Kultur/Tourismus
NIK P. & Band "Bis ans Meer" Tour 2013
Nik P. gehört nicht nur zu Österreichs erfolgreichsten Chart-Künstlern der letzten Jahre, er hat auch in Deutschland sämtliche Hitparaden aufgemischt. Mit jedem neuen Album hat er die Messlatte ein Stück weiter oben angelegt und mit "Wo die Liebe deinen Namen ruft" und "Es ist mehr als Liebe" oder "Der Fremde" einige der erfolgreichsten deutschen Airplay-Hits der letzten Jahre geschaffen. Jetzt setzt sich Nik P. neue Ziele, und zwar nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch. Wie viel Kraft in seinen neuen Songs steckt, verdeutlicht wohl am ehesten "Berlin". Nein, es ist keine Hymne an die deutsche Hauptstadt, in der der Kärntner seit Jahren unweit vom Potsdamer Platz seine Alben aufnehmen und produzieren lässt; "Berlin" ist ein Lied über verlorene Träume. Ein Mensch, der immer mal dort leben wollte, verpasst die Gelegenheit dazu und geht von der Welt ohne Berlin je gesehen zu haben. "'Berlin' hat mein Gitarrist Willi Ganster geschrieben. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das Lied gehört habe. Da kommen Zeilen vor, die sind so auf den Punkt. Am Ende heißt es: Irgendwann musst du begreifen, dass nicht alle Blütenträume reifen. Und irgendwann musst du verstehn, dass auch Träume schlafen gehn. Ich will mit dem Song sagen: Leute, wenn ihr Träume habt – verfolgt die! Geht ihnen nach! Lebt euren Traum!
„An ein neues Album gehe ich immer mit viel Freude, frisch motiviert und unbefangen ran, weil die Songs, die aus Lust und Leidenschaft an der Musik entstehen, fast immer die besten sind." So erzählt der Mann von seiner Arbeit, der mit einem Lied ein Volksgut mehrerer Nationen geschaffen hat: „Ein Stern (der deinen Namen trägt)".
„Auch dieser Song“, so sagt Nik P., „ist aus Unbefangenheit, aus Spaß und Freude an der Musik und ganz ohne Druck entstanden.“ Nach so etwas könne man auch nicht aktiv suchen, so ein Lied passiere einfach. „Es ist das Lied meines Lebens. Nachdem der ‚Stern‘ einer der größten Hits aller Zeiten geworden ist, hab ich immer wieder erzählen müssen: Wie kam es zu diesem Song? Wem hast Du einen Stern geschenkt? Was war das damals für eine Situation?" Nik P. hat das Geheimnis, wem er das Lied gewidmet hat, nie gelüftet.
BIS ANS MEER ist auch der Titel seiner neuen Tour, die ihn ab Ende November durch Österreich führen wird. Mit einer geballten Ladung neuer Songs und großer Hits wird er sein Publikum begeistern. Jedes Konzert mit NIK P. ist ein Erlebnis das eine einzigartige Atmosphäre entstehen lässt. Die Nähe zwischen Musikern und Publikum wird fühlbar. Freuen Sie sich auf ein Konzert der besonderen Art mit NIK P. & Band und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!
NIK P. & Band
Bis ans Meer TOUR 2013
29.11.2013, 20:00 Uhr Wiener Neustadt – Arena Nova, Halle 3
30.11.2013, 20:00 Uhr Leonding - Kürnberghalle
12.12.2013, 20:00 Uhr Braunau - Bezirkssporthalle
13.12.2013, 20:00 Uhr Steyr - Stadthalle
14.12.2013, 20:00 Uhr Graz – Messe Graz Halle A
15.12.2013, 19:30 Uhr Klagenfurt – Messearena/Messehalle 5
19.12.2013, 20:00 Uhr Innsbruck – Congress, Saal Tirol
20.12.2013, 20:00 Uhr Salzburg – Sporthalle Alpenstrasse
Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96 0 96, Ticket Online 01/88 0 88, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732/22 15 23.
Tradition und Brauchtum - Zutaten zur Walpurgisnacht
In der Nacht von 30. April auf 1. Mai war Walpurgisnacht. Mit allerhand Freudenfeiern wurde die warme Jahreszeit und damit die wiederkehrenden Naturkräfte begrüßt. Nach dem Eindämmen und dem Verbot heidnischer Bräuche, blieb diese Nacht auf den 1. Mai im traditionellen Volksglauben dennoch weiterhin ein markantes Datum im Jahreskreislauf.
Vor allem wurde sie als Kerntermin der Schwarzen Künste angesehen: Hexen, Teufel und Hexenmeister sollen sich in der Walpurgisnacht zu allerhand Unwesen getroffen haben. Zwischen 1300 und 1790 konnte man schnell zur Hexe denunziert werden: Missernten und Krankheiten, unerklärliche Phänomene, aber auch Neid, Gier, Gerüchte und Missgunst führten in Europa zu 40.000 bis 60.000 Todesopfern, etwa drei Millionen Menschen wurden bis 1793 der Prozess gemacht. Etwa 80 Prozent aller Hingerichteten waren Frauen, die als Hexen angeklagt worden waren; Männer bekamen als Hexenmeister, Werwölfe, etc. ihren Prozess.
Das Kernelement des Hexenglaubens war, dass zauberkundige Frauen auf ihren Besen durch die Nacht reiten konnten. Den hatten sie zuvor mit einer „Flugsalbe“ bestrichen, bestehend aus Fettauszügen heimischer Giftpflanzen. Bekannt sind Stechapfel, Bilsenkraut, Schierling, Kermesbeere und Tollkirsche. Diese Pflanzen haben oft psychotrope Wirkungen: Durch die Haut aufgenommen, verursachten die Wirkstoffe halluzinogene Zustände, in denen die Frauen glauben konnten zu fliegen. Auch vom Fliegenpilz wird behauptet, dass er seinen Namen aufgrund des Glaubens an das Fliegen erhalten hat, denn auch er enthält Stoffe mit ähnlichen psychotropen Wirkungen.
Von Eigenversuchen wird dringend abgeraten, da der Flug auf dem Hexenbesen auf der Intensivstation, der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie oder auf dem Friedhof enden kann.
Oscar für Michael Haneke und Christoph Waltz
Oscar für Michael Haneke und Christoph Waltz Der Oscar-Gewinn von Michael Haneke's Meisterwerk AMOUR krönt fulminant eine lange Reihe großer internationaler Erfolge des österreichischen Films. Seit dem Oscar-Gewinn durch Stefan Ruzowitzky's DIE FÄLSCHER im Jahr 2008 wurden heimische Filme auf über 1.500 internationalen Filmfestivals gezeigt, allein 90 mal davon auf A-Festivals wie Cannes, Venedig oder Berlin und erzielten dabei über 25 Preise. Weltweit sahen in den letzten fünf Jahren über 12 Millionen Menschen einen österreichischen Film im Kino, die heimischen Publikumszahlen addieren sich im selben Zeitraum auf über 5 Millionen.
Trotz dieser beeindruckenden Zahlen ist Film aber weit mehr als man zählen und messen kann. Der österreichische Film mit Michael Haneke als Ausnahmeregisseur an der Spitze steht für eine Vielfalt an kompromisslosen Filmen mit Handschrift und Charakter, die das Publikum nicht nur unterhalten, sondern oft auch fordern. Filme zum Hinschauen und Mitdenken, Filme mit Message und Haltung, die etwas zu sagen haben und die bewegen. Es gibt kein besseres Erfolgsrezept, als an diesen Qualitäten festzuhalten.
Als außergewöhnlichen Erfolg für den österreichischen Film bezeichnete heute Bundespräsident Dr. Heinz Fischer die Oscar-Vergabe an Michael Haneke und Christoph Waltz. Diese angesehenen Filmpreise sind nicht nur ein großer persönlicher Erfolg für Michael Haneke und Christoph Waltz, sie haben auch einen enormen Wert für den österreichischen Film. Sie sind ein Beweis dafür, dass Österreich in den letzten Jahren zu einem weltweit anerkannten Film-Land geworden ist.
Der ORF hat sich bereits die Rechte für die ganz großen Sieger der diesjährigen Oscar-Verleihung gesichert: Neben "Amour" und "Django Unchained" sind nach Ablauf der Kinosperrfrist im ORF zu sehen: "Brave", "Lincoln" und "Silver Linings Playbook". Die Verträge für "Anna Karenina", "Les Misérables" und "Life of Pi" sind in finaler Verhandlung.
THE CHIPPENDALES - UNLEASHED 2013
Die CHIPPENDALES kommen auch 2013 wieder nach Österreich:
5. Oktober 2013, Messearena/Messehalle 5, Klagenfurt
6. Oktober 2013, Ennstalhalle, Liezen
8. Oktober 2013, BRP Rotaxhalle, Wels
9. Oktober 2013, Bezirkssporthalle, Braunau
10. Oktober 2013, Sporthalle Alpenstrasse, Salzburg
Der Titel der Tournee 2013 "UNLEASHED" sagt alles: die CHIPPENDALES sind begehrter als je zuvor. Ist ja auch kein Wunder, die Jungs sind in Top-Form. Der Name ist Programm: wer bei den CHIPPENDALES dabei sein will muss viele Kriterien erfüllen, es reicht nicht, einfach nur gut auszusehen. Das Team ist der Star und jeder in seiner Einzigartigkeit geschätzt - schließlich haben die Frauen auch ganz unterschiedliche Vorlieben. Neben Tanz und Gesang wird auch tadelloses Benehmen vorausgesetzt – ein CHIPPENDALE ist immer ein Gentleman!
Die Show sprüht nur so von Highlights - spannende Choreographien zu aktuellen Hits und Klassikern, fantasievolle Kostüme und grandiose Lichteffekte verführen genauso wie die zarten, die leisen und romantischen Szenen.
Kartenvorverkauf: in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01/ 88 0 88 und in allen bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
54. Anton-Wallner-Gedenkfeier in Bad Vigaun
Sieben verdiente Mitglieder der Salzburger Schützenkompanien wurden im Rahmen der Feier mit dem Verdienstzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet. Im Bild mit Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller, LHStv. Dr. Wilfried Haslauer, Schützenobrist Franz Meißl und dem Fähnrich der Landesschützenfahne. Bad Vigaun (Salzburg). - Zum Gedenken an den Todestag des Salzburger Schützen Anton Wallner kommen alljährlich Abordnungen aller Salzburger Schützenkompanien und Garden zusammen. "Schützenvereine sind Orte des Miteinander, der Mitverantwortung, des Mithandelns und Mitgestaltens. Junge Menschen lernen hier den Wert von Bindungen, den Wert von Gemeinschaft und den Wert aktiver Mitarbeit kennen", sagte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller bei der 54. Anton-Wallner-Gedenkfeier, die am Sonntag, 17. Februar, in Bad Vigaun stattgefunden hat und bei der sieben Schützen mit dem Verdienstzeichen des Landes ausgezeichnet wurden.
Rupert Bachler, Schützenhauptmann der Prangerstutzenschützen Köstendorf, Franz Bernhofer, Schützenhauptmann der Scheffauer Prangerschützen, Franz Ebner, Schützenhauptmann-Stellvertreter der historischen Prangerschützen Aigen, Anton Eder, Schützenobmann der Georgischützen St.Georgen im Pinzgau, Wilfried Hausbacher, Schützenhauptmann der Historischen Bauernschützenkompanie Hüttau, Franz Oberascher, Ehrenhauptmann der Stille Nacht-Prangerschützen Arnsdorf und Johann Zehner, Schützenobmann des Bürgerlichen Schützenkorps Tamsweg erhielten von Landeshauptfrau Burgstaller die Auszeichnung.
"Volkskulturelle Verbände und Brauchtumsvereine sind unentbehrliche Stützen und Mitgestalter unserer Gesellschaft", ist Burgstaller überzeugt. "Die historischen Schützengemeinschaften, die Schützenkompanien, die Garden, Prangerschützen – alle Festschützenvereine – ruhen auf vier Säulen: auf Geschichte, Heimat, Gemeinschaft und Glaube", so Burgstaller weiter. Das seien seit 1809 jene Inhalte – wenn auch in veränderter Form – die wir mit dem Wort "Schützen" verbinden. "Die Mitglieder der verschiedenen Schützenvereine leisten jährlich viele Stunden an freiwilliger unentgeltlicher ehrenamtlicher Arbeit, auch im Jugendbereich", so die Landeshauptfrau.
"Aus der Geschichte lernen, in der Geschichte leben und Geschichte aktiv mitgestalten – das ist es, was den Schützen im 21. Jahrhundert ausmacht. Der Schütze braucht heute nicht mehr mit der Waffe in der Hand gegen einfallende Feinde zu Felde zu ziehen. Der Schütze ist heutzutage Schützer und Beschützer von Werten, die die Zeit überdauert haben. Es waren schon die Ideale und Werte unserer Ahnen und Freiheitshelden, die es zu pflegen und weiterzuentwickeln gilt. Diese Werte der Schützengemeinschaft sind Treue, Heimat und Vaterland, Muttersprache, Wehrbereitschaft im Rahmen der Landesverteidigung, Freiheit und Würde des Menschen, Kameradschaft, Toleranz und Verantwortung", betonte Volkskulturreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann.
"Dass die Flamme dieser Werte in den Herzen unserer Schützen brennt, spüre und sehe ich nicht nur bei dieser Feier, sondern vor allem in der beeindruckenden Jugendarbeit sowie in der sozialen Verantwortung der Schützen und ihrer Vereine. Das Erbe und der Auftrag, den jeder Schütze angenommen hat, ist es auch, diese Werte als Vorbilder im Kleinen, in der Familie, sowie im Großen, in der Gesellschaft, vorzuleben und sich dazu zu bekennen. Und dieser Verpflichtung kommen unsere Schützen in vorbildlicher Art und Weise nach", sagte die Landesrätin, die sich bei den Schützen für ihr Wirken in Stadt und Land Salzburg ganz herzlich bedankte.
Der Landesverband der Salzburger Schützen zählt rund 6.000 aktive Schützen und 4.400 unterstützende Mitglieder. Bei den Schützen wird in ganz besonderer Weise Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein verlangt. Sorgfalt deshalb, weil der Umgang mit Waffen, immer etwas Besonderes ist. Es kann gefährlich werden, wenn man damit unbedacht und leichtsinnig hantiert. Deshalb wurden in den vergangenen Jahren 1.485 Gewehre Salzburger Brauchschützen "umgerüstet", das heißt schussuntauglich gemacht. Diese Aktion wurde vom Ressort Volkskultur finanziert und dient der Sicherheit. Zudem wurden 861 Prangerstutzenschützen und Kanoniere mit Unterstützung des Landes in den vergangenen fünf Jahren mit einem Gehörschütz ausgestattet.
Das Pendel schlägt zurück - Das Fernsehen im Jahr 2013
Es gibt Wochen, da keimt tatsächlich so etwas wie Hoffnung in die Restvernunft der Menschheit. Nein, nicht Zypern, nicht der Frühling, nicht mal Steinbrück, sondern ein viel schwierigerer Patient - das deutsche Fernsehen. Die vergangene Woche begann mit einem unglaublichen Interesse für das Kriegs- und Nazi-Epos "Unsere Mütter, unsere Väter". Obgleich es keinen aktuellen Anlass gab, berührte der Dreiteiler im ZDF offenbar ein verschüttetes Thema in deutschen Familien. Wie oft mögen alte Schwarz-Weiß-Fotos aus den Schränken gekramt worden sein, wie viel düster-dämonische Gedanken sind in der vergangenen Woche wohl in diesem Land gedacht worden. Kein anderes Medium schafft eine solche Wucht wie das Fernsehen.
Zugleich tobte eine wilde Debatte über einen Auftritt der Schauspielerin Katja Riemann in einer Vorabendsendung des NDR. Über eine Million Menschen schauten sich seither auf YouTube noch mal an, wie ein schrecklich gut gelaunter Moderator ein Meer von Arg- und Ahnungslosigkeit ausschüttete. Zu Recht ziemlich fassungslos, schaltete Katja Riemann in den Sturmodus. Und warf damit eine durchaus bange Frage auf, die sich jeder Journalist beizeiten wieder stellen sollte: Wie viel fröhlich-unterhaltsames Wegmoderieren ist mit der Genfer Menschenrechtskonvention eigentlich vereinbar?
Es folgte eine dritte Medienwoge: "Britt", eine Nachmittagsshow mit Themen aus dem Baukasten menschlicher Abgründe, wird im Sommer von Sat.1 geschlachtet. Nach zwölf Jahren tapferem Trash-Talk ist die einst so zuverlässige Quote futsch. Da fügt es sich, dass der Marktführer RTL zeitgleich in den Keller rauscht. Ob balzwütige Bauern oder erbärmliche Sangeskunst, Deutschland ist offenbar durchgecastet. Tränenerstickter Sozialvoyeurismus funktioniert nicht mehr. Gut so.
Aber was genau ist passiert? Kaum feiert das deutsche Feuilleton die bizarre Schönheit des Dschungelcamps, kaum haben die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Moderatoren per Negativauslese der privaten Konkurrenz angepasst, da scheint das Pendel des Schreckens seinen maximalen Ausschlag erreicht zu haben. Das Maximum schlechter Qualität ist erreicht, der Trash wird selbst von schlichteren Zuschauern als solcher identifiziert, die Grenzen der vorgeschriebenen Reality sind überschritten. Wer wirklich schlimme Sachen sehen will, der guckt gleich im Internet.
Zugleich hat der Zuschauer in den vergangenen Jahren eine Bewusstseinserweiterung erfahren. Wir TV-Naivlinge, die mit drei Programmen und Testbild aufgewachsen sind, wir haben tatsächlich geglaubt, was die guten Onkels und Tanten da auf dem Bildschirm erzählt haben. Dann kamen eines Tages Dieter Bohlen und die Castingshows. Und sehr schnell hat das Publikum verstanden, dass eigentlich alles, was es zu sehen gibt, einer mehr oder weniger billigen Inszenierung folgt.
Und jetzt? Wird sich das private Fernsehen grausam neu erfinden, während der öffentlich-rechtliche Komplex sich im Glanze einiger Einzelleistungen sonnt. Man sollte Katja Riemann als Qualitätskontrolleurin durch alle Funkhäuser schicken.
Die SEER - am 24.08.2013 LIVE auf der Wörtherseebühne
DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Acht (!) Musiker agieren auf der Bühne. Acht Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt.
„Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.
Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!
Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.
Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.
Das Konzert wird, wie auch 2012, ein Treffpunkt und Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne.
Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich neuen Liedern kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2013 nach Klagenfurt.
Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...
In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“
DIE SEER – LIVE auf der Wörtherseebühne
OPEN AIR 2013
Klagenfurt, Wörtherseebühne
24. August 2013, 20:00 Uhr
Kartenvorverkauf:
Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, in allen Kärntner Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01 / 88 0 88
und allen bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE
0732 / 22 15 23.
Mehr Informationen: www.kdschroeder.at
Salzburg: Kunst-Litfaßsäulen gesucht
1855 vom Berliner Druckereibesitzer und Verleger Ernst Litfaß erstmals aufgestellt, prägt sie heute den öffentlichen Raum unserer Städte - die Litfaßsäule Salzburg. - Die Stadt Salzburg, die Firma Progress Werbung und der Kunstbeirat schreiben 2013/14 erstmals die künstlerische Gestaltung einer „Kunst-Litfaßsäule“ aus. Gesucht werden drei bildende KünstlerInnen mit dem Schwerpunkt Video- oder Medienkunst, die auf, an oder in der zur Verfügung gestellten Säule jeweils zwei Monate lang ein künstlerisches Projekt realisieren. Diese sollten der besonderen Situation des Mediums gerecht werden und die Rahmenbedingungen des öffentlichen Raums als Forum für soziales Leben und Kommunikation thematisieren.
Das Projekt kann sich auf eine der Litfaßsäulen Ecke Rainerstraße/Franz-Josef-Straße beziehen oder auf eine „City Light Säule“ in der Schumacherstraße vor der Stadtbibliothek Salzburg. Gewünscht sind kooperative und interdisziplinär entwickelte Projekte, die sich unterschiedlicher Medien bedienen.
Die Abteilung Kultur, Bildung und Wissen unterstützt die ausgewählten Projekte mit je 1.000 Euro für die Entwurfsgestaltung. Die Kosten für die Ausführung übernimmt die Progress Werbung, wobei der Finanzierungsbedarf mit der Progress Werbung im Vorfeld abzuklären ist.
Bewerbungsschreiben mit Gestaltungskonzept und KünstlerInnenbiografie mit Ausbildung und Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeiten (max. A 4 Format) wie Fotos, Kataloge, DVDs, Videos und andere Datenträger bis spätestens 14. Juni 2013 (Datum des Poststempels) an:
Stadt Salzburg, Abteilung Kultur, Bildung und Wissen, Mozartplatz 5, 5024 Salzburg oder an kultur.bildung.wissen@stadt-salzburg.at, Kennwort „Projekt Kunst-Litfaßsäule“.









