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Chronik

28.10.2019

Gastronomen drohen hohe Strafen bei Verstoß gegen Rauchverbot

Gericht stellt Gesundheit der Menschen über Erwerbsfreiheit Gericht stellt Gesundheit der Menschen über Erwerbsfreiheit

Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie tritt mit 1. November 2019 in Kraft – ohne weitere Ausnahmeregelungen. Die D.A.S. Rechtsschutz AG klärt darüber auf, dass ab dem Zeitpunkt auch das Rauchen von Shishas und E-Zigaretten in geschlossenen Räumen verboten ist. Umgestaltete Freiflächen wie Terrassen oder Gastgärten können als geschlossene Räume gewertet werden und so ein Problem für Wirte darstellen. Die Räumlichkeiten müssen entsprechend gekennzeichnet werden. Die Nichteinhaltung der Bestimmungen kann zu hohen Strafen führen. Bei Lärmbelästigung können Anrainer zivilrechtlich gegen Gastronomiebetreiber vorgehen. In diesem Jahr wurde das Alterslimit für Rauchen österreichweit auf 18 Jahre angehoben.

Die Einführung eines generellen Rauchverbots in der österreichischen Gastronomie wurde lange diskutiert und oft verschoben. Mit 1. November ist es aber soweit: Rauchen ist ab dann in Gastronomie- und öffentlich zugänglichen Bereichen verboten.

„Auch die Nutzung von Shishas ist ab diesem Zeitpunkt in geschlossenen Räumen verboten. Genauso wie der Konsum von Ersatzprodukten wie Shiazo-Steinen und E-Zigaretten“, so Johannes Loinger, CEO der D.A.S. Rechtsschutz AG. „Zusätzlich wurde in diesem Jahr das Jugendschutzgesetz für Raucher verschärft. So dürfen Jugendliche erst ab 18 Jahren rauchen.“

Unzureichende Kennzeichnung wird teuer

Das Rauchverbot ist in allen betroffenen Räumen durch den Hinweis „Rauchen verboten“ oder durch andere Symbole – etwa Piktogramme – zu kennzeichnen. Die richtige Kennzeichnung stellt nach dem Gesetz eine Obliegenheitspflicht dar. Eine falsche oder fehlende Kennzeichnung kann eine Verwaltungsstrafe bis zu 2.000 Euro und im Wiederholungsfall sogar bis zu 10.000 Euro nach sich ziehen. „Aufpassen müssen Gastronomen auch darauf, dass bisherige Hinweisschilder, die einen Raucherraum gekennzeichnet haben, entfernt werden. Ansonsten ist die Kennzeichnung nicht korrekt“, erklärt der Vorsitzende des D.A.S. Vorstandes.

Umgestaltung von Freiflächen kann Probleme verursachen

Auf Freiflächen, wie etwa Terrassen oder in Gastgärten darf weiterhin geraucht werden. Wirte die diese Flächen so umgestalten, dass sie ihren Gästen Schutz vor Witterung, Hitze oder Kälte bieten, können jedoch dadurch Probleme bekommen. „Die getroffenen Maßnahmen können nämlich dazu führen, dass die Freifläche als geschlossener Raum gewertet wird. Um keine Probleme mit dem neuen Rauchverbot zu bekommen, sind diese Umbauten im Einzelfall zu prüfen“, rät Loinger.

Für Hotels gilt eine Ausnahme: In dafür eigens eingerichteten Nebenräumen darf weiterhin geraucht werden. Allerdings nur, wenn dort keine Speisen oder Getränke konsumiert oder hergestellt werden.

Anrainer können zivilrechtlich gegen Gastronomiebetreiber vorgehen

Sollte es für Anrainer durch die im freien Rauchenden zu laut werden, können sie Anzeige gegen die Gäste bei der Polizei einbringen. „Aber auch die Wirte könnten zur Verantwortung gezogen werden“, weiß der CEO.

Um das Ausmaß der Belästigung festzustellen, kann die zuständige Behörde ein Verfahren einleiten und die Erstellung eines Gutachtens beauftragen. Neben der Vorverlegung der Sperrstunde aufgrund der Gewerbeordnung können lärmende Gäste auch zu zivilrechtlichen Ansprüchen der Anrainer gegen den Betreiber führen.

„Vor allem bei größeren Nachtlokalen können Raucher vor den Lokalen zu einem Problem für die Gastronomen werden. In Wien sind bereits Kontrollen des Marktamtes angekündigt worden. Ob es noch Ausnahmeregelungen für spezielle Betriebe geben wird und ob Shisha-Bars zusperren müssen, werden die Praxis und die nächsten Monate zeigen“, so Loinger.

Gericht stellt Gesundheit der Menschen über Erwerbsfreiheit

Einige Gastronomen haben beim Verfassungsgerichtshof um die Aufhebung der Rauchverbotsbestimmungen angesucht. Sie orteten eine verfassungswidrige Einschränkung ihrer Erwerbsfreiheit. Im Verfassungsgerichtshof (VfGH)-Beschluss vom 3. Oktober wurde der Antrag jedoch zurückgewiesen. „Für den VfGH war ausschlaggebend, dass Rauchen und auch Passivrauchen gesundheitsschädlich sind. „Die Gesundheit der Menschen wurde vom Gericht somit über die Erwerbsfreiheit gestellt“, erklärt Loinger.

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12.11.2019

Das Haus winterfest machen - sonst gibts Probleme mit der Versicherung!

Das Haus winterfest machen - sonst gibts Probleme mit der Versicherung! Das Haus winterfest machen - sonst gibts Probleme mit der Versicherung!

Die D.A.S. Rechtsschutz AG informiert über notwendige Maßnahmen rund um Immobilien, welche aufgrund niedriger Temperaturen vorgeschrieben sind. Insbesondere Versicherungen definieren Vorkehrungen, die zu treffen sind. So ist man verpflichtet, alle wasserführenden Leitungen im Außenbereich zu entwässern, um bei Minusgraden keine Schäden zu verursachen. Bei Ortsabwesenheit länger als 72 Stunden ist auf ausreichende Beheizung zu achten und alle Wasserzuleitungen sind abzusperren. Im Ortsgebiet sind Hauseigentümer zur Schneeräumung in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr verpflichtet.

In den Versicherungsbedingungen der heimischen Haushalts- und Eigenheimversicherungen sind sogenannte Obliegenheiten verankert. Dabei handelt es sich um Pflichten, die der Versicherungsnehmer ergreifen muss, um Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. „Gerade bei Temperaturen rund um den Nullpunkt sollten Wohnungs- und Eigenheimbesitzer diese Vorkehrungen und Maßnahmen beachten“, informiert Johannes Loinger, Vorsitzender des Vorstandes der D.A.S. Rechtsschutz AG. „Da zugefrorene wasserführende Leitungen aufspringen können, sollte man darauf achten, dass diese bei Minusgraden kein Wasser mehr führen. Schäden lassen sich vermeiden, in dem die Leitungen in den gefährdeten Bereichen abgesperrt werden und der Hahn geöffnet wird. Falls diese vorgeschriebenen Maßnahmen nicht getätigt werden, kann die Versicherung bei Schäden die Leistung verweigern.“ Bei Gartenbewässerungsanlagen sollten die Leitungen am tiefsten Punkt entwässert, sowie Pumpen, Steuerungsventile und -systeme abmontiert werden.

Leitungsschäden auch innerhalb Gebäude möglich

Wasser- und Heizungsleitungen können bei starkem Frost auch innerhalb eines Gebäudes einfrieren. „Oft überschätzen Hauseigentümer die Wirkung der Wärmedämmung. Diese kann zwar die Kälteübertragung verlangsamen, aber nicht verhindern“, so Loinger. Aus diesem Grund schreiben fast alle Versicherungen vor, dass auf ausreichende Beheizung geachtet wird. Um auch bei längerer Abwesenheit die Innenräume nie komplett auskühlen zu lassen, eignen sich etwa sogenannte Frostwächter.

Dachrinnen und Wasserabläufe freihalten

Dachrinnen sollten von Herbstlaub befreit werden, damit Regen- und Schmelzwasser richtig abfließen kann. „Bei verschmutzten Wasserabläufen besteht die Gefahr, dass Wasser in das Mauerwerk eindringen kann. Falls es dort gefriert, können Schäden an der Fassade entstehen. Bereits vorhandene Risse in der Fassade sollten auch noch vor dem ersten Frost ausgebessert werden. Zusätzlicher Wassereintritt kann den Schaden deutlich erhöhen“, erklärt Loinger.

Außenbeleuchtung reduziert Unfallrisiko

Gerade im Winter erhöhen schlecht beleuchtete Wege das Unfallrisiko deutlich. „Wir raten daher dazu, die Beleuchtung rund ums Haus regelmäßig zu überprüfen und blendfreie Leuchten zu montieren. Eine gute Beleuchtung trägt außerdem zum Einbruchsschutz bei“, informiert der Vorstandsvorsitzende.

Beim Verlassen des Hauses sollten Türen, Fenster und Zugänge immer gut verschlossen sein, um Einbrüche zu vermeiden. „Ein gekipptes Fenster kann Einbrechern den Einstieg ins Haus erleichtern und wird von vielen Versicherungen als Grund gesehen, den Schaden nicht zu übernehmen“, erklärt der CEO.

72-Stunden Regel

Wenn ein Gebäude länger als 72 Stunden von allen Bewohnern verlassen wird, sind alle Wasserzuleitungen abzusperren und geeignete Maßnahmen gegen Frostschäden zu treffen. „Nur dann wird die Haushalts- oder Leitungswasserversicherung in einem Schadensfall auch die vereinbarte Leistung erbringen“, so Loinger.

Auch Pools und Teiche müssen gesichert werden

Liegenschaftseigentümer trifft außerdem eine Verkehrssicherungspflicht. Das heißt sie müssen ihr Grundstück so sichern, dass niemand zu Schaden kommt. Wichtig ist daher, dass auch Pools und andere Gewässer gesichert sind. „Dafür reicht normalerweise ein Zaun um das Grundstück oder eine Poolabdeckung aus“, so Loinger. Wer gegen die Verkehrssicherungspflichten verstößt, kann mit Schadensersatzforderungen konfrontiert werden.

Räumpflichten auch bei Ortsabwesenheit

Nach der Straßenverkehrsordnung sind Eigentümer von Häusern und Grundstücken im Ortsgebiet verpflichtet, den Gehsteig vor ihrem Haus in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr von Schnee zu befreien – und falls notwendig – auch zu streuen. „Eine Ortsabwesenheit stellt keine Entschuldigung für diese Anrainerpflicht dar. Es ist daher zum Beispiel im Falle eines Schiurlaubes dringend zu empfehlen, diese Schneeräumpflichten einer geeigneten Person zu übertragen“, so Loinger. Selbst wenn kein Gehsteig vorhanden ist, wird die Schneeräumung vorgeschrieben. Kommen Eigentümer ihren Pflichten nicht nach, drohen Geldstrafen und im Schadensfall enorme Kosten für Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen.

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28.10.2019

Rechtsanwälte Hintermayr Burgstaller & Partner: Im Zeichen der Marke

vlnr.: Walter Scheinecker, Christian Hadeyer (beide HBP), Michael Brandtner, Thomas Saliger (XXXLutz), Harald Lettner (HBP) vlnr.: Walter Scheinecker, Christian Hadeyer (beide HBP), Michael Brandtner, Thomas Saliger (XXXLutz), Harald Lettner (HBP)

Zum einjährigen Bestehen des neuen Standorts in Thalheim bei Wels lud die Anwaltskanzlei zu einer Veranstaltung rund um die Themen Marken und Marketing. Thomas Saliger von XXXLutz informierte über 20 Jahre Erfolgsgeschichte Familie Putz und Markenexperte Michael Brandtner präsentierte sein Buch „Markenpositionierung im 21. Jahrhundert“.

Vor einem Jahr eröffnete die auf Unternehmen- und Wirtschaftsrecht spezialisierte Kanzleigemeinschaft ihre neue Sprechstelle in Thalheim bei Wels. Eines ihrer Fachgebiete ist Marken- und Musterrecht. Aus diesem Grund stellte die Anwaltskanzlei den Abend unter dieses Motto.

Marketingleiter und Pressesprecher bei XXXLutz, Thomas Saliger, legte die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte der Familie Putz dar. Als Paradebeispiel für eine erfolgreiche österreichische Marke ist sie aus der Werbung nicht mehr wegzudenken.

Passend dazu präsentierte Michael Brandtner, Spezialist für strategische Marken- und Unternehmenspositionierung, sein neues Buch mit dem Titel „Markenpositionierung im 21. Jahrhundert“. Darin gibt er wertvolle Hinweise für eine erfolgreiche Wahrnehmung einer Unternehmensmarke in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung. Rechtsanwalt Christian Hadeyer, Partner von Hintermayr Burgstaller & Partner erläuterte ergänzend, wie der rechtliche Schutz von Marken und Mustern erfolgreich durchgesetzt werden kann.

Die regionalen Köstlichkeiten von Weber Grill aus Marchtrenk ließen sich Romana und Peter Sticht, Stiwa Holding GmbH, Marketing Manager Andreas Poimer, Welser Trodat, die Ehegatten Rohrer von der Bäckerei Rohrer in Gunskirchen und Professor Thomas Wolkerstorfer, Johannes-Kepler-Universität Linz schmecken. Gesehen wurden neben Thalheims Bürgermeister Andreas Stockinger, Klaus Haberl von der BistroBox GmbH auch Andreas Haider, Präsident des österreichischen Franchise-Verbandes und Geschäftsführer von Unimarkt und Marketingverantwortlicher Michael Friedmann, Rosenbauer und weitere.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: Hintermayr Burgstaller & Partner
13.09.2018

Sextortion – vom Flirt zur organisierten Erpressung

Seit längerer Zeit ist die Polizei mit einer neuen Form der Erpressung konfrontiert: Sextortion – ein Kunstwort aus den Begriffen „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung). Seit längerer Zeit ist die Polizei mit einer neuen Form der Erpressung konfrontiert: Sextortion – ein Kunstwort aus den Begriffen „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung).

Seit längerer Zeit ist die Polizei mit einer neuen Form der Erpressung konfrontiert: Sextortion – ein Kunstwort aus den Begriffen „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung). Dabei handelt es sich um eine Erpressung mit freizügigen Bildern. Waren anfänglich nur Männer betroffen, sind es inzwischen auch Mädchen und Frauen.

In einem aktuellen Fall erhielt ein 43-Jähriger aus dem Bezirk Mödling am 23. August 2018, über ein soziales Medium von einer ihm Unbekannten namens „Laura“ eine Freundschaftsanfrage und entblößte sich im folgenden Videochat. Danach wurden von „Laura“ für die Löschung seines Videos wiederholt Geldforderungen in der Höhe von mehreren tausend Euro gestellt und mit der Veröffentlichung der Aufnahmen gedroht. Der 43-Jährige dürfte einen dreistelligen Betrag überwiesen haben. Nach weiteren erpresserischen Forderungen erstattete der Mann am 10. September 2018 auf der Polizeiinspektion Mödling die Anzeige.

Bei dieser Art des Verbrechens handelt es sich um eine Erpressungsmethode im Internet, die weltweit zunimmt. Dabei werden Opfer von attraktiven Unbekannten dazu animiert, in Videochats nackt zu posieren oder sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Die Täter zeichnen das erstellte Bild- oder Videomaterial auf und versuchen dann, vom Opfer Geld zu erpressen, indem sie mit der Veröffentlichung der Aufnahmen drohen. Die Scham und Angst der Opfer wird dabei als Druckmittel genutzt.

Das Landeskrimianalamt NÖ hat seit vielen Wochen einen Anstieg bei den Anzeigen wegen Sextortion wahrgenommen, weshalb das Büro Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeidirektion NÖ folgende Tipps veröffentlicht, um mögliche weitere Straftaten zu verhindern.

Es empfiehlt sich, sehr skeptisch zu sein, wenn äußerst attraktive und unbekannte Chatpartner mit Komplimenten schmeicheln und dann rasch auf andere Medien wechseln möchten. Zeigen Sie sich niemals nackt vor der Kamera Ihres Computers/Mobiltelefons – die Kamera am besten verdecken/abkleben!

Sollte es bereits zu einer Erpressung gekommen sein, dann Ruhe bewahren, den Chatkontakt sofort abbrechen und nicht bezahlen. Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf. Sichern Sie den Chatverlauf und Nachrichten mittels Screenshot. Melden Sie den erpresserischen Profilnutzer bei den betreffenden Internetplattformen und Foren und veranlassen Sie die Löschung des Bildmaterials.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Screenshot Informationsvideo Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit Pantallas Amigas „Sicher unterwegs im Internet – Sextortion“
02.07.2018

Honigjahr 2018 ohne nennenswerte Waldhonigernte - Honigpreise steigen

Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen. Die Konsumenten müssen sich auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

Die außergewöhnliche Witterung im Frühjahr mit einem kalten März und darauffolgenden überdurchschnittlich warmen Monaten hat auch für die Honigernte 2018 Konsequenzen: Durch die trockene und warme Witterung im Norden und Osten Österreichs im April blühte der Raps rasch ab und gab wenig Nektar. Daher konnte in weiten Gebieten kaum Rapshonig geerntet werden.

Da es heuer keine Spätfröste gab, fiel die Robinienernte meist zufriedenstellend aus. Imkerinnen und Imker berichten aber, dass es heuer schwer ist, reine Sortenhonige zu ernten, da sich aufgrund der Witterung die Blühfolge der Kulturen oft überschnitten haben.

Bemerkenswert ist auch der zeitige Blühbeginn der Sonnenblume, die in vielen Gebieten schon seit dem 20. Juni in Vollblüte steht. Sorten- und standortbedingt honigt jedoch die Sonnenblume nicht überall.

2018 wird ein daher ein kurzes Honigjahr sein. Der Vorteil ist, dass die notwendige Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe termingerecht durchgeführt werden kann.

Kaum Waldhonig im ganzen Bundesgebiet

Außergewöhnlich ist, dass in ganz Österreich keine nennenswerte Waldhonigernte verzeichnet werden kann. Damit fehlt etwa die Hälfte der gesamten Honigernte in Österreich, da Waldhonig etwa 50% der Gesamternte ausmacht. Weil auch die letzten Jahre, mit Ausnahme des vorigen Jahres, in Summe unterdurchschnittliche Honigernten gebracht haben, sind die Honiglager weitgehend geleert. Die Konsumenten müssen sich daher auf eine Erhöhung der Honigpreise einstellen.

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12.11.2018

Heizkostenvergleich 2018: Nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme auf Platz 1

Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute. Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute.

„2018 spielen nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme ihre Stärken voll aus. Weder im Neubau, noch bei sanierten oder unsanierten Gebäuden liegt ein Heizsystem, das fossile Energieträger benötigt, auf Platz 1“, kommentiert Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, die Ergebnisse des neuen Heizkostenvergleichs. „Das ist gut für die Umwelt, aber vor allem auch für das Budget der heimischen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer.“ In dem unabhängigen Vollkostenvergleich der Österreichischen Energieagentur werden nicht nur die Brennstoffpreise, sondern alle anfallenden Kosten der Heizsysteme inklusive Investitions- sowie Wartungs- und Instandhaltungskosten einander gegenübergestellt. Außerdem analysiert die Österreichische Energieagentur die durch Heizsysteme verursachten CO2-Emissionen.

Berücksichtigt man die „Raus aus Öl“-Förderung, teilen sich die nachhaltigen und hocheffizienten Heizsysteme sogar die Top 3-Plätze der Rangliste. Öl-Brennwertsysteme befinden sich Traupmann zufolge bei einem charakteristischen Einfamilienhaus immer auf dem letzten Platz. Das gelte für die Vollkosten genauso wie für die reinen Energiekosten.

Das Ranking der kostengünstigsten Systeme (2018, Platz 1 = geringste Vollkosten), finden Sie hier.

Thermische Sanierung

„Heizkosten hängen in hohem Ausmaß von der thermischen Qualität eines Gebäudes ab: Ganz egal, welches Heizsystem eingesetzt wird: In einem sanierten Einfamilienhaus liegen die Heizkosten um rund 50 % niedriger als in einem unsanierten Gebäude“, so Traupmann. Der gleiche Effekt zeige sich auch bei den CO2-Emissionen.

Heizung und Warmwasserbereitung in Gebäuden verursachen derzeit rund 16 % der österreichischen Treibhausgasemissionen. Heizung, Warmwasser und Kühlung machen zudem rund 27 % des gesamten österreichischen Energiebedarfs aus. Diese Zahlen zeigen Traupmann zufolge, wie wichtig es sei, die thermische Sanierung sowie den Umstieg auf hocheffiziente Heizsysteme und den Verzicht auf fossile Energie voranzutreiben: „Ein unsaniertes Einfamilienhaus mit Öl-Brennwertsystem verursacht über 90 Mal so viele CO2-Emissionen wie ein saniertes Haus, das mit Holz beheizt wird. In einem Jahr sind das rund 9.700 Kilogramm CO2.“

„Die Preisentwicklung fossiler Rohstoffe ist – aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen und internationalen Krisenherde – völlig unberechenbar“, betont Traupmann und verweist auf den Energiepreisindex der Österreichischen Energieagentur. Dieser zeigt, dass beispielsweise Heizöl im September 2018 um ganze 25 % teurer als im Vorjahr war. Ein Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem, das heimische, nachhaltige Energieträger verwendet, macht hingegen das Haushaltsbudget planbarer und kommt der Umwelt zugute.

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15.07.2019

Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen

Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen Hummeln sind viel fleißiger als Bienen - aber zu schwach um zu stechen

„Die Honigbiene wird überschätzt. Hummeln sind häufig viel effektiver.“ sagen Experten. Anders als Bienen, die es gern warm und angenehm haben, fliegen Hummeln auch bei Regen und Wind.

Wirtschaftlich gesehen, sind Hummeln die besseren Bienen: Sie bestäuben mehr Blüten von Nutzpflanzen als Honigbienen. Hummeln und andere Wildbienen erzeugen weltweit Obst und Gemüse im Gesamtwert von etwa 500 Milliarden Euro pro Jahr.

Der lange Saugrüssel vieler Arten ermöglicht die Nektarsammlung aus tiefkelchigen Blüten. Hummeln sind sogar kräftig genug, auch geschlossene Blüten zu öffnen.

Im Gegensatz zu Bienen legen Hummeln im Gewächshaus auch keine Winterpause ein. Unermüdlich bestäuben sie das Obst und Gemüse. Zudem sind sie weit weniger aggressiv als Honigbienen.

Einfach so auf der Hand sitzend, kann eine Hummel übrigens nicht stechen. Ihre Stechmuskulatur ist zu schwach ausgeprägt. Sie muss sich dazu entweder mit dem Rücken abstützen, wenn sie auf dem Boden liegt, oder aber gleich beim Anflug so hart aufprallen, dass der Stachel die menschliche Haut durchdringen kann.

Hummeln produzieren auch Honig. Allerdings in sehr kleinen Mengen, weil sie, anders als Bienen, keinen Wintervorrat anlegen. Bienen legen sich vor dem Winter einen großen Vorrat an Honig an. Von diesem Honig ernährt sich das Bienenvolk mitsamt seiner Arbeiterinnen.

Im Winter stirbt das gesamte Hummel-Volk ab, nur eine Jungkönigin überlebt im Boden. Diese ernährt sich von Vorräten, die sie in ihrem Honigmagen eingelagert hat. Im Frühjahr legt sie dann Eier, aus denen ihr neuer Staat entsteht.

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21.12.2018

Katholisches Krisenmanagement

Alles, nur kein Ruhmesblatt: Der Umgang der katholischen Kirche mit den Vorwürfen gegenüber dem früheren Kärntner Bischof Alois Schwarz erinnert an das Verhaltensmuster der Kirchenkrise in den 1990er-Jahren. Alles, nur kein Ruhmesblatt: Der Umgang der katholischen Kirche mit den Vorwürfen gegenüber dem früheren Kärntner Bischof Alois Schwarz erinnert an das Verhaltensmuster der Kirchenkrise in den 1990er-Jahren.

Alles, nur kein Ruhmesblatt: Der Umgang der katholischen Kirche mit den Vorwürfen gegenüber dem früheren Kärntner Bischof Alois Schwarz erinnert an das Verhaltensmuster der Kirchenkrise in den 1990er-Jahren.

Die Vorwürfe gegen den früheren Kärntner Bischof Alois Schwarz wiegen schwer. Doch der Umgang der katholischen Kirche mit der Causa ebenso. Die vergangenen Tage legen Zeugnis darüber ab, dass die Kirche nahezu alles verlernt hat, was sie einst in ihrem Umgang mit der Affäre Hans Hermann Groër, mit den umstrittenen Bischofs­ernennungen, mühsam erlernen musste.

Seit Monaten sind Bischofskonferenz und Rom über die Machenschaften des früheren Bischofs der Diözese Gurk-Klagenfurt informiert. Direkt über Mitarbeiter aus dem Bistum, indirekt über anonyme Schreiben. Passiert ist nichts. Nein, fast nichts. Im Sommer dieses Jahres glaubten die Kirchenverantwortlichen, die Causa elegant zu planieren. Für St. Pölten wurde ein Bischof gesucht. Und diesen meinte man in der Person Schwarz gefunden zu haben. St. Pölten ist befriedet, und in Klagenfurt soll Gras über die Sache wachsen. Welch ein Irrtum.

In Kärnten erschallte der Ruf nach Aufklärung. Als Engelbert Guggenberger nach dem Wechsel von Schwarz nach St. Pölten vom Domkapitel zum Diözesanadministrator gewählt worden ist, machte er sich an die Aufklärungsarbeit. Doch als der Prüfbericht fertig war, kam die Weisung aus Rom. Der Bericht darf nicht öffentlich gemacht werden. Die Mitglieder des Domkapitels nahmen den Befehl zähneknirschend zur Kenntnis. Nicht aber Alois Schwarz. Er sah sich durch seinen selektiven Blick auf den Bericht reingewaschen. Nicht erwähnt hatte er seinen kritisierten Führungs- und Lebensstil, nicht die Millionenverluste, die er in seiner Amtszeit zu verantworten hat, naturgemäß auch nicht sein Verhältnis zur mittlerweile gekündig­ten Leiterin des Bildungshauses St. Georgen am Längsee.

Wut, Empörung und Sprachlosigkeit machten sich breit. Da wollte dann der ansonsten so umsichtige Diözesan­administrator nicht länger schweigen. Er veröffentlichte am Dienstag den Bericht – und musste sich von Kirchenseite den Vorwurf mangelnden Gehorsams gefallen lassen. Nein – Guggenberger sah sich seinem Gewissen verpflichtet, wie er sein Handeln rechtfertigte.

Vieles erinnert dieser Tage an das alte Verhaltensmuster, welches in den 1990er-Jahren zu schweren Vertrauenskrisen geführt hat. Der Vatikan scheint jetzt das Problem begriffen zu haben – und lässt das „System Schwarz“ prüfen. Ein Ruhmesblatt ist das nicht, vielleicht eine späte Einsicht. Von Rom, nicht von Alois Schwarz.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von Mario Zenhäusern
26.10.2019

Umfrage: 83% sind stolz auf Österreich

Umfrage: 83% sind stolz auf Österreich Umfrage: 83% sind stolz auf Österreich

Die Tageszeitung ÖSTERREICH veröffentlicht in ihrer Samstagsausgabe eine Umfrage des Research Affairs Insituts zum Nationalfeiertag (1.000 Befragte, 22.-25. Oktober). 83% sind demnach stolz auf Österreich. Nur 17 % sagen, dass sie nicht auf Österreich stolz sind.

Interessant sind die Zielgrupen-Details: Während 85% der Männer stolz auf Österreich sind, sind es bei den Frauen nur 81%. Die Älteren sind deutlich stolzer als die Jüngeren. Bei den Über-60-Jährigen sind 87% stolz auf Österreich, bei den Unter-29-Jährigen hingegen nur 74%.

Sehr unterschiedlich ist der Stolz auf Österreich auch in den Bundesländern: Im Burgenland sind 91% stolz auf Österreich, in Tirol immerhin 87%, in Wien sind hingegen nur 76% stolz.

Allerdings sind die Österreicher weniger stolz auf ihr Land als noch vor einigen Jahren. 30% sagen, dass ihr Stolz auf Österreich in den vergangenen Jahren abgenonmen hat. 8% meinen hingegen, er sei gestiegen. Und 62% sagen, sie sind genau so stolz auf Österreich wie noch vor ein paar Jahren.

Besonders stolz sind die Österreicher auf die Schönheit der Landschaft (73%). 39% sagen, sie sind auf den sozialen Frieden in Österreich stolz, 38% sind stolz auf die österreichische Kultur, 35% sind stolz auf die österreichische Küche und 29% sind stolz auf den wirtchaftlichen Wohlstand. Am wenigsten stolz sind die Österreicher auf die Politik: Nur 2% sagen, dass sie darauf stolz sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
06.05.2019

Taschengeld: Bei den Kindern wird mehr gespart

Waren es 2014 26%, die kein Taschengeld erhielten, so sind es nun 32%. Waren es 2014 26%, die kein Taschengeld erhielten, so sind es nun 32%.

Neueste Daten der International Survey der ING (www.ing.at) zeigen deutlich, dass es für österreichische Kinder und Jugendliche mehr Einschränkungen gibt, als zuletzt.

Waren es 2014 26%, die kein Taschengeld erhielten, so sind es nun 32%.

Gleichzeitig sank der Anteil jener Kinder, die regelmäßig Taschengeld bekommen von 44% im Jahr 2014 auf 37% zum aktuellen Zeitpunkt. Offenbar setzen Österreichs Eltern vermehrt auf „Taschengeld bei Bedarf“, denn hierbei gab es einen Anstieg von 18% auf 23% innerhalb der letzten fünf Jahre.

„Dabei ist das gar nicht die ideale Lösung“, meinen Experten, denn gerade beim Taschengeld wäre Regelmäßigkeit sehr wichtig. Ebenso wichtig sei die Bedingungslosigkeit, geht es doch darum zu lernen, selbst die Verantwortung über Ausgaben zu übernehmen.

Ein Euro: der Einstieg in die Finanzkompetenz

Gemeinsam mit den Finanzbildungsexperten von Three Coins hat die ING Erklärvideos für Eltern erstellt, in denen es um den altersgerechten Umgang mit Geld geht: https://www.ing.at/news/money-talks-fuer-eltern

„Spätestens in der Volksschule sollte man beginnen, mit den Kindern über Geld zu sprechen“, sagt ING-Österreich-CEO Barbaros Uygun.

Dann wird es auch Zeit für das erste Taschengeld: Ein bis vier Euro pro Woche sind völlig ausreichend. Wichtig sind dabei Regelmäßigkeit und Bedingungslosigkeit. Eltern sollen den guten Umgang mit Geld vorleben und ihre Finanzentscheidungen erklären.

In der Unterstufe geht es darum, selbst Verantwortung für Ausgaben zu übernehmen. Nun muss gelernt werden, zwischen Brauchen und Wollen zu unterscheiden und Sparziele zu setzen. Empfehlung der Experten für die Höhe des Taschengeldes pro Woche: drei bis zehn Euro.

In der Oberstufe werden Lebenskosten zunehmend zum Thema. Hierbei gilt es, Prioritäten setzen zu lernen, indem gewisse Ausgaben selbst bezahlt werden sollen (z.B. Handy oder Kleidung).

Über Geld reden: Das Um und Auf

Offene Gespräche in der Familie über Geld sind laut den Experten eine essenzielle Grundlage für heranwachsende Menschen. Das sehen auch zwei Drittel der befragten Eltern so. Ein Drittel sieht die Schule in der Verantwortung und erwartet von dort Finanzbildung. Die Höhe des Taschengeldes spielt keine entscheidende Rolle.

„Über Geld und Finanzentscheidungen zu reden und dazu ein geringes, regelmäßiges Taschengeld zur Verfügung zu stellen ist jedenfalls besser, als übertriebene Großzügigkeit ohne die Ausgaben gemeinsam mit den Kindern zu erörtern“, so die Experten der ING.

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13.10.2019

Was Herr und Frau Österreicher in der Zusammenarbeit mit Bestattern erwarten

Was Herr und Frau Österreicher in der Zusammenarbeit mit Bestattern erwarten Was Herr und Frau Österreicher in der Zusammenarbeit mit Bestattern erwarten

„Die Menschen wünschen sich, dass ihrem oder ihrer Verstorbenen bei Bestattungsfeierlichkeiten ein würdiges Andenken gesetzt wird. Dafür stehen die österreichischen Bestatter in einzigartiger und besonderer Art und Weise“, sagt Franz Nechansky, Bundesverbandsobmann der Bestatter in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Landesinnungsmeister in der WK Burgenland.

Gemeinsam mit Meinungsforscher David Pfarrhofer (Institutsvorstand „market“) und den Bestatter-Branchenrepräsentanten Katharina Strack-Dewanger (Bundesverbandsobmann-Stellvertreterin und Landesinnungsmeisterin in der WK Niederösterreich) und Martin Dobretsberger, Landesinnungsmeister in der WK Oberösterreich, präsentierte Nechansky, der oberste Interessenvertreter der Bestatter in Österreich heute, Freitag, eine großangelegte Erhebung. Ziel war es, die Stimmungslage in der österreichischen Bevölkerung rund um Bestattungen und die eigene Erwartungshaltung dazu auszuloten, zu diesem Zweck wurden repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren 2.005 Personen befragt.

Zuhören, beraten, umsetzen - Bestatter als Dienstleister in einer besonders schwierigen Phase

„Bestatter sind Dienstleister in einer besonders schwierigen Lebenssituation, wenn man nämlich – oft auch unerwartet - einen lieben Menschen verloren hat“, so Katharina Strack-Dewanger, Landesinnungsmeisterin in Niederösterreich. Gemeinsam mit Bundesverbandsobmann Franz Nechansky und Martin Dobretsberger, Landesinnungsmeister in Oberösterreich, formuliert sie das Motto der Branche: „Zuhören, beraten, umsetzen.“

„market“-Umfrage: Bestattungsberatung soll, ja muss persönlich stattfinden

Eindeutig ist die Stimmungslage in Österreich, wenn es darum geht, ob man bei der Organisation einer Verabschiedung die Leistungen persönlich mit dem Bestatter bespricht oder dies via Telefon und Internet erledigt. In dieser emotionalen Phase ist ein persönliches Gespräch unerlässlich, auch für junge Menschen stellen Online- und Telefonkontakt in keiner Weise eine Alternative zum persönlichen Gespräch dar.

Österreicherinnen und Österreicher haben Erfahrungen mit Bestattungen

„Faktum ist, dass viele Österreicherinnen und Österreicher bereits Erfahrungen mit Bestattungen gemacht haben - das zeigt die market-Umfrage“, so Strack-Dewanger. Nahezu alle der Befragten waren bereits zumindest einmal bei einem Begräbnis, drei Viertel davon innerhalb der vergangenen drei Jahre.“

Die positiven Eindrücke von besuchten Begräbnissen untermauern die hohe Bedeutung des persönlichen Kontakts mit dem Bestatter: Im Rückblick auf die Zusammenarbeit mit dem Bestatter streichen die Befragten die Beratung und Betreuung sowie die Organisation besonders hervor; viele positive Rückmeldungen gibt es auch zum Einfühlungsvermögen – die persönlichen Gespräche werden als wertschätzend und hilfreich empfunden.

Anforderungen an eine gelungene Bestattung resultieren sehr konkret aus eigenen Erlebnissen und Erfahrungen

„Daraus resultiert wohl, dass Österreicherinnen und Österreicher bei den Anforderungen an eine gelungene Bestattung sehr konkret an eigene Erlebnisse denken und dabei die Emotion in den Mittelpunkt stellen“, sagt Meinungsforscher David Pfarrhofer mit Blick auf die Ergebnisse der repräsentativen Erhebungen. Um von einem gelungenen Begräbnis sprechen zu können, gehören die musikalische Umrahmung, ein respektvoller, persönlicher Umgang mit dem Verstorbenen und passende Ansprachen in einer stimmigen Atmosphäre.

Anforderungen an Bestatter: Verlässlichkeit, Freundlichkeit und Organisationsqualität bei nachvollziehbaren Preisen

Die Qualität eines Bestatters wird über das Einfühlungsvermögen, die Beratungsleistung sowie die Organisation und die Individualität definiert. Verlässlichkeit und klare, transparente Kosteninformation liegen in der gestützten Ermittlung ganz oben im Ranking; weiters erwartet man freundliche, einfühlsame MitarbeiterInnen, ein Rund-um-Service bei der Organisation mit dem Friedhof und Individualität bei der Gestaltung der Parten – und dies zu einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis. Eindeutig ist damit, dass bei Bestattungen der Fokus auf Emotion und Qualität liegt, beim Preis erwartet man Nachvollziehbarkeit und Angemessenheit – und keine „Sonderangebote“: Herr und Frau Österreicher wünschen sich, dass bei den Bestattungsfeierlichkeiten der bzw. dem Verstorbenen ein würdiges Andenken gesetzt wird.

Hohe Zufriedenheit bei jenen, die schon einmal in die Zusammenarbeit mit einem Bestatter einbezogen waren

Immerhin etwa die Hälfte der Bevölkerung war schon einmal in die Zusammenarbeit mit einem Bestatter einbezogen. Erkundigt man sich bei jenen Personen nach dem Vorgehen bei einer neuerlichen Organisation eines Begräbnisses, so wird deutlich, dass die Bestattungsunternehmen exzellente Arbeit leisten: „Nur ein knappes Zehntel würde sich bei der neuerlichen Organisation einer Bestattung an einen anderen Anbieter wenden“, zeigen sich die Branchenvertreter Franz Nechansky, Katharina Strack-Dewanger und Martin Dobretsberger erfreut.

Begräbnis-Vorsorge derzeit noch kaum Thema – „Da ist noch Luft nach oben“

Begräbnis-Vorsorge ist für die große Mehrheit der 2.005 Befragten derzeit noch kaum Thema: Etwa die Hälfte zeigt sich an Vorsorgepaketen interessiert, „sehr großes“ Interesse haben aber nur 16 Prozent; in der Altersgruppe ab 50 liegt dieser Anteil bei 20 Prozent. Für die Mehrzahl der Österreicherinnen und Österreicher ist damit der Abschluss eines derartigen Packages in weiter Ferne. Und selbst von Interessenten haben bis dato nur wenige bereits eine Begräbnis-Vorsorge abgeschlossen. „Da ist noch Luft nach oben“, so die Bestattungs-Dienstleister Franz Nechansky, Katharina Strack-Dewanger und Martin Dobretsberger.

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16.04.2019

Bienen ziehen in der Brauerei Hirt ein

v.l.n.r. Mario Donner (Marketing Leiter Privatbrauerei Hirt), Willibald Bierbaumer (regionaler Imker), Daniela Steinkellner (Mitarbeiterin Privatbrauerei Hirt), Roland Winter (2. Braumeister Privatbrauerei Hirt) v.l.n.r. Mario Donner (Marketing Leiter Privatbrauerei Hirt), Willibald Bierbaumer (regionaler Imker), Daniela Steinkellner (Mitarbeiterin Privatbrauerei Hirt), Roland Winter (2. Braumeister Privatbrauerei Hirt)

Honig und Bier haben mehr gemeinsam als viele denken. So wie das Brauen eine jahrtausendlange Geschichte hat, ist auch das Imkern ein Traditionshandwerk. Die Menschen, die hinter den Naturprodukten stehen, wie Imkerin Adriana Traunmüller, aktuelles Gesicht der Hirter Kampagne, und auch die Mitarbeiter der Brauerei Hirt verbindet vieles. Vor allem die echte Leidenschaft mit der sie die Schätze der Natur verarbeiten. Denn für echten Genuss braucht es hochwertige Zutaten und Menschen mit Sorgfalt und Herz.

Der Lebensraum für Bienen wird jedoch zunehmend eingeschränkt. „Für uns Hirter hat die Erhaltung des Lebensraumes der Carnica Biene eine große Bedeutung, deshalb wird heuer am Standort Hirt erstmals ein Bienenvolk ein Zuhause finden – in einem Hirter Bierfass wird eine ‚Bienen-WG’ einziehen!“, freut sich Brauereieigentümer Niki Riegler. Für die fleißigen Helfer wird auch eine Blumenwiese entstehen. „Es ist schön, nun auch hier bei der Brauerei einen Bienenstock zu betreuen“, ergänzt Regionsimker Willibald Bierbaumer.

Die fleißigen Bienen bestäuben die Nutzpflanzen rund um Hirt und liefern so den Honig für das Hirter Honigbier. Für die naturtrübe, leicht süßliche Bierkreation von Braumeister Raimund Linzer wird nämlich echter Blütenhonig von regionalen Imkern verwendet, deren Bienen rund um Hirt herumschwirren. Das untergärige Honigbier wird in limitierter Menge händisch abgefüllt, ist unfiltriert und völlig naturbelassen. Diese Bierspezialität ist eine wahre Handwerkskunst und erweitert das vielfältige Hirter Sortiment um ein weiteres echtes Kärntner Bier.

Wo gibt es das Hirter Honigbier zu kaufen?

Das Hirter Honigbier ist in der Hirter Bierathek bzw. im Onlineshop (www.bierathek.at) sowie in der Hirter GenussTheke (in der Koschatstraße in Klagenfurt) in der 0,75 Liter Flasche erhältlich. Genießen können Sie das Hirter Honigbier auch im Hirter Braukeller.

Bierstil: Kreativbier mit Blütenhonig

Alkoholgehalt: 6,3% Vol.

Stammwürze: 14,5°

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, echter Kärntner Blütenhonig,Hopfen Hefe

Speisenempfehlung: Harmonisiert ausgezeichnet zu Desserts mit Schokolade, aber auch zu Fisch und Gemüse.

Bierpflege: Das „Hirter Honigbier“ wird am besten aus dem Sensorik-Glas getrunken.

Die ideale Trinktemperatur für das „Hirter Honigbier“ liegt bei 8 bis 12 Grad.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Privatbrauerei Hirt
24.09.2018

Bundesforste starten österreichweite Seenreinigungsaktion

Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009) Fundstück aus der Seenreinigungsaktion am Traunsee (OÖ, 2009)

Fahrräder, Autoreifen, Sonnenschirme, Liegestühle, Plastiksackerl oder Alu-Dosen zählen definitiv nicht zu den Schätzen der regionalen Unterwasserwelt. Dennoch findet sich immer wieder teils umweltschädlicher Müll auf dem Grund der heimischen Gewässer – durch Stürme verweht oder von Menschenhand unachtsam entsorgt. Zum Ende der Badesaison machen sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) daher nun an das groß angelegte Saubermachen. Gemeinsam mit rund 130 freiwilligen Helferinnen und Helfern von regionalen Tauchvereinen, Wasserrettung oder Freiwilliger Feuerwehr sowie den Gemeinden werden Seeufer und Seegründe in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Kärnten von unachtsam entsorgtem Müll befreit. „Wir helfen mit, Österreichs Seen sauber zu halten“, erklärt Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien der Bundesforste, die als größter Gewässerbewirtschafter des Landes mehr als 70 größere Seen betreuen. „Unsere Seen bieten nicht nur zahlreiche Möglichkeiten für Naherholung, Freizeit und Tourismus. Sie sind auch sensible Ökosysteme und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen“, so Schöppl. „Unsere Verantwortung ist es, diese auch für zukünftige Generationen zu erhalten.“

Regionale Partnerschaften für saubere Seen

Getaucht wird vorwiegend in ufernahen Bereichen bis zu einer Tiefe von rund 20 Metern. „Die Taucherinnen und Taucher kennen die Unterwasserwelt vor Ort wie ihre Westentasche und sind wichtige Partner für die Bundesforste“, lobt Schöppl die Zusammenarbeit und weiß „das Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer sehr zu schätzen.“ Die umweltgerechte Entsorgung des geborgenen Mülls übernehmen die Bundesforste in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und laden als Dankeschön im Anschluss an die Aktionen zur gemeinsamen Stärkung ein.

Fundstücke aus der Unterwasserwelt

Ausgerüstet mit Netzen, Metalldetektoren und weiterem Tauchzubehör bergen die freiwilligen HelferInnen in Österreichs Badeseen eine große Anzahl Müll vom Seegrund. Zu Tage fördern sie dabei meist allerhand: von Flaschen, Bauschutt oder Autoreifen über Sonnenschirme und -liegen bis hin zu Fahrrädern, Einkaufswägen oder Mopeds. „Wir stellen zwar fest, dass das Umweltbewusstsein in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat“, so Schöppl. „Dennoch bringen die Taucherinnen und Taucher auch immer wieder Fundstücke an die Oberfläche, die Wasserqualität und Ökosystem gefährden könnten.“ Dazu zählen etwa Autobatterien, Kühlschränke oder sorglos entsorgte Öl- oder Treibstoff-Fässer. „Diese müssen jedenfalls aus den Gewässern entfernt werden."

Oberösterreich: Seenreinigung am Traunsee und Hallstätter See

Der südliche Teil des Ostufers steht im Fokus der Seenreinigungsaktion am Traunsee, die am 28. September stattfindet. In Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich werden rund 10 Taucherinnen und Taucher Müll vor den Badebuchten Liebesinsel, Hundsgraben oder Eisenau bergen. Gleichzeitig entfernen ÖBf-MitarbeiterInnen die über die Jahre illegal auf Bundesforste-Grund errichteten Grillvorrichtungen, Tische oder Bänke am Ufer. Weil die Buchten meist nur vom Wasser aus erreicht werden können, wird dafür sogar ein kleiner Bagger per Boot über den See zur „Uferbaustelle“ transportiert.

Ebenfalls am 28. September wird die Obertrauner Bucht am Hallstätter See im Mündungsbereich der Traun, vor dem Strandbad bzw. der Schiffsanlegestelle von Unrat gesäubert. Im Einsatz sind rund 25 freiwillige Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Obertraun und der Wasserrettung, die auch ein Boot als Unterstützung am See bereitstellen.

Salzburg: Seereinigung am Wolfgangsee

Mit einem Boot der Wasserrettung St. Gilgen sowie freiwilligen Taucherinnen und Tauchern wird am 28. September Müll vor der Seepromenade in St. Gilgen aufgetaucht sowie Uferbereiche in der Gemeinde gereinigt.

Kärnten: Seenreinigung am Wörthersee und Ossiacher See

Die erste Reinigungsaktion am Wörthersee fand in Zusammenarbeit mit dem 1. Veldener Umwelt Tauch Sportclub am 22. September statt. Getaucht wurde vor dem Bundesforste-Naturbadeplatz Techelsberg in der gleichnamigen Gemeinde. 15 Taucherinnen und Taucher der Wasserrettung Kärnten sowie der Feuerwehr befreien am 29. September den Seegrund und die Uferbereiche beim Parkbad in Krumpendorf von allerlei Unrat. Auch am Ossiacher See wird am 29. September mit mehr als einem Dutzend Freiwilligen im Gemeindegebiet Treffen/Annenheim nach Müll getaucht.

Steiermark: Seenreinigung am Erlaufsee und Hubertussee

Am 22. bzw. 23. September gingen bereits freiwillige Taucherinnen und Taucher der Tauchschule Teltschik Erlaufsee bzw. Hubertussee auf den Grund. Aufgeräumt wurde in Ufernähe rund um die beiden Gewässer im Gemeindegebiet Mariazell.

Nachhaltige Seenbewirtschaftung

Die Bundesforste betreuen und bewirtschaften 74 der größeren Seen (größer als ein Hektar) in Österreich – darunter beliebte Badeseen wie Attersee, Traunsee, Wörthersee oder Millstätter See – im Sinne der Nachhaltigkeit. Mit 42 Naturbadeplätzen erhalten sie einen freien und öffentlichen Zugang zu diesen Naturjuwelen und tragen mit regelmäßigen Seenreinigungsaktionen zu ungetrübtem Badevergnügen bei. Darüber hinaus engagieren sich die ÖBf bei Naturschutzprojekten und setzen zahlreiche Maßnahmen wie Uferrenaturierungen oder Verbesserungen von Fauna und Flora an den Seen um.

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13.10.2019

In Österreich stehen „Gebäudeleichen“ auf einer Fläche so groß wie Wien

Nach dem Vorbild der Schweiz sollte auch Österreich seine produktivsten landwirtschaftlichen Flächen mit einem absoluten Bauverbot belegen. Nach dem Vorbild der Schweiz sollte auch Österreich seine produktivsten landwirtschaftlichen Flächen mit einem absoluten Bauverbot belegen.

Nach dem Vorbild der Schweiz sollte auch Österreich seine produktivsten landwirtschaftlichen Flächen mit einem absoluten Bauverbot belegen. Das fordert Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung. „Für die Erzeugung von Lebensmitteln ist der Boden essentiell“, betonte er bei der Präsentation einer Studie der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zum Thema „Bodenbedarf für die Ernährungssicherheit in Österreich.“ Das sei auch eine Frage des staatlichen Selbstschutzes, zumal ein Land mit geringer Selbstversorgungsrate verletzbar werde.

Darüber hinaus tritt Weinberger dafür ein, die vielen leer stehenden Gebäude endlich zu revitalisieren. Nach Angaben des Umweltbundesamtes gibt es in Österreich rund 40.000 Hektar leer stehende Industriehallen, Wohn- und Geschäftsimmobilien. Das entspricht einer Fläche, die fast so groß ist wie das Wiener Stadtgebiet.

„In Bayern funktioniert die Raumordnung deutlich besser als bei uns“, stellte der Hagelversicherung-Vorstand fest. Nur wenn dort eindeutig feststehe, dass das Innenraumpotenzial ausgeschöpft ist, würden im Freistaat Baulandausweisungen genehmigt werden.

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08.07.2019

Mängel im Urlaubshotel – Was Konsumenten tun können

„Wir raten dazu, Mängel immer mit Fotos oder Videos zu dokumentieren“, so Forster „Wir raten dazu, Mängel immer mit Fotos oder Videos zu dokumentieren“, so Forster

Das Hotelzimmer ist verschmutzt oder nicht verfügbar, statt „feinem Sandstrand“ findet man eine Felsenbucht vor und anstelle der ersehnten Ruhe wird man von nervendem Baulärm gequält. Gerade in der Hauptreisezeit häufen sich bei den Beratungsstellen von Verbraucherorganisationen die Beschwerden von Urlaubern, deren Aufenthalt nicht ganz so verlaufen ist, wie erwartet. Doch was kann man bei Problemen im Urlaub tun? Dr. Barbara Forster, Juristin beim Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Österreich, gibt Auskunft, welche Möglichkeiten Konsumentinnen und Konsumenten zur Verfügung stehen.

Vorteile von Pauschalreisen

„Als Pauschalreisender hat man mit dem Reiseveranstalter einen Vertragspartner für das gesamte Reisepaket, der in der Regel in der EU sitzt. Auch bezüglich einer möglichen Insolvenz ist man dann rechtlich besser gestellt“, erklärt EVZ-Juristin Dr. Barbara Forster. „Grundsätzlich muss der Reiseveranstalter – unabhängig ob ihn ein Verschulden an Mängeln trifft oder nicht – für die versprochenen Leistungen einstehen, die er in der Buchungsbestätigung zugesagt hat. Es lohnt sich aber bereits vor Buchung, Hotelbeschreibungen mit einem kritischen Blick zu lesen. ‚Meerseitig‘ heißt nicht automatisch auch ‚Meerblick‘, ein ‚schöner Strand‘ ist nicht per se ein ‚Sandstrand‘ und ein Hotel in ‚verkehrsgünstiger Lage‘ sollte von lärmempfindlichen Touristen besser gleich gar nicht in Betracht gezogen werden.“

Ist die Unterbringung im Hotel nicht Teil einer Pauschalreise, ist das Hotel selbst der Vertragspartner des Reisenden. Liegt das Hotel außerhalb der EU, kann die Rechtsdurchsetzung – insbesondere eine außergerichtliche – in der Praxis schwierig werden.

Mängel sofort melden

„Sobald Sie einen Mangel feststellen, sollten Sie beim Reiseveranstalter unter Setzung einer angemessenen Frist vor Ort kostenlose Verbesserung verlangen. Es ist sehr wichtig, Mängel unverzüglich zu melden, denn sonst kann sich das negativ auf etwaige Preisminderungsansprüche auswirken“, betont Barbara Forster. „Aus Beweisgründen sollten Sie Ihre Beschwerde besser schriftlich deponieren, also per E-Mail oder Fax. Eine Reklamation nur bei der Hotelrezeption reicht in aller Regel nicht aus. Sofern Sie über ein Reisebüro gebucht haben, können Sie die Beschwerde auch dorthin schicken. Das Reisebüro ist zur Weiterleitung verpflichtet. Sicherheitshalber raten wir aber, auch in diesem Fall zusätzlich immer den Reiseveranstalter zu kontaktieren.“

Beweise sichern

„Wir raten dazu, Mängel immer mit Fotos oder Videos zu dokumentieren“, so Forster: „Das gilt umso mehr, wenn der Mangel nicht verbessert wird oder nicht verbessert werden kann, etwa weil sich aus einer Felsenbucht kein Sandstrand machen lässt. Sehr zu empfehlen ist auch, sich eine schriftliche Bestätigung von der Reiseleitung vor Ort zu holen, dass die Mängel entsprechend gerügt wurden. Falls Sie den Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort ohne nennenswerte Mühe nicht erreichen können, sind Sie aber nicht verpflichtet, Ihre wertvolle Urlaubszeit dafür zu verwenden, diesen ausfindig zu machen.“

Verbesserung muss kostenlos erfolgen

Oft kann schon der Umzug in ein anderes Zimmer den Urlaub retten. Verbesserungen vor Ort müssen grundsätzlich kostenlos erfolgen“, betont Forster. „Sofort in Eigenregie in ein anderes Hotel umzuziehen, kann hinsichtlich der Kosten jedoch riskant sein. Erklären Sie lieber dem Reiseveranstalter warum ein Umzug notwendig ist, um eine mit der gebuchten Reise vergleichbare Leistung zu erhalten. Setzen Sie ihm eine Frist für die Umbuchung und halten Sie fest, dass Sie notfalls selbstständig Hotel wechseln und die Mehrkosten vom Reiseveranstalter zurückfordern werden.“

Nach Rückkehr Preisminderung fordern

„Nach der Rückkehr aus dem Urlaub sollten Sie Ansprüche aus einer mangelhaften Reiseleistung so rasch wie möglich mit eingeschriebenem Brief gegenüber dem Reiseveranstalter geltend machen“, rät Barbara Forster: „Dabei sollten Sie die Mängel kurz darstellen und beziffern, welchen Betrag Sie rückerstattet haben möchten. Einen Anhaltspunkt für die Höhe der Preisminderung bieten die Frankfurter Liste oder die Zak‑Reisepreisminderungstabelle. Die darin genannten Prozentsätze sind für Unternehmen aber nicht bindend.“

Schadenersatz bei Verschulden

„Trifft den Reiseveranstalter oder seinen Vertragspartnern vor Ort ein Verschulden daran, dass ein Schaden eintritt, dann hat der Veranstalter auch Schadenersatz zu leisten“, informiert Barbara Forster. „Erkrankt man im Urlaub beispielsweise aufgrund eines verdorbenen Buffets, dann hat man Anspruch auf Schadenersatz für Heilungskosten und Schmerzengeld. Dabei ist aber wichtig, eine umfassende Dokumentation des Ausmaßes der Erkrankungen (ggf. einschließlich einer Liste der erkrankten Urlauber in der Anlage) sowie eine Dokumentation des eigenen Krankheitsverlaufes (z. B. ärztliche Atteste) vorzulegen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreude geltend zu machen, sollten erhebliche Mängel vorgelegen haben.“

Gutscheine müssen nicht akzeptiert werden

„Falls der Reiseveranstalter Ihnen als Entschädigung einen Gutschein anbietet, müssen Sie diesen übrigens nicht annehmen“, betont Barbara Forster abschließend. „Sowohl bei der Preisminderung, als auch beim Schadenersatz gilt, dass Sie einen Anspruch auf Rückerstattung bzw. Geldleistung haben.“

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03.06.2019

Zehn Verkehrstote in der vergangenen Woche

Vom 1. Jänner bis 2. Juni 2019 gab es im österreichischen Straßennetz 145 Verkehrstote Vom 1. Jänner bis 2. Juni 2019 gab es im österreichischen Straßennetz 145 Verkehrstote

In der vergangenen Woche starben sieben Pkw-Lenker, ein Fußgänger, ein Mitfahrer auf einem Motorrad und ein Motorradlenker bei acht Verkehrsunfällen. Zu einem tragischen Unfall kam es am Samstag, 1. Juni 2019, im Bezirk Eisenstadt-Umgebung, Burgenland, bei dem ein 57-jähriger slowenischer Motorradlenker und seine 44-jährige slowenische Mitfahrerin getötet wurden. Der Motorradlenker kam vermutlich aufgrund einer Übermüdung, als letztes Fahrzeug einer Motorradgruppe, auf die Gegenfahrbahn der Bundesstraße und kollidierte frontal mit einem Pkw, dessen 33-jährige Lenkerin noch versuchte, dem Entgegenkommenden auszuweichen. Durch den Sturz verstarb die Mitfahrerin des Motorrades noch an der Unfallstelle und der Lenker noch am selben Tag im Krankenhaus. Am Wochenende verunglückten fünf Verkehrsteilnehmer tödlich.

Fünf Menschen kamen in der Vorwoche auf einer Bundesstraße, jeweils zwei auf einer Autobahn und Landesstraße und einer auf einer Schnellstraße ums Leben. Fünf Verkehrstote mussten in der Steiermark, drei im Burgenland und je einer in Kärnten und Niederösterreich beklagt werden.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in je zwei Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit und Unachtsamkeit/Ablenkung und in jeweils einem Fall ein Fehlverhalten des Fußgängers, Überholen, eine Übermüdung und eine Vorrangverletzung. Zwei Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige, ein Pkw-Lenker verwendete keinen Sicherheitsgurt und ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich in einem Tunnel.

Vom 1. Jänner bis 2. Juni 2019 gab es im österreichischen Straßennetz 145 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2018 waren es 162 und 2017 143.

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24.10.2019

Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt

Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt

Bevor sie ihren Sparguthaben beim automatischen Schwinden zusehen müssen, wollen die Österreicher ihr Geld lieber zu Hause aufbewahren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer Market-Instituts für den „trend“, über die das Wirtschaftsmagazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Gefragt danach, was sie im Fall von Negativzinsen machen würden, gaben 43 Prozent der Befragten an, das Geld dann lieber zu Hause aufbewahren zu wollen. 28 Prozent sagen, dass sie es ausgeben würden, 26 Prozent würden in Wertpapiere investieren, 20 Prozent neigen zum Kauf von Gold, 17 Prozent zu Immobilien. Bei der Frage waren mehrere Antworten möglich. In Deutschland, Dänemark und Italien gibt es bereits Überlegungen von Banken, über Negativzinsen die Kosten für das „Parken“ von Geld bei der Europäischen Zentralbank an die Endkunden weiterzureichen.

Risikoreichere, aber potenziell ertragreichere Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Wertpapierfonds können im Niedrigzinsumfeld nicht punkten, schreibt der „trend“. Nur neun Prozent der Befragten wollen „auf jeden Fall“ in nächster Zeit in Wertpapiere investieren, weitere 25 Prozent denken darüber nach. Für zwei Drittel kommen Wertpapiere hingegen nicht in Frage.

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24.09.2018

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen Warnung vor unseriösen und betrügerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen

Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA warnt davor, dass zunehmend unseriöse und betrügerische Anbieter von Finanzdienstleistungen auftreten, die vortäuschen registrierte oder konzessionierte Unternehmen zu sein, die der Aufsicht einer Behörde unterliegen. Beispielsweise klonen sie die Identität registrierter oder konzessionierter Unternehmen und verweisen auf deren Registrierung in öffentlich zugänglichen Datenbanken von Behörden. Oder, sie erfinden eine Aufsichtsbehörde, für die sie sogar eine eigene Datenbank mit verblüffend echt wirkenden, aber gefälschten Registerdokumenten einrichten, auf die sie Interessenten dann hinleiten.

So schützen Sie sich: FMA-Website und FMA-Sicherheits-App

Prüfen Sie daher die Zulassung eines Unternehmens sehr genau, insbesondere auch, welche Finanzgeschäfte dieses überhaupt erbringen darf. Vergleichen und prüfen Sie die angegebenen Kontaktdaten mit jenen im behördlichen Register. Prüfen Sie, ob es die angegebene Behörde tatsächlich gibt, und ob sie tatsächlich zuständig ist. Bei Anbietern mit Bezug zu Österreich prüfen Sie auf der FMA-Website (https://www.fma.gv.at/), ob diese tatsächlich in unserer Unternehmensdatenbank aufscheinen oder, ob gegebenenfalls bereits eine Investorenwarnung veröffentlicht worden ist. Sie können sich auch gratis die FMA-Sicherheits-App auf Ihr Handy herunterladen, und haben so auch via Smartphone Zugriff auf die FMA-Unternehmensdatenbank und erhalten alle FMA-Warnmeldungen sofort aufs Handy (https://www.fma.gv.at/fma-app/).

Scheuen Sie sich auch nicht, die betreffende Aufsichtsbehörde auch direkt - und vom Anbieter und dessen Website unabhängig - zu kontaktieren. Schließen Sie niemals Finanzgeschäfte ab, wenn Sie der Anbieter unerbeten via Telefon, Fax oder Email kontaktiert hat; dieses „Cold Calling“ ist in Österreich gesetzlich verboten und ein sicheres Alarmzeichen für betrügerische Absichten.

Aktuelle Warnmeldungen

Die FMA verweist in diesem Zusammenhang insbesondere auf die von ihr in den vergangenen Monaten veröffentlichten Investoren-Warnungen zu „www.afbauer.com“, „www.helmutkob.com“, „www.holzmannfriedrich.com“ sowie zu dem unseriösen Anbieter „Gerber and Partners“, der sich auf eine frei erfundene österreichische Aufsichtsbehörde „FINSA“ beruft.

„Clone Firms“ oder „Clone Individuals“

Die Verwendung von Klonen registrierter oder konzessionierter Unternehmen ist eine gängige Betrugsmethode. Dabei werden in betrügerischer Absicht Firmenname und Registerdaten von tatsächlich existierenden und zum Geschäftsverkehr ordnungsgemäß zugelassenen Unternehmen missbräuchlich verwendet, um das Vertrauen der potenziellen Opfer zu erschleichen. In Wahrheit hat der Klon mit dem Unternehmen, für das er vorgibt tätig zu sein, nichts zu tun.

Beispiel:

Ein österreichischer Versicherungsvermittler gemäß Gewerbeordnung will im Zuge der EWR-Dienstleistungsfreiheit Versicherungen auch in Großbritannien vertreiben. Dazu veranlasst er, dass die österreichische Behörde der dort zuständigen Aufsichtsbehörde FCA (Financial Conduct Authority) seine europaweit gültige Gewerbeberechtigung als Versicherungsvermittler anzeigt sowie seine Absicht dort tätig zu werden mitteilt. Daraufhin nimmt die FCA diese „notifizierte“ Gewerbeberechtigung mit den erforderlichen Eckdaten in ihre Register der zugelassenen Anbieter auf. Der Betrüger bastelt nun mit diesen öffentlichen Daten ein fiktives Unternehmen, meist nur eine durchaus aufwendig gestaltete Website, und bietet aggressiv und unangefragt seine „Dienste“ an. Als vermeintlichen Beweis seiner Seriosität verweist er auf den FCA-Registereintrag des seriösen Anbieters, den er geklont hat. In der Regel gehen diese betrügerischen Geschäfte dann auch über vermeintliche Versicherungsvermittlung hinaus und umfassen auch Bank- und Wertpapiergeschäfte.

Erfährt die FMA von derartigen unseriösen Geschäftspraktiken, so veröffentlicht sie eine Warnmeldung unter Nennung der Klon-Firma und der angegebenen Kontaktdaten, untersagt die konzessionspflichtigen Geschäfte und bringt den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige.

Fake-Aufsichtsbehörde: FINSA (Financial Supervisory Authority)

Aus Großbritannien tritt derzeit ein unseriöser Anbieter, “Gerber and Partners”, auf, der Finanz- und Wertpapiergeschäfte anbietet, und behauptet in Österreich von der „Financial Supervisory Authority“ (FINSA) mit Sitz Twin Tower 8 Flr., Wienerbergstrasse 11, 1100 Vienna, Austria konzessioniert und dort registriert zu sein. Als FINSA-Kontaktdaten gibt er an: Ph: +43(720) 775336; Email: enquiries@finsa-gov.org; Website: www.finsa-gov.org. Auf der Website dieser frei erfundenen FINSA – verlinkt von „Gerber and Partners“ – findet sich auch ein Unternehmensregister, das eine Registrierung vortäuschen soll. Anleger erhalten von der FINSA dann gefälschte, der österreichischen Gewerbeberechtigung nachgebildete Urkunden zu den „registrierten“ Unternehmen.

Die FMA hat den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

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24.07.2018

Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer

Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer Neue Vorwürfe gegen österreichischen Holzkonzern Schweighofer

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, tauchen neuerlich Vorwürfe gegen den österreichischen Holzkonzern Schweighofer auf, der vor allem in Osteuropa tätig ist. Frachtpapiere und Fotos, die „profil“ von ukrainischen Aktivisten zugespielt wurden, betreffen einen Zug mit Holz, der im Mai 2016 von der ukrainisch-rumänischen Grenze ein Schweighofer-Werk ansteuerte. Er habe „pulpwood“ geladen, so die Papiere, also minderwertiges Faserholz. Experten äußern jedoch Zweifel, ob sich nicht vielmehr um hochwertiges Sägerundholz handelt. „Alles spricht dafür“, so einer im „profil“. „Das Holz ist schön ausgeformt und sauber geschichtet; die Stämme haben hohe Durchmesser.“

Die mögliche Fehldeklaration sagt zwar nichts darüber, ob das Holz legal oder illegal geschlägert wurde. Doch es könnte unter falschen Angaben in die EU eingeführt worden sein, was aus Sicht der WWF der EU-Holzhandelsverordnung widerspricht. Die Organisation wird den Fall in einer Beschwerde an das Bundesamt für Wald thematisieren. Überdies stellt sich die Frage, ob Zölle und Einfuhrsteuern umgangen worden sind, falls hier ein teures Gut als billiges ausgegeben wurde. Schon 2016 kritisierte die Zertifizierungsorganisation FSC Schweighofer wegen „Hinweise auf fehldeklariertes Holz“. Auch Umweltschützer üben seit Langem Kritik an Schweighofer.

Schweighofer betont in einer Stellungnahme an „profil“, die Deklaration als Faserholz sei völlig zulässig, vor allem aufgrund des Durchmessers. Dies sei durch die österreichischen Holzhandelsusancen gedeckt, ein Regelwerk für die Branche.

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25.06.2018

Lieber Nachbarn als Schwiegereltern: Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen

Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen Wem die Österreicher im Urlaub ihre Wohnung anvertrauen

Die Ferien beginnen bald, für tausende Österreicher geht es in den Urlaub. Doch ihre Wohnung vertrauen sie nicht jedem an: Doppelt so viele Österreicher würden während ihres Urlaubs lieber den Nachbarn als die Schwiegereltern aufpassen lassen. Das hat eine repräsentative Studie von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale Österreichs, ergeben. Unter allen Befragten sagen 14 Prozent, dass sie ihre Wohnung in die Hände des Nachbarn geben würden - die Schwiegereltern sind hingegen nur bei 7 Prozent erste Wahl. Auch Freunde (15 Prozent) sind den Befragten lieber als die angeheiratete Verwandtschaft.

Aufpasser Nummer 1: die Eltern

Während die Eltern des Partners wenig Vertrauen genießen, sind die eigenen hingegen erste Wahl: Die meisten Befragten (33 Prozent) würden Mutter und Vater nach dem Rechten sehen lassen. Generell vertrauen die Österreicher noch am ehesten der eigenen Verwandtschaft die Wohnungsschlüssel an: Insgesamt würden knapp zwei Drittel der Befragten jemanden aus der eigenen Familie aufpassen lassen. Neben den Eltern sind Geschwister (11 Prozent) oder andere Verwandte (13 Prozent), wie Kinder oder Enkelkinder, beliebte Aufpasser. Die Schwiegereltern schneiden am schlechtesten ab. Gleich viele Befragte (7 Prozent) würden sogar niemanden in die eigenen vier Wände lassen.

Schwiegereltern sind nicht immer unbeliebt

Lediglich 30- bis 39-Jährige haben Vertrauen in die Schwiegereltern. Nach den eigenen Eltern (48 Prozent) sind die Schwiegereltern (16 Prozent) deren zweite Wahl. Besonders auffallend: Mit zunehmendem Alter überlassen die Befragten ihre Wohnung seltener Familienmitgliedern, dafür immer häufiger den Nachbarn. Einerseits, weil sie diese schon länger kennen - andererseits, weil bei den Über-60-Jährigen weniger Verwandte am Leben und die Optionen für Aufpasser somit begrenzt sind.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Wem würden Sie am ehesten Ihre Wohnung/Ihr Haus anvertrauen, wenn Sie

im Urlaub sind?

- meinen Eltern: 33 Prozent

- Freunden/Bekannten: 15 Prozent

- meinem Nachbarn: 14 Prozent

- anderen Verwandten: 13 Prozent

- meinen Geschwistern: 11 Prozent

- meinen Schwiegereltern: 7 Prozent

- niemandem: 7 Prozent

- einem Hausbetreuungsdienst: 0 Prozent

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09.09.2019

Kurz-Biografin mit geschönten Referenzen

Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert. Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert.

Am 11. September erscheint im Münchner Verlag FBV das Buch „Sebastian Kurz: Die offizielle Biografie“, dem Vernehmen nach vom ÖVP-Obmann persönlich autorisiert. Die Autorin Judith Grohmann behauptet in ihrem Lebenslauf, „die jüngste Investigativ-Journalistin und Schlussredakteurin Österreichs“ gewesen zu sein: „Mit 17 ging sie zum Herausgeber des bekanntesten österreichischen Enthüllungs- und Nachrichtenmagazins ,profil‘ und bot ihm an, für ihn als Investigativ-Journalistin zu arbeiten. Zwei Monate später bot ihr der selbe (sic!) Herausgeber an, neben ihrer Tätigkeit als Journalistin auch als Chefin vom Dienst für ,profil‘ zu arbeiten.“

Dazu hält „profil“ fest: Judith Grohmann dürfte 1985 zwar vorübergehend bei „profil“ tätig gewesen sein, mit Sicherheit aber nicht als Redakteurin, geschweige denn als Chefin vom Dienst. Ihr Name scheint in keinem Impressum auf. Der genannte Herausgeber – Peter Michael Lingens – kann sich nach eigenem Bekunden nicht an den Namen Grohmann erinnern.

Der Bitte der Chefredaktion um eine erklärende Stellungnahme kam Judith Grohmann bis profil-Redaktionsschluss nicht nach.

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25.02.2019

Kuh-Urteil: Alm- und Bergbauern nach wie vor sehr verunsichert

Kuh-Urteil: Alm- und Bergbauern nach wie vor sehr verunsichert Kuh-Urteil: Alm- und Bergbauern nach wie vor sehr verunsichert

"Nach dem extrem harten und praxisfernen Tiroler Kuh-Urteil herrschen bei den steirischen Alm- und Bergbauern weiterhin große Verunsicherung und Unverständnis. Sie stellen sich die Frage, wie es weitergeht, sollten sie von einem derart tragischen Unfall betroffen sein", berichtet Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher. Die Vorgeschichte: Ein Tiroler Almbauer wurde vergangene Woche zivilrechtlich in 1. Instanz zu einer Geldstrafe von 490.000 Euro verurteilt, obwohl er im zuvor gelaufenen Strafrechtsprozess freigesprochen wurde. Im Sommer 2014 ist eine deutsche Urlauberin bei einer Wanderung mit ihrem angeleinten Hund von einer Mutterkuhherde tödlich verletzt worden.

Forderungen der Landwirtschaftskammer

"Dieses harte Urteil in 1. Instanz lässt viele Fragen für alle Beteiligten - von der Tourismuswirtschaft bis hin zu den Almbauern - offen", sagt Titschenbacher. Zum Schutz der Alm- und Bergbauern legt die Landwirtschaftskammer Steiermark drei zentrale Forderungen sowie Vorhaben auf den Tisch:

Erstens wird die LK Steiermark zeitnah alle wichtigen Stakeholder - Tourismus, Landesregierung, Steiermark-Werbung und Vertreter der Almbauern - zu einem Runden Tisch einladen, um praktikable Lösungen für den im Frühjahr bevorstehenden Almauftrieb zu finden.

Zweitens verlangt die Landwirtschaftskammer für die Alm- und Bergbauern Rechtssicherheit. In diesem Zusammenhang erhofft die Bauernvertretung eine praxisnahe Rechtsprechung.

Drittens hält die Kammer eine praktikable, von der öffentlichen Hand finanzierte Versicherungslösung für notwendig, damit die Bauern bei einem derartigen Urteil nicht um ihre Existenz bangen müssen und eine entsprechende Sicherheit ermöglicht wird.

Auf den 1.685 steirischen Almen weiden auf 37.747 ha Futterfläche 43.625 Rinder (davon 910 Milchkühe und 10.500 Mutterkühe), weiters 6.325 Schafe, 278 Ziegen und 866 Pferde. 5.400 Almbauern treiben jährlich ihre Tiere auf. Auch die 10.730 Bergbauern können aufgrund der vorhandenen Wanderwege im Berggebiet von einem derartigen Vorfall betroffen sein.

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30.07.2018

Falsches Signal

Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist

Ich selbst musste noch acht Monate dienen – mein Resümee damals: Verschenkte Lebenszeit! Jeder hat so seine Erinnerung an die Zeit beim Bundesheer. Ich habe als Kraftfahrer nicht nur den Führerschein ein zweites Mal gemacht – der zivile wird nämlich vom Bundesheer nicht anerkannt, umgekehrt aber schon. Als ausgebildeter Kraftfahrer musste ich dann vor und nach jeder Ausfahrt das Auto waschen – also zweimal pro Fahrt!?

Kein Wunder, dass der Imageverlust der größte Feind unseres Bundesheeres ist, wenn der verpflichtende Grundwehrdienst keine anderen Anreize zu bieten hat.

Früher sagte man ja noch, da lernen die jungen Burschen endlich Drill und Gehorsam. Das kann aber nicht der Sinn von Landesverteidigung sein, junge Leute anzuschnauzen und sie ohne erkennbaren Sinn durch den Schlamm robben zu lassen. Bürgerschutz und Katastrophenhilfe sind schon eher nachvollziehbare Argumente pro Bundesheer.

Und für diese Aufgaben sollte der sechsmonatige Dienst am Bürger mehr als ausreichend sein – oder etwas süffisant gesagt: Was ist schon ein verlorenes Semester beim Studium. Viel reizvoller dürfte für die jungen Burschen, die einrücken müssen, der Zugang sein, den Sold zu erhöhen. Wobei die Tatsache, dass dadurch gerade einmal die Höhe der Mindestsicherung erreicht wird, auch nicht gerade nach Wertschätzung klingt. Unsere Soldaten sollten uns eigentlich mehr wert sein.

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22.10.2019

16 Sammelklagen gegen drei Lebensversicherer eingebracht

16 Sammelklagen gegen drei Lebensversicherer eingebracht 16 Sammelklagen gegen drei Lebensversicherer eingebracht

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte bis Herbst 2017 eine Sammelaktion im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Lebensversicherungen durchgeführt. Nach Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und des Obersten Gerichtshofes (OGH) stand den Versicherungsnehmern bei fehlender oder fehlerhafter Belehrung durch den Versicherer ein unbefristetes Rücktrittsrecht zu. In Folge handelte der VKI einen Rahmenvergleich für Betroffene, die vom Vertrag zurücktreten wollten, mit der Versicherungsbranche aus. Diesem stimmten jedoch drei größere Versicherer nicht zu. Gegen diese drei Versicherungsunternehmen hat der VKI nun – im Auftrag des Sozialministeriums – Klagen eingebracht.

Im Rahmen der Sammelaktion zum Rücktritt bei Lebensversicherungen hatten sich rund 7000 Konsumentinnen und Konsumenten beim VKI gemeldet, die von ihren Verträgen zurücktreten wollten und deren Rücktrittsbelehrungen nach Einschätzung des VKI fehlerhaft waren. Nach Ansicht des VKI sind nach einem Rücktritt im Wesentlichen die Prämien samt Zinsen an die Betroffenen zurückzuzahlen. Abzuziehen ist lediglich eine Risikoprämie (beispielsweise Ablebensschutz, allfälliger Berufsunfähigkeitsschutz).

Im Herbst 2017 gelang es nach intensiven Verhandlungen für die Aktionsteilnehmer einen Rahmenvergleich zu vereinbaren, dem fast alle Versicherer beitraten. Damit konnte der Großteil der Fälle verglichen werden. Die FWU Life Insurance Austria AG (vormals Skandia Leben AG), die Nürnberger Versicherung AG Österreich und die Scottish Widows Limited (vormals Clerical Medical Investment Group Ltd. – kurz CMI) waren hingegen nicht bereit, sich dem Rahmenvergleich anzuschließen.

Der VKI hat nunmehr im Auftrag des Sozialministeriums 16 Sammelklagen für insgesamt 851 Personen gegen diese drei Versicherer eingebracht. Der Gesamtstreitwert beträgt rund 14 Millionen Euro. „Wir gehen mit diesen Sammelklagen gegen jene Versicherer vor, die sich geweigert haben, die sachgerechte Branchenlösung umzusetzen. Damit lassen wir die betroffenen Konsumenten nicht im Regen stehen“, sagt Mag. Thomas Hirmke, Leiter des Bereichs Recht im VKI.

Die Roland ProzessFinanz AG aus Köln hat die Finanzierung und damit das Prozesskostenrisiko für alle 16 Klagen übernommen. Die Verbraucher tragen hier keinerlei Prozesskostenrisiko. "Ein schönes Beispiel für die konsumentenfreundliche Zusammenarbeit zwischen dem VKI und uns als Prozessfinanzierer. Hier ist Österreich einen klaren Schritt weiter als Deutschland", kommentiert Arndt Eversberg, Vorstand der ROLAND ProzessFinanz.

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13.12.2018

Vorarlberger sind die reichsten Österreicher - Niederösterreicher an zweiter Stelle

Vorarlberger sind die reichsten Österreicher Vorarlberger sind die reichsten Österreicher

Mit einem verfügbaren Einkommen von 24.200 Euro je Einwohner haben die Niederösterreicher 2017 das zweithöchste Pro-Kopf-Einkommen im Bundesländervergleich erzielt, übertroffen lediglich von Vorarlberg mit 24.600 Euro. Die niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen gab es in Kärnten mit 22.800 und Wien mit 22.200 Euro, der österreichische Durchschnitt lag bei 23.300 Euro. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der jüngsten regionalen Einkommensanalyse der Statistik Austria.

Die Studie hat auch die Entwicklung des Bruttoregionalprodukts (BRP) untersucht. Das ist der Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die während eines Jahres innerhalb der Grenzen eines Bundeslandes produziert werden und dem Endverbrauch dienen. Demnach konnte Niederösterreich sein BRP 2017 um zwei Prozent auf mehr als 57 Milliarden Euro steigern. Im Vergleich der Bundesländer haben nur Wien mit rund 94 Milliarden Euro und Oberösterreich mit 63 Milliarden Euro ein höheres BRP.

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04.10.2019

Lebensmittelwarnung: Fleisch-und Wurstprodukte wegen Listerien

In Österreich gibt es keinen dokumentierten Fall einer Listeriose-Erkrankung, der mit dem Ausbruch in Deutschland in Verbindung gebracht werden könnte. In Österreich gibt es keinen dokumentierten Fall einer Listeriose-Erkrankung, der mit dem Ausbruch in Deutschland in Verbindung gebracht werden könnte.

Die AGES warnt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) vor Fleisch- und Wurstwaren des deutschen Herstellers Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG. Das Unternehmen hat alle seine Produkte zurückgerufen, da nach Stand behördlicher Ermittlungen in Deutschland ein Zusammenhang mit einem lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch besteht, der durch Listerien ausgelöst wurde.

Betroffen sind alle im Unternehmen hergestellten Erzeugnisse mit sämtlichen Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdaten. Die betroffenen Waren sind durch das auf allen Verpackungen angebrachte ovale Identitätskennzeichen „DE EV 203 EG" eindeutig zu identifizieren. Die Waren des Unternehmens wurden nach Angaben des Unternehmens weltweit in Verkehr gebracht, auch in loser Form über den Lebensmitteleinzelhandel (z. B. Wursttheken) und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung (z. B. Krankenhausküchen, Kantinen).

Über das europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) haben die deutschen Behörden informiert, dass Produkte der Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG nach derzeitigem Stand auch an zwei Großhandelsfirmen in Österreich geliefert wurden. Die zuständigen Lebensmittelbehörden der Länder überprüfen die Vertriebswege und überwachen die Rückrufaktion eventuell vorhandener Produkte des deutschen Herstellers.

In Österreich gibt es keinen dokumentierten Fall einer Listeriose-Erkrankung, der mit dem Ausbruch in Deutschland in Verbindung gebracht werden könnte. Die AGES ist nationale Referenzzentrale für Listeriose und Nationales Referenzlabor für Listerien in Lebensmitteln.

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26.11.2018

„Der ländliche Raum muss urbaner werden!“

„Der ländliche Raum muss urbaner werden!“ „Der ländliche Raum muss urbaner werden!“

Die Schaffung von besseren Verkehrsanbindungen, mehr Kinderbetreuungsangebote sowie attraktivere Bildungseinrichtungen: In diesen Maßnahmen sieht die Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ) wirksame Instrumente, der Ausdünnung des ländlichen Raumes und der Überalterung der dort lebenden Bevölkerung gegenzusteuern. Denn in peripheren Regionen haben die Unternehmen oft noch stärker mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen als in Ballungsräumen.

„Der ländliche Raum muss urbaner werden“, fordert IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. Damit sei keineswegs gemeint, die schöne Landschaft mit Gebäuden zuzupflastern. Vielmehr gehe es darum, den urbanen Komfort und Lebensstil, den sich vor allem junge Menschen wünschen, über die Stadtgrenzen hinaus auch in die abgelegenen Gebiete Niederösterreichs zu transportieren. „Im nördlichen Wald- und Weinviertel gibt es erhebliche Defizite in der regionalen Wertschöpfung“, stellt Salzer fest.

Als ein erfolgreiches Best-Practice-Beispiel, wie man die Abwanderung einbremsen konnte, nennt der IV-NÖ-Präsident die Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke zwischen Wien und St. Pölten sowie den Pendlerbahnhof Tullnerfeld. Auch auf dem Bildungssektor gebe es mit den Fachhochschulen und regionalen Initiativen, wie z.B. der Zukunftsakademie Mostviertel, positive Impulse. Allerdings: „Das Breitbandnetz muss dringend flächendeckend ausgebaut werden. Die Digitalisierung eröffnet auch dem ländlichen Raum neue Chancen, dazu ist aber der schnelle Datenaustausch erforderlich“, unterstreicht Salzer.

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03.08.2018

1968 - 2018: 50 Jahre Big Mac

Mit zwei Rindfleischpatties, Salat, Cheddar-Schmelzkäse, frischen Zwiebeln, Gurkerln und der berühmten Big Mac-Sauce wurde der Burger nach seiner Einführung vor genau 50 Jahren in den USA rasch zu einer Erfolgsgeschichte Mit zwei Rindfleischpatties, Salat, Cheddar-Schmelzkäse, frischen Zwiebeln, Gurkerln und der berühmten Big Mac-Sauce wurde der Burger nach seiner Einführung vor genau 50 Jahren in den USA rasch zu einer Erfolgsgeschichte

Ein echter Klassiker feiert seinen 50. Geburtstag: Der Big Mac, 1968 erstmals im McDonald’s Restaurant von Jim Delligatti in Pennsylvania serviert, ist der weltweit wohl populärste Burger. Zum Höhepunkt des Jubiläumsjahres bedankt sich McDonald’s bei seinen Gästen mit einem besonderen Geschenk und präsentiert die MacCoins, eigens geprägte und in über 50 Ländern der Welt für einen Big Mac einlösbare Münzen. McDonald’s Österreich feiert mit und bringt ab heute die MacCoins in die heimischen Restaurants.

Mit zwei Rindfleischpatties, Salat, Cheddar-Schmelzkäse, frischen Zwiebeln, Gurkerln und der berühmten Big Mac-Sauce wurde der Burger nach seiner Einführung vor genau 50 Jahren in den USA rasch zu einer Erfolgsgeschichte – und international so verbreitet und bekannt, dass der Namensgeber des „Big Mac Index“ seit 1986 als Indikator für die Kaufkraft verschiedener Währungen dient. „Egal in welchem Land man einen Big Mac bestellt: Auf die Qualität und den einzigartigen Geschmack ist Verlass. Das 50-jährige Jubiläum des Big Mac feiern wir zusammen mit unseren Gästen mit den MacCoins“, so McDonald’s Österreich Managing Director Isabelle Kuster.

Pop-up „MacCoins Headquarter“ in Wien

Anfang August ist es schließlich soweit: Mehr als 6,2 Millionen MacCoins werden gleichzeitig in mehr als 50 Länder angeliefert, davon 300.000 MacCoins nach Österreich. Für das weltweit einzigartige „MacCoins Headquarter“ wurde das McDonald’s Restaurant auf der Wiener Pilgrambrücke komplett umgestaltet und präsentiert mit anschaulichen Infografiken die Geschichte des Big Mac, den Big Mac Index und die fünf unterschiedlichen Prägungs-Designs der MacCoins. „Das Pop-up-Headquarter gibt es bis zehnten August – den Big Mac auch noch die nächsten 50 Jahre“, so Franchisenehmerin Barbara Huber.

1 MacCoin = 1 Big Mac

Das Prinzip ist einfach erklärt: Ab sofort und solange der Vorrat reicht gibt es zu jedem bestellten Big Mac-McMenü eine MacCoin – und für jede MacCoin erhält man in jedem McDonald’s Restaurant in allen teilnehmenden Ländern bis Ende des Jahres einen Big Mac. Die MacCoins können aber nicht nur eingelöst, sondern auch gesammelt werden: Fünf unterschiedliche Designs der limited MacCoins-Edition stellen je ein Jahrzehnt der letzten 50 Jahre dar.

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24.07.2019

Österreich ist Bargeld-Nation Nummer eins

Innerhalb Österreichs sind es vor allem die Steirer, die definitiv nicht auf Bargeld verzichten wollen, denn nur 7% könnten oder wollten auf Bargeld verzichten – gefolgt von den Salzburgern (8%) und den Niederösterreichern mit 10%. Innerhalb Österreichs sind es vor allem die Steirer, die definitiv nicht auf Bargeld verzichten wollen, denn nur 7% könnten oder wollten auf Bargeld verzichten – gefolgt von den Salzburgern (8%) und den Niederösterreichern mit 10%.

Nur jeder zehnte Österreicher könnte einer bargeldlosen Zukunft etwas abgewinnen. Das zeigt eine internationale Studie der ING in Österreich (www.ing.at). Für die Studie wurden 13 Länder in Europa, die USA und Australien untersucht. Dabei zeigt sich: Österreich ist die Cash-Nation Nummer eins. Ein Leben ohne Bargeld wird nirgendwo sonst so deutlich abgelehnt.

Während hierzulande jeder zehnte Einwohner meint, künftig auf Bargeld verzichten zu wollen, ist es im Europaschnitt jeder Fünfte. Noch am ehesten vorstellen, sich von Bargeld verabschieden zu können, könnten sich Konsumenten in der Türkei.

Steirer am skeptischsten

Innerhalb Österreichs sind es vor allem die Steirer, die definitiv nicht auf Bargeld verzichten wollen, denn nur 7% könnten oder wollten auf Bargeld verzichten – gefolgt von den Salzburgern (8%) und den Niederösterreichern mit 10%. Dagegen stellen sich die Kärntner mit 15% Zustimmung zu einer Zukunft ohne Cash am progressivsten dar.

Auch die jüngeren Österreicher können sich für eine bargeldlose Zukunft nicht wirklich erwärmen, denn selbst in der Gruppe der 18 bis 34-Jährigen meinten nur 17% sinngemäß „cashless is beautiful“. Damit liegt sogar diese Gruppe noch deutlich unter dem allgemeinen Europaschnitt von 22%.

Bedeutung von Bargeld konstant hoch

Bereits zum dritten Mal in Folge seit 2017 wurden auch typische Bezahlgewohnheiten im Rahmen der Studie abgefragt. Die Ergebnisse zeigen klar, dass der Einsatz und die Bedeutung von Bargeld konstant hoch sind. Bei Cash-Klassikern wie in der Gastronomie oder in der Personenbeförderung ist die Barzahlungsquote laut Studienergebnissen praktisch konstant – auch wenn die Kartenzahlung immer öfter und flächendeckender angeboten wird.

„Aus der Marktforschung wissen wir, dass die Österreicher mobiles Banking stark nutzen. Das ersetzt aber nur physische Bankfilialen, nicht den Gang zum Bankomaten. Und die Kunden wollen selbst entscheiden, wie sie bezahlen“, sagt Andras Hamori, Head of Retail bei der ING in Österreich.

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03.06.2019

Nicht das Alter, sondern die Reife bestimmt Aufsichtspflicht im Schwimmbad

Jedes Jahr ereignen sich tragische Badeunfälle mit Kindern, bei denen es Verletzte und sogar Tote gibt. Jedes Jahr ereignen sich tragische Badeunfälle mit Kindern, bei denen es Verletzte und sogar Tote gibt.

Jedes Jahr ereignen sich tragische Badeunfälle mit Kindern, bei denen es Verletzte und sogar Tote gibt. Die D.A.S. Rechtsschutz AG informiert, dass die Aufsichtspflicht nicht nur vom Alter abhängt. Schwimmhilfen wie Schwimmflügel ersetzen diese jedoch nicht. Dem Schwimmbadbetreiber kommen Verkehrssicherungspflichten zu. Badegäste haben sich an Hinweisschilder und Baderegeln zu halten, da sie sonst bei Unfällen haften können.

In einigen Teilen Österreichs wird es in den nächsten Tagen bis zu 33 Grad bekommen. Perfektes Badewetter also. Für Kinder kann der Besuch von Schwimmbädern aber Gefahren bergen, weshalb vorausschauendes Denken und Vorsicht geboten sind.

Alter für Aufsichtspflicht nicht ausschlaggebend

Ob und in welchem Umfang eine Aufsichtspflicht besteht, hängt nicht nur vom Alter der Minderjährigen, sondern auch von deren Reife, dem Entwicklungsstand und den individuellen Charaktereigenschaften ab. „Bei einem verlässlichen und verantwortungsbewussten 12-Jährigen kann die Aufsichtspflicht sogar geringer sein, als bei einem 13-Jährigen, der bereits mehrfach unzuverlässig war“, erklärt Johannes Loinger, Vorsitzender des D.A.S. Vorstands. Die jeweilige Schwimmbad- oder Badeordnung kann Altersgrenzen für den Zutritt zum Bad und für die Benützung von Wasserattraktionen festlegen.

Einschätzung der Erziehungsberichtigten entscheidend

Wie intensiv auf ein Kind aufgepasst werden muss, hängt von vielen Faktoren ab. In erster Linie müssen daher die Erziehungsberechtigen oder mit der Aufsicht betrauten Personen die jeweilige Situation richtig einschätzen, um die notwendigen Aufsichtsmaßnahmen zu treffen. „Von der Reife und der Schwimmfähigkeit des Kindes hängt die Benutzung von Springtürmen und Rutschen ab. Hier ist die Einschätzung der Aufsichtspersonen gefragt“, erklärt Loinger. Die Erziehungsberechtigten haben außerdem zu entscheiden, ob ein Kind Schwimmhilfen tragen soll. „Schwimmflügerl ersetzen aber keinesfalls die Aufsichtspflicht. Denn auch mit Schwimmhilfen können Kinder ertrinken oder gesundheitliche Schäden davontragen“, warnt Loinger.

Keine gesetzlichen Regelungen für Anzahl der Bademeister

In Österreich gibt es keine generelle gesetzliche Regelung ob und wie viele Bademeister ein Schwimmbad haben muss. Allerdings kann die Anzahl im jeweiligen Betriebsanlagenbescheid festgelegt sein. Darüber hinaus sind Schwimmbadbetreiber dazu verpflichtet, sicherheitstechnische Anforderungen zu erfüllen und Risikoanalysen zu erstellen. In diesen wird festlegt, wie viele Aufsichtspersonen vor Ort sein müssen. „In risikoträchtigen Bereichen, wie Sprungtürmen und Rutschen können sogar mehrere Aufsichtspersonen verpflichtend sein“, weiß der Vorstandsvorsitzende. „Badebetreiber müssen die Aufsicht auch gewährleisten, selbst wenn es keinen Bademeister gibt. Verkehrssicherungspflichten schreiben eine entsprechende Absicherung und Beaufsichtigung vor“, so Loinger weiter. Wie das Bäderpersonal ausgebildet sein sollte, ist in der ÖNORM festgeschrieben.

Schwimmbadbesucher haben Rücksichts- und Sorgfaltspflichten

Nicht nur für die Schwimmbadbetreiber gelten Regeln. Auch die Badbesucher haben Rücksichts- und Sorgfaltspflichten und sollten sich auf jeden Fall an die ausgehängten Hinweisschilder und vorgegebenen Baderegeln halten. „Bei einem Unfall kommt es immer auf die Rahmenbedingungen an. Haften können grundsätzlich sowohl der Schwimmbadbetreiber, der Bademeister aber auch der Badegast“, weiß Loinger. Bei Kindern müssen die Aufsichtspersonen einschätzen, ob diese in der Lage sind, die Regeln zu befolgen.

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