Kultur/Tourismus
DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne
DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.
Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!
Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.
Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.
Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.
Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...
In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“
11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne
Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012
Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.
Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!
16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5
17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle
18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F
19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena
20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle
21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße
22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Erfolgreich in den Garten starten
Erfolgreich starten in den Garten Bald ist der Winter vorbei: Denken Sie deshalb heute schon an die neue Gartensaison! Sind all Ihre Gartenwünsche wahr geworden oder fehlt Ihnen noch das nötige Wissen dazu? Der Praxislehrgang „Erfolgreich starten in den Garten – Zehn Schritte zu Ihrem Naturgarten“ der Aktion „Natur im Garten“ bietet Ihnen dafür das richtige Handwerkszeug. „Mit diesem Praxislehrgang von „Natur im Garten“ steht Ihnen ein umfangreiches Angebot und qualifizierte Beratung zu den verschiedensten Gartenthemen zur Verfügung“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.
Allen Gartenbegeisterten, die mehr aus ihrer Gesundheitsoase machen wollen, vermittelt die „Natur im Garten Akademie“ das notwendige Handwerkszeug. Sie wollen wissen, wie Sie ein üppiges Blütenmeer und eine reiche Ernte erzielen oder besten Kompost heranreifen lassen? Der Lehrgang präsentiert Ihnen an 10 Kurstagen Gemüse- und Kräuterschätze, stellt Ihnen die wichtigsten Pflanzen vor, zeigt Techniken, Ideen und Tricks, die Ihren Garten zum Blühen bringen – ganz ohne chemische Keule. Das Gartenleben kann nicht vielfältig genug sein!
Alle Informationen bzw. Anmeldung am NÖ Gartentelefon 02742/ 74 333 und unter www.naturimgarten.at/gartenakademie.
UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012
Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.
Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.
Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!
13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D
Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.
30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle
31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.
Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet
Klaus Nüchtern und Andrea Ecker In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.
"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.
"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.
Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."
Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."
Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).
Bregenz: Weihnachten in der Oberstadt
Kunst- & Handwerksmärktle, Konzerte, Advent-Café und vieles mehr! Bregenz. - In der Martinskapelle, wo die alten Fensterscheiben jedes Jahr von Schüler/innen der Bregenzer Schulen mit weihnachtlichen Motiven bunt gestaltet werden, finden – bei freiem Eintritt - Konzerte mit heimischen und internationalen Chören, Schulgruppen und Bläserensembles statt.
Beim stimmungsvollen Kunst- und Handwerksmärktle auf dem Martinsplatz, im Martinsturm und im Keller des Martinsturmes hat man die Möglichkeit, Kunsthandwerker/innen wie Glasbläser, Lebkuchenbäcker, Holzschnitzer, Wachsgießer, Wachsbildnerin, Keramikerin und Filzverarbeiterin bei ihrer Arbeit zu beobachten und ihre selbst hergestellten Produkte zu kaufen.
Für Kinder werden bei guter Witterung Gratis-Kutschenfahrten angeboten und der Weihnachtsmann lässt auf der Drehorgel weihnachtliche Lieder erklingen. Im Keller des Martinsturms können alle Kinder unter fachkundiger Leitung des Imkervereines Bregenz gratis ihren eigenen Christbaumanhänger aus Bienenwachs gießen.
Außerdem zeigt eine Kunstglasbläserin, wie mundgeblasener Weihnachtsschmuck hergestellt wird. Zudem werden Olivenholzschnitzereien und Olivenöl aus dem Hl. Land durch den Orden „Ritter vom Hl. Grab zu Jerusalem” zum Verkauf angeboten. Der Erlös der verkauften Waren kommt den Christen im Hl. Land zugute.
Das Advent-Café des Vereins „Martinsturm“ lädt zum Verweilen ein. Der Reinerlös wird für die Errichtung eines stadtgeschichtlichen Museums im Martinsturm gespendet. Die von Daniel Lundquist gestaltete Kunsttasse „Weihnachten in der Bregenzer Oberstadt” und die neue Briefmarke „Weihnachten in der Bregenzer Oberstadt” mit einem Motiv des Bregenzer Martinsplatzes des Fotografen Curt Huber ist erhältlich.
Im 3. Stock des Martinsturms können Eltern in einem persönlichen Kinderbuch von „Pegastar“ die erzählte Geschichte mit dem Namen ihres Kindes versehen lassen. Maria Kosielski führt die „Encaustic – Maltechnik“ vor und der Krippenverein zeigt orientalische und alpenländische Krippen, die im Frühjahr und Herbst dieses Jahres während den Kursstunden hergestellt wurden.
Das musikalische Rahmenprogramm startet am 3. Dezember mit der „Russischen Weihnacht“ mit dem St. Daniel’s Quartett in der Martinskapelle. Außerdem findet um 20 Uhr das traditionelle Adventblasen mit dem Bläserensemble des Musikverein Fluh statt. Am 4. Dezember sind Gospels und Christmassongs beim Konzert der Gesangsgruppe „Body & Soul” in der Martinskapelle zu hören.
WEIHNACHTEN IN DER BREGENZER OBERSTADT
3., 4., 8., 10., 11., 16., 17. und 18. Dezember 2011 jeweils von 15:00 bis 20:30 Uhr
Genuss und Golf lässt sich in Vorarlberg besonders gut kombinieren
Genuss und Golf in Vorarlberg Vorarlbergs Landschaften sind ausgesprochen schön anzuschauen. Vom Bodensee bis hinauf in die Bergwelt ändert sich das Bild ständig. In den gepflegten Städten und Dörfern finden bedeutende Kulturfestivals statt, das Miteinander von alter und neuer Architektur überrascht. Museen zeigen Interessantes. Gastgeber und Köche verwöhnen einfallsreich und auf hohem Niveau.
Diese Vorzüge schätzen entdeckungsfreudige Golfer. Denn in Vorarlberg lässt sich Golfspielen besonders gut mit anderen Anregungen kombinieren: zum Beispiel mit Besuchen bei den Bregenzer Festspielen, mit Entdeckungstouren auf den Spuren der modernen Vorarlberger (Holz-)Architektur, mit Ausflügen im Bodenseeraum und vielem mehr. Kundige Gastgeber sind die Vorarlberger Golf-Hotels.
Partner der Vorarlberger Golfparks sind ausgewählte Hotels der 3- und 4-Sterne Kategorie, die jeweils in der Nähe der Golfplätze liegen. Die Gastgeberfamilie oder Mitarbeiter spielen selbst Golf, das Haus bietet spezielle Arrangements. Über Packages und Angebote informiert die Website www.golfvorarlberg.at.
Golf Vorarlberg Voucher: Bei mindestens einer Übernachtung in einem der Golf-Partnerhotels erhalten Gäste 20 Prozent Greenfee-Ermäßigung auf allen 6 Golfplätzen in Vorarlberg. Die Reservierung der Startzeit und auch die Abrechnung erfolgen direkt im Hotel.
Ein großer Vorteil Vorarlbergs liegt in der überschaubaren Größe des Landes. Die Fahrzeit von einem zum nächsten Golfplatz dauert kaum mehr als eine halbe Stunde. So bleibt genügend Zeit, sich neben dem Golfspiel anderen Entdeckungen zu widmen oder sich ganz der Entspannung hinzugeben.
Modern gestaltete Museen geben interessante Einblicke: vom Kunsthaus Bregenz über das Jüdische Museum Hohenems bis zu Österreichs einzigem Frauenmuseum in Hittisau im Bregenzerwald. Zu den großen Festivals zählen die Bregenzer Festspiele (Juli/August), die Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems (mehrere Termine zwischen Mai und Oktober) oder der Montafoner Sommer.
Vorarlberg zählt eine überdurchschnittlich hohe Zahl an ausgezeichneten Restaurants und Gasthäusern. Gourmetführer wie Gault-Millau und A la Carte nennen auch einige der Golf-Hotels. Die Köchinnen und Köche verstehen sich gut darauf, regionale Spezialitäten kreativ zu verfeinern. Typische Köstlichkeiten sind Käse, vor allem der würzige Bergkäse, Fleisch von durchwegs kleinen Bauernhöfen, Fische aus dem Bodensee und Edelbrände.
Wohlgefühl & Wellness: Unter den Golf-Hotels findet sich auch eine Reihe von Wellness-Spezialisten. Auffallend schön sind die neuen Wellness-Bereiche im Stil der modernen Vorarlberger Architektur - mit viel Holz und Glas und bestem Ausblick in die Natur. Sportwissenschaftliche Betreuung bietet zudem das Val Blu-Resort in Bludenz an, physikalische Therapien kann man im Vitalhotel Quellengarten in Lingenau im Bregenzerwald buchen.
Einige der Golf-Hotels sind ausgewiesene Familien-Spezialisten. Auch alle anderen Hotels sind gute Standorte für abwechslungsreiche Familienurlaube. In ganz Vorarlberg und im Bodenseeraum locken zahlreiche Attraktionen in der Natur und auch unter Dach: Vom rasanten Alpine Coaster bei Schruns-Tschagguns im Montafon bis zum verspielten „Bärenland" am Sonnenkopf im Klostertal nahe bei Braz. Von der interaktiven Erlebnisnaturschau inatura in Dornbirn bis zum Kinderprogramm im Kunsthaus Bregenz. Abwechslung verheißen außerdem Schiffsrundfahrten auf dem Bodensee oder Reisen mit nostalgischen Bahnen wie dem „Wälderbähnle" im Bregenzerwald und dem „Rheindammbähnle".
Südtiroler-Verband überbrachte LH Wallner Weihnachtsgrüße
v.l.: Obmann der Verbands-Bezirkstelle Bregenz, Gottfried Verdorfer, Landeshauptmann Markus Wallner, Landesverband-Obmann Helmut Schenk und Landesverband-Obmannstellvertreter Bernhard Dangel Bregenz. - Vorstandsmitglieder des Verbandes der Südtiroler in Vorarlberg haben kürzlich Landeshauptmann Markus Wallner in Bregenz Weihnachtsgrüße überbracht. Der Besuch der Abordnung kurz vor Weihnachten ist längst zur Tradition geworden. In diesem Jahr feierte der Verband sein 65-jähriges Bestandsjubiläum.
Beim gemeinsamen Gespräch stand das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Zudem nutzen die Vorstandsmitglieder die Gelegenheit, die Vereinigung näher vorzustellen. Rund 1.200 Mitglieder zählt der Verband der Südtiroler in Vorarlberg, der im August 1946 gegründet wurde. Für die nach Vorarlberg zugezogenen Menschen sollte mit dem Verband eine Brücke zur alten Heimat geschaffen werden, mit dem Ziel, Südtiroler Brauchtum sowie Tradition und Wurzeln zu bewahren.
Heute verkörpert der Verband aufgrund der zahlreichen gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten einen lebendigen und aktiven Teil Südtirols in Vorarlberg. Übers Jahr werden viele Veranstaltungen organisiert, etwa der Südtirolerball, Törggeleabende, verschiedene Ausflüge, Frühschoppen oder auch Vernetzungstreffen mit anderen Verbänden. Landeshauptmann Markus Wallner bedankte sich insbesondere für die engagierte Mitarbeit im Interkulturellen Komitee. "Der Austausch und der Kontakt mit anderen Verbänden und Vereinen wird groß geschrieben. Damit leistet der Südtiroler-Verband einen wichtigen Beitrag für ein gutes Zusammenleben in Vorarlberg". Zudem bedankte sich Wallner für das freiwillige Engagement der Mitglieder und gratulierte zum Jubiläumsjahr.
Schultheatercoaches – Vorarlberg geht neue Wege in Österreich
LH Sausgruber, LR Kaufmann und LR Stemer mit den beiden Schultheatercoaches Andreas Neusser und Markus Riedmann Vorarlberg. - Seit Beginn dieses Schuljahres hat Vorarlberg die ersten beiden Schultheatercoaches in Österreich. Deren Aufgabe ist es, die Pflichtschulen sowie Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Höheren Schulen dabei zu unterstützen, Theater als lebendiges und wirkungsvolles Medium im Alltag zu entdecken und den Schülerinnen und Schülern einen breiten Zugang zur Kultur zu bieten.
Die Idee dazu entstand in einer von Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann und Schullandesrat Siegi Stemer initiierten Arbeitsgruppe, bestehend aus Vorarlberger Landestheater, Amateurtheaterverband, Walk Tanztheater und Pädagogischer Hochschule Vorarlberg. Das Theaterspiel sei eine wertvolle Bereicherung im Bemühen der Schulen um eine ganzheitliche Bildungsvermittlung, sagte Landesrat Stemer heute, Dienstag, im Pressefoyer. Schülerinnen und Schüler können dadurch Kompetenzen in unterschiedlichsten Bereichen und Ebenen erwerben – Selbstvertrauen, kommunikative Fähigkeiten, Verantwortungsbewusstsein. Landesrätin Kaufmann verwies in diesem Zusammenhang auch auf andere Aktivitäten etwa des Vorarlberger Landestheaters, um die Schulen verstärkt anzusprechen und für das Theater zu begeistern.
Mit den Schultheatercoaches kommt das Land Vorarlberg nicht zuletzt dem Wunsch nach, bestehende Theaterprogramme für Kinder und Jugendliche besser zu koordinieren und zu vernetzen. Zentrale Aufgabe der Coaches ist es, die Lehrerinnen und Lehrer bei Theaterprojekten umfassend zu beraten und zu begleiten. Das reicht von der Planung, Stückauswahl und Stückerstellung bis zu Proben, Endregie und Reflexion von Aufführungen.
Für die Stelle des Schultheatercoaches wurden zu Beginn dieses Schuljahres zwei Lehrer engagiert, die sich sowohl im Klassenzimmer als auch auf der Theaterbühne bestens auskennen:
- Markus Riedmann, Deutsch- und Sportlehrer am BORG Dornbirn-Schoren, wird für die Höheren Schulen zuständig sein.
- Andreas Neusser war früher Volksschuldirektor und unterrichtet seit einigen Jahren an der Heilstättenschule Carina in Feldkirch. Er ist langjähriges Mitglied des Theaters Wagabunt und wird die Pflichtschulen betreuen.
Der Amateurtheaterverband unterstützt das Schultheatercoach-Angebot durch seine Infrastruktur und sein Know-how und übernimmt darüber hinaus die Terminkoordination.
Jüdisches Museum Hohenems feiert 20-jähriges Bestehen
Hanno Loewy begrüßt seine Gäste Hohenems - "Mit seinem attraktiven Ausstellungsprogramm hat sich das jüdische Museum zu einem Brennpunkt zeitgeschichtlicher Auseinandersetzung und zu einem Ort der Begegnung und Diskussion in Vorarlberg entwickelt", sagte Landesstatthalter Markus Wallner heute, Samstag, beim Festakt zum 20-jährigen Bestehen des Jüdischen Museums Hohenems im Löwensaal. Auch der Verein zur Förderung des Museums feiert heuer seine Gründung vor 25 Jahren.
Bereits in den 70er-Jahren entstand die Idee, an die jüdische Gemeinde in Hohenems und ihre Mitglieder mit einem Museum zu erinnern. Im Jahre 1986 wurde der Verein Jüdisches Museum Hohenems gegründet. Drei Jahre später ist der Sozialwissenschafter Kurt Greussing beauftragt worden, ein Konzept für ein Jüdisches Museum auszuarbeiten. Im April 1991 konnte schließlich das Jüdische Museum Hohenems als eines der ersten neugegründeten jüdischen Museen im deutschsprachigen Raum eröffnet werden. Für Landesstatthalter Wallner ist das Haus heute eine "überregional bedeutsame Einrichtung, die einen nicht unerheblichen Beitrag für die Entwicklung einer offenen und toleranten Gesellschaft in Vorarlberg leistet". Bundesministerin Claudia Schmied, die eigens aus Wien zum Festakt angereist war, betonte die Bedeutung des Museums für die Republik Österreich.
Als Triebfedern für die Realisierung des Museums zeichneten sich insbesondere in den ersten Jahren engagierte Persönlichkeiten vor Ort aus, die sich unermüdlich eingesetzt haben. "Allen, die an der erfolgreichen Entwicklung des Museums mitgearbeitet haben, ist im Namen des Landes ganz herzlich zu danken. Hanno Loewy und seinem Team wünsche ich weiterhin eine glückliche Hand bei der Umsetzung aller Vorhaben", sagte Wallner. Neben dem Landesmuseum und der Inatura zählt das Jüdische Museum Hohenems heute zu den drei größten Museen im Land. Im letzten Jahr haben das Museum mehr als 15.000 Personen besucht. Land und Stadt Hohenems teilen sich seit knapp zehn Jahren die Trägerschaft des Museums. "Mit dem Eintritt in die Trägerschaft hat das Land deutlich signalisiert, dass es hinsichtlich des Jüdischen Museums eine klare Verpflichtung übernimmt, die Bestand hat", betonte der Landesstatthalter.
Seit 2004 leitet Direktor Hanno Loewy das Jüdische Museum Hohenems. Ihm ist es gelungen, das Haus nachhaltig international zu positionieren und gleichzeitig seine Regionalität zu erhalten. Mit unkonventionellen Ausstellungen über jüdische Vergangenheit und Gegenwart, spannenden Veranstaltungen und mit der auf die Jugend abgestimmten Vermittlungsarbeit ist das Jüdische Museum Hohenems zu einem Kristallisationspunkt auch für wichtige soziokulturelle Fragen im Land geworden.
Kulturreferenten gegen Streichung von Bundesfördermitteln
Tagung der Kulturreferenten in Salzburg Salzburg/Bregenz. - Die Kulturreferenten der Länder blicken den angekündigten Kürzungen von Bundesförderungen in einzelnen Bereichen mit Sorge entgegen – so der gemeinsame Tenor der Tagung der Kulturreferenten, die vergangene Woche in Salzburg stattfand. "Auf Dauer können die Länder die Kürzungen der Bundes-Fördermittel in den Bereichen Kunst, Kultur und Wissenschaft angesichts der Budgetrestriktionen nicht aus Landesmitteln ausgleichen", sagt Landesrätin Andrea Kaufmann.
Angekündigt wird z.B. die Einstellung der Bundes-Förderung für wissenschaftliche Publikationen und Veranstaltungen, informiert Landesrätin Kaufmann. Wissenschaftliche Publikationen, Veranstaltungen oder Projekte zu vorarlbergspezifischen Themen oder von Vorarlberger Wissenschafter wurden bisher oft vom Ministerium kofinanziert. "Eine Einstellung der Bundesförderung könnte somit zu einer Finanzierungslücke führen und in einigen Fällen die Realisierung von Publikationen, Projekten und Veranstaltungen ernsthaft gefährden", sagt Kaufmann: "Da angesichts der Budgetrestriktionen eine Erhöhung der Fördermittel des Landes, aber auch anderer Fördergeber unrealistisch ist, wird wahrscheinlich ein höherer Eigenbeitrag der Autoren bzw der wissenschaftlichen Institutionen verlangt werden. Gerade für Nachwuchswissenschafter wird ein solcher Eigenbeitrag jedoch kaum leistbar sein."
Auch die Kürzung bei den Jugendmusikwettbewerben sehen die Kulturreferenten der Länder kritisch. Sie verweisen auf einen Beschluss der Landeshauptleutekonferenz vom 19. Mai 2011, in dem auf die schwierige finanzielle Situation der österreichischen Jugendmusikwettbewerbe durch den Ausfall der Bundesmittel hingewiesen wird. "Gerade Vorarlberg wäre von dieser Streichung betroffen, da junge Vorarlbergerinnen und Vorarlberger an diesen Wettbewerben wie beispielsweise prima la musica sehr erfolgreich abschneiden. Der österreichische Jugendmusikwettbewerb 'prima la musica' wird auf Landes- und Bundesebene durchgeführt. 2010 haben österreichweit rund 4300 Kinder und Jugendliche ihr musikalisches Talent mit Freude unter Beweis gestellt,“ hebt Kaufmann hervor. Um eine langfristige Finanzierung durch Bund und Länder sicher zu stellen, ist aus Sicht der Kulturlandesräte der Abschluss einer sogenannten Artikel 15a Vereinbarung notwendig.
Künstlerische Hilfsaktion für die Opfer der Japan-Katastrophe
LR Kaufmann: Musikschaffende haben ihr Können in den Dienst der guten Sache gestellt Rankweil. - Im Vinomnasaal ist gestern die Doppel-CD "SOS – SAVE OUR SOULS" mit Musikstücken von 27 heimischen Künstlerinnen und Künstlern sowie bekannten Vorarlberger Bands der Öffentlichkeit präsentiert worden. Der Reinerlös aus dem Verkauf der Tonträger kommt den Opfern der Katastrophe in Japan zugute. "Mit der Aktion wird ein sichtbares Zeichen der Solidarität gesetzt", dankte Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann allen Beteiligten für das Engagement.
Wolfgang Verocai, The Monroes, Fleisch&Fleisch;, HMBC, Krauthobel, Stemmeisen & Zündschnur, Schellinski und viele andere prominente Mitglieder der Vorarlberger Musikszene haben sich nach dem Beben und dem Tsunami in Japan zusammengeschlossen und eigene Werke für eine Benefiz-CD zur Verfügung gestellt. Die Idee für die humanitäre Hilfsaktion stammt von Sharine O’Neill, der Projektleiterin der Privatinitiative "Save our Souls". Sie hat selbst einen musikalischen Beitrag für die CD beigesteuert.
Das Rote Kreuz Vorarlberg übernimmt die Funktion des Mittelsmannes zwischen dem Roten Kreuz in Japan und der Privatinitiative in Vorarlberg. Die Kosten für die Produktion der Tonträger haben verschiedene Vorarlberger Firmen übernommen. Mit den Spendenbeiträgen, die über den Verkauf der CD hereinkommen, sollen dringend benötigte Hilfsmaßnahmen geleistet werden. Dazu zählt die Abgabe von Medikamenten ebenso wie der Bau von Notunterkünften oder auch die Hilfe für Kinder und ältere Menschen in der Katastrophenregion. LR Kaufmann überbrachte allen involvierten Vorarlberger Künstlerinnen und Künstlern ebenso wie den Projektbetreibern den Dank des Landes. "Mit dieser Hilfe können die Bedingungen für die Menschen vor Ort in den betroffenen Gebieten etwas erträglicher gemacht werden", so Kaufmann.
Weitere Informationen zur neuen Doppel-CD und zur Initiative "Save our Souls" sind im Internet unter www.saveoursouls.at erhältlich.
30 Vorarlberger Jungmusikerinnen und -musiker ausgezeichnet
Bregenz. - 30 Prüflinge haben die Oberstufenprüfung 2011 des Musikschulwerks bzw. des Blasmusikverbandes erfolgreich abgelegt. Im Rahmen eines Konzerts heute, Donnerstag, in Bregenz überreichten Landesrätin Andrea Kaufmann und der Vizepräsident des Österreichischen Blasmusikverbands, Elmar Rederer, die Urkunden bzw. Abzeichen. "Mit diesem Ergebnis wird die hervorragende Arbeit an den Vorarlberger Musikschulen und am Landeskonservatorium eindrucksvoll untermauert", sagte die Landesrätin.
Aufgrund des neuen Lehrplans und der steigenden Anzahl an interessierten Prüflingen wurden die Oberstufenprüfungen für MusikschülerInnen inhaltlich und organisatorisch neu gestaltet. Die Organisation übernahm landesweit das Vorarlberger Musikschulwerk, in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Blasmusikverband, der die Prüfung als JMLA Gold (Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold) anerkennt.
Der gesamtösterreichische Lehrplan für Musikschulen sieht vier mehrjährige Lernstufen vor, die alle mit einer – in Vorarlberg freiwilligen – Prüfung abgeschlossen werden können. Die Oberstufe ist die letzte dieser vier Stufen und verlangt nicht nur ein hohes instrumentaltechnisches Können, sondern auch selbständige musikalische Arbeit von den SchülerInnen, die sich bereits durchschnittlich zehn bis zwölf Jahre konstant mit dem Instrument beschäftigen. Zusätzlich zum Vorspiel – teilweise auch in kammermusikalischer Besetzung – vor einer qualifizierten Jury mussten die Prüflinge auch einen Musikkundetest absolvieren.
Die 30 Prüflinge von acht Musikschulen bzw. dem Vorarlberger Landeskonservatorium sind Mitglieder in 23 Musikvereinen und spielen folgende Instrumente: Holzblasinstrumente: Querflöte, Klarinette, Saxophon, Oboe, Fagott. Blechblasinstrumente: Trompete, Horn, Posaune, sowie Schlagwerk und Violoncello.
Neun der Prüfungen wurden mit "Ausgezeichnetem Erfolg" abgeschlossen, darunter auch die erste Prüfung für Violoncello. Während für die Blasinstrumente die "Gold"-Prüfung bereits zur
Tradition wurde, werden die anderen Instrumente auf diesem Niveau noch selten geprüft.
Allgemein stieg in den letzten Jahren die Anzahl von drei (2006) auf 30 Prüfungen (2011). Die Prüflinge sind zwischen 16 und 25 Jahre alt.
Zwei brisante Ausstellungen im Frauenmuseum Hittisau
Eröffnung der Ausstellungen "Frauen im Kreuzfeuer" und "Silent Witnesses" Hittisau. - Das Thema "Frauen und Gewalt" ist Gegenstand von zwei Ausstellungen, die im Frauenmuseum Hittisau zu sehen sind. Bei der Eröffnung gestern, Donnerstag, sagte Landesrätin Greti Schmid: "Gerade Gewalt ist ein Thema, das immer und immer wieder offen angesprochen werden muss, um Tabus aufzubrechen und Opfern besser helfen zu können."
In Vorarlberg gibt es ein gutes Hilfsnetz insbesondere auch für Frauen, denen Gewalt angetan wurde, so Schmid. Das frühzeitige Erkennen und richtige Handeln bei Gewalt sei darüber hinaus aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. "Wir alle sind gefordert, die Augen offen zu halten, hinzuschauen und – wenn es Anzeichen von Gewalt gibt – Zivilcourage zu zeigen", so Schmid.
Die Ausstellung "Frauen im Kreuzfeuer" ist der britischen Fotografin Jenny Matthews gewidmet, die weltweit das Leben und die Überlebensstrategien von Frauen während und nach bewaffneten Konflikten dokumentiert hat. Darüber hinaus zeigt das Frauenmuseum die vom Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser konzipierte Ausstellung "Silent Witnesses", die Opfern häuslicher Gewalt gewidmet ist. Beide Ausstellungen sind bis Sonntag, 26. Juni zu sehen.
Rachel Lumsden erhält Internationalen Kunstpreis des Landes Vorarlberg
Rachel Lumsden erhält den mit 7.500 Euro dotierten Internationalen Kunstpreis 2011 des Landes Vorarlberg Bregenz. - Der alle zwei Jahre vergebene Internationale Kunstpreis des Landes Vorarlberg geht 2011 an die Malerin Rachel Lumsden, teilt Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann mit. Der mit 7.500 Euro dotierte Preis wird am 4. Juli 2011 im Landhaus in Bregenz überreicht.
Die Qualität ihrer Malerei beruhe sowohl auf hoher Begabung als auch auf klassischer Ausbildung, zeigt sich Landesrätin Kaufmann von der Wahl der Jury erfreut: "Die überzeugende Kombination von künstlerischer Qualität und thematischer Aktualität macht Rachel Lumsden zu einer wichtigen Repräsentantin zeitgenössischer Malerei und somit zu einer auch künftig vielversprechenden und würdigen Trägerin des diesjährigen Kunstpreises."
Die 1968 in Newcastle-upon-Tyne geborene Britin lebt seit 2002 in St.Gallen. In ihren Arbeiten macht sie mit Bildserien wie “Silent Inhabitants“, “Bird Wars“ oder “Alpenglühen“ auf den Konflikt der in Natur und menschlicher Zivilisation angelegten Gegensätze aufmerksam. "Ohne Hysterie und Sentimentalität veranschaulicht Lumsden, dass zwischen dem Vertrauten und dem Bedrohlichen, zwischen dem Nützlichen und dem Schrecklichen, dass zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, zwischen Gelingen und Versagen oft nur ein schmaler und häufig überschrittener Grat verläuft", heisst es in der Begründung der Jury.
Bregenzerwald eines der GenussZiele 2011
(v.l.) Margareta Reichsthaler (Obfrau der Genuss Region Österreich), Geschäftsführer Michael Moosbrugger (KäseStrasse Bregenzerwald), Geschäftsführerin Barbara Klaczak (GenussRegionen Marketing) Bregenz. - Der 4. Bregenzerwälder KäseHerbst gehört zu den innovativsten Tourismusprojekten, die von der GENUSS REGION ÖSTERREICH im Rahmen des Wettbewerbes "GenussZiel des Jahres 2011" ausgezeichnet wurden. Als Veranstalter wurde die Genuss Region Bregenzerwälder Alp- und Bergkäse als Finalist in der Kategorie "Event/Fest/Veranstaltung" ausgezeichnet.
Agrarlandesrat Erich Schwärzler gratuliert herzlich zu diesem Erfolg. "Die Auszeichnung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung unserer Genuss Regionen als Nachweis für Qualität und Frische aus bäuerlicher Produktion und als Ausdruck einer funktionierenden Partnerschaft zwischen Landwirtschaft, Handel, Gastronomie, Tourismus und Konsument", so Landesrat Schwärzler.
Beim Wettbewerb "GenussZiel des Jahres 2011" wurden insgesamt 70 innovative Projekte aus acht Bundesländern von der Jury in drei Kategorien bewertet. Sie repräsentieren die vielen Facetten der 113 Genuss Regionen Österreichs. Davon sind sieben in Vorarlberg beheimatet, nämlich die Genuss Regionen Bregenzerwälder Alp- und Bergkäse, Montafoner Sura Kees, Großwalsertaler Bergkäse, Jagdberger Heumilchkäse, Ländle Kalb, Ländle Alpschwein und Ländle Apfel.
Nordisch in Niederösterreich
Langlaufen am Hochreit Eine der schönsten Wintersportarten ist sicherlich das entspannte Dahingleiten mit gemäßigtem Doppelstockeinsatz. In Niederösterreich gibt es wunderschöne Loipen dafür, auf denen derzeit beste Bedingungen für den Langlauf herrschen.
Der sanft knirschende Schnee unter den Skiern, die weiß staubenden Äste im Winterwald und dazu nach jedem Doppelstockeinsatz der wolkige Atem, der in den tiefblauen Himmel steigt: In Niederösterreich ist Langlaufen ein Genuss für alle Sinne. Ein Loipennetz von über 740 km Länge bietet Abwechslung pur: Von stimmungsvollen Fahrten durch die von Licht- und Schattenspielen geprägten Wälder des Waldviertels bis zum entspannten Dahingleiten auf den sonnendurchflutenden Hochebenen im alpinen Süden lassen sich mit Ski und Stock einige der schönsten und aussichtsreichsten Landschaften Niederösterreichs durchmessen. In die Qualität der niederösterreichischen Langlaufgebiete wird laufend investiert: „Im Zuge einer Qualitätsoffensive wurde jetzt in elf Langlaufgebieten ein modernes Beschilderungssystem umgesetzt. In Hochreit (Göstling), Puchenstuben (Turmkogel), Bärnkopf, Bad Traunstein, Ottenschlag, Annaberg, St. Aegyd, Gutenbrunn, Bad Großpertholz, Lackenhof und auf der Wechsel-Semmering-Panoramaloipe finden nun Sportlerinnen und Sportler sowie Ausflugstouristen ein transparentes und einheitliches Orientierungssystem vor“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Schöner und länger laufen
Die größten und schönsten Langlaufreviere Niederösterreichs melden derzeit hervorragende Loipenbedingungen. So kann die 100 km lange Wechsel-Semmering-Panoramaloipe in den Wiener Alpen in Niederösterreich von allen zehn Einstiegsstellen in Angriff genommen werden. Alle 13 Loipenabschnitte werden mindestens vier Mal die Woche klassisch und skating gespurt, an 16 Schwaigen und Gasthöfen kann gerastet werden. Besonders üppige Schneeverhältnisse melden die Mostviertler Langlaufgebiete: In Lackenhof (Loipennetz: 17 km), Annaberg (20 km) und auf den Hochreit-Loipen bei Göstling (32 km) sind die Loipen in tief verschneite Landschaften eingebettet, und auch in St. Aegyd (100 km) liegt zumindest ein Viertelmeter Schnee. Prächtige Bedingungen finden Langläufer auch im Waldviertel vor: In Gutenbrunn und im benachbarten Bärenkopf kann auf einer beruhigenden Schneedecke von über einem halben Meter gespurt werden. Rund 120 km präparierte Loipen bieten in Niederösterreichs größtem Langlaufzentrum ein unvergessliches Naturerlebnis. Hat man sich in Bärnkopf-Gutenbrunn ausreichend präpariert, lohnt vielleicht ein Leistungstest im 20 km entfernten Langschlag. Hier findet am 18. und 19. Februar der zweite internationale Langlauf-Marathon statt. Für den, der’s kann, sind rund um den Frauenwieserteich bis zu 51 km zurückzulegen. Es geht aber auch kürzer: Nicht ganz so in Saft und Kraft stehende Athleten können sich auch an der Halbmarathon-Strecke über 25,5 km, an der Familienstrecke (8,5 km), an der Schülerstrecke (4 km) oder gar an der Kinderstrecke versuchen – da sind dann nur noch 1,5 km zurückzulegen. Begleitet wird das sportliche Ereignis von einem reichen Rahmenprogramm.
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.
Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.
Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.
Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.
Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.
Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.
"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.
"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.
Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.
Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.
Karl-Heinz Ströhle verhüllt vorarlberg museum
Karl-Heinz Ströhle verhüllt vorarlberg museum Bregenz. - Im Herbst 2009 wurde im Zuge des Neubaus des vorarlberg museums ein offener künstlerischer Wettbewerb ausgeschrieben, den Maria Anwander mit einer Gestaltung für den Bauzaun und Karl-Heinz Ströhle mit der Gestaltung des Baunetzes für sich entscheiden konnten. Bereits vor einem Jahr verhüllte Ströhle einen Teil des Gebäudes, die seeseitig gelegene ehemalige Bezirkshauptmannschaft. Mit Fertigstellung des Rohbaus erfolgte heute die Verhüllung des zweiten Gebäudeteils.
Das Ziel des Projekts von Karl-Heinz Ströhle ist, das vorarlberg museum während seiner mehrjährigen Aus- und Neubauphase nicht aus den Augen und damit aus dem Sinn des Publikums geraten zu lassen. "Seine strenge, einfache, aber wirkungsvolle Gestaltung
des Baunetzes hebt sich klar von üblichen bildhaften oder textlichen Lösungen, die aus dem Bereich der Werbung bekannt sind, ab", betonte Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann. Bereits vor einem Jahr wurde in einem ersten Schritt der seeseitige Teil der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft verhüllt. Mit Fertigstellung des kornmarktseitigen Rohbaus verschwindet das Gebäude nun zur Gänze hinter dem abstrakten Streifenmuster der bedruckten Bauplanen, mit denen Ströhle die bevorstehende Neueröffnung 2013 – in Anlehnung an einen Theatervorhang – ankündigt.
Die im Kulturgesetz verankerten Richtlinien zu Kunst und Bau sehen vor, dass bei allen Hochbauprojekten des Landes jeweils ein Prozent der Nettoerrichtungssumme für künstlerische Vorhaben investiert wird. Bereits im Sommer 2010 konnte das Projekt von Maria Anwander umgesetzt werden. Für nicht ortskundige Personen erschließt sich die Baustelle durch die vollständige Präsentation aller künstlerischen Arbeiten aus dem Sammlungsbestand des vorarlberg museums mittels auf den Bauzaun montierter Titelschilder und wird damit zur größten Kunstausstellung Vorarlbergs. Die Titelschilder bilden eine Projektionsfläche für Erinnerungen und Vorstellungen zu einzelnen Arbeiten. Eine zentrale Funktion des Museums als Archiv und Speicher kollektiver Erinnerung wird auf diese Wiese erfahrbar gemacht. "Mitbestimmend für die Entscheidung der Jury war, dass sich die künstlerische Gestaltung des Bauzauns von Maria Anwander und des Baunetzes von Karl-Heinz Ströhle auf überzeugende Weise in ihrer formalen Klarheit ergänzen", erinnerte die Landesrätin.
Kaufmann verwies in diesem Zusammenhang auf drei weitere künstlerische Projekte, die im Zuge des Neubaus umgesetzt werden – "nämlich die von Manfred Alois Mayr gestaltete Fassade, den ebenso mit großer Spannung erwarteten Panoramaraum von Florian Pumhösl und schließlich den das gesamte Bauprojekt dokumentierenden Foto-Essay von Arno Giesinger."
Das vorarlberg museum ist das derzeit größte Hochbauprojekt des Landes, sagte Hochbaulandesrat Rainer Gögele: "Nach Fertigstellung wird das sechsgeschossige Museum Passivhausqualität vorweisen können." Insgesamt knapp 34 Millionen Euro werden für den Neubau des vorarlberg museums investiert.
Bregenzer Weihnachtszauber eröffnet
Bregenzer Weihnachtszauber: Zauberhaft, beliebt & gut besucht! Bregenz. - Bürgermeister DI Markus Linhart eröffnete heute feierlich den Bregenzer Weihnachtszauber in der Innenstadt vor mehreren Hundert Zuschauerinnen und Zuschauern. Zahlreiche Ehrengäste waren dabei als per Knopfdruck und umrahmt von weihnachtlichen Klängen der Musikkapelle Sibratsgfäll der große Christbaum in der Bahnhofstraße mit rund 20.000 Lichtern zum Leuchten gebracht wurde. Sibratsgfäll ist übrigens die Gemeinde, die der Landeshauptstadt in diesem Jahr den Baum zur Verfügung stellt. Der Markt ist nun täglich bis zum 23. Dezember geöffnet. Je zu einem Drittel bieten Kunsthandwerker, Gastronomen und Händler "Gschenkle" und Spezialitäten aus der Region an. Highlights sind heuer die beiden Feuerkotas am Leutbühel, die Kinderbackstube im GWL sowie die vielen kreativen Geschenkideen der Aussteller. Mehrere Tausend Besucher promenierten bereits am ersten Abend entlang der Stände und testeten den ersten Glühwein.
Feiner Glühweinduft, edles Kunsthandwerk und genussvolle Spezialitäten erwarten die Gäste im Herzen von Bregenz. Die „Lebende Krippe“ mit echten Tieren am Sparkassenplatz, der Eislaufplatz, ein Christkindle-Postamt und Auftritte verschiedener Chöre und Bläsergruppen runden das Angebot ab. „Besuchen Sie Bregenz mit der ganzen Familie und lassen Sie sich verzaubern!“ freuen sich Iris Pechlaner vom Bregenzer Stadtmarketing und Robert Horner, der Veranstalter, auf die Besucher aus der gesamten Bodenseeregion.
Das beliebte Weihnachtsmärktle in der Bregenzer Oberstadt findet an folgenden Wochenenden zusätzlich statt: 3., 4. & 8. Dezember, 10. & 11.Dezember und 16. bis 18.Dezember, jeweils 15 bis 20:30 Uhr. Das Besondere: Ein zauberhaftes Flair, individuelle Produkte und viel ehrenamtliches Engagement. Alle Infos & das gesamte Programm unter www.bregenz.ws INFO Das Bregenzer Weihnachtsprogramm im Überblick: Kinderbackstube im Zwergennest (GWL): 26. November, 3., 8., 10. & 17. Dezember, jeweils von 10 bis 16 Uhr Kinderprogramm: Kasperltheater, Zauberer, Christkindle-Postamt, Bähnle, Ponyreiten, Ringelspiel u.v.m. Geöffnet ist der Bregenzer Weihnachtszauber täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr, auch an Feiertagen.
Vorarlberg und Liechtenstein bauen Kulturbrücke weiter aus
Ausstellung "Amina Broggi (FL) und Carmen Pfanner (A), Malerei und Rauminstallation" Vorarlberg. - "Wir haben uns gerade in letzter Zeit immer wieder bemüht, die länderübergreifende Kulturarbeit diesseits und jenseits des Rheins zu intensivieren und auch bereits bestehenden Initiativen neuen Schwung zu verleihen", sagte die Landesrätin. Als Beispiele dafür nannte sie die Ausstellung anlässlich der Verleihung des Architekturpreises "konstruktiv", das Theaterfest "Augustine – junges Theater Liechtenstein" und den gemeinsamen Kulturtreff in Feldkirch im vergangenen September. Auch für heuer ist ein großes Länderübergreifendes Projekt geplant: Der STELLA12 Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum wird im April mit einem umfangreichen Programm in Liechtenstein und Vorarlberg abgehalten werden. Kaufmann: "Solche Kulturtreffs sind immer auch Orte der Begegnung, des kulturellen und künstlerischen Austausches und der gemeinsamen Freude am kreativen Schaffen."
Die aktuelle Ausstellung im Engländerbau folgt dem Motiv des Dialogs, die unterschiedliche Künstlerinnen und unterschiedliche Ausdrucksformen in ein spannendes Gegenüber setzt: So beschäftigt sich die in Wien lebende liechtensteinische Künstlerin Amina Broggi in ihren Bildserien mit Themen, die zumeist die Stellung der Frau in der Gesellschaft und eine kritische Wahrnehmung des Konflikts zwischen Lebensbedürfnissen und Lebensmöglichkeiten betreffen und bilden vielfach einen Spiegel ihrer Selbstwahrnehmung. Amina Broggis großformatige Malerei entsteht stets in Serien. Sie leitet sich zumeist von Fotosequenzen ab und zeichnet sich durch ihre hyperrealistische Darstellungsweise aus. Hingegen basieren die raumgreifenden Arbeiten und die genähten Zeichnungen bzw. Schaltpläne der Vorarlberger Künstlerin Carmen Pfanner auf textilen Materialien. Die in der Ausstellung gezeigte Arbeit „Kraftwerk“ bildet ein work in progress, das über viele Jahre hin von der Künstlerin erweitert und immer wieder auch verändert wurde.
Die Ausstellung "Amina Broggi (FL) und Carmen Pfanner (A), Malerei und Rauminstallation", kann von 17. Jänner bis 11. März 2012 im Kunstraum Engländerbau in Vaduz besichtigt werden: Täglich 13 bis 17 Uhr; Dienstag bis 20 Uhr.
"Walser Stuba" in Riezlern ist Genuss Wirt des Jahres 2012
Landesrat Erich Schwärzler bei der Urkundenübergabe an Genuss Wirt Jeremias Riezler mit Bgm. Andi Haid (ganz rechts) sowie mit Projektmanager Marke-Kleinwalsertal Marco Heim (2.v.l.) und GRÖ-Landeskoordinator Alwin Denz (ganz links) Vorarlberg. - Der Vorarlberg-Sieger beim größten Kulinarik-Wettbewerb Österreichs, der Wahl zum Genuss Wirt des Jahres 2012, steht fest: Die "Walser Stuba" von Bettina und Jeremias Riezler überzeugte mit Regionalität, Saisonalität sowie einer gehörigen Portion typisch österreichischer Gastlichkeit.
Das kulinarische Aushängeschild Vorarlbergs wurde bereits zwei Mal von dem einflussreichen Restaurantführer "Gault Millau" ausgezeichnet. Darin wurde die "Walser Stuba" für ihre ausgezeichnete Küche, die mehr als das Alltägliche bietet, mit einer Haube und 14 von 20 möglichen Punkten belohnt. Genuss Wirt Jeremias Riezler verwöhnt seine Gäste ausschließlich mit den besten Produkten, die die Region Kleinwalsertal-Bregenzerwald-Allgäu zu bieten hat, und zaubert aus dem kulinarischen Erbe der Walser wahre Geschmackserlebnisse.
Rund 1.300 Genuss Wirte gibt es in Österreich, mehr als 100 davon schafften es in die engere Auswahl im Wettlauf um die begehrte Auszeichnung der GENUSS REGION ÖSTERREICH und der Österreichischen Gastronomiezeitung ÖGZ. Den ganzen Sommer lang tourten anonyme Tester quer durchs Land, um die nominierten Genuss Wirte auf Herz und Nieren zu prüfen – jetzt stehen die Sieger in den Bundesländern fest.
"Mit der Initiative GENUSS REGION ÖSTERREICH machen wir die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern sichtbar und stärken zugleich das Bewusstsein der Konsumenten für regionale Spezialitäten", so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich. Auch in der Gastronomie gebe es eine Rückbesinnung auf den Wert regionaler Köstlichkeiten. Die alljährlich ausgezeichneten Genuss Wirte seien dafür der herausragende Beweis.
Land Vorarlberg und Kulturveranstalter engagieren sich in der Kulturvermittlung
LH Sausgruber, LR Kaufmann und Kulturabteilungsvorstand Grabher im Pressefoyer Vorarlberg. - Sowohl große als auch kleinere Kulturveranstalter in Vorarlberg sehen heute einen Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Kulturvermittlung. Sie bemühen sich, ihr Publikum noch näher zu sich zu holen und sich auch von innen zu präsentieren. Auch das Land Vorarlberg engagiert sich stark in dieser Richtung, insbesondere im Bereich Kinder- und Jugendvermittlung.
"Wer früh an die Kunst herangeführt wird, wird sich auch später für Kunst interessieren und sich damit beschäftigen. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, Kinder und Jugendliche für Kultur zu begeistern", sagte Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann heute, Dienstag, im Pressefoyer und verwies auf den neuen Kulturbericht des Landes, der wieder ein beeindruckendes Zeugnis über die Qualität und Vielfalt des kulturellen Betriebes in Vorarlberg gibt.
Der Vorstand der Kulturabteilung des Landes, Werner Grabher, erläuterte die Bedeutung der Kulturvermittlung für den gesamten Kulturbetrieb. Es genüge nicht mehr, Kunst auf der Bühne oder im Ausstellungsraum zu präsentieren, das Publikum interessiere sich vermehrt auch für den Blick hinter die Kulissen des Kunstschaffens. "Man will nicht mehr nur stiller Betrachter sein, sondern daran teilhaben", so Grabher.
Die vom Land unterstützten Initiativen und Aktionen zur Kulturvermittlung finden großes Interesse, wie der erfolgreiche Start der Aktion "Reiseziel Museum" und die Bilanz zum "Tag des Denkmals 2010" zeigen. Ein weiteres Beispiel ist die Aktion "Check Kultur! 360": Gegen Vorlage der 360 card können Jugendliche in allen fünf Städten Vorarlbergs gratis 20 Museen und Galerien besuchen – die gesamten Sommerferien über.
Ausgesprochen positiv auch eine erste Bilanz des Angebotes Freier Eintritt U19 im Kunsthaus Bregenz. Im Jahr 2010 wurden 6.939 Besucherinnen und Besucher unter 19 Jahren gezählt, um 1.105 mehr (bzw. +19 Prozent) als im Jahr davor. Das Angebot werde als positives Signal für ein "offenes Haus" für junge Menschen fortgesetzt und ist auch im neuen Vorarlberg Museum angedacht, sagte Landesrätin Kaufmann.
LH Sausgruber eröffnete neue Sommerausstellung im Angelika Kauffmann Museum
Schwarzenberg. - Mit der Sommerausstellung "Liebende", die heute, Freitag, von Landeshauptmann Herbert Sausgruber in Schwarzenberg eröffnet wurde, setzt das Angelika Kauffmann Museum einen würdigen Abschluss unter die 2009 begonnene Trilogie mit dem Titel "Traum vom Glück". Die Schau wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm ergänzt, mit dem sich das Museum einem noch breiteren Publikum öffnen will.
Die Vorarlberger Künstlerin Angelika Kauffmann (1741 bis 1807), die zu den berühmtesten Porträt- und Historienmalerinnen des 18. Jahrhunderts zählt, hat sich, meist auf Grundlage von antiken Quellen oder zeitgenössischer Literatur, auch mit dem Motiv der "Liebe" beschäftigt. Kauffmann stellt die Liebe als Auseinandersetzung zwischen den widerstrebenden Kräften von Tugend und Laster, Herz und Verstand dar. Liebende sind in ihrer Malerei selten glücklich. "Der Traum vom Glück" bleibt ein Traum. Die Heldinnen sind oft verlassene Liebende wie Ariadne, Penelope und Kalypso. Und die Helden müssen sich entscheiden zwischen Ruhm und Liebe oder zwischen verschiedenen Frauen.
Besonderer Glanzpunkt der Ausstellung ist das um 1757-1759 entstandene "Selbstbildnis in der Tracht der Bregenzerwälderin mit Pinsel und Palette", eine Leihgabe der Uffizien aus Florenz. Es kehrt in dieser Ausstellung zum ersten Mal an seinen wahrscheinlichen Entstehungsort zurück. Zu sehen ist darüber hinaus ein weiteres Frühwerk der Malerin, das sich im Kunstbesitz der Landeshauptstadt Bregenz befindet: das Historiengemälde "Bacchus entdeckt die von Theseus verlassene Ariadne auf Naxos" (1764).
"Die Ausstellung wird nicht nur bei Kunstinteressierten auf großen Anklang stoßen", zeigte sich der Landeshauptmann zuversichtlich. Seinen Dank richtete er an den Förderverein "Freunde Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg" mit Obmann Gert Ammann und an Petra Zudrell, die Kuratorin der Ausstellung.
Die Ausstellung ist von 11. Juni bis 26. Oktober 2011, jeweils Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen.
Schwacher April drückt Winterergebnis in Vorarlberg
In der abgelaufenen Wintersaison (November 2010 bis April 2011) haben 1,05 Millionen Gäste in Vorarlberg 4,55 Millionen Nächtigungen gebucht. Im Vergleich zum letzten Winter ging die Zahl der Ankünfte um 0,6 Prozent jene der Übernachtungen um 4,6 Prozent. Der schwache April habe "ein bis dato durchaus respektables Winterergebnis noch gedrückt", sagt Landestourismusdirektor Christian Schützinger.
Im April 2011 zählten die Vorarlberger Tourismusbetriebe 108.800 Gäste und 363.900 Nächtigungen. Das sind um 7,7 Prozent weniger Ankünfte und 24,4 Prozent weniger Übernachtungen als im April 2010.
Maßgeblicher Grund dafür ist, dass aufgrund der späten Osterferien und des frühlingshaften Wetters der heurige April nur mehr schwach für Winterferien gebucht wurde, so Schützinger: "Besonders deutlich wurde das bei den Gästen aus den Nahmärkten, die sehr spontan auf die Schnee- und Witterungssituation reagieren und kurzfristig entscheiden, ob sie noch einen Winterurlaub oder bereits einen Urlaub im Süden verbringen."
Das Minus in der Wintersaison 2010/11 betrifft alle Regionen in Vorarlberg mit Ausnahme der Destination Bodensee-Vorarlberg, wo ein Nächtigungsplus um 4,2 Prozent verbucht wurde. Auch bei den verschiedenen Beherbergungsbetrieben ist nur eine Kategorie im Plus: Die Betreiber von Campingplätzen verbuchten um ein Prozent mehr Übernachtungen, während es in Hotels, Ferienwohnungen und Privatzimmern teils deutliche Rückgänge gab.
Bodensee-Vorarlberg: Kunst in den Bergen
Horizont Field in Vorarlbergs Bergwelt. Bregenz. - Das Kunsthaus Bregenz, eines der führenden Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst in Europa, bespielt nicht nur den gläsernen Kubus am Bodensee. Seit Sommer 2010 und bis April 2012 ist die Bergwelt Vorarlbergs Schauplatz der größten Landschaftsinstallation, die bisher in Österreich zu sehen war. Im hinteren Bregenzerwald, im Kleinwalsertal und im Arlberggebiet hat der britische Künstler Antony Gormley "Horizon Field" gestaltet. Die Installation umfasst 100 mannshohe Eisenfiguren, die auf einer Höhenlinie von 2.039 Metern platziert sind. "Die Figuren fordern dazu auf, seine Fantasie spielen zu lassen und sich auf seine Weise mit den Themen Mensch und Berg und Natur auseinanderzusetzen." So Gormley.
Von der Region Bodensee-Vorarlberg aus ist "Horizon Field" mit dem eigenen Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut und in kurzer Zeit erreichbar. Wer mehr über das Projekt und seine Hintergründe erfahren möchte, kann bei Bodensee-Vorarlberg Tourismus ein Package mit Führungen buchen.
Andernach ist „Natur im Garten“-Stadt
Oberbürgermeister Achim Hütten, NÖ LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka Als erste „Natur im Garten“-Stadt außerhalb Niederösterreichs hat die Stadt Andernach im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz einiges zu bieten: Eine Vielzahl an ökologischen Gartenprojekten wurden hier bereits umgesetzt. Die feierliche Plaketten-Übergabe fand bei einem Festakt mit Oberbürgermeister Achim Hütten im Permakulturgarten in Andernach-Eich statt.
„Natur im Garten“ hat das Ziel, die Idee des ökologischen Gärtnerns in Europa voranzutreiben. Die mittlerweile über 20 Partnerorganisationen steigern den Bekanntheitsgrad von „Natur im Garten“ über die Grenzen hinweg. Ein Highlight in diesem Jahr war die Präsentation der Aktion auf der Bundesgartenschau in Koblenz und die Unterzeichnung des Kooperationsabkommens mit der ersten „Natur im Garten“-Stadt in Andernach.
NÖ LH-Stv. Wolfgang Sobotka: „Mit internationalen Aktivitäten wie Fachsymposien oder Kooperationen schaffen wir Möglichkeiten, Gartenthemen länderübergreifend zu diskutieren und das Netz der naturnahen Gärten zu festigen. Wir freuen uns auf eine fruchtbringende Zusammenarbeit und auf viele spannende Projekte.“
Ein "Garten der Sinne" für das Schulheim Mäder
Mäder. - Ein halbes Jahr nach der Eröffnung der neuen Landessonderschule Mäder wurde heute, Dienstag, auch das zugehörige "Kunst und Bau"-Projekt eingeweiht. Sieger des künstlerischen Wettbewerbes wurde eine Garteninstallation der Künstlerin Ruth Gschwendtner-Wölfle. Landesstatthalter Markus Wallner gratulierte zu dem gelungenen Projekt.
Der Garten spricht alle menschlichen Sinne an: Zwei Pavillons, die visuelle und akustische Objekte beherbergen, acht Sitzelemente und zwei Wasserblöcke sind durch einen brezelförmigen Weg miteinander verbunden. Schlangenförmig angeordnete Elemente laden zum Sitzen, Liegen oder auch zum Spielen ein. Der Künstlerin ist sehr viel daran gelegen, den Garten in vielfältigster Hinsicht nutzbar zu machen. So bieten die Pavillons einen leichten Schatten und Windschutz, die Wege ermöglichen verschiedenste Spielabläufe. Und im Winter, wenn es früh dämmert, können die Pavillons erleuchtet werden und werden so zu großen Lampions im Garten.
"Menschen mit Behinderung haben Fähigkeiten, Stärken und Schwächen wie alle anderen Menschen auch und dementsprechend gut werden sie im Schulheim Mäder betreut. Hier im 'Garten der Sinne' können sie ihrer Experimentierfreude und Entdeckerlust nachgehen", sagte Landesstatthalter Wallner.
"Kunst und Bau" ist in Vorarlberg seit elf Jahren ein festes Begriffspaar. Im Jahr 2000 beschloss die Landesregierung, dass bei allen Hochbauprojekten des Landes ein Prozent der Errichtungskosten für Kunst zu verwenden ist – für Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann eine "sehr sinnvolle Maßnahme, weil damit eine feste Grundlage geschaffen wurde, um künstlerische Arbeiten an öffentlichen Plätzen zu präsentieren".
Weiteres Kunst-und-Bau-Projekt für das Vorarlberg Museum
Brückenschlag von der Vergangenheit in die Gegenwart Bregenz. - Ein weiteres Kunst-und-Bau-Projekt für das Vorarlberg Museum in Bregenz wird in diesen Tagen installiert. Der Südtiroler Künstler Manfred Alois Mayr hat ein Flächen füllendes ornamentales Muster für die Fassade entworfen. Für Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann hat die Verknüpfung von Kunst und Bau im Fall des Vorarlberg Museums eine besondere Bedeutung: "Hier ist ein modernes, lebendiges Museum für Vorarlberg im Entstehen. Dieses Kunst und Bau Projekt ist ein weiteres eindrückliches Beispiel, für die Offenheit, die bereits während der Bauphase zum Ausdruck kommen soll".
In einer mehrere Monate dauernden Entwurfsphase wurde der vom Südtiroler Künstler Manfred Alois Mayr vorgelegte Entwurf, der für die Fassade des Neubaus ein Flächen füllendes ornamentales Muster in Betonabguss vorsieht, in enger Zusammenarbeit mit den Architekten Cukrowicz Nachbaur und dem Mathematiker Urs Roth weiterentwickelt.
Die Keimzelle des blütenartigen Motivs ist der Boden einer PET-Flasche. Das Gestaltungskonzept geht von der Frage aus, welche Inhalte - im wörtlichen Sinne - das Museum als Schatzkammer des Landes mit seinen zahlreichen Objekten aus Archäologie, Geschichte, Volkskunde und Bildender Kunst „prägen“.
Das Museum als Gedächtnis der Alltagskultur bildet im künstlerischen Entwurf von Manfred Alois Mayr den Ausgangspunkt für eine Verschränkung von Vergangenheit und Gegenwart, von Handwerk und Massenproduktion, und konkret für den Brückenschlag von den seinerzeit in hoher Stückzahl (bis zu 10.000 in einem Brennvorgang) hergestellten Schalen aus der Römerzeit (Zeugnisse aus dem Alltagsleben in der Spätantike) zur Getränkeflasche unserer Tage.
Im Rahmen des Projekts Kunst.und-Bau wurden am Vorarlberg Museum im vergangenen Jahr zwei Projekte umgesetzt: Die künstlerische Gestaltung des Bauzauns durch Maria Anwander und die der Gerüstfläche durch Karl-Heinz Ströhle ergänzen sich auf überzeugende Weise in ihrer formalen Klarheit.









