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Freitag 22.06.2018 20:44
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Chronik

08.05.2018

Bundesländer-Hitparade: Wo die Österreicher am liebsten wohnen

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde.

Wohl jeder hat sich schon mal gefragt, wo er am liebsten leben würde. Mit exakt diesem Thema beschäftigt sich eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Raiffeisen Immobilien Österreich unter 1000 Österreicherinnen und Österreichern.[1] Auf die Frage „Stellen Sie sich vor, Sie hätten keine finanziellen oder beruflichen Einschränkungen: In welchem österreichischen Bundesland würden Sie am liebsten wohnen?“ nannten in absoluten Zahlen die meisten Befragten, nämlich 17%, die Bundeshauptstadt Wien, gefolgt von Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark (je 15%).

Vergleicht man jedoch den Zuspruch zu den Bundesländern mit deren Anteil an der Gesamtbevölkerung, so ist Kärnten der klare Sieger. Obwohl hier lediglich 7% der Bevölkerung leben, wünschen sich 10% der ÖsterreicherInnen ein Zuhause in Kärnten. Sehr beliebt auch Tirol (9% verglichen mit 8% repräsentativer Verteilung) und Salzburg (8% zu 6%).

Kärntner Seen begehrt

Innerhalb Kärntens wurden Klagenfurt und Umgebung, Villach und die Gegend um den Wörthersee am häufigsten als Wunsch-Domizil genannt. Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Die landschaftliche Schönheit der Seen und Berge gepaart mit südlichem Flair macht Kärnten für die ÖsterreicherInnen besonders lebenswert.“

Österreicher sind Wohn-Patrioten

Die größten Lokal-Patrioten in Wohnfragen sind laut Raiffeisen-Immobilien-Umfrage im Ländle zu Hause: 85% der Vorarlberger würden am liebsten in Vorarlberg wohnen. An zweiter Stelle landeten die Oberösterreicher mit 77% vor Kärnten (76%), Salzburg und der Steiermark (jeweils 74%) und Tirol (73%). Bei den Burgenländern ist der Anteil jener, die ein anderes Bundesland bevorzugen – nämlich die Steiermark – mit 20% am höchsten, aber auch sie wohnen am liebsten im eigenen Bundesland (49%). Die Wiener bevorzugen zu 59% ihre eigene Stadt, aber immerhin 16% der Hauptstädter zieht es nach Niederösterreich. Und die Niederösterreicher würden zu 59% am liebsten in Niederösterreich leben, und nur zu 8% in Wien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.06.2018

Hagelversicherung: 4 Millionen Euro Schaden in der Landwirtschaft

 In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro

Die massiven Regenfälle der letzten beiden Tage in weiten Teilen von Österreich hinterließen in der Landwirtschaft deutliche Spuren. Der gesättigte und stark verbaute Boden konnte kein Wasser mehr aufnehmen, Überschwemmungen waren die logische Konsequenz. Insbesondere die Steiermark war dabei heute am späten Nachmittag massiv von Starkniederschlägen und Hagel betroffen.

In den Bezirken Weiz und Südoststeiermark entstand alleine durch das heutige Unwetter ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft von mehr als 2 Millionen Euro. Aber auch in Niederösterreich kam es gestern in den Bezirken Horn, Hollabrunn, Waidhofen a.d. Thaya und in der Buckligen Welt zu Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen im Ausmaß von rund 1,5 Millionen Euro. „In Summe entstand in den letzten beiden Tagen in Österreich ein Gesamtschaden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Höhe von mehr als 4 Millionen Euro. Der Schwerpunkt war in der Steiermark und in Niederösterreich, aber auch im Burgenland und in Kärnten kam es zu Schäden. Dabei wurden auf einer Agrarfläche von fast 10.000 Hektar Ackerkulturen, Grünland, Wein- und Obstkulturen schwer geschädigt“, so Dr. Mario Winkler, Pressesprecher der Österreichischen Hagelversicherung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ÖHV
20.02.2018

Übertragung der Schneeräumpflicht erfordert regelmäßige Kontrolle

Übertragung der Schneeräumpflicht erfordert regelmäßige Kontrolle Übertragung der Schneeräumpflicht erfordert regelmäßige Kontrolle

Grundstückseigentümer sind verpflichtet, Gehsteige und Gehwege entlang ihrer gesamten Liegenschaft in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von Schnee und Verunreinigungen wie Laub zu säubern. Bei Schnee und Glatteis muss zusätzlich gestreut werden. „Das gilt auch, wenn kein Gehsteig vorhanden ist“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandsvorsitzender der D.A.S. Rechtsschutz AG. „Liegenschaftseigentümer sind auch in diesen Fällen dazu verpflichtet, den Straßenrand in der Breite von einem Meter zu säubern und zu bestreuen. Die Räumpflicht gilt auch an Sonn- und Feiertagen. Wenn allerdings das Räumen durch extreme Wetterverhältnisse praktisch nutzlos ist, so muss nicht ununterbrochen geräumt werden“, so Loinger weiter.

Übertragung der Schneeräumpflicht, jedoch mit Kontrolle

Der Vermieter kann seine Verpflichtung, den Schnee zu räumen und Salz zu streuen, vertraglich im Mietvertrag auf den Mieter überwälzen. Das entbindet den Vermieter aber nicht von allen Pflichten. Er muss weiterhin kontrollieren, ob der Gehweg ordnungsgemäß gesäubert wurde und muss dem Mieter geeignete Mittel zur Durchführung der Arbeit zur Verfügung stellen.

Wer nicht selbst dazu kommt, den Schnee vor dem eigenen Haus zu beseitigen, hat die Möglichkeit, ein Schneeräumungsunternehmen zu beauftragen. Auch in diesem Fall sollte der Grundstückseigentümer ab und zu kontrollieren, ob der Gehsteig ordnungsgemäß gesäubert wird.

„Zusätzlich ist es ratsam, den konkreten Haftungsumfang vertraglich genau festzuhalten, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden. Verträge, in denen Schneeräumdienste nur im Rahmen ihrer Kapazitäten säubern oder streuen müssen, reichen nicht für eine Haftungsbefreiung des Grundstücksbesitzers oder Weghalters aus“, weiß Loinger.

Eigentümer von Bäumen haftet für mögliche Schäden

In der kalten Jahreszeit sind Bäume stärkerer Witterung durch Schnee und Eis ausgesetzt. Bäume sollten daher in regelmäßigen Abständen einer Kontrolle durch ihre Eigentümer unterzogen werden. Der Eigentümer eines Baumes haftet für Schäden, die auf mangelnde Beschaffenheit etwa durch Beschädigung, Fäulnis oder Krankheit zurückzuführen sind. „Bei unvorhersehbaren Naturereignissen wie Blitzschlag oder Sturm haftet der Eigentümer nicht. Vorausgesetzt, er ist seiner Sorgfaltspflicht im Vorfeld nachgekommen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Geldstrafen und Schadenersatzpflichten drohen bei Missachtung

Wer seinen Pflichten als Eigentümer oder Mieter nicht nachkommt, muss mit Geldstrafen rechnen. Kommt ein Fußgänger durch einen nicht geräumten Gehweg oder einen herunterfallenden Ast zu Schaden, können enorme Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen entstehen. Darüber hinaus kann ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung drohen. „Im Falle eines Unfalls sollten Grundstückseigentümer den Zustand des Gehsteigs oder des Baumes zu Beweiszwecken dokumentieren“, rät der Vorstandsvorsitzende.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.03.2018

Zeitzeugen

Am 12. März 1938 – also genau heute vor 80 Jahren – proklamierte Adolf Hitler auf dem Linzer Hauptplatz den Anschluss Österreichs an Deutschland Am 12. März 1938 – also genau heute vor 80 Jahren – proklamierte Adolf Hitler auf dem Linzer Hauptplatz den Anschluss Österreichs an Deutschland

Am 12. März 1938 – also genau heute vor 80 Jahren – proklamierte Adolf Hitler auf dem Linzer Hauptplatz den Anschluss Österreichs an Deutschland. Das war der erste Akt zur Umsetzung seiner Wahnvorstellung von einem Tausendjährigen Reich, womit zeitgleich wohl das dunkelste Kapitel in der Geschichte Österreichs ihren Anfang nahm.

Leider gibt es fast keine Zeitzeugen mehr, die warnend den Zeigefinger heben und von dieser unglückseligen Zeit berichten können. Denn Erinnerungen verblassen allzu schnell. Ich hatte einen Zeitzeugen in der Familie – mein Vater sagte oft: „Sei froh, dass du den Krieg nicht erlebt hast!“ Dann erzählte er einmal, wie er als 17-jähriger Bub an die Front kam, weinend im Schützengraben lag und in die Luft schoss. Mit 21 Jahren floh er aus der Kriegsgefangenschaft und kam gesund nach Hause. Mein Vater redete nur dieses eine Mal über seine persönlichen Erlebnisse im Krieg – und es war auch das einzige Mal, dass ich meinen Vater weinen sah. Diese aufwühlende Geschichte hat sich in mein Gedächtnis gebrannt.

Wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt, ist es umso wichtiger, dass Staat und Schule aufklären und an die Gräuel der Geschichte erinnern. Nur so lassen sich aufkeimende Kriegslust und gefährliche Verharmlosung bekämpfen. „Wider das Vergessen“ ist Aufgabe jedes Einzelnen, um von Generation zu Generation daran zu arbeiten, dass es niemals wieder Zeitzeugen geben muss ...

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bundesarchiv, CC-BY-SA, CC BY-SA 3.0 de / Quelle: Neues Volksblatt: "Zeitzeugen" von Harald ENGELSBERGER
12.10.2017

"die umweltberatung" gibt Tipps zum Fensterdichten

Das Dichten selber ist einfach - Kante reinigen, Dichtungsband aufkleben und fertig. Das Dichten selber ist einfach - Kante reinigen, Dichtungsband aufkleben und fertig.

Undichte Fenster bringen hohe Energieverluste und die Zugluft senkt den Wohnkomfort enorm. „Sobald wir Zugluft verspüren, brauchen wir viel höhere Raumtemperaturen, um uns wohl zu fühlen. Und höhere Temperaturen bedeuten mehr Heizkosten. Darum ist es wichtig, die Zugluft durch Fenstersanierung zu verringern“, erklärt Sabine Vogel, Energieberaterin von "die umweltberatung".

Window = Windauge

Schon gewusst? Das englische Wort window hat sich aus „vindauga“, also Windauge entwickelt. Das bringt gut zum Ausdruck, dass Fenster die „Augen“ eines Hauses sind – durch sie wird der Blick ins Freie möglich und sie lassen frische Luft und Wind ins Haus.

Fensterdichten selbst gemacht

Wenn die Fenster nicht gut schließen, lässt sich das bei neueren Fenstern oft mit einem Inbusschlüssel selbst einstellen.

Bei den meisten Fenstern ist eine Sanierung mit Dichtungsbändern möglich. Es gibt diese in unterschiedlichen Breiten und Dicken – je nach Fugenbreite und Spalt. Das Dichten selber ist einfach - Kante reinigen, Dichtungsband aufkleben und fertig. Auch bei zugigen Fenstern und Türen zum kühleren Stiegenhaus ist das Abdichten sinnvoll. Türspalten am Boden werden mit Zugluftstoppern oder Türdichtschienen aus dem Baufachhandel abgedichtet. Es hilft auch einfach eine dicke, zusammengerollte Decke davorzulegen.

Kastenfenster: immer innen dichten

Kastenfenster müssen nicht unbedingt getauscht werden. Gut schließend mit einer guten Dichtung sind sie ein gut funktionierendes, bewährtes System. Die Dichtung wird bei Kastenfenstern am Innenflügel angebracht, damit die feuchte Luft zwischen den Fenstern nach außen entweichen kann. Eingesperrte Kondensfeuchte kann das Holz schädigen und zu Schimmel oder Moder führen. Wenn die Außenflügel wegen zu großer Fugen auch abgedichtet werden müssen, sollte diese Dichtung weniger dicht als an den Innenflügeln sein bzw. an einer Kante fehlen. Geringe Feuchtigkeitsmengen können so nach außen entweichen.

Leider halten aufgeklebte Dichtungsbänder nicht ewig und sind daher an stark benutzten Stellen meist jährlich zu erneuern. Länger halten eingefräste Hohlprofildichtungen von Tischlereien, die auf Kastenfenstersanierung spezialisiert sind. Eine weitere langhaltende Lösung ist das Anbringen von Aluschienen mit dauerelastischen Dichtungen. Dieses Dichtungssystem wird an der Fensterlaibung bzw. am Rahmen montiert, statt direkt am Fensterflügel.

Richtig lüften

Je dichter die Fenster sind, desto mehr muss aktiv durch vollständiges Öffnen gelüftet werden. In der Heizsaison die Fenster auf keinen Fall kippen! Im Raum entstehende Luftfeuchtigkeit wird an den kältesten Stellen wieder flüssig – zum Beispiel an der Glasscheibe des Fensters, in Raumecken oder hinter Kästen an Außenwänden. An diesen feuchten Stellen besteht Schimmelgefahr. Um Schimmel vorzubeugen, ist regelmäßiges Lüften bei weit geöffneten Fenstern notwendig. Ein Hygrometer zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit kostet wenig und erinnert an rechtzeitiges Lüften. Die Luftfeuchtigkeit im Raum sollte 60 Prozent nicht übersteigen.

Infoblatt und Energieberatung

Das Infoblatt „Fenstersanierung“ kann auf www.umweltberatung.at/fenstersanierung kostenlos heruntergeladen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.10.2017

Marktanteil von Wärmepumpen binnen 15 Jahren verzehnfacht

Über 1200 Besucherinnen und Besucher informierten sich beim 15. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag von Energieinstitut und illwerke vkw in Bregenz. Über 1200 Besucherinnen und Besucher informierten sich beim 15. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag von Energieinstitut und illwerke vkw in Bregenz.

1200 Besucher beim 15. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag

Der Marktanteil von Wärmepumpen hat sich in Vorarlberg in den letzten 15 Jahren verzehnfacht, ebenso die Leistung der Photovoltaikanlagen. Die Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung hat sich seit dem Jahr 2002 mehr als verdreifacht. Diese Zahlen präsentierten illwerke vkw und Energieinstitut Vorarlberg beim 15. Solar- und Wärmepumpentag am Samstag in Bregenz. Mehr als 1200 Besucher informierten sich dort über umweltfreundliches Heizen. Erstmals waren auch Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen zu sehen.

Umweltfreundliches Heizen und die Energiegewinnung aus der Sonne boomen in Vorarlberg: Das wurde beim 15. Solar- und Wärmepumpentag am Firmensitz von illwerke vkw in Bregenz deutlich. 1200 Besucher informierten sich bei den 25 Ausstellern, die einen fast vollständigen Überblick über die in Vorarlberg angebotenen Produkte boten. Zum 15-Jahr-Jubiläum zog der Vorarlberger Energie-Landesrat Erich Schwärzler eine positive Bilanz „Hier wird die gewaltige Entwicklung der Branche sichtbar, die ganz direkt zur Energieautonomie Vorarlbergs beiträgt.“

Der Marktanteil von Wärmepumpen bei Einfamilienhäusern stieg seit 2002 von 8 auf über 80 Prozent. Die installierte Leistung der Photovoltaikanlagen stieg ebenfalls um etwa das Zehnfache auf 55.000 kW peak. Die Fläche der Sonnenkollektoren zur Warmwassergewinnung erhöhte sich in diesem Zeitraum von 86.000 auf 280.000 Quadratmeter. Dies entspricht 0,75 Quadratmeter pro Einwohner.

Batteriespeicher im Trend

Auch die technologische Entwicklung wird beim Solar- und Wärmepumpentag deutlich: Standen in den Anfangsjahren neben den Wärmepumpen noch thermische Solaranlagen im Fokus, geht der Trend seit einigen Jahren zu Photovoltaikanlagen.

In diesem Jahr waren erstmals auch Batteriespeicher zu sehen, die Strom aus Photovoltaikanlagen puffern. „Das Interesse ist groß, auch wenn die Zahl der tatsächlich installierten Anlagen derzeit noch gering ist“, schildert der Geschäftsführer des Energieinstituts, Josef Burtscher. Die Batteriespeicher seien inzwischen ausgereift, die Preise fallen. „Vielen ökologisch orientierten Kunden ist es wichtig, den selbst erzeugten Strom auch selbst zu nützen.“

Schritt für Schritt zur Energieautonomie

Helmut Mennel, Vorstand von illwerke vkw, begrüßt diese Entwicklung: „Wir haben uns ganz dem Ziel der Energieautonomie verschrieben. Wärmepumpen und Solaranlagen leisten einen wichtigen Beitrag dazu.“ Das Netz der VKW in Vorarlberg werde dadurch gut ergänzt. Mennel verweist auch auf das Engagement der illwerke-vkw-Gruppe für die Elektromobilität: „Strom ist die Energieform der Zukunft in allen Lebensbereichen, auch in der Mobilität.“

Energie-Landesrat Schwärzler sieht die Information der Bevölkerung als wichtige Aufgabe auch für die kommenden Jahre: „Das Interesse der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ist ungebrochen, wie der Solar- und Wärmepumpentag auch nach 15 Jahren beweist. Energieinstitut und illwerke vkw schaffen mit ihren Beratungsangeboten Orientierung im vielfältigen Markt.“

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Energieinstitut Vorarlberg, Wilhelm Schlader, Telefon 0043/699/13120282, Mail wilhelm.schlader@energieinstitut.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Andreas Uher/Energieinistitut Vorarlberg
08.03.2018

Warnung vor Gewinnspielen am Urlaubsstrand

Warnung vor Gewinnspielen am Urlaubsstrand Warnung vor Gewinnspielen am Urlaubsstrand

Zurzeit melden sich vermehrt Urlauber bei den Europäischen Verbraucherzentren in Österreich und Deutschland, die unseriösen Verkaufspraktiken mit Urlaubsgutscheinen zum Opfer gefallen sind. Die schon aus Gran Canaria bekannte Masche hat nun auch Madeira erreicht.

Urlauber werden auf der Straße angesprochen, erhalten ein Los und haben sofort gewonnen. Wer den „Gewinn“ einlösen möchte, wird in ein Taxi verfrachtet, um angeblich an einer kurzen Führung durch eine traumhaft schöne Luxushotelanlage teilzunehmen. Dass der „Gewinn“ dort gebührend mit Sekt begossen wird, versteht sich von selbst. Wer sich darauf einlässt, erlebt sein blaues Wunder, denn vor Ort ist alles anders: In stundenlangen Verkaufsgesprächen werden die Urlauber dazu gedrängt, einen Gutschein für den Aufenthalt in einem Luxusappartement zu kaufen. Der anfangs hohe Preis der „Urlaubspaket-Vereinbarung“ wird so lange nach unten korrigiert, bis die Opfer tatsächlich an ein einmaliges Schnäppchen glauben. Zeit, den Vertrag in Ruhe durchzulesen, das Angebot durchzurechnen oder eine Nacht darüber zu schlafen, bleibt keine. Nach der Unterschrift muss sofort eine Anzahlung von circa 1.000 Euro geleistet werden. Urlauber berichten, dass sie dafür sogar persönlich zum Geldautomaten eskortiert wurden.

Mit diesen Nachteilen ist bei Urlaubsgutscheinen zu rechnen:

Selbst wenn mündlich eine längere Laufzeit zugesagt wurde, die Verträge laufen meist nur ein Jahr. Die Folgen: Bei Verträgen bis zu einem Jahr darf das Unternehmen eine sofortige Anzahlung verlangen. Und die Opfer haben nicht das Recht, den Vertrag binnen 14 Tagen zu widerrufen. So soll die europäische Timeshare-Richtlinie umgangen werden.

Wenn die Urlaubszertifikate „begrenzte Verfügbarkeiten“ beinhalten, ist es möglich, dass Sie das gebuchte Appartement nicht zur gewünschten Zeit nutzen können.

Das Geld hat auch verloren, wer den Gutschein – warum auch immer – nicht einlösen kann.

Urlaubspaket-Vereinbarungen bieten keinen Schutz vor Reisemängeln.

Oft ist der Preis viel zu hoch. Denn Flug, Transfer und Verpflegung kommen extra hinzu.

Wie können Sie sich schützen?

Zeigen Sie Tricksern, die Ihnen ein Los andrehen wollen, die kalte Schulter.

Wenn Sie doch in eine Verkaufsveranstaltung geraten sind: Unterschreiben und zahlen Sie nichts! Bestehen Sie darauf, wieder zurückgebracht zu werden. Scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu verständigen, falls Sie gegen Ihren Willen festgehalten werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.11.2017

Das sind die schmutzigsten Ecken im Flugzeug

Das sind die schmutzigsten Ecken im Flugzeug Das sind die schmutzigsten Ecken im Flugzeug

Bis zu viermal im Jahr sind Erwachsene durchschnittlich erkältet. Und dank sinkender Temperaturen und geschwächter Immunsysteme, steht die nächste Grippewelle bereits vor der Tür. Damit die Reise von Österreichs Urlaubern vom heimischen Bakterienmeer hin zum weißen Sandstrand jedoch auch problemlos klappt, zeigt checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, welche Ecken im Flieger die schmutzigsten sind.

Der Sicherheitsgurt

Überraschenderweise landet im Rahmen der Ekel-Analyse der Sicherheitsgurt untern den schmutzigsten Plätzen an Bord. Die textile Struktur ist ideal, um Mikroorganismen aller Art aus der Kleidung und vom Körper vorhergehender Passagiere aufzusaugen. Beispielsweise muss nur ein kranker Passagier, der sich die Nase geputzt hat oder zuvor auf der Toilette war, ohne sich die Hände gewaschen zu haben, den Gurt anlegen.

checkfelix-Tipp: Nach der Landung sollte man sich relativ rasch die Hände waschen und an Bord ein Händedesinfektionsmittel verwenden.

Die Toilettenspülung

Wenig überraschend, ist die Toilettenspülung neben der Klobrille grundsätzlich der schmutzigste Ort der WC-Anlage, da man diese in der Regel berührt, ohne sich vorher die Hände zu waschen. Der Türriegel selbst ist häufig ebenfalls voller Bakterien und wird unter Umständen nur unregelmäßig desinfiziert.

checkfelix-Tipp: Reisende sollten sich nach dem Toilettengang die Hände sorgfältig waschen (und ggf. desinfizieren) und den Türriegel mit einem frischen Papierhandtuch öffnen.

Der Klapptisch

Ganz besonders vorsichtig sollte man jedoch bei den Klapptischen sein. Interessanterweise zählt dieser zu den schmutzigsten Bereichen im Flugzeug. Dies ist insofern besonders problematisch, da das kleine Tischchen während des Fluges als Ablagefläche für sämtliche Speisen und Snacks aller Art dient – das Risiko einer Übertragung der Keime über den Mund erhöht sich so massiv.

checkfelix-Tipp: Passagiere sollten mitgebrachte Nahrungsmittel nicht direkt auf den Tisch legen, sondern eine Serviette oder Ähnliches als Unterlage nutzen.

John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.com dazu: „checkfelix sorgt stets dafür, dass Urlauber die günstigsten Angebote finden und vollkommen entspannt in den Urlaub kommen. Um den Trip aber auch in vollen Zügen genießen zu können, ist es wichtig sich auf dem Weg zum Reiseziel nicht irgendetwas einzufangen oder krank zu werden. Sich regelmäßig die Hände zu waschen, um Krankheiten zu vermeiden, ist besonders ratsam.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.02.2018

Chicken-Nuggets aus dem Supermarkt: Gar nicht sooo schlecht!

Entwarnung: kein Fipronil, kein Gammelfleisch Entwarnung: kein Fipronil, kein Gammelfleisch

Der VKI testete tiefgekühlte Chicken-Nuggets zwölf verschiedener Marken aus österreichischen Supermärkten, darunter ein Bio-Produkt. Die Preise der analysierten Nuggets bewegten sich zwischen 3,98 und 23 Euro pro Kilo. Alle Produkte wurden auf ihren Fett- und Salzgehalt untersucht, weiters wurde der Anteil an Panade ermittelt. Neben der Untersuchung auf Fipronil, einem Schädlingsbekämpfungsmittel, das oft in Hühnerställen eingesetzt wird, wurden auch die Fleischqualität und die angegebene Herkunft des Geflügelfleisches sowie die Kennzeichnung der Nuggets überprüft. Das Ergebnis lässt nicht gerade das Wasser im Mund zusammenlaufen: Von den zwölf Produkten erreichten nur die besten zwei ein „gut“, der Rest muss sich mit „durchschnittlich“ oder „weniger zufriedenstellend“ abspeisen lassen.

Entwarnung: kein Fipronil, kein Gammelfleisch

Entwarnung können die NGOs beim Schädlingsbekämpfungsmittel Fipronil geben. Erst 2017 mussten mit Fipronil belastete Eier aus einigen Supermärkten entfernt werden – bei den getesteten Chicken-Nuggets wurden allerdings keine Rückstände des Schädlingsbekämpfungsmittels gefunden. Der ebenfalls 2017 aufgedeckte Fleischskandal, bei dem aus Brasilien importiertes und mit Pappe und Ascorbinsäure gestrecktes Fleisch auf den europäischen Markt gelangte, hatte Konsequenzen. Die für die Chicken-Nuggets verarbeiteten Hühner stammen aktuell aus der EU – zum Großteil aus Deutschland und den Niederlanden. Fleisch aus österreichischen Betrieben wurde nur für die Chicken-Nuggets von Spar und Hubers verwendet. Die Angaben der Hersteller über die Herkunft des Fleisches konnten mittels Isotopenanalyse bestätigt werden.

Keine Entwarnung: Arbeitsbedingungen und Massentierhaltung

Herr und Frau ÖsterreicherIn verspeisen durchschnittlich 65 kg Fleisch pro Jahr und liegen damit hinter Luxemburg und Spanien auf Platz drei in Europa. Um den Bedarf an billigem Fleisch decken zu können, wurden 2016 rund 384.325 Tonnen Fleisch aus dem Ausland importiert – darunter brasilianisches Hühnerfleisch im Wert von 4 Mio. Euro. Obwohl sich brasilianisches Huhn aktuell nicht in den getesteten Chicken-Nuggets im Supermarkt fand, wird es in Österreich dennoch verkauft. „Auf der Suche nach dem billigsten Lieferanten scheuen Supermärkte und Systemgastronomie nicht davor zurück, Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen in der Produktion in Kauf zu nehmen“, sagt Stefan Grasgruber-Kerl von Südwind. Die ArbeiterInnen von brasilianischen Geflügelschlachthöfen stehen dicht gedrängt am Fließband. Sie trennen, entbeinen und zerteilen die verschiedenen Hühnerteile. Bei der stundenlangen eintönigen Arbeit mit scharfen Messern und bei der hohen Geschwindigkeit des Fließbands kommt es häufig zu Verletzungen.

Aber auch in der EU sucht man hohe Standards vergebens. Die Vorschriften für die Haltung von Hühnern in Europa sind unterschiedlich. Von der EU wird zwar ein Minimal-Standard festgesetzt, aber jedes Land hat die Möglichkeit, strengere Regeln zu erlassen. So sind in Österreich bei konventioneller Aufzucht 30 Kilogramm Huhn pro Quadratmeter festgelegt, in Deutschland 39 und in Ungarn gar 42 kg/m². Bei einem Mastendgewicht von 1,5 Kilogramm entspricht das einem Platzangebot von einem Quadratmeter für 28 Hühner – oder zirka einem DIN-A5 Blatt pro Huhn. „Die mangelnde Transparenz bezüglich der Herkunft von verarbeitetem Fleisch verunmöglicht es den Konsumentinnen und Konsumenten hier eine bewusste Kaufentscheidung zu treffen. Bei Bio-Betrieben gibt es strengere Vorgaben, die Stallfläche für die Hühner muss größer sein – hier sind maximal zehn Hühner pro Quadratmeter erlaubt. Außerdem gibt es für die Tiere zusätzlich Auslaufflächen im Freien. Bei Fleisch empfehlen wir daher grundsätzlich Bio“, sagt Martin Wildenberg von GLOBAL 2000. Bei verarbeiteten Fleischprodukten fehlt derzeit eine gesetzlich vorgeschriebene Herkunftskennzeichnung. VKI, GLOBAL 2000 und Südwind fordern mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit für die KonsumentInnen. „Denn nicht jeder Konsument kann zuerst eine teure Isotopenanalyse machen, wie wir sie hier durchgeführt haben“, sagt Stefan Grasgruber-Kerl von Südwind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.01.2018

Mositech: Christian Schneegass neuer Vertriebsleiter

Christian Schneegass ist seit Anfang 2018 Vertriebsleiter Österreich bei der Mositech Medizintechnik GmbH. Christian Schneegass ist seit Anfang 2018 Vertriebsleiter Österreich bei der Mositech Medizintechnik GmbH.

Vertriebs-Profi soll Marktanteil in Österreich ausbauen

Der Wiener Christian Schneegass (36) ist neuer Vertriebsleiter von Mositech. Er soll den Marktanteil des Dornbirner Medizintechnik-Unternehmens bei Endoskopie, Mikroskopie und Lasern in Österreich steigern.

Seit Jahresbeginn ist Christian Schneegass der neue Vertriebsleiter der Mositech Medizintechnik GmbH. Der 36-Jährige hat zuletzt als Key-Account-Manager für einen japanischen Kontaktlinsenhersteller den österreichischen Markt erschlossen. Nach 15 Jahren in der Augenoptik freut sich der Wiener auf die neue Herausforderung: mit vier Mitarbeitern ist er für den Vertrieb von flexibler Endoskopie, Mikroskopie und Lasern zuständig.

Mositech ist seit 1992 am österreichischen und seit 2011 am schweizerischen Markt vertreten. Mit Service und Vertrieb medizintechnischer Produkte namhafter Hersteller – unter anderen Pentax-Endoskope, Leica-Mikroskope und Lumenis-Laser – erwirtschafteten 48 Mitarbeiter an vier Standorten zuletzt einen Umsatz von knapp 19 Millionen Euro.

Erwartungen der Kunden übertreffen

„Wir sind erst zufrieden, wenn wir die Erwartungen unserer Kunden übertroffen haben“, erläutert Mositech-Geschäftsführer Christof Moosbrugger die Unternehmensphilosophie: „Christian Schneegass teilt diesen Zugang.“ Dieser ergänzt: „Wir haben hervorragende Produkte. Aber den Unterschied machen wir mit der Extrameile in der Dienstleistung.“ Erklärtes Ziel ist es, den Marktanteil in Österreich zu steigern. Schneegass wird von Wien aus operativ tätig sein. Dort hat Mositech seit 1993 seinen zweiten Standort in Österreich. „Aber natürlich ist mein Platz bei unseren Kunden vor Ort, um das partnerschaftliche Verhältnis auszubauen“, betont Schneegass.

Website: www.mositech.at

Rückfragehinweis:

Mositech Medizintechnik GmbH, Christof Moosbrugger, +43 5572 34534 0, gl@mositech.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, +43 699 1025 4817, werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Katharina Wocelka
12.10.2017

Klimawandelbedingtes Aussterben von Arten kann kaum verhindert werden

Der Clusius-Enzian, auch echter Alpenenzian genannt, ist durch den Klimawandel bedroht Der Clusius-Enzian, auch echter Alpenenzian genannt, ist durch den Klimawandel bedroht

Tier- und Pflanzenarten versuchen sich durch Änderung ihrer Verbreitungsgebiete dem Klimawandel anzupassen. Intensiv vom Menschen genutzte Landschaften lassen solche Anpassungen aber immer weniger zu. Eine Forschergruppe des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat nun erstmals nachgewiesen, dass Maßnahmen wie die Rückwandlung von Land in naturnahe Lebensräume wichtig sind, ihrer Wirksamkeit aber zumindest in Mitteleuropa klare Grenzen gesetzt sind. Insbesondere das regionale Aussterben eines Teils der untersuchten Arten lässt sich auch mit beträchtlichem Aufwand kaum verhindern. Die Studie erscheint in der renommierten Zeitschrift "Nature Climate Change".

Die zunehmende Klimaerwärmung und die gleichzeitige Intensivierung der Landnutzung setzen viele Arten immer stärker unter Druck. WissenschafterInnen beobachten daher bei einer zunehmenden Zahl von Tier- und Pflanzenarten weltweit Verschiebungen natürlicher Verbreitungsgebiete in Anpassung an das sich ändernde Klima. Die immer stärkere Verinselung natürlicher Lebensräume schränkt solche Wanderungsbewegungen zunehmend ein. Extensivierungsmaßnahmen, wie etwa die Umwandlung intensiv genutzter land- und forstwirtschaftlicher Flächen in naturnahe Lebensräume, sollen die Vernetzung der Landschaft für jene Arten erhöhen, die dem Klima folgen.

Computermodell erlaubt zuverlässigere Voraussagen

Ein Team von Biologen des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat ein Computermodell entwickelt, das Klimawandel, Lebensraumfragmentierung sowie die individuelle Ausbreitungsfähigkeit von 51 Pflanzen-, Schmetterlings- und Heuschreckenarten berücksichtigt. "Dieser Ansatz erlaubt zuverlässige Voraussagen zum Fortbestand der von uns untersuchten Arten in den kommenden Jahrzehnten", erklärt Franz Essl, Projektleiter der Studie und Experte für Biodiversität und Naturschutz am Umweltbundesamt. Mit Hilfe dieses Modells können die Forscher die zukünftige Entwicklung der Verbreitungsgebiete der untersuchten Arten in Mitteleuropa unter Szenarien unterschiedlich starker Klimaerwärmung und unterschiedlicher Extensivierungsmaßnahmen bis zum Jahr 2100 simulieren.

Die Modelle sagen voraus, dass rund 20 Prozent der untersuchten Arten im Laufe dieses Jahrhunderts im Untersuchungsgebiet (Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Südtirol und Süddeutschland) aussterben werden. Die verbleibenden Arten verzeichnen einen deutlichen Rückgang ihres Verbreitungsgebietes, der durch den Einsatz der Extensivierungsmaßnahmen zwar verringert werden kann, "selbst bei maximalem Ressourceneinsatz – das heißt bei einer Umwandlung von fünf Prozent der land- und forstwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen – kann das Aussterben der am stärksten betroffenen Arten wie z.B. dem Böhmischen Enzian, der in Österreich nur im Wald- und Mühlviertel vorkommt, nicht verhindert werden", so der Leiter der Divison für Naturschutzforschung der Universität Wien, Stefan Dullinger.

Von den drei Extensivierungsstrategien erwiesen sich die Aufwertung von Flächen innerhalb von bestehenden Naturschutzgebieten sowie die Einrichtung von Korridoren zwischen Schutzgebieten als die wirksamsten Maßnahmen. Die Umwandlung gleichmäßig in der Landschaft platzierter Flächen stellte sich als wenig erfolgreich heraus. Keine dieser Maßnahmen war jedoch geeignet, die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Verbreitungen der Arten gänzlich zu kompensieren.

Einen möglichen Grund für die eingeschränkte Wirksamkeit der Maßnahmen sehen die Forscher in den massiven Folgen des Klimawandels: "Selbst in einer wenig fragmentierten Landschaft werden sich die klimatisch geeigneten Gebiete geographisch so weit verschieben, dass viele Arten aufgrund ihrer begrenzten Ausbreitungsfähigkeit nicht mit dem Klimawandel Schritt halten können", erläutert Johannes Wessely, der Hauptautor der Studie. Karl Hülber, der leitend an dieser Veröffentlichung mitgearbeitet hat, ergänzt: "Eine naturnähere Nutzung land- und forstwirtschaftlich genutzter Flächen bildet einen wesentlichen Bestandteil des Artenschutzes. Sie kann allerdings langfristig nur erfolgreich sein, wenn die Klimaänderung am Standort nicht zu stark ist bzw. zu schnell erfolgt, um eine evolutive Anpassung der Arten an die neuen Bedingungen zu ermöglichen".

Die durchgeführten Simulationen zeigen also nur beschränkte Möglichkeiten, die Folgen des Klimawandels abzuschwächen und dass rasche und ambitionierte Maßnahmen zur Verringerung des Klimawandels selbst nötig sind, um die Artenvielfalt in Mitteleuropa zu bewahren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Dietmar Moser
22.08.2017

Diese saftigen Strafen blühen Verkehrssündern im europäischen Ausland

• In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen. • In Italien müssen Raser zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr um ein Drittel höhere Strafen zahlen.

In der zweiten Augusthälfte erreicht der Sommerreiseverkehr einen weiteren Höhepunkt: Zahlreiche Österreicherinnen und Österreicher starten in den kommenden Tagen mit ihrem Auto oder einem Mietwagen in das europäische Ausland, um die letzten Wochen der Sommerferien zu genießen. Urlaubsreife Autofahrer sollten sich jedoch vorab unbedingt über die örtlichen Verkehrsbestimmungen der jeweiligen Urlaubsdestination informieren. Der Grund: Die Höhe der Bußgelder für Verstöße im Ausland weichen häufig stark von den geltenden Bestimmungen in Österreich ab. checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, hat die Bußgeldkataloge beliebter Autoreiseziele der Österreicher unter die Lupe genommen und zeigt, wie unterschiedlich die Bußgelder in den einzelnen Ländern ausfallen.

„Mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen in die Ferien zu starten ist für viele Österreicherinnen und Österreicher eine besonders attraktive Möglichkeit, um das Reiseziel hautnah zu erleben. Wer diesen Sommer einen Roadtrip plant, sollte sich im Vorfeld unbedingt über die lokalen Verkehrsregeln informieren, um Bußgelder und unliebsame Strafzettel zu vermeiden – denn die können unter Umständen ordentlich ins Geld gehen“, so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Alkohol am Steuer ist richtig teuer

Für das Lenken bzw. die Inbetriebnahme eines Autos unter Alkoholeinfluss gilt in den meisten europäischen Ländern eine Promillegrenze von 0,5 Promille1. Ausnahmen bilden Großbritannien mit einer relativ großzügigen Promillegrenze von 0,8 Promille (Ausnahme Schottland: 0,5 Promille) sowie Polen (Promillegrenze 0,2) und Tschechien (Promillegrenze 0,0) mit besonders strengen Promillegrenzen.

Auch die Höhe der verhängten Bußgelder bei Autofahrten unter Alkoholeinfluss sind von Land zu Land höchst unterschiedlich: Während Verkehrssünder in Kroatien mit Bußgeldern ab 95 Euro rechnen müssen, blühen alkoholisierten Fahrern in Dänemark Strafen in Höhe ihres individuellen Nettomonatsverdiensts. In Großbritannien können Bußgelder von umgerechnet bis zu 5.710 Euro eingefordert werden. Besonders strikt werden alkoholisierte Fahrer in Italien und Dänemark bestraft: Wer in Italien mit mehr als 1,5 Promille hinter dem Steuer erwischt wird, muss unter Umständen mit einer Zwangsversteigerung seines Autos rechnen – in Dänemark droht die Zwangsversteigerung ab 2,0 Promille im Blut.

Wer es zu eilig hat, muss tief in die Reisekassa greifen

Verstöße gegen die landesspezifischen Tempolimits können richtig ins Geld gehen: Wer in Italien tagsüber mit bis zu 20 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit einem Strafmaß ab 170 Euro rechnen – zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr sind die Bußgelder sogar noch einmal um ein Drittel höher! Am günstigsten kommen Temposünder, die maximal 20 km/h zu schnell fahren, in Deutschland davon. Bei unseren Nachbarn kostet das Bußgeld gerade einmal rund 35 Euro.

Wer mehr als 50 km/h über dem Tempolimit unterwegs ist, muss auch mit wesentlich höheren Strafen rechnen: In Großbritannien zahlen unverbesserliche Raser bis zu 2.890 Euro, in Österreich bis zu 2.180 Euro und in der Schweiz wird ein vom individuellen Monatsverdienst abhängiges Strafmaß mit mindestens 60 Tagessätzen festgelegt. Übrigens: Wer in der Schweiz innerorts mit Tempo 100 erwischt wird, muss mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe rechnen!

Verstöße gegen die Anschnallpflicht können richtig teuer werden

Während die Gurtpflicht in Österreich bereits im Sommer 1976 eingeführt wurde, gilt die europaweite Anschnallpflicht erst seit Mai 2006. Die Höhe des Bußgelds für einen nicht angelegten Sicherheitsgurt beträgt in Großbritannien bis zu 570 Euro, beginnt in Spanien ab 200 Euro, beläuft sich in den Niederlanden auf 140 Euro und in Frankreich auf 135 Euro. Am günstigsten ist diese Verkehrssünde in Polen – hier kostet die Nichterfüllung der Anschnallpflicht gerade einmal rund 25 Euro.

Handys am Steuer sind kein Kavaliersdelikt

Wer ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt telefoniert, SMS schreibt oder seine Navi-App bedient, muss mit saftigen Bußgeldern rechnen. In Großbritannien und den Niederlanden blühen dafür jeweils Strafen in Höhe von 230 Euro. In Dänemark und Spanien kostet das Handy am Steuer 200 Euro, in Italien rund 160 Euro und in Frankreich 135 Euro. Aufgepasst: In Spanien ist selbst das Telefonieren mit Kopfhörern verboten!

Tickets können auch im Urlaub teuer werden

In vielen europäischen Ländern müssen Falschparker mit teilweise empfindlichen Strafen rechnen – häufig werden Parksünder sogar mittels Parkkralle so lange festgehalten, bis das Bußgeld offiziell beglichen wurde. In den Niederlanden beginnt der Bußgeldkatalog für Falschparker ab 90 Euro, in Dänemark ab 70 Euro und in Belgien ab 55 Euro. Am teuersten sind Verstöße gegen Parkbestimmungen mit Strafen von bis zu 200 Euro in Spanien.

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07.05.2018

Missbrauch an Minderjähriger durch Priester ist keine “freiwillige Beziehung“

Aus unzähligen Fällen von sexuellem Missbrauch ist die Strategie der katholischen Kirche hinreichend bekannt: Vertuschung, und falls dies nicht mehr funktioniert: Bagatellisierung und Verweigerung von Verantwortung. Aus unzähligen Fällen von sexuellem Missbrauch ist die Strategie der katholischen Kirche hinreichend bekannt: Vertuschung, und falls dies nicht mehr funktioniert: Bagatellisierung und Verweigerung von Verantwortung.

Aus unzähligen Fällen von sexuellem Missbrauch ist die Strategie der katholischen Kirche hinreichend bekannt: Vertuschung, und falls dies nicht mehr funktioniert: Bagatellisierung und Verweigerung von Verantwortung. So geschieht es nun auch im von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt aufgedeckten Fall von Clara D., die von einem Priester geschwängert wurde. Mit 16 wurde sie laut ihren Angaben von Kaplan V. in der Klosterschule im Beichtstuhl zum Oralverkehr gezwungen und dann über längere Zeit missbraucht. Mit 17 war sie schwanger, da wurde sie – nach ihren Angaben - genötigt, die Zwillinge zur Adoption freizugeben.

Täter-Opfer Umkehr

Doch die Erzdiözese Wien, die bereits damals, 1995, in die Vertuschung involviert gewesen zu sein scheint, bezeichnet nun die Geschehnisse als "Affäre" und deutet an, das Mädchen selbst hätte den Kaplan verführt - die Handlungen seien daher auch nicht strafbar gewesen. "Wir machen uns Sorgen um tausende Kinder in kirchlichen Schulen, wenn Kardinal Schönborn nichts dabei findet, dass ein Beichtvater eine minderjährige Schülerin schwängert" so Plattform-Sprecher Sepp Rothwangl. Das als “Affäre“ zu verharmlosen, sei eine zynische Täter-Opfer Umkehrung, denn es gehe um Ausnützung eines Autoritätsverhältnisses bei einem vorbelasteten jungen Mädchen. Die damals Minderjährige hatte bereits eine Missbrauchsvorgeschichte, die im katholischen Erziehungsheim bekannt war.

Hat Schönborn Mädchen zur Adoptionsfreigabe gedrängt?

"Wenn der Kardinal jetzt ankündigt, der Frau helfen zu wollen, dann ist das eine reichlich späte Einsicht", so Rothwangl. Immerhin sei er persönlich involviert: Die damals Minderjährige sagt ja aus, dass Schönborn persönlich sie 1995 zur Adoptionsfreigabe gedrängt habe. Wenn der Kardinal weiter behauptet, der Priester hätte sich nie mehr mit „Minderjährigen“ etwas zu schulden kommen lassen, bleibt hier Raum für Spekulationen. "Zumindest hat er Clara nach ihren Angaben nochmals geschwängert, was zu einer Drillingsschwangerschaft führte. Unerträglich sei auch, dass der Mann weiterhin für die Kirche tätig sein durfte, bis heute sogar Jugendliche betreut.

Plattform lässt strafrechtliche Relevanz prüfen

Die Plattform prüft jetzt die strafrechtliche Dimension des aktuellen Falls, insbesondere auch, was die Angaben des Opfers bzgl. der erzwungenen Eizellentnahme betrifft. Die Betroffene berichtet sie und andere Schülerinnen hätten monatlich zu "schmerzhaften Untersuchungen" zu einem Gynäkologen gezwungen worden. Dieser hätte die Entnahme von Eizellen bestätigt, mit der Begründung „auch andere Frauen möchten Kinder“. Ferner wurden lt. Clara sie und andere Mädchen gezwungen, täglich Hormontabletten einzunehmen. Eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke würde auch die absolut ungewöhnlichen zwei Mehrlingsschwangerschaften innerhalb eines Jahres bei der jungen Frau erklären (Zwillingsschwangerschaft, mit 17 Jahren mittels Kaiserschnitt entbunden, Drillingsschwangerschaft im Alter von 18 Jahren beendet).

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08.02.2018

Faschingskrapfen im Testlabor: Viel zu viel Zucker und Fett

Faschingskrapfen im Testlabor: Viel zu viel Zucker und Fett Faschingskrapfen im Testlabor: Viel zu viel Zucker und Fett

Krapfen gibt es mittlerweile zwar fast das ganze Jahr über, doch dieser Tage, wenn sie mit dem Zusatz „Fasching“ in fast allen Regalen mit Backwaren aufliegen, sind sie im wahrsten Sinne des Wortes „in aller Munde“. Der Verein für Konsumenteninformation hat rechtzeitig zur Krapfen-Hochsaison das beliebte Gebäck unter die Lupe genommen. 13 Faschingskrapfen in der gängigsten Variante – mit Füllung aus Marillenmarmelade – wurden untersucht. Im Test waren Proben aus Supermärkten, Diskontern und Bäckerei-Filialen, darunter auch eine Vollwertbäckerei. Der Stückpreis des günstigsten Krapfens lag bei 0,28 Euro, der teuerste kostete 1,60 Euro. Alle Proben wurden im Labor auf den Zucker- und Fettgehalt untersucht, eine Verkostung wurde durchgeführt und die Kennzeichnung wurde überprüft. Zudem wurde die Marmeladen-Füllmenge gemessen und die Herkunft der Zutaten bei den Herstellern erfragt. Die vollständigen Testergebnisse gibt es auf www.konsument.at/krapfen2018.

Ein positives Ergebnis ergab die Verkostung, dabei wurden Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz der Krapfen bewertet. An den meisten Produkten gab es nichts auszusetzen. Lediglich zwei Proben kamen nicht ganz so gut an: Der Krapfen von Mann, schmeckte den Verkostern zu stark nach Rum, und der Krapfen von Schwarz war ihnen zu fettig. In der Verkostung am besten abgeschnitten hat der Krapfen von Hofer (Gutes vom Bäcker), der mit einem Preis von 0,32 Euro auch einer der preiswertesten im Test war.

Nicht ganz so positiv war das Ergebnis der Laboruntersuchung. Der Vergleich von deklarierten Nährwertangaben mit den im Labor ermittelten Werten zeigte, dass die Backwaren tendenziell deftiger waren als angegeben. Im Falle der Probe von Interspar wurde der deklarierte Wert immerhin um 147 Prozent überschritten. Auch bei den Zuckerwerten klafften die Werte teilweise beträchtlich auseinander. Die Mindestmenge für die Marmeladenfüllung wurde von keinem Hersteller unterschritten.

In Bezug auf Herstellung und die Herkunft der verwendeten Zutaten ergab sich ein zwiespältiges Bild. Laut Herstellerangaben wurden überwiegend österreichische Rohwaren verwendet und die Krapfen wurden auch hier erzeugt. Nur bei Anker stammten die Zutaten großteils aus Deutschland oder anderen EU-Ländern. Die Krapfen im Test wurden in Deutschland hergestellt und tiefgekühlt an die österreichischen Filialen geliefert, wo sie dann aufgetaut wurden. Davon erfahren Kunden aber nichts, weil die Krapfen nicht als aufgetaut deklariert sind. Auch Ströck verkauft bei großer Nachfrage aufgetaute Krapfen, ohne sie als solche zu kennzeichnen.

„Im Gegensatz zur Bäckereibranche, ist es in Supermärkten nicht unüblich, dass Krapfen aufgetaut werden“, erklärt Nina Siegenthaler, Projektleiterin im VKI. „Das ist dann jedoch im Normalfall auch auf der Verpackung angegeben. Zwar gibt es auch dort Ausnahmen, wie beispielsweise den Hersteller der Krapfen von Billa Mehlspeis Paradies, aber die meisten Hersteller bzw. Anbieter stehen erfreulicherweise dazu, aufgetaute Ware zu verkaufen oder bieten sie eben frisch an.“

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27.09.2017

Aktuelle Umfrage: Leistbares Wohnen?

Die Mehrheit der Österreicher (58 Prozent) nimmt wahr, dass der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist. Die Mehrheit der Österreicher (58 Prozent) nimmt wahr, dass der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist.

Die Mehrheit der Österreicher (58 Prozent) nimmt wahr, dass der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist. 21 Prozent sprechen sogar von einem starken Anstieg der Wohnkosten. Dies gilt vor allem für die Bundeshauptstadt Wien sowie für Österreicher mit Pflichtschulabschluss oder einem Haushaltsnettoeinkommen unter 2.000 Euro. Die Hälfte der Befragten gibt an, sich bei anderen Ausgaben bewusst einzuschränken, um sich das Wohnen leisten zu können. Das gilt besonders stark für Single-Haushalte.

Besorgt sind die Österreicher beim Blick aufs „große Ganze“: 88 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sich „durch die Entwicklung der Immobilienpreise viele Österreicher das Wohnen bald nicht mehr leisten können.“ Vor allem die Wiener und Tiroler sehen dies so. Dementsprechend wünschen sich 9 von 10 (92 Prozent), und dies unabhängig vom eigenen Haushaltsnettoeinkommen, dass Staat und Gemeinden in Vorlage treten und sich bemühen, dass Wohnen leistbar bleibt oder leistbarer wird, Frauen mehr als Männer (96 versus 89 Prozent).

In Bezug auf die eigene Wohnsituation zeigen sich die Österreicher aber optimistisch: 9 von 10 denken, dass sie sich die aktuelle Bleibe auch zukünftig leisten können (46 Prozent sicher, 44 Prozent eher schon). In Wien sind sogar 95 Prozent „frohen Mutes“. Es sind eher die Jungen und die Frauen, die sich hier ängstlicher zeigen. Ein Fünftel der jungen Generation der 18- bis 29-Jährigen stimmt überdies der Aussage „Ich habe große Angst, dass ich mir Wohnen künftig nicht mehr leisten kann“ sehr zu, bei den Frauen liegt der Anteil bei 15 Prozent.

Können sich die Österreicher ein Eigenheim noch leisten?

Ob man in Österreich eine leistbare Wohnung findet, wenn man eine solche sucht - diese Frage polarisiert die Österreicher. 44 Prozent stimmen der Aussage sehr oder eher zu, 56 Prozent eher nicht oder überhaupt nicht. Vor allem die Wiener, Salzburger und Tiroler, in den Bundesländern mit höheren Immobilienpreisen, zeigen sich hier weit kritischer als Restösterreich. Was die Leistbarkeit oder Nicht-Leistbarkeit eines Eigenheimes anlangt, ist man sich einigermaßen einig: 81 Prozent finden, dass man sich als Normalsterblicher den Kauf eines Eigenheimes praktisch nicht mehr leisten kann. Auch hier zeigen sich Wiener und Tiroler kritischer als der Bundesschnitt.

Dies ist ein Thema, das die Österreicher bewegt: Immerhin 72 Prozent wünschen sich eigene vier Wände, vor allem Familien (82 Prozent), sowie Steirer und Tiroler (85 Prozent) und Niederösterreicher (80 Prozent). In Wien ist der Wunsch nach dem Eigenheim traditionell schwächer ausgeprägt (51 Prozent). Für mehr als die Hälfte der Österreicher (55 Prozent) gehört der Bau oder Kauf einer Immobilie zu einem gelungenen Leben dazu, besonders für die jüngeren und für die älteren Generationen.

Über die Umfrage:

Für die Umfrage hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral im Auftrag von ImmobilienScout24 1.000 Österreicher/innen zwischen 18 und 69 Jahren im September 2017 bevölkerungsrepräsentativ in einer Onlineumfrage befragt.

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15.03.2018

Stromspeicher-Förderung: Hunderte Vorarlberger werden leer ausgehen

Andreas Müller, Marketingleiter der Hansesun Austria GmbH. Hansesun ist Photovoltaik-Marktführer in Vorarlberg Andreas Müller, Marketingleiter der Hansesun Austria GmbH. Hansesun ist Photovoltaik-Marktführer in Vorarlberg

Fördergelder bereits nach einer Minute vergeben – scharfe Kritik vom Photovoltaik-Marktführer

Scharfe Kritik an der jüngsten Förderaktion des Bundes übt der Vorarlberger Photovoltaik-Marktführer Hansesun. Schon nach einer Minute war das gesamte Fördervolumen vergeben. „Hunderte Vorarlberger, die in einen Stromspeicher investieren wollten, werden leer ausgehen“, schildert Andreas Müller, Marketingleiter von Hansesun Austria mit Sitz in Röthis. Die Projekte, die oft mit viel Aufwand vorbereitet wurden, stehen nun vor dem Aus.

Groteske Szenen spielten sich am Montagnachmittag in ganz Österreich ab. Tausende Private und Unternehmen versuchten um Punkt 17 Uhr, ihre Anträge für die Förderung von Photovoltaikanlagen und Stromspeicher einzureichen. Allein Hansesun hatte 240 Personen engagiert und geschult, um die Anträge unmittelbar nach Beginn der Frist einzugeben. „Innert zwei Minuten hatten wir fast alle unsere Anträge im System – da waren es österreichweit aber bereits über 2000“, schildert Hansesun-Austria-Marketingleiter Andreas Müller. Österreichweit gingen binnen 15 Minuten 8000 Anträge ein.

„Es spricht Bände, dass die Vergabestelle ÖMAG es schon als Erfolg verbucht, dass ihre Server nicht zusammengebrochen sind“, kommentiert Hansesun-Sprecher Müller bitter. „Tatsächlich handelt es sich eher um ein staatliches Glücksspiel als um eine Förderaktion.“

Forderung nach Vorarlberger Lösung

Verschärfen wird sich die Situation nach Einschätzung von Müller, wenn die ÖVP-FPÖ-Koalition auf Bundesebene Überlegungen wahr macht, den Klimafonds 2019 abzuschaffen: „Der Klimafonds bot die einzige Fördermöglichkeit für Photovoltaik, bei der über die Projekte auf Basis sachlicher Kriterien entschieden wurde.“

Müller fordert mehr Vorarlberger Engagement für die Photovoltaik, um das Ziel der Energieautonomie zu erreichen: „Entweder schafft es die Landesregierung, den Bund zu vernünftigen Förderungsmöglichkeiten zu bewegen, oder es müssen auf Landesebene die Rahmenbedingungen verbessert werden.“ Vorarlberg sei eines der wenigen Bundesländer, die Stromspeicher und Steuerungsgeräte aus Landesmitteln nicht unterstützen, so der Unternehmer.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Hansesun Austria GmbH, Marketingleiter Andreas Müller, Telefon +43/664/88685520, Mail andreas.mueller@hansesun.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Dietmar Stiplovsek
29.12.2017

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden? Silvesterkracher: Wer zahlt bei Schäden?

In den vergangenen Jahren gab es nach der Silvesternacht zahlreiche Anfragen von ARBÖ-Mitgliedern die wissen wollten, wer für Schäden aufkommt, die durch Silvesterkracher oder -raketen am Fahrzeug verursacht wurden.

Grundsätzlich muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Doch gerade nach der Silvesternacht kann oftmals der Schädiger nicht ausfindig gemacht werden. Ist kein Schädiger bekannt kommt es darauf an, ob eine Voll- oder Teilkaskoversicherung besteht, in der ein entsprechender Schadensfall berücksichtigt ist. Daher sollte man zuerst in seinen Versicherungsbedingungen nachlesen, ob solche Schäden gedeckt sind. Wenn ja muss so rasch wie möglich die Versicherung verständigt werden.

Damit es aber garnicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. In Zeiten von Kurzparkzonen, Anrainerparkplätzen & Co. kein leichtes Unterfangen. Am besten geeignet: ein Parkhaus oder falls vorhanden eine Garage. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als „Raketenstartbasen“ genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel in unmittelbarer Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeugabstellplatz zu empfehlen.

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22.01.2018

VKI-Energiekosten-Stop: Das Bestbieterverfahren ist abgeschlossen

Die Bestbieter stehen fest – die durchschnittliche Ersparnis beträgt 358 Euro pro Jahr und Haushalt Die Bestbieter stehen fest – die durchschnittliche Ersparnis beträgt 358 Euro pro Jahr und Haushalt

55.819 österreichische Haushalte hatten sich bis zum Anmeldeschluss in der vergangenen Woche für die Aktion Energiekosten-Stop des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) angemeldet. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir ein Großkunde“ organisiert der VKI seit 2013 einmal jährlich ein Bestbieterverfahren zum gemeinsamen Einkauf von Strom und Gas für die teilnehmenden Haushalte. Das Bieterverfahren der diesjährigen Aktion wurde jetzt abgeschlossen. Die Ergebnisse stehen fest: In den Kategorien Ökostrom und Umweltzeichen-Strom hat jeweils easy green energy das beste Tarifangebot abgegeben. In der Kategorie Gas kam das Gewinnergebot von gasdiskont.at. Die jährliche Ersparnis, die durch den Wechsel auf die Gemeinschaftstarife für einen Haushalt mit durchschnittlichem Verbrauch zu erwarten ist, beträgt in den einzelnen Kategorien: 112 Euro bei Ökostrom, 105 Euro bei Umweltzeichen Strom und 246 Euro bei Gas. Das ergibt eine durchschnittliche Ersparnis für die Tarife Ökostrom und Gas von 358 Euro pro Haushalt und Jahr.

„Es freut uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder ein gutes Ergebnis für die Teilnehmer erzielen konnten“, resümiert Projektleiterin Cora James. „Vor allem unter dem Aspekt, dass wir diesmal nur Tarifangebote mit einer Preisgarantie bis 31. Dezember 2019 zum Bieterverfahren zugelassen haben.“

Die Details zu den Gemeinschaftstarifen sowie die individuelle Ersparnis eines jeden Haushalts werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Zuge des Angebotsversands ab Ende Februar 2018 bekannt gegeben. Nach Erhalt des Angebots haben die Aktionsteilnehmer rund sechs Wochen Zeit um zu entscheiden, ob sich ein Wechsel für sie lohnt.

Kategorien und Gewinner im Überblick

ÖKOSTROM: easy green energy

Die easy green energy GmbH & Co KG ist ein 2015 gegründetes Tochterunternehmen der easybank AG mit Sitz in Wien. Das Unternehmen versorgt rund 70.000 Kunden mit Strom und Gas.

UMWELTZEICHEN-STROM: easy green energy

Die easy green energy GmbH & Co KG ist ein 2015 gegründetes Tochterunternehmen der easybank AG mit Sitz in Wien. Das Unternehmen versorgt rund 70.000 Kunden mit Strom und Gas.

GAS: gasdiskont.at

Die gasdiskont.at ist eine 2011 eingeführte Online-Marke der Energie AG Power Solutions GmbH, einer 100%-Tochter der Energie AG Oberösterreich. Das Unternehmen beliefert rund 5.000 Kunden in Österreich mit Erdgas.

Die Gemeinschaftstarife für Strom und Gas können einzeln oder kombiniert in Anspruch genommen werden.

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22.01.2018

Forderung nach Tempo 80 auf Freilandstraßen

Forderung nach Tempo 80 auf Freilandstraßen Forderung nach Tempo 80 auf Freilandstraßen

Im Vorjahr starben bei Verkehrsunfällen auf Österreichs Freilandstraßen 210 Menschen. Damit passierte die Hälfte der tödlichen Verkehrsunfälle auf Freilandstraßen außerhalb des Ortsgebiets, macht der VCÖ aufmerksam. Das Vorjahr war kein negativer Ausreißer, sondern liegt im langjährigen Schnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Zeitraum 2010 bis 2017 kamen insgesamt 2.045 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Freilandstraßen außerhalb des Ortsgebiets ums Leben, das waren 53,6 Prozent aller Verkehrstoten.

„Das Unfallrisiko auf Freilandstraßen ist nach wie vor zu hoch. Eine sehr wirksame Maßnahme, um die Sicherheit auf den Freilandstraßen zu erhöhen und die Zahl der schweren Unfälle zu verringern ist Tempo 80 statt 100“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Deshalb senkt Frankreich ab Juli das Tempolimit von 90 auf 80 km/h.

Der Anhalteweg ist bei Tempo 80 deutlich kürzer als bei Tempo 100. Ein Auto, das mit Tempo 80 einen Anhalteweg von 55 Meter hat, hat mit Tempo 100 einen Anhalteweg von 79 Metern und nach 55 Meter noch eine Geschwindigkeit von 68 km/h. Durch Tempo 80 statt 100 verringern sich die Anzahl der Unfälle und die Schwere von Unfällen.

Der VCÖ weist darauf hin, dass in vielen Staaten Europas die Tempolimits auf Freilandstraßen niedriger sind als in Österreich. In Schweden gilt Tempo 70, in Dänemark, Finnland, Malta, Norwegen und Zypern gilt schon heute Tempolimit 80. Auch in der mit Österreich gut vergleichbaren Schweiz gilt auf den meisten Freilandstraßen Tempolimit 80. Nur dort, wo es die Sicherheit zulässt, ist ein höheres Tempolimit möglich. Österreich hat rund doppelt so viele Verkehrstote wie die Schweiz. „Die Schweiz geht sehr konsequent gegen die Unfallursache Schnellfahren vor. Einerseits sind die Tempolimits niedriger, auf der Autobahn gilt Tempo 120. Andererseits sind die Toleranzgrenzen beim Überschreiten von Tempolimits deutlich niedriger als in Österreich“, erklärt VCÖ-Experte Gansterer. In Österreichs Verkehrssicherheitsarbeit braucht es verstärkt unfallvermeidende Maßnahmen.

"Tempo 80 statt Tempo 100 verbessert auch Österreichs Klimabilanz und die Luftqualität. Weniger Spritverbrauch bedeutet weniger klimaschädliche CO2-Emissionen, weist der VCÖ auf die Zusatznutzen von Tempolimit 80 statt 100 hin. Zudem werden weniger Schadstoffe, wie Stickoxide und Feinstaub, ausgestoßen. Auch die Lärmbelastung wird reduziert.", meint der VCÖ.

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20.03.2018

Totales Rauchverbot auch in Unternehmen? Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen Jeder vierte Arbeitnehmer würde Zigaretten ganz verbannen

Das Thema Rauchen erhitzt seit einigen Wochen die Gemüter. karriere.at hat seine User befragt: Soll in Unternehmen generelles Rauchverbot herrschen? Das Ergebnis des Online-Votings fällt eindeutig gegen den blauen Dunst aus – die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer und der Unternehmensvertreter findet, dass Rauch in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz gar nicht geht.

604 User auf Arbeitnehmerseite haben an der Online-Befragung teilgenommen. Der größte Teil davon (45 Prozent) ist für ein Verbot in Firmengebäuden, würde es im Freien aber erlauben. Jeder Vierte (25 Prozent) würde noch weiter gehen und spricht sich für ein totales Rauchverbot am gesamten Firmengelände aus. Ebenso viele (25 Prozent) können sich auch mit einem „Raucherkammerl“ anfreunden, weil diese ohnehin von Rauchern besucht würden. Lediglich 5 Prozent – und somit jeder zwanzigste Arbeitnehmer – finden, dass man überall rauchen können sollte. Nachsatz: Wenn es die Kollegen nicht stört.

Noch eindeutiger ist die Meinung der Unternehmensvertreter (HR-Manager und Führungskräfte) zu diesem Thema. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) akzeptiert Rauch ausschließlich an der frischen Luft. Für ein Verbot am gesamten Unternehmensgelände würden 27 Prozent der 173 befragten Unternehmens-User eintreten. Nur 14 Prozent, und damit deutlich weniger als auf Seiten der Arbeitnehmer, halten Raucherkammerl für eine gute Lösung. 4 Prozent sagen, dass man überall rauchen dürfen sollte, wenn es die Kollegen nicht stört.

„Zeit der Raucherbüros vorbei“

„"Das Thema Rauchen polarisiert in Unternehmen immer sehr stark. Das Umfrageergebnis zeigt auch eindrucksvoll, dass die Zeiten von Raucherbüros vorbei sind"“, kommentiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer (CCO) von karriere.at das Stimmungsbild. Ob nun Raucherzimmer, -terrasse oder der Aschenbecher auf dem Firmenparkplatz – wichtig sei eine einheitliche Lösung, mit der sowohl Raucher als auch Nichtraucher gut leben können, ist Olbrich überzeugt: „"Einzelne Abteilungen oder Hierarchieebenen dürfen keinesfalls bevorzugt oder benachteiligt werden. Dadurch gewinnt dieses Streitthema nur zusätzliche Brisanz."“

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12.10.2017

Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2

Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2 Seit 1995 deutlicher Rückgang bei Luftschadstoffen und Treibhausgasen mit Ausnahme von CO2

Die Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen verringerten sich zwischen 1995 und 2015 zum Teil deutlich, wie die aktuellen Daten der Luftemissionsrechnung von Statistik Austria zeigen. Die höchsten Rückgänge wurden bei Schwefeldioxid (SO2; -66,1%), flüchtigen organischen Verbindungen ohne Methan (NMVOC; -43,2%) sowie bei Kohlenmonoxid (CO; -41,6%) erzielt. Deutlich reduziert erwiesen sich auch die Emissionen betreffend Methan (CH4; -31,7%), Lachgas (N2O; -21,1%), Stickoxide (NOx; -15,7%), Ammoniak (NH3; -3,7%) sowie Feinstaub in Form von PM10 (-16,8%) und PM2.5 (-25,5%). Dabei wurden nur jene Emissionen betrachtet, die von in Österreich ansässigen Unternehmen, Institutionen und privaten Haushalten verursacht wurden. Basis für die Berechnungen ist die Österreichische Luftschadstoff- und Treibhausgas-Inventur des Umweltbundesamtes.

Eine Zunahme im Langzeitvergleich wurde lediglich bei Kohlendioxid (CO2) verzeichnet: Von 1995 bis 2015 nahmen die Emissionen des klimawirksamen CO2 um 4,6% zu, wobei 2015, nach Rückgängen in den Jahren 2010 bis 2014, erstmals wieder ein Anstieg bei den klimawirksamen CO2-Emissionen verzeichnet wurde. Der bisherige Höchstwert wurde mit rund 74 Mio. Tonnen im Jahr 2005 erreicht. Durch den vermehrten Umstieg auf erneuerbare Energien wurde im gleichen Zeitraum (1995 bis 2015) ein Anstieg der klimaneutralen CO2-Emissionen aus biogenen Quellen um 99,2% erzielt (siehe Tabelle 1).

Stärkere Rückgänge bei den privaten Haushalten

Sowohl die privaten Haushalte als auch die Wirtschaft trugen zur Verbesserung der Luftqualität und des Klimas bei. Allerdings senkten die privaten Haushalte den Ausstoß aller beobachteten Luftschadstoffe und Treibhausgase bis auf "CO2 aus sonstigen Quellen", während die Wirtschaft im Jahr 2015 bei Stickoxiden (NOx; +4,3%) und dem klimawirksamen CO2 (+15,8%) über den Werten des Jahres 1995 lag. Die Wirtschaft setzte allerdings vermehrt auf klimaneutrale, erneuerbare Energieträger, deren Emissionen zwischen 1995 und 2015 um 213,0% zunahmen. Dadurch konnte der Anstieg der klimawirksamen CO2-Emissionen zwar nicht vermieden, aber abgeschwächt werden.

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18.12.2017

BAWAG-PSK-Kontoumstellung unzulässig

BAWAG-PSK-Kontoumstellung unzulässig BAWAG-PSK-Kontoumstellung unzulässig

Die BAWAG PSK informierte im Herbst 2016 ihre Kontokunden über die Einstellung des bisherigen Kontomodells und den Umstieg auf ein neues. Diese Information war aus Sicht des VKI aber unzureichend, weil nicht klar war, was sich bei diesem Umstieg für die Konsumentinnen und Konsumenten ändert und welche Leistungen teurer würden. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) brachte im Auftrag des Sozialministeriums eine Klage wegen dieser Kontoumstellung der BAWAG PSK ein. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab dem VKI nun recht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Im Oktober 2016 informierte die BAWAG PSK ihre Kunden per Brief, dass die alten Kontomodelle eingestellt würden und die Kunden auf neue umsteigen müssten. Sollte kein Umstieg erfolgen, wurde eine Kündigung per 31.1.2017 angedroht. Im Schreiben war von einem angeblichen Verbraucherbedürfnis nach einer vereinfachten Produktpalette die Rede. Außerdem entstand durch das Schreiben der Eindruck, dass sich die Verbraucher durch einen Umstieg auf das angebotene neue Kontomodell dauerhaft etwas ersparen würden. Tatsächlich enthielten die neuen Kontopakete aber weitgehend Bankomatgebühren.

Aus Sicht des VKI war das Schreiben abgesehen von diesen fraglichen Ausführungen auch deswegen problematisch, weil darin nicht ersichtlich war, welche konkreten Entgelte und Leistungen sich in welchem Umfang ändern. Das Gesetz sieht vor, dass eine von der Bank vorgeschlagene Änderung des Girokontovertrages klar und verständlich abgefasst sein muss. Da den Konsumenten ein klares Bild über etwaige wirtschaftliche Nachteile der geplanten Regelung zu vermitteln ist, reicht es laut OLG Wien nicht, den Kunden nur die neue Entgeltregelung mitzuteilen. Die Bank muss den Kunden auch die bisherige Entgeltvereinbarung klar vor Augen führen, damit diese die alte und die neue Vereinbarung vergleichen können. Für das OLG Wien stellt daher die Kontoumstellung der BAWAG PSK im Herbst 2016 eine unzulässige Geschäftspraxis dar.

„Damit die Kunden eine fundierte Entscheidung treffen und die wirtschaftlichen Auswirkungen einer von der Bank geplanten Vertragsänderungen einschätzen können, müssen sie klar und umfassend informiert werden. Sieht das neue Kontopaket neue Entgelte, wie etwa hier Bankomatgebühren vor, hat der Kunde das Recht auf eine entsprechende Information darüber“, sagt Mag. Joachim Kogelmann, zuständiger Jurist im VKI.

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07.05.2018

Nicht leicht

Leicht hat es IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun dieser Tage nicht, denn der Abstand zwischen den Stühlen auf denen er sitzt, scheint unüberwindlich Leicht hat es IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun dieser Tage nicht, denn der Abstand zwischen den Stühlen auf denen er sitzt, scheint unüberwindlich

Leicht hat es IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun dieser Tage nicht, denn der Abstand zwischen den Stühlen auf denen er sitzt, scheint unüberwindlich. Da ist die Verantwortung gegenüber dem offiziellen Österreich, das nun genauer wissen will, was in Moscheen und anderen Einrichtungen so abläuft. Zweitens gibt es Wünsche aus dem Ausland und gerade aus der Türkei werden diese wegen des Wahlkampfes vermutlich in den kommenden Wochen zunehmen. Und drittens kommen die Muslime in Österreich aus verschiedensten Glaubenstraditionen, die oft divergierende Ansichten haben.

Ja, er hat es nicht leicht. Aber er darf es sich auch nicht so leicht machen. Etwa wirft seine Erklärung, warum ein Imam in einer Wiener Moschee Kinder Krieg spielen ließ, mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt: Laut Olgun hatte der Imam einfach „keine Ahnung, wie das hier ist. Dass so etwas in Österreich in einer Moschee keinen Platz hat.“

Warum und wie dieser Imam dann eine Moschee in Österreich leiten konnte, wird nicht hinterfragt. Und sein Verweis, dass solche Vorkommnisse in einer Kirche oder Synagoge weniger Aufsehen erregt hätten, ist erstens schlichtweg falsch, zweitens für den interreligiösen Dialog nicht gerade hilfreich und drittens ist die „Opferrolle“ hier nicht angebracht.

Denn wie Olgun selbst erklärte, haben den meisten Schaden an der Religion „leider unsere eigenen Muslime angerichtet“.

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22.01.2018

Jagdhunde könnten versteckte Überträger der Infektionskrankheit Tularämie sein

Jagdhunde könnten versteckte Überträger der Infektionskrankheit Tularämie sein Jagdhunde könnten versteckte Überträger der Infektionskrankheit Tularämie sein

Tularämie, die auch als „Hasenpest“ bezeichnet wird, ist eine für Wildtiere, wie Hasen, Wildkaninchen oder Nagetiere, zumeist tödlich verlaufende Krankheit. Als Zoonose stellt sie jedoch auch für den Menschen ein hohes Gesundheitsrisiko dar. Ausgelöst wird sie durch unterschiedliche Subtypen des bakteriellen Erregers Francisella tularensis, der durch saugende und stechende Insekten, sowie direkt über kontaminiertes Heu und infiziertes Blut oder andere Flüssigkeiten übertragen werden kann. Auch rohes Fleisch erkrankter Wildtiere birgt ein hohes Ansteckungsrisiko durch die Erreger, die unter anderem auch Hunde befallen können.

Jagdhunde in Österreich regelmäßiger infiziert als gedacht

Da die Vierbeiner jedoch zumeist ohne Sekundärerkrankungen keine oder kaum Symptome sowie eine hohe natürliche Resistenz gegen eine geringe Menge an Bakterien zeigen, werden sie in Studien kaum berücksichtigt. Dennoch gibt es Theorien, dass Hunde als ein Zwischenwirt und damit als weiteres Ansteckungsreservior dienen könnten. Und, vor allem bei Jagdhunden, die ähnlich wie Jägerinnen und Jäger, direkt mit infizierten Wildtieren, etwa beim Apportieren, in Kontakt kommen, ist die Frage berechtigt, wie regelmäßig sich gerade diese Vierbeiner mit den Erregern anstecken.

WissenschafterInnen des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna untersuchten daher nun erstmals das Blut 80 österreichischer Jagdhunde aus Landesgebieten, in denen die Tularämieerreger regelmäßig vorkommen. „Nach zwei unabhängigen Analysen konnten wir fünf Hunde als eindeutig positiv identifizieren“, sagt Erstautorin Annika Posautz. Damit konnte gezeigt werden, dass die Anzahl an Hunden in den österreichischen Gebieten, in denen die Hasenpest endemisch ist, sprich regelmäßig vorkommt, häufiger infiziert werden.

Ansteckungsrisiko durch infizierte Hunde möglich, aber unbestätigt

„Die Quote von etwa sieben Prozent verdeutlicht, dass es auch regelmäßig zur Infektion von Jagdhunden kommen kann. Als Träger des Erregers, selbst ohne Symptome, könnten die Tiere auch als unerwarteter Überträger in Frage kommen“, so Posautz weiter. Dafür fehlt laut den Forschenden aber noch ein eindeutiger wissenschaftlicher Beweis. Auch Faktoren wie das Alter, junge Hunde könnten zu Ausbildungszwecken etwa häufiger mit kontaminiertem Wild in Kontakt kommen, müssen allerdings genauso wie die Frage, ob die Vierbeiner ein Ansteckungsrisiko für Menschen sind, erst durch weitere Studien analysiert werden.

Getestet wurde das Blut mit zwei unterschiedlichen Agglutinationstests, um auf Antigene auf der Oberfläche der Erreger oder durch das Immunsystem gebildete Antikörper rückschließen zu können. „Bei diesen Nachweisverfahren bewirkt man gezielt eine Verklumpung dieser Merkmale, die damit unter dem Mikroskop sichtbar werden. Bei Verdacht auf eine Tularämieerkrankung ist es notwendig, mehr als nur einen dieser Tests durchzuführen, da es auch zu Kreuzreaktionen mit anderen Erregern kommen kann. Sind alle Tests positiv, kann die Erkrankung eindeutig bestätigt werden. Das war bei fünf Tieren der Fall“, so die Forscherin.

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25.10.2017

micelab:bodensee – Veranstaltungen die berühren, sind auch lebendig

Resonanzbeziehungen nähren lebendige Veranstaltungen, stellten die Forscher des zweiten micelab:explorer im Oktober 2017 auf Schloss Marbach am Bodensee fest. Resonanzbeziehungen nähren lebendige Veranstaltungen, stellten die Forscher des zweiten micelab:explorer im Oktober 2017 auf Schloss Marbach am Bodensee fest.

Eros und Resonanz als Forschungsfelder beim micelab:explorer II

Mitte Oktober fand auf Schloss Marbach am Bodensee das zweite Forschungsmodul der Weiterbildungsplattform micelab:bodensee statt. Thema des micelab:explorer II: „Eros und Resonanz – Was Verbundenheit ermöglicht“. Die 13 Laboranten waren Branchenvertreter und drei Impulsgeber aus den Disziplinen Musikvermittlung, Wildnispädagogik und Resonanzforschung. Die Erkenntnisse fließen in die kommenden Lernmodule sowie in das zweite micelab:extract ein, das für Sommer 2018 geplant ist.

Im ersten Labor – dem micelab:explorer I im Jahr 2016 – widmeten sich die Forscher dem Themenfeld „Angst und Vertrauen“. Kürzlich ist dazu das erste micelab:extract erschienen. Im diesjährigen micelab:explorer II, das von 17. bis 20. Oktober auf Schloss Marbach am Bodensee (D) stattfand, spürten 13 Laboranten „Eros und Resonanz – was Verbundenheit ermöglicht“ nach.

Gerhard Stübe, Geschäftsführer Kongresskultur Bregenz und Leadpartner der Weiterbildungsplattform für Veranstalter micelab:bodensee: „In den Forschungsmodulen gehen wir jeweils interdisziplinär der Frage nach, wie wir Veranstaltungen lebendig gestalten können. Unsere These lautet: Jede Veranstaltung ist ein gesellschaftlicher Mikrokosmos und spiegelt wider, wie Menschen leben, lernen, kommunizieren und einander begegnen.“

Um sich dem Forschungsfeld aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu nähern, luden die Macher des micelab:bodensee drei Impulsgeber ins diesjährige Labor ein: den Resonanzpädagogen und Motivationsforscher Wolfgang Endres, den Musikvermittler und freischaffenden Künstler Johannes Voit sowie den Wildnispädagogen und Personal Trainer Chris Schorpp.

Resonanz nährt Lebendigkeit

Schon Kleinigkeiten führen zu Resonanz, stellten die 13 Forscher fest: Morgendliches Singen und Bewegen sowie der gemeinsame Tagesablauf mit Übernachtung im selben Haus sorgten für Verbundenheit und eine wertschätzende, wache Atmosphäre. „Resonanz ist kein esoterischer Vorgang, sondern Ausdruck für lebendige Beziehungen“, betont Tina Gadow, Veranstaltungs¬dramaturgin und Kuratorin des micelab:bodensee. „Wenn der Funke überspringt, uns etwas berührt, sind wir in Resonanz und es kann Neues entstehen. Besteht ein Verlangen danach, dran zu bleiben, ist auch Eros im Spiel.“

Wie wichtig archaische Rhythmen sind, zeigte Wildnispädagoge Chris Schorpp: „Als Teil der Natur ist der Mensch vom natürlichen Tagesablauf abhängig – auch seine Lernprozesse.“ Die natürliche Abfolge von Inspirations-, Aktivitäts-, Entspannungs-, Reflexionsphasen usw. sorgt für Resonanz und Verankerung von Erfahrungen. Fehlende Ruhephasen führen schlimmstenfalls zu Erschöpfung und Erlahmen von Resonanzen. Die explorer erkannten: von den acht, der Natur nachempfundenen Lernphasen finden sich in Veranstaltungen meist nur drei wider.

Resonanz braucht Zeit und Muße

Schorpp leitete die Forscher an, auf die eigenen Sinne zu vertrauen und mutig die Umgebung zu erkunden: Barfuß und blind gingen sie entlang einer dünnen Schnur durch ein Waldstück. Auf die MICE-Branche übertragen heißt das: Mit offenen Sinnen, Zeit und Muße nehmen wir die Umgebung wahr. So können wir in Resonanz treten, die Sinne anderer berühren und Gelerntes vertiefen. Auch mit geschärften Sinnen durchs eigene Haus zu gehen, macht sichtbar, welche Ressourcen – Resonanzräume – schon da sind. Meist liegt der Fokus auf dem was fehlt.

Resonanzverstärker versus Resonanzkiller

Wie Resonanzen verstärkt werden können, zeigte Resonanzpädagoge Wolfgang Endres an einem Beispiel: Ein Rätselbild blendete er nur kurz ein und blieb die Antwort zunächst schuldig. „Die Motivation wächst, wenn ein Bedürfnis verstärkt wird.“ Die Zuhörer schenken dem Redner volle Aufmerksamkeit, bis dieser das Rätsel auflöst. „Zu viel Zeit darf nicht verstreichen, sonst droht der Vortragende seine Zuhörer zu verlieren.“ Den richtigen Zeitpunkt spüre man in Resonanzbeziehungen – so seine These.

Resonanz lässt sich nicht planen, stellten die Forscher fest. Sie erkannten jedoch „Resonanzkiller“ in Veranstaltungen: Neben fehlender Zeit und Muße gehören vorweggenommene Ergebnisse sowie das Denken in Richtig oder Falsch dazu. Wolfgang Endres betonte: „In Resonanzbeziehungen gibt es weder Gewinner noch Verlierer.“ Negative Bewertungen lösen meist Gegenwehr aus und das Gegenüber begibt sich in die innere Emigration. Heftiges Argumentieren wirkt ähnlich: In beiden Fällen wird Resonanz unterbunden.

Lerntypen ansprechen

Menschen haben unterschiedliche Lernbedürfnisse. Da sich jede Gruppe aus vielen Lerntypen zusammensetzt, sollten verschiedene Resonanzkanäle bedient werden: Während die einen mit System lernen, tun dies andere durch Lehren, durch Intuition (Bauchgefühl) oder Paradoxie. Endres brachte ein anschauliches Beispiel für letzteres: Die Aussage „Das ist unwichtig, das können sie vergessen!“ macht meist neugierig auf das, was kommt. Sie verstärkt das Verlangen (Eros), mehr zu erfahren. Gut dosiert bleiben die Zuhörer „am Ball“.

Plädoyer für Offenheit

Durch den Input von Musikvermittler Johannes Voit erfuhren die Forscher, dass Schwingungen nur entstehen, wenn Hörer offen sind. Am Beispiel eines zeitgenössischen Musikstücks machte er den Forschern klar: „Man muss moderne Musik nicht ‚verstehen’. Die Hörhaltung ist entscheidend – die Neugier, sich einzulassen. Dann ist Resonanz möglich, auch wenn das Stück letztlich nicht gefällt.“ Fixe Meinungen sind demnach ebenfalls Resonanzkiller, lautete die Erkenntnis – auch in Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern.

Einen Schritt weiter geht „Aktives Zuhören“. Die Forscher testeten dies beim „Gehspräch“ im Park. Sie erfuhren dabei, dass aktives Zuhören und Gehört werden Muße zulässt und Resonanzräume öffnet. Ein Teilnehmer bezeichnete das Gehspräch sogar als „Lernspaziergang, bei dem man ins Schwingen gerät und Gedanken weiterentwickeln, davon abschweifen oder sie verwerfen kann.“ Eine Haltung, die auch bei der Planung von Veranstaltungen hilft.

Informationen unter www.micelab-bodensee.com.

Über micelab:bodensee

micelab:bodensee ist die erste interaktive Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von den Netzwerken BodenseeMeeting und der kongress tanzt entwickelt und startete im Oktober 2016. micelab:bodensee umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Alle Module des micelab:bodensee haben den erkundenden Charakter eines Labors.

Beim Modul micelab:explorer liegt der Fokus auf der Forschung mit Impulsgebern aus unterschiedlichen Disziplinen. Es ist als Ideenschmiede angelegt. micelab:experts und micelab:experience richten sich an die Praktiker der MICE-Branche, also an Mitarbeiter aller Gewerke in Veranstaltungshäusern, Eventagenturen, Kulturinstitutionen und Marketingverantwortliche von Wirtschaftsbetrieben. Im micelab:extract fließen die Forschungsergebnisse eines Jahres ein. Band I zum Thema „Angst und Vertrauen“ ist im Sommer 2017 erschienen. Band II ist für Sommer 2018 geplant.

Als Kuratoren zeichnen die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und der Journalist Michael Gleich vom Netzwerk der kongress tanzt verantwortlich. Das micelab:bodensee wird unterstützt durch das Interreg V-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit Fördermitteln der Europäischen Union und der Schweiz.

Infos unter www.micelab-bodensee.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee Meeting (Kommunikation), Urs Treuthardt, 0043/5574/43443-12, urs.treuthardt@bodensee-vorarlberg.com

Bodensee Meeting (Sprecher), Mag. Gerhard Stübe, 0043 /5574/ 413-301, gerhard.stuebe@kongresskultur.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Zeichnungen: Jaron Gyger
22.09.2017

16 Sieger beim Vorarlberger Werbepreis

Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH Kunde: Naschhund - eine Marke der zurgams Kommunikationsagentur GmbH

Internationale Jury vergab 19 AdWins aus 188 Einreichungen

16 Sieger nahmen bei der siebten Auflage des Vorarlberger Werbepreises 19 AdWin-Trophäen entgegen. Mehrfach ausgezeichnet wurden die Agenturen zurgams (3x) und Zeughaus (2x). Fast 500 Kreative feierten nach der Verleihung in Thüringen eine verrückte Teeparty.

Seit 2005 zeichnet die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg alle zwei Jahre herausragende Arbeiten mit dem AdWin aus. Bei der siebten Auflage wurden heute Abend in Thüringen die Sieger gekürt: 16 Kommunikationsprofis konnten sich über insgesamt 19 AdWins freuen. Die Abräumer des Abends: zurgams Kommunikationsagentur mit drei und Zeughaus Design mit zwei AdWins.

Breites Spektrum

Die Auftraggeber der siegreichen Projekte reichen von lokalen Vorzeigebetrieben wie ALPLA über öffentliche Institutionen (Stadt Bregenz) bis zu internationalen Konzernen wie Audi Spanien. Zwei Agenturen waren mit Arbeiten für eigene Zwecke erfolgreich: Atelier Gassner mit der Werkschau „Visuelle Geschichten“ in der Kategorie Editorial Design sowie zurgams für die Eigenmarke „Naschhund“ gleich in zwei Kategorien (Werbetext und Audio).

Neben 13 Kommunikationsdienstleistern gingen auch AdWins an drei Organisationen, die Projekte selbst durchgeführt respektive eingereicht haben: Tourismusschule GASCHT (beste Werbekampagne), Stadtmarketing Feldkirch (Corporate Design) und Skiproduzent KÄSTLE (Event).

Der erstmals vergebene Online Marketing-AdWin ging an die Feldkircher Agentur Zeughaus für die Fretello-App: „Die App überzeugt durch ihre liebevoll gestaltete Onlinepräsentation und das intuitive User-Interface“, zeigte sich die Jury beeindruckt.

Hohes Niveau der Einreichungen

Die elfköpfige, international besetzte Jury unter Vorsitz des siebenmaligen Cannes-Löwen-Gewinners Bernd Fliesser nominierte 54 Projekte aus 188 Einreichungen und legte die Sieger fest. „Die Einreichungen weisen ein hohes Niveau auf. Wir waren überrascht, was für schöne und spannende Projekte dabei waren“, zeigte sich Fliesser angetan. Sehr zufrieden ist Fachgruppenobmann Gerhard Hofer: „Die Projekte sind ein eindrucksvoller Beweis für die Kreativität der Branche. Jury und Organisationsteam haben Hervorragendes geleistet.“ Alle Einreichungen sind im über 100 Seiten starken AdWin-Buch dokumentiert, das von Coop4 im „Wonderland“-Stil mit händischen Illustrationen gestaltet wurde. Durch den Abend führte Moderatorin Heike Montiperle.

Getreu dem „AdWin in Wonderland“-Motto feierten die knapp 500 Kreativen im Anschluss an die Verleihung in der Ideengärtnerei Müller ab 9 nach 9 Uhr abends eine verrückte Teeparty: mit Burlesque-Show, Magier Dekay, Sänger Sandro Luzzu, Clown Pompo und den Wonderland-Bewohnern als Walking Acts.

Infos:

adwin.at

www.facebook.com/AdWin2017/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sibylle Drexel, Telefon +43/5522/305-259, Mail drexel.sibylle@wkv.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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12.03.2018

Strom ist im April 2018 um 16 % teurer als im Vorjahr

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im April das siebente Monat in Folge Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im April das siebente Monat in Folge

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im April das siebente Monat in Folge. Insgesamt befindet er sich damit auf dem höchsten Stand seit Mai 2015.

Gegenüber März 2018 beträgt der Anstieg 2 %. Im Vergleich zu April des Vorjahres liegt der ÖSPI um 16 % höher.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben.

Der ÖSPI erreicht im April 2018 somit 65,96 Punkte (Basisjahr 2006 = 100; Mai 2015 =66,5). Der Grundlastpreis (Index 68,59 Punkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 2,1 % und im Jahresvergleich um 16,5 %. Der Spitzenlastpreis (Index 60,36 Punkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 1,8 % und im Jahresvergleich von 14,7 % auf.

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03.05.2018

Glänzendes Ergebnis für Raps- und Sonnenblumenöle

Raps- und Sonnenblumenölen wird allgemein weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie in der kalten wie auch in der warmen Küche meist eine sehr gute Wahl. Raps- und Sonnenblumenölen wird allgemein weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie in der kalten wie auch in der warmen Küche meist eine sehr gute Wahl.

Raps- und Sonnenblumenölen wird allgemein weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie in der kalten wie auch in der warmen Küche meist eine sehr gute Wahl. So enthält das Produkt der gepressten Rapssamen zum Beispiel die ideale Mischung aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die verarbeiteten Sonnenblumenkerne wiederum liefern reichlich Vitamin E. Ihre gesundheitsfördernde Wirkung wird auch nicht durch etwaige Schadstoffe beeinträchtigt, das veranschaulicht der Test des VKI. Denn nur ein Sonnenblumenöl scherte etwas aus der Reihe der gar nicht oder nur ganz gering mit Schadstoffen belasteten Produkte aus. Dieses Erzeugnis muss sich mit der Note „durchschnittlich“ abspeisen lassen. Die weiteren Sonnenblumenöle glänzten mit 3 „sehr gut“ und 1 „gut“. Und bei den 10 Rapsölen geht das Testergebnis wirklich runter wie Öl: Gleich 9 „sehr gut“ und 1 „gut“ lautet hier die Bilanz.

„Der Test zeigt, dass die Konsumentinnen und Konsumenten beim Einkauf von Sonnenblumen- und Rapsöl kaum etwas falsch machen können. Die meisten Produkte sind von sehr hoher Qualität. Nur bei der Kennzeichnung könnten einige Unternehmen genauer sein“, fasst Mag. Nina Siegenthaler, VKI-Ernährungsexpertin, die Ergebnisse zusammen.

Was Kunden, die auf österreichische Produkte besonderen Wert legen, freuen darf: Die Testsieger aus den Kategorien Rapsöl und Sonnenblumenöl haben beide eine heimische Herkunft der Rohstoffe und einen heimischen Abfüllort. Der Sonnenblumenöl-Testsieger ist zudem noch bio. Wobei bio bei Sonnenblumenölen bereits sehr üblich ist. Ganz im Gegensatz zu den Rapsölen - mehr als 80 Prozent der angebotenen Produkte werden weiterhin konventionell hergestellt.

Was die Aussagekraft der Preise betrifft: Auch diesmal zeigt sich, dass die Qualität nicht mit den Kosten in einer Beziehung steht. So sind zum Beispiel bei den Rapsölen die billigsten und teuersten Produkte praktisch gleich gut bewertet. Der eindeutige Punkte-Sieger stammt aus dem preislichen Mittelfeld.

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22.11.2017

Enorme Preisunterschiede bei Online-Ticketshops

Das Internet macht‘s möglich, mit ein paar Klicks scheint alles geregelt. Das Internet macht‘s möglich, mit ein paar Klicks scheint alles geregelt.

Robbie Williams live in London erleben, den Jubel beim Finale der Eishockey-WM in Dänemark spüren oder einmal Anna Netrebko in der Staatsoper genießen – solche Wünsche lassen sich heute ganz einfach und bequem verwirklichen. Das Internet macht‘s möglich, mit ein paar Klicks scheint alles geregelt. Dass es in der Praxis nicht ganz so reibungslos abläuft, zeigen die zahlreichen Beschwerden, die im Beratungszentrum des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) eingehen. Der Ärger reicht von nicht erhaltenen oder gefälschten Tickets bis hin zu unverschämten, nicht nachvollziehbaren Gebühren und überhöhten Preisen. Bei Letzterem hat der VKI die Probe aufs Exempel gemacht. Für neun Veranstaltungen wurden Preise und Gebühren bei fünf verschiedenen Online-Anbietern verglichen. Den vollständigen Bericht gibt es in der Dezemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Der Verein für Konsumenteninformation hat in seiner Erhebung die Preise von neun Veranstaltungen aus dem Kultur- und Unterhaltungsbereich abgefragt, einschließlich der Gebühren für die unterschiedlichen Optionen der Kartenzustellung. Die Preisunterschiede, die sich zwischen den Ticket-Plattformen ergaben, waren immens. So schwankten beispielweise die Preise für ein Konzert von Andreas Gabalier in der Stadthalle Graz zwischen 49,90 und 110,20 Euro. Die Konzertkarten von „Nothing But Thieves“ in der Arena Wien kosteten bei einem Anbieter knapp über 20 Euro, bei einem anderen hingegen mit rund 66 Euro mehr als das Dreifache. Auch bei den Gebühren für die Übermittlung der Tickets zeigte sich Skurriles. So berechnete z. B. ein Anbieter eine Gebühr von 2,50 Euro dafür, dass sich der Kunde die Tickets mit seinem eigenen Drucker selbst ausdruckt.

„Nach unserer Einschätzung ist es in den meisten Fällen am günstigsten und sichersten, wenn man direkt beim Veranstalter eines Events nach einem Ticketshop sucht“, sagt VKI-Projektleiter Kevin Zimmermann. „Vermeiden sollte man dagegen besser sogenannte Sekundäranbieter wie z. B. Viagogo, Seatwave, StubHub oder Onewayticket. Diese Plattformen werben damit, dass dort Fans ihre Karten an andere Fans verkaufen können. Häufig ist bei diesen Plattformen nicht klar ersichtlich, wer die Karten eigentlich anbietet. Nicht selten wird dort auch auf Kartenpreise spekuliert – und das kann zu stark überteuerten Tickets führen. Zudem sind die Gebühren dieser Plattformen extrem hoch und oft erst im letzten Moment vor dem Kauf ersichtlich. Das hat auch schon eine Klage der australischen Konsumentenorganisation (ACCC) gegen Viagogo wegen unseriöser Geschäftspraktiken zur Folge gehabt“, so Kevin Zimmermann weiter. „Falls sich beim Veranstalter kein Ticket‑Shop finden lässt, empfiehlt es sich, vor dem Kauf zu überprüfen, ob der gewählte Anbieter ein Impressum mit vollständiger Postanschrift und Kontaktdaten sowie die AGB auf der Website hat. Zudem ist es hilfreich, nach Erfahrungsberichten im Internet zu suchen, um zu sehen, was andere Konsumenten über den Shop schreiben.“

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06.06.2017

Greenpeace-Analyse: Schon 311 österreichische Gemeinden verzichten auf Glyphosat

Die Bundeshauptstadt Wien verzichtet zumindest großteils auf Glyphosat. In den meisten Gemeinden ist der Einsatz des Wirkstoffes im öffentlichen Raum jedoch weiterhin Standard, zum Beispiel in Parks, auf Friedhöfen oder an Straßenrändern Die Bundeshauptstadt Wien verzichtet zumindest großteils auf Glyphosat. In den meisten Gemeinden ist der Einsatz des Wirkstoffes im öffentlichen Raum jedoch weiterhin Standard, zum Beispiel in Parks, auf Friedhöfen oder an Straßenrändern

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat alle 2.100 Gemeinden in Österreich zu ihrem Glyphosat-Einsatz befragt. Bereits 311 Gemeinden verzichten im eigenen Wirkungsbereich vollkommen auf den umstrittenen Unkrautvernichter. Das sind knapp 15 Prozent der Gemeinden in Österreich, darunter auch die Landeshauptstädte Graz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und St. Pölten. Die Bundeshauptstadt Wien verzichtet zumindest großteils auf Glyphosat. In den meisten Gemeinden ist der Einsatz des Wirkstoffes im öffentlichen Raum jedoch weiterhin Standard, zum Beispiel in Parks, auf Friedhöfen oder an Straßenrändern. Greenpeace fordert von den verbleibenden Gemeinden, jetzt Verantwortung zu übernehmen und ebenfalls auf Glyphosat zu verzichten. Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter solle die verbleibende Amtszeit in der gegenwärtigen Regierung sinnvoll nutzen und sich endlich klar gegen Glyphosat positionieren.

„Inzwischen leben schon 22 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher in Gemeinden, die völlig auf Glyphosat verzichten. Das ist eine gute Nachricht, es sollten aber 100 Prozent sein“, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftssprecher bei Greenpeace in Österreich. „Anstatt auf ein dringend notwendiges Glyphosat-Verbot zu warten, haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister hier selbst die Initiative ergriffen. An ihnen kann sich ganz Österreich und auch Europa ein Vorbild nehmen.“ Viele dieser Gemeinden haben sich erst in den letzten zwei Jahren dafür entschieden, den Einsatz von Glyphosat zu verbieten. Hier ist ein positiver Trend erkennbar. Erfreulich ist laut Greenpeace auch, dass viele der Gemeinden auf gänzlich chemiefreie Alternativen wie Kehrbesen oder moderne Heißdampfverfahren umgestiegen sind und somit die Gesamtbelastung mit chemisch-synthetischen Pestiziden reduziert haben.

„Städte wie Graz oder Klagenfurt beweisen, dass es auch in großflächigen Gemeinden mit verschiedensten Arten von Grünflächen möglich ist, auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten. Umso unverständlicher ist es, dass eine Mehrheit der Gemeinden ihre Bevölkerung und ihre Gemeindebediensteten diesem Risiko weiterhin aussetzt“, so Theissing-Matei. Greenpeace fordert daher alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Österreich dazu auf, im eigenen Wirkungsbereich den Einsatz von Glyphosat zu beenden.

Auf europäischer Ebene wird derzeit ein weiteres Mal über die Zukunft des Unkrautvernichters diskutiert. Die Europäische Kommission hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, sich für eine Neuzulassung von Glyphosat für weitere zehn Jahre stark zu machen. Eine Abstimmung darüber könnte frühestens im Sommer stattfinden. Bereits über 800.000 Menschen haben das europäische Volksbegehren gegen Glyphosat unterzeichnet. „Das ist ein klarer Auftrag an die Politik: Die Menschen in der Europäischen Union wollen kein Glyphosat mehr. Für Österreich muss sich Landwirtschafts- und Umweltminister Rupprechter endlich in Brüssel gegen Glyphosat positionieren“, so Theissing-Matei abschließend.

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