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Kultur/Tourismus

27.01.2012

DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne

DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.

Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!

Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.

Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.

Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.

Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...

In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“

11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne

Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:
03.02.2012

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012

Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.

Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!

16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5

17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle

18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F

19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena

20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle

21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße

22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana

Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:
14.02.2012

Erfolgreich in den Garten starten

Erfolgreich starten in den Garten Erfolgreich starten in den Garten

Bald ist der Winter vorbei: Denken Sie deshalb heute schon an die neue Gartensaison! Sind all Ihre Gartenwünsche wahr geworden oder fehlt Ihnen noch das nötige Wissen dazu? Der Praxislehrgang „Erfolgreich starten in den Garten – Zehn Schritte zu Ihrem Naturgarten“ der Aktion „Natur im Garten“ bietet Ihnen dafür das richtige Handwerkszeug. „Mit diesem Praxislehrgang von „Natur im Garten“ steht Ihnen ein umfangreiches Angebot und qualifizierte Beratung zu den verschiedensten Gartenthemen zur Verfügung“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.

Allen Gartenbegeisterten, die mehr aus ihrer Gesundheitsoase machen wollen, vermittelt die „Natur im Garten Akademie“ das notwendige Handwerkszeug. Sie wollen wissen, wie Sie ein üppiges Blütenmeer und eine reiche Ernte erzielen oder besten Kompost heranreifen lassen? Der Lehrgang präsentiert Ihnen an 10 Kurstagen Gemüse- und Kräuterschätze, stellt Ihnen die wichtigsten Pflanzen vor, zeigt Techniken, Ideen und Tricks, die Ihren Garten zum Blühen bringen – ganz ohne chemische Keule. Das Gartenleben kann nicht vielfältig genug sein!

Alle Informationen bzw. Anmeldung am NÖ Gartentelefon 02742/ 74 333 und unter www.naturimgarten.at/gartenakademie.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Natur im Garten
27.01.2012

UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012

Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.

Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.

Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!

13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D

Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.

30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle

31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D

Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Dominik Beckmann
09.11.2011

Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet

Klaus Nüchtern und Andrea Ecker Klaus Nüchtern und Andrea Ecker

In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.

"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.

"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.

Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."

Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."

Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: HBF/Franz Hartl
08.07.2011

Die schönsten Oldtimer auf dem höchsten Berg Österreichs

LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer (Vors. des Aufsichtsrates), GD Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien), GD Dr. Johannes Hörl (Großglockner Hochalpenstraße), VPräs. Thomas Burkhardt (ADAC). LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer (Vors. des Aufsichtsrates), GD Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien), GD Dr. Johannes Hörl (Großglockner Hochalpenstraße), VPräs. Thomas Burkhardt (ADAC).

Die bedeutendsten Menschen, Mythen, Modelle und technischen Errungenschaften, kurz: Die Meilensteine aus der Automobil- und Motorradgeschichte gibt es seit 7. Juli 2011 an der Großglockner Hochalpenstraße zu bewundern. Die Ausstellung ist im Besucherzentrum der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 Metern Seehöhe angesiedelt. "Die Erfolgsgeschichte des Automobils" ist die höchst gelegene Automobil-Ausstellung der Welt.

Vor der beeindruckenden Kulisse des Großglockners und des Nationalparks Hohe Tauern wird den Zuschauern auf ca. 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Automobil- und Motorradgeschichte auf packende Art und Weise näher gebracht - anhand spannender Anekdoten, historischer Bildaufnahmen und natürlich einer hochkarätigen Fahrzeugausstellung. Vom Benz-Patent-Motorwagen (1886, Replika) - dem ersten patentierten Automobil der Welt - über den legendären "Zweiten Marcus-Wagen" aus 1889 (Replika) und dem Steyr 100 - Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße im Jahr 1934 - bis hin zum Formel 1-Boliden (Showcar) von spannt sich dabei der Bogen.

Der Themenschwerpunkt "Großglockner" beleuchtet zudem die wichtigsten automobilen Ereignisse aus der Perspektive der schönsten Alpenpanoramastraße Europas. Schließlich ist die Großglockner Hochalpenstraße seit der Erbauung im Jahr 1935 nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Auto- und Motorradfahrer, Radfahrer und Busreisende, seit über einem dreiviertel Jahrhundert erfüllt sie zudem die wichtige Funktion des "Gradmessers" für die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Automobils - und dient praktisch allen namhaften Automarken als Teststrecke, in den letzten Jahren speziell für Fahrzeuge mit Elektromotor. Die Thematik der umweltschonenden Mobilität findet ihren besonderen Platz am Großglockner wie auch in der Ausstellung. Mehr als einmal wurde am Großglockner Geschichte geschrieben - etwa mit der Erstbefahrung der noch nicht fertiggestellten Großglockner Hochalpenstraße im Jahr 1934 durch den Erbauer Ing. Franz Wallack und LH Dr. Franz Rehrl im Steyr 100 oder dem bis heute unvergessenen Trabi-Ansturm unserer Ost-Gäste ab Anfang der 1990er-Jahre.

Auch aus dem Rennsport ist die Großglockner Hochalpenstraße nicht wegzudenken. Von den legendären "Silberpfeilen" der 1930er-Jahre, den wagemutigen Piloten der "Alpenfahrt" bis hin zu den Pionieren eines neuen Zeitalters mit ihren Solar- und Elektroautos - sie alle nutzen den höchsten Berg Österreichs, um Mensch und Maschine auf eine harte Probe zu stellen.

Zeitgenössische Motorradmodelle und Zeittafeln, die Auskunft über die technische Entwicklung des Motorrads geben, vervollständigen diese interessante Dauerausstellung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: GROHAG
15.01.2012

Ballonglühen in Filzmoos: Nacht der Ballone 2012

Ballonglühen in Filzmoos: Nacht der Ballone 2012 Ballonglühen in Filzmoos: Nacht der Ballone 2012

Filzmoos (Salzburg). - Heute Abend beherrschten die glühenden Ballone Filzmoos. Besonders beeindruckend: Nicht nur an einem Platz waren Ballons zu bewundern, sondern nahezu überall im ganzen Ort. Sogar ein Kreisverkehr diente als Ballon-Ankerplatz. Insgesamt sind ca. 40 Ballone aus verschiedensten Ländern gezählt worden.

Bei klirrend kalten -14° kamen rund 5000 Besucher nach Filzmoos. Nach musikalischer Choreografie, im Rhythmus der Musik erleuchteten die Farben und Figuren der bunten "Kugeln" den nächtlichen Himmel über dem malerischen Bergdorf. Auch wenn die Choreografie stellenweise sehr "holprig" war, wurde dennoch ein einzigartiges Schauspiel geboten.

Die Mischung aus Winterwald, Sternenhimmel und glühendem, farbenfrohem "Ballgewand" verzaubert. Mit Glühwein, Jagatee, vielen schmackhaften Schmankerln und heißer Musik wurde auf der Hammerwiese ganz ordentlich ein- und aufgeheizt. Ein Feuerwerk um 20.00 Uhr beendete den stimmungsvollen Abend.

Im Laufe der Jahre hat sich Filzmoos durch seine alpine, zentrale Lage zum "Mekka" für Ballonfahrer entwickelt und wird als das Ballondorf Österreichs bezeichnet.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.08.2011

Ausstellung "Passheiligtum Hochtor" an der Glocknerstraße erweitert

Aktueller Fund am Passheiligtum Hochtor: 5,5 cm langer Bronzefuß einer ca. 50 cm großen Jupiterfigur. Aktueller Fund am Passheiligtum Hochtor: 5,5 cm langer Bronzefuß einer ca. 50 cm großen Jupiterfigur.

Am höchsten Punkt der Durchzugsstraße der Großglockner Hochalpenstraße, auf 2.504 m Seehöhe, wird dem Besucher eine weitere wetterunabhängige, nationalparkgerechte Attraktion geboten:

Wie hat das römische Passheiligtum am Hochtor wirklich ausgesehen? Den Besuchern wird ein realer Eindruck vom Aussehen des keltisch-römischen Passheiligtums gegeben. Anhand wissenschaftlicher und vergleichender Studien der Bein- und Armfragmente von nahezu 30 Bronzestatuetten schloss man auf das Aussehen der Götterstatuetten.

Der erst kürzlich aufgefundene und ab jetzt ausgestellte 5,5 cm messende Bronzefuß gehörte beispielsweise zu einer fast 50 cm großen Jupiterfigur. Weiters wurden allein heute fünf (!), sohin gesamt zehn, keltische Kleinsilbermünzen sowie weitere Fragmente von Statuetten und römische Eisenbarren (alte Handelsware) gefunden.

Die neue Ausstellung "Passheiligtum Hochtor" ist eine Zeitreise durch die Jahrtausende, in der der Glocknerübergang die kürzeste Handelsroute zwischen Deutschland im Norden und dem Welthandelszentrum Venedig im Süden darstellte. Sie erzählt auch von der Suche nach dem Rohstoff Bergkristall und von den Goldbergwerken entlang der Straße. Vor knapp 500 Jahren brachten rund 3.500 Bergleute aus der Region fast 10 Prozent der damaligen weltweiten Goldproduktion zu Tage!

Mittelalterliche Stoffe und Schuhe, Goldgräberwerkzeuge und die Reste eines Goldgräbers samt Münzen und Beifunde, der um 1792 in einer Gletscherspalte ums Leben kam, geben Eindrücke aus der Zeit der Schatzgräber. Eine 8m lange Sklavenkette erinnert an den Menschenhandel über den Pass, um Venedig mit Galeerenruderer zu versorgen.

Auch die für die Sommermonate 2011 geplanten archäologischen Nachsondierungen zwischen dem Portal des Hochtortunnels und der Scharte, haben soeben begonnen.

Gestaltung und wissenschaftliche Aufbereitung der Ausstellung erfolgte durch Herrn Univ.-Doz. Dr. Paul Gleirscher (Landesmuseum Kärnten) und Herrn Dr. Georg Kandutsch (Arriach): "Die Ausstellung bietet den Besuchern zusätzlich die Möglichkeit, sich über die Jahrtausende alte Geschichte dieser Handelsroute zu informieren."

Der Planer der Großglockner Hochalpenstraße Franz Wallack erwähnte immer wieder, dass seine Trasse auf weiten Teilen dem römischen Handelsweg folgt. Mit dem Fund einer bronzenen Römerstatuette des Herkules an der Südseite des Hochtortunnels (anlässlich der Bauarbeiten 1933) erhielt diese Annahme einen konkreten Beweis.

Nach jahrelangen wissenschaftlichen Disputen um die Echtheit dieses Fundes wurden (1992-1995) umfangreiche Grabungen im Bereich des Überganges vorgenommen. Die Funde enthielten auch über 200 keltische und römische Münzen, die als Opfergaben am Passheiligtum gespendet wurden und den Beweis für die Existenz eines Passheiligtums lieferten. Sie erzählen von der Dankbarkeit der Menschen, die unter vielen Gefahren dieses Hochgebirge überwanden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: GROHAG
17.02.2012

THE CHIPPENDALES Tour 2012

The Chippendales verführen wieder und kommen auch 2012 mit ihrer Show nach Österreich und Liechtenstein!

Wurden The Chippendales am Beginn ihrer Karriere 1979 noch als Kurzzeitphänomen belächelt, gehören sie nun seit mehr als dreißig Jahren zum fixen Entertainmentspektrum der Frauen. Die Show sprüht nur so von Highlights - spannende Choreographien zu aktuellen Hits und Klassikern, fantasievolle Kostüme und grandiose Lichteffekte verführen genauso wie die leisen und romantischen Szenen.

Termine:

5.10.2012, 20 Uhr - BRAUNAU Bezirkssporthalle

6.10.2012, 20 Uhr - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße

7.10.2012, 20 Uhr - INNSBRUCK Congress

8.10.2012, 20 Uhr - KLAGENFURT Messearena

10.10.2012, 20 Uhr - LEONDING Kürnberghalle

14.10.2012, 19:30 Uhr - FL-SCHAAN SAL-Saal am Lindaplatz

Karten: in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96096, Ticket Online 01/88088 und den bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei Schröder Konzerte 0732/221523.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:
01.12.2011

"Salzburger Stier 2012" geht an Viktor Gernot

"Salzburger Stier 2012" geht an Viktor Gernot "Salzburger Stier 2012" geht an Viktor Gernot

Die Gewinner des "Salzburger Stier 2012" stehen fest: Österreichischer Preisträger ist Viktor Gernot. Ebenfalls ausgezeichnet werden Fritz Eckenga aus Deutschland und Jürg Kienberger aus der Schweiz. Der renommierte Radio-Preis für deutschsprachiges Kabarett ist mit je 6.000 Euro dotiert und wird beim Kabarettforum "Salzburger Stier" am 11. und 12. Mai in Saarbrücken überreicht, Gastgeber ist der Saarländische Rundfunk.

Nach geschätzten fünf Jahren netto Probezeiten und weit mehr als 3000 Vorstellungen als Musicaldarsteller, Schauspieler, Sänger, Ensemblekabarettist, Interviewer, Fernsehmoderator und Musiker, war Viktor Gernot - österreichischer Stier-Preisträger 2012 - bereit für individuellere Abenteuer. Sein erstes Solo als Kabarettist lieferte er 2003 mit "Freistil" ab. Im Duo mit Michael Niavarani entstanden Programme, wie "Gefühlsecht - Ein Abend unter Freunden" und "2 Musterknaben". Viktor Gernot ging mit seiner Band "His Best Friends" als Sänger auf Tour, etablierte sich als Solokabarettist und stellte 2007 sein Programm "Grätznfest" vor.

Medienverirrungen, Modetorheiten, Missverständnisse im komplizierten Beziehungsgeflecht zwischen Mann und Frau und ganz simple Alltagsärgernisse unterzieht Viktor Gernot auf der Bühne gerne einer satirischen Bewertung. Sein handwerkliches Können ermöglicht ihm vielfältige Improvisationen auf höchstem Niveau. Sprache, Gesang und der Schmäh des "Beute-Wieners" sind die Zutaten seiner kabarettistischen Miniaturen, die er gerne unter der Kategorie Freistil eingereiht sehen möchte. Seit März 2011 spielt Viktor Gernot seine Werkschau "Viktor Gernot ist nicht ganz allein!".

Legendär ist der deutsche Stierpreisträger Fritz Eckenga, Jahrgang 1955, eigentlich schon seit den 70er Jahren. Als Mitbegründer und Hauptdarsteller sorgte er mit dem musikalischen Kabarett-Projekt "Rocktheater N8schicht" auf den Bühnen des Ruhrgebietes und im Fernsehen für Furore; seit vielen Jahren ist er aber auch als Solist unterwegs. "Ein Wort liebt das andere", dieser Satz ist Fritz Eckenga Auftrag und Verpflichtung zugleich. Er ist ein wahrer Liebhaber der deutschen Sprache. Seine Spezialität sind absurd-komische Alltagsgeschichten, die er mitunter auch zu Lyrik verarbeitet.

Der "Salzburger Stier" ist mit jeweils 6000 Euro dotiert und wird jedes Jahr an Kabarettistinnen und Kabarettisten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz verliehen - 2012 bereits zum 31. Mal. Er ist nicht nur einer der begehrtesten Kabarettpreise, sondern auch die größte Radio-Koproduktion im Bereich Unterhaltung. Nicht weniger als zehn Radiostationen arbeiten für den "Salzburger Stier" eng zusammen: ORF, Schweizer Radio DRS, sieben ARD-Sender sowie der RAI Sender Bozen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Manfred Werner
29.08.2011

Das größte Heukunstfest der Welt: "HeuArt-Fest" in Annaberg

Bgm. Josef Schwarzenbacher, Heukönigin Franziska Maislinger, LH Stv. Dr. Wilfried Haslauer und LH Stv. David Brenner Bgm. Josef Schwarzenbacher, Heukönigin Franziska Maislinger, LH Stv. Dr. Wilfried Haslauer und LH Stv. David Brenner

Annaberg (Salzburg). - Riesige Skulpturen aus Heu waren beim "HeuArt-Fest" in Annaberg zu sehen. "Jede einzelne Skulptur ist ein Kunstwerk für sich", sagte Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer heute, Sonntag, 28. August, beim weltgrößten Heuskulpturen-Umzug bei der elften Auflage des "HeuArt-Festes" in der Gemeinde Annaberg-Lungötz.

Der Umzug mit den in zirka 4.000 Arbeitsstunden und aus rund einer Tonne Heu gefertigten Skulpturen ist das größte Heukunstfest der Welt. "Daneben hat das Fest auch eine große touristische Bedeutung und sich im vergangenen Jahrzehnt zu einem Fixpunkt im Bauernherbst-Kalender etabliert. Die zusätzlichen Nächtigungen, die dadurch generiert werden, tragen maßgeblich zur touristischen Wertschöpfung in der Region bei", so Haslauer.

Riesige Skulpturen aus Heu sind das Herzstück der Veranstaltung. Schon Wochen vor dem Fest arbeiten handwerklich geschickte Menschen an einem stabilen Unterbau, teilweise sind es Holzkonstruktionen oder Metallgerüste. Zahlreiche Hände werden beim aufwendigen Verarbeiten der Heubüschel benötigt, ganz unterschiedliche Wickel- und Bindetechniken entwickelten sich im Laufe der Jahre. Diese geben den einzelnen Skulpturen unterschiedliche Charakteristiken. Den Feinschliff bekommen die Skulpturen durch Dekorationen aus Naturmaterialien. Dadurch erhalten sowohl die Figur als auch die Umzugswägen eine Seele und werden zu lebendigen Kunstwerken.

"Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung kann nur mit großem Einsatz von vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern gelingen", dankte Haslauer der Organisation rund um Reinhard Lanner für ihr Engagement. "Hier wird wirklich Großartiges geleistet."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LPB Franz Neumayr
04.08.2011

Schätze aus Dresden im „Haus der Stadtgeschichte“ in Salzburg

Die Lade der Buchbinderinnung Die Lade der Buchbinderinnung

Salzburg. - Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Dresden – Salzburg sind vom 6. August bis 1. Oktober 2011 wertvolle Exponate des Stadtarchivs Dresden im Salzburger „Haus der Stadtgeschichte“ ausgestellt. Die Ausstellung: „Schätze des Stadtarchivs Dresden" dokumentiert Ausschnitte aus der achthundertjährigen Stadtgeschichte.

Besonders das Dresdner Stadtbuch von 1505 bis 1520 gewährt detaillierte Einblicke in die verschiedensten Lebensbereiche der spätmittelalterlichen Stadt Dresden. Daneben komplettieren wertvolle Urkunden, wie jene zur Vereinigung von Alten-Dresden und Neuen-Dresden von 1550, die frühe Stadtgeschichte. Hintergrund dieser Urkunde war ein Konflikt, der nicht unbedingt diplomatisch gelöst wurde:

Die Altendresdner Bürger wollten ihre Selbstständigkeit nicht verlieren, da ihnen das Stadtrecht für „ewige“ Zeit zugesichert worden war. Ihr Bürgermeister und der Stadtschreiber zogen daraufhin nach Torgau, wo sich der Kurfürst aufhielt. Jener machte aber kurzen Prozess und ließ beide für sieben Tage einsperren. Erst als sie gelobten, dem Befehl zu folgen und zu gehorchen, wurden sie freigelassen. – Es erinnert dies an ein denkwürdiges Ereignis in der Partnerstadt Salzburg, als der Stadtherr, Erzbischof Leonhard von Keutschach, 1511 die Ratsherren und den Stadtschreiber in einem Gewaltstreich inhaftieren ließ und von der nach Autonomie strebenden Stadt den Verzicht auf ihre Privilegien erzwang.

Einige andere Verbindungen zu den österreichischen Nachbarn lassen sich in der Ausstellung ebenso entdecken. Gezeigt wird unter anderem eine Urkunde Kaiser Franz I. aus dem Teilnachlass der Familie Bolza, die anlässlich der Erhebung in den Reichsgrafenstand von 1761 angefertigt wurde.

Einen weiteren Höhepunkt der Ausstellung bilden zwei Originalpläne der Dresdner Frauenkirche von 1733 des Baumeisters George Bährs. Getreu den Vorgaben wurde die Frauenkirche von 1992 bis 2005 wieder aufgebaut.

Die Salzburger BesucherInnen erhalten außerdem interessante Einblicke in das Dresdner Handwerk. Beispielweise mit dem 1755 entstandenen hölzernen Meisterverzeichnis, welches von der Buchbinderinnung genutzt wurde. Ebenso spannend und gleichsam sonderbar sind die auf 1782 datierten Schnupftabakdosen mit besonderem Dekor. Die Dosendeckel wurden mit Ziegenböcken und verhöhnenden Sprüchen verziert, die sich gegen die Schneider wandten. Wegen Verbreitung von Spottschriften verklagte die Schneiderinnung daraufhin den Kaufmann dieser Tabakdosen.

Als Schätze des 19. und 20. Jahrhunderts werden besondere Exponate des weltweit bekannten Zirkus Sarrasani präsentiert. 1902 feierte der Zirkusdirektor Hans Stosch Sarrasani seine Weltpremiere im Raum Dresden und reiste mit seinem legendären Programm bis 1941 durch Europa und Südamerika. Heute führt ihn in der vierten Generation André Sarrasani weiter, der dem Stadtarchiv Dresden eine historische Sammlung übergab.

Aus aktuellem Anlass der in diesem Jahr stattfindenden „Lingner-Jubiläen“, widmen sich zwei Vitrinen der „Internationalen Hygieneausstellung“ und dem Odol-Unternehmer Karl August Lingner. Die BesucherInnen werden zu diesem Thema neben historischen Odolflaschen auch Ansichtskarten der Hygieneausstellung zu sehen bekommen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Stadtarchiv Dresden
08.07.2011

Ein gelungener Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes: Webermühle wieder betriebsbereit

Webermühle in Kuchl/Unterlangen wieder betriebsbereit Webermühle in Kuchl/Unterlangen wieder betriebsbereit

Kuchl. - Die Webermühle in Kuchl/Unterlangen (in ihren Ursprüngen ca. aus dem Jahr 1880) kann wieder Getreide mahlen. In aufwändiger Handarbeit wurden in mehr als 190 Arbeitstunden das Mühlenrad und die hölzerne Wasserrinne saniert, außerdem wird das neue Mühlrad nun durch ein Dach auf Dauer geschützt.

"Die Sanierung der Mühle ist ein gelungener Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes", erklärte Volkskulturreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann heute, Freitag, 8. Juli, die das Projekt mit Geldern aus dem Ressort Erhaltung des kulturellen Erbes finanziell unterstützt hat.

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16.06.2011

Neues Buch über die Salzburger Residenz präsentiert

v.li: Herausgeber Gerhard Ammerer, LHF Gabi Burstaller, Herausgeberin Ingonda Hannesschläger v.li: Herausgeber Gerhard Ammerer, LHF Gabi Burstaller, Herausgeberin Ingonda Hannesschläger

Salzburg. - "Stattliche Gebäude wie die ehemalige fürsterzbischöfliche Residenz in Salzburg prägen mit ihrer monumentalen Präsenz das Bild unserer Stadtzentren und weisen auf eine lange, facettenreiche und von Veränderungen geprägte Geschichte hin. Über Jahrhunderte dienten sie den Höfen als Orte der Repräsentation und Verwaltung, waren Zentrum der Macht, aber auch der Wissenschaft, Musik und der bildenden Kunst. Hülle und Innenleben, Architektur und Zeremoniell dienten den Herrschern als Ausdruck ihrer Vorstellungen und Ziele". Dies betontegestern Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller in der Landkartengalerie der Residenz bei der Präsentation des Buches "Strategien der Macht. Hof und Residenz in Salzburg um 1600" von Prof. Mag. Dr. Ingonda Hannesschläger und Prof. DDr. Gerhard Ammerer.

Die erste urkundliche Erwähnung der Residenz wird auf das Jahr 1232 datiert. Erzbischof Konrad I. begann nach dem Ende des Investiturstreites mit dem Bau des Bischofspalais. Zwischen 1519 und 1586 erfolgten mehrere Umbauten, ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt die Residenz unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1587–1612). Zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstanden der Südtrakt mit der großen Stiege und dem Carabinieri-Saal, ein Verbindungstrakt zur Franziskanerkirche sowie eine große Hofanlage. Wolf Dietrichs Nachfolger erweiterten und verschönerten die Anlage bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Heute befindet sich die Residenz im Besitz des Landes Salzburg: Die Prunkräume der Beletage werden noch heute zu Repräsentationszwecken und Veranstaltungen genutzt. Zudem können die Räumlichkeiten als prachtvolle Kulisse für Events aller Art gemietet werden.

100 Jahre lagen die Forschungen um die Salzburger Residenz im Dornröschenschlaf, denn die letzte Publikation dazu erschien im Jahre 1905. Seit 2006 beschäftigen sich Historiker, Kunsthistoriker und Archäologen mit diesem bedeutenden Salzburger Bauwerk. Die aktuellen Forschungen zeigen auf, dass Salzburg um 1600 mit seinen Bauprojekten, der Hofkultur und seiner Kunstförderung ein Musterbeispiel erfolgreich inszenierter geistlicher Macht war.

"Die für die Errichtung sowie die Fundierung der Salzburger Residenz zentrale Zeit der Jahre um 1600 konnte dank der Initiative nunmehr fast lückenlos erarbeitet werden. Der mehr als 600 Seiten starke und reich bebilderte Band, der von den Projektleitern Ass.-Prof. Mag. Dr. Ingonda Hannesschläger und ao. Univ.-Prof. DDr. Gerhard Ammerer unter dem Titel "Strategien der Macht" herausgegeben wird, wurde von der Salzburger Landesregierung mit 1.500 Euro unterstützt. Dem interdisziplinären Ansatz des Projektes folgend, wurden Forschungsergebnisse von Archäologen, Historikern, Kunst- und Musikwissenschaftern, aber auch Vertretern der Naturwissenschaften aufgenommen", erklärte die Landeshauptfrau.

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03.06.2011

Fast 30.000 wandelten auf den Spuren von "Sound of Music"

LH Stv. David Brenner mit Fotograf Erich Lessing LH Stv. David Brenner mit Fotograf Erich Lessing

Salzburg. - "Das ist ein riesiger Erfolg, der sogar unsere kühnsten Erwartungen übertroffen hat", zeigte sich Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner am Donnerstag, 2. Juni, angesichts des enormen Besucherandrangs der vergangenen Wochen im Kunstpavillon "White Noise" auf dem Mozartplatz in Salzburg erfreut. Dort waren seit Anfang Mai Originalaufnahmen vom Sound-of-Music-Filmset von Foto-Legende Erich Lessing aus dem Jahr 1964 zu sehen.

Rund 30.000 Einheimische und Gäste aus aller Welt ließen sich diesen Blick hinter die Kulissen beim Dreh des wohl erfolgreichsten Film-Musicals aller Zeiten nicht entgehen. "Diese Zahlen beweisen einmal mehr, wie groß das Interesse an Sound of Music auch fast 50 Jahre nach den Dreharbeiten noch ist und wie hoch dementsprechend der Werbewert für das Kulturland Salzburg einzuschätzen ist", hielt Brenner fest.

Die enorme Anziehungskraft, die der Film auf Menschen aus aller Welt ausübe, müsse entsprechend genutzt und gepflegt werden. Die Ausstellung "Erich Lessing – The Making of Sound of Music" sei auch weiterhin in Salzburg zu sehen, erklärte Kulturreferent Brenner. "Derzeit wird die Ausstellung abgebaut. Die Bilder übersiedeln auf die Festung Hohensalzburg, wo sie noch rund ein Jahr lang, bis 30. April 2012, der Öffentlichkeit präsentiert werden und so einen Besuch von Salzburgs Wahrzeichen und größter Tourismus-Attraktion noch reizvoller machen", erklärte Brenner, der sich abschließend einmal mehr bei Prof. Lessing und den Kooperationspartnern des Landes, dem Kunst Haus Wien und der Galerie base-level sowie dem Produzenten Christoph Rahofer von EMS – Event Marketing Service, bedankte.

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15.05.2011

Berliner Philharmoniker kehren Salzburg den Rücken

Sir Simon Rattle dirigiert Wagners Rheingold im Konzert mit den Berliner Philharmonikern Sir Simon Rattle dirigiert Wagners Rheingold im Konzert mit den Berliner Philharmonikern

Salzburg. - "Ganz eindeutig: Unverständnis und Enttäuschung" – so lautet der erste Kommentar der Salzburger Politik zur Ankündigung der Berliner Philharmoniker, sich nach 2012 von den Salzburger Osterfestspielen verabschieden zu wollen.

Burgstaller hielt in ihrer ersten Reaktion nicht mit ihrer Enttäuschung hinterm Berg, "hat doch Salzburg in den vergangenen Jahren alle Anstrengungen unternommen, die über Jahrzehnte so hoch geschätzten Berliner Philharmoniker hier zu halten. Die Landespolitik hatte die Weichen für die Zukunft des Festivals gestellt."

Die Landeshauptfrau erinnerte unter anderem an die Beteiligung des Landes, der Stadt Salzburg und des Tourismusförderungsfonds an der neuen Osterfestspielgesellschaft und an die vertraglich zugesicherte Ausfallshaftung der Partner der öffentlichen Hände. "Wir haben alles getan, und wir sind in diesem Zusammenhang auch sehr umfassend auf die Wünsche der Berliner Philharmoniker eingegangen, um gemeinsam eine Perspektive für die Zukunft der Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern zu erarbeiten", hielt Burgstaller fest.

"Ich nehme den gestern, Freitag, angekündigten Schritt der Berliner Philharmoniker, sich aus den Salzburger Osterfestspielen zurückziehen zu wollen, mit Bedauern zur Kenntnis. Das Ende der Kooperation macht nach dem organisatorischen nun auch einen künstlerischen Neubeginn der Osterfestspiele notwendig. Wir bekennen uns zu den Osterfestspielen als wichtiges Festival für Salzburg. Jetzt gilt es die nächsten Schritte in die Wege zu leiten. Über die notwendigen Schritte wird in der Gesellschafterversammlung und im Aufsichtsrat in den nächsten Wochen beraten werden", sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer.

Verärgert zeigte sich auch Salzburgs Bürgermeister Dr. Heinz Schaden: "Opern haben eine Vorbereitungszeit von zumindest zwei Jahren. 2013 spielen die Berliner in Baden-Baden. Dieser Ausstieg war offensichtlich von langer Hand geplant, wir wurden davon in keiner Weise informiert."

Der angekündigte Weggang der Berliner Philharmoniker bedeute nicht automatisch das Ende der Salzburger Osterfestspiele, hielt Landeshauptfrau Gabi Burgstaller fest. "So überraschend diese Entscheidung auch gekommen ist, ab der kommenden Woche wird sich eine ab sofort eingerichtete Perspektivengruppe von Land und Stadt Salzburg und des Tourismusförderungsfonds aktiv um die Zukunft der Osterfestspiele Salzburg annehmen. Die Salzburger Osterfestspiele können nicht allein aufgrund der aktuellen Entscheidung der Berliner Philharmoniker zu Ende gehen. Das würde dem Erbe von Herbert von Karajan in Salzburg widersprechen", erklärte die Landeshauptfrau. Burgstaller wird auch das Direktorium der Salzburger Festspiele um Mitwirkung ersuchen.

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16.02.2012

Nordisch in Niederösterreich

Langlaufen am Hochreit Langlaufen am Hochreit

Eine der schönsten Wintersportarten ist sicherlich das entspannte Dahingleiten mit gemäßigtem Doppelstockeinsatz. In Niederösterreich gibt es wunderschöne Loipen dafür, auf denen derzeit beste Bedingungen für den Langlauf herrschen.

Der sanft knirschende Schnee unter den Skiern, die weiß staubenden Äste im Winterwald und dazu nach jedem Doppelstockeinsatz der wolkige Atem, der in den tiefblauen Himmel steigt: In Niederösterreich ist Langlaufen ein Genuss für alle Sinne. Ein Loipennetz von über 740 km Länge bietet Abwechslung pur: Von stimmungsvollen Fahrten durch die von Licht- und Schattenspielen geprägten Wälder des Waldviertels bis zum entspannten Dahingleiten auf den sonnendurchflutenden Hochebenen im alpinen Süden lassen sich mit Ski und Stock einige der schönsten und aussichtsreichsten Landschaften Niederösterreichs durchmessen. In die Qualität der niederösterreichischen Langlaufgebiete wird laufend investiert: „Im Zuge einer Qualitätsoffensive wurde jetzt in elf Langlaufgebieten ein modernes Beschilderungssystem umgesetzt. In Hochreit (Göstling), Puchenstuben (Turmkogel), Bärnkopf, Bad Traunstein, Ottenschlag, Annaberg, St. Aegyd, Gutenbrunn, Bad Großpertholz, Lackenhof und auf der Wechsel-Semmering-Panoramaloipe finden nun Sportlerinnen und Sportler sowie Ausflugstouristen ein transparentes und einheitliches Orientierungssystem vor“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Schöner und länger laufen

Die größten und schönsten Langlaufreviere Niederösterreichs melden derzeit hervorragende Loipenbedingungen. So kann die 100 km lange Wechsel-Semmering-Panoramaloipe in den Wiener Alpen in Niederösterreich von allen zehn Einstiegsstellen in Angriff genommen werden. Alle 13 Loipenabschnitte werden mindestens vier Mal die Woche klassisch und skating gespurt, an 16 Schwaigen und Gasthöfen kann gerastet werden. Besonders üppige Schneeverhältnisse melden die Mostviertler Langlaufgebiete: In Lackenhof (Loipennetz: 17 km), Annaberg (20 km) und auf den Hochreit-Loipen bei Göstling (32 km) sind die Loipen in tief verschneite Landschaften eingebettet, und auch in St. Aegyd (100 km) liegt zumindest ein Viertelmeter Schnee. Prächtige Bedingungen finden Langläufer auch im Waldviertel vor: In Gutenbrunn und im benachbarten Bärenkopf kann auf einer beruhigenden Schneedecke von über einem halben Meter gespurt werden. Rund 120 km präparierte Loipen bieten in Niederösterreichs größtem Langlaufzentrum ein unvergessliches Naturerlebnis. Hat man sich in Bärnkopf-Gutenbrunn ausreichend präpariert, lohnt vielleicht ein Leistungstest im 20 km entfernten Langschlag. Hier findet am 18. und 19. Februar der zweite internationale Langlauf-Marathon statt. Für den, der’s kann, sind rund um den Frauenwieserteich bis zu 51 km zurückzulegen. Es geht aber auch kürzer: Nicht ganz so in Saft und Kraft stehende Athleten können sich auch an der Halbmarathon-Strecke über 25,5 km, an der Familienstrecke (8,5 km), an der Schülerstrecke (4 km) oder gar an der Kinderstrecke versuchen – da sind dann nur noch 1,5 km zurückzulegen. Begleitet wird das sportliche Ereignis von einem reichen Rahmenprogramm.

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01.09.2011

Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser

Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser

Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.

Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.

Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.

Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.

Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.

Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.

"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.

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12.01.2012

150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag

150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag

1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.

"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.

Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.

Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.

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30.11.2011

Gemeinsames Keksebacken bei den Alpinen Gastgebern

Gemeinsames Keksebacken bei den Alpinen Gastgebern Gemeinsames Keksebacken bei den Alpinen Gastgebern

Tirol / Salzburg. - In der Adventszeit geht es um die Einstimmung auf Weihnachten. Bei den Alpinen Gastgebern, einer Kooperation kleiner, familiär geführter Betriebe in Tirol, Oberbayern, im SalzburgerLand und im Allgäu fällt dies leicht. Inmitten einer sehr persönlichen Atmosphäre haben sich die Gastgeber ganz Besonderes einfallen lassen, um ihre Gäste durch diese besinnliche Zeit zu begleiten.

Gesellige Adventabende oder gemeinsames Keksebacken - Alpine Gastgeber helfen ihren Gästen, sich auf das schönste Fest im Jahr einzustimmen. In Filzmoos im SalzburgerLand beispielsweise findet vom 3.12.-27.12.2011 die "Weihnachtsidylle in der Hofalm" statt. Die Gastgeberin des Haus Verena in St. Martin am Tennengebirge begleitet ihre Gäste gerne zu diesem Rundweg. Von Fackeln beleuchtet führt er über die Unterhof- und Oberhofalm zum Almsee hinauf. Unterwegs kann man lebensgroße Weihnachtskrippen betrachten, sich bei einem Glühwein aufwärmen oder den Tönen der Weihnachts-Weisenbläser lauschen. 7 Übernachtungen im Kaiserzimmer mit Frühstück und einem 3-4-Gang-Menü am Abend ab 309 Euro runden das Angebot ab.

Zur richtigen Einstimmung auf die Feiertage darf auch kein Weihnachtsmarktbesuch fehlen, wie in Berchtesgaden vom 24.11.-31.12.2011. Ein Christbaumlabyrinth für Kinder, eine romantische Kutschenfahrt oder Schauschnitzen sind nur ein paar von vielen Attraktionen. Die geeignete Unterkunft findet man im Haus Frechen. Eine Ferienwohnung mit den Bergen vor der Haustür lädt ab 36 Euro pro Nacht zum Verweilen ein.

Herzlichkeit, familiäre Atmosphäre und Nähe zur Natur: Das sind die Markenzeichen der Kooperation Alpine Gastgeber. Von Ferienwohnungen über Pensionen und Gasthöfe bis hin zu kleinen Hotels - die rund 300 qualitätsgeprüften Gastgeber bestechen vor allem durch den persönlichen Kontakt zum Gast, ihre herzliche Atmosphäre und ihre individuellen Serviceleistungen. Somit heben sie sich wohltuend vom Massenprogramm ab.

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01.02.2012

Heimat in Schachteln zu "Heimatschachtelmuseen" verpackt

Manfred Baumann (ORF) öffnete mit den Schülerinnen ihre "Heimatschachteln" Manfred Baumann (ORF) öffnete mit den Schülerinnen ihre "Heimatschachteln"

Salzburg. - Am Montag, 30. Jänner, wurde im Europark das "Heimatschachtelmuseum der Jugend" eröffnet. 30 Schülerinnen und fünf Lehrerinnen der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) mit dem Ausbildungsschwerpunkt "Medizinische Verwaltung" im Ausbildungszentrum St. Josef befassten sich zunächst im Unterricht mit ihrer persönlichen Definition von Heimat, ihrer Herkunft und ihrem Umfeld, mit Aspekten die zur Identitätsbildung beitragen. Darauf aufbauend sammelten die Schülerinnen persönliche Erinnerungen, Gegenstände oder Tondokumente, die in Schachteln verpackt zu Heimatschachtelmuseen wurden. So wurden eigene Museen gestaltet, in denen die Schülerinnen ihr Verständnis von und ihre individuellen Zugänge zur Heimat "verpackt" haben.

"Integration, das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen und das Zusammenleben von Menschen verschiedenen Glaubens, war, ist und wird immer spannungsgeladen sein. Der Grund dafür ist, dass es um Abgrenzung und Anpassung, um Respekt und Werteverständnis, um Toleranz und grundlegende Regeln, um das Eigene und das Fremde, um Aufbruch und Beheimatung, um Berührtheit und Emotion geht. Ich bin sehr dankbar für die vielen Zugänge, die die Schülerinnen für Heimat gefunden haben. Sie leisten damit einen höchst wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft und das wichtige Thema Integration. Denn wenn Integration scheitert, gerät der Zusammenhalt unserer Gesellschaft in Gefahr". Dies betonte Integrationsreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann anlässlich der Präsentation des Projektes, bei der auch eine Podiumsdiskussion zum Thema stattfand, die von Manfred Baumann moderiert wurde. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Männerensemble "Hohes C", der Jugendband "Further away" und der albanischen Sängerin Arta Balaj.

Die Heimat schreiben, sammeln und verpacken

Die HLW-Klasse erhielt die Möglichkeit, unter dem Motto "Ich bin ich und ich bin hier" ein interkulturelles Heimatmuseum für Jugendliche in Salzburg zu errichten. Der Blick über den Tellerrand, die Erweiterung des Identitäts- und Heimatbegriffs, war durch die Impulse von Menschen und Institutionen in viele Richtungen möglich. Ein "Heimatschachtelmuseum" entstand in Workshops und Exkursionen mit Vertretern/innen der Salzburger Kultureinrichtungen. Kreatives Schreiben, die Gestaltung der Heimatschachteln im Kunstunterricht sowie die derzeitige Arbeit der Jugendlichen an einem Geo Caching in Salzburg stehen und standen auf dem Programm. Interviews und Videos mit Großeltern in den verschiedenen Herkunftsländern wurden hergestellt sowie Fotobücher und Objektsammlungen angelegt. Das Projekt wird im Mai und im Juni bei Veranstaltungen rund um den internationalen Museumstag in einzelnen Regionalmuseen sowie in einem weiteren öffentlichen Workshop seine Fortsetzung finden. Schulen und Vereine sind eingeladen, diese Arbeit an einer Heimat der Vielfalt aufzunehmen und weiterzuentwickeln.

"Das Heimatbewusstsein der Salzburger/innen erwies sich als lebendige Fülle, fernab aller abgenutzten Klischees", stellte die Leiterin der Abteilung für Kultur, Gesellschaft und Generationen, Hofrätin Dr. Monika Kalista, fest.

Landesrätin Widmann dankte dem Fachbeirat Volkskulturen im Salzburger Landeskulturbeirat, dem Ausbildungszentrum St. Josef, dem Referat Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes, dem Salzburger Landesinstitut für Volkskunde, dem Forum Salzburger Volkskultur, dem ORF Salzburg und dem Europark Oval Salzburg, die als Kooperationspartner zum guten Gelingen des Integrationsprojektes beigetragen haben.

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23.10.2011

Buchpräsentation „DIE PASTERZE der Gletscher am Großglockner“

Die Pasterze und der 3.789 m hohe Großglockner sind nicht nur nationale Symbole der Hochgebirgslandschaft, sondern auch nationale Sinnbilder des Naturschutzes Die Pasterze und der 3.789 m hohe Großglockner sind nicht nur nationale Symbole der Hochgebirgslandschaft, sondern auch nationale Sinnbilder des Naturschutzes

Die Pasterze und der 3.789 m hohe Großglockner sind nicht nur nationale Symbole der Hochgebirgslandschaft, sondern auch nationale Sinnbilder des Naturschutzes. „Im Jahr 2011 darf dieses landschaftliche Ensemble rund um den größten Gletscher Österreichs gleich mehrere bedeutende Jubiläen begehen, zu denen der Oesterreichische Alpenverein und der Nationalpark Hohe Tauern mit diesem Jubiläumsband gratulieren dürfen: 40 Jahre liegt die „Heiligenbluter Vereinbarung“ als Basis für die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern zurück, vor 30 Jahren hat die Kärntner Landesregierung den Kärntner Anteil des Schutzgebiets offiziell zum Nationalpark erklärt und vor 10 Jahren wurde der Kärntner Anteil durch die IUCN (Internationale Union zum Schutz der Natur und der natürlichen Ressourcen) offiziell als Schutzgebiet der Kategorie II (Nationalpark) anerkannt“, so Nationalparkdirektor Peter Rupitsch.

Heute sind diese goldenen Haine des Naturschutzes zentraler Bestandteil des 1856 km² großen Nationalparks Hohe Tauern, der sich über die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol erstreckt. „Der Ausgangspunkt der naturschutzbezogenen Geschichte dieser Eis- und Hochgebirgswelt war die Schenkung des Villacher Holzindustriellen Albert Wirths im Jahr 1918. Er überantwortete dem Oesterreichischen Alpenverein rund 40 km² Grund und Boden im Bereich um Großglockner und Pasterze mit dem Wunsch, dass dieses Gebiet als „Naturschutzpark“ erhalten bleiben möge. Durch den konsequenten Einsatz des Oesterreichische Alpenvereins sowie weiterer Mitstreiter wurde die Basis dafür bereitet, die in der „Heiligenbluter Vereinbarung“ im Jahr 1971 durch die drei Landeshauptleute von Kärnten, Salzburg und Tirol niedergeschrieben wurde – die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern, des ersten Nationalparks in Österreich. Bis die Weichen für die Erfolgsgeschichte des größten Schutzgebietes Mitteleuropas gestellt werden konnten, waren jedoch heftige Widerstände zu überwinden und zahlreiche Angriffe auf dieses Gebiet abzuwehren. Heute zählt die Region um Großglockner und Pasterze zu den am besten geschützten Hochgebirgsräumen der Erde!“, so Peter Haßlacher vom Österreichischen Alpenverein.

Die beiden Autoren und Glaziologen Gerhard Karl Lieb und Heinz Slupetzky gehen in dem Buch der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des mit rund 8 km Länge und 18 km² Gesamtausdehnung größten Gletschers Österreichs nach, der trotz eines andauernden Masseverlustes ein respektabler Vertreter des Naturphänomens Gletscher ist. Dabei lassen sie auch zahlreiche Naturwissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete zu Wort kommen, die verschiedene Aspekte rund um die Pasterze ins Licht rücken.

Das reich bebilderte Buch erzählt die Geschichte dieses einzigartigen Berggebietes von der frühen Nutzung als Jagd- und Weidegebiet über die Entdeckungen der Naturforschung und Leistungen der Alpinisten bis hin zur technischen Erschließung durch die Glocknerstraße.

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12.08.2011

Neue Handy-Applikation informiert über die Berge im Nationalpark Hohe Tauern

Widmann: Neue Handy-Applikation informiert über die Berge im Nationalpark Hohe Tauern Widmann: Neue Handy-Applikation informiert über die Berge im Nationalpark Hohe Tauern

Salzburg. - Wie heißt dieser Gipfel? Wie hoch ist jener Berg? Diese Fragen stellen sich viele Natur- und Bergbegeisterte, aber auch Spaziergänger beim Anblick der schönen Berglandschaft im Nationalpark Hohe Tauern immer wieder. Der Nationalpark Hohe Tauern liefert jetzt mit der neuen Handy-Applikation "Peak.NPHT" Antworten darauf und Details zu rund 3.000 Berggipfel im Nationalpark Hohe Tauern und der näheren Umgebung (Reichweite bis Innsbruck, Salzburg Stadt und Klagenfurt) und bringt somit den Berggenuss auf das Mobiltelefon. Ein Blick durch die im Handy eingebaute Kamera genügt und jeder weiß Bescheid über Name, Höhe, Distanz sowie Längen- und Breitengrad des Gipfels. Für einige Gipfel ist sogar eine nähere Beschreibung zur Besteigung verfügbar. Zusätzlich liefert die Anwendung auch die Namen und Höhenangaben zu allen Hütten und Jausenstationen im Nationalpark Hohe Tauern.

"Mithilfe moderner Technik bietet der Nationalpark Hohe Tauern die Möglichkeit, die einzigartige und beeindruckende Bergwelt des Nationalparks noch besser und näher kennenzulernen", sagte dazu heute, Freitag, 12. August, Nationalparkreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann. "Auch all jene, die mit der Bergwelt im Nationalpark Hohe Tauern nicht so vertraut sind, können sich rasch und unkompliziert einen Überblick verschaffen. Dass die Anwendung auch die Namen und Höhenangaben zu allen Hütten und Jausenstationen im Nationalpark Hohe Tauern auf das Handy liefert, ist ein zusätzliches Service vor allem für Gäste, aber auch für die einheimische Bevölkerung", so Widmann. Die Nationalparkverwaltung beweise damit wieder einmal, dass sie den Bildungsauftrag sehr ernst nehme und bei der Vermittlung des Wissens mit der Zeit gehe, betonte Widmann.

Mithilfe einer Technologie namens Augmented Reality ("erweiterte Realität") verknüpft die App "Peak.NPHT" die digitale Welt über die Kamerafunktion mit dem realen Bergpanorama, und in Sekunden weiß der Naturgenießer über das umliegende Bergpanorama Bescheid. Das Besondere daran: In die Applikation ist eine auch offline verfügbare digitale Landkarte des Nationalparkgebietes mit sehr guter Auflösung integriert. Dadurch wird der Wanderer jederzeit bei der Planung seiner Wanderroute unterstützt. Die App wurde von den Entwicklern von Salzburg Research für das iPhone (ab IOS 4.2) und Android Handys (ab Version 1.6) konzipiert und kann einfach über das Internet heruntergeladen werden.

Je nach Blickrichtung werden automatisch die am nächsten gelegenen und prominentesten Gipfel überlappungsfrei angezeigt. Um die Namen von weiter entfernten Gipfeln abzurufen kann die Distanz über einen adaptiven Distanzregler eingestellt werden.

"Peak.NPHT" ist kostenlos im iPhone App-Store in Deutsch und Englisch sowie im Android-Market erhältlich und sowohl bei schlechtem Wetter als auch offline anzuwenden. Nationalparkbesucher und Touristen aus dem Ausland können sich im örtlichen Tourismusbüro oder in den jeweiligen Hotels nach einem kostenlosen W-Lan-Zugang erkundigen, Roaminggebühren kann dadurch aus dem Weg gegangen werden.

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18.01.2012

Bestens erforschter Gebirgszug vom Nationalpark-Schaubergwerk Hochfeld dauerhaft zugänglich

Landesrätin Tina Widmann mit NP. Hans Lerch Landesrätin Tina Widmann mit NP. Hans Lerch

Salzburg. - Fast ein halbes Jahrtausend wurde im Untersulzbachtal in Neukirchen am Großvenediger Kupfererz abgebaut. Nach längerem Stillstand organisierte Ende der 1980er Jahre Ing. Hans Lerch den Ausbau des historischen Kupferbergwerks zu einem Schaubergwerk. Dank des Fachwissens von Rudl Hutz, einem erfahrenen Bergmann, gelang es, unter schwierigsten Arbeitsbedingungen innerhalb weniger Jahre das großteils verfallene Bergwerk zu einer interessanten Attraktion für Besucherinnen und Besucher auszubauen und so den Menschen einen Einblick in die harte Arbeitswelt vergangener Bergbauepochen zu gewähren.

Der Verein Zukunftskollegium Nationalpark Hohe Tauern Neukirchen stand bis zum vergangenen Jahr als Trägerverein für Betrieb und Sicherheit dieser beliebten Besucherattraktion zur Verfügung. Am 1. Juni 2011 übernahm der Salzburger Nationalparkfonds das Schaubergwerk zur Gänze. "Das Nationalpark Schaubergwerk erschließt den Besucherinnen und Besuchern die oft schwierigen Themen Gebirgsbildung und Gesteinsaufbau der Alpen auf verständliche Art und Weise", informierte Nationalparkreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann gestern, Dienstag, 17. Jänner.

Am Hauptkamm der Ostalpen – und somit im Nationalpark Hohe Tauern – befindet sich eine geologische Rarität: das Tauernfenster. Dieses wurde erstmals 1903 bei einem Geologenkongress in Wien vom Franzosen Pierre Termier als geologisches Fenster erkannt und als geologisches Phänomen beschrieben. Seither wurde das Tauernfenster, das vom Brenner im Westen bis zum Katschberg im Osten und vom Salzachtal im Norden bis zum Virgen- und Mölltal im Süden reicht, also die Hohen Tauern und die Zillertaler Alpen umschließt, wissenschaftlich sehr gründlich untersucht. Das Tauernfenster zählt zu den weltweit am besten erforschten Gebirgszügen. Im Nationalpark Schaubergwerk Hochfeld ist das Tauernfenster für Besucher dauerhaft zugänglich und wird auf dem neuesten naturpädagogischen Wissensstand präsentiert.

"Für die Vermittlung des Tauernfensters eignet sich das vordere Untersulzbachtal im Oberpinzgau mit dem Besucherbergwerk Hochfeld am besten. Der Deckenaufbau des Tauernfensters kann in diesem kurzen Talabschnitt einschließlich der Gesteinsaufschlüsse in den Stollen des historischen Kupferbergbaues am Hochfeld nachvollziehbar vermittelt werden", so Nationalpark-Direktor Dipl.-Ing. Wolfgang Urban.

Das Nationalpark Schaubergwerk liegt im vorderen Untersulzbachtal in Neukirchen am Großvenediger und ist vom Gasthof Schiedhof im Ortsteil Sulzau aus zu Fuß, entlang des romantischen Naturdenkmals Untersulzbachfall, in 50 Minuten zu erreichen. Ein Besuch des Bergwerks ist nur bei einer Führung möglich. Ab Anfang Juni finden täglich außer samstags jeweils um 11.00 und 14.00 Uhr Führungen statt. Eine Anmeldung zu den Führungen ist erforderlich (jeweils bis spätestens am Tag vor der Führung um 16.00 Uhr beziehungsweise für Sonntagführungen bis spätestens am Freitag davor um 12.00 Uhr in der Nationalparkverwaltung Hohe Tauern Salzburg, Telefonnummer 06562/40849-34). Auch Sondertermine für Gruppen ab sechs Personen können vereinbart werden.

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16.11.2011

Krimmler Wasserfälle - Ein Naturjuwel mit herausragender Bedeutung

Krimmler Wasserfälle - Ein Naturjuwel mit herausragender Bedeutung Krimmler Wasserfälle - Ein Naturjuwel mit herausragender Bedeutung

Krimml (Salzburg). - Die Krimmler Wasserfälle haben für den Nationalpark Hohe Tauern in vielerlei Hinsicht eine herausragende Bedeutung. Die drei Wasserfallstufen erreichen insgesamt eine Fallhöhe von 380m und zählen nicht nur zu den höchsten im Nationalpark, sondern zu den höchsten Europas. Schon vor rund 100 Jahren wurde hier der Nutzungskonflikt zwischen Energiewirtschaft und Naturschutz zugunsten des Erhaltes der Krimmler Wasserfälle entschieden und mit dem später durch den Europarat verliehenen Naturschutzdiplom ein wichtiger Grundstein für den Nationalpark Hohe Tauern gelegt.

"Und heute führen die Krimmler Wasserfälle mit rund 355.000 BesucherInnen im Sommerhalbjahr die 'Hitparade' der Nationalpark Attraktionen an", freut sich NP-Landesrätin Tina Widmann: "So ein 'hotspot' lässt uns mit Recht stolz darauf sein, bringt aber auch eine große Verantwortung mit sich, was den Schutz und das Besuchermanagement betrifft. Die Sektion Krimml-Warnsdorf des Österreichischen Alpenvereins ist uns dabei über Jahrzehnte ein hervorragender Partner".

Vor wenigen Jahren wurden die Krimmler Wasserfälle aber auch auf ganz anderer Ebene neu entdeckt. Nach ersten wissenschaftlichen Versuchen der PMU Salzburg zuerst mit Mäusen und dann als klinische Studie mit schwer an Asthma erkrankten Kindern hat sich gezeigt, dass ein Verweilen am Wasserfall bei dieser allergischen Krankheit nachhaltig und spürbar Linderung und Verbesserung der Lebensqualität bringt. Vieles ist dadurch in Bewegung gekommen, der Verein 'Hohe Tauern Health' wurde gegründet und ganze Hotels auf die Beherbergung von Allergikern umgestellt. Bei den Wasserfällen selbst wurden provisorisch am orografisch (in Fließrichtung gesehen) rechten Ufer Zugang und Sitzmöglichkeiten hergestellt. Der damit verbundenen touristischen Chance entsprechend wurde die Werbetrommel gerührt.

"Im Besuchermanagement bei den Krimmler Wasserfällen hat sich durch die erfreulichen Erkenntnisse Handlungsbedarf ergeben. Wir wollten aber vor der Errichtung weiterer Infrastruktur direkt bei den Wasserfällen bzw. einer Aktualisierung der Besucherlenkung die begonnenen Untersuchungen, die sich nur auf einen einzigen Standort bezogen haben auf die gesamten Wasserfälle ausweiten", erklärt NP-Dir. Wolfgang Urban. Im Rahmen der Nationalpark Forschung wurde daher die PMU von der Nationalparkverwaltung beauftragt, nicht nur weitere Orte hinsichtlich der Asthma Relevanz zu untersuchen, sondern die gesamte Chemie und Physik der Wasserfallgischt unter die Lupe zu nehmen.

Die Nationalparkverwaltung hatte mit diesem Forschungsauftrag 'den richtigen Riecher' im wahrsten Sinne des Wortes. Es blieb zwar dabei, dass der schon untersuchte Bereich am rechten Ufer die beste Wirkung für Asthmatiker hat, die neuen Ergebnisse für das linke Ufer können sich aber ebenso sehen lassen. Hier wirken vor allem positive Ionen signifikant gesundheitsfördernd, die Reinigungsrate der oberen Atemwege ist um 40% gegenüber einer Vergleichsfläche fernab des Wasserfalls beschleunigt. Bei den Probanden stieg die Sauerstoffsättigung im Blut, der Herzschlag verlangsamte sich, eine tiefere Atmung stellte sich ein. Medizinisch werden dies und die weiteren physiologischen Messergebnisse als Ergebnis einer Entspannung interpretiert, wie sie sonst nur über autogenes Training in so kurzer Zeit erreicht werden kann, bestätigt Univ.Doz.Dr.Arnulf Hartl von der PMU Salzburg. Er und sein Team haben auch die Gäste der im Sommer erstmals seitens der Nationalparkverwaltung angebotenen Gesundheitswanderung untersucht und eine signifikante Verbesserung bei Lungenfunktion und Reinigung der Atemwege festgestellt.

"Mit der nun vorliegenden Gesamtsicht können wir bereits im kommenden Jahr die richtigen Schritte in der Besucherbetreuung entscheiden und sowohl auf die ganz speziellen Anliegen von Hohe Tauern Health eingehen als auch für die über 300.000 NationalparkbesucherInnen attraktive Zusatzleistungen anbieten", freuen sich Widmann und der Hohe Tauern Health Projektleiter Bgm. Erich Czerny. Die Nationalparkverwaltung plant nun einerseits die Gestaltung eines Besucherberuhigten Bereiches am rechten Ufer für jene Menschen die einen 'kurmäßigen' Aufenthalt bei den Wasserfällen suchen und benötigen und andererseits die umfassende Information zur gesundheitsfördernden Wirkung am linken Ufer. "Gemeinsam mit dem Alpenverein haben wir hier bereits viel an Besucherinfrastruktur geschaffen, das braucht nur noch etwas verfeinert werden, etwa im Bereich der 'Ionenarena'. Genauso wie unser Angebot der Gesundheitswanderung mit den Nationalparkrangern", so Urban. Sobald sich nach dem Winterhalbjahr der Wasserfall wieder in seiner ganzen Mächtigkeit zeigt, kann also in Krimml wieder kräftig durchgeatmet werden.

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12.08.2011

Therme Amadé begrüßte 250.000sten Besucher

v. l.: Andrea Jamnik, AL Dr. Felix Pichler, Betriebsleiterin Mag. Andrea Thurner, Eva Balcar, LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, Bgm. Rupert Winter, Prof. Herbert Weissenberger mit Gattin, Bgm. Herbert Farmer, Geschäftsführer Peter Gooss, LAbg. Mag. Hans Scharfetter und Bgm. Thomas Oberrreiterssen v. l.: Andrea Jamnik, AL Dr. Felix Pichler, Betriebsleiterin Mag. Andrea Thurner, Eva Balcar, LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, Bgm. Rupert Winter, Prof. Herbert Weissenberger mit Gattin, Bgm. Herbert Farmer, Geschäftsführer Peter Gooss, LAbg. Mag. Hans Scharfetter und Bgm. Thomas Oberrreiterssen

Altenmarkt / Pongau. - "Die Therme Amadé in Altenmarkt im Pongau konnte nach nicht einmal zehn Monaten ihres Bestehens bereits den 250.000sten Besucher begrüßen", so Wirtschafts- und Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer, der gestern, Donnerstag, 11. August, gemeinsam mit den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden und der Geschäftsleitung an den 250.000sten Besucher, Professor Herbert Weissenberger, und dessen Gattin aus Perchtoldsdorf in Niederösterreich einen Gutschein für ein exklusives Urlaubswochenende in der Region überreichte. Zur Übergabe kamen neben Haslauer auch LAbg. Mag. Hans Scharfetter und Betriebsleiterin Mag. Andrea Thurner sowie die Bürgermeister Rupert Winter (Altenmarkt), Thomas Oberreiter (Flachau) und Herbert Farmer (Eben) sowie Vertreter der g1-Bädergruppe und von Raiffeisen-Leasing.

"Mit der Therme Amadé hat die gesamte Region in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit Unterstützung des Wirtschafts- und Gemeinderessorts des Landes die Chance ergriffen, den Qualitätstourismus weiter auszubauen und gleichzeitig eine wichtige, überregionale Infrastruktureinrichtung für die einheimische Bevölkerung zu schaffen", sagte Haslauer. Seit der Eröffnung am 8. Oktober 2010 besuchten durchschnittlich 850 bis 900 Personen täglich die Therme Amadé, wobei besonders in den Ferienzeiten Besucherrekorde verzeichnet werden konnten. Etwa ein Drittel aller Thermenbesucher nimmt auch die großzügig gestaltete Saunalandschaft in Anspruch, mehr als 90 Prozent der Saunagäste bleiben länger als vier Stunden. Das sei ein Beweis für die attraktive Gestaltung und die hohe Qualität des Wellnessbereichs, die sich auch in der hohen Anzahl an konsumierten "Verwöhntagen" und Massagen zeige, so Haslauer.

Viele Schulen aus dem Enns-Pongau, aber auch Schulen, die sich auf Schulsportwoche in der Umgebung befinden, reservieren Bahnen im Sportbecken, um den Schwimmsport zu fördern. Im Dezember fand bereits die erste Salzburger Landesschwimmmeisterschaft statt, und das Unterwasser-Rugby-Team Salzburg hat das großzügige Sportbecken der Therme Amadé ebenfalls bereits zu Trainingszwecken genützt. Sauna- und Familienfeste, Schwimmkurse, Wassergymnastik und Kinderanimation komplettieren die Angebotspalette der Therme Amadé: "Es ist richtig, dass die Geschäftsführung großen Wert auf Angebote für Familien, Kinder, Jugendliche und den Schulsport legt. So wird klar, dass diese Therme bei Weitem mehr ist als ein attraktives Angebot für unsere Gäste, sondern auch eine echte Bereicherung für die Einheimischen darstellt", sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Haslauer.

Der wirtschaftliche Impuls, der durch die Errichtung der Therme Amadé ausgelöst wurde, kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden 21 Millionen Euro investiert, davon kommen insgesamt fünf Millionen Euro je zur Hälfte aus der Wirtschaftsförderung und dem Gemeindeausgleichsfonds des Landes. Neben 60 bis 70 neu geschaffenen Arbeitsplätzen konnten die Bauaufträge großteils an Firmen aus der Region vergeben werden: "Als für Gemeinden, Wirtschaft und Tourismus zuständiges Mitglied der Landesregierung freue ich mich darüber, dass sich die Enns-Pongauer Gemeinden Altenmarkt, Eben, Flachau und Radstadt zusammengeschlossen und gemeinsam mit dem Land diesen mutigen Schritt in die Zukunft gesetzt haben. Dass wir bereits jetzt den 250.000sten Besucher begrüßen konnten, zeigt, dass es der Schritt in die richtige Richtung war", schloss Haslauer, der sich intensiv für das Zustandekommen des Projektes eingesetzt hat.

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14.07.2011

Mit der Mozartgolfcard das Golfparadies rund um die Stadt Salzburg erleben

Das Golfparadies rund um die Stadt Salzburg Das Golfparadies rund um die Stadt Salzburg

Die anspruchsvollen Golfplätze in der reizvollen Umgebung des Alpenvorlandes, die Nähe zur Mozartstadt Salzburg oder dem berühmten Salzkammergut sind Garant für einen erlebnisreichen Aufenthalt.

Ob im Vierstern Hotel, im Landgasthof oder in der Hotel-Pension alle Häuser bieten einen besonderen Service für Golfgäste. Die Mozartgolfcard ist ein revolutionäres Greenfee-Abrechnungssystem. Diese Card trifft den Geschmack der Zeit und sorgt dafür, dass das Erlebnis des Golfspielens in der Mozartgolfregion noch lange in Ihrem Kopf bleibt.

Sie erhalten bei der Anreise in Ihrem Hotel die Mozartgolfcard mit individuell aufbuchbaren Greenpoints, die auf 10 Golfplätzen, erreichbar innerhalb 30 Autominuten, einlösbar sind. Mit dieser Karte bezahlen Sie auf den Mozartgolf-Plätzen bargeldlos und erhalten ermäßigte Greenfees, Golfnebenleistungen wie Range-Bälle, Golf-Cars und Ermäßigungen bei Ihrem Einkauf im Golfstore.

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24.06.2011

Wildbachverbauung Ennsgraben wichtig für touristische Entwicklung

v.l. Obmann Josef Mooslechner, LR Sepp Eisl, Bürgermeister Thomas Oberreiter und Anton Pichler v.l. Obmann Josef Mooslechner, LR Sepp Eisl, Bürgermeister Thomas Oberreiter und Anton Pichler

Flachau. - In der Gemeinde Flachau wird derzeit sehr viel Geld in den Schutz der Bürger vor Naturgefahren investiert. Rechtzeitig vor der Unwettersaison konnte auch der Wildholzrechen im Ennsgraben fertig gestellt werden. Diese Geschiebesperre schützt neben dem Ort auch die Wohn- und Tourismuseinrichtungen in Flachauwinkl.

"Der Schutz der Bürger und die Weiterentwicklung der Regionen liegt uns am Herzen und hat oberste Priorität. Das Projekt der Wildbach- und Lawinenverbauung im Ennsgraben wird zukünftig das Geschiebe bei Unwettern zurückhalten und somit drohende Verklausungen verhindern", sagte heute, Freitag, 24. Juni, der für die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) ressortzuständige Landesrat Sepp Eisl. Dieses Projekt geht Hand in Hand mit dem neuen Hochwasserschutz der Gemeinde Flachau und steigert dessen Wirkung. "Besonders bedanke ich mich bei den Genossenschaftsmitgliedern und ASFiNAG, dass sie sich am Projekt in diesem Umfang beteiligen. Durch die Zusammenarbeit zwischen dem Lebensministerium, dem Land Salzburg und der Region ist ein zukunftsweisendes Projekt entstanden, das auch die touristische Weiterentwicklung der Gemeinde unterstützt", so Eisl weiter.

Die Arbeiten am Projekt waren auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) eine große Herausforderung. "Dieses große Schutzprojekt konnte in kürzester Zeit umgesetzt werden. Ohne unsere engagierten Mitarbeiter wäre ein solches Bauvorhaben in so kurzer Zeit nicht möglich gewesen", sagte Leonhard Krimplstätter, Sektionschef WLV Salzburg.

"Dieses Projekt ist unter anderem auch für die Talstationen des Skigebietes Flachauwinkl-Zauchensee wichtig. Es freut mich sehr, dass wir gemeinsam mit der Verbauungsgenossenschaft und Obmann Josef Mooslechner auch eine breite Unterstützung in der Gemeinde erreicht haben", sagte Bürgermeister Thomas Oberreiter.

Finanziert wurde das 550.000-Euro-Projekt der Wildbach- und Lawinenverbauung vom Bund (61 %), dem Land Salzburg (16 %), der ASFiNAG (15 %) und der Wassergenossenschaft Enns Oberlauf (8%).

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08.06.2011

Positive Bilanz beim 17. Bundeswettbewerb prima la musica in Salzburg

Palfinger Camacho Gabriela, Musikum Salzburg Stadt Regner Steffi, Musikum Salzburg Stadt Schwaighofer Madeleine, Musikum Salzburg Stadt Weber Anna, A. Bruckner Privatuniversität Linz Palfinger Camacho Gabriela, Musikum Salzburg Stadt Regner Steffi, Musikum Salzburg Stadt Schwaighofer Madeleine, Musikum Salzburg Stadt Weber Anna, A. Bruckner Privatuniversität Linz

Salzburg. - Sechs Tage lang, von 2. bis 7. Juni 2011, stand Salzburg ganz im Zeichen des musikalischen Nachwuchses aus ganz Österreich: Insgesamt 782 Landessieger/innen aus allen österreichischen Bundesländern und aus Südtirol haben in insgesamt 499 Wertungen bundesweit in Salzburg um die besten Plätze musiziert. "Mit der Universität Mozarteum Salzburg, dem Orchesterhaus des Mozarteumorchesters sowie dem Musikum Salzburg konnte die Mozartstadt hervorragende Austragungsorte für diesen bereits 17. Bundeswettbewerb prima la musica zur Verfügung stellen", zog heute, Mittwoch, 8. Juni, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller positive Bilanz über die Austragung des Wettbewerbes im Bundesland Salzburg und über so viel musikbegeisterte Jugend. 2011 haben insgesamt knapp 4.700 Teilnehmer/innen in ganz Österreich an den Wettbewerben von prima la musica teilgenommen.

"Der prima la musica beeinflusst seit Jahren die qualitative Entwicklung der musikalischen Leistungen aufs Positivste. Es ist erfreulich, dass eine Niveausteigerung von einem Jahr auf das nächste festzustellen ist. Der größte österreichische Jugendmusikwettbewerb prima la musica leistet dazu einen entscheidenden Beitrag", so Gesamtvorsitzende der österreichischen Jugendmusikwettbewerbe Musik der Jugend, Univ.-Prof. Paul Roczek von der Universität Mozarteum Salzburg.

Beim Bundeswettbewerb 2011 waren 19 verschiedene Wertungskategorien vertreten: Solistisch präsentierten die Holzbläser, Blechbläser und Schlagwerker ihre Programme, kammermusikalisch waren Ensembles der Tasten-, Streich- und Zupfinstrumente, Vokalensembles sowie Ensembles der Neuen Musik und der Kammermusik in offenen Besetzungen zum musikalischen Wettstreit eingeladen. 373 Wertungen entfallen auf solistische Beiträge, 126 Wertungen sind der Kammermusik zuzurechnen.

Insgesamt 105 Juror/innen haben in 19 verschiedenen Wertungskategorien die Leistungen der Landessieger/innen im Alter zwischen zehn und 19 Jahren beurteilt. 2011 wurden insgesamt 136 erste Preise, 221 zweite Preise und 115 dritte Preise vergeben. Alle Ergebnisse sind unter http://www.musikderjugend.at zu finden.

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01.06.2011

Kulturreferenten gegen Streichung von Bundesfördermitteln

Tagung der Kulturreferenten in Salzburg Tagung der Kulturreferenten in Salzburg

Salzburg/Bregenz. - Die Kulturreferenten der Länder blicken den angekündigten Kürzungen von Bundesförderungen in einzelnen Bereichen mit Sorge entgegen – so der gemeinsame Tenor der Tagung der Kulturreferenten, die vergangene Woche in Salzburg stattfand. "Auf Dauer können die Länder die Kürzungen der Bundes-Fördermittel in den Bereichen Kunst, Kultur und Wissenschaft angesichts der Budgetrestriktionen nicht aus Landesmitteln ausgleichen", sagt Landesrätin Andrea Kaufmann.

Angekündigt wird z.B. die Einstellung der Bundes-Förderung für wissenschaftliche Publikationen und Veranstaltungen, informiert Landesrätin Kaufmann. Wissenschaftliche Publikationen, Veranstaltungen oder Projekte zu vorarlbergspezifischen Themen oder von Vorarlberger Wissenschafter wurden bisher oft vom Ministerium kofinanziert. "Eine Einstellung der Bundesförderung könnte somit zu einer Finanzierungslücke führen und in einigen Fällen die Realisierung von Publikationen, Projekten und Veranstaltungen ernsthaft gefährden", sagt Kaufmann: "Da angesichts der Budgetrestriktionen eine Erhöhung der Fördermittel des Landes, aber auch anderer Fördergeber unrealistisch ist, wird wahrscheinlich ein höherer Eigenbeitrag der Autoren bzw der wissenschaftlichen Institutionen verlangt werden. Gerade für Nachwuchswissenschafter wird ein solcher Eigenbeitrag jedoch kaum leistbar sein."

Auch die Kürzung bei den Jugendmusikwettbewerben sehen die Kulturreferenten der Länder kritisch. Sie verweisen auf einen Beschluss der Landeshauptleutekonferenz vom 19. Mai 2011, in dem auf die schwierige finanzielle Situation der österreichischen Jugendmusikwettbewerbe durch den Ausfall der Bundesmittel hingewiesen wird. "Gerade Vorarlberg wäre von dieser Streichung betroffen, da junge Vorarlbergerinnen und Vorarlberger an diesen Wettbewerben wie beispielsweise prima la musica sehr erfolgreich abschneiden. Der österreichische Jugendmusikwettbewerb 'prima la musica' wird auf Landes- und Bundesebene durchgeführt. 2010 haben österreichweit rund 4300 Kinder und Jugendliche ihr musikalisches Talent mit Freude unter Beweis gestellt,“ hebt Kaufmann hervor. Um eine langfristige Finanzierung durch Bund und Länder sicher zu stellen, ist aus Sicht der Kulturlandesräte der Abschluss einer sogenannten Artikel 15a Vereinbarung notwendig.

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