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Chronik

13.10.2019

Was Herr und Frau Österreicher in der Zusammenarbeit mit Bestattern erwarten

Was Herr und Frau Österreicher in der Zusammenarbeit mit Bestattern erwarten Was Herr und Frau Österreicher in der Zusammenarbeit mit Bestattern erwarten

„Die Menschen wünschen sich, dass ihrem oder ihrer Verstorbenen bei Bestattungsfeierlichkeiten ein würdiges Andenken gesetzt wird. Dafür stehen die österreichischen Bestatter in einzigartiger und besonderer Art und Weise“, sagt Franz Nechansky, Bundesverbandsobmann der Bestatter in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Landesinnungsmeister in der WK Burgenland.

Gemeinsam mit Meinungsforscher David Pfarrhofer (Institutsvorstand „market“) und den Bestatter-Branchenrepräsentanten Katharina Strack-Dewanger (Bundesverbandsobmann-Stellvertreterin und Landesinnungsmeisterin in der WK Niederösterreich) und Martin Dobretsberger, Landesinnungsmeister in der WK Oberösterreich, präsentierte Nechansky, der oberste Interessenvertreter der Bestatter in Österreich heute, Freitag, eine großangelegte Erhebung. Ziel war es, die Stimmungslage in der österreichischen Bevölkerung rund um Bestattungen und die eigene Erwartungshaltung dazu auszuloten, zu diesem Zweck wurden repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren 2.005 Personen befragt.

Zuhören, beraten, umsetzen - Bestatter als Dienstleister in einer besonders schwierigen Phase

„Bestatter sind Dienstleister in einer besonders schwierigen Lebenssituation, wenn man nämlich – oft auch unerwartet - einen lieben Menschen verloren hat“, so Katharina Strack-Dewanger, Landesinnungsmeisterin in Niederösterreich. Gemeinsam mit Bundesverbandsobmann Franz Nechansky und Martin Dobretsberger, Landesinnungsmeister in Oberösterreich, formuliert sie das Motto der Branche: „Zuhören, beraten, umsetzen.“

„market“-Umfrage: Bestattungsberatung soll, ja muss persönlich stattfinden

Eindeutig ist die Stimmungslage in Österreich, wenn es darum geht, ob man bei der Organisation einer Verabschiedung die Leistungen persönlich mit dem Bestatter bespricht oder dies via Telefon und Internet erledigt. In dieser emotionalen Phase ist ein persönliches Gespräch unerlässlich, auch für junge Menschen stellen Online- und Telefonkontakt in keiner Weise eine Alternative zum persönlichen Gespräch dar.

Österreicherinnen und Österreicher haben Erfahrungen mit Bestattungen

„Faktum ist, dass viele Österreicherinnen und Österreicher bereits Erfahrungen mit Bestattungen gemacht haben - das zeigt die market-Umfrage“, so Strack-Dewanger. Nahezu alle der Befragten waren bereits zumindest einmal bei einem Begräbnis, drei Viertel davon innerhalb der vergangenen drei Jahre.“

Die positiven Eindrücke von besuchten Begräbnissen untermauern die hohe Bedeutung des persönlichen Kontakts mit dem Bestatter: Im Rückblick auf die Zusammenarbeit mit dem Bestatter streichen die Befragten die Beratung und Betreuung sowie die Organisation besonders hervor; viele positive Rückmeldungen gibt es auch zum Einfühlungsvermögen – die persönlichen Gespräche werden als wertschätzend und hilfreich empfunden.

Anforderungen an eine gelungene Bestattung resultieren sehr konkret aus eigenen Erlebnissen und Erfahrungen

„Daraus resultiert wohl, dass Österreicherinnen und Österreicher bei den Anforderungen an eine gelungene Bestattung sehr konkret an eigene Erlebnisse denken und dabei die Emotion in den Mittelpunkt stellen“, sagt Meinungsforscher David Pfarrhofer mit Blick auf die Ergebnisse der repräsentativen Erhebungen. Um von einem gelungenen Begräbnis sprechen zu können, gehören die musikalische Umrahmung, ein respektvoller, persönlicher Umgang mit dem Verstorbenen und passende Ansprachen in einer stimmigen Atmosphäre.

Anforderungen an Bestatter: Verlässlichkeit, Freundlichkeit und Organisationsqualität bei nachvollziehbaren Preisen

Die Qualität eines Bestatters wird über das Einfühlungsvermögen, die Beratungsleistung sowie die Organisation und die Individualität definiert. Verlässlichkeit und klare, transparente Kosteninformation liegen in der gestützten Ermittlung ganz oben im Ranking; weiters erwartet man freundliche, einfühlsame MitarbeiterInnen, ein Rund-um-Service bei der Organisation mit dem Friedhof und Individualität bei der Gestaltung der Parten – und dies zu einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis. Eindeutig ist damit, dass bei Bestattungen der Fokus auf Emotion und Qualität liegt, beim Preis erwartet man Nachvollziehbarkeit und Angemessenheit – und keine „Sonderangebote“: Herr und Frau Österreicher wünschen sich, dass bei den Bestattungsfeierlichkeiten der bzw. dem Verstorbenen ein würdiges Andenken gesetzt wird.

Hohe Zufriedenheit bei jenen, die schon einmal in die Zusammenarbeit mit einem Bestatter einbezogen waren

Immerhin etwa die Hälfte der Bevölkerung war schon einmal in die Zusammenarbeit mit einem Bestatter einbezogen. Erkundigt man sich bei jenen Personen nach dem Vorgehen bei einer neuerlichen Organisation eines Begräbnisses, so wird deutlich, dass die Bestattungsunternehmen exzellente Arbeit leisten: „Nur ein knappes Zehntel würde sich bei der neuerlichen Organisation einer Bestattung an einen anderen Anbieter wenden“, zeigen sich die Branchenvertreter Franz Nechansky, Katharina Strack-Dewanger und Martin Dobretsberger erfreut.

Begräbnis-Vorsorge derzeit noch kaum Thema – „Da ist noch Luft nach oben“

Begräbnis-Vorsorge ist für die große Mehrheit der 2.005 Befragten derzeit noch kaum Thema: Etwa die Hälfte zeigt sich an Vorsorgepaketen interessiert, „sehr großes“ Interesse haben aber nur 16 Prozent; in der Altersgruppe ab 50 liegt dieser Anteil bei 20 Prozent. Für die Mehrzahl der Österreicherinnen und Österreicher ist damit der Abschluss eines derartigen Packages in weiter Ferne. Und selbst von Interessenten haben bis dato nur wenige bereits eine Begräbnis-Vorsorge abgeschlossen. „Da ist noch Luft nach oben“, so die Bestattungs-Dienstleister Franz Nechansky, Katharina Strack-Dewanger und Martin Dobretsberger.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.09.2018

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA warnt davor, dass zunehmend unseriöse und betrügerische Anbieter von Finanzdienstleistungen auftreten, die vortäuschen registrierte oder konzessionierte Unternehmen zu sein, die der Aufsicht einer Behörde unterliegen. Beispielsweise klonen sie die Identität registrierter oder konzessionierter Unternehmen und verweisen auf deren Registrierung in öffentlich zugänglichen Datenbanken von Behörden. Oder, sie erfinden eine Aufsichtsbehörde, für die sie sogar eine eigene Datenbank mit verblüffend echt wirkenden, aber gefälschten Registerdokumenten einrichten, auf die sie Interessenten dann hinleiten.

So schützen Sie sich: FMA-Website und FMA-Sicherheits-App

Prüfen Sie daher die Zulassung eines Unternehmens sehr genau, insbesondere auch, welche Finanzgeschäfte dieses überhaupt erbringen darf. Vergleichen und prüfen Sie die angegebenen Kontaktdaten mit jenen im behördlichen Register. Prüfen Sie, ob es die angegebene Behörde tatsächlich gibt, und ob sie tatsächlich zuständig ist. Bei Anbietern mit Bezug zu Österreich prüfen Sie auf der FMA-Website (https://www.fma.gv.at/), ob diese tatsächlich in unserer Unternehmensdatenbank aufscheinen oder, ob gegebenenfalls bereits eine Investorenwarnung veröffentlicht worden ist. Sie können sich auch gratis die FMA-Sicherheits-App auf Ihr Handy herunterladen, und haben so auch via Smartphone Zugriff auf die FMA-Unternehmensdatenbank und erhalten alle FMA-Warnmeldungen sofort aufs Handy (https://www.fma.gv.at/fma-app/).

Scheuen Sie sich auch nicht, die betreffende Aufsichtsbehörde auch direkt - und vom Anbieter und dessen Website unabhängig - zu kontaktieren. Schließen Sie niemals Finanzgeschäfte ab, wenn Sie der Anbieter unerbeten via Telefon, Fax oder Email kontaktiert hat; dieses „Cold Calling“ ist in Österreich gesetzlich verboten und ein sicheres Alarmzeichen für betrügerische Absichten.

Aktuelle Warnmeldungen

Die FMA verweist in diesem Zusammenhang insbesondere auf die von ihr in den vergangenen Monaten veröffentlichten Investoren-Warnungen zu „www.afbauer.com“, „www.helmutkob.com“, „www.holzmannfriedrich.com“ sowie zu dem unseriösen Anbieter „Gerber and Partners“, der sich auf eine frei erfundene österreichische Aufsichtsbehörde „FINSA“ beruft.

„Clone Firms“ oder „Clone Individuals“

Die Verwendung von Klonen registrierter oder konzessionierter Unternehmen ist eine gängige Betrugsmethode. Dabei werden in betrügerischer Absicht Firmenname und Registerdaten von tatsächlich existierenden und zum Geschäftsverkehr ordnungsgemäß zugelassenen Unternehmen missbräuchlich verwendet, um das Vertrauen der potenziellen Opfer zu erschleichen. In Wahrheit hat der Klon mit dem Unternehmen, für das er vorgibt tätig zu sein, nichts zu tun.

Beispiel:

Ein österreichischer Versicherungsvermittler gemäß Gewerbeordnung will im Zuge der EWR-Dienstleistungsfreiheit Versicherungen auch in Großbritannien vertreiben. Dazu veranlasst er, dass die österreichische Behörde der dort zuständigen Aufsichtsbehörde FCA (Financial Conduct Authority) seine europaweit gültige Gewerbeberechtigung als Versicherungsvermittler anzeigt sowie seine Absicht dort tätig zu werden mitteilt. Daraufhin nimmt die FCA diese „notifizierte“ Gewerbeberechtigung mit den erforderlichen Eckdaten in ihre Register der zugelassenen Anbieter auf. Der Betrüger bastelt nun mit diesen öffentlichen Daten ein fiktives Unternehmen, meist nur eine durchaus aufwendig gestaltete Website, und bietet aggressiv und unangefragt seine „Dienste“ an. Als vermeintlichen Beweis seiner Seriosität verweist er auf den FCA-Registereintrag des seriösen Anbieters, den er geklont hat. In der Regel gehen diese betrügerischen Geschäfte dann auch über vermeintliche Versicherungsvermittlung hinaus und umfassen auch Bank- und Wertpapiergeschäfte.

Erfährt die FMA von derartigen unseriösen Geschäftspraktiken, so veröffentlicht sie eine Warnmeldung unter Nennung der Klon-Firma und der angegebenen Kontaktdaten, untersagt die konzessionspflichtigen Geschäfte und bringt den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige.

Fake-Aufsichtsbehörde: FINSA (Financial Supervisory Authority)

Aus Großbritannien tritt derzeit ein unseriöser Anbieter, “Gerber and Partners”, auf, der Finanz- und Wertpapiergeschäfte anbietet, und behauptet in Österreich von der „Financial Supervisory Authority“ (FINSA) mit Sitz Twin Tower 8 Flr., Wienerbergstrasse 11, 1100 Vienna, Austria konzessioniert und dort registriert zu sein. Als FINSA-Kontaktdaten gibt er an: Ph: +43(720) 775336; Email: enquiries@finsa-gov.org; Website: www.finsa-gov.org. Auf der Website dieser frei erfundenen FINSA – verlinkt von „Gerber and Partners“ – findet sich auch ein Unternehmensregister, das eine Registrierung vortäuschen soll. Anleger erhalten von der FINSA dann gefälschte, der österreichischen Gewerbeberechtigung nachgebildete Urkunden zu den „registrierten“ Unternehmen.

Die FMA hat den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

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13.12.2018

Vorarlberger sind die reichsten Österreicher - Niederösterreicher an zweiter Stelle

Vorarlberger sind die reichsten Österreicher Vorarlberger sind die reichsten Österreicher

Mit einem verfügbaren Einkommen von 24.200 Euro je Einwohner haben die Niederösterreicher 2017 das zweithöchste Pro-Kopf-Einkommen im Bundesländervergleich erzielt, übertroffen lediglich von Vorarlberg mit 24.600 Euro. Die niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen gab es in Kärnten mit 22.800 und Wien mit 22.200 Euro, der österreichische Durchschnitt lag bei 23.300 Euro. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der jüngsten regionalen Einkommensanalyse der Statistik Austria.

Die Studie hat auch die Entwicklung des Bruttoregionalprodukts (BRP) untersucht. Das ist der Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die während eines Jahres innerhalb der Grenzen eines Bundeslandes produziert werden und dem Endverbrauch dienen. Demnach konnte Niederösterreich sein BRP 2017 um zwei Prozent auf mehr als 57 Milliarden Euro steigern. Im Vergleich der Bundesländer haben nur Wien mit rund 94 Milliarden Euro und Oberösterreich mit 63 Milliarden Euro ein höheres BRP.

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14.01.2019

Jahrzehnte-Rekord bei Winterschäden

Jahrzehnte-Rekord bei Winterschäden Jahrzehnte-Rekord bei Winterschäden

Die extreme Schneesituation, die sich seit Anfang Jänner in weiten Teilen Österreichs immer mehr zuspitzt, verursacht Schäden in Millionenhöhe. Nach ersten Schätzungen der Wiener Städtischen belaufen sich die Schäden im Jänner auf bis zu fünf Mio. Euro und übertreffen damit alle Schäden der vergangenen zwölf Jahre in diesem Monat. Wie nahe man insgesamt an die Rekordsumme von mehr als 18 Mio. Euro aus dem Jahr 2006 kommt, wird sich mit der Schneeschmelze zeigen.

Aufgrund der Entwicklung der weiterhin anhaltenden Wettersituation und der bisherigen Schadenszahlen konnte die Wiener Städtische eine Parallele zu den extremen Winterschäden im Jahr 2006 herstellen. „Vergleicht man etwa die Anzahl der von der Außenwelt abgeschnittenen Orte oder die Anzahl der Straßensperren, erinnern die Situation und die Zahlen stark an den Katastrophenwinter 2006. Damals hat die Wiener Städtische im Jänner Schäden von mehr als vier Millionen Euro verzeichnet, insgesamt waren es im ganzen Winter 18 Millionen Euro. Wir rechnen derzeit mit bis zu fünf Millionen Euro im Jänner“, so laut Vorstandsdirektorin Doris Wendler die Prognose der Wiener Städtischen.

Schneedecke verdeckt Millionenschäden

Große Teile des Landes versinken im Schnee, viele Dächer halten der enormen Last nicht Stand. Unter den Schneemassen schlummern Schäden in Millionenhöhe: „Bisher wurde nur ein Bruchteil der entstandenen Schäden gemeldet bzw. gesichtet – das wahre Ausmaß zeigt sich erst, wenn der Schnee wieder schmilzt. Doch auch das Tauwetter selbst ist gefährlich – der Schnee wird nass und schwer, die Last auf den Dächern steigt“, sagt Wendler.

Plädoyer für Sicherheit: Mensch kommt vor Dach!

Mit der zunehmenden Last auf den Dächern steigt auch die Angst der Betroffenen vor möglichen Schäden. Die regelmäßige Kontrolle der Schneelast zählt in Hinblick auf die Eigenheimversicherung zu den Obliegenheiten des Versicherungsnehmers. Doch Sicherheit geht vor – im Zweifelsfall ist es besser, sich nicht selbst auf das Dach zu wagen, um es vom Schnee zu befreien.

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02.07.2018

Honigjahr 2018 ohne nennenswerte Waldhonigernte - Honigpreise steigen

Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen. Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Die außergewöhnliche Witterung im Frühjahr mit einem kalten März und darauffolgenden überdurchschnittlich warmen Monaten hat auch für die Honigernte 2018 Konsequenzen: Durch die trockene und warme Witterung im Norden und Osten Österreichs im April blühte der Raps rasch ab und gab wenig Nektar. Daher konnte in weiten Gebieten kaum Rapshonig geerntet werden.

Da es heuer keine Spätfröste gab, fiel die Robinienernte meist zufriedenstellend aus. Imkerinnen und Imker berichten aber, dass es heuer schwer ist, reine Sortenhonige zu ernten, da sich aufgrund der Witterung die Blühfolge der Kulturen oft überschnitten haben.

Bemerkenswert ist auch der zeitige Blühbeginn der Sonnenblume, die in vielen Gebieten schon seit dem 20. Juni in Vollblüte steht. Sorten- und standortbedingt honigt jedoch die Sonnenblume nicht überall.

2018 wird ein daher ein kurzes Honigjahr sein. Der Vorteil ist, dass die notwendige Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe termingerecht durchgeführt werden kann.

Kaum Waldhonig im ganzen Bundesgebiet

Außergewöhnlich ist, dass in ganz Österreich keine nennenswerte Waldhonigernte verzeichnet werden kann. Damit fehlt etwa die Hälfte der gesamten Honigernte in Österreich, da Waldhonig etwa 50% der Gesamternte ausmacht. Weil auch die letzten Jahre, mit Ausnahme des vorigen Jahres, in Summe unterdurchschnittliche Honigernten gebracht haben, sind die Honiglager weitgehend geleert. Die Konsumenten müssen sich daher auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

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13.12.2018

Flotter Steuerausgleich kann schönes Extra-Weihnachtsgeld bringen

Flotter Steuerausgleich kann schönes Extra-Weihnachtsgeld bringen Flotter Steuerausgleich kann schönes Extra-Weihnachtsgeld bringen

Österreichs Steuerzahlern hat das heurige Jahr eine bürokratische Erleichterung gebracht. Für bestimmte Sonderausgaben, wie u.a. Kirchenbeiträge, Spenden, freiwillige Weiterversicherung oder den Nachkauf von Versicherungszeiten, ist ein automatischer Datenaustausch mit der Finanzverwaltung eingerichtet worden. Die Daten fließen ab sofort direkt in den Einkommensteuerbescheid ein. Lösen die übermittelten Beträge eine Gutschrift aus, zahlt die Finanz dem Steuerpflichtigen das Geld zurück.

Von diesem neuen automatischen Steuerausgleich profitieren jedoch nur rund 15 Prozent der Arbeitnehmer. Wer außergewöhnliche Belastungen geltend machen will, sollte daher in jedem Fall eine Arbeitnehmerveranlagung bei seinem Finanzamt durchführen und sich so bares Geld vom Staat zurückholen, macht die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) aufmerksam. Das ist sogar rückwirkend fünf Jahre möglich, denn erst am 31. Dezember 2018 läuft die Frist für die Arbeitnehmerveranlagung 2013 ab. Wer also jetzt auf elektronischem Weg noch rasch einen Steuerausgleich macht, kann für sich ein schönes Extra-Weihnachtsgeld herausholen.

Alleinverdiener, Alleinerzieher, Lehrlinge und Personen, die während eines Jahres zu arbeiten begonnen haben, sollten auf jeden Fall eine Arbeitnehmerveranlagung durchführen. Auch wer in einem Jahr unterschiedlich viel verdient hat - etwa durch den Wechsel des Arbeitgebers -, für den ist ein Steuerausgleich ratsam. Dabei sind die Beträge, die Arbeitnehmer mit dem Steuerausgleich ohne viel Aufwand lukrieren können, beachtlich. Im Schnitt beträgt die Summe, die man sich über die Arbeitnehmerveranlagung zurückholen kann, 350 Euro.

Vielen Steuerzahlern ist nicht bewusst, dass Rechnungszettel für bestimmte erbrachte Leistungen gleichsam bares Geld bedeuten. So lassen sich berufliche Ausgaben, wie z.B. die Anschaffung eines Computers oder Handys, Telefon- und Internetgebühren, Fachliteratur, Fortbildungskosten oder Kilometergelder, ebenso von der Steuer absetzen wie Ausgaben für außergewöhnliche Belastungen. Dazu zählen u.a. die Kosten für Spitalsaufenthalte, Medikamente oder Zahnbehandlungen.

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04.10.2019

Ein Mäntelchen für den Mops

 Tierliebe ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich hochgradig selektiv und ambivalent. Tierliebe ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich hochgradig selektiv und ambivalent.

Nicht nur am heutigen Tierschutztag sind die Österreicher tierlieb. Diese Liebe ist allerdings hochgradig selektiv und ambivalent. Für nicht essbare Tiere ist nichts zu teuer, für essbare jeder Cent zu viel. Der Konsument entscheidet.

Im Frühjahr 2018 hielten Tierfreunde in Hannover eine Mahnwache für den Kampfhund Chico ab. Dieser hatte sein­e Besitzerin und deren Sohn totgebissen und wurde eingeschläfert. 60 Menschen legten Blumen, Kerzen und Stoffhunde für den Hund, nicht für die zwei toten Menschen nieder. Das ist nur eines der völlig überzogenen und absurden Ausmaße von Tierliebe, die am heutigen Welttierschutztag durchs Netz geistern.

Tierliebe ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich hochgradig selektiv und ambivalent. Sind Tiere im Spiel, wird es emotional, solange wir diese Tiere niedlich und toll finden. An der Stelle sei an die hochemotionale Diskussion um Bär und Wolf in Tirol und Südtirol erinnert.

Während also für den Mops das Mäntelchen und das Maniküreset gar nicht teuer genug sein kann, ist für das essbare Tier jeder Cent zu viel.

Seit der Industrialisierung unterscheidet der Mensch zwischen Haus- und Nutztier. Das anonyme Schwein, Huhn oder Kalb kann so viele Qualen erleiden, solange es anonym bleibt und in der sterilen Styroportasse serviert wird. Herr und Frau Österreicher essen nicht, was ihnen vorher lebend begegnet ist. Dazu gibt es Versuchsreihen, nicht mit Tieren, sondern mit Konsumenten, die dieses Verhalten belegen. Nicht so gern gegessen wird auch etwas, das zu sehr an das lebende Tier erinnert. Schweinsrüssel oder Hühnerkrallen sind hierzulande kein­e Verkaufsschlager und werden es auch nicht werden. Tierschutz erfährt nicht zuletzt durch die Klimadebatte Aufwind. Massentierhaltung ist klimarelevant, verbraucht Ressourcen und am Ende zahlen alle drauf: Tiere, Landwirte, Konsumenten.

Je nach Weltanschauung ist die Reihenfolge vielleicht anders, das Sensorium jedoch erhöht. Der Konsument entscheidet und ist sich lange vor, Achtung und jetzt kommt’s, Greta Thunberg im Klaren, dass sich das Wiener Schnitzel um 3,90 Euro samt Kartoffelsalat nicht ausgehen kann. Im Lichte der Klimadebatte wagte sogar der eine oder andere Politiker vor der Wahl zu sagen, dass Fleisch teurer werden müss­e. Bis das von oben geregelt wird, gilt der Appell an die Eigenverantwortung und der Glaube an die Renaissance des Hausverstandes.

Es muss nicht jeden Tag das Wiener Schnitzel sein. Weniger Fleisch, dafür eines aus der Region, ist ein gangbarer und in Wahrheit auch ein leistbarer Weg, den immer mehr Österreicher bereits eingeschlagen haben. Würde das die Haltung der Massen, wäre viel erreicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von ANITA HEUBACHER
18.01.2019

FHWien der WKW: Bewerbungsstart für Bachelor- und Master-Studien

Michael Heritsch, CEO FH Wien der WKW Michael Heritsch, CEO FH Wien der WKW

Die FHWien der WKW, die führende Fachhochschule für Management & Kommunikation, startet die Bewerbung von 18 Bachelor- und Master-Studiengängen. Bis zum 13. Mai können sich Interessierte um einen der rund 1.000 Studienplätze für das Wintersemester 2019/2020 bewerben.

„Studierende, die eine praxisnahe Ausbildung genießen wollen, sind bei uns richtig“, erklärt Michael Heritsch, CEO der FHWien der WKW. „Als die spezialisierte Fachhochschule für Management und Kommunikation mit bald 25 Jahren Erfahrung kennen wir die Anforderungen der Wirtschaft genau“, so Heritsch weiter.

Ab dem Wintersemester werden Bachelor- und Master-Studiengänge in neun Bereichen angeboten:

• Communication Management

• Digital Economy (Bachelor-Studium vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria)

• Financial Management

• Human Resources & Organization

• Journalism & Media Management

• Management & Entrepreneurship

• Marketing & Sales Management

• Real Estate Management

• Tourism & Hospitality Management

Berufsbegleitende Studiengänge maßgeschneidert für Berufstätige

Zahlreiche Bachelor-Studiengänge werden sowohl in der Vollzeit-Form als auch berufsbegleitend durchgeführt; die Master-Studiengänge können ausschließlich berufsbegleitend absolviert werden. „Wir bieten bereits rund 50 Prozent unserer Studiengänge berufsbegleitend an“, betont Michael Heritsch, „So eröffnen wir auch Berufstätigen die Chance, ein FH-Studium zu absolvieren.“ Die Lehrveranstaltungen für Berufstätige finden großteils wochentags in den Abendstunden und teilweise an Wochenenden statt.

Akademische Weiterbildungsprogramme in 12 Studienrichtungen

Neben den Bachelor- und Master-Studiengängen umfasst das Portfolio der Fachhochschule am wko campus wien auch Weiterbildungsprogramme in zwölf Studienrichtungen. Zu ihnen zählt der International MBA in Management & Communications. Auch dafür kann man sich ab sofort bewerben.

So bewirbt man sich um einen Studienplatz

Studieninteressierte registrieren sich vorab auf der Website der FHWien der WKW. Den ausgedruckten Bewerbungsbogen schicken sie samt erforderlichen Unterlagen per Post an den Service Point der FHWien der WKW. Detaillierte Informationen dazu bietet die Seite www.fh-wien.ac.at/bewerben. Nach Prüfung der Unterlagen erhält man einen Termin für den IT-gestützten Aufnahmetest.

Open House bietet Einblicke in den Studienalltag

Einblicke in den Studienalltag können alle Interessenten beim Open House am Freitag, dem

22. März 2019, gewinnen. Sie können an diesem Tag u. a. an Campusführungen teilnehmen, Schnupper-Vorlesungen besuchen und den Probe-Aufnahmetest absolvieren. Das Open House beginnt um 10 Uhr und endet um 19 Uhr.

Laufend stattfindende Info-Veranstaltungen bieten Interessierten eine Gelegenheit, mehr über das betreffende Studium zu erfahren und Fragen dazu zu stellen. Die Website www.fh-wien.ac.at stellt das gesamte Studienangebot der FHWien der WKW vor und informiert über die Termine der Info-Veranstaltungen.

Über die FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW)

Die FHWien der WKW ist seit bald 25 Jahren am Markt und Österreichs führende Fachhochschule für Management & Kommunikation. Eng vernetzt mit den heimischen Unternehmen bietet die FHWien der WKW eine ganzheitliche und praxisbezogene akademische Aus- und Weiterbildung für über 2.800 Bachelor- und Master-Studierende. Zwei Drittel der Lehrenden kommen direkt aus der Wirtschaft. Ein exakt auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittenes Lehr- und Forschungsangebot bereitet die AbsolventInnen – bislang über 10.000 – optimal auf ihre Karriere vor.

www.fh-wien.ac.at

Weitere Informationen und Kontakt:

FHWien der WKW

Mag. Bernhard Witzeling

Head of Corporate Communication, Marketing and Alumni&Co;, Press Officer

Tel.: +43 (1) 476 77-5733

Email: presse@fh-wien.ac.at

Internet: www.fh-wien.ac.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: feelimage / Matern
14.01.2019

Tödliche Traktorunfälle 2018 beinahe verdoppelt

Tödliche Traktorunfälle 2018 beinahe verdoppelt Tödliche Traktorunfälle 2018 beinahe verdoppelt

Im Jahr 2018 wurden im österreichischen Straßenverkehr bei Traktorunfällen neun Menschen getötet – das sind um vier mehr als 2017 (Quelle: BMI). Drei der tödlichen Unfälle passierten in Niederösterreich, zwei in Vorarlberg und jeweils einer in Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark und im Burgenland. Doch Verkehrsunfälle machen nur einen Teil aller Traktorunfälle aus. Häufiger sind Arbeitsunfälle am Hof oder am Feld. Laut Sozialversicherung der Bauern (SVB) ereignen sich die meisten Arbeitsunfälle beim Auf- und Absteigen bzw. Abspringen, am folgenschwersten sind jedoch Fahrzeugstürze. "Viele Unfälle passieren auch, weil der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert", weiß ÖAMTC Fahrtechnik-Experte Josef Dvorak.

Moderne Traktoren sind durch die Ausstattung mit Assistenzsystemen und Fahrerschutz-Einrichtungen relativ sicher. Dennoch kommt es immer wieder zu fahrtechnischen Fehlern in steilem Gelände, das früher nur mit der Hand bewirtschaftet werden konnte. Kippt der Traktor, werden Personen häufig aus dem Schutzbereich herausgeschleudert und dabei durch das Fahrzeug selbst oder durch den heftigen Aufprall auf dem Boden verletzt. "Neue Traktoren sind bereits mit Sicherheitsgurten ausgestattet, die aber leider häufig nicht angelegt werden", so Dvorak.

Traktoren-Fahrsicherheitstrainings in den ÖAMTC Fahrtechnik Zentren

Diese Gefahrensituationen sind Inhalt von speziellen Fahrsicherheitstrainings, die die Sozialversicherung der Bauern und Steyr Traktoren seit vielen Jahren gemeinsam mit der ÖAMTC Fahrtechnik anbieten. So wird beispielsweise die von der SVB ins Leben gerufene Aktion "Wo ist dein Kind?" im Detail besprochen. Bei den Kursen wurden bisher über 12.000 Teilnehmer geschult. "Bei den Traktoren-Trainings wird der richtige Umgang mit dem Gerät geübt. Schwerpunkte sind Sicherheit und Fahrzeugbeherrschung in kritischen Situationen sowie Geschicklichkeit", erklärt Dvorak.

Die Firma Steyr stellt dafür modernste Traktoren mit allen am Markt befindlichen Bremssystemen und Getriebetechniken zur Verfügung – von ABS bis zur Allradbremse. Am Programm stehen das Durchfahren von rutschigen Kurven, das sichere Befahren von Gefällestrecken, Bremsen und Ausweichen vor Hindernissen und die besonderen Gefahren im Anhängerbetrieb. Außerdem wird eine Notbremsung auf rutschigem Untergrund simuliert und die Teilnehmer erfahren, wie man mit Hinterrad- oder Allradantrieb bei einer Steigung sicher anfahren kann.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
21.12.2018

Katholisches Krisenmanagement

Alles, nur kein Ruhmesblatt: Der Umgang der katholischen Kirche mit den Vorwürfen gegenüber dem früheren Kärntner Bischof Alois Schwarz erinnert an das Verhaltensmuster der Kirchenkrise in den 1990er-Jahren. Alles, nur kein Ruhmesblatt: Der Umgang der katholischen Kirche mit den Vorwürfen gegenüber dem früheren Kärntner Bischof Alois Schwarz erinnert an das Verhaltensmuster der Kirchenkrise in den 1990er-Jahren.

Alles, nur kein Ruhmesblatt: Der Umgang der katholischen Kirche mit den Vorwürfen gegenüber dem früheren Kärntner Bischof Alois Schwarz erinnert an das Verhaltensmuster der Kirchenkrise in den 1990er-Jahren.

Die Vorwürfe gegen den früheren Kärntner Bischof Alois Schwarz wiegen schwer. Doch der Umgang der katholischen Kirche mit der Causa ebenso. Die vergangenen Tage legen Zeugnis darüber ab, dass die Kirche nahezu alles verlernt hat, was sie einst in ihrem Umgang mit der Affäre Hans Hermann Groër, mit den umstrittenen Bischofs­ernennungen, mühsam erlernen musste.

Seit Monaten sind Bischofskonferenz und Rom über die Machenschaften des früheren Bischofs der Diözese Gurk-Klagenfurt informiert. Direkt über Mitarbeiter aus dem Bistum, indirekt über anonyme Schreiben. Passiert ist nichts. Nein, fast nichts. Im Sommer dieses Jahres glaubten die Kirchenverantwortlichen, die Causa elegant zu planieren. Für St. Pölten wurde ein Bischof gesucht. Und diesen meinte man in der Person Schwarz gefunden zu haben. St. Pölten ist befriedet, und in Klagenfurt soll Gras über die Sache wachsen. Welch ein Irrtum.

In Kärnten erschallte der Ruf nach Aufklärung. Als Engelbert Guggenberger nach dem Wechsel von Schwarz nach St. Pölten vom Domkapitel zum Diözesanadministrator gewählt worden ist, machte er sich an die Aufklärungsarbeit. Doch als der Prüfbericht fertig war, kam die Weisung aus Rom. Der Bericht darf nicht öffentlich gemacht werden. Die Mitglieder des Domkapitels nahmen den Befehl zähneknirschend zur Kenntnis. Nicht aber Alois Schwarz. Er sah sich durch seinen selektiven Blick auf den Bericht reingewaschen. Nicht erwähnt hatte er seinen kritisierten Führungs- und Lebensstil, nicht die Millionenverluste, die er in seiner Amtszeit zu verantworten hat, naturgemäß auch nicht sein Verhältnis zur mittlerweile gekündig­ten Leiterin des Bildungshauses St. Georgen am Längsee.

Wut, Empörung und Sprachlosigkeit machten sich breit. Da wollte dann der ansonsten so umsichtige Diözesan­administrator nicht länger schweigen. Er veröffentlichte am Dienstag den Bericht – und musste sich von Kirchenseite den Vorwurf mangelnden Gehorsams gefallen lassen. Nein – Guggenberger sah sich seinem Gewissen verpflichtet, wie er sein Handeln rechtfertigte.

Vieles erinnert dieser Tage an das alte Verhaltensmuster, welches in den 1990er-Jahren zu schweren Vertrauenskrisen geführt hat. Der Vatikan scheint jetzt das Problem begriffen zu haben – und lässt das „System Schwarz“ prüfen. Ein Ruhmesblatt ist das nicht, vielleicht eine späte Einsicht. Von Rom, nicht von Alois Schwarz.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von Mario Zenhäusern
16.04.2019

Kren: Tränenreicher Genuss mit heilsamer Wirkung

„Der Kren will täglich seinen Herren sehen”, sagt man. Denn Kren zu erzeugen ist sehr aufwändig. „Der Kren will täglich seinen Herren sehen”, sagt man. Denn Kren zu erzeugen ist sehr aufwändig.

Kren ist fixer Bestandteil unseres Osterfestes. Land schafft Leben erklärt, warum das so ist, wie der aufwändige Anbau funktioniert und was genau uns beim Kren-Verzehr die Tränen in die Augen treibt.

„Der Kren will täglich seinen Herren sehen”, sagt man. Denn Kren zu erzeugen ist sehr aufwändig. Bis zu 15 Handgriffe pro Krenstange sind notwendig, um den Kren verkaufen zu können. Insgesamt wächst die Pflanze 200 Tage in der Erde heran. Nach etwa einem Monat wird jede einzelne Stange noch einmal aus der Erde gehoben und überflüssige Triebe werden entfernt. Das sogenannte „Kren heben“ ist es, was den Krenanbau zur Herausforderung macht. Es gibt praktisch nur eine Kren-Anbauregion in Österreich. Das ist die südliche Steiermark. Rund 80 Bauern erzeugen dort Kren, nur einer davon in biologischer Landwirtschaft. Dieser erntet auf einem Hektar nur halb so viel wie seine konventionellen Kollegen.

Kren made in Styria

Beim Kren unterscheidet man nicht nach Sorten, sondern nach Herkunft. Steirischer Kren ist einzigartig und gilt als besonders scharf. Die im Kren enthaltenen Senföle verleihen ihm die Schärfe und wirken auf dem Weg durch den menschlichen Körper keimhemmend. Daher beugt Kren bakteriellen Infektionen vor. Er gilt als natürliches Antibiotikum und man sagt ihm auch eine potenzfördernde Wirkung nach.

Steirischer Kren ist mit dem gelb-blauen Zeichen mit der Aufschrift „Geschützte Geografische Angabe“ versehen. Es garantiert Konsumenten, dass der Kren auf jeden Fall in der Steiermark angebaut und geerntet worden ist. Die Verarbeitung darf auch außerhalb des Anbaugebiets erfolgen.

Erst scharf und bitter, dann stärkend und geschmackvoll

Die Krenwurzel ist eigentlich scharf, um Fraßfeinde abzuschrecken. Wir Menschen essen Kren gerade wegen seiner Schärfe. Richtig dosiert erhöht Kren das Geschmacksempfinden, ohne Schmerzen auszulösen. Das Senföl im Kren ist leicht flüchtig, weshalb es auch leicht in die Nase steigt. Die Nase beginnt zu laufen und der Kren treibt Tränen in die Augen. Aber einmal gegessen und verdaut, wirkt er heilsam, stärkt das Immunsystem und beugt bakterielle Atem- und Harnwegsinfekte vor. Besonders zu Ostern hat Kren in Österreich eine besondere traditionelle Bedeutung. Den Kren verknüpfen wir mit dem österlichen Passionsgeschehen – und nebenbei auch kulinarisch mit Osterschinken und Osterei. Am Karsamstag wird er mit süßem Brot, hart gekochten Eiern, Fleisch und anderen Köstlichkeiten im Weihkorb zur Kirche getragen, wo die Osterspeisen gesegnet werden. Inmitten der österlichen Leckerbissen symbolisiert er das tränenreiche Leiden Christi.

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25.03.2019

Immer mehr Österreicher haben keine Ersparnisse

Immer mehr Österreicher haben keine Ersparnisse Immer mehr Österreicher haben keine Ersparnisse

32% der Österreicherinnen und 23% der Österreicher (also insgesamt 27%) gaben bei der aktuellen ING International Survey an, keine Ersparnisse zu haben. In der Vorjahresbefragung Ende 2017/Anfang 2018 waren es noch 24%. 55% jener ohne Ersparnisse verdienen einfach zu wenig.

„Die finanzielle Lage verschärft sich nicht nur in Österreich, sondern in vielen europäischen Ländern“, sagt ING Chefökonom Carsten Brzeski und ergänzt: „Die schönen Sparquoten im Euroraum sollten nicht über die problematische Lage hinwegtäuschen, nämlich über die Schere zwischen Arm und Reich, die weiter auseinander geht: Der Anteil derjenigen, die gar nicht sparen (können), steigt an. Gleichzeitig legen die, die können noch mehr zur Seite.“

13% der Befragten gaben an, weniger als ein Nettomonatseinkommen (des Haushalts) an Sparreserven zu haben und stehen damit ebenso auf finanziell wackeligen Beinen. „Erst ab etwa drei Monatseinkommen kann man von einer ausreichenden Rücklage sprechen, die notfalls unerwartete dringende Ausgaben abdeckt“, so die Experten der ING.

Immerhin: der Rest ist gut abgesichert. 42% der Sparer verfügen über einen Polster zwischen ein und sechs Monatsgehältern.

13% haben ein halbes bis ein ganzes Jahresgehalt am Sparbuch und 14% sogar mehr als das Einkommen eines ganzen Jahres.

Insgesamt fühlen sich 51% aller Sparer mit der Höhe ihrer Ersparnisse wohl.

Jedem Zweiten geht gegen Monatsende das Geld aus

51% der Befragten haben gegen Monatsende gelegentlich oder meist kein Geld mehr am Konto. Auch hier dürften geringere Einkommen der Grund sein, sorgloser Umgang mit den Finanzen hingegen kaum. Denn: 93% gaben an, ihre Ausgaben regelmäßig im Blick zu haben – sei es in Form eines Haushaltsbuches, einer App oder der laufenden Kontrolle der Kontoauszüge.

Ist mal zu wenig Geld am Konto, dann reduzieren 80% ihre Ausgaben, 26% borgen sich Geld aus und 21% greifen zur Kreditkarte (Mehrfachnennungen).

Rückhalt durch Banken notwendig

Barbaros Uygun, ING Chef in Österreich tritt dafür ein, dass hierbei auch die Banken ihren Beitrag leisten: „Je weniger den Menschen zum Sparen bleibt, desto größer wird auch der Druck auf Banken. Hier haben wir besondere Verantwortung und müssen beitragen, das Sparen zu vereinfachen. In Gratiskonten, niedrigen Einstiegsschwellen z.B. in das Fondssparen, niedrigen Kreditzinsen sowie in der Finanzbildung sehe ich eine Mindestanforderung an Banken.“

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15.07.2019

Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen

Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen

„Die Honigbiene wird überschätzt. Hummeln sind häufig viel effektiver.“ sagen Experten. Anders als Bienen, die es gern warm und angenehm haben, fliegen Hummeln auch bei Regen und Wind.

Wirtschaftlich gesehen, sind Hummeln die besseren Bienen: Sie bestäuben mehr Blüten von Nutzpflanzen als Honigbienen. Hummeln und andere Wildbienen erzeugen weltweit Obst und Gemüse im Gesamtwert von etwa 500 Milliarden Euro pro Jahr.

Der lange Saugrüssel vieler Arten ermöglicht die Nektarsammlung aus tiefkelchigen Blüten. Hummeln sind sogar kräftig genug, auch geschlossene Blüten zu öffnen.

Im Gegensatz zu Bienen legen Hummeln im Gewächshaus auch keine Winterpause ein. Unermüdlich bestäuben sie das Obst und Gemüse. Zudem sind sie weit weniger aggressiv als Honigbienen.

Einfach so auf der Hand sitzend, kann eine Hummel übrigens nicht stechen. Ihre Stechmuskulatur ist zu schwach ausgeprägt. Sie muss sich dazu entweder mit dem Rücken abstützen, wenn sie auf dem Boden liegt, oder aber gleich beim Anflug so hart aufprallen, dass der Stachel die menschliche Haut durchdringen kann.

Hummeln produzieren auch Honig. Allerdings in sehr kleinen Mengen, weil sie, anders als Bienen, keinen Wintervorrat anlegen. Bienen legen sich vor dem Winter einen großen Vorrat an Honig an. Von diesem Honig ernährt sich das Bienenvolk mitsamt seiner Arbeiterinnen.

Im Winter stirbt das gesamte Hummel-Volk ab, nur eine Jungkönigin überlebt im Boden. Diese ernährt sich von Vorräten, die sie in ihrem Honigmagen eingelagert hat. Im Frühjahr legt sie dann Eier, aus denen ihr neuer Staat entsteht.

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03.08.2018

"Es ist fair, den "Mietadel" abzuschaffen"

Geht es nach der Regierung, soll es künftig nicht mehr so leicht möglich sein, günstige Mietverträge an Familienangehörige oder Verwandte weiterzugeben. Das würde für mehr Gerechtigkeit sorgen. Geht es nach der Regierung, soll es künftig nicht mehr so leicht möglich sein, günstige Mietverträge an Familienangehörige oder Verwandte weiterzugeben. Das würde für mehr Gerechtigkeit sorgen.

Die Mietpreise auf dem heimischen Wohnungsmarkt steigen seit Jahren stärker als die Löhne. Mittlerweile muss ein Haushalt 35 Prozent seines Netto­einkommens für die Unterkunft ausgeben. Und die Schere geht immer weiter auseinander. Die Versorgung der Bevölkerung mit leistbarem Wohnraum zählt zu den wichtigsten Herausforderungen der Politik, denn ein Dach über dem Kopf ist ein Grundbedürfnis. Etliche Regierungen waren sich der immer teurer werdenden Wohnungen bewusst. Wirklich wirksam war aber keine der gesetzten Maßnahmen, wie heute klar ist.

Auch die jetzige schwarz-blaue Koalition weiß von dieser besorgniserregenden Entwicklung. Im Regierungsprogramm finden sich zahlreiche Vorhaben, um Wohnen leistbar zu machen. So sollen durch weniger Vorschriften und schnellere Verfahren die Baukosten gesenkt werden. Das dürfte den erwünschten Effekt erzielen. Geplant ist zudem, den „Mietadel“ weitgehend abzuschaffen, wie es im ÖVP-FPÖ-Papier heißt. Gemeint sind jene günstigen Mietverträge, die Eltern oder Großeltern ihren Kindern oder Enkelkindern weitergeben können. Explizit ausgenommen im Regierungspapier sind Ehegatten, eingetragene Partner sowie Kinder bis 25 Jahre.

Prinzipiell ist es ja nicht verwerflich, dass Eltern ihren Kindern günstigen Wohnraum verschaffen. Nur ist es nicht fair, einen privilegierten Mietvertrag vererbt zu bekommen, ohne dafür irgendetwas geleistet zu haben. Das haben auch die Eltern nicht. Ungerecht ist gegenüber allen anderen, dauerhaft um einen Spottpreis zu logieren. Dass Kinder bis 25 Jahre ausgenommen werden sollen, ist argumentierbar. Bis zu dem Alter verfügen sie üblicherweise nicht über ein großes Einkommen.

Das ändert sich jedoch bei vielen mit steigendem Alter und Berufsjahren. Nicht einzusehen ist, dass sie trotz besseren Verdienstes bei der niedrigen Miete bleiben können. Ähnlich wie die Regierung das beim sozialen Wohnbau plant, sollte auch beim „Mietadel“ die Einkommenssituation geprüft und die Mieten für Besserverdiener entsprechend angepasst werden. Hinzu kommt, dass Eigentümer weniger in die bestehenden Wohnungen investieren. Bei den niedrigen Mieten dürfte kaum noch Geld übrig bleiben, um die Häuser zu sanieren.

Dass man günstige Mietverträge künftig nicht mehr so leicht weitergeben können soll, ist in vielerlei Hinsicht ein Schritt in die richtige Richtung. Am schwersten wiegt aber das Argument der Gerechtigkeit.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Serdar Sahin
06.05.2019

Taschengeld: Bei den Kindern wird mehr gespart

Waren es 2014 26%, die kein Taschengeld erhielten, so sind es nun 32%. Waren es 2014 26%, die kein Taschengeld erhielten, so sind es nun 32%.

Neueste Daten der International Survey der ING (www.ing.at) zeigen deutlich, dass es für österreichische Kinder und Jugendliche mehr Einschränkungen gibt, als zuletzt.

Waren es 2014 26%, die kein Taschengeld erhielten, so sind es nun 32%.

Gleichzeitig sank der Anteil jener Kinder, die regelmäßig Taschengeld bekommen von 44% im Jahr 2014 auf 37% zum aktuellen Zeitpunkt. Offenbar setzen Österreichs Eltern vermehrt auf „Taschengeld bei Bedarf“, denn hierbei gab es einen Anstieg von 18% auf 23% innerhalb der letzten fünf Jahre.

„Dabei ist das gar nicht die ideale Lösung“, meinen Experten, denn gerade beim Taschengeld wäre Regelmäßigkeit sehr wichtig. Ebenso wichtig sei die Bedingungslosigkeit, geht es doch darum zu lernen, selbst die Verantwortung über Ausgaben zu übernehmen.

Ein Euro: der Einstieg in die Finanzkompetenz

Gemeinsam mit den Finanzbildungsexperten von Three Coins hat die ING Erklärvideos für Eltern erstellt, in denen es um den altersgerechten Umgang mit Geld geht: https://www.ing.at/news/money-talks-fuer-eltern

„Spätestens in der Volksschule sollte man beginnen, mit den Kindern über Geld zu sprechen“, sagt ING-Österreich-CEO Barbaros Uygun.

Dann wird es auch Zeit für das erste Taschengeld: Ein bis vier Euro pro Woche sind völlig ausreichend. Wichtig sind dabei Regelmäßigkeit und Bedingungslosigkeit. Eltern sollen den guten Umgang mit Geld vorleben und ihre Finanzentscheidungen erklären.

In der Unterstufe geht es darum, selbst Verantwortung für Ausgaben zu übernehmen. Nun muss gelernt werden, zwischen Brauchen und Wollen zu unterscheiden und Sparziele zu setzen. Empfehlung der Experten für die Höhe des Taschengeldes pro Woche: drei bis zehn Euro.

In der Oberstufe werden Lebenskosten zunehmend zum Thema. Hierbei gilt es, Prioritäten setzen zu lernen, indem gewisse Ausgaben selbst bezahlt werden sollen (z.B. Handy oder Kleidung).

Über Geld reden: Das Um und Auf

Offene Gespräche in der Familie über Geld sind laut den Experten eine essenzielle Grundlage für heranwachsende Menschen. Das sehen auch zwei Drittel der befragten Eltern so. Ein Drittel sieht die Schule in der Verantwortung und erwartet von dort Finanzbildung. Die Höhe des Taschengeldes spielt keine entscheidende Rolle.

„Über Geld und Finanzentscheidungen zu reden und dazu ein geringes, regelmäßiges Taschengeld zur Verfügung zu stellen ist jedenfalls besser, als übertriebene Großzügigkeit ohne die Ausgaben gemeinsam mit den Kindern zu erörtern“, so die Experten der ING.

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25.02.2019

Kuh-Urteil: Alm- und Bergbauern nach wie vor sehr verunsichert

Kuh-Urteil: Alm- und Bergbauern nach wie vor sehr verunsichert Kuh-Urteil: Alm- und Bergbauern nach wie vor sehr verunsichert

"Nach dem extrem harten und praxisfernen Tiroler Kuh-Urteil herrschen bei den steirischen Alm- und Bergbauern weiterhin große Verunsicherung und Unverständnis. Sie stellen sich die Frage, wie es weitergeht, sollten sie von einem derart tragischen Unfall betroffen sein", berichtet Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher. Die Vorgeschichte: Ein Tiroler Almbauer wurde vergangene Woche zivilrechtlich in 1. Instanz zu einer Geldstrafe von 490.000 Euro verurteilt, obwohl er im zuvor gelaufenen Strafrechtsprozess freigesprochen wurde. Im Sommer 2014 ist eine deutsche Urlauberin bei einer Wanderung mit ihrem angeleinten Hund von einer Mutterkuhherde tödlich verletzt worden.

Forderungen der Landwirtschaftskammer

"Dieses harte Urteil in 1. Instanz lässt viele Fragen für alle Beteiligten - von der Tourismuswirtschaft bis hin zu den Almbauern - offen", sagt Titschenbacher. Zum Schutz der Alm- und Bergbauern legt die Landwirtschaftskammer Steiermark drei zentrale Forderungen sowie Vorhaben auf den Tisch:

Erstens wird die LK Steiermark zeitnah alle wichtigen Stakeholder - Tourismus, Landesregierung, Steiermark-Werbung und Vertreter der Almbauern - zu einem Runden Tisch einladen, um praktikable Lösungen für den im Frühjahr bevorstehenden Almauftrieb zu finden.

Zweitens verlangt die Landwirtschaftskammer für die Alm- und Bergbauern Rechtssicherheit. In diesem Zusammenhang erhofft die Bauernvertretung eine praxisnahe Rechtsprechung.

Drittens hält die Kammer eine praktikable, von der öffentlichen Hand finanzierte Versicherungslösung für notwendig, damit die Bauern bei einem derartigen Urteil nicht um ihre Existenz bangen müssen und eine entsprechende Sicherheit ermöglicht wird.

Auf den 1.685 steirischen Almen weiden auf 37.747 ha Futterfläche 43.625 Rinder (davon 910 Milchkühe und 10.500 Mutterkühe), weiters 6.325 Schafe, 278 Ziegen und 866 Pferde. 5.400 Almbauern treiben jährlich ihre Tiere auf. Auch die 10.730 Bergbauern können aufgrund der vorhandenen Wanderwege im Berggebiet von einem derartigen Vorfall betroffen sein.

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25.06.2018

Lieber Nachbarn als Schwiegereltern: Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen

Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen

Die Ferien beginnen bald, für tausende Österreicher geht es in den Urlaub. Doch ihre Wohnung vertrauen sie nicht jedem an: Doppelt so viele Österreicher würden während ihres Urlaubs lieber den Nachbarn als die Schwiegereltern aufpassen lassen. Das hat eine repräsentative Studie von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale Österreichs, ergeben. Unter allen Befragten sagen 14 Prozent, dass sie ihre Wohnung in die Hände des Nachbarn geben würden - die Schwiegereltern sind hingegen nur bei 7 Prozent erste Wahl. Auch Freunde (15 Prozent) sind den Befragten lieber als die angeheiratete Verwandtschaft.

Aufpasser Nummer 1: die Eltern

Während die Eltern des Partners wenig Vertrauen genießen, sind die eigenen hingegen erste Wahl: Die meisten Befragten (33 Prozent) würden Mutter und Vater nach dem Rechten sehen lassen. Generell vertrauen die Österreicher noch am ehesten der eigenen Verwandtschaft die Wohnungsschlüssel an: Insgesamt würden knapp zwei Drittel der Befragten jemanden aus der eigenen Familie aufpassen lassen. Neben den Eltern sind Geschwister (11 Prozent) oder andere Verwandte (13 Prozent), wie Kinder oder Enkelkinder, beliebte Aufpasser. Die Schwiegereltern schneiden am schlechtesten ab. Gleich viele Befragte (7 Prozent) würden sogar niemanden in die eigenen vier Wände lassen.

Schwiegereltern sind nicht immer unbeliebt

Lediglich 30- bis 39-Jährige haben Vertrauen in die Schwiegereltern. Nach den eigenen Eltern (48 Prozent) sind die Schwiegereltern (16 Prozent) deren zweite Wahl. Besonders auffallend: Mit zunehmendem Alter überlassen die Befragten ihre Wohnung seltener Familienmitgliedern, dafür immer häufiger den Nachbarn. Einerseits, weil sie diese schon länger kennen - andererseits, weil bei den Über-60-Jährigen weniger Verwandte am Leben und die Optionen für Aufpasser somit begrenzt sind.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Wem würden Sie am ehesten Ihre Wohnung/Ihr Haus anvertrauen, wenn Sie

im Urlaub sind?

- meinen Eltern: 33 Prozent

- Freunden/Bekannten: 15 Prozent

- meinem Nachbarn: 14 Prozent

- anderen Verwandten: 13 Prozent

- meinen Geschwistern: 11 Prozent

- meinen Schwiegereltern: 7 Prozent

- niemandem: 7 Prozent

- einem Hausbetreuungsdienst: 0 Prozent

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12.11.2018

Heizkostenvergleich 2018: Nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme auf Platz 1

Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute. Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute.

„2018 spielen nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme ihre Stärken voll aus. Weder im Neubau, noch bei sanierten oder unsanierten Gebäuden liegt ein Heizsystem, das fossile Energieträger benötigt, auf Platz 1“, kommentiert Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, die Ergebnisse des neuen Heizkostenvergleichs. „Das ist gut für die Umwelt, aber vor allem auch für das Budget der heimischen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer.“ In dem unabhängigen Vollkostenvergleich der Österreichischen Energieagentur werden nicht nur die Brennstoffpreise, sondern alle anfallenden Kosten der Heizsysteme inklusive Investitions- sowie Wartungs- und Instandhaltungskosten einander gegenübergestellt. Außerdem analysiert die Österreichische Energieagentur die durch Heizsysteme verursachten CO2-Emissionen.

Berücksichtigt man die „Raus aus Öl“-Förderung, teilen sich die nachhaltigen und hocheffizienten Heizsysteme sogar die Top 3-Plätze der Rangliste. Öl-Brennwertsysteme befinden sich Traupmann zufolge bei einem charakteristischen Einfamilienhaus immer auf dem letzten Platz. Das gelte für die Vollkosten genauso wie für die reinen Energiekosten.

Das Ranking der kostengünstigsten Systeme (2018, Platz 1 = geringste Vollkosten), finden Sie hier.

Thermische Sanierung

„Heizkosten hängen in hohem Ausmaß von der thermischen Qualität eines Gebäudes ab: Ganz egal, welches Heizsystem eingesetzt wird: In einem sanierten Einfamilienhaus liegen die Heizkosten um rund 50 % niedriger als in einem unsanierten Gebäude“, so Traupmann. Der gleiche Effekt zeige sich auch bei den CO2-Emissionen.

Heizung und Warmwasserbereitung in Gebäuden verursachen derzeit rund 16 % der österreichischen Treibhausgasemissionen. Heizung, Warmwasser und Kühlung machen zudem rund 27 % des gesamten österreichischen Energiebedarfs aus. Diese Zahlen zeigen Traupmann zufolge, wie wichtig es sei, die thermische Sanierung sowie den Umstieg auf hocheffiziente Heizsysteme und den Verzicht auf fossile Energie voranzutreiben: „Ein unsaniertes Einfamilienhaus mit Öl-Brennwertsystem verursacht über 90 Mal so viele CO2-Emissionen wie ein saniertes Haus, das mit Holz beheizt wird. In einem Jahr sind das rund 9.700 Kilogramm CO2.“

„Die Preisentwicklung fossiler Rohstoffe ist – aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen und internationalen Krisenherde – völlig unberechenbar“, betont Traupmann und verweist auf den Energiepreisindex der Österreichischen Energieagentur. Dieser zeigt, dass beispielsweise Heizöl im September 2018 um ganze 25 % teurer als im Vorjahr war. Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute.

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30.07.2018

Falsches Signal

Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist

Ich selbst musste noch acht Monate dienen – mein Resümee damals: Verschenkte Lebenszeit! Jeder hat so seine Erinnerung an die Zeit beim Bundesheer. Ich habe als Kraftfahrer nicht nur den Führerschein ein zweites Mal gemacht – der zivile wird nämlich vom Bundesheer nicht anerkannt, umgekehrt aber schon. Als ausgebildeter Kraftfahrer musste ich dann vor und nach jeder Ausfahrt das Auto waschen – also zweimal pro Fahrt!?

Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist, wenn der verpflichtende Grundwehrdienst keine anderen Anreize zu bieten hat.

Früher sagte man ja noch, da lernen die jungen Burschen endlich Drill und Gehorsam. Das kann aber nicht der Sinn von Landesverteidigung sein, junge Leute anzuschnauzen und sie ohne erkennbaren Sinn durch den Schlamm robben zu lassen. Bürgerschutz und Katastrophenhilfe sind schon eher nachvollziehbare Argumente pro Bundesheer.

Und für diese Aufgaben sollte der sechsmonatige Dienst am Bürger mehr als ausreichend sein – oder etwas süffisant gesagt: Was ist schon ein verlorenes Semester beim Studium. Viel reizvoller dürfte für die jungen Burschen, die einrücken müssen, der Zugang sein, den Sold zu erhöhen. Wobei die Tatsache, dass dadurch gerade einmal die Höhe der Mindestsicherung erreicht wird, auch nicht gerade nach Wertschätzung klingt. Unsere Soldaten sollten uns eigentlich mehr wert sein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt: "Falsches Signal" (von Harald ENGELSBERGER)
24.09.2018

Bundesforste starten österreichweite Seenreinigungsaktion

Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009) Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009)

Fahrräder, Autoreifen, Sonnenschirme, Liegestühle, Plastiksackerl oder Alu-Dosen zählen definitiv nicht zu den Schätzen der regionalen Unterwasserwelt. Dennoch findet sich immer wieder teils umweltschädlicher Müll auf dem Grund der heimischen Gewässer – durch Stürme verweht oder von Menschenhand unachtsam entsorgt. Zum Ende der Badesaison machen sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) daher nun an das groß angelegte Saubermachen. Gemeinsam mit rund 130 freiwilligen Helferinnen und Helfern von regionalen Tauchvereinen, Wasserrettung oder Freiwilliger Feuerwehr sowie den Gemeinden werden Seeufer und Seegründe in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Kärnten von unachtsam entsorgtem Müll befreit. „Wir helfen mit, Österreichs Seen sauber zu halten“, erklärt Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien der Bundesforste, die als größter Gewässerbewirtschafter des Landes mehr als 70 größere Seen betreuen. „Unsere Seen bieten nicht nur zahlreiche Möglichkeiten für Naherholung, Freizeit und Tourismus. Sie sind auch sensible Ökosysteme und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen“, so Schöppl. „Unsere Verantwortung ist es, diese auch für zukünftige Generationen zu erhalten.“

Regionale Partnerschaften für saubere Seen

Getaucht wird vorwiegend in ufernahen Bereichen bis zu einer Tiefe von rund 20 Metern. „Die Taucherinnen und Taucher kennen die Unterwasserwelt vor Ort wie ihre Westentasche und sind wichtige Partner für die Bundesforste“, lobt Schöppl die Zusammenarbeit und weiß „das Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer sehr zu schätzen.“ Die umweltgerechte Entsorgung des geborgenen Mülls übernehmen die Bundesforste in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und laden als Dankeschön im Anschluss an die Aktionen zur gemeinsamen Stärkung ein.

Fundstücke aus der Unterwasserwelt

Ausgerüstet mit Netzen, Metalldetektoren und weiterem Tauchzubehör bergen die freiwilligen HelferInnen in Österreichs Badeseen eine große Anzahl Müll vom Seegrund. Zu Tage fördern sie dabei meist allerhand: von Flaschen, Bauschutt oder Autoreifen über Sonnenschirme und -liegen bis hin zu Fahrrädern, Einkaufswägen oder Mopeds. „Wir stellen zwar fest, dass das Umweltbewusstsein in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat“, so Schöppl. „Dennoch bringen die Taucherinnen und Taucher auch immer wieder Fundstücke an die Oberfläche, die Wasserqualität und Ökosystem gefährden könnten.“ Dazu zählen etwa Autobatterien, Kühlschränke oder sorglos entsorgte Öl- oder Treibstoff-Fässer. „Diese müssen jedenfalls aus den Gewässern entfernt werden."

Oberösterreich: Seenreinigung am Traunsee und Hallstätter See

Der südliche Teil des Ostufers steht im Fokus der Seenreinigungsaktion am Traunsee, die am 28. September stattfindet. In Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich werden rund 10 Taucherinnen und Taucher Müll vor den Badebuchten Liebesinsel, Hundsgraben oder Eisenau bergen. Gleichzeitig entfernen ÖBf-MitarbeiterInnen die über die Jahre illegal auf Bundesforste-Grund errichteten Grillvorrichtungen, Tische oder Bänke am Ufer. Weil die Buchten meist nur vom Wasser aus erreicht werden können, wird dafür sogar ein kleiner Bagger per Boot über den See zur „Uferbaustelle“ transportiert.

Ebenfalls am 28. September wird die Obertrauner Bucht am Hallstätter See im Mündungsbereich der Traun, vor dem Strandbad bzw. der Schiffsanlegestelle von Unrat gesäubert. Im Einsatz sind rund 25 freiwillige Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Obertraun und der Wasserrettung, die auch ein Boot als Unterstützung am See bereitstellen.

Salzburg: Seereinigung am Wolfgangsee

Mit einem Boot der Wasserrettung St. Gilgen sowie freiwilligen Taucherinnen und Tauchern wird am 28. September Müll vor der Seepromenade in St. Gilgen aufgetaucht sowie Uferbereiche in der Gemeinde gereinigt.

Kärnten: Seenreinigung am Wörthersee und Ossiacher See

Die erste Reinigungsaktion am Wörthersee fand in Zusammenarbeit mit dem 1. Veldener Umwelt Tauch Sportclub am 22. September statt. Getaucht wurde vor dem Bundesforste-Naturbadeplatz Techelsberg in der gleichnamigen Gemeinde. 15 Taucherinnen und Taucher der Wasserrettung Kärnten sowie der Feuerwehr befreien am 29. September den Seegrund und die Uferbereiche beim Parkbad in Krumpendorf von allerlei Unrat. Auch am Ossiacher See wird am 29. September mit mehr als einem Dutzend Freiwilligen im Gemeindegebiet Treffen/Annenheim nach Müll getaucht.

Steiermark: Seenreinigung am Erlaufsee und Hubertussee

Am 22. bzw. 23. September gingen bereits freiwillige Taucherinnen und Taucher der Tauchschule Teltschik Erlaufsee bzw. Hubertussee auf den Grund. Aufgeräumt wurde in Ufernähe rund um die beiden Gewässer im Gemeindegebiet Mariazell.

Nachhaltige Seenbewirtschaftung

Die Bundesforste betreuen und bewirtschaften 74 der größeren Seen (größer als ein Hektar) in Österreich – darunter beliebte Badeseen wie Attersee, Traunsee, Wörthersee oder Millstätter See – im Sinne der Nachhaltigkeit. Mit 42 Naturbadeplätzen erhalten sie einen freien und öffentlichen Zugang zu diesen Naturjuwelen und tragen mit regelmäßigen Seenreinigungsaktionen zu ungetrübtem Badevergnügen bei. Darüber hinaus engagieren sich die ÖBf bei Naturschutzprojekten und setzen zahlreiche Maßnahmen wie Uferrenaturierungen oder Verbesserungen von Fauna und Flora an den Seen um.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖBf/W. Simlinger
24.07.2018

Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer

Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, tauchen neuerlich Vorwürfe gegen den österreichischen Holzkonzern Schweighofer auf, der vor allem in Osteuropa tätig ist. Frachtpapiere und Fotos, die „profil“ von ukrainischen Aktivisten zugespielt wurden, betreffen einen Zug mit Holz, der im Mai 2016 von der ukrainisch-rumänischen Grenze ein Schweighofer-Werk ansteuerte. Er habe „pulpwood“ geladen, so die Papiere, also minderwertiges Faserholz. Experten äußern jedoch Zweifel, ob sich nicht vielmehr um hochwertiges Sägerundholz handelt. „Alles spricht dafür“, so einer im „profil“. „Das Holz ist schön ausgeformt und sauber geschichtet; die Stämme haben hohe Durchmesser.“

Die mögliche Fehldeklaration sagt zwar nichts darüber, ob das Holz legal oder illegal geschlägert wurde. Doch es könnte unter falschen Angaben in die EU eingeführt worden sein, was aus Sicht der WWF der EU-Holzhandelsverordnung widerspricht. Die Organisation wird den Fall in einer Beschwerde an das Bundesamt für Wald thematisieren. Überdies stellt sich die Frage, ob Zölle und Einfuhrsteuern umgangen worden sind, falls hier ein teures Gut als billiges ausgegeben wurde. Schon 2016 kritisierte die Zertifizierungsorganisation FSC Schweighofer wegen „Hinweise auf fehldeklariertes Holz“. Auch Umweltschützer üben seit Langem Kritik an Schweighofer.

Schweighofer betont in einer Stellungnahme an „profil“, die Deklaration als Faserholz sei völlig zulässig, vor allem aufgrund des Durchmessers. Dies sei durch die österreichischen Holzhandelsusancen gedeckt, ein Regelwerk für die Branche.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.09.2019

Kurz-Biografin mit geschönten Referenzen

Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert. Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert.

Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert. Die Autorin Judith Grohmann behauptet in ihrem Lebenslauf, „die jüngste Investigativ-Journalistin und Schlussredakteurin Österreichs“ gewesen zu sein: „Mit 17 ging sie zum Herausgeber des bekanntesten österreichischen Enthüllungs- und Nachrichtenmagazins ,profil‘ und bot ihm an, für ihn als Investigativ-Journalistin zu arbeiten. Zwei Monate später bot ihr der selbe (sic!) Herausgeber an, neben ihrer Tätigkeit als Journalistin auch als Chefin vom Dienst für ,profil‘ zu arbeiten.“

Dazu hält „profil“ fest: Judith Grohmann dürfte 1985 zwar vorübergehend bei „profil“ tätig gewesen sein, mit Sicherheit aber nicht als Redakteurin, geschweige denn als Chefin vom Dienst. Ihr Name scheint in keinem Impressum auf. Der genannte Herausgeber – Peter Michael Lingens – kann sich nach eigenem Bekunden nicht an den Namen Grohmann erinnern.

Der Bitte der Chefredaktion um eine erklärende Stellungnahme kam Judith Grohmann bis profil-Redaktionsschluss nicht nach.

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08.01.2019

Plastik-Gipfel: Mehrweg ist richtige Lösung

Laut Eurostat-Daten ist die Zahl der Plastikverpackungen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel gestiegen und macht in Österreich jährlich 300.000 Tonnen aus. Laut Eurostat-Daten ist die Zahl der Plastikverpackungen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel gestiegen und macht in Österreich jährlich 300.000 Tonnen aus.

Heute wird Greenpeace auf Einladung der Bundesregierung am Runden Tisch zum Thema Wegwerfplastik teilnehmen. Die dort diskutierten Maßnahmen sollen dazu beitragen, Plastikverpackungen um 25 Prozent bis zum Jahr 2025 zu reduzieren. Dieses Ziel hatte Schwarz-Blau Ende 2018 beschlossen. Greenpeace begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung und erwartet sich einen Aktionsplan mit klarem Fokus auf Mehrweg, etwa bei Getränkeverpackungen in Verbindung mit einem Pfandsystem. Nur durch Mehrweg können Verpackungsabfälle tatsächlich vermieden und eine bloße Verlagerung des Abfallproblems auf andere Materialien verhindert werden.

“Wir können Plastikverpackungen nur dann reduzieren, wenn Mehrweg etwa bei Getränkeverpackungen massiv ausgebaut wird. Wir erwarten uns von der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2019 einen konkreten Aktionsplan, der genau das im Fokus hat”, sagt Greenpeace-Sprecher Lukas Hammer. Auch bei den Maßnahmen zur Reduktion von Plastiksackerl sei es wichtig, auf Vermeidung und Wiederverwendung zu setzen anstatt auf andere Materialien.

„Wir verbrauchen derzeit in Österreich über 750 Millionen Wegwerfsackerl aus Plastik. Damit wäre bei einem Umstieg auf Papier-oder Bio-Kunststoffsackerl eine ökologische Katastrophe vorprogrammiert. Einen derart verschwenderischen Umgang mit unseren Ressourcen können wir uns bei keinem Material leisten. Mindestens so wichtig wie das Verbot der Plastiksackerl ist daher ein verpflichtender Mindestpreis für sämtliche Wegwerfsackerl“, so Hammer. Zudem sollten alle mittleren und großen Handelsunternehmen verpflichtet werden, Mehrweg-Alternativen wie etwa wiederverwendbare Netze im Obst- und Gemüsebereich anzubieten.

Laut Eurostat-Daten ist die Zahl der Plastikverpackungen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel gestiegen und macht in Österreich jährlich 300.000 Tonnen aus. Um 25 Prozent weniger Plastikverpackungen auf den Markt zu bringen, braucht es somit mehr als das bereits angekündigte Verbot von Wegwerfsackerl aus Plastik. Laut Greenpeace-Berechnungen machen diese nur etwas mehr als zwei Prozent des gesamten Verpackungsmülls für Kunststoff aus. “Wir erwarten uns bei dem Runden Tisch ein Bekenntnis der Politik zu Mehrweg für alle Verpackungsarten. Würden etwa alle Einweg-Plastikflaschen in Österreich durch umweltfreundliche Glas-Mehrwegflaschen ersetzt werden, könnten wir bis zu 15 Prozent der Plastikverpackungen in Österreich einsparen. Das verhindert auch falsche Alternativen wie Dosen oder Einweg-Glas. Hier braucht es eine klare politische Entscheidung.” Die Einführung eines Pfandsystems in Verbindung mit Maßnahmen zur Steigerung des Mehrweganteils wäre dabei ein erster wichtiger Schritt.

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01.01.2019

Nicole & Daniela sind das erste gleichgeschlechtliche Ehepaar Österreichs

AB 01.01.2019: EHE FÜR ALLE IN ÖSTERREICH AB 01.01.2019: EHE FÜR ALLE IN ÖSTERREICH

„Daniela und ich sind seit 4 Jahren verlobt. Wir haben damals beschlossen, mit der Eheschließung bis zur rechtlich gleichgestellten „Ehe für Alle“ zu warten. Über die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes waren wir sehr froh. Als dann im Herbst 2018 klar wurde, dass die „Ehe für Alle“ ab 01.01.2019 wirklich kommt, waren wir uns sicher: 2019 wird unser Hochzeitsjahr,“ so die Braut Nicole Kopaunik.

„Der Wörthersee als Lebensstilbühne ist bereits seit über einem Jahrzehnt, durch das Pink Lake Festival, ein beliebtes Ziel der LGBTQ Community und wir freuen uns sehr, dass es uns damit auch gelungen ist, den See und Kärnten noch etwas bunter und offener zu machen. Somit ist es fast logisch, dass auch die erste Hochzeit, nämlich die von Nicole und Daniela hier stattfindet,“ so GF Roland Sint von der Wörthersee Tourismus GmbH zu diesem Ereignis.

„Als die Pink Wedding Girls während des Castings zum Pink Wedding Pärchen beim Pink Lake Festival auf uns zukamen, waren wir schnell überzeugt: JA wir wollen die ERSTEN in Österreich sein,“ so das Brautpaar. „Unsere Hochzeit im nächtlichen Ambiente der Seearena des Casino Veldens mit Blick auf den Wörthersee, gleich nach dem Silvesterfeuerwerk, war ein einziger Traum. Die Fotos und das Video unserer Hochzeit werden für sich sprechen und zeigen, wie sensationell alles organisiert und mit wieviel Liebe zum Detail alle zusammengearbeitet haben,“ so Braut Nicole weiter.

Ferdinand Vouk, Bürgermeister der Marktgemeinde Velden, dazu: „Der Wörthersee ist die 1. Adresse, wenn es darum geht Spaß und Lebensfreude mit Gleichgesinnten zu teilen. Velden und der Wörthersee präsentieren sich als Ort der Begegnung und Freundschaft und geben den perfekten Rahmen sich das Ja-Wort zu geben“.

Ein großes Dankeschön gilt der Marktgemeinde Velden, allen voran Herrn Bürgermeister Ferdinand Vouk und Standesbeamten Klaus Gottwald, für die Bereitschaft das Hochzeitspaar kurz nach Mitternacht, gleich nach in Kraft treten des Gesetzes am 01.01., zu trauen. Hannes Markowitz vom Casino Velden gebührt tausend Dank für den einzigartigen Rahmen der Trauung. „Wir sind so froh, dass wir die Pink Wedding Girls im Sommer beim Pink Lake Festival 2018 kennengelernt haben, sonst wäre all‘ das hier nicht möglich gewesen – Vielen Dank!“ schwärmt die zweite Braut Daniela Paier.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Walter Elsner / riccio.at
13.09.2018

Sextortion – vom Flirt zur organisierten Erpressung

Seit längerer Zeit ist die Polizei mit einer neuen Form der Erpressung konfrontiert: Sextortion – ein Kunstwort aus den Begriffen „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung). Seit längerer Zeit ist die Polizei mit einer neuen Form der Erpressung konfrontiert: Sextortion – ein Kunstwort aus den Begriffen „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung).

Seit längerer Zeit ist die Polizei mit einer neuen Form der Erpressung konfrontiert: Sextortion – ein Kunstwort aus den Begriffen „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung). Dabei handelt es sich um eine Erpressung mit freizügigen Bildern. Waren anfänglich nur Männer betroffen, sind es inzwischen auch Mädchen und Frauen.

In einem aktuellen Fall erhielt ein 43-Jähriger aus dem Bezirk Mödling am 23. August 2018, über ein soziales Medium von einer ihm Unbekannten namens „Laura“ eine Freundschaftsanfrage und entblößte sich im folgenden Videochat. Danach wurden von „Laura“ für die Löschung seines Videos wiederholt Geldforderungen in der Höhe von mehreren tausend Euro gestellt und mit der Veröffentlichung der Aufnahmen gedroht. Der 43-Jährige dürfte einen dreistelligen Betrag überwiesen haben. Nach weiteren erpresserischen Forderungen erstattete der Mann am 10. September 2018 auf der Polizeiinspektion Mödling die Anzeige.

Bei dieser Art des Verbrechens handelt es sich um eine Erpressungsmethode im Internet, die weltweit zunimmt. Dabei werden Opfer von attraktiven Unbekannten dazu animiert, in Videochats nackt zu posieren oder sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Die Täter zeichnen das erstellte Bild- oder Videomaterial auf und versuchen dann, vom Opfer Geld zu erpressen, indem sie mit der Veröffentlichung der Aufnahmen drohen. Die Scham und Angst der Opfer wird dabei als Druckmittel genutzt.

Das Landeskrimianalamt NÖ hat seit vielen Wochen einen Anstieg bei den Anzeigen wegen Sextortion wahrgenommen, weshalb das Büro Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeidirektion NÖ folgende Tipps veröffentlicht, um mögliche weitere Straftaten zu verhindern.

Es empfiehlt sich, sehr skeptisch zu sein, wenn äußerst attraktive und unbekannte Chatpartner mit Komplimenten schmeicheln und dann rasch auf andere Medien wechseln möchten. Zeigen Sie sich niemals nackt vor der Kamera Ihres Computers/Mobiltelefons – die Kamera am besten verdecken/abkleben!

Sollte es bereits zu einer Erpressung gekommen sein, dann Ruhe bewahren, den Chatkontakt sofort abbrechen und nicht bezahlen. Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf. Sichern Sie den Chatverlauf und Nachrichten mittels Screenshot. Melden Sie den erpresserischen Profilnutzer bei den betreffenden Internetplattformen und Foren und veranlassen Sie die Löschung des Bildmaterials.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Screenshot Informationsvideo Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit Pantallas Amigas „Sicher unterwegs im Internet – Sextortion“
21.12.2018

Schrecksekunde

Auch wenn es um eine österreichische Diözese geht, steht die katholische Kirche des Landes als Ganzes wieder einmal in einem Rampenlicht, das keiner braucht — schon gar nicht ein paar Tage vor Weihnachten. Auch wenn es um eine österreichische Diözese geht, steht die katholische Kirche des Landes als Ganzes wieder einmal in einem Rampenlicht, das keiner braucht — schon gar nicht ein paar Tage vor Weihnachten.

Man wir es ihnen nicht verdenken, wenn angesichts der Probleme in der Diözese Gurk-Klagenfurt derzeit so manche Kirchenverantwortliche ein Stoßgebet Richtung Himmel schickt, womit man denn das wieder verdient hätte. Denn klar ist: Auch wenn es um eine österreichische Diözese geht, steht die katholische Kirche des Landes als Ganzes wieder einmal in einem Rampenlicht, das keiner braucht — schon gar nicht ein paar Tage vor Weihnachten. Umso wichtiger ist, dass genau das passiert, was der Apostolische Visitator Erzbischof Franz Lackner angekündigt hat: Dass es nämlich um eine „transparente Klärung“ gehe und um „die Wiederherstellung des Vertrauens in seine Hirten“.

Wobei schon auch festzuhalten ist: Es gibt natürlich Hirten — und der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer muss da unbedingt genannt werden —, die deswegen Vertrauen genießen, weil sie sich darum gleichsam täglich aufs Neue bemühen. Wenn Visitator Lackner eine „transparente Klärung“ ankündigt, bedeutet das natürlich auch, dass Vorwürfe ausgeräumt werden können — auch das muss akzeptiert werden. Eines erschwert die Situation aber:

Die „Schrecksekunde“, ehe gehandelt wurde, hat angesichts der schon länger virulenten Probleme zu lange gedauert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Oö. Volksblatt: "Schrecksekunde" von Markus EBERT
06.11.2018

Religiosität

1990 sagten beispielsweise noch 50 Prozent der Christen, dass sie mindestens einmal im Monat den Gottesdienst besuchen, jetzt sind es nur mehr 36 Prozent. 1990 sagten beispielsweise noch 50 Prozent der Christen, dass sie mindestens einmal im Monat den Gottesdienst besuchen, jetzt sind es nur mehr 36 Prozent.

Religion, so heißt es, sei Privatsache. Das ist sie, wie die nun publizierte Europäische Wertestudie ausweist, sogar im doppelten Sinn. Selbstverständlich ist es jedem Menschen unbenommen, ob und was er glaubt. Was dazu kommt ist aber, dass auch bei religiösen Menschen der Aspekt der institutionellen Bindung zunehmend an Bedeutung verliert.

1990 sagten beispielsweise noch 50 Prozent der Christen, dass sie mindestens einmal im Monat den Gottesdienst besuchen, jetzt sind es nur mehr 36 Prozent.

Wenn Religiosität — welcher Konfession auch immer — verstärkt auf die eigenen vier Wände beschränkt bleibt, gehen bestimmte Dinge verloren. Der interreligiöse Dialog — nicht jener der Institutionen, sondern insbesondere jener der Menschen untereinander — etwa und damit auch der Stellenwert der religiösen Toleranz im Zusammenleben, oder das Wissen über unterschiedliche Wertvorstellungen.

Weshalb es gerade in Zeiten einer sich verändernden sozio-ethnischen Gesellschaft umso notwendiger ist, einen überkonfessionell akzeptierten Wertekompass nicht nur zu definieren, sondern ihn auch möglichst verbindlich zu propagieren.

Die Frage, ob es einen verpflichtenden Ethikunterricht braucht, wird sich wohl nicht ewig auf die lange Bank schieben lassen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Oö. Volksblatt: "Religiosität" von Markus EBERT
13.12.2018

Österreich verliert jeden Tag 20 Fußballfelder kostbaren Boden

Österreich verliert jeden Tag 20 Fußballfelder kostbaren Boden Österreich verliert jeden Tag 20 Fußballfelder kostbaren Boden

Die Österreichische Hagelversicherung schlägt Alarm: Jeden Tag werden in Österreich 12,4 Hektar Boden verbaut. Umgerechnet entspricht das der Fläche von rund 20 Fußballfeldern.

„Wir stehen vor einem gigantischen Umweltproblem“, stellt Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung, fest. Zubetonierte Flächen könnten kein Wasser aufnehmen und kein CO2 speichern, was das Klima negativ beeinflusse. „Deshalb fordern wir eine Korrektur der Bodenpolitik, eine Reform der Raumordnung sowie die Begrenzung der Bodenversiegelung auf 2,5 Hektar pro Tag“, sagt Weinberger.

Besorgniserregend ist die Entwicklung vor allem auch in Niederösterreich. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst erfahren hat, verschwinden zwischen Enns und Leitha pro Tag 3,5 Hektar durch die Verbauung mit Häusern, Gewerbeflächen und Straßen. Im Bundesländer-Vergleich verbraucht nur Oberösterreich noch mehr Fläche pro Tag, nämlich 5,6 Hektar.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
13.10.2019

In Österreich stehen „Gebäudeleichen“ auf einer Fläche so groß wie Wien

Nach dem Vorbild der Schweiz sollte auch Österreich seine produktivsten landwirtschaftlichen Flächen mit einem absoluten Bauverbot belegen. Nach dem Vorbild der Schweiz sollte auch Österreich seine produktivsten landwirtschaftlichen Flächen mit einem absoluten Bauverbot belegen.

Nach dem Vorbild der Schweiz sollte auch Österreich seine produktivsten landwirtschaftlichen Flächen mit einem absoluten Bauverbot belegen. Das fordert Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung. „Für die Erzeugung von Lebensmitteln ist der Boden essentiell“, betonte er bei der Präsentation einer Studie der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zum Thema „Bodenbedarf für die Ernährungssicherheit in Österreich.“ Das sei auch eine Frage des staatlichen Selbstschutzes, zumal ein Land mit geringer Selbstversorgungsrate verletzbar werde.

Darüber hinaus tritt Weinberger dafür ein, die vielen leer stehenden Gebäude endlich zu revitalisieren. Nach Angaben des Umweltbundesamtes gibt es in Österreich rund 40.000 Hektar leer stehende Industriehallen, Wohn- und Geschäftsimmobilien. Das entspricht einer Fläche, die fast so groß ist wie das Wiener Stadtgebiet.

„In Bayern funktioniert die Raumordnung deutlich besser als bei uns“, stellte der Hagelversicherung-Vorstand fest. Nur wenn dort eindeutig feststehe, dass das Innenraumpotenzial ausgeschöpft ist, würden im Freistaat Baulandausweisungen genehmigt werden.

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16.04.2019

Bienen ziehen in der Brauerei Hirt ein

v.l.n.r. Mario Donner (Marketing Leiter Privatbrauerei Hirt), Willibald Bierbaumer (regionaler Imker), Daniela Steinkellner (Mitarbeiterin Privatbrauerei Hirt), Roland Winter (2. Braumeister Privatbrauerei Hirt) v.l.n.r. Mario Donner (Marketing Leiter Privatbrauerei Hirt), Willibald Bierbaumer (regionaler Imker), Daniela Steinkellner (Mitarbeiterin Privatbrauerei Hirt), Roland Winter (2. Braumeister Privatbrauerei Hirt)

Honig und Bier haben mehr gemeinsam als viele denken. So wie das Brauen eine jahrtausendlange Geschichte hat, ist auch das Imkern ein Traditionshandwerk. Die Menschen, die hinter den Naturprodukten stehen, wie Imkerin Adriana Traunmüller, aktuelles Gesicht der Hirter Kampagne, und auch die Mitarbeiter der Brauerei Hirt verbindet vieles. Vor allem die echte Leidenschaft mit der sie die Schätze der Natur verarbeiten. Denn für echten Genuss braucht es hochwertige Zutaten und Menschen mit Sorgfalt und Herz.

Der Lebensraum für Bienen wird jedoch zunehmend eingeschränkt. „Für uns Hirter hat die Erhaltung des Lebensraumes der Carnica Biene eine große Bedeutung, deshalb wird heuer am Standort Hirt erstmals ein Bienenvolk ein Zuhause finden – in einem Hirter Bierfass wird eine ‚Bienen-WG’ einziehen!“, freut sich Brauereieigentümer Niki Riegler. Für die fleißigen Helfer wird auch eine Blumenwiese entstehen. „Es ist schön, nun auch hier bei der Brauerei einen Bienenstock zu betreuen“, ergänzt Regionsimker Willibald Bierbaumer.

Die fleißigen Bienen bestäuben die Nutzpflanzen rund um Hirt und liefern so den Honig für das Hirter Honigbier. Für die naturtrübe, leicht süßliche Bierkreation von Braumeister Raimund Linzer wird nämlich echter Blütenhonig von regionalen Imkern verwendet, deren Bienen rund um Hirt herumschwirren. Das untergärige Honigbier wird in limitierter Menge händisch abgefüllt, ist unfiltriert und völlig naturbelassen. Diese Bierspezialität ist eine wahre Handwerkskunst und erweitert das vielfältige Hirter Sortiment um ein weiteres echtes Kärntner Bier.

Wo gibt es das Hirter Honigbier zu kaufen?

Das Hirter Honigbier ist in der Hirter Bierathek bzw. im Onlineshop (www.bierathek.at) sowie in der Hirter GenussTheke (in der Koschatstraße in Klagenfurt) in der 0,75 Liter Flasche erhältlich. Genießen können Sie das Hirter Honigbier auch im Hirter Braukeller.

Bierstil: Kreativbier mit Blütenhonig

Alkoholgehalt: 6,3% Vol.

Stammwürze: 14,5°

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, echter Kärntner Blütenhonig,Hopfen Hefe

Speisenempfehlung: Harmonisiert ausgezeichnet zu Desserts mit Schokolade, aber auch zu Fisch und Gemüse.

Bierpflege: Das „Hirter Honigbier“ wird am besten aus dem Sensorik-Glas getrunken.

Die ideale Trinktemperatur für das „Hirter Honigbier“ liegt bei 8 bis 12 Grad.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Privatbrauerei Hirt

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