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Sport/Gesundheit

11.06.2018

Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit

Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit

Wenn Eltern oder Partner an Demenz erkranken, leiden auch die Angehörigen. In den verschiedenen Einrichtungen der Vinzenz Gruppe werden demente Menschen nicht nur bestens betreut, sondern ihre Familien stark entlastet.

Wie schwierig die Situation vieler Angehöriger von Demenzerkrankten ist, erzählt Astrid Reiter, Heim- und Pflegedienstleiterin vom Barmherzige Schwestern Pflegehaus St. Katharina, im aktuellen Vinzenz magazin: „Viele sind schon so am Limit, dass sie in fast schlechterer Verfassung sind als die Betroffenen selbst.“ Daher ihr eindringlicher Ratschlag: „Man darf sich Hilfe holen!“

Diese bekommt man in den zwei Pflegehäusern, die zur Vinzenz Gruppe gehören – St. Katharina in Wien-Gumpendorf und St. Louise im niederösterreichischen Maria Anzbach sowie in den Einrichtungen für Betreutes Wohnen. Aber auch in den gruppeneigenen Krankenhäusern gibt es speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie viele Projekte zum Thema demente Patientinnen und Patienten sowie ein großes Serviceangebot für Angehörige. So setzt man etwa im Herz-Jesu Krankenhaus Wien auf ein integratives Pflegekonzept und betreut Demenzkranke nach ihren speziellen Bedürfnissen. Die Abteilung Akutgeriatrie und Remobilisation im Göttlichen Heiland Krankenhaus Wien bietet gemeinsam mit der Caritas Wien das Angehörigencafé Zeitreise. Während diese sich austauschen können, werden die Erkrankten professionell betreut. Und in Oberösterreich, im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Ried, läuft derzeit ein Pilotprojekt auf der Neurologie, in dem Maßnahmen für die umfassende Betreuung Demenzkranker erstellt und erprobt werden. Das gemeinsame Ziel, fasst Reiter so zusammen: „Uns ist es wichtig, das Verständnis für einander zu fördern.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.03.2018

Landesklinikum Wiener Neustadt: Neuer Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie

Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi

Mit 1. März übernahm Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi die Leitung der Abteilung für Unfallchirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt.

Prim. Dr. Kambiz Sarahrudi begann seine Karriere an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie im AKH Wien. Im Jahr 2007 schloss Dr. Sarahrudi seine Facharztausbildung für Unfallchirurgie ab. Die Habilitation erfolgte im Jahr 2010. Im selben Jahr wurde Dr. Sarahrudi zum Oberarzt der Universitätsklinik für Unfallchirurgie ernannt. Bald darauf übernahm er die Leitung der Forschung für die gesamte Klinik der Unfallchirurgie im AKH Wien. Sein klinischer Schwerpunkt lag, neben der Versorgung von Schwerstverletzten, im Bereich der Wirbelsäulentraumatologie. Seine Expertise in der Wirbelsäulentraumatologie erlangte er unter anderem in mehreren internationalen Wirbelsäulenzentren. Neben der klinischen Arbeit und Forschung war Dr. Sarahrudi die Lehrtätigkeit während der gesamten universitären Karriere ein Anliegen. Prim. Dr. Kambiz Sarahrudi war Vorstandsmitglied von AOSpine Österreich und leitet seit 2016 den Prüfungsausschuss der österreichischen Ärztekammer für das Sonderfach Unfallchirurgie. Zusätzlich absolvierte Dr. Sarahrudi noch die Komplementärausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Traumatologie.

„Als neuer Leiter einer österreichweit führenden Abteilung für Unfallchirurgie freue ich mich neuen Herausforderungen zu stellen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung bestmöglich zu unterstützen und zu motivieren. Zu diesen Herausforderungen zählen unter anderem die Etablierung des bundeslandweiten Trauma Netzwerkes sowie die Implementierung des neuen Sonderfaches Orthopädie und Traumatologie an der Abteilung für Unfallchirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt“, so Prim. Dr. Sarahrudi.

Im Landesklinikum Wiener Neustadt will Prim. Sarahrudi in Zukunft ein erweitertes Versorgungsspektrum in Angriff nehmen. Ein weiteres Vorhaben ist die Verstärkung des Schwerpunktes Wirbelsäulentraumatologie. „Es bedarf Engagement und Selbstvertrauen für die Umsetzung dieser Projekte. Deshalb wünsche ich ihm für diese ambitionierten Ziele viel Kraft sowie Ausdauer und freue mich einen so engagierten Kollegen bei uns im Klinikum begrüßen zu dürfen“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Privat
22.01.2018

Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt

Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt

Rund 400 Millionen Menschen weltweit leiden in irgendeiner Form unter ein Allergie gegen Gräserpollen (Rhinitis) – mit den üblichen Symptomen wie Schnupfen, Husten und schweren Atemproblemen. Nun konnten ForscherInnen der MedUni Wien am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung in Kooperation mit der Wiener Firma Biomay AG in einer Phase II-b-Studie mit 180 PatientInnen in elf europäischen Zentren zeigen, dass der synthetisch hergestellte Impfstoff BM32 mit vier Injektionen im ersten Jahr und einer Auffrischung im zweiten Behandlungsjahr die Symptome der Betroffenen um mindestens 25 Prozent lindert.

Die Immuntherapie mit BM32 basiert auf einer innovativen, rekombinanten Peptid-Carrier-Technologie, die, im Vergleich mit anderen Immuntherapien für AllergikerInnen, erheblich weniger Injektionen notwendig macht und auch geringere Nebenwirkungen hat. Diese Technologie wurde am Christian Doppler Labor für Allergieforschung unter der Leitung von Rudolf Valenta an der MedUni Wien in Kooperation mit dem Wiener Unternehmenspartner Biomay AG (Leitung: CEO Rainer Henning) entwickelt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entdeckung und die Entwicklung neuartiger Allergie-Therapeutika.

Revolutionäres Wiener Produkt

Der verwendete Impfstoff und die nötigen Antikörper können synthetisch hergestellt werden. Dabei werden dem Allergen mit einer in Wien entwickelten Technologie B-Zell-reaktive Peptide entnommen. Diese Peptide werden so verändert, dass sie ihre Bindungseigenschaften für allergenspezifisches IgE verlieren und als Trägerproteine für die notwendige Unterstützung durch die T-Zellen dienen. „Dieser Prozess ist unendlich oft wiederholbar, der Impfstoff bleibt dadurch immer gleich wirksam, stets von gleicher Qualität und sicher“, erklärt Valenta. „Das ist ein Wiener Produkt, das die Behandlung von Gräserpollen-Allergien revolutionieren wird.“ Das Patent für die Entwicklung wurde von der Medizinischen Universität Wien an die Biomay AG übertragen.

Die Verbesserung der Symptome betrug im Mittelwert rund 25 Prozent. „Je stärker der oder die AllergikerIn von den Gräserpollen betroffen war, umso stärker war auch der positive Effekt nach der Impfung“, erklärt Verena Niederberger-Leppin von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten der MedUni Wien und Erstautorin der Studie, die nun im Top-Journal „Journal of Allergy and Clinical Immunology“ unter großer internationaler Beachtung erschienen ist. Die WissenschafterInnen gehen davon aus, dass die Symptome noch weiter zurückgehen, wenn die Impfung über Jahre immer wieder aufgefrischt wird – die vorliegenden Daten beziehen sich auf einen Studien-Zeitraum von zwei Jahren. Außerdem könnte sie möglicherweise auch präventiv eingesetzt werden.

Zulassung der Impfung für 2021 geplant

Eine nun folgende Phase III-Studie und eine gleichzeitige Impfstudie bei Kindern unter Beachtung aller dafür vorgesehenen Richtlinien sollen ab dem Jahr 2019 die Voraussetzungen für die allgemeine Zulassung der Impfung ab dem Jahr 2021 schaffen.

Gleichzeitig wurde im Rahmen der Untersuchungen zur Wirksamkeit von BM32 festgestellt, dass der Impfstoff auch bei Hepatitis B eine wirksame Behandlungsoption sein könnte, zugleich wurde gezeigt, dass der Impfstoff auch Asthma-PatientInnen Linderung verschaffen könnte. Weitere laut Einschätzung der MedUni Wien-ForscherInnen wie der ExpertInnen bei Biomay AG mögliche Einsatz-Möglichkeiten von BM32 sind die Behandlung von Allergien gegen Hausstaubmilben, Katzen und Ragweed-Pollen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.01.2018

Therapiezentrum Canabio: Neue Krebstherapie auf Cannabis-Basis

Eröffnet wird das Zentrum in der nordkroatischen LifeClass Therme Sveti Martin, die in unmittelbarer Nähe zu Österreich, Slowenien und Ungarn liegt. Eröffnet wird das Zentrum in der nordkroatischen LifeClass Therme Sveti Martin, die in unmittelbarer Nähe zu Österreich, Slowenien und Ungarn liegt.

Ab März 2018 werden im Therapiezentrum Canabio cannabisbasierte Therapieformen zur Behandlung von Krebs und anderen schweren Erkrankungen durchgeführt. Eröffnet wird das Zentrum in der nordkroatischen LifeClass Therme Sveti Martin, die in unmittelbarer Nähe zu Österreich, Slowenien und Ungarn liegt. Im Rahmen des innovativen Canabio-Ansatzes werden die wichtigsten Komponenten zur Krebsbekämpfung eingesetzt: Eine individuell angepasste Cannabis-Therapie, das IQCURE®-Programm und die Diagnostik der R.G.C.C. Group (Research Genetic Cancer Centre) kommen dabei zur Anwendung. Die Kombination dieser drei Ansätze liefert einen komplexen Einblick in den tatsächlichen Krankheitszustand des Patienten und ermöglicht, einen auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen, zielgerichteten Behandlungsplan zu erstellen. "„Das Ziel von Canabio ist, den Patienten einen ganzheitlichen Heilungsansatz mit natürlichen Produkten zu bieten, da die konventionelle Medizin alleine oft an ihre Grenzen stößt“", erklärt Hans Dieter Prentner, Project Manager bei Canabio.

Ergebnisse der Cannabis-Forschung

„Es gibt bereits klinisch erprobte Medikamente, aber viele potenzielle pharmakologische Wirkungen von Cannabinoiden sind noch nicht ausreichend untersucht. Daher ist die Fakultät für Pharmazie in Ljubljana an klinischen und vorklinischen Studien beteiligt“, so Borut Štrukelj, Professor am Institut für Pharmazeutische Biologie an der Fakultät für Pharmazie in Ljubljana, Slowenien, über die Nutzung von Cannabinoiden für medizinische Zwecke. Auch Tamara Lah Turnsek, Direktorin des Nationalen Instituts für Biologie in Ljubljana, Slowenien, beschäftigt sich mit der Wirksamkeit cannabisbasierter Arzneimittel: „Aufgrund langjähriger Forschungsarbeit wissen wir, dass jeder Körper anders auf eine Therapie mit Cannabinoiden reagiert. Aus diesem Grund wollen wir durch personalisierter Medikation vor der Behandlung herausfinden, ob der Patient auf die Therapie anspricht, oder nicht.“

Individuelle Cannabis-Therapie

Canabio, das hochwertige Arzneimittel auf Cannabis-Basis, kann in der Medizin bei verschiedenen Krankheiten angewendet werden. Das Einsatzgebiet umfasst alle Krebsarten (wie Hirntumor, Lungen-, Leber-, Prostata-, Magen-, Brust-, Gebärmutterkrebs u. a.), rheumatoide Arthritis und Osteoarthritis, Multiple Sklerose, Diabetes, Glaukom, Epilepsie, Schuppenflechte, Magersucht, Asthma, entzündliche Darmerkrankungen und weitere Krankheiten.

Die Canabio-Therapie umfasst vier Behandlungsansätze:

Therapie mit Cocktail aus natürlichen Wirkstoffen: Der Naturextrakt-Cocktail ist eine Mischung aus medizinisch wertvollen Nährstoffen, der auf einer wissenschaftlich entwickelten Formel beruht und intravenös dosiert wird. Anhand von Bluttest-Ergebnissen der R.G.C.C. Group wird für den Patienten ein individuell angepasster Therapie-Cocktail erstellt.

Sauerstofftherapie: Sauerstoff produziert das Enzym Prostacyclin, das für den Energie- und Zellstoffwechsel essentiell ist und somit einen bedeutenden Einfluss auf das menschliche Immunsystem hat.

Therapie mit Vitamin C: Hochdosiertes Vitamin C zerstört die Krebszellen aus dem primären Tumor und aus den Metastasen. Die gesunden Zellen bleiben aufgrund des Enzyms Prostacyclin unversehrt. Vitamin C trägt zudem zur Stärkung des Immunsystems bei.

Photodynamische Therapie: Licht wird in Kombination mit lichtaktivierbaren chemischen Substanzen (Photosensibilisator) in Verbindung mit molekularem Sauerstoff eingesetzt, um die mikrobiellen Zellen, einschließlich der Bakterien, Pilze und Viren, zu zerstören.

„Die Kombination von Canabio und IQCURE ist ein neues Konzept in der Rehabilitation von onkologischen Patienten. Das Therapiezentrum Canabio ist einzigartig in Europa“, so Damir Stajcar, Direktor des IQCURE® Better Life-Ressorts in Sveti Martin, Kroatien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Canabio Therapy Center/APA-Fotoservice/Tanzer
22.01.2018

Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona

Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona

In Frankreich sind seit August 2017 37 Kinder unter einem Jahr an Salmonellen erkrankt. Ursache war mit Salmonella Agona kontaminierte Säuglingsnahrung. Wie die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) und das europäische Zentrum für Seuchenkontrolle (ECDC) in einer gemeinsamen Ausbruchsbewertung mitteilen, konnte mittels Ganzgenomsequenzierung bestätigt werden, dass ein spanischer Fall in engem Zusammenhang mit dem Ausbruch in Frankreich steht. In Griechenland wurde ein wahrscheinlicher Fall identifiziert.

Der französische Hersteller der Säuglingsnahrung hat alle Produkte zurückgerufen. Die Produkte waren in 13 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Irland, Niederlande, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Vereinigtes Königreich, Zypern) und 54 Drittstaaten vertrieben worden.

Österreich von Ausbruch nicht betroffen

Österreich ist von diesem Salmonellen-Ausbruch bisher nicht betroffen, wie Erhebungen der nationalen Referenzzentrale für Salmonellen der AGES zeigen: Seit Anfang 2017 wurden an der Referenzzentrale aus Proben von an Salmonellen erkrankten Personen 31 Salmonella Agona-Isolate angezüchtet. Mittels Ganzgenomsequenzierung konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass keiner dieser Fälle mit dem Ausbruch in Frankreich in Verbindung steht.

Werden in Österreich Salmonellen aus humanmedizinischem oder tierischem Untersuchungsmaterial bzw. aus Lebensmitteln isoliert, müssen diese Isolate an die Nationale Referenzzentrale für Salmonellen am AGES-Zentrum für lebensmittelbedingte Infektionskrankheiten in Graz gesendet werden. Hier werden genaue Typisierungen der Isolate durchgeführt, um etwaige Zusammenhänge zwischen dem Auftreten der Erreger entlang der Lebensmittelkette zu erkennen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei
08.09.2017

7.100 verletzte Mountainbiker in Österreich

Tausende Menschen zieht es Jahr für Jahr mit dem Mountainbike in die Natur. Längst Tausende Menschen zieht es Jahr für Jahr mit dem Mountainbike in die Natur. Längst

Mehr als 140.000 aktive Mountainbiker gibt es in Österreich. Nicht verwunderlich, denn Österreich bietet neben der Schweiz, Frankreich und Spanien in Europa ideale Bedingungen für die Ausübung des Sports. Doch das hat auch seine Kehrseite: „7.100 Personen verletzten sich 2016 beim Mountainbiken so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Auf die Saison von April bis Oktober gerechnet sind das über 30 Mountainbiker pro Tag!“, erläutert Dipl.-Ing. Christian Kräutler vom KFV. Da der Sport hauptsächlich von Männern ausgeübt wird (der Anteil der weiblichen Mountainbiker beträgt 25 Prozent) verwundert es nicht, dass vor allem diese am häufigsten verunfallen: Etwa 85 Prozent der Verletzten sind männlich. „Das Risiko beim Mountainbiken zu verunfallen ist für Männer deutlich höher als für Frauen. Die Altersverteilung der Verunfallten zeigt zwei Spitzen, eine bei den 25-29-Jährigen und eine bei den 50-54-Jährigen“, so Kräutler.

Verletzungen trotz guter Schutzausrüstung

Obwohl beim Mountainbiken im Vergleich zu anderen Sportarten großer Wert auf die richtige Schutzausrüstung gelegt wird (rund 90 Prozent der Mountainbiker tragen einen Schutzhelm; 70 Prozent tragen eine Schutzbrille), ist die Verletzungsschwere bei Mountainbikeunfällen oft hoch. Die häufigsten spitalsbehandelten Verletzungen betreffen die oberen Extremitäten. In schlimmen Fällen sind Wirbelsäule oder Schädel betroffen. Betrachtet man die Art der Verletzungen, so ist der Knochenbruch unangefochten auf Platz eins: Rund 50 Prozent der verunglückten Mountainbiker brachen sich beispielsweise das Schlüsselbein, die Rippen, die Unterarme oder die Schultern.

Gute Vorbereitung und genaue Risikoeinschätzung besonders wichtig

Es braucht einiges an Vorbereitung, Training und nicht zuletzt entsprechendes Material, bevor man sich auf zwei Rädern in die Berge begibt. Biker benötigen fahrtechnisches Können, das man nur mit gutem Training und entsprechender Fitness erreichen kann. Hinzu kommt, dass die Bewältigung einer mehrstündigen Tour hohe Anforderung an die sportliche Kompetenz des Bikers stellt. Körperliche Überlastung kann nicht nur motivationshemmend wirken, sondern kann die Unfallgefahr wesentlich erhöhen. Ein regelmäßiges und ausgewogenes Training über das ganze Jahr verteilt ist daher die Grundvoraussetzung für eine sichere Mountainbiketour. Aufwärmübungen, gute Tourenplanung und die passende Schutzausrüstung helfen, das Unfall- und Verletzungsrisiko zu minimieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.03.2018

Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten

Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten

Ob manuell oder elektrisch putzen ist Ansichtssache. Allerdings zeigen Studien, dass Elektrozahnbürsten die Zähne besser reinigen als Handzahnbürsten. Tipps zum Kauf einer elektrischen Zahnbürste hat Marco Chwalek für uns bei einer Fachfrau eingeholt:

Morgens und abends sollten wir je zwei Minuten die Zähne putzen, damit sie lange weiß und gesund bleiben. Elektrische Zahnbürsten unterstützen ein gutes Putzergebnis. Wir wollten darum von der TÜV SÜD-Expertin Andrea Biehler wissen, worauf man beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste generell achten sollte:

Andrea Biehler: "Beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste ist es wichtig, dass diese mindestens zwei Programme haben und ein Timer für die optimale Gesamtdauer eines Putzvorgangs vorhanden ist. Auch ist es wichtig, dass ein guter Akku verbaut ist. Die Akkuladung sollte mindestens fünf bis sieben Tage halten, sodass die Zahnbürste gut genutzt werden kann."

Und wir kein Ladegerät beim Wochenendtrip oder Kurzurlaub mitnehmen müssen. Aber zurück zu den Zahnbürsten. Man kann zwischen zwei Technologien wählen, dem Schallzahnmodell oder dem Rotationssystem:

Andrea Biehler: "Bei einem Rotationsmodell ist ein rotierender Bürstenkopf vorhanden, der sehr klein und rund ist und immer eine kleine Links-Rechts-Bewegung macht. Dadurch dass der Bürstenkopf so klein ist, soll aber jeder Zahn einzeln geputzt werden, denn nur so kann eine optimale Plaque-Entfernung gewährleistet werden."

Die Schallzahnbürste unterscheidet sich schon optisch von dem Rotationsmodell:

Andrea Biehler: "Bei den Schallzahnbürsten ist der Kopf etwas größer als bei den Rotationsmodellen und oval, und die Reinigungsleistung wird durch die Vibration der einzelnen Borsten erzielt. Schallzahnbürsten sind vor allem zu empfehlen für Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch oder freiliegenden Zahnhälse oder wenn Menschen Zahnspangen tragen."

Man sollte beim Kauf auch an die Folgekosten denken, denn genau wie bei einer Handzahnbürste, sollte der Bürstenkopf alle 3 Monate gewechselt werden, rät TÜV SÜD.

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03.01.2018

Neue Operationstechnik in Österreich: Narbenfreie Schilddrüsen-OP im Landesklinikum Wr. Neustadt

v.l: Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Oberarzt Dr. Günther Klein, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und OÄ Dr.in Linda Michlmayr. v.l: Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Oberarzt Dr. Günther Klein, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und OÄ Dr.in Linda Michlmayr.

Im Landesklinikum Wr. Neustadt wird österreichweit erstmals eine narbenfreie Operationsmethode für Schilddrüsenerkrankungen angewendet. Damit zählt das Landesklinikum einmal mehr zu den Vorreitern.

Dr. Angkoon Anuwong M.D. aus Thailand ist anerkannter Experte für die narbenfreie Operationstechnik in der Schilddrüsenchirurgie. Als Gast im Landesklinikum brachte er diese neuartige Technik nach Österreich.

Die erste Schilddrüsen-OP dieser Art in Österreich wurde im Rahmen einer sogenannten „Teaching-Operation“ durchgeführt. Ermöglicht hat dies eine Kooperation zwischen der Alexianer Klinik Krefeld (Deutschland) und der chirurgischen Abteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt. Dr. Elias Karakas; Chefarzt Alexianer Klinik Krefeld und OA Dr. Günther Klein, Chirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt wendeten gemeinsam mit Prof. Anuwong zum ersten Mal in Österreich diese innovative Operationstechnik an. „Mittlerweile wurden am Landesklinikum bereits zehn Patienten mit dieser neuen Technik operiert und wir werden sie zukünftig noch häufiger einsetzen“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

„Diese Operationstechnik wird vor allem in den USA und in Asien verwendet. Sie erlaubt es, die Schilddrüse transoral – das heißt über drei kleine Schnitte – zu operieren. Die Schnitte werden zwischen Unterkiefer und Unterlippe gesetzt und sind kaum sichtbar. Dadurch bleibt der Hals narbenfrei“, schwärmt Oberarzt Dr. Günther Klein.

LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf gratulierte dem Ärzteteam in Wiener Neustadt und lobte die hohe Expertise und das Engagement: „Durch internationale Kooperationen und den Einsatz unserer Ärztinnen und Ärzte ist es möglich Spitzenmedizin auf dem neuesten Stand nach Niederösterreich zu bringen. Die neue Operationsmethode ist hier ein weiterer wichtiger Meilenstein für die betroffenen Patientinnen und Patienten.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Foto Herbst
04.12.2017

Der Beginn einer neuen Reise – Silvia Mandl wurde in die wohlverdiente Pension verabschiedet

v.l.n.r.: Stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA, Silvia Mandl und Bereichsleitung DKKP Evelyne Peinsipp, MSc. v.l.n.r.: Stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA, Silvia Mandl und Bereichsleitung DKKP Evelyne Peinsipp, MSc.

Seit dem Jahr 2006 war Frau Silvia Mandl für das Landesklinikum in verschiedenen Bereichen tätig. Nun tritt sie ihren „Un“-Ruhestand an.

Im Sommer des Jahres 2006 begann der berufliche Werdegang von Frau Mandl als Assistentin im OP – Bereich im Krankenhaus Wiener Neustadt, wo sie zwei Jahre tätig war. Um sich beruflich weiterzuentwickeln und sich neuen Herausforderungen zu stellen wechselte sie 2008 ihren Aufgabenbereich und führte seit diesem Zeitpunkt OP – Bettenfahrten und Stationsaufgaben auf der Kinder- und Jugendabteilung durch. In all den Jahren war Frau Mandl stets mit voller Begeisterung und Engagement bei der Arbeit.

„Die Jahre die ich im Landesklinikum Wiener Neustadt arbeiten durfte, sind wie im Fluge vergangen. Gerade deswegen ist es für mich ein ungewohntes Gefühl nun bald nicht mehr im Klinikum tätig zu sein. Ganz besonders werde ich meine Kolleginnen und Kollegen vermissen, denn wir sind als Team zusammengewachsen. Es war eine sehr schöne Zeit mit viel Abwechslung“, freut sich Silvia Mandl.

Die „Neo- Pensionistin“ blickt mit vollem Elan ihrem zukünftigen Lebensabschnitt entgegen. Zu Beginn sind schon einige sportliche Aktivitäten geplant, wie zum Beispiel ein Skiurlaub in St. Johann im Pongau sowie Nordic Walking Touren in ihrer näheren Umgebung. Darüber hinaus ist für nächstes Jahr eine Kreuzfahrt nach Kroatien und Griechenland geplant. Da Frau Mandl auch ein Wochenendhaus am Neufelder See besitzt, möchte sie dort mehr Zeit verbringen um sich vermehrt ihrem Garten widmen zu können.

Die stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA verabschiedete sich im Namen des Landesklinikums Wiener Neustadt von der engagierten Mitarbeiterin: „Frau Silvia Mandl wird uns als Mitarbeiterin in ausgezeichneter Erinnerung bleiben. Wir wünschen ihr alles Gute, vor allem viel Gesundheit für ihre weitere Zukunft und den neuen Lebensabschnitt.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
16.07.2017

Grillunfälle - das sind die gefährlichsten Fehler der Österreicher

Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus

Mit dem Grillgeruch stellt sich automatisch das Sommergefühl ein: da sind sich mehr als die Hälfte der befragten Österreicher einer aktuellen Umfrage des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) einig. Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus: Rund 500 Personen verunfallen jährlich, die meisten naturgemäß in den Sommermonaten. „Rund 80 Prozent der Verletzten müssen aufgrund von Verbrennungen und Verbrühungen (40%) und Schnittverletzungen (38%) ins Spital. Unachtsamkeit, ungeeignete Ausrüstung oder falsche Anwendung von Grillanzündern sind dabei die häufigsten Grillfehler“, sagt Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereiches Recht und Normen im KFV.

Hände und Finger werden am häufigsten verbrannt

Die häufigsten Verletzungen betreffen laut KFV-Unfalldatenbank Verbrennungen und Verbrühungen an Fingern oder Händen. Stichflammen, heißer Grillrost und heißes Öl sowie unachtsamer Gebrauch von Messern sind die häufigsten Gründe für Verletzungen. Gefolgt von Knochenbrüchen (13 Prozent) durch etwa Stolpern über Grillutensilien oder sogar über den Grill selbst.

Grillen als unterschätzte Gefahr

Bei den Sicherheitsvorkehrungen herrscht bei den Grillfans Aufholbedarf: Als beliebtes Löschmittel geben die Befragten zwar den Wasserkübel (65 Prozent) an, dennoch bereiten nur 23 Prozent aller Befragten tatsächlich einen vor oder haben Löschmittel wie Löschdecke oder Feuerlöscher bereit. Nur jeder Dritte schätzt Verletzungsgefahren beim Grillen hoch ein. „Unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass knapp 60 Prozent von einer eher geringen bis mittelmäßigen Verletzungsgefahr beim Grillen

ausgehen. Die Gefahr beim Grillen wird demnach unterschätzt. Zwei Drittel aller Unfälle entstehen durch Unachtsamkeit oder durch fehlendes Wissen bei der Prävention“, so Kaltenegger.

„Finger weg von flüssigen Brandbeschleunigern!“

Leichtsinn und mangelnde Vorsicht im Umgang mit dem Grill ist häufig die Ursache von Bränden und Brandverletzungen, weiß Dr. Arthur Eisenbeiss, Direktor der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ und Sprecher der österreichischen Brandverhütungsstellen. „Glücklicherweise gehen viele Grillunfälle glimpflich aus. Trotzdem kommt es immer wieder zu weitreichenden, manchmal sogar zu lebensgefährlichen Zwischenfällen“, so Eisenbeiss. „Die Erfahrungen aus der Brandursachenermittlung zeigen, dass der Funkenflug aus Grillgeräten und die unsachgemäße Entsorgung der Grillkohle die häufigsten Brandursachen darstellen.“

Besonders hohe Lebensgefahr besteht bei Verwendung von flüssigen Brandbeschleunigern! „Wenn das Anzünden der Grillkohle besonders schnell gehen soll, folgt oftmals der Griff zur Spiritusflasche oder zum Benzinkanister. Die ‚Grillmeister’ sind dabei durchaus erfinderisch. Auch Bioethanol, Terpentin oder Petroleum kommen dabei zum Einsatz. Bei all diesen Produkten handelt es sich um flüchtige Stoffe, die innerhalb kurzer Zeit zu verdunsten beginnen und dabei hochexplosive Dämpfe bilden. Beim Anzünden kommt es dann zum explosionsartigen Abbrand, durch die Stichflamme wird nicht selten die Kleidung umstehender Personen entzündet“, erzählt Dr. Arthur Eisenbeiss.

Stichflammen und Rückzündungen

Die gefährlichsten Situationen beim Grillen entstehen fast immer durch die Verwendung von Brandbeschleunigern. Mindestens genauso gefährlich sind sogenannte Rückzündungen, die beim Nachschütten brennbarer Flüssigkeiten auf die Grillkohle auftreten können. Letzteres kann zu Stichflammen führen, die sich blitzschnell ausbreiten und dabei auch die Dämpfe des in der Flasche verbleibenden Brandbeschleunigers entzünden können. Besonders dramatisch werden diese Szenarien, wenn statt Brennspiritus Benzin zur Anwendung kommt. Die Benzindämpfe sind schwerer als die Luft und breiten sich schnell rund um den Grill am Boden aus. Durch einen Zündfunken kann es dann zu einer Explosion kommen und das Feuer entfacht rasend schnell: „Solche Situationen bedeuten höchste Lebensgefahr“, warnt der Brandschutzexperte. Viele Grillunfälle enden jedoch mit leichten Brandverletzungen oder mit kleineren Bränden, die – sofern sie rechtzeitig erkannt werden – wieder gelöscht werden können. Die Gefahren erklären sich anhand der im und am Grill entstehenden Temperaturen: unmittelbar über der Grillkohlenglut herrschen rund 700 oC. Selbst die „Außenhaut“ des Grills kann über 300 oC heiß werden und sowohl für Brandverletzungen als auch für Brände sorgen.

Anzündriegel, Trockenspiritus oder Sicherheitsbrennpaste

Wer also sorglos grillen möchte, sollte zum Anzünden der Grillkohle ausschließlich Sicherheitsbrennpasten oder feste Anzündhilfen wie z.B. Anzündriegel und Trockenspiritus verwenden, so ein Rat des Brandschutzexperten. Sicheres Grillen beginnt beim Aufstellen des Grillgeräts und endet beim Ablöschen der Grillkohle: „Der Grill selbst muss stabil bzw. standsicher sein und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien aufgestellt werden. Nach dem Grillen sollte die Kohle gänzlich mit Wasser geflutet werden, weil sich andernfalls selbst in einem scheinbar ausgekühlten Grill ohne weiteres bis zu 72 Stunden lang noch Glutreste darin halten können“, rät Eisenbeiss.

Sicherheitstipps beim Grillen

Worauf sollte man beim Aufstellen des Grills achten?

Bereits beim „Auswintern“ den Grill auf Stabilität und festen Zusammenbau prüfen.

Der Grill sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.

Bewegen Sie den Grill nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.

Den Grill nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbel mit Sitzpolster, Zelten, Holzbauten, Holzzäunen usw. in Betrieb nehmen.

Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.

Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.

Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen.

Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen. Das sind vor allem Trockenspiritus, Anzündriegel oder Zündwürfel. Weiters eignen sich Anzünd-Öle in Spezialflaschen und Grillpasten oder elektrische Grillanzünder.

Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind zu gefährlich (Stichflamme beim Anzünden sowie explosionsartige Rückzündung beim "Nachfeuern") und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten.

Flammenbildung durch das vom Grillgut abtropfende Fett unterbinden.

Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Restglut immer vollständig ablöschen bzw. fluten.

Was geschieht mit der Restglut?

Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden!

Auch die gelöschte Glut darf nur in nicht brennbare und verschließbare Behälter entsorgt werden.

Eine Entsorgung der Grillkohle auf dem Kompost sollte vermieden oder zumindest nur nach einer vollständigen Flutung durchgeführt werden.

Gefahrloses Grillen mit Gas

Der Gasschlauch sollte nach jeder Saison auf Risse und Sprödigkeit kontrolliert werden.

Überprüfen Sie die Anschlüsse mit Lecksuchspray auf ihre Dichtheit.

Verbinden Sie die Gasflasche stabil mit dem Grillwagen und verwenden Sie diese niemals liegend.

Zünden Sie den Gasgrill grundsätzlich mit geöffnetem Deckel an.

Stellen Sie bei Gasgeruch das Grillgerät sofort ab und führen Sie eine Dichtheitsprobe durch!

Flüssiggas ist schwerer als Luft – lagern Sie daher Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (z.B. im Keller).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.06.2018

Sicherheit an 1. Stelle: zwei neue Notstromaggregate für das Landesklinikum

Eines der neuen Notstromaggregate, die die Versorgung im LK Wr. Neustadt künftig sichern. (Foto von der Anlieferung eines solchen Notstromaggregates im Logistikzentrum im Jahr 2013) Eines der neuen Notstromaggregate, die die Versorgung im LK Wr. Neustadt künftig sichern. (Foto von der Anlieferung eines solchen Notstromaggregates im Logistikzentrum im Jahr 2013)

Am Montag, 18.06.2018, werden zwei zusätzliche neue Notstromaggregate ans Landesklinikum geliefert und stationär installiert. Ein 200-Tonnen-Kran liefert die beiden Geräte, die eine Gesamtleistung von 3.300 kVA (Kilovoltampere) haben.

Seit 1980 befinden sich drei innenverbaute Geräte mit einer Gesamtleistung von 1.860 kVA im LK Wr. Neustadt, von denen zwei weiter im Einsatz bleiben. “Mit den beiden zusätzlich neu angeschafften Notstromaggregaten erzielen wir eine um fast 2.800 kVA höhere Leistungskapazität und gewährleisten damit eine noch höhere Versorgungssicherheit im Notfall”, erklärt DI Thomas Müller, Leiter der Haus- und Betriebstechnik.

Auch Krankenhäuser bleiben von Stromausfällen nicht verschont. Ein solcher Blackout kann schlimme Folgen für die Patientinnen und Patienten haben. Die Notstromaggregate im Landesklinikum garantieren, dass wichtige medizinische Geräte wie lebensnotwendige Beatmungsgeräte auf der Intensivstation, Dialysegeräte, OP-Lampen oder auch elektrische Skalpelle und Narkosegeräte bei einem Stromausfall problemlos in Betrieb gehalten werden können.

Wichtige Information zu Sperren während der Anlieferung:

Am Montag, 18.06.2018 wird am Vormittag die Zufahrt von der Ungargasse gesperrt.

Nachmittags ist der Bereich der Hauptzufahrt zur Unfallabteilung nur eingeschränkt möglich.

Der Verkehr wird individuell geregelt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Doris Z. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
03.04.2018

Drei Weltmeisterschaften sind auch für ein Sportland wie Tirol zu viel

Großveranstaltungen sollten vor allem nachhaltig wirken, bestes Negativbeispiel ist die Fußball-EURO 2008. Der Tiroler Fußball kommt nicht aus dem Jammertal heraus, zuletzt kritisierte der Obmann von Wacker Innsbruck, Gerhard Stocker, die fehlende Infrastruktur. Großveranstaltungen sollten vor allem nachhaltig wirken, bestes Negativbeispiel ist die Fußball-EURO 2008. Der Tiroler Fußball kommt nicht aus dem Jammertal heraus, zuletzt kritisierte der Obmann von Wacker Innsbruck, Gerhard Stocker, die fehlende Infrastruktur.

Tirol ist ein Sportland. So hat es die schwarz-grüne Landesregierung erneut in ihrem Koalitionsprogramm festgelegt. Ein sportlicher Ansatz, der in der Breite auch gelebt wird. Doch ein Blick hinter die Fassaden eröffnet so etwas wie Problemzonen. Aber es hat sich nicht zu viel Speck angesammelt, im Gegenteil. Für die großen sportlichen Ziele fehlt schlichtweg der Zaster. Und vielleicht überfordert sich das Sportland mit drei Weltmeisterschaften in sechs Monaten, für die immerhin 32 Millionen Euro aufgebracht werden müssen? Wobei die Kletter-WM mit 2,3 Mio. Euro sicherlich das finanzielle Leichtgewicht unter den drei Titelkämpfen ist.

Letztlich kreisen die Veranstalter, wie es lokale Vereine ebenfalls tun, stets um dieselben Sponsoren, die Großen werden allerdings immer seltener. Außerdem ist eine Rad-WM keine Fußball-Weltmeisterschaft, die Nordische WM kein Formel-1-Rennen. Ohne die öffentliche Hand geht gar nichts mehr, trotzdem muss sie zum Schluss oft wieder die Lücken füllen. Weil erhoffte Geldgeber ausfallen. So gesehen überdribbelt sich Tirol wohl mit den drei Top-Events. Denn bei der Rad-WM steht der Sport derzeit im Abseits. Hauptsächlich wird über Finanzen oder ein mögliches Verkehrschaos geredet, weil offensichtlich Geld für die Bewerbung und die Information vor Ort fehlt.

Großveranstaltungen sollten vor allem nachhaltig wirken, bestes Negativbeispiel ist die Fußball-EURO 2008. Der Tiroler Fußball kommt nicht aus dem Jammertal heraus, zuletzt kritisierte der Obmann von Wacker Innsbruck, Gerhard Stocker, die fehlende Infrastruktur. Aus seiner Sicht muss Tirol nur eine Frage beantworten: Wollen wir Profifußball direkt vor unserer Haustüre oder nicht? Was er verschweigt: Es ist ein öffentlich bzw. über öffentliche Unternehmen finanzierter Sport. Trotz guter wirtschaftlicher Zahlen und Vorzeigebetrieben: Spitzen- oder Profi­sport ist ohne (in-)direkte Millionen vom Land nicht möglich. Auch die kleinen (Amateur-)Vereine benötigen jede öffentliche Unterstützung wie einen Bissen Brot. Deshalb sollte der Tiroler Sport nicht immer um den heißen Brei herumreden. Aus, basta.

Veranstaltungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass nicht nur die Politik die wahren Herausforderungen im Sport umschifft, sondern die Sportfunktionäre in den drei Dachverbändern – Warum benötigt es eigentlich drei? – sich ebenfalls darüber hinwegturnen. Tirol ist ein Sportland. Also weg von den Überschriften, von zu vielen Weltmeisterschaften, und hin zu einem klar strukturierten und finanzierten Sport- und Entwicklungskonzept.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Riedl Florian gemeinfrei / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG: Leitartikel von Peter Nindler
12.03.2018

NÖ Freizeitwirtschaft wünscht sich einen Mountainbike-Beauftragten

NÖ Freizeitwirtschaft wünscht sich einen Mountainbike-Beauftragten NÖ Freizeitwirtschaft wünscht sich einen Mountainbike-Beauftragten

„Für das Mountainbiken ist in Niederösterreich noch immer keine gesetzliche Lösung in Sicht“, stellt Wolfgang Menzel, Branchensprecher der Freizeit- & Sportdienstleister in der NÖ Wirtschaftskammer, fest. „Großgrundbesitzer und ihre Verbote, auf privaten Grundstücken zu fahren, machen Österreich - insbesondere Niederösterreich - für Mountainbiker uninteressant. Man bewegt sich regelmäßig an der Grenze der Legalität.“

Gleichzeitig aber liegt Mountainbiken voll im Trend, und es gibt immer mehr Menschen, die diese Sportart ausüben wollen. Unterstützt werden sie von einigen Initiativen, die sich darum bemühen, bestimmte begrenzte Gebiete für Mountainbiker zu erschließen. Dazu gehören die Wexl Trails in St. Corona am Wechsel, wo viel Geld in einige Kilometer für Mountainbiker investiert wurde. Für Wienerwaldtrails in der Grenzregion Wien - Niederösterreich sorgt eine Crowdfunding-Initiative, die in Einheit mit dem Biosphärenpark Strecken ermöglicht. Und am Königsberg bei Hollenstein/Ybbs gibt es mittlerweile ein dichtes Netz beschilderter Wege.

„Da passiert viel, weil der Bedarf enorm ist. Es entstehen zwar viele private Initiativen, aber noch immer sind weite Teile des Landes für Mountainbiker nicht erschlossen. Oft sind Wege vorhanden, die aber alt und schlecht beschildert sind“, erklärt Menzel. Einen Mountainbike-Beauftragten für Niederösterreich hält er für unabdingbar. In Tirol beispielsweise erledigen diesen Job vier Personen.

Als Hauptthema macht Menzel die Grundeigentümer aus. Als Beispiel nennt er die Stadt Wien, die bis auf die wenigen Wienerwaldregionen gegen Mountainbiker auftritt, sowie die Familien Rothschild und Hoyos. Wenn etwas freigegeben wird, und das sei nur in einem sehr geringen Umfang der Fall, dann seien es Forststraßen. Was aber völlig fehle, seien Single Trails. In Niederösterreich gibt es einen Anteil von einem Prozent schmaler und holpriger Wege, die Mountainbiker befahren dürfen.

Ob sich daran in nächster Zeit etwas ändern wird, bezweifelt der Branchensprecher. „Meines Wissens nach“, sagt er, „müssen die Betreiber, also die niederösterreichischen Gemeinden, 22 Cent pro Laufmeter an den Grundeigentümer zahlen. Auch hier ein Vergleich mit Tirol: Dort sind es 14 Cent. Und wenn es um neue Strecken geht, dann sitzen Gemeindevertreter, Grundeigentümer und Jäger an einem Tisch. Vertreter, die sich für das Mountainbiken einsetzen, wie wir von der Wirtschaftskammer, fehlen. Und natürlich auch der noch nicht eingesetzte Mountainbike-Beauftragte.“

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01.03.2018

Die Ärzte der Zukunft – Maturanten Informationstag im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Prim. Dr. Christian Gamper, Michael Burgstaller, OA Dr. Rene Regatschnig, Anne-Marie Elian, Ass. Dr. Sebastian Rath, Theresa Baek. v.l.n.r.: Prim. Dr. Christian Gamper, Michael Burgstaller, OA Dr. Rene Regatschnig, Anne-Marie Elian, Ass. Dr. Sebastian Rath, Theresa Baek.

Am Freitag, 23. Februar 2018 lockte ein Ärzteteam viele Interessierte zur Informationsveranstaltung für Maturantinnen und Maturanten ins Landesklinikum. Erste Einblicke in das Berufsfeld Arzt sowie wertvolle Informationen zur Ausbildung standen auf dem Stundenplan.

Ein Team aus erfahrenen Ärzten mit Primarius Dr. Christian Gamper, OA Dr. Rene Regatschnig und Ass. Dr. Sebastian Rath vermittelte den angehenden Studentinnen und Studenten ein umfassendes Bild von den Tätigkeiten, Arbeitsbereichen und vor allem den Zukunftsperspektiven des Arztberufs. „Wir haben uns außerdem bemüht, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Wissenswertes über den Aufnahmetest des Medizinstudiums, dessen Anmeldeformalitäten und Ablauf, sowie über Karrierechancen und Jobaussichten in Niederösterreich mitzugeben“, sagt Gamper.

Zusätzlich bekamen die fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltung viele Tipps aus der Praxis für einen möglichen Karrierestart, aber auch Informationen über mögliche Hürden, die es zu überwinden gilt.

Die Informationsveranstaltung für Maturantinnen und Maturanten wird von der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding initiiert und fand unter dem Motto „Beruf und Berufung: Ärztin und Arzt“ an zahlreichen Klinikstandorten statt.

Wichtige Informationen zu den Förderkriterien finden Interessierte auf der Homepage www.noe-studiert-medizin.at. Der Aufnahmetest zum Studium der Humanmedizin findet heuer am 06. Juli statt.

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16.02.2018

Rauchzeichen

Mit der Idee, das eigentlich für Mitte 2018 eingetaktete generelle Rauchverbot in der heimischen Gastronomie kippen zu wollen, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine bereits abgehakte Diskussion neu angeheizt. Mit der Idee, das eigentlich für Mitte 2018 eingetaktete generelle Rauchverbot in der heimischen Gastronomie kippen zu wollen, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine bereits abgehakte Diskussion neu angeheizt.

Mit der Idee, das eigentlich für Mitte 2018 eingetaktete generelle Rauchverbot in der heimischen Gastronomie kippen zu wollen, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine bereits abgehakte Diskussion neu angeheizt. Da er diese Frage offensichtlich zu einer Koalitionsbedingung machte, musste die ÖVP nolens volens mitziehen, das bedeutet aber nicht, dass dieser Kompromiss gut ankommt. Ärztekammer und Krebshilfe werden wohl nicht allzu viel Werbung für ihr gestern gestartetes „Don't smoke“-Volksbegehren machen müssen, gab es doch schon kurz nach Start der offiziellen Unterschriftensammlung erste Rauchzeichen in Form von überhitzten Computerservern im Innenministerium wegen des großen Ansturms. Die anhaltenden Diskussionen rund um das Thema lassen eine baldige Abkühlung auch nicht erwarten.

Ziemlich sicher wird dieses Volksbegehren die von der FPÖ einst für eine verpflichtende Volksabstimmung vorgeschlagenen 640.000 Unterstützer finden. Spätestens dann kommt die FPÖ, die ja bekanntlich ganz vehement mehr direkte Demokratie gefordert hatte, in akute Erklärungsnot, warum man bei diesem Thema partout nicht nachgeben will. Dabei sind doch mehr als 70 Prozent der Österreicher Nichtraucher und auch für ein Rauchverbot. Ein Sturbleiben der FPÖ wäre dann klassische Klientelpolitik, die ja gerade die FPÖ als Oppositionspartei immer wieder sehr lautstark bekrittelt hatte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt: "Rauchzeichen" von Harald ENGELSBERGER
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11.01.2018

Herzliches Dankeschön für die hervorragende Arbeit am Landesklinikum Wiener Neustadt

Dermatologie und Venerologie v.l: OA Dr. Stefan Scholz, der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich, Bereichsleiterin DGKP Heidi Leitgeb, Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, DGKP Martina Kutscher, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia, Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrates DGKP Gerlinde Buchinger und der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA. Dermatologie und Venerologie v.l: OA Dr. Stefan Scholz, der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich, Bereichsleiterin DGKP Heidi Leitgeb, Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, DGKP Martina Kutscher, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia, Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrates DGKP Gerlinde Buchinger und der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

Die zwölfte Patientenbefragung, die einmal mehr gezeigt hat, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit ihren Kliniken hochzufrieden sind, brachte auch für das Landesklinikum Wiener Neustadt ein sehr gutes Ergebnis. Daher wurde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung für Dermatologie und Venerologie sowie der Kinder- und Jugendheilkunde am Landesklinikum Wiener Neustadt für die hervorragende Arbeit gedankt.

Insgesamt bewerteten die Patientinnen und Patienten der NÖ Landes- und Universitätskliniken rund 250 Stationen und 18 medizinische Fächer an 25 Standorten. Dabei schnitten die Abteilungen für Dermatologie und Venerologie sowie Kinder- und Jugendheilkunde im Landesklinikum Wiener Neustadt hervorragend ab. Aufgrund dessen wurde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen Abteilungen von Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger nicht nur Dank und Anerkennung ausgesprochen sondern auch ein Geschenkkorb überreicht.

„Die Zufriedenheit auf den jeweiligen Abteilungen ist vor allem auf das großartige Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum zurück zu führen. Mit der Geschenküberreichung möchten wir einmal mehr Danke sagen. Danke für hervorragende Arbeit die tagtäglich für die Patientinnen und Patienten erbracht wird“, so Schneeberger.

„Es freut mich sehr, dass die hervorragende Leistung auf den einzelnen Abteilungen im Landesklinikum Wiener Neustadt gewürdigt wird. Ich gratuliere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrer hervorragenden Leistung“, so der Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia.

Auch der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA ist über die gezeigte Leistung äußerst zufrieden. „Dank der mittlerweile regelmäßig durchgeführten Patientenbefragung wird immer ein Feedback aus erster Hand eingeholt. Somit kann eine Qualitätssicherung und -steigerung im Landesklinikum gewährleistet werden. Für das Einbringen von persönlichen Erfahrungen und wichtigen Anregungen für Verbesserungen gilt daher auch den teilnehmenden Patientinnen und Patienten mein großer Dank“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

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08.01.2018

Weltweit bis zu 650.000 Influenza-Todesopfer pro Jahr

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen. Diese Hochrechnung beruht jedoch ausschließlich auf Todesfällen, die auf Influenza bedingte Atemwegserkrankungen zurückzuführen sind.

„Diese Zahlen verdeutlichen die weltweiten hohen sozio- ökonomischen Belastungen durch die saisonalen Influenza-Epidemien“ meint Peter Salama, verantwortlicher Direktor des Programms der WHO für gesundheitliche Notlagen. „Diese Zahlen betonen auch die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen in Hinblick auf die saisonalen Epidemien sowie für die Vorbereitung auf pandemische Ausbrüche.“

Die kürzlich im Journal „The Lancet“ publizierten Zahlen über die weltweite Influenza assoziierte Mortalität basieren auf der durch akute Atemwegsinfektionen bedingten Übersterblichkeit, die jährlich während der saisonalen Influenza-Ausbrüche beobachtet wird.

An der Erhebung der Daten der Studie über die jährliche globale Influenza-assoziierte Mortalität, die vom US-CDC durchgeführt wurde, war auch Monika Redlberger-Fritz vom Österreichischen Nationalen Influenza-Referenzlabor am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien (Leitung: Theresia Popow-Kraupp) in Zusammenarbeit mit Michael Kundi vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien beteiligt. Die für Österreich über einen Zeitraum von 15 Jahren hochgerechnete Anzahl der jährlichen Influenza-assoziierten Todesfälle basiert auf den Daten des Diagnostischen Influenza Netzwerks Österreich (DINÖ, www.influenza.at), das für die jährliche Überwachung der Influenza-Virusaktivität in Österreich vom Nationalen Referenzlabor für Influenza am Zentrum für Virologie betrieben wird.

Ältere und Menschen in armen Regionen sind besonders betroffen

Laut US-CDC treten bei Menschen, die älter als 75 Jahre sind, und bei jenen die in den ärmsten Regionen der Welt leben, die meisten Todesfälle auf. Die Länder südlich der Sahara zählen zu jenen mit dem größten Influenzamortalitätsrisiko, unmittelbar gefolgt von den östlichen Mittelmeerländern und Südostasien.

„Alle Länder, reiche und arme, große und kleine müssen zusammenarbeiten, um Ausbrüche von Influenza unter Kontrolle zu halten, bevor eine nächste Pandemie auftritt. Das heißt auch Kapazitäten aufzubauen, um Ausbrüche festzustellen und darauf reagieren zu können. Das beinhaltet die Gesundheitssysteme so auszubauen, dass die Gesundheit derjenigen, die am anfälligsten sind und die dem Risiko am meisten ausgesetzt sind, gestärkt wird.“ meinte Peter Salama.

Nahezu alle Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren mit Influenza bedingten Infektionen der unteren Atemwege treten in Entwicklungsländern auf, aber die weiteren Auswirkungen der saisonalen Influenza-Epidemien auf die Ärmsten der Welt sind noch nicht zur Gänze bekannt.

Die WHO arbeitet mit Partnern zusammen, um die globale Krankheitsbelastung durch die Influenza einzuschätzen, indem sie den Mitgliedsstaaten durch Beratung und Expertenwissen hilft, die Krankheitsbelastung durch Influenza und die wirtschaftlichen Folgen zu ermessen.

Es liegt nahe, dass zukünftige Beobachtungs- und Laborstudien über weitere Erkrankungen, die eine Influenza assoziierte Übersterblichkeit bedingen können, wie zum Beispiel kardiovaskuläre Erkrankungen, eine noch höhere Influenza assoziierte Mortalität ergeben werden.

Menschen in Gesundheitsberufen als Risikogruppe

Die WHO ermutigt Länder, der Influenza-Prävention Vorrang einzuräumen und nationale Schätzungen zu erstellen um die Präventionsstrategie dementsprechend festlegen zu können. Die jährliche Influenza-Impfung wird empfohlen, um eine Erkrankung und Komplikationen auf Grund einer Influenza-Infektion hintanzuhalten. Die Impfung ist besonders wichtig für Menschen, die ein erhöhtes Risiko von ernsthaften Influenza-Komplikationen eventuell sogar mit Todesfolge aufweisen und für Menschen in Gesundheitsberufen.

Die saisonale Influenza ist eine akute virale Infektion, die ganz leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und sich weltweit ausbreitet. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb einer Woche ohne medizinische Betreuung zu benötigen. Die häufigsten Erkrankungen der Atemwege im Zusammenhang mit der saisonalen Influenza, die möglicherweise zum Tod führen könnten, schließen Lungenentzündung und Bronchitis mit ein.

Die StudienautorInnen merken an, dass diese neuen Schätzungen der Influenza assoziierten Mortalität nur auf der durch akute Atemwegserkrankungen bedingten Übersterblichkeit während saisonaler Ausbrüche beschränkt sind. Um daher die tatsächlichen globalen Auswirkungen der saisonalen Influenza nicht zu unterschätzen, sind weitere Studien notwendig, die auch nicht respiratorisch bedingte Influenza-Todesfälle untersuchen.

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27.09.2017

"Cannabismedizin muss für PatientInnen zugänglich und leistbar sein"

Cannabismedizin muss für PatientInnen zugänglich und leistbar sein Cannabismedizin muss für PatientInnen zugänglich und leistbar sein

Die von Medizinern präsentierten Ergebnisse einer Befragung zum Thema Cannabis als Medizin zeigen eine hohe Zustimmung der Bevölkerung zu dieser Behandlungsmöglichkeit. Cannabismedizin wird erfolgreich in der Schmerztherapie, bei der Linderung von Nebenwirkungen von Chemotherapie und bei der Behandlung von einer Reihe von Krankheiten wie z.B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, eingesetzt.

„Wir Grünen setzen uns bereits seit einigen Jahren für Verbesserungen im Bereich Cannabismedizin ein. Derzeit sind nur teure Medikamente auf Cannabisbasis erhältlich, deren Kosten nur in ca. 30 Prozent der Fälle von den Krankenkassen übernommen werden. Wir fordern daher den Entfall der Chefarztpflicht für diese wirkungsvollen Medikamente. Cannabismedizin muss leistbar für die PatientInnen sein, die sie benötigen", meint die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein.

Die Grünen setzen sich auch dafür ein, dass Cannabisblüten wie in Deutschland nach ärztlicher Verschreibung in Apotheken bezogen werden können.

Nach dieser neuen deutschen Regelung hat das Gesundheitsministerium angekündigt, noch im Frühjahr 2017 eine ExpertInnengruppe rund um das Thema Cannabis auf Rezept einzurichten. Da nichts mehr dazu gemeldet wurde, haben die Grünen am 22.9.2017 eine parlamentarische Anfrage eingebracht, um Näheres über die ExpertInnengruppe (Mitglieder, Themen, Ergebnisse) zu erfahren.

Eine weitere wichtige Forderung ist die Fort- und Weiterbildung für ÄrztInnen über den Einsatz von Cannabis in der Medizin.

„Es muss in Österreich endlich ein Umdenken in Richtung Enttabuisierung der alten Heilpflanze Hanf stattfinden. Der Anbau von sogenanntem Medizinalhanf muss in staatlicher Kontrolle und mit verpflichtender Qualitätskontrolle stattfinden", meint Mückstein.

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20.02.2018

Gerade jetzt zur Grippezeit: Die Zwiebel kann viel mehr als man denkt

In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse

In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse. In unsere Küchen spielt sie aber hauptsächlich eine Nebenrolle. Dabei kann das unscheinbare Feldgemüse sehr vielseitig verwendet werden und hat eine wissenschaftlich anerkannte Heilwirkung. Ein Drei-Hauben-Koch stellt gemeinsam mit dem Verein Land schafft Leben die Zwiebel in den Mittelpunkt und Bauern sowie Experten erklären, worauf es in der Zwiebelerzeugung ankommt.

Die Zwiebel ist in der Küche eine Selbstverständlichkeit. Sie kann viel mehr als in der Pfanne angeröstet zu werden und eine würzige Grundlage für unzählige Gerichte zu sein. Was viele aber nicht wissen: die Zwiebel hat eine vielfältige Heilwirkung, die wissenschaftlich anerkannt ist. Rohe Zwiebeln enthalten Lauchöle, die Entzündungen hemmen und die Verdauung fördern. Gegen Erkältungen mit Schnupfen und Schleim empfiehlt sich ein Zwiebeltee. Der Zwiebelsirup, am besten mit Honig zubereitet, ist ein trocknender Hustensaft. Die Zwiebel kann auch äußerlich angewendet werden. Frisch geschnitten kann sie auf Fußsohlen aufgelegt oder einfach nur halbiert in die Nähe der Nase gelegt werden. Grund für die vielseitige Wirkung als Heilpflanze sind mehrere Hundert Substanzen.

Die Zwiebel aus Österreich

Wir Österreicher essen jährlich rund zehn Kilogramm Zwiebeln. Heimische Zwiebeln gibt es mehr als genug und fast das ganze Jahr über. 93 Prozent der österreichischen Zwiebeln kommen aus Niederösterreich. Hauptanbauregionen sind das Marchfeld, die Region rund um St. Pölten sowie das traditionelle Zwiebelanbaugebiet Laa an der Thaya. Dort eignet sich das Klima hervorragend aufgrund der kalten Winter und der heißen Sommer. Das für den Zwiebelanbau so wichtige Wasser ist weniger knapp als in vielen anderen Ländern. Der heimische Lebensmitteleinzelhandel setzt auf inländische Zwiebeln und verkauft zu 8,6 Prozent Bio-Zwiebeln.

Die Zwiebel als Hauptdarstellerin in der Küche

Viele Menschen unterschätzen die Zwiebel und deren Wirkung. Der Verein Land schafft Leben zeigt auf seiner Webseite den Weg der Zwiebel von der Saatgutvermehrung bis in die Küche. Akteure entlang der Wertschöpfungskette werden vorgestellt und kritische Aspekte wie das Keimhemmungsmittel Maleinsäure thematisiert. Gemeinsam mit Drei-Hauben-Koch Vitus Winkler aus St. Veit im Pongau werden in einem Video verschiedene Zwiebel-Gerichte vorgestellt, die einem die Tränen in die Augen treiben. Aber nicht aufgrund des Zwiebelschneidens. Vielmehr werden ganz gewöhnliche Zwiebeln zu „Zwiebelteich“, „Zwiebelcreme“, „Zwiebelsud“ und zur besonders kreativen „Zwiebelernte“. Ernährungswissenschaftlerin Karin Buchart, Leiterin des Vereins Traditionelle Europäische Heilkunde, ergänzt das Kochvideo mit wertvollen Tipps und einfachen, wohltuenden Rezepten und erklärt, was die Zwiebel in unserem Körper bewirkt.

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15.11.2017

Ärztekammer fordert Ausweitung des Nichtraucherschutzes

Der Vorstand der Wiener Ärztekammer hat sich eindringlich für eine Ausweitung des Nichtraucherschutzes in Österreich ausgesprochen. Der Vorstand der Wiener Ärztekammer hat sich eindringlich für eine Ausweitung des Nichtraucherschutzes in Österreich ausgesprochen.

Der Vorstand der Wiener Ärztekammer hat sich eindringlich für eine Ausweitung des Nichtraucherschutzes in Österreich ausgesprochen. Dies beinhalte auch „die komplette Rauchfreiheit in der Gastronomie mit Start am 1. Mai 2018“, hieß es in der Resolution.

Eine Abkehr von dieser Erfordernis hätte weitreichende gesundheitliche Auswirkungen auf große Bereiche der Bevölkerung. Es sei ein Faktum, dass ein Drittel aller Krebserkrankungen auf Rauchen zurückzuführen ist. Generelle Rauchverbote in anderen EU-Ländern hätten weiters gezeigt, dass damit Herzinfarkte, Atemwegserkrankungen, Angina pectoris sowie die Frühgeburtenrate und die Anzahl der zu kleinen Neugeborenen (small for date) reduziert werden konnten.

Der Hintergrund: Knapp ein Viertel der Österreicher über 15 Jahre raucht täglich. Damit liegt Österreich deutlich über dem OECD34-Durchschnitt von knapp unter 20 Prozent und rangiert innerhalb Europas an drittschlechtester Stelle. Hinter Österreich liegen nur noch Ungarn und Griechenland mit etwas über einem Viertel Raucheranteil.

Bei den Jugendlichen, die zumindest einmal pro Woche rauchen, sieht die Situation hinsichtlich des Ländervergleichs zwar etwas besser aus (14,5 Prozent und damit nicht mehr ganz das Schlusslicht), dennoch liegt Österreich auch hier deutlich über dem OECD28-Durchschnitt mit 11,7 Prozent.

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18.06.2018

Ein Jubiläum auf Augenhöhe - 105 Jahre Miteinander an der Augenabteilung des LK Wiener Neustadt

Das interdisziplinäre Team der Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie im Landesklinikum Wr. Neustadt versammelt zum 105jährigen Jubiläum Das interdisziplinäre Team der Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie im Landesklinikum Wr. Neustadt versammelt zum 105jährigen Jubiläum

Als erste Fachabteilung wurde die Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie 1913 unter der Leitung von Dr. Richard Fröhlich eröffnet. 105 Jahre und weitere drei Abteilungsvorstände später hat die Augenabteilung des Landesklinikums Wr. Neustadt eine enorme Entwicklung durchgemacht.

Mit nur zwei Ärzten hat die Fachabteilung vor 105 Jahren ihren Dienst angetreten. Groß geworden ist die Abteilung unter der Leitung von Prof. Hamburger, der unter anderem die Schielbehandlung in Österreich eingeführt hat. Mit einem Team von fünf Ärzten unter der Leitung von Prim. OMR Dr. Wilhelm Pinkernell – damals auch ärztlicher Direktor im Klinikum – hat die Abteilung einen eminenten Aufschwung erlebt.

Seit 2004 zieht Prim. Dr. Erwin Wodak die Fäden an der Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie in Wr. Neustadt und beschenkt sich zu seinem 60ten Geburtstag mit einer 105 Jahre alten Abteilung, die für ihn aus einem vorrangigen Grund so erfolgreich ist: „Das tolle Arbeitsklima, getragen durch den enormen Zusammenhalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und zwar Berufsgruppen übergreifend, ist mein absolutes Highlight!“

Außerdem schwärmt Wodak von der unglaublichen Entwicklung, die die Augenheilkunde in Bezug auf Qualität und Erfolgschancen bei diversen Behandlungen gemacht hat. Als Beispiel nennt er altersbedingte Netzhauterkrankungen wie beispielsweise den Grauen Star (Katarakt). „Früher half nur eine dicke Brille. Oft musste man dem Patienten erklären, dass sein Sehvermögen sich akut verschlechtern wird. Heute setzt man bei Kataraktoperationen künstliche Linsen ein, die bis zu 40 Jahre für komfortables Sehvermögen sorgen. Die Wahrscheinlichkeit einer massiven Sehverbesserung liegt damit bei 96 bis 97 Prozent!“, erklärt Prim. Dr. Erwin Wodak.

Eine herzliche Gratulation zum Jubiläum spricht auch LH Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf dem gesamten Team der Augenabteilung aus. „Besonders die Entwicklung der tagesklinischen Betreuung möchte ich hervorheben. Die enorme Zahl der ambulanten Eingriffe in der Tagesklinik ist ein weiterer Meilenstein beim Ausbau der regionalen Gesundheitsversorgung in der Thermenregion.“

Die Entwicklung der Augenabteilung im LK Wr. Neustadt lässt sich auch ganz gut mit folgenden Zahlen veranschaulichen: 14 Oberärzte, 8 Assistenzärzte und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Pflegebereich behandeln und pflegen unter der Leitung von Prim. Wodak heute 48.000 ambulante Patienten. Vor 25 Jahren waren es etwas über 15.000. Durch die enorme Entwicklung, die die Augenheilkunde und Optometrie gemacht hat, gekoppelt mit der Entwicklung hin zur Tagesklinik im Landesklinikum Wiener Neustadt, wird heute 82 Prozent der Patientinnen und Patienten ein stationärer Aufenthalt erspart.

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08.02.2018

SPAR reduziert tatsächlich Zucker in Eigenmarken

 Zucker wird in SPAR-Eigenmarken tatsächlich reduziert und nicht durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt Zucker wird in SPAR-Eigenmarken tatsächlich reduziert und nicht durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt

„Die Rübenbauern“ haben in einer heutigen Aussendung behauptet, SPAR ersetze in seinen Produkten österreichischen Zucker durch zwei aus Sicht der Rübenbauern bedenkliche Süßstoffe. So meinen "Die Rübenbauern" folgendes: "Spar aber macht derzeit zweierlei: Einerseits ersetzt das Unternehmen in seinen Produkten österreichischen Zucker durch zwei Süßstoffe, die das Unternehmen „Spar Vital Zukka“ und „Spar Vital Birkenzucker“ nennt. Die chemischen Bezeichnungen dahinter lauten für Zukka „Erythrit“ und für Birkenzucker „Xylit“.

Laut Literatur können bei beiden Stoffen unangenehme Begleiterscheinungen auftreten, wie etwa Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall. Wie bei vielen neuen Substanzen seien die langfristigen Nebenwirkungen auf den Körper durch Erythrit noch nicht zur Gänze bekannt."

SPAR entgegnet: Zucker wird in SPAR-Eigenmarken tatsächlich reduziert und nicht durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt.

„Denn der beste Weg für eine gesündere Ernährung ist die generelle Reduktion von Zucker“, so SPAR-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel.

In mehr als 50 Eigenmarkenprodukten hat SPAR bereits Zucker reduziert. Bei rund 300 weiteren SPAR-Eigenmarkenprodukten wird an der Zuckerreduktion gearbeitet. Mindestens 1.000 Tonnen Zucker entfernt SPAR in den nächsten Jahren aus den Eigenmarkenprodukten.

Alle Maßnahmen zur Zuckerreduktion, auch die Zuckeralternativen, die SPAR im Sortiment anbietet, wie SPAR Vital Birkenzucker oder SPAR Vital Zukka (Erythrit) sind mit dem wissenschaftlichen Ärztebeirat der SPAR abgesprochen. Dem wissenschaftlichen Ärzteeirat gehören namhafte Ärzte, wie zum Beispiel Prof. Dr.med. Markus M. Metka und Prim. Univ.-Prof. Dr.med. Fritz Hoppichler und Diätologinnen an.

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14.12.2017

Neue Immuntherapie verhindert Tumorwachstum

Christian Becker "schneidert" Moleküle für moderne medizinische und biotechnologische Anwendungen Christian Becker "schneidert" Moleküle für moderne medizinische und biotechnologische Anwendungen

Immunonkologische Therapien sind ein neuer Ansatz, dass menschliche Verteidigungssystem gegen Krebserkrankungen, die von körpereigenen Zellen verursacht werden, in Stellung zu bringen. Ein Team um Christian Becker von der Fakultät für Chemie der Universität Wien hat nun eine neue Methode entwickelt, bei der die Krebszellen als Bakterien gekennzeichnet werden. Dies gelingt mit einem vollständig synthetisch hergestellten Molekül, das zur Aktivierung des angeborenen Immunsystems führt, welches wiederum effizient die Entstehung eines Tumors verhindert. Diese Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin "Scientific Reports".

Die ForscherInnen haben für diese Arbeit zusammen mit der Syntab Therapeutics GmbH und KollegInnen an der Universitätsklinik Aachen ein neues Molekül synthetisiert, welches ein Integrin spezifisch bindet, das besonders häufig bei bestimmten Krebszellen auftritt. Gleichzeitig hat das Molekül ein bakterielles Erkennungssignal, das bestimmte Immunzellen aktiviert. Diese bekämpfen die markierten Krebszellen und verhindern das Entstehen eines Tumors, wie in ersten Versuchen gezeigt werden konnte.

Erfolg durch Kombination von Chemie und Biologie

"Durch die Verknüpfung chemisch-synthetischer Methoden mit den grundlegenden Prozessen der angeborenen Immunität haben wir eine neue Molekülklasse entwickelt, die zwischen den weitverbreiteten Krebstherapeutika angesiedelt ist“, erklärt Christian Becker vom Institut für Biologische Chemie der Universität Wien. Die hohe Flexibilität bei der Synthese solcher Moleküle, die aus einer Mischung aus Peptiden und Polymeren bestehen, ermöglicht die schnelle Abwandlung dieser Immun-Engager auf andere Oberflächenmarker und damit auf andere Krankheitsbilder.

Neue Therapien

Die chemische Synthese der Immun-Engager und die Kombination mit nicht-biologischen Bestandteilen erhöht die biologische Stabilität und ermöglicht – auch aufgrund der geringen Größe im Vergleich zu Antikörpern – eine bessere Gewebedurchdringung. "Es ist ein großer Vorteil, die positiven Eigenschaften von Antikörpern mit jenen von kleinen, chemisch zugänglichen Molekülen zu vereinen", erklärt Becker. Besonders der schnelle synthetische Zugang zu solchen Molekülen und die einfache Anpassung an verschiedenen Zelltypen macht solche Immun-Engager auch für andere Anwendungen interessant, z.B. im Bereich der entzündlichen und Autoimmun-Erkrankungen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Universität Wien
28.11.2017

Skigebiete in Österreich: Immer teurer!

Skigebiete in Österreich: Immer teurer! Skigebiete in Österreich: Immer teurer!

Seit 14 Jahren beobachtet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) die Preisgestaltung der heimischen Skigebiete. Und seit 14 Jahren kennen die Preise nur eine Richtung: nach oben. Das zeigt auch die aktuelle Erhebung für die Saison 2017/18. Im Durchschnitt verteuerte sich eine Erwachsenen-Tageskarte im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent. Noch deutlicher zeigen sich die Preiserhöhungen bei 6-Tages-Tickets. Diese Mehrtagespässe für Erwachsene legten gegenüber der vorigen Saison um durchschnittlich 3,3 Prozent zu. Die Kartenpreise gondeln damit schneller nach oben als die Inflation, die über die letzten Monate etwa 2 Prozent betrug. Den höchsten Preisgipfel müssen die Wintersportler in Kitzbühel bezwingen. Am günstigsten sind die Tagestickets in Wenigzell und in Raggal.

Gekonnt seine Schwünge in den Schnee ziehen oder einfach nur begeistert die Pisten runterrutschen – das gehört im Winter immer noch zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen in Österreich. Bevor aber die Wintersportausrüstung angelegt wird, muss ordentlich Geld für die Liftkarte abgelegt werden. Und zwar Jahr für Jahr mehr. Die Seilbahnwirtschaft rechtfertigt sich dafür mit aus ihrer Sicht nötigen Investitionen. Diese gilt es natürlich wieder hereinzuspielen. Die Folge sind eben Preisanstiege, die klar über der Inflation liegen.

Üblich sind jährliche Verteuerungen für Erwachsenen-Tageskarten um 50 Cent oder 1 Euro. Kitzbühel hält sich heuer nicht mit Bescheidenheit auf und erhöht gleich um 2 Euro. Somit kostet das Ticket 55 Euro. Die Tiroler Nobelstadt ist damit Spitzenreiter. Kaufen sich Erwachsene in den günstigsten Gebieten wie Wenigzell in der Steiermark oder Raggal in Vorarlberg für einen Tag eine Liftkarte, kostet das 22 Euro. „Die großen und teuren Skiregionen haben natürlich viel mehr Pistenkilometer zur Verfügung als die kleinen. Allerdings stellt sich die Frage, ob dieses große Angebot an Pisten überhaupt ausgenutzt werden kann, vor allem an einem Tag“, sagt VKI-Projektleiter Markus Stingl. Bleibt man länger in einem Wintersportgebiet, sind Mehrtagespässe wohl eine Überlegung wert. Der VKI hat sich deshalb auch die Preise der 6-Tages-Tickets angesehen. Hier werden die 266 Euro in Kitzbühel von einigen Skischaukeln überboten, angeführt von Ischgl/Samnaun mit 290 Euro. „Immerhin, die 300-Euro-Grenze wird diese Saison also noch nicht durchbrochen“, konstatiert Stingl. Am anderen Ende der Preisskala positioniert sich Königsberg-Hollenstein in Niederösterreich mit 110 Euro für den 6-Tages-Pass für Erwachsene.

Auch wenn sich die kleinen Skigebiete mit nur wenigen Pistenkilometern schwer mit den großen Skischaukeln vergleichen lassen, die Hunderte Kilometer Abfahrten bieten – beträchtliches Geld lässt sich auf jeden Fall sparen. Wem weniger Angebot reicht, der kann in einem kleinen Skigebiet 6 Tage die Lifte benützen und zahlt dafür gleich viel wie jemand für 2 Tageskarten in einer riesigen Skischaukel.

Neben dem Trend der jährlichen Preiserhöhung gibt es auch den Trend des Kampfes kleinerer Skigebiete ums Überleben – heuer wurden auf der Frauenalpe bei Murau in der Steiermark die letzten Liftanlagen abgebaut. „Während die großen Skigebiete mit riesigen Investitionssummen klotzen, kommen die kleinen im Verdrängungswettbewerb unter die Räder“, sagt Stingl. Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Am Fuße des Hauser Kaibling wurden allein 5,5 Millionen Euro in eine neue Après-Ski-Hütte investiert. „Mit dieser Summe wäre der Betrieb von so manchem kleinen Skigebiet für 10 Jahre gesichert.“

Untersucht wurden Tages- und 6-Tages-Karten in den Kategorien Kind, Jugendlicher, Erwachsener und Senior in 102 österreichischen Skigebieten.

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23.06.2017

Mit viel Energie in den neuen Lebensabschnitt – Herma Klauser verabschiedet sich in die Pension

v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Herma Klauser, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst. v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Herma Klauser, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst.

Seit 30 Jahren war Herma Klauser als Reinigungskraft im Landesklinikum Wiener Neustadt tätig. Nun mussten sich ihre Kolleginnen von ihr beruflich verabschieden.

Herma Klauser erlernte das Gastgewerbe, bis sie 1988, aus familiären Gründen, ins Landesklinikum Wiener Neustadt wechselte. Im Klinikum war sie zehn Jahre als Reinigungskraft im Ambulanzbereich und danach 20 Jahre im Mütterheim tätig. Besonders ihre ruhige und positive Art wurde von den Kolleginnen auf der Abteilung sehr geschätzt.

„Das Wichtigste ist mir, agil und aktiv zu bleiben und so werde ich in der Pension viele Reisen unternehmen und meine neu gewonnene Freizeit in vollen Zügen genießen. Vor allem aber werde ich meine Kolleginnen vom Landesklinikum, mit denen ich viele Jahre zusammengearbeitet habe, sehr vermissen“, so Herma Klauser. Die ersten geplanten Reisen führen die unternehmungslustige Neo-Pensionistin in die Berge nach Tirol und in die Schweiz.

Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich verabschiedete sich von der beliebten Kollegin im Namen des Landesklinikums: „Wir danken Frau Klauser für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen ihr im Namen des gesamten Klinikums alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt“.

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03.06.2018

"HIV-Test als Teil der Gesundenuntersuchung wäre wichtiger Schritt"

"HIV-Test als Teil der Gesundenuntersuchung wäre wichtiger Schritt" "HIV-Test als Teil der Gesundenuntersuchung wäre wichtiger Schritt"

Positiv überrascht reagiert NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker auf die Interviews, die Ministerin Hartinger-Klein am Lifeball gab: „Dass der HIV-Test Teil der Gesundenuntersuchung sein könnte und von der Krankenkasse bezahlt wird, war bisher für alle Regierungen ein absolutes Tabu. Es ist sehr erfreulich, dass sich offenbar doch etwas bewegt und Hartinger-Klein am Lifeball genau das vorschlägt. Rund die Hälfte der Diagnosen wird zu spät gestellt, das machte es auch schwierig, Neuinfektionen zu bekämpfen. Wird der HIV-Test standardmäßig Teil der Gesundenuntersuchung, wäre das ein großer Schritt“, zeigt Loacker auf. NEOS nehmen die Ministerin hier beim Wort und werden Vorhaben diesbezüglich selbstverständlich unterstützen – und gegebenenfalls daran erinnern, sollte es bei Interviews am roten Teppich bleiben und keine konkreten Maßnahmen folgen.

Loacker macht außerdem darauf aufmerksam, dass es eine breitere Aufklärungskampagne braucht: „Es ist schön, wenn die Bundesregierung einmal im Jahr am Lifeball aufläuft. Die Gesundheitsministerin sollte sich allerdings das ganze Jahr über mit dem Thema beschäftigen: HIV und AIDS sind immer noch Tabu-Themen und nach wie vor mit Diskriminierung und Angst verbunden. Das können wir nur mit umfassender Information ändern.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: CDC/Dr. Edwin P. Ewing, Jr.
30.03.2018

Getränke im Zucker- und Süßstoff-Check

Getränke im Zucker- und Süßstoff-Check Getränke im Zucker- und Süßstoff-Check

„Die ÖDG fordert seit vielen Jahren eine Reduktion von Zucker und Fett in Lebensmitteln und tritt dafür ein, dass gesunde Lebensmittel auch zu einem leistbaren Preis verfügbar gemacht werden“, erklärt die Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft, Univ. Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer. „Es freut uns sehr, dass durch die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und die SIPCAN-Getränkeliste bereits Erfolge bei der Reduktion des Zuckergehalts in Getränken erreicht werden konnten. Wir wissen aus Mexiko, dem Land, das sich bisher am meisten für die Reduzierung von Zucker in Softdrinks stark gemacht hat, wie deutlich sich dieser Einsatz direkt auf den Rückgang von Adipositas- und Diabetes-Neuerkrankungen auswirkt.“

Zuckersteuer auf Getränke?

Bezugnehmend auf die aktuellen Auswirkungen der geplanten Steuer in Großbritannien ergänzt Kautzky-Willer: „Die ÖDG erachtet einen Weg mit positiven Incentives prinzipiell als besser, weil er nachhaltiger wirkt, in dem er gesunde Produkte fördert statt andere zu bestrafen. Wenn eine Zuckersteuer aber so rasch, bereits durch die Ankündigung, den Zuckergehalt real senkt, kann auch dieses gesundheitspolitische Steuerungselement gerne angewendet werden.“

Der Vorstand von SIPCAN und Präsident der ÖAG (Österreichische Adipositas Gesellschaft) Univ.-Prof. Prim. Dr. Friedrich Hoppichler betont: „In Großbritannien führt die Politik über Steuern zu einem vermehrten Einsatz von Süßstoffen und nicht zu einer Reduktion der generellen Süße. In Österreich können wir bereits Erfolge belegen. Durch den breiten Einsatz der Getränkeliste vor allem im schulischen Bereich gelingt es ebenfalls einen positiven Anreiz zur Zuckerreduktion für die Getränkeproduzenten zu schaffen, das bezeichnen wir als den österreichischen Weg zu einem gesünderen Trinkverhalten.“

Positiv-Liste wächst

In einer jährlichen wissenschaftlichen Untersuchung wird von SIPCAN bundesweit das Getränkeangebot in PET-Gebinden sowie Kartonverpackungen von 0,20 bis 0,75 Liter analysiert. Die aktuelle Erhebung umfasst über 700 Produkte und zeigt, dass der Anteil an Getränken, die den Orientierungskriterien entsprechen, im Vergleich zum Vorjahr weiter zugenommen hat und derzeit bei 57,4 Prozent liegt. Im Vergleich zur ersten Untersuchung aus dem Jahr 2010 entspricht dies einer Zunahme von 14,1 Prozent. „Das bedeutet, dass derzeit in einem Supermarkt mit einem repräsentativen Getränkeangebot mehr als die Hälfte der angebotenen Produkte den SIPCAN-Kriterien entspricht“ erklärt Hoppichler „Pro 100 ml Getränk sind derzeit 6,51 g Zucker im Durchschnitt enthalten. Das entspricht einer Reduktion um 13,5 Prozent seit 2010“.

Klare Orientierungskriterien

Neben der transparenten Darstellung des Zuckergehaltes werden auch klare Kriterien für die Produktauswahl festgelegt. Die Ernährungsexperten von SIPCAN erarbeiteten in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und weiteren Institutionen Orientierungskriterien, die sich unter anderem nach den aktuellen WHO-Empfehlungen zum täglichen Zuckerkonsum richten. Dabei gilt, dass nur jene Produkte in der Positiv-Liste berücksichtigt werden, bei denen der Zuckergehalt pro 100 ml Getränk bei maximal 7,4 g liegt und die keine Süßstoffe enthalten. „Allerdings wird generell zu viel Zucker konsumiert, er sollte auf weniger als fünf Prozent der Energiezufuhr bei Kindern und Jugendlichen und weniger als zehn Prozent bei Erwachsenen beschränkt sein. Idealerweise sollte gar kein freier Zucker in Getränken konsumiert werden, stattdessen gilt z.B. Wasser als idealer Durstlöscher“ betont Kautzky-Willer.

Süß ist auch ohne Zucker nicht gesund!

Süßstoffe werden trotz der dadurch erreichten Kalorieneinsparung als sehr kritisch angesehen, da der Konsument keine Chance hat sich an einen geringeren süßen Geschmack zu gewöhnen. „Auch wenn durch Süßstoffe keine zusätzlichen Kalorien zugeführt werden, bleibt die Süße! Die Lust nach Süßem wird weiter angekurbelt. Säuglinge haben eine angeborene Präferenz für die Geschmacksrichtung Süß. Jedes Mal wenn wir Süßes zu uns nehmen, aktivieren wir unser Belohnungszentrum. Diese Präferenz wird durch prä- und postnatale Einwirkungen verstärkt. Daher ist die Vermeidung von Zucker und süßem Geschmack schon möglichst früh im Kindesalter der beste Schutz vor Übergewicht“, erklärt Kautzky-Willer, „da Süßstoffe außerdem auch die Darmhormone und -flora beeinflussen können und Langzeitdaten zu Gewichtsentwicklung fehlen, kann ich derzeit keine wissenschaftlich fundierte Empfehlung für Süßstoffe abgeben“.

SIPCAN Liste hat Einfluss auf Getränkeindustrie

Eine aktuelle Publikation im European Journal of Public Health zeigt, dass die SIPCAN Getränkeliste mehr als nur eine jährliche Erhebung des IST-Zustandes ist. Durch den sehr breiten Einsatz der Getränkeliste als Entscheidungsgrundlage für das Getränkeangebot vor allem im schulischen Sektor wie z.B. bei Getränkeautomaten und Schulbuffets gelingt es SIPCAN einen Anreiz zur Zuckerreduktion für die Getränkeproduzenten zu schaffen und gleichzeitig auch in gewisser Weise Druck im Hinblick auf diese Zuckerreduktion auszuüben. „Die klaren und leicht verständlichen Orientierungskriterien sowie die Transparenz des Zuckergehaltes erleichtert den Konsumentinnen und Konsumenten die Getränkewahl. Die bereits erreichte durchschnittliche Zuckerreduktion zeigt, dass es sowohl auf Seiten der Industrie als auch auf KonsumentInnenseite eine Bereitschaft hin zu weniger Süße gibt“, erläutert Hoppichler.

Zeichen gegen die Übergewichtsproblematik

SIPCAN setzt sich energisch für diese schrittweise Reduktion des Zuckergehaltes ein, um ein starkes Zeichen im Kampf gegenüber der großen Übergewichtsproblematik und den damit einhergehenden Folgeerkrankungen wie Diabetes Mellitus zu setzen. „Dass mit Zucker gesüßte Getränke eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Übergewicht spielen, zeigte eine weitere kürzlich veröffentlichte Übersichtsarbeit, an der SIPCAN maßgeblich beteiligt war“ erklärt Hoppichler. In dieser Übersichtsarbeit, die in Kooperation mit der Europäischen Adipositas Gesellschaft (EASO) durchgeführt wurde, bei der 30 Studien mit über 250.000 Teilnehmern inkludiert waren, konnte aufgezeigt werden, dass der Konsum von mit Zucker gesüßten Getränken in 93 Prozent mit einem erhöhten Körpergewicht bzw. BMI (Body Mass Index) in Zusammenhang stand.

Ausblick für die Zukunft

Der eingeschlagene Weg soll auch in Zukunft langfristig umgesetzt werden. Eine zentrale Maßnahme wird dabei die schrittweise Reduzierung des Orientierungskriteriums für den Zuckergehalt in den nächsten Jahren sein. Weiters soll die Nutzung der Getränkeliste abseits vom Schulsektor ausgebaut werden, um so auch den Anreiz zur Zuckerreduktion für die Getränkeindustrie zu erhöhen. Beide Topmediziner sind sich einig, dass Österreich mit dem eingeschlagenen Weg eine Vorbildwirkung für andere Länder haben kann, bei dem jede Konsumentin und jeder Konsument eine echte Chance hat sich an weniger Süße gewöhnen zu können. Der EU-Ratsvorsitz heuer könnte ein guter Rahmen sein, um diesen österreichischen Weg anderen Mitgliedsländern schmackhaft zu machen.

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09.03.2018

JETZT NEU - GRATIS WLAN im Landesklinikum Wiener Neustadt

Ab sofort bietet das Landesklinikum auf nahezu allen medizinischen Abteilungen einen gratis Internetzugang für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher an.

Damit steht das nächste große Projekt am Landesklinikum Wiener Neustadt vor dem Abschluss. Nicht nur auf nahezu allen medizinischen Abteilungen, sondern auch im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflegeschule kann man sich ab sofort gratis ins Internet einwählen. „Zusätzlich funktioniert unser Free WLAN auch schon in allen Besprechungsräumen des Hauses, was einen großen Mehrwert für diverse Veranstaltungen und Vortragsreihen bietet, die bei uns stattfinden“, freut sich Mag. Andreas Gamlich, kaufmännischer Direktor im Landesklinikum.

Und einwählen funktioniert ganz einfach: das WLAN Kabelplus-im-Klinikum im Handy suchen, den AGB´s der Kabelplus GmbH zustimmen und Lossurfen auswählen.

Noch ist der Ausbau des freien Internetzugangs aber nicht ganz abgeschlossen. „Die WLAN Ausstattung der Ambulanzbereiche und der Institute erfolgt in den nächsten Monaten“, sagt Norbert Nakovich, Leiter der Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Firma Kabel Plus funktioniert reibungslos. Mit der erteilten Nutzungsfreigabe sorgt die NÖ Landeskliniken-Holding dafür, dass das Landesklinikum Wiener Neustadt noch ein Stück zukunftsfitter wird.

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20.02.2018

Intensivpfleger der ersten Stunde: Robert Meixner geht nach 40 Jahren in den Ruhestand

v.l.n.r.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, „Neo-Pensionist“ DGKP Robert Meixner und stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA. v.l.n.r.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, „Neo-Pensionist“ DGKP Robert Meixner und stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA.

Besonders intensiv – das war der Aufbau der Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin und die geleistete Arbeit von DGKP Robert Meixner über 40 Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt. Er leistete hier in vielen Bereichen Pionierarbeit über die Klinikgrenzen hinaus.

Als einer der Ersten absolvierte Robert Meixner die „Sonderausbildung für Intensivpflege“ in Theorie und Praxis. 1980 unterstütze er tatkräftig, gemeinsam mit seinen damaligen Kolleginnen und Kollegen, beim Aufbau der Intensivstation und entwickelte sie bis heute weiter. 2009 übernahm er nach der Stationsleitung, die Bereichsleiterfunktion und war gleichzeitig der zweite Stellvertreter der Pflegedirektorin. Über sein großes Engagement im Klinikalltag hinaus initiierte er gemeinsam mit DGKP Peter Leonhardsberger den Intensivpflegekongress, der heuer bereits zum zehnten Mal stattfinden wird. Damit wurde eine Veranstaltung ins Leben gerufen, welche die Möglichkeiten der modernen Intensivmedizin aufzeigt und die Weiterbildung sowohl für Ärztinnen und Ärzte als auch für Pflegerinnen und Pfleger ermöglicht. Neben interessanten Fachvorträgen und einer umfangreichen Industrieausstellung wird auch immer abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.

Sein soziales Interesse erstreckt sich, weit über den Beruf hinaus, zu ehrenamtlichen Funktionen die er beim Roten Kreuz einnahm. Der Zivildienst begeisterte ihn, sich auch weiterhin leidenschaftlich an Sanitätseinsätzen beim Roten Kreuz zu beteiligen und sein Know-how einzusetzen. Als Notfallsanitäter eilte er Menschen auch per Christophorus 3 und dem Intensivhubschrauber zur Hilfe.

Auch im Privatleben liegt ihm die Pflege sehr am Herzen, nämlich die seines Gartens. Die geernteten Früchte und das Gemüse werden von Robert Meixner in seiner neuen Funktion als „Hausmann“ gerne verarbeitet. Als geselliger Mensch trifft er sich auch des Öfteren mit seinen Freunden zu einem ausgedehnten Frühstück. Sein soziales Engagement wird er in der Pension beibehalten und sich bei so manchen Vereinen einbringen.

Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS bedankte sich im Namen des Landesklinikums Wiener Neustadt mit den abschließenden Worten: „Wir wünschen ihm viel Gesundheit und eine erfüllte Pension mit seiner Familie. Danke, für die hervorragende Unterstützung und das große Engagement.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
13.01.2018

Der zehnte Neujahrsempfang des LK Wiener Neustadt begeisterte die Festgäste mit „Kulinarik und Tanz“

LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA und Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger. LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA und Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger.

Die Arena Nova war dieses Jahr Schauplatz eines doppelten Jubiläums. Das Landesklinikum Wiener Neustadt feierte neben seinem zehnten Neujahrsempfang, auch das zehnte Jahr seit der Übernahme der Rechtsträgerschaft des Klinikums durch das Land Niederösterreich. Das diesjährige Motto des Neujahrsempfangs war „Kulinarik und Tanz“. Der Einladung der Klinikleitung folgten über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ehrengäste und Partner des Klinikums. Sie genossen einen entspannten und unterhaltsamen Abend mit einer Reihe von Höhepunkten.

„Das Jahr 2017 bot zahlreiche Höhepunkte für das Klinikum in Wiener Neustadt. Die Eröffnung des Kardiologischen Zentrums war einer davon. Damit setzen wir einen weiteren wesentlichen Schritt für die bestmögliche Gesundheitsversorgung. Mit diesem und vielen anderen Projekten, sowie unseren zahlreichen Um- und Zubauten an den verschiedenen Klinikstandorten stellen wir auch für die Zukunft die optimale medizinische und pflegerische Betreuung für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sicher. Zusätzlich zeigen wir mit der neuen Initiative für Landärzte Verantwortung und wollen hier auch im niedergelassenen Bereich für eine ausreichende Anzahl an Medizinerinnen und Medizinern garantieren. Hier im Landesklinikum Wiener Neustadt blicken wir mit dem Neujahrsempfang auf ein erfolgreiches Jahr zurück und gehen voller Elan in das Neue, in dem wir gemeinsam die Grundlage legen wollen, um das Klinikum der Zukunft aufzustellen“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

„Durch zahlreiche Akzente im vergangenen Jahr konnte eine noch bessere Patientenversorgung erzielt werden. Dies konnte zum Beispiel durch eine vor kurzem erstmalig angewendete narbenfreie Operationsmethode für Schilddrüsenerkrankungen erreicht werden. Somit zählt das Landesklinikum in Österreich einmal mehr zu den Vorreitern“, freut sich der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

Rückblickend auf die vergangenen Jahre hat sich im Landesklinikum so manches geändert. Neben strukturellen gab es auch personelle Änderungen. So wurde zum Beispiel die Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS in ihre wohlverdiente Pension verabschiedet. Die Nachfolgerin Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA, die die Position als Pflegedirektorin am Landesklinikum Wiener Neustadt ab März 2018 innehat, konnte im Rahmen der Feierlichkeiten vorgestellt werden. „Ich bin von der Veranstaltung sichtlich begeistert. Ich freue mich schon auf meine zukünftigen Aufgabenbereiche und auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so die „Neo“-Pflegedirektorin Christa Grosz.

Unter den zahlreichen Festgästen war auch Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Hausherr der Arena Nova, der sich nicht nur vom Neujahrsempfang begeistert zeigte sondern auch einen ersten Ausblick auf den Klinikneubau gab: „Dank eines Investments von 535 Millionen Euro durch das Land NÖ kann der Neubau des Klinikums auf dem Gelände der Civitas Nova entstehen. Die Planungen für den Neubau haben bereits begonnen. Mir ist es aber auch wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Bevölkerung ihre Wünsche und Anregungen über die Mailadresse klinik.neubau@wienerneustadt.lknoe.at übermitteln und so aktiv am Neubau mitwirken.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Foto Herbst

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