Kultur/Tourismus
Schloss Hof wird um eine Attraktion erweitert
Schloss Hof wird um eine Attraktion erweitert Etwa 120.000 BesucherInnen zählt Schloss Hof in Engelhartstetten pro Jahr. Außerdem besuchen weitere 50.000 Interessierte den Oster- bzw. Weihnachtsmarkt. Damit ist Schloss Hof ein wichtiger Tourismusmagnet.
„Kulturgüter wie Stifte, Schlösser und Burgen sind wichtige Impulse für den niederösterreichischen Tourismus. Dieses Potenzial wird zum Beispiel im Rahmen des Theaterfestes Niederösterreich genutzt, aber auch beim international renommierten Musik-Festival im Schloss Grafenegg“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Auch die Schaugärten, vom Stiftsgarten über den Schlosspark, vom Rosengarten bis zum Barockgarten wie in Schloss Hof, machen Niederösterreich zum führenden Gartenland Europas und locken zahlreiche Touristen in unser Bundesland. Das stärkt auch den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze: Allein in Schloss Hof arbeiten 50 Ganzjahres-MitarbeiterInnen und weitere 50 saisonale MitarbeiterInnen.“
Um dieses Angebot auszubauen, wird Schloss Hof weiter attraktiviert: Bisher wurden der Meierhof, das Glashaus, der Barockgarten, der Mittermeierhof sowie das Jägerstöckl von der Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsges.m.b.H revitalisiert.
Um die Effekte der im Jahr 2013 stattfindenden Niederösterreichischen Landesausstellung „Brot und Wein“ nachhaltig zu nutzen, wird nunmehr das östlichste Gebäude, der Bäckenhof, attraktiviert. Künftig wird in den Räumlichkeiten des Bäckenhofs die permanente Ausstellung „Brotkultur in Europa“ zu sehen sein. Dafür wird neben der Sanierung des Gebäudes und einer neuen Gartengestaltung unter anderem ein barocker Backofen, Gewürzbeete und ein Keramikatelier errichtet. Auch die Nutzung als Atelier für KünstlerInnen und RestauratorInnen im Sinn von ‚artists in residence‘ ist geplant.
Mit dieser abschließenden Bauphase sind die Adaptierungsarbeiten an der gesamten Anlage, die einst nach Entwürfen von Lucas Hildebrandt entstand, vollendet. Somit stehen sämtliche Gebäude dieses niederösterreichischen Top-Ausflugsziels der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Neben den Bau- und Renovierungskosten wird bis zur nächstjährigen Eröffnung vor allem in die Ausstellungsinfrastruktur investiert. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 2.480.000 Euro. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von LR Dr. Bohuslav beschlossen.
Österreichische Kürbismeisterschaft erstmals auf der „Garten Tulln"
Österreichische Kürbismeisterschaft erstmals auf der „Garten Tulln" Tulln (Niederösterreich). - Im heurigen Jahr wird „Die Garten Tulln" als Austragungsort der Österreichischen Kürbismeisterschaft fungieren. Am 6. Oktober werden hier Riesenkürbisse aus dem gesamten Bundesgebiet gewogen, bewertet und ausgezeichnet.
Auf der „Garten Tulln" wurden in der Vergangenheit bereits zweimal die Niederösterreichischen Kürbismeisterschaften abgehalten. Im Jahr 2009 hat sich „Die Garten Tulln" dabei mit einem 309-Kilo-Kürbis den ersten Platz geholt, 2010 erreichte die Gartenschau des Landes Platz drei beim Landesbewerb. „Seit mehreren Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Riesenkürbis. Dieses ‚Fieber' hat mittlerweile nicht nur unsere Gärtner, sondern das ganze Land angesteckt. Daher sind wir besonders stolz darauf, dass ‚Die Garten Tulln' Schauplatz der Staatsmeisterschaften wird", so Gartenleiter Mario Jaglarz. Im Vorjahr wurde die Staatsmeisterschaft im oststeirischen Eichberg abgehalten.
„Die Garten Tulln" startet heuer am 14. April in die neue Saison, die bis 7. Oktober dauern wird. Saisonkarten können bereits jetzt zum Vorverkaufspreis gekauft werden; mit dem Kennwort „Kürbis" erhalten - solange der Vorrat reicht - die Käuferinnen und Käufer dieser Karten zusätzlich einen Riesenkürbissamen.
Strahlendes Wetter und beste Stimmung beim Faschingsumzug in Deutsch-Wagram 2012
Deutsch-Wagram (Niederösterreich). - Heute Nachmittag ging bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen der traditionelle Faschingsumzug in Deutsch-Wagram über die Bühne. Bereits zum 14. Mal zeigten sich zahlreiche Vereine und Institutionen aus Deutsch-Wagram und Umgebung von ihrer humoristische Seite. Besonders auffällig: Ungewöhnlich viele "Teufelinnen" waren anzutreffen. Engerl scheint es in Deutsch-Wagram kaum zu geben - zumindest nicht am Faschingsumzug.
Aufwendig gestaltete Wagen und Kostüme zogen durch die Straßen. Dabei zeigte man sich besonders freigiebig. Kiloweise wurden Bonbons und andere Naschereien in die Zuschauermenge geschmissen.
Speis und Trank gab es auch an zahlreichen "Standln" am Marktplatz.
Veranstaltet wurde der Umzug von der Stadtgemeinde Deutsch-Wagram.
*** Unter http://www.dbn.at/video/faschingsumzug-deutsch-wagram-2012.html steht ein Video zur Veranstaltung bereit ***
Grenzübergreifende Tagung zu öffentlichen Grünräumen
(v. l. n. r.): Ing. Julie Horka, DI Gerda Hüfing, Ing. Martina Petrova, DI Wolfgang Palme, Lucie Komendová, M.Sc., DI Gisela Gundacker, Dr. Nadja Madlener und DI Julia Hambrusch Die Aktion „Natur im Garten“ veranstaltete ein tschechisch-österreichisches Treffen im Bereich der ökologischen Pflege von öffentlichen Grünräumen. ReferentInnen aus Österreich und Tschechien informierten die über 180 begeisterten TeilnehmerInnen zum Thema „Lebenswerte Grünräume gemeinsam nutzen“.
Am 2. Februar drehte sich in der Gartenbauschule in Langenlois bei der „Grenzübergreifenden Grünraumtagung“ alles rund um das Thema der Gemeinschaftsgärten, der Nutzung von urbanen Gartenräumen und der naturnahen Gärten im privaten und öffentlichen Grün. Die ReferentInnen brachten dabei neben Erfahrungsberichten viele Beispiele bestehender Projekte in Österreich, Tschechien, Deutschland und den Vereinigten Staaten ein und kamen ebenfalls auf Potentiale und Risiken bei der Etablierung von Gemeinschaftsgärten zu sprechen. Neben den Vorträgen bot sich den teilnehmenden ExpertInnen und Interessierten – über die Hälfte der Tagungsgäste kam aus Tschechien – auch viel Zeit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung.
„Natur im Garten“ steht für ein Gärtnern voller Vielfalt, Gesundheit und Lebensqualität, ganz ohne Gift, Torf oder chemische Dünger – auch in Bereichen des öffentlichen Grüns. In der kommenden Zeit wird sich die Aktion verstärkt der Zusammenarbeit mit Gemeinden in Hinblick auf die Gestaltung und Pflege des öffentlichen Grünraums widmen.
„`Natur im Garten´ schärft durch Fachveranstaltungen den Blick auf wichtige ökologische Themen bei der Garten- und Grünraumpflege. Schon zum dritten Mal begeisterte die Grünraumtagung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – im heurigen Jahr zum ersten Mal als grenzübergreifende Veranstaltung“, zeigt sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka begeistert von der erfolgreichen Veranstaltung.
Landeshauptmann Pröll präsentiert positiven Ausblick für die Wachau
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll präsentierte am Freitag, 27. Jänner in Weißenkirchen eine Zwischenbilanz über die Initiative „Wachau 2010 plus" und gab auch einen Ausblick über bevorstehende Projekte. So soll bis 2014 in Melk ein Schifffahrtszentrum errichtet werden und die bekannte Schauspielerin Ursula Strauss wird Proponentin sowie Kuratorin der neuen Initiative „Wachau in Echtzeit".
„Die Wachau ist ein kultureller und touristischer Botschafter Niederösterreichs, der unser Land weit in die Welt hinausträgt", zeigte sich Landeshauptmann Pröll überzeugt. Der Tourismus sichere mit einem Jahresumsatz von 60 Millionen Euro rund 550 Arbeitsplätze in der Wachau, die über 4.800 Hotelbetten und 2.300 Privatbetten verfügt.
Das Projekt „Wachau 2010 plus" sei vor rund drei Jahren gestartet worden, um die Wachau als touristische Vorzeigeregion weiter zu entwickeln, informierte der Landeshauptmann. Seitdem seien rund 14,5 Millionen Euro in Projekte investiert worden, bilanzierte er: „Damit wurden Investitionen von rund 30 Millionen Euro ausgelöst." Seit 2009 konnte in der Wachau eine Nächtigungssteigerung von zehn Prozent verzeichnet werden, berichtete Pröll weiters, der als Beispiele für die umgesetzten Projekte etwa den Welterbesteig Wachau, das Schifffahrts- und Welterbezentrum Krems sowie das neue Verkehrskonzept für die Wachau anführte.
Im Blick nach vorne werde mit der „Spitzer Lände" eine „klassische Wachauer Flaniermeile" entwickelt, kündigte der Landeshauptmann an. Bis Ostern 2013 wird ein einheitliches Beschilderungssystem für die gesamte Wachau umgesetzt, außerdem wird ein neuer Reiseführer aufgelegt. „Mit dem heutigen Tag erfolgt auch der Startschuss für die Entwicklung und Errichtung eines Schifffahrtszentrums in Melk", so Pröll. Das „Eingangstor Melk" in die Wachau soll 2014 offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.
Auch organisatorisch werden weitere Maßnahmen getroffen. So wird die „Kultur Melk" zur „Wachau Kultur Melk" umgewandelt. Alexander Hauer und Dr. Martin Vogg werden sich intensiv mit der Koordination aller kulturellen Initiativen zwischen Grafenegg und der Schallaburg beschäftigen. Landeshauptmann Pröll: „Es geht dabei vor allem auch um eine Programmentwicklung in der Zeit zwischen Oktober und März." Die Wachau habe gerade in dieser Zeit auch „ein unglaubliches touristisches Potenzial", darauf wolle man in Zukunft einen besonderen Schwerpunkt setzen, betonte Pröll. Als „positives Aushängeschild" für die Wachau wurde die Schauspielerin Ursula Strauss gewonnen, informierte der Landeshauptmann. Sie wird die Proponentin und Kuratorin der Initiative „Wachau in Echtzeit".
„Die Wachau ist meine Heimat, mit der mich sehr viele Kindheitserinnerungen verbinden", meinte Ursula Strauss. Sie freue sich darauf, „konzeptionell zu arbeiten" und glaube, „dass man hier sehr viel bewegen und sehr viel verbindendes schaffen kann", so Strauss.
Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer der ecoplus, verwies abschließend auf die Bedeutung der Wachau als Modellregion für Elektro-Mobilität: „Wir wollen die Wachau als energieautarke Region etablieren."
Scharen von Menschen feierten Fürstenfelder Faschingsausklang
Faschingsnarren der Stadtgemeinde und Stadtkapelle Fürstenfeld (Steiermark). - Als Narrenhochburg der Region feierte sich am Faschingsdienstag die Thermenhauptstadt. Ab 13.30 Uhr setzte sich eine aufwendig geschmückte Wagenkolonne vom Grazer Platz Richtung Innenstadt in Bewegung. Scharen von Menschen feierten mit dem Narren-Konvoi einen heiteren Faschingsausklang.
Im Vorfeld des innerstädtischen Faschingstreibens stimmte sich bereits eine illustre Prozession von Zauberern den bevorstehenden Faschingshöhepunkt ein. Die Gemeindebediensteten mit Bürgermeister Werner Gutzwar an der Spitze, begleitet von einer Abordnung der Stadtkapelle, streunten durch die Stadt und besuchten Fürstenfelder Firmen und Banken. Begleitet wurde der Tross von Tourismusobmann Josi Thaller, der mit einem blumengeschmückten Leiterwagen die Werbetrommel für die bevorstehende Teilnahme an der Entente Florale, dem europäischen Blumenschmuckwettbewerb, rührte.
Der von Tourismusverband und Stadtgemeinde perfekt organisierte Faschingsumzug erwies sich einmal mehr zum zentralen Faschings-Event in der Region. Herzstück des fulminanten Narrentreibens waren die Vielzahl an verrückt und einfallsreich gestalteten Wägen der teilnehmenden Gruppen und Vereine aus der Stadt, dem Bezirk und dem südlichen Burgenland.
CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012
Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.
Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!
16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5
17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle
18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F
19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena
20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle
21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße
22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Erfolgreich in den Garten starten
Erfolgreich starten in den Garten Bald ist der Winter vorbei: Denken Sie deshalb heute schon an die neue Gartensaison! Sind all Ihre Gartenwünsche wahr geworden oder fehlt Ihnen noch das nötige Wissen dazu? Der Praxislehrgang „Erfolgreich starten in den Garten – Zehn Schritte zu Ihrem Naturgarten“ der Aktion „Natur im Garten“ bietet Ihnen dafür das richtige Handwerkszeug. „Mit diesem Praxislehrgang von „Natur im Garten“ steht Ihnen ein umfangreiches Angebot und qualifizierte Beratung zu den verschiedensten Gartenthemen zur Verfügung“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.
Allen Gartenbegeisterten, die mehr aus ihrer Gesundheitsoase machen wollen, vermittelt die „Natur im Garten Akademie“ das notwendige Handwerkszeug. Sie wollen wissen, wie Sie ein üppiges Blütenmeer und eine reiche Ernte erzielen oder besten Kompost heranreifen lassen? Der Lehrgang präsentiert Ihnen an 10 Kurstagen Gemüse- und Kräuterschätze, stellt Ihnen die wichtigsten Pflanzen vor, zeigt Techniken, Ideen und Tricks, die Ihren Garten zum Blühen bringen – ganz ohne chemische Keule. Das Gartenleben kann nicht vielfältig genug sein!
Alle Informationen bzw. Anmeldung am NÖ Gartentelefon 02742/ 74 333 und unter www.naturimgarten.at/gartenakademie.
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.
Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.
Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.
Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.
Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.
Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.
"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.
UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012
Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.
Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.
Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!
13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D
Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.
30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle
31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.
"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.
Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.
Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.
Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet
Klaus Nüchtern und Andrea Ecker In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.
"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.
"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.
Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."
Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."
Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).
Superstar Jeff Koons zu Gast im Kunsthistorischen Museum
Jeff Koons und Generaldirektorin Sabine Haag in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Wien. - Der weltberühmte amerikanische Künstler Jeff Koons war gestern, Dienstag, den 10. Januar Gast im Kunsthistorischen Museum in Wien und führte am Abend in der Kuppelhalle vor etwa 300 geladenen Gästen ein exklusives Gespräch mit Jasper Sharp, dem KHM-Kurator für moderne und zeitgenössische Kunst. Bereits am Vormittag traf Koons mit Generaldirektorin Sabine Haag zusammen und erhielt von ihr exklusive Einblicke in die Restaurierwerkstatt der Kunstkammer (wo er u.a. einen Blick auf die derzeit noch nicht zusammengebaute Saliera werfen konnte) sowie in das "finstere" Depot der Kunstkammer. Dort faszinierten ihn vor allem die "Eroten" von Hans Daucher sowie der "Adam" von Tilman Riemenschneider und die "Furie" aus Elfenbein. All diese Werke werden ab Dezember 2012 in der wiedereröffneten Kunstkammer in neuem Glanz zu sehen sein.
Jeff Koons ist selbst leidenschaftlicher Sammler und Bewunderer von Werken alter Meister und antiken Kunstwerken. Zur Zeit plant er unter dem Titel "Antiquities" eine neue Reihe von eigenen Kunstwerken. Bei einer Führung durch die KHM-Antikensammlung interessierten ihn daher vor allem die Bronzen und Marmorskulpturen sowie die Thematik des idealen versus des realen Porträts. Am Nachmittag konnte Koons bei einem Rundgang durch die Gemäldegalerie seine beiden Lieblingsgemälde von Correggio ("Jupiter und Yo" und "Die Entführung des Ganymed") bewundern sowie Raffaels Gemälde der Heiligen Margarete, die auf ihn als Schutzheilige der Geburt eine besondere Faszination ausübt. Eine "Neuentdeckung" für Jeff Koons war der niederländische Meister Maerten van Heemskerck, dessen Darstellung des antiken Bacchusfestes ihn sehr beeindruckte.
Im Gespräch am Abend mit Jasper Sharp sprach Jeff Koons von der Bedeutung der historischen Meisterwerke in seinem eigenen Werk. Dabei interessiert Koons auf der einen Seite die virtuose Handwerkskunst der alten Meister, auf der anderen Seite aber auch die verwendeten Materialien, die sich wiederum in neuer, veränderter Form in seinen Objekten wiederfinden. Die Arbeit in Künstlerwerkstätten, wie sie bei den alten Meistern oft zu finden war und wie sie auch heute noch im kunsthandwerklichen Bereich, etwa in Südtirol oder in Bayern, zu beobachten ist, faszinierte Koons ebenfalls seit jeher sehr und inspirierte ihn dazu, selbst eine solche "Renaissance Werkstätte" à la Rubens oder Cranach zu gründen: in seinem Atelier in New York arbeiten zeitweise mehr als 100 Künstler und Assistenten im Dienste des Meisters, der stets einen überaus hohen Anspruch an sich selbst und an seine Mitarbeiter stellt.
Das gestrige Gespräch mit Jeff Koons stellt den Auftakt zu einer neuen Reihe von monatlichen Vorträgen und Gesprächen im Kunsthistorischen Museum dar, welche ab sofort das Ausstellungsprogramm im KHM begleiten wird. Maßgebende internationale und österreichische Künstler/innen, Museumskuratoren/innen und Kritiker/innen sprechen dabei über ihre eigenen Arbeiten und Projekte sowie über ihre Beziehung zu den historischen Sammlungen des Museums. Im Februar findet ein Gespräch mit Martin Gayford, Kunstkritiker und Biograf von Lucian Freud, statt und im März kommt Fotografin Nan Goldin.
Niederösterreich mit neuen Angeboten für den Winter
(v.l.n.r.): Prof. Christoph Madl, MAS (GF Niederösterreich-Werbung), Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Mag. Markus Redl (GF NÖ-BBG) Der Winter kann kommen! Mit neuer Wintercard Niederösterreich und der neuen Aktion „Volksschulen zum Schnee“ hat Niederösterreich in der Saison 2011/12 Großes vor. Zum Entschleunigen bietet der sanfte Wintertourismus in Niederösterreich den perfekten Rahmen.
Mit rund 20 Skigebieten, über 200 Pistenkilometern, mehr als 100 Aufstiegshilfen und über 20 Skischulen ist Niederösterreich für die kommende Wintersaison bestens gerüstet. Die Vorteile für Winterbegeisterte, die einen oder mehrere Skitage in Niederösterreich verbringen, liegen auf der Hand. Neben der guten Erreichbarkeit und kurzen Anfahrtszeiten vor allem für Ostösterreicher und Gäste aus dem CEE-Raum ist Niederösterreich aufgrund der Topografie und dem Angebot an Skischulen und Geräte-verleihern das Land für Einsteiger und Wiedereinsteiger. Zudem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nahezu unschlagbar. Während in manchen Skigebieten in Österreich die Tagesskipässe auf über 45 Euro ansteigen, kostet in Niederösterreich ein Tagesskipass maximal 33 Euro.
„Das alles heißt allerdings nicht, dass wir uns zurücklehnen können und abwarten. Ganz im Gegenteil! Auch für die Saison 2011/12 hat man Geld in die Hand genommen, um in Infrastruktur und Angebot in Niederösterreichs Skigebieten zu investieren“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Ein Kaiser lebt wieder in Schönbrunn
Die nur rund 450 Gramm schweren Kaiserschnurrbarttamarine haben ein unverwechselbares Markenzeichen: ihren langen, weißen Schnurrbart Wien. - Eine neue Tierart ist in den Tiergarten Schönbrunn eingezogen: Kaiserschnurrbarttamarine. Schon allein vom Namen her passt diese auffällige Affenart sehr gut in den Zoo aus der Kaiserzeit. „Die beiden Krallenaffen, die derzeit im alten Südamerikahaus zu sehen sind, sind die ersten neuen Bewohner für das historische Affenhaus, das nach der Generalsanierung Ende April wieder eröffnet wird", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Das Männchen stammt aus dem polnischen Zoo Plock, das Weibchen aus dem Odense Zoo in Dänemark.
Die nur rund 450 Gramm schweren Kaiserschnurrbarttamarine haben ein unverwechselbares Markenzeichen: ihren langen, weißen Schnurrbart. Ihr Name ist eine Anlehnung an den deutschen Kaiser Wilhelm II.. Der Bart dieser Affen zeigt eigentlich nach unten und nicht wie der des Kaisers nach oben. Da man die erst 1907 entdeckten Äffchen allerdings nur von erlegten Exemplaren kannte, zwirbelten die Museumspräparatoren den Bart der kaiserlichen Mode entsprechend fälschlicherweise nach oben. Der Irrtum wurde Jahre später entdeckt, der Name blieb.
Die Heimat der Kaiserschnurrbarttamarine ist der tropische Regenwald Südamerikas. Schratter: „Auf ihrem Speiseplan stehen Früchte, Baumsäfte und Insekten, aber auch Vogeleier und kleine Wirbeltiere wie Echsen und Frösche. Bei ihren weiten Sprüngen durch die Bäume hilft ihnen ihr langer Schwanz bei der Balance." Die Affen verständigen sich durch schrille Schreie. Droht Gefahr, warnen sie sich gegenseitig. Zu ihren natürlichen Feinden zählen Großkatzen, Greifvögel und Schlangen. Die Hauptbedrohung geht jedoch von der Vernichtung ihres Lebensraumes aus. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm.
Mariazeller Advent lockte auch heuer wieder tausende Gäste ins Mariazeller Land
Mariazell (Steiermark). - Einer der wohl schönsten Adventmärkte Österreichs ging heute zu Ende. Zahlreiche Attraktionen lockten auch heute wieder tausende Besucher aus Nah und Fern nach Mariazell.
Das Ambiente konnte passender nicht sein: Der malerische Hauptplatz mit Blick auf die ehrwürdige Mariazeller Basilika. Hier wurde an traditionellen, reisiggeschmückten Fichtenholzständen alles aufgeboten, was Weihnachten stimmungsvoll macht, was typisch regional, echt und authentisch ist.
Empfangen wurde man von einzigartigen Düften von Nadelbäumen, Zimt, Orangen, Vanille oder Honig. Weihnachtliche Klänge stimmten auf die Vorfreude auf das große Fest ein.
Ein ganz besonderes Highlight war - und ist - der weltweit größte hängende Adventkranz. Auf den ersten Blick beeindruckt er durch seine Dimensionen - 12 Meter Durchmesser und 6 Tonnen Gesamtgewicht – und fügt sich doch harmonisch in den Platz ein.
Auf den zweiten Blick erkennt man die Vielzahl der Kerzen, denn es sind insgesamt 24. Zwanzig Lichter, eines für jeden Wochentag des Advents, überragt von den vier Sonntagskerzen, die das Warten auf Weihnachten symbolisieren.
Damit ist der Mariazeller Kranz eine authentische Reminiszenz an den historisch ersten Adventskranz von 1850 (Hamburg), der ebenfalls 24 Tageskerzen hatte.
Das tägliche Entzünden einer Kerze steht symbolhaft für die Erhellung der dunklen Winterabende bis zum lichtvollen Weihnachtsfest.
Mariazell ist das Zentrum des Mariazeller Landes und liegt im Norden der Steiermark direkt an der Landesgrenze zu Niederösterreich, in einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas. In Mariazell befindet sich die Magna Mater Austriae, das österreichische Nationalheiligtum. Die Basilika und die lindenhölzerne Marienstatue sind seit dem 12. Jahrhundert ein wichtiger Bezugspunkt für Pilger aus aller Welt. Seit dem Jahr 2000 fand jährlich an den vier Advent-wochenenden sowie am 8. Dezember der Mariazeller Advent statt, in dessen Zentrum die überlieferten, weihnachtlichen Bräuche und Traditionen der Region stehen.
„Schimmelzug“ in Eitweg – Alter Faschingsbrauch zog Besuchermassen an
Besuch von LH Gerhard Dörfler beim traditionellen Schimmelzug in Eitweg Eitweg (Kärnten). - Das närrische Treiben erreichte gestern, am Faschingssonntag, in Eitweg im Lavanttal seinen Höhepunkt. Die FF Eitweg unter Kommandant Lienhard Leopold und die Mitorganisatoren Johann Lippi und Raphael Kaspar ließen gemeinsam mit dem Kulturreferat der Gemeinde und örtlichen Vereinen den alten Brauch des Schimmelschlagens aufleben. Die in ganz Österreich einzigartige Darstellung des Winteraustreibens, sie findet alle vier Jahre in Schaltjahren statt, ließ sich auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler nicht entgehen.
„Dieser Faschingsumzug ist etwas Einzigartiges und die große Besucherzahl beweist, dass alte Faschingsbräuche bei Alt und Jung sehr beliebt sind“, zollte der Landeshauptmann den 24 Akteuren großen Respekt. Mit dabei waren 38 Festwagen, die beiden Schimmeldarsteller, Philipp Leopold und Michael Herke, die Hauptakteure des Schimmelschlagens, die Bäuerin, der Bauer, der Jungbauer, zwei Händler, der Jude, die Habergeiß, das Hadnweib, der Schmied, der Tierarzt und der Fleischer und nicht zu vergessen, das mitmarschierende, bunt maskierte Narrenvolk.
Faschingsumzug in Ardagger Markt begeisterte und beeindruckte die Besucher
Ardagger Markt (Niederösterreich). - Heute Nachmittag ging in Ardagger Markt, im niederösterreichischen Mostviertel ein beeindruckender Faschingsumzug über die Bühne. Auch die Kälte konnte die gute Stimmung bei den Besuchern nicht dämpfen.
Von politischen Themen wie dem Euro-Rettungsschirm, Griechenland und Korruption, über die neuen Hausnummern in Ardagger bis zu Flower Power und was Österreich sonst noch bewegte, reichte die Themenvielfalt des Umzuges. Rund 40 Wagen und zahlreiche Gruppen zogen am Gemeindeamt vorbei.
Moderator Herbert Lehner führte gemeinsam mit Bürgermeister und Clown Johannes Pressl durch das Programm. Veranstaltet wurde das Event vom örtlichen Faschingsverein MASTKOST. Präsident Rudi Schnabel durfte sich nicht nur über Besucher aus dem Ort, sondern auch über zahlreiche Besucher aus dem Umland freuen.
Während vielerorts das Vereinsleben immer mehr zum Erliegen kommt, ist Ardagger ein wunderbares Beispiel, wie man gemeinsam etwas auf die Beine stellen kann. Ohne die Vereine und Organisationen mit ihren hunderten Freiwilligen wäre eine solche Veranstaltung niemals möglich und das Mostviertel um eine Attraktion ärmer.
*** Unter http://www.dbn.at/video/faschingsumzug-ardagger-markt-2012.html steht ein Video zum Artikel bereit ***
„Tourismusstrategie Römerland Carnuntum-Marchfeld" präsentiert
(v.l.n.r.): Mag. Bernhard Schröder (GF Donau Niederösterreich Tourismus GmbH), Dr. Petra Bohuslav (NÖ Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport) und Bernhard Fischer (GF RÖMERLAND Carnuntum) In Bruck an der Leitha ließ Landesrätin Dr. Petra Bohuslav am 17. Februar, die NÖ Landesausstellung 2011 noch einmal Revue passieren und gab auch einen Ausblick auf die touristische Zukunft der Region und damit auf die „Tourismusstrategie Römerland Carnuntum-Marchfeld 2015".
„Mit 554.438 gelösten Eintrittskarten und 60.000 Gästen bei den 50 Events im Rahmen der Landesausstellung war diese Ausstellung die zweitbeste in der Geschichte der NÖ Landesausstellungen. Mit 541.272 Nächtigungen war ein extremes Nächtigungsplus zu verzeichnen. Großen Zulauf gab es auch bei den Gästeinfostandorten der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, hier zählte man 76.000 Gästekontakte. Und schließlich wurde die Infrastruktur in der gesamten Region verbessert", so das Resümee der Landesrätin.
Was die Zukunft betrifft, so soll, wie auch die Landesrätin betonte, der Schwung, der durch die Landesausstellung „Erobern - Entdecken - Erleben im Römerland Carnuntum" ausgelöst wurde, mitgenommen und weiter genutzt werden. In erster Linie soll dies durch die Vermarktung der „Fabelhaften Welten" im Römerland Carnuntum-Marchfeld - im Vorjahr trat die Kleinregion Marchfeld der Tourismusdestination Donau Niederösterreich bei, wodurch der Name Römerland Carnuntum nun um das Marchfeld ergänzt wurde - geschehen. Bei diesen „Fabelhaften Welten" handelt es sich um die Welt des Barocks, die Welt der Römer, die Welt der Auen und die Welt von Kultur, Kulinarik und Wein. Als fünfte „Welt" ist der Schwerpunkt Erneuerbare Energie angedacht, hier befindet man sich jedoch erst in der Ausarbeitungsphase. Fest steht diesbezüglich, dass ein eigenes Zentrum zum Thema Erneuerbare Energie in der Region geschaffen werden soll, damit die Gäste der Region das Thema vor Ort im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen" und „erfahren" können. Auch mit dem Themenschwerpunkt „Römer" soll das Thema „Erneuerbare Energie" verknüpft werden.
Touristische Schwerpunkte insbesondere für das heurige Jahr sind die Fertigstellung des „Entdeckerradwegs" zwischen Niederösterreich und dem Burgenland, die Revitalisierung und Neupositionierung des Marchfeldkanalradweges, die Finalisierung der Radbrücke über die March oder auch das Setzen diverser Infrastrukturmaßnahmen für den Naturpark Mannersdorfer Wüste. Zudem soll das Qualitätspartnerprojekt, das vor der Landesausstellung für Gastronomie und Hotellerie in der Region gestartet wurde, erweitert werden; eine neue gemeinsame Förderschiene von Bund und Land soll investive Maßnahmen zur Absicherung und zum Ausbau der festgelegten Qualitätskriterien unterstützen. Hierbei wird es um die Förderung betrieblicher Hardware-Investitionen für qualitätsverbessernde Maßnahmen gehen.
Was die Vermarktung der Region betrifft, so stehen hier künftig die Märkte Österreich - insbesondere Wien und Niederösterreich - und Slowakei im Vordergrund.
„Natur im Garten“ feiert 10.000 NÖ Gartenplaketten
(v.l.n.r.): Karl Ploberger, Eva Lümbacher-Stoifl und LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka Beim Naturgartenfest im Landesmuseum in St. Pölten feierte „Natur im Garten“ 10.000 NÖ Gartenplaketten in Niederösterreich. Mit über 3.200 Besucherinnen und Besuchern hat das „Frühlingserwachen“ einen neuen Rekord aufgestellt. Als einen Höhepunkt des Tages verloste Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka die Gewinnerin des Gartentags mit Karl Ploberger.
„Bei diesem Naturgartenfest stand schon alles im Zeichen des Frühlings! Das vielseitige Programm, die vielen Aussteller und Partnerbetriebe von „Natur im Garten“ haben die Besucherinnen und Besucher begeistert“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.
Mit allen Besucherinnen und Besuchern feierte Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka 10.000 NÖ Gartenplaketten, die von „Natur im Garten“ in Niederösterreich vergeben wurden. Sie stehen für ein vielfältiges Gärtnern mit der Natur. Besonders freuen durfte sich Frau Eva Lümbacher-Stoifl aus Oberhausen, die bei der Verlosung des Gartentags mit Karl Ploberger als Gewinnerin hervorging.
Freunde der Aktion „Natur im Garten“ stimmten sich bei diesem Naturgartenfest schon auf den Frühling ein! Die 31 Aussteller boten von Pflanzen über kulinarische Produkte bis hin Gartenaccessoires was das Herz begehrt. Am Infostand von „Natur im Garten“, bei den Partnerbetrieben der Aktion und bei den Vorträgen der ORF-Profis Karl Ploberger, Johannes Käfer und Kräuterpfarrer Benedikt drehte sich alles rund ums Thema Garten.
Weitere Informationen zum Naturgarten unter www.naturimgarten.at und beim NÖ Gartentelefon 02742/ 74 333.
DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne
DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.
Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!
Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.
Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.
Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.
Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...
In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“
11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne
Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Nordisch in Niederösterreich
Langlaufen am Hochreit Eine der schönsten Wintersportarten ist sicherlich das entspannte Dahingleiten mit gemäßigtem Doppelstockeinsatz. In Niederösterreich gibt es wunderschöne Loipen dafür, auf denen derzeit beste Bedingungen für den Langlauf herrschen.
Der sanft knirschende Schnee unter den Skiern, die weiß staubenden Äste im Winterwald und dazu nach jedem Doppelstockeinsatz der wolkige Atem, der in den tiefblauen Himmel steigt: In Niederösterreich ist Langlaufen ein Genuss für alle Sinne. Ein Loipennetz von über 740 km Länge bietet Abwechslung pur: Von stimmungsvollen Fahrten durch die von Licht- und Schattenspielen geprägten Wälder des Waldviertels bis zum entspannten Dahingleiten auf den sonnendurchflutenden Hochebenen im alpinen Süden lassen sich mit Ski und Stock einige der schönsten und aussichtsreichsten Landschaften Niederösterreichs durchmessen. In die Qualität der niederösterreichischen Langlaufgebiete wird laufend investiert: „Im Zuge einer Qualitätsoffensive wurde jetzt in elf Langlaufgebieten ein modernes Beschilderungssystem umgesetzt. In Hochreit (Göstling), Puchenstuben (Turmkogel), Bärnkopf, Bad Traunstein, Ottenschlag, Annaberg, St. Aegyd, Gutenbrunn, Bad Großpertholz, Lackenhof und auf der Wechsel-Semmering-Panoramaloipe finden nun Sportlerinnen und Sportler sowie Ausflugstouristen ein transparentes und einheitliches Orientierungssystem vor“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Schöner und länger laufen
Die größten und schönsten Langlaufreviere Niederösterreichs melden derzeit hervorragende Loipenbedingungen. So kann die 100 km lange Wechsel-Semmering-Panoramaloipe in den Wiener Alpen in Niederösterreich von allen zehn Einstiegsstellen in Angriff genommen werden. Alle 13 Loipenabschnitte werden mindestens vier Mal die Woche klassisch und skating gespurt, an 16 Schwaigen und Gasthöfen kann gerastet werden. Besonders üppige Schneeverhältnisse melden die Mostviertler Langlaufgebiete: In Lackenhof (Loipennetz: 17 km), Annaberg (20 km) und auf den Hochreit-Loipen bei Göstling (32 km) sind die Loipen in tief verschneite Landschaften eingebettet, und auch in St. Aegyd (100 km) liegt zumindest ein Viertelmeter Schnee. Prächtige Bedingungen finden Langläufer auch im Waldviertel vor: In Gutenbrunn und im benachbarten Bärenkopf kann auf einer beruhigenden Schneedecke von über einem halben Meter gespurt werden. Rund 120 km präparierte Loipen bieten in Niederösterreichs größtem Langlaufzentrum ein unvergessliches Naturerlebnis. Hat man sich in Bärnkopf-Gutenbrunn ausreichend präpariert, lohnt vielleicht ein Leistungstest im 20 km entfernten Langschlag. Hier findet am 18. und 19. Februar der zweite internationale Langlauf-Marathon statt. Für den, der’s kann, sind rund um den Frauenwieserteich bis zu 51 km zurückzulegen. Es geht aber auch kürzer: Nicht ganz so in Saft und Kraft stehende Athleten können sich auch an der Halbmarathon-Strecke über 25,5 km, an der Familienstrecke (8,5 km), an der Schülerstrecke (4 km) oder gar an der Kinderstrecke versuchen – da sind dann nur noch 1,5 km zurückzulegen. Begleitet wird das sportliche Ereignis von einem reichen Rahmenprogramm.
Ybbs feiert im kommenden Jahr 175 Jahre Donaudampfschifffahrt
Ybbs / Donau. - "Die Geschichte der Stadt Ybbs ist eng mit der Donau und damit auch der Schifffahrt verbunden. Im kommenden Jahr feiert die Stadt daher das Jubiläum '175 Jahre Donaudampfschifffahrt im Raum Ybbs'. Das Land Niederösterreich fördert die Ausstellung des Kulturvereins 'Offene Kultur aus Ybbs' mit 7.000 Euro", informiert VP-Landtagsabgeordneter Karl Moser.
"Der Kulturverein 'Offene Kultur aus Ybbs' zeigt im kommenden Jahr zwischen 15. Juni 2012 und 30. September 2012 im vereinseigenen Kulturzentrum 'KIZ' auf rund 200 m2 Fläche die Ausstellung '175 Jahre Donaudampfschifffahrt im Raum Ybbs'. Die Ausstellung befasst sich mit dem Beginn der Dampfschifffahrt an der Oberen Donau seit dem Jahr 1837. In diesem Jahr hat der DDSG-Dampfer 'Maria Anna' erstmals die Strecke Wien-Linz befahren", weiß Moser.
"Seit Jahren verwaltet der Verein das umfangreiche historische Archiv der ehem. landesfürstlichen Stadt Ybbs, sorgt für seine Aufarbeitung und widmet sich in diesem Zusammenhang auch bedeutenden geschichtlichen Themen. Anknüpfend an die bereits vom Verein dokumentierte Zeit der 'Schiffmeister' werden alle Unterlagen und Dokumente der regionalen historischen Archive ausgewertet und nun präsentiert. In der Ausstellung werden nicht nur Bilder, Zeichnungen und Dokumente sondern auch über 20 Modelle historischer Dampfschiffe zu sehen sein. Zusätzlich zur Ausstellung soll eine Dokumentation in Buchform das Thema vertiefen und detaillierter darstellen", informiert der VP-Landtagsabgeordnete.
"Außerdem sind verschiedene Veranstaltungen auf dem Wasser selbst, wie z.B. ein Treffen historischer Schiffe, geplant. Weiters ist eine enge Kooperation mit Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen sowie mit Vereinen und Tourismusorganisationen vorgesehen", so Moser.
Junge Musiker aus aller Welt im Stift Klosterneuburg
Die fast 900 Jahre alte Tradition als Ort der Begegnung und Zentrum für Kultur setzt Stift Klosterneuburg auch in Zukunft fort Klosterneuburg (Niederösterreich). - Die fast 900 Jahre alte Tradition als Ort der Begegnung und Zentrum für Kultur setzt Stift Klosterneuburg auch in Zukunft fort: Heuer startet in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum Wien, dem Japanischen Informations- und Kulturzentrum Wien, dem Slowakischen Institut in Wien und dem Collegium Hungaricum Wien eine neue internationale Konzertreihe, in deren Rahmen junge talentierte Künstler vornehmlich aus den Nachbarländern, aber auch aus Japan, an insgesamt sieben Abenden im barocken Augustinussaal des Stiftes musizieren. Das Konzertticket ist gleichzeitig ein Gutschein für einen Eintritt in das Stift inklusive Teilnahme an allen angebotenen Touren.
Den Anfang macht gestern, Donnerstag, 2. Februar, die aus Japan stammende Pianistin Yuumi Yamaguchi, die in Wien an der Universität für Musik und darstellende Kunst studiert. Die Gewinnerin des dritten Preises beim 18. Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb im Vorjahr bringt Werke von Johannes Brahms, Joseph Haydn, Toru Takemitsu u. a. zu Gehör; Beginn ist um 19 Uhr.
Fortgesetzt wird der Konzertreigen am 29. März mit dem erst 14-jährigen tschechischen Ausnahmetalent Matyás Novák, am 10. Mai mit dem slowakischen Aperta Trio, das Musik von Vladimir Godar, Peter Zagar, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms u. a. spielt, sowie am 19. Juni mit dem jungen ungarischen Pianisten Péter Kiss und einem Programm mit Kompositionen von Franz Liszt, Claude Debussy, Bela Bartok u. a.
Danach stehen noch Duos und Solostücke von Bohuslav Martinu, Niccolo Paganini u. a. mit dem tschechischen Musikerehepaar Eva Jamníková und Tomás Jamník (5. Juli), Klassik, Jazz, Latin und Rock mit dem ungarischen Grego Trio rund um den Pianisten Gergely Földváry (19. September) sowie Werke des Ehepaars Mahler in einer Interpretation der tschechischen Mezzosopranistin Barbora Polásková (18. Oktober) auf dem Programm.
St. Pölten-Tourismus ist weiter im Aufwind
Sankt Pölten. - Die Zahl der Ankünfte und Nächtigungen in der Landeshauptstadt ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das Jahr 2011 hat diesen Trend bestätigt. Mit einem deutlichen Plus gegenüber 2010 hat St. Pölten seine Position als Zugpferd für den Mostviertel Tourismus weiter ausgebaut.
Bereits im Herbst des Vorjahres deutet eine Zwischenbilanz mit einem Plus von rund 1.000 Nächtigungen auf ein erfolgreiches Jahr für die Beherbergungsbetriebe und den Tourismus in St. Pölten hin. Mit Jahresabschluss sind daraus sogar um 5.847 mehr als im Jahr 2010 geworden. Das bedeutet um 4,1 % mehr Nächtigungen (insgesamt 148.437) und bei den Ankünften sogar einen Zuwachs von 7,87 % (insgesamt 72.285).
„St. Pölten ist die nächtigungsstärkste Gemeinde in der Tourismusdestination Mostviertel und unter den Top10 in Niederösterreich“, so die Leiterin des städtischen Tourismusbüros Eva Prischl.
Die Großveranstaltungen wie Ironman, St. Pöltner Radmarathon und Frequency tragen neben den Tagungen und Seminaren zum Nächtigungsplus bei. St. Pölten ist in den letzten Jahren verstärkt auf Tourismusmessen und Workshops im In- und Ausland vertreten und bietet ein umfangreiches Prospektmaterial in 14 Sprachen. Die ausländischen Gäste kommen aus Deutschland, der Schweiz, Ungarn, Italien, Rumänien und Tschechien. Der österreichische Gast trägt mit 65 % zum Nächtigungsplus bei. Einige Leitsysteme – wie das Hotelleitsystem, das Radleitsystem und das Kultur-Touristische Leitsystem – tragen besonders zum Wohlfühlen und Kennenlernen der Stadt bei.
Hervorragende Arbeit der heimischen Winzerinnen und Winzer
„Dank der hervorragenden Arbeit der heimischen Winzerinnen und Winzer ist der österreichische Wein ein Aushängeschild und Markenprodukt geworden. Das belegt nicht zuletzt die Statistik. Die Weinexporte sind von 119 Millionen Euro 2009 auf 126 Millionen Euro 2010 weiter angestiegen. Das ist auch ein großer Erfolg der Österreichischen Weinmarketing, die in 25 Jahren effiziente und gezielte Arbeit geleistet hat“, sagte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf anlässlich eines Besuchs der NÖ Weinkönigin Elisabeth II. aus Obersdorf im Weinviertel.
Nach zwei schwierigen Jahren ist 2011 die Ernte mit rund 2,5 Millionen hl wieder gut ausgefallen und weist hohe Qualität auf, wovon man sich schon bei den Jungweinen überzeugen konnte. Der Produktionswert des österreichischen Weins liegt bei rund 500 Millionen Euro. Niederösterreich ist mit einem Flächenanteil von 60 Prozent das größte Weinbaugebiet in Österreich. Die Gesamt-Anbaufläche beträgt 46.000 ha, 27.000 ha liegen in NÖ. Weißweine werden auf 30.000 ha, Rotweine auf 16.000 ha angebaut.
„Der Schwerpunkt liegt in der Produktion von weißen und roten Qualitätsweinen, wobei die Anbaufläche für Rotwein in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Den größten Anteil hält bei Rotweinen die Sorte Zweigelt, bei Weißweinen liegt der Grüne Veltliner klar voran“, so Pernkopf.
Neuer Besucher-Rekord für Schloß Schönbrunn
Wien. - „2011 war das bislang besucherstärkste Jahr für Schloß Schönbrunn“, zieht Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner als Eigentümervertreter in der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) eine positive Bilanz: 2,7 Millionen Eintritte in das Schloss und die Angebote im Areal konnten verbucht werden. Das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Rein nach Köpfen gezählt – also ohne Berücksichtigung von Mehrfacheintritten der Besucher – lag die Steigerung bei zwei Prozent. "Die Schönbrunn-Zahlen untermauern, dass wir mit dem in der Tourismusstrategie verankerten Schwerpunkt "Städte und Kultur" den Trend bei Reisemotiven gut getroffen haben. Unser historisches und kulturelles Erbe zählt zu den wertvollsten Schätzen Österreichs. Durch laufende und neue Investitionen bauen wir die entsprechenden Angebote weiter aus" so Mitterlehner.
Kaiserappartements, Sisi Museum und Silberkammer in der Wiener Hofburg verzeichneten im Jahr 2011 weitere 627.000 Gäste. In diesen ebenfalls von der SKB betriebenen Kulturattraktionen konnte der Besucherrekord von 2010 – in diesem Jahr wurden Besucherzuwächse von beträchtlichen zehn Prozent erzielt – nicht nochmals übertroffen werden. Die Zahlen gingen nun um drei Prozent zurück.
Der Gesamtumsatz der SKB lag im Vorjahr nach ersten Berechnungen bei 35,7 Millionen Euro. Davon stammen rund 23 Millionen Euro aus Eintrittseinnahmen, weitere rund 8 Millionen Euro aus Shopeinnahmen. Insgesamt sind die Erlöse um 6 Prozent höher als im Vorjahr. Somit war 2011 auch das wirtschaftlich bis dato erfolgreichste Jahr für die Schönbrunner Schlossgesellschaft.
In den 20 Jahren seit der Ausgliederung von Schloß Schönbrunn aus der staatlichen Verwaltung im Jahr 1992 werden sämtliche Investitionen zur Erhaltung und Attraktivierung der anvertrauten Kulturdenkmäler aus eigener Kraft geschafft. Schönbrunn ist zu einem sich selbst erhaltenden Kulturgut und zu einem einnahmenseitigen Faktor im Staatsbudget geworden. Über 27 Millionen Euro an Steuern sowie Zahlungen für Fruchtgenuss und Pacht wurden bislang an den Bund abgeführt.
Auch 2011 wurden wieder hohe Bauaufwendungen getätigt. Rund 9,5 Millionen Euro flossen in Restaurier- und Erhaltungsarbeiten sowie in das Schaffen neuer Angebote und Besucherservices. Im Zentrum stand dabei die historisch-authentische Restaurierung der Großen Galerie, des größten Prunkraums im Schloss. Dieses Mammut-Projekt wird im Frühjahr 2012 abgeschlossen werden. Weiters wurde mit den Bauarbeiten für ein neues Besucherzentrum begonnen. Dieses Vorhaben, das ein besseres Management der zu empfangenden Besuchermengen ermöglicht, bildet den Schwerpunkt des Investitionsprogramms für 2012 und wird voraussichtlich ab Herbst in Betrieb genommen werden.
„Nur durch den laufenden Ausbau der Angebote ist es möglich, heute mehr als doppelt so viele Besucher zu empfangen wie bei unserem Start vor beinahe 20 Jahren“, so Schönbrunn-Geschäftsführer Franz Sattlecker.
Weitere zentrale Projekte für 2012 sind die Sanierung des Palmenhauses bei laufendem Betrieb sowie die Restaurierung des Millionenzimmers im Schloss.
Grazer Glockenspiel bekommt neue Liedfolge
Grazer Glockenspiel bekommt neue Liedfolge Graz. - Dreimal am Tag (11, 15, 18 Uhr) versammeln sich Grazer und Touristen zu einem netten Schauspiel auf dem Glockenspielplatz. Vom Grazer Glockenspiel erklingen drei Melodien. Dazu tanzt im Giebel des Hauses ein hölzernes Pärchen in zünftiger Tracht.
Im Jahre 1884 kaufte der Spirituosenproduzent Gottfried Maurer ein Haus am damaligen Fliegenplatzl in Graz. Durch seine Reisen nach Norddeutschland und Belgien lernte der tüchtige Geschäftsmann Glockenspiele kennen und ließ eines in sein Grazer Haus einbauen. Am Weihnachtsabend 1905 erklangen erstmals Melodien von 24 Glocken im eisernen Dachreiter. 1929 vermachte Maurer das Glockenspiel der Stadt Graz mit der Auflage, es weiter zu betreiben.
Nun lässt das städtische Kulturamt wieder die Liedfolge des Glockenspiels umstellen - deshalb schweigt es von Freitag, 11. November 2011, 14 Uhr, bis Samstag Früh. Dann kann das hölzerne Trachtenpärchen zu folgenden Liedern tanzen: "Kling, Glöckchen, klingelingeling", "O Jubel, o Freud" und "Ihr Kinderlein kommet".
Bücheredition aus Osteuropa für NÖ Landesbibliothek
Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter, Petra Keiblinger, Christian Redl, Landesdirektor Privatkunden, Klein- u. Mittelbetriebe der Bank Austria NÖ Anlässlich eines Besuches übergab eine Delegation der Bank Austria LH-Stv. Wolfgang Sobotka für die Landesbibliothek die Bankaustria Bücheredition aus Osteuropa.
Diese Bücheredition wurde vor nunmehr 10 Jahren von der Bank Austria, KulturKontakt Austria und dem Wieser Verlag ins Leben gerufen, mit dem Ziel, der Literatur aus Zentral- und Osteuropa sowie Südosteuropa eine größere Plattform zu bieten.
Vor nunmehr sechs Jahren wurde im Rahmen dieser Buchedition der "BANK AUSTRIA Literaris" gegründet. Unter diesem Titel wird alle zwei Jahre der "Große Preis für Literatur aus dem Osten und Südosten Europas" vergeben. Auch dies mit dem Ziel, diese Literatur noch bekannter zu machen.
“Literatur passiert in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Wohlstandsstaaten. Die Förderung von Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus Osteuropa ist daher gar nicht hoch genug einzuschätzen”, freut sich Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter.
Steirische Faschingsgilden übernahmen die Regentschaft in der Landstube
Graz. - Wie schon im letzten Jahr gab es am Mittwoch eine etwas andere Landtagsitzung im Landtag Steiermark: Präsident Manfred Wegscheider übergab für kurze Zeit die Landstube an die Faschingsgilden aus der Steiermark sowie an die Grazer Faschingsgesellschaft. „Wie schon letztes Jahr ist es mir auch in der diesjährigen Faschingssaison wichtig, die Tradition des Faschings zu bewahren", so Wegscheider, der gar kein Problem hatte, seinen Präsidentensessel kurz dem steirischen Landesprinzenpaar Marco und Nadja I aus Knittelfeld zu überlassen.
Zahlreiche bunt gekleidete Närrinnen und Narren nahmen kurze Zeit dort Platz, wo sonst die Abgeordneten des Landtages Steiermark sitzen. „Knittelfeld ist nun schon seit sechs Jahren Narrenhauptstadt in der Steiermark und für uns ist es eine große Ehre, heute für kurze Zeit die Regentschaft im Landtag zu übernehmen", betonte der Präsident der Knittelfelder Garde Mario Krenn, der sich besonders über die Anwesenheit des Präsidenten des Bundes der Österreichischen Faschingsgilden Alois Penz freute.
Dass sich das Parkett der Landstube auch gut zum Tanzen eignet, bewies zum Abschluß nicht nur die Knittelfelder Mädchengarde, sondern auch der zweite Präsidenten Franz Majcen und die dritte Präsidentin Ursula Lackner des Landtages Steiermark sowie die Abgeordneten Sabine Jungwirth, Eduard Hamedl und Georg Mayer.











