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Dienstag 22.05.2012 03:41
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Kultur/Tourismus

20.05.2012

Andreas Hofers Apollofalter im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Andreas Hofers Apollofalter im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Andreas Hofers Apollofalter im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Innsbruck. - Der Apollofalter (Parnassius apollo) ist ein in Europa stark bedrohter und streng geschützter Schmetterling. Der Gattungsname leitet sich vom Berg Parnass in Mittelgriechenland ab, der als Sitz der Musen gilt und dem Gott Apollo gewidmet ist. In der Geschichte der Namensgebung in der Zoologie finden sich immer wieder Namen aus der griechischen Mythologie, mit denen besonders attraktive Arten wie etwa Tagfalter bedacht wurden. Unterarten des Apollofalters wurden zudem auch mit den Namen herausragender Tiroler Freiheitskämpfer versehen.

So wurde zu Ehren des Tiroler Nationalhelden Andreas Hofer von den Schmetterlingsforschern Belling und Bryk im Jahre 1930 Parnassius apollo ssp. andreashoferi aus dem Passeiertal in Südtirol beschrieben. Gleich den Göttern und Helden der griechischen Antike wurde den Helden von 1809 so ein dauerhaftes Denkmal gesetzt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
19.05.2012

Top-Kultur-Abo-Angebot in Villach: Kulturelle Vielfalt vom Feinsten

Der neue Kulturreferent der Stadt Villach, Vizebürgermeister Günther Albel, und der Leiter der Kulturabteilung, Dr. Gerald Gröchenig, stellten in Klagenfurt das sensationelle Kultur-Abo-Angebot vor. Das Programm hält für jeden Geschmack absolute Glanzstücke bereit Der neue Kulturreferent der Stadt Villach, Vizebürgermeister Günther Albel, und der Leiter der Kulturabteilung, Dr. Gerald Gröchenig, stellten in Klagenfurt das sensationelle Kultur-Abo-Angebot vor. Das Programm hält für jeden Geschmack absolute Glanzstücke bereit

Villach (Kärnten). - 38 Veranstaltungen - das Kulturreferat der Stadt Villach liefert den Kulturfreunden für die Abo-Saison 2012/2013 ein sensationelles Programm.

Es bietet höchste Qualität sowie internationale Vielfalt, die sowohl für die Kulturstadt Villach als auch Kärnten einzigartig und vielfach noch zu entdecken ist. Dazu kommen auch Theaterfahrten nach Udine und Klagenfurt.

Neben etlichen bekannten Formationen aus Österreich gastieren Künstlerinnen und Künstler aus Slowenien, Kroatien, Italien, Spanien, den USA, Finnland, Großbritannien, Brasilien und Deutschland zwischen Oktober 2012 und Mai 2013 in der Draustadt. "Der Angebotsbogen spannt sich vom großen Orchesterkonzert bis hin zu satirischer Kleinkunst. Es ist bei feinster Qualität ein vielfältiges Programm, das für jeden Geschmack kulturelle Glanzstücke bereit hält und eine ausgewogene Mischung aus Bekanntem, Beliebtem und Bewährten sowie internationalen Höhepunkten bietet", betont der neue Kulturreferent der Stadt Villach, Vizebürgermeister Günther Albel.

Seit Jahren zählen die von der Stadt Villach initiierten Kulturveranstaltungen zum unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens in Kärnten. Es werden damit im Lande Kulturbegeisterten Tore in die Welt geöffnet, aber auch heimischen Künstlern der Boden für ihr Können gelegt. Albel: "Es werden nicht nur große, international gefragte Orchester wie die Slowenische Philharmonie oder das Barcelona Symphony Orchestra begeistern, sondern es gibt insbesondere beim Satireherbst viele Kärnten-Premieren. So erlebt das neue Programm von Josef Hader in Villach seine Kärnten-Premiere, ebenso die bezaubernde 'Pyjama Party' des Berliner Kabarett-Duos 'Maledivia' oder die Operette 'Fledermaus' von Michael Quast, der wegen seiner 'Faust'-Interpretation frenetisch umjubelt wurde."

"Damit holen wir Programme und Veranstaltungen nach Villach und Kärnten, die sonst in unseren Breiten höchstens auf Kultursendern wie 3-SAT oder ZDF-Kultur zu sehen sind. Dazu passt auch haargenau unsere heurige Karikaturen-Ausstellung zum Thema 'Küche und Gourmet' in Kooperation mit dem renommierten Caricatura-Museum in Kassel", freut sich Albel. In der vergangenen Saison konsumierten rund 63.000 Interessierte das breite Villacher Kulturprogramm, allein 20.000 Kulturfans nützten das spannende und abwechslungsreiche Abo-Programm.

Der gegenseitige Austausch und die Vertiefung der Beziehungen zwischen der Stadt Villach und den Nachbarn finden sich natürlich auch in den Kulturprogramm wieder. Beispielhaft stehen dafür die Theaterfahrten in die Partnerstadt Udine oder auch das Gastspiel der Slowenischen Philharmonie, des Sinfonieorchesters des Kroatischen Rundfunks oder des in Udine beheimateten Tanzensembles "New Space Company".

In Villach wurde schon früh erkannt, dass das Bekenntnis zur Kultur auch ein Bekenntnis zu den Wertgrundlagen der Gesellschaft ist. Die Villacher Kulturpolitik fußt auf klaren Konzepten und liefert die Rahmenbedingungen dafür, dass sich kulturelle Vielfalt entwickeln kann. Kultur mache Sinn, schaffe Identität für den Einzelnen und, so Albel, trage wesentlich zur Imageentwicklung einer Stadt bei.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Gert Eggenberger
21.05.2012

Das neue MuseumsPortal im Museumsdorf Niedersulz ist eröffnet

(v.l.n.r.): Dr. Edgar Niemeczek, Sissy Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Dorli Draxler und Mag. Günter Fuhrmann (v.l.n.r.): Dr. Edgar Niemeczek, Sissy Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Dorli Draxler und Mag. Günter Fuhrmann

Im Museumsdorf Niedersulz (Marktgemeinde Sulz im Weinviertel, Bezirk Gänserndorf) nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Mittwoch, 16. Mai, die Eröffnung des neuen MuseumsPortals vor.

"Im Museumsdorf Niedersulz werfen wir einen Blick in die Geschichte und spüren auch Geschichte. Das Museumsdorf bietet damit eine Chance, der Entwurzelung und dem Abtriften vom menschlichen Maß durch den technischen Fortschritt entgegen zu wirken. So ist das Museumsdorf ein echter Schatz in der heutigen Zeit. Das Entscheidende ist dabei, dass wir etwas von hier in unser tägliches Leben mitnehmen", erläuterte Pröll und führte auch aus, dass nun eine neue Seite im Geschichtsbuch des Dorfes aufgeschlagen werde; diese neue Seite solle ebenso emotionell und bodenständig sein wie die bisherigen Seiten.

Überdies betonte Pröll die Bedeutung des Museumsdorfes als Tourismusprojekt; gerade das Weinviertel habe in diesem Zusammenhang eine "unglaubliche Entwicklungschance und Zukunftsperspektive". Man müsse die kulturelle Facette weiterentwickeln und parallel Werte schaffen, die die Bevölkerung vor Ort in die Zukunft tragen, so der Landeshauptmann.

Beim MuseumsPortal handelt es sich um ein Entree und Besucherzentrum sowie um einen Aussichtspunkt, der einen Blick bis hin zu den Kleinen Karpaten in der Slowakei ermöglicht. Das zweigeschossige Gebäude wurde in Holzarchitektur und Passivbauweise errichtet. Bereits von seiner Gestaltung und Ausstattung her soll es zur "Entschleunigung" einladen. Es bietet u. a. ein Café mit Terrasse, einen Museumsshop sowie einen Natur-Spielplatz und soll als ein Rahmen oder ein "Tor" zum Museumsdorf Niedersulz, dem größten Freilichtmuseum Niederösterreichs, fungieren. Das MuseumsPortal steht damit auch als Zeichen für die Öffnung des Museumsdorfes - das gesamte Areal des Museumsdorfes wird heuer um neu zugängliche Flächen erweitert; auf mittlerweile rund 20 Hektar wird eine neu gestaltete Wiesen- und Gartenlandschaft präsentiert.

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 9 Millionen Euro, Eigenleistungen bzw. Förderungen stammen vom Land Niederösterreich, der Niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus, und der Gemeinde Sulz im Weinviertel.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Reinberger
23.04.2012

Literaturcomics führen junge Leser an Weltliteratur heran

Die "Brockhaus Literaturcomics" bereiten traditionelle Bildungsschätze auf besondere Weise auf Die "Brockhaus Literaturcomics" bereiten traditionelle Bildungsschätze auf besondere Weise auf

Wie lassen sich junge Leser an literarische Klassiker heranführen? Auf diese Frage hat Brockhaus eine Antwort gefunden. Wissenmedia in der inmediaONE] GmbH startet mit den "Brockhaus Literaturcomics" eine neue Reihe, die Jugendlichen den Zugang zur Weltliteratur eröffnet.

In der ersten Staffel sind soeben fünf Bände im Comic-Format erschienen: "In 80 Tagen um die Welt", "Die Schatzinsel", "Don Quijote", "Robinson Crusoe" sowie die "Odyssee" - allesamt Abenteuergeschichten, die auf den Literaturempfehlungslisten der Sekundarstufen I und II stehen. "Auf unserem Weg, Brockhaus als Bildungsmarke zu etablieren, ist das neue Format ein weiterer konsequenter Schritt. Wir möchten mit den Literaturcomics Mädchen und Jungen klassische Lesestoffe vermitteln und sie neugierig auf die Originalromane machen", so Geschäftsführer Christoph Hünermann.

Basierend auf der in Frankreich erscheinenden Serie "Les Incontournables de la litérrature en BD" (Weltliteratur als Comic) legt Brockhaus die ersten Bände in deutscher Übersetzung vor. Die vierfarbigen Hardcover-Ausgaben kosten je 12,95 Euro, im Herbst folgen fünf weitere Titel. Die "Brockhaus Literaturcomics" bereiten traditionelle Bildungsschätze auf besondere Weise auf: Bekannte Comic-Zeichner setzen wichtige Werke der Weltliteratur in Szene. Kompakte Plots in spannenden Dialogen tragen dazu bei, dass die jungen Leser die Bücher nicht wieder aus der Hand legen. Zusätzlich bietet ihnen der Anhang umfangreiche Informationen über die Autoren, ihren Roman, ihr Gesamtwerk und die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der jeweiligen Epoche. So wird ihnen auch die historische und literarische Relevanz der Originalausgaben verdeutlicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: F. A. Brockhaus / wissenmedia
12.01.2012

150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag

150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag 150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag

1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862.

"Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack.

Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack.

Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: norbert-freudenthaler.com
24.04.2012

Wissen der Aktion „Natur im Garten“ ist international gefragt

(v.l.n.r.): Daniela Süßmann, Vita Bubliauskaite, Donatas Kristaponis, Thomas Uibel(hinten), Lina Blazyte, Darius Cepauskas, Joachim Brocks, Christa Ringkamp (v.l.n.r.): Daniela Süßmann, Vita Bubliauskaite, Donatas Kristaponis, Thomas Uibel(hinten), Lina Blazyte, Darius Cepauskas, Joachim Brocks, Christa Ringkamp

Das Natur im Garten-Konzept des ökologischen Gärtnerns ohne Gift, Kunstdünger und Torf wird auch jenseits der niederösterreichischen Grenze immer bekannter und beliebter.

Zurzeit ist eine internationale Delegation in Niederösterreich zu Besuch. In Litauen ist ein Park geplant, der nach den Kriterien der Aktion „Natur im Garten“ gestaltet und gepflegt werden soll. Gemeinsam mit den Kooperationspartner „Gartennetz Deutschland“ sammeln die ExpertInnen aus dem Baltikum Eindrücke in den NÖ Schaugärten. Eine Tour durch den Kurpark und das Rosarium in Baden, die Erlebnisgärten Kittenberger, die Arche Noah und natürlich DIE GARTEN TULLN stehen auf dem Programm.

Auf der GARTEN TULLN, Europas erster ökologischer Gartenschau, wird auch ein gemeinsamer Workshop stattfinden, wo eine zukünftige Zusammenarbeit mit Litauen auf der Tagesordnung steht.

„Der Besuch der Delegation zeigt einmal mehr wie wichtig das Wissen von Natur im Garten in Europa geworden ist. Der Igel soll in Zukunft in ganz Europa für ökologisches Gärtnern und den Verzicht auf Pestizide, Kunstdünger und Torf stehen“ so NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Natur im Garten / C. Reiter
09.11.2011

Klaus Nüchtern mit Staatspreis für Literaturkritik 2011 ausgezeichnet

Klaus Nüchtern und Andrea Ecker Klaus Nüchtern und Andrea Ecker

In Vertretung von Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete Sektionschefin Mag. Andrea Ecker am Dienstagabend den Literaturkritiker, Kolumnisten und Essayisten Klaus Nüchtern mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik 2011 aus.

"Klaus Nüchtern ist ein pointierter, international anerkannter Literaturkritiker, der uns Woche für Woche lesenswerte Neuerscheinungen ans Herz legt und immer wieder auch Titel empfiehlt, an denen wir ohne ihn vorbeigegangen wären. Mit Klaus Nüchtern lässt sich vieles entdecken und ihm vertrauen wir uns gerne an, denn auf sein literarisches Urteil ist Verlass," so Ecker.

"Mit Klaus Nüchtern zeichnen wir heute einen vielseitigen Literaturkritiker aus: einen klassischen Rezensenten einer Wochenzeitung, aber auch einen wortgewandten Kolumnisten und einen klar argumentierenden Essayisten und Diskutanten, einen aufmerksamen Beobachter des Literatur- und Kulturbetriebs, einen kritischen Analytiker der Kulturpolitik, einen profilierten Interviewer und einen begeisterten Jazzhörer," fuhr die Leiterin der Sektion Kunst fort.

Laudatorin Daniela Strigl über den Preisträger: "Klaus Nüchtern kann sich ereifern, vor allem aber: er kann sich begeistern. Ein guter Kritiker ist ja nicht an seiner Virtuosität beim Verreißen zu erkennen, sondern daran, ob er zu loben versteht." Für Daniela Strigl ist Klaus Nüchtern der Gärtner aus Liebe, in Anbetracht der Dauer seiner Pflanz- und Jät-Versuche, sieht sie ihn sogar als "constant gardener". "Der Kritiker Klaus Nüchtern lässt sich auch auf die Formel bringen: raue Schale, harter Kern. Die raue Schale besteht aus ironischer Verstellung, der harte Kern aus dem Willen und dem Mut zum Urteil," so Strigl. Weiter führte Strigl aus: "In seiner unnachahmlichen Mischung aus Esprit und Bodenständigkeit hat er vor allem den Kollegen aus Deutschland Anschauungsunterricht in Sachen Ironie gewährt und gezeigt, wie sich das anfühlt, wenn Schlagfertigkeit und Treffsicherheit zusammengehen."

Klaus Nüchtern selbst unterstrich mit seinen Worten worum es geht: "Es ist essenziell, dass sich Literaturkritiker mindestens ebenso sehr als Schreibende verstehen wie als Lesende. Auf keinen Fall sollten sie sich aus falscher Bescheidenheit davon abhalten lassen, die Leser mithilfe von Sprache zu packen, zu begeistern, zu betören, zu belustigen, von mir aus auch zu bekehren, zu bessern und zu bilden. Damit soll keineswegs dazu aufgerufen werden, dass Kritiker die ihnen gerne unterstellten schriftstellerischen Ambitionen in Buchbesprechungen ausleben mögen. Aber der entscheidende Unterschied zwischen Kritiker und Schriftsteller liegt nicht in einem grundlegend anderen Umgang mit dem Medium Sprache, sondern in den unterschiedlichen Produktionsbedingungen," so Nüchtern. Weiter formulierte er: "Der Beruf des Kritikers ist ausgesprochen unheroisch, und nichts ist peinlicher als die erschlichene Partisanenhaftigkeit, mit der sich manche Angehörige unserer Profession als ein Häuflein der letzten Aufrechten gerieren, das dem schwierigen und gefährlichen Geschäft des Rezensierens nachgeht."

Der mit 8.000 Euro dotierte Staatspreis für Literaturkritik wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat. Die Nominierung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Zuletzt ging der Preis an Klaus Amann (2009), Franz Josef Czernin (2007), Paul Jandl (2005), Gerhard Moser (2003), Daniela Strigl (2001) und Konstanze Fliedl (1999).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: HBF/Franz Hartl
18.04.2012

Mitterlehner will Angebote für Radtouristen verbessern

Wirtschafts- und Tourismusministerium veröffentlicht neue Leitfäden mit Kriterienkatalogen für Radbetriebe und Radrouten Wirtschafts- und Tourismusministerium veröffentlicht neue Leitfäden mit Kriterienkatalogen für Radbetriebe und Radrouten

Anlässlich der Eröffnung der Radsaison veröffentlicht das Wirtschafts- und Tourismusministerium unter dem Motto "Mit dem Rad durch Österreich" zwei neue Leitfäden für fahrradfreundliche Betriebe sowie zur Optimierung von Radrouten für den Tourismus. "Durch die Empfehlung neuer Kriterien und Leitlinien wollen wir eine noch stärkere Ausrichtung des Angebots auf die Anforderungen von Radtouristen unterstützen", sagt dazu Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner. Laut einer aktuellen Umfrage der Österreich Werbung verbringen mehr als zwölf Prozent der Sommergäste einen Radfahr- bzw. Mountainbike-Urlaub und sogar jeder Vierte ist mindestens einmal während seines Urlaubs mit dem Fahrrad unterwegs.

Die beiden neuen Ratgeber wurden auf Basis einer vom Tourismusministerium in Auftrag gegebenen Studie gemeinsam mit den Tourismuslandesstellen erarbeitet. Sie beinhalten eine Zusammenstellung von Empfehlungen von Mindestanforderungen und Zusatzkriterien. Nützliche Tipps aus der Praxis unterstreichen die Machbarkeit. "Ob Sport- oder Genussradeln, individuelle Radtouren mit Familie und Freunden oder geführte Gruppenradreisen - für alle Zielgruppen sind innovative Umsetzungsideen gefragt, wenn es darum geht, die regionalen Besonderheiten und das authentische Tourismusprodukt einer Destination hervorzuheben", so Mitterlehner. Die Leitfäden setzen dabei auf der Qualitätsoffensive auf, die bereits mit der Förderaktion Radtourismus 2010 gestartet wurde.

Das Angebot an Radwegen in Österreich umfasst rund 11.000 Kilometer, die teils schon über eine sehr gute Infrastruktur verfügen. Dieses qualitativ hohe Niveau wurde im März auch im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin (ITB) vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) gewürdigt. Sechs österreichische Radrouten wurden als die ersten ADFC-Qualitätsradrouten im Ausland ausgezeichnet. Dabei wurden der Donauradweg zwischen Passau und Wien sowie der Drau-, Mur-, Tauern- und Traisentalradweg mit vier von fünf möglichen Sternen ausgezeichnet. Der Neusiedler See-Radweg erreichte sogar Fünf-Sterne-Niveau. "Diese Auszeichnung ist eine wichtige und unabhängige Entscheidungshilfe für deutsche Radwanderer und zugleich ein Qualitätszeichen in der nationalen und internationalen Vermarktung touristischer Regionen" so Tourismusminister Mitterlehner abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
17.02.2012

„Tourismusstrategie Römerland Carnuntum-Marchfeld" präsentiert

(v.l.n.r.): Mag. Bernhard Schröder (GF Donau Niederösterreich Tourismus GmbH), Dr. Petra Bohuslav  (NÖ Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport) und Bernhard Fischer (GF RÖMERLAND Carnuntum) (v.l.n.r.): Mag. Bernhard Schröder (GF Donau Niederösterreich Tourismus GmbH), Dr. Petra Bohuslav (NÖ Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport) und Bernhard Fischer (GF RÖMERLAND Carnuntum)

In Bruck an der Leitha ließ Landesrätin Dr. Petra Bohuslav am 17. Februar, die NÖ Landesausstellung 2011 noch einmal Revue passieren und gab auch einen Ausblick auf die touristische Zukunft der Region und damit auf die „Tourismusstrategie Römerland Carnuntum-Marchfeld 2015".

„Mit 554.438 gelösten Eintrittskarten und 60.000 Gästen bei den 50 Events im Rahmen der Landesausstellung war diese Ausstellung die zweitbeste in der Geschichte der NÖ Landesausstellungen. Mit 541.272 Nächtigungen war ein extremes Nächtigungsplus zu verzeichnen. Großen Zulauf gab es auch bei den Gästeinfostandorten der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, hier zählte man 76.000 Gästekontakte. Und schließlich wurde die Infrastruktur in der gesamten Region verbessert", so das Resümee der Landesrätin.

Was die Zukunft betrifft, so soll, wie auch die Landesrätin betonte, der Schwung, der durch die Landesausstellung „Erobern - Entdecken - Erleben im Römerland Carnuntum" ausgelöst wurde, mitgenommen und weiter genutzt werden. In erster Linie soll dies durch die Vermarktung der „Fabelhaften Welten" im Römerland Carnuntum-Marchfeld - im Vorjahr trat die Kleinregion Marchfeld der Tourismusdestination Donau Niederösterreich bei, wodurch der Name Römerland Carnuntum nun um das Marchfeld ergänzt wurde - geschehen. Bei diesen „Fabelhaften Welten" handelt es sich um die Welt des Barocks, die Welt der Römer, die Welt der Auen und die Welt von Kultur, Kulinarik und Wein. Als fünfte „Welt" ist der Schwerpunkt Erneuerbare Energie angedacht, hier befindet man sich jedoch erst in der Ausarbeitungsphase. Fest steht diesbezüglich, dass ein eigenes Zentrum zum Thema Erneuerbare Energie in der Region geschaffen werden soll, damit die Gäste der Region das Thema vor Ort im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen" und „erfahren" können. Auch mit dem Themenschwerpunkt „Römer" soll das Thema „Erneuerbare Energie" verknüpft werden.

Touristische Schwerpunkte insbesondere für das heurige Jahr sind die Fertigstellung des „Entdeckerradwegs" zwischen Niederösterreich und dem Burgenland, die Revitalisierung und Neupositionierung des Marchfeldkanalradweges, die Finalisierung der Radbrücke über die March oder auch das Setzen diverser Infrastrukturmaßnahmen für den Naturpark Mannersdorfer Wüste. Zudem soll das Qualitätspartnerprojekt, das vor der Landesausstellung für Gastronomie und Hotellerie in der Region gestartet wurde, erweitert werden; eine neue gemeinsame Förderschiene von Bund und Land soll investive Maßnahmen zur Absicherung und zum Ausbau der festgelegten Qualitätskriterien unterstützen. Hierbei wird es um die Förderung betrieblicher Hardware-Investitionen für qualitätsverbessernde Maßnahmen gehen.

Was die Vermarktung der Region betrifft, so stehen hier künftig die Märkte Österreich - insbesondere Wien und Niederösterreich - und Slowakei im Vordergrund.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Pfeiffer
16.04.2012

Ausstellung von „besonderen Menschen“ aus Vorarlberg in Baden

(v.l.n.r.): Erika Lutz, Künstler Philip Gerstenberger und Wolf Georg, Maria Rettenbacher, Helga Krismer, Nikolaus Jorda, Ferdinand Türtscher, Andrea Vogl, Robert Felber (v.l.n.r.): Erika Lutz, Künstler Philip Gerstenberger und Wolf Georg, Maria Rettenbacher, Helga Krismer, Nikolaus Jorda, Ferdinand Türtscher, Andrea Vogl, Robert Felber

In besonderer Atmosphäre entstehen besondere Kunstwerke – gefertigt von besonderen Menschen im fernen Vorarlberger Frastanz. Auf die dortige Werkstätte „Artquer“ von Erika Lutz wurden sowohl Nikolaus Jorda, kaufmännischer Standortleiter im Landesklinikum Baden als auch Andrea Vogl, Inhaberin von „Fünf! Concept Store“ am Rainerring 5 aufmerksam. Vogel entdeckte „Artquer“ bei einer Kunstmesse, Jorda im ORF, gemeinsam brachte man Künstler und Kunstwerke nun nach Baden, wo vorige Woche die Eröffnung der Ausstellung im „Fünf! Concept Store“ stattfand. Alle größeren Ausstellungsstücke werden im Foyer des Landesklinikums Baden gezeigt.

Fasziniert von „Wolf“-Georg, dem „Leitwolf“ der kleinen Künstlergruppe, seiner Geschichte und seinen Tiermöbeln zeigten sich Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer und Maria Rettenbacher, Ombudsfrau für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Obfrau des Vereins No Problem Baden, die die Ausstellung zusammen eröffneten. „Kunst ist kein besonders Bedürfnis, sondern Lebensmittel“, bestätigte Krismer die zentrale Erfahrung des Laudators, Architekt Robert Felber, demnach die Behinderung keinerlei Einfluss auf die Kreativität eines Menschen nimmt. Helga Krismer hat sich einen Wüstenfuchs von Wolf Georg, dem „furchterregendsten“ Vorarlberger Künstler gekauft.

Ausstellung: von 14. April 2012 bis 31. Mai 2012 (ganztägig); fünf! concept store & Landesklinikum Baden

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: © 2012psb/zVg
21.02.2012

Schloss Hof wird um eine Attraktion erweitert

Schloss Hof wird um eine Attraktion erweitert Schloss Hof wird um eine Attraktion erweitert

Etwa 120.000 BesucherInnen zählt Schloss Hof in Engelhartstetten pro Jahr. Außerdem besuchen weitere 50.000 Interessierte den Oster- bzw. Weihnachtsmarkt. Damit ist Schloss Hof ein wichtiger Tourismusmagnet.

„Kulturgüter wie Stifte, Schlösser und Burgen sind wichtige Impulse für den niederösterreichischen Tourismus. Dieses Potenzial wird zum Beispiel im Rahmen des Theaterfestes Niederösterreich genutzt, aber auch beim international renommierten Musik-Festival im Schloss Grafenegg“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Auch die Schaugärten, vom Stiftsgarten über den Schlosspark, vom Rosengarten bis zum Barockgarten wie in Schloss Hof, machen Niederösterreich zum führenden Gartenland Europas und locken zahlreiche Touristen in unser Bundesland. Das stärkt auch den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze: Allein in Schloss Hof arbeiten 50 Ganzjahres-MitarbeiterInnen und weitere 50 saisonale MitarbeiterInnen.“

Um dieses Angebot auszubauen, wird Schloss Hof weiter attraktiviert: Bisher wurden der Meierhof, das Glashaus, der Barockgarten, der Mittermeierhof sowie das Jägerstöckl von der Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsges.m.b.H revitalisiert.

Um die Effekte der im Jahr 2013 stattfindenden Niederösterreichischen Landesausstellung „Brot und Wein“ nachhaltig zu nutzen, wird nunmehr das östlichste Gebäude, der Bäckenhof, attraktiviert. Künftig wird in den Räumlichkeiten des Bäckenhofs die permanente Ausstellung „Brotkultur in Europa“ zu sehen sein. Dafür wird neben der Sanierung des Gebäudes und einer neuen Gartengestaltung unter anderem ein barocker Backofen, Gewürzbeete und ein Keramikatelier errichtet. Auch die Nutzung als Atelier für KünstlerInnen und RestauratorInnen im Sinn von ‚artists in residence‘ ist geplant.

Mit dieser abschließenden Bauphase sind die Adaptierungsarbeiten an der gesamten Anlage, die einst nach Entwürfen von Lucas Hildebrandt entstand, vollendet. Somit stehen sämtliche Gebäude dieses niederösterreichischen Top-Ausflugsziels der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Neben den Bau- und Renovierungskosten wird bis zur nächstjährigen Eröffnung vor allem in die Ausstellungsinfrastruktur investiert. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 2.480.000 Euro. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von LR Dr. Bohuslav beschlossen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Peter Knorr
04.01.2012

Hervorragende Arbeit der heimischen Winzerinnen und Winzer

(v.l.n.r.): Franz Backknecht (Präsident NÖ Weinbauverband), Weinkönigin Elisabeth II, NÖ Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und LK-Vizepräsident Josef Pleil (v.l.n.r.): Franz Backknecht (Präsident NÖ Weinbauverband), Weinkönigin Elisabeth II, NÖ Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und LK-Vizepräsident Josef Pleil

„Dank der hervorragenden Arbeit der heimischen Winzerinnen und Winzer ist der österreichische Wein ein Aushängeschild und Markenprodukt geworden. Das belegt nicht zuletzt die Statistik. Die Weinexporte sind von 119 Millionen Euro 2009 auf 126 Millionen Euro 2010 weiter angestiegen. Das ist auch ein großer Erfolg der Österreichischen Weinmarketing, die in 25 Jahren effiziente und gezielte Arbeit geleistet hat“, sagte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf anlässlich eines Besuchs der NÖ Weinkönigin Elisabeth II. aus Obersdorf im Weinviertel.

Nach zwei schwierigen Jahren ist 2011 die Ernte mit rund 2,5 Millionen hl wieder gut ausgefallen und weist hohe Qualität auf, wovon man sich schon bei den Jungweinen überzeugen konnte. Der Produktionswert des österreichischen Weins liegt bei rund 500 Millionen Euro. Niederösterreich ist mit einem Flächenanteil von 60 Prozent das größte Weinbaugebiet in Österreich. Die Gesamt-Anbaufläche beträgt 46.000 ha, 27.000 ha liegen in NÖ. Weißweine werden auf 30.000 ha, Rotweine auf 16.000 ha angebaut.

„Der Schwerpunkt liegt in der Produktion von weißen und roten Qualitätsweinen, wobei die Anbaufläche für Rotwein in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Den größten Anteil hält bei Rotweinen die Sorte Zweigelt, bei Weißweinen liegt der Grüne Veltliner klar voran“, so Pernkopf.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Büro Landesrat Pernkopf
02.12.2011

Mostviertler Schienenradl: "noch viel Potential nach oben"

"Die Zahlen zeigen uns eindeutig, dass wir überregional noch viel Potential nach oben haben. Dies werden wir mit gezielten Marketingaktionen auch bundesweit im kommenden Jahr versuchen auszuschöpfen", zieht Johannes Eßmeister Bilanz "Die Zahlen zeigen uns eindeutig, dass wir überregional noch viel Potential nach oben haben. Dies werden wir mit gezielten Marketingaktionen auch bundesweit im kommenden Jahr versuchen auszuschöpfen", zieht Johannes Eßmeister Bilanz

Mostviertel, Niederösterreich. - Das Mostviertler Schienenradl hat sein erstes Betriebsjahr, wie Geschäftsführer Johannes Eßmeister dem NÖ Wirtschaftspressedienst berichtet, erfolgreich abgeschlossen. 6.392 Kunden ¬ darunter Schulklassen, Senioren, Betriebsausflügler und Familien ¬ haben in der Zeit von April bis Oktober zwischen Ruprechtshofen und Wieselburg kräftig in die Pedale getreten. "Das Budget wurde sowohl auf der Einnahmenseite, als auch auf der Kostenseite eingehalten und die budgetierte Besucherzahl von 6.000 Schienenradlern knapp übertroffen", so Eßmeister.

Eine Kundenanalyse zeigt, dass vor allem Personen aus dem Bezirk Melk die neue Attraktion nutzen und so für 50 Prozent des gesamten Umsatzes sorgen. Aber auch Gäste aus Wien, Deutschland, Südtirol, Großbritannien und Tschechien gönnten sich eine Fahrt mit dem Mostviertler Schienenradl. Die meisten Kunden, nämlich 1.592, kamen im September sowie 1.560 im August. Als beliebteste Schienenradl-Tage erwiesen sich die Samstage und Sonntage.

"Die Zahlen zeigen uns eindeutig, dass wir überregional noch viel Potential nach oben haben. Dies werden wir mit gezielten Marketingaktionen auch bundesweit im kommenden Jahr versuchen auszuschöpfen", zieht Johannes Eßmeister Bilanz. "Zudem möchten wir die Eventangebote, wie das Geburtstagsradl, Feste und Veranstaltungen, ausbauen und verstärkt Betriebsausflüge anbieten. Jeden Mittwoch machen wir zum Seniorentag, und schließlich werden wir den Lokschuppen in Ruprechtshofen zum Eventgebäude ausbauen, damit wir am 1. April 2012 voller Elan in die zweite Saison starten können."

Das neue Freizeiterlebnis im Melker Voralpenland, in das bisher 380.000 Euro investiert wurden, ist ein Radvergnügen der besonderen Art. Wo noch vor einigen Jahren Schmalspurbahnen ratterten, kann man nun selber auf Schienen fahrend Landschaftsidylle genießen. Entweder mit dem Mostviertler Radl, wo vorn zwei Personen auf Radsatteln in die Pedale treten und zwei Personen auf der Rückbank Platz nehmen, oder mit dem Familienradl. Hier sitzen zwei Personen auf echten Rädern, außerdem ist Platz für bis zu vier Kinder. Los geht es entweder beim alten Bahnhofschuppen in Ruprechtshofen oder am Bahnhofsgelände in Wieselburg. Die Streckenlänge beträgt rund elf Kilometer, die Fahrtzeit an die 1,5 Stunden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
10.05.2012

Erfolgreiche Habichtskauz-Wiederansiedlung in Österreich

(v.l.n.r.): NÖ Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Wiener Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima und Landesjägermeister Dipl.Ing. Josef Pröll (v.l.n.r.): NÖ Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Wiener Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima und Landesjägermeister Dipl.Ing. Josef Pröll

Der Habichtskauz galt nach seinem Aussterben in Österreich über ein halbes Jahrhundert als verschollen. Dank eines ambitionierten Wiederansiedlungsprojekts unter der Leitung des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie, der Veterinärmedizinischen Universität Wien, in Niederösterreich und Wien, beginnt die seltene Waldeule nun langsam wieder Fuß zu fassen. Zahlreiche Mäuse – die Hauptnahrungsquelle der Käuze - haben dieses Jahr gleich an mehreren Stellen zur Brut der seltensten Eule Mitteleuropas geführt. Unterstützt durch den Niederösterreichischen Landesjagdverband ist es gelungen, die sensiblen Brutplätze vor Störung zu bewahren.

„Schonender Umgang mit dem Wald sichert die Entwicklung geeigneter Lebensräume vor allem in den Schutzgebieten Biosphärenpark Wienerwald und Wildnisgebiet Dürrenstein, wo Jungkäuze seit dem Jahr 2009 wiederangesiedelt werden“ berichtet Niederösterreichs Landesrat Dr. Stephan Pernkopf. Die beiden Freilassungsstandorte wurden bewusst zum Brückenschlag zwischen den verbliebenen Populationen im Ausland gewählt. „Der Fund eines Paars, bestehend aus einem Weibchen, freigelassen im Biosphärenpark und einem Männchen angesiedelt im Wildnisgebiet, unterstreicht den Erfolg zur Vernetzung von Teilpopulationen durch das Wiederansiedelungsprojekt“, bilanziert Pernkopf.

Effektive Schutzmaßnahmen und das Bewusstsein, dass es sich beim Habichtskauz sogar auf europäischer Ebene um ein besonderes (Arten)Schutzgut handelt, sind die besten Voraussetzungen zur Akzeptanzsicherung.

„Der Schutz seltener Arten ist uns Jägern ein Anliegen“, erklärt Landesjägermeister Dipl.Ing. Josef Pröll. „Nur wenn Waldbesucher unsere Grenzen respektieren und Wildtieren entsprechende Ruhezonen zugestehen, können gefährdete Arten wie der Habichtskauz wieder vitale Bestände aufbauen“, ergänzt Pröll.

Von Beginn an unterstützen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) das Projekt. Als größter Grundbesitzer in den beiden Freilassungsgebieten kommt dem naturnahen Management ihrer Wälder besondere Bedeutung zu. Beste Auszeichnung dafür ist die Ansiedlung und erfolgreiche Brut mehrerer Habichtskauz-Paare auf den Flächen der ÖBf. Insgesamt schritten die Eulen dieses Jahr in elf Revieren zur Brut. Durch Freilassung weiterer Tiere soll der Bestand ausgeweitet und genetisch aufgewertet werden.

Ausgeweitet wird auch das Wiederansiedelungsgebiet. Naturschutzgebiete wie der Lainzer Tiergarten bieten den Eulen - in den knorrigen Eichen aus der Kaiserzeit - zahlreiche Baumhöhlen für die Jungenaufzucht. „Bereits im Sommer 2012 werden Eulenküken erstmals auch im Wiener Anteil des Biosphärenparks Wienerwald freigelassen“, so Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima. „Dass sich die Käuze in den Wiener Wäldern wohl fühlen ist ein Zeichen dafür, dass Artenschutz auch in Wien möglich ist. Immerhin wurden unmittelbar nach den ersten Freilassungen im benachbarten Bundesland erste Habichtskäuze im Wiener Anteil des Biosphärenparks gesichtet.“

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10.04.2012

LH Pröll und LH Pühringer präsentierten Ausstellung "Leben im Vierkanthof"

(v.l.n.r.) Prälat Abt Mag. Berthold Heigl, OÖ Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und NÖ Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (v.l.n.r.) Prälat Abt Mag. Berthold Heigl, OÖ Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und NÖ Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

"Leben im Vierkanthof. Wo Bauern und Mönche beten und arbeiten" lautet der Titel der Ausstellung, die in intensiver Zusammenarbeit der Bundesländer Niederösterreich und Oberösterreich organisiert und an den Austragungsorten Stift Seitenstetten bzw. Sumerauerhof in St. Florian stattfinden wird. Im Zuge einer Pressekonferenz in Seitenstetten stellten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Prälat Abt Mag. Berthold Heigl die Ausstellung näher vor.

Das Stift Seitenstetten, das heuer sein 900-jähriges Jubiläum feiert, werde auch als "Vierkanter Gottes" bezeichnet, sagte Landeshauptmann Pröll im Zuge seiner Stellungnahme. Dieses Stift sei für das Bundesland Niederösterreich von großer Bedeutung, und mit dieser Ausstellung werde diese Bedeutung "noch weiter in die Breite getragen", so Pröll.

In den 30 Gemeinden der Moststraße gäbe es 3.052 Vierkanter, informierte der niederösterreichische Landeshauptmann weiter: "Sie prägen die Landschaft, sie sind Träger der regionalen Identität und sind ein wichtiges kulturelles Erbe." Pröll hob auch die Zusammenarbeit zwischen Oberösterreich und Niederösterreich hervor. So arbeite man nicht nur im Bereich der Kultur hervorragend zusammen, sondern auch in europäischen Angelegenheiten sowie im Bereich der Wirtschafts- und Standortpolitik.

"Die Vierkanter haben das bäuerliche Leben in Oberösterreich geprägt", sagte der oberösterreichische Landeshauptmann Pühringer. In Oberösterreich gäbe es insgesamt rund 4.500 Vierkanter. Der Sumerauerhof präsentiere im Zuge der Ausstellung "die verschiedenen Facetten der Nutzung des Vierkanthofes vor der Technologisierung und nach der Technologisierung", so Pühringer.

Mit dieser großen grenzüberschreitenden Ausstellung werde erneut gezeigt, "dass das Stift Seitenstetten in der Region fest verankert ist", betonte Abt Heigl. Die Ausstellung gäbe nicht nur "Einblick in das heutige Leben des Klosters", sondern zeige auch "vieles, was man noch nie gesehen hat", so Heigl.

Für die Einrichtung der Sonderausstellung "Leben im Vierkanthof" hat das Land Niederösterreich 70.000 Euro zur Verfügung gestellt sowie 60.000 Euro das Land Oberösterreich.

Die Ausstellung "Leben im Vierkanthof" im Stift Seitenstetten wird am 27. April eröffnet und wird von 28. April bis 4. November zu sehen sein. Die Eröffnung im oberösterreichischen Sumerauerhof erfolgt am 5. Mai und läuft von 6. Mai bis 30. Oktober. Für beide Ausstellungsteile wird auch ein gemeinsames Kombi-Ticket angeboten.

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24.02.2012

Elixhausens Kultur- und Naturschätze dokumentiert

LR Tina Widmann, Bgm. Markus Kurcz, Mitglieder Arbeitsgruppe der Gemeinde Elixhausen LR Tina Widmann, Bgm. Markus Kurcz, Mitglieder Arbeitsgruppe der Gemeinde Elixhausen

Elixhausen (Salzburg). - "In einer Zeit, da Veränderungsprozesse zunehmend schneller ablaufen, ist es besonders wichtig, dass die Erhaltung und Nutzung kulturhistorisch interessanter Objekte entsprechende Beachtung finden und althergebrachtes Wissen von Traditionen nicht verloren geht." Dies erklärte die für die Gemeindeentwicklung und das kulturelle Erbe ressortzuständige Landesrätin Dr. Tina Widmann gestern, Donnerstag, 23. Februar, bei der Präsentation des Kulturkatalogs der Gemeinde Elixhausen. Mit dem Kulturkatalog wird über den Umfang einer Ortschronik hinaus ein Blick auf den großen Reichtum an Kultur- und Naturgütern der Flachgauer Gemeinde ermöglicht. Damit wird Vergangenes vor dem Vergessen bewahrt und scheinbar Alltägliches ins Bewusstsein gerufen.

"Die immateriellen Kulturwerte wiederum bilden eine besondere Qualität für das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Gemeinde. Besonders Kulturvereine und Kulturinitiativen tragen dazu bei, überliefertes Brauchtum zu erhalten oder zeitgemäßes Kunst- und Kulturschalen zu vermitteln. Um diese besondere Vielfalt und das umfassende Wissen zu dokumentieren, wird daher von der Gemeindeentwicklung Salzburg das Projekt der 'Kulturkataloge der Gemeinden' unterstützt. Ich freue mich, dass sich auch die Gemeinde Elixhausen für dieses Projekt begeistert", so Widmann weiter. Bei der Erstellung des Kulturkataloges arbeiten Bürgerinnen und Bürger eng mit fachkundigen Experten zusammen. Die Eigentümer von besonderen baulichen Objekten und von Besonderheiten der Natur bringen viele Informationen mit ein.

Die erste Bestandsaufnahme von Kulturwerten in Gemeinden geht auf eine Initiative von Hofrat Dr. Kurt Conrad, dem Begründer des Salzburger Freilichtmuseums, zurück. 1981 wurden die Gemeinde Seekirchen und 1987 die Gemeinde Rauris vom Salzburger Institut für Raumforschung aufgenommen.

1998 wurde diese Idee vom damaligen Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger wieder aufgegriffen und wird seither nach einem neuen Konzept durchgeführt: Junge Akademiker/innen übernehmen die Erfassung von Kultur- und Naturobjekten und der regionalen Lebensweise in ausgewählten Gemeinden. Koordiniert wird das Projekt vom Fachbereich Gemeindeentwicklung im Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen. 2010 und 2011 bearbeitete Mag. Petra Aster die Flachgauer Gemeinde Elixhausen.

Nicht nur im herkömmlichen Sinn bedeutende Kultur- und Naturgüter wurden aufgenommen. Auch einfache, alltägliche oder zeitgenössische Bau- und Naturobjekte fanden Eingang in den Kulturkatalog. Dabei ging es einerseits um die Auseinandersetzung mit den kulturellen Charakteristika der Gemeinde, andererseits um eine enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung in Arbeitskreisen und Gesprächen. Die zur Verfügung stehende Literatur zu den jeweiligen Objekten wurde berücksichtigt und ergänzt die mündlichen Quellen.

Die schriftliche Fassung ist nur eine Verwendungsmöglichkeit. Da alle aufgenommenen Objekte in eine Datenbank eingegeben wurden, können sie bequem am Computer abgefragt werden. Für die Gemeinden oder den Fremdenverkehrsverband kann der Kulturkatalog als Planungsgrundlage für Themenwanderungen dienen oder neue Schwerpunkte in der Kulturarbeit begründen. Schulen können den Katalog im Unterricht oder für weiterführende Projekte nutzen.

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21.05.2012

Am 24. Mai startet in Kaiserbrunn die Kunst- und Kulturwanderung „wasser weg"

Von Donnerstag, 24., bis Montag, 28. Mai, findet die erste nachhaltige Kunst- und Kulturwanderung entlang der Wiener Hochquellwasserleitung statt, die unter dem Titel „wasser weg" das öffentliche Interesse auf das Wasser als kostbarstes aller Güter lenken soll. Ausgangspunkt für die Idee, den gesamten Weg von der Quelle in Kaiserbrunn im Raxgebiet bis zum Wasserturm in Wien/Favoriten während der Pfingstfeiertage abzugehen, war der Umstand, dass ein Wassertropfen von der Quelle bis nach Wien etwa genau so lang benötigt wie die Bewältigung der 100 Kilometer zu Fuß.

„Durch die künstlerische Inspiration, die sich am Weg entwickelnden Gespräche sowie die Anregungen aus der Natur soll der Wasserwanderung vor der großen UN-Umweltkonferenz in Rio ein sichtbares Zeichen für schonenden Umgang mit Ressourcen und für eine gerechtere Weltwirtschaft setzen", meint dazu Projektkoordinatorin Martina Könighofer.

Die Städte und Gemeinden am Weg von Reichenau an der Rax bis Mödling beteiligen sich aktiv an der Realisierung und Umsetzung des Projekts in Kooperation mit Südwind Niederösterreich und anderen Kooperationspartnern. Die Aktivitäten entlang der Hochquellwasserleitung reichen von Musik mit wassergefüllten Kalebassen von Musikern aus Burkina Faso bis zur Lesung von wasserbezogenen Texten aus aller Welt und von einer wasserbetriebenen Solar-Skulptur bis zum Umweltrap junger türkischer Migranten. Darüber hinaus zeigen kenianische Jugendliche aus einem Armenviertel in Nairobi, wie sie mit Kunst und Tanz ihre Lebenssituation bewältigen.

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09.05.2012

Neue Mobilheime für den Campingplatz Thayapark

Bundesrat Bürgermeister Kurt Strohmayer-Dangl, Gemeinderat Herbert Höpfl, Stadtamtsdirektor Mag. Rudolf Polt, Manuela Stockerer, Peter Wartbichler, Martin Pany und Günther Stockerer. Bundesrat Bürgermeister Kurt Strohmayer-Dangl, Gemeinderat Herbert Höpfl, Stadtamtsdirektor Mag. Rudolf Polt, Manuela Stockerer, Peter Wartbichler, Martin Pany und Günther Stockerer.

Waidhofen / Thaya (Niedersöterreich). - Ein zukunftsweisender Trend der heutigen Zeit ist der Radfahrtourismus. Um dem Zeitgeist und der stetig wachsenden Nachfrage zu entsprechen, ist es sinnvoll, auf dem Campingplatz Thayapark eine Übernachtungsmöglichkeit für jene Touristen anzubieten, die ohne eigenes Equipment zum Campen kommen. Aus diesem Grund wurde von der Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya im Herbst 2011 ein Mobilheim für den Campingplatz Thayapark angekauft. Mit dieser Anschaffung kann mit Beginn der Campingsaison 2012 zum Beispiel Radtouristen eine Herberge auf dem Campingplatz geboten werden.

Auch der MV Folk-Club hat ein solches Mobilheim gekauft und beabsichtigt, dieses der Stadtgemeinde zur wechselseitigen Nutzung zur Verfügung zu stellen. Einer-seits stellt der MV Folk-Club sein Mobilheim der Stadtgemeinde als Übernachtungsmöglichkeit während der Campingsaison zur Verfügung, und andererseits bietet die Stadtgemeinde dem MV Folk-Club ihr Mobilheim während des Internationalen Musikfestes als Unterkunft und Aufenthaltsbereich für die auftretenden Künstler an. Von dieser Anschaffung profitieren somit beide Seiten.

Die Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya freut sich schon jetzt auf zahlreiche Campinggäste!

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25.04.2012

DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne

DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar.

Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“!

Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar.

Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik.

Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt.

Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ...

In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“

11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne

Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01 / 88 0 88 und den bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

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17.05.2012

Landeshauptmann Pröll eröffnete Edelsteinhaus in Maissau

(v.l.n.r.): Der Geschäftsführer der Maissauer Amethyst Ges.m.b.H., Dipl.Kfm. (FH) Josef Piller, Goldmedaillengewinnerin Michaela Dorfmeister und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (v.l.n.r.): Der Geschäftsführer der Maissauer Amethyst Ges.m.b.H., Dipl.Kfm. (FH) Josef Piller, Goldmedaillengewinnerin Michaela Dorfmeister und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Am Areal der Amethystwelt Maissau (Bezirk Hollabrunn) nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Mittwoch, 16. Mai, die Eröffnung des hier neu errichteten Edelsteinhauses vor.

„Niederösterreich hat eine kulturelle Verpflichtung und ein reiches Erbe, auf das es zu achten gilt. Zudem haben wir in diesem Zusammenhang in den vergangenen Jahrzehnten viel entwickelt, das hoffentlich auch von den nachfolgenden Generationen erhalten werden wird", sagte der Landeshauptmann und erinnerte an niederösterreichische Kulturgüter wie beispielsweise Carnuntum. Zur Bedeutung des Sports in Niederösterreich - Michaela Dorfmeister, die der heutigen Eröffnung ebenfalls beiwohnte, stellt im Edelsteinhaus eine ihrer Goldmedaillen aus - meinte Pröll: „In Niederösterreich stimmt der Familiensinn, wir versuchen, jungen Talenten unter die Arme zu greifen und entwickeln hier auch einen entsprechenden Stolz." Gerade im heurigen Jahr der Generationensolidarität sei dieser Familiensinn von Bedeutung; man solle sich gegenseitig ergänzen, dies sei eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung des niederösterreichischen Landesbewusstseins, so Pröll.

Das neue Edelsteinhaus der Amethystwelt Maissau soll eine Einführung in die Welt der Mineralien bieten. Es zeigt Mineralien aus der ganzen Welt und informiert u. a. darüber, wie die Steine aus den Bergen geholt werden und wie Edelsteine entstehen. In dem Haus werden Mineralien und Edelsteine sowohl als Rohsteine als auch als fertige Schmuckstücke gezeigt. In Verbindung mit der Amethyst Welt Maissau bietet sich den Besucherinnen und Besuchern hier ein Gesamterlebnis rund um das Thema Mineralien und Edelsteine, auch Österreichs größter Edelsteinshop befindet sich vor Ort. Das neue Edelsteinhaus wurde in rund achtmonatiger Bauzeit errichtet. Die Baukosten betrugen rund 900.000 Euro, wobei 350.000 Euro in die Erbauung und 550.000 Euro in die Einrichtung und Ausstattung investiert wurden. Die Fördermittel des Landes beliefen sich hier auf 230.000 Euro. Durch die Errichtung des Hauses konnten vor Ort zwei Arbeitsplätze geschaffen werden.

Das Edelsteinhaus kann ab sofort ganzjährig - täglich von 9 bis 17 Uhr bzw. von Mai bis September bis 18 Uhr - besichtigt werden.

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16.02.2012

Nordisch in Niederösterreich

Langlaufen am Hochreit Langlaufen am Hochreit

Eine der schönsten Wintersportarten ist sicherlich das entspannte Dahingleiten mit gemäßigtem Doppelstockeinsatz. In Niederösterreich gibt es wunderschöne Loipen dafür, auf denen derzeit beste Bedingungen für den Langlauf herrschen.

Der sanft knirschende Schnee unter den Skiern, die weiß staubenden Äste im Winterwald und dazu nach jedem Doppelstockeinsatz der wolkige Atem, der in den tiefblauen Himmel steigt: In Niederösterreich ist Langlaufen ein Genuss für alle Sinne. Ein Loipennetz von über 740 km Länge bietet Abwechslung pur: Von stimmungsvollen Fahrten durch die von Licht- und Schattenspielen geprägten Wälder des Waldviertels bis zum entspannten Dahingleiten auf den sonnendurchflutenden Hochebenen im alpinen Süden lassen sich mit Ski und Stock einige der schönsten und aussichtsreichsten Landschaften Niederösterreichs durchmessen. In die Qualität der niederösterreichischen Langlaufgebiete wird laufend investiert: „Im Zuge einer Qualitätsoffensive wurde jetzt in elf Langlaufgebieten ein modernes Beschilderungssystem umgesetzt. In Hochreit (Göstling), Puchenstuben (Turmkogel), Bärnkopf, Bad Traunstein, Ottenschlag, Annaberg, St. Aegyd, Gutenbrunn, Bad Großpertholz, Lackenhof und auf der Wechsel-Semmering-Panoramaloipe finden nun Sportlerinnen und Sportler sowie Ausflugstouristen ein transparentes und einheitliches Orientierungssystem vor“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Schöner und länger laufen

Die größten und schönsten Langlaufreviere Niederösterreichs melden derzeit hervorragende Loipenbedingungen. So kann die 100 km lange Wechsel-Semmering-Panoramaloipe in den Wiener Alpen in Niederösterreich von allen zehn Einstiegsstellen in Angriff genommen werden. Alle 13 Loipenabschnitte werden mindestens vier Mal die Woche klassisch und skating gespurt, an 16 Schwaigen und Gasthöfen kann gerastet werden. Besonders üppige Schneeverhältnisse melden die Mostviertler Langlaufgebiete: In Lackenhof (Loipennetz: 17 km), Annaberg (20 km) und auf den Hochreit-Loipen bei Göstling (32 km) sind die Loipen in tief verschneite Landschaften eingebettet, und auch in St. Aegyd (100 km) liegt zumindest ein Viertelmeter Schnee. Prächtige Bedingungen finden Langläufer auch im Waldviertel vor: In Gutenbrunn und im benachbarten Bärenkopf kann auf einer beruhigenden Schneedecke von über einem halben Meter gespurt werden. Rund 120 km präparierte Loipen bieten in Niederösterreichs größtem Langlaufzentrum ein unvergessliches Naturerlebnis. Hat man sich in Bärnkopf-Gutenbrunn ausreichend präpariert, lohnt vielleicht ein Leistungstest im 20 km entfernten Langschlag. Hier findet am 18. und 19. Februar der zweite internationale Langlauf-Marathon statt. Für den, der’s kann, sind rund um den Frauenwieserteich bis zu 51 km zurückzulegen. Es geht aber auch kürzer: Nicht ganz so in Saft und Kraft stehende Athleten können sich auch an der Halbmarathon-Strecke über 25,5 km, an der Familienstrecke (8,5 km), an der Schülerstrecke (4 km) oder gar an der Kinderstrecke versuchen – da sind dann nur noch 1,5 km zurückzulegen. Begleitet wird das sportliche Ereignis von einem reichen Rahmenprogramm.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: © Mostviertel Tourismus/weinfranz.at
01.09.2011

Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser

Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser

Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte.

Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen.

Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält.

Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert.

Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher.

Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen.

"Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NGF
02.04.2012

Parallelwelt Zirkus in der Kunsthalle Wien

04. Mai - 02. September 2012: Parallelwelt Zirkus in der Kunsthalle Wien 04. Mai - 02. September 2012: Parallelwelt Zirkus in der Kunsthalle Wien

Wien. - Manege frei für die Welt der AkrobatInnen, der Clowns und der exotischen Tiere. Die Ausstellung Parallelwelt Zirkus führt über die Werke zeitgenössischer KünstlerInnen in das Universum Zirkus ein und gibt den Blick frei auf einen wundersamen Ort der Welterkenntnis, der Überraschungen und Sensationen, einen Ort der Poesie aber auch der Aufregungen und des Unbehagens. Der Zirkus hat als Parallelwelt vor allem in den unterschiedlichen Genres der Künste – etwa in Film, Literatur und bildender Kunst – seine Rolle als Projektionsfläche gefunden. Fasziniert vom Zirkus, seinen Formen und seiner Praxis, erschafft etwa Peter Blake seine persönliche Menagerie an Akrobaten und Zirkusfabelwesen. Federico Fellini thematisiert den Zirkus in zahlreichen Filmen und Charlie Chaplin überschreitet mit seiner Figur des Tramp Normen Grenzen des gesellschaftlichen Lebens. In Ulrike Ottingers Arbeiten ist der Zirkus Metapher für eine utopische Perspektive, in der der Zirkus als sanfter Zwilling der Revolution auftritt. Neben Tieren und Akrobaten ist es aber vor allem die Figur des Clowns, die in ihrer Vielschichtigkeit zwischen gut und böse, lustig und traurig die Kunst seit je her inspiriert. Die Ausstellung weist weit über den Rand der Manege hinaus und versammelt internationale, künstlerische Positionen, die den Zirkus auch außerhalb des Zirkuszeltes thematisieren und Figuren, Formen und Metaphern daraus entlehnen.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Diane Arbus, Matthew Barney, Julian Bismuth, Rhona Bitner, Peter Blake, Olaf Breuning, Bernhard Buhmann, Charlie Chaplin, Clifton Childree, Charles & Ray Eames, Federico Fellini, Daniel Firman, Thilo Frank, Jeppe Hein, Roni Horn, Anna Jermolaewa, Anna Kolodziejska, Tomasz Kowalski, Zilla Leutenegger, Ulrike Lienbacher, Jonathan Monk, Bruce Nauman, Ulrike Ottinger, Marion Peck, Ugo Rondinone, Joe Scanlan, Elisabeth Schmirl, Deborah Sengel, Cindy Sherman, Simmons & Burke, Kristian Sverdrup, Javier Téllez, Joe Wagner, Martin Walde, William Wegman, Nives Widauer, Erwin Wurm und Rona Yefman

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Rona Yefman, Clowns line, 2002, Courtesy the artist and Sommer Contemporary Art, Tel-Aviv
25.04.2012

THE CHIPPENDALES Tour 2012

The Chippendales verführen wieder und kommen auch 2012 mit ihrer Show nach Österreich und Liechtenstein!

Wurden The Chippendales am Beginn ihrer Karriere 1979 noch als Kurzzeitphänomen belächelt, gehören sie nun seit mehr als dreißig Jahren zum fixen Entertainmentspektrum der Frauen. Die Show sprüht nur so von Highlights - spannende Choreographien zu aktuellen Hits und Klassikern, fantasievolle Kostüme und grandiose Lichteffekte verführen genauso wie die leisen und romantischen Szenen.

Termine:

5.10.2012, 20 Uhr - BRAUNAU Bezirkssporthalle

6.10.2012, 20 Uhr - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße

7.10.2012, 20 Uhr - INNSBRUCK Congress

8.10.2012, 20 Uhr - KLAGENFURT Messearena

10.10.2012, 20 Uhr - LEONDING Kürnberghalle

14.10.2012, 19:30 Uhr - FL-SCHAAN SAL-Saal am Lindaplatz

Karten: in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96096, Ticket Online 01/88088 und den bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei Schröder Konzerte 0732/221523.

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04.04.2012

Niederösterreich auf Tournee

v.l.n.r. Franz Netzl (Weingut Franz & Christine Netzl), Intendant Werner Auer, Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Ulli Amon-Jell (Obfrau Niederösterreichische Wirtshauskultur), Prof. Christoph Madl (GF Niederösterreich-Werbung) v.l.n.r. Franz Netzl (Weingut Franz & Christine Netzl), Intendant Werner Auer, Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Ulli Amon-Jell (Obfrau Niederösterreichische Wirtshauskultur), Prof. Christoph Madl (GF Niederösterreich-Werbung)

Mit Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav an der Spitze stellte sich das Tourismusland Niederösterreich Ende März auf einer Pressetour deutschen und Schweizer Journalisten vor.

Niederösterreichs Tourismus entwickelt sich hervorragend. Nach einem Rekord von rund 6,7 Millionen Nächtigungen im Jahr 2011 will man auch 2012 weiter zulegen. Um dieses Ziel zu erreichen, sieht Niederösterreichs Tourismusstrategie 2015 die verstärkte Bearbeitung ausländischer Märkte vor. Aus diesem Grund werden die Bemühungen unter anderem mit Pressereisen unterstützt, die den stärksten Auslandsmarkt Deutschland und den Markt mit dem größten Potential im Qualitätstourismus, die Schweiz, weiter öffnen sollen. Mit Genüssen aus der Heimat präsentierte sich der Tourismusstandort Niederösterreich am 27. März in Stuttgart und am 28. März in Zürich vor ausgewählten Journalisten.

Angeführt wurde die Abordnung niederösterreichischer Genuss- und Kultur-Botschafter von Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, die auf die wachsende Bedeutung ausländischer Gäste in Niederösterreich hinwies: „Mit der Pressereise wollen wir in Deutschland und in der Schweiz einen Mix an Marketingaktivitäten starten, mit denen sich Niederösterreich als ein nahes, attraktives, abwechslungsreiches und genussvolles Urlaubsland vorstellt. Unsere Strategie, in definierte Auslandsmärkte zu investieren, hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt. So konnten im letzten Jahr die ausländischen Märkte mit einem Nächtigungsplus von 6,35% gegenüber 2010 deutlich stärker zulegen als der heimische Markt, der um 1,8% wuchs.“

Mit dabei an den beiden, im stilvollen Ambiente zweier Top-Restaurants stattfindenden Presseabenden, waren neben Prof. Christoph Madl, MAS, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, und Tourismusmanagern aus den Destinationen Donau Niederösterreich und Mostviertel auch touristische Topkräfte. Ulli Amon-Jell, Spitzenwirtin aus Krems und Obfrau der Niederösterreichischen Wirtshauskultur plauderte bei einem von ihr kreierten Dessert über Niederösterreichs Wirtshausszene, der Göttlesbrunner Topwinzer Franz Netzl stellte beim Verkosten eigener Tropfen das Weinland Niederösterreich vor und Werner Auer, Intendant der Felsenbühne Staatz und Obmann des Theaterfest Niederösterreich, sprach über die Kultur.

Zwei Märkte, eine Stoßrichtung

Mit Deutschland und der Schweiz besuchte die niederösterreichische Delegation zwei Auslandsmärkte, deren Besucher in Niederösterreich Ähnliches suchen: Erholung, Naturerlebnis, Genuss und Kultur auf höchstem Niveau. „Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Auslandmarkt für Niederösterreich“, betont der Chef der Niederösterreich-Werbung, Prof. Christoph Madl. „2011 wurden rund 900.000 Nächtigungen von deutschen Gästen verzeichnet – das sind 13,5% unserer Gesamtnächtigungen. Und die Tendenz zeigt nach oben: Anders als in ganz Österreich, wo gegenüber 2010 um 1,6% weniger deutsche Urlauber begrüßt werden konnten, durfte sich Niederösterreich im letzten Jahr über ein Nächtigungsplus von 2,2% freuen!“

Während Pressetouren in Deutschland eine lange Tradition haben, war die Schweiz in dieser Form zum ersten Mal das Ziel der Tourismuswerber. Mit rund 61.000 Übernachtungen und einem Anteil von 0,9% an den Gesamtnächtigungen liegt die Schweiz an 7. Stelle der Auslandsmärkte. „Wir denken, dass Niederösterreich am Schweizer Markt sein Potenzial noch deutlich ausbauen und nutzen kann“, erklärt Prof. Christoph Madl. „Die Gäste aus unserem westlichen Nachbarland schätzen bei ihrem Urlaub neben attraktiven Kulturangeboten vor allem eine hohe Qualität der Hotellerie, regionale Köstlichkeiten aus Küche und Keller und ein intaktes Preis-Leistungsverhältnis. Genau in diesen Bereichen kann Niederösterreich stark punkten. Deshalb sind wir davon überzeugt, mit der nötigen Präsenz den Anteil der Schweizer Nächtigungen in Niederösterreich prägnant steigern zu können“, so Madl abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Niederoesterreich-Werbung
14.02.2012

Erfolgreich in den Garten starten

Erfolgreich starten in den Garten Erfolgreich starten in den Garten

Bald ist der Winter vorbei: Denken Sie deshalb heute schon an die neue Gartensaison! Sind all Ihre Gartenwünsche wahr geworden oder fehlt Ihnen noch das nötige Wissen dazu? Der Praxislehrgang „Erfolgreich starten in den Garten – Zehn Schritte zu Ihrem Naturgarten“ der Aktion „Natur im Garten“ bietet Ihnen dafür das richtige Handwerkszeug. „Mit diesem Praxislehrgang von „Natur im Garten“ steht Ihnen ein umfangreiches Angebot und qualifizierte Beratung zu den verschiedensten Gartenthemen zur Verfügung“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka.

Allen Gartenbegeisterten, die mehr aus ihrer Gesundheitsoase machen wollen, vermittelt die „Natur im Garten Akademie“ das notwendige Handwerkszeug. Sie wollen wissen, wie Sie ein üppiges Blütenmeer und eine reiche Ernte erzielen oder besten Kompost heranreifen lassen? Der Lehrgang präsentiert Ihnen an 10 Kurstagen Gemüse- und Kräuterschätze, stellt Ihnen die wichtigsten Pflanzen vor, zeigt Techniken, Ideen und Tricks, die Ihren Garten zum Blühen bringen – ganz ohne chemische Keule. Das Gartenleben kann nicht vielfältig genug sein!

Alle Informationen bzw. Anmeldung am NÖ Gartentelefon 02742/ 74 333 und unter www.naturimgarten.at/gartenakademie.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Natur im Garten
15.12.2011

Keine Sorge, wenn Ihnen ein Frosch zuwinkt - in Schönbrunn ist das normal

Keine Sorge, wenn Ihnen ein Frosch zuwinkt - in Schönbrunn ist das normal Keine Sorge, wenn Ihnen ein Frosch zuwinkt - in Schönbrunn ist das normal

Wien. - Die Kaulquappen sind winzig klein und gleichzeitig eine Riesensensation. Der Tiergarten Schönbrunn hat es als erster Zoo geschafft, die aus Borneo stammenden Winkerfrösche zu vermehren. „Das ist eine Welterstnachzucht!", gratuliert Professor Walter Hödl von der Universität Wien, einer der international angesehensten Amphibienspezialisten. Seit 2007 leben zwei Arten von Winkerfröschen der Gattung Staurois in einem eigenen Froschcontainer hinter dem Schönbrunner Regenwaldhaus. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Tiergartens mit der Universität Wien und der Universität von Brunei Darussalam auf Borneo.

Winkerfrösche verdanken ihren Namen dem Umstand, dass sie sich untereinander winkend verständigen. Das ist eine Anpassung an ihren lauten Lebensraum. Die Frösche leben auf Borneo an rauschenden Bächen und Wasserfällen. Um ihre Artgenossen auf sich aufmerksam zu machen, rufen sie nicht nur, sondern winken mit ihren Hinterbeinen. Dabei entfalten sie die farbigen Spannhäute zwischen ihren Zehen, um ihre Signale zu unterstreichen.

In einer Reihe von Spezialterrarien untersucht Doris Preininger im Rahmen ihrer Doktorarbeit das Verhalten und speziell die optische Kommunikation der Winkerfrösche. Um weitere Forschung zu gewährleisten, war es wichtig, die Tiere nachzuziehen, doch über ihr Fortpflanzungsverhalten ist so gut wie nichts bekannt. "Wir hatten wirklich schon alles versucht: Regen, Nebel, verschiedene Temperaturen und jede denkbare Veränderung in der Gestaltung in den Terrarien - zunächst vergebens", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Umso größer ist jetzt die Freude über die geglückte Nachzucht: "Wir haben Neuland betreten und uns Schritt für Schritt weitergetastet, bis wir letztlich den Weg gefunden haben. Die Zukunft dieses spannenden Projektes scheint jetzt gesichert."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Doris Preininger
17.11.2011

Buch über 50 Jahre Landesausstellungen in Niederösterreich vorgestellt

(v.l.n.r.): Kurt Farasin, (GF NÖ Landesausstellung) Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Mag. Hermann Dikowitsch (Leiter Abteilung Kunst und Kultur) (v.l.n.r.): Kurt Farasin, (GF NÖ Landesausstellung) Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Mag. Hermann Dikowitsch (Leiter Abteilung Kunst und Kultur)

Im Zuge der Pressekonferenz über die Bilanz der Landesausstellung 2011 wurde am 17. November 2011 auch das Buch „50 Jahre Landesausstellungen Niederösterreich" vorgestellt, das die Erfolgsgeschichte dieser Kulturinstitution dokumentiert. „In diesen 50 Jahren wurden bei 36 Landesausstellungen rund zehn Millionen Besucher registriert", so Landeshauptmann Erwin Pröll. „Niederösterreich hat damit kulturelle Pionierarbeit auf internationalem Niveau geleistet", so Pröll. Mag. Hermann Dikowitsch, der Leiter der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich: „Das Land Niederösterreich war das erste Bundesland, das eine Landesausstellung ins Leben gerufen hat, etliche andere Länder sind diesem Beispiel gefolgt."

Der Band „50 Jahre Landesausstellungen Niederösterreich" ist bei der Schallaburg Kulturbetriebsges. m. b. H. unter office@schallaburg.at bzw. 02754/6317-0 erhältlich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Thomas Resch
25.04.2012

NIK P. im Dezember auf großer Österreichtournee!

Seit er 19 ist, schreibt Nik P. Lieder. „An ein neues Album gehe ich immer mit viel Freude, frisch motiviert und unbefangen ran, weil die Songs, die aus Lust und Leidenschaft an der Musik entstehen, fast immer die besten sind." So erzählt der Mann von seiner Arbeit, der mit einem Lied ein Volksgut mehrerer Nationen geschaffen hat: „Ein Stern (der deinen Namen trägt)".

NIK P. geht im Dezember 2012 wieder auf Tour durch Österreich. Mit im Gepäck hat er neue Lieder und all seine großen Hits. Freuen Sie sich auf ein Konzert der besonderen Art mit NIK P. & Band und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!

6.12.2012 Kürnberghalle – Leonding 20 Uhr

7.12.2012 Sporthalle Alpenstraße – Salzburg 20 Uhr

9.12.2012 Messearena – Klagenfurt 19:30 Uhr

13.12.2012 VAZ Krieglach 20 Uhr

14.12.2012 Stadtsaal – Vöcklabruck 19:30 Uhr

15.12.2012 Multiversum – Schwechat 19:30 Uhr

16.12.2012 Stadthalle – Ybbs an der Donau 19 Uhr

20.12.2012 Congress, Saal Tirol – Innsbruck 20 Uhr

Karten: in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96096, Ticket Online 01/88088 und in allen bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei Schröder Konzerte 0732/221523.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Andrea M. / Foto:
02.04.2012

Die Aktion „Natur im Garten“ bietet Informationspaket für Gartenneulinge

LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka; Eva Konrad; Blumen Konrad und Mag. Joachim Brocks, Projektleiter von “Natur im Garten” LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka; Eva Konrad; Blumen Konrad und Mag. Joachim Brocks, Projektleiter von “Natur im Garten”

Viele träumen vom eigenen Gartenglück, dem üppigen Gemüsebeet, einer duftenden Kräuterspirale oder dem lauschigen Plätzchen zum Erholen. Doch wie sind diese Gartenideen in die Praxis umzusetzen? Die Aktion „Natur im Garten“ hat hier die passenden Tipps und Angebote parat und bietet in Kooperation mit den NÖ Lagerhäusern ein Gartenpaket zum Start in den Garten.

Seit 1999 gibt es die Aktion „Natur im Garten“, deren Ziel es ist, die ökologische Gestaltung und Pflege von Gärten und Grünräumen und eine bunte Vielfalt zu fördern – ohne Gift, Kunstdünger und Torf. „Natur im Garten“ bietet dazu Service, Beratung und Unterstützung für alle, denen das naturnahe Gärtnern am Herzen liegt.

Das Gartenpaket für Gartenneulinge

Was macht eigentlich einen naturnahen Garten aus? Wie kann ich das Angebot von „Natur im Garten“ nutzen? Wo kann ich Schaugärten und Partnerbetriebe der Aktion besuchen? Für alle, die neu in den Garten starten wollen: Das Gartenpaket, das am 14. und 15. April auf der GARTEN TULLN und am 5. Mai in ausgewählten NÖ Lagerhäusern von „Natur im Garten“ ausgegeben wird, zeigt mit Broschüren wie z.B. „Die 100 besten Gartentipps“ und der Schaugarten- und Partnerbetriebskarte wie´s geht. Für das Loslegen steht „Natur im Garten“ als Ansprechpartner zur Verfügung und heißt alle Gartenneulinge herzlich Willkommen! Im Paket enthalten ist auch das Samensackerl „Blütentraum – Gourmet-Paket für Nützlinge“, das, im eigenen Garten ausgesät, diese fleißigen Helfer anlockt.

„Aller Anfang ist oft schwer! Um allen angehenden Naturgärtnerinnen und Naturgärtnern dieses Anfangen und Starten in den Garten zu erleichtern, hat die Aktion „Natur im Garten“ ein informatives und hilfreiches Paket zusammengestellt. Mit der zusätzlichen persönlichen Beratung der Expertinnen und Experten der Aktion steht dem Schritt in die Gartenwelt nichts mehr im Wege“, freut sich Landeshauptmann- Stellvertreter Wolfgang Sobotka über dieses Angebot für alle Gartenneulinge.

Hier bleibt keine Frage offen!

Beratung wird bei „Natur im Garten“ großgeschrieben! Das NÖ Gartentelefon ist bewährte Anlaufstelle für alle Gartenfragen. Als kompetente Ansprechpartner in den Regionen sind die „Natur im Garten BeraterInnen“ vor Ort im Einsatz. Umfangreiche Informationen in Form von Broschüren, Informationsblättern, dem Ratgebermagazin „Natur im Garten“ oder Fachbüchern runden das Angebot ab.

Naturnah gärtnern lernen

Lernen, erleben und begreifen Sie mit der „Natur im Garten Akademie“ die ökologischen Zusammenhänge im Garten. Neben Kursen, Seminaren und Workshops umfasst das Angebot ebenso Fachtagungen oder Lehrgänge. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Kombination aus Theorie und Praxis, die eine ganzheitliche Betrachtung von Gartenwissen und seiner Umsetzung ermöglicht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Reinberger

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