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Dienstag 22.05.2012 03:42
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Sport/Gesundheit

20.05.2012

Erstes Ardagger Beachvolleyball Open

Am Beachplatz im Donauwellenpark Ardagger Markt findet das ABO (Ardagger Beachvolleyball Open) am 8. Juli statt Am Beachplatz im Donauwellenpark Ardagger Markt findet das ABO (Ardagger Beachvolleyball Open) am 8. Juli statt

Ardagger (Niederösterreich). - Unter dem Kurztitel „ABO“ – für Ardagger Beachvolleyball Open – steht am 8. Juli zwischen 10 und 18 Uhr ein Beachvolleyballturnier, das junge Menschen rund um Richard Frasl aus Ardagger Markt veranstalten. „Wir haben einen tollen Beachplatz und den wollen wir auch für ein „Open“ nutzen.“ lädt Frasl Beachvolleyballfans aus nah und fern ein.

Gespielt wird in 3er Teams mit einer Gruppenphase und in der Folge Playoffspielen und dann nach dem Doppel-KO-System.

Für´s leibliche Wohl ist zwischendurch bestens gesorgt und auch zu gewinnen gibt´s tolle Sach-&Pokalpreise;versprechen die Veranstalter vom Dorferneuerungsverein Ardagger Markt, die sich Richi Frasl mit in den „Sand“ geholt hat.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: zVg.
21.05.2012

Tuesday-Nightskating in St. Pölten startet

Die Abendstunden des 22. Mai, 5. und 19. Juni, 3. und 17. Juli, 3., 17. und 28. August sowie des 11. September gehören in St. Pölten ganz den Skatern. Das Rahmenprogramm beim Klangturm im Regierungsviertel St. Pölten beginnt immer um 19 Uhr, gestartet wird um 19.30 Uhr. Alle drei Streckenvarianten sind etwa 16 Kilometer lang und werden abwechselnd befahren. Die Routen führen jeweils ausgehend vom Klangturm rund ums Stadtzentrum und wieder zurück zum Klangturm, wo ausreichend Parkplätze vorhanden sind. „Tue was für deine Fitness, hab Spaß beim Skaten und lerne die Landeshauptstadt aus einer neuen Perspektive kennen", das ist das Credo der Nightskating-Session in St. Pölten.

„Eine einzigartige Chance, die alle Sportbegeisterten nützen sollten", so Sport-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, die ergänzt: „Es handelt sich um kein Rennen, die Sicherheit steht im Vordergrund." St. Pölten reiht sich damit erneut unter die Städte Wien, Salzburg, Innsbruck oder Graz ein, wo sich diese Veranstaltungen über immer größeren Zuspruch freuen. Die eigenen Inline-Skates sollen nach Möglichkeit mitgebracht werden, es gibt aber auch eine gratis Verleihmöglichkeit.

Das Bundesland Niederösterreich bietet dabei ein einzigartiges Sporterlebnis auf den Hauptverkehrswegen der Stadt. Wo sonst Autos und Lkw rollen, geht es für zwei Stunden wesentlich leiser, umweltfreundlicher und lustiger zu. Begleitet durch Exekutive und Moderation ziehen die Rollerblader begleitet von Musik über gesperrte Straßen durch die Stadt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
18.05.2012

Kindliches Rheuma: Heilungschancen stark verbessert

Kindliches Rheuma: Heilungschancen stark verbessert Kindliches Rheuma: Heilungschancen stark verbessert

In Österreich leiden mehr als 2000 Kinder unter 16 Jahren an „kindlichem Rheuma.“ Laut Wolfgang Emminger von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien sind die Heilungschancen und die Chancen, im Erwachsenenalter ein selbstständiges, berufstätiges Leben führen zu können, aber mittlerweile deutlich verbessert. Und zwar dank des Einsatzes von Medikamenten wie niedrig dosiertem Methotrexat und Biologika. Wesentliche Behandlungsfortschritte in der Behandlung der systemischen Form gibt es darüber hinaus durch den Einsatz von Biologika gegen Interleukin-1 und Antikörper gegen den Interleukin-6-Rezeptor. Die Konsequenzen der „systemischen juvenilen idiopathischen Arthritis“ können katastrophal sein: schwere Fieberschübe, zahlreiche die Gelenke betreffende Entzündungen, langsame Zerstörung der Gelenke sowie Haut-, Leber- und immunologische Erkrankungen bis hin zu Herzbeutelentzündungen oder Milzvergrößerung.

„Das Verabreichen hoher Dosen von Cortison über oft lange Zeit hat zu beträchtlichen Nebenwirkungen wie Weichheit der Knochen, Knochenbrüchigkeit, Stammfettsucht, arteriellem Bluthochdruck und unschönen Schädigungen der Haut geführt. Diese können nun oftmals durch Biologika vermieden werden“, sagte Emminger anlässlich des Internationalen Tags der Klinischen Forschung, der heuer unter dem Motto „Forschen für Kinder“ steht. Neben zugelassenen Biologika müssen bei Kindern und Jugendlichen jedoch oft in der betreffenden Indikation nicht zugelassene Medikamente verabreicht werden, wie zum Beispiel in der Behandlung der Uveitis, einer Augenentzündung, die gegen Cortison resistent ist.

Emminger: „Daher ist die weitere Erforschung der Wirksamkeit von Medikamenten bei den erwähnten kindlichen rheumatischen Erkrankungen unabdingbar.“ Derzeit werden in der Kinderrheumaambulanz der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Medizinischen Universität Wien 400 Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Rheumaformen behandelt. 50 Kinder und Jugendliche leiden an Uveitis.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
21.03.2012

Walter Röhrl erklimmt erneut im Audi Sport quattro S1 den Pikes Peak

Walter Röhrl mit dem fast 600 PS starken Audi Sport quattro S1 Walter Röhrl mit dem fast 600 PS starken Audi Sport quattro S1

25 Jahre nachdem Walter Röhrl im Audi Sport quattro S1 in ungebrochener Rekordzeit den Pikes Peak empor driftete, kommt es 2012 noch einmal zum Treffen der Giganten: Am 8. Juli wird Röhrl zum zweiten Mal bei dem berühmten Bergrennen, auch „Race to the Clouds“ genannt, an den Start gehen. Im US-Bundesstaat Colorado setzt sich der Rallyefahrer des Jahrhunderts an das Steuer des Original Audi Sport quattro S1 und macht so einen Meilenstein der Audi Sport Geschichte noch einmal erlebbar. Einen Vorgeschmack auf das berühmte Bergrennen gibt Audi Tradition seit heute auf der weltgrößten Oldtimermesse „Techno Classica“ in Essen – Autogrammstunde mit Walter Röhrl inklusive.

Am 11. Juli 1987 drückte Rallyelegende Walter Röhrl das Gaspedal im fast 600 PS starken Audi Sport quattro S1 durch und erklomm in nur zehn Minuten und 48 Sekunden den Berg. Auf der ungesicherten Schotterpiste war dies noch nie zuvor einem Fahrer gelungen – ein Meilenstein in der Geschichte des ältesten Bergrennens der USA, ein Meilenstein auch für Audi. Spätere Verbesserungen der Rennzeit fanden auf der heute asphaltierten Strecke statt.

25 Jahre nach seinem Erfolg geht Walter Röhrl am 8. Juli zum zweiten Mal mit dem „Monster“ auf Bergtour. Diesmal nicht unter Rennbedingungen, aber immer noch anspruchsvoll genug: Die Strecke verläuft in Serpentinen über fast 20 Kilometer und 150 Kurven bis hin zum Gipfel, der auf 4.301 Metern Höhe liegt.

Wer im Juli nicht vor Ort mit von der Partie sein kann, der hat seit heute auf der weltgrößten Oldtimermesse „Techno Classica“ in Essen die Möglichkeit, Impressionen des berühmten Rennklassikers zu sammeln. Audi Tradition, die Abteilung der AUDI AG, die sich mit der Geschichte des Unternehmens beschäftigt, präsentiert dort in Halle 7 auf 700 Quadratmetern echte Siegertypen aus dem Bergrennsport. Besonderes Highlight: der Audi Sport quattro S1 „Pikes Peak“.

Nicht nur das Original Rallye-Auto kann bewundert werden, der Meister kommt höchstpersönlich: Am Sonntag, 25. März, gibt Walter Röhrl eine exklusive Autogrammstunde am Audi Stand. Motorsportbegeisterte und Audi Fans haben von 14 bis 15 Uhr die Möglichkeit, die Rallyelegende kennenzulernen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Audi Motorsport
09.05.2012

Über die Landesgrenzen hinweg bekanntes Projekt: der Raumzellenbau des LK Wiener Neustadt

Die Delegation aus Oberösterreich wurde vom Kaufmännischen Direktor des Landesklinikums Wiener Neustadt Mag. Andreas Gamlich und von Projektleiter DKBW Ing. Franz Pöltl durch den zukunftsweisenden Bau geführt. Die Delegation aus Oberösterreich wurde vom Kaufmännischen Direktor des Landesklinikums Wiener Neustadt Mag. Andreas Gamlich und von Projektleiter DKBW Ing. Franz Pöltl durch den zukunftsweisenden Bau geführt.

Der im letzten September im Landesklinikum Wiener Neustadt eröffnete Raumzellenbau hat weit über die Landesgrenzen hinweg für Aufsehen gesorgt. Bei einem Besuch von hochrangigen Vertretern aus Oberösterreich zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch zeigten sich die Gäste von den vielen Vorteilen dieser Bauweise beeindruckt.

Beim Raumzellenbau handelt es sich um einen Klinikzubau, der aus 108 Modulen besteht. Seit der Eröffnung im September letzten Jahres sind darin die 2. Interne Abteilung, die Unfallchirurgie sowie diverse Operationsräumlichkeiten untergebracht. Er war notwendig geworden, um in der Zeit bis zum Neubau des Landesklinikums Wiener Neustadt die optimale medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung weiterhin zu gewährleisten.

„Der Raumzellenbau stellt aufgrund seiner Größe und Qualität ein europäisches Vorzeigeprojekt dar. Durch die innovative Bauweise mittels Raummodulen lagen zwischen dem Spatenstich und der endgültigen Eröffnung nur etwas mehr als ein Jahr“, betont Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA.

Von der Funktionalität dieses Klinikzubaus machte sich nun eine hochrangige Delegation der gespag (OÖ. Gesundheits- und Spitals AG), bestehend aus dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Harald Geck, dem Direktor für Bau, Beschaffung und Technik Mag. Rainer Mooshammer sowie Experten und Sachverständigen von Bau, Sanitätsrecht und Sicherheitstechnik des Landes Oberösterreich, ein Bild. Dabei stand neben der Präsentation des Projektes auch der Film zu Bau und Eröffnung des Raumzellenbaus sowie eine Führung mit Projektleiter DKBW Ing. Franz Pöltl auf dem Programm.

„Die Raummodule haben jeweils ein Ausmaß von 4 x 4 x 18,5 Meter und wurden von der Firma Stugeba einzeln angeliefert. Für eine direkte Verbindung zum Hauptgebäude des Klinikums wurde zudem eine aus drei Raumzellen bestehende, 27 Meter lange Brücke angefertigt“, gab Ing. Pöltl Einblick in die technischen Details.

Die Gäste aus Oberösterreich zeigten sich ob der Vorzüge des Zubaus beeindruckt. „Der Raumzellenbau ist nicht nur eine optimale Übergangslösung bis zum Neubau sondern eine vollwertige, bestens ausgestattete medizinische Infrastruktur“, so Regionalmanager Zens abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
14.03.2012

Checkliste für den Helmkauf

Checkliste für den Helmkauf Checkliste für den Helmkauf

Die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen nehmen viele zum Anlass, sich wieder auf das Rad zu schwingen. Neben den positiven Auswirkungen auf die Umwelt, welche durch den Ersatz von Autofahrten erzielt werden, bietet das Radfahren auch eine gute Trainingsmöglichkeit.

Durch das Tragen eines Radhelms sind Sie bei jeder Ausfahrt sicher unterwegs. Nur ein Radhelm, der wirklich gut sitzt, bietet einen wirksamen Schutz, darum haben die plan b Gemeinden und das Kuratorium für Verkehrssicherheit eine Checkliste für den Helmkauf entwickelt.

Um den richtigen Helm zu finden, ist eine Anprobe unerlässlich:

- Ein guter Fahrradhelm umschließt den Kopf und bedeckt Stirn, Schläfen und Hinterkopf.

- Das Sichtfeld darf durch den Helm nicht eingeengt werden, die Ohren bleiben frei.

- Der Helm sitzt so eng, wie es der Tragekomfort gerade noch erlaubt, damit er auch bei einem Sturz weder in die Stirn noch in den Nacken rutscht.

- Eine zusätzliche Anpassung ist durch Polster („Pads“) oder einen verstellbaren Kopfring im Inneren des Helms möglich. Achtung: Nur für Feinkorrekturen gedacht!

- Der Verschlussriemen soll weder einschnüren noch drücken, müssen jedoch fest am Unterkiefer anliegen.

- Für Brillenträger: Brillenbügel müssen sich unter den seitlichen Halteriemen befinden. Die Brille hat genügend Halt, wenn der Brillenbügel hinter dem Ohr optimal angepasst ist.

Speziell für Kinder: Seit dem 31. Mai 2011 gilt in Österreich die Radhelmpflicht für Kinder. Konkret gilt die Radhelmpflicht für Kinder bis 12 Jahren, wenn sie selbst Rad fahren, auf einem Fahrrad mitgeführt werden (zum Beispiel im Kindersitz) oder in einem Fahrradanhänger mitgeführt werden.

- Der Helm muss gefallen! Lassen Sie Ihr Kind beim Kauf des Wunschhelms mitentscheiden, nur so wird Ihr Kind den Helm auch gerne tragen.

- Das Kind muss mit den Einstellmöglichkeiten und dem Verschluss gut zurechtkommen.

- Lassen Sie Ihr Kind das Öffnen und Schließen des Riemens ausprobieren.

- Keinesfalls einen Kinderhelm zum „Hineinwachsen“ kaufen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.11.2011

NEWS: Neue Regeln für Schönheitsoperationen

 "Es lassen immer mehr Menschen Schönheitsoperationen vornehmen. Klare Regelungen sind hier überfällig." "Es lassen immer mehr Menschen Schönheitsoperationen vornehmen. Klare Regelungen sind hier überfällig."

Gesundheitsminister Alois Stöger hat den "Gesetzesentwurf, der Schönheitsoperationen in Österreich strenger regeln soll, vorliegen" und will ihn noch "heuer in Begutachtung" schicken. Das kündigt der Minister im Interview mit NEWS an.

Stöger: "Wir haben bei Schönheits-Operationen derzeit mehrere Probleme, die wir in den Griff bekommen müssen: Erstens wollen immer mehr Personen Schönheits-Operationen machen lassen. Zweitens werden die Patienten und vor allem Patientinnen immer jünger. Dazu kommt, dass Personen, die es gar nicht notwendig haben, sich operieren zu lassen, von Ärzten immer stärker angeworben werden. Letztlich sind die Ergebnisse der Operationen oft nicht so, wie die Patientinnen und Patienten das möchten."

Das sind die Details des Stöger-Gesetzes: - Strenge Ausbildungskriterien für Ärzte, die Schönheitsoperationen vornehmen. - Keine Schönheits-OPs für unter-14-jährige, auch wenn die Eltern zustimmen. - Ausführliche psychologische Beratung für Jugendliche bis 18 Jahren, die eine Operation vornehmen wollen. - Kostenloser Rücktritt von Operationen für Jugendliche. - Strenge Dokumentation des gesamten Beratungs- und Operationsvorgangs. - Aus für Gewinnspiele zu Schönheitsoperationen. - Ein Werbeverbot für Schönheitsoperationen.

Stöger im NEWS-Interview: "Es lassen immer mehr Menschen Schönheitsoperationen vornehmen. Klare Regelungen sind hier überfällig." Der Gesundheitsminister erklärt weiter: "Zudem wird es "Beauty-Docs" nicht mehr geben. Es wird genau definiert wer sich Schönheits-Chirurg nennen darf und welche Ausbildung dafür vorliegen muss. Es wird in Zukunft nicht genügen, irgendwelche Kurse zu machen, um Operationen durchführen zu können."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: www.Foto-Fine-Art.de / pixelio.de
04.05.2012

Salat: Blatt für Blatt gesund und ein wunderbarer Helfer beim Abnehmen

Salat: Blatt für Blatt gesund und ein wunderbarer Helfer beim Abnehmen Salat: Blatt für Blatt gesund und ein wunderbarer Helfer beim Abnehmen

Immer mehr Platz wird den Ernährungsthemen in unserem Leben eingeräumt, denn mit der richtigen Ernährung sind wir fitter, gesünder und fühlen uns rund um besser. Schön und gut. Nur häufig wissen wir nicht genug von den Produkten. Nehmen wir z.B. Salat. Für die einen ist er der Inbegriff eines Schlankmachers, für die anderen nichts anderes als "Hasenfutter", das den Nährwert eines nassen Papiertaschentuchs hat. Was stimmt, was ist schlichtweg Quatsch, haben wir Chefredakteur Dr. Andreas Baum vom Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" gefragt.

Salat hilft wunderbar beim Abnehmen und zwar nicht nur weil er so gut wie kalorienfrei ist, sondern weil er den Magen füllt. Und das löst im Gehirn ein Sättigungsgefühl aus, sodass man anschließend nicht mehr so viel isst. Und heute wissen wir außerdem, dass Salat Substanzen enthält, so genannte sekundäre Pflanzenstoffe sind das, wie etwas Carotinoide, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten aber auch für Krebs senken können.

Kommen wir zum Einkauf von Salat. Nicht jeder ist so geübt, um auf den ersten Blick zu sehen, ob der Salat noch frisch ist oder schon länger beim Händler liegt: Ja, zum einen kaufen Sie frische Salate der Saison. Das sind jetzt im Mai z.B. Kopfsalat, Eichblatt- oder auch Eisbergsalat. Ob ein Salat frisch ist, das können Sie beim Einkaufen prüfen. Beim Kopfsalat schauen Sie sich dazu die Schnittfläche an, Wenn sie hell ist, dann ist er frisch, und je länger der Salat schon im Regal liegt, desto brauner verfärbt sie sich.

Damit der Salat auch zu Hause noch etwas länger frisch und knackig bleibt, sollte man ihn auch richtig lagern: Damit er nicht austrocknet und länger frisch bleibt, sollten Sie Salat in eine Plastiktüte geben oder in ein feuchtes Tuch wickeln und im Kühlschrank lagern. Und übrigens, die äußeren Blätter, die sollte man nicht entfernen, sondern dranlassen und mitessen, da sie besonders viele gesunde Pflanzenstoffe enthalten.

Und noch ein Tipp vom "Diabetes Ratgeber": Endiviensalat, der ja besonders viele Vitamine und Mineralstoffe enthält, sollte man kurz wässern, denn das mildert die bittere Note.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.03.2012

Risiko Frühjahrsputz – Sicher dem Staub auf der Spur

Risiko Frühjahrsputz – Sicher dem Staub auf der Spur Risiko Frühjahrsputz – Sicher dem Staub auf der Spur

Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) rechnet auch heuer wieder mit rund 2.400 Menschen, die sich beim Frühjahrsputz im März und April verletzen. Besonders gefährdet sind Frauen, die rund 80 Prozent der Unfallopfer ausmachen. Mit den warmen Temperaturen starten auch die Spitäler in eine neue Hochsaison. Nicht nur verletzte Sportler füllen die Behandlungszimmer, sondern auch allzu eifrige Hausfrauen und -männer putzen sich regelrecht spitalsreif. Österreichweit ist in den Monaten März und April mit rund 2.400 Unfällen zu rechnen, die beim traditionellen Frühjahrsputz passieren. Damit bestätigt sich das eigene Heim einmal mehr als einer der gefahrenträchtigsten Orte.

Die Verletzungen, die man sich beim Frühjahrsputz zuziehen kann, sind durchaus schwer: In den vergangenen Jahren führten je 40 Prozent der Unfälle zu Knochenbrüchen, rund 20 Prozent zu offenen Wunden. Weitere Verletzungen betrafen Sehnen- und Muskelregionen. Das Fensterputzen ist die Gefahrenquelle Nr. 1 für Haushaltsunfälle. 10 Prozent der Putzteufel verunfallen bei Stürzen aus der Höhe. „Es ist besser, einmal mehr die Leiter umzustellen oder Teleskopstangen zu verwenden als bei akrobatischen Verrenkungen einen Sturz zu riskieren. Überhaupt sollte man beim Putzen von Fenstern, hohen Kästen oder Küchenzeilen immer trittsicher unterwegs sein. Eine intakte Leiter gehört daher genauso wie Besen oder Wischmopp zum Frühjahrsputz dazu“, rät Klaus Robatsch, Leiter des Bereichs Prävention im KFV.

Etwa 8 von 10 Verletzten sind Frauen, die nach dem Frühjahrsputz stationär behandelt werden müssen. Mehr als 50 Prozent aller gestürzten Frauen sind über 59 Jahre. 60 Prozent der betroffenen Frauen erleiden einen Knochenbruch. Das KFV empfiehlt daher: „Generell sollten beim Putzen nicht nur Socken oder Strümpfe getragen werden, sondern auf Schuhe mit rutschfester Sohle zurück gegriffen werden“, so Robatsch.

Stress und Hektik beim Putzen sollte man tunlichst vermeiden. Der Frühjahrsputz ist lästig und langwierig, daher möchte man ihn möglichst rasch hinter sich bringen. Dennoch sollte man sich dafür ausreichend Zeit nehmen und sein Putzvorhaben planen: „Es ist ratsam, den Frühjahrsputz mit Aufräumen und Ausmisten zu beginnen, damit reinigt man nicht nur das Gemüt, sondern es werden auch gleich etwaige Stolperfallen entsorgt. Und auch beim Putzen hat man sich dazwischen Pausen verdient. Überanstrengung und Eile erhöhen das Unfallrisiko“, warnt Robatsch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: KFV
17.05.2012

Wachau-Marathon in Wien präsentiert

Dr. Christian Aichinger, Vorstandsdirektor Landesverband der NÖ Sparkassen, Wolfgang Lehner, designierter NÖ Landesdirektor Wiener Städtische, Mag. Michael Buchleitner, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Jürgen Jungmair, Marketing Intersport eybl, informierten über den Wachau-Marathon Dr. Christian Aichinger, Vorstandsdirektor Landesverband der NÖ Sparkassen, Wolfgang Lehner, designierter NÖ Landesdirektor Wiener Städtische, Mag. Michael Buchleitner, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Jürgen Jungmair, Marketing Intersport eybl, informierten über den Wachau-Marathon

Genau vier Monate vor dem Start wurde am Mittwoch, 16. Mai, im Ringturm der Wiener Städtischen Versicherung in Wien über den Wachau-Marathon informiert, der heuer bereits zum 15. Mal über die Bühne geht. Die Veranstaltung, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Viertel-, Halb- und als Marathon über die gesamte olympische Distanz absolviert werden kann, findet am 16. September statt. Überdies gibt es eine Staffel über die gesamte Marathondistanz, die von zwei, drei oder vier Sportlern absolviert werden kann.

„Der Wachau-Marathon ist die größte Laufveranstaltung in Niederösterreich", betonte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav in ihrem Statement und erinnerte an die einzigartige Umgebung mit dem Weltkulturerbe Wachau. „Ambition des Landes Niederösterreich ist es, möglichst viele Menschen zum Sport zu bringen, und dies geht leichter, wenn es bei Bewerben auch unterschiedliche Kategorien und Distanzen gibt, wo man sich selbst mit seinem Leistungsspektrum wieder finden kann", so die Landesrätin zu den vielen Angeboten beim Wachau-Marathon. Der Wachau-Marathon sei eine ganz besondere Veranstaltung, die großartig den Spitzensport mit dem Breitensport verbindet.

„Sport hat in der Wachau eine große Tradition", betonte Bohuslav und führte neben dem Wachau-Marathon die Radtage in der Wachau im Juli, den Ironman 70.3, der auch durch die Wachau geführt wird, sowie den Snowboardweltcup am Jauerling im letzten Jänner an. Der Wachau-Marathon entspreche auch dem Konzept des Sportlandes Niederösterreich, große sportliche Events in einer tollen Umgebung mit sportlichen Aushängeschildern wie den Olympia Teilnehmerinnen Andrea Mayr und Beate Schrott zu ermöglichen, so Bohuslav. Dazu komme noch die Nachwuchsarbeit mit der Initiative „Running-Kids" oder dem Coca-Cola Junior Marathon in der Wachau.

Zu den wirtschaftlichen und touristischen Aspekten führte die Landesrätin aus, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchschnittlich 1,8 Tage in der Region blieben. „Die Gesamtausgaben pro Tag und Person liegen bei 83 Euro, die Wertschöpfung für Niederösterreich beläuft sich auf zwei Millionen Euro. Für einen vom Land Niederösterreich eingesetzten Euro kommen 42 Euro an Wirtschaftsleistung zurück", erinnerte Bohuslav. Der Wachau-Marathon sei ein Paradebeispiel für eine gute Kombination zwischen Sport, Wirtschaft und Tourismus.

Veranstalter Mag. Michael Buchleitner sagte: „Der Wachaumarathon ist logistisch der schwierigste Lauf, den es in Österreich gibt, weil fast 50 Prozent der Teilnehmer aus Wien anreisen. Erstmals werden heuer Züge von Wien direkt bis zum Start in die Wachau geführt, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen nicht mehr in Krems umsteigen."

Wolfgang Lehner, designierter NÖ Landesdirektor der Wiener Städtischen, betonte: „Die Wiener Städtische begleitet den Wachau-Marathon, weil wir den Team- und Breitensport sowie den Gemeinschaftssinn fördern wollen. Hinter der Veranstaltung steckt sehr viel Begeisterung, sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Sportlerinnen und Sportlern."

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Filzwieser
06.04.2012

Ilse Buck: Die "Vorturnerin der Nation" starb im 89. Lebensjahr

Ilse Buck: Die "Vorturnerin der Nation" starb im 89. Lebensjahr Ilse Buck: Die "Vorturnerin der Nation" starb im 89. Lebensjahr

Ganz Österreich turnte in den 60er und 70er Jahren fast täglich mit Ilse Buck. Von 1965 bis 1998 hat die am 11. Mai 1923 in Linz geborene "Vorturnerin der Nation" unter dem Motto "Fit mach mit" bzw. "Morgengymnastik mit Ilse Buck" Anleitungen zu ihren isometrischen Übungen in Ö1 und Ö3 gegeben und damit ganze Generationen von ORF-Hörerinnen und -Hörern zu sportlicher Betätigung animiert. Vergangenen Sonntag ist Prof. Ilse Buck im 89. Lebensjahr in Wien gestorben.

ORF-Radiodirektor Karl Amon: "Ilse Buck war mehr als 30 Jahre lang fixer Bestandteil der österreichischen Medienlandschaft. Mit ihrer aufmunternden Stimme gelang es ihr, den Österreicherinnen und Österreichern den Morgensport nahezubringen. Die von ihr angeleiteten Trainingsübungen wurden in Ö1 und Ö3 gesendet und erfreuten sich großer Beliebtheit. Ilse Buck war eine Pionierin der Gesundheitsbewegung und eine Vorreiterin der Fitnessbewegung in Österreich."

Ilse Buck hatte Sport in Wien und Berlin studiert und war staatlich geprüfte Turn-, Sport- und Gymnastiklehrerin. Sie veröffentlichte fünf Bücher, zuletzt 2004 "So bleiben Sie länger fit! Gesundheit und Beweglichkeit bis ins hohe Alter", und gründete gemeinsam mit der Fußballlegende Helmut Senekowitsch die Sportinitiative "Fit fürs Leben". Ihre Popularität wird unter anderem auch durch eine Szene in "Kottan ermittelt" (in der Episode "Räuber und Gendarm", 1980) und Falco-Turnstunden in Ilse-Buck-Manier 1982 in Ö3 unterstrichen.

Ilse Buck war bis ins hohe Alter als Trainerin aktiv und für den ORF zuletzt 2007 in Radio Steiermark tätig.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: ueberreuter verlag
16.03.2012

Neurodermitis nimmt zu: Schon jedes 10. Kind betroffen

Neurodermitis: Eltern vertrauen zu oft auf Wundermittel und Dr. Google - KinderärztInnen und ApothekerInnen starten Aufklärungsoffensive Neurodermitis: Eltern vertrauen zu oft auf Wundermittel und Dr. Google - KinderärztInnen und ApothekerInnen starten Aufklärungsoffensive

Mehr als 10% der Kinder in Österreich leiden an Neurodermitis (atopischer Dermatitis). Die Zahl der Betroffenen nimmt ständig zu. Neurodermitis ist damit die häufigste chronisch entzündliche Hauterkrankung bei Kindern. Bei fast der Hälfte der betroffenen Kinder manifestiert sich die Neurodermitis innerhalb der ersten sechs Lebensmonate, bei 85% innerhalb der ersten fünf Lebensjahre. Eltern fühlen sich zunächst oft überfordert und hilflos - und vertrauen viel zu oft auf Wundermittel und Dr. Google. "Wir warnen entschieden vor vermeintlichen Heilmitteln und selbstgewählten Neurodermitis-Diäten", so OA. Dr. Isidor Huttegger (ÖGKJ). Damit sich Eltern im Informationsdschungel besser zurechtfinden, haben Österreichs KinderärztInnen und ApothekerInnen einen Eltern-Ratgeber erarbeitet und starten nun eine gemeinsame Aufklärungsoffensive.

Neurodermitis verläuft in Schüben, ist nicht ansteckend und tritt in vollkommen unterschiedlichen Schweregraden auf. Die Ursache der Erkrankung ist eine Störung der Haut-Barrierefunktion, durch die ein Feuchtigkeitsverlust der Haut entsteht. Erblich vorbelastete Kinder leiden deutlich häufiger an der Hautkrankheit - sind beide Eltern betroffen, liegt die Wahrscheinlichkeit sogar bei 60%. Die meisten Eltern sind nach der Diagnose zunächst geschockt und fühlen sich hilflos. "Und dann probieren sie alles Mögliche aus, um ihren Kindern zu helfen. Schwere Mangelernährungszustände bei Kindern aufgrund von Diäten im Selbstversuch sind nicht selten!", so OA Dr. Huttegger, Leiter der Arbeitsgruppe pädiatrische Dermatologie der ÖGKJ.

Informierte Eltern können eine Menge dazu beitragen, die Symptome der Neurodermitis zu lindern und ihrem Kind das Leben zu erleichtern. "Eltern können die Rolle eines "Co-Therapeuten" bei der Neurodermitis-Behandlung ihres Kindes übernehmen und damit die Lebensqualität ihres Kindes deutlich verbessern", definiert OA Dr. Huttegger sein vorrangiges Ziel. "Um das zu erreichen, müssen wir sie über die Erkrankung gut informieren." Zu diesem Zweck gibt es neben den angebotenen Neurodermitis-Schulungen nun einen neuen Eltern-Ratgeber, der umfassende Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Neurodermitis enthält. 7 goldene Regeln fassen die wichtigsten Expertentipps in aller Kürze zusammen. Zudem enthält der Ratgeber wichtige Hinweise zum Umgang mit dem Juckreiz und beleuchtet den Stellenwert unterschiedlicher Allergien und auslösender Faktoren. OA Huttegger: "Nur aufgeklärte und geschulte Eltern können echte Therapieoptionen von zweifelhaften Wundermitteln unterscheiden. So können sie ihrem Kind mit der richtigen konsequenten Behandlung das Leben bedeutend erleichtern."

"Mit der Diagnose beginnt für viele Familien die Suche nach der "richtigen" Therapie, die besonders motivierte Eltern manchmal zu vermeintlichen Wundermitteln und Diäten greifen lässt", erzählt Dr. Huttegger aus seinem Spitalsalltag. Seitdem im Internet alles (Un)mögliche zu finden und zu erwerben ist, fallen Eltern noch leichter auf falsche Versprechungen herein. "Natürlich immer aus dem Versuch heraus, das Beste für ihr Kind zu tun. Leider bewirken sie damit oft das genaue Gegenteil", so Dr. Huttegger. "Fest steht: Es gibt für Neurodermitis leider kein Heilmittel."

Vor allem im ersten Lebensjahr gelingt durch die regelmäßigen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kinderärztin/Kinderarzt. Danach nimmt die Besuchsfrequenz in den Ordinationen langsam ab, was sich in einigen Fällen negativ auf die Therapietreue (Compliance) auswirkt. Hier erkennen Österreichs ApothekerInnen ihr größtes Potenzial in der Neurodermitis-Therapie. "Wir sehen die Eltern regelmäßig und wissen in vielen Fällen auch, wer in der Familie welche Krankheiten hat und möglicherweise eine Dauertherapie benötigt", so Mag. Max Wellan, angestellter Apotheker in Wien und Vizepräsident der Wiener Apothekerkammer. "In Österreichs Apotheken stehen unterschiedliche geeignete Präparate zur Basistherapie bei Neurodermitis zur Verfügung. Die Apothekerinnen und Apotheker bilden sich auch in diesem speziellen Bereich laufend weiter und können Eltern betroffener Kinder bei Auswahl und Verwendung der Basistherapie unterstützen." Erst gestern fand in Wien im Rahmen der Initiative eine ApothekerInnen-Fortbildung zu Neurodermitis bei Säuglingen und Kleinkindern statt. "Wir möchten unseren Teil beitragen und Eltern auch aktiv zu diesem komplexen Thema informieren. Deswegen war es uns ApothekerInnen ein Anliegen, bei der Ausarbeitung des Eltern-Ratgebers mitzuwirken."

Neurodermitis kann nicht geheilt werden, ist aber sehr gut behandelbar. Drei Säulen sollten unbedingt beachtet werden, um die Symptome zu verringern und die schubfreien Zeiten zu verlängern:

1. Säule: Basistherapie

Mehrmals täglich den ganzen Körper eincremen, vor allem auch bei scheinbar gesunder Haut in schubfreien Phasen! Ausschließlich spezielle Kinderprodukte ohne Duft- und Konservierungsstoffe aus der Apotheke verwenden.

2. Säule: Auslöser (sogenannte "Triggerfaktoren") vermeiden

Bekannte Trigger (Kleidung, Schwitzen, Klima, psychische Belastungen, etc.), die den Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen, sollten ständig gemieden werden. Bei bestätigten Allergien muss auch der Kontakt zu allergieauslösenden Faktoren ständig vermieden werden.

3. Säule: Ausreichend antientzündliche Therapie

Zur Behandlung akuter Ekzemschübe werden - zusätzlich zur Basistherapie - moderne, meist schwache kortisonhältige Salben angewendet. Damit gelingt es, den Teufelskreis aus Infektion - Entzündung - Juckreiz - Kratzen zu durchbrechen.

Der Elternratgeber zur Neurodermitis bei Babys und Kleinkindern ist ab sofort in Österreichs Apotheken, bei KinderärztInnen und DermatologInnen erhältlich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: jaro.p
30.01.2012

Landesklinikum Wiener Neustadt: Interdisziplinäres Notfalltraining auf höchstem Niveau

Dr. Albert Stättermayer beim Training für den Notfall Dr. Albert Stättermayer beim Training für den Notfall

Teamtraining für den Notfall – was für Airlines seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, wird auch im medizinischen Alltag immer mehr zur gelebten Praxis. An der Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin des Landesklinikums Wiener Neustadt werden derartige Trainingsprogramme regelmäßig durchgeführt.

So fand kürzlich in Kooperation mit dem Europäischen Rat für Wiederbelebung (ERC) solch ein interdisziplinäres Training statt. Unterstützt wurde die Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin, welche mittlerweile bereits selbst über sieben nach den Richtlinien des ERC geschulte Trainer verfügt, dabei von der Abteilung für Notfallmedizin des AKH Wien.

An drei Tagen trafen sich 25 teilnehmende Ärzte und Pflegekräfte sowie zwölf Trainer im Seminarhotel Hirschwang an der Rax. Die multiprofessionelle Gruppe, bestehend aus Anästhesisten, Internisten und Notfallmedizinern, konnte hierbei in intensiven Trainingseinheiten ihre Fähigkeiten im Beherrschen lebensbedrohlicher Erkrankungen und Krisensituationen vertiefen.

Ähnlich wie in einem Flugzeugcockpit stand bei diesem Training neben medizinischen und technischen Aspekten besonders die optimale Zusammenarbeit des Teams im Vordergrund. „Dabei gilt es, eine Vielzahl an Interaktionen zwischen dem Patienten, den an der Intensivstation, im Operationssaal oder in der Notfallversorgung eingesetzten Medikamenten, den technischen Geräten sowie den behandelnden Ärzten und Pflegern zu beherrschen“, bringt Prim. Dr. Helmut Trimmel die Anforderungen auf den Punkt.

Getragen und ausgerichtet wurde das dreitägige Training vom Karl Landsteiner Institut für Medizinische Simulation, Patientensicherheit und Notfallmedizin. Dieses wissenschaftliche Institut unter der Leitung von Dr. Trimmel ist seit 2006 an der Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin des Landesklinikum Wiener Neustadt eingerichtet.

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21.12.2011

Problem Übergewicht: Dicke Kinder haben vermehrt Knieschäden

Problem Übergewicht: Dicke Kinder haben vermehrt Knieschäden Problem Übergewicht: Dicke Kinder haben vermehrt Knieschäden

Zu dick, allein gelassen und schwerwiegende gesundheitliche Probleme - das ist der Kreislauf, in dem sich immer mehr Kinder und Jugendliche befinden. Ein Forscherteam an der MedUni Wien unter der Leitung von Harald Widhalm von der Universitätsklinik für Unfallchirurgie hat an 20 krankhaft übergewichtigen Kindern und Jugendlichen nachgewiesen, dass diese neben dem seelischen Frust und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes vermehrt an erheblichen Kniegelenksschäden leiden.

Durchschnittlich waren die ProbandInnen 14 Jahre alt. Der mittlere Body Mass Index (BMI) betrug 39,3 kg/m2 , während in der gesunden Population in dieser Altersgruppe entsprechend der Wachstums-Gewichtskurven nach Kromeyer-Hauschild BMI-Werte bei Normalgewichtigen bei rund 20 kg/m2 zu sehen sind. Widhalm: "In unserer Gruppe waren Kinder mit 180, 190 Kilogramm Körpergewicht." Bei Magnetresonanzuntersuchungen, welche auf Grund der massiven Körperumfänge, sowie des zu hohen Körpergewichts der Patienten ausserhalb der MedUni Wien in einem speziellen offenen MRT-Gerät durchgeführt werden mussten, sind bei jedem dieser Kinder bzw. Jugendlichen zumindest ein Knorpelschaden im Knie festgestellt worden. Am häufigsten lag der Defekt hinter der Kniescheibe.

Durch die körperliche Beeinträchtigung schließt sich der Kreis: "Diese Kinder können sich nicht mehr in dem geforderten Maß bewegen und werden im Sport-Unterricht in ein Eck gestellt, das Herz-Kreislaufsystem ist beeinträchtigt, der Frust und die Depression wächst weiter und viele kompensieren das durch weitere Gewichtszunahme", erklärt Widhalm. Den meisten dieser Jugendlichen fehle auch der Halt in der Familie: "Oft sind beide Elternteile arbeitstätig und haben keine Zeit für ihre Kinder, essen wird zur Ersatzbefriedigung." Und viele Eltern leben das Dicksein quasi vor und sind selbst übergewichtig.

Daher appelliert der Mediziner gerade jetzt, zur Weihnachtszeit, wenn Kekse und Schokolade, der Enten- oder Ganslbraten und gesüßte Getränke locken, an die Vorbildwirkung der Eltern: "Zeigen Sie Ihren Kindern, dass es auch gesunde Alternativen gibt!"

Wenn es bereits zu spät ist, gibt es nicht mehr viele Möglichkeiten. Allein mit Bewegung sind dutzende Kilogramm Übergewicht nicht wegzubekommen, ein multiprofessionelles interdisziplinäres Programm ist essentiell. Dann helfen als letzte Möglichkeit nur noch operative rekonstruktive Eingriffe wie, die Implantation eines Magenbandes bzw. die Schaffung eines Magenbypasses. Bei letzterem gilt Wien als eines der führenden Zentren weltweit. Erste Studien unter der Leitung von Kurt Widhalm, einem der renommiertesten Ernährungsmediziner, und Gerhard Prager von der Universitätsklinik für Chirurgie lassen auch die berechtigte Hoffnung zu, dass der Magenbypass positiven Einfluss auf Typ-2-Diabetes besitzt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Adipositas oder Fettleibigkeit zu einer der gefährlichsten Epidemien der Neuzeit erklärt. In der HELENA-Studie (Health Lifestyle in Europe by Nutrition in Adolescence), deren Ergebnisse 2008 in Wien präsentiert wurden, und an der Kurt Widhalm maßgeblich beteiligt war, wurde nachgewiesen, dass 27,6 Prozent der Burschen und 21 Prozent der Mädchen in Europa als übergewichtig eingestuft werden müssen. Harald Widhalm: "Die Tendenz ist steigend."

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05.12.2011

AK Test: Traubensaft & Co mit Pestizid-Rückständen

Traubensaft & Co mit Pestizid-Rückständen, aber nicht über dem Grenzwert Traubensaft & Co mit Pestizid-Rückständen, aber nicht über dem Grenzwert

Wie schaut es mit den Pestiziden im in Traubensäften oder Traubenmost aus? Die AK hat 13 Proben von fünf Supermärkten und fünf Märkten getestet: Beim Großteil der Getränke wurden Pestizide nachgewiesen. Aber der geltende Grenzwert wurde nie überschritten. "Das Ergebnis ist halbwegs zufriedenstellend", sagt AK Konsu-mentenschützer Heinz Schöffl. "Die nachgewiesenen Mengen liegen deutlich unter den zulässigen Höchstwerten." Dennoch verlangt die AK mehr Sicherheit für die KonsumentInnen.

Folpet, Boscalid, Iprovalicarb, Azoxystrobin - das sind einige Schädlingsbekämp-fungsmittel gegen Pilze oder Insekten, die für den Weinbau zulässig sind. Die AK hat 13 Proben von Traubensaft und Traubenmost getestet. Bei zehn der 13 (77 Prozent) unter-suchten Produkte konnten Pestizide nachgewiesen werden. Die Schädlingsbekämp-fungsmittel überschritten, aber nicht den zulässigen Grenzwert. Insgesamt wurden sechs verschiedene Pflanzenschutzmittel nachgewiesen. Dabei enthielten drei Produkte drei Pestizide gleichzeitig. Bei den restlichen drei Produkten (einmal Traubenmost, zweimal Traubensaft) wurden keine Pestizide gefunden.

Zum Vergleicht testete die AK auch acht Orangen- und Apfelsäfte aus drei Supermärk-ten. Bei den vier Orangensäften wurden keine Pestizide nachgewiesen. Bei drei von vier Apfelsäften konnten zwei Pestizide - ebenfalls deutlich unter dem Grenzwert - nachgewiesen werden.

"Die Ergebnisse sind einigermaßen zufriedenstellend", resümiert Schöffl. Ein Kind mit einem Körpergewicht von zehn Kilogramm würde erst ein Gesundheitsrisiko haben, wenn es täglich mehr als drei Liter Traubensaft trinkt. Dennoch sollten die Konsumenten Sicherheit haben - optimal wären keine Schadstoffe in den Säften.

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16.05.2012

Landesklinikum Mauer als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ rezertifiziert

Selbsthilfegruppenbeauftragter Karl Bauer (Diplompfleger) Selbsthilfegruppenbeauftragter Karl Bauer (Diplompfleger)

MAUER – Bereits im Oktober 2008 wurde erstmals dieses Qualitätssiegel verliehen. Da die Gültigkeitsdauer auf drei Jahren befristet ist, hat sich unsere Klinik um Verlängerung der Auszeichnung beworben und diese erneut erhalten.

Bereits im Jahre 2007 wurde das Projekt „selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ vom NÖ Gesundheits- und Sozialfonds unterstützt und von der NÖ Landeskliniken-Holding sowie der NÖ Gebietskrankenkasse gestartet. Unser Klinikum konnte bereits zum Projektstart auf sehr viel Erfahrung in der Kooperation mit Selbsthilfegruppen zurückgreifen, da einige dieser Selbsthilfegruppen schon jahrelang mit dem Klinikum zusammenarbeiten.

Nach Erfüllung der Qualitätskriterien und der Projektziele wurden wir bereits im Jahr 2008 mit dem Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet.

„Die Etablierung dieses Qualitätssiegels ist eine nach außen sichtbare Auszeichnung, die das selbsthilfefreundliche Klima des Krankenhauses und die erfolgreiche Kooperation mit den Selbsthilfegruppen dokumentiert.“, freut sich Selbsthilfegruppen-Beauftragter DPKP Karl Bauer.

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21.05.2012

Fachgruppe Pflege zum Thema Work-Life-Balance

(v.l.n.r.): HR Dr. Otto Huber (Amt der NÖ Landesregierung, Leiter Gruppe Gesundheit und Soziales), Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Claudia Türk (Obfrau der Fachgruppe Pflege der ARGE NÖ Heime), Dir. Ing. Dietmar Stockinger (Obmann-Stv. der ARGE NÖ Heime) (v.l.n.r.): HR Dr. Otto Huber (Amt der NÖ Landesregierung, Leiter Gruppe Gesundheit und Soziales), Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Claudia Türk (Obfrau der Fachgruppe Pflege der ARGE NÖ Heime), Dir. Ing. Dietmar Stockinger (Obmann-Stv. der ARGE NÖ Heime)

Halten sich Arbeit und Gesundheit in der heutigen Zeit noch die Waage? Dieser Fragestellung ging die Fachgruppe Pflege bei ihrer diesjährigen Fachtagung letzte Woche in St. Pölten nach.

Landesrätin Mag. Barbara Schwarz bezog sich in ihrer Eröffnungsrede auf die jüngst durchgeführte MitarbeiterInnen-Befragung in den NÖ Landespflegeheimen und meinte: „Diese Auswertungen zeigen, dass wir mit unseren gesundheitsbildenden Maßnahmen, die wir bereits eingeleitet haben, ganz richtig liegen. So testen wir derzeit Konzepte im Bereich Ressourcen- und Stressmanagement, es gibt Projekte zur Gesundheitsvorsorge in Kooperation mit der NÖGKK und der BVA, und wir bieten im Fortbildungsprogramm einen großen Schwerpunkt mit Seminaren zur Haltungs- und Bewegungsentlastung bis hin zur Stressbewältigung." Auch bei den baulichen Maßnahmen lege man bewusst großen Wert auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Rund 4.500 MitarbeiterInnen in den Landespflegeheimen waren Ende April erstmals zur neuen, anonymen Online-MitarbeiterInnen-Befragung eingeladen. Sie bewerteten ihren Arbeitsplatz durchwegs mit 1,58 und 2,32 nach Schulnoten. Verbesserungswünsche gab es im Bereich "gesunder Arbeitsplatz" und bei den Arbeitsbedingungen. „Die Zufriedenheit und das Wohlfühlen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wichtige Erfolgsfaktoren, weil diese die wichtigsten und wertvollsten Ressourcen in einem Betrieb sind. Jemand der sich angenommen und wertgeschätzt fühlt, werde im Umgang mit den HeimbewohnerInnen eine bessere Arbeit leisten", ist Schwarz überzeugt.

Hervorragende Impulse bei der Fachtagung

„Arbeit kann Gesundheit fördern, wenn Sinnerlebnis, Mitgestaltung, Wertschätzung und soziale Beziehungen möglich sind", betonte die Psychotherapeutin Dr. Irene Kloimüller in ihrem Impulsvortrag. Eine produktive Arbeitswelt fördere den Erhalt von Arbeitsfähigkeit. Die Sozialpädagogin und Autorin Sabine Edinger referierte über „Glücksformeln im Alltagsleben". Sie zeigte Momente auf, in denen Menschen Kraft schöpfen können und empfahl ein Denken in Ressourcen und nicht in Defiziten. Georg Pflügler gab als Physiotherapeut den interessierten TeilnehmerInnen praktische Tipps zu körperschonendem Bewegungsverhalten und Arbeitsplatzergonomie. Christine Hackl, Trainerin für Wirtschafts- und Sozialkompetenzen, sprach über die „fünf Freunde“ für einen gesunden Arbeitsalltag und darüber, zumindest einmal am Tag „gut für sich selbst zu sorgen“. Zum Abschluss präsentierte die Unternehmensberaterin und Trainerin Mag. Andrea Ristl das Projekt „Stress- und Ressourcenmanagement im Pflegeheim“, das derzeit in den LPHs Mistelbach und Raabs/Thaya sowie im PBZ Mauer läuft.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: NLK / Johann Pfeiffer
01.04.2012

Montagnolli/Hansel und Doppler/Horst treten beim „CEV Baden Masters & Satellite“ an

Babsi Hansel und Sara Montagnolli bei ihrem Sieg 2010 Babsi Hansel und Sara Montagnolli bei ihrem Sieg 2010

Gute Nachrichten für alle österreichischen Beachvolleyballfans. Beim „CEV Baden Masters & Satellite von 23. bis 27. Mai im Badener Strandbad werden alle österreichischen Top-Teams antreten. So werden die Baden-Siegerinnen von 2010, Sara Montagnolli und Babsi Hansel, ebenso spielen, wie auch das neu formierte Herren-Duo Clemens Doppler und Alex Horst.

Auch die Nennungen aus dem Ausland unterstreichen schon jetzt, zwei Monate vor Beginn, die Bedeutung des Events. Baden hat sich endgültig als eines der wichtigsten Turniere auf europäischer Ebene etabliert.

Nachdem bekannt wurde, dass Baden heuer bei den Damen ein „Masters“ austragen wird, war klar, dass das Teilnehmerinnenfeld extrem hochklassig sein wird. Und obwohl die Beachvolleyball-Saison erst mit dem World-Tour-Turnier in Brasilia am 15. April richtig los geht, bewahrheitet sich diese Vermutung bereits jetzt, fast zwei Monate vor dem ersten Service am Badener Centercourt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Rainer Mirau
25.04.2012

Der richtige Mix im Garten bringt´s

Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt einfach am besten. Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt einfach am besten.

Mmmmh, sonnengereifte Paradeiser: Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt einfach am besten. Was ist gutes Timing für den Anbau und welcher Pflanzenmix sorgt für gesundes Wachstum und gute Ernte? Antworten geben die Gemüse- und Mischkulturscheiben von "die umweltberatung".

Die Garten-Kartonscheiben von "die umweltberatung" bieten einen übersichtlichen, leicht verständlichen Blick auf die wichtigsten Pflanzmaßnahmen für Obst und Gemüse. Auf einen Blick zeigt die Gemüsescheibe, dass im April höchste Zeit ist für die Zucht der jungen Paradeispflanzen. Und die Mischkulturscheibe macht deutlich, dass Gurke und Paradeiser zwar nebeneinander wachsen können, dass aber Knoblauch mit Gurke in einem Beet viel besser wäre, um Pilzkrankheiten abzuwehren.

DIin Magdalena Uedl-Kerschbaumer, Gartenexpertin von "die umweltberatung" bestätigt: „Die Gartenscheiben sind mir privat beim Gemüseanbau oder beim Nachpflanzen meiner Blumenbeete wertvolle Hilfe. Mit der Gemüsescheibe und der Mischkulturscheibe teile ich mir ein, welche Gemüsearten heuer an welchen Platz kom-men sollen.“

Der Dreh macht´s …

Wer die richtige Anbauzeit für die verschiedenen Gemüsesorten beachtet und weiß, welche Sorten bestimmte Standortansprüche haben, hat die Ernte beinah schon eingefahren. Die Drehscheibe „Gemüsescheibe - Das ABC der Fruchtfolge“ gibt Tipps für Anbau und Ernte von 32 Gemüsesorten und zur Abfolge von stark- und schwachzehrenden Pflanzen im Obst- und Gemüsebeet.

Welche Pflanzen im Beet nebeneinander stehen, sollte auch nicht dem Zufall überlassen werden. Manche Gewächse fördern einander, während andere Konkurrenten sind und einander beim Wachsen behindern. In einem Mischkulturbeet werden die verschiedenen Sorten so zusammengesetzt, dass sie einander optimal ergänzen: zum Beispiel Flach- neben Tiefwurzlern, spät- neben frühreifen Sorten und hochwachsende neben niedrigen. Diese Vielfalt steigert den Ertrag und den Geschmack und ist mit der Drehscheibe „Mischkulturscheibe - Kunterbunt hält g’sund“ leicht einzuhalten. Ein tolles Geschmackserlebnis bringt zum Beispiel der Biss in eine Gurke, die in einer Reihe mit Knollenfenchel angebaut wurde.

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15.03.2012

Eierstockkrebs: Neues Tumorsuppressor-Gen charakterisiert

Tumorsuppressor-Gene machen es dem Krebs nicht leicht – jetzt wurde in Zellen des Eierstockkrebs ein neues charakterisiert. Tumorsuppressor-Gene machen es dem Krebs nicht leicht – jetzt wurde in Zellen des Eierstockkrebs ein neues charakterisiert.

Das Protein hVps37A wirkt bei Eierstockkrebs dem Tumorwachstum entgegen. Dies legt eine jetzt in CLINICAL CANCER RESEARCH publizierte Studie nahe. In dieser vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Arbeit konnte erstmals gezeigt werden, dass in Zellen von Eierstockkrebs das Protein hVps37A deutlich reduziert ist. Zusätzlich wurde gefunden, dass diese Reduktion Einfluss auf einen zellulären Signalweg nimmt, der mit dem Membranrezeptor EGFR (Epidermal Growth Factor Receptor) assoziiert ist. Dieser Rezeptor gilt als wichtiger Marker für den Krankheits- sowie Therapieverlauf und dient auch als Ziel moderner Therapien zur Behandlung verschiedener Krebsformen. Tatsächlich zeigten Zellen, in denen die Synthese von hVps37A reduziert ist, eine Resistenz gegen Cetuximab, einen zugelassenen Wirkstoff zur Inhibierung der EGFR-Aktivität.

Das Gen hVps37A ist kein Unbekannter. Bereits in den Jahren 2004 bis 2007 konnte bei einer systematischen Genom-Suche im Rahmen eines Projekts des Wissenschaftsfonds FWF festgestellt werden, dass dieses Gen neben anderen beim Eierstockkrebs dereguliert ist. Der damalige Studienleiter, Prof. Michael Krainer, hat nun die Funktion des Gens in Zellen eben dieser Krebsart weiter untersucht. Jetzt wurden die Ergebnisse dieses Folgeprojekts veröffentlicht und zeigen, dass hVps37A ein bisher unbekanntes Tumorsuppressor-Gen ist.

Prof. Krainer, Leiter der Arbeitsgruppe für Molekulare Genetik, Abteilung Onkologie, an der Klinik für Innere Medizin I des Wiener AKHs zur Untersuchung: "Unsere Ergebnisse in einer bisher unerreichten Anzahl von Gewebeproben des Eierstockkrebses bestätigten ganz klar eine starke Reduktion der Aktivität von hVps37A. Gleichzeitig fanden wir, dass diese reduzierte Aktivität starken Einfluss auf die Aktivität des Membranrezeptors EGFR hat. Das war ein wesentlicher Hinweis auf die Funktion von hVps37A – und auf die Wichtigkeit unserer Ergebnisse für andere Krebsarten, bei denen die Aktivität des EGFR ursächlich für die Krebsentstehung ist."

Tatsächlich "überträgt" der Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR) Signale aus der Zellumgebung ins Zellinnere. Das Binden der Signalstoffe auf der Zelloberflächenseite des Rezeptors bewirkt dabei eine chemische Änderung (Phosphorylierung) der Rezeptorstruktur aufseiten des Zelllumens – ein Signal, das dann weitreichenden Einfluss auf zahlreiche zelluläre Prozesse inklusive der Zellteilung nimmt und so zur Entstehung von Krebs beitragen kann.

In einem weiteren Schlüsselexperiment konnte das Team um Prof. Krainer in der Folge zeigen, dass in bestimmten Eierstockkrebs-Zellen die Proportion von aktiviertem zu inaktivem EGFR deutlich verschoben wird, wenn die Aktivität von hVps37A reduziert wurde. Dazu Prof. Krainer: "Dieses Ergebnis zeigt, dass hVps37A maßgeblich zum Abbau der aktivierten Form des EGFR beiträgt. Fehlt das Protein, wird diese aktivierte Form des EGFR nicht mehr abgebaut und nimmt so weiterhin starken Einfluss auf nachfolgende zelluläre Prozesse. Genau das aber unterbindet hVps37A." Tatsächlich ist bekannt, dass ein dem hVps37A ähnliches Protein in Hefezellen für die Entsorgung bestimmter "ausgedienter" Proteine in Membranvesikeln verantwortlich ist. Eine Rolle, die laut Prof. Krainer, nun durchaus für das menschliche Homolog des Proteins denkbar ist.

Diese Vermutung würde auch ein weiteres Ergebnis der Gruppe von Prof. Krainer erklären: dass Krebszellen mit reduzierter Aktivität von hVps37A resistent gegen den Wirkstoff Cetuximab werden – nicht aber gegen Lapatinib. Denn Cetuximab blockiert zwar wirkungsvoll das Binden eines Signalstoffes an den EGFR, doch muss der Cetuximab-EGFR-Komplex anschließend zellulär abgebaut werden, damit die Therapie nachhaltig wirkt. Dies ist beim Wirkstoff Lapatinib, der direkt die Phosphorylierung des EGFR unterbindet, nicht notwendig.

Insgesamt wird mit den Ergebnissen dieses FWF-Projekts ein bisher unbekanntes Tumorsuppressor-Gen in Zellen des Eierstockkrebses erstmals grundlegend beschrieben. Seine Wirkung auf den EGF-Rezeptor gibt dem Tumorsuppressor-Gen dabei eine Bedeutung, die auch für andere Krebsarten relevant ist.

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14.12.2011

Sicherheitstipps gegen Ski- und Snowboarddiebstähle

Skier sollten nicht sorglos vor der Hütte abgestellt werden. Skier sollten nicht sorglos vor der Hütte abgestellt werden.

ie Wintersportsaison hat begonnen. Doch auch auf der Piste ist Vorsicht geboten, denn immer mehr Wintersportlerinnen und -sportler fallen Diebstählen zum Opfer. Die Diebe haben es vor allem auf Wintersportgeräte abgesehen. Es gibt zwei bevorzugte Tatorte für den Diebstahl: Ski- und Snowboardabstellplätze vor Skiliften und Hütten sowie ungesicherte Autodachträger und Autodachboxen.

Die Kriminalprävention empfiehlt daher:

Am sichersten aufbewahrt sind Skier, Snowboards und Stöcke im abschließbaren Dachträger. Ideal ist eine Dachbox, die auch die Skischuhe aufnehmen kann. Man sollte auch die Skiträger oder die Transportbox auf dem Dach des Autos versperren.

Man sollte Sicherheitsvorrichtungen gegen Skidiebstahl nutzen (versperrbare Skikeller und -ständer, Ski- und Skischuhschränke). Der Schlüssel zu einer solchen Sicherheitseinrichtung sollte nicht unbeaufsichtigt herumliegen. Beim Betreten der Skiabstellräume in den Unterkünften sollte man darauf achten, wer sonst diese Räumlichkeiten betritt. Diebe gehen oft mit Hotelgästen in den Skiraum und kundschaften den Sperrcode oder den Schließmechanismus der Skiständer aus.

Skier nicht sorglos vor der Hütte im Schnee abstellen. Man sollte sein Sportgerät stets im Auge behalten. Skier nach Möglichkeit nicht paarweise, sondern voneinander getrennt abstellen. Diebe nehmen sich nicht die Zeit, passende Skipaare zu suchen.

Snowboards sollten mit einem Stahlkabel (Fahrradschloss) an einem feststehenden Gegenstand (Skiständer, Geländer) gesichert werden. Die Polizei empfiehlt, das Wintersportgerät zu kennzeichnen.

Wer bestohlen wurde, soll Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Anzeigebestätigung wird für die Versicherung benötigt. Hilfreich ist es, die Serien- oder Herstellernummer der Ski samt Bindung sowie Unterlagen (Prospekt, Rechnung) bei der Anzeigenerstattung parat zu haben.

Wer versucht, einen Skidiebstahl vorzutäuschen, begeht eine strafbare Handlung.

Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen mit unabhängiger und kompetenter Beratung zur Verfügung. Weitere Tipps erhält man an der nächsten Polizeidienststelle oder unter der Polizei-Servicenummer 059133.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: BM.I - Egon Weissheimer
14.09.2011

VKI: „Knorr Vie”-Smoothie kann Obst und Gemüse nicht ersetzen

Das Handelsgericht Wien kritisierte, dass dem Verbraucher fälschlicherweise suggeriert wird, der Inhalt des Getränkes könne den Verzehr von frischem Obst und Gemüse ersetzen. Das Handelsgericht Wien kritisierte, dass dem Verbraucher fälschlicherweise suggeriert wird, der Inhalt des Getränkes könne den Verzehr von frischem Obst und Gemüse ersetzen.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat – im Auftrag des Konsumentenschutz - Ministeriums – eine Verbandsklage gegen Unilever aufgrund der Darbietung des Smoothies “Knorr Vie” eingebracht und in erster Instanz gewonnen. Das Handelsgericht Wien kritisierte, dass dem Verbraucher fälschlicherweise suggeriert wird, der Inhalt des Getränkes könne den Verzehr von frischem Obst und Gemüse ersetzen.

Der aktuellen Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (kurz DGE) zufolge soll ein Erwachsener täglich 400g Gemüse und 200 bis 250g Obst zu sich nehmen. Dies bedeutet fünf Portionen Obst und Gemüse täglich, wobei eine dieser Portionen – und auch nur ausnahmsweise – durch 200ml Saft ersetzt werden kann. „Knorr Vie“ ist ein sogenannter „Smoothie“; das ist ein Getränk aus dem Saft von Früchten und Gemüse. Es wird in Fläschchen von 100ml angeboten.

Auf „Knorr Vie“ war zu lesen: „1 Fläschchen Knorr Vie = 50% des täglichen Bedarfs an Gemüse & Früchten“. Das führt auch im Zusammenhang mit der graphischen Gestaltung der Verpackung – so das Handelsgericht Wien – dazu, dass der durchschnittliche Verbraucher zu der irrigen Annahme komme, dass er anstelle von frischem Obst und Gemüse eine Flasche „Knorr Vie“ zu sich nehmen könne, um 50 Prozent seines Tagesbedarfes an Obst und Gemüse zu decken. Diese Annahme ist jedoch falsch. Der Verweis von Unilever, auf der Oberseite der Verpackung finde sich ohnehin der kleingedruckte Hinweis: „Jede Flasche Vie hilft Ihnen auf einfache Art und Weise Ihren täglichen Verzehr an Gemüse und Früchten zu steigern“, war dem Gericht nicht ausreichend, da die inkriminierte Werbeaussage keinerlei Verweis auf diesen Hinweis enthielt.

Auch wenn das Produkt dem Lebensmittelsicherheits- und dem Verbraucherschutzgesetz sowie dem Codex Alimentarius Austriacus entspricht, ändert das für das Gericht nichts an der Irreführung durch die plakative Werbeaussage.

„Es ist erfreulich, dass die Gerichte mit Irreführungen rund um die Gesundheitswirkungen von Lebensmitteln streng ins Gericht gehen“, freut sich Mag. Ulrike Docekal, zuständige Juristin im VKI, über das Urteil des Handelsgerichtes. Dieses ist nicht rechtskräftig.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Unilever
14.03.2012

Promillegrenzen gibt es auch für Radfahrer und Skater

Promillegrenzen gibt es auch für Radfahrer und Skater Promillegrenzen gibt es auch für Radfahrer und Skater

Laut Führerscheingesetz gilt für Lenker von Kraftfahrzeugen eine Promillegrenze von 0,5. Probeführerscheinbesitzer sowie Lkw-Lenker dürfen sogar nur mit 0,1 Promille Alkohol im Blut unterwegs sein. So weit sind die gängigen Promillegrenzen wohl den meisten Personen bekannt. Was aber viele nicht wissen: Nicht nur Autofahrer müssen sich an Promillegrenzen halten.

"Ein Fahrrad gilt zwar nicht als Kraftfahrzeug. Im Sinne der Straßenverkehrsordnung (StVO) zählt es aber sehr wohl als Fahrzeug", erklärt ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer. Und laut StVO dürfen Personen, die 0,8 Promille oder mehr Alkohol im Blut haben, ein Fahrzeug weder lenken noch in Betrieb nehmen. Wobei die Definition von "Inbetriebnahme" durchaus strittig ist. "Das Aktivieren der Standheizung ist beispielsweise bereits als Inbetriebnahme zu bewerten. Wird aber nur das Radio eingeschaltet, zählt dies noch nicht als Inbetriebnahme des Fahrzeugs", erklärt der ÖAMTC-Experte.

Wird ein Radfahrer mit 0,8 Promille Alkoholgehalt angehalten, kann ihm deshalb aber nicht sofort die Lenkberechtigung entzogen werden. Es folgt zunächst eine Mitteilung an die Führerschein-Behörde. "Hat die Person bereits mehrere Einträge, liegt wahrscheinlich ein Alkoholproblem vor. Das kann dann durchaus den Verlust der Lenkberechtigung zur Folge haben", erklärt der Clubjurist.

Anders gestaltet sich die Situation für Fußgänger. Alkoholisierten Fußgängern kann zwar der Führerschein nicht abgenommen werden. "Kommt es jedoch zu einem Unfall, verlieren sie unter Umständen den Anspruch auf Schmerzensgeld", weiß Hoffer.

Einen Spezialfall stellt die Regelung für Skater und Rollschuhfahrer dar. Sie dürfen wählen, ob sie den Geh- oder den Radweg benutzen möchten. "Je nachdem, wo sie unterwegs sind, gelten verschiedene Regelungen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Hält sich ein alkoholisierter Skater auf einem Radweg auf, hat er sich an die 0,8 Promillegrenze zu halten. Ist er jedoch auf dem Gehsteig oder Gehweg unterwegs, so gelten keine Promillegrenzen.

Generell sollte für alle Verkehrsteilnehmer ein verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol gelten. Verursacht man in alkoholisiertem Zustand einen Unfall, muss man für Sach- und Personenschäden einstehen. Verletzt man eine Person, wird neben dem Staatsanwalt auch oft noch die Sozialversicherung mit Regressforderungen aktiv. Außerdem verliert man oft eigene Schadenersatzansprüche.

"Wer alkoholisiert am Straßenverkehr teilnimmt, riskiert nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch jenes von anderen Personen", appelliert der ÖAMTC-Chefjurist abschließend.

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09.12.2011

Auszeichnung für ehemaligen NÖGKK-Generaldirektor Konrad Köck

v. l .n. r.: Dr. Josef Probst (GD-Stv. Hauptverband), Konrad Köck (GD a. D. NÖGKK), Mag. Jan Pazourek (GD NÖGKK), Dr. Josef Kandlhofer (GD Hauptverband) v. l .n. r.: Dr. Josef Probst (GD-Stv. Hauptverband), Konrad Köck (GD a. D. NÖGKK), Mag. Jan Pazourek (GD NÖGKK), Dr. Josef Kandlhofer (GD Hauptverband)

12 Jahre lang hat der ehemalige NÖGKK-Generaldirektor Konrad Köck als leitender Angestellter die Geschicke der größten nö. Krankenkasse entscheidend mitbestimmt. Für seine großen Verdienste um die Sozialversicherung und das Gesundheitswesen hat ihm der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger unter Generaldirektor Dr. Josef Kandlhofer am 7. Dezember die Ehrennadel verliehen.

Als Generaldirektor hat Köck das Gesundheitswesen in NÖ wesentlich mitgestaltet: In seiner Ära sind wichtige Projekte wie die Einführung der e-card, proaktive und offene Kundenbetreuung, die Schaffung von Kompetenz-Centern für die gesamte Sozialversicherung (u. a. Kinderbetreuungsgeld) und die Übersiedlung in eine neue Zentrale umgesetzt worden. Weitere Meilensteine waren die Modernisierung von Dienststellen und Zahnambulatorien, vor allem aber die Öffnung der Service-Center in den nö. Bezirken zu Gesundheitsdrehscheiben. Unter Köck‘s Federführung startete zudem die Umsetzung eines Präventionsprogrammes, das jährlich 30 000 Menschen erreicht und hochkarätige Preise erhalten hat, die Einführung moderner Managementmethoden sowie die Anbindung an Wissenschaft und Forschung. Der ehemalige NÖGKK-Generaldirektor hat als gewichtige Stimme in Gremien und Arbeitskreisen des Hauptverbandes, in Ministerien und im Land NÖ ein Stück Geschichte der österreichischen Sozialversicherung mitgeschrieben, sein Engagement und Wissen waren bekannt und geschätzt. Ausgangspunkt und Basis von Köck‘s Wirken war der offene Dialog mit Kunden, Gesundheitspartnern und Mitarbeitern. Mit 1. September hat er ein sehr gut bestelltes „Haus NÖGKK“ seinem Nachfolger, Generaldirektor Mag. Jan Pazourek übergeben.

Über sein Wirken für die und in der sozialen Krankenversicherung resümiert Köck in seiner Rede anlässlich der Verleihung: „Dass wir in Österreich – auch in unsicheren Zeiten – sozialen Frieden haben, ist zu einem Gutteil Verdienst unseres Sozialsystems. Ich war immer stolz, ein Teil davon zu sein.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von NÖ Gebietskrankenkasse .. / Foto: NÖGKK
17.04.2012

Ärztekammer: Fernbehandlungen via Internet unzulässig

Ärztekammer: Fernbehandlungen via Internet unzulässig Ärztekammer: Fernbehandlungen via Internet unzulässig

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) stehe den seit gestern in Österreich tätigen Online-Ärzten ablehnend gegenüber. Eine ärztliche Fernbehandlung sei laut österreichischem Ärztegesetz unzulässig, dies gelte auch für Anbieter ärztlicher Leistungen mit Sitz im Ausland, so die Ärztekammer in einer Aussendung am Dienstag. Darüber hinaus baue man auf den Hausverstand der Österreicherinnen und Österreicher, sagte ÖÄK-Präsident Walter Dorner. "Warum sollte bei uns jemand Geld für die Verschreibung von Medikamenten ausgeben, die ein Kassenarzt kostenlos verschreiben würde? Und zwar nach einer seriösen Untersuchung und nach Abwägung des erhofften Nutzens wie auch der Nebenwirkungen, die ja von der momentanen Situation jedes Patienten abhängen", so der oberste Ärztevertreter.

Aus juristischer Sicht würden die Online-Ärzte jedenfalls eindeutig gegen geltendes Recht verstoßen: Zwar stelle die EU-Dienstleistungsrichtlinie (2006/123) fest, dass für die grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen grundsätzlich das Prinzip des Herkunftslandes gelte. Demnach komme das Recht jenes Staates zum Tragen, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat. Gesundheitsdienstleistungen seien davon allerdings ausgenommen. Für sie gelte eine Sonderrichtlinie (2011/24), die festhalte, dass die Erbringung sämtlicher grenzüberschreitender Gesundheitsdienstleistungen (egal ob privat oder öffentlich finanziert) den Gesetzen jenes Landes unterliege, in dem die Leistung erbracht würde. Nachdem österreichische Ärzte per Gesetz dazu verpflichtet seien, ihre Patienten "direkt und umittelbar" zu behandeln, gelte das auch für "Dr.ED".

"Solche Fernbehandlungen sind in medizinischer wie ethischer Hinsicht unverantwortlich. Sie sind dank unseres Sozialsystems, in dem jeder Mensch kostenlosen Zugang zu ärztlicher Behandlung hat, eigentlich auch überflüssig. Und sie können im Ernstfall viel Leid und Streit bewirken. Denn ein Arzt, der sich an das österreichische Ärztegesetz hält, haftet im Zweifelsfall für Behandlungsfehler. Wie das bei solchen Geschäftsideen ist, weiß momentan noch nicht einmal der Patientenanwalt", fasste Dorner abschließend zusammen.

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02.04.2012

Knochenmarktransplantation hilft, fremde Organe anzunehmen

Knochenmarktransplantation hilft, fremde Organe anzunehmen Knochenmarktransplantation hilft, fremde Organe anzunehmen

Bei einer Organtransplantation wehrt sich der Empfänger mit einer Immunreaktion gegen das fremde Organ. Diese Reaktion wird dauerhaft mit Immunsuppressiva bekämpft. Künftig könnten diese Medikamente nicht mehr nötig sein. Wenn auch Knochenmark des Spenders transplantiert wird, kommt es zu keiner Abwehrreaktion. Allerdings ist das noch mit unerwünschten Nebeneffekten verbunden. Thomas Wekerle von der Universitätsklinik für Chirurgie, der am 1. April die erste Professur für Transplantationsimmunologie an der MedUni Wien angetreten hat, forscht in Knochenmarksmodellen daran, diese Nebenwirkungen zu eliminieren.

Die betroffenen Empfänger müssten nämlich vorher bestrahlt werden und Zytostatika einnehmen, synthetische Substanzen, die das Zellwachstum bzw. die Zellteilung hemmen. Eine Behandlung, die mit Haarausfall, Übelkeit sowie einer Verminderung der weißen und/oder roten Blutkörperchen im Blut einhergehen kann.

"Sollte es gelingen, diese Toxizität zu eliminieren, wäre das revolutionär", sagt Wekerle. Die neuesten Forschungsergebnisse lassen hoffen, dass diese Revolution in naher Zukunft passiert. Wekerle: "Große Fortschritte in diese Richtung gibt es durch den Einsatz von regulatorischen T-Zellen vom Empfänger. Das sind so genannte Suppressorzellen, ein Subtyp der bekannten T-Zellen."

Doppeltes Knochenmark unterdrückt die Immunabwehr Die zusätzliche Transplantation von Knochenmark wird "Chimärismus" genannt. Der Begriff kommt von der Chimäre in der griechischen Mythologie, die ein Mischwesen war. Beim Chimärismus haben die PatientInnen zwei Knochenmarke - ihr eigenes und jenes vom Spender. Wekerle: "Gelingt es, dass sich das fremde Knochenmark einnistet, erkennt der Empfänger das Spenderorgan nicht als fremd. Es erfolgt keine Immunabwehr. Er wird dagegen tolerant." Erste Pilotstudien bei Nierentransplantationen haben gezeigt, dass diese Methode sehr erfolgversprechend ist.

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20.02.2012

Österreichs Hühnerfleisch wird Gentechnik-frei

Großteil der heimischen Masthuhn- und Putenzüchter haben auf kontrolliert Gentechnik-freie Fütterung umgestellt Großteil der heimischen Masthuhn- und Putenzüchter haben auf kontrolliert Gentechnik-freie Fütterung umgestellt

Als "neuen Meilenstein für die Gentechnik-freie Lebensmittelproduktion in Öster-reich" begrüßt Markus Schörpf, Obmann der ARGE Gentechnik-frei, den Qualitätssprung beim heimischen Mastgeflügel: "Nachdem im Jahr 2010 bereits die komplette österreichische Milchwirtschaft und die komplette Frischeier-Produktion auf kontrollierte Gentechnik-freie Fütterung umgestiegen sind, folgt jetzt ein weiterer wichtiger Sektor: Mit dem heutigen Tag ist erstmals österreichisches Hühnerfleisch aus kontrolliert Gentechnik-freier Produktion in den Regalen des Lebensmittelhandels zu finden (betrifft insbesondere: Hofer, REWE Group, SPAR, Zielpunkt). In den nächsten Wochen wird Hühnerfleisch aus österreichischer Produktion bei den angeführten Lebensmittelhändlern vollständig auf Gentechnik-Freiheit umgestellt; Putenfleisch folgt danach." Hühner- und Putenfleisch aus biologischer Produktion war selbstverständlich immer schon garantiert Gentechnik-frei.

Für die konventionelle Landwirtschaft bedeutet dies einen gewichtigen Qualitäts-Schritt: Damit werden rund 80.000 Tonnen potenziell mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) belasteter Soja durch kontrolliert Gentechnik-freie Ware ersetzt. Konsumenten erkennen die Gentechnik-freie Ware am grünen Kontrollzeichen "Ohne Gentechnik hergestellt". Nur österreichische Ware bzw. Bio-Produkte können diesen besonderen Qualitätsstandard bieten.

Seit Anfang Jänner 2012 wird bei den größten Geflügelbetrieben, die rund 90% des heimischen Mastgeflügelmarktes abdecken - Hubers Landhendl in Oberösterreich, Steirerhuhn-Lugitsch und Titz in der Steiermark sowie Wech in Kärnten - Gentechnik-frei gefüttert. Damit kommt sechs bis acht Wochen nach Beginn der Fütterung das erste Hühnerfleisch mit der Qualitätsbezeichnung "Ohne Gentechnik hergestellt" auf den Markt. Aufgrund der Größe und Marktrelevanz der beteiligten Lebensmittelhändler und Betriebe kann davon ausgegangen werden, dass in kürzester Zeit die gesamte Branche folgen wird. Im ersten Schritt werden Frisch-geflügelfleisch und zerlegte Ware ausgelobt; für verarbeitete Ware (z.B. Wurst) und Importware wird noch an Lösungen gearbeitet.

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29.12.2011

VKI: 10 Methoden zur Raucherentwöhnung im Test

VKI: 10 Methoden zur Raucherentwöhnung im Test VKI: 10 Methoden zur Raucherentwöhnung im Test

Das Angebot an Hilfsmitteln, um vom blauen Dunst loszukommen, ist vielfältig. Es reicht von rezeptpflichtigen Medikamenten bis hin zu Akupunktur, Hypnose, Bioresonanz & Co. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat zehn – nicht medikamentöse – Methoden zur Nikotinentwöhnung unter die Lupe genommen.

18 aufhörwillige Raucherinnen und Raucher stellten sich der Herausforderung, teils mit Erfolg: Sechs Monate nach Therapiebeginn war die Hälfte der Probanden noch immer abstinent, u.a. mithilfe von Akupunktur, Mesotherapie und Softlaser. Neun Testpersonen brachen die Raucherentwöhnung hingegen vorzeitig ab oder wurden rückfällig. So gelang den Testpersonen etwa bei der Raucherentwöhnung mittels Audio-CD oder MP3, die auf Suggestion basiert, sowie der Nikotinersatztherapie (Kaugummi, Pflaster, Inhalator) der Ausstieg nicht. Gleich welche Methode gewählt wurde: Für die Testteilnehmer am entscheidendsten war jeweils der tatsächliche Wille aufzuhören.

Methoden, die zur Entwöhnung angeboten werden, haben damit lediglich unterstützenden Charakter. Die Kosten sind ein nicht zu vernachlässigender Faktor, da sie in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Diese lagen z.B. im Fall der Behandlung mittels Akupunktur bei 60 Euro pro Sitzung – mit ca. fünf bis sechs zu absolvierenden Einheiten ist zu rechnen. Bei der Bioresonanztherapie wurden 150 Euro pro Sitzung fällig, bei insgesamt vier geplanten Sitzungen.

Nicht zu unterschätzen sind auch die Kosten für eine Nikotinersatztherapie: Hier kommt eine Packung Kaugummis à 105 Stück auf 29,50 Euro. Eine ausreichende Dosierung liegt beim Kaugummi üblicherweise bei 8 bis 12 Stück pro Tag, die empfohlene Behandlungsdauer beträgt drei Monate.

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12.12.2011

20 Jahre Zytostatika Herstellung im Landesklinikum Wr. Neustadt

Hubert Schweighofer und Mag. Patricia Neumayer bei der Herstellung der Zytostatika. Hubert Schweighofer und Mag. Patricia Neumayer bei der Herstellung der Zytostatika.

Zytostatika werden im Zuge der Chemotherapie bei vielen krebserkrankten Menschen eingesetzt. Dabei gibt es drei Ziele: Lebenszeit verlängern, Lebenszeit verbessern und Heilung. Deren Herstellung ist ein komplexer Prozess, in dem Fachwissen und Genauigkeit äußerst wichtig sind. Im Landesklinikum Wiener Neustadt werden Zytostatika für den Krankenhausbetrieb seit mittlerweile zwei Jahrzehnten von der hausinternen Apotheke zubereitet.

Das Landesklinikum Wiener Neustadt hat sich in den letzten Jahren verstärkt auf den onkologischen Bereich spezialisiert, was sich auch durch die Einrichtung eines interdisziplinären Tumorboards widerspiegelt. Eine zentrale Rolle in der Krebstherapie nehmen Zytostatika ein, welche seit 20 Jahren in der Krankenhausapotheke zur Anwendung vorbereitet werden. Damit war sie die erste Klinikapotheke in ganz Österreich, die dieses Service angeboten hat. „Wurden 1991 noch durchschnittlich 18 Zytostatika zubereitet, so hat sich diese Zahl jetzt auf 50 pro Tag nahezu verdreifacht“, berichtet die Leiterin der Krankenhausapotheke Mag. Gabriele Schrammel.

Die Zytostatika werden unter absolut sterilen Bedingungen für die Anwendung auf den einzelnen Abteilungen vorbereitet. Abhängig von verschiedenen Parametern wie dem Blutbild, den Leber- und Nierenwerten, dem Körpergewicht, der Größe sowie der Körperoberfläche, erfolgt die Zubereitung auf jeden Patienten individuell abgestimmt. Dafür ist ein speziell geschultes Personal, bestehend aus Pharmazeuten und pharmazeutisch-technischen Assistenten, zuständig.

Um Irrtümer zu vermeiden, werden Informationen jedes Patienten penibel dokumentiert. Dabei wird eine eigene Software eingesetzt, welche der Qualitätssicherung dient. „Zusätzlich herrscht bei der Zubereitung das „Vier-Augen-Prinzip“: immer zwei Mitarbeiter arbeiten zusammen und kontrollieren sich gegenseitig, um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten“, betont Frau Mag. Schrammel.

Aufgrund der teilweise begrenzten Haltbarkeit der Zytostatika ist es erforderlich, dass diese jeden Tag frisch zubereitet werden, was einen nicht zu unterschätzenden logistischen Aufwand bedeutet. Der Großteil wird den jährlich ca. 880 Patienten als Infusionen, ein kleinerer Teil aber auch oral verabreicht.

„Mittlerweile gibt es ungefähr 30-40 Substanzen, welche entweder einzeln verabreicht oder auch unterschiedlich kombiniert werden können. Um immer auf dem aktuellsten medizinischen Stand zu sein, sind kontinuierliche wissenschaftliche Forschung und individuelle Weiterbildungen unumgänglich“, so Mag. Kerstin Rigler-Dinhopel, eine der Pharmazeutinnen der Krankenhausapotheke.

Mag. Gabriele Schrammel ist bereits seit Anfang in der Herstellung der Zytostatika im Landesklinikum Wiener Neustadt involviert und konnte dadurch die Weiterentwicklung auf diesem Gebiet genau beobachten: „Durch die verbesserten Begleittherapien hat sich die Verträglichkeit der Chemotherapie in den letzten Jahren stark verbessert. Nebenerscheinungen wie Übelkeit oder Erbrechen kann nun effektiver entgegengewirkt werden“.

Durch den onkologischen Schwerpunkt des Landesklinikums Wiener Neustadt wird dieser Bereich in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Der Krankenhausapotheke kommt dabei in ihrer Funktion als Hersteller der Zytostatika eine wichtige Rolle zu.

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22.09.2011

Erdbeerjoghurts - nicht immer „naturrein“

Beim Fruchtgehalt stellten die Tester starke Schwankungen fest: von 15 Prozent Erdbeeren in Bio vom Berg bis hin zu mageren 5,4 Prozent in Zillertaler, was gemäß dem Standard des Österreichischen Lebensmittelbuches (ÖLMB) zu wenig ist Beim Fruchtgehalt stellten die Tester starke Schwankungen fest: von 15 Prozent Erdbeeren in Bio vom Berg bis hin zu mageren 5,4 Prozent in Zillertaler, was gemäß dem Standard des Österreichischen Lebensmittelbuches (ÖLMB) zu wenig ist

Man nehme Milch, Zucker und Erdbeere und fertig ist das Joghurt – so die Theorie. Wie ein Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zu 36 Erdbeerjoghurts zeigt, werden aber vielfach weitere Stoffe zugesetzt. Neben natürlichen und künstlichen Aromen finden sich etwa Pektin, Johannisbrotkernmehl oder Maisstärke als Verdickungsmittel, Zitronensäure, Natriumcitrat oder Natriumhydroxid als Säureregulatoren und rote Bete, Karottensaftkonzentrat oder echtes Karmin (E 120) als Farbgeber.

Beim Fruchtgehalt stellten die Tester starke Schwankungen fest: von 15 Prozent Erdbeeren in Bio vom Berg bis hin zu mageren 5,4 Prozent in Zillertaler, was gemäß dem Standard des Österreichischen Lebensmittelbuches (ÖLMB) zu wenig ist: Erdbeerjoghurts müssen zumindest sieben Prozent Erdbeeren enthalten. Da die Herkunft von Lebensmitteln vielen Verbrauchern ein wichtiges Anliegen ist, wurde im Rahmen des Tests zudem eine Anbieterbefragung zur Herkunft der Rohstoffe durchgeführt. Während die Hersteller das Bezugsland der Milch nahezu immer nachvollziehbar bekannt gaben, ist die Herkunft der Erdbeeren oft unklar.

13 Hersteller hielten sich hier unter dem Vorwand „Betriebsgeheimnis“ komplett bedeckt. Danone und Desira gaben sich hingegen offen und räumten ein, dass ihre Erdbeeren unter anderem aus China stammen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass auch andere Erzeuger Früchte aus Fernost verwenden.

Zwei Erdbeerjoghurts wurden als nicht verkehrsfähig eingestuft, da diese gegen Ende ihres Haltbarkeitsdatums zu viele Hefekeime enthielten. Erlaubt sind maximal 100.000 Hefekeime pro Milliliter. Milchkanne (Penny) und Milbona (Lidl) enthielten aber einen nahezu fünffachen Wert, was auf mangelnde Hygiene in der Produktion hinweist. „Beim Zuckergehalt wird häufig geschummelt“, erläutert VKI-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck, „die tatsächlichen Werte liegen oft deutlich höher als die deklarierten.

Um die Zuckermenge abzuschätzen, hilft ein Blick auf die Zutatenliste. Steht der Zucker gleich nach dem Joghurt und noch vor den Erdbeeren an zweiter Stelle, übertrifft er mengenmäßig die Fruchtportion.“ Bei der Laienverkostung erzielten Zurück zum Ursprung und Ja! Natürlich die besten Ergebnisse. Schlusslicht in der Geschmacksbewertung war dagegen das Wikinger- Kinderjoghurt von Bauer: Die Aromatisierung wurde als zu künstlich empfunden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

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