Kultur/Tourismus
„Natur im Garten“ feiert 10.000 NÖ Gartenplaketten
(v.l.n.r.): Karl Ploberger, Eva Lümbacher-Stoifl und LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka Beim Naturgartenfest im Landesmuseum in St. Pölten feierte „Natur im Garten“ 10.000 NÖ Gartenplaketten in Niederösterreich. Mit über 3.200 Besucherinnen und Besuchern hat das „Frühlingserwachen“ einen neuen Rekord aufgestellt. Als einen Höhepunkt des Tages verloste Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka die Gewinnerin des Gartentags mit Karl Ploberger.
„Bei diesem Naturgartenfest stand schon alles im Zeichen des Frühlings! Das vielseitige Programm, die vielen Aussteller und Partnerbetriebe von „Natur im Garten“ haben die Besucherinnen und Besucher begeistert“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.
Mit allen Besucherinnen und Besuchern feierte Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka 10.000 NÖ Gartenplaketten, die von „Natur im Garten“ in Niederösterreich vergeben wurden. Sie stehen für ein vielfältiges Gärtnern mit der Natur. Besonders freuen durfte sich Frau Eva Lümbacher-Stoifl aus Oberhausen, die bei der Verlosung des Gartentags mit Karl Ploberger als Gewinnerin hervorging.
Freunde der Aktion „Natur im Garten“ stimmten sich bei diesem Naturgartenfest schon auf den Frühling ein! Die 31 Aussteller boten von Pflanzen über kulinarische Produkte bis hin Gartenaccessoires was das Herz begehrt. Am Infostand von „Natur im Garten“, bei den Partnerbetrieben der Aktion und bei den Vorträgen der ORF-Profis Karl Ploberger, Johannes Käfer und Kräuterpfarrer Benedikt drehte sich alles rund ums Thema Garten.
Weitere Informationen zum Naturgarten unter www.naturimgarten.at und beim NÖ Gartentelefon 02742/ 74 333.
Landeshauptmann Pröll präsentiert positiven Ausblick für die Wachau
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll präsentierte am Freitag, 27. Jänner in Weißenkirchen eine Zwischenbilanz über die Initiative „Wachau 2010 plus" und gab auch einen Ausblick über bevorstehende Projekte. So soll bis 2014 in Melk ein Schifffahrtszentrum errichtet werden und die bekannte Schauspielerin Ursula Strauss wird Proponentin sowie Kuratorin der neuen Initiative „Wachau in Echtzeit".
„Die Wachau ist ein kultureller und touristischer Botschafter Niederösterreichs, der unser Land weit in die Welt hinausträgt", zeigte sich Landeshauptmann Pröll überzeugt. Der Tourismus sichere mit einem Jahresumsatz von 60 Millionen Euro rund 550 Arbeitsplätze in der Wachau, die über 4.800 Hotelbetten und 2.300 Privatbetten verfügt.
Das Projekt „Wachau 2010 plus" sei vor rund drei Jahren gestartet worden, um die Wachau als touristische Vorzeigeregion weiter zu entwickeln, informierte der Landeshauptmann. Seitdem seien rund 14,5 Millionen Euro in Projekte investiert worden, bilanzierte er: „Damit wurden Investitionen von rund 30 Millionen Euro ausgelöst." Seit 2009 konnte in der Wachau eine Nächtigungssteigerung von zehn Prozent verzeichnet werden, berichtete Pröll weiters, der als Beispiele für die umgesetzten Projekte etwa den Welterbesteig Wachau, das Schifffahrts- und Welterbezentrum Krems sowie das neue Verkehrskonzept für die Wachau anführte.
Im Blick nach vorne werde mit der „Spitzer Lände" eine „klassische Wachauer Flaniermeile" entwickelt, kündigte der Landeshauptmann an. Bis Ostern 2013 wird ein einheitliches Beschilderungssystem für die gesamte Wachau umgesetzt, außerdem wird ein neuer Reiseführer aufgelegt. „Mit dem heutigen Tag erfolgt auch der Startschuss für die Entwicklung und Errichtung eines Schifffahrtszentrums in Melk", so Pröll. Das „Eingangstor Melk" in die Wachau soll 2014 offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.
Auch organisatorisch werden weitere Maßnahmen getroffen. So wird die „Kultur Melk" zur „Wachau Kultur Melk" umgewandelt. Alexander Hauer und Dr. Martin Vogg werden sich intensiv mit der Koordination aller kulturellen Initiativen zwischen Grafenegg und der Schallaburg beschäftigen. Landeshauptmann Pröll: „Es geht dabei vor allem auch um eine Programmentwicklung in der Zeit zwischen Oktober und März." Die Wachau habe gerade in dieser Zeit auch „ein unglaubliches touristisches Potenzial", darauf wolle man in Zukunft einen besonderen Schwerpunkt setzen, betonte Pröll. Als „positives Aushängeschild" für die Wachau wurde die Schauspielerin Ursula Strauss gewonnen, informierte der Landeshauptmann. Sie wird die Proponentin und Kuratorin der Initiative „Wachau in Echtzeit".
„Die Wachau ist meine Heimat, mit der mich sehr viele Kindheitserinnerungen verbinden", meinte Ursula Strauss. Sie freue sich darauf, „konzeptionell zu arbeiten" und glaube, „dass man hier sehr viel bewegen und sehr viel verbindendes schaffen kann", so Strauss.
Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer der ecoplus, verwies abschließend auf die Bedeutung der Wachau als Modellregion für Elektro-Mobilität: „Wir wollen die Wachau als energieautarke Region etablieren."
DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne
DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.
Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!
Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.
Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.
Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.
Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...
In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“
11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne
Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.
"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.
Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.
Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.
Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet
Klaus Nüchtern und Andrea Ecker In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.
"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.
"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.
Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."
Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."
Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).
Uraufführung des Films „Anfang 80" im Cinema Paradiso in St. Pölten
Im Beisein zahlreicher Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur fand am Mittwoch, 14. Dezember, im Cinema Paradiso in St. Pölten die Uraufführung des Films „Anfang 80" von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl (Regie und Drehbuch) sowie Michael Kitzberger (Produzent) statt. „Es freut mich, dass die Welturaufführung hier im neu eröffneten Club 3 des Cinema Paradiso mit den Hauptdarstellern und dem Filmteam stattfinden kann. Das Cinema Paradiso ist von Drehorten umgeben, viele Szenen spielen am Rathausplatz", meinte dabei Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.
In weiterer Folge unterstrich Bohuslav in ihren Grußworten die Bedeutung Niederösterreichs als Filmstandort: „Das Filmland Niederösterreich ist immer öfter Schauplatz für nationale, aber auch internationale Serien und Filmproduktionen. Mit diesen Produktionen werden die Vielfalt, Vorzüge und Vorteile des Landes in die Welt hinausgetragen. Von den Dreharbeiten profitiert die gesamte Region; Bekanntheit und Image werden gesteigert, es kommt zu Wertschöpfungseffekten und Umwegrentabilität. Auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist die Kultur ein unentbehrlicher Bestandteil und Wegbegleiter Niederösterreichs."
Der Streifen, der in St. Pölten spielt und hier auch gedreht wurde, vereint in den Hauptrollen die österreichischen Publikumslieblinge Karl Merkatz, Christine Ostermayer, Erni Mangold und Branko Samarovski. „Anfang 80" versteht sich als Liebesfilm eines ganz besonderen Paares inmitten einer Gesellschaft, die das Alter ausgrenzt und verdrängt.
Neue Wanderwege im südlichen Waldviertel geplant
Neue Wanderwege im südlichen Waldviertel geplant Niederöstereich. - Bis Jahresende 2013 setzt sich die Donau Niederösterreich GmbH das Ziel, den Nibelungengau durch Wanderwege umfassend zu erschließen und eine Anbindung zum Donau-Steig und Welterbe-Steig zu realisieren. Insgesamt 33 Gemeinden in den Bezirken Krems, Zwettl und Melk haben eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, um die touristische Entwicklung der Region voranzutreiben. Als Basis der Neupositionierung des Nibelungengaus dient eine im Jahr 2008 erstellte Studie zum Thema "Bewegung und Ausgleichssport, naturorientierte Angebote und Mobilität".
Die Projektkosten zur Verwirklichung des Vorhabens belaufen sich auf insgesamt 239.580 Euro. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln (LEADER) auf Initiative von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beschlossen. In den kommenden Monaten werden bereits die ersten Streckenprofile erstellt, evaluiert und via GPS vermessen, um ein digitales Trainingstagebuch für die Gäste zu erstellen. Neben Medienkooperationen mit heimischen Tageszeitungen soll vor allem eine einheitliche Corporate Identity für einen hohen Wiedererkennungswert und Zulauf sportbegeisterter, erholungssuchender Besucherinnen und Besucher sorgen.
"Touristische Ganzjahresangebote sorgen für eine langfristige Gästebindung. Der Nibelungengau mit seinen Gemeinden ist am besten Weg, seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und so die touristische Wertschöpfung nachhaltig zu sichern. Von den touristischen Maßnahmen sollen vor allem die Betriebe in der Region nachhaltig profitieren", sagt dazu Landesrätin Bohuslav.
Löwenherz in Dürnstein – die Reise ins Mittelalter führt entlang des Weges zur Ruine Dürnstein
NÖ Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. Der für die Stadtgemeinde Dürnstein vor zwei Jahren konzipierte Themenweg rund um das Leben im Mittelalter wird in den kommenden zwölf Monaten am Fuße der Ruine Dürnstein umgesetzt. Unter Berücksichtigung der ecoplus-Kriterien für touristische Themenwege wird der mittelalterlich-anmutende Löwenherz-Weg eine touristische Attraktion, die noch mehr Besucher in die Wachau locken soll.
Die Geschichte von Richard Löwenherz und ein Leben wie im Mittelalter will die Stadtgemeinde Dürnstein nahe der weithin bekannten Ruine präsentieren. Mit modernen Präsentationstechniken soll das historische Zeitalter für die Gäste aus dem In- und Ausland rund um die Kreuzzüge qualitativ hochwertig, spannend und abwechslungsreich aufbereitet werden.
„Die Wachau ist für den Tourismus in Niederösterreich ein internationaler Gästebringer und Dürnstein weit über die Landesgrenzen bekannt. Mit dem neuen Themenweg wird das touristische Angebot noch weiter verstärkt“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Mehrere interaktive Stationen sind rund um die Ruine Dürnstein geplant. Diese werden gärtnerisch gestaltet und mit modernster Audiotechnik ausgestattet, um so vom Leben und Sterben von Richard Löwenherz samt dessen Epoche zu berichten.
Für publikumswirksame Marketingmaßnahmen werden Informationsfolder und eine themenspezifische Website produziert. Für Gäste aus dem benachbarten Ausland werden sämtliche Schautafeln mehrsprachig aufbereitet.
Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 176.529,60 Euro. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des ecoplus Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmittel (LEADER) auf Initiative von LR Dr. Bohuslav beschlossen.
„Gerade touristische Hot Spots wie Dürnstein müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln, um neue Urlauberschichten anzusprechen und Stammgäste immer wieder zu überraschen. Mit diesem Themenweg gelingt dieses Ansinnen hervorragend und steigert zugleich die Wertschöpfung in der Region Wachau-Dunkelsteinerwald“, so LR Dr. Bohuslav.
Ybbs feiert im kommenden Jahr 175 Jahre Donaudampfschifffahrt
Ybbs / Donau. - "Die Geschichte der Stadt Ybbs ist eng mit der Donau und damit auch der Schifffahrt verbunden. Im kommenden Jahr feiert die Stadt daher das Jubiläum '175 Jahre Donaudampfschifffahrt im Raum Ybbs'. Das Land Niederösterreich fördert die Ausstellung des Kulturvereins 'Offene Kultur aus Ybbs' mit 7.000 Euro", informiert VP-Landtagsabgeordneter Karl Moser.
"Der Kulturverein 'Offene Kultur aus Ybbs' zeigt im kommenden Jahr zwischen 15. Juni 2012 und 30. September 2012 im vereinseigenen Kulturzentrum 'KIZ' auf rund 200 m2 Fläche die Ausstellung '175 Jahre Donaudampfschifffahrt im Raum Ybbs'. Die Ausstellung befasst sich mit dem Beginn der Dampfschifffahrt an der Oberen Donau seit dem Jahr 1837. In diesem Jahr hat der DDSG-Dampfer 'Maria Anna' erstmals die Strecke Wien-Linz befahren", weiß Moser.
"Seit Jahren verwaltet der Verein das umfangreiche historische Archiv der ehem. landesfürstlichen Stadt Ybbs, sorgt für seine Aufarbeitung und widmet sich in diesem Zusammenhang auch bedeutenden geschichtlichen Themen. Anknüpfend an die bereits vom Verein dokumentierte Zeit der 'Schiffmeister' werden alle Unterlagen und Dokumente der regionalen historischen Archive ausgewertet und nun präsentiert. In der Ausstellung werden nicht nur Bilder, Zeichnungen und Dokumente sondern auch über 20 Modelle historischer Dampfschiffe zu sehen sein. Zusätzlich zur Ausstellung soll eine Dokumentation in Buchform das Thema vertiefen und detaillierter darstellen", informiert der VP-Landtagsabgeordnete.
"Außerdem sind verschiedene Veranstaltungen auf dem Wasser selbst, wie z.B. ein Treffen historischer Schiffe, geplant. Weiters ist eine enge Kooperation mit Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen sowie mit Vereinen und Tourismusorganisationen vorgesehen", so Moser.
Großer Erfolg beim Naturgartenfest auf der Garten Tulln
„Spiel, Spaß & Kräuterzauber“ hieß das Motto am 15. August beim Naturgartenfest auf der Garten Tulln.
Forschen mit der LFS Tulln, Müller´s große Gartenabenteuer, Lavendelsackerl selbst gemacht, Kinderschminken, Kräutertöpfe bepflanzen und bemalen oder Kochen mit Kräutern waren nur einige Highlights des vielseitigen Programms. Darüber hinaus bot der größte Naturspielplatz des Landes jede Menge Platz zum Spielen und Toben. Kinderliedermacher Bernhard Fiebich zog mit seinem musikalischen Programm die Aufmerksamkeit – besonders der jüngsten Besucher – auf sich. Auch für die Eltern wurde gesorgt: Führungen durch die Gärten und zum Thema „Pflanzen, Ernten & Genießen“ rundeten das Angebot ab.
„Das vielfältige Gelände der GARTEN TULLN hat für jeden etwas zu bieten – beim Naturgartenfest mit besonderem Programm und auch bei einem Besuch zwischendurch. Bis 9. Oktober haben die Gartentore noch geöffnet“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka über die vielen begeisterten Besucher.
Einmal mehr hat sich gezeigt: Das Naturgartenthema und die Freude am Garten ist aktueller denn je.
CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012
Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.
Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!
16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5
17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle
18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F
19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena
20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle
21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße
22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
St. Pölten-Tourismus ist weiter im Aufwind
Sankt Pölten. - Die Zahl der Ankünfte und Nächtigungen in der Landeshauptstadt ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das Jahr 2011 hat diesen Trend bestätigt. Mit einem deutlichen Plus gegenüber 2010 hat St. Pölten seine Position als Zugpferd für den Mostviertel Tourismus weiter ausgebaut.
Bereits im Herbst des Vorjahres deutet eine Zwischenbilanz mit einem Plus von rund 1.000 Nächtigungen auf ein erfolgreiches Jahr für die Beherbergungsbetriebe und den Tourismus in St. Pölten hin. Mit Jahresabschluss sind daraus sogar um 5.847 mehr als im Jahr 2010 geworden. Das bedeutet um 4,1 % mehr Nächtigungen (insgesamt 148.437) und bei den Ankünften sogar einen Zuwachs von 7,87 % (insgesamt 72.285).
„St. Pölten ist die nächtigungsstärkste Gemeinde in der Tourismusdestination Mostviertel und unter den Top10 in Niederösterreich“, so die Leiterin des städtischen Tourismusbüros Eva Prischl.
Die Großveranstaltungen wie Ironman, St. Pöltner Radmarathon und Frequency tragen neben den Tagungen und Seminaren zum Nächtigungsplus bei. St. Pölten ist in den letzten Jahren verstärkt auf Tourismusmessen und Workshops im In- und Ausland vertreten und bietet ein umfangreiches Prospektmaterial in 14 Sprachen. Die ausländischen Gäste kommen aus Deutschland, der Schweiz, Ungarn, Italien, Rumänien und Tschechien. Der österreichische Gast trägt mit 65 % zum Nächtigungsplus bei. Einige Leitsysteme – wie das Hotelleitsystem, das Radleitsystem und das Kultur-Touristische Leitsystem – tragen besonders zum Wohlfühlen und Kennenlernen der Stadt bei.
Nacht der Ballone 2011 lockte nach Lackenhof
Lackenhof (Niederösterreich). - Heute Abend fand in Lackenhof wieder die traditionelle "Nacht der Ballone" statt. Die Veranstalter bemühten sich, der etwas "verstaubten" Veranstaltung neues Leben einzuhauchen. Auch der Veranstaltungsort wurde von der Teichwiese zur "Arena Ötschertreff" verlegt.
Schon am Nachmittag wurde mit dem „Zipföbob Night Race“ gestartet. Um 17.30 Uhr erleuchteten die Skilehrer der Skischule Ötscher die Eibenkoglpiste. Nach einem Rahmenprogramm ging das Highlight des Abends über die Bühne. Die Besucher konnten hautnah miterleben, wie zwei Ballone den kleinen Ort am Ötscher in fast schon mystisches Licht tauchten. Die kleinen Besucher durften sogar mit dem Ballon kurz abheben und das Geschehen von oben betrachten.
Schade, dass nur eine "überschaubare" Menge von Besuchern den Weg nach Lackenhof fand.
Die NÖ Landesausstellung 2011 verzeichnete 554.438 Besucher
554.438 Besucher zählte heuer die NÖ Landesausstellung in den drei Standortgemeinden Petronell-Carnuntum, Bad Deutsch-Altenburg und Hainburg. Das hat heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge einer Pressekonferenz in St. Pölten bekannt gegeben.
Durch die diesjährige Landesausstellung in Carnuntum, einem „historischen Ort, an dem Weltgeschichte geschrieben wurde", sei „das Geschichtsbewusstsein geschärft worden", betonte Landeshauptmann Pröll in seiner Stellungnahme. Rund 42 Millionen Euro seien investiert worden, die durch die Landesausstellung erzielte Gesamt-Wertschöpfung betrage rund 60 Millionen Euro, so Pröll. Dadurch seien 500 bis 600 Arbeitsplätze in der Region geschaffen worden.
Rund 80 Prozent der 554.438 Besucher waren Tagesgäste, rund 20 Prozent blieben über Nacht. Im Durchschnitt hat ein Tagesgast 32 Euro in der Region ausgegeben, ein Nächtigungsgast 81 Euro. 80 Prozent der Gäste kamen aus Österreich, 10 Prozent aus der Slowakei, 4 Prozent aus Deutschland und 6 Prozent aus anderen Ländern Europas. „Die Erfahrung zeigt, dass wir in den kommenden Jahren eine dauerhafte Steigerung im Tourismus von rund 25 Prozent erwarten können", betonte Pröll.
Die Landesausstellung habe auch „die Bekanntheit der Region und des Bundeslandes Niederösterreich gesteigert", meinte der Landeshauptmann weiters: „950 Journalisten aus aller Welt haben die Landesausstellung besucht und darüber berichtet."
Insgesamt habe die Landesausstellung „einen Quantensprung nach oben für die gesamte Region" gebracht, bilanzierte der Landeshauptmann: „Das Römerland Carnuntum hat die Chance der Landesausstellung exzellent genutzt."
Kurt Farasin, der Geschäftsführer der NÖ Landesausstellung, betonte: „Es wurden neue Maßstäbe beim Erleben einer Ausstellung gesetzt." Farasin verwies auch auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den 27 Gemeinden und 159 Qualitätspartnern in der Region.
Von einem „Riesen-Schritt" für die Gemeinde sprach die Bürgermeisterin von Petronell-Carnuntum, Ingrid Scheumbauer: „Wir wollen diesen Schwung mitnehmen in die Zukunft." Für Bürgermeister Ernest Windholz aus Bad Deutsch-Altenburg sind im Zuge der Landesausstellung „kommunale Jahrhundertprojekte umgesetzt" worden, Bürgermeister Karl Kindl aus Hainburg meinte: „Durch die Landesausstellung haben wir die Möglichkeit gehabt, uns als Mittelalterstadt zu positionieren."
Neuer Wanderführer für den Welterbesteig Wachau
Neuer Wanderführer für den Welterbesteig Wachau Niederösterreich. - Der renommierte deutsche Wanderverlag Rother hat einen neuen Wanderführer auf den Markt gebracht, der sich dem Welterbesteig Wachau widmet. Auf insgesamt 176 Seiten werden in dem kleinformatigen Druckwerk die einzelnen Etappen des Welterbesteigs ausführlich beschrieben und es werden auch zahlreiche Besonderheiten und Geheimtipps präsentiert.
Der Wanderführer, für den die Donau Niederösterreich Tourismus GmbH als Ideengeberin fungierte, enthält neben allgemeinen touristischen Hinweisen zu Verkehrsverbindungen und Anreise auch allgemeine Informationen zur Orientierung, so beispielsweise Informationen über Markierungen und Gehzeiten. Am Beginn jeder vorgestellten Route steht eine Kurzcharakteristik, die die Besonderheiten und Schönheiten der jeweiligen Tour präsentiert und auch Einkehr- und Nächtigungstipps gibt. Am Schluss findet sich ein Stichwortverzeichnis, das darüber Auskunft gibt, auf welchen Seiten die Berge, Orte, Ausgangspunkte, Tourenziele etc., die in dem Wanderführer erwähnt werden, zu finden sind. Auf der Internetseite des Bergverlags Rother www.rother.de stehen zu diesem Rother Wanderführer auch GPS-Daten zum kostenlosen Download bereit.
Beim Autor dieses neuen Wanderführers handelt es sich um Dr. Franz Hauleitner, der als Synoptiker an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien arbeitet, der ein langjähriger Kenner der Wachau ist und dessen große Leidenschaft seit frühester Jugend die Berge sind. Hauleitner hat nicht nur viele Gebirge in Afrika und Zentralasien mit Begeisterung erwandert, er kennt auch die Berge Ostösterreichs wie seine eigene Westentasche. Diese Verbundenheit und Ortskenntnis fließt in den neuen Wanderführer mit ein.
Eine Welt für den Wein: Vino Versum in Poysdorf
Flaschenbilder säumen den Weg der Poysdorfer Weinerlebniswelt. Poysdorf. - Passend für eine Wein-Hauptstadt widmet Poysdorf dem edlen Rebensaft eine ganze Welt, ja ein ganzes Universum: Vino Versum.
Auf etwa einem Quadratkilometer mitten in der Stadt Poysdorf zeigt Vino Versum dem Besucher der Weinstadt, was es heißt, Wein zu leben und zu erleben. Eine Route, die vom Brauchtum zur Kunst, von der Geschichte zur Gegenwart, vom Genuss zum Wissen, von der Tradition zur Technik verläuft, bietet interessante Perspektiven auf und Erlebnisse rund um den Wein.
Da sind der Wein und seine Geschichte, ein Schauweingarten sowie original wieder aufgebaute Presshäuser, einladend präsentiert im Weinstadtmuseum. Die Maria v. Ohmeyer-Galerie im ehemaligen Nachtwächterhaus zeigt eine Sonderausstellung "Norwegen & Weinviertel". Viel Wissenswertes über die prickelnde Variante des Poysdorfer Weines - den Sekt - erfährt man in der Schlumberger Sektwelt, einem ehemaligen Klosterkeller.
Nicht zu vergessen die Gstettn, ein idyllischer Platz mit historischen Weinkellern, der zum Verkosten edler Weine, aber auch mit einem bunten Veranstaltungsprogramm die ganze Saison über aufwartet. Darüber hinaus bieten sich gemütliche Heurige und gut sortierte Vinotheken zum Gustieren und Genießen an.
Kunst im öffentlichen Raum: Wie in einer Freiluft-Galerie schmücken 126 überdimensionale künstlerisch gestaltete Flaschenbilder Häuser- und Kellerfassaden die Weinerlebniswelt Vino Versum.
Besonders empfiehlt sich die Teilnahme an einer geführten Tour auf den Spuren des Weines mit einem echten Kundschafter der Stadt - einem Kellergassenführer, Stadt- und Traktorführer: Dabei eröffnen sich lehrreiche und zugleich abwechslungsreiche Blickwinkel auf Wein, Weinbau und Winzer.
Eine Vielfalt an Angeboten erwartet den Gast speziell jetzt im Weinherbst und macht den Aufenthalt in Poysdorf zu einem besonderen Weinerlebnis.
Österreichische Kürbismeisterschaft erstmals auf der „Garten Tulln"
Österreichische Kürbismeisterschaft erstmals auf der „Garten Tulln" Tulln (Niederösterreich). - Im heurigen Jahr wird „Die Garten Tulln" als Austragungsort der Österreichischen Kürbismeisterschaft fungieren. Am 6. Oktober werden hier Riesenkürbisse aus dem gesamten Bundesgebiet gewogen, bewertet und ausgezeichnet.
Auf der „Garten Tulln" wurden in der Vergangenheit bereits zweimal die Niederösterreichischen Kürbismeisterschaften abgehalten. Im Jahr 2009 hat sich „Die Garten Tulln" dabei mit einem 309-Kilo-Kürbis den ersten Platz geholt, 2010 erreichte die Gartenschau des Landes Platz drei beim Landesbewerb. „Seit mehreren Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Riesenkürbis. Dieses ‚Fieber' hat mittlerweile nicht nur unsere Gärtner, sondern das ganze Land angesteckt. Daher sind wir besonders stolz darauf, dass ‚Die Garten Tulln' Schauplatz der Staatsmeisterschaften wird", so Gartenleiter Mario Jaglarz. Im Vorjahr wurde die Staatsmeisterschaft im oststeirischen Eichberg abgehalten.
„Die Garten Tulln" startet heuer am 14. April in die neue Saison, die bis 7. Oktober dauern wird. Saisonkarten können bereits jetzt zum Vorverkaufspreis gekauft werden; mit dem Kennwort „Kürbis" erhalten - solange der Vorrat reicht - die Käuferinnen und Käufer dieser Karten zusätzlich einen Riesenkürbissamen.
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.
Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.
Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.
Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.
Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.
Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.
"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.
Eines der ersten Silvesterfeuerwerke startete in St. Corona am Wechsel
St. Corona am Wechsel. - Besonders familienfreundlich feierte man in St. Corona / Wechsel den Jahreswechsel. Um ca. 18 Uhr startete das Rahmenprogramm mit einem Fackellauf der Schischule und des Schiclubs. Anschließend beeindruckte eine Pistengeräteschau die Besucher. An den Standln der Bauernschaft, des Schiclubs und der Bergrettung konnte man sich mit heißen Getränken und kleinen Snacks versorgen.
Den Höhepunkt bildete ein bombastisches Feuerwerk, das oberhalb der Liftstation abgeschossen wurde.
Das Feuerwerk startete schon um 19 Uhr. Eine gute Idee - besonders für Familien mit Kindern.
Für eine ideale Silvesterstimmung sorgte auch der Wettergott. Bei Temperaturen knapp unter null Grad und klarer Sicht ließ es sich gut im Freien feiern.
Die Veranstalter durften sich heuer sogar über einen Besucherrekord freuen.
UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012
Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.
Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.
Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!
13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D
Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.
30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle
31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.
Niederösterreich mit neuen Angeboten für den Winter
(v.l.n.r.): Prof. Christoph Madl, MAS (GF Niederösterreich-Werbung), Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Mag. Markus Redl (GF NÖ-BBG) Der Winter kann kommen! Mit neuer Wintercard Niederösterreich und der neuen Aktion „Volksschulen zum Schnee“ hat Niederösterreich in der Saison 2011/12 Großes vor. Zum Entschleunigen bietet der sanfte Wintertourismus in Niederösterreich den perfekten Rahmen.
Mit rund 20 Skigebieten, über 200 Pistenkilometern, mehr als 100 Aufstiegshilfen und über 20 Skischulen ist Niederösterreich für die kommende Wintersaison bestens gerüstet. Die Vorteile für Winterbegeisterte, die einen oder mehrere Skitage in Niederösterreich verbringen, liegen auf der Hand. Neben der guten Erreichbarkeit und kurzen Anfahrtszeiten vor allem für Ostösterreicher und Gäste aus dem CEE-Raum ist Niederösterreich aufgrund der Topografie und dem Angebot an Skischulen und Geräte-verleihern das Land für Einsteiger und Wiedereinsteiger. Zudem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nahezu unschlagbar. Während in manchen Skigebieten in Österreich die Tagesskipässe auf über 45 Euro ansteigen, kostet in Niederösterreich ein Tagesskipass maximal 33 Euro.
„Das alles heißt allerdings nicht, dass wir uns zurücklehnen können und abwarten. Ganz im Gegenteil! Auch für die Saison 2011/12 hat man Geld in die Hand genommen, um in Infrastruktur und Angebot in Niederösterreichs Skigebieten zu investieren“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Hervorragende Arbeit der heimischen Winzerinnen und Winzer
„Dank der hervorragenden Arbeit der heimischen Winzerinnen und Winzer ist der österreichische Wein ein Aushängeschild und Markenprodukt geworden. Das belegt nicht zuletzt die Statistik. Die Weinexporte sind von 119 Millionen Euro 2009 auf 126 Millionen Euro 2010 weiter angestiegen. Das ist auch ein großer Erfolg der Österreichischen Weinmarketing, die in 25 Jahren effiziente und gezielte Arbeit geleistet hat“, sagte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf anlässlich eines Besuchs der NÖ Weinkönigin Elisabeth II. aus Obersdorf im Weinviertel.
Nach zwei schwierigen Jahren ist 2011 die Ernte mit rund 2,5 Millionen hl wieder gut ausgefallen und weist hohe Qualität auf, wovon man sich schon bei den Jungweinen überzeugen konnte. Der Produktionswert des österreichischen Weins liegt bei rund 500 Millionen Euro. Niederösterreich ist mit einem Flächenanteil von 60 Prozent das größte Weinbaugebiet in Österreich. Die Gesamt-Anbaufläche beträgt 46.000 ha, 27.000 ha liegen in NÖ. Weißweine werden auf 30.000 ha, Rotweine auf 16.000 ha angebaut.
„Der Schwerpunkt liegt in der Produktion von weißen und roten Qualitätsweinen, wobei die Anbaufläche für Rotwein in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Den größten Anteil hält bei Rotweinen die Sorte Zweigelt, bei Weißweinen liegt der Grüne Veltliner klar voran“, so Pernkopf.
Mostviertler Schienenradl: "noch viel Potential nach oben"
Mostviertel, Niederösterreich. - Das Mostviertler Schienenradl hat sein erstes Betriebsjahr, wie Geschäftsführer Johannes Eßmeister dem NÖ Wirtschaftspressedienst berichtet, erfolgreich abgeschlossen. 6.392 Kunden ¬ darunter Schulklassen, Senioren, Betriebsausflügler und Familien ¬ haben in der Zeit von April bis Oktober zwischen Ruprechtshofen und Wieselburg kräftig in die Pedale getreten. "Das Budget wurde sowohl auf der Einnahmenseite, als auch auf der Kostenseite eingehalten und die budgetierte Besucherzahl von 6.000 Schienenradlern knapp übertroffen", so Eßmeister.
Eine Kundenanalyse zeigt, dass vor allem Personen aus dem Bezirk Melk die neue Attraktion nutzen und so für 50 Prozent des gesamten Umsatzes sorgen. Aber auch Gäste aus Wien, Deutschland, Südtirol, Großbritannien und Tschechien gönnten sich eine Fahrt mit dem Mostviertler Schienenradl. Die meisten Kunden, nämlich 1.592, kamen im September sowie 1.560 im August. Als beliebteste Schienenradl-Tage erwiesen sich die Samstage und Sonntage.
"Die Zahlen zeigen uns eindeutig, dass wir überregional noch viel Potential nach oben haben. Dies werden wir mit gezielten Marketingaktionen auch bundesweit im kommenden Jahr versuchen auszuschöpfen", zieht Johannes Eßmeister Bilanz. "Zudem möchten wir die Eventangebote, wie das Geburtstagsradl, Feste und Veranstaltungen, ausbauen und verstärkt Betriebsausflüge anbieten. Jeden Mittwoch machen wir zum Seniorentag, und schließlich werden wir den Lokschuppen in Ruprechtshofen zum Eventgebäude ausbauen, damit wir am 1. April 2012 voller Elan in die zweite Saison starten können."
Das neue Freizeiterlebnis im Melker Voralpenland, in das bisher 380.000 Euro investiert wurden, ist ein Radvergnügen der besonderen Art. Wo noch vor einigen Jahren Schmalspurbahnen ratterten, kann man nun selber auf Schienen fahrend Landschaftsidylle genießen. Entweder mit dem Mostviertler Radl, wo vorn zwei Personen auf Radsatteln in die Pedale treten und zwei Personen auf der Rückbank Platz nehmen, oder mit dem Familienradl. Hier sitzen zwei Personen auf echten Rädern, außerdem ist Platz für bis zu vier Kinder. Los geht es entweder beim alten Bahnhofschuppen in Ruprechtshofen oder am Bahnhofsgelände in Wieselburg. Die Streckenlänge beträgt rund elf Kilometer, die Fahrtzeit an die 1,5 Stunden.
Durchwegs positive Zahlen für den niederösterreichischen Tourismus
Immer mehr Touristen kommen nach Niederösterreich Über ein mehr als erfreuliches Ergebnis kann sich der niederösterreichische Tourismus laut Hochrechnung der Statistik Austria freuen: 4,2 % mehr Nächtigungen im August, 3,4 % mehr Nächtigungen von Jänner bis August und 4,2 % mehr Nächtigungen in der Sommerzwischenbilanz.
„Der August hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Bei einem Nächtigungsplus von 4,2 % und einem Zuwachs von 8,4 % bei den Ankünften kann man nur von einem erfolgreichen Ergebnis sprechen“, zeigt sich Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav vom Ergebnis der soeben von der Statistik Austria veröffentlichten Nächtigungszahlen begeistert. Niederösterreich konnte im August 2011 rund 821.000 Nächtigungen verzeichnen, das sind um über 33.000 Nächtigungen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 533.000 Nächte fallen auf Gäste aus dem Inland, das sind 4,7 % mehr als im Vorjahr. 288.000 Nächtigungen sind ausländischen Gästen zuzuordnen (+3,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum).
Erfolgreiche Jahreszwischenbilanz
Niederösterreich konnte in den ersten acht Monaten des Jahres (Jänner bis August 2011) lt. erster Hochrechnung der Statistik Austria 4,597 Mio. Nächtigungen verzeichnen, das entspricht einem Nächtigungsplus von 3,4 % (plus 150.000 Nächtigungen) im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. 3,165 Mio. Nächte fallen auf Gäste aus dem Inland, das sind 2,5 % mehr als im Vorjahr. 1,432 Mio. Nächtigungen sind ausländischen Gästen zuzuordnen (+5,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum).
Spitzenreiter in der Sommerzwischenbilanz
Niederösterreich konnte in der Sommerhalbzeit (Mai bis August 2011) lt. erster Hochrechnung der Statistik Austria 2,891 Mio. Nächtigungen verzeichnen, das entspricht einem Nächtigungsplus von 4,2 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. 1,911 Mio. Nächte fallen auf Gäste aus dem Inland, das sind 3,8 % mehr als im Vorjahr. 980.000 Nächtigungen sind ausländischen Gästen zuzuordnen (+ 5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). „Das Zwischenergebnis zur Halbzeit dieser Sommersaison stimmt mich mehr als zuversichtlich. Mit einem Nächtigungsplus von 4,2 % hat Niederösterreich im Bundesländervergleich klar die Nase vorn. Besonders erfreulich sind auch die wachsenden Nächtigungszahlen von ausländischen Gästen“, so Bohuslav abschließend.
Schloss Weitra Festival: Das letzte Mal begeisterte Felix Dvorak das Publikum
Das letzte Mal begeisterte Felix Dvorak und sein Ensemble Festival das Publikum Weitra (Niederösterreich). - Bei der gestrigen Premiere von "Charleys Tante" - eine der lustigsten Komödien der Theatergeschichte von Brandon Thomas in der Bearbeitung von Felix Dvorak gab es tosenden Applaus vom Publikum. Gespielt wird bis einschließlich 28.8.2011. Nach dem letztjährigen erfolgreichen Bühnendebüt ist auch heuer Christine Reiler wieder mit dabei.
Anlässlich seines langjährigen Bühnenerfolges in Niederösterreich (Mödling, Berndorf, Weitra) überreicht Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll nach der Vorstellung auf der Bühne im Schlosshof Weitra die goldene Ehrenplakette des Landes Niederösterreich an Prof. Felix Dvorak.
Das Stück von Brandon Thomas ist die lustigste Komödie der Theaterliteratur. Unzählig sind die Darsteller der falschen Tante, unter ihnen seien nur Alec Guinness, Rex Harrison, Gustav Gründgends, Werner Krauss, Theo Lingen, Heinz Rühmann oder der leider kürzlich verstorbene Peter Alexander erwähnt.
Es treten auf: Waldemar Blumenschein, Schauspieler: Felix Dvorak, Klaus von Winternitz, Student: Felix Kurmayer, Charley Goldmann, Student: Michael Duregger, Oberst Conrad von Winternitz, Vater von Klaus: Alfons Noventa, Dr. Heinrich Pospischil, Reichstagsabgeordneter: Richard Maynau, Anny Pospischil, Pospischils Mündel: Julia Resinger, Kitty Pospischil, Pospischils Mündel: Daniela Wolf, Donna Lucia de Alva, Charleys Tante: Dagmar Truxa, Mercedes, Gesellschafterin von Donna Lucia: Christine Reiler, Egon, Diener von Klaus: Rudolf Pfister, Ein Herr: Franz Pollany
Außergewöhnlich und einzigartig ist der Spielort: der prachtvolle Renaissance Arkadenhof, ist mit großen Trichterschirmen überdacht, die den Hof zum regensicheren Veranstaltungsort machen. Die installierte Bodenheizung vermittelt den Zuschauern auch an kühlen Tagen einen lauen Sommerabend im Waldviertel.
Junge Musiker aus aller Welt im Stift Klosterneuburg
Die fast 900 Jahre alte Tradition als Ort der Begegnung und Zentrum für Kultur setzt Stift Klosterneuburg auch in Zukunft fort Klosterneuburg (Niederösterreich). - Die fast 900 Jahre alte Tradition als Ort der Begegnung und Zentrum für Kultur setzt Stift Klosterneuburg auch in Zukunft fort: Heuer startet in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum Wien, dem Japanischen Informations- und Kulturzentrum Wien, dem Slowakischen Institut in Wien und dem Collegium Hungaricum Wien eine neue internationale Konzertreihe, in deren Rahmen junge talentierte Künstler vornehmlich aus den Nachbarländern, aber auch aus Japan, an insgesamt sieben Abenden im barocken Augustinussaal des Stiftes musizieren. Das Konzertticket ist gleichzeitig ein Gutschein für einen Eintritt in das Stift inklusive Teilnahme an allen angebotenen Touren.
Den Anfang macht gestern, Donnerstag, 2. Februar, die aus Japan stammende Pianistin Yuumi Yamaguchi, die in Wien an der Universität für Musik und darstellende Kunst studiert. Die Gewinnerin des dritten Preises beim 18. Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb im Vorjahr bringt Werke von Johannes Brahms, Joseph Haydn, Toru Takemitsu u. a. zu Gehör; Beginn ist um 19 Uhr.
Fortgesetzt wird der Konzertreigen am 29. März mit dem erst 14-jährigen tschechischen Ausnahmetalent Matyás Novák, am 10. Mai mit dem slowakischen Aperta Trio, das Musik von Vladimir Godar, Peter Zagar, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms u. a. spielt, sowie am 19. Juni mit dem jungen ungarischen Pianisten Péter Kiss und einem Programm mit Kompositionen von Franz Liszt, Claude Debussy, Bela Bartok u. a.
Danach stehen noch Duos und Solostücke von Bohuslav Martinu, Niccolo Paganini u. a. mit dem tschechischen Musikerehepaar Eva Jamníková und Tomás Jamník (5. Juli), Klassik, Jazz, Latin und Rock mit dem ungarischen Grego Trio rund um den Pianisten Gergely Földváry (19. September) sowie Werke des Ehepaars Mahler in einer Interpretation der tschechischen Mezzosopranistin Barbora Polásková (18. Oktober) auf dem Programm.
Eine gelungene Veranstaltung - der diesjährige F13-Maskenball in Amstetten
Eine gelungene Veranstaltung - der diesjährige F13-Maskenball Amstetten (Niederösterreich). - Mit der F13-Aktion haben sich die Verantwortlichen zum Ziel gesetzt, einen Ort der Begegnung zu schaffen und Menschen zusammenzubringen, damit der angebliche Unglückstag „Freitag der Dreizehnte“ auch für Dritte zum Glückstag wird.
Die F13-Veranstaltungen haben bereits Tradition. Der diesjährige F13-Maskenball fand am 13. Jänner im AK-Saal statt. Ein Schätzspiel, ein Kaffeestüberl, natürlich eine Mitternachtseinlage, eine Bar und Musik und Unterhaltung mit der Combo Fantasico sorgten für gute Stimmung unter den vielen BesucherInnen.
„Die F13-Idee ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Kulturprogrammes, Kultur muss verbinden und nicht trennen“, so Kulturstadträtin Vizebgm. NR Ulrike Königsberger-Ludwig und freute sich, dass auch diese F13-Veranstaltung für viele zu einem Ort des Kennenlernens, für andere zu einem Wiedersehen wurde.
Besonders freuen sich die Organisatoren rund um Kulturstadträtin Vizebgm. NR Ulrike Königsberger-Ludwig, über die zahlreichen UnterstützerInnen - die Eintrittskarten kauften – damit die Veranstaltung abgehalten werden konnte. „Denn die Eintrittskarten werden über soziale Vereine und Organisationen weitergegeben, erst dadurch wird es ermöglicht, dass viele Menschen an dem Fest teilnehmen, die sonst nicht die Gelegenheit gehabt hätten“, so Vizebgm. Königsberger-Ludwig. „Deshalb möchte ich mich bei allen Organisationen, die den F13-Gedanken unterstützen bedanken“, so Königsberger-Ludwig.
Das 5. Internationale Gartensymposium kann mit einer erfolgreichen Bilanz aufwarten
(v.l.n.r.): Karl Ploberger, NÖ LH-Stv. Mag. Sobotka, Jane Knight (Eden Project/UK) und Reinhard Kittenberger Eine überaus erfreuliche und positive Bilanz zieht die Gartenplattform NÖ über das 5. Internationale Gartensymposium, das von 1. bis 3. Dezember in Langenlois stattfand. NÖ Landeshauptmann-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka eröffnete die hochkarätig besetzte Konferenz, zu der über 100 Gäste aus dem In- und Ausland angereist waren. Unter dem Tagungstitel „Gärten für Menschen – Welche Gärten für welche Menschen?“ wurden von regionalen und internationalen ExpertInnen Zielgruppen und Kundenbedürfnisse im Gartentourismus diskutiert.
FachreferentInnen aus dem touristischen und gärtnerischen Umfeld stellten ihre Erfahrungsberichte, wissenschaftlichen Untersuchungen und zahlreichen Praxisbeispiele vor. Jane Knight, Vertreterin eines der weltweit größten Gartenprojekte, sprach über „Eden Project“ in Cornwall/UK, Jochen Sandner, der Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft, reüssierte über die praktische Umsetzung bestimmter Kundenbedürfnisse punkto Schaugärten und Christian Antz, Vorsitzender des Gartennetzes Deutschland sprach sich für eine verstärkte Kooperation aus.
„Die internationale Vernetzung und Kooperation mit herausragenden Gartenanlagen – wie sie durch diese Konferenz vorangebracht wird – ist für das ökologische Gartenland Niederösterreich von großer Bedeutung und stärkt die Position von Niederösterreich als wichtigstes ‚Gartenland Zentraleuropas’“, betonte Landeshauptmann-Stv. Wolfgang Sobotka.
Zahlreiche nationale ExpertInnen referierten über den Gartentourismus im Allgemeinen und im Besonderen in Niederösterreich, analysierten die unterschiedlichen Zielgruppen und gaben Anregungen für nachhaltige, Kunden bindende Angebote und Inszenierungsformen im Garten. Generell ging es um eine verstärkte Bewusstseinsbildung, dass mit Gärten sehr viele verschiedene Zielgruppen angesprochen werden können.
Das interessierte und diskussionsfreudige Auditorium war aus Deutschland, Südtirol, Großbritannien, Rumänien, Estland und aus den österreichischen Bundesländern Salzburg, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol und Kärnten angereist. Die mittlerweile 5. Konferenz des Gartenlandes Niederösterreich, die in Zusammenarbeit mit der Aktion „Natur im Garten“ und ecoplus von der Gartenplattform Niederösterreich durchgeführt wurde, fand heuer von 1. bis 3. Dezember 2011 in der Gartenbauschule in Langenlois statt. Ergänzend zum Tagungsprogramm wurden Exkursionen abgehalten, die Aspekte der Besuchergewinnung in der Nebensaison demonstrierten. Es wurden DIE GARTEN TULLN, der Nationalpark Donauauen, Schloss Eckartsau und Schloss Hof besucht.
„Dirndltaler Kreativwerkstatt“ als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet
Im Rahmen des von Tourismusminister Reinhold Mitterlehner, NÖ Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und acht weiteren Bundesländer-Tourismusreferenten verabschiedeten „Aktionsplan Tourismus 2011“ und der damit verbundenen „Bund-Länder-Innovationsmillion“ wurde das niederösterreichische Projekt die „Dirndltaler Kreativwerkstatt“ als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet und in das Förderprogramm aufgenommen.
Im Zuge eines strengen Auswahlverfahrens wurden aus insgesamt 23, aus ganz Österreich eingereichten Tourismusprojekten, bei der finalen Jurysitzung am 25. Oktober 2011 im Wirtschaftsministerium sechs Projekte, darunter das niederösterreichische Innovationsprojekt „Dirndltaler Kreativwerkstatt“ zum „Leuchtturmprojekt“ erkoren. Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Mit dem Aktionsplan Tourismus 2011 und der damit verbundenen Innovationsmillion wollen wir gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium gezielte Innovationsanreize schaffen und so die Entwicklung und Umsetzung richtungsweisender Leuchtturmprojekte ermöglichen“.
Neben dem Innovationscharakter wurden von der Expertenjury eine Reihe von Auswahlkriterien, wie die Einbeziehung kultureller Besonderheiten, Vernetzung unterschiedlicher Leistungsträger sowie die wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit für die Entscheidung herangezogen.
Das Projekt „Dirndltaler Kreativwerkstatt“ vernetzt Pielachtaler Betriebe unterschiedlicher Branchen unter dem Dach des regionalen Tourismus. Dabei werden – entsprechend dem Trend den Urlaub aktiv zur persönlichen Weiterentwicklung zu nutzen – kreative Aktivitäten aus Kunst, Natur, Kulinarik und Handwerk organisiert und angeboten. So kann man während des Aufenthalts unter fachkundiger Anleitung sein eigenes Dirndl schneidern, seltene Wildkräuter sammeln oder originelle Gelees und Marmeladen zubereiten.
Tourismuslandesrätin Bohuslav zur Juryentscheidung: „Ich freue mich sehr, daß es dieses vorbildliche Projekt aus Niederösterreich bis in die Endauswahl geschafft hat und hoffe, daß im Zuge der Initiative noch viele weitere zukunftsweisende Ideen entwickelt werden“.
Purgstall an der Erlauf ist Österreichs 1. Bücherdorf
Purgstall / Erlauf. - Seit dem Jahr 2000 ist der Purgstaller Dorferneuerungsverein aktiv. In diesen Jahren wurden nicht nur Buchläden eingerichtet, das Zehetgruberhaus und das Pfarrheim mitfinanziert, sondern auch der Wehrturm als ältester und einziger Bestandteil dieser Art von Purgstall (neben dem Schloß) restauriert. Jährlich werden Kurse und kulturelle Veranstaltungen vorwiegend Lesungen abgehalten.
Der Dorferneuerungsverein besteht aus folgenden Funktionären: Obfrau Ingrid Fabris, Stv. Helga Wabnig, Kassier Ressl Birgit, 1. Kass.-Stv. Karl Dollfuß, 2. Kass-Stv. Johann Kaiser, Schriftführerin Brigitte Künstle Schönhofer und Sf-Stv. Bürgermeisterin Marianne Fallmann. Im Beirat sind der Tourismusverein und die Gemeinde mit Franz Haugensteiner und Tourismusobmann Karl Pöchhacker unterstützend tätig.
Der Dorferneuerungsverein setzt sich für das Projekt Bücherdorf nachhaltig ein, wobei er durch die Gemeinde im Sinne der Ortskernbelebung und auch vom Tourismusverein Unterstützung erhält. Die antiquarischen Bücher erhält der Verein kostenlos als Buchspenden. Die ständigen Buchladenbetreuer sind: Frau OL.f.WE Elfriede Stowasser, Frau Christine Mitterauer (aus Scheibbs) und Herr Karl Dollfuß; auch Frau Helga Wabnig und Herr VOL Wilhelm Stowasser stehen dem Bücherdorf zur Verfügung. Nur durch deren ehrenamtlichen, unermüdlichen Einsatz ist es möglich die Öffnungszeiten aufrechtzuerhalten.
Zirka 10.000 Bücher gehen jährlich durch deren Hände. 3.000 antiquarische Bücher im Wert von € 10.000,- werden im Buchladen verkauft. Buchfreunde kommen aus dem gesamten europäischen Raum, nicht nur aus Österreich.
Investitionen, wie Computer, neuer Drucker, Updates neueste und effizientere Software, auch Miete und Abgaben in nicht geringer Höhe werden durch Mitgliedsbeiträge, die Einnahmen aus dem Buchverkauf und durch Verkaufserlöse bei diverseren Marktständen (z.B. dem Mittelalterfest) aufgebracht.
Im Arbeitsprogramm des heurigen Jahres ist noch ein Bücherflohmarkt in Verbindung mit einer Lesung im ehem. Fabris Geschäft in Planung.
Der Buchladen, Pöchlarner-Straße ist Montag bis Freitagvon 9 – 12 und 15 – 18 Uhr geöffnet, donnerstagnachmittags, Samstag und Sonntag geschlossen. Telefonische Buchauskunft (+43)-07489-30275.













