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Sport/Gesundheit

23.02.2017

Abtreibungsschiff mit österreichischer Beteiligung kreuzt vor Guatemala

In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist. In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist.

Seit Jahren segelt es immer wieder in Länder, die Frauen eine Abtreibung verbieten, stets im Blickpunkt der Öffentlichkeit, um das Frauenrecht auf selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch ins Bewusstsein zu bringen: Das Abtreibungsschiff ist nun auf Einladung mehrerer lokaler Frauenrechtsvereinigungen* in Lateinamerika/Guatemala, um Frauen dort einen Schwangerschaftsabbruch in internationalen Gewässern zu ermöglichen. Gemeinsam mit der bekannten holländischen Ärztin und Abtreibungsaktivistin Rebecca Gomperts ist diesmal auch der österreichische Gynäkologe DDr. Christian Fiala mit an Bord. Er leitet das Gynmed Ambulatorium in Wien und Salzburg.

Christlicher Fundamentalismus

“Ich unterstütze diese wichtige aber nicht ganz ungefährliche Aktion, weil in Südamerika Frauen mit einer ungewollten Schwangerschaft immer noch nach den Gesetzen der ehemaligen Europäischen Kolonialmächte gerichtet werden. Während in den meisten westlichen Ländern eine demokratische Selbstbestimmung die katholische Bevormundung mit großem Aufwand auf ein zivilisiertes Maß zurückgedrängt werden konnte, bringt dieses überholte und menschenverachtende Weltbild dort immer noch viele Frauen in Lebensgefahr, weil sie zu illegalen und damit gefährlichen Schwangerschaftsabbrüchen gezwungen werden, so wie früher auch bei uns”, sagt Fiala.

Gesetze der ehemaligen Kolonialmächte

In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist. Doch ungewollte Schwangerschaften lassen sich nicht durch ein Verbot der Abtreibung lösen: Jedes Jahr werden geschätzte 21 Millionen illegale und medizinisch gefährliche Schwangerschaftsabbrüche mit teils schweren Folgen für die Gesundheit und das Überleben von Frauen durchgeführt. Deshalb ist es das Ziel der spektakulären Protest-Aktion:

- die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs auch in Guatemala, so wie dies in Europa bereits vor 50 Jahren gemacht wurde,als Menschenrecht zu etablieren

- In den Schulen Aufklärung in den Unterricht einführen

- Zugang zu Verhütungsmitteln für die Bevölkerung schaffen

- Zugang zu Abtreibung nach medizinischen Standards ermöglichen

Ein Schiff erregt Aufsehen

Mit dem Schiff fahren Frauen 12 Meilen vor die Küste in internationale Gewässer und nehmen dort legal die Abtreibungspille. Diese medikamentöse Methode hat sich weltweit als medizinischer Standard etabliert, weil sie sehr sicher und wirksam ist. Das Schiff wird sich eine Woche in Guatemala aufhalten. Organisiert wird die Initiative von der Ärztin Rebecca Gomperts, die Frauen nach europäischen Standards berät und behandelt. Die Holländerin, die mit dem Abtreibungsschiff globale Bekanntheit erlangte, segelt seit Jahren in Länder in denen die Abtreibung verboten ist. Seit 2001 war das Schiff in Irland, Polen, Portugal, Spanien und Marokko und erregte stets großes mediales Aufsehen, und erhielt großen Zuspruch der Bevölkerung.

Women on Waves

Ist eine niederländische non-profit-Organisation, die für das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche kämpft. Sie wurde 1999 von Rebecca Gomperts gegründet. Die Organisation verfolgt das Ziel, Frauen in jenen Ländern zu helfen, in denen ihnen ein legaler und damit sicherer Abbruch verwehrt wird.

Die Hilfe wird auf einem Schiff angeboten, das mit Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch wünschen, in internationale Gewässer fährt, um die Behandlung dort legal durchzuführen.

Über Rebecca Gomperts

Die in Paramaribo, dem ehemaligen Holländisch-Guyana geborene Ärztin hat Medizin und Kunst studiert, eine Nautik-Schule besucht, ist mit Greenpeace auf der Rainbow Warrior II zur See gefahren und hat einen Roman geschrieben. 1999 hat sie dann die Organisation „Women on Waves“ gegründet. In Ergänzung dazu hat Dr. Gomperts auch die Organisation Women on Web ins Leben gerufen, welche die Medikamente für einen medikamentösen Abbruch weltweit an Frauen in allen Länder verschickt, in denen der Abbruch verboten ist. Vor kurzem erregte die Aktion internationale Aufmerksamkeit als eine Drohne die Abtreibungspille nach Polen und Irland flog.

www.womenonweb.org

Abtreibungsverbot tötet Frauen

47.000 Frauen sterben jährlich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) an laienhaft durchgeführten Abtreibungen, weil die Frauen in einem Land leben, in welchem dieser verboten ist. Die Abtreibungspille wurde von der WHO auf die Liste der essentiellen Medikamente gesetzt. Jedes Jahr entscheiden sich weltweit etwa 43 Millionen Frauen aller Länder, Kulturen und Religionen, ihre Schwangerschaft zu beenden. 21 Millionen dieser Abtreibungen finden laut WHO unter illegalen und lebensgefährlichen Bedingungen statt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: womenonwaves.org
05.01.2017

Sicher durch Eis und Schnee

Worauf im Winter bei Sport im Freien zu achten ist und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen zu treffen sind, wenn jemand im Eis einbricht. Worauf im Winter bei Sport im Freien zu achten ist und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen zu treffen sind, wenn jemand im Eis einbricht.

Das neue Jahr begrüßt uns mit klirrender Kälte. Das freut zwar die Wintersportler, dennoch gilt es seinen Körper gut zu schützen. Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes, rät: „Fettcreme auf unbedeckte Körperstellen, keine engen Schuhe und gut unterfütterte Windstopper-Jacken sowie Thermo-Unterwäsche sind bei Minusgraden wichtig". Erfrierungsgefahr droht schon ab einer Temperatur von minus fünf Grad, bei Wind sind bereits null Grad gefährlich.

Pistenfans sollten ihren Kopf mit einem Helm schützen, denn beim Skifahren sind Kopfverletzungen häufig. Wie die Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zeigt sind allerdings die Knie am häufigsten von Verletzungen betroffen, und zwar in einem Drittel der Fälle. Schuld daran sind nicht nur das Material und ungeübte Sportler sondern auch Leichtsinn, sagt Schreiber: „Carvingskier, Selbstüberschätzung und nicht selten Alkohol führen zu vielen Unfällen“. Oft würde es schon helfen vorsichtig zu sein und sich aufzuwärmen, sagt Schreiber.

Wer sich mit Eislaufschuhen aufs Eis wagt und einbricht sollte versuchen besonnen zu bleiben. Im kalten Wasser kühlt der Körper schneller aus als an der Luft. „Deshalb führt eiskaltes Wasser rasch zur Bewegungsunfähigkeit", sagt Schreiber. Schnell, aber ruhig und besonnen aus dem Wasser ist also die Devise. Helfer sollten rasch die Feuerwehr alarmieren. Vom Ufer aus kann man versuchen, die Einbruchstelle mit einem Brett oder einer Leiter zu erreichen. Im günstigsten Fall gibt es einen Rettungsball an einer Leine, den man dem Verunglückten zuwirft, damit sich dieser aus dem Wasser ziehen kann.

Danach heißt es auf die Unterkühlung reagieren: Den Verunglückten an einen windstillen Ort bringen und von nasser Kleidung befreien. „Bis zum Abtransport soll der Ersthelfer den Unterkühlten wach halten, ihn aber nicht zu Bewegung oder Gehen auffordern. Am besten ist es, ihn in wärmende Decken oder trockene Kleidungsstücke einzuwickeln“, sagt Schreiber. Nicht hilfreich sind Massagen, das Abreiben des Körpers oder das Verabreichen von alkoholischen Getränken, weil es dadurch zu weiterem Wärmeverlust kommen kann.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.08.2017

Viele Proteine müssen laufen, um Fett zu aktivieren

Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen

Wer macht was und wo, wenn die Fettspeicher im Körper aktiviert werden? Die Biochemikerin Ruth Birner-Grünberger untersucht mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF das komplexe Zusammenspiel der Aktivierung und Regulation der Lipolyse und liefert damit die Basis für neue Therapieansätze bei Krankheiten wie Diabetes oder Arteriosklerose.

Jeder Marathonläufer erreicht diesen Punkt: Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen. Wer sich ausdauernd und bei niedrigem Puls bewegt, setzt nach etwa 30 Minuten die Lipolyse in Gang. Das Gleiche passiert, wenn wir Hunger haben: Die Fettzellen bekommen ein hormonelles Signal, das Depot verfügbar zu machen und eingelagerte Fett-Tröpfchen in Fettsäuren aufzuspalten. Selbst wenn wir im moderaten Laufschritt unterwegs sind, laufen diese Prozesse im Körper blitzschnell ab. "Die Aktivierungs- und Steuerungsprozesse springen innerhalb von Sekunden an. Das geht nur, weil die Proteine für die Fettaufspaltung in der Zelle nicht erst gebaut, sondern nur entsperrt werden müssen." In ihrem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt "Hormonale Regulation der Lipolyse" hat die Biochemikerin Ruth Birner-Grünberger drei Fragen analysiert: welche Proteine bei der Fettverbrennung beteiligt sind, wo sie räumlich an den Fett-Tröpfchen in den Fettzellen interagieren und wie sie zu- oder ausgeschaltet werden.

PHOSPHAT ALS SCHALTER

Birner-Grünberger beschäftigt sich seit ihrer Postdoc-Zeit 2002 mit der Lipolyse und entwickelt in ihrer Arbeitsgruppe am Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Graz Technologien für Proteomik: "Dabei versuchen wir, für bestimmte Stoffwechselprozesse Proteine aufgrund ihrer Aktivität aufzuspüren", so die Projektleiterin. Auf der Suche nach fettspaltenden Enzymen im Fettgewebe und in der Leber wurden in Vorstudien mehrere Beteiligte gefunden: "Es gibt mehrere Lipasen, also fettspaltende Proteine, zudem weitere Proteine, die den Prozess steuern." Besonders auffällig war die Fülle an Phosphorylierungen. Mit dieser chemischen Modifikation, bei der Phosphat an Proteine gebunden wird, können in den Zellen Proteine aktiviert oder ausgeschalten werden. Das ist zeit- und energiesparender, als jedes Mal die Proteinsynthese und den Proteinabbau anzuwerfen. Im Forschungsprojekt galt es zu beantworten, wann und wo chemische Modifikationen die Proteine im Fettstoffwechsel entriegeln oder lahmlegen.

Um dem Zusammenspiel der fettspaltenden Proteine auf die Schliche zu kommen, reichten in-vitro Studien allerdings nicht aus: "Das biologische System ist komplex, stark reguliert und ortsgebunden. Wir bekommen kein vollständiges Bild, wenn wir in einem Reagenzglas Fett-Tröpfchen, Lipase und Aktivator mischen", erklärt die Forscherin. Erst die Beobachtung tierischer Zellen mittels konfokalem Laserscan-Mikroskop führte zum gemeinsamen Erfolg, denn "Forschung bedeutet heute Kooperation", betont die Biochemikerin, die mit der Strukturbiologin Monika Oberer (Universität Graz) und mit der Zellbiologin Dawn Brasaemle (Rutgers University, New Jersey, USA) zusammenarbeitete, um die Proteine für die Versuchsreihen in entsprechender Menge und Qualität zu bekommen.

RÄUMLICH UND ZEITLICH GETAKTETE AKTIVIERUNG

So konnten die ersten Schritte der räumlichen und chemischen Interaktion an den Fett-Tröpfchen in Gewebszellen enthüllt werden: Um die erste (von drei) Lipasen zu aktivieren, braucht es in der Befehlskette den Aktivator CGl58 und den Regulator Perilipin. Die beiden Proteine sitzen im basalen Zustand der Fettzellen aneinander gebunden auf dem Lipid-Tropfen. Durch die Markierung mit Phosphat trennen sie sich, CGl58 wandert an eine andere Stelle des Tropfens, um die erste Lipase (ATGL) zu aktivieren. Der Regulator Perilipin verhindert, dass die Lipasen aktiviert werden, wenn es nicht nötig ist. Das ist interessant, weil verbreitete Krankheiten wie Diabetes und Arteriosklerose durch die Überlastung des Fettstoffwechsels begünstigt werden. Wenn lange Zeit mehr Energie zugeführt wird, als der Körper verbrennen kann, wird ein sorgfältig getaktetes und räumlich austariertes System gestört.

In einem geplanten Folgeprojekt will die Leiterin der Forschungsgruppe "Functional Proteomics and Metabolic Pathways" sich mittels Phosphoproteomik (das ist die globale Analyse von Tausenden Proteinphosphorylierungen in Zellen) ansehen, welche energetischen Prozesse gleichzeitig mit der Lipolyse reguliert werden, wie zum Beispiel Glykogenabbau, und deren zeitlichen Ablauf beobachten: "Es sieht so aus, als würden sich Fett-Zellen binnen Minuten optimal darauf einstellen, dass Fettsäuren benötigt werden und wie sie weiter verarbeitet werden. Wir brauchen sie ja nicht nur für die Bereitstellung von Energie, wie etwa bei Bewegung oder Hunger, sondern auch für den Aufbau von Zellmembranen und Signalmolekülen." Um diese Analysen durchführen zu können, wurde im Projekt auch eine Methode zur verbesserten Auswertung von Proteomik-Daten entwickelt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
29.05.2017

Hepatitis A in Europa und Österreich

Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht. Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht.

Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht.

Der Mensch ist Hauptreservoir, die typische Art der Übertragung ist fäkal-oral, wie diese bei physischen Mensch-zu-Mensch Kontakt erfolgen kann sowie durch den Verzehr von mit HAV kontaminierten Lebensmittel und Wasser sowie durch die Berührung von mit HAV kontaminierten Gebrauchsgegenständen. Die Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) beträgt im Allgemeinen 3-6 Wochen. Die Erkrankung äußert sich meist durch Übelkeit, Oberbauchschmerzen bis hin zu einer Gelbsucht, die aber in der Regel vollständig ausheilt. Der Verlauf ist bei Kindern meist asymptomatisch oder mild, bei Erwachsenen allerdings nimmt der Erkrankungsverlauf an Schwere zu; ab dem 40. Lebensjahr bzw. bei Personen mit vorgeschädigter Leber besteht ein erhöhtes Risiko für einen letalen Ausgang der Erkrankung.

Information zu europaweitem Hepatitis A-Ausbruch

Das Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) berichtet in einem am 18.5.2017 aktualisierten „Risk Assessment“ über einen anhaltenden europaweiten Ausbruch von Hepatitis A: Seit Juni 2016 haben 15 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien, Schweden) 1.173 laborbestätigte Hepatitis A-Fälle mit Genotyp IA gemeldet. Auf Basis von Virus-Genotypisierung identifizierte man drei „Cluster“, Cluster VRD_521_2016, Cluster RIVM-HAV16-090 und Cluster V16-25801. Die meisten Krankheitsfälle betreffen erwachsene Männer, die Sex mit Männern haben (MSM); 80 Fälle traten bei Frauen auf.

Seit Beginn des Jahres 2017 (KW 01-KW 20/2017) wurden 103 Fälle von Hepatitis A im Österreichischen elektronischen Meldesystem registriert. Im Vergleich dazu wurden in der gleichen Zeitperiode in den Jahren 2016, 2015, 2014 und 2013 32,14, 27 und 34 Hepatitis A Fälle gemeldet.

Eine Zeitreihenanalyse der monatlichen Inzidenz seit 2009 weist auf einen Anstieg seit Juli 2016 hin. Von Juli 2016 bis Mai 2017 ist der geschätzte Anstieg der Hepatitis A Inzidenz 11,7 % pro Monat (95 % KI: 5,2 %-18,8 %) (Abbildung 1, 2 und Tabelle 2); 37,5 Prozent der seit Juli 2016 bis Mai 2017 registrierten 160 Fälle sind Männer im Alter zwischen 25 und 44 Jahren, das mediane Alter der 160 Fälle liegt bei 36 Jahren. Bei 19/35 Fällen der seit Juli 2016 identifizierten und an der Referenzzentrale für Hepatitis Viren genotypisierten Fälle wurden die drei europäischen Cluster Stämme (VRD_521_2016, RIVM-HAV16-090 und V16-25801) nachgewiesen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: CDC/Betty Partin
11.06.2017

In Österreich sind fast 400.000 E-Fahrräder unterwegs

Bereits acht Prozent von Österreichs Radfahrern nutzen ein E-Fahrrad, wie die vom Institut Integral durchgeführte VCÖ-Radfahrumfrage zeigt. Bereits acht Prozent von Österreichs Radfahrern nutzen ein E-Fahrrad, wie die vom Institut Integral durchgeführte VCÖ-Radfahrumfrage zeigt.

„Österreich erlebt einen E-Fahrradboom. Wir gehen davon aus, dass heuer erstmals mehr als 100.000 E-Fahrräder verkauft werden“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. E-Fahrräder sind der Spitzenreiter unter den E-Fahrzeugen in Österreich. Während im Vorjahr nur 1.352 E-Mopeds und E-Motorräder verkauft wurden und 3.826 E-Pkw, war die Zahl der verkauften E-Fahrräder mit 86.500 um ein Vielfaches höher.

Bei der vom Institut Integral durchgeführten repräsentativen VCÖ-Radfahrumfrage wurden nun die Motive für den Kauf von E-Fahrrädern erhoben. Das Hauptmotiv ist, dass mit dem E-Fahrrad weitere Distanzen gefahren werden können. Bequemeres Radfahren, etwa bei Steigungen, wurde als zweithäufigster Grund genannt vor dem Motiv, schneller am Ziel zu sein. Für elf Prozent war das E-Fahrrad Grund, wieder mit dem Radfahren zu beginnen.

„E-Fahrräder verändern das Mobilitätsverhalten. Autofahrer lassen öfters das Auto stehen und nehmen stattdessen das E-Fahrrad“, erläutert VCÖ-Experte Gansterer. 60 Prozent der E-Fahrrad-Nutzer radeln heute Strecken, die sie früher mit dem Auto gefahren sind. Die Zahl der E-Fahrrad-Verkäufe dürfte in den kommenden Jahren weiter stark steigen: Jeder vierte Österreicher, der noch kein E-Fahrrad besitzt, kann sich den Kauf eines E-Fahrrads vorstellen. Besonders auffallend: Auch unter jenen, die derzeit im Alltag nicht Rad fahren, zeigt sich jeder Dritte am Kauf eines Elektro-Fahrrads interessiert.

Mit E-Fahrrädern können auch Distanzen von 10 bis 15 Kilometer gut mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. 60 Prozent der Autofahrten der Österreicherinnen und Österreicher sind kürzer als zehn Kilometer. „Gerade in Ballungsräumen kann die Staubelastung stark verringert werden, wenn das Potenzial der E-Fahrräder genutzt wird. Voraussetzung ist der Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr“, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.07.2017

Grillunfälle - das sind die gefährlichsten Fehler der Österreicher

Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus

Mit dem Grillgeruch stellt sich automatisch das Sommergefühl ein: da sind sich mehr als die Hälfte der befragten Österreicher einer aktuellen Umfrage des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) einig. Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus: Rund 500 Personen verunfallen jährlich, die meisten naturgemäß in den Sommermonaten. „Rund 80 Prozent der Verletzten müssen aufgrund von Verbrennungen und Verbrühungen (40%) und Schnittverletzungen (38%) ins Spital. Unachtsamkeit, ungeeignete Ausrüstung oder falsche Anwendung von Grillanzündern sind dabei die häufigsten Grillfehler“, sagt Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereiches Recht und Normen im KFV.

Hände und Finger werden am häufigsten verbrannt

Die häufigsten Verletzungen betreffen laut KFV-Unfalldatenbank Verbrennungen und Verbrühungen an Fingern oder Händen. Stichflammen, heißer Grillrost und heißes Öl sowie unachtsamer Gebrauch von Messern sind die häufigsten Gründe für Verletzungen. Gefolgt von Knochenbrüchen (13 Prozent) durch etwa Stolpern über Grillutensilien oder sogar über den Grill selbst.

Grillen als unterschätzte Gefahr

Bei den Sicherheitsvorkehrungen herrscht bei den Grillfans Aufholbedarf: Als beliebtes Löschmittel geben die Befragten zwar den Wasserkübel (65 Prozent) an, dennoch bereiten nur 23 Prozent aller Befragten tatsächlich einen vor oder haben Löschmittel wie Löschdecke oder Feuerlöscher bereit. Nur jeder Dritte schätzt Verletzungsgefahren beim Grillen hoch ein. „Unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass knapp 60 Prozent von einer eher geringen bis mittelmäßigen Verletzungsgefahr beim Grillen

ausgehen. Die Gefahr beim Grillen wird demnach unterschätzt. Zwei Drittel aller Unfälle entstehen durch Unachtsamkeit oder durch fehlendes Wissen bei der Prävention“, so Kaltenegger.

„Finger weg von flüssigen Brandbeschleunigern!“

Leichtsinn und mangelnde Vorsicht im Umgang mit dem Grill ist häufig die Ursache von Bränden und Brandverletzungen, weiß Dr. Arthur Eisenbeiss, Direktor der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ und Sprecher der österreichischen Brandverhütungsstellen. „Glücklicherweise gehen viele Grillunfälle glimpflich aus. Trotzdem kommt es immer wieder zu weitreichenden, manchmal sogar zu lebensgefährlichen Zwischenfällen“, so Eisenbeiss. „Die Erfahrungen aus der Brandursachenermittlung zeigen, dass der Funkenflug aus Grillgeräten und die unsachgemäße Entsorgung der Grillkohle die häufigsten Brandursachen darstellen.“

Besonders hohe Lebensgefahr besteht bei Verwendung von flüssigen Brandbeschleunigern! „Wenn das Anzünden der Grillkohle besonders schnell gehen soll, folgt oftmals der Griff zur Spiritusflasche oder zum Benzinkanister. Die ‚Grillmeister’ sind dabei durchaus erfinderisch. Auch Bioethanol, Terpentin oder Petroleum kommen dabei zum Einsatz. Bei all diesen Produkten handelt es sich um flüchtige Stoffe, die innerhalb kurzer Zeit zu verdunsten beginnen und dabei hochexplosive Dämpfe bilden. Beim Anzünden kommt es dann zum explosionsartigen Abbrand, durch die Stichflamme wird nicht selten die Kleidung umstehender Personen entzündet“, erzählt Dr. Arthur Eisenbeiss.

Stichflammen und Rückzündungen

Die gefährlichsten Situationen beim Grillen entstehen fast immer durch die Verwendung von Brandbeschleunigern. Mindestens genauso gefährlich sind sogenannte Rückzündungen, die beim Nachschütten brennbarer Flüssigkeiten auf die Grillkohle auftreten können. Letzteres kann zu Stichflammen führen, die sich blitzschnell ausbreiten und dabei auch die Dämpfe des in der Flasche verbleibenden Brandbeschleunigers entzünden können. Besonders dramatisch werden diese Szenarien, wenn statt Brennspiritus Benzin zur Anwendung kommt. Die Benzindämpfe sind schwerer als die Luft und breiten sich schnell rund um den Grill am Boden aus. Durch einen Zündfunken kann es dann zu einer Explosion kommen und das Feuer entfacht rasend schnell: „Solche Situationen bedeuten höchste Lebensgefahr“, warnt der Brandschutzexperte. Viele Grillunfälle enden jedoch mit leichten Brandverletzungen oder mit kleineren Bränden, die – sofern sie rechtzeitig erkannt werden – wieder gelöscht werden können. Die Gefahren erklären sich anhand der im und am Grill entstehenden Temperaturen: unmittelbar über der Grillkohlenglut herrschen rund 700 oC. Selbst die „Außenhaut“ des Grills kann über 300 oC heiß werden und sowohl für Brandverletzungen als auch für Brände sorgen.

Anzündriegel, Trockenspiritus oder Sicherheitsbrennpaste

Wer also sorglos grillen möchte, sollte zum Anzünden der Grillkohle ausschließlich Sicherheitsbrennpasten oder feste Anzündhilfen wie z.B. Anzündriegel und Trockenspiritus verwenden, so ein Rat des Brandschutzexperten. Sicheres Grillen beginnt beim Aufstellen des Grillgeräts und endet beim Ablöschen der Grillkohle: „Der Grill selbst muss stabil bzw. standsicher sein und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien aufgestellt werden. Nach dem Grillen sollte die Kohle gänzlich mit Wasser geflutet werden, weil sich andernfalls selbst in einem scheinbar ausgekühlten Grill ohne weiteres bis zu 72 Stunden lang noch Glutreste darin halten können“, rät Eisenbeiss.

Sicherheitstipps beim Grillen

Worauf sollte man beim Aufstellen des Grills achten?

Bereits beim „Auswintern“ den Grill auf Stabilität und festen Zusammenbau prüfen.

Der Grill sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.

Bewegen Sie den Grill nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.

Den Grill nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbel mit Sitzpolster, Zelten, Holzbauten, Holzzäunen usw. in Betrieb nehmen.

Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.

Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.

Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen.

Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen. Das sind vor allem Trockenspiritus, Anzündriegel oder Zündwürfel. Weiters eignen sich Anzünd-Öle in Spezialflaschen und Grillpasten oder elektrische Grillanzünder.

Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind zu gefährlich (Stichflamme beim Anzünden sowie explosionsartige Rückzündung beim "Nachfeuern") und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten.

Flammenbildung durch das vom Grillgut abtropfende Fett unterbinden.

Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Restglut immer vollständig ablöschen bzw. fluten.

Was geschieht mit der Restglut?

Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden!

Auch die gelöschte Glut darf nur in nicht brennbare und verschließbare Behälter entsorgt werden.

Eine Entsorgung der Grillkohle auf dem Kompost sollte vermieden oder zumindest nur nach einer vollständigen Flutung durchgeführt werden.

Gefahrloses Grillen mit Gas

Der Gasschlauch sollte nach jeder Saison auf Risse und Sprödigkeit kontrolliert werden.

Überprüfen Sie die Anschlüsse mit Lecksuchspray auf ihre Dichtheit.

Verbinden Sie die Gasflasche stabil mit dem Grillwagen und verwenden Sie diese niemals liegend.

Zünden Sie den Gasgrill grundsätzlich mit geöffnetem Deckel an.

Stellen Sie bei Gasgeruch das Grillgerät sofort ab und führen Sie eine Dichtheitsprobe durch!

Flüssiggas ist schwerer als Luft – lagern Sie daher Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (z.B. im Keller).

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30.03.2017

VKI: Fertigsalate im Test – eine heikle Angelegenheit

Fertigsalate werden im Handel ganzjährig angeboten. Das Angebot ist riesig, Fertigsalate werden im Handel ganzjährig angeboten. Das Angebot ist riesig,

Selbst gemachter Salat ist natürlich immer der beste, aber dafür braucht man Zeit. Im Falle von Getreide- oder Nudelsalaten sogar viel Zeit. Denn schließlich müssen die Hauptzutaten ja erst einmal gekocht werden. Nicht jeder mag so lange warten, und die Zahl jener, die es eilig haben, steigt. Fertigsalate werden mittlerweile nicht nur in Supermarktregalen und an Feinkosttheken angeboten, auch die Bäckereiketten haben den Bereich der Convenience Produkte für sich entdeckt. 13 Fertigsalate hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in seinem aktuellen Test auf den Prüfstand gestellt, darunter zwei Wurstsalate, sechs Nudelsalate und fünf Getreidesalate. Die Ergebnisse sind ab 30. März in der Aprilausgabe der Testzeitschrift KONSUMENT zu finden.

Fertigsalate werden im Handel ganzjährig angeboten. Das Angebot ist riesig, bei der im Vorfeld des Tests durchgeführten Markterhebung wurden 140 Produkte gezählt. Die von den VKI-Testern ausgewählten Salatproben wurden sofort nach dem Einkauf mit dem Kühlwagen ins Untersuchungslabor transportiert und dort unter idealen Bedingungen bis zum Erreichen der auf der jeweiligen Verpackung angegebenen Mindesthaltbarkeit gelagert. Sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht war, wurde jeder Salat organoleptisch, also mit den Augen, der Nase und dem Gaumen überprüft und danach mikrobiologisch auf Keime untersucht. Zudem wurden die Nährwerte analysiert und die Kennzeichnung kontrolliert.

Bei der organoleptischen Untersuchung war keine der 13 Proben auffällig. Bei der mikrobiologischen Untersuchung zeigte sich aber, dass eine Bewertung allein mit den Sinnesorganen nicht ausreichend ist. Der mediterrane Nudelsalat von Anker wies laut Prüfprotokoll „einen stark erhöhten Keimgehalt“ auf und war daher wertgemindert. Im Grünkernsalat von „Spar Enjoy“ war der Keimgehalt bereits überhöht. „Nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet“ lautete das niederschmetternde Urteil der Experten.

„Was Konsumentinnen und Konsumenten bei Fertigsalaten in jedem Fall bedenken sollten, ist ihre leichte Verderblichkeit. Die vielen Zutaten bilden eine große Oberfläche, auf der sich unerwünschte Keime gut vermehren können. Zwei der Produkte im Test fielen bei der Untersuchung auf Keime durch, obwohl sie unter idealen Bedingungen gelagert wurden. In der alltäglichen Praxis sind die Vorrausetzungen aber weniger ideal und daher ist eine kürzere Haltbarkeit zu befürchten“, erläutert VKI-Ernährungswissenschaftlerin Nina Siegenthaler. „Lange Transportwege nach dem Einkauf verschlechtern die Qualität. Es empfiehlt sich, den Salat erst aus dem Kühlschrank zu nehmen, wenn er tatsächlich gegessen wird. Grundsätzlich sollte Fertigsalat ausreichend gekühlt (+4 Grad C) und nach dem Einkauf möglichst bald verbraucht werden.“

In der Nährwertanalyse zeigte sich außerdem, dass alle Produkte zu viel Salz enthielten. Die Spitzenwerte lagen bei mehr als 4 Gramm Salz pro Portion. Das entspricht fast einem halben Teelöffel. Zum Vergleich: Die DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Salz einen Richtwert von 6 Gramm pro Tag, bei der Weltgesundheitsorganisation WHO sind es weniger als 5 Gramm. Zudem stellte sich heraus, dass manche Salate wahre Fettbomben sind. Dass ein Wurstsalat kein Diätessen ist, war zu erwarten. Aber pro Portion 45 Gramm Fett bei Radatz und fast 40 Gramm bei Anker hat die Experten dann doch überrascht. Auch der Zuckergehalt einzelner Produkte gab Anlass zur Kritik und bestätigte den Eindruck, dass ein Fertigsalat keineswegs eine leichte Mahlzeit sein muss.

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28.04.2017

VKI: Jede fünfte verpackte Extrawurst war ungenießbar

Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend. Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend.

Extrawurst gehört in Österreich zu den beliebtesten Wurstsorten. Während sie früher hauptsächlich offen und frisch aufgeschnitten beim Fleischer oder Greißler gekauft wurde, findet die Extrawurst heute immer öfter verpackt aus dem Supermarktregal den Weg nach Hause zum Konsumenten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 20 Produkte getestet, offen und verpackt, auch in Variationen wie Putenextra oder Kalbspariser, darunter fettreduzierte und Bio-Ware. Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend. Von den 16 Proben fielen 3 mit „nicht zufriedenstellend“ sogar durch. Details zum Test können im neuen KONSUMENT und online unter konsument.at ab 27. April nachgelesen werden.

Der VKI war in Wien und Niederösterreich unterwegs, um in Supermärkten, bei Diskontern, in einem Bio-Markt und bei einem Fleischer Proben einzukaufen. Das Hauptaugenmerk wurde mit 16 Produkten auf verpackte Ware gelegt. Offene Wurst ging viermal über die Feinkosttheke. Wobei die Sorten dieser Gruppe sich nicht sehr stark voneinander unterschieden, weder preislich (alle 12-13 Euro pro kg) noch qualitativ.

Bei der Extra in Verpackung gab es schon mehr zu entdecken und auch zu bemängeln. Erstens war der Preisunterschied mit einem Bereich zwischen 4,95 Euro und 28,63 Euro pro Kilogramm enorm. Zweitens war auch der Qualitätsunterschied gravierend. Vier Wurstproben bekamen nach dem Test die Höchstnote „sehr gut“, während drei Produkte mit „nicht zufriedenstellend“ gar durchfielen (Pöttelsdorfer Edelputen Extra, Juffinger Bio-Putenextrawurst und Ja! Natürlich Kalbspariser). Und wieder zeigte sich, dass der Preis nicht unbedingt die Qualität widerspiegelt. Die 4,95-Euro-Extra schnitt sehr gut ab, während die 28,63-Euro-Hochpreiswurst am letzten Tag der Mindesthaltbarkeit bereits stark mit Bakterien belastet war.

„Das Wichtigste auch bei der Extrawurst ist der baldige Verzehr“, rät Birgit Beck, Projektleiterin Untersuchung im VKI. „Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte die Wurst nicht bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums aufgehoben werden.“

Die Extrawurstscheiben wurden im Labor von Experten auf Aussehen und Geruch begutachtet und mikrobiologisch analysiert. Aber auch der Geschmack war ein Kriterium. Bei der Verkostung waren neben den Experten auch Laien dabei. Weitere Untersuchungsmerkmale waren die Zusammensetzung der Würste, die Kennzeichnung und die Herkunft. Wichtig für Konsumenten, die auf Fleisch aus Österreich wertlegen: Nur das rote AMA-Gütesiegel garantiert die heimische Herkunft. Sonst stammt das Kleinfleisch von Schweinen in der Wursthaut meist aus Holland, Deutschland oder Polen. Oft wissen nicht einmal die Produzenten so genau, woher ihr Fleisch kommt.

Geht es nach den Herstellern, legen die KonsumentInnen auch Wert auf die Farbe des Lebensmittels. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass 7 von 16 verpackten Produkten mit dem roten Farbstoff der Scharlach-Schildlaus aufgepeppt sind. Eine andere – für den VKI unlautere – Methode ist, das Sichtfenster der Verpackung rosa zu tönen. Der durch die ungeöffnete Verpackung vermittelte Eindruck der Ware entspricht nicht ihrer tatsächlichen Beschaffenheit. Das gilt als potentielle Irreführung des Verbrauchers.

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18.12.2016

Erinnerungshilfen für Komapatienten

Wer aus einem Koma oder künstlichen Tiefschlaf erwacht, leidet oft unter Depressionen und Angststörungen. Wer aus einem Koma oder künstlichen Tiefschlaf erwacht, leidet oft unter Depressionen und Angststörungen.

Wer aus einem Koma oder künstlichen Tiefschlaf erwacht, leidet oft unter Depressionen und Angststörungen. Wie ein Tagebuch Hilfe bei deren Bewältigung bringen kann, berichtet das neue Vinzenz magazin.

Patienten, die eine Zeitlang im Koma oder künstlichen Tiefschlaf auf der Intensivstation eines Spitals verbracht haben, leiden danach oftmals unter psychischen Störungen wie Depressionen (28 Prozent), Angststörungen (24 Prozent) und Posttraumatischen Belastungsstörungen (22 Prozent). So werden sie etwa von Alpträumen, Halluzinationen oder Flashbacks heimgesucht. Eine Erklärung, wo die Wurzeln für diese liegen, kann den Patienten ein Tagebuch aus der Intensivstation bringen.

Erfahrungen damit gibt es aus Skandinavien, England und Deutschland – hier trägt seit mehr als 20 Jahren das Personal gemeinsam mit Angehörigen täglich wichtige Ereignisse aus dem Patientenleben auf der Station in ein Journal ein. Die positiven Erfahrungen dort haben nun das Team im Krankenhaus Göttlicher Heiland in Wien motiviert dieses Konzept zu übernehmen. „Unser Ziel ist es, dass Patienten diesen Zeitabschnitt rekonstruieren und verstehen können. Das kann die Albträume und den Stress lindern, worunter viele ehemalige Intensivpatienten leiden“, erklärt die Bereichsleiterin der Anästhesie- und Intensivpflege, Claudia Lehmann. „Es geht darum zu verstehen, was in dieser Zeit passiert ist, während der man ohne Bewusstsein war.“ In Planung ist zudem eine CD mit typischen Geräuschen aus der Intensivstation, deren Quelle erklärt wird.

Innovationen für die Menschlichkeit

Einer aktuellen Studie zum Thema Soziale Innovationen widmet sich ein weiterer Beitrag im neuen Vinzenz magazin. Der Hintergrund: Soziale Neuerungen und Start-ups sind entscheidend für eine Verbesserung unserer Gesellschaft und unseres Gesundheitssystems. Doch gerade in Österreich scheitern viele dieser Projekte. Die Studie der Wirtschaftsuniversität Wien im Auftrag der Vinzenz Gruppe hat nun analysiert, woran das liegt und wie man das ändern kann. Studienleiter Michael Meyer von der WU: „Österreich leidet an ‚Projektitis’. Zu viele Innovationen bleiben in der Prototypenphase hängen, es krankt an der Überführung in den Regelbetrieb.“ Lösungsansätze, die die Studie aufzeigt, sind beispielsweise die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle, einer Art „Agentur für soziale Innovation“ sowie die Unterstützung von Mentoren. Parallel dazu müsste die Förderlandschaft für soziale Start-ups ausgebaut werden.

Reha bei Fettstoffwechselstörungen

Über die erste und einzige Einrichtung Österreichs, die eine Rehabilitation bei Fettstoffwechselstörungen anbietet, spricht deren Ärztlicher Direktor in einem Interview. In der HerzReha Bad Ischl werden seit kurzem speziell erhöhte Blutfette präventiv behandelt, gefährden diese doch auf vielfältige Weise die Gesundheit: Sowohl die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung als auch die Atherosklerose sind Folgen langjährig erhöhter Blutfette. „In Europa leiden bereits geschätzte 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung an einer Fettleber. Und 10 bis 20 Prozent der Leberzirrhosen sowie Leberkrebs gehen auf das Konto erhöhter Blutfette“, erklärt Primarius Dozent Dr. Robert Berent, Ärztlicher Direktor der HerzReha. Als Folge der Gefäßverkalkungen stehen zudem Herzinfarkt und Schlaganfall an der Spitze der häufigsten Todesursachen. In der Reha können Betroffene nun lernen, welche Ernährung und Bewegung ihnen hilft.

Sichere Heimat Österreich

Berührend ist das Schicksal von Abas Jamali, der im neuen Vinzenz magazin über seine Flucht als 14jähriger aus Afghanistan erzählt und nun als Krankenpfleger Krebspatienten im St. Josef-Krankenhaus betreut. Er beschreibt die Unterdrückung durch die Taliban in seiner Heimat, den langen Weg bis nach Österreich und seinen Willen, sich hier schnell einzuleben und zu integrieren.

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24.04.2017

So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade

So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade

Die Urlaubsplanung für den heiß ersehnten Sommerurlaub 2017 ist für viele Österreicherinnen und Österreicher bereits in vollem Gange. So manchen Urlauber zieht es auch heuer wieder in die Ferne. Doch was mit Fernreisen häufig unweigerlich einhergeht, ist die Tatsache, dass ein Langstreckenflug zur Störung des menschlichen Biorhythmus führt. Das Ergebnis: Jetlag. Um Müdigkeit, Schwindel & Co. vorzubeugen und an der Urlaubsdestination möglichst rasch wieder fit zu werden, hat checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, unterschiedliche Tipps und Tricks gegen Jetlag zusammengestellt.

„Unser Ziel bei checkfelix ist, dass unsere Nutzer möglichst viel Zeit an ihrem Reiseziel haben. Langstreckenziele sind heuer besonders beliebt und Jetlags sind leider oft ein ungewollter Nebeneffekt, welcher den entspannten Start in die Ferien beeinflusst. Unsere Tipps und Tricks helfen Reisenden dabei, sich ideal auf Ihren Trip vorzubereiten und den Urlaub hoffentlich ganz ohne Jetlag zu erleben“, so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Dem Jetlag vor Reiseantritt entgegenwirken

• Schlaf-Wach-Rhythmus im Voraus anpassen

Wer eine Reise auf einen anderen Kontinent plant, sollte sich bereits vor Reiseantritt auf die neue Zeitzone einstellen. Urlauber, die es in den Osten zieht, sollten ein bis zwei Stunden früher als sonst üblich ins Bett gehen und gleichzeitig auch etwas früher als gewöhnlich aufstehen. Wer hingegen in den Westen reist, sollte vor der Abreise lieber etwas später schlafen gehen und morgens später aufstehen. Mit diesem Trick, entwickelt der Körper schon vor der Reise einen neuen Schlaf-Wach-Rhythmus und der Jetlag fällt minimal aus.

• Bequeme Kleidung ist das A und O

Jogginghosen-Liebhaber befinden sich auf einem Langstreckenflug buchstäblich im 7. Himmel. Bequeme Kleidung wirkt auf längeren Flugreise nämlich zum einen entspannend, zum anderen sorgt sie für enormes Wohlbefinden an Bord. Wer völlig tiefenentspannt an seiner Urlaubsdestination ankommt, ist weniger gestresst und der Jetlag kann seine Wirkung kaum entfalten. Ein zusätzlicher Tipp für mehr Komfort im Flugzeug ist die Mitnahme eines Nackenkissens, womit man jederzeit die Möglichkeit hat, den Kopf bequem zu stützen und gemütlich zu schlafen.

Anti-Jetlag-Tipps während dem Langstreckenflug

• Armbanduhr, Smartwatch oder Handy – Lokalzeit einstellen

Klingt simpel, funktioniert aber! Unsere innere Uhr richtet sich unter anderem nach der Uhrzeit, die gerade wahrgenommen wird. Daher hilft es, die Uhrzeit auf allen Uhren und Geräten bereits vor der Abreise auf die jeweilige Lokalzeit zu stellen. So kann sich der Körper automatisch an die jeweilige Zeitzone der Destination anpassen und einem Jetlag wird effektiv entgegengewirkt.

• Geographie-Kenntnisse auffrischen

Je nachdem in welche Himmelsrichtung man sich begibt, empfiehlt es sich während der Reise entweder zu schlafen oder wach zu bleiben. Damit kann sich der biologische Rhythmus bereits an die Zeitzone der Zieldestination anpassen und einen Jetlag vorbeugen. Wer ostwärts reist, sollte auf jeden Fall zumindest einmal während dem Flug ein kleines Nickerchen halten - wohingegen man bei Reisen gen Westen versuchen sollte, möglichst lange wach zu bleiben.

Wem das Einschlafen besonders schwerfällt, kann sich natürlicher Schlafhilfen wie Baldrian, Hopfen und Melisse bedienen, um einem Jetlag effektiv vorzubeugen. Auf Medikamente sollte man jedoch verzichten. Durch regelmäßige Dehnübungen und Stretching am Sitzplatz sowie kurze Spaziergänge durch das Flugzeug, regt man den Kreislauf an und kann länger wach bleiben.

• Auf die richtige Menüwahl kommt’s an

Wer sich während dem Flug mit der Wahl des Menüs auseinandersetzt, kann die Auswirkungen eines Jetlags ebenfalls wirkungsvoll reduzieren. Urlauber die Richtung Osten fliegen, sollten während der Reise vor allem kohlenhydratreiche Kost bevorzugen, da sie eher müde macht - wer Richtung Westen fliegt, sollte ausreichend viel Eiweiß zu sich nehmen, um die Müdigkeit zu unterdrücken.

Darüber hinaus sollten Fernreisende während des Trips möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Der Grund: Die Luft im Flugzeug ist relativ trocken und entzieht dem Körper Flüssigkeit. Alkoholische Getränke sollten während des Fluges jedoch lieber vermieden werden. Zum einen ist die dehydrierende Wirkung über den Wolken noch einmal stärker und der Schlaf wird durch den Einfluss des Alkohols eher unruhig.

Tipps um den Jetlag am Reiseziel zu bekämpfen

Ein Tipp von Gerald Wittke Schäfer, Flugbegleiter bei Austrian Airlines: “Mein Geheimtipp gegen Jetlag ist, dem Körper nach einem Langstreckenflug etwas Ruhe zu gönnen, allerdings nicht länger als 2-3 Stunden. Im Anschluss versuche ich, in den normalen Alltag mit geregelten Schlafenszeiten, Treffen mit Freunden usw. wieder rein zu kommen. Auf richtige Schlaftabletten oder Alkohol sollte man aber auf jeden Fall vollkommen verzichten - dann klappt das auch mit dem Jetlag!“

• Go with the flow

Eine wirklich effektive Strategie, um einem Jetlag an der Zieldestination zu trotzen, ist, sich direkt nach der Ankunft so schnell wie möglich an die jeweilige Uhrzeit anzupassen. Keinesfalls sollte man gleich im Hotel in einen Tiefschlaf verfallen, sondern lieber aktiv bleiben, nachdem man sein Gepäck abgeladen hat. Wer dies nicht schafft, kann auf ein kurzes Nickerchen zurückgreifen.

Nach der Ankunft empfiehlt es sich auch, ein Plätzchen unter freiem Himmel zu suchen und wenn möglich viel Tageslicht oder Sonnenstrahlen zu tanken. Natürliches Sonnenlicht hemmt nämlich die Produktion des Schlafhormons Melatonin, welches müde macht. So kann sich der Körper schneller und besser an die neue Zeitzone anpassen und die Urlaubserlebnisse am Reiseziel werden maximiert.

Weit weg, auch ganz ohne Jetlag

Doch es gibt gute Nachrichten für Urlauber, die es weit weg zieht und wirklich keinen Jetlag riskieren möchten. Einige, weit entfernte Reiseziele haben keine allzu großen Zeitverschiebungen und sind damit wohl die beste Möglichkeit, um einem Jetlag vorzubeugen.

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14.07.2017

Rührender Abschied: Apfelbaum als Dankeschön für die liebevolle Betreuung im Calimero

Hatten große Freude mit dem Geschenk v.l: die stellvertretende Leiterin Yvonne Eipeldauer, Konstantin und die Kindergartenbetreuerin Erika Rupp. Hatten große Freude mit dem Geschenk v.l: die stellvertretende Leiterin Yvonne Eipeldauer, Konstantin und die Kindergartenbetreuerin Erika Rupp.

Mit einem besonderen Abschiedsgeschenk wurden die Kindergartenpädagoginnen rund um Yvonne Eipeldauer kürzlich überrascht. Als Dankeschön für die gute Betreuung in den letzten Jahren gab es für den Kindergarten einen kleinen Apfelbaum.

„Ich bin traurig, dass ich jetzt in die Schule gehen muss“, fiel dem kleinen Konstantin nach viereinhalb Jahren in der Kinderbetreuungseinrichtung Calimero der Abschied in die Schule nicht leicht.

Am letzten Kindergartentag haben sich Konstantin und seine Mutter daher etwas ganz Besonderes einfallen lassen. An diesem heißen Sommertag gab es für das „Calimero-Team“ rund um die stellvertretende Leiterin Yvonne Eipeldauer einen kleinen Apfelbaum als Dankeschön.

Das Kindergartenteam war gerührt und freute sich über dieses besondere Abschiedsgeschenk. „Wir werden den Baum gleich gemeinsam mit unserem Gärtner und Konstantin pflanzen. In ein paar Jahren wird er an solch heißen Sommertagen wertvollen Schatten spenden und wenn der Baum dann in ein paar Jahren reichliche Früchte trägt, werden wir sicher ein großes Apfelfest machen. Da gibt es dann natürlich ein eine persönliche Einladung“, verspricht Eipeldauer.

Abschließend wünschte man Konstantin viel Erfolg in der Schule. Nach der guten Vorbereitung im Kindergarten Calimero kann ja so gut wie nichts schief gehen…

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07.04.2017

Fröhliche Osternestsuche im Kindergarten „Calimero“ des Landesklinikums Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Anna, Maximilian, Melissa und Merjema freuten sich gemeinsam mit Yvonne Eipeldauer riesig über den Besuch des Osterhasen. v.l.n.r.: Anna, Maximilian, Melissa und Merjema freuten sich gemeinsam mit Yvonne Eipeldauer riesig über den Besuch des Osterhasen.

Helle Aufregung und emsiges Suchen bestimmten das traditionelle Osterfest im Betriebskindergarten „Calimero“. In den bunt geschmückten Gruppen freuten sich die Kinder über die Nesterl vom Osterhasen.

„Die Begeisterung der Kinder ist jedes Jahr auch für uns eine große Freude, denn Ostern ist ein überaus beliebtes Fest für unsere Kleinen“, lacht Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens. Schon im Vorfeld hatten die Kinder voller Eifer ihre Osternesterl gebastelt, die dann höchstpersönlich vom Osterhasen in den Gruppen versteckt wurden. Allerdings blieb natürlich kein Winkel unentdeckt und somit präsentierte jedes Kind schon nach kurzer Zeit sein persönliches Osternesterl mit köstlicher Schokolade und nahm es stolz mit nach Hause.

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23.12.2016

Vorweihnachtliche Überraschung auf der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde im LK Wr. Neustadt

Freuten sich sehr über die großzügige Spende v.l.: DKKP Evelyne Peinsipp, MSc, Prim. Dr. Christian Gamper, stellvertretender Ärztlicher Direktor, Romana Thurner, Marketing Firma Essecca, Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, Wilfried Hirmann, MBA, Geschäftsführer der Firma Essecca und DKKP Siegrid Jusinger. Freuten sich sehr über die großzügige Spende v.l.: DKKP Evelyne Peinsipp, MSc, Prim. Dr. Christian Gamper, stellvertretender Ärztlicher Direktor, Romana Thurner, Marketing Firma Essecca, Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, Wilfried Hirmann, MBA, Geschäftsführer der Firma Essecca und DKKP Siegrid Jusinger.

Hilfsbedürftigen und kranken Kindern eine kleine Freude bereiten – diesem Vorsatz hat sich die Firma Essecca in der Vorweihnachtszeit gewidmet. In diesem Sinne bekam die Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde des Landesklinikums Wiener Neustadt eine großzügige Spende überreicht.

Zur Einstimmung in die Advents- und Vorweihnachtszeit organisierte die Firma Essecca gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen gemütlichen Punschnachmittag. Im Zuge dieses Events wurde vor allem der soziale Gedanken in den Vordergrund gestellt und Spenden für hilfsbedürftige Kinder gesammelt, die nun der Kinder- und Jugendabteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt übergeben werden konnten.

„Hiermit wollen wir ein wenig vom Spaß und der Freude dieses gelungenen Nachmittages an die Kinder weitergeben, die momentan eine schwere Zeit durchleben. Gerade in diesen besinnlichen Tagen ist es schön, mit einer Spende beitragen zu können“, so der Geschäftsführer Wilfried Hirmann, MBA.

Die großzügige finanzielle Geste in Form eines Spendenschecks in Höhe von 500,- Euro wurde von Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska, DKKP Evelyne Peinsipp, MSc und DKKP Siegrid Jusinger sichtlich erfreut entgegengenommen. „Gerade vor Weihnachten ist es schön, soviel Mitgefühl und Nächstenliebe zu begegnen. Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Ich kann daher allen beteiligten Personen nur ein großes Dankeschön aussprechen“, so Ehringer-Schetitska.

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23.06.2017

Mit viel Energie in den neuen Lebensabschnitt – Herma Klauser verabschiedet sich in die Pension

v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Herma Klauser, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst. v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Herma Klauser, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst.

Seit 30 Jahren war Herma Klauser als Reinigungskraft im Landesklinikum Wiener Neustadt tätig. Nun mussten sich ihre Kolleginnen von ihr beruflich verabschieden.

Herma Klauser erlernte das Gastgewerbe, bis sie 1988, aus familiären Gründen, ins Landesklinikum Wiener Neustadt wechselte. Im Klinikum war sie zehn Jahre als Reinigungskraft im Ambulanzbereich und danach 20 Jahre im Mütterheim tätig. Besonders ihre ruhige und positive Art wurde von den Kolleginnen auf der Abteilung sehr geschätzt.

„Das Wichtigste ist mir, agil und aktiv zu bleiben und so werde ich in der Pension viele Reisen unternehmen und meine neu gewonnene Freizeit in vollen Zügen genießen. Vor allem aber werde ich meine Kolleginnen vom Landesklinikum, mit denen ich viele Jahre zusammengearbeitet habe, sehr vermissen“, so Herma Klauser. Die ersten geplanten Reisen führen die unternehmungslustige Neo-Pensionistin in die Berge nach Tirol und in die Schweiz.

Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich verabschiedete sich von der beliebten Kollegin im Namen des Landesklinikums: „Wir danken Frau Klauser für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen ihr im Namen des gesamten Klinikums alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt“.

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15.12.2016

Große Funkübung der Betriebsfeuerwehr im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Übungsleiterin Abschnittssachbearbeiterin Erika Apfelthaler, Löschmeister Mario Lechner und Brandinspektor Rudolf Barnert, MSc. v.l.n.r.: Übungsleiterin Abschnittssachbearbeiterin Erika Apfelthaler, Löschmeister Mario Lechner und Brandinspektor Rudolf Barnert, MSc.

Um jederzeit für einen etwaigen Einsatz bestens vorbereitet zu sein, führt die Betriebsfeuerwehr des Landesklinikums Wiener Neustadt Übungen in allen Fachbereichen durch. Im Rahmen dieser Trainingseinheit stand eine Funkübung auf dem Programm.

Die Betriebsfeuerwehr gewährleistet die Sicherheit für Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Angehörigen auf dem Gelände des Landesklinikums Wiener Neustadt. Regelmäßige Übungen stellen zur Erfüllung dieser Aufgabe eine wichtige Grundlage dar. Der Schwerpunkt der heurigen Abschlussübung wurde auf die korrekte Abwicklung der Aufgaben in der Einsatzleitung gelegt. Wichtig war, dass die sogenannte Funkordnung, die einen reibungslosen Ablauf der Einsätze gewährleistet, eingehalten wird. Nur so ist es möglich, innerhalb der Feuerwehr einen Einsatz perfekt abzuwickeln.

„Übungsannahme war eine Geruchsbelästigung in einer kompletten Etage des Landesklinikums. Die Trupps wurden zur Erkundung ausgeschickt und fanden dabei jede Menge „Chemikalien“ (Papierkarten mit Gefahrensymbolen und der Schadstoff UN – Nummer). Diese gefundenen Schadstoffe mussten per Funk an die Einsatzleitung übermittelt werden, um eine lückenlose Dokumentation garantieren zu können. Es musste auch die Art und Gefährlichkeit dieser Substanzen festgestellt werden, um die richtigen Vorkehrungen treffen zu können“, so die Übungsleiterin Erika Apfelthaler.

Alle Schritte und Abläufe der Übung wurden von Seiten der Übungsleitung ordnungsgemäß dokumentiert, um dadurch den optimalen Lernerfolg sicherzustellen.

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26.06.2017

„Sommer, Sonne, Sonnenschein“: Kunterbuntes und fröhliches Calimero - Sommerfest

Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens gemeinsam mit den Kindern, die ab Herbst in die Schule gehen v.l: Konstantin, Leonie, Melissa, Helena, Helena, Dominic, Felix, Lisa, Maxi, Emma und Jonas. Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens gemeinsam mit den Kindern, die ab Herbst in die Schule gehen v.l: Konstantin, Leonie, Melissa, Helena, Helena, Dominic, Felix, Lisa, Maxi, Emma und Jonas.

Die Kinderbetreuungseinrichtung des Landesklinikums Wiener Neustadt „Calimero“ lud zum traditionellen Sommerfest, das heuer unter dem Motto „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ stattfand. Viele Gäste genossen bei ausgelassener Stimmung das schöne Wetter im Garten, wo man nach beeindruckenden Vorführungen der Kinder, bei zahlreichen Spielestationen herausgefordert wurde und sich am großzügigen Buffet laben konnte.

„Für die Kleinen, wie auch für die Großen ist unser Sommerfest immer ein ganz besonderes Highlight und macht allen großen Spaß“, lacht Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens. Zahlreiche Spielestationen forderten die Kinder und ihre Begleitpersonen zu Höchstleistungen heraus, indem es hieß, die meisten Fische beim Angelspiel zu fangen oder einen Kübel durch Wasserzielspritzen zu befüllen.

Fische und Meerestiere stellten die Dekorationen dar, die die kleinen Schützlinge des Betriebskindergartens zuvor eigenhändig gebastelt hatten. Die vielen lustigen Spiele machten auch so richtig hungrig und so griffen alle bei den Grillspezialitäten und dem vielfältigen Kuchenangebot tüchtig zu. „Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen für den zahlreichen Besuch an diesem wunderschönen Tag und freuen uns schon aufs nächste große Sommerfest“, so Yvonne Eipeldauer.

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28.02.2017

Medikamente am Steuer – oft unterschätzt!

Medikamente am Steuer – oft unterschätzt! Medikamente am Steuer – oft unterschätzt!

Kopfweh, Fieber, Schwindel, Müdigkeit - Viele hat es heuer mit Erkältungen und Grippe erwischt. Aber: Gesundheitlich angeschlagen ein Kraftfahrzeug zu lenken, kann gefährlich werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man krank ist und Medikamente eingenommen hat.

Viele Österreicherinnen und Österreicher nehmen derzeit aufgrund einer Verkühlung, Erkältung oder Grippe Medikamente ein. Jedoch können bereits gewöhnliche Schmerzmittel, Mittel gegen Fieber oder Entzündungen sowie Hustensaft die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Dies gilt auch für rezeptfreie Präparate und pflanzlichen Heilmittel. Laut einer aktuellen Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) ist beinahe die Hälfte der 450 Befragten schon einmal krank und/oder unter Medikamenteneinfluss mit dem Auto unterwegs gewesen.

Warnhinweise beachten

Um sich über mögliche Beeinträchtigungen der Fahrtauglichkeit zu informieren, sollten Sie unbedingt immer den Beipackzettel des Medikaments vollständig durchlesen. Aber: Auch Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfweh oder allergische Reaktionen können die Verkehrstauglichkeit stark einschränken.

Mit Eigenverantwortung sicher ans Ziel - Checkliste

Fühle ich mich fit?

Habe ich Medikamente genommen?

Beeinflussen diese die Fahrtüchtigkeit?

Unsicher? Informieren Sie sich im Zweifelsfall bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

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12.01.2017

Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen

Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen Feinstaubbelastung im Jahr 2016 in Österreich zurückgegangen

Graz war auch im Jahr 2016 die Stadt mit der höchsten Feinstaubbelastung Österreichs, macht der VCÖ aufmerksam. Auch in Klagenfurt und im Kärntner Ebenthal-Zell wurde der Jahresgrenzwert überschritten. An den Messstellen der anderen Bundesländer lag die Belastung unter dem Jahresgrenzwert. Zu hoch ist hingegen vielerorts die Stickstoffdioxid-Belastung. Durch die Verbesserung des klimafreundlichen Mobilitätsangebots kann die Luftqualität noch deutlich verbessert werden, betont der VCÖ.

„Die südlichen Bundesländer Steiermark und Kärnten hatten im Vorjahr eine deutlich höhere Feinstaubbelastung als der Rest des Landes“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest. Der VCÖ weist darauf hin, dass in Graz, Klagenfurt und Ebenthal Zell der Feinstaub-Jahresgrenzwert im Vorjahr überschritten wurde. An höchstens 25 Tagen darf der Tagesmittelwert höher als 50 Mikrogramm Feinstaub PM10 pro Kubikmeter Luft betragen.

Laut vorläufigen Daten des Umweltbundesamts war bei der Messstelle Graz Don Bosco an 37 Tagen die Feinstaubbelastung zu hoch, in Graz-Süd an 36 Tagen und in Graz Mitte an 29 Tagen. Die Stadt mit der zweithöchsten Feinstaubbelastung war im Vorjahr Klagenfurt, wo an 29 Tagen zu viel Feinstaub in der Luft war. In Ebenthal-Zell war an 28 Tagen der Wert zu hoch. In den anderen Bundesländern wurde an keiner einzigen Messstation der Jahresgrenzwert überschritten, berichtet der VCÖ. Die günstige Wetterlage mit den warmen Wintermonaten hat zur niedrigeren Feinstaubbelastung beigetragen.

Hauptverursacher von Feinstaub sind Industrie, Heizen und der Verkehr. Der Kfz-Verkehr verschmutzt die Luft durch seine Abgase, durch Reifen- und Bremsabrieb sowie durch Aufwirbelung. „Je kleiner die Feinstaubpartikel, umso stärker beeinträchtigen sie die Gesundheit“, macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam. Größerer Feinstaub (PM10) bleibt in den oberen Atemwegen (Nase, Rachen) „hängen“. Die kleinsten Partikel (PM0,1 bis PM1) können hingegen bis in die Lungenbläschen und in den Blutkreislauf eindringen und bei den Organen chronische Entzündungen verursachen. Vor allem entlang von Straßen ist die Belastung mit den Kleinstpartikeln hoch.

Dass im Verkehrsbereich großer Handlungsbedarf besteht, zeigt auch die Stickstoffdioxid (NO2)-Belastung. Hauptverursacher der Stickoxide sind die Dieselabgase. Österreichweit am höchsten ist die Stickstoffdioxid-Belastung in Tirol. Zu hoch ist die Belastung auch im Ballungsraum Salzburg, in Linz, Graz, Klagenfurt und in Wien am Hietzinger Kai. Die hohe NO2-Belastung ist auch die Folge davon, dass Diesel-Pkw, die in den vergangenen Jahren auf den Markt gekommen sind, die beim Fahren auf der Straße deutlich mehr Stickoxide verursachen als die Tests im Labor zeigen, betont der VCÖ. Laut Studie des Forschungsinstituts ICCT verursachen rund 80 Prozent der Diesel-Pkw, die im Labor die EURO5-Abgaswerte eingehalten haben und zwischen 2010 und 2014 in der EU verkauft wurden, auf der Straße mehr als drei Mal so hohe NOx-Emissionen wie im Labor angegeben. Und zwei Drittel der Diesel-Pkw der aktuellen Abgasklasse EURO6 überschreiten die Werte ebenfalls um mehr als das Dreifache.

Das Verbrennen fossiler Energieträger, wie Heizöl und Kohle beim Heizen sowie Diesel und Benzin im Verkehr, verschmutzt die Luft mit Schadstoffen. „Je früher der mit dem Klimaabkommen von Paris beschlossene Ausstieg aus fossilen Energieträgern gelingt, umso besser für die Luftqualität“, betont VCÖ-Expertin Rasmussen. Im Verkehrsbereich sind vor allem in den Ballungsräumen sowie in den regionalen Zentren mehr öffentliche Verkehrsverbindungen nötig.

Darüber hinaus ist die Infrastruktur für den Radverkehr auszubauen und im Ortsgebiet eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung umzusetzen. Großen Einfluss auf die Verkehrsentwicklung hat die Siedlungsentwicklung. Mit der Stärkung der Ortskerne und der Nahversorgung und einem Stopp der Zersiedelung können wieder mehr Alltagswege zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Zudem braucht es verstärkte Maßnahmen gegen den wachsenden Lkw-Verkehr.

VCÖ: In Steiermark und Kärnten wurde Feinstaub-Jahresgrenzwert überschritten (Tage im Jahr 2016 mit Tagesmittelwert von mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, in Klammer Jahr 2015 - Erlaubter Jahresgrenzwert in Österreich: 25 Tage; Von der EU erlaubter Jahresgrenzwert: 35 Tage)

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11.12.2016

Pestizid-Cocktail bei Mandarinen, Orangen und Zitronen gefunden

Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit der höchsten Pestizid-Belastung Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit der höchsten Pestizid-Belastung

Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit der höchsten Pestizid-Belastung. Bei allen getesteten konventionellen Proben wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden, in 95% der Fälle sogar Mehrfachrückstände. Dr. Waltraud Novak, Pestizid-Expertin bei GLOBAL 2000 zu den Test-Ergebnissen: „Das ist ein richtiger Pestizid-Cocktail und über die Wechselwirkungen von Pestiziden ist noch sehr wenig bekannt, die Wirkstoffe können sich gegenseitig beeinflussen und auch verstärken. Zitrusfrüchte können viel sauberer produziert werden.“

Der Großteil der Rückstände befindet sich bei Zitrusfrüchten auf der Schale, welche normalerweise nicht verzehrt wird. Doch gerade in der Advent-Zeit wird die Schale oft doch verwendet, sei es in Keksen, im Punsch oder in Marmeladen.

Wegen dieser speziellen Situation gibt es die gesetzliche Vorschrift, dass Ware, die nach der Ernte mit Pestiziden behandelt wurde, gekennzeichnet werden muss. „Bei vielen der sogenannten Nachernte- oder Schalenbehandlungsmittel gibt es Hinweise, dass sie krebserregend oder fortpflanzungsschädigend sein könnten“, erklärt Novak. „So ist zum Beispiel das am häufigsten gefundene Nacherntebehandlungsmittel Imazalil von der EU als 'wahrscheinlich krebserregend' eingestuft. KonsumentInnen müssen allerdings lange suchen, bis sie vielleicht irgendwo im Kleingedruckten die Aufschrift 'konserviert mit Imazalil, o-Phenylphenol, Propiconazol usw' finden“. Oft ist eine derartige Kennzeichnung aber gar nicht zu finden: Beim GLOBAL 2000 Test wurden in neun Produkten Nacherntebehandlungsmittel nachgewiesen, obwohl weder im Regal noch auf der Verpackung Hinweise auf eine Behandlung nach der Ernte ersichtlich war.

Nur Bio Zitrus-Schalen essen oder verarbeiten!

Auch die Kennzeichnung 'Schale zum Verzehr geeignet' ist noch lange keine Garantie dafür, dass die Schale frei von Pestiziden ist. Denn in der Produktion werden trotzdem Pflanzenschutzmittel eingesetzt, und diese sind dann auch auf der Schale zu finden. So wurden in Früchten, die mit 'Schale zum Verzehr geeignet' oder 'unbehandelt' gekennzeichnet waren, trotzdem bis zu drei verschiedene Pestizid-Wirkstoffe nachgewiesen. Wirklich sicher sind nur Früchte aus biologischem Anbau. „Alle zwölf von uns getesteten Bio-Proben waren völlig frei von Pestizid-Rückständen“ ist Novak erfreut. „In der biologischen Landwirtschaft dürfen keine chemisch-synthetischen Pestizide eingesetzt werden, deshalb empfehlen wir, wenn die Schale von Zitrusfrüchten zum Kochen und Backen verwendet wird, nur Bio-Früchte zu kaufen“.

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16.07.2017

"Immer wenn er Pillen nahm"

Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel. Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel.

In der Medizin humpelt die Transparenz so dahin, wenn es um Förderungen, Spenden und Leistungen der Pharma-Industrie geht. Die Heimlichtuerei schadet, weil der Eindruck entsteht, mit der Gesundheit werde auch ein Geschäft gemacht.

Es sind unvorstellbare Summen: Eine Billion Euro werden die Menschen 2018 weltweit für Medikamente ausgeben, für die Entwicklung eines einzigen neuen Medikaments müssen Pharmakonzerne derzeit mehr als zwei Milliarden Euro aufwenden. Und allein 100 Milliarden Euro investiert die Wissenschaft jährlich in die Krebsforschung. Dazu kommt noch die vom amerikanischen Gesundheitsökonomen Joseph DiMasi berechnete Misserfolgsquote: 80 Prozent der Forschungsausgaben muss die Arzneimittelindustrie nämlich in den Wind schreiben.

So bewegt die Pharmaindustrie jährlich Billionen. Weil die Gesundheit das höchste Gut ist und die moderne Medizin ständig nach neuen Arzneimitteln giert, bleibt die Transparenz in diesem Milliardengeschäft allerdings unterbelichtet. Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel. Dieses Beziehungsgeflecht darf man keinesfalls verteufeln, denn ohne die Zusammenarbeit mit der forschenden pharmazeutischen Industrie könnte der Anspruch auf Spitzenmedizin in Österreich nicht aufrechterhalten werden. Nur mit staatlichen Förderungen gelingt das nicht.

Andererseits zeichnen die Millionenhonorare der Pharma-Unternehmen an die Ärzteschafft Graubereiche, wo eigentlich Transparenz notwendig wäre. Österreich und Deutschland marschieren hier im nachbarschaftlichen Gleichschritt: 562 Millionen Euro hat im Vorjahr in der Bundesrepublik die Pharma-Industrie an Ärzte und Kliniken gezahlt, in Österreich waren es 90 Millionen. In Deutschland veröffentlicht jeder vierte Mediziner seine Pharma-Einkünfte, hierzulande jeder fünfte. Das schafft Misstrauen und ruft Unverständnis hervor. Glaubwürdigkeitsdefizite sind die Folge, begleitet von Neid und Missgunst gegenüber Ärzten im Geldschein-Modus.

In der heutigen Transparenzgesellschaft darf sich eine Berufsgruppe nicht an den Rand stellen. Ein funktionierendes Gesundheitswesen benötigt gut aus- und fortgebildete Ärzte, Heimlichtuerei ist hier sicherlich fehl am Platz. Solange die Ärzteschaft und die medizinischen Einrichtungen bzw. Institutionen nicht völlig transparent agieren, bleibt nämlich auch das ungute Gefühl, dass mit der Gesundheit auch ein Geschäft gemacht wird. Ein Eindruck, der sich mit der Verpflichtung zur Offenlegung wohl leicht korrigieren ließe.

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29.05.2017

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

In einem sechseitigen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhebt Professor Christopher Portier, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA und Berater der WHO-Krebsforschungsagentur IARC schwere Vorwürfe hinsichtlich der Korrektheit der Glyphosat-Bewertung durch die EU-Behörden.

Nach Durchsicht der aufgrund eines Antrags der Grünen im Europaparlament teilweise offengelegten Krebsstudien der Hersteller fand Portier acht bisher unberücksichtigte statistisch signifikante Tumorbefunde in Fütterungsstudien mit Mäusen und Ratten. Diese Tumorbefunde waren im Zulassungsantrag der Glyphosate Task Force (Zusammenschluss von 25 Glyphosat-Herstellern) nicht offen gelegt worden, sind aber in den ebenfalls eingereichten Originalstudien dokumentiert. Damit habe sich laut Christopher Portier die Zahl der statistisch signifikanten Befunde in dem guten Dutzend Krebsstudien der Hersteller auf mittlerweile 21 signifikante Tumorbefunde erhöht. Portier weist auch darauf hin, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ursprünglich nur vier Krebseffekte, also nur 20% der in Studien aufgetretenen signifikanten Krebseffekte überhaupt erkannt hätte, als die Behörde im März 2015 Glyphosat für nicht krebserregend erklärt hat.

Nachdem im März 2017 der von GLOBAL 2000 publizierte Report "Die gekaufte Wissenschaft" existierende Zweifel an der wissenschaftlichen Unabhängigkeit des EU-Zulassungsverfahrens verstärkt hatte, widersprach ein Sprecher der Europäischen Behörde für Lebensmttelsicherheit (EFSA). Die Behörden in den Mitgliedsstaaten und die EFSA würden „in erster Linie auf die Originalstudien und die darin enthaltenen Rohdaten, die sie selbst überprüfen, vertrauen“, und nicht auf die von Monsanto beauftragten und finanzierten Studien. Letzteres hatte der Report von GLOBAL 2000 aber nahegelegt.

Dieser EFSA-Aussage widerspricht die Analyse von Christopher Portier. Zumindest bei den Krebsstudien mit Mäusen und Ratten hat die EFSA die geheimen Originalstudien der Glyphosat-Hersteller offenbar nicht ernsthaft geprüft. Das ist deshalb von besonderer Brisanz, da insbesondere die Ergebnisse dieser Studien darüber entscheiden, ob eine Zulassung erteilt werden kann oder nicht: Denn gemäß EU-Pestizidverordnung Nr. 1107/2009 gilt seit Juni 2011, dass schon zwei als positiv erkannte Krebsbefunde in Mäusen oder Ratten eine Zulassung verbieten, unter dem Stichwort: „gefahrenbasierte Cut-Off-Kriterien“.

GLOBAL 2000 Umweltchemiker Helmut Burtscher: „Das Versagen des derzeitigen EU-Zulassungssystems für Pestizide, das auf den geheimen Studien der Pestizidhersteller und ihr Vertragslabors basiert, wurde heute schonungslos offengelegt. Eine Zulassungserneuerung von Glyphosat noch im Laufe dieses Jahres, wie von der EU-Kommission vorgeschlagen wurde, sollte im Lichte dieser neuen Erkenntnissse hoffentlich vom Tisch sein.“

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08.08.2017

Heuschnupfen hat nur wenig mit Heu zu tun!

Niesattacken, gerötete Augen und Juckreiz gehören zu den klassischen Merkmalen einer allergischen Rhinitis – im Allgemeinen Heuschnupfen genannt. Niesattacken, gerötete Augen und Juckreiz gehören zu den klassischen Merkmalen einer allergischen Rhinitis – im Allgemeinen Heuschnupfen genannt.

Es handelt sich um eine unmittelbare Überempfindlichkeitsreaktion, die während der Blütezeit von Pflanzenpollen (kleinste Blütenstaubteilchen in der Luft) ausgelöst wird.2 Im Normalfall erkennt unser Immunsystem Krankheitserreger und wehrt diese ab. Von einer allergischen Reaktion ist die Rede, wenn das Immunsystem Antikörper gegen Pflanzenpollen oder andere Stoffe bildet. Allergieauslösende Stoffe werden als Allergene bezeichnet. Eine Übersensibilität zeigt sich häufig schon im Kindesalter

Die Blütezeit allergener Pflanzen ist saisonabhängig: Neben Hasel-, Erlen-, Birken- und einigen Kräuterpollen z. B. Beifuß und Traubenkraut, sind vor allem Gräser- und Getreidepollen häufige Auslöser.

Ärzte diagnostizieren Heuschnupfen anhand allergologischer Blut- und Hauttests. Eine allergische Rhinitis kann das Risiko für Asthma steigern, deshalb sollten primäre Symptome wie Niesen, Fließschnupfen, verstopfte Nase, Augenjucken und -rötung ernst genommen werden. Zu den sekundären Symptomen zählen Husten, Halsschmerzen, Mundatmung, Luftnot, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen.

Heuschnupfen wird in der Regel mit Antihistaminika oder Cortison behandelt, in Form von Nasensprays, Cremen und Tabletten. Mithilfe einer Allergieimpfung, auch „Hyposensibilisierung“ genannt, kann das Immunsystem an den Allergieauslöser gewöhnt werden.

Grundsätzlich sollten Betroffene Pollen meiden. Bevor es raus in die Natur geht, ist es hilfreich, Pollenflugkalender, örtliche Pollenflugberichte und -warnungen zu beachten, z. B. auf www.pollenwarndienst.at. Zusätzlich kann es helfen, Pollenschutzgitter für Fenster und Türen zu installieren und vor dem zu Bettgehen die Haare zu waschen.

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05.04.2017

Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Mrd. Euro

Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Mrd. Euro Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Mrd. Euro

Im Jahr 2016 haben Nichtberufsunfälle, also Unfälle die sich in der Freizeit ereignen, materielle Kosten in der Höhe von 20,6 Milliarden Euro verursacht. Diese materiellen Kosten umfassen die medizinischen Heilungskosten, den Produktionsausfall, die Wiederbesetzungskosten, die Administrativkosten, die Polizei- und Rechtsfolgekosten sowie die Sachschäden. Financiers dieser Unfallfolgekosten sind zu etwa gleichen Teilen die Gebietskörperschaften, die Sozialversicherungen und die Privatversicherungen. Der Straßenverkehr ist gemäß der Studie für 28 Prozent oder 5,7 Milliarden Euro der materiellen Kosten verantwortlich, obwohl sich in diesem Bereich nur gerade acht Prozent aller Nichtberufsunfälle ereignen.

Grund dafür ist, dass die durchschnittliche Verletzungsschwere und damit auch die durchschnittlichen Kosten pro Verunfalltem im Straßenverkehr klar am höchsten sind. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass Sachschäden nur für diesen Bereich berechnet werden können. Die Haus- und Freizeitunfälle sind für 46 Prozent oder 9,6 Milliarden Euro Kosten verantwortlich und die Sportunfälle für 26 Prozent oder 5,3 Milliarden Euro. Ihre Anteile an allen Nichtberufsunfällen belaufen sich auf 62 (Haushalt/Freizeit) respektive 30 Prozent (Sport). „Nach wie vor haben Heim- und Freizeitunfälle den mit Abstand größten Anteil am Unfallgeschehen in Österreich. Im Heim- und Freizeitbereich gilt es daher, endlich ähnlich wirksame Programme und Maßnahmen wie im Verkehrsbereich zu installieren“, erklärt Dipl.-Ing. Klaus Robatsch, Forschungsleiter im KFV.

Knapp 800.000 Unfälle im Jahr 2016

794.648 Menschen verunglückten in Österreich im Jahr 2016 bei Unfällen. 2.548 (Quelle: ST.AT, Todesursachenstatistik. 2016 vorläufige Zahlen) Österreicher starben an den Folgen eines Unfalls. Damit ist die Anzahl der Verletzten in den letzten zehn Jahren um neun Prozent gesunken, die Zahl der Toten und Schwerverletzten stagniert seit Jahren auf hohem Niveau.

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23.05.2017

Gutachten der Apothekerkammer zum Apothekenansuchen in Feldkirch-Nofels liegt vor

Kammer sieht Bedarf als gegeben – Bezirkshauptmannschaft entscheidet

Die Österreichische Apothekerkammer hat ihr Sachverständigen-Gutachten zur Apotheke in Feldkirch-Nofels an die Bezirkshauptmannschaft übermittelt. Auf Basis der neuen rechtlichen Bestimmungen befürwortet es die Einrichtung einer öffentlichen Apotheke am geplanten Standort. Die Entscheidung über das Ansuchen trifft nun die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch.

Knapp fünf Monate nach einer Novelle des Apothekengesetzes hat die Österreichische Apothekerkammer die Bedarfsprüfung für die geplante Apotheke in Feldkirch-Nofels abgeschlossen. „Unserem Gutachten zufolge ist der Bedarf gegeben“, schildert der Präsident der Vorarlberger Apothekerkammer, Mag.pharm. Jürgen Rehak.

Rehak weiß: Sollte die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch die Apotheke in Nofels bewilligen, sind die Chancen auf die viel diskutierte Apotheke in Feldkirch-Tosters gering. „Die Apothekerkammer entscheidet nicht zwischen zwei Standorten“, betont der Vorarlberger Kammerpräsident. „Wir erstellen Gutachten, ob ein Bedarf gegeben ist. Das tun wir auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen und in der Reihenfolge der Anträge, wie es das Gesetz auch vorsieht.“

Rasche Entscheidung

Kritik an der Verfahrensdauer weist der Vorarlberger Apothekerkammer-Präsident zurück. Der Europäische Gerichtshof hatte in einer Entscheidung Mitte 2016 flexiblere Regelungen zur Bedarfsprüfung verlangt. Diese beschloss der Nationalrat im Dezember.

Parallel dazu entwickelte die Österreichische Apothekerkammer gemeinsam mit der Technischen Universität Wien bereits neue Methoden der Bedarfsberechnung. „Seit März hat die Apothekerkammer nun bereits 20 Gutachten fertiggestellt“, betont Rehak. Das vorliegende Sachverständigen-Gutachten für Feldkirch war das erste für Vorarlberg seit der Gesetzesnovelle.

Die Entscheidung über das Ansuchen in Nofels liegt nun bei der Bezirkshauptmannschaft, die noch weitere Parameter zu prüfen hat. Über das Ansuchen für eine Apotheke in Feldkirch-Tosters kann de facto erst nach dem rechtsgültigen Abschluss des laufenden Verfahrens für Nofels entschieden werden.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Apothekerkammer, Präsident Jürgen Rehak, Telefon +43/676/6450603, Mail juergen.rehak@rheinapotheke.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

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04.08.2017

Verdienter Ruhestand nach 38 bewegten Jahren im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, DGKP Liselotte Rabel und Bereichsleiter DGKP Dipl. KH-BW Josef Bauer, MBA. v.l.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, DGKP Liselotte Rabel und Bereichsleiter DGKP Dipl. KH-BW Josef Bauer, MBA.

Liselotte Rabel verbrachte sage und schreibe 38 Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt. Sie durfte viele wertvolle Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen sammeln: im HNO-, Unfall- und Orthopädie-OP auf der Orthopädieambulanz sowie auf der Netzhautambulanz.

Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS verabschiedete sich im Namen des Landesklinikums Wiener Neustadt von Liselotte Rabel: „Wir möchten Frau Rabel für die langjährige Zusammenarbeit danken und hoffen, dass sie uns auch weiterhin im Landesklinikum besuchen wird. Wir wünschen ihr alles Gute, vor allem viel Gesundheit für ihre weitere Zukunft.“

Die Neo-Pensionistin freut sich schon auf ihren neuen Lebensabschnitt und schmiedet bereits fleißig Pläne. Sie wird vor allem die Zeit für sich selbst nutzen und neben den anstehenden Renovierungsarbeiten im Haus auch viele Wanderungen in der Umgebung unternehmen.

„Es war eine sehr schöne Zeit mit viel Abwechslung. Meine Kolleginnen und Kollegen, das ganze hervorragende Team, werde ich besonders vermissen. Trotzdem freue ich mich nun, die freie Zeit mit meinen Freunden gestalten zu können“, freut sich Liselotte Rabel.

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06.07.2017

„Damit jeder Handgriff sitzt“: Sicherheitstage im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.: Oberbrandmeister Manfred Schopf, Hygienefachkraft DGKP Antje Krellmann und Oberbrandmeister Andreas Gregor. v.l.: Oberbrandmeister Manfred Schopf, Hygienefachkraft DGKP Antje Krellmann und Oberbrandmeister Andreas Gregor.

Hohes Interesse verzeichneten die Betriebsfeuerwehr und die Stabstelle für Hygiene, beim ersten Block der jährlichen Schulungen in Praxis und Theorie im Rahmen der Sicherheitstage des Landesklinikums Wiener Neustadt. Auch für das Logistikzentrum sind Brandschutztage vorgesehen.

„Mit klarem Kopf im Ernstfall gerüstet sein!“ Unter diesem Motto gab es bei der Betriebsfeuerwehr neben einer theoretischen Brandschutzschulung auch ein spannendes Löschtraining mit dem Feuerlöscher. „Wir wollen durch diese, im Notfall überlebenswichtige Trainingseinheit, das Bewusstsein für den Brandschutz stärken. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat somit die erforderlichen Handgriffe und Gedankengänge für den Notfall geprobt“, erzählt der Kommandant der Betriebsfeuerwehr ABI Robert Fuchs.

Auch das Hygieneteam konnte mit einem speziellen UV-Gerät, welches alle Benetzungslücken durch den fluoreszierenden Zusatz im Desinfektionsmittel sichtbar macht, einen beeindruckenden Beitrag zur Bewusstseinssteigerung in Punkto Sicherheit leisten. „Zur Maximierung des Schutzes von Patientinnen und Patienten sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ist es notwendig, durch die richtige Anwendung der Händedesinfektion, die Infektionsketten zu unterbrechen. Dies ist auch im Hinblick auf die Übertragung von multiresistenten Keimen von enormer Wichtigkeit“, betont Hygienefachkraft DGKP Antje Krellmann von der Stabstelle Hygiene.

Der zweite Block der hauseigenen Sicherheitstage wird im Herbst stattfinden. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Logistikzentrums werden dann eine verpflichtende Brandschutzübung absolvieren, die an die Gegebenheiten des Hauses angepasst ist.

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06.04.2017

Niemals geht man so ganz: Brigitte Gsellmann geht nach 38 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand

v.l.n.r.: Vorstand der Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie, Prim. Dr. Erwin Wodak, Neo-Pensionistin Brigitte Gsellmann, der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA, und die leitende MTD Klaudia Tarnok. v.l.n.r.: Vorstand der Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie, Prim. Dr. Erwin Wodak, Neo-Pensionistin Brigitte Gsellmann, der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA, und die leitende MTD Klaudia Tarnok.

1979 begann Brigitte Gsellmann als erste Orthoptistin im Landesklinikum Wiener Neustadt ihren beruflichen Werdegang. Besonders wichtig waren ihr dabei die Förderung der zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die dafür notwendige Entwicklung von guten Ausbildungsstrukturen.

Ein besonderes Anliegen war Brigitte Gsellmann der Aufbau und die Positionierung der „Sehschule“ als Schielambulanz. Als wesentliches Merkmal ihres Wirkens kann zweifelsohne das große Interesse am gemeinsamen Handeln in der Berufsgruppe der Medizinisch-technischen Dienste (MTD) erwähnt werden: diesem Ideal getreu, ging 2006 mit der Gründung der MTD-Plattform für Sie ein Herzenswunsch in Erfüllung. Viele gute Ideen konnten so umgesetzt werden.

Frau Gsellmann hat sich immer wieder innovativ für Neues begeistert und engagiert. Einige Tätigkeitsfelder belegen dies eindrucksvoll:

• Vorsorgeuntersuchungen in den Landeskindergärten von Wiener Neustadt

• Lehrtätigkeit an der FH für Orthoptik

• Vorstandsmitglied im Berufsverband der Orthoptistinnen

• Stv. Leitung der MTD-Plattform Landesklinikum Wiener Neustadt

Abschließend meint die leitende MTD Klaudia Tarnok: „Wir gönnen dir mit einem weinenden und einem lachenden Auge deinen neuen Lebensabschnitt. Mit einem weinenden Auge, weil du uns als Kollegin und Mensch fehlen wirst. Mit einem lachenden Auge, weil wir uns für dich von Herzen freuen, dass du nun mehr Zeit für die Verwirklichung deiner persönlichen Lebensziele hast.“

„Der hervorragende Ruf unseres Hauses als Ausbildungsstätte für den Studiengang Orthoptik ist dem persönlichen Engagement von Frau Gsellmann zu verdanken“, meint der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA anerkennend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neusdtadt
24.11.2016

Zahngesundheitsvorsorge „Apollonia 2020"

Im letzten Schuljahr 120.000 Kinder betreut Im letzten Schuljahr 120.000 Kinder betreut

Im vergangenen Schuljahr 2015/2016 habe das 2001 ins Leben gerufene Zahngesundheitsvorsorge-Programm „Apollonia 2020" in Niederösterreich insgesamt 120.000 Kinder, jeweils zur Hälfte in Kindergärten und Volksschulen, betreut, sagte Landesrat Ing. Maurice Androsch am heutigen Mittwoch in St. Pölten, wo er gemeinsam mit Dr. Engelbert Wagner vom Verein Arbeitskreis für zahnärztliche Vorsorgemedizin (AKS-ZAVOMED), und Mag. Jan Pazourek, dem Generaldirektor der NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK), die laufenden Aktivitäten zur Zahngesundheitsvorsorge vorstellte.

„Waren es dabei 2014/2015 noch 53 Prozent der Kinder, die kariesfrei waren, können wir uns im abgelaufenen Schuljahr über eine kleine Steigerung auf 54 Prozent freuen. Besonders erfreulich sind die Daten, wenn man den Beobachtungszeitraum verlängert: Vor zehn Jahren waren im Durchschnitt nur 43 Prozent der Kinder kariesfrei, das entspricht einem um 11 Prozent gesteigerten Ist-Zustand", meinte der Landesrat. Erstmals sei dabei auch nach in Österreich bzw. nicht in Österreich geborenen Kindern differenziert worden: Während die zu 64 Prozent kariesfreien Kinder, die in Österreich geboren worden seien, deutlich über dem Durchschnitt lägen, seien nur 37 Prozent der nicht in Österreich geborenen Kinder kariesfrei.

Die Wichtigkeit eines möglichst frühen Beginns der Prophylaxemaßnahmen unterlegte Androsch mit einer Evaluierung eines Pilotprojekts in der Mütter-/Eltern-Beratung: „Nach sechs Jahren sind die damaligen Kleinstkinder, mittlerweile in der Schule, zu 85 Prozent kariesfrei. Das ist eine sehr hohe Erfolgsquote, während der Prozentsatz aller anderen bei 67 liegt". Zudem benötigten nur 11 Prozent aller in der Mütter-/Eltern-Beratung betreuten und mittlerweile sechsjährigen Kinder eine zahnärztliche Intervention, während diese bei 26 Prozent aller anderen Kinder notwendig sei.

„Insgesamt werden in Niederösterreich pro Jahr rund 1,7 Millionen Euro in die Zahngesundheit investiert. Jeder Euro macht sich dabei um ein Vielfaches bezahlt, vermeidet er doch hohe Folgekosten, nicht zuletzt, weil gesunde Zähne für den Gesundheitszustand des gesamten Körpers ausschlaggebend sind", betonte der Landesrat abschließend.

Wagner berichtete aus der Praxis: 34 Zahngesundheitserzieherinnen und ein Zahngesundheitserzieher besuchen pro Jahr zwei Mal jede Schule und jeden Kindergarten, begleitet werden sie dabei vom Stofftier Kroko, der auch als Schaumodell in der in theoretische Grundlagen und einen Praxisteil unterteilten, rund einstündigen Einheit zum Einsatz kommt. Im Bereich der zahnärztlichen Ordination wiederum laden die rund 400 niederösterreichischen Patenzahnärzte die Kindergarten- und Schulkinder in ihre Ordinationen ein, wo jeder einzelne Zahn nach einem Schulnotensystem bewertet wird, der Hygienezustand und eine allfällige kieferorthopädische Behandlungsnotwendigkeit erhoben, die Eltern per Merkblatt informiert und die Kinder gegebenenfalls mit kleinen Geschenken belohnt werden.

Pazourek erläuterte die „Apollonia 2020" flankierenden Maßnahmen der NÖGKK: Neben der auch das Thema Ernährung beinhaltenden Interventionen bei der Mütter-/Eltern-Beratung und dem Programm „Gesunde Schule" komme auch eine Zahnputz-App zum Einsatz, die seit 2012 Kindern ermögliche, direkt beim Zähneputzen „Kariesmonster" wegzuputzen, und derzeit von 6.000 Kindern verwendet werde. Hinsichtlich der Gratis-Zahnspange und der damit befassten 36 Kieferorthopäden habe sich gezeigt, dass die Anzahl der sich in kieferorthopädischer Behandlung befindlichen Kinder so hoch wie nie sei. Für die Zahnbehandlung speziell bei Kindern und Jugendlichen stünden in Niederösterreich neben Spezialisten unter den rund 500 Vertragszahnärzten auch elf Zahnambulatorien mit eigenem Kinderschwerpunkt sowie zwei Einrichtungen in St. Pölten und Wiener Neustadt zur Verfügung, wo Kinder unter 14 Jahren bzw. behinderte Kinder unter Narkose behandelt würden.

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01.06.2017

Top Experten zu Gast: Internationaler Hernien-Kongress in Kooperation mit dem LK Wr. Neustadt

Freuten sich über den großen Erfolg: Dr. Peter Gläser, MBA, Ärztlicher Direktor im Landesklinikum Wiener Neustadt (3.v.r.), OA Dr. Clemens Bittermann (ganz l.) und OA Priv.-Doz. Dr. Herwig Pokorny (2.v.r.) mit den internationalen Operateuren. Freuten sich über den großen Erfolg: Dr. Peter Gläser, MBA, Ärztlicher Direktor im Landesklinikum Wiener Neustadt (3.v.r.), OA Dr. Clemens Bittermann (ganz l.) und OA Priv.-Doz. Dr. Herwig Pokorny (2.v.r.) mit den internationalen Operateuren.

In der Wiener Hofburg fand der 39. Internationale Kongress der „European Hernia Society“ unter Teilnahme international renommierter Operateure statt. Rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 73 Nationen verfolgten erstmals in Österreich das zentrale Ereignis von operativen Eingriffen im Bereich der Hernienchirurgie via Live-Übertragung. Für deren räumliche Durchführung wurde die Chirurgische Abteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt mit seiner Expertise ausgewählt.

Das Landesklinikum Wiener Neustadt ist federführend in der Roboterchirurgie und konnte bereits über 150 - hauptsächlich kolorektale - Eingriffe an der Chirurgischen Abteilung mit dem Operationsroboter „da Vinci Xi“ durchführen. Diese technische Errungenschaft der neuesten Generation ermöglicht mit ihren vier Operationsarmen minimalst invasive Eingriffe mit exakter Präparation unter optimaler Visualisierung auf engstem Raum. Dies spiegelt sich vor allem als Vorteil in der Patientensicherheit und auch in der raschen Genesungsdauer wieder. Hier profitieren jedoch nicht nur die chirurgischen Patientinnen und Patienten sondern auch die der Abteilungen Urologie, Gynäkologie, Geburtshilfe und Hals-Nasen-Ohren Erkrankungen.

Der „da Vinci Xi“ stand auf dem internationalen Kongress im zentralen Brennpunkt um das Fachwissen und Know-How unter den Expertinnen und Experten über komplexe Operationen zu erweitern. Die operativen Eingriffe fanden in den OP-Sälen des Landesklinikums Wiener Neustadt statt und wurden vom Veranstalter mit hohem technischen Fingerspitzengefühl per Funktechnik auf die Leinwände der Wiener Hofburg übertragen.

Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Herwig Pokorny vom Landesklinikum Wiener Neustadt organisierte die Live- Übertragung inklusive der Betreuung von sechs internationalen Operateuren und zeigte sich begeistert: „Dieses spannende Event war eine großartige Erfahrung von dessen Erkenntnissen wir im Bereich der Hernienchirurgie nachhaltig profitieren werden.“ Dem konnte auch Primarius Univ. Doz. Dr. Friedrich Längle nur zustimmen: „Ich bin sehr stolz auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meiner Abteilung. Dank der Expertise und unserer technischen Ausstattung mit dem Operationsroboter kann das Landesklinikum Wiener Neustadt Spitzenleistungen im chirurgischen Bereich erbringen.“

Der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA bedankte sich bei seinen beiden Kollegen für das beispiellose Engagement im Einsatz für die internationale Vernetzung des Landesklinikums Wiener Neustadt im Bereich der Hernienchirurgie: „Wir sind stolz, mit unserer chirurgischen Fachexpertise und dem hochmodernen Operationsroboter auf nationalem Niveau ein Zentrum der Roboterchirurgie in Niederösterreich anbieten zu können.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
24.07.2017

Einsatz des innovativen Roboters „Da Vinci Xi“ im LK Wiener Neustadt bereits in vier Fachrichtungen

v.l.n.r.: OA Dr. Christian Hasenzagel, Abteilung für Urologie, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Hofbauer, Vorstand der Abteilung für Urologie. v.l.n.r.: OA Dr. Christian Hasenzagel, Abteilung für Urologie, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Hofbauer, Vorstand der Abteilung für Urologie.

Seit 2015 ist der High-Tech Operationsroboter „Da Vinci Xi“ im Landesklinikum Wiener Neustadt im Einsatz. Die besonders präzise OP-Methode und die bereits erzielten Erfolge erheben den Roboter abteilungsübergreifend zu einer besonders wertvollen und zukunftsträchtigen Investition. Die Premiere von „Da Vinci Xi“ in der HNO Abteilung des Klinikums fand kürzlich unter der Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Johannes Reiß-Kornfehl, MBA statt.

„Wir sind, als eine der ersten HNO Abteilungen Österreichs, glücklich den Operationsroboter ab sofort auch für unsere HNO Patientinnen und Patienten zu einer schonenderen Behandlung und höchster Patientensicherheit einsetzen zu können. Damit können erstmalig im Landesklinikum Wiener Neustadt auch bösartige Tumorerkrankungen im HNO-Bereich mit dem Da Vinci Xi‘ behandelt werden“, berichtet Prim. Univ. Prof. Dr. Johannes Reiß-Kornfehl, MBA erfreut.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den NÖ Landes- und Universitätskliniken sind rund um die Uhr mit viel Engagement für die Patientinnen und Patienten im Einsatz. Um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, müssen wir aber auch eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen. Mit dem „Da Vinci Xi“ bieten wir im Landesklinikum Wiener Neustadt eine Operationsmethode auf höchstem technischen Niveau“, freut sich LH-Stv. Stephan Pernkopf.

Der OP-Roboter wird federführend in der urologischen Abteilung eingesetzt und wurde bald nach der Anschaffung auch in der Chirurgie verwendet. Inzwischen wird auch in der Gynäkologie erfolgreich mit dem Roboter operiert. Nach der 700sten robotischen Operation hat nun die Abteilung für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, diese Technik für sich entdeckt. Damit können Patientinnen und Patienten vier verschiedener Fachrichtungen im Landesklinikum Wiener Neustadt von der Investition in das moderne OP-Roboter-System „DaVinci Xi“ profitieren.

„Da Vinci Xi“ wird mit vier Roboter-Armen über eine Konsole mittels Kameraführung gesteuert. Die Kamera ermöglicht der Operateurin bzw. dem Operateur eine „kristallklare“ hochauflösende 3D-Sicht in HD-Qualität mit bis zu 10-facher Vergrößerung des Operationsfeldes. Dadurch kann sehr gewebsschonend und mit geringem Blutverlust operiert werden, selbst kleinste Nerven und Gefäße können erhalten werden.

Der Vorstand der urologischen Abteilung, Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Hofbauer ist stolz, die Anschaffung des OP-Roboters für das Landesklinikum Wiener Neustadt initiiert zu haben: „Diese neue Operationstechnologie verspricht uns heute und in Zukunft operative Tumorbehandlungen mit modernsten Konzepten zum größtmöglichen Patientennutzen durchführen zu können!“

Prim. Univ.-Doz. Dr. Friedrich Längle von der Chirurgischen Abteilung stimmt ebenfalls zu: „Durch das neueste Robotermodell der vierten Generation, können im Bereich der Tumorentfernungen besonders komplexe Operationen durchgeführt werden. Die Vorteile für die Patientinnen und Patienten sprechen für sich.“

Der Abteilungsleiter der Gynäkologie, Prim. Dr. Christian Gamper, freut sich, dass inzwischen auch Patientinnen der Gynäkologie von dieser wertvollen Technologie profitieren können: „Der Operationsroboter ist eine wertvolle Bereicherung für unsere Abteilung. Er ermöglicht auch die kompliziertesten Operationsschritte, die mit bisherigen laparoskopischen Methoden nur eingeschränkt möglich waren.“

„Das Landesklinikum Wiener Neustadt war das erste öffentliche außeruniversitäre Krankenhaus in Österreich, in dem diese Technologie der Zukunft zum Einsatz kam. Im Gesamtkonzept des Klinikums ist der Operationsroboter ein wesentlicher Meilenstein um Patientinnen und Patienten nach dem neuesten medizinischen Stand zu behandeln“, erläutert der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA stolz.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Herbst

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