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Kultur/Tourismus

05.02.2012

Ein Kaiser lebt wieder in Schönbrunn

Die nur rund 450 Gramm schweren Kaiserschnurrbarttamarine haben ein unverwechselbares Markenzeichen: ihren langen, weißen Schnurrbart Die nur rund 450 Gramm schweren Kaiserschnurrbarttamarine haben ein unverwechselbares Markenzeichen: ihren langen, weißen Schnurrbart

Wien. - Eine neue Tierart ist in den Tiergarten Schönbrunn eingezogen: Kaiserschnurrbarttamarine. Schon allein vom Namen her passt diese auffällige Affenart sehr gut in den Zoo aus der Kaiserzeit. „Die beiden Krallenaffen, die derzeit im alten Südamerikahaus zu sehen sind, sind die ersten neuen Bewohner für das historische Affenhaus, das nach der Generalsanierung Ende April wieder eröffnet wird", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Das Männchen stammt aus dem polnischen Zoo Plock, das Weibchen aus dem Odense Zoo in Dänemark.

Die nur rund 450 Gramm schweren Kaiserschnurrbarttamarine haben ein unverwechselbares Markenzeichen: ihren langen, weißen Schnurrbart. Ihr Name ist eine Anlehnung an den deutschen Kaiser Wilhelm II.. Der Bart dieser Affen zeigt eigentlich nach unten und nicht wie der des Kaisers nach oben. Da man die erst 1907 entdeckten Äffchen allerdings nur von erlegten Exemplaren kannte, zwirbelten die Museumspräparatoren den Bart der kaiserlichen Mode entsprechend fälschlicherweise nach oben. Der Irrtum wurde Jahre später entdeckt, der Name blieb.

Die Heimat der Kaiserschnurrbarttamarine ist der tropische Regenwald Südamerikas. Schratter: „Auf ihrem Speiseplan stehen Früchte, Baumsäfte und Insekten, aber auch Vogeleier und kleine Wirbeltiere wie Echsen und Frösche. Bei ihren weiten Sprüngen durch die Bäume hilft ihnen ihr langer Schwanz bei der Balance." Die Affen verständigen sich durch schrille Schreie. Droht Gefahr, warnen sie sich gegenseitig. Zu ihren natürlichen Feinden zählen Großkatzen, Greifvögel und Schlangen. Die Hauptbedrohung geht jedoch von der Vernichtung ihres Lebensraumes aus. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Norbert Potensky
27.01.2012

DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne

DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.

Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!

Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.

Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.

Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.

Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...

In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“

11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne

Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:
12.01.2012

150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag

150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag

1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.

"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.

Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.

Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: norbert-freudenthaler.com
09.11.2011

Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet

Klaus Nüchtern und Andrea Ecker Klaus Nüchtern und Andrea Ecker

In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.

"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.

"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.

Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."

Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."

Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: HBF/Franz Hartl
13.09.2011

Birgit Sarata erhielt "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich"

Überreichung des "Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich" an Honoravizekonsulin Birgit Sarata durch den Ersten Präsidenten des Wiener Landtages, Prof. Harry Kopietz Überreichung des "Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich" an Honoravizekonsulin Birgit Sarata durch den Ersten Präsidenten des Wiener Landtages, Prof. Harry Kopietz

Wien. - Musik, witzige Bonmots und jede Menge Gäste gab es gestern, Montag im Stadtsenatssitzungssaal im Rahmen der Verleihung einer der wichtigsten Auszeichnungen der Republik an Honorarvizekonsulin Birgit Sarata. Der Erste Präsident des Wiener Landtages, Prof. Harry Kopietz überreichte das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich" an Birgit Sarata.

Beinahe die gesamte Wiener Stadtregierung, zahlreiche wichtige Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wirtschaft sowie viele FreundInnen der Geehrten und unzählige JournalistInnen, Kameraleute und RedakteurInnen kamen in den Sadtsenatssitzungssaal. In der Laudatio strich Landtagspräsident Kopietz die Verdienste und Tätigkeiten Birgit Saratas hervor. Besonders betonte er die Verdienste Saratas als Netzwerkerin: Ihr Netzwerk spanne sich kreuz und quer durch die Stadt und durch Österreich, von Unternehmern über Rechtsanwälte, Ärzte, Künstler bis hin zu Politikern. "Du bringst Menschen zusammen, die sich sonst unter normalen Umständen nicht begegnen würden", sagte Kopietz.

Birgit Sarata ist bereits Trägerin des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien, des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Wien, des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Niederösterreich, des Euro Crystal Globe Award und sie ist Österreichische Sonderbotschafterin für Tourismus.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Schaub-Walzer / PID
03.02.2012

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012

Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.

Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!

16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5

17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle

18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F

19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena

20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle

21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße

22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana

Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:
18.10.2011

Feierliche Eröffnung der spektakulären Ausstellung "Wintermärchen" im KHM

Generaldirektorin Sabine Haag und André Hebbelinck, Gesandter der Flämischen Regierung Generaldirektorin Sabine Haag und André Hebbelinck, Gesandter der Flämischen Regierung

Wien. - Der Winter ist eingekehrt im Kunsthistorischen Museum: die Ausstellung "Wintermärchen. Winter-Darstellungen in der europäischen Kunst von Bruegel bis Beuys" wurde gestern von Bundespräsident Heinz Fischer und Generaldirektorin Sabine Haag in Anwesenheit zahlreicher diplomatischer Vertreter sowie Repräsentanten aus Kultur, Wirtschaft und Politik feierlich eröffnet.

Die fulminant inszenierte Schau glänzt mit Leihgaben aus den berühmtesten Häusern der Welt, wie etwa dem Pariser Louvre, dem Musée d'Orsay, der Londoner National Gallery, der Tate Gallery, den Staatlichen Museen Berlin und dem Amsterdamer Rijksmuseum. Unter den anwesenden Ehrengästen waren auch zahlreiche Vertreter der Leihgebermuseen, darunter der Generaldirektor des Rijksmuseums, Wim Pijbes, sowie viele private Leihgeber u.a. aus Chicago, Amsterdam, London und Zagreb.

Nach der Begrüßung durch Generaldirektorin Haag hielt Kurator Ronald de Leeuw die einleitenden Worte zur Ausstellung. Im Anschluss folgten die Eröffnungsworte des holländischen Botschafters Alphons Hamer sowie des flämischen Gesandten, André Hebbelinck, der an diesem Abend offiziell die Übernahme einer Saalpatronanz durch die Flämische Regierung in der ab Ende 2012 wieder geöffneten Kunstkammer bekannt gab.

"Neben den historischen Beziehungen zwischen Flandern und Wien ist das Hauptargument für unser Engagement das Bestreben der autonomen Region Flandern, möglichst intensiv am europäischen Projekt einer größeren, staatenübergreifenden Kohärenz und Solidarität zu arbeiten", erklärt der flämische Gesandte Hebbelinck. "Die Renovierung der Kunstkammer ist für uns ein Projekt, welches in ebendiese Richtung zielt. Man kann die Bedeutung der Sammlung nicht aus einer lokalen oder regionalen Politik verstehen. Die Objekte in der Kunstkammer erzählen von der ganzen Welt. Wenn die europäische Kultur einen Leitgedanken hat, dann diesen: Maßstab setzende Ereignisse und Vorbilder sind nicht ausschließlich in der eigenen Nation vorzufinden. Die Kunstkammer kann eine große Gedächtnismaschine werden, die uns allen hilft, die Vielfalt Europas als den eigentlichen Schatz unserer Kultur zu verstehen."

Bereits am Vorabend der Eröffnung fand in der Kuppelhalle des Kunsthistorischen Museums ein Fundraising-Dinner zugunsten der Kunstkammer statt. Zahlreiche Sponsoren aus Wirtschaft und Kultur luden ihre Gäste zu einem kunst- und genussvollen Abend ein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Kunsthistorisches Museum Wien
03.10.2011

Das war sie: Die erste Wiener Wiesn

Stimmung in den Zelten auf der Wiener Wiesn Stimmung in den Zelten auf der Wiener Wiesn

Wien. - Wunderbares Herbstwetter, 360 Stunden Live Musik mit den Stars der Volks-und Schlagermusik sowie Schlager-Schrammel, Party und Schunkelmusik und viele Showacts aus dem In- und Ausland: Mit diesem Rezept konnte die erste Wiener Wiesn eine Punktlandung hinlegen. Rund 150.000 BesucherInnen aus dem In- und Ausland freuten sich bei einem Krügel, einer Mass mit Stelze, Hendl und Co über die erste österreichische Wiesn und feierten - durchwegs im Dirndl und der Lederhose - ein friedliches, fröhliches und ausgelassenes Fest auf der Kaiserwiese.

Live und auf drei Bühnen gleichzeitig gaben sich Musikgrößen wie Andreas Gabalier, Stefan Mross, Andy Borg, das Nockalm Quintett, die Jungen Zillertaler, die Grubertaler und die Jungen Paldauer oder die Edlseer ein Stelldichein. Neben Volksmusik bot die Wiener Wiesn eine ausgewogene Mischung aus Schlager-Party und Schunkelmusik für jeden Geschmack. Geschäftsführer Christian Feldhofer: "Mit Jürgen Drews, Udo Wenders, Nino de Angelo, Marc Pircher, Andreas Gabalier, Roberto Blanco oder Marco Ventre konnten wir neben Volksmusikstars auch die derzeit angesagtesten Schlagerstars als Publikumsmagneten für die erste Wiener Wiesn und unser Premierenpublikum verpflichten. Die Wiesn BesucherInnen haben es uns mit vollen Zelten an allen Abendterminen gedankt! Stars wie Jürgen Drews, Boney M. oder Andreas Gabalier waren innerhalb kürzester Zeit komplett ausverkauft und haben die Zelte schon ab dem nachmittag zum Beben gebracht," freut sich Wiener Wiesn Eigentümervertreter Christian Feldhofer. Auch das herrliche Wetter hat viele WienerInnen, sowie BesucherInnen aus den Bundesländern, die teilweise mit ihren Vereinen oder zum Betriebsausflug im Bus oder mit dem Zug nach Wien kamen, auf die Kaiserwiese gelockt. Ein Besuch bei einem Konzert auf der Wiesn, einfach beim Frühschoppen ein Bier, dazwischen die Sonne im Freigelände genießen oder auch ein Abstecher in den Prater - das Angebot auf und um die Kaiserwiese hat zu einem regelrechten Besucheransturm auf der ersten Wiener Wiesn geführt. Besonders erfreulich für die Wiesn Stimmung: Viele kamen im Dirndl und in der Tracht.

Besondere Highlights beim hochkarätig besetzten Starrummel auf den Bühnen der Wiener Wiesn: Die Grubertaler, das Nockalmquintett oder die Bayrischen 7. Alle Besucherrekorde brach Andreas Gabalier der im komplett ausverkauften Gösserzelt die Bühne schon nachmittags rockte, sowie natürlich Jürgen Drews, der die Wiesn Dirndln dann abends zum Abtanzen auf die Gösserzelt Bühne holte. "An beiden Wochenendterminen kamen wir auf jeweils über 45.000 BesucherInnen unter der Woche auf etwa 60.000 gesamt, wobei das zweite Wiesn Wochenende noch stärker als das erste gebucht war. Das perfekte, sonnige Spätsommerwetter hat zu einem Ansturm auch im Freigelände geführt," freut sich auch Organisator Johann Leitner.

Für die Sicherheit auf der Wiesn verantwortlich zeichnete die Firma WIP Security mit Geschäftsführer Peter Wittmann, der auf der Wiesn ein Team von rund 37 Securities zu Mittag und bis zu 60 an den Abenden in und vor den Zelten sowie am Gelände selbst koordinierte. Wittmann: " Ich habe selten eine Veranstaltung betreut bei der in einer so lustigen und friedlichen Stimmung gemeinsam gefeiert wurde. Meine Bilanz: Die Trachtengemeinde feiert, trinkt und tanzt lieber gemeinsam als zu streiten!" Wittmann sorgte mit seinen Securities in allen drei Zelten mit Taschenkontrollen beim Eingang und mobilen Trupps am Gelände für Sicherheit und arbeitete dabei auch eng mit einem Team von rund fünf am Gelände präsenten Polizisten zusammen. Einschreitungen waren keine nötig und abgesehen von den üblichen kleineren Blessuren wie Blasen auf den Füssen oder Kreislaufproblemen blieb auch das Rot Kreuz Team vor Ort so gut wie arbeitslos.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Wiener Wiesn
28.09.2011

Guglhupf-Gestalter Lore Krainer und Herbert Prikopa ausgezeichnet

Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (li.) überreicht im Rahmen der Wiener Auszeichnung auch einen Guglhupf als kleine Reminiszenz an die gleichlautende Radiosendung an Lore Krainer (Mitte) und Herbert Prikopa Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (li.) überreicht im Rahmen der Wiener Auszeichnung auch einen Guglhupf als kleine Reminiszenz an die gleichlautende Radiosendung an Lore Krainer (Mitte) und Herbert Prikopa

Wien. - "Zwei Fixsterne, die schon lange im Wiener Kulturleben leuchten und strahlen", wurden heute, Mittwoch, im Wiener Rathaus von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny ausgezeichnet: Prof.in Lore Krainer und Prof. Herbert Prikopa erhielten das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien". Kammerschauspielerin Elfriede Ott, Kammersänger Heinz "Honzo" Holecek, Günther Frank, Kammerschauspieler Robert Meyer, Direktor der Volksoper, und viele mehr waren gekommen, um der Feierstunde beizuwohnen.

"Lore Krainer und Herbert Prikopa standen als Initiatoren und treibende Kräfte hinter dem Guglhupf", sagte Mailath. Der Guglhupf thematisierte jeden Sonntag als Kabarett- und Satiresendung das aktuelle politische aktuelle Geschehen auf Ö1. "Mit dem Guglhupf konnte man noch einmal die vergangene politische Woche Revue passieren lassen", betonte der Stadtrat, der sich im Rahmen der Ehrung als Fan der Sendung outete und den Ehrengästen als "kleine Reminiszenz" einen Guglhupf überreichte.

Herbert Prikopa hielt die Laudatio - Nachruf zu Lebzeiten (Carl Zuckmayer) - auf seine Kollegin: "Krainer ist heute eine beliebte Marke im Bereich der Kunst", schwärmte Prikopa und hob in seiner humorvollen Rede das reiche künstlerische Schaffen Lore Krainers hervor, ihre Mitwirkung im Fernsehen, ihre Kabarettprogramme und besonders ihre Tätigkeit beim Guglhupf: "Lore Krainer hat unzählige Lieder und Couplets komponiert und getextet. Alleine für jede Guglhupf-Sendung musste sie drei neue Lieder vorstellen, und das bei einer Laufzeit von 31 Jahren mit über Tausend Sendungen".

Prikopa habe Bücher geschrieben und sei auf Welttournee gegangen: "Aber das waren alles kleine Ausrutscher", so Lore Krainer. Seine wirklich wichtige Tätigkeit war die bei Guglhupf.

Die Auszeichnung ließe darauf schließen, dass seine Arbeit nicht ganz unbemerkt geblieben ist, bedankte sich Prikopa.

Anstelle von Dankesworten tat Lore Krainer das, wofür man sie kennt: Sie sang ein Lied, in dem sie sich über die WienerInnen und die Gemeinde Wien lustig machte, und begleitet sich dabei selbst auf dem Klavier.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: David Bohmann / PID
11.07.2011

Zu viel Hitze in der Stadt: Ab ins kühle Salz!

Wohltuende Abkühlung in Wiens erster Natursalzgrotte bei lauschigen 20 Grad und kristallklarer Luft Wohltuende Abkühlung in Wiens erster Natursalzgrotte bei lauschigen 20 Grad und kristallklarer Luft

Wien. - Soletherapie ist gesund, macht schön und liegt wegen ihrer kühlenden Wirkung gerade im Sommer Europaweit im Trend. Alle Besucherinnen profitieren ab sofort zweifach von einer einzigartigen Sommeraktion:

Steigt das Thermometer während der Monate Juli und August 2011 auf über 30 Grad im Schatten Außentemperatur, so gibt es beim Erwerb einer Eintrittskarte eine zweite Sitzung direkt im Anschluss fratis dazu. Dies bedeutet einen durchgehend erfrischenden Aufenthalt von nahezu 2 Stunden zum Preis einer normalen Eintrittskarte!

Insgesamt 25 Tonnen Salz sorgen für eine kristallklare Luft und ein einzigartiges Ambiente. Die durch Natriumchlorid geladene Luft erzeugt ein wohltuendes Mikroklima, ähnlich wie es neben Wasserfällen oder am Meer bei rauem Seegang vorzufinden ist. Dieses stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte, stiftet inneres Wohlbefinden und steigert die Zufriedenheit mit sich selbst.

Eine Sitzung in der Meersalzgrotte dauert 45min. und erfolgt in normaler Straßenkleidung. Auf bequemen Relaxliegen tauchen bis zu 15 Sitzungsteilnehmer in eine faszinierende Salzwelt ein, entspannen bei konstanten 20 Grad Raumtemperatur, leisen Klängen wie Meeresrauschen und wohltuender Lichttherapie. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 11h bis 20h in der Helferstorferstraße 6/ Ecke Rockhgasse

1010 Wien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Salzgrotte Saliseum
30.11.2011

"Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien" für Erich Schleyer und Heribert Sasse

Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny mit Erich Schleyer (links) und Prof. Heribert Sasse Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny mit Erich Schleyer (links) und Prof. Heribert Sasse

Wien. - Zwei "wohl verdienteste" Schauspieler wurden heute, Mittwoch, im Wiener Rathaus vor den Vorhang gebeten: Erich Schleyer erhielt das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien", Prof. Heribert Sasse das "Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien". Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen nahmen an der Zeremonie teil, darunter Marianne Nentwich, Erni Mangold und Peter Matic.

"Erich Schleyer kümmert sich aktiv um ein Publikum, das oft 'der Zukunft' genannt wird; aber das ist vor allem ein Publikum der Gegenwart!", sagt Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny im Rahmen der Verleihung. "Heribert Sasse zeichnet sich durch Beliebtheit, Bühnenpräsenz und unglaublich breites Rollenspektrum aus", so der Stadtrat.

Erich Schleyer wurde in Dresden geboren. Nach seiner Schauspielausbildung an der Theaterhochschule Leipzig war er am Maxim-Gorki-Theater in Ost-Berlin beschäftigt. 1968 ging er in den Westen, begann bei Karlheinz Stroux in Düsseldorf, ging zu Boy Gobert ans Hamburger Thalia-Theater. Bereits zu dieser Zeit entdeckte er sein besonderes Talent, Sendungen für Kinder zu machen. Die TV-Kinder-Serie "Das feuerrote Spielmobil" machte ihn in der Bundesrepublik Deutschland ungemein populär. In Wien hatte Erich Schleyer am Volkstheater in "Einer flog über das Kuckucksnest" einen großartigen Einstieg.

Weitere Erfolge feierte er in Hans Gratzers Schauspielhaus wie in der "Rocky Horror Show" (als Frank'n' Furter) oder in "Angels in America". Unter George Tabori spielte er am Burg- und Akademietheater, etwa in "Die Massenmörderin und ihre Freunde", "Die Ballade vom Wiener Schnitzel" und den "Babylon Blues". 2005 bereitete Schleyer im Wiener Renaissance-Theater ein Programm für Kinder unter dem Titel "Olympiade der Tiere" vor. Im Theater an der Josefstadt war er u.a. in Nestroys "Mann, Frau, Kind", "Alpenkönig und Menschenfeind" und als Peachum in der "Dreigroschenoper" zu sehen.

Erich Schleyer ist nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Fernsehen präsent. Schleyers Sendung "Der schiefe Turm" war zwischen Februar 2005 und September 2008 beim Confetti TiVi des ORF regelmäßig zu sehen: In dieser Sendung wurden Bücher für Kinder vorgestellt. Erich Schleyer schreibt selbst Kinderbücher: seine "Spirello"-Geschichten sind sowohl als Vorlesebücher als auch als Zeichentrickfilmserie (2003, ORF) bekannt.

Heribert Sasse wurde in Linz geboren und wuchs in Wien auf, absolvierte zunächst ein Musikstudium, widmete sich aber bald dem Theater. 1968 spielte er erste Rollen am Wiener Volkstheater, 1969 führte er seine erste Regie in München an einem Kellertheater und ging bald darauf als Schauspieler an die Berliner Volksbühne und an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin.

Zwischen 1972 und 1975 waren Graz, Düsseldorf und die Salzburger Festspiele weitere Stationen seiner Schauspielerlaufbahn. Ab 1976 trat Sasse zunehmend mit eigenen Inszenierungen hervor: Er inszenierte am Theater in der Josefstadt, am Wiener Volkstheater und an der Volksbühne Berlin. 1980 wurde er Intendant des Renaissance-Theaters in Berlin und machte die Bühne zu einem der wichtigsten Theater der Stadt. Aufgrund dieser Erfolge wurde er 1985 zum Generalintendanten der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin berufen, die er bis 1990 leitete. Nach weiteren Engagements, u.a. in München, Düsseldorf, Hamburg und Essen, übernahm er 1995 die Intendanz des Berliner Schlosspark-Theaters als Privattheater und leitete es mit großem künstlerischen Erfolg bis 2002.

Seit der Spielzeit 2005/06 spielte er am Volkstheater und ließ sich wieder in Wien nieder. 2006/07 wechselte er ans Theater in der Josefstadt, dessen Direktor Herbert Föttinger ihn seitdem mit großen Schauspiel- und Regieaufgaben betraut.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: David Bohmann / PID
25.10.2011

Riesen Besucherandrang in der Kunsthalle Wien

Surrealismus-Ausstellung mit Rekord von knapp 60.000 Besuchern Surrealismus-Ausstellung mit Rekord von knapp 60.000 Besuchern

Wien. - Riesen Besucherandrang am letzten Wochenende der Ausstellung in der Kunsthalle Wien: mehr als 4.400 Besucher stellten sich an, um die beiden Ausstellungen "Le Surréalisme, c'est moi!" (letztes Wochenende) und "Vanity" (erstes Wochenende) zu sehen. Allein die Ausstellung "Le Surréalisme, c'est moi! Salvador Dalí & Louise Bourgeois, Glenn Brown, Markus Schinwald, Francesco Vezzoli" verzeichnete dieses Wochenende 2.626 Besucher und schloss mit einer Gesamtbesucherzahl von knapp 60.000.

"Damit ist dieses Wochenende das bestbesuchte in der Geschichte der Kunsthalle Wien," freut sich Direktor Gerald Matt. "Mit der Ausstellung Le Surréalisme, c'est moi! hat die Kunsthalle Wien wieder einmal bewiesen, dass zeitgenössische Kunst kein Nischenprodukt sein muss!"

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Kunsthalle Wien
26.09.2011

Traditionelles Sturmfest im Margaretener Schlossquadrat

Fritz Wieninger (Weingut Wieninger), Prof. Harry Kopietz (1. Präsident des Wiener Landtages) Fritz Wieninger (Weingut Wieninger), Prof. Harry Kopietz (1. Präsident des Wiener Landtages)

Wien. - Zum 18. Mal wurde heuer das traditionelle Sturmfest im Margaretener Schlossquadrat mit Hunderten Stammgästen und Freunden gefeiert. 500 Liter Sturm vom Stammersdorfer Edelwinzer Fritz Wieninger waren in weniger als 5 Stunden ausgetrunken.

Ehrengast war der Erste Präsident des Wiener Landtags, Prof. Harry Kopietz, er kam mit zahlreichen Freunden, unter ihnen Bezirksvorsteher Kurt Wimmer mit Familie.

Nationalratsabgeordneter Günter Stummvoll und Architekt Eduard Neversal feierten mit und genossen Kärntner Schmankerl von Speck&Bar;von Andreas und Stefan Schrittesser.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Gergely Dr. Stefan/APA-Fotoservice/Schedl
16.09.2011

Urlaub am Bauernhof Österreich feierte 20-Jahr-Jubiläum

v.l.n.r: Mag. Rainer Ribing, Wirtschafts-kammer Österreich, Ulrike Grabitzer, Österreich Werbung, LKR Klaus Vitzthum, Urlaub am Bauernhof Österreich, Mag. Christiane Windsperger, Niederösterreich Werbung, Mag. Hans Embacher, Urlaub am Bauernhof Österreich, Mag. Michael Duscher und Richard Bauer v.l.n.r: Mag. Rainer Ribing, Wirtschafts-kammer Österreich, Ulrike Grabitzer, Österreich Werbung, LKR Klaus Vitzthum, Urlaub am Bauernhof Österreich, Mag. Christiane Windsperger, Niederösterreich Werbung, Mag. Hans Embacher, Urlaub am Bauernhof Österreich, Mag. Michael Duscher und Richard Bauer

Neustift am Walde. - Am 14. September lud Urlaub am Bauernhof Österreich seine engsten Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter zu einem kleinen und feinen Jubiläumsfest in den Weinhof Zimmermann in Neustift am Walde. Die Gastgeber Bundesobmann LKR Klaus Vitzthum und Geschäftsführer Mag. Hans Embacher empfingen Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, der Landwirtschaftskammer Österreich, der Österreich Werbung sowie zahlreiche Partner aus der Wirtschaft zu einem geselligen Abend mit vielen Geschichten und Erinnerungen.

In diesem Jahr ist das 20-Jahr-Jubiläum von Urlaub am Bauernhof Österreich ein besonderer Anlass zu feiern. Bereits am 6. Mai dieses Jahres ging das große Geburtstagsfest mit viel Prominenz aus Landwirtschaft und Tourismus im Schloss Mondsee über die Bühne - in Wien ließ man noch einmal die Erfolgsgeschichte von zwei Jahrzehnten Revue passieren. "Dieser Heurigenabend ist ein Wiedersehen unter Freunden. Die erfolgreiche Arbeit für unsere Bäuerinnen und Bauern war und ist nur in Zusammenarbeit mit engagierten Partnerinnen und Partnern möglich, die von der Idee und vom Nutzen unserer Arbeit für den ländlichen Raum überzeugt sind", sagte Bundesobmann Klaus Vitzthum. "Außerdem steht dieser Abend unter dem Zeichen der Danksagung an alle unsere Partner, Freunde und Wegbegleiter.

Urlaub am Bauernhof ist ein Erfolgsprojekt, weil viele Menschen seit Anfang an und beständig mit sehr viel Weitsicht, Engagement und Professionalität daran arbeiten", ergänzte Geschäftsführer Mag. Hans Embacher. Die Gäste genossen den Abend mit Heurigenschmankerln und den musikalischen Klängen der Gruppe "Aasgeiger", deren Repertoire von Jazz bis zu klassischen Gstanzln reicht.

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05.09.2011

Ab sofort gibt es das Kulturerbe auf "Fleder"-Maus-Klick

Wienbibliothek-Chefin Sylvia Mattl-Wurm und Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny präsentieren "Die Fledermaus"-Originalpartitur. Wienbibliothek-Chefin Sylvia Mattl-Wurm und Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny präsentieren "Die Fledermaus"-Originalpartitur.

Wien. - Wer kennt sie nicht, die vielen unterhaltenden Werke der Wiener Komponistenfamilie Strauss: den Radetzky-Marsch von Johann Strauss (Vater) oder den Walzer An der schönen blauen Donau von Johann Strauss (Sohn). Sie und rund 320 weitere Strauss-Autographe aus der Wienbibliothek sind nun Online abrufbar.

"Strauss-Musik gehört ab jetzt nicht mehr nur akustisch der ganzen Welt. Mit der Digitalisierung wichtiger Strauss-Autographen, wie der Originalpartitur der Operette 'Die Fledermaus', setzt die Stadt Wien nun einen weiteren wichtigen Schritt zur weltweiten Verbreitung eines ihrer bedeutendsten Kulturgüter", so Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

In den nächsten Jahren wird die digitale Wienbibliothek stetig erweitert: "Die digitale Wienbibliothek trägt viel zur Identität der Stadt bei. Seit Frühjahr sind die Lehmann'schen Adressbücher online abrufbar und in den nächsten Jahren werden die Nachlässe von Johann Nestroy und Ferdinand Raimund digitalisiert", so Mailath abschließend.

www.digital.wienbibliothek.at

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21.08.2011

Tiergarten Schönbrunn: Pandabub Fu Hu feiert ersten Geburtstag

 Fu Hus Geburt am 23. August 2010 war eine zoologische Sensation Fu Hus Geburt am 23. August 2010 war eine zoologische Sensation

Wien. - Der Publikumsliebling im Tiergarten Schönbrunn wird am kommenden Dienstag ein Jahr alt. Natürlich wird das mit einem großen Geburtstagsfest gefeiert. Auf Fu Hu wartet eine besondere Überraschung, verrät Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Der Pandabub bekommt um etwa 10.00 Uhr mehrere Geschenkpackerln, die er selbst aufmachen darf. Darin versteckt sind Süßkartoffeln und Karotten - die Lieblingsleckereien des mittlerweile 22 Kilogramm schweren Pandajungen." Sogar ein chinesischer Kinderchor wird zu Ehren von Fu Hu ein Geburtstagsständchen singen.

Nicht nur für den Panda, auch für alle, die zu seiner Geburtstagsfeier kommen, gibt es an diesem Tag ein tolles Programm: Die Besucher können die Wurfbox besichtigen oder die Größe von Pandas in verschiedenen Altersstufen schätzen. Fu Hus Pfleger stehen für Fragen zur Verfügung. Für Kinder gibt es chinesische Spiele zum Ausprobieren oder sie verwandeln sich beim Kinderschminken selbst in einen Pandabären. Fu Hu wird am Dienstag nicht das einzige „Geburtstagskind" sein: Sein mittlerweile in China lebender Bruder Fu Long erblickte am 23. August 2007 das Licht der Welt. Für ihn gibt es eine Geburtstagskarte zum Unterschreiben, die in seine neue Heimat geschickt wird.

Fu Hus Geburt am 23. August 2010 war eine zoologische Sensation. Er und sein Bruder Fu Long sind die einzigen Pandas, die in einem europäischen Zoo auf natürliche Weise gezeugt und aufgezogen wurden. Mehr als 25.000 Menschen beteiligten sich an der Internetabstimmung für seinen Namen. Die ersten Monate verbrachte Fu Hu mit seiner Mutter Yang Yang in der Wurfbox. Im Jänner 2011 tapste er das erste Mal in die Innenanlage und war für die Besucher zu sehen.

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01.09.2011

Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser

Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser

Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.

Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.

Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.

Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.

Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.

Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.

"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NGF
15.12.2011

Keine Sorge, wenn Ihnen ein Frosch zuwinkt - in Schönbrunn ist das normal

Keine Sorge, wenn Ihnen ein Frosch zuwinkt - in Schönbrunn ist das normal Keine Sorge, wenn Ihnen ein Frosch zuwinkt - in Schönbrunn ist das normal

Wien. - Die Kaulquappen sind winzig klein und gleichzeitig eine Riesensensation. Der Tiergarten Schönbrunn hat es als erster Zoo geschafft, die aus Borneo stammenden Winkerfrösche zu vermehren. „Das ist eine Welterstnachzucht!", gratuliert Professor Walter Hödl von der Universität Wien, einer der international angesehensten Amphibienspezialisten. Seit 2007 leben zwei Arten von Winkerfröschen der Gattung Staurois in einem eigenen Froschcontainer hinter dem Schönbrunner Regenwaldhaus. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Tiergartens mit der Universität Wien und der Universität von Brunei Darussalam auf Borneo.

Winkerfrösche verdanken ihren Namen dem Umstand, dass sie sich untereinander winkend verständigen. Das ist eine Anpassung an ihren lauten Lebensraum. Die Frösche leben auf Borneo an rauschenden Bächen und Wasserfällen. Um ihre Artgenossen auf sich aufmerksam zu machen, rufen sie nicht nur, sondern winken mit ihren Hinterbeinen. Dabei entfalten sie die farbigen Spannhäute zwischen ihren Zehen, um ihre Signale zu unterstreichen.

In einer Reihe von Spezialterrarien untersucht Doris Preininger im Rahmen ihrer Doktorarbeit das Verhalten und speziell die optische Kommunikation der Winkerfrösche. Um weitere Forschung zu gewährleisten, war es wichtig, die Tiere nachzuziehen, doch über ihr Fortpflanzungsverhalten ist so gut wie nichts bekannt. "Wir hatten wirklich schon alles versucht: Regen, Nebel, verschiedene Temperaturen und jede denkbare Veränderung in der Gestaltung in den Terrarien - zunächst vergebens", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Umso größer ist jetzt die Freude über die geglückte Nachzucht: "Wir haben Neuland betreten und uns Schritt für Schritt weitergetastet, bis wir letztlich den Weg gefunden haben. Die Zukunft dieses spannenden Projektes scheint jetzt gesichert."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Doris Preininger
27.01.2012

UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012

Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.

Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.

Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!

13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D

Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.

30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle

31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D

Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Dominik Beckmann
11.01.2012

Superstar Jeff Koons zu Gast im Kunsthistorischen Museum

Jeff Koons und Generaldirektorin Sabine Haag in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Jeff Koons und Generaldirektorin Sabine Haag in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums

Wien. - Der weltberühmte amerikanische Künstler Jeff Koons war gestern, Dienstag, den 10. Januar Gast im Kunsthistorischen Museum in Wien und führte am Abend in der Kuppelhalle vor etwa 300 geladenen Gästen ein exklusives Gespräch mit Jasper Sharp, dem KHM-Kurator für moderne und zeitgenössische Kunst. Bereits am Vormittag traf Koons mit Generaldirektorin Sabine Haag zusammen und erhielt von ihr exklusive Einblicke in die Restaurierwerkstatt der Kunstkammer (wo er u.a. einen Blick auf die derzeit noch nicht zusammengebaute Saliera werfen konnte) sowie in das "finstere" Depot der Kunstkammer. Dort faszinierten ihn vor allem die "Eroten" von Hans Daucher sowie der "Adam" von Tilman Riemenschneider und die "Furie" aus Elfenbein. All diese Werke werden ab Dezember 2012 in der wiedereröffneten Kunstkammer in neuem Glanz zu sehen sein.

Jeff Koons ist selbst leidenschaftlicher Sammler und Bewunderer von Werken alter Meister und antiken Kunstwerken. Zur Zeit plant er unter dem Titel "Antiquities" eine neue Reihe von eigenen Kunstwerken. Bei einer Führung durch die KHM-Antikensammlung interessierten ihn daher vor allem die Bronzen und Marmorskulpturen sowie die Thematik des idealen versus des realen Porträts. Am Nachmittag konnte Koons bei einem Rundgang durch die Gemäldegalerie seine beiden Lieblingsgemälde von Correggio ("Jupiter und Yo" und "Die Entführung des Ganymed") bewundern sowie Raffaels Gemälde der Heiligen Margarete, die auf ihn als Schutzheilige der Geburt eine besondere Faszination ausübt. Eine "Neuentdeckung" für Jeff Koons war der niederländische Meister Maerten van Heemskerck, dessen Darstellung des antiken Bacchusfestes ihn sehr beeindruckte.

Im Gespräch am Abend mit Jasper Sharp sprach Jeff Koons von der Bedeutung der historischen Meisterwerke in seinem eigenen Werk. Dabei interessiert Koons auf der einen Seite die virtuose Handwerkskunst der alten Meister, auf der anderen Seite aber auch die verwendeten Materialien, die sich wiederum in neuer, veränderter Form in seinen Objekten wiederfinden. Die Arbeit in Künstlerwerkstätten, wie sie bei den alten Meistern oft zu finden war und wie sie auch heute noch im kunsthandwerklichen Bereich, etwa in Südtirol oder in Bayern, zu beobachten ist, faszinierte Koons ebenfalls seit jeher sehr und inspirierte ihn dazu, selbst eine solche "Renaissance Werkstätte" à la Rubens oder Cranach zu gründen: in seinem Atelier in New York arbeiten zeitweise mehr als 100 Künstler und Assistenten im Dienste des Meisters, der stets einen überaus hohen Anspruch an sich selbst und an seine Mitarbeiter stellt.

Das gestrige Gespräch mit Jeff Koons stellt den Auftakt zu einer neuen Reihe von monatlichen Vorträgen und Gesprächen im Kunsthistorischen Museum dar, welche ab sofort das Ausstellungsprogramm im KHM begleiten wird. Maßgebende internationale und österreichische Künstler/innen, Museumskuratoren/innen und Kritiker/innen sprechen dabei über ihre eigenen Arbeiten und Projekte sowie über ihre Beziehung zu den historischen Sammlungen des Museums. Im Februar findet ein Gespräch mit Martin Gayford, Kunstkritiker und Biograf von Lucian Freud, statt und im März kommt Fotografin Nan Goldin.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Kunsthistorisches Museum, Wien
20.01.2012

Neuer Besucher-Rekord für Schloß Schönbrunn

Neuer Besucher-Rekord für Schloß Schönbrunn  Neuer Besucher-Rekord für Schloß Schönbrunn

Wien. - „2011 war das bislang besucherstärkste Jahr für Schloß Schönbrunn“, zieht Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner als Eigentümervertreter in der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) eine positive Bilanz: 2,7 Millionen Eintritte in das Schloss und die Angebote im Areal konnten verbucht werden. Das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Rein nach Köpfen gezählt – also ohne Berücksichtigung von Mehrfacheintritten der Besucher – lag die Steigerung bei zwei Prozent. "Die Schönbrunn-Zahlen untermauern, dass wir mit dem in der Tourismusstrategie verankerten Schwerpunkt "Städte und Kultur" den Trend bei Reisemotiven gut getroffen haben. Unser historisches und kulturelles Erbe zählt zu den wertvollsten Schätzen Österreichs. Durch laufende und neue Investitionen bauen wir die entsprechenden Angebote weiter aus" so Mitterlehner.

Kaiserappartements, Sisi Museum und Silberkammer in der Wiener Hofburg verzeichneten im Jahr 2011 weitere 627.000 Gäste. In diesen ebenfalls von der SKB betriebenen Kulturattraktionen konnte der Besucherrekord von 2010 – in diesem Jahr wurden Besucherzuwächse von beträchtlichen zehn Prozent erzielt – nicht nochmals übertroffen werden. Die Zahlen gingen nun um drei Prozent zurück.

Der Gesamtumsatz der SKB lag im Vorjahr nach ersten Berechnungen bei 35,7 Millionen Euro. Davon stammen rund 23 Millionen Euro aus Eintrittseinnahmen, weitere rund 8 Millionen Euro aus Shopeinnahmen. Insgesamt sind die Erlöse um 6 Prozent höher als im Vorjahr. Somit war 2011 auch das wirtschaftlich bis dato erfolgreichste Jahr für die Schönbrunner Schlossgesellschaft.

In den 20 Jahren seit der Ausgliederung von Schloß Schönbrunn aus der staatlichen Verwaltung im Jahr 1992 werden sämtliche Investitionen zur Erhaltung und Attraktivierung der anvertrauten Kulturdenkmäler aus eigener Kraft geschafft. Schönbrunn ist zu einem sich selbst erhaltenden Kulturgut und zu einem einnahmenseitigen Faktor im Staatsbudget geworden. Über 27 Millionen Euro an Steuern sowie Zahlungen für Fruchtgenuss und Pacht wurden bislang an den Bund abgeführt.

Auch 2011 wurden wieder hohe Bauaufwendungen getätigt. Rund 9,5 Millionen Euro flossen in Restaurier- und Erhaltungsarbeiten sowie in das Schaffen neuer Angebote und Besucherservices. Im Zentrum stand dabei die historisch-authentische Restaurierung der Großen Galerie, des größten Prunkraums im Schloss. Dieses Mammut-Projekt wird im Frühjahr 2012 abgeschlossen werden. Weiters wurde mit den Bauarbeiten für ein neues Besucherzentrum begonnen. Dieses Vorhaben, das ein besseres Management der zu empfangenden Besuchermengen ermöglicht, bildet den Schwerpunkt des Investitionsprogramms für 2012 und wird voraussichtlich ab Herbst in Betrieb genommen werden.

„Nur durch den laufenden Ausbau der Angebote ist es möglich, heute mehr als doppelt so viele Besucher zu empfangen wie bei unserem Start vor beinahe 20 Jahren“, so Schönbrunn-Geschäftsführer Franz Sattlecker.

Weitere zentrale Projekte für 2012 sind die Sanierung des Palmenhauses bei laufendem Betrieb sowie die Restaurierung des Millionenzimmers im Schloss.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Markus Peter Weikert
14.10.2011

Prähistorischer Goldschatz geht an das Naturhistorische Museum

Zwei Paar Armspiralen aus Golddraht Zwei Paar Armspiralen aus Golddraht

Hallstatt / Wien. - Am Ostufer des Hallstätter Sees wurde im Mai 2005 auf dem Arikogel - einem Areal, das von den Österreichischen Bundesforsten betreut und bewirtschaftet wird - ein „Schatz" in Form von wertvollen Goldschmuckstücken ausgehoben. Der Depotfund gehört zu den bedeutendsten archäologischen Zeugnissen der Urnenfelderkultur im Alpenraum.

Die Österreichische Bundesforste übergeben diesen Fund im Einverständnis mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) und dem Bundesministerium für Finanzen an das Naturhistorische Museum Wien (NHM) zur alleinigen Verwaltung und Verwahrung für den Bund.

Gold übte in allen Kulturen und zu allen Zeiten einen besonderen Reiz auf die Menschheit aus. Das hat sich bis heute nicht verändert und war wohl auch in der späten Bronzezeit so, aus welcher Epoche der Goldschatz vom Arikogel stammt (1200-1000 v. Chr.).

Der Fund besteht aus zwei Paaren reich verzierter Armspiralen und fünf Paaren einfacher Spiralringe aus Golddraht mit einem Gesamtgewicht von 506 g. Wie schon die so genannte Himmelsscheibe von Nebra, die vor einigen Jahren in einer Sonderausstellung des Naturhistorischen Museums zu sehen war, ist auch dieser Fund nicht, wie man annehmen könnte, im Zuge einer archäologischen Grabung entdeckt worden, sondern von echten „Schatzsuchern", die sich mit einem Metalldetektor auf die Suche nach im Erdreich verborgenen Schätzen gemacht hatten.

Da auf diese Weise wertvolle wissenschaftliche Detailinformationen verloren gehen, initiierte das Bundesdenkmalamt kurz nach der Auffindung des Goldschmucks eine „Nachgrabung", bei der zumindest eine mit feinsten Goldfäden durchsetzte Mulde sichergestellt wurde, die wahrscheinlich den Fundort darstellt. Es wurden keine Hinweise auf ein Verwahrungsgefäß für den Schmuck gefunden, sodass angenommen wird, dass die Stücke in einem Lederbeutel oder zumindest in einem Tuch eingeschlagen gewesen waren. Weder liegt der Fundort innerhalb eines bronzezeitlichen Siedlungsgebietes, noch gibt es Hinweise, dass es sich um eine Grabbeigabe handelt, wie es sonst bei derartigen Schmuckfunden oft der Fall ist. Dieser Goldschmuck wurde einfach in die bloße Erde gelegt und birgt daher ein ungelöst bleibendes Geheimnis, ob es sich etwa um ein Versteck oder vielleicht eine Opfergabe an die damals verehrten Götter handelt.

Die kostbaren Schmuckstücke wurden heute von Frau Bundesministerin Dr. Maria Fekter persönlich an das Naturhistorische Museum übergeben und dort in die Sammlung der Prähistorischen Abteilung integriert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bundesdenkmalamt (BDA)/, H. Gruber, P. Kolp
29.09.2011

Wiener Christkindl 2011 gesucht

Wer lässt heuer Kinderträume wahr werden? Die Suche nach dem Wiener Christkindl 2011 startet Wer lässt heuer Kinderträume wahr werden? Die Suche nach dem Wiener Christkindl 2011 startet

Wien. - "Das Wiener Christkindl steht für die Freude an Weihnachten und für den Wiener Adventzauber am und rund um den Wiener Rathausplatz. Ich liebe die Weihnachts-Atmosphäre: am Christkindlmarkt und natürlich beim Weihnachtsfest selbst steigen wundervolle Kindheitserinnerungen in mir auf und ich freue mich, gemeinsam mit meiner Familie zu feiern und Freude zu bereiten. Diese Stimmung auch selbst - als Wiener Christkindl - verbreiten zu dürfen, war wirklich eine ganz besondere Aufgabe".

Neben der Hauptaufgabe, Menschen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, wird das Wiener Christkindl auch als begehrter Interviewpartner Journalisten und Kamerateams aus aller Welt zu Verfügung stehen. Voraussetzung ist ein offener und kommunikativer Charakter, sowie perfektes Deutsch und gutes Englisch. Vor allem aber wird es als Botschafterin für den Wiener Adventzauber auftreten, um allen die Freude und Begeisterung dieser einzigartigen, feierlichen Festtagsstimmung zu vermitteln.

Bewerbungsformulare können unter www.christkindlmarkt.at heruntergeladen werden, Einsendeschluss ist der 16. Oktober 2011. Für die "Top Ten" läuft dann das Internet-Voting von 19. bis 23. Oktober 2011. Für die fünf Meistnominierten folgt ein professionelles Fotoshooting.

Wer 2011 als Wiener Christkindl Kinderaugen zum Strahlen bringen darf, wird am 7. November 2011 bei der Pressekonferenz bekannt gegeben. Und ab dem 12. November 2011 wird es dann immer wieder als Botschafterin des Wiener Adventzaubers am Wiener Christkindlmarkt unterwegs sein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: kreitner & partner
23.09.2011

Melancholie und Provokation. Das Egon Schiele-Projekt

v.l.n.r.: Mag. Peter Weinhäupl (Managing Director, LMPS), Dr. Hubert Klocker (Kurator), Dr. Diethard Leopold (Vorstandsmitglied, LMPS), Dr. Elisabeth Leopold (Vorstandsmitglied, LMPS), Philipp Gehmacher, Claudia Bosse v.l.n.r.: Mag. Peter Weinhäupl (Managing Director, LMPS), Dr. Hubert Klocker (Kurator), Dr. Diethard Leopold (Vorstandsmitglied, LMPS), Dr. Elisabeth Leopold (Vorstandsmitglied, LMPS), Philipp Gehmacher, Claudia Bosse

Wien. - Im Rahmen einer Pressekonferenz im Auditorium des Leopold Museum wurde gestern, Donnerstag die große Schiele-Ausstellung "Melancholie und Provokation" präsentiert. Kuratorin Dr. Elisabeth Leopold skizzierte eine neue Sicht auf das frühe, expressive Werk von Egon Schiele (1890-1918).

Es sei eine Welt der "Traumbilder" Schieles, eine "Zwischenwelt", die vor genau 100 Jahren in der von Carl Moll geleiteten Galerie Miethke präsentiert worden war, sagte Elisabeth Leopold anlässlich der Vorstellung der großen Jubiläumsschau zum zehnjährigen Bestand des Hauses. Bilder wie der in der Ausstellung gezeigte "Lyriker", die noch von Schiele später übermalte "Weltwehmut" oder das verschollene Werk "Delirien".

Für Elisabeth Leopold sind die Jahre um 1910/11 in Wien durch zwei Gegenpole charakterisiert. Auf der einen Seite der stilisierende Jugendstil auf der anderen Seite das Brodeln im Untergrund, der Expressionismus. Eine Zeit in der Richard Strauss Hoffmannsthals "Frau ohne Schatten", Arnold Schönberg Albert Girauds "Pierrot Lunaire" oder Stefan Georges "Ich fühle Luft von anderem Planeten" vertonte, Claude Debussy Maurice Maeterlincks "Pelléas et Mélisande" zu einer Oper verarbeitete.

Für Rudolf Leopold sei Schiele ein "Gotiker und Träumer" gewesen. Der provokative Kokoschka hingegen, der in der Kunstschau 1908 für Aufregung sorgte und neues Terrain betrat, hätte den Boden für die Provokationen Schieles bereitet. Im zweiten Raum zeigt Elisabeth Leopold die Melancholie, den Abschied, Bilder wie die "Versinkende" Sonne, Egon und Wally aber auch Anselm Feuerbachs "Medea", als wunschloses Unglück, das letzte von Rudolf Leopold erworbene Gemälde, wie Elisabeth Leopold betonte. Im dritten Raum schließlich sieht man das Thema von Pose, Tanz und Bewegung, beinflusst durch den Ausdruckstanz aber auch im interessanten Vergleich mit den Schattenspielfiguren aus Java. Die Ausstellung zeigt Werke der eigenen Sammlung, aus Privatbesitz und wunderbare Leihgaben aus bedeutenden Museen wie der Albertina, dem Belvedere, dem Lentos oder dem Wien Museum.

Kurator Dr. Diethard Leopold präsentierte den zeitgenössischen Teil der Ausstellung mit der Frage "What is art and why does it matter". Er hat fünf Künstler, Günter Brus, Elke Krystufek, Claudia Bosse, Franz Graf und Philipp Gehmacher sowie einen Kurator, Dr. Hubert Klocker eingeladen Werke Schieles mit den Werken der Gegenwart in Verbindung zu bringen.

Klocker präsentiert das Werk des wie Schiele mit 28 Jahren verstorbenen Aktionismus-Enfant Terribles Rudolf Schwarzkoglers, der in Dialog mit Schiele tritt. Schiele habe ihn "von Anfang an, seit er sich mit Kunst befasse begleitet". Die Wiener Aktionisten sieht er als letzte österreichische Avantgarde nach den österreichischen Expressionisten. Er freue sich, dass "das Leopold Museum die Bedeutung des Aktionismus in der Österreichischen Kunsttradition anerkannt habe.

Der Choreograph Philipp Gehmacher erklärte seinen Raum als Grauraum mit Egon Schiele, die Besucher sollen sensibilisiert werden. 6 ausgewählte Zeichnungen von Schiele, ein Materialtisch und Videoinstallationen befassen sich mit Verdrehung und Abbild. Es gehe um Strukturen - "it's all about holding it together" - und Spannungen "damit etwas entsteht", erläuterte Gehmacher. So zeigt er u.a. die Situation von 2 Männern im Raum, die sich langsam einander annähern ohne eindeutige homoerotische Bezüge. Wir sehen "Körper, die Raum einnehmen, auch ohne Bewegung."

Claudia Bosse zeigte sich beeindruckt vom Gang ins Depot des Hauses, dem "Gral des Egon Schiele". Sie interessierte sich für die Ausschnitte, die falsche Vorstellung von den Farben der Werke, wie sie sie oft nur aus Reproduktionen kannte. Sie staunte über das einfach Packpapier, das Schiele verwendete oder manche ausgefranste Ecken in den Blättern des Künstlers. Der Hintergrund sei ihr wichtig, in Audioinstallationen lässt sie Personen Bilder aus der Erinnerung beschreiben, nähert sich den Werken narrativ an. Brus Zeichnungen, Krystufeks Männerakte, karger Graf Nicht bei der Pressekonferenz anwesend waren Günter Brus, der vor allem mit Fotos und Zeichnungen brilliert, Elke Krystufek, die großformatige Männerakte beisteuerte und Franz Graf, der seinen Raum in eine Installation mit Materialien, Objekten und Schiele-Facsimiles, mit einem Text, aber ohne Objektbeschreibungen verwandelte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Leopold Museum im MQ/APA-Fotoservice/Rossboth
10.01.2012

Warmer Winter sorgt für Frühlingsgefühle im Tiergarten Schönbrunn

Warmer Winter sorgt für Frühlingsgefühle im Tiergarten Schönbrunn Warmer Winter sorgt für Frühlingsgefühle im Tiergarten Schönbrunn

Wien. - Die Präriehunde pfeifen auf die Winterruhe, die Kormorane fangen an zu balzen: So manche Tierart im Tiergarten Schönbrunn genießt die frühlingshaften Temperaturen in vollen Zügen. Auch Exoten wie Nashörner und Giraffen nutzen das milde Wetter für ausgiebiges Spazierengehen in ihren Freianlagen. „Um diese Jahreszeit halten sich diese Tiere normalerweise viel in ihren geheizten Innengehegen auf. Schnee und Kälte bereiten ihnen aber weniger Probleme als eisige Stellen, auf denen sie ausrutschen und sich dabei verletzten könnten", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Im Winter ziehen sich die Schönbrunner Präriehunde alljährlich in ihren unterirdischen Bau zurück, um Winterruhe zu halten. Die milden Temperaturen locken die possierlichen Nager derzeit aber immer wieder ins Freie. Neugierig stecken sie ihre Köpfe aus dem Bau, wärmen sich an den Sonnenstrahlen und knabbern an den Gräsern in ihrem Gehege. „Diese in Nordamerika heimischen Erdhörnchen halten keinen echten Winterschlaf wie beispielsweise die Murmeltiere in den Alpen. In richtig kalten Wintermonaten verlassen sie ihren Bau aber oft für mehrere Wochen nicht", so Schratter.

Auch beim Kormoranteich kommt richtig Frühlingsstimmung auf. Die schwarzen Vögel balzen bereits und tragen ihr prächtiges „Hochzeitskleid". Schratter: „Den Kopf und den Hals schmücken jetzt weiße Federn. Bei der Balz schlägt das Männchen die halbentfalteten Flügel auf und ab, wobei die weißen Federn an den Schenkeln aufleuchten." Eifrig bauen die Kormorane auch schon ihre Nester, in die sie bald ihre Eier legen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Norbert Potensky
09.11.2011

"Zenita Komad. Spirituality is not Shopping" im Museum Judenplatz eröffnet

Eröffnungsredner Meinhard Rauchensteiner, Dr. Danielle Spera, Rebekka Hagg, Zenita Komad im Museum Judenplatz Eröffnungsredner Meinhard Rauchensteiner, Dr. Danielle Spera, Rebekka Hagg, Zenita Komad im Museum Judenplatz

Wien. - "Zenita Komad hat diesen Platz um eine neue positive Innen- und Außenschau bereichert. Sie ist die erste Künstlerin, die für unser Museum eine eigene Ausstellung gestaltet hat, der Beginn von Jewish Museum Contemporary, das nun jedes Jahr einmal stattfinden soll", sagte Museumsdirektorin Danielle Spera bei der Eröffnung der Ausstellung "Zenita Komad. Spirituality is not Shopping", zu der zahlreiche prominente Persönlichkeiten des Wiener Kulturlebens gekommen waren. "Sie hat sich dem Thema "Spiritualität" in all seinen Facetten angenähert und bietet eine umfangreiche Anregung zur Innenschau. Eine Empfehlung, sich mit der eigenen Existenz und Verwirklichung im Leben auseinanderzusetzen", so Spera. Sie betonte, dass gerade der Judenplatz mit den Resten der mittelalterlichen Synagoge ein besonderer spiritueller Ort sei, der zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem Judentum einlädt.

Mit dieser Ausstellung initiiert Danielle Spera im Museum Judenplatz die neue Ausstellungsserie Jewish Museum Contemporary, bei der sie einmal im Jahr eine zeitgenössische Künstlerin oder einen zeitgenössischen Künstler einlädt, sich mit dem Judenplatz, seiner Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen und die Ergebnisse im Museum Judenplatz zu präsentieren. Zenita Komad hat für diesen Ort mit ihren Zeichnungen, einer Installation und einem Film von Rebekka Hagg eine anregende und spannende Innenschau geschaffen. Komad befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema Spiritualität. Gezeigt werden zahlreiche Zeichnungen, Collagen, Texte und eine Installation, die deutlich machen sollen, dass man Seelenheil nicht kaufen kann. Einen Schwerpunkt der Ausstellung stellt der Bezugsrahmen zwischen Judentum und Spiritualität dar. Zur Ausstellung erscheint auch ein zweisprachiger Katalog (64 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, Preis: 9,90 Euro, ISBN 978-3-901398-61-2), der im Bookshop des Museums und bei der Ausstellung erhältlich ist.

"Zenita Komad. Spirituality is not Shopping” ist von 9. November 2011 bis 4. März 2012 im Museum Judenplatz zu sehen. Das Jüdische Museum ist ein Unternehmen der Wien Holding. Am Standort Judenplatz sind die Öffnungszeiten Sonntag bis Donnerstag 10-18 Uhr, Freitag 10.00 - 14.00 Uhr. Die Öffnungszeiten für den Standort Dorotheergasse 11 sind: Sonntag bis Freitag 10.00 – 18.00 Uhr.

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14.10.2011

Schönbrunn: Eisbärenanlage wird doppelt so groß

Vorerst keine Eisbären in Schönbrunn Vorerst keine Eisbären in Schönbrunn

Wien. - Das Eisbärenweibchen Tania ist gestern im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes vom Tiergarten Schönbrunn in den Zoo Budapest übersiedelt. Damit gibt es in Schönbrunn vorerst keine Eisbären zu sehen. Grund dafür ist der Bau der neuen Eisbärenanlage. Bereits im November wird mit den Abrissarbeiten der alten Anlage begonnen. 2014 soll die neue Eisbärenwelt eröffnet werden. Im Zoo Budapest lebt Tania nun gemeinsam mit dem Männchen Vitus. Wer nach dem Umbau die neue Schönbrunner Eisbärenanlage bevölkern wird, wird dann vom Zuchtbuchkoordinator bestimmt.

Die neue Eisbärenanlage wird mit rund 1.700 m² doppelt so groß sein wie die bestehende. Wechselnde Bodenstrukturen wie Sand, Gras, Erde und Schotter sowie verschieden tiefe Wasserbecken werden den Tieren optimale Lebensbedingungen bieten. Die Besucher erfahren im Informationszentrum "Polardom" alles über die polare Tierwelt und ihre Gefährdung. Von hier aus gibt es auch faszinierende Einblicke: Man kann die Eisbären sogar unter Wasser beobachten. Die Gesamtkosten für den Umbau betragen neun Millionen Euro.

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26.09.2011

Besucherrekord beim Wiener Weinwandertag

Umweltstadträtin Ulli Sima und Thomas Podsednik, Leiter des Landwirtschaftsbetriebs der Stadt Wien, beim Weinwandern Umweltstadträtin Ulli Sima und Thomas Podsednik, Leiter des Landwirtschaftsbetriebs der Stadt Wien, beim Weinwandern

Wien. - Wanderfreuden mitten in Wien. Am vergangenen Wochenende lud Umweltstadträtin Ulli Sima zum mittlerweile 5. Wiener Weinwandertag. Und dieser war ein voller Erfolg: 30.000 Besucher wurden auf den Routen im 19. und 21. Bezirk gezählt - so viele wie noch nie. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch rund 15.000.

"Wien ist für seinen Weinbau mittlerweile weltbekannt", so Sima, "mit dem Weingut Cobenzl hat die Stadt darüber hinaus auch noch ein eigenes Weingut. Es ist das Flaggschiff des Wiener Weinbaus!" In der Millionenstadt wachsen auf insgesamt 700 Hektar Reben, die Winzer produzieren jährlich rund zwei Millionen Liter Wein.

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07.09.2011

Kunsthalle Wien zeigt Werke des Surrealisten Jan Svankmajer

Kunsthalle Wien zeigt Werke des Surrealisten Jan Svankmajer Kunsthalle Wien zeigt Werke des Surrealisten Jan Svankmajer

Wien. - Der tschechische Künstler und Trickfilmmacher Jan Švankmajer (*1934) erzählt aberwitzige, traumartige Geschichten, die außerhalb von Zeit und Raum zu existieren scheinen. Er, der Filmemacher wie Tim Burton, Terry Gilliam, Henry Selick und Darren Aronofsky maßgeblich beeinflusste, gilt als Legende unter Cineasten. Und doch sind seine Arbeiten meist nur ausgewiesenen Liebhabern des Animationsfilms ein Begriff.

Die Kunsthalle Wien gibt in dieser gemeinsam mit der Ursula Blickle Stiftung erarbeiteten Schau erstmals im deutschsprachigen Raum einen Einblick in die ganze Bandbreite von Švankmajers Oevre, und zeigt neben filmischen Arbeiten auch seine skulpturalen Objekte und Radierungen, die ihn als multimedialen Künstler ausweisen. Das Spektrum von Švankmajers Schaffen reicht von surrealen zwischen Horror und Humor changierenden Filmen, über sinnlich-skulpturale Objekt- und Materialerkundungen, bis hin zu absurden graphischen Bildkompositionen. Deutlich ist Švankmajers Interesse für Literatur, im besonderen für die Schriftsteller Edgar Allan Poe und Lewis Carroll, zu denen er sich „mentally on the same side of the river“ sieht. So stehen im Mittelpunkt der Ausstellungen in Kraichtal und Wien seine literarisch motivierten Filme wie „Alice“, eine dunkle, grüblerische Version von Carrolls „Alice in Wonderland“ und die auf einer Kurzgeschichte Edgar Allan Poes basierende Arbeit „The Pendulum, the Pit and Hope“.

Dem Film „The Fall of the House of Usher“ könnte auch der Untertitel „A Tactile Portrait of Edgar Allan Poe“ hinzugefügt werden. Die Kamera schweift durch ein verfallendes Haus, der Boden erwacht zum Leben, die Wände brechen auf. Jan Švankmajer beschrieb in einem Interview seine Faszination für Poe mit den Worten: „Die Wirkung der Geschichten Poes ergibt sich nicht aus ihrer Handlung, sondern aus der Fähigkeit des Autors, Gefühle des Entsetzens hervorzurufen, die der inneren Natur der Charaktere entspringen. Er vermag die intimsten Reaktionen der menschlichen Seele auf diese aus unserem Unbewussten aufsteigende Urangst zu beschreiben, für welche die Situationen, mit denen wir uns konfrontiert finden, nur eine Art explosiver Auslöser sind.” Švankmajers Filme zeichnen sich durch seine über Jahrzehnte weiterentwickelte Stop-Motion-Technik aus, deren Schnitte er immer wieder mit atmosphärischen Geräuschen kombiniert. Ihn interessieren Animationstechniken nicht um komplette Illusionen zu kreieren, sondern um alltägliche Gegenstände zum Leben zu erwecken. Neben seinen ins Surreale zielenden (Kurz-)Filmen baut Švankmajer Skulpturen aus Muscheln, Knochen, Federn und Vogeleiern. Skelettteile verstorbener Tiere erhalten Porzellanhände und -beine und mutieren zu skurrilen, surrealen und verstörenden Wesen die den Tiefen einer Traum oder (Alp)traumwelt entsprungen zu sein scheinen.

Manche dieser Wesen erinnern an Fabelwesen, die die Menschen bereits seit Jahrhunderten faszinieren. Die Materialien für all seine Objekte brachte der leidenschaftliche Sammler von unzähligen Reisen mit. Es gelingt Švankmajer toter Materie Leben einzuhauchen. Im Lebendigen sucht er die morbiden Züge, die auf die dunkle Seite der Existenz, das Unheimliche und die verworrenen Wege der Psyche deuten. Diese ungewohnten Perspektiven lassen unvergleichliche, märchenhafte Kunstwerke mit Ironie, Witz, Bedrohung und Angst entstehen. Auch die Radierungen in der Anmutung alter zoologischer, anatomischer oder botanischer Studien zeigen phantastische Fabelwesen, Produkte einer unheimlichen Begegnung organischer Materialien. So entstehen immer neue Phantasiewesen aus dem Unterbewussten, das er als seine stärkste Inspirationsquelle bezeichnet: “Was immer auch aus meinem Unterbewussten kommt, verwende ich, weil es für mich die reinste Form hat. Während alles in unserem Bewusstsein durch die Realität, die Kunst und die Erziehung geprägt ist, sind die ursprünglichen Erfahrungen in uns die unverfälschtesten.“

Im Mittelpunkt der Ausstellung im zentralen Raum der Kunsthalle Wien sind die drei schwarz weißen Arbeiten „The Flat“, 1968, „The Fall of the House of Usher, 1980, sowie „The Pendulum, the Pit and Hope“, 1983 zu sehen, sowie Jan Švankmajers erster surrealistischer Film „The Garden“, 1968. Die Ausstellung ist bis 16. Oktober 2011 zu sehen

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25.08.2011

„90 Jahre Burgenland“ beim Filmfestival in Wien

Christian Zechmeister, GF der Wein Burgenland, Dir. Mario Baier, Burgenland Tourismus, LH Hans Niessl und KO LAbg. Christian Illedits, Koordinator „90 Jahre Burgenland“ und Prof. Harald Serafin Christian Zechmeister, GF der Wein Burgenland, Dir. Mario Baier, Burgenland Tourismus, LH Hans Niessl und KO LAbg. Christian Illedits, Koordinator „90 Jahre Burgenland“ und Prof. Harald Serafin

Das Jahr 2011 steht ganz im Zeichen des Jubiläums „90 Jahre Burgenland“. Mit einer Reihe von Veranstaltung wird das Jubiläumsjahr gefeiert. „Im Mittelpunkt stehen dabei die Burgenländerinnen und Burgenländer. Wir laden alle Freunde in den anderen Bundesländern zu uns ein, mit uns unser Jubiläum zu feiern. Aus diesem Grund präsentieren wir uns mit einem großen Werbestand beim Wiener Filmfestival direkt am Ring“, sagte heute Landeshauptmann Hans Niessl bei der Präsentation von „90 Jahre Burgenland“ am Wiener Rathausplatz. Gemeinsam mit dem Koordinator von „90 Jahre Burgenland“ KO LAbg. Christian Illedits, Dir. Mario Baier, Burgenland Tourismus, Christian Zechmeister, GF der Wein Burgenland und Prof. Harald Serafin stellte LH Niessl heute die Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag des Landes vor.

In den Sommermonaten steht der Rathausplatz wieder ganz im Zeichen von vielseitigem Musikgenuss. Beim Filmfestival vor dem Wiener Rathaus stehen auch heuer wieder Sternstunden aus Oper, Ballett, Jazz und Weltmusik auf dem Programm, auch erfolgreiche Produktionen aus Mörbisch sind dabei zu sehen. Das Burgenland präsentiert sich anlässlich „90 Jahre Burgenland“ heuer erstmalig am Wiener Filmfestival.

„Das Burgenland hat sich hervorragend entwickelt, 90 Jahre Burgenland sind eine einzigartige Erfolgsgeschichte in den Farben Rot-Gold. Ein gutes Beispiel dafür ist der Tourismus. Mit über 2,9 Millionen Nächtigungen konnte das Jahr 2010 abgeschlossen werden. Von Jänner bis Juni 2011 wurden 1,2 Millionen Nächtigungen verzeichnet. Das sind um 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Burgenland setzt gezielt auf Qualität und hat sich zur ökotouristischen Modellregion gemausert“, so Landeshauptmann Niessl heute in Wien. Auch im Bereich der Kultur ist das Burgenland unvergleichbar. „Vor 20 Jahren hatte Mörbisch eine Bühne für 2.000 Besucher. Heute ist das Burgenland Kulturanbieter mit 780.000 Besuchern, das ist phänomenal. Sehr viele Besucher kommen aus Wien, deshalb freut es mich sehr, heute das Burgenland in Wien vorzustellen“, sagte Intendant Prof. Harald Serafin.

Höhepunkt der Feierlichkeiten wird der offizielle Festakt am 4. September im Landhaus im Beisein von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer sein. Viele Highlights des Jubiläumsjahres sind schon sehr erfolgreich über die Bühne gegangen, wie etwa der „Tag des Sports“ im Mattersburger Pappelstadion mit über 6.000 BesucherInnen oder die Kultur-Sonderveranstaltungen zu denen im Jahr der Freiwilligentätigkeit zehntausende Freiwillige eingeladen waren. „Die Liste ist lang – von „Burgenland Rocks-Special“ im Wiener U4 bis hin zu einem zweitägigen Radsport-Event der Sonderklasse oder der Ausstellung „90 Jahre – 90 Geschichten“ und einer Abendgala in der Wiener Hofburg“, gab KO Christian Illedits einen Einblick in die Veranstaltungsreihe.

Im Jubiläumsjahr wollen wir die burgenländische Vielfalt und Kreativität hervorstreichen und dies auch mit dem „Jahr der Freiwilligen“ verknüpfen. Ganz Österreich soll sehen, wie modern, innovativ und dynamisch unser Bundesland geworden ist. Weitere Höhepunkte sind noch das „I love Burgenland – Wir Burgenländer in Wien“-Event am 5. Oktober im Wiener Rathaus und die „Burgenland-Jubiläumsgala“ am 27. November in Oberwart mit bekannten KünstlerInnen aus dem Burgenland.“

Die Präsentation mit einem Burgenlandstand am Wiener Filmfestival direkt am Ring gibt dem Tourismus einen weiteren Turboschub. „Dem Burgenland hat sich durch die Möglichkeit, sich am Wiener Filmfest zu präsentieren, die Chance eröffnet, auf sympathische Art Werbung für die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr und natürlich auch für sein touristisches Angebot zu machen“, so Direktor Mario Baier, Burgenland Tourismus. „Die Resonanz auf unseren Burgenland–Stand war enorm, viele der Besucher haben sich bei einem köstlichen Glas burgenländischen Wein auch gleich Informationen über einen Aufenthalt im Burgenland besorgt. Besonders das vielfältige kulturelle Angebot des Burgenlandes hat großen Anklang gefunden. Die Kombination aus Wein, Kultur und touristischem Angebot ist eine burgenländische Erfolgsstory – nicht nur am Wiener Filmfest!“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Bgld. Landesmedienservice

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