Kultur/Tourismus
DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne
DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.
Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!
Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.
Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.
Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.
Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...
In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“
11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne
Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.
Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.
Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.
Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.
Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.
Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.
"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.
Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet
Klaus Nüchtern und Andrea Ecker In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.
"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.
"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.
Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."
Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."
Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).
CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012
Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.
Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!
16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5
17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle
18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F
19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena
20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle
21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße
22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Festivals sind Visitenkarten der mitteleuropäischen Kulturregion Burgenland
Kulturlandesrat Helmut Bieler mit den wichtigsten burgenländischen Kulturveranstaltern in Raiding Kulturlandesrat Helmut Bieler zog zum Abschluss des diesjährigen Kultursommers gestern im Rahmen der schon traditionellen Abschlussfeier der größten burgenländischen Kulturfestivals im Lisztzentrum in Raiding gemeinsam mit den wichtigsten Festivalvertretern eine durchwegs positive Bilanz über den „Burgenländischen Kultursommer 2011“: „Trotz des nicht festivalfreundlichen Wetters konnten die meisten Vorstellungen über die Bühne gehen. Nur wenige mussten abgesagt werden. Einige Vorstellungen konnten sich heuer sogar über eine Steigerung der Publikumszahlen freuen“, sagt Bieler, der den Grund dafür in der guten Qualität der Aufführungen sieht.
„Es werden heuer mehr als 615.000 Besucher sein, die das Angebot des burgenländischen Kultursommers angenommen haben“, so Bieler, der aber betont, dass Quoten und Zuschauerfrequenz nicht im Vordergrund stünden. Dieses beachtliche hohe Niveau an Publikumszuspruch zeige aber, dass Programme und Qualität stimmen – und das sei das Entscheidende. Er sei optimistisch für die Zukunft.
„Die Wirtschaft und der Tourismus profitieren von den Festivals. Sie holen Gäste ins Land, bieten jenen, die schon da sind ein abwechslungsreiches Programm und bieten Kultur vom Feinsten auch für die Burgenländerinnen und Burgenländer. Viele Wirtschaftsbranchen profitieren vom burgenländischen Kultursommer, sie reichen von den Zulieferfirmen für die Ausstattung bis hin zur Gastronomie und Hotelerie“, betont Bieler. Sein Dank gelte in erster Linie den Intendanten und FestspielleiterInnen: „Sie haben mit ihren Teams auch heuer wieder Großartiges über die Bühnen gehen lassen und damit das Burgenland als Kulturland bestätigt.“ Der Landesrat hob auch die Rolle der Medien als Mittler zwischen Kultur und Publikum hervor.
Den Weg des Erfolges wollen die burgenländischen Festivals 2012 fortsetzen. Bei den Seefestspielen Mörbisch steht von 12. Juli bis 25. August mit „Die Fledermaus“ eine der berühmtesten Operetten der Welt auf dem Programm, die Haydn Festspiele werden auch im kommenden Jahr nur die besten Haydn-Interpreten nach Eisenstadt einladen - so viel sei schon verraten: „Haydn & Italien“ wird musikalisch den Ton vorgeben, wenn Bernard Labadie, Mike Fentross, Giovanni Antonini, Adam Fischer, Patricia Kapatchinskaja und viele renommierte Künstler mehr zu den 24. Internationalen Haydntagen 2012 anreisen.
Die Schloss-Spiele Kobersdorf bringen im nächsten Jahr Shakespeares „Was ihr wollt“ auf die Bühne, J.opera Jennersdorf inszeniert Albert Lortzings komische Oper „Der Wildschütz“ (Premiere am 2. August 2012).
Das 31. Kammermusikfestival Lockenhaus findet von 5. bis 15. Juli 2012 statt, auch in Lockenhaus feiert das etablierte Festival „ORGELockenhaus“ sein 10tes Jubiläum (27. Juni bis 2. Juli 2012).
Das Kinder- und Familienfestival Burg Forchtenstein Fantastisch findet von 7. bis 29. Juli 2012, immer Samstag & Sonntag statt.
Die Haydnstadt im Festspielglanz
Intendant Dr. Walter Reicher, Stadtmarketing- Präsidentin KR Lisbeth Kröpfl und Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel. Eisenstadt. - Stadtmarketing, Tourismusverband und Haydn Festspiele arbeiten heuer noch intensiver zusammen, um Eisenstadt für die Haydntage 2011 besonders herauszuputzen.
Keine andere Stadt ist so untrennbar mit dem Namen Joseph Haydn verbunden wie Eisenstadt. Die Landeshauptstadt trägt daher auch zu Recht den Beinamen "Haydnstadt", verfügt sie doch über eine Vielzahl von Originalschauplätzen, an denen der große Komponist lebte und wirkte.
Seit 23 Jahren sind die Haydn Festspiele Eisenstadt das Zentrum der internationalen Haydnpflege. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, das umfangreiche Oeuvre des Musikgenies weiterleben zu lassen. Internationale Haydnexperten geben einander daher alljährlich die Klinke des Haydnsaals in die Hand und begeistern Musikliebhaber aus der ganzen Welt.
Stolz auf diesen einzigartigen musikalischen Schatz und das renommierte Festival ist man auch seitens des Eisenstädter Stadtmarketings. Eine neue Initiative bringt Eisenstadt und seine Besucher in Festspielstimmung: Seit 1. September schmücken 21 Unternehmen ihre Schaufenster mit berühmten Zitaten Joseph Haydns.
"Die Besucher der Haydntage sollen damit auch bei einem Bummel durch die Einkaufsstadt Eisenstadt dem Zauber der Worte Joseph Haydns erliegen, ebenso wie alle Gäste und Kunden", betont Stadtmarketing- Präsidentin KR Lisbeth Kröpfl.
Intendant Dr. Walter Reicher begrüßt diese Initiative des Stadtmarketings und freut sich darüber, "dass der Geist Joseph Haydns somit für unsere Besucher auch dann spürbar ist, wenn sie vor oder nach einem Konzert einen Spaziergang durch die Stadt machen. Wir freuen uns sehr über diese koordinierte Zusammenarbeit mit den Betrieben der Stadt, damit die Besucher und die Bürger das Flair unserer internationalen Haydntage, dem größten Haydn Festival weltweit, erleben und miterleben können."
Fotoschau von Ferry Nielsen in der Burgenländischen Landesgalerie
KSB Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kuzmits, Ferry Nielsen, Grafik-Designerin Heidi Vukovits, Paradewinzer Leo Hillinger, WHR Dr. Josef Tiefenbach, Leiter der Kulturabteilung, KO LAbg. Christian Illedits Eisenstadt. - Unter dem Titel „Born to be a Superstar“ – Portraits von Stars aus Film, Kunst und Kultur - zeigt eine Ausstellung in der Burgenländischen Landesgalerie dem Publikum eine Fotoausstellung des Wiener Starfotografen Ferry Nielsen. Gezeigt werden Portraits von nationalen und internationalen Stars aus Film, Kunst und Kultur, wie Starpianist Lang Lang, Vladimir Malakhov, Sonja Kirchberger, Christiane Hörbiger, Nicholas Ofczarek u.v.a.
„Schon ein kurzer Rundgang durch diese Ausstellung vermittelt den Eindruck, dass sich hier ein Künstler mit großer Leidenschaft und Feinfühligkeit den Menschen widmet. Die Menschen, die wahre Welt sind die zentralen Themen, die Ferry Nielsen inspirieren. Ein Bild muss Gefühle vermitteln und nicht nur aus Technik bestehen. Seine Werke wurden bereits in zahlreichen Einzel- bzw. Gruppenausstellungen gezeigt und sind gefragte Kunstobjekte. Sein Stil ist zeitlos und trotzdem am Puls der Zeit. Seine Portraits haben viel Energie und Kraft – bleiben aber nicht an der Oberfläche“, so Klubobmann LAbg. Christian Illedits zur Ausstellung.
Der gebürtige Wiener Ferry Nielsen lebt und arbeitet nach Aufenthalten in München, Mailand, Hamburg und Berlin wieder in Wien. Der Shootingstar produzierte zahlreiche Kampagnen für international renommierte Unternehmen wie Erste Bank, Sparkasse, GE Capital, BP, Castrol, OMV, Raiffeisen Capital, Hypo Bank, Jacobs Cafe, Baileys, DM, Deutsche Buchgemeinschaft und internationale Werbeagenturen. Er fotografierte, unter anderem, Fotostrecken für Magazine wie Stern, First Magazin, Presse Schaufenster, Diva, WOMAN Magazin.
„Bibliothek der Region Neusiedler See“: Eintauchen in eine faszinierende Vielfalt
Neusiedl am See. - Unter dem Motto „Überregional Denken – regional Handeln“ präsentierten am 15. Juni 2011 KO LAbg. Christian Illedits, Obmann des Vereins LEADER Plus Nordburgenland, Josef Umathum, Obmann des Vereins Umathum Pool, Mag. Elfriede Fischer, Projektverantwortliche, sowie die Verantwortlichen des Dorfmuseums Mönchhof, des Weinwerks in Neusiedl am See, des Seeparks Weiden und des Nationalparks Neusiedlersee/Seewinkel im Weingut Umathum in Frauenkirchen das Projekt „Bibliothek der Region“.
Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Leader-Maßnahme „Lernende Region Nordburgenland“ finanziert und umgesetzt. „Die ‚Bibliothek der Region’ ist ein besonders schönes Beispiel dafür, wie das Schlagwort vom ‚Lebenslangen Lernen’ regional mit Leben erfüllt werden kann. Das Projekt illustriert aber auch mustergültig die Ansprüche und Ziele, die wir im Nordburgenland insgesamt mit unseren Leader-Projekten erreichen wollen“, so KO LAbg. Christian Illedits im Rahmen der Präsentation.
Die „Bibliothek der Region“ verbindet die Idee der Wissensvermittlung mit dem Ziel der Stärkung der regionalen Identität. Es soll die Spuren, die der Bezirk Neusiedl in den verschiedensten Publikationen und Kulturproduktionen hinterlassen hat, sammeln, dokumentieren und zugänglich machen. „Damit entsteht eine ‚Schatzkiste’ des Wissens über die Region, die wir auch touristisch nutzen und den Gästen anbieten können. Der Bezirk Neusiedl kann sich damit auch als Kulturregion neu positionieren“, zeigte sich Illedits überzeugt.
Burgenland wird 2011 zur größten Open Air-Bühne Österreichs
Landeshauptmann Hans Niessl, Kulturlandesrat Helmut Bieler und Tourismusdirektor Mario Baier mit den wichtigsten burgenländischen Kulturveranstaltern Das Burgenland steht 2011 mit den Feierlichkeiten zum 90. Jahrestag seines Bestehens und dem 200. Geburtstag von Franz Liszt, dem mit einem hochkarätigen Veranstaltungs- und Konzertprogramm Reverenz erwiesen wird, ganz im Zeichen großer Jubiläen. Abseits dieser Festveranstaltungen und der Klänge von „Lisztomania“ werden die burgenländischen Kulturfestivals von Kittsee bis Jennersdorf allerdings auch im Jubiläumsjahr mit sommerlicher Unterhaltung vom Feinsten für „Premierenfieber“ sorgen und das Burgenland erneut in die „größte Open-Air-Bühne“ Österreichs verwandeln. Die Details zum diesjährigen Programm wurden von Landeshauptmann Hans Niessl, Kulturlandesrat Helmut Bieler, Tourismusdirektor Mario Baier und der Riege der wichtigsten burgenländischen Kulturveranstalter am 30. Mai 2011 in der Wiener Albertina der Öffentlichkeit präsentiert.
So steht bei den Seefestspielen Mörbisch heuer „Der Zigeunerbaron“ auf dem Spielplan. Nur wenige Kilometer entfernt, im Römersteinbruch St. Margarethen, werden Hunderte Laiendarsteller aus dem Ort bei den „Passionsspielen“ die Leidensgeschichte Christi darstellen. Die Opernfestspiele werden im Sommer auf der neu gestalteten „Ruffinibühne“ im südlichen Steinbruch gewohnt spektakuläres und opulentes Opernvergnügen bieten, wenn „Don Giovanni“ zur meisterhaften Musik von W.A. Mozart unaufhaltsam seinem Ende entgegen geht. Die Schlossspiele Kobersdorf stehen für unterhaltsames Sommertheater in bester Tradition. Heuer wird von 7. bis 31. Juli Molières letztes Werk „Der eingebildete Kranke“ gegeben.
„Kiss, me, Kate“ heißt es beim Sommer-Festival Schloss Kittsee vom 7. bis 24. Juli. Das Burgfestival „Forchtenstein Fantastisch“ geht mit vielen neuen Erlebnisstationen und einem neuen Musical bereits in seine 15. Saison. Das Stück „Im Weißen Rössl“ von Ralph Benatzky hat weltweit Triumphe gefeiert und wird vom 24. Juni bis 23. Juli sein Publikum beim Güssinger Kultursommer auf der Burg hoch über der Stadt begeistern. 2011 gehen die Haydntage mit dem Thema „Haydn & Die Neue Welt“ in ihre 23. Saison. „Kompromisslos – jung!“ lautet das Motto zum 30. Geburtstag des Kammermusikfests Lockenhaus.
Eisenstadt lädt zum Stadtfest am 27. und 28. Mai 2011
Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel, Landesvize Franz Steindl, LAbg. Thomas Steiner und Stadtbezirksvorsteher Hans Skarits beim Bieranstich. Eisenstadt. - „Keine Epoche verstand sich besser auf das Feiern opulenter Feste als das Barock. Beim heurigen Stadtfest wollen wir diese alte Tradition in authentischer Üppigkeit wieder aufleben lassen. Feiern Sie mit uns und genießen Sie die barocke Festkultur in all ihren vielfältigen Facetten. Die barocke Kulisse zu diesem Fest bietet unsere wunderschöne Innenstadt“, freut sich Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel darauf, wenn Ende Mai Barock und Rock in Eisenstadt erstmals aufeinander treffen.
Strahlende Kinderaugen, begeisterte Fans und eine Riesengaudi: Jährlich strömen mehr als 20.000 Besucher in der Innenstadt, wenn Eisenstadt zum Stadtfest lädt. Heuer stehen die Festlichkeiten ganz im Zeichen von Vielfalt. Viele Akteure werden dabei das Publikum zum Staunen bringen. Die Besucher wandeln in 3 Themenwelten zwischen dem Barockzeitalter und moderner Rock-Kultur. Die musikalische Zeitreise bietet auf 3 Bühnen Bands vom Feinsten für jeden Musikgeschmack. Als attraktives Rahmenprogramm gibt es am BaRock-Fest neben zahlreichen Walking-Acts auch kulinarische Köstlichkeiten vom Feinsten und einen großen Vergnügungspark. Ein besonderes Augenmerk wird im heurigen Jahr auf die Vielfalt des kulinarischen Angebotes gelegt.
Die Besucher betreten die obere Fußgängerzone durch ein Blumentor und tauchen in die opulenten Vergnügungen der barocken Festkultur ein. Handwerker und Händler in historischen Gewändern werden ihre handwerklichen Künste vorführen und zum Kauf anbieten. Straßenkünstler, Straßentheater, Straßenmusik, Märchenerzähler, Kindertheater, Gaukler, Artisten und viele andere Schausteller sowie musikalische Überraschungen in den Innenhöfen werden alle Besucher verzaubern.
Zum Angebot gehören auch Schmuck und verschiedenste Kostümartikel, so dass sich Besucher während des Barockfestes auch selbst in historische Personen „verwandeln" können. Die Gastronomie wird ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken feilbieten: Von deftigem Braten über Fladen und Fischspezialitäten, von Wein und Bier bis hin zu verführerischen Desserts … Für jeden Geschmack ist mit Sicherheit etwas dabei. Diese Themenwelt wird an beiden Tagen von 10.00 bis 20.00 Uhr bespielt.
Auf dem Hauptplatz wird Musik, Gesang, Tanz und hochwertige Kulinarik im Mittelpunkt stehen. Das Cross-Over Programm (u.a. Barockmusik trifft auf Rockmusik, Musikkabarett, Rondo Vienna mit Barbara Helfgott) wird mit seiner großen Vielfalt überraschen. Weiters lädt das kulinarische Angebot und eine große Anzahl an Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein.
Junge Talente sind mehr als gefragt. Das Landesjugendreferat hat in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat einen großen Gesangswettbewerb an den Schulen für junge Sänger ab 10 Jahren und im außerschulischen Bereich für Interessierte zwischen 16 und 24 Jahren veranstaltet. Das große Finale findet beim Eisenstädter Stadtfest am 27. Mai auf der großen Hauptplatzbühne statt.
An beiden Tagen wird die Bühne vor dem Rathaus zum Podium für regionale Rock- und Pop-Bands! „2some“, „Die Playboys“, „Black & White Company“, „Six Packs“ und „Les Fleurs“ werden hier für ausgelassene Stimmung sorgen.
Beim Stadtfest kommt natürlich auch die Jugend nicht zu kurz. Am Domplatz bringen ab 20.00 Uhr Jugendbands aus Eisenstadt und der Region die Jugendbühne zum Beben. Die Stadt gibt hier talentierten Newcommer- Bands die Möglichkeit, sich unter professionellen Bedingungen zu präsentieren.
Andernach ist „Natur im Garten“-Stadt
Oberbürgermeister Achim Hütten, NÖ LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka Als erste „Natur im Garten“-Stadt außerhalb Niederösterreichs hat die Stadt Andernach im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz einiges zu bieten: Eine Vielzahl an ökologischen Gartenprojekten wurden hier bereits umgesetzt. Die feierliche Plaketten-Übergabe fand bei einem Festakt mit Oberbürgermeister Achim Hütten im Permakulturgarten in Andernach-Eich statt.
„Natur im Garten“ hat das Ziel, die Idee des ökologischen Gärtnerns in Europa voranzutreiben. Die mittlerweile über 20 Partnerorganisationen steigern den Bekanntheitsgrad von „Natur im Garten“ über die Grenzen hinweg. Ein Highlight in diesem Jahr war die Präsentation der Aktion auf der Bundesgartenschau in Koblenz und die Unterzeichnung des Kooperationsabkommens mit der ersten „Natur im Garten“-Stadt in Andernach.
NÖ LH-Stv. Wolfgang Sobotka: „Mit internationalen Aktivitäten wie Fachsymposien oder Kooperationen schaffen wir Möglichkeiten, Gartenthemen länderübergreifend zu diskutieren und das Netz der naturnahen Gärten zu festigen. Wir freuen uns auf eine fruchtbringende Zusammenarbeit und auf viele spannende Projekte.“
90 Jahre Burgenland in Bildern eingefangen
Kulturlandesrat Helmut Bieler mit den Autorinnen Mag. Rita Münzer und Mag. Dr. Evelyn Fertl und dem langjährigen BF-Fotografen Erich Janzso Eisenstadt. - Die Fotosammlung des Burgenländischen Landesarchivs mit etwa 300.000 Fotodokumenten ist eine echte „Schatztruhe“. Nach monatelangen Recherchen – auch in bisher ungeöffneten Sammlungsbeständen – haben die Autorinnen Mag. Rita Münzer und Mag. Dr. Evelyn Fertl rund 470 prägnante Einzelfotos ausgegraben, um auf 280 Seiten die Geschichte des Burgenlandes in Bild zu bannen. Das Foto-Kompendium „BURGENLAND. Menschen • Leben • Fotografie“ nimmt den Betrachter und Leser mit auf eine Zeitreise von der „Geburtsstunde“ des Burgenlandes 1921 bis heute und wurde gestern im Landesmuseum in Eisenstadt vorgestellt.
„Das Buch ,Burgenland. Menschen • Leben • Fotografie’ lädt zu einer Entdeckungsreise ein. Mit Bildern, die heiter oder traurig, begeistert oder nostalgisch stimmen mögen – aber sicher berühren. Es sind Lebensbilder zum Jubiläum 90 Jahre Burgenland. Wir sind stolz auf unser Land, auch auf die dunklen Zeiten. Wir haben die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass sich das Burgenland zu einem modernen, offenen Land entwickelt hat. Das ist entscheidend “, betonte Kulturlandesrat Helmut Bieler bei der Präsentation des Werkes.
Der Band zeigt mit starken und einzigartigen Bildern das ganze Land, seine Menschen und das „Leben“. Die Bilder stammen von Berufs- und Amateurfotografen, die als Chronisten des Zeitgeschehens außergewöhnliche Situationen, politische und gesellschaftliche Ereignisse von der „Geburtsstunde“ des Burgenlandes 1921 bis heute festgehalten haben. Ihre Fotos erzählen von Alltagssituationen, dem Arbeitsleben, von Politik und Wirtschaft von Kultur und Freizeit und von Schicksalen im „Land der Dörfer“. „Natürlich haben wir uns von Anfang an die Frage gestellt: Wann ist ein Foto ein gutes Foto? Wenn es scharf ist, wenn die Bildkomposition perfekt ist, wenn bedeutende Persönlichkeiten darauf zu sehen sind oder wenn es einfach Menschen bei ihrer Arbeit oder anderen Aktivitäten zeigt“, so beschreibt Evelyn Fertl, eine der beiden Autorinnen, das Dilemma, vor dem man steht, wenn man an einem Fotobuch arbeitet. „Wir haben eine unglaubliche Fülle an Bildmaterial, von analogen und digitalen Fotos, Negativen und Dias durchforstet. Die Auswahl war nicht einfach. Das Buch ist auch keine lückenlose Dokumentation. Das ist auch gar nicht möglich, auch weil ein großer Teil der Bestände nicht dokumentiert ist. Das macht die Nachvollziehbarkeit und Zuordnung der Bilder sehr schwierig“, so Fertl. Die Autorinnen lassen in ihrem Werk die Bilder für sich sprechen. Begleittexte und Bildunterschriften wurden so kurz wie möglich gehalten.
Die Autorinnen:
Mag. Dr. Evelyn Fertl, M.A.: Geboren 1972 in Eisenstadt. Studium der Theaterwissenschaft und Publizistik an der Universität Wien sowie der Klassischen Archäologie und Alten Geschichte an der Universität Wien und am King’s College London. Seit 2000 Lektorin zahlreicher Publikationen. 2004 Lehrbeauftragte am Institut für Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2005 mit der wissenschaftlichen Digitalisierung der Fotosammlung des Burgenländischen Landesarchivs und der BF-Fotosammlung betraut.
Mag. Rita Münzer: Geboren 1959 in Güssing. Studium der Geschichte und Geografie an der Universität Graz. Seit 1987 Landesbedienstete im höheren wissenschaftlichen Dienst und seit 2009 Referatsleiterin am Burgenländischen Landesarchiv in Eisenstadt. Leiterin der Fotosammlung. Mitarbeit bei zahlreichen Publikationen und Ausstellungen.
Genuss Region Österreich wächst heuer um neun Kandidaten
Im Jahr 2010 haben sich über 100 Regionen für eine Aufnahme in die erfolgreiche Initiative GENUSS REGION ÖSTERREICH beworben, von denen nun neun den Status „Kandidat für die GENUSS REGION“ erhalten. „Die kulinarischen Schätze Österreichs sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Identität und unserer Lebensart. Sie prägen durch ihre traditionelle Erzeugung unsere Heimat. Durch die GENUSS REGION ÖSTERREICH hat sich das Thema Regionalität fix in Österreich etabliert. Handel, Gewerbe, Tourismus und Gastronomie setzen als Partner der heimischen Landwirtschaft erfolgreich das Regi-onalitätskonzept um, zu dem sich nachweislich immer mehr Menschen in Österreich bekennen“, so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich heute anlässlich der Präsentation der neuen Genuss Regions - Kandidaten in Wien. Diese erfolgreiche Initiative läuft bereits seit dem Jahr 2005 und ist von ursprünglich 25 Regionen auf mittlerweile 113 angewachsen.
Die neuen Kandidaten für die GENUSS REGION ÖSTERREICH sind Dunkelsteiner Hagebutte, Mostviertler Biohanf, Traisentaler Hofkas (alle Niederösterreich), Schlägler Bioroggen (Oberösterreich), Pongauer Rotwild (Salzburg), Murbodner Erdäpfel, Ennstaler Steirerkäs, Ennstal Lamm (alle Steiermark) und Kleinwalsertaler Wild und Rind (Vorarlberg).
Bis zu einer endgültigen Aufnahme in die GENUSS REGION ÖSTERREICH haben die neun Kandidaten in Abstimmung mit der GRM GenussRegionen Marketing GmbH noch wesentliche Aufgaben zu erledigen. „Die Kandidaten des heurigen Jahres sind auf einem guten Weg, sie haben bereits viel in die Entwicklung der regionalen Qualität investiert. Sie zeigen eindrucksvoll, wie mit bewährten alten Sorten und artgerechten Haltungsformen die regionaltypischen Besonderheiten genutzt werden können“, so Margareta Reichsthaler, Obfrau des Vereins GENUSS REGION ÖSTERREICH.
Derzeit arbeiten die Kandidaten noch an den Zielvorstellungen, Qualitätskriterien und der zukünftigen Ausrichtung ihrer Region. Erst wenn auch diese Arbeiten abgeschlossen und die Aufnahmebedingungen zur Gänze erfüllt sind, können sie als GENUSS REGION ÖSTERREICH ausgezeichnet werden. Als Partner auf diesem Weg und als Servicestelle steht die GRM GenussRegionen Marketing GmbH zur Seite. Der Fortschritt wird über die GRM in Abstimmung mit dem Dachverband evaluiert. Nach Fertigstellung der Arbeiten erfolgt vor der endgültigen Aufnahme in die GENUSS REGION ÖSTERREICH eine nochmalige Überprüfung durch das Kuratorium des Dachverbandes.
Die Marke GENUSS REGION ÖSTERREICH hat mit 40% eine hohe Bekanntheit. Österreich-weit ist diese Initiative auf sieben Großveranstaltungen pro Jahr sowie auf 104 sonstigen Veran-staltungen und sieben Messen vertreten. Insgesamt zählt die GENUSS REGION ÖSTERREICH 1,5 Millionen Besucher pro Jahr bei den Veranstaltungen. Mittlerweile gibt es österreichweit 1.539 GENUSS REGION ÖSTERREICH-Gemeinden, was 65% aller Gemeinden entspricht. Mit den Leitprodukten der Regionen werden 133 Millionen Euro Umsatz pro Jahr durch die Lizenznehmer gemacht und 22.600 Arbeitsplätze gesichert.
„Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss bei den Seefestspielen Mörbisch
Mörbisch. - Von 14. Juli bis 28. August 2011 steht bei den Seefestspielen Mörbisch "Der Zigeunerbaron" von Johann Strauss auf dem Programm. Die diesjährige Produktion wurde am 23. März 2011 von Intendant Prof. Harald Serafin, Kulturlandesrat Helmut Bieler und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Franz Steindl in Wien vorgestellt. Diese Operette zählt zu den größten Bühnenwerken von Johann Strauss und wurde am 24. Oktober 1885 im Theater an der Wien uraufgeführt. Sie vereint die beschwingten Walzermelodien der goldenen Wiener Operette mit den feurigen Csárdásklängen der ungarischen Volksmusik. Nicht umsonst begann 1957 mit dem „Zigeunerbaron“ die Erfolgsgeschichte der Seefestspiele Mörbisch.
Der Intendant selbst wird als Hofgesandter Conte Carnero auf der Bühne stehen. Die Rolle des Sandor Barinkay, der nach Jahren im Exil in seine ungarische Heimat zurückkehrt, spielt Lucian Krasznec, der schon im Vorjahr als Zarewitsch zu sehen war. Die 29-jährige Sopranistin Katrin Adel, Mitglied des Opernensembles im Landestheater Linz, übernimmt die Saffi, in die sich Barinkay unsterblich verliebt. Auch Serafins Sohn Daniel wird als Graf Homonay zu sehen sein. Staatsopernsänger Wolfgang Bankl gibt den Kalman Zsupan und Monika Bohinec die Czipra.
Regie führt Intendantin Kammersängerin Brigitte Fassbaender. Fassbaender, in Berlin geboren, studierte Gesang bei ihrem Vater und debütierte im Alter von 21 Jahren an der Münchener Staatsoper, von wo aus ihre internationale Karriere den Ausgang nahm. Sie gastierte an allen führenden Opernhäusern der Welt und sang alle bedeutenden Partien ihres Fachs. Brigitte Fassbaender beendete ihre Gesangskarriere 1995, um sich ganz der Regie zu widmen. Über 50 Inszenierungen hat sie inzwischen im In- und Ausland vorgestellt. Sie ist seit der Spielzeit 1999/2000 Intendantin des Tiroler Landestheaters, davor war sie für zwei Jahre Operndirektorin am Staatstheater Braunschweig.
Jährlich strömen begeisterte Operettenliebhaber an den Neusiedlersee. Das ist das Resultat einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte, die 1957 unter Kammersänger Herbert Alsen begann. Vor 19 Jahren übernahm Kammersänger Prof. Harald Serafin die Leitung der Seefestspiele Mörbisch. Mit einer bemerkenswerten Hingabe rührt er unermüdlich die Werbetrommel und schafft es, jährlich rund 200.000 Besucher zu den Seefestspielen an den Neusiedler See zu locken.
Hinter diesem künstlerischen und wirtschaftlichen Erfolg steht mit Bühnen- und Kostümbildner Prof. Rolf Langenfass, dem Choreograph Giorgio Madia, dem Ton- und Lichtkünstler Prof. Wolfgang Fritz und Friedrich Rom, sowie Geschäftsführer Dietmar Posteiner auch ein langjährig engagiertes Team. Die musikalische Leitung vertraut Serafin heuer Manfred Mayrhofer an, der bereits das Bruckner Orchester in Linz dirigierte sowie Engagements an der Königlichen Oper Kopenhagen und dem Nationaltheater Athen vorweisen kann. Für Intendant Serafin ist es die vorletzte Saison. 2012 wird er das Zepter übergeben. Bewerbungen für die Intendanz wurden bereits entgegengenommen. Mitte bis Ende Mai 2011 soll die Nachfolge entschieden werden.
Molières „Der eingebildete Kranke“ bei den Schloss-Spielen Kobersdorf
Kobersdorf. - Ein grandioses Werk um Gesundheit und Krankheit, Liebesleid und Darmbeschwerden, Hypochondrie und Todesangst steht mit Molières „Der eingebildete Kranke“ von 7. bis 31. Juli 2011 bei den Schloss-Spielen Kobersdorf auf dem Programm. Bei diesem, so Intendant Wolfgang Böck, Klassiker mit Bekanntheitsgrad, der am 5. Juli 2011 Premiere feiert, zeichnet Christine Wipplinger für die Regie, Erich Uiberlacker für das Bühnenbild, Gerti Rindler-Schantl für die Kostüme, Fritz Rainer für die Musik, Jean-Loup Jordan für die Choreographie und Karin Gollowitsch für die Produktionsleitung verantwortlich.
Der Autor, Theaterdirektor, Schauspieler und Regisseur Jean-Baptiste Poquelin
Molière, in Fachkreisen auch als französischer Nestroy bezeichnet, wählte in fünf seiner Komödien die Ärzte als Zielscheibe des Spotts und reagierte so auf die damals weit verbreitete Scharlatanerie dieses Berufsstandes, der sein Geschäft mit der Angst der Menschen machte. „Der eingebildete Kranke“ (Le Malade imaginaire), am 10. Februar 1673 mit großem Erfolg im Theater des Palais-Royal in Paris uraufgeführt, zählt auch noch heute zu einem seiner erfolgreichsten Stücke. Von tragischer Ironie ist es, dass Molière - kurz nach der vierten Vorstellung, in der er den Titelhelden Argan spielte - noch im Kostüm verstarb.
Als Hauptsponsor fungiert in bereits gewohnt partnerschaftlicher Manier die Burgenländische Erdgasversorgungs-AG (BEGAS). Auch der burgenländische Getränkeerzeuger „Waldquelle“ rührt mit 4 Millionen Etiketten auf seinen Mineralwasserflaschen kräftig die Werbetrommel. „Durch diese bereits seit Jahren erfolgreich bestehenden Kooperationen wird den Schloss-Spielen Kobersdorf als eines der kulturtouristischen Aushängeschilder des Burgenlandes auch in ihrer 40. Saison die Möglichkeit geboten, 2011 mit einem aktuell witzigen Stück den qualitativen Höhenflug der vergangenen Jahre zu prolongieren und hochwertiges Sommersprechtheater auf höchstem Niveau zu bieten“, betonte Landesrat Helmut Bieler.
Mit William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Inszenierung von Werner Prinz konnten die Schlossspiele Kobersdorf unter der Intendanz von Wolfgang Böck 2010 mit mehr als 13.000 Besuchern und einer 90,4%igen Auslastung, wieder ein qualitativ und inhaltlich großartiges Ergebnis, das von nur einer wetterbedingten Absagen beeinträchtigt war, verzeichnen. Nähere Informationen zu Molières „Der eingebildete Kranke“ sind im Büro der Schloss-Spiele Kobersdorf, Glorietteallee 1, 7000 Eisenstadt, Telefon: +43 (0) 2682/662 11, Fax: +43 (0) 2682 662 11 – 14, unter der E-Mail Adresse schloss-spiele@kobersdorf.at oder via Internet unter www.kobersdorf.at in Erfahrung zu bringen.
Streifzug durch 90 Jahre Burgenland
Der Begleitband zur Ausstellung „90 Jahre - 90 Geschichten“ und die Schau selbst sind mehr als einen Blick wert, davon überzeugte sich auch LH Hans Niessl bei der gemeinsamen Präsentation des Buches mit Kulturlandesrat Helmut Bieler, Dr. Josef Tiefenbach (r.) und Dr. Gerald Schlag (l.) Eisenstadt. - Anlässlich des 90-jährigen Jubiläums des Landes Burgenland macht sich das Landesmuseum Burgenland auf die Spurensuche nach denjenigen Menschen, die dieses Land am stärksten geprägt haben. Diese Personen aus Politik und Kultur, aus Gesellschaft und Wirtschaft werden im Rahmen der Schau ins Zentrum gerückt. Gestern wurde die Ausstellung – sie läuft bis 18. Dezember 2011 - von Landeshauptmann Hans Niessl eröffnet.
Die Ausstellung „Burgenland: 90 Jahre – 90 Geschichten“ zeigt einzelne Mosaiksteine der burgenländischen Geschichte. 90 Exponate erzählen 90 Geschichten aus oder über das Burgenland. Ob die Schreibmaschine, auf der Ernst Görlich den Text der Landeshymne schrieb, die Farbpinsel mit Hilfe derer Schwester Elfriede Ettl zauberhafte Landschaften schuf, die Speedway-Maschine des "rasenden Burgenländers" Pepi Kamper oder Toni Strickers Kinder-Ziehharmonika – all diese persönlichen Erinnerungsstücke erzählen Geschichten über das Land und seine Menschen und führen durch die facettenreiche Geschichte des Burgenlandes. Landeshauptmann Hans Niessl ging in seiner Eröffnungsrede auch auf die politische und wirtschaftliche schwierige Zeit vor 90 Jahren ein: „ Viele hatten Zweifel, dass sich das Burgenland so entwickelt wie es sich bis heute entwickelt hat. Das Burgenland ist ein modernes Land auf das wir stolz sind und das seinen Platz im Herzen Europas hat. Diese Ausstellung spiegelt auch wider, was die burgenländische Identität ausmacht.“
Aber wer waren die Schöpfer der burgenländischen Identität? Wer waren die wesentlichen politischen Figuren? Welche Künstler schufen die beliebtesten Kunstwerke, die markantesten Texte, die schönsten Melodien? Welche sozialen Errungenschaften und welche gesellschaftliche Prozesse sind eng mit den Namen von Burgenländerinnen und Burgenländern verbunden? Wer sind die tragischen und die wirklichen Helden? Von wem ging die größte Gefahr für unser Land aus? Auf alle diese Fragen will die Ausstellung Antworten geben. Neben 90 Exponaten zeigt die Ausstellung auch Fotos aus neun Jahrzehnten, die aus den Beständen des Burgenländischen Landesarchivs sowie aus privaten Sammlungen stammen.
Zum unterhaltsamen Geschichtsrundgang für Kinder wird der Rundgang durch die Ausstellung bei Rätselspielen und einem Burgenland-Quiz.
„Viele Personen und historische Momente haben das Land geprägt, einen Teil davon rückt diese Ausstellung ins Zentrum. Ich möchte mich stellvertretend beim Abteilungsvorstand der Abteilung Kultur, Wissenschaft und Archiv der burgenländischen Landesregierung, Dr. Josef Tiefenbach, und den Ausstellungskuratoren Dr. Pia Beier und Mag. Dieter Szorger bei allen die mitgearbeitet haben die Ausstellung auf die Beine zu stellen bedanken“, so Kulturlandesrat Helmut Bieler bei der Eröffnung der Ausstellung.
Wie spannend und lebendig Geschichte ist, bewies der profundeste Kenner der burgenländischen Geschichte, Dr. Gerald Schlag, mit seinem Vortrag über die von wirtschaftlichen und politischen Wirren gezeichneten Geburtsjahre des Burgenlandes.
Ausstellung zum Nachlesen
Die Ausstellung „90 Jahre – 90 Geschichten“ gibt es auch zum Nachlesen. Der Begleitband zur Schau ist zum Preis von 18 Euro im Shop des Burgenländischen Landesmuseums oder per E-Mail unter landesmuseum@bgld.gv.at erhältlich.
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.
"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.
Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.
Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.
UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012
Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.
Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.
Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!
13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D
Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.
30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle
31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.
Glanzvoll ging die TV-Live-Gala „90 Jahre Burgenland“ über die Bühne
Klubobmann Christian Illedits, Landesrätin Verena Dunst, Moderator Harald Krassnitzer, Landeshauptmann Hans Niessl, Moderatorin Barbara Karlich, Bürgermeister LAbg. Gerhard Pongracz, Bundesminister Mag. Norbert Darabos, Landesrat Dr. Peter Rezar und Landesrat Helmut Bieler Oberwart (Burgenland). - Zum Höhepunkt der 90-Jahr-Feiern hat das Land Burgenland zu einer Galaveranstaltung in die Messehalle Oberwart geladen. Die Show mit burgenländischen Top-Künstlern wurde vom ORF österreichweit live übertragen. Die Gala war das finale High-Light der Aktivitäten rund um das Jubiläum des Landes.
„Diese besondere Gala-Veranstaltung war auch ein Dank an die Burgenländerinnen und Burgenländer, die den erfolgreichen Aufstieg unseres Landes ermöglicht haben“, so Landeshauptmann Hans Niessl, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Franz Steindl und Klubobmann Christian Illedits, Koordinator der 90-Jahre-Aktivitäten, unisono. Der 90. Geburtstag des Burgenlandes wurde mit einem großartigen Aufgebot der burgenländischen Kulturszene gefeiert.
Im Mittelpunkt standen insbesondere die vielen ehrenamtlich Tätigen im Burgenland. Moderiert wurde die Gala von Barbara Karlich und Harald Krassnitzer.
Unter der künstlerischen Gesamtleitung von Christian Kolonovits, begleitet von großem Symphonieorchester, sangen und spielten Künstler aller Generationen und Sparten: Toni Stricker, die Brüder Lukas, Willi und Peter Resetarits, Elisabeth Kulman, Opus, Eva Maria Marold, Thomas Stipsits, der junge Geiger Luka Kusztrich und die Pianistin Clara Frühstück, die Tanzgeiger, Wolfgang Böck und Susanne Michel.
Weiters sangen und spielten die Folklore-Ensembles Hans Samer Band, Eva Samer, Rusza Lakatos, Ferry Janoschka Ensemble, die Geschwister Paul und die ungarische Kindergruppe des zweisprachigen Gymnasiums Oberwart.
Auch der burgenländische Künstlernachwuchs war vertreten durch Eva Klikovics, Oliver Wimmer, Jonathan Reiner, Michael D. Hoffmann, Judith Seidl, Bianca Samer und Erik Skrapits.
Das Savaria Symphonieorchester, die Tamburizza-Ensembles aus Güttenbach und Trausdorf, der Kammerchor Eisenstadt und die Kapelle „Edelserpentin“ Bernstein sowie zahlreiche Kinder der Europäische Mittelschule und des zweisprachigen Gymnasiums Oberwart vervollständigten den spannenden Querschnitt durch die künstlerische Landschaft des Burgenlands: von der klassischen Musik im Cross-Over-Stil, modern arrangierte Folklore bis hin zu den großen Pop-Hits unserer Tage.
Kabarettistische Beiträge, inhaltliche Gespräche und Zuspielungen rundeten das Bild ab.
Dr. Paul Lendvai stand ebenso wie Landeshauptmann Hans Niessl als Interviewpartner zur Verfügung und nahm die Gäste mit auf eine spannende historische Reise durch die Landschaft des Burgenlands.
Geschrieben wurde die Show von Angelika Messner, Kurt Pongratz inszenierte in bewährter Manier die ORF-Live-Übertragung.
10 Jahre UNESCO Welterbe Fertö-Neusiedler See
Der Neusiedler See und seine umgebende Landschaft wurden 2001 als grenzüberschreitende Kulturlandschaft in die UNESCO Welterbeliste aufgenommen. Zur Feier des 10jährigen Jubiläums, die im Rahmen eines Festaktes am 03. September 2011 im Alsenpark in Mörbisch abgehalten wurde, waren zahlreiche Persönlichkeiten, mit Landeshauptmann Hans Niessl, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Franz Steindl, Nationalrat Bgm. Erwin Preiner, Obmann des Vereines Welterbe Neusiedler See, Klubobmann Ing. Rudolf Strommer, Obmann-Stellvertreter des Vereines Welterbe Neusiedler See, Ivanics Ferenc, Präsident des ungarischen Welterbevereins, und WHR Mag. Richard Giefing, Geschäftsführer Verein Welterbe Neusiedler See, an der Spitze, erschienen.
Zur Vorbereitung und Umsetzung aller Maßnahmen für das UNESCO Welterbe der grenzüberschreitenden Kulturlandschaft Fertö / Neusiedlersee wurde im Jahre 2003 auf burgenländischer und ungarischer Seite je ein Verein gegründet. Oberste Zielsetzung der beiden Vereine ist die Bewahrung, Pflege, Nutzung und behutsame Weiterentwicklung des Welterbegebietes in gegenseitiger Abstimmung. Konkret geht es um die Erhaltung der Region des Neusiedler Sees in seiner typischen Kulturlandschaftsform, die Sicherstellung der Pflege des Kultur- und Landschaftsbildes, die Stärkung des Bewusstseins der Bevölkerung und der Gäste, die Weiterentwicklung der Region im Sinne der UNESCO-Konvention, die Koordinierung aller Maßnahmen für das Welterbe, die Entwicklung bzw. Beauftragung eines Managementplanes, die Erstellung von Konzepten, Studien und Analysen, Medienbetreuung, Projektmanagement sowie die Unterstützung bzw. Organisation von spezifischen Veranstaltungen.
Die Mitglieder des burgenländischen „Vereins Welterbe Neusiedlersee„ sind neben dem Land Burgenland und den 20 inkludierten Gemeinden auch die Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn AG, der Burgenland Tourismus und die Esterhazy Betriebe. Den ungarischen Rat bilden die 10 Gemeinden am Ufer des Neusiedlersees in Ungarn, von Fertörákos/Kroisbach bis Sarród und das Komitat Györ-Moson-Sopron. Klare Ziele und Strategien sollen den Schutz und die nachhaltige Weiterentwicklung eines UNESCO Welterbes garantieren. Für die Region Fertö-Neusiedler See wurde deshalb ein Managementplan erarbeitet, der die Entwicklung des Lebensraumes als Initiative für die hier lebende Bevölkerung und seine Gäste ins Zentrum stellt und die Bewusstseinsbildung als zentrale Aufgabe sieht.
Zentrale Anknüpfungspunkte des Managementplanes sind die Errichtung von Informations-, Anlauf- und Organisationsstellen, die Forcierung des Welterbe-Themas im Bildungsbereich, der Aufbau eines Marketingprogramms für regionale Qualitätsprodukte und Markennamen, eine aktive Raumplanung, Maßnahmen zu Öko-Mobilität und Öko-Tourismus sowie die Weiterentwicklung von Partnerschaften und der Liste der Kulturgüter. Dieser Managementplan wurde vom UNESCO Komitee vollinhaltlich angenommen und als beispielgebend für andere Kulturlandschaften gewürdigt.
„90 Jahre Burgenland“ beim Filmfestival in Wien
Christian Zechmeister, GF der Wein Burgenland, Dir. Mario Baier, Burgenland Tourismus, LH Hans Niessl und KO LAbg. Christian Illedits, Koordinator „90 Jahre Burgenland“ und Prof. Harald Serafin Das Jahr 2011 steht ganz im Zeichen des Jubiläums „90 Jahre Burgenland“. Mit einer Reihe von Veranstaltung wird das Jubiläumsjahr gefeiert. „Im Mittelpunkt stehen dabei die Burgenländerinnen und Burgenländer. Wir laden alle Freunde in den anderen Bundesländern zu uns ein, mit uns unser Jubiläum zu feiern. Aus diesem Grund präsentieren wir uns mit einem großen Werbestand beim Wiener Filmfestival direkt am Ring“, sagte heute Landeshauptmann Hans Niessl bei der Präsentation von „90 Jahre Burgenland“ am Wiener Rathausplatz. Gemeinsam mit dem Koordinator von „90 Jahre Burgenland“ KO LAbg. Christian Illedits, Dir. Mario Baier, Burgenland Tourismus, Christian Zechmeister, GF der Wein Burgenland und Prof. Harald Serafin stellte LH Niessl heute die Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag des Landes vor.
In den Sommermonaten steht der Rathausplatz wieder ganz im Zeichen von vielseitigem Musikgenuss. Beim Filmfestival vor dem Wiener Rathaus stehen auch heuer wieder Sternstunden aus Oper, Ballett, Jazz und Weltmusik auf dem Programm, auch erfolgreiche Produktionen aus Mörbisch sind dabei zu sehen. Das Burgenland präsentiert sich anlässlich „90 Jahre Burgenland“ heuer erstmalig am Wiener Filmfestival.
„Das Burgenland hat sich hervorragend entwickelt, 90 Jahre Burgenland sind eine einzigartige Erfolgsgeschichte in den Farben Rot-Gold. Ein gutes Beispiel dafür ist der Tourismus. Mit über 2,9 Millionen Nächtigungen konnte das Jahr 2010 abgeschlossen werden. Von Jänner bis Juni 2011 wurden 1,2 Millionen Nächtigungen verzeichnet. Das sind um 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Burgenland setzt gezielt auf Qualität und hat sich zur ökotouristischen Modellregion gemausert“, so Landeshauptmann Niessl heute in Wien. Auch im Bereich der Kultur ist das Burgenland unvergleichbar. „Vor 20 Jahren hatte Mörbisch eine Bühne für 2.000 Besucher. Heute ist das Burgenland Kulturanbieter mit 780.000 Besuchern, das ist phänomenal. Sehr viele Besucher kommen aus Wien, deshalb freut es mich sehr, heute das Burgenland in Wien vorzustellen“, sagte Intendant Prof. Harald Serafin.
Höhepunkt der Feierlichkeiten wird der offizielle Festakt am 4. September im Landhaus im Beisein von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer sein. Viele Highlights des Jubiläumsjahres sind schon sehr erfolgreich über die Bühne gegangen, wie etwa der „Tag des Sports“ im Mattersburger Pappelstadion mit über 6.000 BesucherInnen oder die Kultur-Sonderveranstaltungen zu denen im Jahr der Freiwilligentätigkeit zehntausende Freiwillige eingeladen waren. „Die Liste ist lang – von „Burgenland Rocks-Special“ im Wiener U4 bis hin zu einem zweitägigen Radsport-Event der Sonderklasse oder der Ausstellung „90 Jahre – 90 Geschichten“ und einer Abendgala in der Wiener Hofburg“, gab KO Christian Illedits einen Einblick in die Veranstaltungsreihe.
Im Jubiläumsjahr wollen wir die burgenländische Vielfalt und Kreativität hervorstreichen und dies auch mit dem „Jahr der Freiwilligen“ verknüpfen. Ganz Österreich soll sehen, wie modern, innovativ und dynamisch unser Bundesland geworden ist. Weitere Höhepunkte sind noch das „I love Burgenland – Wir Burgenländer in Wien“-Event am 5. Oktober im Wiener Rathaus und die „Burgenland-Jubiläumsgala“ am 27. November in Oberwart mit bekannten KünstlerInnen aus dem Burgenland.“
Die Präsentation mit einem Burgenlandstand am Wiener Filmfestival direkt am Ring gibt dem Tourismus einen weiteren Turboschub. „Dem Burgenland hat sich durch die Möglichkeit, sich am Wiener Filmfest zu präsentieren, die Chance eröffnet, auf sympathische Art Werbung für die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr und natürlich auch für sein touristisches Angebot zu machen“, so Direktor Mario Baier, Burgenland Tourismus. „Die Resonanz auf unseren Burgenland–Stand war enorm, viele der Besucher haben sich bei einem köstlichen Glas burgenländischen Wein auch gleich Informationen über einen Aufenthalt im Burgenland besorgt. Besonders das vielfältige kulturelle Angebot des Burgenlandes hat großen Anklang gefunden. Die Kombination aus Wein, Kultur und touristischem Angebot ist eine burgenländische Erfolgsstory – nicht nur am Wiener Filmfest!“
Neuer GreMo-Seebus macht touristische Highlights im Burgenland ganzjährig erreichbar
Bahn - Bus - Fahrrad - Fähre - vernetzt und aufeinander abgestimmt! So präsentiert sich die Region Neusiedler See - Seewinkel ab dem 2. Juli 2011 und zwar mit dem neuen GreMo-Seebus 365 Tage im Jahr. „Die Welterberegion rund um den Neusiedler See und insbesondere der grenzüberschreitende Nationalpark ist vor allem für Fahrradfahrer und Naturliebhaber eine beliebte Ausflugs- und Urlaubsdestination. Das Projekt ‚GreMo - grenzenlos mobil am See’ vernetzt sämtliche touristische Highlights der Region und macht sie für alle Besucher ohne Pkw erreichbar“, so Landeshauptmann Hans Niessl im Rahmen der Präsentation dieses innovativen Projektes im Feriendorf Vila Vita Pannonia.
Der Probebetrieb im Rahmen des ETZ-Projektes „GreMo-Pannonia“ läuft bis 30. November 2012. Ziel ist es, den Bus bis dahin sowohl für Touristen, als auch für die einheimische Bevölkerung zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Mobilität in der Region Neusiedler See – Seewinkel zu etablieren. Ausgehend vom Bahnhof Frauenkirchen dreht der GreMo - Seebus vier Mal täglich seine Runde und bringt Touristen sowie Einheimische in die St. Martins Therme, zum Zicksee, über Wallern zum Feriendorf VILA VITA Pannonia, nach Apetlon und Illmitz bis nach Podersdorf zum Strandplatz und wieder zum Bahnhof Frauenkirchen.
Der Probebetrieb für den GreMo-Seebus ist gleichzeitig ein Testlauf für die derzeit in Ausarbeitung befindliche neue Förderrichtlinie für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr. Dabei werden Kriterien festgelegt, die über einen Weiterbetrieb nach Beendigung der Testphase entscheiden. Im Zuge der Projektentwicklung für den GreMo-Seebus wurde deshalb besonders auf die Vernetzung bestehender Angebote bzw. auf die Verknüpfung mit dem überregionalen Bahnverkehr geachtet. So wird es in Zukunft möglich sein, beispielsweise in weniger als 90 Minuten vom Wiener Südbahnhof in die St. Martins Therme zu kommen.
Neben einer Verlinkung der wichtigsten touristischen Angebote abseits der Bahnstrecke der Neusiedler Seebahn wurden die Haltestellen weitgehend im Bereich von „nextbike Verleihstellen“ situiert, wobei über den Fährhafen in Illmitz aber auch das Westufer des Sees an dieses neu geschaffene System angebunden werden soll. Der grenzüberschreitende Charakter dieses im Rahmen des ETZ Österreich-Ungarn Programms umgesetzte Projekt kommt durch die Anbindung des gesamten Raumes zwischen Kapuvar und Sopron über den Bahnhof Fertöszentmiklos zum Ausdruck.
Bei der Fahrpreisgestaltung für den GreMo-Seebus wurde auf die geltende Tarifstruktur des Verkehrsverbundes Ostregion Rücksicht genommen. So kostet die Einzelfahrt für Erwachsene 1,80 Euro, für Kinder die Hälfte. Mit der Neusiedler See Tourismus GmbH konnte eine Vereinbarung getroffen werden, dass Inhaber der Neusiedler See Card das neue Angebot, ebenso wie alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel der Region, gratis in Anspruch nehmen können. Dazu Landeshauptmann Hans Niessl abschließend: „Damit wird kostengünstig ein sehr komfortables Angebot einer bequemen und umweltfreundlichen Mobilität geschaffen, denn unser vordergründiges Ziel ist es, die wirtschaftliche Dynamik und die touristischen Bemühungen in dieser Region mit den Interessen der Natur und des Umweltschutzes in Einklang zu bringen und durch Vernetzung den Mobilitätsbedürfnissen, aber auch der besonderen ökologischen Bedeutung des Weltkulturerbes gerecht werden.“
Neues Liederbuch für Volksschulen und Kindergärten präsentiert
Burgenland. - Das Jahr 2010 stand im Burgenland ganz im Zeichen des Tanzes. Eine gemeinsame Initiative der Kulturabteilung und des Burgenländischen Volksliedwerks unter dem Titel „Burgenland tanzt! 2010 Jahr der Volkskultur“ bildete eine Plattform für alle Formen des Tanzes. Ziel des Projekts war die Vernetzung der einzelnen Institutionen. Vor diesem Hintergrund hat die Volksschule Rattersdorf-Liebing in Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Volksliedwerk unter dem Titel „Kinderlieder aus dem Burgenland“ didaktisch ein neues Liederbuch - inklusive Demo-CD - für den Gebrauch in Volksschulen und Kindergärten erarbeitet.
„Der Tanz kennt im Burgenland viele Spielarten und viele Facetten, denen wir speziell in diesem Jahr eine Bühne bereiten wollten. Unsere Intention war es, mit zahlreichen Veranstaltungen und Initiativen das Thema Tanz einer breiten Öffentlichkeit bewusst zu machen, Interesse dafür zu schaffen und Lust auf eine aktive Teilnahme zu machen. Ein besonderes Anliegen war dabei auch die Einbindung von Schulen“, sagte dazu Kulturlandesrat Helmut Bieler, der gemeinsam mit Dr. Sepp Gmasz, Obmann Burgenländisches Volkslied, Projektleiterin Karin Ritter sowie den beiden Autorinnen Claudia Pichler und Tanja Hofer, das druckfrische Exemplar in der Landesbibliothek in Eisenstadt der Öffentlichkeit präsentierte.
Das Buch verdankt seine Entstehung dem vom Burgenländischen Volksliedwerk initiierten Projekt „Mit allen Sinnen“, das in Zusammenarbeit mit den Volksliedinstitutionen der einzelnen Bundesländer und den FachinspektorInnen für Musikerziehung seit Jahren in die kulturelle Arbeit der Schulen eingebunden ist und das 2010 ganz unter das Thema Tanz gestellt wurde. Erhältlich ist das Buch „Kinderlieder aus dem Burgenland“, das mit einer Auflage von 1.000 Stück realisiert wurde, zum Preis von 20 Euro beim Burgenländischen Volksliedwerk, 7432 Oberschützen, Hauptstraße 25, E-Mail: volksliedwerk.burgenland@aon.at.
Musical „Jesus Christ Superstar“ im KUZ
Florian Resetarits (Judas Ischariot), Marianne Resetarits, Regie und Gesamtleitung, Gordon Bivonet, Musikalischer Leiter, András Koczor (Jesus von Nazareth), Landesrat Helmut Bieler Güssing. - Ob “Elisabeth“ oder „Cats“, ob „Prinzessin Rose“ oder „Hugo Hugo“ - Musical Güssing hat sich in den letzten Jahren zu einem Projekt entwickelt, das weit über die Grenzen des Südburgenlandes hinaus bekannt ist und für professionelle Unterhaltung von außerordentlicher Qualität sorgt. 2011 steht von 16. September bis 1. Oktober das Musical „Jesus Christ Superstar“ - jeweils am Freitag und Samstag – im Kulturzentrum Güssing auf dem Spielplan. Es gibt keine Playbackeinspielungen, denn das Motto lautet: „Alles live“.
"Musical Güssing trägt schon seit Jahren lautstark zum großartigen Kulturgeschehen hier in Güssing bei. Vor allem zeichnet sich dieses Projekt nun schon seit Jahren durch zwei wesentliche Dinge aus: Zum einen zeigt es, was junge Laiendarsteller im Bereich der sonst im Burgenland seltenen Kunstform Musical auf die Beine stellen können und zuwege bringen, zum anderen trägt das Projekt Musical Güssing unglaubliches zur Völkerverständigung bei“, sagte dazu Kulturlandesrat Helmut Bieler.
Die Kulturvereinigung Güssing feierte im Jahr 2010 das 30-jährige Bestehen. War das Ziel des Vereines ursprünglich anderen künstlerischen Gruppen im Kulturzentrum einen Ort zu geben, an dem sie ihr Wirken zeigen konnten, hat sich dies in den letzten zwanzig Jahren gewandelt. Seit 1994 liegt mit „Musical Güssing“ nun das Hauptaugenmerk auf der Zusammenarbeit mit Schulen, der Förderung von Talenten, auf Aus- und Weiterbildung im Rahmen von Workshops und auf interkulturellem Lernen.
In Team- und Gruppenarbeit wird unter professioneller Anleitung das Musical „Jesus Christ Superstar“ erarbeitet und aufgeführt. Es handelt sich um ein Projekt mit siebzig Ensemblemitgliedern. Auf der Bühne stehen vor allem junge Menschen aus dem Südburgenland sowie aus Szombathely. Im Orchester spielen professionelle und junge Musiker aus Österreich und Ungarn. Die Trainer in Schauspiel, Gesang und Tanz bringen durch ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergrund und ihre Erfahrung auf internationalen Bühnen beste Voraussetzungen zur Arbeit mit dem jungen Ensemble mit.
„Jesus Christ Superstar“ ist seit seiner Uraufführung im Jahre 1971 zu einem der bedeutendsten Musicals zu zählen. Das Erfolgsduo Andrew Lloyd Webber und Tim Rice selbst bezeichnet sein Werk als „Rockoper“. Die Evangelien dienten als Vorlage für die Liedtexte, die durch rockige Gitarren- und Bassklänge eine neue Bedeutung erhalten.
Regisseurin Marianne Resetarits möchte mit ihrer Inszenierung vor allem der Frage auf den Grund gehen, was Jesus in der Welt von heute bewirken könnte, die von Kapitalismus, neuen Medien und Klimawandel geprägt ist.
Neues Seerestaurant in der Ruster Bucht
Rust. - Die Stadtgemeinde Rust hat ab sofort an prominenter Stelle eine neue architektonische und kulinarische Visitenkarte: Die Seebad Rust Betriebsgesellschaft errichtete in der Ruster Bucht nach den Plänen von Architekt Mag. Thomas Fichtner ein neues Seerestaurant, einen neuen Hot-Spot am Neusiedler See. Das Projekt wird mit 480.625 Euro aus Tourismusmittel des Landes und der Europäischen Union unterstützt.
„Gerade Rust hat für die Region, für das Tourismusland Burgenland einen sehr hohen Stellenwert. Daher freut es mich, dass mit dem neuen Seerestaurant eine Top-Adresse geschaffen wurde, die der Stadtgemeinde Rust, aber auch der gesamten Region noch mehr Gäste bringt und die Tourismusregion insgesamt gesehen noch weiter aufwertet“, betonte der Präsident des Burgenland Tourismus, Landeshauptmann Hans Niessl bei der Eröffnung des Seerestaurants in der Ruster Bucht.
Das Restaurant ist in der Form des Bootes „Katamaran“ als Holzkonstruktion errichtet, die auf Betonpfählen im Wasser des Neusiedler Sees steht, im Innenbereich 200 Gästen und auf der Terrasse 250 Gästen einen Sitzplatz bietet. Eine Lounge mit Sky-Bar im Obergeschoss ermöglicht einen herrlichen Ausblick in alle Landschaftsrichtungen. Mit diesem Restaurant, das als Ganzjahresbetrieb geführt wird, sollen möglichst viele Zielgruppen angesprochen werden. So wird im Sommer der Bade- und Ausflugsgast im Mittelpunkt stehen. Im Frühjahr und Herbst/Winter bietet der Katamaran mit dem Restaurant und den Räumlichkeiten im Obergeschoss Platz für eine Vielzahl von Veranstaltungen, Vernissagen und Festen.
Dazu Tourismuslandesrätin Mag.ª Michaela Resetar: „Mit der Errichtung des neuen Seerestaurants Katamaran in der Ruster Bucht wird in der Region Neusiedler See und in der Freistadt Rust der nächste touristische Impuls gesetzt. Damit wird Rust immer mehr zu einem Tourismusjuwel des Burgenlandes. Die Region Neusiedler See und die Freistadt Rust, die an 7. Stelle unter den Top 10-Tourismusgemeinden liegt, haben mit dieser infrastrukturellen Maßnahme einen weiteren Mosaikstein und einen zukunftsorientierten Schritt in Richtung Angebotsqualität gesetzt.“
Neue Intendantin für Seefestspiele Mörbisch am See
KS Dagmar Schellenberger Mörbisch. - Nach einem mehrere Wochen dauernden Auswahlverfahren sind die Würfel gefallen: Landesrat Helmut Bieler, Bürgermeister Peter Vargyas, VBgm. Walter Halwax und LH-Stv. Franz Steindl haben einstimmig beschlossen, die künstlerische Leitung für das größte Operettenfestival der Welt einer Frau zu übertragen: Ab September 2012 wird Frau Kammersängerin Dagmar Schellenberger die Aufgaben der Intendanz von Herrn Kammersänger Professor Harald Serafin übernehmen.
Dagmar Schellenberger hat sich gegen 34 weitere Bewerber/innen durchgesetzt. Im Rahmen des mit den letzten zwölf Kandidaten/innen durchgeführten Hearings konnte sie die achtköpfige Kommission vollends von ihren Fähigkeiten überzeugen. In der schriftlichen Zusammenfassung dieses Hearings durch das Personalberatungsunternehmen Deloitte heißt es unter anderem:
„Frau Schellenberger hat sich im Hearing ausgesprochen professionell und überzeugend präsentiert. Sie kennt die Seefestspiele Mörbisch durch ihre Engagements sehr gut und hat sich mit den Anforderungen und Herausforderungen für den/die neue Intendant/in bereits im Detail auseinandergesetzt, was sie in einem beeindruckenden Konzept vermittelte. Frau Schellenberger bringt viele Ideen und neue Impulse ein, die sie auch auf ihre wirtschaftliche Umsetzbarkeit prüfte. Die künstlerische Qualität ist ihr ein wichtiges Anliegen. Sie versteht es, andere von ihren Ideen zu überzeugen, und vermittelt den Eindruck, dass sie das Publikum auch langfristig begeistern kann.“
Die Generalversammlung folgte in ihrem Beschluss, KS Schellenberger zu nominieren, der Empfehlung einer fachkundigen Jury, bestehend aus Personen aus dem Kultur- und Medienbereich: Dr. Josef Kirchberger (Art for Art Theaterservice Ges.m.b.H.), Dr. Josef Wiedenhofer (Burgenländische Kulturzentren und Lisztfestival Raiding), Eva Watzek-Hillinger (ORF-Kulturresorts), Mag. Thomas Appl, (Agentur „UNIQUE“), Mag. Sonja Ehrenberger (Institut „marketmind“).
Bürgermeister Peter Vargyas und Vizebürgermeister Walter Halwax sind davon überzeugt, dass Intendantin Dagmar Schellenberger die Seefestspiele erfolgreich in eine neue Ära führen wird.
GenussZiele des Jahres 2011 sind eine kulinarische Reise wert
Sieger der GenussZiele 2011, v.l.n.r.: Franz Pölzleitner, Barbara Lackner, Alois Prasser, Brandl Elisabeth, Margareta Reichsthaler Das Urlaubsland Österreich hat viel zu bieten: Intakte Natur, freundliche Menschen und gutes Essen sind Anreiz für immer mehr Menschen in Österreich Urlaub zu machen. Schmecken, Riechen, Hören und Fühlen werden bei den kulinarischen Veranstaltungen, Ausflügen und Urlauben der Genuss Regionen zum Erlebnis. Dabei kann man Österreich wortwörtlich mit allen Sinnen genießen. Diese einzigartigen kulinarischen Reisen werden ermöglicht durch die kreativen und innovativen Projekte der Partner der Genuss Regionen. Die GENUSS REGION ÖSTERREICH hat gemeinsam mit der Österreich Werbung die Besten dieser Projekte beim Wettbewerb "GenussZiel des Jahres 2011" gesucht. Die Sieger wurden gestern Abend im Rahmen einer feierlichen Gala ausgezeichnet.
"Mit diesem Wettbewerb wollen wir Österreichs Profil als Genussland in Mitteleuropa schärfen und die Einzigartigkeit der Urlaubsdestination Österreich sichtbar machen. Das Engagement und der Einsatz der Finalisten steht für den Innovationsgeist der tollen Partner der GENUSS REGION ÖSTERREICH und für eine fruchtbare Fortsetzung des erfolgreich eingeschlagenen Weges", erklärt Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich.
"Genuss endet nicht beim Produkt. Die besten Lebensmittel des Landes sind vielmehr Ausgangspunkt für eine intensive Vernetzung von Landwirtschaft und Tourismus in den Regionen. Das belegen die touristischen Angebote der Genuss Regionen eindrucksvoll", erklärt Margareta Reichsthaler, Obfrau der GENUSS REGION ÖSTERREICH, den Mehrfachnutzen dieses Bewerbes.
"Wettbewerbe beflügeln - sie zeigen die einzigartigen Schätze Österreichs. Erleben Sie Genuss Regionen mit allen Sinnen. Machen Sie eine kulinarische Reise durch unser schönes Land, buchen Sie damit ein Stück Genuss und finden Sie Ihr ganz persönliches GenussZiel", lädt Barbara Klaczak, Geschäftsführung der GRM GenussRegionen Marketing GmbH, ein.
Ein Ausflug in die Sonnenalm Milcherlebniswelt in der Genuss Region Görtschitztaler Milch, ein herzhafter Besuch im schönen Tennengau, wo man dem Geheimnis des Tennengauer Almkäses und Berglammes auf die Spur kommt, eine Pirsch durch das Mittelburgenland, wo man bei Kaesten und Nuss Kraft tankt und bei einem Kochkurs mit einer Haubenköchin sein persönliches Lieblings-GeNuss-Menü zaubert - das sind die vier Gewinner beim Wettbewerb um das "GenussZiel des Jahres 2011". Der Sonderpreis ist eine Wanderung auf der "Via Culinaria" in Salzburg.
~ Kategorie Event/Fest/Veranstaltung: "Tennengauer Genuss Woche - Auf den Spuren von AlmKäse & BergLamm" in der Genuss Region Tennengauer Almkäse Kategorie Ausflug: "Sonnenalm Milcherlebniswelt" in der Genuss Region Görtschitztaler Milch Kategorie Urlaub: "nuss on tour" in der Genuss Region Mittelburgenländische Kaesten und Nuss ~
Informieren können Sie sich über die besten Ausflugsziele und Urlaubsangebote in der GENUSS REGION ÖSTERREICH im Folder "GenussZiel des Jahres 2011" mit Detailinformationen zu allen Sieger- und Finalprojekten und lassen Sie sich bereits beim Lesen zu einer genussvollen Reise durch die österreichischen Genuss Regionen entführen.
Bad Sauerbrunn erhielt den Burgenländischen Dorferneuerungspreis
Symbolische Scheckübergabe vor dem prämierten Quellenhaus: das Planerduo Ing. Richard Zipfl und DI Norbert Reithofer mit Landesrätin Verena Dunst, dem Bad Sauerbrunn Bürgermeister Gerhard Hutter und dem Pöttschinger Ortschef Herbert Gelbmann Bad Sauerbrunn. - Das 2009 errichtete Multifunktionsgebäude „DieQuelle“ in Bad Sauerbrunn wurde in der Kategorie „Errichtung von besonders ortsbildprägenden Gebäuden“ mit dem Burgenländischen Dorferneuerungspreis ausgezeichnet.
„Bad Sauerbrunn hat mit diesem Projekt die Kurgemeinde noch lebens- und liebenswerter gemacht. Mit der Auszeichnung werden der Fleiß und die Arbeit, die in das Projekt geflossen sind belohnt“, betonte Landesrätin Verena bei der symbolischen Übergabe des Siegerschecks über 750 Euro an Bürgermeister Gerhard Hutter.
Das neu gebaute und 2009 eröffnete Multifunktionsgebäude „DieQuelle“ beheimatet neben der öffentlich zugängigen Abfüllstation des Bad Sauerbrunner Heilwassers auch die Vinothek und Greißlerei „dieGenussquelle“ sowie das Tourismusbüro der Region Rosalia. Außerdem wurden auch Räume für Ausstellungen, derzeit läuft eine Schau über die Geschichte Bad Sauerbrunns, sowie verschiedene Aktivitäten geschaffen.
Das Projekt wurde aus Mitteln der Dorferneuerung mit 145.000 Euro gefördert. Die Gesamtinvestitionen betrugen 1,7 Millionen Euro.
Geplant wurde das Heilwasser- und Kulturhaus von DI Norbert Reithofer und Baumeister Ing. Richard Zipfel vom Architekturbüro team plankraft mit Sitz in Forchtenstein.
Die umfassende Dorferneuerung gibt es im Burgenland seit dem Jahr 1987. Sie hat ganz wesentlich zur steigenden Lebensqualität, zur Attraktivität der burgenländischen Gemeinden beigetragen. Ziel der Dorferneuerung ist es, die Dörfer und ländlichen Regionen zu stärken. Dabei werden Maßnahmen gefördert, die zu mehr Lebensqualität in den Gemeinden führen. „Ein hoher Stellenwert wird dabei auf Nachhaltigkeit und die Sicherung der Lebensgrundlagen über Generationen hinweg gelegt. Auch die Einbindung der örtlichen Bevölkerung ist eine zentrale Säule der Dorferneuerung. Die burgenländische Dorferneuerung ist die größte Bürgerinitiative des Landes. Sie ist im wahrsten Sinn des Wortes eine richtige Fundgrube zur Planung und Verwirklichung von Ideen, und zwar für alle Generationen“, so Dunst abschließend.
Präsentation des Poysdorfer Stadtweins und Stadtsekts 2011
v.l.n.r. Andrea Hirtl, Birgit Neustifter, Bgmst. LAbg. Mag. Karl Wilfing, Monika Taubenschuß Poysdorf. - Seit 10 Jahren kürt ihn die Weinstadt Poysdorf alljährlich, auch heuer wird er von Einwohnern und Gästen bereits wieder mit Spannung erwartet: der Poysdorfer Stadtwein. "Ein Zeichen dafür, dass die Idee, einen eigenen Stadtwein zu kreieren, erfolgreich ist und einen großen Gewinn für die Siegerwinzer, die Stadt und letztlich auch für den Weinkonsumenten mit sich bringt", zeigt sich Poysdorfs Bürgermeister Karl Wilfing im Jubiläumsjahr besonders erfreut. Selbstredend, dass der Stadtwein 2011 der Weinstadt Poysdorf ein Weinviertel DAC ist. Heuer kommt der Grüne Veltliner wieder vom Weingut Hirtl. Erstmals gelang es einem Weingut, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Aber auch Rotweinliebhaber kommen in Poysdorf auf ihre Rechnung, für sie steht ab Anfang April der rote Stadtwein 2011, ein Blauer Zweigelt 2009 des Weingutes Neustifter zum Kosten und Kaufen bereit. Über 20 Winzer aus der Weinstadt Poysdorf haben sich an diesem Bewerb beteiligt, zwei Bewertungsrunden führten die beiden Weine auf ihr Siegerpodest: In der ersten Ausscheidung wurden von einer Fachjury jeweils die drei besten Weinviertel DAC und Rotweine ermittelt. In der zweiten Runde war es eine Jury aus Vertretern von Politik, Wirtschaft, Kultur, Presse und Winzern, welche den Stadtwein 2011 kürte. "Ein klassischer Beliebtheitstest von einer bunt gemischten Jury und nicht von einer Fachjury", betont Weinbaupräsident DI Josef Pleil als Jurymitglied, "es garantiert, dass der Stadtwein auch für viele Weinliebhaber ein Genuss sein wird und zahlreiche Gäste mit dem Poysdorfer Stadtwein 2011 große Freude haben werden".
Das Angebot an Stadtweinen wird durch den Stadtsekt, ein Burgundersekt aus dem Weingut Taubenschuss, komplettiert. Mit Anfang April stehen der Poysdorfer Stadtwein und der Stadtsekt 2011 im Weinmarkt Poysdorf und in den Gastbetrieben zum Gustieren und Kaufen bereit.
Esterházy eröffnet mit Osterfestival die Konzert- und Festspielsaison 2011
v.l.n.r.: Joachim Arnold (Künstlerischer Leiter Esterházy), Dr. Stefan Ottrubay (Generaldirektor Esterházy) und Mag.Karl Wessely (Direktor Esterházy Kultur) Eisenstadt. - Mit Elina Garanca, Vadim Repin, Gidon Kremer, Alfred Brendel, Réne Jacobs und weiteren renommierten Künstlern und Ensembles beginnt Esterhazy sein Engagement im Bereich von Konzertveranstaltungen, das in den nächsten Jahren noch ausgebaut werden soll.
- Mit 175.000 Besuchern - konnte das erste Jahr im Schloss Esterházy unter der Führung der Esterházy Privatstiftung äußerst erfolgreich abgeschlossen werden. Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Etablierung der Ausstellungen, die Eröffnung des neuen Schloss Shops, die erstmalige Organisation der Adventwochenenden und natürlich auch auf die interne betriebliche Verwaltungsorganisation gelegt. Alle diese Vorhaben wurden in kurzer Zeit termingerecht umgesetzt.
Ein nächster wichtiger Schritt für die kommenden Jahre wird die Entwicklung der Konzertveranstaltungen sein. Seit 1. Jänner 2011 ist dafür Joachim Arnold als künstlerischer Leiter verantwortlich. In kurzer Zeit ist es ihm gelungen, bereits für das Jahr 2011 ein spannendes und hochwertiges Festival- und Konzertprogramm zusammenzustellen und internationale Künstler für Auftritte im Schloss Esterházy in Eisenstadt zu begeistern.
Gäste können den Besuch der Konzerte mit dem weiteren vielfältigen Kulturangebot bei Esterházy kombinieren: Dieses umfasst u.a. die Dauer-Ausstellungen im Schloss Esterházy und auf der Burg Forchtenstein, Führungen im Steinbruch in St. Margarethen oder im Weingut Esterházy in Trausdorf, das Festival "Pulverdampf" auf Burg Forchtenstein, die Blumen-, Garten- und Dekormesse "Garten(t)raum" in Schloss Lackenbach oder zum Jahresende die Adventmärkte. Die Vielzahl von individuellen Arrangements und Packages rund um die Konzerte sollen vor allem Anreiz für Kulturtouristen sein, das Burgenland neu zu entdecken und hier einige Tage zu verweilen.









