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Sport/Gesundheit

16.07.2017

Grillunfälle - das sind die gefährlichsten Fehler der Österreicher

Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus

Mit dem Grillgeruch stellt sich automatisch das Sommergefühl ein: da sind sich mehr als die Hälfte der befragten Österreicher einer aktuellen Umfrage des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) einig. Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus: Rund 500 Personen verunfallen jährlich, die meisten naturgemäß in den Sommermonaten. „Rund 80 Prozent der Verletzten müssen aufgrund von Verbrennungen und Verbrühungen (40%) und Schnittverletzungen (38%) ins Spital. Unachtsamkeit, ungeeignete Ausrüstung oder falsche Anwendung von Grillanzündern sind dabei die häufigsten Grillfehler“, sagt Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereiches Recht und Normen im KFV.

Hände und Finger werden am häufigsten verbrannt

Die häufigsten Verletzungen betreffen laut KFV-Unfalldatenbank Verbrennungen und Verbrühungen an Fingern oder Händen. Stichflammen, heißer Grillrost und heißes Öl sowie unachtsamer Gebrauch von Messern sind die häufigsten Gründe für Verletzungen. Gefolgt von Knochenbrüchen (13 Prozent) durch etwa Stolpern über Grillutensilien oder sogar über den Grill selbst.

Grillen als unterschätzte Gefahr

Bei den Sicherheitsvorkehrungen herrscht bei den Grillfans Aufholbedarf: Als beliebtes Löschmittel geben die Befragten zwar den Wasserkübel (65 Prozent) an, dennoch bereiten nur 23 Prozent aller Befragten tatsächlich einen vor oder haben Löschmittel wie Löschdecke oder Feuerlöscher bereit. Nur jeder Dritte schätzt Verletzungsgefahren beim Grillen hoch ein. „Unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass knapp 60 Prozent von einer eher geringen bis mittelmäßigen Verletzungsgefahr beim Grillen

ausgehen. Die Gefahr beim Grillen wird demnach unterschätzt. Zwei Drittel aller Unfälle entstehen durch Unachtsamkeit oder durch fehlendes Wissen bei der Prävention“, so Kaltenegger.

„Finger weg von flüssigen Brandbeschleunigern!“

Leichtsinn und mangelnde Vorsicht im Umgang mit dem Grill ist häufig die Ursache von Bränden und Brandverletzungen, weiß Dr. Arthur Eisenbeiss, Direktor der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ und Sprecher der österreichischen Brandverhütungsstellen. „Glücklicherweise gehen viele Grillunfälle glimpflich aus. Trotzdem kommt es immer wieder zu weitreichenden, manchmal sogar zu lebensgefährlichen Zwischenfällen“, so Eisenbeiss. „Die Erfahrungen aus der Brandursachenermittlung zeigen, dass der Funkenflug aus Grillgeräten und die unsachgemäße Entsorgung der Grillkohle die häufigsten Brandursachen darstellen.“

Besonders hohe Lebensgefahr besteht bei Verwendung von flüssigen Brandbeschleunigern! „Wenn das Anzünden der Grillkohle besonders schnell gehen soll, folgt oftmals der Griff zur Spiritusflasche oder zum Benzinkanister. Die ‚Grillmeister’ sind dabei durchaus erfinderisch. Auch Bioethanol, Terpentin oder Petroleum kommen dabei zum Einsatz. Bei all diesen Produkten handelt es sich um flüchtige Stoffe, die innerhalb kurzer Zeit zu verdunsten beginnen und dabei hochexplosive Dämpfe bilden. Beim Anzünden kommt es dann zum explosionsartigen Abbrand, durch die Stichflamme wird nicht selten die Kleidung umstehender Personen entzündet“, erzählt Dr. Arthur Eisenbeiss.

Stichflammen und Rückzündungen

Die gefährlichsten Situationen beim Grillen entstehen fast immer durch die Verwendung von Brandbeschleunigern. Mindestens genauso gefährlich sind sogenannte Rückzündungen, die beim Nachschütten brennbarer Flüssigkeiten auf die Grillkohle auftreten können. Letzteres kann zu Stichflammen führen, die sich blitzschnell ausbreiten und dabei auch die Dämpfe des in der Flasche verbleibenden Brandbeschleunigers entzünden können. Besonders dramatisch werden diese Szenarien, wenn statt Brennspiritus Benzin zur Anwendung kommt. Die Benzindämpfe sind schwerer als die Luft und breiten sich schnell rund um den Grill am Boden aus. Durch einen Zündfunken kann es dann zu einer Explosion kommen und das Feuer entfacht rasend schnell: „Solche Situationen bedeuten höchste Lebensgefahr“, warnt der Brandschutzexperte. Viele Grillunfälle enden jedoch mit leichten Brandverletzungen oder mit kleineren Bränden, die – sofern sie rechtzeitig erkannt werden – wieder gelöscht werden können. Die Gefahren erklären sich anhand der im und am Grill entstehenden Temperaturen: unmittelbar über der Grillkohlenglut herrschen rund 700 oC. Selbst die „Außenhaut“ des Grills kann über 300 oC heiß werden und sowohl für Brandverletzungen als auch für Brände sorgen.

Anzündriegel, Trockenspiritus oder Sicherheitsbrennpaste

Wer also sorglos grillen möchte, sollte zum Anzünden der Grillkohle ausschließlich Sicherheitsbrennpasten oder feste Anzündhilfen wie z.B. Anzündriegel und Trockenspiritus verwenden, so ein Rat des Brandschutzexperten. Sicheres Grillen beginnt beim Aufstellen des Grillgeräts und endet beim Ablöschen der Grillkohle: „Der Grill selbst muss stabil bzw. standsicher sein und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien aufgestellt werden. Nach dem Grillen sollte die Kohle gänzlich mit Wasser geflutet werden, weil sich andernfalls selbst in einem scheinbar ausgekühlten Grill ohne weiteres bis zu 72 Stunden lang noch Glutreste darin halten können“, rät Eisenbeiss.

Sicherheitstipps beim Grillen

Worauf sollte man beim Aufstellen des Grills achten?

Bereits beim „Auswintern“ den Grill auf Stabilität und festen Zusammenbau prüfen.

Der Grill sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.

Bewegen Sie den Grill nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.

Den Grill nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbel mit Sitzpolster, Zelten, Holzbauten, Holzzäunen usw. in Betrieb nehmen.

Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.

Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.

Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen.

Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen. Das sind vor allem Trockenspiritus, Anzündriegel oder Zündwürfel. Weiters eignen sich Anzünd-Öle in Spezialflaschen und Grillpasten oder elektrische Grillanzünder.

Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind zu gefährlich (Stichflamme beim Anzünden sowie explosionsartige Rückzündung beim "Nachfeuern") und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten.

Flammenbildung durch das vom Grillgut abtropfende Fett unterbinden.

Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Restglut immer vollständig ablöschen bzw. fluten.

Was geschieht mit der Restglut?

Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden!

Auch die gelöschte Glut darf nur in nicht brennbare und verschließbare Behälter entsorgt werden.

Eine Entsorgung der Grillkohle auf dem Kompost sollte vermieden oder zumindest nur nach einer vollständigen Flutung durchgeführt werden.

Gefahrloses Grillen mit Gas

Der Gasschlauch sollte nach jeder Saison auf Risse und Sprödigkeit kontrolliert werden.

Überprüfen Sie die Anschlüsse mit Lecksuchspray auf ihre Dichtheit.

Verbinden Sie die Gasflasche stabil mit dem Grillwagen und verwenden Sie diese niemals liegend.

Zünden Sie den Gasgrill grundsätzlich mit geöffnetem Deckel an.

Stellen Sie bei Gasgeruch das Grillgerät sofort ab und führen Sie eine Dichtheitsprobe durch!

Flüssiggas ist schwerer als Luft – lagern Sie daher Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (z.B. im Keller).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.08.2017

Viele Proteine müssen laufen, um Fett zu aktivieren

Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen

Wer macht was und wo, wenn die Fettspeicher im Körper aktiviert werden? Die Biochemikerin Ruth Birner-Grünberger untersucht mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF das komplexe Zusammenspiel der Aktivierung und Regulation der Lipolyse und liefert damit die Basis für neue Therapieansätze bei Krankheiten wie Diabetes oder Arteriosklerose.

Jeder Marathonläufer erreicht diesen Punkt: Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen. Wer sich ausdauernd und bei niedrigem Puls bewegt, setzt nach etwa 30 Minuten die Lipolyse in Gang. Das Gleiche passiert, wenn wir Hunger haben: Die Fettzellen bekommen ein hormonelles Signal, das Depot verfügbar zu machen und eingelagerte Fett-Tröpfchen in Fettsäuren aufzuspalten. Selbst wenn wir im moderaten Laufschritt unterwegs sind, laufen diese Prozesse im Körper blitzschnell ab. "Die Aktivierungs- und Steuerungsprozesse springen innerhalb von Sekunden an. Das geht nur, weil die Proteine für die Fettaufspaltung in der Zelle nicht erst gebaut, sondern nur entsperrt werden müssen." In ihrem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt "Hormonale Regulation der Lipolyse" hat die Biochemikerin Ruth Birner-Grünberger drei Fragen analysiert: welche Proteine bei der Fettverbrennung beteiligt sind, wo sie räumlich an den Fett-Tröpfchen in den Fettzellen interagieren und wie sie zu- oder ausgeschaltet werden.

PHOSPHAT ALS SCHALTER

Birner-Grünberger beschäftigt sich seit ihrer Postdoc-Zeit 2002 mit der Lipolyse und entwickelt in ihrer Arbeitsgruppe am Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Graz Technologien für Proteomik: "Dabei versuchen wir, für bestimmte Stoffwechselprozesse Proteine aufgrund ihrer Aktivität aufzuspüren", so die Projektleiterin. Auf der Suche nach fettspaltenden Enzymen im Fettgewebe und in der Leber wurden in Vorstudien mehrere Beteiligte gefunden: "Es gibt mehrere Lipasen, also fettspaltende Proteine, zudem weitere Proteine, die den Prozess steuern." Besonders auffällig war die Fülle an Phosphorylierungen. Mit dieser chemischen Modifikation, bei der Phosphat an Proteine gebunden wird, können in den Zellen Proteine aktiviert oder ausgeschalten werden. Das ist zeit- und energiesparender, als jedes Mal die Proteinsynthese und den Proteinabbau anzuwerfen. Im Forschungsprojekt galt es zu beantworten, wann und wo chemische Modifikationen die Proteine im Fettstoffwechsel entriegeln oder lahmlegen.

Um dem Zusammenspiel der fettspaltenden Proteine auf die Schliche zu kommen, reichten in-vitro Studien allerdings nicht aus: "Das biologische System ist komplex, stark reguliert und ortsgebunden. Wir bekommen kein vollständiges Bild, wenn wir in einem Reagenzglas Fett-Tröpfchen, Lipase und Aktivator mischen", erklärt die Forscherin. Erst die Beobachtung tierischer Zellen mittels konfokalem Laserscan-Mikroskop führte zum gemeinsamen Erfolg, denn "Forschung bedeutet heute Kooperation", betont die Biochemikerin, die mit der Strukturbiologin Monika Oberer (Universität Graz) und mit der Zellbiologin Dawn Brasaemle (Rutgers University, New Jersey, USA) zusammenarbeitete, um die Proteine für die Versuchsreihen in entsprechender Menge und Qualität zu bekommen.

RÄUMLICH UND ZEITLICH GETAKTETE AKTIVIERUNG

So konnten die ersten Schritte der räumlichen und chemischen Interaktion an den Fett-Tröpfchen in Gewebszellen enthüllt werden: Um die erste (von drei) Lipasen zu aktivieren, braucht es in der Befehlskette den Aktivator CGl58 und den Regulator Perilipin. Die beiden Proteine sitzen im basalen Zustand der Fettzellen aneinander gebunden auf dem Lipid-Tropfen. Durch die Markierung mit Phosphat trennen sie sich, CGl58 wandert an eine andere Stelle des Tropfens, um die erste Lipase (ATGL) zu aktivieren. Der Regulator Perilipin verhindert, dass die Lipasen aktiviert werden, wenn es nicht nötig ist. Das ist interessant, weil verbreitete Krankheiten wie Diabetes und Arteriosklerose durch die Überlastung des Fettstoffwechsels begünstigt werden. Wenn lange Zeit mehr Energie zugeführt wird, als der Körper verbrennen kann, wird ein sorgfältig getaktetes und räumlich austariertes System gestört.

In einem geplanten Folgeprojekt will die Leiterin der Forschungsgruppe "Functional Proteomics and Metabolic Pathways" sich mittels Phosphoproteomik (das ist die globale Analyse von Tausenden Proteinphosphorylierungen in Zellen) ansehen, welche energetischen Prozesse gleichzeitig mit der Lipolyse reguliert werden, wie zum Beispiel Glykogenabbau, und deren zeitlichen Ablauf beobachten: "Es sieht so aus, als würden sich Fett-Zellen binnen Minuten optimal darauf einstellen, dass Fettsäuren benötigt werden und wie sie weiter verarbeitet werden. Wir brauchen sie ja nicht nur für die Bereitstellung von Energie, wie etwa bei Bewegung oder Hunger, sondern auch für den Aufbau von Zellmembranen und Signalmolekülen." Um diese Analysen durchführen zu können, wurde im Projekt auch eine Methode zur verbesserten Auswertung von Proteomik-Daten entwickelt.

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05.01.2017

Sicher durch Eis und Schnee

Worauf im Winter bei Sport im Freien zu achten ist und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen zu treffen sind, wenn jemand im Eis einbricht. Worauf im Winter bei Sport im Freien zu achten ist und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen zu treffen sind, wenn jemand im Eis einbricht.

Das neue Jahr begrüßt uns mit klirrender Kälte. Das freut zwar die Wintersportler, dennoch gilt es seinen Körper gut zu schützen. Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes, rät: „Fettcreme auf unbedeckte Körperstellen, keine engen Schuhe und gut unterfütterte Windstopper-Jacken sowie Thermo-Unterwäsche sind bei Minusgraden wichtig". Erfrierungsgefahr droht schon ab einer Temperatur von minus fünf Grad, bei Wind sind bereits null Grad gefährlich.

Pistenfans sollten ihren Kopf mit einem Helm schützen, denn beim Skifahren sind Kopfverletzungen häufig. Wie die Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zeigt sind allerdings die Knie am häufigsten von Verletzungen betroffen, und zwar in einem Drittel der Fälle. Schuld daran sind nicht nur das Material und ungeübte Sportler sondern auch Leichtsinn, sagt Schreiber: „Carvingskier, Selbstüberschätzung und nicht selten Alkohol führen zu vielen Unfällen“. Oft würde es schon helfen vorsichtig zu sein und sich aufzuwärmen, sagt Schreiber.

Wer sich mit Eislaufschuhen aufs Eis wagt und einbricht sollte versuchen besonnen zu bleiben. Im kalten Wasser kühlt der Körper schneller aus als an der Luft. „Deshalb führt eiskaltes Wasser rasch zur Bewegungsunfähigkeit", sagt Schreiber. Schnell, aber ruhig und besonnen aus dem Wasser ist also die Devise. Helfer sollten rasch die Feuerwehr alarmieren. Vom Ufer aus kann man versuchen, die Einbruchstelle mit einem Brett oder einer Leiter zu erreichen. Im günstigsten Fall gibt es einen Rettungsball an einer Leine, den man dem Verunglückten zuwirft, damit sich dieser aus dem Wasser ziehen kann.

Danach heißt es auf die Unterkühlung reagieren: Den Verunglückten an einen windstillen Ort bringen und von nasser Kleidung befreien. „Bis zum Abtransport soll der Ersthelfer den Unterkühlten wach halten, ihn aber nicht zu Bewegung oder Gehen auffordern. Am besten ist es, ihn in wärmende Decken oder trockene Kleidungsstücke einzuwickeln“, sagt Schreiber. Nicht hilfreich sind Massagen, das Abreiben des Körpers oder das Verabreichen von alkoholischen Getränken, weil es dadurch zu weiterem Wärmeverlust kommen kann.

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11.06.2017

In Österreich sind fast 400.000 E-Fahrräder unterwegs

Bereits acht Prozent von Österreichs Radfahrern nutzen ein E-Fahrrad, wie die vom Institut Integral durchgeführte VCÖ-Radfahrumfrage zeigt. Bereits acht Prozent von Österreichs Radfahrern nutzen ein E-Fahrrad, wie die vom Institut Integral durchgeführte VCÖ-Radfahrumfrage zeigt.

„Österreich erlebt einen E-Fahrradboom. Wir gehen davon aus, dass heuer erstmals mehr als 100.000 E-Fahrräder verkauft werden“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. E-Fahrräder sind der Spitzenreiter unter den E-Fahrzeugen in Österreich. Während im Vorjahr nur 1.352 E-Mopeds und E-Motorräder verkauft wurden und 3.826 E-Pkw, war die Zahl der verkauften E-Fahrräder mit 86.500 um ein Vielfaches höher.

Bei der vom Institut Integral durchgeführten repräsentativen VCÖ-Radfahrumfrage wurden nun die Motive für den Kauf von E-Fahrrädern erhoben. Das Hauptmotiv ist, dass mit dem E-Fahrrad weitere Distanzen gefahren werden können. Bequemeres Radfahren, etwa bei Steigungen, wurde als zweithäufigster Grund genannt vor dem Motiv, schneller am Ziel zu sein. Für elf Prozent war das E-Fahrrad Grund, wieder mit dem Radfahren zu beginnen.

„E-Fahrräder verändern das Mobilitätsverhalten. Autofahrer lassen öfters das Auto stehen und nehmen stattdessen das E-Fahrrad“, erläutert VCÖ-Experte Gansterer. 60 Prozent der E-Fahrrad-Nutzer radeln heute Strecken, die sie früher mit dem Auto gefahren sind. Die Zahl der E-Fahrrad-Verkäufe dürfte in den kommenden Jahren weiter stark steigen: Jeder vierte Österreicher, der noch kein E-Fahrrad besitzt, kann sich den Kauf eines E-Fahrrads vorstellen. Besonders auffallend: Auch unter jenen, die derzeit im Alltag nicht Rad fahren, zeigt sich jeder Dritte am Kauf eines Elektro-Fahrrads interessiert.

Mit E-Fahrrädern können auch Distanzen von 10 bis 15 Kilometer gut mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. 60 Prozent der Autofahrten der Österreicherinnen und Österreicher sind kürzer als zehn Kilometer. „Gerade in Ballungsräumen kann die Staubelastung stark verringert werden, wenn das Potenzial der E-Fahrräder genutzt wird. Voraussetzung ist der Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr“, betont VCÖ-Experte Gansterer.

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18.12.2016

Erinnerungshilfen für Komapatienten

Wer aus einem Koma oder künstlichen Tiefschlaf erwacht, leidet oft unter Depressionen und Angststörungen. Wer aus einem Koma oder künstlichen Tiefschlaf erwacht, leidet oft unter Depressionen und Angststörungen.

Wer aus einem Koma oder künstlichen Tiefschlaf erwacht, leidet oft unter Depressionen und Angststörungen. Wie ein Tagebuch Hilfe bei deren Bewältigung bringen kann, berichtet das neue Vinzenz magazin.

Patienten, die eine Zeitlang im Koma oder künstlichen Tiefschlaf auf der Intensivstation eines Spitals verbracht haben, leiden danach oftmals unter psychischen Störungen wie Depressionen (28 Prozent), Angststörungen (24 Prozent) und Posttraumatischen Belastungsstörungen (22 Prozent). So werden sie etwa von Alpträumen, Halluzinationen oder Flashbacks heimgesucht. Eine Erklärung, wo die Wurzeln für diese liegen, kann den Patienten ein Tagebuch aus der Intensivstation bringen.

Erfahrungen damit gibt es aus Skandinavien, England und Deutschland – hier trägt seit mehr als 20 Jahren das Personal gemeinsam mit Angehörigen täglich wichtige Ereignisse aus dem Patientenleben auf der Station in ein Journal ein. Die positiven Erfahrungen dort haben nun das Team im Krankenhaus Göttlicher Heiland in Wien motiviert dieses Konzept zu übernehmen. „Unser Ziel ist es, dass Patienten diesen Zeitabschnitt rekonstruieren und verstehen können. Das kann die Albträume und den Stress lindern, worunter viele ehemalige Intensivpatienten leiden“, erklärt die Bereichsleiterin der Anästhesie- und Intensivpflege, Claudia Lehmann. „Es geht darum zu verstehen, was in dieser Zeit passiert ist, während der man ohne Bewusstsein war.“ In Planung ist zudem eine CD mit typischen Geräuschen aus der Intensivstation, deren Quelle erklärt wird.

Innovationen für die Menschlichkeit

Einer aktuellen Studie zum Thema Soziale Innovationen widmet sich ein weiterer Beitrag im neuen Vinzenz magazin. Der Hintergrund: Soziale Neuerungen und Start-ups sind entscheidend für eine Verbesserung unserer Gesellschaft und unseres Gesundheitssystems. Doch gerade in Österreich scheitern viele dieser Projekte. Die Studie der Wirtschaftsuniversität Wien im Auftrag der Vinzenz Gruppe hat nun analysiert, woran das liegt und wie man das ändern kann. Studienleiter Michael Meyer von der WU: „Österreich leidet an ‚Projektitis’. Zu viele Innovationen bleiben in der Prototypenphase hängen, es krankt an der Überführung in den Regelbetrieb.“ Lösungsansätze, die die Studie aufzeigt, sind beispielsweise die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle, einer Art „Agentur für soziale Innovation“ sowie die Unterstützung von Mentoren. Parallel dazu müsste die Förderlandschaft für soziale Start-ups ausgebaut werden.

Reha bei Fettstoffwechselstörungen

Über die erste und einzige Einrichtung Österreichs, die eine Rehabilitation bei Fettstoffwechselstörungen anbietet, spricht deren Ärztlicher Direktor in einem Interview. In der HerzReha Bad Ischl werden seit kurzem speziell erhöhte Blutfette präventiv behandelt, gefährden diese doch auf vielfältige Weise die Gesundheit: Sowohl die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung als auch die Atherosklerose sind Folgen langjährig erhöhter Blutfette. „In Europa leiden bereits geschätzte 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung an einer Fettleber. Und 10 bis 20 Prozent der Leberzirrhosen sowie Leberkrebs gehen auf das Konto erhöhter Blutfette“, erklärt Primarius Dozent Dr. Robert Berent, Ärztlicher Direktor der HerzReha. Als Folge der Gefäßverkalkungen stehen zudem Herzinfarkt und Schlaganfall an der Spitze der häufigsten Todesursachen. In der Reha können Betroffene nun lernen, welche Ernährung und Bewegung ihnen hilft.

Sichere Heimat Österreich

Berührend ist das Schicksal von Abas Jamali, der im neuen Vinzenz magazin über seine Flucht als 14jähriger aus Afghanistan erzählt und nun als Krankenpfleger Krebspatienten im St. Josef-Krankenhaus betreut. Er beschreibt die Unterdrückung durch die Taliban in seiner Heimat, den langen Weg bis nach Österreich und seinen Willen, sich hier schnell einzuleben und zu integrieren.

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04.08.2017

Verdienter Ruhestand nach 38 bewegten Jahren im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, DGKP Liselotte Rabel und Bereichsleiter DGKP Dipl. KH-BW Josef Bauer, MBA. v.l.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, DGKP Liselotte Rabel und Bereichsleiter DGKP Dipl. KH-BW Josef Bauer, MBA.

Liselotte Rabel verbrachte sage und schreibe 38 Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt. Sie durfte viele wertvolle Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen sammeln: im HNO-, Unfall- und Orthopädie-OP auf der Orthopädieambulanz sowie auf der Netzhautambulanz.

Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS verabschiedete sich im Namen des Landesklinikums Wiener Neustadt von Liselotte Rabel: „Wir möchten Frau Rabel für die langjährige Zusammenarbeit danken und hoffen, dass sie uns auch weiterhin im Landesklinikum besuchen wird. Wir wünschen ihr alles Gute, vor allem viel Gesundheit für ihre weitere Zukunft.“

Die Neo-Pensionistin freut sich schon auf ihren neuen Lebensabschnitt und schmiedet bereits fleißig Pläne. Sie wird vor allem die Zeit für sich selbst nutzen und neben den anstehenden Renovierungsarbeiten im Haus auch viele Wanderungen in der Umgebung unternehmen.

„Es war eine sehr schöne Zeit mit viel Abwechslung. Meine Kolleginnen und Kollegen, das ganze hervorragende Team, werde ich besonders vermissen. Trotzdem freue ich mich nun, die freie Zeit mit meinen Freunden gestalten zu können“, freut sich Liselotte Rabel.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
14.07.2017

Rührender Abschied: Apfelbaum als Dankeschön für die liebevolle Betreuung im Calimero

Hatten große Freude mit dem Geschenk v.l: die stellvertretende Leiterin Yvonne Eipeldauer, Konstantin und die Kindergartenbetreuerin Erika Rupp. Hatten große Freude mit dem Geschenk v.l: die stellvertretende Leiterin Yvonne Eipeldauer, Konstantin und die Kindergartenbetreuerin Erika Rupp.

Mit einem besonderen Abschiedsgeschenk wurden die Kindergartenpädagoginnen rund um Yvonne Eipeldauer kürzlich überrascht. Als Dankeschön für die gute Betreuung in den letzten Jahren gab es für den Kindergarten einen kleinen Apfelbaum.

„Ich bin traurig, dass ich jetzt in die Schule gehen muss“, fiel dem kleinen Konstantin nach viereinhalb Jahren in der Kinderbetreuungseinrichtung Calimero der Abschied in die Schule nicht leicht.

Am letzten Kindergartentag haben sich Konstantin und seine Mutter daher etwas ganz Besonderes einfallen lassen. An diesem heißen Sommertag gab es für das „Calimero-Team“ rund um die stellvertretende Leiterin Yvonne Eipeldauer einen kleinen Apfelbaum als Dankeschön.

Das Kindergartenteam war gerührt und freute sich über dieses besondere Abschiedsgeschenk. „Wir werden den Baum gleich gemeinsam mit unserem Gärtner und Konstantin pflanzen. In ein paar Jahren wird er an solch heißen Sommertagen wertvollen Schatten spenden und wenn der Baum dann in ein paar Jahren reichliche Früchte trägt, werden wir sicher ein großes Apfelfest machen. Da gibt es dann natürlich ein eine persönliche Einladung“, verspricht Eipeldauer.

Abschließend wünschte man Konstantin viel Erfolg in der Schule. Nach der guten Vorbereitung im Kindergarten Calimero kann ja so gut wie nichts schief gehen…

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
29.06.2017

Besucherrekord an den „Tag(en) der offenen Tür“ für Schulen im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Kaufmännischer Direktor Mag. Andreas Gamlich, Nina, Barbara Fenz, Studentin der Diätologie Lea Kanitschar, Moritz und Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS. v.l.n.r.: Kaufmännischer Direktor Mag. Andreas Gamlich, Nina, Barbara Fenz, Studentin der Diätologie Lea Kanitschar, Moritz und Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS.

Einen wahren Ansturm erlebte das Landesklinikum Wiener Neustadt als man im Mai und Juni zu den „Tagen der offenen Tür“ für Schulen lud. Rund 500 Schülerinnen und Schüler aus Volksschulen und Neuen Mittelschulen der Region wollten das Landesklinikum kennenlernen und genossen das bunte Programm rund um den Berufsalltag im Krankenhaus.

Das Landesklinikum Wiener Neustadt lud in den Wochen vor den Sommerferien die Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschulen sowie der 3. und 4. Volksschulklassen der Region, zu den „Tagen der offenen Tür“. Dabei erlebten sie einen Ausflug in die Welt des Krankenhauses, bei dem Gesundheitsthemen auf ganz unterschiedliche Arten behandelt wurden. „Dieses erfolgreiche Projekt wurde heuer bereits zum dritten Mal für interessierte Schulen durchgeführt, und die Nachfrage war überwältigend“, zeigte sich Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS begeistert.

Die Entdeckungsreise durch das Landesklinikum startete im ZETT (Zentrum für Entwicklung, Training und Transfer) mit einem interessanten Kurzfilm. Anhand der Geschichte eines Mädchens, das infolge eines Fahrradunfalls im Krankenhaus behandelt wird, stellte der Film auf kindgerechte Art und Weise die Abläufe in einem Klinikum vor und gab Einblicke in die vielschichtigen Arbeitsbereiche.

Die Rätselstationen, die die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen absolvierten, reichten von der Diätologie mit Quizfragen zu Kräutern, Getreide, Zucker und Fett, über ein Organ- und Skelettquiz bis hin zum Notfallcheck mit Reanimation und Erste Hilfe mit dem Roten Kreuz. Auch der richtigen Händehygiene im Alltag war eine Station gewidmet. Große Begeisterung zeigten die Kinder an der Babystation, bei der sie sich als Mütter oder Väter beim Wickeln und Füttern versuchen konnten.

Für die technisch Versierten, bot die Station der Haus- und Betriebstechnik eine spannende Erfahrung, an der sie verschiedene Alarmierungen der Medgasanlage ausprobieren konnten. Das Feuerwehr-Quiz beschäftigte sich mit dem „Richtigen Verhalten im Brandfall“ und gipfelte in einer herausfordernden Löschübung. Wichtige Informationen erhielten die Kids auch über 144 Notruf Niederösterreich und die Abteilung der Medizintechnik gab den Kindern die Möglichkeit beim „Gummibärchen fischen“ einmal mit einem Endoskop zu arbeiten. Auch körperlich konnten sich die Kinder beim Gleichgewichtstraining von „Tut Gut“ oder beim „Stationenspass“ der Physikalischen Abteilung, wo Geschicklichkeit und Training im Vordergrund stand, betätigen. Als besondere Erinnerung durften die Schülerinnen und Schüler auch Fotos im OP-Outfit machen.

„Es freut uns sehr, dass wir mit unserem Angebot wieder viele junge Schülerinnen und Schüler begeistern konnten und einen Beitrag leisten durften, um bei den Kindern ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein durch spielerische Stationen zu schaffen“, erklärt der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
23.06.2017

Mit viel Energie in den neuen Lebensabschnitt – Herma Klauser verabschiedet sich in die Pension

v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Herma Klauser, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst. v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Herma Klauser, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst.

Seit 30 Jahren war Herma Klauser als Reinigungskraft im Landesklinikum Wiener Neustadt tätig. Nun mussten sich ihre Kolleginnen von ihr beruflich verabschieden.

Herma Klauser erlernte das Gastgewerbe, bis sie 1988, aus familiären Gründen, ins Landesklinikum Wiener Neustadt wechselte. Im Klinikum war sie zehn Jahre als Reinigungskraft im Ambulanzbereich und danach 20 Jahre im Mütterheim tätig. Besonders ihre ruhige und positive Art wurde von den Kolleginnen auf der Abteilung sehr geschätzt.

„Das Wichtigste ist mir, agil und aktiv zu bleiben und so werde ich in der Pension viele Reisen unternehmen und meine neu gewonnene Freizeit in vollen Zügen genießen. Vor allem aber werde ich meine Kolleginnen vom Landesklinikum, mit denen ich viele Jahre zusammengearbeitet habe, sehr vermissen“, so Herma Klauser. Die ersten geplanten Reisen führen die unternehmungslustige Neo-Pensionistin in die Berge nach Tirol und in die Schweiz.

Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich verabschiedete sich von der beliebten Kollegin im Namen des Landesklinikums: „Wir danken Frau Klauser für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen ihr im Namen des gesamten Klinikums alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
09.06.2017

Landesklinikum Wiener Neustadt setzt neue Akzente im onkologischen Therapiebereich

Prim.a Priv.-Doz. Dr.in Birgit Grünberger und der Ärztliche Direktor, Dr. Peter Gläser, MBA, präsentierten LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger stolz die neuen Räumlichkeiten. Prim.a Priv.-Doz. Dr.in Birgit Grünberger und der Ärztliche Direktor, Dr. Peter Gläser, MBA, präsentierten LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger stolz die neuen Räumlichkeiten.

Nach einer wohlüberlegten Planungs- und einer straffen Umbauphase können Patientinnen und Patienten der Abteilung für Internistische Onkologie und Hämatologie ab sofort den neu gestalteten und großzügig erweiterten Onkologischen Therapiebereich im 6. Stock des Landesklinikums Wiener Neustadt für ihre wichtigen Behandlungen nutzen.

LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf freut sich: „Mit dem neuen Onkologischen Therapiebereich wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein des Landesklinikums Wiener Neustadt auf dem Weg zum Krebskompetenzzentrum gesetzt.“

Die Erweiterung auf 21 ambulante Behandlungsplätze zuzüglich sechs stationärer Betten bietet den Patientinnen und Patienten nunmehr ein großzügigeres Platzangebot und darüber hinaus bestmöglichen Komfort und Bequemlichkeit während der Therapie. Um derart gewichtige Qualitätsansprüche zu erreichen, wurden während der Planungsphase mitunter Patientinnen und Patienten über einzelne Komponenten befragt und die Ergebnisse in die Entscheidungen miteinbezogen.

Neue Wege wurden auch in der Umsetzung des Farbkonzeptes und in der Auswahl der Bodenbeläge beschritten. Ganz gezielt wurde versucht, die Wände mit einer Mischung aus warmen und akzentbetonten Farben zu gestalten, um ein möglichst wohnliches und angenehmes Raumklima für die Patientinnen und Patienten zu schaffen.

Im Zuge der Erarbeitung des neuen Konzeptes für diesen Bereich war ein wichtiger Aspekt die Berücksichtigung der Arbeitsabläufe in der neuen Raumgestaltung. Sowohl im Bereich der Pflege als auch im Bereich der medizinischen Versorgung wurden die Wünsche und Anregungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgenommen, gemeinsam evaluiert und bestmöglich in den Plänen umgesetzt um effiziente Abläufe zu garantieren.

Beispielsweise ermöglicht die Adaptierung des Wartezimmers, dass die erforderliche Pause zwischen den einzelnen Behandlungsschritten in angenehmer, ruhiger und bequemer Umgebung möglich ist. Damit konnte ein moderner Ansatz des Patientenmanagements umgesetzt werden.

„Gerade bei so schwerwiegenden Erkrankungen, wie Krebs, sind die persönliche Betreuung und das angenehme und ruhige Raumklima besonders wertvoll. Daher wurde im Landesklinikum Wiener Neustadt mit dem onkologischen Therapiebereich bewusst in diese Faktoren investiert“, so Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Robert Herbst
01.06.2017

Top Experten zu Gast: Internationaler Hernien-Kongress in Kooperation mit dem LK Wr. Neustadt

Freuten sich über den großen Erfolg: Dr. Peter Gläser, MBA, Ärztlicher Direktor im Landesklinikum Wiener Neustadt (3.v.r.), OA Dr. Clemens Bittermann (ganz l.) und OA Priv.-Doz. Dr. Herwig Pokorny (2.v.r.) mit den internationalen Operateuren. Freuten sich über den großen Erfolg: Dr. Peter Gläser, MBA, Ärztlicher Direktor im Landesklinikum Wiener Neustadt (3.v.r.), OA Dr. Clemens Bittermann (ganz l.) und OA Priv.-Doz. Dr. Herwig Pokorny (2.v.r.) mit den internationalen Operateuren.

In der Wiener Hofburg fand der 39. Internationale Kongress der „European Hernia Society“ unter Teilnahme international renommierter Operateure statt. Rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 73 Nationen verfolgten erstmals in Österreich das zentrale Ereignis von operativen Eingriffen im Bereich der Hernienchirurgie via Live-Übertragung. Für deren räumliche Durchführung wurde die Chirurgische Abteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt mit seiner Expertise ausgewählt.

Das Landesklinikum Wiener Neustadt ist federführend in der Roboterchirurgie und konnte bereits über 150 - hauptsächlich kolorektale - Eingriffe an der Chirurgischen Abteilung mit dem Operationsroboter „da Vinci Xi“ durchführen. Diese technische Errungenschaft der neuesten Generation ermöglicht mit ihren vier Operationsarmen minimalst invasive Eingriffe mit exakter Präparation unter optimaler Visualisierung auf engstem Raum. Dies spiegelt sich vor allem als Vorteil in der Patientensicherheit und auch in der raschen Genesungsdauer wieder. Hier profitieren jedoch nicht nur die chirurgischen Patientinnen und Patienten sondern auch die der Abteilungen Urologie, Gynäkologie, Geburtshilfe und Hals-Nasen-Ohren Erkrankungen.

Der „da Vinci Xi“ stand auf dem internationalen Kongress im zentralen Brennpunkt um das Fachwissen und Know-How unter den Expertinnen und Experten über komplexe Operationen zu erweitern. Die operativen Eingriffe fanden in den OP-Sälen des Landesklinikums Wiener Neustadt statt und wurden vom Veranstalter mit hohem technischen Fingerspitzengefühl per Funktechnik auf die Leinwände der Wiener Hofburg übertragen.

Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Herwig Pokorny vom Landesklinikum Wiener Neustadt organisierte die Live- Übertragung inklusive der Betreuung von sechs internationalen Operateuren und zeigte sich begeistert: „Dieses spannende Event war eine großartige Erfahrung von dessen Erkenntnissen wir im Bereich der Hernienchirurgie nachhaltig profitieren werden.“ Dem konnte auch Primarius Univ. Doz. Dr. Friedrich Längle nur zustimmen: „Ich bin sehr stolz auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meiner Abteilung. Dank der Expertise und unserer technischen Ausstattung mit dem Operationsroboter kann das Landesklinikum Wiener Neustadt Spitzenleistungen im chirurgischen Bereich erbringen.“

Der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA bedankte sich bei seinen beiden Kollegen für das beispiellose Engagement im Einsatz für die internationale Vernetzung des Landesklinikums Wiener Neustadt im Bereich der Hernienchirurgie: „Wir sind stolz, mit unserer chirurgischen Fachexpertise und dem hochmodernen Operationsroboter auf nationalem Niveau ein Zentrum der Roboterchirurgie in Niederösterreich anbieten zu können.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
31.05.2017

LH-Stellvertreter Dr. Pernkopf zu Antrittsbesuch im Landesklinikum Neunkirchen

v.l.: LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Stv. Pflegedirektorin DGKP Martina Kirnbauer MA, MSc, Kaufm.  Direktor Dipl. KH-Bw. Johann Ungersböck, dahinter Stv. Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Markus Klamminger  und Ärztl. Direktor Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA. v.l.: LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Stv. Pflegedirektorin DGKP Martina Kirnbauer MA, MSc, Kaufm. Direktor Dipl. KH-Bw. Johann Ungersböck, dahinter Stv. Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Markus Klamminger und Ärztl. Direktor Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA.

NEUNKIRCHEN - Die 27 NÖ Klinikstandorte stellen die medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Niveau für die Niederösterreichische Bevölkerung sicher. Dr. Pernkopf besuchte nun in seiner neuen Funktion als zuständiger LH-Stellvertreter die Klinikstandorte.

„Die NÖ Kliniken sind der Gesundheits-Nahversorger schlechthin, sie helfen täglich tausenden Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern. Im Landesklinikum Neunkirchen konnte ich mir persönlich ein Bild über die Spitzen-Leistungen der rund 890 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen. In ersten intensiven Gesprächen habe ich mich über die hervorragende Expertise und den großen Einsatz für die Patientinnen und Patienten überzeugt“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Nach einer Präsentation über die Leistungsangebote des Landesklinikums Neunkirchen durch die Kollegiale Führung besuchte Dr. Pernkopf den Interdisziplinären Aufnahmebereich und die Operative Tagesklinik.

Der Interdisziplinäre Aufnahmebereich (IAB) ist Anlaufstelle für alle NotfallpatientInnen. Ein speziell geschultes Team aus ÄrztInnen und Pflegenden betreut mit hoher medizinischer Kompetenz und menschlicher Zuwendung alle ungeplanten Patientinnen und Patienten mit akuten Beschwerdebildern.

In der Operativen Tagesklinik werden bei entsprechender Eignung und Voraussetzungen viele Operationen auch tagesklinisch angeboten. Diese Patienten können noch am Tage der Operation das Krankenhaus wieder verlassen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen/Robert Herbst
29.05.2017

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

In einem sechseitigen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhebt Professor Christopher Portier, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA und Berater der WHO-Krebsforschungsagentur IARC schwere Vorwürfe hinsichtlich der Korrektheit der Glyphosat-Bewertung durch die EU-Behörden.

Nach Durchsicht der aufgrund eines Antrags der Grünen im Europaparlament teilweise offengelegten Krebsstudien der Hersteller fand Portier acht bisher unberücksichtigte statistisch signifikante Tumorbefunde in Fütterungsstudien mit Mäusen und Ratten. Diese Tumorbefunde waren im Zulassungsantrag der Glyphosate Task Force (Zusammenschluss von 25 Glyphosat-Herstellern) nicht offen gelegt worden, sind aber in den ebenfalls eingereichten Originalstudien dokumentiert. Damit habe sich laut Christopher Portier die Zahl der statistisch signifikanten Befunde in dem guten Dutzend Krebsstudien der Hersteller auf mittlerweile 21 signifikante Tumorbefunde erhöht. Portier weist auch darauf hin, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ursprünglich nur vier Krebseffekte, also nur 20% der in Studien aufgetretenen signifikanten Krebseffekte überhaupt erkannt hätte, als die Behörde im März 2015 Glyphosat für nicht krebserregend erklärt hat.

Nachdem im März 2017 der von GLOBAL 2000 publizierte Report "Die gekaufte Wissenschaft" existierende Zweifel an der wissenschaftlichen Unabhängigkeit des EU-Zulassungsverfahrens verstärkt hatte, widersprach ein Sprecher der Europäischen Behörde für Lebensmttelsicherheit (EFSA). Die Behörden in den Mitgliedsstaaten und die EFSA würden „in erster Linie auf die Originalstudien und die darin enthaltenen Rohdaten, die sie selbst überprüfen, vertrauen“, und nicht auf die von Monsanto beauftragten und finanzierten Studien. Letzteres hatte der Report von GLOBAL 2000 aber nahegelegt.

Dieser EFSA-Aussage widerspricht die Analyse von Christopher Portier. Zumindest bei den Krebsstudien mit Mäusen und Ratten hat die EFSA die geheimen Originalstudien der Glyphosat-Hersteller offenbar nicht ernsthaft geprüft. Das ist deshalb von besonderer Brisanz, da insbesondere die Ergebnisse dieser Studien darüber entscheiden, ob eine Zulassung erteilt werden kann oder nicht: Denn gemäß EU-Pestizidverordnung Nr. 1107/2009 gilt seit Juni 2011, dass schon zwei als positiv erkannte Krebsbefunde in Mäusen oder Ratten eine Zulassung verbieten, unter dem Stichwort: „gefahrenbasierte Cut-Off-Kriterien“.

GLOBAL 2000 Umweltchemiker Helmut Burtscher: „Das Versagen des derzeitigen EU-Zulassungssystems für Pestizide, das auf den geheimen Studien der Pestizidhersteller und ihr Vertragslabors basiert, wurde heute schonungslos offengelegt. Eine Zulassungserneuerung von Glyphosat noch im Laufe dieses Jahres, wie von der EU-Kommission vorgeschlagen wurde, sollte im Lichte dieser neuen Erkenntnissse hoffentlich vom Tisch sein.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.05.2017

Aktiv in den Ruhestand: Silvia Berger freut sich auf Sport, Action und viel Spaß mit der Enkelin

v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Silvia Berger, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst. v.l.n.r.: Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor, Silvia Berger, Kurt Bauer und Natascha Matschinek, Leitung Reinigungsdienst.

Nach beinahe 22 Jahren tatkräftiger Unterstützung verabschiedet sich Frau Silvia Berger in die wohlverdiente Pension. Sie wird sehr gerne an die Zeit im Landesklinikum Wiener Neustadt zurückdenken.

Mit besonderer Wehmut blickt Frau Berger auf die Zeit als Reinigungskraft in der Abteilung für Neurologie und der Hämatologischen Ambulanz zurück, wo sie die familiäre Atmosphäre am Arbeitsplatz sehr genossen hat. Die letzte Zeit vor ihrer Pensionierung war sie im allgemeinen Ambulanzbereich eingesetzt.

In der neu gewonnenen Freizeit freut sie sich erst einmal auf den Sommer und den verdienten Urlaub am Meer in Kroatien, den sie kaum mehr erwarten kann. Sie wird ihre Pension aktiv genießen: „Ich möchte viel Rad fahren und wandern, und so oft es geht reisen oder in der Therme relaxen“, sagt Frau Berger entschlossen. Bei all diesen Aktivitäten darf auf keinen Fall ihr kleiner Sonnenschein, Enkelin Lea fehlen.

Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich verabschiedete sich von der fleißigen Kollegin im Namen des Landesklinikums: „Wir danken Frau Berger im Namen des gesamten Klinikums für die wunderbare Zusammenarbeit und wünschen ihr viele schöne Stunden mit ihrer Enkelin und alles Gute für die Zukunft“.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
03.05.2017

LH-Stellvertreter Dr. Pernkopf zu Antrittsbesuch im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l. Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich, der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA, Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und der stv. Medizinische Geschäftsführer Dr. Markus Klamminger. v.l. Der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich, der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA, Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und der stv. Medizinische Geschäftsführer Dr. Markus Klamminger.

Die 27 NÖ Klinikstandorte stellen die medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Niveau für die Niederösterreichische Bevölkerung sicher. Dr. Pernkopf besuchte nun in seiner neuen Funktion als zuständiger LH-Stellvertreter die Klinikstandorte.

„Die NÖ Kliniken sind der Gesundheits-Nahversorger schlechthin, sie helfen täglich tausenden Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern. Im Landesklinikum Wiener Neustadt konnte ich mir persönlich ein Bild über die Spitzen-Leistungen der rund 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen. In ersten intensiven Gesprächen habe ich mich über die hervorragende Expertise und den großen Einsatz für die Patientinnen und Patienten überzeugt“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Nach einer Präsentation über die Leistungsangebote des Landesklinikums Wiener Neustadt durch die Kollegiale Führung besuchte Dr. Pernkopf die Abteilung für Onkologie. Die onkologische und hämatologische Abteilung umfasst 38 Betten und 14 Therapieplätze. Der Schwerpunkt der Abteilung liegt in der Abklärung und Therapie von Tumorneubildungen und Erkrankungen des blutbildenden Systems.

Weiters wurde LH-Stellvertreter Dr. Pernkopf der High-Tech Operationsroboter „Da Vinci Xi“ präsentiert. Durch das neueste Robotermodell der vierten Generation, können im Bereich der Tumorentfernungen besonders komplexe Operationen durchgeführt werden. Die Vorteile für die Patientinnen und Patienten sprechen für sich.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: Herbst
28.04.2017

VKI: Jede fünfte verpackte Extrawurst war ungenießbar

Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend. Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend.

Extrawurst gehört in Österreich zu den beliebtesten Wurstsorten. Während sie früher hauptsächlich offen und frisch aufgeschnitten beim Fleischer oder Greißler gekauft wurde, findet die Extrawurst heute immer öfter verpackt aus dem Supermarktregal den Weg nach Hause zum Konsumenten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 20 Produkte getestet, offen und verpackt, auch in Variationen wie Putenextra oder Kalbspariser, darunter fettreduzierte und Bio-Ware. Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend. Von den 16 Proben fielen 3 mit „nicht zufriedenstellend“ sogar durch. Details zum Test können im neuen KONSUMENT und online unter konsument.at ab 27. April nachgelesen werden.

Der VKI war in Wien und Niederösterreich unterwegs, um in Supermärkten, bei Diskontern, in einem Bio-Markt und bei einem Fleischer Proben einzukaufen. Das Hauptaugenmerk wurde mit 16 Produkten auf verpackte Ware gelegt. Offene Wurst ging viermal über die Feinkosttheke. Wobei die Sorten dieser Gruppe sich nicht sehr stark voneinander unterschieden, weder preislich (alle 12-13 Euro pro kg) noch qualitativ.

Bei der Extra in Verpackung gab es schon mehr zu entdecken und auch zu bemängeln. Erstens war der Preisunterschied mit einem Bereich zwischen 4,95 Euro und 28,63 Euro pro Kilogramm enorm. Zweitens war auch der Qualitätsunterschied gravierend. Vier Wurstproben bekamen nach dem Test die Höchstnote „sehr gut“, während drei Produkte mit „nicht zufriedenstellend“ gar durchfielen (Pöttelsdorfer Edelputen Extra, Juffinger Bio-Putenextrawurst und Ja! Natürlich Kalbspariser). Und wieder zeigte sich, dass der Preis nicht unbedingt die Qualität widerspiegelt. Die 4,95-Euro-Extra schnitt sehr gut ab, während die 28,63-Euro-Hochpreiswurst am letzten Tag der Mindesthaltbarkeit bereits stark mit Bakterien belastet war.

„Das Wichtigste auch bei der Extrawurst ist der baldige Verzehr“, rät Birgit Beck, Projektleiterin Untersuchung im VKI. „Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte die Wurst nicht bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums aufgehoben werden.“

Die Extrawurstscheiben wurden im Labor von Experten auf Aussehen und Geruch begutachtet und mikrobiologisch analysiert. Aber auch der Geschmack war ein Kriterium. Bei der Verkostung waren neben den Experten auch Laien dabei. Weitere Untersuchungsmerkmale waren die Zusammensetzung der Würste, die Kennzeichnung und die Herkunft. Wichtig für Konsumenten, die auf Fleisch aus Österreich wertlegen: Nur das rote AMA-Gütesiegel garantiert die heimische Herkunft. Sonst stammt das Kleinfleisch von Schweinen in der Wursthaut meist aus Holland, Deutschland oder Polen. Oft wissen nicht einmal die Produzenten so genau, woher ihr Fleisch kommt.

Geht es nach den Herstellern, legen die KonsumentInnen auch Wert auf die Farbe des Lebensmittels. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass 7 von 16 verpackten Produkten mit dem roten Farbstoff der Scharlach-Schildlaus aufgepeppt sind. Eine andere – für den VKI unlautere – Methode ist, das Sichtfenster der Verpackung rosa zu tönen. Der durch die ungeöffnete Verpackung vermittelte Eindruck der Ware entspricht nicht ihrer tatsächlichen Beschaffenheit. Das gilt als potentielle Irreführung des Verbrauchers.

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08.08.2017

Heuschnupfen hat nur wenig mit Heu zu tun!

Niesattacken, gerötete Augen und Juckreiz gehören zu den klassischen Merkmalen einer allergischen Rhinitis – im Allgemeinen Heuschnupfen genannt. Niesattacken, gerötete Augen und Juckreiz gehören zu den klassischen Merkmalen einer allergischen Rhinitis – im Allgemeinen Heuschnupfen genannt.

Es handelt sich um eine unmittelbare Überempfindlichkeitsreaktion, die während der Blütezeit von Pflanzenpollen (kleinste Blütenstaubteilchen in der Luft) ausgelöst wird.2 Im Normalfall erkennt unser Immunsystem Krankheitserreger und wehrt diese ab. Von einer allergischen Reaktion ist die Rede, wenn das Immunsystem Antikörper gegen Pflanzenpollen oder andere Stoffe bildet. Allergieauslösende Stoffe werden als Allergene bezeichnet. Eine Übersensibilität zeigt sich häufig schon im Kindesalter

Die Blütezeit allergener Pflanzen ist saisonabhängig: Neben Hasel-, Erlen-, Birken- und einigen Kräuterpollen z. B. Beifuß und Traubenkraut, sind vor allem Gräser- und Getreidepollen häufige Auslöser.

Ärzte diagnostizieren Heuschnupfen anhand allergologischer Blut- und Hauttests. Eine allergische Rhinitis kann das Risiko für Asthma steigern, deshalb sollten primäre Symptome wie Niesen, Fließschnupfen, verstopfte Nase, Augenjucken und -rötung ernst genommen werden. Zu den sekundären Symptomen zählen Husten, Halsschmerzen, Mundatmung, Luftnot, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen.

Heuschnupfen wird in der Regel mit Antihistaminika oder Cortison behandelt, in Form von Nasensprays, Cremen und Tabletten. Mithilfe einer Allergieimpfung, auch „Hyposensibilisierung“ genannt, kann das Immunsystem an den Allergieauslöser gewöhnt werden.

Grundsätzlich sollten Betroffene Pollen meiden. Bevor es raus in die Natur geht, ist es hilfreich, Pollenflugkalender, örtliche Pollenflugberichte und -warnungen zu beachten, z. B. auf www.pollenwarndienst.at. Zusätzlich kann es helfen, Pollenschutzgitter für Fenster und Türen zu installieren und vor dem zu Bettgehen die Haare zu waschen.

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16.07.2017

"Immer wenn er Pillen nahm"

Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel. Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel.

In der Medizin humpelt die Transparenz so dahin, wenn es um Förderungen, Spenden und Leistungen der Pharma-Industrie geht. Die Heimlichtuerei schadet, weil der Eindruck entsteht, mit der Gesundheit werde auch ein Geschäft gemacht.

Es sind unvorstellbare Summen: Eine Billion Euro werden die Menschen 2018 weltweit für Medikamente ausgeben, für die Entwicklung eines einzigen neuen Medikaments müssen Pharmakonzerne derzeit mehr als zwei Milliarden Euro aufwenden. Und allein 100 Milliarden Euro investiert die Wissenschaft jährlich in die Krebsforschung. Dazu kommt noch die vom amerikanischen Gesundheitsökonomen Joseph DiMasi berechnete Misserfolgsquote: 80 Prozent der Forschungsausgaben muss die Arzneimittelindustrie nämlich in den Wind schreiben.

So bewegt die Pharmaindustrie jährlich Billionen. Weil die Gesundheit das höchste Gut ist und die moderne Medizin ständig nach neuen Arzneimitteln giert, bleibt die Transparenz in diesem Milliardengeschäft allerdings unterbelichtet. Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel. Dieses Beziehungsgeflecht darf man keinesfalls verteufeln, denn ohne die Zusammenarbeit mit der forschenden pharmazeutischen Industrie könnte der Anspruch auf Spitzenmedizin in Österreich nicht aufrechterhalten werden. Nur mit staatlichen Förderungen gelingt das nicht.

Andererseits zeichnen die Millionenhonorare der Pharma-Unternehmen an die Ärzteschafft Graubereiche, wo eigentlich Transparenz notwendig wäre. Österreich und Deutschland marschieren hier im nachbarschaftlichen Gleichschritt: 562 Millionen Euro hat im Vorjahr in der Bundesrepublik die Pharma-Industrie an Ärzte und Kliniken gezahlt, in Österreich waren es 90 Millionen. In Deutschland veröffentlicht jeder vierte Mediziner seine Pharma-Einkünfte, hierzulande jeder fünfte. Das schafft Misstrauen und ruft Unverständnis hervor. Glaubwürdigkeitsdefizite sind die Folge, begleitet von Neid und Missgunst gegenüber Ärzten im Geldschein-Modus.

In der heutigen Transparenzgesellschaft darf sich eine Berufsgruppe nicht an den Rand stellen. Ein funktionierendes Gesundheitswesen benötigt gut aus- und fortgebildete Ärzte, Heimlichtuerei ist hier sicherlich fehl am Platz. Solange die Ärzteschaft und die medizinischen Einrichtungen bzw. Institutionen nicht völlig transparent agieren, bleibt nämlich auch das ungute Gefühl, dass mit der Gesundheit auch ein Geschäft gemacht wird. Ein Eindruck, der sich mit der Verpflichtung zur Offenlegung wohl leicht korrigieren ließe.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Peter Nindler
23.02.2017

Abtreibungsschiff mit österreichischer Beteiligung kreuzt vor Guatemala

In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist. In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist.

Seit Jahren segelt es immer wieder in Länder, die Frauen eine Abtreibung verbieten, stets im Blickpunkt der Öffentlichkeit, um das Frauenrecht auf selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch ins Bewusstsein zu bringen: Das Abtreibungsschiff ist nun auf Einladung mehrerer lokaler Frauenrechtsvereinigungen* in Lateinamerika/Guatemala, um Frauen dort einen Schwangerschaftsabbruch in internationalen Gewässern zu ermöglichen. Gemeinsam mit der bekannten holländischen Ärztin und Abtreibungsaktivistin Rebecca Gomperts ist diesmal auch der österreichische Gynäkologe DDr. Christian Fiala mit an Bord. Er leitet das Gynmed Ambulatorium in Wien und Salzburg.

Christlicher Fundamentalismus

“Ich unterstütze diese wichtige aber nicht ganz ungefährliche Aktion, weil in Südamerika Frauen mit einer ungewollten Schwangerschaft immer noch nach den Gesetzen der ehemaligen Europäischen Kolonialmächte gerichtet werden. Während in den meisten westlichen Ländern eine demokratische Selbstbestimmung die katholische Bevormundung mit großem Aufwand auf ein zivilisiertes Maß zurückgedrängt werden konnte, bringt dieses überholte und menschenverachtende Weltbild dort immer noch viele Frauen in Lebensgefahr, weil sie zu illegalen und damit gefährlichen Schwangerschaftsabbrüchen gezwungen werden, so wie früher auch bei uns”, sagt Fiala.

Gesetze der ehemaligen Kolonialmächte

In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist. Doch ungewollte Schwangerschaften lassen sich nicht durch ein Verbot der Abtreibung lösen: Jedes Jahr werden geschätzte 21 Millionen illegale und medizinisch gefährliche Schwangerschaftsabbrüche mit teils schweren Folgen für die Gesundheit und das Überleben von Frauen durchgeführt. Deshalb ist es das Ziel der spektakulären Protest-Aktion:

- die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs auch in Guatemala, so wie dies in Europa bereits vor 50 Jahren gemacht wurde,als Menschenrecht zu etablieren

- In den Schulen Aufklärung in den Unterricht einführen

- Zugang zu Verhütungsmitteln für die Bevölkerung schaffen

- Zugang zu Abtreibung nach medizinischen Standards ermöglichen

Ein Schiff erregt Aufsehen

Mit dem Schiff fahren Frauen 12 Meilen vor die Küste in internationale Gewässer und nehmen dort legal die Abtreibungspille. Diese medikamentöse Methode hat sich weltweit als medizinischer Standard etabliert, weil sie sehr sicher und wirksam ist. Das Schiff wird sich eine Woche in Guatemala aufhalten. Organisiert wird die Initiative von der Ärztin Rebecca Gomperts, die Frauen nach europäischen Standards berät und behandelt. Die Holländerin, die mit dem Abtreibungsschiff globale Bekanntheit erlangte, segelt seit Jahren in Länder in denen die Abtreibung verboten ist. Seit 2001 war das Schiff in Irland, Polen, Portugal, Spanien und Marokko und erregte stets großes mediales Aufsehen, und erhielt großen Zuspruch der Bevölkerung.

Women on Waves

Ist eine niederländische non-profit-Organisation, die für das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche kämpft. Sie wurde 1999 von Rebecca Gomperts gegründet. Die Organisation verfolgt das Ziel, Frauen in jenen Ländern zu helfen, in denen ihnen ein legaler und damit sicherer Abbruch verwehrt wird.

Die Hilfe wird auf einem Schiff angeboten, das mit Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch wünschen, in internationale Gewässer fährt, um die Behandlung dort legal durchzuführen.

Über Rebecca Gomperts

Die in Paramaribo, dem ehemaligen Holländisch-Guyana geborene Ärztin hat Medizin und Kunst studiert, eine Nautik-Schule besucht, ist mit Greenpeace auf der Rainbow Warrior II zur See gefahren und hat einen Roman geschrieben. 1999 hat sie dann die Organisation „Women on Waves“ gegründet. In Ergänzung dazu hat Dr. Gomperts auch die Organisation Women on Web ins Leben gerufen, welche die Medikamente für einen medikamentösen Abbruch weltweit an Frauen in allen Länder verschickt, in denen der Abbruch verboten ist. Vor kurzem erregte die Aktion internationale Aufmerksamkeit als eine Drohne die Abtreibungspille nach Polen und Irland flog.

www.womenonweb.org

Abtreibungsverbot tötet Frauen

47.000 Frauen sterben jährlich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) an laienhaft durchgeführten Abtreibungen, weil die Frauen in einem Land leben, in welchem dieser verboten ist. Die Abtreibungspille wurde von der WHO auf die Liste der essentiellen Medikamente gesetzt. Jedes Jahr entscheiden sich weltweit etwa 43 Millionen Frauen aller Länder, Kulturen und Religionen, ihre Schwangerschaft zu beenden. 21 Millionen dieser Abtreibungen finden laut WHO unter illegalen und lebensgefährlichen Bedingungen statt.

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11.12.2016

Pestizid-Cocktail bei Mandarinen, Orangen und Zitronen gefunden

Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit der höchsten Pestizid-Belastung Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit der höchsten Pestizid-Belastung

Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit der höchsten Pestizid-Belastung. Bei allen getesteten konventionellen Proben wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden, in 95% der Fälle sogar Mehrfachrückstände. Dr. Waltraud Novak, Pestizid-Expertin bei GLOBAL 2000 zu den Test-Ergebnissen: „Das ist ein richtiger Pestizid-Cocktail und über die Wechselwirkungen von Pestiziden ist noch sehr wenig bekannt, die Wirkstoffe können sich gegenseitig beeinflussen und auch verstärken. Zitrusfrüchte können viel sauberer produziert werden.“

Der Großteil der Rückstände befindet sich bei Zitrusfrüchten auf der Schale, welche normalerweise nicht verzehrt wird. Doch gerade in der Advent-Zeit wird die Schale oft doch verwendet, sei es in Keksen, im Punsch oder in Marmeladen.

Wegen dieser speziellen Situation gibt es die gesetzliche Vorschrift, dass Ware, die nach der Ernte mit Pestiziden behandelt wurde, gekennzeichnet werden muss. „Bei vielen der sogenannten Nachernte- oder Schalenbehandlungsmittel gibt es Hinweise, dass sie krebserregend oder fortpflanzungsschädigend sein könnten“, erklärt Novak. „So ist zum Beispiel das am häufigsten gefundene Nacherntebehandlungsmittel Imazalil von der EU als 'wahrscheinlich krebserregend' eingestuft. KonsumentInnen müssen allerdings lange suchen, bis sie vielleicht irgendwo im Kleingedruckten die Aufschrift 'konserviert mit Imazalil, o-Phenylphenol, Propiconazol usw' finden“. Oft ist eine derartige Kennzeichnung aber gar nicht zu finden: Beim GLOBAL 2000 Test wurden in neun Produkten Nacherntebehandlungsmittel nachgewiesen, obwohl weder im Regal noch auf der Verpackung Hinweise auf eine Behandlung nach der Ernte ersichtlich war.

Nur Bio Zitrus-Schalen essen oder verarbeiten!

Auch die Kennzeichnung 'Schale zum Verzehr geeignet' ist noch lange keine Garantie dafür, dass die Schale frei von Pestiziden ist. Denn in der Produktion werden trotzdem Pflanzenschutzmittel eingesetzt, und diese sind dann auch auf der Schale zu finden. So wurden in Früchten, die mit 'Schale zum Verzehr geeignet' oder 'unbehandelt' gekennzeichnet waren, trotzdem bis zu drei verschiedene Pestizid-Wirkstoffe nachgewiesen. Wirklich sicher sind nur Früchte aus biologischem Anbau. „Alle zwölf von uns getesteten Bio-Proben waren völlig frei von Pestizid-Rückständen“ ist Novak erfreut. „In der biologischen Landwirtschaft dürfen keine chemisch-synthetischen Pestizide eingesetzt werden, deshalb empfehlen wir, wenn die Schale von Zitrusfrüchten zum Kochen und Backen verwendet wird, nur Bio-Früchte zu kaufen“.

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24.07.2017

Einsatz des innovativen Roboters „Da Vinci Xi“ im LK Wiener Neustadt bereits in vier Fachrichtungen

v.l.n.r.: OA Dr. Christian Hasenzagel, Abteilung für Urologie, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Hofbauer, Vorstand der Abteilung für Urologie. v.l.n.r.: OA Dr. Christian Hasenzagel, Abteilung für Urologie, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Hofbauer, Vorstand der Abteilung für Urologie.

Seit 2015 ist der High-Tech Operationsroboter „Da Vinci Xi“ im Landesklinikum Wiener Neustadt im Einsatz. Die besonders präzise OP-Methode und die bereits erzielten Erfolge erheben den Roboter abteilungsübergreifend zu einer besonders wertvollen und zukunftsträchtigen Investition. Die Premiere von „Da Vinci Xi“ in der HNO Abteilung des Klinikums fand kürzlich unter der Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Johannes Reiß-Kornfehl, MBA statt.

„Wir sind, als eine der ersten HNO Abteilungen Österreichs, glücklich den Operationsroboter ab sofort auch für unsere HNO Patientinnen und Patienten zu einer schonenderen Behandlung und höchster Patientensicherheit einsetzen zu können. Damit können erstmalig im Landesklinikum Wiener Neustadt auch bösartige Tumorerkrankungen im HNO-Bereich mit dem Da Vinci Xi‘ behandelt werden“, berichtet Prim. Univ. Prof. Dr. Johannes Reiß-Kornfehl, MBA erfreut.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den NÖ Landes- und Universitätskliniken sind rund um die Uhr mit viel Engagement für die Patientinnen und Patienten im Einsatz. Um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, müssen wir aber auch eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen. Mit dem „Da Vinci Xi“ bieten wir im Landesklinikum Wiener Neustadt eine Operationsmethode auf höchstem technischen Niveau“, freut sich LH-Stv. Stephan Pernkopf.

Der OP-Roboter wird federführend in der urologischen Abteilung eingesetzt und wurde bald nach der Anschaffung auch in der Chirurgie verwendet. Inzwischen wird auch in der Gynäkologie erfolgreich mit dem Roboter operiert. Nach der 700sten robotischen Operation hat nun die Abteilung für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, diese Technik für sich entdeckt. Damit können Patientinnen und Patienten vier verschiedener Fachrichtungen im Landesklinikum Wiener Neustadt von der Investition in das moderne OP-Roboter-System „DaVinci Xi“ profitieren.

„Da Vinci Xi“ wird mit vier Roboter-Armen über eine Konsole mittels Kameraführung gesteuert. Die Kamera ermöglicht der Operateurin bzw. dem Operateur eine „kristallklare“ hochauflösende 3D-Sicht in HD-Qualität mit bis zu 10-facher Vergrößerung des Operationsfeldes. Dadurch kann sehr gewebsschonend und mit geringem Blutverlust operiert werden, selbst kleinste Nerven und Gefäße können erhalten werden.

Der Vorstand der urologischen Abteilung, Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Hofbauer ist stolz, die Anschaffung des OP-Roboters für das Landesklinikum Wiener Neustadt initiiert zu haben: „Diese neue Operationstechnologie verspricht uns heute und in Zukunft operative Tumorbehandlungen mit modernsten Konzepten zum größtmöglichen Patientennutzen durchführen zu können!“

Prim. Univ.-Doz. Dr. Friedrich Längle von der Chirurgischen Abteilung stimmt ebenfalls zu: „Durch das neueste Robotermodell der vierten Generation, können im Bereich der Tumorentfernungen besonders komplexe Operationen durchgeführt werden. Die Vorteile für die Patientinnen und Patienten sprechen für sich.“

Der Abteilungsleiter der Gynäkologie, Prim. Dr. Christian Gamper, freut sich, dass inzwischen auch Patientinnen der Gynäkologie von dieser wertvollen Technologie profitieren können: „Der Operationsroboter ist eine wertvolle Bereicherung für unsere Abteilung. Er ermöglicht auch die kompliziertesten Operationsschritte, die mit bisherigen laparoskopischen Methoden nur eingeschränkt möglich waren.“

„Das Landesklinikum Wiener Neustadt war das erste öffentliche außeruniversitäre Krankenhaus in Österreich, in dem diese Technologie der Zukunft zum Einsatz kam. Im Gesamtkonzept des Klinikums ist der Operationsroboter ein wesentlicher Meilenstein um Patientinnen und Patienten nach dem neuesten medizinischen Stand zu behandeln“, erläutert der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA stolz.

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06.07.2017

„Damit jeder Handgriff sitzt“: Sicherheitstage im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.: Oberbrandmeister Manfred Schopf, Hygienefachkraft DGKP Antje Krellmann und Oberbrandmeister Andreas Gregor. v.l.: Oberbrandmeister Manfred Schopf, Hygienefachkraft DGKP Antje Krellmann und Oberbrandmeister Andreas Gregor.

Hohes Interesse verzeichneten die Betriebsfeuerwehr und die Stabstelle für Hygiene, beim ersten Block der jährlichen Schulungen in Praxis und Theorie im Rahmen der Sicherheitstage des Landesklinikums Wiener Neustadt. Auch für das Logistikzentrum sind Brandschutztage vorgesehen.

„Mit klarem Kopf im Ernstfall gerüstet sein!“ Unter diesem Motto gab es bei der Betriebsfeuerwehr neben einer theoretischen Brandschutzschulung auch ein spannendes Löschtraining mit dem Feuerlöscher. „Wir wollen durch diese, im Notfall überlebenswichtige Trainingseinheit, das Bewusstsein für den Brandschutz stärken. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat somit die erforderlichen Handgriffe und Gedankengänge für den Notfall geprobt“, erzählt der Kommandant der Betriebsfeuerwehr ABI Robert Fuchs.

Auch das Hygieneteam konnte mit einem speziellen UV-Gerät, welches alle Benetzungslücken durch den fluoreszierenden Zusatz im Desinfektionsmittel sichtbar macht, einen beeindruckenden Beitrag zur Bewusstseinssteigerung in Punkto Sicherheit leisten. „Zur Maximierung des Schutzes von Patientinnen und Patienten sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ist es notwendig, durch die richtige Anwendung der Händedesinfektion, die Infektionsketten zu unterbrechen. Dies ist auch im Hinblick auf die Übertragung von multiresistenten Keimen von enormer Wichtigkeit“, betont Hygienefachkraft DGKP Antje Krellmann von der Stabstelle Hygiene.

Der zweite Block der hauseigenen Sicherheitstage wird im Herbst stattfinden. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Logistikzentrums werden dann eine verpflichtende Brandschutzübung absolvieren, die an die Gegebenheiten des Hauses angepasst ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
26.06.2017

„Sommer, Sonne, Sonnenschein“: Kunterbuntes und fröhliches Calimero - Sommerfest

Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens gemeinsam mit den Kindern, die ab Herbst in die Schule gehen v.l: Konstantin, Leonie, Melissa, Helena, Helena, Dominic, Felix, Lisa, Maxi, Emma und Jonas. Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens gemeinsam mit den Kindern, die ab Herbst in die Schule gehen v.l: Konstantin, Leonie, Melissa, Helena, Helena, Dominic, Felix, Lisa, Maxi, Emma und Jonas.

Die Kinderbetreuungseinrichtung des Landesklinikums Wiener Neustadt „Calimero“ lud zum traditionellen Sommerfest, das heuer unter dem Motto „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ stattfand. Viele Gäste genossen bei ausgelassener Stimmung das schöne Wetter im Garten, wo man nach beeindruckenden Vorführungen der Kinder, bei zahlreichen Spielestationen herausgefordert wurde und sich am großzügigen Buffet laben konnte.

„Für die Kleinen, wie auch für die Großen ist unser Sommerfest immer ein ganz besonderes Highlight und macht allen großen Spaß“, lacht Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin des Betriebskindergartens. Zahlreiche Spielestationen forderten die Kinder und ihre Begleitpersonen zu Höchstleistungen heraus, indem es hieß, die meisten Fische beim Angelspiel zu fangen oder einen Kübel durch Wasserzielspritzen zu befüllen.

Fische und Meerestiere stellten die Dekorationen dar, die die kleinen Schützlinge des Betriebskindergartens zuvor eigenhändig gebastelt hatten. Die vielen lustigen Spiele machten auch so richtig hungrig und so griffen alle bei den Grillspezialitäten und dem vielfältigen Kuchenangebot tüchtig zu. „Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen für den zahlreichen Besuch an diesem wunderschönen Tag und freuen uns schon aufs nächste große Sommerfest“, so Yvonne Eipeldauer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Foto Steiger
23.06.2017

Landesklinikum Neunkirchen: Küche wird mit 4 Kesseln und 3 Blättern ausgezeichnet

v.l.: 1. Reihe: Küchenleiter Herbert Bauer, Sandra Ecker, Jutta Winterer, Leopoldine Rehberger, 2. Reihe: Stefan Steiner, Peter Gruber, Reinhold Krapfl, Mag. Heinrich Barth, 3. Reihe: Mario Kokail, Kaufm. Direktor Dipl. KH-Bw Johann Ungersböck, Küchenprofi Peter P. van Melle   v.l.: 1. Reihe: Küchenleiter Herbert Bauer, Sandra Ecker, Jutta Winterer, Leopoldine Rehberger, 2. Reihe: Stefan Steiner, Peter Gruber, Reinhold Krapfl, Mag. Heinrich Barth, 3. Reihe: Mario Kokail, Kaufm. Direktor Dipl. KH-Bw Johann Ungersböck, Küchenprofi Peter P. van Melle

NEUNKIRCHEN. Die erneute Auszeichnung mit vier Kesseln und drei Blättern bestätigt die hervorragende Arbeit der Küchenmitarbeiter des Landesklinikums Neunkirchen. Die Küche liegt somit landesweit weiterhin im absoluten Spitzenfeld und zählt zu den besten Großküchen des Landes.

Ähnlich wie Restaurants mit Hauben oder Sternen ausgezeichnet werden, werden an Großküchen Kessel vergeben. Beurteilt wurden Qualität, Wirtschaftlichkeit, Marketing und Mitarbeitermotivation. Bei der Rezertifizierung erreichte das Landesklinikum Neunkirchen heuer erstmals vier von fünf Kesseln und beim Umweltfaktor drei Grüne Blätter und ist damit derzeit österreichweit auf Platz 6 und international auf Platz 13 der Top 100 bewerteten Betriebe.

„Ich gratuliere dem Küchenteam des Landesklinikums Neunkirchen ganz herzlich zur Auszeichnung. Die hohe Qualität der Küche ist ein wichtiger Aspekt der guten Betreuung der Patientinnen und Patienten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Küchenteams leisten somit einen wesentlichen Beitrag zu deren Zufriedenheit“, freut sich LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

„Diese Auszeichnung zeigt, dass das Küchenteam unseres Hauses tagtäglich hervorragende Arbeit leistet! Auch die Patientenumfrage spiegelt dies wider. So sind wir im Bereich Image das bestbewertete Haus (>300 Betten) und in der Gesamtwertung das 3.-bestbewertete. Hier gilt mein Dank nicht nur dem Küchenteam sondern allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Hauses“, freut sich der Kaufm. Direktor Dipl. KH-Bw Johann Ungersböck.

„Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr. Für unser Küchenteam ist sie die Bestätigung der Qualität unserer Arbeit, die wir jeden Tag leisten. Wir haben im letzten Jahr noch einiges umstrukturiert und optimiert, sodass die Auswahl an Speisen noch kundenfreundlicher und abwechslungsreicher gestaltet ist. Gesundheit geht auch durch den Magen, deshalb kommt nur das Beste auf den Teller – nach den Kriterien biologisch, saisonal und regional. Nach Möglichkeit werden Lebensmittel direkt beim Erzeuger bzw. bei regionalen Lieferanten bezogen. So konnten wir im vergangenen Jahr die Wertschöpfung für die Region im Umland von 50 km auf ein Ergebnis von 75% des Warenwertes bei den von uns verwendeten Zutaten heben. Wir sehen dies weiterhin als Ansporn uns stets zu verbessern, den Bedürfnissen und Wünschen unserer Kunden noch mehr gerecht zu werden“, betont Küchenchef Herbert Bauer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen
07.06.2017

Landesklinikum Wiener Neustadt veranstaltete liebevolle Gedenkfeier für verstorbene Kinder

v.l.n.r.: DKKP Sigrid Trobi, DKKP Iris Harnisch, DKKP Claudia Schermann, Hebamme Manuela Leitner, DGKP Corinna Hofer, DKKP Monika Schmidt, DGKP Maria Tschepp und DKKP Evelyne Peinsipp, MSc. v.l.n.r.: DKKP Sigrid Trobi, DKKP Iris Harnisch, DKKP Claudia Schermann, Hebamme Manuela Leitner, DGKP Corinna Hofer, DKKP Monika Schmidt, DGKP Maria Tschepp und DKKP Evelyne Peinsipp, MSc.

Die Bereiche der Kinder- und Jugendheilkunde, Neonatologie, Gynäkologie und Kreißsaal des Landesklinikums Wiener Neustadt, luden zu einer kleinen berührenden Feierstunde in den Dr. Richard Kornsaal ein. Diese fand im Gedenken an die in den letzten Jahren verstorbenen Kinder statt.

Seit einigen Jahren treffen sich die Eltern der verstorbenen Kinder mit den Mitarbeiterinnen, um sich an ihre Lieben zu erinnern. Als besonderes Zeichen, wurde für jedes verstorbene Kind eine Kerze vorbereitet, als Symbol, das die Liebe zwischen dem Kind und der Familie auch über den Tod hinaus nicht erlischt. Diese Geste soll gegenseitig Kraft und Trost spenden und auch einen Raum für die Trauer bieten.

Das Veranstaltungsteam rund um Stationsleiterin der Neonatologie DKKP Sigrid Trobi, Stationsleiterin der Gynäkologie DGKP Maria Tschepp, DKKP Monika Schmidt, DKKP Iris Hanisch und DKKP Claudia Schermann machte sich auch heuer wieder Gedanken, wie es in dieser schweren Zeit Kraft spenden kann. „Mit dieser Veranstaltung möchten wir die Eltern und Geschwister der von uns gegangenen Kinder auf ihrem Weg begleiten und ihnen einen Tag geben, um das Erlebte zu verarbeiten. Dadurch lernen sie auch andere Menschen kennen, die dasselbe durchmachen mussten, was für den Verarbeitungsprozess sehr wichtig sein kann“, so DKKP Sigrid Trobi.

Zahlreiche Eltern, Geschwister und andere Angehörige nahmen an der kleinen Feier teil. Am Ende der Gedenkfeier ließen die Eltern einen Luftballon mit einer persönlichen Botschaft zu ihren Kindern steigen.

„Es war eine gelungene Feier, die alle Teilnehmer sehr berührt hat. Es ist schön zu sehen, das trotz des großen Verlustes, die Liebe in den Familien stärker wird und auch der Zusammenhalt spürbar ist. Wir hoffen, dass die Wünsche in Erfüllung gehen und freuen uns auf ein Wiedersehen bei der nächsten Gedenkfeier“, so Bereichsleiterin DKKP Evelyne Peinsipp, MSc abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
31.05.2017

12 Ladestationen: Jetzt auch E-Tanken am Parkplatz des Landesklinikums Neunkirchen

v.l.: Stv. Pflegedirektorin DGKP Martina Kirnbauer MA, MSc, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Kaufm.  Direktor Dipl. KH-Bw. Johann Ungersböck, Ärztl. Direktor Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA und Ing. Mag. Roland Ziegler von der EVN AG v.l.: Stv. Pflegedirektorin DGKP Martina Kirnbauer MA, MSc, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Kaufm. Direktor Dipl. KH-Bw. Johann Ungersböck, Ärztl. Direktor Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA und Ing. Mag. Roland Ziegler von der EVN AG

NEUNKIRCHEN – Nun ist auch am Parkplatz des Landesklinikums Neunkirchen das Laden von Elektrofahrzeugen möglich. Sechs Strom-Tankstellen mit insgesamt zwölf Lademöglichkeiten wurden in Betrieb genommen.

Die Stromtankstelle am Parkplatz des Landesklinikums wurde von LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf gemeinsam mit der Klinikleitung und Ing. Mag. Roland Ziegler von der EVN AG eröffnet.

„Ich bin überzeugt davon, dass der e-Mobilität die Zukunft gehört. Denn Elektroautos zeichnen sich durch den leisen und klimafreundlichen Betrieb aus. Sie sind dreimal effizienter als Autos mit Verbrennungsmotoren. Daher ist e-Mobilität ein zentraler Schlüssel bei der Bewältigung der Energiewende. Wesentliche Grundvoraussetzung für die weitere Etablierung der e-Mobilität ist eine flächendeckende Versorgung mit e-Ladestationen. Insgesamt gibt es in Niederösterreich bereits zahlreiche Ladepunkte, um e-Fahrzeuge zu laden. Ich freue mich, dass wir nun auch am Parkplatz des Landesklinikums Neunkirchen zwölf Ladestationen anbieten können“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

„Ich sehe die Zukunft in der Elektromobilität und unterstütze diese bestmöglich. So haben wir im Landesklinikum seit 2014 ein Elektroauto für tägliche Fahrten in Verwendung. Eine vermehrte Nachfrage nach einer Stromtankstelle ist für mich auch Indiz, dass die Elektromobilität in der Bevölkerung angekommen ist. Es freut mich, dass wir nun unseren Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit bieten können ihr Elektrofahrzeug am Klinikareal zu laden“, so der Kaufmännische Direktor Dipl. KH-Bw. Johann Ungersböck.

Zwölf zur Stromtankstelle gehörende Parkplätze sind für Elektrofahrzeuge während des Ladevorganges reserviert. Es finden sich sechs Elektrotanksäulen mit je zwei Ladestationen, sodass zwölf Autos gleichzeitig geladen werden können. Betrieben werden die neuen Strom-Tankstellen mit bis zu 22kW Ladeleistung von der EVN. Je nach Fahrzeugtyp können so während eines Besuches innerhalb einer Stunde wieder bis zu 100km Reichweite geladen werden. Zur Nutzung der Tankstelle wird die EVN Strom-Tankkarte benötigt. Die Karte kann kostenlos bei der EVN unter emobil@evn.at bestellt werden.

Die Umwelt liegt den Verantwortlichen des Landesklinikums Neunkirchen sehr am Herzen. Im Rahmen des Neubaus wurde nicht nur eine großzügig gestaltete Strom-Tankstelle mit sechs „Strom-Zapfsäulen“ am Klinikareal errichtet, es wurde auch in anderen Bereichen auf umweltfreundliche Gestaltung und Ausführung geachtet: unter anderem wurde das größte Erdwärme-Projekt Österreichs im Klinikbereich umgesetzt, eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, es wird mit LED-Beleuchtung für sparsame und effiziente Energienutzung gesorgt und auch bei der Gartengestaltung wurde ein besonderes Augenmerk auf die Umwelt gelegt – hier folgt man den Prinzipien von Natur im Garten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen/Robert Herbst
29.05.2017

Hepatitis A in Europa und Österreich

Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht. Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht.

Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht.

Der Mensch ist Hauptreservoir, die typische Art der Übertragung ist fäkal-oral, wie diese bei physischen Mensch-zu-Mensch Kontakt erfolgen kann sowie durch den Verzehr von mit HAV kontaminierten Lebensmittel und Wasser sowie durch die Berührung von mit HAV kontaminierten Gebrauchsgegenständen. Die Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) beträgt im Allgemeinen 3-6 Wochen. Die Erkrankung äußert sich meist durch Übelkeit, Oberbauchschmerzen bis hin zu einer Gelbsucht, die aber in der Regel vollständig ausheilt. Der Verlauf ist bei Kindern meist asymptomatisch oder mild, bei Erwachsenen allerdings nimmt der Erkrankungsverlauf an Schwere zu; ab dem 40. Lebensjahr bzw. bei Personen mit vorgeschädigter Leber besteht ein erhöhtes Risiko für einen letalen Ausgang der Erkrankung.

Information zu europaweitem Hepatitis A-Ausbruch

Das Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) berichtet in einem am 18.5.2017 aktualisierten „Risk Assessment“ über einen anhaltenden europaweiten Ausbruch von Hepatitis A: Seit Juni 2016 haben 15 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien, Schweden) 1.173 laborbestätigte Hepatitis A-Fälle mit Genotyp IA gemeldet. Auf Basis von Virus-Genotypisierung identifizierte man drei „Cluster“, Cluster VRD_521_2016, Cluster RIVM-HAV16-090 und Cluster V16-25801. Die meisten Krankheitsfälle betreffen erwachsene Männer, die Sex mit Männern haben (MSM); 80 Fälle traten bei Frauen auf.

Seit Beginn des Jahres 2017 (KW 01-KW 20/2017) wurden 103 Fälle von Hepatitis A im Österreichischen elektronischen Meldesystem registriert. Im Vergleich dazu wurden in der gleichen Zeitperiode in den Jahren 2016, 2015, 2014 und 2013 32,14, 27 und 34 Hepatitis A Fälle gemeldet.

Eine Zeitreihenanalyse der monatlichen Inzidenz seit 2009 weist auf einen Anstieg seit Juli 2016 hin. Von Juli 2016 bis Mai 2017 ist der geschätzte Anstieg der Hepatitis A Inzidenz 11,7 % pro Monat (95 % KI: 5,2 %-18,8 %) (Abbildung 1, 2 und Tabelle 2); 37,5 Prozent der seit Juli 2016 bis Mai 2017 registrierten 160 Fälle sind Männer im Alter zwischen 25 und 44 Jahren, das mediane Alter der 160 Fälle liegt bei 36 Jahren. Bei 19/35 Fällen der seit Juli 2016 identifizierten und an der Referenzzentrale für Hepatitis Viren genotypisierten Fälle wurden die drei europäischen Cluster Stämme (VRD_521_2016, RIVM-HAV16-090 und V16-25801) nachgewiesen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: CDC/Betty Partin
23.05.2017

Gutachten der Apothekerkammer zum Apothekenansuchen in Feldkirch-Nofels liegt vor

Kammer sieht Bedarf als gegeben – Bezirkshauptmannschaft entscheidet

Die Österreichische Apothekerkammer hat ihr Sachverständigen-Gutachten zur Apotheke in Feldkirch-Nofels an die Bezirkshauptmannschaft übermittelt. Auf Basis der neuen rechtlichen Bestimmungen befürwortet es die Einrichtung einer öffentlichen Apotheke am geplanten Standort. Die Entscheidung über das Ansuchen trifft nun die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch.

Knapp fünf Monate nach einer Novelle des Apothekengesetzes hat die Österreichische Apothekerkammer die Bedarfsprüfung für die geplante Apotheke in Feldkirch-Nofels abgeschlossen. „Unserem Gutachten zufolge ist der Bedarf gegeben“, schildert der Präsident der Vorarlberger Apothekerkammer, Mag.pharm. Jürgen Rehak.

Rehak weiß: Sollte die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch die Apotheke in Nofels bewilligen, sind die Chancen auf die viel diskutierte Apotheke in Feldkirch-Tosters gering. „Die Apothekerkammer entscheidet nicht zwischen zwei Standorten“, betont der Vorarlberger Kammerpräsident. „Wir erstellen Gutachten, ob ein Bedarf gegeben ist. Das tun wir auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen und in der Reihenfolge der Anträge, wie es das Gesetz auch vorsieht.“

Rasche Entscheidung

Kritik an der Verfahrensdauer weist der Vorarlberger Apothekerkammer-Präsident zurück. Der Europäische Gerichtshof hatte in einer Entscheidung Mitte 2016 flexiblere Regelungen zur Bedarfsprüfung verlangt. Diese beschloss der Nationalrat im Dezember.

Parallel dazu entwickelte die Österreichische Apothekerkammer gemeinsam mit der Technischen Universität Wien bereits neue Methoden der Bedarfsberechnung. „Seit März hat die Apothekerkammer nun bereits 20 Gutachten fertiggestellt“, betont Rehak. Das vorliegende Sachverständigen-Gutachten für Feldkirch war das erste für Vorarlberg seit der Gesetzesnovelle.

Die Entscheidung über das Ansuchen in Nofels liegt nun bei der Bezirkshauptmannschaft, die noch weitere Parameter zu prüfen hat. Über das Ansuchen für eine Apotheke in Feldkirch-Tosters kann de facto erst nach dem rechtsgültigen Abschluss des laufenden Verfahrens für Nofels entschieden werden.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Vorarlberger Apothekerkammer, Präsident Jürgen Rehak, Telefon +43/676/6450603, Mail juergen.rehak@rheinapotheke.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E.
08.05.2017

Ausländer schulden den NÖ Spitälern und der NÖGKK 15 Millionen Euro

Das Problem: Viele ausländische Sozial- und Krankenversicherungen begleichen die angefallenen Behandlungskosten ihrer Gastpatienten in Niederösterreich spät oder überhaupt nicht. Das Problem: Viele ausländische Sozial- und Krankenversicherungen begleichen die angefallenen Behandlungskosten ihrer Gastpatienten in Niederösterreich spät oder überhaupt nicht.

Der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) - die Dachorganisation der NÖ Krankenanstalten - und die NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) warten auf mehr als 15 Millionen Euro, die ihnen ausländische Versicherungsträger schulden. Das Geld ist fällig, weil fremde Staatsbürger in Niederösterreich medizinische Leistungen in Anspruch genommen haben. Dabei reicht die Bandbreite der Forderungen vom Kostenersatz für Spitalsaufenthalte wegen Sportunfällen über die Behandlung akut auftretender psychischer Erkrankungen bis zum Rettungseinsatz bei Frühgeburten. Das Problem: Viele ausländische Sozial- und Krankenversicherungen begleichen die angefallenen Behandlungskosten ihrer Gastpatienten in Niederösterreich spät oder überhaupt nicht.

Wie Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage mitteilt, hatte der NÖGUS Ende Dezember 2016 wegen offener Zahlungen ausländischer Krankenversicherungsträger Aussenstände in Höhe von 11,5 Millionen Euro. Der mit Abstand größte Schuldner sind die deutschen Anstalten, die in Summe mit rund 4,2 Millionen Euro säumig sind. Aus Rumänien fehlen dem Fonds mehr als 1,6 Millionen und aus Ungarn rund eine Million Euro.

Bei der NÖGKK stehen die ausländischen Versicherungsträger mit fast 3,8 Millionen Euro in der Kreide. Die betragsmäßig höchsten offenen Forderungen gibt es mit mehr als 1,9 Millionen Euro gegenüber Deutschland, gefolgt von Rumänien (540.000 Euro) und Italien (220.000 Euro). Um die Zahlungsmoral der Ausländer zu heben, schlagen die Gesundheitsreferenten der Bundesländer vor, dass der Hauptverband der Sozialversicherungsträger die Aussenstände mit jenen Behandlungskosten gegenrechnen soll, die umgekehrt für österreichische Gastpatienten in anderen EU-Staaten anfallen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.04.2017

Frühjahrstagung zum Thema Kinderkardiologie erstmals im Landesklinikum Wiener Neustadt

Der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA gratulierte Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska zur gelungenen Veranstaltung. Der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA gratulierte Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska zur gelungenen Veranstaltung.

Am 20. und 21. April 2017 traf sich die Arbeitsgruppe der österreichischen Kinderkardiologinnen und Kinderkardiologen unter der Leitung von Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska, Vorstand der Kinder- und Jugendabteilung erstmals im Landesklinikum Wiener Neustadt.

Etwa 60 Kinderkardiologinnen und Kinderkardiologen aus ganz Österreich nahmen an diesem eineinhalb tägigen Treffen teil. Es wurden die aktuelle Versorgungslage der Herzkinder in Österreich, die entsprechende Ausbildung, sowie organisatorische und standespolitische Fragen thematisiert. Weiters kamen auch österreichische Herzchirurginnen und Herzchirurgen zu Wort, um die Expertinnen und Experten der Kinderkardiologie über neue OP-Techniken oder neue Erkenntnisse zu informieren.

Patientinnen und Patienten mit angeborenem Herzfehler benötigen selbst nach erfolgreicher interventioneller und operativer Behandlung meist eine lebenslange Betreuung. Die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten im Erwachsenenalter (sogenannte EMAH-Patienten – Erwachsene mit angeborenem Herzfehler), stellt eine besondere Herausforderung dar und bedarf einer engen Kooperation zwischen Kinderkardiologie und Erwachsenenkardiologie. Prim.a Dr.in Doris Ehringer-Schetitska freute sich deshalb besonders, dass auch der derzeitige Präsident der österreichischen Gesellschaft für Kardiologie, Prim. Univ. Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger an der wissenschaftlichen Sitzung teilgenommen hat. „Es ist uns ein Anliegen, dass die Betreuung zwischen Kinder- und Erwachsenenkardiologinnen und -kardiologen interdisziplinär erfolgt“, betont Prim.a Dr.in Ehringer-Schetiska.

„Dass die Arbeitsgruppe zur Kinderkardiologie ihre Tagung erstmals im Landesklinikum Wiener Neustadt abgehalten hat und so zahlreich von Expertinnen und Experten besucht wurde, freut uns ganz besonders“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt

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