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Donnerstag 27.04.2017 13:00
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Sport/Gesundheit

02.12.2016

Mit viel Freude in den neuen Lebensabschnitt – Gertraud Kyska verabschiedet sich in die Pension

v.l.n.r.: Tina Fasching, MA, interimistische Leitung medizinische Sekretariate, Gertraud Kyska und Mag. Andreas Gamlich Kaufmännischer Direktor des Landesklinikums Wiener Neustadt. v.l.n.r.: Tina Fasching, MA, interimistische Leitung medizinische Sekretariate, Gertraud Kyska und Mag. Andreas Gamlich Kaufmännischer Direktor des Landesklinikums Wiener Neustadt.

Seit 1978 war Frau Kyska im Landesklinikum Wiener Neustadt tätig und stets motiviert bei ihrer Arbeit anzutreffen. Nun mussten sich ihre Kolleginnen und Kollegen von ihr beruflich verabschieden.

Nach ihrem Lehrabschluss begann Fr. Kyska als Schreibkraft in der damaligen Anstaltsapotheke des Krankenhauses Wiener Neustadt. Danach wechselte sie auf die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe wo sie als Springerin auch auf der HNO Abteilung tätig war. 1982 bekam Gertraud Kyska einen Fixposten auf der Gynäkologie, wo sie bis zur ihrer Pension mit viel Engagement gearbeitet hat.

Sie mochte den Umgang mit Menschen und hatte Spaß an ihrer Arbeit. Nun kann sie sich in ihrer Pension vom oftmals anstrengenden Arbeitsalltag erholen. „Es war wirklich eine schöne Zeit im Landesklinikum Wiener Neustadt. Ich gehe natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr darauf alle Dinge in Angriff zu nehmen für die mir immer die Zeit gefehlt hat. Endlich kann ich mir meinen Traum erfüllen und die Reisen in die Toskana und nach Griechenland mit unserem neuen Campingbus planen“, so Frau Kyska.

Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich verabschiedete sich von der beliebten Kollegin im Namen des Landesklinikums: „Wir danken Frau Kyska für die wunderbare Zusammenarbeit und wünschen ihr im Namen des gesamten Klinikums viele wunderschöne Reisen und alles Gute für die Zukunft“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
15.12.2016

Große Funkübung der Betriebsfeuerwehr im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Übungsleiterin Abschnittssachbearbeiterin Erika Apfelthaler, Löschmeister Mario Lechner und Brandinspektor Rudolf Barnert, MSc. v.l.n.r.: Übungsleiterin Abschnittssachbearbeiterin Erika Apfelthaler, Löschmeister Mario Lechner und Brandinspektor Rudolf Barnert, MSc.

Um jederzeit für einen etwaigen Einsatz bestens vorbereitet zu sein, führt die Betriebsfeuerwehr des Landesklinikums Wiener Neustadt Übungen in allen Fachbereichen durch. Im Rahmen dieser Trainingseinheit stand eine Funkübung auf dem Programm.

Die Betriebsfeuerwehr gewährleistet die Sicherheit für Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Angehörigen auf dem Gelände des Landesklinikums Wiener Neustadt. Regelmäßige Übungen stellen zur Erfüllung dieser Aufgabe eine wichtige Grundlage dar. Der Schwerpunkt der heurigen Abschlussübung wurde auf die korrekte Abwicklung der Aufgaben in der Einsatzleitung gelegt. Wichtig war, dass die sogenannte Funkordnung, die einen reibungslosen Ablauf der Einsätze gewährleistet, eingehalten wird. Nur so ist es möglich, innerhalb der Feuerwehr einen Einsatz perfekt abzuwickeln.

„Übungsannahme war eine Geruchsbelästigung in einer kompletten Etage des Landesklinikums. Die Trupps wurden zur Erkundung ausgeschickt und fanden dabei jede Menge „Chemikalien“ (Papierkarten mit Gefahrensymbolen und der Schadstoff UN – Nummer). Diese gefundenen Schadstoffe mussten per Funk an die Einsatzleitung übermittelt werden, um eine lückenlose Dokumentation garantieren zu können. Es musste auch die Art und Gefährlichkeit dieser Substanzen festgestellt werden, um die richtigen Vorkehrungen treffen zu können“, so die Übungsleiterin Erika Apfelthaler.

Alle Schritte und Abläufe der Übung wurden von Seiten der Übungsleitung ordnungsgemäß dokumentiert, um dadurch den optimalen Lernerfolg sicherzustellen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
07.04.2017

Fröhliche Osternestsuche im Kindergarten „Calimero“ des Landesklinikums Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Anna, Maximilian, Melissa und Merjema freuten sich gemeinsam mit Yvonne Eipeldauer riesig über den Besuch des Osterhasen. v.l.n.r.: Anna, Maximilian, Melissa und Merjema freuten sich gemeinsam mit Yvonne Eipeldauer riesig über den Besuch des Osterhasen.

Helle Aufregung und emsiges Suchen bestimmten das traditionelle Osterfest im Betriebskindergarten „Calimero“. In den bunt geschmückten Gruppen freuten sich die Kinder über die Nesterl vom Osterhasen.

„Die Begeisterung der Kinder ist jedes Jahr auch für uns eine große Freude, denn Ostern ist ein überaus beliebtes Fest für unsere Kleinen“, lacht Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens. Schon im Vorfeld hatten die Kinder voller Eifer ihre Osternesterl gebastelt, die dann höchstpersönlich vom Osterhasen in den Gruppen versteckt wurden. Allerdings blieb natürlich kein Winkel unentdeckt und somit präsentierte jedes Kind schon nach kurzer Zeit sein persönliches Osternesterl mit köstlicher Schokolade und nahm es stolz mit nach Hause.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
10.04.2017

Verkürzte Ausbildung zur Pflegefachassistenz startet an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen

NEUNKIRCHEN – Heuer bietet die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen als erste Einrichtung in der Thermenregion einen besonderen Meilenstein an, nämlich eine 1-jährige verkürzte Ausbildung zur Pflegefachassistenz. Damit leistet die Schule ein Stück Pionierarbeit in der gesamten Entwicklung der professinellen Gesundheits- und Krankenpflege.

„Es freut uns ganz besonders, dass wir heuer erstmalig in Niederösterreich die verkürzte 1-jährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz anbieten können“, so die interimistische Schuldirektorin Barbara Rupprecht, MSc. „Das ist eine große Chance zur Weiterentwicklung für Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten oder Pflegehelferinnen und Pflegehelfer, welche die Herausforderung lieben“.

Die einjährige verkürzte Ausbildung zur Pflegefachassistenz beginnt am 15. September 2017. In dieser Zeit wird in 1.600 Stunden fundiertes Wissen in Theorie und Praxis vermittelt. Die theoretischen Schwerpunkte liegen in den Grundsätzen der professionellen Pflege, sowie in Zielgruppen- und settingorientierter Pflege und Pflegetechnik, Kommunikation, Beziehungsgestaltung und Therapie. Künftig wird diese verkürzte Ausbildung an allen NÖ Gesundheits- und Krankenpflegeschule angeboten.

Die Ausbildungskosten übernimmt das Land NÖ, die Anmeldung zur 1-jährigen verkürzten Ausbildung zur Pflegefachassistenz ist noch bis zum 30. April 2017 möglich. Nähere Informationen erhalten Sie in der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Neunkirchen oder unter www.pflegeschulen-noe.at. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen /GuKPS
06.04.2017

Niemals geht man so ganz: Brigitte Gsellmann geht nach 38 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand

v.l.n.r.: Vorstand der Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie, Prim. Dr. Erwin Wodak, Neo-Pensionistin Brigitte Gsellmann, der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA, und die leitende MTD Klaudia Tarnok. v.l.n.r.: Vorstand der Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie, Prim. Dr. Erwin Wodak, Neo-Pensionistin Brigitte Gsellmann, der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA, und die leitende MTD Klaudia Tarnok.

1979 begann Brigitte Gsellmann als erste Orthoptistin im Landesklinikum Wiener Neustadt ihren beruflichen Werdegang. Besonders wichtig waren ihr dabei die Förderung der zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die dafür notwendige Entwicklung von guten Ausbildungsstrukturen.

Ein besonderes Anliegen war Brigitte Gsellmann der Aufbau und die Positionierung der „Sehschule“ als Schielambulanz. Als wesentliches Merkmal ihres Wirkens kann zweifelsohne das große Interesse am gemeinsamen Handeln in der Berufsgruppe der Medizinisch-technischen Dienste (MTD) erwähnt werden: diesem Ideal getreu, ging 2006 mit der Gründung der MTD-Plattform für Sie ein Herzenswunsch in Erfüllung. Viele gute Ideen konnten so umgesetzt werden.

Frau Gsellmann hat sich immer wieder innovativ für Neues begeistert und engagiert. Einige Tätigkeitsfelder belegen dies eindrucksvoll:

• Vorsorgeuntersuchungen in den Landeskindergärten von Wiener Neustadt

• Lehrtätigkeit an der FH für Orthoptik

• Vorstandsmitglied im Berufsverband der Orthoptistinnen

• Stv. Leitung der MTD-Plattform Landesklinikum Wiener Neustadt

Abschließend meint die leitende MTD Klaudia Tarnok: „Wir gönnen dir mit einem weinenden und einem lachenden Auge deinen neuen Lebensabschnitt. Mit einem weinenden Auge, weil du uns als Kollegin und Mensch fehlen wirst. Mit einem lachenden Auge, weil wir uns für dich von Herzen freuen, dass du nun mehr Zeit für die Verwirklichung deiner persönlichen Lebensziele hast.“

„Der hervorragende Ruf unseres Hauses als Ausbildungsstätte für den Studiengang Orthoptik ist dem persönlichen Engagement von Frau Gsellmann zu verdanken“, meint der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA anerkennend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neusdtadt
23.02.2017

Abtreibungsschiff mit österreichischer Beteiligung kreuzt vor Guatemala

In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist. In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist.

Seit Jahren segelt es immer wieder in Länder, die Frauen eine Abtreibung verbieten, stets im Blickpunkt der Öffentlichkeit, um das Frauenrecht auf selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch ins Bewusstsein zu bringen: Das Abtreibungsschiff ist nun auf Einladung mehrerer lokaler Frauenrechtsvereinigungen* in Lateinamerika/Guatemala, um Frauen dort einen Schwangerschaftsabbruch in internationalen Gewässern zu ermöglichen. Gemeinsam mit der bekannten holländischen Ärztin und Abtreibungsaktivistin Rebecca Gomperts ist diesmal auch der österreichische Gynäkologe DDr. Christian Fiala mit an Bord. Er leitet das Gynmed Ambulatorium in Wien und Salzburg.

Christlicher Fundamentalismus

“Ich unterstütze diese wichtige aber nicht ganz ungefährliche Aktion, weil in Südamerika Frauen mit einer ungewollten Schwangerschaft immer noch nach den Gesetzen der ehemaligen Europäischen Kolonialmächte gerichtet werden. Während in den meisten westlichen Ländern eine demokratische Selbstbestimmung die katholische Bevormundung mit großem Aufwand auf ein zivilisiertes Maß zurückgedrängt werden konnte, bringt dieses überholte und menschenverachtende Weltbild dort immer noch viele Frauen in Lebensgefahr, weil sie zu illegalen und damit gefährlichen Schwangerschaftsabbrüchen gezwungen werden, so wie früher auch bei uns”, sagt Fiala.

Gesetze der ehemaligen Kolonialmächte

In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist. Doch ungewollte Schwangerschaften lassen sich nicht durch ein Verbot der Abtreibung lösen: Jedes Jahr werden geschätzte 21 Millionen illegale und medizinisch gefährliche Schwangerschaftsabbrüche mit teils schweren Folgen für die Gesundheit und das Überleben von Frauen durchgeführt. Deshalb ist es das Ziel der spektakulären Protest-Aktion:

- die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs auch in Guatemala, so wie dies in Europa bereits vor 50 Jahren gemacht wurde,als Menschenrecht zu etablieren

- In den Schulen Aufklärung in den Unterricht einführen

- Zugang zu Verhütungsmitteln für die Bevölkerung schaffen

- Zugang zu Abtreibung nach medizinischen Standards ermöglichen

Ein Schiff erregt Aufsehen

Mit dem Schiff fahren Frauen 12 Meilen vor die Küste in internationale Gewässer und nehmen dort legal die Abtreibungspille. Diese medikamentöse Methode hat sich weltweit als medizinischer Standard etabliert, weil sie sehr sicher und wirksam ist. Das Schiff wird sich eine Woche in Guatemala aufhalten. Organisiert wird die Initiative von der Ärztin Rebecca Gomperts, die Frauen nach europäischen Standards berät und behandelt. Die Holländerin, die mit dem Abtreibungsschiff globale Bekanntheit erlangte, segelt seit Jahren in Länder in denen die Abtreibung verboten ist. Seit 2001 war das Schiff in Irland, Polen, Portugal, Spanien und Marokko und erregte stets großes mediales Aufsehen, und erhielt großen Zuspruch der Bevölkerung.

Women on Waves

Ist eine niederländische non-profit-Organisation, die für das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche kämpft. Sie wurde 1999 von Rebecca Gomperts gegründet. Die Organisation verfolgt das Ziel, Frauen in jenen Ländern zu helfen, in denen ihnen ein legaler und damit sicherer Abbruch verwehrt wird.

Die Hilfe wird auf einem Schiff angeboten, das mit Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch wünschen, in internationale Gewässer fährt, um die Behandlung dort legal durchzuführen.

Über Rebecca Gomperts

Die in Paramaribo, dem ehemaligen Holländisch-Guyana geborene Ärztin hat Medizin und Kunst studiert, eine Nautik-Schule besucht, ist mit Greenpeace auf der Rainbow Warrior II zur See gefahren und hat einen Roman geschrieben. 1999 hat sie dann die Organisation „Women on Waves“ gegründet. In Ergänzung dazu hat Dr. Gomperts auch die Organisation Women on Web ins Leben gerufen, welche die Medikamente für einen medikamentösen Abbruch weltweit an Frauen in allen Länder verschickt, in denen der Abbruch verboten ist. Vor kurzem erregte die Aktion internationale Aufmerksamkeit als eine Drohne die Abtreibungspille nach Polen und Irland flog.

www.womenonweb.org

Abtreibungsverbot tötet Frauen

47.000 Frauen sterben jährlich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) an laienhaft durchgeführten Abtreibungen, weil die Frauen in einem Land leben, in welchem dieser verboten ist. Die Abtreibungspille wurde von der WHO auf die Liste der essentiellen Medikamente gesetzt. Jedes Jahr entscheiden sich weltweit etwa 43 Millionen Frauen aller Länder, Kulturen und Religionen, ihre Schwangerschaft zu beenden. 21 Millionen dieser Abtreibungen finden laut WHO unter illegalen und lebensgefährlichen Bedingungen statt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: womenonwaves.org
12.01.2017

Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen

Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen

Graz war auch im Jahr 2016 die Stadt mit der höchsten Feinstaubbelastung Österreichs, macht der VCÖ aufmerksam. Auch in Klagenfurt und im Kärntner Ebenthal-Zell wurde der Jahresgrenzwert überschritten. An den Messstellen der anderen Bundesländer lag die Belastung unter dem Jahresgrenzwert. Zu hoch ist hingegen vielerorts die Stickstoffdioxid-Belastung. Durch die Verbesserung des klimafreundlichen Mobilitätsangebots kann die Luftqualität noch deutlich verbessert werden, betont der VCÖ.

„Die südlichen Bundesländer Steiermark und Kärnten hatten im Vorjahr eine deutlich höhere Feinstaubbelastung als der Rest des Landes“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest. Der VCÖ weist darauf hin, dass in Graz, Klagenfurt und Ebenthal Zell der Feinstaub-Jahresgrenzwert im Vorjahr überschritten wurde. An höchstens 25 Tagen darf der Tagesmittelwert höher als 50 Mikrogramm Feinstaub PM10 pro Kubikmeter Luft betragen.

Laut vorläufigen Daten des Umweltbundesamts war bei der Messstelle Graz Don Bosco an 37 Tagen die Feinstaubbelastung zu hoch, in Graz-Süd an 36 Tagen und in Graz Mitte an 29 Tagen. Die Stadt mit der zweithöchsten Feinstaubbelastung war im Vorjahr Klagenfurt, wo an 29 Tagen zu viel Feinstaub in der Luft war. In Ebenthal-Zell war an 28 Tagen der Wert zu hoch. In den anderen Bundesländern wurde an keiner einzigen Messstation der Jahresgrenzwert überschritten, berichtet der VCÖ. Die günstige Wetterlage mit den warmen Wintermonaten hat zur niedrigeren Feinstaubbelastung beigetragen.

Hauptverursacher von Feinstaub sind Industrie, Heizen und der Verkehr. Der Kfz-Verkehr verschmutzt die Luft durch seine Abgase, durch Reifen- und Bremsabrieb sowie durch Aufwirbelung. „Je kleiner die Feinstaubpartikel, umso stärker beeinträchtigen sie die Gesundheit“, macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam. Größerer Feinstaub (PM10) bleibt in den oberen Atemwegen (Nase, Rachen) „hängen“. Die kleinsten Partikel (PM0,1 bis PM1) können hingegen bis in die Lungenbläschen und in den Blutkreislauf eindringen und bei den Organen chronische Entzündungen verursachen. Vor allem entlang von Straßen ist die Belastung mit den Kleinstpartikeln hoch.

Dass im Verkehrsbereich großer Handlungsbedarf besteht, zeigt auch die Stickstoffdioxid (NO2)-Belastung. Hauptverursacher der Stickoxide sind die Dieselabgase. Österreichweit am höchsten ist die Stickstoffdioxid-Belastung in Tirol. Zu hoch ist die Belastung auch im Ballungsraum Salzburg, in Linz, Graz, Klagenfurt und in Wien am Hietzinger Kai. Die hohe NO2-Belastung ist auch die Folge davon, dass Diesel-Pkw, die in den vergangenen Jahren auf den Markt gekommen sind, die beim Fahren auf der Straße deutlich mehr Stickoxide verursachen als die Tests im Labor zeigen, betont der VCÖ. Laut Studie des Forschungsinstituts ICCT verursachen rund 80 Prozent der Diesel-Pkw, die im Labor die EURO5-Abgaswerte eingehalten haben und zwischen 2010 und 2014 in der EU verkauft wurden, auf der Straße mehr als drei Mal so hohe NOx-Emissionen wie im Labor angegeben. Und zwei Drittel der Diesel-Pkw der aktuellen Abgasklasse EURO6 überschreiten die Werte ebenfalls um mehr als das Dreifache.

Das Verbrennen fossiler Energieträger, wie Heizöl und Kohle beim Heizen sowie Diesel und Benzin im Verkehr, verschmutzt die Luft mit Schadstoffen. „Je früher der mit dem Klimaabkommen von Paris beschlossene Ausstieg aus fossilen Energieträgern gelingt, umso besser für die Luftqualität“, betont VCÖ-Expertin Rasmussen. Im Verkehrsbereich sind vor allem in den Ballungsräumen sowie in den regionalen Zentren mehr öffentliche Verkehrsverbindungen nötig.

Darüber hinaus ist die Infrastruktur für den Radverkehr auszubauen und im Ortsgebiet eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung umzusetzen. Großen Einfluss auf die Verkehrsentwicklung hat die Siedlungsentwicklung. Mit der Stärkung der Ortskerne und der Nahversorgung und einem Stopp der Zersiedelung können wieder mehr Alltagswege zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Zudem braucht es verstärkte Maßnahmen gegen den wachsenden Lkw-Verkehr.

VCÖ: In Steiermark und Kärnten wurde Feinstaub-Jahresgrenzwert überschritten (Tage im Jahr 2016 mit Tagesmittelwert von mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, in Klammer Jahr 2015 - Erlaubter Jahresgrenzwert in Österreich: 25 Tage; Von der EU erlaubter Jahresgrenzwert: 35 Tage)

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.01.2017

Sicher durch Eis und Schnee

Worauf im Winter bei Sport im Freien zu achten ist und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen zu treffen sind, wenn jemand im Eis einbricht. Worauf im Winter bei Sport im Freien zu achten ist und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen zu treffen sind, wenn jemand im Eis einbricht.

Das neue Jahr begrüßt uns mit klirrender Kälte. Das freut zwar die Wintersportler, dennoch gilt es seinen Körper gut zu schützen. Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes, rät: „Fettcreme auf unbedeckte Körperstellen, keine engen Schuhe und gut unterfütterte Windstopper-Jacken sowie Thermo-Unterwäsche sind bei Minusgraden wichtig". Erfrierungsgefahr droht schon ab einer Temperatur von minus fünf Grad, bei Wind sind bereits null Grad gefährlich.

Pistenfans sollten ihren Kopf mit einem Helm schützen, denn beim Skifahren sind Kopfverletzungen häufig. Wie die Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zeigt sind allerdings die Knie am häufigsten von Verletzungen betroffen, und zwar in einem Drittel der Fälle. Schuld daran sind nicht nur das Material und ungeübte Sportler sondern auch Leichtsinn, sagt Schreiber: „Carvingskier, Selbstüberschätzung und nicht selten Alkohol führen zu vielen Unfällen“. Oft würde es schon helfen vorsichtig zu sein und sich aufzuwärmen, sagt Schreiber.

Wer sich mit Eislaufschuhen aufs Eis wagt und einbricht sollte versuchen besonnen zu bleiben. Im kalten Wasser kühlt der Körper schneller aus als an der Luft. „Deshalb führt eiskaltes Wasser rasch zur Bewegungsunfähigkeit", sagt Schreiber. Schnell, aber ruhig und besonnen aus dem Wasser ist also die Devise. Helfer sollten rasch die Feuerwehr alarmieren. Vom Ufer aus kann man versuchen, die Einbruchstelle mit einem Brett oder einer Leiter zu erreichen. Im günstigsten Fall gibt es einen Rettungsball an einer Leine, den man dem Verunglückten zuwirft, damit sich dieser aus dem Wasser ziehen kann.

Danach heißt es auf die Unterkühlung reagieren: Den Verunglückten an einen windstillen Ort bringen und von nasser Kleidung befreien. „Bis zum Abtransport soll der Ersthelfer den Unterkühlten wach halten, ihn aber nicht zu Bewegung oder Gehen auffordern. Am besten ist es, ihn in wärmende Decken oder trockene Kleidungsstücke einzuwickeln“, sagt Schreiber. Nicht hilfreich sind Massagen, das Abreiben des Körpers oder das Verabreichen von alkoholischen Getränken, weil es dadurch zu weiterem Wärmeverlust kommen kann.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.04.2017

Absolventen der Diplomkrankenpflegeschule Wiener Neustadt feierten 40jähriges Jubiläum

Nach 40 Jahren drückten die erfahrenen Pflegekräfte nochmals gemeinsam die Schulbank. Nach 40 Jahren drückten die erfahrenen Pflegekräfte nochmals gemeinsam die Schulbank.

Für den Jahrgang 1973/77 der Diplomkrankenpflegeschule Wiener Neustadt jährte sich der erfolgreiche Abschluss zum 40. Mal. Zu diesem runden Jubiläum traf man sich zum Klassentreffen und feierte ein beinahe vollständiges Wiedersehen in gemütlichem Beisammensein.

Die dynamische Gemeinschaft des Jahrgangs 1973/77 ging als „Revoluzzer“-Klasse in die Schulgeschichte ein. Hintergrund ist eine Gesetzesnovellierung, die der zweijährigen „Vorschule“ zur Diplomkrankenpflegeschule, sowie der damaligen Internatspflicht ein Ende bereitete. So fand sich plötzlich eine sehr lebendige junge Gruppe von 15jährigen Schülerinnen und Schülern in der ersten Klasse, die den älteren Jahrgängen mit ausgezeichneten Leistungen Paroli bot und den alten Lehrplan revolutionierte. Nach sensationellen Abschlussergebnissen durfte die Schule nach vielen Jahren wieder die erste weiße Flagge hissen. Mehr als die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen legten die Diplomprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Auch die Klassengemeinschaft galt als vorbildlich freundschaftlich und von Zusammenhalt geprägt, obwohl sie nach Beendigung der Internatspflicht aus einem viel größeren Einzugsgebiet stammte und nicht wie üblich zusammen wohnte.

Im Zuge des Wiedersehens schwelgte man im Rahmen des - seit 20 Jahren traditionell gewordenen - Klassentreffens bei einem Schulrundgang in Erinnerungen und philosophierte über vergangene Zeiten. Organisatorin DGKP Gabriele Zöchmann, MSc, vormals Krumpöck, genoss den Abend ganz besonders: „Man hatte teilweise das Gefühl, als ob kein Tag vergangen wäre. Ich danke all meinen Klassenkameradinnen und -kameraden, dass sie meiner Einladung gefolgt sind und dieses Treffen zu einem unvergesslichen Abend gemacht haben! Ich freue mich schon auf unser 45jähriges Jubiläum!“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
31.03.2017

Caritas lässt Blumen sprechen: Ein Dankeschön an das Landesklinikum Wiener Neustadt

Blumen als Dankeschön: Teamleiter August Rosenkranz, MSc, Teamleiterin DGKP Doris Werfring und Pflegedienstleiter DGKP Christian Kainrath von der Caritas bedankten sich stellvertretend bei Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS und den Mitarbeiterinnen des Palliativteams für die gute Zusammenarbeit mit dem Landesklinikum Wiener Neustadt. Blumen als Dankeschön: Teamleiter August Rosenkranz, MSc, Teamleiterin DGKP Doris Werfring und Pflegedienstleiter DGKP Christian Kainrath von der Caritas bedankten sich stellvertretend bei Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS und den Mitarbeiterinnen des Palliativteams für die gute Zusammenarbeit mit dem Landesklinikum Wiener Neustadt.

Die mobilen Pflegedienste sowie das Mobile Caritas Hospiz bedankten sich bei Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS und dem Team vom Palliativkonsiliardienst, stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums, für die hervorragende Zusammenarbeit und Kooperation.

Für das Mobile Caritas Hospiz ist es ein großes Anliegen, schwerkranken Menschen ein würdevolles Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. „Die intensive Vernetzung zwischen stationär und mobil ermöglicht die bestmögliche Begleitung von Menschen am Ende des Lebens. Wir möchten uns daher bei allen Pflegepersonen sowie Ärztinnen und Ärzten für das Vertrauen und die nachhaltige Unterstützung unserer Arbeit herzlich bedanken“, so August Rosenkranz, MSc, Teamleiter Caritas Mobiles Hospiz NÖ.

Auch die Mobilen Dienste der Caritas mit der Hauskrankenpflege und der Heimhilfe, unterstützen Kranke und pflegebedürftige Menschen direkt zu Hause. Sie betreuen in und rund um Wiener Neustadt tagtäglich zahlreiche ältere und pflegebedürftige Menschen. „Die Zusammenarbeit mit dem Landesklinikum ist unbürokratisch und vorbildlich. Wir möchten von ganzem Herzen ‚Danke‘ sagen“, betont die Teamleiterin der Caritas Wiener Neustadt, DGKP Doris Werfring.

„Die Caritas ist für uns ein wichtiger Partner, denn die bestmögliche Unterstützung der Patientinnen, Patienten und ihrer Angehörigen, ist unser gemeinsames Ziel. Die betreuten Menschen profitieren von der engen Zusammenarbeit zwischen dem Landesklinikum und den mobilen Caritas-Pflegeteams“, so Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
15.03.2017

RhythMeet 2017: Internationale Herz-Experten zu Gast in der Thermenregion

Freuten sich über das große Teilnehmerinteresse: (v.l.) Prim. Univ. Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger, Initiator und Vorstand der 2. Internen Abteilung am Landesklinikum Wiener Neustadt, Prof. Dr. Bela Merkely (Ungarn), Vizepräsident der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft, DKBW Ingrid Schwarz, MSc, stellvertretende Regionalmanagerin der Thermenregion von der NÖ Landeskliniken-Holding, Dr. Markus Klamminger, stv. Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding und  Prof. Robert Hatala, Präsident der Slowakischen Kardiologischen Gesellschaft. Freuten sich über das große Teilnehmerinteresse: (v.l.) Prim. Univ. Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger, Initiator und Vorstand der 2. Internen Abteilung am Landesklinikum Wiener Neustadt, Prof. Dr. Bela Merkely (Ungarn), Vizepräsident der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft, DKBW Ingrid Schwarz, MSc, stellvertretende Regionalmanagerin der Thermenregion von der NÖ Landeskliniken-Holding, Dr. Markus Klamminger, stv. Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding und Prof. Robert Hatala, Präsident der Slowakischen Kardiologischen Gesellschaft.

Bei der Veranstaltung „RhythMeet 2017“ waren heuer neben Experten aus dem deutschsprachigen Raum auch erstmals Spezialisten aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn zu Gast. Unter der Leitung von Prim. Univ. Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger wurden gemeinsam hochkomplexe Fälle im Bereich der Herzrhythmusstörungen behandelt.

„Es freut mich, dass Medizinerinnen und Mediziner aus ganz Österreich und den angrenzenden Nachbarländern in Niederösterreich zu Gast sind und gemeinsam an der bestmöglichen Versorgung für Patientinnen und Patienten mit Herzrhythmusstörungen auf höchstem Niveau arbeiten“, betont Dr. Markus Klamminger, stellvertretender Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding. Zahlreiche Top-Experten folgten der Einladung von Primarius Roithinger und trafen sich zum hochkarätigen Workshop mit dem Thema Elektrophysiologie.

Mittels „Live“-Übertragung per Videokonferenz aus dem Herzkatheterlabor Mödling wurden drei Tage lang komplexe Fälle von Patientinnen und Patienten aus dem Seminarraum mitverfolgt und gemeinsam behandelt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Chance zum internationalen Austausch von Know-How und Erfahrung.

„Ein derartiges Meeting ist einzigartig in Europa und wir sind stolz hier als Gastgeber fungieren zu dürfen um nachhaltig Lösungen und Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten zu erarbeiten“, bedankt sich die stellvertretende Regionalmanagerin der Thermenregion DKBW Ingrid Schwarz, MSc von der NÖ Landeskliniken-Holding bei allen Medizinerinnen und Medizinern für das Interesse.

Um zukünftig noch bessere Rahmenbedingungen für die Patientinnen- und Patientenbetreuung zu schaffen, werden die Kompetenzen in der 2. Jahreshälfte im Landesklinikum Wiener Neustadt gebündelt. So entsteht ein Kardiologisches Zentrum mit modernster technischer Ausstattung.

„Ich bin stolz auf den großen Erfolg der heurigen „RhythMeet“ Veranstaltung und freue mich schon jetzt auf das 10jährige Veranstaltungs-Jubiläum in der neuen Struktur des Landesklinikums Wiener Neustadt“, so Prim. Univ. Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
28.02.2017

Buntes Treiben beim Faschingsfest im „Calimero“

Die stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens Yvonne Eipeldauer (links) durfte sich bei so vielen Superhelden am heurigen Faschingsfest besonders sicher fühlen. Die stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens Yvonne Eipeldauer (links) durfte sich bei so vielen Superhelden am heurigen Faschingsfest besonders sicher fühlen.

Die Kinderbetreuungseinrichtung „Calimero“ des Landesklinikums Wiener Neustadt wurde am Faschingsdienstag von vielen kreativ verkleideten kleinen „Närrinnen und Narren“ auf den Kopf gestellt.

Als besonderes Highlight für die kleinen Schützlinge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt das jährliche Faschingsfest im Calimero. So tummelten sich unter dem heurigen Motto „Kunterbunt“ Eisprinzessinnen, Star Wars Helden, Cowboys und viele Verkleidungen mehr zu Spiel und Spaß, quer durch das Haus. Viele Evergreens unter den Partyspielen, wie Topfschlagen und Sesseltanz wurden abgehalten und beim Schwedenbombenwettessen alle Rekorde gebrochen. Traditionelle Marillenkrapfen, die sich die Kinder besonders schmecken ließen, krönten die Faschingsparty.

„Wir haben jedes Jahr eine große Freude, die Kinder in ihren entzückenden Kostümen zu empfangen, die sie sich selber ausgesucht haben, um mit ihnen das Faschingsfest zu feiern“, lacht Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
24.02.2017

Jubel über gleich zehn Auszeichnungen bei der Sonderausbildung Intensiv- und Anästhesiepflege

v.l.: 1. Reihe: Mag. Viktor Benzia Regionalmanager Thermenregion von der NÖ Landeskliniken-Holding, NR Johann Hechtl, Sabine Klech, Simone Scheiber, Verena List, Interim. Direktorin Barbara Rupprecht, MSc, LR Mag.a Barbara Schwarz, Katharina Haiden, LA Hermann Hauer, Sabine Schweihs, Isabella Inntaler, Stefanie Vlasek, Mag. Birgit Prosch, Roman Gaal, MSc, MAS Leiter der Abteilung Pflege, nicht ärztliche Gesundheitsberufe und Ausbildung bei der NÖ Landeskliniken-Holding. 2. Reihe: Alexandra Kirnbauer, Michael Hofstetter, Meike Baumgartner, Markus Scheifinger, Beatrice Denk, Imola Reka Dienes, Robert Fahsl, Michaela Greifoner, Thomas Hofmann, Manuel Trettler, Bürgermeister KM Herbert Osterbauer und Mag. Martin Hallbauer von der BH-Neunkirchen. v.l.: 1. Reihe: Mag. Viktor Benzia Regionalmanager Thermenregion von der NÖ Landeskliniken-Holding, NR Johann Hechtl, Sabine Klech, Simone Scheiber, Verena List, Interim. Direktorin Barbara Rupprecht, MSc, LR Mag.a Barbara Schwarz, Katharina Haiden, LA Hermann Hauer, Sabine Schweihs, Isabella Inntaler, Stefanie Vlasek, Mag. Birgit Prosch, Roman Gaal, MSc, MAS Leiter der Abteilung Pflege, nicht ärztliche Gesundheitsberufe und Ausbildung bei der NÖ Landeskliniken-Holding. 2. Reihe: Alexandra Kirnbauer, Michael Hofstetter, Meike Baumgartner, Markus Scheifinger, Beatrice Denk, Imola Reka Dienes, Robert Fahsl, Michaela Greifoner, Thomas Hofmann, Manuel Trettler, Bürgermeister KM Herbert Osterbauer und Mag. Martin Hallbauer von der BH-Neunkirchen.

NEUNKIRCHEN – 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sonderausbildung Intensiv- und Anästhesiepflege freuen sich über den Abschluss ihrer Ausbildung und nahmen am 17. Februar ihre Diplome entgegen.

Die Ausbildung dauerte insgesamt zehn Monate. Es wurde umfangreiches theoretisches und praktisches Wissen in den Bereichen Intensiv- und Anästhesiepflege vermittelt. Die Qualität der Ausbildung spiegelt sich in den Ergebnissen der Prüfungen wider: Zehn Absolventinnen und Absolventen schlossen ihre Ausbildung mit ausgezeichnetem Erfolg und alle anderen mit gutem Erfolg ab.

Die Festrede und feierliche Übergabe der Diplome fand durch Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, im Beisein zahlreicher Ehrengäste in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Neunkirchen statt. Die interimistische Direktorin der Schule Frau Barbara Rupprecht, MSc bedankte sich bei allen, die am Gelingen der Ausbildung beteiligt waren, dem Schulteam, den Vortragenden, allen Bediensteten der Praktikumsstellen, der NÖ Landeskliniken-Holding sowie bei den zuständigen Politikern des Landes NÖ. Sie gratulierte den Absolventinnen und Absolventen mit lobenden Worten, wünschte Ihnen für die Zukunft alles Gute und freute sich über die hohe fachliche Kompetenz und die persönliche Weiterentwicklung der Absolventinnen und Absolventen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen/Robert Herbst
23.02.2017

Beatrice Draxler verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand

v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Beatrice Draxler, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst. v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Beatrice Draxler, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst.

Frau Beatrice Draxler war 11 Jahre lang im Landesklinikum Wiener Neustadt für unverzichtbare Ordnung und Sauberkeit zuständig. Jetzt verabschiedet sie sich in den wohlverdienten Ruhestand.

Zu Beginn ihrer Tätigkeit war Frau Draxler als Springerin in der Raumpflege tätig und wechselte nach zwei Jahren in die Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin, wo sie vier Jahre lang fleißig ihren Dienst verrichtete. Ein neuerlicher Wechsel brachte sie dann in den Ambulanzbereich des Instituts für Radioonkologie und Strahlentherapie, wo sie weiterhin fünf Jahre tatkräftig ihrer Arbeit nachging.

„Jetzt sollen ruhigere Zeiten einkehren“, lacht die engagierte Omi und erzählt von ihrem geplanten Urlaub im kroatischen Umag. Sie möchte es sich in der Pension vor allem gut gehen lassen, die Zeit genießen und relaxen. Als besondere Herausforderung nimmt sie sich große Puzzlespiele vor. Dafür, dass es aber nicht allzu ruhig wird, sorgt ein halbes Dutzend Enkelkinder, auf deren regelmäßige Besuche sie sich besonders freut.

Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich verabschiedete sich von der fleißigen Kollegin im Namen des Landesklinikums: „Wir danken Frau Draxler im Namen des gesamten Klinikums für die tatkräftige Unterstützung und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
02.02.2017

DGKP Doris Schleich verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand

v.l.n.r.: Bereichsleiterin DGKP Gabriele Öhlerer, MBA, DGKP Doris Schleich, Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS und Stationsleiter DGKP Martin Weiner. v.l.n.r.: Bereichsleiterin DGKP Gabriele Öhlerer, MBA, DGKP Doris Schleich, Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS und Stationsleiter DGKP Martin Weiner.

Nach einem erfüllten Berufsleben und fünf Jahren tatkräftiger Unterstützung im Landesklinikum Wiener Neustadt, verabschiedet sich Frau DGKP Doris Schleich in die wohlverdiente Pension.

Seit 1980 stand Frau DGKP Doris Schleich im Dienste der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen. Nach ihrer Diplomierung und mehreren Jahren Berufserfahrung im Burgenland, führte sie ihr Weg 1997 zum Landespflegeheim Wiener Neustadt, wo sie mit Herz und großem Engagement 15 Jahre lang auf der Wachkomastation arbeitete.

Seit 2012 unterstützte Frau DGKP Doris Schleich das Team der Neurologie des Landesklinikums Wiener Neustadt. „Trotz aller Strapazen, die diese herausfordernde Tätigkeit als Krankenpflegerin mit sich bringen, war es für mich immer mein Traumberuf“, erinnert sich Frau Schleich an ihr schönes und erfülltes Berufsleben zurück.

Als Einstieg in ihre neugewonnene Freizeit möchte Frau Schleich erst einmal viel von der Welt sehen. Die Kreuzfahrt ans Nordkap ist schon gebucht, wo sie den „längsten Tag“ live erleben möchte. Auch in Österreich möchte die abenteuerlustige Burgenländerin hoch hinaus. Die Salzburger Berge üben schon seit jeher eine große Faszination auf sie aus und auch der Altstadt wird sie des Öfteren einen Besuch abstatten.

Ihre hilfsbereite Ader wird Frau Schleich weiterhin als Lesepatin in der Volksschule Rust ausleben, wo sie schon seit Jahren ehrenamtlich Kinder beim Lesen lernen unterstützt.

Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, verabschiedet die verlässliche und engagierte Mitarbeiterin mit Wehmut: „Wir werden Frau Doris Schleich vermissen und wünschen ihr alles Liebe und Gute für den wohlverdienten Ruhestand!“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
23.12.2016

Vorweihnachtliche Überraschung auf der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde im LK Wr. Neustadt

Freuten sich sehr über die großzügige Spende v.l.: DKKP Evelyne Peinsipp, MSc, Prim. Dr. Christian Gamper, stellvertretender Ärztlicher Direktor, Romana Thurner, Marketing Firma Essecca, Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, Wilfried Hirmann, MBA, Geschäftsführer der Firma Essecca und DKKP Siegrid Jusinger. Freuten sich sehr über die großzügige Spende v.l.: DKKP Evelyne Peinsipp, MSc, Prim. Dr. Christian Gamper, stellvertretender Ärztlicher Direktor, Romana Thurner, Marketing Firma Essecca, Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, Wilfried Hirmann, MBA, Geschäftsführer der Firma Essecca und DKKP Siegrid Jusinger.

Hilfsbedürftigen und kranken Kindern eine kleine Freude bereiten – diesem Vorsatz hat sich die Firma Essecca in der Vorweihnachtszeit gewidmet. In diesem Sinne bekam die Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde des Landesklinikums Wiener Neustadt eine großzügige Spende überreicht.

Zur Einstimmung in die Advents- und Vorweihnachtszeit organisierte die Firma Essecca gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen gemütlichen Punschnachmittag. Im Zuge dieses Events wurde vor allem der soziale Gedanken in den Vordergrund gestellt und Spenden für hilfsbedürftige Kinder gesammelt, die nun der Kinder- und Jugendabteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt übergeben werden konnten.

„Hiermit wollen wir ein wenig vom Spaß und der Freude dieses gelungenen Nachmittages an die Kinder weitergeben, die momentan eine schwere Zeit durchleben. Gerade in diesen besinnlichen Tagen ist es schön, mit einer Spende beitragen zu können“, so der Geschäftsführer Wilfried Hirmann, MBA.

Die großzügige finanzielle Geste in Form eines Spendenschecks in Höhe von 500,- Euro wurde von Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska, DKKP Evelyne Peinsipp, MSc und DKKP Siegrid Jusinger sichtlich erfreut entgegengenommen. „Gerade vor Weihnachten ist es schön, soviel Mitgefühl und Nächstenliebe zu begegnen. Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Ich kann daher allen beteiligten Personen nur ein großes Dankeschön aussprechen“, so Ehringer-Schetitska.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
05.04.2017

Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Mrd. Euro

Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Mrd. Euro Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Mrd. Euro

Im Jahr 2016 haben Nichtberufsunfälle, also Unfälle die sich in der Freizeit ereignen, materielle Kosten in der Höhe von 20,6 Milliarden Euro verursacht. Diese materiellen Kosten umfassen die medizinischen Heilungskosten, den Produktionsausfall, die Wiederbesetzungskosten, die Administrativkosten, die Polizei- und Rechtsfolgekosten sowie die Sachschäden. Financiers dieser Unfallfolgekosten sind zu etwa gleichen Teilen die Gebietskörperschaften, die Sozialversicherungen und die Privatversicherungen. Der Straßenverkehr ist gemäß der Studie für 28 Prozent oder 5,7 Milliarden Euro der materiellen Kosten verantwortlich, obwohl sich in diesem Bereich nur gerade acht Prozent aller Nichtberufsunfälle ereignen.

Grund dafür ist, dass die durchschnittliche Verletzungsschwere und damit auch die durchschnittlichen Kosten pro Verunfalltem im Straßenverkehr klar am höchsten sind. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass Sachschäden nur für diesen Bereich berechnet werden können. Die Haus- und Freizeitunfälle sind für 46 Prozent oder 9,6 Milliarden Euro Kosten verantwortlich und die Sportunfälle für 26 Prozent oder 5,3 Milliarden Euro. Ihre Anteile an allen Nichtberufsunfällen belaufen sich auf 62 (Haushalt/Freizeit) respektive 30 Prozent (Sport). „Nach wie vor haben Heim- und Freizeitunfälle den mit Abstand größten Anteil am Unfallgeschehen in Österreich. Im Heim- und Freizeitbereich gilt es daher, endlich ähnlich wirksame Programme und Maßnahmen wie im Verkehrsbereich zu installieren“, erklärt Dipl.-Ing. Klaus Robatsch, Forschungsleiter im KFV.

Knapp 800.000 Unfälle im Jahr 2016

794.648 Menschen verunglückten in Österreich im Jahr 2016 bei Unfällen. 2.548 (Quelle: ST.AT, Todesursachenstatistik. 2016 vorläufige Zahlen) Österreicher starben an den Folgen eines Unfalls. Damit ist die Anzahl der Verletzten in den letzten zehn Jahren um neun Prozent gesunken, die Zahl der Toten und Schwerverletzten stagniert seit Jahren auf hohem Niveau.

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13.04.2017

Voller Vorfreude und Elan blickt Monika Kwech auf ihre bevorstehende Pension

v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Monika Kwech, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst. v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Monika Kwech, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst.

Die fröhliche Mitarbeiterin Monika Kwech war 19 Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt beschäftigt. Nun verabschiedet sie sich ein klein wenig wehmütig in die Pension.

Monika Kwech, von allen Kolleginnen und Kollegen als überaus fröhlicher, positiver Mensch geschätzt, war auf unterschiedlichen Stationen in der Raumpflege eingesetzt und wird noch lange an die Besonderheiten der einzelnen Aufgaben zurückdenken. Sie kam als Springerin ins Landesklinikum Wiener Neustadt und wechselte nach drei Jahren in die Verwaltung. Danach arbeitete sie ganze elf Jahre am Institut für medizinisch-chemische und molekularbiologische Labordiagnostik.

Im wohlverdienten Ruhestand will sie sich unbedingt viel Ruhe gönnen und sich Haus und Garten widmen. Die Renovierungspläne sind schon geschmiedet und mit einem eigenen Pool will sie sich zusammen mit ihrem Mann eine Oase schaffen. Dabei freut sie sich auf die Besuche ihrer zwei Enkelkinder und ganz besonders auf das geplante neue Familienmitglied, das bei Haus und Garten nicht fehlen darf: Ein Hund.

Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich verabschiedete sich von der beliebten, fleißigen Kollegin im Namen des Landesklinikums: „Wir danken Frau Kwech im Namen des gesamten Klinikums für die tatkräftige Unterstützung und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
10.04.2017

Gesundheits- und Krankenpflegeschule lud Pflegeexperten zum Netzwerktreffen

1. Reihe von links: Birgit Leber, Christa Schober MSc, Interim. Dir. Barbara Rupprecht, MSc (alle GuKPS Neunkirchen), Doris Stocker (Waldpension Hochegg), Dir. Eva Friessenbichler (LPH Wr. Neustadt), Renate Apfler (Leitung stat. Hospiz-LPH Wr. Neustadt), Eva Grabbe (LPH Pottendorf), Monika Gigerl (LPH Berndorf), Pflegedirektorin Maria Aichinger, MSc, MAS (LK Neunkirchen), Günther Schranz (Mater Salvatoris Pitten);2. Reihe von links: Stefan Rosenberger (QM LK Hochegg), Rosa Haas, Helga Gruber, MEd, Eva Kindermann, MSc, Pflegedirektorin akademische Sozialmanagerin DKBW Christa Grosz, MBA (LK Hochegg), Stefan Traint (LK Baden); 1. Reihe von links: Birgit Leber, Christa Schober MSc, Interim. Dir. Barbara Rupprecht, MSc (alle GuKPS Neunkirchen), Doris Stocker (Waldpension Hochegg), Dir. Eva Friessenbichler (LPH Wr. Neustadt), Renate Apfler (Leitung stat. Hospiz-LPH Wr. Neustadt), Eva Grabbe (LPH Pottendorf), Monika Gigerl (LPH Berndorf), Pflegedirektorin Maria Aichinger, MSc, MAS (LK Neunkirchen), Günther Schranz (Mater Salvatoris Pitten);2. Reihe von links: Stefan Rosenberger (QM LK Hochegg), Rosa Haas, Helga Gruber, MEd, Eva Kindermann, MSc, Pflegedirektorin akademische Sozialmanagerin DKBW Christa Grosz, MBA (LK Hochegg), Stefan Traint (LK Baden);

NEUNKIRCHEN – Pflegedirektorinnen sowie Pflegedirektoren und Leitungen für Pflege und Betreuung aus der Thermenregion haben sich zum Thema Vernetzung von Theorie und Praxis in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen ausgetauscht.

Gemeinsam mit dem Lehrerteam der Schule erfolgte ein Austausch zu vielen interessanten Fachfragen. Vor allem ging es um neue Gesetze, um das neue Ausbildungsangebot der Schule und natürlich um gegenseitige Erwartungen. In entspannter Atmosphäre fanden konstruktive Gespräche statt, mit dem gemeinsamen Ziel, für Schülerinnen und Schüler, von seiten der Praxis sowie der Theorie bestmögliche Ausbildungsqualität in allen Kompetenzbereichen zu garantieren.

„Die Veranstaltung wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut angenommen. Ganz besonders freue ich mich über das große Engagement von allen Anwesenden“, so die interimistische Direktorin der Schule, Barbara Rupprecht, MSc. Es ist geplant Meetings in dieser Form an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Neunkirchen zu einem jährlichen Fixum zu machen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen /GuKPS
11.12.2016

Pestizid-Cocktail bei Mandarinen, Orangen und Zitronen gefunden

Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit der höchsten Pestizid-Belastung Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit der höchsten Pestizid-Belastung

Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit der höchsten Pestizid-Belastung. Bei allen getesteten konventionellen Proben wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden, in 95% der Fälle sogar Mehrfachrückstände. Dr. Waltraud Novak, Pestizid-Expertin bei GLOBAL 2000 zu den Test-Ergebnissen: „Das ist ein richtiger Pestizid-Cocktail und über die Wechselwirkungen von Pestiziden ist noch sehr wenig bekannt, die Wirkstoffe können sich gegenseitig beeinflussen und auch verstärken. Zitrusfrüchte können viel sauberer produziert werden.“

Der Großteil der Rückstände befindet sich bei Zitrusfrüchten auf der Schale, welche normalerweise nicht verzehrt wird. Doch gerade in der Advent-Zeit wird die Schale oft doch verwendet, sei es in Keksen, im Punsch oder in Marmeladen.

Wegen dieser speziellen Situation gibt es die gesetzliche Vorschrift, dass Ware, die nach der Ernte mit Pestiziden behandelt wurde, gekennzeichnet werden muss. „Bei vielen der sogenannten Nachernte- oder Schalenbehandlungsmittel gibt es Hinweise, dass sie krebserregend oder fortpflanzungsschädigend sein könnten“, erklärt Novak. „So ist zum Beispiel das am häufigsten gefundene Nacherntebehandlungsmittel Imazalil von der EU als 'wahrscheinlich krebserregend' eingestuft. KonsumentInnen müssen allerdings lange suchen, bis sie vielleicht irgendwo im Kleingedruckten die Aufschrift 'konserviert mit Imazalil, o-Phenylphenol, Propiconazol usw' finden“. Oft ist eine derartige Kennzeichnung aber gar nicht zu finden: Beim GLOBAL 2000 Test wurden in neun Produkten Nacherntebehandlungsmittel nachgewiesen, obwohl weder im Regal noch auf der Verpackung Hinweise auf eine Behandlung nach der Ernte ersichtlich war.

Nur Bio Zitrus-Schalen essen oder verarbeiten!

Auch die Kennzeichnung 'Schale zum Verzehr geeignet' ist noch lange keine Garantie dafür, dass die Schale frei von Pestiziden ist. Denn in der Produktion werden trotzdem Pflanzenschutzmittel eingesetzt, und diese sind dann auch auf der Schale zu finden. So wurden in Früchten, die mit 'Schale zum Verzehr geeignet' oder 'unbehandelt' gekennzeichnet waren, trotzdem bis zu drei verschiedene Pestizid-Wirkstoffe nachgewiesen. Wirklich sicher sind nur Früchte aus biologischem Anbau. „Alle zwölf von uns getesteten Bio-Proben waren völlig frei von Pestizid-Rückständen“ ist Novak erfreut. „In der biologischen Landwirtschaft dürfen keine chemisch-synthetischen Pestizide eingesetzt werden, deshalb empfehlen wir, wenn die Schale von Zitrusfrüchten zum Kochen und Backen verwendet wird, nur Bio-Früchte zu kaufen“.

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inhalt
30.03.2017

VKI: Fertigsalate im Test – eine heikle Angelegenheit

Fertigsalate werden im Handel ganzjährig angeboten. Das Angebot ist riesig, Fertigsalate werden im Handel ganzjährig angeboten. Das Angebot ist riesig,

Selbst gemachter Salat ist natürlich immer der beste, aber dafür braucht man Zeit. Im Falle von Getreide- oder Nudelsalaten sogar viel Zeit. Denn schließlich müssen die Hauptzutaten ja erst einmal gekocht werden. Nicht jeder mag so lange warten, und die Zahl jener, die es eilig haben, steigt. Fertigsalate werden mittlerweile nicht nur in Supermarktregalen und an Feinkosttheken angeboten, auch die Bäckereiketten haben den Bereich der Convenience Produkte für sich entdeckt. 13 Fertigsalate hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in seinem aktuellen Test auf den Prüfstand gestellt, darunter zwei Wurstsalate, sechs Nudelsalate und fünf Getreidesalate. Die Ergebnisse sind ab 30. März in der Aprilausgabe der Testzeitschrift KONSUMENT zu finden.

Fertigsalate werden im Handel ganzjährig angeboten. Das Angebot ist riesig, bei der im Vorfeld des Tests durchgeführten Markterhebung wurden 140 Produkte gezählt. Die von den VKI-Testern ausgewählten Salatproben wurden sofort nach dem Einkauf mit dem Kühlwagen ins Untersuchungslabor transportiert und dort unter idealen Bedingungen bis zum Erreichen der auf der jeweiligen Verpackung angegebenen Mindesthaltbarkeit gelagert. Sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht war, wurde jeder Salat organoleptisch, also mit den Augen, der Nase und dem Gaumen überprüft und danach mikrobiologisch auf Keime untersucht. Zudem wurden die Nährwerte analysiert und die Kennzeichnung kontrolliert.

Bei der organoleptischen Untersuchung war keine der 13 Proben auffällig. Bei der mikrobiologischen Untersuchung zeigte sich aber, dass eine Bewertung allein mit den Sinnesorganen nicht ausreichend ist. Der mediterrane Nudelsalat von Anker wies laut Prüfprotokoll „einen stark erhöhten Keimgehalt“ auf und war daher wertgemindert. Im Grünkernsalat von „Spar Enjoy“ war der Keimgehalt bereits überhöht. „Nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet“ lautete das niederschmetternde Urteil der Experten.

„Was Konsumentinnen und Konsumenten bei Fertigsalaten in jedem Fall bedenken sollten, ist ihre leichte Verderblichkeit. Die vielen Zutaten bilden eine große Oberfläche, auf der sich unerwünschte Keime gut vermehren können. Zwei der Produkte im Test fielen bei der Untersuchung auf Keime durch, obwohl sie unter idealen Bedingungen gelagert wurden. In der alltäglichen Praxis sind die Vorrausetzungen aber weniger ideal und daher ist eine kürzere Haltbarkeit zu befürchten“, erläutert VKI-Ernährungswissenschaftlerin Nina Siegenthaler. „Lange Transportwege nach dem Einkauf verschlechtern die Qualität. Es empfiehlt sich, den Salat erst aus dem Kühlschrank zu nehmen, wenn er tatsächlich gegessen wird. Grundsätzlich sollte Fertigsalat ausreichend gekühlt (+4 Grad C) und nach dem Einkauf möglichst bald verbraucht werden.“

In der Nährwertanalyse zeigte sich außerdem, dass alle Produkte zu viel Salz enthielten. Die Spitzenwerte lagen bei mehr als 4 Gramm Salz pro Portion. Das entspricht fast einem halben Teelöffel. Zum Vergleich: Die DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Salz einen Richtwert von 6 Gramm pro Tag, bei der Weltgesundheitsorganisation WHO sind es weniger als 5 Gramm. Zudem stellte sich heraus, dass manche Salate wahre Fettbomben sind. Dass ein Wurstsalat kein Diätessen ist, war zu erwarten. Aber pro Portion 45 Gramm Fett bei Radatz und fast 40 Gramm bei Anker hat die Experten dann doch überrascht. Auch der Zuckergehalt einzelner Produkte gab Anlass zur Kritik und bestätigte den Eindruck, dass ein Fertigsalat keineswegs eine leichte Mahlzeit sein muss.

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08.03.2017

Heuer Matura – in wenigen Jahren Ärztin oder Arzt!

v.l.n.r.: Prim. Dr. Christian Gamper, stellvertretender Ärztlicher Direktor, Viktoria Winkler, Christine Kaiserer, Student im klinisch praktischen Jahr Thomas Bayer. v.l.n.r.: Prim. Dr. Christian Gamper, stellvertretender Ärztlicher Direktor, Viktoria Winkler, Christine Kaiserer, Student im klinisch praktischen Jahr Thomas Bayer.

Für Maturantinnen und Maturanten, die sich für das Berufsbild Ärztin bzw. Arzt interessieren, bot das Landesklinikum Wiener Neustadt einen Informationsnachmittag, um das Studium der Medizin und den weiteren Ablauf der Ausbildung zu erläutern.

Nach der Matura steht den Jugendlichen bekanntlich das Tor zur Welt offen. All jene, die mit dem Gedanken spielen, eine Ausbildung zum Ärztin bzw. Arzt zu starten, lud das Landesklinikum Wiener Neustadt in den Dr. Richard Korn Saal und Prim. Dr. Christian Gamper, der stellvertretende Ärztliche Direktor informierte ausführlich über den Studienablauf, die Job-Aussichten und Karrierechancen in der Medizinbranche. Rund 50 Maturantinnen und Maturanten der höheren Schulen der Umgebung nutzten die Gelegenheit, um zahlreiche Details über Anmeldeformalitäten und Aufnahmetests zu erfragen. Über die finanzielle Unterstützung bei den Prüfungsgebühren und Prüfungsvorbereitungskursen durch das Land NÖ wurde ebenfalls informiert.

„Das Landesklinikum Wiener Neustadt möchte mit dieser Informationsveranstaltung die interessierten Jugendlichen bei der Berufsentscheidung unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Weiters hoffen wir, in einigen Jahren die eine oder den anderen als Kollegin oder als Kollegen bei uns im Landesklinikum begrüßen zu dürfen“, so Prim. Dr. Gamper.

Der Einblick in das Berufsbild einer Ärztin bzw. eines Arztes, Tipps aus der Praxis für einen möglichen Karrierestart sowie Informationen über Hürden, die es zu bewältigen gilt, wurden von den Maturantinnen und Maturanten mit großem Interesse aufgenommen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
18.12.2016

Erinnerungshilfen für Komapatienten

Wer aus einem Koma oder künstlichen Tiefschlaf erwacht, leidet oft unter Depressionen und Angststörungen. Wer aus einem Koma oder künstlichen Tiefschlaf erwacht, leidet oft unter Depressionen und Angststörungen.

Wer aus einem Koma oder künstlichen Tiefschlaf erwacht, leidet oft unter Depressionen und Angststörungen. Wie ein Tagebuch Hilfe bei deren Bewältigung bringen kann, berichtet das neue Vinzenz magazin.

Patienten, die eine Zeitlang im Koma oder künstlichen Tiefschlaf auf der Intensivstation eines Spitals verbracht haben, leiden danach oftmals unter psychischen Störungen wie Depressionen (28 Prozent), Angststörungen (24 Prozent) und Posttraumatischen Belastungsstörungen (22 Prozent). So werden sie etwa von Alpträumen, Halluzinationen oder Flashbacks heimgesucht. Eine Erklärung, wo die Wurzeln für diese liegen, kann den Patienten ein Tagebuch aus der Intensivstation bringen.

Erfahrungen damit gibt es aus Skandinavien, England und Deutschland – hier trägt seit mehr als 20 Jahren das Personal gemeinsam mit Angehörigen täglich wichtige Ereignisse aus dem Patientenleben auf der Station in ein Journal ein. Die positiven Erfahrungen dort haben nun das Team im Krankenhaus Göttlicher Heiland in Wien motiviert dieses Konzept zu übernehmen. „Unser Ziel ist es, dass Patienten diesen Zeitabschnitt rekonstruieren und verstehen können. Das kann die Albträume und den Stress lindern, worunter viele ehemalige Intensivpatienten leiden“, erklärt die Bereichsleiterin der Anästhesie- und Intensivpflege, Claudia Lehmann. „Es geht darum zu verstehen, was in dieser Zeit passiert ist, während der man ohne Bewusstsein war.“ In Planung ist zudem eine CD mit typischen Geräuschen aus der Intensivstation, deren Quelle erklärt wird.

Innovationen für die Menschlichkeit

Einer aktuellen Studie zum Thema Soziale Innovationen widmet sich ein weiterer Beitrag im neuen Vinzenz magazin. Der Hintergrund: Soziale Neuerungen und Start-ups sind entscheidend für eine Verbesserung unserer Gesellschaft und unseres Gesundheitssystems. Doch gerade in Österreich scheitern viele dieser Projekte. Die Studie der Wirtschaftsuniversität Wien im Auftrag der Vinzenz Gruppe hat nun analysiert, woran das liegt und wie man das ändern kann. Studienleiter Michael Meyer von der WU: „Österreich leidet an ‚Projektitis’. Zu viele Innovationen bleiben in der Prototypenphase hängen, es krankt an der Überführung in den Regelbetrieb.“ Lösungsansätze, die die Studie aufzeigt, sind beispielsweise die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle, einer Art „Agentur für soziale Innovation“ sowie die Unterstützung von Mentoren. Parallel dazu müsste die Förderlandschaft für soziale Start-ups ausgebaut werden.

Reha bei Fettstoffwechselstörungen

Über die erste und einzige Einrichtung Österreichs, die eine Rehabilitation bei Fettstoffwechselstörungen anbietet, spricht deren Ärztlicher Direktor in einem Interview. In der HerzReha Bad Ischl werden seit kurzem speziell erhöhte Blutfette präventiv behandelt, gefährden diese doch auf vielfältige Weise die Gesundheit: Sowohl die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung als auch die Atherosklerose sind Folgen langjährig erhöhter Blutfette. „In Europa leiden bereits geschätzte 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung an einer Fettleber. Und 10 bis 20 Prozent der Leberzirrhosen sowie Leberkrebs gehen auf das Konto erhöhter Blutfette“, erklärt Primarius Dozent Dr. Robert Berent, Ärztlicher Direktor der HerzReha. Als Folge der Gefäßverkalkungen stehen zudem Herzinfarkt und Schlaganfall an der Spitze der häufigsten Todesursachen. In der Reha können Betroffene nun lernen, welche Ernährung und Bewegung ihnen hilft.

Sichere Heimat Österreich

Berührend ist das Schicksal von Abas Jamali, der im neuen Vinzenz magazin über seine Flucht als 14jähriger aus Afghanistan erzählt und nun als Krankenpfleger Krebspatienten im St. Josef-Krankenhaus betreut. Er beschreibt die Unterdrückung durch die Taliban in seiner Heimat, den langen Weg bis nach Österreich und seinen Willen, sich hier schnell einzuleben und zu integrieren.

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06.02.2017

Martina Metz übernimmt die Leitung des Institutes für Radioonkologie und Strahlentherapie

v.l.n.r.: Ärztlicher Direktor Dr. Peter Gläser, MBA, Prim. Dr. Martina Metz und der Regionalmanager der NÖ Landeskliniken-Holding in der Thermenregion Mag. Viktor Benzia. v.l.n.r.: Ärztlicher Direktor Dr. Peter Gläser, MBA, Prim. Dr. Martina Metz und der Regionalmanager der NÖ Landeskliniken-Holding in der Thermenregion Mag. Viktor Benzia.

Das Institut für Radioonkologie und Strahlentherapie im Landesklinikum Wiener Neustadt ist für die Versorgung von Patientinnen und Patienten im südlichen Niederösterreich und im mittleren Burgenland zuständig. Die Leitung, dieses in der Thermenregion einzigartigen Institutes, übernimmt ab sofort Prim. Dr. Martina Metz.

Jährlich erkranken knapp 37.000 Österreicherinnen und Österreicher an Krebs. Die Heilungschancen erhöhen sich zunehmend mit der Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten. „So auch im Landesklinikum Wiener Neustadt, welches mit seinem kompetenten Fachpersonal am Institut für Radioonkologie und Strahlentherapie, der Abteilung für Onkologie sowie auf der Abteilung für Chirurgie eine Versorgung im europäischen Spitzenfeld bietet. Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen besprechen in regelmäßigen interdisziplinären Tumorboards onkologische Fälle, um die optimale Therapie festzulegen. Diese Vernetzungen spielen im Bereich der Krebstherapie eine wichtige Rolle“, so der Regionalmanager der NÖ Landeskliniken-Holding in der Thermenregion, Mag. Viktor Benzia.

Ab sofort übernimmt nun Dr. Martina Metz die Leitung des Institutes für Radioonkologie und Strahlentherapie. Als sogenanntes „Kind des Landesklinikums“ absolvierte sie ihren gesamten medizinischen Werdegang in Wiener Neustadt. Nach Abschluss ihres Turnus und der anschließenden Facharztausbildung, war sie lange Zeit als 1. Oberärztin am Institut für Radioonkologie und Strahlentherapie tätig. „Das „Mitgestalten“ im Institut und die Zeit als interimistische Leiterin haben mir gezeigt, wie wichtig es ist für beste Arbeitsbedingungen zu sorgen, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert gute Arbeit verrichten können“, so Dr. Metz zu einer ihrer Kernaufgaben in der Übernahme des Primariats.

Auch das „Miteinander“, insbesondere mit der Abteilung für Onkologie, liegt Dr. Metz am Herzen: „Die Fachkompetenzen zweier primär onkologisch verankerten Disziplinen, wie das Institut für Radioonkologie und Strahlentherapie und die Abteilung für Onkologie, müssen in ihrer Eigenständigkeit am Landesklinikum bestehen. Damit bilden sie eine hervorragende Basis für eine wertschätzende und intensive Zusammenarbeit im Sinne der Patientinnen und Patienten.“

„Es ist schön, dass sich mit Frau Dr. Metz, eine Spezialistin auf dem Gebiet der Radioonkologie und Strahlentherapie im Rennen um das Primariat durchsetzen konnte. Dies beweist einmal mehr die hohe fachliche Expertise, die im Landesklinikum Wiener Neustadt gegeben ist. Ich wünsche ihr einen guten Start und viel Erfolg für die neue Herausforderung am Landesklinikum“, freut sich der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
23.03.2017

Großzügige Spende ermöglicht kostspielige Therapien für kranke Kinder

Bei der Spendenübergabe (v.l.):  Bettina Genser, Gertrude Hatvan, Siegrid Jusinger, Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska, Maxi Genser, Gabrielle Volk, Erika Buchinger, Anna Pieber, OÄ Dr.in Birgit Scheicher, Angela Goldsteiner, Irene Baumgartner-Fahrner, Sandra Groth, Bereichsleiterin DGKP Evelyne Peinsipp, MSc und Herta Neusiedler. Bei der Spendenübergabe (v.l.): Bettina Genser, Gertrude Hatvan, Siegrid Jusinger, Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska, Maxi Genser, Gabrielle Volk, Erika Buchinger, Anna Pieber, OÄ Dr.in Birgit Scheicher, Angela Goldsteiner, Irene Baumgartner-Fahrner, Sandra Groth, Bereichsleiterin DGKP Evelyne Peinsipp, MSc und Herta Neusiedler.

Traditionell lud am Rosenmontag die Plattform „Wir Frauen“ zum mittlerweile 7. Charity-Ball in den Sparkassensaal. Die engagierten Veranstalterinnen konnten nun die stolze Summe von 5.000 Euro zugunsten des Fonds der Kinder- und Jugendabteilung übergeben.

Die Plattform „Wir Frauen“ wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen und hat schon mit zahlreichen Events Spenden für sozial bedürftige, kranke, körperlich oder geistig beeinträchtigte Kinder gesammelt. Der heurige Charity-Ball stand unter dem Motto „Gruselig Göttlich, Grenzenlos“ und ermöglicht mit seinem Reinerlös kostspielige Behandlungen und Therapien von betroffenen Kindern und Jugendlichen.

„Wir bedanken uns von ganzem Herzen für die großzügigen Spenden am Charity-Ball, die wir nun der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde übergeben können. Damit ist es möglich, betroffene Eltern, die sich bestimmte Geräte bzw. Therapien oder Nachbehandlungen nicht leisten können, zu unterstützen“, so die Obfrau der Initiative „Wir Frauen“ Erika Buchinger.

Das Team der Kinder- und Jugendabteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt rund um Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska freute sich bei der Spendenübergabe über die große finanzielle Zuwendung und versprach, das Geld in sorgfältiger Absprache mit involvierten Ärzten und Eltern zielgerichtet zu verwenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
13.03.2017

Ein neuer Lebensabschnitt mit viel Spontanität: Günther Krenn freut sich auf die Pension

Der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA wünschte Günther Krenn alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA wünschte Günther Krenn alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Beinahe 40 Jahre war Günther Krenn beim medizinisch-technischen Dienst fixes Teammitglied in der Unfallröntgenabteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt. Jetzt verabschiedet er sich in den wohlverdienten Ruhestand.

„Am meisten hat mich die revolutionäre Entwicklung der Röntgentechnik fasziniert“, erzählt Günther Krenn und erinnert sich dabei an die früheren zweidimensionalen Aufnahmen, bis hin zu der ersten Zeit mit den digitalen Computertomographien und MRT’s, die er in seiner beruflichen Laufbahn gemacht hat.

Der Werdegang von Günther Krenn begann 1976 in der Schule für den medizinisch-technischen Fachdienst. Bereits 1978 trat er in den Dienst des Zentralröntgeninstitutes ein und übernahm 1982 die Leitung des Unfallröntgens. Bis zuletzt war er als leitender MTF tätig.

In seiner neugewonnen Freizeit möchte der Röntgenspezialist vor allem viel Zeit an der frischen Luft verbringen, die Ruhe genießen und ohne Zeitdruck den Tag leben. „Da können zwischendurch auch ganz spontan Urlaube geplant werden“, lacht Günther Krenn. Am meisten freue er sich aber auf Besuche seiner drei Enkelkinder.

„Es ist heutzutage etwas ganz Besonderes geworden, wenn ein Mitarbeiter über diesen langen Zeitraum an einer einzigen Dienststelle tätig ist. Wir verabschieden Herrn Krenn als wertvolles Mitglied des Teams und wünschen für die Zukunft alles erdenklich Gute“, gratuliert der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser dem Neo-Pensionisten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
28.02.2017

Medikamente am Steuer – oft unterschätzt!

Medikamente am Steuer – oft unterschätzt! Medikamente am Steuer – oft unterschätzt!

Kopfweh, Fieber, Schwindel, Müdigkeit - Viele hat es heuer mit Erkältungen und Grippe erwischt. Aber: Gesundheitlich angeschlagen ein Kraftfahrzeug zu lenken, kann gefährlich werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man krank ist und Medikamente eingenommen hat.

Viele Österreicherinnen und Österreicher nehmen derzeit aufgrund einer Verkühlung, Erkältung oder Grippe Medikamente ein. Jedoch können bereits gewöhnliche Schmerzmittel, Mittel gegen Fieber oder Entzündungen sowie Hustensaft die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Dies gilt auch für rezeptfreie Präparate und pflanzlichen Heilmittel. Laut einer aktuellen Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) ist beinahe die Hälfte der 450 Befragten schon einmal krank und/oder unter Medikamenteneinfluss mit dem Auto unterwegs gewesen.

Warnhinweise beachten

Um sich über mögliche Beeinträchtigungen der Fahrtauglichkeit zu informieren, sollten Sie unbedingt immer den Beipackzettel des Medikaments vollständig durchlesen. Aber: Auch Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfweh oder allergische Reaktionen können die Verkehrstauglichkeit stark einschränken.

Mit Eigenverantwortung sicher ans Ziel - Checkliste

Fühle ich mich fit?

Habe ich Medikamente genommen?

Beeinflussen diese die Fahrtüchtigkeit?

Unsicher? Informieren Sie sich im Zweifelsfall bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: ASFINAG
24.02.2017

Berufsbild Ärztin/Arzt - Informationen für Maturanten im Landesklinikum Neunkirchen

v.l.: Dr. Herbert Pletz, Dr. Michael Fahrner und Medizinstudentin Johanna Dworak informierten unter der Leitung von ÄD Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA (1.Reihe, rechts im Bild) die interessierten Maturantinnen und Maturanten. v.l.: Dr. Herbert Pletz, Dr. Michael Fahrner und Medizinstudentin Johanna Dworak informierten unter der Leitung von ÄD Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA (1.Reihe, rechts im Bild) die interessierten Maturantinnen und Maturanten.

NEUNKIRCHEN. 19 Maturantinnen und Maturanten folgten der Einladung ins Landesklinikum Neunkirchen zur Informationsveranstaltung „Heuer Matura – in wenigen Jahren Arzt oder Ärztin“. Ein Ärzteteam des Landesklinikums Neunkirchen gab Einblicke in das Berufsbild sowie Informationen zur Ausbildung.

Die angehenden Studentinnen und Studenten erfuhren Wissenswertes über den Studienablauf, die Anmeldeformalitäten, den Aufnahmetest des Humanmedizinstudiums sowie über Job-Aussichten und Karrierechancen in Niederösterreich. Auch die finanzielle Unterstützung bei den Prüfungsgebühren und Prüfungsvorbereitungskursen durch das Land NÖ, bei Erfüllung der Förderkriterien, wurde erläutert.

Erfahrene Ärztinnen und Ärzte aus dem Klinikum vermittelten ein umfassendes Bild von den Tätigkeiten, den Arbeitsbereichen und den Zukunftsperspektiven des Arztberufes in Niederösterreich. Sie gaben Tipps aus der Praxis für einen möglichen Karrierestart aber auch Information zu möglichen Hürden, die es zu bewältigen gilt.

„Es freut mich, dass das Interesse bei den Maturantinnen und Maturanten so groß war und vielleicht können wir in einigen Jahren die eine oder den anderen als Kollegin bzw. Kollegen im Landesklinikum begrüßen“, so der Ärztliche Direktor Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA.

Informationen für angehende Medizinstudentinnen und -studenten zur Aktion „NÖ studiert Medizin“ gibt es auch auf der Plattform www.noe-studiert-medizin.at.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen
17.02.2017

Anpfiff zur Pension: Franz Gürtler freut sich auf den wohlverdienten Ruhestand

v.l.n.r.: Mag.a Monika Schwarz, Interimistische Leitung Logistikzentrum und Materialwirtschaft, Neo-Pensionist Franz Gürtler und Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor. v.l.n.r.: Mag.a Monika Schwarz, Interimistische Leitung Logistikzentrum und Materialwirtschaft, Neo-Pensionist Franz Gürtler und Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor.

Der große Fußballfan Franz Gürtler kam über Umwege als Fernmeldemonteur im Jahr 2012 ins Landesklinikum Wiener Neustadt wo er bis zuletzt das Team der Materialwirtschaft im Logistikzentrum unterstützte. Nun tritt er seine wohlverdiente Pension an.

Einen vielseitigen Werdegang verzeichnet Franz Gürtler, der als gelernter Fernmeldemonteur beschäftigt war und 2012 im Landesklinikum Wiener Neustadt in der Sterilisation begonnen hat. Bald darauf wechselte er in das Logistikzentrum, wo er auf eigenen Wunsch in der Abteilung Materialwirtschaft tätig wurde.

„Oft werde ich auf das gute Betriebsklima und die hervorragende Zusammenarbeit mit meinen Kollegen zurückdenken“, sagt Franz Gürtler ein bisschen wehmütig. Der engagierte Mitarbeiter hat viele Erinnerungen an einen bunten Berufsalltag, wo er sogar einmal bei einem Film im Logistikzentrum mitgewirkt hat. Auch beim Aufbau der Abteilung Materialwirtschaft hat er mit großer Motivation und Engagement zum erfolgreichen Ablauf beigetragen.

„Jetzt habe ich Lust auf Neues“, freut sich Franz Gürtler, der in seinem wohlverdienten Ruhestand den Spagat zwischen Fernweh und Häuslichkeit vereinbaren will. „Nach einer schon lange geplanten Mittelmeerkreuzfahrt werde ich mein Eigenheim sanieren und häufiger meinen Lieblingsverein „Sturm Graz“ im Stadion anfeuern“, so der fußballbegeisterte Neo-Pensionist.

„Mit Franz Gürtler verlieren wir einen sehr verlässlichen und beliebten Mitarbeiter. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute“, so der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
23.01.2017

Der Neujahrsempfang im Landesklinikum entführte die Gäste in eine lange Wiener Neustädter Nacht…

Umrahmt von den Pantomimekünstlern v.l.n.r.: Regionalmanager der Thermenregion von der NÖ Landeskliniken-Holding, Mag. Viktor Benzia, Ärztlicher Direktor, Dr. Peter Gläser, MBA, Moderatorin Birgit Perl, Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Landesrat Mag. Karl Wilfing, DKKP Evelyne Peinsipp, MSc und der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich. Umrahmt von den Pantomimekünstlern v.l.n.r.: Regionalmanager der Thermenregion von der NÖ Landeskliniken-Holding, Mag. Viktor Benzia, Ärztlicher Direktor, Dr. Peter Gläser, MBA, Moderatorin Birgit Perl, Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Landesrat Mag. Karl Wilfing, DKKP Evelyne Peinsipp, MSc und der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich.

Die Arena Nova war dieses Jahr wieder der Schauplatz des neunten Neujahrsempfangs des Landesklinikums Wiener Neustadt. Dieser stand ganz unter dem Motto „Wiener Neustädter Nächte sind lang …“. Der Einladung der Klinikleitung folgten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ehrengäste und Partner des Klinikums. Sie genossen einen entspannten und unterhaltsamen Abend mit einer Reihe von interessanten und lustigen Höhepunkten.

„Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr mit einer Vielzahl an realisierten Projekten zurück. Nun gehen wir voller Elan in ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam das Klinikum für die Zukunft aufstellen werden. Die ausgezeichnete Stimmung und Begeisterung der Besucherinnen und Besucher beim heurigen Neujahrsempfang hat bewiesen, dass diese Veranstaltung hervorragend angenommen wird und wir mit allen weiteren geplanten Projekten den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Landesrat Mag. Karl Wilfing, der den Reigen der Gäste anführte.

Auch der Regionalmanager der Thermenregion von der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia war vom Neujahrsempfang beeindruckt: „Das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr war beispielhaft und wir wollen uns mit dieser Veranstaltung bei allen herzlich für ihren Einsatz bedanken.“

Nach dem offiziellen Teil wurde dann in der zweiten Hallenhälfte das Geheimnis des Abends gelüftet. Der Vorhang ging auf und man betrat den „nachgebauten Wiener Neustädter Hauptplatz“ mit vielen verschiedenen Unterhaltungsmöglichkeiten. Neben unterschiedlichen Speiseangeboten wurde als süßes Highlight Eis aus einem historischen Eiswagen angeboten. Die Gäste konnten sich portraitieren lassen, zur Musik der Gruppe „Sugar Sky“ ihr Tanzbein schwingen und auf einer Eisstockbahn um die Bestleistung des Abends kämpfen, um nur einige der Höhepunkte zu nennen. Die vielen Fotos, die die Besucherinnen und Besucher mit den Pantomimen oder in der historischen Selfie-Telefonzelle gemacht haben, wurden als bleibende Erinnerung mit nach Hause genommen. Ein besonderes Highlight war heuer ein personalisierter Film-Clip von WNTV bei dem die Gäste zum „Star des Abends“ wurden.

„Jahr für Jahr ist der Neujahrsempfang des Landesklinikums der traditionelle Startschuss ins neue Jahr. Ich freue mich, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesklinikums voller Energie ins neue Jahr zu starten. Auf dem nachgebauten Hauptplatz bekamen die Gäste schon einen kleinen Vorgeschmack auf den neuen Marienmarkt“, so der Hausherr der Arena Nova, Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Fotostudio Franz Baldauf
24.04.2017

So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade

So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade

Die Urlaubsplanung für den heiß ersehnten Sommerurlaub 2017 ist für viele Österreicherinnen und Österreicher bereits in vollem Gange. So manchen Urlauber zieht es auch heuer wieder in die Ferne. Doch was mit Fernreisen häufig unweigerlich einhergeht, ist die Tatsache, dass ein Langstreckenflug zur Störung des menschlichen Biorhythmus führt. Das Ergebnis: Jetlag. Um Müdigkeit, Schwindel & Co. vorzubeugen und an der Urlaubsdestination möglichst rasch wieder fit zu werden, hat checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, unterschiedliche Tipps und Tricks gegen Jetlag zusammengestellt.

„Unser Ziel bei checkfelix ist, dass unsere Nutzer möglichst viel Zeit an ihrem Reiseziel haben. Langstreckenziele sind heuer besonders beliebt und Jetlags sind leider oft ein ungewollter Nebeneffekt, welcher den entspannten Start in die Ferien beeinflusst. Unsere Tipps und Tricks helfen Reisenden dabei, sich ideal auf Ihren Trip vorzubereiten und den Urlaub hoffentlich ganz ohne Jetlag zu erleben“, so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Dem Jetlag vor Reiseantritt entgegenwirken

• Schlaf-Wach-Rhythmus im Voraus anpassen

Wer eine Reise auf einen anderen Kontinent plant, sollte sich bereits vor Reiseantritt auf die neue Zeitzone einstellen. Urlauber, die es in den Osten zieht, sollten ein bis zwei Stunden früher als sonst üblich ins Bett gehen und gleichzeitig auch etwas früher als gewöhnlich aufstehen. Wer hingegen in den Westen reist, sollte vor der Abreise lieber etwas später schlafen gehen und morgens später aufstehen. Mit diesem Trick, entwickelt der Körper schon vor der Reise einen neuen Schlaf-Wach-Rhythmus und der Jetlag fällt minimal aus.

• Bequeme Kleidung ist das A und O

Jogginghosen-Liebhaber befinden sich auf einem Langstreckenflug buchstäblich im 7. Himmel. Bequeme Kleidung wirkt auf längeren Flugreise nämlich zum einen entspannend, zum anderen sorgt sie für enormes Wohlbefinden an Bord. Wer völlig tiefenentspannt an seiner Urlaubsdestination ankommt, ist weniger gestresst und der Jetlag kann seine Wirkung kaum entfalten. Ein zusätzlicher Tipp für mehr Komfort im Flugzeug ist die Mitnahme eines Nackenkissens, womit man jederzeit die Möglichkeit hat, den Kopf bequem zu stützen und gemütlich zu schlafen.

Anti-Jetlag-Tipps während dem Langstreckenflug

• Armbanduhr, Smartwatch oder Handy – Lokalzeit einstellen

Klingt simpel, funktioniert aber! Unsere innere Uhr richtet sich unter anderem nach der Uhrzeit, die gerade wahrgenommen wird. Daher hilft es, die Uhrzeit auf allen Uhren und Geräten bereits vor der Abreise auf die jeweilige Lokalzeit zu stellen. So kann sich der Körper automatisch an die jeweilige Zeitzone der Destination anpassen und einem Jetlag wird effektiv entgegengewirkt.

• Geographie-Kenntnisse auffrischen

Je nachdem in welche Himmelsrichtung man sich begibt, empfiehlt es sich während der Reise entweder zu schlafen oder wach zu bleiben. Damit kann sich der biologische Rhythmus bereits an die Zeitzone der Zieldestination anpassen und einen Jetlag vorbeugen. Wer ostwärts reist, sollte auf jeden Fall zumindest einmal während dem Flug ein kleines Nickerchen halten - wohingegen man bei Reisen gen Westen versuchen sollte, möglichst lange wach zu bleiben.

Wem das Einschlafen besonders schwerfällt, kann sich natürlicher Schlafhilfen wie Baldrian, Hopfen und Melisse bedienen, um einem Jetlag effektiv vorzubeugen. Auf Medikamente sollte man jedoch verzichten. Durch regelmäßige Dehnübungen und Stretching am Sitzplatz sowie kurze Spaziergänge durch das Flugzeug, regt man den Kreislauf an und kann länger wach bleiben.

• Auf die richtige Menüwahl kommt’s an

Wer sich während dem Flug mit der Wahl des Menüs auseinandersetzt, kann die Auswirkungen eines Jetlags ebenfalls wirkungsvoll reduzieren. Urlauber die Richtung Osten fliegen, sollten während der Reise vor allem kohlenhydratreiche Kost bevorzugen, da sie eher müde macht - wer Richtung Westen fliegt, sollte ausreichend viel Eiweiß zu sich nehmen, um die Müdigkeit zu unterdrücken.

Darüber hinaus sollten Fernreisende während des Trips möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Der Grund: Die Luft im Flugzeug ist relativ trocken und entzieht dem Körper Flüssigkeit. Alkoholische Getränke sollten während des Fluges jedoch lieber vermieden werden. Zum einen ist die dehydrierende Wirkung über den Wolken noch einmal stärker und der Schlaf wird durch den Einfluss des Alkohols eher unruhig.

Tipps um den Jetlag am Reiseziel zu bekämpfen

Ein Tipp von Gerald Wittke Schäfer, Flugbegleiter bei Austrian Airlines: “Mein Geheimtipp gegen Jetlag ist, dem Körper nach einem Langstreckenflug etwas Ruhe zu gönnen, allerdings nicht länger als 2-3 Stunden. Im Anschluss versuche ich, in den normalen Alltag mit geregelten Schlafenszeiten, Treffen mit Freunden usw. wieder rein zu kommen. Auf richtige Schlaftabletten oder Alkohol sollte man aber auf jeden Fall vollkommen verzichten - dann klappt das auch mit dem Jetlag!“

• Go with the flow

Eine wirklich effektive Strategie, um einem Jetlag an der Zieldestination zu trotzen, ist, sich direkt nach der Ankunft so schnell wie möglich an die jeweilige Uhrzeit anzupassen. Keinesfalls sollte man gleich im Hotel in einen Tiefschlaf verfallen, sondern lieber aktiv bleiben, nachdem man sein Gepäck abgeladen hat. Wer dies nicht schafft, kann auf ein kurzes Nickerchen zurückgreifen.

Nach der Ankunft empfiehlt es sich auch, ein Plätzchen unter freiem Himmel zu suchen und wenn möglich viel Tageslicht oder Sonnenstrahlen zu tanken. Natürliches Sonnenlicht hemmt nämlich die Produktion des Schlafhormons Melatonin, welches müde macht. So kann sich der Körper schneller und besser an die neue Zeitzone anpassen und die Urlaubserlebnisse am Reiseziel werden maximiert.

Weit weg, auch ganz ohne Jetlag

Doch es gibt gute Nachrichten für Urlauber, die es weit weg zieht und wirklich keinen Jetlag riskieren möchten. Einige, weit entfernte Reiseziele haben keine allzu großen Zeitverschiebungen und sind damit wohl die beste Möglichkeit, um einem Jetlag vorzubeugen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

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