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Sport/Gesundheit

25.06.2018

Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche

Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche Noch immer ein Tabuthema: Jede 3. Frau leidet an Blasenschwäche

Jede 3. Frau ist im Laufe ihres Lebens von Blasenschwäche betroffen. Besonders Schwangerschaften und Geburten gelten als große Riskiofaktoren, denn bei 70 % der Geburten kommt es zu Folgeschäden am Beckenboden, die eine zukünftige Blasenschwäche begünstigen. Beim internationalen Urogynäkologiekongress in Wien vom 27. bis 30. Juni wird daher ein Schwerpunkt auf Blaseninkontinenz und Beckenbodenprobleme nach der Geburt und bei Älteren gesetzt.

„Jede 3. Frau leidet im Laufe ihres Lebens an einer Blasenschwäche und jede 5. Frau an einer Beckenbodenschwäche,“ so Univ.-Prof. Dr. Heinz Kölbl, Abteilungsleiter der Frauenheilkunde an der MedUni Wien und Vorsitzender des lokalen Organisationskommitees des internationalen Urogynäkologiekongresses der International Urogynecological Associatoin (IUGA). „Obwohl sich in den letzten Jahren schon einiges getan hat, ist unsere Hauptaufgabe nach wie vor die Endtabuisierung dieser beiden urogynäkologischen Probleme. Denn viele Frauen leiden aus Scham stumm vor sich hin. Das muss nicht sein, denn mittlerweile können wir in der Prävention und in der Behandlung schon viel tun, um diese Leiden zu lindern,“ betont Kölbl. Beim internationalen Urogynäkologiekongress vom 27. bis 30. Juni diskutieren daher über 1.200 Gynäkologen im Austria Center Vienna vor allem über Blaseninkontinenz und Beckenbodenproblemen nach der Geburt und bei Älteren.

Schwangerschaft und Geburt als größte Risikofaktoren

Frauen sind generell anfälliger für Blasen- und Beckenbodenschwächen. Das liegt an der Stütz- und Haltefunktion des weiblichen Beckenbodens, der durch Schwangerschaften und Geburten viel stärker beansprucht wird. Etwa 25 Prozent aller Frauen zwischen 25 und 35 Jahren leiden – zumindest vorübergehend – an Blasenschwäche als Folge von Entbindungen. „Ganz wichtig ist es daher, bereits in der Schwangerschaft vorbeugend Beckenbodengymnastik zu betreiben, während der Geburt professionell begleitet zu werden, um hier Verletzungen während des Geburtsvorganges vorzubeugen, und im Nachgang auf Rückbildungsgymnastik zu setzen,“ erklärt der Mediziner. Frauen, die besonders große Kinder auf die Welt gebracht haben, eine instrumentelle Geburt – wie etwa eine Zangengeburt – hinter sich haben oder während der Geburt eine besonders lange Austreibungsphase erlebt haben, sind besonders gefährdet, in ihrem späteren Leben eine Blasen- oder Beckenbodenschwäche zu bekommen. Rein statistisch gesehen regenerieren sich nach einer Geburt nur 30 % der weiblichen Beckenböden innerhalb von 3 Monaten vollständig, bei 70 % der Frauen bleiben Folgeschäden zurück.

Kaiserschnitt ist keine Prophylaxe

„Einige Frauen setzen daher für die Geburt lieber auf einen Kaiserschnitt, aber der ist kein profilaktisches Allheilmittel gegen Blasen- und Beckenbodenprobleme,“ warnt Kölbl, „denn auch Frauen, die keine Kinder bekommen haben, wie beispielsweise Nonnen, können im späteren Leben an einer Blasen- oder Beckenbodenschwäche leiden.“

Denn Blasenschwäche kann auch andere Ursachen haben. So sind auch Adipositas-Patientinnen, Raucherinnen und ältere Frauen einem höheren Risiko einer Blasenschwäche ausgesetzt. Im Alter führt vor allem der Hormonmangel nach den Wechseljahren und die verschlechterte Durchblutung sowie allgemeine Gewebs- und Muskelschwächen zu Blasenproblemen. So wird geschätzt, dass sogar bis zu 40 % aller Frauen über 60 Jahren an einer Blasenschwäche leiden dürften.

Gute Heilungschancen

Blasen- und Beckenbodenschwächen sind keine Leiden, die es als Frau stumm zu ertragen gilt. Physikalische Therapien – wie beispielsweise das Beckenbodentraining bei Belastungsinkontinenz – sowie medikamentöse Behandlungen und eingesetzte Prothesen für den Blasenschließmuskel können hier schon viel bewirken. Schaffen diese Therapieformen keine oder nur geringe Abhilfe, stehen auch operative Verfahren – wie minimalinvasive Operationen der Urethralbänder oder eine operative Anhebungen der Scheide – zur Verfügung. „Hier schaffen wir beispielsweise durch die Anhebung der Scheide schon in 87-90% der Fälle innerhalb von 5 Jahren eine Heilung,“ so Kölbl.

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18.10.2018

Mythen und Fakten rund um die Grippeimpfung

Influenza ist eine Erkrankung, die durch Viren ausgelöst wird. Antibiotika helfen nur bei bakteriellen Infektionen, nicht aber bei Influenza und anderen viralen Infektionen. Influenza ist eine Erkrankung, die durch Viren ausgelöst wird. Antibiotika helfen nur bei bakteriellen Infektionen, nicht aber bei Influenza und anderen viralen Infektionen.

Hohes Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen und Appetitlosigkeit: Das sind die ersten typischen Symptome der Grippe, die jeden Herbst und Winter viele Menschen zur Bettruhe zwingt. „Die Grippeschutzimpfung, die jedes Jahr idealerweise im Oktober oder November durchgeführt werden sollte, ist die effektivste Prävention“, erklärt UNIQA Mediziner Dr. Peter Kritscher. Beim Thema Grippeschutzimpfung kursieren jedoch unzählige Halbwahrheiten und Fehlinformationen, die die Impfbereitschaft reduzieren. Dabei fordert die Grippe in Österreich jedes Jahr rund 1.000 Todesfälle und kostet somit mehr Menschen das Leben als der Straßenverkehr.

Hier sind die wichtigsten Mythen zur Grippeimpfung im Faktencheck:

„Grippeimpfungen sind überflüssig, da die Grippe mit Antibiotika behandelt werden kann.“

Influenza ist eine Erkrankung, die durch Viren ausgelöst wird. Antibiotika helfen nur bei bakteriellen Infektionen, nicht aber bei Influenza und anderen viralen Infektionen.

„Influenza ist nur für ältere Menschen gefährlich.“

Zu den Risikogruppen, die sich jedenfalls gegen Influenza impfen lassen sollen, zählen Menschen ab 60 Jahren, Patienten mit chronischen Erkrankungen, Schwangere, Menschen mit besonderer beruflicher Gefährdung wie Pflegepersonal oder Betreuer von Menschen mit erhöhtem Risiko.

Für gesunde Menschen mit starkem Immunsystem ist die Wahrscheinlichkeit, an Grippe zu erkranken, eher gering. Trotzdem stellt die echte Grippe eine Belastung für den Organismus dar. Deshalb ist die Impfung generell jedem zu empfehlen. „Gerade wenn alte und chronisch kranke Personen in einem Haushalt leben, sollen alle Familienmitglieder geimpft sein, damit die Erkrankung nicht übertragen werden kann“, rät Kritscher. Besonders Kinder sind für die Infektionsverbreitung verantwortlich, daher ist die Influenzaimpfung von Kindern auch wirksam, um die Ausbreitung der Erkrankung zu verlangsamen oder sogar zu blockieren.

Tipp: Für Kinder gibt es den Impfstoff in Form eines Nasensprays, so ist das Verabreichen besonders einfach. Private Krankenversicherungen wie UNIQA übernehmen in der Regel die Kosten für die Impfung und den Impfstoff.

„Man kann trotz Grippeimpfung erkranken.“

Der verabreichte Influenza-Impfstoff wirkt nur gegen die vorherrschenden Virustypen. Denn die Influenzaviren verändern immer wieder ihre Form. Jedes Jahr identifizieren Experten der Weltgesundheitsorganisation die momentan verbreitete Art der Grippeviren, gegen die dann gezielt Impfstoffe hergestellt werden. Dies kann bis zu neun Monate dauern. Daher ist es möglich, dass sich gerade kursierende Grippeviren von jenen unterscheiden, gegen die der aktuelle Impfstoff wirkt. Die Impfung schützt demnach nicht jedes Jahr gleich gut vor einer Infektion. Nach der Impfung dauert es zudem etwa 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Der Grippeimpfstoff schützt auch nicht vor grippalen Infekten und Erkältungen.

„Gestillte Kinder müssen nicht geimpft werden, da sie die Abwehrstoffe über die Muttermilch erhalten.“

Tatsächlich werden schon während der Schwangerschaft über den Blutkreislauf Antikörper auf das ungeborene Kind übertragen, weshalb es sinnvoll ist, bereits vor einer Schwangerschaft den eigenen Impfstatus zu aktualisieren. Mit der Muttermilch erhält das Baby weitere Abwehrstoffe. Man spricht vom sogenannten Nestschutz, der jedoch nur in den ersten Lebensmonaten das kindliche Immunsystem unterstützt. Er ist allerdings nicht umfassend genug, um gegen bestimmte Infektionen zu schützen. Hinzu kommt: Die Mutter kann auch nur Antikörper gegen Krankheiten weitergeben, die sie entweder selbst durchgemacht hat oder gegen die sie geimpft ist. Zusätzlich ist die Impfung der Mutter während der Schwangerschaft gegen Influenza sowie ein aktueller Impfschutz gegen Keuchhusten (Pertussis) ausdrücklich empfohlen.

„Impfungen verursachen Krankheiten, gegen die sie schützen sollen.“

Die in Österreich verwendeten Grippeimpfstoffe sind inaktiviert und lösen daher keine Influenza aus. Die Influenzaimpfung ist meistens gut verträglich. „Nach einer Impfung können jedoch generell Fieber, Übelkeit, Müdigkeit sowie Schwellungen oder Rötungen an der Injektionsstelle auftreten“, so Kritscher.

„Argumente für das Impfen sind Propaganda der Pharmaindustrie.“

Der österreichische Impfplan wird jährlich vom Bundesministerium für Gesundheit in enger Zusammenarbeit mit den Experten des Nationalen Impfgremiums überarbeitet. Er basiert auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gibt evidenzbasierte Empfehlungen.

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24.09.2018

"Drei Viertel aller Unfälle nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt"

"Drei Viertel aller Unfälle nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt" "Drei Viertel aller Unfälle nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt"

Täglich verletzen sich in Österreich laut aktueller Unfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit mehr als 2.100 Menschen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Darauf weist UNIQA anlässlich der „Europäischen Woche des Sports“ #beactive hin. Auf das Jahr gerechnet sind das über 780.000 Menschen, die bei Unfällen verunglücken, 26.220 davon sogar schwer. Haushalts- Freizeit sowie Freizeitsportunfälle sind die häufigsten Unfallursachen, gefolgt von Verkehrsunfällen. Drei Viertel aller Unfälle sind nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Unfälle in den eigenen vier Wänden und in der näheren Wohnumgebung stellen mit 39 Prozent den Großteil aller Unfälle dar (303.900 Verletzte), während sich 36 Prozent der Unfälle (285.900 Verletzte) bei der Ausübung eines Freizeitsports ereignen. Ein Viertel aller Unfälle (194.500 Verletzte) tragen sich im Straßenverkehr zu.

Jeder zweite Österreicher hat keine Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung steigt dort ein, wo das staatliche System aussteigt. In Österreich hat jeder über die staatlichen Systeme eine Grundversicherung: Erstversorgung, Behandlung, Rehabilitation und nach einem Arbeitsunfall auch eine Rente bei Berufsunfähigkeit. Nur reicht der staatliche Schutz oft nicht aus, vor allem wenn ein Unfall in jungen Jahren passiert und nur wenig Versicherungszeiten zu Buche stehen. Aber die Berufsunfähigkeit bei 70 Prozent aller Unfälle ist gar nicht gedeckt, weil so viele nämlich in der Freizeit passieren und hier bietet nur die private Unfallversicherung Schutz. Die private Unfallversicherung deckt je nach gewähltem Produkt auch bleibende Schäden, Berufsunfähigkeit, Bergekosten und Privatarztkosten bei Freizeit- und bei Arbeitsunfällen. Übrigens: In der Regel deckt eine Unfallversicherung sogar Folgebeeinträchtigungen, die durch Borreliose oder FSME hervorgerufen werden.

Obwohl eine Unfallversicherung zu der absoluten Basisabsicherung zählt, auf die niemand verzichten sollte, hat nur jeder zweite Österreicher eine Unfallpolizze abgeschlossen.

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30.07.2018

Wertgegenstände in Schwimmbädern häufig unbeaufsichtigt

Wertgegenstände in Schwimmbädern häufig unbeaufsichtigt Wertgegenstände in Schwimmbädern häufig unbeaufsichtigt

An Badeplätzen wird mit den eigenen Wertgegenständen eher sorglos umgegangen. Das geht aus einer aktuellen KFV-Beobachtung, die im Zeitraum Mai bis Juni dieses Jahres durchgeführt wurde, hervor. An knapp 50 Prozent der Liegeplätze, die nicht beaufsichtigt waren, konnten potentielle Wertgegenstände gefunden werden. Der Wertgegenstand mit dem am sorglosesten umgegangen wird, ist das Smartphone, welches immer wieder völlig offen unbeobachtet am Platz gelassen wurde. „Beim Besuch von Frei- und Naturbädern sollten nur unbedingt notwendige Wertgegenstände mitgenommen werden. In vielen Bädern gibt es die Möglichkeit, Wertgegenstände in Schließfächer zu verstauen. Bei unserer Beobachtung mussten wir allerdings feststellen, dass Schließfächer nur von einem kleinen Teil der Badegäste benutzt werden“, erläutert KFV-Expertin Mag. Monika Pilgerstorfer.

Tipps für den Umgang mit Wertgegenständen in Freibädern & Badeseen:

Nur mitnehmen, was tatsächlich für den Badetag benötigt wird. Kreditkarten, Schmuck, teure Sonnenbrillen, Tablets, größere Geldbeträge oder Dokumente, die nicht gebraucht werden, sollten zu Hause bleiben.

Mitgebrachte Wertsachen nie unbeaufsichtigt liegen lassen und am besten in verschließbaren Kästchen verstauen – Verstecke unter dem Handtuch oder der Liege sind nicht sicher, auch nicht für den Schlüssel des Schließfaches!

Wertgegenstände, die unbedingt auf die Liegewiese mit sollen, am besten in einem druck- und wasserdichter Aufbewahrungsbehälter, der auch zum Schwimmen mitgenommen werden kann, verstauen.

Nur vertrauenswürdige Personen bitten, vorübergehend auf die Sachen aufzupassen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Es sollte sich niemand darauf verlassen, dass ein Fremder ununterbrochen auf die eigenen Habseligkeiten achtet.

Wertgegenstände auch keinesfalls im Auto zurücklassen – Gelegenheit macht nämlich Diebe: nicht nur im Bad, sondern auch davor.

Verdächtiges Verhalten von anderen Personen einer Aufsichtsperson des Bades melden.

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26.11.2018

Wie man Rückenschmerzen im Winter vorbeugen kann

Zugluft vermeiden & den Rücken gut einpacken. Zugluft vermeiden & den Rücken gut einpacken.

Nun steht sie wieder vor der Tür: die besinnlichste Zeit des Jahres. Für viele Menschen wird es jetzt allerdings erst so richtig stressig: Jahresabschluss, Vorweihnachtszeit, Geschenkemarathon. Wenig Bewegung, zu wenig Schlaf, kalte Außen- und warme Innentemperaturen verstärken die körperliche Anspannung. Verspannungen können nun besonders rasch zu Rückenschmerzen führen. Die ABC-Expertentipps zeigen, wie man Rückenbeschwerden in der Vorweihnachtszeit am besten vorbeugen kann.

Bei Stress nicht auf Bewegung verzichten! Das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen Rückenbeschwerden ist eine gesunde Rückenmuskulatur. Gerade bei Stress ist ausgleichende Bewegung besonders wichtig.

Zugluft vermeiden & den Rücken gut einpacken. Der häufige Wechsel zwischen der Kälte im Freien und der warmen Luft in Innenräumen begünstigt nicht nur Erkältungen, er kann auch zu Beschwerden im Wirbelsäulenbereich führen. Jacken sollten unbedingt lang genug sein, damit der untere Rücken niemals „im Freien“ ist. Bei jedem Wechsel zwischen innen und außen unbedingt die Kleidung der Umgebungstemperatur anpassen.

Gesund schlafen. Ausreichend Schlaf reduziert den Stresspegel und entspannt den Rücken. Zugluft im Schlafzimmer unbedingt vermeiden. Der Rücken sollte zumindest mit einem Shirt bedeckt sein.

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13.09.2018

Nach Hitze-Rekordsommer: Neuer Bericht warnt vor gesundheitlichen Risiken des Klimawandels

v.li.na.re: Ingmar Höbarth (Geschäftsführer Klima- und Energiefonds); Bundesministerin Elisabeth Köstinger (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus); Willi Haas (Universität für Bodenkultur Wien) v.li.na.re: Ingmar Höbarth (Geschäftsführer Klima- und Energiefonds); Bundesministerin Elisabeth Köstinger (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus); Willi Haas (Universität für Bodenkultur Wien)

Nach dem heißesten Mai seit 1868 war auch der Sommer von Rekord-Temperaturen geprägt. Dass sich diese veränderten klimatischen Bedingungen auf unsere Gesundheit auswirken, bestätigt jetzt der vom Klima- und Energiefonds in Auftrag gegebene erste nationale Sachstandsbericht zum Thema Gesundheit, Demographie und Klimawandel, der heute gemeinsam mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) präsentiert wurde. Mehr als 60 österreichische ForscherInnen aus den Fachbereichen Medizin, Klima und Demographie sind sich einig: Lösungswege können nur systemübergreifend gedacht und gefunden werden.

Der Sommer 2018 geht in die Geschichte ein: In allen Landeshauptstädten gab es deutlich mehr Hitzetage mit einem Höchstwert von mindestens 30 Grad als in einem durchschnittlichen Sommer; Wien und Bregenz verzeichneten mit 32 bzw. 16 Hitzewellentagen in Folge einen neuen Rekord. In Wien gab es insgesamt 40 Tropennächte und damit mehr als in jedem anderen Sommer seit Messbeginn.

„Der Rekord-Sommer 2018 hat gezeigt: Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind deutlich spürbar. Mit der vorliegenden Studie, die der Klima- und Energiefonds in Auftrag gegeben hat, wurden fundierte Fakten geschaffen. Nun brauchen wir konkrete Lösungen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Die Österreichische Bundesregierung gibt dem Thema Klimaschutz große Bedeutung. Mit der Österreichischen Klima- und Energiestrategie #mission2030 haben wir eine Grundlage geschaffen, von der sich jetzt zahlreiche Maßnahmen und Strategien ableiten, die in die richtige Richtung gehen. Wir müssen außerdem die politikübergreifende Zusammenarbeit auf nationaler und auf europäischer Ebene im Bereich Klimaschutz stärken“, unterstreicht Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.

Hitze, Wetterextreme, Allergien: Klimawandel vor der Haustüre

„Mit dieser Meta-Studie ist Österreich europaweit Vorreiter. Es ist der erste Sachstandsbericht, der systemübergreifende Fakten in dieser Qualität und Tiefe liefert. Er verdeutlicht, dass wir uns in den nächsten Jahren auf vier zentrale Bereiche konzentrieren müssen: Hitze, Allergien, Extremwetterereignisse und neue invasive Insektenarten. Der Klima- und Energiefonds bereitet seit Jahren das Feld auf: durch Klimafolgenforschung wie dem Austrian Climate Research Programme (ACRP) schaffen wir fundiertes Wissen, die KLAR-Modellregionen erarbeiten regional maßgeschneiderte Lösungen und mit unseren Programmen treiben wir die Energie- und Mobilitätswende konsequent voran“, betont Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.

Laut dem Special Report des Austrian Panel on Climate Change (APCC) wird sich die Zahl der Hitzetage während Hitzeepisoden bis Mitte des Jahrhunderts verdoppeln und trifft gleichzeitig auf eine ältere Gesellschaft, die einen um 10% höheren Anteil an Personen über 65 Jahren aufweist. Aufgrund der wachsenden Zahl an Tropennächten, in denen nicht ausreichend Abkühlung stattfindet, führen all diese Entwicklungen insbesondere in dicht verbauten Gebieten zu stark erhöhten gesundheitlichen Risiken. Im Zuge des Klimawandels rechnen die ForscherInnen außerdem mit einer erhöhten Pollenbelastung, insbesondere durch Ragweed (Traubenkraut, Ambrosia). Bereits heute sind rund 1,75 Mio. und damit rund 20% der ÖsterreicherInnen von allergischen Erkrankungen betroffen. Folgt Österreich dem europäischen Trend, könnten das in den nächsten 10 Jahren 50% werden. Auch finden künftig subtropische und tropische Stechmücken-Arten (z.B. Tigermücke und Buschmücke) hierzulande bessere Überlebensbedingungen vor und erfordern eine Überwachung der Ausbreitung sowie der Erkrankungen. Und nicht zuletzt werden extreme Niederschläge, länger andauernde Trockenheit oder heftigere Stürme im Zuge des Klimawandels erwartet, was nicht nur hohe wirtschaftliche Kosten etwa durch Hochwasserschäden oder Ernteausfälle verursacht, sondern auch lokale Auswirkungen auf die heimische Wasserqualität und -verfügbarkeit hat.

Bildung, Ernährung, Bewegung: Jeder und jede Einzelne kann gesünder leben und dabei das Klima schützen

Um die Transformation unseres Gesamtsystems im Hinblick auf den Klimawandel gezielt voranzutreiben und die größtmögliche Wirkung zu erzielen, ist es dem über 60-köpfigen ForscherInnenteam zufolge notwendig, Klima und Gesundheit nicht getrennt voneinander, sondern systemübergreifend zu betrachten. „Sobald wir die Auswirkungen des Klimawandels auf alle unsere Lebensbereiche erkennen, kann es gelingen, passende Maßnahmen sowohl auf politischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene zu identifizieren, als auch deutlich zu machen, wie jeder und jede Einzelne von uns bei einem klimatauglichen Leben unterstützt werden kann“, erklärt Willi Haas vom Institut für Soziale Ökologie der Universität für Bodenkultur Wien und zentraler Studienautor. Der Special Report hat entsprechend den Qualitätsstandards des APCC einen mehrstufigen Review-Prozess mit 30 ReviewerInnen und über 2000 Kommentaren durchlaufen, der vom CCCA organisiert wurde.

Neben dem Abschwächen der Klimafolgen für die Gesundheit kann auch gezielt die Vulnerabilität bzw. Verletzlichkeit der Bevölkerung reduziert werden, in dem die klimaspezifische Gesundheitskompetenz von Gesundheitspersonal und Bevölkerung gestärkt wird. Die Förderung von sozial schwächeren Bevölkerungsgruppen, insbesondere das Angleichen der Unterschiede zwischen Stadt und Land, kann zudem dazu beitragen, das Anwachsen der gesundheitlichen Ungleichheit durch Klimafolgen zu verhindern. Ziel muss es sein, die nötigen Bildungsangebote bereit zu stellen, um es für alle Bevölkerungsschichten zu ermöglichen, sich über gesunde Lebensweisen zu informieren.

Verhaltensänderungen z.B. in den Bereichen Ernährung oder Mobilität wirken sich sowohl positiv auf das Klima als auch auf die Gesundheit aus. Eine gesündere Ernährung mit saisonalen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln leistet auch einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Der Umstieg auf Elektromobilität ist ein notwendiger Baustein, zusätzlich bietet es sich gerade in Städten an, auf öffentliche Verkehrsmittel und aktive Mobilität zu setzen: Per Fahrrad oder zu Fuß unterwegs zu sein reduziert nicht nur Emissionen, sondern führt vor allem zu mehr gesundheitsförderlicher Bewegung im Alltag.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Klima- u. Energiefonds/APA-Fotoservice/Bargad
26.11.2018

Niederösterreichs Skigebiete schonen die Geldbörsen der Gäste

Niederösterreichs Skigebiete schonen die Geldbörsen der Gäste Niederösterreichs Skigebiete schonen die Geldbörsen der Gäste

Niederösterreichs Skigebiete sind besonders preisgünstig. Das geht aus einer aktuellen Studie des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) hervor. Die Konsumentenschützer haben die Angebote und Liftpreise von mehr als 100 Skigebieten in Österreich erhoben und miteinander verglichen.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst der VKI-Studie entnimmt, können Skifahrer ihre Schwünge besonders günstig an den Königsberg-Liften bei Hollenstein/Ybbs im Mostviertel ziehen. Nur 26 Euro kostet in diesem niederösterreichischen Skigebiet eine Erwachsenen-Tageskarte. Dem Gast werden hier 14 Pistenkilometer, ein Funparkareal, Buckel- und Carvingpiste sowie abseits der Abfahrten eine Langlaufloipe und ein Eislaufplatz geboten. Zum Vergleich: In Kitzbühel, dem teuersten Skigebiet Österreichs, muss ein Erwachsener für die Tageskarte 57 Euro bezahlen.

Zu den preisgünstigsten Skigebieten Österreichs, wo die Erwachsenen-Tageskarte weniger als 30 Euro kostet, zählen auch die Wunderwiese und der Salamander-Sessellift am Schneeberg sowie die an der Landesgrenze zu Oberösterreich gelegene Forsteralm. Für das Tagesticket sind am Schneeberg 27 Euro, auf der Forsteralm 29,50 Euro zu bezahlen.

Mit Preisen zwischen 30 und 40 Euro für eine Erwachsenen-Tageskarte punkten unter den vom VKI getesteten Skigebieten in Niederösterreich weiters der Unterberg bei Pernitz (32 Euro) und der Zauberberg Semmering (35 Euro). In Annaberg und auf der Gemeindealpe Mitterbach bezahlen Gäste für einen Tages-Skiausflug jeweils 35,50 Euro, in Mönichkirchen-Mariensee 36,50 Euro sowie auf dem Hochkar und am Ötscher jeweils 38,50 Euro.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.02.2019

Kompetente medizinische Behandlung durch intensive Aus- und Weiterbildungen

Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW Johann Ungersböck (ganz links) und Pflegedirektorin Maria Aichinger MSc, MAS (3. Von rechts) gratulieren den MitarbeiterInnen zu den erfolgreich bestandenen Ausbildungen: v.l.:  Bernadette Stross BA, MA, Tina Negratschker, Stl. DGKP Ernestine Weissenböck, PFA Barbara Haslinger-Haas, Stl. DGKPP Beate Steiner, DGKP Tanja Blochberger, Dr. Michael Schott, Stl. DGKP Lisa Gutmaier, Prim. Dr. Christian Wunsch, DGKP Ute Etzelsdorfer, DGKP Christiane Robl, Eva Kindermann, Susanne Muhr, Alexander Kröner, BSc, MA. Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW Johann Ungersböck (ganz links) und Pflegedirektorin Maria Aichinger MSc, MAS (3. Von rechts) gratulieren den MitarbeiterInnen zu den erfolgreich bestandenen Ausbildungen: v.l.: Bernadette Stross BA, MA, Tina Negratschker, Stl. DGKP Ernestine Weissenböck, PFA Barbara Haslinger-Haas, Stl. DGKPP Beate Steiner, DGKP Tanja Blochberger, Dr. Michael Schott, Stl. DGKP Lisa Gutmaier, Prim. Dr. Christian Wunsch, DGKP Ute Etzelsdorfer, DGKP Christiane Robl, Eva Kindermann, Susanne Muhr, Alexander Kröner, BSc, MA.

NEUNKIRCHEN. Für eine qualitativ hochwertige Betreuung von Patientinnen und Patienten sind gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von großer Bedeutung. Auch im letzten Jahr haben wieder zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums Neunkirchen ihre Ausbildungen erfolgreich beendet.

Am neuesten Stand des Wissens zu sein ist gerade im Gesundheitsbereich von enormer Bedeutung, daher wird im Landesklinikum Neunkirchen besonders viel Wert auf Aus-, Fort- und Weiterbildungen gelegt.

Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen jährlich das umfangreiche Fortbildungsangebot der NÖ Landeskliniken-Holding sowie extern angebotene Fortbildungen in Anspruch. Laufend absolvieren zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine umfassendere und somit länger dauernde Aus- bzw. Weiterbildung. Rund 30 von ihnen konnten sich letztes Jahr über einen erfolgreichen Abschluss ihres berufsbegleitenden Bildungsweges freuen.

So konnten im ärztlichen Bereich 3 ÄrztInnen ihre Ausbildung zum/zur AllgemeinmedizinerIn und 8 ÄrztInnen ihre Ausbildung zum/zur Facharzt/Fachärztin erfolgreich beenden. Das Angebot der NÖ Landeskliniken-Holding für Führungskräfte am Führungsentwicklung-Leadership-Programm teilzunehmen, hat Prim. Dr. Christian Wunsch, Leiter der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, gerne angenommen und selbstverständlich auch erfolgreich absolviert.

Im Pflegebereich absolvierten 11 Pflegekräfte ihre Ausbildungen, wie „basales und mittleres Management“, „Fachkundelehrgang 2“, „Sonderausbildung Pflege im Operationsbereich“, „Weiterbildung Palliativpflege“, „PraxisanleiterIn“, „Pflegefachassistenz“, mit Erfolg. Auch unsere Lehrerinnen der GuKPS bilden sich ständig weiter, so haben zwei von ihnen heuer ihre Ausbildung „Therapeutische Berührung“ bzw. „Kinaesthetics in der Pflege“ erfolgreich beendet.

Zwei Therapeutinnen der Physikalischen Medizin und eine Therapeutin der Psychiatrischen Abteilung absolvierten ebenfalls erfolgreich ihre jeweiligen Zusatzausbildungen „Spiraldynamik – Lehrgang Basic-Med“, „ESP Sportphysiotherapie – Level 2“, „Modul Gruppensupervision“.

Die beiden MitarbeiterInnen vom Qualitätsmanagement schlossen ihr berufsbegleitendes Studium „Systembeauftragte Qualität im Gesundheitswesen“ bzw. „Management im Gesundheitswesen“ ebenfalls mit Erfolg ab. Im Verwaltungsbereich wurden Dienstprüfungen erfolgreich abgelegt.

„Unsere MitarbeiterInnen absolvieren nicht nur zeitintensive Aus- und Weiterbildungen, auch unzählige Fortbildungen im medizinischen wie nichtmedizinischen Bereich werden Jahr für Jahr besucht. Wir danken allen, die viele Stunden ihrer Freizeit in Aus- und Weiterbildungen investieren und gratulieren ganz herzlich zu den erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen“, so die Klinikleitung unisono.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen
08.01.2019

Was kostet mobile Pflege und Betreuung 2019 in NÖ?

Was kostet mobile Pflege und Betreuung 2019 in NÖ? Was kostet mobile Pflege und Betreuung 2019 in NÖ?

Der Online-Preisrechner der Volkshilfe ist bei der Berechnung der Kosten und Förderungen für die mobile Pflege und Betreuung in Niederösterreich behilflich. Mit den Werten von 2019 aktualisiert, steht er ab sofort kostenlos auf www.preisrechner.at zur Verfügung.

Sind die Preise und Förderungen gestiegen? „Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, denn die Kosten der mobilen Pflege und Betreuung sind in Niederösterreich auf Einkommen und die Pflegegeldstufe abgestimmt. Meist fördert das Land NÖ einen Teil davon“, erklärt der Präsident der Volkshilfe NÖ Prof. Ewald Sacher, „unser kostenloser Online-Preisrechner ist bei der Berechnung, auch im Vorhinein, eine wertvolle Hilfe“.

NÖ Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig informierte sich über den kostenlosen Online-Preisrechner der Volkshilfe NÖ: „Die Berechnung der möglichen Kosten und Förderungen ist ganz einfach, ein wunderbares Tool.“

Der Online-Preisrechner bewährte sich sehr und die BesucherInnenzahlen stiegen in den letzten Jahren stetig. „Allein im Jahr 2018 nutzten 46.500 BesucherInnen das Tool“, informiert der Geschäftsführer der Volkshilfe NÖ und Initiator des Preisrechners Mag.(FH) Gregor Tomschizek, „besonders gefragt ist der Online-Preisrechner im Jänner mit 5.800 und im April mit 5.600 BesucherInnen.“

Selbstverständlich stehen die MitarbeiterInnen der Volkshilfe NÖ / SERVICE MENSCH GmbH auch weiterhin für eine genaue Berechnung der Kosten und Förderungen in einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung. Falls noch kein Pflegegeld bezogen wird, helfen diese auch bei der Antragstellung, informieren über eine mögliche Erhöhung der Pflegegeldstufe und beantworten Fragen rund um Pflege und Betreuung. Sie sind telefonisch unter der Service-Hotline erreichbar: 0676 / 8676

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.08.2018

Urlaubszeit: Angst vor dem Stress danach? - Dreifach schlecht bei Diabetes

Urlaubszeit: Angst vor dem Stress danach? - Dreifach schlecht bei Diabetes Urlaubszeit: Angst vor dem Stress danach? - Dreifach schlecht bei Diabetes

Sommerzeit ist für viele Menschen Urlaubszeit mit Entspannung und Erholung. Wer schon jetzt dafür sorgt seinen Stresslevel dauerhaft niedrig zu halten, indem er präventive Maßnahmen im privaten und beruflichen Umfeld plant, ist besser dran – auch in Bezug auf Diabetes.

„Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung und Stress wirkt sich auf den Stoffwechsel in mehrfacher Hinsicht ungünstig aus: Sowohl durch Veränderungen im Hormonhaushalt mit direkten Auswirkungen auf den Stoffwechsel und Energiehaushalt, als auch durch gesundheitsschädigende Verhaltensänderungen“, erklärt Univ. Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer, von der Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel an der Med Uni Wien, und Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft. „Vor allem chronischer Stress hat weitreichende gesundheitliche Auswirkungen, aber auch akute Stresssituationen erhöhen den Blutzucker und das Risiko für Herzerkrankungen, emotionaler Stress besonders bei Frauen. Deshalb ist es für alle wichtig, Erholungsphasen im Urlaub aktiv einzuplanen und dafür zu sorgen, dass der Stresslevel auf Dauer gesenkt werden kann“.

Der Stress-Hormoncocktail

Kautzky- Willer führt aus: „Bei Stress kommt es zu einer Aktivierung und vermehrten Ausschüttung des Stresshormons Kortisol. Kortisol bringt uns auf Touren, es bringt Energie und steigert unsere Aufmerksamkeit, führt aber auch zu Insulinresistenz, einer Vorstufe des Typ-2-Diabetes. Zusätzlich werden die Hormone Adrenalin und Noradrenalin bei Stress stärker ausgeschüttet. Diese Hormone machen uns wacher, aufmerksamer, unsere Konzentrationsfähigkeit ist besser, die Muskeln werden stärker durchblutet, unsere Leistungsfähigkeit wird höher, der Herzschlag schneller und der Blutdruck steigt an. Diese Hormone mobilisieren gleichzeitig Zucker aus den Zuckerspeichern im Körper, um schnell verfügbare Energie zu bekommen. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel.“ Unter Stress werden weiters mehr Eiweißstoffe aus dem Immunsystem ausgeschüttet. Diese Eiweißstoffe wirken ungünstig auf den Stoffwechsel und die Immunabwehr.

Appetithormon steuert Gusto auf Süßes

Hohe Stressbelastung führt auch zur Ausschüttung des Appetithormons Ghrelin – das Verlangen nach Süßem erzeugt. Prim.a Dr.in Heidemarie Abrahamian, Abteilungsvorständin des Internistischen Zentrums im Otto Wagner Spital in Wien und Mitglied der ÖDG erläutert: „Unter Stress essen wir mehr Süßes, denn das Essen von Kohlehydraten baut Spannung ab. Akut kann es uns kurzfristig helfen. Auf Dauer hat es negative Folgen wie Gewichtszunahme, Adipositas und Diabetes. Zusätzlich haben Menschen unter Stress ein vermehrtes Verlangen nach Suchtmitteln wie Alkohol und Nikotin, die sich auch negativ auf den Stoffwechsel auswirken. Auch wenn für viele Menschen Urlaubszeit Genusszeit bedeutet, so bietet gerade diese Zeit oft den leichteren Einstieg, um gesündere Ernährungs- und Lebensweisen dauerhaft zu etablieren.“

Stress als Diabetesauslöser

Menschen, die viel Stress erleben und schlecht damit umgehen können, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken. Die Fähigkeit mit Stress umzugehen, bzw. Stress gut auszuhalten, nennt man Stressresilienz. Bei sehr niedriger Stressresilienz ist das Risiko an Diabetes zu erkranken zirka doppelt so hoch wie bei Menschen mit normaler Stressresilienz. Kennzeichen für eine gute Stressresilienz wären eine optimistische Grundhaltung und lösungsorientiertes Denken. Abrahamian beruhigt: „Die gute Nachricht ist: Stressresilienz kann erlernt und verbessert werden. Die wichtigste Maßnahme in Bezug auf Stress, ist ihn zu reduzieren. Stressreduktion ist ein laufender Prozess, der in kleinen Schritten besser gelingt. Gerade der Urlaub ist eine hervorragende Gelegenheit dafür neue Ideen zu generieren. Wem es zum Beispiel gelingt, in belastenden Situationen Ressourcen zu aktivieren, wie beispielsweise Verwandte und Freunde, oder wer beginnt, seine körperliche Fitness wieder zu steigern, wird besser mit kommenden Stresssituationen umgehen können. Hilfe zu suchen und auch anzunehmen ist essentiell. Psychotherapie ist eine gute Unterstützung bei der Stressbewältigung. Wer merkt, dass er allein nicht mehr aus seinem Hamsterrad herausfindet, sollte auch in Hinblick auf seine körperliche Gesundheit Hilfe in Anspruch nehmen.“

Stress verschlechtert den Behandlungserfolg

Bei Menschen, die bereits an Diabetes erkrankt sind und dann zusätzlich höherem Stress ausgesetzt sind, kann sich der Diabetes verschlechtern. Abrahamian erklärt: „In der Phase des Stresses liegen die Prioritäten anderswo und der Diabetes wird oft vernachlässigt. Wir beobachten in der klinischen Praxis, dass eine Verbesserung der Diabeteswerte eintritt, wenn Stressauslöser bewältigt werden. Frauen sind hier mehr gefährdet als Männer. Ein Grund dafür könnte sein, dass Frauen Situationen emotional stärker erleben. Dieses stärkere Erleben hat einen physiologischen Hintergrund. So leiden Frauen auch doppelt so oft an Depressionen wie Männer. Deshalb ist es gerade für Menschen mit Diabetes wichtig, dafür zu sorgen, dass Urlaub nicht zum zusätzlichen Stressfaktor wird, sondern Erholung und Entspannung auch tatsächlich greifen können.“

Diabetes Distress: Überforderung und Belastung durch Diabetes

Diabetes ist eine Erkrankung mit relativ hohen organisatorischen Anforderungen. Die Betroffenen müssen zumeist mehrmals täglich Blutzucker messen, ihre Ernährung auf die Behandlung abstimmen und ausreichend Bewegung in Ihren Alltag einbauen. Das ständige „Einhalten müssen“ dieser Anforderungen kann zu emotionaler Überlastung führen. Diese emotionale Überlastung durch Diabetes wird in der Medizin als „Diabetes Distress“ bezeichnet. „Diabetes Distress führt zu schlechterer Fürsorge für den eigenen Diabetes, und dadurch zu schlechterer Stoffwechselkontrolle. Die Folge sind Akutkomplikationen bis hin zu chronischen Folgen mit mehr Spätschäden – je nach Dauer der Distress-Phase. Zwischen 20 und 45 Prozent aller Menschen mit Typ-2-Diabetes sind von dieser Art von Stress betroffen. Von den Betroffenen sind drei Viertel Frauen und ein Viertel Männer“, ergänzt Kautzky-Willer.

Abschließend betonen beide ÖDG-Expertinnen gemeinsam: „Nützen Sie die Urlaubszeit, um Stresswirkungen zu reduzieren und damit auch gleichzeitig Diabetes vorzubeugen oder bessere Behandlungserfolge zu erzielen! Wir müssen die stark erhöhte Stressbelastung in unserer modernen, fordernden Gesellschaft als Risikofaktor für Diabetes und seine Folgeerkrankungen ernstnehmen – sowohl in der Grundlagenforschung, als auch in der personalisierten Therapie in multiprofessionellen Behandlungsteams.“

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14.02.2019

Ärzte-Nachwuchs gesucht! Maturanten-Infotag im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Miriam Faulhaber; OA Dr. Rene Regatschnig; Dr. Nikola Tothova; Alejandro Grundner; Gergely Koleszár; Prim. Dr. Angelika Karner-Nechvile, MSc, MBA; Ass. Dr. Felipe Andres Trivik-Barrientos; v.l.n.r.: Miriam Faulhaber; OA Dr. Rene Regatschnig; Dr. Nikola Tothova; Alejandro Grundner; Gergely Koleszár; Prim. Dr. Angelika Karner-Nechvile, MSc, MBA; Ass. Dr. Felipe Andres Trivik-Barrientos;

WIENER NEUSTADT. Interessiert an einem Medizinstudium nach der Matura? Ein Ärzteteam des LK Wr. Neustadt nahm sich gestern Nachmittag Zeit, um offene Fragen interessierter Maturantinnen und Maturanten zu beantworten. „Wir sind für die Zukunft gerüstet! Dennoch müssen wir mehr junge Menschen zum Medizinstudium bewegen, vermehrt hier in Niederösterreich ausbilden und junge Ärztinnen und Ärzte in unseren Kliniken halten“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Die Informationsveranstaltungen sind Teil der Initiative „NÖ studiert Medizin“, die von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf initiiert wurde. Mit der Aktion richtet sich die NÖ Landeskliniken-Holding an die angehenden Maturantinnen und Maturanten, die sich überlegen, welches Studium sie nach erfolgreicher Reifeprüfung beginnen werden.

Der Weg vom Einstieg in das Studium bis hin zur tatsächlichen Arbeit als Ärztin oder Arzt erscheint teilweise unüberschaubar und kompliziert, aber: „Nach diesem Informationsnachmittag im Landesklinikum Wiener Neustadt ist der „Medizinstudium-Dschungel“ für mich persönlich endlich entwirrt“, sagt eine Teilnehmerin sichtlich erleichtert.

Ein erfahrenes Ärzteteam rund um Prim. Dr. Angelika Karner-Nechvile, MSc, MBA, Vorständin des Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation und Neurochirurg OA Dr. Rene Regatschnig, informierte über mögliche Vorbereitungskurse für den Aufnahmetest, den Studienablauf, Job-Aussichten und künftige Karrierechancen in den niederösterreichischen Kliniken.

Viele Jugendliche waren der Einladung gefolgt, holten sich Tipps und stellten gezielt Fragen, die vom Ärzteteam ausführlich beantwortet wurden. „Wir wünschen den angehenden Medizinstudentinnen und -studenten viel Glück für den Aufnahmetest und den anschließenden Weg durch´s Studium. Natürlich hoffen wir, einige von ihnen künftig als Kolleginnen und Kollegen bei uns im Landesklinikum begrüßen zu dürfen“, sagt Karner-Nechvile.

Wichtige Informationen zu Prüfungsgebühren und Prüfungsvorbereitung finden Interessierte jederzeit auf der Homepage www.noe-studiert-medizin.at. Der Aufnahmetest zum Studium der Humanmedizin findet heuer am 5. Juli statt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Doris Z. / Foto: Landesklinikum Wr. Neustadt
19.12.2018

ao. Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian ist neuer Ärztlicher Direktor im Landesklinikum Neunkirchen

v.l.: Stv. Regionalmanagerin Thermenregion Dipl. KH-BW Ingrid Schwarz MSc, Kaufm. Direktor Dipl.KH-BW Johann Ungersböck, Pflegedirektorin Maria Aichinger MSc, MAS, Ärztlicher Direktor ao. Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian, Stv. Ärztlicher Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Martin Uffmann v.l.: Stv. Regionalmanagerin Thermenregion Dipl. KH-BW Ingrid Schwarz MSc, Kaufm. Direktor Dipl.KH-BW Johann Ungersböck, Pflegedirektorin Maria Aichinger MSc, MAS, Ärztlicher Direktor ao. Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian, Stv. Ärztlicher Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Martin Uffmann

NEUNKIRCHEN – Der international bekannte Hygieniker und Infektiologe ao. Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian wurde mit Wirkung 1. Dezember 2018 zum neuen Ärztlichen Direktor des Landesklinikum Neunkirchen bestellt.

Am Landesklinikum Neunkirchen wurde die Leitung des ärztlichen Dienstes neu besetzt. Assadian folgt damit auf Dir. Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA, der das Landesklinikum bis zu seiner Pensionierung Anfang des Jahres erfolgreich als Ärztlicher Direktor über 15 Jahre geführt hatte.

„Die Ernennung zum Ärztlichen Direktor des Landesklinikum Neunkirchen durch das Land Niederösterreich ist für mich ein hoher Vertrauensbeweis. Ich sehe darin die große Verantwortung, die ich dennoch mit Freude zum Wohle der niederösterreichischen Patientinnen und Patienten und im Dienste meiner Kolleginnen und Kollegen übernehme", so Assadian.

„Mit Prof. Dr. Ojan Assadian gewinnt das Landesklinikum Neunkirchen einen erfahrenen und qualifizierten Ärztlichen Direktor, der im Laufe seiner Karriere bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat, wie medizinische Institutionen strategisch, strukturell und inhaltlich erfolgreich entwickelt und weitergeführt werden können. Ich wünsche ihm für seine berufliche Laufbahn weiterhin alles Gute und wünsche ihm viel Erfolg und Freude bei seiner neuen Tätigkeit“, betont LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Ojan Assadian wurde in Wien geboren und hat seine medizinische Ausbildung in Österreich und Großbritannien absolviert. Er ist Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie mit Additivfach Infektiologie und Tropenmedizin und war seit 2017 nach seiner Rückkehr aus England wieder im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien – Medizinischer Universitätscampus tätig. Sein fachliches Interesse fokussiert sich auf Diagnostik, Therapie und Prävention von Infektionserkrankungen mit besonderem Schwerpunkt auf Epidemiologie und Prävention von nosokomialen Infektionen sowie Therapie und Prävention von Wundinfektionen.

Er fungierte als Begutachter und Mitherausgeber internationaler medizinischer Zeitschriften, ist Herausgeber und Autor mehrerer Fachbücher auf dem Gebiet der Hygiene und Infektiologie und Autor von mehr als 220 international publizierten wissenschaftlichen Fachartikeln. Neben zahlreichen nationalen und internationalen Ehrungen und Funktionen ist Ojan Assadian auch Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (ÖGKH).

BILDTEXT

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen
27.08.2018

Schneefall im August: Der Ironman Zell am See-Kaprun wurde zum Swim-Run Bewerb

Am Podium Michael Weiss, Andreas Giglmayr Am Podium Michael Weiss, Andreas Giglmayr

Der Zeller See war beim heutigen Ironman noch der wärmste Ort für die 2.200 Athleten. Der Wetterumschwung am Wochenende bewirkte Schneefall bis auf 1.200m. Aufgrund der tiefen Temperaturen von 2 Grad am Filzensattel, dem höchsten Punkt der 90km Radstrecke, entschieden die Veranstalter das erste Mal in der Geschichte der Austragung in Zell am See-Kaprun gemeinsam mit dem Offiziellen, den Bewerb als "Swim-Run" Bewerb auszutragen.

Um 13 Uhr warfen sich die Teilnehmer in den Zeller See und verwandelten diesen in stürmisches Gewässer. Nach 23:18 Minuten entstieg Florian Angert aus Deutschland als Erster dem Zeller See. An seinen Fersen Manuel Küng aus der Schweiz und David Hanko mit nur zwei Sekunden Rückstand. Bester Österreicher nach dem Schwimmen war der Salzburger Andreas Giglmayr mit 51 Sekunden Rückstand

Tausende Zuseher säumten danach die Laufstrecke entlang der Seeufer Promenade. Nach 15 von 21 Laufkilometer übernahm Michael Weiss von Andreas Giglmayr die Führung und gab diese auf den verbleibenden sechs Kilometer nicht mehr ab. Hinter Weiss kam Andreas Giglmayr auf Rang zwei über die Ziellinie und komplementierte den heimischen Doppelsieg. Rang drei ging an den Ungarn Laszlo Tarnai. Als erster Athlet gewann Michael Weiss in einem Jahr die drei Österreichischen Bewerbe IRONMAN 70.3 St. Pölten, IRONMAN Austria-Kärnten und IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun.

Nach dem Schwimmen lag Beatrice Weiss in Führung. Die junge Kärntnerin führte das Feld auch auf der Laufstrecke einige Kilometer an, ehe Laura Philipp die Führung übernahm und diese bis ins Ziel nicht mehr abgab. Rang zwei holte sich die zweifache Olympiateilnehmerin Barbara Riveros vor der Belgieren Alexandra Tondeur. Beste Österreicherin wurde Eva Wutti auf Rang 4.

„Das Triathlon Wochenende der Superlative in unserer Region mit dem IRON GIRL Run, der Ö3 Disco sowie dem IRONKIDS Bewerb, feierte heute mit dem IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun einem traumhaften Höhepunkt, der das Wetter überstrahlte. Ein Teilnehmerfeld von über 2.200 trotz dieses eher winterlichen Wetters unterstreicht die Klasse Veranstaltung“, resümiert die Tourismusdirektorin Mag. Renate Ecker. Ecker ergänzt: ,,Das zeigt wieder einmal den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung und das Zell am See-Kaprun mit seinen Nachbargemeinden zu den wichtigsten internationalen Triathlon-Regionen gehört. Und außerdem sind wir dieses Jahr besonders stolz, der am schnellsten ausverkaufte Ironman 70.3 in Europa zu sein. Wir erwarten eine Wertschöpfung in der Höhe von etwa 4,5 Millionen Euro. Ein ganz besonderer Dank gilt den über 2.000 freiwilligen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre“

Sportlandesrat Stefan Schnöll zeigte sich ebenso beeindruckt von der Leistung der Athleten und Helfer: "Als Hobbytriathlet und Sportlandesrat freut es mich, dass heute bereits zum 7. Mal der IRONMAN 70.3 in der Region Zell am See-Kaprun stattgefunden hat. Diese Veranstaltung ist für das Sportland Salzburg eine tolle Bereicherung und begeistert viele Menschen aus der Region, als auch zahlreiche Touristen. Ich möchte mich bei den Veranstaltern und den vielen freiwilligen Helfern sehr herzlich für die hervorragende Abwicklung dieses Events bedanken und gratuliere den Athletinnen und Athleten zu den erbrachten Spitzenleistungen trotz des Wetters!"

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH
30.07.2018

Trendsportgeräte: Was ist erlaubt?

Der überwiegende Teil der Trendsportgeräte, wie etwa Kickboards, Snakeboards, Skateboards und Tretautos, fällt unter die Kategorie „Fahrzeugähnliches Kinderspielzeug“. Mit diesen Geräten darf am Gehsteig und am Gehweg sowie in Fußgängerzonen und Begegnungszonen gefahren werden, sofern keine Gefährdung bzw. Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer besteht Der überwiegende Teil der Trendsportgeräte, wie etwa Kickboards, Snakeboards, Skateboards und Tretautos, fällt unter die Kategorie „Fahrzeugähnliches Kinderspielzeug“. Mit diesen Geräten darf am Gehsteig und am Gehweg sowie in Fußgängerzonen und Begegnungszonen gefahren werden, sofern keine Gefährdung bzw. Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer besteht

Hoverboard, E-Scooter und City Wheel – Trendsportgeräte erfreuen sich in Österreich großer Beliebtheit. Der Markt der Trendsportgeräte ist dabei ständig im Wandel: Immer wieder kommen neue Geräte hinzu. Kein Wunder: Trendsportgeräte verfügen über einen hohen Spaßfaktor und eröffnen für alle Altersgruppen neue Fortbewegungsmöglichkeiten. „Trendsportgeräte bieten die Möglichkeit neue Bewegungsformen auszuprobieren und die eigene Geschicklichkeit zu verbessern“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Recht & Normen im KFV. „Wichtig ist bei der Verwendung von Trendsportgeräten, dass man sich zu seiner eigenen Sicherheit an die Straßenverkehrsordnung hält und die Geräte nur auf Verkehrsflächen verwendet, auf welchen die Benützung des jeweiligen Geräts erlaubt ist.“

Aufholbedarf bei Schutzausrüstung

Einer aktuellen KFV-Befragung unter rund 500 Personen, die zumindest fallweise ein Trendsportgerät benutzen, zufolge werden Inlineskates, Kickboards, Longboards und Skateboards vor allem in der Freizeit und zur sportlichen Betätigung verwendet. Scooter werden hingegen vergleichsweise häufig zum Einkaufen, am Arbeitsweg, aber auch zur Bewältigung der Strecke von daheim zur Haltestelle des öffentlichen Verkehrs und retour verwendet. Aufholbedarf zeigte sich bei der Verwendung von Schutzausrüstung: Unter den Inlineskatern gaben etwa ein Drittel der Befragten zu, bei der Ausübung des Sports keine Schutzausrüstung zu tragen. Unter den Nutzern von Longboards verzichten nach eigener Angabe sogar 6 von 10 Personen auf jegliche Schutzausrüstung.

Kickboards, Snakeboards & Co im Straßenverkehr

Der überwiegende Teil der Trendsportgeräte, wie etwa Kickboards, Snakeboards, Skateboards und Tretautos, fällt unter die Kategorie „Fahrzeugähnliches Kinderspielzeug“. Mit diesen Geräten darf am Gehsteig und am Gehweg sowie in Fußgängerzonen und Begegnungszonen gefahren werden, sofern keine Gefährdung bzw. Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer besteht. Auch in Wohnstraßen und Rollschuh- und Spielstraßen ist die Benützung erlaubt. Die selben Regeln gelten für Kleinfahrzeuge, die vorwiegend zur Verwendung außerhalb der Fahrbahn bestimmt sind. Dazu zählen unter anderem: Hoverboard, Einrad, City Wheel, E-Bikeboard, Micro-Scooter, E-Micro-Scooter und Elektro-Scooter. „Die Benützung von Hoverboards & Co im Straßenverkehr ist allen Kindern und Erwachsenen erlaubt. Kinder unter 12 Jahren müssen von einer zumindest 16-jährigen Begleitperson beaufsichtigt werden – wenn das Kind einen Radfahrausweis besitzt, sinkt diese Grenze auf 10 Jahre. In Wohnstraßen gibt es zudem generell kein Alterslimit“, erklärt Kaltenegger. Besondere Regelungen gibt es für Rollschuhe und Inlineskates: Damit dürfen im Ortsgebiet auch Radwege befahren werden, Radfahrstreifen aber nur im Ortsgebiet.

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14.01.2019

Der limitierende Faktor ist der Körper

Die anhaltende Verletzungsserie im Damen-Skirennsport scheint nicht abreißen zu wollen. Pistenpräparierung und Material sind ebenso ausgereizt wie die physischen Voraussetzungen der Sportler, die für Siege über Grenzen müssen. Die anhaltende Verletzungsserie im Damen-Skirennsport scheint nicht abreißen zu wollen. Pistenpräparierung und Material sind ebenso ausgereizt wie die physischen Voraussetzungen der Sportler, die für Siege über Grenzen müssen.

Die anhaltende Verletzungsserie im Damen-Skirennsport scheint nicht abreißen zu wollen. Pistenpräparierung und Material sind ebenso ausgereizt wie die physischen Voraussetzungen der Sportler, die für Siege über Grenzen müssen.

Man könne zur Verletzungssituation im Damen-Skirennsport auch „Baustelle“ sagen, meinte Ex-Rennläufer Atle Skaardal gestern. Der Norweger trägt als Renndirektor des Internationalen Skiverbands FIS die Verantwortung dafür, dass die Sportler gesund ins Hotel kommen, Entscheidungsgrundlage ist das Reglement. Anna Veith und Steffi Brunner, seit dem Wochenende mit ihrem zweiten Kreuzbandriss konfrontiert, schützte das nicht. Sie sind die letzten beiden einer Serie von Sportlern, die frühzeitig in Sommerpause gehen müssen. Die Situation werde den Sport wohl noch länger beschäftigen, meinte Skaardal – womit die Baustelle ein wenig dem Beispiel der Sagrada Familia in Barcelona folgt. Die Basilika, seit 1882 in der Entstehung, wird vielleicht auch niemals fertig werden. Doch ist die Verletzungsmisere im Damen-Skirennsport auch ein von Menschen kreiertes Dauerthema? Muss sich der Weltverband anlasten lassen, dass Rennläufer mit dem von ihm normierten Material allzu großen Spielraum haben? 15 Läufer aus den Top 40 des Damen-Weltcups laborieren an Verletzungen, das lässt sich statistisch betrachtet nicht vernachlässigen.

Die Suche nach möglichen Ursachen erstreckt sich über Pistenpräparierung, Kurssetzung, Schneeverhältnisse und das den Sportlern zur Verfügung stehende Material. Auf diesem Gebiet schien man vor Jahren fündig, als Bindungshöhen und Skiradien die physikalischen Einflüsse auf Sportler ins Unermessliche trieben. Man ging einen Schritt zurück, doch Techniker kompensierten das umgehend. So lange, bis es nicht mehr ging oder der Sportler nicht mehr konnte. Ist der Plafond erreicht und passiert dem Fahrer vielleicht ein kleiner Fehler, kommt es mitunter zu dem, was Ärzte als „Valgus-Innenrotation“ oder „Slip-Catch“ bezeichnen und den Betroffenen monatelang zur Reha verurteilt.

Die einfache Lösung gibt es nicht, meinte Atle Skaardal zu einem Kernproblem seines Aufgabengebiets. So lange es Skirennsport gibt, werde es zu Verletzungen kommen. Das gilt für die Tempobolzer auf der Streif, die sich mit Tempo 130 und ohne Knautschzone zu Tal stürzen. Das gilt aber um nichts weniger für Techniker, denen Rotationsbewegungen zum Verhängnis werden. Vom Standpunkt der Trainingswissenschaft ist die physische Obergrenze und somit das Limit erreicht. So gesehen muss der Hebel dort angesetzt werden, wo es der Verletzungs-Baustelle am meisten hilft. Im Gegensatz zur Sagrada Familia (geplante Fertigstellung im Jahr 2026) wird diese wohl nie geschlossen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Christian Jansky, CC BY-SA 3.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von Florian Madl
30.07.2018

Grillunfälle: 700 Verletzte jährlich

Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August.

Ein Sommer ohne Fleisch, Fisch oder Gemüse auf dem Grill ist kein richtiger Sommer. Dieser Aussage stimmten in einer KFV-Befragung die Mehrheit der Befragungsteilnehmer zu. Grillen gehört mit seinem typischen Geruch für die meisten Österreicher zum Sommerfeeling einfach dazu. Die beliebtesten Grillmonate sind von Mai bis August. Naturgemäß kommt es in dieser Zeit auch am häufigsten zu Unfällen: Rund 700 Personen verunfallen jährlich beim Grillen, am höchsten ist die Zahl der Unfälle im Juli und August. „Glücklicherweise gehen die meisten Grillabende unfallfrei über die Bühne. Doch der Umgang mit dem Grill kann schnell brandgefährlich werden. Gemäß einer KFV-Befragung stellen nur etwa 23 Prozent der Österreicher beim Grillen Löschmittel wie Löschdecke oder Feuerlöscher bereit“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV. „Viele Grillunfälle könnten leicht verhindert werden. Denn: Die meisten Grillunfälle entstehen durch Unachtsamkeit, Übermut oder Fehleinschätzungen.“

Am Samstag passieren die meisten Unfälle

Rund die Hälfte aller Verletzungen sind thermische Verletzungen, d.h. Verbrennungen oder Verbrühungen. Aber auch Schnittverletzungen (32 Prozent) zählen zu den häufigsten Verletzungsarten beim Grillen. Besonders häufig betroffen sind dabei Finger und Hände. Und: Dass Grillen nach wie vor Männersache zu sein scheint, zeigt sich bei den Unfallzahlen. 2 von 3 Personen, die nach einem Unfall beim Grillen im Krankenhaus nachbehandelt werden müssen, sind Männer. Der unfallträchtigste Wochentag ist der Samstag.

KFV-Sicherheitstipps für das sichere Grillen

Worauf sollte man beim Aufstellen des Grills achten?

Der Griller sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.

Bewegen Sie den Griller nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.

Den Griller nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbel mit Sitzpolster, Zelten, Holzbauten, Holzzäunen usw. in Betrieb nehmen.

Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.

Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.

Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen.

Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen. Das sind vor allem Trockenspiritus, Anzündriegel oder Zündwürfel. Weiters eignen sich Anzünd-Öle in Spezialflaschen und Grillpasten oder elektrische Grillanzünder.

Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind zu gefährlich (Stichflamme beim Anzünden sowie explosionsartige Rückzündung beim "Nachfeuern") und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher) bereithalten.

Flammenbildung durch das vom Grillgut abtropfende Fett unterbinden.

Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Restglut immer vollständig ablöschen bzw. fluten.

Was geschieht mit der Restglut?

Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden!

Auch die gelöschte Glut darf nur in nicht brennbare und verschließbare Behälter entsorgt werden.

Eine Entsorgung der Grillkohle auf dem Kompost sollte vermieden oder zumindest nur nach einer vollständigen Flutung durchgeführt werden.

Gefahrloses Grillen mit Gas

Der Gasschlauch sollte nach jeder Saison auf Risse und Sprödigkeit kontrolliert werden.

Überprüfen Sie die Anschlüsse mit Lecksuchspray auf ihre Dichtheit hin.

Verbinden Sie die Gasflasche stabil mit dem Grillwagen und verwenden Sie diese niemals liegend.

Zünden Sie den Gasgriller grundsätzlich mit geöffnetem Deckel an.

Stellen Sie bei Gasgeruch das Grillgerät sofort ab und führen Sie eine Dichtheitsprobe durch!

Flüssiggas ist schwerer als Luft – lagern Sie daher Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (z.B. im Keller).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
inhalt
06.11.2018

Smartphone-Nacken und SMS-Daumen - die neuen "Kinder"-Krankheiten

Smartphone-Nacken und SMS-Daumen - die neuen "Kinder"-Krankheiten Smartphone-Nacken und SMS-Daumen - die neuen "Kinder"-Krankheiten

"Digitale Lähmung" - ein neues Schlagwort rund um Schulkopfschmerzen und Smartphone - Nacken. Durchschnittlich verwenden junge Menschen ihr Smartphone oder Tablet über 2 Stunden täglich. Kinder nutzen häufig noch zusätzlich eine Spielkonsole. Die besondere Haltung - der Kopf wird nach vorne geneigt - führt zu Nackenverspannungen, Nackenschmerzen und letztlich auch Kopf- und Rückenschmerzen.

Warum? Bei dieser Haltung "hängt die Halswirbelsäule in ihren Bändern", be- und überlastet diese bis zu einer chronischen Reizung. Das Resultat sind Kopf- Nacken- und Rückenschmerzen, so Prof. Dr. Ronald Dorotka Präsident des Berufsverband Österreichischer Fachärzte für Orthopädie und orthopädische Chirurgie.

Als Verstärker wirken dann noch die damit verbundene Bewegungsarmut und Abwesenheit von Sonnenlicht - beides sehr wichtig für die Entwicklung eines harten Knochens - und einer natürlichen Widerstandskraft.

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12.11.2018

Auf Schitouren und im Gebirge bietet die FMK-Notruf-App Hilfe im Notfall

Auf Schitouren und im Gebirge bietet die FMK-Notruf-App Hilfe im Notfall Auf Schitouren und im Gebirge bietet die FMK-Notruf-App Hilfe im Notfall

Das Schiwandern in unberührter Winterlandschaft erfreut sich großer Beliebtheit. Zur Sicherheit sollte bei Schitouren in den Bergen die FMK-Notruf-App auf dem Smartphone installiert sein.

Bergrettung alarmieren ist unter Stress problematisch

Ein Notfall im freien Gelände ist eine Ausnahmesituation. Selbst wenn man alle Notrufnummern im Kopf hat, tut man sich mit dem Absetzen eines Notrufes dann verständlicherweise schwer. Dieses Problems hat sich das Forum Mobilkommunikation angenommen und bei der Entwicklung der Notruf-App auf einfachste Bedienung geachtet.

Alle Notrufnummern, also auch die der Bergrettung, 140, sind über große Icons direkt wählbar, das Eintippen der Notrufnummer entfällt.

Notfallkontakt am Sperrbildschirm

Nutzer können auch einen ICE-Kontakt festlegen, der am Sperrbildschirm des Telefons angezeigt wird und von Ersthelfern im Notfall gelesen werden kann. ICE (In Case of Emergency)-Kontakte sind Personen, die im Notfall kontaktiert werden sollen, falls der Besitzer des Handys nicht ansprechbar ist.

Kein Datenzugriff, Funktionalität auch offline gewährleistet

Die App wurde von LarixSolutions „nativ“ programmiert und ist hochstabil.Sie funktioniert auch ohne Datenverbindung und greift weder auf Daten und Dateien noch auf die Konfiguration des Smartphones zu.

Für alle gängigen Smartphones kostenlos

Die App läuft auf Android und iOS.

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25.06.2018

Operations-Premiere in der Unfallchirurgie – 1. endoskopische Wirbelsäulen OP in Wr. Neustadt

Röntgenbild des Patienten: Wirbelsäule nach der Stabilisierung Röntgenbild des Patienten: Wirbelsäule nach der Stabilisierung

Erstmals wurde am Landesklinikum Wr. Neustadt eine Wirbelsäulen-Stabilisierung (Spondylodese) mittels minimal-invasiver endoskopischer Operation durchgeführt.

„Bei der minimal-invasiven endoskopischen Wirbelsäulen-Stabilisierung wird zuerst durch eine sogenannte Schlüsselloch-Öffnung der Brustkorb minimal geöffnet und die Lunge künstlich kollabiert. Durch diese Öffnung werden dann durch ein Endoskop Bandscheibe und Knochentrümmer entfernt“, erklärt Prim. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kambiz Sarahrudi, Leiter der Unfallchirurgie am LK Wr. Neustadt. „Anschließend wird mittels eines Knochenstückes aus dem Beckenkamm und einer Platte die Stabilisierung durchgeführt.“

Alternativ müsste man die Operation durch einen großen Schnitt über den Brustkorb des Patienten durchführen, was ungleich schmerzhafter ist. Durch die endoskopische OP treten kaum postoperative Schmerzen auf. Die Schädigung von Gewebe wie Nerven, Muskulatur oder Haut sowie der Blutverlust können gering gehalten und der Patient schneller wieder mobilisiert werden.

„Wichtig ist auch, nicht nur die Leistung meiner Oberärzte Dr. Daniel Freytag und Dr. Richard Reidinger hervorzuheben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im OP, vor allem das Anästhesie-Team, haben hervorragende Arbeit geleistet!“, betont Prim. Sarahrudi.

Bis dato werden endoskopische Wirbelsäulen-Stabilisierungen in nur wenigen Kliniken in ganz Österreich angeboten. In der niederösterreichischen Thermenregion ist das Landesklinikum Wiener Neustadt absoluter Vorreiter, was diese OP-Methode betrifft. „Ein weiterer Punkt, der bestätigt, wie hochqualitativ die medizinische Versorgung in unserem Haus ist“, zeigt sich Dr. Peter Gläser, ärztlicher Direktor, beeindruckt.

Die Patientenmeinung

Der Patient, bei dem der Eingriff durchgeführt wurde, ist der 27-jährige Daniel Klaubauf. Er ist auf einer Rennstrecke in Ungarn mit dem Motorrad verunfallt. Nach der Ersthilfe wurde er direkt ins Landesklinikum Wr. Neustadt überstellt und ist froh, „von so einem fähigen Team operiert und behandelt worden zu sein. Von den Ärzten bis zu den Pflegekräften hat man sich professionell und menschlich toll um mich gekümmert. Dank des Teams in Wr. Neustadt kann ich auch in Zukunft mein größtes Hobby, das Motorrad-Fahren, ausüben. Wenn auch vielleicht nicht mehr mit so viel Speed wie bisher“, so Klaubauf mit einem Augenzwinkern.

Facts zur Spondylodese

Diese wird angewandt, wenn die Stabilität der Wirbelsäule beeinträchtigt ist. Zum Beispiel nach Wirbelkörperbrüchen, bei Skoliose oder einem Abbau der Knochenstruktur. Die Versteifung der Wirbelsäule ist besonders häufig im Bereich zwischen Brust- und Lendenwirbelsäule notwendig. Die Spondylodese findet unter Vollnarkose statt.

Begrifferklärung

Spondylodese – Wirbelsäulen-Stabilisierung; Wirbelsäulen-Versteifung;

Minimal-invasiv – Durchführung operativer Eingriffe ohne größere Schnitte

Endoskop – Gerät, mit dem das Innere untersucht und manipuliert werden kann

Skoliose – Fehlstellung der Wirbelsäule

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Doris Z. / Foto: Landesklinikum Wr. Neustadt
19.02.2019

Oberarzt des Landesklinikums Wr. Neustadt lehrt Operationstechnik in Österreich und Ungarn

v.l.n.r.: Dr. Günter Klein und Dr. Linda Michlmayr im Operationssaal in Ungarn v.l.n.r.: Dr. Günter Klein und Dr. Linda Michlmayr im Operationssaal in Ungarn

WIENER NEUSTADT. Es war ein krönender Jahresabschluss 2018 für den Chirurgen Oberarzt Dr. Günther Klein. Er hat die Technik der transoralen Schilddrüsen-OP ans AKH Wien und bis nach Ungarn gebracht.

„Ich bin stolz, dass ich mit meiner Expertise der transoralen Schilddrüsen-Operation das AKH in Wien Ende letzten Jahres bei seiner ersten transoralen Schilddrüsen-Operation unterstützen durfte!“, erzählt OA Dr. Klein, Chirurg im LK Wiener Neustadt. Bereits eine Woche davor durfte ich den Eingriff gemeinsam mit meiner Kollegin OÄ Dr. Linda Michlmayr bei einem Kongress im ungarischen Nyíregyháza durchführen“, so Klein weiter.

Bei der narbenfreien Operationsmethode für Schilddrüsenerkrankungen zählt das Landesklinikum einmal mehr zu den Vorreitern. Im Juni 2017 fiel der Startschuss für dieses Projekt in Wr. Neustadt. Gemeinsam mit dem Experten Dr. Anuwong aus Thailand wurde die erste Schilddrüsen-OP dieser Art in Österreich im Rahmen einer sogenannten „Teaching-Operation“ durchgeführt. Damit wurde im Landesklinikum Wiener Neustadt - erstmals im deutschsprachigen Raum – eine Schilddrüse endoskopisch über einen transoralen Zugang (in „Knopflochtechnik“ über die Mundhöhle) und somit ohne Narbe am Hals operiert.

Etabliert und perfektioniert wurde die Technik der transoralen Schilddrüsen-Operation in Asien. Über drei kleine Schnitte zwischen Unterkiefer und Unterlippe wird die Operation der Schilddrüse durchgeführt. Durch diese minimalinvasive Methode bleiben keine sichtbaren Narben zurück.

Der anerkannte Experte Dr. Angkoon Anuwong D.D. aus dem Police General Hospital in Bangkok, Thailand, brachte diese Operationstechnik nach Österreich. Geklappt hat dies durch die enge Zusammenarbeit von Dr. Klein mit dem Chefarzt der Alexianer Klinik Krefeld, Dr. Elias Karakas.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Doris Z. / Foto: Landesklinikum Wr. Neustadt
02.09.2018

Mödlinger Firma entwickelt ersten computergestützten Demenztest

Mödlinger Firma entwickelt ersten computergestützten Demenztest Mödlinger Firma entwickelt ersten computergestützten Demenztest

Den ersten Demenztest, der computergestützt arbeitet, hat die Schuhfried GmbH in Mödling auf den Markt gebracht. Schuhfried ist auf die Entwicklung und Produktion computergestützter psychologischer Diagnostik spezialisiert. Im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst betont der Geschäftsführer Gerald Schuhfried, dass nach diesem Test bereits eine internationale Nachfrage herrsche.

„Unser Demenztest wird an einem Touchscreen durchgeführt, auch um Senioren nicht mit einem regulären Computer zu überfordern und um eine angenehme Testumgebung herzustellen. Hier war die Herausforderung nicht nur eine benutzerfreundliche Oberfläche zu schaffen, sondern auch die Reaktionszeiten am Touchscreen exakt messen zu können, was bei solchen Tests ebenfalls sehr wichtig ist,“ erklärt Schuhfried. Dieser Test wird insbesondere zur Früherkennung von Demenz bei Psychologen eingesetzt.

Entwickelt werden alles Tests in Mödling, wo auch die Hardwarekomponenten hergestellt werden. In Sachen Forschung bestehen Kooperationen besonders eng mit der Universität Padua und dem Max-Plank-Institut sowie mit mehr als 500 Universitäten weltweit. Derzeit sind 120 Testverfahren in rund 30 Sprachen verfügbar. Je nach Anforderung belaufen sich die Kosten auf fünf bis zehn Euro je Testvorgabe oder als Paket auf 5.000 bis 10.000 Euro. Zu den Kunden zählen das AMS, das österreichische Bundesheer, die Schweizer und Deutsche Bahn, etliche Fluglinien sowie Kliniken und Rehabilitationszentren.

Die Exportquote beträgt 80 Prozent und verteilt sich auf 68 Länder. Schwerpunkte sind Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Südafrika, China und Holland. Für 2018 peilt man mit 75 Mitarbeitern einen Umsatz in der Größenordnung von neun Millionen Euro an.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
03.07.2018

Mitarbeiter-Sicherheitstage im Landesklinikum Wiener Neustadt

Station Brandschutzschulung – Löschübung mit BI Rudolf Barnert, MSc, Oberbrandmeister Manfred Schopf, Helmut Rath Station Brandschutzschulung – Löschübung mit BI Rudolf Barnert, MSc, Oberbrandmeister Manfred Schopf, Helmut Rath

Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten die Sicherheit der Patientinnen und Patienten. Darum finden auch heuer Schulungen im Bereich der Hygiene, des Brandschutzes und eine Zytostatika-Schulung statt.

„Verpflichtend“ und „regelmäßig“ sind die Schlagworte für die Sicherheitstage im Landesklinikum Wr. Neustadt. „Dies für fast 2.500 Mitarbeiter auf die Beine zu stellen, ist ein großer organisatorischer Aufwand, aber unerlässlich, um die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen und dadurch auch unserer Patientinnen und Patienten zu gewährleisten“, sagt Mag. Andreas Gamlich, kaufmännischer Direktor.

Hygieneschulung

Angefangen von der richtigen Lagerung von Medikamenten über die Sauberkeit auf Abteilungen, Stationen, in Aufenthaltsräumen und Teeküchen bis hin zur richtigen Desinfektion der Hände – all das sind Themen im Bereich der Hygiene.

Brandschutzschulung

Hier wird das Wissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf vorbeugende Brandschutzmaßnahmen und das Verhalten im Brandfall aufgefrischt. Außerdem müssen alle Bediensteten eine praktische Feuerlösch-Übung durchführen.

Zytostatika-Schulung

Zytostatika sind Wirkstoffe, die Zellteilung und Zellwachstum hemmen. Diese kommen in der Krebstherapie zum Einsatz. Vor allem im Falle von verschütteten Zytostatika gibt es spezielle Notfall- und Reinigungssets, die zum Einsatz kommen. In der Zytostatika-Schulung werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich wieder für den Notfall trainiert.

An vier Terminen werden die Schulungen im Landesklinikum Wiener Neustadt durchgeführt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Doris Z. / Foto: Landesklinikum Wr. Neustadt
20.12.2018

„Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt in der Psychiatrischen Tagesklinik des LK Neunkirchen“

v.l.: Regionalmanager der Thermenregion Mag. Viktor Benzia, Bgm. KommR Herbert Osterbauer, Abgeordneter zum NÖ Landtag Hermann Hauer, Pflegedirektorin Maria Aichinger MSc MAS, Prim. Dr. Christian Wunsch, Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW Johann Ungersböck, Ärztlicher Direktor ao.Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian. v.l.: Regionalmanager der Thermenregion Mag. Viktor Benzia, Bgm. KommR Herbert Osterbauer, Abgeordneter zum NÖ Landtag Hermann Hauer, Pflegedirektorin Maria Aichinger MSc MAS, Prim. Dr. Christian Wunsch, Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW Johann Ungersböck, Ärztlicher Direktor ao.Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian.

NEUNKIRCHEN - Traditionell fand in der Psychiatrischen Tagesklinik des Landesklinikums Neunkirchen auch heuer wieder ein Weihnachtsmarkt statt. Patientinnen und Patienten haben mit großem Eifer wochenlang gewerkt und in liebevoller Kleinarbeit aus unterschiedlichsten Materialen wunderschöne Handwerksstücke hergestellt.

Bei vorweihnachtlicher Stimmung wurde den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, unter ihnen auch Abgeordneter zum NÖ Landtag Hermann Hauer, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner,, Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer, Regionalmanager der Thermenregion Mag. Viktor Benzia und die Klinikleitung, eine vielfältige Auswahl an Selbstgemachtem geboten. Es gab verschiedenste Kunstwerke aus Ton, Gestricktes, Gehäkeltes und Genähtes, Kerzen, Glücksbringer und noch vieles mehr. Die Gäste bewunderten einmal mehr, dass die Patientinnen und Patienten der beiden Tageskliniken Neunkirchen und Wr. Neustadt unter der fachgerechten Anleitung der Ergotherapeutinnen alles selbst hergestellt haben, lohnten dies mit großzügigen Einkäufen und freuten sich über die vielen Geschenkideen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen
19.10.2018

Evakuierungsübung im Landesklinikum Neunkirchen

Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund und Klinikum sind für den Ernstfall bestens gerüstet. Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund und Klinikum sind für den Ernstfall bestens gerüstet.

NEUNKIRCHEN – Die vor kurzem gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst stattgefundene Evakuierungsübung im Landesklinikum Neunkirchen zeigte, dass sowohl die Blaulichtorganisationen als auch das Landesklinikum für einen eventuellen Ernstfall sehr gut gerüstet sind.

Schulungen sowie regelmäßige Übungen sind für eine optimale Bewältigung eines Akutfalls unerlässlich. Bei einem Ernstfall im Klinikum müssen Patientinnen und Patienten, das Personal und Besucherinnen sowie Besucher innerhalb von wenigen Minuten aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, dies ist nur möglich, wenn sowohl die örtlichen Gegebenheiten als auch alle Abläufe bekannt und erprobt sind.

Am vergangenen Wochenende übte die Brandschutzgruppe des Landesklinikums, die Freiwilligen Feuerwehren Neunkirchen -Stadt, -Peisching, -Mollram, -Breitenau und Ternitz-Rohrbach und die Rettungsdienste Rotes Kreuz Neunkirchen, Krisenintervention & Peer, Gesundheit & Sozialdienst, Sondereinsatzeinheit GEM, Rotes Kreuz Gloggnitz und Arbeiter Samariterbund ein derartiges Evakuierungsszenario.

Die Annahme war, dass ein Brand in einer Lüftungsanlage im Untergeschoß ausbricht, nicht alle Brandschutzklappen schließen und es dadurch zu einer Brandrauchverschleppung in den Gangbereich einer Bettenstation im 2. Obergeschoss kommt. Im Untergeschoß sind drei Servicemitarbeiter vermisst, auf der Station werden 16 teils gehfähige, teils bettlägrige Patienten vom Rauch eingeschlossen und sind in ein externes Gebäude zu evakuieren.

Die Alarmierung der Feuerwehr, der hauseigenen Brandschutzgruppe und der Führungskräfte des Klinikums erfolgt innerhalb weniger Sekunden. Bereits kurz nach dem Bekanntwerden des Notfalls verschafft sich die Brandschutzgruppe unter der Leitung von DGKP Karl Luegger einen ersten Überblick über das Geschehen und weist die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Neunkirchen entsprechend ein.

Der Brand im UG wird rasch gelöscht und die Verletzten geborgen. Die eingeschlossenen Patienten auf der Station werden mit vier Atemschutztrupps mittels Fluchtfiltermasken durch den verrauchten Bereich transportiert und können an die Rettungsdienste und das Pflegepersonal übergeben werden.

Seitens des Rettungsdienstes wird am Spitalsgelände eine Verletzten-Triage eingerichtet in der über 40 Personen gemeinsam mit dem Personal des Krankenhauses kategorisiert, eingeteilt, versorgt und verlegt bzw. abtransportiert werden. Die Rettungskette mit zehn Rettungsautos und einigen Sonderfahrzeugen funktioniert reibungslos und die zu evakuierenden Personen werden sicher in die Gesundheits- und Krankenpflegeschule gebracht, wo rasch ein Evakuierungsquartier eingerichtet wird. Hier werden die Betroffenen durch die anwesenden Kräfte des Krisenintervention-Teams und dem Gesundheit & Sozialdienstes des Roten Kreuzes betreut.

Nach der anschließenden ersten Übungsbesprechung lud die Krankenhausdirektion noch die gesamte Mannschaft zu einer warmen Verpflegung durch die Krankenhausküche ein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen
11.02.2019

27. „Welttag der Kranken“ im Landesklinikum Wiener Neustadt

v.l.n.r.: PAss. Susanne Hiblinger-Vogt, katholische Seelsorge; Pater Pirmin; Doris  Vanselow, evangelische Seelsorge; Dipl.-Päd. Gottfried Prinz, MAS, katholische Seelsorge; Dorothee Eggen, evangelische Seelsorge; v.l.n.r.: PAss. Susanne Hiblinger-Vogt, katholische Seelsorge; Pater Pirmin; Doris Vanselow, evangelische Seelsorge; Dipl.-Päd. Gottfried Prinz, MAS, katholische Seelsorge; Dorothee Eggen, evangelische Seelsorge;

WIENER NEUSTADT. Die Achtung der Würde aller Patientinnen und Patienten steht im Landesklinikum im Fokus am heutigen „Welttag der Kranken“.

Das Team der Seelsorge nimmt diesen Tag zum Anlass, um die Patientinnen und Patienten im Klinikum für ihren weiteren Weg zu ermutigen. „Mit dem Motto „Unsere Lebenskräfte“ wollen wir für die Kranken Impulse in Bezug auf das eigene Leben setzen. Die Fragen „Wo stehe ich?“, „Was gibt mir Kraft?“, „Was trägt und hält mich?“ sind von großer Bedeutung“, so Susanne Hiblinger-Vogt von der katholischen Seelsorge im Landesklinikum Wr. Neustadt.

Im Klinikum wurden Postkarten-Sets verteilt, in welchen die Lebenskräfte aufgelistet sind. Diese Karten sollen Anreiz und Unterstützung geben, um Halt und Kraft im Leben zu finden. Außerdem haben sich zahlreiche Patientinnen und Patienten am Nachmittag in der Kapelle des Landesklinikums zu einer Andacht mit Krankensegnung eingefunden.

Ein zusätzlicher Gottesdienst mit Krankensalbung findet kommenden Samstag, am 16. Februar um 16:00 Uhr in der Krankenhauskapelle statt.

Der Welttag der Kranken wurde am 11. Februar 1993 von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen. An diesem Tag sollen die kranken und bedürftigen Menschen weltweit im Mittelpunkt stehen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Doris Z. / Foto: Landesklinikum Wr. Neustadt

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