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Chronik

22.11.2017

Enorme Preisunterschiede bei Online-Ticketshops

Das Internet macht‘s möglich, mit ein paar Klicks scheint alles geregelt. Das Internet macht‘s möglich, mit ein paar Klicks scheint alles geregelt.

Robbie Williams live in London erleben, den Jubel beim Finale der Eishockey-WM in Dänemark spüren oder einmal Anna Netrebko in der Staatsoper genießen – solche Wünsche lassen sich heute ganz einfach und bequem verwirklichen. Das Internet macht‘s möglich, mit ein paar Klicks scheint alles geregelt. Dass es in der Praxis nicht ganz so reibungslos abläuft, zeigen die zahlreichen Beschwerden, die im Beratungszentrum des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) eingehen. Der Ärger reicht von nicht erhaltenen oder gefälschten Tickets bis hin zu unverschämten, nicht nachvollziehbaren Gebühren und überhöhten Preisen. Bei Letzterem hat der VKI die Probe aufs Exempel gemacht. Für neun Veranstaltungen wurden Preise und Gebühren bei fünf verschiedenen Online-Anbietern verglichen. Den vollständigen Bericht gibt es in der Dezemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Der Verein für Konsumenteninformation hat in seiner Erhebung die Preise von neun Veranstaltungen aus dem Kultur- und Unterhaltungsbereich abgefragt, einschließlich der Gebühren für die unterschiedlichen Optionen der Kartenzustellung. Die Preisunterschiede, die sich zwischen den Ticket-Plattformen ergaben, waren immens. So schwankten beispielweise die Preise für ein Konzert von Andreas Gabalier in der Stadthalle Graz zwischen 49,90 und 110,20 Euro. Die Konzertkarten von „Nothing But Thieves“ in der Arena Wien kosteten bei einem Anbieter knapp über 20 Euro, bei einem anderen hingegen mit rund 66 Euro mehr als das Dreifache. Auch bei den Gebühren für die Übermittlung der Tickets zeigte sich Skurriles. So berechnete z. B. ein Anbieter eine Gebühr von 2,50 Euro dafür, dass sich der Kunde die Tickets mit seinem eigenen Drucker selbst ausdruckt.

„Nach unserer Einschätzung ist es in den meisten Fällen am günstigsten und sichersten, wenn man direkt beim Veranstalter eines Events nach einem Ticketshop sucht“, sagt VKI-Projektleiter Kevin Zimmermann. „Vermeiden sollte man dagegen besser sogenannte Sekundäranbieter wie z. B. Viagogo, Seatwave, StubHub oder Onewayticket. Diese Plattformen werben damit, dass dort Fans ihre Karten an andere Fans verkaufen können. Häufig ist bei diesen Plattformen nicht klar ersichtlich, wer die Karten eigentlich anbietet. Nicht selten wird dort auch auf Kartenpreise spekuliert – und das kann zu stark überteuerten Tickets führen. Zudem sind die Gebühren dieser Plattformen extrem hoch und oft erst im letzten Moment vor dem Kauf ersichtlich. Das hat auch schon eine Klage der australischen Konsumentenorganisation (ACCC) gegen Viagogo wegen unseriöser Geschäftspraktiken zur Folge gehabt“, so Kevin Zimmermann weiter. „Falls sich beim Veranstalter kein Ticket‑Shop finden lässt, empfiehlt es sich, vor dem Kauf zu überprüfen, ob der gewählte Anbieter ein Impressum mit vollständiger Postanschrift und Kontaktdaten sowie die AGB auf der Website hat. Zudem ist es hilfreich, nach Erfahrungsberichten im Internet zu suchen, um zu sehen, was andere Konsumenten über den Shop schreiben.“

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09.01.2018

Mositech: Christian Schneegass neuer Vertriebsleiter

Christian Schneegass ist seit Anfang 2018 Vertriebsleiter Österreich bei der Mositech Medizintechnik GmbH. Christian Schneegass ist seit Anfang 2018 Vertriebsleiter Österreich bei der Mositech Medizintechnik GmbH.

Vertriebs-Profi soll Marktanteil in Österreich ausbauen

Der Wiener Christian Schneegass (36) ist neuer Vertriebsleiter von Mositech. Er soll den Marktanteil des Dornbirner Medizintechnik-Unternehmens bei Endoskopie, Mikroskopie und Lasern in Österreich steigern.

Seit Jahresbeginn ist Christian Schneegass der neue Vertriebsleiter der Mositech Medizintechnik GmbH. Der 36-Jährige hat zuletzt als Key-Account-Manager für einen japanischen Kontaktlinsenhersteller den österreichischen Markt erschlossen. Nach 15 Jahren in der Augenoptik freut sich der Wiener auf die neue Herausforderung: mit vier Mitarbeitern ist er für den Vertrieb von flexibler Endoskopie, Mikroskopie und Lasern zuständig.

Mositech ist seit 1992 am österreichischen und seit 2011 am schweizerischen Markt vertreten. Mit Service und Vertrieb medizintechnischer Produkte namhafter Hersteller – unter anderen Pentax-Endoskope, Leica-Mikroskope und Lumenis-Laser – erwirtschafteten 48 Mitarbeiter an vier Standorten zuletzt einen Umsatz von knapp 19 Millionen Euro.

Erwartungen der Kunden übertreffen

„Wir sind erst zufrieden, wenn wir die Erwartungen unserer Kunden übertroffen haben“, erläutert Mositech-Geschäftsführer Christof Moosbrugger die Unternehmensphilosophie: „Christian Schneegass teilt diesen Zugang.“ Dieser ergänzt: „Wir haben hervorragende Produkte. Aber den Unterschied machen wir mit der Extrameile in der Dienstleistung.“ Erklärtes Ziel ist es, den Marktanteil in Österreich zu steigern. Schneegass wird von Wien aus operativ tätig sein. Dort hat Mositech seit 1993 seinen zweiten Standort in Österreich. „Aber natürlich ist mein Platz bei unseren Kunden vor Ort, um das partnerschaftliche Verhältnis auszubauen“, betont Schneegass.

Website: www.mositech.at

Rückfragehinweis:

Mositech Medizintechnik GmbH, Christof Moosbrugger, +43 5572 34534 0, gl@mositech.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, +43 699 1025 4817, werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Katharina Wocelka
12.10.2017

Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2

Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2 Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2

Die Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen verringerten sich zwischen 1995 und 2015 zum Teil deutlich, wie die aktuellen Daten der Luftemissionsrechnung von Statistik Austria zeigen. Die höchsten Rückgänge wurden bei Schwefeldioxid (SO2; -66,1%), flüchtigen organischen Verbindungen ohne Methan (NMVOC; -43,2%) sowie bei Kohlenmonoxid (CO; -41,6%) erzielt. Deutlich reduziert erwiesen sich auch die Emissionen betreffend Methan (CH4; -31,7%), Lachgas (N2O; -21,1%), Stickoxide (NOx; -15,7%), Ammoniak (NH3; -3,7%) sowie Feinstaub in Form von PM10 (-16,8%) und PM2.5 (-25,5%). Dabei wurden nur jene Emissionen betrachtet, die von in Österreich ansässigen Unternehmen, Institutionen und privaten Haushalten verursacht wurden. Basis für die Berechnungen ist die Österreichische Luftschadstoff- und Treibhausgas-Inventur des Umweltbundesamtes.

Eine Zunahme im Langzeitvergleich wurde lediglich bei Kohlendioxid (CO2) verzeichnet: Von 1995 bis 2015 nahmen die Emissionen des klimawirksamen CO2 um 4,6% zu, wobei 2015, nach Rückgängen in den Jahren 2010 bis 2014, erstmals wieder ein Anstieg bei den klimawirksamen CO2-Emissionen verzeichnet wurde. Der bisherige Höchstwert wurde mit rund 74 Mio. Tonnen im Jahr 2005 erreicht. Durch den vermehrten Umstieg auf erneuerbare Energien wurde im gleichen Zeitraum (1995 bis 2015) ein Anstieg der klimaneutralen CO2-Emissionen aus biogenen Quellen um 99,2% erzielt (siehe Tabelle 1).

Stärkere Rückgänge bei den privaten Haushalten

Sowohl die privaten Haushalte als auch die Wirtschaft trugen zur Verbesserung der Luftqualität und des Klimas bei. Allerdings senkten die privaten Haushalte den Ausstoß aller beobachteten Luftschadstoffe und Treibhausgase bis auf "CO2 aus sonstigen Quellen", während die Wirtschaft im Jahr 2015 bei Stickoxiden (NOx; +4,3%) und dem klimawirksamen CO2 (+15,8%) über den Werten des Jahres 1995 lag. Die Wirtschaft setzte allerdings vermehrt auf klimaneutrale, erneuerbare Energieträger, deren Emissionen zwischen 1995 und 2015 um 213,0% zunahmen. Dadurch konnte der Anstieg der klimawirksamen CO2-Emissionen zwar nicht vermieden, aber abgeschwächt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.08.2017

Diese saftigen Strafen blühen Verkehrssündern im europäischen Ausland

• In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen. • In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen.

In der zweiten Augusthälfte erreicht der Sommerreiseverkehr einen weiteren Höhepunkt: Zahlreiche Österreicherinnen und Österreicher starten in den kommenden Tagen mit ihrem Auto oder einem Mietwagen in das europäische Ausland, um die letzten Wochen der Sommerferien zu genießen. Urlaubsreife Autofahrer sollten sich jedoch vorab unbedingt über die örtlichen Verkehrsbestimmungen der jeweiligen Urlaubsdestination informieren. Der Grund: Die Höhe der Bußgelder für Verstöße im Ausland weichen häufig stark von den geltenden Bestimmungen in Österreich ab. checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, hat die Bußgeldkataloge beliebter Autoreiseziele der Österreicher unter die Lupe genommen und zeigt, wie unterschiedlich die Bußgelder in den einzelnen Ländern ausfallen.

„Mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen in die Ferien zu starten ist für viele Österreicherinnen und Österreicher eine besonders attraktive Möglichkeit, um das Reiseziel hautnah zu erleben. Wer diesen Sommer einen Roadtrip plant, sollte sich im Vorfeld unbedingt über die lokalen Verkehrsregeln informieren, um Bußgelder und unliebsame Strafzettel zu vermeiden – denn die können unter Umständen ordentlich ins Geld gehen“, so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Alkohol am Steuer ist richtig teuer

Für das Lenken bzw. die Inbetriebnahme eines Autos unter Alkoholeinfluss gilt in den meisten europäischen Ländern eine Promillegrenze von 0,5 Promille1. Ausnahmen bilden Großbritannien mit einer relativ großzügigen Promillegrenze von 0,8 Promille (Ausnahme Schottland: 0,5 Promille) sowie Polen (Promillegrenze 0,2) und Tschechien (Promillegrenze 0,0) mit besonders strengen Promillegrenzen.

Auch die Höhe der verhängten Bußgelder bei Autofahrten unter Alkoholeinfluss sind von Land zu Land höchst unterschiedlich: Während Verkehrssünder in Kroatien mit Bußgeldern ab 95 Euro rechnen müssen, blühen alkoholisierten Fahrern in Dänemark Strafen in Höhe ihres individuellen Nettomonatsverdiensts. In Großbritannien können Bußgelder von umgerechnet bis zu 5.710 Euro eingefordert werden. Besonders strikt werden alkoholisierte Fahrer in Italien und Dänemark bestraft: Wer in Italien mit mehr als 1,5 Promille hinter dem Steuer erwischt wird, muss unter Umständen mit einer Zwangsversteigerung seines Autos rechnen – in Dänemark droht die Zwangsversteigerung ab 2,0 Promille im Blut.

Wer es zu eilig hat, muss tief in die Reisekassa greifen

Verstöße gegen die landesspezifischen Tempolimits können richtig ins Geld gehen: Wer in Italien tagsüber mit bis zu 20 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit einem Strafmaß ab 170 Euro rechnen – zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr sind die Bußgelder sogar noch einmal um ein Drittel höher! Am günstigsten kommen Temposünder, die maximal 20 km/h zu schnell fahren, in Deutschland davon. Bei unseren Nachbarn kostet das Bußgeld gerade einmal rund 35 Euro.

Wer mehr als 50 km/h über dem Tempolimit unterwegs ist, muss auch mit wesentlich höheren Strafen rechnen: In Großbritannien zahlen unverbesserliche Raser bis zu 2.890 Euro, in Österreich bis zu 2.180 Euro und in der Schweiz wird ein vom individuellen Monatsverdienst abhängiges Strafmaß mit mindestens 60 Tagessätzen festgelegt. Übrigens: Wer in der Schweiz innerorts mit Tempo 100 erwischt wird, muss mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe rechnen!

Verstöße gegen die Anschnallpflicht können richtig teuer werden

Während die Gurtpflicht in Österreich bereits im Sommer 1976 eingeführt wurde, gilt die europaweite Anschnallpflicht erst seit Mai 2006. Die Höhe des Bußgelds für einen nicht angelegten Sicherheitsgurt beträgt in Großbritannien bis zu 570 Euro, beginnt in Spanien ab 200 Euro, beläuft sich in den Niederlanden auf 140 Euro und in Frankreich auf 135 Euro. Am günstigsten ist diese Verkehrssünde in Polen – hier kostet die Nichterfüllung der Anschnallpflicht gerade einmal rund 25 Euro.

Handys am Steuer sind kein Kavaliersdelikt

Wer ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt telefoniert, SMS schreibt oder seine Navi-App bedient, muss mit saftigen Bußgeldern rechnen. In Großbritannien und den Niederlanden blühen dafür jeweils Strafen in Höhe von 230 Euro. In Dänemark und Spanien kostet das Handy am Steuer 200 Euro, in Italien rund 160 Euro und in Frankreich 135 Euro. Aufgepasst: In Spanien ist selbst das Telefonieren mit Kopfhörern verboten!

Tickets können auch im Urlaub teuer werden

In vielen europäischen Ländern müssen Falschparker mit teilweise empfindlichen Strafen rechnen – häufig werden Parksünder sogar mittels Parkkralle so lange festgehalten, bis das Bußgeld offiziell beglichen wurde. In den Niederlanden beginnt der Bußgeldkatalog für Falschparker ab 90 Euro, in Dänemark ab 70 Euro und in Belgien ab 55 Euro. Am teuersten sind Verstöße gegen Parkbestimmungen mit Strafen von bis zu 200 Euro in Spanien.

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18.09.2017

Automatische Vertragsverlängerung bei PARSHIP unzulässig

OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten OGH bestätigt VKI: Erinnerungs-E-Mail muss deutlichen Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung enthalten

Der Oberste Gerichtshof (OGH) bestätigt das vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) – im Auftrag des Sozialministeriums – erstrittene Urteil gegen PARSHIP (PE Digital GmbH): Ein nichtssagendes E-Mail mit einem Link, dem weitere Informationen entnommen werden könnten, stellt keinen ausreichenden Hinweis auf den Ablauf der Kündigungsfrist und die automatische Vertragsverlängerung dar. Der OGH hat die außerordentliche Revision der PE Digital GmbH zurückgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

PARSHIP bietet grundsätzlich befristete kostenpflichtige Mitgliedschaften an, die sich jeweils um ein Jahr verlängern sollen, bis der Kunde den Vertrag mindestens 12 Wochen vor Laufzeitende kündigt. Damit es zu einer solchen automatischen Vertragsverlängerung kommen kann, verlangt das Konsumentenschutzgesetz zuvor einen „besonderen“ Hinweis auf den bevorstehenden Ablauf der Kündigungsfrist und auf die ohne Kündigung eintretende automatische Vertragsverlängerung. Das von PARSHIP zu diesem Zweck versandte E-Mail enthält weder im Betreff („Nachricht zu Ihrem Profil“) noch im Text einen Hinweis auf diese Folgen. Erst wenn man dem im E-Mail enthaltenen Link folgt, der auf die PARSHIP-Startseite führt, wo man sich zunächst einloggen muss, kann die eigentliche Informationen zur automatischen Vertragsverlängerung abgerufen werden. Das ist nicht ausreichend, urteilten bereits die Vorinstanzen. Die gesetzlich vorgesehene Warnfunktion kann die Nachricht nur dann erfüllen, wenn sie die Aufmerksamkeit des Adressaten erregt. Dafür sind eine aussagekräftige Betreffzeile und eine Information im Text des E-Mails erforderlich.

„Mit seiner Entscheidung hat der OGH klargestellt, dass der vom Gesetz geforderte besondere Hinweis, den es braucht, wenn Schweigen als Zustimmung gelten soll, deutlich erteilt werden muss“, freut sich Mag. Laura Ruschitzka, Juristin im VKI. „Ein nichtssagendes Erinnerungs-E-Mail reicht dafür nicht aus. Zu einer automatischen Vertragsverlängerung kann es darüber hinaus nur dann kommen, wenn das schon im Vorfeld, also bei Vertragsabschluss wirksam vereinbart worden ist.“

Betroffene, die den Ablauf der Kündigungsfrist wegen der undeutlichen Erinnerungs-E-Mail übersehen haben, können die Rückerstattung des verrechneten Entgelts verlangen, wenn sie die Dienste von PARSHIP nach der Vertragsverlängerung nicht mehr in Anspruch genommen haben. Der VKI stellt dafür einen Musterbrief unter www.verbraucherrecht.at/downloads/musterbriefe/PARSHIP.docx kostenlos zur Verfügung. Wer wegen dieser gesetzwidrigen Vertragsverlängerung eine Entgeltzahlung bisher verweigert hat und mit Betreibungskosten konfrontiert war, muss auch diese nicht bezahlen. Wenn die Dienste von PARSHIP im Verlängerungszeitraum aber weiter genutzt wurden, kann PE Digital GmbH dafür ein anteiliges Entgelt fordern; die Höhe ist jeweils im Einzelfall zu ermitteln. Auch die Frage, ob dem Unternehmen ein Ersatz seiner Kosten – etwa für Mahnungen – zustehen könnte, ist dann im Einzelnen zu prüfen.

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29.12.2017

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden? Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

In den vergangenen Jahren gab es nach der Silvesternacht zahlreiche Anfragen von ARBÖ-Mitgliedern die wissen wollten, wer für Schäden aufkommt, die durch Silvesterkracher oder -raketen am Fahrzeug verursacht wurden.

Grundsätzlich muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Doch gerade nach der Silvesternacht kann oftmals der Schädiger nicht ausfindig gemacht werden. Ist kein Schädiger bekannt kommt es darauf an, ob eine Voll- oder Teilkaskoversicherung besteht, in der ein entsprechender Schadensfall berücksichtigt ist. Daher sollte man zuerst in seinen Versicherungsbedingungen nachlesen, ob solche Schäden gedeckt sind. Wenn ja muss so rasch wie möglich die Versicherung verständigt werden.

Damit es aber garnicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. In Zeiten von Kurzparkzonen, Anrainerparkplätzen & Co. kein leichtes Unterfangen. Am besten geeignet: ein Parkhaus oder falls vorhanden eine Garage. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als „Raketenstartbasen“ genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel in unmittelbarer Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeugabstellplatz zu empfehlen.

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14.12.2017

Früchte des Waldes sind bei KonsumentInnen sehr beliebt

Früchte des Waldes sind bei KonsumentInnen sehr beliebt Früchte des Waldes sind bei KonsumentInnen sehr beliebt

Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) analysiert im Rahmen von europäischen Forschungsprojekten die Bedeutung von Waldprodukten für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Im Rahmen einer Haushaltsbefragung wurden in 25 europäischen Ländern 17.340 Personen zu ihrem Konsumverhalten und den Sammeltätigkeiten für das Bezugsjahr 2015 befragt. Die Auswertungen ermöglichen Aussagen zu 14 detaillierten Produkten der Kategorien Pilze, Nüsse, wildwachsende Pflanzen, wildwachsende Beeren und Dekomaterial. In Fallstudien wurden zudem innovative Produkte und deren Erfolgsfaktoren analysiert:

Waldprodukte erfreuen sich seit längerer Zeit steigender Beliebtheit. Ihre Vielfalt reicht von Nahrungsmitteln über Kunsthandwerk bis zu Kosmetik und Pharmazie. Mittels einer repräsentativen europaweiten Umfrage konnten nun erstmals Informationen über das Sammeln und die Verwendung von Früchten, Beeren, Pilzen und Dekorationsmaterialien durch Haushalte erhoben werden.

89% der europäischen Haushalte konsumieren Waldprodukte in unterschiedlichster Form, fast 60% konsumieren frische Beeren (u.a. Heidelbeeren, Preiselbeeren) und beinahe 70% konsumieren Nüsse (u.a. Kastanien, Walnüsse, Pinienkerne).

Bei über einem Viertel (25.3 %) der europäischen Haushalte sammeln die Mitglieder des Haushalts die Produkte im Wald selbst. Österreich liegt mit 37% im oberen EU-Mittel.

Nichtholzprodukte stellen neben ihrer Bedeutung als Nahrungsquelle auch einen wesentlichen Beitrag für das Haushaltseinkommen der ländlichen Bevölkerung dar. Für 0,5% der Sammlerhaushalte (rund 1,1 Mio Haushalte in Europa) macht das Haushaltseinkommen durch die Waldprodukte mehr als 50% aus.

Aktuelle Trends zeigen eine große Vielfalt: traditionelle und regionale Spezialitäten wie Marmeladen, Säfte, Schnäpse u.ä., handgefertigte Produkte wie Seifen oder Schnitzereien, und erlebnisorientierte Angebote wie Kurse für traditionelles Handwerk und Sammeln, Christbäume selber schneiden, Kochen von Wald und Wiese sowie zahlreiche „Do-It-Yourself-Workshops“.

Durch regionale, handgefertigte oder hochqualitative Produkte in Kombination mit abgestimmten Dienstleistungsangeboten kann die steigende Nachfrage der Konsumenten nach Natürlichkeit und Regionalität angesprochen werden. Durch eine gesteigerte Wertschöpfung mit gezielter Veredelung der Produkte werden auch Einkommensmöglichkeiten für Landwirte und Waldbesitzer erschlossen.

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25.10.2017

micelab:bodensee – Veranstaltungen die berühren, sind auch lebendig

Resonanzbeziehungen nähren lebendige Veranstaltungen, stellten die Forscher des zweiten micelab:explorer im Oktober 2017 auf Schloss Marbach am Bodensee fest. Resonanzbeziehungen nähren lebendige Veranstaltungen, stellten die Forscher des zweiten micelab:explorer im Oktober 2017 auf Schloss Marbach am Bodensee fest.

Eros und Resonanz als Forschungsfelder beim micelab:explorer II

Mitte Oktober fand auf Schloss Marbach am Bodensee das zweite Forschungsmodul der Weiterbildungsplattform micelab:bodensee statt. Thema des micelab:explorer II: „Eros und Resonanz – Was Verbundenheit ermöglicht“. Die 13 Laboranten waren Branchenvertreter und drei Impulsgeber aus den Disziplinen Musikvermittlung, Wildnispädagogik und Resonanzforschung. Die Erkenntnisse fließen in die kommenden Lernmodule sowie in das zweite micelab:extract ein, das für Sommer 2018 geplant ist.

Im ersten Labor – dem micelab:explorer I im Jahr 2016 – widmeten sich die Forscher dem Themenfeld „Angst und Vertrauen“. Kürzlich ist dazu das erste micelab:extract erschienen. Im diesjährigen micelab:explorer II, das von 17. bis 20. Oktober auf Schloss Marbach am Bodensee (D) stattfand, spürten 13 Laboranten „Eros und Resonanz – was Verbundenheit ermöglicht“ nach.

Gerhard Stübe, Geschäftsführer Kongresskultur Bregenz und Leadpartner der Weiterbildungsplattform für Veranstalter micelab:bodensee: „In den Forschungsmodulen gehen wir jeweils interdisziplinär der Frage nach, wie wir Veranstaltungen lebendig gestalten können. Unsere These lautet: Jede Veranstaltung ist ein gesellschaftlicher Mikrokosmos und spiegelt wider, wie Menschen leben, lernen, kommunizieren und einander begegnen.“

Um sich dem Forschungsfeld aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu nähern, luden die Macher des micelab:bodensee drei Impulsgeber ins diesjährige Labor ein: den Resonanzpädagogen und Motivationsforscher Wolfgang Endres, den Musikvermittler und freischaffenden Künstler Johannes Voit sowie den Wildnispädagogen und Personal Trainer Chris Schorpp.

Resonanz nährt Lebendigkeit

Schon Kleinigkeiten führen zu Resonanz, stellten die 13 Forscher fest: Morgendliches Singen und Bewegen sowie der gemeinsame Tagesablauf mit Übernachtung im selben Haus sorgten für Verbundenheit und eine wertschätzende, wache Atmosphäre. „Resonanz ist kein esoterischer Vorgang, sondern Ausdruck für lebendige Beziehungen“, betont Tina Gadow, Veranstaltungs¬dramaturgin und Kuratorin des micelab:bodensee. „Wenn der Funke überspringt, uns etwas berührt, sind wir in Resonanz und es kann Neues entstehen. Besteht ein Verlangen danach, dran zu bleiben, ist auch Eros im Spiel.“

Wie wichtig archaische Rhythmen sind, zeigte Wildnispädagoge Chris Schorpp: „Als Teil der Natur ist der Mensch vom natürlichen Tagesablauf abhängig – auch seine Lernprozesse.“ Die natürliche Abfolge von Inspirations-, Aktivitäts-, Entspannungs-, Reflexionsphasen usw. sorgt für Resonanz und Verankerung von Erfahrungen. Fehlende Ruhephasen führen schlimmstenfalls zu Erschöpfung und Erlahmen von Resonanzen. Die explorer erkannten: von den acht, der Natur nachempfundenen Lernphasen finden sich in Veranstaltungen meist nur drei wider.

Resonanz braucht Zeit und Muße

Schorpp leitete die Forscher an, auf die eigenen Sinne zu vertrauen und mutig die Umgebung zu erkunden: Barfuß und blind gingen sie entlang einer dünnen Schnur durch ein Waldstück. Auf die MICE-Branche übertragen heißt das: Mit offenen Sinnen, Zeit und Muße nehmen wir die Umgebung wahr. So können wir in Resonanz treten, die Sinne anderer berühren und Gelerntes vertiefen. Auch mit geschärften Sinnen durchs eigene Haus zu gehen, macht sichtbar, welche Ressourcen – Resonanzräume – schon da sind. Meist liegt der Fokus auf dem was fehlt.

Resonanzverstärker versus Resonanzkiller

Wie Resonanzen verstärkt werden können, zeigte Resonanzpädagoge Wolfgang Endres an einem Beispiel: Ein Rätselbild blendete er nur kurz ein und blieb die Antwort zunächst schuldig. „Die Motivation wächst, wenn ein Bedürfnis verstärkt wird.“ Die Zuhörer schenken dem Redner volle Aufmerksamkeit, bis dieser das Rätsel auflöst. „Zu viel Zeit darf nicht verstreichen, sonst droht der Vortragende seine Zuhörer zu verlieren.“ Den richtigen Zeitpunkt spüre man in Resonanzbeziehungen – so seine These.

Resonanz lässt sich nicht planen, stellten die Forscher fest. Sie erkannten jedoch „Resonanzkiller“ in Veranstaltungen: Neben fehlender Zeit und Muße gehören vorweggenommene Ergebnisse sowie das Denken in Richtig oder Falsch dazu. Wolfgang Endres betonte: „In Resonanzbeziehungen gibt es weder Gewinner noch Verlierer.“ Negative Bewertungen lösen meist Gegenwehr aus und das Gegenüber begibt sich in die innere Emigration. Heftiges Argumentieren wirkt ähnlich: In beiden Fällen wird Resonanz unterbunden.

Lerntypen ansprechen

Menschen haben unterschiedliche Lernbedürfnisse. Da sich jede Gruppe aus vielen Lerntypen zusammensetzt, sollten verschiedene Resonanzkanäle bedient werden: Während die einen mit System lernen, tun dies andere durch Lehren, durch Intuition (Bauchgefühl) oder Paradoxie. Endres brachte ein anschauliches Beispiel für letzteres: Die Aussage „Das ist unwichtig, das können sie vergessen!“ macht meist neugierig auf das, was kommt. Sie verstärkt das Verlangen (Eros), mehr zu erfahren. Gut dosiert bleiben die Zuhörer „am Ball“.

Plädoyer für Offenheit

Durch den Input von Musikvermittler Johannes Voit erfuhren die Forscher, dass Schwingungen nur entstehen, wenn Hörer offen sind. Am Beispiel eines zeitgenössischen Musikstücks machte er den Forschern klar: „Man muss moderne Musik nicht ‚verstehen’. Die Hörhaltung ist entscheidend – die Neugier, sich einzulassen. Dann ist Resonanz möglich, auch wenn das Stück letztlich nicht gefällt.“ Fixe Meinungen sind demnach ebenfalls Resonanzkiller, lautete die Erkenntnis – auch in Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern.

Einen Schritt weiter geht „Aktives Zuhören“. Die Forscher testeten dies beim „Gehspräch“ im Park. Sie erfuhren dabei, dass aktives Zuhören und Gehört werden Muße zulässt und Resonanzräume öffnet. Ein Teilnehmer bezeichnete das Gehspräch sogar als „Lernspaziergang, bei dem man ins Schwingen gerät und Gedanken weiterentwickeln, davon abschweifen oder sie verwerfen kann.“ Eine Haltung, die auch bei der Planung von Veranstaltungen hilft.

Informationen unter www.micelab-bodensee.com.

Über micelab:bodensee

micelab:bodensee ist die erste interaktive Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von den Netzwerken BodenseeMeeting und der kongress tanzt entwickelt und startete im Oktober 2016. micelab:bodensee umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Alle Module des micelab:bodensee haben den erkundenden Charakter eines Labors.

Beim Modul micelab:explorer liegt der Fokus auf der Forschung mit Impulsgebern aus unterschiedlichen Disziplinen. Es ist als Ideenschmiede angelegt. micelab:experts und micelab:experience richten sich an die Praktiker der MICE-Branche, also an Mitarbeiter aller Gewerke in Veranstaltungshäusern, Eventagenturen, Kulturinstitutionen und Marketingverantwortliche von Wirtschaftsbetrieben. Im micelab:extract fließen die Forschungsergebnisse eines Jahres ein. Band I zum Thema „Angst und Vertrauen“ ist im Sommer 2017 erschienen. Band II ist für Sommer 2018 geplant.

Als Kuratoren zeichnen die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und der Journalist Michael Gleich vom Netzwerk der kongress tanzt verantwortlich. Das micelab:bodensee wird unterstützt durch das Interreg V-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit Fördermitteln der Europäischen Union und der Schweiz.

Infos unter www.micelab-bodensee.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee Meeting (Kommunikation), Urs Treuthardt, 0043/5574/43443-12, urs.treuthardt@bodensee-vorarlberg.com

Bodensee Meeting (Sprecher), Mag. Gerhard Stübe, 0043 /5574/ 413-301, gerhard.stuebe@kongresskultur.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Zeichnungen: Jaron Gyger
27.09.2017

Aktuelle Umfrage: Leistbares Wohnen?

Die Mehrheit der Österreicher (58 Prozent) nimmt wahr, dass der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist. Die Mehrheit der Österreicher (58 Prozent) nimmt wahr, dass der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist.

Die Mehrheit der Österreicher (58 Prozent) nimmt wahr, dass der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist. 21 Prozent sprechen sogar von einem starken Anstieg der Wohnkosten. Dies gilt vor allem für die Bundeshauptstadt Wien sowie für Österreicher mit Pflichtschulabschluss oder einem Haushaltsnettoeinkommen unter 2.000 Euro. Die Hälfte der Befragten gibt an, sich bei anderen Ausgaben bewusst einzuschränken, um sich das Wohnen leisten zu können. Das gilt besonders stark für Single-Haushalte.

Besorgt sind die Österreicher beim Blick aufs „große Ganze“: 88 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sich „durch die Entwicklung der Immobilienpreise viele Österreicher das Wohnen bald nicht mehr leisten können.“ Vor allem die Wiener und Tiroler sehen dies so. Dementsprechend wünschen sich 9 von 10 (92 Prozent), und dies unabhängig vom eigenen Haushaltsnettoeinkommen, dass Staat und Gemeinden in Vorlage treten und sich bemühen, dass Wohnen leistbar bleibt oder leistbarer wird, Frauen mehr als Männer (96 versus 89 Prozent).

In Bezug auf die eigene Wohnsituation zeigen sich die Österreicher aber optimistisch: 9 von 10 denken, dass sie sich die aktuelle Bleibe auch zukünftig leisten können (46 Prozent sicher, 44 Prozent eher schon). In Wien sind sogar 95 Prozent „frohen Mutes“. Es sind eher die Jungen und die Frauen, die sich hier ängstlicher zeigen. Ein Fünftel der jungen Generation der 18- bis 29-Jährigen stimmt überdies der Aussage „Ich habe große Angst, dass ich mir Wohnen künftig nicht mehr leisten kann“ sehr zu, bei den Frauen liegt der Anteil bei 15 Prozent.

Können sich die Österreicher ein Eigenheim noch leisten?

Ob man in Österreich eine leistbare Wohnung findet, wenn man eine solche sucht - diese Frage polarisiert die Österreicher. 44 Prozent stimmen der Aussage sehr oder eher zu, 56 Prozent eher nicht oder überhaupt nicht. Vor allem die Wiener, Salzburger und Tiroler, in den Bundesländern mit höheren Immobilienpreisen, zeigen sich hier weit kritischer als Restösterreich. Was die Leistbarkeit oder Nicht-Leistbarkeit eines Eigenheimes anlangt, ist man sich einigermaßen einig: 81 Prozent finden, dass man sich als Normalsterblicher den Kauf eines Eigenheimes praktisch nicht mehr leisten kann. Auch hier zeigen sich Wiener und Tiroler kritischer als der Bundesschnitt.

Dies ist ein Thema, das die Österreicher bewegt: Immerhin 72 Prozent wünschen sich eigene vier Wände, vor allem Familien (82 Prozent), sowie Steirer und Tiroler (85 Prozent) und Niederösterreicher (80 Prozent). In Wien ist der Wunsch nach dem Eigenheim traditionell schwächer ausgeprägt (51 Prozent). Für mehr als die Hälfte der Österreicher (55 Prozent) gehört der Bau oder Kauf einer Immobilie zu einem gelungenen Leben dazu, besonders für die jüngeren und für die älteren Generationen.

Über die Umfrage:

Für die Umfrage hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral im Auftrag von ImmobilienScout24 1.000 Österreicher/innen zwischen 18 und 69 Jahren im September 2017 bevölkerungsrepräsentativ in einer Onlineumfrage befragt.

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08.09.2017

Am 21. September wird der Vorarlberger Werbepreis vergeben

Andrea Petermann, Monika Rauch und Gabriele Harmtodt vom Organisationsteam beim Proben für die AdWin-Party in der Ideengärtnerei Müller in Thüringen. Andrea Petermann, Monika Rauch und Gabriele Harmtodt vom Organisationsteam beim Proben für die AdWin-Party in der Ideengärtnerei Müller in Thüringen.

19 AdWin-Trophäen gehen an Vorarlbergs beste Kommunikationsprofis – „Wonderland“-Party im Anschluss

Am 21. September wird zum siebten Mal der Vorarlberger Werbepreis AdWin vergeben. Die Verleihung der in 19 Kategorien zu vergebenden Trophäe findet in der Ideengärtnerei Müller in Thüringen statt. Im Anschluss feiern – getreu dem Motto „AdWin in Wonderland“ – 500 Kreative eine verrückte Teeparty.

Seit 2005 zeichnet die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg herausragende Arbeiten mit dem AdWin aus. Die diesjährige Verleihung findet am 21. September statt. Die Trophäe wird in 19 Kategorien vergeben und deckt das ganze Leistungsspektrum der Branche ab: von klassischer Werbung über Öffentlichkeitsarbeit und Grafik bis hin zu Film und Foto.

Das Ergebnis ist seit Juni ein gut gehütetes Geheimnis: eine international besetzte, elfköpfige Jury unter Vorsitz von Bernd Fliesser hat aus knapp 200 Einreichungen die 54 besten nominiert und die 19 Sieger bestimmt. „Die Jury hat uns hohes Niveau bestätigt und die handwerkliche Qualität der Arbeiten gelobt“, zeigt sich der Fachgruppen-Vorsitzende, Gerhard Hofer, zufrieden.

„Verrückte Teeparty“ als krönender Abschluss

Die Verleihung erfolgt in der Ideengärtnerei Müller in Thüringen. Im Anschluss findet ab 21.09 Uhr eine „verrückte Teeparty“ statt. Das Organisationsteam – Andrea Petermann und Ramona Küng von Teamwork Werbung sowie Gabriela Harmtodt und Monika Rauch von Coop 4 Kommunikationsdesign – hat sich einiges einfallen lassen: von der Deko in Anlehnung an „Alice im Wunderland“ bis zu Überraschungs-Acts neun Minuten nach jeder vollen Stunde. Seidl Catering sorgt für das leibliche Wohl, zwei DJ’s für akustischen Genuss. Bei einer Tombola winken zahlreiche Preise.

Es werden knapp 500 Gäste erwartet. Karten sind zum Preis von 45 Euro über das Fachgruppen-Büro erhältlich.

Infos:

adwin.at

www.facebook.com/AdWin2017/

Factbox AdWin-Verleihung und -Party:

Zeit: Donnerstag, 21. September 2017

Ort: Ideengärtnerei Müller, Walgaustraße 79, 6712 Thüringen

Programm: 18.00 Uhr Einlass, 18.45 Uhr Preisverleihung, 21.09 Uhr Party

Tickets: um 45 € bei Eda Yildirim, Telefon +43/5522/305-247, Mail: eda@wkv.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sibylle Drexel, Telefon +43/5522/305-259, Mail drexel.sibylle@wkv.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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11.12.2017

Besetzter Lebensraum

Seit Jahren diskutieren Politiker, Jäger, Landwirte und Umweltschützer über den Sinn und Unsinn der Wiederansiedlung von großen Beutegreifern. Vor allem in Südtirol, wo Bären und Wölfe immer wieder ihre blutigen Spuren hinterlassen. Seit Jahren diskutieren Politiker, Jäger, Landwirte und Umweltschützer über den Sinn und Unsinn der Wiederansiedlung von großen Beutegreifern. Vor allem in Südtirol, wo Bären und Wölfe immer wieder ihre blutigen Spuren hinterlassen.

Die Wiederansiedlung von Bären und Wölfen ist zum Scheitern verurteilt. Der Alpenraum ist zu dicht besiedelt, wird zu intensiv touristisch genutzt. Gegner und Befürworter der großen Beutegreifer liefern sich emotionsgeladene Debatten.

Seit Jahren diskutieren Politiker, Jäger, Landwirte und Umweltschützer über den Sinn und Unsinn der Wiederansiedlung von großen Beutegreifern. Vor allem in Südtirol, wo Bären und Wölfe immer wieder ihre blutigen Spuren hinterlassen. Meist sind es Schafe, die ihnen zum Opfer fallen, auch anderes Kleingetier oder Bienenstöcke sind vor den gefräßigen Räubern nicht sicher. Entsprechend emotionsgeladen sind die Debatten.

Im Vordergrund allen Bestrebens muss der Mensch stehen. Wer seine Gefährdung, ob nur theoretisch oder auch tatsächlich möglich, in Kauf nimmt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, das Rad der Zeit im Wissen, dass das nicht funktionieren kann, zurückdrehen zu wollen. Die Zeiten, in denen Wölfe und Bären durch ihre Dutzende Quadratkilometer großen Reviere streifen und sich an dem bedienen konnten, was Mutter Natur ihnen bot, sind längst vorbei. Gerade im übererschlossenen Alpenraum. Allein die Tatsache, dass seit Jahren die meisten Bären bei Zusammenstößen mit Autos, Lastwagen und Zügen ums Leben kommen und nicht durch einen Gewehrschuss, müsste eigentlich bei jedem Befürworter der Wiederansiedlung von großen Beutegreifer sämtliche Alarmglocken schrillen lassen. Die Lebensräume für diese Raubtiere sind nicht mehr vorhanden. Sie sind besetzt – von uns Menschen auf der einen, und von Tieren, die einen wichtigen Teil unserer Nahrungskette bilden, auf der anderen Seite. Konfliktpotenzial pur!

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Vorschlägen, das Problem zu lösen. Ihnen ist eines gemeinsam: So richtig funktionieren tun sie alle (noch) nicht. Möglich, dass die vom Tiroler Landesjägermeister Anton Larcher propagierten Wildruhezonen – behördlich abgesperrte, mit einem absoluten Betretungsverbot (auch für Jäger, Tourengeher etc.) belegte, großflächige Gebiete, in denen sich das Wild erholen kann – etwas bringen, vielleicht auch der verstärkte Einsatz von Herdenschutzhunden. In jedem Fall braucht es eine ernsthaftere Diskussion als bisher und die Bereitstellung der notwendigen Mittel, um beschlossene Maßnahmen auch umsetzen zu können.

Derzeit bekommen betroffene Landwirte den Schaden, den Wolf und Bär in ihren Herden anrichten, finanziell abgegolten. Das kommt der stillschweigenden Zustimmung gleich, dass die Räuber sich bei Bedarf an Weidetieren wie eben Schafen oder Kälbern „bedienen“ dürfen. Diese schlechteste und inakzeptabelste aller Lösungen ist auch unethisch, weil sie Weidetiere auf die Stufe von Futter für Wölfe und Bären stellt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" von Mario Zenhäusern
12.10.2017

Klimawandelbedingtes Aussterben von Arten kann kaum verhindert werden

Der Clusius-Enzian, auch echter Alpenenzian genannt, ist durch den Klimawandel bedroht Der Clusius-Enzian, auch echter Alpenenzian genannt, ist durch den Klimawandel bedroht

Tier- und Pflanzenarten versuchen sich durch Änderung ihrer Verbreitungsgebiete dem Klimawandel anzupassen. Intensiv vom Menschen genutzte Landschaften lassen solche Anpassungen aber immer weniger zu. Eine Forschergruppe des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat nun erstmals nachgewiesen, dass Maßnahmen wie die Rückwandlung von Land in naturnahe Lebensräume wichtig sind, ihrer Wirksamkeit aber zumindest in Mitteleuropa klare Grenzen gesetzt sind. Insbesondere das regionale Aussterben eines Teils der untersuchten Arten lässt sich auch mit beträchtlichem Aufwand kaum verhindern. Die Studie erscheint in der renommierten Zeitschrift "Nature Climate Change".

Die zunehmende Klimaerwärmung und die gleichzeitige Intensivierung der Landnutzung setzen viele Arten immer stärker unter Druck. WissenschafterInnen beobachten daher bei einer zunehmenden Zahl von Tier- und Pflanzenarten weltweit Verschiebungen natürlicher Verbreitungsgebiete in Anpassung an das sich ändernde Klima. Die immer stärkere Verinselung natürlicher Lebensräume schränkt solche Wanderungsbewegungen zunehmend ein. Extensivierungsmaßnahmen, wie etwa die Umwandlung intensiv genutzter land- und forstwirtschaftlicher Flächen in naturnahe Lebensräume, sollen die Vernetzung der Landschaft für jene Arten erhöhen, die dem Klima folgen.

Computermodell erlaubt zuverlässigere Voraussagen

Ein Team von Biologen des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat ein Computermodell entwickelt, das Klimawandel, Lebensraumfragmentierung sowie die individuelle Ausbreitungsfähigkeit von 51 Pflanzen-, Schmetterlings- und Heuschreckenarten berücksichtigt. "Dieser Ansatz erlaubt zuverlässige Voraussagen zum Fortbestand der von uns untersuchten Arten in den kommenden Jahrzehnten", erklärt Franz Essl, Projektleiter der Studie und Experte für Biodiversität und Naturschutz am Umweltbundesamt. Mit Hilfe dieses Modells können die Forscher die zukünftige Entwicklung der Verbreitungsgebiete der untersuchten Arten in Mitteleuropa unter Szenarien unterschiedlich starker Klimaerwärmung und unterschiedlicher Extensivierungsmaßnahmen bis zum Jahr 2100 simulieren.

Die Modelle sagen voraus, dass rund 20 Prozent der untersuchten Arten im Laufe dieses Jahrhunderts im Untersuchungsgebiet (Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Südtirol und Süddeutschland) aussterben werden. Die verbleibenden Arten verzeichnen einen deutlichen Rückgang ihres Verbreitungsgebietes, der durch den Einsatz der Extensivierungsmaßnahmen zwar verringert werden kann, "selbst bei maximalem Ressourceneinsatz – das heißt bei einer Umwandlung von fünf Prozent der land- und forstwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen – kann das Aussterben der am stärksten betroffenen Arten wie z.B. dem Böhmischen Enzian, der in Österreich nur im Wald- und Mühlviertel vorkommt, nicht verhindert werden", so der Leiter der Divison für Naturschutzforschung der Universität Wien, Stefan Dullinger.

Von den drei Extensivierungsstrategien erwiesen sich die Aufwertung von Flächen innerhalb von bestehenden Naturschutzgebieten sowie die Einrichtung von Korridoren zwischen Schutzgebieten als die wirksamsten Maßnahmen. Die Umwandlung gleichmäßig in der Landschaft platzierter Flächen stellte sich als wenig erfolgreich heraus. Keine dieser Maßnahmen war jedoch geeignet, die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Verbreitungen der Arten gänzlich zu kompensieren.

Einen möglichen Grund für die eingeschränkte Wirksamkeit der Maßnahmen sehen die Forscher in den massiven Folgen des Klimawandels: "Selbst in einer wenig fragmentierten Landschaft werden sich die klimatisch geeigneten Gebiete geographisch so weit verschieben, dass viele Arten aufgrund ihrer begrenzten Ausbreitungsfähigkeit nicht mit dem Klimawandel Schritt halten können", erläutert Johannes Wessely, der Hauptautor der Studie. Karl Hülber, der leitend an dieser Veröffentlichung mitgearbeitet hat, ergänzt: "Eine naturnähere Nutzung land- und forstwirtschaftlich genutzter Flächen bildet einen wesentlichen Bestandteil des Artenschutzes. Sie kann allerdings langfristig nur erfolgreich sein, wenn die Klimaänderung am Standort nicht zu stark ist bzw. zu schnell erfolgt, um eine evolutive Anpassung der Arten an die neuen Bedingungen zu ermöglichen".

Die durchgeführten Simulationen zeigen also nur beschränkte Möglichkeiten, die Folgen des Klimawandels abzuschwächen und dass rasche und ambitionierte Maßnahmen zur Verringerung des Klimawandels selbst nötig sind, um die Artenvielfalt in Mitteleuropa zu bewahren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dietmar Moser
10.10.2017

Musik trifft Wirtschaft: Internationales Symposium im Vorarlberger Landeskonservatorium

Stefan Dünser (Musiker und Musikvermittler), Walter Lingg (Hotel Krone Au), Andreas Burzik (Musiker und Coach), Wilfried Lux (FHS St. Gallen), Gabriela Krapf (Konservatorium Zürich) und Maria Nänny (FHS St. Gallen) sprachen über Kooperationsmöglichkeiten von Musik und Wirtschaft. Stefan Dünser (Musiker und Musikvermittler), Walter Lingg (Hotel Krone Au), Andreas Burzik (Musiker und Coach), Wilfried Lux (FHS St. Gallen), Gabriela Krapf (Konservatorium Zürich) und Maria Nänny (FHS St. Gallen) sprachen über Kooperationsmöglichkeiten von Musik und Wirtschaft.

Vertreter aus Musik und Wirtschaft präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse

Am vergangenen Donnerstag, 5. Oktober, trafen sich Vertreter aus Musik und Wirtschaft, um die ersten Forschungsergebnisse zu folgenden Fragen zu präsentieren: Welche Art der Zusammenarbeit gibt es zwischen Wirtschaftsunternehmen und Musikern? Wie sieht eine erfolgreiche Kooperation aus. Wie können diese beiden Welten zusammengebracht werden?

Seit einem Jahr setzen sich das Vorarlberger Landeskonservatorium, die Fachhochschule St. Gallen und die Fachhochschule Nordwestschweiz in dem von der Internationalen Bodenseehochschule geförderten Projekt mit diesen Fragen auseinander. Die teilnehmenden Hochschulen präsentierten im Rahmen des Symposiums empirische Ergebnisse, Praxisbeispiele und Kooperationsmöglichkeiten.

Erfolgreiche Kooperationsmodelle

Aus der Praxis berichtete Walter Lingg, Hotelier im Bregenzerwald. Seit vier Jahren gibt es in seinem Hotel Krone in Au wöchentliche Konzerte mit Studierenden des Vorarlberger Landeskonservatoriums. „Wir bieten unseren Hotelgästen Kunstgenuss und Urlaubserlebnis. Kultur ist Teil unserer Marketingstrategie und gleichzeitig fördern wir damit junge Musiker“, zeigt sich Hotelier Walter Lingg begeistert von der Zusammenarbeit.

Ähnliche Wege geht der Lufthansa-Konzern. Monika Rühl, Leiterin der Abteilung Social Responsibility, erläuterte, wie in ihrem Unternehmen ein Mitarbeiter-Orchester initiiert wurde. Zusätzlich gibt es Konzertabende für Mitarbeiter. „Wir ermöglichen den Lufthansa-Mitarbeitern Erholung von der Belastung des Arbeitsalltags und schaffen ein hierarchieübergreifendes Get-together", ist Monika Rühl von der positiven Wirkung dieser Maßnahmen überzeugt.

Faire Entlohnung für Musiker

Als weiterer Referent gab Musiker und Musikvermittler Stefan Dünser Einblick in den Alltag eines Künstlers. Er plädiert für eine faire Entlohnung von Kunst und Kultur. „Der positive Effekt von Musik auf ein Unternehmen ist nicht messbar, das macht es so schwierig, Unternehmen davon zu überzeugen, in Kunst zu investieren“, so die Erfahrung von Stefan Dünser.

Führungskräfte lernen am Dirigentenpult

Einen erfolgreichen Weg Musik und Wirtschaft zu verbinden, hat der Psychologe und Coach Andreas Burzik gefunden. Er bietet ein Training für Führungskräfte am Dirigentenpult an. Dabei schult er die Teilnehmer anhand von Orchesterarbeit in der Mitarbeiterführung. „Meine Kunden sind begeistert davon, wie ihr agieren sich hörbar auf die Musiker überträgt“, so Andreas Burzik „und können diese Erfahrung in ihren beruflichen Alltag mitnehmen.“

Wegweiser für Kultur und Wirtschaft

Das Forscherteam um Evelyn Fink-Mennel vom Vorarlberger Landeskonservatorium und ihre KollegInnen der beteiligten Fachhochschulen arbeiten in Folge weitere Kooperationsmodelle auf. Ziel der Forschung ist die Erstellung einer Anleitung: Wie eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kultur für beide Seiten erfolgreich sein kann.

Info: www.vlk.ac.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740 Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Victor Marin Roman
04.09.2017

Schulstart: Aufsichtspflichten beachten

Mit Schulbeginn sind Kinder wieder vermehrt alleine auf Österreichs Straßen unterwegs oder ohne Aufsicht zu Hause. Mit Schulbeginn sind Kinder wieder vermehrt alleine auf Österreichs Straßen unterwegs oder ohne Aufsicht zu Hause.

Mit Schulbeginn sind Kinder wieder vermehrt alleine auf Österreichs Straßen unterwegs oder ohne Aufsicht zu Hause. Die D.A.S., Österreichs führender Spezialist im Rechtsschutz, ortet Verunsicherung bei vielen Eltern, ab wann ihre Schützlinge unbeaufsichtigt gelassen werden dürfen und wer bei Unfällen haftet. Die Aufsichtspflicht der Eltern hängt unteranderem von Alter, Reife und Entwicklung des Kindes ab.

Den meisten Eltern ist es nicht möglich, ihre Kinder täglich am Schulweg zu begleiten oder sie rund um die Uhr zu Hause zu betreuen. Ende der Sommerferien stellt sich für die meisten Familien die Frage, was den eigenen Kindern zugemutet werden darf und welche rechtlichen Rahmenbedingungen Anwendung finden.

Aufsichtspflicht abhängig von mehreren Faktoren

„Der Gesetzgeber hat keine fixen Altersgrenzen vorgegeben, ab wann Kinder alleine von der Schule nach Hause gehen oder alleine zu Hause gelassen werden dürfen“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandsvorsitzender der D.A.S. Rechtsschutz AG den gesetzlichen Ermessensspielraum. Generell trifft Eltern aber eine Aufsichtspflicht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes. Eine Vernachlässigung dieser macht die Eltern haftbar. „Das Maß der nötigen Aufsicht ist von unterschiedlichen Faktoren, wie dem Alter des Kindes, seiner Entwicklung sowie seiner geistigen und körperlichen Reife abhängig“, so Loinger. „Eine andauernde Überwachung kann den Aufsichtspersonen aber nicht zugemutet werden.“

Eine zwölfjährige Schülerin, die die entsprechende Reife und Vernunft hat, wird man den Schulweg gemeinsam mit dem neun-jährigen Bruder bewältigen lassen können. Vorausgesetzt wird aber, dass sie in der Vergangenheit kein unangebrachtes Verhalten gezeigt hat, das an ihrer Verlässlichkeit zweifeln lässt. Ebenso sollte der kleine Bruder auf Anweisungen der Schwester hören.

Wer ist aufsichtspflichtig?

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes sind in erster Linie die Eltern aufsichtspflichtig. Während des Unterrichts und Schulveranstaltungen die Lehrer und je nach Situation können auch Kindergärtner, Pflegeeltern oder Babysitter als Aufsichtspersonen gelten.

Auch Kinder können für Schäden haften

Die Deliktsfähigkeit eines Kindes beginnt grundsätzlich erst mit dem vollendeten 14. Lebensjahr. „In seltenen Fällen kann aber auch ein Unmündiger für selbst verursachte Schäden haften. Und zwar dann, wenn ihm zugemutet werden kann, dass er die Unrechtmäßigkeit seines Verhaltens erkennt. Bei der Beurteilung spielen die individuellen und geistigen Fähigkeiten eine große Rolle“, so Loinger weiter.

Gefahrensituationen am Schulweg

Laut Statistik Austria wurden im Vorjahr 538 Kinder bis zum 14. Lebensjahr bei Verkehrsunfällen am Schulweg in Österreich verletzt.

„Um das Risiko zu reduzieren, sollten Eltern den Schulweg mit ihren Kindern üben, bevor diese den Weg alleine zurücklegen. Außerdem sollte genügend Zeit für den Weg eingeplant werden, damit die Schüler die Strecke konzentriert gehen können und sich nicht beeilen müssen“, rät der Vorstandsvorsitzende der D.A.S..

Auch die elterliche Aufklärung über die Benutzung des Handys im Straßenverkehr, kann Unfälle vermeiden.

Kinder vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen

In der Straßenverkehrsordnung ist festgeschrieben, dass die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme erfordert. „Straßenbenützer dürfen nicht darauf vertrauen, dass Kinder die maßgeblichen Rechtsvorschriften befolgen. Sie sind ausdrücklich vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen“, erklärt Loinger abschließend.

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09.06.2017

Vorarlberger Start-up Zemtu für Beraterpreis Constantinus nominiert

Die Inhaber der jungen Vorarlberger Softwareschmiede Zemtu OG: Philipp Metzler, Dominik Bartenstein und Roland Kainbacher (von links). Die Inhaber der jungen Vorarlberger Softwareschmiede Zemtu OG: Philipp Metzler, Dominik Bartenstein und Roland Kainbacher (von links).

Carsharing-Anbieter in Tschechien mit Software aus Vorarlberg zum Marktführer

Die junge Vorarlberger Software-Schmiede Zemtu OG hat gute Chancen auf den begehrten österreichweiten IT + Beraterpreis Constantinus. Das IT-Start-up mit Sitz in Dornbirn ist in der Kategorie „Internationale Projekte“ nominiert. Der tschechische Carsharing-Anbieter Autonapul konnte mit Unterstützung von Zemtu seinen Umsatz versechsfachen und seine Position als Marktführer ausbauen.

Der Firmenname Zemtu ist dem Bregenzerwälder Dialekt entliehen und heißt so viel wie „zusammen tun“ – also gemeinsam umsetzen. Die enge Zusammenarbeit mit ihren Kunden ist auch das Erfolgsgeheimnis der drei engagierten Vorarlberger Philipp Metzler, Dominik Bartenstein und Roland Kainbacher. Ihre Software erlaubt es, Autos mit Carsharing effizienter zu nutzen.

Beim Constantinus Award ist Zemtu mit seiner Arbeit für den tschechischen Carsharing-Anbieter Autonapul nominiert. Der österreichweite Wettbewerb wird vom Fachverband Unternehmensberatung und IT in der Wirtschaftskammer bereits zum 15. Mal durchgeführt. Die Preisverleihung erfolgt beim Constantinus Day am 22. Juni 2017 in Kitzbühel.

Innovative Web-Lösung

Die Entwicklung der webbasierten Carsharing-Lösung begann bereits im Jahr 2010. Mit Unterstützung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie sowie mit viel Eigenleistung konnten die Jungunternehmer ihre ersten Ideen in die Praxis umsetzen.

Der Erfolg der Forschungs- und Entwicklungsprojekte führte 2015 gleich zu zwei Spin-Offs: die nominierte Zemtu OG sowie die CARUSO Carsharing eGen, heute Österreichs größter Anbieter von stationsbasiertem E-Carsharing.

Umsatz versechsfacht

Bereits 2013 startete die Zusammenarbeit mit dem tschechischen Carsharing-Anbieter Autonapul. Die private Carsharing-Initiative aus Brünn/Brno arbeitete damals noch mit einem selbstgestrickten Buchungskalender und händischer Schlüsselübergabe. „Beides hat das weitere Wachstum blockiert“, erinnert sich Dominik Bartenstein, einer der drei Zemtu-Gründer. „Bei der Privatinitiative war wenig Eigenkapital vorhanden und das Wachstum musste aus eigener Kraft gestemmt werden.“

Auf der Suche nach einer neuen Technologie stieß Autonapul auf die Lösung aus Vorarlberg. Gegenseitiges Vertrauen, Flexibilität sowie eine professionelle und engagierte Zusammenarbeit waren der Turbo für das Carsharing-Business bei Autonapul. In nur fünf Jahren konnte das Unternehmen sein Angebot auf ganz Tschechien ausdehnen und die Zahl der Autos sowie den Umsatz mehr als versechsfachen.

Entwicklungsprojekt mit Renault

Der nächste Entwicklungsschritt der Carsharing-Lösung steht bereits kurz vor dem Roll-Out. Eine offene Schnittstelle in den Fahrzeugen von Renault ermöglicht es, neue Autos von Renault mit wenigen Mausklicks Carsharing-Ready zu machen. Geöffnet wird das Auto mit der ZEMTU-App, es braucht keine zusätzliche Hardware im Auto mehr. „Diese Technik spart nicht nur Kosten, sondern bringt auch organisatorisch riesige Erleichterungen“, freut sich Michal Šimoník von Autonapul schon auf die ersten Praxistests.

Info: www.zemtu.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Zemtu OG, Dominik Bartenstein, Telefon +43/699/15419990, Mail db@zemtu.com

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic
16.05.2017

Ausgezeichnet! Sägenvier macht Identität sichtbar

Saegenvier-Signaletik-Kindergarten-Markt-Anlaufschutz Saegenvier-Signaletik-Kindergarten-Markt-Anlaufschutz

Signaletik-Projekte für Kindergarten Markt und Volksschule Edlach erhalten internationale Preise

Das Büro für DesignKommunikation Sägenvier arbeitet seit vielen Jahren für regionale und überregionale Signaletik-Projekte. Nun bestätigen drei internationale Auszeichnungen erneut das Können des Dornbirner Gestaltungsbüros. Das Leitsystem für den Kindergarten Markt erhält den Yellow Pencil Award und steht auf der Shortlist des IIID-Awards. Mit der Arbeit für die Volksschule Edlach ist Sägenvier Finalist beim European Design Award und wurde mit dem IIID-Award in Silber prämiert.

Sägenvier versteht unter Signaletik nicht nur die wegweisende Kommunikation in einem Gebäude oder in einer Umgebung: Sigi Ramoser und sein Team machen mit ihren Beschriftungen und Beschilderungen Identität sichtbar. „Es ist die Pflicht eines Leitsystems Orientierung zu geben. Die Kür ist es, für den Besucher oder Benutzer spürbar zu machen, mit wem man es zu tun hat“, so der Gestalter. Er ist davon überzeugt, dass „die Ideen dazu oft ganz naheliegend sind.“

Kindergarten Markt: Partizipatives Konzept

Für das Leitsystem des neuesten Kindergartens der Stadt Dornbirn (Markt) setzte Sägenvier auf die kreative Kraft der Benutzer selbst. Kinder lieferten Vorlagen für die Beschriftungen, zeichneten witzige Figürchen, wundersame Tiere und fantasievolle Pflanzen. Diese Wesen treten nun auf Wänden, Türen und Anlaufschutzflächen als Hauptakteure auf. „Dabei haben wir als Gestalter nicht korrigierend eingegriffen, die kindliche Leichtigkeit verleiht dem Gebäude Charme“, sagt Ramoser. Einen wesentlichen Beitrag zum gelungenen Projekt leistete Farbgestalterin Monika Heiss.

Für das Signaletik-Projekt für den Kindergarten Markt erhält Sägenvier den angesehenen Yellow Pencil Award der D&AD;London. Die Jury des IIID-Awards 2017 setzte dieses Projekt auf die Shortlist.

Volksschule Edlach: Orientierung für eine offene Schule

Die Signaletik für die Volksschule Edlach überzeugte die internationale Jury des III-D Awards 2017 ebenfalls: In der Kategorie Wayshowing prämierte sie Sägenvier mit Silber. Für den European Design Award 2017 ist die Dornbirner Agentur mit diesem Projekt nominiert und unter den Finalisten.

In der Volksschule Edlach haben Bildungsbereiche und multifunktionale Räume das traditionelle Klassenzimmer abgelöst. Die Kinder lernen jahrgangsübergreifend und interdisziplinär. Hier muss eine intelligente Signaletik Zugehörigkeiten innerhalb der Lernbereiche sichtbar machen, so der Ansatz von Sägenvier. Ein Fahnensystem übernimmt diese Aufgabe: Deckenfahnen dienen der räumlichen Orientierung, Wappentiere sowie eigene Klassenfarben schaffen Identität. Die Typografie hat einen modernen und verspielten Charakter. Aus deren Duktus entwickelte Sägenvier Elemente, Tiere und Wesen, die auf unterschiedlichsten Flächen fabelhafte Geschichten erzählen.

Weiterführende Informationen: www.saegenvier.at

Über die Auszeichnungen

Das International Institute for Information Design vergibt alle drei Jahre den IIID-Award für herausragende Leistungen im Bereich Informationsdesign. In 15 Kategorien werden Projekte ausgezeichnet, die Daten auf besondere Weise in Information übersetzen und damit Design als Werkzeug zur Lösung komplexer Probleme verstehen.

Die European Design Awards (ED-Awards) werden seit 2007 von einem Verbund europäischer Fachmagazine im Bereich Design organisiert. Mit mehr als 40 Kategorien zählen die ED-Awards zu den prestigeträchtigsten und umfassendsten Auszeichnungen innerhalb der Branche.

D&AD;steht für Design & Art Direction. Die gleichnamige Organisation mit Sitz in London versteht sich als Zusammenschluss Kreativer und Designschaffender und zeichnet jährlich herausragende und innovative Leistungen aus den Bereichen Design und Werbung aus. Die hochrangige Jury vergibt Yellow Pencils und Black Pencils – wobei der gelbe Stift einer Silbermedaille gleichkommt, der schwarze Stift einer Goldmedaille.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Plattenstraß 5, 6900 Bregenz

Telefon +43/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Sägenvier DesignKommunikation, Sigi Ramoser, Telefon +43/650/2748100, Mail ramoser@saegenvier.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic
15.01.2018

i+R Lehrlinge sammeln für Lebenshilfe

Soziales Engagement: Die Lehrlinge Samuel Brenner und Serife Polat übergeben stellvertretend für alle i+R-Lehrlinge die Spende an Lebenshilfe-Geschäftsführerin Michaela Wagner-Braito. Soziales Engagement: Die Lehrlinge Samuel Brenner und Serife Polat übergeben stellvertretend für alle i+R-Lehrlinge die Spende an Lebenshilfe-Geschäftsführerin Michaela Wagner-Braito.

Nachwuchskräfte des Bauunternehmens initiierten Spendenaktion

Großes soziales Engagement zeigten die Lehrlinge der Lauteracher i+R Gruppe: Bei der Weihnachtsfeier für 550 Mitarbeiter, die die Nachwuchskräfte erstmals organisierten, starteten sie eine Spendenaktion. Bargetränke verkauften sie zum Unkostenbeitrag und kamen auf ein Ergebnis von 3500 Euro, das die Firmeneigentümer verdoppelten. Die Spende von 7000 Euro übergaben die Lehrlinge nun der Lebenshilfe Vorarlberg.

Eine Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter der i+R Gruppe zu organisieren, ist eine große Aufgabe. Erstmals erhielten die i+R-Lehrlinge diesen Auftrag. Bereits traditionell arbeiteten sie dabei mit der Lebenshilfe zusammen: Holzdekoration, Christbaumschmuck und die Verpackung für Weihnachtsgeschenke wurden von den Beschäftigten des sozialen Unternehmens gemacht.

Zudem hatten die Lehrlinge die Idee, das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden: Für die Getränke an der Bar hoben sie einen Unkostenbeitrag ein, um die Arbeit der Lebenshilfe zu unterstützen. Zusammengekommen ist die stolze Summe von 3.500 Euro, die von den Firmeneigentümern Joachim Alge und Reinhard Schertler verdoppelt wurde. Zwei der engagierten Lehrlinge übergaben die Spende von 7.000 Euro im Jänner an die Lebenshilfe Vorarlberg.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Gruppe GmbH, Olga Flatz, Telefon +43/5574/6888-2521, Mail o.flatz@ir-gruppe.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon +43/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Gruppe
02.10.2017

Marktanteil von Wärmepumpen binnen 15 Jahren verzehnfacht

Über 1200 Besucherinnen und Besucher informierten sich beim 15. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag von Energieinstitut und illwerke vkw in Bregenz. Über 1200 Besucherinnen und Besucher informierten sich beim 15. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag von Energieinstitut und illwerke vkw in Bregenz.

1200 Besucher beim 15. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag

Der Marktanteil von Wärmepumpen hat sich in Vorarlberg in den letzten 15 Jahren verzehnfacht, ebenso die Leistung der Photovoltaikanlagen. Die Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung hat sich seit dem Jahr 2002 mehr als verdreifacht. Diese Zahlen präsentierten illwerke vkw und Energieinstitut Vorarlberg beim 15. Solar- und Wärmepumpentag am Samstag in Bregenz. Mehr als 1200 Besucher informierten sich dort über umweltfreundliches Heizen. Erstmals waren auch Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen zu sehen.

Umweltfreundliches Heizen und die Energiegewinnung aus der Sonne boomen in Vorarlberg: Das wurde beim 15. Solar- und Wärmepumpentag am Firmensitz von illwerke vkw in Bregenz deutlich. 1200 Besucher informierten sich bei den 25 Ausstellern, die einen fast vollständigen Überblick über die in Vorarlberg angebotenen Produkte boten. Zum 15-Jahr-Jubiläum zog der Vorarlberger Energie-Landesrat Erich Schwärzler eine positive Bilanz „Hier wird die gewaltige Entwicklung der Branche sichtbar, die ganz direkt zur Energieautonomie Vorarlbergs beiträgt.“

Der Marktanteil von Wärmepumpen bei Einfamilienhäusern stieg seit 2002 von 8 auf über 80 Prozent. Die installierte Leistung der Photovoltaikanlagen stieg ebenfalls um etwa das Zehnfache auf 55.000 kW peak. Die Fläche der Sonnenkollektoren zur Warmwassergewinnung erhöhte sich in diesem Zeitraum von 86.000 auf 280.000 Quadratmeter. Dies entspricht 0,75 Quadratmeter pro Einwohner.

Batteriespeicher im Trend

Auch die technologische Entwicklung wird beim Solar- und Wärmepumpentag deutlich: Standen in den Anfangsjahren neben den Wärmepumpen noch thermische Solaranlagen im Fokus, geht der Trend seit einigen Jahren zu Photovoltaikanlagen.

In diesem Jahr waren erstmals auch Batteriespeicher zu sehen, die Strom aus Photovoltaikanlagen puffern. „Das Interesse ist groß, auch wenn die Zahl der tatsächlich installierten Anlagen derzeit noch gering ist“, schildert der Geschäftsführer des Energieinstituts, Josef Burtscher. Die Batteriespeicher seien inzwischen ausgereift, die Preise fallen. „Vielen ökologisch orientierten Kunden ist es wichtig, den selbst erzeugten Strom auch selbst zu nützen.“

Schritt für Schritt zur Energieautonomie

Helmut Mennel, Vorstand von illwerke vkw, begrüßt diese Entwicklung: „Wir haben uns ganz dem Ziel der Energieautonomie verschrieben. Wärmepumpen und Solaranlagen leisten einen wichtigen Beitrag dazu.“ Das Netz der VKW in Vorarlberg werde dadurch gut ergänzt. Mennel verweist auch auf das Engagement der illwerke-vkw-Gruppe für die Elektromobilität: „Strom ist die Energieform der Zukunft in allen Lebensbereichen, auch in der Mobilität.“

Energie-Landesrat Schwärzler sieht die Information der Bevölkerung als wichtige Aufgabe auch für die kommenden Jahre: „Das Interesse der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ist ungebrochen, wie der Solar- und Wärmepumpentag auch nach 15 Jahren beweist. Energieinstitut und illwerke vkw schaffen mit ihren Beratungsangeboten Orientierung im vielfältigen Markt.“

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Energieinstitut Vorarlberg, Wilhelm Schlader, Telefon 0043/699/13120282, Mail wilhelm.schlader@energieinstitut.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Andreas Uher/Energieinistitut Vorarlberg
08.01.2018

Bankomatabhebung neu

Bankomatgebühr fällt Bankomatgebühr fällt

Ab 13. Jänner 2018 gilt das neue Zahlungsdienstegesetz. Dann darf für Barabhebungen bei Bankomaten kein Entgelt verlangt werden. Jedoch können Zahlungsdienstleister wie Banken oder fremde Bankomataufsteller weiterhin ein Entgelt verlangen, wenn dies mit dem Kunden einzeln vereinbart wurde. „Den Beweis dafür muss aber der Zahlungsdienstleister erbringen“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandsvorsitzender der D.A.S. Rechtsschutz AG.

Kunden werden durch europäische Richtlinie umfassender geschützt.

Mitte Jänner wird auch die europäische Richtlinie Payment Service Directive (PSD II) umgesetzt. „Ziel dieser Richtlinie ist die Regulierung des Massenzahlungsverkehrs sowie des mobilen und online Bezahlens. Zusätzlich sollen Verbraucher auch besser vor Betrug, Missbrauch und strittigen Transaktionen geschützt werden“, erklärt Loinger.

Davon betroffen sind auch fremde Dienstleister, die zwischen einem Online-Händler und der Bank eines Käufers stehen und die Überweisung über das Internet ermöglichen. „So wie es beispielsweise bei einer Essensbestellung über ein Online-Lieferservice und der Bezahlung mittels Paypal der Fall wäre“, so der D.A.S. Vorstandsvorsitzende.

Die wichtigsten Neuerungen für Verbraucher

- Haftung des Kunden nur noch im Ausmaß von 50 Euro (bisher 150 Euro), wenn etwa die Zahlungskarte verloren oder gestohlen wurde und/oder missbräuchlich verwendet wurde. Keine Haftung besteht, wenn der Verlust oder Diebstahl gar nicht bemerkt wurde (leichte Fahrlässigkeit).

- Haftung des kontoführenden Zahlungsdienstleisters (Bank) gegenüber dem Kunden, wenn die Transaktion fehlerhaft oder verspätet vom anderen Anbieter ausgeführt wird

- Umfassende Informationspflichten der Dienstleister gegenüber dem Kunden, insbesondere auch bei Verrechnung von einzelnen Zahlungen, die nicht Teil des Rahmenvertrages sind. Das betrifft etwa Bankomatgebühren von Fremdaufstellern bei Barabhebungen.

- Eine „starke Kundenauthentifizierung“ ist verpflichtend. Das soll zum besseren Schutz des Kunden und seiner Daten vor Betrug und Missbrauch beitragen. Der Zahlungsdienstleister muss hier das Risiko (sicherheits-)technisch gering halten und mehrere Sicherheitsabfragen machen. Wenn er dagegen verstößt, haftet der Kunde nur noch bei betrügerischer Absicht

- Die Kündigung des Rahmenvertrages mit einem Zahlungsdienstleister muss für Kunden kostenlos sein. Läuft der Vertrag kürzer als 6 Monate darf die Kündigung weiterhin verrechnet werden.

- Einrichtung einer Schlichtungsstelle. „Die Gemeinsame Schlichtungsstelle der Österreichischen Kreditwirtschaft“ ist zuständig für Streitigkeiten zwischen Kunden und Zahlungsdienstleistern. Verpflichtend vorgelagert ist eine interne Beschwerdestelle, die hier auf eine Streitbeilegung hinzuwirken hat.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto:
07.08.2017

Lochauer Volksschüler zeichnen (für) i+R-Baustelle

Kräne, Bagger, Mischmaschinen: Lochauer Volksschüler erhielten vom Bauunternehmen i+R den „Großauftrag“, den Bauzaun um das Wohnbauprojekt „Mein Seedomizil“ am ehemaligen Rupp-Areal zu verschönern Kräne, Bagger, Mischmaschinen: Lochauer Volksschüler erhielten vom Bauunternehmen i+R den „Großauftrag“, den Bauzaun um das Wohnbauprojekt „Mein Seedomizil“ am ehemaligen Rupp-Areal zu verschönern

39 Bilder im Großformat zieren Bauzaun um Wohnbauprojekt „Mein Seedomizil“

Einen wahren Großauftrag vergab die i+R Wohnbau an die Schüler zweier Klassen der Volksschule Lochau: Im Rahmen ihres Zeichenunterrichts malten 39 Mädchen und Buben Bilder, die in Riesenformaten seit Juli auf der Baustelle am ehemaligen Rupp-Areal zu bewundern sind.

Kräne, Bagger, Mischmaschinen: Sicher eingezäunt ist von den beeindruckenden Baustellen-Fahrzeugen meist nur ein kleiner Teil zu sehen. Nicht so beim i+R-Projekt „Mein Seedomizil“ in Lochau. Was hier alles fährt, hebt und gräbt, brachten 39 Schülerinnen und Schüler der hiesigen Volksschule zunächst zu Papier. Aufgezogen auf riesige Transparente zieren ihre Zeichnungen seit Juli den Bauzaun um das frühere Rupp-Areal.

Kreative Form der Bürgerbeteiligung

Für Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Wohnbau, ist das Schulprojekt eine besondere Form der Bürgerbeteiligung. „Mit dem Bauprojekt wächst die Gemeinde Lochau in den nächsten Jahren um ein neues, großes Wohnareal. Wir wollen die Bevölkerung mitnehmen und mit ihr etwas schaffen, was Teil der Gemeinde wird. Dass wir die Jüngsten dafür gewinnen konnten, freut uns ganz besonders.“

Bereits im Frühjahr machten sich die Mädchen und Buben einer ersten und einer vierten Klasse der Volksschule gemeinsam mit ihrer Zeichenlehrerin an die Gestaltung des Bauzauns. Ausgestattet mit Zeichenmaterial und Jause ließen sie ihrer Kreativität im ehemaligen „Bauart“-Gebäude freien Lauf. Und hatten sichtlich Spaß daran.

Infos: www.ir-wohnbau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Wohnbau/Alexandra Serra,
18.12.2017

BAWAG-PSK-Kontoumstellung unzulässig

BAWAG-PSK-Kontoumstellung unzulässig BAWAG-PSK-Kontoumstellung unzulässig

Die BAWAG PSK informierte im Herbst 2016 ihre Kontokunden über die Einstellung des bisherigen Kontomodells und den Umstieg auf ein neues. Diese Information war aus Sicht des VKI aber unzureichend, weil nicht klar war, was sich bei diesem Umstieg für die Konsumentinnen und Konsumenten ändert und welche Leistungen teurer würden. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) brachte im Auftrag des Sozialministeriums eine Klage wegen dieser Kontoumstellung der BAWAG PSK ein. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab dem VKI nun recht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Im Oktober 2016 informierte die BAWAG PSK ihre Kunden per Brief, dass die alten Kontomodelle eingestellt würden und die Kunden auf neue umsteigen müssten. Sollte kein Umstieg erfolgen, wurde eine Kündigung per 31.1.2017 angedroht. Im Schreiben war von einem angeblichen Verbraucherbedürfnis nach einer vereinfachten Produktpalette die Rede. Außerdem entstand durch das Schreiben der Eindruck, dass sich die Verbraucher durch einen Umstieg auf das angebotene neue Kontomodell dauerhaft etwas ersparen würden. Tatsächlich enthielten die neuen Kontopakete aber weitgehend Bankomatgebühren.

Aus Sicht des VKI war das Schreiben abgesehen von diesen fraglichen Ausführungen auch deswegen problematisch, weil darin nicht ersichtlich war, welche konkreten Entgelte und Leistungen sich in welchem Umfang ändern. Das Gesetz sieht vor, dass eine von der Bank vorgeschlagene Änderung des Girokontovertrages klar und verständlich abgefasst sein muss. Da den Konsumenten ein klares Bild über etwaige wirtschaftliche Nachteile der geplanten Regelung zu vermitteln ist, reicht es laut OLG Wien nicht, den Kunden nur die neue Entgeltregelung mitzuteilen. Die Bank muss den Kunden auch die bisherige Entgeltvereinbarung klar vor Augen führen, damit diese die alte und die neue Vereinbarung vergleichen können. Für das OLG Wien stellt daher die Kontoumstellung der BAWAG PSK im Herbst 2016 eine unzulässige Geschäftspraxis dar.

„Damit die Kunden eine fundierte Entscheidung treffen und die wirtschaftlichen Auswirkungen einer von der Bank geplanten Vertragsänderungen einschätzen können, müssen sie klar und umfassend informiert werden. Sieht das neue Kontopaket neue Entgelte, wie etwa hier Bankomatgebühren vor, hat der Kunde das Recht auf eine entsprechende Information darüber“, sagt Mag. Joachim Kogelmann, zuständiger Jurist im VKI.

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14.12.2017

Erstmals seit zwölf Jahren wieder ansteigende Gesamtschülerzahl

Erstmals seit zwölf Jahren wieder ansteigende Gesamtschülerzahl Erstmals seit zwölf Jahren wieder ansteigende Gesamtschülerzahl

Im abgelaufenen Schuljahr 2016/17 gab es in Österreich über 6.500 Schülerinnen und Schüler mehr als im Jahr davor. Damit wurden laut Statistik Austria erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder ansteigende Besuchszahlen verzeichnet. Zuvor waren rückläufige Gesamtschülerzahlen ab dem Schuljahr 2005/06 die Regel, eine Folge des Geburtenrückgangs seit den frühen 1990er-Jahren. Zuwächse gab es 2016/17 vor allem bei Schulen für Kinder im Pflichtschulalter, bedingt durch die Wanderungsbewegungen in den Jahren 2015 und 2016. Die AHS verzeichnete sowohl in der Unterstufe als auch in der Oberstufe neue Schülerhöchststände.

Volksschulen: Steigende Schülerzahlen durch Zuwanderung

Insgesamt 335.854 Schülerinnen und Schüler besuchten im abgelaufenen Schuljahr 2016/17 Österreichs Volksschulen. Gegenüber dem Schuljahr davor bedeutet das ein Plus von 6.303 Kindern (+1,9%), wobei der Anstieg zum Großteil auf die erhöhte Anzahl außerordentlicher Schülerinnen und Schüler nach den Wanderungsbewegungen der Jahre 2015 und 2016 zurückzuführen ist. Im Zehnjahresvergleich wird zwar noch ein Minus von 11.400 (-3,3%) verzeichnet; unter Berücksichtigung der aktuellen Bevölkerungsprognose kann aber zumindest für die nächsten zehn Jahre mit weiterhin steigenden Schülerzahlen in Volksschulen gerechnet werden.

Sekundarstufe I: Mehr Schülerinnen und Schüler in NMS, Schülerhöchststand in AHS-Unterstufe

Den Hauptschulen und Neuen Mittelschulen (NMS) setzte in den vergangenen Jahren einerseits die rückläufige Anzahl an Volksschulabgängerinnen und -abgängern zu, andererseits war auch der verstärkte Zulauf zur AHS-Unterstufe zu spüren. Trotz der zwischenzeitlichen Einführung der Neuen Mittelschule bedeuteten die 208.045 Schülerinnen und Schüler 2015/16 den niedrigsten Wert in diesen Schultypen seit 50 Jahren. Im vergangenen Schuljahr 2016/17 wurde mit 209.388 Besucherinnen und Besuchern erstmals wieder ein leichtes Plus verzeichnet (+0,6%). Dieser Anstieg ist allerdings auf den Zuwachs bei außerordentlichen Schülerinnen und Schülern aus Herkunftsländern der Asylmigration zurückzuführen.

In der AHS-Unterstufe erreichte die Besuchszahl im Schuljahr 2016/17 mit 117.829 Schülerinnen und Schülern hingegen einen neuen Höchststand, wobei hier das Plus gegenüber dem Jahr davor (+1,9%) nicht durch die Zuwanderung der vergangenen Jahre bedingt ist.

Unterschiedliche Entwicklungen in der Sekundarstufe II

In der Sekundarstufe II hielten in den meisten Schultypen die Trends der letzten Jahre auch 2016/17 an. Berufsschulen und berufsbildende mittlere Schulen (BMS) verzeichnen weiterhin rückläufige Schülerzahlen (-13,7% bzw. -16,1% im Zehnjahresvergleich). Ein ähnliches Bild zeigt sich im Bereich der berufsbildenden höheren Schulen (BHS), vor allem bei den kaufmännischen höheren Schulen (-13,1%). In wirtschaftsberuflichen höheren Schulen ist die Schülerzahl seit dem im Schuljahr 2010/11 erreichten Höchststand von 28.730 ebenfalls im Sinken begriffen (2016/17: 26.740).

An technisch gewerblichen höheren Schulen stiegen die Besuchszahlen in den letzten Jahren stetig an. Nach dem 2015/16 erreichten Höchststand von 64.043 gab es im vorigen Schuljahr erstmals einen Rückgang auf 63.674 Schülerinnen und Schüler. Im Zehnjahresvergleich wird hier aber noch immer ein Plus von 7,1% erreicht. An land- und forstwirtschaftlichen höheren Schulen beträgt der Zuwachs gegenüber 2006/07 9,6% (2016/17: 3.939 Schülerinnen und Schüler).

In der AHS-Oberstufe bedeutete die Besuchszahl von 91.906 im vergangenen Schuljahr 2016/17 einen neuen Rekordwert, mit einem Plus im Zehnjahresvergleich von 5,6%. Bildungsanstalten für Elementarpädagogik bzw. Sozialpädagogik erreichten mit 12.846 Schülerinnen und Schülern ebenfalls einen neuen Höchststand, hier beträgt der Zuwachs in den letzten zehn Jahren sogar 40,9%.

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10.10.2017

ALPLA Kids feiern zehnjähriges Bestehen

70 Kinder werden bei ALPLA Kids von 15 Pädagoginnen betreut. 70 Kinder werden bei ALPLA Kids von 15 Pädagoginnen betreut.

Was vor zehn Jahren bescheiden begann, hat sich zur größten betrieblichen Kinderbetreuungseinrichtung in Vorarlberg entwickelt: Das Kinderhaus ALPLA Kids feiert Jubiläum. Auf dem Programm stehen auch Publikumsveranstaltungen im Harder Spannrahmen.

Kaum ein anderes Vorarlberger Unternehmen ist so international aufgestellt und gleichzeitig mit seinen Wurzeln so verbunden wie ALPLA. Das Familienunternehmen übernimmt seit mehr als 60 Jahren gesellschaftlich-soziale Verantwortung. Teil der Unternehmenskultur ist es, den Mitarbeitenden eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Vor über zehn Jahren entstand der Wunsch, eine betriebliche Kinderbetreuung einzurichten. Dafür konstituierte sich 2007 der Verein Kinderhaus ALPLA Kids. Seither ist die Einrichtung stetig gewachsen, sodass das Gebäude am Hauptsitz Hard in zwei Schritten erweitert wurde. Heute betreuen insgesamt 15 professionell ausgebildete Pädagoginnen mehr als 70 Kinder von 15 Monaten bis sechs Jahren nach einem reformpädagogischen Ansatz in Kleingruppen. Das Kinderhaus bietet seine Leistungen ganztägig von 7 bis 17 Uhr sowie ganzjährig an, Mittagsbetreuung und -essen sind selbstverständlich.

Großes Geburtstagsfest für alle

„Wir haben in den letzten zehn Jahren gemeinsam viel erreicht, das wollen wir feiern“, ist Vereinsobfrau Manuela Lehner-Künz zufrieden. „Aber auch beim Feiern wollen wir das Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lenken.“ Bis zum Sommer 2018 sind zahlreiche interne und öffentliche Veranstaltungen geplant. Für die ALPLA Kids stehen unter anderem ein Puppentheater, Dingsda, ein Ausflug ins Ravensburger Spieleland und die Geburtstagsparty im Juni auf dem Programm.

Die Veranstaltungen für die Öffentlichkeit finden im Spannrahmen in Hard statt. Nach einem Mitmachkonzert am 17. Oktober findet im Jänner 2018 ein Vortrag von Ex-Fußballschiedsrichter Babak Rafati statt. Den Abschluss macht die Pädagogin Susanne Mierau. Sie hält im Mai einen Vortrag über Eltern-Blogs. Die geringen Eintrittsgelder kommen karitativen Zwecken zugute.

Weiterführende Informationen:

kids.alpla.com

www.facebook.com/alplakids

Factbox – Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender

Öffentliche Veranstaltungen im Spannrahmen Hard anlässlich „10 Jahre ALPLA Kids“

17.10.2017, 16.00 Uhr: Mitmachkonzert mit Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme

25.01.2018, 19.30 Uhr: „Brennen statt auszubrennen. Im stressigen Alltag auf sich selbst achten lernen“ – Vortrag von Babak Rafati

18.02.2018, 16.00 Uhr: Interaktives Kindertheater mit Frogo & Lele

25.05.2018, 19.30 Uhr: „Eltern und Kinder im Netz“ – Vortrag von Susanne Mierau

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Alpla/Weissengruber & Partner
18.09.2017

Konzerte der "Joanne"-World-Tour von Lady Gaga werden verschoben

Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten. Live Nation und Lady Gaga entschuldigen sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten.

Live Nation bestätigte heute, dass die europäischen Konzerte im Rahmen der Lady Gaga "Joanne"-World-Tour leider bis auf Anfang 2018 verschoben werden. Die sechswöchige Etappe der europäischen Tournee sollte am 21. September in Barcelona (Spanien) beginnen und mit einem Konzert am 28. Oktober in Köln (Deutschland) abschließen.

Lady Gaga leidet unter schweren körperlichen Schmerzen, die ihre Fähigkeit für Auftritte beeinträchtigen. Sie bleibt unter der Obhut von erfahrenen medizinischen Fachleuten, die heute Morgen ein Aufschieben der Tournee empfohlen haben. Lady Gaga ist erschüttert, dass sie mit den Auftritten vor ihren europäischen Fans warten muss. Sie plant, die nächsten sieben Wochen proaktiv mit ihren Ärzten zu verbringen, um dieses Trauma sowie auch vergangene zu überwinden, die immer noch ihr tägliches Leben beeinflussen und ihrem Körper schwere physische Schmerzen zufügen. Wenn die Tour fortgesetzt wird, will sie ihren Fans die beste Version der Show bieten, die sie für sie vorbereitet hat. Lady Gaga schickt ihre Liebe an alle ihre Fans in ganz Europa und dankt ihnen für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.

Da der Tourneeveranstalter derzeit an der Neuplanung der europäischen Termine arbeitet, sollten Fans ihre vorhandenen Tickets bis zur Ankündigung zusätzlicher Informationen - sobald diese verfügbar sind - behalten. Die zweite nordamerikanische Etappe der Tournee soll wie geplant fortgesetzt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Periodico online El Pais Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license
05.05.2017

i+R legt Zentrumsentwicklungs-Projekt in Weiler zurück

Auf dieser Liegenschaft im Zentrum von Weiler waren rund 30 Wohnungen und Gewerbeflächen geplant. Der Bauträger i+R Wohnbau zieht sich nun aus dem Projekt zurück. Auf dieser Liegenschaft im Zentrum von Weiler waren rund 30 Wohnungen und Gewerbeflächen geplant. Der Bauträger i+R Wohnbau zieht sich nun aus dem Projekt zurück.

Ausstieg der Raiffeisen und Unstimmigkeit mit der Gemeinde verhindern Weiterentwicklung

Seit 2011 arbeiteten der Lauteracher Projektentwickler i+R Wohnbau, die Gemeinde Weiler, die Raiffeisenbank Vorderland und der Lebensmittelmarkt Mangold an der Entwicklung des Zentrums in Weiler. Nach dem Rückzug der Raiffeisenbank im vergangenen Dezember und Differenzen mit der Gemeinde in Bezug auf die Nutzungen des Quartiers zieht sich nun auch die i+R aus dem Projekt zurück.

Rund 30 Wohnungen sowie Gewerbeflächen sollten das Zentrum der Gemeinde Weiler beleben. Der Siegerentwurf aus dem Architekturwettbewerb im Jahr 2014 sah drei Gebäude auf den Liegenschaften von Raiffeisenbank, Gemeinde und Lebensmittelhändler Mangold vor. Die Nutzungen waren fixiert. Die Gebäude an der Walgaustraße sollten gewerbliche Nutzungen in den Erdgeschossen sowie Eigentums- und Mietwohnungen in den Obergeschossen; das Gebäude in zweiter Linie zur Hauptstraße sollte hochwertige Eigentumswohnungen beherbergen.

„Die Entwicklung des Immobilienprojektes war im Herbst vergangenen Jahres soweit abgestimmt, dass im nächsten Schritt die Planungen für eine Baueinreichung begonnen hätten, als sich völlig unerwartet die Raiffeisenbank Vorderland aus dem Projekt zurückzog“, schildert Alexander Stuchly, Geschäftsführer des Bauträgers i+R Wohnbau, der für die Entwicklung und Realisierung des Projekts verantwortlich war.

Die Lösungsansätze für die neue Konstellation gestalteten sich schwierig: Die verbliebenen Partner waren mit einer plötzlich drastisch gestiegenen Ablösesumme für das Raiffeisengrundstück konfrontiert. Für einen privaten Bauträger wäre kein wirtschaftlich rentables Wohnprojekt zu realisieren gewesen. „Aber auch unseren Vorschlag, einen gemeinnützigen Bauträger mit ins Boot zu nehmen und so zusätzlichen leistbaren Wohnraum in der Gemeinde zu bieten, hat der Gemeindevorstand kurzerhand abgelehnt“, erläutert Stuchly. Da auf dieser Basis keine weitere Projektentwicklung möglich sei, habe die Geschäftsführung die Entscheidung getroffen, sich als Bauträger aus dem Projekt zurückzuziehen.

www.ir-wohnbau.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: i+R Wohnbau, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über das Zentrumsprojekt Weiler. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.
20.11.2017

Sicher nach Hause von der Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeiern sind ein wesentlicher Bestandteil der Vorweihnachtszeit Weihnachtsfeiern sind ein wesentlicher Bestandteil der Vorweihnachtszeit

Weihnachtsfeiern sind ein wesentlicher Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Meist wird zu diesen Anlässen auch mit dem einen oder anderen Glas Wein oder Bier auf das erfolgreiche Jahr angestoßen. Dies kann jedoch gefährliche Folgen im Straßenverkehr haben. „Die KFV-Unfallstatistik zeigt: 2016 war jeder 19. Verkehrstote in Österreich Opfer eines Alkoholunfalles. Unter Alkoholeinfluss steigt das Unfallrisiko um ein Vielfaches: bei 0,5 Promille ist die Unfallgefahr bereits doppelt so hoch, mit 0,8 Promille ist das Unfallrisiko sogar fünfmal höher als nüchtern“, erklärt Mag. Martin Pfanner vom KFV. Grund für die hohe Unfallquote bei Alkolenkerinnen und Alkolenkern ist eine verzögerte Verarbeitung von Reizen, die Abnahme der Konzentrationsleistung sowie das Nachlassen von Reaktionsgenauigkeit und -geschwindigkeit.

Bewusstseinsbildung gemeinsam mit Betrieben

2016 zählte das KFV 238 Alkoholunfälle in Tirol, bei denen 302 Menschen verletzt und vier Personen getötet wurden. Besonders tragisch: Bei diesen Unfällen kommen meist unschuldige Personen zum Handkuss, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Mit der Plakataktion in der Vorweihnachtszeit wollen AUVA und KFV gezielt an die Gefahren von Alkohol am Steuer erinnern und zu richtigem Handeln animieren. Das Motto der Plakate „Lass es sein … und fahr heute lieber NICHT selber heim“ appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Tirolerinnen und Tiroler und rät dazu, das Auto am Tag der Weihnachtsfeier lieber stehen zu lassen.

„Die Entscheidung nach der Weihnachtsfeier auf ein Taxi zurückzugreifen, einen Shuttlebus zu bestellen oder Fahrgemeinschaften zu bilden und das eigene Auto nach Alkoholkonsum stehen zu lassen, sollte vor der Feier getroffen und der sichere Nachhauseweg organisiert werden“, empfiehlt Ing. Wolfgang Boesau, Abteilungsleiter Unfallverhütungsdienst der AUVA-Landesstelle Salzburg. Immer mehr Firmen organisieren beispielsweise bereits den Heimweg ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Weihnachtsfeier, indem sie Bus- oder Taxidienste beauftragen. Dieses vorbildliche Verhalten darf und soll auf jeden Fall Nachahmer finden.

Vorsicht auch am „Morgen danach“

Neben einer sicheren Heimfahrt von der Weihnachtsfeier, wird auch am „Morgen danach“ zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr geraten. Auch wenn man sich fit genug für eine Autofahrt fühlt, besteht die Gefahr einer Restalkoholisierung und einer damit verbundenen Leistungsbeeinträchtigung. Ausreichend Schlaf oder die Anwendung von sogenannten „Hausmitteln“, wie starker Kaffee oder Energydrinks, haben keinen Einfluss auf die Alkoholabbaurate. Pro Stunde werden nämlich grundsätzlich nur zwischen 0,1 und 0,15 Promille Alkohol abgebaut. Aus diesem Grund sollte das Auto auch am Morgen nach der Weihnachtsfeier lieber stehen bleiben und auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Taxi umgestiegen werden.

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12.10.2017

"die umweltberatung" gibt Tipps zum Fensterdichten

Das Dichten selber ist einfach - Kante reinigen, Dichtungsband aufkleben und fertig. Das Dichten selber ist einfach - Kante reinigen, Dichtungsband aufkleben und fertig.

Undichte Fenster bringen hohe Energieverluste und die Zugluft senkt den Wohnkomfort enorm. „Sobald wir Zugluft verspüren, brauchen wir viel höhere Raumtemperaturen, um uns wohl zu fühlen. Und höhere Temperaturen bedeuten mehr Heizkosten. Darum ist es wichtig, die Zugluft durch Fenstersanierung zu verringern“, erklärt Sabine Vogel, Energieberaterin von "die umweltberatung".

Window = Windauge

Schon gewusst? Das englische Wort window hat sich aus „vindauga“, also Windauge entwickelt. Das bringt gut zum Ausdruck, dass Fenster die „Augen“ eines Hauses sind – durch sie wird der Blick ins Freie möglich und sie lassen frische Luft und Wind ins Haus.

Fensterdichten selbst gemacht

Wenn die Fenster nicht gut schließen, lässt sich das bei neueren Fenstern oft mit einem Inbusschlüssel selbst einstellen.

Bei den meisten Fenstern ist eine Sanierung mit Dichtungsbändern möglich. Es gibt diese in unterschiedlichen Breiten und Dicken – je nach Fugenbreite und Spalt. Das Dichten selber ist einfach - Kante reinigen, Dichtungsband aufkleben und fertig. Auch bei zugigen Fenstern und Türen zum kühleren Stiegenhaus ist das Abdichten sinnvoll. Türspalten am Boden werden mit Zugluftstoppern oder Türdichtschienen aus dem Baufachhandel abgedichtet. Es hilft auch einfach eine dicke, zusammengerollte Decke davorzulegen.

Kastenfenster: immer innen dichten

Kastenfenster müssen nicht unbedingt getauscht werden. Gut schließend mit einer guten Dichtung sind sie ein gut funktionierendes, bewährtes System. Die Dichtung wird bei Kastenfenstern am Innenflügel angebracht, damit die feuchte Luft zwischen den Fenstern nach außen entweichen kann. Eingesperrte Kondensfeuchte kann das Holz schädigen und zu Schimmel oder Moder führen. Wenn die Außenflügel wegen zu großer Fugen auch abgedichtet werden müssen, sollte diese Dichtung weniger dicht als an den Innenflügeln sein bzw. an einer Kante fehlen. Geringe Feuchtigkeitsmengen können so nach außen entweichen.

Leider halten aufgeklebte Dichtungsbänder nicht ewig und sind daher an stark benutzten Stellen meist jährlich zu erneuern. Länger halten eingefräste Hohlprofildichtungen von Tischlereien, die auf Kastenfenstersanierung spezialisiert sind. Eine weitere langhaltende Lösung ist das Anbringen von Aluschienen mit dauerelastischen Dichtungen. Dieses Dichtungssystem wird an der Fensterlaibung bzw. am Rahmen montiert, statt direkt am Fensterflügel.

Richtig lüften

Je dichter die Fenster sind, desto mehr muss aktiv durch vollständiges Öffnen gelüftet werden. In der Heizsaison die Fenster auf keinen Fall kippen! Im Raum entstehende Luftfeuchtigkeit wird an den kältesten Stellen wieder flüssig – zum Beispiel an der Glasscheibe des Fensters, in Raumecken oder hinter Kästen an Außenwänden. An diesen feuchten Stellen besteht Schimmelgefahr. Um Schimmel vorzubeugen, ist regelmäßiges Lüften bei weit geöffneten Fenstern notwendig. Ein Hygrometer zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit kostet wenig und erinnert an rechtzeitiges Lüften. Die Luftfeuchtigkeit im Raum sollte 60 Prozent nicht übersteigen.

Infoblatt und Energieberatung

Das Infoblatt „Fenstersanierung“ kann auf www.umweltberatung.at/fenstersanierung kostenlos heruntergeladen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.10.2017

Harald Panzenböck übernimmt Leitung der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte

Harald Panzenböck hat im September 2017 die Leitung der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte übernommen. Er folgt auf Helmut Johler, der in Pension geht. Harald Panzenböck hat im September 2017 die Leitung der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte übernommen. Er folgt auf Helmut Johler, der in Pension geht.

„Soziale und wirtschaftliche Herausforderungen annehmen“

Seit über 25 Jahren beschäftigen und betreuen die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte Langzeitarbeitslose mit dem Ziel, sie in ein reguläres Arbeitsverhältnis zu vermitteln. Als neuer Bereichsleiter widmet sich seit September nun Harald Panzenböck dieser Aufgabe. Er folgt damit auf Helmut Johler, der nach 16 Jahren im Dienste des Sozialen Unternehmens in Pension geht.

Betriebsführung, Personalleitung, Qualitätsmanagement, Kundenakquise und -betreuung gehören zum Aufgabenfeld des neuen Bereichsleiters der Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Harald Panzenböck eine erfahrene Führungskraft aus dem Sozialbereich für die Arbeitsprojekte gewinnen konnten“, sagt die Geschäftsführerin der Kaplan Bonetti Sozialprojekte, Cornelia Matt. Er bringe zudem das Know-how mit, um die großen Herausforderungen eines Sozialen Unternehmens mit Wirtschaftlichkeit zu verknüpfen.

Vor seinem Eintritt im September war Panzenböck knapp vier Jahre lang als kaufmännischer Geschäftsführer der Pflegemanagement gGmbH in Dornbirn tätig. Zuvor hatte er seit 2007 die Geschäftsleitung des Vorarlberger Betreuungspools unter sich. Berufliche Stationen waren zudem die Diözese Feldkirch sowie die Lebenshilfe Vorarlberg. Der 56-jährige Dornbirner freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich hatte immer mit Menschen zu tun, die Unterstützung brauchen. Das hat mich geprägt und macht mir Freude. Diese Erfahrungen und meine Kenntnisse aus jahrelanger Mitarbeiter- und Betriebsführung bringe ich im Hinblick auf die sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft gerne in die Arbeitsprojekte ein.“

Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt

Harald Panzenböck übernimmt die Agenden des scheidenden Bereichsleiters Helmut Johler, der nach 16 Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand geht. Unser dessen Führung entwickelten sich die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte zu einem modernen Sozialen Unternehmen. Derzeit leiten zwölf fest angestellte Schlüsselkräfte bis zu 90 Personen gleichzeitig in verschiedenen Branchen an. Neben einer Tischlerei betreiben die Arbeitsprojekte eine Wäscherei und übernehmen Landschafts- und Lohnarbeiten sowie Außendienstleistungen.

Zusätzlich zur vorübergehenden Beschäftigung nehmen die langzeitarbeitslosen Frauen und Männer an Qualifizierungsmaßnahmen teil und erhalten Unterstützung von Sozialarbeitern der Kaplan Bonetti Beratungsstelle. Etwa ein Drittel schafft den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt.

Information: www.kaplanbonetti.at

Rückfragehinweis für Journalisten:

Kaplan Bonetti gemeinnützige GmbH, Cornelia Matt, Telefon 05572/23061-79, Mail cornelia.matt@kaplanbonetti.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Fotostudio Fels/Kaplan Bonetti
28.07.2017

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

"Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!" "Pommes-Verordnung darf nicht gleich desaströs enden wie die Allergen-Verordnung!"

Als einer der ersten hat Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl auf die zahlreichen Probleme mit der neuen Acrylamid-Verordnung hingewiesen. „Praxisfern, unternehmerisch existenzgefährdend und absolut überbordend – in dieser Form ist diese Verordnung eine echte Bedrohung“, so Hörl. Auch wenn der Inhalt relevant sei, zeige sich erneut die Unfähigkeit in der Umsetzung.

Hier ortet Hörl vor allem Versäumnisse im Gesundheitsministerium. „Schon bei der Allergenverordnung waren Beamte aus dem Ministerium Österreichs Stimme in der Ausarbeitung und wir wissen, wo dies geendet hat: Kein Land außer Österreich setzt die Allergenverordnung derart übertrieben aus. Selbst im Zentrum der EU, in Brüssel, finde ich auf keiner einzigen Speisekarte einen solchen Buchstabensalat“, ärgert sich Hörl.

Daher richtet der Wirtschaftsbundobmann nun einen dringenden Appell an Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner: "„Bitte trimmen Sie Ihre Beamten auf Hausverstand, Praxisnähe und sagen Sie ihnen nochmals, dass sie auch die Vertretung der vielen kleinen Gastronomen in unserem Land sind“", so Hörl. Es sei wichtig, bei solchen Themen Maßnahmen zu setzen, wie etwa durch Schulungen und die entsprechende Thematisierung in der Ausbildung. „Den Rest sollte man jedoch dem Wissen und dem Können unserer Gastronomen und dem gesunden Geschmack und Hausverstand der Konsumentinnen und Konsumenten überlassen!“ Hoffnung setzt Hörl nun in die Stimmen von MdEP Othmar Karas und MdEP Elli Köstinger: „Deren Zusage, gegen die Verordnung aufzutreten, ist jetzt umso wichtiger!"

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.06.2017

Warnung: Kriminelle geben sich am Telefon als Finanzamtsmitarbeiter aus

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt vor Telefonanrufen durch Kriminelle bei Bürgerinnen und Bürgern, die derzeit im Namen von angeblichen Pfändungsabteilungen der heimischen Finanzämter durchgeführt werden. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt vor Telefonanrufen durch Kriminelle bei Bürgerinnen und Bürgern, die derzeit im Namen von angeblichen Pfändungsabteilungen der heimischen Finanzämter durchgeführt werden.

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt vor Telefonanrufen durch Kriminelle bei Bürgerinnen und Bürgern, die derzeit im Namen von angeblichen Pfändungsabteilungen der heimischen Finanzämter durchgeführt werden.

Die Kriminellen geben dabei an, dass eine Steuerhinterziehung bzw. eine offene Forderung eines Finanzamts in der Höhe von 500 Euro vorliegen würde und versuchen die Betroffenen zur Bekanntgabe der persönlichen Kontoinformationen zu verleiten.

Das BMF betont, dass die Telefonanrufe nicht vom BMF oder den Finanzämtern getätigt werden und es sich hierbei um einen telefonischen Betrugsversuch und falsche Forderungen handelt. Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline-Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger niemals am Telefon oder per E-Mail zur Bekanntgabe von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Daher gilt:

Wenn Sie einen derartigen Telefonanruf oder einen Anruf, bei dem ähnliche Behauptungen getätigt werden, erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen telefonischen Betrugsversuch.

• Folgen Sie auf keinen Fall den Forderungen der Kriminellen!

• Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen am Telefon oder per E-Mail bekannt!

Seitens des Bundesministeriums für Finanzen wurden bereits Maßnahmen gegen diesen Betrugsversuch veranlasst.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

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