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Wirtschaft

12.06.2017

ALPLA erweitert Portfolio in den Vereinigten Staaten durch Zukauf

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt West Bend (Wisconsin), Produktionsstandort von Gehl Foods. /// ALPLA, a leading global provider of plastic packaging, has acquired the West Bend (Wisconsin), bottle manufacturing plant from Gehl Foods. ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt West Bend (Wisconsin), Produktionsstandort von Gehl Foods. /// ALPLA, a leading global provider of plastic packaging, has acquired the West Bend (Wisconsin), bottle manufacturing plant from Gehl Foods.

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt West Bend (US-Bundesstaat Wisconsin), Produktionsstandort für Flaschen von Gehl Foods.

Der Standort befindet sich rund 50 Kilometer nördlich von Milwaukee. Auf einer Produktionsfläche von rund 9.500 Quadratmetern stellt das Unternehmen 6-Schicht-Flaschen für die sterile Befüllung in der Lebensmittel- und Milchindustrie her.

ALPLA plant für den übernommenen Standort einen Ausbau der Produktionskapazitäten – sowohl mit Gehl Foods als auch mit neuen Kunden. Die aktuell eingesetzte Technologie ist EBM, bis Mitte 2018 soll diese um ISBM-Produktionsanlagen ergänzt werden. Die Übernahme ist Teil der Wachstumsstrategie von ALPLA und ermöglicht den Zugang zu einigen wichtigen Regionen innerhalb des nordamerikanischen Marktes.

Die Übernahme wurde am 1. Juni 2017 vollzogen. Über finanzielle Einzelheiten haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox:

Unternehmen: Gehl Foods West Bend Bottle Manufacturing Plant

Standort: West Bend, WI USA

Gründung: 2007

Mitarbeiter: 21

Geschäftsinhalt: Produktion von 6-Schicht-Flaschen für die Lebensmittel- und Milchindustrie

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
02.06.2017

i+R baut Hotel nahe Frankfurt

An der Ecke Kelsterbacherstraße/Karlstraße in Raunheim baut i+R Industrie- und Gewerbebau das „Holiday Inn Express Frankfurt Airport“. An der Ecke Kelsterbacherstraße/Karlstraße in Raunheim baut i+R Industrie- und Gewerbebau das „Holiday Inn Express Frankfurt Airport“.

Lauteracher Baufirma zieht Auftrag im Umfang von rund 8 Millionen Euro an Land

Lauterach/Raunheim, 2. Juni 2017 – Für die Berliner tristar-Hotelgruppe errichtet i+R Industrie- & Gewerbebau ein Hotel in Raunheim in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Frankfurt/Main. Das „Holiday Inn Express Frankfurt Airport“ mit 140 Zimmern soll im August 2018 übergeben werden.

Drei Kilometer Luftlinie vom Flughafen Frankfurt am Main entfernt, errichtet die Lauteracher i+R Industrie- und Gewerbebau im Auftrag der Berliner tristar-Hotelgruppe ein Hotel mit 140 Zimmern. An der Ecke Kelsterbacherstraße/Karlstraße in Raunheim entsteht das Stopover-Hotel „Holiday Inn Express Frankfurt Airport“.

In den fünf Obergeschossen sind 140 Zimmer mit je 18 Quadratmetern untergebracht. Pro Stockwerk wird ein Zimmer behindertengerecht ausgeführt.

Effizient bauen mit vorgefertigten Elementen

Die i+R Industrie- und Gewerbebau tritt bei diesem Auftrag im Umfang von 8 Millionen Euro als Generalunternehmer auf. Baustart war Mitte Mai. Die schlüsselfertige Übergabe des neuen Hotels ist schon für August 2018 geplant.

Die schnelle Umsetzung ist unter anderem dem hohen Vorfertigungsgrad zu verdanken: Fertigteilwände kommen zum Einsatz, Bäder werden fixfertig angeliefert. Das spart Zeit und Geld. i+R-Projektleiter Stefan Krebs: „Die effiziente Abwicklung ist nur durch die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen möglich. So konnten wir komplexe Herausforderungen meistern und beispielsweise das Aufziehen der Wände und den Einbau der Bäder mit dem Rohbauunternehmen gut koordinieren.“

Über i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. Die Sparte Energie- & Gebäudetechnik der i+R energie übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.de

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Stefan Krebs, Telefon 0049/151/54711346, Mail s.krebs@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie & Gewerbebau GmbH
23.02.2017

drexel und weiss: Schullüftungsgerät aeroschool leistungsfähiger und energiesparender

Der neue aeroschool 600 sorgt in Schulklassen für frische Luft. Er liefert mehr Leistung bei besonders niedrigem Energieverbrauch. Der neue aeroschool 600 sorgt in Schulklassen für frische Luft. Er liefert mehr Leistung bei besonders niedrigem Energieverbrauch.

Flexible Regelung – Vernetzung und zentrale Steuerung möglich – kompakt und besonders leise

Wolfurt, 23. Februar 2017 – Mehr Leistung bei noch weniger Energieverbrauch: Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss hat eine neue Version seines Lüftungsgeräts aeroschool speziell für Schulklassen entwickelt. Das kompakte Gerät arbeitet beinahe lautlos. Es lässt sich über Sensoren steuern und zentral in die Haustechnik einbinden. Erstmals präsentiert drexel und weiss das Schullüftungsgerät aeroschool 600 im März bei der Energiesparmesse in Wels und der ISH Frankfurt.

In Schulklassen herrscht oft im wahrsten Sinn des Wortes dicke Luft. Auch wenn Schüler und Lehrer in den Pausen regelmäßig lüften, liegt die mittlere CO2-Konzentration meist bei 2000 bis 3000 ppm. Das ist das Doppelte bis Dreifache des empfohlenen Wertes. Die logische Folge: Die Konzentration lässt massiv nach. Selbst gesundheitsgefährdende CO2-Konzentrationen von 6700 ppm wurden in Schulklassen schon gemessen.

In den vergangenen zehn Jahren rüstete der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss eine Vielzahl an Schulen in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit seinem Lüftungsgerät aeroschool aus. Die Erfahrungen ließ das Unternehmen in die neue Version des Geräts einfließen, die es bei der Energiesparmesse Wels (1. bis 5. März) und auf der ISH Frankfurt (14. bis 18. März) erstmals vorstellt.

Steuerung ganz nach Bedarf

Der neue aeroschool 600 liefert bis zu 850 Kubikmeter Frischluft pro Stunde. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch deutlich. Eine innovative Umluftschaltung hält nun die Anlage frostfrei. Das reduziert die elektrische Anschlussleistung für die Geräte und damit die Betriebskosten deutlich. Die Umluftschaltung ersetzt die elektrische Frostfreihaltung mit 2400 Watt Leistung. Bei sehr tiefen Außentemperaturen wärmt eine elektrische Nachheizung mit 400 Watt die Zuluft im aeroschool 600.

Regeln lässt sich das Gerät ganz nach den Bedürfnissen vor Ort. „Die Geräte werden typischerweise dezentral mit einem CO2-Sensor gesteuert“, schildert Gordon Bilgeri, Entwicklungsleiter von drexel und weiss. „Sie lassen sich aber auch vernetzen und in die Haustechnik einbinden. Dann steuert der Hauswart alle Geräte seiner Schule bequem über eine zentrale Steuerungseinheit.“

Wie bisher arbeitet der aeroschool 600 beinahe lautlos – für Schulen ein wesentliches Kriterium. Auch die kompakten Maße hat drexel und weiss beibehalten: So kann das Gerät gut in Möbel integriert werden. Ein Fassaden-Anschlusselement für die Wanddurchführung und die Außenfassade bietet das Unternehmen künftig als Zubehör an.

Zwei Großaufträge

In zwei großen Schulen in Bayern und in der Schweiz mit 90 beziehungsweise 100 Klassen hat drexel und weiss bereits die ersten Geräte der neuen Generation installiert. „Die Verbrauchswerte sind ebenso positiv wie die Rückmeldungen von Lehrern, Schülern und Hauswarten“, freut sich drexel-und-weiss-Geschäftsführer Josias Gasser. Er ist überzeugt: „Mit dem neuen aeroschool 600 werden wir unserer Vorreiterrolle gerecht.“

Information: www.drexel-weiss.at

Über drexel und weiss

Die drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH ist ein mittelständischer Anbieter zeitgemäßer Gebäudetechnik für energieeffiziente Gebäude. Durchdachte Systemlösungen für Heizung, Lüftung, Warmwasser und Kühlung sorgen für hohen Komfort, gesundes Raumklima und wirtschaftlichen Betrieb im Ein- und Mehrfamilienhaus, in Schulen und Gewerbebauten.

Die 45 Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Wolfurt (Vorarlberg/Österreich) eine breite Palette an Lüftungs- und Kompaktgeräten. Firmengründer Christof Drexel und Bernhard Rauter sind an der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH beteiligt. Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist seit 2013 die Josias Gasser Baumaterialien AG.

Die Gasser Baumaterialien AG mit Sitz in Chur (CH) ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 126 MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Philipp Stefaner, Telefon 0043/5574/47895-0, Mail p.stefaner@drexel-weiss.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: drexel und weiss
13.01.2017

Lindau-Reutin: Cofely-Areal wird Vier-Linden-Quartier

Das Vier-Linden-Quartier als Modell: Siegerentwurf der Lindauer ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB aus Sicht vom Lindaupark. Das Vier-Linden-Quartier als Modell: Siegerentwurf der Lindauer ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB aus Sicht vom Lindaupark.

i+R präsentiert Wettbewerbskonzepte für hochwertigen, bezahlbaren Wohnraum

Lindau, 12. Januar 2017 – Am Donnerstag wurden die Pläne zur Nachnutzung des ehemaligen Fabrikareals an der Kemptener Straße erstmals öffentlich vorgestellt. Der Siegerentwurf der Lindauer ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB sieht ein Quartier mit 14 individuellen Gebäuden in drei Wohnhöfen vor. Alle eingereichten Entwürfe des von der i+R Dietrich Wohnbau GmbH ausgelobten städtebaulichen Wettbewerbs können Interessierte an den nächsten zwei Wochenenden besichtigen.

Wo heute noch bauliche Reste den ehemaligen Industriestandort bezeugen, entsteht in den kommenden Jahren ein hochwertiges Wohnareal – das Vier-Linden-Quartier. So lautet der Name des Großprojekts auf dem 33.000 Quadratmeter großen Gelände der früheren Cofely-Fabrik an der Kemptener Straße. Am Donnerstag stellte der Projektentwickler und Bauträger i+R Dietrich Wohnbau gemeinsam mit der Stadt Lindau und Juroren des städtebaulichen Wettbewerbs die Bebauungsvorschläge öffentlich vor.

„Das ehemalige Cofely-Areal ist neben der Hinteren Insel und den nahegelegenen Bahnflächen in Reutin eine der städtebaulich interessantesten und wichtigsten Flächen in Lindau, die in den nächsten Jahren beplant und bebaut werden sollen“, betonte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker beim Pressegespräch anlässlich der Ausstellungseröffnung. i+R Geschäftsführer Alexander Stuchly ergänzte: „Wir wollten das Projekt von Anfang an gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt Lindau entwickeln. Nur so können wir die geforderte hohe Qualität für das neue Quartier erreichen.“

Wettbewerb für optimale Lösung

Im Dezember 2014 hatte der Lindauer Bauträger i+R Dietrich Wohnbau das Grundstück vom früheren Eigentümer ENGIE Refrigeration (ehemals Cofely Refrigeration) erworben. Im Jahr darauf, im November 2015, wurde das im Auftrag der Stadt Lindau entwickelte Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) beschlossen.

Um eine bestmögliche Lösung zur Nachnutzung des ehemaligen Cofely-Areals zu finden, initiierte i+R Dietrich Wohnbau im Frühjahr 2016 einen städtebaulichen Wettbewerb. Von neun geladenen nahmen acht internationale Architekturbüros daran teil. Aus dem Prüfverfahren im Herbst 2016 ging schließlich die Lindauer ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB einstimmig als Sieger hervor. „Ich freue mich, dass der Siegerentwurf diesmal von einem Lindauer Architekturbüro stammt. Das heißt, die Sieger wissen um die vielen Besonderheiten hier in Lindau“, ist sich Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker sicher.

Qualitätsvolles Wohnquartier

Laut Jury besticht das Siegerprojekt durch seine klare Gliederung in drei Wohnhöfe um einen zentralen Quartiersplatz. 14 individuell proportionierte, drei- bis maximal achtgeschossige Wohnhäuser lassen eine flexible Weiterentwicklung zu unterschiedlichen Wohnungsgrößen zu. Vorgesehen sind Eigentums- und Mietwohnungen, Gewerbeflächen und eine Kinderbetreuungseinrichtung.

„Insgesamt stellt die vorgelegte Arbeit eine gelungene und ausgewogene Basis dar und weist ein hohes Potenzial zur Weiterentwicklung zu einem qualitätsvollen neuen Wohnquartier auf“, fasste Werner Binotto, Juryvorsitzender des Wettbewerbs, zusammen. Die Architekten über ihren Entwurf: „Wichtig ist uns die städtebauliche Einbindung des Areals. Plätze, Wege, Blickachsen und die gestaffelte Höhenentwicklung der Bebauung entwickeln sich aus den bestehenden Nachbarschaften und bilden attraktive, grüne Quartiere.“

Hochwertiger Freiraum

Zur Kemptener Straße hin sichert die viergeschossige Randbebauung eine ruhige Wohnnutzung im Innenbereich. In Richtung des Lindauparks werden vier ost-westorientierte Baukörper auf einem durchgängigen gewerblichen Sockel angeordnet, der das Quartier vom Einkaufszentrum abgrenzt. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt im nördlichen Bereich der Kemptener Straße mit einer Ringerschließung, die alle Wohnhöfe erfasst. Besuchern stehen oberirdisch Stellplätze zur Verfügung, die in die Freiraumgestaltung integriert sind.

Alle Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über einen privaten Gartenanteil. Die Freiflächen sind als halböffentliche, auto- und barrierefreie Zonen konzipiert. Parallel zur Kemptener Straße verläuft ein Fuß- und Radweg. Die Bebauung ist deutlich vom Grüngürtel abgerückt, mit Verbindung zum Naherholungsgebiet Grünzug Ach.

Öffentliche Ausstellung

Gelegenheit, die Wettbewerbsergebnisse zu begutachten, gibt es dieses und kommendes Wochenende im ehemaligen Verwaltungsgebäude der früheren Cofely-Fabrik in der Kemptener Straße 11. Neben dem Siegerprojekt zeigt i+R Dietrich Wohnbau alle Wettbewerbseinreichungen inklusive Modellen und erläuterten Plänen.

www.dietrich-wohnbau.de

Fact-Box: Vier-Linden-Quartier (ehemaliges Cofely-Fabrikgelände)

Ausstellung

Präsentation aller Einreichungen mit Modell und Plänen inklusive Siegerentwurf

Fabrikgebäude Cofely (im ehemaligen Verwaltungsgebäude), Kemptener Straße 11, Lindau

Öffnungszeiten:

Freitag, 13.1.2017, von 14 bis 18 Uhr

Samstag, 14.1.2017, von 10 bis 14 Uhr

Samstag, 21.1. und Sonntag, 22.1.2017, jeweils von 10 bis 14 Uhr

Fakten

Grundstücksfläche: 33.000 Quadratmeter in zentraler Lage

Eigentümer, Wettbewerbsinitiator, Projektenwickler, Bauträger: i+R Dietrich Wohnbau GmbH

Frühere Nutzung: ENGIE Refrigeration GmbH (ehemals Cofely-Refrigeration)

Erwerb des Grundstücks: Dezember 2014

Entwicklung Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Lindau: Herbst 2015

Auslobung des städtebaulichen Wettbewerbs durch i+R Dietrich Wohnbau: April 2016

Jurierung der acht Einreichungen: September 2016

Siegerentwurf: ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB, Lindau

Konzept: 14 Gebäude unterschiedlicher Höhe (drei- bis achtgeschossig) in drei Wohnhöfen um einen zentralen Quartiersplatz, Tiefgarage, oberirdisch autofrei, hochwertiges Freiraumkonzept mit Grünflächen, Gärten und Spielplatz, Anbindung Grünzug Ach

Nutzung: bezahlbarer Wohnraum mit Eigentums- und Mietwohnungen, Gewerbeflächen, Kinderbetreuungseinrichtung.

Rückfragehinweis für Journalisten:

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon +43/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

i+R Dietrich Wohnbau GmbH, Tamara Bierer, Telefon +49/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Dietrich Wohnbau
23.05.2017

Tomaselli Gabriel als erstes Vorarlberger Bauunternehmen vollständig mit Ökostrom

Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg. Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg.

Nenzinger Betrieb spart damit jährlich 80 Tonnen CO2 – Auszeichnung für Elektroauto-Flotte

Tomaselli Gabriel ist das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seine Baustellen Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern einsetzt. Damit werden jährlich 80 Tonnen CO2 eingespart. Für die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos wurde das Unternehmen vom Lebensministerium als klimaaktiv-Partner ausgezeichnet.

Seit Jänner bezieht die Tomaselli Gabriel Bau GmbH in Nenzing ausschließlich Vorarlberger Ökostrom aus Fotovoltaik, Kleinwasserkraft und Bioenergieanlagen und ist damit „das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seinen Baustellen heimischen Vorarlberger Ökostrom einsetzt. Wir freuen uns, dass Tomaselli Gabriel Bau konsequenter Vorreiter ist“, sagt Karl Dörler, Geschäftsführer der VKW-Ökostrom GmbH. Im Vergleich zum europäischen Strommix spart das Bauunternehmen nach Angaben der VKW jährlich 80 Tonnen CO2 ein.

Auszeichnung für Elektroflotte

Im März wurde Tomaselli Gabriel Bau von Umweltminister Andrä Rupprechter zudem als „klimaaktiv Mobil Projektpartner“ ausgezeichnet. Damit würdigte das Ministerium die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos im Vorjahr. Seither legten die Elektroautos bereits mehrere Hunderttausend Kilometer zurück. Die Energie hierfür kommt ebenfalls vollständig aus Vorarlberger Ökostrom. Anfang Juni ist das Energieinstitut im Rahmen der Aktion „Live im Betrieb“ in Nenzing zu Gast. Die Besucher informieren sich aus erster Hand über die praktischen Erfahrungen mit der E-Flotte.

Das Engagement von Tomaselli Gabriel Bau im Bereich Ökologie ist ein nachhaltiges: „Seit über zehn Jahren sind wir Ökoprofit-Unternehmen und haben uns gerade der Re-Zertifizierung unterzogen“, erklärt Geschäftsführer Philipp Tomaselli.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit rund 200 Mitarbeiter, 18 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
17.01.2017

Weiterbildungsplattform micelab:bodensee geht in die Praxis

Erstkontakt in zweierlei Hinsicht: Beim allerersten micelab:experts in Bregenz lernen die Teilnehmer einander kennen. Erstkontakt in zweierlei Hinsicht: Beim allerersten micelab:experts in Bregenz lernen die Teilnehmer einander kennen.

Erstes Lernmodul micelab:experts fand im Dezember in Bregenz statt

Bregenz, 16. Januar 2017 – Fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Bodenseeregion trafen sich an drei Tagen im Dezember zum ersten micelab:experts. Anhand der hypothetischen Aufgabe einen Traumkongress zu kreieren, testeten sie eine breite Palette verschiedener Kommunikationsmethoden und innovativer Formate. Die neuen Erfahrungen geben die Experten in ihren Veranstaltungshäusern an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter.

Nach dem erfolgreichen Start im Herbst ging die Weiterbildungsplattform micelab:bodensee im Dezember in die nächste Runde: Fünfzig Praktiker aus der Veranstaltungs- und Tourismusbranche nahmen im Festspielhaus Bregenz am ersten Lernmodul, dem micelab:experts, teil. „experts“ deshalb, „weil jeder Teilnehmer in seinem Bereich – vom Veranstaltungsmanager über Techniker bis zum Caterer – Experte ist und zum Gelingen eines Kongresses beiträgt“, so die Maxime der Veranstalter von den Netzwerken Bodensee Meeting und der kongress tanzt.

Aufgabe des ersten Tages war, einen Traumkongress zu entwerfen. Dazu setzten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen intensiv mit der Zielklärung auseinander. Warum dies so wichtig ist, vermittelte Veranstaltungsdramaturgin und Kuratorin Tina Gadow: „Auch wenn die Beteiligten glauben, sich zu verstehen, existieren in den Köpfen oft unterschiedliche Bilder.“

Methodisches Fragen hilft, Missverständnisse auszuräumen und zu einem gemeinsam definierten Ziel zu gelangen. So übten die Teilnehmenden etwa in einem Rollenspiel, zirkulär zu fragen: „Was erzählt ein Teilnehmer nach der Veranstaltung begeistert einem Freund?“ Oder lösungsorientiert: „Welches Problem soll die Veranstaltung helfen zu lösen?“

Scheiter heiter

Am zweiten Tag ging die Gruppe der Frage nach, welche Rolle Angst und Vertrauen bei Veranstaltungen spielen – und zwar ganz praktisch. Gast-Coach Roberto Hirche führte die Teilnehmer dazu in die Prinzipien des Improvisationstheaters ein.

Rasch wurde klar: Fast jeder hat Angst zu versagen. Das kann auch passieren, wenn man als Veranstalter Neues ausprobiert. Frei nach dem Motto „Scheiter heiter“ sammelten die Teilnehmer Mut und Vertrauen, auch Fehler zu akzeptieren und diese als Grundlage für neue Ideen heranzunehmen.

Mit Ängsten konfrontiert sind mitunter auch Teilnehmer eines Open Space. Etwa: Man hat ein Thema und keiner kommt. Oder: Der besuchte Workshop ist nicht der richtige. Ein Open Space ist nach bestimmten Prinzipien organisiert, die der Zusammenarbeit eine neue Grundlage geben. Sie helfen, Gewohntes loszulassen und anzunehmen, was ist. „So lädt ‚das Gesetz der zwei Füße‘ ein, einen Workshop zu verlassen und dort hinzugehen, wo es einen gerade hinzieht und man mehr beitragen und mitnehmen kann“, erläuterte Tina Gadow. „Gemeinhin gilt das als unhöflich. Im Open Space ist es das explizit nicht, denn hier darf jeder tun, was für ihn selbst in dem Moment am sinnvollsten ist, oder wo der gegenseitige Nutzen größer ist.“ Dieses Vertrauen in die Teilnehmer, das dem Open Space als Haltung zugrunde liegt, schafft wiederum Vertrauen untereinander.

Formate kennenlernen

Neben Open Space probierten die fünfzig „Experten“ auch die Präsentationstechnik Pecha Kucha, die kommunikativen Murmelrunden, Geh-Spräche und die Diskussionsform Fish Bowl aus. „Es hat Spaß gemacht, verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen“, meldeten viele Teilnehmer zurück. Auch der Austausch unter Branchenkollegen und Netzwerken ist beim ersten micelab:experts in Bregenz gut angekommen.

Neben vielen neuen Erfahrungen nahmen die Teilnehmenden eine „Hausaufgabe“ mit: Als Teil des micelab:experts sollen sie das Gelernte im eigenen Betrieb anwenden, etwa in internen Workshops mit Kolleginnen und Kollegen. „So agieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Multiplikatoren für eine innovative Kongresskultur“, ist Kurator Michael Gleich überzeugt.

Auf Basis der Rückmeldungen und Evaluierungen des Prototyps entwickeln die Kuratoren das Modul micelab:experts nun weiter. Der nächste experts findet im Frühjahr statt. Termin und Veranstaltungsort werden demnächst auf der Homepage www.micelab-bodensee.com bekanntgegeben.

Über micelab:bodensee

micelab:bodensee ist die erste Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von den Netzwerken Bodensee Meeting und der kongress tanzt entwickelt und startete im Oktober 2016. micelab:bodensee umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Alle Module des micelab:bodensee haben einen erkundenden Charakter eines Labors. Beim Modul micelab:explorer liegt der Fokus auf der Forschung mit Impulsgebern aus unterschiedlichen Disziplinen. Es ist als Ideenschmiede angelegt. micelab:experts und micelab:experience richten sich an die Praktiker der MICE-Branche, also an Mitarbeiter aller Gewerke in Veranstaltungshäusern, Eventagenturen, Kulturinstitutionen und Marketingverantwortliche von Wirtschaftsbetrieben. Die Plattform ist ein EU-gefördertes Interreg V-Projekt. Als Kuratoren zeichnen die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und der Journalist Michael Gleich vom Netzwerk der kongress tanzt verantwortlich.

Infos unter www.micelab-bodensee.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee Meeting, Stefanie Thurner, 0041/7122737-32, stefanie.thurner@st.gallen-bodensee.ch

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: micelab:bodensee/Anja Köhler
23.05.2017

i+R bringt Wünsche Jugendlicher unter ein Dach

Im Frühjahr 2017 stellte i+R das Jugendhaus Biberach nach den Wünschen der jüngsten Einwohner der Stadt fertig. Im Frühjahr 2017 stellte i+R das Jugendhaus Biberach nach den Wünschen der jüngsten Einwohner der Stadt fertig.

Biberacher Jugendhaus erfüllt höchste architektonische, bauliche und funktionelle Ansprüche

Ob Theater, Party oder angeregte Diskussionsrunden: Im kürzlich eröffneten Jugendhaus Biberach ist alles zur selben Zeit möglich. Der innerhalb eines Jahres von der Lindauer i+R Industrie- & Gewerbebau errichtete Bau bringt besondere Anforderungen an Statik und Technik sowie eine ungewöhnliche Architektur unter einen Hut. Das Haus wird von den Jugendlichen bereits belebt.

Zwanzig Jahre Planung und Abwägung hinsichtlich Funktion, Optik und Kosten gingen dem Bau des Jugendhauses Biberach voraus. Im Oktober 2015 war es soweit: Nach Ausschreibung der Stadt erhielt der Lindauer Generalunternehmer i+R Industrie- & Gewerbebau den Zuschlag. Im März 2016 war Baustart. Seit diesem Frühjahr hat die Biberacher Jugend nun ihr „eigenes“ Haus.

Die Mehrfachbeauftragung entschied das Büro Christine Reck Architekten für sich. In einem einzigartigen Beteiligungsverfahren konnten die jungen Einwohner ihre Wünsche kundtun – sowohl „analog“ als auch über die dafür eigens eingerichtete Facebook-Gruppe. Rund 700 Jugendliche machten mit. Die Detailplanung führte der i+R Partner Peter Kies aus. Die Fachplanung übernahmen die i+R Sparten energie und Holzbau sowie die Partnerfirmen GMS (Fenster und Verglasung) und Wochner (Fassadenbau).

Gute Abstimmung bei Planung und Bau

„Es ist ein sehr komplexes Projekt. Die exakte Vorbereitung war das Um und Auf“, schildert i+R Projektleiter Simon Bickel. Nachvollziehen lässt sich dies anhand architektonischer Eckdaten: Der massive Betonbau verfügt über einen schneckenförmigen Außenaufgang, der über eine begrünte Rampe auf das Dach führt. An höchster Stelle lädt eine „Fleezhöhle“ zum Verweilen ein. Rampe, Höhle und Dach sind aus Thermokiefer konstruiert. An der großflächigen Sichtbeton-Fassade haben sich bereits, wie geplant, junge Graffiti-Künstler verwirklicht.

„Die größte Herausforderung war für uns, Statik, Technik und Architektur abzustimmen – insbesondere an den Schnittstellen mehrerer Gewerke“, sagt Bickel. So bildet etwa die vorgehängte Fertigteilbetonfassade gleichzeitig die Brüstung. Die Fassade ist teilweise an der frei gespannten Hohlkörperdecke verankert. Aus wirtschaftlichen Gründen kamen auch Ortbeton- und Filigrandeckensysteme zum Einsatz.

Gleichzeitig laufende Veranstaltungen

Das Herz des Hauses ist der 4,5 Meter hohe und 12 Meter freigespannte Multifunktionsraum im Erdgeschoss. Dieser kann als Einheit genutzt oder in drei Räume getrennt werden. Mit der Multimediaanlage ist eine separate Beschallung möglich, die die Jugendlichen über mobile Endgeräte selbst steuern. Im schalldichten Haus können Events parallel ungestört ablaufen.

Im barrierefreien, dreigeschossigen Bau sind zudem eine Werkstätte, eine Theke, ein Foyer, ein Lagerraum sowie Büroräume für die Hausverwaltung und den Verein Jugend Aktiv untergebracht. „Nach vielen Jahren des Planens und manchmal auch Zweifelns sind wir heute zufrieden in ‚unserem‘ für alle offenen Jugendhaus aktiv“, sagt Wolf König, Leiter des Vereins Jugend Aktiv, der das Haus gemeinsam mit der Stadt Biberach betreibt.

Zufrieden ist auch die Stadt: „Zur Freude aller konnte i+R das Jugendhaus mit dem vereinbarten Budget und in einer absolut überzeugenden Qualität realisieren. Insgesamt konnten Einsparungen von über 350.000 Euro zu den im Vorfeld berechneten Kosten erzielt werden", merkt Bauherr-Vertreter Sascha Mildenberger an.

Energieeffizienter als ein Passivhaus

Sparsam ist auch der Betrieb des Gebäudes: Geheizt wird mit Fernwärme der Stadt, die Gebäudehülle ist thermisch optimiert. Zudem verfügt das Haus über eine Lüftung mit einer Leistung von 4000 Kubikmetern samt Wärmerückgewinnung. „Das Jugendhaus erreichte bei der Prüfung nach EnEV 2016 einen Luftdichtheitswert (n50) von 0,5 und damit einen besseren, als ihn die Energieverordnung für ein Passivhaus fordert“, verdeutlicht i+ R Projektleiter Simon Bickel.

Infos: www.ir-industrie-gewerbebau.de

Factbox: Jugendhaus Biberach

• Bauherr: Stadt Biberach

• Architektur: Christine Reck Architekten GmbH, Biberach

• Generalunternehmung: i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Lindau

• Bruttogeschoßfläche 1222 m2

• Baumaterial: 1000 m3 Beton, 95 Tonnen Stahl, 3700 m2 Verschalung, 300 m2 Rasen

• Dach auf 1500 kg/m Last ausgerichtet (gemäß Versammlungsstättenverordnung)

• Nutzfläche: 730 m2

• Baustart: März 2016

• Fertigstellung: April 2017

• Projektvolumen: rund 3,85 Millionen Euro

Über i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. Die Sparte Energie- & Gebäudetechnik der i+R energie übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

www.ir-industrie-gewerbebau.de

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Simon Bickel, Tel. 0043/5574/6888-2900, Mail s.bickel@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Simon Gallus
04.05.2017

Soziale Unternehmen Vorarlberg: Arbeit ist der Schlüssel zu einem selbstständigen Leben

VertreterInnen der Sozialen Unternehmen Vorarlberg und der Förderparter: Stefan Koch (Geschäftsführer Integra Vorarlberg), Helmut Johler (Leiter Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte), Bernhard Bereuter (Leiter AMS Vorarlberg), Benedicte Hämmerle (Verbandssprecherin), Harald Moosbrugger (Leiter Wirtschaftsabteilung Land Vorarlberg), Karoline Mätzler (Leiterin carla – ein Projekt der Caritas Vorarlberg) und Florian Kresser (Geschäftsführer AQUA Mühle Vorarlberg). VertreterInnen der Sozialen Unternehmen Vorarlberg und der Förderparter: Stefan Koch (Geschäftsführer Integra Vorarlberg), Helmut Johler (Leiter Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte), Bernhard Bereuter (Leiter AMS Vorarlberg), Benedicte Hämmerle (Verbandssprecherin), Harald Moosbrugger (Leiter Wirtschaftsabteilung Land Vorarlberg), Karoline Mätzler (Leiterin carla – ein Projekt der Caritas Vorarlberg) und Florian Kresser (Geschäftsführer AQUA Mühle Vorarlberg).

Zum Tag der Arbeitslosen betont das Netzwerk die Notwendigkeit des zweiten Arbeitsmarktes

In Vorarlberg sind knapp 2.900 Menschen langzeitarbeitslos. 600 davon sind vorübergehend bei den Sozialen Unternehmen Vorarlberg beschäftigt. Rund ein Drittel schafft den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt. Um mehr Betroffenen den Weg zurück ins Erwerbsleben zu ermöglichen, seien zusätzliche Transitarbeitsplätze sowie dauerhafte Beschäftigungsmöglichkeiten am zweiten Arbeitsmarkt dringend nötig, hieß es beim heutigen Pressegespräch der Sozialen Unternehmen Vorarlberg.

Mangelnde Qualifizierung, Alter, gesundheitliche Beeinträchtigung und persönliche Schicksalsschläge – Langzeitarbeitslosigkeit hat viele Ursachen. Seit mehr als zwanzig Jahren unterstützen die Sozialen Unternehmen Vorarlberg betroffene Menschen auf ihrem Weg zurück in die Arbeitswelt. „Arbeit zu haben, ist der Schlüssel zu einem selbstständigen Leben“, betonte die Verbandssprecherin Benedicte Hämmerle beim Pressegespräch bei Integra Vorarlberg in Schwarzach anlässlich des „Tags der Arbeitslosen“.

Die Sozialen Unternehmen Vorarlberg – AQUA Mühle Vorarlberg, die sozialen Unternehmen carla der Caritas Vorarlberg, die Dornbirner Jugendwerkstätten, Integra Vorarlberg und die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte – bieten Erwerbslosen ein befristetes Dienstverhältnis und begleiten sie sozialpädagogisch. Spezielle Qualifizierungsangebote helfen Betroffenen, ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wieder zu erlangen. Rund 600 Personen jährlich sind bei den Sozialen Unternehmen tätig. Ein Drittel schafft erfahrungsgemäß den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt, bei den Dornbirner Jugendwerkstätten ist es mehr als die Hälfte.

Je älter, desto geringer die Chancen

Den meisten Betroffenen fehlt die berufliche Qualifizierung, rund 40 Prozent sind gesundheitlich beeinträchtigt. Zwei Drittel sind Männer. Derzeit sind über 50 Prozent der Langzeitarbeitslosen über 50 Jahre alt. „Je älter die Menschen sind, umso geringer ist die Chance auf eine Wiederbeschäftigung“, erläuterte Benedicte Hämmerle.

Österreichweit hat sich der Anteil der über fünfzigjährigen Langzeitarbeitslosen zwischen 2012 bis 2016 verdreifacht. Die Situation soll sich durch die vom Sozialministerium lancierte Beschäftigungsaktion 20000 bessern. Ziel des Projekts ist es, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, um mehr Menschen in den regulären Arbeitsmarkt integrieren zu können.

Beschäftigungsaktion 20000

Bernhard Bereuter bestätigte, dass die Beschäftigungsaktion in Vorarlberg im Sommer 2017 im Bezirk Bregenz als Pilotregion starten wird. „Anfang 2018 wird sie auf alle Bezirke ausgerollt. Die Sozialen Unternehmen mit ihrer Erfahrung in der fachlichen und sozialpädagogischen Betreuung Langzeitarbeitsloser werden bei der Umsetzung eine wichtige Rolle spielen.“

Dauerhafte Arbeitsplätze

„Wir werden nicht umhin kommen, Modelle für dauerhafte Arbeitsplätze am erweiterten Arbeitsmarkt zu finden. Vor allem für Menschen, deren Chancen auf den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt durch Alter und gesundheitliche Beeinträchtigung nahezu aussichtslos sind“, empfiehlt Benedicte Hämmerle.

Von Vorteil wäre solch eine Arbeitsstelle etwa für Karin Wolf. Die 51-jährige Mutter von fünf Kindern ist seit vielen Jahren arbeitslos. Altersbedingt und durch ihre körperliche Beeinträchtigung – sie weist einen 40-prozentigen Behinderungsgrad auf – findet sie keinen Job. Derzeit ist sie Transitarbeitnehmerin bei Integra Vorarlberg. „Die Leistung, die der erste Arbeitsmarkt fordert, kann ich leider nicht erbringen. Deshalb freue ich mich über jeden Monat, den ich hier arbeiten kann“, erklärte Wolf, die gemeinsam mit drei weiteren Betroffenen am Pressegespräch teilnahm.

Vorteilhafte Branchen

Zum Leistungsspektrum der Betriebe gehören Verpackungsdienste, Postpartnerschaften, Recycling, Re-Use, Landschaftspflege, Digitalisierung von Archiven und vieles mehr. „Soziale Unternehmen sind in jenen Bereichen aktiv, die nach privatwirtschaftlichen Maßstäben kaum kostendeckend betrieben werden können.“ Die Sozialen Unternehmen sind nicht gewinnorientiert, müssen aber die Hälfte des Umsatzes selbst erwirtschaften. „Wir können damit einen niederschwelligen Einstieg in den Arbeitsmarkt bieten. Und zugleich Nischen bedienen, die für öffentliche Einrichtungen, aber auch für Wirtschaftsbetriebe interessant sind“, erklärte Benedicte Hämmerle.

Zahlreiche Unternehmen in Vorarlberg machen seit Jahren gute Erfahrungen mit der Arbeitsleistung von Beschäftigungsprojekten. Etwa die Offsetdruckerei Schwarzach, die seit Jahren Aufträge an die Sozialen Unternehmen vergibt. Geschäftsführer Eduard Fischer: „Für uns sind diese Betriebe mehr als Auftragserfüller. Sie halten Arbeitsplätze und damit Wertschöpfung im Land und leisten einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag.“

Integration von Flüchtlingen

Auch für die Integration bleibeberechtigter Flüchtlinge stellen die Beschäftigungsprojekte eine Plattform. Refugees@work wurde 2015 gestartet und heuer von AMS und Land Vorarlberg aufgestockt. Die Menschen erhalten während eines durchschnittlich achtmonatigen Dienstverhältnisses die Chance, sich für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

„Wir haben die Mittel für diese Initiative in diesem Jahr aufgestockt, weil sie – wie die Zahlen zeigen – ein effizienter Weg zur Integration in unserer Gesellschaft bedeuten“, bestätigt Harald Moosbrugger, Leiter der Wirtschaftsabteilung Land Vorarlberg. Insgesamt betragen die Förderungen der Sozialen Unternehmen Vorarlberg für das Jahr 2017 rund sieben Millionen Euro durch das AMS Vorarlberg und etwa 2,6 Millionen Euro durch das Land Vorarlberg (2016: 6,75 bzw. 2,2 Millionen Euro).

Info: www.sozialeunternehmen-vorarlberg.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Soziale Unternehmen Vorarlberg, Benedicte Hämmerle, Telefon 0043/664/9642299, Mail koordination@sozialeunternehmen-vorarlberg.at

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Soziale Unternehmen Vorarlberg/Helmut Kaesermann, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über Soziale Unternehmen Vorarlberg. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.
24.04.2017

Stadt Korneuburg erhält neue Autobahnabfahrt „Korneuburg-Donau“

Zusätzlich zu den beiden bestehenden Autobahn-Anschlussstellen „Korneuburg-Ost“ und „Korneuburg-West“ wird die Bezirkshauptstadt eine dritte Auf- und Abfahrt zur Donauufer-Autobahn A22 erhalten Zusätzlich zu den beiden bestehenden Autobahn-Anschlussstellen „Korneuburg-Ost“ und „Korneuburg-West“ wird die Bezirkshauptstadt eine dritte Auf- und Abfahrt zur Donauufer-Autobahn A22 erhalten

Zusätzlich zu den beiden bestehenden Autobahn-Anschlussstellen „Korneuburg-Ost“ und „Korneuburg-West“ wird die Bezirkshauptstadt eine dritte Auf- und Abfahrt zur Donauufer-Autobahn A22 erhalten. Der neue Zubringer, der das Stadtentwicklungsgebiet um das alte Werftgelände erschließen und die chronisch überlastete Anschlussstelle „Korneuburg-Ost“ entlasten soll, wird unter der Bezeichnung „Korneuburg-Donau“ auf Höhe der Autobahnraststation mit der ihr angeschlossenen Tankstelle errichtet.

Pläne zum Bau einer weiteren A22-Auf- und Abfahrt für die Rattenfänger-Stadt gibt es schon geraume Zeit, ihre Umsetzung bestätigt nun der Weinviertler VP-Landtagsabgeordnete Hermann Haller gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Zwar müssen noch der exakte Verlauf der Zubringerstraße von der Autobahn zur Stockerauer Straße B3 geklärt und die Finanzierungsfrage gelöst werden, am grundsätzlichen Bekenntnis von ASFiNAG, Land Niederösterreich und der Stadt, diesen Anschluss zu verwirklichen, sei aber nicht mehr zu rütteln. „Die neue Anschlussstelle Korneuburg-Donau ist Teil eines Gesamtpaketes, mit dem wir die Verkehrssituation in und um Korneuburg nachhaltig verbessern wollen“, sagt Haller.

Denn in puncto Mobilität steht der Bezirk, der in den letzten zehn Jahren ein Bevölkerungswachstum um fast zehn Prozent auf rund 90.000 Einwohner verzeichnet hat, vor großen Herausforderungen, zumal er auch ein sehr attraktiver Boden für Betriebsansiedlungen ist. So wird die Österreichische Post AG in Langenzersdorf in unmittelbarer Nähe zur Anschlussstelle „Korneuburg-Ost“ ein Paketverteilerzentrum errichten, das rund 300 neue Arbeitsplätze haben wird. Um die Verkehrsbelastung auf der B3 und in der Nachbargemeinde Bisamberg durch die zu- und abfahrenden Transporter zu reduzieren, bauen ASFiNAG und Land Niederösterreich von der Autobahn-Abfahrt eine eigene Zufahrtsstraße zu der Logistik-Drehscheibe. „Damit erreichen wir, dass die Post die Hälfte ihrer betriebsnotwendigen Fahrten nicht über die B3 führen muss“, erklärt Haller.

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18.04.2017

Textilhandel setzt auf Qualität der Ware und des Kundenservice

Mittlerweile werden laut Stift rund 25 bis 28 Prozent der Textilien über das Internet gekauft. Mittlerweile werden laut Stift rund 25 bis 28 Prozent der Textilien über das Internet gekauft.

„Wir müssen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass der stationäre Fachhandel insgesamt - und nicht nur der von mir vertretene Textilhandel - dafür sorgt, dass Dörfer, aber auch Innenstädte funktionieren“, erklärt Catharina Stift, Obfrau im Landesgremium Handel mit Mode und Freizeitartikeln in der NÖ Wirtschaftskammer, dem NÖ Wirtschaftspressedienst. In diesem Sinn hat Stift einen öffentlichen „Danke-Folder“ konzipiert, worin in wenigen Worten die Vorteile hervorgehoben werden, wenn man im Fachhandel einkauft. „Bei uns menschelt es“, sei dort die zentrale Aussage im Bemühen um persönliche Kundenberatung. Dieses Projekt, das vom Landesgremium Mode ausgegangen ist, hat inzwischen auch schon in anderen Bundesländern, aber auch in anderen Branchen, Nachahmer gefunden, wie etwa bei den Floristen und Juwelieren.

Mittlerweile werden laut Stift rund 25 bis 28 Prozent der Textilien über das Internet gekauft. „Während es dort niemanden gibt, der einem hilft, bei offenen Fragen den richtigen Weg zu den Antworten zu finden, bekommt man im stationären Fachhandel nicht nur umfassende Beratung, sondern vielleicht auch einen Kaffee, jedenfalls ein Service, das verwöhnt“, sagt sie. Darüber hinaus sorge der stationäre Handel für Beschäftigung auch in anderen Branchen in der Region. „Auch ein Textilhändler braucht schließlich einen Elektriker oder einen Rauchfangkehrer“, so Catharina Stift.

Keine Freude hat sie mit internationalen Billigkonzernen, die T-Shirts um 3,99 Euro verkaufen. „Die unmenschlichen Produktionsbedingungen in den Produktionsländern sind allgemein bekannt. Dazu kommt, dass hierzulande Filialisten häufig kein qualifiziertes Personal haben, während Fachhändler durchwegs Lehrlinge ausbilden“, betont die Obfrau. Nicht zuletzt bleibe auch die Wertschöpfung im Lande, wenn man in heimischen Betrieben einkaufe. „Wir müssen 20 Prozent Steuern zahlen, während Konzerne mit Sitz in einem Steuerparadies keine Steuern zu leisten haben“, thematisiert die Wirtschaftskammer-Funktionärin.

Das Argument der günstigeren Preise im Internet relativiert die Obfrau. Im Schlussverkauf bekomme man beste Ware zu günstigen Preisen. Und: „Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Wenn ich statt 3,99 Euro 12,99 Euro für ein T-Shirt zahle, kann ich davon ausgehen, dass es in der Regel höherwertig und damit öfter verwendbar ist“, so Stift. Dazu komme, dass Markenware oft nur im stationären Fachhandel erhältlich sei.

Obwohl die Situation kritisch sei, gibt sich Stift „durchaus hoffnungsvoll“. So habe sich die Zahl der Mitglieder im letzten Jahr kaum verändert. Ins neue Jahr ist die Modebranche in Niederösterreich mit 1.574 aktiven Betrieben gestartet. „Meine Empfehlung ist Spezialisierung. Das Trachtengeschäft zum Beispiel läuft überaus erfolgreich, und für besondere Textilien sind die Kunden auch bereit, mehr Geld auszugeben“, stellt die Obfrau fest. Dass die Branche bemüht sei, mit den aktuellen Veränderungen gut umzugehen, könne man daran ablesen, dass die entsprechenden Fachseminare der Wirtschaftskammer regelmäßig gut gebucht seien. „Modetrend-Events sind in der Regel schon kurzfristig ausgebucht“, so Catharina Stift.

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10.04.2017

i+R baut neue Niederlassung für Porsche Dornbirn

Bei der traditionellen Maschinenweihe wurde die BG 28 auf den Namen „EVA I“ getauft. Im Bild die i+R Eigentümer Reinhard Schertler und Joachim Alge, Geschäftsführer der i+R Bau Christian Wenzlik und Reinhard Braito sowie das Spezialtiefbau-Team mit Bautechnikerin und „Taufpatin“ Eva Blum. Bei der traditionellen Maschinenweihe wurde die BG 28 auf den Namen „EVA I“ getauft. Im Bild die i+R Eigentümer Reinhard Schertler und Joachim Alge, Geschäftsführer der i+R Bau Christian Wenzlik und Reinhard Braito sowie das Spezialtiefbau-Team mit Bautechnikerin und „Taufpatin“ Eva Blum.

7,5 Mio Euro Investitionsvolumen – erstmals energieeffizientes Bohrgerät für 1,8 Mio Euro im Einsatz

Bis Dezember 2017 entsteht ein neues Autohaus für Porsche Dornbirn. Den Auftrag für sämtliche Bauarbeiten erhielt die Lauteracher i+R. Für die Fundierung setzt das Unternehmen erstmals ein Drehbohrgerät ein, das energieeffizient, lärm- und emissionsarm arbeitet. Zudem können über 60 Meter tiefe Gründungspfähle hergestellt werden, die speziell in weichen Böden wie im Rheintal für sichere Fundamente sorgen. i+R erweitert damit sein Leistungsspektrum.

Wo derzeit noch Abbruchreste liegen, errichtet i+R in den kommenden Monaten das neue Geschäftsgebäude für Porsche Dornbirn im Stadtteil Schwefel. Bereits im Dezember sollen Schau- und Verkaufsraum, Büros, Lager sowie die Werkstätte mit insgesamt 4500 Quadratmeter Nutzfläche fertiggestellt sein. Die Investitionssumme beträgt insgesamt 7,5 Millionen Euro. Sämtliche Bauarbeiten übernimmt die Lauteracher i+R mit ihren Sparten Spezialtiefbau, Holzbau und Hochbau.

Bei der Tiefengründung kommt erstmals eine spezielle Baumaschine zum Einsatz: ein Drehbohrgerät der Type BG 28 H zur Herstellung von Ortbetonpfählen. Das 1,8 Millionen teure Gerät erwarb i+R von der bayrischen Bauer Maschinen GmbH, einem der führenden Entwickler und Hersteller moderner Baumaschinen. Es arbeitet emissions- und lärmarm sowie besonders energieeffizient: Die Maschine, die beeindruckende 130 Tonnen auf die Waage bringt, verbraucht bis zu 30 Prozent weniger Treibstoff als bisherige Modelle. Am Freitag fand in feierlichem Rahmen die Maschinentaufe statt.

Investition erweitert Leistungsspektrum

Speziell geeignet ist das Drehbohrgerät für Bauvorhaben auf weichen, tonig-schluffigen Untergründen, wie sie etwa im Rheintal, in der Bodenseeregion oder auch rund um den Zürichsee vorkommen. Rund 60 Meter tiefe Ortbetonbohrpfähle lassen sich damit herstellen. „Bisher konnten wir in Tiefen bis maximal 44 Meter bohren. Bei großen Bauvorhaben auf weichen Böden sind tiefere Fundierungen aus statischen Gründen aber besonders wichtig“, schildert Andreas Hugelshofer, Bereichsleiter i+R Spezialtiefbau. „Mit der Anschaffung erweitern wir so auch unser Leistungsspektrum.“

Beim Neubau für Porsche Dornbirn bohrt i+R Spezialtiefbau etwa 200 Betonpfähle, die knapp 30 Meter tief sein werden. Bereits bei den folgenden Einsätzen wird sich das neue Gerät aber bezahlt machen: etwa bei der neuen Bahnüberführung in Kirchberg in Tirol, dem neuen Headquarter der Bäckerei Mangold in Dornbirn oder dem Seedomizil in Lochau.

Info: www.ir-gruppe.at, www.ir-bau.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: (Copyright, sofern nicht anders angegeben: i+R Spezialtiefbau/Dietmar Walser, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über i+R. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.)
20.03.2017

Arbeitnehmer beurteilen eigene Betriebe positiver als Gesamtwirtschaft

Arbeitnehmer beurteilen eigene Betriebe positiver als Gesamtwirtschaft Arbeitnehmer beurteilen eigene Betriebe positiver als Gesamtwirtschaft

Die Arbeitnehmer/-innen haben ein wesentlich positiveres Bild von der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Unternehmen als die Unternehmervertreter, die seit Jahren den Standort krankjammern. Diese Ergebnisse einer Ifes-Umfrage im Auftrag der Gewerkschaft GPA-djp decken sich mit den Erkenntnissen der AK Oberösterreich aus ihren regelmäßigen Befragungen zum Österreichischen Arbeitsklima Index. „Die Arbeitnehmer beweisen damit wesentlich mehr Realitätssinn und Selbstbewusstsein als Wirtschaftskammer und Co., denn Österreichs Wirtschaft steht im internationalen Vergleich sehr gut da“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Nachdenklich stimmen aber folgende Zahlen aus dem Österreichischen Arbeitsklimaindex. Die zukünftige Entwicklung des eigenen Unternehmens sehen 85 Prozent der österreichischen Arbeitnehmer/-innen optimistisch, jene der Gesamtwirtschaft nur 54 Prozent. Und während der Wert für den eigenen Betrieb in den letzten beiden Jahren konstant war, ist jeder für die Gesamtwirtschaft kontinuierlich gesunken. Der Grund: Die Arbeitnehmer wissen aus unmittelbarer Erfahrung, dass es ihren eigenen Unternehmen in der überwiegenden Mehrheit gut geht. Bei der Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Lage sind sie auf andere Informationsquellen angewiesen. Und hier entfaltet das Gerede vom „abgesandelten" Standort offenbar seine negative Wirkung.

„Wirtschaftskammer und Industrielle haben die unnötige Standortdebatte vom Zaun gebrochen, weil sie glauben, dadurch berechtigte Arbeitnehmerforderungen niedrighalten zu können. Das ist ein gefährliches Spiel“, sagt der AK-Präsident. „Denn die Investitionsbereitschaft von Unternehmen hängt wesentlich von einer positiven Stimmung im Land ab. Mit ihrer Strategie bewirken die Unternehmervertreter genau das Gegenteil. Das schadet der Wirtschaftsentwicklung und gefährdet Arbeitsplätze.“

Die AK fordert daher die Wirtschaftsvertreter auf, endlich mit ihrer Kampagne aufzuhören. Stattdessen sollen sie dafür sorgen, dass Arbeit wieder gerecht entlohnt wird. Seit Jahren bleiben die Reallöhne gleich, aber das Leben wird immer teurer. Gleichzeitig steigen die Gewinne der großen Unternehmen und die Reichen werden immer reicher. Die Mittelschicht und die unteren Einkommensschichten dürfen nicht auf der Strecke bleiben. Denn sie kurbeln mit ihrem Konsum die Wirtschaft an.

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09.03.2017

Vier neue Bauprojekte zur Belebung der Hohenemser Innenstadt

Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20. Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20.

6,9 Millionen Euro Investitionen geplant – 1700 Quadratmeter für Wohnungen, Büros und Geschäfte – weitere Steigerung der Kundenfrequenz – „Hohenemser Weg“ mit kreativen, individuellen Geschäften

Der Projektentwickler Lacha & Partner investiert neuerlich massiv in die Hohenemser Innenstadt. In der Marktstraße und der angrenzenden Harrachgasse saniert das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren drei denkmalgeschützte Gebäude und errichtet zwei Neubauten. Auf 1700 Quadratmeter Nutzfläche entstehen 18 Wohnungen, drei Büros und vier Geschäftslokale. Lacha & Partner will die Ansiedelung von individuellen, kreativen und hochwertigen Geschäften fortsetzen, die Hohenems einen eigenen Charakter geben. Die Kundenfrequenz hat sich seit 2013 etwa verdoppelt.

2013 startete der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner zwei Bauvorhaben in der damals heruntergekommenen und menschenleeren Marktstraße: Am sogenannten Beck-Areal (Marktstraße 28-30) sowie im Winkel zwischen Marktstraße und Harrachgasse wurden seither sechs denkmalgeschützte Gebäude saniert. Zusätzlich errichtete das Unternehmen vier Neubauten.

Mit einer siebten Sanierung wird diese erste Bauphase bis zum Sommer abgeschlossen. Insgesamt sind dann auf 3800 Quadratmeter Nutzfläche 34 Wohnungen, sieben Einheiten für Büros und Dienstleistungen, eine Kleinkinderbetreuung und sechs Ladenlokale entstanden. Die Finanzierung der Investitionen in Höhe von insgesamt 10,7 Millionen Euro erfolgt durch den Verkauf der Immobilien an private Eigentümer.

Erstmals Aufbruchsstimmung

Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha sah diese beiden Projekte von Anfang an als Impuls für die Belebung der Innenstadt. Die Idee ging auf: Die Stadt Hohenems hat mit der Erneuerung des Straßenbelags begonnen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum neuen Bild der Innenstadt. Weitere Eigentümer überlegen bereits die Sanierung ihrer Gebäude.

Sämtliche von Lacha & Partner verwalteten Wohnungen, Büros und Ladenlokale in der Innenstadt sind vermietet oder verkauft. „Vor vier Jahren war es schwierig, Interessenten für ein Geschäftslokal in der Marktstraße zu finden. Inzwischen haben wir eine Warteliste“, schildert Markus Schadenbauer-Lacha. Die Kundenfrequenz in der Marktstraße hat sich – nach einer Zählung in den Innenstadt-Geschäften – auf mehr als 1000 pro Tag verdoppelt.

Neue Impulse für die Innenstadt

Nun stehen vier weitere Projekte von Lacha & Partner vor der Realisierung: Auf 1700 Quadratmetern entstehen insgesamt 18 Wohnungen, drei Einheiten für Büros und Dienstleistungsbetriebe sowie vier neue Ladenlokale. Die Investitionssumme beträgt rund 6,9 Millionen Euro. „Hohenems muss die Erneuerung der Innenstadt konsequent weiterführen“, ist Schadenbauer-Lacha überzeugt. „Nur dann hat es eine Chance, gegen die anderen Städte wirtschaftlich zu bestehen.“

Bereits begonnen hat der Projektentwickler mit der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 48. Bis Jahresende entstehen auf 205 Quadratmeter Nutzfläche drei Wohneinheiten und ein Ladenlokal im Tiefparterre. Noch im März beginnt der Neubau des Hauses Harrachgasse 6. Geplant sind hier ein Ladenlokal, eine Arztpraxis und eine Wohneinheit mit insgesamt 344 Quadratmetern. Auch dieser Neubau ist bis Ende 2017 bezugsfertig.

Im Mai starten die Bauarbeiten in der Marktstraße 20. Das denkmalgeschützte Gebäude wird generalsaniert. Im Hof errichtet das Unternehmen einen Neubau, direkt angrenzend an die benachbarten Hofgebäude. Insgesamt werden hier acht Wohneinheiten, ein Büro und ein Ladenlokal geschaffen.

In Vorbereitung ist die Sanierung und Erweiterung des Hauses Marktstraße 14. Geplant sind hier sechs Wohneinheiten, eine Büroeinheit und ein Ladenlokal. Die Baueingabe ist bereits erfolgt. Schadenbauer-Lacha erwartet einen rechtskräftigen Baubescheid in den kommenden Monaten, nachdem die Einsprüche von Nachbarn behandelt wurden: „Ich hoffe auf einen Baubeginn bis zum Herbst“, ist der Geschäftsführer optimistisch.

Eigener Charakter für Hohenems

„Mit der Sanierung vieler denkmalgeschützter Häuser in der Marktstraße und im angrenzenden Jüdischen Viertel werden Schönheit und Charakter der Stadt wieder sichtbar“, freut sich Schadenbauer-Lacha.

Auch mit seiner Auswahl der Geschäfte gibt der 43-Jährige der Stadt einen individuellen Charakter: Statt auf gesichtslose Ketten setzt er ganz auf eigentümergeführte Läden: „Mit diesen kleinen, kreativen, sehr hochwertigen Geschäften unterscheidet sich Hohenems deutlich von den anderen Städten in der Region.“ Neu entstanden sind unter anderem ein Bioladen & Café, eine Goldschmiedewerkstatt, das Atelier einer Modedesignerin, ein Spezialitätengeschäft sowie ein Schreib- und Spielwarengeschäft.

Sieben Geschäftslokale hat Lacha & Partner bereits vermietet, nun folgen sechs weitere. Dafür hat Lacha & Partner bereits eine Reihe von Interessenten. Noch in diesem Jahr eröffnen eine Floristin und eine Hutmacherin ihre Läden.

Attraktiv für Investoren

Ausdrücklich als Ziel nennt Schadenbauer-Lacha eine qualitative Entwicklung und Verdichtung der Innenstadt unter Berücksichtigung von ökologischen Faktoren: „Im Zentrum sollen mehr Menschen leben und arbeiten – da sind wir uns mit der Stadt vollkommen einig.“ Die Zahl der Geschäfte, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe hat sich binnen drei Jahren bereits mehr als verdoppelt. Alleine die Bauvorhaben von Lacha & Partner brachten bisher einen Zuwachs um 100 Bewohner.

Überlegungen für eine Reihe weiterer Projekte laufen bereits. Hier gebe es allerdings erst Vorgespräche mit Eigentümern und Anrainern sowie mit der Stadt. Schadenbauer-Lacha: „Die Hohenemser Innenstadt wird zunehmend attraktiver für Bewohner und Geschäfte.“

Fact-Box:

Projekt Marktstraße 48

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 205 Quadratmeter Nutzfläche

• 3 Wohnungen, 1 Ladenlokal

• 800.000 Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Harrachgasse 6

• Neubau

• 344 Quadratmeter Nutzfläche

• 1 Wohnung, 1 Arztpraxis, 1 Ladenlokal

• 1,6 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Marktstraße 20 / 20a

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes plus Neubau im Hof

• 655 Quadratmeter Nutzfläche

• 8 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2,5 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2018

Projekt Marktstraße 14

• Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 510 Quadratmeter Nutzfläche

• 6 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2 Millionen Euro Investitionen

• Baueingabe erfolgt

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Lacha & Partner GmbH, Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43/5576/79214-14, Mail m.schadenbauer@lacha.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lacha & Partner
13.02.2017

Längle Hagspiel bringt edles Tischlerhandwerk auf den Gipfel

Sonderanfertigungen von Längle Hagspiel ermöglichen individuelle Details: Bei diesem Modell ist in die Rückenlehne der Schriftzug „2224 Nebelhorn“ eingefräst. Sonderanfertigungen von Längle Hagspiel ermöglichen individuelle Details: Bei diesem Modell ist in die Rückenlehne der Schriftzug „2224 Nebelhorn“ eingefräst.

Maßgefertigte Stühle für das Restaurant der Nebelhornbahn kommen aus Vorarlberg

Höchst, 13. Februar 2017 – Der Vorarlberger Stuhlhersteller Längle Hagspiel produzierte im Auftrag des Architekturbüros Hermann Kaufmann maßgefertigte Stühle für das neue Gipfelrestaurant der Nebelhornbahn in Oberstdorf. Design, Materialwahl und funktionale Details zeichnen das Modell aus.

Im Gipfelrestaurant der Nebelhornbahn im bayerischen Oberstdorf sitzen die Gäste auf Stühlen „Made in Vorarlberg“. Das Design der Sonderanfertigung stammt vom bekannten Architekturbüro Hermann Kaufmann aus Schwarzach. Für die handwerkliche Umsetzung zeichnete Längle Hagspiel aus Höchst verantwortlich. Rund hundert Stühle, darunter auch Thekenstühle in zwei unterschiedlichen Höhen, lieferte die Manufaktur ins Allgäu. „Sonderanfertigungen übernehmen wir immer gerne. So entstehen neue Designs, die durch Funktionalität überzeugen“, betont Geschäftsführer und Inhaber Theodor Kilpper.

„Als wir für diese spezielle Bauaufgabe keinen adäquaten Stuhl ‚von der Stange‘ gefunden haben, wurde die Idee geboren einen Stuhl speziell für das Nebelhorn zu entwickeln“, berichtet DI Stefan Hiebeler vom Architekturbüro Hermann Kaufmann. „Längle Hagspiel war dafür der ideale Partner. Vor allem deswegen, weil wir von der Verarbeitungsqualität überzeugt sind und hier in der Region produziert wird. Wir haben die Form vorgegeben und Längle Hagspiel hat das Know-how und die Möglichkeit so einen Stuhl zu produzieren“, so der Architekt.

Lebendige Oberfläche, robust und nachhaltig

Der Stuhl ist eine Rahmenkonstruktion aus Massivholz, die Sitzfläche ist leicht nach hinten geneigt. Die Rückenlehne ist als formschlüssiger Massivholzzapfen gefertigt und für einen guten Sitzkomfort leicht gebogen.

Als Material wählte das Architekturbüro Kaufmann passend zur Innenausstattung des Restaurants Braunkernesche. „Dieses heimische Gehölz ist gut verfügbar und als Hartholz ideal für den Stuhlbau. Es ist nachhaltig und robust“, betont Wolfgang Troy, Gebietsleiter Vorarlberg bei Längle Hagspiel. Architekt Stefan Hiebeler ergänzt: „Braunkernesche ist in seiner Struktur ein sehr schönes Holz und entspricht unseren Vorstellungen für eine lebendige Oberfläche.“

Die Oberfläche behandelte Längle Hagspiel mit einem naturbelassenen Öl. Ein besonderes Detail ist der in der Rückenlehne eingefräste Schriftzug „2224 Nebelhorn“. Schließlich war es ein Ziel des Neubaus des Restaurants, den zuvor verbauten Blick auf den Nebelhorngipfel mit 2224 Meter Höhe wieder freizugeben.

Über Längle Hagspiel

Seit über 60 Jahren fertigt das österreichische Traditionsunternehmen Längle Hagspiel Möbel in echter Handarbeit. Die Manufaktur hat sich auf die Herstellung von Stühlen, Tischen und Bänken aus Massivholz spezialisiert, die ausschließlich im Stammhaus in der Gemeinde Höchst produziert werden. Im März 2016 übernahm der deutsche Möbelhersteller Kilpper aus Weissach nahe Stuttgart den Betrieb, der seither unverändert am Standort Vorarlberg produziert.

Neben Hotellerie- und Gastronomiebetrieben zählen vor allem Kommunen, Pflegeheime und kirchliche Organisationen zum Kundenkreis von Längle Hagspiel sowie Privatpersonen, die hohe Qualität und anspruchsvolles Design schätzen. Die Modelle entwickelt Längle Hagspiel im eigenen Haus oder in Kooperation mit renommierten Designern nach optischen, ergonomischen und praktischen Gesichtspunkten.

Qualität und Design für Anspruchsvolle

Die Manufaktur verarbeitet zertifizierte Hölzer und verwendet Lacke auf Wasserbasis sowie umweltverträgliche Leime und Beizen. Der Betrieb ist weitestgehend CO2-neutral. Bei der Ausführung seiner Modelle setzt der Möbelhersteller gleichfalls auf höchste Qualität und Langlebigkeit. Verantwortlich dafür sind beispielsweise unter Dampf gebogene Hinterbeine, Steckverbindungen und Doppelzapfen- oder Minizinkenverbindungen sowie die Verwendung hochwertiger Schaumstoffe, Stoffe und Leder.

Informationen unter www.stuhl.at

Kontakthinweis für die Redaktionen

Längle Hagspiel GmbH, Sandra Hämmerle, Telefon +43/5578/75292, Mail s.haemmerle@stuhl.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Alexandra Dittrich, Telefon +43/664/3939353, Mail alexandra.drittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: RADON photography/Norman Radon
09.02.2017

drexel und weiss gewinnt Klimahouse-Preis für innovativstes Produkt

Verleihung des ersten Klimahouse-Preises durch die Messe Bozen und die italienische Architekturzeitschrift Domus. Die Jury wählte das semizentrale System von drexel und weiss zum innovativsten Produkt. Verleihung des ersten Klimahouse-Preises durch die Messe Bozen und die italienische Architekturzeitschrift Domus. Die Jury wählte das semizentrale System von drexel und weiss zum innovativsten Produkt.

Messe Bozen und Architekturzeitschrift Domus zeichnen semizentrales System aus

Wolfurt, 7. Februar 2017 – Die Messe Bozen und die Architekturzeitschrift Domus haben das semizentrale System von drexel und weiss mit dem Klimahouse-Preis 2017 ausgezeichnet. Die Jury wählte die hocheffiziente Komfortlüftung für Mehrfamilienhäuser aus 60 Vorschlägen zum innovativsten und nachhaltigsten Produkt der Klimahouse-Messe. Das System gewann auch den Preis in der Kategorie „Integration“.

Die Klimahouse-Messe in Bozen ist die Leitmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in Italien. Von 24. bis 27. Jänner präsentierten 460 Aussteller den rund 37.500 Besuchern ihre Produkte. Über 100 Unternehmen stehen auf der Warteliste, um einen Platz als Aussteller zu ergattern.

Gemeinsam mit der bekanntesten italienischen Architekturzeitschrift Domus vergab die Messe Bozen in diesem Jahr erstmals den Klimahouse-Preis. Gesamtsieger unter den 60 Vorschlägen: das semizentrale System von drexel und weiss. Die Lösung des Vorarlberger Unternehmens gewann auch in der Kategorie „Integration“.

Alle Anforderungen abgedeckt

Das semizentrale System basiert auf einer zentralen Wärmerückgewinnung und dezentralen Komfortlüftungsgeräten je Wohneinheit. Sie verbinden die Vorteile einer zentralen Lüftung mit einer individuellen Regelung ganz nach den Bedürfnissen der Bewohner. Das System ist zudem platzsparend, hochenergieeffizient und beinahe unhörbar.

Als Zentralgeräte dienen die aerosilent centro 900 bis 3600, die drexel und weiss im vergangenen Jahr neu auf den Markt gebracht hat. Dezentral wird für jede Wohneinheit ein Volumenstromregler vbox montiert. Das System deckt durch eine breite Palette an Lüftungsgeräten und zwei Typen der vbox alle Anforderungen der Wohnraumlüftung bis zu 5000 Kubikmeter Luft pro Stunde ab.

Innovative Gesamtlösung

Den Klimahouse-Preis nahm der Verkaufsleiter von drexel und weiss, Bernd Kramer, im Rahmen der Messe in Bozen entgegen. „Die aus namhaften Experten bestehende Jury hat erkannt, dass es bei energieeffizienter Haustechnik nicht auf ein Einzelprodukt, sondern auf die Gesamtlösung ankommt“, freut sich Kramer. Die Anforderungen von Mehrfamilienhäusern habe drexel und weiss durch sein semizentrales Komfortlüftungssystem hervorragend gelöst.

„Unser System verbindet konsequent Energieeffizienz, Wohnkomfort und Benutzerfreundlichkeit“, betont Kramer. „Der Preis macht deutlich, dass wir mit unseren Produkten an der Spitze des Marktes stehen.“ Interessierte können sich davon bei den nächsten Messeauftritten von drexel und weiss überzeugen: bei der Energiesparmesse Wels von 1. bis 5. März sowie bei der ISH Frankfurt von 14. bis 18. März.

Information: www.drexel-weiss.at

Über drexel und weiss

Die drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH ist ein mittelständischer Anbieter zeitgemäßer Gebäudetechnik für energieeffiziente Gebäude. Durchdachte Systemlösungen für Heizung, Lüftung, Warmwasser und Kühlung sorgen für hohen Komfort, gesundes Raumklima und wirtschaftlichen Betrieb im Ein- und Mehrfamilienhaus, in Schulen und Gewerbebauten.

Die 45 Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Wolfurt (Vorarlberg/Österreich) eine breite Palette an Lüftungs- und Kompaktgeräten. Firmengründer Christof Drexel und Bernhard Rauter sind an der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH beteiligt. Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist seit 2013 die Josias Gasser Baumaterialien AG.

Die Gasser Baumaterialien AG mit Sitz in Chur (CH) ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 126 MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Philipp Stefaner, Telefon 0043/5574/47895-0, Mail p.stefaner@drexel-weiss.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Marco Parisi
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07.02.2017

Billa-Konzern baut Filialnetz um 100 Millionen Euro aus

Billa-Konzern baut Filialnetz um 100 Millionen Euro aus Billa-Konzern baut Filialnetz um 100 Millionen Euro aus

Österreichs größter Lebensmitteleinzelhändler, der zur deutschen Rewe-Gruppe gehörende Billa-Konzern, will seine Position als Marktführer festigen. Bis Jahresende 2017 wird das Unternehmen, das seine Zentrale in Wiener Neudorf betreibt, rund 100 Millionen Euro in den Aus- und Umbau seines mehr als 1.050 Standorte starken Filialnetzes investieren. Das kündigen die beiden Billa-Vorstände Josef Siess und Robert Nagele an.

Weitere sieben bis acht Millionen Euro wird die Handelskette heuer in ein neues Ladenlayout im Landhausstil stecken, mit dem 250 Filialen ein verändertes Outfit erhalten. Durchschnittlich 30.000 Euro pro Standort wendet Billa dafür auf. Binnen drei Jahren will man das gesamte Filialnetz auf das neue Konzept, das Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen soll, umgestellt haben.

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16.01.2017

Energie-Anbieterwechsel kann jährlich bis zu 969 Euro sparen

Energie-Anbieterwechsel kann jährlich bis zu 969 Euro sparen Energie-Anbieterwechsel kann jährlich bis zu 969 Euro sparen

"Zum Jahresauftakt können Strom- und Gaskunden besonders viel Geld sparen", sagt Wirtschafts-und Energieminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der Veröffentlichung des neuen Energiepreismonitors, der auf Berechnungen und Erhebungen der E-Control basiert. Im Jänner liegt das Sparpotenzial beim Wechsel vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Anbieter von Strom und Gas je nach Region zwischen 603 Euro in Tirol sowie bis zu 969 Euro pro Jahr in Klagenfurt. „Jeder Wechsel spart Geld und belebt den Wettbewerb am Energiemarkt. Der Umstieg selbst ist einfach möglich und sollte daher stärker genützt werden“, sagt Mitterlehner.

Für Strom geben Österreichs Haushalte durchschnittlich zwischen 630 Euro pro Jahr im Netzgebiet Vorarlberg und 802 Euro pro Jahr im Netzgebiet Kärnten aus. Das Einsparpotenzial bei einem Wechsel vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Anbieter beträgt je nach Region zwischen 197 Euro pro Jahr in Tirol sowie 326 Euro pro Jahr in Oberösterreich inklusive Netzgebiet Linz. Die Zahlen wurden berechnet auf Basis eines durchschnittlichen Haushaltes, der jährlich 3.500 Kilowattstunden (kWh) Strom beim regionalen Standardanbieter bezieht.

Für Erdgas geben die Haushalte durchschnittlich zwischen 881 Euro pro Jahr in Vorarlberg und 1.210 Euro pro Jahr im Netzgebiet Klagenfurt aus. Das Einsparpotenzial bei einem Wechsel vom Standardanbieter zum günstigsten Anbieter beträgt je nach Region zwischen 406 Euro in Tirol und 687 Euro pro Jahr in Klagenfurt. Berechnet wurden diese Zahlen auf Basis eines Haushaltes, der 15.000 kWh beim regionalen Standardanbieter bezieht.

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20.02.2017

7. Vorarlberger Werbepreis AdWin reist ins Wonderland

Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch. Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch.

Erstmals Preis für Social Media und mehr Transparenz bei der Vergabe

Feldkirch, 20. Februar 2017 – Die siebte Auflage des Vorarlberger Werbepreises „AdWin“ lässt mit zahlreichen Neuerungen aufhorchen. Das rein weibliche Organisationsteam lädt alle Kommunikationsprofis, Unternehmerinnen und Unternehmer auf eine Reise ins Wonderland ein. Dort können sich am 21. September die Besten in 19 Kategorien – erstmals auch für Social Media – die begehrte Trophäe abholen.

Der alle zwei Jahre von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg vergebene Werbepreis „AdWin“ hat sich im zwölften Jahr emanzipiert: Nicht nur das Organisationsteam ist ausschließlich weiblich, auch der Jury gehören erstmals mehr Frauen als Männer an. Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltung unter dem Motto „AdWin in Wonderland“ lustvoller: Den krönenden Abschluss bildet im Herbst nicht die gewohnte Gala, sondern eine Motto-Party im Walgau.

Grinsekatzen treffen verrückte Hutmacher

Die fünf Frauen des Organisationsteams – rund um Andrea Petermann (Teamwork Werbung), Gabriela Harmtodt und Monika Rauch (beide Coop 4 Kommunikationsdesign) – haben sich einiges einfallen lassen: Das diesjährige Motto ist „AdWin in Wonderland“. Der Höhepunkt ist eine große Party in der Thüringer Ideengärtnerei Müller am 21. September. Die Glashäuser, opulenten Pflanzen und die Wonderland-Deko werden für einen bezaubernden Abend sorgen.

Erstmals „Social Media“-AdWin

Bei den Kategorien ist „Social Media“ neu dazugekommen. Ansonsten reicht der Bogen an zu vergebenden Auszeichnungen wie gewohnt von klassischer Werbung in all ihren Formen über Public Relations bis hin zu zwei Fotografie- und Film-AdWins. Das Organisationsteam lädt ausdrücklich auch die Kunden der Werber zur Einreichung ein: „Wir freuen uns, wenn zufriedene Unternehmen direkt Arbeiten einreichen oder ‚ihre‘ Kreativen zur Einreichung motivieren“, betont Andrea Petermann. Die Einreichfrist läuft von 20. Februar bis 7. Mai. Teilnahmeberechtigt sind alle Arbeiten, die für Vorarlberger Unternehmen und Organisationen oder von Vorarlberger Kreativen vom 1. Jänner 2015 bis 7. Mai 2017 durchgeführt wurden.

Gemischte Jury unter „stiller Beobachtung“

Die 11-köpfige Jury tagt unter dem Vorsitz des siebenfachen Cannes-Gewinners Bernd Fliesser am 8. Juni und ist diesmal bunt gemischt: sechs Frauen und fünf Männer, Etablierte und junge Wilde, Filmemacher und klassische Werber. Neu sind die „stillen Beobachter“, die – nach Anmeldung und nach Verschwiegenheitsverpflichtung – der Jury bei der Arbeit über die Schulter schauen dürfen: „Die Idee haben wir beim Tirolissimo aufgeschnappt und erwarten uns davon mehr Transparenz“, informiert Gabriela Harmtodt. Zur Motivation wird am 30. März ein Einreichworkshop mit Jury-Mitglied Andreas Spielvogel im WIFI Dornbirn veranstaltet.

Info und Einreichungen:

• adwin.at

• www.facebook.com/adwininwonderland

Fact-Box:

Termine

• 20.02. – 07.05.2017: Einreichfrist

• 30.03.2017: Einreichworkshop

• 08.06.2017: Jurierung

• 21.09.2017: Preisverleihung & Party

Jurymitglieder

• Bernd Fliesser (Vorsitzender)

• Maureen Belaski

• Germaine Cap de Ville

• Florian Ennemoser

• Margit Gassner

• Tom Jank

• Michael Koch

• Martha Ploder

• Andreas Spielvogel

• Vera Steinhäuser

• Suzy Stöckl

Kategorien

• Public Relations

• Werbetext

• Werbekampagne

• nicht kommerzielle Werbung

• Real Life Promotion

• Dialog-Marketing

• Anzeigen

• Corporate Design

• Editorial Design

• Plakat Design

• Verpackungsdesign

• Webauftritt

• Online Marketing

• Social Media

• Event – Konzept und Realisierung

• Bewegtbild

• Audio

• Fotografie – Auftragsarbeit

• Fotografie – freie Arbeit

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Fürstentum. Fotograf: Norbert Fürst
11.06.2017

Deutliches Umsatzplus für Dienstleistungen und Handel im 1. Quartal 2017

Den stärksten Anstieg konnte der Handel mit Kraftfahrzeugen (+12,0% nominell bzw. +10,5% real) einfahren Den stärksten Anstieg konnte der Handel mit Kraftfahrzeugen (+12,0% nominell bzw. +10,5% real) einfahren

Die österreichischen Dienstleistungsunternehmen setzten, wie Auswertungen von Statistik Austria ergaben, in den ersten drei Monaten 2017 nominell um 2,8% mehr um als im selben Zeitraum des Vorjahres, obwohl das gesamte Ostergeschäft heuer in das 2. Quartal fiel, 2016 aber im 1. Quartal enthalten war.

Der Bereich "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" erzielte mit einem Plus von 3,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die höchste Umsatzsteigerung. "Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" sowie "Verkehr und Lagerei" (+2,9%) verzeichneten ebenso über dem Durchschnitt liegende Steigerungen beim Umsatzvolumen.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal verbuchte der österreichische Handel im 1. Quartal 2017 ein nominelles Umsatzplus von 7,0%, was im Absatzvolumen ein Plus von 3,6% ergibt. Den stärksten Anstieg konnte der Handel mit Kraftfahrzeugen (+12,0% nominell bzw. +10,5% real) einfahren – dies zeigen auch die deutlichen Zuwachsraten der Kfz-Neuzulassungen für die Monate Jänner bis März 2017. Der Großhandel erwirtschaftete nominell ein Umsatzplus von 8,2%, preisbereinigt entspricht dies einem Anstieg von 3,4%. Der Einzelhandel erzielte im 1. Quartal 2017 sowohl nominell (+2,7%) als auch real (+0,6%) ebenfalls Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Beschäftigungsverhältnisse (ein Rückschluss auf Vollzeitäquivalente ist nicht möglich) entwickelten sich im 1. Quartal 2017 parallel zu den Umsätzen äußerst positiv. Die Beschäftigung war bei den Dienstleistungsunternehmen um 1,8% höher als im 1. Quartal 2016. Der Handel verzeichnete eine Zuwachsrate von 0,8% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.03.2017

ALPLA präsentiert sich erstmals auf Pharma-Fachmesse

Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo. Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo.

CPhI Istanbul: Branchenplattform für die Region Mittlerer Osten und Nordafrika

Hard, 1. März 2017 – ALPLA nimmt von 8. bis 10. März an der CPhI Istanbul teil. Im Rahmen dieser internationalen Messe der pharmazeutischen Industrie stellt sich ALPLA erstmals als Anbieter von Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte und Generica vor.

Mit 160 Standorten in 43 Ländern zählt ALPLA längst zu den führenden Entwicklern und Herstellern von maßgeschneiderten Verpackungslösungen. Weltweit produziert ALPLA für internationale und regionale Kunden aus unterschiedlichen Branchen: Getränke, Nahrungsmittel, Kosmetik, Haushaltspflege, Putz- und Waschmittel oder Öle und Schmiermittel.

Joint Venture in Ägypten liefert Branchenkenntnisse

Mit der Übernahme der ägyptischen Taba-Gruppe im Jahr 2016 weitete ALPLA sein Angebotsspektrum auf Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte aus. Taba verfügt über 29 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Sicherheits-Verschlüssen, Flaschen, Dosierhilfen für Säfte, Augen-, Nasentropfen usw.

Seit Anfang 2017 firmiert das Unternehmen unter dem Namen ALPLA TABA. Derzeit entsteht in der Industriezone 10th of Ramadan City bei Kairo ein neuer Standort, der den modernsten Standards in der Produktion entspricht. Pfizer, Novartis und Glaxo Smith Kline gehören zu den Kunden, wie auch zahlreiche lokale Anbieter aus der Region Mittlerer Osten und Nordafrika.

Angesehene Fachmesse für die MENA-Region

Die CPhI Istanbul findet von 8. bis 10 März 2017 im Istanbul Expo Center statt. Die Messe der pharmazeutischen Industrie hat sich seit ihrer Gründung 2014 zu einem wichtigen Branchentreffpunkt für die MENA-Region (Mittlerer Osten und Nordamerika) entwickelt. Mehr als 200 regionale und internationale Aussteller nehmen daran teil. Die Businessplattform mit ihren Sonderschauen bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Pharma- und Biotechnologieindustrie ab.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox CPhI Istanbul

• Dauer: 8. bis 10. März 2017

• Ort: Istanbul Expo Center (IFM), Türkei

• Sonderschauen: InnoPack (Pharmazeutische Verpackungen und Abgabesysteme), ICSE (Auftragsfertigung und Service), P-MEC (Maschinen, Technologie und Ausstattung)

• Gründung der Messe im Jahr 1990 als CPhI worldwide, seit 2014 jährlich in Istanbul für die MENA-Region

• Rund 200 Aussteller aus Europa, Asien, Nordafrika und dem Nahen Osten, mehr als 4000 Besucher

• Infos unter: www.cphi.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA. Fotograf: Adi Bereuter. Angabe des Bildnachweises ist verpflichtend.
23.05.2017

CRE Panel erwirbt Lichtbeton-Marke LUCCON

JOLO Betonfertigteile JOLO Betonfertigteile

OLO-Tochterunternehmen fertigt innovativen Baustoff künftig in Götzis

JOLO Betonfertigteile hat über seine Tochtergesellschaft CRE Panel die Marke LUCCON erworben. Der innovative lichtdurchlässige Beton wird künftig in Götzis gefertigt. Mit der über 60-jährigen Branchenerfahrung von JOLO will Geschäftsführer Markus Loacker dem Produkt LUCCON zum konstanten Erfolg verhelfen.

Die LUCCON Lichtbeton GmbH, Hersteller des mehrfach ausgezeichneten, lichtdurchlässigen Betonprodukts, hat Anfang des Jahres Konkurs angemeldet. Mitte April übernahm die CRE Panel GmbH die Marke LUCCON. Die JOLO-Tochter CRE Panel stellt Betonfertigteile in Kombination mit modernen Technologien her. Geschäftsführer Markus Loacker sieht den Kauf der Marke LUCCON deshalb als logische Unternehmenserweiterung. Der Lichtbeton wird zukünftig im zweiten Produktionsstandort in Götzis-Hopbach produziert.

HiTech-Material mit verblüffenden Eigenschaften

Durch die Verwendung lichtleitender Fasern ist LUCCON transluzent: Farben und Formen

können bei entsprechenden Lichtverhältnissen durch den Beton hinweg wahrgenommen

werden. Dabei bleiben die klassischen Eigenschaften wie hohe Festigkeit, Wasserdichtigkeit

und Frostbeständigkeit erhalten.

Das Material eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich und eröffnet Architekten, Designern und Künstlern – im wahrsten Sinne des Wortes – neue Perspektiven.

Innovation und Erfahrung als Erfolgsrezept

„Mit unseren über 60 Jahren Erfahrung in der Herstellung und Vermarktung von Betonfertigteilen werden wir der Idee von lichtdurchlässigem Beton zum andauernden Erfolg verhelfen“, zeigt sich Markus Loacker, in Personalunion Geschäftsführer von JOLO und CRE Panel, optimistisch: „Industrie 4.0 macht vor Betonfertigteilen keinen Halt und wir möchten Pioniere in unserem Spezialsegment bleiben.“ Der Umstrukturierungsprozess hat begonnen. Im Herbst wird LUCCON aus Götzis verfügbar sein.

Websites:

www.jolo.at

www.luccon.com

www.crepanel.com

Fact-Box:

JOLO Betonfertigteile

JOLO Betonfertigteile in Götzis (Vorarlberg) setzt auf Qualität, Innovation und Tradition. Das Unternehmen wurde 1954 von Großvater Josef Loacker gegründet und ist auf die Herstellung von Elementdecken (Beton-Fertigteile für den Bau) spezialisiert. Zweites Standbein ist die Produktion von Beton-Serienfertigteilen für die Industrie und die Bauwirtschaft. Das Familienunternehmen wird in dritter Generation von Markus Loacker geführt.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

JOLO Betonfertigteile – Josef Loacker GmbH, Ing. Markus Loacker, Telefon +43/5523/62788, Mail betonwerk@jolo.at

Pzwei. Pressearbeit, Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: JOLO-Geschäftsführer Markus Loacker präsentiert den innovativen Lichtbeton.
08.05.2017

Grundstückspreise: Perchtoldsdorf 250mal teurer als Ludweis-Aigen

Im Mostviertel erstreckt sich die Bandbreite der Grundstückspreise von 23 und 25 Euro pro Quadratmeter, die in den Pielachtal-Gemeinden Schwarzenbach und Puchenstuben bezahlt werden, bis zu 200 Euro in der Bezirkshauptstadt Amstetten. Im Mostviertel erstreckt sich die Bandbreite der Grundstückspreise von 23 und 25 Euro pro Quadratmeter, die in den Pielachtal-Gemeinden Schwarzenbach und Puchenstuben bezahlt werden, bis zu 200 Euro in der Bezirkshauptstadt Amstetten.

Gerade einmal vier Euro kostet der Quadratmeter Baugrund für ein Ein- oder Zweifamilienhaus in Ludweis-Aigen im Bezirk Waidhofen/Thaya. Das sind die niedrigsten Grundstückspreise in Niederösterreich. Im Waldviertel nicht viel teurer ist der Boden auch in der Gemeinde Reingers mit fünf Euro. Sechs Euro zahlt man in Groß Gerungs, sieben Euro in Drosendorf-Zissersdorf und Eisgarn sowie acht Euro pro Quadratmeter in Eggern, Göpfritz an der Wild, Japons, Röhrenbach und Waldhausen. Die teuerste Gemeinde des Waldviertels beim Grunderwerb ist die Stadt Krems in den Lagen Weinzierl, Mitterau und Am Steindl mit bis zu 310 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von den Wachau-Gemeinden Weißenkirchen mit 241 Euro und Dürnstein mit 230 Euro.

Die genannten Zahlen über die zurzeit auf dem Markt gehandelten Grundstückspreise gehen aus Preisangaben von Gemeinden und Maklern, echten Kaufpreisdaten aus den Grundbüchern sowie statistischen Berechnungen der Technischen Universität Wien hervor. Veröffentlicht wurden sie im Wirtschaftsmagazin „Gewinn“. Der NÖ Wirtschaftspressedienst hat die für das Bundesland Niederösterreich markantesten Ergebnisse der Studie unter die Lupe genommen.

Ebenso wie im Waldviertel geht auch im Weinviertel die Schere zwischen billigen und teuren Grundstücken weit auseinander. In der im Bezirk Mistelbach gelegenen Gemeinde Gaubitsch kostet der Quadratmeter Baugrund lediglich sieben Euro. In Zellerndorf sind es acht sowie in Fallbach und Röschitz neun Euro pro Quadratmeter. Die teuersten Gemeinden für Grundkäufer im Weinviertel liegen im Bezirk Korneuburg: Hier führt Gerasdorf mit 460 Euro vor Hagenbrunn und Bisamberg mit jeweils 450, Langenzersdorf mit 390 sowie der Stadt Korneuburg mit 360 Euro.

Im Mostviertel erstreckt sich die Bandbreite der Grundstückspreise von 23 und 25 Euro pro Quadratmeter, die in den Pielachtal-Gemeinden Schwarzenbach und Puchenstuben bezahlt werden, bis zu 200 Euro in der Bezirkshauptstadt Amstetten. Dort ist es im Zentrum, in der Parksiedlung und am Kreuzberg am teuersten.

Im Industrieviertel kostet ein Quadratmeter Baugrund für ein Ein- oder Zweifamilienhaus nur 19 Euro im Gemeindegebiet von Schwarzenbach in der Buckligen Welt, hingegen 220 Euro im Zehnerviertel in der Stadt Wiener Neustadt. Am Seegrund in Ebenfurth werden sogar 300 Euro verlangt.

Interessant auch die Ergebnisse aus der NÖ Landeshauptstadt. In St. Pölten kann man einen Quadratmeter Baugrund um 65 Euro am billigsten in den Stadtteilen Radlberg und Viehofen kaufen. Am Eisberg und am Kupferbrunnberg hingegen geht das Preisband bis zu 200 Euro hinauf.

Das exklusivste Pflaster Niederösterreichs findet man erwartungsgemäß im südlichen und westlichen „Speckgürtel“ der Bundeshauptstadt Wien. Die Gemeinde Perchtoldsdorf bietet mit 1.000 Euro pro Quadratmeter die teuersten Grundstücke im Land. Dahinter rangiert die Stadt Klosterneuburg, wo ein Quadratmeter Baugrund in Weidling 950 Euro, in den Lagen Ölberg und Buchenberg jeweils 825 Euro kostet. Dann folgen das Zentrum der Stadt Mödling mit 800 Euro, die Villengegend am Mitterberg in Baden mit 720 Euro, Maria Enzersdorf mit 700 Euro und Gießhübl mit 660 Euro. Jeweils 600 Euro pro Quadratmeter kosten die Bauplätze in der Hinterbrühl und in Brunn/Gebirge.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.05.2017

micelab:bodensee – Branchenwandel als positive Herausforderung

Reflexion einmal anders: Als mobiles Mikrophon ging die „Catchbox“ beim micelab:experts II von 11.-13.4.2017 im Würth Haus Rorschach auf Stimmenfang. Reflexion einmal anders: Als mobiles Mikrophon ging die „Catchbox“ beim micelab:experts II von 11.-13.4.2017 im Würth Haus Rorschach auf Stimmenfang.

Zweites Lernmodul micelab:experts ging im Würth Haus Rorschach erfolgreich über die Bühne

Rorschach, 2. Mai 2017 – Von 11. bis 13. April 2017 war das Würth Haus Treffpunkt für fünfzig Veranstaltungsexperten aus dem gesamten Bodenseeraum: Beim zweiten micelab:experts der Weiterbildungsplattform micelab:bodensee teilten die Teilnehmer ihre Erfahrungen, wie sie den Wandel ihrer Branche erleben. Sie lernten von- und miteinander, wie sie Veränderungen in ihrer Branche selbst gestalten und neuen Herausforderungen begegnen können. Und zwar mit Leichtigkeit und einem neuen Rollenverständnis als echte Berater.

Persönliche Erlebnisse zum Thema Wandel waren der Ausgangspunkt des zweiten micelab:experts, das im April im Würth Haus Rorschach stattfand. Fünfzig Akteure aus der Veranstaltungsbranche nahmen daran teil. Acht davon erzählten in Kleingruppen ihre Geschichten von Erfolg oder Scheitern. Ausgehend von der These: Ich bin der Wandel.

In mehreren Reflexionsrunden deckten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, was es braucht, damit Wandel gelingt. „Erzähler wie Zuhörer haben erfahren, dass Storytelling eine sehr wirksame Form ist, um Lernerfahrungen zu teilen. Da gab es Aha-Erlebnisse auf beiden Seiten“, berichtet Kurator Michael Gleich.

Mut, Neues auszuprobieren

Sowohl der Mut, ein Risiko einzugehen, als auch die Bereitschaft zu scheitern, seien für Veränderungen notwendig. Wie man dazu kommt, vermittelte Christian Maier-Straub als weiterer Trainer spielerisch: Er beschäftigt sich mit „inner game“ und nutzt Körperbewegung, um das „innere Spiel“ von Antreibern und Blockierern erfahrbar zu machen. Die Experts konfrontierte er mit ihrem eigenen Mut und ihren Unsicherheiten beim Jonglieren. „Auf die Frage, wer jonglieren möchte, meldete sich bei allen gleich die innere Stimme: Das kann ich nicht“, so Maier-Straub.

In kleinen Schritten näherten sich die Teilnehmer aber schon nach kurzer Zeit der Fähigkeit an. „Die ‚Jongleure‘ nahmen es als beglückende Erfahrung wahr, dass Lernen ganz leicht sein kann, und es nur die Bereitschaft braucht, sich auf Unbekanntes einzulassen“, resümiert Kurator Michael Gleich. Eine Erkenntnis, die privat wie beruflich weiterhilft.

Echter Berater statt Bereitsteller

Daran anknüpfend lautete die entscheidende Frage: Wie lassen sich auch Kunden davon überzeugen, bei Veranstaltungen Neues auszuprobieren? „Schlägt ein Mitarbeiter eines Veranstaltungshauses einem Kunden neue Herangehensweisen oder Formate vor, dann bewegt er sich auf einem schmalen Grat zwischen Beratung aus eigener Begeisterung und Missionierung aus Besserwisserei“, beschreibt Michael Gleich die Herausforderung.

Wenn die eigene Begeisterung echt sei, kann sie auf Kunden ansteckend wirken und neugierig machen, ist Kuratorin und Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow überzeugt. Wichtig sei, mit Kunden präzise über Ziele der Veranstaltung zu sprechen. „Man muss selbst nicht alles wissen oder können. Wichtig ist, Fragen zu stellen, um an den Kern vorzudringen und ein gemeinsames Verständnis für das Gesamtkunstwerk zu erlangen. Die eigene Rolle wandelt sich dabei immer mehr vom reinen Bereitsteller von Räumen zum echten Berater“, so Gadow.

Formate wie Filmmusik

Fast nebenbei probierten die Experten zahlreiche Formate aus. Am Ende waren sie überrascht, wie viele verschiedene Methoden sie in den zweieinhalb Tagen eingesetzt hatten. Das Diskussionsformat Fishbowl, das Tool Event Canvas, Geh-Spräche, Kleingruppen, bewegtes Feedback, ein mice:slam und vor allem Collective Story Harvesting zählten zu den Arbeitsformen.

„Es gibt unendlich viele Methoden, Ansätze und Formate mit tollen Namen. Letztlich haben sie immer nur dienende Funktion: Sie sollen helfen, die Ziele einer Veranstaltung zu erreichen“, sagt Tina Gadow. Die Kuratorin vergleicht Formate mit Filmmusik. „Sie wirken, ohne dass sie bewusst wahrgenommen werden. Sie unterstützen, sind aber nicht selbst das Thema.“

Kollegialer Austausch

Einfache Kunstgriffe ermöglichten Begegnungen zwischen jenen, die sich noch nicht kannten. Gruppen mischten sich immer wieder neu. So gelang beim micelab:experts von Anfang an der kollegiale Austausch über Landes- und Unternehmensgrenzen hinweg. Hilfreich waren auch das unkomplizierte Zusammensein am Abend, die Übernachtung im selben Hotel, die Zufallstischordnung beim Abendessen und die selbst durchgeführten Umbauten.

Die Experts sahen dies als Gewinn. „Wir haben einander kennengelernt und Vertrauen gewonnen. Da greife ich in Zukunft sicher schneller zum Telefon, um mir bei Kollegen am Bodensee Rat zu holen“, meldete eine Teilnehmerin zurück.

Anregungen für lebendige Events

„Die Rückmeldungen der Experten motivieren für das nächste Modul“, freute sich Tina Gadow. Sehr positiv erlebt wurde etwa der Ansporn, Routinen des Tagesgeschäfts und die eigene Rolle zu hinterfragen. Offenheit, wieder einmal visionär denken können und Anregungen für lebendige Veranstaltungen zu bekommen, kamen ebenso gut an.

Das nächste micelab:experts findet von 6. bis 8. November 2017 im Bodenseeforum Konstanz statt. Weitere Informationen unter www.micelab-bodensee.com.

Über micelab:bodensee

micelab:bodensee ist die erste Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von den Netzwerken Bodensee Meeting und der kongress tanzt entwickelt und startete im Oktober 2016. micelab:bodensee umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Alle Module des micelab:bodensee haben den erkundenden Charakter eines Labors.

Beim Modul micelab:explorer liegt der Fokus auf der Forschung mit Impulsgebern aus unterschiedlichen Disziplinen. Es ist als Ideenschmiede angelegt. micelab:experts und micelab:experience richten sich an die Praktiker der MICE-Branche, also an Mitarbeiter aller Gewerke in Veranstaltungshäusern, Eventagenturen, Kulturinstitutionen und Marketingverantwortliche von Wirtschaftsbetrieben.

Als Kuratoren zeichnen die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und der Journalist Michael Gleich vom Netzwerk der kongress tanzt verantwortlich. Das grenzüberschreitend mit Partnern aus den benachbarten Schweizer Kantonen und Vorarlberg durchgeführte Projekt wird mit Fördergeldern der Europäischen Union und des Schweizer Bundes durch das Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein finanziell unterstützt.

Infos unter www.micelab-bodensee.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee Meeting, Stefanie Thurner, 0041/7122737-32, stefanie.thurner@st.gallen-bodensee.ch

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: micelab:bodensee/Jaron Gyger. Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über micelab:bodensee. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.
18.04.2017

Niederösterreichs Friseure finden die wuchernde Bürokratie zum Haareraufen

Schon lange sei ein Friseurbetrieb kein Selbstläufer mehr. Schon lange sei ein Friseurbetrieb kein Selbstläufer mehr.

Zwischen hoch jauchzend und tief betrübt bewegt sich das Gewerbe der heimischen Friseure. Ihnen setzt die Administrationsflut besonders arg zu. „Trotz einiger Versprechen ist diese Flut nicht weniger geworden. Die Zettel sind noch immer dieselben“, berichtet Wolfgang Dorner, Innungsmeister-Stellvertreter der NÖ Friseure dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

„Allein die Umrüstung der Registrierkassen ergibt einen erheblichen Aufwand. Will man das selber machen“, meint er, „muss man sich in dieser Richtung ausbilden, viele Beschreibungen lesen und dann noch mehr Zeit investieren, bis endlich alle Anforderungen erfüllt sind. Wer keine Kreditkarte besitzt, bekommt von A-Trust keinen Kartenleser und keine Registrierkassen Chipkarte. Also, heißt es eine Kreditkarte bei irgendwem ausborgen oder die Firma löst sich eine. Nun braucht man noch ein Smartphone um den QR Barcode überprüfen zu können. Diese Sachen muss doch schließlich jeder haben. Oder der Unternehmer nimmt doch einiges an Geld in die Hand und lässt sich die Kassa von den diversen Firmen umstellen.“

Als bedenkliches Zeichen wertet Dorner, dass mit derzeit 1.563 Friseurbetrieben in Niederösterreich zwar ein neuer Höchststand erreicht wurde, die Zahl der Mitarbeiter allerdings mit 3.382 nahezu gleich geblieben ist. „Diese Zahlen belegen, dass es immer mehr EPU oder Kleinstbetriebe gibt“, sagt er. Auch die Kettenbetriebe werden mehr. „Der normale Mittelbetrieb ist im Sterben begriffen. Sollte es seitens des Gesetzgebers kein Umdenken geben, werden in Zukunft nur mehr diese zwei Betriebsformen übrig bleiben“, meint Wolfgang Dorner.

Schon lange sei ein Friseurbetrieb kein Selbstläufer mehr. Ständige Weiterbildung und das Umsetzen von neuen Ideen seien unumgänglich, um weiterhin erfolgreich zu sein. „Doch mit dem sehr guten Ausbildungsstand unserer Lehrlinge bin ich für 2017 und die weitere Zukunft guter Dinge“, betont Dorner. „Letztes Jahr hat erfreulich gute Ergebnisse in der Jugendarbeit gebracht. Wer sich die Zeit nimmt und die Landeslehrlingswettbewerbe besucht, kann ganz tolle Arbeiten unserer Jugend bewundern. Auch bei der Staatsmeisterschaft sind wunderbare Leistungen erbracht worden. Und international konnten ebenfalls schöne Erfolge verbucht werden.“

Zurzeit werden in Niederösterreich 564 Lehrlinge ausgebildet. Schon seit Jahren allerdings sind die Lehrlingszahlen im Sinken. 2015 sind immerhin noch 601 Lehrlinge ausgebildet worden. „Die Erhöhung der Lehrlingsentschädigung um 17,8 Prozent im Vorjahr konnte den Negativ-Trend leider nicht stoppen“, resümiert Dorner. „Außerdem gibt es nur wenig geeignete Jugendliche, aber auch die Ausbildungsbetriebe werden immer weniger. Die neue Idee der Politik, gegen sinkende Lehrlingszahlen mit einer längeren Berufsschulzeit anzukämpfen, ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Für die Kosten im dualen Ausbildungssystem darf natürlich der Betrieb allein aufkommen. So wird man aber garantiert keine Trendumkehr schaffen, sondern eher das Gegenteil bewirken, dass noch weniger Betriebe bereit sein werden, Lehrlinge auszubilden.“

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18.04.2017

NÖ Bezirke an Autobahnen boomen, jene ohne dünnen aus

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Zahlen entnimmt, ist die „Boom-Region“ Nummer 1 in Niederösterreich der Bezirk Bruck/Leitha. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Zahlen entnimmt, ist die „Boom-Region“ Nummer 1 in Niederösterreich der Bezirk Bruck/Leitha.

Jene niederösterreichischen Bezirke, die mit hochrangigen Verkehrsachsen erschlossen sind, haben in den letzten zehn Jahren zum Teil deutlich an Einwohnern hinzugewonnen. Solche aber, wohin keine Autobahnen oder Schnellstraßen führen, schrumpfen markant. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Statistik Austria über die Bevölkerungsentwicklung Niederösterreichs in den Jahren zwischen 2007 und 2017 hervor.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Zahlen entnimmt, ist die „Boom-Region“ Nummer 1 in Niederösterreich der Bezirk Bruck/Leitha. Dort ist die Bevölkerung in den letzten zehn Jahren um 10.900 Personen oder 12,2 Prozent auf 99.800 Einwohner gewachsen. Bruck/Leitha profitiert nicht nur von seiner Nähe zu Wien und dem Wirtschaftsmotor Flughafen, sondern hat auch mit der Ostautobahn A4 und der Wiener Aussenring-Schnellstraße S1 eine exzellente Verkehrsinfrastruktur.

Stark zugelegt hat die Einwohnerzahl in den Jahren 2007-2017 laut Statistik Austria auch in den an der Südautobahn A2 gelegenen Bezirken Baden (plus 11.600 oder 8,7 Prozent auf 145.200) und Mödling (plus 6.400 oder 5,8 Prozent auf 118.100), am Nordabschnitt der S1 im Bezirk Gänserndorf (plus 8.600 oder 9,3 Prozent auf 101.100), in den von der Westautobahn A1 erschlossenen Regionen Purkersdorf und Wienerwald im Bezirk St. Pölten-Land (plus 7.600 oder 6,2 Prozent auf 130.100) sowie in den Bezirken Tulln (plus 8.700 oder 9,4 Prozent auf 101.700) und Korneuburg (plus 7.800 oder 9,6 Prozent auf 89.500), deren wirtschaftliche Verkehrsadern die Donauufer-Autobahn A22 und die Stockerauer Schnellstraße S5 sind.

Düster fallen die Ergebnisse der Statistik Austria für jene peripheren Regionen Niederösterreichs aus, wo hochrangige Straßenverbindungen fehlen. So haben die Waldviertler Bezirke Zwettl (minus 1.700 oder 3,9 Prozent auf 42.800) und Gmünd (minus 1.500 oder 3,8 Prozent auf 37.500) deutlich Bevölkerungsrückgänge hinnehmen müssen, der Bezirk Waidhofen/Thaya sogar ein Minus um 4,0 Prozent oder 1.100 auf 26.400 Einwohner. Ohne leistungsfähige Schnellstraße fährt auch der Alpenvorland-Bezirk Lilienfeld auf Schrumpfkurs: Dort hat die Einwohnerzahl in den Jahren 2007 bis 2017 um 800 oder drei Prozent auf 26.200 abgenommen.

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30.03.2017

"trend“: Österreich-Aktivitäten von ProSiebenSat.1 Media vor ATV-Übernahme mit Rekordgewinn

Österreich-Aktivitäten von ProSiebenSat.1 Media vor ATV-Übernahme mit Rekordgewinn Österreich-Aktivitäten von ProSiebenSat.1 Media vor ATV-Übernahme mit Rekordgewinn

Kurz vor dem Closing des ATV-Deals präsentiert sich die Käuferin in bester Form. Wie aus dem soeben veröffentlichten Jahresbericht des Münchner ProSiebenSat.1-Konzerns hervorgeht, hat allein die österreichische ProSiebenSat.1Puls-GmbH 2016 einen Rekordgewinn von 19,8 Millionen Euro erzielt, ein Plus von knapp 18 Prozent. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend“ in seiner aktuellen Ausgabe. Dazu kamen weitere 6,3 Millionen Euro der Werbefenster-Vermarkterin Sat.1 Privatrundfunk und Programm GmbH, die zu 51 Prozent im Eigentum der Deutschen steht. Die Ende 2013 gegründete Startup-Beteiligungsgesellschaft SevenVentures Austria warf 1,2 Millionen Euro Gewinn ab.

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13.03.2017

Vorarlberg engagiert sich am World Future Forum

Vom Fair Trade Stand zum World Future Forum: die Schülerinnen und Schüler der Handelsakademie Bregenz. Vom Fair Trade Stand zum World Future Forum: die Schülerinnen und Schüler der Handelsakademie Bregenz.

Schüler präsentieren Diplomarbeitsprojekte, rappen und singen – „Tango en Punta“ tanzt – Besuch im Werkraum Bregenzerwald

Bregenz, 10. März 2017 – Vom 30. März bis 2. April hält der Welt-Zukunftsrat seine Jubiläumstagung im Bregenzer Festspielhaus ab. Die 50 renommierten Persönlichkeiten erhalten zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit der Vorarlberger Bevölkerung: vom Unternehmerfrühstück über Schulprojekte bis zur Exkursion in den Bregenzerwald.

Die Agenda des Welt-Zukunftsrates beim 10. World Future Forum (WFF) ist umfassend: Sie reicht vom Ausbau erneuerbarer Energien über den Einsatz für die Rechte von Kindern bis zur Arbeit für nukleare Abrüstung und eine Welt ohne Hunger. Die über 50 Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur – unter ihnen der Gründer des alternativen Nobelpreises, Jakob von Uexküll, der Ko-Präsident des Club of Rome, Ernst Ulrich von Weizsäcker, und die Schauspielerin Daryl Hannah – suchen „best policy“-Beispiele, erarbeiten Lösungsansätze und vermittelt sie an die Politik.

„Bregenz soll für die Ratsmitglieder aber nicht nur ein austauschbarer Tagungsort sein, sondern ein Ort der qualitativen Begegnung unter Gleichgesinnten“, erläutert Gerhard Stübe, Geschäftsführer von Kongresskultur. Dies wird mit zahlreichen Beiträgen sichergestellt: das Inklusionsprojekt „Tango en Punta“ tanzt zur Eröffnung, die Altacher Schüler des Superar-Chors singen beim Gala-Abend. Ratsgründer von Uexküll referiert beim Bregenzer Unternehmerfrühstück und eine Exkursion zum Werkraum im Bregenzerwald steht auch auf dem Programm.

Nachhaltigkeit mit Umsetzungsanspruch

Ein Privileg kommt den Schülern der Handelsakademie Bregenz zu: Sie präsentieren ihre Diplomarbeitsthemen der Fachrichtung ökosoziales Qualitätsmanagement. „Wir sind schon etwas nervös, freuen uns aber auf das Feedback der Experten“, beschreibt Samuel Salzmann die Stimmung. Drei Projektgruppen referieren jeweils sieben Minuten zu Klimawandel, Mobilität und Glücksforschung.

Mit den Inputs der Experten wollen sie in einem Jahr nicht nur ihre Arbeiten erfolgreich abschließen, sondern auch praktische Erfolge erzielen. So soll beispielsweise das gesammelte Know-how zum Klimawandel an Volks- und Mittelschüler weitergegeben werden. Die 15 Schüler der Umweltzeichen-Volksschule St. Gerold werden die Vorträge musikalisch untermalen, unter anderem mit einem „Abfall-Rap“!

Websites:

• http://www.kongresskultur.com/

• https://www.worldfuturecouncil.org/de/

• http://www.hak-bregenz.ac.at/index.php/oekosoziales-qualitaetsmanagement.html

• http://tangoenpunta.com/

• http://vorarlberg.superar.eu/

• http://werkraum.at/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Kongresskultur Bregenz GmbH, Direktor Gerhard Stübe, Telefon +43/5574/413-301, Mail gerhard.stuebe@festspielhausbregenz.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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23.02.2017

WKO: Lärm vor Lokalen ist nicht Verantwortung der Betreiber

„Die Wiener Gastronomen dürfen nicht dafür verantwortlich gemacht werden, was Gäste vor ihrer Türe machen“, sagt Peter Dobcak, Fachgruppen-Obmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien „Die Wiener Gastronomen dürfen nicht dafür verantwortlich gemacht werden, was Gäste vor ihrer Türe machen“, sagt Peter Dobcak, Fachgruppen-Obmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien

„Die Wiener Gastronomen dürfen nicht dafür verantwortlich gemacht werden, was Gäste vor ihrer Türe machen“, sagt Peter Dobcak, Fachgruppen-Obmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien. Derzeit sei es aber Realität, dass Gastronomen vor allem wegen Lärmbelästigung von Anrainern angezeigt würden. Wolfgang Binder, Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser, ergänzt: „Das kommende allgemeine Rauchverbot wird die Situation noch zusätzlich verschärfen. Unsere Gäste können dann nur mehr im Freien rauchen. Dass sie dabei auch plaudern, ist klar.“

Im Paragrafen 113, Absatz 5, der Gewerbeordnung ist derzeit festgehalten, dass eben die Betreiber für das Verhalten ihrer Gäste vor ihren Lokalen in Haftung genommen werden. Dobcak und Binder fordern daher eine umgehende Entschärfung des Paragrafen 113. Das sei dringend notwendig, um Gastronomen und Kaffeehausbetreiber nicht weiter zu kriminalisieren. „Wir brauchen hier rasch Rechtssicherheit – auch wegen der Winterschanigarten-Regelung.“ Diese müssen direkt an der Mauer vor dem Lokal oder Kaffeehaus aufgestellt werden.

Auch in Sachen Winterschanigarten orten Gastronomen und Kaffeehausbetreiber neue, rechtliche Hürden. „Durch das Behinderten-Gleichstellungsgesetz entstehen derzeit rechtliche Unklarheiten. Es werden hier nämlich bei Schanigärten sogenannte taktile Elemente für blinde und sehbehinderte Menschen vorgeschrieben“, berichtet Dobcak. „Die Stadt Wien hat dazu schon Bescheide erlassen“, sagt Binder: „Dabei schreibt die Stadt Wien bei hausseitigen Schanigärten massive, stabile, und unverrückbare Elemente vor.“ Die Krux an der Sache: Winterschanigärten müssen ab 23 Uhr komplett weggeräumt werden. Dobcak: „Das ist bei solchen massiven Begrenzungen schwer möglich.“ Binder: „Außerdem gibt es in den Betriebsstätten bei vollem Winterbetrieb dafür praktisch keinen Platz.“

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13.02.2017

NÖAAB-Sobotka: Völlig unverständliche Entscheidung zur 3. Piste am Flughafen Wien

Der Flughafen Wien ist der Jobmotor in der Ostregion: rund 75.000 Menschen in Österreich verdanken ihren Job direkt oder indirekt dem Flughafen Wien. Der Flughafen Wien ist der Jobmotor in der Ostregion: rund 75.000 Menschen in Österreich verdanken ihren Job direkt oder indirekt dem Flughafen Wien.

Mit Unverständnis reagiert NÖAAB-Landesobmann Bundesminister Mag. Wolfgang Sobotka auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes, die Errichtung der 3. Piste am Flughafen Wien zu untersagen. Der Flughafen Wien ist der Jobmotor in der Ostregion: rund 75.000 Menschen in Österreich verdanken ihren Job direkt oder indirekt dem Flughafen Wien. 20.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiten direkt am Gelände des Flughafens und rund 55.000 Jobs sind indirekt vom Flughafen abhängig.

NÖAAB-Landesobmann Bundesminister Mag. Wolfgang Sobotka: „Eine völlig unverständliche Entscheidung gefährdet gerade in einer Zeit, wo eine halbe Million Menschen in Österreich arbeitslos sind, tausende Jobs. Wenn der Flughafen kein Wachstumspotential mehr hat, gibt es auch keinen Wachstumsimpuls für die Ostregion mehr. Aus dem Jobmotor Flughafen wird dann eine stotternde Maschine, die kaum mehr abheben kann.“

Der Vorsitzende des NÖAAB-Klubs der Abgeordneten LAbg. Dr. Martin Michalitsch betont zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts: „Wenn man sich die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Detail ansieht, betonen die Richter doch selbst, dass die 3. Piste wichtig für Wachstum und Arbeitsplätze ist. Gerade die Bundesregierung hat erst vor kurzem betont alles für Arbeitsplätze zu unternehmen. 1 Million zusätzliche Passagiere generieren 1000 neue Jobs am Standort. Und Arbeitsplätze entstehen nur dort, wo die Luftfahrt wachsen kann – das muss uns allen bewusst sein und wir müssen hier auch klar Stellung beziehen. Es geht um die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes. Es geht um die Zukunft der Ostregion. Es geht um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Niederösterreich.“

Das Land Niederösterreich ist seit Jahren mit der 100-prozentigen Abdeckung des Strombedarfs aus erneuerbaren Energieträgern Vorreiter in ganz Österreich. Die 3. Piste würde weniger Verspätungen, weniger Treibstoffverbrauch und weniger Lärm durch unnötige Warteschleifen im Flugverkehr bedeuten. „Eine so zukunftsträchtige Entscheidung alleine aufgrund des Klimaschutzes zu treffen, halte ich persönlich für falsch. Die Entscheidung gefährdet Niederösterreichs Entwicklung und koppelt unser Land Schritt für Schritt vom internationalen Flugverkehr ab“, so Sobotka abschließend.

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07.02.2017

ALPLA erweitert Portfolio in Rumänien durch Zukauf

Produktionsbetrieb der Star East Pet in Brașov/Rumänien. Produktionsbetrieb der Star East Pet in Brașov/Rumänien.

Hard/Brasov, 3. Februar 2017 – ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent der rumänischen Star East Pet SRL. Das Unternehmen mit Sitz in Brașov ist auf die Herstellung von PET-Preforms für Getränke, Food- und Non-Food-Produkte spezialisiert.

ALPLA unterzeichnete Anfang des Jahres eine Vereinbarung zum Erwerb von 100 Prozent der Anteile der Star East Pet SRL. Mit dieser Akquisition erhöht ALPLA seine Produktionskapazitäten in Osteuropa. Zudem ergänzen Produktportfolio und Kundenstamm das Geschäft, die Nähe zu bestehenden Kunden wird gestärkt. „Wir erhalten Zugang zu einem starken Vertriebsnetz. Star East Pet ist ein guter strategischer Partner für die Erreichung unserer Ziele in Rumänien und darüber hinaus“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner.

Auf PET-Preforms spezialisiert

Star East Pet wurde 1997 unter der Leitung von Dan Moldovan gegründet und hat sich seither zu einem führenden Hersteller von PET-Preforms in Rumänien entwickelt. Das Unternehmen mit 70 Mitarbeitern ist auf die Produktion von PET-Preforms für Getränke, Food- und Non-Food-Produkte, sowohl für lokale als auch internationale Kunden, spezialisiert.

ALPLA selbst ist seit mehreren Jahren am rumänischen Markt tätig. Der Fokus liegt auf Flaschen und Verschlüsse für die Marktsegmente Personal Care und Home Care. Einen bedeutenden Zukunftsmarkt in Osteuropa ortet ALPLA im Recycling von PET. Mit einem eigenen Recyclingwerk in Südpolen treibt ALPLA das Verständnis für Recycling voran. Rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwerten hier seit 2013 jährlich rund 75.000 Tonnen PET-Flaschen.

Mit Abschluss der Transaktion wird Mitte 2017 gerechnet, vorbehaltlich der notwendigen rechtlichen und satzungsmäßigen Genehmigung durch die zuständigen Behörden. Über finanzielle Einzelheiten haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox:

• Unternehmen: Star East Pet SRL

• Headquarter: Brașov 500164, Rumänien

• Gründung: Juli 1997

• Mitarbeiter: 70

• Geschäftsinhalt: Herstellung von PET-Preforms für Getränke, Food, Non-Food

• Umsatz 2015: 124 Mio RON (27 Mio EUR)

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA

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