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Mittwoch 24.04.2019 17:56
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Chronik

16.04.2019

Bienen ziehen in der Brauerei Hirt ein

v.l.n.r. Mario Donner (Marketing Leiter Privatbrauerei Hirt), Willibald Bierbaumer (regionaler Imker), Daniela Steinkellner (Mitarbeiterin Privatbrauerei Hirt), Roland Winter (2. Braumeister Privatbrauerei Hirt) v.l.n.r. Mario Donner (Marketing Leiter Privatbrauerei Hirt), Willibald Bierbaumer (regionaler Imker), Daniela Steinkellner (Mitarbeiterin Privatbrauerei Hirt), Roland Winter (2. Braumeister Privatbrauerei Hirt)

Honig und Bier haben mehr gemeinsam als viele denken. So wie das Brauen eine jahrtausendlange Geschichte hat, ist auch das Imkern ein Traditionshandwerk. Die Menschen, die hinter den Naturprodukten stehen, wie Imkerin Adriana Traunmüller, aktuelles Gesicht der Hirter Kampagne, und auch die Mitarbeiter der Brauerei Hirt verbindet vieles. Vor allem die echte Leidenschaft mit der sie die Schätze der Natur verarbeiten. Denn für echten Genuss braucht es hochwertige Zutaten und Menschen mit Sorgfalt und Herz.

Der Lebensraum für Bienen wird jedoch zunehmend eingeschränkt. „Für uns Hirter hat die Erhaltung des Lebensraumes der Carnica Biene eine große Bedeutung, deshalb wird heuer am Standort Hirt erstmals ein Bienenvolk ein Zuhause finden – in einem Hirter Bierfass wird eine ‚Bienen-WG’ einziehen!“, freut sich Brauereieigentümer Niki Riegler. Für die fleißigen Helfer wird auch eine Blumenwiese entstehen. „Es ist schön, nun auch hier bei der Brauerei einen Bienenstock zu betreuen“, ergänzt Regionsimker Willibald Bierbaumer.

Die fleißigen Bienen bestäuben die Nutzpflanzen rund um Hirt und liefern so den Honig für das Hirter Honigbier. Für die naturtrübe, leicht süßliche Bierkreation von Braumeister Raimund Linzer wird nämlich echter Blütenhonig von regionalen Imkern verwendet, deren Bienen rund um Hirt herumschwirren. Das untergärige Honigbier wird in limitierter Menge händisch abgefüllt, ist unfiltriert und völlig naturbelassen. Diese Bierspezialität ist eine wahre Handwerkskunst und erweitert das vielfältige Hirter Sortiment um ein weiteres echtes Kärntner Bier.

Wo gibt es das Hirter Honigbier zu kaufen?

Das Hirter Honigbier ist in der Hirter Bierathek bzw. im Onlineshop (www.bierathek.at) sowie in der Hirter GenussTheke (in der Koschatstraße in Klagenfurt) in der 0,75 Liter Flasche erhältlich. Genießen können Sie das Hirter Honigbier auch im Hirter Braukeller.

Bierstil: Kreativbier mit Blütenhonig

Alkoholgehalt: 6,3% Vol.

Stammwürze: 14,5°

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, echter Kärntner Blütenhonig,Hopfen Hefe

Speisenempfehlung: Harmonisiert ausgezeichnet zu Desserts mit Schokolade, aber auch zu Fisch und Gemüse.

Bierpflege: Das „Hirter Honigbier“ wird am besten aus dem Sensorik-Glas getrunken.

Die ideale Trinktemperatur für das „Hirter Honigbier“ liegt bei 8 bis 12 Grad.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Privatbrauerei Hirt
16.04.2019

Kren: Tränenreicher Genuss mit heilsamer Wirkung

„Der Kren will täglich seinen Herren sehen”, sagt man. Denn Kren zu erzeugen ist sehr aufwändig. „Der Kren will täglich seinen Herren sehen”, sagt man. Denn Kren zu erzeugen ist sehr aufwändig.

Kren ist fixer Bestandteil unseres Osterfestes. Land schafft Leben erklärt, warum das so ist, wie der aufwändige Anbau funktioniert und was genau uns beim Kren-Verzehr die Tränen in die Augen treibt.

„Der Kren will täglich seinen Herren sehen”, sagt man. Denn Kren zu erzeugen ist sehr aufwändig. Bis zu 15 Handgriffe pro Krenstange sind notwendig, um den Kren verkaufen zu können. Insgesamt wächst die Pflanze 200 Tage in der Erde heran. Nach etwa einem Monat wird jede einzelne Stange noch einmal aus der Erde gehoben und überflüssige Triebe werden entfernt. Das sogenannte „Kren heben“ ist es, was den Krenanbau zur Herausforderung macht. Es gibt praktisch nur eine Kren-Anbauregion in Österreich. Das ist die südliche Steiermark. Rund 80 Bauern erzeugen dort Kren, nur einer davon in biologischer Landwirtschaft. Dieser erntet auf einem Hektar nur halb so viel wie seine konventionellen Kollegen.

Kren made in Styria

Beim Kren unterscheidet man nicht nach Sorten, sondern nach Herkunft. Steirischer Kren ist einzigartig und gilt als besonders scharf. Die im Kren enthaltenen Senföle verleihen ihm die Schärfe und wirken auf dem Weg durch den menschlichen Körper keimhemmend. Daher beugt Kren bakteriellen Infektionen vor. Er gilt als natürliches Antibiotikum und man sagt ihm auch eine potenzfördernde Wirkung nach.

Steirischer Kren ist mit dem gelb-blauen Zeichen mit der Aufschrift „Geschützte Geografische Angabe“ versehen. Es garantiert Konsumenten, dass der Kren auf jeden Fall in der Steiermark angebaut und geerntet worden ist. Die Verarbeitung darf auch außerhalb des Anbaugebiets erfolgen.

Erst scharf und bitter, dann stärkend und geschmackvoll

Die Krenwurzel ist eigentlich scharf, um Fraßfeinde abzuschrecken. Wir Menschen essen Kren gerade wegen seiner Schärfe. Richtig dosiert erhöht Kren das Geschmacksempfinden, ohne Schmerzen auszulösen. Das Senföl im Kren ist leicht flüchtig, weshalb es auch leicht in die Nase steigt. Die Nase beginnt zu laufen und der Kren treibt Tränen in die Augen. Aber einmal gegessen und verdaut, wirkt er heilsam, stärkt das Immunsystem und beugt bakterielle Atem- und Harnwegsinfekte vor. Besonders zu Ostern hat Kren in Österreich eine besondere traditionelle Bedeutung. Den Kren verknüpfen wir mit dem österlichen Passionsgeschehen – und nebenbei auch kulinarisch mit Osterschinken und Osterei. Am Karsamstag wird er mit süßem Brot, hart gekochten Eiern, Fleisch und anderen Köstlichkeiten im Weihkorb zur Kirche getragen, wo die Osterspeisen gesegnet werden. Inmitten der österlichen Leckerbissen symbolisiert er das tränenreiche Leiden Christi.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Land schafft Leben
03.04.2019

DIE SEER - LIVE auf der Burgarena Finkenstein am 23.+24. August 2019

Die SEER - LIVE Tour 2019 Die SEER - LIVE Tour 2019

Die SEER – Live Tour 2019

Live, das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Acht Musiker agieren auf der Bühne. Acht Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. Künstler, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.

Mit ihrem neuen Album "DES OLLS IS HOAMAT" sind sie auf Platz 1 der österreichischen Album-Charts eingestiegen. Bereits zum 11. Mal landet damit ein Album der SEER auf Platz 1.

"Wir freuen uns sehr über den Erfolg des neuen Albums 'Des olls is Hoamat'. Seit 21 Jahren machen wir Musik und das mit großer Leidenschaft. Dass wir mit unseren Liedern so viele Menschen erreichen, macht uns stolz und demütig. Danke an die vielen Menschen, die uns seit über 2 Jahrzehnten auf unserem Weg begleiten - ohne Euch wäre dieser Erfolg nicht möglich!" SEER-Stimme Sassy Holzinger

Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind die – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits wie Wilds Wasser, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma sind mittlerweile Standards des Austropop.

Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.

Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der SEER gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.

Konzertkritiken können daher nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...In diesem Sinn frei nach einem SEER Hit : „Sche wars, wennst do warst!“

23.+24. August 2019, 20:00 Uhr – Burgarena Finkenstein

Kartenvorverkauf: in allen Raiffeisenbanken, oeticket.com, Ruefa Reisebüro 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Tourismusinformation Faak am See 04254/2110, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Pressefoto_DSC1080@Simone Attisani Photography
26.11.2018

„Der ländliche Raum muss urbaner werden!“

„Der ländliche Raum muss urbaner werden!“ „Der ländliche Raum muss urbaner werden!“

Die Schaffung von besseren Verkehrsanbindungen, mehr Kinderbetreuungsangebote sowie attraktivere Bildungseinrichtungen: In diesen Maßnahmen sieht die Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ) wirksame Instrumente, der Ausdünnung des ländlichen Raumes und der Überalterung der dort lebenden Bevölkerung gegenzusteuern. Denn in peripheren Regionen haben die Unternehmen oft noch stärker mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen als in Ballungsräumen.

„Der ländliche Raum muss urbaner werden“, fordert IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. Damit sei keineswegs gemeint, die schöne Landschaft mit Gebäuden zuzupflastern. Vielmehr gehe es darum, den urbanen Komfort und Lebensstil, den sich vor allem junge Menschen wünschen, über die Stadtgrenzen hinaus auch in die abgelegenen Gebiete Niederösterreichs zu transportieren. „Im nördlichen Wald- und Weinviertel gibt es erhebliche Defizite in der regionalen Wertschöpfung“, stellt Salzer fest.

Als ein erfolgreiches Best-Practice-Beispiel, wie man die Abwanderung einbremsen konnte, nennt der IV-NÖ-Präsident die Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke zwischen Wien und St. Pölten sowie den Pendlerbahnhof Tullnerfeld. Auch auf dem Bildungssektor gebe es mit den Fachhochschulen und regionalen Initiativen, wie z.B. der Zukunftsakademie Mostviertel, positive Impulse. Allerdings: „Das Breitbandnetz muss dringend flächendeckend ausgebaut werden. Die Digitalisierung eröffnet auch dem ländlichen Raum neue Chancen, dazu ist aber der schnelle Datenaustausch erforderlich“, unterstreicht Salzer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.02.2019

Kuh-Urteil: Alm- und Bergbauern nach wie vor sehr verunsichert

Kuh-Urteil: Alm- und Bergbauern nach wie vor sehr verunsichert Kuh-Urteil: Alm- und Bergbauern nach wie vor sehr verunsichert

"Nach dem extrem harten und praxisfernen Tiroler Kuh-Urteil herrschen bei den steirischen Alm- und Bergbauern weiterhin große Verunsicherung und Unverständnis. Sie stellen sich die Frage, wie es weitergeht, sollten sie von einem derart tragischen Unfall betroffen sein", berichtet Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher. Die Vorgeschichte: Ein Tiroler Almbauer wurde vergangene Woche zivilrechtlich in 1. Instanz zu einer Geldstrafe von 490.000 Euro verurteilt, obwohl er im zuvor gelaufenen Strafrechtsprozess freigesprochen wurde. Im Sommer 2014 ist eine deutsche Urlauberin bei einer Wanderung mit ihrem angeleinten Hund von einer Mutterkuhherde tödlich verletzt worden.

Forderungen der Landwirtschaftskammer

"Dieses harte Urteil in 1. Instanz lässt viele Fragen für alle Beteiligten - von der Tourismuswirtschaft bis hin zu den Almbauern - offen", sagt Titschenbacher. Zum Schutz der Alm- und Bergbauern legt die Landwirtschaftskammer Steiermark drei zentrale Forderungen sowie Vorhaben auf den Tisch:

Erstens wird die LK Steiermark zeitnah alle wichtigen Stakeholder - Tourismus, Landesregierung, Steiermark-Werbung und Vertreter der Almbauern - zu einem Runden Tisch einladen, um praktikable Lösungen für den im Frühjahr bevorstehenden Almauftrieb zu finden.

Zweitens verlangt die Landwirtschaftskammer für die Alm- und Bergbauern Rechtssicherheit. In diesem Zusammenhang erhofft die Bauernvertretung eine praxisnahe Rechtsprechung.

Drittens hält die Kammer eine praktikable, von der öffentlichen Hand finanzierte Versicherungslösung für notwendig, damit die Bauern bei einem derartigen Urteil nicht um ihre Existenz bangen müssen und eine entsprechende Sicherheit ermöglicht wird.

Auf den 1.685 steirischen Almen weiden auf 37.747 ha Futterfläche 43.625 Rinder (davon 910 Milchkühe und 10.500 Mutterkühe), weiters 6.325 Schafe, 278 Ziegen und 866 Pferde. 5.400 Almbauern treiben jährlich ihre Tiere auf. Auch die 10.730 Bergbauern können aufgrund der vorhandenen Wanderwege im Berggebiet von einem derartigen Vorfall betroffen sein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.01.2019

Nicole & Daniela sind das erste gleichgeschlechtliche Ehepaar Österreichs

AB 01.01.2019: EHE FÜR ALLE IN ÖSTERREICH AB 01.01.2019: EHE FÜR ALLE IN ÖSTERREICH

„Daniela und ich sind seit 4 Jahren verlobt. Wir haben damals beschlossen, mit der Eheschließung bis zur rechtlich gleichgestellten „Ehe für Alle“ zu warten. Über die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes waren wir sehr froh. Als dann im Herbst 2018 klar wurde, dass die „Ehe für Alle“ ab 01.01.2019 wirklich kommt, waren wir uns sicher: 2019 wird unser Hochzeitsjahr,“ so die Braut Nicole Kopaunik.

„Der Wörthersee als Lebensstilbühne ist bereits seit über einem Jahrzehnt, durch das Pink Lake Festival, ein beliebtes Ziel der LGBTQ Community und wir freuen uns sehr, dass es uns damit auch gelungen ist, den See und Kärnten noch etwas bunter und offener zu machen. Somit ist es fast logisch, dass auch die erste Hochzeit, nämlich die von Nicole und Daniela hier stattfindet,“ so GF Roland Sint von der Wörthersee Tourismus GmbH zu diesem Ereignis.

„Als die Pink Wedding Girls während des Castings zum Pink Wedding Pärchen beim Pink Lake Festival auf uns zukamen, waren wir schnell überzeugt: JA wir wollen die ERSTEN in Österreich sein,“ so das Brautpaar. „Unsere Hochzeit im nächtlichen Ambiente der Seearena des Casino Veldens mit Blick auf den Wörthersee, gleich nach dem Silvesterfeuerwerk, war ein einziger Traum. Die Fotos und das Video unserer Hochzeit werden für sich sprechen und zeigen, wie sensationell alles organisiert und mit wieviel Liebe zum Detail alle zusammengearbeitet haben,“ so Braut Nicole weiter.

Ferdinand Vouk, Bürgermeister der Marktgemeinde Velden, dazu: „Der Wörthersee ist die 1. Adresse, wenn es darum geht Spaß und Lebensfreude mit Gleichgesinnten zu teilen. Velden und der Wörthersee präsentieren sich als Ort der Begegnung und Freundschaft und geben den perfekten Rahmen sich das Ja-Wort zu geben“.

Ein großes Dankeschön gilt der Marktgemeinde Velden, allen voran Herrn Bürgermeister Ferdinand Vouk und Standesbeamten Klaus Gottwald, für die Bereitschaft das Hochzeitspaar kurz nach Mitternacht, gleich nach in Kraft treten des Gesetzes am 01.01., zu trauen. Hannes Markowitz vom Casino Velden gebührt tausend Dank für den einzigartigen Rahmen der Trauung. „Wir sind so froh, dass wir die Pink Wedding Girls im Sommer beim Pink Lake Festival 2018 kennengelernt haben, sonst wäre all‘ das hier nicht möglich gewesen – Vielen Dank!“ schwärmt die zweite Braut Daniela Paier.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Walter Elsner / riccio.at
24.09.2018

Bundesforste starten österreichweite Seenreinigungsaktion

Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009) Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009)

Fahrräder, Autoreifen, Sonnenschirme, Liegestühle, Plastiksackerl oder Alu-Dosen zählen definitiv nicht zu den Schätzen der regionalen Unterwasserwelt. Dennoch findet sich immer wieder teils umweltschädlicher Müll auf dem Grund der heimischen Gewässer – durch Stürme verweht oder von Menschenhand unachtsam entsorgt. Zum Ende der Badesaison machen sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) daher nun an das groß angelegte Saubermachen. Gemeinsam mit rund 130 freiwilligen Helferinnen und Helfern von regionalen Tauchvereinen, Wasserrettung oder Freiwilliger Feuerwehr sowie den Gemeinden werden Seeufer und Seegründe in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Kärnten von unachtsam entsorgtem Müll befreit. „Wir helfen mit, Österreichs Seen sauber zu halten“, erklärt Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien der Bundesforste, die als größter Gewässerbewirtschafter des Landes mehr als 70 größere Seen betreuen. „Unsere Seen bieten nicht nur zahlreiche Möglichkeiten für Naherholung, Freizeit und Tourismus. Sie sind auch sensible Ökosysteme und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen“, so Schöppl. „Unsere Verantwortung ist es, diese auch für zukünftige Generationen zu erhalten.“

Regionale Partnerschaften für saubere Seen

Getaucht wird vorwiegend in ufernahen Bereichen bis zu einer Tiefe von rund 20 Metern. „Die Taucherinnen und Taucher kennen die Unterwasserwelt vor Ort wie ihre Westentasche und sind wichtige Partner für die Bundesforste“, lobt Schöppl die Zusammenarbeit und weiß „das Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer sehr zu schätzen.“ Die umweltgerechte Entsorgung des geborgenen Mülls übernehmen die Bundesforste in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und laden als Dankeschön im Anschluss an die Aktionen zur gemeinsamen Stärkung ein.

Fundstücke aus der Unterwasserwelt

Ausgerüstet mit Netzen, Metalldetektoren und weiterem Tauchzubehör bergen die freiwilligen HelferInnen in Österreichs Badeseen eine große Anzahl Müll vom Seegrund. Zu Tage fördern sie dabei meist allerhand: von Flaschen, Bauschutt oder Autoreifen über Sonnenschirme und -liegen bis hin zu Fahrrädern, Einkaufswägen oder Mopeds. „Wir stellen zwar fest, dass das Umweltbewusstsein in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat“, so Schöppl. „Dennoch bringen die Taucherinnen und Taucher auch immer wieder Fundstücke an die Oberfläche, die Wasserqualität und Ökosystem gefährden könnten.“ Dazu zählen etwa Autobatterien, Kühlschränke oder sorglos entsorgte Öl- oder Treibstoff-Fässer. „Diese müssen jedenfalls aus den Gewässern entfernt werden."

Oberösterreich: Seenreinigung am Traunsee und Hallstätter See

Der südliche Teil des Ostufers steht im Fokus der Seenreinigungsaktion am Traunsee, die am 28. September stattfindet. In Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich werden rund 10 Taucherinnen und Taucher Müll vor den Badebuchten Liebesinsel, Hundsgraben oder Eisenau bergen. Gleichzeitig entfernen ÖBf-MitarbeiterInnen die über die Jahre illegal auf Bundesforste-Grund errichteten Grillvorrichtungen, Tische oder Bänke am Ufer. Weil die Buchten meist nur vom Wasser aus erreicht werden können, wird dafür sogar ein kleiner Bagger per Boot über den See zur „Uferbaustelle“ transportiert.

Ebenfalls am 28. September wird die Obertrauner Bucht am Hallstätter See im Mündungsbereich der Traun, vor dem Strandbad bzw. der Schiffsanlegestelle von Unrat gesäubert. Im Einsatz sind rund 25 freiwillige Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Obertraun und der Wasserrettung, die auch ein Boot als Unterstützung am See bereitstellen.

Salzburg: Seereinigung am Wolfgangsee

Mit einem Boot der Wasserrettung St. Gilgen sowie freiwilligen Taucherinnen und Tauchern wird am 28. September Müll vor der Seepromenade in St. Gilgen aufgetaucht sowie Uferbereiche in der Gemeinde gereinigt.

Kärnten: Seenreinigung am Wörthersee und Ossiacher See

Die erste Reinigungsaktion am Wörthersee fand in Zusammenarbeit mit dem 1. Veldener Umwelt Tauch Sportclub am 22. September statt. Getaucht wurde vor dem Bundesforste-Naturbadeplatz Techelsberg in der gleichnamigen Gemeinde. 15 Taucherinnen und Taucher der Wasserrettung Kärnten sowie der Feuerwehr befreien am 29. September den Seegrund und die Uferbereiche beim Parkbad in Krumpendorf von allerlei Unrat. Auch am Ossiacher See wird am 29. September mit mehr als einem Dutzend Freiwilligen im Gemeindegebiet Treffen/Annenheim nach Müll getaucht.

Steiermark: Seenreinigung am Erlaufsee und Hubertussee

Am 22. bzw. 23. September gingen bereits freiwillige Taucherinnen und Taucher der Tauchschule Teltschik Erlaufsee bzw. Hubertussee auf den Grund. Aufgeräumt wurde in Ufernähe rund um die beiden Gewässer im Gemeindegebiet Mariazell.

Nachhaltige Seenbewirtschaftung

Die Bundesforste betreuen und bewirtschaften 74 der größeren Seen (größer als ein Hektar) in Österreich – darunter beliebte Badeseen wie Attersee, Traunsee, Wörthersee oder Millstätter See – im Sinne der Nachhaltigkeit. Mit 42 Naturbadeplätzen erhalten sie einen freien und öffentlichen Zugang zu diesen Naturjuwelen und tragen mit regelmäßigen Seenreinigungsaktionen zu ungetrübtem Badevergnügen bei. Darüber hinaus engagieren sich die ÖBf bei Naturschutzprojekten und setzen zahlreiche Maßnahmen wie Uferrenaturierungen oder Verbesserungen von Fauna und Flora an den Seen um.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖBf/W. Simlinger
13.09.2018

Sextortion – vom Flirt zur organisierten Erpressung

Seit längerer Zeit ist die Polizei mit einer neuen Form der Erpressung konfrontiert: Sextortion – ein Kunstwort aus den Begriffen „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung). Seit längerer Zeit ist die Polizei mit einer neuen Form der Erpressung konfrontiert: Sextortion – ein Kunstwort aus den Begriffen „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung).

Seit längerer Zeit ist die Polizei mit einer neuen Form der Erpressung konfrontiert: Sextortion – ein Kunstwort aus den Begriffen „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung). Dabei handelt es sich um eine Erpressung mit freizügigen Bildern. Waren anfänglich nur Männer betroffen, sind es inzwischen auch Mädchen und Frauen.

In einem aktuellen Fall erhielt ein 43-Jähriger aus dem Bezirk Mödling am 23. August 2018, über ein soziales Medium von einer ihm Unbekannten namens „Laura“ eine Freundschaftsanfrage und entblößte sich im folgenden Videochat. Danach wurden von „Laura“ für die Löschung seines Videos wiederholt Geldforderungen in der Höhe von mehreren tausend Euro gestellt und mit der Veröffentlichung der Aufnahmen gedroht. Der 43-Jährige dürfte einen dreistelligen Betrag überwiesen haben. Nach weiteren erpresserischen Forderungen erstattete der Mann am 10. September 2018 auf der Polizeiinspektion Mödling die Anzeige.

Bei dieser Art des Verbrechens handelt es sich um eine Erpressungsmethode im Internet, die weltweit zunimmt. Dabei werden Opfer von attraktiven Unbekannten dazu animiert, in Videochats nackt zu posieren oder sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Die Täter zeichnen das erstellte Bild- oder Videomaterial auf und versuchen dann, vom Opfer Geld zu erpressen, indem sie mit der Veröffentlichung der Aufnahmen drohen. Die Scham und Angst der Opfer wird dabei als Druckmittel genutzt.

Das Landeskrimianalamt NÖ hat seit vielen Wochen einen Anstieg bei den Anzeigen wegen Sextortion wahrgenommen, weshalb das Büro Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeidirektion NÖ folgende Tipps veröffentlicht, um mögliche weitere Straftaten zu verhindern.

Es empfiehlt sich, sehr skeptisch zu sein, wenn äußerst attraktive und unbekannte Chatpartner mit Komplimenten schmeicheln und dann rasch auf andere Medien wechseln möchten. Zeigen Sie sich niemals nackt vor der Kamera Ihres Computers/Mobiltelefons – die Kamera am besten verdecken/abkleben!

Sollte es bereits zu einer Erpressung gekommen sein, dann Ruhe bewahren, den Chatkontakt sofort abbrechen und nicht bezahlen. Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf. Sichern Sie den Chatverlauf und Nachrichten mittels Screenshot. Melden Sie den erpresserischen Profilnutzer bei den betreffenden Internetplattformen und Foren und veranlassen Sie die Löschung des Bildmaterials.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Screenshot Informationsvideo Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit Pantallas Amigas „Sicher unterwegs im Internet – Sextortion“
08.01.2019

Aus Windkraftwerken gewinnt NÖ heuer 117 Megawatt Öko-Strom dazu

Ende 2018 haben in Niederösterreich 727 Windkraftanlagen 1.655 Megawatt Öko-Strom erzeugt. Ende 2018 haben in Niederösterreich 727 Windkraftanlagen 1.655 Megawatt Öko-Strom erzeugt.

Auch 2019 wird der Ausbau der Windkraft als umweltfreundliche Quelle der Stromproduktion in Niederösterreich weiter voranschreiten. Wie die Interessengemeinschaft IG-Windkraft dem NÖ Wirtschaftspressedienst bekanntgibt, ist heuer die Errichtung von 38 neuen Anlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 117 Megawatt geplant.

Zum Vergleich: 2018 sind es 39 Anlagen mit 126 Megawatt Leistung gewesen.

Zentren der Windkraftproduktion in Niederösterreich sind 2019 das östliche Weinviertel und das südöstliche Wiener Becken. Setzen die Betreiber ihre Ausbauvorhaben wie geplant um, werden im Bezirk Gänserndorf heuer 19 neue Windkraftanlagen errichtet, im Bezirk Bruck/Leitha neun, im Bezirk Mistelbach acht sowie im Bezirk Korneuburg zwei.

Ende 2018 haben in Niederösterreich 727 Windkraftanlagen 1.655 Megawatt Öko-Strom erzeugt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
13.09.2018

Niederösterreichs Konsumenten sind Bargeld-Fans

Nur Bares ist Wahres: Fast die Hälfte der Niederösterreicher – 45,8 Prozent – bezahlt ihre Einkäufe mit Geldscheinen und Münzen. Nur Bares ist Wahres: Fast die Hälfte der Niederösterreicher – 45,8 Prozent – bezahlt ihre Einkäufe mit Geldscheinen und Münzen.

Nur Bares ist Wahres: Fast die Hälfte der Niederösterreicher – 45,8 Prozent – bezahlt ihre Einkäufe mit Geldscheinen und Münzen. Damit liegt die Barzahlungs-Quote zwischen Enns und Leitha knapp unter dem Österreich-Schnitt von 47,5 Prozent.

So lautet das Ergebnis einer Umfrage, die die digitale Privatkundenbank ING-DiBa Austria durchgeführt hat. Die Resultate wurden auch nach Bundesländern ausgewertet.

Mit der Bankomatkarte bezahlen drei von zehn Niederösterreichern (29,9 Prozent) ihre Anschaffungen. Bundesweit sind es lediglich 28,3 Prozent. Auch die Kreditkarte wird in Niederösterreich häufiger benutzt als in den meisten anderen Bundesländern.

17 Prozent der Niederösterreicher verwenden sie, wohingegen im Österreich-Durchschnitt nur 15,2 Prozent der Konsumenten ihre Kreditkarte zum Bezahlen einsetzen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.07.2018

Falsches Signal

Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist

Ich selbst musste noch acht Monate dienen – mein Resümee damals: Verschenkte Lebenszeit! Jeder hat so seine Erinnerung an die Zeit beim Bundesheer. Ich habe als Kraftfahrer nicht nur den Führerschein ein zweites Mal gemacht – der zivile wird nämlich vom Bundesheer nicht anerkannt, umgekehrt aber schon. Als ausgebildeter Kraftfahrer musste ich dann vor und nach jeder Ausfahrt das Auto waschen – also zweimal pro Fahrt!?

Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist, wenn der verpflichtende Grundwehrdienst keine anderen Anreize zu bieten hat.

Früher sagte man ja noch, da lernen die jungen Burschen endlich Drill und Gehorsam. Das kann aber nicht der Sinn von Landesverteidigung sein, junge Leute anzuschnauzen und sie ohne erkennbaren Sinn durch den Schlamm robben zu lassen. Bürgerschutz und Katastrophenhilfe sind schon eher nachvollziehbare Argumente pro Bundesheer.

Und für diese Aufgaben sollte der sechsmonatige Dienst am Bürger mehr als ausreichend sein – oder etwas süffisant gesagt: Was ist schon ein verlorenes Semester beim Studium. Viel reizvoller dürfte für die jungen Burschen, die einrücken müssen, der Zugang sein, den Sold zu erhöhen. Wobei die Tatsache, dass dadurch gerade einmal die Höhe der Mindestsicherung erreicht wird, auch nicht gerade nach Wertschätzung klingt. Unsere Soldaten sollten uns eigentlich mehr wert sein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt: "Falsches Signal" (von Harald ENGELSBERGER)
25.06.2018

Lieber Nachbarn als Schwiegereltern: Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen

Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen

Die Ferien beginnen bald, für tausende Österreicher geht es in den Urlaub. Doch ihre Wohnung vertrauen sie nicht jedem an: Doppelt so viele Österreicher würden während ihres Urlaubs lieber den Nachbarn als die Schwiegereltern aufpassen lassen. Das hat eine repräsentative Studie von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale Österreichs, ergeben. Unter allen Befragten sagen 14 Prozent, dass sie ihre Wohnung in die Hände des Nachbarn geben würden - die Schwiegereltern sind hingegen nur bei 7 Prozent erste Wahl. Auch Freunde (15 Prozent) sind den Befragten lieber als die angeheiratete Verwandtschaft.

Aufpasser Nummer 1: die Eltern

Während die Eltern des Partners wenig Vertrauen genießen, sind die eigenen hingegen erste Wahl: Die meisten Befragten (33 Prozent) würden Mutter und Vater nach dem Rechten sehen lassen. Generell vertrauen die Österreicher noch am ehesten der eigenen Verwandtschaft die Wohnungsschlüssel an: Insgesamt würden knapp zwei Drittel der Befragten jemanden aus der eigenen Familie aufpassen lassen. Neben den Eltern sind Geschwister (11 Prozent) oder andere Verwandte (13 Prozent), wie Kinder oder Enkelkinder, beliebte Aufpasser. Die Schwiegereltern schneiden am schlechtesten ab. Gleich viele Befragte (7 Prozent) würden sogar niemanden in die eigenen vier Wände lassen.

Schwiegereltern sind nicht immer unbeliebt

Lediglich 30- bis 39-Jährige haben Vertrauen in die Schwiegereltern. Nach den eigenen Eltern (48 Prozent) sind die Schwiegereltern (16 Prozent) deren zweite Wahl. Besonders auffallend: Mit zunehmendem Alter überlassen die Befragten ihre Wohnung seltener Familienmitgliedern, dafür immer häufiger den Nachbarn. Einerseits, weil sie diese schon länger kennen - andererseits, weil bei den Über-60-Jährigen weniger Verwandte am Leben und die Optionen für Aufpasser somit begrenzt sind.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Wem würden Sie am ehesten Ihre Wohnung/Ihr Haus anvertrauen, wenn Sie

im Urlaub sind?

- meinen Eltern: 33 Prozent

- Freunden/Bekannten: 15 Prozent

- meinem Nachbarn: 14 Prozent

- anderen Verwandten: 13 Prozent

- meinen Geschwistern: 11 Prozent

- meinen Schwiegereltern: 7 Prozent

- niemandem: 7 Prozent

- einem Hausbetreuungsdienst: 0 Prozent

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.03.2019

Dankesfest für Einsatzkräfte am Hochkar

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (5.v.r.), LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (4.v.r) mit Vertretern der Einsatzorganisationen und der Region Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (5.v.r.), LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (4.v.r) mit Vertretern der Einsatzorganisationen und der Region

Am Hochkar in Göstling an derYbbs fand am Samstag für alle Einsatzkräfte, die im Jänner dieses Jahres im Kampf gegen die verheerenden Schneemassen beteiligt waren, ein Dankesfest statt. “Es war unglaublich zu sehen, wie hier Hand in Hand gearbeitet wurde. Ihr habt mit eurem Einsatz ein großartiges Zeichen des Miteinanders gesetzt“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner „Rund 3.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bundesheer, Bergrettung, Rotes Kreuz, Alpinpolizei und Straßendienst standen im Dauer-Einsatz im Kampf gegen die Schneemassen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und dankte für die großartige Hilfsbereitschaft.

Für LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf waren die Einsätze „Nachbarschaftshilfe auf höchstem Niveau“. Ohne die Freiwilligen wäre das Land heute „nicht das was es ist“ und um vieles ärmer. „Vielen Dank den Einsatzorganisationen, dass alles so gut funktioniert hat“, auch die Zusammenarbeit sei hervorragend gewesen, so Pernkopf.

„Sensationell, was hier geleistet wurde“, betonte der Göstlinger Bürgermeister Friedrich Fahrnberger. Er danke den Einsatzkräften für die großartige Hilfsbereitschaft und dem Land Niederösterreich für die Bereitschaft ein Dankesfest für die Einsatzkräfte durchzuführen.

Hochkar-Geschäftsführer Rainer Rohregger sagte, das Hochkar sei SchneemassenB gewohnt, die Neuschneemengen im Jänner hätten aber alles Bisherige übertroffen. Die Hochkar Bergbahnen stellten den Einsatzkräften für den heutigen Tag auch ein Skipass am Hochkar zur Verfügung.

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20.03.2019

NÖ Feuerwehren rückten 2018 zu 69.734 Einsätzen aus

NÖ Feuerwehren rückten 2018 zu 69.734 Einsätzen aus NÖ Feuerwehren rückten 2018 zu 69.734 Einsätzen aus

2018 war für die Freiwilligen Feuerwehren in Niederösterreich eines der einsatzstärksten der vergangenen Jahre. 69.734 Mal rückten die Helferinnen und Helfer zu Einsätzen aus. Das entspricht einer Steigerung von 4.464 Einsätzen im Vergleich zum Jahr davor. Über diese und viele weitere Zahlen aus der Jahresbilanz 2018 der Freiwilligen Feuerwehren informierten heute Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner im Zuge einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus in St. Pölten.

1.714 Freiwillige Feuerwehren gibt es in Niederösterreich. Bei Einsätzen, Übungen, Veranstaltungen und Spendenaktionen leisteten die insgesamt 98.900 Mitglieder dieser Feuerwehren rund acht Millionen freiwillige Arbeitsstunden. „Ein großes Danke für den Einsatz und das Engagement, das hinter diesen Zahlen steht“, sagte daher auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner im Zuge der Pressekonferenz: „Auf die Freiwilligen Feuerwehren ist Verlass.“

Die Landeshauptfrau hob auch die steigende Zahl an Frauen, die sich bei der Feuerwehr engagieren, hervor: „350 Frauen sind im Vorjahr dazugekommen, insgesamt sind 7.411 Frauen dabei. Sieben Frauen sogar als Kommandantinnen, 21 als Kommandant-Stellvertreterinnen.“

Mikl-Leitner betonte auch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Feuerwehren. Als ein Beispiel führte sie die Neuausrichtung der Landesfeuerwehrschule in Tulln als neues Feuerwehr- und Sicherheitszentrum an, als ein weiteres Beispiel die Rückvergütung der Mehrwertsteuer auf gesetzlich verpflichtete Einsatzfahrzeuge. „Allein im letzten Jahr hat dies für die Feuerwehren eine Entlastung von 4,2 Millionen Euro gebracht“, so die Landeshauptfrau. Im Zuge der kostenlosen Hepatitis-Impfung seien mittlerweile 6.122 Impfungen verabreicht worden, führte sie weiters aus. Abschließend verwies Mikl-Leitner auf zwei besondere bevorstehende Ereignisse: Die Feier zum 150-jährigen Jubiläum des NÖ Landesfeuerwehrverbandes am 2. Mai in Baden sowie die Eröffnung des Container-Terminals in Tulln im September.

Um den Landsleuten rasch zu helfen, aber auch zum Schutz der Kameradinnen und Kameraden selbst, brauche es „die beste Ausbildung und Ausrüstung“, betonte LH-Stellvertreter Pernkopf in seiner Stellungnahme. Zudem seien die Feuerwehren „Betroffene des Klimawandels“ verwies er etwa auf Waldbrände oder Überschwemmungen durch Starkregen. Der LH-Stellvertreter ging auch auf die Schneemassen zu Beginn des Jahres ein: „Alle haben perfekt zusammengeholfen. Insgesamt 3.000 Einsatzkräfte haben hervorragende Arbeit geleistet.“

Die Einsatzstatistik habe sich nach oben entwickelt, erfreulicherweise aber auch die Mannschaftsstatistik, sagte Landesfeuerwehrkommandant Fahrafellner. Während in Ländern wie Schweden ein Feuerwehrmann bzw. eine Feuerwehrfrau auf 700 Einwohner käme, käme in Niederösterreich ein Feuerwehrmitglied auf 17 Einwohner. „Dadurch sind wir so flächendeckend“, so Fahrafellner. Im Zusammenhang mit der Jugendarbeit kündigte er an, dass ab Mitte des Jahres das Eintrittsalter für die Feuerwehrjugend von zehn auf acht Jahre gesenkt werde.

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10.03.2019

Wölfe in Niederösterreich: Wo bleibt der Tierschutz für Schafe und Ziegen?

Wo bleibt der Tierschutz für Schafe und Ziegen? Wo bleibt der Tierschutz für Schafe und Ziegen?

„Bei uns im Waldviertel sind immer wieder Kadaver von Rehen zu finden, die vom Wolf gerissen wurden. Obwohl Niederösterreich als erstes Bundesland beschlossen hat, dass Problemwölfe abgeschossen werden können, traut sich offenbar kein Jäger, solches auch zu tun“, erklärt der Bürgermeister der Marktgemeinde Thaya Eduard Köck in seiner Funktion als Obmann des Niederösterreichischen Landeszuchtverbandes für Schafe und Ziegen in einer Aussendung an die Verbandsmitglieder.

Die EU habe zwar zusätzliche Gelder für die Aufstellung eines Herdenschutzes bereit gestellt, aber aus Erfahrungen wisse man, dass das nicht funktioniert. „Es gibt aber auch Schafhalter und Herdehundezüchter, die sich hinstellen und sagen, das geht ohnehin gut, obwohl auch dort schon Schafe gerissen wurden“, sagt Köck. „Die Wolfsrisse in der Umgebung von Klosterneuburg haben uns sehr geholfen, weil darauf ein realistischer Blick in der Bevölkerung eingekehrt ist.“ Er zitierte die Kritik des Bürgermeisters einer Nachbargemeinde, der seinem Ärger freie Bahn ließ: „Das geht nicht, dass bei uns hier Wölfe herumlaufen, bei uns leben ja Leute. Wir sind ja nicht auf einem Stern im Waldviertel oder sonst wo“.

Eduard Köck: „Das zeigt die Denkweise von Städtern. Solang der Wolf nicht in der Stadt ist, ist er ein liebes Tier. Darauf zählen die radikalen Wolfbefürworter, sie machen mit Falschmeldungen, Lügen und getürkten Umfragen Stimmung gegen uns Tierhalter. Der Vorwand ist immer der Tierschutz. Aber wo bleibt der Tierschutz für Schafe und Ziegen, wenn neben den gefressenen noch weiter getötete und verletzte Tiere herumliegen?“

Seine Schlussfolgerung: „In dieser Frage müssen wir die Medien gewinnen. Die Menschen sind zu weit weg von der Produktion, sie verstehen die Bauern oft nicht mehr. Wir müssen unsere Hoftüren öffnen und unsere Produktion erklären. Nicht nur praktisch, wie das einige von uns dankenswerter Weise jedes Jahr tun, sondern auch digital. Wir müssen die Konsumenten auf unsere Seite holen. Ihr Verständnis brauchen wir in Zukunft immer mehr, auch bei vielen anderen Themen“.

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24.02.2019

Bezirke an hochrangigen Straßen boomen, jene ohne dünnen aus

Bezirke an hochrangigen Straßen boomen, jene ohne dünnen aus Bezirke an hochrangigen Straßen boomen, jene ohne dünnen aus

Die Bezirke in Niederösterreich, die mit hochrangigen Verkehrsachsen erschlossen sind, haben in den letzten zehn Jahren zum Teil deutlich an Einwohnern hinzugewonnen. Solche hingegen, wohin keine Autobahn oder Schnellstraße führt, schrumpfen markant. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Statistik Austria über die Bevölkerungsentwicklung Niederösterreichs in den Jahren zwischen 2009 und 2019 hervor.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Zahlen entnimmt, ist die „Boom-Region“ Nummer 1 in Niederösterreich der Bezirk Bruck/Leitha. Dort ist die Bevölkerung in den letzten zehn Jahren um 11.100 Personen oder 12,2 Prozent auf 102.000 Einwohner gewachsen. Bruck/Leitha profitiert nicht nur von seiner Nähe zu Wien und dem Wirtschaftsmotor Flughafen, sondern hat auch mit der Ostautobahn A4 und der Wiener Aussenring-Schnellstraße S1 eine exzellente Verkehrsinfrastruktur.

Stark zugelegt hat die Einwohnerzahl in den Jahren 2009-2019 laut Statistik Austria auch in den an der Südautobahn A2 gelegenen Bezirken Baden (plus 10.200 oder 7,5 Prozent auf 146.200) und Mödling (plus 6.300 oder 5,6 Prozent auf 119.000), am Nordabschnitt der S1 im Bezirk Gänserndorf (plus 9.300 oder 9,9 Prozent auf 103.700), in den von der Westautobahn A1 erschlossenen Regionen Purkersdorf und Wienerwald im Bezirk St. Pölten-Land (plus 6.800 oder 5,5 Prozent auf 131.100) sowie auch in den Bezirken Tulln (plus 8.900 oder 9,4 Prozent auf 103.800) und Korneuburg (plus 7.100 oder 8,4 Prozent auf 90.900), deren wirtschaftliche Verkehrsadern die Donauufer-Autobahn A22 und die Stockerauer Schnellstraße S5 sind.

Düster fallen die Ergebnisse der Statistik Austria für jene peripheren Regionen aus, wo hochrangige Straßenverbindungen fehlen. So haben die Waldviertler Bezirke Zwettl (minus 1.900 oder 4,4 Prozent auf 42.200) und Gmünd (minus 1.700 oder 4,4 Prozent auf 36.800) deutliche Bevölkerungsrückgänge hinnehmen müssen, der Bezirk Waidhofen/Thaya sogar ein Minus um 5,2 Prozent oder 1.400 auf 25.900 Einwohner. Ohne leistungsfähige Schnellstraße fährt auch der Alpenvorland-Bezirk Lilienfeld auf Schrumpfkurs: Dort hat die Einwohnerzahl in den Jahren 2009 bis 2019 um 1.000 oder 3,9 Prozent auf 25.800 abgenommen.

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08.01.2019

Plastik-Gipfel: Mehrweg ist richtige Lösung

Laut Eurostat-Daten ist die Zahl der Plastikverpackungen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel gestiegen und macht in Österreich jährlich 300.000 Tonnen aus. Laut Eurostat-Daten ist die Zahl der Plastikverpackungen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel gestiegen und macht in Österreich jährlich 300.000 Tonnen aus.

Heute wird Greenpeace auf Einladung der Bundesregierung am Runden Tisch zum Thema Wegwerfplastik teilnehmen. Die dort diskutierten Maßnahmen sollen dazu beitragen, Plastikverpackungen um 25 Prozent bis zum Jahr 2025 zu reduzieren. Dieses Ziel hatte Schwarz-Blau Ende 2018 beschlossen. Greenpeace begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung und erwartet sich einen Aktionsplan mit klarem Fokus auf Mehrweg, etwa bei Getränkeverpackungen in Verbindung mit einem Pfandsystem. Nur durch Mehrweg können Verpackungsabfälle tatsächlich vermieden und eine bloße Verlagerung des Abfallproblems auf andere Materialien verhindert werden.

“Wir können Plastikverpackungen nur dann reduzieren, wenn Mehrweg etwa bei Getränkeverpackungen massiv ausgebaut wird. Wir erwarten uns von der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2019 einen konkreten Aktionsplan, der genau das im Fokus hat”, sagt Greenpeace-Sprecher Lukas Hammer. Auch bei den Maßnahmen zur Reduktion von Plastiksackerl sei es wichtig, auf Vermeidung und Wiederverwendung zu setzen anstatt auf andere Materialien.

„Wir verbrauchen derzeit in Österreich über 750 Millionen Wegwerfsackerl aus Plastik. Damit wäre bei einem Umstieg auf Papier-oder Bio-Kunststoffsackerl eine ökologische Katastrophe vorprogrammiert. Einen derart verschwenderischen Umgang mit unseren Ressourcen können wir uns bei keinem Material leisten. Mindestens so wichtig wie das Verbot der Plastiksackerl ist daher ein verpflichtender Mindestpreis für sämtliche Wegwerfsackerl“, so Hammer. Zudem sollten alle mittleren und großen Handelsunternehmen verpflichtet werden, Mehrweg-Alternativen wie etwa wiederverwendbare Netze im Obst- und Gemüsebereich anzubieten.

Laut Eurostat-Daten ist die Zahl der Plastikverpackungen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel gestiegen und macht in Österreich jährlich 300.000 Tonnen aus. Um 25 Prozent weniger Plastikverpackungen auf den Markt zu bringen, braucht es somit mehr als das bereits angekündigte Verbot von Wegwerfsackerl aus Plastik. Laut Greenpeace-Berechnungen machen diese nur etwas mehr als zwei Prozent des gesamten Verpackungsmülls für Kunststoff aus. “Wir erwarten uns bei dem Runden Tisch ein Bekenntnis der Politik zu Mehrweg für alle Verpackungsarten. Würden etwa alle Einweg-Plastikflaschen in Österreich durch umweltfreundliche Glas-Mehrwegflaschen ersetzt werden, könnten wir bis zu 15 Prozent der Plastikverpackungen in Österreich einsparen. Das verhindert auch falsche Alternativen wie Dosen oder Einweg-Glas. Hier braucht es eine klare politische Entscheidung.” Die Einführung eines Pfandsystems in Verbindung mit Maßnahmen zur Steigerung des Mehrweganteils wäre dabei ein erster wichtiger Schritt.

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13.12.2018

Österreich verliert jeden Tag 20 Fußballfelder kostbaren Boden

Österreich verliert jeden Tag 20 Fußballfelder kostbaren Boden Österreich verliert jeden Tag 20 Fußballfelder kostbaren Boden

Die Österreichische Hagelversicherung schlägt Alarm: Jeden Tag werden in Österreich 12,4 Hektar Boden verbaut. Umgerechnet entspricht das der Fläche von rund 20 Fußballfeldern.

„Wir stehen vor einem gigantischen Umweltproblem“, stellt Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung, fest. Zubetonierte Flächen könnten kein Wasser aufnehmen und kein CO2 speichern, was das Klima negativ beeinflusse. „Deshalb fordern wir eine Korrektur der Bodenpolitik, eine Reform der Raumordnung sowie die Begrenzung der Bodenversiegelung auf 2,5 Hektar pro Tag“, sagt Weinberger.

Besorgniserregend ist die Entwicklung vor allem auch in Niederösterreich. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst erfahren hat, verschwinden zwischen Enns und Leitha pro Tag 3,5 Hektar durch die Verbauung mit Häusern, Gewerbeflächen und Straßen. Im Bundesländer-Vergleich verbraucht nur Oberösterreich noch mehr Fläche pro Tag, nämlich 5,6 Hektar.

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24.07.2018

Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer

Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, tauchen neuerlich Vorwürfe gegen den österreichischen Holzkonzern Schweighofer auf, der vor allem in Osteuropa tätig ist. Frachtpapiere und Fotos, die „profil“ von ukrainischen Aktivisten zugespielt wurden, betreffen einen Zug mit Holz, der im Mai 2016 von der ukrainisch-rumänischen Grenze ein Schweighofer-Werk ansteuerte. Er habe „pulpwood“ geladen, so die Papiere, also minderwertiges Faserholz. Experten äußern jedoch Zweifel, ob sich nicht vielmehr um hochwertiges Sägerundholz handelt. „Alles spricht dafür“, so einer im „profil“. „Das Holz ist schön ausgeformt und sauber geschichtet; die Stämme haben hohe Durchmesser.“

Die mögliche Fehldeklaration sagt zwar nichts darüber, ob das Holz legal oder illegal geschlägert wurde. Doch es könnte unter falschen Angaben in die EU eingeführt worden sein, was aus Sicht der WWF der EU-Holzhandelsverordnung widerspricht. Die Organisation wird den Fall in einer Beschwerde an das Bundesamt für Wald thematisieren. Überdies stellt sich die Frage, ob Zölle und Einfuhrsteuern umgangen worden sind, falls hier ein teures Gut als billiges ausgegeben wurde. Schon 2016 kritisierte die Zertifizierungsorganisation FSC Schweighofer wegen „Hinweise auf fehldeklariertes Holz“. Auch Umweltschützer üben seit Langem Kritik an Schweighofer.

Schweighofer betont in einer Stellungnahme an „profil“, die Deklaration als Faserholz sei völlig zulässig, vor allem aufgrund des Durchmessers. Dies sei durch die österreichischen Holzhandelsusancen gedeckt, ein Regelwerk für die Branche.

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14.01.2019

Tödliche Traktorunfälle 2018 beinahe verdoppelt

Tödliche Traktorunfälle 2018 beinahe verdoppelt Tödliche Traktorunfälle 2018 beinahe verdoppelt

Im Jahr 2018 wurden im österreichischen Straßenverkehr bei Traktorunfällen neun Menschen getötet – das sind um vier mehr als 2017 (Quelle: BMI). Drei der tödlichen Unfälle passierten in Niederösterreich, zwei in Vorarlberg und jeweils einer in Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark und im Burgenland. Doch Verkehrsunfälle machen nur einen Teil aller Traktorunfälle aus. Häufiger sind Arbeitsunfälle am Hof oder am Feld. Laut Sozialversicherung der Bauern (SVB) ereignen sich die meisten Arbeitsunfälle beim Auf- und Absteigen bzw. Abspringen, am folgenschwersten sind jedoch Fahrzeugstürze. "Viele Unfälle passieren auch, weil der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert", weiß ÖAMTC Fahrtechnik-Experte Josef Dvorak.

Moderne Traktoren sind durch die Ausstattung mit Assistenzsystemen und Fahrerschutz-Einrichtungen relativ sicher. Dennoch kommt es immer wieder zu fahrtechnischen Fehlern in steilem Gelände, das früher nur mit der Hand bewirtschaftet werden konnte. Kippt der Traktor, werden Personen häufig aus dem Schutzbereich herausgeschleudert und dabei durch das Fahrzeug selbst oder durch den heftigen Aufprall auf dem Boden verletzt. "Neue Traktoren sind bereits mit Sicherheitsgurten ausgestattet, die aber leider häufig nicht angelegt werden", so Dvorak.

Traktoren-Fahrsicherheitstrainings in den ÖAMTC Fahrtechnik Zentren

Diese Gefahrensituationen sind Inhalt von speziellen Fahrsicherheitstrainings, die die Sozialversicherung der Bauern und Steyr Traktoren seit vielen Jahren gemeinsam mit der ÖAMTC Fahrtechnik anbieten. So wird beispielsweise die von der SVB ins Leben gerufene Aktion "Wo ist dein Kind?" im Detail besprochen. Bei den Kursen wurden bisher über 12.000 Teilnehmer geschult. "Bei den Traktoren-Trainings wird der richtige Umgang mit dem Gerät geübt. Schwerpunkte sind Sicherheit und Fahrzeugbeherrschung in kritischen Situationen sowie Geschicklichkeit", erklärt Dvorak.

Die Firma Steyr stellt dafür modernste Traktoren mit allen am Markt befindlichen Bremssystemen und Getriebetechniken zur Verfügung – von ABS bis zur Allradbremse. Am Programm stehen das Durchfahren von rutschigen Kurven, das sichere Befahren von Gefällestrecken, Bremsen und Ausweichen vor Hindernissen und die besonderen Gefahren im Anhängerbetrieb. Außerdem wird eine Notbremsung auf rutschigem Untergrund simuliert und die Teilnehmer erfahren, wie man mit Hinterrad- oder Allradantrieb bei einer Steigung sicher anfahren kann.

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12.11.2018

Heizkostenvergleich 2018: Nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme auf Platz 1

Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute. Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute.

„2018 spielen nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme ihre Stärken voll aus. Weder im Neubau, noch bei sanierten oder unsanierten Gebäuden liegt ein Heizsystem, das fossile Energieträger benötigt, auf Platz 1“, kommentiert Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, die Ergebnisse des neuen Heizkostenvergleichs. „Das ist gut für die Umwelt, aber vor allem auch für das Budget der heimischen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer.“ In dem unabhängigen Vollkostenvergleich der Österreichischen Energieagentur werden nicht nur die Brennstoffpreise, sondern alle anfallenden Kosten der Heizsysteme inklusive Investitions- sowie Wartungs- und Instandhaltungskosten einander gegenübergestellt. Außerdem analysiert die Österreichische Energieagentur die durch Heizsysteme verursachten CO2-Emissionen.

Berücksichtigt man die „Raus aus Öl“-Förderung, teilen sich die nachhaltigen und hocheffizienten Heizsysteme sogar die Top 3-Plätze der Rangliste. Öl-Brennwertsysteme befinden sich Traupmann zufolge bei einem charakteristischen Einfamilienhaus immer auf dem letzten Platz. Das gelte für die Vollkosten genauso wie für die reinen Energiekosten.

Das Ranking der kostengünstigsten Systeme (2018, Platz 1 = geringste Vollkosten), finden Sie hier.

Thermische Sanierung

„Heizkosten hängen in hohem Ausmaß von der thermischen Qualität eines Gebäudes ab: Ganz egal, welches Heizsystem eingesetzt wird: In einem sanierten Einfamilienhaus liegen die Heizkosten um rund 50 % niedriger als in einem unsanierten Gebäude“, so Traupmann. Der gleiche Effekt zeige sich auch bei den CO2-Emissionen.

Heizung und Warmwasserbereitung in Gebäuden verursachen derzeit rund 16 % der österreichischen Treibhausgasemissionen. Heizung, Warmwasser und Kühlung machen zudem rund 27 % des gesamten österreichischen Energiebedarfs aus. Diese Zahlen zeigen Traupmann zufolge, wie wichtig es sei, die thermische Sanierung sowie den Umstieg auf hocheffiziente Heizsysteme und den Verzicht auf fossile Energie voranzutreiben: „Ein unsaniertes Einfamilienhaus mit Öl-Brennwertsystem verursacht über 90 Mal so viele CO2-Emissionen wie ein saniertes Haus, das mit Holz beheizt wird. In einem Jahr sind das rund 9.700 Kilogramm CO2.“

„Die Preisentwicklung fossiler Rohstoffe ist – aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen und internationalen Krisenherde – völlig unberechenbar“, betont Traupmann und verweist auf den Energiepreisindex der Österreichischen Energieagentur. Dieser zeigt, dass beispielsweise Heizöl im September 2018 um ganze 25 % teurer als im Vorjahr war. Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute.

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24.09.2018

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA warnt davor, dass zunehmend unseriöse und betrügerische Anbieter von Finanzdienstleistungen auftreten, die vortäuschen registrierte oder konzessionierte Unternehmen zu sein, die der Aufsicht einer Behörde unterliegen. Beispielsweise klonen sie die Identität registrierter oder konzessionierter Unternehmen und verweisen auf deren Registrierung in öffentlich zugänglichen Datenbanken von Behörden. Oder, sie erfinden eine Aufsichtsbehörde, für die sie sogar eine eigene Datenbank mit verblüffend echt wirkenden, aber gefälschten Registerdokumenten einrichten, auf die sie Interessenten dann hinleiten.

So schützen Sie sich: FMA-Website und FMA-Sicherheits-App

Prüfen Sie daher die Zulassung eines Unternehmens sehr genau, insbesondere auch, welche Finanzgeschäfte dieses überhaupt erbringen darf. Vergleichen und prüfen Sie die angegebenen Kontaktdaten mit jenen im behördlichen Register. Prüfen Sie, ob es die angegebene Behörde tatsächlich gibt, und ob sie tatsächlich zuständig ist. Bei Anbietern mit Bezug zu Österreich prüfen Sie auf der FMA-Website (https://www.fma.gv.at/), ob diese tatsächlich in unserer Unternehmensdatenbank aufscheinen oder, ob gegebenenfalls bereits eine Investorenwarnung veröffentlicht worden ist. Sie können sich auch gratis die FMA-Sicherheits-App auf Ihr Handy herunterladen, und haben so auch via Smartphone Zugriff auf die FMA-Unternehmensdatenbank und erhalten alle FMA-Warnmeldungen sofort aufs Handy (https://www.fma.gv.at/fma-app/).

Scheuen Sie sich auch nicht, die betreffende Aufsichtsbehörde auch direkt - und vom Anbieter und dessen Website unabhängig - zu kontaktieren. Schließen Sie niemals Finanzgeschäfte ab, wenn Sie der Anbieter unerbeten via Telefon, Fax oder Email kontaktiert hat; dieses „Cold Calling“ ist in Österreich gesetzlich verboten und ein sicheres Alarmzeichen für betrügerische Absichten.

Aktuelle Warnmeldungen

Die FMA verweist in diesem Zusammenhang insbesondere auf die von ihr in den vergangenen Monaten veröffentlichten Investoren-Warnungen zu „www.afbauer.com“, „www.helmutkob.com“, „www.holzmannfriedrich.com“ sowie zu dem unseriösen Anbieter „Gerber and Partners“, der sich auf eine frei erfundene österreichische Aufsichtsbehörde „FINSA“ beruft.

„Clone Firms“ oder „Clone Individuals“

Die Verwendung von Klonen registrierter oder konzessionierter Unternehmen ist eine gängige Betrugsmethode. Dabei werden in betrügerischer Absicht Firmenname und Registerdaten von tatsächlich existierenden und zum Geschäftsverkehr ordnungsgemäß zugelassenen Unternehmen missbräuchlich verwendet, um das Vertrauen der potenziellen Opfer zu erschleichen. In Wahrheit hat der Klon mit dem Unternehmen, für das er vorgibt tätig zu sein, nichts zu tun.

Beispiel:

Ein österreichischer Versicherungsvermittler gemäß Gewerbeordnung will im Zuge der EWR-Dienstleistungsfreiheit Versicherungen auch in Großbritannien vertreiben. Dazu veranlasst er, dass die österreichische Behörde der dort zuständigen Aufsichtsbehörde FCA (Financial Conduct Authority) seine europaweit gültige Gewerbeberechtigung als Versicherungsvermittler anzeigt sowie seine Absicht dort tätig zu werden mitteilt. Daraufhin nimmt die FCA diese „notifizierte“ Gewerbeberechtigung mit den erforderlichen Eckdaten in ihre Register der zugelassenen Anbieter auf. Der Betrüger bastelt nun mit diesen öffentlichen Daten ein fiktives Unternehmen, meist nur eine durchaus aufwendig gestaltete Website, und bietet aggressiv und unangefragt seine „Dienste“ an. Als vermeintlichen Beweis seiner Seriosität verweist er auf den FCA-Registereintrag des seriösen Anbieters, den er geklont hat. In der Regel gehen diese betrügerischen Geschäfte dann auch über vermeintliche Versicherungsvermittlung hinaus und umfassen auch Bank- und Wertpapiergeschäfte.

Erfährt die FMA von derartigen unseriösen Geschäftspraktiken, so veröffentlicht sie eine Warnmeldung unter Nennung der Klon-Firma und der angegebenen Kontaktdaten, untersagt die konzessionspflichtigen Geschäfte und bringt den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige.

Fake-Aufsichtsbehörde: FINSA (Financial Supervisory Authority)

Aus Großbritannien tritt derzeit ein unseriöser Anbieter, “Gerber and Partners”, auf, der Finanz- und Wertpapiergeschäfte anbietet, und behauptet in Österreich von der „Financial Supervisory Authority“ (FINSA) mit Sitz Twin Tower 8 Flr., Wienerbergstrasse 11, 1100 Vienna, Austria konzessioniert und dort registriert zu sein. Als FINSA-Kontaktdaten gibt er an: Ph: +43(720) 775336; Email: enquiries@finsa-gov.org; Website: www.finsa-gov.org. Auf der Website dieser frei erfundenen FINSA – verlinkt von „Gerber and Partners“ – findet sich auch ein Unternehmensregister, das eine Registrierung vortäuschen soll. Anleger erhalten von der FINSA dann gefälschte, der österreichischen Gewerbeberechtigung nachgebildete Urkunden zu den „registrierten“ Unternehmen.

Die FMA hat den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

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14.01.2019

Jahrzehnte-Rekord bei Winterschäden

Jahrzehnte-Rekord bei Winterschäden Jahrzehnte-Rekord bei Winterschäden

Die extreme Schneesituation, die sich seit Anfang Jänner in weiten Teilen Österreichs immer mehr zuspitzt, verursacht Schäden in Millionenhöhe. Nach ersten Schätzungen der Wiener Städtischen belaufen sich die Schäden im Jänner auf bis zu fünf Mio. Euro und übertreffen damit alle Schäden der vergangenen zwölf Jahre in diesem Monat. Wie nahe man insgesamt an die Rekordsumme von mehr als 18 Mio. Euro aus dem Jahr 2006 kommt, wird sich mit der Schneeschmelze zeigen.

Aufgrund der Entwicklung der weiterhin anhaltenden Wettersituation und der bisherigen Schadenszahlen konnte die Wiener Städtische eine Parallele zu den extremen Winterschäden im Jahr 2006 herstellen. „Vergleicht man etwa die Anzahl der von der Außenwelt abgeschnittenen Orte oder die Anzahl der Straßensperren, erinnern die Situation und die Zahlen stark an den Katastrophenwinter 2006. Damals hat die Wiener Städtische im Jänner Schäden von mehr als vier Millionen Euro verzeichnet, insgesamt waren es im ganzen Winter 18 Millionen Euro. Wir rechnen derzeit mit bis zu fünf Millionen Euro im Jänner“, so laut Vorstandsdirektorin Doris Wendler die Prognose der Wiener Städtischen.

Schneedecke verdeckt Millionenschäden

Große Teile des Landes versinken im Schnee, viele Dächer halten der enormen Last nicht Stand. Unter den Schneemassen schlummern Schäden in Millionenhöhe: „Bisher wurde nur ein Bruchteil der entstandenen Schäden gemeldet bzw. gesichtet – das wahre Ausmaß zeigt sich erst, wenn der Schnee wieder schmilzt. Doch auch das Tauwetter selbst ist gefährlich – der Schnee wird nass und schwer, die Last auf den Dächern steigt“, sagt Wendler.

Plädoyer für Sicherheit: Mensch kommt vor Dach!

Mit der zunehmenden Last auf den Dächern steigt auch die Angst der Betroffenen vor möglichen Schäden. Die regelmäßige Kontrolle der Schneelast zählt in Hinblick auf die Eigenheimversicherung zu den Obliegenheiten des Versicherungsnehmers. Doch Sicherheit geht vor – im Zweifelsfall ist es besser, sich nicht selbst auf das Dach zu wagen, um es vom Schnee zu befreien.

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06.11.2018

Religiosität

1990 sagten beispielsweise noch 50 Prozent der Christen, dass sie mindestens einmal im Monat den Gottesdienst besuchen, jetzt sind es nur mehr 36 Prozent. 1990 sagten beispielsweise noch 50 Prozent der Christen, dass sie mindestens einmal im Monat den Gottesdienst besuchen, jetzt sind es nur mehr 36 Prozent.

Religion, so heißt es, sei Privatsache. Das ist sie, wie die nun publizierte Europäische Wertestudie ausweist, sogar im doppelten Sinn. Selbstverständlich ist es jedem Menschen unbenommen, ob und was er glaubt. Was dazu kommt ist aber, dass auch bei religiösen Menschen der Aspekt der institutionellen Bindung zunehmend an Bedeutung verliert.

1990 sagten beispielsweise noch 50 Prozent der Christen, dass sie mindestens einmal im Monat den Gottesdienst besuchen, jetzt sind es nur mehr 36 Prozent.

Wenn Religiosität — welcher Konfession auch immer — verstärkt auf die eigenen vier Wände beschränkt bleibt, gehen bestimmte Dinge verloren. Der interreligiöse Dialog — nicht jener der Institutionen, sondern insbesondere jener der Menschen untereinander — etwa und damit auch der Stellenwert der religiösen Toleranz im Zusammenleben, oder das Wissen über unterschiedliche Wertvorstellungen.

Weshalb es gerade in Zeiten einer sich verändernden sozio-ethnischen Gesellschaft umso notwendiger ist, einen überkonfessionell akzeptierten Wertekompass nicht nur zu definieren, sondern ihn auch möglichst verbindlich zu propagieren.

Die Frage, ob es einen verpflichtenden Ethikunterricht braucht, wird sich wohl nicht ewig auf die lange Bank schieben lassen.

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03.08.2018

1968 - 2018: 50 Jahre Big Mac

Mit zwei Rindfleischpatties, Salat, Cheddar-Schmelzkäse, frischen Zwiebeln, Gurkerln und der berühmten Big Mac-Sauce wurde der Burger nach seiner Einführung vor genau 50 Jahren in den USA rasch zu einer Erfolgsgeschichte Mit zwei Rindfleischpatties, Salat, Cheddar-Schmelzkäse, frischen Zwiebeln, Gurkerln und der berühmten Big Mac-Sauce wurde der Burger nach seiner Einführung vor genau 50 Jahren in den USA rasch zu einer Erfolgsgeschichte

Ein echter Klassiker feiert seinen 50. Geburtstag: Der Big Mac, 1968 erstmals im McDonald’s Restaurant von Jim Delligatti in Pennsylvania serviert, ist der weltweit wohl populärste Burger. Zum Höhepunkt des Jubiläumsjahres bedankt sich McDonald’s bei seinen Gästen mit einem besonderen Geschenk und präsentiert die MacCoins, eigens geprägte und in über 50 Ländern der Welt für einen Big Mac einlösbare Münzen. McDonald’s Österreich feiert mit und bringt ab heute die MacCoins in die heimischen Restaurants.

Mit zwei Rindfleischpatties, Salat, Cheddar-Schmelzkäse, frischen Zwiebeln, Gurkerln und der berühmten Big Mac-Sauce wurde der Burger nach seiner Einführung vor genau 50 Jahren in den USA rasch zu einer Erfolgsgeschichte – und international so verbreitet und bekannt, dass der Namensgeber des „Big Mac Index“ seit 1986 als Indikator für die Kaufkraft verschiedener Währungen dient. „Egal in welchem Land man einen Big Mac bestellt: Auf die Qualität und den einzigartigen Geschmack ist Verlass. Das 50-jährige Jubiläum des Big Mac feiern wir zusammen mit unseren Gästen mit den MacCoins“, so McDonald’s Österreich Managing Director Isabelle Kuster.

Pop-up „MacCoins Headquarter“ in Wien

Anfang August ist es schließlich soweit: Mehr als 6,2 Millionen MacCoins werden gleichzeitig in mehr als 50 Länder angeliefert, davon 300.000 MacCoins nach Österreich. Für das weltweit einzigartige „MacCoins Headquarter“ wurde das McDonald’s Restaurant auf der Wiener Pilgrambrücke komplett umgestaltet und präsentiert mit anschaulichen Infografiken die Geschichte des Big Mac, den Big Mac Index und die fünf unterschiedlichen Prägungs-Designs der MacCoins. „Das Pop-up-Headquarter gibt es bis zehnten August – den Big Mac auch noch die nächsten 50 Jahre“, so Franchisenehmerin Barbara Huber.

1 MacCoin = 1 Big Mac

Das Prinzip ist einfach erklärt: Ab sofort und solange der Vorrat reicht gibt es zu jedem bestellten Big Mac-McMenü eine MacCoin – und für jede MacCoin erhält man in jedem McDonald’s Restaurant in allen teilnehmenden Ländern bis Ende des Jahres einen Big Mac. Die MacCoins können aber nicht nur eingelöst, sondern auch gesammelt werden: Fünf unterschiedliche Designs der limited MacCoins-Edition stellen je ein Jahrzehnt der letzten 50 Jahre dar.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: McDonald’s Österreich
02.07.2018

Honigjahr 2018 ohne nennenswerte Waldhonigernte - Honigpreise steigen

Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen. Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Die außergewöhnliche Witterung im Frühjahr mit einem kalten März und darauffolgenden überdurchschnittlich warmen Monaten hat auch für die Honigernte 2018 Konsequenzen: Durch die trockene und warme Witterung im Norden und Osten Österreichs im April blühte der Raps rasch ab und gab wenig Nektar. Daher konnte in weiten Gebieten kaum Rapshonig geerntet werden.

Da es heuer keine Spätfröste gab, fiel die Robinienernte meist zufriedenstellend aus. Imkerinnen und Imker berichten aber, dass es heuer schwer ist, reine Sortenhonige zu ernten, da sich aufgrund der Witterung die Blühfolge der Kulturen oft überschnitten haben.

Bemerkenswert ist auch der zeitige Blühbeginn der Sonnenblume, die in vielen Gebieten schon seit dem 20. Juni in Vollblüte steht. Sorten- und standortbedingt honigt jedoch die Sonnenblume nicht überall.

2018 wird ein daher ein kurzes Honigjahr sein. Der Vorteil ist, dass die notwendige Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe termingerecht durchgeführt werden kann.

Kaum Waldhonig im ganzen Bundesgebiet

Außergewöhnlich ist, dass in ganz Österreich keine nennenswerte Waldhonigernte verzeichnet werden kann. Damit fehlt etwa die Hälfte der gesamten Honigernte in Österreich, da Waldhonig etwa 50% der Gesamternte ausmacht. Weil auch die letzten Jahre, mit Ausnahme des vorigen Jahres, in Summe unterdurchschnittliche Honigernten gebracht haben, sind die Honiglager weitgehend geleert. Die Konsumenten müssen sich daher auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
15.04.2019

DIE NACHT DER MUSICALS - am 04.01.2020 in Linz, Brucknerhaus

Kraftvolle Stimmen gepaart mit gefühlvollen Balladen. In der Nacht der Musicals verschmelzen die bekanntesten und beliebtesten Lieder aus den erfolgreichsten Musicalproduktionen der Welt zu einem fesselnden und vielseitigen Bühnenfeuerwerk. Die spektakuläre Musicalgala mit bereits weit über 2 Millionen Besuchern macht 2020 erneut Station in ausgewählten Hallen und Theatern in ganz Österreich.

Gefeierte Stars der Originalproduktionen entführen die Zuschauer in eine bunte und glitzernde Traumwelt. Unterstützt werden die herausragenden Darsteller durch ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept, sowie ein erstklassiges Tanzensemble. Aufwändige Kostüme lassen die Atmosphäre des New Yorker Broadway und des Londoner West End eindrucksvoll aufleben.

Das Erfolgsmusical Rocky mit Hymnen wie Eye of the Tiger und die weltbekannte Rocky-Fanfare sowie Frozen (Die Eisprinzessin) werden als Highlights das Publikum begeistern!

Neben Der König der Löwen, Tanz der Vampire, Mamma Mia, Hinterm Horizont, dem brandaktuelle Musical mit der Musik von Udo Lindenberg und We Will Rock You, dem Erfolgsmusical zu Songs von Queen, dürfen natürlich Klassiker wie Das Phantom der Oper, Cats, Die Rocky Horror Show und Elisabeth nicht fehlen!

Erleben Sie live, wie das Phantom der Oper Christine seine Liebe gesteht, oder die Samtpfoten aus Cats mit Memories wieder einmal ihren Kultcharakter unter Beweis stellen.

Gefühlvolle Balladen aus Tanz der Vampire und Disneys Aladdin fehlen ebenso wenig wie die geheimnisvollen Rhythmen Afrikas aus König der Löwen.

Die gefeierte Inszenierung von Udo Jürgens musikalischem Lebenswerk Ich war noch niemals in New York ist ein weiterer Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Musicalgala.

Die Nacht der Musicals lässt die Besucher an den bewegendsten Szenen der Musicalgeschichte teilhaben und garantiert einen unvergesslichen Abend für Jung und Alt. Lassen Sie sich verzaubern!

Kategorie 1: 62,-

Kategorie 2: 56,-

Kategorie 3: 50,-

Kategorie 4: 44,-

Kategorie 5: 38,-

Rollstuhlplatz: 14,-

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Pura Vida
25.03.2019

Immer mehr Österreicher haben keine Ersparnisse

Immer mehr Österreicher haben keine Ersparnisse Immer mehr Österreicher haben keine Ersparnisse

32% der Österreicherinnen und 23% der Österreicher (also insgesamt 27%) gaben bei der aktuellen ING International Survey an, keine Ersparnisse zu haben. In der Vorjahresbefragung Ende 2017/Anfang 2018 waren es noch 24%. 55% jener ohne Ersparnisse verdienen einfach zu wenig.

„Die finanzielle Lage verschärft sich nicht nur in Österreich, sondern in vielen europäischen Ländern“, sagt ING Chefökonom Carsten Brzeski und ergänzt: „Die schönen Sparquoten im Euroraum sollten nicht über die problematische Lage hinwegtäuschen, nämlich über die Schere zwischen Arm und Reich, die weiter auseinander geht: Der Anteil derjenigen, die gar nicht sparen (können), steigt an. Gleichzeitig legen die, die können noch mehr zur Seite.“

13% der Befragten gaben an, weniger als ein Nettomonatseinkommen (des Haushalts) an Sparreserven zu haben und stehen damit ebenso auf finanziell wackeligen Beinen. „Erst ab etwa drei Monatseinkommen kann man von einer ausreichenden Rücklage sprechen, die notfalls unerwartete dringende Ausgaben abdeckt“, so die Experten der ING.

Immerhin: der Rest ist gut abgesichert. 42% der Sparer verfügen über einen Polster zwischen ein und sechs Monatsgehältern.

13% haben ein halbes bis ein ganzes Jahresgehalt am Sparbuch und 14% sogar mehr als das Einkommen eines ganzen Jahres.

Insgesamt fühlen sich 51% aller Sparer mit der Höhe ihrer Ersparnisse wohl.

Jedem Zweiten geht gegen Monatsende das Geld aus

51% der Befragten haben gegen Monatsende gelegentlich oder meist kein Geld mehr am Konto. Auch hier dürften geringere Einkommen der Grund sein, sorgloser Umgang mit den Finanzen hingegen kaum. Denn: 93% gaben an, ihre Ausgaben regelmäßig im Blick zu haben – sei es in Form eines Haushaltsbuches, einer App oder der laufenden Kontrolle der Kontoauszüge.

Ist mal zu wenig Geld am Konto, dann reduzieren 80% ihre Ausgaben, 26% borgen sich Geld aus und 21% greifen zur Kreditkarte (Mehrfachnennungen).

Rückhalt durch Banken notwendig

Barbaros Uygun, ING Chef in Österreich tritt dafür ein, dass hierbei auch die Banken ihren Beitrag leisten: „Je weniger den Menschen zum Sparen bleibt, desto größer wird auch der Druck auf Banken. Hier haben wir besondere Verantwortung und müssen beitragen, das Sparen zu vereinfachen. In Gratiskonten, niedrigen Einstiegsschwellen z.B. in das Fondssparen, niedrigen Kreditzinsen sowie in der Finanzbildung sehe ich eine Mindestanforderung an Banken.“

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14.03.2019

Imkerschule Warth: Qualitätshonig vergoldet

v. l.: Imkerlehrling Tobias Wieser, Imkerfacharbeiterin Valeria Voit, Karl Stückler (Leiter der Imkerschule Warth), Imkerfacharbeiterin Anna Ressler, Imkermeister Alois Spanblöchl und Imkermeister Wolfgang Oberrisser v. l.: Imkerlehrling Tobias Wieser, Imkerfacharbeiterin Valeria Voit, Karl Stückler (Leiter der Imkerschule Warth), Imkerfacharbeiterin Anna Ressler, Imkermeister Alois Spanblöchl und Imkermeister Wolfgang Oberrisser

Nach der Auszeichnung als „Imker des Jahres“ im vorigen Jahr, wurde der Qualitätshonig der Imkerschule Warth auch heuer bei der Ab-Hof-Messe in Wieselburg prämiert. Gold gab es für den Waldblütenhonig und für zwei Blütenhonigsorten. Der Lindenblütenhonig und zwei weitere Blütenhonigsorten erhielten Silbermedaillen.

„Die lang anhaltende Trockenheit im letzten Jahr stellte die Imker vor große Herausforderungen, denn das Nahrungsangebot an Nektar und Honigtau war sehr gering. Deshalb spielte die richtige Wahl des Standortes der Bienenvölker eine wichtige Rolle“, betont Karl Stückler, Leiter der Imkerschule Warth. „Die Auszeichnungen bestätigen einmal mehr, dass wir mit der Erzeugung von Qualitätshonig auf dem richtigen Weg sind. Zudem besitzen die Goldmedaillen eine große Vorbildwirkung für die praktizierenden Imker und die Bildungsarbeit an der Imkerschule“, so Stückler.

180 Bienenvölker erzeugen den preisgekrönten Honig

Für den vergoldeten Honig zeichnen die beiden Imkermeister Wolfgang Oberrisser und Alois Spanblöchl verantwortlich, welche die rund 180 Bienenvölker der Imkerschule Warth fachkundig betreuen. „Wegen der schwierigen Produktionsbedingungen im Vorjahr waren die langjährige Erfahrung und das Fachwissen in der Imkerei gefragt. Daher sind wir besonders stolz, dass wir trotz der widrigen Verhältnisse die Erfolge verbuchen konnten“, betonen die Imker-Experten Oberrisser und Spanblöchl. Der Bewerb bei der Ab-Hof-Messe fand unter österreichweiter Beteiligung statt und dementsprechend stark waren die Konkurrenz sowie die Qualitätsanforderungen.

Honigverkauf im Ab-Hof-Laden der Fachschule

Der Warther Qualitätshonig sowie andere selbst erzeugte Produkte werden im Ab-Hof-Laden der Fachschule werktags zu den Bürozeiten von 8.00 bis 12.00 Uhr verkauft.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Jürgen Mück
25.02.2019

Volksanwalt prüft Geldstrafe für Gewaltopfer

Volksanwalt prüft Geldstrafe für Gewaltopfer Volksanwalt prüft Geldstrafe für Gewaltopfer

Ein junger Familienvater wurde in Oberwart angepöbelt, verprügelt und schwer verletzt. Nun musste der junge Mann eine Strafe von 110 Euro zahlen, weil er sich verbal zur Wehr gesetzt hatte. Für Volksanwalt Peter Fichtenbauer ein Grund, der Sache nachzugehen. Er leitet ein amtswegiges Prüfverfahren gegen die Bezirkshauptmannschaft ein.

Laut Medienberichten holte sich der Mann auf der Heimfahrt einen Imbiss. Eine Gruppe junger Tschetschenen pöbelte ihn an. Als er sich verbal zur Wehr setzte, prügelten sie auf ihn ein. Die Polizei musste mit mehreren Streifen anrücken, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Der Mann wurde bei der Auseinandersetzung so schwer verletzt, dass er vier Wochen im Spital lag. Wegen Störung der öffentlichen Ordnung laut Paragraph 81 Sicherheitspolizeigesetz soll er nun 110 Euro Strafe zahlen.

„Sollte sich der Vorfall tatsächlich – wie geschildert – ereignet haben, wäre das eine ungeheure Ungerechtigkeit. Es wird zu prüfen sein, ob es sich bei der Äußerung des jungen Mannes nicht um eine gerechtfertigte Entrüstung gehandelt hat“, so Volksanwalt Fichtenbauer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

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