Kultur/Tourismus
DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne
DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.
Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!
Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.
Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.
Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.
Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...
In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“
11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne
Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.
Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.
Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.
Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.
Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.
Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.
"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.
Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet
Klaus Nüchtern und Andrea Ecker In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.
"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.
"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.
Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."
Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."
Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).
Zahlreiche Aktivitäten im Nestroyjahr 2012 in Bad Ischl geplant
Bürgermeister Hannes Heide mit dem Präsidenten der Internationalen Nestroygesellschaft, Dr. Heinrich Kraus, und dem Geschäftsführer der Gesellschaft, Min.-Rat Dipl.-Ing. Karl Zimmel Bad Ischl (Oberösterreich). - Eine Reihe von Aktivitäten sind 2012 in Bad Ischl aus Anlass des 150. Todestags von Johann Nestroy am 25. Mai geplant, kündigt Bürgermeister und Kulturreferent Hannes Heide an: "Bad Ischl ist Nestroystadt" - dies unterstreicht auch eine Publikation von Dr. Walter Obermayr. Sein Werk "Nestroystadt Bad Ischl" ist nunmehr nicht nur im Handel (z. B. im Museum der Stadt Bad Ischl) erhältlich, sondern auch als eBook, also elektronische Version im Web über Anbieter wie Amazon, erschienen im Hollitzer Wissenschaftsverlag.
Am 24. Mai 2012 wird Nicholas Ofczarek den Nestroy-Ring der Stadt Bad Ischl erhalten. Die Laudatio wird Herbert Föttinger, Direktor des Theaters in der Josefstadt, halten. Ofczarek hat sich als Schauspieler in zahlreichen Inszenierungen von Nestroy-Stücken verdient gemacht und steht in Salzburg als Jedermann auf der Bühne.
Auch ein Nestroystüberl wird es wieder geben: Es wird auf Initiative der Internationalen Nestroy-Gesellschaft im Weinhaus Attwenger eingerichtet. Dort soll auch der Nestroy-Lungenbraten auf die Speisekarte kommen - nach einem historischen Rezept, so wie ihn der Volksschauspieler gerne gegessen hat.
Geplant ist auch ein Sonderpostamt sowie eine Theaterproduktion von Nestroys "Talisman". Gemeinsam mit Nestroy-Denkmal, der Nestroy-Schule und den Nestroy-Semmerl aus dem Hause Zauner kann Bad Ischl seinen Ruf auch als Nestroy-Stadt im Nestroy-Jahr sicherlich mehr als gerecht werden.
LH Pühringer beim Tag des Denkmals: "Denkmalpflege prägt unser Bewusstsein"
Schörfling / Attersee (Oberösterreich). - "aus Holz", unter diesem Motto steht der Tag des Denkmals 2011, der am Sonntag, 25. September 2011, in Schloss Kammer in Schörfling/Attersee eröffnet wurde. Die Rolle und Bedeutung der Denkmalpflege soll mit diesem Tag, der in Oberösterreich zum 17. Mal durchgeführt wird, besonders hervorgehoben werden. Oberösterreich weit stehen 66 Denkmäler für interessierte Besucherinnen und Besucher offen, die alle eines verbindet: Holz spielt bei ihnen eine zentrale Rolle.
"Denkmalpflege prägt unser Bewusstsein. Mit jedem Denkmalobjekt verbinden wir eine besondere Geschichte. Wenn wir Besucherinnen und Besucher durch unsere Städte und Orte führen, wollen wir ihnen die Schönheiten und Vorzüge des Landes nahebringen, denn dieser Reichtum an kulturellen und natürlichen Schönheiten ist der beste Beweis unseres Erfolges als Kulturnation in der Geschichte bis zum heutigen Tag", erklärte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.
Besondere Beachtung wird am Tag des Denkmals den prähistorischen Pfahlbauten geschenkt, die seit 27. Juni 2011 Teil des UNESCO-Welterbes sind. Vier dieser von der UNESCO anerkannten Stätten befinden sich in Oberösterreich, am Mondsee und am Attersee. "Aus einem Stück Heimat ist ein Teil des Weltkulturerbes geworden. Das zeigt einerseits, dass unsere Identität weit in die Geschichte zurückreichende Wurzeln hat. Wurzeln, die einmalig sind und die es zu bewahren und zu schützen gilt. Dies ist der Auftrag, den wir durch die Erhebung zum UNESCO-Welterbe mitnehmen", erklärte Pühringer.
CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012
Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.
Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!
16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5
17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle
18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F
19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena
20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle
21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße
22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
500.000 BesucherInnen im neuen Ars Electronica Center
Die 500.000ste Besucherin seit der Eröffnung 2009, Frau Anita Stötter aus Hellmonsödt, konnten gestern Bürgermeister Franz Dobusch und Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl im Beisein der beiden Geschäftsführer Ing. Gerfried Stocker und Mag. Diethard Schwarzmaier im Ars Electronica Center begrüßen Linz. - Als 500.000 Besucherin des neuen Ars Electronica Center wurde Anita Stöttner gestern von Bürgermeister Franz Dobusch und Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl sowie Diethard Schwarzmair und Gerfried Stocker (beide Geschäftsführer Ars Electronica Linz GmbH) begrüßt. Die Hellmonsödterin absolviert derzeit eine Ausbildung am Linzer BBRZ und konnte es zunächst gar nicht glauben, dass sie bei ihrem ersten Besuch im 2009 wieder eröffneten Museum der Zukunft gleich von Bürgermeister und Vizebürgermeister empfangen wurde. Von Center-Leiter Christoph Kremer erhielt die 500.000 Besucherin nebst Blumen eine Jahreskarte für das Ars Electronica Center, einen Konsumationsgutschein für das Restaurant Cubus, ein Festival-T-Shirt und einiges mehr.
Seit das Ars Electronica Center im Vorfeld des Linzer Kulturhauptstadtjahres erweitert und am 1.1.2009 wieder eröffnet wurde, hat sich das Haus binnen kurzer Zeit zum bestbesuchten Museum in Oberösterreich entwickelt und als schlechthin der Kultur-Hotspot in Linz etabliert. Vom Kindergeburtstag bis zur SeniorInnenführung, von der einmaligen Dauerausstellung über regelmäßige Wechselausstellungen bis zu spannenden Events, von fachspezifischen Veranstaltungen bis zum Eventservice für Dritte – das Ars Electronica Center repräsentiert einen einzigartigen Angebotsmix für ein breites Publikum. Kultur und Bildung haben hier stets hohen Unterhaltungswert, sind kurzweilig und machen Spaß.
„Die Kombination aus markanter Architektur, attraktiven Ausstellungen, regelmäßigen Veranstaltungen und vielfältigen, zielgruppenspezifischen Vermittlungsangeboten kommt offensichtlich gut an“, freuen sich die Geschäftsführer der Ars Electronica Linz GmbH Diethard Schwarzmair und Gerfried Stocker. Und die BesucherInnenkurve zeigt nach oben: „Im vergangenen Jahr hatten wir 141.648 BesucherInnen – eine Marke, die wir heuer übertreffen wollen und werden. Derzeit halten wir bei einem Besucherplus von 10 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.“
Das Ars Electronica Center ist nicht nur ein sehr gut besuchtes Museum, sondern auch eine das ganze Jahr über praktisch ausgebuchte Veranstaltungslocation. Verantwortlich dafür ist die Kombination aus architektonisch ansprechenden und technisch bestens ausgerüsteten Veranstaltungsräumlichkeiten, einem professionellen Veranstaltungsmanagement und dem ebenfalls im Haus befindlichen Restaurant Cubus. Ein Angebot, das im laufenden Jahr von Unternehmen wie voestalpine, ORANGE, LIWEST, LINZ AG, Red Bull, Westbahn oder Fronius bereits in Anspruch genommen wurde. Insgesamt wurde das Ars Electronica Center seit der Eröffnung für 431 Veranstaltungen gebucht.
Hohe Kulturauszeichnung für drei Obleute des Sängerbundes Mondsee
Hans Greger GUBI, Mag. Thomas Weismann, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Gertraud Starlinger Mondsee (Oberösterreich). - Jubiläen sind willkommene Anlässe, um verdiente Vereinsmitglieder und Funktionäre bzw. Funktionärinnen zu ehren. Dies gilt auch für den Sängerbund Mondsee, der am 25. September 2011 sein 150jähriges Bestehen feierte. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer nahm dies zum Anlass drei besonders engagierte und verdiente Sängerbund-Mitglieder - allesamt ehemalige Obleute - entsprechend zu würden und auszuzeichnen: Hans Greger-Gubi, Gertraud Starlinger und Mag. Thomas Weismann.
Der Titel Konsulent für Musikpflege ging an Hans Gregor-Gubi, der sich kulturell auf sehr vielseitige Weise in und um Mondsee engagiert und verdient gemacht hat. Bereits 1960 verdiente er sich seine ersten Meriten als Spielansanger beim Mondseer Jedermann, war in weitere Folge in vielen Rollen, so auch als Teufel, Tod und Mammon zu sehen - zuletzt als Jedermann von 1993 bis 2005. Seit 2006 war er als Regisseur tätig. Von 1961 bis 1991 war Hans Greger-Gubi Mitglied der Bürgermusik Mondsee. In den Jahren von 1984 bis 1989 wirkte er zudem als deren Obmann. Auch war er lange Jahre stellvertretender Kapellmeister.
Ebenfalls seit 1961 war Hans Greger-Gubi Mitglied der Kantorei Mondsee, zuerst als Trompeter im Orchester, später als Sänger und auch als Solist. Seit 1984 ist Hans Greger-Gubi Mitglied des Sängerbundes Mondsee, davon von 1995 bis 2006 als Obmann.
Der inzwischen pensionierte Lehrer Hans Greger-Gubi ist ein Musiker mit Leib und Seele, einer, der anpackt und weiß, Freunde zu motivieren. Für seine außerordentlichen Leistung für das Kulturland OÖ wurde ihm bereits 2002 die Kulturmedaille verliehen.
Die Kulturmedaille des Landes OÖ ging an Gertraud Starlinger, bereits stolze Großmutter von zwei Enkeln, ist seit 1956 aktive Sängerin im Sängerbund Mondsee. Von 1960 bis 1991 sang Gertraud Starlinger zudem im Kirchenchor Mondsee. Von 1984 bis 2004 gab sie Unterricht in Stimmbildung und Atemtechnik an der Landesmusikschule Mondsee.
Von 1962 bis 1965 - bis zur Geburt ihres ersten Sohnes Bernhard - war Gertraud Starlinger erstmals Schriftführerin des Sängerbundes Mondsee, von 1980 bis 2001 zum zweiten Mal, dazwischen war sie als Ausschuss-Beirätin im Vorstand aktiv. Seit 2001 ist sie stv. Schriftführerin. All dieser Aufgaben nicht genug, war Gertraud Starlinger " von 1968 bis 2004 auch Leiterin der Frauenchorgruppe im Rahmen des "Mondseer Glöcklsingens".
Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen gehören auch das Ehrenzeichen in Silber der Marktgemeinde Mondsee sowie das Goldene Ehrenzeichen des Österreichischen Sängerbundes.
Eine weitere Kulturmedaille des Landes Oö erhielt Mag. Thomas Weismann. Er führt seit 1977 eine tierärztliche Praxis in Mondsee bzw. Scharfling und ist Fachtierarzt für Fische, seine zweite Leidenschaft gehört der Musik. Mag. Thomas Weismann lernte Violoncello, war von 1962 bis 1970 Musiker im Kammerorchester Vöcklabruck, von 1967 bis 1970 Musiker im Universitätsorchester Wien und ist bis heute aktiver Musiker im Bereich der Kammermusik und im regionalen kirchenmusikalischen Dienst.
Mag. Thomas Weismann ist seit 1981, dh. seit nunmehr 30 Jahren, Mitglied des Sängerbundes Mondsee, war von 1987 bis 1991 Organisationsreferent, von 1991 bis 1995 Obmann, anschließend bis 2004 Obmannstellvertreter und ist bis dato Chorleiterstellvertreter.
Die Förderung der musikalisch begabten und interessierten Jugend war Mag. Thomas Weismann immer ein großes Anliegen. So gründete er 1999 das Jugendchorprojekt "Singkreisl", dessen Chorleiter er bis 2005 war. In diese Zeit fielen zahlreiche Auftritte im Mondseeland und Salzburger Flachgau. Seit 2005 ist Mag. Thomas Weismann Chorleiter des Männerchores im Rahmen des "Glöckelsingens".
Weißbüscheläffchen sorgen für Nachwuchs im Linzer Tiergarten
Bei den Weißbüscheläffchen im Linzer Tiergarten gab es kürzlich herzigen Nachwuchs. Linz. - Über herzigen Nachwuchs freuen sich die Verantwortlichen im Linzer Tiergarten. Vor kurzem erblickten zwei junge Weißbüscheläffchen im Tropenhaus das Licht der Welt.
Schon zum zweiten Mal hat Weißbüscheldame Ginger im 2010 errichteten Tropenhaus Zwillinge zur Welt gebracht. Die kleinen Fellknäuel werden brav von Papa Georgie den ganzen Tag auf dem Rücken getragen und umsorgt.
Zwillingsgeburten sind bei der aus Südamerika stammenden Krallenaffenart eher selten. Ursprünglich stammen die Weißbüscheläffchen aus dem Nordosten Brasiliens. Zu sehen sind die putzigen Jungtiere so wie alle anderen Linzer Zoobewohner täglich von 9 bis 18 Uhr.
Seit der Eröffnung des Tropenhauses und des neuen „Hauses der Artenvielfalt“ ist der Tiergarten noch beliebter geworden und avanciert nun besonders in den Ferien zu einem bevorzugten Ausflugsziel.
OTTO SCHENK "STERNSTUNDEN & ALTE HÜTE"
Otto Schenk, der Vollblutkomödiant, feierte im Jahr 2010 seinen 80. Geburtstag.
Anlass für ihn, sein Repertoire an humorvollen Stücken, mit dem er in den letzten Jahrzehnten sein Publikum zu begeisterten Lachstürmen hingerissen hat, noch einmal Revue passieren zu lassen und die Perlen des Humors auszuwählen.
Egal ob er Literatur liest, Verse deklamiert oder Witze erzählt, der Humor kommt nie zu kurz.
Seine Auftritte gehören zu den raren Diamanten im Show-Business.
In seinem neuen Programm „STERNSTUNDEN UND ALTE HÜTE“, präsentiert Otto Schenk nicht nur die Höhepunkte seiner Leseprogramme: von Theatergeschichten bis zum „Halleyschen Kometen“, von Dirigentenparodien bis zu seinen Witzen gibt es ein Wiederhören mit den Glanzlichtern und Sternstunden des Humors. Über Videozuspielungen erlebt das Publikum noch einmal die „alten Hüte“, nämlich ein Wiedersehen mit den besten Szenen aus den letzten fünf Jahrzehnten, in denen er mit Starkomödianten wie Helmut Lohner, Alfred Böhm, Oskar Cervenka und vielen anderen die besten Sketsche aufnahm.
Linz - Brucknerhaus, Großer Saal
29. April 2012, 20 Uhr
Kartenvorverkauf: Linzer Kartenbüro 0732 / 77 88 00, Kartenbüro Pirngruber 0732 / 77 28 33, LIVA 0732 / 77 52 30, PH Ticket-Shop 0676 / 95 95 043, Wels: Kartenbüro Lohmer, OÖN Wels, Steyr: Kartenbüro Wagnerstraße 24, in allen oö. Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens der Stadt Ried
Prof. Peter Fußl bei der Überreichung des Goldenen Ehrenzeichens mit Bürgermeister Albert Ortig, Kulturstadträtin Dr. Claudia Schoßleitner und Dr. Sieglinde Frohmann. Ried im Innkreis (Oberösterreich). - Im Rahmen der diesjährigen Bundschuh-Präsentation wurde das ehrenamtliche Engagement von Prof. Peter Fußl für die Schriftenreihe „Der Bundschuh“, seine Unterstützung bei der Erarbeitung der Chronik der Stadt Ried und sein verdienstvolles Wirken im regionalkundlichen Bereich mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Ried gewürdigt.
Peter Fußl ist Gründungsmitglied des Bundschuhs und hat von Beginn an federführend im Redaktionsteam mitgearbeitet. "Jedes Jahr leistet er unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden, einerseits beim redigieren der Beiträge, bei der Fotoauswahl und beim Umbruch. Durch seine intensive Mitarbeit ermöglicht er die jährliche Herausgabe dieser wertvollen Publikation", so Bürgermeister Albert Ortig.
Auch als im Jubiläumsjahr 2007 das große Projekt der Chronik der Stadt Ried umgesetzt werden sollte, war Peter Fußl nicht nur bereit, gemeinsam mit Franz Buchinger die Zeitspanne von 1876 bis 1906 zu bearbeiten, sondern er hat dieses 480 Seiten umfassende Werk, das mit 1.600 Abbildungen versehen ist, von Beginn an bis zur Drucklegung begleitet.
Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Ried hat daher einstimmig beschlossen, Peter Fußl für seine außerordentlichen Leistungen im kulturellen Bereich das Goldene Ehrenzeichen zu verleihen.
Wolfgangseer Advent mit schwimmender Riesen-Laterne auf dem See
Wolfgangseer Advent mit schwimmender Riesen-Laterne auf dem See St. Wolfgang (Oberösterreich). - Der Wolfgangseer Advent bietet eine Mischung von heimischen Leckerbissen, hausgemachten Punschspezialitäten und liebevoll ausgewählten Geschenkideen. Seit der Eröffnung des Wolfgangseer Advents hat besonders die verblüffend ideenreiche Dekoration für Aufsehen gesorgt.
Riesengroße Weihnachtsbäume, Laternen, Kometen, Sterne, Kerzen und schwedischen Feuerstellen in den drei Orten begeistern die Besucher.
Eine schwimmende Adventhütte, diese Idee hat bereits in den letzten Jahren begeistert. Besucher können Advent-Flair direkt auf dem See genießen - bei einer schwimmenden Adventhütte, die auf einem gewaltigen, 250 m2-Floß errichtet ist.
Überhaupt spielt der See eine gewichtige Rolle - denn die Möglichkeit die Adventorte per Schiff zu besuchen, das gibt es nur am Wolfgangsee.
Auch heuer wieder im Advent-Programm: Die Schafbergbahn, die zu einer Nostalgiefahrt zur Dorneralpe einlädt.
Ein komplett anderes "Advent-Gefühl", nämlich die "Advent-Ansicht" des Wolfgangsees sowie des Krippendorfes St.Gilgen aus 1.521 Meter Seehöhe bietet die 12er Horn Seilbahn in St.Gilgen. Komplett erneuert wurde im letzten Jahr das Wahrzeichen des Wolfgangseer Advent die schwimmende Adventlaterne. Mit 20 Meter Höhe überragt sie die alte Laterne um ganze 7 Meter und ist damit das höchste Bauwerk im Wolfgangsee.
Insgesamt sind an der Laterne 0,5 Kilometer Leuchtschlangen (LED) verbaut.
Großes mediales Echo - und zwar weltweit - hat bereits in den letzten Jahren die Ankündigung ausgelöst, den Weihnachtsmann am Wolfgangsee auszusperren.
"Alle, wirklich alle sind bei uns herzlich willkommen - nur eben nicht der Weihnachtsmann", so GF Hans Wieser.
Öffnungszeiten Adventmärkte
Eröffnungswochenende: 18. - 20.11.2011 1. Adventwochenende: 24. - 27.11.2011 2. Adventwochenende: 01. - 04.12.2011 3. Adventwochenende: 08. - 11.12.2011* 4. Adventwochenende: 15. - 18.12.2011
Donnerstag und Freitag von 12.00 bis 19.30 Uhr Samstag, Sonn-und Feiertag von 10.00 bis 19.30 Uhr *10.00 bis 19.30 Uhr
Weihnachts-und Silvestermärkte:
20. - 23.12.2011 26. - 31.12.2011
täglich von 12.00 bis 18.00 Uhr
Hexenwald verzaubert kleine Tiergartengäste
Wels (Oberösterreich). - Viele leuchtende Kinderaugen und strahlende Gesichter brachte kürzlich die Eröffnung des neu geschaffenen Hexenwaldes im Welser Tiergarten. Neben einem begehbaren Hexenhaus und Tierfabeln können die kleinen Tiergartenbesucher die vier tierischen "Bewohner" des Hexenwaldes - den schlauen Fuchs, den starken Bären, den sanften Löwen und das neugierige Huhn - als lebensgroße Holzfiguren erleben (die Figuren Bär und Huhn stehen derzeit noch nicht und werden krankheitsbedingt vom Künstler nachgeliefert). Offiziell eröffnet wurde die neue Attraktion von Bürgermeister Dr. Peter Koits und Stadtrat Dr. Andreas Rabl. Die Organisation und Durchführung der Eröffnung wurde als Maturaprojekt von einer Gruppe (Sabine Em, Melanie Hebedinger, Karin Hoflehner, Christina Krupa und Eva Reif) der Bundeshandelsakademie I unter der Projektbetreuung ihrer Professorin Mag. Karin Hummer gestaltet. Durch das Programm führte die Schülerin Karin Hoflehner, die musikalische Umrahmung erfolgte durch Schülerinnen der BHAK I sowie durch eine Gruppe des Kindergartens Herminenhof.
"Mein Sohn meinte, dass im Welser Tiergarten ein Märchenwald fehlt, und so entstand die Idee des Hexenwaldes mit den lebensgroßen Holzfiguren, welche bereits bei der Eröffnung ein Funkeln in die Augen der Kinder zauberten", so der zuständige Referent, Stadtrat Dr. Andreas Rabl. Nicht entgehen ließen sich die Eröffnung auch Vizebürgermeister Hermann Wimmer, Stadträtin Silvia Huber, Landtagsabgeordnete Mag. Silke Lackner sowie mehrere Vertreter des Gemeinderates.
Caritas-Fotoausstellung 'Menschenbilder im Landhaus': "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte"
v.l.n.r. Caritasdirektor Mathias Mühlberger, Fotograf Franz Litzlberger, Eugenie NDALA (Projektleiterin der Frauenprogramme der Caritas Kolwezi), LH Dr. Josef Pühringer Linz. - Im Beisein von Caritas-Direktor Mathias Mühlberger, seinem Stellvertreter Mag. Gerhard Reischl und Vertreter/innen der Auslandshilfe der Caritas OÖ sowie vielen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche eröffnete Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am Dienstag, 27. September 2011 im Foyer seines Büros im Landhaus die Ausstellung "Menschenbilder".
Im Mittelpunkt der Eröffnung standen die Fotografien von Caritas-Mitarbeiter Franz Litzlbauer, die er im Jahr 2009 von Hilfsprojekten der Caritas OÖ in der Demokratischen Republik Kongo gemacht hat. Landeshauptmann Dr. Josef Pühriger dankte Franz Litzlbauer und Eugenie Ndala, der Projektleiterin der Frauenprogramme der Caritas Kolwezi in der Demokratischen Republik Kongo, als "Botschafter für Entwicklungshilfe". "Beide übernehmen sie eine wichtige Aufgabe. Denn wir dürfen nicht zulassen, dass in Europa in schwierigen Zeiten - Stichwort Finanz- und Schuldenkrise - die Entwicklungszusammenarbeit in einer Nische des öffentlichen und politischen Interesses verschwindet", so Oö. Entwicklungshilfe-Referent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Wir Europäer müssen wissen, dass der afrikanische Kontinent ein Teil der Zukunft der Welt ist. In einer globalisierten Welt, die immer näher zusammen rückt, sind wir Nachbarn, wir sind alle in einem Boot sitzend, im umfassenden Sinn aufeinander angewiesen, wir können viel voneinander lernen."
"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", brachte Caritasdirektor Mathias Mühlberger die Impressionen der Ausstellung "Menschenbilder" auf den Punkt. Er schilderte Eindrücke seiner ersten Kongo-Reise und erinnerte sich, wie sehr ihn die große Armut und die widrigen Umstände, unter denen die Menschen dort leben, betroffen gemacht haben. Weiters stellte der Caritasdirektor einige Hilfsprojekte der Caritas OÖ im Kongo, etwa in Form von Mikrokrediten, Ernährungsstationen und Brunnenbau, vor, und zeigte damit auf, was die Hilfe der Spender/innen in OÖ bewirkt.
Eugénie Ndala berichtet bei der Ausstellungseröffnung über ihr Leben und ihre Arbeit mit den Frauen in der DR Kongo. "Dank Ihrer Unterstützung war es möglich ein Alphabetisierungsprogramm und ein Landwirtschaftsprojekt auf die Beine zu stellen, was den Frauen Würde und Unabhängigkeit bringt", so Ndala. Sichtlich gerührt zeigte sich die Kongolesin über das Fahrzeug, das sie nach der Ausstellungseröffnung von der "Miva" (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft), einer Projektpartnerin der Caritas in OÖ, überreicht bekam. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Isabelle Ntumba und ihren zwei Töchtern, die Lieder aus dem Kongo zum Besten gaben.
Die Ausstellung kann noch bis 29. Februar 2012 während der Bürozeiten im Landhaus besichtigt werden.
600 Wanderer beim 32. oberösterreichischen Almwandertag
v.l.: LKR Heumer, Nationalrat Singer, Kammerdirektor Pernkopf, LKR Antensteiner, Almbewirtschafter Forster, Almbauernobmann Feßl, LR Hiegelsberger, BBKO Pörnbacher und Bürgermeister Kellnreiter Gaflenz (Oberösterreich). - 600 Gäste strömten beim 32. OÖ. Almwandertag am Montag auf die Forsteralm in Gaflenz. "Alm verbindet Landwirtschaft und Tourismus, es ist unsere Pflicht, diese einmalige Landschaft zu erhalten", sagte Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, der die Forsteralm ebenfalls erwanderte.
455 bewirtschaftete Almen auf 33.000 Hektar, davon knapp 5.000 Hektar reine Weidefläche, gibt es im "Almland Oberösterreich". Nachdem in den 50erJahren der Bestand der bewirtschafteten Almen um mehr als die Hälfte geschrumpft ist, erlebt die Almwirtschaft seit einigen Jahren wieder einen Aufschwung. Aufgelassene Flächen werden mit Unterstützung des Landes Oberösterreich revitalisiert und wieder in Bewirtschaftung genommen.
"Die Almen sind ein wesentlicher Teil der reizvollen Landschaft Oberösterreichs. Als beliebte Wanderziele sind sie für den Tourismus unverzichtbar, und als Weideflächen tragen sie zur Produktion bester Lebensmittel bei", sagt Hiegelsberger.
Die Erhaltung der Almen muss daher ein gesellschaftliches Anliegen sein. "Gepflegte Almen dienen dem Erosionsschutz, der Erhaltung geschlossener Ökosysteme und erfüllen als Erholungsflächen eine wichtige touristische Aufgabe", sagte Hiegelsberger, wobei er die Leistungen der Bergbäuerinnen und Bergbauern besonders hervorhob: "Möglich ist das nur mit viel Idealismus und Einsatz der Almbäuerinnen und Almbauern!"
Er erinnerte auch daran, dass die Konsumentinnen mit dem Griff zu den qualitativ wertvollen Produkten unserer heimischen Landwirtschaft die Almen unterstützen können.
Wildpark Grünau: Großzügige Umbaupläne in den kommenden Jahren
Der Wildpark Grünau ist ein beliebtes Freizeit- und Erholungsziel für Familien und Kinder Grünau im Almtal. - Schon jetzt gehört der Cumberland Wildpark Grünau zu den beeindruckendsten Ausflugszielen in Österreich. Die traumhafte Lage im Almtal, die gewaltige Kulisse des Toten Gebirges und die reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt machen diesen Ort zu einem unvergleichlichen Naturjuwel in Österreich. Diese Voraussetzungen bilden die perfekte Grundlage für die Umbaupläne der Wildparkbetreiber.
Noch vor wenigen Jahren stand der Cumberland Wildpark Grünau vor dem Aus. Rückläufige Besucherzahlen, geringes Spendenaufkommen und steigende Kosten haben den in den siebziger Jahren gegründeten Park an den Rand seiner Existenz gebracht. Nur dem unermüdlichen Engagement einer Vielzahl von Personen und Unternehmen sowie der großzügigen Unterstützung durch die oö. Landespolitik ist es zu verdanken, dass dieses beeindruckende Natur- und Freizeiterlebnis für die Nachwelt erhalten geblieben ist - und jetzt auch umgebaut werden kann.
Die vergangenen beinahe vierzig Jahre sind auch am Wildpark Grünau nicht spurlos vorübergegangen. Die Gebäude sind in die Jahre gekommen, einige Gehege sind mittlerweile etwas zu klein und nicht mehr ganz zeitgemäß. Genau diese Situation wollen sowohl der verantwortliche Betreiberverein als auch der unterstützende Förderverein in den kommenden Jahren ändern. Neue Gehege und Gebäude sind in Planung bzw. bereits in Arbeit. Man will in den kommenden Jahren deutlich attraktiver werden und damit neue Besucher locken.
Die ersten Umbauarbeiten im Wildpark haben bereits begonnen. Derzeit leben drei Luchse auf ca. 120 m2 Fläche. Bereits gegen Ende August werden die drei Katzen in ihr neues Gehege übersiedelt, das dann eine Fläche von 2.000 m2 bietet. Bernhard Lankmaier, Geschäftsführer des Wildparks, dazu: "Wir freuen uns über den begonnenen Neubau und darauf, den Luchsen dann eine fast zwanzigfach größere Fläche bieten zu können. Das war uns ein sehr großes Anliegen". Laut Lankmaier startet 2011 noch ein weiteres Projekt: Die im Areal lebenden Wisente werden ebenfalls umgesiedelt und beziehen bereits 2012 ihr neues Gehege. Dieses wird von derzeit 1.000 m2 auf 5.000 m2 erweitert.
Die erwähnten Arbeiten sind nur der Auftakt für ein längerfristig angelegtes Umbauprojekt. Am Ende soll mit dem "Cumberland Wildpark 2020" Österreichs attraktivster Wildpark entstehen, der den Besuchern spannende Geschichten zu den Tieren, zur Landschaft und zur Region erzählt - aus der Gegenwart, der Vergangenheit und aus dem Reich der Mythen, Sagen und Legenden. Die Umbauarbeiten wären ohne die zuständigen Politiker nicht möglich gewesen. Laut Lankmaier kommen Gelder aus den Ressorts von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer (VP) und den Landesräten Viktor Sigl (VP), Franz Hiesl (VP), Josef Ackerl (SP), Dr. Manfred Haimbuchner (FP) sowie Landesrätin Mag. Doris Hummer (VP). Auch private Förderer und Spender beteiligen sich an den Kosten. Bernhard Lankmaier zur Finanzierung der Vorhaben: "Wir brauchen jeden Euro, egal ob als Eintritt, Spende oder mittels einer Tierpatenschaft. Jeder Beitrag hilft, dass wir unseren Tieren in Zukunft größere und bessere Freiflächen und Gehege zur Verfügung stellen können."
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.
"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.
Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.
Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.
UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012
Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.
Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.
Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!
13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D
Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.
30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle
31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.
100.000 BesucherInnen im Linzer Tiergarten
Daniela Mittelmann mit Sohn Samuel (2) und Pflegekind Andrea (2), sowie Sibylla Feix mit Tochter Yvonne (2) aus Ennsdorf Linz. - Die Linzerin Daniela Mittelmann mit Sohn Samuel (2) und Pflegekind Andrea (2), sowie Sibylla Feix mit Tochter Yvonne (2) aus Ennsdorf knackten im heurigen Jahr die magische 100.000-Besuchergrenze. Zu diesem Ereignis überreichten Zoodirektorin Juliane Thurner, zusammen mit Präsident Christopher Böck, den JubiläumsbesucherInnen einen farbenprächtigen Blumenstrauß sowie einen Jahreskarten-Gutschein für den Zoobesuch.
„Glückwünsche“ gab es auch von den Tieren – zwei flauschige Alpakas durften stellvertretend für die über 600 verschiedenen Tiere des Zoo Linz die überraschten Gäste bei der Kassa begrüßen.
Zoodirektorin Juliane Thurner ist stolz: „Dieses Jahr kann dieser tolle Anlass fast zwei Monate früher als im vorherigen Jahr gefeiert werden. Es freut mich ganz besonders, dass sich der Zoo Linz zu einem immer beliebteren Ausflugsziel für Groß und Klein entwickelt.“
Zurzeit gibt es im Zoo noch bis Mitte November eine besonders schöne Luchs-Wanderausstellung zu sehen, die einen Besuch im Zoo, zusätzlich zu den quirligen Erdmännchen, lustigen Nasenbären und freundlichen Zwergeseln noch sehenswerter macht.
"Reittourismus in Oberösterreich - um Pferdelängen voraus"
Reiten in der Wildnis des Nationalparks Kalkalpen Reiturlaube erfreuen sich bei Oberösterreichs Gästen hoher Beliebtheit - 11 % aller reitenden Gäste verbringen ihren Urlaub im Bundesland ob der Enns. Parallel dazu hat sich der Reittourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt: mit 360 Millionen Euro Umsatz von Reittouristen und Freizeitreitern ist Oberösterreich bundesländerweit absoluter Spitzenreiter. Der OÖ. Tourismus setzt gemeinsam mit qualifizierten Reitzentren seit Jahren auf die Professionalisierung im Thema und unterstützt die Destinationen in deren Entwicklung und Vermarktung. Um dem hohen Level im Bereich Kompetenz und Service weiterhin zu entsprechen, liegt der Fokus auch künftig auf Qualitätsoffensiven und Innovationen, wie etwa "Reiten mit GPS". Veranstaltungen wie das Springreitturnier CSIO in Linz-Ebelsberg, die Internationale Pferdemesse "PferdWels", die Islandpferde Weltmeisterschaft in St. Radegund oder die Europameisterschaften im Orientierungsreiten in Schönau sorgen zudem für internationale Anerkennung.
250 Betriebe sind mittlerweile auf der oberösterreichischen Onlineplattform www.pferdeurlaub.at zu finden. Davon haben sich rund 80 Betriebe - von der Pferderast bis hin zur Reiterherberge - in den Top-Reitregionen Pferdereich Mühlviertler Alm und Pferdeland Nationalpark Kalkalpen auf die reitenden Gäste spezialisiert und in umfangreichen Schulungsprogrammen höher qualifiziert. "Denn, Reitgäste sind anspruchsvolle Gäste, die sehr konkrete Forderungen an das Reitangebot stellen. Dafür bleiben sie mit durchschnittlich 8,4 Tagen vergleichsweise lange auf Urlaub." weiß Mag. Karl Pramendorfer, Vorstand des OÖ. Tourismus. Eine zentrale Rolle spielt etwa die Umgebung - am wichtigsten sind eine schöne Gegend und ein gutes Reitwegenetz. Hier punktet Oberösterreich mit einem breiten Reitwegenetz von 2.000 Kilometern durch die vielfältigen Landschaften vom Mühlviertel über den Hausruck bis hin zur Wildnis des Nationalparks Kalkalpen. Detailliertes Kartenmaterial unterstützt die Reitgäste bei der Tourenplanung und zertifizierte Wanderreit-Führer sind kompetente Begleiter.
Advent im OÖ. Landhaus: Arkadenhof-Krippe sorgt für weihnachtliche Stimmung
LH Dr. Pühringer (3. v.r.) und LR Hiegelsberger (2. v.r.) übernahmen die Krippe von Direktor Ing. Raab (5. v.r.), Künstler Meinrad Mayrhofer (4. v.r.) sowie den Klassensprechern und Klassenvorständen der Fachschule Waizenkirchen Linz. - Eine überdimensionale Holzkrippe der Landwirtschaftlichen Fachschule Waizenkirchen schmückt zum zweiten Mal in der Vorweihnachtszeit den Arkadenhof im Landhaus. Das Schülerprojekt wird jetzt zur jährlich wiederkehrenden Dauerausstellung. Vertreter des Bezirkes Grieskirchen haben die Krippe am 25. November 2011 an Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger übergeben.
Mehr als 1 ½ Monate haben die Schüler/innen der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule (LWBFS) Waizenkirchen an einem einzigartigen Projekt gearbeitet. Unter der Anleitung von Bildhauer Meinrad Mayrhofer aus Pram und unter Koordination von Fachinspektor Günther Höftberger entstanden aus überalteten Obstbaumstämmen überlebensgroße Krippenfiguren.
Bis zu 2,5 m hoch und einem Durchmesser von bis 70 cm sind die Figuren, die die Schülerinnen und Schüler mit Motorsäge, Stemmeisen und Schleifgeräten bearbeitet haben. Auch die Lehrer/innen und die Bediensteten des Hauses legten Hand an. Insgesamt wurden mehr als 1.200 Arbeitsstunden aufgewendet, in denen ein Ensemble aus 20 Figuren entstanden ist.
Ursprünglich war die Krippe im vergangenen Advent als Leihgabe der Schule aufgestellt. Nun haben Vertreter der Schule, Schüler und eine Abordnung des Bezirkes die Krippe offiziell an das Land Oberösterreich übergeben. "Die Krippe fügt sich einmalig in den Arkadenhof ein. Besucher/innen und Tourist/innen können sich nun jedes Jahr im Advent an der neuen Attraktion und der einzigartigen weihnachtlichen Stimmung erfreuen", bedankten sich Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landesrat Max Hiegelsberger bei der Schule, vor allem bei den Schüler/innen.
Prähistorischer Goldschatz geht an das Naturhistorische Museum
Zwei Paar Armspiralen aus Golddraht Hallstatt / Wien. - Am Ostufer des Hallstätter Sees wurde im Mai 2005 auf dem Arikogel - einem Areal, das von den Österreichischen Bundesforsten betreut und bewirtschaftet wird - ein „Schatz" in Form von wertvollen Goldschmuckstücken ausgehoben. Der Depotfund gehört zu den bedeutendsten archäologischen Zeugnissen der Urnenfelderkultur im Alpenraum.
Die Österreichische Bundesforste übergeben diesen Fund im Einverständnis mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) und dem Bundesministerium für Finanzen an das Naturhistorische Museum Wien (NHM) zur alleinigen Verwaltung und Verwahrung für den Bund.
Gold übte in allen Kulturen und zu allen Zeiten einen besonderen Reiz auf die Menschheit aus. Das hat sich bis heute nicht verändert und war wohl auch in der späten Bronzezeit so, aus welcher Epoche der Goldschatz vom Arikogel stammt (1200-1000 v. Chr.).
Der Fund besteht aus zwei Paaren reich verzierter Armspiralen und fünf Paaren einfacher Spiralringe aus Golddraht mit einem Gesamtgewicht von 506 g. Wie schon die so genannte Himmelsscheibe von Nebra, die vor einigen Jahren in einer Sonderausstellung des Naturhistorischen Museums zu sehen war, ist auch dieser Fund nicht, wie man annehmen könnte, im Zuge einer archäologischen Grabung entdeckt worden, sondern von echten „Schatzsuchern", die sich mit einem Metalldetektor auf die Suche nach im Erdreich verborgenen Schätzen gemacht hatten.
Da auf diese Weise wertvolle wissenschaftliche Detailinformationen verloren gehen, initiierte das Bundesdenkmalamt kurz nach der Auffindung des Goldschmucks eine „Nachgrabung", bei der zumindest eine mit feinsten Goldfäden durchsetzte Mulde sichergestellt wurde, die wahrscheinlich den Fundort darstellt. Es wurden keine Hinweise auf ein Verwahrungsgefäß für den Schmuck gefunden, sodass angenommen wird, dass die Stücke in einem Lederbeutel oder zumindest in einem Tuch eingeschlagen gewesen waren. Weder liegt der Fundort innerhalb eines bronzezeitlichen Siedlungsgebietes, noch gibt es Hinweise, dass es sich um eine Grabbeigabe handelt, wie es sonst bei derartigen Schmuckfunden oft der Fall ist. Dieser Goldschmuck wurde einfach in die bloße Erde gelegt und birgt daher ein ungelöst bleibendes Geheimnis, ob es sich etwa um ein Versteck oder vielleicht eine Opfergabe an die damals verehrten Götter handelt.
Die kostbaren Schmuckstücke wurden heute von Frau Bundesministerin Dr. Maria Fekter persönlich an das Naturhistorische Museum übergeben und dort in die Sammlung der Prähistorischen Abteilung integriert.
Sternwarte Sandl im Mühlviertler Kernland ist Partner der NASA
Prof. Dr. Wolfgang Wöss mit einer Station des Planetenwanderweges von Freistadt nach Sandl im Mühlviertler Kernland Sandl (Oberösterreich). - Im Mühlviertler Kernland gibt es die größte Sternwartedichte in Bezug zur Gesamtbevölkerung. Aus der Begeisterung für Astronomie ist die Idee für den 16 Kilometer langen Planetenwanderweg von Freistadt nach Sandl mit 21 erlebnisorientierten Planetenstationen entstanden. Die Nachbildung der Planeten auf dem Wanderweg entspricht sehr exakt der tatsächlichen Planetenkonstellation.
Der Standort Sandl ist für Untersuchungen besonders günstig gelegen. "Im Speziellen geht es um die Wechselwirkungen der Sonne mit der irdischen Ionosphäre. Das ist eine Schicht, die sich 85-100 Kilometer oberhalb des Erdbodens befindet. Aufgebaut wird die Schicht durch Blitztätigkeit, die mit 3.000 Blitzen pro Sekunde hauptsächlich in den Tropen entsteht", erläutert Prof. Dr. Wolfgang Wöss. Auf der ganzen Erde gibt es 14 Stationen, die Daten zu diesem Phänomen sammeln. Zehn befinden sich in den USA, die einzige in Europa ist die Sternwarte in Sandl. Der Vertrag für die Zusammenarbeit wurde während der Regierungszeit von Richard Nixon unterschrieben. Die Originalurkunde ist auf der Sternenwarte zu sehen.
Auf einem Platz im Außenbereich der Sternwarte kann man auf Knopfdruck hören, wie drei Planeten im Weltall rotieren. "Hierbei handelt es sich um Pulsare, die sich im Millisekundenbereich um die eigene Achse drehen, so wie sich die Erde in 24 Stunden um die eigene Achse dreht oder die Sonne in 28 Tagen. Sogar einen Sonnensturm kann man auf der Sternwarte in Sandl hören", so der Experte.
Der Planetenwanderweg bietet noch mehr. Der Querschnitt eines Baumes zeigt deutlich wie die Bäume auf die Sonnenaktivität reagieren. "Rund zwei Jahre bevor auf der Sonne die höchste Aktivität zu verzeichnen ist, kann man bei Bäumen das größte Jahresringwachstum erkennen. Diese Erkenntnis könnte bei der Schlägerung berücksichtigt werden", schlägt Prof. Wöss vor.
28 Plätze bringen Golfer in Oberösterreich zum Schwärmen
Leidenschaftlich golfen in Oberösterreich Auf der Driving Range ein paar Trainingsbälle schlagen, dann geht es auch schon auf die Runde. Und davon kann man in Oberösterreich viele drehen: 28 Plätze warten zwischen Böhmerwald und Dachstein auf schläger-schwingende Gäste und das garantiert nicht nur die höchste Platzdichte Österreichs, sondern auch abwechslungsreiches Golfvergnügen. Das darf man hier wirklich wörtlich nehmen, denn die Auswahl kann sich wahrlich sehen lassen: Ob im sanft hügeligen Gelände, an glasklaren Seen oder auch mit herrlichem Blick auf majestätische Gipfel, in Oberösterreich spielt jeder sein Spiel. Und das ohne teure Mitgliedschaften, denn geschlossene Greens gibt es in den Landschaften für Leidenschaften kaum. Solange man in Besitz der Platzreife ist, stehen die Fairways gerne auch für Gäste offen.
Oberösterreich ist nicht nur für Golfer, sondern auch für Beginner attraktiv. Die Kunst des richtigen Umgangs mit Eisen, Holz und kleinem Ball lässt sich in jedem Club erlernen, denn Oberösterreichs Golfplätze freuen sich jederzeit auf Schnuppergäste. Und ist man erst einmal mit dem Golfvirus infiziert, gibt’s günstige Kurse zur Platzreife sowie später auch zur Verbesserung des Spieles. In Oberösterreich fühlt sich somit jeder wohl, denn die Parcours sind für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene ideal bespielbar. Und wenn das Wetter einmal nicht mitspielen sollte, sorgen insgesamt vier Indoor Golfanlagen für rundum Golfgenuss. Eines ist sicher: das Golfspiel hat im Land der Leidenschaften nichts mit teurem Elitesport zu tun, das zeigen auch die idealen Preis-Leistungsverhältnisse.
Wer jetzt Lust auf ein Golfwochenende oder eine Woche im Golfland Oberösterreich bekommen hat, findet in der Golf Landkarte (Gratis anzufordern bei der OÖ Tourismus-Info) die perfekte Übersicht.
DIE NACHT DER MUSICALS 2012
Bühne frei für die erfolgreichste Musicalgala aller Zeiten!
Lassen Sie sich von diesem Bühnenfeuerwerk aus schwungvoller Tanzakrobatik und weltbekannten Melodien mitreißen und seien Sie mit dabei, wenn die Starsolisten der Originalproduktionen die schönsten Melodien und Hits der aktuellsten Musicalproduktionen anstimmen: Neben „Der König der Löwen“, „Mamma Mia“, „Romeo und Julia“ und „We Will Rock You“, dem erfolgreichen Musical zu den Songs von Queen, dürfen natürlich auch Klassiker wie „Das Phantom der Oper“, „Cats“, „Die Rocky Horror Show“, „Elisabeth“, „Mozart!“, „West Side Story“ und das Hippie-Musical „Hair“ nicht fehlen! Erleben sie live, wie das „ Phantom der Oper“ Christine seine Liebe gesteht, oder die Samtpfoten aus „Cats“ mit „Memories“ wieder einmal ihren Kultcharakter unter Beweis stellen. Neue Programmhöhepunkte der Show sind Songs aus „Tarzan“ sowie Ausschnitte aus dem Udo Jürgens-Erfolgsmusical „Ich war noch niemals in New York“. Weitere Programmhighlihts sind Hits aus dem Musical „Sister Act“ und ein Querschnitt durch das Erfolgsmusical „Jesus Christ Superstar“, aus der Feder von Andrew Lloyd Webber.
11.4.2012 - 20 Uhr - Centro Rohrbach
12.4.2012 - 20 Uhr - Keine-Sorgen-Saal Ried i.I.
13.4.2012 - 20 Uhr - Schlosscenter Waidhofen
Kartenvorverkauf: Tourismusbüro Waidhofen an der Ybbs 07442 / 511-255 und tourismus@waidhofen.at, Ried: Trafik u. Kartenbüro Buttinger 07752/82100, Rohrbach: Trafik und Kartenbüro Lehner 07289/4416, Linzer Kartenbüro 0732 / 778800, Kartenbüro Pirngruber, Kartenbüro Lohmer, PH Ticket-Shop 0676 / 95 95 043, in allen oö. nö. Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01/ 88 0 88 und in allen bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Stelzhamer-Preise 2011 verliehen
v.li.: Bürgermeister Karl Pumberger-Kasper (Jury) , Dr. Elisabeth Schiffkorn (Jury), Mag. Klaus Huber (Jury), Reinhold Imböck (3.Platz ), Josef Kettl (1.Platz), Stella Felder (2.Platz), Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer Oberösterreich. - Die Franz Stelzhamer-Preise 2011 wurden am 7. November 2011 von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer verliehen.
Der Stelzhamerbund hat heuer erstmals einen Literatur-Wettbewerb für Prosageschichten in Mundart ausgeschrieben. Er wird künftig im 2-Jahres-Rhythmus durchgeführt, für den Preis 2011 wurden fast 130 neue Kurzgeschichten aus Oberösterreich aber auch aus anderen österreichischen Bundesländern vom Burgenland bis Vorarlberg und auch aus Bayern eingereicht.
Platz eins ging in diesem Jahr an Konsulent Josef Kettl, Tischlermeister aus Hohenzell, der bereits mehrere Gedichtbände verfasst hat und bisher für seine besonders einfühlsame Mundart-Lyrik bekannt war.
Platz zwei ging an Stella Felder aus Zell am Pettenfirst - bisher als Malerin tätig - jetzt auch als Schriftstellerin erfolgreich.
Platz drei ging an Reinhold Imböck aus Weißkirchen an der Traun, Mitglied der Gruppe "neue mundart".
"Mundart ist die Stimme der Heimat, der Nähe, der Geborgenheit und der Vertrautheit", erklärte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Rahmen der Preisverleihung. "Mundart steht für Identität, sie verbindet Menschen eines Lebensraumes mit der Kultur, die sie prägt."
Die hier geleistete Kulturarbeit sei eine wertvolle Investition in die Pflege unserer Mundart. Pühringer bedankte sich in diesem Zusammenhang beim Stelzhamerbund mit Obmann Mag. Klaus Huber an der Spitze.
Vierte internationale Auszeichnung für Ars Electronica Center
Vierte internationale Auszeichnung für Ars Electronica Center Zu den besten Bauten im deutschsprachigen Raum zählt die Jury des deutschen „best architects 12“-Awards die Erweiterung des Ars Electronica Centers. Das vom Wiener Architekten Mag. Andreas Treusch geplante Gebäude wurde zusammen mit 64 weiteren herausragenden Entwürfen aus rund 300 Projekten ausgewählt, die Architekten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht hatten. Als zweites Linzer Gebäude wurde das Oberbank-Forum, ein Projekt der Schweizer Architekten Weber + Hofer, ausgezeichnet. Die preisgekrönten Bauten werden in einem Bildband dokumentiert. „Hochkarätige Architektur wie das Ars Electronica Center ist ein wichtiger Imagefaktor für die Kulturstadt Linz“, freut sich Hochbaureferent Stadtrat Johann Mayr.
Der „best architects“-Award wird seit 2007 alljährlich ausgeschrieben. Die Jury der jüngsten Ausgaben bildeten die renommierten Architekten Prof. Piet Ecker (e2a eckert architekten, Zürich), Prof. Peter Sapp (querkraft architekten, Wien) und Till Schneider (schneider+schumacher Architekten, Frankfurt).
Der „best architects 12“-Award ist bereits die vierte internationale Auszeichnung für das Linzer „Museum der Zukunft“. Im Oktober 2010 wurde der Besuchermagnet der Kulturstadt Linz beim „World Architecture Festival“ in Barcelona als einer der 17 weltbesten Kulturneubauten der jüngsten Vergangenheit mit dem zweiten Preis gewürdigt.
Im März 2009 erhielt das Ars Electronica Center von der britischen Gesellschaft für Raum- und Stadtplanung „Civic Trust“ einen Spezialpreis für Kulturhauptstadt-Architektur. 2011 wurde die innovative Lichttechnik des Museums im Rahmen des britischen Lighting Design Awards-Wettbewerbes ausgezeichnet.
Kulinarium Attersee: Eine lustvolle Reise durch das Feinschmeckerparadies
"Kulinarium Attersee": 9 Betriebe sorgen im Herbst für heimische Gaumenfreuden in der Ferienregion Attersee-Salzkammergut. Attersee (Oberösterreich). - Das tief-türkis blaue Wasser des Attersees zieht jährlich tausende Gäste in seinen Bann. Doch die Vielfalt des Attersee-Salzkammergutes eröffnet sich erst so richtig durch den Blick aus luftigen Höhen ins Tal herab. Zahlreiche ausgeschilderte Wanderrouten bieten Wanderbegeisterten einen atemberaubenden Panoramablick über die Region.
Die Kulinarik darf dabei natürlich nicht fehlen und so sorgen die 9 "Kulinarium Attersee" Betriebe für heimische Gaumenfreuden. Kulinarische Köstlichkeiten, wie zB. Saiblinge, Reinanken direkt aus dem Attersee, der beste Trinkwasserqualität aufweist.
Ein besonderes Highlight im Herbst am Attersee - die "Gourmetrallye Attersee": Feinschmecker, die während der Gourmetrallye lieber festen Boden unter den Füßen behalten, kommen bei diesem Angebot voll auf ihre Kosten. Bei der Gourmetrallye sorgen zB. vier, oder auch mehr Feinschmeckerlokale für pure Gaumenfreuden.
Mit einem Aperitif und der Vorspeise macht zB. der Bräugasthof Aichinger den Start dieses kulinarischen Ausflugs. Das "1er Beisl" trumpft mit einem leckeren Zwischengericht auf. Im Anschluss werden die Gäste in "Die Röhre" geshuttelt, wo ein fulminantes Hauptgericht das Auge und den Gaumen erfreut. Bei der Gourmetrallye macht das Restaurant Wachtberg den leckeren Abschluss mit einem Degistif, etwas Süßem und Käse. Wer nach diesem Gourmet - Erlebnis die Heimreise noch nicht antreten möchte, dem wird eine Unterkunft in einem Top-Hotel der Ferienregion Attersee-Salzkammergut organisiert.
"Ein farbenfrohes kulinarisches Herbstabenteuer für die ganze Familie oder romantisches "Dinner for two" oder auch mit Freunden ist somit garantiert", freut sich Tourismusdirektor Schirlbauer.
Weit über 100.000 Besucher bei Linzer Klangwolke 2011
Linz. - Unter dem Motto "2011 - Feuerwelt. Eine Science Fiction" fand gestern die Linzer Klangwolke statt. Ein wunderschöner, lauer Sommerabend lockte mehr als 100.000 Besucher in die oberösterreichische Landeshauptstadt.
Mithilfe eines gewaltigen Feuerwerks und der Musik von Thierry Zaboitzeff wurde "Eine Geschichte rund um Frieden und Toleranz" erzählt.
Pyrotechniker Christian Czech und Regisseur Beda Percht haben ihre Arbeit an den Roman Childhood's End" (Die letzte Generation) von "2001"-Autor Arthur C. Clarke angelehnt. Erzählt wurde die Geschichte von Außerirdischen, die die Menschheit bewachen, beschützen und letztendlich verlassen, weil sie "erwachsen" geworden ist.
Raketen flogen wie Ufos durch den Abendhimmel, ein Leichtflugzeug "streute" Feuer auf die Donau und unzählige, rhythmische Explosionen erzeugten eine einzigartige Stimmung.
Auch wenn die "Geschichte" für die Mehrzahl der Besucher kaum verständlich war, konnte das Gesamtkunstwerk restlos begeistern.
Mit der Klassik-Klangwolke und der Kinder-Klangwolke wird es heuer insgesamt drei Klangwolken geben. Die Kosten belaufen sich auf etwa 600.000 Euro.
Oberösterreich: Präsentation der Festschrift "60 Jahre Verbindungsstelle der Bundesländer"
v.l.: Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Leiter der Verbindungsstelle der Bundesländer Dr. Andreas Rosner, Landtagsdirektor Univ.Doz. Dr. Peter Bußjäger, Landesamtsdirektor Dr. Eduard Pesendorfer Mit der Einrichtung der Verbindungsstelle der Bundesländer haben die Länder vor 60 Jahren ein deutliches Signal gesetzt. Ein Signal, dass sie bereit sind, an der Entwicklung der bundesstaatlichen Ordnung mitzuwirken und ihren Beitrag zum Gelingen des Staatsganzen zu leisten", erklärte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 27. Juni 2011 bei der Präsentation der Festschrift "60 Jahre Verbindungsstelle der Bundesländer".
"Kantönligeist lehnen die Länder dabei ebenso ab, wie Versuche, das Rad der Zeit zurück zu drehen und zentralistische Strukturen wieder zu stärken. Die Länder stehen vielmehr für einen sowohl leistungsfähigen, als auch bürgernahen Bundesstaat.
Föderale Strukturen geben den Ländern die Möglichkeit, ihre besonderen Potenziale in die Entwicklung des Gesamtstaates einzubringen. Diese Potenziale müssen wir auch künftig bestmöglich nutzen. Das muss Ziel jeder Aufgaben- und Bundesstaatsreform sein. Wir wissen, dass die föderale Zuständigkeitsordnung kein Selbstzweck ist. Sie ist vielmehr Teil unserer gesellschaftlichen Selbstorganisation und soll für die Gesellschaft Ergebnisse erreichen. Hier sind wir derzeit auf einem guten Weg und haben im letzten halben Jahr bei der Landeshauptleutekonferenz in Partnerschaft mit Bund und Gemeinden wesentliche Reformen auf den Weg gebracht", so Pühringer.
Aus Anlass des Jubiläums "60 Jahre Verbindungsstelle" würdigte Pühringer auch die Gründerväter dieser Institution. Stellvertretend nannte der Landeshauptmann den früheren Landesamtsdirektor von Oberösterreich Dr. Otto Richter und den niederösterreichischen Landesamtsdirektor Dr. Hans Vanura, die in den späten 40er- und frühen 50er-Jahren entscheidende und wesentliche Impulse für eine bessere Zusammenarbeit der Bundesländer gesetzt haben, die letztlich zur Einrichtung dieser Verbindungsstelle geführt haben.










