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Mittwoch 19.06.2013 15:40
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Sport/Gesundheit

17.06.2013

EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft

EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft EU fördert "Fallwatch", ein Erkennungssystem, das Senioren nach Stürzen schneller hilft

"Vigi'Fall" ist der Name eines neuen Erkennungssystems, das vorwiegend alten Menschen nach Stürzen helfen wird. Dank des kleinen dreieckigen Patches, das von seinem Anwender permanent getragen werden kann, ist gewährleistet, dass jeder ernsthafte Sturz erkannt und sofort ein Notarzt gerufen wird. Der Clou daran: Das Patch am Körper kommuniziert mit Infrarot-Bewegungssensoren in den Wohnräumen und einer zentralen Kontrollbox. Entwickelt wurde das System von FallWatch, einem Konsortium, das Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse aus ganz Europa vereint. Federführend ist das französische Start-up Vigilio S.A. Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission mit rund zwei Millionen EURO gefördert.

"Schätzungsweise stürzen in Europa jährlich mehr als 20 Millionen Menschen über 65", erklärt Jean-Eric Lundy, Gründer von Vigilio S.A. und Arzt in der Notaufnahme des Hôpital Cochin in Paris. "Damit ist ein Sturz die Hauptursache für traumatisch bedingte Todesfälle in diesem Alter. Sofortige medizinische Hilfe entscheidet über Leben und Tod. Viel zu oft erleben wir, dass ältere Patienten vor der Einlieferung ins Krankenhaus stundenlang hilflos zu Hause gelegen haben, weil sie nicht um Hilfe rufen konnten. Dabei entstehen oft irreversible physische und psychische Schäden." Laut Freizeitunfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in Wien kam es 2011 in Österreich zu insgesamt 261.300 Sturzunfällen. Damit machen Stürze mehr als 64% aller Unfälle zu Hause oder in der Freizeit aus und sind Österreichs Unfallursache Nr. 1.

So funktioniert Vigi'Fall

Vigi'Fall basiert auf einem Sensorensystem ? einem Biosensor, der vom Anwender selbst getragen wird, sowie Wandsensoren in den Wohnräumen ? und ist damit in etwa vergleichbar mit einer Alarmanlage. Im Falle eines Sturzes sendet der Biosensor am Körper ein Signal aus; darüber hinaus registrieren die Wandsensoren, dass keine Bewegungen mehr stattfinden, und melden dies ebenfalls an das Steuergerät im Wohnbereich. Dieses benachrichtigt per Telefon das Pflegepersonal oder falls sich der Sturz in einer Privatwohnung ereignet, ein Callcenter. Um zwischen tatsächlichen Stürzen und einem Fehlalarm unterscheiden zu können, verfügt Vigi'Fall über eine spezielle Software, die den Sturz (mit oder ohne Aufprall) und die anschließende Lage des Patienten analysiert. In einer Pflegeeinrichtung kann das Personal im Ernstfall sofort reagieren. Allein lebende Menschen werden sicherheitshalber von einem Callcenter-Mitarbeiter angerufen. Bleibt der Anruf unbeantwortet, wird umgehend die Familie oder ein Notdienst benachrichtigt.

Das Vigi'Fall-Konsortium

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von Vigi'Fall bestand darin, das Patch möglichst klein zu halten, damit es problemlos und bequem getragen werden kann. Dazu holte das FallWatch-Konsortium europäische Partner mit unterschiedlichen Spezialisierungen ins Boot. Diese reichen von Personal Security und Mikroelektronik über Biowerkstoffe und Nanotechnologie bis hin zu medizinischen Klebstoffen und Hochleistungsbatterien, die beim Militär und in der Luftfahrt Verwendung finden. Das Resultat der Zusammenarbeit des Konsortiums: Der Sensor funktioniert selbst unter der Dusche und braucht dank der langlebigen Stromversorgung nicht weiter beachtet zu werden, sobald er einmal auf der Haut klebt. Was bleibt, ist die Gewissheit, dass bei einem Sturz sofort Hilfe naht.

Erfolgreiche klinische Tests und Vermarktung

Das Vigi'Fall-Patch wurde unter Laborbedingungen und in den Bereichen Krankenhaus, Pflegeeinrichtung und Privathaushalt erfolgreich geprüft. Seit November 2012 ist Vigi'Fall am Markt erhältlich. Die Home-Version von Vigi'Fall wird ab dem dritten Quartal 2013 erhältlich sein. Ab September 2013 beginnen in den USA und Europa zudem die klinischen Tests der zweiten Systemgeneration, die auch dem amerikanischen RFID-Standard entsprechen wird. Diese marktreife Version, die für Ende 2014 erwartet wird, eröffnet gewaltige Geschäftsmöglichkeiten: Neben Europa und den USA haben mehrere asiatische Länder Interesse an der einzigartigen Technologie bekundet. In den EU-Ländern, die an den FallWatch-Projekten beteiligt sind, werden dadurch in den kommenden drei Jahren schätzungsweise 100 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. "Das FallWatch-Projekt zeigt, welche Fortschritte in der medizinischen Versorgung möglich sind, wenn die Besten der europäischen Wirtschaft zusammenarbeiten", erklärt Michael Jennings, Sprecher der Europäischen Kommission für die Bereiche Forschung, Wissenschaft und Innovation. "Diese Innovation bringt den Menschen einen spürbaren Nutzen und ist gleichzeitig gut für die europäische Wettbewerbsfähigkeit, die von der Kommission im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms "Horizon 2020" kontinuierlich gefördert wird."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Europäische Kommission Generaldirektion Forschung und Innovation
17.06.2013

Die erste Hitzewelle kommt - Vorsicht ist geboten

Die erste Hitzewelle kommt - Vorsicht ist geboten Die erste Hitzewelle kommt - Vorsicht ist geboten

Körperliche Anstrengung im Freien, überheizte Autos oder zu wenig Flüssigkeit können dem Körper massiv schaden – das Rote Kreuz hilft nicht nur im Notfall sondern auch mit Tipps zur Vorbeugung.

Sommer und Sonne sind für uns unmittelbar mit Urlaub und Erholung verbunden. Gerade bei hohen Temperaturen sind aber einige Vorsichtsmaßnahmen ratsam. „Am wichtigsten ist, dass man die drei Grundregeln befolgt. Erstens nie auf die Kopfbedeckung vergessen, zweitens genügend (nicht alkoholische) Flüssigkeit zu sich nehmen, drittens nicht in der prallen Sonne liegen“, erklärt Chefärztin Elfriede Wilfinger, Rotes Kreuz Niederösterreich. Diese Maßnahmen sind wichtig, um Sonnenstich, Sonnenbrand oder der gefährlichen Dehydrierung vorzubeugen. „Wesentlich ist auch, dass man eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet, denn die meisten Hautkrebserkrankungen entstehen durch die Sonneneinstrahlung.“

Die wichtigsten Tipps im Überblick:

Auch kurzzeitige Aufenthalte in stehenden Fahrzeugen können für Kleinkinder, Tiere, ältere und kranke Menschen gefährlich werden; die Temperatur steigt hier sehr schnell auf über 50 Grad an.

Pro Tag sollten mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit getrunken werden – möglichst Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte, aber keinesfalls Alkohol oder koffeinhaltigen Getränke (z.B. Kaffee, Cola); außerdem sollte leichte Kost auf dem Speiseplan stehen.

Körperliche Anstrengungen (vor allem im Freien) sollten möglichst vermieden bzw. an den Tagesrand (morgens, abends) gelegt werden.

Im Schatten bleiben! Wer in der prallen Sonne liegt, riskiert neben Sonnenbrand auch Hautkrebs und Kollaps.

In der Sonne sollte stets eine Kopfbedeckung getragen werden – dies gilt besonders für Kinder und Babies.

Erste Hilfe Tipps

Kommt es dennoch zu Krämpfen (Arme, Beine), Schwindel, Schwächegefühl, sehr roter oder sehr blasser Haut, so besteht die Gefahr bis hin zum Kreislaufkollaps. „In diesen Fällen ist es besonders wichtig, richtig und schnell zu reagieren“, erklärt Elfriede Wilfinger.

Erste Hilfe bei „Hitzeopfern“:

Patienten in den Schatten bringen.

Der Oberkörper sollte bei Patienten, die bei Bewusstsein sind, bei rotem Kopf erhöht, bei blasser Haut flach gelagert werden.

Kleidung möglichst lockern oder öffnen.

Den Patienten kühlen (feuchte Umschläge auf den Kopf geben) und – wenn er bei Bewusstsein ist – zu trinken geben (Mineralwasser).

Notruf wählen: 144

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.06.2013

20 Jahre Parkinson Selbsthilfe im Landesklinikum Mauer

(v.l.n.r.): Karl Bauer, stv.Pflegedirektor LK Mauer, Rosa Hager, Leiterin der Selbsthilfegruppe, Mag. Silvia Freynschlag-Futterknecht, NÖGUS, Mag. Renate Gamsjäger und Brigitte Adelwöhrer vom Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen, Christl Zechberger, Kassierin der Selbsthilfegruppe (v.l.n.r.): Karl Bauer, stv.Pflegedirektor LK Mauer, Rosa Hager, Leiterin der Selbsthilfegruppe, Mag. Silvia Freynschlag-Futterknecht, NÖGUS, Mag. Renate Gamsjäger und Brigitte Adelwöhrer vom Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen, Christl Zechberger, Kassierin der Selbsthilfegruppe

MAUER – Am 4. Juni 2013 feierte die Selbsthilfegruppe Parkinson, Arbeitsgruppe Amstetten, im Rahmen einer Feier im Speisesaal des Landesklinikums Mauer ihr 20-jähriges Bestehen.

„Mit Freude darf ich heute über das langjährige Bestehen und die unzähligen Aktivitäten und den regelmäßigen Treffen im Landesklinikum Mauer dieser Gruppe berichten“, freut sich die Leiterin der Selbsthilfegruppe (SHP) Rosa Hager in ihrer Eröffnungsrede.

Die Leiterin der neurologischen Abteilung des Landesklinikum Mauer, Univ.Prof. Prim. DDr. Susanne Asenbaum-Nan, MBA, sprach unter großer Aufmerksamkeit aller Teilnehmer über Ursprung, Verlauf und Therapie der Parkinson’schen Erkrankung. Die Anwesenden konnten mit einer einfachen Übung (Daumen und Zeigefinger rasch aufeinanderfolgend öffnen und schließen) selbst überprüfen, ob sie an Morbus Parkinson erkrankt sind.

„Wie gut die Kooperation zwischen Selbsthilfegruppen und Klinikum sein kann, sieht man am Beispiel Mauer“, hob Mag.a Renate Gamsjäger vom Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen in Ihrer Ansprache hervor und zeigte sich sichtlich überrascht von der Veranstaltung. Sie richtete aufbauende und lobende Worte an die Leiterin der Selbsthilfegruppe Rosa Hager, der Kassiererin Christine Zechberger und den Selbsthilfebeauftragten des Landesklinikums Mauer, DPGKP Karl Bauer.

Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem der Präsident des Landesverbandes der Parkinson Selbsthilfe NÖ, Helmut Markovits und Mag.a Silvia Freynschlag-Futterknecht vom NÖGUS, die sich ebenfalls von der Veranstaltung und Präsentation begeistert zeigten.

Der kaufmännische Direktor im Landesklinikum Mauer, Robert Danner, MSc, bedankte sich in abschließenden Worten bei allen Anwesenden und hob die Wichtigkeit einer guten Gruppenleitung hervor. Als Dankeschön für die Treue und der Affinität zu unserem Klinikum überreichte der stv. Pflegedirektor Karl Bauer im Namen der Klinikleitung einen Blumenstrauß an Rosa Hager und Christine Zechberger.

Im Vorraum des Speisesaales wurden Kunstwerke in Form von Gemälden, Wurzelholzarbeiten, etc. von Betroffenen ausgestellt. Die Veranstaltung fand mit einem kleinen Imbiss unter musikalischer Umrahmung einen gemütlichen Ausklang.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Landesklinikum Mauer
25.04.2013

Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer

Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer Bioresonanz bei Lebensmittelunverträglichkeit - zweifelhaft und teuer

Fisch, Eier, Nüsse oder Milchprodukte: Bis zu fünf Prozent der Österreicher leiden Schätzungen zufolge an Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Wirksamkeit der Bioresonanztherapie ist wissenschaftlich nicht belegt. Dennoch versprechen die Anbieter in der Werbung eine zuverlässige Diagnose oder gar die Heilung der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat eine Testperson von sechs Anbietern im Raum Wien untersuchen lassen. Das Fazit des VKI: Die Bioresonanztherapie ist teuer und liefert keine zuverlässigen Ergebnisse. Ein Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollte am besten in einem Allergieambulatorium untersucht werden.

Kein einziger Befund deckte sich mit der von einem Allergiezentrum durchgeführten Kontrolluntersuchung, in der u.a. eine Frucht- und Milchzuckerunverträglichkeit festgestellt wurde. Zudem lautete jeder einzelne Befund der Bioresonanzinstitute anders: Das Spektrum reicht von einer Unverträglichkeit gegen Erdnüsse und Walnüsse, über Instantkaffee und Saccharin bis hin zu Milcheiweis und Weizen. „In einer der getesteten Einrichtungen wurde der Testperson fälschlicherweise gar eine zerebrale Durchblutungsstörung attestiert. Die Testperson leidet jedoch weder unter typischen Symptomen wie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen, noch wurde diese Erkrankung jemals im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung diagnostiziert“, berichtet VKI-Gesundheitsexpertin Dr. Bärbel Klepp. Auch die Ernährungsempfehlungen stehen in der Kritik: „Würde man sich an alle gegebenen Empfehlungen halten, wäre eine ausgewogene Ernährung schier unmöglich.“

Einheitlichkeit gab es im Rahmen des Tests dagegen in einem anderen Punkt: hohe Kosten im Falle einer Therapie. Diese reichen von 50 Euro bis zu 120 Euro pro Sitzung, wobei teils bis zu zehn notwendige Behandlungen in Aussicht gestellt wurden. Bei Erstkonsultationen wurden teils höhere Kosten (bis zu 168 Euro) verrechnet. Hätte sich die VKI-Testperson auf eine Therapie eingelassen, wären im extremsten Fall – inklusive der empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel - bis zu 900 Euro fällig geworden.

Die Bioresonanztherapie wurde 1977 von dem deutschen Arzt und Scientologen Franz Morell und seinem Schwiegersohn, dem Ingenieur Erich Rasche als MORA-Therapie eingeführt. Um nicht weiter in die Nähe von Scientology gerückt zu werden, benannten sich in den 1990er Jahren mehrere bedeutende Therapeutenvereinigungen um und verbannten „Bioresonanz“ aus ihrer Namensgebung. So existieren ähnliche Verfahren unter den Namen Biokommunikations-, Bicom-, Multicom- und Multiresonanztherapie, Biophysikalische Informationstherapie (BIT), Diagnostische Resonanztherapie (DRT), Sequentielle Frequenzdiagnostik, Lykotronik-Therapie, SomaDyne, VegaSTT oder Matrix-Regerationstherapie.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Gerd Altmann/ladyoak.com / pixelio.de / Quelle: auszugsweise Wikipedia
15.05.2013

Thema Brustkrebs: Österreicherinnen laut Studie uninformiert und ängstlich

Thema Brustkrebs: Österreicherinnen laut Studie uninformiert und ängstlich Thema Brustkrebs: Österreicherinnen laut Studie uninformiert und ängstlich

Vor Start des österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms im Oktober 2013 ist die große Mehrheit der Frauen über Nutzen und Risiko einer Teilnahme uninformiert und ist das Thema zudem mit Angst besetzt. Dies zeigt eine aktuelle Umfragestudie des Radiologen Dr. Hans Mosser.

Die Themen Brustkrebs und Früherkennung sind bei knapp 70% der österreichischen Frauen mit Angst assoziiert, zudem ist die große Mehrheit der Frauen uninformiert über Nutzen und Risiken der Teilnahme an einem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm durch Mammographie, wie es in Österreich für 1,4 Mio. Frauen eingeführt wird. Dieses erschreckende Ergebnis zeigt eine Umfragestudie des österr. Radiologen Dr. Hans Mosser.

Statt sachlicher Information scheint bei den Themen Brustkrebs und Früherkennung Panikmache zu dominieren, kritisiert Mosser, und entlarvt in seinem brandneuen Buch "Akte Brust: Frau zwischen den Fronten" den pinken Hype rund um Brustkrebs und Früherkennung. Mit dem lt. Mosser "angstmachenden Statistik-Trick", nach dem jede 8. bis 10. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkranken soll, würden gesunde Frauen zur Mammographie geschickt. Die damit verbundenen Risiken sind bekannt, darunter Strahlenbelastung, falsch positive Befunde bei 21% und unnötige Eingriffe wie Gewebsentnahmen bei fast 6% der teilnehmenden Frauen nach 3 Mammographien, weiters 19% Überdiagnosen, bei denen manche Wissenschaftler sogar bis zu 50% angeben. Über diese Risiken wird jedoch nur spärlich oder gar nicht informiert!

Einige Berufskollegen Mossers kritisieren sein Buch, weil es durch das Aufzeigen nicht nur des Nutzens, sondern auch der wissenschaftlich dokumentierten Risiken eines Brustkrebs-Früherkennungsprogramms Frauen verunsichern würde. Doch ist es in Zeiten selbstbestimmter Bürgerinnen und Bürger zulässig, Informationen über wissenschaftlich bewiesene, wichtige Nachteile einer Methode zurückzuhalten? Wohl kaum! Vielmehr ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung erst Voraussetzung einer informierten Entscheidung.

Ist dieses Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, wie es im Herbst 2013 in Österreich für 1,4 Mio. Frauen zwischen 45 und 69 Jahren startet, nun ein Experiment an uninformierten Frauen, das mehr schadet als nützt, wie viele Wissenschaftler sagen? Oder ist der Nutzen größer, wie andere in ihren Studien behaupten? Oder ist es einfach nur ein Geschäft? Die Frau - und nicht nur sie - steht zwischen diesen Fronten. Wem glauben? Wie entscheiden? Was tun?

Um diese Fragen geht es in dem umfassend informativen und zugleich sehr spannend zu lesenden Aufklärungsbuch "Akte Brust - Frau zwischen den Fronten" des kritischen österreichischen Radiologen, der über eine fast 30-jährige Berufserfahrung in Brustkrebsdiagnostik und Früherkennung verfügt. Präsentiert werden in dem Buch die Ergebnisse von Mossers aktueller Studie, wie Frauen über Brustkrebs und Früherkennung denken und was sie fühlen, sowie, wem sie in diesen Fragen am meisten vertrauen, nämlich in über 90% dem Gynäkologen und dem Radiologen. Die tatsächliche Bedeutung von Brustkrebs, die lt. Mosser öffentlich weit überschätzt wird, und was Brustkrebs überhaupt ist, wird in dem Buch ebenso aufgezeigt wie der Nutzen einer Früherkennung sowie die Risiken und Schäden eines Früherkennungsprogramms (Screening), die auch quantifiziert werden. Ausführlich erklärt werden zudem die Vorteile der Methoden der Brustuntersuchung, von Mammographie über Ultraschall bis zu MR, genauso wie auch deren Nachteile aufgezeigt werden. Nicht zuletzt werden auch die Möglichkeiten aktiver Brustkrebsvorsorge durch Veränderungen von Faktoren des Lebensstils anhand wissenschaftlicher Daten dargestellt.

Mit fast 200 Seiten ist das Buch ein umfassendes Informationspaket zu allen Fragen rund um Brustkrebs und Früherkennung und räumt auf mit Unsicherheiten, Statistik-Tricks und einem pinken Brustkrebs-Hype. Basierend auf den aktuellsten wissenschaftlichen Daten ist es dennoch spannend zu lesen und zeigt Wege auf, die es einer Frau nach der Lektüre dieses Buches ermöglichen, zu einer individuellen, informierten und freien Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu kommen. Ein eigenes Website-Projekt (www.aktemedizin.com) hält Interessierte darüber hinaus ständig auf dem aktuellen Stand und ermöglicht auch Interaktionen mit dem Autor.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.05.2013

Altschnee am Berg birgt unterschätztes Absturzrisiko

Alpenverein warnt vor Schneefeldern Alpenverein warnt vor Schneefeldern

Die steigenden Temperaturen locken bereits in die Berge - bei Wanderungen ist derzeit aber noch besondere Vorsicht geboten. Altschneefelder können nämlich zu einem gefährlichen Hindernis werden, warnt der Oesterreichische Alpenverein (OeAV). Das Risiko, sich beim Queren gefrorener Firnfelder zu verletzen, werde von Wanderern nur allzu oft unterschätzt.

Bergwege oberhalb der Waldgrenze sind im Frühjahr häufig noch von harten Altschneefeldern bedeckt. Sie zu überqueren, kann auch für erfahrene Wanderer gefährlich werden. "Dass bereits flache Schneehänge mit einer Neigung von 30 Grad ein Absturzrisiko bergen können, ist sehr vielen Berggehern nicht bewusst. Optisch laden die Schneefelder zum sorglosen Passieren ein - aber wenn man ausrutscht, kann man kaum mehr bremsen", mahnt Alpenvereinspräsident Dr. Andreas Ermacora. Stürze auf einem Schneefeld, welches in felsdurchsetztes Gelände oder gar in einen Steilabbruch übergeht, würden nicht selten mit schwersten Verletzungen enden. "Ein Wanderweg, der in ein steiles Altschneefeld mündet, kann daher Grund genug sein, eine Tour abzubrechen", so Ermacora.

"Zum Queren sollten zumindest die oberen zehn Zentimeter der Schneedecke aufgeweicht sein, damit man auch wirklich Tritte setzen kann", rät Mag. Michael Larcher, Bergsportexperte im Alpenverein und fügt hinzu: "Bergtaugliches Schuhwerk ist hier natürlich eine absolute Voraussetzung. Die Wanderstöcke können zwar eine Hilfe sein, das Gleichgewicht zu halten, eine Garantie gegen das Abrutschen sind sie aber nicht. Eine bessere Alternative sind etwa 'Spikes', die sich wie Schneeketten über den Wanderschuh stülpen lassen. Auf vereisten Altschneefeldern sicher unterwegs wäre man - streng gesehen - nur mit Steigeisen und Pickel - aber die Gletscherausrüstung hat man beim Bergwandern eben selten dabei."

Grundsätzlich sollte vor dem Betreten eines Schnee- oder Firnfeldes immer die Warnlampe aufleuchten. Doch was tun, wenn es trotzdem zu einem Sturz kommt? "Rasches und entschlossenes Handeln kann im Ernstfall Leben retten", betont Larcher. "Bei einem Ausrutscher ist es wichtig, sich sofort in die Bauchlage zu drehen und mit abgespreizten Armen und Beinen zu bremsen - noch bevor die Geschwindigkeit so groß ist, dass sie nicht mehr kontrolliert werden kann." Auf einem etwa 40 Grad steilen, harten Firnhang würde man sonst bereits nach kurzer Rutschstrecke 98 Prozent der freien Fallgeschwindigkeit erreichen.

Der Alpenverein rät Wanderern, sich vor jeder Tour sehr genau über die aktuellen Verhältnisse zu informieren. Auch sollten sie bedenken, dass sich die Bedingungen je nach Hangausrichtung ändern können - etwa wenn ein Wanderweg von der Sonnseite in nordgerichtete Hänge führt. Besondere Vorsicht ist mit Kindern geboten: Nur bei mäßiger Neigung und einem sanften Auslauf, der keine Steine aufweist, sind Schneefelder ein geeigneter Spielplatz!

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Archiv OeAV
05.06.2013

Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs sind häufigste Todesursachen

Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs sind häufigste Todesursachen Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs sind häufigste Todesursachen

Herz-Kreislauferkrankungen sind die mit Abstand häufigste Todesursache, insbesondere im höheren Erwachsenenalter. Laut Todesursachenstatistik von Statistik Austria verstarben im Jahr 2012 insgesamt 33.931 Personen (42,7%) an Herz-Kreislauf-Krankheiten, 20.266 Personen (25,5%) starben an Krebs. Damit entfielen auf diese beiden Todesursachengruppen zusammen rund sieben von zehn Sterbefällen des Jahres 2012. Die übrigen Sterbefälle verteilten sich auf Krankheiten der Atmungsorgane (3.963 Personen oder 5,0%), der Verdauungsorgane (3.001 Personen oder 3,8%), auf sonstige Krankheiten (13.833 Personen oder 17,4%) und nicht natürliche Todesursachen (Verletzungen und Vergiftungen; 4.442 Personen oder 5,6%). Während bei Todesfällen im mittleren Erwachsenenalter Krebs die Todesursache Nummer eins darstellt, dominieren im höheren Alter die Herz-Kreislauf-Krankheiten. So entfielen 2012 bei den 80- bis 89-Jährigen beinahe die Hälfte der Todesfälle auf diese Krankheitsgruppe, bei den 90-und-mehr-Jährigen sogar rund 60%.

Im Jahr 2012 verstarben in Österreich 79.436 Personen, davon waren 52,9% Frauen und 47,1% Männer. Berücksichtigt man die insgesamt wachsende Bevölkerung und ihre kontinuierliche demographische Alterung, so sank die Sterblichkeit in den letzten zehn Jahren altersstandardisiert um 17%. Die sinkende Sterblichkeit an Herz-Kreislauferkrankungen war dabei in den letzten zehn Jahren bestimmend für das Ausmaß und die Geschwindigkeit des gesamten Sterblichkeitsrückganges.

Im mittleren Lebensalter am häufigsten Krebserkrankungen als Todesursache

Zwischen dem Sterbealter und den zugrunde liegenden Todesursachen zeigt sich ein klarer Zusammenhang. So waren rund drei Viertel aller Verstorbenen im Jahr 2012 70 Jahre oder älter. Die häufigsten Todesursachen dieser Altersgruppe waren Herz-Kreislauf-Krankheiten, gefolgt von Krebs sowie mit großem Abstand Krankheiten der Atmungsorgane und Ernährungs- bzw. Stoffwechselkrankheiten. Eine geringere Rolle spielen Krankheiten des Nervensystems, der Verdauungsorgane und Unfälle.

Rund 22% aller Todesfälle traten zwischen dem 40. und dem 70. Lebensjahr auf, wobei der Großteil dieser Todesfälle auf Krebserkrankungen zurückzuführen war. Bei Männern waren die häufigsten Krebslokalisationen Lungenkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Krebs des lymphatischen und blutbildenden Gewebes und Leberkrebs. Die Krebssterbefälle von Frauen dieser Altersgruppe waren hauptsächlich auf Lungen- und Brustkrebs und Krebs der Bauchspeicheldrüse zurückzuführen. Weiters sind für Personen im mittleren Erwachsenenalter bereits die Herz-Kreislauf-Krankheiten als Todesursache von Bedeutung – rund jeder fünfte Todesfall war 2012 dieser Krankheitsgruppe zuzurechnen. Krankheiten der Verdauungsorgane sind in diesem Alter ebenfalls eine relativ häufige Ursache für den Tod.

Bei Jugendlichen und bei jungen Erwachsenen unter 40 Jahren (zusammen rund 2% aller Sterbefälle) waren Unfälle die häufigste Todesursache, anteilsmäßig ebenfalls verhältnismäßig häufig waren Suizide (18,8%).

Bei den wenigen Todesfällen, die Kinder im Alter von ein bis unter zehn Jahren betreffen (80 Todesfälle im Jahr 2012), waren neben Fehlbildungen Unfälle und Krebs häufige Todesursachen.

Bei den Säuglingen (252 Todesfälle im Jahr 2012) waren Geburtskomplikationen und angeborene Fehlbildungen die häufigsten Ursachen für den frühen Tod.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.06.2013

NÖ Landeskliniken erhalten erneut sehr gutes Feedback von Patientinnen und Patienten

Die 3 am besten bewerteten Stationen aller NÖ Landesklinken (v.l.n.r.): Stationsleitung DGKS Johanna Habitzl (Interne 1 der 2. Medizinischen Abteilung Landesklinikum Mistelbach), Landesrat Mag. Karl Wilfing, Stationsleitung-Stv. DGKS Boziza MEANDZIJA (Strahlentherapie Landesklinikum Krems), Medizinischer Geschäftsführer Dr. Robert Griessner (NÖ Landeskliniken-Holding) und Stationsleitung DGKS Katharina Scherz (Neurologie B Landesklinikum Hochegg) Die 3 am besten bewerteten Stationen aller NÖ Landesklinken (v.l.n.r.): Stationsleitung DGKS Johanna Habitzl (Interne 1 der 2. Medizinischen Abteilung Landesklinikum Mistelbach), Landesrat Mag. Karl Wilfing, Stationsleitung-Stv. DGKS Boziza MEANDZIJA (Strahlentherapie Landesklinikum Krems), Medizinischer Geschäftsführer Dr. Robert Griessner (NÖ Landeskliniken-Holding) und Stationsleitung DGKS Katharina Scherz (Neurologie B Landesklinikum Hochegg)

St. Pölten. - „Auch bei der letzten Patientenbefragung haben 56.400 Patientinnen und Patienten den NÖ Landeskliniken ein spitzen Zeugnis ausgestellt. Beurteilt wurden an 25 Standorten insgesamt 270 Stationen und 18 medizinische Fächer“, informiert Landesrat Mag. Karl Wilfing.

Dies hat die NÖ Landeskliniken-Holding zum Anlass genommen, um die am besten bewerteten Stationen auszuzeichnen. In einem feierlichen Rahmen wurden die Urkunden am 12. Juni 2013 in der NÖ Landeskliniken-Holding Zentrale von Landesrat Mag. Wilfing an die Teams übergeben.

„Neben der bestmöglichen medizinischen und pflegerischen Versorgung und der optimalen Infrastruktur ist vor allem auch die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten oberstes Ziel der NÖ Landeskliniken-Holding. Aus diesem Grund werden Patientinnen und Patienten jedes Jahr dazu eingeladen, ihre Erfahrungen zu bewerten, Positives anzuerkennen und Verbesserungsvorschläge vorzubringen Die Arbeit in allen NÖ Landeskliniken ist dabei ausgezeichnet und alle Standorte erbringen Leistungen auf höchstem Niveau. Ich möchte mich somit bei jeder Einzelnen und jedem Einzelnen sehr herzlich für das großartige Engagement bedanken“, betont Wilfing.

„Die Patientinnen und Patienten sind mit den Angeboten und den Leistungen in den NÖ Landeskliniken sehr zufrieden. Sowohl das Ärzteteam (94,76 Punkte) als auch das Pflegepersonal (96,32 Punkte) kamen dem maximalen Wert von 100 sehr nahe“, so Wilfing.

Seit 2008 läuft die Patientenbefragung flächendeckend an 25 Standorten im halbjährlichen Rhythmus. Auch der Fragebogen wurde laufend weiter entwickelt. „Neu ab 2013 ist, dass die Patientenbefragung ohne externe Unterstützung durchgeführt wird. Dies bietet uns die wesentlichen Vorteile einer rascheren Auswertung und mehrerer Auswertungsmöglichkeiten, welche speziell auf die Wünsche der Kliniken (z.B. besondere Darstellungen) abgestimmt werden können.“, freut sich Dr. Markus Klamminger, stellvertretender Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
12.06.2013

Radfahren – eine Broschüre die das Radfahren in St. Pölten beleuchtet

Nadine Lojka vom Verkehrsamt mit der neuen Info-Broschüre über das Radfahren in St. Pölten. Nadine Lojka vom Verkehrsamt mit der neuen Info-Broschüre über das Radfahren in St. Pölten.

Wann darf man als Radfahrer gegen die Einbahn fahren? Was sind Mehrzweckstreifen? Wie verhält man sich als Radfahrer in der Fußgängerzone? Über diese und weitere Themen informiert nun eine Broschüre, die das Radfahren in St. Pölten aus rechtlicher Sicht beleuchtet.

Die Stadt St. Pölten fördert nunmehr schon seit vielen Jahren das Radfahren. Radfahren führt zur Verringerung des motorisierten Individualverkehrs. Das Fahrrad hat gegenüber dem motorisierten Kraftfahrzeugverkehr viele Vorteile. Es verbraucht im Straßenraum weniger Platz und ist damit weniger stauanfällig. Es benötigt keine fossilen Brennstoffe und verursacht daher im Betrieb keine Schadstoffbelastung. Das Radfahren ist leise und führt zu keiner Lärmbelastung. Letztlich wirkt sich das Radfahren auch positiv auf die Gesundheit aus.

Im Rahmen der Förderung des Radfahrens wurden und werden zahlreiche straßenpolizeiliche Maßnahmen (Geh- und Radwege, Radfahrstreifen, Radfahrerüberfahrten) verordnet und mit Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen kundgemacht. Die in diesem Zusammenhang stehenden rechtlichen Bestimmungen mit der Benützung dieser Anlagen sind umfangreich. Um diese Regeln einsichtiger zu machen, wurde eine Broschüre mit den wichtigsten Bestimmungen für das Verhalten der Radfahrer erstellt. Diese liegt im Bürgerservice und im Verkehrsamt zur freien Entnahme auf. In dieser Infobroschüre wird an Hand von Beispielen aus St. Pölten die jeweilige Regelung dargelegt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: mss/Vorlaufer
04.06.2013

Alzheimer hinterlässt Hinweise im Blut

Alzheimer ist eine neurodegenerative Krankheit, die häufig ältere Menschen betrifft. Alzheimer ist eine neurodegenerative Krankheit, die häufig ältere Menschen betrifft.

Ca. 75 % der geschätzten 36 Mio. Alzheimer-Patienten weltweit haben noch keine verlässliche Diagnose erhalten, und die möglichen Auswirkungen auf das Leben der potenziellen Patienten jetzt und in der Zukunft könnten riesig sein.

Alzheimer ist eine neurodegenerative Krankheit, die häufig ältere Menschen betrifft. Die üblichsten Symptome sind ein progressiver Gedächtnisverlust bis zu der Phase, in der der Patient vollständig auf Pflegepersonal für die täglichen Lebensbedürfnisse angewiesen ist. Zahlreiche Forschungsarbeiten unterstützen die Theorie, dass eine Gruppe von Peptiden, die so genannten Beta Amyloid (Abeta), die natürlich im Körper vorkommen, einen grossen Einfluss auf die Alzheimer-Krankheit haben. Durch einen Prozess, der von der Wissenschaft bisher noch nicht erklärt werden konnte, kommt es zu einer Ansammlung von Peptiden im Gehirn, die über einen Zeitraum von Jahren Gedächtnisprobleme und andere Symptome verursachen, die mit der Krankheit in Verbindung gebracht werden.

Professor Manuel Sarasa, CSO und Gründer des spanischen Forschungsunternehmens Araclon Biotech, und sein Team haben daran gearbeitet, die Bluttests "ABtest40" und "ABtest42" zu perfektionieren, um die kleinsten Mengen dieser Peptide im Blut zu messen.

"Die Studie hat gezeigt, dass unser Test für Abeta im Blut einen grossen Zusammenhang zwischen den Peptidmengen und der Krankheit im Vergleich zu gesunden Menschen und Menschen mit geringer Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten aufweisen" ((MCI - Mild Cognitive Impairment) ist die frühste, erkennbare Phase des Gedächtnisverlusts.)

"Durch die Messung von drei verschiedenen Werten der wichtigsten Peptide Abeta40 und Abeta42 im Blut - frei im Plasma, gebunden an Plasmaelemente und gebunden an Blutzellen - und den Vergleich dieser Werte mit etablierten Diagnosemethoden können wir konsistent eine Beziehung zwischen den Abeta-Werten und der Krankheit erkennen", sagte er.

"Dies bedeutet, dass wir, und mit "wir" meinen wir Alzheimer-Forscher im Allgemeinen einem verlässlichen, minimal invasiven Biomarker für Alzheimer viel näher gekommen sind", sagt Professor Sarasa. "Die Bedeutung dessen ist, dass Studien früher beginnen können und weniger kosten. Eingreifende Therapien können in früheren Stadien der Krankheit getestet werden, und sobald eine effektive Therapie gefunden wurde, wird dieser Test gut für Reihenuntersuchungen der Bevölkerung im Gesundheitssektor geeignet sein."

Im Juli werden die Ergebnisse dieser Arbeit im Journal of Alzheimer's Disease 36(3) veröffentlicht.

Professor Sarasa merkte an, dass bereits eine grössere, multinationale Studie mit 255 Patienten im Gange sei und dass seine in Zaragoza ansässige Firma, ein Mitglied der Grifols Unternehmensgruppe, auch versucht, diese Ergebnisse durch andere, ähnliche Patientengruppen weltweit zu bestätigen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
29.05.2013

HYPO Niederösterreich nimmt Anlauf auf Olympische Winterspiele

(v.l.n.r.): HYPO NOE Gruppe-Vorstand Nikolai de Arnoldi, Snowboard-Profi Maria Ramberger und HYPO NOE Gruppe-Generaldirektor Peter Harold (v.l.n.r.): HYPO NOE Gruppe-Vorstand Nikolai de Arnoldi, Snowboard-Profi Maria Ramberger und HYPO NOE Gruppe-Generaldirektor Peter Harold

Die mehrfache österreichische Staatsmeisterin Maria Ramberger und aktuelle Nummer 13 im Gesamtweltcup wird ab sofort von der niederösterreichischen HYPO-Gruppe unterstützt. Der Vertrag beinhaltet die Präsentation der Marke ‚HYPO NOE‘ im Rahmen der Snowboardcross-Weltcupsaison 2013/14. Den absoluten Saisonhöhepunkt bilden die Olympischen Winterspiele in Sotschi von 7. bis 23. Februar 2014. Nach 2010 in Vancouver (Platz 16) möchte die ÖSV-Athletin erneut ihr Heimatland bei dem Großereignis vertreten. Für ihren Medaillentraum arbeitet die 26-jährige Klosterneuburgerin bereits hart und steckt derzeit inmitten der Saisonvorbereitungen. Die für den Verein Union Trendsport Weichberger St. Pölten startende Ramberger hat neben ihrer sportlichen Karriere ein Jus-Studium an der Universität Wien abgeschlossen und zeigt sich als Kolumnistin und Fotografin auch gern von ihrer kreativen Seite.

„Mit Maria Ramberger haben wir neben Frenkie Schinkels nun auch ein sehr erfolgreiches weibliches ‚Werbegesicht‘ in unseren Reihen. Wir wünschen ihr für die bevorstehenden Aufgaben im Snowboard-Weltcup alles Gute und würden uns sehr über ihren Durchbruch bei den Olympischen Spielen freuen“, betont Dr. Peter Harold, Generaldirektor der HYPO NOE Gruppe, die gelungene Verpflichtung der sympathischen niederösterreichischen Wintersportlerin.

„Als Niederösterreicherin freut es mich ganz besonders, einen starken Partner aus meiner Heimat als Unterstützer zu haben. Nun trage ich blau-gelb auch prominent am Helm. Danke an die HYPO NOE für den Rückhalt in der Saison 2013/14. Meine volle Konzentration liegt nun auf der Vorbereitung für Sotschi“, erklärt Maria Ramberger.

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21.05.2013

Diabetes geht immer mehr Betroffenen immer weniger "an die Nieren"

Die Zahl der DiabetikerInnen in Österreich steigt, während die Zahl der PatientInnen mit Nierenschäden als Folge von Diabetes abnimmt. Die Zahl der DiabetikerInnen in Österreich steigt, während die Zahl der PatientInnen mit Nierenschäden als Folge von Diabetes abnimmt.

Die Zahl der DiabetikerInnen in Österreich steigt, während die Zahl der PatientInnen mit Nierenschäden als Folge von Diabetes abnimmt. Dies geht aus dem Österreichischen Dialyse- und Transplantationsregister hervor. Diese Entwicklung resultiert aus der konsequenten und umfassenden Behandlung von Diabetes und dessen Begleiterkrankungen. Eine Abnahme der Nierenersatztherapien führt auch zu einer erheblichen Kostenreduktion. In diesem Zusammenhang fordert die Österreichische Diabetes Gesellschaft auch einen leichteren Zugang für DiabetikerInnen zu neu entwickelten Therapien.

Während die Zahl der DiabetikerInnen in Österreich weiterhin steigt - derzeit sind etwa 600.000 Personen betroffen -, hat die Zahl der PatientInnen mit Nierenschäden als Folge von Diabetes in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Dies geht aus dem seit 47 Jahren existierenden Österreichischen Dialyse- und Transplantationsregister eindrucksvoll hervor. In diesem Register sind sämtliche PatientInnen unseres Landes mit terminaler Niereninsuffizienz, also im Stadium, in dem eine Nierenersatztherapie erforderlich wird, erfasst.

Von 2000 bis 2006 betrug der Anteil der DiabetikerInnen an den PatientInnen, die das Stadium der terminalen Niereninsuffizienz erreichten, etwa 33 Prozent. "Damit war der Anteil von PatientInnen mit Diabetes, die das Stadium der terminalen Niereninsuffizienz erreicht haben, vor allen anderen primären Ursachen für Nierenschädigungen am höchsten. In den folgenden Jahren sank die Zahl erheblich und betrug 2011 27 Prozent", erklärt Univ.-Prof. Dr. Anton Luger, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel an der Medizinischen Universität Wien. Dabei entfiel der weitaus größere Anteil davon auf Typ-2-DiabetikerInnen (24 Prozent), Typ-1-DiabetikerInnen repräsentierten 3 Prozent.

Die Abnahme der Zahl der DiabetikerInnen, die eine terminale Niereninsuffizienz entwickeln, zeigt die Erfolge der Diabetestherapie in den letzten Jahren, die auf einer konsequenten und umfassenden Behandlung von DiabetikerInnen und den Begleiterkrankungen des Diabetes, wie Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten, beruht. Eine gute Stoffwechseleinstellung und Lebensstilmodifikation wirken sich deutlich positiv auf die Prognose aus.

DiabetologInnen tragen ganz wesentlich zu einer verbesserten Lebensqualität der ihnen anvertrauten PatientInnen bei, aber auch in einem erheblichen Ausmaß zu einer Reduktion der enormen Kosten, die eine Nierenersatztherapie verursacht (andere kostenintensive Sekundärkomplikationen wie Amputationen, Blindheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hier nicht erwähnt). Vor diesem Hintergrund wäre es von Seiten des Gesundheitssystems auch wichtig, PatientInnen den Zugang zu neu entwickelten Therapien zu erleichtern.

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07.03.2013

Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann

Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann

Woran erkennt man, dass bald der Frühling Einzug hält? Indem viele von uns Niesattacken, verstopfte Nasen und rote Augen aufgrund von Hasel-, Birken- oder Gräserpollen haben. Diese allergischen Reaktionen gehören zu den häufigsten Ursachen von geröteten Augen. Aber rote Augen sind ein Symptom, erklärt Chefredakteur und Allgemeinmediziner Dr. Andreas Baum, das verschiedene Ursachen haben kann:

Ganz oft ist es so, dass die Augen zu trocken sind, weil zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird. Da spielen auch häufig Zugluft, Zigarettenqualm, Wind oder Kälte eine Rolle und ebenfalls häufig sind Bindehautentzündungen durch Viren oder Bakterien. Wichtig ist, dass man zum Augenarzt geht, vor allem bei Schmerzen oder Sehstörungen, weil dann auch noch andere Augenkrankheiten dahinterstecken können.

Finger weg von irgendwelchen Hausmittelchen, wie Kamillespülung, weil die die Augen noch mehr reizen können. Man sollte die Ursachen ärztlich abklären lassen, denn oft kann der Augenarzt schnelle Abhilfe schaffen:

Bei trockenen Augen können künstliche Tränen helfen, die gibt es als Tropfen oder Gel in der Apotheke. Für Allergiker gibt es Augentropfen, die die Allergiesymptome im Auge unterdrücken. Bei Infektionen behandelt dann der Arzt z.B. mit abschwellenden oder bei bakteriellen Infektionen gegebenenfalls dann auch mit antibiotischen Augentropfen.

Damit gar nicht erst rote Augen und eine Bindehautentzündung entstehen können, kann man aber einfach und unkompliziert vorbeugen: Zugluft und Zigarettenrauch sollte man vermeiden und oft an die frische Luft gehen. Und dann ist es auch wichtig, dass man sich nicht mit ungewaschenen Händen die Augen reibt, um keine Keime in die Augen zu schleppen. Wer Kosmetika verwendet, wie Wimperntusche oder Eyeliner sollte aufs Verfallsdatum schauen, auch um keine Keime ins Auge zu bringen.

Augen werden bei langer Bildschirmarbeit häufig überanstrengt. Damit die Augen nicht ermüden und entspannen können, tut es gut, immer mal wieder in die Ferne zu schauen, rät der Diabetes Ratgeber.

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10.06.2013

NÖ Landespflegeheime kochen regional, saisonal, bio und fair

"Klima-Menüs" in allen NÖ Landespflegeheimen "Klima-Menüs" in allen NÖ Landespflegeheimen

Bereits zum sechsten Mal findet derzeit in Niederösterreich unter dem Motto "Klimaschutz. Wir tun was" eine Schwerpunktwoche zum Klimaschutz statt.

"Auch die NÖ Landespflegeheime beteiligen sich an dieser Aktion mit speziellen Klima-Menüs, die nach den Kriterien regional - saisonal - bio - fair gekocht werden. Denn gerade beim Lebensmitteleinkauf und Kochen können mit einfachen Mitteln Verbesserungen für die Umwelt erzielt werden", erklärt Soziallandesrätin Mag. Barbara Schwarz aus diesem Anlass.

Mehr als 2,5 Millionen Menüs im Jahr

Schwarz: "Die NÖ Landespflegeheime haben schon vor Jahren vermehrt auf biologische Lebensmittel umgestellt. Der Bioanteil liegt heute im Durchschnitt aller Häuser weit über 25 Prozent, in 20 Heimen liegt er mit durchschnittlich 30 Prozent deutlich darüber. Der Anteil regionaler Produkte macht dabei beachtliche 70 Prozent aus."

Die verwendeten "Bio-Nahrungsmittel" stammen außerdem garantiert aus biologischer, heimischer Landwirtschaft. Dazu zählen Rindfleisch, Teigwaren, Kartoffel, Reis, Mehl, Topfen, Milch/-produkte, Eier und Säfte. Die Landespflegeheime sind seit Februar 2007 biozertifiziert. Der totale Lebensmitteleinsatz macht jährlich rund 8 Millionen Euro aus

Die 49 NÖ Landespflegeheime produzieren im Jahr durchschnittlich zwei Millionen BewohnerInnen-Essen (Frühstück, Mittag- und Abendessen), 200.000 Mittagessen für MitarbeiterInnen und beliefern rund 250.000 Mal die Aktion "Essen auf Rädern" sowie rund 160.000 Mal andere Institutionen (z. B. Kindergärten, mobile soziale Dienste) mit Menüs.

Schwarz erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass alle Heimküchen biozertifiziert und die meisten auch nach der „Gastromed-Kessel-Analyse" für Großküchen mit mehreren „Kesseln" für Speisenqualität und Kundenzufriedenheit ausgezeichnet worden sind.

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29.05.2013

Genveränderung als eine Ursache für Brust- und Eierstockkrebs identifiziert

Genveränderung als eine Ursache für Brust- und Eierstockkrebs identifiziert Genveränderung als eine Ursache für Brust- und Eierstockkrebs identifiziert

Eine Veränderung am so genannten TERT Gen erhöht das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs erheblich. Das ist das Ergebnis einer aktuellen, multizentrischen Studie, an der die Universitätsklinik für Frauenheilkunde und das Comprehensive Cancer Center Vienna (CCC), eine Einrichtung der MedUni Wien und des AKH Wien, beteiligt waren. Mit einem Sample von mehr als 100.000 Patientinnen aus Europa, den USA und Asien liegt nun die weltweit größte Studie zum Thema Brust- und Eierstockkrebs vor.

Das internationale Projekt, das auf eine europäische Initiative zurückgeht, belegt eindeutig den Zusammenhang zwischen Veränderungen des TERT Gens und dem Auftreten von Brust- bzw. Eierstockkrebs. Das TERT Gen ist eine Stelle auf dem Chromosom 5, das ein Eiweißmolekül kodiert, welches die Stabilität von Chromosomen unter anderem im Bereich der Brust und der Eierstöcke reguliert. Christian Singer, Leiter des Labors für erblichen Brust- und Eierstockkrebs und Leiter der Senologie an der Universitätsfrauenklinik: “Das Zellwachstum im menschlichen Organismus wird durch die Regulation von Zellteilung, die durch bestimmte Gene gesteuert wird, ermöglicht.

Unsere Studie untersuchte Variationen des TERT Gens. Mit unseren Untersuchungen konnte belegt werden, dass bestimmte „Schreibfehler“ in diesem Gen das Risiko von unkontrolliertem Zellwachstum, also dem Auftreten von Krebs, deutlich erhöht.“ Das Comprehensive Cancer Center beteiligte sich an diesem Forschungsprojekt durch die Einbindung von Patientinnen in die Studie und der SNP-Analyse ihres Genmaterials. (Als SNP, Single Nucleotide Polymorphisms, werden Variationen einzelner Basenpaare in einem DNAStrang bezeichnet.) Bei der SNP-Analyse werden Abschnitte von Genen auf fehlerhafte Kodierung untersucht. „Man untersucht dabei die DNA-Stränge systematisch nach noch so kleinen Defekten. Diese Fehler sind in manchen Fällen unwesentlich, in anderen, wie in dem hier untersuchten, spielen sie eine überragende Rolle. Die aktuellen Erkenntnisse helfen uns, Krebs besser zu verstehen. Je mehr wir über solche Veränderungen wissen, desto mehr können wir über das Risiko der Trägerin, an Krebs zu erkranken, aussagen“, erläutert Singer. „Diese Studie ist ein hervorragendes Beispiel für internationale Kooperation. Ein derart großes Patientinnen-Sample kann man auf nationaler Ebene, wo in Studien normalerweise maximal 3.000 Patientinnen eingebunden werden können, nie erreichen.“

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10.04.2013

Jeder zweite Österreicher hat Übergewicht - Radfahren im Alltag verbrennt viele Kalorien

Jeder zweite Österreicher hat Übergewicht - Radfahren im Alltag verbrennt viele Kalorien Jeder zweite Österreicher hat Übergewicht - Radfahren im Alltag verbrennt viele Kalorien

Radfahren im Alltag hilft allen, die nach dem langen Winter den Winterspeck wieder loswerden möchten. Immerhin bringt jeder zweite Österreicher zu viele Kilo auf die Waage. Der VCÖ macht darauf aufmerksam, dass eine Person mit 80 Kilogramm Körpergewicht durch eine halbe Stunde Radfahren mit leichter Anstrengung 240 Kilokalorien (kcal) verbrennt, bei mäßiger Anstrengung sogar 320 Kilokalorien. „Wer eine halbe Stunde mit Anstrengung radelt, kann ein kleines Wiener Schnitzel verbrennen. Viele Österreicher haben keine Zeit für regelmäßigen Sport. Umso wichtiger ist es, die Bewegung in den Alltag zu integrieren“, so VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek.

Schon gemütliches Radfahren verbrennt viele Kalorien. Wer eine halbe Stunde lang langsamer als 15 km/h radelt, verbraucht bei 80 Kilogramm Körpergewicht 160 kcal, bei 65 kg immer noch 130 kcal. Je flotter Rad gefahren wird, umso größer natürlich der Kalorienverbrauch.

„Radfahren macht nicht nur eine gute Figur, sondern ist de facto eine vorbeugende Medizin gegen viele Krankheiten. Eine halbe Stunde Bewegung pro Tag senkt laut Weltgesundheitsorganisation das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent. Zudem wird durch regelmäßiges Radfahren im Alltag das Immunsystem gestärkt“, betont VCÖ-Expertin Urbanek. Und beim Radfahren werden mehr als 100 Muskeln aktiviert.

Eine halbe Stunde Radfahren verbrennt so viele Kalorien wie folgende Lebensmittel haben

(Radfahren mit leichter Anstrengung – 80 kg Körpergewicht)

45 Gramm Alpenmilchschokolade

70 Gramm Parmesan

80 Gramm Emmentaler

100 Gramm Weißbrot

120 Gramm Lachs

130 Gramm Dunkles Brot

150 Gramm Rib-Eye-Steak

270 Gramm Mais

290 Gramm Erdbeeren

420 Gramm Äpfel

1 Kilogramm Karotten

1 Krügerl Bier

(Quelle: www.kalorientabelle.net, VCÖ 2013)

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17.06.2013

EUFEP-Kongress: Die effektivsten Maßnahmen gegen die weltweite Adipositas-Epidemie

(v.l.n.r.): Ing. Maurice Androsch (Landesrat für Gesundheit), Dr. Bernhard Ludwig (Kabarettist), Mag Wolfgang Sobotka (LH-Stellvertreter), Prof. Dr. Gerarld Gartlehner (Wissenschaftliche Leitung EUFEP Kongress), Dr. Edith Bulant-Wodak (Leitung Initiative "Tut gut!"), Dr. Johannes Püspök (Leitung medizinische Strategie und Planung in der Agentur für Gesundheitsvorsorge) (v.l.n.r.): Ing. Maurice Androsch (Landesrat für Gesundheit), Dr. Bernhard Ludwig (Kabarettist), Mag Wolfgang Sobotka (LH-Stellvertreter), Prof. Dr. Gerarld Gartlehner (Wissenschaftliche Leitung EUFEP Kongress), Dr. Edith Bulant-Wodak (Leitung Initiative "Tut gut!"), Dr. Johannes Püspök (Leitung medizinische Strategie und Planung in der Agentur für Gesundheitsvorsorge)

Eigenverantwortung ist und bleibt ein zentrales Element in der Adipositasprävention. Beim diesjährigen Europäischen Forum für evidenzbasierte Prävention wurden vor allem die zusätzlichen Möglichkeiten der Vorsorge diskutiert. “Es gibt eine Reihe von kostengünstigen, sehr effektiven Präventionsmaßnahmen gegen Adipositas, doch diese werden von Regierungen kaum oder nur zögerlich umgesetzt,“ so fasste Boyd Swinburn, Universitätsprofessor für Volksernährung und Weltgesundheit an der Deakin Universität in Melbourne, beim EUFEP-Symposium in Krems die evidenzbasierten Ergebnisse umfangreicher Pilotprojekte und Studien zusammen.

Die besten und am schnellsten wirksamen positiven Effekte in der Prävention können mittels steuerlicher Eingriffe und Gesetzgebung erreicht werden, so Swinburn. Gesetzliche Interventionen erzielen die höchste Reichweite und verursachen die geringsten Kosten. Seine Empfehlungen: Sogenanntes „Junk Food“ mit einem Steuerzuschlag von mindestens 20 Prozent belegen, dafür gesunde Lebensmittel von der Mehrwertsteuer befreien, oder sogar subventionieren. Zusätzlich ist Swinburn aufgrund seiner Studienergebnisse ein starker Befürworter von gesetzlichen Restriktionen beim Lebensmittelmarketing. Dabei geht es unter anderem um das Verbieten von Marketingaktivitäten und Werbung für „Junk Food“ bei Kindern. Mit „David gegen Goliath“ beschreibt Swinburn hier das aktuelle Szenario. In Europa würde von der Nahrungsmittelindustrie Milliarden für Lobbying ausgegeben, um gegen Verkaufsregulierungen zu kämpfen. Um das angedachte Ampel-Kennzeichnungs-System zu bekämpfen, steht eine kolportierte Milliarde zur Verfügung. Die Idee des Ampelsystems ist, jedes Lebensmittel deutlich mit Grün (gesunde Lebensmittel), Gelb oder Rot (zu viel Zucker, zu hoher Fett- beziehungsweise Salzgehalt) zu kennzeichnen.

Politische Entscheidungen oft konträr zu wissenschaftlichen Erkenntnissen

Untersucht hat der WHO-Experte Swinburn und sein Forscherteam auch die Effektivität von Bewegungsprogrammen durch Gemeinden und Schulen. Es gebe einige Programme mit einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis, doch generell seien Bewegungsprogramme die teuersten und ineffizientesten Präventionsmaßnahmen. Auch das von der australischen Regierung mit Millionen von Dollar unterstützte Bewegungsprogramm für SchülerInnen habe sich als sehr ineffizient in der Adipositasbekämpfung herausgestellt. Bewegung sei wichtig, aber diese müsste im Alltag integriert sein, resümierte Swinburn.

PolitikerInnen, Eltern und StädteplanerInnen können viel zur Adipositasprävention beitragen. Entscheidungen „mit gesundem Hausverstand“ forderten die TeilnehmerInnen des Stakeholder-Workshops ein. Beispielsweise wurde in einer österreichischen Gemeinde vor wenigen Wochen vom Gemeinderat auf Antrag der Schulleitung beschlossen, dass die Schulkinder künftig einen Kilometer vom Bahnhof in die Schule mit dem Bus fahren werden. Gleichzeitig wird an der Schule „bewegtes Lernen“ finanziert. Anderorts wurden informative Gesundheitsbroschüren an Volksschulen aufgelegt, diese aber mit Süßigkeiten und Softdrinks bestückt.

„Fernseher raus aus dem Kinderzimmer, mehr Spielen im Freien und genug Schlaf – mit diesem Aufruf nimmt Prof. Dr. Wolfgang Ahrens von der Universität Bremen vor allem die Eltern in die Pflicht. Die Verantwortung liege aber auch deutlich beim Städtebau und den politischen EntscheidungsträgerInnen, denn Kinder haben oft einfach keinen Platz mehr zum gefahrlos Spielen und sich Bewegen. Auch zu wenig Schlaf ist ein wesentliches Thema im Zusammenhang mit der Entstehung von Adipositas, so Ahrens.

Der Kampf gegen Adipositas kann nur miteinander gewonnen werden

„Das Risiko, an Übergewicht zu versterben ist inzwischen weltweit größer, als an den Folgen von Hunger zu sterben. In den vergangenen Jahren konnte leider nicht der Hunger eingedämmt werden, sondern starkes Übergewicht und Fettleibigkeit sind entsprechend gestiegen“, unterstrich der wissenschaftliche Leiter des Kongresses, Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner. Deutliches Übergewicht reduziert die Lebenserwartung um drei Jahre, Adipositas (Fettleibigkeit) um sechs Jahre. Mehr als die Hälfte der Europäer ist mittlerweile übergewichtig oder fettleibig. Gartlehner: „Wir haben mit dem 4. Europäischen Kongress für evidenzbasierte Prävention einen weiteren Schritt zur Adipositasbekämpfung machen können. Mit dem Austausch und der Diskussion internationaler Erfahrungen evidenzbasierter Ursachenforschung konnten wir einen wichtigen Beitrag zur Adipositasprävention leisten. Nun ist die Politik gefordert, damit die Erkenntnisse entsprechend umgesetzt werden können.“

Alarmierende Zahlen zu Adipositas

Die Zahl adipöser Menschen steigt weltweit rapide an, auch in Österreich. Das Ergebnis einer neuen Studie aus Österreich zeigt unter 14.000 Kindern im Alter zwischen 4 und 19 Jahren, dass bereits 15 – 16 % übergewichtig und weitere acht Prozent adipös sind. Die gesundheitlichen Folgen sind enorm. Das Risiko, an Übergewicht zu versterben ist inzwischen weltweit größer, als an den Folgen von Hunger zu sterben. Zu diesem Ergebnis kommt Professor Gartlehner, wissenschaftlicher Leiter des EUFEP Kongresses. Nicht nur vorzeitige Sterblichkeit, sondern vor allem eine drastische Senkung der Lebensqualität und hohe Kosten für das Gesundheitssystem und die gesamte Volkswirtschaft sind Begleiterscheinungen von Adipositas und starkem Übergewicht.

Tim Lobstein – Industrie in die Pflicht nehmen

In einem Zeitraum von 10 Jahren sind wir um 10 Prozent schwerer geworden. Wir essen zu viele ungesunde Nahrungsmittel – zu salzig, zu fett und zu zuckerhaltig. Dr. Tim Lobstein, Policy Director der „International Obesity Task Force“ und ehemaliger Direktor der “UK Food Commission” sieht den Grund dafür in der Nahrungsmittelindustrie und der von ihr motivierten Werbung. Er fordert restriktive Maßnahmen gegen ungesunde Nahrungsmittel. Das weltweite Budget für die Bewerbung gesundheitsschädlicher Produkte beträgt über $120 Milliarden, das ist mehr als das BIP der meisten Länder dieser Erde ausmacht. Das Versagen der Politik, sich gegen die Industrie zu stellen, führt längerfristig dazu, dass die Zahl der Adipösen auf der ganzen Welt steigt.

Boyd Swinburn – Staatliche Eingriffe nötig

In Europa werden von der Nahrungsmittelindustrie Milliarden ausgegeben, um Verkaufsregulierungen zu stoppen. Viele effiziente und relativ einfach umsetzbare Präventions-Ansätze werden aufgrund des Gegendrucks von Seiten der Industrie nicht umgesetzt. Der australische Experte Boyd Swinburn, Professor für Volksernährung und Weltgesundheit an der Deakin Universität in Melbourne, ist Befürworter von gesetzlichen Restriktionen beim Lebensmittelmarketing. Die höchsten und am schnellsten wirksamen positiven Effekte in der Prävention können laut Swinburn mittels steuerlicher Eingriffe und Gesetzgebung erreicht werden. Lesen Sie mehr…

Anita Rieder – Prävention im Supermarkt

Sonderangebote führen dazu, dass gesunde Lebensmittel verstärkt gekauft werden, so Univ.-Prof.in Dr.in Anita Rieder beim EUFEP Kongress. Allerdings nicht anstelle ungesunder Lebensmittel – sondern zusätzlich! Die negative Wirkung dieser ungesunden Lebensmittel wird in der Regel unterschätzt. Das Präventionspotential gezielter Platzierungen in Supermärkten ist groß: 70% der Lebensmittel werden in Österreich im Supermarkt gekauft.

Ebenfalls zu 70% geschieht die Kaufentscheidung am Regal. Und lediglich 14.4% der Ernährungsentscheidungen passieren bewusst! Lesen Sie mehr…

Wolfgang Ahrens – Adipositas bei Kindern

Die von Prof. Dr. Ahrens präsentierten Ergebnisse der IDEFICS-Studie zu den Auswirkungen von Ernährung und Lebensstil auf das Adipositasrisiko bei Kindern und Jugendlichen machen deutlich: Eltern und Städtebauverantwortliche müssen stärker in die Verantwortung genommen werden. Überschätzt wird der Einfluss der Ernährung, so Ahrens. Wichtiger seien andere Faktoren, wie etwa ausreichend Schlaf: Kinder, die zu wenig schlafen, haben ein größeres Risiko stark übergewichtig oder adipös zu werden.

Workshop: Verhältnisse, die dick machen

Gesundheits- und Ernährungskompetenz soll mehr gefördert werden, Marketing für Lebensmittel bei Kindern dagegen stark eingeschränkt. Ergebnisse aus dem Stakeholderworkshop im Rahmen des EUFEP Kongresses sind eindeutig: Um der derzeitigen Gesundheitslage in Österreich Herr zu werden, müssen Politik, Wirtschaft und GesundheitsexpertInnen besser zusammenarbeiten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: EUFEP/ekpr/Niederkofler
06.05.2013

Wenn der Grill zum Flammenwerfer wird …

Ein Fettbrand, der mit 1/8 Liter Wasser gelöscht wird Ein Fettbrand, der mit 1/8 Liter Wasser gelöscht wird

Ein lauer Sommerabend, liebe Freunde zu Gast und dann noch ein saftiges Kotelett vom Grill – was kann es Schöneres geben? Doch leider haben viele „Grillmeister“ zu wenig Geduld: Damit es schnell geht, muss ein Brandbeschleuniger her. Ob Spiritus oder Benzin, die Kohle wird damit getränkt und dann entzündet. Die verheerenden Folgen können explodierende Kohle oder meterhohe Stichflammen sein. Sicheres Entkommen für umstehende Personen ist kaum möglich.

5 Verletzte pro Tag während der Grillsaison

Laut einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit verletzen sich jährlich rund 1.000 Personen in Österreich beim Grillen. Das macht in der Saison von April bis Mai fünf Verletzte pro Tag. Viele dieser Brandverletzungen sind auf die Verwendung von Spiritus oder Benzin zurückzuführen. Wie gefährlich diese Methode ist, erklärt Karl Enzinger, Leiter Brandschutz der NÖ Landesregierung und Kommandant der Betriebsfeuerwehr NÖ Landhaus: „Wenn der flüssige Brennstoff vor dem Anzünden auf die Kohle kommt, bildet sich ein Gas-Luftgemisch, das sich extrem schnell ausbreitet und beim Anzünden explodiert. Trifft Spiritus oder Benzin direkt auf glühende Kohle oder Feuer, entsteht eine Stichflamme, die selbst zwei Meter vom Grill entfernte Personen verletzen kann.“ Die Folgen sind schwere Verbrennungen in Gesicht, Rumpfbereich oder an den Händen.

Sicher grillen – Unfälle vermeiden

„Viele Grill-Unfälle könnten vermieden werden, wären sich die Hobby-Griller der Risiken bewusst“, erklärt Mag. Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der Niederösterreichischen Versicherung, „deshalb machen wir an unserem diesjährigen Tag der Sicherheit auf die Gefahren aufmerksam.“ Mit Aktionen in ganz Österreich, bei denen Tipps für sicheres Grillen gegeben werden, soll die Sensibilität für das Thema gesteigert werden. In diesem Zusammenhang verteilen die Unternehmen der Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer praktische „Grillboxen“. Deren Inhalt – Sicherheitsanzünder, Grillspieße, Gewürze und ein Heft mit Sicherheitstipps und Rezepten – soll beim Grillen daran erinnern, Verantwortung zu zeigen.

Richtiger Versicherungsschutz

Wie aber kann man sich vor den finanziellen Folgen eines Brandschadens beim Grillen schützen? „Kommt es auf Terrasse oder Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand, ist meist auch der Besitz des Nachbars betroffen“, so Bernhard Lackner. Der Versicherungsprofi erklärt dazu: „Eine Feuer- bzw. Haftpflichtversicherung schützt in jedem Fall, denn sie deckt den eigenen sowie den fremden Schaden ab.“

Trotz umfassenden Versicherungsschutzes sollten grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen immer eingehalten werden.

Nachfolgend einige Anregungen für sicheren Grillgenuss.

> Niemals Spiritus oder Benzin als Brandbeschleuniger verwenden – Zündhilfen sind am sichersten!

> Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen!

> Anzündmittel, die den benötigten Sicherheitsnormen entsprechen, sind mit der Bezeichnung ÖNORM EN 1860 bzw. DIN 66358 gekennzeichnet.

> Keinesfalls Anzünder für Ölöfen verwenden! - Hochwertige Anzündhilfen werden für eine sichere Anwendung immer mit Gebrauchsanweisung verkauft.

> Grillgeräte immer stabil auf ebenen Boden stellen und während des Betriebes nicht verschieben. Nicht in geschlossenen Räumen oder unter Sonnenschirmen verwenden.

> Feuerlöscher, Wasser oder Löschdecke für den Ernstfall bereitstellen.

> Löschen Sie nach dem Grillen die Glut, auf keinen Fall sollten Sie diese in den Mülleimer entsorgen.

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07.06.2013

Das Hochwasser geht, der giftige Schlamm bleibt

Das Hochwasser geht, der giftige Schlamm bleibt Das Hochwasser geht, der giftige Schlamm bleibt

Wenn das Hochwasser geht, bleiben oft Schwermetalle wie Blei oder Cadmium im Schlamm zurück. Die Belastung an Zink, Kupfer und Cadmium ist hoch. Diese Schwermetalle können zum Problem werden. Nach Überschwemmungen verbleiben sie in den Schlammrückständen und belasten dauerhaft den ufernahen Boden.

Während vor vielen Jahren der Schwennschlamm als Dünger galt, birgt er heute oft einen wahren Giftcockteil. Das Hochwasser hat Dünger und Pflanzenschutzmittel aus dem Boden gelöst. In vielen Kellern gelagerte Giftstoffe, Lacke, Putz- und Lösungsmittel haben ihren Weg in die Flüsse und Bäche gefunden. Auch der eine oder andere Öltank hat seinen Inhalt verloren.

Tiere auf den Weiden nehmen diese Stoffe beim Grasen auf. Überschwemmungen auf der Pferdeweide können langfristig Niere und Leber der Pferde stark belasten. Natürlich ist auch anderes Nutzvieh und der Anbau von Lebensmitteln betroffen.

Schwermetalle, die mit dem Schlamm auf die Felder kommen, halten sich längere Zeit im Boden.

Nach dem Hochwasser 2012 warnte das Umweltbundesamt in einer Aussendung, die heute wohl kaum an Aktualität verloren hat:

Bei allen Tätigkeiten nach Überflutungen ist es besonders wichtig, die üblichen hygienischen Maßnahmen, wie gründliches Händewaschen, zu beachten. Es sollten Handschuhe, Gummistiefel und feuchtigkeitsabweisende Kleidung getragen werden. Der Kontakt der bloßen Haut mit abgelagertem Schlamm soll weitestgehend vermieden werden, während der Arbeiten vor Ort sollte nicht gegessen oder getrunken werden.

Generell ist vom Verzehr von Obst und Gemüse aus überfluteten Bereichen abzuraten.

Keinesfalls sollten verwendet werden:

• Wurzelgemüse,

• Knollengemüse,

• "erdnahes" Gemüse wie Salat,

• Obst und Fruchtgemüse, das mit Überschwemmungswasser in Kontakt gekommen ist.

Überflutetes Gras oder Grünfutter soll weder verfüttert, noch siliert oder kompostiert werden.

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08.03.2013

"Dein Tipp für Julia“ - Neue Kampagne zur Raucherentwöhnung startet

“Dein Tipp für Julia“ - Interaktive Tipps gegen die Lust am Rauchen “Dein Tipp für Julia“ - Interaktive Tipps gegen die Lust am Rauchen

In Österreich sterben jährlich etwa 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Grund genug für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und das Rauchertelefon eine Kampagne zur Raucherentwöhnung ins Leben zu rufen. Mit der aktuellen Kampagne “Dein Tipp für Julia“ sollen vor allem junge Frauen im Alter von 18 bis 34 Jahren angesprochen werden. Eine interaktive Video-Webseite (www.juliarauchfrei.at) sowie YouTube und Facebook bilden die zentralen Elemente dieser Kampagne.

Eine ist keine, oder?

Im Mittelpunkt der Kampagne steht Julia, eine junge Frau, die mit dem Rauchen aufgehört hat. Als sie eine alte Packung Zigaretten findet, bekommt sie wieder große Lust zu rauchen. Deshalb wendet sie sich mit einer Videobotschaft an die Internet-Gemeinde und bittet diese um Tipps, die sie vom Rauchen abhalten soll. Julia belohnt jeden brauchbaren Ratschlag mit einem unterhaltsamen Video, in dem sie (fast) jeden Tipp in die Tat umsetzt. Die ZuseherInnen können so den Lauf der Geschichte mit beeinflussen. Julia bemerkt in Ihren Videos auch die Vorteile des Nichtrauchens wie z.B. dass sie nun, ihr Geld für andere Einkäufe nutzen kann und dass sie beim Tanzen wieder mehr Luft hat.

„Der interaktive Charakter der Kampagne ermöglicht es in einen Eins-zu-Eins-Kontakt mit potentiellen RaucherInnen zu treten. Gemeinsam mit dem Rauchertelefon wollen wir Wege aufzeigen, wie man rauchfrei bleiben kann. Aufhörwillige RaucherInnen sollen auf humorvolle Weise das Rauchertelefon und die österreichweiten Angebote der Tabakentwöhnung kennen lernen. Wir gehen einen neuen Weg, um vor allem junge Frauen zu unterstützen“, so der für das Thema Prävention zuständige stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Josef Probst.

Raucherinnen auf dem Vormarsch

Die Kampagne ist eine Reaktion auf die unterschiedliche Entwicklung des Tabakkonsums von Frauen und Männern. Laut Statistik Austria ist die Raucherrate bei den Männern in den letzten Jahrzehnten von 39 % auf 27 % gesunken, während sich gleichzeitig der Anteil der weiblichen Raucherinnen von 9 % auf 19 % erhöht und somit mehr als verdoppelt hat. Jede dritte Frau (34 %) in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen raucht täglich. Hinzu kommt noch, dass in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen die Frauen früher zu rauchen beginnen, als die Männer.

Hilfe zur Selbsthilfe

Ziel der Kampagne, die noch bis zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2013 läuft, ist die Sensibilisierung junger Frauen und Motivation junger RaucherInnen zum Rauchstopp. Die Webseite www.juliarauchfrei.at wird auch nach dem Weltnichtrauchertag weiterhin verfügbar sein. Die Kampagne verlagert den kommunikativen Schwerpunkt weg von den Gefahren des Rauchens, hin zu den Vorteilen des Nichtrauchens und den Angeboten für Aufhörwillige.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Boom Jelly
07.06.2013

Nach dem Hochwasser kommt die Gelsenplage

Nach dem Hochwasser kommt die Gelsenplage Nach dem Hochwasser kommt die Gelsenplage

"Wolkenschwärme" von Überschwemmungsgelsen prognostizierte der Ökologe Bernhard Seidel am Mittwoch. Ende Juni werden sich die Gelsen, die jetzt noch als Larven in den Überschwemmungsgebieten leben, auf die Suche nach Blut begeben. Das Blut ist für die Gelsen durch die aufgenommenen Proteine (Körpereiweiße) für die Produktion ihrer Eier besonders wichtig.

"Die Population könnte um das drei- bis vierfache, wenn nicht um das zehnfache des Üblichen übersteigen", so der Stechmückenexperte.

Diese „Gelseninvasionen" können zu einer beträchtlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der Bewohner dieser Regionen führen.

Als bis dato umweltfreundlichste Methode den Gelsenbestand zu regulieren ist der Einsatz von Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) Präparten anzusehen.

Beim Bacillus thuringiensis handelt es sich prinzipiell um eine im Boden vorhandene Bakterienspecies.

Mittlerweile wurden verschiedene Stämme dieses Bakteriums identifiziert, z.B. den Stamm israelensis. Jeder dieser verschiedenen Stämme wirkt spezifisch gegen ein bestimmtes Artenspektrum: z.B. der Stamm israelensis gegen Gelsen.

Während der Sporenbildung der Bakterien kommt es zur Ausbildung eines Endotoxins, welches stark giftig auf Gelsen wirkt.

Diese stark toxische Wirkung besteht jedoch nur während bestimmter Larvenstadien der Gelsen, daher ist der Zeitpunkt der Ausbringung von Bti von großer Wichtigkeit für den Erfolg der Gelsenregulationsmaßnahmen.

Von der AGES wurde ein Gelsen-Monitoring zur Überwachung von Vektoren (=Überträgern) von humanpathogenen Viren wie z.B. dem West Nil (WNV), Dengue oder Chikungunya aufgebaut. Weiters werden in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien die gefunden Vektoren auch auf durch Stechmücken übertragene bakterielle Erkrankungen wie die Tularämie ("Hasenpest") und parasitäre Erkrankungen wie die durch die Sandfliegen übertragene Leishmaniose untersucht. Mit dem Programm werden an vordefinierten Standorten Stechmücken gesammelt, klassifiziert und mittels molekularbiologischen Methoden gezielt die Durchseuchungsrate der Gelsenbestände mit den oben genannten Erregern bestimmt. Anhand der gefundenen Stechmückenarten und des möglichen Nachweises humanpathogener Viren stehen Informationen zur Verfügung, die über das Risiko der Übertragung Auskunft geben und so gegebenenfalls weitere gezielte Abklärungs-Maßnahmen ermöglichen.

In allen neun Bundesländern werden an bislang 37 ausgewählten Standorten im Kulturland (Landwirtschaft) Gelsen mittels speziellen Fallen gesammelt. Die angestrebte Menge liegt bei etwa 5.000 Exemplaren pro Jahr. Besonderes Augenmerk gilt der Suche nach den Arten Aedes japonicus (Asiatische Buschmücke) oder Aedes albopictus (Asiatische Tigermücke).

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30.05.2013

EU verpflichtet Pharmakonzerne zu mehr Transparenz bei der Entwicklung von Medikamenten

EU verpflichtet Pharmakonzerne zu mehr Transparenz bei der Entwicklung von Medikamenten EU verpflichtet Pharmakonzerne zu mehr Transparenz bei der Entwicklung von Medikamenten

Im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments in Brüssel wurde gestern eine wichtige Etappe für weniger Bürokratie und mehr Transparenz bei der Medikamententwicklung gelegt. "Von der Idee bis zum fertigen Medikament dauert es rund 13 Jahre, am Ende stehen klinische Tests mit Freiwilligen. Ohne klinische Studien gäbe es keine neuen Medikamente und keine Weiterentwicklung von Arzneimitteln, die bereits auf dem Markt sind. Diese Studien müssen von Pharmakonzernen nun in einer EU-Datenbank registriert werden, die Ergebnisse sind innerhalb eines Jahres zu veröffentlichen. Damit wird dank des Europäischen Parlaments gewährleistet, dass auch die kritischen Informationen dieser Studie bekannt werden, nicht nur jene Daten, die später für Werbemaßnahmen von Medikamenten verwendet werden", erläutert die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach.

Kadenbach, Mitglied im Gesundheitsausschuss, begrüßt das einfachere Antragsverfahren für klinische Studien. "Vorgesehen sind aber auch Geldstrafen, wenn sich Pharmakonzerne nicht an die neuen Regeln der transparenten Veröffentlichung halten, die wir im Sinne der Patientinnen und Patienten schaffen", so Kadenbach. "Wir müssen die Ergebnisse aller klinischen Studien wissen, ob sie erfolgreich waren oder nicht. Eine klinische Studie ist nicht ein Marketingelement, sondern eine Beurteilung von Sicherheit und Wirksamkeit. Im Interesse des öffentlichen Vertrauens in die Medizin und gute Wissenschaft brauchen wir Zugang zu detaillierten Zusammenfassungen der Ergebnisse. Negative Ergebnisse sind entscheidend, um die Wiederholung von etwas, das nicht funktioniert zu vermeiden, um etwa unnötige klinische Versuche zu verhindern", führt Kadenbach aus.

Schließlich soll die verbesserte Vorgehensweise auch dafür sorgen, neue und verbesserte Therapien für viele Krankheiten zu finden sowie grenzüberschreitende Studien durchzuführen. "Im Fall von seltenen Krankheiten ist diese Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung", so Kadenbach.

"Ich freue mich auch, dass der vom Gesundheitsausschuss angenommene Text die Stellung der unabhängigen Ethikkommissionen zumindest verbessert. Ethikkommissionen waren im Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission formell gar nicht erwähnt. Vorgesehen ist nun laut unserer Abstimmung, dass klinische Studien zuerst von einer Ethikkommission geprüft werden müssen. Diese Vorschrift nimmt auch Bezug auf die Deklaration von Helsinki des Weltärztebundes, in der festgeschrieben ist, dass jeder klinische Prüfplan von einer Ethikkommission genehmigt werden muss. Ich appelliere an den Rat, der nun im Gesetzgebungsprozess am Zug ist, diese Formulierung zu übernehmen", unterstreicht Kadenbach abschließend.

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15.06.2013

Bei Kleinkindern ist Ertrinken nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache

Bei Kleinkindern ist Ertrinken nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache Bei Kleinkindern ist Ertrinken nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache

Nur wenige Momente aus den Augen gelassen und schon droht Kleinkindern in Gärten mit ungesicherten Gewässern Lebensgefahr. Insgesamt ertrinken pro Jahr durchschnittlich fünf Kinder (2011: drei). Auch bei seichten Mini-Biotopen: eine Sicherung muss sein. Denn Kinder unter fünf Jahren können sich bereits aus einer Wassertiefe von nur wenigen Zentimetern nicht mehr aus eigener Kraft retten. Meist tritt das Phänomen der Schockstarre ein, denn panische Kinder sind bewegungsunfähig. Zusätzlich ist bei kleinen Kindern die Muskulatur oft zu schwach, um in einer solchen Notlage den Kopf hoch genug aus dem Wasser zu heben.

Was uns Erwachsenen bewusst sein muss: Ertrinken ist ein lautloser Tod. Schon ein paar Sekunden elterlicher Unachtsamkeit können zur Katastrophe führen. Kein Schreien, kein wildes Um-sich-Schlagen. Völlig laut- und regungslos gleiten Kleinkinder ins Wasser. Auch wenn der Wasserunfall nicht tödlich endet: Überlebende Kinder sind – abhängig von der Dauer des erlittenen Sauerstoffmangels – in vielen Fällen von bleibenden Gehirnschäden betroffen.

Ungetrübter Badespaß

Kinder lieben Wasser, sei es im eigenen Garten, bei Freunden im Pool oder im Strandband. „Immer und ausnahmslos gilt: Erwachsenenauge, sei wachsam. Lassen Sie Ihr Kleines im Wasser und in Wassernähe nie aus den Augen. Legen Sie bei Familienfesten und sonstigen Besuchen genau fest, wer wann auf das Kind aufpasst“, so DI Alexandra Kühnelt-Leddihn vom KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit).

Tipps vom KFV

Achtung Spielzeug! Aufblasbare Gummitiere machen beim Baden Spaß, bieten im Ernstfall aber keinerlei Schutz. Egal, ob beim Ritt auf dem Plastik-Krokodil, im Schlauchboot oder auf der Luftmatratze: „Schwimmflügel an!“ lautet für die Kleinsten die Devise.

Legen Sie Ihrem Kind nur mit dem CE-Zeichen versehene Schwimmhilfen an! Oberarm-Schwimmflügeln müssen mehrere voneinander getrennte (aufblasbare) Luftkammern und – wenn sie aufblasbar sind – dazu noch Sicherheitsventile aufweisen.

Mobil- und Schnurlostelefone lagern Sie im Garten am besten in Griffnähe, Notruf-Nummern inklusive.

Frischen Sie Ihr Know-how in einem Erste-Hilfe-Kurs auf. Im Notfall zählt jede Sekunde!

Bringen Sie Ihrem Kind so früh wie möglich das Schwimmen bei!

Gewässer im Garten: So sichern Sie richtig!

Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen, die Ihren Garten für die ganze Familie zu einem Ort der Erholung machen:

Brunnen, Regentonne, Mini-Biotop & Co.

Die Gefahrenzone Ziehbrunnen wird mit einem fix montierten, massiven Gitter entschärft. Ist der Ziehbrunnen in Gebrauch, ist eine versperrbare Abdeckung dringend erforderlich.

Auch Regentonnen stellen für kopfüber hineinfallende Kleinkinder ein großes Risiko dar und müssen daher mit einer verschließbaren Abdeckung versehen sein.

Zur Sicherung kleiner Feuchtbiotope bietet sich eine spezielle Gitterkonstruktion aus Metall oder Fiberglas an, die 1-2 cm unterhalb der Wasseroberfläche montiert wird. Das Gitter selbst fällt optisch nicht auf, das Kind landet im Fall des Falles in einem stabilen Auffangnetz. Das Gitter darf sich an keiner Stelle nach unten durchbiegen, seine Maschenweite sollte maximal 4 x 4 cm betragen.

Schwimmteich

Legen Sie Schwimmteiche grundsätzlich nur an gut einsehbaren Stellen im Garten an!

Sorgen Sie für eine professionell errichtete Umzäunung des gesamten Wasserbereichs – inklusive aller Stege und Plattformen. Ein stabiler, unüberwindbarer Zaun sichert den Schwimmteich rund ums Jahr – auch im Winter, wenn das Eis zum Betreten verlockt. Der Zaun muss mindestens 1 Meter vom Ufer entfernt sein und eine Höhe von mindestens 1,1 Metern aufweisen. Die Maschenweite eines Drahtzauns bzw. der Abstand zwischen den Brettern eines Holzzauns darf maximal 4 cm betragen. Die Türe muss entsprechend mittels Türschloss gesichert sein.

Apropos Zaun: Schaffen Sie verschließbare Zugänge zu Nachbargrundstücken!

Swimmingpool

Installieren Sie – für die Zeit der Nichtbenutzung – eine Pool-Abdeckung nach Maß!

Rund um den Pool sorgt eine professionell angelegte, verschließbare Umzäunung (siehe Schwimmteich) für optimalen Schutz.

Pool-Alarm

Ein Pool-Alarm kann Leben retten: Die im Fachhandel erhältlichen Alarmgeräte reagieren unmittelbar auf jede Art der Wasserbewegung und warnen mit einem lauten Signalton. Der Sensor wird auf die Wasseroberfläche des Pools oder Schwimmteichs gesetzt und mit einer Schnurverbindung am Ufer fixiert.

Es gibt auch Alarmgeräte die den Kindern wie eine Uhr auf dem Handgelenk befestigt werden, und die bei einer Basisstation einen Alarmton auslösen. Beide Systeme sind nur ergänzende technische Maßnahmen, aber kein Ersatz für eine Aufsichtsperson.

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10.06.2013

Klima-Menü im Landesklinikum Mauer: Regional, saisonal, biologisch und fair

(v.l.n.r.): Katharina Haumer (Produktionsleiterin), Renate Vielmetti (Küchenleiterin auf der klinikeigenen Kräuterterrasse) (v.l.n.r.): Katharina Haumer (Produktionsleiterin), Renate Vielmetti (Küchenleiterin auf der klinikeigenen Kräuterterrasse)

Im Rahmen der Klima-Aktions-Woche vom 30. Mai bis 5. Juni 2013 rief das Land Niederösterreich öffentliche Einrichtungen, das Gastgewerbe, Betriebskantinen ebenso wie private Haushalte zu klimafreundlichem Kochen und Essen auf. Auch die Küchenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Landesklinikums Mauer nahmen an dieser Aktion teil und servierten am 5. Juni, dem Internationalen Weltumwelttag, den Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Klima-Menü.

„Gerade beim Essen kann jede und jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – und mit unseren Klima-Menüs in den NÖ Landeskliniken gehen wir beispielhaft voran: Ganz nach den Leitkriterien ‚regional, saisonal, biologisch und fair‘ genießen, stammen die Hauptzutaten aus regionaler und saisonaler Produktion, aus kontrollierten biologischen landwirtschaftlichen Betrieben oder aus fairem Handel. Dadurch schonen wir unsere Umwelt und tun uns gleichzeitig selbst etwas Gutes: Denn heimische Bioprodukte haben kürzere Transportwege, sind somit frischer, besonders nährstoffreich, schmecken besser und verbrauchen weniger Energie in der Produktion. Durch das Klima-Menü stellen die Landeskliniken eindrucksvoll unter Beweis, dass sie nicht nur bei der medizinischen Versorgung, sondern auch beim leiblichen Wohl für höchste Qualität sorgen“, stellt Landesrat Mag. Karl Wilfing fest.

Das Ernährungsverhalten bestimmt maßgelblich den globalen Verbrauch an Ressourcen und verursacht erhebliche Treibhausgas-Emissionen: In Industrieländern kommen rund 20 Prozent der CO2-Emissionen aus der Lebensmittelbranche. Neben der Verwendung von regionalen, saisonalen, biologischen und fairen Produkten ist eine Ernährungsweise, die mehr pflanzliche als tierische Lebensmittel beinhaltet, ein wichtiger Schritt, um die Treibhausemissionen zu reduzieren. Ernährungsfachleute empfehlen etwa 200g Fleisch- oder Wurstprodukte jeden dritten Tag. Es reichen also einige fleischlose Tage pro Woche – der eigenen Gesundheit und der Umwelt zuliebe.

„Eine gesunde, ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist besonders für unsere Patientinnen und Patienten wichtig - denn sie fördert die Genesung und trägt wesentlich zum Wohlbefinden während des Klinik-Aufenthalts bei. Auch außerhalb der Klima-Aktions-Woche wird in unseren Landeskliniken auf eine hochwertige und umweltbewusste Küche geachtet: Bereits seit Februar 2008 sorgt die »Vitalküche« für mehr gesunde Abwechslung auf den Speiseplänen. Dazu haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unseren Küchen gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Initiative »Tut gut!« neue Kriterien für das Qualitätssiegel »Vitalküche« entwickelt, um die praktische Umsetzung in den Landeskliniken zu erleichtern“, so der Kaufmännische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dipl. KH-BW Helmut Krenn.

„Unser Klima-Menü war ein voller Erfolg und fand sowohl bei den Patientinnen und Patienten als auch bei unseren Kolleginnen und Kollegen großen Anklang“, betonen Küchenleiterin Renate Vielmetti und Produktionsleiterin Katharina Haumer des Landesklinikums Mauer. „Als Vorspeise servierten wir Nudelsuppe mit Wurzelgemüse, die Hauptspeise war eine Gefüllte Schweinsbrust dazu Petersilienkartoffel und Frühkrautsalat danach ein Dessert aus Zitronenmelissen-Creme mit marinierten Erdbeeren rundet das Menü süß und trotzdem gesund ab. Wir freuen uns, dass auch das Landesklinikum Mauer einen Beitrag zum Klimaschutz leisten konnte.“

Die NÖ Klima-Aktions-Woche fand heuer bereits zum sechsten Mal statt. Unter dem Motto „Klimaschutz. Wir tun was.“ - wurden in ganz Niederösterreich unterschiedliche Aktionen zu verschiedenen Klimaschutz-Themen veranstaltet und die Bevölkerung eingeladen, aktiv mitzumachen und unterschiedlichsten Möglichkeiten auszuprobieren, das Klima zu schützen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Landesklinikum Mauer
12.06.2013

Hängematten und Slacklines – Neuartige Spiel- und Sportmöglichkeiten auf Badens Spielplätzen

(v.l.n.r.): Mario David (Mobile Jugendarbeit) liegend in Hängematte, Stadtgartendirektor DI Gerhard Weber, Bürgermeister KommR Kurt Staska (v.l.n.r.): Mario David (Mobile Jugendarbeit) liegend in Hängematte, Stadtgartendirektor DI Gerhard Weber, Bürgermeister KommR Kurt Staska

BADEN. - Gänzlich neuartige Spielgeräte finden sich seit kurzem auf den Spielplätzen in der Schwartzstraße, in der Rohrgasse und im Weikersdorfer Park.

Erstmalig können bewegungsbegeisterte Kinder und Jugendliche auf fix montierten Slacklines Spaß am Balancieren haben.

Im Anschluss an das seit dem Vorjahr mit einem Ballfangnetz überspannte Fußballfeld in der Schwartzstraße animiert nun auch eine Slackline in einer besonders robusten, für den öffentlichen Raum geeigneten Form, die Förderung der Schulung des Gleichgewichtssinnes.

Sowohl zur Entspannung als auch (durch ihre vandalismussichere Ausführung) zum Spielen, lädt die neue Hängematte im Bereich des Pavillons ein.

Auch am Spielplatz in der Rohrgasse wurde von den Badener Stadtgärtnern eine Slackline montiert.

Auf der Liegewiese im Weikersdorfer Park lädt die neue Hängematte mit den bestehenden Wellenliegen zum Relaxen ein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: © 2013psb/cd
28.05.2013

Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel – natürlich mit Nebenwirkung

Eine unkontrollierte Zufuhr mancher pflanzlicher Wirkstoffe kann mit erheblichen Risiken verbunden sein. Eine unkontrollierte Zufuhr mancher pflanzlicher Wirkstoffe kann mit erheblichen Risiken verbunden sein.

Von Aloe Vera bis zur Gojibeere – die Nahrungsergänzungsmittel - Industrie entdeckt zunehmend exotische Früchte und Pflanzen für ihre Zwecke. Geworben wird dabei häufig mit einer bestimmten gesundheitsfördernden Wirkung dieser „natürlichen“ Bestandteile. Doch nicht nur fehlen dafür oft wissenschaftliche Belege, in vielen Fällen sind auch mögliche Nebenwirkungen nicht vollständig erfasst. In ihrer aktuellen Juniausgabe nimmt die Zeitschrift KONSUMENT zehn oft verwendete Pflanzen und Pflanzenbestandteile genauer unter die Lupe.

Die Recherche zeigt: Eine unkontrollierte Zufuhr mancher pflanzlicher Wirkstoffe kann mit erheblichen Risiken verbunden sein.

Beispiel Kudzu-Wurzel: Die Kudzu-Wurzel findet in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung und wird in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) und Sportlernahrung verarbeitet. Die Pflanze soll unter anderem bei der Nikotinentwöhnung helfen. Zu ihren wesentlichen Wirkstoffen zählen sogenannte Isoflavone, die auch Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs vorbeugen sollen. Da die Wirksamkeit bisher jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen werden konnte, sind Isoflavon-Präparate derzeit in Österreich nicht als Arzneimittel, sondern ausschließlich als NEM auf dem Markt. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung schließt nicht aus, dass Isoflavon-Präparate Krebs verursachen können.

Beispiel Meerträubel / Ephedra-Kraut: Ephedra-Kraut in Verbindung mit Koffein wird im Internet oft als Schlankheitsmittel beworben. In der Bodybuilderszene gilt es als sogenannter „Fatburner“, der die Fettverbrennung anregt. Darüber hinaus wird die Pflanze auch als Aufputschmittel bzw. pflanzlicher Ecstasy-Ersatz angeboten. Die unkontrollierte Einnahme kann zu Herzrhythmusstörungen, erhöhtem Blutdruck und bei hoher Dosierung zu Krampfanfällen und psychischen Veränderungen führen. Die Europäische Kommission beurteilt Nahrungsergänzungsmittel oder andere Lebensmittel, die Meerträubel enthalten, daher als nicht verkehrsfähig.

Fazit: „Werbeversprechen, die in Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmittel getätigt werden, sollten generell kritisch hinterfragt werden. Häufig ist die behauptete positive Wirkung wissenschaftlich nicht belegt. Außerdem müssen Nahrungsergänzungsmittel im Gegensatz zu Medikamenten kein behördliches Zulassungsverfahren durchlaufen, in dem die gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen werden muss“, betont VKI-Projektleiterin Katrin Mittl. „Wer sich ausgewogen ernährt, ist in der Regel nicht auf die zusätzliche Einnahme von NEM angewiesen. Den Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen kann man problemlos – und auch wesentlich günstiger – aus heimischen Früchten abdecken.“

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23.04.2013

Ohne Versicherung kann Krankheit im Urlaub finanziellen Ruin bedeuten

Kranksein auf Reisen kann ohne Versicherung sehr teuer werden, denn die e-card ist in vielen Urlaubsregionen aufgrund teurer Privatärzte und -kliniken oft wertlos Kranksein auf Reisen kann ohne Versicherung sehr teuer werden, denn die e-card ist in vielen Urlaubsregionen aufgrund teurer Privatärzte und -kliniken oft wertlos

Kranksein auf Reisen kann ohne Versicherung sehr teuer werden, denn die e-card ist in vielen Urlaubsregionen aufgrund teurer Privatärzte und -kliniken oft wertlos. Diese rechnen nämlich generell nicht mit Sozialversicherungen ab. Gerade in beliebten Urlaubsländern wie Griechenland oder Spanien liegen öffentliche Spitäler oft weit von den Badeorten entfernt. "Im Notfall führt der schnellste Weg in eine der näher liegenden Privatkliniken, welche oft horrende Summen verlangen. Alleine die Behandlung einer Brech-/Durchfallerkrankung kann bis zu 1.500 Euro ausmachen", sagt ÖAMTC-Touristikerin Silvie Bergant.

Richtig teuer wird's bei einer schweren Erkrankung oder einer Operation nach einem Unfall und/oder einem Krankenrücktransport in ein österreichisches Spital, der generell nie durch die e-card gedeckt ist. Die Kosten hierfür belaufen sich in Europa rasch auf mehrere zehntausend Euro, weltweit im schlimmsten Fall sogar bis zu einigen 100.000 Euro. Wer keine Versicherung abgeschlossen hat, kann angesichts dieser Summen rasch vor dem finanziellen Ruin stehen. Durch einen ÖAMTC-Schutzbrief ist man auf Reisen in ganz Europa optimal abgesichert, der ÖAMTC-Weltreisekrankenschutz ergänzt ihn weltweit.

Krankheiten und Unfälle im Urlaub vermeiden - Tipps zu Vorsichtsmaßnahmen

Um das Risiko für einen Krankenhausaufenthalt im Urlaub zu verringern, rät der ÖAMTC u.a. zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

* Vorsicht beim Mopedfahren: Mopeds sind in vielen Urlaubsländern beliebte Fortbewegungsmittel, auch unter Touristen. "Die Kombination aus ungewohnten Strecken, anderen Verkehrsregeln und einer mitunter aggressiven Fahrweise der anderen Verkehrsteilnehmer birgt jedoch eine große Gefahr", warnt die ÖAMTC-Reiseexpertin. Wenn man aufs Moped steigt, sollte man deshalb unbedingt eine defensive Fahrweise an den Tag legen.

* Keine rohen Lebensmittel: Rohe Lebensmittel sind abhängig vom Reiseziel zu meiden - Obst und Gemüse sollte nur geschält oder gekocht konsumiert werden. Bei Getränken gilt: Nur industriell abgefüllte Getränke mit Originalverschluss bieten Sicherheit vor Infektionen. Auch auf Eiswürfel sollte verzichtet werden.

* Achtung vor der Tierwelt: Vorsicht ist auch bei Straßenhunden und Katzen geboten. "Mögen sie auch noch so süß sein, so können sie sogar lebensgefährliche Krankheiten übertragen", verdeutlicht die ÖAMTC-Touristikerin. Auch stechende Insekten sind Krankheitsüberträger. Darum sollte für konsequenten Mückenschutz gesorgt werden. Auch beim Schnorcheln und Tauchen sind Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor giftigen Meeresbewohnern zu treffen. Für Strandspaziergänge empfehlen sich Badeschuhe: "An verunreinigten Stränden tummeln sich häufig Würmer oder Flöhe, die Juckreiz, Blutarmut und Bauchschmerzen auslösen können", so Bergant.

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15.06.2013

Bei Jugendlichen boomt das Radfahren – die fleißigsten Radfahrer sind aber Senioren

Bei Jugendlichen boomt das Radfahren – die fleißigsten Radfahrer sind aber Senioren Bei Jugendlichen boomt das Radfahren – die fleißigsten Radfahrer sind aber Senioren

Die Zahl der Jugendlichen, die mit dem Rad fahren, ist in Österreich in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen, verweist der VCÖ auf Daten der Statistik Austria. Bereits 77 Prozent der 16 bis 19-Jährigen fahren zumindest ab und zu mit dem Rad in die Schule, zur Uni, um Freunde zu treffen, einzukaufen oder z.B. ins Kino. Im Jahr 2007 fuhren nur 64 Prozent der Jugendlichen mit dem Rad. Fast jeder dritte Jugendliche radelt mittlerweile mehrmals die Woche. „Radfahren ist bei Jugendlichen „in“. Das Image des Radfahrens hat sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Es hat sich eine Radfahrkultur entwickelt, es gibt coole Fahrradmodelle, es ist hip, in die Pedale zu treten“, analysiert VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer.

Die VCÖ-Analyse zeigt, dass bei allen Altersgruppen der Anteil der Radfahrer stark zunimmt. So sind fast drei Viertel der 30 bis 59-Jährigen Radfahrer, vor fünf Jahren waren es nicht einmal zwei Drittel. Der VCÖ weist darauf hin, dass auch immer mehr Seniorinnen und Senioren in die Pedale treten. Bei den 60 bis 69-Jährigen ist der Anteil der Radfahrer binnen fünf Jahren von 57 auf 67 Prozent gestiegen, bei den über 70-Jährigen von 31 auf 39 Prozent.

„Die 60 bis 69-Jährigen sind die fleißigsten Radfahrer. Vier von zehn fahren mehrmals die Woche für Alltagserledigungen mit dem Rad. Das ist der höchste Wert aller Altersgruppen“, betont VCÖ-Experte Gansterer. Der Radfahrboom in dieser Altersgruppe liegt auch am steigenden Gesundheitsbewusstsein. Regelmäßiges Radfahren verringert das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen und Typ2-Diabetes. Radfahren hält fit und verlängert die Lebenserwartung.

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31.05.2013

Peischingerstraße wurde verlegt: Vorbereitungen für den Neubau des LK Neunkirchen gehen ins Finale

v.l.n.r.: Bei der Eröffnung der provisorischen Peischingerstraße: LAbg. Hermann Hauer, LR Mag. Karl Wilfing, Bgm. KommR Herbert Osterbauer, Kaufm. Dir. DKHBW Johann Ungersböck v.l.n.r.: Bei der Eröffnung der provisorischen Peischingerstraße: LAbg. Hermann Hauer, LR Mag. Karl Wilfing, Bgm. KommR Herbert Osterbauer, Kaufm. Dir. DKHBW Johann Ungersböck

NEUNKIRCHEN. In den nächsten Jahren entsteht mit dem Neubau des Landesklinikums Neunkirchen, unmittelbar am bestehenden Areal, eine hoch moderne Gesundheitseinrichtung. Die vorbereitenden Arbeiten laufen auf Hochtouren. Als einer der letzten Schritte war nun die Verlegung der Peischingerstraße notwendig.

Bei seinem Besuch im Landesklinikum Neunkirchen zeigte sich Landesrat Mag. Karl Wilfing von den Plänen für den Neubau des Klinikums beeindruckt: „Hier in Neunkirchen entsteht ein innovatives Zukunftsklinikum, von dem die Patientinnen und Patienten genauso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren. Mit der Eröffnung der neuen provisorischen Peischingerstraße gehen die Vorbereitungen des Bauplatzes für den Neubau in das Finale. Noch vor dem Sommer kann mit der Errichtung des neuen Klinikums begonnen werden.“

Die Umsetzung des Neubauprojektes wird dann zügig erfolgen. „Im Landesklinikum Neunkirchen entsteht mit dem Neubau ein orthopädisches Kompetenzzentrum für die südliche Thermenregion. Damit reagieren wir auf die demographische Entwicklung“, so der medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner.

Damit auch während der Bauzeit die verkehrliche Anbindung zum Landesklinikum und zur Bezirkshauptmannschaft erhalten bleibt ist eine provisorische Straße unbedingt erforderlich. „Das Projekt setzt sich aus der eigentlichen Fahrbahn und einem begleitenden Geh- und Radweg zusammen. Diese provisorische Peischingerstraße führt entlang der Schwarza im ehemaligen Spitalspark, vorbei am Russischen Friedhof. Nach Ende der Bauarbeiten wird die Straße auf einen öffentlichen Geh- und Radweg rückgebaut. Nach Inbetriebnahme des neuen Landesklinikums und nach Abbruch der bestehenden Gebäude wird zwischen der Bezirkshauptmannschaft und dem neuen Landesklinikum die endgültige „neue“ Peischingerstraße bis zur B17/Wiener Straße mit einer Ampelanlage errichtet“, skizziert der Kaufmännische Direktor Dipl. KH-BW Johann Ungersböck die weiteren Schritte.

Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich wurden außerdem 50 Parkplätze gegenüber der Bezirkshauptmannschaft errichtet, die in Zukunft speziell bei Amtswegen die bisher angespannte Parkplatzsituation für die Bevölkerung massiv verbessern. Auch während der Bauzeit ist so, gemeinsam mit den bereits im letzten Jahr am ehemaligen Zirkusplatz errichteten rund 300 Stellplätzen, eine bestmöglich Parkmöglichkeit sichergestellt.

Informationen: www.neubau-neunkirchen.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen
19.04.2013

Ex-Minister Darabos im Gespräch für Präsidentenamt bei Rapid

Rapid-Kuratoriumsmitglied und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos könnte nach der Nationalratswahl Edlinger-Nachfolge antreten. Rapid-Kuratoriumsmitglied und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos könnte nach der Nationalratswahl Edlinger-Nachfolge antreten.

Wie das Wirtschaftsmagazin FORMAT aus Rapid-Insiderkreisen erfuhr, wird Ex-Sportminister und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos als einer der Favoriten für das Präsidentenamt bei Rapid gehandelt. Darabos ist langjähriges Mitglied des Rapid-Kuratoriums und besitzt große sportpolitische Erfahrung.

Schärfster Konkurrent um die Nachfolge von Rudolf Edlinger an der Rapid-Spitze ist Casinos Austria-Vorstand Dietmar Hoscher. Edlinger tritt bei der Wahl des neuen Rapid-Präsidiums im November nicht mehr an. Darabos ist nach der Nationalratswahl im September frei für die neue Aufgabe, die er parallel zur Tätigkeit als SPÖ-Bundesgeschäftsführer ausüben könnte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Manfred Werner / Tsui unter Creative Commons Lizenz

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