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Donnerstag 23.02.2012 07:38
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Kultur/Tourismus

20.02.2012

„Schimmelzug“ in Eitweg – Alter Faschingsbrauch zog Besuchermassen an

Besuch von LH Gerhard Dörfler beim traditionellen Schimmelzug in Eitweg Besuch von LH Gerhard Dörfler beim traditionellen Schimmelzug in Eitweg

Eitweg (Kärnten). - Das närrische Treiben erreichte gestern, am Faschingssonntag, in Eitweg im Lavanttal seinen Höhepunkt. Die FF Eitweg unter Kommandant Lienhard Leopold und die Mitorganisatoren Johann Lippi und Raphael Kaspar ließen gemeinsam mit dem Kulturreferat der Gemeinde und örtlichen Vereinen den alten Brauch des Schimmelschlagens aufleben. Die in ganz Österreich einzigartige Darstellung des Winteraustreibens, sie findet alle vier Jahre in Schaltjahren statt, ließ sich auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler nicht entgehen.

„Dieser Faschingsumzug ist etwas Einzigartiges und die große Besucherzahl beweist, dass alte Faschingsbräuche bei Alt und Jung sehr beliebt sind“, zollte der Landeshauptmann den 24 Akteuren großen Respekt. Mit dabei waren 38 Festwagen, die beiden Schimmeldarsteller, Philipp Leopold und Michael Herke, die Hauptakteure des Schimmelschlagens, die Bäuerin, der Bauer, der Jungbauer, zwei Händler, der Jude, die Habergeiß, das Hadnweib, der Schmied, der Tierarzt und der Fleischer und nicht zu vergessen, das mitmarschierende, bunt maskierte Narrenvolk.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LPD/Erich Varh
27.01.2012

DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne

DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.

Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!

Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.

Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.

Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.

Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...

In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“

11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne

Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:
16.02.2012

Nordisch in Niederösterreich

Langlaufen am Hochreit Langlaufen am Hochreit

Eine der schönsten Wintersportarten ist sicherlich das entspannte Dahingleiten mit gemäßigtem Doppelstockeinsatz. In Niederösterreich gibt es wunderschöne Loipen dafür, auf denen derzeit beste Bedingungen für den Langlauf herrschen.

Der sanft knirschende Schnee unter den Skiern, die weiß staubenden Äste im Winterwald und dazu nach jedem Doppelstockeinsatz der wolkige Atem, der in den tiefblauen Himmel steigt: In Niederösterreich ist Langlaufen ein Genuss für alle Sinne. Ein Loipennetz von über 740 km Länge bietet Abwechslung pur: Von stimmungsvollen Fahrten durch die von Licht- und Schattenspielen geprägten Wälder des Waldviertels bis zum entspannten Dahingleiten auf den sonnendurchflutenden Hochebenen im alpinen Süden lassen sich mit Ski und Stock einige der schönsten und aussichtsreichsten Landschaften Niederösterreichs durchmessen. In die Qualität der niederösterreichischen Langlaufgebiete wird laufend investiert: „Im Zuge einer Qualitätsoffensive wurde jetzt in elf Langlaufgebieten ein modernes Beschilderungssystem umgesetzt. In Hochreit (Göstling), Puchenstuben (Turmkogel), Bärnkopf, Bad Traunstein, Ottenschlag, Annaberg, St. Aegyd, Gutenbrunn, Bad Großpertholz, Lackenhof und auf der Wechsel-Semmering-Panoramaloipe finden nun Sportlerinnen und Sportler sowie Ausflugstouristen ein transparentes und einheitliches Orientierungssystem vor“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Schöner und länger laufen

Die größten und schönsten Langlaufreviere Niederösterreichs melden derzeit hervorragende Loipenbedingungen. So kann die 100 km lange Wechsel-Semmering-Panoramaloipe in den Wiener Alpen in Niederösterreich von allen zehn Einstiegsstellen in Angriff genommen werden. Alle 13 Loipenabschnitte werden mindestens vier Mal die Woche klassisch und skating gespurt, an 16 Schwaigen und Gasthöfen kann gerastet werden. Besonders üppige Schneeverhältnisse melden die Mostviertler Langlaufgebiete: In Lackenhof (Loipennetz: 17 km), Annaberg (20 km) und auf den Hochreit-Loipen bei Göstling (32 km) sind die Loipen in tief verschneite Landschaften eingebettet, und auch in St. Aegyd (100 km) liegt zumindest ein Viertelmeter Schnee. Prächtige Bedingungen finden Langläufer auch im Waldviertel vor: In Gutenbrunn und im benachbarten Bärenkopf kann auf einer beruhigenden Schneedecke von über einem halben Meter gespurt werden. Rund 120 km präparierte Loipen bieten in Niederösterreichs größtem Langlaufzentrum ein unvergessliches Naturerlebnis. Hat man sich in Bärnkopf-Gutenbrunn ausreichend präpariert, lohnt vielleicht ein Leistungstest im 20 km entfernten Langschlag. Hier findet am 18. und 19. Februar der zweite internationale Langlauf-Marathon statt. Für den, der’s kann, sind rund um den Frauenwieserteich bis zu 51 km zurückzulegen. Es geht aber auch kürzer: Nicht ganz so in Saft und Kraft stehende Athleten können sich auch an der Halbmarathon-Strecke über 25,5 km, an der Familienstrecke (8,5 km), an der Schülerstrecke (4 km) oder gar an der Kinderstrecke versuchen – da sind dann nur noch 1,5 km zurückzulegen. Begleitet wird das sportliche Ereignis von einem reichen Rahmenprogramm.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: © Mostviertel Tourismus/weinfranz.at
01.09.2011

Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser

Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser

Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.

Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.

Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.

Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.

Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.

Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.

"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NGF
12.01.2012

150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag

150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag

1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.

"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.

Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.

Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: norbert-freudenthaler.com
08.07.2011

Die schönsten Oldtimer auf dem höchsten Berg Österreichs

LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer (Vors. des Aufsichtsrates), GD Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien), GD Dr. Johannes Hörl (Großglockner Hochalpenstraße), VPräs. Thomas Burkhardt (ADAC). LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer (Vors. des Aufsichtsrates), GD Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien), GD Dr. Johannes Hörl (Großglockner Hochalpenstraße), VPräs. Thomas Burkhardt (ADAC).

Die bedeutendsten Menschen, Mythen, Modelle und technischen Errungenschaften, kurz: Die Meilensteine aus der Automobil- und Motorradgeschichte gibt es seit 7. Juli 2011 an der Großglockner Hochalpenstraße zu bewundern. Die Ausstellung ist im Besucherzentrum der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 Metern Seehöhe angesiedelt. "Die Erfolgsgeschichte des Automobils" ist die höchst gelegene Automobil-Ausstellung der Welt.

Vor der beeindruckenden Kulisse des Großglockners und des Nationalparks Hohe Tauern wird den Zuschauern auf ca. 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Automobil- und Motorradgeschichte auf packende Art und Weise näher gebracht - anhand spannender Anekdoten, historischer Bildaufnahmen und natürlich einer hochkarätigen Fahrzeugausstellung. Vom Benz-Patent-Motorwagen (1886, Replika) - dem ersten patentierten Automobil der Welt - über den legendären "Zweiten Marcus-Wagen" aus 1889 (Replika) und dem Steyr 100 - Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße im Jahr 1934 - bis hin zum Formel 1-Boliden (Showcar) von spannt sich dabei der Bogen.

Der Themenschwerpunkt "Großglockner" beleuchtet zudem die wichtigsten automobilen Ereignisse aus der Perspektive der schönsten Alpenpanoramastraße Europas. Schließlich ist die Großglockner Hochalpenstraße seit der Erbauung im Jahr 1935 nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Auto- und Motorradfahrer, Radfahrer und Busreisende, seit über einem dreiviertel Jahrhundert erfüllt sie zudem die wichtige Funktion des "Gradmessers" für die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Automobils - und dient praktisch allen namhaften Automarken als Teststrecke, in den letzten Jahren speziell für Fahrzeuge mit Elektromotor. Die Thematik der umweltschonenden Mobilität findet ihren besonderen Platz am Großglockner wie auch in der Ausstellung. Mehr als einmal wurde am Großglockner Geschichte geschrieben - etwa mit der Erstbefahrung der noch nicht fertiggestellten Großglockner Hochalpenstraße im Jahr 1934 durch den Erbauer Ing. Franz Wallack und LH Dr. Franz Rehrl im Steyr 100 oder dem bis heute unvergessenen Trabi-Ansturm unserer Ost-Gäste ab Anfang der 1990er-Jahre.

Auch aus dem Rennsport ist die Großglockner Hochalpenstraße nicht wegzudenken. Von den legendären "Silberpfeilen" der 1930er-Jahre, den wagemutigen Piloten der "Alpenfahrt" bis hin zu den Pionieren eines neuen Zeitalters mit ihren Solar- und Elektroautos - sie alle nutzen den höchsten Berg Österreichs, um Mensch und Maschine auf eine harte Probe zu stellen.

Zeitgenössische Motorradmodelle und Zeittafeln, die Auskunft über die technische Entwicklung des Motorrads geben, vervollständigen diese interessante Dauerausstellung.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: GROHAG
23.10.2011

Buchpräsentation „DIE PASTERZE der Gletscher am Großglockner“

Die Pasterze und der 3.789 m hohe Großglockner sind nicht nur nationale Symbole der Hochgebirgslandschaft, sondern auch nationale Sinnbilder des Naturschutzes Die Pasterze und der 3.789 m hohe Großglockner sind nicht nur nationale Symbole der Hochgebirgslandschaft, sondern auch nationale Sinnbilder des Naturschutzes

Die Pasterze und der 3.789 m hohe Großglockner sind nicht nur nationale Symbole der Hochgebirgslandschaft, sondern auch nationale Sinnbilder des Naturschutzes. „Im Jahr 2011 darf dieses landschaftliche Ensemble rund um den größten Gletscher Österreichs gleich mehrere bedeutende Jubiläen begehen, zu denen der Oesterreichische Alpenverein und der Nationalpark Hohe Tauern mit diesem Jubiläumsband gratulieren dürfen: 40 Jahre liegt die „Heiligenbluter Vereinbarung“ als Basis für die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern zurück, vor 30 Jahren hat die Kärntner Landesregierung den Kärntner Anteil des Schutzgebiets offiziell zum Nationalpark erklärt und vor 10 Jahren wurde der Kärntner Anteil durch die IUCN (Internationale Union zum Schutz der Natur und der natürlichen Ressourcen) offiziell als Schutzgebiet der Kategorie II (Nationalpark) anerkannt“, so Nationalparkdirektor Peter Rupitsch.

Heute sind diese goldenen Haine des Naturschutzes zentraler Bestandteil des 1856 km² großen Nationalparks Hohe Tauern, der sich über die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol erstreckt. „Der Ausgangspunkt der naturschutzbezogenen Geschichte dieser Eis- und Hochgebirgswelt war die Schenkung des Villacher Holzindustriellen Albert Wirths im Jahr 1918. Er überantwortete dem Oesterreichischen Alpenverein rund 40 km² Grund und Boden im Bereich um Großglockner und Pasterze mit dem Wunsch, dass dieses Gebiet als „Naturschutzpark“ erhalten bleiben möge. Durch den konsequenten Einsatz des Oesterreichische Alpenvereins sowie weiterer Mitstreiter wurde die Basis dafür bereitet, die in der „Heiligenbluter Vereinbarung“ im Jahr 1971 durch die drei Landeshauptleute von Kärnten, Salzburg und Tirol niedergeschrieben wurde – die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern, des ersten Nationalparks in Österreich. Bis die Weichen für die Erfolgsgeschichte des größten Schutzgebietes Mitteleuropas gestellt werden konnten, waren jedoch heftige Widerstände zu überwinden und zahlreiche Angriffe auf dieses Gebiet abzuwehren. Heute zählt die Region um Großglockner und Pasterze zu den am besten geschützten Hochgebirgsräumen der Erde!“, so Peter Haßlacher vom Österreichischen Alpenverein.

Die beiden Autoren und Glaziologen Gerhard Karl Lieb und Heinz Slupetzky gehen in dem Buch der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des mit rund 8 km Länge und 18 km² Gesamtausdehnung größten Gletschers Österreichs nach, der trotz eines andauernden Masseverlustes ein respektabler Vertreter des Naturphänomens Gletscher ist. Dabei lassen sie auch zahlreiche Naturwissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete zu Wort kommen, die verschiedene Aspekte rund um die Pasterze ins Licht rücken.

Das reich bebilderte Buch erzählt die Geschichte dieses einzigartigen Berggebietes von der frühen Nutzung als Jagd- und Weidegebiet über die Entdeckungen der Naturforschung und Leistungen der Alpinisten bis hin zur technischen Erschließung durch die Glocknerstraße.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.08.2011

Farant-Fest in Globasnitz: Bäuerliches Brauchtum stand im Mittelpunkt

Besuch von LH Gerhard Dörfler beim Farantfest 2011 und der Verleihung der Jauntaler Salami Krone. Besuch von LH Gerhard Dörfler beim Farantfest 2011 und der Verleihung der Jauntaler Salami Krone.

Globasnitz (Kärnten). - Farant heißt wörtlich übersetzt „Feierabend“ und war früher ein geselliges Beisammensein nach einer arbeitsreichen Woche im bäuerlichen Alltag. In Globasnitz haben sich Bauern, Gastwirte, heimische Betriebe und Vereine zusammengeschlossen, um den Gästen den ursprünglichen Geschmack, die ländliche Gemütlichkeit und kulturelle Vielfalt des Jauntales näher zu bringen. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler ließ es sich nicht nehmen in Globasnitz mit dabei zu sein.

Höhepunkt jeden Farant-Straßenfestes ist die Verleihung der Salamikrone, die von der Salamiprinzessin übergeben wird. Die Jauntaler Salamikrone ist ein Wanderpokal (Wanderehrentafel) der jährlich für die beste Jauntaler Bauernsalami vergeben wird. Sie und das Salamifest wurden 2001 vom Obmann der Farant-Bauern, Stefan Pototschnig, ins Leben gerufen. Geboten wurde auch eine Genussmeile mit selbst produzierten Köstlichkeiten aus der Alpen-Adria-Region.

Unter den vielen Besuchern waren auch LR Josef Martinz und die Bürgermeister Wolfgang Wölbl (Globasnitz), Gottfried Wedenig (Eberndorf), Jakob Strauß (Sittersdorf) und Franz-Josef Smrtnik (Bad Eisenkappel).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LPD/Varh
17.02.2012

THE CHIPPENDALES Tour 2012

The Chippendales verführen wieder und kommen auch 2012 mit ihrer Show nach Österreich und Liechtenstein!

Wurden The Chippendales am Beginn ihrer Karriere 1979 noch als Kurzzeitphänomen belächelt, gehören sie nun seit mehr als dreißig Jahren zum fixen Entertainmentspektrum der Frauen. Die Show sprüht nur so von Highlights - spannende Choreographien zu aktuellen Hits und Klassikern, fantasievolle Kostüme und grandiose Lichteffekte verführen genauso wie die leisen und romantischen Szenen.

Termine:

5.10.2012, 20 Uhr - BRAUNAU Bezirkssporthalle

6.10.2012, 20 Uhr - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße

7.10.2012, 20 Uhr - INNSBRUCK Congress

8.10.2012, 20 Uhr - KLAGENFURT Messearena

10.10.2012, 20 Uhr - LEONDING Kürnberghalle

14.10.2012, 19:30 Uhr - FL-SCHAAN SAL-Saal am Lindaplatz

Karten: in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96096, Ticket Online 01/88088 und den bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei Schröder Konzerte 0732/221523.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:
02.12.2011

Brauchtum und Tradition werden in Klagenfurt groß geschrieben

Ehrpfennig für Josef Pickl, Obmann der Krampusgruppe Welzenegg Ehrpfennig für Josef Pickl, Obmann der Krampusgruppe Welzenegg

Klagenfurt. - Gerade in der Vorweihnachtszeit lebt das Kärntner Brauchtum auf und ist bei den Menschen besonders beliebt. Die Stadtregierung konnte Menschen und Institutionen ehren, die seit Jahren das Brauchtum am Leben erhalten, fördern und weitertragen: Die Goldene Medaille ging an Dr. Wolfgang Lattacher (Obmann des Kärntner Brauchtumsverbandes), den Ehrpfennig der Stadt Klagenfurt erhielt Josef Pickl (Obmann der Krampusgruppe Welznegg, Organisator des Krampusumzuges) und die Krampusgruppe Welzenegg wurde mit dem Klagenfurter Stadtwappen ausgezeichnet.

Dr. Wolfgang Lattacher ist bei Brauchtumsveranstaltungen in Klagenfurt nicht mehr weg zu denken. Seit 20 Jahren hilft er bei diversen Veranstaltungen und steht als Obmann des Kärntner Brauchtumsverbandes für historische Fragen zur Verfügung. Kaum jemand weiß soviel über die Kärntner Brauchtumsgeschichte wie er. Für seine Tätigkeit bekam er heute von Bürgermeister Christian Scheider im Beisein der Stadtregierung die Goldene Medaille der Stadt Klagenfurt verliehen. „Dr. Lattacher ist eine wahre Trägerpersönlichkeit, wir sind stolz und sagen danke für seinen langjährigen Einsatz“, so Bürgermeister Christian Scheider. Auch Vizebürgermeister Albert Gunzer dankte Lattacher von Herzen für seinen Einsatz. Mit der Auszeichnung ist auch die Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Klagenfurt verbunden. „Was mir in den 20 Jahren besonders gefiel, ist die Kameradschaft und Menschlichkeit, die mir entgegen gebracht wurde“, sagte Dr. Lattacher und bedankte sich herzlich für diese hohe Auszeichnung.

Eine weitere Ehrung ging an Josef Pickl, der 1986 die erste Krampusgruppe in Klagenfurt gründete. Seither ist die Krampusgruppe Welzenegg ein fester Bestandteil in der alljährlichen Vorweihnachtszeit in der Kärntner Landeshauptstadt. Pickl zeichnet sich auch für den großen Krampusumzug, der der größte Krampuslauf Österreichs ist, verantwortlich. Bürgermeister Christian Scheider bezeichnete ihn als große Stütze und Säule für die Stadt. „Er war ein Pionier in diesem Gebiet“, so das Stadtoberhaupt. Für seine Arbeit in der Brauchtumspflege und der Erhaltung der Volkskultur verlieh ihm Bürgermeister Christian Scheider den Ehrpfennig der Stadt Klagenfurt.

Untrennbar ist Josef Pickl mit seiner Krampusgruppe Welzenegg verbunden – ohne den tatkräftigen Einsatz der Mitglieder lässt sich eine so alte Tradition nur schwer fortführen und weitertragen. Für den langjährigen Einsatz der Mitglieder bekam die einst erste Krampusgruppe Klagenfurts das Recht zur Führung des Klagenfurter Stadtwappens verliehen. Sie gelten als Vorreiter für die vielen Krampusgruppen, die in den letzten 20 Jahren entstanden sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Stadt Klagenfurt
19.08.2011

"Glockner Deluxe": Individuelle Bergtour auf den Glockner mit exklusivem Rundum-Service

Thomas Fitzek war im Juli 2011 der erste Gast des "Großglockner Deluxe"-Packages. Thomas Fitzek war im Juli 2011 der erste Gast des "Großglockner Deluxe"-Packages.

Ein neues Touren-Angebot aus dem Hause TauernAlpin lockt Naturfreunde, ambitionierte Bergsteiger und solche, die es werden wollen noch bis 30. September 2011 auf den höchsten Gipfel Österreichs - den Großglockner, der mit seinen 3.798 Metern majestätisch die beeindruckende Bergwelt der Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten überragt.

Das "Glockner Deluxe"-Package sorgt mit praktischem Rundum-Service für ein unvergessliches Bergsteiger-Erlebnis und stellt dem Gast schon ab der Talunterkunft für drei Tage einen staatlich geprüften Bergführer exklusiv zur Seite. Die persönliche Begegnung und die individuelle Betreuung des Gastes stehen im Mittelpunkt dieses neuen Abenteurer-Packages. Darüber hinaus sind in der Pauschale zwei Übernachtungen bei einem zertifizierten TauernAlpin Nationalpark-Partner enthalten sowie eine weitere Nacht in einem "schnarch-freien" Privatzimmer inklusive seidenem Hüttenschlafsack auf der Erzherzog Johann Hütte auf 3.454 Metern, der höchsten alpinen Schutzhütte Österreichs. Dort winkt außerdem ein leckeres Dinner über den Wolken, das neue Kräfte für den zweiten Tag weckt, an dem es auf der "Route der Erstbesteiger" zum höchsten Gipfel Österreichs geht.

Um den Anstieg sicher und perfekt ausgerüstet zu meistern, erhält jeder Gast schon am Vorabend der Tour leihweise eine Spezialausrüstung, bestehend aus Seil, Gurt, Steigeisen und Helm. Abgerundet wird das Package mit einer TauernAlpin Gipfel-Urkunde und der praktischen Nationalpark Kärnten Card, bei der das Mobilitätspaket für den Nationalpark-Wanderbus aufgeladen ist. Das "Glockner Deluxe"-Package kostet ab 899 Euro und ist noch bis 30. September 2011 über www.tauernalpin.at buchbar.

TauernAlpin-Bergführer Toni Sauper freut sich über dieses neue Angebot: "Dadurch, dass wir Bergführer den Gast schon unten im Tal kennenlernen, haben wir viel mehr Zeit, uns auf seine individuellen Wünsche einzustellen und so gemeinsam eine unvergessliche Tour zu erleben."

Info zum Nationalpark Hohe Tauern Der Nationalpark Hohe Tauern ist einer der größten Nationalparks in Europa. Der älteste Teil des Parks entfällt auf das Bundesland Kärnten und feiert 2011 sein 30-jähriges Bestehen. Die Nationalpark Region Hohe Tauern Kärnten mit Österreichs höchsten Berg, den Großglockner (3.798 Meter), als Wahrzeichen, reicht vom Großglocknerdorf Heiligenblut im Westen bis zum Kletterparadies Maltatal im Osten. Die TauernAlpin Nationalpark-Partner, insgesamt 33 Tourismusbetriebe vom 4-Sterne-Hotel bis hin zum kleinen Gasthof, gelten als Pioniere im Alpintourismus.

Das TauernAlpin Service-Center entwickelt und organisiert ebenso innovative wie hochwertige Tourismusangebote mit größtmöglicher ökologischer Verträglichkeit und einem hohen Erlebniswert. Auf Wunsch wird somit die gesamte Urlaubs- Organisation von Hüttenreservierungen über Transfers bis hin zur Begleitung durch erfahrene TauernAlpin-Bergführer und Nationalpark-Ranger übernommen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NPHT
22.07.2011

Karl May-Festspiele in Weitensfeld eröffnet

Karl May-Festspiele in Weitensfeld eröffnet Karl May-Festspiele in Weitensfeld eröffnet

Weitensfeld (Kärtnen). - Bei den Karl May-Festspielen in Weitensfeld wird heuer vom 22. Juli bis 27. August die Produktion "Winnetou II" gezeigt. Gestern, Donnerstag, wurden die Festspiele von Kulturreferent LR Harald Dobernig und Landesrätin Beate Prettner feierlich eröffnet.

"Die Karl May-Festspiele sind seit Beginn ein wichtiger Bestandteil des Kärntner Kultursommers. Es freut mich, dass Thomas Koziol auch heuer wieder eine tolle Produktion mit der bekannten Schauspielerin Anja Kruse als Aushängeschild auf die Beine stellen konnte, die sicher viele Besucher begeistern wird", sagte Dobernig bei der Premiere.

Heuer sind neben vielen weiteren Darstellern Thomas Koziol als Winnetou und Anja Kruse als seine große Liebe Ribanna zu sehen. Insgesamt finden 18 Aufführungen von Winnetou II statt, dazu gibt es Sonderveranstaltungen und viele weitere Aktivitäten am Festspielgelände.

Gäste der Premierenvorstellung waren unter anderen der Landtagspräsident Johann A. Gallo, LAbg. Claudia Wolf-Schöffmann, der Weitensfelder Bürgermeister Franz Sabitzer sowie der Gurker Bürgermeister Siegfried Kampl.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Büro LR Dobernig
22.06.2011

Kärntner Kinderbuchpreis ging an "Giselbert & Lilli"

LHStv. Scheuch gratuliert Autorin Sandra Stultschnig aus Pischeldorf LHStv. Scheuch gratuliert Autorin Sandra Stultschnig aus Pischeldorf

Pischeldorf (Kärnten). - Zur Förderung wertvoller Kinder- und Jugendliteratur verleiht Landesjugendreferent LHStv. Uwe Scheuch einen Förderungspreis für die Sparten Kinder- bzw. Jugendbücher. „Nachdem die Ausschreibung im jährlichen Wechsel erfolgt, haben wir 2011 den Preis für die Sparte Kinderbücher ausgeschrieben“, erklärt Scheuch. Der Jugendreferent verlieh gestern, Dienstag, den Förderungspreis an Sandra Stutschnig für ihr Buch „Giselbert & Lilli“ und an Sabrina Napetschnig für die Illustration des Buches.

Im Hambruschsaal in Grafenstein wurde der mit 2.000 Euro und der Herausgabe des Buches dotierte Preis an die glückliche Siegerin vergeben. „Auch in diesem Jahr konnten wir uns über fast 30 Einsendungen freuen. Kinder- und Jugendbücher sollen schon frühzeitig das Interesse am Lesen wecken, daher freut es mich, dass uns so viele nette und spannende Geschichten erreicht haben“, so Scheuch.

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14.06.2011

HTL-Schüler durfte Steinerne Jungfrau küssen

Roman Laggner durfte Steinerne Jungfrau küssen Roman Laggner durfte Steinerne Jungfrau küssen

Weitensfeld (Kärnten). - Das Weitensfelder Pfingstfest erlebte am Pfingstmontag mit dem Kranzelreiten seinen Höhenpunkt. Den Wettlauf um den Kuss der Steinernen Jungfrau verfolgten seitens der Kärntner Landesregierung Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser.

Den Lauf gewann der HTL-Schüler Roman Laggner (17) überlegen vor Siegfried Brachmaier und Dominik Dabernig. Vom Landeshauptmann und von Bürgermeister Franz Sabitzer konnte er das Myrtenkranzel, ein Seidentüchl und ein Paar Strümpfe entgegennehmen. Mit Sarah Mory legte er dann auch noch den Gurktaler Walzer aufs Straßenparkett. Den Wettritt der Gurktaler Reiter gewann Maximilian Strohmaier vor Gebhard Kraßnitzer und Ernst Felsberger.

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06.06.2011

Auf der Bahntrasse von Wieting und Hüttenberg wird ein Radweg errichtet

LH Dörfler bei Gleisabbauarbeiten in Wieting LH Dörfler bei Gleisabbauarbeiten in Wieting

Wieting / Hüttenberg (Kärnten). - Zwischen Wieting und Hüttenberg wird ein Radweg errichtet. Er soll entlang der aufgelassenen Bahntrasse führen, wo nun die Gleise abgetragen werden. Heute, Montag, wurde damit begonnen. Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler nahm den Spatenstich für dieses Projekt vor. Ebenfalls dabei waren auch der Chef der Abteilung Straßen und Brücken des Landes, Volker Bidmon, der technische Details erklärte, sowie Bürgermeister des Görtschitztales, Straßenbauamtsleiter Thomas Unterüberbacher, Straßenmeister Günther Ebner und ÖBB-Projektleiter Siegfried Moser.

"Mit diesem denkwürdigen Akt endet die Eisenbahnära im Görtschitztal. Zwischen Wieting und Hüttenberg werden in den nächsten Monaten die Gleisanlagen entfernt und mit den weiteren Arbeiten für den Radweg begonnen. Nach jahrelangen Verhandlungen kann nun endlich dieses Projekt starten. Mit diesem Radwegabschnitt wird für das gesamte Görtschitztal eine wichtige Infrastruktur errichtet", sagte Dörfler. Dieser Radwegbau sei nun buchstäblich "auf Schiene".

Nachdem bereits in den vergangenen Jahren wichtige Abschnitte im Görtschitztal, wie beispielsweise zwischen Eberstein und Brückl oder im Bereich Zeiselsberg fertig gestellt wurden, beginnt jetzt das große Finale mit diesem acht Kilometer langen Abschnitt.

Dörfler dankt allen Bürgermeistern des Görtschitztales für die gemeinsame Finanzierung. "Mit diesem Projekt wird eine wichtige Grundlage für den Tourismus im Görtschitztal gelegt aber auch die Verkehrssicherheit für Radfahrer wesentlich erhöht", so der Landeshauptmann.

Die Gesamtfertigstellung inklusive Asphaltierung soll bis spätestens 2013 abgeschlossen sein, provisorisch befahrbar wird die Trasse bereits 2012 sein. Die Kosten für diesen Radweg, aufgeteilt zu zwei Dritteln auf das Land und zu einem Drittel auf die betroffenen Gemeinden, belaufen sich auf rund 960.000 Euro.

"Damit wird der überregionale Radweg R 7A Görtschitztalweg um ein sehr interessantes und wichtiges Teilstück um acht Kilometer verlängert", so Dörfler. Radfahren und der Radtourismus liegen im Trend und Kärntens Radwegenetz werde mit dieser landschaftlichen reizvollen Trasse zusätzlich aufgewertet.

Der R 7A wird am Ortsende von Wieting von der Bundesstraße über eine Gemeindestraße bis zur aufgelassenen Eisenbahntrasse geführt und verläuft, ausgenommen in zwei Bereichen, immer auf der Bahntrasse bis nach Hüttenberg. Um ein zweimaliges Queren der B 92 zu vermeiden, wird im ersten Bereich der Platz für den Radweg durch eine Linienverbesserung der B 92 geschaffen. Im zweiten Bereich wird der R 7A auf einer Länge von 130 m parallel zur Görtschitztalstraße geführt und kehrt wieder auf die Bahntrasse zurück.

Der Landeshauptmann wies auf die vielen aktuellen Aktivitäten zum Radwegebau hin und erwähnte beispielsweise den nun erfolgten Lückenschluss am stark frequentierten Wörthersee-Radweg, ebenso die Ausbaupläne zwischen Eberstein und Brückl, zwischen Micheldorf und Friesach sowie Oberdrauburg und Irschen.

In den letzen zehn Jahren wurden 25,2 Millionen Euro in den Ausbau der Kärntner Radwege investiert und 182 Kilometer Radwege errichtet" gab Dörfler bekannt. Das überregionale Kärntner Radwegenetz umfasst derzeit 1.320 Kilometer. Davon sind ca. 469 Kilometer eigenständige fertige Radwege, 472 Kilometer sind auf anderen öffentlichen Wegen benutzbar. Derzeit sind 22 Kilometer im Bau und ca. 70,3 in Planung. Gemäß Radwegkonzept sind weitere 287,4 Kilometer geplant. Zwei Drittel der Kosten werden vom Land und ein Drittel von den Gemeinden getragen.

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03.06.2011

GTI-Treffen macht die Tourismusregion stark

GTI-Treffen am Wörthersee mit LH Gerhard Dörfler und LR Harald Dobernig GTI-Treffen am Wörthersee mit LH Gerhard Dörfler und LR Harald Dobernig

Reifnitz. - In Reifnitz und rund um den Wörthersee geht gerade das 30. GTI-Treffen über die Bühne. Zu dieser Jubiläumsveranstaltung werden 200.000 Autofans erwartet. Heute, Donnerstag, schauten auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig in Reifnitz vorbei und zeichneten einen der "Väter" des GTI-Treffens aus. Adolf Stark, der Bürgermeister von Maria Wörth, erhielt von ihnen das "Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten".

Dörfler sagte, dass das GTI-Treffen ein Publikumsmagnet sei und Kärnten als Tourismusland in ganz Europa bekannt mache. Er begrüßte die tausenden Gäste aus dem In- und Ausland herzlich und dankte auch allen Ausstellern und Sponsoren. Das Treffen sei eine Erfolgsgeschichte Kärntens und des VW-Konzerns, der heuer zusätzlich 35 Jahre GTI feiere. Der Landeshauptmann dankte VW-Vorstandsvorsitzendem Martin Winterkorn. Besondere Grüße ließ er an VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Karl Piëch ausrichten, der heuer leider nicht am Treffen teilnehmen konnte. Für ihn liege ein spezielles Präsent des Landes Kärnten bereit.

Großer Dank ging an Bürgermeister Stark, der zum 30-jährigen Jubiläum des GTI-Treffens auch sein 30-jähriges Hochzeitsjubiläum mit Gattin Heidi feiern konnte.

Der Landeshauptmann besuchte aber auch die Polizisten, Einsatz- und Rettungsorganisationen und Helfer beim GTI-Treffen. Ihnen allen sprach er seinen Dank für das vorbildliche Engagement und die professionelle Arbeit aus, mit denen sie für einen sicheren und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen.

Adolf Stark ist seit 1997 Bürgermeister von Maria Wörth und seit 2006 Landtagsabgeordneter. Der pensionierte Polizist engagiert sich zudem bei der Wasserrettung und beim Sozialhilfeverband Klagenfurt. Stark ist maßgeblich für die Organisation und Abwicklung des GTI-Treffens verantwortlich, an dem rund 100 internationale Aussteller, Konzerne wie VW, Audi, Seat und Skoda sowie Tuninggrößen wie BBS, AEZ, Dotz, Pirelli und Autobild Tuning beteiligt sind.

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03.02.2012

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS "Seidenstraße" Tour 2012

Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die Seidenstraße, den alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte. Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln und bringt erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele und überwältigender Faszination einer fremden Hochkultur.

Folgen Sie den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen, spektakulären Reise über die Seidenstraße und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!

16.3.2012, 20:00 - KLAGENFURT Messearena 5

17.4.2012, 19:30 - AMSTETTEN Eishalle

18.4.2012, 20:00 - WIEN Wr. Stadthalle Halle F

19.4.2012, 20:00 - LINZ TipsArena

20.4.2012, 20:00 - GRAZ Helmut-List-Halle

21.4.2012, 20:00 - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße

22.4.2012, 20:00 - INNSBRUCK Congress Dogana

Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, Ticket Online Hotline 01 / 88088 und allen bekannten Verkaufsstellen sowie in den lokalen Vorverkaufsstellen und direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

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14.02.2012

Erfolgreich in den Garten starten

Erfolgreich starten in den Garten Erfolgreich starten in den Garten

Bald ist der Winter vorbei: Denken Sie deshalb heute schon an die neue Gartensaison! Sind all Ihre Gartenwünsche wahr geworden oder fehlt Ihnen noch das nötige Wissen dazu? Der Praxislehrgang „Erfolgreich starten in den Garten – Zehn Schritte zu Ihrem Naturgarten“ der Aktion „Natur im Garten“ bietet Ihnen dafür das richtige Handwerkszeug. „Mit diesem Praxislehrgang von „Natur im Garten“ steht Ihnen ein umfangreiches Angebot und qualifizierte Beratung zu den verschiedensten Gartenthemen zur Verfügung“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.

Allen Gartenbegeisterten, die mehr aus ihrer Gesundheitsoase machen wollen, vermittelt die „Natur im Garten Akademie“ das notwendige Handwerkszeug. Sie wollen wissen, wie Sie ein üppiges Blütenmeer und eine reiche Ernte erzielen oder besten Kompost heranreifen lassen? Der Lehrgang präsentiert Ihnen an 10 Kurstagen Gemüse- und Kräuterschätze, stellt Ihnen die wichtigsten Pflanzen vor, zeigt Techniken, Ideen und Tricks, die Ihren Garten zum Blühen bringen – ganz ohne chemische Keule. Das Gartenleben kann nicht vielfältig genug sein!

Alle Informationen bzw. Anmeldung am NÖ Gartentelefon 02742/ 74 333 und unter www.naturimgarten.at/gartenakademie.

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27.01.2012

UDO JÜRGENS & das Orchester Pepe Lienhard "Der ganz normale Wahnsinn" TOURNEE 2012

Im Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zur 40-Stationen Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen, satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag.

Mit 76 Jahren ist Udo Jürgens noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und sinfonischer Dichtkunst hat er längst Kultstatus erreicht.

Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem "zweiten Leben" jenseits von 66 Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!

13.3.2012, 19:30 - WIEN Wr. Stadthalle, Halle D

Aufgrund des großen Erfolges kehrt Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhard im Herbst 2012 für weitere Konzerte unter dem Motto "Der ganz normale Wahnsinn" zurück nach Österreich.

30.10.2012, 20:00 - GRAZ, Stadthalle

31.10.2012, 19:30 - WIEN, Wr. Stadthalle, Halle D

Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96096, in allen Raiffeisenbanken, Wiener Stadthalle Ticket-Service 01 / 79 999 79 und den lokalen Vorverkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23 und den bekannten Vorverkaufsstellen.

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09.11.2011

Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet

Klaus Nüchtern und Andrea Ecker Klaus Nüchtern und Andrea Ecker

In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.

"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.

"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.

Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."

Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."

Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).

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20.12.2011

Über 4.000 Besucher beim Stillen Advent im Landhaushof

Über 4.000 Besucher beim Stillen Advent im Landhaushof Über 4.000 Besucher beim Stillen Advent im Landhaushof

Klagenfurt. - Großer Andrang herrschte auch heuer beim „Stillen Advent im Landhaushof“. Mit der Veranstaltungsreihe hob die Volkskultur Kärnten den Advent als eine ganz besondere Zeit im Jahr hervor. „Über 4.000 Besucher lauschten den schönsten Advent- und Weihnachtsliedern Kärntens und kamen bei besinnlichen Texten so richtig in Weihnachtsstimmung“, zog Volkskulturreferent LR Harald Dobernig heute, Montag, zufrieden Bilanz. Der Landesrat besuchte fast jedes der sechs Konzerte und kündigte eine Fortsetzung im kommenden Jahr an.

„Die große Beliebtheit der Veranstaltungsreihe ist ein Zeichen dafür, dass die Menschen in der hektischen Vorweihnachtszeit besinnliche Stunden verbringen wollen“, so Dobernig, der Richi di Bernardo für die Organisation dankte. Unterstützt wurde die Veranstaltungsreihe vom ORF, der Kleinen Zeitung, der Stadt Klagenfurt, Frisuren Krug und WickNorm Fenster. Der Eintritt zu den Konzerten war frei, freiwillige Spenden kamen wieder der Aktion „Kärntner in Not“ zugute.

Folgende Chöre traten heuer im Landhaushof auf: Grenzlandchor Arnoldstein, Vocalensemble Kärnten, Postchor Klagenfurt, Ambidravi Vocal, Gemischter Chor Grafenstein und als Abschluss der MGV Almrose Radenthein. Zusätzlich wurde jede Veranstaltung von den Kärntner Weisenbläsern unter Leitung von Christian Duss musikalisch umrahmt.

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25.08.2011

Ausstellung "Passheiligtum Hochtor" an der Glocknerstraße erweitert

Aktueller Fund am Passheiligtum Hochtor: 5,5 cm langer Bronzefuß einer ca. 50 cm großen Jupiterfigur. Aktueller Fund am Passheiligtum Hochtor: 5,5 cm langer Bronzefuß einer ca. 50 cm großen Jupiterfigur.

Am höchsten Punkt der Durchzugsstraße der Großglockner Hochalpenstraße, auf 2.504 m Seehöhe, wird dem Besucher eine weitere wetterunabhängige, nationalparkgerechte Attraktion geboten:

Wie hat das römische Passheiligtum am Hochtor wirklich ausgesehen? Den Besuchern wird ein realer Eindruck vom Aussehen des keltisch-römischen Passheiligtums gegeben. Anhand wissenschaftlicher und vergleichender Studien der Bein- und Armfragmente von nahezu 30 Bronzestatuetten schloss man auf das Aussehen der Götterstatuetten.

Der erst kürzlich aufgefundene und ab jetzt ausgestellte 5,5 cm messende Bronzefuß gehörte beispielsweise zu einer fast 50 cm großen Jupiterfigur. Weiters wurden allein heute fünf (!), sohin gesamt zehn, keltische Kleinsilbermünzen sowie weitere Fragmente von Statuetten und römische Eisenbarren (alte Handelsware) gefunden.

Die neue Ausstellung "Passheiligtum Hochtor" ist eine Zeitreise durch die Jahrtausende, in der der Glocknerübergang die kürzeste Handelsroute zwischen Deutschland im Norden und dem Welthandelszentrum Venedig im Süden darstellte. Sie erzählt auch von der Suche nach dem Rohstoff Bergkristall und von den Goldbergwerken entlang der Straße. Vor knapp 500 Jahren brachten rund 3.500 Bergleute aus der Region fast 10 Prozent der damaligen weltweiten Goldproduktion zu Tage!

Mittelalterliche Stoffe und Schuhe, Goldgräberwerkzeuge und die Reste eines Goldgräbers samt Münzen und Beifunde, der um 1792 in einer Gletscherspalte ums Leben kam, geben Eindrücke aus der Zeit der Schatzgräber. Eine 8m lange Sklavenkette erinnert an den Menschenhandel über den Pass, um Venedig mit Galeerenruderer zu versorgen.

Auch die für die Sommermonate 2011 geplanten archäologischen Nachsondierungen zwischen dem Portal des Hochtortunnels und der Scharte, haben soeben begonnen.

Gestaltung und wissenschaftliche Aufbereitung der Ausstellung erfolgte durch Herrn Univ.-Doz. Dr. Paul Gleirscher (Landesmuseum Kärnten) und Herrn Dr. Georg Kandutsch (Arriach): "Die Ausstellung bietet den Besuchern zusätzlich die Möglichkeit, sich über die Jahrtausende alte Geschichte dieser Handelsroute zu informieren."

Der Planer der Großglockner Hochalpenstraße Franz Wallack erwähnte immer wieder, dass seine Trasse auf weiten Teilen dem römischen Handelsweg folgt. Mit dem Fund einer bronzenen Römerstatuette des Herkules an der Südseite des Hochtortunnels (anlässlich der Bauarbeiten 1933) erhielt diese Annahme einen konkreten Beweis.

Nach jahrelangen wissenschaftlichen Disputen um die Echtheit dieses Fundes wurden (1992-1995) umfangreiche Grabungen im Bereich des Überganges vorgenommen. Die Funde enthielten auch über 200 keltische und römische Münzen, die als Opfergaben am Passheiligtum gespendet wurden und den Beweis für die Existenz eines Passheiligtums lieferten. Sie erzählen von der Dankbarkeit der Menschen, die unter vielen Gefahren dieses Hochgebirge überwanden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: GROHAG
26.07.2011

Golflust im südlichsten Bundesland Österreichs

Golflust im südlichsten Bundesland Österreichs Golflust im südlichsten Bundesland Österreichs

In Österreichs südlichstem Bundesland Kärnten schafft die Nähe zur Adria in der Regel ein fast mediterranes Klima mit ungewöhnlich vielen Sonnenstunden. Die geografische Lage Kärntens macht sich speziell bei Golf wieder einmal bezahlt und gewährleistet eine lange Bespielbarkeit der Golfanlagen. Das dichte Netz an Golfplätzen, die gute Verkehrsanbindung und vor allem auch die Vielfältigkeit der Golfanlagen bieten die besten Voraussetzungen für perfekte Tage am Green. Die Vielfalt und Besonderheiten der Kärntner Golfanlagen garantieren abwechslungsreiches Golf-Vergnügen. Allen gemeinsam ist das landschaftliche Flair, oft durch wunderschöne Ausblicke auf einen der über 200 Seen und die nahen Berge.

Grenzenloses Golfvergnügen

Insgesamt gibt es in Kärnten 12 Golfplätze, die sonnige Stunden auf einzigartigen Fairways und Greens garantieren. Die 62 qualitätsgeprüften Kärntner Golf-Hotels haben sich mit tollen Angeboten ganz auf golfende Gäste spezialisiert und sorgen für das nötige Ambiente, um die begeisterten Golferinnen und Golfer nach einem Tag zwischen „Bunker und Hole“ zu verwöhnen. Kärntens Lage am Schnittpunkt dreier Kulturen übt auch einen wesentlichen Einfluss auf die kulturelle und kulinarische Vielfalt Kärntens aus.

Mit der neuen Kärnten Golf Card haben Golfurlauber die Wahl zwischen elf der schönsten Golfplätze in Kärnten. Mit nur einer Karte wird es den Gästen jetzt besonders leicht gemacht, das vielfältige Golferlebnis zwischen Bergen und Seen zu genießen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Kärnten Werbung
13.01.2012

Lei-lei 2012: "Wer ist der Gscheite und wer der Narr?"

Barbara Ortner, Mag.a Bettina Smole, Kurt Ortner und Magdalena Riegler in "Bargeflüster" Barbara Ortner, Mag.a Bettina Smole, Kurt Ortner und Magdalena Riegler in "Bargeflüster"

Villach (Kärnten). - An die 200 auf, vor, und hinter der Bühne idealistisch tätige närrische Laien geben auch heuer wieder ihr Bestes, um jenen Ruf, der dem Villacher Fasching voraus eilt - nämlich Österreichs Narrenhauptstadt Nr. 1 zu sein - einmal mehr gerecht zu werden.

Neben den bekannten Faschingsfi guren "Nachzipfer", "Noste" und "EU-Bauer" gibt es heuer drei neue Prangerredner. Für optischen und akustischen Aufputz sorgen Garde, Showtanz, die Turnerriege des Turnvereins, zwei Chorensembles und die Hofkapelle der Villacher Faschingsgilde.

Sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen und trotzdem niveauvollen Humor zu bieten; zu sagen, was man denkt, ohne dabei zu verletzen; sich zu äußern, ohne bis zum äußersten zu gehen; närrisch sein, ohne sich zum Narren zu machen - das ist das Ziel der VillacherFaschingsgilde. "Hut ab vor den Darbietungen. Die Pointen sind hart, aber herzlich, und gehen nie unter die Gürtellinie", gratuliert Bürgermeister Helmut Manzenreiter anlässlich der Premiere der heurigen Faschingssitzung.

Wie in den Vorjahren, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: Die schlechte zuerst: Alle Sitzungen sind bereits ausverkauft. Und nun die gute: Am Faschingsdienstag (21. Februar) gibt es die traditionelle Übertragung im ORF.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Willi Zore
25.11.2011

Wulfenia Kino wurde zum Arthouse-Kino: Goldene Medaille für Alfred Laas

Vzbgm. Albert Gunzer, Dr. Elisabeth Laas, Maria Laas, Sigrid Laas, Alfred Laas (sitzend), Bgm. Christian Scheider, StR. Dr. Christine Jeremias und StR. Ing. Herbert Taschek Vzbgm. Albert Gunzer, Dr. Elisabeth Laas, Maria Laas, Sigrid Laas, Alfred Laas (sitzend), Bgm. Christian Scheider, StR. Dr. Christine Jeremias und StR. Ing. Herbert Taschek

Klagenfurt. - 1956 wurde in Klagenfurt das erste und zu dieser Zeit modernste Großkino Österreichs, das Wulfenia Kino eröffnet. 55 Jahre später gab es in diesem Kino, das nichts von seinem Flair verloren hat, wieder ein Eröffnungsfest. Das Wulfenia Kino wurde von der Eigentümerfamilie Laas zu einem Arthouse-Kino umgebaut und soll künftig den anspruchsvolleren Film- und Opernfreund in die Vorstellung locken. Von der Stadt Klagenfurt gab es zum Eröffnungsfest ein besonderes Geschenk: Alfred Laas wurde von Bürgermeister Christian Scheider und zahlreichen Mitgliedern des Stadtsenates mit der „Goldenen Medaille“ ausgezeichnet. Als einer der Paradeunternehmer der Stadt Klagenfurt.

Das Wulfenia Kino, das bei vielen Klagenfurtern Jugenderinnerungen weckt, hat trotz der Adaptierung, die innerhalb von zwei Monaten erfolgte, nichts vom ehemaligen Flair verloren. Der Großteil der Investionen wurde in die neue 3D-Technik gesteckt. „Gedacht ist das Kino für Leute, die etwas andere Ansprüche haben“, sagte Laas, der nun das größte Programmkino in Österreich betreibt und nicht nur Filme, sondern auch Live-Opernübertragungen anbieten wird.

„Ein Mann mit Visionen, der immer wieder das richtige Gespür hat“, meinte Vizebürgermeister Albert Gunzer, der sich als Wirtschafts- und Kulturreferent gleich zwei Mal über die Neueröffnung freute.

„Das Haus wurde modernisiert, ohne das Flair zu beeinträchtigen“, sagte Bürgermeister Scheider, der hervorhob, dass Klagenfurt nun auch einen neuen Veranstaltungsort gewonnen habe. „Es wird daher auch höchste Zeit, dass die Stadt einmal Danke sagt“, so Scheider, der daraufhin an Laas im Beisein der Unternehmerfamilie (Gattin Sigrid und die Töchter Dr. Elisabeth und Maria Laas), Vizebürgermeister Albert Gunzer und den Stadträten Ing. Herbert Taschek und Dr. Christine Jeremias die „Goldene Medaille“ überreichte. Laas trug sich abschließend auch in das „Goldene Buch“ der Stadt ein.

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16.08.2011

Alpen-Adria-Lederhosentreffen wieder ein großer Erfolg

Das 15. Alpe-Adria Lederhosentreffen fand am Sonntag beim Gasthof Lamplwirt in Ebenthal statt. Das 15. Alpe-Adria Lederhosentreffen fand am Sonntag beim Gasthof Lamplwirt in Ebenthal statt.

Ebenthal (Kärnten). - Das 15. Alpe-Adria Lederhosentreffen fand am Sonntag beim Gasthof Lamplwirt in Ebenthal statt. Gefeiert wurde mit einem ORF Radio Kärnten Frühschoppen, moderiert von Arnulf Prasch. Mit dabei waren die Blaskapelle Techelsberg mit Kapellmeister Hiroshi Nawa, die Stockhiatla, Jazz Gitti sowie die Volkstanz- und Schuhplattlergruppe D´Staffbuam.

Volkskulturreferent LR Harald Dobernig verwies auf die Bedeutung der Lederhose für Brauchtum und Volkskultur. „Das Lederhosentreffen ist eine tolle Initiative von Lamplwirt Hansi Tischler, die ich gerne unterstütze. Es freut mich, dass auch bei unserer Jugend das Tragen einer Lederhose immer beliebter wird“, sagte Dobernig, der auch selbst etwa beim Villacher Kirchtag oder beim Auftakt des Kärntner HeimatHerbst auf der Schleppe Alm sehr gerne zur Lederhose greift.

Mit dabei war auch Trachtenexperte Max Strohmeier, der für eine extravagante Modeschau verantwortlich zeichnete. Als Fans der Lederhose und Förderer des Lederhosentreffens waren Schleppe-Braumeister Friedl Koren, Kärntnermilch-Geschäftsführer Helmut Petschar sowie Martin Treffner von Schöller Eis gekommen. Abschließend fand die Prämierung der originellsten Lederhose statt.

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01.07.2011

Deutsches Ehepaar verbringt seit 50 Jahren seinen Urlaub am Ossiacher See

Das Ehepaar Mangold mit den Gratulanten Das Ehepaar Mangold mit den Gratulanten

Bodensdorf (Kärnten). - Im Hotel Seerose der Unternehmerfamilie Pölzl in Bodensdorf fand gestern Donnerstag, eine besondere Gästeehrung statt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler zeichnete das Ehepaar Helmut und Marianne Mangold aus Hirschberg in Deutschland für ihre Urlaubtreue aus. Das Ehepaar verbringt sei 48 Jahre jedes Jahr seinen Urlaub in der Seerose, zweimal waren sie im Hotel Linde zu Gast. Als Geschenk überreichte er ihnen ein Buch und einen Blumenstrauß.

"Man sieht ihnen an, dass sie in Kärnten seit 50 Jahren Urlaub machen. Das tägliche Schwimmen im See und ihre Treue zur Familie Pölzl hält sie jung", dankte er beiden für ihre Urlaubstreue gegenüber Kärnten. Viel Lob gab es auch für die Hoteliersfamilie. "Ihr zeigt wie Tourismus funktioniert, trotzt dem Negativtrend und habt die Nachfolge hervorragend geregelt", so Dörfler.

Helmut Mangold, er war bis zu seinem Ruhestand in einem Schweizer Elektronikkonzern im Management tätig, ist mit seinen 79 Jahren ebenso leidenschaftlicher Schwimmer wie seine Frau Marianne (77). Beide sind seit 50 Jahren verheiratet.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LPD/Josef Bodner
18.06.2011

Stadtrundfahrt durch Klagenfurt ab sofort im Nostalgiebus möglich

Bei Schlechtwetter findet die Nostalgie-Tour nicht statt. Bei Schlechtwetter findet die Nostalgie-Tour nicht statt.

Klagenfurt. - Das Tourismusbüro der Stadt Klagenfurt bietet für Gäste aber auch Einheimischen eine einzigartige Stadtrundfahrt im Nostalgiebus.

Die Landeshauptstadt einmal anders erleben: Eine Stadtrundfahrt mit allen historischen Informationen zu Klagenfurt in einem Oldtimer-Bus aus dem Jahr 1951. „Für Touristen ist es eine ideale Möglichkeit, Klagenfurt kennenzulernen. Aber auch Einheimische sind herzlich eingeladen, die Stadt einmal anders zu erleben“, so Tourismusreferent Stadtrat Ing. Herbert Taschek. Ein Tourguide informiert bei der Rundfahrt selbstverständlich über sehenswerte Highlights der Kärntner Landeshauptstadt.

Die Route führt vom Neuen Platz zum Stadttheater, Schloss Mageregg, Bergbaumuseum und Minimundus. Weiter geht es zur Museumstramway und Ausstellung „Klagenfurt einst“. Wer möchte kann auf das Nostalgieschiff „Loretto“ umsteigen und eine Fahrt auf dem Wörthersee genießen. Genau Informationen zur Route im Tourismusbüro der Stadt Klagenfurt.

Termine:

Jeweils Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9. 30 Uhr bis ca. 13 Uhr. Bis 16. September.

Anmeldung:

Bis einen Tag vor der Fahrt beim Klagenfurt Tourismus (Telefon: 0463 / 537-2223) auf dem Neuen Platz. Gäste können sich auch in der jeweiligen Unterkunft anmelden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Stadt Klagenfurt
11.06.2011

Stadtgalerie Klagenfurt zeigt Lüpertz

Die berühmtesten Skulpturen, Skizzen und Bilder des herausragenden Künstlers auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Die berühmtesten Skulpturen, Skizzen und Bilder des herausragenden Künstlers auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche

Klagenfurt. - Mit einer Besonderheit am Ausstellungssektor leitet die Stadtgalerie Klagenfurt den kommenden Sommer ein: unter dem Titel „Sagenhaft“ zeigt das Kunsthaus der Landeshauptstadt Klagenfurt auf rund 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Werke des deutschen Malers, Grafikers und Bildhauers Markus Lüpertz. Lüpertz zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart.

Die Ausstellung für Klagenfurt hat der Künstler selbst zusammen gestellt. Neben großformatiger Malerei wird in dieser Schau erstmals der Entstehungsprozess zu seinen berühmten Skulpturen im öffentlichen Raum (wie z.B. dem viel diskutierten und umstrittenen „Mozart“ auf dem Salzburger Ursulinenplatz) sichtbar.

Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer, der den Rundgang durch die beeindruckende Schau sehr genoss, konnte Markus Lüpertz am Nachmittag vor der Ausstellungseröffnung persönlich in Klagenfurt begrüßen und freut sich, Werke einer so bedeutenden Künstlerpersönlichkeit in Klagenfurt prässentieren zu können. Sein Kompliment galt aber auch Galerieleiterin Mag. Beatrix Obernosterer, die in der Stadtgalerie für ein konsequent spannendes Programm von internationalem Format verantwortlich zeichnet.

Markus Lüpertz, geb. 1941, zählt zu den herausragendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. In den 1960er und 1970er Jahren entwickelte er mit Künstlern wie Karl Horst Hödicke den kritischen Realismus. 1970 erhielt Lüpertz den Preis der Villa Romana. 1974 organisierte der Künstler die erste Biennale Berlin. Im gleichen Jahr nahm Lüpertz die Professur (Malerei) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe an (bis 1986).

Von 1988 bis 2009 war Lüpertz Rektor an einer der bedeutendsten deutschen Kunstakademien, der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Lüpertz unterrichtete international bekannte Künstler wie A.R. Penck, Jonnis Kounellis und Tony Cragg und prägte so auch als Lehrender die deutsche, aber auch internationale Kunstentwicklung maßgeblich mit.

Markus Lüpertz hat mit seinen Skulpturen, Kirchenfenstergestaltungen und künstlerischen Aktionen nicht nur maßgeblich in den urbanen und öffentlichen Lebensraum gewirkt, sondern sein Werk wird auch bis heute kontrovers diskutiert und ist mit Fragestellungen nach einem gewandelten Kunstverständnis und Künstlerbild ebenso verbunden wie mit der Frage nach dem Verhältnis von Stadtraum und Gegenwartskunst.

Die Ausstellung „Sagenhaft“ ist bis einschließlich 11. September 2011 in der Stadtgalerie zu sehen.

Öffnungszeiten: Täglich außer Montag von 10 bis 18 Uhr.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Stadt Klagenfurt
04.06.2011

Klagenfurt und Jesolo schlossen Städtepartnerschaft ab

LH Dörfler bei Kärnten-Fest – Klagenfurt und Jesolo schlossen Städtepartnerschaft ab LH Dörfler bei Kärnten-Fest – Klagenfurt und Jesolo schlossen Städtepartnerschaft ab

Klagenfurt / Jesolo. - In Jesolo feiern heute, Samstag, Kärntner und Italiener gemeinsam mit viel Sport, Kultur und Kulinarik aus beiden Regionen. Das Kärnten-Fest ist ein Zeichen der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Kärnten und dem Veneto sowie Klagenfurt und Jesolo. Die beiden Städte haben in diesem schönen Rahmen heute auch ihre Partnerschaft besiegelt.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler freute sich, "Trauzeuge" der Städtepartnerschaft sein zu duerfen. Er strich bei der Pressekonferenz am Strand des Hotel Brasilia die Wichtigkeit von politischen und mensclichen Beziehungen ueber die Grenzen hinweg hervor. Sie seien das Fundament des Zukunftshauses Alpe-Adria. Das Kärnten-Fest sei in diesem Sinne ein Baustein fuer die Euregio "Senza Confini". "Wir wollen mit Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, Veneto, Slowenien und Kroatien ein kleines, vitales Europa schaffen. So wollen wir die Region gemeinsam nach vorne bringen", erklärte der Landeshauptmann. Vor allem fuer junge Menschen solle diese Partnerschaft ein Zukunftspotential sein. Dörfler freute sich auch, dass es zwischen Kärnten und der Adria keine touristische Einbahnstrasse mehr gebe, weil man sich nunmehr verstärkt gegenseitig besuche.

Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider sagte, dass Klagenfurt und Jesolo seit Jahren eng miteinander verbunden seien. Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung der Städtepartnerschaft solle die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Sport und Verwaltung vertieft werden. Wie Scheider hinwies, wuerden die beiden Städte nicht nur das Kärnten-Fest zusammen feiern, sondern auch das Fest "Ciao Venezia" und es gebe immer wieder gemeiname Veranstaltungen und Konferenzen.

Jesolos Bürgermeister Francesco Calzavara verwies auf den bereits grossen Erfolg des ersten Kärnten-Festes in Jesolo. Er freue sich ueber die nunmehr zweite Auflage. "Ich bin froh, dass wir diese Tradition fortsetzen, unsere Beziehungen weiter vertiefen und uns gegenseitig austauschen", so Calzavara.

Beim Kärnten-Fest in Jesolo sind rund 150 Kärntnerinnen und Kärntner als Sportler oder Kulturbotschafter aktiv dabei. Begonnen hat es mit einer Heiligen Messe unter freiem Himmel im Parco Grifone. Sie wurde von Dompfarrer Peter Allmaier und Don Antonio Vazzoler zelebriert, die musikalische Umrahmung erfolgte durch den Chorus Paradisi aus St. Margarethen im Lavanttal und "mille voci" aus Jesolo.

Bei den Sportbewerben stehen Fußball, Beachvolleyball und Basketball am Programm. Beim Fußballturnier treten aus Kärnten eine U15- und eine U16-Mannschaft an, beim Beachvolleyballturnier zwei U-16 Mädchenteams und beim Basketballturnier ein U16-Team der Wörthersee Piraten. Alle teilnehmenden Sportler erhalten eine vom Land Kärnten zur Verfügung gestellte Erinnerungsmedaille.

Am Abend wird dann gemeinsam auf der Piazza Milano gefeiert, zu der ein feierlicher Umzug aller Teilnehmer erfolgt. Hier treten die Schuhplattlergruppe Flatschach, das Kärnten Quintett, Kinderchöre aus Kärnten und Jesolo und das "Teatro die Pazzi" auf. Zudem finden die Siegerehrungen aus den Sportturnieren statt. Seit Nachmittag kann man auf der Piazza Milano bereits kulinarische Spezialitäten aus Kärnten und Italien schlemmen. Es gibt u. a. Gulaschsuppe, Bauernschinken, Apfelstrudel, Pasta, Calamari, Villacher Bier, italienischen Wein und Prosecco. Die Kärnten Werbung und die Stadt Klagenfurt sind mit Tourismusständen vertreten. Unterstützt wird das Kärnten-Fest von Kärntnermilch und Villacher Bier.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LPD/Bodner

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