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Sonntag 24.03.2019 18:26
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Kultur/Tourismus

10.03.2019

Die Tourismusbilanz 2018 der NÖ Städte und Gemeinden

Dürnstein (plus 4,5 Prozent auf 55.900) Dürnstein (plus 4,5 Prozent auf 55.900)

Im vergangenen Jahr hat der NÖ Tourismus gegenüber 2017 ein Nächtigungsplus um 233.000 oder 3,2 Prozent auf mehr als 7,4 Millionen Übernachtungen erzielt und damit eine neue Rekordmarke geschrieben. Die landesweite Bilanz setzt sich freilich aus der Summe von zum Teil sehr unterschiedlichen Ergebnissen in den einzelnen Gemeinden zusammen. Der NÖ Wirtschaftspressedienst hat sich einige interessante Zahlen, die die Statistik Austria erhoben hat, im Detail angesehen.

Waldviertel: Moorbad Harbach hat mit rund 240.900 Nächtigungen ein um 0,9 Prozent schwächeres Ergebnis erzielt als 2017, bleibt aber mit Abstand größte Tourismusgemeinde in der Region. In anderen Waldviertler Kommunen sind die Übernachtungszahlen erfreulich gestiegen: Zwettl (plus 4,8 Prozent auf 73.000), Ottenschlag (plus 3,0 Prozent auf 69.300), Bad Traunstein (plus 3,2 Prozent auf 67.000) Gars/Kamp (plus 3,7 Prozent auf 66.200), Langenlois (plus 0,1 Prozent auf 62.000) und Raabs/Thaya (plus 12,9 Prozent auf 40.600).

Weniger gut abgeschnitten haben Groß Gerungs (minus 1,0 Prozent auf 95.700 Übernachtungen), Gmünd (minus 2,5 Prozent auf 72.900), Bad Großpertholz (minus 14,5 auf 29.800) und Litschau (minus 4,9 Prozent auf 27.600).

Weinviertel: Bad Pirawarth - die größte Tourismusgemeinde im nordöstlichen Niederösterreich - musste 2018 bei den Übernachtungszahlen gegenüber der Vorperiode einen leichten Rückgang um einen Prozentpunkt hinnehmen und hält nun bei 111.000. Hingegen zählt Gerasdorf bei Wien mit einem starken Plus von 9,3 Prozent auf 62.400 Übernachtungen zu den Gewinnern des abgelaufenen Tourismusjahres. Ebenfalls beachtlich sind die Ergebnisse von Bisamberg mit einem Nächtigungszuwachs um 16,9 Prozent auf 51.500 sowie von Stockerau (plus 10,0 Prozent auf 39.500 Übernachtungen), Poysdorf (plus 13,7 Prozent auf 32.200) und Wolkersdorf (plus 2,2 Prozent auf 23.700).

Mäßig dagegen sind im Weinviertel die Ergebnisse ausgerechnet in zwei Gemeinden ausgefallen, wo Beherbergungsbetriebe mit hohem Qualitätsstandard stehen: In der Thermenstadt Laa/Thaya sank die Zahl der Übernachtungen leicht um 0,7 Prozent auf 75.600 und in Retz um 3,5 Prozent auf 33.000. Lange Gesichter gibt es besonders in Groß-Enzersdorf (minus 48,6 Prozent auf 22.700 Nächtigungen), Hollabrunn (minus 17,3 Prozent auf 17.600) und Deutsch-Wagram (minus 33,0 Prozent auf 13.500).

Wienerwald und Wiener Umland: In Niederösterreichs nächtigungsstärkster Tourismusgemeinde, der Kurstadt Baden, geht es stetig weiter aufwärts. Im Vorjahr erreichte Baden 442.500 Nächtigungen – ein Anstieg um 4,0 Prozent. Jedoch rückt Schwechat, die Nummer 2 im NÖ Tourismus, dem langjährigen Spitzenreiter immer näher. Im Vorjahr gelang der Brau-Stadt dank ihrer Flughafen-Hotels ein Zuwachs um 6,8 Prozent auf nunmehr 431.000 Übernachtungen.

Südlich von Wien gut gelaufen ist es im Vorjahr für Vösendorf (plus 2,3 Prozent auf 266.900 Nächtigungen), Guntramsdorf (plus 3,2 Prozent auf 66.900), Traiskirchen (plus 1,7 Prozent auf 46.900), Mödling (plus 1,6 Prozent auf 43.100), Gumpoldskirchen (plus 0,6 Prozent auf 42.000) und Himberg (plus 14,1 Prozent auf 41.900), nicht gut für Bad Vöslau (minus 0,7 Prozent auf 126.600).

Wiener Alpen in Niederösterreich: Bad Schönau, bei den Übernachtungszahlen das touristische Zugpferd im Süden Niederösterreichs, hat im Vorjahr 211.100 Nächtigungen erzielt – ein leichter Rückgang um 0,2 Prozent. Wieder erkennbar im Aufwind sind hingegen die Stadt Wiener Neustadt, die die Zahl ihrer Nächtigungen um 13,2 Prozent auf 137.800 steigern konnte, Reichenau an der Rax (plus 4,9 Prozent auf 137.800 Übernachtungen), Bad Erlach (plus 0,6 Prozent auf 42.900) und Kirchberg am Wechsel (plus 16,6 Prozent auf 36.100).

Unter den prominenten Verlierern in der Tourismusregion Wiener Alpen finden sich Grimmenstein (minus 8,8 Prozent auf 81.500 Nächtigungen), Puchberg am Schneeberg (minus 1,4 Prozent auf 74.500) oder Semmering (minus 15,9 Prozent auf 42.600).

Mostviertel: Mit Hilfe der beiden JUFA-Hotels auf dem Hochkar und in Annaberg haben zwei Tourismusgemeinden im Alpenvorland anscheinend den Turnaround geschafft. Göstling/Ybbs verbuchte einen Anstieg um 11,9 Prozent auf 117.200 Nächtigungen. Annaberg hat mit 61.500 Übernachtungen eine „schwarze Null“ geschrieben.

Zu den Gewinnern im Mostviertel zählen außerdem Gaming (plus 7,3 Prozent auf 78.000 Übernachtungen), Lunz/See (plus 2,5 Prozent auf 41.800), Kleinzell (plus 18,1 Prozent auf 40.900), Herzogenburg (plus 11,8 Prozent auf 38.300) Neuhofen/Ybbs (plus 5,9 Prozent auf 31.500) sowie Mitterbach am Erlaufsee, das die Zahl seiner Nächtigungen um 5,4 Prozent auf 27.700 steigern konnte. Abgestürzt sind hingegen im Vorjahr Altlengbach (minus 10,5 Prozent auf 40.000 Übernachtungen) und St. Valentin (minus 8,7 Prozent auf 39.700).

Größte Tourismusgemeinde im Mostviertel ist die Landeshauptstadt St. Pölten, die mit dem Rückenwind zweier Hotel-Neueröffnungen einen starken Anstieg um 26,6 Prozent auf 174.300 Nächtigungen erreichen konnte. Waidhofen/Ybbs, die zweite Statutarstadt in der Region, hat im Vorjahr mit 29.800 Übernachtungen ein um 31,9 Prozent deutlich schwächeres Ergebnis als 2017 erzielt. Amstetten dagegen hat bei den Nächtigungen 0,4 Prozent hinzugewonnen und hält nun bei 41.700.

Donau Niederösterreich: In dieser NÖ Tourismusdestination hat es bei den Übernachtungszahlen viele Gewinner gegeben. Positiv bilanziert haben u.a. Tulln (plus 22,7 Prozent auf 116.100 Nächtigungen), Klosterneuburg (plus 3,1 Prozent auf 110.600), Melk (plus 22,8 Prozent auf 73.800), Bad Deutsch-Altenburg (plus 16,9 Prozent auf 61.400), Weissenkirchen in der Wachau (plus 6,0 Prozent auf 58.100), Dürnstein (plus 4,5 Prozent auf 55.900), Emmersdorf (plus 4,1 Prozent auf 44.200) und Rossatz-Arnsdorf (plus 3,1 Prozent auf 40.100).

Scheinbar geschwächelt hat im Tourismusjahr 2018 an der Donau die Stadt Krems, die nach Jahren steten Wachstums in der Bilanz einen Rückgang der Nächtigungszahlen um 14,5 Prozent auf 248.700 hinnehmen musste. Allerdings ist das Minus mit dem Wegfall Tausender Übernachtungen aus der Klinik Hollenburg begründbar, wo ab dem Vorjahr keine Patienten mehr, sondern nur noch die Gäste des Gesundheitshotels in die Nächtigungsstatistik einfließen. Verlierer am Donaustrom sind Spitz/Donau (minus 2,4 Prozent auf 68.300 Übernachtungen) und Maria Taferl (minus 5,2 Prozent auf 32.100).

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20.08.2018

Personenschifffahrt auf der Donau boomt ungebrochen

Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt. Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt.

Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt. 2017 sind auf Österreichs größtem Fluss fast 1,27 Millionen Passagiere befördert worden. Das ist ein Anstieg um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem aktuellen Jahresbericht 2017 der viadonau, der Wasserstraßengesellschaft des Bundes.

Den größten Zuwachs gab es bei den Flusskreuzfahrten. Mit den 174 auf der Donau verkehrenden Kreuzfahrtschiffen waren im Vorjahr 450.000 Passagiere unterwegs. Das waren um 8,4 Prozent mehr als 2016.

Im Linienverkehr sind 2017 in Summe rund 705.000 Personen befördert worden. Damit haben die Dienste in der Wachau, im Wiener Abschnitt der Donau und des Donaukanals sowie auf den Strecken Wien-Bratislava und Wien-Budapest die gleich hohe Gesamtpassagierzahl wie 2016 verbucht. Auch der Gelegenheitsverkehr mit Charterfahrten hat im Vorjahr mit 110.000 beförderten Personen ein konstantes Ergebnis geliefert.

Nicht nur die Zahl der Passagiere, auch der Verkehr auf dem 350 Kilometer langen Abschnitt der Donau in Österreich hat zugenommen. Das geht aus der jährlichen Statistik des Schleusenbetriebs an den Donaukraftwerken hervor. Für allein fahrende Schiffe und Schiffsverbände öffneten und schlossen sich 2017 die Schleusentore an den neun österreichischen Donaukraftwerken knapp 95.200 mal. Das ist ein Anstieg um zwei Prozent gegenüber 2016 gewesen.

Während im Güterverkehr die Zahl der geschleusten Schiffseinheiten um 0,9 Prozent auf 51.200 leicht zurückgegangen ist, gab es beim Personenverkehr einen deutlichen Zuwachs: Im Vorjahr durchfuhren nationale und internationale Linien-, Charter- und Flusskreuzfahrtschiffe die Kraftwerksschleusen 44.020 mal – das waren um 5,6 Prozent mehr Passagen als 2016

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14.01.2019

Kurstadt Baden erzielt die seit vielen Jahren beste Tourismussaison

Die Kur- und Thermalstadt Baden, Niederösterreichs nächtigungsstärkste Gemeinde, hat ihren touristischen Erfolgslauf auch 2018 fortgesetzt. Die Kur- und Thermalstadt Baden, Niederösterreichs nächtigungsstärkste Gemeinde, hat ihren touristischen Erfolgslauf auch 2018 fortgesetzt.

Die Kur- und Thermalstadt Baden, Niederösterreichs nächtigungsstärkste Gemeinde, hat ihren touristischen Erfolgslauf auch 2018 fortgesetzt. Im abgelaufenen Tourismusjahr, das die Übernachtungen von November 2017 bis Oktober 2018 misst, konnten die Beherbergungsbetriebe in Baden 438.000 Nächtigungen erzielen. „Das sind um vier Prozent mehr als in der Vorperiode“, teilt Badens Tourismusdirektor Klaus Lorenz dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage mit. Zwar lägen für das Gesamtjahr 2018 noch keine genauen Zahlen vor, aber „wir haben jedenfalls die beste Tourismussaison seit 1999/2000 verzeichnet“, stellt Lorenz fest.

Der erfreuliche Zuwachs bei den Nächtigungen sei vor allem der gewerblichen Hotellerie zu danken gewesen. „In der gehobenen Kategorie beträgt das Plus acht Prozent“, rechnet der Tourismusmanager vor. Aber auch das vielfältige Veranstaltungsangebot hätte viele Gäste nach Baden gelockt. So sind u.a. zum sommerlichen „Festival La Gacilly-Baden Photo“, Europas größtem Open-Air-Fotofestival, bei freiem Eintritt 189.000 Besucher in die Kurstadt gekommen. „Zwischen Anfang Juni und Ende September hatten wir einen Nächtigungsanstieg um fast 15 Prozent“, gibt Lorenz bekannt.

Ein Besuchermagnet in der Kurstadt ist natürlich das Casino Baden mit dem ihm angeschlossenen Tagungs- und Event-Unternehmen Congress Casino Baden (CCB). Auch Casino Baden-Direktor Edmund Gollubits blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück: „2018 haben wir bei rund 200 Veranstaltungen über 300.000 Gäste verzeichnet. Das waren um 20.000 oder sieben Prozent mehr als 2017.“ Pro Tag kämen durchschnittlich 860 Besucher in das Casino Baden, an den Samstagen zwischen 1.300 und 1.500.

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18.10.2018

Der Kürbis wiegt auch im Tourismus und in der Gastronomie schwer

Der Kürbis wiegt auch im Tourismus und in der Gastronomie schwer Der Kürbis wiegt auch im Tourismus und in der Gastronomie schwer

Noch vor rund 30 Jahren ist der Kürbis in Österreich wenig beachtet worden und war - abgesehen vom Kernöl - in vielen seiner kulinarischen Verarbeitungsformen als „Arme-Leute-Essen“ verschrieen. Inzwischen aber hat sich diese Feldfrucht, die als größte Beere der Welt gilt, nicht zuletzt auch wegen des Halloween-Rummels, zu einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt. So werden u.a. zum alljährlichen Kürbisfest im Retzer Land, das heuer schon zum 26. Mal vom 26. bis 28. Oktober in der Altstadt von Retz sowie am 27. Oktober in der bekannten Kellergasse „Maulavern“ in Zellerndorf stattfindet, wieder bis zu 10.000 zahlende Besucher erwartet.

Das nördliche Weinviertel gilt als das niederösterreichische Kürbis-Zentrum schlechthin. Für einige Abkömmlinge der Beerenfrucht, insbesondere für die Moschussorten, ist das Klima dort weit besser geeignet als etwa in der Steiermark. Die „Bluza“ wachsen im Weinviertel schon seit jener Zeit, in der sich hier das Urmeer zurückgezogen hatte.

Den Kürbis gibt es in den verschiedensten Farben und Formen. Jedes Jahr entstehen durch Züchtungen, Mutationen und zufällige Kreuzungen neue Sorten. Zu den bekanntesten zählen die auf der ganzen Welt verbreiteten Zucchini, weiters die Butternuss - ein ausgezeichneter Speisekürbis, der Muskatkürbis, den der französische Meisterkoch Paul Bocuse für seine Gerichte verwendet hat, der Steirische Ölkürbis, aus dem das beliebte Kürbiskernöl gewonnen wird, und nicht zuletzt der voluminöse Halloween-Kürbis - in Österreich im Volksmund „Bluza“ genannt. Geschmacklich hat er zwar nicht viel zu bieten, eignet sich aber zum Schnitzen von Gesichtern und Masken am besten.

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26.11.2018

Barocktage sind Besuchermagnet für Stift und Stadt Melk

Neben den Sommerspielen, die anspruchsvolles Theater und humorvolle Musikrevues bieten, haben sich auch die „Internationalen Barocktage Stift Melk“ zu Pfingsten einen über die Grenzen hinaus bekannten Namen gemacht. Neben den Sommerspielen, die anspruchsvolles Theater und humorvolle Musikrevues bieten, haben sich auch die „Internationalen Barocktage Stift Melk“ zu Pfingsten einen über die Grenzen hinaus bekannten Namen gemacht.

Mit mehr als 60.000 Übernachtungen hat die Stadt Melk auch 2018 wieder zu den nächtigungsstärksten Tourismusgemeinden an der niederösterreichischen Donau gezählt. Verantwortlich dafür sind aber nicht nur die zig-tausenden Personen, die alljährlich das prächtige Benediktinerstift besuchen, oder jene, die bei ihrer Tour auf dem Donauradweg in Melk Station machen. Auch das breite Kulturangebot lockt immer mehr Gäste in die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt am Tor zur Wachau.

Neben den Sommerspielen, die anspruchsvolles Theater und humorvolle Musikrevues bieten, haben sich auch die „Internationalen Barocktage Stift Melk“ zu Pfingsten einen über die Grenzen hinaus bekannten Namen gemacht. Vom 6. bis 10. Juni 2019 findet diese hochkarätige Kulturveranstaltung bereits zum 41. Mal statt. Heuer haben die Vorstellungen der Barocktage fast 4.300 Gäste besucht. Die Auslastung lag bei 97,5 Prozent.

Unter dem Motto „Lyra et Gladio – König.Bürger.Bettelmann“ stehen im kommenden Jahr 17 Konzerte auf dem Spielplan, davon vier speziell für Kinder. „Für Produktion und Marketing sind 400.000 Euro budgetiert“, teilt Elisabeth Weigand, Geschäftsführerin der Wachau Kultur Melk GmbH, dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage mit. Neben dem Stift als Veranstaltungsort sowie den beiden Fördergebern Land Niederösterreich und Stadt Melk werden die Barocktage auch von den NÖ Sparkassen und dem Wiener Städtischen Versicherungsverein gesponsert.

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04.12.2018

Niederösterreichs Winzer räumen Falstaff-Rotweinpreise ab

Niederösterreichs Winzer räumen Falstaff-Rotweinpreise ab Niederösterreichs Winzer räumen Falstaff-Rotweinpreise ab

Dass Niederösterreichs Weißweine zu den weltbesten zählen, beweisen die Ergebnisse internationaler Vergleichsverkostungen immer wieder aufs neue. Aber auch mit ihren Rotweinen haben die niederösterreichischen Winzer in den letzten Jahren einen beachtlichen Qualitätssprung gemacht. Bei der renommierten Rotweinprämierung des Fachmagazins „Falstaff“, die heuer bereits zum 39. Mal durchgeführt wurde, hat Niederösterreich den Gesamtsieger gestellt. Darüber hinaus haben Niederösterreichs Rotweine vier der insgesamt acht Sortenwertungen gewonnen - genau so viele wie die erfolgsverwöhnten Burgenländer.

„Falstaff“-Sieger wurde das Weingut Walter Glatzer aus Göttlesbrunn. Der Winzer aus dem Weinbaugebiet Carnuntum holte sich den ersten Platz mit einem Rotwein der Sorte St. Laurent, Jahrgang 2016. Ebenfalls aus Göttlesbrunn kommen die Gewinner des dritten Platzes, Franz und Christine Netzl. Sie haben mit der Cuvée „Anna Christina“ den Sprung auf das Podest geschafft.

Unter den fast 1.300 von den „Falstaff“-Juroren verkosteten und bewerteten Rotweinproben haben heuer insbesondere die Weinbaugebiete Carnuntum und Thermenregion die Trophäen abgeräumt. So wurde das Weingut Philipp Grassl aus Göttlesbrunn Sortensieger beim „Zweigelt“. Beim „Shiraz“ - einer Rotweintraube, die erst in jüngster Zeit in Österreich en vogue geworden ist - gewann das Weingut Artner aus Höflein. Die „Pinot Noir“-Wertung holte sich das Weingut Johanneshof Reinisch aus Tattendorf. Und die „St. Laurent“-Konkurrenz entschied schließlich der „Falstaff“-Sieger Walter Glatzer für sich.

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18.09.2018

Campingplätze in Niederösterreich rufen nach einer Qualitätsoffensive

Campingplätze in Niederösterreich rufen nach einer Qualitätsoffensive Campingplätze in Niederösterreich rufen nach einer Qualitätsoffensive

Plus 30 Prozent – das ist ein Zuwachs, von dem viele Branchen nur träumen können. Diese Zahl hat Niederösterreichs Campingbranche für den Vergleichszeitraum Jänner bis Juni des Vorjahres und heuer verbucht. Konkret gibt es diesmal einen Zugewinn von 22.000 Nächtigungen. Das ist nicht zuletzt das Ergebnis eines europaweit boomenden Campingtourismus in Verbindung mit schönem Wetter. Nach einer Erhebung des Internet-Reiseportals camping.info haben 2017 rund 218.000 Gäste auf Niederösterreichs Campingplätzen übernachtet.

Trotz dieser respektablen Zahlen kommt bei Karl Heinz Kaiser, Spartensprecher Camping in der NÖ Wirtschaftskammer, keine Jubelstimmung auf. „64 Prozent des Nächtigungszuwachses entfallen auf nur zwei leistungsstarke Betriebe in der Region Donau. Diese arbeiten mit einem über Jahre entwickelten hervorragenden touristischen Angebot. Den Rest von 7.945 Nächtigungen teilen sich die übrigen 52 unserer Fachgruppe Freizeit & Sportbetriebe zugehörigen Betriebe“, so Kaiser, der weiter ausführt: „Insgesamt hält Niederösterreich im Vergleich zu anderen Bundesländern nur einen sehr geringen Anteil an Campingtourismus. Dabei haben wir hierzulande in Sachen Kultur und Natur viel zu bieten.“

Im Detail wünscht sich der Branchensprecher eine Qualitätsoffensive – und diese schon seit Jahren. Zuletzt wurde, so Kaiser gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst, darüber im November 2017 mit verschiedenen Beteiligten, den Betrieben und möglichen Geldgebern, gesprochen. Damals wurde ein detailliertes Arbeitskonzept mit mehreren Handlungsfeldern inklusive Roadmap beschrieben. Das Gesprächsergebnis sei vielversprechend gewesen, mit der Qualitätsoffensive sollte schon im Juni dieses Jahres gestartet werden. Doch passiert ist nichts.

„Vor allem gab es quasi in letzter Minute doch keine passende Förderschiene für die notwendige Projektbegleitung durch Experten. Auch seitens der Wirtschaftskammer war es wegen mangelnden Interesses nicht möglich, zumindest die Qualitätsoffensive zu unterstützen. Zu wenige Betriebe wollten sich am Projekt beteiligen“, gibt sich der Branchensprecher schon ziemlich illusionslos, um dann aber doch noch einen Vorschlag einzubringen: „Ein Neustart der Gespräche sollte erfolgen. Entsprechend den bisherigen Erfahrungen sollte erst einmal nach Wegen gesucht werden, um die Hindernisse für eine breite Unterstützung von Camping Niederösterreich aus dem Weg zu räumen. Eine Best Practice Analyse, ein Vergleich mit anderen Campingdestinationen, könnte weiterhelfen.“

Und für diesen Vergleich müssen sich die Niederösterreicher nur in den anderen Bundesländern umsehen. Allein die Zahlen sprechen für sich: In den Jahren 2012 bis 2017 gab es in Niederösterreich ein Nächtigungsplus bei Campingtourismus in der Höhe von 20.000 oder zehn Prozent, in Burgenland im gleichen Zeitraum eines von 55.000 oder 18 Prozent, in Oberösterreich ein Plus von 75.000 oder 25 Prozent, in der Steiermark eines von 130.000 oder 43 Prozent. Dabei sind dies alles Bundesländer, die vergleichbar sind mit Niederösterreich, von Kärnten oder Tirol möchte Kaiser gar nicht sprechen.

„Um es klar zu sagen, es gibt in Niederösterreich nur wenige Betriebe, die hauptsächlich vom Campingtourismus leben und daher überhaupt ein Interesse haben, dass vom Campingboom auch unser Bundesland profitiert. Einer davon ist unser Betrieb in Purgstall an der Erlauf, dessen Erfolg ich vor allem auf ein umfassendes digitales Angebot zurückführe. Ein ähnliches Modell in Sachen digitale Anbindung hätte ich gerne für ganz Niederösterreich entwickelt. Dazu braucht es aber – und damit komme ich zum wiederholten Mal zum Kern zurück – Geld und Betriebe.“

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