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Chronik

24.05.2020

Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne nach Einreise trüben Urlaubserlebnisse

Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne Teure private Corona-Tests und lange Selbstquärantäne

Wenn Arbeitnehmer in den kommenden Wochen ihren wohlverdienten Urlaub im Ausland verbringen möchten, sind aus heutiger Sicht erhebliche Hürden damit verbunden: Entweder ist bei der Einreise ein privater Corona-Test zu bezahlen, der bis zu 220 Euro kostet, oder man muss sich in eine 14-tägige Selbstquarantäne begeben.

„Diese aktuellen Kriterien können für die anstehende Urlaubssaison keinesfalls gelten. Die Bundesregierung muss daher rasch taugliche Lösungen erarbeiten, die zu keinen derartigen Belastungen führen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

„Es kann nicht sein, dass etwa eine Familie mit zwei Kindern bei der Einreise nach Österreich rund 800 Euro für einen privaten Corona-Test bezahlen muss, oder sich nach dem Urlaub noch zwei weitere Wochen in Selbstquarantäne isolieren muss“, so Wieser. Es mag in diesem Zusammenhang wenig verwunderlich sein, dass private Firmen mit Corona-Tests derzeit das große Geschäft wittern.

Generell ist nicht einzusehen, dass die Kosten für diese Tests ausschließlich auf die Betroffenen übergetragen werden, überhaupt wenn diese Tests eingefordert werden. Das gilt auch für andere Bereiche, beispielsweise wenn der Arbeitgeber einen Corona-Test verlangt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Partynia Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International
11.02.2020

Sturm "Sabine" / Innenminister: „Danke an alle Blaulichtorganisationen“

Innenminister nutzt "Europäischen Tag des Notrufs" zum Dank für Einsatz während des Sturmtiefs "Sabine" Innenminister nutzt "Europäischen Tag des Notrufs" zum Dank für Einsatz während des Sturmtiefs "Sabine"

Innenminister Karl Nehammer nutzt den „Europäischen Tag des Notrufs“ am 11.2., um den Blaulichtorganisationen zu danken. „Mein Dank und mein Respekt gilt allen Polizistinnen und Polizisten sowie den vielen Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettung, die täglich für die Menschen in Österreich im Einsatz stehen“.

Auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern spricht der Innenminister seinen Dank aus: „Das Ehrenamt ist ein Eckpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Es steht für Überzeugung, Leistungsbereitschaft und Verantwortlichkeit im Denken und Handeln. Ganz egal in welchem Bereich – ob es die Freiwilligen Feuerwehren, die Rettungsorganisationen, aber auch viele andere Vereine sind – das Ehrenamt steht für mich als Bindeglied zwischen den Menschen“, sagte Karl Nehammer.

Sturmtief „Sabine“ forderte Einsatzkräfte

„Ausnahmesituationen wie die gestrige Wetterlage führen uns vor Augen, was unsere Einsatzkräfte leisten“, sagte Nehammer. Das Sturmtief „Sabine“ forderte am 10. und in der Nacht auf 11. Februar 2020 mehr als 1600 Einsätze von Polizei und Feuerwehr. Besonders betroffen waren die Bundesländer Nieder- und Oberösterreich sowie Salzburg. So mussten beispielsweise im Bezirk Gmünd in Niederösterreich 25 Zugpassagiere wegen eines umgestürzten Baumes evakuiert werden.

„Den vielen Polizeibediensteten danke ich dafür, dass sie in Ausnahmesituationen wie dieser die Verkehrssicherheit aufrecht erhalten“, betonte der Innenminister.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.05.2020

Blumenerde im Test: 6 von 16 mit Listerien belastet

Blumenerde im Test: 6 von 16 mit Listerien belastet Blumenerde im Test: 6 von 16 mit Listerien belastet

Zum Start der neuen Garten-Saison hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) 16 Blumenerden getestet, darunter 8 torfreie Produkte. Im Gegensatz zum letzten Jahr fielen die Ergebnisse des aktuellen Tests aber etwas schlechter aus: 6 von 16 Erden enthielten Listerien und wurden daher mit „nicht zufriedenstellend“ beurteilt. Zuletzt war das nur bei 2 von 19 Produkten der Fall. Für 2 weitere Blumenerden gab es nur ein „weniger zufriedenstellend“, aufgrund mangelnder Pflanzenverträglichkeit. Lediglich 2 Blumenerden schafften eine „sehr gute“ bzw. „gute“ Gesamtbewertung. Alle Details zum Test gibt es ab sofort auf www.konsument.at.

In 6 von 16 getesteten Erden wurden Listerien gefunden (bellaflora, Dehner, Euflor, Gardenline, Günstiger Garten, Starkl). Beim letzten Test des VKI im Jahr 2019 waren es dagegen nur 2 Produkte. „Listerien können Listeriose verursachen, eine seltene, hauptsächlich durch Lebensmittel übertragene Erkrankung. Meist erfolgt eine Infektion durch den Verzehr von rohen Lebensmitteln“, erklärt VKI-Projektleiter Christian Undeutsch. Listerien sind aber auch in der Umwelt weit verbreitet, etwa in Abwässern und der Erde. „Daher empfehlen wir, bei der Arbeit mit Blumenerde stets Handschuhe zu tragen oder sich danach besonders gründlich die Hände zu waschen“, so Christian Undeutsch und beruhigt zugleich. „Listerien in der Blumenerde gehen nicht in die Pflanzen über. Das Gemüse sollte aber jedenfalls gründlich abgewaschen werden.“

Ergänzend zum Test wurde auch ein Blick auf das Füllvolumen der Produkte geworfen. Die auf den Packungen deklarierten Füllmengen wichen dabei stark von den ermittelten Werten ab. 14 von 16 Produkten enthielten nur 90 Prozent oder weniger der angegebenen Menge. Negativer Spitzenreiter war Seramis mit mageren 11,1 Litern anstelle von 20 Litern. Auch wenn sich die Füllmenge im Laufe der Lagerung verringern kann, so sind das doch erhebliche Abweichungen. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich damit ein gänzlich anderes Bild: Damals lagen die ermittelten Füllmengen bei fast allen Produkten über den angegebenen Werten.

Auffällig ist, dass viele Hersteller für die Bezeichnung ihrer Produkte den Begriff „Bio“ verwenden. Bei Kultursubstraten gibt es, im Gegensatz zu Lebensmitteln, aber keine gesetzliche Regelung für „Bio“. „Es ist daher unklar, was diese Produkte von anderen ‚konventionellen‘ Produkten unterscheiden soll“, kritisiert Christian Undeutsch. „Hier wäre es in unseren Augen sinnvoll, Klarheit durch gesetzliche Vorgaben zu schaffen.“ „Bio“ bedeutet jedenfalls nicht, dass die Blumenerde auch torffrei ist. So enthielten auch 2 der 8 getesteten „Bio“-Produkte Torf. Der Einsatz von Torf in Blumenerden steht aber aus ökologischen Gründen in der Kritik, da durch den Torfabbau klimaschädliches CO2 freigesetzt wird und Moorlandschaften als besondere Lebensräume für Pflanzen und Tiere zerstört werden. „Wer sichergehen möchte, dass seine Blumenerde keinen Torf enthält, der sollte die Produktkennzeichnung genau studieren oder auf Produkte achten, die das Österreichische Umweltzeichen tragen“, so Christian Undeutsch abschließend.

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07.04.2020

Corona-Krise zeigt wie fossile Energien die Luft verschmutzen

Corona-Krise zeigt wie fossile Energien die Luft verschmutzen Corona-Krise zeigt wie fossile Energien die Luft verschmutzen

Zum heutigen Weltgesundheitstag weist die IG Windkraft darauf hin, dass mit erneuerbaren Energien viele Menschenleben gerettet werden könnten. Allein in Europa sterben pro Jahr rund 400.000 Menschen aufgrund der Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle, wie eine aktuelle Studie berichtet. „Der rasche Ausbau von Windrädern und die Schließung von fossilen Kraftwerken, sowie der Umstieg auf Elektromobilität muss nun nach der Corona-Krise umgesetzt werden“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Gerade jetzt sieht man, wie sauber die Luft sein könnte, wenn wir auch nur auf Teile der Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle verzichten.“

Der Weltgesundheitstag wurde 1948 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen und wird weltweit am heutigen 7. April gefeiert. In Zeiten der Corona-Pandemie sind alle Augen auf die Gesundheit gerichtet. Dass die Luftverschmutzung sehr stark durch das Verbrennen von Erdgas, Erdöl und Kohle verursacht wird, ist vielen spätestens durch die starke Verbesserung der Luftqualität durch die Maßnahmen gegen das Corona-Virus neuerlich bewusst geworden. „Diese Erfahrungen gilt es im Gedächtnis zu behalten, um nach der Corona-Krise die richtigen Maßnahmen zu setzen, damit die gute Luftqualität auch in Nach-Corona-Zeiten aufrechterhalten werden kann“, fordert Moidl.

4,5 Mio. Tote durch fossile Brennstoffe

Immer wieder weisen Studien darauf hin, dass die Verwendung von Erdgas, Erdöl und Kohle Millionen Menschen das Leben kostet. Die erst kürzlich erschienene Studie vom Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) geht von 4,5 Mio. Todesfällen weltweit aus. Allein in der Europäischen Union gehen die Studienautoren von rund 400.000 Todesfällen aus. Weltweit kommen 1,8 Mrd. verlorene Arbeitstage pro Jahr hinzu, die durch Luftverschmutzung von fossilen Brennstoffen verursacht werden. In Summe entstehen der Gesellschaft dadurch rund 7,5 Mrd. Euro an Kosten, was 3,3 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Die Studienautoren weisen auch darauf hin, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien einen großen Teil der Todesfälle verhindern könnte.

Energieerzeugung muss Erneuerbar werden

In Österreich werden heute noch rund ein Drittel der Stromerzeugung und zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs durch Erdgas, Erdöl und Kohle zur Verfügung gestellt. „Je schneller wir hier den Umstieg auf erneuerbare Energien schaffen, desto mehr Todesfälle können wir verhindern. Ganz nebenbei schaffen wir auch den Klimaschutz und erhalten so die Lebensgrundlagen für die nächste Generation“, bemerkt Moidl.

Windräder erzeugen im Gegensatz zu Erdgas, Erdöl und Kohle bei der Energieerzeugung keine Abgase oder Abwässer. Windräder schaffen mehr Arbeitsplätze als Gaskraftwerke, sind kostengünstiger als jedes Kohlekraftwerk und der Windstrom kann in Österreich erzeugt werden, und muss nicht aus Krisenregionen nach Österreich importiert werden. Laut Bloomberg New Energy and Finance sind die Windkraft und Solarenergie in zwei Dritteln der Welt die kostengünstigste Art der Stromerzeugung. „Am Tag der Gesundheit sollte man seinen Blick wieder darauf richten, wie viele Vorteile die erneuerbaren Energien haben. Sowohl was die Kosten betrifft, als auch bei der heimischen Wertschöpfung, aber ganz besonders was die Gesundheit anbelangt, haben die erneuerbaren Energien die Nase vorne“, so Moidl: „Das Ende von Erdgas, Erdöl und Kohle muss bereits jetzt begonnen und darf nicht in die Zukunft verschoben werden.“

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11.03.2020

Erhalten Besucher ihr Geld zurück, wenn ein Veranstalter das Event absagt?

Bei einer Pressekonferenz hat die Bundesregierung heute festgelegt, dass bis Anfang April Outdoor-Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmern und Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern abgesagt werden. Grundsätzlich haben Besucher einen Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises informierte die D.A.S. Rechtsschutzversicherung in einer Presseaussendung. Bei Verschiebung der Veranstaltung besitzen die Eintrittskarten weiterhin ihre Gültigkeit.

Erhalten Besucher ihr Geld zurück, wenn ein Veranstalter das Event absagt?

Grundsätzlich besteht ein Erstattungsanspruch auf den Ticketpreis. Im Falle einer Absage kommt der Veranstalter seiner Leistungspflicht nicht nach. Das gilt unabhängig davon, ob der Veranstalter den Ausfall zu verantworten hat oder nicht. Betroffene, die von einer solchen Absage betroffen sind, sollten sich an den Veranstalter oder die Vorverkaufsstelle wenden.

Was gilt, wenn eine Veranstaltung verschoben wird, man zum Ersatztermin aber keine Zeit hat?

Veranstalter wie etwa Master of Dirt haben bereits bekannt gegeben, dass die für dieses Wochenende geplante Veranstaltungsreihe in der Stadthalle auf Ende Juni verschoben wird und die Tickets ihre Gültigkeit behalten. Eine Verschiebung einer Großveranstaltung muss man grundsätzlich nicht hinnehmen. Falls das Ticket für einen fixen Termin gebucht war und man am verschobenen Termin keine Zeit hat, kann man die Eintrittskarte zurückgegeben und den Eintrittspreis zurückverlangen.

Was passiert mit Kosten für ein gebuchtes Hotelzimmer?

Hier kommt es darauf an, ob Tickets und Hotelaufenthalt gemeinsam bei einem Anbieter gekauft, also als Pauschalreise gebucht wurden. Bei Absage der Veranstaltung kann man von der gesamten Reise kostenlos zurücktreten. Voraussetzung ist aber, dass der Besuch der Veranstaltung der Hauptzweck der Reise war. Bei getrennten Buchungen ist die rechtliche Situation komplizierter. Unter bestimmten Umständen werden dann nur die Kosten der Veranstaltung ersetzt, nicht jedoch die Übernachtung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K.
29.12.2019

Silvesterangst bei Hunden - Jeder zweite Hund reagiert ängstlich auf Geräusche, leidet unter Geräuschangst!

Silvesterangst bei Hunden - Jeder zweite Hund reagiert ängstlich auf Geräusche, leidet unter Geräuschangst! Silvesterangst bei Hunden - Jeder zweite Hund reagiert ängstlich auf Geräusche, leidet unter Geräuschangst!

Laut Studien sind rund die Hälfte der 600.000 in Österreich lebenden Hunde, sowie unzählige Katzen und andere Tiere von Geräuschangst betroffen.

Jeder Hund hat seine ganz persönliche Vorgeschichte, wie es zur Geräuschangst kam, aber die häufigsten Anzeichen von Geräuschangst bei Hunden sind sich oft ähnlich. Diese können zum Beispiel sein:

Hecheln

Zittern

Verstecken, kauern, erstarren

Unruhiges Umherwandern

Vermehrtes Speicheln

Futterverweigerung

Vokalisieren (bellen, winseln)

Vermehrte Anhänglichkeit

Geräuschangst verschlimmert sich oft mit der Zeit und es können schon milde oder ähnlich klingende Reize eine starke Reaktion auslösen. Daher sollte bereits bei ersten Anzeichen mit therapeutischen Maßnahmen begonnen werden. Die langfristigen Behandlungsmöglichkeiten bei Geräuschangst reichen von gezielten Trainingsmaßnahmen über Additiva (z.B. Nahrungsergänzungsmittel, Pheromonprodukte) bis hin zu speziell entwickelten Medikamenten, die vom Tierbesitzer angewendet werden können, die Angst reduzieren und dadurch ein entspannteres Silvester ermöglichen.

Eine Übersicht über kurz- und langfristige Maßnahmen, die die Silvesterangst bei Hunden reduzieren können, liefert außerdem Dr. Nadja Affenzeller Dip ECAWBM (BM), Tierärztin und Verhaltensexpertin der Vetmeduni Vienna (zusammengefasst im Poster „Tipps fürs Tier: Silvesterangst bei Hunden“, Download unter www.richter-pharma.at). Laut Affenzeller kann gezieltes Training auch bei älteren Hunden mit Geräuschangst Erfolge zeigen: „Dabei ist zu beachten, dass die Maßnahmen in Absprache mit ExpertInnen auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes angepasst werden müssen.“

Lassen Sie sich jetzt in Ihrer Tierarztpraxis über die Therapie-Möglichkeiten bei Silvesterangst beraten und wenden Sie sich an Ihren Tierarzt um Ihnen und Ihrem vierbeinigen Liebling einen guten Rutsch ins neue Jahr zu ermöglichen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.03.2020

Coronavirus: Situation für Menschen mit Behinderungen

Abschließend sagt der Präsident des Österreichischen Behindertenrates DANKE an alle die Menschen mit Behinderungen pflegen und unterstützen. Abschließend sagt der Präsident des Österreichischen Behindertenrates DANKE an alle die Menschen mit Behinderungen pflegen und unterstützen.

Für Menschen mit Behinderungen ist die Coronavirus-Epidemie eine bedrohliche Situation. Nicht alle, aber viele, gehören zur gesundheitlichen Risikogruppe. Sie sind angewiesen auf barrierefreie Informationen, haben im Alltag Pflege- und Unterstützungsbedarf und/oder erleben die psychische Belastung aufgrund von psychischen Vorerkrankungen noch massiver." „Alle zusammen machen wir uns Sorgen, die Gruppe der Menschen mit Behinderungen ist auf vielen Ebenen gefährdet. Für die Solidarität der Menschen in Österreich und auch die weitreichenden Maßnahmen die gesetzt wurden, möchten wir allen ‚Danke‘ sagen! Gemeinsam schaffen wir das!“", zeigt sich Herbert Pichler (Präsident des Österreichischen Behindertenrates) besorgt, aber hoffnungsvoll.

Die Bundesregierung hat am letzten Wochenende ein Sammelgesetz, das COVID-19 Gesetz einheitlich beschlossen, das bereits heute in Kraft tritt. Damit werden Regelungen getroffen, die die Auswirkungen des Coronavirus so gering wie möglich für die gesamte Bevölkerung und auch die Wirtschaft halten sollen. Der Österreichische Behindertenrat setzt sich dafür ein, dass in der Umsetzung die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen weiterhin gewährleistet wird.

Es ist jetzt besonders wichtig, Informationen nur von sicheren Quellen zu beziehen. Unsere Mitgliedsorganisationen, das Sozialministerium und Medien wie der ORF oder BIZEPS bieten seriöse und barrierefreie Informationen.

Abschließend sagt der Präsident des Österreichischen Behindertenrates DANKE an Alle:

die Menschen mit Behinderungen pflegen und unterstützen.

die barrierefrei informieren oder Informationen barrierefrei aufbereiten und verbreiten

die durch ihr verantwortungsvolles Handeln die Ausbreitung verlangsamen

die ihre Hilfe auf unterschiedlichen Wegen anbieten

die füreinander da sind, telefonieren, chatten, einander zuhören in dieser auch psychisch belastenden Zeit.

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29.02.2020

Die ärgerlichsten Produkte des Jahres 2019

Kelly’s reduzierte die Füllmenge von 175 Gramm auf 150 Gramm. Der Preis blieb mit 1,99 Euro gleich. Kelly’s reduzierte die Füllmenge von 175 Gramm auf 150 Gramm. Der Preis blieb mit 1,99 Euro gleich.

Erstmals seit dem zehnjährigen Bestehen des Projektes Lebensmittel-Check wird vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) der Negativpreis „KONSUM-Ente“ für das ärgerlichste Produkt des Jahres vergeben. Rund 5.300 Personen stimmten über die dreistesten Lebensmittel des Jahres 2019 ab. Als „Gewinner“ des Votings ging Kelly’s hervor: Das Unternehmen erhält den Negativpreis für eine versteckte Preiserhöhung bei den „Classic salted Chips“. Auf den Plätzen zwei und drei landeten der „Brunch Kürbiskern-Pesto“ sowie das „Spar Natur pur Bio-Urkorn-Knuspermüsli Amaranth-Mandel“. In beiden Fällen wurde die Zusammensetzung kritisiert. So waren namensgebende Inhaltsstoffe letztlich nur in homöopathischer Dosis vorhanden. Die ärgerlichsten Lebensmittel werden ab dem 27.02. ausführlich im März-KONSUMENT sowie auf www.konsument.at vorgestellt.

Das Projekt Lebensmittel-Check wurde 2010 gemeinsam mit dem Ministerium für Konsumentenschutz als Informations- und Meldeplattform ins Leben gerufen. Konsumentinnen und Konsumenten wird hier die Möglichkeit geboten, potenziell irreführende Lebensmittel zu melden. Der VKI prüft die Beschwerden, holt bei Unternehmen gegebenenfalls eine Stellungnahme ein und veröffentlicht den Sachverhalt auf der Plattform www.lebensmittel-check.at. „Die Veröffentlichung auf dieser Plattform soll nicht nur als Beitrag zur Verbraucherbildung dienen, sondern auch als Anreiz für die betroffenen Unternehmen, ihre Produkte bzw. deren Verpackungen konsumentenfreundlicher zu gestalten“, erklärt VKI-Ernährungswissenschafterin Nina Siegenthaler. „Unsere Plattform dient aber nicht nur als ,Pranger‘: Wenn Unternehmen auf die Kritik reagieren und Maßnahmen zur Verbesserung setzen, dann berichten wir ebenfalls darüber.“

Seit Bestehen des Projektes gab es gesamt rund 1.000 Veröffentlichungen auf lebensmittel-check.at, davon 100 Meldungen im vergangenen Jahr, aus denen nun die ärgerlichsten Lebensmittel des Jahres 2019 gewählt wurden. „Sowohl für 2019 als auch in der Gesamt-Rückschau zeigt sich, dass die Aufmachung und Verpackung von Produkten, Stichwort Mogelpackungen, am häufigsten kritisiert werden. Darauf folgen Beschwerden zur Zusammensetzung von Produkten, Herkunftsangaben sowie versteckte Preiserhöhungen“, resümiert Nina Siegenthaler.

Die Wahl der ärgerlichsten Lebensmittel des Jahres führt der VKI zwar bereits seit einigen Jahren durch, ab jetzt wird nun im Rahmen dieser Wahl auch der Negativpreis „KONSUM-Ente“ für das erstgereihte Produkt vergeben. Über die Namensgebung des Preises haben die Leserinnen und Leser des Testmagazins KONSUMENT in einer Umfrage entschieden. „Die KONSUM-Ente soll künftig als klares Sinnbild für die Kritik der Konsumentinnen und Konsumenten an potenziell irreführenden Lebensmitteln dienen“, so Siegenthaler abschließend.

Die 5 ärgerlichsten Lebensmittel 2019 im Überblick

Platz 1 (KONSUM-Ente): Kelly’s Classic salted Chips

Kelly’s reduzierte die Füllmenge von 175 Gramm auf 150 Gramm. Der Preis blieb mit 1,99 Euro gleich. Das Unternehmen verwies auf Ernteausfälle und folglich gestiegene Rohstoffpreise als Grund für die Preiserhöhung. Darüber hinaus bot es folgendes Argument: „Wir wollten es den Konsumenten ermöglichen, eine Packung Chips mit nur einer Münze zu kaufen.“

Platz 2 – Brunch Kürbiskern-Pesto

Laut Kleingedrucktem auf dem Becher besteht der Brotaufstrich vor allem aus Magermilchjoghurt, Kokosfett und Palmöl. Des Weiteren sind Basilikum, Paprika, Aubergine, Zucchini, Speisesalz und Milcheiweiß enthalten. Erst an zehnter Stelle folgen Kürbiskerne mit einem Anteil von einem Prozent.

Platz 3 – Spar Natur pur Bio-Urkorn-Knuspermüsli Amaranth-Mandel

Zwei namensgebende Inhaltsstoffe sind hier nur in überschaubarer Menge enthalten: Mandeln (5%) und Amaranth (3%). Zucker findet sich dagegen bereits an dritter Stelle der Zutatenliste. Die Bezeichnung „Zucker“-Müsli wäre daher weit zutreffender für dieses Produkt. Für Ärger sorgte hier zudem, dass deutlich weniger Müsli enthalten ist, als man aufgrund der Größe der Verpackung erwarten würde.

Platz 4 – Blaschke Kokoskuppeln

Bei diesem Produkt geriet die Bewerbung mit „Das Original. Seit 1921“ zum Aufreger. Laut Inhaltstoffliste werden die Kokoskuppeln unter anderem mit Palmöl, Glukosesirup und Aroma erzeugt – allesamt Zutaten, die es vor hundert Jahren kaum gegeben haben dürfte.

Platz 5 – Knorr Mediterrane Gemüsepasta

Diese Würzbasis enthält der Verpackung zufolge „100% natürliche Zutaten“. Darauf abgebildet sind Zutaten wie Tomaten, Knoblauch, Pfeffer und Thymian. Nicht zu sehen ist dagegen jene Zutat, die gleich nach den Tomaten am häufigsten enthalten ist: Zucker. Gemäß Nährwerttabelle enthält eine Portion sogar 13 Gramm Zucker – und damit ein Viertel der Zuckermenge, die ein Erwachsener am Tag maximal zu sich nehmen sollte.

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18.12.2019

Amazon immer nur böse?

„Einkaufen und Gutes tun“. Mit diesem Slogan wirbt Amazon für das vor einigen Jahren gestartete smile.amazon.de. „Einkaufen und Gutes tun“. Mit diesem Slogan wirbt Amazon für das vor einigen Jahren gestartete smile.amazon.de.

„Einkaufen und Gutes tun“. Mit diesem Slogan wirbt Amazon für das vor einigen Jahren gestartete smile.amazon.de.

Das Prinzip hinter smile.amazon.de ist einfach: Sie kaufen auf smile.amazon.de ein und Amazon gibt der von Ihnen ausgewählten sozialen Organisation 0,5 Prozent der Einkaufssumme. Die Spende setzt sich zusammen aus dem für den Artikel bezahlten Preis, abzüglich Rabatten und Versand-, Bearbeitungs-, Geschenkverpackungsgebühren, Steuern und Servicegebühren.

Es stehen mehrere Tausend Organisationen (die von den Finanzämtern als gemeinnützig anerkannt sind) und mehrere Millionen Produkte zur Auswahl. Diese erkennen Sie an der Kennzeichnung „Qualifiziert für smile.amazon.de“ auf den Produktdetailseiten. Man kann die Organisation Ihrer Wahl jederzeit ändern.

Nicht überall sorgt smile.amazon.de für ungetrübte Freude. Einige Organisationen lehnen die Spenden von Amazon ab, da man nicht als "Marketing-Dienstleister" fungieren wolle. Man sieht es dort auch als Problem, dass man sich bei Amazon registrieren muss, bevor man die Spende überweisen bekommt.

Abseits jeder Kritik an Amazon, sei es nun zurecht oder vielleicht zu unrecht, erscheinen die reinen Zahlen durchaus respektabel.

Der Foerderverein TABALUGA Kinderheim e.V., hat kürzlich eine Auszahlung in Höhe von 11.382,83 Euro erhalten – dank Kunden, die im Zeitraum von 01.07. bis 30.09.2019 über smile.amazon.de eingekauft haben.

Insgesamt wurden heuer 6.167.763,94 Euro an Organisationen in Deutschland und Österreich ausbezahlt.

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19.03.2020

Experten bekräftigen: Corona wird nicht durch Lebensmittel übertragen

Experten bekräftigen: Corona wird nicht durch Lebensmittel übertragen Experten bekräftigen: Corona wird nicht durch Lebensmittel übertragen

"Von Fleisch, Wurst, Eiern, Obst, Gemüse, Wasser usw. geht keine Gefahr durch das neuartige Coronavirus aus. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über herkömmliche Lebensmittel beziehungsweise über Trink-, Leitungs- oder Oberflächenwasser mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel bekannt." Dies stellt die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zu entsprechenden Anfragen von Konsumenten fest.

Auch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat gestern erneut bekräftigt, dass es bisher keine Fälle gibt, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität dieser Viren sei es nach derzeitigem Wissensstand zudem unwahrscheinlich, dass importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten, so das BfR.

Grundsätzlich sollten beim Umgang mit Lebensmitteln die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Speisen beachtet werden, betont das BfR. Da die Viren hitzeempfindlich sind, könne das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Nahrungsmitteln zusätzlich weiter verringert werden.

Keine Zeit für Panikmache

Die Experten verweisen in diesem Zusammenhang - ebenso wie die Bundesregierung und die Sozialpartner - einmal mehr darauf, dass es "in dieser sehr herausfordernden Zeit darum geht, die Bevölkerung sachlich und umfassend zu informieren". Panikmache durch die Verbreitung von falschen Behauptungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und Lebensmitteln sei nicht nur hochgradig unseriös, sondern auch ausgesprochen schädlich in der aktuellen Situation.

Sowohl die AGES und das Gesundheitsministerium als auch das BfR beantworten auf ihren Internetseiten www.ages.at beziehungsweise www.sozialministerium.at sowie www.bfr.bund.de wichtige Fragen zum Thema Corona. Für Fragen aus agrarischer Sicht bietet bekanntlich das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus unter www.bmlrt.gv.at laufend aktualisierte und ergänzte Informationen. Diese betreffen neben der Landwirtschaft auch die Bereiche Tourismus, Wasser und Lebensmittel sowie jene Maßnahmen, welche die Bundesregierung trifft, um die Sicherheit der Bevölkerung bestmöglich zu gewährleisten.

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11.02.2020

Umfrage: Österreicher mit ihren Chefs unzufrieden

Fast jeder zweite österreichische Arbeitnehmer (43%) hat schon einmal wegen seinem Chef den Job gekündigt. Fast jeder zweite österreichische Arbeitnehmer (43%) hat schon einmal wegen seinem Chef den Job gekündigt.

Auch wenn es „den“ perfekten Chef nicht gibt, haben heimische Führungskräfte dennoch deutlichen Optimierungsbedarf: Laut einer aktuellen StepStone-Studie ist fast die Hälfte aller österreichischen Arbeitnehmer nicht zufrieden mit ihrem Vorgesetzten (41%). Und: Fast jeder zweite österreichische Arbeitnehmer (43%) hat schon einmal wegen seinem Chef den Job gekündigt.

Vorgesetzte verfolgen einen sogar in den Schlaf

Immerhin jeder Fünfte (21%) landet wegen des Verhaltens ihres Vorgesetzten im Bore- oder Burnout, und 14% nehmen sogar psychologische Hilfe in Anspruch, wenn die Beziehung zur Führungskraft nicht stimmt. Befragt wurden 1.800 österreichische Fach- und Führungskräfte online im September und Oktober 2019.

Mehr als die Hälfte aller befragten Arbeitnehmer verfolgt das Verhalten von Chefs sogar bis ins Bett: So geben 52% der Umfrageteilnehmer an, dass sie wegen ihrem Chef schlecht geschlafen oder geträumt haben, Frauen übrigens deutlich öfter als Männer (59 vs 41%).

#metoo: Ein Drittel kritisiert unangemessen Annäherungsversuche

In Zeiten von #metoo zeigen sich besonders Frauen und auch jüngere Angestellte sensibel, was das Verhalten von Führungskräften betrifft: Unangemessene Annäherungsversuche kritisieren sowohl knapp ein Drittel aller weiblichen Befragten als auch Angestellte mit weniger als zwei Jahren Berufserfahrung. Und: Immerhin mehr als jede zehnte Frau (15%) hat schon einmal ein Bewerbungsgespräch abgebrochen, weil der künftige Vorgesetzte sich im Ton vergriffen hat.

Diese 5 Eigenschaften kritisieren Arbeitnehmer an ihren Vorgesetzten besonders:

Hinter ihrem Rücken schlecht über Mitarbeiter sprechen (54%)

Einzelne Mitarbeiter bevorzugt behandeln (42%)

Jeden einzelnen Arbeitsschritt überwachen/Micromanaging (42%)

Meine Erfolge als die ihren ausgeben (41%)

Kollegen öffentlich kritisieren (38%)

Vertrauen in Vorgesetzte fehlt

Auch das Thema Vertrauen scheint eine Herausforderung für Führungskräfte zu sein: Lediglich ein Drittel aller Befragten vertraut dem Vorgesetzen, nur jeder Dritte (35%) fühlt sich wohl dabei, mit beruflichen Problemen zum Chef zu gehen.

„Wer sein Team nicht transparent und fair führt, verspielt schnell das Vertrauen seiner Mitarbeiter“, sagt Barbara Oberrauter-Zabransky, Studienleiterin bei StepStone Österreich. „Im besten Fall wird dann nur noch Dienst nach Vorschrift gemacht, im schlimmsten Fall gehen die besten Mitarbeiter.“

Schlechte Chefs schaden dem Image

Mangelnde Führungskompetenz wirkt sich aber nicht nur innerhalb des Unternehmens aus: Mehr als die Hälfte aller Befragten (61%) beschwert sich in der Familie oder im Freundeskreis über ihren Vorgesetzten, und fast ein Drittel aller befragten Studienteilnehmer (31%) würden anderen von einem Job bei ihrem Arbeitgeber abraten, wenn der Chef sich nicht entsprechend verhält.

„Das Image eines Arbeitgebers lebt vor allem von der Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter“, kommentiert Oberrauter-Zabransky die alarmierenden Ergebnisse. „Wenn zwei Drittel ihrem Chef nicht vertrauen und sich im Bekanntenkreis darüber austauschen, wirft das definitiv ein schlechtes Licht auf Arbeitgeber – und schmälert auch die Leistungsbereitschaft innerhalb des Unternehmens.“

Klare Ziele und regelmäßige Kommunikation gewünscht

Um ihre Leistungen als Führungskraft zu verbessern, können heimische Chefs einiges tun: So fordern die Umfrageteilnehmer unter anderem klare und messbare Ziele, Unterstützung bei der fachlichen Weiterbildung und regelmäßiges Feedback unter vier Augen.

Das wünschen sich österreichische Arbeitnehmer von ihren Chefs:

Klare und messbare Ziele setzen (61%)

Unterstützung bei der fachlichen Weiterentwicklung (61%)

Regelmäßig Feedback zur eigenen Leistung (58%)

Den eigenen Tätigkeitsbereich klar definieren (55%)

Regelmäßige Gespräche unter vier Augen (44%)

„Die Wünsche der Arbeitnehmer liegen auf dem Tisch“, so Oberrauter-Zabransky. „Jetzt liegt es an Arbeitgebern und ihren Führungsetagen, sie auch umzusetzen.“

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13.10.2019

Was Herr und Frau Österreicher in der Zusammenarbeit mit Bestattern erwarten

Was Herr und Frau Österreicher in der Zusammenarbeit mit Bestattern erwarten Was Herr und Frau Österreicher in der Zusammenarbeit mit Bestattern erwarten

„Die Menschen wünschen sich, dass ihrem oder ihrer Verstorbenen bei Bestattungsfeierlichkeiten ein würdiges Andenken gesetzt wird. Dafür stehen die österreichischen Bestatter in einzigartiger und besonderer Art und Weise“, sagt Franz Nechansky, Bundesverbandsobmann der Bestatter in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Landesinnungsmeister in der WK Burgenland.

Gemeinsam mit Meinungsforscher David Pfarrhofer (Institutsvorstand „market“) und den Bestatter-Branchenrepräsentanten Katharina Strack-Dewanger (Bundesverbandsobmann-Stellvertreterin und Landesinnungsmeisterin in der WK Niederösterreich) und Martin Dobretsberger, Landesinnungsmeister in der WK Oberösterreich, präsentierte Nechansky, der oberste Interessenvertreter der Bestatter in Österreich heute, Freitag, eine großangelegte Erhebung. Ziel war es, die Stimmungslage in der österreichischen Bevölkerung rund um Bestattungen und die eigene Erwartungshaltung dazu auszuloten, zu diesem Zweck wurden repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren 2.005 Personen befragt.

Zuhören, beraten, umsetzen - Bestatter als Dienstleister in einer besonders schwierigen Phase

„Bestatter sind Dienstleister in einer besonders schwierigen Lebenssituation, wenn man nämlich – oft auch unerwartet - einen lieben Menschen verloren hat“, so Katharina Strack-Dewanger, Landesinnungsmeisterin in Niederösterreich. Gemeinsam mit Bundesverbandsobmann Franz Nechansky und Martin Dobretsberger, Landesinnungsmeister in Oberösterreich, formuliert sie das Motto der Branche: „Zuhören, beraten, umsetzen.“

„market“-Umfrage: Bestattungsberatung soll, ja muss persönlich stattfinden

Eindeutig ist die Stimmungslage in Österreich, wenn es darum geht, ob man bei der Organisation einer Verabschiedung die Leistungen persönlich mit dem Bestatter bespricht oder dies via Telefon und Internet erledigt. In dieser emotionalen Phase ist ein persönliches Gespräch unerlässlich, auch für junge Menschen stellen Online- und Telefonkontakt in keiner Weise eine Alternative zum persönlichen Gespräch dar.

Österreicherinnen und Österreicher haben Erfahrungen mit Bestattungen

„Faktum ist, dass viele Österreicherinnen und Österreicher bereits Erfahrungen mit Bestattungen gemacht haben - das zeigt die market-Umfrage“, so Strack-Dewanger. Nahezu alle der Befragten waren bereits zumindest einmal bei einem Begräbnis, drei Viertel davon innerhalb der vergangenen drei Jahre.“

Die positiven Eindrücke von besuchten Begräbnissen untermauern die hohe Bedeutung des persönlichen Kontakts mit dem Bestatter: Im Rückblick auf die Zusammenarbeit mit dem Bestatter streichen die Befragten die Beratung und Betreuung sowie die Organisation besonders hervor; viele positive Rückmeldungen gibt es auch zum Einfühlungsvermögen – die persönlichen Gespräche werden als wertschätzend und hilfreich empfunden.

Anforderungen an eine gelungene Bestattung resultieren sehr konkret aus eigenen Erlebnissen und Erfahrungen

„Daraus resultiert wohl, dass Österreicherinnen und Österreicher bei den Anforderungen an eine gelungene Bestattung sehr konkret an eigene Erlebnisse denken und dabei die Emotion in den Mittelpunkt stellen“, sagt Meinungsforscher David Pfarrhofer mit Blick auf die Ergebnisse der repräsentativen Erhebungen. Um von einem gelungenen Begräbnis sprechen zu können, gehören die musikalische Umrahmung, ein respektvoller, persönlicher Umgang mit dem Verstorbenen und passende Ansprachen in einer stimmigen Atmosphäre.

Anforderungen an Bestatter: Verlässlichkeit, Freundlichkeit und Organisationsqualität bei nachvollziehbaren Preisen

Die Qualität eines Bestatters wird über das Einfühlungsvermögen, die Beratungsleistung sowie die Organisation und die Individualität definiert. Verlässlichkeit und klare, transparente Kosteninformation liegen in der gestützten Ermittlung ganz oben im Ranking; weiters erwartet man freundliche, einfühlsame MitarbeiterInnen, ein Rund-um-Service bei der Organisation mit dem Friedhof und Individualität bei der Gestaltung der Parten – und dies zu einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis. Eindeutig ist damit, dass bei Bestattungen der Fokus auf Emotion und Qualität liegt, beim Preis erwartet man Nachvollziehbarkeit und Angemessenheit – und keine „Sonderangebote“: Herr und Frau Österreicher wünschen sich, dass bei den Bestattungsfeierlichkeiten der bzw. dem Verstorbenen ein würdiges Andenken gesetzt wird.

Hohe Zufriedenheit bei jenen, die schon einmal in die Zusammenarbeit mit einem Bestatter einbezogen waren

Immerhin etwa die Hälfte der Bevölkerung war schon einmal in die Zusammenarbeit mit einem Bestatter einbezogen. Erkundigt man sich bei jenen Personen nach dem Vorgehen bei einer neuerlichen Organisation eines Begräbnisses, so wird deutlich, dass die Bestattungsunternehmen exzellente Arbeit leisten: „Nur ein knappes Zehntel würde sich bei der neuerlichen Organisation einer Bestattung an einen anderen Anbieter wenden“, zeigen sich die Branchenvertreter Franz Nechansky, Katharina Strack-Dewanger und Martin Dobretsberger erfreut.

Begräbnis-Vorsorge derzeit noch kaum Thema – „Da ist noch Luft nach oben“

Begräbnis-Vorsorge ist für die große Mehrheit der 2.005 Befragten derzeit noch kaum Thema: Etwa die Hälfte zeigt sich an Vorsorgepaketen interessiert, „sehr großes“ Interesse haben aber nur 16 Prozent; in der Altersgruppe ab 50 liegt dieser Anteil bei 20 Prozent. Für die Mehrzahl der Österreicherinnen und Österreicher ist damit der Abschluss eines derartigen Packages in weiter Ferne. Und selbst von Interessenten haben bis dato nur wenige bereits eine Begräbnis-Vorsorge abgeschlossen. „Da ist noch Luft nach oben“, so die Bestattungs-Dienstleister Franz Nechansky, Katharina Strack-Dewanger und Martin Dobretsberger.

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16.03.2020

Corona-Krise: Stromversorgung für Österreich gesichert

Corona-Krise: Stromversorgung für Österreich gesichert Corona-Krise: Stromversorgung für Österreich gesichert

APG unterstützt das Ziel der Bundesregierung, die Anzahl der Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Aus diesem Grund hat der APG-Krisenstab am Wochenende beschlossen, eine beschleunigte Home-Office-Regelung und die Unterbrechung der nicht betriebsnotwendigen Bautätigkeiten festzulegen. „Wir fokussieren unsere Ressourcen auf den notwendigen Kernbetrieb zur Aufrechterhaltung der sicheren Stromversorgung“, sagt APG-Unternehmenssprecher Christoph Schuh.

Mitarbeiter, deren Anwesenheit in APG-Standorten nicht für die Aufrechterhaltung des Kernbetriebs notwendig ist, arbeiten bereits seit heute früh (Montag, 16. März 2020) im Home-Office. Schuh: „Die APG hat bereits vergangenes Wochenende alle notwendigen Schritte zur Unterbrechung der Bautätigkeit und die maximale Nutzung von Home-Office eingeleitet, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen und die langfristige Handlungsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen.“

Die Richtschnur unseres Maßnahmenpakets ist die Aufrechterhaltung aller betriebsnotwendigen operativen Prozesse in allen Unternehmensbereichen, welche die Sicherheit der Stromversorgung in Österreich garantieren. Schuh: „Wir fokussieren uns ganz bewusst auf die Funktionsfähigkeit des Kernbetriebs. Selbstverständlich läuft die Stromversorgung Österreichs, seiner Menschen, deren Unternehmen, dank des Engagements unserer hochqualifizierten Mitarbeiter, in gewohnter Qualität und ist gesichert. Österreich braucht gerade in dieser herausfordernden Zeit eine sichere, stabile Stromversorgung.“

Das aktuelle Maßnahmenpaket der APG erfasst folgende Bereiche:

Stromversorgung gesichert: Alle Mitarbeiter der Leitwarte (Power Grid Control) und der besetzten Umspannwerke arbeiten unter besonderen Hygiene- und Vorsichtsvorschriften für die gesicherte Stromversorgung in Österreich. Alle betriebsnotwendigen Instandhaltungsmaßnahmen werden weiterhin durchgeführt

Krisenstab auf orange: Die APG hat seit Anfang März 2020 einen ständigen Krisenstab eingerichtet, der täglich die Lage beurteilt, Maßnahmen ableitet und anordnet

Baustellenbetrieb: Die Unterbrechung aller Baustellen- und Ausbauprojekte wurde am Wochenende eingeleitet; damit leisten wir unseren Beitrag, die Präsenz von Menschen außerhalb der eigenen vier Wände auf ein Minimum zu reduzieren

Beschleunigte Home-Office Regelung: Mitarbeiter, deren Anwesenheit an APG-Standorten nicht für die Aufrechterhaltung des Kernbetriebs notwendig ist, müssen seit heute, dem 16. März 2020 ausnahmslos von zu Hause arbeiten. Dies bedeutet, dass rund zwei Drittel der Belegschaft in Telearbeit sind

Dienstreise-Verbot: Dienstreisen werden nur noch für absolut betriebsnotwendige Reisetätigkeiten genehmigt

Videokonferenzen statt Meetings: Meetings mit Personenpräsenz sind zu vermeiden. An allen Standorten installierte Videomöglichkeiten stehen für virtuelle Meetings zur Verfügung

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26.10.2019

Umfrage: 83% sind stolz auf Österreich

Umfrage: 83% sind stolz auf Österreich Umfrage: 83% sind stolz auf Österreich

Die Tageszeitung ÖSTERREICH veröffentlicht in ihrer Samstagsausgabe eine Umfrage des Research Affairs Insituts zum Nationalfeiertag (1.000 Befragte, 22.-25. Oktober). 83% sind demnach stolz auf Österreich. Nur 17 % sagen, dass sie nicht auf Österreich stolz sind.

Interessant sind die Zielgrupen-Details: Während 85% der Männer stolz auf Österreich sind, sind es bei den Frauen nur 81%. Die Älteren sind deutlich stolzer als die Jüngeren. Bei den Über-60-Jährigen sind 87% stolz auf Österreich, bei den Unter-29-Jährigen hingegen nur 74%.

Sehr unterschiedlich ist der Stolz auf Österreich auch in den Bundesländern: Im Burgenland sind 91% stolz auf Österreich, in Tirol immerhin 87%, in Wien sind hingegen nur 76% stolz.

Allerdings sind die Österreicher weniger stolz auf ihr Land als noch vor einigen Jahren. 30% sagen, dass ihr Stolz auf Österreich in den vergangenen Jahren abgenonmen hat. 8% meinen hingegen, er sei gestiegen. Und 62% sagen, sie sind genau so stolz auf Österreich wie noch vor ein paar Jahren.

Besonders stolz sind die Österreicher auf die Schönheit der Landschaft (73%). 39% sagen, sie sind auf den sozialen Frieden in Österreich stolz, 38% sind stolz auf die österreichische Kultur, 35% sind stolz auf die österreichische Küche und 29% sind stolz auf den wirtchaftlichen Wohlstand. Am wenigsten stolz sind die Österreicher auf die Politik: Nur 2% sagen, dass sie darauf stolz sind.

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22.10.2019

16 Sammelklagen gegen drei Lebensversicherer eingebracht

16 Sammelklagen gegen drei Lebensversicherer eingebracht 16 Sammelklagen gegen drei Lebensversicherer eingebracht

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte bis Herbst 2017 eine Sammelaktion im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Lebensversicherungen durchgeführt. Nach Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und des Obersten Gerichtshofes (OGH) stand den Versicherungsnehmern bei fehlender oder fehlerhafter Belehrung durch den Versicherer ein unbefristetes Rücktrittsrecht zu. In Folge handelte der VKI einen Rahmenvergleich für Betroffene, die vom Vertrag zurücktreten wollten, mit der Versicherungsbranche aus. Diesem stimmten jedoch drei größere Versicherer nicht zu. Gegen diese drei Versicherungsunternehmen hat der VKI nun – im Auftrag des Sozialministeriums – Klagen eingebracht.

Im Rahmen der Sammelaktion zum Rücktritt bei Lebensversicherungen hatten sich rund 7000 Konsumentinnen und Konsumenten beim VKI gemeldet, die von ihren Verträgen zurücktreten wollten und deren Rücktrittsbelehrungen nach Einschätzung des VKI fehlerhaft waren. Nach Ansicht des VKI sind nach einem Rücktritt im Wesentlichen die Prämien samt Zinsen an die Betroffenen zurückzuzahlen. Abzuziehen ist lediglich eine Risikoprämie (beispielsweise Ablebensschutz, allfälliger Berufsunfähigkeitsschutz).

Im Herbst 2017 gelang es nach intensiven Verhandlungen für die Aktionsteilnehmer einen Rahmenvergleich zu vereinbaren, dem fast alle Versicherer beitraten. Damit konnte der Großteil der Fälle verglichen werden. Die FWU Life Insurance Austria AG (vormals Skandia Leben AG), die Nürnberger Versicherung AG Österreich und die Scottish Widows Limited (vormals Clerical Medical Investment Group Ltd. – kurz CMI) waren hingegen nicht bereit, sich dem Rahmenvergleich anzuschließen.

Der VKI hat nunmehr im Auftrag des Sozialministeriums 16 Sammelklagen für insgesamt 851 Personen gegen diese drei Versicherer eingebracht. Der Gesamtstreitwert beträgt rund 14 Millionen Euro. „Wir gehen mit diesen Sammelklagen gegen jene Versicherer vor, die sich geweigert haben, die sachgerechte Branchenlösung umzusetzen. Damit lassen wir die betroffenen Konsumenten nicht im Regen stehen“, sagt Mag. Thomas Hirmke, Leiter des Bereichs Recht im VKI.

Die Roland ProzessFinanz AG aus Köln hat die Finanzierung und damit das Prozesskostenrisiko für alle 16 Klagen übernommen. Die Verbraucher tragen hier keinerlei Prozesskostenrisiko. "Ein schönes Beispiel für die konsumentenfreundliche Zusammenarbeit zwischen dem VKI und uns als Prozessfinanzierer. Hier ist Österreich einen klaren Schritt weiter als Deutschland", kommentiert Arndt Eversberg, Vorstand der ROLAND ProzessFinanz.

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29.12.2019

Österreicher wollen 2020 mehr sparen

Österreicher wollen 2020 mehr sparen Österreicher wollen 2020 mehr sparen

Dass „mehr sparen“ die Liste der Finanzvorsätze für 2020 anführt, ist wenig überraschend. Dass „einen günstigeren Anbieter suchen“ gleich auf Platz zwei folgt eher schon – ein starkes Signal für erhöhte Wechselbereitschaft der sonst eher unbeweglichen Österreicher, wie die aktuelle Umfrage der ING in Österreich (www.ing.at) zeigt.

40% der repräsentativ Befragten wollen mehr auf die Seite legen. 25% wollen einen günstigeren Anbieter für Energie, Versicherung oder Telefon suchen. 12% zu einer Bank mit günstigeren Konditionen wechseln.

„Es kommt zusehends mehr Bewegung in den Markt – langsam, aber doch“, stellt auch ING Österreich CEO Barbaros Uygun fest. Stärker als je zuvor, würden Konsumenten Einsparungspotenziale nutzen wollen, sagt er.

2020 scheint einen nächsten Höhepunkt beim Anbieterwechsel zu bringen.

(siehe Infografik - Anhang)

Jeder Dritte hat keinen Plan

30% der Befragten gaben an, sich nicht mit den Finanzen zu beschäftigen bzw. es einfach auf sich zukommen lassen zu wollen. Nur 16% erstellen ein Haushaltsbudget.

„Egal wie die persönliche Ausgangslage ist – sich nicht ausreichend mit den Finanzen zu beschäftigen, halte ich für einen Fehler“, meint Uygun. Allein im Bereich des Bankings gäbe es eine Vielzahl an Optimierungs- und Einsparungsmöglichkeiten. „Es ist so einfach, seine private Bilanz zu verbessern, z.B. durch Gratiskonten, günstigere Kredite oder Anlagevarianten mit höherer Rendite“, so der ING Österreich-Chef.

Positiv ins Finanzjahr 2020

Insgesamt 40% der Österreicher gehen von einer guten persönlichen Finanzlage im neuen Jahr aus.

38% erwarten sich weder Verbesserungen noch Verschlechterungen.

Besonders positiv gehen die Tiroler ins neue Jahr. Hier sind es ganze 53%, die von einem guten Finanzjahr 2020 ausgehen. Auch die Vorarlberger und Wiener blicken mit je 47% hoffnungsfroh auf ihre persönliche Geldlage – was man von den Oberösterreichern und Burgenländern nicht behaupten kann. In Oberösterreich geben sich nur 32% klar optimistisch und im Burgenland sehen nur 27% ein gutes Finanzjahr vor sich, wobei sich hier auch ganze 47% weder Verbesserungen noch Verschlechterungen erwarten.

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24.05.2020

Rettet Donauwasser aus Hainburg den dürstenden Neusiedler See?

Rettet Donauwasser aus Hainburg den dürstenden Neusiedler See? Rettet Donauwasser aus Hainburg den dürstenden Neusiedler See?

Im Burgenland läuten bei Umwelt-, Agrar- und Tourismusexperten die Alarmglocken, denn der Neusiedler See wird immer seichter. Zur Zeit liegt der Wasserstand des fast 300 Quadratkilometer großen Steppensees um 30 Zentimeter unter dem Normalwert. Im Monat Mai hatte der Neusiedler See überhaupt noch nie so wenig Wasser wie heuer seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1965.

Damit bringen Fachleute einen alten, nie ganz ad acta gelegten Plan wieder auf das Tapet. Um die möglicherweise drohende Austrocknung des Neusiedler Sees zu verhindern, hat das Land Burgenland schon vor 15 Jahren ein Projekt ausgearbeitet, bei dessen Verwirklichung auch Niederösterreich maßgeblichen Anteil hätte. Nach dieser Idee will man jährlich rund 32 Millionen Kubikmeter Wasser aus der Donau über einen Kanal in den Steppensee leiten. Entnommen werden soll das Wasser aus dem Fluss im Raum östlich von Hainburg im Bezirk Bruck/Leitha.

Nach Berechnungen von Experten ließe sich der Pegelstand des Neusiedler Sees damit um zehn Zentimeter erhöhen. Aufgrund der großen Wassermengen, die die Donau führt, wäre die Ableitung kaum merkbar. Auch transportiert die Donau im Gegensatz zu anderen Flüssen relativ wenig Nähr- und Schadstoffe.

Auf Preisbasis 2005 hätte das gesamte Kanal-Projekt an die 50 Millionen Euro gekostet, nach heutiger Kalkulation wohl deutlich mehr.

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24.10.2019

Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt

Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt

Bevor sie ihren Sparguthaben beim automatischen Schwinden zusehen müssen, wollen die Österreicher ihr Geld lieber zu Hause aufbewahren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer Market-Instituts für den „trend“, über die das Wirtschaftsmagazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Gefragt danach, was sie im Fall von Negativzinsen machen würden, gaben 43 Prozent der Befragten an, das Geld dann lieber zu Hause aufbewahren zu wollen. 28 Prozent sagen, dass sie es ausgeben würden, 26 Prozent würden in Wertpapiere investieren, 20 Prozent neigen zum Kauf von Gold, 17 Prozent zu Immobilien. Bei der Frage waren mehrere Antworten möglich. In Deutschland, Dänemark und Italien gibt es bereits Überlegungen von Banken, über Negativzinsen die Kosten für das „Parken“ von Geld bei der Europäischen Zentralbank an die Endkunden weiterzureichen.

Risikoreichere, aber potenziell ertragreichere Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Wertpapierfonds können im Niedrigzinsumfeld nicht punkten, schreibt der „trend“. Nur neun Prozent der Befragten wollen „auf jeden Fall“ in nächster Zeit in Wertpapiere investieren, weitere 25 Prozent denken darüber nach. Für zwei Drittel kommen Wertpapiere hingegen nicht in Frage.

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11.02.2020

Valentinstag 2020: Österreicher geben durchschnittlich 60 Euro aus

2 von 3 schenken Blumen. Süßigkeiten und gemeinsame Ausflüge bleiben die Klassiker unter den Geschenken. Jeder Vierte kauft über das Internet. 2 von 3 schenken Blumen. Süßigkeiten und gemeinsame Ausflüge bleiben die Klassiker unter den Geschenken. Jeder Vierte kauft über das Internet.

Am 14. Februar ist Valentinstag. Was die Österreicher heuer schenken, wo und wann sie ihre Geschenke kaufen und wie viel sie dafür ausgeben, hat sich der Handelsverband gemeinsam mit der Preisvergleichsplattform idealo Österreich näher angesehen.

"Die beliebtesten Geschenke zum Valentinstag 2020 sind Blumensträuße, süße Leckereien, gemeinsame Ausflüge und Restaurantbesuche. Die Ausgaben pro Person betragen rund 60 Euro wie auch im Vorjahr. Ein Viertel der ÖsterreicherInnen wickelt den Geschenkkauf im Internet ab, der stationäre Handel punktet durch Inszenierung, um Spontankäufer zu beraten und für den Kauf im Geschäft zu gewinnen", fasst Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will die Ergebnisse zusammen.

Bundesländervergleich zeigt große Unterschied

Während die durchschnittlichen Ausgaben in Wien, Niederösterreich und Tirol bei 60 Euro pro Person liegen, fallen das Burgenland und die Steiermark mit 50 Euro deutlich ab. Am großzügigsten geben sich die Vorarlberger mit über 85 Euro.

In welchen Bundesländern wird verstärkt online nach Valentinstags-Geschenken gesucht? "Heuer haben wir im Burgenland und in Kärnten das höchste Suchinteresse verzeichnet, Schlusslicht ist 2020 die Bundeshauptstadt Wien", erklärt Veronika Bahr, Country Managerin von idealo Österreich.

Männer schenken häufiger als Frauen

Fast jeder zweite Österreicher beschenkt den Partner oder die Partnerin, aber auch die Mütter dürfen sich freuen: immerhin jede/r Fünfte macht zum Valentinstag der Mutter ein Geschenk.

Während mehr als 60% der Männer ihre Liebste mit dem einen oder anderen Geschenk verwöhnen sind es unter den Damen knapp 40%, die ihrem Partner am Valentinstag ein Präsent zukommen lassen.

Stationärer Handel punktet durch Inszenierung beim Konsumenten

Rund 30% der Österreicher werden ihre Valentinstags-Einkäufe in klassischen Geschäften in der Nähe erledigen, 25% bei Online-Shops und immerhin 23% im Shopping-Center. Wie schon im Vorjahr verzichtet auch heuer wieder knapp ein Drittel aller Österreich gänzlich auf Geschenke zum Valentinstag.

Die Top 5-Geschenke zum Valentinstag:

Blumen (59%)

Süßigkeiten (24%)

Nicht-materielle Geschenke, z.B. Gemeinsame Zeit, Ausflüge (17%)

Restaurantbesuche (15%)

Gutscheine (12%)

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12.11.2019

Das Haus winterfest machen - sonst gibts Probleme mit der Versicherung!

Das Haus winterfest machen - sonst gibts Probleme mit der Versicherung! Das Haus winterfest machen - sonst gibts Probleme mit der Versicherung!

Die D.A.S. Rechtsschutz AG informiert über notwendige Maßnahmen rund um Immobilien, welche aufgrund niedriger Temperaturen vorgeschrieben sind. Insbesondere Versicherungen definieren Vorkehrungen, die zu treffen sind. So ist man verpflichtet, alle wasserführenden Leitungen im Außenbereich zu entwässern, um bei Minusgraden keine Schäden zu verursachen. Bei Ortsabwesenheit länger als 72 Stunden ist auf ausreichende Beheizung zu achten und alle Wasserzuleitungen sind abzusperren. Im Ortsgebiet sind Hauseigentümer zur Schneeräumung in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr verpflichtet.

In den Versicherungsbedingungen der heimischen Haushalts- und Eigenheimversicherungen sind sogenannte Obliegenheiten verankert. Dabei handelt es sich um Pflichten, die der Versicherungsnehmer ergreifen muss, um Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. „Gerade bei Temperaturen rund um den Nullpunkt sollten Wohnungs- und Eigenheimbesitzer diese Vorkehrungen und Maßnahmen beachten“, informiert Johannes Loinger, Vorsitzender des Vorstandes der D.A.S. Rechtsschutz AG. „Da zugefrorene wasserführende Leitungen aufspringen können, sollte man darauf achten, dass diese bei Minusgraden kein Wasser mehr führen. Schäden lassen sich vermeiden, in dem die Leitungen in den gefährdeten Bereichen abgesperrt werden und der Hahn geöffnet wird. Falls diese vorgeschriebenen Maßnahmen nicht getätigt werden, kann die Versicherung bei Schäden die Leistung verweigern.“ Bei Gartenbewässerungsanlagen sollten die Leitungen am tiefsten Punkt entwässert, sowie Pumpen, Steuerungsventile und -systeme abmontiert werden.

Leitungsschäden auch innerhalb Gebäude möglich

Wasser- und Heizungsleitungen können bei starkem Frost auch innerhalb eines Gebäudes einfrieren. „Oft überschätzen Hauseigentümer die Wirkung der Wärmedämmung. Diese kann zwar die Kälteübertragung verlangsamen, aber nicht verhindern“, so Loinger. Aus diesem Grund schreiben fast alle Versicherungen vor, dass auf ausreichende Beheizung geachtet wird. Um auch bei längerer Abwesenheit die Innenräume nie komplett auskühlen zu lassen, eignen sich etwa sogenannte Frostwächter.

Dachrinnen und Wasserabläufe freihalten

Dachrinnen sollten von Herbstlaub befreit werden, damit Regen- und Schmelzwasser richtig abfließen kann. „Bei verschmutzten Wasserabläufen besteht die Gefahr, dass Wasser in das Mauerwerk eindringen kann. Falls es dort gefriert, können Schäden an der Fassade entstehen. Bereits vorhandene Risse in der Fassade sollten auch noch vor dem ersten Frost ausgebessert werden. Zusätzlicher Wassereintritt kann den Schaden deutlich erhöhen“, erklärt Loinger.

Außenbeleuchtung reduziert Unfallrisiko

Gerade im Winter erhöhen schlecht beleuchtete Wege das Unfallrisiko deutlich. „Wir raten daher dazu, die Beleuchtung rund ums Haus regelmäßig zu überprüfen und blendfreie Leuchten zu montieren. Eine gute Beleuchtung trägt außerdem zum Einbruchsschutz bei“, informiert der Vorstandsvorsitzende.

Beim Verlassen des Hauses sollten Türen, Fenster und Zugänge immer gut verschlossen sein, um Einbrüche zu vermeiden. „Ein gekipptes Fenster kann Einbrechern den Einstieg ins Haus erleichtern und wird von vielen Versicherungen als Grund gesehen, den Schaden nicht zu übernehmen“, erklärt der CEO.

72-Stunden Regel

Wenn ein Gebäude länger als 72 Stunden von allen Bewohnern verlassen wird, sind alle Wasserzuleitungen abzusperren und geeignete Maßnahmen gegen Frostschäden zu treffen. „Nur dann wird die Haushalts- oder Leitungswasserversicherung in einem Schadensfall auch die vereinbarte Leistung erbringen“, so Loinger.

Auch Pools und Teiche müssen gesichert werden

Liegenschaftseigentümer trifft außerdem eine Verkehrssicherungspflicht. Das heißt sie müssen ihr Grundstück so sichern, dass niemand zu Schaden kommt. Wichtig ist daher, dass auch Pools und andere Gewässer gesichert sind. „Dafür reicht normalerweise ein Zaun um das Grundstück oder eine Poolabdeckung aus“, so Loinger. Wer gegen die Verkehrssicherungspflichten verstößt, kann mit Schadensersatzforderungen konfrontiert werden.

Räumpflichten auch bei Ortsabwesenheit

Nach der Straßenverkehrsordnung sind Eigentümer von Häusern und Grundstücken im Ortsgebiet verpflichtet, den Gehsteig vor ihrem Haus in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr von Schnee zu befreien – und falls notwendig – auch zu streuen. „Eine Ortsabwesenheit stellt keine Entschuldigung für diese Anrainerpflicht dar. Es ist daher zum Beispiel im Falle eines Schiurlaubes dringend zu empfehlen, diese Schneeräumpflichten einer geeigneten Person zu übertragen“, so Loinger. Selbst wenn kein Gehsteig vorhanden ist, wird die Schneeräumung vorgeschrieben. Kommen Eigentümer ihren Pflichten nicht nach, drohen Geldstrafen und im Schadensfall enorme Kosten für Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen.

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28.10.2019

Gastronomen drohen hohe Strafen bei Verstoß gegen Rauchverbot

Gericht stellt Gesundheit der Menschen über Erwerbsfreiheit Gericht stellt Gesundheit der Menschen über Erwerbsfreiheit

Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie tritt mit 1. November 2019 in Kraft – ohne weitere Ausnahmeregelungen. Die D.A.S. Rechtsschutz AG klärt darüber auf, dass ab dem Zeitpunkt auch das Rauchen von Shishas und E-Zigaretten in geschlossenen Räumen verboten ist. Umgestaltete Freiflächen wie Terrassen oder Gastgärten können als geschlossene Räume gewertet werden und so ein Problem für Wirte darstellen. Die Räumlichkeiten müssen entsprechend gekennzeichnet werden. Die Nichteinhaltung der Bestimmungen kann zu hohen Strafen führen. Bei Lärmbelästigung können Anrainer zivilrechtlich gegen Gastronomiebetreiber vorgehen. In diesem Jahr wurde das Alterslimit für Rauchen österreichweit auf 18 Jahre angehoben.

Die Einführung eines generellen Rauchverbots in der österreichischen Gastronomie wurde lange diskutiert und oft verschoben. Mit 1. November ist es aber soweit: Rauchen ist ab dann in Gastronomie- und öffentlich zugänglichen Bereichen verboten.

„Auch die Nutzung von Shishas ist ab diesem Zeitpunkt in geschlossenen Räumen verboten. Genauso wie der Konsum von Ersatzprodukten wie Shiazo-Steinen und E-Zigaretten“, so Johannes Loinger, CEO der D.A.S. Rechtsschutz AG. „Zusätzlich wurde in diesem Jahr das Jugendschutzgesetz für Raucher verschärft. So dürfen Jugendliche erst ab 18 Jahren rauchen.“

Unzureichende Kennzeichnung wird teuer

Das Rauchverbot ist in allen betroffenen Räumen durch den Hinweis „Rauchen verboten“ oder durch andere Symbole – etwa Piktogramme – zu kennzeichnen. Die richtige Kennzeichnung stellt nach dem Gesetz eine Obliegenheitspflicht dar. Eine falsche oder fehlende Kennzeichnung kann eine Verwaltungsstrafe bis zu 2.000 Euro und im Wiederholungsfall sogar bis zu 10.000 Euro nach sich ziehen. „Aufpassen müssen Gastronomen auch darauf, dass bisherige Hinweisschilder, die einen Raucherraum gekennzeichnet haben, entfernt werden. Ansonsten ist die Kennzeichnung nicht korrekt“, erklärt der Vorsitzende des D.A.S. Vorstandes.

Umgestaltung von Freiflächen kann Probleme verursachen

Auf Freiflächen, wie etwa Terrassen oder in Gastgärten darf weiterhin geraucht werden. Wirte die diese Flächen so umgestalten, dass sie ihren Gästen Schutz vor Witterung, Hitze oder Kälte bieten, können jedoch dadurch Probleme bekommen. „Die getroffenen Maßnahmen können nämlich dazu führen, dass die Freifläche als geschlossener Raum gewertet wird. Um keine Probleme mit dem neuen Rauchverbot zu bekommen, sind diese Umbauten im Einzelfall zu prüfen“, rät Loinger.

Für Hotels gilt eine Ausnahme: In dafür eigens eingerichteten Nebenräumen darf weiterhin geraucht werden. Allerdings nur, wenn dort keine Speisen oder Getränke konsumiert oder hergestellt werden.

Anrainer können zivilrechtlich gegen Gastronomiebetreiber vorgehen

Sollte es für Anrainer durch die im freien Rauchenden zu laut werden, können sie Anzeige gegen die Gäste bei der Polizei einbringen. „Aber auch die Wirte könnten zur Verantwortung gezogen werden“, weiß der CEO.

Um das Ausmaß der Belästigung festzustellen, kann die zuständige Behörde ein Verfahren einleiten und die Erstellung eines Gutachtens beauftragen. Neben der Vorverlegung der Sperrstunde aufgrund der Gewerbeordnung können lärmende Gäste auch zu zivilrechtlichen Ansprüchen der Anrainer gegen den Betreiber führen.

„Vor allem bei größeren Nachtlokalen können Raucher vor den Lokalen zu einem Problem für die Gastronomen werden. In Wien sind bereits Kontrollen des Marktamtes angekündigt worden. Ob es noch Ausnahmeregelungen für spezielle Betriebe geben wird und ob Shisha-Bars zusperren müssen, werden die Praxis und die nächsten Monate zeigen“, so Loinger.

Gericht stellt Gesundheit der Menschen über Erwerbsfreiheit

Einige Gastronomen haben beim Verfassungsgerichtshof um die Aufhebung der Rauchverbotsbestimmungen angesucht. Sie orteten eine verfassungswidrige Einschränkung ihrer Erwerbsfreiheit. Im Verfassungsgerichtshof (VfGH)-Beschluss vom 3. Oktober wurde der Antrag jedoch zurückgewiesen. „Für den VfGH war ausschlaggebend, dass Rauchen und auch Passivrauchen gesundheitsschädlich sind. „Die Gesundheit der Menschen wurde vom Gericht somit über die Erwerbsfreiheit gestellt“, erklärt Loinger.

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16.03.2020

Warnung vor Trickbetrügern, die das Corona-Virus für Diebestouren nützen

Betrügerische Anrufer geben sich als Polizisten aus, horchen Senioren über Ihre Ersparnisse aus und bringen Senioren unter verschiedensten Vorwänden dazu, Geld, Schmuck und andere Wertsachen in weiterer Folge auszuhändigen, weil sie diese „sicher verwahren“ würden. Betrügerische Anrufer geben sich als Polizisten aus, horchen Senioren über Ihre Ersparnisse aus und bringen Senioren unter verschiedensten Vorwänden dazu, Geld, Schmuck und andere Wertsachen in weiterer Folge auszuhändigen, weil sie diese „sicher verwahren“ würden.

Wie die Polizei mitteilt, tauchen jetzt vermehrt Fälle auf, bei denen Trickbetrüger Senioren um ihr Erspartes bringen. Das unter dem Vorwand, wegen des Corona-Virus Geld, Sparbücher, Schmuck und Wertgegenstände in Verwahrung bringen zu müssen.

Die Masche ist dabei oft die gleiche: Betrügerische Anrufer geben sich als Polizisten aus, horchen Senioren über Ihre Ersparnisse aus und bringen Senioren unter verschiedensten Vorwänden dazu, Geld, Schmuck und andere Wertsachen in weiterer Folge auszuhändigen, weil sie diese „sicher verwahren“ würden. In Wahrheit ist das Vermögen weg!

In diesem Zusammenhang ruft der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs Dr. Peter Kostelka alle älteren Menschen auf, auch in schwierigen Zeiten klaren Kopf zu behalten und einige einfache Maßnahmen zu befolgen: Wenn sich ein Anrufer als Polizist oder Polizistin ausgibt und über Geld und Vermögen spricht, legen Sie sofort auf und rufen Sie Ihrerseits die Polizei an. Der Notruf ist 133.

Sollten Ihnen nicht bekannte Personen in Zivilkleidung an Ihrer Tür läuten und sich als Polizisten ausgeben, lassen Sie sie auf keinen Fall in die Wohnung und rufen Sie die „echte“ Polizei.

Sollten Sie am Telefon bereits einen Übergabe-Termin mit den vermeintlichen Polizisten vereinbart haben, rufen Sie SOFORT die ‚echte‘ Polizei unter der Telefonnummer 133 und machen Sie auf keinen Fall die Tür auf!"

Abschließend möchte der Pensionistenverbands-Präsident allen Senioren noch folgende Überlegung auf den Weg geben: "Die Corona-Krise ist eine Gesundheits-Krise und hat nichts mit ihrem Geld, Schmuck oder Wertsachen zu tun. Ihr Vermögen gehört ihnen und ist auch in der aktuellen Corona-Krise gesichert. Alle anderen Behauptungen, die allesamt darauf abzielen, dass Sie Geld, Sparbücher und anderes mehr herausgeben, haben einen kriminellen Hintergrund."

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20.02.2020

THE CHIPPENDALES Tour 2020 - Get Naughty!

THE CHIPPENDALES

Get Naughty – 2020 World Tour

Die Chippendales mit neuer Show in Österreich!

Euer heißestes Date 2020 – die weltberühmten Chippendales, die Las Vegas Männer Revue Show Nummer 1 und beliebtes Partyziel kommen 2020 mit ihrer neuen Show nach Österreich! Die Chippendales sind die beste Wahl für eine Bachelorrette Party, eine Geburtstagsfeier, um das Single-Leben zu feiern oder einfach nur um eine unvergessliche Nacht mit deinen Freundinnen zu verbringen. Sie faszinieren die Frauenwelt bereits seit Jahrzehnten und ziehen immer neue Fans in ihren Bann: Es ist das Geheimnis der Verführung, die erotisch prickelnde Atmosphäre, es sind Charme und Sexappeal gepaart mit einer Prise Humor - mit dieser Mischung erobern die Chippendales die Herzen weltweit!

Auch dieses Jahr bringen die CHIPPENDALES mit ihrer neuen Get Naughty! Tour den Glamour von Las Vegas nach Österreich! Es wird wieder heiß und sexy - die CHIPPENDALES werden den Puls der Ladies mit Ihrer grandiosen Show nach oben treiben.

Wanna see more?

16.10.2020, 20:00 Uhr, GRAZ, Helmut-List-Halle

Kartenvorverkauf:

in allen Raiffeisenbanken,oeticket.com und Ö-Ticket Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23,

Webshop: www.kdschroeder.at

Weitere Infos und Presseanfragen:

KONZERTDIREKTION SCHRÖDER GmbH

Am Steinbruch 20,4048 Puchenau

Tel: 0732 / 22 15 23

Mail: buero@kdschroeder.at

www.kdschroeder.at

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22.07.2019

IS-Sympathisantin Maria G. bittet um Heimkehr nach Österreich

IS-Sympathisantin Maria G. bittet um Heimkehr nach Österreich IS-Sympathisantin Maria G. bittet um Heimkehr nach Österreich

In einem Interview in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“, das im Vertriebenenlager Al-Hol im Nordosten Syriens geführt wurde, bittet die aus Salzburg stammende IS-Sympathisantin Maria G. um Heimkehr nach Österreich: „Meine Kinder und ich müssen so schnell wie möglich hier raus“, so die Frau, mit ihren zwei Kindern unter katastrophalen Bedingungen in der Krisenregion festsitzt.

Die heute 22-Jährige war vor fünf Jahren heimlich nach Syrien gereist, um sich der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) anzuschließen. „Es tut mir unendlich leid“, sagt sie heute über diese Entscheidung. In Syrien heiratete sie ein IS-Mitglied und bekam von ihm zwei Söhne, die heute drei und eineinhalb Jahre alt sind.

Für das Interview erhielt „profil“ Zutritt zum Lager Al-Hol, in dem Maria G. und ihre die beiden Kleinkinder untergebracht sind. Die Familie lebt in einem abgegrenzten Teil des überfüllten Camps, das sie nicht verlassen darf. Die Zustände sind chaotisch: Vertriebene werden nicht registriert. Die hygienischen Einrichtungen sind katastrophal, Lebensmittel knapp, Lagerinsassen berichten von Messerstechereien.

Gegenüber „profil“ berichtet Maria G., dass viele im Lager einsitzende Frauen noch immer die Ideologie der Terrormiliz IS vertreten und ihre Kinder radikalisieren: „Viele werden von ihren Müttern, die im Kopf den ‚Islamischen Staat‘ noch nicht aufgegeben haben, richtiggehend darauf gedrillt, Terroristen zu werden.“

Auf Anfrage von „profil“ erklärte ein Sprecher des österreichischen Außenministeriums, man bemühe sich um eine „humanitäre und medizinische Versorgung der Kinder“. Die Eltern von Maria G. versuchen seit Monaten, zumindest ihre beiden Enkelkinder nach Hause zu holen.

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24.07.2019

Österreich ist Bargeld-Nation Nummer eins

Innerhalb Österreichs sind es vor allem die Steirer, die definitiv nicht auf Bargeld verzichten wollen, denn nur 7% könnten oder wollten auf Bargeld verzichten – gefolgt von den Salzburgern (8%) und den Niederösterreichern mit 10%. Innerhalb Österreichs sind es vor allem die Steirer, die definitiv nicht auf Bargeld verzichten wollen, denn nur 7% könnten oder wollten auf Bargeld verzichten – gefolgt von den Salzburgern (8%) und den Niederösterreichern mit 10%.

Nur jeder zehnte Österreicher könnte einer bargeldlosen Zukunft etwas abgewinnen. Das zeigt eine internationale Studie der ING in Österreich (www.ing.at). Für die Studie wurden 13 Länder in Europa, die USA und Australien untersucht. Dabei zeigt sich: Österreich ist die Cash-Nation Nummer eins. Ein Leben ohne Bargeld wird nirgendwo sonst so deutlich abgelehnt.

Während hierzulande jeder zehnte Einwohner meint, künftig auf Bargeld verzichten zu wollen, ist es im Europaschnitt jeder Fünfte. Noch am ehesten vorstellen, sich von Bargeld verabschieden zu können, könnten sich Konsumenten in der Türkei.

Steirer am skeptischsten

Innerhalb Österreichs sind es vor allem die Steirer, die definitiv nicht auf Bargeld verzichten wollen, denn nur 7% könnten oder wollten auf Bargeld verzichten – gefolgt von den Salzburgern (8%) und den Niederösterreichern mit 10%. Dagegen stellen sich die Kärntner mit 15% Zustimmung zu einer Zukunft ohne Cash am progressivsten dar.

Auch die jüngeren Österreicher können sich für eine bargeldlose Zukunft nicht wirklich erwärmen, denn selbst in der Gruppe der 18 bis 34-Jährigen meinten nur 17% sinngemäß „cashless is beautiful“. Damit liegt sogar diese Gruppe noch deutlich unter dem allgemeinen Europaschnitt von 22%.

Bedeutung von Bargeld konstant hoch

Bereits zum dritten Mal in Folge seit 2017 wurden auch typische Bezahlgewohnheiten im Rahmen der Studie abgefragt. Die Ergebnisse zeigen klar, dass der Einsatz und die Bedeutung von Bargeld konstant hoch sind. Bei Cash-Klassikern wie in der Gastronomie oder in der Personenbeförderung ist die Barzahlungsquote laut Studienergebnissen praktisch konstant – auch wenn die Kartenzahlung immer öfter und flächendeckender angeboten wird.

„Aus der Marktforschung wissen wir, dass die Österreicher mobiles Banking stark nutzen. Das ersetzt aber nur physische Bankfilialen, nicht den Gang zum Bankomaten. Und die Kunden wollen selbst entscheiden, wie sie bezahlen“, sagt Andras Hamori, Head of Retail bei der ING in Österreich.

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16.11.2019

BlueSky Energy expandiert und ist auf Mitarbeitersuche

Geschäftsführer Mayer mit Salzwasserspeicher Geschäftsführer Mayer mit Salzwasserspeicher

Der oberösterreichische Hersteller von Salzwasserspeichern BlueSky Energy befindet sich auf Wachstumskurs. In diesem Jahr konnte das Unternehmen seinen Umsatz verdreifachen. Der Spezialist für umweltfreundliche und sichere Stromspeicher auf Salzwasserbasis konnte neue Märkte erschließen und vertreibt aktuell seine Heim- und Gewerbespeicherlösungen GREENROCK auf vier Kontinenten in 22 Ländern. 2020 plant das Unternehmen den Vertrieb deutlich zu erweitern. Um die Expansionspläne umzusetzen, ist das Unternehmen auf Mitarbeitersuche für den Standort in Oberösterreich. Um alle Expansionspläne zu erreichen und das Produktportfolio weiterzuentwickeln benötigt das Unternehmen technische Mitarbeiter, optimalerweise mit einer Elektrotechnik- oder Informatik-Ausbildung.

Im Zuge einer Internationalisierungsstrategie konnte das Unternehmen viele neue Vertriebspartner gewinnen und dadurch den Umsatz fast verdreifachen. Ihr Produkt, der Salzwasserspeicher ist weder entflammbar noch giftig. 70 Prozent unserer Speicher werden dort installiert, wo Sicherheit eine zentrale Anforderung ist. Dazu zählen neben Eigenheimen vor allem Schulen und öffentliche Einrichtungen.

Bisher wurde der Speichermarkt durch öffentliche Förderungen angetrieben. Heute entscheiden sich die Konsumenten zunehmend unabhängig von Förderzusagen für einen Speicher, um ihren Energieverbrauch zu optimieren.

Vertriebsausbau in 30 weiteren Länder

Aktuell verkauft das Unternehmen BlueSky Energy ihre Speicherlösungen in 22 Ländern, verteilt auf Europa, Amerika, Afrika und Asien. 30 weitere Länder werden im kommenden Jahr mit GREENROCK-Speicherlösungen beliefert; darunter auch Länder wie Indien, Norwegen, Mexiko, Brasilien und Kanada. Die Verträge mit den Vertriebspartnern vor Ort sind bereits unterzeichnet.

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09.09.2019

Kurz-Biografin mit geschönten Referenzen

Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert. Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert.

Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert. Die Autorin Judith Grohmann behauptet in ihrem Lebenslauf, „die jüngste Investigativ-Journalistin und Schlussredakteurin Österreichs“ gewesen zu sein: „Mit 17 ging sie zum Herausgeber des bekanntesten österreichischen Enthüllungs- und Nachrichtenmagazins ,profil‘ und bot ihm an, für ihn als Investigativ-Journalistin zu arbeiten. Zwei Monate später bot ihr der selbe (sic!) Herausgeber an, neben ihrer Tätigkeit als Journalistin auch als Chefin vom Dienst für ,profil‘ zu arbeiten.“

Dazu hält „profil“ fest: Judith Grohmann dürfte 1985 zwar vorübergehend bei „profil“ tätig gewesen sein, mit Sicherheit aber nicht als Redakteurin, geschweige denn als Chefin vom Dienst. Ihr Name scheint in keinem Impressum auf. Der genannte Herausgeber – Peter Michael Lingens – kann sich nach eigenem Bekunden nicht an den Namen Grohmann erinnern.

Der Bitte der Chefredaktion um eine erklärende Stellungnahme kam Judith Grohmann bis profil-Redaktionsschluss nicht nach.

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28.11.2019

Probleme bei Paketzustellung - Was Sie tun können

 Wer haftet für Transportschäden oder Verlust einer bestellten Ware? Wer haftet für Transportschäden oder Verlust einer bestellten Ware?

Weihnachten naht mit schnellen Schritten. Die Anzahl der Online-Käufe und Paketzustellungen schnellt in die Höhe – ebenso die Zahl der Anfragen und Beschwerden bei Verbraucherorganisationen. Wer haftet, wenn das Paket beschädigt ist oder verloren geht? Darf der Zusteller ein zu lieferndes Paket einfach vor die Tür stellen? Und muss man Ware originalverpackt zurückschicken? Reinhold Schranz, Jurist beim Europäischen Verbraucherzentrum Österreich, gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Wer haftet für Transportschäden oder Verlust einer bestellten Ware?

Das Unternehmen haftet. Es sei denn, ein anderer Beförderer wurde auf eigenen Wunsch vereinbart. In diesem Fall trägt der Verbraucher ab Übergabe der Ware an den gewählten Lieferdienst auch das Risiko, falls das Paket beschädigt wird oder verloren geht.

Darf mir der Zusteller das Paket auf die Terrasse oder vor die Tür stellen?

Das kommt in der Praxis oft vor, darf aber eigentlich nicht sein. Falls das Paket dann verloren geht oder beschädigt wird, ist aber der Versender dafür verantwortlich. Auf der sicheren Seite sollte man bei Zustellung mittels Post sein: Denn diese muss zwingend an eine Abgabestelle liefern. Bei anderen Zustellern kann das aber anders geregelt sein.

Gilt die Abgabe an einen Nachbarn als „rechtmäßig zugestellt“?

Es ist nicht einheitlich geregelt, an wen Pakete ersatzweise übergeben werden können. Paketdienste handhaben dies unterschiedlich. Die Post AG sieht in ihren Geschäftsbedingungen beispielsweise vor, dass Pakete auch an Hausnachbarn übergeben werden können. Wenn man das ausschließen will, muss beim Postamt dagegen Einspruch erhoben werden.

Bin ich für ein aus Gefälligkeit übernommenes Paket verantwortlich?

Nein. Daraus entstehen keine besonderen Verpflichtungen. Das übernommene Paket darf allerdings weder geöffnet, noch der Inhalt verwendet werden.

Wer trägt die Kosten für das Rückporto?

Wenn Konsumenten bei online bestellter Ware von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen, dann müssen sie die Rücksendekosten tragen. Oft übernimmt aber die Firma die Kosten. Hat der Unternehmer nicht darüber informiert, dass der Verbraucher die Kosten zu tragen hat, dann muss er selbst dafür aufkommen. Anders geregelt ist dies bei einer Rücksendung im Gewährleistungsfall (d.h. wenn die bestellte Ware schadhaft oder zugesicherte Eigenschaften nicht erfüllt sind): Dann muss der Händler die Kosten der Rücksendung tragen.

Muss ich eine Ware „originalverpackt“ zurückschicken?

Nein. Die Ware muss aber so zurückgeschickt werden, dass sie unversehrt beim Empfänger ankommt.

Wer kann bei Reklamationen Hilfestellung geben?

Bei einem Problem mit einem Händler im EU-Ausland kann man sich an das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Österreich wenden (Tel. 01/58877 81, www.europakonsument.at). Bei Problemen mit einem Zustelldienst dient die Postschlichtungsstelle bei der Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) als Ansprechpartner.

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05.12.2019

Umfrage: In 80 Prozent der österreichischen Unternehmen wird geraucht

In 80 Prozent der österreichischen Unternehmen wird geraucht In 80 Prozent der österreichischen Unternehmen wird geraucht

Österreich, trotz Verbot in der Gastronomie nach wie vor ein Land der Raucher? Zumindest im Job, wie die jüngste Online-Umfrage von karriere.at ergeben hat: In 80 Prozent der Firmen sind laut Arbeitnehmern weiter Zigaretten zu sehen. Das Bild, das Unternehmensvertreter zeichnen, ist noch drastischer.

„Wird in deiner Firma geraucht?“, wollte das Karriereportal von seinen Usern wissen. Gut die Hälfte der 748 beteiligten Beschäftigten – 51 Prozent – antwortete: „Vereinzelt, in den entsprechenden Zonen.“ 29 Prozent gaben an, dass in ihrem Unternehmen unverändert oft zur Zigarette gegriffen wird. „Bei uns raucht niemand mehr“, erklärten gerade einmal 18 Prozent. Lediglich zwei Prozent nannten blauen Dunst beim After-Work-Drink.

Noch mehr Rauch …

Laut Firmenvertretern (HR-Manager, Geschäftsführer und Führungskräfte) wird in noch mehr Unternehmen geraucht: Fast zwei Drittel der 170 Befragten – 64 Prozent – antworteten, dass in den dafür vorgesehenen Zonen der Glimmstängel angezündet wird. „Unsere Mitarbeiter rauchen unverändert viel“, so 30 Prozent. Nur sechs Prozent erklärten, dass es keiner der Beschäftigten tut. After-Work-Qualmen wurde gar nicht angeführt.

Weniger Rauch?

In einer karriere.at Umfrage Anfang 2018 hatten sich übrigens 70 Prozent der Arbeitnehmer für Einschränkungen beim Rauchen ausgesprochen. Damals plädierten 45 Prozent dafür, dass es nur im Freien erlaubt sein soll. 25 Prozent sprachen sich für ein generelles Verbot aus.

Um und Auf

Thomas Olbrich, Chief Culture Officer bei karriere.at, sieht in den aktuellen Umfrageergebnissen einen klaren Auftrag für umfassende Präventivmaßnahmen im Job. „Bei allen Freiheiten für Mitarbeiter braucht es gleichzeitig eine aktive Gesundheitsförderung – beispielsweise mit gesundem Essen oder Sportmöglichkeiten“, betont er. Beim Karriereportal kümmert sich ein eigenes Team um das Wohlbefinden der Belegschaft. Olbrich: „Die Partizipation unserer Mitarbeiter und Bewusstseinsbildung sind uns ein großes Anliegen.“

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13.10.2019

In Österreich stehen „Gebäudeleichen“ auf einer Fläche so groß wie Wien

Nach dem Vorbild der Schweiz sollte auch Österreich seine produktivsten landwirtschaftlichen Flächen mit einem absoluten Bauverbot belegen. Nach dem Vorbild der Schweiz sollte auch Österreich seine produktivsten landwirtschaftlichen Flächen mit einem absoluten Bauverbot belegen.

Nach dem Vorbild der Schweiz sollte auch Österreich seine produktivsten landwirtschaftlichen Flächen mit einem absoluten Bauverbot belegen. Das fordert Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung. „Für die Erzeugung von Lebensmitteln ist der Boden essentiell“, betonte er bei der Präsentation einer Studie der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zum Thema „Bodenbedarf für die Ernährungssicherheit in Österreich.“ Das sei auch eine Frage des staatlichen Selbstschutzes, zumal ein Land mit geringer Selbstversorgungsrate verletzbar werde.

Darüber hinaus tritt Weinberger dafür ein, die vielen leer stehenden Gebäude endlich zu revitalisieren. Nach Angaben des Umweltbundesamtes gibt es in Österreich rund 40.000 Hektar leer stehende Industriehallen, Wohn- und Geschäftsimmobilien. Das entspricht einer Fläche, die fast so groß ist wie das Wiener Stadtgebiet.

„In Bayern funktioniert die Raumordnung deutlich besser als bei uns“, stellte der Hagelversicherung-Vorstand fest. Nur wenn dort eindeutig feststehe, dass das Innenraumpotenzial ausgeschöpft ist, würden im Freistaat Baulandausweisungen genehmigt werden.

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