Kultur/Tourismus
Staatspreis für "Schönstes Buch Österreichs" geht nach Salzburg
Gerhard Aichhorn, Eigentümer und Geschäftsführer von Samson Druck, freut sich über den Österreichischen Staatspreis für das Buch "Das Bild der Anderen" der Salzburger Fotografin Vera Brandner. St. Margarethen (Salzburg). - Das Lungauer Unternehmen Samson Druck darf sich über den Österreichischen Staatspreis für das Buch "Das Bild der Anderen" freuen. Der Band der Salzburger Fotografin Vera Brandner wurde im Rahmen der feierlichen Verleihung in Wien zu einem der "Schönsten Bücher Österreichs" gekürt. Samson hat den im Verlag Fotohof erschienen Bildband in einer Auflage von 1.000 Stück gedruckt.
Beim Wettbewerb um den österreichischen Staatspreis werden Bücher für ihre gestalterische und herstellerische Qualität ausgezeichnet. Brandners Werk gewann den Preis in der Kategorie Kunstbände und Fotobücher. Der Wettbewerb "Die schönsten Bücher Österreichs" wird alljährlich vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels in Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ausgeschrieben. 57 Gestalter, Verlage und Druckereien hatten 224 Bücher eingereicht, drei von Ihnen wurden mit dem Staatspreis bedacht. Ministerin Claudia Schmied überreichte die mit je 3.000 Euro dotierten Preise in Wien.
Berührende Alltagswelt
Der Band "Das Bild der Anderen" legt sein Augenmerk vor allem auf die Alltagswelt von Menschen in Angola, Pakistan, Afghanistan, Israel und Palästina. "Das Berührende entwickelt sich dabei durch den offenen Blick der Protagonisten und deren souveränen Umgang mit der Kamera, welche den Betrachter zu einer persönlichen Teilnahme nahezu auffordern", begründete die Staatspreis-Jury ihre Entscheidung.
Das schönste Dampfschiff Europas feiert: 100 Jahre Hohentwiel
100 Jahre Dampfschiff Hohentwiel auf dem Bodensee Hard (Vorarlberg). - Auf dem Bodensee, dem drittgrößten Binnensee Mitteleuropas, fährt seit nunmehr hundert Jahren der schönste historische Schaufelraddampfer dieses Kontinents. Das laut Fachpresse "am besten restaurierte Dampfschiff Europas" versinnbildlicht die Handwerkskunst einer ganzen Epoche.
Am 21. April 1913 lief die Hohentwiel als Halbsalondampfer der Württembergischen Staatsbahnen am Bodensee vom Stapel. Auf Hochglanz poliert, zählt sie mittlerweile zu den Hauptattraktionen der gesamten Bodenseeregion. Knapp 20.000 Gäste begrüßt die Mannschaft rund um Kapitän Adolf F. Konstatzky jährlich an Bord. Das Schiff ist in einem Top-Zustand. Alles an Bord wird von der Mannschaft liebevoll gehegt und gepflegt. Seit 2011 wird auch die eigens restaurierte Bordküche wieder voll genützt. Geführt wird die wohl beste Küche auf dem Bodensee von keinem Geringeren als Haubenkoch Heino Huber (Deuring Schlössle Bregenz). Die Hohentwiel bietet ein breites öffentliches Programm und kann bis zu einer Gruppengröße von 250 Personen von Ende April bis Mitte Oktober für jegliche Art von Veranstaltung, Feier oder Präsentation gechartert werden.
Wie zu Kaisers Zeiten geht es mit der Hohentwiel auf die Reise. Dabei ziehen die Fahrten nicht nur ein interessiertes Publikum an, sondern in den vergangenen Jahren auch vermehrt internationale Filmproduktionen. Nach "James Bond - Ein Quantum Trost" und "Der Atem des Himmels" drehte David Cronenberg am Bodensee den Historienfilm "A Dangerous Method - Eine dunkle Begierde" mit hochkarätigen Schauspielern wie Keira Knightley und Viggo Mortensen.
Im Jubiläumsjahr sind zahlreiche Höhepunkte geplant: Nostalgiefahrten, Hohentwiel-Ausstellung im Zeppelin Museum Friedrichshafen, Schweizer Tag mit Saurer Postbussen und Fahrt auf der Hohentwiel, Graf Zeppelin-Fahrten und natürlich das reguläre Saisonprogramm der Hohentwiel mit öffentlichen Rundfahrten, Dixiefahrten, Jazz Brunch ab zehn Uhr morgens, Lunchfahrten, Captain's Dinner, Gourmetfahrten, Festspielfahrten, English Afternoon Tea, Literaturfahrten, Mainau Insel Cruise und Nacht der Sinne.
Sobotka: „Setzen uns heuer intensiv mit ‚Gartenstartern‘ auseinander"
Mag. Wolfgang Sobotka (NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter), Bettina Blumenthal (Die Garten Tulln) und Mag. Joachim Brocks (Projektleiter der Aktion „Natur im Garten") In den Räumlichkeiten der Gärtnerei Müller in St. Pölten informierte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka am Montag, 25. März, über den diesjährigen Start ins Gartenjahr. „Wir kehren im 13. ‚Natur im Garten‘-Jahr wieder zu den Wurzeln zurück und widmen uns der nächsten Generation, wir wollen uns heuer intensiv mit den ‚Gartenstartern‘ auseinandersetzen. Wir wollen neue ‚Natur im Garten‘-Mitglieder werben, auf ihre Bedürfnisse eingehen und sie überzeugen, sich selbst einen Naturgarten anzulegen. Die Idee soll nach wie vor jung und frisch sein", erläuterte Sobotka. Man setze, so der Landeshauptmann-Stellvertreter weiter, dazu auf vier konkrete Werkzeuge: das Internet, die „Natur im Garten"-Akademie, eine neugestaltete Broschüre und das Gartentelefon.
Zum Internet hielt Sobotka fest, dass die „Natur im Garten"-Homepage überarbeitet wurde und nun mehr Service biete, es gebe hier nun eine umfangreichere Verlinkung und Barrierefreiheit. „Die Seite ist seit rund einem Monat online geschaltet, und die Besucherzahl wurde in diesem einen Monat um über 40 Prozent gesteigert. Die Besuchsdauer hat sich um fast 60 Prozent erhöht, und es konnten über 66 Prozent neue Besucher aktiviert werden", so Sobotka.
Mittels des Internets wolle man vor allem an „ein junges Publikum kommen, das nicht von vornherein naturgartenaffin ist", erklärte der Landeshauptmann-Stellvertreter. Punko „Natur im Garten"-Akademie informierte Sobotka, dass ein neuer Lehrgang mit dem Titel „Erfolgreich Starten - 10 Schritte zu Ihrem Naturgarten" gebucht werden könne, der die Teilnehmenden mit den Basics des naturnahen Gärtnerns und auch mit praktischen Anwendungen vertraut macht. Für den professionellen Bereich stehen an der Akademie ab heuer zwei neue Lehrgänge zur Verfügung; einerseits der „Naturgarten-Profi", andererseits der „Profi-Verkäufer für ökologische Gartenprodukte".
Das dritte Werkzeug, das Sobotka vorstellte, ist eine neue, 60 Seiten starke Broschüre mit dem Titel „Starten mit Natur im Garten - Erste Schritte für Gartenneulinge". Diese sei, so Sobotka, als „Checkliste und Schritt für Schritt-Anleitung" zu verstehen. Das vierte Tool ist das unter der Nummer 02742/743 33 erreichbare NÖ Gartentelefon. „Es ist auch im 13. Jahr der Aktion ungebrochen beliebt, im Jahr 2012 wurde das Telefon fast 44.000 Mal kontaktiert", sagte Sobotka und wies darauf hin, dass heuer alle, die zwei neue Gartenplaketten-Gärten werben, ein „Natur im Garten Geschenkpaket" erhalten.
Im Rahmen des Starts ins Gartenjahr 2013 erinnerte der Landeshauptmann-Stellvertreter auch an den Start der „Garten Tulln" am 13. und 14. April.
„Bergsommer Niederösterreich" startet in die heurige Saison
Die Kampagne für den Bergtourismus in Niederösterreich unter dem Titel „Bergsommer Niederösterreich" wurde am heutigen Mittwoch, 15. Mai, im Wiener Riesenrad Salettl von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, dem Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung Prof. Christoph Madl und Franz Eggl von der Seehütte Rax präsentiert.
„Um verstärkt die Wienerinnen und Wiener anzusprechen, wurde von der Niederösterreich-Werbung eine Gondel des Wiener Riesenrads mit einem Berghütten-Sujet gebrandet. Die Wienerinnen und Wiener sind mit rund 1,3 Millionen Nächtigungen unser wichtigster Inlandsmarkt, zudem ist das Wiener Riesenrad eines der über 300 Ausflugsziele der Niederösterreich-Card", so Bohuslav. „Die Sommermonate tragen in Niederösterreich maßgeblich zur positiven Nächtigungsentwicklung bei. Über 60 Prozent aller Nächtigungen werden im Sommerhalbjahr von Mai bis Oktober erzielt. Neben den heimischen Gästen konnten Niederösterreichs Tourismusbetriebe auch viele Besucher aus Tschechien, Ungarn und der Slowakei begrüßen", betonte Bohuslav.
Der „Bergsommer Niederösterreich" sorge für einen bunten Reigen an stimmungsvollen Bergfesten und Kulturveranstaltungen, sagte die Landesrätin. Die ersten Auftakt-Veranstaltungen für den „Bergsommer in Niederösterreich" seien die „Wanderbaren Gipfelklänge" vom 7. bis 9. Juni rund um den Königsberg bei Hollenstein an der Ybbs und bei Göstling an der Ybbs. In den Wiener Alpen in Niederösterreich gehe ein stimmungsvolles Festival der Almhütten mit viel Musik, Tanz und Kulinarik auf den Schwaigen am Wechsel am 15. Juni über die Bühne. Zum Auftakt in die Sommersaison gebe es am Schneeberg am 22. Juni eine geführte Wanderung an den Fuß des Schneebergs mit Musik und kulinarischen Schmankerln, führte Bohuslav weiter aus. Auch würden die 36 orangen „Enzos" an ausgewählten Plätzen im Mostviertel und in den Wiener Alpen in Niederösterreich als bunter Blickfang dienen und eine ganz besondere Lebensphilosophie vermitteln, meinte Bohuslav weiters.
Ein neues Angebot, so die Landesrätin, hätten sich die Mostviertler Gemeinden Göstling an der Ybbs, Hollenstein an der Ybbs und Lunz am See einfallen lassen, die ab sofort 23 E-Mountainbikes anbieten und damit viele neue Möglichkeiten eröffnen, die Bergwelt rund um Hochkar, Königsberg und Lunzer See zu entdecken. Neu sei auch der „Wiener Alpen Viewer", der ein Schautrichter mit Spiegeln an den Wänden sei und die Wiener Alpen in einem neuen Licht erscheinen lasse, betonte Bohuslav. Als Steh-Viewer an 28 Blickplätzen entlang des Leitwanderwegs oder als Hand-Viewer ermögliche er dem Besucher völlig neue Perspektiven in die Wiener Alpen. Auch werde in Mönichkirchen eine neue und noch abwechslungsreichere Strecke von der Berg- zur Talstation der Sonnenbahn bis Juni fertiggestellt, die dann auch mit Mountaincarts befahren werden könne, sagte die Landesrätin.
„Niederösterreich verfügt mit seinen Bergregionen und alpinen Landschaften über hervorragende naturgegebene, touristisch nutzbare Ressourcen. Wir versuchen gerade beim Bergtourismus die Angebote zu attraktivieren, die Qualität stetig zu verbessern und neue innovative Erlebnisse zu schaffen", sagte Christoph Madl von der Niederösterreich-Werbung. Ziel des Projektes "Hüttenqualifizierung" sei es, die Vermarktung der Berghütten zu forcieren. Aus diesem Grund habe sich eine Gruppe ausgewählter Hüttenbetreiber zusammengetan, so Franz Eggl von der Seehütte Rax.
Tradition und Brauchtum - Zutaten zur Walpurgisnacht
In der Nacht von 30. April auf 1. Mai war Walpurgisnacht. Mit allerhand Freudenfeiern wurde die warme Jahreszeit und damit die wiederkehrenden Naturkräfte begrüßt. Nach dem Eindämmen und dem Verbot heidnischer Bräuche, blieb diese Nacht auf den 1. Mai im traditionellen Volksglauben dennoch weiterhin ein markantes Datum im Jahreskreislauf.
Vor allem wurde sie als Kerntermin der Schwarzen Künste angesehen: Hexen, Teufel und Hexenmeister sollen sich in der Walpurgisnacht zu allerhand Unwesen getroffen haben. Zwischen 1300 und 1790 konnte man schnell zur Hexe denunziert werden: Missernten und Krankheiten, unerklärliche Phänomene, aber auch Neid, Gier, Gerüchte und Missgunst führten in Europa zu 40.000 bis 60.000 Todesopfern, etwa drei Millionen Menschen wurden bis 1793 der Prozess gemacht. Etwa 80 Prozent aller Hingerichteten waren Frauen, die als Hexen angeklagt worden waren; Männer bekamen als Hexenmeister, Werwölfe, etc. ihren Prozess.
Das Kernelement des Hexenglaubens war, dass zauberkundige Frauen auf ihren Besen durch die Nacht reiten konnten. Den hatten sie zuvor mit einer „Flugsalbe“ bestrichen, bestehend aus Fettauszügen heimischer Giftpflanzen. Bekannt sind Stechapfel, Bilsenkraut, Schierling, Kermesbeere und Tollkirsche. Diese Pflanzen haben oft psychotrope Wirkungen: Durch die Haut aufgenommen, verursachten die Wirkstoffe halluzinogene Zustände, in denen die Frauen glauben konnten zu fliegen. Auch vom Fliegenpilz wird behauptet, dass er seinen Namen aufgrund des Glaubens an das Fliegen erhalten hat, denn auch er enthält Stoffe mit ähnlichen psychotropen Wirkungen.
Von Eigenversuchen wird dringend abgeraten, da der Flug auf dem Hexenbesen auf der Intensivstation, der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie oder auf dem Friedhof enden kann.
Sobotka: „Niederösterreich ist das Musikland Nummer eins“
(v.l.n.r.): Mag. Michaela Hahn (Musikschulmanagement NÖ), NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Dorli Traxler (Volkskultur und Musikschulmanagement NÖ) „Unsere Musikschulen sind ein wichtiger Teil der Niederösterreichischen Kulturlandschaft. Denn wenn Kinder schon früh die Möglichkeit bekommen zu musizieren, begleitet sie die Musik ihr Leben lang. Und was kann es schöneres geben“ freut sich Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter, anlässlich der Sitzung des Musikschulbeirates über den stetig wachsenden Zulauf zu den Musikschulen in Niederösterreich.
56.000 Schülerinnen und Schüler werden zurzeit von 2.300 Lehrerinnen und Lehrern an 132 niederösterreichischen Musikschulen unterrichtet. Neben der flächendeckenden Versorgung für den musikalischen Nachwuchs sehen die Musikschulen ihre Rolle aber auch als Talenteschmiede durch Spitzenförderung bei Wettbewerben. Die Musikschule bildet den Nachwuchs für Chorszene, Blasmusik, das Ensemblemusizieren und die Kirchenmusik aus.
„Sie alle prägen und gestalten das kulturelle Leben ihrer Region mit und fungieren somit als wichtige Kulturträger des Landes. Musizieren fördert aber auch die Entwicklung – persönlich kann jeder junge Mensch Schlüsselqualifikationen wie Disziplin, Rücksichtnahme oder Teamgeist erlernen“ betonen Dorli Traxler und Michaela Hahn, Musikschulmanagement Niederösterreich.
Schulerhalter sind Gemeinden und Gemeindeverbände, finanziert wird das Musikschulwesen durch drei Partner: Land Niederösterreich, Eltern und Gemeinden.
Konzerte, Klassenabende, Kooperationsprojekte mit Regelschulen und Kindergärten und vieles mehr sind Teil der musikalischen Basisausbildung und nehmen in Kunsterziehung und Persönlichkeitsbildung junger Menschen einen besonderen Stellenwert ein.
Der Musikschulbeirat berät die Landesregierung in allen Angelegenheiten des Musikschulwesens und erarbeitet den NÖ Musikschulplan. Seit dem Jahr 2000 hat der Musikschulbeirat zahlreiche qualitätssteigernde Maßnahmen empfohlen, beispielsweise die Förderung von Kooperationen zwischen Pflichtschulen und Musikschulen oder die Förderung von unterrepräsentierten Instrumenten wie tiefe Blechblas- und Streichinstrumente sowie Harfe, Oboe und Fagott. In seiner gestrigen Sitzung des Musikschulbeirates wurde beschlossen, in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt auf die Talenteförderung an den Musikschulen Niederösterreich zu setzen, um musikalische Hochbegabungen verstärkt in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen.
„Die Institution Musikschule schafft Sinn und Werte, die oberflächliche Strömungen des Alltags überdauern. Junge Menschen an die Musik heranzuführen ist eine der schönsten Aufgaben“ so Wolfgang Sobotka.
Indische Kulturministerin auf der Schallaburg empfangen
(v. l. n. r.): Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, Kulturministerin Smt. Chandresh Kumari Katoch, S. E. Ramachandran Swaminathan (Botschafter der Republik Indien), Kurt Farasin (Geschäftsführer Schallaburg) SCHALLABURG – Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin begrüßten am 8. April die indische Kulturministerin Smt. Chandresh Kumari Katoch in Begleitung des indischen Botschafters S. E. Ramachandran Swaminathan auf der Schallaburg. Nach einem Besuch der Ausstellung „Das Indien der Maharadschas“ und einem Rundgang durch das Renaissancejuwel stärkte sich der internationale Besuch noch im Schlossrestaurant mit indisch-mostviertlerischen Spezialitäten.
„Nach dem Besuch der königlichen Familie von Karauli ist dies der zweite hochrangige Besuch aus Indien“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Mag.Wolfgang Sobotka. „Wir freuen uns und sind besonders stolz, dass Frau Ministerin Chandresh Kumari Katoch trotz des engen Terminkalenders ihrer Europa-Reise Zeit für einen Ausflug auf die Schallaburg gefunden hat und wir sind uns sicher, er hat sich für sie gelohnt. Die Schallaburg ist schließlich ein exzellentes Beispiel für Niederösterreichische Kulturpolitik“, so Sobotka.
„Der Besuch der Frau Ministerin ist eine hohe Auszeichnung für unsere Bemühungen, mit unseren Ausstellungen in einen interkulturellen Dialog zu treten. Denn wer sich mit der Ausstellung erstmals mit Indien befasst, der entwickelt auch zu seinen indischen Bekannten in Österreich ein anderes Verhältnis“, ergänzt Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin. „In diesem Sinne laden wir heuer auch besonders die indische Community in Österreich ganz herzlich auf die Schallaburg ein. Gerade unsere indischen Feste und Veranstaltungen im Zeichen Indiens werden hier zu einem Ort der Begegnung werden“, so Farasin.
Die Ausstellung „Das Indien der Maharadschas“ auf der Schallaburg spannt von 23. März bis 10. November 2013 auf 1.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche den historischen Bogen von der Landung der Portugiesen 1497 in Indien über die Gründung der Indischen Union 1947 bis in die Gegenwart. Jeder der 24 Ausstellungsräume wurde dabei als interaktive Erlebniswelt gestaltet. Ein eigener „Reisebegleiter“ macht „Das Indien der Maharadschas“ zum Erlebnis für die ganze Familie.
Die Saison wird von einem bunten Veranstaltungsprogramm begleitet. Nächste Highlights sind der erstmals stattfindende „Salon des Mostes“ am 14. April und das Naturgartenfest am 4. und 5. Mai 2013. Am 22. Juni 2013 wird das „India Camp“ der Österreichisch-Indischen Gesellschaft auf der Schallaburg spannende Einblicke in das heutige Indien bieten. Als indische Feste erwarten die BesucherInnen das Kerala-Festival am 17. und 18. August und das Diwali-Lichterfest am 10. November 2013.
Der historische Garten der Schallaburg steht heuer ganz im Zeichen des zeitgenössischen Kunstprojekts der Künstlergruppe GapStarPro. Unter dem Titel „1200 göttliche Jahre/1200 divine years“ verwandelt sich das grüne Paradies zu einer zeitgenössischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Indien“.
Die SEER - am 24.08.2013 LIVE auf der Wörtherseebühne
DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Acht (!) Musiker agieren auf der Bühne. Acht Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt.
„Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.
Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!
Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.
Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.
Das Konzert wird, wie auch 2012, ein Treffpunkt und Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne.
Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich neuen Liedern kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2013 nach Klagenfurt.
Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...
In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“
DIE SEER – LIVE auf der Wörtherseebühne
OPEN AIR 2013
Klagenfurt, Wörtherseebühne
24. August 2013, 20:00 Uhr
Kartenvorverkauf:
Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, in allen Kärntner Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01 / 88 0 88
und allen bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE
0732 / 22 15 23.
Mehr Informationen: www.kdschroeder.at
Oscar für Michael Haneke und Christoph Waltz
Oscar für Michael Haneke und Christoph Waltz Der Oscar-Gewinn von Michael Haneke's Meisterwerk AMOUR krönt fulminant eine lange Reihe großer internationaler Erfolge des österreichischen Films. Seit dem Oscar-Gewinn durch Stefan Ruzowitzky's DIE FÄLSCHER im Jahr 2008 wurden heimische Filme auf über 1.500 internationalen Filmfestivals gezeigt, allein 90 mal davon auf A-Festivals wie Cannes, Venedig oder Berlin und erzielten dabei über 25 Preise. Weltweit sahen in den letzten fünf Jahren über 12 Millionen Menschen einen österreichischen Film im Kino, die heimischen Publikumszahlen addieren sich im selben Zeitraum auf über 5 Millionen.
Trotz dieser beeindruckenden Zahlen ist Film aber weit mehr als man zählen und messen kann. Der österreichische Film mit Michael Haneke als Ausnahmeregisseur an der Spitze steht für eine Vielfalt an kompromisslosen Filmen mit Handschrift und Charakter, die das Publikum nicht nur unterhalten, sondern oft auch fordern. Filme zum Hinschauen und Mitdenken, Filme mit Message und Haltung, die etwas zu sagen haben und die bewegen. Es gibt kein besseres Erfolgsrezept, als an diesen Qualitäten festzuhalten.
Als außergewöhnlichen Erfolg für den österreichischen Film bezeichnete heute Bundespräsident Dr. Heinz Fischer die Oscar-Vergabe an Michael Haneke und Christoph Waltz. Diese angesehenen Filmpreise sind nicht nur ein großer persönlicher Erfolg für Michael Haneke und Christoph Waltz, sie haben auch einen enormen Wert für den österreichischen Film. Sie sind ein Beweis dafür, dass Österreich in den letzten Jahren zu einem weltweit anerkannten Film-Land geworden ist.
Der ORF hat sich bereits die Rechte für die ganz großen Sieger der diesjährigen Oscar-Verleihung gesichert: Neben "Amour" und "Django Unchained" sind nach Ablauf der Kinosperrfrist im ORF zu sehen: "Brave", "Lincoln" und "Silver Linings Playbook". Die Verträge für "Anna Karenina", "Les Misérables" und "Life of Pi" sind in finaler Verhandlung.
NÖVOG-Bahnen starten in die Sommersaison: Action am Berg – Entspannung im Zug
Start in den Sommerbetrieb auf der Gemeindealpe Mitterbach, der Waldviertelbahn und dem Reblaus Express. Am 1. Mai 2013 starteten gleich drei Bahnen der NÖVOG in die Sommersaison. „Action am Berg – Entspannung im Zug: So kann man das Angebot am besten beschreiben. Die Gemeindealpe Mitterbach bietet mit ihren Monsterrollern und Mountaincarts volle Action, während die Waldviertelbahn und der Reblaus Express mit einem facettenreichen Angebotsmix, ansprechenden Packages, Veranstaltungsfahrten und vielen Schmankerln und Trankerln locken. Mit der Wachaubahn kann man bereits seit dem 23. März die schönsten Seiten der Wachau vom Zug aus erleben. Die Schneebergbahn hat ihr erstes Betriebswochenende am 27. April mit zahlreichen Gästen absolviert“, informiert Landesrat Karl Wilfing.
„Wir setzen bei der Gemeindealpe Mitterbach diese Saison wieder auf viel Action mit unseren Mountaincarts und Monsterrollern. Die Gemeindealpe ist aber auch ein wunderschönes Wandergebiet und lädt mit verschiedenen Routen zur Wanderung im Gebiet des Naturparks Ötscher-Tormäuer ein. Mit unseren modernen Sesselbahnen, die in wenigen Minuten von 800m auf 1.626m Seehöhe führen, fällt der Gipfelsturm um einiges leichter“, so Wilfing. Am Gipfel der Gemeindealpe lädt derzeit noch das „alte“ Terzerhaus, ab 2014 der Neubau des Terzerhauses zur Einkehr und Rast.
Das Sommerangebot der Gemeindealpe Mitterbach zielt auf Gäste aller Altersstufen ab, die einmal etwas anderes probieren und Action erleben wollen. „Wir haben es geschafft, uns bei dieser Zielgruppe mit Mountaincarts und Monsterrollern zu positionieren“, ist Wilfing überzeugt.
Waldviertelbahn: Einsteigen und Kraft tanken
2013 erwarten die Fahrgäste der Waldviertelbahn attraktive Packages wie der ‚Waldviertler Bier- und Karpfengenuss‘, das ‚Waldviertler Käseerlebnis‘ oder das ‚Biervergnügen in der Waldviertelbahn‘. „Auch das facettenreiche Veranstaltungsprogramm zu verschiedenen Waldviertler Themen ist sehr beliebt bei unseren Fahrgästen“, informiert NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl. Dazu zählen beispielswiese der ‚Waldviertler Musikantenexpress‘, der ‚Fotozug‘ oder die Fahrt mit dem goldenen Triebwagen zum Weitraer Bierkirtag.
„Für jeden Geschmack ist etwas dabei“, ist Stindl überzeugt. „Romantisch wird es mit dem ‚Candle Light Train‘, kulinarisch mit dem ‚Erdäpfel-Express‘ oder dem ‚Waldviertler Gulaschzug‘, ein Familientipp ist der ‚Kinderzug‘ und für Nostalgie-Liebhaber ist das ‚Oldtimertreffen‘ genau das Richtige“, so Stindl.
Reblaus Express: Einsteigen und wohlfühlen
„Bei einer Fahrt mit dem Reblaus Express ist für jeden Geschmack etwas dabei, denn die Region hat viel zu bieten. Das Chorherrenstift Geras, die Retzer Weingärten, der Nationalpark Thayatal, das Anglerparadies Hessendorf oder die wunderschönen Städtchen entlang der Strecke sind einen Besuch wert“, beschreibt Wilfing. „An Samstagen, Sonn- und Feiertagen geht es die sonnenverwöhnten Retzer Weingärten entlang gemütlich hoch ins Waldviertel. Hungrig ist aus dem Reblaus Express noch niemand ausgestiegen. Der Heurigenwaggon ist stets mit auf Schiene: Dort locken regionale Heurigenschmankerl“, so Wilfing weiter.
Von 1. Mai bis 27. Oktober verkehrt der Reblaus Express drei Mal täglich auf der 40 km langen Strecke von Retz nach Drosendorf. Der Fahrplan der Züge wurde so gelegt, dass interessante Ausflüge zu den Zielen in der Region möglich sind.
BRANDNER Schiffahrt sticht wieder in See
Einen überaus verheißungsvollen Saisonstart, der am 13. April bei frühlingshaften Temperaturen begonnen hat, meldet die BRANDNER Schiffahrt GmbH aus Wallsee. “Es ist schön zu sehen, dass unser Engagement für Qualität in allen Bereichen – vom Interieur der Schiffe über die Beratung der Gäste bis zum kulinarischen Erlebnis an Bord – Früchte trägt”, berichtet Geschäftsführerin Barbara Brandner-Mosser dem NÖ Wirtschaftspressedienst.
Als einziges Schifffahrtsunternehmen ist die BRANDNER Schiffahrt auch Mitglied der TOP Ausflugsziele Niederösterreich. Die Zahl der Passagiere, die sie im letzten Jahr befördert hat, ist mit rund 110.000 gegenüber dem Jahr 2011 in etwa gleich geblieben. “Wir bemerken”, berichtet Barbara Brandner-Mosser”, dass Österreich in den letzten Jahren als Urlaubsdestination für Inländer wieder beliebter geworden ist. Der Trend geht zu mehreren Aufenthalten und damit auch zum Ausflug. Knapp 75 Prozent unserer Gäste kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, 25 Prozent aus Deutschland, den USA, China, Italien, Spanien sowie aus Japan, Russland, Tschechien, Slowenien, Ungarn und den Niederlanden.”
Auch heuer gibt es an Bord der MS Austria wieder einige Neuerungen. Absoluter Höhepunkt ist ein neues Radar, das die Übertragung des Radarbildes, das mit einer Landkarte überlagert ist, in Echtzeit in die Salons bringt. Begegnungen mit anderen Schiffen werden ebenso gezeigt wie die aktuelle Position, die passierten Orte sowie die Topografie der Wachau und des Flusses.
“Speziell Kinder und Technikbegeisterte finden sich hier angesprochen”, sagt Barbara Brandner-Mosser. Ein interaktives Holzschiff in der Kinderecke öffnet den jüngsten Passagieren eine neue Erlebniswelt. So können die Eltern entspannt die Schiffahrt genießen, während sich ihre Kinder mit dem Mini-Kapitänspatent, dem Riesen-Holzpuzzle oder mit Mal- und Rätselspielen beschäftigen.
“Außerdem haben wir unser beliebtes Angebot Genuss.am.Fluss – die große Wachauschifffahrt, inklusive saisonalem 3-Gang-Genussmenü – mit dem Morgengenuss.am.Fluss und Weingenuss.am.Fluss erweitert”, berichtet die Touristik-Unternehmerin. Auch die neuen Programme werden bereits gut von den Passagieren angenommen.
Das jüngste Unternehmen der BRANDNER Schiffahrt, die Donau Schiffsstationen GmbH., ist ebenfalls erfolgreich unterwegs. “Wir sind sehr zufrieden”, sagt Geschäftsführerin Birgit Brandner-Wallner. Der Kreuzfahrtsmarkt sei stabil und kündige nach der derzeitigen Buchungslage für heuer 144 Kabinenschiffe auf der Donau an. Das ist eine Steigerung gegenüber 2012 um 17 Prozent.
Den anhaltende Boom erklärt Brandner-Wallner damit, dass viele Gäste in den letzten Jahren die Donau mit ihrer herrliche Kultur- und Naturkulisse entdeckt haben. Die Absicht dieser Kreuzfahrer, wieder zu kommen, sei daher sehr hoch. Auch stoßen immer mehr neue Nationalitäten dazu. Mittlerweile kommen auch Südafrikaner und Australier neben den Gästen aus Deutschland, der Schweiz, Amerika, Großbritannien, Frankreich und Holland.
“Die Donau hat hier noch ein großes Potential für weitere Gästeschichten und Nationalitäten”, sagt Brandner-Wallner. Nach wie vor großer Beliebtheit erfreue sich die Flusskreuzschifffahrt bei den Gästen rund um die 60+. “Es ist ein bequemes Reisen, dennoch ist man jeden Tag wo anders und hat doch das Gepäck immer an seiner Seite. Landausflüge sind ebenso möglich wie das genüssliche Wahrnehmen der schönen Landschaft vom Sonnendeck aus. Meist liegen die Anlegestellen so zentral, dass man zu Fuß in die jeweilige Ortschaft schlendern kann, um Land und Leute zu entdecken. Und immer mehr Gäste schätzen die wohltuende Entschleunigung, die eine Flusskreuzfahrt bietet.”
„Triumph & Passion. 350 Jahre Prinz Eugen“ auf Schloss Hof
(v.l.n.r.): Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner, Geschäftsführerin Mag. Barbara Goess und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit der Geburtstagstorte zum 350. Geburtstag von Prinz Eugen Von einem „Zeugnis der Geschichte“ sprach Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Mittwoch, 20. März, bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Triumph & Passion. 350 Jahre Prinz Eugen“ auf Schloss Hof, wo heuer der 350. Geburtstag seines Erbauers im Mittelpunkt steht.
Gemeinsam mit dem Bund sei es gelungen, das Schloss aus der Monarchie zu einem Prunkstück und einer Attraktion des neuen Europa zu machen, meinte Pröll. „Die pro Jahr 107.000 zahlenden und weiteren 80.000 bis 90.000 Veranstaltungs-Besucher machen Schloss Hof zu einem gesellschaftlichen Zentrum, das bis weit hinein ins neue Europa ausstrahlt, und zudem ein wirtschaftlich bedeutender Arbeitgeber der Region ist“, betonte der Landeshauptmann.
„Überdies steht Schloss Hof für die Verantwortung gegenüber den Generationen vor bzw. nach uns und die Verpflichtung, mit dem kulturellen Erbe sorgsam umzugehen. Niederösterreich investiert viel in die Denkmalpflege, aber jeder Euro verzinst sich hier vielfach. Solcherart ist Schloss Hof ein bedeutender Botschafter für die Wahrnehmung der Verantwortung gegenüber dem kulturellen Erbe in Niederösterreich“, so Pröll abschließend.
Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner sagte: „In den zurückliegenden zehn Jahren der Renovierung von Schloss Hof hat die Republik 72 Millionen Euro investiert. Niederösterreich war und ist dabei ein wichtiger Kostenpartner.“
Neben der Sonderausstellung in der Beletage, die den Prinzen in seinen vielen Facetten als Feldherr und Stratege, Diplomat und Staatsmann, Kunstmäzen und Schöngeist, Großgrundbesitzer, Büchersammler und Pflanzenfreund zeigt, nehmen auch weitere vier Stationen im und um das Schloss Bezug auf Prinz Eugen. Außerdem wird zu Ehren des Jubilars am 29. Juni ein großes Barockfest gefeiert, begibt sich eine musikalisch-literarische Rundreise ab 20. April zu den wichtigsten Stationen seines Lebens, gelangt ab 31. Mai der Theatermonolog „Der Zorn der Eleonore Batthyány“ zur Aufführung und verfolgt ein Krimitheater mit Dinner ab 10. Mai den Fall eines Giftmordes in einer höfischen Festgesellschaft des Prinzen.
Kampf dem Buchsbaumzünsler auf der GARTEN TULLN
Wie in vielen Hausgärten, im öffentlichen Grün und in Gartenanlagen musste sich auch DIE GARTEN TULLN neuen Herausforderungen durch den Buchsbaumzünsler stellen. Die Raupe dieses Schmetterlings frisst sich gnadenlos an den Blättern des Buchsbaumes satt. Die Gärtnerinnen und Gärtner der GARTEN TULLN machen sich bereits auf die Suche nach diesem Schädling und bekämpfen ihn mit einem biologischen Spritzmittel.
Im Kampf gegen den Schädling hat sich in den Gärten der GARTEN TULLN ein Bacillus thuringiensis Präparat bewährt. Mit "Xentari" werden die Buchsbäume großflächig eingespritzt. Gärtnerin Karin Trauner: "Man kann bereits jetzt mit dem Spritzen beginnen. Das Mittel haftet mehrere Tage auf der Pflanze. Wichtig ist, die Pflanzen tropfnass einzuspritzen."
Der aus Ostasien stammende Buchsbaumzünsler ist seit einigen Jahren zur großen Gefahr für den heimischen Buchsbaumbestand geworden. Die Raupe dieses Schmetterlings befällt Buchsbäume und ernährt sich von diesen, bis sie absterben. Am Gelände der GARTEN TULLN wurde im Kampf gegen den Schädling natürlich der ökologische Weg gewählt: Durch die professionelle Betreuung der Expertinnen und Experten des ökologischen Pflanzenschutzes, die gute Zusammenarbeit mit der "Natur im Garten Akademie", durch begleitende Forschungsprojekte und nicht zuletzt durch die konsequente Umsetzung der speziell geschulten Gärtnerinnen und Gärtner der GARTEN TULLN ist es gelungen, den Buchsbaumzünsler rein biologisch zu bekämpfen.
Die größten Erfolge konnten erzielt werden, wenn die Gärtnerinnen und Gärtner das Spritzmittel nicht nur außen auf den Buchsbaum aufgebracht haben, sondern auch die Blätter auseinander gedrückt wurden um direkt an den Stamm zu kommen. Besonders beachtet wurde dabei, auch den Blattansatz und die Blattunterseite zu erreichen, wo die weißlichen, kleinen Eier meist abgelegt werden. Auf der GARTEN TULLN werden die Buchsbäume in maximal 14-tägigem Abstand 2 bis 3 Mal gespritzt und nach der Behandlung weiterhin regelmäßig kontrolliert.
Den Erfolg kann man sich auf der GARTEN TULLN anschauen und übrigens: das Produkt gibt es -neben vielen anderen bewährten ökologischen Pflegeprodukten - im Shop der GARTEN TULLN zu kaufen.
Sollten Sie Fragen zu diesen oder anderen ökologischen Pflegemaßnahmen haben, können Sie sich auch direkt an das NÖ Gartentelefon wenden unter 02742/74 333.
Der Winterbetrieb auf der Gemeindealpe ist gesichert
Im Jahr 2011 übernahm das Land Niederösterreich die Liftanlagen auf die Gemeindealpe in Mitterbach am Erlaufsee. Am heutigen Donnerstag, 11. April, informierten Landesrat Mag. Karl Wilfing und NÖVOG-Geschäftsführer Dr. Gerhard Stindl über die Zukunft des Skigebiets.
„Die Zukunft des Winterbetriebs auf der Gemeindealpe Mitterbach ist gesichert. Durch eine umfassende Neupositionierung werden wir künftig auch neue Zielgruppen ansprechen und vor allem auf sportliche, ambitionierte Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher und Freerider setzen. Mit der Mariazellerbahn werden auch weiterhin Synergieeffekte genutzt", so Landesrat Wilfing.
„In einem ersten Schritt haben wir den Sommerbetrieb erfolgreich auf neue Beine gestellt. Mit unseren ‚Mountaincarts‘ und ‚Monsterrollern‘ hat sich die Gemeindealpe einen Namen gemacht. Ein Plus von 60 Prozent bei den Gästen spricht für sich. Ausschlaggebend für den weiteren Ausbau und die Investition in den Winterbetrieb war das Gästeplus von 12 Prozent in der Wintersaison 2012/2013", meinte Wilfing. Insgesamt werde ein Betrag von 6,5 Millionen Euro in den Ausbau der Beschneiungsanlage, in die Errichtung eines Schleppliftes zur Mittelstation und in zusätzliche Pistengeräte investiert, führte der Landesrat weiter aus.
„Wir investieren nicht nur kräftig, wir positionieren die Gemeindealpe auch ganz neu", ergänzte NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl. Die Gemeindealpe sei kein klassisches Familienskigebiet wie der Annaberg oder die Bürgeralpe. „Wir wollen mit neuen, attraktiven Angeboten besonders sportlich ambitionierte Wintersportler als Zielgruppe ansprechen", betonte Wilfing. Geplant sei die Errichtung eines Freerider-Kurses, einer Skicross-Strecke und einer Zeitmessstrecke. „Die steilste Piste Niederösterreichs soll nicht mehr präpariert werden, dadurch wird sie mit ihren Buckeln noch herausfordernder. Auch für Tourenskigeher sollen eigene Aufstiegsrouten festgelegt werden. Mittels Höhenmeterdiagramm werden Wintersportler auf der Gemeindealpe in Zukunft ihre eigene Leistung genau ermitteln können. Mit dem Tagesskipass wird die Anzahl der gefahrenen Lifte, Pistenkilometer und Höhenmeter ersichtlich", so Wilfing.
„Durch die Investitionen in den Winterbetrieb werden nachhaltig 14 Arbeitsplätze direkt auf der Gemeindealpe und 30 weitere in der Region gesichert", meinte der Landesrat. Auch mit dem Neubau des Terzerhauses und dem Bau der Wasser- und Abwasserversorgungsanlage gehe es heuer weiter. „Insgesamt investieren wir 10,7 Millionen Euro in Mitterbach", betonte der Landesrat.
NÖ Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft verzeichnen ein Gästeplus von 17 Prozent
(v.l.n.r.): Mag. Markus Redl (NÖ) Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Dr. Markus Schröcksnadel (GF Vereinigten Bergbahnengesellschaft) Eine Bilanz über die erfolgreiche Wintersaison 2012/2013 der Niederösterreichischen Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft, aber auch einen Ausblick auf geplante Maßnahmen gaben am Freitag, 5. April, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Dr. Markus Schröcksnadel von der Vereinigten Bergbahnengesellschaft und Mag. Markus Redl, Geschäftsführer der NÖ Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG), im Palais Niederösterreich in Wien.
„Allein an den vier Standorten Annaberg, Hochkar, Mönichkirchen-Mariensee und St. Corona, an denen die Niederösterreichische Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft Anteile hält, wurden rund 417.000 Skier-Days (Eintritte) verzeichnet, was einem Plus von 17 Prozent entspricht", so Landesrätin Bohuslav. Bei den Annaberger Liftbetrieben habe es 96.597 Skier-Days gegeben, eine Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr, sagte Bohuslav: „Die Investitionen in die neue Beschneiungsanlage, in das Anna-Land mit neuer, kindgerechter Pausenhütte, in die Skicross-Strecke oder in die Erweiterung von Gastronomie und Skiverleih haben sich bereits bezahlt gemacht. Um das Angebot am Annaberg weiter zu verbessern, laufen die Planungen zur Erneuerung der Reidlhütte", kündigte die Landesrätin an.
Für die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee bedeuten die 100.903 Skier Days einen historischen Rekordwert, führte Bohuslav weiter aus. „Mönichkirchen-Mariensee erreichte beim Internationalen Pistengütesiegel 5,8 von 6 möglichen Punkten und platzierte sich damit sogar vor einigen großen Skigebieten aus den westlichen Bundesländern. Um das Angebot auch im Sommer weiter zu verbessern, wird derzeit an der Modernisierung der Rollerbahn gearbeitet", informierte die Landesrätin. In St. Corona seien 36.889 Skier Days verzeichnet worden. Dies entspreche einem Anstieg von 22 Prozent, so Bohuslav. Das von der Gemeinde St. Corona am Wechsel vorgelegte Konzept für den Ausbau werde derzeit seitens des Landes Niederösterreich geprüft, meinte Bohuslav.
Die im Vorjahr von der Schröcksnadel-Gruppe und der Niederösterreichischen Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft gegründete Hochkar-Bergbahnengesellschaft zog nach der ersten Wintersaison ebenfalls eine positive Bilanz. „Mit voraussichtlich rund 161.000 Skier Days bis zum Saisonschluss am 7. April konnten wir einen Mehrumsatz von 35 Prozent erwirtschaften", bilanzierte Schröcksnadel und kündigte weitere Investitionen in der Höhe von 1,4 Millionen Euro an. „Wir setzen auf die Optimierung der Beschneiungsanlage, Neukonzeption des Kinderlandes und Neubau des Kassenbereichs an der Hochkar-Alpenstraße", erklärte Schröcksnadel. Zusätzlich dazu seien auch die Arbeiten zur Revitalisierung des Schulskiheims Hochkar in Partnerschaft mit der JUFA voll angelaufen.
Vor diesem Hintergrund sei auch ein weiteres Engagement des Landes Niederösterreich zu sehen, so Bohuslav weiter. Das Land Niederösterreich steige über die Niederösterreichische Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft bei den Ötscherliften der Schröcksnadel-Gruppe in Lackenhof ein. Das Land übernehme 40 Prozent der Gesellschaftsanteile, der Rest verbleibe bei der Schröcksnadel-Gruppe, die auch weiterhin die operative Geschäftsführung innehabe, betonte Bohuslav.
Zu den Gästen, welche die niederösterreichischen Skigebiete besuchen, meinte Markus Redl von der NÖ-BBG: „Der größte Anteil der Gäste kommt aus Wien und Niederösterreich, die wichtigsten Auslandsmärkte sind Ungarn, Slowakei, Tschechische Republik, Deutschland und Polen."
St. Pöltner Festwochen mit Pauken & Trompeten eröffnet
Erich Ott, (4.vl.) mit einem Teil seiner Musiker. Begeistert von den Darbietungen waren auch Bgm Mag. Matthias Stadler, (3.v.l), sowie der Kulturamtsleiter Dr. Thomas Karl (1.v.r.). und Helmut Wiesinger ( 2.v.r), der durch den Abend begleitete. Die diesjährigen Festwochen wurden am 8.Mai im Stadtsaal des City Hotel D&C;mit einem musikalischen Feuerwerk durch die Brass Band Noricum eröffnet.
Bürgermeister Mag. Matthias Stadler eröffnete im Beisein zahlreicher Ehrengäste und vieler begeisterten BesucherInnen die Festwochenzeit, welche seit über 50 Jahren eine Präsentationsplattform für St. Pöltens Kunst- und Kulturschaffende wie auch Vereine und Schulen darstellt.
Die Brass Band Noricum wurde 2012 vom St.Pöltner Musikschullehrer Erich Ott gegründet und besteht aus 32 hervorragenden Blechbläsern und Schlagwerkern. Das Ensemble hat sich zusammengefunden, um den unvergleichbaren Brass-Band-Sound auch in Niederösterreich heimisch zu machen.
Die St. Pöltner Kultur- und Festwochen finden bis 23. Juni statt und bringen mit einer Vielzahl von hochkarätigen Kultur – und Sportveranstaltungen den Veranstaltungskalender der Stadt zum Glühen. Der Programmreigen reicht von Märchen, Ausstellungen, Tanz und bildende Kunst bis zum St. Pöltner Volksfest sowie im sportlichen Bereich vom Radball Weltcup, Karate Europacup bis zum Ironman 70.3.
Infos zu allen Veranstaltungen: www.st-poelten.gv.at
TOMORROW FESTIVAL: JungdesignerInnen pimpen alte T-Shirts auf
TOMORROW FESTIVAL: JungdesignerInnen pimpen alte T-Shirts auf Zwentendorf (Niederösterreich). - FestivalbesucherInnen können als besonderes Highlight beim GLOBAL 2000 TOMORROW FESTIVAL ihr altes Lieblings T-Shirt mitbringen und es von JungdesignerInnen aufpimpen lassen. Kreative dürfen auch selbst Hand anlegen und sich im Umdesignen üben. Ein neues T-Shirt verbraucht in der Produktion durchschnittlich 2700 Liter Wasser - durch die Weiterverwendung eines altes Stücks können wertvolle Ressourcen gespart werden.
Um die negativen Auswirkungen des immensen Ressourcenverbrauchs der Industrieländer zu vermindern, müssen alternative ressourcenschonende Lebensweisen gefördert werden. Das GLOBAL 2000 TOMORROW FESTIVAL macht es vor und zeigt, dass ökologischer Lebensstil Spaß macht. In Zusammenarbeit mit dem Projekt REdUSE können die BesucherInnen im Rahmen des Green-Festivals von 30. Mai bis 02. Juni am Gelände des Atomkraftwerks Zwentendorf auf unterschiedlichen Workshops zum Thema Reduce - Reuse - Recycle den bewussten Umgang mit Ressourcen selbst praktizieren.
So bietet sich bei diversen Upcycling-Kursen die Gelegenheit aus gebrauchten Gegenständen und Kleidung Neues, Modisches und Nützliches zu kreieren. Während unsere Waste-Guides auf die Suche nach umweltverträglichen MusterschülerInnen gehen, stehen in der Speakers Corner NachhaltigkeitsexpertInnen den BesucherInnen Rede und Antwort.
Höhepunkt des Abends wird der erste Slow-Fashion Catwalk in einem Atomkraftwerk sein: Bei der Recyclingmodeschau der Modeschule Herbststraße erleben Fashion-Freaks, wie Profis aus Alt Neu machen.
Doch nicht nur die Festivalgäste üben sich in ökologischem Verhalten: Das ganze Festival steht unter dem Motto Change und strebt als erstes Festival Österreichs die Zertifizierung mit dem Umweltzeichen an.
Niederösterreich Tourismus stellt neues Gütesiegel vor
(v.l.): Prof. Christoph Madl, MAS, Geschäftsführer Niederösterreich-Werbung, Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Ewald Haider, Hotel des Glücks St. Oswald (Genießerzimmer-Betrieb) und Dr. Brigitte Schlögl, Landesmuseum St. Pölten (Top-Ausflugsziel) Mit „Qualitätspartner Niederösterreich" präsentiert die Niederösterreich-Werbung ein neues Gütesiegel, das qualitätsbewusste Anbieter und Gäste zielsicher zusammenführen soll. „Mit ‚Qualitätspartner Niederösterreich' haben wir ein einheitliches überregionales Gütesiegel für die gesamte Tourismusbranche geschaffen. Erstmals können sich Gastronomie-, Beherbergungs- und Ausflugsbetriebe mit der gleichen Auszeichnung als Qualitätspartner positionieren. Die neue Zertifizierung soll möglichst viele Betriebe dazu motivieren, einen Schritt in Richtung Qualität zu machen und dadurch gleichzeitig frische Impulse für regionale Qualitätsverbünde bringen", sagt Landesrätin Dr. Petra Bohuslav über das neue Tourismus-Qualitätssiegel.
Um das neue Gütesiegel kann sich jeder touristische Dienstleistungsbetrieb in Niederösterreich bewerben, unabhängig von Betriebsgröße oder -kategorie. Die Qualitätskriterien für Gastronomie-, Beherbergungs- und Ausflugsbetriebe können jederzeit bei der Niederösterreich-Werbung angefordert werden. Mitglieder von Qualitätsinitiativen, die sich an der Initiative beteiligen und die die erforderlichen Qualitätskriterien erfüllen, erhalten das neue Gütesiegel automatisch. Nach erfolgreicher Zertifizierung können Qualitätspartner ihren Betrieb vier Jahre lang mit dem Gütesiegel bewerben. Zudem werden geprüfte Anbieter in diesem Zeitraum auch in der Kommunikation der Niederösterreich-Werbung und der Tourismusdestinationen gekennzeichnet. So soll bei qualitätsbewussten Zielgruppen für erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt werden. Kommuniziert wird die Zertifizierung immer in Verbindung mit der jeweiligen Destination. Das Gütesiegel weist einen Betrieb daher als „Qualitätspartner Mostviertel", „Qualitätspartner Weinviertel" etc. aus.
NIK P. & Band "Bis ans Meer" Tour 2013
Nik P. gehört nicht nur zu Österreichs erfolgreichsten Chart-Künstlern der letzten Jahre, er hat auch in Deutschland sämtliche Hitparaden aufgemischt. Mit jedem neuen Album hat er die Messlatte ein Stück weiter oben angelegt und mit "Wo die Liebe deinen Namen ruft" und "Es ist mehr als Liebe" oder "Der Fremde" einige der erfolgreichsten deutschen Airplay-Hits der letzten Jahre geschaffen. Jetzt setzt sich Nik P. neue Ziele, und zwar nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch. Wie viel Kraft in seinen neuen Songs steckt, verdeutlicht wohl am ehesten "Berlin". Nein, es ist keine Hymne an die deutsche Hauptstadt, in der der Kärntner seit Jahren unweit vom Potsdamer Platz seine Alben aufnehmen und produzieren lässt; "Berlin" ist ein Lied über verlorene Träume. Ein Mensch, der immer mal dort leben wollte, verpasst die Gelegenheit dazu und geht von der Welt ohne Berlin je gesehen zu haben. "'Berlin' hat mein Gitarrist Willi Ganster geschrieben. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das Lied gehört habe. Da kommen Zeilen vor, die sind so auf den Punkt. Am Ende heißt es: Irgendwann musst du begreifen, dass nicht alle Blütenträume reifen. Und irgendwann musst du verstehn, dass auch Träume schlafen gehn. Ich will mit dem Song sagen: Leute, wenn ihr Träume habt – verfolgt die! Geht ihnen nach! Lebt euren Traum!
„An ein neues Album gehe ich immer mit viel Freude, frisch motiviert und unbefangen ran, weil die Songs, die aus Lust und Leidenschaft an der Musik entstehen, fast immer die besten sind." So erzählt der Mann von seiner Arbeit, der mit einem Lied ein Volksgut mehrerer Nationen geschaffen hat: „Ein Stern (der deinen Namen trägt)".
„Auch dieser Song“, so sagt Nik P., „ist aus Unbefangenheit, aus Spaß und Freude an der Musik und ganz ohne Druck entstanden.“ Nach so etwas könne man auch nicht aktiv suchen, so ein Lied passiere einfach. „Es ist das Lied meines Lebens. Nachdem der ‚Stern‘ einer der größten Hits aller Zeiten geworden ist, hab ich immer wieder erzählen müssen: Wie kam es zu diesem Song? Wem hast Du einen Stern geschenkt? Was war das damals für eine Situation?" Nik P. hat das Geheimnis, wem er das Lied gewidmet hat, nie gelüftet.
BIS ANS MEER ist auch der Titel seiner neuen Tour, die ihn ab Ende November durch Österreich führen wird. Mit einer geballten Ladung neuer Songs und großer Hits wird er sein Publikum begeistern. Jedes Konzert mit NIK P. ist ein Erlebnis das eine einzigartige Atmosphäre entstehen lässt. Die Nähe zwischen Musikern und Publikum wird fühlbar. Freuen Sie sich auf ein Konzert der besonderen Art mit NIK P. & Band und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!
NIK P. & Band
Bis ans Meer TOUR 2013
29.11.2013, 20:00 Uhr Wiener Neustadt – Arena Nova, Halle 3
30.11.2013, 20:00 Uhr Leonding - Kürnberghalle
12.12.2013, 20:00 Uhr Braunau - Bezirkssporthalle
13.12.2013, 20:00 Uhr Steyr - Stadthalle
14.12.2013, 20:00 Uhr Graz – Messe Graz Halle A
15.12.2013, 19:30 Uhr Klagenfurt – Messearena/Messehalle 5
19.12.2013, 20:00 Uhr Innsbruck – Congress, Saal Tirol
20.12.2013, 20:00 Uhr Salzburg – Sporthalle Alpenstrasse
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96 0 96, Ticket Online 01/88 0 88, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732/22 15 23.
Leopold Museum erinnert an die jungen Opfer des Holocaust
Der Künstler Manfred Bockelmann in der Ausstellung "ZEICHEN GEGEN DAS VERGESSEN" beim Ausstellungsaufbau. Wien. - Das Leopold Museum zeigt in der Ausstellung "ZEICHNEN GEGEN DAS VERGESSEN" mehr als 60 großformatige von Manfred Bockelmann geschaffene Porträts. Es sind Bilder von Kindern und Jugendlichen, die zu Opfern des Nazi-Terrors wurden. Der durch seine Fotografien und Gemälde bekannte Künstler ist Jahrgang 1943. Sein Geburtsjahr beschäftigt Bockelmann, der demnächst seinen 70. Geburtstag begeht, seit vielen Jahren. "Während ich gutbehütet in einer Wiege lag, war die Mordmaschinerie der Nazis in vollem Gange. Da wurden meine künftigen Spielgefährten ermordet." Mit der im Leopold Museum präsentierten Serie hat Manfred Bockelmann seinen persönlichen Zugang zum Unaussprechlichen des Holocaust entwickelt.
Es geht mir darum zumindest einigen wenigen Namen und Nummern Gesichter zu geben, ein paar Menschen aus der Anonymität der Statistik herauszuheben", so Bockelmann. Der Künstler hat für diese Arbeiten bewusst einfaches Material verwendet, er schuf Kohlezeichnungen auf Juteleinwänden. Er will mit dieser in den vergangenen Jahren geschaffenen Serie "Zeichen gegen das Vergessen" setzen. Etwa die Hälfte der entstandenen Arbeiten ist im Leopold Museum zu sehen.
"Ausstellungskurator Diethard Leopold bezeichnet die Ausstellung in Anspielung auf Armstrongs Worte bei der Mondlandung als "kleinen Schritt für die Menschheit, aber großer Schritt für mich und ein wichtiger Schritt für die Institution." Schon 2008 hätte dieser neue Weg mit dem Einsetzen der gemeinsamen Provenienzforschung im Leopold Museum begonnen. "Let's talk about history", wie es Stuart Eizenstat in seiner Funktion als Sonderbeauftragter für NS-Opfer empfahl, ist für Diethard Leopold ein wichtiger Leitsatz in diesem Zusammenhang. Es gelte "aus einem Problem eine Ressource zu machen und aktiv mit der Vergangenheit umzugehen." Für Leopold Museum-Managing Director Peter Weinhäupl ist klar, "dass sich jedes Museum seiner Vergangenheit stellen muss." Manfred Bockelmann, der in den letzten Wochen im Leopold Museum Quartier bezogen hat, habe ein 30 bis 40 Jahre jüngeres Team an seiner Seite gehabt, das "mit Engagement und Betroffenheit bei der Sache war."
"Genau so kann man es machen", war Diethard Leopold sofort klar, als er Bockelmanns Arbeiten sah. Aus den erkennungsdienstlichen Fotos, die dem Künstler als Vorlage dienen, wählt er die en face Ansicht aus. "Man sieht den Menschen in die Augen", so Diethard Leopold. Er weiß, dass durch das Vorgehen die Opfer nicht erlöst werden können, aber "sie stellen uns die Frage." Manfred Bockelmann geht es darum in der Zeichnung den Menschen spürbar zu machen, ihn kennen zu lernen: "Wo mir das nicht gelingt, wo ich scheitere, verwerfe ich die Darstellung."
Die Ausstellung wird von Künstlerführungen und einem großen Schulprogramm begleitet, dass durch die Industriellenvereinigung und Tiger Coatings ermöglicht wurde. Der Historiker Stephan Pumberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Leopold Museum, hat zur Ausstellung, eine Zeitleiste erstellt, "die Schlaglichter auf die historischen Fakten wirft und eine Verdichtung der Ereignisse zum Ziel hat." Eine ergänzende subjektive Bücherauswahl fasst Titel zusammen, die den Künstler berührt, belehrt oder inspiriert haben. Für Pumberger geht es bei der Schau darum "die anonyme Masse zu individualisieren, denn jedes Schicksal sei wert erzählt zu werden." Es sei auch im Sinne des Europäischen Parlamentes - Schirmherr der Ausstellung - wichtig daran zu erinnern, dass, auch nach dem Verschwinden der Kriegsgeneration und ihrer Kinder "die Erinnerung an den Holocaust fortgesetzt werden muss."
Die Ausstellung "Manfred Bockelmann. ZEICHNEN GEGEN DAS VERGESSEN" ist im Leopold Museum bis 2. September 2013 zu sehen
Musikschulorchester der MS Ybbsfeld auf dem Weg zum Bundesentscheid
Rabenstein/Pielach (Niederösterreich). - Bei der Landesausscheidung des Österreichischen Jugendblasorchester - Wettbewerbes am 27. und 28. April 2013 in Rabenstein/Pielach erreichte das JBLO - Musikschule Ybbsfeld "Hip Teens" 88,5 von 100 möglichen Punkten. Damit landete das Orchester unter den besten drei des Landes Niederösterreich und schuf die Voraussetzungen für die Teilnahme am Bundesentscheid.
Am 26. Oktober werden die „Hip Teens“ damit erstmals im großen Brucknerhaus in Linz aufspielen und dort gemeinsam mit 2 weiteren NÖ. Orchestern um „Gold“ kämpfen.
Der Dirigent Musikschulleiter Johann Grabner und das Orchester freuten sich auf jeden Fall riesig über diesen Erfolg.
Die Niederösterreich-Card ist eine Erfolgsstory geworden
(v.l.n.r.): Geschäftsführer NÖ-Werbung Prof. Christoph Madl, Geschäftsführerin NÖ-Card Christiane Windsperger, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Raiffeisen-Generaldirektor Mag. Klaus Buchleitner und NÖ Landesausstellungs-Geschäftsführer Kurt Farasin „Die Niederösterreich-Card ist eine Erfolgsstory geworden", sagte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav am 13. März, bei der Präsentation der neuen NÖ-Card für die Saison 2013/2014 in Wien. „Waren im Startjahr 2006/2007 rund 48.000 Stück verkauft worden, so sind es im letzten Jahr bereits 133.000. Die Zahl der Ausflugsziele, die man bei freiem Eintritt besuchen kann, hat sich von 151 auf 315 mehr als verdoppelt", meinte die Landesrätin. Die mit der Karte ausgelöste Umweg-Rentabilität, wie zum Beispiel die Umsätze aus Nächtigungen oder Restaurantbesuchen, bringe viel Wertschöpfung ins Land. „Die Niederösterreich-Card begeistert in jeder Saison viele neue Kunden, besonders stolz sind wir aber auf den großen Anteil an Stammkunden", führte Bohuslav weiter aus.
Prof. Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, sagte: „Allein in der letzten Saison generierte die Niederösterreich-Card über eine Million Eintritte bei den teilnehmenden Ausflugszielen." Zu dieser positiven Entwicklung habe auch die Raiffeisen-Gruppe Niederösterreich-Wien beigetragen, die den Vertrieb der Niederösterreich-Card seit Beginn an maßgeblich unterstützt. „Unsere langjährige Kooperation verläuft äußerst zufriedenstellend und ist eine Win-win-Situation für beide Organisationen", meinte Mag. Klaus Buchleitner, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding und Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien. Landesausstellungs-Geschäftsführer Kurt Farasin freute sich über die enge Kooperation zwischen der Landesausstellung 2013 und der NÖ-Card.
Neu im Programm der NÖ-Card sind u. a. das Österreichische Museum für Volkskunde in Wien, für alle Fans des SK Rapid Wien das Rapideum in Wien, die Niederösterreichische Landesausstellung „Brot & Wein" an den beiden Standorten Asparn an der Zaya und Poysdorf sowie im Burgenland das Schloss Esterhazy. Darüber hinaus bietet die NÖ-Card noch eine Reihe weiterer Vergünstigungen. Es gibt einen 25 Prozent Nachlass bei der Fahrt mit der Mariazellerbahn oder auf ein Ticket der ÖBB bei der Fahrt zu einem Ausflugsziel bzw. beim Ausleihen eines Fahrrades beim Radverleihsystem Nextbike.
Zum Normalpreis kostet die NÖ-Card für Erwachsene 53 Euro. Jugendliche von sechs bis 16 Jahren zahlen 24 Euro, für Kinder bis zum Alter von sechs Jahren ist der Eintritt gratis.
Schallaburg: „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914 - 1918"
(v.l.n.r.): Kurt Farasin (Geschäftsführer Schallaburg), Anita von Hohenberg (Hausherrin Schloss Artstetten), Christian Ortner (Direktor Heeresgeschichtliches Museum Wien), Christian Rapp (wissenschaftliches Team Schallaburg) Im nächsten Jahr wird die Schallaburg zur Vernetzungsdrehscheibe nationaler wie internationaler Forschungs-, Vermittlungs-, Publikations- und Ausstellungsprojekte rund um das Thema Erster Weltkrieg. Unter dem Titel „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914 - 1918" werden dabei in Niederösterreichs Ausstellungszentrum vom 29. März bis 9. November 2014 in noch nie dagewesener Weise Lebenswelten und individuelle Schicksale in all ihren Widersprüchlichkeiten beleuchtet.
Gemeinsam mit der Schallburg werden auch das Heeresgeschichtliche Museum Wien und Schloss Artstetten nächstes Jahr ganz im Zeichen der 100. Wiederkehr des Beginns des Ersten Weltkrieges stehen: Das Heeresgeschichtliche Museum konzipiert seine Ausstellungsräumlichkeiten zum Ersten Weltkrieg für 2014 neu, und auf Schloss Artstetten wird zusätzlich zur Dauerausstellung „Für Herz & Krone" die Sonderausstellung „Vom Machthunger zur Friedenskultur - 100 Jahre nach dem Tod des Thronfolgers" eröffnet. Das wurde am Dienstag, 26. Februar, im Zuge einer Pressekonferenz im Gasthaus „Zur Eisernen Zeit" am Wiener Naschmarkt bekanntgegeben.
„Im Rahmen unserer Ausstellung untersuchen wir mit einem Team junger Wissenschafter neue Perspektiven zu diesem Krieg sowie Lebenswelten und individuelle Schicksale mit all ihren Widersprüchlichkeiten", erklärte dabei Kurt Farasin, Geschäftsführer der Schallaburg: „Mit unserer Vernetzungstätigkeit für Ausstellungsprojekte, Publikationen und wissenschaftliche Konferenzen wollen wir der historischen Verantwortung Österreichs gegenüber diesem Thema gerecht werden."
„Das Heeresgeschichtliche Museum Wien ist das Kompetenzzentrum für den Ersten Weltkrieg in Österreich", erklärte Christian Ortner, Direktor des Hauses. „Mit unserem Motto ‚Kriege gehören ins Museum‘ wollen wir zeigen, wie man aus der Geschichte lernen kann. Neben der chronologischen Darstellung der Ereignisse bieten wir im kommenden Jahr zusätzlich geografische, zeitliche und vor allem thematische Schwerpunkte. Bei uns gibt es ab Juni 2014 das Automobil und die Uniform des Thronfolgers Franz Ferdinand vom Attentat von Sarajevo zu sehen", so Ortner.
„Das Schloss Artstetten bietet mit seiner Dauerausstellung ‚Für Herz & Krone‘ passend zur Geschichte des Hauses einen sehr persönlichen Zugang zu Franz Ferdinand", führte Hausherrin Anita Hohenberg aus: „Mit unserer Sonderausstellung ‚Vom Machthunger zur Friedenskultur‘ nehmen wir den Tod meines Urgroßvaters als Ausgangspunkt für die sehr positiven Entwicklungen der letzten hundert Jahre - seit 70 Jahren haben wir in Westeuropa keinen Krieg mehr gehabt."
Vor 100 Jahren eröffnete im Stadttheater das erste Kino St. Pöltens
St. Pöltner Filmtage Apollo Kino St. Pölten. - Die Kulturverwaltung und das Stadtmuseum präsentieren gemeinsam mit dem Cinema Paradiso im Rahmen der „St. Pöltner Festwochen“ nun einen Rückblick auf die Geschichte des Kinos in der Stadt. Dazu Arbeiten von heimischen Schauspielern und Regisseuren gezeigt.
Einer der bekanntesten Filmschaffenden ist der in St. Pölten geborene Bernhard Wicki, von dem zwei Filmen gezeigt werden. Darüber hinaus werden auch wenig bekannte Schauspieler aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt und Geschichten, wie jene über den Karrierebeginn von Reinhard Schwabenitzky am St. Pöltner Stadttheater dargeboten.
Desweiteren treten in Filmausschnitten der Burgschauspieler Richard Eybner oder Kammersänger Peter Minich auf. Ebenso soll das Augenmerk auf bislang unbekannte oder nur wenig bekannte Filmschauspieler aus der Traisenstadt gelenkt werden.
Im Rahmen von Cinema Breakfast, dem Frühstückskino im Cinema Paradiso, werden Kurzfilme mit Drehort St. Pölten gezeigt. Es präsentieren sich unter anderem auch junge Filmschaffende sowie der ambitionierte Film- und Videoclub St. Pölten.
28. 5. – 2. 6.: AUSSTELLUNG: VOM WANDERKINO ZUM PROGRAMMKINO
Präsentation ausgewählter Materialien zur St. Pöltner Kinogeschichte. Begleitend zu den Veranstaltungen der St. Pöltner Filmtage werden im Foyer des Cinema Paradiso Fotos einstmals bestehender Kinos ebenso präsentiert, wie Kinoplakate aus vergangenen Tagen. Ergänzt wird die Präsentation durch alte Kinoprogramme und exemplarische Autogramme von Filmstars von gestern.
28. 5.: VORTRAG & FILM: ALS DIE BILDER LAUFEN LERNTEN
Kino in St. Pölten von den Anfängen bis zum 2. Weltkrieg – Vortrag von Kulturamtsleiter Dr. Thomas Karl.
Der Vortrag skizziert die Entwicklung St. Pöltens als Kinostandort von den ersten provisorischen Anfängen nach 1900 bis zur ersten Hochblüte in der Zwischenkriegszeit. Dabei werden unter anderem auch die Schwerpunkte der Programmgestaltung der einzelnen Kinos betrachtet und das Verhältnis zum internationalen Film (insbesondere zu Hollywood) herausgearbeitet. Gespannt sein können Filmfreaks auch auf die Hitliste der St. Pöltner Filmlieblinge, die natürlich ebenso im Bild präsentiert werden, wie entsprechendes historisches Anschauungsmaterial.
Im Anschluss an den Vortrag werden Raritäten aus Filmarchiven in einem Zusammenschnitt präsentiert. Der Eintritt dazu ist frei.
30. 5.: DIE ZÜRCHER VERLOBUNG
Es wird die reizende, turbulente Filmkomödie mit Bernhard Wicki und Lieselotte Pulver gezeigt.
2. 6.: ROUND-TABLE & KURZFILM
Im beliebten Frühstückskino von Cinema Paradiso treffen sich Filmschaffende und Kinokenner aus St. Pölten zu einen Round-Table: Schauspielerlegende Hannes Thanheiser, Filmemacherin Anita Lackenberger, FH-Studiengangsleiter Alois Frotschnig, Christoph Schnabel vom St. Pöltner Film- und Videoclub und Thomas Pulle vom Stadtmuseum und andere werden unter der Moderation von Alexander Syllaba von ihrer Filmleidenschaft erzählen und mit dem Publikum in die Welt des Films in St. Pölten eintauchen.
Ein Kurzfilm vom St. Pöltner Regisseur Karl Kilian feiert Österreich-Premiere und leitet den Round-Table ein. Der Eintritt ist frei, Platzkarten gibt es an der Kinokassa.
2. 6.: DIE BRÜCKE
Dem St. Pöltner Bernhard Wicki gelang gleich mit seinem Spielfilm „Die Brücke“ einer der besten Filme aller Zeiten. Golden Globe 1960: Bester fremdsprachiger Film, Oscar 1960: Nom. Bester fremdspr. Film
Weitere Infos gibt es im Cinema Paradiso, Rathausplatz 14.
Die NÖ Landesaustellung 2013 ist eröffnet
(v.l.n.r.): Bgm. Johann Panzer, Dr. Matthias Pfaffenbichler, Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Geschäftsführer Kurt Farasin, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bgm. Gertrude Riegelhofer bei der Eröffnung Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eröffnete am Freitag, 26. April, die Niederösterreichische Landesausstellung 2013, die ganz im Zeichen des titelgebenden Themas „Brot und Wein" steht. „Ab heute steht das Weinviertel mit Sicherheit im Mittelpunkt des Kulturgeschehens in Niederösterreich", zeigte sich der Landeshauptmann am heutigen Vormittag im Rahmen des großen Festaktes in Asparn an der Zaya überzeugt. Bis zum 3. November dieses Jahres wird sich die NÖ Landesausstellung an den Standorten Asparn an der Zaya und Poysdorf der Geschichte und Gegenwart von Brot und Wein widmen, umfassend aufbereitet und dargestellt mit modernsten Methoden der Ausstellungsgestaltung.
„Brot und Wein reichen tief in die Geschichte zurück, sie haben unsere Geschichte und unsere Geschicke geprägt und sie sind es auch, die unser Leben und Überleben bestimmen", betonte Landeshauptmann Pröll in seiner Eröffnungsrede. Die Landesausstellung 2013 solle für die Besucherinnen und Besucher „ein unvergessliches Erlebnis" sein, sie solle aber auch an den Respekt vor der Schöpfung, das Denken in Generationen und die Rücksicht auf die Natur erinnern.
Weiters ging der Landeshauptmann auch auf die Bedeutung der Kultur ein: „Die Kultur ist ein unglaublicher Motor und Motivator. Wir haben insgesamt 18 Millionen Euro in diese Landesausstellung investiert. Wir haben aber nicht nur Geld investiert, sondern auch unglaublich viele Menschen motiviert."
Diese Landesausstellung biete die Chance, „die Region Weinviertel ein weiteres Stück weiter zu entwickeln", zeigte sich der Landeshauptmann auch überzeugt: „8.000 Jahre Kulturgeschichte eröffnen uns die Chance, den Tourismus in dieser Region zu beleben, die regionale Wertschöpfung anzukurbeln, Arbeitsplätze abzusichern und dem Weinviertel neue Chancen zu eröffnen."
Die Niederösterreichische Landesausstellung 2013 wird in der Präsentation kulturgeschichtlicher Themen neue Maßstäbe setzen. Mit 600 Exponaten von insgesamt 130 Leihgebern im Urgeschichtemuseum Niederösterreich in Asparn an der Zaya sowie am architektonisch beeindruckenden Ausstellungsgelände in Poysdorf werden die Themen „Brot" und „Wein" mit zahlreichen interaktiven Stationen in Szene gesetzt. Das wissenschaftliche Team wird geleitet von Dr. Matthias Pfaffenbichler und Dr. Christian Rapp für den Standort Asparn sowie Dr. Hannes Etzlstorfer und DI Franz Regner für den Standort Poysdorf. In die Ausstellungsgestaltung haben sich auch namhafte Experten wie Mag. Hanni Rützler oder Mag. Christof Cremer eingebracht.
Neben den Ausstellungsstandorten Asparn und Poysdorf sind Schloss Wolkersdorf, das Museumszentrum Mistelbach, die Thermenstadt Laa an der Thaya, das Museumsdorf Niedersulz und das Regionalmuseum Mikulov in Tschechien Partner der Landesausstellung. 138 Betriebe, unter ihnen Bäcker, Beherbergungsbetriebe, Direktvermarkter, Winzer und Gastronomiebetriebe, haben sich zu den „Regionspartnern Weinviertel" zusammengeschlossen. Auch das Viertelfestival Niederösterreich macht heuer im Weinviertel Station.
Die Niederösterreichische Landesausstellung 2013 wird vom 27. April bis 3. November zu sehen sein und hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Das Pendel schlägt zurück - Das Fernsehen im Jahr 2013
Es gibt Wochen, da keimt tatsächlich so etwas wie Hoffnung in die Restvernunft der Menschheit. Nein, nicht Zypern, nicht der Frühling, nicht mal Steinbrück, sondern ein viel schwierigerer Patient - das deutsche Fernsehen. Die vergangene Woche begann mit einem unglaublichen Interesse für das Kriegs- und Nazi-Epos "Unsere Mütter, unsere Väter". Obgleich es keinen aktuellen Anlass gab, berührte der Dreiteiler im ZDF offenbar ein verschüttetes Thema in deutschen Familien. Wie oft mögen alte Schwarz-Weiß-Fotos aus den Schränken gekramt worden sein, wie viel düster-dämonische Gedanken sind in der vergangenen Woche wohl in diesem Land gedacht worden. Kein anderes Medium schafft eine solche Wucht wie das Fernsehen.
Zugleich tobte eine wilde Debatte über einen Auftritt der Schauspielerin Katja Riemann in einer Vorabendsendung des NDR. Über eine Million Menschen schauten sich seither auf YouTube noch mal an, wie ein schrecklich gut gelaunter Moderator ein Meer von Arg- und Ahnungslosigkeit ausschüttete. Zu Recht ziemlich fassungslos, schaltete Katja Riemann in den Sturmodus. Und warf damit eine durchaus bange Frage auf, die sich jeder Journalist beizeiten wieder stellen sollte: Wie viel fröhlich-unterhaltsames Wegmoderieren ist mit der Genfer Menschenrechtskonvention eigentlich vereinbar?
Es folgte eine dritte Medienwoge: "Britt", eine Nachmittagsshow mit Themen aus dem Baukasten menschlicher Abgründe, wird im Sommer von Sat.1 geschlachtet. Nach zwölf Jahren tapferem Trash-Talk ist die einst so zuverlässige Quote futsch. Da fügt es sich, dass der Marktführer RTL zeitgleich in den Keller rauscht. Ob balzwütige Bauern oder erbärmliche Sangeskunst, Deutschland ist offenbar durchgecastet. Tränenerstickter Sozialvoyeurismus funktioniert nicht mehr. Gut so.
Aber was genau ist passiert? Kaum feiert das deutsche Feuilleton die bizarre Schönheit des Dschungelcamps, kaum haben die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Moderatoren per Negativauslese der privaten Konkurrenz angepasst, da scheint das Pendel des Schreckens seinen maximalen Ausschlag erreicht zu haben. Das Maximum schlechter Qualität ist erreicht, der Trash wird selbst von schlichteren Zuschauern als solcher identifiziert, die Grenzen der vorgeschriebenen Reality sind überschritten. Wer wirklich schlimme Sachen sehen will, der guckt gleich im Internet.
Zugleich hat der Zuschauer in den vergangenen Jahren eine Bewusstseinserweiterung erfahren. Wir TV-Naivlinge, die mit drei Programmen und Testbild aufgewachsen sind, wir haben tatsächlich geglaubt, was die guten Onkels und Tanten da auf dem Bildschirm erzählt haben. Dann kamen eines Tages Dieter Bohlen und die Castingshows. Und sehr schnell hat das Publikum verstanden, dass eigentlich alles, was es zu sehen gibt, einer mehr oder weniger billigen Inszenierung folgt.
Und jetzt? Wird sich das private Fernsehen grausam neu erfinden, während der öffentlich-rechtliche Komplex sich im Glanze einiger Einzelleistungen sonnt. Man sollte Katja Riemann als Qualitätskontrolleurin durch alle Funkhäuser schicken.
NÖ Landesaustellung bekommt jungsteinzeitlichen Botschafter
Das größte Exponat der Niederösterreichischen Landesausstellung 2013 ASPARN AN DER ZAYA – Die Rekonstruktion des jungsteinzeitlichen Langhauses im Freibereich des Urgeschichtemuseums Niederösterreich in Asparn an der Zaya ist Botschafter der Niederösterreichischen Landesausstellung 2013. Die Arbeitsgruppe für Experimentelle Archäologie des Vienna Institute for Archeological Sciences (VIAS) hat das Bauwerk unter der Leitung des Experimentalarchäologen Mag. Wolfgang Lobisser von Mai bis Oktober 2012 auf Basis eines archäologischen Befundes aus Schwechat rekonstruiert und arbeitet gerade an Feinheiten und an der Innenarchitektur des Hauses.
„Mit rund 30 Metern Länge ist das jungsteinzeitliche Langhaus das größte Exponat der Niederösterreichischen Landessausstellung 2013“, erklärt Mag. Matthias Pacher, Geschäftsführer des Urgeschichtemuseums in Asparn an der Zaya. „Die Errichtung hat uns in vielerlei Hinsicht fasziniert: Jetzt wissen wir, welche ausgeklügelte Logistik und welch gute Technik jene Menschen hatten, die das Original erbaut haben. Ab 27. April 2013 wird dieses Bauwerk die Besucherinnen und Besucher der Landesschau zum Staunen bringen und ihnen vermitteln, wie Menschen in der Jungsteinzeit gelebt haben“, verweist Pacher auf die Eröffnung der Niederösterreichischen Landesausstellung 2013.
„Rund 10.000 Meter Schnur zur Verbindung der Holzelemente und zwischen 500 und 600 Bäume wurden verwendet, um das Langhaus zu errichten, wobei hier auch Eichenholz des alten Langhauses recycled wurde“, ergänzt Dr. Ernst Lauermann, wissenschaftlicher Leiter des Urgeschichtemuseums. „Der Freibereich als zentraler Bestandteil unseres Museums wird nach und nach umgestaltet: Statt Bauten aus einzelnen Epochen werden wir in Zukunft Siedlungsausschnitte präsentieren und so das Leben von damals noch anschaulicher darstellen können. Dank unserer Kooperation mit der Universität Wien zählen wir mit unserem Freibereich zur Speerspitze der experimentellen Archäologie“, so Lauermann.
Das Urgeschichtemuseum in Asparn an der Zaya ist neben der Weinstadt Poysdorf Austragungsort der Niederösterreichischen Landesausstellung 2013. In einer faszinierenden Zeitreise wird im Schloss Asparn die Kulturgeschichte des Brotes dargestellt. Im Freibereich können die BesucherInnen dabei auch in Rekonstruktionen urgeschichtlicher Öfen Brot wie damals backen. Für das Urgeschichtemuseum ist die Niederösterreichische Landesausstellung 2013 ein wesentlicher Schritt zum Ausbau in ein Zentrum für Ur- und Frühgeschichte, das hier 2014 entstehen soll.
Mit der Niederösterreichischen Landesausstellung werden von 27. April bis 3. November 2013 unter dem Titel „Brot & Wein“ 8.000 Jahre spannende Kulturgeschichte lebendig. Noch nie wurden diese beiden Themen in dieser Vielfalt dargestellt und mit modernster Ausstellungstechnik zusammengeführt. Wer die Niederösterreichische Landesaustellung 2013 besucht, der begibt sich in Asparn an der Zaya und Poysdorf auch an den Ort des Geschehens dieser entscheidenden Kapitel der Menschheitsgeschichte.
Die Garten Tulln startet in die neue Saison
(v.l.n.r.): LAbg. Alfred Riedl, Joachim Brocks (Natur im Garten), Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka mit Lena und Johannes im "Garten der Kindheit". Am 13. April startet die Garten Tulln, Europas erste und einzige ökologische Gartenschau in eine neue Saison. Fünf neue Gärten sorgen für entsprechende Abwechslung bei den Besuchern in der 60 Schaugärten umfassenden Anlage. "Es ist eine Freude, jedes Jahr beobachten zu können, wie sich dieses langjährige Projekt weiterentwickelt. Die ökologische Pflege der Gärten ist einzigartig und man sieht, dass es sich lohnt", so Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka beim Garten Pre-Opening.
Ein Blickfang in der Schaugartenanlage ist unumstritten der "Garten der Kindheit". Hier kann man wieder Kind sein und sich wie in Großmutters Garten fühlen. Der Trick: alle Elemente sind doppelt so groß wie normal. Hier finden Sie den Riesen-Dreiradler, einen Rechen mit über drei Metern Stillänge, einen Sessel mit einer Sitzhöhe von 90 Zentimeter oder eine 80 Zentimeter große Blechgießkanne gleich neben den größten Gummistiefeln weit und breit.
Die Österreichische Apothekerkammer hat den Garten "Naturapotheke" errichtet, in dem über 80 verschiedene Heilkräuter präsentiert werden. Die Kräuterbeete sind nach Themen angelegt wie zum Beispiel Herz-Kreislauf, Verdauungssystem und Nervensystem. Dem Betrachter wird hier viel altes und neues Wissen über die Wirkungsweise und Zubereitungsarten von Heilpflanzen vermittelt.
Zwei neue Gärten sind im Zuge eines ETZ-Projekts zum Thema „Therapiegärten“ entstanden. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für das Thema Gartentherapie zu sensibilisieren. Im Garten „Sei aktiv“ gibt es mehrere Trainingsmöglichkeiten für Menschen mit einer körperlichen Behinderung. Verschiedene Sitzmauern laden zum Verweilen ein und schaffen so nützliche Flächen, wo Obst, Kräuter und Blumen angepflanzt sind. In einer Werkzeughütte sieht man, welche Werkzeuge für Gartentherapie geeignet sind. Der Garten „Entspann dich“ erblüht prachtvoll mit unterschiedlichen Blütenstauden und Sträuchern.
"Il Giardino - der Garten" heißt der fünfte neue Garten. Hier spürt man italienisches Flair und kann eine Rast unter der Pergola machen.
"Das vielfältige Programm und die liebevoll gestalteten Gärten können sich auch heuer wieder sehen lassen. Mit diesen und vielen anderen Angeboten geht das Gartenland Niederösterreich gestärkt in die neue Gartensaison 2013", so Sobotka abschließend.
NÖ Landesausstellung zeigt 8000-jährige Geschichte von „Brot und Wein" im Weinviertel
Am 26. April wird die diesjährige Landesausstellung in Niederösterreich unter dem Titel „Brot und Wein" offiziell eröffnet. Bis 3. November dieses Jahres werden an den beiden Ausstellungsorten Poysdorf und Asparn an der Zaya 8000 Jahre Kulturgeschichte lebendig: in Poysdorf widmet man sich der Geschichte des Weines, in Asparn jener des Brotes. Am Dienstag, 9. April, gaben Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Geschäftsführer Kurt Farasin sowie die beiden Kuratoren Dr. Christian Rapp und Dr. Hannes Etzlstorfer einen Ausblick auf die bevorstehende Landesausstellung im Weinviertel.
„Wir haben insgesamt rund 18 Millionen Euro investiert, um optimale Voraussetzungen für die Landesausstellung und optimale Bedingungen für die Nachnutzung zu schaffen", informierte Landeshauptmann Pröll im Zuge seiner Stellungnahme. So wurden fünf Millionen Euro am Standort Asparn für den Ausstellungsteil „Brot" investiert, etwa in den Ausbau des Urgeschichtemuseums. 5,6 Millionen Euro wurden für den Ausstellungsteil „Wein" in Poysdorf aufgewendet, rund sechs Millionen Euro in die inhaltliche Gestaltung der Ausstellung. Rund eine Million Euro fließt in das Umfeld der Landesausstellung, etwa in Begleitprojekte.
„Bis jetzt hat es noch nie eine Ausstellung gegeben, die so intensiv das Thema Brot und Wein bearbeitet hat. Unsere Landesausstellung präsentiert damit 8000 Jahre interessante Kulturgeschichte", zeigte sich der Landeshauptmann überzeugt. Insgesamt bilden 57 Gemeinden die Grundlage für die Landesausstellung in der Region, darüber hinaus beteiligen sich auch regionale Wirtschaftsbetriebe, Beherbergungsbetriebe, die Gastronomie und Winzer sowie fünf „Kulturpartner": die Thermenstadt Laa, Schloss Mikulov, das Museumszentrum Mistelbach, Schloss Wolkersdorf und das Museumsdorf Niedersulz. Auch das diesjährige Viertelfestival findet im Weinviertel statt.
Die Landesausstellungen hätten in Niederösterreich eine lange Tradition, betonte Pröll weiters, denn dies sei bereits die 37. Landesausstellung, die in Niederösterreich organisiert werde. Bisher seien rund 9,5 bis 10 Millionen Besucherinnen und Besucher zu den Landesausstellungen gekommen. Die Landesausstellungen hätten sowohl eine kulturpolitische, als auch eine regionalpolitische und eine grenzüberschreitende Facette, so Pröll: „Inhaltlich ist es wichtig, dass wir uns auseinander setzen mit unserer eigenen Geschichte und mit dem, was vor uns gewesen ist. Darüber hinaus haben Landesausstellungen auch regionalpolitische Effekte, denn durch unsere nachhaltigen Investitionen wollen wir die regionale Wertschöpfung steigern und Arbeitsplätze absichern. Und mit dem Kulturpartner Schloss Mikulov ist diese Landesausstellung nach 2009 und 2011 die dritte, die sich auch grenzüberschreitend zeigt."
„Diese Landesausstellung präsentiert 8000 Jahre spannende Kulturgeschichte, und wir wollen diese 8000 Jahre spürbar und begreifbar machen", sagte Landesausstellungs-Geschäftsführer Kurt Farasin. Man setze dabei auf ein „sehr breites museumspädagogisches Programm" für Kindergärten, Schulen und Familien ebenso wie auf dreisprachige Raumtexte und ein umfangreiches Rahmenprogramm.
„Archäologische Funde beweisen, dass in der Region um Asparn an der Zaya bereits vor 8000 Jahren Brot gebacken wurde", erläuterte Dr. Christian Rapp, der zusammen mit Dr. Matthias Pfaffenbichler das Thema „Brot" wissenschaftlich betreut. Dr. Hannes Etzlstorfer, zusammen mit Di Franz Regner der Kurator für das Thema „Wein", meinte: „Im stimmungsvollen Ausstellungsgelände von Poysdorf spannt sich der Bogen der Exponate von einem ägyptischen Weinetikett bis hin zu einem Schüttbild von Hermann Nitsch."
Die Niederösterreichische Landesausstellung 2013 mit dem Titel „Brot und Wein" an den Ausstellungsorten Asparn an der Zaya und Poysdorf wird vom 27. April bis 3. November 2013 geöffnet sein.
Das faszinierende Sozialsystem der Nacktmulle im Wüstenhaus in Schönbrunn
Das faszinierende Sozialsystem der Nacktmulle im Wüstenhaus in Schönbrunn Vor zehn Jahren wurde das Wüstenhaus vor den Toren des Tiergarten Schönbrunn und vis-à-vis des Palmenhauses mit dem neuen Konzept eines authentischen Wüstenlebensraumes eröffnet. Seither zeigt es auf rund 2.000 Quadratmetern eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Zwei Monate lang wurde das Wüstenhaus, das vom Tiergarten und den Österreichischen Bundesgärten in der ARGE Wüstenhaus gemeinsam betrieben wird, aufwändig umgestaltet. Am 22. März öffnet es mit vielen neuen Attraktionen wieder seine Pforten für die Besucher.
Ein Highlight ist auch das 70 Meter lange Glasröhrenlabyrinth, das von rund 50 Nackmullen bewohnt wird. Diese Nagetiere gewinnen mit ihrem runzeligen Körper, den langen Schneidezähnen und den widerspenstig abstehenden Borsten zwar keinen Schönheitswettbewerb, haben aber ein faszinierendes Sozialsystem.
Nacktmulle leben in Kolonien von 20 bis 300 Tieren. Die Organisation dieser Kolonien weist einige Besonderheiten auf, die sonst nur bei Insekten beobachtet und in ihrer Gesamtheit als Eusozialität bezeichnet werden. Charakteristisch ist eine strenge, hochspezialisierte Arbeitsteilung, die an das Lebensalter des einzelnen Individuums gebunden ist.
Junge Nacktmulle kümmern sich um ihre jüngeren Geschwister. Werden sie älter, betätigen sie sich als Gräber („Arbeiter“) und sind für den Ausbau des Gangsystems zuständig. Sie arbeiten gemeinsam wie am Fließband. Größere und ältere Tiere („Soldaten“) halten sich an den Ausgängen des Baues auf, die sie bewachen. Außerdem werfen sie das antransportierte Material aus den Gängen aus („Vulkane“).
Jede Kolonie wird von einer einzigen Königin dominiert, die als einziges Weibchen fruchtbar ist und ca. alle 70-80 Tage wirft. Die Königin ist größer als die anderen Tiere, besitzt sichtbare Brustwarzen und hat eine gewölbte Wirbelsäule, um die vielen ungeborenen Jungtiere in ihrem Leib unterzubringen. Sie wächst während der Trächtigkeit in die Länge, wodurch sie in den engen Gängen beweglich bleibt. Sie paart sich mit ein bis drei Männchen aus der Kolonie, die nach dem Eintritt in die Paarungsphase erstaunlich schnell altern. Anders als bei den Graumullen, die ebenfalls hoch sozialisiertes Verhalten zeigen, sind Nacktmullköniginnen ausgesprochen aggressiv und attackieren häufig ihre infertilen Töchter und Söhne.
Die Gründe für die Unfruchtbarkeit der Nachkommenschaft sind bislang nicht ausreichend erforscht. Einige ältere Vermutungen gehen von einer hormonellen Unterdrückung durch die Königin aus, doch diese Annahmen konnten durch einfache Versuche widerlegt werden. Eine andere Erklärung besagt, dass durch den Dauerstress, den die Töchter ertragen müssen, deren Eierstöcke nicht zur Reife gelangen und sie deshalb steril bleiben. Dies erklärt jedoch nicht, warum es in Nacktmullkolonien nicht zu Paarungen unter den unfruchtbaren Arbeitern und Arbeiterinnen kommt.
Stirbt eine Nacktmullkönigin, so fehlt ihre Stressunterdrückung, wodurch mehrere Arbeiterinnen fruchtbar werden und sich daraufhin gegenseitig bekämpfen. In aller Regel siegt das Weibchen, das am schnellsten Jungtiere gebären kann.
Die Ursachen für das soziale Verhalten sind nicht vollständig geklärt.











