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Dienstag 18.12.2018 18:52
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Kultur/Tourismus

22.06.2018

DER KLEINE PRINZ - Das Musical am 12.02.19 im Brucknerhaus Linz

„DER KLEINE PRINZ“ von Antoine de Saint-Exupéry wurde in 110 Sprachen übersetzt und ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Millionen von Kinder und Erwachsene haben die Geschichte um einen jungen Botschafter von einem fremden Stern regelrecht verschlungen. Es muss also einen universellen, in allen Kulturkreisen der Welt verstandenen Zauber um diese Geschichte geben, die Generationen von Menschen immer wieder neu fasziniert und in ihren Bann zieht.

Saint-Exupéry erzählt die traumhafte Geschichte eines Prinzen, der von einem fernen Stern kommend, hier auf der Erde den Menschen nur scheinbar einfache Fragen stellt. Fragen, die uns alle betreffen und uns zur Offenbarung einer ganz eigenen Wahrheit leiten.

Dabei wirkt der kleine Prinz nur dem ersten Anschein nach wie ein Kind, tatsächlich treffen diese Fragen die Erwachsenen nämlich ins Mark und die ausweichenden und manchmal sogar peinlichen Antworten der Realitätsmenschen auf der Erde wirken dagegen wenig überzeugend. Dies macht den Stoff zur wahren Literatur, zu einem Meisterwerk der Erzählkunst, und zu einem Buch auch und gerade für Erwachsene.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“

… sagt er uns und wir spüren in unseren innersten Gefühlen, dass diese Botschaft wahr ist und uns wohlmöglich sogar umdenken lässt in unserem täglichen Handeln und Tun.

Immer wieder gab es Versuche, diesen magischen Stoff auch für die Bühne zu bearbeiten. Meist als pädagogisches Kindertheater, wohl mit dem Gedanken, dass Kinder die Erzählung noch am leichtesten verstehen. Dabei zielt das Stück gerade darauf ab, in die manchmal versteinerten Herzen von Erwachsenen einzudringen, die weniger offen sind, aber gerade darum die Begegnung mit dem Kleinen Prinzen vielleicht umso nötiger haben.

Die erzählte Welt des Kleinen Prinzen ist eine Welt der innersten Gefühle. Und wie können Gefühle noch unmittelbarer und eindringlicher die Herzen der Menschen erreichen? Die Antwort ist einfach: mit Musik.

Entstehung

Der in Paris lebende Sänger, Schauspieler, Musical-Regisseur und Choreograf Jochen Sautter übersetzte aus dem Französischen und lieferte die neuen Texte.

Die amerikanische Opernsängerin Deborah Sasson verbrachte viele Nächte mit ihren Kompositionen am Klavier. Gemeinsam bearbeiteten sie den wunderbaren Erzählstoff und schufen so die literarische Vorlage für ein „Musical für große und kleine Menschen“.

Jetzt ging es nur noch um die Besetzung, die Kostüme, das Bühnenbild und eine Inszenierung, die in der Lage ist, die magische Welt des Kleinen Prinzen mit den neuesten Möglichkeiten der Bühnentechnik neu auferstehen zu lassen. Deborah Sasson übernahm die musikalische Leitung, Jochen Sautter führte Regie und entwarf die Choreografie. Die aufwändigen, interaktiven Videoanimationen entwickelte der polnische Künstler Daniel Stryjecki, der mit seinen innovativen Arbeiten in Europa und über seine Grenzen hinaus große Erfolge feiern konnte.

Im Dezember 2015 war Weltpremiere, danach ging die Produktion auf große Europa- Tournee und wurde sowohl vom Publikum als auch von Kritikern mit großer Begeisterung aufgenommen. Entstanden ist ein farbenfrohes Musical voller Emotionen und visueller Überraschungen, das dem Publikum die Botschaft von Saint-Exupéry auf unterhaltsame Weise vermittelt.

Für die Saison 2019 wurde weiter an der Produktion gefeilt: Noch beeindruckender werden Musik, Licht, Multimediatechnik, Schauspiel, Choreografie und Gesang miteinander verschmelzen, um den Zuschauer in die magische Welt des kleinen Prinzen zu entführen.

Kartenvorverkauf:

LIVA 0732 / 77 52 30, Veritas Ticketbüro, in allen oö. Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Verkaufsstellen, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: www.kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: Manfred Esser
03.07.2018

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS - das neue Programm "The great Wall" in Wiener Neustadt!

Chinesischer Nationalcircus Chinesischer Nationalcircus

THE GREAT WALL

AKROBATIK AN DER GRENZE GANZ GRENZENLOS

GROSSE EREIGNISSE WERFEN SCHON JETZT IHRE SCHATTEN !

Die legendären Produktionen des Chinesischen Nationalcircus in Europa feiern im Jahre 2019 ihren 30. Geburtstag mit einer fulminanten großen BEST OF Jubiläumsshow unter dem Titel THE GREAT WALL! „30 Top Artisten mit 30 preisgekrönten Acts zum 30er Jubiläum.“

In dieser Jubiläumsproduktion steht das gewaltige Bauwerk, die Chinesische Mauer, THE GREAT WALL nahe der Hauptstadt Peking im Mittelpunkt der Show. Schutzwall oder kulturelle Abriegelung? Was war die Aufgabe dieses wahnsinnigen Bauwerks? Ein traditionelles und mächtiges Bild Chinas bildet also in der neuen Produktion das Fundament für die Präsentation der unvergleichlichen artistischen Perfektion der chinesischen Meisterakrobaten. Ein traditionelles Bühnenbild und farbenfrohe folkloristische Kostüme aus dem Reich der Mitte runden diese imaginäre Reise in eine andere Zeit und andere Welt für den Zuschauer ab. Es überzeugen Chinas beste Akrobaten mit ihrer vollendeten Kunst in einer atemberaubenden Show durch die gelebte Einheit von Körper, Geist und Seele.

23.03.2019, 20:00 Uhr, Wiener Neustadt, Arena Nova (Halle 1)

Karten: Arena Nova 02622/ 22 360, in allen Raiffeisenbanken, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: www.kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: C. Sporer
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26.11.2018

Barocktage sind Besuchermagnet für Stift und Stadt Melk

Neben den Sommerspielen, die anspruchsvolles Theater und humorvolle Musikrevues bieten, haben sich auch die „Internationalen Barocktage Stift Melk“ zu Pfingsten einen über die Grenzen hinaus bekannten Namen gemacht. Neben den Sommerspielen, die anspruchsvolles Theater und humorvolle Musikrevues bieten, haben sich auch die „Internationalen Barocktage Stift Melk“ zu Pfingsten einen über die Grenzen hinaus bekannten Namen gemacht.

Mit mehr als 60.000 Übernachtungen hat die Stadt Melk auch 2018 wieder zu den nächtigungsstärksten Tourismusgemeinden an der niederösterreichischen Donau gezählt. Verantwortlich dafür sind aber nicht nur die zig-tausenden Personen, die alljährlich das prächtige Benediktinerstift besuchen, oder jene, die bei ihrer Tour auf dem Donauradweg in Melk Station machen. Auch das breite Kulturangebot lockt immer mehr Gäste in die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt am Tor zur Wachau.

Neben den Sommerspielen, die anspruchsvolles Theater und humorvolle Musikrevues bieten, haben sich auch die „Internationalen Barocktage Stift Melk“ zu Pfingsten einen über die Grenzen hinaus bekannten Namen gemacht. Vom 6. bis 10. Juni 2019 findet diese hochkarätige Kulturveranstaltung bereits zum 41. Mal statt. Heuer haben die Vorstellungen der Barocktage fast 4.300 Gäste besucht. Die Auslastung lag bei 97,5 Prozent.

Unter dem Motto „Lyra et Gladio – König.Bürger.Bettelmann“ stehen im kommenden Jahr 17 Konzerte auf dem Spielplan, davon vier speziell für Kinder. „Für Produktion und Marketing sind 400.000 Euro budgetiert“, teilt Elisabeth Weigand, Geschäftsführerin der Wachau Kultur Melk GmbH, dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage mit. Neben dem Stift als Veranstaltungsort sowie den beiden Fördergebern Land Niederösterreich und Stadt Melk werden die Barocktage auch von den NÖ Sparkassen und dem Wiener Städtischen Versicherungsverein gesponsert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
06.11.2018

Wiener Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten

Wiener Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten Wiener Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten

Auch wenn es die aktuellen Temperaturen nicht vermuten lassen, aber schon in wenigen Wochen ist Weihnachten. Die ersten Vorboten sind auch schon überall in der Stadt zu sehen - die Aufbauarbeiten für die ersten Weihnachtsmärkte laufen auf Hochtouren! Insgesamt wird es heuer 20 Weihnachtsmärkte mit 963 Ständen geben, los geht’s für die traditionellen Weihnachtsmärkte am 15. November mit den Märkten am Spittelberg, im Türkenschanzpark und am Franz-Jonas-Platz in Floridsdorf. Das Museumsquartier startet am 8. November in den „Winter im MQ“.

190 Gastrostände sorgen in ganz Wien für das leibliche Wohl, dazu kommen Stände für Christbaumschmuck und Geschenke aller Art. Der größte Adventmarkt mit 152 Ständen ist wieder der Christkindlmarkt am Rathausplatz, der am 16. November feierlich eröffnet wird.

Marktamt kontrolliert

Wie jedes Jahr kontrolliert die MA 59 (Marktamt) auch heuer wieder sämtliche Lebensmittel- und Gastronomiestände auf die Einhaltung der Lebensmittelhygiene, außerdem werden Lebensmittelproben gezogen. Aufgrund der strengen Kontrollen gab es im letzten Jahr kaum Beanstandungen bei den Adventmärkten.

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19.09.2018

DER KLEINE PRINZ - Das Musical mit LIVE Orchester am 9.2.19 in Amstetten

Der Kleine Prinz - Das Musical Der Kleine Prinz - Das Musical

„DER KLEINE PRINZ“ von Antoine de Saint-Exupéry wurde in 110 Sprachen übersetzt und ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Millionen von Kinder und Erwachsene haben die Geschichte um einen jungen Botschafter von einem fremden Stern regelrecht verschlungen. Saint-Exupéry erzählt die traumhafte Geschichte eines Prinzen, der von einem fernen Stern kommend, hier auf der Erde den Menschen nur scheinbar einfache Fragen stellt. Fragen, die uns alle betreffen und uns zur Offenbarung einer ganz eigenen Wahrheit leiten.

Der Sänger, Schauspieler, Musical-Regisseur und Choreograf Jochen Sautter und

die amerikanische Opernsängerin Deborah Sasson bearbeiteten den wunderbaren Erzählstoff und schufen so die literarische Vorlage.

Entstanden ist ein farbenfrohes Musical „für große und kleine Menschen“ voller Emotionen und visueller Überraschungen, das dem Publikum die Botschaft von Saint-Exupéry auf unterhaltsame Weise vermittelt. Die erstklassigen Sänger, Musicaldarsteller und Schauspieler werden von einem elfköpfigen Orchester live begleitet.

Für die Saison 2019 wurde weiter an der Produktion gefeilt: Noch beeindruckender werden Musik, Licht, Multimediatechnik, Schauspiel, Choreografie und Gesang miteinander verschmelzen, um den Zuschauer in die magische Welt des kleinen Prinzen zu entführen.

09.02.2019, 19:30 Uhr - AMSTETTEN, Johann Pölz Halle

Kartenvorverkauf:

Kultur- & Tourismusbüro Rathaushof Amstetten 07472 / 601-454, in allen Raiffeisenbanken, oeticket.com, sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23, Webshop: www.kdschroeder.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto: M.Esser
04.12.2018

Niederösterreichs Winzer räumen Falstaff-Rotweinpreise ab

Niederösterreichs Winzer räumen Falstaff-Rotweinpreise ab Niederösterreichs Winzer räumen Falstaff-Rotweinpreise ab

Dass Niederösterreichs Weißweine zu den weltbesten zählen, beweisen die Ergebnisse internationaler Vergleichsverkostungen immer wieder aufs neue. Aber auch mit ihren Rotweinen haben die niederösterreichischen Winzer in den letzten Jahren einen beachtlichen Qualitätssprung gemacht. Bei der renommierten Rotweinprämierung des Fachmagazins „Falstaff“, die heuer bereits zum 39. Mal durchgeführt wurde, hat Niederösterreich den Gesamtsieger gestellt. Darüber hinaus haben Niederösterreichs Rotweine vier der insgesamt acht Sortenwertungen gewonnen - genau so viele wie die erfolgsverwöhnten Burgenländer.

„Falstaff“-Sieger wurde das Weingut Walter Glatzer aus Göttlesbrunn. Der Winzer aus dem Weinbaugebiet Carnuntum holte sich den ersten Platz mit einem Rotwein der Sorte St. Laurent, Jahrgang 2016. Ebenfalls aus Göttlesbrunn kommen die Gewinner des dritten Platzes, Franz und Christine Netzl. Sie haben mit der Cuvée „Anna Christina“ den Sprung auf das Podest geschafft.

Unter den fast 1.300 von den „Falstaff“-Juroren verkosteten und bewerteten Rotweinproben haben heuer insbesondere die Weinbaugebiete Carnuntum und Thermenregion die Trophäen abgeräumt. So wurde das Weingut Philipp Grassl aus Göttlesbrunn Sortensieger beim „Zweigelt“. Beim „Shiraz“ - einer Rotweintraube, die erst in jüngster Zeit in Österreich en vogue geworden ist - gewann das Weingut Artner aus Höflein. Die „Pinot Noir“-Wertung holte sich das Weingut Johanneshof Reinisch aus Tattendorf. Und die „St. Laurent“-Konkurrenz entschied schließlich der „Falstaff“-Sieger Walter Glatzer für sich.

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20.08.2018

Personenschifffahrt auf der Donau boomt ungebrochen

Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt. Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt.

Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt. 2017 sind auf Österreichs größtem Fluss fast 1,27 Millionen Passagiere befördert worden. Das ist ein Anstieg um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem aktuellen Jahresbericht 2017 der viadonau, der Wasserstraßengesellschaft des Bundes.

Den größten Zuwachs gab es bei den Flusskreuzfahrten. Mit den 174 auf der Donau verkehrenden Kreuzfahrtschiffen waren im Vorjahr 450.000 Passagiere unterwegs. Das waren um 8,4 Prozent mehr als 2016.

Im Linienverkehr sind 2017 in Summe rund 705.000 Personen befördert worden. Damit haben die Dienste in der Wachau, im Wiener Abschnitt der Donau und des Donaukanals sowie auf den Strecken Wien-Bratislava und Wien-Budapest die gleich hohe Gesamtpassagierzahl wie 2016 verbucht. Auch der Gelegenheitsverkehr mit Charterfahrten hat im Vorjahr mit 110.000 beförderten Personen ein konstantes Ergebnis geliefert.

Nicht nur die Zahl der Passagiere, auch der Verkehr auf dem 350 Kilometer langen Abschnitt der Donau in Österreich hat zugenommen. Das geht aus der jährlichen Statistik des Schleusenbetriebs an den Donaukraftwerken hervor. Für allein fahrende Schiffe und Schiffsverbände öffneten und schlossen sich 2017 die Schleusentore an den neun österreichischen Donaukraftwerken knapp 95.200 mal. Das ist ein Anstieg um zwei Prozent gegenüber 2016 gewesen.

Während im Güterverkehr die Zahl der geschleusten Schiffseinheiten um 0,9 Prozent auf 51.200 leicht zurückgegangen ist, gab es beim Personenverkehr einen deutlichen Zuwachs: Im Vorjahr durchfuhren nationale und internationale Linien-, Charter- und Flusskreuzfahrtschiffe die Kraftwerksschleusen 44.020 mal – das waren um 5,6 Prozent mehr Passagen als 2016

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18.10.2018

Der Kürbis wiegt auch im Tourismus und in der Gastronomie schwer

Der Kürbis wiegt auch im Tourismus und in der Gastronomie schwer Der Kürbis wiegt auch im Tourismus und in der Gastronomie schwer

Noch vor rund 30 Jahren ist der Kürbis in Österreich wenig beachtet worden und war - abgesehen vom Kernöl - in vielen seiner kulinarischen Verarbeitungsformen als „Arme-Leute-Essen“ verschrieen. Inzwischen aber hat sich diese Feldfrucht, die als größte Beere der Welt gilt, nicht zuletzt auch wegen des Halloween-Rummels, zu einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt. So werden u.a. zum alljährlichen Kürbisfest im Retzer Land, das heuer schon zum 26. Mal vom 26. bis 28. Oktober in der Altstadt von Retz sowie am 27. Oktober in der bekannten Kellergasse „Maulavern“ in Zellerndorf stattfindet, wieder bis zu 10.000 zahlende Besucher erwartet.

Das nördliche Weinviertel gilt als das niederösterreichische Kürbis-Zentrum schlechthin. Für einige Abkömmlinge der Beerenfrucht, insbesondere für die Moschussorten, ist das Klima dort weit besser geeignet als etwa in der Steiermark. Die „Bluza“ wachsen im Weinviertel schon seit jener Zeit, in der sich hier das Urmeer zurückgezogen hatte.

Den Kürbis gibt es in den verschiedensten Farben und Formen. Jedes Jahr entstehen durch Züchtungen, Mutationen und zufällige Kreuzungen neue Sorten. Zu den bekanntesten zählen die auf der ganzen Welt verbreiteten Zucchini, weiters die Butternuss - ein ausgezeichneter Speisekürbis, der Muskatkürbis, den der französische Meisterkoch Paul Bocuse für seine Gerichte verwendet hat, der Steirische Ölkürbis, aus dem das beliebte Kürbiskernöl gewonnen wird, und nicht zuletzt der voluminöse Halloween-Kürbis - in Österreich im Volksmund „Bluza“ genannt. Geschmacklich hat er zwar nicht viel zu bieten, eignet sich aber zum Schnitzen von Gesichtern und Masken am besten.

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18.09.2018

Campingplätze in Niederösterreich rufen nach einer Qualitätsoffensive

Campingplätze in Niederösterreich rufen nach einer Qualitätsoffensive Campingplätze in Niederösterreich rufen nach einer Qualitätsoffensive

Plus 30 Prozent – das ist ein Zuwachs, von dem viele Branchen nur träumen können. Diese Zahl hat Niederösterreichs Campingbranche für den Vergleichszeitraum Jänner bis Juni des Vorjahres und heuer verbucht. Konkret gibt es diesmal einen Zugewinn von 22.000 Nächtigungen. Das ist nicht zuletzt das Ergebnis eines europaweit boomenden Campingtourismus in Verbindung mit schönem Wetter. Nach einer Erhebung des Internet-Reiseportals camping.info haben 2017 rund 218.000 Gäste auf Niederösterreichs Campingplätzen übernachtet.

Trotz dieser respektablen Zahlen kommt bei Karl Heinz Kaiser, Spartensprecher Camping in der NÖ Wirtschaftskammer, keine Jubelstimmung auf. „64 Prozent des Nächtigungszuwachses entfallen auf nur zwei leistungsstarke Betriebe in der Region Donau. Diese arbeiten mit einem über Jahre entwickelten hervorragenden touristischen Angebot. Den Rest von 7.945 Nächtigungen teilen sich die übrigen 52 unserer Fachgruppe Freizeit & Sportbetriebe zugehörigen Betriebe“, so Kaiser, der weiter ausführt: „Insgesamt hält Niederösterreich im Vergleich zu anderen Bundesländern nur einen sehr geringen Anteil an Campingtourismus. Dabei haben wir hierzulande in Sachen Kultur und Natur viel zu bieten.“

Im Detail wünscht sich der Branchensprecher eine Qualitätsoffensive – und diese schon seit Jahren. Zuletzt wurde, so Kaiser gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst, darüber im November 2017 mit verschiedenen Beteiligten, den Betrieben und möglichen Geldgebern, gesprochen. Damals wurde ein detailliertes Arbeitskonzept mit mehreren Handlungsfeldern inklusive Roadmap beschrieben. Das Gesprächsergebnis sei vielversprechend gewesen, mit der Qualitätsoffensive sollte schon im Juni dieses Jahres gestartet werden. Doch passiert ist nichts.

„Vor allem gab es quasi in letzter Minute doch keine passende Förderschiene für die notwendige Projektbegleitung durch Experten. Auch seitens der Wirtschaftskammer war es wegen mangelnden Interesses nicht möglich, zumindest die Qualitätsoffensive zu unterstützen. Zu wenige Betriebe wollten sich am Projekt beteiligen“, gibt sich der Branchensprecher schon ziemlich illusionslos, um dann aber doch noch einen Vorschlag einzubringen: „Ein Neustart der Gespräche sollte erfolgen. Entsprechend den bisherigen Erfahrungen sollte erst einmal nach Wegen gesucht werden, um die Hindernisse für eine breite Unterstützung von Camping Niederösterreich aus dem Weg zu räumen. Eine Best Practice Analyse, ein Vergleich mit anderen Campingdestinationen, könnte weiterhelfen.“

Und für diesen Vergleich müssen sich die Niederösterreicher nur in den anderen Bundesländern umsehen. Allein die Zahlen sprechen für sich: In den Jahren 2012 bis 2017 gab es in Niederösterreich ein Nächtigungsplus bei Campingtourismus in der Höhe von 20.000 oder zehn Prozent, in Burgenland im gleichen Zeitraum eines von 55.000 oder 18 Prozent, in Oberösterreich ein Plus von 75.000 oder 25 Prozent, in der Steiermark eines von 130.000 oder 43 Prozent. Dabei sind dies alles Bundesländer, die vergleichbar sind mit Niederösterreich, von Kärnten oder Tirol möchte Kaiser gar nicht sprechen.

„Um es klar zu sagen, es gibt in Niederösterreich nur wenige Betriebe, die hauptsächlich vom Campingtourismus leben und daher überhaupt ein Interesse haben, dass vom Campingboom auch unser Bundesland profitiert. Einer davon ist unser Betrieb in Purgstall an der Erlauf, dessen Erfolg ich vor allem auf ein umfassendes digitales Angebot zurückführe. Ein ähnliches Modell in Sachen digitale Anbindung hätte ich gerne für ganz Niederösterreich entwickelt. Dazu braucht es aber – und damit komme ich zum wiederholten Mal zum Kern zurück – Geld und Betriebe.“

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