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Sport/Gesundheit

22.01.2018

Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona

Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona

In Frankreich sind seit August 2017 37 Kinder unter einem Jahr an Salmonellen erkrankt. Ursache war mit Salmonella Agona kontaminierte Säuglingsnahrung. Wie die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) und das europäische Zentrum für Seuchenkontrolle (ECDC) in einer gemeinsamen Ausbruchsbewertung mitteilen, konnte mittels Ganzgenomsequenzierung bestätigt werden, dass ein spanischer Fall in engem Zusammenhang mit dem Ausbruch in Frankreich steht. In Griechenland wurde ein wahrscheinlicher Fall identifiziert.

Der französische Hersteller der Säuglingsnahrung hat alle Produkte zurückgerufen. Die Produkte waren in 13 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Irland, Niederlande, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Vereinigtes Königreich, Zypern) und 54 Drittstaaten vertrieben worden.

Österreich von Ausbruch nicht betroffen

Österreich ist von diesem Salmonellen-Ausbruch bisher nicht betroffen, wie Erhebungen der nationalen Referenzzentrale für Salmonellen der AGES zeigen: Seit Anfang 2017 wurden an der Referenzzentrale aus Proben von an Salmonellen erkrankten Personen 31 Salmonella Agona-Isolate angezüchtet. Mittels Ganzgenomsequenzierung konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass keiner dieser Fälle mit dem Ausbruch in Frankreich in Verbindung steht.

Werden in Österreich Salmonellen aus humanmedizinischem oder tierischem Untersuchungsmaterial bzw. aus Lebensmitteln isoliert, müssen diese Isolate an die Nationale Referenzzentrale für Salmonellen am AGES-Zentrum für lebensmittelbedingte Infektionskrankheiten in Graz gesendet werden. Hier werden genaue Typisierungen der Isolate durchgeführt, um etwaige Zusammenhänge zwischen dem Auftreten der Erreger entlang der Lebensmittelkette zu erkennen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei
28.04.2017

VKI: Jede fünfte verpackte Extrawurst war ungenießbar

Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend. Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend.

Extrawurst gehört in Österreich zu den beliebtesten Wurstsorten. Während sie früher hauptsächlich offen und frisch aufgeschnitten beim Fleischer oder Greißler gekauft wurde, findet die Extrawurst heute immer öfter verpackt aus dem Supermarktregal den Weg nach Hause zum Konsumenten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 20 Produkte getestet, offen und verpackt, auch in Variationen wie Putenextra oder Kalbspariser, darunter fettreduzierte und Bio-Ware. Offene Wurst wurde sofort untersucht, verpackte zum Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft. Das Ergebnis ist bei verpackter Ware alarmierend. Von den 16 Proben fielen 3 mit „nicht zufriedenstellend“ sogar durch. Details zum Test können im neuen KONSUMENT und online unter konsument.at ab 27. April nachgelesen werden.

Der VKI war in Wien und Niederösterreich unterwegs, um in Supermärkten, bei Diskontern, in einem Bio-Markt und bei einem Fleischer Proben einzukaufen. Das Hauptaugenmerk wurde mit 16 Produkten auf verpackte Ware gelegt. Offene Wurst ging viermal über die Feinkosttheke. Wobei die Sorten dieser Gruppe sich nicht sehr stark voneinander unterschieden, weder preislich (alle 12-13 Euro pro kg) noch qualitativ.

Bei der Extra in Verpackung gab es schon mehr zu entdecken und auch zu bemängeln. Erstens war der Preisunterschied mit einem Bereich zwischen 4,95 Euro und 28,63 Euro pro Kilogramm enorm. Zweitens war auch der Qualitätsunterschied gravierend. Vier Wurstproben bekamen nach dem Test die Höchstnote „sehr gut“, während drei Produkte mit „nicht zufriedenstellend“ gar durchfielen (Pöttelsdorfer Edelputen Extra, Juffinger Bio-Putenextrawurst und Ja! Natürlich Kalbspariser). Und wieder zeigte sich, dass der Preis nicht unbedingt die Qualität widerspiegelt. Die 4,95-Euro-Extra schnitt sehr gut ab, während die 28,63-Euro-Hochpreiswurst am letzten Tag der Mindesthaltbarkeit bereits stark mit Bakterien belastet war.

„Das Wichtigste auch bei der Extrawurst ist der baldige Verzehr“, rät Birgit Beck, Projektleiterin Untersuchung im VKI. „Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte die Wurst nicht bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums aufgehoben werden.“

Die Extrawurstscheiben wurden im Labor von Experten auf Aussehen und Geruch begutachtet und mikrobiologisch analysiert. Aber auch der Geschmack war ein Kriterium. Bei der Verkostung waren neben den Experten auch Laien dabei. Weitere Untersuchungsmerkmale waren die Zusammensetzung der Würste, die Kennzeichnung und die Herkunft. Wichtig für Konsumenten, die auf Fleisch aus Österreich wertlegen: Nur das rote AMA-Gütesiegel garantiert die heimische Herkunft. Sonst stammt das Kleinfleisch von Schweinen in der Wursthaut meist aus Holland, Deutschland oder Polen. Oft wissen nicht einmal die Produzenten so genau, woher ihr Fleisch kommt.

Geht es nach den Herstellern, legen die KonsumentInnen auch Wert auf die Farbe des Lebensmittels. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass 7 von 16 verpackten Produkten mit dem roten Farbstoff der Scharlach-Schildlaus aufgepeppt sind. Eine andere – für den VKI unlautere – Methode ist, das Sichtfenster der Verpackung rosa zu tönen. Der durch die ungeöffnete Verpackung vermittelte Eindruck der Ware entspricht nicht ihrer tatsächlichen Beschaffenheit. Das gilt als potentielle Irreführung des Verbrauchers.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.01.2018

Weltweit bis zu 650.000 Influenza-Todesopfer pro Jahr

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen. Diese Hochrechnung beruht jedoch ausschließlich auf Todesfällen, die auf Influenza bedingte Atemwegserkrankungen zurückzuführen sind.

„Diese Zahlen verdeutlichen die weltweiten hohen sozio- ökonomischen Belastungen durch die saisonalen Influenza-Epidemien“ meint Peter Salama, verantwortlicher Direktor des Programms der WHO für gesundheitliche Notlagen. „Diese Zahlen betonen auch die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen in Hinblick auf die saisonalen Epidemien sowie für die Vorbereitung auf pandemische Ausbrüche.“

Die kürzlich im Journal „The Lancet“ publizierten Zahlen über die weltweite Influenza assoziierte Mortalität basieren auf der durch akute Atemwegsinfektionen bedingten Übersterblichkeit, die jährlich während der saisonalen Influenza-Ausbrüche beobachtet wird.

An der Erhebung der Daten der Studie über die jährliche globale Influenza-assoziierte Mortalität, die vom US-CDC durchgeführt wurde, war auch Monika Redlberger-Fritz vom Österreichischen Nationalen Influenza-Referenzlabor am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien (Leitung: Theresia Popow-Kraupp) in Zusammenarbeit mit Michael Kundi vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien beteiligt. Die für Österreich über einen Zeitraum von 15 Jahren hochgerechnete Anzahl der jährlichen Influenza-assoziierten Todesfälle basiert auf den Daten des Diagnostischen Influenza Netzwerks Österreich (DINÖ, www.influenza.at), das für die jährliche Überwachung der Influenza-Virusaktivität in Österreich vom Nationalen Referenzlabor für Influenza am Zentrum für Virologie betrieben wird.

Ältere und Menschen in armen Regionen sind besonders betroffen

Laut US-CDC treten bei Menschen, die älter als 75 Jahre sind, und bei jenen die in den ärmsten Regionen der Welt leben, die meisten Todesfälle auf. Die Länder südlich der Sahara zählen zu jenen mit dem größten Influenzamortalitätsrisiko, unmittelbar gefolgt von den östlichen Mittelmeerländern und Südostasien.

„Alle Länder, reiche und arme, große und kleine müssen zusammenarbeiten, um Ausbrüche von Influenza unter Kontrolle zu halten, bevor eine nächste Pandemie auftritt. Das heißt auch Kapazitäten aufzubauen, um Ausbrüche festzustellen und darauf reagieren zu können. Das beinhaltet die Gesundheitssysteme so auszubauen, dass die Gesundheit derjenigen, die am anfälligsten sind und die dem Risiko am meisten ausgesetzt sind, gestärkt wird.“ meinte Peter Salama.

Nahezu alle Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren mit Influenza bedingten Infektionen der unteren Atemwege treten in Entwicklungsländern auf, aber die weiteren Auswirkungen der saisonalen Influenza-Epidemien auf die Ärmsten der Welt sind noch nicht zur Gänze bekannt.

Die WHO arbeitet mit Partnern zusammen, um die globale Krankheitsbelastung durch die Influenza einzuschätzen, indem sie den Mitgliedsstaaten durch Beratung und Expertenwissen hilft, die Krankheitsbelastung durch Influenza und die wirtschaftlichen Folgen zu ermessen.

Es liegt nahe, dass zukünftige Beobachtungs- und Laborstudien über weitere Erkrankungen, die eine Influenza assoziierte Übersterblichkeit bedingen können, wie zum Beispiel kardiovaskuläre Erkrankungen, eine noch höhere Influenza assoziierte Mortalität ergeben werden.

Menschen in Gesundheitsberufen als Risikogruppe

Die WHO ermutigt Länder, der Influenza-Prävention Vorrang einzuräumen und nationale Schätzungen zu erstellen um die Präventionsstrategie dementsprechend festlegen zu können. Die jährliche Influenza-Impfung wird empfohlen, um eine Erkrankung und Komplikationen auf Grund einer Influenza-Infektion hintanzuhalten. Die Impfung ist besonders wichtig für Menschen, die ein erhöhtes Risiko von ernsthaften Influenza-Komplikationen eventuell sogar mit Todesfolge aufweisen und für Menschen in Gesundheitsberufen.

Die saisonale Influenza ist eine akute virale Infektion, die ganz leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und sich weltweit ausbreitet. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb einer Woche ohne medizinische Betreuung zu benötigen. Die häufigsten Erkrankungen der Atemwege im Zusammenhang mit der saisonalen Influenza, die möglicherweise zum Tod führen könnten, schließen Lungenentzündung und Bronchitis mit ein.

Die StudienautorInnen merken an, dass diese neuen Schätzungen der Influenza assoziierten Mortalität nur auf der durch akute Atemwegserkrankungen bedingten Übersterblichkeit während saisonaler Ausbrüche beschränkt sind. Um daher die tatsächlichen globalen Auswirkungen der saisonalen Influenza nicht zu unterschätzen, sind weitere Studien notwendig, die auch nicht respiratorisch bedingte Influenza-Todesfälle untersuchen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.12.2017

Neue Immuntherapie verhindert Tumorwachstum

Christian Becker "schneidert" Moleküle für moderne medizinische und biotechnologische Anwendungen Christian Becker "schneidert" Moleküle für moderne medizinische und biotechnologische Anwendungen

Immunonkologische Therapien sind ein neuer Ansatz, dass menschliche Verteidigungssystem gegen Krebserkrankungen, die von körpereigenen Zellen verursacht werden, in Stellung zu bringen. Ein Team um Christian Becker von der Fakultät für Chemie der Universität Wien hat nun eine neue Methode entwickelt, bei der die Krebszellen als Bakterien gekennzeichnet werden. Dies gelingt mit einem vollständig synthetisch hergestellten Molekül, das zur Aktivierung des angeborenen Immunsystems führt, welches wiederum effizient die Entstehung eines Tumors verhindert. Diese Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin "Scientific Reports".

Die ForscherInnen haben für diese Arbeit zusammen mit der Syntab Therapeutics GmbH und KollegInnen an der Universitätsklinik Aachen ein neues Molekül synthetisiert, welches ein Integrin spezifisch bindet, das besonders häufig bei bestimmten Krebszellen auftritt. Gleichzeitig hat das Molekül ein bakterielles Erkennungssignal, das bestimmte Immunzellen aktiviert. Diese bekämpfen die markierten Krebszellen und verhindern das Entstehen eines Tumors, wie in ersten Versuchen gezeigt werden konnte.

Erfolg durch Kombination von Chemie und Biologie

"Durch die Verknüpfung chemisch-synthetischer Methoden mit den grundlegenden Prozessen der angeborenen Immunität haben wir eine neue Molekülklasse entwickelt, die zwischen den weitverbreiteten Krebstherapeutika angesiedelt ist“, erklärt Christian Becker vom Institut für Biologische Chemie der Universität Wien. Die hohe Flexibilität bei der Synthese solcher Moleküle, die aus einer Mischung aus Peptiden und Polymeren bestehen, ermöglicht die schnelle Abwandlung dieser Immun-Engager auf andere Oberflächenmarker und damit auf andere Krankheitsbilder.

Neue Therapien

Die chemische Synthese der Immun-Engager und die Kombination mit nicht-biologischen Bestandteilen erhöht die biologische Stabilität und ermöglicht – auch aufgrund der geringen Größe im Vergleich zu Antikörpern – eine bessere Gewebedurchdringung. "Es ist ein großer Vorteil, die positiven Eigenschaften von Antikörpern mit jenen von kleinen, chemisch zugänglichen Molekülen zu vereinen", erklärt Becker. Besonders der schnelle synthetische Zugang zu solchen Molekülen und die einfache Anpassung an verschiedenen Zelltypen macht solche Immun-Engager auch für andere Anwendungen interessant, z.B. im Bereich der entzündlichen und Autoimmun-Erkrankungen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Universität Wien
16.07.2017

"Immer wenn er Pillen nahm"

Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel. Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel.

In der Medizin humpelt die Transparenz so dahin, wenn es um Förderungen, Spenden und Leistungen der Pharma-Industrie geht. Die Heimlichtuerei schadet, weil der Eindruck entsteht, mit der Gesundheit werde auch ein Geschäft gemacht.

Es sind unvorstellbare Summen: Eine Billion Euro werden die Menschen 2018 weltweit für Medikamente ausgeben, für die Entwicklung eines einzigen neuen Medikaments müssen Pharmakonzerne derzeit mehr als zwei Milliarden Euro aufwenden. Und allein 100 Milliarden Euro investiert die Wissenschaft jährlich in die Krebsforschung. Dazu kommt noch die vom amerikanischen Gesundheitsökonomen Joseph DiMasi berechnete Misserfolgsquote: 80 Prozent der Forschungsausgaben muss die Arzneimittelindustrie nämlich in den Wind schreiben.

So bewegt die Pharmaindustrie jährlich Billionen. Weil die Gesundheit das höchste Gut ist und die moderne Medizin ständig nach neuen Arzneimitteln giert, bleibt die Transparenz in diesem Milliardengeschäft allerdings unterbelichtet. Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel. Dieses Beziehungsgeflecht darf man keinesfalls verteufeln, denn ohne die Zusammenarbeit mit der forschenden pharmazeutischen Industrie könnte der Anspruch auf Spitzenmedizin in Österreich nicht aufrechterhalten werden. Nur mit staatlichen Förderungen gelingt das nicht.

Andererseits zeichnen die Millionenhonorare der Pharma-Unternehmen an die Ärzteschafft Graubereiche, wo eigentlich Transparenz notwendig wäre. Österreich und Deutschland marschieren hier im nachbarschaftlichen Gleichschritt: 562 Millionen Euro hat im Vorjahr in der Bundesrepublik die Pharma-Industrie an Ärzte und Kliniken gezahlt, in Österreich waren es 90 Millionen. In Deutschland veröffentlicht jeder vierte Mediziner seine Pharma-Einkünfte, hierzulande jeder fünfte. Das schafft Misstrauen und ruft Unverständnis hervor. Glaubwürdigkeitsdefizite sind die Folge, begleitet von Neid und Missgunst gegenüber Ärzten im Geldschein-Modus.

In der heutigen Transparenzgesellschaft darf sich eine Berufsgruppe nicht an den Rand stellen. Ein funktionierendes Gesundheitswesen benötigt gut aus- und fortgebildete Ärzte, Heimlichtuerei ist hier sicherlich fehl am Platz. Solange die Ärzteschaft und die medizinischen Einrichtungen bzw. Institutionen nicht völlig transparent agieren, bleibt nämlich auch das ungute Gefühl, dass mit der Gesundheit auch ein Geschäft gemacht wird. Ein Eindruck, der sich mit der Verpflichtung zur Offenlegung wohl leicht korrigieren ließe.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Peter Nindler
24.04.2017

So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade

So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade So sagen Sie Jetlag und lästiger Reisemüdigkeit ade

Die Urlaubsplanung für den heiß ersehnten Sommerurlaub 2017 ist für viele Österreicherinnen und Österreicher bereits in vollem Gange. So manchen Urlauber zieht es auch heuer wieder in die Ferne. Doch was mit Fernreisen häufig unweigerlich einhergeht, ist die Tatsache, dass ein Langstreckenflug zur Störung des menschlichen Biorhythmus führt. Das Ergebnis: Jetlag. Um Müdigkeit, Schwindel & Co. vorzubeugen und an der Urlaubsdestination möglichst rasch wieder fit zu werden, hat checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, unterschiedliche Tipps und Tricks gegen Jetlag zusammengestellt.

„Unser Ziel bei checkfelix ist, dass unsere Nutzer möglichst viel Zeit an ihrem Reiseziel haben. Langstreckenziele sind heuer besonders beliebt und Jetlags sind leider oft ein ungewollter Nebeneffekt, welcher den entspannten Start in die Ferien beeinflusst. Unsere Tipps und Tricks helfen Reisenden dabei, sich ideal auf Ihren Trip vorzubereiten und den Urlaub hoffentlich ganz ohne Jetlag zu erleben“, so John-Lee Saez, Regional Director bei checkfelix.

Dem Jetlag vor Reiseantritt entgegenwirken

• Schlaf-Wach-Rhythmus im Voraus anpassen

Wer eine Reise auf einen anderen Kontinent plant, sollte sich bereits vor Reiseantritt auf die neue Zeitzone einstellen. Urlauber, die es in den Osten zieht, sollten ein bis zwei Stunden früher als sonst üblich ins Bett gehen und gleichzeitig auch etwas früher als gewöhnlich aufstehen. Wer hingegen in den Westen reist, sollte vor der Abreise lieber etwas später schlafen gehen und morgens später aufstehen. Mit diesem Trick, entwickelt der Körper schon vor der Reise einen neuen Schlaf-Wach-Rhythmus und der Jetlag fällt minimal aus.

• Bequeme Kleidung ist das A und O

Jogginghosen-Liebhaber befinden sich auf einem Langstreckenflug buchstäblich im 7. Himmel. Bequeme Kleidung wirkt auf längeren Flugreise nämlich zum einen entspannend, zum anderen sorgt sie für enormes Wohlbefinden an Bord. Wer völlig tiefenentspannt an seiner Urlaubsdestination ankommt, ist weniger gestresst und der Jetlag kann seine Wirkung kaum entfalten. Ein zusätzlicher Tipp für mehr Komfort im Flugzeug ist die Mitnahme eines Nackenkissens, womit man jederzeit die Möglichkeit hat, den Kopf bequem zu stützen und gemütlich zu schlafen.

Anti-Jetlag-Tipps während dem Langstreckenflug

• Armbanduhr, Smartwatch oder Handy – Lokalzeit einstellen

Klingt simpel, funktioniert aber! Unsere innere Uhr richtet sich unter anderem nach der Uhrzeit, die gerade wahrgenommen wird. Daher hilft es, die Uhrzeit auf allen Uhren und Geräten bereits vor der Abreise auf die jeweilige Lokalzeit zu stellen. So kann sich der Körper automatisch an die jeweilige Zeitzone der Destination anpassen und einem Jetlag wird effektiv entgegengewirkt.

• Geographie-Kenntnisse auffrischen

Je nachdem in welche Himmelsrichtung man sich begibt, empfiehlt es sich während der Reise entweder zu schlafen oder wach zu bleiben. Damit kann sich der biologische Rhythmus bereits an die Zeitzone der Zieldestination anpassen und einen Jetlag vorbeugen. Wer ostwärts reist, sollte auf jeden Fall zumindest einmal während dem Flug ein kleines Nickerchen halten - wohingegen man bei Reisen gen Westen versuchen sollte, möglichst lange wach zu bleiben.

Wem das Einschlafen besonders schwerfällt, kann sich natürlicher Schlafhilfen wie Baldrian, Hopfen und Melisse bedienen, um einem Jetlag effektiv vorzubeugen. Auf Medikamente sollte man jedoch verzichten. Durch regelmäßige Dehnübungen und Stretching am Sitzplatz sowie kurze Spaziergänge durch das Flugzeug, regt man den Kreislauf an und kann länger wach bleiben.

• Auf die richtige Menüwahl kommt’s an

Wer sich während dem Flug mit der Wahl des Menüs auseinandersetzt, kann die Auswirkungen eines Jetlags ebenfalls wirkungsvoll reduzieren. Urlauber die Richtung Osten fliegen, sollten während der Reise vor allem kohlenhydratreiche Kost bevorzugen, da sie eher müde macht - wer Richtung Westen fliegt, sollte ausreichend viel Eiweiß zu sich nehmen, um die Müdigkeit zu unterdrücken.

Darüber hinaus sollten Fernreisende während des Trips möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Der Grund: Die Luft im Flugzeug ist relativ trocken und entzieht dem Körper Flüssigkeit. Alkoholische Getränke sollten während des Fluges jedoch lieber vermieden werden. Zum einen ist die dehydrierende Wirkung über den Wolken noch einmal stärker und der Schlaf wird durch den Einfluss des Alkohols eher unruhig.

Tipps um den Jetlag am Reiseziel zu bekämpfen

Ein Tipp von Gerald Wittke Schäfer, Flugbegleiter bei Austrian Airlines: “Mein Geheimtipp gegen Jetlag ist, dem Körper nach einem Langstreckenflug etwas Ruhe zu gönnen, allerdings nicht länger als 2-3 Stunden. Im Anschluss versuche ich, in den normalen Alltag mit geregelten Schlafenszeiten, Treffen mit Freunden usw. wieder rein zu kommen. Auf richtige Schlaftabletten oder Alkohol sollte man aber auf jeden Fall vollkommen verzichten - dann klappt das auch mit dem Jetlag!“

• Go with the flow

Eine wirklich effektive Strategie, um einem Jetlag an der Zieldestination zu trotzen, ist, sich direkt nach der Ankunft so schnell wie möglich an die jeweilige Uhrzeit anzupassen. Keinesfalls sollte man gleich im Hotel in einen Tiefschlaf verfallen, sondern lieber aktiv bleiben, nachdem man sein Gepäck abgeladen hat. Wer dies nicht schafft, kann auf ein kurzes Nickerchen zurückgreifen.

Nach der Ankunft empfiehlt es sich auch, ein Plätzchen unter freiem Himmel zu suchen und wenn möglich viel Tageslicht oder Sonnenstrahlen zu tanken. Natürliches Sonnenlicht hemmt nämlich die Produktion des Schlafhormons Melatonin, welches müde macht. So kann sich der Körper schneller und besser an die neue Zeitzone anpassen und die Urlaubserlebnisse am Reiseziel werden maximiert.

Weit weg, auch ganz ohne Jetlag

Doch es gibt gute Nachrichten für Urlauber, die es weit weg zieht und wirklich keinen Jetlag riskieren möchten. Einige, weit entfernte Reiseziele haben keine allzu großen Zeitverschiebungen und sind damit wohl die beste Möglichkeit, um einem Jetlag vorzubeugen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
12.03.2018

NÖ Freizeitwirtschaft wünscht sich einen Mountainbike-Beauftragten

NÖ Freizeitwirtschaft wünscht sich einen Mountainbike-Beauftragten NÖ Freizeitwirtschaft wünscht sich einen Mountainbike-Beauftragten

„Für das Mountainbiken ist in Niederösterreich noch immer keine gesetzliche Lösung in Sicht“, stellt Wolfgang Menzel, Branchensprecher der Freizeit- & Sportdienstleister in der NÖ Wirtschaftskammer, fest. „Großgrundbesitzer und ihre Verbote, auf privaten Grundstücken zu fahren, machen Österreich - insbesondere Niederösterreich - für Mountainbiker uninteressant. Man bewegt sich regelmäßig an der Grenze der Legalität.“

Gleichzeitig aber liegt Mountainbiken voll im Trend, und es gibt immer mehr Menschen, die diese Sportart ausüben wollen. Unterstützt werden sie von einigen Initiativen, die sich darum bemühen, bestimmte begrenzte Gebiete für Mountainbiker zu erschließen. Dazu gehören die Wexl Trails in St. Corona am Wechsel, wo viel Geld in einige Kilometer für Mountainbiker investiert wurde. Für Wienerwaldtrails in der Grenzregion Wien - Niederösterreich sorgt eine Crowdfunding-Initiative, die in Einheit mit dem Biosphärenpark Strecken ermöglicht. Und am Königsberg bei Hollenstein/Ybbs gibt es mittlerweile ein dichtes Netz beschilderter Wege.

„Da passiert viel, weil der Bedarf enorm ist. Es entstehen zwar viele private Initiativen, aber noch immer sind weite Teile des Landes für Mountainbiker nicht erschlossen. Oft sind Wege vorhanden, die aber alt und schlecht beschildert sind“, erklärt Menzel. Einen Mountainbike-Beauftragten für Niederösterreich hält er für unabdingbar. In Tirol beispielsweise erledigen diesen Job vier Personen.

Als Hauptthema macht Menzel die Grundeigentümer aus. Als Beispiel nennt er die Stadt Wien, die bis auf die wenigen Wienerwaldregionen gegen Mountainbiker auftritt, sowie die Familien Rothschild und Hoyos. Wenn etwas freigegeben wird, und das sei nur in einem sehr geringen Umfang der Fall, dann seien es Forststraßen. Was aber völlig fehle, seien Single Trails. In Niederösterreich gibt es einen Anteil von einem Prozent schmaler und holpriger Wege, die Mountainbiker befahren dürfen.

Ob sich daran in nächster Zeit etwas ändern wird, bezweifelt der Branchensprecher. „Meines Wissens nach“, sagt er, „müssen die Betreiber, also die niederösterreichischen Gemeinden, 22 Cent pro Laufmeter an den Grundeigentümer zahlen. Auch hier ein Vergleich mit Tirol: Dort sind es 14 Cent. Und wenn es um neue Strecken geht, dann sitzen Gemeindevertreter, Grundeigentümer und Jäger an einem Tisch. Vertreter, die sich für das Mountainbiken einsetzen, wie wir von der Wirtschaftskammer, fehlen. Und natürlich auch der noch nicht eingesetzte Mountainbike-Beauftragte.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.03.2018

Landesklinikum Wiener Neustadt: Neuer Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie

Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi

Mit 1. März übernahm Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi die Leitung der Abteilung für Unfallchirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt.

Prim. Dr. Kambiz Sarahrudi begann seine Karriere an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie im AKH Wien. Im Jahr 2007 schloss Dr. Sarahrudi seine Facharztausbildung für Unfallchirurgie ab. Die Habilitation erfolgte im Jahr 2010. Im selben Jahr wurde Dr. Sarahrudi zum Oberarzt der Universitätsklinik für Unfallchirurgie ernannt. Bald darauf übernahm er die Leitung der Forschung für die gesamte Klinik der Unfallchirurgie im AKH Wien. Sein klinischer Schwerpunkt lag, neben der Versorgung von Schwerstverletzten, im Bereich der Wirbelsäulentraumatologie. Seine Expertise in der Wirbelsäulentraumatologie erlangte er unter anderem in mehreren internationalen Wirbelsäulenzentren. Neben der klinischen Arbeit und Forschung war Dr. Sarahrudi die Lehrtätigkeit während der gesamten universitären Karriere ein Anliegen. Prim. Dr. Kambiz Sarahrudi war Vorstandsmitglied von AOSpine Österreich und leitet seit 2016 den Prüfungsausschuss der österreichischen Ärztekammer für das Sonderfach Unfallchirurgie. Zusätzlich absolvierte Dr. Sarahrudi noch die Komplementärausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Traumatologie.

„Als neuer Leiter einer österreichweit führenden Abteilung für Unfallchirurgie freue ich mich neuen Herausforderungen zu stellen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung bestmöglich zu unterstützen und zu motivieren. Zu diesen Herausforderungen zählen unter anderem die Etablierung des bundeslandweiten Trauma Netzwerkes sowie die Implementierung des neuen Sonderfaches Orthopädie und Traumatologie an der Abteilung für Unfallchirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt“, so Prim. Dr. Sarahrudi.

Im Landesklinikum Wiener Neustadt will Prim. Sarahrudi in Zukunft ein erweitertes Versorgungsspektrum in Angriff nehmen. Ein weiteres Vorhaben ist die Verstärkung des Schwerpunktes Wirbelsäulentraumatologie. „Es bedarf Engagement und Selbstvertrauen für die Umsetzung dieser Projekte. Deshalb wünsche ich ihm für diese ambitionierten Ziele viel Kraft sowie Ausdauer und freue mich einen so engagierten Kollegen bei uns im Klinikum begrüßen zu dürfen“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Privat
20.02.2018

Gerade jetzt zur Grippezeit: Die Zwiebel kann viel mehr als man denkt

In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse

In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse. In unsere Küchen spielt sie aber hauptsächlich eine Nebenrolle. Dabei kann das unscheinbare Feldgemüse sehr vielseitig verwendet werden und hat eine wissenschaftlich anerkannte Heilwirkung. Ein Drei-Hauben-Koch stellt gemeinsam mit dem Verein Land schafft Leben die Zwiebel in den Mittelpunkt und Bauern sowie Experten erklären, worauf es in der Zwiebelerzeugung ankommt.

Die Zwiebel ist in der Küche eine Selbstverständlichkeit. Sie kann viel mehr als in der Pfanne angeröstet zu werden und eine würzige Grundlage für unzählige Gerichte zu sein. Was viele aber nicht wissen: die Zwiebel hat eine vielfältige Heilwirkung, die wissenschaftlich anerkannt ist. Rohe Zwiebeln enthalten Lauchöle, die Entzündungen hemmen und die Verdauung fördern. Gegen Erkältungen mit Schnupfen und Schleim empfiehlt sich ein Zwiebeltee. Der Zwiebelsirup, am besten mit Honig zubereitet, ist ein trocknender Hustensaft. Die Zwiebel kann auch äußerlich angewendet werden. Frisch geschnitten kann sie auf Fußsohlen aufgelegt oder einfach nur halbiert in die Nähe der Nase gelegt werden. Grund für die vielseitige Wirkung als Heilpflanze sind mehrere Hundert Substanzen.

Die Zwiebel aus Österreich

Wir Österreicher essen jährlich rund zehn Kilogramm Zwiebeln. Heimische Zwiebeln gibt es mehr als genug und fast das ganze Jahr über. 93 Prozent der österreichischen Zwiebeln kommen aus Niederösterreich. Hauptanbauregionen sind das Marchfeld, die Region rund um St. Pölten sowie das traditionelle Zwiebelanbaugebiet Laa an der Thaya. Dort eignet sich das Klima hervorragend aufgrund der kalten Winter und der heißen Sommer. Das für den Zwiebelanbau so wichtige Wasser ist weniger knapp als in vielen anderen Ländern. Der heimische Lebensmitteleinzelhandel setzt auf inländische Zwiebeln und verkauft zu 8,6 Prozent Bio-Zwiebeln.

Die Zwiebel als Hauptdarstellerin in der Küche

Viele Menschen unterschätzen die Zwiebel und deren Wirkung. Der Verein Land schafft Leben zeigt auf seiner Webseite den Weg der Zwiebel von der Saatgutvermehrung bis in die Küche. Akteure entlang der Wertschöpfungskette werden vorgestellt und kritische Aspekte wie das Keimhemmungsmittel Maleinsäure thematisiert. Gemeinsam mit Drei-Hauben-Koch Vitus Winkler aus St. Veit im Pongau werden in einem Video verschiedene Zwiebel-Gerichte vorgestellt, die einem die Tränen in die Augen treiben. Aber nicht aufgrund des Zwiebelschneidens. Vielmehr werden ganz gewöhnliche Zwiebeln zu „Zwiebelteich“, „Zwiebelcreme“, „Zwiebelsud“ und zur besonders kreativen „Zwiebelernte“. Ernährungswissenschaftlerin Karin Buchart, Leiterin des Vereins Traditionelle Europäische Heilkunde, ergänzt das Kochvideo mit wertvollen Tipps und einfachen, wohltuenden Rezepten und erklärt, was die Zwiebel in unserem Körper bewirkt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.02.2018

Rauchzeichen

Mit der Idee, das eigentlich für Mitte 2018 eingetaktete generelle Rauchverbot in der heimischen Gastronomie kippen zu wollen, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine bereits abgehakte Diskussion neu angeheizt. Mit der Idee, das eigentlich für Mitte 2018 eingetaktete generelle Rauchverbot in der heimischen Gastronomie kippen zu wollen, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine bereits abgehakte Diskussion neu angeheizt.

Mit der Idee, das eigentlich für Mitte 2018 eingetaktete generelle Rauchverbot in der heimischen Gastronomie kippen zu wollen, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine bereits abgehakte Diskussion neu angeheizt. Da er diese Frage offensichtlich zu einer Koalitionsbedingung machte, musste die ÖVP nolens volens mitziehen, das bedeutet aber nicht, dass dieser Kompromiss gut ankommt. Ärztekammer und Krebshilfe werden wohl nicht allzu viel Werbung für ihr gestern gestartetes „Don't smoke“-Volksbegehren machen müssen, gab es doch schon kurz nach Start der offiziellen Unterschriftensammlung erste Rauchzeichen in Form von überhitzten Computerservern im Innenministerium wegen des großen Ansturms. Die anhaltenden Diskussionen rund um das Thema lassen eine baldige Abkühlung auch nicht erwarten.

Ziemlich sicher wird dieses Volksbegehren die von der FPÖ einst für eine verpflichtende Volksabstimmung vorgeschlagenen 640.000 Unterstützer finden. Spätestens dann kommt die FPÖ, die ja bekanntlich ganz vehement mehr direkte Demokratie gefordert hatte, in akute Erklärungsnot, warum man bei diesem Thema partout nicht nachgeben will. Dabei sind doch mehr als 70 Prozent der Österreicher Nichtraucher und auch für ein Rauchverbot. Ein Sturbleiben der FPÖ wäre dann klassische Klientelpolitik, die ja gerade die FPÖ als Oppositionspartei immer wieder sehr lautstark bekrittelt hatte.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Neues Volksblatt: "Rauchzeichen" von Harald ENGELSBERGER
25.01.2018

Therapiezentrum Canabio: Neue Krebstherapie auf Cannabis-Basis

Eröffnet wird das Zentrum in der nordkroatischen LifeClass Therme Sveti Martin, die in unmittelbarer Nähe zu Österreich, Slowenien und Ungarn liegt. Eröffnet wird das Zentrum in der nordkroatischen LifeClass Therme Sveti Martin, die in unmittelbarer Nähe zu Österreich, Slowenien und Ungarn liegt.

Ab März 2018 werden im Therapiezentrum Canabio cannabisbasierte Therapieformen zur Behandlung von Krebs und anderen schweren Erkrankungen durchgeführt. Eröffnet wird das Zentrum in der nordkroatischen LifeClass Therme Sveti Martin, die in unmittelbarer Nähe zu Österreich, Slowenien und Ungarn liegt. Im Rahmen des innovativen Canabio-Ansatzes werden die wichtigsten Komponenten zur Krebsbekämpfung eingesetzt: Eine individuell angepasste Cannabis-Therapie, das IQCURE®-Programm und die Diagnostik der R.G.C.C. Group (Research Genetic Cancer Centre) kommen dabei zur Anwendung. Die Kombination dieser drei Ansätze liefert einen komplexen Einblick in den tatsächlichen Krankheitszustand des Patienten und ermöglicht, einen auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen, zielgerichteten Behandlungsplan zu erstellen. "„Das Ziel von Canabio ist, den Patienten einen ganzheitlichen Heilungsansatz mit natürlichen Produkten zu bieten, da die konventionelle Medizin alleine oft an ihre Grenzen stößt“", erklärt Hans Dieter Prentner, Project Manager bei Canabio.

Ergebnisse der Cannabis-Forschung

„Es gibt bereits klinisch erprobte Medikamente, aber viele potenzielle pharmakologische Wirkungen von Cannabinoiden sind noch nicht ausreichend untersucht. Daher ist die Fakultät für Pharmazie in Ljubljana an klinischen und vorklinischen Studien beteiligt“, so Borut Štrukelj, Professor am Institut für Pharmazeutische Biologie an der Fakultät für Pharmazie in Ljubljana, Slowenien, über die Nutzung von Cannabinoiden für medizinische Zwecke. Auch Tamara Lah Turnsek, Direktorin des Nationalen Instituts für Biologie in Ljubljana, Slowenien, beschäftigt sich mit der Wirksamkeit cannabisbasierter Arzneimittel: „Aufgrund langjähriger Forschungsarbeit wissen wir, dass jeder Körper anders auf eine Therapie mit Cannabinoiden reagiert. Aus diesem Grund wollen wir durch personalisierter Medikation vor der Behandlung herausfinden, ob der Patient auf die Therapie anspricht, oder nicht.“

Individuelle Cannabis-Therapie

Canabio, das hochwertige Arzneimittel auf Cannabis-Basis, kann in der Medizin bei verschiedenen Krankheiten angewendet werden. Das Einsatzgebiet umfasst alle Krebsarten (wie Hirntumor, Lungen-, Leber-, Prostata-, Magen-, Brust-, Gebärmutterkrebs u. a.), rheumatoide Arthritis und Osteoarthritis, Multiple Sklerose, Diabetes, Glaukom, Epilepsie, Schuppenflechte, Magersucht, Asthma, entzündliche Darmerkrankungen und weitere Krankheiten.

Die Canabio-Therapie umfasst vier Behandlungsansätze:

Therapie mit Cocktail aus natürlichen Wirkstoffen: Der Naturextrakt-Cocktail ist eine Mischung aus medizinisch wertvollen Nährstoffen, der auf einer wissenschaftlich entwickelten Formel beruht und intravenös dosiert wird. Anhand von Bluttest-Ergebnissen der R.G.C.C. Group wird für den Patienten ein individuell angepasster Therapie-Cocktail erstellt.

Sauerstofftherapie: Sauerstoff produziert das Enzym Prostacyclin, das für den Energie- und Zellstoffwechsel essentiell ist und somit einen bedeutenden Einfluss auf das menschliche Immunsystem hat.

Therapie mit Vitamin C: Hochdosiertes Vitamin C zerstört die Krebszellen aus dem primären Tumor und aus den Metastasen. Die gesunden Zellen bleiben aufgrund des Enzyms Prostacyclin unversehrt. Vitamin C trägt zudem zur Stärkung des Immunsystems bei.

Photodynamische Therapie: Licht wird in Kombination mit lichtaktivierbaren chemischen Substanzen (Photosensibilisator) in Verbindung mit molekularem Sauerstoff eingesetzt, um die mikrobiellen Zellen, einschließlich der Bakterien, Pilze und Viren, zu zerstören.

„Die Kombination von Canabio und IQCURE ist ein neues Konzept in der Rehabilitation von onkologischen Patienten. Das Therapiezentrum Canabio ist einzigartig in Europa“, so Damir Stajcar, Direktor des IQCURE® Better Life-Ressorts in Sveti Martin, Kroatien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Canabio Therapy Center/APA-Fotoservice/Tanzer
11.01.2018

Herzliches Dankeschön für die hervorragende Arbeit am Landesklinikum Wiener Neustadt

Dermatologie und Venerologie v.l: OA Dr. Stefan Scholz, der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich, Bereichsleiterin DGKP Heidi Leitgeb, Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, DGKP Martina Kutscher, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia, Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrates DGKP Gerlinde Buchinger und der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA. Dermatologie und Venerologie v.l: OA Dr. Stefan Scholz, der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich, Bereichsleiterin DGKP Heidi Leitgeb, Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, DGKP Martina Kutscher, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia, Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrates DGKP Gerlinde Buchinger und der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

Die zwölfte Patientenbefragung, die einmal mehr gezeigt hat, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit ihren Kliniken hochzufrieden sind, brachte auch für das Landesklinikum Wiener Neustadt ein sehr gutes Ergebnis. Daher wurde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung für Dermatologie und Venerologie sowie der Kinder- und Jugendheilkunde am Landesklinikum Wiener Neustadt für die hervorragende Arbeit gedankt.

Insgesamt bewerteten die Patientinnen und Patienten der NÖ Landes- und Universitätskliniken rund 250 Stationen und 18 medizinische Fächer an 25 Standorten. Dabei schnitten die Abteilungen für Dermatologie und Venerologie sowie Kinder- und Jugendheilkunde im Landesklinikum Wiener Neustadt hervorragend ab. Aufgrund dessen wurde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen Abteilungen von Bürgermeister Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger nicht nur Dank und Anerkennung ausgesprochen sondern auch ein Geschenkkorb überreicht.

„Die Zufriedenheit auf den jeweiligen Abteilungen ist vor allem auf das großartige Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum zurück zu führen. Mit der Geschenküberreichung möchten wir einmal mehr Danke sagen. Danke für hervorragende Arbeit die tagtäglich für die Patientinnen und Patienten erbracht wird“, so Schneeberger.

„Es freut mich sehr, dass die hervorragende Leistung auf den einzelnen Abteilungen im Landesklinikum Wiener Neustadt gewürdigt wird. Ich gratuliere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrer hervorragenden Leistung“, so der Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding Mag. Viktor Benzia.

Auch der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA ist über die gezeigte Leistung äußerst zufrieden. „Dank der mittlerweile regelmäßig durchgeführten Patientenbefragung wird immer ein Feedback aus erster Hand eingeholt. Somit kann eine Qualitätssicherung und -steigerung im Landesklinikum gewährleistet werden. Für das Einbringen von persönlichen Erfahrungen und wichtigen Anregungen für Verbesserungen gilt daher auch den teilnehmenden Patientinnen und Patienten mein großer Dank“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

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08.01.2018

Neue Analyse im Labor des Landesklinikums Wiener Neustadt bietet einzigartige Chance

Laborleiterin Prim.a Dr.in Karin Köhrer, MSc, MBA im Gespräch über die neue Analyse-Methode. Laborleiterin Prim.a Dr.in Karin Köhrer, MSc, MBA im Gespräch über die neue Analyse-Methode.

Das Labor im Landesklinikum Wiener Neustadt kann bei einem speziellen Fall des Multiplen Myeloms - als erste Einrichtung in Österreich - genau feststellen, ob ein entscheidender Wirkstoff wirklich hilft oder ob der Körper gerade genauso aussehende selbstzerstörende Stoffe produziert.

„Durch einen sehr komplexen Prozess analysieren wir, ob der Heilungsprozess läuft oder nicht. Denn wir sehen, ob der Antikörper vom Medikament stammt oder vom Tumor“, so Laborleiterin Prim.a Dr.in Karin Köhrer, MSc, MBA. Etwa 300 bis 400 Menschen pro Jahr erkranken in Österreich an einem Multiplen Myelom (MM), einer bösartigen Veränderung des Knochenmarks. Das MM ist ein sogenanntes B-Zell-Lymphom. Eine Unterart ist das sogenannte Ig G Kappa-Myelom, und für seine Behandlung gilt die neue hilfreiche Laborleistung.

Daratumumab ist ein Krebszellen bekämpfender Wirkstoff, der beim MM helfen kann (ein Medikament aus der Gruppe der monoklonalen Ig G Kappa-Antikörper, zugelassen seit 2016). Er bindet an ein Zuckerprotein, das Glykoprotein CD38, das auf den Krebszellen verstärkt erscheint, zerstört so die Zellen und heilt also den Krebs. Er sieht genauso aus wie der selbstzerstörende Stoff, den die Krebszellen des Ig G Kappa-Myeloms produzieren – und das ist das Problem: Tumorzellprodukt oder Medikament? Ohne eine komplexe mehrstufige Analyse ist der Unterschied nicht zu erfassen. „Dieses Verfahren hat das Zentrallabor im Landesklinikum Wiener Neustadt gemeinsam mit seinem weltweit führenden Anbieter für klinische Proteinelektrophorese erstmals in Österreich möglich gemacht. Ab sofort läuft nun der Regelbetrieb“, ist LH Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf stolz. Nun startet dieser hochkomplexe Analyseprozess, ein Shiftingprozess, auch am Uniklinikum in Innsbruck.

Prim.a Dr.in Köhrer erklärt den Unterschied: „Um Ig G Kappa-Myelome zu detektieren, braucht es zwei Methoden: die Serum-Protein-Elektrophorese und die Immunfixations-Analyse. Mit diesen beiden Methoden gemeinsam kommt es aber zu falsch positiven Ergebnissen in der Verlaufskontrolle bei Ig G Kappa-Myelomen unter Therapie mit Daratumumab.“ Erst ein spezieller analytischer sogenannter Shiftingprozess brachte die Chance zu unterscheiden zwischen Daratumumab-Interferenzen und dem tatsächlichen Antikörper, also ob der Tumor noch da ist oder nicht. Der dafür nötige Kunstgriff ist ein Verschieben des Medikaments in der Immunfixations-Analyse in eine andere Zone, sodass der Unterschied sichtbar wird. „Ein weiterer Problembereich bei der Behandlung der Patientinnen und Patienten mit Daratumumab ist die Bestimmung der Blutgruppe, wenn Bluttransfusionen für Patientinnen und Patienten mit dieser Form des MM erforderlich sind. Der Ig G Kappa-Antikörper des Medikaments bindet nämlich auch an das CD 38 auf den roten Blutzellen und erzeugt damit falsch positive Reaktionen. Aber auch dieses Thema haben wir – mit Hilfe eines neu etablierten Vorbehandlungsprozesses sämtlicher Testzellen - im Griff“, so Prim.a Dr.in Karin Köhrer abschließend.

INFOBOX

Das Zentrallabor im Landesklinikum Wiener Neustadt versorgt als Dienstleister für eine breite Palette von sowohl Routinelaboruntersuchungen als auch Laboruntersuchungen aus zahlreichen sehr spezialisierten Bereichen dieses Faches sämtliche bettenführenden Abteilungen im Klinikum. Es gewährleistet rund um die Uhr fachlich kompetente Unterstützung in Form von Laborbefunden als unverzichtbarer Bestandteil für die Diagnostik, die Wahl der Therapie und das Therapie-Monitoring. Es liefert insgesamt rund 7 Millionen einzelne Befundergebnisse pro Jahr.

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15.12.2017

Urkundenverleihung Patientenbefragung: Gutes Zeugnis für das Landesklinikum Wiener Neustadt

Vor kurzem wurden die Ergebnisse der 12. Patientenbefragung präsentiert, die einmal mehr gezeigt haben, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit ihren Kliniken hochzufrieden sind. Im Landesklinikum Wiener Neustadt durfte man sich über ein gutes Zeugnis der Patientinnen und Patienten freuen.

Insgesamt bewerteten die Patientinnen und Patienten der NÖ Landes- und Universitätskliniken rund 250 Stationen und 18 medizinische Fächer an 25 Standorten. Die Patientinnen und Patienten sind mit den Angeboten und den Leistungen in den NÖ Landes- und Universitätskliniken sehr zufrieden. Sowohl das Ärzteteam (94,03 Punkte) als auch das Pflegepersonal (95,70 Punkte) kamen dem maximalen Wert von 100 sehr nahe. Bei der diesjährigen Befragung wurde zudem erstmals das Thema „Schmerz“ gezielt mit aufgenommen. Ausgefüllt wurden die Zusatzfragen von mehr als 3.100 Patientinnen und Patienten am ersten Tag nach einer OP.

Deshalb wurde nun auch den am besten bewerteten Stationen des Landesklinikums Wiener Neustadt Dank und Anerkennung ausgesprochen. In einem feierlichen Rahmen wurden die Urkunden in der NÖ Landeskliniken-Holding Zentrale für die Abteilung Dermatologie und Venerologie sowie für die Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf übergeben.

„Und diese Zufriedenheit ist vor allem auf das großartige Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den einzelnen Klinikstandorten zurück zu führen. Mit der Urkundenverleihung möchten wir einmal mehr Danke sagen. Danke für den unermüdlichen Einsatz für die Patientinnen und Patienten“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

„Es freut mich sehr, dass das Landesklinikum Wiener Neustadt wieder ausgezeichnet wurde. Ich gratuliere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrer hervorragenden Leistung“, ist die stv. Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA stolz auf das tolle Feedback.

In den folgenden Kategorien wurden Urkunden vergeben:

• Die am besten bewertete Station pro Fach

• Holdingweit die drei am besten bewerteten Stationen (Kategorie Akutkrankenhäuser)

• Holdingweit die drei am besten bewerteten Stationen (Kategorie Sonderkrankenanstalten)

• Die zwei am besten bewerteten Kliniken (Sonderkrankenanstalten)

• Die drei am besten bewerteten Kliniken über 300 Betten

• Die drei am besten bewerteten Kliniken unter 300 Betten

• Bester Rücklauf in einer Sonderkrankenanstalt

• Bester Rücklauf in einem Akutkrankenhaus

Die Patientenbefragung der NÖ Landeskliniken-Holding, die heuer bereits zum 12. Mal durchgeführt wurde, ist ein Feedback aus erster Hand und damit ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung und –steigerung. Denn die Patientinnen und Patienten berichten über ihre persönlichen Erfahrungen, bewerten unter anderem Behandlungs- und Servicequalität und geben auch wichtige Anregungen für weitere Verbesserungen. Deshalb gilt ein großer Dank auch den Patientinnen und Patienten für die Teilnahme.

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13.12.2017

Feierliche Verabschiedung: Paul Christian Hajek konnte beruflich zahlreiche Meilensteine umsetzen

v.l.n.r.: Mag. Viktor Benzia, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding, Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek, Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger und Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding. v.l.n.r.: Mag. Viktor Benzia, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding, Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek, Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger und Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

Der Leiter des Zentralröntgeninstituts für Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des Landesklinikums Wiener Neustadt Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek verabschiedet sich in seinen wohlverdienten Ruhestand. Er konnte in seiner beruflichen Laufbahn zahlreiche Projekte gestalten.

Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek begann seine Karriere, im Jahre 1976, als Turnusarzt im Krankenhaus Wiener Neustadt. Nach seinem einjährigen Grundwehrdienst im UN-Kontingent in Syrien begann er im zentralen Röntgeninstitut für Diagnostik und Therapie des Krankenhauses Wiener Neustadt zu arbeiten. Trotz interessanter Tätigkeiten wechselte er 1981 zunächst als Arzt an das zentrale Institut für Radiodiagnostik der Universität Wien, wo er drei Jahre später zum Facharzt befördert wurde. Nachdem er 1985 das Erwin Schrödinger Auslandsstipendium erhielt und ein spannendes Mitgliedsangebot für Kernspintomographie und moderne bildgebende Verfahren von der University of California bekommen hatte, verbrachte er einige Jahre in Kalifornien. Dabei ging für ihn der Bezug in Richtung Neuroradiologie niemals verloren. Während dieser Zeit erhielt Paul Christian Hajek auch seine Lehrberechtigung, die sogenannte „Venia Decendi“.

Seinen nächsten Karriereschritt machte er 1993 wo er die Leitung des zentraldiagnostischen Instituts für Diagnostik und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin im Krankenhaus Wiener Neustadt übernahm, welche er bis zu seinem Pensionsantritt innehatte. In den Zeiträumen von 2004 bis 2006 sowie von 2008 bis 2015, als das Klinikum Wiener Neustadt an die Landeskliniken Holding übergeben wurde, bekleidete Hajek zusätzlich die Position des Ärztlichen Direktors. Darüber hinaus ist er seit 2008 auch als Experte des Landessanitätsrates für Niederösterreich tätig.

„Einer der wesentlichsten Meilensteine als Ärztlicher Direktor war die Weiterentwicklung des Landesklinikums Wiener Neustadt in Richtung Krebskompetenzzentrum. Durch neue Strukturen sowie regelmäßigen interdisziplinären Fallbesprechungen im Landesklinikum und Kooperationen mit MedAustron und dem Lebens.Med Zentrum Bad Erlach soll eine optimale Patientenversorgung in diesem Bereich garantiert werden“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Als Ärztlicher Direktor hat Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek auch maßgeblichen Anteil an den Investitionen in neue Großgeräte. So konnte etwa 2011 ein neuer Positronen Emissions Tomographie Computertomographie (PET-CT), womit eine bessere Lokalisation und Diagnose von Tumoren gestellt werden kann, angeschafft werden. Darüber hinaus konnten durch neue Angiographie- und Magnetresonanzanlagen die Untersuchungszeiten verkürzt und die Bildqualität verbessert werden.

„Mit Paul Christian Hajek geht ein angesehener Primar und ehemaliger Ärztlicher Direktor in den Ruhestand. Auf der einen Seite hat er sich intensiv dafür eingesetzt, den Trägerwechsel von der Stadt Wiener Neustadt auf das Land Niederösterreich im Landesklinikum Wiener Neustadt positiv zu gestalten. Auf der anderen Seite hat er durch von ihm initiierte innovative Projekte, für die das Haus heute weit über die Regionsgrenzen hinaus Anerkennung findet, prägende Spuren hinterlassen. Insbesondere die Weiterentwicklung des Landesklinikums Wiener Neustadt zum Krebskompetenzzentrum im Zuspiel mit MedAustron sei hier erwähnt. Ich bedanke mich daher für den enormen Einsatz und das große Engagement für das Landesklinikum Wiener Neustadt und das Gesundheitswesen in Niederösterreich“, so Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger, der in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl–Leitner die Festrede hielt.

Seit September des letzten Jahres ist Paul Christian Hajek im Kernteam der „Projektentwicklung Landesklinikum Wiener Neustadt Neu“ vertreten, wo er seine Fachexpertise für die Ablaufplanungen des Klinikneubaus einbringt. In all den Jahren als Führungskraft war ihm die ständige Weiterbildung und das Wohl der Mitarbeiter ein besonderes Anliegen.

„Ich möchte mich bei Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek für das besondere Engagement als Ärztlicher Direktor sowie als Experten für den bevorstehenden Klinikneubau bedanken. Unter seiner Leitung hat er das Landesklinikum Wiener Neustadt maßgeblich mitgestaltet. Da ihm als Ärztlicher Direktor das Thema Qualitätsmanagement stets ein wichtiges Anliegen war, konnte unter seiner Führung sowohl die Ärztliche Direktion als auch das Zentralröntgeninstitut für Diagnostik und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin im Jahre 2011 gemeinsam zum ersten Mal nach ISO zertifiziert werden. Mit Paul Christian Hajek verlieren wir einen zielstrebigen und innovativen Mitarbeiter, der immer mit vollem Tatendrang an seine Tätigkeiten herangegangen ist. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so der Medizinische Geschäftsführer Dr. Robert Griessner.

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06.12.2017

Heiliger Nikolaus überraschte die Kinder im Kindergarten „Calimero“ mit kleinen Gaben

Freuten sich sehr über den Besuch des Heiligen Nikolaus: Katharina, Sophie, Gloria, Anna und die stellvertretende Leiterin der Kinderbetreuungseinrichtung Yvonne Eipeldauer. Freuten sich sehr über den Besuch des Heiligen Nikolaus: Katharina, Sophie, Gloria, Anna und die stellvertretende Leiterin der Kinderbetreuungseinrichtung Yvonne Eipeldauer.

Auch in diesem Jahr stellte sich der Heilige Nikolaus bei den Kindern der Betreuungseinrichtung Calimero im Landesklinikum Wiener Neustadt mit seinen Geschenken ein. Wie immer war dieser Besuch für alle Kinder eine besondere vorweihnachtliche Überraschung.

Die Vorfreude der Kinder war riesengroß. Neugierig und aufgeregt warteten die Kleinen auf die Ankunft des Heiligen Nikolaus. Dann war es endlich soweit – der Nikolaus besuchte jede der vier Gruppen und die Kinder trugen ehrfürchtig und mit viel Begeisterung ihre einstudierten Lieder und Gedichte vor. Anschließend wurden die Calimero – Kids einzeln aufgerufen, um ein kleines Geschenk entgegenzunehmen. Zudem wusste der Nikolaus natürlich über jedes Kind bestens Bescheid und hatte für jeden einen guten Ratschlag dabei.

„Der Besuch des Heiligen Nikolaus ist ein Ereignis, auf welches die Kinder schon Tage vorher hin fiebern. Diese Tradition werden wir sicherlich beibehalten und den Kindern natürlich auch den religiösen Hintergrund näherbringen“, erklärt die stellvertretende Leiterin Yvonne Eipeldauer.

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30.03.2018

Getränke im Zucker- und Süßstoff-Check

Getränke im Zucker- und Süßstoff-Check Getränke im Zucker- und Süßstoff-Check

„Die ÖDG fordert seit vielen Jahren eine Reduktion von Zucker und Fett in Lebensmitteln und tritt dafür ein, dass gesunde Lebensmittel auch zu einem leistbaren Preis verfügbar gemacht werden“, erklärt die Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft, Univ. Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer. „Es freut uns sehr, dass durch die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und die SIPCAN-Getränkeliste bereits Erfolge bei der Reduktion des Zuckergehalts in Getränken erreicht werden konnten. Wir wissen aus Mexiko, dem Land, das sich bisher am meisten für die Reduzierung von Zucker in Softdrinks stark gemacht hat, wie deutlich sich dieser Einsatz direkt auf den Rückgang von Adipositas- und Diabetes-Neuerkrankungen auswirkt.“

Zuckersteuer auf Getränke?

Bezugnehmend auf die aktuellen Auswirkungen der geplanten Steuer in Großbritannien ergänzt Kautzky-Willer: „Die ÖDG erachtet einen Weg mit positiven Incentives prinzipiell als besser, weil er nachhaltiger wirkt, in dem er gesunde Produkte fördert statt andere zu bestrafen. Wenn eine Zuckersteuer aber so rasch, bereits durch die Ankündigung, den Zuckergehalt real senkt, kann auch dieses gesundheitspolitische Steuerungselement gerne angewendet werden.“

Der Vorstand von SIPCAN und Präsident der ÖAG (Österreichische Adipositas Gesellschaft) Univ.-Prof. Prim. Dr. Friedrich Hoppichler betont: „In Großbritannien führt die Politik über Steuern zu einem vermehrten Einsatz von Süßstoffen und nicht zu einer Reduktion der generellen Süße. In Österreich können wir bereits Erfolge belegen. Durch den breiten Einsatz der Getränkeliste vor allem im schulischen Bereich gelingt es ebenfalls einen positiven Anreiz zur Zuckerreduktion für die Getränkeproduzenten zu schaffen, das bezeichnen wir als den österreichischen Weg zu einem gesünderen Trinkverhalten.“

Positiv-Liste wächst

In einer jährlichen wissenschaftlichen Untersuchung wird von SIPCAN bundesweit das Getränkeangebot in PET-Gebinden sowie Kartonverpackungen von 0,20 bis 0,75 Liter analysiert. Die aktuelle Erhebung umfasst über 700 Produkte und zeigt, dass der Anteil an Getränken, die den Orientierungskriterien entsprechen, im Vergleich zum Vorjahr weiter zugenommen hat und derzeit bei 57,4 Prozent liegt. Im Vergleich zur ersten Untersuchung aus dem Jahr 2010 entspricht dies einer Zunahme von 14,1 Prozent. „Das bedeutet, dass derzeit in einem Supermarkt mit einem repräsentativen Getränkeangebot mehr als die Hälfte der angebotenen Produkte den SIPCAN-Kriterien entspricht“ erklärt Hoppichler „Pro 100 ml Getränk sind derzeit 6,51 g Zucker im Durchschnitt enthalten. Das entspricht einer Reduktion um 13,5 Prozent seit 2010“.

Klare Orientierungskriterien

Neben der transparenten Darstellung des Zuckergehaltes werden auch klare Kriterien für die Produktauswahl festgelegt. Die Ernährungsexperten von SIPCAN erarbeiteten in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und weiteren Institutionen Orientierungskriterien, die sich unter anderem nach den aktuellen WHO-Empfehlungen zum täglichen Zuckerkonsum richten. Dabei gilt, dass nur jene Produkte in der Positiv-Liste berücksichtigt werden, bei denen der Zuckergehalt pro 100 ml Getränk bei maximal 7,4 g liegt und die keine Süßstoffe enthalten. „Allerdings wird generell zu viel Zucker konsumiert, er sollte auf weniger als fünf Prozent der Energiezufuhr bei Kindern und Jugendlichen und weniger als zehn Prozent bei Erwachsenen beschränkt sein. Idealerweise sollte gar kein freier Zucker in Getränken konsumiert werden, stattdessen gilt z.B. Wasser als idealer Durstlöscher“ betont Kautzky-Willer.

Süß ist auch ohne Zucker nicht gesund!

Süßstoffe werden trotz der dadurch erreichten Kalorieneinsparung als sehr kritisch angesehen, da der Konsument keine Chance hat sich an einen geringeren süßen Geschmack zu gewöhnen. „Auch wenn durch Süßstoffe keine zusätzlichen Kalorien zugeführt werden, bleibt die Süße! Die Lust nach Süßem wird weiter angekurbelt. Säuglinge haben eine angeborene Präferenz für die Geschmacksrichtung Süß. Jedes Mal wenn wir Süßes zu uns nehmen, aktivieren wir unser Belohnungszentrum. Diese Präferenz wird durch prä- und postnatale Einwirkungen verstärkt. Daher ist die Vermeidung von Zucker und süßem Geschmack schon möglichst früh im Kindesalter der beste Schutz vor Übergewicht“, erklärt Kautzky-Willer, „da Süßstoffe außerdem auch die Darmhormone und -flora beeinflussen können und Langzeitdaten zu Gewichtsentwicklung fehlen, kann ich derzeit keine wissenschaftlich fundierte Empfehlung für Süßstoffe abgeben“.

SIPCAN Liste hat Einfluss auf Getränkeindustrie

Eine aktuelle Publikation im European Journal of Public Health zeigt, dass die SIPCAN Getränkeliste mehr als nur eine jährliche Erhebung des IST-Zustandes ist. Durch den sehr breiten Einsatz der Getränkeliste als Entscheidungsgrundlage für das Getränkeangebot vor allem im schulischen Sektor wie z.B. bei Getränkeautomaten und Schulbuffets gelingt es SIPCAN einen Anreiz zur Zuckerreduktion für die Getränkeproduzenten zu schaffen und gleichzeitig auch in gewisser Weise Druck im Hinblick auf diese Zuckerreduktion auszuüben. „Die klaren und leicht verständlichen Orientierungskriterien sowie die Transparenz des Zuckergehaltes erleichtert den Konsumentinnen und Konsumenten die Getränkewahl. Die bereits erreichte durchschnittliche Zuckerreduktion zeigt, dass es sowohl auf Seiten der Industrie als auch auf KonsumentInnenseite eine Bereitschaft hin zu weniger Süße gibt“, erläutert Hoppichler.

Zeichen gegen die Übergewichtsproblematik

SIPCAN setzt sich energisch für diese schrittweise Reduktion des Zuckergehaltes ein, um ein starkes Zeichen im Kampf gegenüber der großen Übergewichtsproblematik und den damit einhergehenden Folgeerkrankungen wie Diabetes Mellitus zu setzen. „Dass mit Zucker gesüßte Getränke eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Übergewicht spielen, zeigte eine weitere kürzlich veröffentlichte Übersichtsarbeit, an der SIPCAN maßgeblich beteiligt war“ erklärt Hoppichler. In dieser Übersichtsarbeit, die in Kooperation mit der Europäischen Adipositas Gesellschaft (EASO) durchgeführt wurde, bei der 30 Studien mit über 250.000 Teilnehmern inkludiert waren, konnte aufgezeigt werden, dass der Konsum von mit Zucker gesüßten Getränken in 93 Prozent mit einem erhöhten Körpergewicht bzw. BMI (Body Mass Index) in Zusammenhang stand.

Ausblick für die Zukunft

Der eingeschlagene Weg soll auch in Zukunft langfristig umgesetzt werden. Eine zentrale Maßnahme wird dabei die schrittweise Reduzierung des Orientierungskriteriums für den Zuckergehalt in den nächsten Jahren sein. Weiters soll die Nutzung der Getränkeliste abseits vom Schulsektor ausgebaut werden, um so auch den Anreiz zur Zuckerreduktion für die Getränkeindustrie zu erhöhen. Beide Topmediziner sind sich einig, dass Österreich mit dem eingeschlagenen Weg eine Vorbildwirkung für andere Länder haben kann, bei dem jede Konsumentin und jeder Konsument eine echte Chance hat sich an weniger Süße gewöhnen zu können. Der EU-Ratsvorsitz heuer könnte ein guter Rahmen sein, um diesen österreichischen Weg anderen Mitgliedsländern schmackhaft zu machen.

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22.01.2018

Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt

Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt

Rund 400 Millionen Menschen weltweit leiden in irgendeiner Form unter ein Allergie gegen Gräserpollen (Rhinitis) – mit den üblichen Symptomen wie Schnupfen, Husten und schweren Atemproblemen. Nun konnten ForscherInnen der MedUni Wien am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung in Kooperation mit der Wiener Firma Biomay AG in einer Phase II-b-Studie mit 180 PatientInnen in elf europäischen Zentren zeigen, dass der synthetisch hergestellte Impfstoff BM32 mit vier Injektionen im ersten Jahr und einer Auffrischung im zweiten Behandlungsjahr die Symptome der Betroffenen um mindestens 25 Prozent lindert.

Die Immuntherapie mit BM32 basiert auf einer innovativen, rekombinanten Peptid-Carrier-Technologie, die, im Vergleich mit anderen Immuntherapien für AllergikerInnen, erheblich weniger Injektionen notwendig macht und auch geringere Nebenwirkungen hat. Diese Technologie wurde am Christian Doppler Labor für Allergieforschung unter der Leitung von Rudolf Valenta an der MedUni Wien in Kooperation mit dem Wiener Unternehmenspartner Biomay AG (Leitung: CEO Rainer Henning) entwickelt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entdeckung und die Entwicklung neuartiger Allergie-Therapeutika.

Revolutionäres Wiener Produkt

Der verwendete Impfstoff und die nötigen Antikörper können synthetisch hergestellt werden. Dabei werden dem Allergen mit einer in Wien entwickelten Technologie B-Zell-reaktive Peptide entnommen. Diese Peptide werden so verändert, dass sie ihre Bindungseigenschaften für allergenspezifisches IgE verlieren und als Trägerproteine für die notwendige Unterstützung durch die T-Zellen dienen. „Dieser Prozess ist unendlich oft wiederholbar, der Impfstoff bleibt dadurch immer gleich wirksam, stets von gleicher Qualität und sicher“, erklärt Valenta. „Das ist ein Wiener Produkt, das die Behandlung von Gräserpollen-Allergien revolutionieren wird.“ Das Patent für die Entwicklung wurde von der Medizinischen Universität Wien an die Biomay AG übertragen.

Die Verbesserung der Symptome betrug im Mittelwert rund 25 Prozent. „Je stärker der oder die AllergikerIn von den Gräserpollen betroffen war, umso stärker war auch der positive Effekt nach der Impfung“, erklärt Verena Niederberger-Leppin von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten der MedUni Wien und Erstautorin der Studie, die nun im Top-Journal „Journal of Allergy and Clinical Immunology“ unter großer internationaler Beachtung erschienen ist. Die WissenschafterInnen gehen davon aus, dass die Symptome noch weiter zurückgehen, wenn die Impfung über Jahre immer wieder aufgefrischt wird – die vorliegenden Daten beziehen sich auf einen Studien-Zeitraum von zwei Jahren. Außerdem könnte sie möglicherweise auch präventiv eingesetzt werden.

Zulassung der Impfung für 2021 geplant

Eine nun folgende Phase III-Studie und eine gleichzeitige Impfstudie bei Kindern unter Beachtung aller dafür vorgesehenen Richtlinien sollen ab dem Jahr 2019 die Voraussetzungen für die allgemeine Zulassung der Impfung ab dem Jahr 2021 schaffen.

Gleichzeitig wurde im Rahmen der Untersuchungen zur Wirksamkeit von BM32 festgestellt, dass der Impfstoff auch bei Hepatitis B eine wirksame Behandlungsoption sein könnte, zugleich wurde gezeigt, dass der Impfstoff auch Asthma-PatientInnen Linderung verschaffen könnte. Weitere laut Einschätzung der MedUni Wien-ForscherInnen wie der ExpertInnen bei Biomay AG mögliche Einsatz-Möglichkeiten von BM32 sind die Behandlung von Allergien gegen Hausstaubmilben, Katzen und Ragweed-Pollen.

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08.09.2017

7.100 verletzte Mountainbiker in Österreich

Tausende Menschen zieht es Jahr für Jahr mit dem Mountainbike in die Natur. Längst Tausende Menschen zieht es Jahr für Jahr mit dem Mountainbike in die Natur. Längst

Mehr als 140.000 aktive Mountainbiker gibt es in Österreich. Nicht verwunderlich, denn Österreich bietet neben der Schweiz, Frankreich und Spanien in Europa ideale Bedingungen für die Ausübung des Sports. Doch das hat auch seine Kehrseite: „7.100 Personen verletzten sich 2016 beim Mountainbiken so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Auf die Saison von April bis Oktober gerechnet sind das über 30 Mountainbiker pro Tag!“, erläutert Dipl.-Ing. Christian Kräutler vom KFV. Da der Sport hauptsächlich von Männern ausgeübt wird (der Anteil der weiblichen Mountainbiker beträgt 25 Prozent) verwundert es nicht, dass vor allem diese am häufigsten verunfallen: Etwa 85 Prozent der Verletzten sind männlich. „Das Risiko beim Mountainbiken zu verunfallen ist für Männer deutlich höher als für Frauen. Die Altersverteilung der Verunfallten zeigt zwei Spitzen, eine bei den 25-29-Jährigen und eine bei den 50-54-Jährigen“, so Kräutler.

Verletzungen trotz guter Schutzausrüstung

Obwohl beim Mountainbiken im Vergleich zu anderen Sportarten großer Wert auf die richtige Schutzausrüstung gelegt wird (rund 90 Prozent der Mountainbiker tragen einen Schutzhelm; 70 Prozent tragen eine Schutzbrille), ist die Verletzungsschwere bei Mountainbikeunfällen oft hoch. Die häufigsten spitalsbehandelten Verletzungen betreffen die oberen Extremitäten. In schlimmen Fällen sind Wirbelsäule oder Schädel betroffen. Betrachtet man die Art der Verletzungen, so ist der Knochenbruch unangefochten auf Platz eins: Rund 50 Prozent der verunglückten Mountainbiker brachen sich beispielsweise das Schlüsselbein, die Rippen, die Unterarme oder die Schultern.

Gute Vorbereitung und genaue Risikoeinschätzung besonders wichtig

Es braucht einiges an Vorbereitung, Training und nicht zuletzt entsprechendes Material, bevor man sich auf zwei Rädern in die Berge begibt. Biker benötigen fahrtechnisches Können, das man nur mit gutem Training und entsprechender Fitness erreichen kann. Hinzu kommt, dass die Bewältigung einer mehrstündigen Tour hohe Anforderung an die sportliche Kompetenz des Bikers stellt. Körperliche Überlastung kann nicht nur motivationshemmend wirken, sondern kann die Unfallgefahr wesentlich erhöhen. Ein regelmäßiges und ausgewogenes Training über das ganze Jahr verteilt ist daher die Grundvoraussetzung für eine sichere Mountainbiketour. Aufwärmübungen, gute Tourenplanung und die passende Schutzausrüstung helfen, das Unfall- und Verletzungsrisiko zu minimieren.

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29.05.2017

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien Glyphosat: EU-Behörden übersahen 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien

In einem sechseitigen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhebt Professor Christopher Portier, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA und Berater der WHO-Krebsforschungsagentur IARC schwere Vorwürfe hinsichtlich der Korrektheit der Glyphosat-Bewertung durch die EU-Behörden.

Nach Durchsicht der aufgrund eines Antrags der Grünen im Europaparlament teilweise offengelegten Krebsstudien der Hersteller fand Portier acht bisher unberücksichtigte statistisch signifikante Tumorbefunde in Fütterungsstudien mit Mäusen und Ratten. Diese Tumorbefunde waren im Zulassungsantrag der Glyphosate Task Force (Zusammenschluss von 25 Glyphosat-Herstellern) nicht offen gelegt worden, sind aber in den ebenfalls eingereichten Originalstudien dokumentiert. Damit habe sich laut Christopher Portier die Zahl der statistisch signifikanten Befunde in dem guten Dutzend Krebsstudien der Hersteller auf mittlerweile 21 signifikante Tumorbefunde erhöht. Portier weist auch darauf hin, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ursprünglich nur vier Krebseffekte, also nur 20% der in Studien aufgetretenen signifikanten Krebseffekte überhaupt erkannt hätte, als die Behörde im März 2015 Glyphosat für nicht krebserregend erklärt hat.

Nachdem im März 2017 der von GLOBAL 2000 publizierte Report "Die gekaufte Wissenschaft" existierende Zweifel an der wissenschaftlichen Unabhängigkeit des EU-Zulassungsverfahrens verstärkt hatte, widersprach ein Sprecher der Europäischen Behörde für Lebensmttelsicherheit (EFSA). Die Behörden in den Mitgliedsstaaten und die EFSA würden „in erster Linie auf die Originalstudien und die darin enthaltenen Rohdaten, die sie selbst überprüfen, vertrauen“, und nicht auf die von Monsanto beauftragten und finanzierten Studien. Letzteres hatte der Report von GLOBAL 2000 aber nahegelegt.

Dieser EFSA-Aussage widerspricht die Analyse von Christopher Portier. Zumindest bei den Krebsstudien mit Mäusen und Ratten hat die EFSA die geheimen Originalstudien der Glyphosat-Hersteller offenbar nicht ernsthaft geprüft. Das ist deshalb von besonderer Brisanz, da insbesondere die Ergebnisse dieser Studien darüber entscheiden, ob eine Zulassung erteilt werden kann oder nicht: Denn gemäß EU-Pestizidverordnung Nr. 1107/2009 gilt seit Juni 2011, dass schon zwei als positiv erkannte Krebsbefunde in Mäusen oder Ratten eine Zulassung verbieten, unter dem Stichwort: „gefahrenbasierte Cut-Off-Kriterien“.

GLOBAL 2000 Umweltchemiker Helmut Burtscher: „Das Versagen des derzeitigen EU-Zulassungssystems für Pestizide, das auf den geheimen Studien der Pestizidhersteller und ihr Vertragslabors basiert, wurde heute schonungslos offengelegt. Eine Zulassungserneuerung von Glyphosat noch im Laufe dieses Jahres, wie von der EU-Kommission vorgeschlagen wurde, sollte im Lichte dieser neuen Erkenntnissse hoffentlich vom Tisch sein.“

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20.03.2018

Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten

Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten

Ob manuell oder elektrisch putzen ist Ansichtssache. Allerdings zeigen Studien, dass Elektrozahnbürsten die Zähne besser reinigen als Handzahnbürsten. Tipps zum Kauf einer elektrischen Zahnbürste hat Marco Chwalek für uns bei einer Fachfrau eingeholt:

Morgens und abends sollten wir je zwei Minuten die Zähne putzen, damit sie lange weiß und gesund bleiben. Elektrische Zahnbürsten unterstützen ein gutes Putzergebnis. Wir wollten darum von der TÜV SÜD-Expertin Andrea Biehler wissen, worauf man beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste generell achten sollte:

Andrea Biehler: "Beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste ist es wichtig, dass diese mindestens zwei Programme haben und ein Timer für die optimale Gesamtdauer eines Putzvorgangs vorhanden ist. Auch ist es wichtig, dass ein guter Akku verbaut ist. Die Akkuladung sollte mindestens fünf bis sieben Tage halten, sodass die Zahnbürste gut genutzt werden kann."

Und wir kein Ladegerät beim Wochenendtrip oder Kurzurlaub mitnehmen müssen. Aber zurück zu den Zahnbürsten. Man kann zwischen zwei Technologien wählen, dem Schallzahnmodell oder dem Rotationssystem:

Andrea Biehler: "Bei einem Rotationsmodell ist ein rotierender Bürstenkopf vorhanden, der sehr klein und rund ist und immer eine kleine Links-Rechts-Bewegung macht. Dadurch dass der Bürstenkopf so klein ist, soll aber jeder Zahn einzeln geputzt werden, denn nur so kann eine optimale Plaque-Entfernung gewährleistet werden."

Die Schallzahnbürste unterscheidet sich schon optisch von dem Rotationsmodell:

Andrea Biehler: "Bei den Schallzahnbürsten ist der Kopf etwas größer als bei den Rotationsmodellen und oval, und die Reinigungsleistung wird durch die Vibration der einzelnen Borsten erzielt. Schallzahnbürsten sind vor allem zu empfehlen für Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch oder freiliegenden Zahnhälse oder wenn Menschen Zahnspangen tragen."

Man sollte beim Kauf auch an die Folgekosten denken, denn genau wie bei einer Handzahnbürste, sollte der Bürstenkopf alle 3 Monate gewechselt werden, rät TÜV SÜD.

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09.03.2018

JETZT NEU - GRATIS WLAN im Landesklinikum Wiener Neustadt

Ab sofort bietet das Landesklinikum auf nahezu allen medizinischen Abteilungen einen gratis Internetzugang für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher an.

Damit steht das nächste große Projekt am Landesklinikum Wiener Neustadt vor dem Abschluss. Nicht nur auf nahezu allen medizinischen Abteilungen, sondern auch im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflegeschule kann man sich ab sofort gratis ins Internet einwählen. „Zusätzlich funktioniert unser Free WLAN auch schon in allen Besprechungsräumen des Hauses, was einen großen Mehrwert für diverse Veranstaltungen und Vortragsreihen bietet, die bei uns stattfinden“, freut sich Mag. Andreas Gamlich, kaufmännischer Direktor im Landesklinikum.

Und einwählen funktioniert ganz einfach: das WLAN Kabelplus-im-Klinikum im Handy suchen, den AGB´s der Kabelplus GmbH zustimmen und Lossurfen auswählen.

Noch ist der Ausbau des freien Internetzugangs aber nicht ganz abgeschlossen. „Die WLAN Ausstattung der Ambulanzbereiche und der Institute erfolgt in den nächsten Monaten“, sagt Norbert Nakovich, Leiter der Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Firma Kabel Plus funktioniert reibungslos. Mit der erteilten Nutzungsfreigabe sorgt die NÖ Landeskliniken-Holding dafür, dass das Landesklinikum Wiener Neustadt noch ein Stück zukunftsfitter wird.

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01.03.2018

Die Ärzte der Zukunft – Maturanten Informationstag im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Prim. Dr. Christian Gamper, Michael Burgstaller, OA Dr. Rene Regatschnig, Anne-Marie Elian, Ass. Dr. Sebastian Rath, Theresa Baek. v.l.n.r.: Prim. Dr. Christian Gamper, Michael Burgstaller, OA Dr. Rene Regatschnig, Anne-Marie Elian, Ass. Dr. Sebastian Rath, Theresa Baek.

Am Freitag, 23. Februar 2018 lockte ein Ärzteteam viele Interessierte zur Informationsveranstaltung für Maturantinnen und Maturanten ins Landesklinikum. Erste Einblicke in das Berufsfeld Arzt sowie wertvolle Informationen zur Ausbildung standen auf dem Stundenplan.

Ein Team aus erfahrenen Ärzten mit Primarius Dr. Christian Gamper, OA Dr. Rene Regatschnig und Ass. Dr. Sebastian Rath vermittelte den angehenden Studentinnen und Studenten ein umfassendes Bild von den Tätigkeiten, Arbeitsbereichen und vor allem den Zukunftsperspektiven des Arztberufs. „Wir haben uns außerdem bemüht, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Wissenswertes über den Aufnahmetest des Medizinstudiums, dessen Anmeldeformalitäten und Ablauf, sowie über Karrierechancen und Jobaussichten in Niederösterreich mitzugeben“, sagt Gamper.

Zusätzlich bekamen die fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltung viele Tipps aus der Praxis für einen möglichen Karrierestart, aber auch Informationen über mögliche Hürden, die es zu überwinden gilt.

Die Informationsveranstaltung für Maturantinnen und Maturanten wird von der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding initiiert und fand unter dem Motto „Beruf und Berufung: Ärztin und Arzt“ an zahlreichen Klinikstandorten statt.

Wichtige Informationen zu den Förderkriterien finden Interessierte auf der Homepage www.noe-studiert-medizin.at. Der Aufnahmetest zum Studium der Humanmedizin findet heuer am 06. Juli statt.

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20.02.2018

Intensivpfleger der ersten Stunde: Robert Meixner geht nach 40 Jahren in den Ruhestand

v.l.n.r.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, „Neo-Pensionist“ DGKP Robert Meixner und stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA. v.l.n.r.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, „Neo-Pensionist“ DGKP Robert Meixner und stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA.

Besonders intensiv – das war der Aufbau der Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin und die geleistete Arbeit von DGKP Robert Meixner über 40 Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt. Er leistete hier in vielen Bereichen Pionierarbeit über die Klinikgrenzen hinaus.

Als einer der Ersten absolvierte Robert Meixner die „Sonderausbildung für Intensivpflege“ in Theorie und Praxis. 1980 unterstütze er tatkräftig, gemeinsam mit seinen damaligen Kolleginnen und Kollegen, beim Aufbau der Intensivstation und entwickelte sie bis heute weiter. 2009 übernahm er nach der Stationsleitung, die Bereichsleiterfunktion und war gleichzeitig der zweite Stellvertreter der Pflegedirektorin. Über sein großes Engagement im Klinikalltag hinaus initiierte er gemeinsam mit DGKP Peter Leonhardsberger den Intensivpflegekongress, der heuer bereits zum zehnten Mal stattfinden wird. Damit wurde eine Veranstaltung ins Leben gerufen, welche die Möglichkeiten der modernen Intensivmedizin aufzeigt und die Weiterbildung sowohl für Ärztinnen und Ärzte als auch für Pflegerinnen und Pfleger ermöglicht. Neben interessanten Fachvorträgen und einer umfangreichen Industrieausstellung wird auch immer abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.

Sein soziales Interesse erstreckt sich, weit über den Beruf hinaus, zu ehrenamtlichen Funktionen die er beim Roten Kreuz einnahm. Der Zivildienst begeisterte ihn, sich auch weiterhin leidenschaftlich an Sanitätseinsätzen beim Roten Kreuz zu beteiligen und sein Know-how einzusetzen. Als Notfallsanitäter eilte er Menschen auch per Christophorus 3 und dem Intensivhubschrauber zur Hilfe.

Auch im Privatleben liegt ihm die Pflege sehr am Herzen, nämlich die seines Gartens. Die geernteten Früchte und das Gemüse werden von Robert Meixner in seiner neuen Funktion als „Hausmann“ gerne verarbeitet. Als geselliger Mensch trifft er sich auch des Öfteren mit seinen Freunden zu einem ausgedehnten Frühstück. Sein soziales Engagement wird er in der Pension beibehalten und sich bei so manchen Vereinen einbringen.

Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS bedankte sich im Namen des Landesklinikums Wiener Neustadt mit den abschließenden Worten: „Wir wünschen ihm viel Gesundheit und eine erfüllte Pension mit seiner Familie. Danke, für die hervorragende Unterstützung und das große Engagement.“

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08.02.2018

SPAR reduziert tatsächlich Zucker in Eigenmarken

 Zucker wird in SPAR-Eigenmarken tatsächlich reduziert und nicht durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt Zucker wird in SPAR-Eigenmarken tatsächlich reduziert und nicht durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt

„Die Rübenbauern“ haben in einer heutigen Aussendung behauptet, SPAR ersetze in seinen Produkten österreichischen Zucker durch zwei aus Sicht der Rübenbauern bedenkliche Süßstoffe. So meinen "Die Rübenbauern" folgendes: "Spar aber macht derzeit zweierlei: Einerseits ersetzt das Unternehmen in seinen Produkten österreichischen Zucker durch zwei Süßstoffe, die das Unternehmen „Spar Vital Zukka“ und „Spar Vital Birkenzucker“ nennt. Die chemischen Bezeichnungen dahinter lauten für Zukka „Erythrit“ und für Birkenzucker „Xylit“.

Laut Literatur können bei beiden Stoffen unangenehme Begleiterscheinungen auftreten, wie etwa Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall. Wie bei vielen neuen Substanzen seien die langfristigen Nebenwirkungen auf den Körper durch Erythrit noch nicht zur Gänze bekannt."

SPAR entgegnet: Zucker wird in SPAR-Eigenmarken tatsächlich reduziert und nicht durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt.

„Denn der beste Weg für eine gesündere Ernährung ist die generelle Reduktion von Zucker“, so SPAR-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel.

In mehr als 50 Eigenmarkenprodukten hat SPAR bereits Zucker reduziert. Bei rund 300 weiteren SPAR-Eigenmarkenprodukten wird an der Zuckerreduktion gearbeitet. Mindestens 1.000 Tonnen Zucker entfernt SPAR in den nächsten Jahren aus den Eigenmarkenprodukten.

Alle Maßnahmen zur Zuckerreduktion, auch die Zuckeralternativen, die SPAR im Sortiment anbietet, wie SPAR Vital Birkenzucker oder SPAR Vital Zukka (Erythrit) sind mit dem wissenschaftlichen Ärztebeirat der SPAR abgesprochen. Dem wissenschaftlichen Ärzteeirat gehören namhafte Ärzte, wie zum Beispiel Prof. Dr.med. Markus M. Metka und Prim. Univ.-Prof. Dr.med. Fritz Hoppichler und Diätologinnen an.

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13.01.2018

Der zehnte Neujahrsempfang des LK Wiener Neustadt begeisterte die Festgäste mit „Kulinarik und Tanz“

LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA und Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger. LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA und Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger.

Die Arena Nova war dieses Jahr Schauplatz eines doppelten Jubiläums. Das Landesklinikum Wiener Neustadt feierte neben seinem zehnten Neujahrsempfang, auch das zehnte Jahr seit der Übernahme der Rechtsträgerschaft des Klinikums durch das Land Niederösterreich. Das diesjährige Motto des Neujahrsempfangs war „Kulinarik und Tanz“. Der Einladung der Klinikleitung folgten über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ehrengäste und Partner des Klinikums. Sie genossen einen entspannten und unterhaltsamen Abend mit einer Reihe von Höhepunkten.

„Das Jahr 2017 bot zahlreiche Höhepunkte für das Klinikum in Wiener Neustadt. Die Eröffnung des Kardiologischen Zentrums war einer davon. Damit setzen wir einen weiteren wesentlichen Schritt für die bestmögliche Gesundheitsversorgung. Mit diesem und vielen anderen Projekten, sowie unseren zahlreichen Um- und Zubauten an den verschiedenen Klinikstandorten stellen wir auch für die Zukunft die optimale medizinische und pflegerische Betreuung für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sicher. Zusätzlich zeigen wir mit der neuen Initiative für Landärzte Verantwortung und wollen hier auch im niedergelassenen Bereich für eine ausreichende Anzahl an Medizinerinnen und Medizinern garantieren. Hier im Landesklinikum Wiener Neustadt blicken wir mit dem Neujahrsempfang auf ein erfolgreiches Jahr zurück und gehen voller Elan in das Neue, in dem wir gemeinsam die Grundlage legen wollen, um das Klinikum der Zukunft aufzustellen“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

„Durch zahlreiche Akzente im vergangenen Jahr konnte eine noch bessere Patientenversorgung erzielt werden. Dies konnte zum Beispiel durch eine vor kurzem erstmalig angewendete narbenfreie Operationsmethode für Schilddrüsenerkrankungen erreicht werden. Somit zählt das Landesklinikum in Österreich einmal mehr zu den Vorreitern“, freut sich der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

Rückblickend auf die vergangenen Jahre hat sich im Landesklinikum so manches geändert. Neben strukturellen gab es auch personelle Änderungen. So wurde zum Beispiel die Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS in ihre wohlverdiente Pension verabschiedet. Die Nachfolgerin Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA, die die Position als Pflegedirektorin am Landesklinikum Wiener Neustadt ab März 2018 innehat, konnte im Rahmen der Feierlichkeiten vorgestellt werden. „Ich bin von der Veranstaltung sichtlich begeistert. Ich freue mich schon auf meine zukünftigen Aufgabenbereiche und auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so die „Neo“-Pflegedirektorin Christa Grosz.

Unter den zahlreichen Festgästen war auch Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Hausherr der Arena Nova, der sich nicht nur vom Neujahrsempfang begeistert zeigte sondern auch einen ersten Ausblick auf den Klinikneubau gab: „Dank eines Investments von 535 Millionen Euro durch das Land NÖ kann der Neubau des Klinikums auf dem Gelände der Civitas Nova entstehen. Die Planungen für den Neubau haben bereits begonnen. Mir ist es aber auch wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Bevölkerung ihre Wünsche und Anregungen über die Mailadresse klinik.neubau@wienerneustadt.lknoe.at übermitteln und so aktiv am Neubau mitwirken.“

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10.01.2018

Patienten stellen Bestnoten aus – Gratulation und Dank den MitarbeiterInnen

v.l.: Hebamme Brigitta Weidlich, Stv. Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW Mag. Peter Teix, LA Hermann Hauer, Stationsleitung Hebamme Sabine Lippert, MSc,  Prim. Dr. Albert Knauder, Regionalmanager der Thermenregion Mag. Viktor Benzia, Stv. Ärztl. Direktor Prim. Univ.Doz. Dr. Georg Röggla, Pflegedirektorin Maria Aichinger, MSc, MAS v.l.: Hebamme Brigitta Weidlich, Stv. Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW Mag. Peter Teix, LA Hermann Hauer, Stationsleitung Hebamme Sabine Lippert, MSc, Prim. Dr. Albert Knauder, Regionalmanager der Thermenregion Mag. Viktor Benzia, Stv. Ärztl. Direktor Prim. Univ.Doz. Dr. Georg Röggla, Pflegedirektorin Maria Aichinger, MSc, MAS

NEUNKIRCHEN – Vor kurzem wurden die Ergebnisse der 12. Patientenbefragung präsentiert, die einmal mehr gezeigt haben, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit ihren Kliniken hochzufrieden sind.

„Und diese Zufriedenheit ist vor allem auf das großartige Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den einzelnen Klinikstandorten zurück zu führen. Mit der Urkundenverleihung möchten wir einmal mehr Danke sagen. Danke für den unermüdlichen Einsatz für die Patientinnen und Patienten“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

In einem feierlichen Rahmen wurden kürzlich die Urkunden an die am besten bewerteten Kliniken und Stationen in der NÖ Landeskliniken-Holding Zentrale von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf übergeben. Nun sagte der Abgeordnete zum NÖ Landtag Hermann Hauer bei einem Besuch im Klinikum Danke!

„Trotz der steigenden Anforderungen, mit denen Sie alle konfrontiert sind, fühlen sich die Patientinnen und Patienten durch Ihr Engagement und Ihre sowohl fachlich als auch menschlich kompetente Arbeit im Landesklinikum Neunkirchen spitzenmäßig betreut. Dafür ein ganz großes Lob und Dankeschön Ihnen allen!“, so Hermann Hauer bei seinem Besuch. Gemeinsam mit Regionalmanager Mag. Viktor Benzia überbrachte er als Dankeschön den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stationen Psychiatrie 2 und der Geburtshilfe Geschenkkörbe mit regionalen Produkten und gratulierte recht herzlich zum hervorragenden Ergebnis.

In vielen Bereichen wurde das Landesklinikum Neunkirchen unter den Top 3 der großen Krankenanstalten hervorragend bewertet. So wurden die Ärztinnen und Ärzte des Hauses und auch der Servicebereich als die Besten aller großen NÖ - Häuser beurteilt! In der Gesamtwertung konnte das Landesklinikum Neunkirchen Platz zwei erreichen, ebenso bei der Kategorie „Image“. Weiters wurden die Geburtshilfe als best bewertete Geburtshilfe-Station LK >300 Betten und die Station Psychiatrie 2 als best bewertete Akutpsychiatrische Station ausgezeichnet.

Insgesamt bewerteten die Patientinnen und Patienten der NÖ Landes- und Universitätskliniken rund 250 Stationen und 18 medizinische Fächer an 25 Standorten.

Die Patientinnen und Patienten sind mit den Angeboten und den Leistungen in den NÖ Landes- und Universitätskliniken sehr zufrieden. Sowohl das Ärzteteam (94,03 Punkte) als auch das Pflegepersonal (95,70 Punkte) kamen dem maximalen Wert von 100 sehr nahe.

Bei der diesjährigen Befragung wurde zudem erstmals das Thema „Schmerz“ gezielt mit aufgenommen. Ausgefüllt wurden die Zusatzfragen von mehr als 3.100 Patientinnen und Patienten am ersten Tag nach einer OP. „Wir freuen uns, dass über 94 Prozent der Patientinnen und Patienten mit der postoperativen Schmerztherapie zufrieden waren“, so Dr. Markus Klamminger, stv. Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

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03.01.2018

Neue Operationstechnik in Österreich: Narbenfreie Schilddrüsen-OP im Landesklinikum Wr. Neustadt

v.l: Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Oberarzt Dr. Günther Klein, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und OÄ Dr.in Linda Michlmayr. v.l: Bgm. Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Oberarzt Dr. Günther Klein, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und OÄ Dr.in Linda Michlmayr.

Im Landesklinikum Wr. Neustadt wird österreichweit erstmals eine narbenfreie Operationsmethode für Schilddrüsenerkrankungen angewendet. Damit zählt das Landesklinikum einmal mehr zu den Vorreitern.

Dr. Angkoon Anuwong M.D. aus Thailand ist anerkannter Experte für die narbenfreie Operationstechnik in der Schilddrüsenchirurgie. Als Gast im Landesklinikum brachte er diese neuartige Technik nach Österreich.

Die erste Schilddrüsen-OP dieser Art in Österreich wurde im Rahmen einer sogenannten „Teaching-Operation“ durchgeführt. Ermöglicht hat dies eine Kooperation zwischen der Alexianer Klinik Krefeld (Deutschland) und der chirurgischen Abteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt. Dr. Elias Karakas; Chefarzt Alexianer Klinik Krefeld und OA Dr. Günther Klein, Chirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt wendeten gemeinsam mit Prof. Anuwong zum ersten Mal in Österreich diese innovative Operationstechnik an. „Mittlerweile wurden am Landesklinikum bereits zehn Patienten mit dieser neuen Technik operiert und wir werden sie zukünftig noch häufiger einsetzen“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.

„Diese Operationstechnik wird vor allem in den USA und in Asien verwendet. Sie erlaubt es, die Schilddrüse transoral – das heißt über drei kleine Schnitte – zu operieren. Die Schnitte werden zwischen Unterkiefer und Unterlippe gesetzt und sind kaum sichtbar. Dadurch bleibt der Hals narbenfrei“, schwärmt Oberarzt Dr. Günther Klein.

LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf gratulierte dem Ärzteteam in Wiener Neustadt und lobte die hohe Expertise und das Engagement: „Durch internationale Kooperationen und den Einsatz unserer Ärztinnen und Ärzte ist es möglich Spitzenmedizin auf dem neuesten Stand nach Niederösterreich zu bringen. Die neue Operationsmethode ist hier ein weiterer wichtiger Meilenstein für die betroffenen Patientinnen und Patienten.“

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15.12.2017

Christa Grosz wird neue Pflegedirektorin im Landesklinikum Wiener Neustadt

Pflegedirektorin Christa Grosz Pflegedirektorin Christa Grosz

Bedingt durch die Pensionierung von Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS wird die Stelle der Pflegedirektorin im Landesklinikum Wiener Neustadt ab März kommenden Jahres neu besetzt. Im Auswahlverfahren konnte sich Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA durchsetzen, die in den nächsten zwei Jahren auch weiterhin als Pflegedirektorin im Landesklinikum Hochegg tätig sein wird.

Die zweifache Mutter Christa Grosz begann ihre berufliche Laufbahn als diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester in Wien. In den letzten Jahren hat sie eine Vielzahl von Aus- und Weiterbildungen absolviert, zuletzt das MBA Studium – Health Care Management an der Wirtschaftsuniversität Wien.

„Mit Christa Grosz ist es uns gelungen, eine erfahrene Krankenhausmanagerin für die herausfordernde Aufgabe im Landesklinikum Wiener Neustadt zu gewinnen, die in ihrer bisherigen beruflichen Karriere in den Kliniken Neunkirchen und Hochegg bereits einige Meilensteinprojekte umsetzen konnte und stets mit viel Elan an die Aufgaben herangeht. Nicht zuletzt mit dem geplanten Klinikums-Neubau in Wiener Neustadt wartet eine zukunftsweisende Aufgabe mit großem Gestaltungsspielraum“, wünscht LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf der neuen Direktorin alles Gute und weiterhin viel Energie.

„Ich bin mir der sehr verantwortungsvollen Position bewusst und sehe durch meine Tätigkeit in beiden Kliniken für die Zukunft zahlreiche Möglichkeiten. Ein ,roter Faden‘ muss für alle Führungskräfte sichtbar sein und ich möchte versuchen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendige Klarheit zu geben. So können wir gemeinsam für die Patientinnen und Patienten viel erreichen. Ich schätze das persönliche Gespräch mit allen Berufsgruppen und eine sachliche, analytische Herangehensweise,“ so Grosz.

Der neuen Direktorin sind sowohl die Einbindung wie auch die Förderung der Eigenverantwortung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig. Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen ist für sie zentral: „Ich werde mit vollem Elan an die neue Herausforderung herangehen und in Wiener Neustadt sowie in Hochegg mit ganzem Herzen versuchen, meine Aufgabe bestmöglich zu erfüllen. Dabei ist es mir wichtig ein ,Wir-Gefühl‘ zu erzeugen, denn nur so kann letztlich auch der Neubau des Landesklinikums in Wiener Neustadt zu einem einzigartigen Vorzeigeprojekt werden.“

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07.12.2017

Feierliche Eröffnung des neuen Kardiologischen Zentrums am Landesklinikum Wiener Neustadt

Beim Rundgang im neuen Kardiologischen Zentrum v.l: Bürgermeister der Stadt Wiener Neustadt, Klubobmann Abgeordneter zum NÖ Landtag Klaus Schneeberger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner. Beim Rundgang im neuen Kardiologischen Zentrum v.l: Bürgermeister der Stadt Wiener Neustadt, Klubobmann Abgeordneter zum NÖ Landtag Klaus Schneeberger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner.

Erkrankung des Herzkreislaufsystems nehmen, nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung in Österreich, laufend zu. Daher hat sich das Land Niederösterreich entschlossen ein neues Kardiologisches Zentrum am Landesklinikum Wiener Neustadt zu errichten. Nun wurde der rund 1,5 Millionen teure Zubau des Landesklinikums in Anwesenheit von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner feierlich eröffnet.

Um in der Thermenregion die bestmögliche Versorgung in den Fachbereichen Kardiologie und Neurologie sicherzustellen, erfolgt eine Schwerpunktbildung in der Kardiologie am Landesklinikum Wiener Neustadt und 2018 der Aufbau einer neuen neurologischen Abteilung am Klinikstandort Mödling. Für die Bevölkerung wird dadurch zum einen aufgrund der Bündelung von Ressourcen, Kompetenzen und Fachexpertisen und zum anderen durch eine Kapazitätserweiterung eine optimierte Behandlung sichergestellt.

„Künftig wird die gesamte interventionelle kardiologische Versorgung durch das Landesklinikum Wiener Neustadt erfolgen. Gleichzeitig bleibt die kardiologische Basisversorgung im Rahmen der Abteilung für Innere Medizin am Klinikstandort Mödling bestehen. Die bisherigen Versorgungsaufgaben des Klinikstandorts Mödling im Myocardinfarktnetzwerk Thermenregion – Burgenland werden durch das Landesklinikum Wiener Neustadt übernommen“, so der Medizinische Geschäftsführer Dr. Robert Griessner.

Das Land Niederösterreich hat sich dazu bekannt, diesen Schwerpunkt in Wiener Neustadt zu etablieren und ein Kardiologisches Kompetenzzentrum aufzubauen, welches in Österreich sonst nur schwer zu finden ist. „Solch ein umfangreiches Projekt kann nur durch den Gestaltungswillen aller Beteiligten getragen werden, der definitiv vorhanden war“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Eine Veränderung in solch einem Ausmaß stellt auch das Personal vor eine sehr große Herausforderung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums Wiener Neustadt haben diese jedoch bravourös gemeistert. Die Patientinnen und Patienten können sich bei einem derart motivierten und positiv denkenden Personal gut aufgehoben fühlen.

„Ich möchte mich bei allen Projektbeteiligten für das große Engagement und deren Einsatz bedanken. Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser wichtigstes Kapital im Gesundheitsbereich sind, haben wir versucht die Arbeitsbedingungen im Kardiologischen Zentrum so angenehm wie möglich zu gestalten“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner abschließend.

Das neue Kardiologische Zentrum ermöglicht jährlich in etwa folgende medizinische Behandlungen:

• 2.800 Koronarangiographien

• 1.200 Koronarinterventionen

• 400 Katheterablationen

o 220 Pulmonalvenenisolationen (Vorhofflimmern)

o 40 ventrikuläre Tachykardien

o 140 Supraventrikuläre Tachykardien

• 20 Mitralklappen-Interventionen

• 40 Vorhofohr-Verschlüsse

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