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Kultur/Tourismus

15.05.2017

Die 9. Emsiana zieht nach vier Festivaltagen erfreuliche Bilanz

Rückzug in den Keller? Illusion der Kommunikation, Simonette Scherling und Patrik Kopf – Medienintervention. Rückzug in den Keller? Illusion der Kommunikation, Simonette Scherling und Patrik Kopf – Medienintervention.

Festivalthema „Hohenems.Babylon“ machte die Nibelungenstadt zum Publikumsmagneten

Von Donnerstag bis Sonntag setzte sich das Programm der diesjährigen Emsiana mit Sprache, Sehnsucht, Heimat und Exil zwischen Vergangenheit und Gegenwart auseinander. Das breite kulturelle Angebot – Führungen, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Theater für Kinder – lockte rund 3000 Besucher in die verschiedenen Schauplätze der 9. Emsiana.

Zwischen 11. und 14. Mai verwandelte die Emsiana Hohenems bereits zum neunten Mal in die kleinste Kulturmetropole der Welt. Mit dem zerstreuten Leben zwischen Sprachen und Zeiten beschäftigten sich die teilnehmenden Künstler und präsentierten ihre vielfältigen Arbeiten dazu.

Der deutsch-irakische Autor und Journalist Najem Wali thematisierte in seiner Eröffnungsrede „Vom Segen und Fluch der Vielsprachigkeit“, die Möglichkeiten und Chancen der sprachlichen Vielfalt und setzte so einen markanten Auftakt zum Kulturfest.

Festivalzentrum: Babylonische Antipasteria

Am Salomon-Sulzer-Platz gab es zum ersten Mal mit der babylonischen Antipasteria ein Festivalzentrum. Die Brüder Eugen und Günter Fulterer boten in ihrer offenen Backhütte den Emsiana-Besuchern multikulturelle Gerichte. Die gastrosophische Intervention – so beschreiben die Brüder ihr kulinarisches Projekt – wurde in den vier Tagen des Kulturfestes zu dem Treff- und Kommunikationspunkt für Jung und Alt. Auch nächstes Jahr wird es wieder ein Festivalzentrum geben.

Podium für Vorarlberger KünstlerInnen

Die Emsiana bot dieses Jahr Vorarlberger KünstlerInnen wieder ein großes Podium. Die Installation „Das Babylon“ von Eva Kees sowie die Fotoausstellung „Verborgen“ von Ursula Dünser und Karin Nussbaumer waren dabei besondere Anziehungspunkte. Simonetta Scherling und Patrik Kopf setzten sich in ihrem Projekt „Rückzug in den Keller“ mit der heute vorherrschenden Illusion von Kommunikation auseinander. Vier Vorarlberger Künstler – Hubert Lampert, Roland Adlassnigg, Udo Rabensteiner und Dietmar Fend – haben für den nördlichen Eingang zur Innenstadt Brunnen geplant. Die Entwürfe konnten die Besucher in der Marktstraße 33 begutachten.

Musik spricht alle Sprachen

Die Konzerte zählen stets zu den großen Publikumsmagneten der Emsiana. Auch in der Musik waren die Themen Sprache und Heimat stets präsent. Von Weltmusik (Light in Babylon) über Liedermacherei (Bettina Wegner) zu Jazz (Filippa Gojo Quartett) „Hohenemes.Babylon“ spielte immer mit. Das musikalische Finale fand mit dem Muttertagskonzert des Trio Emsiana, Helia Samadzadeh, Peter Madsen und Dietmar Kirchner statt. Über 1000 Besucher waren bei den Konzerten – alle ausverkauft – dabei.

Was nicht fehlen darf

Führungen durch die Stadt und Museen oder auch auf den Kirchturm sowie Lesungen, Theater für Kinder und die Kulturcafés gehören zum fixen Programm der Emsiana. Die steigenden Besucherzahlen freuten den Veranstalter Markus Schadenbauer-Lacha, der auch bereits das Datum der 10. Emsiana 2018 bekannt gab: „Von 17.-20 Mai 2018 wird Hohenems wieder zur Kulturmetropole.“

Info: www.emsiana.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Schadenbauer-Lacha & Partner GmbH Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43 5576 79214, Mail mail@emsiana.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
01.12.2016

Symphonieorchester stellt neue CD mit Chefdirigent Gérard Korsten vor

Thomas Heißbauer (Geschäftsführer Symphonieorchester),Gerhard Hamel (Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg), Manfred Schnetzer (Präsident des Symphonieorchesters), Wolfgang Burtscher (Vizepräsident des Symphonieorchesters) (von links nach rechts).  (Copyright: Dietmar Mathis/Symphonieorchester Vorarlberg) Thomas Heißbauer (Geschäftsführer Symphonieorchester),Gerhard Hamel (Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg), Manfred Schnetzer (Präsident des Symphonieorchesters), Wolfgang Burtscher (Vizepräsident des Symphonieorchesters) (von links nach rechts). (Copyright: Dietmar Mathis/Symphonieorchester Vorarlberg)

„Aus der neuen Welt“ und Symphonische Variationen von Antonin Dvorăk

Bregenz/Rankweil, 30. November 2016 – Erfreuliches präsentierte das Symphonieorchester Vorarlberg am Mittwoch in der Volksbank Zentrale Rankweil. Zum einen stellte es die neue CD vor: den ersten Tonträger unter der Leitung von Chefdirigent Gérard Korsten mit Werken von Antonin Dvorăk. Zum anderen gaben das Symphonieorchester und die Volksbank Vorarlberg die Verlängerung ihrer Partnerschaft bis 2020 bekannt.

Als Partner sehen sich das Symphonieorchester Vorarlberg und dessen Hauptsponsor die Volksbank Vorarlberg. Gemeinsam luden deshalb Thomas Heißbauer, Geschäftsführer Symphonieorchester Vorarlberg und Gerhard Hamel, Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg, zum Pressegespräch in die Volksbank Zentrale in Rankweil. Die Hauptthemen waren: die Fortsetzung der Sponsoring-Kooperation bis 2020 und die erste CD-Aufnahme des Orchesters unter der Leitung von Chefdirigent Korsten mit Werken von Antonin Dvorăk.

Das Symphonieorchester informierte zudem über die positive Entwicklung der Abonnentenzahlen.

Die Programme der Abokonzerte finden darüber hinaus nicht nur in Vorarlberg regen Anklang. In der Saison 2016/17 gastiert das Symphonieorchester insgesamt viermal im In-und Ausland.

Nachhaltige Partnerschaft

Seit 2009 ist die Volksbank Vorarlberg Partner des Symphonieorchesters. Eine langjährige Kooperation, die für Volksbank Vorstandsvorsitzenden Gerhard Hamel mehr als reines Kultursponsoring ist. „Wir pflegen eine nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe. Als Genossenschaftsbank leben wir Regionalität, Weitsicht und Respekt. Eine so bedeutende heimische Institution wie das Symphonieorchester zu unterstützen, hat für uns oberste Priorität.“

Geschäftsführer Thomas Heißbauer sieht die Verlängerung des Vertrages ebenso als Zeichen der guten Partnerschaft:„ Das Symphonieorchester hat seit 2009 eine positive Entwicklung in qualitativer und inhaltlicher Hinsicht erfahren. Die Volksbank Vorarlberg honoriert als Hauptsponsor diesen Weg. Mit dieser Unterstützung sind langfristige Planungen möglich.“

Erster Tonträger mit Chefdirigent Gérard Korsten

Gérard Korsten ist seit 2005 Chefdirigent des Symphonieorchesters. Bis dato gab es keine CD-Aufnahme des Orchesters, die unter der Leitung von Korsten entstanden ist. „Es war mir ein Anliegen, mit der Neueinspielung von Antonin Dvorăks Kompositionen Symphonie Nr. 9 – „Aus der neuen Welt“ – und Symphonische Variationen, dieses Versäumnis nachzuholen. Umso größer ist die Freude über das Ergebnis“, führt Heißbauer aus.

Musikalische Schätze bewahren

Bei der Aufnahme handelt es sich um einen Konzertmitschnitt aus dem Montforthaus Feldkirch. Das Programm des zweiten Abokonzertes der Saison 2015/16 wurde an zwei Abenden im vergangenen Dezember in Zusammenarbeit mit dem ORF Vorarlberg aufgezeichnet. Die CD ist beim Musik-Label VMS Musical Treasures erschienen. Seit seiner Gründung im Jahre 2002 sieht sich das Label als Entdecker und Bewahrer von musikalischen Schätzen.

Visitenkarte des Symphonieorchester Vorarlberg

Die beiden Werke Dvorăks sind bewusst gewählt. Sie erlauben den Musikern des Symphonieorchesters ihr ganzes Können zu entfalten. Geschäftsführer Heißbauer sieht die Aufnahme als „Visitenkarte“ des Klangkörpers.

Die Symphonie Nr. 9 (1893) – als „Aus der neuen Welt“ geläufig – verbindet böhmische und amerikanische Melodien mit Polka-Rhythmus und ursprünglichen Tänzen. Dvorăks Symphonische Variationen (1877) war zu seinen Lebzeiten seine best-rezensierte Tonschöpfung. Dennoch gibt es nur wenige Aufnahmen davon.

Abonnenten: positive Entwicklung

Weitere erfreuliche Entwicklungen verzeichnet das Symphonieorchester bei den Abonnentenzahlen. 1041 Abos – 47 mehr als im Vorjahr – konnten für den Konzertzyklus 2016/17 im Festspielhaus Bregenz verbucht werden. Die Abonnentenzahl für die Konzerte im Montforthaus Feldkirch hat mit 876 einen neuen Spitzenwert erreicht.

Rückblick und Vorschau

Ende Oktober begann die Konzertsaison. Neben den Auftritten im Montforthaus Feldkirch und im Festspielhaus Bregenz gab es zum Saisonauftakt Gastspiele im Konzerthaus Klagenfurt und im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg. Für Klagenfurt gibt es bereits eine Wiedereinladung in zwei Jahren.

2017 stehen weitere Gastspiele auf dem Terminkalender. Gemeinsam mit dem Kammerchor Feldkirch reist das Symphonieorchester am 10. März 2017 in den Kanton Glarus, Schweiz. Unter der Leitung von Benjamin Lack gelangt in Schwanden Haydns „Die Jahreszeiten“ zur Aufführung. Am 18. Mai 2017 tritt das Orchester gemeinsam mit Chefdirigent Gérard Korsten im Teatro Communale in Modena auf. Gespielt werden Werke von Haas, Mozart und Schubert.

Info: www.sov.at

Fact-Box:

Symphonieorchester Vorarlberg • Antonin Dvorăk

Gérard Korsten | Dirigent

Antonin Dvorăk: Symphonie Nr. 9 in e-moll op. 95, „Aus der Neuen Welt“ (1893)

Antonin Dvorăk: Symphonische Variationen op. 78

Live-Mitschnitt aus dem Montforthaus Feldkirch. Aufgenommen am 4. und 5. Dezember 2015

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Dietmar Mathis/Symphonieorchester Vorarlberg
15.11.2017

Hotel oder Ferienunterkunft? So viel kostet die Unterkunft pro Quadratmeter

Hotel oder Ferienunterkunft? So viel kostet die Unterkunft pro Quadratmeter Hotel oder Ferienunterkunft? So viel kostet die Unterkunft pro Quadratmeter

Bei der Auswahl der idealen Urlaubs-Unterkunft stehen für Österreichs Urlauber vor allem zwei ausschlaggebende Kriterien im Vordergrund: der Komfort und das Preis-Leistungs-Verhältnis. In einer aktuellen Analyse hat checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine die Nächtigungskosten in 3- bzw. 4-Sterne-Hotels sowie Ferienunterkünften an den beliebtesten Reisezielen der Österreicher untersucht. Die Ergebnisse zeigen, wie viel Urlauber pro Quadratmeter tatsächlich zahlen müssen und wo Urlauber den meisten Platz für kleines Geld erhalten.

In Europa sind Übernachtungen in 3- und 4-Sterne-Hotels in den Metropolen London und Paris in der Regel am teuersten: für durchschnittlich 7,72 €/m2 (London) bzw. 7,02 €/m2 (Paris) nächtigen österreichische Reisende im Vergleich jedoch nicht nur am teuersten, sondern außerdem auch in den kleinsten Zimmern. Mehr Platz für weniger Geld finden Hotelgäste in Berlin und Prag: An diesen beiden innereuropäischen Zielen, liegt der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter im 3- und 4-Sterne-Hotel jeweils unter 4 Euro liegt. In Prag kostet der Quadratmeter sogar durchschnittlich gerade einmal 2,58 Euro!

Bei einem Preis von unter 2 €/m2 kommen Reisende in Prag auch in einer Ferienunterkunft voll auf ihre Kosten. Für eine Ferienunterkunft in Amsterdam hingegen müssen Urlauber pro Quadratmeter in ihrer Ferienwohnung durchschnittlich knapp viermal so tief in ihre Tasche greifen.

In New York (8,73 €/m2) ist die Übernachtung im 3- bzw. 4-Sterne-Hotel bei etwa gleicher Zimmergröße mehr als siebenmal so teuer als an den günstigsten Reisezielen Bangkok (1,35 €/m2) und Ubud, Bali (1,66 €/m2). Über günstige Übernachtungen und viel Platz können sich Österreichs Reisende ebenfalls in Dubai freuen: mit durchschnittlich 44 Quadratmetern sind die Hotelzimmer in der Luxusmetropole rund 70 Prozent größer und dabei jedoch gleichzeitig in etwa 60 Prozent günstiger als in Hotels derselben Kategorie in New York.

Ferienunterkünfte auf Ko Samui überzeugen mit einem geräumigen Platzangebot von durchschnittlich 91 Quadratmetern sowie günstigen Quadratmeterpreisen von unter einem Euro. In New York wiederum, sind Ferienunterkünfte um ein Vielfaches kleiner und dabei gleichzeitig durchschnittlich 77 Euro teurer. Auch in Tel Aviv zahlt sich die Übernachtung fernab des Hotels vollkommen aus: hier zahlen Reisende in der Ferienunterkunft durchschnittlich 23 Prozent weniger, genießen dabei aber 80 Prozent mehr Platz. Miami kommen vor allem Familien oder größere Reisegruppen voll auf ihre Kosten - Übernachtungen in einer Ferienunterkunft sind im Vergleich zur Übernachtung im 3- bzw. 4-Sterne-Hotel zwar durchschnittlich 29 Prozent teurer, dafür aber auch dreimal so groß.

Wann lohnt sich die Übernachtung in einer Ferienunterkunft?

Hotel oder Ferienwohnung? Die Analyse zeigt, dass Reisende in Ferienunterkünften in der Regel von mehr Platz profitieren, dafür insgesamt aber auch ein etwas größeres Reisebudget benötigen.

Obwohl Übernachtungen in 3- und 4-Sterne-Hotels in den meisten der untersuchten europäischen Reisezielen günstiger sind, bieten die Alternativen mancherorts echtes Sparpotenzial: Wer sich in Venedig für einen Aufenthalt in einer Ferienunterkunft entscheidet, spart bei gleicher Zimmergröße durchschnittlich 52 Prozent gegenüber einer Hotelübernachtung. Und auch in Rom können Urlauber bei der Übernachtung mit der Buchung einer Ferienunterkunft in der Regel rund 30 Prozent sparen.

Ferienunterkünfte sind häufig die optimale Wahl für Familien oder Gruppen: Statt mühsam mehrere Hotelzimmer reservieren zu müssen, bietet ein passendes Ferienhaus mit nur einer Buchung ausreichend viel Platz für alle Reisenden. Aber auch für Paare und Alleinreisende können Übernachtungen in Ferienunterkünften eine echte Alternative sein: wer bereit ist etwas mehr für seine Nächtigungsmöglichkeit auszugeben, beispielsweise in Paris für einen Aufpreis von gerade einmal durchschnittlich 5 Prozent von rund doppelt so viel Platz.

John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix dazu: "Aufgrund steigender Übernachtungskosten in Hotels, sind Ferienunterkünfte in bestimmten Reisezielen eine beliebte Alternative geworden. Besonders Gruppen und Familien profitieren vom größeren Platzangebot in Ferienunterkünften, ohne dabei auf Annehmlichkeiten verzichten zu müssen oder dabei tiefer in die Tasche zu greifen. Mit den zahlreichen Filtereinstellungen in der Suche nach Ferienunterkünften und Hotels, bietet checkfelix Reisenden die Möglichkeit, genau das Angebot zu finden, das am besten zu ihnen passt.”

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.12.2016

Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums spielt Werke von Willi und Dvořák

Der Dirigent und Orchesterpädagoge leitet das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums. Der Dirigent und Orchesterpädagoge leitet das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums.

Studierende des Konservatoriums präsentieren große Sinfonien auf hohem künstlerischem Niveau

Feldkirch, 9. Dezember 2016 – Am 18. Dezember lädt das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums zur „Sinfonischen Weihnacht“, der traditionellen Weihnachtsmatinee. Im Festsaal des Landeskonservatoriums präsentiert das 65-köpfige Ensemble zwei große sinfonische Werke. „Ego eimi“ von Herbert Willi und „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvořák werden von Benjamin Lack dirigiert. Francesco Negrini ist an der Klarinette als Solist zu erleben.

„Die Sinfonische Weihnacht ist ein Höhepunkt im Jahreskalender der Berufsstudierenden. Die Studierenden sammeln dadurch zusätzliche Erfahrung im Orchesterspiel. Für das Publikum ist es eine Matinee mit großen sinfonischen Werken auf hohem künstlerischem Niveau“, erklärt Jörg Maria Ortwein, künstlerischer Leiter des Landeskonservatoriums. „Der Vergleich mit professionellen Orchestern muss nicht gescheut werden.“

Das Landeskonservatorium legt großen Wert auf das Orchesterspiel. Zwei junge, sinfonische Klangkörper bietet das Konservatorium seinen Studierenden. Die KBSinfonietta ist das Ensemble für die Studierenden des künstlerischen Basisstudiums. Im Sinfonieorchester erweitern die Musiker, die sich bereits im Berufsstudium befinden, ihre musikalische Gewandtheit und ihr Repertoire.

Das Sinfonieorchester setzt sich aus Studierenden des Landeskonservatoriums zusammen. Die 65 MusikerInnen internationaler Herkunft stellen nicht nur bei der Matinee, sondern auch bei zahlreichen Auftritten im Bodenseeraum die Bandbreite ihres sinfonischen Repertoires unter Beweis. Von Werken der Wiener Klassik bis zu zeitgenössischen Kompositionen, das Sinfonieorchester profitiert von seiner konsequenten Orchesterarbeit.

Sinfonische Weihnacht: begleitet von renommierten Lehrenden

Der international tätige Dirigent Benjamin Lack unterrichtet seit 2009 am Landeskonservatorium die Fächer Dirigieren, Chorsingen, Ensemble/Kammermusik für Sänger sowie Chor- und Ensembleleitung. Ebenso zeichnet er für die Leitung des Sinfonieorchesters des Konservatoriums verantwortlich. Gemeinsam mit den Studierenden erarbeitet Lack in konzentrierten Probenphasen das Programm der Weihnachtsmatinee.

Die Weihnachtsmatinee ist für das Landeskonservatorium auch eine Gelegenheit, um einzelne Professoren dem Publikum vorzustellen. Als Solist ist jedes Jahr ein Professor des Konservatoriums zu erleben.

Am 18. Dezember übernimmt der Italiener Francesco Negrini das Klarinettensolo in Herbert Willis Konzert für Klarinette und Orchester in drei Sätzen. Negrini, vielfach ausgezeichneter Musiker, begann seine Lehrtätigkeit am Konservatorium im Jahre 2014. Er ist Professor für Klarinette und Kammermusik.

Auch neue Musik im Programm

Dem Konservatorium ist es ein großes Anliegen, den Studierenden auch zeitgenössische Musik näher zu bringen. „Dass wir bei der Sinfonischen Weihnacht das Konzert „Ego Eimi“ von Herbert Willi, selbst Professor für Komposition am Vorarlberger Landeskonservatorium, darbieten können, freut uns besonders“ führt Jörg Maria Ortwein, künstlerischer Leiter des Vorarlberg Landeskonservatoriums, aus.

Info: www.vlk.ac.at

Sinfonische Weihnacht – Sinfonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums

Sonntag, 18. Dezember 2016, 10.30 Uhr,

Festsaal des Vorarlberger Landeskonservatoriums, Feldkirch

Benjamin Lack | Dirigent

Francesco Negrini | Klarinette

Herbert Willi: Ego eimi, Konzert für Klarinette und Orchester aus dem Zyklus „Montafon“

Antonin Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der neuen Welt“

Karten: Eintrittskarten unter www.v-ticket.at oder telefonisch unter 0043/5522/73467 und in den V-Ticket-Vorverkaufsstellen (Feldkirch-, Dornbirn-, Bregenz-Tourismus, Lindaupark, Liechtensteinische Post Vaduz) erhältlich.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740, Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Victor Marin Roman
17.10.2017

Lehrgang Elementare Musikpädagogik am Vorarlberger Landeskonservatorium gestartet

Seit 2017 unterrichtet Natalie Begle-Hämmerle am Vorarlberger Landeskonservatorium Elementare Musikpädagogik (EMP) Seit 2017 unterrichtet Natalie Begle-Hämmerle am Vorarlberger Landeskonservatorium Elementare Musikpädagogik (EMP)

17 Pädagogen und Pädagoginnen starteten mit viersemestrigem, berufsbegleitendem Lehrgang

Im Zweijahresrhythmus bietet das Landeskonservatorium seit 2011 den berufsbegleitenden Lehrgang Elementare Musikpädagogik an. Im September starteten die 17 Teilnehmer in den viersemestrigen Kurs. Das Vorarlberger Landeskonservatorium bietet neben diesem Lehrgang weitere Weiterbildungsstudien in der Chorleitung und der Katholischen Kirchenmusik an.

Das Vorarlberger Landeskonservatorium sieht seine Weiterbildungsstudien als Angebot zum Erhalt und zur Erweiterung des fachlichen Wissens. „Wir bieten berufsbegleitend die Möglichkeit, musikalische Fähigkeiten zu vertiefen und für die eigene berufliche Tätigkeit umzusetzen“, erklärt Direktor Jörg Maria Ortwein.

Zwei Jahre – vier Semester – zwanzig Wochenenden

„Der Lehrgang Elementare Musikpädagogik richtet sich an Lehrende, die Musik verstärkt in ihrem beruflichen Alltag einsetzen möchten“, erläutert Studienbereichskoordinatorin Birgit Gebhard.

Umfassende praktische und theoretische Kompetenzen im Bereich Elementare Musikpädagogik (EMP) werden hier in vier Semestern – 20 Wochenendmodulen – den Teilnehmenden vermittelt.

Didaktik, Bewegung, Rhythmik, Instrumentenbau sowie Musiktheater stehen unter anderem am Lehrplan. Die konkrete Arbeit an eigenen Projekten und die Ausübung in der Praxis sind ebenso gewichtige Bausteine des zweijährigen Lehrganges.

Natalie Begle-Hämmerle unterrichtet EMP

Die Elementare Musikpädagogik nimmt aber auch im Berufsstudium Instrumental- und Gesangspädagogik (IGP) eine bedeutende Rolle ein. Dort gehört die EMP zu den Wahlpflichtmodulen. Seit Anfang des Herbstsemesters unterrichtet die Vorarlbergerin Natalie Begle-Hämmerle Studenten des achtsemestrigen Bachelorstudiums am Vorarlberger Landeskonservatorium.

Begle-Hämmerle ist studierte Bewegungs- und Tanzpädagogin und Gründungsmitglied von netzwerkTanz Vorarlberg. Sie hat sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen internationale Mitbewerber durchgesetzt. „Die Bestellung von Begle-Hämmerle als Lehrbeauftragte freut uns besonders. Sie bestätigt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des künstlerischen Niveaus hier in Vorarlberg“, betont Direktor Ortwein.

Info: http://www.vlk.ac.at/

Factbox:

Lehrgang Elementare Musikpädagogik (EMP)

- berufsbegleitender viersemestriger Lehrgang

- richtet sich an Personen mit pädagogischer Ausbildung

- seit 2011 im Zweijahresrhythmus angeboten

Berufsstudium Instrumental- und Gesangspädagogik

- achtsemestriges Bachelorstudium

- in Kooperation mit der Musikuniversität Mozarteum Salzburg

- Abschluss: Bachelor of Arts

Natalie Begle-Hämmerle

- studierte Elementare Musik- und Bewegungspädagogik am Institut für Musik- und Tanzpädagogik an der Musikuniversität Mozarteum Salzburg

- Nachdiplomstudium Tanzkultur an der Universität Bern

- Referentin in den Bereichen Tanz, Tanzvermittlung, Rhythmik/Elementare Musik- und Bewegungspädagogik

- Tänzerin und Choreografin

- Mitbegründerin des Ensembles bewegunsmelder – companie für zeitgenössischen Tanz

- Gründungs- und Vorstandsmitglied netzwerkTanz Vorarlberg

- seit 2017 Lehrbeauftragte für EMP am Vorarlberger Landeskonservatorium

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740 Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Matthias Rhomberg
06.11.2017

»SOV meets JOV« - Symphonieorchester konzertiert mit Jazzorchester

Das Jazzorchester Vorarlberg arbeitet gerne genreübergreifend. Die Freude am Experiment ist sein Markenzeichen Das Jazzorchester Vorarlberg arbeitet gerne genreübergreifend. Die Freude am Experiment ist sein Markenzeichen

„Tragische“ von Schubert und Uraufführung „And The Moon And The Stars And The World“

»SOV meets JOV« lautet das Motto des 3. Abo-Konzerts des Vorarlberger Symphonieorchester am 25. November im Montforthaus und am 26. November im Festspielhaus Bregenz. Das musikalische Zusammentreffen von Symphonie- und Jazzorchester Vorarlberg wird von Chefdirigent Gérard Korsten geleitet. Der Auftakt wird mit Franz Schuberts 4. Symphonie in c-moll gemacht, gefolgt von der Uraufführung „And The Moon And The Stars And The World“ des Südtiroler Komponisten Gerd Hermann Ortler.

Geschäftsführer Thomas Heißbauer kündigte im Frühjahr das Konzept der Spielsaison 2017/18 wie folgt an „Wir werden beim Publikum Neugierde wecken und Erwartungen erfüllen: Herausfordernd, interessant, und erfreuend sind die drei Begriffe, die für das kommende Konzertprogramm stehen.“ Das 3. Abo-Konzert mit Schubert, der Zusammenarbeit der beiden Orchester und der Uraufführung von Gerd Hermann Ortlers Auftragswerk, stellt das unter Beweis. Unter dem Dirigat von Gérard Korsten trifft Klassik auf Zeitgenössisches, Uraufführung inklusive.

„Selige Augenblicke“ bei Schuberts Vierter

Schubert stellte die 4. Symphonie in c-moll, besser bekannt als „Tragische“, bereits im Alter von 19 Jahren 1816 fertig. Uraufgeführt wurde sie erst 33 Jahre später, lange nach dem Tod des Komponisten. Tragisch ist bei diesem Werk nicht als traurig oder trist zu verstehen, sondern mit „edlem Pathos“ gleichzusetzen. Schubert behandelt die c-Tonart schwankend zwischen Ernst und Heiterkeit. Die Symphonie endet passend dazu in einem „seligen Augenblick“ in C-Dur.

Zwei Klangkörper, ein Universum

Ortlers, im Auftrag von Symphonie- und Jazzorchester entstandene Symphonie, vom Mond, den Sternen und der Welt nimmt Bezug auf das gleich lautende Gedicht von Charles Bukowski. Die Stimmung dieses Poems, die Zuspitzung von Zeile zu Zeile, findet in der Komposition ihre Entsprechung. Der Komponist schuf ein „klangliches Universum, in dem es swingt, groovt, poetisch und dann wieder dramatisch zugeht“. Die beiden Orchester – SOV und JOV – verschmelzen hier zu einem einzigen Klangkörper, der Mond, Sterne und Welt zum Ertönen bringt.

Gerd Hermann Ortler, in Südtirol geboren, arbeitet als Komponist, Arrangeur und Dirigent mit verschiedenen Ensembles und Institutionen aus der internationalen Jazz- und Klassikszene zusammen. Er stellt in seinen Werken Motive und Texturen in einen erzählerischen Kontext. Dabei bricht der junge Komponist gerne Erwartungen und führt Elemente der Neuen Musik und des Jazz zusammen.

Zusammen neue Wege gehen

Als Big Band und Plattform für Jazz- und Improvisation 2005 gegründet, zeichnet sich das Jazzorchester Vorarlberg seit jeher durch genreübergreifendes Arbeiten aus. Die Kollaboration mit dem Symphonieorchester Vorarlberg beim 3. Abo-Konzert zeugt von der ungebrochenen Freude beider Klangkörper am Beschreiten neuer Wege.

Info: www.symphonieorchester-vorarlberg.at/

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Konzert 3

Samstag, 25. November 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Sonntag, 26. November 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Gérard Korsten | Dirigent

Jazzorchester | Vorarlberg

»SOV meets JOV«

Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-moll, „Tragische“ D 417

Gerd Hermann Ortler: „And The Moon And The Stars And The World“, Symphonie (2017) – URAUFFÜHRUNG

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Ticket Gretchen App:

https://ticketgretchen.com/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Symphonieorchester Vorarlberg, Mag. Thomas Heißbauer, Telefon 0043/5574/43447, Mail thomas.heissbauer@sov.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Jazzorchester Vorarlberg
28.07.2017

Alpenverein stellt sein "Booklet Bergwandern" vor: Was Wanderer wissen müssen

Alpenverein stellt sein "Booklet Bergwandern" vor: Was Wanderer wissen müssen Alpenverein stellt sein "Booklet Bergwandern" vor: Was Wanderer wissen müssen

Bergwandern ist wohl die schönste Form, die Berge stressfrei zu erleben. Nicht ohne Grund haben es inzwischen Millionen Österreicher zu ihrem Freizeitsport erkoren. Wandern ist in – dass es aber auch Risiken mit sich bringt, zeigt die Unfallstatistik: Jeder dritte Alpintote in Österreich war ein Wanderer. Das neue "Booklet Bergwandern" des Alpenvereins enthält alles, was Wanderer wissen müssen, um möglichst sicher und risikobewusst in den Bergen unterwegs zu sein und ihren Sport uneingeschränkt genießen zu können. Die Themen: Ausrüstung, Tourenplanung, Wetter, Orientierung, Bewegungstechnik, Verhalten im Notfall und Tipps zum Wandern mit Kindern.

Was packe ich in meinen Rucksack, welche Anhaltspunkte bietet mir die Wanderkarte, wie bewältige ich sicher wegloses Gelände, wie verhalte ich mich bei Gewittern? ""Das 'Booklet Bergwandern' enthält nicht nur wertvolle Infos, um Risiken vorzubeugen, sondern auch Tipps, wie man die einzigartige Bergwelt mit Freude und Genuss erleben kann. Unser Booklet ist das sechste Buch der Serie 'SicherAmBerg' und fasst kompakt und anschaulich die wichtigsten Infos für Wanderer zusammen"", so DI Gerhard Mössmer, Bergführer und Bergsport-Experte im Alpenverein.

Wanderbares Österreich

""Unter all unseren Bergsportdisziplinen nimmt das Bergwandern klar die Poleposition ein. Nicht nur auf das körperliche Wohlbefinden und die Gesundheit wirkt es sich positiv aus, Wandern macht eindeutig auch glücklich. Das hat unlängst eine Alpenvereinsstudie in Kooperation mit zwei Universitäten bewiesen"", freut sich Alpenvereinspräsident Dr. Andreas Ermacora.

Die Alpenrepublik Österreich bietet mit 40.000 Kilometern Alpenvereinswegen und 415 Alpenvereinshütten den perfekten Rahmen für die Sportart: Mehr als zwei Drittel der Österreicher unter 65 Jahren wandern und 37 Prozent der Urlauber reisen zum Wandern hierher.

Gute Vorbereitung ist unerlässlich

""Diese Popularität erklärt allerdings auch, warum Bergwandern die alpine Unfallstatistik anführt: Jeder dritte Alpintote in Österreich ist beim Wandern oder Bergsteigen verunglückt, im Sommer allein sind es sogar zwei Drittel"", sagt Gerhard Mössmer und fügt hinzu: ""Fehler können auch beim Wandern passieren, doch einige davon ließen sich leicht vermeiden. Eine gute Vorbereitung ist daher unerlässlich.""

Neben den Kernthemen Ausrüstung und Tourenplanung sowie Wetter und Orientierung ist der richtigen Bewegungstechnik und dem Verhalten am Berg im "Booklet Bergwandern" des Alpenvereins ein ausführliches Kapitel gewidmet. Wanderer mit Kindern erhalten außerdem wertvolle Tipps und Infos zum Gelingen des Familienausfluges. Das richtige Verhalten im Notfall findet schließlich ebenso Platz wie die Themen Naturschutz und Wegefreiheit.

Das sechste Buch aus der Serie "SicherAmBerg" ist zum Preis von € 29,90 (€ 24,90 für Mitglieder) im Alpenvereins-Shop unter www.alpenverein.at/shop erhältlich. Die bisher erschienenen fünf Ausgaben umfassen die Bergsportarten Skitouren, Klettersteig, Sportklettern, Mountainbike und Hochtouren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.09.2017

Ein Schlepperfahrzeug für das Museum

Schlepperfahrzeuge auf dem Parkplatz der Polizeiinspektion AGM Nickelsdorf. Linke Bildseite: Kastenwagen Ford Transit, Baujahr 2004 Schlepperfahrzeuge auf dem Parkplatz der Polizeiinspektion AGM Nickelsdorf. Linke Bildseite: Kastenwagen Ford Transit, Baujahr 2004

Nach der Eröffnung der Ausstellung „Mobilität“ im Jahr 2014 hat TMW in dieser Sammlung eine inhaltliche Neuausrichtung vorgenommen. Der Bereich war lange Zeit in die fünf nach Verkehrsträgern gegliederte Gruppen (Straßenverkehr, Schienenverkehr, Schifffahrt, Luft- und Raumfahrt) unterteilt. Ausgehend von einem aktualisierten, umfassenden Mobilitätsbegriff wurden vier neue, vom Verkehrsträger unabhängige Sammlungsgruppen entwickelt: „Räume und Infrastruktur“, „Verkehrsflüsse und Kontrollsysteme“, „In- und Exklusionen von Mobilität“ sowie „Mobilitätskulturen“.

Die Mobilität der Menschen ist ein hohes Gut, jedoch nicht alle können oder dürfen sich vollkommen frei bewegen. Die Sammlungsgruppe widmet sich jenen technischen Gegenständen, die Menschen ermöglichen oder sie daran hindern, mobil zu sein. Neben den klassischen Sammlungsbereichen verfolgt das Museum nun also auch das Ziel, aktuelle Aspekte moderner Mobilität abzubilden – dazu gehört auch die Flüchtlingskrise der letzten Jahre.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Technisches Museum Wien
29.06.2017

Die Gustav wird fünf

In neun Räumen - von der Ankleide über das Speisezimmer und der Terrasse bis hin zum Schlafzimmer präsentiert die Gustav ihre Produkte. In neun Räumen - von der Ankleide über das Speisezimmer und der Terrasse bis hin zum Schlafzimmer präsentiert die Gustav ihre Produkte.

Salon für Konsumkultur feiert vom 27. bis zum 29. Oktober 2017 mit der fünften Ausgabe ein halbrundes Jubiläum

Als die Gustav – der internationale Salon für Konsumkultur – im Oktober 2013 erstmals im Dornbirner Messequartier stattfand, ahnte niemand, wie erfolgreich sich das neuartige Messekonzept entwickeln würde. Die anfängliche Skepsis wich mit euphorischen Rückmeldungen von Ausstellern und Besuchern.

„Eine gute Idee, 120 Aussteller und rund 5.000 Besuchern markierten den Anfang. Heute ist die Gustav eine erfolgreiche Special-Interest-Messe und aus dem Portfolio unseres Unternehmens nicht mehr wegzudenken“, so die Geschäftsführerin der Messe Dornbirn, Sabine Tichy-Treimel. „Bei der diesjährigen Ausgabe erwarten wir über 200 Aussteller und rund 10.000 Besucher.“ Zum jetzigen Zeitpunkt sprechen die Verantwortlichen der Gustav von einer hervorragenden Buchungslage, Restplätze sind für Kurzentschlossene aber noch verfügbar.

Gustav im Zeichen einer neuen Konsumkultur

Der Erfolg der Gustav liegt in ihrem Konzept: es werden ausschließlich Produkte gezeigt, die sich durch hochwertiges Handwerk, Materialqualität und Langlebigkeit auszeichnen und dem zeitgenössischen Geschmack entsprechen. „Der Salon passt perfekt in die Vier-Länder Region mit sehr vielen potenziellen Besuchern, die eine neue Konsumkultur leben und Lifestyle, Lebensfreude und Nachhaltigkeit miteinander verbinden wollen“, erklärt Projektleiter Patrick Malang.

Messe mit Wohlfühlfaktor

Die Aussteller der Gustav präsentieren ihre Produkte in neun Räumen, von der Ankleide über das Speisezimmer und der Terrasse bis hin zum Schlafzimmer. Die verschiedensten Produktgruppen werden jeweils in den passenden „Themen-Zimmern“ gezeigt. Als Messe mit Wohlfühlfaktor beschreibt Projektleiter Patrick Malang die Gustav. „Unseren Besuchern bieten wir ein besonderes Messeerlebnis: Treffpunkt für Menschen und Produkte zum Anfassen und Probieren“.

Chef’s Tasting als kulinarisches Highlight

Die Schwerpunkte der Gustav liegen in den Bereichen Design und Genuss. Zahlreiche Aussteller bieten kulinarische Köstlichkeiten an. Ebenso geben Spitzenköche ausgewählter Gastronomiebetriebe Einblicke in ihre Arbeit. Die Chef’s Tastings werden nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr ausgebaut und wieder gemeinsam mit der Initiative „Vorarlberg isst…“ präsentiert. „Neue Ideen in die Köpfe und auf die Teller‘ zu bringen, das ist das Leitmotiv der Initiative ‚Vorarlberg isst …‘ und der Chef´s Tastings“, erklärt Harald Furtner Geschäftsführer der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Diese neue Vorarlberger Kulinarik bringt noch mehr Regionalität in die Kochtöpfe. Und setzt somit die gemeinsamen Ziele der Ökoland- und der Tourismusstrategie auf kulinarische Weise um. Die jungen Nachwuchsfachkräfte lernen in der neuen Tourismusausbildung GASCHT von den Vorarlberger Spitzenköchen und deren Kreativität. Was dabei herauskommt kann auf der diesjährigen GUSTAV erlebt und gekostet werden.“

Bewährte Gustav-Highlights

Bewährte Highlights wie die Gustav Ateliers sind ebenso Bestandteil des Salons. Die zahlreichen Gemeinschaftsstände – Junge Wirtschaft Vorarlberg, Sparte Mode und Bekleidung der Wirtschaftskammer oder IDM Südtirol – dürfen nicht fehlen. Die 5. Gustav startet am Freitag, 27. Oktober mit der Preview und hat am Samstag, den 28. und am Sonntag, den 29. Oktober 2017 jeweils ganztags geöffnet.

Info: www.diegustav.com

Fact-Box:

5. Gustav – Zeit und Raum für guten Geschmack

Internationaler Salon für Konsumkultur

Messe Dornbirn, Messeplatz 1, 6850 Dornbirn (Vorarlberg, AT)

Preview: Freitag, 27. Oktober 2017, 18 bis 22 Uhr

Samstag, 28. Oktober 2017, 10 bis 20 Uhr, Sonntag, 29. Oktober 2017, 10 bis 18 Uhr

Mehr Informationen unter: www.diegustav.com oder www.facebook.com/diegustav

Bilder zum Download: https://gustav.messedornbirn.at/presse/

Alle Fotos: Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Gustav.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Messe Dornbirn, Bernd Hagen, Telefon +43 5572 305 407, Mail bernd.hagen@messedornbirn.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Sarah Schmid/Messe Dornbirn
28.03.2017

Zwei neue Lehrende für das Vorarlberger Landeskonservatorium

Die ausgezeichnete Blockflötistin Julia Fritz hat mit März 2017 die Blockflötenklasse des Landeskonservatoriums Feldkirch übernommen. Die ausgezeichnete Blockflötistin Julia Fritz hat mit März 2017 die Blockflötenklasse des Landeskonservatoriums Feldkirch übernommen.

Julia Fritz leitet Blockflötenklasse, Michael „Kosho“ Koschorreck übernimmt Lehrveranstaltung für Gitarre

Feldkirch, 28. März 2017 – Das Vorarlberger Landeskonservatorium hat zwei weitere international anerkannte Musiker in den Lehrkörper berufen. Die mehrfach ausgezeichnete Blockflötistin Julia Fritz leitet seit März 2017 die Flötenklasse am Konservatorium. Söhne-Mannheims-Gitarrist Michael „Kosho“ Koschorreck hat seine Lehrtätigkeit bereits aufgenommen. „Wir sind eine Bildungsinstitution, für die internationale Standards wichtig sind“, erörtert Jörg Maria Ortwein, Direktor des Landeskonservatoriums. „Unsere Lehrenden müssen deshalb einen internationalen musikalischen Erfahrungsschatz und mühelose Vielseitigkeit mit sich bringen.“ Studierende aus über 25 Ländern und ein Lehrkörper aus rund 70 ausgezeichneten Musikern unterstreichen diese Positionierung.

Telemann-Preisträgerin unterrichtet am Konservatorium

Die Tirolerin Julia Fritz leitet seit dem Sommersemester die Blockflötenklasse des Landeskonservatoriums. Fritz folgt Sabine Gstach, die mit Ende des Studienjahres in Pension geht. Sie überzeugte die internationale Jury unter dem Vorsitz des Direktors in einem mehrstufigen Auswahlverfahren.

Ihr Studium begann Julia Fritz in Innsbruck und Salzburg bei Dorothee Oberlinger. In Bremen studierte sie an der Hochschule für Künste – bis zu ihrer ausgezeichneten Diplomprüfung 2008 – in der Klasse des Blockflötenvirtuosen Han Tol. Ein Aufbaustudium Konzertexamen schloss sie 2011 mit der Bestnote ab. Sie tritt weltweit auf, unter anderem mit dem Boreas Quartett. 2015 gewann sie den 8. Internationalen Telemann-Wettbewerb.

Alias „Kosho“

Bereits seit dem Wintersemester unterrichtet Michael „Kosho“ Koschorreck – besser bekannt als Kosho –die Fächer Gitarren- und E-Gitarrenpraktikum. Der 55-jährige Gitarrist arbeitete in seiner bisherigen Karriere mit musikalischen Größen wie André Heller, Wallis Bird, Edo Zanki oder Nena zusammen. Seit 2002 ist er festes Mitglied der Söhne Mannheims.

Kosho ist neben seinen Soloprojekten auch als Dozent an der Popakademie Baden-Württemberg, der Bundesakademie in Trossingen und auch als Bandcoach bei verschiedenen Projekten aktiv.

Info: http://www.vlk.ac.at/

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Wolfram Knelangen
18.09.2017

Über 500 privat geführte Hotels bündeln ihre Kräfte für eine neue, schlagkräftige Kooperation

Vertreter der Hotelkooperationen Charme & Caractére Hotels, Naturidyll Hotels, Ringhotels, Petit Hotel und Small Danish Hotels, die gemeinsam "GAPH - Global Alliance of Private Hotels“ gegründet haben. Vertreter der Hotelkooperationen Charme & Caractére Hotels, Naturidyll Hotels, Ringhotels, Petit Hotel und Small Danish Hotels, die gemeinsam "GAPH - Global Alliance of Private Hotels“ gegründet haben.

Eine neue, weltweit agierende Organisation, mit mehr als 500 individuellen Mitgliedern, hat das Licht der Welt erblickt. Es ist die Fusionierung zweier existierender Hotel Gruppen – der Private Hotels Europe, bei denen auch die Naturidyll Hotels seit vielen Jahren Mitglied sind und die mehr als 300 Hotels in Deutschland, Schweden, Österreich, Südtirol und Dänemark vereinen und der Charme & Caractére Hotels, die mehr als 270 Hotels international vertreten.

Private Hotels Europe haben bisher nur Hotels in Europa repräsentiert, durch die Vereinigung mit den Charme & Caractére Hotels ist die Kooperation nun mit mehr als 500 Hotels in 65 Ländern tätig. Daher wird die größte Organisation privat geführter Hotels den Namen „GAPH - Global Alliance of Private Hotels“ tragen und damit die vorhergegangenen Private Hotels Europe ablösen.

Die Mitglieder der neuen „Global Alliance of Private Hotels“ sind die Charme & Caractére Hotels, die Hotelkooperationen Naturidyll Hotels (Österreich und Südtirol), Ringhotels (Deutschland), Petit Hotel (Schweden) und Small Danish Hotels (Dänemark).

Ein gemeinsamer Wert in der mehr als 500 Hotels starken Organisation ist das Konzept von Service und Qualität. Die globale Kooperation umfasst unter anderem eine gemeinsame Marketingstrategie im internationalen Hotelgeschäft.

Die Kooperation bringt ein großes Geschäftspotential für alle beteiligten Ketten und Hotels. Sowohl individuell, als auch als vereinigte Marke wird dadurch die Position weltweit gestärkt. Außerdem wird durch diese Gemeinschaft ein attraktiver Größenvorteil erzielt, von der sowohl die Mitglieder wie auch die Urlaubsgäste profitieren werden.

Die Zusammenarbeit zwischen den über 500 Hotels ist bereits im Laufen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: GAPH - Global Alliance of Private Hotels
23.05.2017

Der Kult ist zurück: Baby & Johnny sind wieder da!

DIRTY DANCING lässt den Sommer '63 im Ferienresort Kellerman’s in Catskill, New York wieder lebendig werden. DIRTY DANCING lässt den Sommer '63 im Ferienresort Kellerman’s in Catskill, New York wieder lebendig werden.

DIRTY DANCING – Das Original Live ab Oktober 2017 auf Tournee und im Jänner 2018 im Festspielhaus Bregenz

Die Filmvorlage gilt als einer der aufregendsten Tanzfilme aller Zeiten, die Bühnenshow des Kinohits hat weltweit schon mehr als acht Millionen Besucher begeistert. Allein 500.000 Zuschauer waren es auf der letzten Tournee 2014/15. Jetzt sind die Schmetterlinge der ersten großen Liebe sowie die Erinnerungen daran mit DIRTY DANCING wieder zurück. Von 23. – 28. Jänner im Festspielhaus Bregenz zu erleben.

Neben den Original-Filmsongs wie „Time Of My Life“ oder „Do You Love Me“ begleiten über fünfzig weitere Titel die ersten Blicke, Annäherungsversuche und Berührungen zwischen dem attraktiven Tänzer Johnny Castle und der naiven Teenagerin Frances „Baby“ Houseman.

Die 28 Darsteller tanzen zu Mambo, Merengue und kubanischen Rhythmen, werden zu Animateuren, Kellnern und Hotelgästen und versetzen so das Publikum mitten in die weltbekannte Liebesgeschichte, mitten in den Sommer 1963 ins Ferienresort Kellerman’s.

DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour ist ein einmaliges Live-Erlebnis. Wo wird man sonst so sehr an den ersten Tanz, den ersten Kuss und die erste große Liebe seines Lebens erinnert?

„DIRTY DANCING auf der Bühne zu inszenieren, bringt immer einen gewissen Druck mit sich. Die Fans wissen genau, wie die einzelnen Szenen und Tänze aussehen, welche Sätze oder Lieder sie hören möchten und wie sich das Prickeln anfühlt. Das ist unser Anspruch – ihnen genau das alles und noch mehr – nämlich das Live-Erlebnis – zu geben“, so Maik Klokow, Geschäftsführender Gesellschafter und Produzent der Mehr! Entertainment über den Publikumsmagneten DIRTY DANCING.

Ralf Kokemüller CEO BB Group: "Dirty Dancing ist einer der wenigen Kult-Filme, die auch heute noch Millionen von Fans begeistert. Und mit der Live-Produktion verhält es sich genauso. Wir freuen uns, unsere langjährige Partnerschaft mit Mehr! Entertainment bei der Tour von Dirty Dancing fortzusetzen und dem Publikum eine großartige 'Time of their Life' zu bescheren."

Info: www.dirty-dancing-tour.de , www.presse.dirty-dancing-tour.de

Über DIRTY DANCING

DIRTY DANCING lässt den Sommer '63 im Ferienresort Kellerman’s in Catskill, New York wieder lebendig werden. Die schüchterne Frances „Baby“ Houseman langweilt sich unter den Erwachsenen im Urlaub mit ihren Eltern, bis sie ihr Herz an den anziehenden Tanzlehrer und Showtänzer des Hotels Johnny Castle verliert. Es folgt ein Auf und Ab der Gefühle, Konflikte müssen unter den Jugendlichen wie auch zwischen den Generationen gelöst und die Schritte für den Abschlusstanz der Ferien-Saison erlernt werden.

Leidenschaftliche Tanzszenen, mitreißende Songs und die emotionale Geschichte lassen das Publikum mitfiebern und das Knistern auf der Bühne hautnah nachempfinden.

Eleanor Bergstein ist Drehbuchautorin, Schriftstellerin, Produzentin und Regisseurin. Ihr berühmtestes Projekt DIRTY DANCING gehörte zu den Top 5 der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres 1987. Der dazugehörige Soundtrack wurde mit der Diamantenen Schallplatte (elf Mal Platin) ausgezeichnet und zählt zu den meistverkauften Alben der Musikgeschichte. Der Titel „Time Of My Life“ war ein Millionenseller und wurde mit einem Oscar für den besten Filmsong sowie mit einem Grammy für das beste Popduett ausgezeichnet.

Diese Erfolgsgeschichte inspirierte Bergstein, auch eine Bühnenversion von DIRTY DANCING zu schaffen.

Und diese ist nicht minder erfolgreich: Am Londoner West End waren die Vorstellungen monatelang jeden Abend bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und auch in Deutschland ist DIRTY DANCING Kult: Für keine andere Show wurden jemals vor einer Premiere mehr Karten verkauft als für die Hamburger Inszenierung, die von März 2006 bis Juni 2008 dort gespielt wurde.

Bis heute haben weltweit – von Australien über Nordamerika bis nach Europa – über acht Millionen Zuschauer DIRTY DANCING live auf der Bühne erlebt.

Fact-Box:

DIRTY DANCING – Das Original in Bregenz

Wann: 23. – 28. Jänner 2018

Wo: Festspielhaus Bregenz, Großer Saal

Spieltermine:

23. – 24. Jänner 2018 jeweils 20 Uhr

24. Jänner 2018 15 und 20 Uhr

25. Jänner 2018 14 und 19 Uhr

Vorverkauf: www.v-ticket.at , www.oeticket.com und www.bb-promotion.com

Ticket-Hotlines: +4375574/4080 und +43/1960096 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour – Termine Österreich

23.01.2018 – 28.01.2018 I Bregenz, Festspielhaus

30.01.2018 – 31.01.2018 I Linz, Tips Arena

02.02.2018 – 04.02.2018 I Salzburg, Salzburg Arena

06.02.2018 – 18.02.2018 I Wien, Stadthalle F

23.02.2018 – 25.02.2018 I Graz, Stadthalle

Preise: 36,90 bis 92,90 € (zzgl. Vorverkaufsgebühr und Systemgebühr)

Tickets: Ö-Ticket: 0900 - 9496096 (€1,09/min inkl. MwSt.)

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Jens Hauer
05.04.2017

Michael Steinocher verstärkt die „Soko Donau“

Michael Steinocher verstärkt die „Soko Donau“ Michael Steinocher verstärkt die „Soko Donau“

In Dakapofällen ermittelt die „Soko Donau“ derzeit immer dienstags um 21.05 Uhr in ORF eins – und auch vor der Kamera wird wieder für rot-weiß-rote Krimispannung gesorgt. Denn seit Montag, dem 3. April 2017, entstehen in Wien, Nieder- und Oberösterreich sowie in der Steiermark 17 neue Folgen des ORF-Serienhits. Neu sind in dieser 13. Staffel aber nicht nur die Fälle: Denn als das bewährte Team um Stefan Jürgens, Lilian Klebow, Dietrich Siegl und Gregor Seberg, der noch für die ersten drei Folgen vor der Kamera steht, ganz nahe dran ist, einen Drogenring zu zerschlagen, bekommen die Ermittler Verstärkung von Michael Steinocher, der seinen kriminalistischen Spürsinn bereits als „CopStories“-Cop unter Beweis gestellt hat. Den Kieberern zur Seite stehen auch diesmal wieder Maria Happel, Helmut Bohatsch und Paul Matic.

In den ersten neuen Folgen, die auf dem Drehplan stehen, bekommt es das „Soko Donau“-Team mit seltsamen Familien, Hellseherinnen, Drogenküchen, Bienenköniginnen, dunkler Materie, Schlaflosigkeit und Paralleluniversen zu tun. In Episodenrollen sind u. a. Claudia Kottal, Georg Rauber, Johannes Seilern, Anna Thalbach, Serge Falck, Karin Thaler, Anian Zollner, Marie-Christine Friedrich, Inge Maux, Fritz Egger, Martina Spitzer und Thomas Schubert mit dabei. Regie führen Holger Barthel, Holger Gimpel, Filippos Tsitos und Olaf Kreinsen nach Drehbüchern von Sascha Bigler, Axel Götz, Max Gruber, Stefan Brunner, Jacob Groll, Sarah Wassermair, Natalia Geb und Sönke Lars Neuwöhner, Andreas Quetsch und Frank Weller, Markus Staender, Peter Dommaschk und Ralf Leuther sowie Martin Muser und Jens Schäfer. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang November. Ab Herbst 2017 sollen die neuen Folgen on air gehen.

Neuzuwachs Michael Steinocher: „Da freut man sich einfach, in die Arbeit zu gehen!“

Als Inspektor Thaler sorgt er in „CopStories“ für Recht und Ordnung; auf dem vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten und preisgekrönten „Planet Ottakring“ sagt er am Donnerstag, dem 4. Mai, um 20.15 Uhr in ORF eins den Kriminellen auf seine ganz eigene Art und Weise den Kampf an. „Soko Donau“-Setluft hat Romy-Preisträger Michael Steinocher bereits in der zwölften Saison geschnuppert, als er in der Folge „Auf ewig“ in einer Gastrolle als Verlobter des Mordopfers zu sehen war. Als verdeckter Ermittler stößt er in der 13. Staffel (ab Folge zwei) zum bewährten Team der „Soko Donau“ und steht den Cops schließlich als Bezirksinspektor Simon Steininger zur Seite: „Ich freue mich sehr, nun auch über die ‚CopStories‘-Grenzen und Ottakring hinaus ermitteln und als neuer Bezirksinspektor der ‚Soko Donau‘ Teil einer der erfolgreichsten ORF-Krimiserien sein zu dürfen.“

Steinocher weiter über seine Rolle: „Simon Steininger hatte nicht gerade eine einfache und harmonische Kindheit. Aber trotz – oder vielleicht sogar gerade wegen dieser Tatsache – hat er gelernt, ganz nach dem Motto ‚Deal with it!‘ mit Schwierigkeiten umzugehen und das Beste aus jeder Situation herauszuholen. Er ist klar und direkt, ohne dabei seinen Charme und Humor zu verlieren, und gewinnt schnell das Vertrauen seines Gegenübers, weil er diesem immer auf Augenhöhe begegnet. Und er ist ein Womanizer, auch wenn er seinen eigenen Gefühlen nicht ganz so gern begegnet. In seiner Funktion als V-Mann war er nicht nur sehr erfolgreich, sondern es auch gewohnt, alles sofort und selbst zu entscheiden. Steininger muss also erst noch lernen, sich im Team einzufügen und Regeln zu akzeptieren.“ Und Michael Steinocher weiter über die Dreharbeiten: „Die Kollegen sind wie eine große Familie, da merkt man schnell, dass der Schmäh rennt und sie einander alle schon sehr gut kennen. Da spürt man schon schnell die Liebe, die am Set herrscht. Da freut man sich einfach, in die Arbeit zu gehen! Und natürlich hoffe ich, dass die Stimmung auch weiterhin so bleibt, ich in dieser Familie aufgenommen werde und wir viele Folgen miteinander drehen.“

Die 13. Staffel von „Soko Donau“ (ZDF-Sendetitel: „Soko Wien“) ist eine Koproduktion von Satel Film und Almaro in Zusammenarbeit mit ORF und ZDF, hergestellt mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien, dem Land Oberösterreich, Cinestyria Filmcommission and Fonds und dem Land Niederösterreich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Satel Stefan Haring
08.08.2017

Zum 10. Todestag: ORF 2, ORF III und 3sat würdigen Franz Antel

„Vier Mädels aus der Wachau“ „Vier Mädels aus der Wachau“

„Entweder man macht große Kunst oder man lebt gut. Ich, für meine Person, leb’ gern gut.“ Franz Antel, der Wienerbub aus einfachen Verhältnissen, war zweifelsohne einer der erfolgreichsten und begnadetsten Filmregisseure des deutschen Sprachraums. Er schuf in 75 Jahren rund 100 Filme, darunter zahlreiche Klassiker, in den unterschiedlichsten Genres. Am 12. August 2007 starb Antel im Alter von 94 Jahren in einem Wiener Pflegeheim. ORF 2, ORF III und 3sat zeigen zum zehnten Todestag der Regielegende vom 9. bis 19. August 2017 einige seiner vielen Kultfilme – von musikalischen Komödien wie „Hallo, Dienstmann“ und „Ooh ... diese Ferien“ über Liebeskomödien wie „Das singende Haus“ und „Solang’ die Sterne glüh’n“ bis hin zum Historien-Drama „Der Bockerer“ und „Kaiserball“. Eine biografische Dokumentation mit dem Titel „Franz Antel – Ein Leben für den Film!“ widmet sich Werdegang und Lebenswerk des legendären Regisseurs.

Am 28. Juni 1913 kam Franz Antel in Wien als Sohn eines Beamten und einer Hausfrau zur Welt, bewies bereits als 14-Jähriger sein großes filmisches Talent, drehte seinen ersten Amateurfilm und absolvierte nur fünf Jahre später, 1932, die Erste Wiener Tonfilmakademie. Geprägt von Militärdienst, Kriegsgeschehen und Gefangenschaft ließ er auf das unvorstellbare Leid der Bevölkerung heitere Lustspiele, harmlose Unterhaltungsfilme, Ausstattungsrevuen und Heimatfilme folgen. Neben dem „Certificate of Participation“ an der Oscar-Verleihung (für „Der Bockerer I“), der Goldenen Leinwand (für „Susanne – Die Wirtin an der Lahn“) und der Romy (für sein Lebenswerk) gesellten sich zu Antels zahlreichen Auszeichnungen in den vergangenen Jahren unter anderem noch eine Ehrung des Fachverbands der Kinos Österreichs zum Jubiläum „75 Jahre hinter der Kamera“ (2005) sowie der Udine-Preis für das Lebenswerk eines Nachwuchsförderers (2006).

Spielfilme und Dokumentation in ORF 2, ORF III und 3sat im Überblick:

„Vier Mädels aus der Wachau“ (Mittwoch, 9. August, 15.25 Uhr, ORF III)

Mit: Isa Günther, Jutta Günther, Alice Kessler, Ellen Kessler, Hans Moser, u. a.; Regie: Franz Antel, 1957

Weineck ist ein stilles, vergessenes Dörfchen in der Wachau. Allerdings nur bis zu dem Tag, an dem fast gleichzeitig die junge Wirtswitwe und ihre Küchenmagd Rosina je ein Mädchen-Zwillingspärchen zur Welt bringen. Großvater Anton Zacherl, der schon genug mit dem Gasthof zu tun hat, zerbricht sich den Kopf, wie er bei dem Kindersegen helfen könnte. Da kommt ihm der Zufall zu Hilfe.

„Kaiserball“ (Donnerstag, 10. August, 15.25 Uhr, ORF III)

Mit Sonja Ziemann (Franzi), Rudolf Prack (Reichsgraf Georg von Hohenegg), Hannelore Bollmann (Prinzessin Christine), Bully Buhlan (Nicolaus Graf von Görtzen), Hans Moser (Portier Rienössl), Jane Tilden (Gräfin Reichenbach), Maria Andergast (Fürstin zu Schenckenberg), Paul Löwinger (Bichler) u.a.; Regie: Franz Antel, 1956

Die Näherin Franzi soll in Bad Ischl ein Ballkleid für die Gräfin Reichenbach abliefern. Als man sie jedoch mit der Prinzessin Christine verwechselt, löst sie bei der illustren Gesellschaft beträchtliche Verwirrung aus. Die wirkliche Prinzessin gerät umgekehrt in den Verdacht, eine Hochstaplerin zu sein. Denn sie reist inkognito, um ihren zukünftigen Bräutigam kennenzulernen.

„Das singende Haus“ (Samstag, 12. August, 11.25 Uhr, ORF 2)

Liebeskomödie mit Richard Romanowsky, Hannelore Schroth, Hans Moser, Herta Mayen, Curd Jürgens, Walter Müller, Peter Wehle, Theodor Danegger, Susi Nicoletti u. a.; Regie: Franz Antel

Die für die Oper ausgebildete Sängerin Melanie (Hannelore Schroth) verliebt sich in Freddy (Walter Müller), den Schlagzeuger einer Jazzkapelle. Für ihren Vater, den angesehenen Musikprofessor Cattori (Richard Romanowsky), eine höchst unerfreuliche Verbindung, zumal es der Band noch an lukrativen Engagements fehlt. Der Greißler Franz Huber (Hans Moser) will den jungen Musikern helfen, die Karriere ordentlich in Schwung zu bringen.

„Solang’ die Sterne glüh’n“ (Sonntag, 13. August, 11.05 Uhr, ORF 2)

Komödie mit Gerhard Riedmann, Hans Moser, Ossi Wanka, Josef Meinrad u. a.; Regie: Franz Antel

Nach der Pleite ihres Zirkus stehen der alte Clown Pipo (Hans Moser), die Kunstreiterin Cora (Heidi Brühl) und der junge Silvio (Ossi Wanka) ohne Geld da. Nicht einmal das Futtergeld für die ihnen verbliebenen Tiere kann aufgebracht werden. Reporter Conny Meister (Gerhard Riedmann) wittert sofort eine rührende Story. Außerdem möchte der Molkereibesitzer Runkelmann die Notlage des Zirkus ausnutzen und das Gelände für eine Fabrik aufkaufen. Dabei rechnet er nicht mit dem Engagement der Nachbarkinder.

„Franz Antel – Ein Leben für den Film!“ (Sonntag, 13. August, 14.05 Uhr, ORF 2)

Die Dokumentation von Robert Reumann ist ein bunter, amüsanter Mix aus „zeitgeschichtlichen“ Filmausschnitten mit Zeitzeugen von einst und jetzt – ergänzt durch Interviewsequenzen der Freunde Antels quer durch Film und Politik. Das Thema Frauen kommt ebenso zur Sprache wie Fußball, Kochen, Freundschaften und das Feiern. Franz Antel gewährte Einblick in sein ganz privates Foto- und Filmarchiv und sprach offen über sein Leben, seine Lieben und die nie enden wollende Leidenschaft zum Film.

„Der Bockerer“ (Sonntag, 13. August, 14.45 Uhr, ORF 2)

Drama mit Karl Merkatz, Ida Krottendorf, Alfred Böhm, Heinz Marecek, Klausjürgen Wussow, Michael Schottenberg u. a.; Regie: Franz Antel

Die Tage des Einmarsches der deutschen Truppen im Jahre 1938 bewirken Veränderungen im Dritten Reich. Schon bald dringen diese auch in die kleine Welt des Wiener Vorstadt-Fleischhauers Karl Bockerer (Karl Merkatz) ein. Als Individualist leistet er mit bissigem Humor und großen Worten passiven Widerstand.

„Hallo, Dienstmann“ (Dienstag, 15. August, 11.15 Uhr, ORF 2)

Komödie mit Hans Moser, Paul Hörbiger, Annie Rosar, Richard Eybner, Maria Andergast, Susi Nicoletti u. a.; Regie: Franz Antel

Professor Godai (Paul Hörbiger) von der Wiener Musikakademie geht als Dienstmann verkleidet auf einen Maskenball. Anschließend wird er im Bahnhofslokal von dem wirklichen Dienstmann Anton (Hans Moser) um Hilfe gebeten. Godai spielt mit, zumal ihn die Dame, deren Gepäck sie transportieren sollen, sehr interessiert. Bei der schönen Frau handelt es sich aber um seine neue Kollegin an der Akademie.

„Ooh ... diese Ferien“ (Dienstag, 15. August, 14.25 Uhr, bzw. Samstag, 19. August, 11.20 Uhr, 3sat)

Komödie mit Georg Thomalla, Heidi Brühl, Hans Moser, Hannelore Bollmann, Elke Aberle, Mara Lane u. a.; Regie: Franz Antel

Eine sechsköpfige Familie ist auf Urlaubsreise in den Süden. Über die Riviera soll es bis nach Spanien gehen. Das gemietete Auto hat es aber buchstäblich in sich: Gangster haben darin Geheimpapiere für ihre Komplizen in Genua versteckt, die über die Grenze geschmuggelt werden sollen. Während die Urlauber verfolgt werden, nimmt der Großvater (Hans Moser), ein pensionierter Polizist, die Sache in die Hand.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: zVg.
23.03.2017

Kirill Petrenko setzt Mahler-Zyklus mit dem Symphonieorchester Vorarlberg fort

Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper München und designierter Chefdirigent der Berliner Philharmonie gehört zu den großen Maestri der Gegenwart. Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper München und designierter Chefdirigent der Berliner Philharmonie gehört zu den großen Maestri der Gegenwart.

„Lieder eines fahrenden Gesellen“ und die Symphonie Nr. 5 in cis-moll bei den Osterkonzerten

Bregenz, 22. März 2017 – An den Osterfeiertagen wird der Mahler-Zyklus „Mahler 9x9“ fortgesetzt. Beim 5. Abo-Konzert steht am 16. April im Montforthaus Feldkirch und am 17. April im Festspielhaus Bregenz Dirigent Kirill Petrenko am Pult. Gemeinsam mit dem Bariton Daniel Schmutzhard gelangen Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und eine seiner populärsten Symphonien – die Symphonie Nr. 5 cis-moll – zur Aufführung.

Zu Ostern bietet das Symphonieorchester Vorarlberg ein „Musikfest der besonderen Art“, formuliert Geschäftsführer Thomas Heißbauer. „Zusammen mit Kirill Petrenko haben wir es uns zur Aufgabe gemacht sämtliche Symphonien Gustav Mahlers aufzuführen. Dieses Projekt trägt eine einzigartige Energie in sich. Das musikalische Dreigespann – Mahler, Petrenko, Symphonieorchester – wird dem Publikum wieder besondere Momente bescheren.“

„Mahler 9x9“ bedeutet: Alle neun vollendeten Symphonien Gustav Mahlers werden von Kirill Petrenko gemeinsam mit dem Symphonieorchester zur Aufführung gebracht. Das Projekt startete im September 2008.

Petrenkos „Heimspiel“

Kirill Petrenko zählt zu den gefragtesten Dirigenten der Gegenwart. Er ist Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und designierter Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Mit 18 Jahren zog er 1990 aus Omsk (Sibirien) nach Vorarlberg. So ist seine künstlerische Biographie eng mit dem Land Vorarlberg und seinem Symphonieorchester verbunden.

Am 16. und 17. April übernimmt Petrenko für das fünfte Abo-Konzert abermals das Dirigat des Symphonieorchesters. Als Solist der „Lieder eines fahrenden Gesellen“ ist der Tiroler Bariton Daniel Schmutzhard zu hören. Schmutzhard ist festes Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und wird im Sommer 2017 bei den Bayreuther Festspielen in „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu sehen sein.

Mahler: Werke voll Sehnsucht

Mahlers Kompositionen stehen an der Schwelle von der Spätromantik zur Moderne und sind geprägt von einem steten Gefühl des Sehnens. Die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ – 1896 in Berlin uraufgeführt – beschreiben die Leiden eines unglücklich Verliebten. Mahler verarbeitete darin seine unerfüllte Liebe zur Sopranistin Johanna Richter. Ohne Sentimentalität lässt er den volkstümlichen Ton der Lieder mit scharfen Dissonanzen zu einer umfassenden Einsicht in das Liebesleid werden.

Die Symphonie Nr. 5 cis-moll ist – so wie die meisten Mahler-Symphonien – im Sommerdomizil am Wörthersee entstanden. Mit ihr wendete er sich im Laufe der Entstehungsjahre 1901-1903 endgültig von der Programmmusik ab. Seine Schöpfungen, die zur Auflösung der Tonalität führten, gleichen wirkungsreichen Emotionslandschaften. Mahler selbst zweifelte an seiner Fünften:„ Niemand capiert sie!“. Heute gehört sie – dank Luchino Viscontis Verfilmung des Thomas-Mann-Romans „Tod in Venedig“ – zu seinen bekanntesten Symphonien.

Info: www.sov.at

Konzert 5

Sonntag, 16. April 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch - AUSVERKAUFT

Montag, 17. April 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz – Restkarten verfügbar

Kirill Petrenko | Dirigent

Daniel Schmutzhard | Bariton

Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-moll

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: Staatsoper München
01.10.2017

TUKUO - The United Kingdom Ukulele Orchestra am 17.03.18 im Stefaniensaal Graz

TUKUO TUKUO

BEST BRITISH COMEDY !

T U K U O

The United Kingdom Ukulele Orchestra

Here comes the Uke!

Diese Briten ziehen auch 2018 andere Saiten auf

Es gibt spezielle Literatur für unzählige Instrumente: Klavier, Gitarre, Cello, Orgel, Saxophon und viele mehr. Und was ist mit der Ukulele? Hier ist das kompositorische Werk mehr als übersichtlich. Soweit die Theorie. In der Praxis aber kann das anders aussehen. Das beweist

The United Kingdom Ukulele Orchestra (TUKUO) seit vielen Jahren erfolgreich. Kommen die Kompositionen nicht zur Ukulele, dann kommt die Ukulele eben zu den Kompositionen. Und so interpretieren die sieben Musiker von TUKUO alles, was ihnen in die Finger kommt - virtuos auf gerade mal vier Seiten und gespickt mit jeder Menge britischem Humor.

Lesley Cunningham, Sarah Dale, Alex Gold, Peter Baynes, Stuart Crout, Andrew Wild und Gründer Peter Moss heißen die sieben Briten – sechs Engländer und ein Schotte - die dem Musik-Kabarett eine neue Dimension verleihen. Wer rückt schon die Ukulele, die höchstens mal als Begleitinstrument oder für ein kurzes Solo zum Einsatz kommt und wegen ihrer Größe auch gerne als „hüpfender Floh“ bezeichnet wird, in den Mittelpunkt? Und wer würde sogar so weit gehen, daraus ein komplettes Orchester zusammen zu stellen? Natürlich die Briten, die für ihren speziellen Humor weltweit bekannt sind.

In seinen Programmen zeigt TUKUO, wozu der Viersaiter so alles in der Lage ist. Ob Klassik, Jazz, Pop oder Rock – es gibt nichts, was sich nicht mit der Ukulele spielen lässt, sagt Peter Moss. Er sagt es nicht nur, gemeinsam mit seinen Musikern beweist er es auch. Mal ist es die Ouvertüre aus „Carmen“, mal ein bisschen Mozart oder bekannte Filmmusiken, die zum Besten gegeben werden. Im Mittelpunkt aber stehen Interpretationen von großen Pop- und Rock-Klassikern. Dass die sieben Künstler nicht nur flinke Finger, sondern auch stimmliche Qualitäten haben, die selbst vor „Bohemian Rhapsody“ von „Queen“ nicht zurückschrecken, macht die Sache musikalisch rund.

Auf der Bühne setzen die Akteure immer wieder ihren trockenen britischen Humor ein, sowohl innerhalb der einzelnen Stücke als auch (und vor allem) in den Moderationen. Da wird auch schon mal drohend die Ukulele geschwungen, wenn eine oder einer aus der Reihe tanzt. Sie selbst lieben den Humor von Monty Python und eifern ihren Vorbildern wunderbar nach, ohne sie zu kopieren. Dass als Zeichen der Wertschätzung auch Musik der legendären Comedy-Truppe Einzug ins Repertoire von TUKUO hält, versteht sich von selbst.

TUKUO - The United Kingdom Ukulele Orchestra garantiert beste Unterhaltung mit hohem Lach-Faktor!

www.tukuo-show.com

17.03.2018, 20:00 Uhr, Congress Graz, Stefaniensaal

Kartenvorverkauf:

oeticket.com, alle Raiffeisenbanken sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: www.kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: KCP Concerts
29.11.2016

Tanzmusical „Soy de Cuba“ bringt 2017 karibisches Flair nach Bregenz

Kubanische Leidenschaft und Lebenslust bringt „Soy de Cuba“ am 20. April in das Festspielhaus Bregenz. Karten sind bereits erhältlich. Kubanische Leidenschaft und Lebenslust bringt „Soy de Cuba“ am 20. April in das Festspielhaus Bregenz. Karten sind bereits erhältlich.

Am 20. April 2017 gastiert die Erfolgsproduktion erstmals im Festspielhaus

Bregenz, 29. November 2016 – Feurige Tänze, eine Liebesgeschichte und die typisch kubanische Lebensart: Das Tanzmusical „Soy de Cuba“ begeistert die Zuschauer seit 2015. Erstmals kann sich nun auch das Publikum am Bodensee auf diese musikalische Reise ins Zentrum der karibischen Insel freuen. Am 20. April 2017 kommt „Soy de Cuba“ ins Festspielhaus Bregenz.

Unter dem Motto „Soy de Cuba“ begibt sich das Ensemble im Frühjahr 2017 auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sänger, Tänzer und Live-Band erzählen die Geschichte der Tänzerin Ayala und vermitteln die kubanische Leidenschaft und Lebenslust.

Eine Reise ins Herz Kubas

Das ist Kuba: Lust am Leben, am Tanz und an der Musik. „Soy de Cuba“ bringt diese Stimmung nach Bregenz. Filmaufnahmen auf einer Großbildleinwand zeigen den Zuschauern die unverwechselbare Kulisse der Hauptstadt Havanna: enge Gassen, Straßenpartys, Liebespaare und Tanz-Clubs, in denen die besten Tänzer Kubas zu Salsa und Reggaetón ihre Hüften schwingen.

„Soy de Cuba“ ist weit mehr als nur ein Tanzmusical. Es zeigt die facettenreiche Kultur Kubas, die Musik, die Vielfalt an Rhythmen und Tänzen und nicht zuletzt die Menschen selbst.

Eine bewegende Liebesgeschichte

Im Zentrum des Musicals steht die junge Ayala. Eingeengt von ihrem Zuhause im ländlichen Viñales, zieht es sie nach Havanna. Dort möchte sie ihr Glück als Tänzerin versuchen. Schnell lernt sie die Schattenseiten dieser Welt kennen. Intrigen, Eifersucht und Rivalität sind an der Tagesordnung. Doch Ayala gibt nicht auf. Sie kämpft für ihren Traum und ihre Liebe.

Ein erstklassiges Ensemble direkt aus Kuba

Mit seiner Besetzung zelebriert „Soy de Cuba“ das Zusammenspiel von Musik und Tanz. Die 14 Tänzerinnen und Tänzer wurden an den besten Schulen des Landes ausgebildet. Dies zeigt sich unter anderem an den mühelosen, technischen Wechseln zwischen den typisch kubanischen Stilen: vom Feuer des Salsa zur Leichtfüßigkeit des Cha-Cha-Cha, über die Leidenschaftlichkeit von Mambo und Rumba hin zur Coolness von Reggaetón und Streetdance.

Musik, für die große Bühne gemacht

Die kubanische Musiklegende Rembert Egues komponierte die Musiknummern eigens für das Musical. Egues Karriere begann vor über 50 Jahren mit der Gruppe Sonorama 6. Seither war er als Dirigent, Komponist und Pianist tätig. Bei „Soy de Cuba“ steht Egues allabendlich als musikalischer Leiter – am Piano – auf der Bühne.

Info: www.soydecuba.de

Fact-Box:

Soy de Cuba

- Wann: 20. April, 20 Uhr

- Wo: Festspielhaus Bregenz, Großer Saal

- Vorverkauf: www.v-ticket.at , www.oeticket.com und www.bb-promotion.com

Ticket-Hotlines: +4375574/4080 und +43/1960096 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

- Info: www.soydecuba.de Facebook: www.facebook.com/soydecubatour

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

BB Promotion, Sarah Pfeiffer, Telefon +49/221/2603544-15, Mail Sarah.pfeiffer@bb-promotion.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Philippe Fretault
03.01.2017

Concerto Stella Matutina: Abo-Zyklus in der Kulturbühne AMBACH startet in die zehnte Saison

Das Concerto Stella Matutina gehört seit 2005 zu den führenden Originalklang-Ensembles Österreichs. Das Concerto Stella Matutina gehört seit 2005 zu den führenden Originalklang-Ensembles Österreichs.

Die Abonnementreihe in Götzis bietet dem Publikum neue Aspekte der Barockmusik

Götzis, 3. Jänner 2017 – In seiner zehnten Jubiläumssaison zeigt das Concerto Stella Matutina in der Kulturbühne AMBACH ein weiteres Mal das breite Spektrum der Barockmusik. In fünf Abo-Konzerten erlebt das Publikum barocke Klassiker, Wiederentdeckungen aber auch neue Kompositionen von Jazz bis Volksmusik.

Ein Barockorchester kann erfahren, frisch und innovativ zugleich sein. Das beweist das Originalklang-Ensemble Concerto Stella Matutina seit seiner Gründung im Jahre 2005. Mittlerweile gehört der Klangkörper mit seinem Programm abseits des Mainstreams zu den führenden Barockensembles in Österreich.

Die zunehmenden Abonnentenzahlen – 2008 waren es 200, jetzt sind es 460 – die Erweiterung der Abonnementreihe von vier auf fünf Konzerte in der vergangenen Saison sowie die zahlreichen Gastspiele – pro Saison sind es mindestens zehn – in - und außerhalb der Grenzen Vorarlbergs unterstreichen den Erfolg. „Wir suchen stets nach,neuer‘ Alter Musik und versuchen ihre Vielfalt zu zeigen. Wir sind von der barocken Musik einfach begeistert. Ich glaube, das Publikum spürt das“, so Initiator, Manager und Ensemblemitglied Bernhard Lampert.

Grenzenlos barock!

Unter dem Titel „Grenzenlos barock!“ eröffnet das Concerto Stella Matutina den Abonnementzyklus am 3. März 2017. An diesem Abend überschreiten das Ensemble und der Cembalist, Jazz-Pianist und Komponist David Gordon gemeinsam die musikalischen Grenzen vom 16. bis ins 21. Jahrhundert.

Auf dem Programm stehen Werke von Jean Philippe Rameau, Georg Friedrich Händel sowie die Eigenkomposition „Romanesque“ von David Gordon. „Mit David Gordon unsere Saison zu eröffnen, bereitet uns besondere Freude. Er würfelt alles durcheinander, mischt französische Barocktänze mit deutschen Klageliedern und italienischen Einflüssen. Er spielt mit Stilmitteln aus fünf Jahrhunderten und führt das Publikum durch die verschiedenen musikalischen Entwicklungen hin zum Jazz“, freut sich Bernhard Lampert.

Abschied vom überbordenden Barock

Spätbarocke Raritäten sind mit dem „Requiem in C“, dem „Ascendit Deus in A“ und weiteren Werken von Carl Heinrich Biber beim zweiten Konzert zu erleben. Die Kompositionen des Salzburger Hofkapellmeisters – er war dadurch Mozarts Vorgesetzter – sind von einer gewissen Natürlichkeit durchsetzt. Ein Zeichen für den damaligen Zeitenwandel und den Abschied vom überbordenden Barock. Biber erschuf ein umfangreiches Werk, vorwiegend geistliche Musik, das bis heute auf seine Wiederentdeckung wartet.

Cembalist und Organist Johannes Hämmerle nahm sich der Handschriften Bibers, die im Domkapitelarchiv in Salzburg ruhen, an. Er edierte diese für das Concerto Stella Matutina in mühevoller Kleinarbeit. Am 5. Mai 2017 wird das Publikum Zeuge wie ein Stück Musikgeschichte wieder zum Leben erwacht.

Cherubini, Hummel und die Klappentrompete

Flötist, Dirigent und Musiktheoretiker Martin Skamletz leitet das dritte Konzert mit Werken von Operntausendsassa Luigi Cherubini und einem „Klassiker“ von Johann Nepomuk Hummel. Cherubini, zu seiner Zeit der führende Pariser Opernkomponist, verfasste während eines Wienaufenthaltes neue Zwischenakte für seine Opern „Lodoiska“, „Les deux journées“ und „Faniska“. Mit den Ouvertüren und Orchesterstücken aus den Wienerfassungen dieser drei Opern zeigt das Concerto Stella Matutina: Cherubini wurde zu Recht von seinen Zeitgenossen bewundert. Zu Unrecht ist er in Vergessenheit geraten.

Johann Nepomuk Hummels „Trompetenkonzert in E-Dur“ ist im zweiten Konzertteil zu hören. Das Stück gehört zu den bedeutenden Kompositionen für Trompete und Orchester. Passenderweise für diesen Konzertabend endet die Tonschöpfung mit einem Cherubini-Zitat. Besonderheit dieser Aufführung: Solist Herbert Walser-Breuß spielt auf einer historischen Klappentrompete, einer Vorstufe der heutigen Trompete. Die Uraufführung des Trompetenkonzertes im Jahre 1804 spielte der kaiserliche Hoftrompeter Anton Weidinger ebenso auf einer Klappentrompete.

Für die Kirche und die Tafel

Zum ersten Mal präsentiert das Concerto Stella Matutina eine Werksammlung in ihrer Gänze an einem Abend. Der vollständige Zyklus – „Sonatae Tam aris quam aulis servientes“ (1676) – von Heinrich Ignaz Franz Biber. Übrigens, der Vater von Carl Heinrich Biber, dem das Publikum im zweiten Abo-Konzert bereits begegnete.

Der Titel „Tam aris quam aulis servientes“ heißt sinngemäß übersetzt „Zum Gebrauch sowohl in der Kirche als auch bei der Tafel“. Mit diesen Kompositionen zeigt Biber, was für ein meisterlicher und einfallsreicher Tonsetzer er war. „Die zwölf Sonaten des Zyklus sind ein mehrgängiger Ohrenschmaus“, erklärt Bernhard Lampert begeistert. „Dass unsere Konzertmeisterin Silvia Schweinberger das Konzert leitet, rundet den Abend voll mit virtuosen Streicherklängen zusätzlich ab.“

Zwischen Kunst- und Volksmusik

Traditionellerweise beschließt das Concerto seine Konzertreihe in der Weihnachtszeit. Der fünfte und letzte Abend steht deshalb am 14. Dezember 2017 ganz im Zeichen der Pastorale und der Zither. Mit Arcangelo Corellis Werk „Concerto fatto per la notte di natale“ gelangt jene Komposition zur Aufführung, die das Wunder und die Faszination Weihnachten wie keine andere Tonschöpfung erfasst. Weniger bekannte, aber nicht minder ansprechende Pastorales der beiden Barockkomponisten Melchior Rauchenbacher und Johann Georg Rauch werden darüber hinaus dem Publikum dargeboten.

Die Zither steht in enger Verbindung mit der Volksmusik. Dieses Instrument kann weit mehr als alpenländisches Flair zu erzeugen. Das zeigt der Zitherspieler und Solist des Abends Martin Mallaun. Mallaun beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum an Musikstilen. Gemeinsam mit dem Concerto Stella Matutina löst er die Grenzen zwischen Kunst- und Volksmusik auf und lässt sie weihnachtlich ineinanderfließen.

Info: www.stellamatutina.at

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Programm Abonnement 2017

Concerto Stella Matutina

1. Abo-Konzert

Freitag, 3. März 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Grenzenlos barock!

Leitung und Solist: David Gordon I Cembalo

Jean Philippe Rameau (1682-1764): Suite aus verschiedenen Opern

Georg Friedrich Händel (1685-1759): Cembalokonzert in A, HWV 296a

David Gordon (1965): Romanesque – Concerto für Blockflöte, Streicher und Cembalo

2. Abo-Konzert

Freitag, 5. Mai 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Biber 2.0

Leitung: Johannes Hämmerle I Orgel

Carl Heinrich Biber (1681-1749): Requiem in C

Ascendit Deus in A sowie weitere Werke

3. Abo-Konzert

Freitag, 16. Juni 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Cherubini in Wien

Leitung: Martin Skamletz

Solist: Herbert Walser-Breuß I Klappentrompete

Luigi Cherubini (1760-1842): Ouvertüren und Orchesterstücke aus den Wiener Fassungen der Opern Lodoiska, Les deux journées und Faniska

Johann Nepomuk Hummel (1778-1837): Trompetenkonzert in E-Dur

4. Abo-Konzert

Freitag, 6. Oktober 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Zum Beten und zum Tafeln

Leitung: Silvia Schweinberger I Violine

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704): Sonatae Tam aris quam aulis servientes (1676)

5. Abo-Konzert

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis

Pastorale

Solist: Martin Mallaun I Zither

Arcangelo Corelli (1653-1713): Concerto fatto per la notte di Natale

Melchior Rauchenbacher (1.Hälfte des 18. Jhdt.): Sonata Pastoralis

Johann Georg Rauch (1658-1710): Sonate Decima „Pastorella“ und andere Überraschungen

Abo-Bestellungen:

Kulturbühne AMBACH, Am Bach 10, 6840 Götzis

Telefon +43/5523/640 60 - 11, Mail kulturbuehne@ambach.at

Freier Kartenvorverkauf:

Der freie Kartenvorverkauf für die fünf Abo-Konzerte startet ab 3. Februar 2017 bei allen v-ticket Verkaufsstellen sowie online unter www.v-ticket.at

Preise:

Abo-Preis für 5 Konzerte: 110 Euro

Schüler- und Studentenabo: 55 Euro

Normalpreis: 27 Euro pro Konzert

Schüler, Studenten und Lehrlinge: 14 Euro pro Konzert

Freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre

Über Concerto Stella Matutina

Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Vorarlberger Barockorchester Concerto Stella Matutina einen fixen Platz in der Reihe der führenden Originalklang-Ensembles Österreichs erspielt. Die kontinuierliche Suche nach „neuer“ Alter Musik, Vertiefung der aufführungspraktischen Expertise aber auch experimentelle, genreübergreifende Projekte liegen dem Ensemble dabei besonders am Herzen.

Künstlerischer Nabel ist die eigene Abo-Reihe im Kulturzentrum AMBACH in Götzis. Seit 2008 sind dort über 40 verschiedene Programme entstanden. Das immer größer werdende Stammpublikum schätzt die Mischung aus barocken Klassikern, Neuentdeckungen und experimentellen Projekten wie „Grenzenlos barock!“, wo Jazz auf Barock und vieles mehr trifft.

Die Zusammenarbeit mit bekannten Solisten, Dirigenten und Musikwissenschaftlern aus der Alten Musik ist dem Orchester ebenso ein Anliegen, wie die Zusammenarbeit mit Vokalensembles und Chören. Je nach Programm und Ensemblegröße arbeitet das Orchester entweder mit oder ohne Dirigent.

Gastspiele führten das Concerto Stella Matutina zu renommierten Festivals wie den Internationalen Barocktagen Stift Melk, Jeunesse Wien, Abendmusik Innsbruck, Origen Festival Graubünden (CH), Rheingau Festival (D), Bodenseefestival, Festival Musik und Kirche Brixen (I) etc.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Concerto Stella Matutina, Bernhard Lampert, Telefon +43/650/5445522, Mail info@stellamatutina.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Concerto Stella Matutina
10.11.2017

Symphonieorchester Vorarlberg: Adrian Prabava anstelle von Gérard Korsten am Pult

2005 wurde Adrian Prabava Finalist beim renommierten Concours International de Jeunes Chefs d' Orchestre de Besançon. Darauf folgte der internationale Durchbruch. 2005 wurde Adrian Prabava Finalist beim renommierten Concours International de Jeunes Chefs d' Orchestre de Besançon. Darauf folgte der internationale Durchbruch.

Chefdirigent Korsten kann 3. Abo-Konzert aus gesundheitlichen Gründen nicht leiten

Gesundheitliche Gründe zwingen Chefdirigent Gérard Korsten seinen Platz am Dirigentenpult für das 3. Abo-Konzert des Symphonieorchester Vorarlberg aufzugeben. Anstelle von Korsten übernimmt Adrian Prabava am 25. November im Montforthaus und am 26. November im Festspielhaus Bregenz die Leitung der beiden Konzerte.

Im 3. Abo-Konzert mit dem Titel „SOV meets JOV“ trifft abermals Klassik auf Zeitgenössisches. In der Kollaboration von Symphonieorchester und Jazzorchester Vorarlberg gelangen Schuberts „Tragische“ und Gerd Hermann Ortlers Auftragswerk „And The Moon And The Stars And The World“ zur Aufführung. Mit dem Engagement von Adrian Prabava konnte rasch eine Lösung gefunden werden. Das Programm wird wie geplant – ohne Änderungen – an beiden Terminen gespielt.

„Es ist schade, dass Gérard Korsten dieses musikalische Zusammentreffen beider Orchester nicht dirigieren kann. Ich wünsche ihm eine baldige Besserung“, äußert Thomas Heißbauer, Geschäftsführer des SOV, sein Bedauern über den Ausfall. Gérard Korsten hat zuletzt Konzerte des Orquesta Filarmónica de Gran Canaria in Spanien dirigiert. Seine dabei akut aufgetretenen Rückenprobleme müssen therapiert werden.

Internationale Beachtung

Mit Adrian Prabava konnte ein renommierter Dirigent gewonnen werden. In der Spielzeit 2017/18 gibt Prabava seine Debüts beim Tivoli Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Slovak Philharmonic Orchestra und beim Kansai Philharmonic Orchestra (Osaka).

Prabava studierte Violine an der Hochschule für Musik Detmold und anschließend Dirigieren bei Eiji Oue an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem besuchte er Meisterklassen bei Jorma Panula, der neben Kurt Masur und Bernard Haitink ein wichtiger Mentor wurde. Seinen internationalen Durchbruch erzielte Prabava 2005 als Finalist beim Concours International de Jeunes Chefs d‘ Orchestre de Besançon.

Info: www.symphonieorchester-vorarlberg.at

Wir bitten um Aufnahme in den Terminkalender!

Konzert 3

Samstag, 25. November 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Sonntag, 26. November 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Adrian Prabava | Dirigent

Jazzorchester Vorarlberg

»SOV meets JOV«

Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-moll, „Tragische“ D 417

Gerd Hermann Ortler: „And The Moon And The Stars And The World“, Symphonie (2017) – URAUFFÜHRUNG

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Ticket Gretchen App: https://ticketgretchen.com/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Symphonieorchester Vorarlberg, Mag. Thomas Heißbauer, Telefon 0043/5574/43447, Mail thomas.heissbauer@sov.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Gerd Sälhoff
05.12.2017

Rare Werke, seltene und göttliche Instrumente im Abo des Concerto Stella Matutina

Der Violinist Duilio Galfetti ist Gründer und Konzertmeister des Ensembles “Vanitas” und des Barockorchesters “I Barocchisti” Der Violinist Duilio Galfetti ist Gründer und Konzertmeister des Ensembles “Vanitas” und des Barockorchesters “I Barocchisti”

Vielfalt zeichnet die Abonnementreihe 2018 in der Kulturbühne AMBACH in Götzis aus

Für die fünf Konzerte der Abo-Reihe 2018 hat sich das Concerto Stella Matutina wieder auf die Suche nach selten gespielten Werken und Instrumenten gemacht. Raritäten von Francesco Maria Veracini und ein Abend mit dem Instrument Zink erwarten die Freunde Alter Musik in der Kulturbühne AMBACH in Götzis. Das Publikumsinteresse ist groß: Die Zahl der Abonnenten ist in den letzten Jahren auf fast 500 gestiegen.

Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Concerto Stella Matutina zu einem der führenden Barockensembles Österreichs entwickelt. Mit Spürsinn und musikwissenschaftlichem Forschungsgeist fördern die Musiker immer wieder neue Werke aus den Archiven zutage. Mit hohem Qualitätsanspruch wird Alte Musik, in die Gegenwart übersetzt, neu erlebbar.

„Wir spielen auf Originalinstrumenten, die durch ihre Bauart eine andere Spielweise bedingen. Sie haben deswegen auch eine ganze andere Klangfarbe“, erklärt Initiator, Manager und Ensemblemitglied Bernhard Lampert. Diese Besonderheit des Concerto Stella Matutina wird auch im Abo-Programm 2018 deutlich: „Jedes Konzert ist auf seine Art und Weise einzigartig. Wir versuchen die enorme Vielfalt der Alten Musik zu zeigen.“

Zwei der Höhepunkte in der vielfältigen Mischung: ein Abend, an dem die Bühne allein den Blechbläsern gehört und mit dem Zink ein selten gespieltes Instrument zum Einsatz kommt. Zum 250. Todestag werden Werke des italienischen Geigers und Komponisten Francesco Maria Veracini wieder aufgeführt.

Ein Wirrkopf

Mit einer außergewöhnlichen Rarität eröffnet das Concerto Stella Matutina den Abonnementzyklus am 2. März 2018. Gemeint ist der von seinen italienischen Landsleuten mit dem Spitznamen „capo pazzo“, auf Deutsch „Wirrkopf“, bedachte Francesco Maria Veracini, dessen 250. Todestag im kommenden Jahr begangen wird. Heute nur noch einem kleinen Kreis von Kennern bekannt, war Veracini einer der größten Geiger der Barockzeit. Als hochmütig und exzentrisch beschrieben, ranken sich unglaubliche Geschichten von Fensterstürzen und Schiffbrüchen um den virtuosen Violinisten und Komponisten.

Der aus Locarno stammende Duilio Galfetti, Leiter und Solist des ersten Abo-Konzerts, arbeitet das erste Mal mit dem Concerto Stella Matutina zusammen. Auf dem Programm stehen neben der Ouvertüre VI in g-Moll, dem Violin Concerto, D-Dur, und dem Concerto a otto instrimenti von Francesco Maria Veracini Werke von Johann Georg Pisendel und Georg Friedrich Händel. „Ich freue mich, dass unser Gastgeiger Duilio Galfetti die fast vergessene Klangwelt von Francesco Maria Veracini wieder aufleben lässt“, so Bernhard Lampert, organisatorischer Leiter des Concerto.

Hauptrolle für die Blechbläser

„Verzinktes Blech“ heißt es am zweiten Abo-Konzertabend. Unter der Leitung von Frithjof Smith stehen die Blechbläser im Mittelpunkt. Immer schon mit einer wichtigen Rolle bedacht, waren die Blechbläser bislang stets im großen Ganzen des Orchesters eingebettet, um die Festlichkeit der Musik zu untermalen. In diesem Konzert sind sie allein mit ihresgleichen auf der Bühne und bringen hochbarocke Bläsermusik zur Aufführung.

Frithjof Smith hat seine musikalische Ausbildung auf der Blockflöte begonnen. Im Alter von zwölf Jahren hat er den selten gespielten Zink entdeckt, der zu seinem Hauptinstrument wurde. „Der Zink war eines der wichtigsten Musikinstrumente zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. Vor allem deswegen, weil dieser die menschliche Stimme hervorragend imitieren konnte“, erklärt Bernhard Lampert die Besonderheit und Bedeutung des raren Instrumentes.

Dem Göttlichen auf der Spur

Das Horn als „göttliches Instrument“ steht im Mittelpunkt des dritten Konzertabends. Seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als Solo- oder Orchesterinstrument spiegeln sich in der Werkauswahl. In der Sinfonie Nr. 7 „La chasse“ des britischen Komponisten John Marsh wird das Horn als Jagdinstrument erlebbar. Ebenfalls auf dem Programm steht Wolfgang A. Mozarts Hornkonzert in Es-Dur von 1783 mit dem beliebten Jagdfinale.

Mit Johannes Hinterholzer ist erstmals ein Hornsolist in Götzis dabei. Der gebürtige Oberösterreicher ist Professor an der Musikhochschule München, international gefragter Solist, Kammer- und Orchestermusiker und Spezialist für historische Horninstrumente.

Eine reine Familiensache

Der Stammbaum der Familie Bach reicht weit ins 16. Jahrhundert zurück. Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) ist heute der wichtigste und bekannteste Komponist aus dieser weitverzweigten Familie von Musikern. Als strenger Lehrer unterrichtete er seine Kinder in den musikalischen Disziplinen. Und wie der Vater, so die Söhne! Beim 4. Abo-Konzert stehen neben den Werken von Johann Sebastian auch Kompositionen von vier seiner Söhne auf dem Programm: Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Christoph Friedrich Bach, Wilhelm Friedemann Bach und Johann Christian Bach. „Die Söhne entwickelten ihre ganz eigene musikalische Handschrift. Der Konzertabend mit zwei Generationen von Bachs wird sehr interessant“, verspricht Bernhard Lampert.

Das musikalische Familientreffen leitet der in Rom geborene Alfredo Bernardini. Der in Götzis durch mehrere Auftritte bestens bekannte Barockoboist und Mentor des Concerto Stella Matutina ist seit 2014 Professor am Mozarteum Salzburg.

Weihnachtskonzert mit Aha-Erlebnis

Kurz vor Weihnachten endet die Konzertreihe des Concerto Stella Matutina traditionell und mit festlichen Klängen. Und mit einer Überraschung. „Wetten, dass Sie zumindest acht Takte aus dem Te Deum von Marc-Antoine Charpentier kennen“, sagt Concerto Stella Matutina-Manager Lampert. Denn mehr als 300 Jahre nach dem Tod des französischen Komponisten sind die ersten Takte seines Werks als Eurovisions-Kennmelodie noch immer bekannt. Das „Te Deum“ kommt zusammen mit der Weihnachtsmesse „Messe de Minuit“ zur Aufführung.

Das Barockorchester wird unterstützt von Clau Scherrer, dem musikalischen Leiter des Kulturfestivals Origen, und dem Ensemble Vocal Origen. Dirigent Clau Scherrer und die Sängerinnen und Sänger aus Graubünden sind im Rahmen der Abo-Konzerte alte Bekannte.

Info: www.stellamatutina.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Duilio Galfetti
09.06.2017

Symphonieorchester Vorarlberg bringt Marktgasse zum Erklingen

Beim Orchester Jubiläum 2015 mischte sich das Orchester unters Publikum. Am 14. Juni 2017 geht das Orchester in die Marktgasse und wer Lust hat, kann den Taktstock selbst in die Hand nehmen. Beim Orchester Jubiläum 2015 mischte sich das Orchester unters Publikum. Am 14. Juni 2017 geht das Orchester in die Marktgasse und wer Lust hat, kann den Taktstock selbst in die Hand nehmen.

Symphonieorchester nimmt teil am bundesweiten Aktionstag „Orchester für alle“ am 14. Juni

Am 14. Juni heißt es zum ersten Mal österreichweit „Orchester für alle“. Mit diesem bundesweiten Aktionstag geben 11 Berufsorchester an acht Orten Einblicke in ihre Arbeit. Das Symphonieorchester Vorarlberg wird mit „Dirigiere Dein Orchester!“ in der Marktgasse Feldkirch zu erleben sein.

Den Taktstock selbst in den Händen halten und ein ganzes Orchester leiten, wer das schon immer wollte, der hat am 14. Juni die Gelegenheit dazu. Ab 11 Uhr wird das Symphonieorchester in der Feldkircher Marktgasse – bei schlechtem Wetter in der Johanniterkirche – kurze Werke der Orchesterliteratur spielen. Unter dem Motto „Dirigiere Dein Orchester!“ ist das Publikum dazu eingeladen selbst am Pult zu stehen.

Erster bundesweiter Aktionstag

Die österreichischen Klangkörper leisten im Bereich Musikvermittlung seit vielen Jahren grundlegende Arbeit, um Musik für alle zugänglich zu machen. Der erste bundesweite Aktionstag steht unter dem Motto „Orchester für alle“. 11 österreichische Berufsorchester nehmen daran Teil und geben an ungewöhnlichen Orten Einblicke in ihre Arbeit.

Info: Symphonieorchester Vorarlberg und Orchester für alle – Symphonieorchester Vorarlberg (Facebook)

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Dietmar Mathis
31.10.2017

Vorarlberger Landeskonservatorium lädt zum Studieninformationsabend

Das Vorarlberger Landeskonservatorium ist seit 1977 Ausbildungsstätte für zukünftige Musiker Das Vorarlberger Landeskonservatorium ist seit 1977 Ausbildungsstätte für zukünftige Musiker

Am 14. November: Studiengänge erkunden, offener Unterricht, Austausch mit Professoren

Über 300 Studierende aus 26 Nationen studieren derzeit am Vorarlberger Landeskonservatorium. Wer seine Musikkarriere in der Feldkircher Institution beginnen möchte, hat am 14. November von 17 bis 20 Uhr die Möglichkeit, sich vor Ort zu informieren. Studiengänge und Weiterbildungslehrgänge werden vorgestellt, die Teilnahme an Lehreinheiten und der persönliche Austausch mit Lehrenden und Studierenden werden angeboten Anmeldungen zu den Eignungsprüfungen sind noch bis 15. Dezember möglich.

Das Vorarlberger Landeskonservatorium hat sich längst als führende Musikbildungsstätte im Bodenseeraum etabliert. Dies bestätigen unter anderem die Bewerberzahlen: „Dass etwa drei Bewerber auf einen freien Studienplatz kommen, zeigt, unser Weg – hohes Niveau durch einen internationalen Lehrkörper bei zeitgemäßen Studieninhalten – der richtige ist“, erklärt Direktor Jörg Maria Ortwein.

Fördern, bilden, weiterbilden

Das Vorarlberger Landeskonservatorium bietet musikalische Ausbildung für drei Zielgruppen: Berufsstudien, Begabungsförderung und Weiterbildungsangebote. „In besonderen Fällen fördern wir musikalische Talente früh, aber die künstlerischen oder künstlerisch-pädagogischen Berufsstudiengänge sind unser Kernanliegen und hier steigt seit einigen Jahren die Nachfrage deutlich“, so Ortwein.

Neben dem Künstlerischen Diplomstudium (12 Semester) besteht am Landeskonservatorium die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der Musikuniversität Mozarteum Salzburg das Bachelorstudium Instrumental- und Gesangspädagogik (8 Semester) zu absolvieren.

Im Gespräch mit Lehrenden und Studierenden

Lehrende wie Studierende schätzen an der Institution das persönliche Klima, den Zusammenhalt von Leitung, Lehrkörper und Verwaltung aber auch die Möglichkeiten der künstlerischen Entfaltung.

„Wir werden von großartigen Professoren unterrichtet und bestmöglich auf unserem Werdegang zu professionellen Musikern unterstützt“, sagt Isabella Matt aus Dornbirn, Studentin am Landeskonservatorium, begeistert. „Hier werden Bedürfnisse ernst genommen, Ideale und Visionen umgesetzt. Es entstehen echte Perspektiven“, betont auch Takeo Sato, seit 2016 Lehrer für das Fach Gitarre am Konservatorium.

Im offenen Unterricht, im Austausch mit den Lehrenden und Studierenden und auch bei den verschiedenen Konzerten können sich Interessierte am 14. November selbst von den Qualitäten dieser Musikausbildungsstätte überzeugen.

Anmeldeschluss: 15. Dezember 2017

Wer ab September 2018 am Vorarlberger Landeskonservatorium studieren möchte, hat noch bis 15. Dezember Zeit, sich für die Aufnahmeprüfungen anzumelden. Diese finden vom 12.bis 16. Februar 2018 statt.

Info: http://www.vlk.ac.at/

Fact box:

Studieninfoabend am Vorarlberger Landeskonservatorium

14. November 2017, 17 bis 20 Uhr im Vorarlberger Landeskonservatorium, Reichenfeldgasse 9, 6800 Feldkirch

- Studieninformation und Beratung

- offener Unterricht – Teilnahme an verschiedenen Klassen, Kennenlernen und Austausch mit Professoren

- Konzerte im Vorarlberger Landeskonservatorium

- Studiencafé

Angebot Studiengänge:

- Künstlerisches Basisstudium, Dauer: vier Semester

- Instrumental- und Gesangspädagogik, Dauer: acht Semester

- Künstlerische Studien, Dauer: zwölf Semester

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740, Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Vorarlberger Landeskonservatorium
27.09.2017

DACH-Symposium für Musik und Wirtschaft am Vorarlberger Landeskonservatorium

Musikerin Evelyn Fink-Mennel ist Projektleiterin des Forschungsprojektes „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik.“ Musikerin Evelyn Fink-Mennel ist Projektleiterin des Forschungsprojektes „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik.“

Zwei Branchen – Musik und Wirtschaft – wollen Zusammenarbeit intensivieren

Am 5. Oktober lädt das Vorarlberger Landeskonservatorium zum Symposium „Zwei Welten treffen sich“ ein. Musiker und Wirtschaftsvertreter referieren und diskutieren über Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die Tagung findet im Rahmen eines von der Internationalen Bodenseehochschule geförderten Forschungsprojektes des Vorarlberger Landeskonservatoriums, der FHS St. Gallen, sowie der Fachhochschule Nordwestschweiz statt.

„Musik und Wirtschaft sind zwei Felder, die häufig nicht in Verbindung gesehen werden. Wir bringen bei unserem Symposium Vertreterinnen aus beiden Welten zusammen“, erklärt Projektleiterin Evelyn Fink-Mennel, Musikerin und Forschungsbeauftragte am Vorarlberger Landeskonservatorium. „Unser klares Ziel: Wege finden wie Musikerinnen und Unternehmen nachhaltig kooperieren und voneinander profitieren können.“

Für das Forschungsprojekt „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik“ arbeitet das Vorarlberger Landeskonservatorium erstmals mit der FHS St. Gallen zusammen. „Wir sind die Experten für den Bereich Musik, die FHS St. Gallen für den Bereich Wirtschaft. Wir arbeiten auf Augenhöhe. Das sind ideale Voraussetzungen für den Erfolg des Projektes und des Symposiums“, führt Jörg Maria Ortwein, künstlerischer Leiter des Landeskonservatoriums, aus.

Unternehmer und Musiker an einem Tisch

Erste Ergebnisse des Forschungsprojekts zeigen, dass Kooperationen zwischen Unternehmen und Musikern nichts Seltenes sind. Drei Viertel aller Unternehmen haben zumindest einmal erfolgreich mit Musikern zusammengearbeitet. Wie gute Zusammenarbeit aussieht und was vom Partner gelernt werden kann, beleuchten die Referenten beider Gebiete beim Symposium.

Unter anderem spricht Monika Rühl, Dozentin an der Fachhochschule St. Gallen über das kulturelle Engagement und Angebot der Lufthansa. Die beiden Musiker Stefan Dünser und Gabriela Krapf setzen sich in ihren Vorträgen mit konstruktiven Synergien zwischen Wirtschaftsunternehmen und Musik auseinander. Walter Lingg vom Hotel Krone, Au, verrät inwiefern regelmäßig stattfindende Konzerte für den Hotelbetrieb förderlich sind.

Offen für alle und ergebnisorientiert

Das Symposium steht allen Interessierten offen. Es soll nicht nur der Expertise der Referenten gelauscht werden. Das Publikum ist dazu eingeladen, sich einzubringen.

Das Symposium ermöglicht Erfahrungsaustausch und bereitet bestenfalls den Weg für neue Kooperationen. Das Symposium dient als Grundlage für weiterführenden Workshops in denen die Ideen in die Praxis umgesetzt werden sollen. Ein Handbuch, das als Wegweiser für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Musikern dienen soll, ist in Planung.

Info: http://www.vlk.ac.at/

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Zwei Welten treffen sich – DACH-Symposium für Musik und Wirtschaft

5. Oktober 2017, 14.00 Uhr, in der Bibliothek des Vorarlberger Landeskonservatoriums in Feldkirch

Symposium im Rahmen eines Forschungsprojektes der Internationalen Bodenseehochschule „Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion. Eine Illustration am Beispiel der Musik“. Eine Zusammenarbeit des Vorarlberger Landeskonservatoriums mit der Fachhochschule St. Gallen Fachhochschule Nordwestschweiz.

Vortragende:

Prof. Dr. Wilfried Lux – FHS St. Gallen; Walter Lingg – Hotel Krone, Au; Monika Rühl – Hochschule St. Gallen; Stefan Dünser – Vorarlberger Landeskonservatorium; Gabriele Krapf – Konservatorium Zürich; Andreas Burzik – Musiker

Moderation: Evelyn Fink-Mennel – Vorarlberger Landeskonservatorium; Maria Nänny – FHS St. Gallen und Pietro Morandi – FHS Nordwestschweiz

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie jedoch, sich bis spätestens 3. Oktober 2017 bei Fr. Judith Altrichter am Vorarlberger Landeskonservatorium anzumelden: judith.altrichter@vlk.ac.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Landeskonservatorium GmbH, Dr. Peter Schmid, Telefon 0043/676/833064740 Mail peter.schmid@vlk.ac.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
30.03.2017

Die 9. Emsiana macht Hohenems zum babylonischen Sehnsuchtsort

Der deutsch-irakische Journalist und Schriftsteller Najem Wali setzt sich in seiner Eröffnungsrede mit der Vielsprachigkeit auseinander. Der deutsch-irakische Journalist und Schriftsteller Najem Wali setzt sich in seiner Eröffnungsrede mit der Vielsprachigkeit auseinander.

Von 11. bis 14. Mai setzt sich das Kulturfest mit dem Leben zwischen Sprachen und Zeiten auseinander

Hohenems, 29. März 2017 – Seit 2009 widmet sich die Emsiana alljährlich einem bestimmten Thema. „Hohenems. Babylon“ heißt es 2017. An den vier Festivaltagen wird Hohenems mit Konzerten, Ausstellungen, Führungen und vielem mehr wieder zur Kulturmetropole. Am 11. Mai wird die Emsiana vom Kammerorchester „tonart sinfonietta“ eröffnet. Der mit dem Bruno-Kreisky-Preis ausgezeichnete deutsch-irakische Autor Najem Wali ist als Festredner zu hören.

Von 11. bis 14. Mai 2017 bewegt sich das Programm der Emsiana wieder im Beziehungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart. Unter dem Motto „Hohenems. Babylon“ widmet sich die Emsiana mittels künstlerischer Auseinandersetzungen dem zerstreuten Leben zwischen Sprachen und Zeiten.

„Babylon ist überall dort, wo wir uns nicht verstehen, wo wir uns fremd fühlen, wo wir Sehnsucht empfinden. Heute ist Babylon fast überall“, erklärt Markus Schadenbauer-Lacha, Koordinator und Organisator der Emsiana. In verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen spüren die Emsiana-Künstler dem Reichtum der Sprachen und dem Leben zwischen Exil und Heimat nach.

Segen und Fluch der Vielsprachigkeit

Najem Wali, stammt aus dem Irak. 1980 flüchtete er nach Deutschland. Heute lebt er als Schriftsteller und Journalist in Berlin. „Vom Segen und Fluch der Vielsprachigkeit“ handelt seine an Aktualität kaum zu überbietende Festrede. Wali liest zudem am 12. Mai im Jüdischen Museum aus seinem Buch „Bagdad. Erinnerungen an eine Stadt“.

Wie alle Emsiana-Jahre übernimmt das junge Kammerorchester der regionalen Musikschule „tonart sinfonietta“ unter der Leitung von Markus Pferscher die musikalische Gestaltung der Eröffnung. Als Solist ist der Vorarlberger Sänger Johannes Schwendinger zu erleben.

Am Eröffnungsabend verwandelt sich Hohenems in eine große Galerie. Begleitet von den Turmbläsern finden im Anschluss an den Festakt die Vernissagen von Ursula Dünser und Karin Nussbaumer, Barbara Anna Husar, Eva Kees, Carmen Pfanner, Günther Blenke sowie Simonetta Scherling und Patrik Kopf statt.

Musik und Sehnsucht kennen keine Sprachgrenzen

Am 12. Mai stehen gleich drei Konzerte am Programm. Norbert Mayer & Alfred Vogel sowie Light in Babylon überschreiten die Sprach- und Kulturgrenzen als ob sie nicht vorhanden wären. Bei den einen – Mayer und Vogel – treffen Bregenzerwälder Dialekt, Schriftsprache und Englisch auf Beats, Melodie und Rhythmus. Bei Light in Babylon wird Weltmusik zum gelebten Begriff. Die Bandmitglieder stammen aus dem Iran, Israel, England, Türkei und Frankreich. Gesungen werden türkische und hebräische Lieder.

Eine Frau, die sich vom Staatsapparat der DDR nicht eingrenzen ließ, ist mit der deutschen Liedermacherin Bettina Wegner am 12. Mai im Löwensaal zu hören. Das Konzert in Hohenems ist einer ihrer rar gewordenen Auftritte. Den Abend gestalten Wegner, Sänger und Liedermacher Karsten Troyke und der Gitarrist El Aleman gemeinsam.

Mit dem Programm „Seesucht“ ist das Filippa Gojo Quartett tags darauf im Salomon-Sulzer-Saal zu erleben. Gojo, aufgewachsen in Vorarlberg, setzt sich in ihren Liedern ungekünstelt mit der Sehnsucht, dem Heim- und dem Fernweh auseinander. Die Gewinnerin des Neuen Deutschen Jazzpreises 2015 singt in Deutsch, English und in Vorarlberger Mundart.

Ein weiteres musikalisches Highlight stellt die Muttertagsmatinée am 14. Mai des Trio Emsiana dar. Eigens für das Kulturfest haben sich Helia Samadzadeh (Gesang), Peter Madsen (Klavier) und Dietmar Kirchner (Kontrabass) zum Jazztrio formiert.

Am Brunnen und zu Tisch

Brunnen als Orte des Zusammentreffens und der Kommunikation gehörten früher zum Stadtbild von Hohenems. Vier Vorarlberger Künstler – Hubert Lampert, Roland Adlassnig, Udo Rabensteiner und Dietmar Fend – haben für den nördlichen Eingang der Hohenemser Innenstadt Brunnenentwürfe gestaltet. Im Rahmen der Emsiana werden diese, mit dem Ziel bald wieder über einen weiteren Brunnen als möglichen Versammlungsort zu verfügen, ausgestellt.

Für die Brüder Eugen und Günter Fulterer gehören die Begriffe Essen, Erzählen, Austauschen zusammen. Mit ihrer Babylonischen Antipasteria gibt es erstmals ein Emsiana-Festivalzentrum. Der Salomon-Sulzer-Platz wird zum Treffpunkt der Kulturfest-Besucher. In der offenen Backhütte der zwei Brüder können Interessierte gemeinsam kulinarischen Reichtum und kulturelle Vielfalt erfahren.

Emsiana Fixstarter

Auch in ihrem neunten Jahr bietet die Emsiana während des gesamten Festivalzeitraumes ein breites Angebot an Führungen, Lesungen und Aktionen. Ob bei einer Turmführung in der Kirche St. Karl, einer Führung durch den Hohenemser Untergrund oder bei einer literarischen Stadtführung mit Hanno Loewy – Babylon ist überall Thema.

Das Theater für Groß und Klein kommt dabei nicht zu kurz. Wer Theater einmal ganz anders erleben möchte, der sollte sich im Visionscafé das Impro-Theater Paroli ansehen. Für die ganz kleinen Emsiana-Besucher ab 3 Jahren wird es bei Kinderperformance „Vorhang auf! Das Spiel kann beginnen“ wieder spannend. Zusehen kann jeder, hier kann auch mitgemacht werden. Auf eine Reise durch verschiedene Länder, Gefühle und Kulturen nehmen die Groovetrooters Kinder ab 6 Jahren mit. Auch dann heißt es mitstampfen, mitklatschen, mitsingen und tanzen.

Info: www.emsiana.at

Emsiana – Hohenemser Kulturfest

„Hohenems. Babylon“

11. bis 14. Mai 2017

Programm: Konzerte, Museen und Ausstellungen, Kulinaria, Lesungen & Co., Führungen & Einblicke, Kinderprogramm

Kartenvorverkauf:

Kartenvorverkauf (nur für Konzerte und Theater): Filialen der Volksbank Vorarlberg, Raiffeisenbanken und Sparkassen, Tourismusbüro Hohenems, Buchhandlung Lesezeichen und online unter www.laendleticket.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: Najem Wali
16.02.2017

Symphonieorchester Vorarlberg spielt Joseph Haydns „Die Jahreszeiten“

Mit Joseph Haydns Komposition „Die Jahreszeiten“ nimmt Dirigent Benjamin Lack das Publikum beim vierten Abo-Konzert mit auf den musikalischen Jahreslauf. Mit Joseph Haydns Komposition „Die Jahreszeiten“ nimmt Dirigent Benjamin Lack das Publikum beim vierten Abo-Konzert mit auf den musikalischen Jahreslauf.

Großes Oratorium der Wiener Klassik für Orchester, Soli und Chor geleitet von Benjamin Lack

Bregenz, 16. Februar 2017 – Für das vierte Abo-Konzert des Symphonieorchester Vorarlberg steht Benjamin Lack am Dirigentenpult. Unter seiner Leitung führen das Orchester, der Kammerchor Feldkirch und die Solisten Mara Mastalir, Daniel Johannsen und Florian Götz gemeinsam Haydns „Die Jahreszeiten“ auf. Das Publikum kann dieses Oratorium am 11. März im Montforthaus Feldkirch und am 12. März im Festspielhaus Bregenz erleben.

Mit dem Übergang vom Winter in den Frühling beginnt Haydns Oratorium. „Wir spielen dieses Werk genau in dieser Übergangszeit – im März“, erklärt Geschäftsführer Thomas Heißbauer. Für Heißbauer verfügt das Stück über eine besondere Kraft. „Haydn war bereits 69 Jahre alt als er „Die Jahreszeiten“ komponierte. Er vertonte nicht nur einen Jahreslauf, sondern das ganze Leben. Das ist im gesamten Werk hörbar.“

Wiener Klassik mit romantischen Vorboten

Haydns „Die Jahreszeiten“ erzählt vom bäuerlichen Leben, von den Übergängen im Jahreskreis und von den Freuden des Lebens, vom Werden und vom Vergehen. Wo das Libretto von Gottfried van Swieten schwächelt – Haydn selbst war damit nicht gänzlich zufrieden – überzeugt Haydn mit kompositorischen Einfällen, die bis heute frisch, humorvoll und jugendlich wirken.

„Stumme Andacht, Staunen und lauter Enthusiasmus […]“, so kommentierte die Presse die Uraufführung am 24. April 1801 im Wiener Palais Schwarzenberg. Zwei weitere Aufführungen im selben Monat folgten. Haydn deutete mit seinen „Jahreszeiten“ bereits in eine neue Richtung. Die Vorboten der Romantik sind in dieser klassischen Komposition in Ansätzen hörbar.

Ein Werk für Orchester, Soli und Chor

Mit der Leitung der „Jahreszeiten“ feiert Orchester- und Chorleiter Benjamin Lack seine Symphonieorchester-Premiere. Lack ist Feldkircher Domkapellmeister, Leiter des Festspielchores und seit 2005 auch musikalischer Leiter des Kammerchor Feldkirch. Der Kammerchor – 2001 aus dem „Hortus Musicus“ hervorgegangen – hat seine künstlerischen Schwerpunkte in anspruchsvoller A-Cappella-Chorliteratur sowie in der Darbietung von Oratorienwerken.

Als Gastsolisten sind Mara Mastalir, Daniel Johannsen und Florian Götz zu erleben. Alle drei sind erfahrene Haydn-Interpreten. Mastalir sang den Sopran-Part der „Jahreszeiten“ bereits mehrfach, unter anderem bei den Haydn Festspielen Eisenstadt. Tenor Daniel Johannsen gehört zu den gefragtesten Evangelisten seiner Generation. Bariton Florian Götz zählt die großen Haydn-Oratorien zu seinem umfassenden Repertoire.

Zu Gast in der Schweiz

Gastspiele im In- und Ausland sind für das Symphonieorchester Vorarlberg von großer Bedeutung. Geschäftsführer Thomas Heißbauer sieht darin eine Pflicht des Klangkörpers: „Unsere musikalische Qualität ist auf internationalem Niveau. Wir müssen und wollen über die Landesgrenzen hinaus präsent sein.“ Am 10. März 2017 gastiert das Symphonieorchester auf Einladung des Kulturvereins Glarus Süd mit Haydns „Die Jahreszeiten“ in Schwanden in der Schweiz.

Info: www.sov.at

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Konzert 4

Freitag, 10. März 2017, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum Schwanden (CH)

Samstag, 11. März 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

Sonntag, 12. März 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Benjamin Lack | Dirigent

Mara Mastalir | Sopran

Daniel Johannsen | Tenor

Florian Götz | Bariton

Kammerchor Feldkirch

Joseph Haydn: Die Jahreszeiten Hob.XXI:3

Karten:

Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Symphonieorchester Vorarlberg, Mag. (FH) Veronika Sutterlüty, Telefon 0043/5574/43447-15, Mail veronika.sutterluety@sov.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon 0043/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Jens Ellensohn
09.06.2017

Bodensee-Vorarlberg Tourismus: Digitalisierungsstrategie greift

Geschäftsführer Urs Treuthardt und Präsident Karlheinz Hehle konnten sich bei der Jahreshauptversammlung von Bodensee-Vorarlberg Tourismus über einen erfolgreichen Start der digitalen Vermarktungsstrategie freuen. Geschäftsführer Urs Treuthardt und Präsident Karlheinz Hehle konnten sich bei der Jahreshauptversammlung von Bodensee-Vorarlberg Tourismus über einen erfolgreichen Start der digitalen Vermarktungsstrategie freuen.

Erstmals überwiegen mobile Zugriffe – nutzungsgerechte Informationsaufbereitung – Nächtigungen steigen

2016 konnte Bodensee-Vorarlberg Tourismus die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen. Die Nächtigungszahlen sind gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent gestiegen. Und die punktgenaue Online-Information der Gäste mit dem mobilen Angebot JETZT wurde erfolgreich in die Praxis umgesetzt.

Bei der letztjährigen Jahreshauptversammlung von Bodensee-Vorarlberg Tourismus stand die Ankündigung, die Marketingaktivitäten auf digitale Kanäle auszurichten, im Mittelpunkt. Bei der gestern im Casino Bregenz abgehaltenen Neuauflage konnte Geschäftsführer Urs Treuthardt bereits über die ersten Erfolge berichten. „JETZT“ nennt sich die mobile Version des auf den modernen Gast zugeschnittenen Informationsangebots, das schon über 60.000 Mal angeklickt wurde. Dabei haben die Zugriffe von mobilen Geräten erstmals jene von stationären überholt.

Auf der Website jetzt.bodensee-vorarlberg.com können sich die Gäste per Smart-Phone– abhängig von Aufenthaltsort, Zeit und Wetter – über die Angebote in unmittelbarer Umgebung informieren. Nach dem „Hot or not“-Prinzip kann per Daumen verworfen oder gewählt werden. Derzeit sind in vier Kategorien (Einkaufen, Essen & Trinken, Kulturleben und Naturerleben) Angebote verfügbar. Bei Wahl eines „Point of Interest“ zeigt JETZT Distanz und „Likes“ an und der User kann die Route einsehen oder per Klick im Restaurant ein Tisch reservieren.

Auf Basis von Besucherstromanalysen und Workshops mit Touristikern hat Bodensee-Vorarlberg Tourismus diese Richtung eingeschlagen. „Bei einem durchschnittlichen Aufenthalt von zwei Nächten wollen sich Urlauber rasch zurechtfinden“, erklärte Geschäftsführer Urs Treuthardt: „Die Nutzung des mobilen Informationsangebots bestätigt, dass die eingeschlagene Strategie richtig ist.“ Über Plakate und Flyer in Handy-Form wird das Angebot auch „offline“ in Hotels und bei touristischen Hot Spots beworben.

Alle Angebote auf einen Blick

Ziel ist es, das Informationsangebot um Veranstaltungen, Wanderrouten und vieles mehr zu erweitern, mehrsprachig anzubieten und mittelfristig eine umfassende Datenbank anzulegen. „Bei der Gymnaestrada 2019 erwarten wir 25.000 internationale Gäste in der Region. Spätestens dann soll das Angebot ausgereift sein“, so Treuthardt.

Auch auf dem Facebook-Auftritt von Bodensee-Vorarlberg wird das touristische Angebot der Region erfolgreich präsentiert, was über 10.000 Follower dokumentieren. Alleine das Video über den Rankweiler Schnapsbrenner Roland Adlassnig wurde über 100.000 mal angesehen.

Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg der Digitalisierungs-Strategie ist für den Destinationsvermarkter Bodensee-Vorarlberg auch die Qualifizierung der Leistungsträger: Bereits zwei Digitalstarschulungen mit je 40 Teilnehmern wurden durchgeführt. Dabei wird die Vermarktung über Online-Medien hands-on vermittelt.

Mehr Nächtigungen und mehr Locations

Die Tourismusregion Bodensee-Vorarlberg umfasst das Vorarlberger Rheintal vom Bodensee bis nach Feldkirch und auch noch bis nach Nenzing. 2016 verzeichnete sie fast 1,4 Millionen Nächtigungen von Urlaubern sowie von Kongress- und Tagungsgästen. Das sind rund 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Knapp 40 Prozent der Gäste kommen aus Deutschland und 31 Prozent aus Österreich.

Zu Bodensee-Vorarlberg Tourismus gehört auch Convention Partner Vorarlberg. Der Geschäftsbereich wickelt Veranstaltungen im ganzen Bundesland ab und wurde im abgelaufenen Jahr neu organisiert. Das Angebot hat sich mit 90 Locations mehr als verdoppelt: vom Geheimtipp bis zum renommierten Kongresshaus. Die Anforderung an die Betreiber sind nicht zuletzt Professionalität und die Bereitschaft zur Weiterbildung.

2016 fanden laut Aufzeichnungen 1254 Kongresse, Seminare und Firmenveranstaltungen statt – etwa gleich viel wie im Vorjahr. Die 70.000 Teilnehmer verbrachten über 131.000 Nächte in der Region.

Websites:

http://www.bodensee-vorarlberg.com/

http://www.convention.cc

Factbox:

Bodensee-Vorarlberg Tourismus – Zahlen 2016:

Ankünfte: 650.885 (+ 1,2 %)

Nächtigungen: 1.329.577 (+ 3,7 %), davon 40 % aus Deutschland und 31 % aus Österreich

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 2,04 Nächte

Convention Partner Vorarlberg – Zahlen 2015:

Veranstaltungen insgesamt: 1254, davon 54 % Firmenveranstaltungen, 31 % Kongresse,

15 % Seminare

Teilnehmer: 70.200 (+ 0,7 %)

Nächtigungen: 131.512 (- 2,6 %)

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH, Katja Zündel, Telefon 0043/5574/43443-28, Mail katja.zuendel@bodensee-vorarlberg.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH/Roswitha Natter
09.05.2017

Symphonieorchester Vorarlberg: Saison 2017/18 bietet Musik in voller Pracht

Präsident Manfred Schnetzer (recht), Geschäftsführer Thomas Heißbauer (zweiter von rechts) und Chefdirigent Gérard Korsten (zweiter von links) stellten im vorarlberg museum das Programm 2017/18 vor. Vizepräsident Wolfgang Burtscher (links) führte durch das Pressefrühstück. Präsident Manfred Schnetzer (recht), Geschäftsführer Thomas Heißbauer (zweiter von rechts) und Chefdirigent Gérard Korsten (zweiter von links) stellten im vorarlberg museum das Programm 2017/18 vor. Vizepräsident Wolfgang Burtscher (links) führte durch das Pressefrühstück.

Intensive Saison mit Uraufführungen, Premieren, Fortsetzung des Mahler-Zyklus, Kooperationen und Themen-Konzerten

Das Symphonieorchester Vorarlberg leitet mit dem Schlagwort „Musik in voller Pracht“ die Saison 2017/18 ein. Künstlerische Qualität und eine Programmphilosophie im Spannungsfeld von Klassik bis zu zeitgenössischen Kompositionen sind in über 30 Jahren zum Markenzeichen des Klangkörpers geworden. Hervorragende Musiker – Dirigenten, Ensembles, Solisten, Komponisten – zeichnen für die Pracht der Konzertsaison 2017/18 verantwortlich.

Das Symphonieorchester Vorarlberg hat es sich zur Aufgabe gemacht seinem Publikum ein Konzert-programm zu bieten, das den klassischen Werken und den auch zeitgenössischen Kompositionen eine Bühne gibt. Für den Geschäftsführer des Symphonieorchesters Thomas Heißbauer gehört deshalb die Erstellung des Abonnementprogramms zu seinen schönsten Aufgaben: „Interessant, spannend, erfreuend aber auch herausfordernd soll jedes einzelne Konzert sein. Wir möchten Erwartungen erfüllen und neue kompositorische Ansätze zeigen. Damit wollen wir Neugier beim Publikum wecken.“

Neugierig darf man auf die kommende Saison auf jeden Fall sein. Der Abonnementzyklus im Montforthaus Feldkirch und im Festspielhaus Bregenz wird von Chefdirigent Gérard Korsten mit einer Uraufführung von Richard Dünser eröffnet. Weitere Symphonieorchester-Premieren folgen unter anderem mit den Dirigaten von Leo McFall und Karten Januschke, den Gast-Solisten Kian Soltani (Cello) und Ingolf Wunder (Klavier), dem Marimbaphon-Quartett „The Wave Quartet“ sowie dem gemeinsamen Konzert mit dem Jazzorchester Vorarlberg unter dem Titel „SOV meets JOV“.

Uraufführung zum Saisonauftakt

Wegweisend für die gesamte Saison kann das Programm des ersten Konzerts im September 2017 gesehen werden: Eine Uraufführung, zwei klassische Werke und eine neues Ensemble zeigen, worauf sich das Publikum 2017/18 im Gesamten freuen darf.

„Landschaft mit Regenbogen“ heißt die Komposition des Vorarlberger Komponisten Richard Dünser. Diese Vertonung von großen Gemälden von Caspar David Friedrich und Pieter Breughel sowie von großen Dichtungen von Georg Büchner wird am 22. September im Montforthaus Feldkirch uraufgeführt. „Landschaft mit Regenbogen“ ist ein Auftragswerk der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg, Das Land Vorarlberg übernimmt den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz im 2. Halbjahr. Dünsers Komposition ist ein kultureller Beitrag dazu.

Eine weitere Symphonieorchester-Premiere gibt es mit dem Gastauftritt des international gefeierten „The Wave Quartet“. Die vier Marimbaphonisten Bogdan Bacanu, Christoph Sietzen, Vladi Petrov und Emiko Uchiyama präsentieren das Concerto in C Major von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung für vier Marimbaphone. Abgerundet wird das Auftaktprogramm mit Robert Schumanns „Frühlingssymphonie“.

Mahler 9x9 mit Kirill Petrenko

Kirill Petrenko ist einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit. Umso erfreulicher, dass er den 2008 begonnen Mahler-Zyklus 9x9 gemeinsam mit dem Symphonieorchester beim zweiten Abo-Konzert fortsetzt. In diesem Jahr widmen sich Dirigent und Orchester Gustav Mahlers Symphonie Nr. 7 e-moll.

Wie die meisten Mahler-Symphonien ist auch die „Siebente“ in einem Sommer am Wörthersee entstanden. Hier fand Mahler die Ruhe und Muße, die ihm als begehrter Operndirektor und Dirigent während des restlichen Jahres nicht vergönnt war. 1905 entstand dieses Glanzstück in nur vier Wochen. Sie gehört zu seinen absoluten Meisterwerken und zeichnet sich – wie alle Mahler-Kompositionen – durch das Element des Sehnens aus.

„SOV meets JOV“: Uraufführung inklusive

Das dritte Abokonzert unter dem Titel „SOV meets JOV“ wartet mit einer spannenden Zusammenarbeit von Symphonieorchester Vorarlberg und Jazzorchester Vorarlberg sowie einer Uraufführung von Gerd Hermann Ortler auf. Gérard Korsten leitet das Programm.

Der Konzertauftakt wird mit Franz Schubert und der Symphonie Nr. 4 c-moll gemacht. Die sogenannte „Tragische“ ist 1824 entstanden – Schubert war gerade 19 Jahre alt. Er setzt sich darin mit der Rettung des Gefühls und der Fantasie vor dem Rationalismus auseinander.

Für die Uraufführung von Gerd Hermann Ortlers „And The Moon And The Stars And The World“ verschmelzen das Symphonieorchester Vorarlberg und das Jazzorchester Vorarlberg zu einem großen, überaus dynamischen Klangköper. In dieser Tonschöpfung nimmt der Komponist Bezug auf das gleichnamige Gedicht von Charles Bukowski.

Junge, international erfolgreiche Musiker

Der Brite Leo McFall steht am 13. Jänner im Montforthaus Feldkirch und am 14. Jänner im Festspielhaus Bregenz zum ersten Mal am Pult des Symphonieorchesters. Der Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2015 interpretiert gemeinsam mit dem Orchester Werke zweier seiner Landsmänner: Benjamin Brittens Passacaglia aus der Oper Peter Grimes und Edward Elgars Cello-Konzert e-moll. Solist des Abends ist der junge, erfolgreiche Vorarlberger Cellist Kian Soltani.

Das Finalstück des Abends stammt sozusagen aus russischer und britischer Feder. Sergei Prokofieffs Balletkomposition „Romeo und Julia“ hält sich genau an die Handlung der Shakespeare’schen Stückvorlage. Das Publikum darf die Suiten 1 und 2 daraus erleben.

Zu Ostern – Haydn, Mozart und Beethoven

Die beiden Konzerte am Ostersonntag und Ostermontag sind bereits Symphonieorchester-Tradition. Mit der Symphonie Nr. 85 in B-Dur, auch „La Reine“ genannt, von Joseph Haydn, wird der Konzertreigen eröffnet. Diese königliche Symphonie, an der Marie Antoinette angeblich großen Gefallen fand, wird gefolgt von Mozarts bekanntestem Klavierkonzert Nr. 21. C-Dur. Der Kärntner Pianist Ingolf Wunder konnte dafür engagiert werden. Der weltweit erfolgreiche Pianist ist zum ersten Mal gemeinsam mit dem Symphonieorchester zu erleben. Mit Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 8 wird das fünfte Abo-Konzert heiter beschlossen.

Domingo Hindoyan steht für dieses Konzert am Dirigentenpult. Seine Ausbildung genoss er in der venezolanischen Talentschmiede „El Sistema“. Seine erste Oper dirigierte Hindoyan 2012 in Bregenz. Quasi von hier aus entwickelte sich seine internationale Karriere. Seine spritzig, energetische Art zu Dirigieren begeistert Zuschauer und Zuhörer in den großen Konzertsälen und Opernhäusern der Welt.

„Missbraucht und Verfemt“

Das Programm des Abschlusskonzertes widmet das Symphonieorchester dem Thema „Missbraucht – Verfemt“. Der Nationalsozialismus vereinnahmte Komponisten wie Franz Liszt oder Richard Wagner für sich. Genauso verbannte er Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold oder Paul Hindemith.

Missbrauchte und verfemte Werke stehen in diesem Programm einander gegenüber: Franz Liszts „Les Préludes“, Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert op. 35 D-Dur – als Solist ist Benjamin Schmid zu hören – Richard Wagners Ouvertüre „Die Meistersinger von Nürnberg“ und Paul Hindemiths Symphonie „Mathis der Maler“. Unter der Leitung von Gérard Korsten wird so die Abo-Saison großartig und gleichzeitig denkwürdig zu Ende gebracht.

Don Pasquale im Landestheater

Die Kooperation mit dem Vorarlberger Landestheater ist ein Fixpunkt im Jahresprogramm des Symphonieorchesters. Zum 29. Mal gestalten die beiden Partner eine Opernproduktion. Im Februar 2018 feiert Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ Premiere. Für die musikalische Leitung zeichnet Karsten Januschke und für die Inszenierung Michael Schachermaier verantwortlich. Die 1843 uraufgeführte Opera Buffa ist ein Stück über Frauen, ihre Schicksale und wie sie sich dagegen wehren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Mathis Fotografie
15.11.2017

micelab:experts III – „Klartext! Wie die Verständigung mit dem Kunden gelingt“

In Kleingruppen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des micelab:experts III der gelingenden Verständigung mit dem Kunden auf den Grund In Kleingruppen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des micelab:experts III der gelingenden Verständigung mit dem Kunden auf den Grund

Branchenvertreter aus der Bodenseeregion gingen Thema in Fallbeispielen auf den Grund

Bregenz/Konstanz, 15. November 2017 – Was ist wichtig für eine gute Kommunikation mit Kunden? Dieser Frage gingen 65 Veranstaltungsprofis im dritten Lernmodul der Weiterbildungsplattform micelab:bodensee nach, das von 6. bis 8. November im Bodenseeforum Konstanz stattfand. Der intensive Erfahrungsaustausch sowie live geführte Kundengespräche brachten die Erkenntnis: Persönliche Begegnung, aktives Zuhören und Offenheit sind beste Voraussetzungen.

Verständigung üben mit echten Kunden zu konkreten Veranstaltungen: Das konnten die Teilnehmer des dritten micelab:experts im Bodenseeforum Konstanz. Zwei Vertreter der Marketing Tourismus Konstanz GmbH stellten sich den Experten in simulierten Kundengesprächen. Ziel war es herauszufinden, was sie für ihre Veranstaltung brauchen, um sie gut zu beraten. „Es geht uns immer um die innere Haltung. Beim micelab:experts stellten wir die konkreten Fragen: Wie begegne ich Kunden? Wie schaffe ich eine Vertrauensbasis für eine gute Zusammenarbeit?“, erläutert Gerhard Stübe, Sprecher des Netzwerks BodenseeMeeting.

Die 65 Veranstaltungsprofis sammelten Erkenntnisse aus ihrem Alltag: Acht Storyteller berichteten in Gruppen von gelungenen oder misslungenen Veranstaltungen. Die Zuhörenden richteten den Fokus auf das Warum: „Warum ging etwas schief? Welche Versäumnisse oder Missverständnisse gab es zwischen dem Erzähler und dem Kunden? Oder: Was lief gut und führte deshalb zum Erfolg?“, erklärt Kuratorin Tina Gadow den Zugang.

Persönliche Begegnung ermöglicht Empathie

Erstes wichtiges Ergebnis, das die Interviewer in den beiden Kundengesprächen direkt umsetzen konnten: Die persönliche Begegnung ist unerlässlich, um den Kunden mit allen Sinnen wahrzunehmen. „Dies ermöglicht Empathie, wir können uns in unser Gegenüber hineinversetzen und Bedürfnisse und Wünsche, aber auch Befürchtungen und Ängste besser nachvollziehen“, fasste eine Teilnehmerin zusammen.

Mandat für Beratung

In der gemeinsamen Reflexion erkannten die Experten, wie wichtig es ist, das Einverständnis des Kunden einzuholen. Sprich: ein Mandat für Beratungsleistung zu haben. „Dies ist sozusagen die Kernfrage des micelab:bodensee: Wollen wir weiterhin ‚nur’ Dienstleister sein oder wollen wir Kunden verstärkt beraten? Und dafür wird ein Mandat benötigt“, bringt es Michael Gleich, ebenfalls Kurator und Moderator des micelab:bodensee, auf den Punkt. Die offene Frage, ob man Alternativen anbieten – also beraten – darf, eröffnet oft ein Gespräch darüber.

Aktives Zuhören

Eine gute Verständigung basiert zudem auf unvoreingenommenem, aktivem Zuhören. Durch Fragetechniken – etwa durch Paraphrasieren – fühlt sich der Gesprächspartner verstanden und hat Zeit und Muße, seine eigenen Gedanken zu reflektieren. „So ist Neues möglich, ohne dass der ‚Hausherr’ versucht, den Kunden zu beeinflussen oder durch eine Meinungsäußerung in eine andere, vielleicht ungewollte Richtung zu lenken“, macht Tina Gadow klar.

Transparent und ehrlich kommunizieren

Die Möglichkeiten des eigenen Hauses – aber auch dessen Grenzen – kennen und diese offen kommunizieren, schafft ebenso Vertrauen. Hat man außerdem alternative Lösungsvorschläge parat, trägt dies zum guten Miteinander bei. Auch die „Akupunkturpunkte“ des Kunden zu kennen ist hilfreich. Tina Gadow: „Erst, wenn wir seine Bedenken wirklich verstehen (wollen), können wir Lösungen finden.“

Nicht zuletzt sollte man auf sein Bauchgefühl hören, so ein weiteres Ergebnis. „Empathie löst Resonanz aus, auch körperliche. Bestenfalls spürt man, worum es dem Gesprächspartner geht. Dieses Gefühl dann auch auszusprechen braucht ein wenig Mut, hilft aber meistens, dem Dialog eine konstruktive Richtung zu geben“, berichtet Tina Gadow.

Das vierte micelab:experts findet von 5. bis 7. März 2018 im Milchwerk Radolfzell statt. Weitere Informationen unter www.micelab-bodensee.com.

Über micelab:bodensee

micelab:bodensee ist die erste interaktive Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von den Netzwerken BodenseeMeeting und der kongress tanzt entwickelt und startete im Oktober 2016. micelab:bodensee umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Alle haben den erkundenden Charakter eines Labors.

Beim Modul micelab:explorer liegt der Fokus auf der Forschung mit Impulsgebern aus unterschiedlichen Disziplinen. Es ist als Ideenschmiede angelegt. micelab:experts und micelab:experience richten sich an die Praktiker der MICE-Branche, also an Mitarbeiter aller Gewerke in Veranstaltungshäusern, Eventagenturen, Kulturinstitutionen und Marketingverantwortliche von Wirtschaftsbetrieben. Im micelab:extract fließen die Forschungsergebnisse eines Jahres ein. Band I zum Thema „Angst und Vertrauen“ ist im Sommer 2017 erschienen. Band II ist für 2018 geplant.

Als Kuratoren zeichnen die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und der Journalist Michael Gleich vom Netzwerk der kongress tanzt verantwortlich. Das micelab:bodensee wird unterstützt durch das Interreg V-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit Fördermitteln der Europäischen Union und der Schweiz.

Infos unter www.micelab-bodensee.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

BodenseeMeeting, Urs Treuthardt, 0043/5574/43443-12, urs.treuthardt@bodensee-vorarlberg.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Michael Gleich/micelab:bodensee
03.07.2017

17. Art Bodensee wartet mit zwei Sonderschauen, Installationen, Performances und „Featured Artist“ Hannes Ludescher auf

Die Art Bodensee ist der sommerliche Treffpunkt der Kunstszene im Bodenseeraum. Die Art Bodensee ist der sommerliche Treffpunkt der Kunstszene im Bodenseeraum.

Der Kunstsalon bringt von 21. - 23. Juli über 70 Galerien ins Dornbirner Messequartier und lockt mit zusätzlichem Kunstprogramm

Die Art Bodensee ist als Format für moderne und zeitgenössische Kunst etabliert. Sie steht für entspannten Kunstgenuss gekoppelt mit persönlicher Vermittlung. 2017 sind über 70 nationale und internationale Galerien vor Ort. Zum ersten Mal findet die Messe in den neuen Messehallen statt, geplant vom Vorarlberger Architekturbüro Marte.Marte. Mit den Installationen und Performances von Roland Adlassnigg und Paul Renner, Steinbrener / Dempf & Huber sowie Hubert Dobler ist das künstlerische Begleitprogramm so breit wie nie.

Zeitgenössische Kunst abseits des Mainstream zu zeigen und zu vermitteln ist das Anliegen der Salonmesse Art Bodensee, die vom 21. bis zum 23. Juli bereits zum 17. Mal in Dornbirn stattfindet. „Diese Zusammensetzung wissen sowohl Aussteller, als auch Besucher zu schätzen. Kunstgenuss und Kunstvermittlung erhalten bei uns den Raum, den sie benötigen. Die Hektik bleibt draußen“, betont Projektleiterin Isabella Marte. Auf rund 5.000 Quadratmetern präsentieren dieses Jahr über 70 Galerien ihre Künstler und deren Werke.

Sonderschau „In Search of the Unexpected“

2016 war „In Search of the Unexpected“ der Beitrag des Architekturbüros Marte.Marte bei der Biennale Archittetura in Venedig. 2017 wird die eindrucksvolle Ausstellung im Rahmen der Sonderschau der Art Bodensee in der Halle 12 re-inszeniert. Das Architekten-Brüderpaar Stefan und Bernhard Marte wählte für jenes Projekt fünf Bauten, die sich in Funktion und Gestalt auf das Wesentliche beschränken – als Beispiel eine Schutzhütte in Laterns. Mittels 3D-Verfahren wurden die Konstruktionen verkleinert in Beton gegossen und vom Bildhauer Gregor Weder bearbeitet. In den tonnenschweren Blöcken verschmelzen Architekturobjekte mit dem Material Beton und geben Unerwartetes preis. Die beiden Künstler Andreas Waldschütz und Stefan Hoffmeister erarbeiteten für das Projekt fünf Filme, die die Architekturen von Marte.Marte audiovisuell in Szene setzen.

Installationen und Performances: „Tower of Madness”, „Kritische Masse”, „Roundabout”

Mehrere Höhepunkte bietet die Art Bodensee mit Installationen und Performances. Roland Adlassnigg und Paul Renner zeigen im Roten Foyer 10 mit dem „Tower of Madness“ eine Skulptur, die Fäulnis und Destillation zusammenbringt. Die dazugehörige Performance „Spontane Vergärung“ ist bereits ausgebucht.

„Kritische Masse“ nennt sich die Installation von Steinbrener / Dempf & Huber, die in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Dornbirn auf der Art Bodensee gezeigt wird. An ausgewählten Gebäuden und Orten in Dornbirn bringen die Künstler Kunststoff-Nachbildungen von Specht-Schwärmen an: eine Auseinandersetzung mit dem Thema der kollektiven Intelligenz. Zur Eröffnung der Art Bodensee präsentiert Hubert Dobler seine Performance „Roundabout“ in der erst im Frühjahr eröffneten Ellipse des Messequartiers.

Hannes Ludescher ist der „Featured Artist“ 2017

Der gebürtige Feldkircher Hannes Ludescher wurde dieses Jahr von Kurator Harald Gfader als „Featured Artist“ ausgewählt. Bereits zum elften Mal bietet das Land Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der Art Bodensee einem Künstler aus der Region die Gelegenheit, seine Kunst bei der Art Bodensee im eigenen Messestand zu präsentieren.

Ludescher studierte Malerei und Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste bei den Professoren Josef Mikl und Fritz Wotruba. „Hannes Ludescher ist ein Erkunder der Orte, ein Landschaftsreisender vor Ort. Er erzählt vom Ort ohne aber jemals die Poesie zu übersehen. Denn Malen ist Kunst“, so Gfader über Ludeschers Arbeit.

Fact-Box:

17. Art Bodensee in Dornbirn

Messe Dornbirn, Messeplatz 1, 6850 Dornbirn (Vorarlberg, AT)

21. bis 23. Juli 2017

Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 19 Uhr

Mehr Informationen unter: www.artbodensee.info oder www.facebook.com/artbodensee

Bilder zum Download: https://artbodensee.messedornbirn.at/presse/

Alle Fotos: Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Art Bodensee.

Pressekontakt:

Messe Dornbirn, Bernd Hagen, Telefon +43 5572 305 407, Mail bernd.hagen@messedornbirn.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Ursula Fehle, Telefon +43 650 9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Christian Schramm
13.11.2017

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS - "The grand HONGKONG HOTEL"

Chinesischer Nationalcircus Chinesischer Nationalcircus

Das Original – unverwechselbar - unerreicht

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS

Neues Programm, neue Wunder! Auch in der kommenden Saison 2018 wird die Einheit von Körper, Geist und Seele durch unsere Ausnahmeartisten einem europäischen Publikum näher gebracht.

Die neue Show spielt in einem alten viktorianischen Grandhotel, in dem Menschen aller Herren Länder, aus verschiedensten Schichten und Epochen aufeinander treffen. Sie machen sich auf den Weg um in die mysteriöse, chinesische Kultur einzutauchen, um sie und sich zu erkunden, Geschäfte zu machen, Handel zu treiben oder einfach das Glück zu finden. Die Magie des Fortschritts trifft auf die traditionell asiatische Poesie und ein erleichterndes Lachen folgt der akrobatischen Sensation.

Circus trifft Asien, Magie lässt staunen, Artisten verzaubern und die Clowns berühren – so entsteht ein akrobatisches Feuerwerk der Extraklasse. Die preisgekrönte Akrobatik aus dem Reich der Mitte wird wieder einmal die Gesetze der Schwerkraft aufheben. Wunderschöne Schlangenmädchen, elegante Handstandkünstler, charismatische Vasenjongleure, Clowns und Akrobaten finden sich wie Mosaikteilchen zu einem großen Ganzen im HONGKONG HOTEL zusammen und nehmen den Betrachter mit auf eine Reise. Folgen sie uns in eine fremde, faszinierende Welt. Lassen sie sich durch dieses Weltklasseensemble verzaubern!

22.04.2018, 20:00 Uhr, Graz, Helmut List Halle

Karten: Zentralkartenbüro Graz 0316 / 83 02 55, Die Eintrittskarte 0699/11833948, in jeder Raiffeisenbank, Ö-Ticket Verkaufsstellen, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: www.kdschroeder.at

Wir

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: C. Sporer

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