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Kultur/Tourismus

21.02.2020

Österreichs Sommer-Tourismus kann vom Klimawandel profitieren

Der Sommer-Tourismus kann profitieren. „Wenn es bei uns heiße und trockene Sommer gibt, werden wohl weniger Menschen in den Süden reisen Der Sommer-Tourismus kann profitieren. „Wenn es bei uns heiße und trockene Sommer gibt, werden wohl weniger Menschen in den Süden reisen

„Die Temperaturen biegen nach oben ab. Seit 20 Jahren liegen die Jahreswerte in Österreich nicht mehr unterhalb des Durchschnitts, sondern immer darüber. Wir können die Erderwärmung nicht stoppen, nur verhindern, dass das Weltklima überhaupt kippt“, sagt der Meteorologe Marcus Wadsak, Chef der ORF-Wetterredaktion. Dieser Tage diskutierte er mit Vertretern der NÖ Industriellenvereinigung und der NÖ Wirtschaftskammer über das Wetter und über den Klimawandel, über Veränderungen in den Prognosen und die Verstärkung der Wetterextreme.

Weil sich das Wetter an physikalische Gesetze hält und die Messmethoden immer bessere Informationen bieten, könne man heute schon 15-Tage-Trends voraussagen. „Die Trefferquote für drei Tage liegt jetzt bei 90 Prozent“, so Wadsak.

Vernünftig sei es, sich rechtzeitig auf den unvermeidlichen Klimawandel vorzubereiten, lautet sein Appell. In Österreich werden sich auch bei entsprechender Reduktion der CO2-Emissionen die Durchschnitts-Temperaturen sicher deutlich mehr als die globalen Werte mit 2 Grad erhöhen. Generell sei die Nord-Halbkugel der Erde stärker von der Erwärmung betroffen, weil sich dort mehr Landmasse befindet als auf der Süd-Halbkugel.

Für Österreichs Wirtschaft werde sich das wohl unterschiedlich auswirken, meint Wadsak. Der Sommer-Tourismus kann profitieren. „Wenn es bei uns heiße und trockene Sommer gibt, werden wohl weniger Menschen in den Süden reisen“, sagt er. In der Landwirtschaft werde man sich rechtzeitig um neue Sorten umsehen müssen, die hitzeresistent sind, ebenso in der Weinwirtschaft, wo schon jetzt interessante neue Rebsorten - insbesondere Rotweine - zum Einsatz kommen.

Für die Industrie sieht Wadsak durchaus Chancen, mit innovativer umweltfreundlicher Technologie gute Geschäfte zu machen. Auch der Winter-Tourismus werde nicht zum Erliegen kommen, wohl aber teurer werden (müssen). „In 30 Jahren wird die Hälfte unserer Gletscher weg sein“, prognostiziert der Meteorologe - „und auch früher Schneefall wird immer öfter ausbleiben.“ Weiße Weihnachten könnten dann für junge Menschen nur noch auf alten Fotos der Großeltern zu sehen sein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.06.2019

Narzissenfest: Winterliche Frau Holle gewinnt sommerlichen Bootskorso

Winterliche Frau Holle gewinnt sommerlichen Bootskorso Winterliche Frau Holle gewinnt sommerlichen Bootskorso

67 Hoheiten der letzten 60 Jahre, 26 Figuren, rund 20.000 Besucher, viele Millionen Narzissenblüten und 150 Journalisten aus aller Welt. Das Ausseerland-Salzkammergut zelebriert Jubiläums-Narzissenfest bei Bilderbuchwetter.

„Die Figur Tom & Jerry gewinnt in der Kategorie Neue Aufbauten den Stadtkorso in Bad Aussee. Frau Holle siegt beim Bootskorso in Grundlsee“, berichtet Narzissenfestobmann Rudolf Grill über ein gelungenes 60. Jubiläums-Narzissenfest. Beim Stadtkorso belegen die Figuren Frau Holle den zweiten und der Käferbaum den dritten Platz. Tom & Jerry wird Zweiter beim Bootskorso, die Bierzölthehn Dritter. Rund 20.000 Besucher freuten sich über ein perfektes Festwetter, 26 prachtvolle Figuren und gute Unterhaltung durch Musikkapellen und Trachtengruppen. 67 Hoheiten der letzten Jahre waren diesmal ganz besondere Ehrengäste.

Der Festsonntag mit Stadtkorso in Bad Aussee und Bootskorso am Grundlsee ist der traditionelle Höhepunkt des Narzissenfests im Ausseerland-Salzkammergut, dem größten Blumenfest Österreichs. 26 wunderschöne Figuren sorgten bei den rund 20.000 Besuchern für beste Stimmung. „Unser Stadtkorso hat sich auch in seiner sechsten Auflage exzellent bewährt. In Kombination mit dem beliebten Bootskorso und dem traumhaften Wetter freuen wir uns über ein rundum gelungenes Fest“, sagt Rudolf Grill, Obmann des Narzissenfestvereins.

Ergebnisse Stadtkorso Bad Aussee und Bootskorso Grundlsee

Die Figur Tom & Jerry (150.000 Narzissen) von der Gruppe Thomas Feldhammer & Franz Loitzl holte sich in der Kategorie Neue Aufbauten den Sieg beim Stadtkorso in Bad Aussee.

Frau Holle von den Familien Freller & Pucher landete in der Stadt auf Platz zwei, der Käferbaum vom Team Steirische Jägerschaft & Life Projekt Ausseerland auf Platz drei.

Am See setzte sich Frau Holle vor Tom & Jerry durch. Die Bierzölthehn vom Musikantenstammtisch landete auf Platz drei. Die Eule vom Hotel Kogler entschied beim Stadtkorso und beim Bootskorso die Kategorie Alte Aufbauten für sich.

Die Juniorenwertung ging an Land und auf See an die Ausseer Scheibtruhe der Familie Freismuth. Unter der Regentschaft der drei Narzissenhoheiten Prinzessin Romana Moser aus Fuschl am See/Salzburg, Königin Sabrina Kranabitl aus Bad Aussee/Steiermark, und Veronika Giselbrecht aus Mitterberg-St. Martin/Steiermark, und bestaunt von prominenten Vertretern aus Wirtschaft, Sport und Politik strahlten alle Gewinner des 60. Jubiläums-Narzissenfests über ihre Platzierungen.

Die Wahl treffen beim Narzissenfest im Ausseerland-Salzkammergut zwei professionelle Jurys.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Kommhaus
13.10.2019

Die Römerstadt Carnuntum war auch heuer wieder ein Publikumsmagnet

Die Römerstadt Carnuntum war auch heuer wieder ein Publikumsmagnet Die Römerstadt Carnuntum war auch heuer wieder ein Publikumsmagnet

Mehr als 160.000 Besucher konnte die Römerstadt Carnuntum in Petronell im Bezirk Bruck/Leitha heuer schon begrüßen. „Mit dieser Zahl liegen wir sehr gut im langjährigen Durchschnitt“, teilt Markus Wachter, Geschäftsführer der Archäologische Kulturpark Niederösterreich Betriebsgesellschaft m.b.H, dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage mit. Man sei bemüht, den Geschichtsinteressierten in den angebotenen Formaten neue Aspekte zu bieten und sie mit neuen Rekonstruktionen an den Ausgrabungsstätten noch tiefer in das Leben der alten Römer eintauchen zu lassen.

„Derzeit laufen noch die Grabungen bei der Villa Urbana. Erst wenn diese abgeschlossen und archäologisch bewertet sind, werden wir entscheiden, wie es mit den Rekonstruktionen weiter geht. Jetzt haben wir einmal einen Baustopp“, erklärt Wachter. Prinzipiell sei geplant, ein gesamtes römisches Stadtviertel zu zeigen. Allerdings müssten dazu auch die entsprechenden archäologischen Befunde für eine seriöse Rekonstruktion vorhanden sein, stellt der Carnuntum-Geschäftsführer klar.

Wieder sehr gut angenommen wurde das Römerfest im Juni, das trotz Regen am ersten Wochenende und Hitze am zweiten von etwa 9.000 Besuchern frequentiert war. Wetterbegünstigter war man im August beim Spätantikenfestival mit rund 6.000 Besuchern, wo sich zeitweilig sogar lange Schlangen vor den Kassen gebildet hatten. Laut Wachter entwickle sich auch das Kinderfest im Herbst mit heuer 3.000 Besuchern zu einem neuen Publikumsmagneten.

Dass die alten Römer aber auch mit den modernen Medien gut kombinierbar sind, zeigt die Carnuntum App, die bereits 9.000 mal heruntergeladen worden ist. Damit kann man sich eine virtuelle Rekonstruktion am Smartphone anzeigen lassen. Auch in den Sozialen Medien, wie Facebook und Instagram, ist man erfolgreich unterwegs und erreicht mit diesen Formaten bereits eine Million Nutzer.

Der Archäologische Kulturpark Niederösterreich setzt sich aus der Römerstadt Carnuntum in Petronell sowie dem Carnuntinum und dem Amphitheater Militärstadt in Bad Deutsch-Altenburg zusammen. Ein Viertel der Besucher sind Schulen und drei Viertel Individualbesucher. 70 Prozent davon kommen aus Österreich, zehn Prozent aus der Slowakei und 20 Prozent aus 70 anderen Nationen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.07.2019

Mit Wohnwagen auf Reisen – Gespann-Lenker brauchen Übung, Infos und richtige Utensilien

Mit Wohnwagen auf Reisen – Gespann-Lenker brauchen Übung, Infos und richtige Utensilien Mit Wohnwagen auf Reisen – Gespann-Lenker brauchen Übung, Infos und richtige Utensilien

Wer mit dem Wohnwagen in den Urlaub fährt, sollte nicht nur fahrerisches Geschick mitbringen, sondern unbedingt auch vor der längeren Fahrt geübt haben. "Oft liegen zwischen den Urlaubsfahrten viele Monate. Ein Training ist daher unbedingt nötig", sagt Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC). "Außerdem ist es wichtig, die speziellen Vorschriften für Gespanne im In- und Ausland zu kennen. Sonst kann die Urlaubsfahrt teuer werden." Grundsätzlich dürfen nur solche Anhänger gezogen werden, bei denen die sich aus der Lenkberechtigung und den kraftfahrrechtlichen Gewichtslimits von Zugfahrzeug und Anhänger ergebenden Vorschriften nicht verletzt werden. Wichtig ist etwa auch die Stützlast. Die wesentlichen Angaben dazu finden sich in den Zulassungsscheinen.

Einige wichtige Regeln zum Fahren mit Gespann:

Unterlegkeil: Für jeden Anhänger über 750 kg höchstzulässigem Gesamtgewicht muss mindestens ein Unterlegkeil mitgeführt werden.

Zusatzaußenspiegel: "Ist der Wohnwagen breiter als das Zugfahrzeug, kann man das Straßengeschehen neben und hinter dem Fahrzeug oft nicht ausreichend einsehen. Daher müssen zusätzliche Außenspiegel installiert werden", sagt der ÖCC-Experte.

Sicherungsseil: Hierzulande ist, genauso wie in der der Schweiz und den Niederlanden, sowohl bei leichteren, ungebremsten Anhängern als auch schwereren Anhängern mit Auflaufbremse eine zusätzliche Sicherungsverbindung (z.B. Seil, Kette) vorgeschrieben. Sie soll ein Losreißen des Anhängers verhindern. In Deutschland müssen nur Anhänger mit Auflaufbremse zusätzlich mit einem Abreißseil gesichert werden.

Überstehende Ladung: "Hinten überstehende Ladung, wie z.B. ein Fahrradträger, muss stets deutlich markiert sein", so Experte Mehlmauer weiter. In Österreich ist dafür bei Dunkelheit eine reflektierende Kennzeichnung erforderlich. In Italien beispielsweise ist eine 50x50 cm große, rot-weiß gestreifte, reflektierende Tafel vorgeschrieben.

Blinkkontrolle: Der Lenker muss vom Fahrersitz aus erkennen können, ob die Blinker des Fahrzeuges und des Anhängers funktionieren. Dafür kann eine gesonderte optische oder akustische Kontrolleinrichtung nötig sein – diese ist im Fachhandel erhältlich.

Regeln in beliebten Camper-Destinationen bzw. kuriose Vorschriften im Ausland

Kroatien ist ein beliebtes Ziel für Camper. Genauso wie in Montenegro müssen Gespannlenker hier ein zweites Warndreieck für den Anhänger mitführen. In der Schweiz dürfen Gespanne auf dreispurigen Autobahnen nicht den linken Fahrstreifen benutzen – und in Großbritannien wiederum auf drei- oder mehrspurigen Straßen nicht die rechte Fahrspur. Die Isle of Man darf man mit Wohnwagen gar nicht erst befahren – sie sind dort verboten.

"Auf den Straßen Luxemburgs müssen Gespanne über 3,5 Tonnen bzw. über sieben Meter Länge hinter einem anderen Gespann einen Abstand von mind. 50 Meter einhalten", weiß der Camping-Experte.

Antischlingerkupplung verringert Pendelgefahr – regelmäßig Üben essentiell

Abschließend rät der ÖCC-Experte Gespannlenkern, eine Antischlingerkupplung zu verwenden: Diese Stabilisierungshilfe schwächt die Pendelbewegungen des Wohnwagens bzw. verhindert sie gänzlich. Dadurch verbessert sich das Fahrverhalten, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten, deutlich. Erhältlich ist sie für 200 bis 500 Euro im Fachhandel.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.03.2019

Zauberhaftes Peking in Lugner City

Eröffnung Foto Ausstellung Eröffnung Foto Ausstellung

Das Kultur- und Tourismus Büro der Stadt Peking lud in der Wiener Lugner City zur Fotoausstellung „Zauberhaftes Peking“. Eine chinesische Delegation hat Wien Tourismus Verantwortliche besucht und zum gemeinsamen Meinungsaustausch geladen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Intensivierung der Zusammenarbeit“.

Der Tourismussprecher des österreichischen Parlamentes Nationalratsabgeordneter Gerald Hauser ortet großes Potential an chinesischen Touristen, die Österreich besuchen. „Mit jährlich 150 Millionen Übernachtungen und ungefähr 50 Millionen Ankünften ist Österreich pro Kopf gesehen international führend. Bereits jetzt besuchen uns rund 900.000 chinesische Gäste pro Jahr; und wir wollen das weiter ausbauen“, so Hauser, der als wichtige Zielgruppe die chinesische Mittelschicht sieht.

„Wir wollen die Dauer des Aufenthalts verlängern, da der durchschnittliche chinesische Gast nur 1,4 Tage bei uns bleibt.“ Weitere Kooperationsmöglichkeiten sieht Hauser mit der Stadt Peking, die im Jahr 2022 die Winterolympiade austragen wird. Laut Obmann des Tourismusausschusses Hauser könnte die Olympiastadt Innsbruck Unterstützung bei der perfekten Ausrichtung der Spiele leisten. Bereits jetzt trainieren chinesische Wintersport Teams in Österreich und chinesische Skischulen planen künftig Lernpläne von heimischen Schulen zu übernehmen.

Kulturstadt Peking

Der Kultur-Attaché der Chinesischen Botschaft in Österreich Zhihong Zhang lud das Publikum ein, die Stadt Peking zu besuchen. Er lobte die lange Geschichte und reiche Kultur der Stadt. Auf drei Etagen konnten sich die rund 3.000 Besucher Eindrücke davon machen. Fotos der vier Bereiche altes, modernes, kulturelles und die Grenzstadt Peking verdeutlichten den einzigartigen Charme dieser Stadt.

Auf der Bühne wurde die chinesische Kampfkunst Tai-Chi vorgeführt und Vertreter der Beijing Oper präsentierten den „Mann mit vielen Masken“. Darüber hinaus gab es traditionelle Drachen- und Löwentanzaufführungen. Besucher des Einkaufszentrums konnten Gipsmasken bemalen, den chinesischen Scherenschnitt versuchen oder traditionellen Kleidung anprobieren.

Unter den Ehrengästen befanden sich der Leiter des Kultur- und Tourismus Büros von Peking Anping Shi, der Leiter und die chinesische Direktorin des Konfuzius Instituts der Uni Wien Professor Richard Trappl und Xanxia Yao oder der General Manager von Air China in Wien Du Yi.

Hausherr Richard Lugner plant nächstes Jahr gemeinsam mit einem TV-Team Peking zu besichtigen und ist sowohl an chinesischen Speisen als auch am Hochgeschwindigkeitszug interessiert, der weit über 300 Kilometer pro Stunde fährt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: Tong Wey Wey
22.01.2020

Tourismus in Wien: Hotels schaffen 2019 erstmalig Umsatz-Milliarde

Tourismus in Wien: Hotels schaffen 2019 erstmalig Umsatz-Milliarde Tourismus in Wien: Hotels schaffen 2019 erstmalig Umsatz-Milliarde

904 Mio. Euro Umsatz-Bestwert für Beherbergungsbetriebe von Jänner bis November (+ 14 %); Strategie-Ziel wird erreicht: Erstmals Umsatz-Milliarde im Gesamtjahr erwartet; 17,6 Mio. Gästenächtigungen (+ 6,8 %) ebenso neuer Höchstwert; Erstmals über eine Million Nächtigungen aus dem aufkommensstärksten Fernmarkt USA; Repräsentative Befragung von über 3.600 WienerInnen 2019: 9/10 sehen Tourismus positiv; Austrian Airlines: Passagierrekord, acht neue Destinationen und Flottenkonzentration auf Wien

„2019 gestaltete sich in Sachen Wertschöpfung außerordentlich positiv“, gratuliert Wiens Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales Peter Hanke der Wiener Tourismuswirtschaft. Mit einem Netto-Nächtigungsumsatz von 904.138.000 Euro und einem Wachstum von 14 % von Jänner bis November 2019 deutet alles darauf hin, dass das Gesamtjahr 2019 einen Umsatzrekord schafft, der – wie bereits 2018 – sogar einen doppelt so starken Zuwachs bringt wie die Nächtigungen. „Aus heutiger Sicht steht fest: 2019 wird mit einem historischen Umsatzrekord abschließen, wir werden erstmals die Schallmauer von 1 Milliarde Euro knacken. Den AkteurInnen in Wiens Tourismus danke ich für ihren Einsatz, der diesen Erfolg möglich gemacht hat, aufs Herzlichste“, so Hanke.

2019 brachte 7,9 Mio. Ankünfte und 17,6 Mio. Nächtigungen

Die Nächtigungen aus dem Dezember sind bereits ausgewertet: Mit 1,7 Millionen (+ 5,3 % zu 2018) tragen sie zum Jahresergebnis 2019 von 17.605.000 Nächtigungen (+ 6,8 %) bei. Die Ankünfte erhöhten sich um 5,1 % auf 7.927.000. „Unsere strategischen Ziele für 2020 werden wir mit der Umsatzmilliarde erreichen, bei den Nächtigungen sind wir nur geringfügig unter den in der Tourismusstrategie 2020 anvisierten 18 Millionen geblieben. Nächtigungen sind in Wiens neuer Visitor Economy Strategie 2025 allerdings auch nicht mehr Goldstandard – wichtiger ist, dass die Wertschöpfung passt, der ökologische Fußabdruck des Tourismus möglichst geringgehalten wird und die Zufriedenheit von Gästen und Einheimischen weiterhin hoch bleibt!“, verweist Hanke auf künftige Zielsetzungen.

Tourismusgesinnung und Gästezufriedenheit weiterhin hoch

Die laufende, repräsentative Untersuchung zur Tourismus­gesinnung der Wiener Bevölkerung liefert ein aktuelles Stimmungsbild: 3.657 WienerInnen im Alter von 18 bis 70 Jahren hat Manova im Auftrag des WienTourismus 2019 online befragt: „9 von 10 Befragten sind dem Tourismus gegenüber positiv eingestellt. Diesen Top-Wert konnten wir auch in den vergangenen beiden Jahren messen, die weiterhin hohe Zustimmung der WienerInnen freut mich als Präsident des WienTourismus besonders“, erklärt Hanke. Zugleich misst der WienTourismus im Rahmen des Tourismus-Monitor Austria (T-MONA) auch die Erlebnisqualität der Gäste: 9 von 10 BesucherInnen würden Wien aktuell als Destination weiterempfehlen. Beide Top-Werte sollen laut Visitor Economy Strategie 2025 auch bei quantitativer Zunahme des Gästeaufkommens gehalten werden.

Arbeitsplatzgarant: Jeder 9. Job in Wien ist der Branche zuzuordnen

„Tourismus erzielt vor allem im Inland Wertschöpfung und schafft standortgebundene Arbeitsplätze“, so Hanke. Erstmalig wurden im Rahmen des Tourismus-Satellitenkontos von Statistik Austria und WIFO Beschäftigungsverhältnisse in der Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft erhoben – Wien und Burgenland sind bei der Erhebung dieser Regional-Daten österreichweit Vorreiter: „Rund 11 % sind der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zuzuordnen. Wir sprechen hier von 116.500 Jobs für die hier lebenden Menschen“, unterstreicht Hanke die Bedeutung der Branche auch als Arbeitgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.08.2019

Mehrtägige Wandertouren für eine spätsommerliche Auszeit

Mehrtägige Wandertouren für eine spätsommerliche Auszeit Mehrtägige Wandertouren für eine spätsommerliche Auszeit

Im Mostviertel können Wanderfreunde im Spätsommer dank den mehrtägigen Wandertouren rund um Luchs Trail, Via Aqua und Römerweg die Natur auf ganz besondere Art und Weise entdecken.

Den sanften Wind im Gesicht fühlen, die naturbelassenen Wege unter den Füßen spüren und den Blick aufs Wasser oder in die Berge gerichtet: Die erlebnisreichen Weitwanderwege im Mostviertel eignen sich perfekt für eine herbstliche Auszeit. Und sie stehen alle unter demselben Motto: Zur Ruhe kommen, dem Körper etwas Gutes tun und tief durchatmen – beim Wanderurlaub im Mostviertel.

LUCHS TRAIL – Weitwandern in Österreichs „wilder“ Mitte

Der anspruchsvolle Luchs Trail führt in elf Etappen durch drei international anerkannte Großschutzgebiete (Nationalpark Kalkalpen, Nationalpark Gesäuse, Wildnisgebiet Dürrenstein) und verspricht dank dem großen natur- und kulturräumlichen Potential ein ganz besonderes Wandererlebnis in Österreichs „wilder“ Mitte.

• Streckenverlauf (227 km | 11.600 Hm): Reichraming – Admont – Johnsbach – Mooslandl – Palfau – Lassing – Göstling an der Ybbs – Lunz am See

• Highlights (im Mostviertel): Mendlingtal, Wildnisgebiet Dürrenstein, Lunzer See

• Web: www.luchstrail.at

VIA AQUA – Von der Erlaufschlucht zum Trefflingfall

Der neue, 75 km lange Rundweg verbindet die Gemeinden Scheibbs, Purgstall, Gaming und St. Anton und führt Wanderer und Naturliebhaber zu den schönsten Plätzen am Wasser. Am Weg entlang der Erlauf und der Jeßnitz sorgen 23 WASSER-WISSEN-Stationen für interessante Aha-Erlebnisse, daneben warten aussichtsreiche Rastplätze.

• Streckenverlauf (74 km | 2.100 Hm): Purgstall – Scheibbs – Neustift – Kienberg – Gaming – Trefflingfall – Hochbärneck – St. Anton/Jeßnitz – Purgstall

• Highlights: Erlaufschlucht, Kartause Gaming, Trefflingfall, Hochbärneck

• Web: www.mostviertel.at/viaaqua

RÖMERWEG – Auf den Spuren der Römer

Der Römerweg 652 folgt den Spuren der einstigen Weltmacht im Melker Alpenvorland, macht aber auch als Panorama-, Pilger- und Kulturweg eine gute Figur. Zahlreiche Infotafeln („Meilensteine“) und Sehenswürdigkeiten (Marterl, Kapellen und Kirchen) säumen den Weg, dazwischen eröffnen sich immer wieder traumhafte Panoramablicke.

• Streckenverlauf (91 km | 2.700 Hm): Schallaburg – Hürm – Bischofstetten – Kilb – Luft – Plankenstein – Texingtal – Kirnberg – Mank – Schallaburg

• Highlights: Renaissanceschloss Schallaburg, Schloss Sooß, Burg Plankenstein, Wallfahrtskirche Maria Mank am grünen Anger

• Web: www.derroemerweg.at

ÖTSCHER RUNDWANDERWEG – Auf Erkundungstour im Naturpark

Durch eindrucksvolle Schluchten und Niederösterreichs schönste Wasserfälle führt der 2015 zur Landesausstellung ins Leben gerufene Ötscher Rundwanderweg. Der abwechslungsreiche Weg punktet mit botanischen und historischen Besonderheiten, dazwischen liegen aussichtsreiche Gipfel und die wohl berühmteste Basilika Europas.

• Streckenverlauf (130 km | 5.200 Hm): Laubenbachmühle – St. Anton/Jeßnitz – Lackenhof – Mariazell – Mitterbach – Annaberg – Puchenstuben – Laubenbachmühle

• Highlights: Hochbärneck, Trefflingfall, Feldwiesalm, Brachalm, Terzerhaus, Erlaufstausee, Schutzhaus Vorderötscher, Schleierfall, Mirafall

• Web: www.mostviertel.at/a-oetscher-rundwanderweg

GROSSER PIELACHTALER RUNDWANDERWEG – Unterwegs im Tal der Dirndln

Der Große Pielachtaler Rundwanderweg schlängelt sich durch das „Tal der Dirndln“ und rund um die Pielach, einen der saubersten Flüsse Europas. Der Weg läuft vorbei an flachen Feldern, über sanfte Hügel und mittelschwere Passagen, die Mariazellerbahn ist ständiger Begleiter. Der Weg kann in drei bis fünf Etappen bewältigt werden.

• Streckenverlauf (115 km | 5.300 Hm): Ober-Grafendorf – Hofstetten-Grünau – Laubenbachmühle – Schwarzenbach – Loich – Tradigist – Ober-Grafendorf

• Highlights: Kaiserkogelhütte, Betriebszentrum Laubenbachmühle

• Web: www.mostviertel.at/der-grosse-pielachtaler-rundwanderweg

Alle weiteren Informationen zu den erlebnisreichen Weitwanderwegen im Mostviertel sind unter www.mostviertel.at/weitwandern zu finden. Prospekte zu den jeweiligen Wegen können bequem online unter www.mostviertel.at/prospekte bestellt werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Robert Herbst
30.06.2019

Flusskreuzfahrten auf der Donau boomen weiter ungebrochen

Die Flusskreuzfahrten auf der Donau entwickeln sich immer mehr zu einem Tourismusmagneten. Die Flusskreuzfahrten auf der Donau entwickeln sich immer mehr zu einem Tourismusmagneten.

Die Flusskreuzfahrten auf der Donau entwickeln sich immer mehr zu einem Tourismusmagneten. Im Vorjahr haben 182 Kabinenschiffe, die auf dem österreichischen Abschnitt der Donau zwischen Passau und Hainburg unterwegs waren, mit knapp 5.200 Fahrten rund 465.000 Passagiere befördert. Das sind um 3,3 Prozent mehr als 2017 und ein neuer Rekord. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem aktuellen Jahresbericht 2018 der viadonau, der Wasserstraßengesellschaft des Bundes.

Bei den Kabinenschiffen ist nicht nur die Zahl der Passagiere gestiegen, auch der Verkehr auf dem 350 Kilometer langen Abschnitt der Donau in Österreich hat 2018 deutlich zugenommen. Das geht aus der jährlichen Statistik des Schleusenbetriebs an den Donaukraftwerken hervor. Im Vorjahr haben nationale und internationale Linien-, Charter- und Flusskreuzfahrtschiffe die Kraftwerksschleusen 47.150 mal durchfahren – das waren um 7,1 Prozent mehr Passagen als 2017.

Die gesamte Personenschifffahrt auf der Donau musste nach vier Jahren ungebremsten Wachstums erstmals einen kleinen Rückgang hinnehmen. 2018 sind auf Österreichs größtem Fluss 1,26 Millionen Passagiere befördert worden. Das ist ein leichtes Minus um 0,4 Prozent im Vergleich zum Jahr davor.

Im Linienverkehr sind 2018 in Summe rund 700.000 Personen befördert worden. Damit haben die Dienste in der Wachau, im Wiener Abschnitt der Donau und des Donaukanals sowie auf den Strecken Wien-Bratislava und Wien-Budapest eine um 0,7 Prozent geringere Gesamtpassagierzahl als 2017 verbucht. Der Gelegenheitsverkehr mit Charterfahrten ist im Vorjahr um 13,6 Prozent auf rund 95.000 beförderten Personen zurückgegangen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.08.2018

Personenschifffahrt auf der Donau boomt ungebrochen

Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt. Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt.

Schon das vierte Jahr in Folge hat die Personenschifffahrt auf der Donau ein Wachstum erzielt. 2017 sind auf Österreichs größtem Fluss fast 1,27 Millionen Passagiere befördert worden. Das ist ein Anstieg um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem aktuellen Jahresbericht 2017 der viadonau, der Wasserstraßengesellschaft des Bundes.

Den größten Zuwachs gab es bei den Flusskreuzfahrten. Mit den 174 auf der Donau verkehrenden Kreuzfahrtschiffen waren im Vorjahr 450.000 Passagiere unterwegs. Das waren um 8,4 Prozent mehr als 2016.

Im Linienverkehr sind 2017 in Summe rund 705.000 Personen befördert worden. Damit haben die Dienste in der Wachau, im Wiener Abschnitt der Donau und des Donaukanals sowie auf den Strecken Wien-Bratislava und Wien-Budapest die gleich hohe Gesamtpassagierzahl wie 2016 verbucht. Auch der Gelegenheitsverkehr mit Charterfahrten hat im Vorjahr mit 110.000 beförderten Personen ein konstantes Ergebnis geliefert.

Nicht nur die Zahl der Passagiere, auch der Verkehr auf dem 350 Kilometer langen Abschnitt der Donau in Österreich hat zugenommen. Das geht aus der jährlichen Statistik des Schleusenbetriebs an den Donaukraftwerken hervor. Für allein fahrende Schiffe und Schiffsverbände öffneten und schlossen sich 2017 die Schleusentore an den neun österreichischen Donaukraftwerken knapp 95.200 mal. Das ist ein Anstieg um zwei Prozent gegenüber 2016 gewesen.

Während im Güterverkehr die Zahl der geschleusten Schiffseinheiten um 0,9 Prozent auf 51.200 leicht zurückgegangen ist, gab es beim Personenverkehr einen deutlichen Zuwachs: Im Vorjahr durchfuhren nationale und internationale Linien-, Charter- und Flusskreuzfahrtschiffe die Kraftwerksschleusen 44.020 mal – das waren um 5,6 Prozent mehr Passagen als 2016

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

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