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Sport/Gesundheit

25.06.2018

Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche

Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche

Jede 3. Frau ist im Laufe ihres Lebens von Blasenschwäche betroffen. Besonders Schwangerschaften und Geburten gelten als große Riskiofaktoren, denn bei 70 % der Geburten kommt es zu Folgeschäden am Beckenboden, die eine zukünftige Blasenschwäche begünstigen. Beim internationalen Urogynäkologiekongress in Wien vom 27. bis 30. Juni wird daher ein Schwerpunkt auf Blaseninkontinenz und Beckenbodenprobleme nach der Geburt und bei Älteren gesetzt.

„Jede 3. Frau leidet im Laufe ihres Lebens an einer Blasenschwäche und jede 5. Frau an einer Beckenbodenschwäche,“ so Univ.-Prof. Dr. Heinz Kölbl, Abteilungsleiter der Frauenheilkunde an der MedUni Wien und Vorsitzender des lokalen Organisationskommitees des internationalen Urogynäkologiekongresses der International Urogynecological Associatoin (IUGA). „Obwohl sich in den letzten Jahren schon einiges getan hat, ist unsere Hauptaufgabe nach wie vor die Endtabuisierung dieser beiden urogynäkologischen Probleme. Denn viele Frauen leiden aus Scham stumm vor sich hin. Das muss nicht sein, denn mittlerweile können wir in der Prävention und in der Behandlung schon viel tun, um diese Leiden zu lindern,“ betont Kölbl. Beim internationalen Urogynäkologiekongress vom 27. bis 30. Juni diskutieren daher über 1.200 Gynäkologen im Austria Center Vienna vor allem über Blaseninkontinenz und Beckenbodenproblemen nach der Geburt und bei Älteren.

Schwangerschaft und Geburt als größte Risikofaktoren

Frauen sind generell anfälliger für Blasen- und Beckenbodenschwächen. Das liegt an der Stütz- und Haltefunktion des weiblichen Beckenbodens, der durch Schwangerschaften und Geburten viel stärker beansprucht wird. Etwa 25 Prozent aller Frauen zwischen 25 und 35 Jahren leiden – zumindest vorübergehend – an Blasenschwäche als Folge von Entbindungen. „Ganz wichtig ist es daher, bereits in der Schwangerschaft vorbeugend Beckenbodengymnastik zu betreiben, während der Geburt professionell begleitet zu werden, um hier Verletzungen während des Geburtsvorganges vorzubeugen, und im Nachgang auf Rückbildungsgymnastik zu setzen,“ erklärt der Mediziner. Frauen, die besonders große Kinder auf die Welt gebracht haben, eine instrumentelle Geburt – wie etwa eine Zangengeburt – hinter sich haben oder während der Geburt eine besonders lange Austreibungsphase erlebt haben, sind besonders gefährdet, in ihrem späteren Leben eine Blasen- oder Beckenbodenschwäche zu bekommen. Rein statistisch gesehen regenerieren sich nach einer Geburt nur 30 % der weiblichen Beckenböden innerhalb von 3 Monaten vollständig, bei 70 % der Frauen bleiben Folgeschäden zurück.

Kaiserschnitt ist keine Prophylaxe

„Einige Frauen setzen daher für die Geburt lieber auf einen Kaiserschnitt, aber der ist kein profilaktisches Allheilmittel gegen Blasen- und Beckenbodenprobleme,“ warnt Kölbl, „denn auch Frauen, die keine Kinder bekommen haben, wie beispielsweise Nonnen, können im späteren Leben an einer Blasen- oder Beckenbodenschwäche leiden.“

Denn Blasenschwäche kann auch andere Ursachen haben. So sind auch Adipositas-Patientinnen, Raucherinnen und ältere Frauen einem höheren Risiko einer Blasenschwäche ausgesetzt. Im Alter führt vor allem der Hormonmangel nach den Wechseljahren und die verschlechterte Durchblutung sowie allgemeine Gewebs- und Muskelschwächen zu Blasenproblemen. So wird geschätzt, dass sogar bis zu 40 % aller Frauen über 60 Jahren an einer Blasenschwäche leiden dürften.

Gute Heilungschancen

Blasen- und Beckenbodenschwächen sind keine Leiden, die es als Frau stumm zu ertragen gilt. Physikalische Therapien – wie beispielsweise das Beckenbodentraining bei Belastungsinkontinenz – sowie medikamentöse Behandlungen und eingesetzte Prothesen für den Blasenschließmuskel können hier schon viel bewirken. Schaffen diese Therapieformen keine oder nur geringe Abhilfe, stehen auch operative Verfahren – wie minimalinvasive Operationen der Urethralbänder oder eine operative Anhebungen der Scheide – zur Verfügung. „Hier schaffen wir beispielsweise durch die Anhebung der Scheide schon in 87-90% der Fälle innerhalb von 5 Jahren eine Heilung,“ so Kölbl.

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16.07.2017

Grillunfälle - das sind die gefährlichsten Fehler der Österreicher

Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus

Mit dem Grillgeruch stellt sich automatisch das Sommergefühl ein: da sind sich mehr als die Hälfte der befragten Österreicher einer aktuellen Umfrage des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) einig. Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis September. Dabei endet leider für manche Hobbygriller der gemütliche Grillabend mit einer Fahrt ins Krankenhaus: Rund 500 Personen verunfallen jährlich, die meisten naturgemäß in den Sommermonaten. „Rund 80 Prozent der Verletzten müssen aufgrund von Verbrennungen und Verbrühungen (40%) und Schnittverletzungen (38%) ins Spital. Unachtsamkeit, ungeeignete Ausrüstung oder falsche Anwendung von Grillanzündern sind dabei die häufigsten Grillfehler“, sagt Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereiches Recht und Normen im KFV.

Hände und Finger werden am häufigsten verbrannt

Die häufigsten Verletzungen betreffen laut KFV-Unfalldatenbank Verbrennungen und Verbrühungen an Fingern oder Händen. Stichflammen, heißer Grillrost und heißes Öl sowie unachtsamer Gebrauch von Messern sind die häufigsten Gründe für Verletzungen. Gefolgt von Knochenbrüchen (13 Prozent) durch etwa Stolpern über Grillutensilien oder sogar über den Grill selbst.

Grillen als unterschätzte Gefahr

Bei den Sicherheitsvorkehrungen herrscht bei den Grillfans Aufholbedarf: Als beliebtes Löschmittel geben die Befragten zwar den Wasserkübel (65 Prozent) an, dennoch bereiten nur 23 Prozent aller Befragten tatsächlich einen vor oder haben Löschmittel wie Löschdecke oder Feuerlöscher bereit. Nur jeder Dritte schätzt Verletzungsgefahren beim Grillen hoch ein. „Unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass knapp 60 Prozent von einer eher geringen bis mittelmäßigen Verletzungsgefahr beim Grillen

ausgehen. Die Gefahr beim Grillen wird demnach unterschätzt. Zwei Drittel aller Unfälle entstehen durch Unachtsamkeit oder durch fehlendes Wissen bei der Prävention“, so Kaltenegger.

„Finger weg von flüssigen Brandbeschleunigern!“

Leichtsinn und mangelnde Vorsicht im Umgang mit dem Grill ist häufig die Ursache von Bränden und Brandverletzungen, weiß Dr. Arthur Eisenbeiss, Direktor der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ und Sprecher der österreichischen Brandverhütungsstellen. „Glücklicherweise gehen viele Grillunfälle glimpflich aus. Trotzdem kommt es immer wieder zu weitreichenden, manchmal sogar zu lebensgefährlichen Zwischenfällen“, so Eisenbeiss. „Die Erfahrungen aus der Brandursachenermittlung zeigen, dass der Funkenflug aus Grillgeräten und die unsachgemäße Entsorgung der Grillkohle die häufigsten Brandursachen darstellen.“

Besonders hohe Lebensgefahr besteht bei Verwendung von flüssigen Brandbeschleunigern! „Wenn das Anzünden der Grillkohle besonders schnell gehen soll, folgt oftmals der Griff zur Spiritusflasche oder zum Benzinkanister. Die ‚Grillmeister’ sind dabei durchaus erfinderisch. Auch Bioethanol, Terpentin oder Petroleum kommen dabei zum Einsatz. Bei all diesen Produkten handelt es sich um flüchtige Stoffe, die innerhalb kurzer Zeit zu verdunsten beginnen und dabei hochexplosive Dämpfe bilden. Beim Anzünden kommt es dann zum explosionsartigen Abbrand, durch die Stichflamme wird nicht selten die Kleidung umstehender Personen entzündet“, erzählt Dr. Arthur Eisenbeiss.

Stichflammen und Rückzündungen

Die gefährlichsten Situationen beim Grillen entstehen fast immer durch die Verwendung von Brandbeschleunigern. Mindestens genauso gefährlich sind sogenannte Rückzündungen, die beim Nachschütten brennbarer Flüssigkeiten auf die Grillkohle auftreten können. Letzteres kann zu Stichflammen führen, die sich blitzschnell ausbreiten und dabei auch die Dämpfe des in der Flasche verbleibenden Brandbeschleunigers entzünden können. Besonders dramatisch werden diese Szenarien, wenn statt Brennspiritus Benzin zur Anwendung kommt. Die Benzindämpfe sind schwerer als die Luft und breiten sich schnell rund um den Grill am Boden aus. Durch einen Zündfunken kann es dann zu einer Explosion kommen und das Feuer entfacht rasend schnell: „Solche Situationen bedeuten höchste Lebensgefahr“, warnt der Brandschutzexperte. Viele Grillunfälle enden jedoch mit leichten Brandverletzungen oder mit kleineren Bränden, die – sofern sie rechtzeitig erkannt werden – wieder gelöscht werden können. Die Gefahren erklären sich anhand der im und am Grill entstehenden Temperaturen: unmittelbar über der Grillkohlenglut herrschen rund 700 oC. Selbst die „Außenhaut“ des Grills kann über 300 oC heiß werden und sowohl für Brandverletzungen als auch für Brände sorgen.

Anzündriegel, Trockenspiritus oder Sicherheitsbrennpaste

Wer also sorglos grillen möchte, sollte zum Anzünden der Grillkohle ausschließlich Sicherheitsbrennpasten oder feste Anzündhilfen wie z.B. Anzündriegel und Trockenspiritus verwenden, so ein Rat des Brandschutzexperten. Sicheres Grillen beginnt beim Aufstellen des Grillgeräts und endet beim Ablöschen der Grillkohle: „Der Grill selbst muss stabil bzw. standsicher sein und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien aufgestellt werden. Nach dem Grillen sollte die Kohle gänzlich mit Wasser geflutet werden, weil sich andernfalls selbst in einem scheinbar ausgekühlten Grill ohne weiteres bis zu 72 Stunden lang noch Glutreste darin halten können“, rät Eisenbeiss.

Sicherheitstipps beim Grillen

Worauf sollte man beim Aufstellen des Grills achten?

Bereits beim „Auswintern“ den Grill auf Stabilität und festen Zusammenbau prüfen.

Der Grill sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.

Bewegen Sie den Grill nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.

Den Grill nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbel mit Sitzpolster, Zelten, Holzbauten, Holzzäunen usw. in Betrieb nehmen.

Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.

Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.

Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen.

Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen. Das sind vor allem Trockenspiritus, Anzündriegel oder Zündwürfel. Weiters eignen sich Anzünd-Öle in Spezialflaschen und Grillpasten oder elektrische Grillanzünder.

Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind zu gefährlich (Stichflamme beim Anzünden sowie explosionsartige Rückzündung beim "Nachfeuern") und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten.

Flammenbildung durch das vom Grillgut abtropfende Fett unterbinden.

Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Restglut immer vollständig ablöschen bzw. fluten.

Was geschieht mit der Restglut?

Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden!

Auch die gelöschte Glut darf nur in nicht brennbare und verschließbare Behälter entsorgt werden.

Eine Entsorgung der Grillkohle auf dem Kompost sollte vermieden oder zumindest nur nach einer vollständigen Flutung durchgeführt werden.

Gefahrloses Grillen mit Gas

Der Gasschlauch sollte nach jeder Saison auf Risse und Sprödigkeit kontrolliert werden.

Überprüfen Sie die Anschlüsse mit Lecksuchspray auf ihre Dichtheit.

Verbinden Sie die Gasflasche stabil mit dem Grillwagen und verwenden Sie diese niemals liegend.

Zünden Sie den Gasgrill grundsätzlich mit geöffnetem Deckel an.

Stellen Sie bei Gasgeruch das Grillgerät sofort ab und führen Sie eine Dichtheitsprobe durch!

Flüssiggas ist schwerer als Luft – lagern Sie daher Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (z.B. im Keller).

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22.01.2018

Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona

Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona Europaweiter Ausbruch von Salmonella Agona

In Frankreich sind seit August 2017 37 Kinder unter einem Jahr an Salmonellen erkrankt. Ursache war mit Salmonella Agona kontaminierte Säuglingsnahrung. Wie die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) und das europäische Zentrum für Seuchenkontrolle (ECDC) in einer gemeinsamen Ausbruchsbewertung mitteilen, konnte mittels Ganzgenomsequenzierung bestätigt werden, dass ein spanischer Fall in engem Zusammenhang mit dem Ausbruch in Frankreich steht. In Griechenland wurde ein wahrscheinlicher Fall identifiziert.

Der französische Hersteller der Säuglingsnahrung hat alle Produkte zurückgerufen. Die Produkte waren in 13 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Irland, Niederlande, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Vereinigtes Königreich, Zypern) und 54 Drittstaaten vertrieben worden.

Österreich von Ausbruch nicht betroffen

Österreich ist von diesem Salmonellen-Ausbruch bisher nicht betroffen, wie Erhebungen der nationalen Referenzzentrale für Salmonellen der AGES zeigen: Seit Anfang 2017 wurden an der Referenzzentrale aus Proben von an Salmonellen erkrankten Personen 31 Salmonella Agona-Isolate angezüchtet. Mittels Ganzgenomsequenzierung konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass keiner dieser Fälle mit dem Ausbruch in Frankreich in Verbindung steht.

Werden in Österreich Salmonellen aus humanmedizinischem oder tierischem Untersuchungsmaterial bzw. aus Lebensmitteln isoliert, müssen diese Isolate an die Nationale Referenzzentrale für Salmonellen am AGES-Zentrum für lebensmittelbedingte Infektionskrankheiten in Graz gesendet werden. Hier werden genaue Typisierungen der Isolate durchgeführt, um etwaige Zusammenhänge zwischen dem Auftreten der Erreger entlang der Lebensmittelkette zu erkennen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: gemeinfrei
08.02.2018

SPAR reduziert tatsächlich Zucker in Eigenmarken

 Zucker wird in SPAR-Eigenmarken tatsächlich reduziert und nicht durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt Zucker wird in SPAR-Eigenmarken tatsächlich reduziert und nicht durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt

„Die Rübenbauern“ haben in einer heutigen Aussendung behauptet, SPAR ersetze in seinen Produkten österreichischen Zucker durch zwei aus Sicht der Rübenbauern bedenkliche Süßstoffe. So meinen "Die Rübenbauern" folgendes: "Spar aber macht derzeit zweierlei: Einerseits ersetzt das Unternehmen in seinen Produkten österreichischen Zucker durch zwei Süßstoffe, die das Unternehmen „Spar Vital Zukka“ und „Spar Vital Birkenzucker“ nennt. Die chemischen Bezeichnungen dahinter lauten für Zukka „Erythrit“ und für Birkenzucker „Xylit“.

Laut Literatur können bei beiden Stoffen unangenehme Begleiterscheinungen auftreten, wie etwa Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall. Wie bei vielen neuen Substanzen seien die langfristigen Nebenwirkungen auf den Körper durch Erythrit noch nicht zur Gänze bekannt."

SPAR entgegnet: Zucker wird in SPAR-Eigenmarken tatsächlich reduziert und nicht durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt.

„Denn der beste Weg für eine gesündere Ernährung ist die generelle Reduktion von Zucker“, so SPAR-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel.

In mehr als 50 Eigenmarkenprodukten hat SPAR bereits Zucker reduziert. Bei rund 300 weiteren SPAR-Eigenmarkenprodukten wird an der Zuckerreduktion gearbeitet. Mindestens 1.000 Tonnen Zucker entfernt SPAR in den nächsten Jahren aus den Eigenmarkenprodukten.

Alle Maßnahmen zur Zuckerreduktion, auch die Zuckeralternativen, die SPAR im Sortiment anbietet, wie SPAR Vital Birkenzucker oder SPAR Vital Zukka (Erythrit) sind mit dem wissenschaftlichen Ärztebeirat der SPAR abgesprochen. Dem wissenschaftlichen Ärzteeirat gehören namhafte Ärzte, wie zum Beispiel Prof. Dr.med. Markus M. Metka und Prim. Univ.-Prof. Dr.med. Fritz Hoppichler und Diätologinnen an.

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03.06.2018

"HIV-Test als Teil der Gesundenuntersuchung wäre wichtiger Schritt"

"HIV-Test als Teil der Gesundenuntersuchung wäre wichtiger Schritt" "HIV-Test als Teil der Gesundenuntersuchung wäre wichtiger Schritt"

Positiv überrascht reagiert NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker auf die Interviews, die Ministerin Hartinger-Klein am Lifeball gab: „Dass der HIV-Test Teil der Gesundenuntersuchung sein könnte und von der Krankenkasse bezahlt wird, war bisher für alle Regierungen ein absolutes Tabu. Es ist sehr erfreulich, dass sich offenbar doch etwas bewegt und Hartinger-Klein am Lifeball genau das vorschlägt. Rund die Hälfte der Diagnosen wird zu spät gestellt, das machte es auch schwierig, Neuinfektionen zu bekämpfen. Wird der HIV-Test standardmäßig Teil der Gesundenuntersuchung, wäre das ein großer Schritt“, zeigt Loacker auf. NEOS nehmen die Ministerin hier beim Wort und werden Vorhaben diesbezüglich selbstverständlich unterstützen – und gegebenenfalls daran erinnern, sollte es bei Interviews am roten Teppich bleiben und keine konkreten Maßnahmen folgen.

Loacker macht außerdem darauf aufmerksam, dass es eine breitere Aufklärungskampagne braucht: „Es ist schön, wenn die Bundesregierung einmal im Jahr am Lifeball aufläuft. Die Gesundheitsministerin sollte sich allerdings das ganze Jahr über mit dem Thema beschäftigen: HIV und AIDS sind immer noch Tabu-Themen und nach wie vor mit Diskriminierung und Angst verbunden. Das können wir nur mit umfassender Information ändern.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: CDC/Dr. Edwin P. Ewing, Jr.
08.09.2017

7.100 verletzte Mountainbiker in Österreich

Tausende Menschen zieht es Jahr für Jahr mit dem Mountainbike in die Natur. Längst Tausende Menschen zieht es Jahr für Jahr mit dem Mountainbike in die Natur. Längst

Mehr als 140.000 aktive Mountainbiker gibt es in Österreich. Nicht verwunderlich, denn Österreich bietet neben der Schweiz, Frankreich und Spanien in Europa ideale Bedingungen für die Ausübung des Sports. Doch das hat auch seine Kehrseite: „7.100 Personen verletzten sich 2016 beim Mountainbiken so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Auf die Saison von April bis Oktober gerechnet sind das über 30 Mountainbiker pro Tag!“, erläutert Dipl.-Ing. Christian Kräutler vom KFV. Da der Sport hauptsächlich von Männern ausgeübt wird (der Anteil der weiblichen Mountainbiker beträgt 25 Prozent) verwundert es nicht, dass vor allem diese am häufigsten verunfallen: Etwa 85 Prozent der Verletzten sind männlich. „Das Risiko beim Mountainbiken zu verunfallen ist für Männer deutlich höher als für Frauen. Die Altersverteilung der Verunfallten zeigt zwei Spitzen, eine bei den 25-29-Jährigen und eine bei den 50-54-Jährigen“, so Kräutler.

Verletzungen trotz guter Schutzausrüstung

Obwohl beim Mountainbiken im Vergleich zu anderen Sportarten großer Wert auf die richtige Schutzausrüstung gelegt wird (rund 90 Prozent der Mountainbiker tragen einen Schutzhelm; 70 Prozent tragen eine Schutzbrille), ist die Verletzungsschwere bei Mountainbikeunfällen oft hoch. Die häufigsten spitalsbehandelten Verletzungen betreffen die oberen Extremitäten. In schlimmen Fällen sind Wirbelsäule oder Schädel betroffen. Betrachtet man die Art der Verletzungen, so ist der Knochenbruch unangefochten auf Platz eins: Rund 50 Prozent der verunglückten Mountainbiker brachen sich beispielsweise das Schlüsselbein, die Rippen, die Unterarme oder die Schultern.

Gute Vorbereitung und genaue Risikoeinschätzung besonders wichtig

Es braucht einiges an Vorbereitung, Training und nicht zuletzt entsprechendes Material, bevor man sich auf zwei Rädern in die Berge begibt. Biker benötigen fahrtechnisches Können, das man nur mit gutem Training und entsprechender Fitness erreichen kann. Hinzu kommt, dass die Bewältigung einer mehrstündigen Tour hohe Anforderung an die sportliche Kompetenz des Bikers stellt. Körperliche Überlastung kann nicht nur motivationshemmend wirken, sondern kann die Unfallgefahr wesentlich erhöhen. Ein regelmäßiges und ausgewogenes Training über das ganze Jahr verteilt ist daher die Grundvoraussetzung für eine sichere Mountainbiketour. Aufwärmübungen, gute Tourenplanung und die passende Schutzausrüstung helfen, das Unfall- und Verletzungsrisiko zu minimieren.

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20.03.2018

Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten

Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten Tipps zum Kauf von Elektrozahnbürsten

Ob manuell oder elektrisch putzen ist Ansichtssache. Allerdings zeigen Studien, dass Elektrozahnbürsten die Zähne besser reinigen als Handzahnbürsten. Tipps zum Kauf einer elektrischen Zahnbürste hat Marco Chwalek für uns bei einer Fachfrau eingeholt:

Morgens und abends sollten wir je zwei Minuten die Zähne putzen, damit sie lange weiß und gesund bleiben. Elektrische Zahnbürsten unterstützen ein gutes Putzergebnis. Wir wollten darum von der TÜV SÜD-Expertin Andrea Biehler wissen, worauf man beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste generell achten sollte:

Andrea Biehler: "Beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste ist es wichtig, dass diese mindestens zwei Programme haben und ein Timer für die optimale Gesamtdauer eines Putzvorgangs vorhanden ist. Auch ist es wichtig, dass ein guter Akku verbaut ist. Die Akkuladung sollte mindestens fünf bis sieben Tage halten, sodass die Zahnbürste gut genutzt werden kann."

Und wir kein Ladegerät beim Wochenendtrip oder Kurzurlaub mitnehmen müssen. Aber zurück zu den Zahnbürsten. Man kann zwischen zwei Technologien wählen, dem Schallzahnmodell oder dem Rotationssystem:

Andrea Biehler: "Bei einem Rotationsmodell ist ein rotierender Bürstenkopf vorhanden, der sehr klein und rund ist und immer eine kleine Links-Rechts-Bewegung macht. Dadurch dass der Bürstenkopf so klein ist, soll aber jeder Zahn einzeln geputzt werden, denn nur so kann eine optimale Plaque-Entfernung gewährleistet werden."

Die Schallzahnbürste unterscheidet sich schon optisch von dem Rotationsmodell:

Andrea Biehler: "Bei den Schallzahnbürsten ist der Kopf etwas größer als bei den Rotationsmodellen und oval, und die Reinigungsleistung wird durch die Vibration der einzelnen Borsten erzielt. Schallzahnbürsten sind vor allem zu empfehlen für Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch oder freiliegenden Zahnhälse oder wenn Menschen Zahnspangen tragen."

Man sollte beim Kauf auch an die Folgekosten denken, denn genau wie bei einer Handzahnbürste, sollte der Bürstenkopf alle 3 Monate gewechselt werden, rät TÜV SÜD.

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27.09.2017

"Cannabismedizin muss für PatientInnen zugänglich und leistbar sein"

Cannabismedizin muss für PatientInnen zugänglich und leistbar sein Cannabismedizin muss für PatientInnen zugänglich und leistbar sein

Die von Medizinern präsentierten Ergebnisse einer Befragung zum Thema Cannabis als Medizin zeigen eine hohe Zustimmung der Bevölkerung zu dieser Behandlungsmöglichkeit. Cannabismedizin wird erfolgreich in der Schmerztherapie, bei der Linderung von Nebenwirkungen von Chemotherapie und bei der Behandlung von einer Reihe von Krankheiten wie z.B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, eingesetzt.

„Wir Grünen setzen uns bereits seit einigen Jahren für Verbesserungen im Bereich Cannabismedizin ein. Derzeit sind nur teure Medikamente auf Cannabisbasis erhältlich, deren Kosten nur in ca. 30 Prozent der Fälle von den Krankenkassen übernommen werden. Wir fordern daher den Entfall der Chefarztpflicht für diese wirkungsvollen Medikamente. Cannabismedizin muss leistbar für die PatientInnen sein, die sie benötigen", meint die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein.

Die Grünen setzen sich auch dafür ein, dass Cannabisblüten wie in Deutschland nach ärztlicher Verschreibung in Apotheken bezogen werden können.

Nach dieser neuen deutschen Regelung hat das Gesundheitsministerium angekündigt, noch im Frühjahr 2017 eine ExpertInnengruppe rund um das Thema Cannabis auf Rezept einzurichten. Da nichts mehr dazu gemeldet wurde, haben die Grünen am 22.9.2017 eine parlamentarische Anfrage eingebracht, um Näheres über die ExpertInnengruppe (Mitglieder, Themen, Ergebnisse) zu erfahren.

Eine weitere wichtige Forderung ist die Fort- und Weiterbildung für ÄrztInnen über den Einsatz von Cannabis in der Medizin.

„Es muss in Österreich endlich ein Umdenken in Richtung Enttabuisierung der alten Heilpflanze Hanf stattfinden. Der Anbau von sogenanntem Medizinalhanf muss in staatlicher Kontrolle und mit verpflichtender Qualitätskontrolle stattfinden", meint Mückstein.

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22.01.2018

Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt

Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt

Rund 400 Millionen Menschen weltweit leiden in irgendeiner Form unter ein Allergie gegen Gräserpollen (Rhinitis) – mit den üblichen Symptomen wie Schnupfen, Husten und schweren Atemproblemen. Nun konnten ForscherInnen der MedUni Wien am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung in Kooperation mit der Wiener Firma Biomay AG in einer Phase II-b-Studie mit 180 PatientInnen in elf europäischen Zentren zeigen, dass der synthetisch hergestellte Impfstoff BM32 mit vier Injektionen im ersten Jahr und einer Auffrischung im zweiten Behandlungsjahr die Symptome der Betroffenen um mindestens 25 Prozent lindert.

Die Immuntherapie mit BM32 basiert auf einer innovativen, rekombinanten Peptid-Carrier-Technologie, die, im Vergleich mit anderen Immuntherapien für AllergikerInnen, erheblich weniger Injektionen notwendig macht und auch geringere Nebenwirkungen hat. Diese Technologie wurde am Christian Doppler Labor für Allergieforschung unter der Leitung von Rudolf Valenta an der MedUni Wien in Kooperation mit dem Wiener Unternehmenspartner Biomay AG (Leitung: CEO Rainer Henning) entwickelt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entdeckung und die Entwicklung neuartiger Allergie-Therapeutika.

Revolutionäres Wiener Produkt

Der verwendete Impfstoff und die nötigen Antikörper können synthetisch hergestellt werden. Dabei werden dem Allergen mit einer in Wien entwickelten Technologie B-Zell-reaktive Peptide entnommen. Diese Peptide werden so verändert, dass sie ihre Bindungseigenschaften für allergenspezifisches IgE verlieren und als Trägerproteine für die notwendige Unterstützung durch die T-Zellen dienen. „Dieser Prozess ist unendlich oft wiederholbar, der Impfstoff bleibt dadurch immer gleich wirksam, stets von gleicher Qualität und sicher“, erklärt Valenta. „Das ist ein Wiener Produkt, das die Behandlung von Gräserpollen-Allergien revolutionieren wird.“ Das Patent für die Entwicklung wurde von der Medizinischen Universität Wien an die Biomay AG übertragen.

Die Verbesserung der Symptome betrug im Mittelwert rund 25 Prozent. „Je stärker der oder die AllergikerIn von den Gräserpollen betroffen war, umso stärker war auch der positive Effekt nach der Impfung“, erklärt Verena Niederberger-Leppin von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten der MedUni Wien und Erstautorin der Studie, die nun im Top-Journal „Journal of Allergy and Clinical Immunology“ unter großer internationaler Beachtung erschienen ist. Die WissenschafterInnen gehen davon aus, dass die Symptome noch weiter zurückgehen, wenn die Impfung über Jahre immer wieder aufgefrischt wird – die vorliegenden Daten beziehen sich auf einen Studien-Zeitraum von zwei Jahren. Außerdem könnte sie möglicherweise auch präventiv eingesetzt werden.

Zulassung der Impfung für 2021 geplant

Eine nun folgende Phase III-Studie und eine gleichzeitige Impfstudie bei Kindern unter Beachtung aller dafür vorgesehenen Richtlinien sollen ab dem Jahr 2019 die Voraussetzungen für die allgemeine Zulassung der Impfung ab dem Jahr 2021 schaffen.

Gleichzeitig wurde im Rahmen der Untersuchungen zur Wirksamkeit von BM32 festgestellt, dass der Impfstoff auch bei Hepatitis B eine wirksame Behandlungsoption sein könnte, zugleich wurde gezeigt, dass der Impfstoff auch Asthma-PatientInnen Linderung verschaffen könnte. Weitere laut Einschätzung der MedUni Wien-ForscherInnen wie der ExpertInnen bei Biomay AG mögliche Einsatz-Möglichkeiten von BM32 sind die Behandlung von Allergien gegen Hausstaubmilben, Katzen und Ragweed-Pollen.

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02.03.2018

Landesklinikum Wiener Neustadt: Neuer Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie

Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi

Mit 1. März übernahm Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi die Leitung der Abteilung für Unfallchirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt.

Prim. Dr. Kambiz Sarahrudi begann seine Karriere an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie im AKH Wien. Im Jahr 2007 schloss Dr. Sarahrudi seine Facharztausbildung für Unfallchirurgie ab. Die Habilitation erfolgte im Jahr 2010. Im selben Jahr wurde Dr. Sarahrudi zum Oberarzt der Universitätsklinik für Unfallchirurgie ernannt. Bald darauf übernahm er die Leitung der Forschung für die gesamte Klinik der Unfallchirurgie im AKH Wien. Sein klinischer Schwerpunkt lag, neben der Versorgung von Schwerstverletzten, im Bereich der Wirbelsäulentraumatologie. Seine Expertise in der Wirbelsäulentraumatologie erlangte er unter anderem in mehreren internationalen Wirbelsäulenzentren. Neben der klinischen Arbeit und Forschung war Dr. Sarahrudi die Lehrtätigkeit während der gesamten universitären Karriere ein Anliegen. Prim. Dr. Kambiz Sarahrudi war Vorstandsmitglied von AOSpine Österreich und leitet seit 2016 den Prüfungsausschuss der österreichischen Ärztekammer für das Sonderfach Unfallchirurgie. Zusätzlich absolvierte Dr. Sarahrudi noch die Komplementärausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Traumatologie.

„Als neuer Leiter einer österreichweit führenden Abteilung für Unfallchirurgie freue ich mich neuen Herausforderungen zu stellen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung bestmöglich zu unterstützen und zu motivieren. Zu diesen Herausforderungen zählen unter anderem die Etablierung des bundeslandweiten Trauma Netzwerkes sowie die Implementierung des neuen Sonderfaches Orthopädie und Traumatologie an der Abteilung für Unfallchirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt“, so Prim. Dr. Sarahrudi.

Im Landesklinikum Wiener Neustadt will Prim. Sarahrudi in Zukunft ein erweitertes Versorgungsspektrum in Angriff nehmen. Ein weiteres Vorhaben ist die Verstärkung des Schwerpunktes Wirbelsäulentraumatologie. „Es bedarf Engagement und Selbstvertrauen für die Umsetzung dieser Projekte. Deshalb wünsche ich ihm für diese ambitionierten Ziele viel Kraft sowie Ausdauer und freue mich einen so engagierten Kollegen bei uns im Klinikum begrüßen zu dürfen“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Privat
15.12.2017

Christa Grosz wird neue Pflegedirektorin im Landesklinikum Wiener Neustadt

Pflegedirektorin Christa Grosz Pflegedirektorin Christa Grosz

Bedingt durch die Pensionierung von Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS wird die Stelle der Pflegedirektorin im Landesklinikum Wiener Neustadt ab März kommenden Jahres neu besetzt. Im Auswahlverfahren konnte sich Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA durchsetzen, die in den nächsten zwei Jahren auch weiterhin als Pflegedirektorin im Landesklinikum Hochegg tätig sein wird.

Die zweifache Mutter Christa Grosz begann ihre berufliche Laufbahn als diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester in Wien. In den letzten Jahren hat sie eine Vielzahl von Aus- und Weiterbildungen absolviert, zuletzt das MBA Studium – Health Care Management an der Wirtschaftsuniversität Wien.

„Mit Christa Grosz ist es uns gelungen, eine erfahrene Krankenhausmanagerin für die herausfordernde Aufgabe im Landesklinikum Wiener Neustadt zu gewinnen, die in ihrer bisherigen beruflichen Karriere in den Kliniken Neunkirchen und Hochegg bereits einige Meilensteinprojekte umsetzen konnte und stets mit viel Elan an die Aufgaben herangeht. Nicht zuletzt mit dem geplanten Klinikums-Neubau in Wiener Neustadt wartet eine zukunftsweisende Aufgabe mit großem Gestaltungsspielraum“, wünscht LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf der neuen Direktorin alles Gute und weiterhin viel Energie.

„Ich bin mir der sehr verantwortungsvollen Position bewusst und sehe durch meine Tätigkeit in beiden Kliniken für die Zukunft zahlreiche Möglichkeiten. Ein ,roter Faden‘ muss für alle Führungskräfte sichtbar sein und ich möchte versuchen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendige Klarheit zu geben. So können wir gemeinsam für die Patientinnen und Patienten viel erreichen. Ich schätze das persönliche Gespräch mit allen Berufsgruppen und eine sachliche, analytische Herangehensweise,“ so Grosz.

Der neuen Direktorin sind sowohl die Einbindung wie auch die Förderung der Eigenverantwortung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig. Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen ist für sie zentral: „Ich werde mit vollem Elan an die neue Herausforderung herangehen und in Wiener Neustadt sowie in Hochegg mit ganzem Herzen versuchen, meine Aufgabe bestmöglich zu erfüllen. Dabei ist es mir wichtig ein ,Wir-Gefühl‘ zu erzeugen, denn nur so kann letztlich auch der Neubau des Landesklinikums in Wiener Neustadt zu einem einzigartigen Vorzeigeprojekt werden.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: Herbst
16.07.2017

"Immer wenn er Pillen nahm"

Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel. Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel.

In der Medizin humpelt die Transparenz so dahin, wenn es um Förderungen, Spenden und Leistungen der Pharma-Industrie geht. Die Heimlichtuerei schadet, weil der Eindruck entsteht, mit der Gesundheit werde auch ein Geschäft gemacht.

Es sind unvorstellbare Summen: Eine Billion Euro werden die Menschen 2018 weltweit für Medikamente ausgeben, für die Entwicklung eines einzigen neuen Medikaments müssen Pharmakonzerne derzeit mehr als zwei Milliarden Euro aufwenden. Und allein 100 Milliarden Euro investiert die Wissenschaft jährlich in die Krebsforschung. Dazu kommt noch die vom amerikanischen Gesundheitsökonomen Joseph DiMasi berechnete Misserfolgsquote: 80 Prozent der Forschungsausgaben muss die Arzneimittelindustrie nämlich in den Wind schreiben.

So bewegt die Pharmaindustrie jährlich Billionen. Weil die Gesundheit das höchste Gut ist und die moderne Medizin ständig nach neuen Arzneimitteln giert, bleibt die Transparenz in diesem Milliardengeschäft allerdings unterbelichtet. Der wichtigste Partner in der Forschung ist der Arzt, klinische Studien oder die Anwendungsbeobachtung über die Wirkung von Medikamenten sind Eckpfeiler für die neuen Heilmittel. Dieses Beziehungsgeflecht darf man keinesfalls verteufeln, denn ohne die Zusammenarbeit mit der forschenden pharmazeutischen Industrie könnte der Anspruch auf Spitzenmedizin in Österreich nicht aufrechterhalten werden. Nur mit staatlichen Förderungen gelingt das nicht.

Andererseits zeichnen die Millionenhonorare der Pharma-Unternehmen an die Ärzteschafft Graubereiche, wo eigentlich Transparenz notwendig wäre. Österreich und Deutschland marschieren hier im nachbarschaftlichen Gleichschritt: 562 Millionen Euro hat im Vorjahr in der Bundesrepublik die Pharma-Industrie an Ärzte und Kliniken gezahlt, in Österreich waren es 90 Millionen. In Deutschland veröffentlicht jeder vierte Mediziner seine Pharma-Einkünfte, hierzulande jeder fünfte. Das schafft Misstrauen und ruft Unverständnis hervor. Glaubwürdigkeitsdefizite sind die Folge, begleitet von Neid und Missgunst gegenüber Ärzten im Geldschein-Modus.

In der heutigen Transparenzgesellschaft darf sich eine Berufsgruppe nicht an den Rand stellen. Ein funktionierendes Gesundheitswesen benötigt gut aus- und fortgebildete Ärzte, Heimlichtuerei ist hier sicherlich fehl am Platz. Solange die Ärzteschaft und die medizinischen Einrichtungen bzw. Institutionen nicht völlig transparent agieren, bleibt nämlich auch das ungute Gefühl, dass mit der Gesundheit auch ein Geschäft gemacht wird. Ein Eindruck, der sich mit der Verpflichtung zur Offenlegung wohl leicht korrigieren ließe.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel von Peter Nindler
28.11.2017

Skigebiete in Österreich: Immer teurer!

Skigebiete in Österreich: Immer teurer! Skigebiete in Österreich: Immer teurer!

Seit 14 Jahren beobachtet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) die Preisgestaltung der heimischen Skigebiete. Und seit 14 Jahren kennen die Preise nur eine Richtung: nach oben. Das zeigt auch die aktuelle Erhebung für die Saison 2017/18. Im Durchschnitt verteuerte sich eine Erwachsenen-Tageskarte im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent. Noch deutlicher zeigen sich die Preiserhöhungen bei 6-Tages-Tickets. Diese Mehrtagespässe für Erwachsene legten gegenüber der vorigen Saison um durchschnittlich 3,3 Prozent zu. Die Kartenpreise gondeln damit schneller nach oben als die Inflation, die über die letzten Monate etwa 2 Prozent betrug. Den höchsten Preisgipfel müssen die Wintersportler in Kitzbühel bezwingen. Am günstigsten sind die Tagestickets in Wenigzell und in Raggal.

Gekonnt seine Schwünge in den Schnee ziehen oder einfach nur begeistert die Pisten runterrutschen – das gehört im Winter immer noch zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen in Österreich. Bevor aber die Wintersportausrüstung angelegt wird, muss ordentlich Geld für die Liftkarte abgelegt werden. Und zwar Jahr für Jahr mehr. Die Seilbahnwirtschaft rechtfertigt sich dafür mit aus ihrer Sicht nötigen Investitionen. Diese gilt es natürlich wieder hereinzuspielen. Die Folge sind eben Preisanstiege, die klar über der Inflation liegen.

Üblich sind jährliche Verteuerungen für Erwachsenen-Tageskarten um 50 Cent oder 1 Euro. Kitzbühel hält sich heuer nicht mit Bescheidenheit auf und erhöht gleich um 2 Euro. Somit kostet das Ticket 55 Euro. Die Tiroler Nobelstadt ist damit Spitzenreiter. Kaufen sich Erwachsene in den günstigsten Gebieten wie Wenigzell in der Steiermark oder Raggal in Vorarlberg für einen Tag eine Liftkarte, kostet das 22 Euro. „Die großen und teuren Skiregionen haben natürlich viel mehr Pistenkilometer zur Verfügung als die kleinen. Allerdings stellt sich die Frage, ob dieses große Angebot an Pisten überhaupt ausgenutzt werden kann, vor allem an einem Tag“, sagt VKI-Projektleiter Markus Stingl. Bleibt man länger in einem Wintersportgebiet, sind Mehrtagespässe wohl eine Überlegung wert. Der VKI hat sich deshalb auch die Preise der 6-Tages-Tickets angesehen. Hier werden die 266 Euro in Kitzbühel von einigen Skischaukeln überboten, angeführt von Ischgl/Samnaun mit 290 Euro. „Immerhin, die 300-Euro-Grenze wird diese Saison also noch nicht durchbrochen“, konstatiert Stingl. Am anderen Ende der Preisskala positioniert sich Königsberg-Hollenstein in Niederösterreich mit 110 Euro für den 6-Tages-Pass für Erwachsene.

Auch wenn sich die kleinen Skigebiete mit nur wenigen Pistenkilometern schwer mit den großen Skischaukeln vergleichen lassen, die Hunderte Kilometer Abfahrten bieten – beträchtliches Geld lässt sich auf jeden Fall sparen. Wem weniger Angebot reicht, der kann in einem kleinen Skigebiet 6 Tage die Lifte benützen und zahlt dafür gleich viel wie jemand für 2 Tageskarten in einer riesigen Skischaukel.

Neben dem Trend der jährlichen Preiserhöhung gibt es auch den Trend des Kampfes kleinerer Skigebiete ums Überleben – heuer wurden auf der Frauenalpe bei Murau in der Steiermark die letzten Liftanlagen abgebaut. „Während die großen Skigebiete mit riesigen Investitionssummen klotzen, kommen die kleinen im Verdrängungswettbewerb unter die Räder“, sagt Stingl. Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Am Fuße des Hauser Kaibling wurden allein 5,5 Millionen Euro in eine neue Après-Ski-Hütte investiert. „Mit dieser Summe wäre der Betrieb von so manchem kleinen Skigebiet für 10 Jahre gesichert.“

Untersucht wurden Tages- und 6-Tages-Karten in den Kategorien Kind, Jugendlicher, Erwachsener und Senior in 102 österreichischen Skigebieten.

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20.11.2017

Reger Austausch im Bereich der Neonatologie: Internationaler Frühchentag am LK Wr. Neustadt

Das Organisationsteam v.l.: Mag.a Barbara Polacek, Bereichsleitung DKKP Evelyne Peinsipp, MSc, DKKP Michaela Kinker, DKKP Tanja Köberl, Stationsleitung DKKP Sigrid Trobi und DKKP Michaela Jungmann. Das Organisationsteam v.l.: Mag.a Barbara Polacek, Bereichsleitung DKKP Evelyne Peinsipp, MSc, DKKP Michaela Kinker, DKKP Tanja Köberl, Stationsleitung DKKP Sigrid Trobi und DKKP Michaela Jungmann.

Auch heuer wurde der internationale Frühchentag am Landesklinikum Wiener Neustadt begangen. Aus diesem Anlass stand dieser jährlich stattfindende Elternnachmittag auf der Station für Neonatologie ganz unter dem Motto „Lass mir Zeit und schau mir zu“. Wie bereits in den vergangenen Jahren fand die Veranstaltung regen Zuspruch.

Beim Elternnachmittag im Landesklinikum Wiener Neustadt wurde den Kleinen ungestörter Platz für Bewegungserfahrung geboten. Ein vorbereiteter Spielraum lud die Kinder und deren Eltern ein zu spielen, zu entdecken und zu forschen. Es wurden verschiedenste altersgerechte Spielgegenstände mit unterschiedlichen Qualitäten angeboten, die das selbständige Spiel und die Eigeninitiative des Kindes unterstützen. Auch wurde Raum und Platz geschaffen, um den Austausch der individuellen Geschichten aus der Zeit im Krankenhaus der Familien von Frühgeborenen zu ermöglichen.

„Mit der Veranstaltung, zu der wir alle Eltern und ihre Frühchen, die wir im Landesklinikum Wiener Neustadt betreut haben einladen, möchten wir Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse von zu früh geborenen Babys schaffen. Gleichzeitig wollen wir damit alle verbundenen medizinischen, psychosozialen und finanziellen Herausforderungen aufzeigen“, erklärt DKKP Sigrid Trobi, Stationsleiterin der Neonatologie und pädiatrischen Intensiv- und Überwachungsstation.

In Österreich erblickt etwa jedes zehnte Baby zu früh das Licht der Welt, das heißt, es werden rund 8.000 Kinder pro Jahr vor der 37 Schwangerschaftswoche geboren. Durch die verkürzte Zeit im Mutterleib sind die Organe dieser so genannten „Frühchen“ noch nicht vollständig entwickelt und in ihrer Funktion eingeschränkt. Darüber hinaus besitzen die, zwischen der 33. und 35. Schwangerschaftswoche Geborenen, gerade mal 50 Prozent des Immunsystems Reifgeborener. Die Lungen der Frühgeborenen sind noch sehr klein und unterentwickelt, daher sind sie anfälliger für Infektionen und brauchen besonderen Schutz.

Das Team auf der Station für Neonatologie bemüht sich, den schmalen Pfad zwischen medizinischer Notwendigkeit und den Bedürfnissen der Eltern sowie des Frühgeborenen zu finden. „Besonders wichtig ist das Einbinden und die Integration der Familie, insbesondere der Eltern des Frühgeborenen, damit diese sich auf der Station wohl fühlen. Dadurch werden die natürlichen Kompetenzen der Eltern gestärkt, eine ganzheitliche Betreuung des Familiensystems garantiert und der bestmögliche Start für das neue Leben des Kindes gewährleistet“, erklärt Bereichsleiterin DKKP Evelyne Peinsipp, MSc abschließend.

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09.03.2018

JETZT NEU - GRATIS WLAN im Landesklinikum Wiener Neustadt

Ab sofort bietet das Landesklinikum auf nahezu allen medizinischen Abteilungen einen gratis Internetzugang für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher an.

Damit steht das nächste große Projekt am Landesklinikum Wiener Neustadt vor dem Abschluss. Nicht nur auf nahezu allen medizinischen Abteilungen, sondern auch im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflegeschule kann man sich ab sofort gratis ins Internet einwählen. „Zusätzlich funktioniert unser Free WLAN auch schon in allen Besprechungsräumen des Hauses, was einen großen Mehrwert für diverse Veranstaltungen und Vortragsreihen bietet, die bei uns stattfinden“, freut sich Mag. Andreas Gamlich, kaufmännischer Direktor im Landesklinikum.

Und einwählen funktioniert ganz einfach: das WLAN Kabelplus-im-Klinikum im Handy suchen, den AGB´s der Kabelplus GmbH zustimmen und Lossurfen auswählen.

Noch ist der Ausbau des freien Internetzugangs aber nicht ganz abgeschlossen. „Die WLAN Ausstattung der Ambulanzbereiche und der Institute erfolgt in den nächsten Monaten“, sagt Norbert Nakovich, Leiter der Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Firma Kabel Plus funktioniert reibungslos. Mit der erteilten Nutzungsfreigabe sorgt die NÖ Landeskliniken-Holding dafür, dass das Landesklinikum Wiener Neustadt noch ein Stück zukunftsfitter wird.

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20.02.2018

Intensivpfleger der ersten Stunde: Robert Meixner geht nach 40 Jahren in den Ruhestand

v.l.n.r.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, „Neo-Pensionist“ DGKP Robert Meixner und stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA. v.l.n.r.: Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, „Neo-Pensionist“ DGKP Robert Meixner und stellvertretende Pflegedirektorin DGKP Michaela Faulhaber, MBA.

Besonders intensiv – das war der Aufbau der Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin und die geleistete Arbeit von DGKP Robert Meixner über 40 Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt. Er leistete hier in vielen Bereichen Pionierarbeit über die Klinikgrenzen hinaus.

Als einer der Ersten absolvierte Robert Meixner die „Sonderausbildung für Intensivpflege“ in Theorie und Praxis. 1980 unterstütze er tatkräftig, gemeinsam mit seinen damaligen Kolleginnen und Kollegen, beim Aufbau der Intensivstation und entwickelte sie bis heute weiter. 2009 übernahm er nach der Stationsleitung, die Bereichsleiterfunktion und war gleichzeitig der zweite Stellvertreter der Pflegedirektorin. Über sein großes Engagement im Klinikalltag hinaus initiierte er gemeinsam mit DGKP Peter Leonhardsberger den Intensivpflegekongress, der heuer bereits zum zehnten Mal stattfinden wird. Damit wurde eine Veranstaltung ins Leben gerufen, welche die Möglichkeiten der modernen Intensivmedizin aufzeigt und die Weiterbildung sowohl für Ärztinnen und Ärzte als auch für Pflegerinnen und Pfleger ermöglicht. Neben interessanten Fachvorträgen und einer umfangreichen Industrieausstellung wird auch immer abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.

Sein soziales Interesse erstreckt sich, weit über den Beruf hinaus, zu ehrenamtlichen Funktionen die er beim Roten Kreuz einnahm. Der Zivildienst begeisterte ihn, sich auch weiterhin leidenschaftlich an Sanitätseinsätzen beim Roten Kreuz zu beteiligen und sein Know-how einzusetzen. Als Notfallsanitäter eilte er Menschen auch per Christophorus 3 und dem Intensivhubschrauber zur Hilfe.

Auch im Privatleben liegt ihm die Pflege sehr am Herzen, nämlich die seines Gartens. Die geernteten Früchte und das Gemüse werden von Robert Meixner in seiner neuen Funktion als „Hausmann“ gerne verarbeitet. Als geselliger Mensch trifft er sich auch des Öfteren mit seinen Freunden zu einem ausgedehnten Frühstück. Sein soziales Engagement wird er in der Pension beibehalten und sich bei so manchen Vereinen einbringen.

Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS bedankte sich im Namen des Landesklinikums Wiener Neustadt mit den abschließenden Worten: „Wir wünschen ihm viel Gesundheit und eine erfüllte Pension mit seiner Familie. Danke, für die hervorragende Unterstützung und das große Engagement.“

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15.11.2017

Ärztekammer fordert Ausweitung des Nichtraucherschutzes

Der Vorstand der Wiener Ärztekammer hat sich eindringlich für eine Ausweitung des Nichtraucherschutzes in Österreich ausgesprochen. Der Vorstand der Wiener Ärztekammer hat sich eindringlich für eine Ausweitung des Nichtraucherschutzes in Österreich ausgesprochen.

Der Vorstand der Wiener Ärztekammer hat sich eindringlich für eine Ausweitung des Nichtraucherschutzes in Österreich ausgesprochen. Dies beinhalte auch „die komplette Rauchfreiheit in der Gastronomie mit Start am 1. Mai 2018“, hieß es in der Resolution.

Eine Abkehr von dieser Erfordernis hätte weitreichende gesundheitliche Auswirkungen auf große Bereiche der Bevölkerung. Es sei ein Faktum, dass ein Drittel aller Krebserkrankungen auf Rauchen zurückzuführen ist. Generelle Rauchverbote in anderen EU-Ländern hätten weiters gezeigt, dass damit Herzinfarkte, Atemwegserkrankungen, Angina pectoris sowie die Frühgeburtenrate und die Anzahl der zu kleinen Neugeborenen (small for date) reduziert werden konnten.

Der Hintergrund: Knapp ein Viertel der Österreicher über 15 Jahre raucht täglich. Damit liegt Österreich deutlich über dem OECD34-Durchschnitt von knapp unter 20 Prozent und rangiert innerhalb Europas an drittschlechtester Stelle. Hinter Österreich liegen nur noch Ungarn und Griechenland mit etwas über einem Viertel Raucheranteil.

Bei den Jugendlichen, die zumindest einmal pro Woche rauchen, sieht die Situation hinsichtlich des Ländervergleichs zwar etwas besser aus (14,5 Prozent und damit nicht mehr ganz das Schlusslicht), dennoch liegt Österreich auch hier deutlich über dem OECD28-Durchschnitt mit 11,7 Prozent.

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16.08.2017

Viele Proteine müssen laufen, um Fett zu aktivieren

Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen

Wer macht was und wo, wenn die Fettspeicher im Körper aktiviert werden? Die Biochemikerin Ruth Birner-Grünberger untersucht mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF das komplexe Zusammenspiel der Aktivierung und Regulation der Lipolyse und liefert damit die Basis für neue Therapieansätze bei Krankheiten wie Diabetes oder Arteriosklerose.

Jeder Marathonläufer erreicht diesen Punkt: Nach dem schnellen Energielieferanten Glukose (aus Kohlenhydraten) fängt der Körper mit der Fettverbrennung an, um Energie zur Verfügung zu stellen. Wer sich ausdauernd und bei niedrigem Puls bewegt, setzt nach etwa 30 Minuten die Lipolyse in Gang. Das Gleiche passiert, wenn wir Hunger haben: Die Fettzellen bekommen ein hormonelles Signal, das Depot verfügbar zu machen und eingelagerte Fett-Tröpfchen in Fettsäuren aufzuspalten. Selbst wenn wir im moderaten Laufschritt unterwegs sind, laufen diese Prozesse im Körper blitzschnell ab. "Die Aktivierungs- und Steuerungsprozesse springen innerhalb von Sekunden an. Das geht nur, weil die Proteine für die Fettaufspaltung in der Zelle nicht erst gebaut, sondern nur entsperrt werden müssen." In ihrem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt "Hormonale Regulation der Lipolyse" hat die Biochemikerin Ruth Birner-Grünberger drei Fragen analysiert: welche Proteine bei der Fettverbrennung beteiligt sind, wo sie räumlich an den Fett-Tröpfchen in den Fettzellen interagieren und wie sie zu- oder ausgeschaltet werden.

PHOSPHAT ALS SCHALTER

Birner-Grünberger beschäftigt sich seit ihrer Postdoc-Zeit 2002 mit der Lipolyse und entwickelt in ihrer Arbeitsgruppe am Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Graz Technologien für Proteomik: "Dabei versuchen wir, für bestimmte Stoffwechselprozesse Proteine aufgrund ihrer Aktivität aufzuspüren", so die Projektleiterin. Auf der Suche nach fettspaltenden Enzymen im Fettgewebe und in der Leber wurden in Vorstudien mehrere Beteiligte gefunden: "Es gibt mehrere Lipasen, also fettspaltende Proteine, zudem weitere Proteine, die den Prozess steuern." Besonders auffällig war die Fülle an Phosphorylierungen. Mit dieser chemischen Modifikation, bei der Phosphat an Proteine gebunden wird, können in den Zellen Proteine aktiviert oder ausgeschalten werden. Das ist zeit- und energiesparender, als jedes Mal die Proteinsynthese und den Proteinabbau anzuwerfen. Im Forschungsprojekt galt es zu beantworten, wann und wo chemische Modifikationen die Proteine im Fettstoffwechsel entriegeln oder lahmlegen.

Um dem Zusammenspiel der fettspaltenden Proteine auf die Schliche zu kommen, reichten in-vitro Studien allerdings nicht aus: "Das biologische System ist komplex, stark reguliert und ortsgebunden. Wir bekommen kein vollständiges Bild, wenn wir in einem Reagenzglas Fett-Tröpfchen, Lipase und Aktivator mischen", erklärt die Forscherin. Erst die Beobachtung tierischer Zellen mittels konfokalem Laserscan-Mikroskop führte zum gemeinsamen Erfolg, denn "Forschung bedeutet heute Kooperation", betont die Biochemikerin, die mit der Strukturbiologin Monika Oberer (Universität Graz) und mit der Zellbiologin Dawn Brasaemle (Rutgers University, New Jersey, USA) zusammenarbeitete, um die Proteine für die Versuchsreihen in entsprechender Menge und Qualität zu bekommen.

RÄUMLICH UND ZEITLICH GETAKTETE AKTIVIERUNG

So konnten die ersten Schritte der räumlichen und chemischen Interaktion an den Fett-Tröpfchen in Gewebszellen enthüllt werden: Um die erste (von drei) Lipasen zu aktivieren, braucht es in der Befehlskette den Aktivator CGl58 und den Regulator Perilipin. Die beiden Proteine sitzen im basalen Zustand der Fettzellen aneinander gebunden auf dem Lipid-Tropfen. Durch die Markierung mit Phosphat trennen sie sich, CGl58 wandert an eine andere Stelle des Tropfens, um die erste Lipase (ATGL) zu aktivieren. Der Regulator Perilipin verhindert, dass die Lipasen aktiviert werden, wenn es nicht nötig ist. Das ist interessant, weil verbreitete Krankheiten wie Diabetes und Arteriosklerose durch die Überlastung des Fettstoffwechsels begünstigt werden. Wenn lange Zeit mehr Energie zugeführt wird, als der Körper verbrennen kann, wird ein sorgfältig getaktetes und räumlich austariertes System gestört.

In einem geplanten Folgeprojekt will die Leiterin der Forschungsgruppe "Functional Proteomics and Metabolic Pathways" sich mittels Phosphoproteomik (das ist die globale Analyse von Tausenden Proteinphosphorylierungen in Zellen) ansehen, welche energetischen Prozesse gleichzeitig mit der Lipolyse reguliert werden, wie zum Beispiel Glykogenabbau, und deren zeitlichen Ablauf beobachten: "Es sieht so aus, als würden sich Fett-Zellen binnen Minuten optimal darauf einstellen, dass Fettsäuren benötigt werden und wie sie weiter verarbeitet werden. Wir brauchen sie ja nicht nur für die Bereitstellung von Energie, wie etwa bei Bewegung oder Hunger, sondern auch für den Aufbau von Zellmembranen und Signalmolekülen." Um diese Analysen durchführen zu können, wurde im Projekt auch eine Methode zur verbesserten Auswertung von Proteomik-Daten entwickelt.

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08.01.2018

Weltweit bis zu 650.000 Influenza-Todesopfer pro Jahr

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen

Bisherige weltweite Schätzungen von vor mehr als zehn Jahren gingen von einer jährlichen Influenza assoziierten Mortalität von 250.000 bis zu 500.000 Todesfällen aus. Die neuesten Schätzungen liegen jedoch zwischen 290.000 bis 650.000 Todesfällen pro Jahr und basieren auf einer globalen Multicenter-Studie, die Daten von 33 Ländern, darunter auch Länder mit niedrigen Durchschnittseinkommen, einschließen. Diese Hochrechnung beruht jedoch ausschließlich auf Todesfällen, die auf Influenza bedingte Atemwegserkrankungen zurückzuführen sind.

„Diese Zahlen verdeutlichen die weltweiten hohen sozio- ökonomischen Belastungen durch die saisonalen Influenza-Epidemien“ meint Peter Salama, verantwortlicher Direktor des Programms der WHO für gesundheitliche Notlagen. „Diese Zahlen betonen auch die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen in Hinblick auf die saisonalen Epidemien sowie für die Vorbereitung auf pandemische Ausbrüche.“

Die kürzlich im Journal „The Lancet“ publizierten Zahlen über die weltweite Influenza assoziierte Mortalität basieren auf der durch akute Atemwegsinfektionen bedingten Übersterblichkeit, die jährlich während der saisonalen Influenza-Ausbrüche beobachtet wird.

An der Erhebung der Daten der Studie über die jährliche globale Influenza-assoziierte Mortalität, die vom US-CDC durchgeführt wurde, war auch Monika Redlberger-Fritz vom Österreichischen Nationalen Influenza-Referenzlabor am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien (Leitung: Theresia Popow-Kraupp) in Zusammenarbeit mit Michael Kundi vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien beteiligt. Die für Österreich über einen Zeitraum von 15 Jahren hochgerechnete Anzahl der jährlichen Influenza-assoziierten Todesfälle basiert auf den Daten des Diagnostischen Influenza Netzwerks Österreich (DINÖ, www.influenza.at), das für die jährliche Überwachung der Influenza-Virusaktivität in Österreich vom Nationalen Referenzlabor für Influenza am Zentrum für Virologie betrieben wird.

Ältere und Menschen in armen Regionen sind besonders betroffen

Laut US-CDC treten bei Menschen, die älter als 75 Jahre sind, und bei jenen die in den ärmsten Regionen der Welt leben, die meisten Todesfälle auf. Die Länder südlich der Sahara zählen zu jenen mit dem größten Influenzamortalitätsrisiko, unmittelbar gefolgt von den östlichen Mittelmeerländern und Südostasien.

„Alle Länder, reiche und arme, große und kleine müssen zusammenarbeiten, um Ausbrüche von Influenza unter Kontrolle zu halten, bevor eine nächste Pandemie auftritt. Das heißt auch Kapazitäten aufzubauen, um Ausbrüche festzustellen und darauf reagieren zu können. Das beinhaltet die Gesundheitssysteme so auszubauen, dass die Gesundheit derjenigen, die am anfälligsten sind und die dem Risiko am meisten ausgesetzt sind, gestärkt wird.“ meinte Peter Salama.

Nahezu alle Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren mit Influenza bedingten Infektionen der unteren Atemwege treten in Entwicklungsländern auf, aber die weiteren Auswirkungen der saisonalen Influenza-Epidemien auf die Ärmsten der Welt sind noch nicht zur Gänze bekannt.

Die WHO arbeitet mit Partnern zusammen, um die globale Krankheitsbelastung durch die Influenza einzuschätzen, indem sie den Mitgliedsstaaten durch Beratung und Expertenwissen hilft, die Krankheitsbelastung durch Influenza und die wirtschaftlichen Folgen zu ermessen.

Es liegt nahe, dass zukünftige Beobachtungs- und Laborstudien über weitere Erkrankungen, die eine Influenza assoziierte Übersterblichkeit bedingen können, wie zum Beispiel kardiovaskuläre Erkrankungen, eine noch höhere Influenza assoziierte Mortalität ergeben werden.

Menschen in Gesundheitsberufen als Risikogruppe

Die WHO ermutigt Länder, der Influenza-Prävention Vorrang einzuräumen und nationale Schätzungen zu erstellen um die Präventionsstrategie dementsprechend festlegen zu können. Die jährliche Influenza-Impfung wird empfohlen, um eine Erkrankung und Komplikationen auf Grund einer Influenza-Infektion hintanzuhalten. Die Impfung ist besonders wichtig für Menschen, die ein erhöhtes Risiko von ernsthaften Influenza-Komplikationen eventuell sogar mit Todesfolge aufweisen und für Menschen in Gesundheitsberufen.

Die saisonale Influenza ist eine akute virale Infektion, die ganz leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und sich weltweit ausbreitet. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb einer Woche ohne medizinische Betreuung zu benötigen. Die häufigsten Erkrankungen der Atemwege im Zusammenhang mit der saisonalen Influenza, die möglicherweise zum Tod führen könnten, schließen Lungenentzündung und Bronchitis mit ein.

Die StudienautorInnen merken an, dass diese neuen Schätzungen der Influenza assoziierten Mortalität nur auf der durch akute Atemwegserkrankungen bedingten Übersterblichkeit während saisonaler Ausbrüche beschränkt sind. Um daher die tatsächlichen globalen Auswirkungen der saisonalen Influenza nicht zu unterschätzen, sind weitere Studien notwendig, die auch nicht respiratorisch bedingte Influenza-Todesfälle untersuchen.

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14.12.2017

Neue Immuntherapie verhindert Tumorwachstum

Christian Becker "schneidert" Moleküle für moderne medizinische und biotechnologische Anwendungen Christian Becker "schneidert" Moleküle für moderne medizinische und biotechnologische Anwendungen

Immunonkologische Therapien sind ein neuer Ansatz, dass menschliche Verteidigungssystem gegen Krebserkrankungen, die von körpereigenen Zellen verursacht werden, in Stellung zu bringen. Ein Team um Christian Becker von der Fakultät für Chemie der Universität Wien hat nun eine neue Methode entwickelt, bei der die Krebszellen als Bakterien gekennzeichnet werden. Dies gelingt mit einem vollständig synthetisch hergestellten Molekül, das zur Aktivierung des angeborenen Immunsystems führt, welches wiederum effizient die Entstehung eines Tumors verhindert. Diese Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin "Scientific Reports".

Die ForscherInnen haben für diese Arbeit zusammen mit der Syntab Therapeutics GmbH und KollegInnen an der Universitätsklinik Aachen ein neues Molekül synthetisiert, welches ein Integrin spezifisch bindet, das besonders häufig bei bestimmten Krebszellen auftritt. Gleichzeitig hat das Molekül ein bakterielles Erkennungssignal, das bestimmte Immunzellen aktiviert. Diese bekämpfen die markierten Krebszellen und verhindern das Entstehen eines Tumors, wie in ersten Versuchen gezeigt werden konnte.

Erfolg durch Kombination von Chemie und Biologie

"Durch die Verknüpfung chemisch-synthetischer Methoden mit den grundlegenden Prozessen der angeborenen Immunität haben wir eine neue Molekülklasse entwickelt, die zwischen den weitverbreiteten Krebstherapeutika angesiedelt ist“, erklärt Christian Becker vom Institut für Biologische Chemie der Universität Wien. Die hohe Flexibilität bei der Synthese solcher Moleküle, die aus einer Mischung aus Peptiden und Polymeren bestehen, ermöglicht die schnelle Abwandlung dieser Immun-Engager auf andere Oberflächenmarker und damit auf andere Krankheitsbilder.

Neue Therapien

Die chemische Synthese der Immun-Engager und die Kombination mit nicht-biologischen Bestandteilen erhöht die biologische Stabilität und ermöglicht – auch aufgrund der geringen Größe im Vergleich zu Antikörpern – eine bessere Gewebedurchdringung. "Es ist ein großer Vorteil, die positiven Eigenschaften von Antikörpern mit jenen von kleinen, chemisch zugänglichen Molekülen zu vereinen", erklärt Becker. Besonders der schnelle synthetische Zugang zu solchen Molekülen und die einfache Anpassung an verschiedenen Zelltypen macht solche Immun-Engager auch für andere Anwendungen interessant, z.B. im Bereich der entzündlichen und Autoimmun-Erkrankungen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Universität Wien
inhalt
12.10.2017

Unabhängigkeit: ein weit entferntes Ziel für viele Menschen mit Behinderungen

„Menschen mit Behinderungen haben zu häufig keine Wahl und keine Kontrolle über ihr Leben“, erläutert FRA-Direktor Michael O’Flaherty. „Menschen mit Behinderungen haben zu häufig keine Wahl und keine Kontrolle über ihr Leben“, erläutert FRA-Direktor Michael O’Flaherty.

Noch immer leben viele Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen. Dadurch werden sie häufig isoliert, an den Rand gedrängt und können kein vollständig unabhängiges Leben führen. Sie sind schlechteren Bedingungen ausgesetzt als Menschen ohne Behinderung. Die neuen Berichte der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) zeigen, dass die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen systematisch anders organisiert und finanziert werden muss. Die Berichte enthalten Vorschläge dazu, was Menschen mit Behinderungen von der EU und den Mitgliedstaaten benötigen, damit sie mit gemeindenaher Unterstützung unabhängig leben, einfach öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder einkaufen gehen können.

„Menschen mit Behinderungen haben zu häufig keine Wahl und keine Kontrolle über ihr Leben“, erläutert FRA-Direktor Michael O’Flaherty. „Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben sich zwar verpflichtet, Menschen mit Behinderung bei der Wahrnehmung ihrer Rechte auf ein unabhängiges Leben zu unterstützen, aber in der Realität funktioniert das nur unzulänglich. Diese Berichte sind ein Alarmsignal. Sie zeigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, wie sie sicherstellen können, dass diese Rechte europaweit in vollem Maße umgesetzt werden.“

Die Berichte zum Thema „Vom Leben in Einrichtungen zum Leben in der Gemeinschaft“ (From institutions to community living) untersuchen in verschiedenen Aspekten, wie ein Leben in Einrichtungen von einem Leben in der Gemeinschaft abgelöst werden kann – ein Recht, dass in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert ist. Behandelt werden folgende Themen: Deinstitutionalisierungspläne und -verpflichtungen, Finanzierung und die Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen.

Wie die Berichte zeigen, haben viele Mitgliedstaaten Desinstitutionalisierungspläne, die sie dazu verpflichten, allen Menschen mit Behinderungen ein unabhängiges Leben zu ermöglichen. Der Übergang von Institutionen zu gemeindenaher Unterstützung ist eine Bedingung des EU-Strukturfonds, um Gelder zu erhalten. Trotzdem fehlen bei den Strategien oft die passende finanzielle Unterstützung, klare Zeitrahmen und Zielvorgaben, und Behindertenorganisationen werden nicht richtig eingebunden, was Fortschritte verzögert. Darüber hinaus unterstützen viele Mitgliedstaaten noch immer Einrichtungen finanziell.

Hinzu kommt, dass die vielen verschiedenen nationalen und lokalen Behörden, die Unterstützung bieten, nicht ausreichend zusammenarbeiten. So leben Menschen mit Behinderungen gemeinhin unter schlechteren Bedingungen als Menschen ohne Behinderungen. Dies gilt besonders für Menschen mit schweren Behinderungen, die sich dadurch häufig ausgeschlossen und ohne Kontrolle über ihr Leben fühlen.

Hier wird deutlich: Um Einrichtungen zu schließen und ein Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen, sind klare, mit angemessenen Ressourcen ausgestattete Pläne nötig, die die Finanzierung und Verantwortlichkeiten festlegen, z.B. um verschiedenartige Möglichkeiten für qualifizierte persönliche Hilfe zu schaffen. Es sollte eine angemessene gemeindenahe Unterstützung geben, um Menschen mit Behinderungen zu helfen, wenn sie Einrichtungen verlassen. Daher ist es unabdinglich, tägliche Dienstleistungen wie öffentlichen Nahverkehr, medizinische Versorgung und Bildung zugänglich zu machen. Menschen mit Behinderungen und ihre repräsentativen Organisationen in Entscheidungsfindungen und Überwachungsprozesse einzubinden, ist ein weiterer Schlüsselfaktor, um sicherzustellen, dass ihren Bedürfnissen entsprochen wird – damit sie ihr Recht auf ein unabhängiges Leben wahrnehmen können.

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20.02.2018

Gerade jetzt zur Grippezeit: Die Zwiebel kann viel mehr als man denkt

In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse

In Österreich ist die Zwiebel das am meisten angebaute Gemüse. In unsere Küchen spielt sie aber hauptsächlich eine Nebenrolle. Dabei kann das unscheinbare Feldgemüse sehr vielseitig verwendet werden und hat eine wissenschaftlich anerkannte Heilwirkung. Ein Drei-Hauben-Koch stellt gemeinsam mit dem Verein Land schafft Leben die Zwiebel in den Mittelpunkt und Bauern sowie Experten erklären, worauf es in der Zwiebelerzeugung ankommt.

Die Zwiebel ist in der Küche eine Selbstverständlichkeit. Sie kann viel mehr als in der Pfanne angeröstet zu werden und eine würzige Grundlage für unzählige Gerichte zu sein. Was viele aber nicht wissen: die Zwiebel hat eine vielfältige Heilwirkung, die wissenschaftlich anerkannt ist. Rohe Zwiebeln enthalten Lauchöle, die Entzündungen hemmen und die Verdauung fördern. Gegen Erkältungen mit Schnupfen und Schleim empfiehlt sich ein Zwiebeltee. Der Zwiebelsirup, am besten mit Honig zubereitet, ist ein trocknender Hustensaft. Die Zwiebel kann auch äußerlich angewendet werden. Frisch geschnitten kann sie auf Fußsohlen aufgelegt oder einfach nur halbiert in die Nähe der Nase gelegt werden. Grund für die vielseitige Wirkung als Heilpflanze sind mehrere Hundert Substanzen.

Die Zwiebel aus Österreich

Wir Österreicher essen jährlich rund zehn Kilogramm Zwiebeln. Heimische Zwiebeln gibt es mehr als genug und fast das ganze Jahr über. 93 Prozent der österreichischen Zwiebeln kommen aus Niederösterreich. Hauptanbauregionen sind das Marchfeld, die Region rund um St. Pölten sowie das traditionelle Zwiebelanbaugebiet Laa an der Thaya. Dort eignet sich das Klima hervorragend aufgrund der kalten Winter und der heißen Sommer. Das für den Zwiebelanbau so wichtige Wasser ist weniger knapp als in vielen anderen Ländern. Der heimische Lebensmitteleinzelhandel setzt auf inländische Zwiebeln und verkauft zu 8,6 Prozent Bio-Zwiebeln.

Die Zwiebel als Hauptdarstellerin in der Küche

Viele Menschen unterschätzen die Zwiebel und deren Wirkung. Der Verein Land schafft Leben zeigt auf seiner Webseite den Weg der Zwiebel von der Saatgutvermehrung bis in die Küche. Akteure entlang der Wertschöpfungskette werden vorgestellt und kritische Aspekte wie das Keimhemmungsmittel Maleinsäure thematisiert. Gemeinsam mit Drei-Hauben-Koch Vitus Winkler aus St. Veit im Pongau werden in einem Video verschiedene Zwiebel-Gerichte vorgestellt, die einem die Tränen in die Augen treiben. Aber nicht aufgrund des Zwiebelschneidens. Vielmehr werden ganz gewöhnliche Zwiebeln zu „Zwiebelteich“, „Zwiebelcreme“, „Zwiebelsud“ und zur besonders kreativen „Zwiebelernte“. Ernährungswissenschaftlerin Karin Buchart, Leiterin des Vereins Traditionelle Europäische Heilkunde, ergänzt das Kochvideo mit wertvollen Tipps und einfachen, wohltuenden Rezepten und erklärt, was die Zwiebel in unserem Körper bewirkt.

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16.02.2018

Rauchzeichen

Mit der Idee, das eigentlich für Mitte 2018 eingetaktete generelle Rauchverbot in der heimischen Gastronomie kippen zu wollen, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine bereits abgehakte Diskussion neu angeheizt. Mit der Idee, das eigentlich für Mitte 2018 eingetaktete generelle Rauchverbot in der heimischen Gastronomie kippen zu wollen, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine bereits abgehakte Diskussion neu angeheizt.

Mit der Idee, das eigentlich für Mitte 2018 eingetaktete generelle Rauchverbot in der heimischen Gastronomie kippen zu wollen, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine bereits abgehakte Diskussion neu angeheizt. Da er diese Frage offensichtlich zu einer Koalitionsbedingung machte, musste die ÖVP nolens volens mitziehen, das bedeutet aber nicht, dass dieser Kompromiss gut ankommt. Ärztekammer und Krebshilfe werden wohl nicht allzu viel Werbung für ihr gestern gestartetes „Don't smoke“-Volksbegehren machen müssen, gab es doch schon kurz nach Start der offiziellen Unterschriftensammlung erste Rauchzeichen in Form von überhitzten Computerservern im Innenministerium wegen des großen Ansturms. Die anhaltenden Diskussionen rund um das Thema lassen eine baldige Abkühlung auch nicht erwarten.

Ziemlich sicher wird dieses Volksbegehren die von der FPÖ einst für eine verpflichtende Volksabstimmung vorgeschlagenen 640.000 Unterstützer finden. Spätestens dann kommt die FPÖ, die ja bekanntlich ganz vehement mehr direkte Demokratie gefordert hatte, in akute Erklärungsnot, warum man bei diesem Thema partout nicht nachgeben will. Dabei sind doch mehr als 70 Prozent der Österreicher Nichtraucher und auch für ein Rauchverbot. Ein Sturbleiben der FPÖ wäre dann klassische Klientelpolitik, die ja gerade die FPÖ als Oppositionspartei immer wieder sehr lautstark bekrittelt hatte.

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11.06.2018

Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit

Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit Demenz: Leben mit der Vergesslichkeit

Wenn Eltern oder Partner an Demenz erkranken, leiden auch die Angehörigen. In den verschiedenen Einrichtungen der Vinzenz Gruppe werden demente Menschen nicht nur bestens betreut, sondern ihre Familien stark entlastet.

Wie schwierig die Situation vieler Angehöriger von Demenzerkrankten ist, erzählt Astrid Reiter, Heim- und Pflegedienstleiterin vom Barmherzige Schwestern Pflegehaus St. Katharina, im aktuellen Vinzenz magazin: „Viele sind schon so am Limit, dass sie in fast schlechterer Verfassung sind als die Betroffenen selbst.“ Daher ihr eindringlicher Ratschlag: „Man darf sich Hilfe holen!“

Diese bekommt man in den zwei Pflegehäusern, die zur Vinzenz Gruppe gehören – St. Katharina in Wien-Gumpendorf und St. Louise im niederösterreichischen Maria Anzbach sowie in den Einrichtungen für Betreutes Wohnen. Aber auch in den gruppeneigenen Krankenhäusern gibt es speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie viele Projekte zum Thema demente Patientinnen und Patienten sowie ein großes Serviceangebot für Angehörige. So setzt man etwa im Herz-Jesu Krankenhaus Wien auf ein integratives Pflegekonzept und betreut Demenzkranke nach ihren speziellen Bedürfnissen. Die Abteilung Akutgeriatrie und Remobilisation im Göttlichen Heiland Krankenhaus Wien bietet gemeinsam mit der Caritas Wien das Angehörigencafé Zeitreise. Während diese sich austauschen können, werden die Erkrankten professionell betreut. Und in Oberösterreich, im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Ried, läuft derzeit ein Pilotprojekt auf der Neurologie, in dem Maßnahmen für die umfassende Betreuung Demenzkranker erstellt und erprobt werden. Das gemeinsame Ziel, fasst Reiter so zusammen: „Uns ist es wichtig, das Verständnis für einander zu fördern.“

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25.01.2018

Therapiezentrum Canabio: Neue Krebstherapie auf Cannabis-Basis

Eröffnet wird das Zentrum in der nordkroatischen LifeClass Therme Sveti Martin, die in unmittelbarer Nähe zu Österreich, Slowenien und Ungarn liegt. Eröffnet wird das Zentrum in der nordkroatischen LifeClass Therme Sveti Martin, die in unmittelbarer Nähe zu Österreich, Slowenien und Ungarn liegt.

Ab März 2018 werden im Therapiezentrum Canabio cannabisbasierte Therapieformen zur Behandlung von Krebs und anderen schweren Erkrankungen durchgeführt. Eröffnet wird das Zentrum in der nordkroatischen LifeClass Therme Sveti Martin, die in unmittelbarer Nähe zu Österreich, Slowenien und Ungarn liegt. Im Rahmen des innovativen Canabio-Ansatzes werden die wichtigsten Komponenten zur Krebsbekämpfung eingesetzt: Eine individuell angepasste Cannabis-Therapie, das IQCURE®-Programm und die Diagnostik der R.G.C.C. Group (Research Genetic Cancer Centre) kommen dabei zur Anwendung. Die Kombination dieser drei Ansätze liefert einen komplexen Einblick in den tatsächlichen Krankheitszustand des Patienten und ermöglicht, einen auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen, zielgerichteten Behandlungsplan zu erstellen. "„Das Ziel von Canabio ist, den Patienten einen ganzheitlichen Heilungsansatz mit natürlichen Produkten zu bieten, da die konventionelle Medizin alleine oft an ihre Grenzen stößt“", erklärt Hans Dieter Prentner, Project Manager bei Canabio.

Ergebnisse der Cannabis-Forschung

„Es gibt bereits klinisch erprobte Medikamente, aber viele potenzielle pharmakologische Wirkungen von Cannabinoiden sind noch nicht ausreichend untersucht. Daher ist die Fakultät für Pharmazie in Ljubljana an klinischen und vorklinischen Studien beteiligt“, so Borut Štrukelj, Professor am Institut für Pharmazeutische Biologie an der Fakultät für Pharmazie in Ljubljana, Slowenien, über die Nutzung von Cannabinoiden für medizinische Zwecke. Auch Tamara Lah Turnsek, Direktorin des Nationalen Instituts für Biologie in Ljubljana, Slowenien, beschäftigt sich mit der Wirksamkeit cannabisbasierter Arzneimittel: „Aufgrund langjähriger Forschungsarbeit wissen wir, dass jeder Körper anders auf eine Therapie mit Cannabinoiden reagiert. Aus diesem Grund wollen wir durch personalisierter Medikation vor der Behandlung herausfinden, ob der Patient auf die Therapie anspricht, oder nicht.“

Individuelle Cannabis-Therapie

Canabio, das hochwertige Arzneimittel auf Cannabis-Basis, kann in der Medizin bei verschiedenen Krankheiten angewendet werden. Das Einsatzgebiet umfasst alle Krebsarten (wie Hirntumor, Lungen-, Leber-, Prostata-, Magen-, Brust-, Gebärmutterkrebs u. a.), rheumatoide Arthritis und Osteoarthritis, Multiple Sklerose, Diabetes, Glaukom, Epilepsie, Schuppenflechte, Magersucht, Asthma, entzündliche Darmerkrankungen und weitere Krankheiten.

Die Canabio-Therapie umfasst vier Behandlungsansätze:

Therapie mit Cocktail aus natürlichen Wirkstoffen: Der Naturextrakt-Cocktail ist eine Mischung aus medizinisch wertvollen Nährstoffen, der auf einer wissenschaftlich entwickelten Formel beruht und intravenös dosiert wird. Anhand von Bluttest-Ergebnissen der R.G.C.C. Group wird für den Patienten ein individuell angepasster Therapie-Cocktail erstellt.

Sauerstofftherapie: Sauerstoff produziert das Enzym Prostacyclin, das für den Energie- und Zellstoffwechsel essentiell ist und somit einen bedeutenden Einfluss auf das menschliche Immunsystem hat.

Therapie mit Vitamin C: Hochdosiertes Vitamin C zerstört die Krebszellen aus dem primären Tumor und aus den Metastasen. Die gesunden Zellen bleiben aufgrund des Enzyms Prostacyclin unversehrt. Vitamin C trägt zudem zur Stärkung des Immunsystems bei.

Photodynamische Therapie: Licht wird in Kombination mit lichtaktivierbaren chemischen Substanzen (Photosensibilisator) in Verbindung mit molekularem Sauerstoff eingesetzt, um die mikrobiellen Zellen, einschließlich der Bakterien, Pilze und Viren, zu zerstören.

„Die Kombination von Canabio und IQCURE ist ein neues Konzept in der Rehabilitation von onkologischen Patienten. Das Therapiezentrum Canabio ist einzigartig in Europa“, so Damir Stajcar, Direktor des IQCURE® Better Life-Ressorts in Sveti Martin, Kroatien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Canabio Therapy Center/APA-Fotoservice/Tanzer
01.09.2017

DGKP Anita Pfeiffer verlässt den HNO-OP und tritt ihren wohlverdienten Ruhestand an

v.l.n.r.: Bereichsleitung DGKP Karin Perner, DGKP Michaela Knipfer, Bereichsleitung DGKP Hubert Waldhuber, DGKP Anita Pfeiffer und Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS. v.l.n.r.: Bereichsleitung DGKP Karin Perner, DGKP Michaela Knipfer, Bereichsleitung DGKP Hubert Waldhuber, DGKP Anita Pfeiffer und Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS.

Kein leichter Abschied: Anita Pfeiffer war 37 Jahre lang im Landesklinikum Wiener Neustadt beschäftigt. Sie durfte unter vier Abteilungsvorständen viele Erfahrungen im HNO OP sammeln.

„Die Jahre, die ich im Landesklinikum Wiener Neustadt arbeiten durfte, sind wie im Fluge vergangen. Gerade deswegen ist es für mich ein ungewohntes Gefühl nun bald nicht mehr im Klinikum tätig zu sein. Ganz besonders werde ich meine Kolleginnen und Kollegen vermissen, denn wir sind als Team zusammengewachsen“, so DGKP Anita Pfeiffer mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Frau Pfeiffer freut sich schon auf ihren nächsten Lebensabschnitt und schmiedet fleißig Pläne. Sie wird vor allem die freie Zeit nutzen, um gemeinsam mit ihrem Ehemann und Freunden ihrem größten Hobby, Flussreisen zu unternehmen, nachzugehen. Eines ihrer Wunschziele wäre es den Tejo in Portugal zu befahren. Auch die Karibik würde sie gerne wieder einmal bereisen.

Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS verabschiedete sich im Namen des Landesklinikums Wiener Neustadt von der engagierten Mitarbeiterin: „Frau Anita Pfeiffer wird uns als Mitarbeiterin in ausgezeichneter Erinnerung bleiben. Wir wünschen ihr alles Gute, vor allem viel Gesundheit für ihre weitere Zukunft und den neuen Lebensabschnitt.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt
30.03.2018

Getränke im Zucker- und Süßstoff-Check

Getränke im Zucker- und Süßstoff-Check Getränke im Zucker- und Süßstoff-Check

„Die ÖDG fordert seit vielen Jahren eine Reduktion von Zucker und Fett in Lebensmitteln und tritt dafür ein, dass gesunde Lebensmittel auch zu einem leistbaren Preis verfügbar gemacht werden“, erklärt die Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft, Univ. Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer. „Es freut uns sehr, dass durch die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und die SIPCAN-Getränkeliste bereits Erfolge bei der Reduktion des Zuckergehalts in Getränken erreicht werden konnten. Wir wissen aus Mexiko, dem Land, das sich bisher am meisten für die Reduzierung von Zucker in Softdrinks stark gemacht hat, wie deutlich sich dieser Einsatz direkt auf den Rückgang von Adipositas- und Diabetes-Neuerkrankungen auswirkt.“

Zuckersteuer auf Getränke?

Bezugnehmend auf die aktuellen Auswirkungen der geplanten Steuer in Großbritannien ergänzt Kautzky-Willer: „Die ÖDG erachtet einen Weg mit positiven Incentives prinzipiell als besser, weil er nachhaltiger wirkt, in dem er gesunde Produkte fördert statt andere zu bestrafen. Wenn eine Zuckersteuer aber so rasch, bereits durch die Ankündigung, den Zuckergehalt real senkt, kann auch dieses gesundheitspolitische Steuerungselement gerne angewendet werden.“

Der Vorstand von SIPCAN und Präsident der ÖAG (Österreichische Adipositas Gesellschaft) Univ.-Prof. Prim. Dr. Friedrich Hoppichler betont: „In Großbritannien führt die Politik über Steuern zu einem vermehrten Einsatz von Süßstoffen und nicht zu einer Reduktion der generellen Süße. In Österreich können wir bereits Erfolge belegen. Durch den breiten Einsatz der Getränkeliste vor allem im schulischen Bereich gelingt es ebenfalls einen positiven Anreiz zur Zuckerreduktion für die Getränkeproduzenten zu schaffen, das bezeichnen wir als den österreichischen Weg zu einem gesünderen Trinkverhalten.“

Positiv-Liste wächst

In einer jährlichen wissenschaftlichen Untersuchung wird von SIPCAN bundesweit das Getränkeangebot in PET-Gebinden sowie Kartonverpackungen von 0,20 bis 0,75 Liter analysiert. Die aktuelle Erhebung umfasst über 700 Produkte und zeigt, dass der Anteil an Getränken, die den Orientierungskriterien entsprechen, im Vergleich zum Vorjahr weiter zugenommen hat und derzeit bei 57,4 Prozent liegt. Im Vergleich zur ersten Untersuchung aus dem Jahr 2010 entspricht dies einer Zunahme von 14,1 Prozent. „Das bedeutet, dass derzeit in einem Supermarkt mit einem repräsentativen Getränkeangebot mehr als die Hälfte der angebotenen Produkte den SIPCAN-Kriterien entspricht“ erklärt Hoppichler „Pro 100 ml Getränk sind derzeit 6,51 g Zucker im Durchschnitt enthalten. Das entspricht einer Reduktion um 13,5 Prozent seit 2010“.

Klare Orientierungskriterien

Neben der transparenten Darstellung des Zuckergehaltes werden auch klare Kriterien für die Produktauswahl festgelegt. Die Ernährungsexperten von SIPCAN erarbeiteten in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und weiteren Institutionen Orientierungskriterien, die sich unter anderem nach den aktuellen WHO-Empfehlungen zum täglichen Zuckerkonsum richten. Dabei gilt, dass nur jene Produkte in der Positiv-Liste berücksichtigt werden, bei denen der Zuckergehalt pro 100 ml Getränk bei maximal 7,4 g liegt und die keine Süßstoffe enthalten. „Allerdings wird generell zu viel Zucker konsumiert, er sollte auf weniger als fünf Prozent der Energiezufuhr bei Kindern und Jugendlichen und weniger als zehn Prozent bei Erwachsenen beschränkt sein. Idealerweise sollte gar kein freier Zucker in Getränken konsumiert werden, stattdessen gilt z.B. Wasser als idealer Durstlöscher“ betont Kautzky-Willer.

Süß ist auch ohne Zucker nicht gesund!

Süßstoffe werden trotz der dadurch erreichten Kalorieneinsparung als sehr kritisch angesehen, da der Konsument keine Chance hat sich an einen geringeren süßen Geschmack zu gewöhnen. „Auch wenn durch Süßstoffe keine zusätzlichen Kalorien zugeführt werden, bleibt die Süße! Die Lust nach Süßem wird weiter angekurbelt. Säuglinge haben eine angeborene Präferenz für die Geschmacksrichtung Süß. Jedes Mal wenn wir Süßes zu uns nehmen, aktivieren wir unser Belohnungszentrum. Diese Präferenz wird durch prä- und postnatale Einwirkungen verstärkt. Daher ist die Vermeidung von Zucker und süßem Geschmack schon möglichst früh im Kindesalter der beste Schutz vor Übergewicht“, erklärt Kautzky-Willer, „da Süßstoffe außerdem auch die Darmhormone und -flora beeinflussen können und Langzeitdaten zu Gewichtsentwicklung fehlen, kann ich derzeit keine wissenschaftlich fundierte Empfehlung für Süßstoffe abgeben“.

SIPCAN Liste hat Einfluss auf Getränkeindustrie

Eine aktuelle Publikation im European Journal of Public Health zeigt, dass die SIPCAN Getränkeliste mehr als nur eine jährliche Erhebung des IST-Zustandes ist. Durch den sehr breiten Einsatz der Getränkeliste als Entscheidungsgrundlage für das Getränkeangebot vor allem im schulischen Sektor wie z.B. bei Getränkeautomaten und Schulbuffets gelingt es SIPCAN einen Anreiz zur Zuckerreduktion für die Getränkeproduzenten zu schaffen und gleichzeitig auch in gewisser Weise Druck im Hinblick auf diese Zuckerreduktion auszuüben. „Die klaren und leicht verständlichen Orientierungskriterien sowie die Transparenz des Zuckergehaltes erleichtert den Konsumentinnen und Konsumenten die Getränkewahl. Die bereits erreichte durchschnittliche Zuckerreduktion zeigt, dass es sowohl auf Seiten der Industrie als auch auf KonsumentInnenseite eine Bereitschaft hin zu weniger Süße gibt“, erläutert Hoppichler.

Zeichen gegen die Übergewichtsproblematik

SIPCAN setzt sich energisch für diese schrittweise Reduktion des Zuckergehaltes ein, um ein starkes Zeichen im Kampf gegenüber der großen Übergewichtsproblematik und den damit einhergehenden Folgeerkrankungen wie Diabetes Mellitus zu setzen. „Dass mit Zucker gesüßte Getränke eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Übergewicht spielen, zeigte eine weitere kürzlich veröffentlichte Übersichtsarbeit, an der SIPCAN maßgeblich beteiligt war“ erklärt Hoppichler. In dieser Übersichtsarbeit, die in Kooperation mit der Europäischen Adipositas Gesellschaft (EASO) durchgeführt wurde, bei der 30 Studien mit über 250.000 Teilnehmern inkludiert waren, konnte aufgezeigt werden, dass der Konsum von mit Zucker gesüßten Getränken in 93 Prozent mit einem erhöhten Körpergewicht bzw. BMI (Body Mass Index) in Zusammenhang stand.

Ausblick für die Zukunft

Der eingeschlagene Weg soll auch in Zukunft langfristig umgesetzt werden. Eine zentrale Maßnahme wird dabei die schrittweise Reduzierung des Orientierungskriteriums für den Zuckergehalt in den nächsten Jahren sein. Weiters soll die Nutzung der Getränkeliste abseits vom Schulsektor ausgebaut werden, um so auch den Anreiz zur Zuckerreduktion für die Getränkeindustrie zu erhöhen. Beide Topmediziner sind sich einig, dass Österreich mit dem eingeschlagenen Weg eine Vorbildwirkung für andere Länder haben kann, bei dem jede Konsumentin und jeder Konsument eine echte Chance hat sich an weniger Süße gewöhnen zu können. Der EU-Ratsvorsitz heuer könnte ein guter Rahmen sein, um diesen österreichischen Weg anderen Mitgliedsländern schmackhaft zu machen.

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22.11.2017

Tag der gesunden Raumluft: Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Raumluft abhängig

v.l.n.r.: Komm.-Rat Anton Koller, Fachgruppenobmann WKO-Gesundheitsberufe, Mag. Manuela Lanzinger,Fachberatung Umweltbildung "die umweltberatung", Mag. Thomas Schlatte, Plattformsprecher MeineRaumluft.at, Erwin Stella v.l.n.r.: Komm.-Rat Anton Koller, Fachgruppenobmann WKO-Gesundheitsberufe, Mag. Manuela Lanzinger,Fachberatung Umweltbildung "die umweltberatung", Mag. Thomas Schlatte, Plattformsprecher MeineRaumluft.at, Erwin Stella

Die Plattform „MeineRaumluft.at“ weist am Tag der gesunden Raumluft, dem 22.11., in Projektkooperation mit "die umweltberatung" und der WKO-Gesundheitsberufe, erneut auf Bedeutung und Auswirkungen der Qualität der Raumluft in Zusammenhang mit Gesundheit und Lebensqualität hin. Aktuelle Themen sind die neuesten Ergebnisse aus den österreichweiten umfangreichen Messungen in Büroräumen sowie die erstmalige Präsentation eines kompakten Raumluft-Leitfadens für den Wohn-, Schul- und Arbeitsbereich im deutschen Sprachraum.

Trockener Arbeitsalltag

Bereits seit über zwei Jahren bieten die WKO Gesundheitsberufe über die Bundesinnung der Augenoptiker/Optometristen gemeinsam mit der Plattform MeineRaumluft.at Unternehmen ein kostenloses Mess- und Beratungsservice österreichweit an: Dabei werden Arbeitsplätze auf Luftqualität, generelles körperliches Wohlbefinden und Augengesundheit bewertet. Die aktuellen Daten aus 248 Büromessungen und 422 untersuchten Arbeitsplätzen zeigen ein durchaus bedenkliches Bild. Einer der großen Sorgenfaktoren ist die relative Luftfeuchtigkeit: Diese liegt im Durchschnitt am unteren Ende von knapp über 40 %. Bei nahezu einem Drittel aller Messungen lag die Luftfeuchtigkeit sogar unter diesem Wert. Neben häufig auftretenden Augenproblemen (Office-Eye-Syndrom) kann die zu trockene Luft außerdem zu austrocknenden Schleimhäuten, damit einhergehender erhöhter Infektionsrate sowie Hautreizungen führen.

Zu hoher Kohlendioxid-Gehalt in Schulen und Büros

CO2 steht aktuell im Rahmen der Klimawandeldiskussion wieder intensiv im Fokus. CO2 gilt als Leitwert für die generelle Luftqualität und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit. Bereits bei 1.000 ppm (0,1 Vol%) CO2-Konzentration in der Raumluft empfinden ein Fünftel aller Menschen die Raumluftqualität als unbefriedigend. Die CO2-Konzentration in Innenräumen wird allerdings weiterhin stiefmütterlich behandelt. Hier ist der CO2-Gehalt durch unsere Atmung hauptsächlich hausgemacht. Über geeignete Maßnahmen (Fensterlüftung, Lüftungsanlagen etc.) sind zu hohe Konzentrationen leicht zu vermeiden.

Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Raumluftqualität abhängig

1.000 ppm CO2-Konzentration in der Raumluft sind ebenfalls als guter Anhaltspunkt, wenn es um die Raumluft in Büros geht. Auch wenn dieser Wert bei Büromessungen oft nur knapp erreicht wird, ist es bedenklich, dass diese Grenze bei knapp einem Fünftel aller Messungen (19 %) bereits überschritten wurde. Bei jeder zehnten Messung lag der Wert gar über 1.400 ppm.

„Neben der teilweise bedenklichen Raumluftqualität in Büros, führt die permanente Bildschirmarbeit zu Augen- und Sehbeschwerden. Hinzu kommen durch mangelnde Bewegung und verkrümmte Haltung weitere Problemen im gesamten Bewegungsapparat - wie z.B. im Bereich von Schultern oder Nacken. Damit leiden nicht nur die Befindlichkeit und Gesundheit, sondern auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, zeigt KommRat Anton Koller von der WKO Fachgruppe Gesundheitsberufe auf.

Präsentation eines Raumluft-Leitfadens für Wohn-, Schul- und Arbeitsbereich

Mit den umfassenden Daten aus den Büromessungen und den Daten aus einer von der Plattform MeineRaumluft.at bereits durchgeführten Messstudie in über 1.000 Schulklassen liegen unverrückbare Erkenntnisse zur Raumluftqualität in Österreich vor. Dies hat die Plattform MeineRaumluft.at dazu veranlasst, in enger Zusammenarbeit mit "die umweltberatung" und der WKO-Gesundheitsberufe, erstmalig im deutschsprachigen Raum, einen kompakten Leitfaden für eine gesunde Raumluft zu erarbeiten. „"Natürlich kann und soll jede Person einen Beitrag zum Schutz des Klimas und damit der Luftqualität beitragen – aber unmittelbaren Einfluss auf die Luftqualität haben wir nur im Innenraum". Der MeineRaumluft-Leitfaden zielt darauf ab, wesentliche Qualitätsfaktoren aufzuzeigen und praktikable Tipps zur Verbesserung der Raumluft zu geben“, begründet Mag. Thomas Schlatte Sprecher der Plattform MeineRaumluft.at die Initiative.

Mit dem Raumluft-Leitfaden durch den Wohn-, Arbeits- und Schulalltag

Die meiste Zeit unseres Lebens – nämlich ca. 90 % – halten wir uns in Innenräumen auf. Die eigenen vier Wände, der Arbeitsplatz und der Klassenraum haben den größten Anteil. Der kompakte Raumluft-Leitfaden zeigt auf, mit welchen einfachen Maßnahmen das Raumklima verbessert und optimiert werden kann. Ein gesonderter Teil des Raumluft-Leitfadens widmet sich dem Neubau, der Sanierung und Renovierung. Vor Beginn einer Bauphase ist es am einfachsten und auch kosteneffizientesten auf ein gesundes Raumklima - insbesondere bei der Auswahl von Baustoffen und Technologien - zu achten.

„Der Raumluft-Leitfaden ist für den Alltagsgebrauch als praxisorientierter Ratgeber gedacht. Er zeigt, wie wir Einfluss auf die Raumluft und damit auf unsere Gesundheit nehmen können“, zeigt sich DI Markus Piringer von "die umweltberatung" überzeugt, damit an einer Bewusstseinsbildung und Verhaltensänderung beizutragen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: MeineRaumluft /APA-Fotoservice/Tanzer
29.09.2017

Großzügige Spende ermöglicht teure Therapien für schwerkranke Kinder

(v.l.) Herta Neusiedler, Franziska Bartinek, Anna Pieber, Gabrielle Volk, OÄ Dr.in Birgit Scheicher, Vizebürgermeisterin Renate Buchegger, Erika Buchinger, Irene Baumgartner- Fahrner, Bürgermeister Josef Schrammel, Bereichsleiterin DGKP Evelyne Peinsipp, MSc, Burgi Mainhart, Gertrude Hatvan und Bettina Genser. (v.l.) Herta Neusiedler, Franziska Bartinek, Anna Pieber, Gabrielle Volk, OÄ Dr.in Birgit Scheicher, Vizebürgermeisterin Renate Buchegger, Erika Buchinger, Irene Baumgartner- Fahrner, Bürgermeister Josef Schrammel, Bereichsleiterin DGKP Evelyne Peinsipp, MSc, Burgi Mainhart, Gertrude Hatvan und Bettina Genser.

Stolze 1.500 Euro wurden von der Gemeinde Bromberg an den Fonds der Kinder- und Jugendabteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt gespendet.

Im Zuge der Benefizveranstaltung „Dämmer Shoppen“ in der Gemeinde Bromberg konnte ein Betrag von 1.321 Euro erzielt werden, welcher dankenswerterweise von Bürgermeister Josef Schrammel und Vizebürgermeisterin Renate Buchegger auf 1.500 Euro aufgestockt wurde.

Da Herr Schrammel einen persönlichen Bezug zur Kinder- und Jugendabteilung hat, beschloss dieser den Betrag, mit Rücksprache und Unterstützung der Plattform „Wir Frauen“, zur Nachbehandlung kranker Kinder nach dem Krankenhausaufenthalt zu spenden.

Die Plattform „Wir Frauen“ wurde im Jahr 2006 von Frau Erika Buchinger ins Leben gerufen und hat schon mit zahlreichen Events Spenden für sozial bedürftige, kranke, körperlich oder geistig beeinträchtigte Kinder gesammelt. Dadurch können allfällige kostspielige Therapien für Kinder übernommen werden.

Das Team der Kinder- und Jugendabteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt rund um Oberärztin Dr.in Birgit Scheicher freute sich bei der Spendenübergabe über die große finanzielle Zuwendung und versprach, das Geld in sorgfältiger Absprache mit involvierten Ärzten und Eltern zielgerichtet zu verwenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: NÖ Landeskliniken-Holding
01.03.2018

Die Ärzte der Zukunft – Maturanten Informationstag im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Prim. Dr. Christian Gamper, Michael Burgstaller, OA Dr. Rene Regatschnig, Anne-Marie Elian, Ass. Dr. Sebastian Rath, Theresa Baek. v.l.n.r.: Prim. Dr. Christian Gamper, Michael Burgstaller, OA Dr. Rene Regatschnig, Anne-Marie Elian, Ass. Dr. Sebastian Rath, Theresa Baek.

Am Freitag, 23. Februar 2018 lockte ein Ärzteteam viele Interessierte zur Informationsveranstaltung für Maturantinnen und Maturanten ins Landesklinikum. Erste Einblicke in das Berufsfeld Arzt sowie wertvolle Informationen zur Ausbildung standen auf dem Stundenplan.

Ein Team aus erfahrenen Ärzten mit Primarius Dr. Christian Gamper, OA Dr. Rene Regatschnig und Ass. Dr. Sebastian Rath vermittelte den angehenden Studentinnen und Studenten ein umfassendes Bild von den Tätigkeiten, Arbeitsbereichen und vor allem den Zukunftsperspektiven des Arztberufs. „Wir haben uns außerdem bemüht, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Wissenswertes über den Aufnahmetest des Medizinstudiums, dessen Anmeldeformalitäten und Ablauf, sowie über Karrierechancen und Jobaussichten in Niederösterreich mitzugeben“, sagt Gamper.

Zusätzlich bekamen die fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltung viele Tipps aus der Praxis für einen möglichen Karrierestart, aber auch Informationen über mögliche Hürden, die es zu überwinden gilt.

Die Informationsveranstaltung für Maturantinnen und Maturanten wird von der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding initiiert und fand unter dem Motto „Beruf und Berufung: Ärztin und Arzt“ an zahlreichen Klinikstandorten statt.

Wichtige Informationen zu den Förderkriterien finden Interessierte auf der Homepage www.noe-studiert-medizin.at. Der Aufnahmetest zum Studium der Humanmedizin findet heuer am 06. Juli statt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Barbara F. / Foto: Landesklinikum Wiener Neustadt

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