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Chronik

07.06.2021

Umfrage: 85% glauben, dass Pandemie noch lange nicht überstanden ist

Umfrage: 85% glauben, dass Pandemie noch lange nicht überstanden ist Umfrage: 85% glauben, dass Pandemie noch lange nicht überstanden ist

Wie eine vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für die aktuelle profil-Ausgabe durchgeführte Umfrage zeigt, glauben nur wenige Österreicher daran, bald in die alte Normalität zurückkehren zu können:

Auf die Frage, wie es mit der Corona-Pandemie weitergeht, antworten 71%, dass das Virus bleiben wird, die Menschen „durch Impfungen und neue Behandlungen“ aber damit „leben lernen“ werden.

14% halten angesichts von Mutationen auch neuerliche Lockdowns für wahrscheinlich. Nur 8% der Befragten glauben, dass durch die Impfung die Pandemie „mehr oder weniger bezwungen“ ist.

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01.11.2020

Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich!

Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich Sinkende Temperaturen, steigende Brandgefahren: Der Beginn der Heizsaison ist brandgefährlich

Gerade zu Beginn der Heizsaison sorgen Schwedenöfen, offene Kamine oder sonstige Holzöfen verstärkt für behagliche Wärme in den heimischen Haushalten – und erfahrungsgemäß auch für eine erhöhte Brandgefahr. Mängel beim Einbau der Festbrennstofföfen und Anwendungsfehler beim Heizen bis hin zur falschen Ascheentsorgung stellen dabei die Hauptprobleme dar.

Mit dem Rückgang der Temperaturen verlagert sich unser Leben wieder vermehrt in die eigenen vier Wände. Verstärkt wird dieser für den Herbst typische Trend zum „Cocooning“ heuer durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Damit steht aber auch fest, dass die Zahl der Heimunfälle heuer noch stärker als sonst ansteigen wird – ebenso die Zahl der Brände im zivilen Bereich. Auch die Renaissance von offenen Kaminen, Schwedenöfen und Kachelöfen trägt zur Zunahme des Brandrisikos bei. „Vor allem Öfen, die einen Blick auf die Flammen bieten, sind heute wieder ‚en vogue‘ und kommen besonders zu Beginn der Heizsaison, noch vor dem durchgehenden Betrieb der Zentral- oder Fernwärmeheizungen, zum Einsatz“, erklärt dazu Dr. Günther Schwabegger, Mitglied der Geschäftsführung der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ. Aus Sicht des Vorbeugenden Brandschutzes ist auch nichts dagegen einzuwenden – vorausgesetzt, die Öfen werden ordnungsgemäß eingebaut und sachgemäß betrieben.

Gerade beim Einbau kommt es aber häufig zu Mängeln. „Die Stimmung und die behagliche Wärme eines Holzfeuers haben zu einer neuen Modernität dieser Heizform geführt. In den letzten Jahren wurden daher neben Neubauten auch viele Bestandsobjekte – von Wohnungen über Reihenhäuser bis hin zu Einfamilienhäusern – nachträglich mit Festbrennstofföfen ausgestattet“, so Schwabegger. Oftmals erfolgten Aufstellung und Einbau der Öfen in Eigenregie und ohne vorherige Abklärung durch einen Experten. Genau das birgt aber eine Vielzahl von Gefahren und trägt dazu bei, dass die Zündquelle „Wärmegeräte“ in der Brandschadenstatistik der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ alljährlich zu den Top-3-Brandursachen zählt. So wurden etwa im Brandjahr 2018 österreichweit 696 von insgesamt 6.679 erfassten Bränden (Mindestschaden: 2.000 Euro) der Zündquelle „Wärmegeräte“ zugeordnet, alleine in Oberösterreich waren es 182 von insgesamt 1.118 Bränden. Hiervon gingen wiederum 57 Brandgeschehen (OÖ) von „mit festen Brennstoffen betriebenen Feuerstätten“ – also im Wesentlichen von Holzöfen – aus.

Gefahren durch nachträglichen Einbau von Holzöfen

Vielen Heimwerkern ist nicht bewusst, dass die Öfen und alle weiteren für deren Betrieb notwendigen Einrichtungen wie Rauchrohre, Wand- und Deckendurchführungen oder Kamine aufeinander abgestimmt und daher unbedingt durch einen Fachmann eingebaut werden müssen. Zu allererst brauche es die Abklärung durch den zuständigen Rauchfangkehrer-Meister, so Schwabegger: „Wenn ein vorhandener Kamin aufgrund seiner Dimensionierung nicht für den ausgewählten Ofen verwendet werden kann, besteht schon das erste Problem. Der Rauchfangkehrer sollte also jedenfalls beigezogen werden, weil er neben einer fachkundigen Beurteilung des Kaminsystems auch eine weiterführende Beratung – beispielsweise eine Analyse der notwendigen Luftzufuhr – mitliefern kann.“ In einem zweiten Schritt muss der Ofen fachmännisch aufgestellt und an den Kamin angeschlossen werden. Hier gelte es, alle notwendigen und vorgeschriebenen Sicherheitsabstände des Rauchrohres zu Wänden und Einrichtungsgegenständen einzuhalten. Befindet sich beispielsweise das Rauchrohr zu nahe an einer Holzvertäfelung, kann es alleine durch die Strahlungswärme zur Brandentstehung kommen. Ein weiteres Augenmerk muss auch auf die Wand- und Deckendurchführungen des Rauchrohres gelegt werden. Hier sind wiederum vorgegebene Sicherheitsabstände einzuhalten, die Montage sollte ausschließlich durch einen Fachmann erfolgen. „Neben der Strahlungswärme kann bei einer Deckendurchführung auch ein Wärmestau zur Brandentstehung führen“, erläutert Schwabegger.

Ist eine Wohnung schließlich mit einem (Holz-) Ofen ausgestattet, gilt es, diesen auch ordnungsgemäß zu betreiben. „Das heißt, der Kamin und das Rauchrohr müssen regelmäßig gekehrt und überprüft werden“, so der Brandschutzexperte. Alle nachträglichen Änderungen – wie z.B. ein Verbau des Ofenrohres oder bauliche Änderungen im Bereich der Wand- und Deckendurchführungen – müssen mit einem Fachmann abgeklärt werden.

Sicherer Betrieb von Öfen und Kaminen

Neben baulichen Mängeln führen auch immer wieder Nachlässigkeiten und mangelnde Erfahrung im Beheizen von Holzöfen zu Bränden. Wie bei allen anderen Heizgeräten gilt auch hier: Brennbare Materialien wie Papier und Textilien dürfen nur in ausreichendem Abstand zum Ofen oder Kamin gelagert werden. Bei offenen Kaminen sollte die Umgebung unbedingt durch Funkengitter vor Funkenflug geschützt werden. Und auch bei geschlossenen Kaminen, Schwedenöfen oder Kachelöfen gehört der Wohnbereich vor der Ofentür und der Aschenlade durch ein Vorlegeblech oder eine Glasplatte vor herausfallenden Glut- und Aschenresten geschützt.

Wurden alle Sicherheitshinweise befolgt und der Holzofen beheizt, gilt es schließlich noch, die Asche sicher zu entsorgen. Denn auch durch falsche bzw. unsachgemäße Ascheentsorgung kommt es immer wieder zu Bränden. „In der vermeintlich erkalteten Asche können sich bis zu 48 Stunden (in Ausnahmefällen bis zu 72 Stunden) lang Glutreste verbergen“, erklärt Schwabegger. Die Asche darf daher nur in metallene Sicherheitsbehälter mit Deckel geleert und erst nach drei Tagen im Restmüll entsorgt werden. Die Zeit kann verkürzt werden, wenn die Asche vollständig in Wasser geflutet wird. Grund für die Entsorgung im Restmüll statt über den Biomüll oder die Kompostieranlage ist, dass Verunreinigungen durch Kunststoffe, Metalle usw. nicht ausgeschlossen werden können.

Rauchwarnmelder in Neubauten verpflichtend vorgeschrieben!

Um trotz aller Vorsichtsmaßnahmen beim Heizen für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, sollte jeder Haushalt mit mindestens einem oder noch besser mit mehreren Rauchwarnmeldern ausgerüstet sein. „Ein Rauchwarnmelder verhindert zwar nicht die Brandentstehung, er warnt aber bereits bei geringer Rauchkonzentration vor einem Entstehungsbrand und verhilft so zum entscheidenden zeitlichen Vorsprung, der für die Flucht aus gefährdeten Bereichen genützt werden kann“, appelliert Dr. Günther Schwabegger: „Die Anschaffungskosten für einen Rauchwarnmelder liegen heute nur mehr zwischen fünf und zehn Euro beziehungsweise zwischen 20 und 30 Euro für einen sogenannten 10-Jahres-Melder. Damit ist ein Rauchwarnmelder die mit Abstand günstigste Lebensversicherung!“ Wer also jeden Wohn- und Schlafraum mit einem Melder ausstattet, investiert im Durchschnitt den Gegenwert einer halben Tankfüllung für sein Auto.

Dazu kommt, dass seit Harmonisierung und Inkrafttreten der bundesländerspezifischen Bauvorschriften in Neubauten die Ausstattung aller Aufenthaltsräume mit jeweils mindestens einem unvernetzten Rauchwarnmelder gesetzlich vorgeschrieben ist. Durch die Neuerung und weitere Vereinheitlichung der Bauvorschriften in Österreich sollte die Durchdringung der Haushalte mit Rauchwarnmeldern in den kommenden Jahren also deutlich erhöht werden.

Wissenswertes zum Einbau von Holzöfen

Rechtzeitige Abklärung

Vor dem (nachträglichen) Einbau eines Ofens (offener oder geschlossener Kamin, Schweden-ofen, Kachelofen, Ölofen usw.) ist der Schornstein (auch „Rauchfang“ oder „Kamin“) auf dessen Eignung zu überprüfen

Fachmännischer Einbau

Auf Eigeneinbauten sollte unbedingt verzichtet werden! Öfen und alle weiteren für deren Betrieb notwendigen Einrichtungen wie Rauchrohre, Wand- und Deckendurchführungen sollten nur von Fachleuten errichtet werden.

Sicherheitsabstände

Rauchrohre müssen entsprechende Sicherheitsabstände zu allen baulichen Einrichtungen (Wänden, Decken usw.) sowie zu allen brennbaren Materialien aufweisen.

Meldung an den Rauchfangkehrer

Nachträglich eingebaute Öfen bzw. Feuerstätten sind unbedingt dem zuständigen Rauchfangkehrer zu melden. Dieser sorgt auch für das regelmäßige Kehren und Überprüfen des Kamins.

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30.11.2020

56% können sich Teilnahme an Corona-Massentests vorstellen

Corona-Massentest Umfrage Corona-Massentest Umfrage

56% der Österreicherinnen und Österreicher können sich aus heutiger Sicht vorstellen, an freiwilligen Corona-Massentests vor Weihnachten teilzunehmen.

22% der Befragten würden sich laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ durchgeführten Umfrage „ganz sicher testen lassen“, 34% würden dies „möglicherweise“ tun.

20% der Befragten würden sich dagegen „ganz sicher nicht testen lassen“, wiederum 17% lehnen eine Teilnahme „eher“ ab.

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01.11.2020

VKI-Test Kamillentee: Erhebliche Qualitätsunterschiede

Kamillentee hat einen festen Platz als Hausmittel bei Magen-Darm-Beschwerden, Unruhe, Husten, Heiserkeit oder zur Behandlung von wunder Haut. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Kamillenpflanze Substanzen enthält, die bei einigen Beschwerden entzündungshemmend und krampflösend wirken können. Kamillentee kann allerdings auch mit Schadstoffen verunreinigt sein – sei es durch natürlichen Ursprung (Pyrrolizidinalkaloide) oder die Anbaumethode (Pflanzenschutzmittel). Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 16 Kamillentees, darunter 5 Bio-Produkte, in Drogerie- und Supermärkten, Diskontern sowie in der Apotheke eingekauft und im Labor auf Qualität und Schadstoffe untersucht. Während sich die Belastung durch Schadstoffe im Großen und Ganzen in Grenzen hielt, ging die Schere bei der Qualität der Tees weit auseinander. Letztlich wurden im Rahmen des Tests 2 „sehr gut“, 4 „gut“, 3 „durchschnittlich“, 2 „weniger“ und 5 „nicht zufriedenstellend“ vergeben. Alle Details zum Test gibt es ab dem 22.10. im Magazin KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Wenn Kamillentee zur unterstützenden Behandlung von Beschwerden eingesetzt wird, sollte grundsätzlich Kamillentee in Arzneibuchqualität verwendet werden. Arzneitee, dazu zählen 4 von 16 getesteten Kamillentee-Produkten, muss gemäß Europäischem Arzneibuch mindestens vier Milliliter ätherisches Öl je Kilogramm Blüten enthalten. Bei Kamillentee, der als reines Lebensmittel verkauft wird, genügt dagegen die halbe Menge. Während im Rahmen des Tests alle als Arzneitee deklarierten Produkte die Anforderungen erfüllten, fielen 5 der 12 „normalen“ Kamillentees (Alnatura, Julius Meinl, Lord Nelson, Pukka und Teekanne) durch. Sie enthielten bei der Überprüfung im Labor weniger als zwei Milliliter ätherische Öle je Kilogramm. Damit entsprachen sie nicht den im Lebensmittelbuch festgelegten Mindeststandards für Kamillentee.

Zudem wurden in 5 der „normalen“ Tees Pyrrolizidinalkaloide (PA) gefunden. Allerdings wurde der vom deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlene Tagestoleranzwert dabei nicht überschritten. Pyrrolizidinalkaloide sind in einigen Wildkräutern enthalten, die auf den Anbaufeldern wachsen und bei maschineller Ernte mit der Kamille vermengt werden können. Sie können Leberschäden und Vergiftungen verursachen und haben sich im Tierversuch als krebserregend und erbgutschädigend erwiesen.

Pflanzenschutzmittel wiederum konnten in allen Kamillentees nachgewiesen werden. Bei keinem einzigen Produkt gab es jedoch eine Überschreitung der Höchstmengen. Bio-Produkte waren tendenziell weniger belastet als konventionell angebaute Produkte.

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18.05.2021

SPAR kehrt mit 19. Mai zu gewohnten Öffnungszeiten zurück

Spar Öffnungszeiten Spar Öffnungszeiten

Nach über 6 Monaten können Kundinnen und Kunden in allen SPAR-, EUROSPAR-, SPAR-Gourmet-, INTERSPAR-Märkten sowie Maximärkten wieder zu gewöhnten Öffnungszeiten einkaufen. Damit ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität gesetzt.

Nach den gut angelaufenen Impfungen kommen nun mit 19. Mai die alten, längeren Öffnungszeiten bei SPAR zurück. Diese Rückkehr bedeutet für die Österreicherinnern und Österreicher auch eine Rückkehr in Richtung Normalität. So sind ab Mittwoch, 19. Mai 2021, alle SPAR-, EUROSPAR-, SPAR-Gourmet-, INTERSPAR-Märkte sowie Maximärkte in ganz Österreich mit dem gewohnten Service für die Kundinnen und Kunden da. Im Regelfall bedeutet das, dass am Abend etwas länger geöffnet ist, sodass jetzt auch wieder nach Büroschluss noch eingekauft werden kann.

Auch die Sonderstandorte – wie zum Beispiel an Bahnhöfen – haben ab Mittwoch 19. Mai wieder ihre verlängerten Öffnungszeiten.

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03.03.2021

Urroggen - Das Multitalent in der Backstube

Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt

Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt. Da das Urgetreide früher oft auf Rodungsflächen gesät wurde, ist der Urroggen heute auch unter dem Namen Waldstaudenroggen oder Waldstaudenkorn bekannt. In einigen Regionen wird er als Johannisroggen bezeichnet, da er um den Johannistag (24. Juni) ausgesät wurde.

Ursprünglich wuchs Urroggen als Unkraut auf den Weizenfeldern. Beim Vordringen des Getreideanbaus nach Norden wurde das Urgetreide wegen seiner Winterfestigkeit und seiner geringen Ansprüche an den Boden kultiviert und zum heutigen gewöhnlichen Roggen weitergezüchtet.

Urroggen geriet beinahe in Vergessenheit, weil er wesentlich kleinere Körner hat als herkömmlicher Roggen und der Ertrag daher um ca. 50 Prozent geringer ist. Da er jedoch eine extrem anspruchslose, frostunempfindliche Getreideart ist und auf kargen Böden und sogar noch auf 2.000 Metern Höhe wächst, bekommt er in der Landwirtschaft wieder zunehmend Beachtung.

Im Gegensatz zum heutigen Zuchtroggen ist Urroggen eine perennierende Getreideart, wird also meist mehrjährig angebaut. Im Herbst oder Frühjahr (ursprünglich um Johannis, den 24. Juni) werden die Körner ausgesät. Im ersten Jahr wird das Grün vor der Ährenbildung abgemäht und als Viehfutter verwendet. Die Pflanzen treiben neu aus und überwintern. Durch dieses Vorgehen bilden sich im darauffolgenden Jahr um bis zu 30 Prozent mehr Ähren. In diesem Jahr reift der Urroggen und kann geerntet werden.

In der Backstube bietet sich Urroggen als Zusatz für Brote aus handelsüblichem Roggen an, da es den Gebäcken eine ansprechende dunklere Färbung sowie einen erdigen, leicht würzigen Geschmack verleiht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Initiative Urgetreide
08.09.2021

Mehrheit plant trotz Corona dieses Jahr noch Urlaub

 62% der Befragten planen trotz Corona dieses Jahr noch einen Urlaub. 62% der Befragten planen trotz Corona dieses Jahr noch einen Urlaub.

Wie beeinflusst Corona die Reisepläne für Herbst und Winter? Welche Rolle spielen Reisebestimmungen, kostenlose Stornierung oder die Impfung? Die Restplatzbörse, Österreichs Nummer 1 für Last Minute Reisen, hat über 1.300 Personen zu ihrem Reiseverhalten während der Pandemie befragt und spannende Antworten erhalten.

Zwei von drei sagen Ja zu Urlaub im Herbst und Winter

62% der Befragten planen trotz Corona dieses Jahr noch einen Urlaub. Fast die Hälfte davon möchte innerhalb Europas verreisen, über ein Viertel plant eine Fernreise und ca. ein Fünftel möchte den Urlaub in Österreich verbringen. 23% sind unentschieden, ob sie noch verreisen werden, 15% haben dieses Jahr keinen Urlaub mehr geplant.

Last Minute boomt

Fast jeder Zweite bucht laut der Befragung am liebsten Last Minute, also bis zu 14 Tage vor der Reise. Dieser Trend zeigt sich auch in den diesjährigen Buchungszahlen der Restplatzbörse. „"Im Vergleich zu 2019 haben sich die Last Minute Buchungen mehr als verdoppelt. Heute buchen, morgen verreisen ist das Motto"“, so Roman Kresz, Leiter für Vertrieb und Marketing bei der Restplatzbörse. Kein Wunder: Reisebestimmungen und die Situation im Urlaubsland können sich laufend ändern, deshalb fällt die Entscheidung über das Urlaubsland seit Corona spontaner denn je.

Gratis Storno wichtiger als günstiger Preis

Die Restplatzbörse wollte wissen, welche Kriterien bei der Urlaubsbuchung seit Corona die größte Rolle spielen. Eindeutig auf Platz 1: die Reisebestimmungen. Kostenlosen Storno- und Umbuchungsmöglichkeiten rangieren auf Platz 2 und sind somit für die Befragten wichtiger als ein günstiger Preis, der auf Platz 3 landet. Kresz: „"Die Bedenken, dass eine gebuchte Reise wegen geänderter Reisebestimmungen nicht stattfinden kann, sind da. Viele Reiseveranstalter haben bereits reagiert und bieten Flex-Tarife an, mit denen der Urlaub bis kurz vor Anreise kostenlos storniert oder umgebucht werden kann. Wir beraten unsere Kund:innen, welches Angebot am besten zu ihnen passt und freuen uns, so eine zusätzliche Sicherheit geben zu können."“

Klares Ja zur Impfung

87% der Befragten sind entweder bereits vollständig geimpft oder möchten sich noch impfen lassen. Das ist wesentlich höher als der Österreich-Schnitt von knapp 60%. Vollständig geimpfte Personen genießen beim Reisen viele Vorteile wie den Entfall der Quarantäne- und Testpflicht, deshalb liegt die Vermutung nahe, dass Urlaub ein starker Anreiz ist sich impfen zu lassen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.04.2021

Massensterben, Sumpfwälder und fliegende Fische von Lunz

Alexander Lukeneder Alexander Lukeneder

Ein internationales Team um den NHM Wien-Paläontologen Dr. Alexander Lukeneder erforscht in den kommenden zwei Jahren eine der größten Umweltkatastrophen der Erdgeschichte. Ein weltweiter Klimawandel führte vor 233 Millionen Jahren zu einem gigantischen Massensterben in den Meeren des Mesozoikums. Die unter dem Namen „Karnische Krise“ bekannte Phase kann auch bei Lunz am See beobachtet werden.

Zwei Projekte – ein Ziel

Hauptziel der vielfältigen und modernen Untersuchungen ist ein Gebiet nördlich von Lunz am See. In diesem Bereich der Nördlichen Kalkalpen sind überwiegend Gesteine der sandigen Lunz-Formation aufgeschlossen. Diese sind durch das Auftreten der triassischen Lunz-Flora weltweit bekannt. Unter diesen kohleführenden Ablagerungen treten die feingeschichteten Reingrabener Schichten auf. Diese schwarzen, tonigen Ablagerungen beinhalten eine Konservat-Lagerstätte von Weltruf.

Konservat-Lagerstätten zeichnen sich durch besonders gute, vollständige Erhaltung der eingeschlossenen Fossilien aus. „Es ist faszinierend, die feinsten Strukturen dieser urzeitlichen Tiere und Pflanzen wie Schachtelhalme oder Borstenwürmer sehen zu können“, freut sich Lukeneder. In den vom Land Niederösterreich (Wissenschaft und Forschung) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Geo/Hydro Sciences) finanzierten Projekten soll nun diese einzigartige Fossilfundstelle erforscht werden.

Seit über 140 Jahren ist die Gegend um Lunz für ihren Fossilreichtum bei Wissenschafter*innen, aber auch bei Citizen Scientists bekannt. Auf der Suche nach Kohle wurden schon im späten 19. Jahrhundert, um 1880, Stollen in das Gestein getrieben. Die Entdeckung von Fossilien in diesen Stollen war also ein Nebenprodukt der Kohlegewinnung.

Die Geologische Bundesanstalt und das Naturhistorische Museum Wien veranlassten daraufhin Grabungen zur Fossilgewinnung. Tausende Fossilien konnten so gewonnen werden, wurden aber nur teilweise bearbeitet und bilden somit die Grundlage der heutigen Untersuchungen.

In den Meeresablagerungen der späten Triaszeit konnten ausgezeichnet erhaltene Ammoniten, Tintenfische, Muscheln, Schnecken, Krebse, Borstenwürmer, verschiedenste Fische und auch ein Lungenfisch entdeckt werden. Die große Diversität der entdeckten Fauna wie auch die fantastische Erhaltung der Fossilien dieser Lagerstätte machen diesen Fundpunkt zur einzigartigen Möglichkeit, die Umwelt der späten Triaszeit bestmöglich zu erforschen und so neue Erkenntnisse zum Klima dieser Zeit zu gewinnen.

Die karnische Krise – der Zusammenbruch

Im Untersuchungsgebiet wurde eine Zeit grundlegender ökologischer Veränderungen während der zwei Millionen Jahre andauernden, globalen Karnischen Krise überliefert. Während dieser Phase kam es zum Zusammenbruch ganzer Ökosysteme. Nach heutiger Sicht führte gewaltiger Vulkanismus in Kanada und in den USA nicht nur zur Ablagerung einer mehr als tausend Meter dicken Schicht aus Basalt, sondern auch zu einem enormen Anstieg von CO2 in der Atmosphäre. Das wiederum führte in der späten Triaszeit zu einer starken Klimaerwärmung mit wesentlich feuchterem Klima. Weltweit spülten die monsunartigen Regenfälle Sediment in die Meere und die Riffe erstickten im Schlamm. Die Geochemie der Sedimente und der darin erhaltenen Fossilien erlaubt Rückschlüsse auf Sauerstoffgehalt, Wasserchemie und Meerestemperatur und ermöglicht eine Rekonstruktion der ehemaligen Lebensräume.

So dokumentieren die Gesteine um Lunz am See das dramatische Absterben von Korallenriffen, das Entstehen von sauerstoffarmen Meereswüsten und das Erblühen von dichten Sumpfwäldern als Folge einer drastischen Klimaänderung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NHM Wien / C. Rittmannsperger
01.11.2020

Alle vier Stunden ein schwerer Unfall mit Klein-Lkw – Zahl der Unfälle mit Lieferwagen gestiegen

Alle vier Stunden ein schwerer Unfall mit Klein-Lkw – Zahl der Unfälle mit Lieferwagen gestiegen Alle vier Stunden ein schwerer Unfall mit Klein-Lkw – Zahl der Unfälle mit Lieferwagen gestiegen

„Lieferverkehre und Zustelldienste haben in den letzten Jahren durch den boomenden Online-Handel stark zugenommen. Leider spiegelt sich das auch in der Unfallstatistik wider. Die Zahl der Unfälle mit Klein-Lkw hat in den vergangenen Jahren besorgniserregend zugenommen“, fasst VCÖ-Experte Michael Schwendinger die Ergebnisse einer aktuellen VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zusammen.

Klein-Lkw waren im Vorjahr in 2.398 Verkehrsunfällen mit Personenschaden involviert, das waren um 148 (plus 6,6 Prozent) mehr als noch im Jahr 2015. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Österreich um 5,9 Prozent gesunken. Mehr als die Hälfte der Unfälle mit Klein-Lkw passierte im Vorjahr im Ortsgebiet. Fußgängerinnen und Fußgänger waren die häufigsten Todesopfer, macht der VCÖ aufmerksam.

Insgesamt wurden 26 Unfallgegner bei Verkehrsunfällen mit Transportern und Lieferwagen getötet, zehn davon waren Fußgängerinnen und Fußgänger. Acht Todesopfer waren Zweiradfahrer, also mit Motorrad, Moped oder Fahrrad unterwegs, sieben waren Pkw-Insassen. Zudem kamen zehn Klein-Lkw-Fahrer bei den Unfällen ums Leben.

Der VCÖ betont, dass es zum einen klassische Verkehrssicherheitsmaßnahmen braucht, um die Anzahl der Klein-Lkw-Unfälle zu verringern. Dazu zählen verstärkte Tempokontrollen, niedrigere Tempolimits im Ortsgebiet sowie übersichtliche Kreuzungen und sichere Straßenübergänge. Um die Zahl der Gefahrenstellen im Ortsgebiet zu reduzieren, können Bürgerinnen und Bürger auf der VCÖ-Website Problemstellen, wie etwa gefährliche Übergänge, melden (https://problemstellen.vcoe.at/). Der VCÖ leitet die Einträge an die zuständigen Gemeinden und Städte weiter.

„Darüber hinaus kann die Verkehrssicherheit deutlich erhöht werden, wenn mit verbesserter Logistik, die Zahl der Lieferfahrten reduziert wird“, betont VCÖ-Experte Schwendinger. Betreiberunabhängige Paketstationen tragen ebenso zur Reduktion von Zustellfahrten bei, wie sogenannte Mikro-Hubs in Städten. Bei Mikro-Hubs erfolgt die Feinverteilung von Waren und Paketen vor allem mit Cargo-Bikes statt mit Lkw.

Darüber hinaus ist bei den Online-Shops anzusetzen, betont der VCÖ. So wie es die Möglichkeit einer Express-Zustellung gibt, sollen Kundinnen und Kunden auch eine verkehrssparende Möglichkeit mit verbesserter Logistik auswählen können, um eine bessere Bündelung mehrerer Lieferungen auf einer Zustellroute zu ermöglichen. Ein Verkehrserreger sind auch Gratis-Retouren, deshalb tritt der VCÖ für ein Verbot für Gratis-Retoursendungen ein.

Zentral sind auch verbesserte Arbeitsbedingungen für Zusteller. „Häufig stehen die Fahrer von Paket- und Zustelldiensten unter großem Zeitdruck, was sich sehr negativ auf das Fahrverhalten auswirkt und damit andere Verkehrsteilnehmer gefährdet“, stellt VCÖ-Experte Schwendinger fest.

Im Bundesländer-Vergleich passierten im Vorjahr in Wien die meisten Verkehrsunfälle mit Klein-Lkw, nämlich 526. Die meisten Todesopfer waren in Niederösterreich mit neun zu beklagen, in Oberösterreich kamen acht Menschen bei Unfällen mit Klein-Lkw ums Leben.

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07.06.2021

3G-Regel ab Herbst auch in Schulen

3G-Regel ab Herbst auch in Schulen 3G-Regel ab Herbst auch in Schulen

Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Montagsausgabe berichtet, soll die 3G-Regel (Geimpft, Getestet, Genesen) ab Herbst auch in den Schulen gelten. Das heißt: Geimpfte Kinder und Jugendliche müssen sich dann nicht mehr testen lassen. Entsprechende Pläne bestätigte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein im Interview mit oe24.TV und ÖSTERREICH: "Das kann ich mir vorstellen." Derzeit liefen Abstimmungen dazu mit dem Bildungsministerium. "Wir werden sehen, wie viele Kinder sich impfen lassen. Aber ich glaube, bei drei Millionen Impfdosen, die monatlich kommen, sind wir in einer guten Startposition für Herbst – auch die Impfbereitschaft ist ja im Steigen", so Mückstein.

Mückstein weiter auf oe24.TV: "Ich bin recht optimistisch, dass wir im August eine qualifizierte Menge an 12- bis 15-Jährigen geimpft haben werden. Ich habe selber zwei Töchter in dem Alter. Bestimmt wird sich die Meinung durchsetzen, dass es eine gute Idee ist, Kinder zu impfen. Sie bekommen kein Long Covid und am Ende tragen sie zur Herdenimmunität bei."

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30.06.2021

Meistgesuchte Wohnungen liegen bei 740 Euro Miete und 61 Quadratmeter

Meistgesuchte Wohnungen liegen bei 740 Euro Miete und 61 Quadratmeter Meistgesuchte Wohnungen liegen bei 740 Euro Miete und 61 Quadratmeter

ImmoScout24 hat die meistgesuchten Mietwohnungen Österreichs analysiert. Die Daten zeigen, welche Wohnungen am stärksten nachgefragt sind. Über ganz Österreich betrachtet, hat die meistgesuchte Mietwohnung zwei Zimmer mit 61 Quadratmeter Wohnfläche und kostet rund 740 Euro. Die Hitliste der begehrten Objekte führt in Innsbruck eine 1-Zimmer-Wohnung mit 30 Quadratmeter Wohnfläche und 40 Quadratmeter Terrasse an.

Untersucht wurden für die ImmoScout24-Analyse je Landeshauptstadt die meistkontaktierten Inserate von Mietwohnungen. Insbesondere in der Bundeshauptstadt ist die Nachfrage hoch. In Wien besteht die höchste Nachfrage nach Mietwohnungen, die mit zwei Zimmern auf 63 Quadratmeter Wohnfläche für 800 Euro Miete angeboten werden. Der Westen ist teurer und die gesuchte Fläche teilweise kleiner. In der Tiroler Landeshauptstadt punkten Inserate, wenn diese den Kriterien zwei Zimmer, 51 Quadratmeter und 850 Euro Miete nahekommen. Auch in Salzburg ist die Fläche mit 57 Quadratmeter kleiner und der Preis mit 880 Euro höher als im Österreich-Schnitt. In Bregenz bewegen sich die begehrtesten Wohnungen mit 870 Euro Miete preislich in einem ähnlichen Bereich, jedoch liegt hier die Durchschnittsgröße bei 62 Quadratmeter.

Markus Dejmek, Österreich-Geschäftsführer von ImmoScout24, sagt: „Zwei Zimmer, Küche, Bad. Das ist es, was gesucht wird. Für diesen Wohnungsklassiker trifft eine enorme Nachfrage auf viel zu wenig Angebot in den österreichischen Städten. Besonders im Westen müssen sich die Wohnungssuchenden auf etwas weniger Platz und höhere Mietpreise einstellen.“

In Graz liegt die Fläche der Mietobjekte mit den meisten Anfragen mit 56 Quadratmeter auch etwas unter dem Schnitt, allerdings liegt die Miete mit 610 Euro deutlich unter dem Preisangebot im Westen. In Linz, Klagenfurt, Eisenstadt und St. Pölten sind zwischen 63 und 66 Quadratmeter für rund 600 bis 650 Euro die Renner bei den Wohnungsinseraten.

Die Hitliste führen Wohnungen mit Balkon und Terrasse an

Die Hitliste der begehrten Objekte führt in Innsbruck eine 1-Zimmer-Wohnung mit 30 Quadratmeter an. Mehr als 400 Inserenten waren bereit auf wenig Fläche zu wohnen. Denn der Clou an der Sache ist, das Objekt verfügt über eine Terrasse von 40 Quadratmeter, die damit größer als der Wohnraum ist. Angeboten wurde die Wohnung um 525 Euro. Auch in Graz war das Angebot einer 1-Zimmer-Wohnung mit 48 Quadratmeter und 4 Quadratmeter Balkon für 361 Euro heiß begehrt. Freifläche ist offenbar Trumpf, denn auch in Salzburg war ein Objekt mit 63 Quadratmeter Wohnfläche und 8 Quadratmeter Balkon für einen Mietpreis um 800 Euro die Wohnung mit den meisten Anfragen im ersten Halbjahr 2021. „Mietwohnungen mit Freifläche sind am gefragtesten, selbst bei kleiner Wohnfläche. Im Durchschnitt lag der Mietpreis bei der Hitliste der am häufigsten angefragten Mietwohnungen bei 500 Euro. Das zeigt uns, was sich die Österreicher:innen wünschen und gut leisten können“, so Markus Dejmek

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13.01.2021

Großflächige Netzstörung: Frequenzabfall zeigt Versorgungssicherheit ist höchstes Gut

Großflächige Netzstörung: Frequenzabfall zeigt Versorgungssicherheit ist höchstes Gut Großflächige Netzstörung: Frequenzabfall zeigt Versorgungssicherheit ist höchstes Gut

Noch läuft die Analyse der Daten durch die Vereinigung der europäischen Übertragungsnetzbetreiber ENTSO-E und die Suche nach dem Auslöser für den massiven Frequenzabfall, der das europäische Stromnetz am Freitag an seine Grenzen gebracht hatte. Der Vorfall hat aber jedenfalls gezeigt, dass die europäische Zusammenarbeit auch im Ernstfall funktioniert und die Schutzmechanismen gegriffen haben. Nur durch automatische Schutzeinrichtungen und das Zusammenwirken der wesentlichen Marktakteure konnte die kritische Situation rasch beherrscht und eine Stunde nach dem Vorfall das normale Betriebsniveau wieder erreicht werden. Wesentliche Grundvoraussetzung für die Bewältigung der Störung waren die ausreichend vorhandenen Reservekapazitäten. Die EU-Vorgabe 70 Prozent der grenzüberschreitenden Kapazitäten für den Handel zu reservieren ist in diesem Zusammenhang problematisch.

„Der letzte Störfall hat gezeigt, dass die Sicherheitsvorkehrungen schnell und zuverlässig wirken, aber auch, dass es Versorgungssicherheit nicht zum Nulltarif gibt. Weitere erhebliche Investitionen in den nationalen und europäischen Netzausbau, in Speicherkapazitäten, systemische Kraftwerkskapazitäten und weitere Flexibilitätsoptionen für den Krisenfall sind unabdingbar“, erklärt Michael Strugl, Präsident der Interessenvertretung Oesterreichs Energie.

Auch die Anforderung von Seiten der europäischen Ebene, dass 70 Prozent der österreichischen Grenzkapazitäten dem Stromhandel zur Verfügung gestellt werden müssen, sieht Strugl kritisch: „Durch seine geographische Lage ist Österreich eine wichtige Drehscheibe im europäischen Stromsystem – mit dieser Vorgabe müssen wir unsere Leitungskapazitäten ausreizen sodass wenig Reserven für Krisenfälle zur Verfügung stehen.“

„Auch wenn der Störfall nicht im ursächlichen Zusammenhang mit dem Erneuerbaren Ausbau steht, erfordert die Transformation des Energiesystems in Richtung erneuerbare Energieträger umso mehr den Ausbau der Netzinfrastruktur und der Speicherkapazitäten sowie von Kraftwerksreserven um Versorgungssicherheit zu gewährleisten.“, so Strugl.

Enormer volkswirtschaftlicher Schaden möglich

Im Jahr 2019 lag die durchschnittliche ungeplante Nichtverfügbarkeit von Elektrizität im österreichischen Stromnetz bei rund 25,14 Minuten pro Kunde. Damit ist eine Versorgungssicherheit von 99,99 Prozent für Österreich gewährleistet. Ein längerer großflächiger Ausfall würde einen enormen wirtschaftlichen Schaden bedeuten. Schätzungen zufolge belaufen sich die volkswirtschaftlichen Kosten für einen großflächigen Stromausfall in Österreich auf 1,18 Mrd. Euro pro Tag. „Auch deshalb ist es wichtig, dass die Ausbaupläne im Netzentwicklungsplan breit mitgetragen werden und an einer Schärfung des Problembewusstseins und einer Verbesserung der Akzeptanz für diese Projekte in Österreich gearbeitet wird. Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe“, so Strugl.

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19.11.2021

Rekordtief bei Verkehrstoten, negativer Trend bei Fahrradunfällen

Rekordtief bei Verkehrstoten, negativer Trend bei Fahrradunfällen Rekordtief bei Verkehrstoten, negativer Trend bei Fahrradunfällen

Laut Schätzungen der WHO kommen jährlich global immer noch rund 1,3 Millionen Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Jeden dritten Sonntag im November – heuer am 21. November – wird auf Initiative der Vereinten Nationen daher der Welt-Gedenktag für Straßenverkehrsopfer begangen und soll zu mehr Toleranz und Rücksicht anregen. Seit Beginn der Erfassung der Verkehrsunfälle im Jahr 1961 kamen in Österreich beinahe 86.000 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Im langfristigen Vergleich ist die Anzahl der Verkehrstoten hierzulande aber deutlich gesunken: Während 1972 der Höchstwert mit 2.948 Verkehrstoten erreicht wurde, waren es im Vorjahr 344 – auch durch die pandemiebedingten Mobilitätseinschränkungen (Quelle:

Statistik Austria). "Jedes Menschenleben, das wir im Straßenverkehr verlieren, ist eines zu viel. Aktuelle Zahlen zeigen zudem, dass es weiterhin Handlungsbedarf gibt", erklärt ÖAMTC-Verkehrsexperte Felix Etl.

Im Zeitraum von 1. Jänner bis 18. November 2021 verunglückten in Österreich nach vorläufigen Zahlen des Innenministeriums (BMI) und eigenen Aufzeichnungen des ÖAMTC 314 Menschen bei Verkehrsunfällen tödlich. Davon 10 Prozent Fußgänger:innen, 14 Prozent Fahrradfahrende, 27 Prozent auf einem motorisierten Zweirad (Motorrad oder Moped), 40 Prozent im Pkw und 5 Prozent im Lkw. Im direkten 10-Jahres-Vergleich zeigt sich ein Rückgang der tödlichen Verkehrsunfälle um 34 Prozent seit 2011. Im Bereich der Fahrradunfälle ist jedoch ein negativer Trend zu beobachten: Seit 2011 ist die Zahl der getöteten Radfahrer:innen um 10 Prozent gestiegen.

Maßnahmen greifen: deutlicher Rückgang bei getöteten Pkw-Insass:innen, aber Anstieg bei getöteten Fahrradfahrenden

Technische Weiterentwicklungen, gesetzliche Verschärfungen, die effizientere Rettungskette sowie die verbesserte Notfallmedizin sorgten für einen deutlichen Rückgang der Pkw-Getöteten - trotz höherer Kfz-Bestandszahlen und steigender Mobilität. Die aktiven und passiven Sicherheitssysteme wurden nicht zuletzt aufgrund aufwendiger Tests, wie die EuroNCAP Crashtests, laufend verbessert und erweitert. Mittlerweile sind Airbags ebenso wie aktive Fahrsicherheitssysteme, darunter ABS oder ESP, Teil der Serienausstattung. Im kommenden Jahr werden weitere Sicherheitssysteme für neu typisierte Fahrzeuge, wie der automatische Notbremsassistent, Spurhalteassistent oder Müdigkeitswarner, verpflichtend.

Solche Sicherheitssysteme stehen Radfahrenden nicht zur Verfügung. Hier zeigt sich eine negative Entwicklung: Der Anteil an getöteten Radfahrenden war in den vergangenen Jahrzehnten nie so hoch wie 2020. "Aufgrund der Pandemie hat sich der Trend verstärkt, mehr Wege mit dem Rad zurückzulegen. Daher ist es wichtig, weiterhin sichere Radinfrastruktur zu errichten, mehr Bewusstsein für das Tragen eines Helmes zu schaffen und die Handhabung eines E-Bikes zu trainieren", so Felix Etl. Mehr als die Hälfte der 2020 getöteten Radfahrer:innen waren mit dem E-Bike unterwegs.

Generell gilt es, die schwächsten Gruppen im Straßenverkehr, Radfahrende und Fußgänger:innen, zu schützen. "Es braucht dafür weitere infrastrukturelle Verbesserungen und das rücksichtsvolle Miteinander aller Verkehrsteilnehmer:innen, auch der Autofahrer:innen. Radfahrende müssen sich zudem vergegenwärtigen, dass Eigenfehler fatal enden können", ergänzt der ÖAMTC-Experte abschließend.

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07.06.2021

Corona: 25 Prozent weniger Schmuggel-Zigaretten; Tabaksteuer-Plus von 22 Prozent

Corona: 25 Prozent weniger Schmuggel-Zigaretten; Tabaksteuer-Plus von 22 Prozent Corona: 25 Prozent weniger Schmuggel-Zigaretten; Tabaksteuer-Plus von 22 Prozent

Österreichs Zöllnerinnen und Zöllner beschlagnahmten im 1. Quartal 2021 411.870 Stück Zigaretten in 292 Fällen. Damit verringerte sich die Zahl der Aufgriffe illegaler Schmuggelzigaretten im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres um 25,5 Prozent.

Im Gesamtzeitraum des Jahres 2020 wurden insgesamt 2,89 Millionen Stück Schmuggel-Zigaretten sichergestellt. Zusätzlich zu den Zigaretten wurden in zwei illegalen Zigarettenfabriken 15,4 Tonnen Rauchtabak beschlagnahmt. Allein aus dem 2020 aufgegriffenen Tabak hätten rund 15 Millionen Zigaretten hergestellt werden können.

1. Lockdown 2020 in Zahlen manifestiert

Insgesamt lassen sich insbesondere aus dem Vergleich des 1. und 2. Quartals 2020 die Auswirkungen der COVID 19-Pandemie und der daraus resultierenden Maßnahmen deutlich ablesen. Wurden im 1. Quartal des Vorjahres rund 433 Millionen Euro an Tabaksteuer eingenommen, waren es im 2. Quartal 2020 mit einem Plus von 17,41 Prozent rund 508 Millionen Euro. Die Aufgriffe gingen in diesem Zeitraum um rund 91 Prozent zurück. Die Zahl der beschlagnahmten Zigaretten sank um 98 Prozent von rund 1,89 Millionen Stück Zigaretten im ersten Quartal 2020 auf rund 33.000 Stück im 2. Quartal des vorigen Jahres. Die Zahl der Aufgriffe hat sich im 3. und 4. Quartal 2020 wieder auf das Niveau von vor dem 1. Lockdown eingependelt. Insgesamt konnte das Vorjahr mit 995 Zigarettenaufgriffen nicht an 2019 mit 2.062 Aufgriffen anknüpfen.

Die Reisebeschränkungen zur Eindämmung der COVID 19- Pandemie und die während des Lockdowns geöffneten Trafiken waren wesentliche Faktoren für den drastischen Rückgang des Zigarettenschmuggels und Absatzanstiegs legaler Tabakwaren.

In den Zahlen schlägt sich zusätzlich auch die Erhöhung der Tabaksteuer mit 1. Oktober 2020 nieder. Im 1. Quartal 2021 stiegen die Einnahmen aus der Tabaksteuer gegenüber dem Vorjahresquartal um 21,9 Prozent auf rund 528 Millionen Euro. Das sind 26,54 Prozent des Vorjahresaufkommens von knapp 2 Milliarden Euro.

Ermittlungen im Bereich des Zigarettenschmuggels auf nationaler und internationaler Ebene bilden einen Schwerpunkt der bundesweit tätigen Zollfahndungsteams. „Die Pandemie schlägt sich in der Tabakschmuggel-Statistik nieder“, so Finanzminister Gernot Blümel. Blümel weiter: „Auch während der Corona-Pandemie bleibt der österreichische Zoll hoch engagiert im Kampf gegen Schmuggel und für die Stärkung der heimischen Wirtschaft. Dass Steuerbetrug an der Republik Österreich unterbunden wird, kommt im Sinne der Steuergerechtigkeit jeder redlichen Steuerzahlerin und jedem Steuerzahler zu Gute.“

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17.03.2021

Tiermasken auf Tierschutzaktionen trotz Verhüllungsverbots erlaubt

Daraufhin wurde er gegen seinen passiven Widerstand festgenommen, in ein Polizeifahrzeug getragen und letztlich bestraft: 150 Euro, die Maximalstrafe für dieses Delikt. Daraufhin wurde er gegen seinen passiven Widerstand festgenommen, in ein Polizeifahrzeug getragen und letztlich bestraft: 150 Euro, die Maximalstrafe für dieses Delikt.

Der VGT (Verein gegen Tierfabriken) benützt seit Jahrzehnten Tiermasken für seine Aktionen. Ob Kückenmaske gegen die Vergasung der männlichen Legehühner an ihrem ersten Lebenstag, ob Schweinemaske gegen den Vollspaltenboden oder auch Rindermaske gegen den Missbrauch von Kühen in der Milchproduktion. Eine solche Rindermaske trug der stv. VGT-Obmann David Richter, als er in Baden, NÖ, milchkritische Flugblätter anlässlich einer großen Werbeveranstaltung für konventionelle Kuhmilch verteilte. Dabei wurde er von der Polizei dazu angehalten, die Maske abzunehmen, weil sie dem Verhüllungsverbot widerspreche.

Richter nahm die Maske ab, um zu demonstrieren, dass es ihm nicht um die Verschleierung seiner Identität ginge, setzte sie aber dann wieder auf, um weiter Flugblätter zu verteilen. Daraufhin wurde er gegen seinen passiven Widerstand festgenommen, in ein Polizeifahrzeug getragen und letztlich bestraft: 150 Euro, die Maximalstrafe für dieses Delikt. Bei der Beschwerde gegen diese Strafe zum Landesverwaltungsgericht wurde sie zwar auf 70 Euro herabgesetzt, grundsätzlich aber bestätigt. Daraufhin wandte sich der VGT mithilfe von Rechtsanwältin Maria Windhager an den Verfassungsgerichtshof. Dieser hat heute sein Erkenntnis veröffentlicht, dass die Verhüllung des Gesichts dennoch erlaubt ist, wenn sie wesentlicher Teil der freien Meinungsäußerung ist, wie im vorliegenden Fall.

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27.04.2021

87 % der ÖsterreicherInnen fordern Umsetzung von Pfand und Mehrwegquoten für Getränkeflaschen

87 % der ÖsterreicherInnen fordern Umsetzung von Pfand und Mehrwegquoten für Getränkeflaschen 87 % der ÖsterreicherInnen fordern Umsetzung von Pfand und Mehrwegquoten für Getränkeflaschen

Eine repräsentative Umfrage von marketagent im Auftrag von Greenpeace zeigt die überwältigende Zustimmung der Menschen in Österreich zu einem Pfandsystem und verpflichtenden Mehrwegquoten. 87 Prozent fordern, dass der Großteil der Getränke bis 2030 in wiederverwendbaren Mehrweg- statt Einwegflaschen abgefüllt ist. Sogar 91 Prozent der Befragten geben an, dass sie Mehrwegflaschen (Glas oder PET) kaufen würden, sobald diese verstärkt angeboten werden. Österreich muss bis Juli 2021 die EU-Einwegplastikrichtlinie umsetzen. Doch seit Monaten blockieren WKO und Handelsketten die Zustimmung der ÖVP zu den vom Umweltministerium vorgeschlagenen Maßnahmen im neuen Abfallwirtschaftsgesetz. Greenpeace fordert, dass die Kanzlerpartei sich nicht länger gegen den Wunsch der breiten Bevölkerung stellt, sondern ein Gesetz zur Müllreduktion auf den Weg bringt.

“Die Blockade einiger weniger Unternehmen geht ganz klar gegen die Interessen der Bevölkerung. Die Supermärkte, Getränkekonzerne und die ÖVP sollten sich endlich bewusst werden, dass sie mit ihrem umweltschädlichen Verhalten die eigenen KundInnen und WählerInnen vor den Kopf stoßen. Wir brauchen ein starkes Abfallwirtschaftsgesetz mit einem flächendeckenden Pfandsystem und Mehrwegquoten, an die sich alle Supermärkte halten müssen”, so Lisa Panhuber, Konsumexpertin bei Greenpeace Österreich. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage von marketagent im Auftrag von Greenpeace sprechen eine deutliche Sprache: 87 Prozent der Menschen in Österreich zwischen 14 und 75 Jahren begrüßen ein Gesetz, das sicherstellt, dass mindestens die Hälfte der Getränke in umweltfreundlichen wiederbefüllbaren Mehrwegflaschen abgefüllt ist. Aktuell liegt der Mehrweganteil in den Supermärkten bei unter 20 Prozent. Auch unter den ÖVP-WählerInnen unterstützen 94 Prozent gesetzliche Mehrwegquoten und 93 Prozent ein flächendeckendes Pfandsystem für alle Getränkeflaschen und Dosen.

Innerhalb von zehn Jahren ist der Abfall aus Plastikverpackungen wie PET-Flaschen, Folien und Bechern in Österreich um rund 30 Prozent auf über 300.000 Tonnen jährlich gestiegen. Pro Jahr werden in Österreich 1,6 Milliarden Plastikflaschen entsorgt. Für jedes Kilogramm nicht recyceltem Plastikverpackungsmüll fällt seit dem 1. Jänner 2021 eine EU-weite Plastiksteuer an. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres beliefen sich damit die Strafzahlungen für Österreich auf 50 Millionen Euro. “Wenn es so weitergeht, kosten die Müllberge in Österreich die Bevölkerung jedes Jahr dreistellige Millionenbeträge an Plastik-Strafzahlungen. Obwohl die Menschen in Österreich Maßnahmen gegen den Abfall wollen, zahlt Finanzminister Blümel die Strafzahlungen aus dem allgemeinen Steuertopf, anstatt die Verursacher zur Kasse zu bitten. Die Wegwerfgesellschaft zerstört unsere Umwelt und heizt die Klimakrise an. Die Regierung muss endlich mit einem ambitionierten Abfallwirtschaftsgesetz gegensteuern, statt die umweltschädlichen Profitinteressen weniger Konzerne zu unterstützen”, fordert Panhuber.

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04.02.2021

Zufriedenheit mit der Wohnsituation so hoch wie noch nie

Seit nicht ganz einem Jahr verbringen viele Österreicherinnen und Österreicher mehr Zeit zuhause Seit nicht ganz einem Jahr verbringen viele Österreicherinnen und Österreicher mehr Zeit zuhause

Seit nicht ganz einem Jahr verbringen viele Österreicherinnen und Österreicher mehr Zeit zuhause. Für viele sind die eigenen vier Wände daher nicht „nur“ Wohnraum, sondern auch Arbeits- und / oder Klassenzimmer. Doch wie zufrieden sind die Österreicherinnen und Österreicher mit ihrer Wohnsituation? Dieser Frage ist die aktuelle Integral Trendstudie 2021 für ImmoScout24 unter 1.000 Österreicherinnen und Österreichern nachgegangen.

„Trautes Heim, Glück allein“ ist Großteils Realität

Die erfreuliche Nachricht zuerst: „Trautes Heim, Glück allein“ ist nicht nur ein Sprichwort. Denn befragt nach der Zufriedenheit mit der derzeitigen Wohnsituation, vergeben die Österreicher die Note „Gut“ (Mittelwert von 1,7; 84 Prozent sind zufrieden). Mehr als die Hälfte der Österreicher (53 Prozent) ist mit der eigenen Wohnsituation sogar sehr zufrieden, weitere 31 Prozent sind immerhin eher zufrieden. Besonders wohl in den eigenen vier Wänden fühlen sich die über 50-Jährigen. Hier sind knapp zwei Drittel sehr, 26 Prozent eher zufrieden.

Wie der Vergleich über die Jahre zeigt, ist der Wert leicht, aber kontinuierlich gestiegen: So gaben in den ImmoScout24-Trendstudien 2012 und 2017 noch 80 Prozent an, mit ihrer Wohnsituation zufrieden zu sein, 2020 waren es 81 Prozent.

Wer in Wien oder in Stadtlage wohnt, ist am wenigsten zufrieden

Im Bundesländervergleich zeigen die Wiener die geringste Zufriedenheit mit ihrer Wohnsituation: nur 78 Prozent sind zumindest eher zufrieden. Besonders gut lebt es sich hingegen in Vorarlberg (92 Prozent sind zumindest eher zufrieden), gefolgt von Niederösterreich (90 Prozent), dem Burgenland (89 Prozent) und Oberösterreich (87 Prozent). Grundsätzlich gilt zudem: Egal, in welchem Bundesland man zuhause ist, wer im Umland / Einzugsgebiet einer Stadt wohnt, ist in 9 von 10 Fällen zufrieden, in Stadtlage sind es nur mehr rund drei Viertel der Befragten.

Hohe finanzielle Belastung geht mit höherer Unzufriedenheit einher

Abgesehen vom Wohnort, sinkt die Zufriedenheit mit der eigenen Wohnsituation jedenfalls dann, wenn der finanzielle Druck hoch ist. Sei es aufgrund eines grundsätzlich geringen Einkommens oder aufgrund eines hohen Anteils der Wohnkosten am Haushalts-Nettoeinkommen bzw. aufgrund der insgesamt hohen finanziellen Belastung. Werden Wohnkosten als (sehr) belastend wahrgenommen bzw. werden mehr als 50 Prozent des Haushalts-Nettoeinkommens für das Wohnen ausgegeben, geben nur mehr 7 von 10 Befragten an, mit der Wohnsituation zufrieden zu sein.

Wer ein Haus bewohnt und/oder ein Eigenheim besitzt, ist zufriedener

Wer ein Haus sein Eigen nennt bzw. eine Immobilie im Eigentum besitzt, fühlt sich darin tendenziell besonders wohl (Mittelwert 1,4; 9 von 10 sind zufrieden). Die Zufriedenheit sinkt bereits, wenn „nur“ eine Wohnung bewohnt wird (78 Prozent sind zufrieden) oder man zur Miete wohnt (70 Prozent). Ein gutes Zeugnis wird auch Genossenschaftsobjekten ausgestellt (84 Prozent sind zufrieden), Gemeindeimmobilien hingegen weniger (70 Prozent).

Neben der Art der Immobilie spielt die Größe eine zentrale Rolle. Wer mehr Platz zur Verfügung hat, ist wesentlich zufriedener: bei einer Wohnfläche von 130 m2 oder mehr sind 94 Prozent der Befragten zufrieden, bei Wohnungen bis 89 m2 nur mehr 79 Prozent. In einer Wohnung, die weniger als 69 m2 hat, gar nur mehr 72 Prozent.

Top-Unzufriedenheitstreiber: die fehlende Freifläche

Abseits von finanzieller Belastung, Art der Immobilie, Lage oder Größe: Kein Faktor hat so viel Einfluss auf die Unzufriedenheit mit der Wohnsituation wie eine fehlende Freifläche. Denn wer eine zur Verfügung hat, ist überdurchschnittlich zufrieden: Zwei Drittel der Befragten mit Garten oder Terrasse sind sogar sehr zufrieden, weitere 25 Prozent immerhin eher zufrieden. Balkone, Loggien und Wintergärten machen ebenfalls glücklich – wenn auch etwas weniger (57 Prozent sehr zufrieden, 30 Prozent eher zufrieden). Fehlt die Freifläche jedoch, sinken die Werte enorm: Nur ein Viertel der Befragten bewertet die eigene Wohnsituation trotz fehlender Freifläche mit sehr, weitere 39 Prozent mit eher zufriedenstellend.

„Gerade die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig die Wohnsituation ist – und wie wichtig Platz und Freiflächen sind, wenn sich der Lebensmittelpunkt über einen längeren Zeitraum stärker als sonst in die eigenen vier Wände verlagert,“ so Markus Dejmek, Österreich-Chef von ImmoScout24. „Umso schöner ist es zu sehen, dass die Österreicherinnen und Österreicher im Großen und Ganzen zufrieden sind und diese Zufriedenheit über die Jahre sogar zugenommen hat,“ so Dejmek.

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22.10.2021

Ärztekammer blitzt mit Disziplinarverfahren gegen maßnahmenkritische Ärzte ab

Ärztekammer blitzt mit Disziplinarverfahren gegen maßnahmenkritische Ärzte ab Ärztekammer blitzt mit Disziplinarverfahren gegen maßnahmenkritische Ärzte ab

Der Disziplinarrat der Ärztekammer Wien hatte den Leiter der Abteilung für Allgemeinmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien, Univ. Prof. Andreas Sönnichsen, in einer nichtöffentlichen Verhandlung zu EUR 5.000.- verurteilt, weil dieser im Rahmen einer ICI-Pressekonferenz über die COVID-19-Pandemie sprach. Sönnichsen hatte gesagt, die Gefährlichkeit von Covid-19 werde überschätzt, die Todesraten wären auch auf Lebensumstände der Patientinnen zurückzuführen, auf die statistische Zählweise und auch auf die Funktionalität des Gesundheitswesens. Insbesondere sei die Erkrankung für Kinder in den allermeisten Fällen ungefährlich. Er sagte auch, der verordnete Mund-Nasen-Schutz bringe so, wie er von den meisten Menschen angewandt würde, mehr Schaden als Nutzen und die einzig sinnvolle Maßnahme zum Schutz vor COVID-19 sei Händehygiene, Hust- und Niesetikette sowie Abstand von Erkrankten. Überdies seien die Impfstoffe hinsichtlich Langzeiteffektivität und –sicherheit nicht ausreichend geprüft worden.

Freiheit der Meinungsäußerung und Wissenschaft - auf faktischer Grundlage

Gegen seine Verurteilung hat Univ. Prof. Andreas Sönnichsen eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht Wien eingelegt, die erfolgreich war. Das VWG Wien hält dazu fest: „Die vom Disziplinarbeschuldigten getätigten inkriminierten Äußerungen, die er als solche nicht bestreitet, stellen Werturteile dar, die auf einer faktischen Grundlage beruhen. Diese Äußerungen unterfallen daher sowohl der verfassungsgesetzlich gewährleisteten Freiheit der Meinungsäußerung (Artikel 10 EMRK) als auch der Freiheit der Wissenschaft (Artikel 17 StGG).“

Notfallärztin nannte Impfung “Dreck”

Wie willkürlich die Disziplinarkommission der Ärztekammer agiert, zeigt auch der Fall einer steirischen Notfallärztin. Sie hatte sich nach der erfolgreichen Behandlung zweier lebensbedrohlicher Impfnotfälle im Affekt kritisch über die Covid Impfung geäußert und wurde danach bei der Ärztekammer Steiermark vernadert und von ihrem Arbeitgeber entlassen. Die Ärztin wurde hier jedoch von der ÄK-Diziplinarkommission „freigesprochen“. Vernadert wurde die Ärztin offensichtlich von einem SPÖ-Landtagsabgeordneten und Gewerkschafter in jener Einrichtung, in welcher zwei Impfnotfälle gleichzeitig aufgetreten waren. Er hätte der Notärztin gegenüber auch dankbar sein können, dass sie zwei Impfopfer in jener Einrichtung, wo er selbst Betriebsrat ist, vor dem Schlimmsten gerettet hatte. Die steirische Disziplinar-Kommission der ÄK hielt fest, dass es sich bei der angeklagten Notfallärztin um eine sehr gute Ärztin handelt und sie die Behandlung der Impf-Notfälle lege artis durchgeführt hat. Ein Mitglied hielt die Reaktion der Notfallärztin „angesichts der gegebenen Umstände für nachempfindbar“. Das arbeitsrechtliche Verfahren bzgl. der Kündigung ist noch anhängig.

Inquisitionsprozess?

Disziplinarrechtliche Verfahren vor der Ärztekammer entsprechen nicht annähernd rechtsstaatlichen Standards, wie sie etwa vor Gericht garantiert sind. So etwa verlangt die Ärztekammer den Ausschluss der Öffentlichkeit. Medizinische Gutachten werden nicht zugelassen und die Anklagebehörde fungiert gleichzeitig auch als beurteilende Behörde – was an Inqusitionsprozesse erinnert. Inkriminierte Ärzte müssen außerdem für ihre Kosten selbst aufkommen – egal wie das Verfahren ausgeht. Deswegen lässt Sönnichsen jetzt ein strafrechtliches Vorgehen gegen die Entscheidungsträger der Disziplinarkommission der Ärztekammer prüfen und behält sich Schadensersatzansprüche gegen diese Einrichtung vor.

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05.11.2020

Corona: Jeder Vierte verdiente weniger

Corona: Jeder Vierte verdiente weniger Corona: Jeder Vierte verdiente weniger

Mehr als jeder vierte Österreicher (27%) gab bei der Umfrage der ING (www.ing.at) im September an, aufgrund der Pandemie weniger verdient zu haben. Damit liegen wir im Mittelfeld der von insgesamt 13 befragten europäischen Ländern. Viel schlimmer hat es die persönlichen Finanzen der Rumänen, Türken, Italiener und Spanier getroffen. Besser scheinen die Deutschen, Luxemburger und Niederländer durch die Krise zu kommen.

„Bisher zumindest“, sagt Barbaros Uygun, CEO der ING in Österreich und ergänzt: „Das wiederholte Runterfahren von Wirtschaft und sozialem Leben wird weitere, noch tiefere Spuren hinterlassen. In ganz Europa.“ (siehe Infografike "Europäer verdienen weniger")

Geld oder Gesundheit, Weitermachen oder Lockdown?

Die aktuelle hitzige Diskussion und uneinheitliche Meinungslage spiegelt sich auch in den Umfrageergebnissen wider.

31% meinen, dass Geld und Gesundheit für sie gleichbedeutend wären. 26% machen sich mehr Sorgen über ihre Gesundheit als über ihre Finanzen. Bei 19% ist es umgekehrt: bei ihnen stehen die Geldsorgen im Vordergrund.

Den restlichen 24% bereitet weder das eine noch das andere Kopfzerbrechen.

Jeder Zweite schränkt Ausgaben ein

Aufgrund der Pandemie lebt auch fast jeder zweite Österreicher (48%) sparsamer und schränkt seine Ausgaben ein.

„Während Einkommen sinken, steigt die Sparquote. Diese Situation beschreibt das Dilemma, in dem wir uns befinden sehr gut“, so Uygun.

Weitere Maßnahmen, die zur Bewältigung der finanziellen Coronaeffekte getroffen werden: 15% arbeiten nun mehr, 13% suchen einen neuen Job und 6% gaben an, mehr Schulden machen zu müssen.

„Auch wir kommen in der Analyse unserer Kundendaten zu einer entsprechenden Schlussfolgerung“, so der ING-Chef: „Zwar kommt es in den letzten Monaten bei mehr Kunden zu einer Überziehung des Kontos, aber die Beträge, mit denen die Menschen ins Minus sinken, sind geringer geworden. Ganz offensichtlich herrscht auch eine große Disziplin, wenn es um die Finanzen geht.“

Uygun abschließend: „Ich bin überzeugt, dass diese Diszipliniertheit der Österreicher in den nächsten Monaten besonders wichtig und hilfreich sein wird und wir somit – so gut wir können – durch die Krise kommen werden. Vorerst heißt es aber noch: durchhalten!“

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20.09.2021

Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse

Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse Kaum Verbesserung bei Plastikverpackungsquote von Obst und Gemüse

Vor zwei Jahren hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) erstmals die Plastikverpackungsquote bei ausgewählten Obst- und Gemüsesorten in Supermärkten und Diskontern erhoben. Das Ergebnis der damaligen Stichprobe: Im Durchschnitt fiel bei rund 61 Prozent der Ware Plastikmüll an. Auffällig hoch gestaltete sich der Plastikanteil bei den Diskontern. Seitdem erhebt der VKI jährlich die Plastikverpackungsquote im Bereich Obst und Gemüse. Doch obwohl Händler und Hersteller Verbesserung gelobten, liegt der aktuell erfasste Plastikanteil nach wie vor bei 57 Prozent. Eine wahrnehmbare Reduktion gab es lediglich bei 4 von 13 untersuchten Playern des Lebensmitteleinzelhandels. Ausführliche Informationen zur Erhebung gibt es ab 23. September im Magazin KONSUMENT und ab sofort auf www.konsument.at.

Für die aktuelle Untersuchung wurde – wie in den Erhebungen zuvor – die Plastikverpackungsquote bei Äpfeln, Gurken, Karotten, Paprika und Tomaten erhoben. Insgesamt wurden rund 1.700 Artikel aus 56 Filialen von 13 Lebensmittelketten in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg geprüft. Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren ist das „Plastikgefälle" zwischen den jeweiligen Händlern enorm. Die Plastikquote reicht von 14 Prozent beim Bio-Anbieter denn's bis hin zu 76 Prozent beim Schlusslicht Penny.

Positiv ist, dass zwei Handelsunternehmen ihr Plastikquote seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019 merklich verringert haben: Interspar (von 65 auf 48 Prozent) und Nah & Frisch (von 55 auf 41 Prozent). Auch bei Hofer und Lidl ist eine Verbesserung sichtbar: bei Lidl von 77 auf 65 Prozent, bei Hofer von 79 auf 70. Allerdings befindet sich die Plastikquote bei beiden Diskontern nach wie vor auf hohem Niveau. Wenig oder keine Veränderung gab es dagegen bei ADEG, Billa, Billa Plus (Merkur), Penny und Unimarkt, deren Plastikquote zwischen 58 und 76 Prozent liegt. Eine deutliche Zunahme an Plastikmüll gab es dagegen bei Etsan (um 9 Prozentpunkte auf 47 Prozent).

„Es ist erfreulich, dass es zumindest bei einigen Unternehmen eine spürbare Verringerung des Plastikanteils bei Obst- und Gemüseverpackungen gibt“, resümiert VKI-Projektleiterin Birgit Beck. „Doch letztlich ist das eine Minderheit. Es ist bedauerlich, wenn Unternehmen zwar Besserung bei der Reduktion von Plastikmüll geloben, die Fakten aber eine andere Sprache sprechen. Dabei wäre es angesichts der immer dringlicher werdenden Klima- und Umweltkrise wichtig, das Aufkommen an Plastikmüll weitestgehend zu reduzierend und angekündigten Maßnahmen endlich Taten folgen zu lassen.“

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21.07.2021

Naturkatastrophenschäden: Heuer schon mehr als 65 Mio. Euro

Naturkatastrophenschäden: Heuer schon mehr als 65 Mio. Euro Naturkatastrophenschäden: Heuer schon mehr als 65 Mio. Euro

In den letzten Wochen gab es kaum einen Tag ohne Unwetterwarnungen: Starkregen, Hagel, Sturmböen – nahezu täglich sind in den letzten Wochen heftige Unwetter durch Österreich gezogen und brachten Überschwemmungen, Murenabgänge und massive Hagelschäden. „Nach den starken Regenfällen der letzten Tage und den folgenschweren Überschwemmungen rechnen wir als Wiener Städtische mit Schäden in der Höhe von rund 10 Mio. Euro. Das volle Schadensausmaß wird sich jedoch erst nach den Aufräumarbeiten zeigen. Heftige Unwetter im Sommer sind nicht untypisch, die Entwicklung des vergangenen Jahrzehnts zeigt jedoch, dass die Intensität und die Häufigkeit von Naturkatastrophen grundsätzlich zunehmen“, erklärt Wiener Städtische-Vorstandsdirektorin Sonja Steßl.

Rasche Schadensabwicklung

Die Wiener Städtische bietet ihren Kunden im Schadensfall bestmögliche Unterstützung und ist gerade auf das Kundenservice im Falle von Naturkatastrophen optimal vorbereitet. „Besonders in solch schwierigen Situationen ist eine schnelle Schadensabwicklung notwendig. Wir bieten als verlässlicher Partner eine sofortige und unbürokratische Erledigung durch unsere Betreuerinnen und Betreuer als direkte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort. Zusätzlich steht unsere österreichweite Schadenshotline unter 050 350 355 rund um die Uhr zur Verfügung. Schäden können aber auch via Internet oder unsere ‚losleben‘-App eingereicht werden“, sagt Steßl.

Schadenssummen steigen an

Die ökonomischen Schäden sind beträchtlich, aufgrund von stärkerer Besiedlungsdichte und höherer Vermögenswerte steigen auch die Schadenssummen im Naturkatastrophenfall an. Eine passende, auf die konkreten Bedürfnisse abgestimmte Versicherung ist für jeden Haushalt unerlässlich. Die Wiener Städtische setzt neben individuellen Versicherungslösungen und umfassendem Service im Schadenfall verstärkt auf Prävention.

Wetter Plus-App warnt

Die Wiener Städtische bietet mit ihrer Wetter Plus-App ein spezielles Service an, um vor künftigen Unwettergefahren rechtzeitig zu warnen. Durch Aktivierung der Wetter Plus-App wird in regelmäßigen Zeitabständen der aktuelle Aufenthaltsort abgefragt und geprüft, ob für diese Position Wetterwarnungen vorliegen. Ist das der Fall, erhalten User automatisch eine Benachrichtigung auf dem Smartphone. Dieses Service steht gratis zur Verfügung. Zudem warnt die Wiener Städtische via Facebook bei bevorstehenden Unwettern.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft der internationalen Versicherungsgruppe VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 130 Geschäftsstellen und rund 4.000 Mitarbeitern präsent. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Aufgrund ihrer Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde die Wiener Städtische als „familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet und zuletzt im Jahr 2018 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend rezertifiziert.

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18.05.2021

HOFER: ab 19. Mai in ganz Österreich wieder die gewohnten Öffnungszeiten

Hofer Öffnungszeiten Hofer Öffnungszeiten

Ab 19. Mai sind die über 530 HOFER Filialen in ganz Österreich für alle Kundinnen und Kunden wieder zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar. Mit dieser Rückkehr setzt der Diskonter einen weiteren Schritt in Richtung Normalität und bietet seinen Kundinnen und Kunden damit ein größeres Zeitfenster zur Erledigung von Einkäufen in der gewohnt sicheren sowie entspannten Einkaufsatmosphäre an. Unabhängig davon gelten alle bisher etablierten Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen während dem Einkauf weiterhin.

HOFER ist stets bemüht, seinen Kundinnen und Kunden den Einkauf so einfach und angenehm, wie möglich zu gestalten. Aus diesem Grund bewegt sich der Diskonter jetzt einen weiteren Schritt zurück in Richtung Normalität: Nachdem die Durchimpfung der österreichischen Bevölkerung gut voranschreitet, sind ab Mittwoch, 19. Mai 2021 wieder alle HOFER Filialen in ganz Österreich zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar. HOFER Kundinnen und Kunden steht damit ein größeres Zeitfenster zur Verfügung, um entspannt und in sichererer Atmosphäre ihre Einkäufe zu erledigen. Von dem erweiterten Zeitrahmen profitieren vor allem Berufstätige, die nun ihre Freizeit wieder flexibler gestalten können. Unabhängig davon sind alle Kundinnen und Kunden ersucht, zum Wohle der Gesundheit aller auch weiterhin die anhaltenden Hygiene-Maßnahmen zu befolgen.

Als verlässlicher Partner der österreichischen Gesellschaft hat HOFER von Anfang an alle Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus mitgetragen. Umso mehr ist es für den Diskonter nun ein Grund zur Freude, diesen wichtigen Schritt in Richtung Normalität gemeinsam mit seinen Kundinnen und Kunden gehen zu können. Schließlich zeigt auch die Erfahrung, dass sich ein Großteil der HOFER Kundinnen und Kunden längere Öffnungszeiten wünscht. Für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlängern sich die Arbeitszeiten dadurch aber keineswegs. Damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Berufs- und Privatleben bestmöglich kombinieren können, bietet HOFER flexible Arbeitszeitmodelle und auf besondere Bedürfnisse abgestimmte Arbeitspläne.

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11.04.2021

Wo bleibt die große Empörung?

Die meisten ermordeten Frauen kennen ihre Mörder, sehr oft sind diese aus dem familiären Umfeld Die meisten ermordeten Frauen kennen ihre Mörder, sehr oft sind diese aus dem familiären Umfeld

Und wieder wurden Frauen in Österreich ermordet. Gerade erst starb jene Wiener Trafikantin, die von ihrem Ex-Partner mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und angezündet wurde. In Graz stellte sich vor wenigen Tagen ein Mann der Polizei und gestand, dass er seine Frau erstochen habe. Die vier Kinder waren zum Zeitpunkt des Mordes in der Schule.

Die meisten ermordeten Frauen kennen ihre Mörder, sehr oft sind diese aus dem familiären Umfeld. Wenn Frauen in diesem Kontext getötet werden, ist oft von „Beziehungstat“, „Familientragödie“ oder „Eifersuchtsdrama“ die Rede. Das sind Begriffe, mit denen indirekt impliziert wird, dass die Ermordete ihr Schicksal herausgefordert hat – etwa, weil sie sich vom Mann trennen wollte. Es findet natürlich jeder verwerflich, wenn ein Mann gewalttätig wird, irgendwie aber scheint es so zu sein, dass die Gesellschaft im Ernstfall bei Männern eher damit rechnet. In der Realität sieht das dann so aus, dass in der Kriminalstatistik 2020 31 ermordete Frauen aufscheinen – fast immer von (Ex-)Partnern. Heuer sind es bis April sieben. Es töten einheimische Männer genauso wie jene mit Migrationshintergrund. Höhere Strafen durch das (entgegen allen Warnungen von Experten) durchgedrückte neue Gewaltschutzpaket haben nichts gebracht. Warum? Weil man damit mehr auf (zu) späte Strafe als auf Schutz setzt. Dass es bei Zweiterem Defizite gibt, zeigt die Tatsache, dass fast alle der zuletzt Ermordeten bereits Kontakt mit der Polizei hatten. Es braucht mehr Geld für Täterarbeit. Es wird zu wenig an patriarchalem Denken geschraubt. Auf Kränkung mit Gewalt zu reagieren muss aus Männerköpfen. Der Begriff des Femizids zerrt Frauenmorde zwar aus dem Privaten ins Öffentliche, Schutzsuchenden rechtzeitig zu helfen aber wäre Sache des Staates.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Liane Pircher
13.08.2021

Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft

Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft

Österreichs hochrangiges Straßennetz ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich länger und auch breiter geworden, macht der VCÖ aufmerksam. Im Jahr 2000 durchzogen 1.930 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen Österreich, heute sind es bereits rund 2.250 Kilometer. Zusätzlich gibt es in Österreich rund 124.000 Landes- und Gemeindestraßen. Zum Vergleich: Das Schienennetz ist heute mit 5.615 Kilometern um 535 Kilometer kleiner als im Jahr 2000. Die Autobahnen haben auch ziemlich an Breite zugelegt. Die Abschnitte mit drei oder mehr Spuren in eine Richtung haben sich seit dem Jahr 2000 auf knapp mehr als 400 Kilometer vervierfacht, informiert der VCÖ.

„Wer Straßen ausbaut, erntet mehr Verkehr. Sowohl der Lkw-Verkehr als auch der Pkw-Verkehr haben in Österreich massiv zugenommen. Das muss sich in Zukunft ändern. Denn die Klimaziele sind nur mit weniger Kfz-Verkehr erreichbar“, erinnert VCÖ-Experte Michael Schwendinger und betont: „Viele geplante Autobahnprojekte stammen aus der Zeit vor dem UN-Klimaabkommen von Paris. Gerade in diesen Wochen erleben wir, wie sich die Klimakrise verschärft. Umso wichtiger ist es, die geplanten Projekte einem Klimacheck zu unterziehen und die Interessen der Kinder von heute und morgen stärker zu berücksichtigen.“

Beim Ausbau gab es in den vergangenen 20 Jahren große regionale Unterschiede. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg ist das hochrangige Straßennetz in den vergangenen 20 Jahren um rund 15 Kilometer (plus 3 Prozent) auf 458 Kilometer gewachsen. In der Steiermark und Kärnten um rund 50 Kilometer (plus 8 Prozent) auf 727 Kilometer. In Oberösterreich nahm das Autobahn- und Schnellstraßennetz um rund ein Fünftel auf 321 Kilometer zu, im Burgenland um rund ein Drittel auf 142 Kilometer, in Wien ebenso um rund ein Drittel auf 55 Kilometer und in Niederösterreich um mehr als ein Drittel auf 554 Kilometer.

Auch aus ökonomischen Gründen ist es wichtig, die Infrastrukturpolitik rasch in Einklang mit den Klimazielen zu bringen. Der Rechnungshof hat in einem vor kurzem veröffentlichten Bericht festgestellt, dass Österreich bei Verfehlen der Klimaziele Kosten von rund neun Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 drohen. „Was heute gebaut wird, hat viele Jahrzehnte Bestand. Die Bundesregierung und alle Bundesländer haben Verkehrs- und Klimaschutzziele beschlossen, die für die Zukunft einen deutlich höheren Anteil der klimaverträglichen Mobilität und eine Reduktion des Anteils des Autoverkehrs beinhalten. An diesen Zielen hat sich der Infrastrukturausbau zu orientieren“, betont VCÖ-Experte Schwendinger.

Der massive Straßenausbau führt zudem zur verstärkten Bodenversiegelung, die wiederum die Folgen der Klimakrise massiv verschärft. An heißen Tagen führen die Asphaltflächen zu Hitze-Stau, bei Starkregen kann das Wasser nicht in den Boden versickern, weist der VCÖ auf einen weiteren Aspekt hin. Wie groß die Schäden schon heute sind, hat die Österreichische Hagelversicherung in den vergangenen Tagen vorgerechnet. "Die Klimakrise schadet uns allen. Es ist wichtig, dass alle Akteurinnen und Akteure an einen Strang ziehen, denn diese größte ökologische, ökonomische und soziale Herausforderung können wir nur gemeinsam meistern", stellt VCÖ-Experte Schwendinger fest.

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13.08.2021

Bierdosen eignen sich nicht zum Grillen!

Bierdosen eignen sich nicht zum Grillen! Bierdosen eignen sich nicht zum Grillen!

Zurzeit häufen sich Kochrezepte, die das Grillen eines Huhns auf einer Bierdose beschreiben. Bei dieser Art der Zubereitung werden besonders die Einfachheit der Vorgehensweise und der Übergang von Bieraromen in das Hühnerfleisch beworben, jedoch wird aus fachlicher Sicht von dieser Zubereitungsart dringend abgeraten.

Das tatsächliche Gefahrenpotenzial ist derzeit schwer abschätzbar. Fest steht, dass die Druckfarben und Lacke auf der Dosen-Außenseite nicht für Lebensmittel geeignet sein müssen und auch die Doseninnenbeschichtung nur für die vorhergesehene Verwendung als Getränkeverpackung überprüft und zulässig ist. Bei den hohen Zubereitungstemperaturen können sich bisher nicht untersuchte und sogar gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Durch diese zweckfremde Verwendung von Bierdosen gehen nicht nur die erwünschten Aromen, sondern möglicherweise auch Schadstoffe direkt in das Grillfleisch über.

Jenen, die auf diese Zubereitungsform nicht verzichten wollen, werden sogenannte „Hähnchengriller“ empfohlen. Diese haben die gleiche Funktion, bestehen aus geeignetem Material (z.B. Edelstahl) und sind überdies auch wieder verwendbar.

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12.03.2021

BlueSky Energy: Mit Stromspeicher für Unternehmen auf Wachstumskurs

Helmut Mayer und Thomas Krausse Helmut Mayer und Thomas Krausse

• 40 Prozent Umsatzsteigerung

• Neue leistungsstarke Stromspeicher für Unternehmen

• Genussrechte zur Finanzierung der nächsten Wachstumsschritte

Frankenburg, 11. März 2021 - BlueSky Energy, der Spezialist für Stromspeicherlösungen auf Salzwasserbasis, erweitert sein Produktportfolio mit leistungsstarken Speicherlösungen für Unternehmen. Die mit Carbocap-Technologie ausgestatteten Stromspeicher verfügen über eine hohe Energiedichte und eignen sich so auch für schnelle, kurzfristige Leistungsabgabe. Das Unternehmen startete in den ersten drei Monaten 2021 mit einem Umsatzwachstum in der Höhe von 40 Prozent. Die Nachfrage nach sicheren Speicherlösungen ist stark gestiegen. Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einem zweistelligen Wachstum. Ab dem 15. März 2021 werden für die nächste Wachstumsfinanzierung Genussrechte begeben.

Der Stromspeicher Spezialist BlueSky Energy blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück und rechnet in diesem Jahr mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. „Trotz Herausforderungen wegen der Corona-Situation konnten wir im letzten Jahr ausgeglichen bilanzieren und der Auftragsbestand ist aufgrund der großen Kundennachfrage auf mehr als 5 Millionen Euro gewachsen“, informiert BlueSky Energy Geschäftsführer Thomas Krausse.

„Wir orten eine ungebremste Nachfrage nach unseren sicheren Salzwasserstromspeichern und rechnen deshalb in diesem Jahr mit einem zweistelligen Wachstum“, so Krausse weiter.

Neue Zellenfertigung im Plan

Die neue Zellenfertigung in Frankenburg befindet sich in Fertigstellung. „Obwohl es im letzten Jahr mit der Zuliefersituation Schwierigkeiten gab, liegen wir im Plan. Im 2. Quartal 2021 werden wir die Zellenfertigung unserer Salzwasser-Zellen in Betrieb nehmen“, so Krausse.

Die Anzahl der Mitarbeiter am Standort Frankenburg erhöhte sich seit letztem Jahr im Mai bis jetzt um mehr als 50 Prozent auf 34.

Erweiterung des Produktportfolios

Neben der sicheren und umweltfreundlichen Salzwasserbatterie GREENROCK hat BlueSky Energy ihr Produktportfolio erweitert. Die auf Carbocap-Technologie funktionierenden Stromspeicher sind speziell für jene Anwendungen zugeschnitten, bei denen in kurzer Zeit eine hohe Leistungsabgabe benötigt wird. „Die hohe Energiedichte eignet sich etwa für Unternehmen die Lastspitzen haben und hohe Lade- und Entladeleistungen benötigen. Das langlebige anschlussfertige Indoor-System ist bis zu 20 kWh skalierbar. Natürlich ist dieser CEL-3050 Speicher auch für Privatanwender geeignet, die etwa ihr Elektrofahrzeug innerhalb kurzer Zeit damit beladen möchten. Wir haben bei der Konzeption dieses Typs, der mittels Lithium-Titanat-Oxid (LTO)-Zellen aufgebaut ist, besonders auf die Sicherheit Wert gelegt, wie etwa der Nichtbrennbarkeit und Nichtexplosionsgefahr“, konkretisiert Geschäftsführer Helmut Mayer die Besonderheiten des neuen Speichers.

Neben dieser Indoor-Variante vertreibt BlueSky Energy auch den neuen Vigos Outdoor Speicher, der von 18-96 kWh skalierbar ist.

Wachstumsfinanzierung mit Genussrechten

Um die weiteren Expansionsschritte zu setzen und die bestehende Nachfrage abzudecken, setzt BlueSky Energy auf Wachstumskapital. Zum zweiten Mal, nach der erfolgreichen Emission im Jahr 2020, begibt das Unternehmen Genussrechte; dieses Mal 2.000 Stück zu je 1.000 Euro. Die Zeichnungsfrist startet am 15. März 2021. Frühinvestoren erhalten bis zum 15.April einen Wertbonus in der Höhe von 200 Euro je Genussrecht. Investoren, die sich bereits im Jahr 2020 beteiligt haben, erhielten die prognostizierte Ausschüttung.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy steht für sichere und nachhaltige Speicherlösungen. Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Frankenburg entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Dabei setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Batterietechnologie. Die Zellen werden am Standort in Österreich gefertigt. Die Technologie baut auf häufig vorkommenden Rohstoffen auf und enthält keine giftigen Inhaltsstoffe. Sie ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Diese sind bis 270 Kilowattstunden skalierbar.

Zusätzlich bietet BlueSky Energy mit seiner Carbocap Technologie eine langlebige und leistungsstarke Alternative an: Cel-3050 und für den Outdoorbereich Vigos. Die hochwertigen LTO (Lithium-Titanat-Oxid) Zellen, die für beide Produkte eingesetzt werden, sind weder brennbar noch entflammbar. BlueSky Energy legt bei all seinen Produkten Wert auf Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Das Unternehmen agiert international mit Standorten in Österreich, Belgien und den USA/Idaho. Der Speicherspezialist hält enge Kooperationen mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen (unter anderem Hochschule Landshut, Johann-Kepler-Universität Linz, FH Salzburg, Technikum Wien, Fraunhofer-Institut, KIT). BlueSky Energy verkauft seine Speicherlösungen in 22 Länder, verteilt auf Europa, Amerika, Afrika und Asien.

BlueSky Energy Web: https://www.bluesky-energy.eu/

Beteiligungsmodell: https://www.bluesky-energy.eu/beteiligungsmodell/

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: BlueSky Energy
01.11.2020

60 Prozent von Österreichs Bevölkerung rechnet künftig mit mehr Radverkehr

60 Prozent von Österreichs Bevölkerung rechnet künftig mit mehr Radverkehr 60 Prozent von Österreichs Bevölkerung rechnet künftig mit mehr Radverkehr

„In Österreich wurden in den vergangenen Monaten nicht nur mehr Fahrräder gekauft, die Fahrräder sind auch verstärkt als Verkehrsmittel im Einsatz“, fasst VCÖ-Experte Michael Schwendinger ein Ergebnis einer vom VCÖ beauftragten repräsentativen Umfrage des Instituts TQS zusammen. Während im Vorjahr 14 Prozent der 18- bis 69-Jährigen mehrmals die Woche im Alltag mit dem Rad fuhren, sind es heuer mit 21 Prozent um die Hälfte mehr. Auch die Gruppe jener, die mehrmals im Monat Radfahren ist größer geworden, von 14 auf 19 Prozent. Und die Gruppe jener, die keine Alltagswege mit dem Rad zurücklegen, ist kleiner geworden und von 44 auf 40 Prozent zurückgegangen.

60 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gehen davon aus, dass auch langfristig mehr Rad gefahren wird. Aber viele sehen Verbesserungsbedarf bei den Bedingungen zum Radfahren im Wohnort. 26 Prozent wünschen ein längeres Radwegenetz, ebenso viele sind mit dem Zustand und der Qualität der Rad-Verbindungen unzufrieden. 24 Prozent sagen, dass sie wichtige Ziele im Wohnort nicht sicher und einfach mit dem Fahrrad erreichen können und sogar 36 Prozent erleben das Queren von Hauptstraßen als gefährlich. Aufholbedarf wird auch bei den Radabstellplätzen gesehen: 29 Prozent sieht einen Mangel bei Fahrrad-Parkplätzen vor Geschäften, 35 Prozent allgemein bei Radabstell-Möglichkeiten im Straßenraum.

„Die Qualität der Infrastruktur bestimmt ganz wesentlich unser Mobilitätsverhalten. Die Infrastruktur für den Radverkehr wurde in der Vergangenheit vielerorts sträflich vernachlässigt. Der Aufholbedarf ist entsprechend groß“, weist VCÖ-Experte Schwendinger auf den notwendigen verstärkten Ausbau der Rad-Infrastruktur aus. In den Städten ist dem Radverkehr mehr Platz einzuräumen. In den Regionen sind sichere Radverbindungen von Siedlungen zum nächstgelegenen Ortsgebiet wichtig. Und Bahnhöfe sollten immer gut mit dem Fahrrad erreichbar sein, betont der VCÖ.

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13.08.2021

Fast jeder zweite Verkehrstote im 1. Quartal 2021 bei Unfällen mit Lkw

Fast jeder zweite Verkehrstote im 1. Quartal 2021 bei Unfällen mit Lkw Fast jeder zweite Verkehrstote im 1. Quartal 2021 bei Unfällen mit Lkw

Im 1. Quartal 2021 sind in Österreich laut Statistik Austria 48 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen, 6.064 weitere Personen wurden verletzt. Damit war die Zahl der im Straßenverkehr Verunglückten so niedrig wie in keinem anderen 1. Quartal in den vergangenen 30 Jahren (siehe Tabelle 1). Von diesen 6.112 Verunglückten sind 959 Verunglückte im 1. Quartal 2021 auf Unfälle mit Beteiligung eines Lkw zurückzuführen. Das entspricht 16% aller Verunglückten. Im Vergleichszeitraum der vergangenen Jahre lag der Anteil bei 12% bis 13%. Von den 959 Verunglückten kamen 22 Personen ums Leben, das ist fast jeder zweite Verkehrstote (46%). Im März 2021 stieg die Zahl der Verunglückten bei Unfällen mit Lkw an und lag mit 389 Personen nicht nur deutlich über den Werten von 2020 (214 Verunglückte, +82%), sondern auch über jenen von 2019 (306 Verunglückte, +27%).

Lockdowns beeinflussten das Unfallgeschehen maßgeblich

Der Rückgang der Verunglückten ist vor allem auf das geringere Verkehrsaufkommen während der coronabedingten Lockdowns zurückzuführen, wobei die Zahl der Verletzten und Getöteten insbesondere während des "harten Lockdowns" in den Kalenderwochen 1 bis 5 deutlich sank: So ging zwischen 4. Jänner und 7. Februar 2021 die Zahl der Getöteten um 48% und die Zahl der Verletzten um 29% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück.

Im März 2021, im Zuge des "Lockdowns light" und erster Öffnungsschritte in Vorarlberg, stieg die Zahl der Verunglückten um 57% im Vergleich zum März 2020 an (ab Mitte März 2020 galt österreichweit ein "harter Lockdown") und erreichte mit 2.447 verletzten oder getöteten Personen schon fast wieder die Werte vom März 2019 (2.862 Verunglückte, -15%).

Noch nie so viele verunglückte Radfahrerinnen und Radfahrer

Nachdem bereits im Jahr 2020 der Anteil verunglückter Radfahrerinnen und Radfahrer in den einzelnen Quartalen gegenüber dem jeweiligen Vergleichsquartal gestiegen war, setzte sich der Trend bei der Anzahl verletzter oder getöteter Radfahrerinnen und Radfahrer fort: Im 1. Quartal 2021 verunglückten 893 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer, dies ist der höchste Wert in den vergangenen 30 Jahren (1. Quartal 2020: 738, 1. Quartal 2019: 726 Personen). Somit waren 15% aller Verunglückten im 1. Quartal 2021 mit einem Rad unterwegs (1. Quartal 2020: 11%). Von den insgesamt 893 im Straßenverkehr verunglückten Radfahrerinnen und Radfahrern kamen sechs ums Leben (1. Quartal 2020:drei Tote). Mehr als die Hälfte davon, nämlich vier Personen, waren mit einem E-Bike unterwegs.

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27.04.2021

Ordnung ist für manche mehr als das halbe Leben

Gerade einmal 7 Prozent der Österreicher gehen eigenen Angaben zufolge ohne schräge Angewohnheiten durchs Leben. Für den Rest gilt: Ordnung – in unterschiedlichen Ausprägungen – muss sein. Gerade einmal 7 Prozent der Österreicher gehen eigenen Angaben zufolge ohne schräge Angewohnheiten durchs Leben. Für den Rest gilt: Ordnung – in unterschiedlichen Ausprägungen – muss sein.

Wer kennt das nicht an sich selbst: Gewisse Dinge müssen einfach den eigenen Vorstellungen entsprechen – auch wenn Partner, Mitbewohner oder Freunde regelmäßig die Augen verdrehen. Und immerhin sind die Österreicherinnen und Österreicher ehrlich, was ihre mehr oder weniger schrägen Angewohnheiten betrifft, wie eine Umfrage von ImmoScout24 unter 500 Befragten ans Licht bringt. Gerade einmal 7 Prozent geben an, ohne schräge Gewohnheiten durchs Leben zu gehen. 93 Prozent sind sich dessen bewusst, dass ihre eine oder andere Angewohnheit durchaus etwas interessant sein mag.

Ordnung macht selbst vor schmutzigem Geschirr keinen Halt

Denn soviel ist klar: Ordnung spielt bei Herrn und Frau Österreicher eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und Geschirrschränke sind davon besonders häufig betroffen: 58 Prozent der Befragten geben an, Gläser und Tassen nach einem bestimmten System in den Geschirrschrank zu räumen. Etwas ausgeprägter ist diese Herangehensweise bei Frauen (66 Prozent), aber auch jeder zweite Mann findet im eigenen Geschirrschrank – der Ordnung sei Dank – mit einem Griff das richtige Glas.

Verhältnismäßig wenig Chancen hat Unordnung auch in Österreichs Besteckladen. Immerhin 45 Prozent geben an, dass ihr Besteck in der Lade aufeinander zu liegen hat. Besonders häufig findet sich diese Angewohnheit in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen (57 Prozent). 40 Prozent haben in ihren Küchenschränken eine eigene Ordnung, nach der eingeräumt wird. Und schmutzig, aber wenigstens ordentlich, geht es auch in vielen Geschirrspülern zu. 4 von 10 geben an, ein eigenes System zu haben und dieses auch dann durchzusetzen, wenn andere die Spülmaschine befüllen. Denn im Zweifel wird das schmutzige Geschirr im Geschirrspüler einfach aus und – der eigenen Gewohnheit entsprechend– neu eingeräumt.

Bettzeug, Decken und Pölster werden geschüttelt und gefaltet

Doch nicht nur die Küche kann sich sehen lassen, auch die Schlafzimmer sind in vielen Haushalten herzeigbar. Jeder zweite Befragte gibt an, das Bett jeden Morgen zu machen, Frauen (58 Prozent) und über 50-Jährige (59 Prozent) haben sich diese Angewohnheit überdurchschnittlich oft zu eigen gemacht. Herumliegende Decken aufzuspüren und ordentlich hinzulegen ist für 40 Prozent ein absolutes Muss, das tägliche Aufschütteln der Couch-Pölster ist für ein Viertel der Befragten Gewohnheit.

Kleidungsstücke finden sich Kante auf Kante und farblich sortiert

Auch in puncto Kleidung haben die Österreicher die eine oder andere schräge Angewohnheit im Repertoire: 22 Prozent geben an, dass Kleidungsstücke ordentlich gefaltet und Kante auf Kante in Schrank oder Kommode zu liegen haben. Frauen (28 Prozent) sind hier rigoroser als Männer (16 Prozent). Und immerhin jeder Fünfte gibt zu, seine Kleidung nach Farbe zu ordnen, wobei auch das eher eine weibliche (21 Prozent) als eine männliche (8 Prozent) Angewohnheit ist.

Manch einer kennt auch bei Teppichfransen und Zigarettenstummeln kein Erbarmen

Die Binsenweisheit „Es gibt Dinge, die gibt es nicht!“ lässt sich durchaus auf die Erkenntnisse der Umfrage übertragen. So ist es 12 Prozent der Befragten ein Anliegen, dass die Fransen des hauseigenen Teppichs gerade liegen. Und immerhin 2 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gehen einem gänzlich anderen und noch ungewöhnlicheren „Hobby“ nach: sie ordnen sogar noch die Zigarettenstummel in ihren Aschenbechern.

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07.06.2021

Südtirol und Kroatien keine "3G‘-Abfragen oder sonstige Einschränkungen

Südtirol und Kroatien keine 3G‘-Abfragen oder sonstige Einschränkungen Südtirol und Kroatien keine 3G‘-Abfragen oder sonstige Einschränkungen

Der freiheitliche Tourismussprecher NAbg. Gerald Hauser zeigte sich überrascht und erfreut, dass Südtirol und Kroatien die Gastronomie komplett öffnen: „Meine Recherchen haben ergeben, dass es dort in den Gaststätten weder ‚3G‘-Abfragen noch sonstige Einschränkungen mehr gibt. Sowohl in Südtirol wie auch in Kroatien hat man sich anscheinend dafür entschieden, dass ein ‚gesund‘ reicht. Deshalb nimmt dort auch wieder der Tourismus Fahrt auf.“

Nur bei uns halte man nach wie vor am Kontrollwahn fest und drangsaliere damit sowohl die Betriebe als auch die Gäste. „Mich erreichen immer mehr Zuschriften, dass das Tagesgeschäft etwa in Tirol und Vorarlberg zwar so halbwegs funktioniert, das Abendgeschäft aber noch immer eine Katastrophe ist“, erklärte Hauser, der weiters forderte: „Unsere Gastronomie muss sofort von allen Restriktionen und Kontrollen befreit werden. Unsere Wirte und Gastronomen wissen, wie sie auch ohne diese Gängeleien ihre Gäste bestens versorgen und schützen!“

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