Wenn Sie nicht registriert sind, dann melden Sie sich KOSTENLOS und UNVERBINDLICH an.

Anmeldung notwendig

Sie müssen angemeldet sein, um den Artikel melden zu können! Nach der Anmeldung können Sie auch selber Artikel verfassen.

Sie müssen bei der Anmeldung, aus medienrechtlichen Gründen Ihren echten Namen und eine echte Mailadresse angeben.

dbn ist ein österreichisches Unternehmen für das Datenschutz keine leere Floskel ist.

Niemals würden Ihre Daten an Dritte weitergegeben und/oder für Werbezwecke mißbraucht.

Sollten Sie sich wieder abmelden, werden alle Ihre Daten inkl. Artikel endgültig und restlos gelöscht.

Sie werden nur von dbn oder dem dbn-System per e-Mail kontaktiert.

Die Anmeldung in KOSTENLOS und verpflichtet Sie zu nichts!.

dbn behält sich vor, Benutzer auch ohne Angabe von Gründen, abzulehnen und/oder von System auszuschließen.

Sie können sich, falls Sie schon angemeldet sind, hier einloggen, oder als neuer Benutzer anmelden.

Dienstag 07.02.2012 21:22
Landesausgaben: Wien WienNiederösterreich NiederösterreichOberösterreich OberösterreichBurgenland BurgenlandSteiermark SteiermarkKärnten KärntenSalzburg SalzburgTirol TirolVorarlberg Vorarlberg
oder Österreichausgabe (Das Interessanteste aus den Bundesländern)

Sie lesen gerade die Ausgabe Niederösterreich, Sparte Sport/GesundheitRSS

inhalt

Sport/Gesundheit

26.01.2012

Schnarchfrei mit der Gaumenspange

Schnarchfrei mit der Gaumenspange Schnarchfrei mit der Gaumenspange

Vor fast zwei Jahren wurde das Schweizer Produkt die "Gaumenspange Velumount" gegen Schnarchen und leichte Atemaussetzer in Österreich präsentiert. Nach einem sehr erfolgreichen Start eröffnet die Firma nun weitere Institute, wo die Spange erhältlich ist.

Neben der Zentrale in 1130 Wien ist ab Februar 2012 auch in St. Pölten, Linz, Salzburg, Klagenfurt ein eigener Standort verfügbar. Graz und Innsbruck sind in Vorbereitung.

"Die Velumount(R) Schnarchspange ist ein effektives Medizinalinstrument gegen Schnarchen und Atempausen im Schlaf, das in der Schweiz bereits zu den etablierten Behandlungsmethoden gehört. Die mechanische Schienung der Weichteile in den oberen Atemwegen und/oder im Zungenbereich verhindert dass es nachts zu einer gesundheitsgefährdenden Verengung kommt. Die Spange wird individuell angeformt und nur nachts getragen. Nach kurzer Eingewöhnung ist die Gaumenspange kaum spürbar. Sprechen und Schlucken ist problemlos mit eingelegter Spange möglich." so der Hersteller.

"Als selbst Betroffener habe ich vor zehn Jahren eine einfache und zugleich wirksame Methode gegen das Schnarchen entdeckt", sagt der Erfinder der Velumount-Methode, der Schweizer, Arthur Wyss. "Die Methode ist durch wissenschaftliche Studien belegt."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Fotolia
02.02.2012

Studie verdeutlicht positive Wirkung von Bewegung und Sport auf geistige Leistungsfähigkeit

NÖ Sportlandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Direktor Dr. Werner Schwarz mit zwei Schülerinnen aus dem BG Zehnergasse, Wr. Neustadt  NÖ Sportlandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Direktor Dr. Werner Schwarz mit zwei Schülerinnen aus dem BG Zehnergasse, Wr. Neustadt

Sport begeistert die Menschen und bringt Freude, dass konnte man zuletzt beim Snowboard Weltcup am Jauerling miterleben und auch der bevorstehende Daviscup-Länderkampf gegen Russland in Wr. Neustadt wird die Sportfans fesseln.

Dass Sport und Bewegung auch gesund und fit machen ist längst durch eine Vielzahl an wissenschaftlichen Studien bewiesen. Die positive Wirkung auf Muskeln, Sehnen, Herz und den ganzen Organismus kennen vor allem jene, die damit an Lebensqualität hinzugewonnen haben. „Im Sportland NÖ setzen wir auf eine weitere positive Facette von Bewegung und Sport und zwar darauf, dass durch aktives Sporttreiben auch unsere Steuerungszentrale, das Gehirn, positiv beeinflusst wird“, betont Sportlandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Wie Sport und Bewegung mit der Gehirntätigkeit zusammenhängt, konnte jetzt im Bundesgymnasium Zehnergasse im Zuge einer empirischen Untersuchung nachgewiesen werden. Direktor Mag. Dr. Werner Schwarz, der sowohl den Spitzensport als ehem. Nationaltrainer als auch den Schulalltag als Sportlehrer und Direktor kennt, hat das Schwerpunktthema Bewegung aufgegriffen und im Rahmen einer Studie untersucht wie sich Bewegung auf die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung von Schülerinnen und Schülern auswirkt.

Das von Dr. Schwarz entwickelte Übungsprogramm „Brainmove – bewege dich schlau“ wurde über einen Zeitraum von 6 Wochen getestet und auf seine Wirksamkeit analysiert. Dabei wurden pro Schulwoche jeweils 3 Brainmove Einheiten zu 10 Minuten in den Regelunterricht integriert. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass sich Bewegung und Sport positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirken. Unser Gehirn reagiert auf die Bewegung von Muskeln mit verbesserter Durchblutung, der Neubildung von Blutgefäßen und dem Wachstum von Nervenzellen. Die Zeit die für die Brainmove Einheiten verbraucht wird, bringen eine deutliche Effizienzsteigerung in den Unterricht: Durch die Bewegungsübungen können die Aufmerksamkeit, das Lernen und das Speichern des Lerninhaltes im Gedächtnis positiv beeinflusst werden.

Sport.Land.Niederösterreich setzt schon länger auf eine Reihe von Sportaktionen, mit denen man ganz gezielt auf Schulen, Kinder und Jugendliche zugeht: Jährliches Symposium „Kinder in Bewegung“, DVD „Bewegtes Klassenzimmer, Aktion „Volksschulen am Ball“, „Schulsporttrophy“, Skikids uvm.

Sportlandesrätin Dr. Petra Bohuslav: “Wir nehmen die aktuellen Studienergebnisse zum Anlass um weitere Schritte im Schulbereich zu forcieren. Mehr Bewegung in der Schule beeinflusst die Leistung in den übrigen Fächern positiv. Ziel muss es weiters sein, und das fordert Sport.Land.Niederösterreich schon seit Jahren, täglich 1 Bewegungseinheit in den Schulalltag zu integrieren. Denn: Fitte Kinder und Jugendliche haben stärkere Herzen, besser entwickelte Muskeln, sind seltener übergewichtig, konzentrierter und damit leistungsfähiger“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Burchard
03.02.2012

Saisonales Gemüse stärkt im Winter

Kraut hat denselben Gehalt an Vitamin C wie Zitrusfrüchte, Kohlsprossen enthalten sogar doppelt soviel wertvolles Vitamin C Kraut hat denselben Gehalt an Vitamin C wie Zitrusfrüchte, Kohlsprossen enthalten sogar doppelt soviel wertvolles Vitamin C

Heimisches Gemüse liefert uns wertvolle Vitamine, um gut durch den Winter zu kommen. Das Gute liegt so nah! Kraut hat denselben Gehalt an Vitamin C wie Zitrusfrüchte, Kohlsprossen enthalten sogar doppelt soviel wertvolles Vitamin C. Im Saisonkalender zeigt "die umweltberatung", welches Gemüse bei uns gerade Saison hat.

Die Auswahl an heimischem Gemüse ist im Winter natürlich kleiner als im Sommer, aber dennoch sehr bunt, vitaminreich und köstlich. Saftiger Kürbiskuchen, dampfendes Blaukraut, frisch geernteter Vogerlsalat – die saisonale Küche hat sowohl für den Gaumen als auch fürs Auge viel zu bieten.

Mit dem „Obst und Gemüse Saisonkalender“ von "die umweltberatung" kann man leicht erkennen, welches Gemüse gerade aus heimischer Produktion erhältlich ist – aus dem Lager oder frisch vom Feld.

Kohlgemüse leistet wertvolle Dienste für die Gesundheit: Als Darmreiniger sind Kraut und Kohl aus der Hausapotheke bekannt. Ihre bioaktiven Stoffe schützen vor Krebserkrankungen. Der hohe Vitamin C Gehalt stärkt zusätzlich das Immunsystem und schützt die Körperzellen. Eine 100 Gramm schwere Portion Kohl enthält bereits mehr Vitamin C als für den Tagesbedarf benötigt wird - nämlich 110 Milligramm – und übertrifft Orangen und Zitronen sogar um mehr als das doppelte! Der Vitamin C Gehalt von Kraut ist ungefähr gleich hoch wie von Zitrusfrüchten, also wertvolle 50 Milligramm pro 100 g Lebensmittel.

Auch wenn Kohl und Kraut noch so gesund sind, verursachen sie bei vielen Menschen Blähungen, weshalb diese Gemüsesorten oft gänzlich vom Speiseplan gestrichen werden. Dabei werden sie mit den richtigen Kräutern und Gewürzen gleich viel bekömmlicher: Leicht zerstoßener Kümmel, Fenchel oder Anis, aber auch „exotische“ Gewürze wie Curry, Ingwer, Koriander und Chili helfen bei der Verdauung und geben klassischen Gerichten eine neue, würzige Note.

Zu Häuptelsalat und Eissalat gibt es im Winter heimische Alternativen wie Vogerlsalat, Chicoree, Chinakohl und Zuckerhut. Süße Früchte im Salat, wie Äpfel, Birnen und Trockenfrüchte sowie Fruchtsaft in der Marinade mildern den typischen, leicht bitteren Geschmack dieser Wintersalate.

Köstlich schmeckt auch Waldorfsalat - diese Mischung aus Sellerie, Karotten, Nüssen und Äpfeln gibt Kraft für kalte Wintertage. Typisch für die Winterzeit ist auch Salat aus roten Rüben. Er versorgt den Körper mit wertvollem Eisen und Polyphenolen, die unser Immunsystem stärken.

Rezept: Rote Rüben Salat mit Birnen

Zutaten für 4 Personen: 40 dag Rote Rüben, 1 Zwiebel, 1 EL Sonnenblumenöl, 5 EL Birnendicksaft, 100 ml Wasser, 1 EL Salz, 5 EL Apfelessig, 2 mittelgroße nicht zu weiche Birnen

Zubereitung: Rote Rüben in reichlich Wasser etwa 1 Stunde garen. Inzwischen die Zwiebel fein hacken. Für die Soße die Zwiebel in Öl glasig dünsten. Birnendicksaft und Salz dazugeben, alles bei schwacher Hitze leicht kochen. Wasser und Apfelessig dazugießen. Sud nochmals aufkochen lassen und mit wenig Salz abschmecken. Die Birnen sowie die gegarten Roten Rüben schälen, in Würfel schneiden. Die Birnenwürfel kurz in dem Sud erhitzen. Alles vermischen und abkühlen lassen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: wrw / pixelio.de
25.01.2012

VKI: Zusatzkrankenversicherungen – Versicherer versprechen zu viel

Nicht gesetzeskonform: Versicherer stellen häufig bessere medizinische Versorgung in Aussicht Nicht gesetzeskonform: Versicherer stellen häufig bessere medizinische Versorgung in Aussicht

Der Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zu Wartezeiten auf einen Operationstermin (KONSUMENT 9/2011) hat Staub aufgewirbelt. Die Tatsache, dass Patienten mit einer Zusatzversicherung deutlich rascher einen notwendigen Operationstermin erhalten hätten als Kassenpatienten, sorgte für Aufregung. Zahlreiche Reaktionen zeigten zugleich, dass viele Privatversicherte ihre Polizzen offenbar in der festen Meinung abschließen, sich damit Vorteile im medizinischen Bereich zu erkaufen. Der VKI hat daraufhin den Internetauftritt und konkrete Angebote der sieben in Österreich tätigen Anbieter analysiert (Allianz, Donau, Generali, Merkur, Muki, Wiener Städtische und Uniqa). Bis auf einige Ausnahmen versprachen diese mehr, als sie eigentlich dürften. Details zur Erhebung gibt es auf www.konsument.at sowie ab dem 26.1. in der Februarausgabe des Testmagazins KONSUMENT. „Die Werbeargumente einiger Versicherer verleiten zu der Annahme, dass der Abschluss einer Zusatzkrankenversicherung eine bessere und raschere Behandlung mit sich bringt“, resümiert VKI-Projektleiterin Gabi Kreindl. „Eine Zusatzkrankenversicherung bietet laut Gesetz erhöhten Komfort bei der Unterbringung im Spital und bringt Vorteile bei der Arztwahl. Diese erstreckt sich aber nicht auf die Qualität der medizinischen Versorgung, diese muss für alle Patientinnen und Patienten gleich sein.“ Nichtsdestotrotz fanden sich bereits bei der Analyse des Internetauftrittes u.a. folgende Darstellungen: „keine Wartezeit bei wichtigen Operationen“, “Sie bekommen schneller wichtige Behandlungstermine”, „Sie können den Zeitpunkt Ihrer Behandlung oder einer nicht akuten Operation mitbeeinflussen“. Lediglich Merkur und Muki stellten hier keine bessere medizinische Versorgung und raschere Spitalstermine in Aussicht. Darüber hinaus holten jeweils vier Testpersonen per E-Mail bei jedem Versicherer ein Angebot ein (gesamt: 28 Anfragen).

In 18 Fällen wurde ein Angebot unterbreitet. Hier fanden sich bei rund einem Drittel nicht gesetzeskonforme Versprechungen, die eine bessere medizinische Versorgung vermuten lassen, z.B.: „... der wichtigste Vorteil ist, dass Sie enorm verkürzte Wartezeiten bei dringenden und notwendigen Behandlungen haben. Des Weiteren haben Sie in Vertragskrankenhäusern freie Arztwahl, 2-Bett-Zimmer und vor allem den besten Zugang zur besten Medizin.“ Korrekt verhielten sich die Berater der Wiener Städtischen. In keinem der vier unterbreiteten Angebote fand sich ein Hinweis auf eine bessere medizinische Versorgung. Ebenfalls in Ordnung waren die drei Rückmeldungen von der Muki-Versicherung sowie das Angebot von Merkur. In drei Fällen reagierte letztere allerdings nicht auf die E-Mail-Anfrage.

„Versprechungen, dass der Abschluss einer Zusatzkrankenversicherung die Wartezeiten auf OP-Termine verkürzt, sind unseriös. Das Krankenversicherungssystem in Österreich sieht diesbezüglich keine Vorteile für privatversicherte Patientinnen und Patienten vor. Wie unsere Erhebung zeigt, ist hier definitiv noch Handlungsbedarf gegeben“, so Kreindl.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.02.2012

Gemeinsamer Fördertopf für Selbsthilfegruppen in Niederösterreich

(v.l.n.r.): KR Gerhard Hutter (Obmann NÖGKK), Franz Fink (NÖ Herzverband), Elfriede Schnabl (Obfrau Dachverband Selbsthilfegruppen NÖ), Mag. Wilhelm Schmutz (Verband Junge Parkinson Patienten) und NÖ Landeshauptmann-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka (v.l.n.r.): KR Gerhard Hutter (Obmann NÖGKK), Franz Fink (NÖ Herzverband), Elfriede Schnabl (Obfrau Dachverband Selbsthilfegruppen NÖ), Mag. Wilhelm Schmutz (Verband Junge Parkinson Patienten) und NÖ Landeshauptmann-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka

Von einem besonderen Meilenstein in der Kooperation zwischen dem NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) und der NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK), welcher der Selbsthilfe in Niederösterreich einen neuen Impuls gebe, sprach Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute, Mittwoch, 1. Februar, in St. Pölten bei der gemeinsam mit Elfriede Schnabl, Obfrau des Dachverbands der NÖ Selbsthilfegruppen, und Gerhard Hutter, Obmann der NÖGKK, vorgenommenen Präsentation einer gemeinsamen Förderung von NÖGUS und NÖGKK für sekundär- und tertiärpräventive Therapien für Mitglieder von Selbsthilfegruppen in Niederösterreich.

„Die NÖ Landeskliniken sind sehr interessiert daran, dass Selbsthilfegruppen in ihren Häusern bestens aufgehoben sind, dass Menschen mit besonders gravierenden oder chronischen Krankheiten psychologische Unterstützung und gemeinsames Vorgehen angeboten wird, um ihre Krankheit nicht nur zu akzeptieren, sondern schließlich auch zu überwinden. Deshalb haben wir auch das selbsthilfefreundliche Krankenhaus ins Leben gerufen", so Sobotka weiter.

„Bereits bisher setzt der NÖGUS jährlich 150.000 Euro für den Dachverband der Selbsthilfegruppen ein. Neu ist nun die aktive Förderung einzelner Projekte durch einen gemeinsamen Fördertopf in der Höhe von jährlich 50.000 Euro, der zu jeweils 50 Prozent von NÖGUS und NÖGKK dotiert wird. Damit ist Niederösterreich Vorreiter im Bereich der Selbsthilfegruppen", betonte der Landeshauptmannstellvertreter.

2012 kommt das Budget des Fördertopfes den fünf Krankheitsbildern Herzkrankheiten, Parkinson, Brustkrebs, Morbus Bechterew bzw. Skoliose und damit 19 niederösterreichischen Selbsthilfegruppen zugute; gleichzeitig wird das Projekt durch das IMC Krems evaluiert. Österreichweit haben sich rund 250.000 chronisch Kranke zu Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen; in Niederösterreich sind es etwa 30.000, die in 300 Selbsthilfegruppen organisiert sind. Mehr als zwei Drittel aller Selbsthilfegruppen sind medizinischen Krankheitsbildern zuzuordnen, das restliche Drittel entfällt auf den Sozial- und Behindertenbereich

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Filzwieser
23.01.2012

Vitamin D: Zufuhrempfehlungen vervierfacht

Die Liste der natürlichen Vitamin D-Lieferanten, die nennenswerte Mengen liefern ist kurz: Fisch (vor allem fettreiche wie Makrele, Lachs, Hering), Margarine (mit Vitamin D angereichert), Pilze (z. B. Steinpilze, Champignons) und Eigelb Die Liste der natürlichen Vitamin D-Lieferanten, die nennenswerte Mengen liefern ist kurz: Fisch (vor allem fettreiche wie Makrele, Lachs, Hering), Margarine (mit Vitamin D angereichert), Pilze (z. B. Steinpilze, Champignons) und Eigelb

Bislang als Knochenvitamin weit unter seinem Preis gehandelt, lässt Vitamin D nun mit seiner präventiven Wirkung bei Darmkrebs und Herz-Kreislauferkrankungen aufhorchen. Diese Erkenntnisse haben die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nun dazu veranlasst, die Zufuhrempfehlungen von 5 auf 20 mikrogramm pro Tag für die breite Bevölkerung anzuheben. Der Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs nimmt dies zum Anlass, den neuen Stern am Nährstoffhimmel unter die Lupe zu nehmen.

Streng chemisch betrachtet nimmt Vitamin D unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Es kann sowohl mit der Nahrung aufgenommen als auch im Körper mit Hilfe von UVB-Licht gebildet werden. Die essenzielle Wirkung im Knochenstoffwechsel (gemeinsam mit Kalzium) ist seit Jahrzehnten unbestritten. Neu ist, dass in vielen anderen Geweben und Organen ebenfalls Vitamin-D-Rezeptoren entdeckt wurden. Vitamin D kann daher Gene vieler Zellen aktivieren, die ihrerseits wiederum positiv in den jeweiligen Stoffwechsel eingreifen. Dies lässt darauf schließen, dass dieses Vitamin weitreichende physiologische und präventive Effekte hat.

Die Hoffnung der Wissenschafter, mit Vitamin D eine Waffe im Kampf gegen eine Vielzahl chronischer Krankheiten gefunden zu haben, ist berechtigt. Bislang am überzeugendsten ist die Datenlage bei Dickdarmkrebs: Durch ausreichende Versorgung mit Vitamin D kann das Risiko für eine Erkrankung um etwa 50 % reduziert werden kann. Sogar bei bereits bestehendem Dickdarmkarzinom kann laut einer Auswertung der Nurses' Health Study die Sterblichkeit halbiert werden. Sehr gut ist heute auch die Studienlage zur Schutzwirkung von Vitamin D bei kardiovaskulären Erkrankungen. Der Grund: Vitamin D fördert indirekt die Elastizität der Gefäßwände, reduziert dort auch die Entzündungsneigung und hemmt außerdem das gefäßverengende Hormon Angiotensin. Besonders Patienten mit hohem Herz-Kreislauf-Risiko profitieren von idealer Vitamin D-Versorgung. Ideal bedeutet: Mindestens 50 nmol/l im Serum.

Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in bedeutenden Mengen. Darüber hinaus reicht vor allem von Oktober bis April die Sonneneinstrahlung in unseren Breiten nicht aus, um die jetzt empfohlenen 20 mikrogramm Vitamin D zu produzieren. Ein Mitteleuropäer müsste dazu im Dezember zur Mittagszeit etwa 1,5 Stunden ärmellos im Freien zu verbringen. Im Juni reichen dafür 7 Minuten. Bei häufiger Sonnenbestrahlung kann der Körper also die erforderliche Menge selbst erzeugen und speichern. In den Herbst- und Wintermonaten sind die Österreicher auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen - es sei denn sie starten nach dem Sommer mit gut gefüllten Vitamin D-Speichern in die kalte Jahreszeit. Aufgrund der sich wandelnden Freizeitgewohnheiten und der modernen Arbeitswelt (überwiegend Indoor-Arbeit) bleibt jedoch das Füllen der Speicher über den Sommer oft aus.

Die Liste der natürlichen Vitamin D-Lieferanten, die nennenswerte Mengen liefern ist kurz: Fisch (vor allem fettreiche wie Makrele, Lachs, Hering), Margarine (mit Vitamin D angereichert), Pilze (z. B. Steinpilze, Champignons) und Eigelb. Darüber hinaus sind im Handel bislang nur vereinzelt mit Vitamin D angereicherte Produkte zu finden. Die Phantasie der Produktentwickler überspringt derzeit im Nährstoffalphabet das so wichtige D. Es verwundert daher nicht, dass es bereits bei den bislang geltenden Empfehlungen dem Großteil der Bevölkerung nicht gelang, diese 5 mikrogramm/Tag zu erreichen. Im Schnitt nimmt der Erwachsene laut Österreichischem Ernährungsbericht 2008 nur 1,5 - 2 mikrogramm pro Tag über die Nahrung zu sich.

Angesichts der neuen Zufuhr-Empfehlungen steht man mit dem ganzheitlichen Blick auf die Vitamin-D-Versorgung vor einem Dilemma: Unsere Meere sind bereits so dramatisch überfischt, dass eine Empfehlung zu dreimal Fisch pro Woche unseriös und unrealistisch wäre. Damit fällt jedoch die beste aller natürlichen Vitamin-D-Quellen weg.

Supplemente wären zwar grundsätzlich eine Alternative, sollten aber aufgrund von möglichen Überdosierungen nicht die erste Wahl sein. Eine verpflichtende Anreicherung bestimmter Grundnahrungsmittel (ähnlich Salz & Jod) wäre eine weitere Möglichkeit, die breite Bevölkerung mit diesem Schutzvitamin zu versorgen - ist jedoch mittelfristig nicht in Sicht. Die Lebensmittelindustrie ist daher gefordert, rasch auf den D-Zug aufzuspringen und mit sinnvollen Innovationen beim Konsumenten zu punkten. So könnte gesundheitsökonomisch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gegangen werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: wrw / pixelio.de
12.12.2011

20 Jahre Zytostatika Herstellung im Landesklinikum Wr. Neustadt

Hubert Schweighofer und Mag. Patricia Neumayer bei der Herstellung der Zytostatika. Hubert Schweighofer und Mag. Patricia Neumayer bei der Herstellung der Zytostatika.

Zytostatika werden im Zuge der Chemotherapie bei vielen krebserkrankten Menschen eingesetzt. Dabei gibt es drei Ziele: Lebenszeit verlängern, Lebenszeit verbessern und Heilung. Deren Herstellung ist ein komplexer Prozess, in dem Fachwissen und Genauigkeit äußerst wichtig sind. Im Landesklinikum Wiener Neustadt werden Zytostatika für den Krankenhausbetrieb seit mittlerweile zwei Jahrzehnten von der hausinternen Apotheke zubereitet.

Das Landesklinikum Wiener Neustadt hat sich in den letzten Jahren verstärkt auf den onkologischen Bereich spezialisiert, was sich auch durch die Einrichtung eines interdisziplinären Tumorboards widerspiegelt. Eine zentrale Rolle in der Krebstherapie nehmen Zytostatika ein, welche seit 20 Jahren in der Krankenhausapotheke zur Anwendung vorbereitet werden. Damit war sie die erste Klinikapotheke in ganz Österreich, die dieses Service angeboten hat. „Wurden 1991 noch durchschnittlich 18 Zytostatika zubereitet, so hat sich diese Zahl jetzt auf 50 pro Tag nahezu verdreifacht“, berichtet die Leiterin der Krankenhausapotheke Mag. Gabriele Schrammel.

Die Zytostatika werden unter absolut sterilen Bedingungen für die Anwendung auf den einzelnen Abteilungen vorbereitet. Abhängig von verschiedenen Parametern wie dem Blutbild, den Leber- und Nierenwerten, dem Körpergewicht, der Größe sowie der Körperoberfläche, erfolgt die Zubereitung auf jeden Patienten individuell abgestimmt. Dafür ist ein speziell geschultes Personal, bestehend aus Pharmazeuten und pharmazeutisch-technischen Assistenten, zuständig.

Um Irrtümer zu vermeiden, werden Informationen jedes Patienten penibel dokumentiert. Dabei wird eine eigene Software eingesetzt, welche der Qualitätssicherung dient. „Zusätzlich herrscht bei der Zubereitung das „Vier-Augen-Prinzip“: immer zwei Mitarbeiter arbeiten zusammen und kontrollieren sich gegenseitig, um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten“, betont Frau Mag. Schrammel.

Aufgrund der teilweise begrenzten Haltbarkeit der Zytostatika ist es erforderlich, dass diese jeden Tag frisch zubereitet werden, was einen nicht zu unterschätzenden logistischen Aufwand bedeutet. Der Großteil wird den jährlich ca. 880 Patienten als Infusionen, ein kleinerer Teil aber auch oral verabreicht.

„Mittlerweile gibt es ungefähr 30-40 Substanzen, welche entweder einzeln verabreicht oder auch unterschiedlich kombiniert werden können. Um immer auf dem aktuellsten medizinischen Stand zu sein, sind kontinuierliche wissenschaftliche Forschung und individuelle Weiterbildungen unumgänglich“, so Mag. Kerstin Rigler-Dinhopel, eine der Pharmazeutinnen der Krankenhausapotheke.

Mag. Gabriele Schrammel ist bereits seit Anfang in der Herstellung der Zytostatika im Landesklinikum Wiener Neustadt involviert und konnte dadurch die Weiterentwicklung auf diesem Gebiet genau beobachten: „Durch die verbesserten Begleittherapien hat sich die Verträglichkeit der Chemotherapie in den letzten Jahren stark verbessert. Nebenerscheinungen wie Übelkeit oder Erbrechen kann nun effektiver entgegengewirkt werden“.

Durch den onkologischen Schwerpunkt des Landesklinikums Wiener Neustadt wird dieser Bereich in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Der Krankenhausapotheke kommt dabei in ihrer Funktion als Hersteller der Zytostatika eine wichtige Rolle zu.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: Lechner
24.01.2012

Landeshauptleute treffen sich am Rande des Nightrace

LH-Vize Hermann Schützenhöfer, LH Erwin Pröll, LH Michael Häupl und LH Franz Voves LH-Vize Hermann Schützenhöfer, LH Erwin Pröll, LH Michael Häupl und LH Franz Voves

Im Zuge des „Nightrace" in Schladming haben sich heute die Landeshauptmänner Erwin Pröll (Niederösterreich) und Michael Häupl (Wien) mit den steirischen Landeshauptleuten Franz Voves und Hermann Schützenhöfer getroffen. Bei diesem informellen Treffen wurden unter anderem auch wichtige anstehende Fragen der österreichischen Innenpolitik angesprochen. Für die Steiermark führt ja derzeit Landeshauptmann Voves als Vorsitzender die Landeshauptleute-Konferenz.

„Das heutige Treffen ist auch als symbolisches Zeichen zu verstehen, dass die Ski-WM 2013 in Schladming ein Sportgroßereignis aller Österreicher wird", so LH Voves. LH-Vize Schützenhöfer ergänzte: „Wir wollen die Reformpartnerschaft auf ganz Österreich ausdehnen und haben dazu die zwei wichtigsten Landeshauptleute im Boot."

Dieses Treffen in gemütlich steirischer Atmosphäre fand abseits des Trubels in der WM-Stadt Schladming auf der „Holzhackerstubn" auf 1050 Meter Seehöhe an der Weltcup-Strecke auf der Planai statt. Im Anschluss werden sich die Landeshauptleute gemeinsam das traditionelle Rennen ansehen und den heimischen Fahrern die Daumen drücken.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Land Steiermark/GEPA
07.02.2012

Verabschiedung: DGKS Gerda Milchrahm trat ihren wohlverdienten Ruhestand an

Im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier bedankten sich die Bereichsleitung der 2. Internen Abteilung DGKS Gabriele Öhlerer (li.) und Pflegedirektorin Dr. Evelyn Fürtinger, MAS (re.) bei Gerda Milchrahm (Mitte) mit einem Törtchen. Im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier bedankten sich die Bereichsleitung der 2. Internen Abteilung DGKS Gabriele Öhlerer (li.) und Pflegedirektorin Dr. Evelyn Fürtinger, MAS (re.) bei Gerda Milchrahm (Mitte) mit einem Törtchen.

Nach 35 Jahren beruflicher Tätigkeit im Landesklinikum Wiener Neustadt trat DGKS Gerda Milchrahm nun ihren wohlverdienten Ruhestand an. Sie war einige Jahre auf der Dialysestation sowie auf der 1. Internen Abteilung und zuletzt auf der 2. Internen Ambulanz beschäftigt. Frau Milchrahm war immer mit viel Herz und Begeisterung bei der Arbeit, freut sich jedoch auch schon auf den nächsten Lebensabschnitt. Sie hat bis jetzt noch keine konkreten Pläne geschmiedet und lässt alles auf sich zukommen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
07.02.2012

Pistenunfall: Hubschrauberbergung kostet bis zu 4.000 Euro

Pistenunfall: Hubschrauberbergung kostet bis zu 4.000 Euro Pistenunfall: Hubschrauberbergung kostet bis zu 4.000 Euro

Jährlich verletzen sich tausende SchifahrerInnen schwer und müssen mit der Rettung oder mit dem Hubschrauber ins Spital gebracht werden. Eine von der AKNÖ durchgeführte Umfrage in 23 österreichischen Schigebieten zeigt, dass dabei horrende Kosten entstehen können. "Wir wollen damit den Schifahrern die Gelegenheit geben, sich vorab zu informieren", sagt AKNÖ-Sozialrechtsexperte Mag. Josef Fraunbaum.

Bis zu 4.000 Euro kann es kosten, wenn ein Notarzthubschrauber einen Verletzten nach einem Schiunfall ins Spital bringt. Auch wenn man keinen Hubschrauber braucht, kann die Bergung bis zu knapp 1.000 Euro kosten. Das ergibt eine Umfrage der AKNÖ in 23 Skigebieten in Österreich. „Die Betroffenen müssen die Rechnung meist selbst bezahlen“, erklärt AKNÖ-Experte Josef Fraunbaum, denn „Ein Skiunfall ist ein Sportunfall. Da darf laut Gesetz die Gebietskrankenkasse nicht die Kosten für die Beförderung ins Tal oder den Transport ins Spital übernehmen.“ Die Rechnung kriegen in dem Fall die Unfallopfer.

Skibegeisterte sollten vorsorgen, rät Fraunbaum: „Beim Alpenverein oder den Naturfreunden ist eine Versicherung bei der Mitgliedschaft dabei, ebenso kann das bei Automobilklubs der Fall sein.“ Häufig gebe es auch bei Kreditkarten eine Zusatzversicherung: „Man sollte sich die Geschäftsbedingungen genau ansehen.“ In wenigen Skigebieten gibt es auch die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Skipass eine kostengünstige Versicherung abzuschließen: „Die Skigebiete Lech und St. Anton bieten zum Skipass eine zusätzliche Versicherung an, die auch die Hubschraubertransportkosten inkludiert. So eine Versicherung kostet zwischen 8 und 25 Euro.“

Es sollte für Schiorte zur Selbstverständlichkeit werden, für ihre verunfallten Gäste entsprechend Vorsorge zu treffen. Schiorte, die noch nicht in der Erhebung aufscheinen, können sich bei der AKNÖ eintragen lassen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.01.2012

Landesklinikum Wiener Neustadt: Interdisziplinäres Notfalltraining auf höchstem Niveau

Dr. Albert Stättermayer beim Training für den Notfall Dr. Albert Stättermayer beim Training für den Notfall

Teamtraining für den Notfall – was für Airlines seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, wird auch im medizinischen Alltag immer mehr zur gelebten Praxis. An der Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin des Landesklinikums Wiener Neustadt werden derartige Trainingsprogramme regelmäßig durchgeführt.

So fand kürzlich in Kooperation mit dem Europäischen Rat für Wiederbelebung (ERC) solch ein interdisziplinäres Training statt. Unterstützt wurde die Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin, welche mittlerweile bereits selbst über sieben nach den Richtlinien des ERC geschulte Trainer verfügt, dabei von der Abteilung für Notfallmedizin des AKH Wien.

An drei Tagen trafen sich 25 teilnehmende Ärzte und Pflegekräfte sowie zwölf Trainer im Seminarhotel Hirschwang an der Rax. Die multiprofessionelle Gruppe, bestehend aus Anästhesisten, Internisten und Notfallmedizinern, konnte hierbei in intensiven Trainingseinheiten ihre Fähigkeiten im Beherrschen lebensbedrohlicher Erkrankungen und Krisensituationen vertiefen.

Ähnlich wie in einem Flugzeugcockpit stand bei diesem Training neben medizinischen und technischen Aspekten besonders die optimale Zusammenarbeit des Teams im Vordergrund. „Dabei gilt es, eine Vielzahl an Interaktionen zwischen dem Patienten, den an der Intensivstation, im Operationssaal oder in der Notfallversorgung eingesetzten Medikamenten, den technischen Geräten sowie den behandelnden Ärzten und Pflegern zu beherrschen“, bringt Prim. Dr. Helmut Trimmel die Anforderungen auf den Punkt.

Getragen und ausgerichtet wurde das dreitägige Training vom Karl Landsteiner Institut für Medizinische Simulation, Patientensicherheit und Notfallmedizin. Dieses wissenschaftliche Institut unter der Leitung von Dr. Trimmel ist seit 2006 an der Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin des Landesklinikum Wiener Neustadt eingerichtet.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: ZVG
24.10.2011

Zwei Drittel der ÖsterreicherInnen vertrauen Komplementärmedizin

Zwei Drittel der ÖsterreicherInnen vertrauen Komplementärmedizin Zwei Drittel der ÖsterreicherInnen vertrauen Komplementärmedizin

Wenn es um ihre Gesundheit geht, zeigen sich die Österreicher sehr aufgeschlossen für andere Kulturen. Karmasin Motivforschung präsentierte im Oktober eine Studie zur Komplementärmedizin. Diese zeigt nicht nur eine positive Einstellung der Bevölkerung zu komplementärmedizinischen Methoden, sondern auch ihren Wunsch nach Veränderungen im bestehenden Gesundheitssystem. So wünschen sich mehr als drei Viertel der Österreicher eine persönlichere Behandlung durch Ärzte und fast ebenso viele legen Wert auf pflanzliche Heilmittel bei der Behandlung. Zwei Drittel der Österreicher vertrauen komplementärmedizinischen Angeboten. Auffälliges Detail: Neben Akupunktur und Homöopathie wird auch die noch wenig verbreitete Tibetische Medizin positiv bewertet. Am aufgeschlossensten für andere Behandlungsmethoden sind laut Gesundheitstypen-Einteilung von Karmasin der "Naturorientierte" (39 %) und der "Offene Typ" (43 %). Nur knapp 18 Prozent stehen der Komplementärmedizin skeptisch gegenüber ("Schulmedizin-Orientierter Typ").

"Die Österreicher vertrauen zwar der klassischen schulmedizinischen Behandlung, sie sind jedoch auch an ergänzenden Angeboten interessiert", fasst Dr. Sophie Karmasin von Karmasin-Motivforschung die wichtigsten Studienergebnisse zusammen: So ist ein Drittel der Österreicher (33 %) mit der medizinischen Versorgung durch niedergelassene Ärzte bzw. Fachärzte sehr zufrieden, für mehr als die Hälfte der österreichischen Bevölkerung (57 %) kommen aber auch andere Behandlungsmethoden als die klassische Schulmedizin in Frage.

Trotz der allgemeinen Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung wünschen sich 78 Prozent der Österreicher eine zeitintensivere Behandlung durch Ärzte. Der Großteil der Befragten (81 %) ist zudem der Meinung, dass Ärzte mehr auf den Einzelnen eingehen sollten. Auch der Wunsch, pflanzliche Heilmethoden in die Behandlung mit einzubeziehen, ist bei zwei Drittel der Österreicher (73 %) erkennbar. "Generell kann die österreichische Bevölkerung der Komplementärmedizin viel abgewinnen: 77 Prozent der Frauen und 57 Prozent der Männer haben eine (sehr) positive Einstellung. Die unter den Österreichern bekanntesten komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden, also Methoden, die die Schulmedizin ergänzen können, sind übrigens Homöopathie und Akupunktur mit je 82 Prozent", so Dr. Sophie Karmasin.

Die Methoden sind aber nicht nur bekannt, sondern knapp jeder Zweite (46 %) hat bereits Erfahrung mit Komplementärmedizin gemacht. Fast alle, die sich einer Behandlung unterzogen haben, waren (sehr) zufrieden damit (91 %). Auffällig dabei ist, dass die Einnahme komplementärmedizinischer Heilmittel nach wie vor in Frauenhänden liegt: 71 Prozent der Frauen sind bereit, zu Heilkräutern & Co. zu greifen, während es bei den Männern knapp über die Hälfte (51 %) sind. Daran schließt sich auch die Bereitschaft von 39 Prozent der österreichischen Bevölkerung, höhere Kosten für komplementärmedizinische Behandlungsmethoden zu übernehmen.

Wem die Österreicher im Gespräch über medizinischen Fragen am meisten Glauben schenken, erklärt Dr. Sophie Karmasin: "Um sich bei gesundheitlichen Beschwerden bzw. Gesundheitsfragen zu informieren, wird in erster Linie der Hausarzt oder der entsprechende Facharzt zu Rate gezogen (89 %). Mit 48 Prozent legt knapp die Hälfte der Österreicher Wert auf die Meinung der Familie und fast genauso viele erkundigen sich beim Apotheker (43 %)." Und während sich immerhin noch 17 Prozent der Österreicher im Internet bzw. über Zeitungen oder Magazine (15 %) informieren, spielt das Fernsehen als Informationsquelle bei medizinischen Fragen mit fünf Prozent eine untergeordnete Rolle.

Wie es neben der klassischen Schulmedizin mit dem Vertrauen gegenüber komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden bestellt ist, kategorisierte Karmasin-Motivforschung aus den Ergebnissen der Befragung und definierte drei verschiedene Gesundheitstypen: Kennzeichnend für den "Naturorientierten" (39 %) ist die Offenheit und das große Vertrauen für andere Behandlungsmethoden als die klassische Schulmedizin. Im Krankheitsfall nutzt er primär Hausmittel und kaum chemisch-synthetische Arzneimittel. Der "Offene" (43 %) schenkt sowohl der Schulmedizin als auch komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden Glauben, auch wenn er mit diesen noch kaum Erfahrung gemacht hat. Ausschließlich auf die Schulmedizin hingegen stützt sich der "Schulmedizin-Orientierte" Typ (18 %). Er kann sich demnach auch kaum vorstellen, auf andere Behandlungsmethoden wie Heilkräuter, homöopathische Mittel oder Vitamine zurückzugreifen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Andrea Damm / pixelio.de
14.09.2011

VKI: „Knorr Vie”-Smoothie kann Obst und Gemüse nicht ersetzen

Das Handelsgericht Wien kritisierte, dass dem Verbraucher fälschlicherweise suggeriert wird, der Inhalt des Getränkes könne den Verzehr von frischem Obst und Gemüse ersetzen. Das Handelsgericht Wien kritisierte, dass dem Verbraucher fälschlicherweise suggeriert wird, der Inhalt des Getränkes könne den Verzehr von frischem Obst und Gemüse ersetzen.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat – im Auftrag des Konsumentenschutz - Ministeriums – eine Verbandsklage gegen Unilever aufgrund der Darbietung des Smoothies “Knorr Vie” eingebracht und in erster Instanz gewonnen. Das Handelsgericht Wien kritisierte, dass dem Verbraucher fälschlicherweise suggeriert wird, der Inhalt des Getränkes könne den Verzehr von frischem Obst und Gemüse ersetzen.

Der aktuellen Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (kurz DGE) zufolge soll ein Erwachsener täglich 400g Gemüse und 200 bis 250g Obst zu sich nehmen. Dies bedeutet fünf Portionen Obst und Gemüse täglich, wobei eine dieser Portionen – und auch nur ausnahmsweise – durch 200ml Saft ersetzt werden kann. „Knorr Vie“ ist ein sogenannter „Smoothie“; das ist ein Getränk aus dem Saft von Früchten und Gemüse. Es wird in Fläschchen von 100ml angeboten.

Auf „Knorr Vie“ war zu lesen: „1 Fläschchen Knorr Vie = 50% des täglichen Bedarfs an Gemüse & Früchten“. Das führt auch im Zusammenhang mit der graphischen Gestaltung der Verpackung – so das Handelsgericht Wien – dazu, dass der durchschnittliche Verbraucher zu der irrigen Annahme komme, dass er anstelle von frischem Obst und Gemüse eine Flasche „Knorr Vie“ zu sich nehmen könne, um 50 Prozent seines Tagesbedarfes an Obst und Gemüse zu decken. Diese Annahme ist jedoch falsch. Der Verweis von Unilever, auf der Oberseite der Verpackung finde sich ohnehin der kleingedruckte Hinweis: „Jede Flasche Vie hilft Ihnen auf einfache Art und Weise Ihren täglichen Verzehr an Gemüse und Früchten zu steigern“, war dem Gericht nicht ausreichend, da die inkriminierte Werbeaussage keinerlei Verweis auf diesen Hinweis enthielt.

Auch wenn das Produkt dem Lebensmittelsicherheits- und dem Verbraucherschutzgesetz sowie dem Codex Alimentarius Austriacus entspricht, ändert das für das Gericht nichts an der Irreführung durch die plakative Werbeaussage.

„Es ist erfreulich, dass die Gerichte mit Irreführungen rund um die Gesundheitswirkungen von Lebensmitteln streng ins Gericht gehen“, freut sich Mag. Ulrike Docekal, zuständige Juristin im VKI, über das Urteil des Handelsgerichtes. Dieses ist nicht rechtskräftig.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Unilever
16.11.2011

Westbahn: Rauchen erlaubt - Gesundheitsminister sieht Verstoß gegen Tabakgesetz

Westbahn: Rauchen erlaubt - Gesundheitsminister sieht Verstoß gegen Tabakgesetz Westbahn: Rauchen erlaubt - Gesundheitsminister sieht Verstoß gegen Tabakgesetz

Mit der Westbahn, die ab 11. Dezember zwischen Salzburg und Wien verkehren wird, sollen Raucherabteile wieder in die österreichischen Züge zurückkehren.

Im Gesundheitsministerium sieht man das freilich nicht gerne. Das Gesetz sehe ein Rauchverbot an allen öffentlichen Orten vor, das treffe auch auf Züge zu: "Ausnahmen gibt es nur für gastronomische Betriebe oder bei Einrichtungen, die einzig für den Zweck des Rauchens geschaffen wurden - etwa die Raucherkabinen auf Flughäfen."

Bei der Westbahn sieht man die Richtlinien des Tabakgesetzes weniger eng: "Unsere Juristen haben das geprüft und sie sind überzeugt, dass eine Ausnahmeregelung wie in Lokalen auch bei uns möglich ist", sagt Westbahn-Sprecher Manfred Mader.

Es iat vorgesehen, dass sich Passagiere nur für die Dauer einer Zigarette im Raucherbereich aufhalten, erklärt Mader. Deshalb gibt es auch keine arbeitsrechtlichen Bedenken, weil das Zupersonal das Abteil nicht betreten müsse, um Tickets zu kontrollieren. Außerdem herrscht in den Abteilen Untersruck. Das heißt, dass selbst beim Öffnen von Türen, der Rauch im Abteil bleibt.

Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Martin Graf kritisiert die Einmischung des Gesundheitsministers bei der Frage des Rauchens in Zügen. "Es kann nicht sein, dass von staatlicher Seite dem privaten Betreiber Westbahn Vorschriften gemacht werden, ob er Raucherabteile schaffen darf oder nicht", so Graf. Dies sei Ausdruck einer protektionistischen Politik zu Gunsten der Staatsbahn ÖBB.

Graf, der im Jahr 2007 eine Petition gegen die Abschaffung der Raucherwaggons in den Nationalrat gebracht hat, sieht die Westbahn in dieser Debatte im Recht: "Wenn die Raucherabteile abgetrennt sind, so wie das auch in der Gastronomie bei den Raucherzimmern vorgeschrieben sind, sehe ich hier nicht das geringste Problem. Sollte die Gesetzeslage unklar sein, so muss hier dringend Klarheit geschaffen werden, und zwar zu Gunsten des Wettbewerbs", so Graf.

Gesundheitsminister Stöger wird von Graf aufgefordert, seinen Standpunkt zu überdenken und sich auch mit seiner Parteikollegin im Verkehrsministerium besser abzusprechen: "Wenn man mehr Menschen für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel gewinnen will, dann muss man den Fahrgästen mehr Service bieten - auch den Rauchern unter der Voraussetzung, dass Nichtraucher dadurch nicht beeinträchtigt werden."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Westbahn
19.08.2011

DER STANDARD-Kommentar zum Urteil im Doping-Prozess: "Schaler Nachgeschmack"

Der ehemalige Trainer des Skiverbandes musste sich vor Gericht nicht bloß für seine persönlichen Doping-Umtriebe, sondern stellvertretend für jene des gesamten heimischen Sports verantworten. Der ehemalige Trainer des Skiverbandes musste sich vor Gericht nicht bloß für seine persönlichen Doping-Umtriebe, sondern stellvertretend für jene des gesamten heimischen Sports verantworten.

Einen Eindruck wird man nach dem Schuldspruch gegen Walter Mayer im Doping-Prozess nicht los: Der ehemalige Trainer des Skiverbandes musste sich vor Gericht nicht bloß für seine persönlichen Doping-Umtriebe, sondern stellvertretend für jene des gesamten heimischen Sports verantworten. 15 Monate Haft, drei davon unbedingt, sind so oder so kein Pappenstiel.

Das lässt sich auch international als bemerkenswertes Zeichen im Kampf gegen Doping vermarkten. Ins Gefängnis müsste Mayer freilich allein, wenn das Urteil rechtskräftig wird. Straf- und nicht mehr nur sportrechtlich sind in Österreich die Organisation von Doping und der Handel mit Präparaten seit 8. August 2008 relevant. Seither ist viel geschehen, wie auch Schuldsprüche gegen den Sportmanager Stefan Matschiner und Triathletin Lisa Hütthaler zeigen. Doch den Prozess gegen Mayer wollte die Richterin schnell zu Ende bringen.

Etliche geladene Zeugen wie etwa der Geschäftsführer und der Hämatologe der inkriminierten Firma Humanplasma blieben der Veranstaltung fern. Sie hätten mehr Licht ins Dunkel bringen können, hätten Doping-Praktiken aufzeigen, Athleten nennen können. Egal. So wurde geschlossen, dass Mayer "nicht mehr feststellbare Sportler" mit Dopingmitteln versorgte.

Eine Vertagung samt neuerlichen Vorladungen wäre zumindest den Versuch wert gewesen. So bleibt ein schaler Nachgeschmack zurück.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.01.2012

Notwendige Sanierungen wurden jetzt gestartet

Beim Bau der Fluchtstiege v.l.: Pflegedirektorin Maria Aichinger, MAS, MSc, Projektleiter DKBW Ing. Franz Pöltl, Landtagsabgeordneter Hermann Hauer, Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA und Kaufmännischer Direktor DKBW Johann Ungersböck Beim Bau der Fluchtstiege v.l.: Pflegedirektorin Maria Aichinger, MAS, MSc, Projektleiter DKBW Ing. Franz Pöltl, Landtagsabgeordneter Hermann Hauer, Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA und Kaufmännischer Direktor DKBW Johann Ungersböck

NEUNKIRCHEN. Das Landesklinikum Thermenregion Neunkirchen wird in den kommenden Jahren neu gebaut. Die Planungsphase dafür ist in vollem Gange. Dennoch ist es bis zur Inbetriebnahme des neuen Klinikums auch notwendig in den bestehenden Gebäuden die best mögliche Patientenversorgung- und Sicherheit sicherzustellen.

„Patientensicherheit spielt im Klinikbetrieb in allen Bereichen natürlich eine besonders wichtige Rolle. Bei unserem Neubauprojekt werden wir hier die neuesten Erkenntnisse einfließen lassen. Bis zur Eröffnung des neuen Klinikums ist es aber auch notwendig im bestehenden Haus alle Behördenauflagen einzuhalten und die entsprechenden Maßnahmen umzusetzen“, betont der Kaufmännische Direktor des Landesklinikums Neunkirchen DKBW Johann Ungersböck.

Konkret wird in den nächsten Monaten vor allem im Bereich des Brandschutzes investiert. Den Beginn macht derzeit der Bau einer neuen Fluchtstiege für das Haus in dem die Abteilung für Gynäkologie- und Geburtshilfe untergebracht ist, um eine allfällige Evakuierung für die Einsatzkräfte zu erleichtern.

„Es werden ausschließlich die notwendigsten Sanierungsarbeiten durchgeführt, um das alte Gebäude bis zur Eröffnung des Neubaus fit zu halten. Das Neubauprojekt ist derzeit terminlich genau auf der festgelegten Schiene. Die bauvorbereitenden Maßnahmen für den neuen Parkplatz am ehemaligen Zirkusplatz haben bereits begonnen“, erklärt LAbg. Hermann Hauer im Rahmen eines Besuches auf der Baustelle.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Thermenregion Neunkirchen
27.01.2012

Der Snowboardweltcup am Jauerling war ein Fest der Extraklasse

(v.l.n.r.): Präsidentin Herta Mikesch, Mag. Christian Galler und NÖ Sportlandesrätin Dr. Petra Bohuslav (v.l.n.r.): Präsidentin Herta Mikesch, Mag. Christian Galler und NÖ Sportlandesrätin Dr. Petra Bohuslav

Zum ersten Mal hat der Snowboardweltcup in Niederösterreich Station gemacht. Die Fans sind zu Tausenden auf den Jauerling gekommen, um die besten Boarderinnen und Boarder der Welt LIVE im Parallelbewerb anzufeuern.

„Unser Ziel den Sport zu den Menschen zu bringen und vor allem junge Menschen für den Sport zu begeistern haben wir erreicht. So konnten wir bei der Qualifikation am Vormittag rund 1400 Schüler und Lehrer begrüßen, beim Rennen selbst waren es dann über 5000 Zuschauer. Getragen wurde der Event von den „Freiwilligen“, so Sport- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Die Organisation rund um den Großevent hat durch perfektes Zusammenspiel von Einsatzkräften, zahlreichen freiwilligen Helfern, Sponsoren und dem Organisationsteam hervorragend funktioniert. Für die geordnete An- und Abreise wurde ein Shuttledienst auf den Jauerling eingerichtet. Die Zuschauer wurden von 86 Orten in NÖ und Wien direkt zum Event und wieder zurück gebracht. Rund 1200 PKW Stellplätze und 50 Busparkplätze garantierten die problemlose Erreichbarkeit des Snowboardfestes.

Auch die Piste präsentierte sich in einem optimalen Zustand und ermöglichte sportliche Leistungen der Extraklasse. Lokalmatador und Zugpferd der Jauerling Premiere Benjamin Karl musste sich zwar geschlagen geben, der Sieg war Österreich aber trotzdem nicht zu nehmen. Andi Prommegger sprang ein und sicherte einen Heimsieg am Jauerling.

Jauerling Sieger Andreas Prommegger: „So soll Snowboardsport sein. Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen im Vorfeld haben die Organisatoren hervorragende Arbeit geleistet und den Nachtevent in ein grandioses Spektakel verwandelt. Die Zuschauer sorgten für Gänsehautstimmung pur. Ich war schon dankbar dafür, dass ich zehn Mal in das Zielstadion einfahren durfte, um die Atmosphäre zu genießen.“

„Für mich ist das Lob durch die Läuferinnen und Läufer die größte Anerkennung und gleichzeitig Motivation für eine Neuauflage. Gerade in diesem Zusammenhang möchte ich mich bei meinem Team und den unzähligen freiwilligen Helfern bedanken“, betont die Präsidentin NÖ Landesskiverband Herta Mikesch.

Neben den Zuschauern vor Ort schwärmen auch die Boarder aus 18 Nationen von Russland bis Japan über den Event. Allein über die TV Berichterstattung wurden mehr als 6 Mio. Seher in Österreich erreicht. Der nationale mediale Werbewert beträgt rund 700.000 €. Eine touristische Wertschöpfung von ca. 200.000 € rundet das positive Bild ab.

Christian Galler, sportlicher Leiter ÖSV: “Schon bei der Auswahl der Wettkampfstätte war uns allen bewusst, dass sich der Jauerling von allen bisherigen Weltcup Veranstaltungsorten abheben wird. Mitten in der Wachau, einer eher nicht wintersportlastigen Region, einen Bewerb dieser Größenordnung durchzuziehen ist ein sehr spannendes aber auch arbeitsintensives Thema. Deshalb haben wir auch gewusst, dass hier alles zusammenpassen muss, um einen Top Weltcup auf die Beine zu stellen. Dem Zusammenspiel aller Beteiligten ist es zu verdanken, dass es am Ende dann eine perfekte Snowboard- Show geworden ist. Mit dieser Veranstaltung hat es sich der Jauerling verdient auch im zukünftigen internationalen Rennkalender der FIS berücksichtigt zu werden!“.

„Einer weiteren Auflage des Events steht aus Sicht des Landes Niederösterreichs nichts im Wege. Zur Frage - In welchem Rhythmus der Event am Jauerling wiederholt werden kann? - liegt der Schneeball jetzt bei ÖSV und FIS“, so LR Petra Bohuslav abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Reinberger
06.02.2012

Daniela Schnell ist die neue Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wiener Neustadt

Die neue Direktorin Daniela Schnell im Gespräch. Die neue Direktorin Daniela Schnell im Gespräch.

Die Zukunft mitgestalten: Daniela Schnell wurde zur Direktorin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wiener Neustadt bestellt.

Sie ist ausgebildete Gesundheits- und Krankenschwester und hat ein AHS-Lehramtsstudium abgeschlossen. Was nach einer ungewöhnlichen Kombination aussieht, das ist heute die große Stärke von Daniela Schnell: Die 45-Jährige ist seit 1. Februar Direktorin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wiener Neustadt.

Ihr wichtigstes Ziel ist, die jungen Menschen optimal auf ihre künftigen Aufgaben vorzubereiten. „Die Zukunft denken“ formuliert das die sportliche Powerfrau: „Die Pflege wird immer komplexer, muss immer mehr leisten. Wir müssen uns auf die älter werdende Gesellschaft einstellen, künftig viel mehr chronisch Kranke versorgen und uns auch in der Prävention gut auskennen.“ Vielfältige Aufgaben und Spezialisierungen kommen auf die diplomierten Pflegekräfte zu – und auf diese müssen sie in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule möglichst gut vorbereitet werden. „Die Zukunft entscheidet sich jetzt“, betont Daniela Schnell, „wir müssen dem Rechnung tragen, gründlich darüber nachdenken und handeln, aktiv mitgestalten.“

Die gebürtige Darmstädterin (Deutschland), die bereits seit 18 Jahren in Wiener Neustadt lebt, freut sich sehr über die neue Aufgabe – und fühlt sich gut vorbereitet und bereit für die Leitungsfunktion. Sie ist diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester und arbeitete nach der Ausbildung in einem großen Spital in Darmstadt – und spürte, dass ihr das allein nicht reicht. Also studierte sie zusätzlich Biologie und Sport für das Lehramt.

Dass sie bald im Landesklinikum Wiener Neustadt landete, ist der Liebe zuzuschreiben: Für ein Entwicklungshilfe-Projekt ging Daniel Schnell für zwei Monate nach Nepal – und traf da beim Aufbauen eines Krankenhauses auf 2.000 Metern Höhe prompt den Mann fürs Leben. Ein Jahr später heiratete sie den Niederösterreicher – und lebt seither hier.

Sie begann zunächst mit 20 Wochenstunden im heutigen Landesklinikum, schloss gleichzeitig ihr Studium ab und absolvierte ihr Unterrichts-Praktikum am BORG Wiener Neustadt. „Das Unterrichten hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich meine beiden Berufe vereinen wollte.“ 1999 wechselte Frau Schnell, die inzwischen mit 40 Stunden auf der HNO-Abteilung, beschäftigt war, an die Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Den berufsbegleitenden Universitätslehrgang für lehrendes Krankenpflegepersonal absolvierte sie in Mödling.

Anatomie und Physiologie sind ihre Fächer, aber auch Pflegewissenschaft und –forschung. Gerade dieses Fach wird von manchen Praktikern skeptisch beäugt. Direktorin Schnell findet es bedeutsam: „Man muss reflektieren können, was man in der Praxis tut und warum man es so und nicht anders tut“, ist sie überzeugt – und verweist auf die Notwendigkeit mitdenkender und kritischer kluger Köpfe für die Pflege der Zukunft.

Was bringt die zweifache Mutter (ihr Sohn ist 14, ihre Tochter 10 Jahre) mit für die verantwortungsvolle neue Aufgabe? „Ich komme aus dem Team heraus, in dem ich schon bisher die Rolle hatte, den Themen gemeinsam mit den Kollegen auf den Grund zu gehen und sie analytisch anzupacken.“ Kritikfähig sei sie, und sie behalte in jeder Situation den Überblick. Soziale Kompetenz, das sei ja selbstverständlich. Und sie sei neugierig auf die Sichtweisen der anderen: „Wenn jemand anders denkt als ich, ist das ein Blickwinkel, den ich mir anschauen möchte. Andere Meinungen sehe ich als Reichtum, nicht als Bedrohung.“

Wohin soll sich die Schule entwickeln? Reif und fit für die Anforderungen der Zukunft solle sie sein, sagt Daniela Schnell. Und schildert das Bild, das im Eingangsbereich der Gesundheits- und Krankenpflegeschule hängt: Unter dem Titel „Schule mit Zukunft“ steht auf gelbem Hintergrund ein blauer Baum, der aus lauter Menschen zusammengesetzt ist. Auf diesen Baum gehen drei Menschen zu, verschmelzen mit ihm. Ein Bild, das ihr Kraft gibt: „Es symbolisiert für mich: Im Miteinander kann etwas wachsen.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto:
02.02.2012

Sobotka: „Begrüße die Initiative von LR Dr. Bohuslav"

Eine 2011 präsentierten Studie von Dr. Andrea Podolsky, Leiterin des Instituts für Präventiv- und Sportmedizin am Landesklinikum Krems, zeigt deutlich wie es um die Bewegung unserer Kinder steht:

Rund zwei Drittel aller NÖ Schülerinnen und Schüler haben ein erhöhtes gesundheitliches Risiko, weil sie zu wenig Bewegung machen!

Mädchen sind besonders gefährdet, denn sie machen weniger Bewegung als Burschen. Sie erreichen im Durchschnitt in keinem Alter den empfohlenen Bewegungsumfang von einer Stunde pro Tag; bei den über 15Jährigen liegt selbst die Standardabweichung unterhalb der Empfehlung. Burschen erfüllen im Schnitt bis zum 14. Lebensjahr die Bewegungsempfehlung und liegen ab 15 Jahren etwas darunter.

„Die internationale Bewegungsempfehlung empfiehlt für 6 – 18Jährige mindestens eine Stunde Bewegung pro Tag. Wir müssen gemeinsam alles daran setzen, dass sich unsere Kinder wieder mehr bewegen“ fordert Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter. „Ich begrüße daher die Initiative von Sportlandesrätin Dr. Petra Bohuslav „Mehr Bewegung in die Schulen“ zu bringen außerordentlich!“

Wie für den Gesamtbewegungsumfang gilt auch für das Schulturnen ein höchstsignifikanter Zusammenhang zur motorischen Leistungsfähigkeit. Die schwächsten 25% der Schüler/innen haben durchschnittlich 2,5 Std/Wo Schulturnen, die stärksten 25% durchschnittlich 3 Std/Wo. Das zeigt, dass das Schulturnen einen messbaren Effekt auf die motorische Leistungsfähigkeit der Schüler/innen hat und unterstreicht dessen Wichtigkeit. Es kann durch Vereinssport nicht ersetzt werden. Die Studienautorinnen interpretieren dieses Ergebnis dahingehend, dass ein Mindestumfang von 3 Wochenstunden Schulturnen die höchste Effizienz hinsichtlich Leistungsverbesserung hat und daher für Schüler/innen aller Altersstufen, auch die Älteren, angestrebt werden sollte.

„Um unsere Kinder fit für die Zukunft zu machen brauchen wir die Zusammenarbeit vieler Partner im ganzen Land“ betont Mag. Wolfgang Sobotka „Ein wichtiger Schritt muss die Einführung der verpflichtenden 3. Schulsportstunde sein!“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
17.01.2012

NÖGKK präsentiert 5-Jahres-Strategie zu Gesundheitsförderung und Prävention

(v.l.): NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek und NÖGKK-Obmann KR Gerhard Hutter (v.l.): NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek und NÖGKK-Obmann KR Gerhard Hutter

172 000 Besucher/innen haben bis dato die NÖGKK Präventionsveranstaltungen besucht. Auf Basis der bisherigen Erfahrungen ist jetzt eine 5-Jahres-Strategie "Integrierte Gesundheitsförderung" erstellt und vom NÖGKK-Vorstand beschlossen worden. Mit im Beschluss: eine deutliche Erhöhung des Budgets um 60 Prozent. Erstmalig wurde auch ein Fünf-Jahres-Budget von 17 Mio. Euro beschlossen, damit kann die Nachhaltigkeit der Angebote gesichert werden. Die neue Strategie inklusive der konkreten Maßnahmenplanung für 2012 setzt auf eine Mischung gesundheitsfördernder und präventiver Angebote. Um eine optimale nachhaltige Wirkung zu erreichen, basieren die Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramme auf dem neuesten wissenschaftlichen Forschungsstand und werden unter Bezugnahme der bisher gemachten Erfahrungen einerseits zielgruppenspezifisch, andererseits settingorientiert ausgerichtet. Insbesondere werden Geschlechts- und Altersunterschiede sowie der Bezug zum "Nationalen Aktionsplan Ernährung" (NapE) und zu den Handlungsschwerpunkten auf Sozialversicherungsebene berücksichtigt.

Dazu NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter: "Sozial Schwache haben nachweislich geringere Gesundheitschancen. Arbeitslosigkeit, Angst um den Job und vor allem Armut und Schulden sind dramatische Risikofaktoren für Krankheit." Laut vielen Studien haben Menschen mit geringem Einkommen und geringer Bildung ein bis zu doppelt so hohes Risiko zu erkranken oder vorzeitig zu sterben wie Menschen, die finanziell gut gestellt sind. Daher ist ein "Mehr" an Gesundheit neben einer optimalen Versorgung nur durch ausgeweitete, setting- und zielgruppenorientierte Gesundheitsförderung zu erreichen. Dennoch wird die NÖGKK immer wieder mit der Frage konfrontiert: Darf das eine Krankenkasse? Gerade in Zeiten enger Ressourcen? Dazu stellt NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek klar: "Die Gesundheitsförderung steht für die Krankenversicherung als Pflichtaufgabe im Gesetz. Daher ist es nicht nur legitim, sondern auch mit Blick in die Zukunft unumgänglich notwendig, dafür Geld in die Hand zu nehmen: Wir werden älter, die Medizin immer besser aber auch teurer - daher brauchen wir Vorsorge, um uns einen gleichen Zugang zum Gesundheitssystem für alle auch künftig noch leisten zu können.

Damit werden wir unserem Motto "Wir vorsorgen Sie" gerecht." Denn dass Prävention wirkt, ist unbestritten - so sprechen Fachleute etwa bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung - einem Flaggschiff des Präventionsprogrammes - von einem return of investment von bis zu 1 zu 5. Heißt: Jeder aufgewendete Euro erspart der Sozialversicherung und der Gesellschaft fünf Euro an Kosten. Obmann Hutter. "Für mich steht aber punkto Prävention die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen an erster Stelle. Das wichtigste Ziel der sozialen Krankenversicherung ist, Leid zu verhindern oder zumindest den Gesundheitszustand zu verbessern."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Thomas Resch
inhalt
inhalt
inhalt
inhalt
03.02.2012

Grußkarten: Neues Service der NÖ Landeskliniken-Holding für Patienten, Angehörige und Freunde

Ab Februar 2012 besteht über die Website der NÖ Landeskliniken-Holding www.lknoe.at die Möglichkeit digitale Grußkarten an Patienten in den NÖ Landeskliniken zu versenden.

„Die NÖ Landeskliniken-Holding ist mit ihren 27 Klinikstandorten einer der größten öffentlichen Gesundheitsanbieter Europas. Die Zufriedenheit der Patienten spielt neben der besten medizinischen und pflegerischen Versorgung eine wesentliche Rolle. Durch Optimierungen in den verschiedensten Bereichen versuchen wir diese laufend zu steigern und noch weiter zu verbessern“, betont Mag. Wolfgang Sobotka Landeshauptmann-Stellvertreter.

All jene, die nicht die Möglichkeit haben einen lieben Menschen im Klinikum zu besuchen, können ab sofort eine digitale Grußkarte über die Website der NÖ Landeskliniken-Holding versenden. Den Link finden Sie unter www.lknoe.at sowie auf allen Seiten der einzelnen Klinikstandorte unter dem Bereich „Patienten- und Besucherinfo“ und auf den Startseiten. Sie können aus verschiedenen Bildern ihr Lieblingsmotiv auswählen und eine persönliche Nachricht verfassen. Diese wird dann von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Landeskliniken an die Patienten übergeben.

„Ein Aufenthalt im Klinikum und die damit oftmals verbundene Unsicherheit ist für viele Menschen belastend. Ein Besuch oder eine Nachricht von Verwandten und Freunden bringt Abwechslung und kann den Genesungsprozess positiv beeinflussen“, freut sich Dipl. KH-BW Helmut Krenn, Kaufmännischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding, über das neue Service.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
30.01.2012

Neue ärztliche Direktorin im Landesklinikum Amstetten-Mauer

(v.l.n.r.): Prim.Dr. Berthold Kepplinger, MSc; Prim.a Dr. Ingrid Leuteritz, Ärztliche Direktorin LK Amstetten-Mauer; Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding (v.l.n.r.): Prim.Dr. Berthold Kepplinger, MSc; Prim.a Dr. Ingrid Leuteritz, Ärztliche Direktorin LK Amstetten-Mauer; Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding

Mauer. - Dr. Ingrid Leuteritz wurde als erste Frau in Niederösterreich als neue ärztliche Direktorin im Landesklinikum Amstetten-Mauer vorgestellt.

Im Rahmen einer stimmungsvollen Feier wurde am 26. Jänner 2012 im Festsaal des Landesklinikums Mostviertel Amstetten-Mauer Prim. Dr. Berthold Kepplinger, Msc. als ärztlicher Direktor verabschiedet. Prim. Dr. Kepplinger leitete das Klinikum als ärztlicher Direktor über die letzten 9 Jahre und war 26 Jahre als Vorstand der Neurologischen Abteilung tätig.

„Es freut mich, dass wir mit Frau Prim.a Dr. Ingrid Leuteritz eine hoch qualifizierte und engagierte Mitarbeiterin, die das Landesklinikum bereits seit vielen Jahren kennt, für diese wichtige Funktion gewinnen konnten.“, freut sich Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

Prim.a Dr. Ingrid Leuteritz ist durch ihre langjährige Tätigkeit im Klinikum bereits bestens mit den Strukturen des Hauses vertraut und sie leitet schon seit 1992 das Institut für Psychotherapie. „Im Vordergrund steht für mich die fundierte Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte zu Fachärzten für Psychiatrie und zu Fachärzten für Neurologie, um für unsere Patientinnen und Patienten eine optimale Behandlung erzielen zu können“, betont die neue ärztliche Direktorin. „Mein vorrangiges Ziel ist es, das Landesklinikum Amstetten-Mauer als Zentrum mit hoher Spezialisierung in den verschiedenen psychiatrischen Abteilungen und in der Neurologie richtungsweisend zu positionieren“, so Prim.a Dr. Leuteritz in ihrer Antrittsrede.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: LK Amstetten-Mauer
01.02.2012

Karl-Heinz Ostermann trat seinen wohlverdienten Ruhestand an

Als Dankeschön für die vielen Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt erhielt Karl-Heinz Ostermann ein Törtchen als kleines Abschiedgeschenk. Als Dankeschön für die vielen Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt erhielt Karl-Heinz Ostermann ein Törtchen als kleines Abschiedgeschenk.

Karl-Heinz Ostermann war seit 1983 auf der Abteilung für Unfallchirurgie im Landesklinikum Wiener Neustadt als „Gipser aus Begeisterung“ tätig. Als seinen berühmtesten Patienten durfte er auch schon Reinhold Bilgeri betreuen. Nun tritt er seinen wohlverdienten Ruhestand an und freut sich darauf seine Freizeit mit Skifahren, Radfahren und entspannenden Saunaabenden zu genießen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
22.01.2012

Niederösterreichs fleißigste Wanderer gekürt

(v.l.n.r.): Helene Fleischhacker, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka am Arm haltend Alexander Fleischhacker, Brigitte Dangl, Josef Dangl, Anna Fleischhacker mit Julius Fleischhacker (v.l.n.r.): Helene Fleischhacker, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka am Arm haltend Alexander Fleischhacker, Brigitte Dangl, Josef Dangl, Anna Fleischhacker mit Julius Fleischhacker

„Das »tut gut«-Wanderwege-Netz zeichnet sich in erster Linie durch eine familienfreundliche Routenführung aus. Darüber hinaus bietet es im Rahmen der Wanderstrecke viele Informationen über regionale Besonderheiten, typische kulinarische Genüsse,sowie über Angebote zu Bewegung und Entspannung. Wandern hilft uns zudem, unseren Körper gesund und fit zu halten. Speziell Bewegungs(wieder)einsteiger können durch regelmäßiges Wandern ihre Gesundheitserwartung entscheidend steigern“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Wandern ist nicht nur des Müllers Lust – Wandern erhält und fördert die Gesundheit und steigert das Wohlbefinden. Außerdem weckt Wandern in der freien Natur Spaß an der Bewegung und bringt die Chance, die nähere und weitere Umgebung kennen zu lernen. Und Niederösterreich bietet dank seiner landschaftlichen Vielfalt für jeden Bewegungsbegeisterten garantiert das Richtige! Das Wegenetz der »tut gut«- Wanderwege in Niederösterreich umfasst zurzeit 25 verschiedene Wanderrouten mit familiengerechter Streckenführung und genauen Routenbeschreibungen für Spaziergänge bis hin zu Tagestouren.

Mit dem Gewinnspiel „Wandern und gewinnen“ wollte die Initiative »Tut gut!«den NiederösterreicherInnen das Wandern noch schmackhafter machen – mit ganzem Erfolg, wie zahlreiche Einsendungen der »tut gut«-Sammelpässe belegen.

Die 3 Gewinner der Hauptpreise durften sich jeweils über ein Familienwochenende auf der SCHWARZ ALM in Zwettl, ein Wanderwochenende im Pielachtal mit

Übernachtung im Naturhotel Steinschalerhof in Rabenstein und einem Wellnessgutschein in der Höhe von € 300,00 im Kurhotel Bad Traunstein freuen.

Als Gewinner der Ziehung aller vollständig ausgefüllten Sammelpässe gingen Helene Fleischhacker aus St. Leonhard/Forst, Brigitte und Josef Dangl aus Stockerau sowie Gottfried Haider aus Mank hervor.

„Ich gratuliere den Gewinnern recht herzlich. Die zahlreichen Einsendungen zeigen einmal mehr, dass unsere »tut gut«-Wanderwege von der niederösterreichischen Bevölkerung hervorragend angenommen werden. Aus diesem Grund wird unser hervorragend ausgeschildertes und familienfreundlich gestaltetes »tut gut«- Wanderwegenetz im Herbst 2012 Wege erweitert“, so Dr. Edith Bulant-Wodak, Leiterin der Initiative »Tut gut!«

Auf der Website www.noetutgut.at der Initiative »Tut gut!« finden Sie eine umfassende Übersicht aller »tut gut«-Wanderwege. Viel Spaß bei Ihrem nächsten Ausflug auf einem der »tut gut«-Wanderwege in ganz Niederösterreich wünscht Ihnen schon jetzt die Initiative »Tut gut!«.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / J.BURCHHART
06.10.2011

Babyschnuller und kindernahe Produkte dürfen kein Gesundheitsrisiko sein

Zahlreiche unabhängige Studien belegen, dass Bisphenol A bereits in Mengen weit unter dem gesetzlich geregelten Höchstwert der erlaubten Tagesdosis negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann. Zahlreiche unabhängige Studien belegen, dass Bisphenol A bereits in Mengen weit unter dem gesetzlich geregelten Höchstwert der erlaubten Tagesdosis negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann.

Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 fordert, dass Gesundheitsminister Alois Stöger endlich, wie vor einem Jahr angekündigt, das Verbot der Chemikalie Bisphenol A (BPA) in Babyschnullern umsetzt. Nach einer Kampagne von GLOBAL 2000 kündigte das Gesundheitsministerium ein nationales Verbot von Bisphenol A in allen kindernahen Produkten für Anfang 2011 an. "Wir sind enttäuscht, dass die Hormonchemikalie BPA immer noch für Babyschnuller und andere kindernahe Produkte erlaubt ist" , sagt Dr. Klaus Kastenhofer, Mediziner und Geschäftsführer von GLOBAL 2000. Mittlerweile wurden Babyfläschchen aus Polycarbonat - ein Kunststoff, der die Chemikalie BPA enthält - in der EU verboten. "Es ist völlig unverständlich, dass bei Schnullern dieses Verbot bis jetzt nicht umgesetzt wurde. Zu warten, bis alle Hersteller von selbst auf ungefährliche Alternativen umstellen oder dass der Handel die BPA-hältigen Schnuller freiwillig aussortiert, widerspricht dem Gebot des Vorsorgeprinzips: Gerade Babys und Kleinkinder müssen vor dem Einfluss von künstlichen Hormonen geschützt werden und sollen nicht unnötig weiter einem Risiko ausgesetzt werden", betont Kastenhofer. Die meisten Hersteller haben nach dem "Schnullerskandal" - GLOBAL 2000 hatte im Herbst 2009 nach Anregung des Dokumentarfilms "Plastic-Planet" Kinderprodukte auf hormonell wirksame Chemikalien getestet - auf BPA-freie Produktion umgestellt. Stichproben der Umweltschützer haben aber nun ergeben, dass alte Bestände von Babyschnullern, die nicht als BPA-frei gekennzeichnet sind, nach wie vor im Handel erhältlich sind. Bei vielen kindernahen Produkten, zum Beispiel Beißringen, ist oft nicht ersichtlich, ob BPA enthalten ist. "Minister Stöger muss daher jetzt für Österreich handeln, denn auf EU-Ebene ist in absehbarer Zeit keine Regelung zu erwarten, die dem Vorsorgeprinzip Rechnung trägt", stellt Kastenhofer klar.

Zahlreiche unabhängige Studien belegen, dass Bisphenol A bereits in Mengen weit unter dem gesetzlich geregelten Höchstwert der erlaubten Tagesdosis negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann. Die Chemikalie, die sich aus dem Kunststoff lösen kann, steht unter dringendem Verdacht ins menschliche Hormonsystem einzugreifen und dadurch die Gesundheit zu gefährden. Aufgrund der hormonähnlichen Wirkung von Bisphenol A müssen besonders Kinder und schwangere Frauen vor der Aufnahme von Bisphenol A geschützt werden. "In Babyschnullern und Produkten, die Kinder in den Mund nehmen, hat eine solche Chemikalie gar nichts verloren. Wir wollen dem Hinauszögern eines BPA-Verbots nicht länger zusehen", bringt Kastenhofer die Forderung auf den Punkt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Joachim Berga / pixelio.de
11.01.2012

Kadenbach: Dringende Maßnahmen wegen antibiotikaresistenter Keime in Hühnerfleisch erforderlich

Dringende Maßnahmen wegen antibiotikaresistenter Keime in Hühnerfleisch erforderlich Dringende Maßnahmen wegen antibiotikaresistenter Keime in Hühnerfleisch erforderlich

"Es ist in Deutschland nun in Studien belegt, wovor das Europäische Parlament und ich als zuständige EU-Abgeordnete im Gesundheitsausschuss seit Monaten warnen: In deutschen Supermärkten ist Hühnerfleisch offenbar massiv mit antibiotikaresistenten Keimen belastet", sagt die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der deutsche Umweltverband "Bund für Umwelt und Naturschutz" hat bei Stichprobenuntersuchungen auf jeder zweiten Probe antibiotikaresistente Keime gefunden. "Gerade bei Personen mit schwächerem Immunsystem kann das zu Problemen führen. Das Europäische Parlament hat bereits im Herbst vergangenen Jahres in einer Entschließung gefordert, die genauen Wechselwirkungen zu untersuchen, die sich aus dem Einsatz von Antibiotika in Futtermitteln und bei Pflanzen ergeben", so Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Für die SPÖ-Europaabgeordnete ist die Zeit des Handelns längst überfällig. Antibiotika würden zu leichtfertig eingesetzt werden. Kadenbach: "Das belastet die Gesundheit, weil die Medikamente bei wirklich ernsthaften Krankheiten später kaum mehr wirken. Außerdem handelt es sich hier auch um einen unnötigen Kostenfaktor für das Gesundheitssystem." Im konkreten Fall in Deutschland zeigt sich, dass auch über den Weg der Nahrungsmittelproduktion Antibiotikaresistenzen auftreten. "Wie bereits vom EU-Parlament vor Monaten gefordert, bedarf es nun konkreter Maßnahmen der EU-Kommission, um Antibiotika in Europa künftig weniger bzw. gezielter einzusetzen", sagt Kadenbach.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.11.2011

NEWS: Neue Regeln für Schönheitsoperationen

 "Es lassen immer mehr Menschen Schönheitsoperationen vornehmen. Klare Regelungen sind hier überfällig." "Es lassen immer mehr Menschen Schönheitsoperationen vornehmen. Klare Regelungen sind hier überfällig."

Gesundheitsminister Alois Stöger hat den "Gesetzesentwurf, der Schönheitsoperationen in Österreich strenger regeln soll, vorliegen" und will ihn noch "heuer in Begutachtung" schicken. Das kündigt der Minister im Interview mit NEWS an.

Stöger: "Wir haben bei Schönheits-Operationen derzeit mehrere Probleme, die wir in den Griff bekommen müssen: Erstens wollen immer mehr Personen Schönheits-Operationen machen lassen. Zweitens werden die Patienten und vor allem Patientinnen immer jünger. Dazu kommt, dass Personen, die es gar nicht notwendig haben, sich operieren zu lassen, von Ärzten immer stärker angeworben werden. Letztlich sind die Ergebnisse der Operationen oft nicht so, wie die Patientinnen und Patienten das möchten."

Das sind die Details des Stöger-Gesetzes: - Strenge Ausbildungskriterien für Ärzte, die Schönheitsoperationen vornehmen. - Keine Schönheits-OPs für unter-14-jährige, auch wenn die Eltern zustimmen. - Ausführliche psychologische Beratung für Jugendliche bis 18 Jahren, die eine Operation vornehmen wollen. - Kostenloser Rücktritt von Operationen für Jugendliche. - Strenge Dokumentation des gesamten Beratungs- und Operationsvorgangs. - Aus für Gewinnspiele zu Schönheitsoperationen. - Ein Werbeverbot für Schönheitsoperationen.

Stöger im NEWS-Interview: "Es lassen immer mehr Menschen Schönheitsoperationen vornehmen. Klare Regelungen sind hier überfällig." Der Gesundheitsminister erklärt weiter: "Zudem wird es "Beauty-Docs" nicht mehr geben. Es wird genau definiert wer sich Schönheits-Chirurg nennen darf und welche Ausbildung dafür vorliegen muss. Es wird in Zukunft nicht genügen, irgendwelche Kurse zu machen, um Operationen durchführen zu können."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: www.Foto-Fine-Art.de / pixelio.de
14.12.2011

Sicherheitstipps gegen Ski- und Snowboarddiebstähle

Skier sollten nicht sorglos vor der Hütte abgestellt werden. Skier sollten nicht sorglos vor der Hütte abgestellt werden.

ie Wintersportsaison hat begonnen. Doch auch auf der Piste ist Vorsicht geboten, denn immer mehr Wintersportlerinnen und -sportler fallen Diebstählen zum Opfer. Die Diebe haben es vor allem auf Wintersportgeräte abgesehen. Es gibt zwei bevorzugte Tatorte für den Diebstahl: Ski- und Snowboardabstellplätze vor Skiliften und Hütten sowie ungesicherte Autodachträger und Autodachboxen.

Die Kriminalprävention empfiehlt daher:

Am sichersten aufbewahrt sind Skier, Snowboards und Stöcke im abschließbaren Dachträger. Ideal ist eine Dachbox, die auch die Skischuhe aufnehmen kann. Man sollte auch die Skiträger oder die Transportbox auf dem Dach des Autos versperren.

Man sollte Sicherheitsvorrichtungen gegen Skidiebstahl nutzen (versperrbare Skikeller und -ständer, Ski- und Skischuhschränke). Der Schlüssel zu einer solchen Sicherheitseinrichtung sollte nicht unbeaufsichtigt herumliegen. Beim Betreten der Skiabstellräume in den Unterkünften sollte man darauf achten, wer sonst diese Räumlichkeiten betritt. Diebe gehen oft mit Hotelgästen in den Skiraum und kundschaften den Sperrcode oder den Schließmechanismus der Skiständer aus.

Skier nicht sorglos vor der Hütte im Schnee abstellen. Man sollte sein Sportgerät stets im Auge behalten. Skier nach Möglichkeit nicht paarweise, sondern voneinander getrennt abstellen. Diebe nehmen sich nicht die Zeit, passende Skipaare zu suchen.

Snowboards sollten mit einem Stahlkabel (Fahrradschloss) an einem feststehenden Gegenstand (Skiständer, Geländer) gesichert werden. Die Polizei empfiehlt, das Wintersportgerät zu kennzeichnen.

Wer bestohlen wurde, soll Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Anzeigebestätigung wird für die Versicherung benötigt. Hilfreich ist es, die Serien- oder Herstellernummer der Ski samt Bindung sowie Unterlagen (Prospekt, Rechnung) bei der Anzeigenerstattung parat zu haben.

Wer versucht, einen Skidiebstahl vorzutäuschen, begeht eine strafbare Handlung.

Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen mit unabhängiger und kompetenter Beratung zur Verfügung. Weitere Tipps erhält man an der nächsten Polizeidienststelle oder unter der Polizei-Servicenummer 059133.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: BM.I - Egon Weissheimer
22.09.2011

Erdbeerjoghurts - nicht immer „naturrein“

Beim Fruchtgehalt stellten die Tester starke Schwankungen fest: von 15 Prozent Erdbeeren in Bio vom Berg bis hin zu mageren 5,4 Prozent in Zillertaler, was gemäß dem Standard des Österreichischen Lebensmittelbuches (ÖLMB) zu wenig ist Beim Fruchtgehalt stellten die Tester starke Schwankungen fest: von 15 Prozent Erdbeeren in Bio vom Berg bis hin zu mageren 5,4 Prozent in Zillertaler, was gemäß dem Standard des Österreichischen Lebensmittelbuches (ÖLMB) zu wenig ist

Man nehme Milch, Zucker und Erdbeere und fertig ist das Joghurt – so die Theorie. Wie ein Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zu 36 Erdbeerjoghurts zeigt, werden aber vielfach weitere Stoffe zugesetzt. Neben natürlichen und künstlichen Aromen finden sich etwa Pektin, Johannisbrotkernmehl oder Maisstärke als Verdickungsmittel, Zitronensäure, Natriumcitrat oder Natriumhydroxid als Säureregulatoren und rote Bete, Karottensaftkonzentrat oder echtes Karmin (E 120) als Farbgeber.

Beim Fruchtgehalt stellten die Tester starke Schwankungen fest: von 15 Prozent Erdbeeren in Bio vom Berg bis hin zu mageren 5,4 Prozent in Zillertaler, was gemäß dem Standard des Österreichischen Lebensmittelbuches (ÖLMB) zu wenig ist: Erdbeerjoghurts müssen zumindest sieben Prozent Erdbeeren enthalten. Da die Herkunft von Lebensmitteln vielen Verbrauchern ein wichtiges Anliegen ist, wurde im Rahmen des Tests zudem eine Anbieterbefragung zur Herkunft der Rohstoffe durchgeführt. Während die Hersteller das Bezugsland der Milch nahezu immer nachvollziehbar bekannt gaben, ist die Herkunft der Erdbeeren oft unklar.

13 Hersteller hielten sich hier unter dem Vorwand „Betriebsgeheimnis“ komplett bedeckt. Danone und Desira gaben sich hingegen offen und räumten ein, dass ihre Erdbeeren unter anderem aus China stammen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass auch andere Erzeuger Früchte aus Fernost verwenden.

Zwei Erdbeerjoghurts wurden als nicht verkehrsfähig eingestuft, da diese gegen Ende ihres Haltbarkeitsdatums zu viele Hefekeime enthielten. Erlaubt sind maximal 100.000 Hefekeime pro Milliliter. Milchkanne (Penny) und Milbona (Lidl) enthielten aber einen nahezu fünffachen Wert, was auf mangelnde Hygiene in der Produktion hinweist. „Beim Zuckergehalt wird häufig geschummelt“, erläutert VKI-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck, „die tatsächlichen Werte liegen oft deutlich höher als die deklarierten.

Um die Zuckermenge abzuschätzen, hilft ein Blick auf die Zutatenliste. Steht der Zucker gleich nach dem Joghurt und noch vor den Erdbeeren an zweiter Stelle, übertrifft er mengenmäßig die Fruchtportion.“ Bei der Laienverkostung erzielten Zurück zum Ursprung und Ja! Natürlich die besten Ergebnisse. Schlusslicht in der Geschmacksbewertung war dagegen das Wikinger- Kinderjoghurt von Bauer: Die Aromatisierung wurde als zu künstlich empfunden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
23.12.2011

Landesklinikum Wr. Neustadt und WNTV setzen gemeinsamen Meilenstein in der Baudokumentation

Bei der Übergabe der Blu-Ray: WNTV Eigentümer Hans Walsberger, Geschäftsführer Dr. Robert Griessner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger und Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA. Bei der Übergabe der Blu-Ray: WNTV Eigentümer Hans Walsberger, Geschäftsführer Dr. Robert Griessner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger und Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA.

Der Zubau in Modulbauweise im Landesklinikum Wiener Neustadt, in dem die 2. Interne Abteilung sowie die Unfallchirurgie untergebracht sind, ist ein europäisches Vorzeigeprojekt. Ein Meilenstein wurde bei diesem Projekt auch in der Baudokumentation gesetzt.

„Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen, das es zu fördern und zu erhalten gilt. Das Land Niederösterreich sieht es als wichtige Aufgabe und Verantwortung, die bestmögliche medizinische Versorgung zu garantieren. Dies wird durch den Raumzellenbau im Landesklinikum Wiener Neustadt bis zur Fertigstellung des Neubaus gewährleistet und gleichermaßen wurde diesem beeindruckenden Projekt auch mit der entsprechenden Baudokumentation voll Rechnung getragen. Ich gratuliere allen Verantwortlichen dafür“, erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Der Zubau, für den insgesamt 108 Raumzellen mit einem räumlichen Ausmaß von jeweils 4 x 4 x 18,5 Meter angeliefert wurden, konnte nur etwas mehr als ein Jahr nach dem Spatenstich auf dem ehemaligen Areal des Roten Kreuzes fertiggestellt werden. Dieses beeindruckende Projekt wurde über die gesamte Bauzeit von WNTV dokumentiert und unter anderem eine Blu-Ray Disk mit allen Beiträgen produziert. Das erste Exemplar dieser top modernen Baudokumentation wurde nun vom medizinischen Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner und Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA an den obersten Bauherrn Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll übergeben.

„Wir haben bei diesem beeindruckenden Projekt die beste und modernste Technik verwendet. Schon lange setzen wir in der Produktion auf High Definition Kameras, der Garant für gestochen scharfe Bilder. Diese Baudokumentation wurde zusätzlich durch den Einsatz von Effektkameras und Luftaufnahmen aufgewertet. Von der hohen Qualität kann man sich nun mittels der Blu-Ray selbst überzeugen“, erklärt WNTV-Eigentümer Hans Walsberger.

Alle Interessierten haben auf der Homepage des Landesklinikums Wr. Neustadt unter www.wienerneustadt.lknoe.at sowie auf der Website von WNTV unter www.wntv.at die Möglichkeit, alle Beiträge über dieses Projekt abzurufen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
03.01.2012

Alle Jahre wieder: Der ungesunde Neujahrsvorsatz Diät

Alle Jahre wieder: Der ungesunde Neujahrsvorsatz Diät Alle Jahre wieder: Der ungesunde Neujahrsvorsatz Diät

Vorsätze zu Neujahr haben lange Tradition, einer hat das Zeug zum Dauerbrenner: Abnehmen und Gewicht reduzieren. Diätempfehlungen haben gerade zu Jahreswechsel Hochkonjunktur. Zeitschriften und Magazine sind voll mit Rezepten und Motivationsaufrufen zum Abnehmen. Leider wird dies oft mit kurzfristiger Nahrungseinschränkung oder Crash-Diäten versucht. Von Über- aber auch von Normalgewichtigen. Und das kann bei beiden nicht nur der Gesundheit schaden, sondern zu Gewichtszunahme führen.

Die kurzfristige Einschränkung der Ernährung, wie sie in Form von Diäten betrieben wird, ist nicht dazu geeignet, dauerhaft und nachhaltig Gewicht zu verlieren, sondern im Gegenteil, zuzunehmen. Immerhin haben mehr als 50 Prozent der Normalgewichtigen und 85 Prozent% der Menschen mit Adipositas schon Diäterfahrungen und viele Kilos verloren - und diese innerhalb kürzester Zeit wieder zugenommen. In diesem Zusammenhang stellt der erste österreichische Adipositasbericht fest: Erfolglose Diätversuche sind eine Determinante für die Entstehung von Adipositas.

ExpertInnen sind sich einig: Diäten -insbesondere Blitzdiäten - sind der Einstieg für Essstörungen. Aus diesem Grund gilt auch heuer: Vorsicht vor Diäten, die rasche Gewichtsabnahmen versprechen.

"Die Debatte um eine Übergewichts-Pandemie in der westlichen Welt und die starke Medikalisierung des Themas Gewicht greifen zu kurz. Bei allen gesundheitlichen Problemen, die Adipositas unbestritten mit sich bringt, dürfen wir nicht übersehen, dass die rigide Einschränkung des Essverhaltens auch zu Essstörungen führen kann", betont die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Univ.-Prof.in Beate Wimmer-Puchinger. "Auch die vielfältigen wirtschaftlichen Interessen, die hier eine Rolle spielen, müssen offen angesprochen werden: Einerseits wird viel Aufwand betrieben, auch ungesunde und dickmachende Lebensmittel optimal zu vermarkten, und andererseits haben ganze Industriezweige ein massives Interesse daran, dass wir mit unseren Körperformen und Körpergewicht unzufrieden sind und mit Unterstützung von Diätprodukten, Medikamenten oder gar chirurgischen Eingriffen einem vermeintlichen Schönheitsideal näher kommen."

Es ist zu einfach, Dünne automatisch für gesund und Dicke für krank zu erklären. Mehrere Studien zeigen, dass zu dünn nicht unbedingt gesund ist: Eine Studie an einer Million AmerikanerInnen zeigte, dass ein Body Mass Index (BMI) von 23,5 bis 24,9 bei Männern und von 22,0 bis 23,4 bei Frauen der Gesundheit am zuträglichsten war. Gerade bei älteren Menschen zeigt sich, dass Untergewichtige ein höheres vorzeitiges Sterberisiko haben. Der optimale BMI bei Menschen ab 65 Jahren lag der Studie zufolge zwischen 27 und 30, ab einem BMI von 32 stieg die Mortalität wieder stark an.

Auch Forscher der Albert-Einstein-Universität für Medizin in New York konnten in einer Fünfjahresstudie an 5.440 Personen keinen generalisierten Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und Herzproblemen feststellen. Ein beträchtlicher Teil an Übergewichtigen war gesund, während etliche Normalgewichtige kardiovaskuläre Probleme auswiesen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

ganz nach oben

© 2008-2011 dbn.at. RSS Feeds dbn - Du bist Nachrichten RSS-Feeds: Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Alle Rechte vorbehalten.


Danke für Ihre Meinung zu diesem Artikel!

Sie haben dadurch die Platzierung und die Veröffentlichungsdauer des Artikels aktiv beeinflusst.

Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte ein, auch ihre Meinung abzugeben!