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Sport/Gesundheit

08.01.2018

Weltweit bis zu 650.000 Influenza-Todesopfer pro Jahr

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen. Diese Hochrechnung beruht jedoch ausschließlich auf Todesfällen, die auf Influenza bedingte Atemwegserkrankungen zurückzuführen sind.

„Diese Zahlen verdeutlichen die weltweiten hohen sozio- ökonomischen Belastungen durch die saisonalen Influenza-Epidemien“ meint Peter Salama, verantwortlicher Direktor des Programms der WHO für gesundheitliche Notlagen. „Diese Zahlen betonen auch die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen in Hinblick auf die saisonalen Epidemien sowie für die Vorbereitung auf pandemische Ausbrüche.“

Die kürzlich im Journal „The Lancet“ publizierten Zahlen über die weltweite Influenza assoziierte Mortalität basieren auf der durch akute Atemwegsinfektionen bedingten Übersterblichkeit, die jährlich während der saisonalen Influenza-Ausbrüche beobachtet wird.

An der Erhebung der Daten der Studie über die jährliche globale Influenza-assoziierte Mortalität, die vom US-CDC durchgeführt wurde, war auch Monika Redlberger-Fritz vom Österreichischen Nationalen Influenza-Referenzlabor am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien (Leitung: Theresia Popow-Kraupp) in Zusammenarbeit mit Michael Kundi vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien beteiligt. Die für Österreich über einen Zeitraum von 15 Jahren hochgerechnete Anzahl der jährlichen Influenza-assoziierten Todesfälle basiert auf den Daten des Diagnostischen Influenza Netzwerks Österreich (DINÖ, www.influenza.at), das für die jährliche Überwachung der Influenza-Virusaktivität in Österreich vom Nationalen Referenzlabor für Influenza am Zentrum für Virologie betrieben wird.

Ältere und Menschen in armen Regionen sind besonders betroffen

Laut US-CDC treten bei Menschen, die älter als 75 Jahre sind, und bei jenen die in den ärmsten Regionen der Welt leben, die meisten Todesfälle auf. Die Länder südlich der Sahara zählen zu jenen mit dem größten Influenzamortalitätsrisiko, unmittelbar gefolgt von den östlichen Mittelmeerländern und Südostasien.

„Alle Länder, reiche und arme, große und kleine müssen zusammenarbeiten, um Ausbrüche von Influenza unter Kontrolle zu halten, bevor eine nächste Pandemie auftritt. Das heißt auch Kapazitäten aufzubauen, um Ausbrüche festzustellen und darauf reagieren zu können. Das beinhaltet die Gesundheitssysteme so auszubauen, dass die Gesundheit derjenigen, die am anfälligsten sind und die dem Risiko am meisten ausgesetzt sind, gestärkt wird.“ meinte Peter Salama.

Nahezu alle Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren mit Influenza bedingten Infektionen der unteren Atemwege treten in Entwicklungsländern auf, aber die weiteren Auswirkungen der saisonalen Influenza-Epidemien auf die Ärmsten der Welt sind noch nicht zur Gänze bekannt.

Die WHO arbeitet mit Partnern zusammen, um die globale Krankheitsbelastung durch die Influenza einzuschätzen, indem sie den Mitgliedsstaaten durch Beratung und Expertenwissen hilft, die Krankheitsbelastung durch Influenza und die wirtschaftlichen Folgen zu ermessen.

Es liegt nahe, dass zukünftige Beobachtungs- und Laborstudien über weitere Erkrankungen, die eine Influenza assoziierte Übersterblichkeit bedingen können, wie zum Beispiel kardiovaskuläre Erkrankungen, eine noch höhere Influenza assoziierte Mortalität ergeben werden.

Menschen in Gesundheitsberufen als Risikogruppe

Die WHO ermutigt Länder, der Influenza-Prävention Vorrang einzuräumen und nationale Schätzungen zu erstellen um die Präventionsstrategie dementsprechend festlegen zu können. Die jährliche Influenza-Impfung wird empfohlen, um eine Erkrankung und Komplikationen auf Grund einer Influenza-Infektion hintanzuhalten. Die Impfung ist besonders wichtig für Menschen, die ein erhöhtes Risiko von ernsthaften Influenza-Komplikationen eventuell sogar mit Todesfolge aufweisen und für Menschen in Gesundheitsberufen.

Die saisonale Influenza ist eine akute virale Infektion, die ganz leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und sich weltweit ausbreitet. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb einer Woche ohne medizinische Betreuung zu benötigen. Die häufigsten Erkrankungen der Atemwege im Zusammenhang mit der saisonalen Influenza, die möglicherweise zum Tod führen könnten, schließen Lungenentzündung und Bronchitis mit ein.

Die StudienautorInnen merken an, dass diese neuen Schätzungen der Influenza assoziierten Mortalität nur auf der durch akute Atemwegserkrankungen bedingten Übersterblichkeit während saisonaler Ausbrüche beschränkt sind. Um daher die tatsächlichen globalen Auswirkungen der saisonalen Influenza nicht zu unterschätzen, sind weitere Studien notwendig, die auch nicht respiratorisch bedingte Influenza-Todesfälle untersuchen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
29.05.2017

Hepatitis A in Europa und Österreich

Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht. Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht.

Hepatitis A ist weltweit verbreitet. Sie wird durch das Hepatitis A Virus (HAV) verursacht.

Der Mensch ist Hauptreservoir, die typische Art der Übertragung ist fäkal-oral, wie diese bei physischen Mensch-zu-Mensch Kontakt erfolgen kann sowie durch den Verzehr von mit HAV kontaminierten Lebensmittel und Wasser sowie durch die Berührung von mit HAV kontaminierten Gebrauchsgegenständen. Die Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) beträgt im Allgemeinen 3-6 Wochen. Die Erkrankung äußert sich meist durch Übelkeit, Oberbauchschmerzen bis hin zu einer Gelbsucht, die aber in der Regel vollständig ausheilt. Der Verlauf ist bei Kindern meist asymptomatisch oder mild, bei Erwachsenen allerdings nimmt der Erkrankungsverlauf an Schwere zu; ab dem 40. Lebensjahr bzw. bei Personen mit vorgeschädigter Leber besteht ein erhöhtes Risiko für einen letalen Ausgang der Erkrankung.

Information zu europaweitem Hepatitis A-Ausbruch

Das Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) berichtet in einem am 18.5.2017 aktualisierten „Risk Assessment“ über einen anhaltenden europaweiten Ausbruch von Hepatitis A: Seit Juni 2016 haben 15 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien, Schweden) 1.173 laborbestätigte Hepatitis A-Fälle mit Genotyp IA gemeldet. Auf Basis von Virus-Genotypisierung identifizierte man drei „Cluster“, Cluster VRD_521_2016, Cluster RIVM-HAV16-090 und Cluster V16-25801. Die meisten Krankheitsfälle betreffen erwachsene Männer, die Sex mit Männern haben (MSM); 80 Fälle traten bei Frauen auf.

Seit Beginn des Jahres 2017 (KW 01-KW 20/2017) wurden 103 Fälle von Hepatitis A im Österreichischen elektronischen Meldesystem registriert. Im Vergleich dazu wurden in der gleichen Zeitperiode in den Jahren 2016, 2015, 2014 und 2013 32,14, 27 und 34 Hepatitis A Fälle gemeldet.

Eine Zeitreihenanalyse der monatlichen Inzidenz seit 2009 weist auf einen Anstieg seit Juli 2016 hin. Von Juli 2016 bis Mai 2017 ist der geschätzte Anstieg der Hepatitis A Inzidenz 11,7 % pro Monat (95 % KI: 5,2 %-18,8 %) (Abbildung 1, 2 und Tabelle 2); 37,5 Prozent der seit Juli 2016 bis Mai 2017 registrierten 160 Fälle sind Männer im Alter zwischen 25 und 44 Jahren, das mediane Alter der 160 Fälle liegt bei 36 Jahren. Bei 19/35 Fällen der seit Juli 2016 identifizierten und an der Referenzzentrale für Hepatitis Viren genotypisierten Fälle wurden die drei europäischen Cluster Stämme (VRD_521_2016, RIVM-HAV16-090 und V16-25801) nachgewiesen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: CDC/Betty Partin
13.01.2018

Der zehnte Neujahrsempfang des LK Wiener Neustadt begeisterte die Festgäste mit „Kulinarik und Tanz“

LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA und Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger. LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA und Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger.

Die Arena Nova war dieses Jahr Schauplatz eines doppelten Jubiläums. Das Landesklinikum Wiener Neustadt feierte neben seinem zehnten Neujahrsempfang, auch das zehnte Jahr seit der Übernahme der Rechtsträgerschaft des Klinikums durch das Land Niederösterreich. Das diesjährige Motto des Neujahrsempfangs war „Kulinarik und Tanz“. Der Einladung der Klinikleitung folgten über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ehrengäste und Partner des Klinikums. Sie genossen einen entspannten und unterhaltsamen Abend mit einer Reihe von Höhepunkten.

„Das Jahr 2017 bot zahlreiche Höhepunkte für das Klinikum in Wiener Neustadt. Die Eröffnung des Kardiologischen Zentrums war einer davon. Damit setzen wir einen weiteren wesentlichen Schritt für die bestmögliche Gesundheitsversorgung. Mit diesem und vielen anderen Projekten, sowie unseren zahlreichen Um- und Zubauten an den verschiedenen Klinikstandorten stellen wir auch für die Zukunft die optimale medizinische und pflegerische Betreuung für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sicher. Zusätzlich zeigen wir mit der neuen Initiative für Landärzte Verantwortung und wollen hier auch im niedergelassenen Bereich für eine ausreichende Anzahl an Medizinerinnen und Medizinern garantieren. Hier im Landesklinikum Wiener Neustadt blicken wir mit dem Neujahrsempfang auf ein erfolgreiches Jahr zurück und gehen voller Elan in das Neue, in dem wir gemeinsam die Grundlage legen wollen, um das Klinikum der Zukunft aufzustellen“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

„Durch zahlreiche Akzente im vergangenen Jahr konnte eine noch bessere Patientenversorgung erzielt werden. Dies konnte zum Beispiel durch eine vor kurzem erstmalig angewendete narbenfreie Operationsmethode für Schilddrüsenerkrankungen erreicht werden. Somit zählt das Landesklinikum in Österreich einmal mehr zu den Vorreitern“, freut sich der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

Rückblickend auf die vergangenen Jahre hat sich im Landesklinikum so manches geändert. Neben strukturellen gab es auch personelle Änderungen. So wurde zum Beispiel die Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS in ihre wohlverdiente Pension verabschiedet. Die Nachfolgerin Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA, die die Position als Pflegedirektorin am Landesklinikum Wiener Neustadt ab März 2018 innehat, konnte im Rahmen der Feierlichkeiten vorgestellt werden. „Ich bin von der Veranstaltung sichtlich begeistert. Ich freue mich schon auf meine zukünftigen Aufgabenbereiche und auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so die „Neo“-Pflegedirektorin Christa Grosz.

Unter den zahlreichen Festgästen war auch Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Hausherr der Arena Nova, der sich nicht nur vom Neujahrsempfang begeistert zeigte sondern auch einen ersten Ausblick auf den Klinikneubau gab: „Dank eines Investments von 535 Millionen Euro durch das Land NÖ kann der Neubau des Klinikums auf dem Gelände der Civitas Nova entstehen. Die Planungen für den Neubau haben bereits begonnen. Mir ist es aber auch wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Bevölkerung ihre Wünsche und Anregungen über die Mailadresse klinik.neubau@wienerneustadt.lknoe.at übermitteln und so aktiv am Neubau mitwirken.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Foto Herbst
10.01.2018

Patienten stellen Bestnoten aus – Gratulation und Dank den MitarbeiterInnen

v.l.: Hebamme Brigitta Weidlich, Stv. Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW Mag. Peter Teix, LA Hermann Hauer, Stationsleitung Hebamme Sabine Lippert, MSc,  Prim. Dr. Albert Knauder, Regionalmanager der Thermenregion Mag. Viktor Benzia, Stv. Ärztl. Direktor Prim. Univ.Doz. Dr. Georg Röggla, Pflegedirektorin Maria Aichinger, MSc, MAS v.l.: Hebamme Brigitta Weidlich, Stv. Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW Mag. Peter Teix, LA Hermann Hauer, Stationsleitung Hebamme Sabine Lippert, MSc, Prim. Dr. Albert Knauder, Regionalmanager der Thermenregion Mag. Viktor Benzia, Stv. Ärztl. Direktor Prim. Univ.Doz. Dr. Georg Röggla, Pflegedirektorin Maria Aichinger, MSc, MAS

NEUNKIRCHEN – Vor kurzem wurden die Ergebnisse der 12. Patientenbefragung präsentiert, die einmal mehr gezeigt haben, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit ihren Kliniken hochzufrieden sind.

„Und diese Zufriedenheit ist vor allem auf das großartige Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den einzelnen Klinikstandorten zurück zu führen. Mit der Urkundenverleihung möchten wir einmal mehr Danke sagen. Danke für den unermüdlichen Einsatz für die Patientinnen und Patienten“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

In einem feierlichen Rahmen wurden kürzlich die Urkunden an die am besten bewerteten Kliniken und Stationen in der NÖ Landeskliniken-Holding Zentrale von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf übergeben. Nun sagte der Abgeordnete zum NÖ Landtag Hermann Hauer bei einem Besuch im Klinikum Danke!

„Trotz der steigenden Anforderungen, mit denen Sie alle konfrontiert sind, fühlen sich die Patientinnen und Patienten durch Ihr Engagement und Ihre sowohl fachlich als auch menschlich kompetente Arbeit im Landesklinikum Neunkirchen spitzenmäßig betreut. Dafür ein ganz großes Lob und Dankeschön Ihnen allen!“, so Hermann Hauer bei seinem Besuch. Gemeinsam mit Regionalmanager Mag. Viktor Benzia überbrachte er als Dankeschön den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stationen Psychiatrie 2 und der Geburtshilfe Geschenkkörbe mit regionalen Produkten und gratulierte recht herzlich zum hervorragenden Ergebnis.

In vielen Bereichen wurde das Landesklinikum Neunkirchen unter den Top 3 der großen Krankenanstalten hervorragend bewertet. So wurden die Ärztinnen und Ärzte des Hauses und auch der Servicebereich als die Besten aller großen NÖ - Häuser beurteilt! In der Gesamtwertung konnte das Landesklinikum Neunkirchen Platz zwei erreichen, ebenso bei der Kategorie „Image“. Weiters wurden die Geburtshilfe als best bewertete Geburtshilfe-Station LK >300 Betten und die Station Psychiatrie 2 als best bewertete Akutpsychiatrische Station ausgezeichnet.

Insgesamt bewerteten die Patientinnen und Patienten der NÖ Landes- und Universitätskliniken rund 250 Stationen und 18 medizinische Fächer an 25 Standorten.

Die Patientinnen und Patienten sind mit den Angeboten und den Leistungen in den NÖ Landes- und Universitätskliniken sehr zufrieden. Sowohl das Ärzteteam (94,03 Punkte) als auch das Pflegepersonal (95,70 Punkte) kamen dem maximalen Wert von 100 sehr nahe.

Bei der diesjährigen Befragung wurde zudem erstmals das Thema „Schmerz“ gezielt mit aufgenommen. Ausgefüllt wurden die Zusatzfragen von mehr als 3.100 Patientinnen und Patienten am ersten Tag nach einer OP. „Wir freuen uns, dass über 94 Prozent der Patientinnen und Patienten mit der postoperativen Schmerztherapie zufrieden waren“, so Dr. Markus Klamminger, stv. Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen
27.09.2017

"Cannabismedizin muss für PatientInnen zugänglich und leistbar sein"

Cannabismedizin muss für PatientInnen zugänglich und leistbar sein Cannabismedizin muss für PatientInnen zugänglich und leistbar sein

Die von Medizinern präsentierten Ergebnisse einer Befragung zum Thema Cannabis als Medizin zeigen eine hohe Zustimmung der Bevölkerung zu dieser Behandlungsmöglichkeit. Cannabismedizin wird erfolgreich in der Schmerztherapie, bei der Linderung von Nebenwirkungen von Chemotherapie und bei der Behandlung von einer Reihe von Krankheiten wie z.B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, eingesetzt.

„Wir Grünen setzen uns bereits seit einigen Jahren für Verbesserungen im Bereich Cannabismedizin ein. Derzeit sind nur teure Medikamente auf Cannabisbasis erhältlich, deren Kosten nur in ca. 30 Prozent der Fälle von den Krankenkassen übernommen werden. Wir fordern daher den Entfall der Chefarztpflicht für diese wirkungsvollen Medikamente. Cannabismedizin muss leistbar für die PatientInnen sein, die sie benötigen", meint die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein.

Die Grünen setzen sich auch dafür ein, dass Cannabisblüten wie in Deutschland nach ärztlicher Verschreibung in Apotheken bezogen werden können.

Nach dieser neuen deutschen Regelung hat das Gesundheitsministerium angekündigt, noch im Frühjahr 2017 eine ExpertInnengruppe rund um das Thema Cannabis auf Rezept einzurichten. Da nichts mehr dazu gemeldet wurde, haben die Grünen am 22.9.2017 eine parlamentarische Anfrage eingebracht, um Näheres über die ExpertInnengruppe (Mitglieder, Themen, Ergebnisse) zu erfahren.

Eine weitere wichtige Forderung ist die Fort- und Weiterbildung für ÄrztInnen über den Einsatz von Cannabis in der Medizin.

„Es muss in Österreich endlich ein Umdenken in Richtung Enttabuisierung der alten Heilpflanze Hanf stattfinden. Der Anbau von sogenanntem Medizinalhanf muss in staatlicher Kontrolle und mit verpflichtender Qualitätskontrolle stattfinden", meint Mückstein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.11.2017

Reger Austausch im Bereich der Neonatologie: Internationaler Frühchentag am LK Wr. Neustadt

Das Organisationsteam v.l.: Mag.a Barbara Polacek, Bereichsleitung DKKP Evelyne Peinsipp, MSc, DKKP Michaela Kinker, DKKP Tanja Köberl, Stationsleitung DKKP Sigrid Trobi und DKKP Michaela Jungmann. Das Organisationsteam v.l.: Mag.a Barbara Polacek, Bereichsleitung DKKP Evelyne Peinsipp, MSc, DKKP Michaela Kinker, DKKP Tanja Köberl, Stationsleitung DKKP Sigrid Trobi und DKKP Michaela Jungmann.

Auch heuer wurde der internationale Frühchentag am Landesklinikum Wiener Neustadt begangen. Aus diesem Anlass stand dieser jährlich stattfindende Elternnachmittag auf der Station für Neonatologie ganz unter dem Motto „Lass mir Zeit und schau mir zu“. Wie bereits in den vergangenen Jahren fand die Veranstaltung regen Zuspruch.

Beim Elternnachmittag im Landesklinikum Wiener Neustadt wurde den Kleinen ungestörter Platz für Bewegungserfahrung geboten. Ein vorbereiteter Spielraum lud die Kinder und deren Eltern ein zu spielen, zu entdecken und zu forschen. Es wurden verschiedenste altersgerechte Spielgegenstände mit unterschiedlichen Qualitäten angeboten, die das selbständige Spiel und die Eigeninitiative des Kindes unterstützen. Auch wurde Raum und Platz geschaffen, um den Austausch der individuellen Geschichten aus der Zeit im Krankenhaus der Familien von Frühgeborenen zu ermöglichen.

„Mit der Veranstaltung, zu der wir alle Eltern und ihre Frühchen, die wir im Landesklinikum Wiener Neustadt betreut haben einladen, möchten wir Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse von zu früh geborenen Babys schaffen. Gleichzeitig wollen wir damit alle verbundenen medizinischen, psychosozialen und finanziellen Herausforderungen aufzeigen“, erklärt DKKP Sigrid Trobi, Stationsleiterin der Neonatologie und pädiatrischen Intensiv- und Überwachungsstation.

In Österreich erblickt etwa jedes zehnte Baby zu früh das Licht der Welt, das heißt, es werden rund 8.000 Kinder pro Jahr vor der 37 Schwangerschaftswoche geboren. Durch die verkürzte Zeit im Mutterleib sind die Organe dieser so genannten „Frühchen“ noch nicht vollständig entwickelt und in ihrer Funktion eingeschränkt. Darüber hinaus besitzen die, zwischen der 33. und 35. Schwangerschaftswoche Geborenen, gerade mal 50 Prozent des Immunsystems Reifgeborener. Die Lungen der Frühgeborenen sind noch sehr klein und unterentwickelt, daher sind sie anfälliger für Infektionen und brauchen besonderen Schutz.

Das Team auf der Station für Neonatologie bemüht sich, den schmalen Pfad zwischen medizinischer Notwendigkeit und den Bedürfnissen der Eltern sowie des Frühgeborenen zu finden. „Besonders wichtig ist das Einbinden und die Integration der Familie, insbesondere der Eltern des Frühgeborenen, damit diese sich auf der Station wohl fühlen. Dadurch werden die natürlichen Kompetenzen der Eltern gestärkt, eine ganzheitliche Betreuung des Familiensystems garantiert und der bestmögliche Start für das neue Leben des Kindes gewährleistet“, erklärt Bereichsleiterin DKKP Evelyne Peinsipp, MSc abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
28.02.2017

Medikamente am Steuer – oft unterschätzt!

Medikamente am Steuer – oft unterschätzt! Medikamente am Steuer – oft unterschätzt!

Kopfweh, Fieber, Schwindel, Müdigkeit - Viele hat es heuer mit Erkältungen und Grippe erwischt. Aber: Gesundheitlich angeschlagen ein Kraftfahrzeug zu lenken, kann gefährlich werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man krank ist und Medikamente eingenommen hat.

Viele Österreicherinnen und Österreicher nehmen derzeit aufgrund einer Verkühlung, Erkältung oder Grippe Medikamente ein. Jedoch können bereits gewöhnliche Schmerzmittel, Mittel gegen Fieber oder Entzündungen sowie Hustensaft die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Dies gilt auch für rezeptfreie Präparate und pflanzlichen Heilmittel. Laut einer aktuellen Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) ist beinahe die Hälfte der 450 Befragten schon einmal krank und/oder unter Medikamenteneinfluss mit dem Auto unterwegs gewesen.

Warnhinweise beachten

Um sich über mögliche Beeinträchtigungen der Fahrtauglichkeit zu informieren, sollten Sie unbedingt immer den Beipackzettel des Medikaments vollständig durchlesen. Aber: Auch Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfweh oder allergische Reaktionen können die Verkehrstauglichkeit stark einschränken.

Mit Eigenverantwortung sicher ans Ziel - Checkliste

Fühle ich mich fit?

Habe ich Medikamente genommen?

Beeinflussen diese die Fahrtüchtigkeit?

Unsicher? Informieren Sie sich im Zweifelsfall bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: ASFINAG
23.02.2017

Abtreibungsschiff mit österreichischer Beteiligung kreuzt vor Guatemala

In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist. In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist.

Seit Jahren segelt es immer wieder in Länder, die Frauen eine Abtreibung verbieten, stets im Blickpunkt der Öffentlichkeit, um das Frauenrecht auf selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch ins Bewusstsein zu bringen: Das Abtreibungsschiff ist nun auf Einladung mehrerer lokaler Frauenrechtsvereinigungen* in Lateinamerika/Guatemala, um Frauen dort einen Schwangerschaftsabbruch in internationalen Gewässern zu ermöglichen. Gemeinsam mit der bekannten holländischen Ärztin und Abtreibungsaktivistin Rebecca Gomperts ist diesmal auch der österreichische Gynäkologe DDr. Christian Fiala mit an Bord. Er leitet das Gynmed Ambulatorium in Wien und Salzburg.

Christlicher Fundamentalismus

“Ich unterstütze diese wichtige aber nicht ganz ungefährliche Aktion, weil in Südamerika Frauen mit einer ungewollten Schwangerschaft immer noch nach den Gesetzen der ehemaligen Europäischen Kolonialmächte gerichtet werden. Während in den meisten westlichen Ländern eine demokratische Selbstbestimmung die katholische Bevormundung mit großem Aufwand auf ein zivilisiertes Maß zurückgedrängt werden konnte, bringt dieses überholte und menschenverachtende Weltbild dort immer noch viele Frauen in Lebensgefahr, weil sie zu illegalen und damit gefährlichen Schwangerschaftsabbrüchen gezwungen werden, so wie früher auch bei uns”, sagt Fiala.

Gesetze der ehemaligen Kolonialmächte

In Guatemala sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, so wie dies früher in Europa der Fall war und heute noch in fast allen ehemals kolonialisierten Ländern des Südens der Fall ist. Doch ungewollte Schwangerschaften lassen sich nicht durch ein Verbot der Abtreibung lösen: Jedes Jahr werden geschätzte 21 Millionen illegale und medizinisch gefährliche Schwangerschaftsabbrüche mit teils schweren Folgen für die Gesundheit und das Überleben von Frauen durchgeführt. Deshalb ist es das Ziel der spektakulären Protest-Aktion:

- die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs auch in Guatemala, so wie dies in Europa bereits vor 50 Jahren gemacht wurde,als Menschenrecht zu etablieren

- In den Schulen Aufklärung in den Unterricht einführen

- Zugang zu Verhütungsmitteln für die Bevölkerung schaffen

- Zugang zu Abtreibung nach medizinischen Standards ermöglichen

Ein Schiff erregt Aufsehen

Mit dem Schiff fahren Frauen 12 Meilen vor die Küste in internationale Gewässer und nehmen dort legal die Abtreibungspille. Diese medikamentöse Methode hat sich weltweit als medizinischer Standard etabliert, weil sie sehr sicher und wirksam ist. Das Schiff wird sich eine Woche in Guatemala aufhalten. Organisiert wird die Initiative von der Ärztin Rebecca Gomperts, die Frauen nach europäischen Standards berät und behandelt. Die Holländerin, die mit dem Abtreibungsschiff globale Bekanntheit erlangte, segelt seit Jahren in Länder in denen die Abtreibung verboten ist. Seit 2001 war das Schiff in Irland, Polen, Portugal, Spanien und Marokko und erregte stets großes mediales Aufsehen, und erhielt großen Zuspruch der Bevölkerung.

Women on Waves

Ist eine niederländische non-profit-Organisation, die für das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche kämpft. Sie wurde 1999 von Rebecca Gomperts gegründet. Die Organisation verfolgt das Ziel, Frauen in jenen Ländern zu helfen, in denen ihnen ein legaler und damit sicherer Abbruch verwehrt wird.

Die Hilfe wird auf einem Schiff angeboten, das mit Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch wünschen, in internationale Gewässer fährt, um die Behandlung dort legal durchzuführen.

Über Rebecca Gomperts

Die in Paramaribo, dem ehemaligen Holländisch-Guyana geborene Ärztin hat Medizin und Kunst studiert, eine Nautik-Schule besucht, ist mit Greenpeace auf der Rainbow Warrior II zur See gefahren und hat einen Roman geschrieben. 1999 hat sie dann die Organisation „Women on Waves“ gegründet. In Ergänzung dazu hat Dr. Gomperts auch die Organisation Women on Web ins Leben gerufen, welche die Medikamente für einen medikamentösen Abbruch weltweit an Frauen in allen Länder verschickt, in denen der Abbruch verboten ist. Vor kurzem erregte die Aktion internationale Aufmerksamkeit als eine Drohne die Abtreibungspille nach Polen und Irland flog.

www.womenonweb.org

Abtreibungsverbot tötet Frauen

47.000 Frauen sterben jährlich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) an laienhaft durchgeführten Abtreibungen, weil die Frauen in einem Land leben, in welchem dieser verboten ist. Die Abtreibungspille wurde von der WHO auf die Liste der essentiellen Medikamente gesetzt. Jedes Jahr entscheiden sich weltweit etwa 43 Millionen Frauen aller Länder, Kulturen und Religionen, ihre Schwangerschaft zu beenden. 21 Millionen dieser Abtreibungen finden laut WHO unter illegalen und lebensgefährlichen Bedingungen statt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: womenonwaves.org
15.12.2017

Urkundenverleihung Patientenbefragung: Gutes Zeugnis für das Landesklinikum Wiener Neustadt

Vor kurzem wurden die Ergebnisse der 12. Patientenbefragung präsentiert, die einmal mehr gezeigt haben, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit ihren Kliniken hochzufrieden sind. Im Landesklinikum Wiener Neustadt durfte man sich über ein gutes Zeugnis der Patientinnen und Patienten freuen.

Insgesamt bewerteten die Patientinnen und Patienten der NÖ Landes- und Universitätskliniken rund 250 Stationen und 18 medizinische Fächer an 25 Standorten. Die Patientinnen und Patienten sind mit den Angeboten und den Leistungen in den NÖ Landes- und Universitätskliniken sehr zufrieden. Sowohl das Ärzteteam (94,03 Punkte) als auch das Pflegepersonal (95,70 Punkte) kamen dem maximalen Wert von 100 sehr nahe. Bei der diesjährigen Befragung wurde zudem erstmals das Thema „Schmerz“ gezielt mit aufgenommen. Ausgefüllt wurden die Zusatzfragen von mehr als 3.100 Patientinnen und Patienten am ersten Tag nach einer OP.

Deshalb wurde nun auch den am besten bewerteten Stationen des Landesklinikums Wiener Neustadt Dank und Anerkennung ausgesprochen. In einem feierlichen Rahmen wurden die Urkunden in der NÖ Landeskliniken-Holding Zentrale für die Abteilung Dermatologie und Venerologie sowie für die Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf übergeben.

„Und diese Zufriedenheit ist vor allem auf das großartige Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den einzelnen Klinikstandorten zurück zu führen. Mit der Urkundenverleihung möchten wir einmal mehr Danke sagen. Danke für den unermüdlichen Einsatz für die Patientinnen und Patienten“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

„Es freut mich sehr, dass das Landesklinikum Wiener Neustadt wieder ausgezeichnet wurde. Ich gratuliere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrer hervorragenden Leistung“, ist die stv. Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA stolz auf das tolle Feedback.

In den folgenden Kategorien wurden Urkunden vergeben:

• Die am besten bewertete Station pro Fach

• Holdingweit die drei am besten bewerteten Stationen (Kategorie Akutkrankenhäuser)

• Holdingweit die drei am besten bewerteten Stationen (Kategorie Sonderkrankenanstalten)

• Die zwei am besten bewerteten Kliniken (Sonderkrankenanstalten)

• Die drei am besten bewerteten Kliniken über 300 Betten

• Die drei am besten bewerteten Kliniken unter 300 Betten

• Bester Rücklauf in einer Sonderkrankenanstalt

• Bester Rücklauf in einem Akutkrankenhaus

Die Patientenbefragung der NÖ Landeskliniken-Holding, die heuer bereits zum 12. Mal durchgeführt wurde, ist ein Feedback aus erster Hand und damit ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung und –steigerung. Denn die Patientinnen und Patienten berichten über ihre persönlichen Erfahrungen, bewerten unter anderem Behandlungs- und Servicequalität und geben auch wichtige Anregungen für weitere Verbesserungen. Deshalb gilt ein großer Dank auch den Patientinnen und Patienten für die Teilnahme.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F.
14.12.2017

Neue Immuntherapie verhindert Tumorwachstum

Christian Becker "schneidert" Moleküle für moderne medizinische und biotechnologische Anwendungen Christian Becker "schneidert" Moleküle für moderne medizinische und biotechnologische Anwendungen

Immunonkologische Therapien sind ein neuer Ansatz, dass menschliche Verteidigungssystem gegen Krebserkrankungen, die von körpereigenen Zellen verursacht werden, in Stellung zu bringen. Ein Team um Christian Becker von der Fakultät für Chemie der Universität Wien hat nun eine neue Methode entwickelt, bei der die Krebszellen als Bakterien gekennzeichnet werden. Dies gelingt mit einem vollständig synthetisch hergestellten Molekül, das zur Aktivierung des angeborenen Immunsystems führt, welches wiederum effizient die Entstehung eines Tumors verhindert. Diese Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin "Scientific Reports".

Die ForscherInnen haben für diese Arbeit zusammen mit der Syntab Therapeutics GmbH und KollegInnen an der Universitätsklinik Aachen ein neues Molekül synthetisiert, welches ein Integrin spezifisch bindet, das besonders häufig bei bestimmten Krebszellen auftritt. Gleichzeitig hat das Molekül ein bakterielles Erkennungssignal, das bestimmte Immunzellen aktiviert. Diese bekämpfen die markierten Krebszellen und verhindern das Entstehen eines Tumors, wie in ersten Versuchen gezeigt werden konnte.

Erfolg durch Kombination von Chemie und Biologie

"Durch die Verknüpfung chemisch-synthetischer Methoden mit den grundlegenden Prozessen der angeborenen Immunität haben wir eine neue Molekülklasse entwickelt, die zwischen den weitverbreiteten Krebstherapeutika angesiedelt ist“, erklärt Christian Becker vom Institut für Biologische Chemie der Universität Wien. Die hohe Flexibilität bei der Synthese solcher Moleküle, die aus einer Mischung aus Peptiden und Polymeren bestehen, ermöglicht die schnelle Abwandlung dieser Immun-Engager auf andere Oberflächenmarker und damit auf andere Krankheitsbilder.

Neue Therapien

Die chemische Synthese der Immun-Engager und die Kombination mit nicht-biologischen Bestandteilen erhöht die biologische Stabilität und ermöglicht – auch aufgrund der geringen Größe im Vergleich zu Antikörpern – eine bessere Gewebedurchdringung. "Es ist ein großer Vorteil, die positiven Eigenschaften von Antikörpern mit jenen von kleinen, chemisch zugänglichen Molekülen zu vereinen", erklärt Becker. Besonders der schnelle synthetische Zugang zu solchen Molekülen und die einfache Anpassung an verschiedenen Zelltypen macht solche Immun-Engager auch für andere Anwendungen interessant, z.B. im Bereich der entzündlichen und Autoimmun-Erkrankungen.

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07.12.2017

Feierliche Eröffnung des neuen Kardiologischen Zentrums am Landesklinikum Wiener Neustadt

Beim Rundgang im neuen Kardiologischen Zentrum v.l: Bürgermeister der Stadt Wiener Neustadt, Klubobmann Abgeordneter zum NÖ Landtag Klaus Schneeberger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner. Beim Rundgang im neuen Kardiologischen Zentrum v.l: Bürgermeister der Stadt Wiener Neustadt, Klubobmann Abgeordneter zum NÖ Landtag Klaus Schneeberger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner.

Erkrankung des Herzkreislaufsystems nehmen, nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung in Österreich, laufend zu. Daher hat sich das Land Niederösterreich entschlossen ein neues Kardiologisches Zentrum am Landesklinikum Wiener Neustadt zu errichten. Nun wurde der rund 1,5 Millionen teure Zubau des Landesklinikums in Anwesenheit von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner feierlich eröffnet.

Um in der Thermenregion die bestmögliche Versorgung in den Fachbereichen Kardiologie und Neurologie sicherzustellen, erfolgt eine Schwerpunktbildung in der Kardiologie am Landesklinikum Wiener Neustadt und 2018 der Aufbau einer neuen neurologischen Abteilung am Klinikstandort Mödling. Für die Bevölkerung wird dadurch zum einen aufgrund der Bündelung von Ressourcen, Kompetenzen und Fachexpertisen und zum anderen durch eine Kapazitätserweiterung eine optimierte Behandlung sichergestellt.

„Künftig wird die gesamte interventionelle kardiologische Versorgung durch das Landesklinikum Wiener Neustadt erfolgen. Gleichzeitig bleibt die kardiologische Basisversorgung im Rahmen der Abteilung für Innere Medizin am Klinikstandort Mödling bestehen. Die bisherigen Versorgungsaufgaben des Klinikstandorts Mödling im Myocardinfarktnetzwerk Thermenregion – Burgenland werden durch das Landesklinikum Wiener Neustadt übernommen“, so der Medizinische Geschäftsführer Dr. Robert Griessner.

Das Land Niederösterreich hat sich dazu bekannt, diesen Schwerpunkt in Wiener Neustadt zu etablieren und ein Kardiologisches Kompetenzzentrum aufzubauen, welches in Österreich sonst nur schwer zu finden ist. „Solch ein umfangreiches Projekt kann nur durch den Gestaltungswillen aller Beteiligten getragen werden, der definitiv vorhanden war“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Eine Veränderung in solch einem Ausmaß stellt auch das Personal vor eine sehr große Herausforderung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums Wiener Neustadt haben diese jedoch bravourös gemeistert. Die Patientinnen und Patienten können sich bei einem derart motivierten und positiv denkenden Personal gut aufgehoben fühlen.

„Ich möchte mich bei allen Projektbeteiligten für das große Engagement und deren Einsatz bedanken. Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser wichtigstes Kapital im Gesundheitsbereich sind, haben wir versucht die Arbeitsbedingungen im Kardiologischen Zentrum so angenehm wie möglich zu gestalten“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner abschließend.

Das neue Kardiologische Zentrum ermöglicht jährlich in etwa folgende medizinische Behandlungen:

• 2.800 Koronarangiographien

• 1.200 Koronarinterventionen

• 400 Katheterablationen

o 220 Pulmonalvenenisolationen (Vorhofflimmern)

o 40 ventrikuläre Tachykardien

o 140 Supraventrikuläre Tachykardien

• 20 Mitralklappen-Interventionen

• 40 Vorhofohr-Verschlüsse

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04.12.2017

Der Beginn einer neuen Reise – Silvia Mandl wurde in die wohlverdiente Pension verabschiedet

v.l.n.r.: Stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA, Silvia Mandl und Bereichsleitung DKKP Evelyne Peinsipp, MSc. v.l.n.r.: Stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA, Silvia Mandl und Bereichsleitung DKKP Evelyne Peinsipp, MSc.

Seit dem Jahr 2006 war Frau Silvia Mandl für das Landesklinikum in verschiedenen Bereichen tätig. Nun tritt sie ihren „Un“-Ruhestand an.

Im Sommer des Jahres 2006 begann der berufliche Werdegang von Frau Mandl als Assistentin im OP – Bereich im Krankenhaus Wiener Neustadt, wo sie zwei Jahre tätig war. Um sich beruflich weiterzuentwickeln und sich neuen Herausforderungen zu stellen wechselte sie 2008 ihren Aufgabenbereich und führte seit diesem Zeitpunkt OP – Bettenfahrten und Stationsaufgaben auf der Kinder- und Jugendabteilung durch. In all den Jahren war Frau Mandl stets mit voller Begeisterung und Engagement bei der Arbeit.

„Die Jahre die ich im Landesklinikum Wiener Neustadt arbeiten durfte, sind wie im Fluge vergangen. Gerade deswegen ist es für mich ein ungewohntes Gefühl nun bald nicht mehr im Klinikum tätig zu sein. Ganz besonders werde ich meine Kolleginnen und Kollegen vermissen, denn wir sind als Team zusammengewachsen. Es war eine sehr schöne Zeit mit viel Abwechslung“, freut sich Silvia Mandl.

Die „Neo- Pensionistin“ blickt mit vollem Elan ihrem zukünftigen Lebensabschnitt entgegen. Zu Beginn sind schon einige sportliche Aktivitäten geplant, wie zum Beispiel ein Skiurlaub in St. Johann im Pongau sowie Nordic Walking Touren in ihrer näheren Umgebung. Darüber hinaus ist für nächstes Jahr eine Kreuzfahrt nach Kroatien und Griechenland geplant. Da Frau Mandl auch ein Wochenendhaus am Neufelder See besitzt, möchte sie dort mehr Zeit verbringen um sich vermehrt ihrem Garten widmen zu können.

Die stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA verabschiedete sich im Namen des Landesklinikums Wiener Neustadt von der engagierten Mitarbeiterin: „Frau Silvia Mandl wird uns als Mitarbeiterin in ausgezeichneter Erinnerung bleiben. Wir wünschen ihr alles Gute, vor allem viel Gesundheit für ihre weitere Zukunft und den neuen Lebensabschnitt.“

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26.11.2017

Jede zweite Blutspende kommt aus Niederösterreich

Jede zweite Blutspende kommt aus Niederösterreich Jede zweite Blutspende kommt aus Niederösterreich

Österreichs größtes Bundesland ist für die Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und das Burgenland traditionell ein guter Boden. Knapp die Hälfte der jährlich rund 135.000 Blutspenden stammt von einer Blutspendeaktion in Niederösterreich. „Die Zahl der registrierten Blutspender ist in Niederösterreich trotz annähernd gleicher Einwohneranzahl fast doppelt so hoch wie in Wien“, erklärt der Leiter der Aktionsplanung in der Blutspendezentrale, Markus Mottl, im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Dieser Trend spiegelt sich auch beim durchschnittlichen Blutspender wider. „Wie wir aus unseren Daten herauslesen können, ist der durchschnittliche Blutspender 45 Jahre alt, wohnt in einer ländlichen Region und geht 1,5 Mal pro Jahr zu einer Blutspende“, berichtet Mottl. Mit einer Aufteilung von zwei Dritteln zu einem Drittel gehen zudem Männer häufiger Blut spenden als Frauen.

Die fleißigsten Blutspender in Niederösterreich sind in Langenlois zu finden, wo bei einer einzigen eintägigen Blutspendeaktion 263 Teilnehmer begrüßt werden konnten. Dem gegenüber steht ein Termin in einem niederösterreichischen Unternehmen, von dem die Mitarbeiter der Blutspendezentrale gerade einmal mit 15 Blutkonserven nach Hause gefahren sind. Die emsigste Person in Sachen Blut- und Komponentenspenden wohnt in Theresienfeld im Bezirk Wiener Neustadt. Sie hat sich bis jetzt 350mal in den Dienst der guten Sache gestellt.

Zu den Abnehmern der Blutkonserven zählen 31 Krankenhäuser in Wien und 21 in Niederösterreich. In der Blutspendezentrale sind mehr als 6.000 Blutkonserven gelagert.

Der logistische Aufwand, der hinter den Blutspendeaktionen steckt, ist enorm. Pro Jahr legen die 33 Fahrzeuge, aus denen der Fuhrpark der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und das Burgenland besteht, mehr als eine Million Kilometer zurück. „2016 sind wir mit unserer Flotte exakt 1.039.181 Kilometer gefahren“, weiß Markus Mottl. Das entspricht rund 26 Erdumrundungen.

Nachholbedarf bei der Zahl der Blutspenden sieht Markus Mottl speziell während der Sommermonate und in der Vorweihnachtszeit. „Für uns ist jede Blutspende wichtig. Wenn sich jemand dann auch noch in der oft hektischen Vorweihnachtszeit die halbe Stunde für den Besuch einer Blutspendeaktion nimmt, ist das für uns so etwas wie ein kleines Weihnachtsgeschenk.“

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03.01.2018

Neue Operationstechnik in Österreich: Narbenfreie Schilddrüsen-OP im Landesklinikum Wr. Neustadt

v.l: Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Oberarzt Dr. Günther Klein, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und OÄ Dr.in Linda Michlmayr. v.l: Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Oberarzt Dr. Günther Klein, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und OÄ Dr.in Linda Michlmayr.

Im Landesklinikum Wr. Neustadt wird österreichweit erstmals eine narbenfreie Operationsmethode für Schilddrüsenerkrankungen angewendet. Damit zählt das Landesklinikum einmal mehr zu den Vorreitern.

Dr. Angkoon Anuwong M.D. aus Thailand ist anerkannter Experte für die narbenfreie Operationstechnik in der Schilddrüsenchirurgie. Als Gast im Landesklinikum brachte er diese neuartige Technik nach Österreich.

Die erste Schilddrüsen-OP dieser Art in Österreich wurde im Rahmen einer sogenannten „Teaching-Operation“ durchgeführt. Ermöglicht hat dies eine Kooperation zwischen der Alexianer Klinik Krefeld (Deutschland) und der chirurgischen Abteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt. Dr. Elias Karakas; Chefarzt Alexianer Klinik Krefeld und OA Dr. Günther Klein, Chirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt wendeten gemeinsam mit Prof. Anuwong zum ersten Mal in Österreich diese innovative Operationstechnik an. „Mittlerweile wurden am Landesklinikum bereits zehn Patienten mit dieser neuen Technik operiert und wir werden sie zukünftig noch häufiger einsetzen“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

„Diese Operationstechnik wird vor allem in den USA und in Asien verwendet. Sie erlaubt es, die Schilddrüse transoral – das heißt über drei kleine Schnitte – zu operieren. Die Schnitte werden zwischen Unterkiefer und Unterlippe gesetzt und sind kaum sichtbar. Dadurch bleibt der Hals narbenfrei“, schwärmt Oberarzt Dr. Günther Klein.

LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf gratulierte dem Ärzteteam in Wiener Neustadt und lobte die hohe Expertise und das Engagement: „Durch internationale Kooperationen und den Einsatz unserer Ärztinnen und Ärzte ist es möglich Spitzenmedizin auf dem neuesten Stand nach Niederösterreich zu bringen. Die neue Operationsmethode ist hier ein weiterer wichtiger Meilenstein für die betroffenen Patientinnen und Patienten.“

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30.11.2017

Joachim Kettenbach übernimmt die Leitung des Zentralröntgeninstituts am LK Wr. Neustadt

Portrait Dr. Joachim Kettenbach Portrait Dr. Joachim Kettenbach

Mit Jänner übernimmt Dr. Joachim Kettenbach die Leitung des Zentralröntgeninstituts für Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin am Landesklinikum Wiener Neustadt. Der erprobte Mediziner wird all seine Erfahrungen in die Weiterentwicklung der Schlaganfall- und Tumortherapie einbringen.

„Ich möchte ein Vorbild für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein und diese für neue Herausforderungen motivieren.“ Das ist eines der Ziele von Dr. Joachim Kettenbach, dem neuen Leiter des Zentralröntgeninstituts im Landesklinikum Wiener Neustadt. Kettenbach, der 1960 geboren wurde und in Graz und in Wien studierte, arbeitete in einigen Kliniken in Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus kann er auf die Erfahrungen eines zweijährigen Forschungsaufenthalts an der Harvard Medical School, die er im Zeitraum von 1996 bis 1998 in Boston besucht hat, zurückgreifen. Zuletzt war er als Oberarzt am Institut für Medizinische Radiologie, Diagnostik und Intervention am Universitätsklinikum St. Pölten-Lilienfeld tätig. Darüber hinaus hat er sich auch als Lektor an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, an der Medizinischen Universität Wien sowie am Fachcampus Wien einen Namen gemacht. Mit Jänner übernimmt er nun die Position als Leiter im Zentralröntgeninstitut in Wiener Neustadt.

Neben seinen beruflichen Tätigkeiten war er auch in diversen Organisationen mit unterschiedlichen Aufgaben betraut. So hatte er zum Beispiel von 2001 bis 2003 die Leitung der Arbeitsgemeinschaft für minimal-invasive Therapie in der Österreichischen Röntgengesellschaft (ÖRG) inne. Des Weiteren war er von 2007 bis 2010 Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (OeGIR). Seit 2010 ist Dr. Kettenbach auch als wissenschaftlicher Berater für das ARTORG Center an der Universität Bern sowie für das Austrian Center for Medical Innovation and Technology (ACMIT) in Wiener Neustadt tätig.

Als neuer Leiter des Zentralröntgeninstituts für Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin möchte er den Patientinnen und Patienten neben einem breiten radiologischen Spektrum auch eine hohe Befundqualität sowie kurze Befundlaufzeiten bieten. Das erweiterte Versorgungsspektrum soll durch den Ausbau der interventionellen Eingriffe zur Schlaganfall- und Tumortherapie gewährleistet werden. Die Übermittlung hochwertiger Bilddaten an Zuweiser soll durch die Einführung eines neuen Picture Archiving and Communication System (PACS) erzielt werden. Dr. Kettenbach möchte auch die Zusammenarbeit mit den einzelnen Kliniken in der Thermenregion sowie mit MedAustron vertiefen.

Im Klinikum ist vor allem eine Verbesserung der Zusammenarbeit mit Chirurgie, Onkologie und der Strahlentherapie das Ziel. So kann mit interventionell-radiologischen Verfahren nicht nur die Wirkung einer Tumortherapie maximiert sondern auch deren Kosten minimiert werden. „Um diese Ziele zu erreichen, benötigt es viel Engagement und klare Vorgaben. Für diese Aufgaben wünsche ich viel Kraft und Energie“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA abschließend.

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22.11.2017

Tag der gesunden Raumluft: Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Raumluft abhängig

v.l.n.r.: Komm.-Rat Anton Koller, Fachgruppenobmann WKO-Gesundheitsberufe, Mag. Manuela Lanzinger,Fachberatung Umweltbildung "die umweltberatung", Mag. Thomas Schlatte, Plattformsprecher MeineRaumluft.at, Erwin Stella v.l.n.r.: Komm.-Rat Anton Koller, Fachgruppenobmann WKO-Gesundheitsberufe, Mag. Manuela Lanzinger,Fachberatung Umweltbildung "die umweltberatung", Mag. Thomas Schlatte, Plattformsprecher MeineRaumluft.at, Erwin Stella

Die Plattform „MeineRaumluft.at“ weist am Tag der gesunden Raumluft, dem 22.11., in Projektkooperation mit "die umweltberatung" und der WKO-Gesundheitsberufe, erneut auf Bedeutung und Auswirkungen der Qualität der Raumluft in Zusammenhang mit Gesundheit und Lebensqualität hin. Aktuelle Themen sind die neuesten Ergebnisse aus den österreichweiten umfangreichen Messungen in Büroräumen sowie die erstmalige Präsentation eines kompakten Raumluft-Leitfadens für den Wohn-, Schul- und Arbeitsbereich im deutschen Sprachraum.

Trockener Arbeitsalltag

Bereits seit über zwei Jahren bieten die WKO Gesundheitsberufe über die Bundesinnung der Augenoptiker/Optometristen gemeinsam mit der Plattform MeineRaumluft.at Unternehmen ein kostenloses Mess- und Beratungsservice österreichweit an: Dabei werden Arbeitsplätze auf Luftqualität, generelles körperliches Wohlbefinden und Augengesundheit bewertet. Die aktuellen Daten aus 248 Büromessungen und 422 untersuchten Arbeitsplätzen zeigen ein durchaus bedenkliches Bild. Einer der großen Sorgenfaktoren ist die relative Luftfeuchtigkeit: Diese liegt im Durchschnitt am unteren Ende von knapp über 40 %. Bei nahezu einem Drittel aller Messungen lag die Luftfeuchtigkeit sogar unter diesem Wert. Neben häufig auftretenden Augenproblemen (Office-Eye-Syndrom) kann die zu trockene Luft außerdem zu austrocknenden Schleimhäuten, damit einhergehender erhöhter Infektionsrate sowie Hautreizungen führen.

Zu hoher Kohlendioxid-Gehalt in Schulen und Büros

CO2 steht aktuell im Rahmen der Klimawandeldiskussion wieder intensiv im Fokus. CO2 gilt als Leitwert für die generelle Luftqualität und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit. Bereits bei 1.000 ppm (0,1 Vol%) CO2-Konzentration in der Raumluft empfinden ein Fünftel aller Menschen die Raumluftqualität als unbefriedigend. Die CO2-Konzentration in Innenräumen wird allerdings weiterhin stiefmütterlich behandelt. Hier ist der CO2-Gehalt durch unsere Atmung hauptsächlich hausgemacht. Über geeignete Maßnahmen (Fensterlüftung, Lüftungsanlagen etc.) sind zu hohe Konzentrationen leicht zu vermeiden.

Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Raumluftqualität abhängig

1.000 ppm CO2-Konzentration in der Raumluft sind ebenfalls als guter Anhaltspunkt, wenn es um die Raumluft in Büros geht. Auch wenn dieser Wert bei Büromessungen oft nur knapp erreicht wird, ist es bedenklich, dass diese Grenze bei knapp einem Fünftel aller Messungen (19 %) bereits überschritten wurde. Bei jeder zehnten Messung lag der Wert gar über 1.400 ppm.

„Neben der teilweise bedenklichen Raumluftqualität in Büros, führt die permanente Bildschirmarbeit zu Augen- und Sehbeschwerden. Hinzu kommen durch mangelnde Bewegung und verkrümmte Haltung weitere Problemen im gesamten Bewegungsapparat - wie z.B. im Bereich von Schultern oder Nacken. Damit leiden nicht nur die Befindlichkeit und Gesundheit, sondern auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, zeigt KommRat Anton Koller von der WKO Fachgruppe Gesundheitsberufe auf.

Präsentation eines Raumluft-Leitfadens für Wohn-, Schul- und Arbeitsbereich

Mit den umfassenden Daten aus den Büromessungen und den Daten aus einer von der Plattform MeineRaumluft.at bereits durchgeführten Messstudie in über 1.000 Schulklassen liegen unverrückbare Erkenntnisse zur Raumluftqualität in Österreich vor. Dies hat die Plattform MeineRaumluft.at dazu veranlasst, in enger Zusammenarbeit mit "die umweltberatung" und der WKO-Gesundheitsberufe, erstmalig im deutschsprachigen Raum, einen kompakten Leitfaden für eine gesunde Raumluft zu erarbeiten. „"Natürlich kann und soll jede Person einen Beitrag zum Schutz des Klimas und damit der Luftqualität beitragen – aber unmittelbaren Einfluss auf die Luftqualität haben wir nur im Innenraum". Der MeineRaumluft-Leitfaden zielt darauf ab, wesentliche Qualitätsfaktoren aufzuzeigen und praktikable Tipps zur Verbesserung der Raumluft zu geben“, begründet Mag. Thomas Schlatte Sprecher der Plattform MeineRaumluft.at die Initiative.

Mit dem Raumluft-Leitfaden durch den Wohn-, Arbeits- und Schulalltag

Die meiste Zeit unseres Lebens – nämlich ca. 90 % – halten wir uns in Innenräumen auf. Die eigenen vier Wände, der Arbeitsplatz und der Klassenraum haben den größten Anteil. Der kompakte Raumluft-Leitfaden zeigt auf, mit welchen einfachen Maßnahmen das Raumklima verbessert und optimiert werden kann. Ein gesonderter Teil des Raumluft-Leitfadens widmet sich dem Neubau, der Sanierung und Renovierung. Vor Beginn einer Bauphase ist es am einfachsten und auch kosteneffizientesten auf ein gesundes Raumklima - insbesondere bei der Auswahl von Baustoffen und Technologien - zu achten.

„Der Raumluft-Leitfaden ist für den Alltagsgebrauch als praxisorientierter Ratgeber gedacht. Er zeigt, wie wir Einfluss auf die Raumluft und damit auf unsere Gesundheit nehmen können“, zeigt sich DI Markus Piringer von "die umweltberatung" überzeugt, damit an einer Bewusstseinsbildung und Verhaltensänderung beizutragen.

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12.10.2017

Unabhängigkeit: ein weit entferntes Ziel für viele Menschen mit Behinderungen

„Menschen mit Behinderungen haben zu häufig keine Wahl und keine Kontrolle über ihr Leben“, erläutert FRA-Direktor Michael O’Flaherty. „Menschen mit Behinderungen haben zu häufig keine Wahl und keine Kontrolle über ihr Leben“, erläutert FRA-Direktor Michael O’Flaherty.

Noch immer leben viele Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen. Dadurch werden sie häufig isoliert, an den Rand gedrängt und können kein vollständig unabhängiges Leben führen. Sie sind schlechteren Bedingungen ausgesetzt als Menschen ohne Behinderung. Die neuen Berichte der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) zeigen, dass die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen systematisch anders organisiert und finanziert werden muss. Die Berichte enthalten Vorschläge dazu, was Menschen mit Behinderungen von der EU und den Mitgliedstaaten benötigen, damit sie mit gemeindenaher Unterstützung unabhängig leben, einfach öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder einkaufen gehen können.

„Menschen mit Behinderungen haben zu häufig keine Wahl und keine Kontrolle über ihr Leben“, erläutert FRA-Direktor Michael O’Flaherty. „Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben sich zwar verpflichtet, Menschen mit Behinderung bei der Wahrnehmung ihrer Rechte auf ein unabhängiges Leben zu unterstützen, aber in der Realität funktioniert das nur unzulänglich. Diese Berichte sind ein Alarmsignal. Sie zeigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, wie sie sicherstellen können, dass diese Rechte europaweit in vollem Maße umgesetzt werden.“

Die Berichte zum Thema „Vom Leben in Einrichtungen zum Leben in der Gemeinschaft“ (From institutions to community living) untersuchen in verschiedenen Aspekten, wie ein Leben in Einrichtungen von einem Leben in der Gemeinschaft abgelöst werden kann – ein Recht, dass in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert ist. Behandelt werden folgende Themen: Deinstitutionalisierungspläne und -verpflichtungen, Finanzierung und die Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen.

Wie die Berichte zeigen, haben viele Mitgliedstaaten Desinstitutionalisierungspläne, die sie dazu verpflichten, allen Menschen mit Behinderungen ein unabhängiges Leben zu ermöglichen. Der Übergang von Institutionen zu gemeindenaher Unterstützung ist eine Bedingung des EU-Strukturfonds, um Gelder zu erhalten. Trotzdem fehlen bei den Strategien oft die passende finanzielle Unterstützung, klare Zeitrahmen und Zielvorgaben, und Behindertenorganisationen werden nicht richtig eingebunden, was Fortschritte verzögert. Darüber hinaus unterstützen viele Mitgliedstaaten noch immer Einrichtungen finanziell.

Hinzu kommt, dass die vielen verschiedenen nationalen und lokalen Behörden, die Unterstützung bieten, nicht ausreichend zusammenarbeiten. So leben Menschen mit Behinderungen gemeinhin unter schlechteren Bedingungen als Menschen ohne Behinderungen. Dies gilt besonders für Menschen mit schweren Behinderungen, die sich dadurch häufig ausgeschlossen und ohne Kontrolle über ihr Leben fühlen.

Hier wird deutlich: Um Einrichtungen zu schließen und ein Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen, sind klare, mit angemessenen Ressourcen ausgestattete Pläne nötig, die die Finanzierung und Verantwortlichkeiten festlegen, z.B. um verschiedenartige Möglichkeiten für qualifizierte persönliche Hilfe zu schaffen. Es sollte eine angemessene gemeindenahe Unterstützung geben, um Menschen mit Behinderungen zu helfen, wenn sie Einrichtungen verlassen. Daher ist es unabdinglich, tägliche Dienstleistungen wie öffentlichen Nahverkehr, medizinische Versorgung und Bildung zugänglich zu machen. Menschen mit Behinderungen und ihre repräsentativen Organisationen in Entscheidungsfindungen und Überwachungsprozesse einzubinden, ist ein weiterer Schlüsselfaktor, um sicherzustellen, dass ihren Bedürfnissen entsprochen wird – damit sie ihr Recht auf ein unabhängiges Leben wahrnehmen können.

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11.01.2018

Herzliches Dankeschön für die hervorragende Arbeit am Landesklinikum Wiener Neustadt

Dermatologie und Venerologie v.l: OA Dr. Stefan Scholz, der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich, Bereichsleiterin DGKP Heidi Leitgeb, Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, DGKP Martina Kutscher, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia, Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrates DGKP Gerlinde Buchinger und der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA. Dermatologie und Venerologie v.l: OA Dr. Stefan Scholz, der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich, Bereichsleiterin DGKP Heidi Leitgeb, Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, DGKP Martina Kutscher, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia, Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrates DGKP Gerlinde Buchinger und der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

Die zwölfte Patientenbefragung, die einmal mehr gezeigt hat, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit ihren Kliniken hochzufrieden sind, brachte auch für das Landesklinikum Wiener Neustadt ein sehr gutes Ergebnis. Daher wurde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung für Dermatologie und Venerologie sowie der Kinder- und Jugendheilkunde am Landesklinikum Wiener Neustadt für die hervorragende Arbeit gedankt.

Insgesamt bewerteten die Patientinnen und Patienten der NÖ Landes- und Universitätskliniken rund 250 Stationen und 18 medizinische Fächer an 25 Standorten. Dabei schnitten die Abteilungen für Dermatologie und Venerologie sowie Kinder- und Jugendheilkunde im Landesklinikum Wiener Neustadt hervorragend ab. Aufgrund dessen wurde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen Abteilungen von Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger nicht nur Dank und Anerkennung ausgesprochen sondern auch ein Geschenkkorb überreicht.

„Die Zufriedenheit auf den jeweiligen Abteilungen ist vor allem auf das großartige Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum zurück zu führen. Mit der Geschenküberreichung möchten wir einmal mehr Danke sagen. Danke für hervorragende Arbeit die tagtäglich für die Patientinnen und Patienten erbracht wird“, so Schneeberger.

„Es freut mich sehr, dass die hervorragende Leistung auf den einzelnen Abteilungen im Landesklinikum Wiener Neustadt gewürdigt wird. Ich gratuliere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrer hervorragenden Leistung“, so der Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia.

Auch der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA ist über die gezeigte Leistung äußerst zufrieden. „Dank der mittlerweile regelmäßig durchgeführten Patientenbefragung wird immer ein Feedback aus erster Hand eingeholt. Somit kann eine Qualitätssicherung und -steigerung im Landesklinikum gewährleistet werden. Für das Einbringen von persönlichen Erfahrungen und wichtigen Anregungen für Verbesserungen gilt daher auch den teilnehmenden Patientinnen und Patienten mein großer Dank“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

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08.08.2017

Heuschnupfen hat nur wenig mit Heu zu tun!

Niesattacken, gerötete Augen und Juckreiz gehören zu den klassischen Merkmalen einer allergischen Rhinitis – im Allgemeinen Heuschnupfen genannt. Niesattacken, gerötete Augen und Juckreiz gehören zu den klassischen Merkmalen einer allergischen Rhinitis – im Allgemeinen Heuschnupfen genannt.

Es handelt sich um eine unmittelbare Überempfindlichkeitsreaktion, die während der Blütezeit von Pflanzenpollen (kleinste Blütenstaubteilchen in der Luft) ausgelöst wird.2 Im Normalfall erkennt unser Immunsystem Krankheitserreger und wehrt diese ab. Von einer allergischen Reaktion ist die Rede, wenn das Immunsystem Antikörper gegen Pflanzenpollen oder andere Stoffe bildet. Allergieauslösende Stoffe werden als Allergene bezeichnet. Eine Übersensibilität zeigt sich häufig schon im Kindesalter

Die Blütezeit allergener Pflanzen ist saisonabhängig: Neben Hasel-, Erlen-, Birken- und einigen Kräuterpollen z. B. Beifuß und Traubenkraut, sind vor allem Gräser- und Getreidepollen häufige Auslöser.

Ärzte diagnostizieren Heuschnupfen anhand allergologischer Blut- und Hauttests. Eine allergische Rhinitis kann das Risiko für Asthma steigern, deshalb sollten primäre Symptome wie Niesen, Fließschnupfen, verstopfte Nase, Augenjucken und -rötung ernst genommen werden. Zu den sekundären Symptomen zählen Husten, Halsschmerzen, Mundatmung, Luftnot, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen.

Heuschnupfen wird in der Regel mit Antihistaminika oder Cortison behandelt, in Form von Nasensprays, Cremen und Tabletten. Mithilfe einer Allergieimpfung, auch „Hyposensibilisierung“ genannt, kann das Immunsystem an den Allergieauslöser gewöhnt werden.

Grundsätzlich sollten Betroffene Pollen meiden. Bevor es raus in die Natur geht, ist es hilfreich, Pollenflugkalender, örtliche Pollenflugberichte und -warnungen zu beachten, z. B. auf www.pollenwarndienst.at. Zusätzlich kann es helfen, Pollenschutzgitter für Fenster und Türen zu installieren und vor dem zu Bettgehen die Haare zu waschen.

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29.05.2017

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

In einem sechseitigen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhebt Professor Christopher Portier, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA und Berater der WHO-Krebsforschungsagentur IARC schwere Vorwürfe hinsichtlich der Korrektheit der Glyphosat-Bewertung durch die EU-Behörden.

Nach Durchsicht der aufgrund eines Antrags der Grünen im Europaparlament teilweise offengelegten Krebsstudien der Hersteller fand Portier acht bisher unberücksichtigte statistisch signifikante Tumorbefunde in Fütterungsstudien mit Mäusen und Ratten. Diese Tumorbefunde waren im Zulassungsantrag der Glyphosate Task Force (Zusammenschluss von 25 Glyphosat-Herstellern) nicht offen gelegt worden, sind aber in den ebenfalls eingereichten Originalstudien dokumentiert. Damit habe sich laut Christopher Portier die Zahl der statistisch signifikanten Befunde in dem guten Dutzend Krebsstudien der Hersteller auf mittlerweile 21 signifikante Tumorbefunde erhöht. Portier weist auch darauf hin, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ursprünglich nur vier Krebseffekte, also nur 20% der in Studien aufgetretenen signifikanten Krebseffekte überhaupt erkannt hätte, als die Behörde im März 2015 Glyphosat für nicht krebserregend erklärt hat.

Nachdem im März 2017 der von GLOBAL 2000 publizierte Report "Die gekaufte Wissenschaft" existierende Zweifel an der wissenschaftlichen Unabhängigkeit des EU-Zulassungsverfahrens verstärkt hatte, widersprach ein Sprecher der Europäischen Behörde für Lebensmttelsicherheit (EFSA). Die Behörden in den Mitgliedsstaaten und die EFSA würden „in erster Linie auf die Originalstudien und die darin enthaltenen Rohdaten, die sie selbst überprüfen, vertrauen“, und nicht auf die von Monsanto beauftragten und finanzierten Studien. Letzteres hatte der Report von GLOBAL 2000 aber nahegelegt.

Dieser EFSA-Aussage widerspricht die Analyse von Christopher Portier. Zumindest bei den Krebsstudien mit Mäusen und Ratten hat die EFSA die geheimen Originalstudien der Glyphosat-Hersteller offenbar nicht ernsthaft geprüft. Das ist deshalb von besonderer Brisanz, da insbesondere die Ergebnisse dieser Studien darüber entscheiden, ob eine Zulassung erteilt werden kann oder nicht: Denn gemäß EU-Pestizidverordnung Nr. 1107/2009 gilt seit Juni 2011, dass schon zwei als positiv erkannte Krebsbefunde in Mäusen oder Ratten eine Zulassung verbieten, unter dem Stichwort: „gefahrenbasierte Cut-Off-Kriterien“.

GLOBAL 2000 Umweltchemiker Helmut Burtscher: „Das Versagen des derzeitigen EU-Zulassungssystems für Pestizide, das auf den geheimen Studien der Pestizidhersteller und ihr Vertragslabors basiert, wurde heute schonungslos offengelegt. Eine Zulassungserneuerung von Glyphosat noch im Laufe dieses Jahres, wie von der EU-Kommission vorgeschlagen wurde, sollte im Lichte dieser neuen Erkenntnissse hoffentlich vom Tisch sein.“

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08.09.2017

7.100 verletzte Mountainbiker in Österreich

Tausende Menschen zieht es Jahr für Jahr mit dem Mountainbike in die Natur. Längst Tausende Menschen zieht es Jahr für Jahr mit dem Mountainbike in die Natur. Längst

Mehr als 140.000 aktive Mountainbiker gibt es in Österreich. Nicht verwunderlich, denn Österreich bietet neben der Schweiz, Frankreich und Spanien in Europa ideale Bedingungen für die Ausübung des Sports. Doch das hat auch seine Kehrseite: „7.100 Personen verletzten sich 2016 beim Mountainbiken so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Auf die Saison von April bis Oktober gerechnet sind das über 30 Mountainbiker pro Tag!“, erläutert Dipl.-Ing. Christian Kräutler vom KFV. Da der Sport hauptsächlich von Männern ausgeübt wird (der Anteil der weiblichen Mountainbiker beträgt 25 Prozent) verwundert es nicht, dass vor allem diese am häufigsten verunfallen: Etwa 85 Prozent der Verletzten sind männlich. „Das Risiko beim Mountainbiken zu verunfallen ist für Männer deutlich höher als für Frauen. Die Altersverteilung der Verunfallten zeigt zwei Spitzen, eine bei den 25-29-Jährigen und eine bei den 50-54-Jährigen“, so Kräutler.

Verletzungen trotz guter Schutzausrüstung

Obwohl beim Mountainbiken im Vergleich zu anderen Sportarten großer Wert auf die richtige Schutzausrüstung gelegt wird (rund 90 Prozent der Mountainbiker tragen einen Schutzhelm; 70 Prozent tragen eine Schutzbrille), ist die Verletzungsschwere bei Mountainbikeunfällen oft hoch. Die häufigsten spitalsbehandelten Verletzungen betreffen die oberen Extremitäten. In schlimmen Fällen sind Wirbelsäule oder Schädel betroffen. Betrachtet man die Art der Verletzungen, so ist der Knochenbruch unangefochten auf Platz eins: Rund 50 Prozent der verunglückten Mountainbiker brachen sich beispielsweise das Schlüsselbein, die Rippen, die Unterarme oder die Schultern.

Gute Vorbereitung und genaue Risikoeinschätzung besonders wichtig

Es braucht einiges an Vorbereitung, Training und nicht zuletzt entsprechendes Material, bevor man sich auf zwei Rädern in die Berge begibt. Biker benötigen fahrtechnisches Können, das man nur mit gutem Training und entsprechender Fitness erreichen kann. Hinzu kommt, dass die Bewältigung einer mehrstündigen Tour hohe Anforderung an die sportliche Kompetenz des Bikers stellt. Körperliche Überlastung kann nicht nur motivationshemmend wirken, sondern kann die Unfallgefahr wesentlich erhöhen. Ein regelmäßiges und ausgewogenes Training über das ganze Jahr verteilt ist daher die Grundvoraussetzung für eine sichere Mountainbiketour. Aufwärmübungen, gute Tourenplanung und die passende Schutzausrüstung helfen, das Unfall- und Verletzungsrisiko zu minimieren.

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15.11.2017

Ärztekammer fordert Ausweitung des Nichtraucherschutzes

Der Vorstand der Wiener Ärztekammer hat sich eindringlich für eine Ausweitung des Nichtraucherschutzes in Österreich ausgesprochen. Der Vorstand der Wiener Ärztekammer hat sich eindringlich für eine Ausweitung des Nichtraucherschutzes in Österreich ausgesprochen.

Der Vorstand der Wiener Ärztekammer hat sich eindringlich für eine Ausweitung des Nichtraucherschutzes in Österreich ausgesprochen. Dies beinhalte auch „die komplette Rauchfreiheit in der Gastronomie mit Start am 1. Mai 2018“, hieß es in der Resolution.

Eine Abkehr von dieser Erfordernis hätte weitreichende gesundheitliche Auswirkungen auf große Bereiche der Bevölkerung. Es sei ein Faktum, dass ein Drittel aller Krebserkrankungen auf Rauchen zurückzuführen ist. Generelle Rauchverbote in anderen EU-Ländern hätten weiters gezeigt, dass damit Herzinfarkte, Atemwegserkrankungen, Angina pectoris sowie die Frühgeburtenrate und die Anzahl der zu kleinen Neugeborenen (small for date) reduziert werden konnten.

Der Hintergrund: Knapp ein Viertel der Österreicher über 15 Jahre raucht täglich. Damit liegt Österreich deutlich über dem OECD34-Durchschnitt von knapp unter 20 Prozent und rangiert innerhalb Europas an drittschlechtester Stelle. Hinter Österreich liegen nur noch Ungarn und Griechenland mit etwas über einem Viertel Raucheranteil.

Bei den Jugendlichen, die zumindest einmal pro Woche rauchen, sieht die Situation hinsichtlich des Ländervergleichs zwar etwas besser aus (14,5 Prozent und damit nicht mehr ganz das Schlusslicht), dennoch liegt Österreich auch hier deutlich über dem OECD28-Durchschnitt mit 11,7 Prozent.

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08.01.2018

Neue Analyse im Labor des Landesklinikums Wiener Neustadt bietet einzigartige Chance

Laborleiterin Prim.a Dr.in Karin Köhrer, MSc, MBA im Gespräch über die neue Analyse-Methode. Laborleiterin Prim.a Dr.in Karin Köhrer, MSc, MBA im Gespräch über die neue Analyse-Methode.

Das Labor im Landesklinikum Wiener Neustadt kann bei einem speziellen Fall des Multiplen Myeloms - als erste Einrichtung in Österreich - genau feststellen, ob ein entscheidender Wirkstoff wirklich hilft oder ob der Körper gerade genauso aussehende selbstzerstörende Stoffe produziert.

„Durch einen sehr komplexen Prozess analysieren wir, ob der Heilungsprozess läuft oder nicht. Denn wir sehen, ob der Antikörper vom Medikament stammt oder vom Tumor“, so Laborleiterin Prim.a Dr.in Karin Köhrer, MSc, MBA. Etwa 300 bis 400 Menschen pro Jahr erkranken in Österreich an einem Multiplen Myelom (MM), einer bösartigen Veränderung des Knochenmarks. Das MM ist ein sogenanntes B-Zell-Lymphom. Eine Unterart ist das sogenannte Ig G Kappa-Myelom, und für seine Behandlung gilt die neue hilfreiche Laborleistung.

Daratumumab ist ein Krebszellen bekämpfender Wirkstoff, der beim MM helfen kann (ein Medikament aus der Gruppe der monoklonalen Ig G Kappa-Antikörper, zugelassen seit 2016). Er bindet an ein Zuckerprotein, das Glykoprotein CD38, das auf den Krebszellen verstärkt erscheint, zerstört so die Zellen und heilt also den Krebs. Er sieht genauso aus wie der selbstzerstörende Stoff, den die Krebszellen des Ig G Kappa-Myeloms produzieren – und das ist das Problem: Tumorzellprodukt oder Medikament? Ohne eine komplexe mehrstufige Analyse ist der Unterschied nicht zu erfassen. „Dieses Verfahren hat das Zentrallabor im Landesklinikum Wiener Neustadt gemeinsam mit seinem weltweit führenden Anbieter für klinische Proteinelektrophorese erstmals in Österreich möglich gemacht. Ab sofort läuft nun der Regelbetrieb“, ist LH Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf stolz. Nun startet dieser hochkomplexe Analyseprozess, ein Shiftingprozess, auch am Uniklinikum in Innsbruck.

Prim.a Dr.in Köhrer erklärt den Unterschied: „Um Ig G Kappa-Myelome zu detektieren, braucht es zwei Methoden: die Serum-Protein-Elektrophorese und die Immunfixations-Analyse. Mit diesen beiden Methoden gemeinsam kommt es aber zu falsch positiven Ergebnissen in der Verlaufskontrolle bei Ig G Kappa-Myelomen unter Therapie mit Daratumumab.“ Erst ein spezieller analytischer sogenannter Shiftingprozess brachte die Chance zu unterscheiden zwischen Daratumumab-Interferenzen und dem tatsächlichen Antikörper, also ob der Tumor noch da ist oder nicht. Der dafür nötige Kunstgriff ist ein Verschieben des Medikaments in der Immunfixations-Analyse in eine andere Zone, sodass der Unterschied sichtbar wird. „Ein weiterer Problembereich bei der Behandlung der Patientinnen und Patienten mit Daratumumab ist die Bestimmung der Blutgruppe, wenn Bluttransfusionen für Patientinnen und Patienten mit dieser Form des MM erforderlich sind. Der Ig G Kappa-Antikörper des Medikaments bindet nämlich auch an das CD 38 auf den roten Blutzellen und erzeugt damit falsch positive Reaktionen. Aber auch dieses Thema haben wir – mit Hilfe eines neu etablierten Vorbehandlungsprozesses sämtlicher Testzellen - im Griff“, so Prim.a Dr.in Karin Köhrer abschließend.

INFOBOX

Das Zentrallabor im Landesklinikum Wiener Neustadt versorgt als Dienstleister für eine breite Palette von sowohl Routinelaboruntersuchungen als auch Laboruntersuchungen aus zahlreichen sehr spezialisierten Bereichen dieses Faches sämtliche bettenführenden Abteilungen im Klinikum. Es gewährleistet rund um die Uhr fachlich kompetente Unterstützung in Form von Laborbefunden als unverzichtbarer Bestandteil für die Diagnostik, die Wahl der Therapie und das Therapie-Monitoring. Es liefert insgesamt rund 7 Millionen einzelne Befundergebnisse pro Jahr.

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15.12.2017

Christa Grosz wird neue Pflegedirektorin im Landesklinikum Wiener Neustadt

Pflegedirektorin Christa Grosz Pflegedirektorin Christa Grosz

Bedingt durch die Pensionierung von Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS wird die Stelle der Pflegedirektorin im Landesklinikum Wiener Neustadt ab März kommenden Jahres neu besetzt. Im Auswahlverfahren konnte sich Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA durchsetzen, die in den nächsten zwei Jahren auch weiterhin als Pflegedirektorin im Landesklinikum Hochegg tätig sein wird.

Die zweifache Mutter Christa Grosz begann ihre berufliche Laufbahn als diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester in Wien. In den letzten Jahren hat sie eine Vielzahl von Aus- und Weiterbildungen absolviert, zuletzt das MBA Studium – Health Care Management an der Wirtschaftsuniversität Wien.

„Mit Christa Grosz ist es uns gelungen, eine erfahrene Krankenhausmanagerin für die herausfordernde Aufgabe im Landesklinikum Wiener Neustadt zu gewinnen, die in ihrer bisherigen beruflichen Karriere in den Kliniken Neunkirchen und Hochegg bereits einige Meilensteinprojekte umsetzen konnte und stets mit viel Elan an die Aufgaben herangeht. Nicht zuletzt mit dem geplanten Klinikums-Neubau in Wiener Neustadt wartet eine zukunftsweisende Aufgabe mit großem Gestaltungsspielraum“, wünscht LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf der neuen Direktorin alles Gute und weiterhin viel Energie.

„Ich bin mir der sehr verantwortungsvollen Position bewusst und sehe durch meine Tätigkeit in beiden Kliniken für die Zukunft zahlreiche Möglichkeiten. Ein ,roter Faden‘ muss für alle Führungskräfte sichtbar sein und ich möchte versuchen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendige Klarheit zu geben. So können wir gemeinsam für die Patientinnen und Patienten viel erreichen. Ich schätze das persönliche Gespräch mit allen Berufsgruppen und eine sachliche, analytische Herangehensweise,“ so Grosz.

Der neuen Direktorin sind sowohl die Einbindung wie auch die Förderung der Eigenverantwortung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig. Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen ist für sie zentral: „Ich werde mit vollem Elan an die neue Herausforderung herangehen und in Wiener Neustadt sowie in Hochegg mit ganzem Herzen versuchen, meine Aufgabe bestmöglich zu erfüllen. Dabei ist es mir wichtig ein ,Wir-Gefühl‘ zu erzeugen, denn nur so kann letztlich auch der Neubau des Landesklinikums in Wiener Neustadt zu einem einzigartigen Vorzeigeprojekt werden.“

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13.12.2017

Feierliche Verabschiedung: Paul Christian Hajek konnte beruflich zahlreiche Meilensteine umsetzen

v.l.n.r.: Mag. Viktor Benzia, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding, Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek, Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger und Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding. v.l.n.r.: Mag. Viktor Benzia, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding, Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek, Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger und Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

Der Leiter des Zentralröntgeninstituts für Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des Landesklinikums Wiener Neustadt Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek verabschiedet sich in seinen wohlverdienten Ruhestand. Er konnte in seiner beruflichen Laufbahn zahlreiche Projekte gestalten.

Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek begann seine Karriere, im Jahre 1976, als Turnusarzt im Krankenhaus Wiener Neustadt. Nach seinem einjährigen Grundwehrdienst im UN-Kontingent in Syrien begann er im zentralen Röntgeninstitut für Diagnostik und Therapie des Krankenhauses Wiener Neustadt zu arbeiten. Trotz interessanter Tätigkeiten wechselte er 1981 zunächst als Arzt an das zentrale Institut für Radiodiagnostik der Universität Wien, wo er drei Jahre später zum Facharzt befördert wurde. Nachdem er 1985 das Erwin Schrödinger Auslandsstipendium erhielt und ein spannendes Mitgliedsangebot für Kernspintomographie und moderne bildgebende Verfahren von der University of California bekommen hatte, verbrachte er einige Jahre in Kalifornien. Dabei ging für ihn der Bezug in Richtung Neuroradiologie niemals verloren. Während dieser Zeit erhielt Paul Christian Hajek auch seine Lehrberechtigung, die sogenannte „Venia Decendi“.

Seinen nächsten Karriereschritt machte er 1993 wo er die Leitung des zentraldiagnostischen Instituts für Diagnostik und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin im Krankenhaus Wiener Neustadt übernahm, welche er bis zu seinem Pensionsantritt innehatte. In den Zeiträumen von 2004 bis 2006 sowie von 2008 bis 2015, als das Klinikum Wiener Neustadt an die Landeskliniken Holding übergeben wurde, bekleidete Hajek zusätzlich die Position des Ärztlichen Direktors. Darüber hinaus ist er seit 2008 auch als Experte des Landessanitätsrates für Niederösterreich tätig.

„Einer der wesentlichsten Meilensteine als Ärztlicher Direktor war die Weiterentwicklung des Landesklinikums Wiener Neustadt in Richtung Krebskompetenzzentrum. Durch neue Strukturen sowie regelmäßigen interdisziplinären Fallbesprechungen im Landesklinikum und Kooperationen mit MedAustron und dem Lebens.Med Zentrum Bad Erlach soll eine optimale Patientenversorgung in diesem Bereich garantiert werden“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Als Ärztlicher Direktor hat Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek auch maßgeblichen Anteil an den Investitionen in neue Großgeräte. So konnte etwa 2011 ein neuer Positronen Emissions Tomographie Computertomographie (PET-CT), womit eine bessere Lokalisation und Diagnose von Tumoren gestellt werden kann, angeschafft werden. Darüber hinaus konnten durch neue Angiographie- und Magnetresonanzanlagen die Untersuchungszeiten verkürzt und die Bildqualität verbessert werden.

„Mit Paul Christian Hajek geht ein angesehener Primar und ehemaliger Ärztlicher Direktor in den Ruhestand. Auf der einen Seite hat er sich intensiv dafür eingesetzt, den Trägerwechsel von der Stadt Wiener Neustadt auf das Land Niederösterreich im Landesklinikum Wiener Neustadt positiv zu gestalten. Auf der anderen Seite hat er durch von ihm initiierte innovative Projekte, für die das Haus heute weit über die Regionsgrenzen hinaus Anerkennung findet, prägende Spuren hinterlassen. Insbesondere die Weiterentwicklung des Landesklinikums Wiener Neustadt zum Krebskompetenzzentrum im Zuspiel mit MedAustron sei hier erwähnt. Ich bedanke mich daher für den enormen Einsatz und das große Engagement für das Landesklinikum Wiener Neustadt und das Gesundheitswesen in Niederösterreich“, so Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger, der in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl–Leitner die Festrede hielt.

Seit September des letzten Jahres ist Paul Christian Hajek im Kernteam der „Projektentwicklung Landesklinikum Wiener Neustadt Neu“ vertreten, wo er seine Fachexpertise für die Ablaufplanungen des Klinikneubaus einbringt. In all den Jahren als Führungskraft war ihm die ständige Weiterbildung und das Wohl der Mitarbeiter ein besonderes Anliegen.

„Ich möchte mich bei Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek für das besondere Engagement als Ärztlicher Direktor sowie als Experten für den bevorstehenden Klinikneubau bedanken. Unter seiner Leitung hat er das Landesklinikum Wiener Neustadt maßgeblich mitgestaltet. Da ihm als Ärztlicher Direktor das Thema Qualitätsmanagement stets ein wichtiges Anliegen war, konnte unter seiner Führung sowohl die Ärztliche Direktion als auch das Zentralröntgeninstitut für Diagnostik und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin im Jahre 2011 gemeinsam zum ersten Mal nach ISO zertifiziert werden. Mit Paul Christian Hajek verlieren wir einen zielstrebigen und innovativen Mitarbeiter, der immer mit vollem Tatendrang an seine Tätigkeiten herangegangen ist. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so der Medizinische Geschäftsführer Dr. Robert Griessner.

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06.12.2017

Heiliger Nikolaus überraschte die Kinder im Kindergarten „Calimero“ mit kleinen Gaben

Freuten sich sehr über den Besuch des Heiligen Nikolaus: Katharina, Sophie, Gloria, Anna und die stellvertretende Leiterin der Kinderbetreuungseinrichtung Yvonne Eipeldauer. Freuten sich sehr über den Besuch des Heiligen Nikolaus: Katharina, Sophie, Gloria, Anna und die stellvertretende Leiterin der Kinderbetreuungseinrichtung Yvonne Eipeldauer.

Auch in diesem Jahr stellte sich der Heilige Nikolaus bei den Kindern der Betreuungseinrichtung Calimero im Landesklinikum Wiener Neustadt mit seinen Geschenken ein. Wie immer war dieser Besuch für alle Kinder eine besondere vorweihnachtliche Überraschung.

Die Vorfreude der Kinder war riesengroß. Neugierig und aufgeregt warteten die Kleinen auf die Ankunft des Heiligen Nikolaus. Dann war es endlich soweit – der Nikolaus besuchte jede der vier Gruppen und die Kinder trugen ehrfürchtig und mit viel Begeisterung ihre einstudierten Lieder und Gedichte vor. Anschließend wurden die Calimero – Kids einzeln aufgerufen, um ein kleines Geschenk entgegenzunehmen. Zudem wusste der Nikolaus natürlich über jedes Kind bestens Bescheid und hatte für jeden einen guten Ratschlag dabei.

„Der Besuch des Heiligen Nikolaus ist ein Ereignis, auf welches die Kinder schon Tage vorher hin fiebern. Diese Tradition werden wir sicherlich beibehalten und den Kindern natürlich auch den religiösen Hintergrund näherbringen“, erklärt die stellvertretende Leiterin Yvonne Eipeldauer.

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01.12.2017

Bilanz und Ausblick der Bergrettung Niederösterreich

Finanziert wird die Arbeit der Bergrettung durch ein Drei-Säulen-Modell. Neben der Einsatzverrechnung und dem Erhalt von Förderbeiträgen sowie Spenden ist die Unterstützung durch Bund und Land wesentlich. Finanziert wird die Arbeit der Bergrettung durch ein Drei-Säulen-Modell. Neben der Einsatzverrechnung und dem Erhalt von Förderbeiträgen sowie Spenden ist die Unterstützung durch Bund und Land wesentlich.

Im Rahmen einer Pressekonferenz in St. Pölten gaben Landeshauptfrau-Stellvertreterin Karin Renner und Matthias Cernusca, Landesleiter der Bergrettung Niederösterreich, einen Rückblick und eine Vorschau über die Aktivitäten der Bergrettung.

Die Bergrettung sei ein wichtiger Partner für eine funktionierende Rettungskette im Bundesland Niederösterreich, so Renner. Als ‚Sicherheitsnetz‘ im alpinen Raum sorge sie im Ernstfall mit ihren 1.350 ausgebildeten Bergretterinnen und Bergrettern für professionelle Hilfe, erklärte die Landeshauptfrau-Stellvertreterin:

„Rettungseinsätze im alpinen Gelände sind keine einfache Sache, sondern ein Job für hoch spezialisierte Einsatzkräfte.“

Klassische sportliche Aktivitäten, wie Wandern und Skifahren boomten, aber auch neue Trendsportarten lockten immer mehr Menschen ins Freie und auf die Berge, meinte sie. Die alpine Mobilität habe an Dynamik gewonnen. Sportarten, die anfangs nur von ein paar wenigen Extremsportlern als Randsportart ausgeübt wurden, seien innerhalb kurzer Zeit zu breitenwirksamen, beliebten Sportarten geworden, hob Renner hervor. Canyoning, Sportklettern, Paragliden, Down-Hill Mountainbiken stünden zunehmend im Sommer am Programm der Freizeitsportler. Skitourengehen, Variantenfahren, Schneeschuhwandern und Eisklettern im Winter, so die Landeshauptfrau-Stellvertreterin.

Cernusa von der Bergrettung Niederösterreich und Wien merkte dazu an:

„Mit der Zunahme der Sportlerinnen und der Sportler häufen sich bei diesen Sportarten auch die Unfälle.“ Zwar habe die Bergrettung dieser Entwicklung Rechnung getragen und ihre Rettungstechniken immer den neuen Anforderungen angepasst, dennoch handle es sich in diesem Bereich um Rettungseinsätze unter erhöhtem Risiko, die vielfach unter sehr widrigen und technisch anspruchsvollen Bedingungen durchgeführt werden müssten. „Im vergangenen Winter war die Bergrettung beispielsweise sehr stark mit Eiskletterunfällen konfrontiert. Viele Eiskletterer waren aktiv, leider kam es in den Ötschergräben auch zu drei sehr schweren Unfällen“, berichtete Cernusca.

Im Hinblick auf die Einsatzbilanz müsse heuer mit steigenden Zahlen gerechnet werden, informierte er. Nachdem die NÖ Bergrettung im Jahr 2016 zu 601 Einsätzen gerufen worden sei, habe man heuer Ende Oktober bereits 606 Alarmierungen verzeichnet, so der Landesleiter der NÖ Bergrettung. Zudem kündigte Cernusca an, alle Mitglieder der Bergrettung auch weiterhin immer bestmöglich auf die neuen Herausforderungen im Gelände vorzubereiten. Außerdem würden auch vermehrt ortsstellen- und gebietsübergreifende Übungen abgehalten werden, weil immer mehr die überregionale Zusammenarbeit der Einsatzkräfte bei Einsätzen an Bedeutung gewinne, so Cernusca.

Finanziert wird die Arbeit der Bergrettung durch ein Drei-Säulen-Modell. Neben der Einsatzverrechnung und dem Erhalt von Förderbeiträgen sowie Spenden ist die Unterstützung durch Bund und Land wesentlich. Die Förderung des Landes Niederösterreich in der Höhe von 473.000 Euro deckt allein über ein Drittel der jährlichen Kosten ab.

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03.11.2017

Eindrucksvolle Karriere: Pflegedirektorin Evelyn Fürtinger in die Pension verabschiedet

v.l.n.r.: Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger, Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner. v.l.n.r.: Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger, Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner.

Nach mehr als 40 Berufsjahren und einer sehr erfolgreichen Karriere tritt die Pflegedirektorin des Landesklinikums Wiener Neustadt Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, ihren wohlverdienten Ruhestand an.

Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS begann ihre Karriere, im Jahre 1976, als Operationsschwester im Krankenhaus Wiener Neustadt und übernahm rasch die pflegerische Leitung in diesem Bereich. Trotz interessanter Tätigkeiten wechselte sie 1980 als Lehrerin an die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wiener Neustadt. Sie verbrachte dort zehn schöne Jahre bevor sie sich nach neuen Herausforderungen sehnte. Daher wechselte sie 1990 für sechs Jahre als Lehrerin und stellvertretende Schuldirektorin an die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen, welche sie auch mit aufgebaut hat.

Ihren nächsten Karriereschritt machte sie 1996 und übernahm die Position als Pflegedirektorin im allgemeinen öffentlichen Krankenhaus Neunkirchen. Die Position bekleidete sie bis 2009 und wechselte anschließend in die selbige Position am Landesklinikum Wiener Neustadt. Im Zeitraum von 2001 bis 2010 war sie Vorstandsmitglied und stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Pflegedirektorinnen und -direktoren öffentlicher Krankenanstalten. Den Vorsitz der ARGE übernahm sie 2010 und hatte diesen bis Ende 2015 sehr erfolgreich inne. In all den Jahren als Führungskraft war ihr die ständige Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die eigene immer sehr wichtig. So wurde ihr beispielsweise 2007 der akademische Grad „Doktorin der Gesundheitswissenschaften“ verliehen.

Einer der wesentlichsten Meilensteine als Pflegedirektorin war die Einführung einer neuen Führungsstruktur mit dem Bereichsleitungsmodell. Als Pflegedirektorin hatte Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS auch maßgeblichen Anteil an der Akademisierung der Pflegeausbildung generell und im speziellen an der Fachhochschule in Wiener Neustadt sowie an der Auszeichnung des Landesklinikums Wiener Neustadt zum ersten Lehrklinikum durch die Fachhochschule. Gemeinsam mit ihrem Organisationsteam konnte sie den Intensivpflegekongress von einer internen Fortbildungsveranstaltung des Landesklinikums Wiener Neustadts zu einem der wichtigsten Bestandteile der österreichischen Bildungslandschaft vorantreiben. Darüber hinaus konnte unter ihrer Leitung im Landesklinikum Wiener Neustadt das Projekt „Zentrum für Entwicklung Training & Transfer (ZETT)“ fertiggestellt werden. Ein besonderes Lob gebührt ihr auch für die erfolgreiche ISO-Zertifizierung der Pflegedirektion 2014 sowie der erfolgreichen Re-Zertifizierung 2017. Dies geschah zum ersten Mal in ganz Österreich.

„Mit Evelyn Fürtinger verabschiedet sich eine profunde Kennerin der niederösterreichischen Pflegelandschaft in den Ruhestand. Auf der einen Seite hat sie sich intensiv dafür eingesetzt, den Trägerwechsel von der Stadt Wiener Neustadt auf das Land Niederösterreich im Landesklinikum Wiener Neustadt positiv zu gestalten. Auf der anderen Seite hat sie im Pflegebereich Niederösterreichs ihre Spuren hinterlassen. Insbesondere die ISO-Zertifizierung der Pflegedirektion unterstreicht ihre hohe Kompetenz und ihre Hingabe für die Funktion in unserem Hause. Ich bedanke mich ganz persönlich für das positive Miteinander in den vergangenen Jahren, in denen wir gemeinsam so manche herausfordernde Situation gemeistert haben. Vor allem aber danke ich im Namen des Landes Niederösterreich für den enormen Einsatz und das große Engagement im Landesklinikum Wiener Neustadt und weit darüber hinaus“, so Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger, der in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Festrede hielt.

Die „Neo- Pensionistin“ blickt mit vollem Elan ihrem zukünftigen Lebensabschnitt entgegen. In erster Linie möchte sie gemeinsam mit ihrem Mann, ihrer Hündin und ihrem Wohnmobil kleinere bis mittlere Touren unternehmen. So ist etwa schon zu Beginn ihres Ruhestandes ein Urlaub in Ungarn geplant. Sie hegt aber noch viele andere Interessen: Hier stehen beispielsweise Häkeln und ihr liebevoll gepflegter Garten im Vordergrund. Darüber hinaus möchte sie die Forschung der Karl Landsteiner Universität in Krems unterstützen.

„Ich möchte mich bei Evelyn Fürtinger für das besondere Engagement als ARGE Vorsitzende bedanken. Unter ihrer Leitung hat sie die Arbeitsgemeinschaft maßgeblich mitgestaltet. So hat sie zum Beispiel mit einem Projektteam an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Landeskliniken der Thermenregion einheitliche Pflegerichtlinien erarbeitet. Wir verlieren eine zielstrebige und innovative Mitarbeiterin, die immer mit vollem Tatendrang an ihre Tätigkeiten herangegangen ist. Ich möchte mich persönlich für die gute Zusammenarbeit bedanken und wünsche ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner.

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18.12.2017

Neue Tagesklinik und neue kinder- und jugendpsychiatrische Ambulanz in Wr. Neustadt

v.l.n.r.: Prim. Dr. Rainer Fliedl, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Prim. Dr. Helmut Jelem, MSc, Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger v.l.n.r.: Prim. Dr. Rainer Fliedl, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Prim. Dr. Helmut Jelem, MSc, Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger

WIENER NEUSTADT. Die neu eröffnete dislozierte kinder- und jugendpsychiatrische Ambulanz und Tagesklinik durch das LK Baden-Mödling und die psychiatrische Tagesklinik für Erwachsene durch das LK Neunkirchen schaffen ein zusätzliches psychotherapeutisches Angebot für mehr als 200.000 Menschen.

„Mit unserer Einrichtung in Wiener Neustadt reagieren wir auf den Bedarf in der südlichen Thermenregion. Zusätzlich bauen wir das Gesundheitsangebot im Bereich Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie aus“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Dislozierte Ambulanz und Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Ziel ist unter anderem Krisenintervention, Diagnostik, Therapieplanung sowie die Nachbetreuung stationärer Patienten. „Wir freuen uns, Kindern und Jugendlichen eine neue Anlaufstelle bieten zu können und damit der aktuellen Unterversorgung vorzubeugen“, sagt Prim. Dr. Rainer Fliedl, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Hinterbrühl und Vorstand der neuen KJP Wiener Neustadt.

Dislozierte psychiatrische Tagesklinik für Erwachsene

Vielfältige Therapiemethoden in Einzel- und Gruppensettings in einem Zeitraum von bis zu 6 Wochen helfen, vollstationäre Aufenthalte zu vermeiden. „Ein besonderer Vorteil der Tagesklinik ist, dass die Patienten Ihre Therapieerfahrungen direkt im Alltag erproben können, da sie täglich zwischen Therapieort und familiärem Umfeld wechseln“, erklärt Prim. Dr. Helmut Jelem, MSc, Leiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie Neunkirchen und Vorstand der neuen Tagesklinik Wiener Neustadt.

Die neue dislozierte Ambulanz und Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und die psychiatrische Tagesklinik für Erwachsene befindet sich in einem wunderschönen, neu adaptierten Gebäude in der Pernerstorfer Straße 44 in Wr. Neustadt.

Die Inbetriebnahme der Tagesklinik für Kinder und Jugendliche folgt Anfang 2018.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen/Robert Herbst
27.11.2017

Palliativkonsiliardienst lud zum Wortgottesdienst im Gedenken an die Verstorbenen

v.l: DGKP Karin Hafenscherr, Dr.in Barbara Lang, DGKP Ulrike Dittmer, MSc, Dr.in Barbara Urban-Jäger, DGKP Astrid Tschürtz, MSc, OÄ Dr.in Ljiljana Durovic, DSA Lydia Fink-Baumgartner. v.l: DGKP Karin Hafenscherr, Dr.in Barbara Lang, DGKP Ulrike Dittmer, MSc, Dr.in Barbara Urban-Jäger, DGKP Astrid Tschürtz, MSc, OÄ Dr.in Ljiljana Durovic, DSA Lydia Fink-Baumgartner.

Vor kurzem veranstaltete der Palliativkonsiliardienst des Landesklinikums Wiener Neustadt einen Wortgottesdienst, um Familienangehörigen, Freunden und Bekannten der Verstorbenen die Möglichkeit zu geben in einem entsprechenden Rahmen zu gedenken.

Seit einigen Jahren trifft sich das Team des Palliativkonsiliardienstes mit Angehörigen von verstorbenen Patientinnen und Patienten um gemeinsam einen Wortgottesdienst zu feiern. Um ein besonderes Zeichen zu setzen, wurde für jeden Verstorbenen eine Kerze angezündet. Sie gilt als Symbol der Erinnerung an einen geliebten Menschen.

Das Team des Palliativkonsiliardienstes, OÄ Dr.in Ljiljana Durovic, DGKP Astrid Tschürtz, MSc, DGKP Ulrike Dittmer, MSc, Dr.in Barbara Urban-Jäger, Dr.in Barbara Lang, DGKP Gerlinde Sederl, DGKP Karin Hafenscherr und DSA Lydia Fink-Baumgartner lud auch heuer wieder zur Gedenkfeier ein. „Mit dieser Feier möchten wir den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen Trost spenden, gleichzeitig auch das Erlebte abschließen und Kraft für neue Aufgaben sammeln. Es ist immer wieder ein bewegender Moment, wenn man die Angehörigen unserer verstorbenen Patientinnen und Patienten des vergangenen Jahres wieder sieht. Bei diesem Wortgottesdienst haben die Betroffenen sowie die Betreuerinnen und Betreuer die Möglichkeit, noch einmal Abschied zu nehmen und gemeinsam zu trauern“, betonte OÄ Dr.in Ljiljana Durovic.

Zahlreiche Angehörige fanden an diesem Tag zusammen und nahmen am Wortgottesdienst teil. Es wurde gemeinsam für die von uns gegangenen Menschen gebetet und gesungen. „Es war ein besonderer Wortgottesdienst für uns, wir hoffen, den betroffenen Menschen spürbar gemacht zu haben, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind. Wir freuen uns, dass viele Angehörige der verstorbenen Patientinnen und Patienten unserer Einladung gefolgt sind“, reflektierte DGKP Astrid Tschürtz, MSc.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt

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