Kultur/Tourismus
Heimat in Schachteln zu "Heimatschachtelmuseen" verpackt
Manfred Baumann (ORF) öffnete mit den Schülerinnen ihre "Heimatschachteln" Salzburg. - Am Montag, 30. Jänner, wurde im Europark das "Heimatschachtelmuseum der Jugend" eröffnet. 30 Schülerinnen und fünf Lehrerinnen der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) mit dem Ausbildungsschwerpunkt "Medizinische Verwaltung" im Ausbildungszentrum St. Josef befassten sich zunächst im Unterricht mit ihrer persönlichen Definition von Heimat, ihrer Herkunft und ihrem Umfeld, mit Aspekten die zur Identitätsbildung beitragen. Darauf aufbauend sammelten die Schülerinnen persönliche Erinnerungen, Gegenstände oder Tondokumente, die in Schachteln verpackt zu Heimatschachtelmuseen wurden. So wurden eigene Museen gestaltet, in denen die Schülerinnen ihr Verständnis von und ihre individuellen Zugänge zur Heimat "verpackt" haben.
"Integration, das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen und das Zusammenleben von Menschen verschiedenen Glaubens, war, ist und wird immer spannungsgeladen sein. Der Grund dafür ist, dass es um Abgrenzung und Anpassung, um Respekt und Werteverständnis, um Toleranz und grundlegende Regeln, um das Eigene und das Fremde, um Aufbruch und Beheimatung, um Berührtheit und Emotion geht. Ich bin sehr dankbar für die vielen Zugänge, die die Schülerinnen für Heimat gefunden haben. Sie leisten damit einen höchst wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft und das wichtige Thema Integration. Denn wenn Integration scheitert, gerät der Zusammenhalt unserer Gesellschaft in Gefahr". Dies betonte Integrationsreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann anlässlich der Präsentation des Projektes, bei der auch eine Podiumsdiskussion zum Thema stattfand, die von Manfred Baumann moderiert wurde. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Männerensemble "Hohes C", der Jugendband "Further away" und der albanischen Sängerin Arta Balaj.
Die Heimat schreiben, sammeln und verpacken
Die HLW-Klasse erhielt die Möglichkeit, unter dem Motto "Ich bin ich und ich bin hier" ein interkulturelles Heimatmuseum für Jugendliche in Salzburg zu errichten. Der Blick über den Tellerrand, die Erweiterung des Identitäts- und Heimatbegriffs, war durch die Impulse von Menschen und Institutionen in viele Richtungen möglich. Ein "Heimatschachtelmuseum" entstand in Workshops und Exkursionen mit Vertretern/innen der Salzburger Kultureinrichtungen. Kreatives Schreiben, die Gestaltung der Heimatschachteln im Kunstunterricht sowie die derzeitige Arbeit der Jugendlichen an einem Geo Caching in Salzburg stehen und standen auf dem Programm. Interviews und Videos mit Großeltern in den verschiedenen Herkunftsländern wurden hergestellt sowie Fotobücher und Objektsammlungen angelegt. Das Projekt wird im Mai und im Juni bei Veranstaltungen rund um den internationalen Museumstag in einzelnen Regionalmuseen sowie in einem weiteren öffentlichen Workshop seine Fortsetzung finden. Schulen und Vereine sind eingeladen, diese Arbeit an einer Heimat der Vielfalt aufzunehmen und weiterzuentwickeln.
"Das Heimatbewusstsein der Salzburger/innen erwies sich als lebendige Fülle, fernab aller abgenutzten Klischees", stellte die Leiterin der Abteilung für Kultur, Gesellschaft und Generationen, Hofrätin Dr. Monika Kalista, fest.
Landesrätin Widmann dankte dem Fachbeirat Volkskulturen im Salzburger Landeskulturbeirat, dem Ausbildungszentrum St. Josef, dem Referat Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes, dem Salzburger Landesinstitut für Volkskunde, dem Forum Salzburger Volkskultur, dem ORF Salzburg und dem Europark Oval Salzburg, die als Kooperationspartner zum guten Gelingen des Integrationsprojektes beigetragen haben.
Landeshauptmann Pröll präsentiert positiven Ausblick für die Wachau
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll präsentierte am Freitag, 27. Jänner in Weißenkirchen eine Zwischenbilanz über die Initiative „Wachau 2010 plus" und gab auch einen Ausblick über bevorstehende Projekte. So soll bis 2014 in Melk ein Schifffahrtszentrum errichtet werden und die bekannte Schauspielerin Ursula Strauss wird Proponentin sowie Kuratorin der neuen Initiative „Wachau in Echtzeit".
„Die Wachau ist ein kultureller und touristischer Botschafter Niederösterreichs, der unser Land weit in die Welt hinausträgt", zeigte sich Landeshauptmann Pröll überzeugt. Der Tourismus sichere mit einem Jahresumsatz von 60 Millionen Euro rund 550 Arbeitsplätze in der Wachau, die über 4.800 Hotelbetten und 2.300 Privatbetten verfügt.
Das Projekt „Wachau 2010 plus" sei vor rund drei Jahren gestartet worden, um die Wachau als touristische Vorzeigeregion weiter zu entwickeln, informierte der Landeshauptmann. Seitdem seien rund 14,5 Millionen Euro in Projekte investiert worden, bilanzierte er: „Damit wurden Investitionen von rund 30 Millionen Euro ausgelöst." Seit 2009 konnte in der Wachau eine Nächtigungssteigerung von zehn Prozent verzeichnet werden, berichtete Pröll weiters, der als Beispiele für die umgesetzten Projekte etwa den Welterbesteig Wachau, das Schifffahrts- und Welterbezentrum Krems sowie das neue Verkehrskonzept für die Wachau anführte.
Im Blick nach vorne werde mit der „Spitzer Lände" eine „klassische Wachauer Flaniermeile" entwickelt, kündigte der Landeshauptmann an. Bis Ostern 2013 wird ein einheitliches Beschilderungssystem für die gesamte Wachau umgesetzt, außerdem wird ein neuer Reiseführer aufgelegt. „Mit dem heutigen Tag erfolgt auch der Startschuss für die Entwicklung und Errichtung eines Schifffahrtszentrums in Melk", so Pröll. Das „Eingangstor Melk" in die Wachau soll 2014 offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.
Auch organisatorisch werden weitere Maßnahmen getroffen. So wird die „Kultur Melk" zur „Wachau Kultur Melk" umgewandelt. Alexander Hauer und Dr. Martin Vogg werden sich intensiv mit der Koordination aller kulturellen Initiativen zwischen Grafenegg und der Schallaburg beschäftigen. Landeshauptmann Pröll: „Es geht dabei vor allem auch um eine Programmentwicklung in der Zeit zwischen Oktober und März." Die Wachau habe gerade in dieser Zeit auch „ein unglaubliches touristisches Potenzial", darauf wolle man in Zukunft einen besonderen Schwerpunkt setzen, betonte Pröll. Als „positives Aushängeschild" für die Wachau wurde die Schauspielerin Ursula Strauss gewonnen, informierte der Landeshauptmann. Sie wird die Proponentin und Kuratorin der Initiative „Wachau in Echtzeit".
„Die Wachau ist meine Heimat, mit der mich sehr viele Kindheitserinnerungen verbinden", meinte Ursula Strauss. Sie freue sich darauf, „konzeptionell zu arbeiten" und glaube, „dass man hier sehr viel bewegen und sehr viel verbindendes schaffen kann", so Strauss.
Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer der ecoplus, verwies abschließend auf die Bedeutung der Wachau als Modellregion für Elektro-Mobilität: „Wir wollen die Wachau als energieautarke Region etablieren."
„Natur im Garten“ feiert 10.000 NÖ Gartenplaketten
(v.l.n.r.): Karl Ploberger, Eva Lümbacher-Stoifl und LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka Beim Naturgartenfest im Landesmuseum in St. Pölten feierte „Natur im Garten“ 10.000 NÖ Gartenplaketten in Niederösterreich. Mit über 3.200 Besucherinnen und Besuchern hat das „Frühlingserwachen“ einen neuen Rekord aufgestellt. Als einen Höhepunkt des Tages verloste Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka die Gewinnerin des Gartentags mit Karl Ploberger.
„Bei diesem Naturgartenfest stand schon alles im Zeichen des Frühlings! Das vielseitige Programm, die vielen Aussteller und Partnerbetriebe von „Natur im Garten“ haben die Besucherinnen und Besucher begeistert“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.
Mit allen Besucherinnen und Besuchern feierte Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka 10.000 NÖ Gartenplaketten, die von „Natur im Garten“ in Niederösterreich vergeben wurden. Sie stehen für ein vielfältiges Gärtnern mit der Natur. Besonders freuen durfte sich Frau Eva Lümbacher-Stoifl aus Oberhausen, die bei der Verlosung des Gartentags mit Karl Ploberger als Gewinnerin hervorging.
Freunde der Aktion „Natur im Garten“ stimmten sich bei diesem Naturgartenfest schon auf den Frühling ein! Die 31 Aussteller boten von Pflanzen über kulinarische Produkte bis hin Gartenaccessoires was das Herz begehrt. Am Infostand von „Natur im Garten“, bei den Partnerbetrieben der Aktion und bei den Vorträgen der ORF-Profis Karl Ploberger, Johannes Käfer und Kräuterpfarrer Benedikt drehte sich alles rund ums Thema Garten.
Weitere Informationen zum Naturgarten unter www.naturimgarten.at und beim NÖ Gartentelefon 02742/ 74 333.
DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne
DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.
Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!
Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.
Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.
Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.
Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...
In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“
11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne
Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012
Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.
Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!
16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5
17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle
18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F
19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena
20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle
21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße
22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Keine Sorge, wenn Ihnen ein Frosch zuwinkt - in Schönbrunn ist das normal
Keine Sorge, wenn Ihnen ein Frosch zuwinkt - in Schönbrunn ist das normal Wien. - Die Kaulquappen sind winzig klein und gleichzeitig eine Riesensensation. Der Tiergarten Schönbrunn hat es als erster Zoo geschafft, die aus Borneo stammenden Winkerfrösche zu vermehren. „Das ist eine Welterstnachzucht!", gratuliert Professor Walter Hödl von der Universität Wien, einer der international angesehensten Amphibienspezialisten. Seit 2007 leben zwei Arten von Winkerfröschen der Gattung Staurois in einem eigenen Froschcontainer hinter dem Schönbrunner Regenwaldhaus. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Tiergartens mit der Universität Wien und der Universität von Brunei Darussalam auf Borneo.
Winkerfrösche verdanken ihren Namen dem Umstand, dass sie sich untereinander winkend verständigen. Das ist eine Anpassung an ihren lauten Lebensraum. Die Frösche leben auf Borneo an rauschenden Bächen und Wasserfällen. Um ihre Artgenossen auf sich aufmerksam zu machen, rufen sie nicht nur, sondern winken mit ihren Hinterbeinen. Dabei entfalten sie die farbigen Spannhäute zwischen ihren Zehen, um ihre Signale zu unterstreichen.
In einer Reihe von Spezialterrarien untersucht Doris Preininger im Rahmen ihrer Doktorarbeit das Verhalten und speziell die optische Kommunikation der Winkerfrösche. Um weitere Forschung zu gewährleisten, war es wichtig, die Tiere nachzuziehen, doch über ihr Fortpflanzungsverhalten ist so gut wie nichts bekannt. "Wir hatten wirklich schon alles versucht: Regen, Nebel, verschiedene Temperaturen und jede denkbare Veränderung in der Gestaltung in den Terrarien - zunächst vergebens", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Umso größer ist jetzt die Freude über die geglückte Nachzucht: "Wir haben Neuland betreten und uns Schritt für Schritt weitergetastet, bis wir letztlich den Weg gefunden haben. Die Zukunft dieses spannenden Projektes scheint jetzt gesichert."
Obmannwechsel in der Stadtkapelle Fürstenfeld
Obmannwechsel in der Stadtkapelle Fürstenfeld Fürstenfeld (Steiermark). - Bei der jüngsten Generalversammlung des „Musikverein Stadtkapelle Fürstenfeld“ wurde der Vorstand neu gewählt. Hans Jürgen Wagner, der von Jänner 2006 bis Juni 2011 die Stadtkapelle Fürstenfeld als Obmann mit ausgezeichnetem musikalischen Engagement und organisatorischem Geschick geleitet hatte, trat aus gesundheitlichen Gründen zurück. Für sein aktives Wirken wurde dem scheidenden Obmann großer Dank und Anerkennung zuteil.
Die Stadtkapelle blickt auf erfolgreiche Jahre zurück und ist – Dank ausgezeichneter Musiker – auch für die Zukunft bestens ausgestattet. In der anschließenden Wahl wurde Theresia Matzer als neue Obfrau mit Stellvertreter Robert Jagsch gewählt. Ebenfalls im Vorstand: Mag. Alfred Reiter als Kapellmeister mit Stellvertreter Manfred Deutsch, Prokurist Herbert Posch als Kassier mit Stellvertreter Andreas Pfingstl, Jugendreferentin Veronika Lederer und Schriftführerin Andrea Mayrhofer.
Das 5. Internationale Gartensymposium kann mit einer erfolgreichen Bilanz aufwarten
(v.l.n.r.): Karl Ploberger, NÖ LH-Stv. Mag. Sobotka, Jane Knight (Eden Project/UK) und Reinhard Kittenberger Eine überaus erfreuliche und positive Bilanz zieht die Gartenplattform NÖ über das 5. Internationale Gartensymposium, das von 1. bis 3. Dezember in Langenlois stattfand. NÖ Landeshauptmann-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka eröffnete die hochkarätig besetzte Konferenz, zu der über 100 Gäste aus dem In- und Ausland angereist waren. Unter dem Tagungstitel „Gärten für Menschen – Welche Gärten für welche Menschen?“ wurden von regionalen und internationalen ExpertInnen Zielgruppen und Kundenbedürfnisse im Gartentourismus diskutiert.
FachreferentInnen aus dem touristischen und gärtnerischen Umfeld stellten ihre Erfahrungsberichte, wissenschaftlichen Untersuchungen und zahlreichen Praxisbeispiele vor. Jane Knight, Vertreterin eines der weltweit größten Gartenprojekte, sprach über „Eden Project“ in Cornwall/UK, Jochen Sandner, der Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft, reüssierte über die praktische Umsetzung bestimmter Kundenbedürfnisse punkto Schaugärten und Christian Antz, Vorsitzender des Gartennetzes Deutschland sprach sich für eine verstärkte Kooperation aus.
„Die internationale Vernetzung und Kooperation mit herausragenden Gartenanlagen – wie sie durch diese Konferenz vorangebracht wird – ist für das ökologische Gartenland Niederösterreich von großer Bedeutung und stärkt die Position von Niederösterreich als wichtigstes ‚Gartenland Zentraleuropas’“, betonte Landeshauptmann-Stv. Wolfgang Sobotka.
Zahlreiche nationale ExpertInnen referierten über den Gartentourismus im Allgemeinen und im Besonderen in Niederösterreich, analysierten die unterschiedlichen Zielgruppen und gaben Anregungen für nachhaltige, Kunden bindende Angebote und Inszenierungsformen im Garten. Generell ging es um eine verstärkte Bewusstseinsbildung, dass mit Gärten sehr viele verschiedene Zielgruppen angesprochen werden können.
Das interessierte und diskussionsfreudige Auditorium war aus Deutschland, Südtirol, Großbritannien, Rumänien, Estland und aus den österreichischen Bundesländern Salzburg, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol und Kärnten angereist. Die mittlerweile 5. Konferenz des Gartenlandes Niederösterreich, die in Zusammenarbeit mit der Aktion „Natur im Garten“ und ecoplus von der Gartenplattform Niederösterreich durchgeführt wurde, fand heuer von 1. bis 3. Dezember 2011 in der Gartenbauschule in Langenlois statt. Ergänzend zum Tagungsprogramm wurden Exkursionen abgehalten, die Aspekte der Besuchergewinnung in der Nebensaison demonstrierten. Es wurden DIE GARTEN TULLN, der Nationalpark Donauauen, Schloss Eckartsau und Schloss Hof besucht.
Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet
Klaus Nüchtern und Andrea Ecker In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.
"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.
"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.
Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."
Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."
Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).
„Dirndltaler Kreativwerkstatt“ als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet
Im Rahmen des von Tourismusminister Reinhold Mitterlehner, NÖ Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und acht weiteren Bundesländer-Tourismusreferenten verabschiedeten „Aktionsplan Tourismus 2011“ und der damit verbundenen „Bund-Länder-Innovationsmillion“ wurde das niederösterreichische Projekt die „Dirndltaler Kreativwerkstatt“ als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet und in das Förderprogramm aufgenommen.
Im Zuge eines strengen Auswahlverfahrens wurden aus insgesamt 23, aus ganz Österreich eingereichten Tourismusprojekten, bei der finalen Jurysitzung am 25. Oktober 2011 im Wirtschaftsministerium sechs Projekte, darunter das niederösterreichische Innovationsprojekt „Dirndltaler Kreativwerkstatt“ zum „Leuchtturmprojekt“ erkoren. Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Mit dem Aktionsplan Tourismus 2011 und der damit verbundenen Innovationsmillion wollen wir gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium gezielte Innovationsanreize schaffen und so die Entwicklung und Umsetzung richtungsweisender Leuchtturmprojekte ermöglichen“.
Neben dem Innovationscharakter wurden von der Expertenjury eine Reihe von Auswahlkriterien, wie die Einbeziehung kultureller Besonderheiten, Vernetzung unterschiedlicher Leistungsträger sowie die wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit für die Entscheidung herangezogen.
Das Projekt „Dirndltaler Kreativwerkstatt“ vernetzt Pielachtaler Betriebe unterschiedlicher Branchen unter dem Dach des regionalen Tourismus. Dabei werden – entsprechend dem Trend den Urlaub aktiv zur persönlichen Weiterentwicklung zu nutzen – kreative Aktivitäten aus Kunst, Natur, Kulinarik und Handwerk organisiert und angeboten. So kann man während des Aufenthalts unter fachkundiger Anleitung sein eigenes Dirndl schneidern, seltene Wildkräuter sammeln oder originelle Gelees und Marmeladen zubereiten.
Tourismuslandesrätin Bohuslav zur Juryentscheidung: „Ich freue mich sehr, daß es dieses vorbildliche Projekt aus Niederösterreich bis in die Endauswahl geschafft hat und hoffe, daß im Zuge der Initiative noch viele weitere zukunftsweisende Ideen entwickelt werden“.
Schloss Weitra Festival: Das letzte Mal begeisterte Felix Dvorak das Publikum
Das letzte Mal begeisterte Felix Dvorak und sein Ensemble Festival das Publikum Weitra (Niederösterreich). - Bei der gestrigen Premiere von "Charleys Tante" - eine der lustigsten Komödien der Theatergeschichte von Brandon Thomas in der Bearbeitung von Felix Dvorak gab es tosenden Applaus vom Publikum. Gespielt wird bis einschließlich 28.8.2011. Nach dem letztjährigen erfolgreichen Bühnendebüt ist auch heuer Christine Reiler wieder mit dabei.
Anlässlich seines langjährigen Bühnenerfolges in Niederösterreich (Mödling, Berndorf, Weitra) überreicht Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll nach der Vorstellung auf der Bühne im Schlosshof Weitra die goldene Ehrenplakette des Landes Niederösterreich an Prof. Felix Dvorak.
Das Stück von Brandon Thomas ist die lustigste Komödie der Theaterliteratur. Unzählig sind die Darsteller der falschen Tante, unter ihnen seien nur Alec Guinness, Rex Harrison, Gustav Gründgends, Werner Krauss, Theo Lingen, Heinz Rühmann oder der leider kürzlich verstorbene Peter Alexander erwähnt.
Es treten auf: Waldemar Blumenschein, Schauspieler: Felix Dvorak, Klaus von Winternitz, Student: Felix Kurmayer, Charley Goldmann, Student: Michael Duregger, Oberst Conrad von Winternitz, Vater von Klaus: Alfons Noventa, Dr. Heinrich Pospischil, Reichstagsabgeordneter: Richard Maynau, Anny Pospischil, Pospischils Mündel: Julia Resinger, Kitty Pospischil, Pospischils Mündel: Daniela Wolf, Donna Lucia de Alva, Charleys Tante: Dagmar Truxa, Mercedes, Gesellschafterin von Donna Lucia: Christine Reiler, Egon, Diener von Klaus: Rudolf Pfister, Ein Herr: Franz Pollany
Außergewöhnlich und einzigartig ist der Spielort: der prachtvolle Renaissance Arkadenhof, ist mit großen Trichterschirmen überdacht, die den Hof zum regensicheren Veranstaltungsort machen. Die installierte Bodenheizung vermittelt den Zuschauern auch an kühlen Tagen einen lauen Sommerabend im Waldviertel.
Steirische Faschingsgilden übernahmen die Regentschaft in der Landstube
Graz. - Wie schon im letzten Jahr gab es am Mittwoch eine etwas andere Landtagsitzung im Landtag Steiermark: Präsident Manfred Wegscheider übergab für kurze Zeit die Landstube an die Faschingsgilden aus der Steiermark sowie an die Grazer Faschingsgesellschaft. „Wie schon letztes Jahr ist es mir auch in der diesjährigen Faschingssaison wichtig, die Tradition des Faschings zu bewahren", so Wegscheider, der gar kein Problem hatte, seinen Präsidentensessel kurz dem steirischen Landesprinzenpaar Marco und Nadja I aus Knittelfeld zu überlassen.
Zahlreiche bunt gekleidete Närrinnen und Narren nahmen kurze Zeit dort Platz, wo sonst die Abgeordneten des Landtages Steiermark sitzen. „Knittelfeld ist nun schon seit sechs Jahren Narrenhauptstadt in der Steiermark und für uns ist es eine große Ehre, heute für kurze Zeit die Regentschaft im Landtag zu übernehmen", betonte der Präsident der Knittelfelder Garde Mario Krenn, der sich besonders über die Anwesenheit des Präsidenten des Bundes der Österreichischen Faschingsgilden Alois Penz freute.
Dass sich das Parkett der Landstube auch gut zum Tanzen eignet, bewies zum Abschluß nicht nur die Knittelfelder Mädchengarde, sondern auch der zweite Präsidenten Franz Majcen und die dritte Präsidentin Ursula Lackner des Landtages Steiermark sowie die Abgeordneten Sabine Jungwirth, Eduard Hamedl und Georg Mayer.
Löwenherz in Dürnstein – die Reise ins Mittelalter führt entlang des Weges zur Ruine Dürnstein
NÖ Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. Der für die Stadtgemeinde Dürnstein vor zwei Jahren konzipierte Themenweg rund um das Leben im Mittelalter wird in den kommenden zwölf Monaten am Fuße der Ruine Dürnstein umgesetzt. Unter Berücksichtigung der ecoplus-Kriterien für touristische Themenwege wird der mittelalterlich-anmutende Löwenherz-Weg eine touristische Attraktion, die noch mehr Besucher in die Wachau locken soll.
Die Geschichte von Richard Löwenherz und ein Leben wie im Mittelalter will die Stadtgemeinde Dürnstein nahe der weithin bekannten Ruine präsentieren. Mit modernen Präsentationstechniken soll das historische Zeitalter für die Gäste aus dem In- und Ausland rund um die Kreuzzüge qualitativ hochwertig, spannend und abwechslungsreich aufbereitet werden.
„Die Wachau ist für den Tourismus in Niederösterreich ein internationaler Gästebringer und Dürnstein weit über die Landesgrenzen bekannt. Mit dem neuen Themenweg wird das touristische Angebot noch weiter verstärkt“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Mehrere interaktive Stationen sind rund um die Ruine Dürnstein geplant. Diese werden gärtnerisch gestaltet und mit modernster Audiotechnik ausgestattet, um so vom Leben und Sterben von Richard Löwenherz samt dessen Epoche zu berichten.
Für publikumswirksame Marketingmaßnahmen werden Informationsfolder und eine themenspezifische Website produziert. Für Gäste aus dem benachbarten Ausland werden sämtliche Schautafeln mehrsprachig aufbereitet.
Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 176.529,60 Euro. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des ecoplus Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmittel (LEADER) auf Initiative von LR Dr. Bohuslav beschlossen.
„Gerade touristische Hot Spots wie Dürnstein müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln, um neue Urlauberschichten anzusprechen und Stammgäste immer wieder zu überraschen. Mit diesem Themenweg gelingt dieses Ansinnen hervorragend und steigert zugleich die Wertschöpfung in der Region Wachau-Dunkelsteinerwald“, so LR Dr. Bohuslav.
Bergfahrt für Niederösterreichs Tourismus geht weiter
Niederösterreichs Tourismuswirtschaft freut sich über starken Aufwind im Nächtigungstourismus 4,5 % mehr Nächtigungen im September 2011 und 3,3 % mehr Nächtigungen in der Jahreszwischenbilanz – Niederösterreichs Tourismuswirtschaft freut sich über starken Aufwind im Nächtigungstourismus.
Über ein durchwegs positives Ergebnis kann sich Niederösterreichs Tourismuswirtschaft laut der soeben veröffentlichten Hochrechnung der Statistik Austria freuen. Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Niederösterreich liegt voll im Trend – auch der September zeigt das eindrucksvoll mit einem Nächtigungsplus von 4,5 % im Vergleich zum Vorjahresergebnis.“ 6,8 % Nächtigungssteigerungen wurden dabei bei ausländischen Gästen, 3,3 % Steigerung bei inländischen Gästen erzielt.
Ausgezeichnete Jahreszwischenbilanz
Die Bilanz der ersten neun Monate dieses Jahres fällt ausgezeichnet aus: 5,282 Mio. Nächtigungen konnten bisher in Niederösterreich verzeichnet werden, das sind um 3,3 % mehr als zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Auslandsnächtigungen konnten um 5,6 % gesteigert werden, die Inlandsnächtigungen um 2,3 %. Damit liegt Niederösterreich nicht nur weit über dem Österreich-Durchschnitt, sondern kann sich auch den zweiten Rang bei den Nächtigungssteigerungen im Bundesländervergleich sichern. „Mit fast 170.000 mehr Nächtigungen von Jänner bis September ist der niederösterreichische Tourismus auf dem richtigen Weg“, freut sich Bohuslav. Auch das Zwischenergebnis für das Sommerhalbjahr (Mai bis Oktober) kann sich mit einem Nächtigungsplus von 4,0 % sehen lassen. „Und das Jahr ist noch lange nicht vorbei, denn auch zur kalten Jahreszeit kann Niederösterreich mit seinen tollen Angeboten punkten“, so Bohuslav abschließend.
Purgstall an der Erlauf ist Österreichs 1. Bücherdorf
Purgstall / Erlauf. - Seit dem Jahr 2000 ist der Purgstaller Dorferneuerungsverein aktiv. In diesen Jahren wurden nicht nur Buchläden eingerichtet, das Zehetgruberhaus und das Pfarrheim mitfinanziert, sondern auch der Wehrturm als ältester und einziger Bestandteil dieser Art von Purgstall (neben dem Schloß) restauriert. Jährlich werden Kurse und kulturelle Veranstaltungen vorwiegend Lesungen abgehalten.
Der Dorferneuerungsverein besteht aus folgenden Funktionären: Obfrau Ingrid Fabris, Stv. Helga Wabnig, Kassier Ressl Birgit, 1. Kass.-Stv. Karl Dollfuß, 2. Kass-Stv. Johann Kaiser, Schriftführerin Brigitte Künstle Schönhofer und Sf-Stv. Bürgermeisterin Marianne Fallmann. Im Beirat sind der Tourismusverein und die Gemeinde mit Franz Haugensteiner und Tourismusobmann Karl Pöchhacker unterstützend tätig.
Der Dorferneuerungsverein setzt sich für das Projekt Bücherdorf nachhaltig ein, wobei er durch die Gemeinde im Sinne der Ortskernbelebung und auch vom Tourismusverein Unterstützung erhält. Die antiquarischen Bücher erhält der Verein kostenlos als Buchspenden. Die ständigen Buchladenbetreuer sind: Frau OL.f.WE Elfriede Stowasser, Frau Christine Mitterauer (aus Scheibbs) und Herr Karl Dollfuß; auch Frau Helga Wabnig und Herr VOL Wilhelm Stowasser stehen dem Bücherdorf zur Verfügung. Nur durch deren ehrenamtlichen, unermüdlichen Einsatz ist es möglich die Öffnungszeiten aufrechtzuerhalten.
Zirka 10.000 Bücher gehen jährlich durch deren Hände. 3.000 antiquarische Bücher im Wert von € 10.000,- werden im Buchladen verkauft. Buchfreunde kommen aus dem gesamten europäischen Raum, nicht nur aus Österreich.
Investitionen, wie Computer, neuer Drucker, Updates neueste und effizientere Software, auch Miete und Abgaben in nicht geringer Höhe werden durch Mitgliedsbeiträge, die Einnahmen aus dem Buchverkauf und durch Verkaufserlöse bei diverseren Marktständen (z.B. dem Mittelalterfest) aufgebracht.
Im Arbeitsprogramm des heurigen Jahres ist noch ein Bücherflohmarkt in Verbindung mit einer Lesung im ehem. Fabris Geschäft in Planung.
Der Buchladen, Pöchlarner-Straße ist Montag bis Freitagvon 9 – 12 und 15 – 18 Uhr geöffnet, donnerstagnachmittags, Samstag und Sonntag geschlossen. Telefonische Buchauskunft (+43)-07489-30275.
Tiergarten Schönbrunn: Pandabub Fu Hu feiert ersten Geburtstag
Fu Hus Geburt am 23. August 2010 war eine zoologische Sensation Wien. - Der Publikumsliebling im Tiergarten Schönbrunn wird am kommenden Dienstag ein Jahr alt. Natürlich wird das mit einem großen Geburtstagsfest gefeiert. Auf Fu Hu wartet eine besondere Überraschung, verrät Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Der Pandabub bekommt um etwa 10.00 Uhr mehrere Geschenkpackerln, die er selbst aufmachen darf. Darin versteckt sind Süßkartoffeln und Karotten - die Lieblingsleckereien des mittlerweile 22 Kilogramm schweren Pandajungen." Sogar ein chinesischer Kinderchor wird zu Ehren von Fu Hu ein Geburtstagsständchen singen.
Nicht nur für den Panda, auch für alle, die zu seiner Geburtstagsfeier kommen, gibt es an diesem Tag ein tolles Programm: Die Besucher können die Wurfbox besichtigen oder die Größe von Pandas in verschiedenen Altersstufen schätzen. Fu Hus Pfleger stehen für Fragen zur Verfügung. Für Kinder gibt es chinesische Spiele zum Ausprobieren oder sie verwandeln sich beim Kinderschminken selbst in einen Pandabären. Fu Hu wird am Dienstag nicht das einzige „Geburtstagskind" sein: Sein mittlerweile in China lebender Bruder Fu Long erblickte am 23. August 2007 das Licht der Welt. Für ihn gibt es eine Geburtstagskarte zum Unterschreiben, die in seine neue Heimat geschickt wird.
Fu Hus Geburt am 23. August 2010 war eine zoologische Sensation. Er und sein Bruder Fu Long sind die einzigen Pandas, die in einem europäischen Zoo auf natürliche Weise gezeugt und aufgezogen wurden. Mehr als 25.000 Menschen beteiligten sich an der Internetabstimmung für seinen Namen. Die ersten Monate verbrachte Fu Hu mit seiner Mutter Yang Yang in der Wurfbox. Im Jänner 2011 tapste er das erste Mal in die Innenanlage und war für die Besucher zu sehen.
Eine gelungene Veranstaltung - der diesjährige F13-Maskenball in Amstetten
Eine gelungene Veranstaltung - der diesjährige F13-Maskenball Amstetten (Niederösterreich). - Mit der F13-Aktion haben sich die Verantwortlichen zum Ziel gesetzt, einen Ort der Begegnung zu schaffen und Menschen zusammenzubringen, damit der angebliche Unglückstag „Freitag der Dreizehnte“ auch für Dritte zum Glückstag wird.
Die F13-Veranstaltungen haben bereits Tradition. Der diesjährige F13-Maskenball fand am 13. Jänner im AK-Saal statt. Ein Schätzspiel, ein Kaffeestüberl, natürlich eine Mitternachtseinlage, eine Bar und Musik und Unterhaltung mit der Combo Fantasico sorgten für gute Stimmung unter den vielen BesucherInnen.
„Die F13-Idee ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Kulturprogrammes, Kultur muss verbinden und nicht trennen“, so Kulturstadträtin Vizebgm. NR Ulrike Königsberger-Ludwig und freute sich, dass auch diese F13-Veranstaltung für viele zu einem Ort des Kennenlernens, für andere zu einem Wiedersehen wurde.
Besonders freuen sich die Organisatoren rund um Kulturstadträtin Vizebgm. NR Ulrike Königsberger-Ludwig, über die zahlreichen UnterstützerInnen - die Eintrittskarten kauften – damit die Veranstaltung abgehalten werden konnte. „Denn die Eintrittskarten werden über soziale Vereine und Organisationen weitergegeben, erst dadurch wird es ermöglicht, dass viele Menschen an dem Fest teilnehmen, die sonst nicht die Gelegenheit gehabt hätten“, so Vizebgm. Königsberger-Ludwig. „Deshalb möchte ich mich bei allen Organisationen, die den F13-Gedanken unterstützen bedanken“, so Königsberger-Ludwig.
Junge Musiker aus aller Welt im Stift Klosterneuburg
Die fast 900 Jahre alte Tradition als Ort der Begegnung und Zentrum für Kultur setzt Stift Klosterneuburg auch in Zukunft fort Klosterneuburg (Niederösterreich). - Die fast 900 Jahre alte Tradition als Ort der Begegnung und Zentrum für Kultur setzt Stift Klosterneuburg auch in Zukunft fort: Heuer startet in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum Wien, dem Japanischen Informations- und Kulturzentrum Wien, dem Slowakischen Institut in Wien und dem Collegium Hungaricum Wien eine neue internationale Konzertreihe, in deren Rahmen junge talentierte Künstler vornehmlich aus den Nachbarländern, aber auch aus Japan, an insgesamt sieben Abenden im barocken Augustinussaal des Stiftes musizieren. Das Konzertticket ist gleichzeitig ein Gutschein für einen Eintritt in das Stift inklusive Teilnahme an allen angebotenen Touren.
Den Anfang macht gestern, Donnerstag, 2. Februar, die aus Japan stammende Pianistin Yuumi Yamaguchi, die in Wien an der Universität für Musik und darstellende Kunst studiert. Die Gewinnerin des dritten Preises beim 18. Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb im Vorjahr bringt Werke von Johannes Brahms, Joseph Haydn, Toru Takemitsu u. a. zu Gehör; Beginn ist um 19 Uhr.
Fortgesetzt wird der Konzertreigen am 29. März mit dem erst 14-jährigen tschechischen Ausnahmetalent Matyás Novák, am 10. Mai mit dem slowakischen Aperta Trio, das Musik von Vladimir Godar, Peter Zagar, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms u. a. spielt, sowie am 19. Juni mit dem jungen ungarischen Pianisten Péter Kiss und einem Programm mit Kompositionen von Franz Liszt, Claude Debussy, Bela Bartok u. a.
Danach stehen noch Duos und Solostücke von Bohuslav Martinu, Niccolo Paganini u. a. mit dem tschechischen Musikerehepaar Eva Jamníková und Tomás Jamník (5. Juli), Klassik, Jazz, Latin und Rock mit dem ungarischen Grego Trio rund um den Pianisten Gergely Földváry (19. September) sowie Werke des Ehepaars Mahler in einer Interpretation der tschechischen Mezzosopranistin Barbora Polásková (18. Oktober) auf dem Programm.
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.
Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.
Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.
Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.
Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.
Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.
"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.
"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.
Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.
Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.
UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012
Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.
Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.
Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!
13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D
Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.
30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle
31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.
Superstar Jeff Koons zu Gast im Kunsthistorischen Museum
Jeff Koons und Generaldirektorin Sabine Haag in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Wien. - Der weltberühmte amerikanische Künstler Jeff Koons war gestern, Dienstag, den 10. Januar Gast im Kunsthistorischen Museum in Wien und führte am Abend in der Kuppelhalle vor etwa 300 geladenen Gästen ein exklusives Gespräch mit Jasper Sharp, dem KHM-Kurator für moderne und zeitgenössische Kunst. Bereits am Vormittag traf Koons mit Generaldirektorin Sabine Haag zusammen und erhielt von ihr exklusive Einblicke in die Restaurierwerkstatt der Kunstkammer (wo er u.a. einen Blick auf die derzeit noch nicht zusammengebaute Saliera werfen konnte) sowie in das "finstere" Depot der Kunstkammer. Dort faszinierten ihn vor allem die "Eroten" von Hans Daucher sowie der "Adam" von Tilman Riemenschneider und die "Furie" aus Elfenbein. All diese Werke werden ab Dezember 2012 in der wiedereröffneten Kunstkammer in neuem Glanz zu sehen sein.
Jeff Koons ist selbst leidenschaftlicher Sammler und Bewunderer von Werken alter Meister und antiken Kunstwerken. Zur Zeit plant er unter dem Titel "Antiquities" eine neue Reihe von eigenen Kunstwerken. Bei einer Führung durch die KHM-Antikensammlung interessierten ihn daher vor allem die Bronzen und Marmorskulpturen sowie die Thematik des idealen versus des realen Porträts. Am Nachmittag konnte Koons bei einem Rundgang durch die Gemäldegalerie seine beiden Lieblingsgemälde von Correggio ("Jupiter und Yo" und "Die Entführung des Ganymed") bewundern sowie Raffaels Gemälde der Heiligen Margarete, die auf ihn als Schutzheilige der Geburt eine besondere Faszination ausübt. Eine "Neuentdeckung" für Jeff Koons war der niederländische Meister Maerten van Heemskerck, dessen Darstellung des antiken Bacchusfestes ihn sehr beeindruckte.
Im Gespräch am Abend mit Jasper Sharp sprach Jeff Koons von der Bedeutung der historischen Meisterwerke in seinem eigenen Werk. Dabei interessiert Koons auf der einen Seite die virtuose Handwerkskunst der alten Meister, auf der anderen Seite aber auch die verwendeten Materialien, die sich wiederum in neuer, veränderter Form in seinen Objekten wiederfinden. Die Arbeit in Künstlerwerkstätten, wie sie bei den alten Meistern oft zu finden war und wie sie auch heute noch im kunsthandwerklichen Bereich, etwa in Südtirol oder in Bayern, zu beobachten ist, faszinierte Koons ebenfalls seit jeher sehr und inspirierte ihn dazu, selbst eine solche "Renaissance Werkstätte" à la Rubens oder Cranach zu gründen: in seinem Atelier in New York arbeiten zeitweise mehr als 100 Künstler und Assistenten im Dienste des Meisters, der stets einen überaus hohen Anspruch an sich selbst und an seine Mitarbeiter stellt.
Das gestrige Gespräch mit Jeff Koons stellt den Auftakt zu einer neuen Reihe von monatlichen Vorträgen und Gesprächen im Kunsthistorischen Museum dar, welche ab sofort das Ausstellungsprogramm im KHM begleiten wird. Maßgebende internationale und österreichische Künstler/innen, Museumskuratoren/innen und Kritiker/innen sprechen dabei über ihre eigenen Arbeiten und Projekte sowie über ihre Beziehung zu den historischen Sammlungen des Museums. Im Februar findet ein Gespräch mit Martin Gayford, Kunstkritiker und Biograf von Lucian Freud, statt und im März kommt Fotografin Nan Goldin.
Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens der Stadt Ried
Prof. Peter Fußl bei der Überreichung des Goldenen Ehrenzeichens mit Bürgermeister Albert Ortig, Kulturstadträtin Dr. Claudia Schoßleitner und Dr. Sieglinde Frohmann. Ried im Innkreis (Oberösterreich). - Im Rahmen der diesjährigen Bundschuh-Präsentation wurde das ehrenamtliche Engagement von Prof. Peter Fußl für die Schriftenreihe „Der Bundschuh“, seine Unterstützung bei der Erarbeitung der Chronik der Stadt Ried und sein verdienstvolles Wirken im regionalkundlichen Bereich mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Ried gewürdigt.
Peter Fußl ist Gründungsmitglied des Bundschuhs und hat von Beginn an federführend im Redaktionsteam mitgearbeitet. "Jedes Jahr leistet er unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden, einerseits beim redigieren der Beiträge, bei der Fotoauswahl und beim Umbruch. Durch seine intensive Mitarbeit ermöglicht er die jährliche Herausgabe dieser wertvollen Publikation", so Bürgermeister Albert Ortig.
Auch als im Jubiläumsjahr 2007 das große Projekt der Chronik der Stadt Ried umgesetzt werden sollte, war Peter Fußl nicht nur bereit, gemeinsam mit Franz Buchinger die Zeitspanne von 1876 bis 1906 zu bearbeiten, sondern er hat dieses 480 Seiten umfassende Werk, das mit 1.600 Abbildungen versehen ist, von Beginn an bis zur Drucklegung begleitet.
Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Ried hat daher einstimmig beschlossen, Peter Fußl für seine außerordentlichen Leistungen im kulturellen Bereich das Goldene Ehrenzeichen zu verleihen.
Niederösterreich mit neuen Angeboten für den Winter
(v.l.n.r.): Prof. Christoph Madl, MAS (GF Niederösterreich-Werbung), Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Mag. Markus Redl (GF NÖ-BBG) Der Winter kann kommen! Mit neuer Wintercard Niederösterreich und der neuen Aktion „Volksschulen zum Schnee“ hat Niederösterreich in der Saison 2011/12 Großes vor. Zum Entschleunigen bietet der sanfte Wintertourismus in Niederösterreich den perfekten Rahmen.
Mit rund 20 Skigebieten, über 200 Pistenkilometern, mehr als 100 Aufstiegshilfen und über 20 Skischulen ist Niederösterreich für die kommende Wintersaison bestens gerüstet. Die Vorteile für Winterbegeisterte, die einen oder mehrere Skitage in Niederösterreich verbringen, liegen auf der Hand. Neben der guten Erreichbarkeit und kurzen Anfahrtszeiten vor allem für Ostösterreicher und Gäste aus dem CEE-Raum ist Niederösterreich aufgrund der Topografie und dem Angebot an Skischulen und Geräte-verleihern das Land für Einsteiger und Wiedereinsteiger. Zudem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nahezu unschlagbar. Während in manchen Skigebieten in Österreich die Tagesskipässe auf über 45 Euro ansteigen, kostet in Niederösterreich ein Tagesskipass maximal 33 Euro.
„Das alles heißt allerdings nicht, dass wir uns zurücklehnen können und abwarten. Ganz im Gegenteil! Auch für die Saison 2011/12 hat man Geld in die Hand genommen, um in Infrastruktur und Angebot in Niederösterreichs Skigebieten zu investieren“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Therme Amadé begrüßte 250.000sten Besucher
v. l.: Andrea Jamnik, AL Dr. Felix Pichler, Betriebsleiterin Mag. Andrea Thurner, Eva Balcar, LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, Bgm. Rupert Winter, Prof. Herbert Weissenberger mit Gattin, Bgm. Herbert Farmer, Geschäftsführer Peter Gooss, LAbg. Mag. Hans Scharfetter und Bgm. Thomas Oberrreiterssen Altenmarkt / Pongau. - "Die Therme Amadé in Altenmarkt im Pongau konnte nach nicht einmal zehn Monaten ihres Bestehens bereits den 250.000sten Besucher begrüßen", so Wirtschafts- und Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer, der gestern, Donnerstag, 11. August, gemeinsam mit den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden und der Geschäftsleitung an den 250.000sten Besucher, Professor Herbert Weissenberger, und dessen Gattin aus Perchtoldsdorf in Niederösterreich einen Gutschein für ein exklusives Urlaubswochenende in der Region überreichte. Zur Übergabe kamen neben Haslauer auch LAbg. Mag. Hans Scharfetter und Betriebsleiterin Mag. Andrea Thurner sowie die Bürgermeister Rupert Winter (Altenmarkt), Thomas Oberreiter (Flachau) und Herbert Farmer (Eben) sowie Vertreter der g1-Bädergruppe und von Raiffeisen-Leasing.
"Mit der Therme Amadé hat die gesamte Region in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit Unterstützung des Wirtschafts- und Gemeinderessorts des Landes die Chance ergriffen, den Qualitätstourismus weiter auszubauen und gleichzeitig eine wichtige, überregionale Infrastruktureinrichtung für die einheimische Bevölkerung zu schaffen", sagte Haslauer. Seit der Eröffnung am 8. Oktober 2010 besuchten durchschnittlich 850 bis 900 Personen täglich die Therme Amadé, wobei besonders in den Ferienzeiten Besucherrekorde verzeichnet werden konnten. Etwa ein Drittel aller Thermenbesucher nimmt auch die großzügig gestaltete Saunalandschaft in Anspruch, mehr als 90 Prozent der Saunagäste bleiben länger als vier Stunden. Das sei ein Beweis für die attraktive Gestaltung und die hohe Qualität des Wellnessbereichs, die sich auch in der hohen Anzahl an konsumierten "Verwöhntagen" und Massagen zeige, so Haslauer.
Viele Schulen aus dem Enns-Pongau, aber auch Schulen, die sich auf Schulsportwoche in der Umgebung befinden, reservieren Bahnen im Sportbecken, um den Schwimmsport zu fördern. Im Dezember fand bereits die erste Salzburger Landesschwimmmeisterschaft statt, und das Unterwasser-Rugby-Team Salzburg hat das großzügige Sportbecken der Therme Amadé ebenfalls bereits zu Trainingszwecken genützt. Sauna- und Familienfeste, Schwimmkurse, Wassergymnastik und Kinderanimation komplettieren die Angebotspalette der Therme Amadé: "Es ist richtig, dass die Geschäftsführung großen Wert auf Angebote für Familien, Kinder, Jugendliche und den Schulsport legt. So wird klar, dass diese Therme bei Weitem mehr ist als ein attraktives Angebot für unsere Gäste, sondern auch eine echte Bereicherung für die Einheimischen darstellt", sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Haslauer.
Der wirtschaftliche Impuls, der durch die Errichtung der Therme Amadé ausgelöst wurde, kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden 21 Millionen Euro investiert, davon kommen insgesamt fünf Millionen Euro je zur Hälfte aus der Wirtschaftsförderung und dem Gemeindeausgleichsfonds des Landes. Neben 60 bis 70 neu geschaffenen Arbeitsplätzen konnten die Bauaufträge großteils an Firmen aus der Region vergeben werden: "Als für Gemeinden, Wirtschaft und Tourismus zuständiges Mitglied der Landesregierung freue ich mich darüber, dass sich die Enns-Pongauer Gemeinden Altenmarkt, Eben, Flachau und Radstadt zusammengeschlossen und gemeinsam mit dem Land diesen mutigen Schritt in die Zukunft gesetzt haben. Dass wir bereits jetzt den 250.000sten Besucher begrüßen konnten, zeigt, dass es der Schritt in die richtige Richtung war", schloss Haslauer, der sich intensiv für das Zustandekommen des Projektes eingesetzt hat.
Neuer Besucher-Rekord für Schloß Schönbrunn
Wien. - „2011 war das bislang besucherstärkste Jahr für Schloß Schönbrunn“, zieht Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner als Eigentümervertreter in der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) eine positive Bilanz: 2,7 Millionen Eintritte in das Schloss und die Angebote im Areal konnten verbucht werden. Das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Rein nach Köpfen gezählt – also ohne Berücksichtigung von Mehrfacheintritten der Besucher – lag die Steigerung bei zwei Prozent. "Die Schönbrunn-Zahlen untermauern, dass wir mit dem in der Tourismusstrategie verankerten Schwerpunkt "Städte und Kultur" den Trend bei Reisemotiven gut getroffen haben. Unser historisches und kulturelles Erbe zählt zu den wertvollsten Schätzen Österreichs. Durch laufende und neue Investitionen bauen wir die entsprechenden Angebote weiter aus" so Mitterlehner.
Kaiserappartements, Sisi Museum und Silberkammer in der Wiener Hofburg verzeichneten im Jahr 2011 weitere 627.000 Gäste. In diesen ebenfalls von der SKB betriebenen Kulturattraktionen konnte der Besucherrekord von 2010 – in diesem Jahr wurden Besucherzuwächse von beträchtlichen zehn Prozent erzielt – nicht nochmals übertroffen werden. Die Zahlen gingen nun um drei Prozent zurück.
Der Gesamtumsatz der SKB lag im Vorjahr nach ersten Berechnungen bei 35,7 Millionen Euro. Davon stammen rund 23 Millionen Euro aus Eintrittseinnahmen, weitere rund 8 Millionen Euro aus Shopeinnahmen. Insgesamt sind die Erlöse um 6 Prozent höher als im Vorjahr. Somit war 2011 auch das wirtschaftlich bis dato erfolgreichste Jahr für die Schönbrunner Schlossgesellschaft.
In den 20 Jahren seit der Ausgliederung von Schloß Schönbrunn aus der staatlichen Verwaltung im Jahr 1992 werden sämtliche Investitionen zur Erhaltung und Attraktivierung der anvertrauten Kulturdenkmäler aus eigener Kraft geschafft. Schönbrunn ist zu einem sich selbst erhaltenden Kulturgut und zu einem einnahmenseitigen Faktor im Staatsbudget geworden. Über 27 Millionen Euro an Steuern sowie Zahlungen für Fruchtgenuss und Pacht wurden bislang an den Bund abgeführt.
Auch 2011 wurden wieder hohe Bauaufwendungen getätigt. Rund 9,5 Millionen Euro flossen in Restaurier- und Erhaltungsarbeiten sowie in das Schaffen neuer Angebote und Besucherservices. Im Zentrum stand dabei die historisch-authentische Restaurierung der Großen Galerie, des größten Prunkraums im Schloss. Dieses Mammut-Projekt wird im Frühjahr 2012 abgeschlossen werden. Weiters wurde mit den Bauarbeiten für ein neues Besucherzentrum begonnen. Dieses Vorhaben, das ein besseres Management der zu empfangenden Besuchermengen ermöglicht, bildet den Schwerpunkt des Investitionsprogramms für 2012 und wird voraussichtlich ab Herbst in Betrieb genommen werden.
„Nur durch den laufenden Ausbau der Angebote ist es möglich, heute mehr als doppelt so viele Besucher zu empfangen wie bei unserem Start vor beinahe 20 Jahren“, so Schönbrunn-Geschäftsführer Franz Sattlecker.
Weitere zentrale Projekte für 2012 sind die Sanierung des Palmenhauses bei laufendem Betrieb sowie die Restaurierung des Millionenzimmers im Schloss.
Neue Wanderwege im südlichen Waldviertel geplant
Neue Wanderwege im südlichen Waldviertel geplant Niederöstereich. - Bis Jahresende 2013 setzt sich die Donau Niederösterreich GmbH das Ziel, den Nibelungengau durch Wanderwege umfassend zu erschließen und eine Anbindung zum Donau-Steig und Welterbe-Steig zu realisieren. Insgesamt 33 Gemeinden in den Bezirken Krems, Zwettl und Melk haben eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, um die touristische Entwicklung der Region voranzutreiben. Als Basis der Neupositionierung des Nibelungengaus dient eine im Jahr 2008 erstellte Studie zum Thema "Bewegung und Ausgleichssport, naturorientierte Angebote und Mobilität".
Die Projektkosten zur Verwirklichung des Vorhabens belaufen sich auf insgesamt 239.580 Euro. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln (LEADER) auf Initiative von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beschlossen. In den kommenden Monaten werden bereits die ersten Streckenprofile erstellt, evaluiert und via GPS vermessen, um ein digitales Trainingstagebuch für die Gäste zu erstellen. Neben Medienkooperationen mit heimischen Tageszeitungen soll vor allem eine einheitliche Corporate Identity für einen hohen Wiedererkennungswert und Zulauf sportbegeisterter, erholungssuchender Besucherinnen und Besucher sorgen.
"Touristische Ganzjahresangebote sorgen für eine langfristige Gästebindung. Der Nibelungengau mit seinen Gemeinden ist am besten Weg, seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und so die touristische Wertschöpfung nachhaltig zu sichern. Von den touristischen Maßnahmen sollen vor allem die Betriebe in der Region nachhaltig profitieren", sagt dazu Landesrätin Bohuslav.
"Mostfest 2011" schlug alle Rekorde
"Mostfest 2011" mit rund 1.000 Besucherinnen und Besuchern restlos ausverkauft Steinakirchen am Forst (Niederösterreich). - Vor kurzem wurde auf Schloss Wolfpassing bei Steinakirchen am Forst das "Mostfest 2011" gefeiert, das mit rund 1.000 Besucherinnen und Besuchern restlos ausverkauft war. Die Eröffnung des ganz im Zeichen des Mostes stehenden Events wurde von Landesrat Dr. Stephan Pernkopf vorgenommen, der dabei die Bedeutung der Initiative "So schmeckt Niederösterreich" hervorhob und u. a. festhielt: "Immer mehr Menschen wollen sich richtig und vor allem gesund ernähren, kurze Transportwege und damit frische Lebensmittel aus der Region sind der beste Garant dafür. Ihre Herkunft ist nachvollziehbar, und die Wertschöpfung bleibt in der Region und sichert damit Einkommen und Lebensqualität im ländlichen Raum."
Im Rahmen des Festes präsentierten 17 Mostproduzentinnen und -produzenten vor Ort ihre Jungmoste, entlang einer "Mostviertler Schmankerlstraße" hatten die Gäste die Möglichkeit, sich durchzukosten. Mit dabei waren auch die Mostviertler Genuss Regionen sowie die Genuss Regions-Kandidaten, die im Rahmen des Mostfestes einmal mehr Gelegenheit hatten, sich zu präsentieren. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den Musikgruppen "Foast" und "Steirische Blas". Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Landwirtschaft ließen sich das "Mostfest 2011" nicht entgehen.
Ein zusätzliches Highlight des "Mostfestes 2011" war die Krönung der neuen NÖ Mostkönigin Christina Schmatz aus Asperhofen durch Landesrat Pernkopf und ORF-Koch Andi Wojta. Letzterer wurde bei dem Fest auch als neuer Jungmostpate geehrt. Die Stellvertreterin der amtierenden Mostkönigin ist Lydia Wieser aus Ferschnitz.
Birgit Sarata erhielt "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich"
Überreichung des "Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich" an Honoravizekonsulin Birgit Sarata durch den Ersten Präsidenten des Wiener Landtages, Prof. Harry Kopietz Wien. - Musik, witzige Bonmots und jede Menge Gäste gab es gestern, Montag im Stadtsenatssitzungssaal im Rahmen der Verleihung einer der wichtigsten Auszeichnungen der Republik an Honorarvizekonsulin Birgit Sarata. Der Erste Präsident des Wiener Landtages, Prof. Harry Kopietz überreichte das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich" an Birgit Sarata.
Beinahe die gesamte Wiener Stadtregierung, zahlreiche wichtige Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wirtschaft sowie viele FreundInnen der Geehrten und unzählige JournalistInnen, Kameraleute und RedakteurInnen kamen in den Sadtsenatssitzungssaal. In der Laudatio strich Landtagspräsident Kopietz die Verdienste und Tätigkeiten Birgit Saratas hervor. Besonders betonte er die Verdienste Saratas als Netzwerkerin: Ihr Netzwerk spanne sich kreuz und quer durch die Stadt und durch Österreich, von Unternehmern über Rechtsanwälte, Ärzte, Künstler bis hin zu Politikern. "Du bringst Menschen zusammen, die sich sonst unter normalen Umständen nicht begegnen würden", sagte Kopietz.
Birgit Sarata ist bereits Trägerin des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien, des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Wien, des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Niederösterreich, des Euro Crystal Globe Award und sie ist Österreichische Sonderbotschafterin für Tourismus.
Weit über 100.000 Besucher bei Linzer Klangwolke 2011
Linz. - Unter dem Motto "2011 - Feuerwelt. Eine Science Fiction" fand gestern die Linzer Klangwolke statt. Ein wunderschöner, lauer Sommerabend lockte mehr als 100.000 Besucher in die oberösterreichische Landeshauptstadt.
Mithilfe eines gewaltigen Feuerwerks und der Musik von Thierry Zaboitzeff wurde "Eine Geschichte rund um Frieden und Toleranz" erzählt.
Pyrotechniker Christian Czech und Regisseur Beda Percht haben ihre Arbeit an den Roman Childhood's End" (Die letzte Generation) von "2001"-Autor Arthur C. Clarke angelehnt. Erzählt wurde die Geschichte von Außerirdischen, die die Menschheit bewachen, beschützen und letztendlich verlassen, weil sie "erwachsen" geworden ist.
Raketen flogen wie Ufos durch den Abendhimmel, ein Leichtflugzeug "streute" Feuer auf die Donau und unzählige, rhythmische Explosionen erzeugten eine einzigartige Stimmung.
Auch wenn die "Geschichte" für die Mehrzahl der Besucher kaum verständlich war, konnte das Gesamtkunstwerk restlos begeistern.
Mit der Klassik-Klangwolke und der Kinder-Klangwolke wird es heuer insgesamt drei Klangwolken geben. Die Kosten belaufen sich auf etwa 600.000 Euro.










