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Dienstag 07.09.2010 21:54

Sie lesen die Ausgabe Österreich (Das Beste aus den Bundesländern), Sparte Sport & Gesundheit

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Sport & Gesundheit

04.09.2010

Kaffee: Das Lieblingsgetränk vieler Österreicher - Mythen und Fakten

Kaffee: Das Lieblingsgetränk vieler Österreicher - Mythen und Fakten Kaffee: Das Lieblingsgetränk vieler Österreicher - Mythen und Fakten

Kaffee ist nach Wasser - und vor Bier - das beliebteste Getränk der Österreicher. Rohkaffee ist nach Erdöl das wichtigste Handelsgut der Welt. Viele Mythen ranken sich um die braune Bohne.

Kaffee wirkt entgegen der landläufigen Meinung nicht entwässernd. Koffeinhaltige Getränke können daher durchaus in die tägliche Flüssigkeitsbilanz einbezogen werden. Wer Kaffee trinkt, scheidet neuesten Studien zufolge bis zu 84 Prozent der aufgenommenen Flüssigkeit innerhalb eines Tages wieder über den Urin aus. Wer reines Wasser trinkt, scheidet bis zu 81% aus - also kaum ein Unterschied zum Kaffee.

Großangelegte Studien haben gezeigt, dass Koffeingenuss weder das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten, noch den Cholesterinspiegel erhöht und auch keine Herzrhythmusstörungen verursacht. Ein geringer, vorübergehender Anstieg des Blutdrucks nach Koffeingenuss wurde bei einzelnen, koffeinempfindlichen Testpersonen beobachtet. Jedoch ist dieser Anstieg vergleichbar dem, der durch normale körperliche Aktivitäten hervorgerufen wird, wie etwa Treppensteigen. Trotzdem sollten Menschen mit Bluthochdruck ihren Arzt um Rat fragen, bevor sie Koffein zu sich nehmen.

Immer wieder ist zu hören, dass Kaffee Krebs auslösen kann. Abgesehen von der Tatsache, dass dies in keiner Studie auch nur annähernd nachgewiesen werden konnte, scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Kaffee enthält wie einige Obst- und Gemüsesorten einen besonders hohen Anteil an Antioxidantien. Diese können einen wichtigen Beitrag zur Abwehr freier Radikale und somit zum Schutz des Immunsystems leisten.

Der wohl weitverbreitetste Mythos ist, dass Filterkaffee "gesünder" und weniger "stark" sei, als Espresso. Auch hier ist das genaue Gegenteil der Fall. Espresso schmeckt meist stärker als Filterkaffee, enthält aber weniger Koffein als Filterkaffee, derselben Sorte. Da das Wasser viel länger über den Kaffee in einer Filtermaschine läuft und diesen "aufweicht", werden auch viel mehr Inhaltsstoffe gelöst - leider auch die weniger guten Inhaltsstoffe, wie z.B. die Gerbsäure. In einer Espressomaschine wird das Wasser in kurzer Zeit, mit hohem Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Das führt dazu, dass hauptsächlich nur die Geschmacksstoffe gelöst werden. Espresso schmeckt also stärker, ist es aber nicht. Da ein richtig zubereiteter Espresso weniger Säuren enthält, darf dieser auch aus "gesünder" bezeichnet werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: dbn
02.09.2010

Hochsaison für Obst von A bis Z

Zwetschken sind nämlich nicht nur frisch vom Baum, sondern auch in Form von Marmelade schmackhafte Vitaminbomben. Zwetschken sind nämlich nicht nur frisch vom Baum, sondern auch in Form von Marmelade schmackhafte Vitaminbomben.

Im Garten läuft die Ernte auf Hochtouren und wer nicht alle Früchte sofort aufessen kann, macht sich am besten ans Haltbarmachen. "die umweltberatung" hat einige Tipps, wie man Aroma und Vitamine konservieren kann – Äpfel und Zwetschken sind nämlich nicht nur frisch vom Baum, sondern auch in Form von Marmeladen, Chutneys oder Säften schmackhafte Vitaminbomben.

An apple a day keeps the doctor away

Das Lieblingsobst der ÖsterreicherInnen ist nach wie vor der Apfel: Rund 29 kg Äpfel werden pro Kopf und Jahr verspeist. Mit 70-100 kcal ist er eine vollwertige Zwischenmahlzeit, die den Transport in Rucksack oder Handtasche unbeschadet übersteht.

Dipl.Päd.in Petra Nemec, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung": „An dem alten englischen Spruch ‚an apple a day keeps the doctor away’ ist was dran: Der Vitamin C-Gehalt stärkt das Immunsystem, der hohe Wassergehalt macht ihn zu einem guten Durstlöscher. Frucht- und Traubenzucker liefern schnell verwertbare Energie und steigern die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe senken den Cholesterinspiegel und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, die Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und sorgen für die Ausscheidung von Giftstoffen.“

Bei kaum einem anderen Obst gibt es eine so große Sortenvielfalt wie beim Apfel – rund 2.000 verschiedene Apfelsorten sind bekannt! Es lohnt sich, auf Entdeckungsreise zu gehen und die verschiedenen Aromen und Geschmäcker durchzukosten. Manche Sorten wie Boskoop, Bel-lefleur, Ontaria oder Champagnerrenetten kann man bis zum Frühling lagern, andere wieder sollte man schnell essen oder verarbeiten. Ob zu Saft gepresst, in Marmelade verkocht oder einfach in Spalten eingefroren, liefern sie das ganze Jahr über den Geschmack des Sommers!

Violette Fitmacher: die Zwetschken

Auch die violetten, kleinen Zwetschken sind jetzt erntereif. Sie enthalten wenig Fett und Eiweiß, dafür Carotin, die Vitamine B und C und reichlich Eisen. Nemec: „Die ideale Kalium-Natrium-Verbindung regt die Nierenfunktion an und reguliert den Blutdruck. Menschen, die zu geschwol-lenen Beinen neigen, schätzen die entwässernde Wirkung. Das optimale Verhältnis von Kalzium und Phosphor stärkt die Knochen und beugt Osteoporose vor.“ Zwetschken sind auch in getrockneter Form ein Fitmacher: Dörrzwetschken enthalten viel Vitamin K und liefern sämtliche Vitamine der B-Gruppe. Vitamin B1 sorgt als „Stimmungsvitamin“ für starke Nerven.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 26 .. / Foto: die umweltberatung Natascha Prey
03.09.2010

Rasche Blutstillung kann Leben retten

"Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt "Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt

Gerade während der Sommermonate beobachten die Notärzte der ÖAMTC-Flugrettung ein Ansteigen von Einsätzen zu schweren Verletzungen bei der Gartenarbeit. "Es passiert immer wieder, dass sich Menschen beim Rasenmähen, Heckenschneiden oder beim unachtsamen Hantieren mit scharfen oder spitzen Werkzeugen stark blutende Verletzungen zuziehen", berichtet Herbert Heissenberger, leitender Notarzt von Christophorus 9.

Prinzipiell unterscheidet man in Notfallsituationen zwischen leichten, kontrollierbaren und starken, oft schwer kontrollierbaren Blutungen. "Leichte Blutungen, wie etwa Blutungen aus kleineren Schnittwunden, können meist einfach und selbst gestillt werden", weiß der ÖAMTC-Notarzt. "Ergießt sich Blut jedoch schwallartig oder in großen Mengen aus einer Wunde, muss diese auf jeden Fall so schnell wie möglich versorgt werden." Eine starke Blutung kann nämlich, wenn sie nicht bzw. nicht rechtzeitig gestillt wird, sogar tödlich enden. Bei einer durchschnittlichen Blutmenge von sechs Litern im Körper eines Erwachsenen kann der Verlust von einem Drittel, das heißt von ca. zwei Litern Blut bereits lebensbedrohlich sein.

Durch starken Druck von Außen auf die Blutungsquelle lässt sich beinahe jede sichtbare Blutung stillen. "Sterile Kompressen, so vorhanden, oder saubere Tücher kräftig auf die Wunde drücken", beschreibt der ÖAMTC-Notarzt den Blutstillungs-Vorgang. "Das setzt dem austretenden Blut ausreichend Druck entgegen." Die verletzten Blutgefäße werden zusammengepresst und das Blut kann nicht mehr weiter ausströmen. Generell sollen Blutungen am liegenden Verletzten gestillt werden. "Werden verletzte Arme oder Beine hochgehalten, so kann das die Blutungstillung unterstützen", erläutert Heissenberger. "Die Wunde liegt dann nämlich höher als das Herz." Nur in absoluten Notfällen und bei mit anderen Maßnahmen nicht beherrschbarer Blutung darf man als letzte Möglichkeit mit breiter Binde "abbinden". Bei jeder Verletzung sollte auch überprüft werden, ob eine Auffrischung des Tetanus-Impfschutzes erforderlich ist. Daher auch nach scheinbar harmlosen Verletzungen unbedingt den Hausarzt aufsuchen.

Für den Eigenschutz sollten Ersthelfer bei jeder Wundversorgung wegen potentieller Infektionsgefahr immer Einmalhandschuhe verwenden. "Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: dbn
03.09.2010

Wiederverwendbare Einkaufstaschen können Brutstätten für Keime sein

"Wiederverwendbare Einkaufstaschen sind ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Müllvermeidung, leider sind sie aber auch ein Paradies für Krankheitserreger", warnt LHStv. Dr. Sepp Leitner, Konsumentenschutzreferent der NÖ Landesregierung, vor einem sorglosen Umgang. "Die Öko-Taschen aus Baumwolle oder waschbarem, gewebtem Polypropylen sind beliebte Alternativen zum 'Einkaufssackerl' aus Plastik. Was dabei oftmals vergessen wird, ist die Tatsache, dass die Taschen auch eine wunderbare Brutstätte für gesundheitsschädliche Bakterien sind. Allfällige Erkrankungen verlaufen bei gesunden Personen meist harmlos mit leichtem Durchfall, bei Kleinkindern, Schwangeren und immungeschwächten Personen können aber auch wenige Keime schon Bauchkrämpfe, blutigen Durchfall und Fieber auslösen", so Leitner.

"Zu angenehm sollte man es den Bakterien also nicht machen", rät LHStv. Leitner. Zumindest einmal pro Woche schlägt er die Reinigung der wiederverwendbaren Einkaufstaschen vor. Wenn aus den Lebensmitteln, besonders aus Fleisch und Fisch, Flüssigkeit ausgetreten ist, sei gleich nach dem Einkauf eine Reinigung empfehlenswert. "Bei 60 Grad in der Waschmaschine reduzieren sich die Keime zu fast 100 Prozent. Weiters empfehle ich, Stofftaschen nicht im Kofferraum des Autos aufzubewahren, da sich dort vor allem bei sommerlichen Temperaturen Bakterien prächtig vermehren. Wichtig wäre auch, dass die Einkaufstaschen nur für den Einkauf und nicht z. B. als Turnbeutel verwendet werden, denn auch hier lauern zusätzliche bakterielle Gefahren", so Leitner.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: dbn
07.09.2010

Herausragendes Ergebnis bei Diplomprüfung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen

Direktor Roland Kabinger (1.v.l.), LA Hermann Hauer (8.v.l.), Medizinischer Geschäftsführer Dr. Robert Griessner (3.v.r.) gratulieren Seitinger Christina, Gremmel Romana, Seebacher Christina, Jeitler Astrid, Haberler Gerhard, Embst Cornelia, Kamper Rita, Hödlmoser Susanne, Kornhäusl Sabrina, Ketzer Michaela, Schwarz Sabrina zum ausgezeichneten Erfolg Direktor Roland Kabinger (1.v.l.), LA Hermann Hauer (8.v.l.), Medizinischer Geschäftsführer Dr. Robert Griessner (3.v.r.) gratulieren Seitinger Christina, Gremmel Romana, Seebacher Christina, Jeitler Astrid, Haberler Gerhard, Embst Cornelia, Kamper Rita, Hödlmoser Susanne, Kornhäusl Sabrina, Ketzer Michaela, Schwarz Sabrina zum ausgezeichneten Erfolg

NEUNKIRCHEN. 23 Schüler nahmen am 6. September 2010 ihre heiß ersehnten Diplome entgegen. Die Ausbildung an der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege dauerte insgesamt drei Jahre. In dieser Zeit wurde den Schüler umfangreiches theoretisches und praktisches Wissen im Bereich der Krankenpflege vermittelt.

Im Rahmen einer Ansprache im Festsaal der Gesundheits- und Krankenpflegeschule gratulierte Landtagsabgeordneter Hermann Hauer in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll den Absolventen und betonte, dass „das Land Niederösterreich es sich zum Ziel gesetzt habe, für die Patienten und Mitarbeiter optimale infrastrukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies offenbare sich auch im geplanten Neubau des Landesklinikums Thermenregion Neunkirchen.“

Die Qualität der Ausbildung spiegelt sich nicht zuletzt in den herausragenden Ergebnissen der Diplomprüfung wider. Von den zahlreichen Schülern, die ihre Ausbildung mit ausgezeichnetem Erfolg abschlossen, beendeten nicht weniger als 11 alle Prüfungen mit einem „Sehr Gut“.

„Ich freue mich über die hohe fachliche und soziale Kompetenz der Absolventen sowie über deren Engagement und Ehrgeiz, welche sie in den vergangenen drei Jahren gezeigt haben“, so Roland Kabinger, Direktor der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen.

Unter den Anwesenden war auch der Bürgermeister von Neunkirchen Kommerzialrat Herbert Osterbauer, der die große wirtschaftliche Bedeutung des Landesklinikums für die Stadt unterstrich. Weiters bezeichnete er die Krankenpflegeausbildung als „Ausbildung mit Zukunft und Jobgarantie“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Thermenregion Neunkirchen
30.08.2010

Den Sommer festhalten: Wie Ihre Urlaubsbräune nach den Ferien noch lange hält

Den Sommer festhalten: Wie Ihre Urlaubsbräune nach den Ferien noch lange hält Den Sommer festhalten: Wie Ihre Urlaubsbräune nach den Ferien noch lange hält

Die Urlaubszeit neigt sich allmählich ihrem Ende zu und die Gelegenheiten sich zu sonnen werden seltener. Damit Sie Ihre Urlaubsbräune möglichst lange behalten, verraten wir Ihnen gleich ein paar Tipps. Wie gut die hübsche Farbe hält, hängt allerdings auch davon ab, wie man sich gesonnt hat, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur der "Apotheken Umschau": "Die Bräune, die nach einem Sonnenbrand bleibt, ist schnell wieder weg. Aber wenn sie schonend und langsam entstanden ist, dann hält sie auch länger. Also schonend bräunen, am besten im Schatten und dann auch mit ausreichendem Schutz vor UV-Strahlung."

Der zweite wichtige Punkt ist die richtige Pflege der Haut. Nach dem Sommer braucht unsere Haut vor allem Feuchtigkeit: "Es empfehlen sich After-Sun-Lotions, zum Beispiel mit Aloe vera oder anderen Wirkstoffen. Außerdem soll man viel trinken. Mindestens zwei Liter am Tag wird empfohlen. Und besser keine Peelings, keine Wannenbäder, sondern nur kurz unter die Dusche gehen."

Manche Leute gehen ins Solarium, um die Sommerbräune aufzufrischen. Doch dabei sollte man vorsichtig sein: "Davon wird man zwar braun, aber diese Art von Bräune ist nicht empfehlenswert. Auch wenn man in ein gut ausgestattetes Studio geht, die Haut altert einfach vorzeitig. Weil die künstliche Sonne viel intensiver ist als die natürliche. Zum Teil fünf Mal stärker als die australische Mittagssonne."

Wer seine Haut gesund bräunen möchte, sollte maximal 50 Mal im Jahr in der Sonne baden, schreibt die "Apotheken Umschau". Allerdings sollte die Haut dabei nicht rot werden, also immer reichlich Sonnencreme verwenden, damit es keinen Sonnenbrand gibt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: dbn
27.08.2010

Aktuelle KfV-Freizeitunfallstatistik: Hohe Unfallzahlen auch 2009

Aktuelle KfV-Freizeitunfallstatistik: Hohe Unfallzahlen auch 2009 Aktuelle KfV-Freizeitunfallstatistik: Hohe Unfallzahlen auch 2009

Rund 836.000 Menschen verunglückten in Österreich im Jahr 2009 bei Unfällen (2008: 858.000). Was jedoch den wenigsten bekannt ist: Drei Viertel aller Unfälle (610.500) passierten zuhause, in der Freizeit oder beim Sport. "Nach wie vor haben Freizeitunfälle den mit Abstand größten Anteil am Unfallgeschehen in Österreich. Zwar hat die Zahl der Unfälle insgesamt im Vergleich zum Vorjahr abgenommen, die Zahl der Freizeitunfälle ist jedoch seit Jahrzehnten auf hohem Niveau konstant. Erfreuliche Rückgänge konnten in den vergangenen Jahren nur bei Verkehrsunfällen sowie bei Unfällen in der Arbeit oder Schule erreicht werden. Im Freizeitbereich gilt es daher, endlich ähnlich wirksame Programme und Maßnahmen wie im Verkehrsbereich zu installieren", betont Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV).

Von den 836.000 Unfällen 2009 entfielen weitere 21 Prozent auf das Arbeits- bzw. Schulumfeld, sechs Prozent auf den Verkehr. Für 2.587 Menschen endeten Unfälle im Jahr 2009 sogar tödlich. 68 Prozent der tödlichen Unfälle passierten zuhause, in der Freizeit oder beim Sport. 24 Prozent der tödlichen Unfälle ereigneten sich im Straßenverkehr, sieben Prozent bei der Arbeit oder in der Schule.

Allgemein stellen Verletzungen durch Unfälle eine erhebliche Belastung für das österreichische Gesundheitssystem dar: Die direkten Kosten für medizinische Behandlung, Lohnfortzahlung und Unfallrenten, die durch Unfälle verursacht wurden, betragen jährlich etwa 3,4 Milliarden Euro. "Aus dem Verkehrsbereich wissen wir: Ein Euro investiert in Präventionsmaßnahmen bringt neun Euro Ersparnis an Kosten für das Gesundheitssystem. Dennoch wird nach wie vor Unfällen in der Freizeit und im Sport viel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Österreich braucht ein Programm mit klaren Zielen und Strategien, um das Unfallgeschehen auch in diesem Bereich langfristig zu reduzieren. Unfallprävention in allen Lebensbereichen muss ein deutlich höherer Stellenwert zukommen", fordert Thann.

Zu diesem Artikel gibt es ein Fotoalbum

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: KfV
25.08.2010

„Eiserne“ Krankenschwester beim Ironman

3,8km Schwimmen, 180km Radfahren, 42km Laufen und das alles an nur einem Tag – für viele Menschen schlichtweg unvorstellbar. Ähnlich dachte wohl auch DGKS Ulli Farnleitner, interimsmäßige Leiterin des neurochirurgischen OPs im Landesklinikum Wiener Neustadt, noch vor vier Jahren. Spätestens jetzt weiß sie, dass sie es schaffen kann, wie sie beim heurigen Kärnten Ironman unter Beweis stellte.

Alles begann im Jahr 2007. Damals besuchte die heute 32-jährige Krankenschwester gemeinsam mit ihrem bereits seit längerem vom Triathlonfieber infizierten Mann erstmals den Ironman in Kärnten. Die Faszination der ihr gebotenen herausragenden sportlichen Leistungen vor zehntausenden begeisterten Menschen ließ sie bis zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr los.

So begann die bis dahin nur mäßig sportliche Krankenschwester mit dem Trainieren. Allerdings damals noch weniger mit dem Ziel, einen Ironman zu absolvieren, sondern mehr „aufgrund der Freude an der Bewegung und um vielleicht irgendwann an einem Kurztriathlon teilzunehmen“. Diesen Wunsch erfüllte sie sich bereits ein Jahr später bei einem Triathlon (500 Meter Schwimmen, 20km Radfahren, 4km Laufen) im burgenländischen Breitenbrunn.

„Laufen und Radfahren bin ich schon immer gerne gegangen – anders verhielt es sich mit der dritten Sportart, dem Schwimmen. Ich war noch nie eine begeisterte Schwimmerin und musste das richtige Kraulen erst erlernen“, blickt Frau Farnleiter auf die Anfänge ihrer Trainingszeit zurück. „Noch heute versuche ich beim Schwimmen mitzuhalten und meine Zeit über die anderen beiden Disziplinen zu holen.“

Im Juni 2009 nahm die junge Krankenschwester an einem Triathlon über die Halbdistanz teil, „um zu testen, wie es mir dabei geht und dadurch auszuloten, ob ich in der Lage bin, die gesamte Langdistanz zu absolvieren“. Da dieser Test sehr gut verlief, beschloss sie, sich für den Ironman 2010 anzumelden. „Richtig intensiv trainiere ich seit ungefähr zwei Jahren. Nachdem meine Teilnahme am heurigen Kärntner Ironman endgültig feststand, begann ich, an sechs Tagen in der Woche insgesamt bis zu 15 Stunden zu trainieren. Berücksichtigt werden dabei natürlich die drei Einzeldisziplinen sowie das Krafttraining“, so Ulli Farnleitner. Kurz vor dem Wettkampf reduziert sie ihr Trainingspensum auf einige kurze Einheiten im Wettkampftempo. Gleichzeitig versucht sie, ihre Energiespeicher mit so vielen Kohlenhydraten wie möglich aufzufüllen.

Im Juni dieses Jahres nahm sie schließlich beim Ironman in Klagenfurt teil und war von der Atmosphäre ein weiteres Mal begeistert. „Diese positive und aufgeregte Stimmung am Tag und in der Nacht vor dem Wettkampf ist ein einmaliges Erlebnis. Obwohl ich vor dem Wettkampf kaum schlafen konnte, verspürte ich keinerlei Müdigkeit.“ Nach anfänglichen Schwierigkeiten auf der Schwimmdistanz verliefen die restlichen beiden Disziplinen ausgezeichnet und DGKS Ulli Farnleitner konnte ihr Ziel von 12 Stunden um fünf Minuten unterbieten. „Ab einer bestimmten Strecke denkt man nur noch darüber nach, was man bereits geschafft hat und nicht, was man noch zurücklegen muss. Beim Marathon liefen die Beine angetrieben von meinem Willen wie von selbst und ich musste nur mehr mitlaufen“, so die Triathletin.

Trotz aller Anstrengungen und Entbehrungen, die dieser Ausdauersport mit sich bringt, ist es für Frau Farnleiter sehr wichtig, den Spaß und die Freude an dem was man tut nicht zu verlieren. Daher versucht sie speziell im Herbst und Winter sehr viel durch alternative Trainingsmethoden zu kompensieren und geht häufig wandern und absolviert Skitouren. Gleichzeitig gönnt sie sich auch ab und zu ein Schnitzel oder ein Bier, obwohl man in diesem Sport grundsätzlich auf gesunde Ernährung achten muss. „Manchmal darf eine kleine kulinarische Sünde schon sein, damit man während des ganzen Trainings nicht die Motivation verliert“, so die Krankenschwester.

Ihre nächsten Ziele kennt Ulli Farnleitner, die heuer den burgenländischen Meistertitel im Triathlon in ihrer Altersklasse erringen konnte, auch bereits: „Ich habe mich gemeinsam mit meinem Mann für den Kärnten Ironman im nächsten Jahr angemeldet und möchte dabei meine Zeit etwas verbessern. Gleichzeitig bin ich mir aber bewusst, dass ich den Sport nur im Amateurbereich betreibe und damit nach oben hin Grenzen gesetzt sind. Hauptsächlich geht es mir beim Triathlon aber um einen guten Ausgleich zu meinem Beruf.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
21.08.2010

Gesundheitsmeldung: Umetikettierung des Naturkristallsalzes der Tucek GmbH

Die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) informiert über einen Produktrückruf der Tucek GmbH. Eine Information des Unternehmens ergibt, dass der Verdacht der Gesundheitsgefährdung für die Verbraucher/-innen besteht.

Das Unternehmen hat daher am 19.8.2010 einen Rückruf des folgenden Produkts veranlasst.

Die Tucek GmbH aus St.Wolfgang & Hallstatt hat ein unjodiertes Naturkristallsalz mit rosa Charakter ca. 1-3 mm Körnung nicht explizit als "Badesalz" gekennzeichnet.

Dieses "unjodierte Naturkristallsalz " ist durch die Größe der Körnug im ungemahlenen Zustand nicht zum Verzehr geeignet.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: AGES
19.08.2010

Orientierungsplan als neues Patientenservice

Damit sich die Patienten und Besucher im Landesklinikum Wiener Neustadt in Zukunft noch besser zurechtfinden, wurde ein Orientierungsplan entworfen. Auf diesem sind alle Abteilungen, Ambulanzen, Firmen und sonstige wichtige Einrichtungen zu finden. Der Orientierungsplan wird ab sofort an allen neuralgischen Punkten des Klinikums aufgelegt.

„Mit diesem Service kommen wir den Patienten und Besuchern des Landesklinikums Wiener Neustadt entgegen. Mit Hilfe des neuen Planes können sie sich sowohl in den Krankenhausgebäuden als auch auf dem weitläufigen Gelände besser orientieren. Der Orientierungsplan ist ein weiterer Schritt hin zum Kundenkrankenhaus“, so der Ärztliche Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek.

Patienten und Besucher finden den Orientierungsplan ab Anfang September beim Portier der Aufnahme im Eingangsbereich, in den Ambulanzen sowie auf den Abteilungen. Zudem wird er auch der Servicemappe, welche jede Person bei einem stationären Aufenthalt erhält, beigefügt.

„Oftmals müssen Patienten im Zuge ihrer Untersuchungen zwischen den verschiedenen Abteilungen und Ambulanzen wechseln. Der Orientierungsplan soll ihnen in Zukunft dieses Vorhaben erleichtern“, zeigt sich Pflegedirektorin Dr. Evelyn Fürtinger, MAS von dieser Innovation begeistert.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
19.08.2010

Sauberer Start ins neue Schul- und Arbeitsjahr

Neue Einkaufsliste mit empfehlenswerten Produkten soeben erschienen Neue Einkaufsliste mit empfehlenswerten Produkten soeben erschienen

Der Urlaub ist zu Ende, der Schulbeginn steht vor der Tür... Zeit zum Aufräumen, Sortieren und Putzen. Das Angebot an Putzmitteln wird immer größer und vielfältiger. ''die umweltberatung'' Österreich bewertet Wasch- und Putzmittel nach deren Wirkung auf Umwelt und Gesundheit und erleichtert mit der Einkaufsliste die Wahl des richtigen Mittels. Die aktuelle Einkaufliste wurde soeben veröffentlicht - 115 schonende Produkte sind gelistet.

Bevor der Stress mit Arbeits- und Schulalltag wieder losgeht, wird in vielen Haushalten noch einmal alles in Schuss gebracht. Damit der Glanz im trauten Heim keine Schrammen für die Umwelt und Ekzeme auf der Haut hinterlässt, sind für Umwelt und Gesundheit verträgliche Putzmittel gefragt. ''die umweltberatung'' bewertet seit 1999 halbjährlich derartige Produkte.

Christian Mokricky von ''die umweltberatung'', Fachbereich Reinigung, stellt fest: „Neue Rezepturen der Produkte und veränderte Gewohnheiten beim Waschen und Putzen erfordern aktuelle Beratungsunterlagen. Halbjährlich überarbeitet ''die umwelt-beratung'' deshalb die Liste der positiv bewerteten Produkte. Im August 2010 konnten 115 Umwelt und Gesundheit schonende Reiniger in die Einkaufsliste aufgenommen werden.”

„ÖKO-logische Reinigung ist dann erfolgreich, wenn schonende Produkte, sparsame Dosierung und mechanische Hilfsmitteln wie Mikrofasertücher optimal kombiniert werden”, ergänzt Mokricky. In der Broschüre „Lustvoll Reinigen“ von "die umweltberatung" sind deshalb praktische Informationen und Tipps zusammengefasst.

Die Broschüre „Lustvoll Reinigen“ mit der aktuellen Einkaufsliste zum kostenlosen Download auf www.umweltberatung.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Gabriele Moser
19.08.2010

Hohe Auszeichnung für Dr. Philip Zeller

Dr. Philip Zeller Dr. Philip Zeller

NEUNKIRCHEN. Dr. Philip Zeller, Assistenzarzt an der Abteilung für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie am Landesklinikum Thermenregion Neunkirchen, wurde von der auf internationaler Ebene renommierten Zeitschrift „European Journal of Radiology“ mit zwei Zertifikaten ausgezeichnet.

Der junge Assistenzarzt erhielt die Auszeichnung für seine Mitautorenschaft an wissenschaftlichen Beiträgen zum Thema Gelenksknorpelchirurgie, welche zu den am häufigsten zitierten Artikeln auf diesem Gebiet gehören.

Dr. Philip Zeller beschäftigte sich während seiner Ausbildungszeit an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie in Wien im Rahmen der Forschungsgruppe Knorpel sowohl mit Grundlagenforschung zum Thema Chondrozyten als auch mit modernen bildgebenden Verfahren mit hochauflösendem MRT sowie mit der klinischen Anwendung durch Knorpelzelltransplantation. Nach Verleihung des Dr. Kolassa Rheumapreises der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie wurde Dr. Zeller nun wiederum für seinen Beitrag zur Knorpelzellforschung geehrt.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung für Dr. Zeller, welche ein Qualitätsmerkmal seiner Arbeit ist und gratulieren ihm zu dieser Ehrung“, so Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA, Ärztlicher Direktor des Landesklinikums Neunkirchen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Thermenregion Neunkirchen
18.08.2010

Reingefallen: E-Card in Türkei ungültig

In der Türkei gilt die E-Card nicht. In einem türkischen Hotel gehen die Uhren scheinbar anders, denn hier wird eine Verrechnung von Krankenbehandlungen via E-Card in Aussicht gestellt. Eine Touristin musste erfahren, dass das nicht der Wahrheit entspricht. Sie erhielt eine Rechnung von 300 Euro. Die AKNÖ informiert, wo die E-Card gilt.

Mag. Caroline C. urlaubte mit ihrem vierjährigen Sohn in einem türkischen Hotel. Geplagt von starken Ohrenschmerzen suchte sie die im Hotel befindliche Arztpraxis auf. Ein Schild wies darauf hin, dass dort die E-Card akzeptiert wird - ohne Zusatzkosten. Auf nochmaliges Nachfragen wurde Mag. C. dies bestätigt. Ein Formular in englischer Sprache, das ihr zur Unterschrift vorgelegt wurde, besagte nach ihrem Verständnis aber das Gegenteil. Nochmaliges Nachfragen ergab die Zusicherung, die E-Card werde akzeptiert. Geplagt von Schmerzen, unterschrieb die nö. Angestellte. Eine Woche nach der Rückkehr aus dem Urlaub erhielt die Frau eine Rechnung von 300 Euro. Nicht nur, dass man ihr etwas anderes gesagt hatte, verblüffte die Patientin, sondern auch, dass die Rechnung von einer griechischen Firma kam.

"Berücksichtigen Sie das Kleingedruckte." "Das ist natürlich eine Sauerei, die hier passiert ist. Es ist verständlich, dass jemand, der Schmerzen hat, froh ist, wenn in der Arztpraxis und im Hotel versichert wird, er oder sie müsse nichts extra bezahlen und unterschreibt, ohne das Kleingedruckte zu berücksichtigen", sagt AKNÖ-Sozialrechtsexperte Mag. Josef Fraunbaum. Er hat das Hotel kontaktiert, aber bislang keine Stellungnahme erhalten. Sein Tipp an alle Reisenden: "Informieren Sie sich vor dem Urlaub, wie es um die Krankenversicherung im Urlaubsland bestellt ist. Und unterschreiben Sie nichts bzw. berücksichtigen Sie das Kleingedruckte. So kommt es im Nachhinein nicht zu bösen Überraschungen." Mag. C. rät er, die Rechnung auf keinen Fall zu bezahlen und er hat nun auch die verrechnende Firma zur Stellungnahme aufgefordert.

AKNÖ-Info: In welchen Ländern gilt die E-Card, in welchen gilt sie nicht? Die E-Card der Krankenkasse ist gleichzeitig die Europäische Krankenversicherungskarte und gilt bei allen Vertragsärzten und Vertragskrankenhäusern in den EU- und EWR-Ländern (z. B. Norwegen) sowie in der Schweiz. Die österreichische E-Card gilt nicht für Privatordinationen und in privaten Krankenanstalten. Für die Türkei und die Nachfolgestaaten von Jugoslawien ist ein eigener Auslandsbetreuungsschein notwendig, der beim Dienstgeber erhältlich ist. In allen anderen Ländern muss man die Rechnung selbst bezahlen und bekommt dann 80 Prozent des Kassentarifes, der natürlich von den tatsächlichen Kosten abweichen kann. "Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich nach einer privaten Reiseversicherung erkundigen", sagt Fraunbaum. Weitere Informationen auf noe.arbeiterkammer.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: zVg.
17.08.2010

Augen auf beim Schultaschenkauf

Schultasche - Skizze aus ÖNORM A 2170 Schultasche - Skizze aus ÖNORM A 2170

In einigen Tagen beginnt in Österreich wieder der Schulbetrieb. Für Tausende Kinder ist es der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Für deren Eltern bedeutet das zunächst einen tiefen Griff in die Geldbörse. Diverse Lernutensilien müssen angeschafft werden - Hefte, Buntstifte, Malblöcke, Füllfeder und mehr. Diese Gegenstände sollen nicht nur möglichst preiswert, sondern auch zweckmäßig und qualitativ hochwertig sein.

All die schönen Neuerwerbungen werden in der schicken bunten Schultasche verstaut. Kommen Bücher und ein Jausensackerl dazu, tragen Kinder bereits regelmäßig einiges an Gewicht mit sich herum. Aber Achtung, ergonomisch nicht durchdachte Schultaschen legen schon in jungen Jahren den Grundstein für Rückenbeschwerden. Daher sollte die Auswahl der Schultasche mit besonderer Sorgfalt geschehen.

Hier leistet die Normung einen wichtigen Beitrag, indem sie klare Anforderungen an den Gebrauchswert der einzelnen Unterrichtsmittel und Schulmaterialien definiert. Zum Beispiel ÖNORM A 2170 "Schultaschen - Begriffsbestimmungen, Anforderungen und Prüfung" wurde erstellt, um Herstellern, Fachhändlern, Eltern und Schülern den Umgang mit diesem Schulzubehör zu erleichtern.

Eine Schultasche nach ÖNORM A 2170 erfüllt bestimmte Kriterien zu Material und Verarbeitung bzw. zur Gebrauchstauglichkeit. Zum Beispiel hat sie bestimmte Abmessungen, verfügt über Tragriemen mit Polsterung, Aufhängeschlaufe und Traggriff. Weiters ist sie regendicht, der Boden verformt sich bei Belastung nicht, und es gibt keine scharfen Druckkanten.

Eine wichtige Aufgabe ist: Schulkinder sollen auf ihrem Schulweg von den übrigen Verkehrsteilnehmern besser und rechtzeitig erkannt werden. Daher müssen Teile der Vorderfläche und der beiden Seitenflächen der Schultasche und die Außenseiten der Tragriemen mit einem dauerhaften Reflexmaterial ausgestattet sein.

Es lohnt sich also aus mehreren Gründen, beim Kauf der Schultasche nicht nur auf modisches Design, sondern auch auf die normgerechten Qualitätskriterien zu achten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 26 .. / Foto: zVg
17.08.2010

Grein entschied AGA Cup zum vierten Mal für sich

Alle SpielerInnen des AGA Cup2010 mit Organisator Klopf Gottfried. (sitzend mit Hut in der Mitte) Alle SpielerInnen des AGA Cup2010 mit Organisator Klopf Gottfried. (sitzend mit Hut in der Mitte)

Der UTC Grein war diesmal der große Gewinner beim AGA Cup. Die Tennismannschaften aus Amstetten, Grein und Ardagger tragen diesen länderübergreifenden Tennis-CUP nunmehr bereits zum 7. Mal aus und die Greiner konnten den Wanderpokal heuer zum vierten Mal auf die andere Donauseite mitnehmen.

Nachdem am Samstag wetterbedingt abgesagt wurde, kämpften am Sonntag nur mehr Ardagger und Grein im "Bundsländerspiel" gegeneinander. Mit einem Gameverhältnis von 112 zu 80 entschieden die Greiner das Turnier dann durchaus deutlich für sich.

"Das verflixte 7. Jahr hat´s uns angetan" meinte Organisator Gottfried Klopf, der am Samstag den Ausfall der Amstettner und auch eine schwächelnde Heimmannschaft auf der eigenen Anlage beklagen musste. Schließlich hatte man trotz Absage am Vorabend bereits etwas gefeiert, erklärt er sich die Unterlegenheit am Platz.

Umso tröstlicher war der gemeinsame Abschluss am Sonntag. Gemeinsam motivierten sich die Mannschaften aus Grein und Ardagger bei dem sehr gemütlichen Beisammensein für den nächsten AGA Cup 2011.

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14.08.2010

Rad fahren oder Inlineskaten ohne Verletzungen?

Ob Ausflüge mit den Rollerblades oder dem Fahrrad – die sommerlichen Temperaturen locken viele in die freie Natur. "Dabei wird nur allzu gerne vergessen, dass fehlende Schutzausrüstung und mangelnde Praxis oft zu schweren Verletzungen führen können", berichtet Herbert Heissenberger, leitender ÖAMTC-Notarzt des Christophorus 9 in Wien. "Fahrradstürze, vor allem im Gelände, enden nur allzu oft mit Abschürfungen, Knochenbrüchen oder sogar schweren Kopfverletzungen." Gerade Radfahrer sind sich der zahlreichen Verletzungsrisiken gar nicht bewusst. Helm und Handschuhe sollten daher unbedingt zur Standardausrüstung jedes Mountainbikers gehören. "Aber auch vorausschauendes Fahren, erhöhte Konzentration sowie angepasste Geschwindigkeit können Unfälle vermeiden", erinnert der ÖAMTC-Notarzt. "Potenzielle Gefahrenquellen können so rechtzeitig ausgemacht und Stürze vermieden werden."

Auch Inlineskatern kann überhöhtes Tempo zum Verhängnis werden. "Stürze auf Asphalt können schwerste Verletzungen nach sich ziehen", warnt der Notarzt der ÖAMTC-Flugrettung. "Schmerzhafte Hautabschürfungen sind da noch die harmloseste Folge." Ein adäquater Schutz wie Helm, Handgelenks-, Knie- und Ellbogenschützer können das Verletzungsrisiko jedoch drastisch minimieren.

Sollte trotz aller Vorsicht einmal etwas passieren, so können kleine Wunden auch ganz gut zu Hause versorgt werden. Um Infektionen zu verhindern, sollten Schürfwunden zunächst vorsichtig gesäubert werden. "Dafür eignet sich am besten ein alkoholfreies Wunddesinfektionsmittel, das in jeder guten Hausapotheke ausreichend vorrätig sein sollte", rät der ÖAMTC-Notarzt. Je nach Größe wird die Wunde dann hinterher mit einem Wundpflaster oder einem sterilen Wundverband versorgt. "Bei großflächigen oder stark verschmutzten Abschürfungen sollte aber in jedem Fall ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden", rät Heissenberger abschließend.

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07.09.2010

Limonaden-Test: Vorsicht, kräftig gezuckert

Vorsicht, kräftig gezuckert und kalorienreich! Das gilt vor allem für Limonaden, Eistees, aber auch Wellness-Wässer. In kalorienärmeren oder Light-Getränken ist zwar weniger oder auch gar kein Zucker drinnen. Aber dafür enthalten sie zusätzlich mehrere künstliche Süßstoffe, manchmal sogar nur Süßstoffe. So entspricht der Zuckergehalt in Limonaden bis zu 33 Stück Würfelzucker pro Liter, in künstlich gesüßten Limonaden bis zu 12 Stück. Das zeigt ein AK Stichproben-Test bei 76 Limonaden, Eistees und Wellness-Wässern.

Der Zuckergehalt in Limonaden ohne künstliche Süßstoffe entspricht 16 bis 33 Stück Würfelzucker pro Liter. Der Zuckeranteil in Eistees kann 15 bis 23 Würfelzuckerstücken je Liter entsprechen. Wellness-Wässer kommen auf sieben bis 16 Stück je Liter. Nach der AK Ernährungsampel haben Produkte mit über 75 Gramm Zucker pro Liter (rund 22 Stück Würfelzucker) einen hohen Zuckeranteil. Als mittlerer Zuckergehalt gelten 25 bis 75 Gramm pro Liter (acht bis 21 Stück Würfelzucker), ein niedriger Gehalt wäre unter 25 Gramm pro Liter (null bis sieben Stück Würfelzucker).

Bei den Getränken mit künstlichen Süßstoffen (oft als kalorienarm, light beworben), ist zusätzlich zu den künstlichen Süßstoffen häufig auch Zucker drinnen. Oft besteht das Süße in den Drinks allerdings nur aus Süßstoffen. Der Zuckeranteil in künstlich gesüßten Limonaden kann je nach Produkt null bis zu 12 Stück Würfelzucker betragen, in Eistees bis zu 13 Stück Würfelzucker je Liter, und bei den künstlich gesüßten Wellness-Drinks liegt der Zuckergehalt zum Beispiel bei drei Stück.

„Auch künstliche Süßstoffe sind mit Vorsicht zu genießen, denn Konsumenten und Konsumentinnen sollten nicht allzu viel davon zu sich nehmen“, sagt Schöffl, „vor allem bei Kindern heißt es aufpassen.“ Wenn etwa ein Kind mit 20 Kilogramm einen Liter Limonade mit den zulässigen Höchstgehalt an Saccharin trinkt, ist die maximale tägliche Aufnahme an Saccharin erreicht. Bei Acesulfam würde schon ein halber Liter reichen. Die meist verwendeten künstlichen Süßstoffe sind Cyclamat E 952, Acesulfam E 950, Saccharin E 954, Aspartam E 951.

Limonaden, Eistees und Wellness-Wässer in der klassischen Variante enthalten keine künstlichen Süßstoffe. Der süße Geschmack kommt vom Zucker, der aus zugesetztem Rübenzucker, Glukose, Fructose, Invertzuckersirup oder auch aus dem fruchteigenen Zucker stammen kann.

Werden etwa Getränke als „ohne Zuckerzusatz“ beworben, heißt das noch lange nicht, dass sie zuckerfrei sind. Es bedeutet lediglich, dass kein extra Zucker zugesetzt ist. Der Zuckeranteil rührt aus Fruchtsaftanteilen her. Auch Light-Getränke können noch deutlich zuckerhältig sein.

Auffallend war auch, dass bei kalorienarmen Wellness-Wässern überwiegend Fructose als Zuckerquelle verwendet wird. Hingegen wird in der Zutatenliste bei normalen Limonaden und Eistees Zucker angegeben. Fructose klingt für Konsumenten gesünder, tatsächlich besteht aber in Hinblick auf den Kaloriengehalt kein Unterschied zwischen Fructose und anderen Zuckern.

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07.09.2010

Österreichische Ärztekammer: Spitalsaufenthalte werden immer kürzer

Im Jahr 2008 wurden knapp 2,8 Millionen Spitalsentlassungen verzeichnet. Im Zehn-Jahres-Vergleich bedeutet das ein Plus von 52,3%. "Damit zeichnet sich ein klarer langjähriger Trend ab", sagte dazu der Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Harald Mayer, am Dienstag in einer Aussendung. Rein statistisch betrachtet würde jährlich ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher im Spital landen, dabei sinke aber die Aufenthaltsdauer: Verbrachten die Patientinnen und Patienten im Jahr 1989 noch elf Tage und im Jahr 1998 noch 7,7 Tage im Spital, so waren es im Jahr 2008 nur noch 6,8 Tage. Interessant: Im gleichen Zeitraum sind auch die so genannten Null-Tages-Aufenthalte mehr geworden. Das sind jene Fälle, in denen die Patientinnen und Patienten am Tag der Aufnahme noch vor Mitternacht entlassen wurden. Diese Zahl hat sich seit 1998 mehr als verdoppelt und ist von 214.762 Fällen auf 454.939 Fälle angewachsen.

"Die Menschen kommen öfter ins Spital, werden aber rascher wieder entlassen", schlussfolgert Mayer. Gründe dafür gebe es mehrere: Die Menschen würden immer älter, gleichzeitig mache die Medizin nach wie vor gewaltige Fortschritte, und auch das Angebot an medizinischen Leistungen habe sich stark verbessert. Für das Personal bedeute die aktuelle Entwicklung jedoch eine enorme Belastung, denn auch die Leistungsdichte sei rapide gestiegen.

Diese markante Steigerung der Leistungsdichte bedeute für das ärztliche Personal eine erhebliche Mehrbelastung: "Die hohe Arbeitsintensität muss organisatorische und strukturelle Maßnahmen nach sich ziehen, um die psychische und physische Beanspruchung der Medizinerinnen und Mediziner in erträglichen Grenzen zu halten", betonte der Chef der Spitalsärzte. Nacht- und Wochenenddienste sollten beispielsweise nach Alter gestaffelt und begrenzt werden. Auch eine Aufstockung des Personals sei wünschenswert, sagte Mayer.

Abschließend wies der Bundeskurienobmann darauf hin, dass Österreichs Spitalsbetten im Jahr 2008 durchschnittlich 296 Tage lang belegt waren. "Das entspricht einer Auslastung von 81%. Da bleibt kein allzu großer Spielraum mehr, was die Einsparung von Akutbetten angeht."

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06.09.2010

Gesunde Jause für die Schule - "die umweltberatung" hat Rezepte für natürliches „Brainfood“

Der Beginn des neuen Schuljahres ist auch ein guter Anlass, mit neuen Gewohnheiten zu beginnen. Der Beginn des neuen Schuljahres ist auch ein guter Anlass, mit neuen Gewohnheiten zu beginnen.

Frühstück – nein danke, keine Zeit! Und in der Pause füllen Zuckerschnecken, Pizzaschnitten und Energydrinks den Magen? Schnelle Kalorien bringen zwar kurzfristig Energie, helfen den SchülerInnen aber nicht durch den anstrengenden Tag. "die umweltberatung" gibt Tipps für gesundes Brainfood – das legale Doping in der Schule.

„Der Beginn des neuen Schuljahres ist auch ein guter Anlass, mit neuen Gewohnheiten zu beginnen. Ein ausgewogenes Frühstück mit frischem Obst aus der Region, Müsli und Tee ist der beste Start in den Schultag. Eine gesunde Jause liefert Energie für den Vormittag. Nur mit dem richtigen ‚Treibstoff’ kann man sich den ganzen Vormittag konzentrieren, Neues lernen und hat am Nachmittag noch Energie für Sport und Hausübung“, plädiert NÖ Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Amaranth – Pseudogetreide gibt echte Energie

Für die Jause ist Vollkorngebäck die erste Wahl. Dipl. Pädin. Petra Nemec, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung": „Getreide ist ein wichtiger Eiweißlieferant und in Kombination mit Milchprodukten oder Hülsenfrüchten besonders wertvoll für Kinder und Jugendliche im Wachstum“.

Wer´s gern weniger körnig mag, probiert am besten Amaranth. Gepoppt und über ein Jogurt gestreut, mit frischen Früchten garniert, liefert Amaranth wertvolle Energie für das Wachstum. Wenn keine Zeit für´s Brote streichen ist, reichen auch eine Handvoll Nüsse, ein Apfel oder Jogurt für den Vormittag. Nüsse sind nicht nur Nahrung für das Hirn, sie enthalten auch reichlich Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe und sättigen. „Nüsse sind gute Mineralstoff- und Vitaminlieferanten. Sie enthalten Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor und sind reich an Vitaminen aus der B-Gruppe und Vitamin E“, erläutert Nemec.

Bohnenaufstrich für gute Konzentration und starke Nerven

Linsen und Bohnen sind reich an Vitamin B1 – das Vitamin für starke Nerven. Vitamin B1 wird benötigt, um Kohlenhydrate in Gehirn, Muskeln und anderen Organen abzubauen und ist wichtig für Konzentration, Gedächtnis und körperliche Kondition. Aufstriche aus Bohnen, Kichererbsen und Linsen sind deswegen wichtige Bestandteile im Speiseplan für konzentriertes Lernen.

Wer zu wenig trinkt, spürt bald Müdigkeit, Merk- und Konzentrationsstörungen. Denn schon bei einem geringen Flüssigkeitsverlust wird das Gewebe nicht mehr ausreichend durchblutet und den Hirnzellen fehlt Flüssigkeit. Die besten Durstlöscher sind Leitungswasser, gespritzte Fruchtsäfte und Tees – 1, 5 Liter täglich sind das Minimum. Limonaden, Energydrinks und Eistee sind bei der Schuljause fehl am Platz, denn sie enthalten bis zu 38 Stück Würfelzucker pro Liter und fördern damit Karies und Übergewicht.

Gesunde Rezepte für die Jause finden sich auf www.umweltberatung.at/rezepte

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24.08.2010

Better Aging - jung bleiben durch richtige Ernährung

Jung bleiben durch richtige Ernährung - "die umweltberatung" hat Tipps für kulinarische Jungbrunnen Jung bleiben durch richtige Ernährung - "die umweltberatung" hat Tipps für kulinarische Jungbrunnen

Der Sommer bzw. die sommerliche Kleidung hat es wieder ans Tageslicht gebracht - kaum jemand über 30, der keine kritischen Blicke auf das Spiegelbild wirft. Elastische Haut, glänzende Haare, straffe Muskulatur – ist alles noch so wie im Vorjahr? Kann man der Natur ein Schnippchen schlagen, wie es die Werbung verspricht? Älter werden wir alle – wie und wie gut man sich dabei fühlt, liegt auch in der eigenen Hand bzw. Lebensweise. "die umweltberatung" hat Tipps für natürliche Schönheitspflege von innen und außen – ohne Skalpell und Chemie, dafür mit viel Genuss!

Das Wichtigste vorweg: Hält man sich beim Kauf von Lebensmitteln an die Grundregeln „regional, saisonal, biologisch und fair“, hat man schon einiges für Gesundheit und Klimaschutz getan – und die Grundsteine für die Schönheit von innen gelegt. Eineinhalb bis zwei Liter Wasser täglich, Fleisch maximal 600 g die Woche, genug Obst und Gemüse sind die wichtigsten Regeln.

„Abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig und frische, wenig verarbeitete Lebensmittel sind die gesündesten. Viele ihrer Inhaltsstoffe brauchen wir für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen, viele fungieren auch als natürliche ‚Anti-Aging-Mittel’“, erklärt Dipl. Päd. Petra Nemec, Fachbereichsleiterin für Ernährung bei "die umweltberatung" NÖ. „Die Namen dieser Wunderstoffe sind bekannt: Vitamin A, C, E und Stoffe aus der Gruppe der B-Vitamine wie Niacin oder Biotin, sie stärken auch Haut und Haare; nicht zu vergessen die vielen sekundären Pflanzenstoffe in frischem Obst und Gemüse.“

Beratung und viele weitere Tipps für gesunde und „schönmachende“ Ernährung bekommen alle Interessierten bei "die umweltberatung" unter Tel.: 01 803 32 32 oder 027 42 718 29 sowie auf www.umweltberatung.at.

1000+1 gesunde Rezeptideen auf www.rezepte.umweltberatung.at.

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30.08.2010

NÖ Gebietskrankenkasse lädt zur Vortragsreihe mit Schwerpunkt "Schwangerschaft und Geburt"

Weniger Schmerzen in der Schwangerschaft Weniger Schmerzen in der Schwangerschaft

Wer schon ein Kind bekommen hat, weiß, wovon die Rede ist: Schmerzen während der Schwangerschaft sind ein häufiges Problem. Zwei von drei Schwangeren haben Rücken-schmerzen und jede fünfte Schmerzen im Bereich des Beckens. Auch die Geburt kann Schmerzursache sein. Vor allem, wenn ein Kaiserschnitt durchgeführt wurde - öster-reichweit betrifft das bereits jede vierte Entbindung.

Die NÖ Gebietskrankenkasse veranstaltet gemeinsam mit der Schmerztherapeutin OA Dr. Waltraud Stromer eine Vortragsreihe zum Thema "Schmerzen, was tun? Schwerpunkt Schwangerschaft und Geburt" und lädt alle Interessierten, vor allem Schwangere, junge Mütter, Ärzte und Ärztinnen, Hebammen und Pflegepersonal ein. Der Vortrag beleuchtet die Vielfalt der Schmerzursachen, deren Vorbeugung und kompetente Behandlungsmög-lichkeiten, um Schmerzen zu verhindern bzw. zu reduzieren.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18:30 Uhr. Anmeldung erforderlich! Termine und Veranstaltungsorte erfahren Sie in ihrem nächstgelegenen NÖGKK Service-Center und finden Sie im Internet unter www.noegkk.at.

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27.08.2010

Österreichs Ruderer Nationalmannschaft im Kühtai

"Heuer durften wir erstmals seit dem Jahr 2005 wieder Österreichs Ruder-Nationalmannschaft beim Trainingslager im Kühtai begrüßen", freut sich Mag. Wolfgang Suitner, Geschäftsführer des Tourismusbüros Kühtai über seine sportlichen Gäste. Die junge Mannschaft für den leichten Männer Vierer, den leichten Doppel Zweier und leichten Frauen Doppel Zweier absolvierte im Kühtai ein spezielles Höhentraining, bei dem kaum im Boot trainiert wurde. Die Sportler nützen die Höhenlage im Kühtai für ausgedehnte Radtouren und Bergtouren. Diese Trainingsform dient vor allem dem weiteren Konditionsaufbau und gewöhnt die Sportler an die Belastungen eines Höhentrainings. "In den nächsten Jahren können wir uns gut vorstellen, das Kühtai öfter für längere Trainingslager zu nützen", erklärt Holger Weißböck, Trainingsverantwortlicher. Insbesondere für die Ruderer liefert die Kombination aus guter Infrastruktur, einem Stausee für das Training und die Höhenlage hervorragende Bedingungen.

Das Kühtai eignet sich durch seine Infrastruktur und die besondere Höhenlage hervorragend für verschiedene Höhentrainingslager. "Wir fühlen uns im Kühtai richtig wohl. Perfekter Service seitens des Tourismusbüros, die vielseitige Unterstützung durch die Touristiker und die örtliche Infrastruktur schaffen ideale Bedingungen", bestätigt Weißböck. In den letzten Jahren durfte das Kühtai wiederholt Spitzensportler bei der Vorbereitung auf Wettkämpfe oder die bevorstehende Saison unterstützen. "Olympiasiegering Anni Friesinger, Österreichs Judoka, Ruderer, zahlreiche Skirennläufer und die eine oder andere Fußballmannschaft haben bei uns bereits Trainingslager abgehalten", erzählt Suitner. Neben Profisportlern nützen auch zahlreiche Hobbysportler die Trainingsmöglichkeiten im Kühtai sowie die sportärztliche Betreuung vor Ort.

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24.08.2010

Großes Jubiläumsfest - 25 Jahre GesundheitsZentrum Bad Sauerbrunn

Die Geschäftsführung dankt den langjährigen MitarbeiterInnen für ihre Treue. V.l.n.r: Theresia Varga, Silvia Altenburger, Martina Dietrich, Prok. Brigitte Kern, Franz Amstetter, Betriebsrätin Yvonne Kalista, GF Bernhard Schuster Die Geschäftsführung dankt den langjährigen MitarbeiterInnen für ihre Treue. V.l.n.r: Theresia Varga, Silvia Altenburger, Martina Dietrich, Prok. Brigitte Kern, Franz Amstetter, Betriebsrätin Yvonne Kalista, GF Bernhard Schuster

Das GesundheitsZentrum Bad Sauerbrunn feierte am 21. August 2010 sein 25-jähriges Bestehen. Die Veranstalter des großen Sommernachtsfestes freuten sich über rund 1.500 Besucher und einen stimmungsvollen Abend bei besten Wetterbedingungen.

Bereits ab 17.00 Uhr trafen sich unzählige Freunde des GesundheitsZentrums zum Jubiläumsfest in Bad Sauerbrunn. Neben bester musikalischer Unterhaltung, beigesteuert von Toni Stricker, den Western Cowboys sowie Rondo Vienna mit Barbara Helfgott, sorgten das Gewinnspiel und die Kinderanimation für stimmungsvolle Unterhaltung.

Aber nicht nur gefeiert wurde am 21. August in Sauerbrunn: Nach dem Motto: "Ehre wem Ehre gebührt" zeichnete das GesundheitsZentrum Bad Sauerbrunn all jene MitarbeiterInnen aus, die bereits von Anfang an mit dabei sind.

Dass das Buffet besonders mundete, freute vor allem die Österreichische Krebshilfe, die seit Jänner 2010 ihr Burgenland-Büro im Sonnberghof hat. Denn der Buffet-Reinerlös wurde an sie gespendet: Über Euro 6.500,-- kamen so an diesem Abend in die Kasse der Krebshilfe, die dem Ausbau der Beratung und Betreuung von KrebspatientInnen im Burgenland zugute kommen.

Den Höhepunkt bildete ein großes Feuerwerk, das noch weit über die Grenzen von Bad Sauerbrunn hin sichtbar war und signalisierte: Das seit 2007 vom weltweit führenden Gesundheitsdienstleister VAMED gemanagte GesundheitsZentrum Bad Sauerbrunn wird sich auch noch in den nächsten 25 Jahren um das Wohlbefinden seiner Gäste kümmern.

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20.08.2010

Heurige Spätsommertage - Hochsaison für Wespen

Etwa 1.200 Menschen werden jährlich nach Insektenstichen im Krankenhaus stationär behandelt. Etwa 1.200 Menschen werden jährlich nach Insektenstichen im Krankenhaus stationär behandelt.

Jährlich werden in Österreich rund 1.200 Menschen nach einem Insektenstich im Krankenhaus stationär behandelt. „Bienen, Wespen und Hummeln stechen vor allem dann zu, wenn sie sich durch hektische Bewegungen bedroht fühlen. Wildes Fuchteln sollte daher vermieden werden, auch wenn die Insekten lästig sind. Am besten verhält man sich ruhig“, rät Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Forschung im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Gefährlich werden Insektenstiche dann, wenn sie eine allergische Reaktion auslösen. Auslöser für Symptome wie Atemnot, Kreislaufschwäche und Anschwellen der betroffenen Stelle ist das Gift, das beim Stich ins Blut gelangt. „Bei Allergikern reagiert das Immunsystem zu stark auf das Insektengift. Bei Anzeichen wie geschwollener Zunge oder Hustenreiz muss sofort die Rettung gerufen werden“, sagt Dunzendorfer. Schließlich endet die allergische Reaktion auf einen Insektenstich für etwa sechs Menschen pro Jahr tödlich. Weiß man, dass man gegen Insektenstiche allergisch ist, hilft ein Notfall-Set mit Adrenalinspritze und Antihistamin-Tropfen, die sofort nach dem Stich angewendet werden müssen, um schlimmere Reaktionen zu verhindern. Dieses Notfall-Set muss daher immer mitgeführt werden.

Etwa ein Viertel der Patienten, die wegen eines Insektenstichs ins Krankenhaus kommen, ist jünger als 15 Jahre. „Speziell Kinder versuchen Insekten durch schnelle Bewegungen abzuwehren und halten sich oft mehr im Freien auf als Erwachsene. Ist man nicht sicher, ob jemand gegen Insektenstiche allergisch ist, sollte man beobachten, ob es zu stärkeren körperlichen Reaktionen kommt und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen“, so Dunzendorfer. Nicht-Allergiker kühlen die Wunde am besten zur Schmerzlinderung mit kalten Umschlägen oder Eiswürfeln, die betroffene Körperstelle ruhig stellen und je nach Möglichkeit hoch lagern.

Angelockt werden die Insekten meist durch süße Lebensmittel wie Speiseeis und Säfte. Isst oder trinkt man im Freien, muss man daher darauf achten, dass sich keine Wespe oder Biene auf Lebensmittel setzt und so in den Mund gelangt. „Schwillt der Rachenraum nach einem Insektenstich an, kann das –auch bei nicht allergischen Personen– sehr rasch zu Atemschwierigkeiten und Erstickungsanfällen führen, die eine sofortige Notversorgung erfordern. Das Trinken aus durchsichtigen Gefäßen schützt vor dem unbeabsichtigten Verschlucken stechfreudiger Insekten“, schließt Dunzendorfer.

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19.08.2010

Ein „Kickerl“ mit Toni Pfeffer

Toni Pfeffer beim Training mit den Kindern, die in den Ferien in den Schülerhorten betreut werden Toni Pfeffer beim Training mit den Kindern, die in den Ferien in den Schülerhorten betreut werden

Krems – Viele fußballbegeisterte Buben und Mädchen folgten der Einladung zu einem ganz besonderen Fußballtraining auf dem Steiner Sportplatz, hatte sich doch ein prominenter Coach angekündigt. Niemand Geringerer als der frühere Fußballprofi Toni Pfeffer übte mit den Kindern verschiedene Tricks und Kunststücke mit dem runden Leder, gab wertvolle Tipps und „pfiff“ ein Übungsmatch. Die Kinder waren mit wildem Ehrgeiz und viel Spaß dabei.

Das Fußballtraining war einer der zahlreichen Höhepunkte im Ferienprogramm der Kremser Schülerhorte. Wie jedes Jahr hat auch heuer die Stadt Krems ganztägige Ferienbetreuung in den Horten Stein und Lerchenfeld angeboten. Ein abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen, Exkursionen, Sport und Spiel sorgten dafür, dass die Ferienwochen viel zu schnell vergehen.

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19.08.2010

Wandersaison auf den 25 „tut gut“ – Wanderwegen in Niederösterreich

LH - Stv. Mag. Wolfgang Sobotka: „Das Wanderwege - Netz zeichnet sich in erster Linie durch eine familienfreundliche Routenführung aus. Darüber hinaus bietet es im Rahmen der Wanderstrecke viele Informationen über regionale Besonderheiten, von typischen kulinarischen Genüssen bis über Angebote zu Bewegung und Entspannung.“ LH - Stv. Mag. Wolfgang Sobotka: „Das Wanderwege - Netz zeichnet sich in erster Linie durch eine familienfreundliche Routenführung aus. Darüber hinaus bietet es im Rahmen der Wanderstrecke viele Informationen über regionale Besonderheiten, von typischen kulinarischen Genüssen bis über Angebote zu Bewegung und Entspannung.“

Niederösterreich bietet dank seiner landschaftlichen Vielfalt für jeden Wandergeschmack das Richtige. Auf den 25 „tut gut“ – Wanderwegen werden die Wanderer mit Informationen und Tipps rund um die Themen, regionale Besonderheiten sowie Gesundheit und Wohlbefinden, begleitet. Die auf der Strecke liegenden Wanderwirte sorgen für Verpflegung mit köstlichen Rezepten aus dem „besser essen“ - Buch der Initiative „Gesundes Niederösterreich“.

Schritt für Schritt wurde das Wegenetz der "tut gut" - Wanderwege in Niederösterreich seit 2004 erweitert und lockt Jahr für Jahr Groß und Klein in die Natur. 25 verschiedene Wanderrouten mit familiengerechter Streckenführung und genauen Routenbeschreibungen für Spaziergänge bis hin zu Tagestouren werden angeboten. Das Wander - Paket mit 25 detailliert beschriebenen Wanderwegen aus den Regionen: Wein-, Wald-, Most-, Industrieviertel und NÖ- Mitte bietet eine abwechslungsreiche Wandersaison für die ganze Familie.

Auf der Website www.gesundesnoe.at der Initiative „Gesundes Niederösterreich“ finden Sie eine umfassende Übersicht aller „tut gut“ – Wanderwege als Download oder können auch telefonisch unter 02742/22 6 55 bestellt werden.

Die Geschäftsführerin Dr.in Edith Bulant-Wodak unterstreicht: „Wandern erhält und fördert Gesundheit und Wohlbefinden. Die Bewegung in der Natur ist eine gute Gelegenheit, seine Umgebung zu entdecken und Spaß an der Bewegung zu finden. Zudem kann ein Wandertag mit der Familie oder Freunden ein kommunikatives, verbindendes und schönes Erlebnis sein, “

Viel Spaß bei Ihrem nächsten Ausflug zu einem der 25 „tut gut“ - Wanderwege wünscht Ihnen die Initiative „Gesundes Niederösterreich“.

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18.08.2010

Pizza Mann neuer FC Wacker Innsbruck Business Partner

vlnr: Bloeb (Pizza Mann Innsbruck), Grünwald (FC Wacker), Sekulic (Pizza Mann Innsbruck), Schreter (FC Wacker), sitzend: Harding (FC Wacker) vlnr: Bloeb (Pizza Mann Innsbruck), Grünwald (FC Wacker), Sekulic (Pizza Mann Innsbruck), Schreter (FC Wacker), sitzend: Harding (FC Wacker)

Das Business Partner Paket umfasst Bandenwerbung in und um das Tivoli Stadion Innsbruck bzw. vor allem auch das Namensrecht "Offizieller FC Wacker Innsbruck Pizza Zustelldienst".

"Der mehrmalige Meister FC Wacker Innsbruck als Tiroler Traditionsverein verfügt über enormes Fanpotenzial im Raum Innsbruck bzw. im ganzen Bundesland. In Kombination mit den Pizza Mann internen Kommunikationsmöglichkeiten ergibt das eine hervorragende Chance, Fans als Kunden zu gewinnen bzw. zu binden", betont Pizza Mann Marketingleiter Mag. Stefan Pühringer, "denn Fußball und Pizza ist ohnehin ein runde Sache!"

Zusätzliche Fanaktionen, wie zB bei LASK Linz (wird ebenfalls seit mehreren Jahren von Pizza Mann gesponsert), werden in weiterer Folge für Kunden/Fanbindung sorgen.

Der Vertrag wurde vorab auf 3 Saisonen von den beiden Innsbrucker Franchisepartnern Bloeb und Sekulic abgeschlossen.

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18.08.2010

Wander-Weltmeisterschaft in Abtenau

Wanderschuhe schnüren, Rucksack packen - und los geht's - zur 8. Wander-Weltmeisterschaft in Abtenau vom 23.-25. September 2010. Wanderschuhe schnüren, Rucksack packen - und los geht's - zur 8. Wander-Weltmeisterschaft in Abtenau vom 23.-25. September 2010.

Das Lammertal mit seinen außergewöhnlichen topografischen Gegebenheiten ist die ideale Umgebung zum Wandern; Wandern im Tal, auf den Almen und im Gebirge, Wandern als Urlaubserlebnis und Wandern als Volkssport

Bewegung und Freude an der Natur. Diesem Motto haben sich der Internationale Volkssportverband (IVV) und seine vielen tausend Anhänger mit Leib und Seele verschrieben. Überall finden sich Freizeitsportler zusammen, um in Einklang mit der Natur ihrem Körper das zu geben, was er notwendig braucht: Bewegung. Auch die Wanderweltmeisterschaft wurde vom Internationalen Volkssportverband ins Leben gerufen.

Die Teilnehmer der Wander-WM können ihre Routen, die sich in Länge und Schwierigkeit unterscheiden, frei wählen. Wer innerhalb von 3 Tagen die meisten Kilometer erwandert, darf sich "Wanderweltmeister" nennen. Den Streckenrekord hält bislang ein Österreicher: Er marschierte 194 km bei der Wander-WM in Schladming 2006.

Auch heuer wird wieder ein "Gruppen-Wanderweltmeister" gekürt, nämlich aus jenen 10 Vereinen, deren Mitglieder die meisten Kilometer erwandern.

Jeder Teilnehmer, der drei verschiedene Routen bewältigt hat, erhält eine Wander-Weltmeisterschafts-Urkunde verliehen.

Als absolutes Highlight steht auch heuer wieder die anspruchsvolle Marathonwanderung mir rund 42 km und 1.867 Höhenmetern auf dem Programm.

Auch die Freunde der volkstümlichen Musik werden in Abtenau voll auf ihre Kosten kommen. Am Donnertag, den 23. September 2010 wird die Wander-WM am Abtenauer Marktplatz mit einem Konzert der Trachtenmusikkapelle Abtenau eröffnet. Den 2. Wander-WM Tag können die Wanderer am Marktplatz mit einem Heimatabend ausklingen lassen. Am Sonntag- dem letzten Tag der Weltmeisterschaft - findet die Abschlussveranstaltung am Marktplatz mit offizieller Siegerehrung und anschließender Live-Musik statt.

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17.08.2010

Top-Bedingungen für Wiens SportlerInnen

Präsident des WFV Robert Sedlacek, BV Renate Angerer und StR Christian Oxonitsch mit dem Fussballnachwuchs des Simmeringer Sportclubs Präsident des WFV Robert Sedlacek, BV Renate Angerer und StR Christian Oxonitsch mit dem Fussballnachwuchs des Simmeringer Sportclubs

Rechtzeitig vor der Herbstsaison geht die Sanierung der Kunstrasenplätze auf Wiens Sportplätzen ins Finale. Insgesamt wurden in den letzten 5 Jahren 60 Sportflächen mit einem Gesamtausmaß von rund 350.000 m2 saniert. Sie verfügen nun über modernste Standards. Die Stadt Wien investierte dafür insgesamt rund 18,7 Mio. Euro. "Damit fördern wir nicht nur die SpitzensportlerInnen sondern vor allem auch den Nachwuchs- und Breitensport. Die neuen Kunstrasenplätze bieten witterungsunabhängig optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen für Wiens SportlerInnen", freut sich Sportstadtrat Christian Oxonitsch anlässlich der Eröffnung des Kunstrasenplatzes des Simmeringer Sportclubs. "Kunstrasenplätze im Liga-Format sind wichtig für den Bezirk. Auch in Kaiserebersdorf kann durch den neuen Kunstrasenplatz die Nachwuchsarbeit wieder verstärkt werden", betont die Simmeringer Bezirksvorsteherin Renate Angerer.

Viele Sportarten profitieren davon

Exakt 353.166 m2 Kunstrasen wurden in den letzten fünf Jahren neu verlegt. 330.000 m2 entfallen auf die Sanierungen bestehender Anlagen. Rund 23.000 m2 Kunstrasen wurde neu verlegt. Insbesonders profitieren neben Fussball davon Sportarten wie Landhockey und American Football. Oxonitsch: "Investitionen, die sich, wie die sportlichen Erfolge zeigen, gelohnt haben. Die Hockey-Herren-Nationalmannschaft wurde heuer (Hallen)Europameister und das American Football Nationalteam hat sich für die Heim-WM 2011 qualifiziert."

Beste Bedingungen auf Wiens Sportplätzen

Jeder einzelne der sanierten bzw. neu errichteten Plätze wurde nach den Richtlinien des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau errichtet, das dem Sportamt sowohl bei Erstellung der Ausschreibungsunterlagen als auch der örtlichen Bauaufsicht zur Seite stand. Jeder Platz wurde der strengen Kontrollprüfung, die in den Richtlinien vorgesehen ist, unterzogen. Jeder der 60 Plätze erfüllt die UEFA-Kriterien. "Die neuen Kunstrasenplätze sind kein Vergleich zu den alten und eine echte Verbesserung der Infrastruktur. Von dieser Investition profitiert vor allem der Nachwuchs", freut sich der Präsident des Wiener Fußballverbandes Robert Sedlacek.

Fair Play bei der Reihenfolge

Fair Play war der Stadt Wien von Beginn an wichtig: Deshalb richtete sich die Reihenfolge der Sanierung der Plätze nach den Prüfergebnissen des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau, das jeden Platz vor der Sanierung unter die Lupe nahm und für das Sportamt eine Prioritätenliste erstellte. Die große Sanierungswelle wurde 2005/2006 mit den Plätzen Hellas Kagran, Fortuna 05, Austria XIII und White Star begonnen und heuer mit den Plätzen von FC Wien, 1. Simmeringer Sportclub, SC Kaiserebersdorf, SC Großfeld, Union Landhaus, FC Stadlau, 1. Sportzentrum Süd und FC Kalksburg abgeschlossen.

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14.08.2010

Rad-Ökoprämie ist zurück

Die Rad-Ökoprämie wird für 1.000 Fahrräder neu aufgelegt. Wie im letzten Sommer soll auch heuer der Kauf eines neuen Fahrrads mit 70 Euro gefördert werden - gegen Rückgabe eines fahrtauglichen Altfahrrades. Die von Verkehrsstadtrat Rudi Schicker, ARBÖ und ÖAMTC initiierte Aktion startete mit 13. August 2010.

Rudi Schicker freut sich über die Neuauflage und sieht in der Rad-Ökoprämie den Anreiz für viele Menschen, sich im Stadtverkehr zukünftig auch für Alltagsfahrten aufs Rad zu schwingen. Hochwertige Bremsen und gut funktionierende Beleuchtung sind im Verkehr sehr wichtig, betont ARBÖ-Wien-Präsident Hermann Klein. Der ARBÖ profitiert von den Erfahrungen des letzten Jahres und weiß, dass es bei den Altfahrrädern oft an Ausstattung mangelte. Neu an Board ist der ÖAMTC, der mit dieser Aktion die Sicherheit der Wiener Radfahrer unterstützen will, so der stellvertretender Generalsekretär Christoph Mondl.

Die Altfahrräder werden auch in diesem Jahr nicht verschrottet sondern sozialen Einrichtungen übergeben. 2009 freuten sich NEUSTART, Kolping, Caritas, die Volkshilfe, die Wiener Frauenhäuser und ein Auslandsprojekt der Magistratsdirektion-Auslandsbeziehungen über „die Gebrauchten.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: ARBÖ
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