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Kultur/Tourismus

17.10.2017

Lehrgang Elementare Musikpädagogik am Vorarlberger Landeskonservatorium gestartet

Seit 2017 unterrichtet Natalie Begle-Hämmerle am Vorarlberger Landeskonservatorium Elementare Musikpädagogik (EMP) Seit 2017 unterrichtet Natalie Begle-Hämmerle am Vorarlberger Landeskonservatorium Elementare Musikpädagogik (EMP)

17 Pädagogen und Pädagoginnen starteten mit viersemestrigem, berufsbegleitendem Lehrgang

Im Zweijahresrhythmus bietet das Landeskonservatorium seit 2011 den berufsbegleitenden Lehrgang Elementare Musikpädagogik an. Im September starteten die 17 Teilnehmer in den viersemestrigen Kurs. Das Vorarlberger Landeskonservatorium bietet neben diesem Lehrgang weitere Weiterbildungsstudien in der Chorleitung und der Katholischen Kirchenmusik an.

Das Vorarlberger Landeskonservatorium sieht seine Weiterbildungsstudien als Angebot zum Erhalt und zur Erweiterung des fachlichen Wissens. „Wir bieten berufsbegleitend die Möglichkeit, musikalische Fähigkeiten zu vertiefen und für die eigene berufliche Tätigkeit umzusetzen“, erklärt Direktor Jörg Maria Ortwein.

Zwei Jahre – vier Semester – zwanzig Wochenenden

„Der Lehrgang Elementare Musikpädagogik richtet sich an Lehrende, die Musik verstärkt in ihrem beruflichen Alltag einsetzen möchten“, erläutert Studienbereichskoordinatorin Birgit Gebhard.

Umfassende praktische und theoretische Kompetenzen im Bereich Elementare Musikpädagogik (EMP) werden hier in vier Semestern – 20 Wochenendmodulen – den Teilnehmenden vermittelt.

Didaktik, Bewegung, Rhythmik, Instrumentenbau sowie Musiktheater stehen unter anderem am Lehrplan. Die konkrete Arbeit an eigenen Projekten und die Ausübung in der Praxis sind ebenso gewichtige Bausteine des zweijährigen Lehrganges.

Natalie Begle-Hämmerle unterrichtet EMP

Die Elementare Musikpädagogik nimmt aber auch im Berufsstudium Instrumental- und Gesangspädagogik (IGP) eine bedeutende Rolle ein. Dort gehört die EMP zu den Wahlpflichtmodulen. Seit Anfang des Herbstsemesters unterrichtet die Vorarlbergerin Natalie Begle-Hämmerle Studenten des achtsemestrigen Bachelorstudiums am Vorarlberger Landeskonservatorium.

Begle-Hämmerle ist studierte Bewegungs- und Tanzpädagogin und Gründungsmitglied von netzwerkTanz Vorarlberg. Sie hat sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen internationale Mitbewerber durchgesetzt. „Die Bestellung von Begle-Hämmerle als Lehrbeauftragte freut uns besonders. Sie bestätigt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des künstlerischen Niveaus hier in Vorarlberg“, betont Direktor Ortwein.

Info: http://www.vlk.ac.at/

Factbox:

Lehrgang Elementare Musikpädagogik (EMP)

- berufsbegleitender viersemestriger Lehrgang

- richtet sich an Personen mit pädagogischer Ausbildung

- seit 2011 im Zweijahresrhythmus angeboten

Berufsstudium Instrumental- und Gesangspädagogik

- achtsemestriges Bachelorstudium

- in Kooperation mit der Musikuniversität Mozarteum Salzburg

- Abschluss: Bachelor of Arts

Natalie Begle-Hämmerle

- studierte Elementare Musik- und Bewegungspädagogik am Institut für Musik- und Tanzpädagogik an der Musikuniversität Mozarteum Salzburg

- Nachdiplomstudium Tanzkultur an der Universität Bern

- Referentin in den Bereichen Tanz, Tanzvermittlung, Rhythmik/Elementare Musik- und Bewegungspädagogik

- Tänzerin und Choreografin

- Mitbegründerin des Ensembles bewegunsmelder – companie für zeitgenössischen Tanz

- Gründungs- und Vorstandsmitglied netzwerkTanz Vorarlberg

- seit 2017 Lehrbeauftragte für EMP am Vorarlberger Landeskonservatorium

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740 Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Matthias Rhomberg
03.01.2017

Concerto Stella Matutina: Abo-Zyklus in der Kulturbühne AMBACH startet in die zehnte Saison

Das Concerto Stella Matutina gehört seit 2005 zu den führenden Originalklang-Ensembles Österreichs. Das Concerto Stella Matutina gehört seit 2005 zu den führenden Originalklang-Ensembles Österreichs.

Die Abonnementreihe in Götzis bietet dem Publikum neue Aspekte der Barockmusik

Götzis, 3. Jänner 2017 – In seiner zehnten Jubiläumssaison zeigt das Concerto Stella Matutina in der Kulturbühne AMBACH ein weiteres Mal das breite Spektrum der Barockmusik. In fünf Abo-Konzerten erlebt das Publikum barocke Klassiker, Wiederentdeckungen aber auch neue Kompositionen von Jazz bis Volksmusik.

Ein Barockorchester kann erfahren, frisch und innovativ zugleich sein. Das beweist das Originalklang-Ensemble Concerto Stella Matutina seit seiner Gründung im Jahre 2005. Mittlerweile gehört der Klangkörper mit seinem Programm abseits des Mainstreams zu den führenden Barockensembles in Österreich.

Die zunehmenden Abonnentenzahlen – 2008 waren es 200, jetzt sind es 460 – die Erweiterung der Abonnementreihe von vier auf fünf Konzerte in der vergangenen Saison sowie die zahlreichen Gastspiele – pro Saison sind es mindestens zehn – in - und außerhalb der Grenzen Vorarlbergs unterstreichen den Erfolg. „Wir suchen stets nach,neuer‘ Alter Musik und versuchen ihre Vielfalt zu zeigen. Wir sind von der barocken Musik einfach begeistert. Ich glaube, das Publikum spürt das“, so Initiator, Manager und Ensemblemitglied Bernhard Lampert.

Grenzenlos barock!

Unter dem Titel „Grenzenlos barock!“ eröffnet das Concerto Stella Matutina den Abonnementzyklus am 3. März 2017. An diesem Abend überschreiten das Ensemble und der Cembalist, Jazz-Pianist und Komponist David Gordon gemeinsam die musikalischen Grenzen vom 16. bis ins 21. Jahrhundert.

Auf dem Programm stehen Werke von Jean Philippe Rameau, Georg Friedrich Händel sowie die Eigenkomposition „Romanesque“ von David Gordon. „Mit David Gordon unsere Saison zu eröffnen, bereitet uns besondere Freude. Er würfelt alles durcheinander, mischt französische Barocktänze mit deutschen Klageliedern und italienischen Einflüssen. Er spielt mit Stilmitteln aus fünf Jahrhunderten und führt das Publikum durch die verschiedenen musikalischen Entwicklungen hin zum Jazz“, freut sich Bernhard Lampert.

Abschied vom überbordenden Barock

Spätbarocke Raritäten sind mit dem „Requiem in C“, dem „Ascendit Deus in A“ und weiteren Werken von Carl Heinrich Biber beim zweiten Konzert zu erleben. Die Kompositionen des Salzburger Hofkapellmeisters – er war dadurch Mozarts Vorgesetzter – sind von einer gewissen Natürlichkeit durchsetzt. Ein Zeichen für den damaligen Zeitenwandel und den Abschied vom überbordenden Barock. Biber erschuf ein umfangreiches Werk, vorwiegend geistliche Musik, das bis heute auf seine Wiederentdeckung wartet.

Cembalist und Organist Johannes Hämmerle nahm sich der Handschriften Bibers, die im Domkapitelarchiv in Salzburg ruhen, an. Er edierte diese für das Concerto Stella Matutina in mühevoller Kleinarbeit. Am 5. Mai 2017 wird das Publikum Zeuge wie ein Stück Musikgeschichte wieder zum Leben erwacht.

Cherubini, Hummel und die Klappentrompete

Flötist, Dirigent und Musiktheoretiker Martin Skamletz leitet das dritte Konzert mit Werken von Operntausendsassa Luigi Cherubini und einem „Klassiker“ von Johann Nepomuk Hummel. Cherubini, zu seiner Zeit der führende Pariser Opernkomponist, verfasste während eines Wienaufenthaltes neue Zwischenakte für seine Opern „Lodoiska“, „Les deux journées“ und „Faniska“. Mit den Ouvertüren und Orchesterstücken aus den Wienerfassungen dieser drei Opern zeigt das Concerto Stella Matutina: Cherubini wurde zu Recht von seinen Zeitgenossen bewundert. Zu Unrecht ist er in Vergessenheit geraten.

Johann Nepomuk Hummels „Trompetenkonzert in E-Dur“ ist im zweiten Konzertteil zu hören. Das Stück gehört zu den bedeutenden Kompositionen für Trompete und Orchester. Passenderweise für diesen Konzertabend endet die Tonschöpfung mit einem Cherubini-Zitat. Besonderheit dieser Aufführung: Solist Herbert Walser-Breuß spielt auf einer historischen Klappentrompete, einer Vorstufe der heutigen Trompete. Die Uraufführung des Trompetenkonzertes im Jahre 1804 spielte der kaiserliche Hoftrompeter Anton Weidinger ebenso auf einer Klappentrompete.

Für die Kirche und die Tafel

Zum ersten Mal präsentiert das Concerto Stella Matutina eine Werksammlung in ihrer Gänze an einem Abend. Der vollständige Zyklus – „Sonatae Tam aris quam aulis servientes“ (1676) – von Heinrich Ignaz Franz Biber. Übrigens, der Vater von Carl Heinrich Biber, dem das Publikum im zweiten Abo-Konzert bereits begegnete.

Der Titel „Tam aris quam aulis servientes“ heißt sinngemäß übersetzt „Zum Gebrauch sowohl in der Kirche als auch bei der Tafel“. Mit diesen Kompositionen zeigt Biber, was für ein meisterlicher und einfallsreicher Tonsetzer er war. „Die zwölf Sonaten des Zyklus sind ein mehrgängiger Ohrenschmaus“, erklärt Bernhard Lampert begeistert. „Dass unsere Konzertmeisterin Silvia Schweinberger das Konzert leitet, rundet den Abend voll mit virtuosen Streicherklängen zusätzlich ab.“

Zwischen Kunst- und Volksmusik

Traditionellerweise beschließt das Concerto seine Konzertreihe in der Weihnachtszeit. Der fünfte und letzte Abend steht deshalb am 14. Dezember 2017 ganz im Zeichen der Pastorale und der Zither. Mit Arcangelo Corellis Werk „Concerto fatto per la notte di natale“ gelangt jene Komposition zur Aufführung, die das Wunder und die Faszination Weihnachten wie keine andere Tonschöpfung erfasst. Weniger bekannte, aber nicht minder ansprechende Pastorales der beiden Barockkomponisten Melchior Rauchenbacher und Johann Georg Rauch werden darüber hinaus dem Publikum dargeboten.

Die Zither steht in enger Verbindung mit der Volksmusik. Dieses Instrument kann weit mehr als alpenländisches Flair zu erzeugen. Das zeigt der Zitherspieler und Solist des Abends Martin Mallaun. Mallaun beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum an Musikstilen. Gemeinsam mit dem Concerto Stella Matutina löst er die Grenzen zwischen Kunst- und Volksmusik auf und lässt sie weihnachtlich ineinanderfließen.

Info: www.stellamatutina.at

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Programm Abonnement 2017

Concerto Stella Matutina

1. Abo-Konzert

Freitag, 3. März 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Grenzenlos barock!

Leitung und Solist: David Gordon I Cembalo

Jean Philippe Rameau (1682-1764): Suite aus verschiedenen Opern

Georg Friedrich Händel (1685-1759): Cembalokonzert in A, HWV 296a

David Gordon (1965): Romanesque – Concerto für Blockflöte, Streicher und Cembalo

2. Abo-Konzert

Freitag, 5. Mai 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Biber 2.0

Leitung: Johannes Hämmerle I Orgel

Carl Heinrich Biber (1681-1749): Requiem in C

Ascendit Deus in A sowie weitere Werke

3. Abo-Konzert

Freitag, 16. Juni 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Cherubini in Wien

Leitung: Martin Skamletz

Solist: Herbert Walser-Breuß I Klappentrompete

Luigi Cherubini (1760-1842): Ouvertüren und Orchesterstücke aus den Wiener Fassungen der Opern Lodoiska, Les deux journées und Faniska

Johann Nepomuk Hummel (1778-1837): Trompetenkonzert in E-Dur

4. Abo-Konzert

Freitag, 6. Oktober 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Zum Beten und zum Tafeln

Leitung: Silvia Schweinberger I Violine

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704): Sonatae Tam aris quam aulis servientes (1676)

5. Abo-Konzert

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Pastorale

Solist: Martin Mallaun I Zither

Arcangelo Corelli (1653-1713): Concerto fatto per la notte di Natale

Melchior Rauchenbacher (1.Hälfte des 18. Jhdt.): Sonata Pastoralis

Johann Georg Rauch (1658-1710): Sonate Decima „Pastorella“ und andere Überraschungen

Abo-Bestellungen:

Kulturbühne AMBACH, Am Bach 10, 6840 Götzis

Telefon +43/5523/640 60 - 11, Mail kulturbuehne@ambach.at

Freier Kartenvorverkauf:

Der freie Kartenvorverkauf für die fünf Abo-Konzerte startet ab 3. Februar 2017 bei allen v-ticket Verkaufsstellen sowie online unter www.v-ticket.at

Preise:

Abo-Preis für 5 Konzerte: 110 Euro

Schüler- und Studentenabo: 55 Euro

Normalpreis: 27 Euro pro Konzert

Schüler, Studenten und Lehrlinge: 14 Euro pro Konzert

Freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre

Über Concerto Stella Matutina

Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Vorarlberger Barockorchester Concerto Stella Matutina einen fixen Platz in der Reihe der führenden Originalklang-Ensembles Österreichs erspielt. Die kontinuierliche Suche nach „neuer“ Alter Musik, Vertiefung der aufführungspraktischen Expertise aber auch experimentelle, genreübergreifende Projekte liegen dem Ensemble dabei besonders am Herzen.

Künstlerischer Nabel ist die eigene Abo-Reihe im Kulturzentrum AMBACH in Götzis. Seit 2008 sind dort über 40 verschiedene Programme entstanden. Das immer größer werdende Stammpublikum schätzt die Mischung aus barocken Klassikern, Neuentdeckungen und experimentellen Projekten wie „Grenzenlos barock!“, wo Jazz auf Barock und vieles mehr trifft.

Die Zusammenarbeit mit bekannten Solisten, Dirigenten und Musikwissenschaftlern aus der Alten Musik ist dem Orchester ebenso ein Anliegen, wie die Zusammenarbeit mit Vokalensembles und Chören. Je nach Programm und Ensemblegröße arbeitet das Orchester entweder mit oder ohne Dirigent.

Gastspiele führten das Concerto Stella Matutina zu renommierten Festivals wie den Internationalen Barocktagen Stift Melk, Jeunesse Wien, Abendmusik Innsbruck, Origen Festival Graubünden (CH), Rheingau Festival (D), Bodenseefestival, Festival Musik und Kirche Brixen (I) etc.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Concerto Stella Matutina, Bernhard Lampert, Telefon +43/650/5445522, Mail info@stellamatutina.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Concerto Stella Matutina
29.11.2016

Tanzmusical „Soy de Cuba“ bringt 2017 karibisches Flair nach Bregenz

Kubanische Leidenschaft und Lebenslust bringt „Soy de Cuba“ am 20. April in das Festspielhaus Bregenz. Karten sind bereits erhältlich. Kubanische Leidenschaft und Lebenslust bringt „Soy de Cuba“ am 20. April in das Festspielhaus Bregenz. Karten sind bereits erhältlich.

Am 20. April 2017 gastiert die Erfolgsproduktion erstmals im Festspielhaus

Bregenz, 29. November 2016 – Feurige Tänze, eine Liebesgeschichte und die typisch kubanische Lebensart: Das Tanzmusical „Soy de Cuba“ begeistert die Zuschauer seit 2015. Erstmals kann sich nun auch das Publikum am Bodensee auf diese musikalische Reise ins Zentrum der karibischen Insel freuen. Am 20. April 2017 kommt „Soy de Cuba“ ins Festspielhaus Bregenz.

Unter dem Motto „Soy de Cuba“ begibt sich das Ensemble im Frühjahr 2017 auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sänger, Tänzer und Live-Band erzählen die Geschichte der Tänzerin Ayala und vermitteln die kubanische Leidenschaft und Lebenslust.

Eine Reise ins Herz Kubas

Das ist Kuba: Lust am Leben, am Tanz und an der Musik. „Soy de Cuba“ bringt diese Stimmung nach Bregenz. Filmaufnahmen auf einer Großbildleinwand zeigen den Zuschauern die unverwechselbare Kulisse der Hauptstadt Havanna: enge Gassen, Straßenpartys, Liebespaare und Tanz-Clubs, in denen die besten Tänzer Kubas zu Salsa und Reggaetón ihre Hüften schwingen.

„Soy de Cuba“ ist weit mehr als nur ein Tanzmusical. Es zeigt die facettenreiche Kultur Kubas, die Musik, die Vielfalt an Rhythmen und Tänzen und nicht zuletzt die Menschen selbst.

Eine bewegende Liebesgeschichte

Im Zentrum des Musicals steht die junge Ayala. Eingeengt von ihrem Zuhause im ländlichen Viñales, zieht es sie nach Havanna. Dort möchte sie ihr Glück als Tänzerin versuchen. Schnell lernt sie die Schattenseiten dieser Welt kennen. Intrigen, Eifersucht und Rivalität sind an der Tagesordnung. Doch Ayala gibt nicht auf. Sie kämpft für ihren Traum und ihre Liebe.

Ein erstklassiges Ensemble direkt aus Kuba

Mit seiner Besetzung zelebriert „Soy de Cuba“ das Zusammenspiel von Musik und Tanz. Die 14 Tänzerinnen und Tänzer wurden an den besten Schulen des Landes ausgebildet. Dies zeigt sich unter anderem an den mühelosen, technischen Wechseln zwischen den typisch kubanischen Stilen: vom Feuer des Salsa zur Leichtfüßigkeit des Cha-Cha-Cha, über die Leidenschaftlichkeit von Mambo und Rumba hin zur Coolness von Reggaetón und Streetdance.

Musik, für die große Bühne gemacht

Die kubanische Musiklegende Rembert Egues komponierte die Musiknummern eigens für das Musical. Egues Karriere begann vor über 50 Jahren mit der Gruppe Sonorama 6. Seither war er als Dirigent, Komponist und Pianist tätig. Bei „Soy de Cuba“ steht Egues allabendlich als musikalischer Leiter – am Piano – auf der Bühne.

Info: www.soydecuba.de

Fact-Box:

Soy de Cuba

- Wann: 20. April, 20 Uhr

- Wo: Festspielhaus Bregenz, Großer Saal

- Vorverkauf: www.v-ticket.at , www.oeticket.com und www.bb-promotion.com

Ticket-Hotlines: +4375574/4080 und +43/1960096 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

- Info: www.soydecuba.de Facebook: www.facebook.com/soydecubatour

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

BB Promotion, Sarah Pfeiffer, Telefon +49/221/2603544-15, Mail Sarah.pfeiffer@bb-promotion.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Philippe Fretault
09.05.2017

Symphonieorchester Vorarlberg: Saison 2017/18 bietet Musik in voller Pracht

Präsident Manfred Schnetzer (recht), Geschäftsführer Thomas Heißbauer (zweiter von rechts) und Chefdirigent Gérard Korsten (zweiter von links) stellten im vorarlberg museum das Programm 2017/18 vor. Vizepräsident Wolfgang Burtscher (links) führte durch das Pressefrühstück. Präsident Manfred Schnetzer (recht), Geschäftsführer Thomas Heißbauer (zweiter von rechts) und Chefdirigent Gérard Korsten (zweiter von links) stellten im vorarlberg museum das Programm 2017/18 vor. Vizepräsident Wolfgang Burtscher (links) führte durch das Pressefrühstück.

Intensive Saison mit Uraufführungen, Premieren, Fortsetzung des Mahler-Zyklus, Kooperationen und Themen-Konzerten

Das Symphonieorchester Vorarlberg leitet mit dem Schlagwort „Musik in voller Pracht“ die Saison 2017/18 ein. Künstlerische Qualität und eine Programmphilosophie im Spannungsfeld von Klassik bis zu zeitgenössischen Kompositionen sind in über 30 Jahren zum Markenzeichen des Klangkörpers geworden. Hervorragende Musiker – Dirigenten, Ensembles, Solisten, Komponisten – zeichnen für die Pracht der Konzertsaison 2017/18 verantwortlich.

Das Symphonieorchester Vorarlberg hat es sich zur Aufgabe gemacht seinem Publikum ein Konzert-programm zu bieten, das den klassischen Werken und den auch zeitgenössischen Kompositionen eine Bühne gibt. Für den Geschäftsführer des Symphonieorchesters Thomas Heißbauer gehört deshalb die Erstellung des Abonnementprogramms zu seinen schönsten Aufgaben: „Interessant, spannend, erfreuend aber auch herausfordernd soll jedes einzelne Konzert sein. Wir möchten Erwartungen erfüllen und neue kompositorische Ansätze zeigen. Damit wollen wir Neugier beim Publikum wecken.“

Neugierig darf man auf die kommende Saison auf jeden Fall sein. Der Abonnementzyklus im Montforthaus Feldkirch und im Festspielhaus Bregenz wird von Chefdirigent Gérard Korsten mit einer Uraufführung von Richard Dünser eröffnet. Weitere Symphonieorchester-Premieren folgen unter anderem mit den Dirigaten von Leo McFall und Karten Januschke, den Gast-Solisten Kian Soltani (Cello) und Ingolf Wunder (Klavier), dem Marimbaphon-Quartett „The Wave Quartet“ sowie dem gemeinsamen Konzert mit dem Jazzorchester Vorarlberg unter dem Titel „SOV meets JOV“.

Uraufführung zum Saisonauftakt

Wegweisend für die gesamte Saison kann das Programm des ersten Konzerts im September 2017 gesehen werden: Eine Uraufführung, zwei klassische Werke und eine neues Ensemble zeigen, worauf sich das Publikum 2017/18 im Gesamten freuen darf.

„Landschaft mit Regenbogen“ heißt die Komposition des Vorarlberger Komponisten Richard Dünser. Diese Vertonung von großen Gemälden von Caspar David Friedrich und Pieter Breughel sowie von großen Dichtungen von Georg Büchner wird am 22. September im Montforthaus Feldkirch uraufgeführt. „Landschaft mit Regenbogen“ ist ein Auftragswerk der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg, Das Land Vorarlberg übernimmt den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz im 2. Halbjahr. Dünsers Komposition ist ein kultureller Beitrag dazu.

Eine weitere Symphonieorchester-Premiere gibt es mit dem Gastauftritt des international gefeierten „The Wave Quartet“. Die vier Marimbaphonisten Bogdan Bacanu, Christoph Sietzen, Vladi Petrov und Emiko Uchiyama präsentieren das Concerto in C Major von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung für vier Marimbaphone. Abgerundet wird das Auftaktprogramm mit Robert Schumanns „Frühlingssymphonie“.

Mahler 9x9 mit Kirill Petrenko

Kirill Petrenko ist einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit. Umso erfreulicher, dass er den 2008 begonnen Mahler-Zyklus 9x9 gemeinsam mit dem Symphonieorchester beim zweiten Abo-Konzert fortsetzt. In diesem Jahr widmen sich Dirigent und Orchester Gustav Mahlers Symphonie Nr. 7 e-moll.

Wie die meisten Mahler-Symphonien ist auch die „Siebente“ in einem Sommer am Wörthersee entstanden. Hier fand Mahler die Ruhe und Muße, die ihm als begehrter Operndirektor und Dirigent während des restlichen Jahres nicht vergönnt war. 1905 entstand dieses Glanzstück in nur vier Wochen. Sie gehört zu seinen absoluten Meisterwerken und zeichnet sich – wie alle Mahler-Kompositionen – durch das Element des Sehnens aus.

„SOV meets JOV“: Uraufführung inklusive

Das dritte Abokonzert unter dem Titel „SOV meets JOV“ wartet mit einer spannenden Zusammenarbeit von Symphonieorchester Vorarlberg und Jazzorchester Vorarlberg sowie einer Uraufführung von Gerd Hermann Ortler auf. Gérard Korsten leitet das Programm.

Der Konzertauftakt wird mit Franz Schubert und der Symphonie Nr. 4 c-moll gemacht. Die sogenannte „Tragische“ ist 1824 entstanden – Schubert war gerade 19 Jahre alt. Er setzt sich darin mit der Rettung des Gefühls und der Fantasie vor dem Rationalismus auseinander.

Für die Uraufführung von Gerd Hermann Ortlers „And The Moon And The Stars And The World“ verschmelzen das Symphonieorchester Vorarlberg und das Jazzorchester Vorarlberg zu einem großen, überaus dynamischen Klangköper. In dieser Tonschöpfung nimmt der Komponist Bezug auf das gleichnamige Gedicht von Charles Bukowski.

Junge, international erfolgreiche Musiker

Der Brite Leo McFall steht am 13. Jänner im Montforthaus Feldkirch und am 14. Jänner im Festspielhaus Bregenz zum ersten Mal am Pult des Symphonieorchesters. Der Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2015 interpretiert gemeinsam mit dem Orchester Werke zweier seiner Landsmänner: Benjamin Brittens Passacaglia aus der Oper Peter Grimes und Edward Elgars Cello-Konzert e-moll. Solist des Abends ist der junge, erfolgreiche Vorarlberger Cellist Kian Soltani.

Das Finalstück des Abends stammt sozusagen aus russischer und britischer Feder. Sergei Prokofieffs Balletkomposition „Romeo und Julia“ hält sich genau an die Handlung der Shakespeare’schen Stückvorlage. Das Publikum darf die Suiten 1 und 2 daraus erleben.

Zu Ostern – Haydn, Mozart und Beethoven

Die beiden Konzerte am Ostersonntag und Ostermontag sind bereits Symphonieorchester-Tradition. Mit der Symphonie Nr. 85 in B-Dur, auch „La Reine“ genannt, von Joseph Haydn, wird der Konzertreigen eröffnet. Diese königliche Symphonie, an der Marie Antoinette angeblich großen Gefallen fand, wird gefolgt von Mozarts bekanntestem Klavierkonzert Nr. 21. C-Dur. Der Kärntner Pianist Ingolf Wunder konnte dafür engagiert werden. Der weltweit erfolgreiche Pianist ist zum ersten Mal gemeinsam mit dem Symphonieorchester zu erleben. Mit Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 8 wird das fünfte Abo-Konzert heiter beschlossen.

Domingo Hindoyan steht für dieses Konzert am Dirigentenpult. Seine Ausbildung genoss er in der venezolanischen Talentschmiede „El Sistema“. Seine erste Oper dirigierte Hindoyan 2012 in Bregenz. Quasi von hier aus entwickelte sich seine internationale Karriere. Seine spritzig, energetische Art zu Dirigieren begeistert Zuschauer und Zuhörer in den großen Konzertsälen und Opernhäusern der Welt.

„Missbraucht und Verfemt“

Das Programm des Abschlusskonzertes widmet das Symphonieorchester dem Thema „Missbraucht – Verfemt“. Der Nationalsozialismus vereinnahmte Komponisten wie Franz Liszt oder Richard Wagner für sich. Genauso verbannte er Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold oder Paul Hindemith.

Missbrauchte und verfemte Werke stehen in diesem Programm einander gegenüber: Franz Liszts „Les Préludes“, Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert op. 35 D-Dur – als Solist ist Benjamin Schmid zu hören – Richard Wagners Ouvertüre „Die Meistersinger von Nürnberg“ und Paul Hindemiths Symphonie „Mathis der Maler“. Unter der Leitung von Gérard Korsten wird so die Abo-Saison großartig und gleichzeitig denkwürdig zu Ende gebracht.

Don Pasquale im Landestheater

Die Kooperation mit dem Vorarlberger Landestheater ist ein Fixpunkt im Jahresprogramm des Symphonieorchesters. Zum 29. Mal gestalten die beiden Partner eine Opernproduktion. Im Februar 2018 feiert Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ Premiere. Für die musikalische Leitung zeichnet Karsten Januschke und für die Inszenierung Michael Schachermaier verantwortlich. Die 1843 uraufgeführte Opera Buffa ist ein Stück über Frauen, ihre Schicksale und wie sie sich dagegen wehren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Mathis Fotografie
29.06.2017

Die Gustav wird fünf

In neun Räumen - von der Ankleide über das Speisezimmer und der Terrasse bis hin zum Schlafzimmer präsentiert die Gustav ihre Produkte. In neun Räumen - von der Ankleide über das Speisezimmer und der Terrasse bis hin zum Schlafzimmer präsentiert die Gustav ihre Produkte.

Salon für Konsumkultur feiert vom 27. bis zum 29. Oktober 2017 mit der fünften Ausgabe ein halbrundes Jubiläum

Als die Gustav – der internationale Salon für Konsumkultur – im Oktober 2013 erstmals im Dornbirner Messequartier stattfand, ahnte niemand, wie erfolgreich sich das neuartige Messekonzept entwickeln würde. Die anfängliche Skepsis wich mit euphorischen Rückmeldungen von Ausstellern und Besuchern.

„Eine gute Idee, 120 Aussteller und rund 5.000 Besuchern markierten den Anfang. Heute ist die Gustav eine erfolgreiche Special-Interest-Messe und aus dem Portfolio unseres Unternehmens nicht mehr wegzudenken“, so die Geschäftsführerin der Messe Dornbirn, Sabine Tichy-Treimel. „Bei der diesjährigen Ausgabe erwarten wir über 200 Aussteller und rund 10.000 Besucher.“ Zum jetzigen Zeitpunkt sprechen die Verantwortlichen der Gustav von einer hervorragenden Buchungslage, Restplätze sind für Kurzentschlossene aber noch verfügbar.

Gustav im Zeichen einer neuen Konsumkultur

Der Erfolg der Gustav liegt in ihrem Konzept: es werden ausschließlich Produkte gezeigt, die sich durch hochwertiges Handwerk, Materialqualität und Langlebigkeit auszeichnen und dem zeitgenössischen Geschmack entsprechen. „Der Salon passt perfekt in die Vier-Länder Region mit sehr vielen potenziellen Besuchern, die eine neue Konsumkultur leben und Lifestyle, Lebensfreude und Nachhaltigkeit miteinander verbinden wollen“, erklärt Projektleiter Patrick Malang.

Messe mit Wohlfühlfaktor

Die Aussteller der Gustav präsentieren ihre Produkte in neun Räumen, von der Ankleide über das Speisezimmer und der Terrasse bis hin zum Schlafzimmer. Die verschiedensten Produktgruppen werden jeweils in den passenden „Themen-Zimmern“ gezeigt. Als Messe mit Wohlfühlfaktor beschreibt Projektleiter Patrick Malang die Gustav. „Unseren Besuchern bieten wir ein besonderes Messeerlebnis: Treffpunkt für Menschen und Produkte zum Anfassen und Probieren“.

Chef’s Tasting als kulinarisches Highlight

Die Schwerpunkte der Gustav liegen in den Bereichen Design und Genuss. Zahlreiche Aussteller bieten kulinarische Köstlichkeiten an. Ebenso geben Spitzenköche ausgewählter Gastronomiebetriebe Einblicke in ihre Arbeit. Die Chef’s Tastings werden nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr ausgebaut und wieder gemeinsam mit der Initiative „Vorarlberg isst…“ präsentiert. „Neue Ideen in die Köpfe und auf die Teller‘ zu bringen, das ist das Leitmotiv der Initiative ‚Vorarlberg isst …‘ und der Chef´s Tastings“, erklärt Harald Furtner Geschäftsführer der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Diese neue Vorarlberger Kulinarik bringt noch mehr Regionalität in die Kochtöpfe. Und setzt somit die gemeinsamen Ziele der Ökoland- und der Tourismusstrategie auf kulinarische Weise um. Die jungen Nachwuchsfachkräfte lernen in der neuen Tourismusausbildung GASCHT von den Vorarlberger Spitzenköchen und deren Kreativität. Was dabei herauskommt kann auf der diesjährigen GUSTAV erlebt und gekostet werden.“

Bewährte Gustav-Highlights

Bewährte Highlights wie die Gustav Ateliers sind ebenso Bestandteil des Salons. Die zahlreichen Gemeinschaftsstände – Junge Wirtschaft Vorarlberg, Sparte Mode und Bekleidung der Wirtschaftskammer oder IDM Südtirol – dürfen nicht fehlen. Die 5. Gustav startet am Freitag, 27. Oktober mit der Preview und hat am Samstag, den 28. und am Sonntag, den 29. Oktober 2017 jeweils ganztags geöffnet.

Info: www.diegustav.com

Fact-Box:

5. Gustav – Zeit und Raum für guten Geschmack

Internationaler Salon für Konsumkultur

Messe Dornbirn, Messeplatz 1, 6850 Dornbirn (Vorarlberg, AT)

Preview: Freitag, 27. Oktober 2017, 18 bis 22 Uhr

Samstag, 28. Oktober 2017, 10 bis 20 Uhr, Sonntag, 29. Oktober 2017, 10 bis 18 Uhr

Mehr Informationen unter: www.diegustav.com oder www.facebook.com/diegustav

Bilder zum Download: https://gustav.messedornbirn.at/presse/

Alle Fotos: Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Gustav.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Messe Dornbirn, Bernd Hagen, Telefon +43 5572 305 407, Mail bernd.hagen@messedornbirn.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Sarah Schmid/Messe Dornbirn
05.04.2017

Michael Steinocher verstärkt die „Soko Donau“

Michael Steinocher verstärkt die „Soko Donau“ Michael Steinocher verstärkt die „Soko Donau“

In Dakapofällen ermittelt die „Soko Donau“ derzeit immer dienstags um 21.05 Uhr in ORF eins – und auch vor der Kamera wird wieder für rot-weiß-rote Krimispannung gesorgt. Denn seit Montag, dem 3. April 2017, entstehen in Wien, Nieder- und Oberösterreich sowie in der Steiermark 17 neue Folgen des ORF-Serienhits. Neu sind in dieser 13. Staffel aber nicht nur die Fälle: Denn als das bewährte Team um Stefan Jürgens, Lilian Klebow, Dietrich Siegl und Gregor Seberg, der noch für die ersten drei Folgen vor der Kamera steht, ganz nahe dran ist, einen Drogenring zu zerschlagen, bekommen die Ermittler Verstärkung von Michael Steinocher, der seinen kriminalistischen Spürsinn bereits als „CopStories“-Cop unter Beweis gestellt hat. Den Kieberern zur Seite stehen auch diesmal wieder Maria Happel, Helmut Bohatsch und Paul Matic.

In den ersten neuen Folgen, die auf dem Drehplan stehen, bekommt es das „Soko Donau“-Team mit seltsamen Familien, Hellseherinnen, Drogenküchen, Bienenköniginnen, dunkler Materie, Schlaflosigkeit und Paralleluniversen zu tun. In Episodenrollen sind u. a. Claudia Kottal, Georg Rauber, Johannes Seilern, Anna Thalbach, Serge Falck, Karin Thaler, Anian Zollner, Marie-Christine Friedrich, Inge Maux, Fritz Egger, Martina Spitzer und Thomas Schubert mit dabei. Regie führen Holger Barthel, Holger Gimpel, Filippos Tsitos und Olaf Kreinsen nach Drehbüchern von Sascha Bigler, Axel Götz, Max Gruber, Stefan Brunner, Jacob Groll, Sarah Wassermair, Natalia Geb und Sönke Lars Neuwöhner, Andreas Quetsch und Frank Weller, Markus Staender, Peter Dommaschk und Ralf Leuther sowie Martin Muser und Jens Schäfer. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang November. Ab Herbst 2017 sollen die neuen Folgen on air gehen.

Neuzuwachs Michael Steinocher: „Da freut man sich einfach, in die Arbeit zu gehen!“

Als Inspektor Thaler sorgt er in „CopStories“ für Recht und Ordnung; auf dem vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten und preisgekrönten „Planet Ottakring“ sagt er am Donnerstag, dem 4. Mai, um 20.15 Uhr in ORF eins den Kriminellen auf seine ganz eigene Art und Weise den Kampf an. „Soko Donau“-Setluft hat Romy-Preisträger Michael Steinocher bereits in der zwölften Saison geschnuppert, als er in der Folge „Auf ewig“ in einer Gastrolle als Verlobter des Mordopfers zu sehen war. Als verdeckter Ermittler stößt er in der 13. Staffel (ab Folge zwei) zum bewährten Team der „Soko Donau“ und steht den Cops schließlich als Bezirksinspektor Simon Steininger zur Seite: „Ich freue mich sehr, nun auch über die ‚CopStories‘-Grenzen und Ottakring hinaus ermitteln und als neuer Bezirksinspektor der ‚Soko Donau‘ Teil einer der erfolgreichsten ORF-Krimiserien sein zu dürfen.“

Steinocher weiter über seine Rolle: „Simon Steininger hatte nicht gerade eine einfache und harmonische Kindheit. Aber trotz – oder vielleicht sogar gerade wegen dieser Tatsache – hat er gelernt, ganz nach dem Motto ‚Deal with it!‘ mit Schwierigkeiten umzugehen und das Beste aus jeder Situation herauszuholen. Er ist klar und direkt, ohne dabei seinen Charme und Humor zu verlieren, und gewinnt schnell das Vertrauen seines Gegenübers, weil er diesem immer auf Augenhöhe begegnet. Und er ist ein Womanizer, auch wenn er seinen eigenen Gefühlen nicht ganz so gern begegnet. In seiner Funktion als V-Mann war er nicht nur sehr erfolgreich, sondern es auch gewohnt, alles sofort und selbst zu entscheiden. Steininger muss also erst noch lernen, sich im Team einzufügen und Regeln zu akzeptieren.“ Und Michael Steinocher weiter über die Dreharbeiten: „Die Kollegen sind wie eine große Familie, da merkt man schnell, dass der Schmäh rennt und sie einander alle schon sehr gut kennen. Da spürt man schon schnell die Liebe, die am Set herrscht. Da freut man sich einfach, in die Arbeit zu gehen! Und natürlich hoffe ich, dass die Stimmung auch weiterhin so bleibt, ich in dieser Familie aufgenommen werde und wir viele Folgen miteinander drehen.“

Die 13. Staffel von „Soko Donau“ (ZDF-Sendetitel: „Soko Wien“) ist eine Koproduktion von Satel Film und Almaro in Zusammenarbeit mit ORF und ZDF, hergestellt mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien, dem Land Oberösterreich, Cinestyria Filmcommission and Fonds und dem Land Niederösterreich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Satel Stefan Haring
27.09.2017

Ein Schlepperfahrzeug für das Museum

Schlepperfahrzeuge auf dem Parkplatz der Polizeiinspektion AGM Nickelsdorf. Linke Bildseite: Kastenwagen Ford Transit, Baujahr 2004 Schlepperfahrzeuge auf dem Parkplatz der Polizeiinspektion AGM Nickelsdorf. Linke Bildseite: Kastenwagen Ford Transit, Baujahr 2004

Nach der Eröffnung der Ausstellung „Mobilität“ im Jahr 2014 hat TMW in dieser Sammlung eine inhaltliche Neuausrichtung vorgenommen. Der Bereich war lange Zeit in die fünf nach Verkehrsträgern gegliederte Gruppen (Straßenverkehr, Schienenverkehr, Schifffahrt, Luft- und Raumfahrt) unterteilt. Ausgehend von einem aktualisierten, umfassenden Mobilitätsbegriff wurden vier neue, vom Verkehrsträger unabhängige Sammlungsgruppen entwickelt: „Räume und Infrastruktur“, „Verkehrsflüsse und Kontrollsysteme“, „In- und Exklusionen von Mobilität“ sowie „Mobilitätskulturen“.

Die Mobilität der Menschen ist ein hohes Gut, jedoch nicht alle können oder dürfen sich vollkommen frei bewegen. Die Sammlungsgruppe widmet sich jenen technischen Gegenständen, die Menschen ermöglichen oder sie daran hindern, mobil zu sein. Neben den klassischen Sammlungsbereichen verfolgt das Museum nun also auch das Ziel, aktuelle Aspekte moderner Mobilität abzubilden – dazu gehört auch die Flüchtlingskrise der letzten Jahre.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Technisches Museum Wien
08.08.2017

Zum 10. Todestag: ORF 2, ORF III und 3sat würdigen Franz Antel

„Vier Mädels aus der Wachau“ „Vier Mädels aus der Wachau“

„Entweder man macht große Kunst oder man lebt gut. Ich, für meine Person, leb’ gern gut.“ Franz Antel, der Wienerbub aus einfachen Verhältnissen, war zweifelsohne einer der erfolgreichsten und begnadetsten Filmregisseure des deutschen Sprachraums. Er schuf in 75 Jahren rund 100 Filme, darunter zahlreiche Klassiker, in den unterschiedlichsten Genres. Am 12. August 2007 starb Antel im Alter von 94 Jahren in einem Wiener Pflegeheim. ORF 2, ORF III und 3sat zeigen zum zehnten Todestag der Regielegende vom 9. bis 19. August 2017 einige seiner vielen Kultfilme – von musikalischen Komödien wie „Hallo, Dienstmann“ und „Ooh ... diese Ferien“ über Liebeskomödien wie „Das singende Haus“ und „Solang’ die Sterne glüh’n“ bis hin zum Historien-Drama „Der Bockerer“ und „Kaiserball“. Eine biografische Dokumentation mit dem Titel „Franz Antel – Ein Leben für den Film!“ widmet sich Werdegang und Lebenswerk des legendären Regisseurs.

Am 28. Juni 1913 kam Franz Antel in Wien als Sohn eines Beamten und einer Hausfrau zur Welt, bewies bereits als 14-Jähriger sein großes filmisches Talent, drehte seinen ersten Amateurfilm und absolvierte nur fünf Jahre später, 1932, die Erste Wiener Tonfilmakademie. Geprägt von Militärdienst, Kriegsgeschehen und Gefangenschaft ließ er auf das unvorstellbare Leid der Bevölkerung heitere Lustspiele, harmlose Unterhaltungsfilme, Ausstattungsrevuen und Heimatfilme folgen. Neben dem „Certificate of Participation“ an der Oscar-Verleihung (für „Der Bockerer I“), der Goldenen Leinwand (für „Susanne – Die Wirtin an der Lahn“) und der Romy (für sein Lebenswerk) gesellten sich zu Antels zahlreichen Auszeichnungen in den vergangenen Jahren unter anderem noch eine Ehrung des Fachverbands der Kinos Österreichs zum Jubiläum „75 Jahre hinter der Kamera“ (2005) sowie der Udine-Preis für das Lebenswerk eines Nachwuchsförderers (2006).

Spielfilme und Dokumentation in ORF 2, ORF III und 3sat im Überblick:

„Vier Mädels aus der Wachau“ (Mittwoch, 9. August, 15.25 Uhr, ORF III)

Mit: Isa Günther, Jutta Günther, Alice Kessler, Ellen Kessler, Hans Moser, u. a.; Regie: Franz Antel, 1957

Weineck ist ein stilles, vergessenes Dörfchen in der Wachau. Allerdings nur bis zu dem Tag, an dem fast gleichzeitig die junge Wirtswitwe und ihre Küchenmagd Rosina je ein Mädchen-Zwillingspärchen zur Welt bringen. Großvater Anton Zacherl, der schon genug mit dem Gasthof zu tun hat, zerbricht sich den Kopf, wie er bei dem Kindersegen helfen könnte. Da kommt ihm der Zufall zu Hilfe.

„Kaiserball“ (Donnerstag, 10. August, 15.25 Uhr, ORF III)

Mit Sonja Ziemann (Franzi), Rudolf Prack (Reichsgraf Georg von Hohenegg), Hannelore Bollmann (Prinzessin Christine), Bully Buhlan (Nicolaus Graf von Görtzen), Hans Moser (Portier Rienössl), Jane Tilden (Gräfin Reichenbach), Maria Andergast (Fürstin zu Schenckenberg), Paul Löwinger (Bichler) u.a.; Regie: Franz Antel, 1956

Die Näherin Franzi soll in Bad Ischl ein Ballkleid für die Gräfin Reichenbach abliefern. Als man sie jedoch mit der Prinzessin Christine verwechselt, löst sie bei der illustren Gesellschaft beträchtliche Verwirrung aus. Die wirkliche Prinzessin gerät umgekehrt in den Verdacht, eine Hochstaplerin zu sein. Denn sie reist inkognito, um ihren zukünftigen Bräutigam kennenzulernen.

„Das singende Haus“ (Samstag, 12. August, 11.25 Uhr, ORF 2)

Liebeskomödie mit Richard Romanowsky, Hannelore Schroth, Hans Moser, Herta Mayen, Curd Jürgens, Walter Müller, Peter Wehle, Theodor Danegger, Susi Nicoletti u. a.; Regie: Franz Antel

Die für die Oper ausgebildete Sängerin Melanie (Hannelore Schroth) verliebt sich in Freddy (Walter Müller), den Schlagzeuger einer Jazzkapelle. Für ihren Vater, den angesehenen Musikprofessor Cattori (Richard Romanowsky), eine höchst unerfreuliche Verbindung, zumal es der Band noch an lukrativen Engagements fehlt. Der Greißler Franz Huber (Hans Moser) will den jungen Musikern helfen, die Karriere ordentlich in Schwung zu bringen.

„Solang’ die Sterne glüh’n“ (Sonntag, 13. August, 11.05 Uhr, ORF 2)

Komödie mit Gerhard Riedmann, Hans Moser, Ossi Wanka, Josef Meinrad u. a.; Regie: Franz Antel

Nach der Pleite ihres Zirkus stehen der alte Clown Pipo (Hans Moser), die Kunstreiterin Cora (Heidi Brühl) und der junge Silvio (Ossi Wanka) ohne Geld da. Nicht einmal das Futtergeld für die ihnen verbliebenen Tiere kann aufgebracht werden. Reporter Conny Meister (Gerhard Riedmann) wittert sofort eine rührende Story. Außerdem möchte der Molkereibesitzer Runkelmann die Notlage des Zirkus ausnutzen und das Gelände für eine Fabrik aufkaufen. Dabei rechnet er nicht mit dem Engagement der Nachbarkinder.

„Franz Antel – Ein Leben für den Film!“ (Sonntag, 13. August, 14.05 Uhr, ORF 2)

Die Dokumentation von Robert Reumann ist ein bunter, amüsanter Mix aus „zeitgeschichtlichen“ Filmausschnitten mit Zeitzeugen von einst und jetzt – ergänzt durch Interviewsequenzen der Freunde Antels quer durch Film und Politik. Das Thema Frauen kommt ebenso zur Sprache wie Fußball, Kochen, Freundschaften und das Feiern. Franz Antel gewährte Einblick in sein ganz privates Foto- und Filmarchiv und sprach offen über sein Leben, seine Lieben und die nie enden wollende Leidenschaft zum Film.

„Der Bockerer“ (Sonntag, 13. August, 14.45 Uhr, ORF 2)

Drama mit Karl Merkatz, Ida Krottendorf, Alfred Böhm, Heinz Marecek, Klausjürgen Wussow, Michael Schottenberg u. a.; Regie: Franz Antel

Die Tage des Einmarsches der deutschen Truppen im Jahre 1938 bewirken Veränderungen im Dritten Reich. Schon bald dringen diese auch in die kleine Welt des Wiener Vorstadt-Fleischhauers Karl Bockerer (Karl Merkatz) ein. Als Individualist leistet er mit bissigem Humor und großen Worten passiven Widerstand.

„Hallo, Dienstmann“ (Dienstag, 15. August, 11.15 Uhr, ORF 2)

Komödie mit Hans Moser, Paul Hörbiger, Annie Rosar, Richard Eybner, Maria Andergast, Susi Nicoletti u. a.; Regie: Franz Antel

Professor Godai (Paul Hörbiger) von der Wiener Musikakademie geht als Dienstmann verkleidet auf einen Maskenball. Anschließend wird er im Bahnhofslokal von dem wirklichen Dienstmann Anton (Hans Moser) um Hilfe gebeten. Godai spielt mit, zumal ihn die Dame, deren Gepäck sie transportieren sollen, sehr interessiert. Bei der schönen Frau handelt es sich aber um seine neue Kollegin an der Akademie.

„Ooh ... diese Ferien“ (Dienstag, 15. August, 14.25 Uhr, bzw. Samstag, 19. August, 11.20 Uhr, 3sat)

Komödie mit Georg Thomalla, Heidi Brühl, Hans Moser, Hannelore Bollmann, Elke Aberle, Mara Lane u. a.; Regie: Franz Antel

Eine sechsköpfige Familie ist auf Urlaubsreise in den Süden. Über die Riviera soll es bis nach Spanien gehen. Das gemietete Auto hat es aber buchstäblich in sich: Gangster haben darin Geheimpapiere für ihre Komplizen in Genua versteckt, die über die Grenze geschmuggelt werden sollen. Während die Urlauber verfolgt werden, nimmt der Großvater (Hans Moser), ein pensionierter Polizist, die Sache in die Hand.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: zVg.
28.03.2017

Zwei neue Lehrende für das Vorarlberger Landeskonservatorium

Die ausgezeichnete Blockflötistin Julia Fritz hat mit März 2017 die Blockflötenklasse des Landeskonservatoriums Feldkirch übernommen. Die ausgezeichnete Blockflötistin Julia Fritz hat mit März 2017 die Blockflötenklasse des Landeskonservatoriums Feldkirch übernommen.

Julia Fritz leitet Blockflötenklasse, Michael „Kosho“ Koschorreck übernimmt Lehrveranstaltung für Gitarre

Feldkirch, 28. März 2017 – Das Vorarlberger Landeskonservatorium hat zwei weitere international anerkannte Musiker in den Lehrkörper berufen. Die mehrfach ausgezeichnete Blockflötistin Julia Fritz leitet seit März 2017 die Flötenklasse am Konservatorium. Söhne-Mannheims-Gitarrist Michael „Kosho“ Koschorreck hat seine Lehrtätigkeit bereits aufgenommen. „Wir sind eine Bildungsinstitution, für die internationale Standards wichtig sind“, erörtert Jörg Maria Ortwein, Direktor des Landeskonservatoriums. „Unsere Lehrenden müssen deshalb einen internationalen musikalischen Erfahrungsschatz und mühelose Vielseitigkeit mit sich bringen.“ Studierende aus über 25 Ländern und ein Lehrkörper aus rund 70 ausgezeichneten Musikern unterstreichen diese Positionierung.

Telemann-Preisträgerin unterrichtet am Konservatorium

Die Tirolerin Julia Fritz leitet seit dem Sommersemester die Blockflötenklasse des Landeskonservatoriums. Fritz folgt Sabine Gstach, die mit Ende des Studienjahres in Pension geht. Sie überzeugte die internationale Jury unter dem Vorsitz des Direktors in einem mehrstufigen Auswahlverfahren.

Ihr Studium begann Julia Fritz in Innsbruck und Salzburg bei Dorothee Oberlinger. In Bremen studierte sie an der Hochschule für Künste – bis zu ihrer ausgezeichneten Diplomprüfung 2008 – in der Klasse des Blockflötenvirtuosen Han Tol. Ein Aufbaustudium Konzertexamen schloss sie 2011 mit der Bestnote ab. Sie tritt weltweit auf, unter anderem mit dem Boreas Quartett. 2015 gewann sie den 8. Internationalen Telemann-Wettbewerb.

Alias „Kosho“

Bereits seit dem Wintersemester unterrichtet Michael „Kosho“ Koschorreck – besser bekannt als Kosho –die Fächer Gitarren- und E-Gitarrenpraktikum. Der 55-jährige Gitarrist arbeitete in seiner bisherigen Karriere mit musikalischen Größen wie André Heller, Wallis Bird, Edo Zanki oder Nena zusammen. Seit 2002 ist er festes Mitglied der Söhne Mannheims.

Kosho ist neben seinen Soloprojekten auch als Dozent an der Popakademie Baden-Württemberg, der Bundesakademie in Trossingen und auch als Bandcoach bei verschiedenen Projekten aktiv.

Info: http://www.vlk.ac.at/

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Wolfram Knelangen
30.03.2017

Die 9. Emsiana macht Hohenems zum babylonischen Sehnsuchtsort

Der deutsch-irakische Journalist und Schriftsteller Najem Wali setzt sich in seiner Eröffnungsrede mit der Vielsprachigkeit auseinander. Der deutsch-irakische Journalist und Schriftsteller Najem Wali setzt sich in seiner Eröffnungsrede mit der Vielsprachigkeit auseinander.

Von 11. bis 14. Mai setzt sich das Kulturfest mit dem Leben zwischen Sprachen und Zeiten auseinander

Hohenems, 29. März 2017 – Seit 2009 widmet sich die Emsiana alljährlich einem bestimmten Thema. „Hohenems. Babylon“ heißt es 2017. An den vier Festivaltagen wird Hohenems mit Konzerten, Ausstellungen, Führungen und vielem mehr wieder zur Kulturmetropole. Am 11. Mai wird die Emsiana vom Kammerorchester „tonart sinfonietta“ eröffnet. Der mit dem Bruno-Kreisky-Preis ausgezeichnete deutsch-irakische Autor Najem Wali ist als Festredner zu hören.

Von 11. bis 14. Mai 2017 bewegt sich das Programm der Emsiana wieder im Beziehungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart. Unter dem Motto „Hohenems. Babylon“ widmet sich die Emsiana mittels künstlerischer Auseinandersetzungen dem zerstreuten Leben zwischen Sprachen und Zeiten.

„Babylon ist überall dort, wo wir uns nicht verstehen, wo wir uns fremd fühlen, wo wir Sehnsucht empfinden. Heute ist Babylon fast überall“, erklärt Markus Schadenbauer-Lacha, Koordinator und Organisator der Emsiana. In verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen spüren die Emsiana-Künstler dem Reichtum der Sprachen und dem Leben zwischen Exil und Heimat nach.

Segen und Fluch der Vielsprachigkeit

Najem Wali, stammt aus dem Irak. 1980 flüchtete er nach Deutschland. Heute lebt er als Schriftsteller und Journalist in Berlin. „Vom Segen und Fluch der Vielsprachigkeit“ handelt seine an Aktualität kaum zu überbietende Festrede. Wali liest zudem am 12. Mai im Jüdischen Museum aus seinem Buch „Bagdad. Erinnerungen an eine Stadt“.

Wie alle Emsiana-Jahre übernimmt das junge Kammerorchester der regionalen Musikschule „tonart sinfonietta“ unter der Leitung von Markus Pferscher die musikalische Gestaltung der Eröffnung. Als Solist ist der Vorarlberger Sänger Johannes Schwendinger zu erleben.

Am Eröffnungsabend verwandelt sich Hohenems in eine große Galerie. Begleitet von den Turmbläsern finden im Anschluss an den Festakt die Vernissagen von Ursula Dünser und Karin Nussbaumer, Barbara Anna Husar, Eva Kees, Carmen Pfanner, Günther Blenke sowie Simonetta Scherling und Patrik Kopf statt.

Musik und Sehnsucht kennen keine Sprachgrenzen

Am 12. Mai stehen gleich drei Konzerte am Programm. Norbert Mayer & Alfred Vogel sowie Light in Babylon überschreiten die Sprach- und Kulturgrenzen als ob sie nicht vorhanden wären. Bei den einen – Mayer und Vogel – treffen Bregenzerwälder Dialekt, Schriftsprache und Englisch auf Beats, Melodie und Rhythmus. Bei Light in Babylon wird Weltmusik zum gelebten Begriff. Die Bandmitglieder stammen aus dem Iran, Israel, England, Türkei und Frankreich. Gesungen werden türkische und hebräische Lieder.

Eine Frau, die sich vom Staatsapparat der DDR nicht eingrenzen ließ, ist mit der deutschen Liedermacherin Bettina Wegner am 12. Mai im Löwensaal zu hören. Das Konzert in Hohenems ist einer ihrer rar gewordenen Auftritte. Den Abend gestalten Wegner, Sänger und Liedermacher Karsten Troyke und der Gitarrist El Aleman gemeinsam.

Mit dem Programm „Seesucht“ ist das Filippa Gojo Quartett tags darauf im Salomon-Sulzer-Saal zu erleben. Gojo, aufgewachsen in Vorarlberg, setzt sich in ihren Liedern ungekünstelt mit der Sehnsucht, dem Heim- und dem Fernweh auseinander. Die Gewinnerin des Neuen Deutschen Jazzpreises 2015 singt in Deutsch, English und in Vorarlberger Mundart.

Ein weiteres musikalisches Highlight stellt die Muttertagsmatinée am 14. Mai des Trio Emsiana dar. Eigens für das Kulturfest haben sich Helia Samadzadeh (Gesang), Peter Madsen (Klavier) und Dietmar Kirchner (Kontrabass) zum Jazztrio formiert.

Am Brunnen und zu Tisch

Brunnen als Orte des Zusammentreffens und der Kommunikation gehörten früher zum Stadtbild von Hohenems. Vier Vorarlberger Künstler – Hubert Lampert, Roland Adlassnig, Udo Rabensteiner und Dietmar Fend – haben für den nördlichen Eingang der Hohenemser Innenstadt Brunnenentwürfe gestaltet. Im Rahmen der Emsiana werden diese, mit dem Ziel bald wieder über einen weiteren Brunnen als möglichen Versammlungsort zu verfügen, ausgestellt.

Für die Brüder Eugen und Günter Fulterer gehören die Begriffe Essen, Erzählen, Austauschen zusammen. Mit ihrer Babylonischen Antipasteria gibt es erstmals ein Emsiana-Festivalzentrum. Der Salomon-Sulzer-Platz wird zum Treffpunkt der Kulturfest-Besucher. In der offenen Backhütte der zwei Brüder können Interessierte gemeinsam kulinarischen Reichtum und kulturelle Vielfalt erfahren.

Emsiana Fixstarter

Auch in ihrem neunten Jahr bietet die Emsiana während des gesamten Festivalzeitraumes ein breites Angebot an Führungen, Lesungen und Aktionen. Ob bei einer Turmführung in der Kirche St. Karl, einer Führung durch den Hohenemser Untergrund oder bei einer literarischen Stadtführung mit Hanno Loewy – Babylon ist überall Thema.

Das Theater für Groß und Klein kommt dabei nicht zu kurz. Wer Theater einmal ganz anders erleben möchte, der sollte sich im Visionscafé das Impro-Theater Paroli ansehen. Für die ganz kleinen Emsiana-Besucher ab 3 Jahren wird es bei Kinderperformance „Vorhang auf! Das Spiel kann beginnen“ wieder spannend. Zusehen kann jeder, hier kann auch mitgemacht werden. Auf eine Reise durch verschiedene Länder, Gefühle und Kulturen nehmen die Groovetrooters Kinder ab 6 Jahren mit. Auch dann heißt es mitstampfen, mitklatschen, mitsingen und tanzen.

Info: www.emsiana.at

Emsiana – Hohenemser Kulturfest

„Hohenems. Babylon“

11. bis 14. Mai 2017

Programm: Konzerte, Museen und Ausstellungen, Kulinaria, Lesungen & Co., Führungen & Einblicke, Kinderprogramm

Kartenvorverkauf:

Kartenvorverkauf (nur für Konzerte und Theater): Filialen der Volksbank Vorarlberg, Raiffeisenbanken und Sparkassen, Tourismusbüro Hohenems, Buchhandlung Lesezeichen und online unter www.laendleticket.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: Najem Wali
11.08.2017

Tango en Punta – sich im Tango begegnen

Sich in der Umarmung des Tangos begegnen und den anderen einfach wahrzunehmen so wie er ist, das ist für Andrea Seewald Inklusion. Sich in der Umarmung des Tangos begegnen und den anderen einfach wahrzunehmen so wie er ist, das ist für Andrea Seewald Inklusion.

Einziges Tangofestival für Menschen mit und ohne Behinderung kommt wieder nach Bregenz

Bregenz, 11. August 2017 – Bereits zum fünften Mal wird das Festspielhaus zum Schauplatz von Tango en Punta. Vom 7. bis 10. September 2017 treffen sich rund 2000 Teilnehmer aus 17 Ländern, um sich in der Umarmung des Tangos zu begegnen. Mit dem IN-CONCERT wird das weltweit einzige inklusive Tangofestival am 8. September offiziell eröffnet.

Seit 2010 unterrichten die beiden Festivalmacher Andrea Seewald und Matías Haber inklusive Tangoklassen. Das heißt: Hier tanzen Menschen mit und ohne Behinderung miteinander Tango. Seewald erinnert sich an diese ersten Tanzstunden: „Es war für uns eine Wohltat zu spüren, dass Werte hier ganz anders definiert sind, es keine Anforderungen gibt die erfüllt werden müssen, sondern, dass es um das Menschliche geht. Im Tanz umarmen wir den anderen und nehmen ihn wahr. Wir wachsen und lernen mit- und voneinander.“

Daraus entwickelte sich Tango en Punta, das weltweit einzige inklusive Tangofestival. Seewald und Haber leisten mit ihrem Verein Tinkers wahre Pionierarbeit. Sie wurden bereits von zahlreichen Festival-Veranstaltern eingeladen, und das Interesse an ihrer Tätigkeit und Arbeitsweise wächst. Ihr Wissen teilen sie nun: In den kommenden Wochen erscheint ihr erstes Buch, The Tinkers System – Finding Simplicity – ein interaktives Lehrbuch.

Neue Kompositionen für das IN-CONCERT

Das viertägige Festival Tango en Punta findet vom 7. bis 10. September im Festspielhaus Bregenz statt. Im Zentrum steht das IN-CONCERT Gemeinsam mit Größen der internationalen Tangoszene zeigen die inklusiven Tangueros und Tangueras am 8. September ihr Können. Der uruguayische Gitarrist Julio Cobelli hat für diesen Abend sieben neue Tangos komponiert. Die Texte, die sich inhaltlich mit dem Thema der Inklusion und den Geschichten der Tänzer auseinandersetzen, stammen von Siul Bango. Die Choreographien entwickelte Andrea Seewald.

Zum ersten Mal wird das IN-CONCERT von zwei Chören – Superar und Singklang Amerlügen – begleitet. Unter der Leitung von Magdalena Fingerlos singen Erwachsene (Singklang) mit Kindern (Superar) gemeinsam. „Wir möchten uns von Herzen bei Magdalena und den beiden Chören bedanken für ihre Offenheit, ihren Enthusiasmus, ihre Spontanität und ihr Feingefühl. Es ist uns eine ganz große Freude diesen Abend gemeinsam zu teilen“, so Andrea Seewald.

Ohne Druck, einfach tanzen

Tango en Punta ist längst mehr als ein Festival für Tangobegeisterte. Es ist ein Fest der Begegnung, für alle offen. Erfahrene Tanzbegeisterte aller Levels kommen bei den zahlreichen Workshops, Tanzklassen und Milongas genauso auf ihre Kosten wie Anfänger.

Die inklusiven Tangokurse richten sich an alle Menschen. Hier geht es nicht um Perfektion. Festivalleiter Matías Haber bringt es auf den Punkt: „ Wir haben doch alle unsere Fehler: In den inklusiven Klassen nehmen wir uns an, so wie wir sind. Es wird ohne Druck getanzt daraus entsteht Wunderbares. Oft erleben gerade Profi-Tänzer unsere inklusiven Tanzstunden als Wohltat: einmal einfach nur tanzen zu können.“

Info: www.tangoenpunta.com & www.tinkersinclusion.com

5. Tangofestival Tango en Punta – Internationales Festival mit Inklusion

7. bis 10. September 2017, Festspielhaus Bregenz, Platz der Wiener Symphoniker 1

Mehr Informationen: www.tangoenpunta.com

Tango en Punta IN-CONCERT

Ein Konzertabend der bewegt. Eine Inszenierung, die den Tango umarmt, und das, was Inklusion bedeutet.

8. September 2017, 20:00 Uhr, Großer Saal, Festspielhaus Bregenz, Platz der Wiener Symphoniker 1

Musik: Enrique Dia (Gesang), Julio Cobelli (Gitarre), Agustin Luna (Gitarre), Luciano Tobaldi (Bandoneon), Superar (Chor), Singklang (Chor), Magdalena Fingerlos (Chorleiterin)

Tanz: Ariadna Naveira & Fernando Sánchez, Claudia Grava & Martin Birnbaumer, Lucila Cionci & Joe Corbata, Majo Martirena & Rodrigo Fonti, Martín Maldonado & Maurizio Ghella, Noelia Hurtado & Carlitos Espinoza, Anina Meusburger, Theresia Böhler, Maurice Nouaili, Michael Sebald, Thomas Baur, Raija Bünnagel, Fabiola Zardan

In-Choregorafien: Andrea Seewald

Skript: Tamara Pereyra & Siul Bango

Moderation: Kristin Gruber

Konzerttickets: www.v-ticket.at (auch in den Vorverkaufsstellen erhältlich) und www.tangoenpunta.com; für Menschen mit Behinderung ist der Eintritt kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Ishka Michocka
20.06.2017

DIE SEER - "STAD" TOUR 2017 - am 10.12 in Dornbirn

Die SEER - STAD Die SEER - STAD

Auch heuer geben die SEER unter dem Motto „STAD“ exklusive und ausgewählte Konzerte in kleinem Rahmen – „unplugged“!

STAD, das steht einerseits für die Art der Darbietung, ein akustischer Leckerbissen, wo die musikalische und gesangliche Qualität der 8 Musiker, ohne großen technischen Aufwand, im Vordergrund steht und andererseits für die Besonderheit in der Programmzusammenstellung. Acht Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. Künstler, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden.

Es erwartet Sie eine 2-stündige, musikalische Reise zu den großen SEER Balladen als Einstimmung auf die bevorstehende „Stade Zeit“.

Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde.

Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.

Konzertkritiken können daher nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein.

Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ... In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“

10.12.2017, 19:30 Uhr – DORNBIRN, Kulturhaus

Kartenvorverkauf:

Dornbirn Tourismus 05572 / 22188, Bregenz Tourismus 05574 / 4080, in allen Vorarlberger Raiffeisenbanken, Musikladen Götzis (Tel. 05522 41000, www.musikladen.at) & Feldkirch, Kiosk im Bahnhof Rankweil, Bregenz & Schruns, Kiosk Gmeiner Dornbirn, Kirchplatz Kiosk Felix Lustenau, Lindau Lindaupark i-Punkt, Bro Records St. Gallen, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: www.kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Kerstin Joensson
09.06.2017

Symphonieorchester Vorarlberg bringt Marktgasse zum Erklingen

Beim Orchester Jubiläum 2015 mischte sich das Orchester unters Publikum. Am 14. Juni 2017 geht das Orchester in die Marktgasse und wer Lust hat, kann den Taktstock selbst in die Hand nehmen. Beim Orchester Jubiläum 2015 mischte sich das Orchester unters Publikum. Am 14. Juni 2017 geht das Orchester in die Marktgasse und wer Lust hat, kann den Taktstock selbst in die Hand nehmen.

Symphonieorchester nimmt teil am bundesweiten Aktionstag „Orchester für alle“ am 14. Juni

Am 14. Juni heißt es zum ersten Mal österreichweit „Orchester für alle“. Mit diesem bundesweiten Aktionstag geben 11 Berufsorchester an acht Orten Einblicke in ihre Arbeit. Das Symphonieorchester Vorarlberg wird mit „Dirigiere Dein Orchester!“ in der Marktgasse Feldkirch zu erleben sein.

Den Taktstock selbst in den Händen halten und ein ganzes Orchester leiten, wer das schon immer wollte, der hat am 14. Juni die Gelegenheit dazu. Ab 11 Uhr wird das Symphonieorchester in der Feldkircher Marktgasse – bei schlechtem Wetter in der Johanniterkirche – kurze Werke der Orchesterliteratur spielen. Unter dem Motto „Dirigiere Dein Orchester!“ ist das Publikum dazu eingeladen selbst am Pult zu stehen.

Erster bundesweiter Aktionstag

Die österreichischen Klangkörper leisten im Bereich Musikvermittlung seit vielen Jahren grundlegende Arbeit, um Musik für alle zugänglich zu machen. Der erste bundesweite Aktionstag steht unter dem Motto „Orchester für alle“. 11 österreichische Berufsorchester nehmen daran Teil und geben an ungewöhnlichen Orten Einblicke in ihre Arbeit.

Info: Symphonieorchester Vorarlberg und Orchester für alle – Symphonieorchester Vorarlberg (Facebook)

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Dietmar Mathis
03.05.2017

Gesamterlebnis zwischen Kultur und Natur

Die Art Bodensee ist die einzige Sommer-Kunstmesse im Bodenseeraum. Die Art Bodensee ist die einzige Sommer-Kunstmesse im Bodenseeraum.

Wer Kunst, Kultur, Genuss und Natur liebt, der ist bei der Kunstmesse Art Bodensee und in Vorarlberg genau richtig

Wer Kultur und Natur gleichermaßen schätzt, der sollte zwischen 21. und 23. Juli dem westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, einen Besuch abstatten. Bereits zum 17. Mal zeigt die Salonmesse Art Bodensee zeitgenössische Kunst in einzigartigem Ambiente. Zum ersten Mal findet die sommerliche Kunstmesse in neuen Hallen und zeitgleich mit den Bregenzer Festspielen statt. Beim Kunst- und Kulturangebot kann aus dem Vollen geschöpft werden. Die hiesige Architektur, Museen, Kulinarik und die beindruckende Landschaft ergänzen das Angebot und ermöglichen ein individuelles Gesamterlebnis.

Vorarlberg ist für die besondere Mischung aus beeindruckender Natur, vom Berg ins Tal bis hin zum Bodensee, gepaart mit einem breiten und hochwertigen Kulturangebot, bekannt. Viele Besonderheiten bietet auch die Art Bodensee. „In entspannter Atmosphäre kann Kunst entdeckt, bewundert und gekauft werden. Wir sind eine bedeutende Plattform für den regionalen und internationalen Kunsthandel. Die persönliche Kunstvermittlung vor Ort zeichnet uns zusätzlich aus, wobei die sommerliche Leichtigkeit dabei ständig präsent ist“, freut sich Isabella Marte, Projektleiterin der Art Bodensee.

Kunst- und Architekturgenuss für alle

Kunst abseits des Mainstreams wird seit 2001 bei der Art Bodensee gezeigt. 70 Galerien aus ganz Europa präsentieren dabei eine anspruchsvolle Auswahl moderner, neuer und neuester künstlerischer Positionen. Das zieht alljährlich mehr Kunstliebhaber und auch Neueinsteiger an.

„Wir sehen uns als ,Entdeckermesse‘ und möchten jedem Zugänge zur Kunst-Erkundung bieten.“, erklärt Isabella Marte. Die Art Bodensee wartet deshalb mit einem breiten Vermittlungsangebot, von kostenlosen Führungen, speziellen Kinderführungen, Workshops für Kinder (Kunst.Kids) bis hin zum persönlichen Austausch, auf.

2017 bietet die kleine, feine Salonmesse ein besonderes Highlight. Die Architekten-Brüder Stefan und Bernhard Marte (Marte.Marte) haben die neuen Messehallen geplant und waren letztes Jahr bei der Architektur-Biennale in Venedig vertreten. Ihre Arbeiten werden in der Sonderschau „In Search of the Unexpected“ gezeigt. Das Unerwartete bietet auch die Installation „ The Tower of Madness“ und das dazugehörige Event „Spontane Vergärung“ der beiden Künstler Roland Adlassnig und Paul Renner.

Mehr an Kultur, mehr an Möglichkeiten

Am Vormittag ein Besuch der Art Bodensee, am Nachmittag eine Bergtour und am Abend Opernspektakel auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele. Dazwischen kann man sich von den regionalen Gastronomiebetrieben gut und ausgiebig verwöhnen lassen. Während der Art Bodensee ist das alles und noch mehr an einem Tag in Vorarlberg erlebbar. Vorarlberg bietet für jeden Besucher das geeignete Programm. Ein kleines Land mit kurzen Wegen und schier endlosen Möglichkeiten.

Factbox:

17. Art Bodensee in Dornbirn

Messe Dornbirn, Messeplatz 1, 6850 Dornbirn (Vorarlberg, AT)

21. bis 23. Juli 2017

Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 19 Uhr

Mehr Informationen unter: www.artbodensee.info oder www.facebook.com/artbodensee

Bilder zum Download: https://artbodensee.messedornbirn.at/presse/

Alle Fotos: Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Art Bodensee.

Pressekontakt:

Messe Dornbirn, Bernd Hagen, Telefon +43 5572 305 407, Mail bernd.hagen@messedornbirn.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: Udo Mittelberger www.udomittelberger.com
26.04.2017

Welttour der BLUE MAN GROUP mit Originalprogramm in Bregenz

Vor 25 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der Blue Man Group in New York. Vor 25 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der Blue Man Group in New York.

„Die einzige Show so bunt wie das Leben!“ Die genialen Blaumänner jetzt in ausgewählten Theatern: vom 30. Jänner bis 4. Februar 2018 im Festspielhaus Bregenz

Die Blue Man Group ist ein weltweites Phänomen. An festen Spielorten in New York, Las Vegas, Boston, Chicago, Orlando und Berlin fasziniert die preisgekrönte Theatershow seit Jahren mit ihrer Multimedia-Performance. Innovative Elemente aus Surrealem und virtuosem Röhrenspiel haben bisher über 35 Millionen Menschen in mehr als

20 Ländern begeistert. Jetzt geht die Blue Man Group mit ihrem Originalprogramm auf Welttournee, frei nach ihrem Motto: „Die einzige Show so bunt wie das Leben!“. In Deutschland und Österreich dürfen sich die Fans im Winter 2017 und Frühjahr 2018 auf ausgewählte Theatergastspiele in Köln, Wien, Bregenz, Hamburg, München und Frankfurt freuen. Tourstopp im Festspielhaus Bregenz vom 30. Jänner bis 4. Februar 2018.

Die genialen Blaumänner präsentieren natürlich alle Blue Man Group-Klassiker wie ihre selbstgebastelten Klangkörper, Wasserwirbel-Trommeln, Marshmallow-Werfen und Farb-spucken, aber auch brandneues Material. Die drei blau-glänzenden Glatzköpfe haben Klamauk zum Kult erhoben, die totale Verballhornung zur Maxime einer turbulent-absurden Handlung gemacht.

Die Blue Man Group und ihre Erfolgsshow sind ein brillanter Reflex auf moderne Zeiten und dem technologischen Overkill. Die Blue Men benutzen die Bühne als Spielwiese für Amüsement und Erstaunen. In einem Gewirr von Röhren, den Tubes, agiert das Trio mit skurrilen Percussion-Instrumenten und obskuren Klangkörpern.

So ist die Drumbone, abgeleitet vom englischen Trombone, eine Mischung aus Posaune und Trommel. Mehrere Rohre werden von zwei Akteuren übereinander gestülpt und verschoben, was Tonvariationen erzeugt. Gleichzeitig bearbeitet der Dritte im Bunde die Tubes mit Trommelstöcken. Dieses PVC Röhrengeflecht von sechs Metern Breite lässt alle drei parallel agieren und basiert auf dem Prinzip eines Bambusinstruments. Die Big Drum mit ihrem Durchmesser von zwei Metern wirkt wie eine Kesselpauke. Mit den Airpoles, Ruten aus Kunststoff, werden „swoosh“-artige Töne durch Schwingen erzeugt.

Hervorgegangen ist die Blue Man Group aus der New Yorker Underground-Kunstszene der späten 80er. 1987 begannen Matt Goldman, Phil Stanton und Chris Wink, die für eine Catering-Firma in Manhattan arbeiteten, als Straßenkünstler, organisierten Happenings und absolvierten kurze Auftritte in Parks und Clubs. Ihre erste Show „Tubes“ produzierten sie im

legendären La Mamma Experimental Theater Club. Danach zog die Blue Man Group ins Astor Place Theater um, wo sie bis heute, 25 Jahre später, erfolgreich gastiert. Von New York aus trat die Blue Man Group ihren Triumphzug rund um den Globus an.

„Als wir begannen, die Show rund um den unschuldigen und neugierigen ,Blue Man‘ zu gestalten, hätten wir uns diesen Erfolg niemals erträumt“, sagt Mitbegründer Chris Wink. „Wir fühlen uns sehr geehrt, unsere Show mit den Menschen in Deutschland und in aller Welt teilen zu dürfen“. Phil Stanton fügt hinzu: „Vielleicht spricht der Blue Man so viele Menschen aller Altersgruppen, Kulturen und Nationalitäten an, weil uns von Anfang an daran gelegen war, mit unserer Show das Bedürfnis des Menschen nach Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit anzusprechen. Wir glauben, dass die fröhliche Ausgelassenheit und die Euphorie, die der Blue Man verbreitet, jeden anspricht.“

Trotz ihres Massenappeals umgibt die Blue Man Group stets etwas Geheimnisvolles, das einen Teil ihrer Anziehungskraft ausmacht. Mit ihrer Kombination aus Kunst, Musik, Comedy und modernster Technologie schafft die Blue Man Group ein unvergleichliches, umwerfend witziges Live-Erlebnis, das sich unaufhaltsam zu einer ausgelassenen, knallbunten Party steigert.

Info: www.blueman.com

Fact-Box:

Blue Man Group in Bregenz

- Wann: 30 Jänner 2018 bis 4. Februar 2018

- Spieltermine:

30.1. - 2.2. jeweils um 20 Uhr,

3.2. um 16 und 20 Uhr

4.2. um 15 und 20 Uhr

- Wo: Festspielhaus Bregenz, Großer Saal

- Vorverkauf: www.v-ticket.at , www.oeticket.com und www.bb-promotion.com

Ticket-Hotlines: +4375574/4080 und +43/1960096 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Allgemeiner Vorverkaufsstart Sa., 29.04.2017, 10:00 Uhr

Informationen: www.blueman.com, www.facebook.com/bluemangroup, www.instagram.com/bluemangroup, www.youtube.com/bluemangroup

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: © 2015 Lindsey Best
27.12.2016

Kevin John Edusei erstmals am Pult des Symphonieorchester Vorarlberg

Zum ersten Mal steht Kevin John Edusei, Chefdirigent der Münchner Symphoniker und des Konzert Theaters Bern, am Pult des Symphonieorchester Vorarlberg. Zum ersten Mal steht Kevin John Edusei, Chefdirigent der Münchner Symphoniker und des Konzert Theaters Bern, am Pult des Symphonieorchester Vorarlberg.

Drittes Abo-Konzert mit Werken zwischen zeitgenössischer Musik, Moderne und Romantik

Bregenz, 27. Dezember 2016 – Erstmals übernimmt Kevin John Edusei, Chefdirigent der Münchner Symphoniker und des Konzert Theaters Bern, das Dirigat des Symphonieorchesters. Das Programm des dritten Abo-Konzerts – am 21. Jänner im Montforthaus Feldkirch und am 22. Jänner im Festspielhaus Bregenz – umfasst Kompositionen von Pēteris Vasks, Carl Maria von Weber und Jean Sibelius. Die Werke bewegen sich zwischen zeitgenössischer Musik, Romantik und Moderne.

„Warum präsentieren wir Werke von Vasks, Weber und Sibelius an einem Abend? Weil sie ihr gemeinsames Verständnis von Musik zu Brüdern im Geiste macht“, erklärt Thomas Heißbauer, Geschäftsführer des Symphonierochester Vorarlberg. „Musik ist für alle drei die reinste und zarteste Sprache.“ Für Heißbauer ist der Konzertabend mit Kevin John Edusei am Dirigentenpult des Symphonieorchesters und Klarinettenvirtuosen Sebastian Manz als Solisten ein besonderes musikalisches Erlebnis.

Nahrung für die Seele

Mit der Musica dolorosa für Streichorchester, die der Lette Vasks 1983 als Requiem für seine zu früh verstorbene Schwester schrieb, eröffnet das Symphonieorchester das dritte Abo-Konzert. Spiritualität, Verzweiflung über das Sowjetregime der 80er-Jahre und die große persönliche Trauer verarbeitete Vasks in dieser schmerzensreichen Musik. Vasks vereint lettische Folklore, Kirchenmusik und moderne Einflüsse zu einer emotionalen Tonsprache. Als „Nahrung für die Seele“ sieht er seine Musik.

Premiere für Klarinettenkonzert Nr. 1 von Weber

Zum ersten Mal spielt das Symphonieorchester das Klarinettenkonzert Nr. 1 f-moll op. 73 von Carl Maria von Weber. Das Stück widmete Weber im Jahre 1811 dem Freund und Klarinettenvirtuosen Heinrich Joseph von Baermann. 2017 ist niemand geringerer als Sebastian Manz als Solist zu erleben. Manz, Soloklarinettist des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart, ist ARD- und Echo-Klassik-Preisträger. Er zählt zu den gefragtesten Solisten und Kammermusikern seiner Generation.

Weber gilt als der Vertreter der deutschen romantischen Oper. Auch in seinen anderen Werken ist der Einfluss des Theaters zu spüren. „Weber war durch und durch ein Mann des Theaters“, schildert Heißbauer. „Im Klarinettenkonzert Nr. 1 macht er das Soloinstrument zum Opernhelden. Das Orchester stützt und begleitet diesen von einer Szene zur nächsten.“

Meisterwerk der frühen Moderne

Kevin John Edusei beschließt das dritte Abo-Konzert mit der Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 von Jean Sibelius. Der Finne Sibelius – häufig als „Bruckner des Nordens“ bezeichnet – erschuf aus kleinen Motiven ein großes, kraftvolles Bild. In der Symphonie Nr. 2 entwickelt sich aus dem unverkennbaren Drei-Noten-Motiv in allen vier Sätzen ein Klangraum, der die finnische Landschaft, aber auch das Innerste des Komponisten widerspiegelt. Oder wie es Sibelius einst formulierte: „Meine Musik ist klares, kaltes Wasser.“

Info: www.sov.at

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Konzert 3

Samstag, 21. Jänner 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Sonntag, 22. Jänner 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Kevin John Edusei | Dirigent

Sebastian Manz | Klarinette

Pēteris Vasks: Musica dolorosa für Streichorchester

Carl Maria von Weber : Klarinettenkonzert Nr. 1 f-moll op. 73

Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Marco Borggreve
15.05.2017

Die 9. Emsiana zieht nach vier Festivaltagen erfreuliche Bilanz

Rückzug in den Keller? Illusion der Kommunikation, Simonette Scherling und Patrik Kopf – Medienintervention. Rückzug in den Keller? Illusion der Kommunikation, Simonette Scherling und Patrik Kopf – Medienintervention.

Festivalthema „Hohenems.Babylon“ machte die Nibelungenstadt zum Publikumsmagneten

Von Donnerstag bis Sonntag setzte sich das Programm der diesjährigen Emsiana mit Sprache, Sehnsucht, Heimat und Exil zwischen Vergangenheit und Gegenwart auseinander. Das breite kulturelle Angebot – Führungen, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Theater für Kinder – lockte rund 3000 Besucher in die verschiedenen Schauplätze der 9. Emsiana.

Zwischen 11. und 14. Mai verwandelte die Emsiana Hohenems bereits zum neunten Mal in die kleinste Kulturmetropole der Welt. Mit dem zerstreuten Leben zwischen Sprachen und Zeiten beschäftigten sich die teilnehmenden Künstler und präsentierten ihre vielfältigen Arbeiten dazu.

Der deutsch-irakische Autor und Journalist Najem Wali thematisierte in seiner Eröffnungsrede „Vom Segen und Fluch der Vielsprachigkeit“, die Möglichkeiten und Chancen der sprachlichen Vielfalt und setzte so einen markanten Auftakt zum Kulturfest.

Festivalzentrum: Babylonische Antipasteria

Am Salomon-Sulzer-Platz gab es zum ersten Mal mit der babylonischen Antipasteria ein Festivalzentrum. Die Brüder Eugen und Günter Fulterer boten in ihrer offenen Backhütte den Emsiana-Besuchern multikulturelle Gerichte. Die gastrosophische Intervention – so beschreiben die Brüder ihr kulinarisches Projekt – wurde in den vier Tagen des Kulturfestes zu dem Treff- und Kommunikationspunkt für Jung und Alt. Auch nächstes Jahr wird es wieder ein Festivalzentrum geben.

Podium für Vorarlberger KünstlerInnen

Die Emsiana bot dieses Jahr Vorarlberger KünstlerInnen wieder ein großes Podium. Die Installation „Das Babylon“ von Eva Kees sowie die Fotoausstellung „Verborgen“ von Ursula Dünser und Karin Nussbaumer waren dabei besondere Anziehungspunkte. Simonetta Scherling und Patrik Kopf setzten sich in ihrem Projekt „Rückzug in den Keller“ mit der heute vorherrschenden Illusion von Kommunikation auseinander. Vier Vorarlberger Künstler – Hubert Lampert, Roland Adlassnigg, Udo Rabensteiner und Dietmar Fend – haben für den nördlichen Eingang zur Innenstadt Brunnen geplant. Die Entwürfe konnten die Besucher in der Marktstraße 33 begutachten.

Musik spricht alle Sprachen

Die Konzerte zählen stets zu den großen Publikumsmagneten der Emsiana. Auch in der Musik waren die Themen Sprache und Heimat stets präsent. Von Weltmusik (Light in Babylon) über Liedermacherei (Bettina Wegner) zu Jazz (Filippa Gojo Quartett) „Hohenemes.Babylon“ spielte immer mit. Das musikalische Finale fand mit dem Muttertagskonzert des Trio Emsiana, Helia Samadzadeh, Peter Madsen und Dietmar Kirchner statt. Über 1000 Besucher waren bei den Konzerten – alle ausverkauft – dabei.

Was nicht fehlen darf

Führungen durch die Stadt und Museen oder auch auf den Kirchturm sowie Lesungen, Theater für Kinder und die Kulturcafés gehören zum fixen Programm der Emsiana. Die steigenden Besucherzahlen freuten den Veranstalter Markus Schadenbauer-Lacha, der auch bereits das Datum der 10. Emsiana 2018 bekannt gab: „Von 17.-20 Mai 2018 wird Hohenems wieder zur Kulturmetropole.“

Info: www.emsiana.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Schadenbauer-Lacha & Partner GmbH Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43 5576 79214, Mail mail@emsiana.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
01.12.2016

Symphonieorchester stellt neue CD mit Chefdirigent Gérard Korsten vor

Thomas Heißbauer (Geschäftsführer Symphonieorchester),Gerhard Hamel (Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg), Manfred Schnetzer (Präsident des Symphonieorchesters), Wolfgang Burtscher (Vizepräsident des Symphonieorchesters) (von links nach rechts).  (Copyright: Dietmar Mathis/Symphonieorchester Vorarlberg) Thomas Heißbauer (Geschäftsführer Symphonieorchester),Gerhard Hamel (Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg), Manfred Schnetzer (Präsident des Symphonieorchesters), Wolfgang Burtscher (Vizepräsident des Symphonieorchesters) (von links nach rechts). (Copyright: Dietmar Mathis/Symphonieorchester Vorarlberg)

„Aus der neuen Welt“ und Symphonische Variationen von Antonin Dvorăk

Bregenz/Rankweil, 30. November 2016 – Erfreuliches präsentierte das Symphonieorchester Vorarlberg am Mittwoch in der Volksbank Zentrale Rankweil. Zum einen stellte es die neue CD vor: den ersten Tonträger unter der Leitung von Chefdirigent Gérard Korsten mit Werken von Antonin Dvorăk. Zum anderen gaben das Symphonieorchester und die Volksbank Vorarlberg die Verlängerung ihrer Partnerschaft bis 2020 bekannt.

Als Partner sehen sich das Symphonieorchester Vorarlberg und dessen Hauptsponsor die Volksbank Vorarlberg. Gemeinsam luden deshalb Thomas Heißbauer, Geschäftsführer Symphonieorchester Vorarlberg und Gerhard Hamel, Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg, zum Pressegespräch in die Volksbank Zentrale in Rankweil. Die Hauptthemen waren: die Fortsetzung der Sponsoring-Kooperation bis 2020 und die erste CD-Aufnahme des Orchesters unter der Leitung von Chefdirigent Korsten mit Werken von Antonin Dvorăk.

Das Symphonieorchester informierte zudem über die positive Entwicklung der Abonnentenzahlen.

Die Programme der Abokonzerte finden darüber hinaus nicht nur in Vorarlberg regen Anklang. In der Saison 2016/17 gastiert das Symphonieorchester insgesamt viermal im In-und Ausland.

Nachhaltige Partnerschaft

Seit 2009 ist die Volksbank Vorarlberg Partner des Symphonieorchesters. Eine langjährige Kooperation, die für Volksbank Vorstandsvorsitzenden Gerhard Hamel mehr als reines Kultursponsoring ist. „Wir pflegen eine nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe. Als Genossenschaftsbank leben wir Regionalität, Weitsicht und Respekt. Eine so bedeutende heimische Institution wie das Symphonieorchester zu unterstützen, hat für uns oberste Priorität.“

Geschäftsführer Thomas Heißbauer sieht die Verlängerung des Vertrages ebenso als Zeichen der guten Partnerschaft:„ Das Symphonieorchester hat seit 2009 eine positive Entwicklung in qualitativer und inhaltlicher Hinsicht erfahren. Die Volksbank Vorarlberg honoriert als Hauptsponsor diesen Weg. Mit dieser Unterstützung sind langfristige Planungen möglich.“

Erster Tonträger mit Chefdirigent Gérard Korsten

Gérard Korsten ist seit 2005 Chefdirigent des Symphonieorchesters. Bis dato gab es keine CD-Aufnahme des Orchesters, die unter der Leitung von Korsten entstanden ist. „Es war mir ein Anliegen, mit der Neueinspielung von Antonin Dvorăks Kompositionen Symphonie Nr. 9 – „Aus der neuen Welt“ – und Symphonische Variationen, dieses Versäumnis nachzuholen. Umso größer ist die Freude über das Ergebnis“, führt Heißbauer aus.

Musikalische Schätze bewahren

Bei der Aufnahme handelt es sich um einen Konzertmitschnitt aus dem Montforthaus Feldkirch. Das Programm des zweiten Abokonzertes der Saison 2015/16 wurde an zwei Abenden im vergangenen Dezember in Zusammenarbeit mit dem ORF Vorarlberg aufgezeichnet. Die CD ist beim Musik-Label VMS Musical Treasures erschienen. Seit seiner Gründung im Jahre 2002 sieht sich das Label als Entdecker und Bewahrer von musikalischen Schätzen.

Visitenkarte des Symphonieorchester Vorarlberg

Die beiden Werke Dvorăks sind bewusst gewählt. Sie erlauben den Musikern des Symphonieorchesters ihr ganzes Können zu entfalten. Geschäftsführer Heißbauer sieht die Aufnahme als „Visitenkarte“ des Klangkörpers.

Die Symphonie Nr. 9 (1893) – als „Aus der neuen Welt“ geläufig – verbindet böhmische und amerikanische Melodien mit Polka-Rhythmus und ursprünglichen Tänzen. Dvorăks Symphonische Variationen (1877) war zu seinen Lebzeiten seine best-rezensierte Tonschöpfung. Dennoch gibt es nur wenige Aufnahmen davon.

Abonnenten: positive Entwicklung

Weitere erfreuliche Entwicklungen verzeichnet das Symphonieorchester bei den Abonnentenzahlen. 1041 Abos – 47 mehr als im Vorjahr – konnten für den Konzertzyklus 2016/17 im Festspielhaus Bregenz verbucht werden. Die Abonnentenzahl für die Konzerte im Montforthaus Feldkirch hat mit 876 einen neuen Spitzenwert erreicht.

Rückblick und Vorschau

Ende Oktober begann die Konzertsaison. Neben den Auftritten im Montforthaus Feldkirch und im Festspielhaus Bregenz gab es zum Saisonauftakt Gastspiele im Konzerthaus Klagenfurt und im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg. Für Klagenfurt gibt es bereits eine Wiedereinladung in zwei Jahren.

2017 stehen weitere Gastspiele auf dem Terminkalender. Gemeinsam mit dem Kammerchor Feldkirch reist das Symphonieorchester am 10. März 2017 in den Kanton Glarus, Schweiz. Unter der Leitung von Benjamin Lack gelangt in Schwanden Haydns „Die Jahreszeiten“ zur Aufführung. Am 18. Mai 2017 tritt das Orchester gemeinsam mit Chefdirigent Gérard Korsten im Teatro Communale in Modena auf. Gespielt werden Werke von Haas, Mozart und Schubert.

Info: www.sov.at

Fact-Box:

Symphonieorchester Vorarlberg • Antonin Dvorăk

Gérard Korsten | Dirigent

Antonin Dvorăk: Symphonie Nr. 9 in e-moll op. 95, „Aus der Neuen Welt“ (1893)

Antonin Dvorăk: Symphonische Variationen op. 78

Live-Mitschnitt aus dem Montforthaus Feldkirch. Aufgenommen am 4. und 5. Dezember 2015

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Dietmar Mathis/Symphonieorchester Vorarlberg
12.12.2016

Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums spielt Werke von Willi und Dvořák

Der Dirigent und Orchesterpädagoge leitet das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums. Der Dirigent und Orchesterpädagoge leitet das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums.

Studierende des Konservatoriums präsentieren große Sinfonien auf hohem künstlerischem Niveau

Feldkirch, 9. Dezember 2016 – Am 18. Dezember lädt das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums zur „Sinfonischen Weihnacht“, der traditionellen Weihnachtsmatinee. Im Festsaal des Landeskonservatoriums präsentiert das 65-köpfige Ensemble zwei große sinfonische Werke. „Ego eimi“ von Herbert Willi und „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvořák werden von Benjamin Lack dirigiert. Francesco Negrini ist an der Klarinette als Solist zu erleben.

„Die Sinfonische Weihnacht ist ein Höhepunkt im Jahreskalender der Berufsstudierenden. Die Studierenden sammeln dadurch zusätzliche Erfahrung im Orchesterspiel. Für das Publikum ist es eine Matinee mit großen sinfonischen Werken auf hohem künstlerischem Niveau“, erklärt Jörg Maria Ortwein, künstlerischer Leiter des Landeskonservatoriums. „Der Vergleich mit professionellen Orchestern muss nicht gescheut werden.“

Das Landeskonservatorium legt großen Wert auf das Orchesterspiel. Zwei junge, sinfonische Klangkörper bietet das Konservatorium seinen Studierenden. Die KBSinfonietta ist das Ensemble für die Studierenden des künstlerischen Basisstudiums. Im Sinfonieorchester erweitern die Musiker, die sich bereits im Berufsstudium befinden, ihre musikalische Gewandtheit und ihr Repertoire.

Das Sinfonieorchester setzt sich aus Studierenden des Landeskonservatoriums zusammen. Die 65 MusikerInnen internationaler Herkunft stellen nicht nur bei der Matinee, sondern auch bei zahlreichen Auftritten im Bodenseeraum die Bandbreite ihres sinfonischen Repertoires unter Beweis. Von Werken der Wiener Klassik bis zu zeitgenössischen Kompositionen, das Sinfonieorchester profitiert von seiner konsequenten Orchesterarbeit.

Sinfonische Weihnacht: begleitet von renommierten Lehrenden

Der international tätige Dirigent Benjamin Lack unterrichtet seit 2009 am Landeskonservatorium die Fächer Dirigieren, Chorsingen, Ensemble/Kammermusik für Sänger sowie Chor- und Ensembleleitung. Ebenso zeichnet er für die Leitung des Sinfonieorchesters des Konservatoriums verantwortlich. Gemeinsam mit den Studierenden erarbeitet Lack in konzentrierten Probenphasen das Programm der Weihnachtsmatinee.

Die Weihnachtsmatinee ist für das Landeskonservatorium auch eine Gelegenheit, um einzelne Professoren dem Publikum vorzustellen. Als Solist ist jedes Jahr ein Professor des Konservatoriums zu erleben.

Am 18. Dezember übernimmt der Italiener Francesco Negrini das Klarinettensolo in Herbert Willis Konzert für Klarinette und Orchester in drei Sätzen. Negrini, vielfach ausgezeichneter Musiker, begann seine Lehrtätigkeit am Konservatorium im Jahre 2014. Er ist Professor für Klarinette und Kammermusik.

Auch neue Musik im Programm

Dem Konservatorium ist es ein großes Anliegen, den Studierenden auch zeitgenössische Musik näher zu bringen. „Dass wir bei der Sinfonischen Weihnacht das Konzert „Ego Eimi“ von Herbert Willi, selbst Professor für Komposition am Vorarlberger Landeskonservatorium, darbieten können, freut uns besonders“ führt Jörg Maria Ortwein, künstlerischer Leiter des Vorarlberg Landeskonservatoriums, aus.

Info: www.vlk.ac.at

Sinfonische Weihnacht – Sinfonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums

Sonntag, 18. Dezember 2016, 10.30 Uhr,

Festsaal des Vorarlberger Landeskonservatoriums, Feldkirch

Benjamin Lack | Dirigent

Francesco Negrini | Klarinette

Herbert Willi: Ego eimi, Konzert für Klarinette und Orchester aus dem Zyklus „Montafon“

Antonin Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der neuen Welt“

Karten: Eintrittskarten unter www.v-ticket.at oder telefonisch unter 0043/5522/73467 und in den V-Ticket-Vorverkaufsstellen (Feldkirch-, Dornbirn-, Bregenz-Tourismus, Lindaupark, Liechtensteinische Post Vaduz) erhältlich.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740, Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Victor Marin Roman
23.05.2017

Der Kult ist zurück: Baby & Johnny sind wieder da!

DIRTY DANCING lässt den Sommer '63 im Ferienresort Kellerman’s in Catskill, New York wieder lebendig werden. DIRTY DANCING lässt den Sommer '63 im Ferienresort Kellerman’s in Catskill, New York wieder lebendig werden.

DIRTY DANCING – Das Original Live ab Oktober 2017 auf Tournee und im Jänner 2018 im Festspielhaus Bregenz

Die Filmvorlage gilt als einer der aufregendsten Tanzfilme aller Zeiten, die Bühnenshow des Kinohits hat weltweit schon mehr als acht Millionen Besucher begeistert. Allein 500.000 Zuschauer waren es auf der letzten Tournee 2014/15. Jetzt sind die Schmetterlinge der ersten großen Liebe sowie die Erinnerungen daran mit DIRTY DANCING wieder zurück. Von 23. – 28. Jänner im Festspielhaus Bregenz zu erleben.

Neben den Original-Filmsongs wie „Time Of My Life“ oder „Do You Love Me“ begleiten über fünfzig weitere Titel die ersten Blicke, Annäherungsversuche und Berührungen zwischen dem attraktiven Tänzer Johnny Castle und der naiven Teenagerin Frances „Baby“ Houseman.

Die 28 Darsteller tanzen zu Mambo, Merengue und kubanischen Rhythmen, werden zu Animateuren, Kellnern und Hotelgästen und versetzen so das Publikum mitten in die weltbekannte Liebesgeschichte, mitten in den Sommer 1963 ins Ferienresort Kellerman’s.

DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour ist ein einmaliges Live-Erlebnis. Wo wird man sonst so sehr an den ersten Tanz, den ersten Kuss und die erste große Liebe seines Lebens erinnert?

„DIRTY DANCING auf der Bühne zu inszenieren, bringt immer einen gewissen Druck mit sich. Die Fans wissen genau, wie die einzelnen Szenen und Tänze aussehen, welche Sätze oder Lieder sie hören möchten und wie sich das Prickeln anfühlt. Das ist unser Anspruch – ihnen genau das alles und noch mehr – nämlich das Live-Erlebnis – zu geben“, so Maik Klokow, Geschäftsführender Gesellschafter und Produzent der Mehr! Entertainment über den Publikumsmagneten DIRTY DANCING.

Ralf Kokemüller CEO BB Group: "Dirty Dancing ist einer der wenigen Kult-Filme, die auch heute noch Millionen von Fans begeistert. Und mit der Live-Produktion verhält es sich genauso. Wir freuen uns, unsere langjährige Partnerschaft mit Mehr! Entertainment bei der Tour von Dirty Dancing fortzusetzen und dem Publikum eine großartige 'Time of their Life' zu bescheren."

Info: www.dirty-dancing-tour.de , www.presse.dirty-dancing-tour.de

Über DIRTY DANCING

DIRTY DANCING lässt den Sommer '63 im Ferienresort Kellerman’s in Catskill, New York wieder lebendig werden. Die schüchterne Frances „Baby“ Houseman langweilt sich unter den Erwachsenen im Urlaub mit ihren Eltern, bis sie ihr Herz an den anziehenden Tanzlehrer und Showtänzer des Hotels Johnny Castle verliert. Es folgt ein Auf und Ab der Gefühle, Konflikte müssen unter den Jugendlichen wie auch zwischen den Generationen gelöst und die Schritte für den Abschlusstanz der Ferien-Saison erlernt werden.

Leidenschaftliche Tanzszenen, mitreißende Songs und die emotionale Geschichte lassen das Publikum mitfiebern und das Knistern auf der Bühne hautnah nachempfinden.

Eleanor Bergstein ist Drehbuchautorin, Schriftstellerin, Produzentin und Regisseurin. Ihr berühmtestes Projekt DIRTY DANCING gehörte zu den Top 5 der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres 1987. Der dazugehörige Soundtrack wurde mit der Diamantenen Schallplatte (elf Mal Platin) ausgezeichnet und zählt zu den meistverkauften Alben der Musikgeschichte. Der Titel „Time Of My Life“ war ein Millionenseller und wurde mit einem Oscar für den besten Filmsong sowie mit einem Grammy für das beste Popduett ausgezeichnet.

Diese Erfolgsgeschichte inspirierte Bergstein, auch eine Bühnenversion von DIRTY DANCING zu schaffen.

Und diese ist nicht minder erfolgreich: Am Londoner West End waren die Vorstellungen monatelang jeden Abend bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und auch in Deutschland ist DIRTY DANCING Kult: Für keine andere Show wurden jemals vor einer Premiere mehr Karten verkauft als für die Hamburger Inszenierung, die von März 2006 bis Juni 2008 dort gespielt wurde.

Bis heute haben weltweit – von Australien über Nordamerika bis nach Europa – über acht Millionen Zuschauer DIRTY DANCING live auf der Bühne erlebt.

Fact-Box:

DIRTY DANCING – Das Original in Bregenz

Wann: 23. – 28. Jänner 2018

Wo: Festspielhaus Bregenz, Großer Saal

Spieltermine:

23. – 24. Jänner 2018 jeweils 20 Uhr

24. Jänner 2018 15 und 20 Uhr

25. Jänner 2018 14 und 19 Uhr

Vorverkauf: www.v-ticket.at , www.oeticket.com und www.bb-promotion.com

Ticket-Hotlines: +4375574/4080 und +43/1960096 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour – Termine Österreich

23.01.2018 – 28.01.2018 I Bregenz, Festspielhaus

30.01.2018 – 31.01.2018 I Linz, Tips Arena

02.02.2018 – 04.02.2018 I Salzburg, Salzburg Arena

06.02.2018 – 18.02.2018 I Wien, Stadthalle F

23.02.2018 – 25.02.2018 I Graz, Stadthalle

Preise: 36,90 bis 92,90 € (zzgl. Vorverkaufsgebühr und Systemgebühr)

Tickets: Ö-Ticket: 0900 - 9496096 (€1,09/min inkl. MwSt.)

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Jens Hauer
23.03.2017

Kirill Petrenko setzt Mahler-Zyklus mit dem Symphonieorchester Vorarlberg fort

Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper München und designierter Chefdirigent der Berliner Philharmonie gehört zu den großen Maestri der Gegenwart. Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper München und designierter Chefdirigent der Berliner Philharmonie gehört zu den großen Maestri der Gegenwart.

„Lieder eines fahrenden Gesellen“ und die Symphonie Nr. 5 in cis-moll bei den Osterkonzerten

Bregenz, 22. März 2017 – An den Osterfeiertagen wird der Mahler-Zyklus „Mahler 9x9“ fortgesetzt. Beim 5. Abo-Konzert steht am 16. April im Montforthaus Feldkirch und am 17. April im Festspielhaus Bregenz Dirigent Kirill Petrenko am Pult. Gemeinsam mit dem Bariton Daniel Schmutzhard gelangen Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und eine seiner populärsten Symphonien – die Symphonie Nr. 5 cis-moll – zur Aufführung.

Zu Ostern bietet das Symphonieorchester Vorarlberg ein „Musikfest der besonderen Art“, formuliert Geschäftsführer Thomas Heißbauer. „Zusammen mit Kirill Petrenko haben wir es uns zur Aufgabe gemacht sämtliche Symphonien Gustav Mahlers aufzuführen. Dieses Projekt trägt eine einzigartige Energie in sich. Das musikalische Dreigespann – Mahler, Petrenko, Symphonieorchester – wird dem Publikum wieder besondere Momente bescheren.“

„Mahler 9x9“ bedeutet: Alle neun vollendeten Symphonien Gustav Mahlers werden von Kirill Petrenko gemeinsam mit dem Symphonieorchester zur Aufführung gebracht. Das Projekt startete im September 2008.

Petrenkos „Heimspiel“

Kirill Petrenko zählt zu den gefragtesten Dirigenten der Gegenwart. Er ist Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und designierter Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Mit 18 Jahren zog er 1990 aus Omsk (Sibirien) nach Vorarlberg. So ist seine künstlerische Biographie eng mit dem Land Vorarlberg und seinem Symphonieorchester verbunden.

Am 16. und 17. April übernimmt Petrenko für das fünfte Abo-Konzert abermals das Dirigat des Symphonieorchesters. Als Solist der „Lieder eines fahrenden Gesellen“ ist der Tiroler Bariton Daniel Schmutzhard zu hören. Schmutzhard ist festes Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und wird im Sommer 2017 bei den Bayreuther Festspielen in „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu sehen sein.

Mahler: Werke voll Sehnsucht

Mahlers Kompositionen stehen an der Schwelle von der Spätromantik zur Moderne und sind geprägt von einem steten Gefühl des Sehnens. Die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ – 1896 in Berlin uraufgeführt – beschreiben die Leiden eines unglücklich Verliebten. Mahler verarbeitete darin seine unerfüllte Liebe zur Sopranistin Johanna Richter. Ohne Sentimentalität lässt er den volkstümlichen Ton der Lieder mit scharfen Dissonanzen zu einer umfassenden Einsicht in das Liebesleid werden.

Die Symphonie Nr. 5 cis-moll ist – so wie die meisten Mahler-Symphonien – im Sommerdomizil am Wörthersee entstanden. Mit ihr wendete er sich im Laufe der Entstehungsjahre 1901-1903 endgültig von der Programmmusik ab. Seine Schöpfungen, die zur Auflösung der Tonalität führten, gleichen wirkungsreichen Emotionslandschaften. Mahler selbst zweifelte an seiner Fünften:„ Niemand capiert sie!“. Heute gehört sie – dank Luchino Viscontis Verfilmung des Thomas-Mann-Romans „Tod in Venedig“ – zu seinen bekanntesten Symphonien.

Info: www.sov.at

Konzert 5

Sonntag, 16. April 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch - AUSVERKAUFT

Montag, 17. April 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz – Restkarten verfügbar

Kirill Petrenko | Dirigent

Daniel Schmutzhard | Bariton

Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-moll

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: Staatsoper München
18.09.2017

Über 500 privat geführte Hotels bündeln ihre Kräfte für eine neue, schlagkräftige Kooperation

Vertreter der Hotelkooperationen Charme & Caractére Hotels, Naturidyll Hotels, Ringhotels, Petit Hotel und Small Danish Hotels, die gemeinsam "GAPH - Global Alliance of Private Hotels“ gegründet haben. Vertreter der Hotelkooperationen Charme & Caractére Hotels, Naturidyll Hotels, Ringhotels, Petit Hotel und Small Danish Hotels, die gemeinsam "GAPH - Global Alliance of Private Hotels“ gegründet haben.

Eine neue, weltweit agierende Organisation, mit mehr als 500 individuellen Mitgliedern, hat das Licht der Welt erblickt. Es ist die Fusionierung zweier existierender Hotel Gruppen – der Private Hotels Europe, bei denen auch die Naturidyll Hotels seit vielen Jahren Mitglied sind und die mehr als 300 Hotels in Deutschland, Schweden, Österreich, Südtirol und Dänemark vereinen und der Charme & Caractére Hotels, die mehr als 270 Hotels international vertreten.

Private Hotels Europe haben bisher nur Hotels in Europa repräsentiert, durch die Vereinigung mit den Charme & Caractére Hotels ist die Kooperation nun mit mehr als 500 Hotels in 65 Ländern tätig. Daher wird die größte Organisation privat geführter Hotels den Namen „GAPH - Global Alliance of Private Hotels“ tragen und damit die vorhergegangenen Private Hotels Europe ablösen.

Die Mitglieder der neuen „Global Alliance of Private Hotels“ sind die Charme & Caractére Hotels, die Hotelkooperationen Naturidyll Hotels (Österreich und Südtirol), Ringhotels (Deutschland), Petit Hotel (Schweden) und Small Danish Hotels (Dänemark).

Ein gemeinsamer Wert in der mehr als 500 Hotels starken Organisation ist das Konzept von Service und Qualität. Die globale Kooperation umfasst unter anderem eine gemeinsame Marketingstrategie im internationalen Hotelgeschäft.

Die Kooperation bringt ein großes Geschäftspotential für alle beteiligten Ketten und Hotels. Sowohl individuell, als auch als vereinigte Marke wird dadurch die Position weltweit gestärkt. Außerdem wird durch diese Gemeinschaft ein attraktiver Größenvorteil erzielt, von der sowohl die Mitglieder wie auch die Urlaubsgäste profitieren werden.

Die Zusammenarbeit zwischen den über 500 Hotels ist bereits im Laufen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: GAPH - Global Alliance of Private Hotels
03.07.2017

17. Art Bodensee wartet mit zwei Sonderschauen, Installationen, Performances und „Featured Artist“ Hannes Ludescher auf

Die Art Bodensee ist der sommerliche Treffpunkt der Kunstszene im Bodenseeraum. Die Art Bodensee ist der sommerliche Treffpunkt der Kunstszene im Bodenseeraum.

Der Kunstsalon bringt von 21. - 23. Juli über 70 Galerien ins Dornbirner Messequartier und lockt mit zusätzlichem Kunstprogramm

Die Art Bodensee ist als Format für moderne und zeitgenössische Kunst etabliert. Sie steht für entspannten Kunstgenuss gekoppelt mit persönlicher Vermittlung. 2017 sind über 70 nationale und internationale Galerien vor Ort. Zum ersten Mal findet die Messe in den neuen Messehallen statt, geplant vom Vorarlberger Architekturbüro Marte.Marte. Mit den Installationen und Performances von Roland Adlassnigg und Paul Renner, Steinbrener / Dempf & Huber sowie Hubert Dobler ist das künstlerische Begleitprogramm so breit wie nie.

Zeitgenössische Kunst abseits des Mainstream zu zeigen und zu vermitteln ist das Anliegen der Salonmesse Art Bodensee, die vom 21. bis zum 23. Juli bereits zum 17. Mal in Dornbirn stattfindet. „Diese Zusammensetzung wissen sowohl Aussteller, als auch Besucher zu schätzen. Kunstgenuss und Kunstvermittlung erhalten bei uns den Raum, den sie benötigen. Die Hektik bleibt draußen“, betont Projektleiterin Isabella Marte. Auf rund 5.000 Quadratmetern präsentieren dieses Jahr über 70 Galerien ihre Künstler und deren Werke.

Sonderschau „In Search of the Unexpected“

2016 war „In Search of the Unexpected“ der Beitrag des Architekturbüros Marte.Marte bei der Biennale Archittetura in Venedig. 2017 wird die eindrucksvolle Ausstellung im Rahmen der Sonderschau der Art Bodensee in der Halle 12 re-inszeniert. Das Architekten-Brüderpaar Stefan und Bernhard Marte wählte für jenes Projekt fünf Bauten, die sich in Funktion und Gestalt auf das Wesentliche beschränken – als Beispiel eine Schutzhütte in Laterns. Mittels 3D-Verfahren wurden die Konstruktionen verkleinert in Beton gegossen und vom Bildhauer Gregor Weder bearbeitet. In den tonnenschweren Blöcken verschmelzen Architekturobjekte mit dem Material Beton und geben Unerwartetes preis. Die beiden Künstler Andreas Waldschütz und Stefan Hoffmeister erarbeiteten für das Projekt fünf Filme, die die Architekturen von Marte.Marte audiovisuell in Szene setzen.

Installationen und Performances: „Tower of Madness”, „Kritische Masse”, „Roundabout”

Mehrere Höhepunkte bietet die Art Bodensee mit Installationen und Performances. Roland Adlassnigg und Paul Renner zeigen im Roten Foyer 10 mit dem „Tower of Madness“ eine Skulptur, die Fäulnis und Destillation zusammenbringt. Die dazugehörige Performance „Spontane Vergärung“ ist bereits ausgebucht.

„Kritische Masse“ nennt sich die Installation von Steinbrener / Dempf & Huber, die in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Dornbirn auf der Art Bodensee gezeigt wird. An ausgewählten Gebäuden und Orten in Dornbirn bringen die Künstler Kunststoff-Nachbildungen von Specht-Schwärmen an: eine Auseinandersetzung mit dem Thema der kollektiven Intelligenz. Zur Eröffnung der Art Bodensee präsentiert Hubert Dobler seine Performance „Roundabout“ in der erst im Frühjahr eröffneten Ellipse des Messequartiers.

Hannes Ludescher ist der „Featured Artist“ 2017

Der gebürtige Feldkircher Hannes Ludescher wurde dieses Jahr von Kurator Harald Gfader als „Featured Artist“ ausgewählt. Bereits zum elften Mal bietet das Land Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der Art Bodensee einem Künstler aus der Region die Gelegenheit, seine Kunst bei der Art Bodensee im eigenen Messestand zu präsentieren.

Ludescher studierte Malerei und Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste bei den Professoren Josef Mikl und Fritz Wotruba. „Hannes Ludescher ist ein Erkunder der Orte, ein Landschaftsreisender vor Ort. Er erzählt vom Ort ohne aber jemals die Poesie zu übersehen. Denn Malen ist Kunst“, so Gfader über Ludeschers Arbeit.

Fact-Box:

17. Art Bodensee in Dornbirn

Messe Dornbirn, Messeplatz 1, 6850 Dornbirn (Vorarlberg, AT)

21. bis 23. Juli 2017

Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 19 Uhr

Mehr Informationen unter: www.artbodensee.info oder www.facebook.com/artbodensee

Bilder zum Download: https://artbodensee.messedornbirn.at/presse/

Alle Fotos: Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Art Bodensee.

Pressekontakt:

Messe Dornbirn, Bernd Hagen, Telefon +43 5572 305 407, Mail bernd.hagen@messedornbirn.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Christian Schramm
27.09.2017

DACH-Symposium für Musik und Wirtschaft am Vorarlberger Landeskonservatorium

Musikerin Evelyn Fink-Mennel ist Projektleiterin des Forschungsprojektes „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik.“ Musikerin Evelyn Fink-Mennel ist Projektleiterin des Forschungsprojektes „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik.“

Zwei Branchen – Musik und Wirtschaft – wollen Zusammenarbeit intensivieren

Am 5. Oktober lädt das Vorarlberger Landeskonservatorium zum Symposium „Zwei Welten treffen sich“ ein. Musiker und Wirtschaftsvertreter referieren und diskutieren über Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die Tagung findet im Rahmen eines von der Internationalen Bodenseehochschule geförderten Forschungsprojektes des Vorarlberger Landeskonservatoriums, der FHS St. Gallen, sowie der Fachhochschule Nordwestschweiz statt.

„Musik und Wirtschaft sind zwei Felder, die häufig nicht in Verbindung gesehen werden. Wir bringen bei unserem Symposium Vertreterinnen aus beiden Welten zusammen“, erklärt Projektleiterin Evelyn Fink-Mennel, Musikerin und Forschungsbeauftragte am Vorarlberger Landeskonservatorium. „Unser klares Ziel: Wege finden wie Musikerinnen und Unternehmen nachhaltig kooperieren und voneinander profitieren können.“

Für das Forschungsprojekt „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik“ arbeitet das Vorarlberger Landeskonservatorium erstmals mit der FHS St. Gallen zusammen. „Wir sind die Experten für den Bereich Musik, die FHS St. Gallen für den Bereich Wirtschaft. Wir arbeiten auf Augenhöhe. Das sind ideale Voraussetzungen für den Erfolg des Projektes und des Symposiums“, führt Jörg Maria Ortwein, künstlerischer Leiter des Landeskonservatoriums, aus.

Unternehmer und Musiker an einem Tisch

Erste Ergebnisse des Forschungsprojekts zeigen, dass Kooperationen zwischen Unternehmen und Musikern nichts Seltenes sind. Drei Viertel aller Unternehmen haben zumindest einmal erfolgreich mit Musikern zusammengearbeitet. Wie gute Zusammenarbeit aussieht und was vom Partner gelernt werden kann, beleuchten die Referenten beider Gebiete beim Symposium.

Unter anderem spricht Monika Rühl, Dozentin an der Fachhochschule St. Gallen über das kulturelle Engagement und Angebot der Lufthansa. Die beiden Musiker Stefan Dünser und Gabriela Krapf setzen sich in ihren Vorträgen mit konstruktiven Synergien zwischen Wirtschaftsunternehmen und Musik auseinander. Walter Lingg vom Hotel Krone, Au, verrät inwiefern regelmäßig stattfindende Konzerte für den Hotelbetrieb förderlich sind.

Offen für alle und ergebnisorientiert

Das Symposium steht allen Interessierten offen. Es soll nicht nur der Expertise der Referenten gelauscht werden. Das Publikum ist dazu eingeladen, sich einzubringen.

Das Symposium ermöglicht Erfahrungsaustausch und bereitet bestenfalls den Weg für neue Kooperationen. Das Symposium dient als Grundlage für weiterführenden Workshops in denen die Ideen in die Praxis umgesetzt werden sollen. Ein Handbuch, das als Wegweiser für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Musikern dienen soll, ist in Planung.

Info: http://www.vlk.ac.at/

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Zwei Welten treffen sich – DACH-Symposium für Musik und Wirtschaft

5. Oktober 2017, 14.00 Uhr, in der Bibliothek des Vorarlberger Landeskonservatoriums in Feldkirch

Symposium im Rahmen eines Forschungsprojektes der Internationalen Bodenseehochschule „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik“. Eine Zusammenarbeit des Vorarlberger Landeskonservatoriums mit der Fachhochschule St. Gallen Fachhochschule Nordwestschweiz.

Vortragende:

Prof. Dr. Wilfried Lux – FHS St. Gallen; Walter Lingg – Hotel Krone, Au; Monika Rühl – Hochschule St. Gallen; Stefan Dünser – Vorarlberger Landeskonservatorium; Gabriele Krapf – Konservatorium Zürich; Andreas Burzik – Musiker

Moderation: Evelyn Fink-Mennel – Vorarlberger Landeskonservatorium; Maria Nänny – FHS St. Gallen und Pietro Morandi – FHS Nordwestschweiz

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie jedoch, sich bis spätestens 3. Oktober 2017 bei Fr. Judith Altrichter am Vorarlberger Landeskonservatorium anzumelden: judith.altrichter@vlk.ac.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740 Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
30.08.2017

Symphonieorchester Vorarlberg: Uraufführung und Ticket-App zum Saisonstart 2017/18

The Wave Quartet wurde 2008 von Bogdan Bacanu gegründet. Vier Künstler am Marimaphon - Bogdan Bacanu, Christoph Sietzen, Vladi Petrov und Emiko Uchiyama - begeistern das Konzert Publikum weltweit. The Wave Quartet wurde 2008 von Bogdan Bacanu gegründet. Vier Künstler am Marimaphon - Bogdan Bacanu, Christoph Sietzen, Vladi Petrov und Emiko Uchiyama - begeistern das Konzert Publikum weltweit.

Dünser, Bach und Schumann – Zeitgenössisches, Barockes und Romantisches als Auftakt

Am 22. und 23. September startet das Symphonieorchester Vorarlberg im Montforthaus Feldkirch, im Festspielhaus Bregenz und im Angelika-Kauffmann-Saal Schwarzenberg in die Konzertsaison 2017/18. Die Uraufführung von Richard Dünsers Landschaft mit Regenbogen, der erste Auftritt des The Wave Quartets gemeinsam mit dem Symphonieorchester sowie Schumanns Frühlingssymphonie markieren unter der Leitung von Chefdirigent Gérard Korsten den Auftakt.

Wegweisend für den Abo-Zyklus 2017/18 des Symphonieorchester Vorarlberg ist das Programm des ersten Konzertes. „Interessant, spannend, erfreuend und herausfordernd“, soll laut Geschäftsführer Thomas Heißbauer jedes Konzert des Klangkörpers sein. Mit der Uraufführung von Landschaft mit Regenbogen von Richard Dünser, der Symphonieorchester-Premiere des The Wave Quartets und der Darbietung der Frühlingssymphonie von Robert Schumann, löst das Symphonieorchester dieses Versprechen ein.

„Die Schlagworte – Bekanntes, selten Gehörtes und Zeitgenössisches – sind die Bestandteile unserer Konzert-Dramaturgie. Mit der Mischung Dünser-Komposition, Marimbaphon-Künstler des The Wave Quartet und Schumann – einem Klassiker der Romantik – zeigen wir gleich beim ersten Konzert, was unser Programm-Konzept in der Umsetzung bedeutet“, so Heißbauer. Außerdem präsentiert das Symphonieorchester zu Saisonbeginn mit der Ticket Gretchen App eine neue, einfachere Art des Kartenkaufs.

Uraufführung Landschaft mit Regenbogen

Inspiriert von Gemälden der Maler Caspar David Friedrich und Pieter Breughel sowie von Dichtungen der Schriftsteller Georg Büchner und Charles Baudelaire ist die Komposition Landschaft mit Regenbogen entstanden. Der gebürtige Vorarlberger Richard Dünser setzt in diesem Auftragswerk des Landes Vorarlberg die Eindrücke des Gemalten und des Geschriebenen in Musik um. Bei der Uraufführung im Montforthaus Feldkirch am 22. September wird das Publikum nicht nur ein neues Musikstück, sondern eine musikgewordene Gefühlslandschaft erleben.

2008 begann die Geschichte des The Wave Quartet genau mit diesem Stück von Johann Sebastian Bach: Concerto für 2 Cembali, Streicher und Basso continuo in C-Dur BWV 1061. Bogdan Bacanu, Marimba-Spieler und Gründer des Quartetts bearbeitete die barocke Komposition für vier Marimbaphone und Streichorchester. Für die Aufführung im Berliner Konzerthaus holte er sich mit Christoph Sietzen, Vladi Petrov und Emiko Uchiyama drei weitere renommierte Marimba-Spieler an Bord. Das The Wave Quartet war geboren. Im Rahmen des ersten Abo-Konzertes präsentiert das Quartett gemeinsam mit dem Symphonieorchester sein „Gründungsstück“ dem Publikum in Feldkirch, Bregenz und auch in Schwarzenberg.

Im Herbst den Frühling hören

Als finales Werk ist Robert Schumanns Symphonie Nr. 1. in B-Dur op. 3 – bekannt als Frühlingssymphonie – zu hören. Ähnlich wie bei Dünser gab es bei Schumann im Jahre 1841 ein literarisches Vorbild: Ein Gedicht über den Frühling von dem heute vergessenen Dichter Adolph Böttger. Schumann vertonte mit seiner Tonschöpfung nicht nur die Frische der Frühlingslandschaft, sondern auch den „Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis ins höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von Neuem befällt.“

Ticket Gretchen App

Seit 22.08.2017 bietet das Symphonieorchester Vorarlberg einen weiteren Service an. Karten für sämtliche Konzerte können über die Ticket Gretchen App schnell und bequem via Smartphone oder Tablet gebucht werden. „Wir möchten für unser Publikum den Kartenkauf so mühelos wie möglich gestalten. Dafür ist die Ticket Gretchen App das ideale Tool“, erklärt Thomas Heißbauer.

Info: www.sov.at

Ticket Gretchen App: www.ticketgretchen.com

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Konzert 1

Freitag, 22. September 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Samstag, 23. September 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Sonntag, 24. September 2017, 19.30 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg

Gérard Korsten | Dirigent

The Wave Quartet | Marimbaphon

Bogdan Bacanu ● Christoph Sietzen ● Vladi Petrov ● Emiko Uchiyama

Richard Dünser: Landschaft mit Regenbogen – URAUFFÜHRUNG

Johann Sebastian Bach: Concerto in C Major BWV 1061, bearbeitet für 4 Marimbaphone

Robert Schumann: Symphonie Nr. 1, op. 38 B-Dur „Frühlingssymphonie“

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447, office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Ticket Gretchen App:

https://ticketgretchen.com/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Symphonieorchester Vorarlberg, Mag. Thomas Heißbauer, Telefon 0043/5574/43447, Mail thomas.heissbauer@sov.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Menie Weissbacher
28.07.2017

Alpenverein stellt sein "Booklet Bergwandern" vor: Was Wanderer wissen müssen

Alpenverein stellt sein "Booklet Bergwandern" vor: Was Wanderer wissen müssen Alpenverein stellt sein "Booklet Bergwandern" vor: Was Wanderer wissen müssen

Bergwandern ist wohl die schönste Form, die Berge stressfrei zu erleben. Nicht ohne Grund haben es inzwischen Millionen Österreicher zu ihrem Freizeitsport erkoren. Wandern ist in – dass es aber auch Risiken mit sich bringt, zeigt die Unfallstatistik: Jeder dritte Alpintote in Österreich war ein Wanderer. Das neue "Booklet Bergwandern" des Alpenvereins enthält alles, was Wanderer wissen müssen, um möglichst sicher und risikobewusst in den Bergen unterwegs zu sein und ihren Sport uneingeschränkt genießen zu können. Die Themen: Ausrüstung, Tourenplanung, Wetter, Orientierung, Bewegungstechnik, Verhalten im Notfall und Tipps zum Wandern mit Kindern.

Was packe ich in meinen Rucksack, welche Anhaltspunkte bietet mir die Wanderkarte, wie bewältige ich sicher wegloses Gelände, wie verhalte ich mich bei Gewittern? ""Das 'Booklet Bergwandern' enthält nicht nur wertvolle Infos, um Risiken vorzubeugen, sondern auch Tipps, wie man die einzigartige Bergwelt mit Freude und Genuss erleben kann. Unser Booklet ist das sechste Buch der Serie 'SicherAmBerg' und fasst kompakt und anschaulich die wichtigsten Infos für Wanderer zusammen"", so DI Gerhard Mössmer, Bergführer und Bergsport-Experte im Alpenverein.

Wanderbares Österreich

""Unter all unseren Bergsportdisziplinen nimmt das Bergwandern klar die Poleposition ein. Nicht nur auf das körperliche Wohlbefinden und die Gesundheit wirkt es sich positiv aus, Wandern macht eindeutig auch glücklich. Das hat unlängst eine Alpenvereinsstudie in Kooperation mit zwei Universitäten bewiesen"", freut sich Alpenvereinspräsident Dr. Andreas Ermacora.

Die Alpenrepublik Österreich bietet mit 40.000 Kilometern Alpenvereinswegen und 415 Alpenvereinshütten den perfekten Rahmen für die Sportart: Mehr als zwei Drittel der Österreicher unter 65 Jahren wandern und 37 Prozent der Urlauber reisen zum Wandern hierher.

Gute Vorbereitung ist unerlässlich

""Diese Popularität erklärt allerdings auch, warum Bergwandern die alpine Unfallstatistik anführt: Jeder dritte Alpintote in Österreich ist beim Wandern oder Bergsteigen verunglückt, im Sommer allein sind es sogar zwei Drittel"", sagt Gerhard Mössmer und fügt hinzu: ""Fehler können auch beim Wandern passieren, doch einige davon ließen sich leicht vermeiden. Eine gute Vorbereitung ist daher unerlässlich.""

Neben den Kernthemen Ausrüstung und Tourenplanung sowie Wetter und Orientierung ist der richtigen Bewegungstechnik und dem Verhalten am Berg im "Booklet Bergwandern" des Alpenvereins ein ausführliches Kapitel gewidmet. Wanderer mit Kindern erhalten außerdem wertvolle Tipps und Infos zum Gelingen des Familienausfluges. Das richtige Verhalten im Notfall findet schließlich ebenso Platz wie die Themen Naturschutz und Wegefreiheit.

Das sechste Buch aus der Serie "SicherAmBerg" ist zum Preis von € 29,90 (€ 24,90 für Mitglieder) im Alpenvereins-Shop unter www.alpenverein.at/shop erhältlich. Die bisher erschienenen fünf Ausgaben umfassen die Bergsportarten Skitouren, Klettersteig, Sportklettern, Mountainbike und Hochtouren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.06.2017

Bodensee-Vorarlberg Tourismus: Digitalisierungsstrategie greift

Geschäftsführer Urs Treuthardt und Präsident Karlheinz Hehle konnten sich bei der Jahreshauptversammlung von Bodensee-Vorarlberg Tourismus über einen erfolgreichen Start der digitalen Vermarktungsstrategie freuen. Geschäftsführer Urs Treuthardt und Präsident Karlheinz Hehle konnten sich bei der Jahreshauptversammlung von Bodensee-Vorarlberg Tourismus über einen erfolgreichen Start der digitalen Vermarktungsstrategie freuen.

Erstmals überwiegen mobile Zugriffe – nutzungsgerechte Informationsaufbereitung – Nächtigungen steigen

2016 konnte Bodensee-Vorarlberg Tourismus die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen. Die Nächtigungszahlen sind gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent gestiegen. Und die punktgenaue Online-Information der Gäste mit dem mobilen Angebot JETZT wurde erfolgreich in die Praxis umgesetzt.

Bei der letztjährigen Jahreshauptversammlung von Bodensee-Vorarlberg Tourismus stand die Ankündigung, die Marketingaktivitäten auf digitale Kanäle auszurichten, im Mittelpunkt. Bei der gestern im Casino Bregenz abgehaltenen Neuauflage konnte Geschäftsführer Urs Treuthardt bereits über die ersten Erfolge berichten. „JETZT“ nennt sich die mobile Version des auf den modernen Gast zugeschnittenen Informationsangebots, das schon über 60.000 Mal angeklickt wurde. Dabei haben die Zugriffe von mobilen Geräten erstmals jene von stationären überholt.

Auf der Website jetzt.bodensee-vorarlberg.com können sich die Gäste per Smart-Phone– abhängig von Aufenthaltsort, Zeit und Wetter – über die Angebote in unmittelbarer Umgebung informieren. Nach dem „Hot or not“-Prinzip kann per Daumen verworfen oder gewählt werden. Derzeit sind in vier Kategorien (Einkaufen, Essen & Trinken, Kulturleben und Naturerleben) Angebote verfügbar. Bei Wahl eines „Point of Interest“ zeigt JETZT Distanz und „Likes“ an und der User kann die Route einsehen oder per Klick im Restaurant ein Tisch reservieren.

Auf Basis von Besucherstromanalysen und Workshops mit Touristikern hat Bodensee-Vorarlberg Tourismus diese Richtung eingeschlagen. „Bei einem durchschnittlichen Aufenthalt von zwei Nächten wollen sich Urlauber rasch zurechtfinden“, erklärte Geschäftsführer Urs Treuthardt: „Die Nutzung des mobilen Informationsangebots bestätigt, dass die eingeschlagene Strategie richtig ist.“ Über Plakate und Flyer in Handy-Form wird das Angebot auch „offline“ in Hotels und bei touristischen Hot Spots beworben.

Alle Angebote auf einen Blick

Ziel ist es, das Informationsangebot um Veranstaltungen, Wanderrouten und vieles mehr zu erweitern, mehrsprachig anzubieten und mittelfristig eine umfassende Datenbank anzulegen. „Bei der Gymnaestrada 2019 erwarten wir 25.000 internationale Gäste in der Region. Spätestens dann soll das Angebot ausgereift sein“, so Treuthardt.

Auch auf dem Facebook-Auftritt von Bodensee-Vorarlberg wird das touristische Angebot der Region erfolgreich präsentiert, was über 10.000 Follower dokumentieren. Alleine das Video über den Rankweiler Schnapsbrenner Roland Adlassnig wurde über 100.000 mal angesehen.

Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg der Digitalisierungs-Strategie ist für den Destinationsvermarkter Bodensee-Vorarlberg auch die Qualifizierung der Leistungsträger: Bereits zwei Digitalstarschulungen mit je 40 Teilnehmern wurden durchgeführt. Dabei wird die Vermarktung über Online-Medien hands-on vermittelt.

Mehr Nächtigungen und mehr Locations

Die Tourismusregion Bodensee-Vorarlberg umfasst das Vorarlberger Rheintal vom Bodensee bis nach Feldkirch und auch noch bis nach Nenzing. 2016 verzeichnete sie fast 1,4 Millionen Nächtigungen von Urlaubern sowie von Kongress- und Tagungsgästen. Das sind rund 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Knapp 40 Prozent der Gäste kommen aus Deutschland und 31 Prozent aus Österreich.

Zu Bodensee-Vorarlberg Tourismus gehört auch Convention Partner Vorarlberg. Der Geschäftsbereich wickelt Veranstaltungen im ganzen Bundesland ab und wurde im abgelaufenen Jahr neu organisiert. Das Angebot hat sich mit 90 Locations mehr als verdoppelt: vom Geheimtipp bis zum renommierten Kongresshaus. Die Anforderung an die Betreiber sind nicht zuletzt Professionalität und die Bereitschaft zur Weiterbildung.

2016 fanden laut Aufzeichnungen 1254 Kongresse, Seminare und Firmenveranstaltungen statt – etwa gleich viel wie im Vorjahr. Die 70.000 Teilnehmer verbrachten über 131.000 Nächte in der Region.

Websites:

http://www.bodensee-vorarlberg.com/

http://www.convention.cc

Factbox:

Bodensee-Vorarlberg Tourismus – Zahlen 2016:

Ankünfte: 650.885 (+ 1,2 %)

Nächtigungen: 1.329.577 (+ 3,7 %), davon 40 % aus Deutschland und 31 % aus Österreich

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 2,04 Nächte

Convention Partner Vorarlberg – Zahlen 2015:

Veranstaltungen insgesamt: 1254, davon 54 % Firmenveranstaltungen, 31 % Kongresse,

15 % Seminare

Teilnehmer: 70.200 (+ 0,7 %)

Nächtigungen: 131.512 (- 2,6 %)

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH, Katja Zündel, Telefon 0043/5574/43443-28, Mail katja.zuendel@bodensee-vorarlberg.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH/Roswitha Natter
08.05.2017

Symposium „Die USA und der Bodenseeraum“ am 17. Mai im Landeskonservatorium

Das Vorarlberger Landeskonservatorium ist beim Bodensee Festival 2017 starkt vertreten. Das Vorarlberger Landeskonservatorium ist beim Bodensee Festival 2017 starkt vertreten.

Vorarlberger Landeskonservatorium mit Symposium und zwei Konzerten (11./12. Mai) beim 29. Bodenseefestival vertreten

Das Vorarlberger Landeskonservatorium bringt sich mit zwei Chor-Orchesterkonzerten am 11. Mai in Feldkirch und am 12. Mai in Lindau sowie dem kulturhistorischen Symposium „Die USA und der Bodenseeraum“ am 17. Mai beim größten Kulturfestival der Region ein. Das Motto des 29. Bodenseefestivals lautet „Variations on America“.

Das Vorarlberger Landeskonservatorium ist beim 29. Bodenseefestival unter dem Motto „Variations on America“ mit zwei Konzerten und einem Symposium stark vertreten.

Konzerte in Feldkirch und Lindau

Am 11. Und 12. Mai finden Chor-Orchesterkonzerte in Feldkirch und Lindau statt. Werke von Leonard Bernstein (Chichester Psalms), Felix Mendelssohn (Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit, nach frischem Wasser“) sowie die Choralkantate „Verleih uns Frieden gnädiglich“ gelangen an beiden Konzerten zur Aufführung. Unter dem Dirigat von Benjamin Lack geben Solisten, Chor und Orchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums sowie der Kammerchor Feldkirch diese Kompositionen zum Besten.

Symposium: Vom Bodensee in die USA

Das kulturhistorische Symposium „Die USA und der Bodenseeraum“ thematisiert am 17. Mai in der Bibliothek des Landeskonservatoriums Auswanderungsbewegungen aus dem Bodenseeraum in die USA sowie kulturelle „Re-Importe“ nach dem zweiten Weltkrieg. Neben renommierten Experten wie Karin Sommer von der Villa Waldberta oder Professor Thomas Nussbaumer vom Mozarteum präsentieren auch Studierende ihre Forschungsergebnisse zum Thema. Musikalische Live-Beiträge ergänzen das Programm.

Am 19. Mai folgt mit „Electric Soundland: Die E-Gitarre in der Revolte“ in der Bibliothek des Landeskonservatorium ein Vortrag des Soziologen Prof. Dr. Frank Hillebrandt. Er setzt sich darin mit der gesellschaftlichen Bedeutung der Rockmusik auseinander - im Fokus die E-Gitarre.

Kompetenzzentrum und Kulturträger

Mit seiner Positionierung als Kompetenzzentrum in der Bodenseeregion und als Kulturträger mit universitärer Ausrichtung ist die Teilnahme am Bodenseefestival für das Vorarlberger Landeskonservatorium quasi Verpflichtung und Freude zu gleich: „Mit dem Mix aus Konzerten und kulturhistorischer Aufarbeitung leisten wir einen runden Beitrag zum Festival“, zeigt sich der künstlerische Leiter des Landeskonservatoriums, Jörg Maria Ortwein, überzeugt.

Info: http://www.vlk.ac.at

Fact-Box Chor-Orchesterkonzerte:

Termine:

• Mai 2017, 19.00 Uhr, Kapelle des Vorarlberger Landeskonservatoriums, Reichenfeldgasse 9, Feldkirch

• Mai 2017, 19.30 Uhr, Kirche St. Stephan, Marktplatz 8, Lindau

Programm:

• Leonard Bernstein: Chichester Psalms

• Felix Mendelssohn: Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit, nach frischem Wasser“

• Choralkantate „Verleih uns Frieden gnädiglich“

Karten:

• Eintritt: € 23,- (ermäßigter Preis € 15,-).

• Karten für Feldkirch im Vorverkauf unter www.v-ticket.at oder Tel. +43(0)5522 73467 und in den Vorverkaufsstellen (Feldkirch-, Dornbirn-, Bregenz-Tourismus, Lindaupark, Liechtensteinische Post Vaduz).

• Karten für Lindau an der Theaterkasse (An der Kalkhütte 2a, neben dem Haupteingang des Stadttheaters). Geöffnet Mo. bis Sa. 10.00 bis 13.30 Uhr sowie Mo. bis Do. 15.00 bis 17.15. Telefon: +49 8382 9113911. print@home Tickets und weitere Informationen unter www.kultur-lindau.de, 24 h Hotline 01805 700 733. Außerdem bei Lindau Tourismus und Kongress GmbH, im Lindaupark und bundesweit bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

Fact-Box Symposium:

Kulturhistorisches Symposium „Die USA und der Bodenseeraum“

Mittwoch, 17. Mai 2017, 10 bis 16 Uhr

Bibliothek des Vorarlberger Landeskonservatoriums, Reichenfeldgasse 9, Feldkirch

Tagungsleitung: Mag. Evelyn Fink-Mennel

Eintritt frei. Um Anmeldung unter sekretariat@vlk.ac.at bzw. +43 5522 71110 wird gebeten.

Fact-Box Bodenseefestival:

Das 1989 gegründete Bodenseefestival ist mittlerweile das größte Kulturfestival im Dreiländereck Deutschland, Österreich und Schweiz. Etwa 80 Veranstaltungen an bis zu 35 Veranstaltungsorten stehen unter einem jährlich wechselnden Thema. Das Festival begreift sich als ein interdisziplinäres Kunstfest, so sind in jedem Jahr Orchester-, Kammer- und Orgelkonzerte, Jazz, Theater, Ballett und Literatur feste Bestandteile des Programms. Ein „Artist in Residence“, der rund um den See präsent ist, verleiht dem Festival seit 2005 ein zusätzliches Profil.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: Fotograph, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über das Vorarlberger Landeskonservatorium. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.
03.05.2017

17. Art Bodensee bringt noch mehr Vielfalt: mehr Galerien, neuer Termin, neue Hallen

Die Art Bodensee ist die einzige Sommerkunstmesse im Bodenseeraum Die Art Bodensee ist die einzige Sommerkunstmesse im Bodenseeraum

Der Kunstsalon findet erstmals zeitgleich mit den Bregenzer Festspielen von 21. bis 23. Juli in den neuen Messehallen statt.

Die Art Bodensee ist in doppelter Hinsicht übersiedelt. Im Sommer 2017 findet die Salonmesse Ende Juli, zeitgleich mit den Bregenzer Festspielen, statt. Außerdem sind die neuen Messehallen – geplant von Marte.Marte Architekten – erstmals Schauplatz der dreitägigen Kunstmesse. Seit 2001 hat sich die Art Bodensee als Format für moderne und zeitgenössische Kunst etabliert und gilt als Treffpunkt für Kunstliebhaber, Sammler und Neueinsteiger. Mit 70 regionalen und internationalen Galerien ist sie so vielseitig wie nie zuvor.

Im Vordergrund der Art Bodensee, der einzigen Sommer-Kunstmesse im deutschsprachigen Raum, steht auch im 17. Jahr der entspannte Kunstgenuss und die Kunstvermittlung. „Die Art Bodensee ist ein Gegenentwurf zum gewohnten Messegeschehen“, erklärt Projektleiterin Isabella Marte. „Kunst abseits des Mainstreams wird persönlich und mit Muße vermittelt. Das begeistert Besucher wie Aussteller.“ Wachsende Besucherzahlen sowie das rege Interesse der Galerien betont dies. 2017 kommen 70 Galerien aus Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, England, Italien, Frankreich und Spanien nach Vorarlberg. Neu in diesem Jahr sind unter anderen die Galerien „Artmark“ aus Wien, „artdepot“ und „Widauer“ aus Innsbruck sowie „Cortina“ aus Barcelona.

Kunst in neuen Hallen entdecken

Die gezeigten Werke stellen eine anspruchsvolle Auswahl an neuesten künstlerischen Positionen und zukünftigen Entwicklungen dar. Die Art Bodensee sieht sich selbst als Handelsplattform und „Entdeckermesse“, zu deren Publikum Kunstliebhaber genauso gehören wie kaufkräftige Sammler. Mit Führungen, Workshops und Gesprächen, gibt es ein breites Kunstvermittlungsangebot, das einlädt Kunst in den architektonisch ansprechenden Hallen zu entdecken.

Sonderschauen von Marte.Marte und dem Kunstraum Dornbirn

Geplant wurden die Messe- und Veranstaltungshallen von den Stararchitekten Marte.Marte. Die diesjährige Sonderschau „In Search of the Unexpected“ ist eine Re-Inszenierung jener Ausstellung, die vergangenes Jahr bei der Architektur-Biennale in Venedig gezeigt wurde. Die Brüder Stefan und Bernhard Marte vereinen in ihren Entwürfen Gegensätze zu räumlichen Kompositionen.

Der Kunstraum Dornbirn widmet seine Sonderschau in der Halle 11 den Künstlern Christoph Steinbrener und Rainer Dempf.

Installation und Präsentation des „featured artist“

Ein weiteres Highlight im diesjährigen Art Bodensee Programm ist der „Tower of Madness“ der beiden Künstler Roland Adlassnig und Paul Renner. Ein Projekt, das sowohl Installation, Skulptur als auch Event in einem ist. Hundert Personen können am 22. Juli an dem dazugehörigen Event „Spontane Vergärung“ teilnehmen.

Auch 2017 unterstützt das Land Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der Art Bodensee einen Künstler aus der Region. Der Künstler, Kurator und Art Bodensee-Initiator Harald Gfader wählt alljährlich den „featured artist“ aus, dem ein eigener Messestand zur Präsentation seiner Werke zur Verfügung steht.

17. Art Bodensee

Messe Dornbirn, Messeplatz 1, 6850 Dornbirn (Vorarlberg, AT)

21. bis 23. Juli 2017

Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 19 Uhr

Mehr Informationen unter: www.artbodensee.info oder www.facebook.com/artbodensee

Bilder zum Download: https://artbodensee.messedornbirn.at/presse/

Alle Fotos: Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Art Bodensee.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Udo Mittelberger
16.02.2017

Symphonieorchester Vorarlberg spielt Joseph Haydns „Die Jahreszeiten“

Mit Joseph Haydns Komposition „Die Jahreszeiten“ nimmt Dirigent Benjamin Lack das Publikum beim vierten Abo-Konzert mit auf den musikalischen Jahreslauf. Mit Joseph Haydns Komposition „Die Jahreszeiten“ nimmt Dirigent Benjamin Lack das Publikum beim vierten Abo-Konzert mit auf den musikalischen Jahreslauf.

Großes Oratorium der Wiener Klassik für Orchester, Soli und Chor geleitet von Benjamin Lack

Bregenz, 16. Februar 2017 – Für das vierte Abo-Konzert des Symphonieorchester Vorarlberg steht Benjamin Lack am Dirigentenpult. Unter seiner Leitung führen das Orchester, der Kammerchor Feldkirch und die Solisten Mara Mastalir, Daniel Johannsen und Florian Götz gemeinsam Haydns „Die Jahreszeiten“ auf. Das Publikum kann dieses Oratorium am 11. März im Montforthaus Feldkirch und am 12. März im Festspielhaus Bregenz erleben.

Mit dem Übergang vom Winter in den Frühling beginnt Haydns Oratorium. „Wir spielen dieses Werk genau in dieser Übergangszeit – im März“, erklärt Geschäftsführer Thomas Heißbauer. Für Heißbauer verfügt das Stück über eine besondere Kraft. „Haydn war bereits 69 Jahre alt als er „Die Jahreszeiten“ komponierte. Er vertonte nicht nur einen Jahreslauf, sondern das ganze Leben. Das ist im gesamten Werk hörbar.“

Wiener Klassik mit romantischen Vorboten

Haydns „Die Jahreszeiten“ erzählt vom bäuerlichen Leben, von den Übergängen im Jahreskreis und von den Freuden des Lebens, vom Werden und vom Vergehen. Wo das Libretto von Gottfried van Swieten schwächelt – Haydn selbst war damit nicht gänzlich zufrieden – überzeugt Haydn mit kompositorischen Einfällen, die bis heute frisch, humorvoll und jugendlich wirken.

„Stumme Andacht, Staunen und lauter Enthusiasmus […]“, so kommentierte die Presse die Uraufführung am 24. April 1801 im Wiener Palais Schwarzenberg. Zwei weitere Aufführungen im selben Monat folgten. Haydn deutete mit seinen „Jahreszeiten“ bereits in eine neue Richtung. Die Vorboten der Romantik sind in dieser klassischen Komposition in Ansätzen hörbar.

Ein Werk für Orchester, Soli und Chor

Mit der Leitung der „Jahreszeiten“ feiert Orchester- und Chorleiter Benjamin Lack seine Symphonieorchester-Premiere. Lack ist Feldkircher Domkapellmeister, Leiter des Festspielchores und seit 2005 auch musikalischer Leiter des Kammerchor Feldkirch. Der Kammerchor – 2001 aus dem „Hortus Musicus“ hervorgegangen – hat seine künstlerischen Schwerpunkte in anspruchsvoller A-Cappella-Chorliteratur sowie in der Darbietung von Oratorienwerken.

Als Gastsolisten sind Mara Mastalir, Daniel Johannsen und Florian Götz zu erleben. Alle drei sind erfahrene Haydn-Interpreten. Mastalir sang den Sopran-Part der „Jahreszeiten“ bereits mehrfach, unter anderem bei den Haydn Festspielen Eisenstadt. Tenor Daniel Johannsen gehört zu den gefragtesten Evangelisten seiner Generation. Bariton Florian Götz zählt die großen Haydn-Oratorien zu seinem umfassenden Repertoire.

Zu Gast in der Schweiz

Gastspiele im In- und Ausland sind für das Symphonieorchester Vorarlberg von großer Bedeutung. Geschäftsführer Thomas Heißbauer sieht darin eine Pflicht des Klangkörpers: „Unsere musikalische Qualität ist auf internationalem Niveau. Wir müssen und wollen über die Landesgrenzen hinaus präsent sein.“ Am 10. März 2017 gastiert das Symphonieorchester auf Einladung des Kulturvereins Glarus Süd mit Haydns „Die Jahreszeiten“ in Schwanden in der Schweiz.

Info: www.sov.at

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Konzert 4

Freitag, 10. März 2017, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum Schwanden (CH)

Samstag, 11. März 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Sonntag, 12. März 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Benjamin Lack | Dirigent

Mara Mastalir | Sopran

Daniel Johannsen | Tenor

Florian Götz | Bariton

Kammerchor Feldkirch

Joseph Haydn: Die Jahreszeiten Hob.XXI:3

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Symphonieorchester Vorarlberg, Mag. (FH) Veronika Sutterlüty, Telefon 0043/5574/43447-15, Mail veronika.sutterluety@sov.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Jens Ellensohn

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