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Sport/Gesundheit

19.11.2020

Corona-Virus wird uns noch Jahre begleiten. Wie wir lernen, damit zu leben

Die Autoren Elisabeth Tschachler und Kurt Langbein Die Autoren Elisabeth Tschachler und Kurt Langbein

Nach dem 7. Dezember wird das Virus nicht verschwunden sein, und auch die Impfstoffe im nächsten Jahr werden es nicht ausrotten. Deshalb müssen wir vielmehr darüber sprechen, wie das Zusammenleben trotz des Virus in größtmöglicher Freiheit stattfinden kann. Das fordern Kurt Langbein und Elisabeth Tschachler, Autoren des vor kurzem im Molden Verlag erschienenen Buchs „Das Virus in uns“ in einem Positionspapier.

Sie plädieren dafür, auf Vertrauen und Solidarität statt auf Spaltung und Polarisation zu setzen, auf verständliche Kommunikation und Gebote anstelle von Verboten, auf Eigenverantwortung statt Bevormundung. Denn eine informierte Zivilgesellschaft kann das Leben mit dem Virus lernen, gut ausgestattete Gesundheits- und Sozialdienste können das Infektionsgeschehen eindämmen, vulnerable Gruppen schützen und die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen mindern.

Klar ist: Die Aneinanderreihung von Lockdowns ist keine nachhaltige Strategie und entspricht nicht der Logik einer modernen Zivilgesellschaft. Vielmehr gilt es, von anderen Ländern, die bisher gut durch die Krise gekommen sind, zu lernen. Japan hat mit einer modellhaften, extrem schnellen Verfolgung der Kontaktpersonen mit dem höchsten Verbreitungsrisiko nicht einmal zehn Prozent der Infektionen, die bei uns verzeichnet werden. Südkorea und Taiwan haben ausreichend Personal für das Contact-Tracing rekrutiert. Finnland hat die herbstliche Infektionswelle bisher mit äußerst geringen Infektionszahlen fast ausschließlich auf der Basis von Empfehlungen und regional fein abgestimmten Maßnahmen bestritten.

COVID-19 ist eine ernsthafte Gesundheitsgefahr. Deshalb müssen vor allem Personen mit einem erhöhten Risiko geschützt werden – etwa mit einem massiven Ausbau der Betreuungsdienste. Prävention ist bisher in der Pandemiebekämpfung zu kurz gekommen und sollte mit entsprechenden Programmen und gut aufgebauter Information ausgebaut werden.

Mit der richtigen Strategie und Planung ist es möglich, das Erkrankungs- und Sterbegeschehen durch COVID-19 erträglich zu halten, ohne dass dabei die Kollateralschäden unverhältnismäßig groß werden. Und damit zu verhindern, dass nach dem Lockdown vor dem Lockdown heißt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Langbein&Partner;
21.07.2021

Viel zu viele Menschen sterben im Wasser

Viel zu viele Menschen sterben im Wasser Viel zu viele Menschen sterben im Wasser

„Rund 235.000 Menschen ertrinken jedes Jahr weltweit. Um dieses Thema in Zukunft mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, haben die Vereinten Nationen zum ersten Mal den Welttag zur Verhütung des Ertrinkens ins Leben gerufen, der jedes Jahr am 25. Juli begangen werden soll. Der Samariterbund begrüßt diese Kampagne und stellt fest, dass Ertrinken fast jede Nation der Welt betrifft, allerdings ereignen sich rund 90 Prozent der Todesfälle durch Ertrinken in Staaten mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Vor allem Kinder unter fünf Jahren und Jugendliche sind davon betroffen – leider auch in Österreich“, erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbundes.

Kleinkinder können schon in ganz seichtem Wasser ertrinken. Vor allem in der sommerlichen Hitze kommt es jedes Jahr beim Baden im Freien zu Unfällen. In Österreich ertrinken im Schnitt drei Kinder pro Jahr. Zwei davon sind jünger als fünf Jahre. Diese Katastrophen sind fast nie die Folge mangelnder Aufsichtspflicht in städtischen Freibädern. Das Unfassbare geschieht meist im eigenen Garten und unter Aufsicht von Erwachsenen, die zwar in Hör- und Sichtweite sind, aber nicht in unmittelbarer Reichweite.

In der Nähe von Gewässern sollten Kleinkinder nie unbeaufsichtigt und höchstens drei Schritte von erwachsenen Begleitpersonen entfernt sein. Der beste Schutz gegen Wasserunfälle ist es, immer gemeinsam mit zumindest einer zweiten Person im Wasser zu sein, auch im Schwimmbad. Keine Beckenaufsicht ist in der Lage, alle Personen in einem Pool permanent zu beobachten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
13.08.2021

Vorsicht bei bitteren Zucchini und Kürbissen

Vorsicht bei bitteren Zucchini und Kürbissen Vorsicht bei bitteren Zucchini und Kürbissen

Nach einigen Vergiftungsfällen in Bayern warnt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vor dem Verzehr bitterer Zucchini und Kürbisse. Vermutlich bedingt durch große Trockenheit scheint es in diesem Jahr vermehrt zur Bildung darmschädigender Bitterstoffe, der so genannten Cucurbitacine, in Zucchini und Kürbis aus privatem Anbau zu kommen.

Diese Bitterstoffe können starke Magen-und Darmverstimmungen mit Erbrechen und Durchfall verursachen. In sehr seltenen Fällen können sie zu einer Lebensmittelvergiftung mit tödlichem Ausgang führen. KonsumentInnen sollen daher auf den Verzehr bitter schmeckender Kürbisse oder Zucchini verzichten, unabhängig davon, ob roh oder gekocht.

Mit einer kleinen rohen Kostprobe kann jeder ganz einfach und schnell herausfinden, ob Zucchini oder Kürbis bitter schmecken. Unbedenklich ist neutraler oder süßlicher Geschmack.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn in privaten Gärten Speise- und Zierkürbisse, die einen hohen Gehalt an Bitterstoffen haben, dicht an dicht wachsen: Es kann zu Kreuzungen kommen, die Samen können dann im Folgejahr Pflanzen mit erhöhtem Bitterstoffgehalt hervorbringen.

Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) sind weltweit heimisch und vielfältig nutzbar. Im Laufe der Jahrtausende wählte der Mensch aus den bitteren Wildpflanzen die weniger bitteren Sorten aus und vermehrte sie. Zu der Pflanzenfamilie zählen unter anderem die Gurke, der Gartenkürbis, die Zucchini sowie die Honigmelone und die Wassermelone.

Nicht jeder Kürbis ist aber genießbar. Zierkürbisse enthalten den Bitterstoff Cucurbitacin. Dieser kann starke Magen-und Darmverstimmungen mit Erbrechen und Durchfall verursachen. Dieses Pflanzengift kann aber auch in sehr seltenen Fällen zu einer Lebensmittelvergiftung führen mit tödlichem Ausgang. Cucurbitacine sind Bitterstoffe, die hauptsächlich in der Familie der Kürbisgewächse und Braunwurzgewächse (z. B. Spitzwegerich) vorkommen. Chemisch gesehen gehört Cucurbitacin zu der Gruppe der tetrazyklischen Terpenoide, wobei es 40 verschiedene Cucurbitacine gibt, die natürlich vorkommen.

Diese Bitterstoffe schützen die Pflanze vor Insektenfraß und wirken gleichzeitig antagonistisch gegenüber Steroidhormonen von Insekten und hemmen so deren Entwicklung. In der Forschung werden gegenwärtig vor allem die Cucurbitacine B, D, E I und Q hinsichtlich ihrer antikanzerogenen Wirkung untersucht.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.05.2021

Zurück zur Normalität – auch beim Zahnarzt

Zurück zur Normalität – auch beim Zahnarzt Zurück zur Normalität – auch beim Zahnarzt

Mit den Öffnungsschritten am 19. Mai 2021 nimmt das Leben wieder etwas Fahrt auf und der Weg führt in kleinen Schritten zurück in die gewohnte Normalität. „Es war natürlich ein Widerspruch“, sagt der Präsident der Salzburger Zahnärztekammer, DDr. Martin Hönlinger, „zu sagen, bleibt wenn möglich zu Hause, und auf der anderen Seite zu betonen, keinen Termin beim Arzt auszulassen.“

Die Pandemie ist zwar noch nicht überstanden, jedoch sollte nun, anstatt der damit verbundenen Sorge, auch wieder die VOR-sorge in den Vordergrund rücken. Und zwar die Vorsorge durch den Zahnarzt. Eine intakte Mundgesundheit ist unter anderem eine zuverlässige Schutzbarriere gegen eintretende Viren, und ist daher wichtig Infektionskrankheiten zu vermeiden. Zahnbelag – etwa durch unregelmäßige Tagesabläufe im Home Office – kann zu Paradontitis und Karies führen. Auch legen mittlerweile zwei Studien nahe, dass Paradontitis einen Einfluss auf den Verlauf von COVID-19 hat.

Die lang ersehnten Öffnungsschritte sind ein wichtiger Baustein für seelisches Wohlbefinden – und Zahngesundheit hat großen Einfluss auf unser körperliches Wohlbefinden. „Kommen Sie deshalb wieder in die zahnärztliche Ordination“, rät DDr. Hönlinger. Es kommt die Zeit da wir unser Lächeln wieder ohne Mund- und Nasenschutz zeigen können – bereiten Sie sich mit einem Besuch beim Zahnarzt darauf vor.

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20.07.2021

"Wunsch nach unentgeltlicher Leistung zeigt fehlende Wertschätzung gegenüber der Ärzteschaft"

„Österreich kämpft bereits jetzt mit einem massiven Ärztemangel im Kassenbereich. Wenn man von den Kassenärztinnen und -ärzten nun auch noch erwartet, dass sie gratis arbeiten, wird man dieses Problem weiter verschärfen“ „Österreich kämpft bereits jetzt mit einem massiven Ärztemangel im Kassenbereich. Wenn man von den Kassenärztinnen und -ärzten nun auch noch erwartet, dass sie gratis arbeiten, wird man dieses Problem weiter verschärfen“

Derzeit sind bei den meisten Österreicherinnen und Österreichern nur ein oder zwei Stiche der Corona-Schutzimpfung in den elektronischen Impfpass eingetragen. Dies soll sich in nächster Zeit durch die digitale Erfassung aller anderen Impfungen ändern.

Der vom Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in einem Interview am 17.7.2021 geäußerte Wunsch, die Nachtragung von Impfungen in den e-Impfpass solle für die Menschen kostenlos sein, ist im Sinne der Patientinnen und Patienten durchaus nachvollziehbar. Allerdings sieht die Ärztekammer für Niederösterreich hierfür die Sozialversicherung in der Pflicht, wie deren Präsident Dr. Christoph Reisner, MSc betont: „Der Ärztekammer NÖ gefällt es überhaupt nicht, dass die ÖGK erwartet, dass Ärztinnen und Ärzte kostenlos arbeiten. Es kann kein Geschäftsmodell der ÖGK sein, darauf zu hoffen, dass Ärztinnen und Ärzte unentgeltlich Leistungen erbringen, die von der öffentlichen Hand nicht bezahlt werden, bei denen diese aber gleichzeitig nicht zulässt, dass sie als Privatleistungen erbracht werden.“

„Österreich kämpft bereits jetzt mit einem massiven Ärztemangel im Kassenbereich. Wenn man von den Kassenärztinnen und -ärzten nun auch noch erwartet, dass sie gratis arbeiten, wird man dieses Problem weiter verschärfen“, empört sich MR Dr. Dietmar Baumgartner, Vizepräsident der Ärztekammer für Niederösterreich und Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte, über den Vorschlag von ÖGK-Obmann Andreas Huss. „Wir Ärztinnen und Ärzte geben täglich unser Bestes für die Patientinnen und Patienten. Das Ansinnen, uns nun ohne Honorierung Leistungen erbringen zu lassen, zeigt einmal mehr die fehlende Wertschätzung gegenüber unserem Berufstand“, macht Reisner seinem Ärger Luft.

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11.12.2020

Dermatologe warnt vor falscher Händehygiene: Folgen für die Hautgesundheit im Corona-Winter nicht abzusehen

Dermatologe warnt vor falscher Händehygiene Dermatologe warnt vor falscher Händehygiene

„Der Corona-Winter kann sich auf die Hautgesundheit vieler schlagen, etwas Vergleichbares hat es noch nicht gegeben.“ Hierauf macht Dr. Werner Voss aufmerksam, Chefdermatologe der deutschen Dermatest GmbH. Denn Händehygiene sei nebenwirkungsanfällig: „Seife und Desinfektion greifen häufig nicht nur Keime, sondern auch die Haut an. Schon dadurch leidet ihre natürliche Schutzfunktion. Hinzu bläst nun außen die kalte Winterbrise, innen trockene Heizungsluft. Ist unsere Haut einmal spröde und rissig, haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Die Katze beißt sich gleichsam in den Schwanz.“

Achtsame Händehygiene

Was das aufgrund von Corona für die Gesellschaft bedeute, lasse sich gegenwärtig nicht abschätzen. Zur Achtsamkeit mahnt Dr. Voss auf jeden Fall: „Hautpflege muss dazugehören – entweder als integraler Produktbestandteil oder unmittelbar nachher.“ Zugleich räumt der Arzt mit einer weitverbreiteten Annahme auf: „Sich die Hände zu waschen, mag landläufig als die sanftere Methode gelten – verglichen zur Desinfektion. Hieb- und stichfest ist diese Meinung aus hautärztlicher Sicht jedoch nicht immer. Hochwertige Desinfektionsprodukte schließen Rückfetter und Feuchthaltemittel ein, sie schützen die Haut direkt bei jeder Anwendung.“

30 Sekunden Hautpflege

Praktischer Rat dazu kommt von einem Hersteller aus Österreich. Die Firma Hagleitner bietet seit 1971 Hygieneerzeugnisse für ein institutionelles Umfeld: Zu den Kunden zählen Hotels, Geschäfte, Schulen sowie Krankenhäuser. Kerstin Heine wirkt bei Hagleitner als Chemikerin, sie verantwortet den Desinfektionsbereich:

„30 Sekunden lang gründlich verreiben: Für die Händedesinfektion ist das eine Faustregel, so lang muss die Haut nass bleiben. Einerseits hat das Coronavirus nach 30 Sekunden keine Chance, andererseits kriegt die Haut dann auch genug Pflegestoffe. Hierauf wird nämlich oft vergessen: Um 30 Sekunden zu erreichen, braucht es angemessen Desinfektionsmittel. Ist zu wenig auf den Händen, entzieht ihnen der Alkohol Feuchtigkeit; ein Pflegeeffekt aber bleibt aus.“

Fachgutachten

Hagleitner hat von Dr. Werner Voss und der deutschen Dermatest GmbH Fachgutachten angefordert. Ein Händedesinfekt-Schaum erhielt dabei das „Fünf-Sterne-Gütesiegel“, es sichert größtmögliche Hautverträglichkeit zu. Ein Händedesinfekt-Gel brachte es auf das Prädikat „Very good“. Beide Erzeugnisse sind geprüft gegen Bakterien, Pilze und Viren. Demzufolge wirken sie auch anerkannt gegen das Coronavirus SARS-CoV-2.

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19.11.2020

Neues EuGH-Urteil bestätigt: CBD kein Suchtmittel

Der Europäische Gerichtshof hat heute ein richtungsweisendes Urteil zum freien Warenverkehr mit CBD gesprochen Der Europäische Gerichtshof hat heute ein richtungsweisendes Urteil zum freien Warenverkehr mit CBD gesprochen

Der Europäische Gerichtshof hat heute ein richtungsweisendes Urteil zum freien Warenverkehr mit CBD gesprochen: Im Zuge eines Verfahrens über die Vermarktung von CBD-Produkten stellte der Gerichtshof fest: „das in Rede stehende CBD kann nicht als „Suchtstoff“ angesehen werden.“ Weiter schreibt der EuGH in seiner diesbezüglichen Pressemeldung: „Nach dem gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse, der zu berücksichtigen ist, hat das in Rede stehende CBD, anders als Tetrahydrocannabinol (gemeinhin als THC bezeichnet), ein weiteres Cannabinoid des Hanfs, offenbar keine psychotropen Wirkungen oder schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.“

"„Nach diesem Urteil muss die EU-Kommission ihren Plan, natürliches CBD als Suchtmittel einzustufen, sofort lassen. Wenn sogar der europäische Gerichtshof feststellt, dass mit CBD „die Gesundheit und das Wohl der Menschheit“ geschützt wird, steht für uns einmal deutlicher fest: #CBDbleibt“", betont Martina Friedl, Geschäftsführerin der Plattform Zukunft Hanf Österreich.

„Mehr als 18.000 Menschen haben bereits die Online-Petition zum Erhalt von natürlichem CBD unterschrieben. Wir fordern daher von der Bundesregierung, auf diese Menschen und das neueste EuGH-Urteil zu hören und das Verbot von natürlichem CBD auf EU-Ebene zu stoppen und in Österreich für eine rechtliche Absicherung zu sorgen“, so Friedl abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Cannabis Pictures - 20160411_093402, CC BY 2.0
27.04.2021

"Es muss sexy werden, in die Pflege zu gehen"

"Kippt das System der Angehörigen-Pflege?" "Kippt das System der Angehörigen-Pflege?"

Im Rahmen der "Runde der Regionen" luden die Regionalmedien Austria (RMA) gemeinsam mit dem Magazin "Hausarzt" ExpertInnen zum ersten Teil einer zweiteiligen Diskussion zum Thema "Pflegenotstand" im neuen Medienhub am Wiener Hauptbahnhof ein. Die Gäste: Mag. Anna Parr, Generalsekretärin Caritas Österreich, Mag. Elisabeth Potzmann, Präsidentin Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV), Robert Pozdena, Geschäftsführer cura domo, Michael Buchner, MAS Alzheimerhilfe. Moderiert wurde die Runde von RMA-Chefredakteurin Mag. Maria Jelenko-Benedikt und "Hausarzt"-Chefredakteurin Mag. Karin Martin.

Fazit: Die Coronakrise hat die Schwächen unseres Pflege- und Betreuungssystems wie ein Brennglas vergrößert, darüber waren sich die Experten bei der vierten "Runde der Regionen" einig. Es braucht mehr Geld, Personal, Ausbildung und Unterstützung für pflegende Angehörige. Und: Will man den drohenden Pflegenotstand abwenden, müssen sich auch mehr Männer für den Beruf begeistern.

Immerhin acht von zehn Angehörigen arbeiten in der Pflege. Sie seien "in der Krise an die Belastungsgrenzen gekommen“, betonte Michael Buchner von der MAS Alzheimerhilfe. Bei den zu Pflegenden sei es häufig zu einer Vereinsamung gekommen. Für Betroffene habe es kaum Entlastungsangebote gegeben, weil alle Stellen ihre Programme nur sehr begrenzt anbieten konnten. „Wir sehen einen Mangel an Geld, an Personal und an Ausbildung“, so Buchner.

Wie durch ein Brennglas habe man die man die Probleme durch die Pandemie plötzlich noch deutlicher gesehen, verdeutlichte Caritas-Generalsekretärin Anna Parr. "Wir haben den enormen Betreuungswert, den diese Betreuerinnen übernehmen, wahrgenommen und auch unsere Abhängigkeit von ausländischen Kräften". Pflegende Angehörige seien in der erster Phase der Pandemie extrem belastet gewesen. Das bestätigten 78 Prozent im Rahmen einer Studie der Volkshilfe, 16 Prozent mussten ihre Erwerbsstunden reduzieren, um die Situation zu bewältigen, erläuterte Parr.

Häusliche Betreuung vs Pflege

Für Pozdena hat die Pandemie die 24-Stunden-Betreuung als wichtigen Baustein in der Pflege verdeutlicht: "Die 24-Stunden Betreuung ist jetzt in ein besserer Licht gerückt. In der Pandemie hat man gesehen, dass die Betreuung zu Hause natürlich auch das geringste Infektionsrisiko hatte", so Pozdena. Die 24-Stunden-Personen Betreuung unterliege gemäß der Gewerbeordnung dem Hausbetreuungsgesetz und dürfe gewisse Assistenzdiensleistungen machen, so Pozdena. "Wir brauchen dringend die Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Pflege und können die Pflege wiederum ressourcentechnisch entlasten". Ziel sei es, dass Menschen so lange wie möglich zu Hause leben können, bestätigte auch Parr. Das sei der Wunsch der Mehrheit. "Es ist ein Übergang, bis eine Pflegesituation entsteht", so Parr, die betonte, dass es eine Kooperation verschiedener Formen der Pflege brauche.

Gehalt für Angehörige? Kritisch

Die Hauptfinanzierung liege aber innerhalb der Familie, "das Land trägt die Kosten nicht im vollen Umfang", erklärte Potzmann. Ein Gehalt für pflegende Angehörige sieht sie kritisch, denn dadurch steige auch der Druck. Fast 100 Prozent der pflegenden Angehörigen geben aber auch finanzielle Belastungen an, so Potzmann. Das Thema müsse man also sehr wohl diskutieren.

Eine Versicherung des Bundes für pflegende Angehörige gebe es zwar, sie endet aber ab dem 60. Lebensjahr. Mehr als ein Drittel der pflegenden Angehörigen fallen in diese Altersgruppe 60 Plus, erklärte Potzmann, die eine Absicherung für diese Menschen über 60 Jahre hinaus befürwortet.

Pflege nicht auf Frauen "abwälzen"

Kritisch sieht Potzmann auch, dass man ab einer gewissen Pflegegeldstufe nicht verpflichtend professionelle Pflege in Anspruch nehmen muss. "Es ist mir zu wenig, das auf betreuende Angehörige und in der Regel dann Frauen abzuwälzen". Tatsächlich seien es zu 95 Prozent Frauen, die in der Pflege tätig sind. In der Familien liege die Last der Pflege meist auf ihnen.

"Wir brauchen laut einer Studie der Gesundheit Österreich bis 2030 75.000 ausgebildete Menschen am Arbeitsmarkt, um dem steigenden Bedarf bewältigen zu können", rechnete Parr vor. Sie denkt, dass es mehr Gespräche über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege brauche. "Ich glaube, dass wir Rollmodels brauchen, die darüber sprechen, dass es auch für Männer ein toller Beruf ist", so Parr. Zudem brauche es bundesweit kostenlose Ausbildungsstätten.

"Es ist fünf nach zwölf"

Für Parr braucht es einen flächendeckenden Ausbau der Angebote: Beratung, mobile Dienste, Tageszentren und Pflegeeinrichtungen. Langfristig sei eine Personaloffensive notwendig: "Es ist fünf nach zwölf", betonte die Generalsekretärin der Caritas. Der Rechnungshof habe letztes Jahr dazu einen Bericht veröffentlicht. "Derzeit ist das Verhältnis der Altersgruppe zwischen 50 und 65, die zu Pflegende betreuen könnten, vier zu eins. Im Jahr 2060 ist das Verhältnis eins zu eins". Auf das müsse man sich vorbereiten, so Parr, die einen Ausbau zeitlich flexibler Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige fordert, die auch finanziell leistbar sind.

Pozdena ist die Attraktivierung des Jobs ein Anliegen: "Es muss sexy sein in die Pflege zu gehen." So, wie man versuche, Frauen in technische Berufe zu bringen, müsse man Männer für die Pflege begeistern. "Es ist ein toller, dankbarer Job". Durch eine bessere Verzahnung zwischen Betreuung und Pflege könne man 24-Stunden Pfleger sowie Angehörige entlasten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.04.2021

E-Bike? Aber sicher! Zehn Tipps für den sicheren Einstieg in die elektrische Fahrradwelt

Zehn Tipps für den sicheren Einstieg in die elektrische Fahrradwelt Zehn Tipps für den sicheren Einstieg in die elektrische Fahrradwelt

Der Trend zum elektromotorisierten Fahrrad hält ungebremst an. Ob als E-Bike-Variante mit einer Geschwindigkeit von über 25 km/h oder als Pedelec mit einem Spitzentempo von maximal 25 km/h - die Verkaufszahlen steigen weiter.

Genutzt werden E-Bikes oder Pedelecs mittlerweile in vielen Bereichen - vom motorisierten Klapprad für die schnelle und unkomplizierte Mobilität etwa beim Campingausflug über Touring- und Trekkingbikes auf dem Arbeitsweg oder der Radtour bis hin zum E-Mountainbike für die Eroberung der heimischen Bergwelt. Allein im Jahr 2020 ist der Marktanteil von elektrisch angetrieben Fahrrädern in Deutschland um 23 Prozent gestiegen. Tendenz stark steigend.

"Dabei variieren Preise, Ausstattung und Qualität der angebotenen Modelle stark", weiß auch Jessica Birth, Customer Service Teamlead vom E-Bike-Spezialisten Leon Cycle, der mit Marken wie NCM allein 2020 rund 100.000 Elektrofahrräder weltweit verkauft hat. "Entsprechend groß ist die Unsicherheit bei vielen Käufern. Die meisten Fragen erhalten ich und das Verkaufsteam oftmals zum Bereich Sicherheit. Verständlich, denn für die meisten Kunden ist das E-Bike oder Pedelec ja absolutes Neuland."

Ihre ganz persönlichen Sicherheitstipps für E-Bike und Co. hat Birth an dieser Stelle zusammengefasst. Dabei wird schnell klar, dass die Unterschiede zum Fahrrad kleiner sind als angenommen.

1. Bremsweg beachten

Die meisten Pedelecs haben bereits wesentlich bessere Bremsen als klassische Fahrräder. Alle unsere NCM-Bikes sind mit modernen und hochwertigen Scheibenbremsen ausgestattet, die sehr gut dosierbar sind und fest zupacken können. Denken Sie trotzdem daran, dass der Bremsweg bei 25 km/h fast doppelt so lang ist wie auf einem normalen Fahrrad, das mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 15 km/h unterwegs ist. Denn die verbaute Technik macht die motorisierten Fahrräder schwerer - das wirkt sich auch auf den Bremsweg aus.

2. Hören Sie beim Kauf auf Ihr Bauchgefühl

Probieren Sie beim Kauf eines E-Bikes oder Pedelecs mehrere Modelle aus und wählen Sie das Fahrrad, auf dem Sie sich am sichersten fühlen. Bedenken Sie, dass ein sicheres Fahrgefühl auch etwas mit dem eigenen Körpergewicht bzw. der Körpergröße, der Radgröße sowie der Rahmengeometrie zu tun hat. Ideal ist es, wenn ein Hersteller gleich mehrere Modelle und Größen bereithält. Bei Leon Cycle haben wir eine Vielzahl von Modellen im Angebot - vom E-Faltrad mit 20-Zoll-Rädern und niedrigem Durchstieg bis zum voll geländetauglichen E-Mountainbike.

3. Schauen Sie auf die Ausstattung, nicht auf den Preis

Nicht der Preis eines E-Bikes oder Pedelecs ist für die Qualität und damit die Sicherheit entscheidend, sondern die Güte und das Zusammenspiel der verbauten Komponenten. Achten Sie darauf, dass Komponenten wie etwa Bremsen, Reifen, Bedienelemente oder Motoren von renommierten Herstellern kommen. Die bei Leon Cycle verkauften Pedelecs haben zum Beispiel hochwertige Tektro-Bremsen, ein Schaltwerk von Shimano oder Reifen von Schwalbe - Marken, die führend in ihren Bereichen sind. Dennoch sind unsere Pedelecs sehr preisgünstig mit Einstiegspreisen ab 979 Euro.

4. Achten Sie auf die Motorleistung

Pedelecs regeln bei 25 km/h automatisch ab, bis dahin unterstützt der Elektromotor. Beachten Sie, dass ein kraftvoller Motor für zusätzliche Sicherheit sorgt - zum Beispiel beim Start an der Ampel. Die Kraft eines Elektromotors, das sogenannte Drehmoment, erkennen Sie an der Angabe Nm - also Newtonmeter. Unsere Falträder London oder Paris haben einen starken Motor ab 40 Nm, unsere Trekkingräder Motoren mit 45 bis zu 80 Nm Drehmoment. Damit gehören sie in ihrer Klasse zu den topmotorisierten Pedelecs.

5. Tragen Sie immer einen Helm

Selbst wenn Helme für Pedelecs bis 25 km/h nicht vorgeschrieben sind, empfehlen wir klar einen Helm und gerade in der dunklen Jahreszeit eine entsprechende reflektierende Kleidung.

6. Schützen Sie sich gegen Diebstahl

Auch wenn der Fahrradklau in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist, werden Fahrräder auch in motorisierten Varianten immer noch recht häufig gestohlen. Lassen Sie Ihr E-Bike möglichst nicht unnötig lange an Orten stehen, die hohe Diebstahlsraten aufweisen - etwa Bahnhöfe, Schulen, Sport- und Freizeitstätten oder Einkaufscenter. Sichern Sie Ihr E-Bike mit einem stabilen Schloss und achten Sie darauf, dass der Gegenpart zum Schloss ebenso stabil ist. Das beste Schloss nützt nichts, wenn damit das Fahrrad an einen Maschendrahtzaun befestigt wird. Wenn es Ihnen möglich ist, entfernen Sie den E-Bike-Akku und bewahren Sie diesen separat auf. Das geht bei unseren NCM-Bikes innerhalb weniger Sekunden. Lassen Sie außerdem Ihr E-Bike von der Polizei registrieren und schließen Sie eine E-Bike-Versicherung ab.

7. Behalten Sie im Straßenverkehr den Überblick

Pedelecs, also E-Bikes unter 25 km/h, gehören am besten auf den Radweg, dürfen aber natürlich auch auf der Straße fahren. Gerade unbekannte Strecken halten dabei Unsicherheiten bereit, die zu möglichen Unfällen führen können. Radwege enden plötzlich, überraschend muss man an einer mehrspurigen Kreuzung abbiegen ... Gehen Sie bei neuen und unbekannten Strecken immer auf Nummer sicher, steigen Sie im Zweifelsfall lieber vom Rad und benutzen Sie etwa den Fußgängerüberweg.

8. Schauen Sie dahin, wohin Sie fahren wollen

Das klingt banal, aber der klare Blick in die Richtung, in die man fahren will, gibt eine enorme Sicherheit. Denn man fährt intuitiv dahin, wohin man schaut. Lassen Sie sich also auch von "Mitfahrern" nicht ablenken und schauen Sie unbedingt mit einer klaren Blickführung nach vorn.

9. Fahren Sie vorausschauend

Wer schneller unterwegs ist, der sollte entsprechend auch vorausschauender fahren. Haben Sie einparkende Autos im Blick und halten Sie Abstand zu Fahrertüren, die möglicherweise fahrlässig geöffnet werden könnten. Denken Sie daran: Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar Vorfahrt hatten, aber dennoch im Krankenhaus liegen. Passen Sie also Ihre Fahrweise auch den möglichen Fehlern der anderen Verkehrsteilnehmer an. Sollten an dieser Stelle Autofahrer mitlesen: Gewöhnen Sie sich an, die Fahrertür mit der rechten Hand zu öffnen. Dadurch drehen Sie den Oberkörper automatisch nach links und erkennen Radfahrer im sogenannten toten Winkel.

10. Achten Sie auf Profil und Straßenbelag

Schauen Sie sich den Straßenbelag auf Ihren Strecken an und wählen Sie Ihre Reifen entsprechend aus. Unsere NCM-Pedelecs sind bereits von Haus aus mit qualitativ hochwertigen Reifen des Branchenführers Schwalbe ausgerüstet. Checken Sie gerade beim Gebrauchtkauf von Pedelecs oder E-Bikes das Reifenprofil. Es gilt eine vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von einem Millimeter. Wer viel auf Schotter oder im Gelände unterwegs ist, benötigt auf jeden Fall ein tieferes Profil als klassische Straßenfahrer. Aber auch urbane Strecken haben ihre Tücken. Achten Sie zum Beispiel auf Straßenbahnschienen und kreuzen Sie diese in einem möglichst stumpfen Winkel. Und: Seien Sie vorsichtig bei nassem Kopfsteinpflaster oder Bitumen - gerade im Bremsfall sind diese Beläge extrem rutschig. Auch hier gilt: Wer rechtzeitig absteigt, um der Gefahr aus dem Weg zu gehen, bricht sich keinen Zacken aus der Krone.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Leon Cycle
01.03.2021

Verabschiedung von Oberärztin Dr.in Monica Markstaller – Rückschau und Aussicht

OÄ Dr. med. Monica Markstaller OÄ Dr. med. Monica Markstaller

WIENER NEUSTADT / MÖDLING. Ab März widmet sich Dr.in med. Monica Markstaller, Oberärztin im Team der Augenabteilung des Landesklinikums Wr. Neustadt und Leiterin der Augentagesklinik Mödling, neuen Aufgaben.

„Nach fast neun Jahren als Ärztin an der Augenabteilung im Landesklinikum Wr. Neustadt, davon ein Jahr als Leiterin der dislozierten Tagesklinik für Augenheilkunde im Landesklinikum Mödling, freue ich mich, ab sofort ganz für meine Patientinnen und Patienten in meiner Funktion als Fachärztin in der Privatklinik Döbling da sein zu können!“, sagt Markstaller.

Unter der Leitung von Markstaller entwickelte sich die Augentagesklinik des Landesklinikums Wiener Neustadt am Standort Mödling zu einem wesentlichen Eckpfeiler spitzenmedizinischer ophtalmologischer Versorgung für geplante Augeneingriffe in der Thermenregion. Mit Eintreffen der Corona Pandemie in Österreich und den damit verbundenen Einschränkungen und Hürden des ersten Lockdowns war es OÄ Markstaller und ihrem Team dennoch über weite Strecken möglich, den Versorgungsauftrag aufrecht zu erhalten. Mit dem Abflachen des Höhepunktes der Pandemie übernimmt Markstaller nun die augenärztliche Versorgung in Wien.

Im Landesklinikum Wiener Neustadt und in der Augentagesklinik Mödling verabschiedet man die erfahrene Oberärztin schweren Herzens, denn „der kompetente Blick von Frau OÄ Dr.in Markstaller wird in unserem Team fehlen“, so Abteilungsvorstand der Augenabteilung Dr. Karl Nigl. „Ob es sich um die Diagnostik und Behandlungen von Augenerkrankungen oder speziell um die augenärztliche Notfallversorgung handelt, auf die Expertise von Monica Markstaller war immer im höchsten Maße Verlass!“

„Eine anerkannte Koryphäe auf dem Gebiet der Augenheilkunde zu verlieren hinterlässt immer eine Lücke“, stellt auch der ärztliche Direktor des Landesklinikums, Prof. Dr. Ojan Assadian fest. „Wir bleiben mit Frau OÄ Markstaller kollegial und freundschaftlich verbunden und wünschen ihr alles erdenklich Gute!“

Karriere

Der berufliche Werdegang von OÄ Dr. in med. Monica Markstaller liest sich wie das Paradebeispiel für das Erklimmen der Karriereleiter. 1969 in Cusco, Peru geboren, studiert sie ab 1987 Humanmedizin an der San Antonio Abad del Cusco-Universität wie auch an der Medical University of Crimea in der Ukraine. Ihre fachärztliche Ausbildung der Augenheilkunde absolviert Markstaller in Peru, Russland und in Mainz, Deutschland. 2003 legt sie die deutsche Facharztprüfung in Augenheilkunde ab und ist bald darauf nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz und Österreich anerkannte Fachärztin. In diesen Ländern hat Monica Markstaller in den letzten 18 Jahren auch praktiziert: unter anderem im Krankenhaus St. Marienwörth im deutschen Bad Kreuznach, in diversen Praxen in der Schweiz wie auch im Krankenhaus Hietzing in Wien.

Neben zahlreichen Fort- und Weiterbildungen hat sie 2010 cum laude an der Universitätsmedizin Mainz promoviert und bereits an Fachpublikationen mitgewirkt.

Privat ist Markstaller verheiratet und lebt in Wien.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Doris Z. / Foto: Fotocredit: Markstaller
04.02.2021

Warnung vor gefälschten COVID-19-Arzneimitteln und Impfungen

 Vor im Internet angebotenen Medikamenten zur Behandlung oder Vorbeugung von COVID-19 wird ausdrücklich gewarnt Vor im Internet angebotenen Medikamenten zur Behandlung oder Vorbeugung von COVID-19 wird ausdrücklich gewarnt

Vor im Internet angebotenen Medikamenten zur Behandlung oder Vorbeugung von COVID-19 wird ausdrücklich gewarnt. „Diese können nur gefälschte und niemals echte, geprüfte Medikamente sein. Denn die Arzneimittel, mit denen eine COVID-19-Erkrankung behandelt wird, werden ausnahmslos in den Krankenhäusern angewendet. Die Impfstoffe zur Vorbeugung einer COVID-19-Erkrankung wiederum sind nicht am freien Markt erhältlich, sondern werden strikt nur im Rahmen der nationalen Impfstrategie über öffentliche Stellen ausgegeben, und zwar an die in der Impfstrategie vorgesehenen Einrichtungen und nie an einzelne Privatpersonen“, erklärt Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG. Somit können diese Arzneimittel auch über keinen anderen Weg angeboten und verteilt werden. „Andernfalls sind es Fälschungen“, hält Herzog fest.

Es gibt Anzeichen, dass gefälschte COVID-19-Medikamente und Impfstoffe vermehrt im Internet auf Webseiten und auf Social Media Plattformen angeboten werden. Dazu Herzog: „Niemand sollte auf derartige Angebote reinfallen, auch wenn derzeit bei vielen der Wunsch nach einer Impfung sehr groß ist. Wer gefälschte Arzneimittel einnimmt, stellt seine Gesundheit und im Extremfall auch sein Leben aufs Spiel. Das gilt jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie und das gilt auch in Zukunft.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.11.2020

Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an

Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an

Apthekerinnen und Apotheker sind berechtigt, COVID-19-Antigen-Schnelltests durchzuführen. Aufgrund des großen Interesses der Bevölkerung bieten immer mehr spezialisierte Apotheken zwischen Bodensee und Neusiedlersee ihren Kunden diese Leistung an. Damit kommen die Apothekerinnen und Apotheker dem Wunsch der Menschen nach Information über ihren Infektionsstatus nach. Ab sofort ist eine täglich aktualisierte Liste von spezialisierten Apotheken, die COVID-19-Antigen-Schnelltests anbieten, auf der Website der Österreichischen Apothekerkammer unter www.apothekerkammer.at/sp/covid-19-antigentests-apothekenliste veröffentlicht.

Unabhängig von der einfachen Möglichkeit der COVID-19-Antigen-Schnelltests weist die Österreichische Apothekerkammer darauf hin, dass die Hygienemaßnahmen Abstand halten, Hände waschen und Mund-Nasenschutz tragen weiter absolute Priorität haben, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

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01.11.2020

Brot und Unverträglichkeit: Es liegt nicht immer an Gluten

Brot und Unverträglichkeit: Es liegt nicht immer an Gluten Brot und Unverträglichkeit: Es liegt nicht immer an Gluten

Wenn auf Brotgenuss Bauchschmerzen folgen, vermuten viele Gluten dahinter. Doch können die Symptome auch mit sogenannten FODMAPs im Brot zusammenhängen. Der Verein Land schafft Leben hat sich die gesundheitlichen Aspekte von Brot genau angeschaut und veröffentlicht heute alle Informationen auf seiner Webseite.

Man findet sie nicht auf der Zutatenliste bei Brot oder Gebäck, doch können sie zu Beschwerden führen: FODMAPs. Diese bezeichnen bestimmte Kohlenhydrate und Zuckeralkohole. Neben Brot und Gebäck kommen sie auch in bestimmten Früchten und Gemüsesorten vor. Typische FODMAPs-Vertreter im Brot sind etwa Fruktane aus dem Weizen- oder Roggenkorn. Wer einen sensiblen Darm hat, reagiert auf sie mit Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall. Hinter den Symptomen vermuten Betroffene aber oft einen anderen Hintergrund: den Weizenkleber Gluten. Denn wer Gluten nicht gut verträgt, reagiert oft ebenfalls mit Bauchschmerzen. Aus diesem Grund meiden einige Menschen Gluten, obwohl sie eigentlich auf die FODMAPs im Brot reagieren. Diese Unverträglichkeit geht oft mit dem sogenannten Reizdarmsyndrom einher, einer Darmkrankheit, von der Schätzungen zufolge 10 bis 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung betroffen sind. Für sie ist es das Beste, zu Brot mit einer traditionellen langen Teigführung zu greifen.

Lange Teigführung und ihre Wirkung auf FODMAPs

Typische Brotteige aus Weizen oder Roggen enthalten von Natur aus relativ große Mengen an FODMAPs. In der Brotherstellung kann dieser Anteil reduziert werden, indem der Hefe-Anteil (zum Beispiel in Form von Sauerteig) erhöht und der Teig länger geführt wird. Das bedeutet, dass der Teig über mehrere Stunden ruht. Die Hefe leistet in dieser Zeit ihren Teil der Arbeit: Sie verwendet die FODMAPs als Nahrung und baut diese ab. Je länger der Teig also ruht, desto mehr FODMAPs kann die Hefe abbauen. Auf diese Weise reduziert sich der Anteil an FODMAPs so weit, dass das Brot bekömmlicher wird.

Weitere positive Aspekte der langen Teigführung

Auch für Menschen ohne Darmbeschwerden bietet eine lange Teigführung Vorteile: Da das Getreide im Teig mehr Zeit zum Quellen hat, ist das Brot nach dem Backen leichter verdaulich. Außerdem verbessert sich der Geschmack des Brotes, da sich mehr Aromen während der langen Teigruhe bilden. Daneben können auch Eisen und Zink aus dem Brot leichter vom Körper aufgenommen werden. Wer Brot lange lagern möchte, profitiert ebenfalls von einer langen Teigführung: Denn lang geführtes Brot bleibt länger frisch.

Keine Kennzeichnung der Teigführung

„Wer sich bewusst für Brot mit langer Teigführung entscheiden will, steht derzeit vor einer Herausforderung: Denn die Teigführung muss auf dem Brot nicht gekennzeichnet werden“, sagt Hannes Royer vom Verein Land schafft Leben. „Dasselbe gilt für die Herkunft der Rohstoffe und sogar für die Zutaten, wenn Brot oder Gebäck unverpackt angeboten werden. Es sollte heute selbstverständlich sein, dass alle relevanten Informationen auf allen unseren Lebensmitteln transparent ersichtlich sind“, ergänzt Hannes Royer.

Auf dem verpackten Brot lassen sich derzeit lediglich Hinweise finden: Ist „Sauerteig“ in der Zutatenliste angeführt, deutet dies auf eine längere Teigführung hin. Um jedoch nicht Rätselraten zu müssen, ist es das Beste, direkt in der Bäckerei oder beim Hersteller nachzufragen oder – wer über die nötige Zeit verfügt – selbst ein lang geführtes Brot zu backen.

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26.02.2021

Kostenlose Corona-Selbsttests in Apotheken

Das kostenlose Testangebot wird ab 1. März schrittweise mit Gratis-Selbsttest in Apotheken ausgebaut. Pro Person und Monat sollen bis zu fünf kostenlose Tests zur Verfügung stehen. Die Apotheken werden sukzessive mit Testkits beliefert, sodass im Idealfall in der ersten Woche in etwa 500.000 Menschen mit Selbsttests versorgt werden können.

„Die Abgabe der Gratis-Wohnzimmertests durch die Apotheken ist ein langfristig angelegtes Projekt. Die Apotheken werden laufend mit neuen Tests beliefert. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann daher davon ausgehen, ein Testkit zu bekommen – aber eben erst nach und nach“, erklärt Mag. pharm. Thoma Veitschegger, Präsident der Apothekerkammer Oberösterreich. „Ich bitte daher, nicht gleich am ersten Tag in die Apotheken zu stürmen, um die kostenlosen Selbsttests abzuholen. Mitte März werden schon wesentlich mehr Tests zur Verfügung stehen als zu Beginn der Aktion.“

Für die erste Woche werden rund drei Millionen Einzeltests an die Apotheken geliefert. Zeitlich und organisatorisch ist das sehr herausfordernd, da die Einzeltests von den Apotheken zu Fünf-Stück-Paketen mit erklärendem Informationsmaterial erst noch vorbereitet werden müssen, damit die Tests überhaupt an die Menschen weitergegeben werden können. „Die Apothekerinnen und Apotheker tun alles in ihrer Macht Stehende, damit so viele Wohnzimmertests wie möglich, so schnell wie möglich an die Bevölkerung ausgeteilt werden. Am liebsten würden wir jedem Kunden, der in eine Apotheke kommt, die gewünschten Wohnzimmertests übergeben. Aber wir können leider auch nur das verteilen, was wir rechtzeitig bekommen“, so Mag. pharm. Monika Aichberger, Vizepräsidentin der Apothekerkammer OÖ. Spätestens ab dem 15. März soll das Angebot flächendeckend in ganz Österreich verfügbar sein.

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01.04.2021

ÖsterreicherInnen sprechen sich für den Ankauf von Sputnik V aus

ÖsterreicherInnen sprechen sich für den Ankauf von Sputnik V aus ÖsterreicherInnen sprechen sich für den Ankauf von Sputnik V aus

Die Mehrheit der ÖsterreicherInnen steht dem Impfstoff Sputnik V positiv gegenüber. 69% der Bevölkerung sprechen sich für einen Ankauf von Sputnik V aus, um die Impfungen in Österreich zu beschleunigen. Männer und Ältere befürworten den Ankauf des Impfstoffs tendenziell stärker.

57% der Befragten können sich vorstellen, sich selbst mit Sputnik V impfen zu lassen. Auch in diesem Zusammenhang ist der Zuspruch unter Männern (64%) im Vergleich zu Frauen (50%) höher.

Studienautorin, Sabine Beinschab fasst die Ergebnisse folgendermaßen zusammen: ""Um so rasch wie möglich wieder zu einem normalen Leben zurückzukehren, wünscht man sich schnellere Impfungen. Ein zusätzlicher Impfstoff könnte einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Sputnik V wird daher von der Bevölkerung als Retter in der Not gesehen.""

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30.11.2020

Zu viele Widersprüche

Die Menschen sind bereit, die Maßnahmen gegen die Pandemie mitzutragen. Dazu muss die Politik aber Regeln präsentieren, die in unsere Lebensrealität passen. Die Menschen sind bereit, die Maßnahmen gegen die Pandemie mitzutragen. Dazu muss die Politik aber Regeln präsentieren, die in unsere Lebensrealität passen.

Es sind bewegte Zeiten. Zeiten, in denen die Menschen gewisse Widersprüche akzeptieren. Doch es gibt auch die Fälle, die für Unverständnis, Kopfschütteln und Zorn sorgen – und damit dem Kampf gegen die Pandemie schaden. Bei aller nötigen Rechtssicherheit: Ein Maß an Pragmatismus und Realitätsbewusstsein ist nötig.

Die gesperrte Langlaufloipe in Leutasch ist so ein Fall. Das Schneeband mit Spur inklusive strengen Zutrittssystems wird plötzlich als Sportstätte gesehen und ist als diese nicht erlaubt. Ein voller Skaterplatz mit etlichen Nutzern ist andererseits Individualsport und damit möglich, sofern die Abstände passen. Das mag den juristisch Interessierten erfreuen und die Fachleute trefflich diskutieren lassen. Otto Normalverbraucher bleibt einigermaßen verwirrt zurück. Dass es kein allumfassendes Corona-Handbuch gibt, ist klar. Doch dass sich Fachleute von Land und Bund über ihre eigenen Regeln im Paragraphendschungel verlieren, ist inakzeptabel. Aktuell ist man sich unsicher, ab wann eine geschlossene Skipiste für Pistentourengeher als Sportstätte zu werten und der Aufstieg der Sportler damit verboten ist. Doch Behörden müssen sich auch im Klaren sein, was ihre Regelung zur Folge hätte. In diesem Fall, dass viele Menschen ihre Skitour ins Gelände verlegen – was sie dürften. Ein Widerspruch. Speziell weil man im März doch Wintersportler gebeten hat, sich nicht in Gefahr zu begeben (um Retter und Gesundheitssystem zu entlasten) und von solchen Touren abzusehen.

Es braucht praktikable Spielregeln, klare Anweisungen, die in unsere Lebenswelt passen. Dann ist das Gros der Menschen bereit, die Corona-Maßnahmen mitzutragen. Mit zu vielen Widersprüchen bröckelt dieses Verständnis weiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Marco Witting
26.02.2021

Gefälschten Corona-Impfstoffe: Betrügerische Angebote an Regierungen auf der ganzen Welt

Die Apothekerkammer warnt vor dem Erwerb vermeintlicher Corona-Impfstoffe von privaten Anbietern oder über das Internet. „Bei derartigen Angeboten handelt es sich eindeutig um Fälschungen. Außerhalb der offiziellen Gesundheitseinrichtungen kursieren keine COVID-19-Impfstoffe“, erklärt Mag. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Das Thema Fälschungen bei Corona-Vakzinen besitzt aktuell große Brisanz, wie Podroschko weiter ausführt: „Weltweit haben Regierungen insgesamt 400 Millionen Dosen Impfstoffe angeboten bekommen, die nicht direkt von den Herstellern stammen. Vertreter der EU-Kommission haben diese Europol-Meldung bestätigt. Der Wert der Fake-Impfstoffe liegt bei rund drei Milliarden Euro.“ Internationale Ermittlungen laufen.

Podroschkos eindringlicher Appell an die Bevölkerung: „Gehen Sie auf keine persönlichen Verkaufsangebote ein und bestellen Sie keinen Corona-Impfstoff über das Internet. Corona-Impfungen werden aktuell nur an offiziellen, von den Bundesländern vorgesehenen Stellen durchgeführt.“ Es handle sich um den bisherigen Höhepunkt derartiger Betrugsversuche, berichtet der Apotheker weiter. Schon mit dem Beginn der Pandemie habe sich ein starker Anstieg von Betrugsversuchen mit geschmuggelten und gefälschten Arzneimitteln feststellen lassen.

Unsicherheit der Menschen erleichtert Kriminellen ihr Werk

Podroschko erklärt die Hintergründe dieser verwerflichen Geschäfte: „Die Menschen wollen möglichst rasch gegen Corona geimpft werden. Daher setzen kriminelle Banden gerade jetzt auf die Verunsicherung und das mangelnde Fachwissen vieler Personen. Die illegalen Händler versuchen neben Corona-Fake-Impfstoffen auch andere, gefälschte, wirkungslose und gesundheitsgefährdende Medikamente, geschmuggelte Schutzmasken sowie Antibiotika abzusetzen. Bei derartigen verbotenen Produkten gibt es keine Qualitäts- und Herkunftskontrolle. Die Kriminellen setzen damit die Gesundheit der Menschen aufs Spiel. Man muss bedenken: Im besten Fall ist ein gefälschtes Medikament für den Betroffenen wirkungslos, im schlimmsten Fall gesundheitsschädigend oder sogar tödlich. Darüber hinaus verursacht der illegale Medikamentenschmuggel volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe. Hier sind dringend die sichere Lieferkette der Apotheken und die fachkundige Beratung durch eine Apothekerin oder einen Apotheker gefragt.“

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23.03.2021

Spatenstich für den zukunftsweisenden Neubau des Pflege- und Betreuungszentrums Himberg

v.l. HR DI Josef Bichler, Geschäftsführer der Gesundheit Thermenregion GmbH Mag.(FH) Ludwig Gold, Direktorin Regina Haiderer, MBA, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Vorstand Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler und Bürgermeister Ing. Ernst Wendl v.l. HR DI Josef Bichler, Geschäftsführer der Gesundheit Thermenregion GmbH Mag.(FH) Ludwig Gold, Direktorin Regina Haiderer, MBA, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Vorstand Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler und Bürgermeister Ing. Ernst Wendl

Mit dem Neubau des Pflege- und Betreuungszentrums Himberg setzen das Land NÖ und die NÖ Landesgesundheitsagentur ein zukunftsweisendes bauliches Konzept, das die Pflege und Betreuung bestmöglich unterstützt, um. Auch in Sachen Ökologie zählt der Neubau zu den Vorreitern.

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Mag. Mag.(FH) Konrad Kogler, Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur und der Geschäftsführer der Gesundheit Thermenregion GmbH Mag.(FH) Ludwig Gold setzten gemeinsam mit Direktorin Regina Haiderer, MBA mit einem Spatenstich heute, den offiziellen Start für den Neubau des Pflege- und Betreuungszentrums Himberg.

„Die Sicherung der bestmöglichen Pflege und Betreuung ist uns in Niederösterreich ein besonderes Anliegen. Mit dem Neubau hier in Himberg setzen wir ein innovatives Projekt um, welches sowohl für die Bewohner als auch für die Mitarbeiter optimale Rahmenbedingungen sicherstellt. Es werden vorwiegend Einbettzimmer und einige Zweibettzimmer errichtet. Gesamt investiert das Land Niederösterreich 31,3 Millionen Euro in dieses zukunftsweisende Projekt“, so Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Im Herbst 2017 erfolgte der Startschuss für das Projekt mit einem EU-weiten Architektenwettbewerb, bei dem letztlich das Architekturbüro Mühlbacher Marschalek als Sieger hervorging.

„Vom derzeitigen Bestand bleibt nur der psychosoziale Wohnbereich bestehen, alles andere, Langzeitpflege, Küche und sämtlich Infrastruktur wird neu errichtet. Im Moment verfügen wir am Standort über 134 Plätze – diese werden auf 174 Plätze aufgestockt. Der Bau wird in drei Bauetappen durchgeführt und Ende 2024 fertiggestellt sein,“ skizziert Vorstand Konrad Kogler.

Technisch und ökologisch ist der Neubau ein Vorzeigeprojekt. „Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage angebracht werden, die das Haus mitversorgt. Die Heizung erfolgt mit einer besonders ökonomischen Wärmepumpe auf Basis von Tiefen-Bohrungen. Auch eine E-Tankstelle wird errichtet“, so der Geschäftsführer der Gesundheit Thermenregion GmbH Mag.(FH) Ludwig Gold.

Hinsichtlich der Parksituation rund um das Pflege- und Betreuungszentrum wird der Neubau eine spürbare Entlastung bringen. „Es werden zukünftig am Gelände mehr Parkplätze errichtet und damit die Situation in der Siedlung entspannt“, so Direktorin Regina Haiderer. Stolz ist die Leiterin auch darauf, dass es gelungen ist, die Planung des Bau-Projektes so zu gestalten, dass während der Umsetzung des Bauprojektes der Vollbetrieb weiter sichergestellt ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Markus N. / Foto: Robert Herbst
02.11.2020

LK Neunkirchen: Ökostrom von der hauseigenen Photovoltaikanlage

v.l.: Ing. (FH) Martin Brix, Bereichsleitung Medizin- und Betriebstechnik, und Dipl. KH-Bw Johann Ungersböck, Kaufmännischer Direktor  v.l.: Ing. (FH) Martin Brix, Bereichsleitung Medizin- und Betriebstechnik, und Dipl. KH-Bw Johann Ungersböck, Kaufmännischer Direktor

NEUNKIRCHEN – Klimaschutz wird im Landesklinikum Neunkirchen großgeschrieben! Die Erweiterung der Photovoltaikanlage am Dach des Klinikums bedeutet einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung zur CO2-Reduktion.

„Im Land Niederösterreich decken wir seit dem Jahr 2015 den Strombedarf zu 100 Prozent aus Erneuerbarer Energie. Und gerade Photovoltaik wird bei der Energiewende künftig eine noch größere Rolle spielen. Daher wird Niederösterreich beim PV-Ausbau mit gutem Beispiel weiter vorangehen. Jedenfalls haben Dächer, Betriebshallen und andere schon bebaute Flächen beim Ausbau Priorität,“ betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

„Das Landesklinikum ist einer der größten Stromverbraucher Neunkirchens. Daher ist es uns, den für den Betrieb des Klinikums Verantwortlichen, ganz besonders wichtig, mit den vorhandenen Ressourcen möglichst nachhaltig umzugehen. Die große Dachfläche des Klinikums wurde für den Ausbau der Anlage optimal genutzt. So ist es uns möglich einen Teilbedarf an Strom durch selbst erzeugten „sauberen Strom“ abzudecken“, freut sich der Kaufmännische Direktor Dipl. KH-Bw Johann Ungersböck.

Bereits 2015 wurden im Zuge des Klinikneubaus 228 Module installiert und in Betrieb genommen. Nun wurde die Photovoltaikanlage um 226 Module erweitert. Die insgesamt 454 Photovoltaik-Paneele liefern ab sofort jährlich 110.000 Kilowattstunden Ökostrom, diese Menge entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 40 Haushalten. Die Gesamtanlagenleistung liegt bei 125 kWp, die jährliche CO2-Reduktion bei rund 64,24 Tonnen.

Über einen Bildschirm im Eingangsbereich des Klinikums kann die bildlich dargestellte Leistung der Photovoltaikanlage angesehen werden. Diese Visualisierung zeigt unter anderem wieviel Strom die Anlage pro Tag, pro Woche und pro Jahr erzeugt. Ebenso ist die Menge an eingespartem CO₂ ist abzulesen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Irmgard E. / Foto: Landesklinikum Neunkirchen

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