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Chronik

05.01.2017

Warum die Weisen farbig sein dürfen

Wer der Katholischen Jungschar wegen schwarz geschminkter Sternsinger Rassismus unterstellt, der hat den Sinn des Mohren im Ensemble der Heiligen Drei Könige nicht verstanden Wer der Katholischen Jungschar wegen schwarz geschminkter Sternsinger Rassismus unterstellt, der hat den Sinn des Mohren im Ensemble der Heiligen Drei Könige nicht verstanden

Wer der Katholischen Jungschar wegen schwarz geschminkter Sternsinger Rassismus unterstellt, der hat den Sinn des Mohren im Ensemble der Heiligen Drei Könige nicht verstanden: Es geht um die Darstellung der Vielfalt auf unserer Welt.

Blackfacing. In Deutschland 2014 zum Anglizismus des Jahres gewählt, ist über den Begriff zuletzt Ende Oktober wegen eines Beitrags in einer Fernsehsendung bei unseren nördlichen Nachbarn heftig diskutiert worden. Der Moderator hatte sich für einen Streich mit versteckter Kamera als Schwarzafrikaner verkleidet und so einen Kollegen aufs Glatteis geführt. Gemeint ist mit Blackfacing immerhin die Darstellung von Menschen mit schwarzer Hautfarbe durch dunkel geschminkte weiße Menschen. Seine Ursprünge hat das Blackfacing als Maskerade in den USA des 19. Jahrhunderts: Damals verkleideten sich weiße Darsteller in Shows als Schwarze und bedienten mit ihren Auftritten rassistische Vorurteile.

Ein Vorwurf, den man den Jungschargruppen, die dieser Tage als Sternsinger von Haus zu Haus ziehen und Spenden sammeln, wohl kaum machen kann. Politische Korrektheit in allen Ehren – aber wer einen Weisen aus dem Morgenland darstellen will, soll sich auch das Gesicht schwarz oder gelb anmalen dürfen, ohne dass er oder sie sich Rassismus vorwerfen lassen muss. Und zwar nicht, weil es Tradition ist und immer schon so war. Dieses Argument würde zu kurz greifen und uns in vielen Bereichen sofort um Jahrzehnte oder weiter zurückwerfen. Was vielmehr zählt, ist die Tatsache, dass durch die unterschiedliche Hautfarbe der Heiligen Drei Könige die Vielfalt der Weltbevölkerung dargestellt werden soll. Mit all ihren Unterschieden in Kultur, Sprache und eben auch Aussehen. Ein schwarzer Melchior bedient also keine rassistischen Vorurteile, verfolgt kein politisches Credo, macht keine Aussagen über den Wert eines Menschen oder die Bedeutung seiner Herkunft, sondern stellt schlicht und einfach einen Schwarzafrikaner dar.

Ein Mitglied der Jury, die „Blackfacing“ 2014 zum Anglizismus des Jahres wählte, erklärte damals: „Jedes Mal, wenn ein schwarz geschminkter Weißer irgendwo auftritt, sagt das: Schwarze können das nicht. Schwarze kennen wir nicht. Schwarze gibt es in unserer Mitte nicht. Was Schwarze von dieser Rolle halten würden, wenn es sie in unserer Mitte gäbe, interessiert uns nicht.“ Das mag sehr wohl auf das klassische Blackfacing – etwa im Bereich des Theaters – zutreffen. Nicht aber auf Jungschargruppen, die aus Pfarren kommen, in denen sich schon längst Priester aus aller Herren Länder um ihre Schäfchen kümmern.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von NIKOLAUS PAUMGARTTEN
23.01.2017

Terror in Österreich: Nach Festnahme in Wien weitere Festnahme in Deutschland

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen in Wien-Favoriten wurde ein weiterer Tatverdächtiger in Deutschland verhaftet. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange. Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen in Wien-Favoriten wurde ein weiterer Tatverdächtiger in Deutschland verhaftet. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange.

Hinweise auf eine konkrete Terrorgefahr und Ermittlungen führten die Polizei zu einem Tatverdächtigen in Wien. Er steht im Verdacht, sich radikalisiert zu haben und wurde am 20. Jänner 2017 kurz nach 18 Uhr in Wien Favoriten festgenommen. "Aufgrund von konkreten Hinweisen und unserer hervorragenden Vernetzung im Ausland war es möglich, so rasch zu einem Ermittlungserfolg zu kommen", sagte Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka am Abend des 20. Jänner 2017 bei einer Pressekonferenz in Wien. "Weitere Ermittlungsschritte sind derzeit im Gange." Die Hinweise waren vor wenigen Tagen eingegangen. Sie verdichteten sich zu einem Gesamtbild. "Es ist uns innerhalb weniger Tage gelungen, den Tatverdächtigen zu identifizieren und die Verdachtsmomente zu konkretisieren", sagte der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Mag. Konrad Kogler. "Danach haben wir ihn sehr rasch ausgeforscht und unter Kontrolle gebracht." Die Ermittlungen sind vom Bundesamt für Verfassungsschutz geführt worden.

Am Sonntag wurde der 17-jährige Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert. Im Laufe des Wochenendes erfolgten Hausdurchsuchungen an mehreren Adressen in Wien und Niederösterreich. Bei diesen Durchsuchungen wurde Material beschlagnahmt, das aktuell ausgewertet wird. Die Auswertung des Materials sowie der Aussagen des Tatverdächtigen erfordern umfangreiche Detailarbeit. Erste Erkenntnisse zeigen, dass sich der Verdächtige in einem radikalen albanisch-islamistischen Milieu bewegt hat. "Die Person war jederzeit unter Kontrolle", betonte der Sprecher des Innenministeriums.

In Wien wurden neuralgische Orte weiterhin verstärkt überwacht. "Wir haben die Polizeipräsenz an Frequenzpunkten sowohl in Uniform als auch in Zivil sofort erhöht", berichtete Landespolizeivizepräsident Karl Mahrer noch am Freitag. "Diese Maßnahmen bleiben aufrecht." Mahrer ersuchte die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. "Die Bürgerinnen und Bürger sollen bitte auf alleine gelassene Gegenstände achten, wie Koffer oder Rucksäcke." Verdächtige Wahrnehmungen oder Vorgänge sollen umgehend unter dem Notruf 133 gemeldet werden.

Innenminister Sobotka und Generaldirektor Kogler hatten am Freitag einen Arbeitsbesuch in Deutschland abgebrochen und waren nach Wien zurückgekehrt. Deutschland hat der österreichischen Bundesregierung enge Kooperation zugesichert. Die österreichischen Sicherheitsbehörden und das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) arbeiten eng zusammen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: J.Makowecz
16.01.2017

EVZ warnt Urlauber vor Autovermietung GOLDCAR

EVZ warnt Urlauber vor Autovermietung GOLDCAR EVZ warnt Urlauber vor Autovermietung GOLDCAR

Das Europäische Verbraucherzentrum Österreich (EVZ) warnt Reisende vor den unlauteren Verkaufspraktiken der Autovermietung GOLDCAR. Die Firma suggeriert ihren Kunden in unzulässiger Weise, dass ein zusätzlicher Versicherungsschutz dringend notwendig sei, da der Kunde sonst die Kosten für eventuelle Schäden am Auto durch Unfall, Diebstahl o.ä. vollständig selbst tragen müsse. Diese Geschäftspraxis wurde von der italienische Wettbewerbsbehörde Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) als unzulässig bewertet. Die AGCM hat GOLDCAR Italien und GOLDCAR Spanien deshalb mit einer Geldstrafe in Höhe von 1,7 Millionen Euro belegt. Zudem wurde eine weitere Strafe von 300.000 Euro wegen der Erhebung von Gebühren ohne ausreichende Aufklärung der Kunden verhängt.

Das Unternehmen GOLDCAR fordert beim Abholen eines reservierten Fahrzeugs als Garantie für eventuelle Schäden einen erheblichen Betrag als Kaution, welcher auf der Kreditkarte des Kunden blockiert wird. Nachdem der Kunde seine Kreditkarte an GOLDCAR ausgehändigt hat, weisen die Mitarbeiter aggressiv und beharrlich darauf hin, dass der Kunde den Leihwagen sorglos nutzen und auch die Kaution reduzieren könne, wenn er zusätzliche Produkte – genannt Versicherungspolizzen – erwirbt. Dabei wird dem Kunden weder der Leistungsumfang noch der Preis dieser Produkte klar und deutlich beschrieben. Stattdessen wird der Eindruck erweckt, dass der Kunde die Kosten für eventuelle Schäden am Leihwagen ohne Kauf der Zusatzprodukte vollständig selbst tragen müsse, obwohl durch das bestehende Gebot zur Haftpflichtversicherung höchstens ein Selbstbehalt anfallen könnte.

Die Wettbewerbsbehörde AGCM befand, dass das Unternehmen durch diese Geschäftspraxis die schwächere Position des Verbrauchers beim Abholen eines reservierten Fahrzeugs auf unzulässige Art und Weise ausnutzt und verhängte Geldstrafen von insgesamt 2 Millionen Euro gegen GOLDCAR Italien und GOLDCAR Spanien.

„Wir begrüßen diese Entscheidung“, sagt Andreas Herrmann, Jurist beim Europäischen Verbraucherzentrum Österreich. „Es besteht die Hoffnung, dass die verhängten Strafzahlungen eine Signalwirkung haben und abschreckend auf andere schwarze Schafe der Branche wirken.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei
11.12.2016

Zoll kann Weihnachtsshopping im Ausland verteuern

Die Zollfreigrenze liegt bei der Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern über den Luftweg bei 430 Euro. Die Zollfreigrenze liegt bei der Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern über den Luftweg bei 430 Euro.

Weihnachtsgeschenke aus dem Ausland sind beliebt – so bekommt der Beschenkte häufig etwas, das man hierzulande nicht so oft sieht. "Allerdings kann der Shopping-Trip ins Ausland teurer werden als geplant", weiß ÖAMTC-Touristikerin Kristina Tauer. "Denn wer sich vorher nicht mit den Zollbestimmungen vertraut macht, muss bei der Heimreise ordentlich nachzahlen, wenn er die Freigrenzen nicht kennt."

Auf der sicheren Seite ist man beim Einkauf in einem EU-Land. "Waren für den eigenen Bedarf – dazu zählen auch Geschenke – sind innerhalb der EU zollfrei "So kann zum Beispiel eine 600 Euro teure Handtasche aus Paris ohne Probleme als Geschenk für die Freundin zollfrei nach Österreich eingeführt werden", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Wer die gleiche Tasche hingegen in New York kauft, muss am Heimatflughafen in Österreich nachzahlen.

Freimengen zusammenlegen ist nicht möglich

Die Zollfreigrenze liegt bei der Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern über den Luftweg bei 430 Euro. Überschreitet der Wert der Geschenke diesen Betrag, müssen sie verzollt werden. "Das bedeutet, dass man am Flughafen durch den 'roten Ausgang' muss", so die ÖAMTC-Touristikerin. Wer die Grenze hingegen auf dem Landweg oder per Schiff passiert, muss mit einem Freibetrag von 300 Euro auskommen, wenn er nicht nachzahlen will. Vorsicht: Kinder bis zum 15. Lebensjahr haben eine Freigrenze von 150 Euro – unabhängig, ob sie auf dem Land- oder dem Luftweg reisen.

Wie hoch der Zoll letztlich ist, richtet sich nach dem Warenwert. Bei einem Wert, der über der Freigrenze, jedoch unter 700 Euro liegt, wird in Österreich meist mit einem Pauschalsatz von 2,5 Prozent verzollt. Bei Waren ab 700 Euro fällt eine höhere Nachzahlung an, die von der Warengruppe abhängt. "Eine Zusammenlegung der Reisefreimengen mehrerer Personen ist übrigens nicht möglich", stellt die ÖAMTC-Expertin klar. "Das heißt, ein Ehepaar kann die 600 Euro teure Handtasche aus dem Beispiel nicht mit der Argumentation, gemeinsam über eine Freigrenze von 860 Euro zu verfügen, zollfrei einführen."

Belege aufbewahren, damit erst gar kein Verdacht aufkommt

Reisende sollten nach Möglichkeit immer alle Kaufbelege aufbewahren. Wer beispielsweise neuwertige Produkte bereits auf die Reise mitnimmt, kann den Verdacht, diese im Ausland gekauft zu haben, mit mitgebrachten Kopien der Kaufbelege entkräften.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.12.2016

Prognosen für alle Fälle

Dass die Nachfrage nach regionalen Wettervorhersagen rasant steigt, zeigt, wo der wunde Punkt liegt. Die Prognosen werden in Zukunft dank einer sich top entwickelnden Technik noch genauer werden. Das wird uns in der Anpassung an den Klimawandel helfen, aber nicht retten. Dass die Nachfrage nach regionalen Wettervorhersagen rasant steigt, zeigt, wo der wunde Punkt liegt. Die Prognosen werden in Zukunft dank einer sich top entwickelnden Technik noch genauer werden. Das wird uns in der Anpassung an den Klimawandel helfen, aber nicht retten.

Wie empfindlich Bevölkerung und Infrastruktur auf den Klimawandel reagieren, zeigt sich bereits in der Tatsache, dass Wetterdienste weltweit extrem boomen.

Es hat nicht nur mit den körperlichen und emotionalen Empfindlichkeiten jedes Einzelnen zu tun, dass sich die Mehrzahl der Menschen fürs Wetter interessiert. Vielmehr ist es so, dass das Wetter unser gesamtes Leben beeinflusst. Die Anpassung an das sich ändernde Klima betrifft maßgebliche Bereiche unserer Gesellschaft:

Wasserversorgung, Land- und Forstwirtschaft, das Wohnen, die Mobilität, die Wirtschaft, die Energieversorgung und nicht zuletzt den Schutz vor Gefahren wie Hochwasser. Deshalb gilt der Klimawandel zu Recht als eine der größten Herausforderungen. Trotz aller Abkommen und Versprechen, egal, ob in Paris oder zuletzt in Marrakesch:

Derzeit sieht es so aus, als würde sich die Erde eher um drei Grad erwärmen als nur um zwei Grad. Das sind keine guten Nachrichten. Optimist ist der, der hofft, dass das Paris-Abkommen trotz Trump, der den Klimawandel als eine Erfindung der Chinesen bezeichnete und dessen Position unklar und wechselnd ist, überleben wird – schlicht aus dem Grund, dass zu viele andere Länder schon zu viel investiert haben. Wie empfindlich die Bevölkerung und Infrastruktur auf den bereits stattfindenden Klimawandel reagieren, wurde bis dato gerne übersehen bzw. verdrängt. Mehr Hitzetage, schrumpfende Gletscher, mehr starke Niederschläge werden die Folgen der globalen Erwärmung für Österreich sein. Der Alpenraum ist von der Klimaänderung dabei doppelt so stark betroffen wie das globale Mittel. Dass die Nachfrage nach regionalen Wettervorhersagen rasant steigt, zeigt, wo der wunde Punkt liegt. Die Prognosen werden in Zukunft dank einer sich top entwickelnden Technik noch genauer werden. Das wird uns in der Anpassung an den Klimawandel helfen, aber nicht retten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von LIANE PIRCHER
23.01.2017

Smartphones als zunehmende Konkurrenz für Bankfilialen

Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass die Nutzung der „neuen“ Bezahl- und Banktransaktionsmethoden in Österreich bereits angekommen ist und sich gut etabliert hat. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass die Nutzung der „neuen“ Bezahl- und Banktransaktionsmethoden in Österreich bereits angekommen ist und sich gut etabliert hat.

Man wird sich noch an die Zeiten erinnern, in denen die Begriffe Online- und Mobile-Banking für die meisten ÖsterreicherInnen noch ein Fremdwort waren und die Diskussionen rund um die Datensicherheit und fehlerlose Abwicklung in Zusammenhang mit diesen beiden Methoden noch im Vordergrund standen. Mittlerweile hat die Digitalisierung und die damit verbundene Nutzung der „neuen“ Technologien in der Finanzbranche ein neues Ausmaß angenommen und scheint auch in Österreich nicht mehr aufzuhalten zu sein. Laut einer aktuellen GfK Online-Umfrage unter 500 online-affinen ÖsterreicherInnen nutzt bereits mehr als jeder Zweite das Online-Banking mindestens einmal wöchentlich, jeder Vierte gibt an, auch das Mobile-Banking zumindest einmal pro Woche zu nutzen.

Die Themen rund um das Online- und Mobile-Banking werden für ÖsterreicherInnen immer vertrauter und sind bereits für viele Bankkunden Teil des täglichen Lebens geworden. So wird Online-Banking, laut aktueller GfK Umfrage, von 53 % der erwachsenen InternetnutzerInnen in Österreich zumindest einmal pro Woche genutzt, jeder Vierte gibt an, auch MobileBanking zumindest einmal wöchentlich zu nutzen.

Auch die wahrgenommene Sicherheit bei der Durchführung von Bankgeschäften online entwickelt sich positiv: Mehr als jeder Zweite ist der Meinung, dass die Durchführung von Bankgeschäften im Internet in den letzten Jahren eher oder sogar viel sicherer geworden ist. Nutzung von Mobile-Banking wird noch etwas kritischer beurteilt: Nur etwa jeder Dritte ist der Meinung, dass sich die Sicherheit bei der Durchführung von Bankgeschäften am Handy oder Tablet in den letzten Jahren deutlich oder zumindest eher verbessert hat. „14 % der befragten Mobile-Banking-Nutzer haben innerhalb der letzten 12 Monate begonnen, diese Methode zu nutzen. 7 % nutzen es seit den letzten 6 Monaten, was auf die vorschreitende Akzeptanz und weiteres Potential bei dieser Bezahl- und Abwicklungsmethode hindeuten lässt“ – kommentiert Yuliya Fischer von der Finanzmarktforschung der GfK Austria.

Mobile-Banking und Sicherheit

„Vom Mobile-Banking wird vor allem erwartet, dass es unkompliziert in der Anwendung, sicher und kostenlos ist“ – führt Frau Fischer weiter fort. Gefragt nach den genutzten Sicherheitsmaßnahmen nennen zwei Drittel der Mobile-Banking-Nutzer die regelmäßige Überprüfung des Kontostandes und Nutzung von sicheren Passwörtern und PIN-Codes als meistgenutzte Maßnahmen. Diese beiden Maßnahmen bewerten die meisten Mobile-Banking-Nutzer als absolut unverzichtbar. 70 % der Befragten würden auch auf die Nutzung von mTANs nicht verzichten. Die große Mehrheit der Mobile-Banking-Nutzer ist überzeugt, dass die Aufbewahrung von PIN-Codes außerhalb des Smartphones oder Tablets, die Nutzung von offiziellen Banking-Apps und sicheren Passwörtern sowie die mTAN-Nutzung die höchste Sicherheit bei der Durchführung der Banking-Transaktionen am Handy oder Tablet bieten.

Zahlen mit der Karte und kontaktlos Weitere Abwicklungsmethoden, deren Nutzung sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich intensiviert hat, sind auch die Nutzung von Bankomat- und Kreditkarte sowie das kontaktlose Zahlen mittels NFC-Funktion der Bankomatkarte oder am Smartphone. Zwei Drittel der Befragten geben an, die Bankomatkarte mindestens einmal pro Woche für die Bezahlung zu verwenden (2015: 58 %), die Kreditkarte wird dafür von 22 % der ÖsterreicherInnen (2015: 16 %) zumindest einmal wöchentlich genutzt. Im Vergleich zum Vorjahr scheint aber vor allen das Zahlen mittels kontaktloser Funktion der Bankomatkarte oder des Smartphones deutlich zugenommen haben: 14% der Befragten nutzen es ebenfalls zumindest einmal pro Woche, wobei es 2015 nur 6% genutzt haben.

Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass die Nutzung der „neuen“ Bezahl- und Banktransaktionsmethoden in Österreich bereits angekommen ist und sich gut etabliert hat. Auch die wahrgenommenen Barrieren für die Nutzung dieser Methoden werden immer niedriger. „Die richtige Kommunikation – vor allem was die Sicherheit dieser Bezahlmethoden betrifft – könnte dazu beitragen, die Akzeptanz dieser Methoden weiterhin zu steigern, um noch vorhandenes Potenzial auszuschöpfen, sowie das Vertrauen der Kunden in diese Bezahl- und Transaktionsmethoden weiter zu steigern“ schließt Frau Fischer ab.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.08.2017

Achtung: Unerwünschte Urlaubsmitbringsel

Diesen sehr gefährlichen, 7cm großen Skorpion fand Direktor Dr. Mitic in Ägypten im Hotelzimmer neben seinem offenen(!) Koffer Diesen sehr gefährlichen, 7cm großen Skorpion fand Direktor Dr. Mitic in Ägypten im Hotelzimmer neben seinem offenen(!) Koffer

Wer kennt die Situation nicht? Der Tag der Abreise rückt näher, aber irgendwie will man noch nicht heim. Ein letzter Cocktail am Strand, noch schnell einmal über den Bazar gehuscht, dann schnell zurück ins Hotel, um die Koffer zu packen. Rasch alles unkontrolliert ins Gepäckstück gepfeffert und ab in Richtung Heimat…

Was daheim folgt, ist nicht die Regel, aber dennoch auch nicht die Ausnahme. Der Koffer wird ausgepackt, und plötzlich: Da bewegt sich etwas zwischen den Kleidungsstücken, und es krabbelt ein unerwünschtes Urlaubsmitbringsel hervor, das im allgemeinen Trubel vor der Abreise im Koffer nicht bemerkt wurde. Meist sind es Schaben, also Kakerlaken, die das feuchte und enge Milieu zwischen der Schmutzwäsche schätzen. Manchmal sind es aber auch nicht ganz so häufige Tiere, die sich das Reisegepäck als Schlafplatz gewählt haben. In den letzten Jahren fanden auf diese Art schon einige Tiere den Weg aus dem Urlaub ins Haus des Meeres. Einsiedlerkrebse, die das am Strand gesammelte vermeintlich leere Schneckenhaus bewohnen, aber auch kleine Geckos im Urlaubssouvenir, einmal sogar eine junge Schwarznarbenkröte aus Bali in einem Schuh, und immer wieder – gerade von Badeurlauben an der Adria oder der Ägäis – kleine Skorpione.

In Europa, hauptsächlich in Mittelmeergebieten, leben um die zwanzig Arten. Während man bei den winzigen, dunklen Arten keine Sorge haben muss, können die größeren und gelb gefärbten Vertreter bei Stichen durchaus allergische Reaktionen ähnlich wie bei Bienenstichen hervorrufen. Verwandte Arten aus Nordafrika, wie z.B. Ägypten, besitzen sogar sehr starke Gifte und können Menschen durchaus gefährlich werden. Generell, aber speziell bei Urlauben in Tunesien, Marokko oder Ägypten, sollte man sich daher beim Kofferpacken entsprechend Zeit nehmen und Kleidungsstücke, Strandutensilien und Geschenke wirklich gewissenhaft kontrollieren. Den Koffer auf dem Schrank lagern, Schmutzwäsche nicht auf dem Boden liegen lassen und auch Schuhe wenn möglich erhöht abstellen, helfen mit, das Risiko während des Urlaubes möglichst gering zu halten, sich ein unerwünschtes Souvenir einzufangen. Sollte trotzdem einmal ein blinder Passagier aus Italien, Spanien oder Griechenland in Form eines Skorpions mit heim kommen, dann vor allem ruhig bleiben und ihn vorsichtig mit einem Schraubglas einfangen, dieses verschließen und mit uns Kontakt aufnehmen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dr. Michael Mitic
24.11.2016

Österreicher vertrauen ihren Medien mehr als EU-Durchschnitt

Als besonders zuverlässig gelten dabei in Österreich das Radio (79% zuverlässig, EU28: 66%), Fernsehen (77%, EU28: 55%) sowie Zeitungen (66%, EU28, 55%). Als besonders zuverlässig gelten dabei in Österreich das Radio (79% zuverlässig, EU28: 66%), Fernsehen (77%, EU28: 55%) sowie Zeitungen (66%, EU28, 55%).

Die Österreicher vertrauen ihren Medien mehr als der EU-Durchschnitt, und zwar entlang aller Medienformen. Das ergab eine heute von der EU-Kommission veröffentlichte Eurobarometer-Umfrage zu Medienpluralismus und Demokratie (Spezial Eurobarometer 452). So gaben 72% der Befragten in Österreich an, dass ihrer Ansicht nach die nationalen Medien vertrauenswürdige Informationen anbieten. EU-weit sagen das nur 53%. Als besonders zuverlässig gelten dabei in Österreich das Radio (79% zuverlässig, EU28: 66%), Fernsehen (77%, EU28: 55%) sowie Zeitungen (66%, EU28, 55%). "Einzig soziale Medien, Blogs und Videoportale werden nur von vier von zehn Befragten als vertrauenswürdig eingestuft. Dennoch ist die Beteiligung an Diskussionen im Internet entlang aller Altersgruppen und sozialer Schichten höher als im EU-Durchschnitt: 52% aller Befragten in Österreich geben an, dass sie Kommentare oder Artikel im Internet, Netzwerken oder Blogs posten, während es EU-weit gerade einmal 28% sind.

Für Jörg Wojahn, Vertreter der EU-Kommission in Österreich sind diese Zahlen ein deutlicher Beleg für den hohen Stellenwert, den Medien in Österreich genießen: "In einer immer komplexeren Welt ist professioneller Journalismus umso wichtiger, um Fakten und Unwahrheiten voneinander zu trennen. Das hohe Medienvertrauen in Österreich bringt daher auch Verantwortung für die Medienunternehmen mit sich." Er fügte hinzu: "Es geht mehr denn je darum, Sachverhalte zu prüfen und zu erläutern, während andere in den Sozialen Medien ohne Rücksicht auf die Wahrheit mit allen Mitteln Shares und Likes produzieren."

Für das Spezial-Eurobarometer wurden zwischen dem 24.09. und 2.10. insgesamt 1.026 Personen befragt, EU-weit knapp 28.000 Personen. Mit den Eurobarometern erhebt die EU seit über 40 Jahren das Meinungsbild zu vielfältigen Themen in der Europäischen Union und ihren Mitgliedsländern.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.08.2017

Kinderkultur Langenegg startet in die nächste Saison

Am 23. September 2017 startet die Kinderkultur Langenegg mit Geschichtenerzählerin Hertha Glück in den Veranstaltungsherbst. Am 23. September 2017 startet die Kinderkultur Langenegg mit Geschichtenerzählerin Hertha Glück in den Veranstaltungsherbst.

Kinderkultur Langenegg startet in die nächste Saison

Im Herbst stehen fantasievolle Geschichten und Märchenklassiker auf dem Programm

Nach der Sommerpause lädt die Kinderkultur Langenegg wieder zu spannenden Veranstaltungen für Familien: Schon am 23. September ist die Geschichtenerzählerin Hertha Glück im Dorfsaal zu Gast. Das „Theater der Figur – Minimus Maximus“ bringt im November den Wolf und die sieben Geißlein auf die Bühne.

Die Veranstaltungsreihe Kinderkultur Langenegg gehört mittlerweile zum Fixpunkt in der familieplus-Gemeinde: Nach drei erfolgreichen Saisonen eröffnet Hertha Glück am 23. September um 15 Uhr das Herbstprogramm 2017. Die professionelle Geschichtenerzählerin, Wanderführerin und Autorin erwartet Besucher ab sieben Jahren mit einem fantastischen Märchen vom wilden Mann und der mutigen Prinzessin. Deren Erlebnisse lässt Hertha Glück in ihrer eigenen Sprache lebendig werden.

Pünktlich zu Faschingsbeginn, am 11. November, stattet das „Theater der Figur – Minimus Maximus“ dem Bregenzerwald einen Besuch ab. In fantasievolle Bilder verpackt, bringt der Erzähler und Darsteller Johannes Rausch jungen und älteren Gästen das Märchen der Gebrüder Grimm „Der Wolf und die sieben Geißlein“ näher.

Im Jänner geht es dann weiter: Jeden zweiten Monat veranstaltet die familieplus-Gemeinde Theater, Musicals und Märchen für Kinder ab drei Jahren im Dorfsaal. Der Eintritt kostet für Kinder 4 Euro, für Erwachsene 6 Euro. Im Foyer des Kulturcafés bietet die Gruppe „Frauen Aktiv“ während der Veranstaltungen eine Jause an. Die Einnahmen fließen in die Kinderkultur Langenegg, diverse Kinder-Aktionen und das Langenegger Sommerprogramm für Kinder.

Wir bitten um Aufnahme in den Terminkalender!

Factbox „Kinderkultur Langenegg“ – Herbstprogramm 2017

Hertha Glück erzählt „vom Mund bis ins Ohr“

für Menschen erst ab 7 Jahren bis 107

23. September, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Der Wolf und die sieben Geißlein

Theater der Figur – Minimus Maximus

Märchentheater für Kinder ab 3 Jahren

11. November, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Eintrittspreise pro Veranstaltung:

Kinder: 4 Euro

Erwachsene: 6 Euro

Über familieplus

Das landesweite Programm „familieplus“ unterstützt Gemeinden in Vorarlberg, in sämtlichen Lebensbereichen familienfreundlicher zu werden. familieplus-Gemeinden beziehen alle in der Gemeinde lebenden Menschen ein, unabhängig von Familienstand, Alter oder Herkunft. Ziel ist es, Bedürfnisse von Familien hinsichtlich Gestaltung von Wohn- und Lebensraum, Nahversorgung, Betreuungs- und Bildungsangeboten, Mobilität, Integration usw. zu erfüllen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit von Landes- und Gemeindevertretern, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und der Bevölkerung.

Derzeit nehmen 15 Gemeinden und eine Region daran teil: Bezau, Bludesch, Brand, Bürserberg, Dornbirn, Gaißau, Hohenems, Hörbranz, Langenegg, Mellau, Mittelberg, Nenzing, Rankweil, Sulzberg, Wolfurt und die Region Bregenzerwald, die insgesamt 24 Gemeinden umfasst. Ein Drittel der Vorarlberger Bevölkerung lebt somit in familieplus-Gemeinden. Alle zwei Jahre stellen sich die Gemeinden einer Qualitätsprüfung durch eine Jury.

www.vorarlberg.at/familieplus

Rückfragehinweis:

Arbeitsgruppe familieplus Langenegg, Thomas Konrad, Telefon 0664/5219931, mail@thomaskonrad.com

Pzwei.Pressearbeit, Mag. Caroline Egelhofer, Telefon 0650/7876941, caroline.egelhofer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Gerhard Vylet
08.05.2017

7.000 Menschen gedenken der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen

Auszug aus der KZ-Gedenkstätte Mauthausen zur Gedenk- und Befreiungsfeier am 7. Mai 2017 Auszug aus der KZ-Gedenkstätte Mauthausen zur Gedenk- und Befreiungsfeier am 7. Mai 2017

Vor 72 Jahren, am 5. Mai 1945 wurden die Häftlinge aus dem Konzentrationslager Mauthausen und seinen

49 Außenlagern befreit. Tausende Menschen, darunter die letzten Überlebenden des Konzentrationslagers, aus dem In- und Ausland haben heute in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen an der Befreiungsfeier teilgenommen. Der gemeinsame Auszug aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ehemaligen „Schutzhaftlager" am Ende des Festaktes wurde von KZ-Überlebenden angeführt – als symbolischer Akt für die Befreiung.

In Erinnerung an die Befreiung der Häftlinge aus dem Konzentrationslager Mauthausen am 5. Mai 1945 wurde diesem Ereignis im Rahmen der alljährlichen internationalen Befreiungs- und Gedenkfeier gedacht.

Laut Polizei und Veranstalter nahmen rund 7.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland auch dieses Jahr, am 72. Jahrestag, teil. Organisiert wurde die Gedenk- und Befreiungsfeier vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) in enger Zusammenarbeit mit der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen (ÖLM) und dem Comité International de Mauthausen (CIM).

Diesjähriges Thema: „Internationalität verbindet“

Seit 2006 sind sich die Gedenk- und Befreiungsfeiern jedes Jahr einem speziellen Thema gewidmet, das zur Geschichte des KZ- Mauthausen bzw. zur NS-Vergangenheit Österreichs in Beziehung steht. Der Gegenwartsbezug bildet bei jedem Jahresthema einen essentiellen Bestandteil und soll vor allem für junge Menschen durch die Auseinandersetzung mit der Zeit und Ideologie des Nationalsozialismus auch einen Bezug zu ihrer Erfahrungswelt heute herstellen.

Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich: "„Wir sind es den zehntausenden Opfern von Mauthausen schuldig, dass wir unser Gedenken international verstehen. Wir sind uns und unseren Kindern verpflichtet, jeder Art von Populismus und Nationalismus eine Absage zu erteilen und die Internationalität als obersten Leitgedanken zu verankern. Das gilt im Gedenken in Mauthausen ebenso, wie auch in unserem heutigen Bestreben für eine gerechtere, sozialere und menschlichere Welt.""

Nachdem weit über 90 Prozent der Opfer des Lagers Mauthausen weder Deutsche noch Österreicher waren, ist diese Feier von internationaler Bedeutung und stellt die weitaus größte Gedenk- und Befreiungsfeier weltweit dar. Begonnen wurde die Befreiungsfeier mit der Verlesung des Mauthausenschwurs in mehr als 20 verschiedenen Sprachen – an einem Ort wie dem ehemaligen KZ Mauthausen, wo von 1938 bis 1945 Deutsch die einzig erlaubte Sprache war, wollten wir damit ein besonders starkes Zeichen der Internationalität setzen.

An Stelle des Einmarsches der nationalen und internationalen Delegationen wurde der Ausmarsch aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Festaktes zum Höhepunkt der Feierlichkeit. Auch dieses Jahr wurde der Auszug aus Mauthausen von den KZ-Überlebenden Dušan Stefancic, Yauhen Chrol, Nikolai Kireev, Aba Lewit, Jehuda Gurvich, Shaul Spielmann, Andrew Sternberg gemeinsam mit GIs der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und Schülerinnen und Schüler der NMS Mauthausen angeführt. Damit soll die Befreiung der KZ-Inhaftierten symbolisiert werden.

Internationale Beteiligung an der Gedenk- und Befreiungsfeier

Die Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst mit Bischof Dr. Michael Bünker, Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer und Erzpriester Ioannis Nikolitsis. Gefolgt wurde dieser durch Begrüßungsworte von Willi Mernyi und den Kranzniederlegungen durch Bundespräsidenten Dr. Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Mag. Christian Kern und die internationalen und nationalen Delegationen und Jugendorganisationen. Während der Kranzniederlegung hielten die Vertreterinnen und Vertreter der Opferorganisationen aus Frankreich und den USA ihre Gedenkreden in den jeweiligen Landessprachen. Durch die Gedenkfeier führten Konstanze Breitebner und Mercedes Echerer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: MKÖ
04.05.2017

Die SEER - STAD Tour 2017 in Saalfelden

DIE SEER hautnah im exklusiven STAD Konzert

Auch heuer geben die SEER unter dem Motto „STAD“ exklusive und ausgewählte Konzerte in kleinem Rahmen – „unplugged“!

STAD, das steht einerseits für die Art der Darbietung, ein akustischer Leckerbissen, wo die musikalische und gesangliche Qualität der 8 Musiker, ohne großen technischen Aufwand, im Vordergrund steht und andererseits für die Besonderheit in der Programmzusammenstellung. Acht Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. Künstler, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden.

Es erwartet Sie eine 2-stündige, musikalische Reise zu den großen SEER Balladen als Einstimmung auf die bevorstehende „Stade Zeit“.

Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde.

Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.

Konzertkritiken können daher nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein.

Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ... In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“

08.12.2017, 20:00 Uhr, Congress Saalfelden

Kartenvorverkauf:

Congress Saalfelden 06582 / 76 700-16, Raiffeisenbank Saalfelden, in allen Raiffeisenbanken in Stadt und Land Salzburg, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: www.kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Kerstin Joensson
28.07.2017

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!" "Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

Als einer der ersten hat Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl auf die zahlreichen Probleme mit der neuen Acrylamid-Verordnung hingewiesen. „Praxisfern, unternehmerisch existenzgefährdend und absolut überbordend – in dieser Form ist diese Verordnung eine echte Bedrohung“, so Hörl. Auch wenn der Inhalt relevant sei, zeige sich erneut die Unfähigkeit in der Umsetzung.

Hier ortet Hörl vor allem Versäumnisse im Gesundheitsministerium. „Schon bei der Allergenverordnung waren Beamte aus dem Ministerium Österreichs Stimme in der Ausarbeitung und wir wissen, wo dies geendet hat: Kein Land außer Österreich setzt die Allergenverordnung derart übertrieben aus. Selbst im Zentrum der EU, in Brüssel, finde ich auf keiner einzigen Speisekarte einen solchen Buchstabensalat“, ärgert sich Hörl.

Daher richtet der Wirtschaftsbundobmann nun einen dringenden Appell an Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner: "„Bitte trimmen Sie Ihre Beamten auf Hausverstand, Praxisnähe und sagen Sie ihnen nochmals, dass sie auch die Vertretung der vielen kleinen Gastronomen in unserem Land sind“", so Hörl. Es sei wichtig, bei solchen Themen Maßnahmen zu setzen, wie etwa durch Schulungen und die entsprechende Thematisierung in der Ausbildung. „Den Rest sollte man jedoch dem Wissen und dem Können unserer Gastronomen und dem gesunden Geschmack und Hausverstand der Konsumentinnen und Konsumenten überlassen!“ Hoffnung setzt Hörl nun in die Stimmen von MdEP Othmar Karas und MdEP Elli Köstinger: „Deren Zusage, gegen die Verordnung aufzutreten, ist jetzt umso wichtiger!"

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09.06.2017

Vorarlberger Start-up Zemtu für Beraterpreis Constantinus nominiert

Die Inhaber der jungen Vorarlberger Softwareschmiede Zemtu OG: Philipp Metzler, Dominik Bartenstein und Roland Kainbacher (von links). Die Inhaber der jungen Vorarlberger Softwareschmiede Zemtu OG: Philipp Metzler, Dominik Bartenstein und Roland Kainbacher (von links).

Carsharing-Anbieter in Tschechien mit Software aus Vorarlberg zum Marktführer

Die junge Vorarlberger Software-Schmiede Zemtu OG hat gute Chancen auf den begehrten österreichweiten IT + Beraterpreis Constantinus. Das IT-Start-up mit Sitz in Dornbirn ist in der Kategorie „Internationale Projekte“ nominiert. Der tschechische Carsharing-Anbieter Autonapul konnte mit Unterstützung von Zemtu seinen Umsatz versechsfachen und seine Position als Marktführer ausbauen.

Der Firmenname Zemtu ist dem Bregenzerwälder Dialekt entliehen und heißt so viel wie „zusammen tun“ – also gemeinsam umsetzen. Die enge Zusammenarbeit mit ihren Kunden ist auch das Erfolgsgeheimnis der drei engagierten Vorarlberger Philipp Metzler, Dominik Bartenstein und Roland Kainbacher. Ihre Software erlaubt es, Autos mit Carsharing effizienter zu nutzen.

Beim Constantinus Award ist Zemtu mit seiner Arbeit für den tschechischen Carsharing-Anbieter Autonapul nominiert. Der österreichweite Wettbewerb wird vom Fachverband Unternehmensberatung und IT in der Wirtschaftskammer bereits zum 15. Mal durchgeführt. Die Preisverleihung erfolgt beim Constantinus Day am 22. Juni 2017 in Kitzbühel.

Innovative Web-Lösung

Die Entwicklung der webbasierten Carsharing-Lösung begann bereits im Jahr 2010. Mit Unterstützung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie sowie mit viel Eigenleistung konnten die Jungunternehmer ihre ersten Ideen in die Praxis umsetzen.

Der Erfolg der Forschungs- und Entwicklungsprojekte führte 2015 gleich zu zwei Spin-Offs: die nominierte Zemtu OG sowie die CARUSO Carsharing eGen, heute Österreichs größter Anbieter von stationsbasiertem E-Carsharing.

Umsatz versechsfacht

Bereits 2013 startete die Zusammenarbeit mit dem tschechischen Carsharing-Anbieter Autonapul. Die private Carsharing-Initiative aus Brünn/Brno arbeitete damals noch mit einem selbstgestrickten Buchungskalender und händischer Schlüsselübergabe. „Beides hat das weitere Wachstum blockiert“, erinnert sich Dominik Bartenstein, einer der drei Zemtu-Gründer. „Bei der Privatinitiative war wenig Eigenkapital vorhanden und das Wachstum musste aus eigener Kraft gestemmt werden.“

Auf der Suche nach einer neuen Technologie stieß Autonapul auf die Lösung aus Vorarlberg. Gegenseitiges Vertrauen, Flexibilität sowie eine professionelle und engagierte Zusammenarbeit waren der Turbo für das Carsharing-Business bei Autonapul. In nur fünf Jahren konnte das Unternehmen sein Angebot auf ganz Tschechien ausdehnen und die Zahl der Autos sowie den Umsatz mehr als versechsfachen.

Entwicklungsprojekt mit Renault

Der nächste Entwicklungsschritt der Carsharing-Lösung steht bereits kurz vor dem Roll-Out. Eine offene Schnittstelle in den Fahrzeugen von Renault ermöglicht es, neue Autos von Renault mit wenigen Mausklicks Carsharing-Ready zu machen. Geöffnet wird das Auto mit der ZEMTU-App, es braucht keine zusätzliche Hardware im Auto mehr. „Diese Technik spart nicht nur Kosten, sondern bringt auch organisatorisch riesige Erleichterungen“, freut sich Michal Šimoník von Autonapul schon auf die ersten Praxistests.

Info: www.zemtu.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Zemtu OG, Dominik Bartenstein, Telefon +43/699/15419990, Mail db@zemtu.com

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic
18.09.2017

Konzerte der "Joanne"-World-Tour von Lady Gaga werden verschoben

Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten. Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten.

Live Nation bestätigte heute, dass die europäischen Konzerte im Rahmen der Lady Gaga "Joanne"-World-Tour leider bis auf Anfang 2018 verschoben werden. Die sechswöchige Etappe der europäischen Tournee sollte am 21. September in Barcelona (Spanien) beginnen und mit einem Konzert am 28. Oktober in Köln (Deutschland) abschließen.

Lady Gaga leidet unter schweren körperlichen Schmerzen, die ihre Fähigkeit für Auftritte beeinträchtigen. Sie bleibt unter der Obhut von erfahrenen medizinischen Fachleuten, die heute Morgen ein Aufschieben der Tournee empfohlen haben. Lady Gaga ist erschüttert, dass sie mit den Auftritten vor ihren europäischen Fans warten muss. Sie plant, die nächsten sieben Wochen proaktiv mit ihren Ärzten zu verbringen, um dieses Trauma sowie auch vergangene zu überwinden, die immer noch ihr tägliches Leben beeinflussen und ihrem Körper schwere physische Schmerzen zufügen. Wenn die Tour fortgesetzt wird, will sie ihren Fans die beste Version der Show bieten, die sie für sie vorbereitet hat. Lady Gaga schickt ihre Liebe an alle ihre Fans in ganz Europa und dankt ihnen für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.

Da der Tourneeveranstalter derzeit an der Neuplanung der europäischen Termine arbeitet, sollten Fans ihre vorhandenen Tickets bis zur Ankündigung zusätzlicher Informationen - sobald diese verfügbar sind - behalten. Die zweite nordamerikanische Etappe der Tournee soll wie geplant fortgesetzt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Periodico online El Pais Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license
22.08.2017

Diese saftigen Strafen blühen Verkehrssündern im europäischen Ausland

• In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen. • In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen.

In der zweiten Augusthälfte erreicht der Sommerreiseverkehr einen weiteren Höhepunkt: Zahlreiche Österreicherinnen und Österreicher starten in den kommenden Tagen mit ihrem Auto oder einem Mietwagen in das europäische Ausland, um die letzten Wochen der Sommerferien zu genießen. Urlaubsreife Autofahrer sollten sich jedoch vorab unbedingt über die örtlichen Verkehrsbestimmungen der jeweiligen Urlaubsdestination informieren. Der Grund: Die Höhe der Bußgelder für Verstöße im Ausland weichen häufig stark von den geltenden Bestimmungen in Österreich ab. checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, hat die Bußgeldkataloge beliebter Autoreiseziele der Österreicher unter die Lupe genommen und zeigt, wie unterschiedlich die Bußgelder in den einzelnen Ländern ausfallen.

„Mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen in die Ferien zu starten ist für viele Österreicherinnen und Österreicher eine besonders attraktive Möglichkeit, um das Reiseziel hautnah zu erleben. Wer diesen Sommer einen Roadtrip plant, sollte sich im Vorfeld unbedingt über die lokalen Verkehrsregeln informieren, um Bußgelder und unliebsame Strafzettel zu vermeiden – denn die können unter Umständen ordentlich ins Geld gehen“, so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Alkohol am Steuer ist richtig teuer

Für das Lenken bzw. die Inbetriebnahme eines Autos unter Alkoholeinfluss gilt in den meisten europäischen Ländern eine Promillegrenze von 0,5 Promille1. Ausnahmen bilden Großbritannien mit einer relativ großzügigen Promillegrenze von 0,8 Promille (Ausnahme Schottland: 0,5 Promille) sowie Polen (Promillegrenze 0,2) und Tschechien (Promillegrenze 0,0) mit besonders strengen Promillegrenzen.

Auch die Höhe der verhängten Bußgelder bei Autofahrten unter Alkoholeinfluss sind von Land zu Land höchst unterschiedlich: Während Verkehrssünder in Kroatien mit Bußgeldern ab 95 Euro rechnen müssen, blühen alkoholisierten Fahrern in Dänemark Strafen in Höhe ihres individuellen Nettomonatsverdiensts. In Großbritannien können Bußgelder von umgerechnet bis zu 5.710 Euro eingefordert werden. Besonders strikt werden alkoholisierte Fahrer in Italien und Dänemark bestraft: Wer in Italien mit mehr als 1,5 Promille hinter dem Steuer erwischt wird, muss unter Umständen mit einer Zwangsversteigerung seines Autos rechnen – in Dänemark droht die Zwangsversteigerung ab 2,0 Promille im Blut.

Wer es zu eilig hat, muss tief in die Reisekassa greifen

Verstöße gegen die landesspezifischen Tempolimits können richtig ins Geld gehen: Wer in Italien tagsüber mit bis zu 20 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit einem Strafmaß ab 170 Euro rechnen – zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr sind die Bußgelder sogar noch einmal um ein Drittel höher! Am günstigsten kommen Temposünder, die maximal 20 km/h zu schnell fahren, in Deutschland davon. Bei unseren Nachbarn kostet das Bußgeld gerade einmal rund 35 Euro.

Wer mehr als 50 km/h über dem Tempolimit unterwegs ist, muss auch mit wesentlich höheren Strafen rechnen: In Großbritannien zahlen unverbesserliche Raser bis zu 2.890 Euro, in Österreich bis zu 2.180 Euro und in der Schweiz wird ein vom individuellen Monatsverdienst abhängiges Strafmaß mit mindestens 60 Tagessätzen festgelegt. Übrigens: Wer in der Schweiz innerorts mit Tempo 100 erwischt wird, muss mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe rechnen!

Verstöße gegen die Anschnallpflicht können richtig teuer werden

Während die Gurtpflicht in Österreich bereits im Sommer 1976 eingeführt wurde, gilt die europaweite Anschnallpflicht erst seit Mai 2006. Die Höhe des Bußgelds für einen nicht angelegten Sicherheitsgurt beträgt in Großbritannien bis zu 570 Euro, beginnt in Spanien ab 200 Euro, beläuft sich in den Niederlanden auf 140 Euro und in Frankreich auf 135 Euro. Am günstigsten ist diese Verkehrssünde in Polen – hier kostet die Nichterfüllung der Anschnallpflicht gerade einmal rund 25 Euro.

Handys am Steuer sind kein Kavaliersdelikt

Wer ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt telefoniert, SMS schreibt oder seine Navi-App bedient, muss mit saftigen Bußgeldern rechnen. In Großbritannien und den Niederlanden blühen dafür jeweils Strafen in Höhe von 230 Euro. In Dänemark und Spanien kostet das Handy am Steuer 200 Euro, in Italien rund 160 Euro und in Frankreich 135 Euro. Aufgepasst: In Spanien ist selbst das Telefonieren mit Kopfhörern verboten!

Tickets können auch im Urlaub teuer werden

In vielen europäischen Ländern müssen Falschparker mit teilweise empfindlichen Strafen rechnen – häufig werden Parksünder sogar mittels Parkkralle so lange festgehalten, bis das Bußgeld offiziell beglichen wurde. In den Niederlanden beginnt der Bußgeldkatalog für Falschparker ab 90 Euro, in Dänemark ab 70 Euro und in Belgien ab 55 Euro. Am teuersten sind Verstöße gegen Parkbestimmungen mit Strafen von bis zu 200 Euro in Spanien.

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16.05.2017

Ausgezeichnet! Sägenvier macht Identität sichtbar

Saegenvier-Signaletik-Kindergarten-Markt-Anlaufschutz Saegenvier-Signaletik-Kindergarten-Markt-Anlaufschutz

Signaletik-Projekte für Kindergarten Markt und Volksschule Edlach erhalten internationale Preise

Das Büro für DesignKommunikation Sägenvier arbeitet seit vielen Jahren für regionale und überregionale Signaletik-Projekte. Nun bestätigen drei internationale Auszeichnungen erneut das Können des Dornbirner Gestaltungsbüros. Das Leitsystem für den Kindergarten Markt erhält den Yellow Pencil Award und steht auf der Shortlist des IIID-Awards. Mit der Arbeit für die Volksschule Edlach ist Sägenvier Finalist beim European Design Award und wurde mit dem IIID-Award in Silber prämiert.

Sägenvier versteht unter Signaletik nicht nur die wegweisende Kommunikation in einem Gebäude oder in einer Umgebung: Sigi Ramoser und sein Team machen mit ihren Beschriftungen und Beschilderungen Identität sichtbar. „Es ist die Pflicht eines Leitsystems Orientierung zu geben. Die Kür ist es, für den Besucher oder Benutzer spürbar zu machen, mit wem man es zu tun hat“, so der Gestalter. Er ist davon überzeugt, dass „die Ideen dazu oft ganz naheliegend sind.“

Kindergarten Markt: Partizipatives Konzept

Für das Leitsystem des neuesten Kindergartens der Stadt Dornbirn (Markt) setzte Sägenvier auf die kreative Kraft der Benutzer selbst. Kinder lieferten Vorlagen für die Beschriftungen, zeichneten witzige Figürchen, wundersame Tiere und fantasievolle Pflanzen. Diese Wesen treten nun auf Wänden, Türen und Anlaufschutzflächen als Hauptakteure auf. „Dabei haben wir als Gestalter nicht korrigierend eingegriffen, die kindliche Leichtigkeit verleiht dem Gebäude Charme“, sagt Ramoser. Einen wesentlichen Beitrag zum gelungenen Projekt leistete Farbgestalterin Monika Heiss.

Für das Signaletik-Projekt für den Kindergarten Markt erhält Sägenvier den angesehenen Yellow Pencil Award der D&AD;London. Die Jury des IIID-Awards 2017 setzte dieses Projekt auf die Shortlist.

Volksschule Edlach: Orientierung für eine offene Schule

Die Signaletik für die Volksschule Edlach überzeugte die internationale Jury des III-D Awards 2017 ebenfalls: In der Kategorie Wayshowing prämierte sie Sägenvier mit Silber. Für den European Design Award 2017 ist die Dornbirner Agentur mit diesem Projekt nominiert und unter den Finalisten.

In der Volksschule Edlach haben Bildungsbereiche und multifunktionale Räume das traditionelle Klassenzimmer abgelöst. Die Kinder lernen jahrgangsübergreifend und interdisziplinär. Hier muss eine intelligente Signaletik Zugehörigkeiten innerhalb der Lernbereiche sichtbar machen, so der Ansatz von Sägenvier. Ein Fahnensystem übernimmt diese Aufgabe: Deckenfahnen dienen der räumlichen Orientierung, Wappentiere sowie eigene Klassenfarben schaffen Identität. Die Typografie hat einen modernen und verspielten Charakter. Aus deren Duktus entwickelte Sägenvier Elemente, Tiere und Wesen, die auf unterschiedlichsten Flächen fabelhafte Geschichten erzählen.

Weiterführende Informationen: www.saegenvier.at

Über die Auszeichnungen

Das International Institute for Information Design vergibt alle drei Jahre den IIID-Award für herausragende Leistungen im Bereich Informationsdesign. In 15 Kategorien werden Projekte ausgezeichnet, die Daten auf besondere Weise in Information übersetzen und damit Design als Werkzeug zur Lösung komplexer Probleme verstehen.

Die European Design Awards (ED-Awards) werden seit 2007 von einem Verbund europäischer Fachmagazine im Bereich Design organisiert. Mit mehr als 40 Kategorien zählen die ED-Awards zu den prestigeträchtigsten und umfassendsten Auszeichnungen innerhalb der Branche.

D&AD;steht für Design & Art Direction. Die gleichnamige Organisation mit Sitz in London versteht sich als Zusammenschluss Kreativer und Designschaffender und zeichnet jährlich herausragende und innovative Leistungen aus den Bereichen Design und Werbung aus. Die hochrangige Jury vergibt Yellow Pencils und Black Pencils – wobei der gelbe Stift einer Silbermedaille gleichkommt, der schwarze Stift einer Goldmedaille.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Plattenstraß 5, 6900 Bregenz

Telefon +43/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Sägenvier DesignKommunikation, Sigi Ramoser, Telefon +43/650/2748100, Mail ramoser@saegenvier.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic
25.12.2016

Weihnachten ist eine Orgie der Wertvernichtung

Müll und nochmals Müll: Nie wird uns unsere Ressourcenverschwendung deutlicher vor Augen geführt als rund um die Festtage Müll und nochmals Müll: Nie wird uns unsere Ressourcenverschwendung deutlicher vor Augen geführt als rund um die Festtage

Druckstellen an Früchten, gerade überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum: Menschen werfen Lebensmittel aus diesen Gründen ganzjährig weg. Im Durchschnitt schmeißt jeder Österreicher pro Jahr rund 80 Kilogramm Essen in den Müll. Eine Tatsache, die seit Jahren diskutiert wird, nicht erst seit Frankreich Supermärkten das Wegwerfen von Lebensmitteln verbietet und zu Abkommen mit einer karitativen Organisation verpflichtet. Der Umstand, dass eigentlich essbare Lebensmittel im Müll landen, tut zu Weihnachten besonders weh. Umso mehr, weil zu dieser Zeit die Mengen sogar noch eine Steigerung – im Schnitt von zehn Prozent – erfahren. Vieles landet sogar originalverpackt im Kübel. Die größten Vernichter von Essen sind mit 61 Prozent übrigens Privathaushalte, jeweils rund 17 Prozent entfallen auf Großverbraucher sowie auf die Industrie. Die übrigen fünf Prozent fallen im Einzelhandel an.

In diesem Zusammenhang die Moralkeule zu schwingen, wäre der falsche Ansatz, weil es schlicht nichts bringen würde. Das tun Kritiker und „Zero-Waste“-Anhänger seit Jahren. Am Verhalten der Masse ändert sich dennoch wenig. Fakt ist nun einmal, dass Weihnachten viel mit Kommerz und Verschwendung zu tun hat. Beim Essen, bei der Verpackung. Etwas anderes zu hoffen oder zu behaupten, wäre naiv. Stattdessen müsste viel stärker und viel mehr dahingehend aufgeklärt werden, dass der Aufdruck „mindestens haltbar bis“ nicht automatisch mit dem Ablaufdatum gleichgesetzt werden kann. Wäre dieses Wissen flächendeckender im Bewusstsein der Bevölkerung verankert, wäre schon viel getan. Ansonsten verhält es sich rund um die Feiertage so, wie es der US-Ökonom Joel Waldfogel sagt: „Weihnachten ist eine Orgie der Wertvernichtung.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Liane Pircher "Unsere Abfälle nach dem Fest"
16.01.2017

Schuleinschreibung Neu – worauf Sie achten müssen

Schuleinschreibung Neu – worauf Sie achten müssen Schuleinschreibung Neu – worauf Sie achten müssen

Ein wesentliches Ziel der Bildungsreform ist es, allen Kindern einen guten Start in ein gemeinsames Schulleben zu ermöglichen. Das gelingt nur, wenn man in der Volksschule direkt an der Entwicklung aus dem Kindergarten anschließen kann. Mit der Schuleinschreibung Neu werden deshalb wichtige Informationen, die Eltern bereits im Kindergarten über die Entwicklung und die Kompetenzen ihres Kindes erhalten, an die VolksschulpädagogInnen weitergeleitet. Die Schulen haben erstmals die Möglichkeit, auf dem vorhandenen Wissensstand über die Interessen und Begabungen der Kinder aufzubauen.

Was ist neu?

Wertvolle Daten aus Sprachstandstests, Entwicklungsportfolios, Bildungsdokumentationen und künftig aus dem Bildungskompass werden von den Eltern zur Schuleinschreibung mitgebracht, damit DirektorInnen und PädagogInnen damit arbeiten können.

Neu ist auch, dass das Kind persönlich bei der Schuleinschreibung dabei sein muss. Nur so kann festgestellt werden, ob die Schulreife gegeben ist. Bei Bedarf können ExpertInnen wie z.B. von der Schulpsychologie, des ärztlichen Schuldienstes, Beratungs- und BetreuungslehrerInnen oder die Schulsozialarbeit beigezogen werden.

Die Schuleinschreibung kann auch in zwei oder mehreren Phasen erfolgen. Die administrative Aufnahme kann z.B. bereits im Wintersemester durchgeführt werden, die pädagogische Einschreibung aber erst zu einem späteren Zeitpunkt, um möglichst aktuelle Daten aus dem Kindergarten zur weiteren Planung nutzen zu können.

DirektorInnen bekommen mehr Zeit für die Schuleinschreibung: statt bisher fünf Monate vor Beginn der Hauptferien muss die Einschreibung jetzt erst vier Monate vorher abgeschlossen sein.

Startschuss in den Bundesländern

Im Jänner findet die Schuleinschreibung im Burgenland, Niederösterreich, der Steiermark und Wien statt. Wie bisher sind persönliche Dokumente wie Geburtsurkunde, Meldezettel und Staatsbürgerschaftsnachweis mitzubringen. Je nach Bundesland können darüber hinaus noch andere Dokumente erforderlich sein. Informationen darüber bekommen Sie beim zuständigen Landesschulrat bzw. Stadtschulrat oder direkt bei der Schule.

Die Aufnahme in die Volksschule läuft erstmals nach dem neuem Muster ab. Die rechtliche Grundlage wurde mit dem Schulrechtsänderungspaket geschaffen, das seit 1. September 2016 in Kraft ist.

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09.01.2017

Sechs Verkehrstote in den ersten acht Tagen des neuen Jahres

Sechs Verkehrstote in den ersten acht Tagen des neuen Jahres Sechs Verkehrstote in den ersten acht Tagen des neuen Jahres

Die Opfer der vergangenen Woche waren drei Fußgänger, zwei Pkw-Lenker und ein Lenker eines Sattelzugs. Am 1. Jänner 2017 wollte ein 28-jähriger Fußgänger im Bezirk Melk unmittelbar vor einem herannahenden Pkw die Fahrbahn überqueren und wurde von dem Fahrzeug erfasst. Der Fußgänger erlitt so schwere Verletzungen, dass er an der Unfallstelle starb. An den ersten beiden Wochenenden verunglückten zwei Verkehrsteilnehmer tödlich.

Je zwei Menschen kamen in der Vorwoche auf einer Bundes- und Gemeindestraße und jeweils einer auf einer Autobahn und einer Schnellstraße ums Leben. Einen Verkehrstoten gab es jeweils im Burgenland, in Niederösterreich, Oberösterreich, in der Steiermark, in Tirol und Wien.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen Fehlverhalten eines Fußgängers und in zwei Fällen ein Herz-/Kreislaufversagen. Bei einem Unfall konnte die Ursache noch nicht geklärt werden. Drei Unfälle waren Alleinunfälle, drei Fahrzeuglenker waren nicht angegurtet und ein Verkehrstoter war ausländischer Staatsbürger.

Vom 1. bis 8. Jänner 2017 gab es im österreichischen Straßennetz 6 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2016 waren es 2 und 2015 7.

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11.12.2016

Anteil Alko-Unfälle in Städten am niedrigsten, in Bezirken Hermagor und Scheibbs am höchsten

Anteil Alko-Unfälle in Städten am niedrigsten, in Bezirken Hermagor und Scheibbs am höchsten Anteil Alko-Unfälle in Städten am niedrigsten, in Bezirken Hermagor und Scheibbs am höchsten

Beim Anteil der Alko-Unfälle gibt es in Österreich große regionale Unterschiede, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Untersucht wurde der Zeitraum 2013 bis 1. Halbjahr 2016. Im Untersuchungszeitraum waren 5,9 Prozent der Verkehrsunfälle in Österreich Alko-Unfälle. Insgesamt wurden bei 7.830 Alko-Unfällen 10.140 Personen verletzt, 92 kamen dabei ums Leben.

In Wels war der Anteil der Alko-Unfälle mit 3,1 Prozent österreichweit am niedrigsten, so die VCÖ-Analyse. Knapp dahinter kommen fünf weitere Städte: Graz (3,3 Prozent), Wien (3,4 Prozent), Waidhofen/Ybbs (3,7 Prozent), Wr. Neustadt (3,9 Prozent) und Linz (4,2 Prozent). Von den Bezirken weist der Bezirk Mödling mit 4,3 Prozent den niedrigsten Anteil von Alko-Unfällen auf.

Das öffentliche Verkehrsangebot in den Städten sowie die Möglichkeit mit dem Taxi oder zu Fuß nach Hause zu kommen sind die Hauptgründe für den niedrigeren Anteil von Alko-Unfällen in den Städten, stellt der VCÖ fest. In Wien nahm die Zahl der Alko-Unfälle von 269 im Jahr 2010 nach Einführung der Nacht U-Bahn auf 218 im Jahr 2011 ab. Im Vorjahr gab es in Wien 166 Alko-Unfälle im Straßenverkehr.

Den höchsten Anteil an Alko-Unfällen weist der Bezirk Hermagor mit 11,1 Prozent auf, vor dem Bezirk Scheibbs (11,0 Prozent) sowie den Bezirken Südoststeiermark (10,2 Prozent), Deutschlandsberg und Tulln (jeweils 9,7 Prozent). „In dünner besiedelten Regionen kann mit Nachtbussen sowie Anrufsammeltaxis die Zahl der Alko-Unfälle verringert werden“, stellt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer fest.

So hat das Burgenland durch die Umsetzung eines flächendeckenden Discobusnetzes die Zahl der Alko-Unfälle um rund zwei Drittel reduzieren können. Im Jahr 1993 - ein Jahr vor Start des Discobusses – kam es im Burgenland noch zu 122 Alko-Unfällen mit neun Todesopfern, im Vorjahr passierten 46 Alko-Unfälle, kein einziger endete tödlich. Der VCÖ schlägt vor, dass ein Teil der Einnahmen aus Verkehrsstrafen Gemeinden für die Einführung von Nachtbussen oder Anrufsammeltaxis zur Verfügung gestellt wird. Weiters kann durch sichere Gehwege zwischen Siedlungen und dem nächstgelegenen Ortsgebiet die Zahl der Alko-Unfälle reduziert werden.

Der VCÖ weist darauf hin, dass bereits bei 0,5 Promille das Unfallrisiko auf das Doppelte steigt, bei 1,0 Promille auf das 7-Fache und bei zwei Promille auf das 35-Fache. Ein Punsch kann bis zu 0,4 Promille auslösen. Schon ab 0,3 Promille verschlechtert sich die Reaktionszeit, Entfernungen werden schlechter abgeschätzt, die Risikobereitschaft nimmt zu. Die Devise „Don’t drink and drive“ gilt auch in der Adventzeit.

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11.12.2016

Alkoholisierte Fußgänger: Nicht nur Alkohol am Steuer ist im Straßenverkehr gefährlich!

Im Dezember passieren die meisten Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Fußgängern in Österreich. Im Dezember passieren die meisten Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Fußgängern in Österreich.

Adventszeit ist Christkindlmarktzeit. Doch auch wer zu Fuß nach Hause läuft, sollte nicht zu tief in das Punschhäferl schauen, denn Alkohol ist im Straßenverkehr nicht nur am Steuer gefährlich: Im Dezember passieren die meisten Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Fußgängern in Österreich.

Beinahe jeder Österreicher besucht vor Weihnachten zumindest einmal einen Weihnachtsmarkt und konsumiert dabei auch Heißgetränke. Gerade der Punsch oder der Glühwein gilt hier als Lieblingsgetränk der Österreicher. Gefährlich wird es zumeist am Heimweg, denn nicht nur Alkohol am Steuer ist im Straßenverkehr gefährlich: „Auch alkoholisierte Fußgänger können ihr eigenes Leben und das anderer Verkehrsteilnehmer gefährden. Wer zu viel getrunken hat, kann sich schlechter orientieren, wird risikobereiter und unvorsichtiger. So kann es vorkommen, dass betrunkene Fußgänger im falschen Moment auf die Straße treten oder sich an einer gefährlichen Stelle z. B. im Dunkeln hinter einer Kurve aufhalten. Der Anteil an Personen, die alkoholisiert Verkehrsunfälle verursachen, liegt im Dezember bei Fußgängern bei 6,6 Prozent (Durchschnittswert 2012 – 2015)“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereiches Recht & Normen im KFV. „Feste Promillegrenzen gibt es für Fußgänger nicht, aber in Einzelfällen kann die Polizei die Fahreignung anzweifeln und den Führerschein entziehen.“

Selbstüberschätzung und erhöhte Risikobereitschaft

Schon in geringen Mengen verändert Alkohol das Reaktions- und Wahrnehmungsvermögen. Die Risikobereitschaft steigt. Mit jedem Zehntel Promille steigt das Unfallrisiko deutlich – bei 0,5 Promille ist die Unfallgefahr bereits doppelt so hoch wie im nüchternen Zustand. Bei 0,8 Promille Alkohol im Blut steigt sie auf das Fünffache und bei 1,2 Promille ist die Gefahr eines Unfalles bereits 12 Mal höher als bei Straßenverkehrsteilnehmern.

Im Jahr 2015 ereigneten sich österreichweit 2.226 Alkoholunfälle mit 2.834 Verletzten und 27 Todesopfern. Insgesamt ereigneten sich in den letzten sechs Jahren (2010 – 2015) in Österreich 13.946 Alkoholunfälle. Das bedeutet, dass sechs Prozent aller Unfälle durch alkoholisierte Lenker oder Fußgänger verursacht wurden.

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09.01.2017

Neuer Post-Rekord: 81,5 Millionen Pakete im Jahr 2016

Durchschnittlich bearbeitet die Österreichische Post 320.000 Pakete täglich. Durchschnittlich bearbeitet die Österreichische Post 320.000 Pakete täglich.

Wie bereits in den Jahren zuvor verzeichnete die Österreichische Post auch 2016 einen neuerlichen Paketrekord. 81,5 Millionen Pakete transportierte das Logistikunternehmen im vergangenen Jahr. Im Vergleich zum Jahr 2015, in dem insgesamt 80 Millionen Pakete versendet wurden, entspricht das einer Steigerung von knapp zwei Prozent – und dass trotz zunehmendem Wettbewerb am Paketmarkt. Getrieben wird das Wachstum vor allem durch steigende B2C-Paketmengen (Pakete an Privatkunden), die dem wachsenden Online-Handel geschuldet sind.

Durchschnittlich bearbeitet die Österreichische Post 320.000 Pakete täglich. Eine Steigerung ist vor allem rund um Weihnachten zu verzeichnen, wo die durchschnittlichen Paketmengen auf rund 410.000 Sendungen am Tag ansteigen. Am Wochenende des 10. und 11. Dezember 2016 wurden insgesamt sogar 615.000 Pakete von den Postlerinnen und Postlern verarbeitet – was fast doppelt so viele sind wie abseits der Hochsaison.

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28.12.2016

In Österreich heuer weniger Verkehrstote als im Vorjahr – aber immer noch 423 Todesopfer

In Österreich heuer weniger Verkehrstote als im Vorjahr – aber immer noch 423 Todesopfer In Österreich heuer weniger Verkehrstote als im Vorjahr – aber immer noch 423 Todesopfer

Nach dem Anstieg im Vorjahr, ist heuer die Zahl der Verkehrstoten in Österreich wieder gesunken. Die Zahl der Todesopfer ist aber nach wie vor hoch: 423 Menschen kamen seit Jahresbeginn im Straßenverkehr ums Leben, berichtet der VCÖ. Am Ende des Vorjahres waren 475 Todesopfer zu beklagen. Im Jahr 2014 war die Zahl der Verkehrstoten mit 430 am niedrigsten seit Bestehen der Unfallstatistik.

In sechs Bundesländern ging die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle zurück, vor allem dort, wo es im Vorjahr einen starken Anstieg gab. Einzige Ausnahme ist die Steiermark, wo zum dritten Mal in Folge die Zahl der tödlichen Verunglückten gesunken ist, macht der VCÖ aufmerksam. In Oberösterreich, Vorarlberg und Wien nahm die Zahl der Verkehrstoten zu. Die meisten Verkehrstoten weist Niederösterreich auf, wo 112 Menschen tödlich verunglückten – zehn Mal so viele wie in Vorarlberg.

„Es gibt nur eine akzeptable Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle und die heißt null. Diesem Ziel gilt es durch weitere Maßnahmen so nahe wie möglich zu kommen. Denn hinter den Zahlen verbirgt sich das Leid vieler Familien, die Angehörige durch einen Verkehrsunfall verloren haben“, spricht sich VCÖ-Sprecher Christian Gratzer für weitere Verkehrssicherheitsmaßnahmen aus. Der VCÖ weist auf die Schweiz hin, wo die Zahl der Verkehrstoten deutlich niedriger ist. Im Vorjahr kamen in der Schweiz 253 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Im 1. Halbjahr 2016 waren in der Schweiz 85 Verkehrstote zu beklagen, in Österreich war die Opferzahl mit 190 mehr als doppelt so hoch.

Ein Grund für die höhere Verkehrssicherheit in der Schweiz ist das dichte öffentliche Verkehrsnetz mit häufigen Verbindungen. Das Unfallrisiko mit dem Pkw ist etwa 50 Mal so hoch wie mit der Bahn. „Je mehr Menschen die Möglichkeit haben, ihre Alltagswege mit dem Öffentlichen Verkehr zurückzulegen, umso besser für die Verkehrssicherheit“, so VCÖ-Sprecher Gratzer. Vor allem in den Ballungsräumen und in den Regionen ist das Angebot deutlich zu verbessern. Da für Gemeinden die Finanzierung von öffentlichen Verkehrsangeboten oft schwierig ist, spricht sich der VCÖ dafür aus, dass Gemeinden einen Teil der Einnahmen aus den Verkehrsstrafen für solche Projekte bekommen.

Wesentlich sind zudem im Ortsgebiet Maßnahmen für mehr Sicherheit für die Schwächsten im Verkehr. „Bei den Fußgängerinnen und Fußgängern sind ältere Menschen die größte Opfergruppe. Das Verkehrssystem nimmt auf ältere Menschen zu wenig Rücksicht. Wir brauchen eine seniorengerechte Verkehrsplanung im Ortsgebiet“, betont VCÖ-Sprecher Gratzer. Konkret bedeutet das mehr Verkehrsberuhigung, übersichtliche Straßenübergänge und breite Gehwege sowie bei Fußgängerampeln längere Grünphasen und kürzere Rotphasen.

Zudem braucht es in Österreich verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptursachen der tödlichen Unfälle zu hohes Tempo sowie Ablenkung und Unachtsamkeit.

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09.07.2017

Wrabetz legt Jungmitarbeitern Abgang nahe

„profil“: ORF-Angebot an „Jungaussteiger“ „profil“: ORF-Angebot an „Jungaussteiger“

Das Nachrichtenmagazin „profil“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über bisher unbekannte Pläne der ORF-Führung, nicht nur bei älteren, sondern auch bei jüngeren Mitarbeitern einzusparen. In einem vergangene Woche von Generaldirektor Alexander Wrabetz und Finanzdirektor Andreas Nadler verschickten E-Mail an die Belegschaft findet sich neben anderen „freiwilligen Personal-Maßnahmen“ wie „Handshake-Angebot“ oder „Altersteilzeit“ auch ein „Angebot für Jungaussteiger/innen“.

Dieses richtet sich laut dem „profil“ vorliegenden Mail an „Mitarbeiter/innen, für deren Lebensplanung die Beendigung des Dienstverhältnisses mit dem ORF schon vor der Pensionierung attraktiv erscheint“ und beinhaltet „die Möglichkeit, mithilfe einer finanziellen Unterstützung neue Wege zu beschreiten“. Wie Wrabetz und Nadler schreiben, drohe dem ORF vor allem aufgrund der steigenden Personalkosten „eine extreme wirtschaftliche Schräglage“. Bis 2021 soll der Personalstand des Unternehmens um 300 Stellen reduziert werden.

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05.05.2017

i+R legt Zentrumsentwicklungs-Projekt in Weiler zurück

Auf dieser Liegenschaft im Zentrum von Weiler waren rund 30 Wohnungen und Gewerbeflächen geplant. Der Bauträger i+R Wohnbau zieht sich nun aus dem Projekt zurück. Auf dieser Liegenschaft im Zentrum von Weiler waren rund 30 Wohnungen und Gewerbeflächen geplant. Der Bauträger i+R Wohnbau zieht sich nun aus dem Projekt zurück.

Ausstieg der Raiffeisen und Unstimmigkeit mit der Gemeinde verhindern Weiterentwicklung

Seit 2011 arbeiteten der Lauteracher Projektentwickler i+R Wohnbau, die Gemeinde Weiler, die Raiffeisenbank Vorderland und der Lebensmittelmarkt Mangold an der Entwicklung des Zentrums in Weiler. Nach dem Rückzug der Raiffeisenbank im vergangenen Dezember und Differenzen mit der Gemeinde in Bezug auf die Nutzungen des Quartiers zieht sich nun auch die i+R aus dem Projekt zurück.

Rund 30 Wohnungen sowie Gewerbeflächen sollten das Zentrum der Gemeinde Weiler beleben. Der Siegerentwurf aus dem Architekturwettbewerb im Jahr 2014 sah drei Gebäude auf den Liegenschaften von Raiffeisenbank, Gemeinde und Lebensmittelhändler Mangold vor. Die Nutzungen waren fixiert. Die Gebäude an der Walgaustraße sollten gewerbliche Nutzungen in den Erdgeschossen sowie Eigentums- und Mietwohnungen in den Obergeschossen; das Gebäude in zweiter Linie zur Hauptstraße sollte hochwertige Eigentumswohnungen beherbergen.

„Die Entwicklung des Immobilienprojektes war im Herbst vergangenen Jahres soweit abgestimmt, dass im nächsten Schritt die Planungen für eine Baueinreichung begonnen hätten, als sich völlig unerwartet die Raiffeisenbank Vorderland aus dem Projekt zurückzog“, schildert Alexander Stuchly, Geschäftsführer des Bauträgers i+R Wohnbau, der für die Entwicklung und Realisierung des Projekts verantwortlich war.

Die Lösungsansätze für die neue Konstellation gestalteten sich schwierig: Die verbliebenen Partner waren mit einer plötzlich drastisch gestiegenen Ablösesumme für das Raiffeisengrundstück konfrontiert. Für einen privaten Bauträger wäre kein wirtschaftlich rentables Wohnprojekt zu realisieren gewesen. „Aber auch unseren Vorschlag, einen gemeinnützigen Bauträger mit ins Boot zu nehmen und so zusätzlichen leistbaren Wohnraum in der Gemeinde zu bieten, hat der Gemeindevorstand kurzerhand abgelehnt“, erläutert Stuchly. Da auf dieser Basis keine weitere Projektentwicklung möglich sei, habe die Geschäftsführung die Entscheidung getroffen, sich als Bauträger aus dem Projekt zurückzuziehen.

www.ir-wohnbau.at

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18.09.2017

Automatische Vertragsverlängerung bei PARSHIP unzulässig

OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten

Der Oberste Gerichtshof (OGH) bestätigt das vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) – im Auftrag des Sozialministeriums – erstrittene Urteil gegen PARSHIP (PE Digital GmbH): Ein nichtssagendes E-Mail mit einem Link, dem weitere Informationen entnommen werden könnten, stellt keinen ausreichenden Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung dar. Der OGH hat die außerordentliche Revision der PE Digital GmbH zurückgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

PARSHIP bietet grundsätzlich befristete kostenpflichtige Mitgliedschaften an, die sich jeweils um ein Jahr verlängern sollen, bis der Kunde den Vertrag mindestens 12 Wochen vor Laufzeitende kündigt. Damit es zu einer solchen automatischen Vertragsverlängerung kommen kann, verlangt das Konsumentenschutzgesetz zuvor einen „besonderen“ Hinweis auf den bevorstehenden Ablauf der Kündigungsfrist und auf die ohne Kündigung eintretende automatische Vertragsverlängerung. Das von PARSHIP zu diesem Zweck versandte E-Mail enthält weder im Betreff („Nachricht zu Ihrem Profil“) noch im Text einen Hinweis auf diese Folgen. Erst wenn man dem im E-Mail enthaltenen Link folgt, der auf die PARSHIP-Startseite führt, wo man sich zunächst einloggen muss, kann die eigentliche Informationen zur automatischen Vertragsverlängerung abgerufen werden. Das ist nicht ausreichend, urteilten bereits die Vorinstanzen. Die gesetzlich vorgesehene Warnfunktion kann die Nachricht nur dann erfüllen, wenn sie die Aufmerksamkeit des Adressaten erregt. Dafür sind eine aussagekräftige Betreffzeile und eine Information im Text des E-Mails erforderlich.

„Mit seiner Entscheidung hat der OGH klargestellt, dass der vom Gesetz geforderte besondere Hinweis, den es braucht, wenn Schweigen als Zustimmung gelten soll, deutlich erteilt werden muss“, freut sich Mag. Laura Ruschitzka, Juristin im VKI. „Ein nichtssagendes Erinnerungs-E-Mail reicht dafür nicht aus. Zu einer automatischen Vertragsverlängerung kann es darüber hinaus nur dann kommen, wenn das schon im Vorfeld, also bei Vertragsabschluss wirksam vereinbart worden ist.“

Betroffene, die den Ablauf der Kündigungsfrist wegen der undeutlichen Erinnerungs-E-Mail übersehen haben, können die Rückerstattung des verrechneten Entgelts verlangen, wenn sie die Dienste von PARSHIP nach der Vertragsverlängerung nicht mehr in Anspruch genommen haben. Der VKI stellt dafür einen Musterbrief unter www.verbraucherrecht.at/downloads/musterbriefe/PARSHIP.docx kostenlos zur Verfügung. Wer wegen dieser gesetzwidrigen Vertragsverlängerung eine Entgeltzahlung bisher verweigert hat und mit Betreibungskosten konfrontiert war, muss auch diese nicht bezahlen. Wenn die Dienste von PARSHIP im Verlängerungszeitraum aber weiter genutzt wurden, kann PE Digital GmbH dafür ein anteiliges Entgelt fordern; die Höhe ist jeweils im Einzelfall zu ermitteln. Auch die Frage, ob dem Unternehmen ein Ersatz seiner Kosten – etwa für Mahnungen – zustehen könnte, ist dann im Einzelnen zu prüfen.

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11.06.2017

Neuer Anlauf: Foto für die e-card

Hauptverbands-Chef unternimmt neuen Anlauf – Foto auf freiwilliger Basis – „Bürger bekommen Sicherheit, dass niemand ihre Karte missbräuchlich verwendet“ Hauptverbands-Chef unternimmt neuen Anlauf – Foto auf freiwilliger Basis – „Bürger bekommen Sicherheit, dass niemand ihre Karte missbräuchlich verwendet“

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will Alexander Biach, der neue Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, e-cards mit Fotos einführen – auf freiwilliger Basis. „So bekommen die Bürger nach Verlust oder Diebstahl einer Karte die Sicherheit, dass niemand sie missbräuchlich verwendet.“ Eine Fotopflicht für alle erachtet der Hauptverband nach wie vor als zu teuer. Man müsste einem Großteil der Fotos „nachlaufen“, und das würde Kosten von bis zu 18 Millionen Euro verursachen, wird argumentiert. Kalkül hinter der freiwilligen Lösung: Ärzte sollen die Personen hinter der e-card besser kontrollieren und bei Karten ohne Foto konsequent den Ausweis verlangen. Dazu wären sie schon jetzt gesetzlich verpflichtet, in der Praxis verweigern die Meisten aber die Mitarbeit bei der Kontrolle. „Mediziner haben Kranke zu behandeln und nicht Ausweiskontrollen abzuwickeln“, legitimierte Artur Wechselberger, der Präsident der Ärztekammer, das Verhalten.

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07.03.2017

Frauen gehen häufiger zu Fuß als Männer, fahren weniger mit dem Auto

Frauen gehen häufiger zu Fuß als Männer, fahren weniger mit dem Auto Frauen gehen häufiger zu Fuß als Männer, fahren weniger mit dem Auto

Wenn die Gesamtgruppe der Männer so mobil wird wie es die Gesamtgruppe der Frauen heute ist, dann kommt Österreich den Klimaschutzzielen einen großen Schritt näher, so ein Ergebnis einer aktuellen VCÖ-Analyse anlässlich des morgigen internationalen Frauentags. Die Mobilität der Gesamtgruppe der Männer verursacht um rund drei Viertel mehr klimaschädliche CO2-Emissionen als die Mobilität der Gesamtgruppe der Frauen. Die Daten sind jeweils der Durchschnitt der Gesamtgruppe. So wie nicht alle Frauen umweltfreundlicher mobil sind, haben wiederum viele Männer ein vorbildliches, umweltverträgliches Mobilitätsverhalten.

Die VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des bmvit zeigt, dass im Schnitt Frauen unter der Woche 45 Prozent ihrer Alltagswege zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad zurücklegen, Männer legen im Schnitt nur 37 Prozent der Alltagswege autofrei zurück. Während der Anteil beim Rad- und Öffi-Fahren ähnlich hoch ist, sind die Unterschiede beim Autofahren und zu Fuß gehen groß, insbesondere wenn die zurückgelegten Kilometer betrachtet werden.

Österreichs Frauen legen knapp 58 Millionen Kilometer pro Tag hinter dem Lenkrad sitzend mit dem Auto zurück, Männer fahren mit rund 104 Millionen um 80 Prozent mehr Kilometer mit dem Auto. Hingegen gehen Frauen für Alltagserledigungen, wie Einkaufen, Besorgungen oder Arbeitswege mit fast 3,3 Millionen Kilometer pro Tag um rund 40 Prozent mehr Kilometer zu Fuß als die Gesamtgruppe der Männer.

Als Gesamtgruppe betrachtet haben Frauen andere Anforderungen an das Mobilitätsangebot. So arbeitet bereits jede zweite berufstätige Frau Teilzeit. Während im Jahr 2004 noch knapp mehr als 600.000 Frauen einen Teilzeitjob hatten, sind es heute bereits rund eine Million. „Auch deshalb ist es wichtig, dass es nicht nur zu den klassischen Pendlerzeiten häufige Bahn- und Busverbindungen gibt, sondern auch tagsüber“, betont VCÖ-Experte Markus Gansterer.

Zudem tragen Frauen nach wie vor einen größeren Anteil der Betreuungspflichten. Während 27 Prozent der Männer Betreuungspflichten übernehmen, sind es bei Frauen 35 Prozent. Im Schnitt sind bei Männern fünf Prozent der Alltagswege Hol- und Bringdienste, bei Frauen ist der Anteil mit neun Prozent fast doppelt so hoch. Auch für Hol- und Bringdienste ist es wichtig, dass es tagsüber ein gutes öffentliches Verkehrsangebot gibt.

"Es braucht in Österreich einen stärkeren und rascheren Ausbau des klimafreundlichen Mobilitätsangebots. Denn um die Klimaziele von Paris zu erreichen, ist nicht nur ein klimafreundlicheres Mobilitätsverhalten der Männer, sondern auch der Frauen nötig", stellt VCÖ-Experte Gansterer fest.

In Wien bei den Jungen zwischen Männern und Frauen nur mehr geringe Unterschiede im Mobilitätsverhalten

Die VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Stadt Wien zeigt: Je jünger die Frauen sind, umso umweltfreundlicher ist ihr Mobilitätsverhalten. Die 16- bis 24-jährigen Frauen sind auf 87 Prozent ihrer Alltagswege mit Öffis, zu Fuß und dem Rad unterwegs, die 25- bis 34-Jährigen auf 79 Prozent ihrer Wege, die 35- bis 44-Jährigen auf 73 Prozent, die 45 bis 59-Jährigen auf 72 Prozent und die 50 bis 74-Jährigen auf 71 Prozent der Alltagswege.

In Summe legen die Wienerinnen mehr Alltagswege autofrei zurück als die Männer, berichtet der VCÖ. Während Frauen im Schnitt auf drei Viertel ihrer Alltagswege mit Öffis, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind es Wiens Männer nur bei zwei Drittel ihrer Alltagswege.

Die VCÖ-Analyse zeigt auch, dass bei den Jungen die Unterschiede zwischen Männern und Frauen deutlich geringer sind als bei den 35- bis 59-Jährigen. Die 16- bis 24-Jährigen Frauen sind auf 87 Prozent ihrer Alltagswege mit Öffis, zu Fuß oder mit dem Fahrrad mobil, die 16- bis 24-Jährigen Männer bei 83 Prozent ihrer Alltagswege.

Anders bei den 35- bis 44-Jährigen: Während Frauen in dieser Altersgruppe zu 73 Prozent mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, sind die 35- bis 44-Jährigen Männer nur auf 57 Prozent ihrer Wege autofrei unterwegs. Bei der älteren Generation ist der Unterschied wieder geringer: 60- bis 74 jährige Frauen sind auf 71 Prozent ihrer Alltagswege mit Öffis, zu Fuß und Rad unterwegs, die 60- bis 74-jährigen Männer auf 64 Prozent ihrer Alltagswege.

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16.07.2017

Bundesheer-General: Wehrdienst ist Teil der Bundesverfassung

"Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden." "Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden."

"Der Wehrdienst ist Teil der Bundesverfassung und kann daher auch nicht durch andere Tätigkeiten ersetzt werden", reagierte heute, Dienstag, der Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres, General Othmar Commenda, auf Aussagen des Vorarlberger Polizeidirektors und wies damit dessen Vorschlag klar und eindeutig zurück.

Dieser hatte gefordert, dass Polizeischüler von der Wehrpflicht befreit werden sollten. Commenda bezeichnet diesen Vorschlag als einen unzulässigen Eingriff in die Österreichische Bundesverfassung. "Die Österreichische Bevölkerung hat sich im Jahr 2013 in einer Volksbefragung eindeutig für die Beibehaltung der Wehrpflicht ausgesprochen. Es sollte daher nicht versucht werden, diese Entscheidung des Souveräns durch die Hintertür zu umgehen", so Commenda.

Im Artikel 9a der Bundesverfassung heißt es dazu: "Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden. Wer die Erfüllung der Wehrpflicht aus Gewissensgründen verweigert und hievon befreit wird, hat die Pflicht, einen Ersatzdienst (Zivildienst) zu leisten". "Gerade Beamte, die auf die Bundesverfassung der Republik Österreich angelobt wurden, sollten diese auch kennen", sagte der General abschließend.

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11.06.2017

Schokoladen-Check 2017

24 Eigenmarken-Schokoladen wurden von Global 2000 in österreichischen Supermärkten gekauft und beim Schokolade-Check 2017 auf ihre ökologische und soziale Qualität getestet. 24 Eigenmarken-Schokoladen wurden von Global 2000 in österreichischen Supermärkten gekauft und beim Schokolade-Check 2017 auf ihre ökologische und soziale Qualität getestet.

24 Eigenmarken-Schokoladen wurden von Global 2000 in österreichischen Supermärkten gekauft und beim Schokolade-Check 2017 auf ihre ökologische und soziale Qualität getestet.

Testsieger wurden die Schokoladentafeln „Natur*pur Bio-Heu- milch-Schokolade“ und „free from Bio-Vollmilch-Schokolade“ beide von Spar.

Acht weitere Eigenmarken-Schokoladentafeln konnten entweder aufgrund ihrer sozialen oder ökologischen Verträglichkeit positiv, also mit grün bewertet werden. Zwei der Schokoladentafeln wurden, aufgrund der fehlenden Zertifizierung und der prekären Umwelt- und Produktionsbedingungen im konventionellen Kakaoanbau, als sozial und ökologisch bedenklich eingestuft. Pestizide in der Schokolade In 17 getesteten Schokoladentafeln konnten Pestizide nachgewiesen werden – bis zu sieben verschiedene in einer Tafel*. Die festgestellten Mengen in den Tafeln bergen jedoch keine direkten Gesundheitsrisiken für die KonsumentInnen. Einige der Chemikalien (wie z.B. Chlorpyrifos und Cypermethrin) sind allerdings hormonell wirksam und entfalten ihre Wirkung auch bei kleinsten Mengen. Die nachgewiesenen Pestizid-Rückstände in der Schokola - de deuten auf einen massiven Einsatz von Pestiziden in der Produktion hin – mit enormen negativen Folgen für die Gesundheit der Kakao-BäuerInnen und die Umwelt.

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