.05.2018 09:15
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Steiermark, Sparte ChronikRSS

inhalt

Chronik

29.12.2017

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden? Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

In den vergangenen Jahren gab es nach der Silvesternacht zahlreiche Anfragen von ARBÖ-Mitgliedern die wissen wollten, wer für Schäden aufkommt, die durch Silvesterkracher oder -raketen am Fahrzeug verursacht wurden.

Grundsätzlich muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Doch gerade nach der Silvesternacht kann oftmals der Schädiger nicht ausfindig gemacht werden. Ist kein Schädiger bekannt kommt es darauf an, ob eine Voll- oder Teilkaskoversicherung besteht, in der ein entsprechender Schadensfall berücksichtigt ist. Daher sollte man zuerst in seinen Versicherungsbedingungen nachlesen, ob solche Schäden gedeckt sind. Wenn ja muss so rasch wie möglich die Versicherung verständigt werden.

Damit es aber garnicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. In Zeiten von Kurzparkzonen, Anrainerparkplätzen & Co. kein leichtes Unterfangen. Am besten geeignet: ein Parkhaus oder falls vorhanden eine Garage. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als „Raketenstartbasen“ genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel in unmittelbarer Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeugabstellplatz zu empfehlen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.10.2017

Klimawandelbedingtes Aussterben von Arten kann kaum verhindert werden

Der Clusius-Enzian, auch echter Alpenenzian genannt, ist durch den Klimawandel bedroht Der Clusius-Enzian, auch echter Alpenenzian genannt, ist durch den Klimawandel bedroht

Tier- und Pflanzenarten versuchen sich durch Änderung ihrer Verbreitungsgebiete dem Klimawandel anzupassen. Intensiv vom Menschen genutzte Landschaften lassen solche Anpassungen aber immer weniger zu. Eine Forschergruppe des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat nun erstmals nachgewiesen, dass Maßnahmen wie die Rückwandlung von Land in naturnahe Lebensräume wichtig sind, ihrer Wirksamkeit aber zumindest in Mitteleuropa klare Grenzen gesetzt sind. Insbesondere das regionale Aussterben eines Teils der untersuchten Arten lässt sich auch mit beträchtlichem Aufwand kaum verhindern. Die Studie erscheint in der renommierten Zeitschrift "Nature Climate Change".

Die zunehmende Klimaerwärmung und die gleichzeitige Intensivierung der Landnutzung setzen viele Arten immer stärker unter Druck. WissenschafterInnen beobachten daher bei einer zunehmenden Zahl von Tier- und Pflanzenarten weltweit Verschiebungen natürlicher Verbreitungsgebiete in Anpassung an das sich ändernde Klima. Die immer stärkere Verinselung natürlicher Lebensräume schränkt solche Wanderungsbewegungen zunehmend ein. Extensivierungsmaßnahmen, wie etwa die Umwandlung intensiv genutzter land- und forstwirtschaftlicher Flächen in naturnahe Lebensräume, sollen die Vernetzung der Landschaft für jene Arten erhöhen, die dem Klima folgen.

Computermodell erlaubt zuverlässigere Voraussagen

Ein Team von Biologen des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat ein Computermodell entwickelt, das Klimawandel, Lebensraumfragmentierung sowie die individuelle Ausbreitungsfähigkeit von 51 Pflanzen-, Schmetterlings- und Heuschreckenarten berücksichtigt. "Dieser Ansatz erlaubt zuverlässige Voraussagen zum Fortbestand der von uns untersuchten Arten in den kommenden Jahrzehnten", erklärt Franz Essl, Projektleiter der Studie und Experte für Biodiversität und Naturschutz am Umweltbundesamt. Mit Hilfe dieses Modells können die Forscher die zukünftige Entwicklung der Verbreitungsgebiete der untersuchten Arten in Mitteleuropa unter Szenarien unterschiedlich starker Klimaerwärmung und unterschiedlicher Extensivierungsmaßnahmen bis zum Jahr 2100 simulieren.

Die Modelle sagen voraus, dass rund 20 Prozent der untersuchten Arten im Laufe dieses Jahrhunderts im Untersuchungsgebiet (Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Südtirol und Süddeutschland) aussterben werden. Die verbleibenden Arten verzeichnen einen deutlichen Rückgang ihres Verbreitungsgebietes, der durch den Einsatz der Extensivierungsmaßnahmen zwar verringert werden kann, "selbst bei maximalem Ressourceneinsatz – das heißt bei einer Umwandlung von fünf Prozent der land- und forstwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen – kann das Aussterben der am stärksten betroffenen Arten wie z.B. dem Böhmischen Enzian, der in Österreich nur im Wald- und Mühlviertel vorkommt, nicht verhindert werden", so der Leiter der Divison für Naturschutzforschung der Universität Wien, Stefan Dullinger.

Von den drei Extensivierungsstrategien erwiesen sich die Aufwertung von Flächen innerhalb von bestehenden Naturschutzgebieten sowie die Einrichtung von Korridoren zwischen Schutzgebieten als die wirksamsten Maßnahmen. Die Umwandlung gleichmäßig in der Landschaft platzierter Flächen stellte sich als wenig erfolgreich heraus. Keine dieser Maßnahmen war jedoch geeignet, die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Verbreitungen der Arten gänzlich zu kompensieren.

Einen möglichen Grund für die eingeschränkte Wirksamkeit der Maßnahmen sehen die Forscher in den massiven Folgen des Klimawandels: "Selbst in einer wenig fragmentierten Landschaft werden sich die klimatisch geeigneten Gebiete geographisch so weit verschieben, dass viele Arten aufgrund ihrer begrenzten Ausbreitungsfähigkeit nicht mit dem Klimawandel Schritt halten können", erläutert Johannes Wessely, der Hauptautor der Studie. Karl Hülber, der leitend an dieser Veröffentlichung mitgearbeitet hat, ergänzt: "Eine naturnähere Nutzung land- und forstwirtschaftlich genutzter Flächen bildet einen wesentlichen Bestandteil des Artenschutzes. Sie kann allerdings langfristig nur erfolgreich sein, wenn die Klimaänderung am Standort nicht zu stark ist bzw. zu schnell erfolgt, um eine evolutive Anpassung der Arten an die neuen Bedingungen zu ermöglichen".

Die durchgeführten Simulationen zeigen also nur beschränkte Möglichkeiten, die Folgen des Klimawandels abzuschwächen und dass rasche und ambitionierte Maßnahmen zur Verringerung des Klimawandels selbst nötig sind, um die Artenvielfalt in Mitteleuropa zu bewahren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dietmar Moser
25.10.2017

micelab:bodensee – Veranstaltungen die berühren, sind auch lebendig

Resonanzbeziehungen nähren lebendige Veranstaltungen, stellten die Forscher des zweiten micelab:explorer im Oktober 2017 auf Schloss Marbach am Bodensee fest. Resonanzbeziehungen nähren lebendige Veranstaltungen, stellten die Forscher des zweiten micelab:explorer im Oktober 2017 auf Schloss Marbach am Bodensee fest.

Eros und Resonanz als Forschungsfelder beim micelab:explorer II

Mitte Oktober fand auf Schloss Marbach am Bodensee das zweite Forschungsmodul der Weiterbildungsplattform micelab:bodensee statt. Thema des micelab:explorer II: „Eros und Resonanz – Was Verbundenheit ermöglicht“. Die 13 Laboranten waren Branchenvertreter und drei Impulsgeber aus den Disziplinen Musikvermittlung, Wildnispädagogik und Resonanzforschung. Die Erkenntnisse fließen in die kommenden Lernmodule sowie in das zweite micelab:extract ein, das für Sommer 2018 geplant ist.

Im ersten Labor – dem micelab:explorer I im Jahr 2016 – widmeten sich die Forscher dem Themenfeld „Angst und Vertrauen“. Kürzlich ist dazu das erste micelab:extract erschienen. Im diesjährigen micelab:explorer II, das von 17. bis 20. Oktober auf Schloss Marbach am Bodensee (D) stattfand, spürten 13 Laboranten „Eros und Resonanz – was Verbundenheit ermöglicht“ nach.

Gerhard Stübe, Geschäftsführer Kongresskultur Bregenz und Leadpartner der Weiterbildungsplattform für Veranstalter micelab:bodensee: „In den Forschungsmodulen gehen wir jeweils interdisziplinär der Frage nach, wie wir Veranstaltungen lebendig gestalten können. Unsere These lautet: Jede Veranstaltung ist ein gesellschaftlicher Mikrokosmos und spiegelt wider, wie Menschen leben, lernen, kommunizieren und einander begegnen.“

Um sich dem Forschungsfeld aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu nähern, luden die Macher des micelab:bodensee drei Impulsgeber ins diesjährige Labor ein: den Resonanzpädagogen und Motivationsforscher Wolfgang Endres, den Musikvermittler und freischaffenden Künstler Johannes Voit sowie den Wildnispädagogen und Personal Trainer Chris Schorpp.

Resonanz nährt Lebendigkeit

Schon Kleinigkeiten führen zu Resonanz, stellten die 13 Forscher fest: Morgendliches Singen und Bewegen sowie der gemeinsame Tagesablauf mit Übernachtung im selben Haus sorgten für Verbundenheit und eine wertschätzende, wache Atmosphäre. „Resonanz ist kein esoterischer Vorgang, sondern Ausdruck für lebendige Beziehungen“, betont Tina Gadow, Veranstaltungs¬dramaturgin und Kuratorin des micelab:bodensee. „Wenn der Funke überspringt, uns etwas berührt, sind wir in Resonanz und es kann Neues entstehen. Besteht ein Verlangen danach, dran zu bleiben, ist auch Eros im Spiel.“

Wie wichtig archaische Rhythmen sind, zeigte Wildnispädagoge Chris Schorpp: „Als Teil der Natur ist der Mensch vom natürlichen Tagesablauf abhängig – auch seine Lernprozesse.“ Die natürliche Abfolge von Inspirations-, Aktivitäts-, Entspannungs-, Reflexionsphasen usw. sorgt für Resonanz und Verankerung von Erfahrungen. Fehlende Ruhephasen führen schlimmstenfalls zu Erschöpfung und Erlahmen von Resonanzen. Die explorer erkannten: von den acht, der Natur nachempfundenen Lernphasen finden sich in Veranstaltungen meist nur drei wider.

Resonanz braucht Zeit und Muße

Schorpp leitete die Forscher an, auf die eigenen Sinne zu vertrauen und mutig die Umgebung zu erkunden: Barfuß und blind gingen sie entlang einer dünnen Schnur durch ein Waldstück. Auf die MICE-Branche übertragen heißt das: Mit offenen Sinnen, Zeit und Muße nehmen wir die Umgebung wahr. So können wir in Resonanz treten, die Sinne anderer berühren und Gelerntes vertiefen. Auch mit geschärften Sinnen durchs eigene Haus zu gehen, macht sichtbar, welche Ressourcen – Resonanzräume – schon da sind. Meist liegt der Fokus auf dem was fehlt.

Resonanzverstärker versus Resonanzkiller

Wie Resonanzen verstärkt werden können, zeigte Resonanzpädagoge Wolfgang Endres an einem Beispiel: Ein Rätselbild blendete er nur kurz ein und blieb die Antwort zunächst schuldig. „Die Motivation wächst, wenn ein Bedürfnis verstärkt wird.“ Die Zuhörer schenken dem Redner volle Aufmerksamkeit, bis dieser das Rätsel auflöst. „Zu viel Zeit darf nicht verstreichen, sonst droht der Vortragende seine Zuhörer zu verlieren.“ Den richtigen Zeitpunkt spüre man in Resonanzbeziehungen – so seine These.

Resonanz lässt sich nicht planen, stellten die Forscher fest. Sie erkannten jedoch „Resonanzkiller“ in Veranstaltungen: Neben fehlender Zeit und Muße gehören vorweggenommene Ergebnisse sowie das Denken in Richtig oder Falsch dazu. Wolfgang Endres betonte: „In Resonanzbeziehungen gibt es weder Gewinner noch Verlierer.“ Negative Bewertungen lösen meist Gegenwehr aus und das Gegenüber begibt sich in die innere Emigration. Heftiges Argumentieren wirkt ähnlich: In beiden Fällen wird Resonanz unterbunden.

Lerntypen ansprechen

Menschen haben unterschiedliche Lernbedürfnisse. Da sich jede Gruppe aus vielen Lerntypen zusammensetzt, sollten verschiedene Resonanzkanäle bedient werden: Während die einen mit System lernen, tun dies andere durch Lehren, durch Intuition (Bauchgefühl) oder Paradoxie. Endres brachte ein anschauliches Beispiel für letzteres: Die Aussage „Das ist unwichtig, das können sie vergessen!“ macht meist neugierig auf das, was kommt. Sie verstärkt das Verlangen (Eros), mehr zu erfahren. Gut dosiert bleiben die Zuhörer „am Ball“.

Plädoyer für Offenheit

Durch den Input von Musikvermittler Johannes Voit erfuhren die Forscher, dass Schwingungen nur entstehen, wenn Hörer offen sind. Am Beispiel eines zeitgenössischen Musikstücks machte er den Forschern klar: „Man muss moderne Musik nicht ‚verstehen’. Die Hörhaltung ist entscheidend – die Neugier, sich einzulassen. Dann ist Resonanz möglich, auch wenn das Stück letztlich nicht gefällt.“ Fixe Meinungen sind demnach ebenfalls Resonanzkiller, lautete die Erkenntnis – auch in Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern.

Einen Schritt weiter geht „Aktives Zuhören“. Die Forscher testeten dies beim „Gehspräch“ im Park. Sie erfuhren dabei, dass aktives Zuhören und Gehört werden Muße zulässt und Resonanzräume öffnet. Ein Teilnehmer bezeichnete das Gehspräch sogar als „Lernspaziergang, bei dem man ins Schwingen gerät und Gedanken weiterentwickeln, davon abschweifen oder sie verwerfen kann.“ Eine Haltung, die auch bei der Planung von Veranstaltungen hilft.

Informationen unter www.micelab-bodensee.com.

Über micelab:bodensee

micelab:bodensee ist die erste interaktive Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von den Netzwerken BodenseeMeeting und der kongress tanzt entwickelt und startete im Oktober 2016. micelab:bodensee umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Alle Module des micelab:bodensee haben den erkundenden Charakter eines Labors.

Beim Modul micelab:explorer liegt der Fokus auf der Forschung mit Impulsgebern aus unterschiedlichen Disziplinen. Es ist als Ideenschmiede angelegt. micelab:experts und micelab:experience richten sich an die Praktiker der MICE-Branche, also an Mitarbeiter aller Gewerke in Veranstaltungshäusern, Eventagenturen, Kulturinstitutionen und Marketingverantwortliche von Wirtschaftsbetrieben. Im micelab:extract fließen die Forschungsergebnisse eines Jahres ein. Band I zum Thema „Angst und Vertrauen“ ist im Sommer 2017 erschienen. Band II ist für Sommer 2018 geplant.

Als Kuratoren zeichnen die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und der Journalist Michael Gleich vom Netzwerk der kongress tanzt verantwortlich. Das micelab:bodensee wird unterstützt durch das Interreg V-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit Fördermitteln der Europäischen Union und der Schweiz.

Infos unter www.micelab-bodensee.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee Meeting (Kommunikation), Urs Treuthardt, 0043/5574/43443-12, urs.treuthardt@bodensee-vorarlberg.com

Bodensee Meeting (Sprecher), Mag. Gerhard Stübe, 0043 /5574/ 413-301, gerhard.stuebe@kongresskultur.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Zeichnungen: Jaron Gyger
22.01.2018

Forderung nach Tempo 80 auf Freilandstraßen

Forderung nach Tempo 80 auf Freilandstraßen Forderung nach Tempo 80 auf Freilandstraßen

Im Vorjahr starben bei Verkehrsunfällen auf Österreichs Freilandstraßen 210 Menschen. Damit passierte die Hälfte der tödlichen Verkehrsunfälle auf Freilandstraßen außerhalb des Ortsgebiets, macht der VCÖ aufmerksam. Das Vorjahr war kein negativer Ausreißer, sondern liegt im langjährigen Schnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Zeitraum 2010 bis 2017 kamen insgesamt 2.045 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Freilandstraßen außerhalb des Ortsgebiets ums Leben, das waren 53,6 Prozent aller Verkehrstoten.

„Das Unfallrisiko auf Freilandstraßen ist nach wie vor zu hoch. Eine sehr wirksame Maßnahme, um die Sicherheit auf den Freilandstraßen zu erhöhen und die Zahl der schweren Unfälle zu verringern ist Tempo 80 statt 100“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Deshalb senkt Frankreich ab Juli das Tempolimit von 90 auf 80 km/h.

Der Anhalteweg ist bei Tempo 80 deutlich kürzer als bei Tempo 100. Ein Auto, das mit Tempo 80 einen Anhalteweg von 55 Meter hat, hat mit Tempo 100 einen Anhalteweg von 79 Metern und nach 55 Meter noch eine Geschwindigkeit von 68 km/h. Durch Tempo 80 statt 100 verringern sich die Anzahl der Unfälle und die Schwere von Unfällen.

Der VCÖ weist darauf hin, dass in vielen Staaten Europas die Tempolimits auf Freilandstraßen niedriger sind als in Österreich. In Schweden gilt Tempo 70, in Dänemark, Finnland, Malta, Norwegen und Zypern gilt schon heute Tempolimit 80. Auch in der mit Österreich gut vergleichbaren Schweiz gilt auf den meisten Freilandstraßen Tempolimit 80. Nur dort, wo es die Sicherheit zulässt, ist ein höheres Tempolimit möglich. Österreich hat rund doppelt so viele Verkehrstote wie die Schweiz. „Die Schweiz geht sehr konsequent gegen die Unfallursache Schnellfahren vor. Einerseits sind die Tempolimits niedriger, auf der Autobahn gilt Tempo 120. Andererseits sind die Toleranzgrenzen beim Überschreiten von Tempolimits deutlich niedriger als in Österreich“, erklärt VCÖ-Experte Gansterer. In Österreichs Verkehrssicherheitsarbeit braucht es verstärkt unfallvermeidende Maßnahmen.

"Tempo 80 statt Tempo 100 verbessert auch Österreichs Klimabilanz und die Luftqualität. Weniger Spritverbrauch bedeutet weniger klimaschädliche CO2-Emissionen, weist der VCÖ auf die Zusatznutzen von Tempolimit 80 statt 100 hin. Zudem werden weniger Schadstoffe, wie Stickoxide und Feinstaub, ausgestoßen. Auch die Lärmbelastung wird reduziert.", meint der VCÖ.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
15.11.2017

Das Ende der Mietvertragsgebühren

Ab sofort ist das geänderte Gebührengesetz in Kraft getreten, welches die Mietvertragsgebühren regelt. Ab sofort ist das geänderte Gebührengesetz in Kraft getreten, welches die Mietvertragsgebühren regelt.

Ab sofort ist das geänderte Gebührengesetz in Kraft getreten, welches die Mietvertragsgebühren regelt. Die D.A.S., der führende Spezialist im Rechtsschutz, informiert über die Auswirkungen der Gesetzesänderung für „Mietverträge von Wohnräumen“. Für Vermieter und Hausverwaltungen entfällt ab jetzt die Anmeldung und Abfuhr von Verkehrssteuern an das Finanzamt. Mieter können dadurch mit einer Kostensenkung rechnen. Für gewerblich genutzte Räume besteht weiterhin eine Gebührenverpflichtung. Bei gemischt genutzten Objekten gibt es noch Unklarheiten.

Das geänderte Gebührengesetz ist in Kraft getreten und legt das Ende der Mietvertragsgebühren für „Mietverträge von Wohnräumen“ fest. Die Gesetzesänderung gilt nur für Mietverträge, die ab dem Datum des Inkrafttretens geschlossen wurden, für ältere Mietverträge hat das Gesetz keine Rückwirkung.

Für Vermieter und Hausverwaltungen bedeutet die Änderung eine Verwaltungsvereinfachung, da die Anmeldung und Abfuhr an das Finanzamt für Verkehrssteuern entfällt. Die Kosten beliefen sich je nach Mietzinshöhe und Vertragsdauer auf rund 150 bis 600 Euro. „Mieter können deshalb mit niedrigeren Kosten rechnen, da in der Praxis die Verkehrssteuern durch die Vermieter an die Mieter weiterverrechnet wurden“, weiß Johannes Loinger, Vorstandsvorsitzender der D.A.S..

Weiterhin Gebühren für gewerblich genutzte Räume

Für „gewerblich genutzte“ Mietverträge fällt weiterhin eine Gebühr an. So wie bisher, richtet sich diese nach der Vertragsdauer und dem monatlichen Mietzins, welcher auf das Jahr hochgerechnet wird. Für einen Geschäftsraummietvertrag, mit einer Vertragsdauer von fünf Jahren und einem monatlichen Mietzins von 1.500 Euro, fallen Gebühren um die 900 Euro an.

„Fraglich ist, wie bei gemischt genutzten Objekten – etwa einer Wohnung, die auch als Büro genutzt wird – vorgegangen wird. Eventuell gibt es hierzu noch einen Erlass vom Bundesministerium für Finanzen“, erklärt Loinger.

Die Gebührenpflicht bei Rechtsgeschäften beginnt mit Unterzeichnung

Wenn für ein Rechtsgeschäft eine Urkunde mit den Unterschriften der Parteien errichtet wird, so fallen in der Regel Rechtsgeschäftsgebühren an. Bis zur Änderung des Gebührengesetzes mussten auch für Mietverträge von Wohnräumen Gebühren entrichtet werden. Für außergerichtliche Vergleiche, Wechsel und Abtretung von Forderungen (Zessionen) sind weiterhin Rechtsgeschäftsgebühren in unterschiedlicher Höhe zu entrichten. „Bei außergerichtlichen Vergleichen belaufen sich die Gebühren auf 2 Prozent vom Gesamtwert, der von jeder Partei übernommenen Leistungen. Bei Wechselgeschäften beträgt die Gebühr 1/8 Prozent der Wechselsumme und bei Zessionen sind 0,8 Prozent des Entgelts zu bezahlen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.09.2017

16 Sieger beim Vorarlberger Werbepreis

Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH

Internationale Jury vergab 19 AdWins aus 188 Einreichungen

16 Sieger nahmen bei der siebten Auflage des Vorarlberger Werbepreises 19 AdWin-Trophäen entgegen. Mehrfach ausgezeichnet wurden die Agenturen zurgams (3x) und Zeughaus (2x). Fast 500 Kreative feierten nach der Verleihung in Thüringen eine verrückte Teeparty.

Seit 2005 zeichnet die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg alle zwei Jahre herausragende Arbeiten mit dem AdWin aus. Bei der siebten Auflage wurden heute Abend in Thüringen die Sieger gekürt: 16 Kommunikationsprofis konnten sich über insgesamt 19 AdWins freuen. Die Abräumer des Abends: zurgams Kommunikationsagentur mit drei und Zeughaus Design mit zwei AdWins.

Breites Spektrum

Die Auftraggeber der siegreichen Projekte reichen von lokalen Vorzeigebetrieben wie ALPLA über öffentliche Institutionen (Stadt Bregenz) bis zu internationalen Konzernen wie Audi Spanien. Zwei Agenturen waren mit Arbeiten für eigene Zwecke erfolgreich: Atelier Gassner mit der Werkschau „Visuelle Geschichten“ in der Kategorie Editorial Design sowie zurgams für die Eigenmarke „Naschhund“ gleich in zwei Kategorien (Werbetext und Audio).

Neben 13 Kommunikationsdienstleistern gingen auch AdWins an drei Organisationen, die Projekte selbst durchgeführt respektive eingereicht haben: Tourismusschule GASCHT (beste Werbekampagne), Stadtmarketing Feldkirch (Corporate Design) und Skiproduzent KÄSTLE (Event).

Der erstmals vergebene Online Marketing-AdWin ging an die Feldkircher Agentur Zeughaus für die Fretello-App: „Die App überzeugt durch ihre liebevoll gestaltete Onlinepräsentation und das intuitive User-Interface“, zeigte sich die Jury beeindruckt.

Hohes Niveau der Einreichungen

Die elfköpfige, international besetzte Jury unter Vorsitz des siebenmaligen Cannes-Löwen-Gewinners Bernd Fliesser nominierte 54 Projekte aus 188 Einreichungen und legte die Sieger fest. „Die Einreichungen weisen ein hohes Niveau auf. Wir waren überrascht, was für schöne und spannende Projekte dabei waren“, zeigte sich Fliesser angetan. Sehr zufrieden ist Fachgruppenobmann Gerhard Hofer: „Die Projekte sind ein eindrucksvoller Beweis für die Kreativität der Branche. Jury und Organisationsteam haben Hervorragendes geleistet.“ Alle Einreichungen sind im über 100 Seiten starken AdWin-Buch dokumentiert, das von Coop4 im „Wonderland“-Stil mit händischen Illustrationen gestaltet wurde. Durch den Abend führte Moderatorin Heike Montiperle.

Getreu dem „AdWin in Wonderland“-Motto feierten die knapp 500 Kreativen im Anschluss an die Verleihung in der Ideengärtnerei Müller ab 9 nach 9 Uhr abends eine verrückte Teeparty: mit Burlesque-Show, Magier Dekay, Sänger Sandro Luzzu, Clown Pompo und den Wonderland-Bewohnern als Walking Acts.

Infos:

adwin.at

www.facebook.com/AdWin2017/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sibylle Drexel, Telefon +43/5522/305-259, Mail drexel.sibylle@wkv.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: zurgams Kommunikationsagentur
10.10.2017

ALPLA Kids feiern zehnjähriges Bestehen

70 Kinder werden bei ALPLA Kids von 15 Pädagoginnen betreut. 70 Kinder werden bei ALPLA Kids von 15 Pädagoginnen betreut.

Was vor zehn Jahren bescheiden begann, hat sich zur größten betrieblichen Kinderbetreuungseinrichtung in Vorarlberg entwickelt: Das Kinderhaus ALPLA Kids feiert Jubiläum. Auf dem Programm stehen auch Publikumsveranstaltungen im Harder Spannrahmen.

Kaum ein anderes Vorarlberger Unternehmen ist so international aufgestellt und gleichzeitig mit seinen Wurzeln so verbunden wie ALPLA. Das Familienunternehmen übernimmt seit mehr als 60 Jahren gesellschaftlich-soziale Verantwortung. Teil der Unternehmenskultur ist es, den Mitarbeitenden eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Vor über zehn Jahren entstand der Wunsch, eine betriebliche Kinderbetreuung einzurichten. Dafür konstituierte sich 2007 der Verein Kinderhaus ALPLA Kids. Seither ist die Einrichtung stetig gewachsen, sodass das Gebäude am Hauptsitz Hard in zwei Schritten erweitert wurde. Heute betreuen insgesamt 15 professionell ausgebildete Pädagoginnen mehr als 70 Kinder von 15 Monaten bis sechs Jahren nach einem reformpädagogischen Ansatz in Kleingruppen. Das Kinderhaus bietet seine Leistungen ganztägig von 7 bis 17 Uhr sowie ganzjährig an, Mittagsbetreuung und -essen sind selbstverständlich.

Großes Geburtstagsfest für alle

„Wir haben in den letzten zehn Jahren gemeinsam viel erreicht, das wollen wir feiern“, ist Vereinsobfrau Manuela Lehner-Künz zufrieden. „Aber auch beim Feiern wollen wir das Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lenken.“ Bis zum Sommer 2018 sind zahlreiche interne und öffentliche Veranstaltungen geplant. Für die ALPLA Kids stehen unter anderem ein Puppentheater, Dingsda, ein Ausflug ins Ravensburger Spieleland und die Geburtstagsparty im Juni auf dem Programm.

Die Veranstaltungen für die Öffentlichkeit finden im Spannrahmen in Hard statt. Nach einem Mitmachkonzert am 17. Oktober findet im Jänner 2018 ein Vortrag von Ex-Fußballschiedsrichter Babak Rafati statt. Den Abschluss macht die Pädagogin Susanne Mierau. Sie hält im Mai einen Vortrag über Eltern-Blogs. Die geringen Eintrittsgelder kommen karitativen Zwecken zugute.

Weiterführende Informationen:

kids.alpla.com

www.facebook.com/alplakids

Factbox – Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender

Öffentliche Veranstaltungen im Spannrahmen Hard anlässlich „10 Jahre ALPLA Kids“

17.10.2017, 16.00 Uhr: Mitmachkonzert mit Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme

25.01.2018, 19.30 Uhr: „Brennen statt auszubrennen. Im stressigen Alltag auf sich selbst achten lernen“ – Vortrag von Babak Rafati

18.02.2018, 16.00 Uhr: Interaktives Kindertheater mit Frogo & Lele

25.05.2018, 19.30 Uhr: „Eltern und Kinder im Netz“ – Vortrag von Susanne Mierau

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Alpla/Weissengruber & Partner
26.11.2017

Das sind die schmutzigsten Ecken im Flugzeug

Das sind die schmutzigsten Ecken im Flugzeug Das sind die schmutzigsten Ecken im Flugzeug

Bis zu viermal im Jahr sind Erwachsene durchschnittlich erkältet. Und dank sinkender Temperaturen und geschwächter Immunsysteme, steht die nächste Grippewelle bereits vor der Tür. Damit die Reise von Österreichs Urlaubern vom heimischen Bakterienmeer hin zum weißen Sandstrand jedoch auch problemlos klappt, zeigt checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, welche Ecken im Flieger die schmutzigsten sind.

Der Sicherheitsgurt

Überraschenderweise landet im Rahmen der Ekel-Analyse der Sicherheitsgurt untern den schmutzigsten Plätzen an Bord. Die textile Struktur ist ideal, um Mikroorganismen aller Art aus der Kleidung und vom Körper vorhergehender Passagiere aufzusaugen. Beispielsweise muss nur ein kranker Passagier, der sich die Nase geputzt hat oder zuvor auf der Toilette war, ohne sich die Hände gewaschen zu haben, den Gurt anlegen.

checkfelix-Tipp: Nach der Landung sollte man sich relativ rasch die Hände waschen und an Bord ein Händedesinfektionsmittel verwenden.

Die Toilettenspülung

Wenig überraschend, ist die Toilettenspülung neben der Klobrille grundsätzlich der schmutzigste Ort der WC-Anlage, da man diese in der Regel berührt, ohne sich vorher die Hände zu waschen. Der Türriegel selbst ist häufig ebenfalls voller Bakterien und wird unter Umständen nur unregelmäßig desinfiziert.

checkfelix-Tipp: Reisende sollten sich nach dem Toilettengang die Hände sorgfältig waschen (und ggf. desinfizieren) und den Türriegel mit einem frischen Papierhandtuch öffnen.

Der Klapptisch

Ganz besonders vorsichtig sollte man jedoch bei den Klapptischen sein. Interessanterweise zählt dieser zu den schmutzigsten Bereichen im Flugzeug. Dies ist insofern besonders problematisch, da das kleine Tischchen während des Fluges als Ablagefläche für sämtliche Speisen und Snacks aller Art dient – das Risiko einer Übertragung der Keime über den Mund erhöht sich so massiv.

checkfelix-Tipp: Passagiere sollten mitgebrachte Nahrungsmittel nicht direkt auf den Tisch legen, sondern eine Serviette oder Ähnliches als Unterlage nutzen.

John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.com dazu: „checkfelix sorgt stets dafür, dass Urlauber die günstigsten Angebote finden und vollkommen entspannt in den Urlaub kommen. Um den Trip aber auch in vollen Zügen genießen zu können, ist es wichtig sich auf dem Weg zum Reiseziel nicht irgendetwas einzufangen oder krank zu werden. Sich regelmäßig die Hände zu waschen, um Krankheiten zu vermeiden, ist besonders ratsam.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2018

Schlichtungsstelle der E-Control: Hilfe für mehr als 2.500 Konsumenten im Jahr 2017

2017 gab es mehr als 1.000 telefonische Anfragen bei der Schlichtungsstelle des Energieregulators E-Control. 2017 gab es mehr als 1.000 telefonische Anfragen bei der Schlichtungsstelle des Energieregulators E-Control.

2017 gab es mehr als 1.000 telefonische Anfragen bei der Schlichtungsstelle des Energieregulators E-Control. Darüber hinaus wurden 639 Streitschlichtungsverfahren geführt und zusätzlich 862 schriftliche Anfragen beantwortet. „Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen etwas angestiegen. 2016 wurden 608 Schlichtungsverfahren geführt und 792 schriftliche Anfragen beantwortet. Die Schlichtungsstelle wurde ja bereits 2002 gegründet und hat sich in den vergangenen knapp 16 Jahren als die zentrale Anlaufstelle etabliert, wenn es für die Konsumentinnen und Konsumenten um Fragen zu Strom oder Erdgas geht.“, zieht der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch, Bilanz.

Viele verschiedene Themen bewegen die Konsumenten

Die Bandbreite an Themen, die in der Schlichtungsstelle behandelt werden, ist dabei sehr groß. Am häufigsten wenden sich Konsumenten an die Schlichtungsstelle, weil sie Fragen zum Lieferantenwechsel haben. „Der Wechselprozess selbst funktioniert in den meisten Fällen völlig problemlos. Fragen treten allerdings häufig auf, was die Höhe der Teilbeträge nach einem Wechsel sowie die Abrechnung der Neukundenrabatte betrifft.“, erläutert Urbantschitsch. Und weiter: „Hier ist nach wie vor ein sehr hoher Informationsbedarf bei den Konsumentinnen und Konsumenten gegeben.“

Ein Dauerbrenner in der Schlichtungsstelle betrifft das Thema Rechnungen. „Viele Konsumentinnen und Konsumenten sind verunsichert, wenn die Strom- oder Gasrechnung plötzlich höher als im Jahr davor ist und können sich die Gründe dafür häufig nicht erklären. Unsere Schlichtungsstelle schaut sich jede Rechnung genau an und überprüft, ob die Rechnung in Ordnung ist.“, berichtet der Vorstand der E-Control, Andreas Eigenbauer, aus der täglichen Arbeit der Schlichtungsstelle. Oft geht es um Nachverrechnungen, weil in den Vorjahren der Verbrauch durch den Netzbetreiber (meistens) zu niedrig geschätzt wurde. Bei der ersten Zählerablesung nach Schätzungen wird dann der tatsächliche Verbrauch in Rechnung gestellt und führt zu Überraschungen bei Konsumenten. Aus Sicht der Schlichtungsstelle besteht bei der Sorgfältigkeit der Verbrauchsermittlung durch manche Netzbetreiber noch Luft nach oben. Und weiter: „Auch wenn Konsumentinnen oder Konsumenten in Zahlungsschwierigkeiten geraten, wenden Sie sich an die E-Control um Hilfe. Hier sind unsere Mitarbeiterinnen besonders gefragt, schließlich gilt es oft, Abschaltungen von Strom- oder Gaskunden zu vermeiden.“

Auch das Thema der An- und Abmeldungen von Strom- oder Gasanschlüssen führt immer wieder zu Anfragen. Vor allem, wenn jemand neu in eine Wohnung einzieht (und ein Strom- und Gasbezug noch möglich ist), sollte man sich rasch um einen Lieferanten kümmern, damit die Anlage nicht aufgrund der Abmeldung durch den Vormieter abgeschaltet wird.

Das meiste spielt sich online ab

Weiter zurückgegangen ist in den letzten Jahren die Kontaktaufnahme mit der Schlichtungsstelle per Post. „Da hat sich in den letzten Jahren das Verhalten stark geändert. Wurden zu Beginn der Schlichtungsstelle ein Großteil der Anfragen per Post, Fax oder auch persönlich eingebracht, hat sich dies mittlerweile komplett geändert. Mehr als 90 Prozent aller Eingaben erfolgen mittlerweile online.“, so Eigenbauer.

Schlichtungsstelle hilft kostenlos und unkompliziert

Ein Verfahren bei der Schlichtungsstelle ist für die Konsumentinnen und Konsumenten kostenlos. Seit 2016 gibt es zudem neue gesetzliche Bestimmungen, die den Hilfesuchenden noch bessere Informationen bei den Verfahren und den Abläufen garantiert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.12.2017

Erstmals seit zwölf Jahren wieder ansteigende Gesamtschülerzahl

Erstmals seit zwölf Jahren wieder ansteigende Gesamtschülerzahl Erstmals seit zwölf Jahren wieder ansteigende Gesamtschülerzahl

Im abgelaufenen Schuljahr 2016/17 gab es in Österreich über 6.500 Schülerinnen und Schüler mehr als im Jahr davor. Damit wurden laut Statistik Austria erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder ansteigende Besuchszahlen verzeichnet. Zuvor waren rückläufige Gesamtschülerzahlen ab dem Schuljahr 2005/06 die Regel, eine Folge des Geburtenrückgangs seit den frühen 1990er-Jahren. Zuwächse gab es 2016/17 vor allem bei Schulen für Kinder im Pflichtschulalter, bedingt durch die Wanderungsbewegungen in den Jahren 2015 und 2016. Die AHS verzeichnete sowohl in der Unterstufe als auch in der Oberstufe neue Schülerhöchststände.

Volksschulen: Steigende Schülerzahlen durch Zuwanderung

Insgesamt 335.854 Schülerinnen und Schüler besuchten im abgelaufenen Schuljahr 2016/17 Österreichs Volksschulen. Gegenüber dem Schuljahr davor bedeutet das ein Plus von 6.303 Kindern (+1,9%), wobei der Anstieg zum Großteil auf die erhöhte Anzahl außerordentlicher Schülerinnen und Schüler nach den Wanderungsbewegungen der Jahre 2015 und 2016 zurückzuführen ist. Im Zehnjahresvergleich wird zwar noch ein Minus von 11.400 (-3,3%) verzeichnet; unter Berücksichtigung der aktuellen Bevölkerungsprognose kann aber zumindest für die nächsten zehn Jahre mit weiterhin steigenden Schülerzahlen in Volksschulen gerechnet werden.

Sekundarstufe I: Mehr Schülerinnen und Schüler in NMS, Schülerhöchststand in AHS-Unterstufe

Den Hauptschulen und Neuen Mittelschulen (NMS) setzte in den vergangenen Jahren einerseits die rückläufige Anzahl an Volksschulabgängerinnen und -abgängern zu, andererseits war auch der verstärkte Zulauf zur AHS-Unterstufe zu spüren. Trotz der zwischenzeitlichen Einführung der Neuen Mittelschule bedeuteten die 208.045 Schülerinnen und Schüler 2015/16 den niedrigsten Wert in diesen Schultypen seit 50 Jahren. Im vergangenen Schuljahr 2016/17 wurde mit 209.388 Besucherinnen und Besuchern erstmals wieder ein leichtes Plus verzeichnet (+0,6%). Dieser Anstieg ist allerdings auf den Zuwachs bei außerordentlichen Schülerinnen und Schülern aus Herkunftsländern der Asylmigration zurückzuführen.

In der AHS-Unterstufe erreichte die Besuchszahl im Schuljahr 2016/17 mit 117.829 Schülerinnen und Schülern hingegen einen neuen Höchststand, wobei hier das Plus gegenüber dem Jahr davor (+1,9%) nicht durch die Zuwanderung der vergangenen Jahre bedingt ist.

Unterschiedliche Entwicklungen in der Sekundarstufe II

In der Sekundarstufe II hielten in den meisten Schultypen die Trends der letzten Jahre auch 2016/17 an. Berufsschulen und berufsbildende mittlere Schulen (BMS) verzeichnen weiterhin rückläufige Schülerzahlen (-13,7% bzw. -16,1% im Zehnjahresvergleich). Ein ähnliches Bild zeigt sich im Bereich der berufsbildenden höheren Schulen (BHS), vor allem bei den kaufmännischen höheren Schulen (-13,1%). In wirtschaftsberuflichen höheren Schulen ist die Schülerzahl seit dem im Schuljahr 2010/11 erreichten Höchststand von 28.730 ebenfalls im Sinken begriffen (2016/17: 26.740).

An technisch gewerblichen höheren Schulen stiegen die Besuchszahlen in den letzten Jahren stetig an. Nach dem 2015/16 erreichten Höchststand von 64.043 gab es im vorigen Schuljahr erstmals einen Rückgang auf 63.674 Schülerinnen und Schüler. Im Zehnjahresvergleich wird hier aber noch immer ein Plus von 7,1% erreicht. An land- und forstwirtschaftlichen höheren Schulen beträgt der Zuwachs gegenüber 2006/07 9,6% (2016/17: 3.939 Schülerinnen und Schüler).

In der AHS-Oberstufe bedeutete die Besuchszahl von 91.906 im vergangenen Schuljahr 2016/17 einen neuen Rekordwert, mit einem Plus im Zehnjahresvergleich von 5,6%. Bildungsanstalten für Elementarpädagogik bzw. Sozialpädagogik erreichten mit 12.846 Schülerinnen und Schülern ebenfalls einen neuen Höchststand, hier beträgt der Zuwachs in den letzten zehn Jahren sogar 40,9%.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.10.2017

"die umweltberatung" gibt Tipps zum Fensterdichten

Das Dichten selber ist einfach - Kante reinigen, Dichtungsband aufkleben und fertig. Das Dichten selber ist einfach - Kante reinigen, Dichtungsband aufkleben und fertig.

Undichte Fenster bringen hohe Energieverluste und die Zugluft senkt den Wohnkomfort enorm. „Sobald wir Zugluft verspüren, brauchen wir viel höhere Raumtemperaturen, um uns wohl zu fühlen. Und höhere Temperaturen bedeuten mehr Heizkosten. Darum ist es wichtig, die Zugluft durch Fenstersanierung zu verringern“, erklärt Sabine Vogel, Energieberaterin von "die umweltberatung".

Window = Windauge

Schon gewusst? Das englische Wort window hat sich aus „vindauga“, also Windauge entwickelt. Das bringt gut zum Ausdruck, dass Fenster die „Augen“ eines Hauses sind – durch sie wird der Blick ins Freie möglich und sie lassen frische Luft und Wind ins Haus.

Fensterdichten selbst gemacht

Wenn die Fenster nicht gut schließen, lässt sich das bei neueren Fenstern oft mit einem Inbusschlüssel selbst einstellen.

Bei den meisten Fenstern ist eine Sanierung mit Dichtungsbändern möglich. Es gibt diese in unterschiedlichen Breiten und Dicken – je nach Fugenbreite und Spalt. Das Dichten selber ist einfach - Kante reinigen, Dichtungsband aufkleben und fertig. Auch bei zugigen Fenstern und Türen zum kühleren Stiegenhaus ist das Abdichten sinnvoll. Türspalten am Boden werden mit Zugluftstoppern oder Türdichtschienen aus dem Baufachhandel abgedichtet. Es hilft auch einfach eine dicke, zusammengerollte Decke davorzulegen.

Kastenfenster: immer innen dichten

Kastenfenster müssen nicht unbedingt getauscht werden. Gut schließend mit einer guten Dichtung sind sie ein gut funktionierendes, bewährtes System. Die Dichtung wird bei Kastenfenstern am Innenflügel angebracht, damit die feuchte Luft zwischen den Fenstern nach außen entweichen kann. Eingesperrte Kondensfeuchte kann das Holz schädigen und zu Schimmel oder Moder führen. Wenn die Außenflügel wegen zu großer Fugen auch abgedichtet werden müssen, sollte diese Dichtung weniger dicht als an den Innenflügeln sein bzw. an einer Kante fehlen. Geringe Feuchtigkeitsmengen können so nach außen entweichen.

Leider halten aufgeklebte Dichtungsbänder nicht ewig und sind daher an stark benutzten Stellen meist jährlich zu erneuern. Länger halten eingefräste Hohlprofildichtungen von Tischlereien, die auf Kastenfenstersanierung spezialisiert sind. Eine weitere langhaltende Lösung ist das Anbringen von Aluschienen mit dauerelastischen Dichtungen. Dieses Dichtungssystem wird an der Fensterlaibung bzw. am Rahmen montiert, statt direkt am Fensterflügel.

Richtig lüften

Je dichter die Fenster sind, desto mehr muss aktiv durch vollständiges Öffnen gelüftet werden. In der Heizsaison die Fenster auf keinen Fall kippen! Im Raum entstehende Luftfeuchtigkeit wird an den kältesten Stellen wieder flüssig – zum Beispiel an der Glasscheibe des Fensters, in Raumecken oder hinter Kästen an Außenwänden. An diesen feuchten Stellen besteht Schimmelgefahr. Um Schimmel vorzubeugen, ist regelmäßiges Lüften bei weit geöffneten Fenstern notwendig. Ein Hygrometer zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit kostet wenig und erinnert an rechtzeitiges Lüften. Die Luftfeuchtigkeit im Raum sollte 60 Prozent nicht übersteigen.

Infoblatt und Energieberatung

Das Infoblatt „Fenstersanierung“ kann auf www.umweltberatung.at/fenstersanierung kostenlos heruntergeladen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.05.2017

7.000 Menschen gedenken der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen

Auszug aus der KZ-Gedenkstätte Mauthausen zur Gedenk- und Befreiungsfeier am 7. Mai 2017 Auszug aus der KZ-Gedenkstätte Mauthausen zur Gedenk- und Befreiungsfeier am 7. Mai 2017

Vor 72 Jahren, am 5. Mai 1945 wurden die Häftlinge aus dem Konzentrationslager Mauthausen und seinen

49 Außenlagern befreit. Tausende Menschen, darunter die letzten Überlebenden des Konzentrationslagers, aus dem In- und Ausland haben heute in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen an der Befreiungsfeier teilgenommen. Der gemeinsame Auszug aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ehemaligen „Schutzhaftlager" am Ende des Festaktes wurde von KZ-Überlebenden angeführt – als symbolischer Akt für die Befreiung.

In Erinnerung an die Befreiung der Häftlinge aus dem Konzentrationslager Mauthausen am 5. Mai 1945 wurde diesem Ereignis im Rahmen der alljährlichen internationalen Befreiungs- und Gedenkfeier gedacht.

Laut Polizei und Veranstalter nahmen rund 7.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland auch dieses Jahr, am 72. Jahrestag, teil. Organisiert wurde die Gedenk- und Befreiungsfeier vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) in enger Zusammenarbeit mit der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen (ÖLM) und dem Comité International de Mauthausen (CIM).

Diesjähriges Thema: „Internationalität verbindet“

Seit 2006 sind sich die Gedenk- und Befreiungsfeiern jedes Jahr einem speziellen Thema gewidmet, das zur Geschichte des KZ- Mauthausen bzw. zur NS-Vergangenheit Österreichs in Beziehung steht. Der Gegenwartsbezug bildet bei jedem Jahresthema einen essentiellen Bestandteil und soll vor allem für junge Menschen durch die Auseinandersetzung mit der Zeit und Ideologie des Nationalsozialismus auch einen Bezug zu ihrer Erfahrungswelt heute herstellen.

Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich: "„Wir sind es den zehntausenden Opfern von Mauthausen schuldig, dass wir unser Gedenken international verstehen. Wir sind uns und unseren Kindern verpflichtet, jeder Art von Populismus und Nationalismus eine Absage zu erteilen und die Internationalität als obersten Leitgedanken zu verankern. Das gilt im Gedenken in Mauthausen ebenso, wie auch in unserem heutigen Bestreben für eine gerechtere, sozialere und menschlichere Welt.""

Nachdem weit über 90 Prozent der Opfer des Lagers Mauthausen weder Deutsche noch Österreicher waren, ist diese Feier von internationaler Bedeutung und stellt die weitaus größte Gedenk- und Befreiungsfeier weltweit dar. Begonnen wurde die Befreiungsfeier mit der Verlesung des Mauthausenschwurs in mehr als 20 verschiedenen Sprachen – an einem Ort wie dem ehemaligen KZ Mauthausen, wo von 1938 bis 1945 Deutsch die einzig erlaubte Sprache war, wollten wir damit ein besonders starkes Zeichen der Internationalität setzen.

An Stelle des Einmarsches der nationalen und internationalen Delegationen wurde der Ausmarsch aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Festaktes zum Höhepunkt der Feierlichkeit. Auch dieses Jahr wurde der Auszug aus Mauthausen von den KZ-Überlebenden Dušan Stefancic, Yauhen Chrol, Nikolai Kireev, Aba Lewit, Jehuda Gurvich, Shaul Spielmann, Andrew Sternberg gemeinsam mit GIs der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und Schülerinnen und Schüler der NMS Mauthausen angeführt. Damit soll die Befreiung der KZ-Inhaftierten symbolisiert werden.

Internationale Beteiligung an der Gedenk- und Befreiungsfeier

Die Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst mit Bischof Dr. Michael Bünker, Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer und Erzpriester Ioannis Nikolitsis. Gefolgt wurde dieser durch Begrüßungsworte von Willi Mernyi und den Kranzniederlegungen durch Bundespräsidenten Dr. Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Mag. Christian Kern und die internationalen und nationalen Delegationen und Jugendorganisationen. Während der Kranzniederlegung hielten die Vertreterinnen und Vertreter der Opferorganisationen aus Frankreich und den USA ihre Gedenkreden in den jeweiligen Landessprachen. Durch die Gedenkfeier führten Konstanze Breitebner und Mercedes Echerer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: MKÖ
22.11.2017

Enorme Preisunterschiede bei Online-Ticketshops

Das Internet macht‘s möglich, mit ein paar Klicks scheint alles geregelt. Das Internet macht‘s möglich, mit ein paar Klicks scheint alles geregelt.

Robbie Williams live in London erleben, den Jubel beim Finale der Eishockey-WM in Dänemark spüren oder einmal Anna Netrebko in der Staatsoper genießen – solche Wünsche lassen sich heute ganz einfach und bequem verwirklichen. Das Internet macht‘s möglich, mit ein paar Klicks scheint alles geregelt. Dass es in der Praxis nicht ganz so reibungslos abläuft, zeigen die zahlreichen Beschwerden, die im Beratungszentrum des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) eingehen. Der Ärger reicht von nicht erhaltenen oder gefälschten Tickets bis hin zu unverschämten, nicht nachvollziehbaren Gebühren und überhöhten Preisen. Bei Letzterem hat der VKI die Probe aufs Exempel gemacht. Für neun Veranstaltungen wurden Preise und Gebühren bei fünf verschiedenen Online-Anbietern verglichen. Den vollständigen Bericht gibt es in der Dezemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Der Verein für Konsumenteninformation hat in seiner Erhebung die Preise von neun Veranstaltungen aus dem Kultur- und Unterhaltungsbereich abgefragt, einschließlich der Gebühren für die unterschiedlichen Optionen der Kartenzustellung. Die Preisunterschiede, die sich zwischen den Ticket-Plattformen ergaben, waren immens. So schwankten beispielweise die Preise für ein Konzert von Andreas Gabalier in der Stadthalle Graz zwischen 49,90 und 110,20 Euro. Die Konzertkarten von „Nothing But Thieves“ in der Arena Wien kosteten bei einem Anbieter knapp über 20 Euro, bei einem anderen hingegen mit rund 66 Euro mehr als das Dreifache. Auch bei den Gebühren für die Übermittlung der Tickets zeigte sich Skurriles. So berechnete z. B. ein Anbieter eine Gebühr von 2,50 Euro dafür, dass sich der Kunde die Tickets mit seinem eigenen Drucker selbst ausdruckt.

„Nach unserer Einschätzung ist es in den meisten Fällen am günstigsten und sichersten, wenn man direkt beim Veranstalter eines Events nach einem Ticketshop sucht“, sagt VKI-Projektleiter Kevin Zimmermann. „Vermeiden sollte man dagegen besser sogenannte Sekundäranbieter wie z. B. Viagogo, Seatwave, StubHub oder Onewayticket. Diese Plattformen werben damit, dass dort Fans ihre Karten an andere Fans verkaufen können. Häufig ist bei diesen Plattformen nicht klar ersichtlich, wer die Karten eigentlich anbietet. Nicht selten wird dort auch auf Kartenpreise spekuliert – und das kann zu stark überteuerten Tickets führen. Zudem sind die Gebühren dieser Plattformen extrem hoch und oft erst im letzten Moment vor dem Kauf ersichtlich. Das hat auch schon eine Klage der australischen Konsumentenorganisation (ACCC) gegen Viagogo wegen unseriöser Geschäftspraktiken zur Folge gehabt“, so Kevin Zimmermann weiter. „Falls sich beim Veranstalter kein Ticket‑Shop finden lässt, empfiehlt es sich, vor dem Kauf zu überprüfen, ob der gewählte Anbieter ein Impressum mit vollständiger Postanschrift und Kontaktdaten sowie die AGB auf der Website hat. Zudem ist es hilfreich, nach Erfahrungsberichten im Internet zu suchen, um zu sehen, was andere Konsumenten über den Shop schreiben.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.09.2017

Konzerte der "Joanne"-World-Tour von Lady Gaga werden verschoben

Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten. Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten.

Live Nation bestätigte heute, dass die europäischen Konzerte im Rahmen der Lady Gaga "Joanne"-World-Tour leider bis auf Anfang 2018 verschoben werden. Die sechswöchige Etappe der europäischen Tournee sollte am 21. September in Barcelona (Spanien) beginnen und mit einem Konzert am 28. Oktober in Köln (Deutschland) abschließen.

Lady Gaga leidet unter schweren körperlichen Schmerzen, die ihre Fähigkeit für Auftritte beeinträchtigen. Sie bleibt unter der Obhut von erfahrenen medizinischen Fachleuten, die heute Morgen ein Aufschieben der Tournee empfohlen haben. Lady Gaga ist erschüttert, dass sie mit den Auftritten vor ihren europäischen Fans warten muss. Sie plant, die nächsten sieben Wochen proaktiv mit ihren Ärzten zu verbringen, um dieses Trauma sowie auch vergangene zu überwinden, die immer noch ihr tägliches Leben beeinflussen und ihrem Körper schwere physische Schmerzen zufügen. Wenn die Tour fortgesetzt wird, will sie ihren Fans die beste Version der Show bieten, die sie für sie vorbereitet hat. Lady Gaga schickt ihre Liebe an alle ihre Fans in ganz Europa und dankt ihnen für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.

Da der Tourneeveranstalter derzeit an der Neuplanung der europäischen Termine arbeitet, sollten Fans ihre vorhandenen Tickets bis zur Ankündigung zusätzlicher Informationen - sobald diese verfügbar sind - behalten. Die zweite nordamerikanische Etappe der Tournee soll wie geplant fortgesetzt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Periodico online El Pais Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license
16.07.2017

Bundesheer-General: Wehrdienst ist Teil der Bundesverfassung

"Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden." "Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden."

"Der Wehrdienst ist Teil der Bundesverfassung und kann daher auch nicht durch andere Tätigkeiten ersetzt werden", reagierte heute, Dienstag, der Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres, General Othmar Commenda, auf Aussagen des Vorarlberger Polizeidirektors und wies damit dessen Vorschlag klar und eindeutig zurück.

Dieser hatte gefordert, dass Polizeischüler von der Wehrpflicht befreit werden sollten. Commenda bezeichnet diesen Vorschlag als einen unzulässigen Eingriff in die Österreichische Bundesverfassung. "Die Österreichische Bevölkerung hat sich im Jahr 2013 in einer Volksbefragung eindeutig für die Beibehaltung der Wehrpflicht ausgesprochen. Es sollte daher nicht versucht werden, diese Entscheidung des Souveräns durch die Hintertür zu umgehen", so Commenda.

Im Artikel 9a der Bundesverfassung heißt es dazu: "Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden. Wer die Erfüllung der Wehrpflicht aus Gewissensgründen verweigert und hievon befreit wird, hat die Pflicht, einen Ersatzdienst (Zivildienst) zu leisten". "Gerade Beamte, die auf die Bundesverfassung der Republik Österreich angelobt wurden, sollten diese auch kennen", sagte der General abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.03.2018

Zeitzeugen

Am 12. März 1938 – also genau heute vor 80 Jahren – proklamierte Adolf Hitler auf dem Linzer Hauptplatz den Anschluss Österreichs an Deutschland Am 12. März 1938 – also genau heute vor 80 Jahren – proklamierte Adolf Hitler auf dem Linzer Hauptplatz den Anschluss Österreichs an Deutschland

Am 12. März 1938 – also genau heute vor 80 Jahren – proklamierte Adolf Hitler auf dem Linzer Hauptplatz den Anschluss Österreichs an Deutschland. Das war der erste Akt zur Umsetzung seiner Wahnvorstellung von einem Tausendjährigen Reich, womit zeitgleich wohl das dunkelste Kapitel in der Geschichte Österreichs ihren Anfang nahm.

Leider gibt es fast keine Zeitzeugen mehr, die warnend den Zeigefinger heben und von dieser unglückseligen Zeit berichten können. Denn Erinnerungen verblassen allzu schnell. Ich hatte einen Zeitzeugen in der Familie – mein Vater sagte oft: „Sei froh, dass du den Krieg nicht erlebt hast!“ Dann erzählte er einmal, wie er als 17-jähriger Bub an die Front kam, weinend im Schützengraben lag und in die Luft schoss. Mit 21 Jahren floh er aus der Kriegsgefangenschaft und kam gesund nach Hause. Mein Vater redete nur dieses eine Mal über seine persönlichen Erlebnisse im Krieg – und es war auch das einzige Mal, dass ich meinen Vater weinen sah. Diese aufwühlende Geschichte hat sich in mein Gedächtnis gebrannt.

Wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt, ist es umso wichtiger, dass Staat und Schule aufklären und an die Gräuel der Geschichte erinnern. Nur so lassen sich aufkeimende Kriegslust und gefährliche Verharmlosung bekämpfen. „Wider das Vergessen“ ist Aufgabe jedes Einzelnen, um von Generation zu Generation daran zu arbeiten, dass es niemals wieder Zeitzeugen geben muss ...

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bundesarchiv, CC-BY-SA, CC BY-SA 3.0 de / Quelle: Neues Volksblatt: "Zeitzeugen" von Harald ENGELSBERGER
06.06.2017

Greenpeace-Analyse: Schon 311 österreichische Gemeinden verzichten auf Glyphosat

Die Bundeshauptstadt Wien verzichtet zumindest großteils auf Glyphosat. In den meisten Gemeinden ist der Einsatz des Wirkstoffes im öffentlichen Raum jedoch weiterhin Standard, zum Beispiel in Parks, auf Friedhöfen oder an Straßenrändern Die Bundeshauptstadt Wien verzichtet zumindest großteils auf Glyphosat. In den meisten Gemeinden ist der Einsatz des Wirkstoffes im öffentlichen Raum jedoch weiterhin Standard, zum Beispiel in Parks, auf Friedhöfen oder an Straßenrändern

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat alle 2.100 Gemeinden in Österreich zu ihrem Glyphosat-Einsatz befragt. Bereits 311 Gemeinden verzichten im eigenen Wirkungsbereich vollkommen auf den umstrittenen Unkrautvernichter. Das sind knapp 15 Prozent der Gemeinden in Österreich, darunter auch die Landeshauptstädte Graz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und St. Pölten. Die Bundeshauptstadt Wien verzichtet zumindest großteils auf Glyphosat. In den meisten Gemeinden ist der Einsatz des Wirkstoffes im öffentlichen Raum jedoch weiterhin Standard, zum Beispiel in Parks, auf Friedhöfen oder an Straßenrändern. Greenpeace fordert von den verbleibenden Gemeinden, jetzt Verantwortung zu übernehmen und ebenfalls auf Glyphosat zu verzichten. Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter solle die verbleibende Amtszeit in der gegenwärtigen Regierung sinnvoll nutzen und sich endlich klar gegen Glyphosat positionieren.

„Inzwischen leben schon 22 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher in Gemeinden, die völlig auf Glyphosat verzichten. Das ist eine gute Nachricht, es sollten aber 100 Prozent sein“, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftssprecher bei Greenpeace in Österreich. „Anstatt auf ein dringend notwendiges Glyphosat-Verbot zu warten, haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister hier selbst die Initiative ergriffen. An ihnen kann sich ganz Österreich und auch Europa ein Vorbild nehmen.“ Viele dieser Gemeinden haben sich erst in den letzten zwei Jahren dafür entschieden, den Einsatz von Glyphosat zu verbieten. Hier ist ein positiver Trend erkennbar. Erfreulich ist laut Greenpeace auch, dass viele der Gemeinden auf gänzlich chemiefreie Alternativen wie Kehrbesen oder moderne Heißdampfverfahren umgestiegen sind und somit die Gesamtbelastung mit chemisch-synthetischen Pestiziden reduziert haben.

„Städte wie Graz oder Klagenfurt beweisen, dass es auch in großflächigen Gemeinden mit verschiedensten Arten von Grünflächen möglich ist, auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten. Umso unverständlicher ist es, dass eine Mehrheit der Gemeinden ihre Bevölkerung und ihre Gemeindebediensteten diesem Risiko weiterhin aussetzt“, so Theissing-Matei. Greenpeace fordert daher alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Österreich dazu auf, im eigenen Wirkungsbereich den Einsatz von Glyphosat zu beenden.

Auf europäischer Ebene wird derzeit ein weiteres Mal über die Zukunft des Unkrautvernichters diskutiert. Die Europäische Kommission hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, sich für eine Neuzulassung von Glyphosat für weitere zehn Jahre stark zu machen. Eine Abstimmung darüber könnte frühestens im Sommer stattfinden. Bereits über 800.000 Menschen haben das europäische Volksbegehren gegen Glyphosat unterzeichnet. „Das ist ein klarer Auftrag an die Politik: Die Menschen in der Europäischen Union wollen kein Glyphosat mehr. Für Österreich muss sich Landwirtschafts- und Umweltminister Rupprechter endlich in Brüssel gegen Glyphosat positionieren“, so Theissing-Matei abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.03.2018

Totales Rauchverbot auch in Unternehmen? Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Das Thema Rauchen erhitzt seit einigen Wochen die Gemüter. karriere.at hat seine User befragt: Soll in Unternehmen generelles Rauchverbot herrschen? Das Ergebnis des Online-Votings fällt eindeutig gegen den blauen Dunst aus – die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer und der Unternehmensvertreter findet, dass Rauch in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz gar nicht geht.

604 User auf Arbeitnehmerseite haben an der Online-Befragung teilgenommen. Der größte Teil davon (45 Prozent) ist für ein Verbot in Firmengebäuden, würde es im Freien aber erlauben. Jeder Vierte (25 Prozent) würde noch weiter gehen und spricht sich für ein totales Rauchverbot am gesamten Firmengelände aus. Ebenso viele (25 Prozent) können sich auch mit einem „Raucherkammerl“ anfreunden, weil diese ohnehin von Rauchern besucht würden. Lediglich 5 Prozent – und somit jeder zwanzigste Arbeitnehmer – finden, dass man überall rauchen können sollte. Nachsatz: Wenn es die Kollegen nicht stört.

Noch eindeutiger ist die Meinung der Unternehmensvertreter (HR-Manager und Führungskräfte) zu diesem Thema. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) akzeptiert Rauch ausschließlich an der frischen Luft. Für ein Verbot am gesamten Unternehmensgelände würden 27 Prozent der 173 befragten Unternehmens-User eintreten. Nur 14 Prozent, und damit deutlich weniger als auf Seiten der Arbeitnehmer, halten Raucherkammerl für eine gute Lösung. 4 Prozent sagen, dass man überall rauchen dürfen sollte, wenn es die Kollegen nicht stört.

„Zeit der Raucherbüros vorbei“

„"Das Thema Rauchen polarisiert in Unternehmen immer sehr stark. Das Umfrageergebnis zeigt auch eindrucksvoll, dass die Zeiten von Raucherbüros vorbei sind"“, kommentiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer (CCO) von karriere.at das Stimmungsbild. Ob nun Raucherzimmer, -terrasse oder der Aschenbecher auf dem Firmenparkplatz – wichtig sei eine einheitliche Lösung, mit der sowohl Raucher als auch Nichtraucher gut leben können, ist Olbrich überzeugt: „"Einzelne Abteilungen oder Hierarchieebenen dürfen keinesfalls bevorzugt oder benachteiligt werden. Dadurch gewinnt dieses Streitthema nur zusätzliche Brisanz."“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.12.2017

Früchte des Waldes sind bei KonsumentInnen sehr beliebt

Früchte des Waldes sind bei KonsumentInnen sehr beliebt Früchte des Waldes sind bei KonsumentInnen sehr beliebt

Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) analysiert im Rahmen von europäischen Forschungsprojekten die Bedeutung von Waldprodukten für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Im Rahmen einer Haushaltsbefragung wurden in 25 europäischen Ländern 17.340 Personen zu ihrem Konsumverhalten und den Sammeltätigkeiten für das Bezugsjahr 2015 befragt. Die Auswertungen ermöglichen Aussagen zu 14 detaillierten Produkten der Kategorien Pilze, Nüsse, wildwachsende Pflanzen, wildwachsende Beeren und Dekomaterial. In Fallstudien wurden zudem innovative Produkte und deren Erfolgsfaktoren analysiert:

Waldprodukte erfreuen sich seit längerer Zeit steigender Beliebtheit. Ihre Vielfalt reicht von Nahrungsmitteln über Kunsthandwerk bis zu Kosmetik und Pharmazie. Mittels einer repräsentativen europaweiten Umfrage konnten nun erstmals Informationen über das Sammeln und die Verwendung von Früchten, Beeren, Pilzen und Dekorationsmaterialien durch Haushalte erhoben werden.

89% der europäischen Haushalte konsumieren Waldprodukte in unterschiedlichster Form, fast 60% konsumieren frische Beeren (u.a. Heidelbeeren, Preiselbeeren) und beinahe 70% konsumieren Nüsse (u.a. Kastanien, Walnüsse, Pinienkerne).

Bei über einem Viertel (25.3 %) der europäischen Haushalte sammeln die Mitglieder des Haushalts die Produkte im Wald selbst. Österreich liegt mit 37% im oberen EU-Mittel.

Nichtholzprodukte stellen neben ihrer Bedeutung als Nahrungsquelle auch einen wesentlichen Beitrag für das Haushaltseinkommen der ländlichen Bevölkerung dar. Für 0,5% der Sammlerhaushalte (rund 1,1 Mio Haushalte in Europa) macht das Haushaltseinkommen durch die Waldprodukte mehr als 50% aus.

Aktuelle Trends zeigen eine große Vielfalt: traditionelle und regionale Spezialitäten wie Marmeladen, Säfte, Schnäpse u.ä., handgefertigte Produkte wie Seifen oder Schnitzereien, und erlebnisorientierte Angebote wie Kurse für traditionelles Handwerk und Sammeln, Christbäume selber schneiden, Kochen von Wald und Wiese sowie zahlreiche „Do-It-Yourself-Workshops“.

Durch regionale, handgefertigte oder hochqualitative Produkte in Kombination mit abgestimmten Dienstleistungsangeboten kann die steigende Nachfrage der Konsumenten nach Natürlichkeit und Regionalität angesprochen werden. Durch eine gesteigerte Wertschöpfung mit gezielter Veredelung der Produkte werden auch Einkommensmöglichkeiten für Landwirte und Waldbesitzer erschlossen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.09.2017

Aktuelle Umfrage: Leistbares Wohnen?

Die Mehrheit der Österreicher (58 Prozent) nimmt wahr, dass der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist. Die Mehrheit der Österreicher (58 Prozent) nimmt wahr, dass der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist.

Die Mehrheit der Österreicher (58 Prozent) nimmt wahr, dass der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist. 21 Prozent sprechen sogar von einem starken Anstieg der Wohnkosten. Dies gilt vor allem für die Bundeshauptstadt Wien sowie für Österreicher mit Pflichtschulabschluss oder einem Haushaltsnettoeinkommen unter 2.000 Euro. Die Hälfte der Befragten gibt an, sich bei anderen Ausgaben bewusst einzuschränken, um sich das Wohnen leisten zu können. Das gilt besonders stark für Single-Haushalte.

Besorgt sind die Österreicher beim Blick aufs „große Ganze“: 88 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sich „durch die Entwicklung der Immobilienpreise viele Österreicher das Wohnen bald nicht mehr leisten können.“ Vor allem die Wiener und Tiroler sehen dies so. Dementsprechend wünschen sich 9 von 10 (92 Prozent), und dies unabhängig vom eigenen Haushaltsnettoeinkommen, dass Staat und Gemeinden in Vorlage treten und sich bemühen, dass Wohnen leistbar bleibt oder leistbarer wird, Frauen mehr als Männer (96 versus 89 Prozent).

In Bezug auf die eigene Wohnsituation zeigen sich die Österreicher aber optimistisch: 9 von 10 denken, dass sie sich die aktuelle Bleibe auch zukünftig leisten können (46 Prozent sicher, 44 Prozent eher schon). In Wien sind sogar 95 Prozent „frohen Mutes“. Es sind eher die Jungen und die Frauen, die sich hier ängstlicher zeigen. Ein Fünftel der jungen Generation der 18- bis 29-Jährigen stimmt überdies der Aussage „Ich habe große Angst, dass ich mir Wohnen künftig nicht mehr leisten kann“ sehr zu, bei den Frauen liegt der Anteil bei 15 Prozent.

Können sich die Österreicher ein Eigenheim noch leisten?

Ob man in Österreich eine leistbare Wohnung findet, wenn man eine solche sucht - diese Frage polarisiert die Österreicher. 44 Prozent stimmen der Aussage sehr oder eher zu, 56 Prozent eher nicht oder überhaupt nicht. Vor allem die Wiener, Salzburger und Tiroler, in den Bundesländern mit höheren Immobilienpreisen, zeigen sich hier weit kritischer als Restösterreich. Was die Leistbarkeit oder Nicht-Leistbarkeit eines Eigenheimes anlangt, ist man sich einigermaßen einig: 81 Prozent finden, dass man sich als Normalsterblicher den Kauf eines Eigenheimes praktisch nicht mehr leisten kann. Auch hier zeigen sich Wiener und Tiroler kritischer als der Bundesschnitt.

Dies ist ein Thema, das die Österreicher bewegt: Immerhin 72 Prozent wünschen sich eigene vier Wände, vor allem Familien (82 Prozent), sowie Steirer und Tiroler (85 Prozent) und Niederösterreicher (80 Prozent). In Wien ist der Wunsch nach dem Eigenheim traditionell schwächer ausgeprägt (51 Prozent). Für mehr als die Hälfte der Österreicher (55 Prozent) gehört der Bau oder Kauf einer Immobilie zu einem gelungenen Leben dazu, besonders für die jüngeren und für die älteren Generationen.

Über die Umfrage:

Für die Umfrage hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral im Auftrag von ImmobilienScout24 1.000 Österreicher/innen zwischen 18 und 69 Jahren im September 2017 bevölkerungsrepräsentativ in einer Onlineumfrage befragt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
07.05.2018

Nicht leicht

Leicht hat es IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun dieser Tage nicht, denn der Abstand zwischen den Stühlen auf denen er sitzt, scheint unüberwindlich Leicht hat es IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun dieser Tage nicht, denn der Abstand zwischen den Stühlen auf denen er sitzt, scheint unüberwindlich

Leicht hat es IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun dieser Tage nicht, denn der Abstand zwischen den Stühlen auf denen er sitzt, scheint unüberwindlich. Da ist die Verantwortung gegenüber dem offiziellen Österreich, das nun genauer wissen will, was in Moscheen und anderen Einrichtungen so abläuft. Zweitens gibt es Wünsche aus dem Ausland und gerade aus der Türkei werden diese wegen des Wahlkampfes vermutlich in den kommenden Wochen zunehmen. Und drittens kommen die Muslime in Österreich aus verschiedensten Glaubenstraditionen, die oft divergierende Ansichten haben.

Ja, er hat es nicht leicht. Aber er darf es sich auch nicht so leicht machen. Etwa wirft seine Erklärung, warum ein Imam in einer Wiener Moschee Kinder Krieg spielen ließ, mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt: Laut Olgun hatte der Imam einfach „keine Ahnung, wie das hier ist. Dass so etwas in Österreich in einer Moschee keinen Platz hat.“

Warum und wie dieser Imam dann eine Moschee in Österreich leiten konnte, wird nicht hinterfragt. Und sein Verweis, dass solche Vorkommnisse in einer Kirche oder Synagoge weniger Aufsehen erregt hätten, ist erstens schlichtweg falsch, zweitens für den interreligiösen Dialog nicht gerade hilfreich und drittens ist die „Opferrolle“ hier nicht angebracht.

Denn wie Olgun selbst erklärte, haben den meisten Schaden an der Religion „leider unsere eigenen Muslime angerichtet“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres CC-BY-2.0 / Quelle: Neues Volksblatt Herbert SCHICHO
02.10.2017

Marktanteil von Wärmepumpen binnen 15 Jahren verzehnfacht

Über 1200 Besucherinnen und Besucher informierten sich beim 15. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag von Energieinstitut und illwerke vkw in Bregenz. Über 1200 Besucherinnen und Besucher informierten sich beim 15. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag von Energieinstitut und illwerke vkw in Bregenz.

1200 Besucher beim 15. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag

Der Marktanteil von Wärmepumpen hat sich in Vorarlberg in den letzten 15 Jahren verzehnfacht, ebenso die Leistung der Photovoltaikanlagen. Die Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung hat sich seit dem Jahr 2002 mehr als verdreifacht. Diese Zahlen präsentierten illwerke vkw und Energieinstitut Vorarlberg beim 15. Solar- und Wärmepumpentag am Samstag in Bregenz. Mehr als 1200 Besucher informierten sich dort über umweltfreundliches Heizen. Erstmals waren auch Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen zu sehen.

Umweltfreundliches Heizen und die Energiegewinnung aus der Sonne boomen in Vorarlberg: Das wurde beim 15. Solar- und Wärmepumpentag am Firmensitz von illwerke vkw in Bregenz deutlich. 1200 Besucher informierten sich bei den 25 Ausstellern, die einen fast vollständigen Überblick über die in Vorarlberg angebotenen Produkte boten. Zum 15-Jahr-Jubiläum zog der Vorarlberger Energie-Landesrat Erich Schwärzler eine positive Bilanz „Hier wird die gewaltige Entwicklung der Branche sichtbar, die ganz direkt zur Energieautonomie Vorarlbergs beiträgt.“

Der Marktanteil von Wärmepumpen bei Einfamilienhäusern stieg seit 2002 von 8 auf über 80 Prozent. Die installierte Leistung der Photovoltaikanlagen stieg ebenfalls um etwa das Zehnfache auf 55.000 kW peak. Die Fläche der Sonnenkollektoren zur Warmwassergewinnung erhöhte sich in diesem Zeitraum von 86.000 auf 280.000 Quadratmeter. Dies entspricht 0,75 Quadratmeter pro Einwohner.

Batteriespeicher im Trend

Auch die technologische Entwicklung wird beim Solar- und Wärmepumpentag deutlich: Standen in den Anfangsjahren neben den Wärmepumpen noch thermische Solaranlagen im Fokus, geht der Trend seit einigen Jahren zu Photovoltaikanlagen.

In diesem Jahr waren erstmals auch Batteriespeicher zu sehen, die Strom aus Photovoltaikanlagen puffern. „Das Interesse ist groß, auch wenn die Zahl der tatsächlich installierten Anlagen derzeit noch gering ist“, schildert der Geschäftsführer des Energieinstituts, Josef Burtscher. Die Batteriespeicher seien inzwischen ausgereift, die Preise fallen. „Vielen ökologisch orientierten Kunden ist es wichtig, den selbst erzeugten Strom auch selbst zu nützen.“

Schritt für Schritt zur Energieautonomie

Helmut Mennel, Vorstand von illwerke vkw, begrüßt diese Entwicklung: „Wir haben uns ganz dem Ziel der Energieautonomie verschrieben. Wärmepumpen und Solaranlagen leisten einen wichtigen Beitrag dazu.“ Das Netz der VKW in Vorarlberg werde dadurch gut ergänzt. Mennel verweist auch auf das Engagement der illwerke-vkw-Gruppe für die Elektromobilität: „Strom ist die Energieform der Zukunft in allen Lebensbereichen, auch in der Mobilität.“

Energie-Landesrat Schwärzler sieht die Information der Bevölkerung als wichtige Aufgabe auch für die kommenden Jahre: „Das Interesse der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ist ungebrochen, wie der Solar- und Wärmepumpentag auch nach 15 Jahren beweist. Energieinstitut und illwerke vkw schaffen mit ihren Beratungsangeboten Orientierung im vielfältigen Markt.“

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Energieinstitut Vorarlberg, Wilhelm Schlader, Telefon 0043/699/13120282, Mail wilhelm.schlader@energieinstitut.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Andreas Uher/Energieinistitut Vorarlberg
24.08.2017

Achtung: Unerwünschte Urlaubsmitbringsel

Diesen sehr gefährlichen, 7cm großen Skorpion fand Direktor Dr. Mitic in Ägypten im Hotelzimmer neben seinem offenen(!) Koffer Diesen sehr gefährlichen, 7cm großen Skorpion fand Direktor Dr. Mitic in Ägypten im Hotelzimmer neben seinem offenen(!) Koffer

Wer kennt die Situation nicht? Der Tag der Abreise rückt näher, aber irgendwie will man noch nicht heim. Ein letzter Cocktail am Strand, noch schnell einmal über den Bazar gehuscht, dann schnell zurück ins Hotel, um die Koffer zu packen. Rasch alles unkontrolliert ins Gepäckstück gepfeffert und ab in Richtung Heimat…

Was daheim folgt, ist nicht die Regel, aber dennoch auch nicht die Ausnahme. Der Koffer wird ausgepackt, und plötzlich: Da bewegt sich etwas zwischen den Kleidungsstücken, und es krabbelt ein unerwünschtes Urlaubsmitbringsel hervor, das im allgemeinen Trubel vor der Abreise im Koffer nicht bemerkt wurde. Meist sind es Schaben, also Kakerlaken, die das feuchte und enge Milieu zwischen der Schmutzwäsche schätzen. Manchmal sind es aber auch nicht ganz so häufige Tiere, die sich das Reisegepäck als Schlafplatz gewählt haben. In den letzten Jahren fanden auf diese Art schon einige Tiere den Weg aus dem Urlaub ins Haus des Meeres. Einsiedlerkrebse, die das am Strand gesammelte vermeintlich leere Schneckenhaus bewohnen, aber auch kleine Geckos im Urlaubssouvenir, einmal sogar eine junge Schwarznarbenkröte aus Bali in einem Schuh, und immer wieder – gerade von Badeurlauben an der Adria oder der Ägäis – kleine Skorpione.

In Europa, hauptsächlich in Mittelmeergebieten, leben um die zwanzig Arten. Während man bei den winzigen, dunklen Arten keine Sorge haben muss, können die größeren und gelb gefärbten Vertreter bei Stichen durchaus allergische Reaktionen ähnlich wie bei Bienenstichen hervorrufen. Verwandte Arten aus Nordafrika, wie z.B. Ägypten, besitzen sogar sehr starke Gifte und können Menschen durchaus gefährlich werden. Generell, aber speziell bei Urlauben in Tunesien, Marokko oder Ägypten, sollte man sich daher beim Kofferpacken entsprechend Zeit nehmen und Kleidungsstücke, Strandutensilien und Geschenke wirklich gewissenhaft kontrollieren. Den Koffer auf dem Schrank lagern, Schmutzwäsche nicht auf dem Boden liegen lassen und auch Schuhe wenn möglich erhöht abstellen, helfen mit, das Risiko während des Urlaubes möglichst gering zu halten, sich ein unerwünschtes Souvenir einzufangen. Sollte trotzdem einmal ein blinder Passagier aus Italien, Spanien oder Griechenland in Form eines Skorpions mit heim kommen, dann vor allem ruhig bleiben und ihn vorsichtig mit einem Schraubglas einfangen, dieses verschließen und mit uns Kontakt aufnehmen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dr. Michael Mitic
22.01.2018

VKI-Energiekosten-Stop: Das Bestbieterverfahren ist abgeschlossen

Die Bestbieter stehen fest – die durchschnittliche Ersparnis beträgt 358 Euro pro Jahr und Haushalt Die Bestbieter stehen fest – die durchschnittliche Ersparnis beträgt 358 Euro pro Jahr und Haushalt

55.819 österreichische Haushalte hatten sich bis zum Anmeldeschluss in der vergangenen Woche für die Aktion Energiekosten-Stop des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) angemeldet. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir ein Großkunde“ organisiert der VKI seit 2013 einmal jährlich ein Bestbieterverfahren zum gemeinsamen Einkauf von Strom und Gas für die teilnehmenden Haushalte. Das Bieterverfahren der diesjährigen Aktion wurde jetzt abgeschlossen. Die Ergebnisse stehen fest: In den Kategorien Ökostrom und Umweltzeichen-Strom hat jeweils easy green energy das beste Tarifangebot abgegeben. In der Kategorie Gas kam das Gewinnergebot von gasdiskont.at. Die jährliche Ersparnis, die durch den Wechsel auf die Gemeinschaftstarife für einen Haushalt mit durchschnittlichem Verbrauch zu erwarten ist, beträgt in den einzelnen Kategorien: 112 Euro bei Ökostrom, 105 Euro bei Umweltzeichen Strom und 246 Euro bei Gas. Das ergibt eine durchschnittliche Ersparnis für die Tarife Ökostrom und Gas von 358 Euro pro Haushalt und Jahr.

„Es freut uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder ein gutes Ergebnis für die Teilnehmer erzielen konnten“, resümiert Projektleiterin Cora James. „Vor allem unter dem Aspekt, dass wir diesmal nur Tarifangebote mit einer Preisgarantie bis 31. Dezember 2019 zum Bieterverfahren zugelassen haben.“

Die Details zu den Gemeinschaftstarifen sowie die individuelle Ersparnis eines jeden Haushalts werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Zuge des Angebotsversands ab Ende Februar 2018 bekannt gegeben. Nach Erhalt des Angebots haben die Aktionsteilnehmer rund sechs Wochen Zeit um zu entscheiden, ob sich ein Wechsel für sie lohnt.

Kategorien und Gewinner im Überblick

ÖKOSTROM: easy green energy

Die easy green energy GmbH & Co KG ist ein 2015 gegründetes Tochterunternehmen der easybank AG mit Sitz in Wien. Das Unternehmen versorgt rund 70.000 Kunden mit Strom und Gas.

UMWELTZEICHEN-STROM: easy green energy

Die easy green energy GmbH & Co KG ist ein 2015 gegründetes Tochterunternehmen der easybank AG mit Sitz in Wien. Das Unternehmen versorgt rund 70.000 Kunden mit Strom und Gas.

GAS: gasdiskont.at

Die gasdiskont.at ist eine 2011 eingeführte Online-Marke der Energie AG Power Solutions GmbH, einer 100%-Tochter der Energie AG Oberösterreich. Das Unternehmen beliefert rund 5.000 Kunden in Österreich mit Erdgas.

Die Gemeinschaftstarife für Strom und Gas können einzeln oder kombiniert in Anspruch genommen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.12.2017

3,5 Millionen Österreicher engagieren sich 2017 freiwillig

Rund 3,5 Millionen Menschen oder 46% der über 15-Jährigen in unserem Land sind Tag für Tag freiwillig und unentgeltlich aktiv. Sie unterstützen gemeinnützige Organisationen ehrenamtlich, engagieren sich in Vereinen oder helfen in der Nachbarschaft. Die Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen wie Katastrophenschutz, Kinderhilfe oder Altenbetreuung wäre ohne sie nicht denkbar. Der Fundraising Verband sagt DANKE an Österreichs Freiwillige! Anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts diskutierten Experten heute in Wien über die Zukunft des Freiwilligenwesens und was es von der neuen Bundesregierung für eine nachhaltige Sicherung des Sektors braucht.

Zusätzlich zu ihren Geldspenden engagieren sich die Österreicherinnen und Österreich auch sehr gerne freiwillig. Fast die Hälfte der österreichischen Bevölkerung ist ehrenamtlich tätig. Damit leisten Freiwillige das Äquivalent von rund 200.000 Vollzeitarbeitsplätzen. Am häufigsten engagieren sich Menschen zwischen 50 und 59 Jahren, gefolgt von den über 60-jährigen.

„"Das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Menschen hierzulande bildet das Rückgrat unserer Gesellschaft. Im Namen aller gemeinnützigen Organisationen möchte ich herzlich DANKE sagen!"“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria – Dachverband Österreichs Spendenorganisationen, beeindruckt.

Unternehmen engagieren sich vermehrt durch Corporate Volunteering

Immer mehr Unternehmen nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr und unterstützen gemeinnützige Initiativen und Organisationen auch in Form von Zeitspenden. Im Rahmen solcher Corporate Volunteering-Partnerschaften fördern Unternehmen ihre MitarbeiterInnen dabei, sich in- oder außerhalb der Arbeitszeit für eine gemeinnützige Organisation zu engagieren. Nicht nur Non-Profit Organisationen, sondern auch Unternehmen profitieren von diesem Konzept wesentlich, insbesondere im Bereich der Personalentwicklung. Außerdem fördert das soziale Engagement die Mitarbeiterzufriedenheit und die Identifikation mit dem Unternehmen. Als Geburtsstätte des Corporate Volunteerings gelten die USA. In Österreich sind zwar bereits rund 36 % der Unternehmen in diesem Bereich aktiv, allerdings besteht noch viel Potenzial.

„Wirtschaft hilft!“-Awards werden erstmals für Corporate Volunteering vergeben

Mit dem Ziel, das Bewusstsein österreichischer Unternehmerinnen und Unternehmer für gemeinnütziges gesellschaftliches Engagement weiter zu stärken, holt die „Aktion Wirtschaft hilft!“ zum vierten Mal die kreativsten Unternehmensspender vor den Vorhang. Als Höhepunkt der Initiative werden im Frühjahr 2018 die „Aktion Wirtschaft hilft! Awards“ vergeben. Zum ersten Mal wird der Award auch in der Kategorie „Corporate Volunteering“ für herausragende betriebliche Freiwilligenprogramme und Zeitspenden verliehen. Bis 19. Jänner 2018 können Spendenprojekte eingereicht oder vorgeschlagen werden. Alle Informationen unter: http://www.wirtschaft-hilft.at

Engagement der neuen Bundesregierung im Freiwilligenwesen gefordert

Die zukünftigen Herausforderungen und Chancen für das Ehrenamt waren die Themen der heutigen Konferenz zum Internationalen Tag der Freiwilligen in Wien mit ExpertInnen aus zahlreichen gemeinnützigen Organisationen. Dabei wurde auch gemeinsam formuliert, was es seitens der nächsten Bundesregierung braucht, um das Freiwilligenwesen in Österreich weiter auszubauen. In der von der britischen Stiftung CAF durchgeführten Umfrage zum Thema Engagement rangiert Österreich in der Kategorie Freiwillige weltweit auf Platz 33. Innerhalb Europas liegt Österreich im Mittelfeld an zehnter Stelle. Trotz der 3,5 Millionen ehrenamtlich Tätigen, spielte der ehrenamtliche Sektor in der Politik bislang nur eine untergeordnete Rolle. Aufgabe der kommenden Regierung wird es sein, notwendige Entwicklungsschritte wie den dringenden Ausbau der Infrastruktur durch Freiwilligenzentren und -messen, eine nationale Validierung der im Freiwilligeneinsatz erworbenen Qualifikationen sowie die Bereitstellung einer Unfall- und Haftpflichtversicherung für alle ehrenamtlichen Tätigkeiten in Österreich schnellstmöglich umzusetzen.

„"Neue Freiwillige zu gewinnen wird für NPOs immer schwieriger, was bereits teilweise zu Leistungsengpässen führt. Nur eine konsequente und engagierte Freiwilligenpolitik und die dringend notwendige Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsgesetzes kann das soziale Rückgrat unserer Gesellschaft sicherstellen."“, warnt Günther Lutschinger.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
28.07.2017

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!" "Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

Als einer der ersten hat Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl auf die zahlreichen Probleme mit der neuen Acrylamid-Verordnung hingewiesen. „Praxisfern, unternehmerisch existenzgefährdend und absolut überbordend – in dieser Form ist diese Verordnung eine echte Bedrohung“, so Hörl. Auch wenn der Inhalt relevant sei, zeige sich erneut die Unfähigkeit in der Umsetzung.

Hier ortet Hörl vor allem Versäumnisse im Gesundheitsministerium. „Schon bei der Allergenverordnung waren Beamte aus dem Ministerium Österreichs Stimme in der Ausarbeitung und wir wissen, wo dies geendet hat: Kein Land außer Österreich setzt die Allergenverordnung derart übertrieben aus. Selbst im Zentrum der EU, in Brüssel, finde ich auf keiner einzigen Speisekarte einen solchen Buchstabensalat“, ärgert sich Hörl.

Daher richtet der Wirtschaftsbundobmann nun einen dringenden Appell an Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner: "„Bitte trimmen Sie Ihre Beamten auf Hausverstand, Praxisnähe und sagen Sie ihnen nochmals, dass sie auch die Vertretung der vielen kleinen Gastronomen in unserem Land sind“", so Hörl. Es sei wichtig, bei solchen Themen Maßnahmen zu setzen, wie etwa durch Schulungen und die entsprechende Thematisierung in der Ausbildung. „Den Rest sollte man jedoch dem Wissen und dem Können unserer Gastronomen und dem gesunden Geschmack und Hausverstand der Konsumentinnen und Konsumenten überlassen!“ Hoffnung setzt Hörl nun in die Stimmen von MdEP Othmar Karas und MdEP Elli Köstinger: „Deren Zusage, gegen die Verordnung aufzutreten, ist jetzt umso wichtiger!"

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
07.05.2018

Missbrauch an Minderjähriger durch Priester ist keine “freiwillige Beziehung“

Aus unzähligen Fällen von sexuellem Missbrauch ist die Strategie der katholischen Kirche hinreichend bekannt: Vertuschung, und falls dies nicht mehr funktioniert: Bagatellisierung und Verweigerung von Verantwortung. Aus unzähligen Fällen von sexuellem Missbrauch ist die Strategie der katholischen Kirche hinreichend bekannt: Vertuschung, und falls dies nicht mehr funktioniert: Bagatellisierung und Verweigerung von Verantwortung.

Aus unzähligen Fällen von sexuellem Missbrauch ist die Strategie der katholischen Kirche hinreichend bekannt: Vertuschung, und falls dies nicht mehr funktioniert: Bagatellisierung und Verweigerung von Verantwortung. So geschieht es nun auch im von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt aufgedeckten Fall von Clara D., die von einem Priester geschwängert wurde. Mit 16 wurde sie laut ihren Angaben von Kaplan V. in der Klosterschule im Beichtstuhl zum Oralverkehr gezwungen und dann über längere Zeit missbraucht. Mit 17 war sie schwanger, da wurde sie – nach ihren Angaben - genötigt, die Zwillinge zur Adoption freizugeben.

Täter-Opfer Umkehr

Doch die Erzdiözese Wien, die bereits damals, 1995, in die Vertuschung involviert gewesen zu sein scheint, bezeichnet nun die Geschehnisse als "Affäre" und deutet an, das Mädchen selbst hätte den Kaplan verführt - die Handlungen seien daher auch nicht strafbar gewesen. "Wir machen uns Sorgen um tausende Kinder in kirchlichen Schulen, wenn Kardinal Schönborn nichts dabei findet, dass ein Beichtvater eine minderjährige Schülerin schwängert" so Plattform-Sprecher Sepp Rothwangl. Das als “Affäre“ zu verharmlosen, sei eine zynische Täter-Opfer Umkehrung, denn es gehe um Ausnützung eines Autoritätsverhältnisses bei einem vorbelasteten jungen Mädchen. Die damals Minderjährige hatte bereits eine Missbrauchsvorgeschichte, die im katholischen Erziehungsheim bekannt war.

Hat Schönborn Mädchen zur Adoptionsfreigabe gedrängt?

"Wenn der Kardinal jetzt ankündigt, der Frau helfen zu wollen, dann ist das eine reichlich späte Einsicht", so Rothwangl. Immerhin sei er persönlich involviert: Die damals Minderjährige sagt ja aus, dass Schönborn persönlich sie 1995 zur Adoptionsfreigabe gedrängt habe. Wenn der Kardinal weiter behauptet, der Priester hätte sich nie mehr mit „Minderjährigen“ etwas zu schulden kommen lassen, bleibt hier Raum für Spekulationen. "Zumindest hat er Clara nach ihren Angaben nochmals geschwängert, was zu einer Drillingsschwangerschaft führte. Unerträglich sei auch, dass der Mann weiterhin für die Kirche tätig sein durfte, bis heute sogar Jugendliche betreut.

Plattform lässt strafrechtliche Relevanz prüfen

Die Plattform prüft jetzt die strafrechtliche Dimension des aktuellen Falls, insbesondere auch, was die Angaben des Opfers bzgl. der erzwungenen Eizellentnahme betrifft. Die Betroffene berichtet sie und andere Schülerinnen hätten monatlich zu "schmerzhaften Untersuchungen" zu einem Gynäkologen gezwungen worden. Dieser hätte die Entnahme von Eizellen bestätigt, mit der Begründung „auch andere Frauen möchten Kinder“. Ferner wurden lt. Clara sie und andere Mädchen gezwungen, täglich Hormontabletten einzunehmen. Eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke würde auch die absolut ungewöhnlichen zwei Mehrlingsschwangerschaften innerhalb eines Jahres bei der jungen Frau erklären (Zwillingsschwangerschaft, mit 17 Jahren mittels Kaiserschnitt entbunden, Drillingsschwangerschaft im Alter von 18 Jahren beendet).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.10.2017

Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2

Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2 Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2

Die Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen verringerten sich zwischen 1995 und 2015 zum Teil deutlich, wie die aktuellen Daten der Luftemissionsrechnung von Statistik Austria zeigen. Die höchsten Rückgänge wurden bei Schwefeldioxid (SO2; -66,1%), flüchtigen organischen Verbindungen ohne Methan (NMVOC; -43,2%) sowie bei Kohlenmonoxid (CO; -41,6%) erzielt. Deutlich reduziert erwiesen sich auch die Emissionen betreffend Methan (CH4; -31,7%), Lachgas (N2O; -21,1%), Stickoxide (NOx; -15,7%), Ammoniak (NH3; -3,7%) sowie Feinstaub in Form von PM10 (-16,8%) und PM2.5 (-25,5%). Dabei wurden nur jene Emissionen betrachtet, die von in Österreich ansässigen Unternehmen, Institutionen und privaten Haushalten verursacht wurden. Basis für die Berechnungen ist die Österreichische Luftschadstoff- und Treibhausgas-Inventur des Umweltbundesamtes.

Eine Zunahme im Langzeitvergleich wurde lediglich bei Kohlendioxid (CO2) verzeichnet: Von 1995 bis 2015 nahmen die Emissionen des klimawirksamen CO2 um 4,6% zu, wobei 2015, nach Rückgängen in den Jahren 2010 bis 2014, erstmals wieder ein Anstieg bei den klimawirksamen CO2-Emissionen verzeichnet wurde. Der bisherige Höchstwert wurde mit rund 74 Mio. Tonnen im Jahr 2005 erreicht. Durch den vermehrten Umstieg auf erneuerbare Energien wurde im gleichen Zeitraum (1995 bis 2015) ein Anstieg der klimaneutralen CO2-Emissionen aus biogenen Quellen um 99,2% erzielt (siehe Tabelle 1).

Stärkere Rückgänge bei den privaten Haushalten

Sowohl die privaten Haushalte als auch die Wirtschaft trugen zur Verbesserung der Luftqualität und des Klimas bei. Allerdings senkten die privaten Haushalte den Ausstoß aller beobachteten Luftschadstoffe und Treibhausgase bis auf "CO2 aus sonstigen Quellen", während die Wirtschaft im Jahr 2015 bei Stickoxiden (NOx; +4,3%) und dem klimawirksamen CO2 (+15,8%) über den Werten des Jahres 1995 lag. Die Wirtschaft setzte allerdings vermehrt auf klimaneutrale, erneuerbare Energieträger, deren Emissionen zwischen 1995 und 2015 um 213,0% zunahmen. Dadurch konnte der Anstieg der klimawirksamen CO2-Emissionen zwar nicht vermieden, aber abgeschwächt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.08.2017

Schon jetzt auf Angebote und Schnäppchen bei Schulsachen achten

Rechtzeitige Preisvergleiche können viel Geld sparen helfen Rechtzeitige Preisvergleiche können viel Geld sparen helfen

„Mit dem bevorstehenden Schulanfang kommen auf die Familien auch wieder jede Menge finanzielle Ausgaben hinzu. Die Preisunterschiede für die Grundausrüstung eines Erstklasslers oder für Schülerinnen und Schüler, die in eine höhere Schulstufe wechseln, sind teils enorm. Schon jetzt haben viele Fachgeschäfte und Handelsketten spezielle Angebote von Schulsachen in ihrem Programm. Preisvergleiche lohnen sich, man sollte aber zugleich auf die Qualität schauen und man sollte auf mögliche Aktionen achten. Rechtzeitig schauen kann da viel Geld sparen“, so NÖ Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner.

Die Qualität eines Nicht-Markenproduktes muss jedenfalls nicht unbedingt schlechter sein als die eines Markenproduktes. Der Fachhandel berät gerne, das hilft sparen! Grundsätzlich gilt es, auf Qualität und Haltbarkeit der Produkte zu achten. Billig-Filzstifte trocknen beispielsweise nach kurzer Zeit aus und sind daher nicht ratsam. Umweltfreundlichen Produkten, wie etwa wiederbefüllbaren Filzstiften auf Wasserbasis, Heften mit Recyclingpapier oder Bleistiften ohne Lackierung am Holzschaft, sollte der Vorzug gegeben werden. Bei Füllfedern wird vom Papier-Fachhandel ein sogenannter Schreiblernfüllhalter ab rund zehn Euro empfohlen. Der Preis eines Bleistiftes ist von der Qualität der Minen abhängig - mit guten schreibt es sich leichter. Bei Buntstiften sollten die Minen mindestens vier Millimeter Stärke haben.

„Grundsätzlich gilt das gefüllte Federpennale meistens deutlich günstiger sind als ungefüllte. Beim Kauf der Schultasche ist es wichtig, dass diese formstabil ist, eine hohe Standsicherheit beim Bepacken hat und aus einem stark belastbaren, reißfesten Material sowie wasserundurchlässigen Material gefertigt ist. Für die Sicherheit ist gute Erkennbarkeit unabdingbar, unbedingt sollte auf einen orthopädisch geformten Rückenteil geachtet werden, um Rückenschmerzen oder gar Haltungsschäden vorzubeugen. Die Schultasche eines Volksschülers sollte nicht schwerer als maximal ein Zehntel des Körpergewichts sein. Wichtig ist, dass die Schultasche auf dem Rücken getragen wird und nicht nur auf einer Schulter“, so LHStv. Renner weiter.

„Letztendlich wollen wir alle unsere Jüngsten bestens ausgestattet und mit Freude in die ersten Schultage entlassen. Der Ernst des Lebens beginnt ja noch früh genug", so Renner abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.06.2017

Schokoladen-Check 2017

24 Eigenmarken-Schokoladen wurden von Global 2000 in österreichischen Supermärkten gekauft und beim Schokolade-Check 2017 auf ihre ökologische und soziale Qualität getestet. 24 Eigenmarken-Schokoladen wurden von Global 2000 in österreichischen Supermärkten gekauft und beim Schokolade-Check 2017 auf ihre ökologische und soziale Qualität getestet.

24 Eigenmarken-Schokoladen wurden von Global 2000 in österreichischen Supermärkten gekauft und beim Schokolade-Check 2017 auf ihre ökologische und soziale Qualität getestet.

Testsieger wurden die Schokoladentafeln „Natur*pur Bio-Heu- milch-Schokolade“ und „free from Bio-Vollmilch-Schokolade“ beide von Spar.

Acht weitere Eigenmarken-Schokoladentafeln konnten entweder aufgrund ihrer sozialen oder ökologischen Verträglichkeit positiv, also mit grün bewertet werden. Zwei der Schokoladentafeln wurden, aufgrund der fehlenden Zertifizierung und der prekären Umwelt- und Produktionsbedingungen im konventionellen Kakaoanbau, als sozial und ökologisch bedenklich eingestuft. Pestizide in der Schokolade In 17 getesteten Schokoladentafeln konnten Pestizide nachgewiesen werden – bis zu sieben verschiedene in einer Tafel*. Die festgestellten Mengen in den Tafeln bergen jedoch keine direkten Gesundheitsrisiken für die KonsumentInnen. Einige der Chemikalien (wie z.B. Chlorpyrifos und Cypermethrin) sind allerdings hormonell wirksam und entfalten ihre Wirkung auch bei kleinsten Mengen. Die nachgewiesenen Pestizid-Rückstände in der Schokola - de deuten auf einen massiven Einsatz von Pestiziden in der Produktion hin – mit enormen negativen Folgen für die Gesundheit der Kakao-BäuerInnen und die Umwelt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: CC BY-SA 3.0

ganz nach oben

RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS: WienNiederösterreichOberösterreichBurgenlandSteiermarkKärntenSalzburgTirolVorarlberg

Über dbn ImpressumKontakt Häufige Fragen & Antworten Leserbrief

 

 

Die Artikel auf dbn.at werden von einem wirtschaftlich und politisch unabhängigen Redaktionsteam und teilweise auch von autorisierten Benutzern veröffentlicht.

Die Platzierung, Reihung, Veröffentlichungsdauer und eine eventuelle Löschung der Artikel wird ausschließlich von den Lesern durch direkte und indirekte Bewertungen bestimmt.

© 2008 -2018 dbn.at



Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!