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Wirtschaft

08.08.2017

Unwetter können Fernbleiben vom Arbeitsplatz rechtfertigen

Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden

Wer aufgrund von Naturereignissen wie heftigen Unwettern, Überflutungen und Murenabgängen nicht oder nicht pünktlich zur Arbeit kommen kann, braucht keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. Es handelt sich um einen Verhinderungsgrund, der das Fernbleiben rechtfertigt. Man muss aber alles Zumutbare unternehmen, um zur Arbeit zu kommen, und man muss den Arbeitgeber von der Verspätung bzw. der Verhinderung informieren.

Das Gleiche gilt für den Fall, dass Kindergarten oder Schule wegen des Unwetters geschlossen bleiben, und Eltern die Kinderbetreuung übernehmen müssen.

Seit 2014 gibt es die Entgeltfortzahlung in Katastrophenfällen nicht nur für Angestellte, sondern auch für ArbeiterInnen. Während bei Angestellten der Entgeltfortzahlungsanspruch beim Ausfall in der Arbeit gesetzlich fix geregelt ist, gab es bis 2013 bei den ArbeiterInnen abweichende Regelungen. Der ÖGB hatte sich erfolgreich für diese Angleichung eingesetzt.

Für Angestellte regelt § 8 Abs. 3 Angestelltengesetz, wann trotz Dienstverhinderung das Entgelt weiterbezahlt werden muss. Dieser Gesetzesstelle zufolge behalten Angestellte den Anspruch auf Entgelt, wenn sie durch wichtige, ihre Person betreffende Gründe ohne Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.08.2017

Wirtschaftsforscher: Nett sein kann sich lohnen

Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis. Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis.

Wer zu Verkäufern nett ist, wird bevorzugt behandelt. Das zeigt eine aktuelle Studie von österreichischen Wirtschaftsforschern. Sie untersuchten die Wirkung von monetären und immateriellen Anreizen bei alltäglichen Kaufentscheidungen im Fastfood-Restaurant und am Dönerstand. Kunden, die sich anerkennend äußerten, erhielten im Feldversuch mehr Eiscreme oder Dönerkebab als andere Kunden.

Die Wirkung von Lob und Anerkennung im ökonomischen Kontext wurde bisher experimentell vor allem im Rahmen von Arbeitsverhältnissen erforscht. Welchen Einfluss immaterielle Belohnungen in der Konsumwelt haben, ist hingegen kaum bekannt. „Die Wahl zum Mitarbeiter des Monats steigert die öffentliche Reputation, während ein Kompliment beim Einkauf ein sehr persönlicher Akt ist“, erklärt START-Preisträger Michael Kirchler vom Institut für Institut für Banken und Finanzen der Universität Innsbruck. Er hat gemeinsam mit Stefan Palan in einer aktuellen Studie den Einfluss von monetären und immateriellen Anreizen wie Lob und Anerkennung bei alltäglichen Kaufentscheidungen experimentell untersucht.

Lob und Trinkgeld zeigen Wirkung

„Was passiert, wenn ich das Trinkgeld schon bei der Bestellung gebe? Diese Frage stand am Anfang unserer Studie“, erzählt Stefan Palan, der an den Universitäten Innsbruck und Graz forscht. „Wir haben die Fragestellung dann noch ergänzt, um die Wirkung von immateriellen Anreizen wie etwa Komplimenten zu erforschen.“ Die Wirtschaftsforscher schickten dazu mehrere Experimentatoren in Fastfood-Restaurants in Innsbruck und München. Diese kauften dort jeweils eine Tüte Eis, manchmal lobten sie bei der Bestellung das Produkt oder gaben ein Trinkgeld. Nach dem Kauf wogen sie das Eis ab. Das Experiment wurde in der Folge auch an Kebabständen in Graz, Innsbruck und München durchgeführt. Jeweils drei Experimentatoren gingen dabei an fünf aufeinanderfolgenden Tagen mit dem gleichen Auftrag zum gleichen Verkäufer oder zur gleichen Verkäuferin. Insgesamt kauften die Experimentatoren über 100 Tüten Eis und 800 Döner-Wraps.

Der Vergleich der gewonnenen Daten zeigt, wer schon bei der Bestellung Trinkgeld gibt und nett zu den Verkäufern ist, erhält deutlich mehr Ware als andere Kunden: 10% mehr Eis bei Komplimenten und 17% mehr beim Trinkgeld. Zieht man die Kosten des Trinkgelds wieder ab, fällt der Wert allerdings auf 7%. Die Daten aus den Kebab-Bestellungen untermauerten diese Ergebnisse. „Interessant war, dass der Effekt beim Trinkgeld über mehrere Besuche gleichgeblieben ist, während er bei Komplimenten deutlich anstieg und nach fünf Besuchen sogar stärker war als jener mit Trinkgeld“, erzählt Palan. „Nachhaltiges Loben über mehrere Tage kann also die bevorzugte Behandlung noch einmal verstärken.“

Anerkennung als sozialer Kitt

„Reziprozität ist ein Konzept aus den Sozialwissenschaften, nach dem sich die Wichtigkeit von Lob und Anerkennung evolutionsbedingt sehr früh im Menschen entwickelt hat, da sie einen besseren Status in der jeweiligen Gesellschaft begründeten“, erklärt Michael Kirchler. „Wir zeigen mit unserer Studie, wie dieses Prinzip in heutigen Konsumentscheidungen nach wie vor wirkt, und dass immaterielle Anreize wie Anerkennung und Lob wohl unterschätzt und monetäre Anreize eher überschätzt werden.“ Es ist zu vermuten, dass diese Mechanismen in vielen alltäglichen Konsumentscheidungen ähnlich wirken, allerdings sind die Effekte nur in speziellen, klar abgegrenzten Situationen tatsächlich quantitativ messbar.

Die Studie wurde unter anderem vom FWF-Spezialforschungsbereich Vertrauensgüter, Anreize und Verhalten und der Forschungsplattform Empirische und Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck finanziell unterstützt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Uni Innsbruck
17.01.2017

Weiterbildungsplattform micelab:bodensee geht in die Praxis

Erstkontakt in zweierlei Hinsicht: Beim allerersten micelab:experts in Bregenz lernen die Teilnehmer einander kennen. Erstkontakt in zweierlei Hinsicht: Beim allerersten micelab:experts in Bregenz lernen die Teilnehmer einander kennen.

Erstes Lernmodul micelab:experts fand im Dezember in Bregenz statt

Bregenz, 16. Januar 2017 – Fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Bodenseeregion trafen sich an drei Tagen im Dezember zum ersten micelab:experts. Anhand der hypothetischen Aufgabe einen Traumkongress zu kreieren, testeten sie eine breite Palette verschiedener Kommunikationsmethoden und innovativer Formate. Die neuen Erfahrungen geben die Experten in ihren Veranstaltungshäusern an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter.

Nach dem erfolgreichen Start im Herbst ging die Weiterbildungsplattform micelab:bodensee im Dezember in die nächste Runde: Fünfzig Praktiker aus der Veranstaltungs- und Tourismusbranche nahmen im Festspielhaus Bregenz am ersten Lernmodul, dem micelab:experts, teil. „experts“ deshalb, „weil jeder Teilnehmer in seinem Bereich – vom Veranstaltungsmanager über Techniker bis zum Caterer – Experte ist und zum Gelingen eines Kongresses beiträgt“, so die Maxime der Veranstalter von den Netzwerken Bodensee Meeting und der kongress tanzt.

Aufgabe des ersten Tages war, einen Traumkongress zu entwerfen. Dazu setzten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen intensiv mit der Zielklärung auseinander. Warum dies so wichtig ist, vermittelte Veranstaltungsdramaturgin und Kuratorin Tina Gadow: „Auch wenn die Beteiligten glauben, sich zu verstehen, existieren in den Köpfen oft unterschiedliche Bilder.“

Methodisches Fragen hilft, Missverständnisse auszuräumen und zu einem gemeinsam definierten Ziel zu gelangen. So übten die Teilnehmenden etwa in einem Rollenspiel, zirkulär zu fragen: „Was erzählt ein Teilnehmer nach der Veranstaltung begeistert einem Freund?“ Oder lösungsorientiert: „Welches Problem soll die Veranstaltung helfen zu lösen?“

Scheiter heiter

Am zweiten Tag ging die Gruppe der Frage nach, welche Rolle Angst und Vertrauen bei Veranstaltungen spielen – und zwar ganz praktisch. Gast-Coach Roberto Hirche führte die Teilnehmer dazu in die Prinzipien des Improvisationstheaters ein.

Rasch wurde klar: Fast jeder hat Angst zu versagen. Das kann auch passieren, wenn man als Veranstalter Neues ausprobiert. Frei nach dem Motto „Scheiter heiter“ sammelten die Teilnehmer Mut und Vertrauen, auch Fehler zu akzeptieren und diese als Grundlage für neue Ideen heranzunehmen.

Mit Ängsten konfrontiert sind mitunter auch Teilnehmer eines Open Space. Etwa: Man hat ein Thema und keiner kommt. Oder: Der besuchte Workshop ist nicht der richtige. Ein Open Space ist nach bestimmten Prinzipien organisiert, die der Zusammenarbeit eine neue Grundlage geben. Sie helfen, Gewohntes loszulassen und anzunehmen, was ist. „So lädt ‚das Gesetz der zwei Füße‘ ein, einen Workshop zu verlassen und dort hinzugehen, wo es einen gerade hinzieht und man mehr beitragen und mitnehmen kann“, erläuterte Tina Gadow. „Gemeinhin gilt das als unhöflich. Im Open Space ist es das explizit nicht, denn hier darf jeder tun, was für ihn selbst in dem Moment am sinnvollsten ist, oder wo der gegenseitige Nutzen größer ist.“ Dieses Vertrauen in die Teilnehmer, das dem Open Space als Haltung zugrunde liegt, schafft wiederum Vertrauen untereinander.

Formate kennenlernen

Neben Open Space probierten die fünfzig „Experten“ auch die Präsentationstechnik Pecha Kucha, die kommunikativen Murmelrunden, Geh-Spräche und die Diskussionsform Fish Bowl aus. „Es hat Spaß gemacht, verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen“, meldeten viele Teilnehmer zurück. Auch der Austausch unter Branchenkollegen und Netzwerken ist beim ersten micelab:experts in Bregenz gut angekommen.

Neben vielen neuen Erfahrungen nahmen die Teilnehmenden eine „Hausaufgabe“ mit: Als Teil des micelab:experts sollen sie das Gelernte im eigenen Betrieb anwenden, etwa in internen Workshops mit Kolleginnen und Kollegen. „So agieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Multiplikatoren für eine innovative Kongresskultur“, ist Kurator Michael Gleich überzeugt.

Auf Basis der Rückmeldungen und Evaluierungen des Prototyps entwickeln die Kuratoren das Modul micelab:experts nun weiter. Der nächste experts findet im Frühjahr statt. Termin und Veranstaltungsort werden demnächst auf der Homepage www.micelab-bodensee.com bekanntgegeben.

Über micelab:bodensee

micelab:bodensee ist die erste Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von den Netzwerken Bodensee Meeting und der kongress tanzt entwickelt und startete im Oktober 2016. micelab:bodensee umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Alle Module des micelab:bodensee haben einen erkundenden Charakter eines Labors. Beim Modul micelab:explorer liegt der Fokus auf der Forschung mit Impulsgebern aus unterschiedlichen Disziplinen. Es ist als Ideenschmiede angelegt. micelab:experts und micelab:experience richten sich an die Praktiker der MICE-Branche, also an Mitarbeiter aller Gewerke in Veranstaltungshäusern, Eventagenturen, Kulturinstitutionen und Marketingverantwortliche von Wirtschaftsbetrieben. Die Plattform ist ein EU-gefördertes Interreg V-Projekt. Als Kuratoren zeichnen die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und der Journalist Michael Gleich vom Netzwerk der kongress tanzt verantwortlich.

Infos unter www.micelab-bodensee.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee Meeting, Stefanie Thurner, 0041/7122737-32, stefanie.thurner@st.gallen-bodensee.ch

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: micelab:bodensee/Anja Köhler
16.07.2017

Mehr als 24.000 Unternehmen wechselten im ersten Quartal ihren Strom- oder Gaslieferanten

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Rund 24.300 Unternehmen haben in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt. Bei Strom wechselten mit über 22.000 Unternehmen (Wechselrate 1,9 Prozent) um über 1.400 Betriebe mehr wie im ersten Quartal 2016. Bei Gas wechselten rund 2.300 Firmen (Wechselrate 2,9 Prozent) und damit etwas weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als mehr als 2.400 Betriebe auf einen neuen Gaslieferanten umgestiegen sind. „Vom kleinen Frisör- bis hin zum großen Industriebetrieb suchten sich viele Unternehmen einen günstigeren Anbieter“, sagt E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch zu den Zahlen aus der Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde. Bei den Haushalten suchten sich in den ersten drei Monaten insgesamt rund 93.100 einen neuen Strom- oder Gaslieferanten (Strom: 69.300, Gas: 23.800).

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Einem Gewerbebetrieb mit einem Jahresverbrauch von 100.000 Kilowattstunden Strom spart der Wechsel vom regionalen Versorger zum günstigsten Anbieter 7.700 Euro im ersten Jahr inklusive Neukundenrabatt. Bei Gas spart ein Unternehmen mit einem jährlichen Gasverbrauch von 400.000 Kilowattstunden der Wechsel zum günstigsten Lieferanten bis zu 11.700 Euro. Kleine und mittlere Unternehmen können ihren Strom- und Gaspreis einfach und schnell online mit dem Gewerbe-Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at/gewerbe-tarifkalkulator) vergleichen. Gewechselt wird nur der Lieferant, der Netzbetreiber, der unter anderem für Netz und Zähler verantwortlich ist, bleibt abhängig vom Firmenstandort immer derselbe.

Potenzial bei Unternehmen, um Energieverbrauch zu senken

Am nachhaltigsten sparen Unternehmen, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. „Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen gibt es viel Potenzial, um den Energieverbrauch zu senken. Wer durch Effizienzmaßnahmen seinen Verbrauch reduziert, kann von dauerhaft niedrigeren Betriebskosten profitieren“, sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
01.03.2017

ALPLA präsentiert sich erstmals auf Pharma-Fachmesse

Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo. Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo.

CPhI Istanbul: Branchenplattform für die Region Mittlerer Osten und Nordafrika

Hard, 1. März 2017 – ALPLA nimmt von 8. bis 10. März an der CPhI Istanbul teil. Im Rahmen dieser internationalen Messe der pharmazeutischen Industrie stellt sich ALPLA erstmals als Anbieter von Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte und Generica vor.

Mit 160 Standorten in 43 Ländern zählt ALPLA längst zu den führenden Entwicklern und Herstellern von maßgeschneiderten Verpackungslösungen. Weltweit produziert ALPLA für internationale und regionale Kunden aus unterschiedlichen Branchen: Getränke, Nahrungsmittel, Kosmetik, Haushaltspflege, Putz- und Waschmittel oder Öle und Schmiermittel.

Joint Venture in Ägypten liefert Branchenkenntnisse

Mit der Übernahme der ägyptischen Taba-Gruppe im Jahr 2016 weitete ALPLA sein Angebotsspektrum auf Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte aus. Taba verfügt über 29 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Sicherheits-Verschlüssen, Flaschen, Dosierhilfen für Säfte, Augen-, Nasentropfen usw.

Seit Anfang 2017 firmiert das Unternehmen unter dem Namen ALPLA TABA. Derzeit entsteht in der Industriezone 10th of Ramadan City bei Kairo ein neuer Standort, der den modernsten Standards in der Produktion entspricht. Pfizer, Novartis und Glaxo Smith Kline gehören zu den Kunden, wie auch zahlreiche lokale Anbieter aus der Region Mittlerer Osten und Nordafrika.

Angesehene Fachmesse für die MENA-Region

Die CPhI Istanbul findet von 8. bis 10 März 2017 im Istanbul Expo Center statt. Die Messe der pharmazeutischen Industrie hat sich seit ihrer Gründung 2014 zu einem wichtigen Branchentreffpunkt für die MENA-Region (Mittlerer Osten und Nordamerika) entwickelt. Mehr als 200 regionale und internationale Aussteller nehmen daran teil. Die Businessplattform mit ihren Sonderschauen bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Pharma- und Biotechnologieindustrie ab.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox CPhI Istanbul

• Dauer: 8. bis 10. März 2017

• Ort: Istanbul Expo Center (IFM), Türkei

• Sonderschauen: InnoPack (Pharmazeutische Verpackungen und Abgabesysteme), ICSE (Auftragsfertigung und Service), P-MEC (Maschinen, Technologie und Ausstattung)

• Gründung der Messe im Jahr 1990 als CPhI worldwide, seit 2014 jährlich in Istanbul für die MENA-Region

• Rund 200 Aussteller aus Europa, Asien, Nordafrika und dem Nahen Osten, mehr als 4000 Besucher

• Infos unter: www.cphi.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA. Fotograf: Adi Bereuter. Angabe des Bildnachweises ist verpflichtend.
02.01.2017

Nachnutzung Cofely-Areal: Öffentliche Ausstellung der Entwürfe

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und der Juryvorsitzende Werner Binotto bei der Begutachtung der eingereichten städtebaulichen Entwürfe. Interessierte können diese nun an zwei Wochenenden im Januar besichtigen. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und der Juryvorsitzende Werner Binotto bei der Begutachtung der eingereichten städtebaulichen Entwürfe. Interessierte können diese nun an zwei Wochenenden im Januar besichtigen.

i+R zeigt im Januar Einreichungen zum städtebaulichen Wettbewerb samt Siegerprojekt

Lindau, 2. Januar 2017 – Den städtebaulichen Wettbewerb zur Nachnutzung des ehemaligen Fabrikareals an der Kemptener Straße konnte die Lindauer ARGE Hammer Pfeiffer Architekten und Gerhard Feuerstein Architekt im Herbst für sich entscheiden. i+R Dietrich Wohnbau lädt nun im Januar die Bevölkerung zu einer öffentlichen Ausstellung der eingereichten Entwürfe ein.

An zwei Wochenenden haben Interessierte Gelegenheit, sich über die Bebauungspläne des ehemaligen Cofely-Areals hinter dem Lindaupark zu informieren. Neben dem Siegerprojekt für das künftige Quartier zeigt i+R Dietrich Wohnbau alle Wettbewerbseinreichungen. Zu jedem Entwurf sind Modell und Pläne mit Erläuterungen zu sehen. Die Ausstellung findet im alten Fabrikgebäude in der Kemptener Straße 11-15 statt: Freitag, 13.1., von 14 bis 18 Uhr, Samstag, 14.1., von 10 bis 14 Uhr sowie Samstag, 21.1. und Sonntag, 22.1. jeweils von 10 bis 14 Uhr.

Auf dem rund 33.000 Quadratmeter großen Areal entsteht in den kommenden Jahren ein hochwertiges Quartier mit primärer Wohnnutzung. Um die städtebaulich wie architektonisch bestmögliche Lösung zu finden, initiierte der Lindauer Projektentwickler und Bauträger i+R Dietrich Wohnbau im Frühjahr 2016 einen Wettbewerb. Insgesamt acht internationale Planungsbüros reichten ein.

Aus dem Prüfverfahren ging die Lindauer ARGE Hammer Pfeiffer Architekten und Gerhard Feuerstein Architekt einstimmig als Sieger hervor. Die hochkarätige Jury war mit Architekten, Stadtplanern, Preisrichtern und Stadträten sowie dem Oberbürgermeister besetzt.

Grundlage Stadtentwicklungskonzept

Die Ausschreibung orientierte sich am integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das im Auftrag der Stadt Lindau entwickelt und im November 2015 beschlossen wurde. Wesentliche Kriterien sind ein Mix aus bezahlbarem Wohnen und Eigentum, Flächen für Dienstleistung, Gewerbe und eine Kinderbetreuungseinrichtung sowie eine barrierefreie, hochwertige Freiflächengestaltung.

www.dietrich-wohnbau.de

Fact-Box: Cofely-Areal – Ausstellung Städtebaulicher Wettbewerb

Präsentation aller Einreichungen mit Modell und Plänen inklusive Siegerentwurf

Fabrikgebäude Cofely, Kemptener Straße 11-15, Lindau

Öffnungszeiten:

Freitag, 13.1.2017 von 14 bis 18 Uhr

Samstag, 14.1.2017 von 10 bis 14 Uhr

Samstag, 21.1. und Sonntag, 22.1.2017, jeweils von 10 bis 14 Uhr

Über i+R Dietrich Wohnbau

i+R Dietrich Wohnbau GmbH ist als Generalunternehmer für die Projektentwicklung und Bauausführung am ehemaligen Cofely-Areal in Lindau verantwortlich. Das Lindauer Traditionsunternehmen wurde 1960 von Sepp Dietrich gegründet und realisierte seitdem über 1.000 Wohneinheiten im gesamten süddeutschen Raum.

Im Jahr 2008 hat die österreichische i+R Gruppe das Unternehmen übernommen. Die nunmehrige Tochtergesellschaft i+R Dietrich Wohnbau konnte damit ihr bestehendes Portfolio erweitern. Die i+R Gruppe wurde 1904 als Zimmereibetrieb gegründet und zählt heute zu den zehn größten eigentümergeführten Familienbetrieben Vorarlbergs (A). Geschäftsführende Gesellschafter sind Baumeister DI Joachim Alge und DI Reinhard Schertler.

Die unter dem Dach der i+R Gruppe agierenden Unternehmen arbeiten für Industrie, Gewerbe und öffentliche Hand. Im Stammhaus befinden sich im Wesentlichen die Tochtergesellschaften i+R Bau, i+R Wohnbau, i+R Industrie- und Gewerbebau, i+R Holzbau, i+R Fensterbau sowie die Huppenkothen Baumaschinen und Martin Stahlbau. Sie sind in den Geschäftsfeldern Hoch- und Tiefbau, Spezialtiefbau, Projekt- und Standortentwicklung sowie Total- und Generalunternehmung für Wohnbau und Industrie- und Gewerbebau, konstruktiver Holzbau, Fassadenbau und Gebäudehüllen, Fenster- und Türenbau sowie alternative Energielösungen tätig.

Neben dem Stammhaus in Lauterach (A) hat i+R Niederlassungen in Wien (A), Lindau (D) sowie in St. Margrethen und St. Gallen (CH). Im Stammhaus und den Tochterunternehmen sind ca. 900 Mitarbeiter beschäftigt, die einen Umsatz von rund 420 Millionen Euro erwirtschaften. 66 Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung in den Lehrberufen Maurer, Tiefbauer, Zimmerer, Tischler, Tischlertechniker, Baumaschinentechniker, Metalltechniker, Informationstechniker und Bürokauffrau.

www.ir-gruppe.at

Rückfragehinweis für Journalisten:

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon +43/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

i+R Dietrich Wohnbau GmbH, Tamara Bierer, Telefon +49/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Dietrich Wohnbau
09.08.2017

Studie belegt hervorragende CO2-Bilanz von rezykliertem PET

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling

Experten errechneten den CO2-Fußabdruck von rPET: 79 Prozent Einsparung

Rezykliertes PET (rPET) von der PET Recycling Team GmbH – eine 100-Prozent-Tochter von ALPLA mit Sitz in Wöllersdorf/Niederösterreich – verursacht im Vergleich zu Neuware 79 Prozent weniger CO2-Emissionen. Das ist eine deutlich größere Einsparung als bisher angenommen. Eine Studie der denkstatt GmbH im Auftrag von ALPLA kommt zu diesem Ergebnis.

Seit mehr als zwanzig Jahren ist ALPLA, international führender Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, im Recycling von PET aktiv. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises schwierig sind, hält ALPLA an dieser Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie fest. Um die Sinnhaftigkeit der Wiederverwertung von PET-Kunststoffen zu unterstreichen, beauftragte ALPLA die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des Carbon Footprint für rPET.

rPET reduziert CO2-Ausstoß und schont fossile Rohstoffe

Das Ergebnis der Studie übertrifft bisherige Annahmen: Das von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf produzierte rPET hat einen Carbon Footprint von 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm rPET. Sogenanntes Virgin PET, also Neuware, schlägt mit 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm zu Buche. Das entspricht 1,7 kg CO2-Äquivalent oder 79 Prozent weniger Treibhausgasemissionen für rPET. Plant Manager Peter Fröschel verdeutlicht: „Mit der Ersparnis für ein einziges Kilogramm rPET könnte eine 13-Watt-Glühbirne bei österreichischem Strommix zwanzig Tage ununterbrochen leuchten.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.

ALPLA investiert in Recycling

ALPLA verfügt mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrung im Recycling von PET wie auch in der Verarbeitung von rezyklierten Kunststoffen. An drei Standorten betreibt ALPLA Recyclingunternehmen: im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko, die 100-Prozent-Tochter PET Recycling Team in Wöllersdorf sowie ein 2013 neu erbautes Recyclingwerk in Südpolen. Die jährliche Kapazität dieser Werke liegt bei insgesamt rund 65.000 Tonnen lebensmitteltauglichem rPET.

„Wir nehmen einen deutlichen Trend zu Verpackungen aus PET wahr. Und das nicht nur im Sommer, wenn die Getränkeindustrie aufgrund von Hitzewellen Hochkonjunktur hat“, sagt Fröschel. Umso wichtiger werde es, verwendete Verpackungen zu sammeln und Wertstoffe in den Produktionsprozess zurückzuführen. „Unsere Recyclingwerke leisten dabei einen wichtigen Beitrag“, so der Plant Manager abschließend.

Weiterführende Informationen: www.petrecyclingteam.com oder www.alpla.com

Factbox: PET Recycling Team GmbH

• 2005 Gründung in Wöllersdorf

• 2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

• 2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

• MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

• Jahreskapazität: 35.000 rPET in Lebensmittelqualität

• Produkte: PET Regranulat (lebensmittelecht und nicht lebensmittelecht), PET Flakes, PO Flakes

Factbox: Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende, allgemeine Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: ALPLA
12.07.2017

Qualitätszertifikat: 1zu1 Prototypen gehört zu den weltbesten Unternehmen im 3D-Druck

Gregor Reischle vom Weltmarktführer EOS (Mitte) überreicht Markus Schrittwieser, Rapid-Prototyping-Leiter bei 1zu1 Prototypen, (links) und Wolfgang Humml, Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen, das AMQ-Siegel für herausragende Qualität beim Lasersintern. Gregor Reischle vom Weltmarktführer EOS (Mitte) überreicht Markus Schrittwieser, Rapid-Prototyping-Leiter bei 1zu1 Prototypen, (links) und Wolfgang Humml, Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen, das AMQ-Siegel für herausragende Qualität beim Lasersintern.

AMQ-Siegel von EOS und TÜV Süd für Vorarlberger High-Tech-Unternehmen

1zu1 Prototypen hat als eines von nur fünf Unternehmen weltweit das AMQ-Siegel erhalten. Damit zertifizieren der Weltmarktführer für 3D-Druckmaschinen, EOS, und der TÜV Süd Unternehmen mit höchster Qualität beim Lasersintern, dem wichtigsten 3D-Druckverfahren. Für das Qualitätszertifikat wurden beim Dornbirner High-Tech-Unternehmen mehr als 200 Parameter überprüft.

Für die junge Technologie 3D-Druck gibt es derzeit keine internationalen Qualitätsnormen. Weltmarktführer EOS hat deshalb ein Zertifikat für „Additive Manufacturing Quality“ (AMQ) initiiert. Die Prüfung der strengen Kriterien erfolgt durch das renommierte Prüf- und Zertifizierungsunternehmen TÜV Süd. Es wird das AMQ-Siegel künftig herstellerunabhängig vergeben und auf weitere 3D-Druckverfahren neben dem Lasersintern ausweiten.

Als viertes Unternehmen weltweit hat auch 1zu1 Prototypen die Zertifizierung bestanden. Rund ein halbes Jahr dauerte die Prüfung der 200 Faktoren. Sie reichen von der Kundenberatung über die Materialbewirtschaftung und die Beherrschung der Anlagen bis zur Qualitätssicherung der produzierten Teile.

Hohe Wiederholgenauigkeit

„Für uns ist das eine Bestätigung, dass wir bei der Qualität zur Weltspitze gehören“, freut sich 1zu1-Geschäftsführer Wolfgang Humml. „Für unsere Kunden ist es die Garantie, dass unsere 3D-gedruckten Teile dem derzeit höchsten erreichbaren Standard entsprechen.“

Auch der Leiter des Rapid-Prototyping-Centers von 1zu1 Prototypen, Markus Schrittwieser, ist stolz: „Das AMQ-Siegel zeigt, dass wir seit Jahren auf dem richtigen Weg sind.“ Für eine hohe Wiederholgenauigkeit beim 3D-Druck müsse eine Vielzahl an Faktoren zusammenstimmen: „Das ist ein ständiger Verbesserungsprozess, bei dem uns auch diese Zertifizierung ein Stück vorangebracht hat“, betont Schrittwieser. Auch andere 3D-Druckverfahren wie Stereolithografie oder Fused Deposition Modelling würden von der Zertifizierung profitieren, betont Schrittwieser.

Moderner Maschinenpark

1zu1 Prototypen betreibt derzeit vier große Lasersinter-Anlagen EOS P 396 sowie fünf Anlagen der Serie P100/P110. Als Materialien stehen Polyamid, glasgefülltes Polyamid und Polypropylen zur Verfügung. Spezialität des Dornbirner Unternehmens ist das Lasersintern von Gummi.

„Durch den großen Maschinenpark und die Materialvielfalt können wir sehr flexibel auf Kundenwünsche reagieren“, schildert RP-Leiter Markus Schrittwieser. Die Teile können zudem mit einer Vielzahl von Verfahren veredelt werden – vom Schleifen über das Färben und Bedrucken bis hin zu metallischen Beschichtungen.

Info: www.1zu1prototypen.com

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Rapid-Prototyping-Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Am Beginn standen eine Betriebsfläche von 250 Quadratmetern, zwei Mitarbeiter und zwei Vakuumgießanlagen. Heute erwirtschaften rund 120 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro in unterschiedlichsten Technologien, die unter den Begriffen 3D Drucken, Rapid Prototyping, Rapid Tooling und Additive Manufacturing bekannt sind.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014) oder beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011‘) sowie als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: 1zu1 Prototypen
09.07.2017

EADS zahlte 3,3 Millionen Provisionen an Daimler

Provisionen an Daimler-Konzern (vormals DaimlerChrysler) Provisionen an Daimler-Konzern (vormals DaimlerChrysler)

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, zahlte EADS Deutschland dem Daimler-Konzern (vormals DaimlerChrysler) höhere Gegengeschäftsvergütungen als bisher bekannt. Neben den von „profil“ bereits im Mai genannten 614.300 Euro (im Abtausch für die Anrechnung eines Daimler/Rosenbauer-Auftrags in Kroatien im Gegenwert von rund 70 Millionen Euro) zahlte EADS Daimler zwischen 2003 und 2010 zusätzlich 2,7 Millionen Euro an Provisionen, insgesamt also 3,3 Millionen Euro. Dies geht aus einer EADS-internen Aufstellung aus dem Jahr 2013 hervor, die „profil“ zusammen mit anderen Datensätzen vorliegt. Im Gegenzug ließ EADS weitere Daimler-Aufträge an österreichische Unternehmen in einer Höhe von 278 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium anrechnen, wovon 263 Millionen Euro auf Magna-Steyr entfielen. Daimler-Sprecher Jörg Howe legte in einer Stellungnahme an „profil“ Wert auf die Feststellung, dass die „Beauftragung von österreichischen Firmen durch die Daimler AG und die Zusammenarbeit mit EADS gesetzeskonform“ gewesen seien.

Eine „profil“ vorliegende vertrauliche Korrespondenz zwischen dem Rüstungskonzern und dem Automobilhersteller belegt zudem, dass EADS Deutschland sich 2004 vier Daimler-Aufträge an Magna in einer Höhe von 15,74 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium anrechnen hatte lassen, obwohl dafür keine Zustimmung des Daimler-Managements vorlag. Dies sei „gegen unseren Willen“ geschehen, wie es in einem E-Mail eines Daimler-Prokuristen an einen EADS-Direktor vom Mai 2005 heißt.

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03.07.2017

TGS übernimmt Konstantinou Wärmetechnik

Geschäftsführer Peter Schelling (rechts) mit Ioannis Konstantinou, der künftig das Know-how für Örtli- und Hydrotherm-Anlagen in TGS einbringt. Geschäftsführer Peter Schelling (rechts) mit Ioannis Konstantinou, der künftig das Know-how für Örtli- und Hydrotherm-Anlagen in TGS einbringt.

Vorarlbergs größter Anbieter von Gebäudetechnik-Service investiert in Heiztechnik-Know-how

Die TGS Technischer Gebäude Service GmbH in Altach übernimmt per Anfang Juli das Dornbirner Wärmetechnik-Unternehmen von Ioannis Konstantinou. Damit sichert sich TGS das Know-how für Örtli- und Hydrotherm-Heizungsanlagen und erweitert sein Leistungsspektrum.

Ab Anfang Juli wird die Konstantinou Wärmetechnik aus Dornbirn in die TGS Technischer Gebäude Service GmbH in Altach übernommen. Die Marke bleibt dabei erhalten und Inhaber Ioannis Konstantinou wird seine 1991 begonnene Arbeit als Spezialist für Heizungsanlagen der Marken Örtli und Hydrotherm bei TGS fortsetzen. Das Angebot von Konstantinou Wärmetechnik umfasst derzeit Verkauf, Service und Reparatur von Öl- und Gasbrennern, Öl- und Gasbrennwertkesseln, Regelungstechnik, Boilern, Speichern, Solaranlagen, Holzvergasern sowie Heizwertkesseln.

Kooperation auf Augenhöhe

TGS ist der größte Servicedienstleister für Gebäudetechnik in Vorarlberg. Für TGS-Gründer Peter Schelling ist die künftige Zusammenarbeit ein logischer Schritt: „Unsere Mission ist umfassender Service für Gebäudetechnik. Durch Ioannis Konstantinou können wir unser Spektrum um Örtli- und Hydrotherm-Heizungsanlagen erweitern.“ Und auch die bestehenden Kunden von Konstantinou Wärmetechnik profitieren von der Zusammenarbeit: „Künftig kann ich mit TGS als Partner Leistungen über die Wärmetechnik hinaus anbieten“, freut sich Ioannis Konstantinou. Nachdem Hydrotherm-Anlagen nicht mehr hergestellt werden, kann Kunden auch beim Ausfall der Anlage mit einer zukunftssicheren Ersatzlösung geholfen werden.

Win-win-Situation für Kunden

Hinsichtlich Heizung wird sich für die Kunden von Konstantinou Wärmetechnik nichts ändern. Sie werden mit ihren Örtli- oder Hydrotherm-Anlage nach wie vor von ihrem bekannten Spezialisten betreut. Auch die Marke bleibt bestehen. Das ist den Beteiligten wichtig: „Wir wollen den Kunden von Ioannis Konstantinou die Sicherheit geben, dass die neue Partnerschaft für sie vorteilhaft ist. Neben dem gewohnten Service können sie auch auf das volle TGS-Leistungsspektrum zugreifen“, erklärt Peter Schelling.

Website: www.tgs.co.at

Fact-Box:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH

TGS wurde 2005 von Peter Schelling gegründet und ist mittlerweile der größte Servicedienstleister für Gebäudetechnik der Region. 46 Fachleute kümmern sich rund um die Uhr um etwa 17.000 Geräte in über 2.000 Gebäuden. Die Schwerpunkte sind Luft/Klima/Kälte, Heizung/Sanitär/Solar sowie Brandschutz/Sicherheitstechnik. Über Vorarlberg hinaus ist TGS auch in Tirol, der Ostschweiz und Süddeutschland tätig.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH, Peter Schelling, Telefon +43/5576/21566, Mail peter.schelling@tgs.co.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic
23.06.2017

Verkaufspoker: Chinesen erhalten Aquion Energy Zuschlag

Helmut Mayer, Geschäftsführer Helmut Mayer, Geschäftsführer

• BlueSky Energy in Kooperationsverhandlung mit asiatischen Technologieproduzenten

• Asiaten bauen sichere Stromspeicherung auf Salzwasserbasis deutlich aus

Der Oberösterreichische Stromspeicherspezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen beim Bieterprozess des insolventen amerikanischen Batterieherstellers Aquion mitgeboten. Das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC hat den Zuschlag erhalten. Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter verdeutlicht, dass die Salzwassertechnologie als sicherer Stromspeicher mit Zukunft gesehen wird. Die langfristige Verfügbarkeit der GREENROCK Gesamtspeicherlösung ist dadurch sichergestellt. Die chinesischen Unternehmen haben auf Grund der großen Kompetenz im Bereich Stromspeicherung bereits Verhandlungen mit BlueSky Energy aufgenommen.

Der Bieterprozess um die Assets des insolventen Batterieherstellers Aquion ist entschieden. Im Zuge einer Auktion im amerikanischen Delaware hat das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC den Zuschlag erhalten.

„Dadurch ist gewährleistet, dass die Salzwassertechnologie weiterhin entwickelt wird“, erklärt Helmut Mayer, Geschäftsführer von BlueSky Energy. „Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter haben uns bestätigt, dass wir auf die richtige Technologie setzen.

Der österreichische Stromspeicher Spezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen mitgeboten. BlueSky Energy war der Erstbieter um die Aquion Kerntechnologie. "Unser Business Case war genau kalkuliert, der Betrag war für ein erfolgreiches Fortführungskonzept zu hoch, argumentieren die BlueSky Energy Eigentümer Horst Wolf und Hansjörg Weisskopf die Entscheidung nicht höher geboten zu haben.

Erfolgsgeschichte von GREENROCK wird fortgesetzt

Unsere Gesamtspeicherlösung auf Salzwasserbasis stellt aktuell den sichersten und umweltfreundlichsten Stromspeicher am Markt dar“, so Mayer. „In unseren herkömmlichen Kernmärkten Österreich und Deutschland wurden heuer bis jetzt rund 100 Stromspeicher verkauft. Auch international sorgt der einzige Stromspeicher, der weder brennen noch explodieren kann, für großes Interesse. Der Kundenkreis reicht über Europa hinaus bis nach Afrika. Anfragen kommen aus der ganzen Welt", erklärt Mayer.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy ist der Spezialist für stationäre Stromspeicher-Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im Oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen Lösungen setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Technologie. Diese ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich perfekt für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Die Technologie hat sich bereits bei zigtausenden Haushalten erfolgreich im Einsatz bewährt. GREENROCK ist eine anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt (optional auch als Notstromsystem). Mittels APP-Anwendung lassen sich Energieflüsse statistisch darstellen und auswerten. Elektroinstallateure schätzen bei dieser Speicherlösung die einfache Installation (Plug & Play). Die umweltfreundliche Salzwassertechnologie wird gefördert und hat als einziges Speicherprodukt das Zertifikat „cradle to cradle ©“ erhalten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: Greenrock
11.06.2017

Deutliches Umsatzplus für Dienstleistungen und Handel im 1. Quartal 2017

Den stärksten Anstieg konnte der Handel mit Kraftfahrzeugen (+12,0% nominell bzw. +10,5% real) einfahren Den stärksten Anstieg konnte der Handel mit Kraftfahrzeugen (+12,0% nominell bzw. +10,5% real) einfahren

Die österreichischen Dienstleistungsunternehmen setzten, wie Auswertungen von Statistik Austria ergaben, in den ersten drei Monaten 2017 nominell um 2,8% mehr um als im selben Zeitraum des Vorjahres, obwohl das gesamte Ostergeschäft heuer in das 2. Quartal fiel, 2016 aber im 1. Quartal enthalten war.

Der Bereich "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" erzielte mit einem Plus von 3,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die höchste Umsatzsteigerung. "Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" sowie "Verkehr und Lagerei" (+2,9%) verzeichneten ebenso über dem Durchschnitt liegende Steigerungen beim Umsatzvolumen.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal verbuchte der österreichische Handel im 1. Quartal 2017 ein nominelles Umsatzplus von 7,0%, was im Absatzvolumen ein Plus von 3,6% ergibt. Den stärksten Anstieg konnte der Handel mit Kraftfahrzeugen (+12,0% nominell bzw. +10,5% real) einfahren – dies zeigen auch die deutlichen Zuwachsraten der Kfz-Neuzulassungen für die Monate Jänner bis März 2017. Der Großhandel erwirtschaftete nominell ein Umsatzplus von 8,2%, preisbereinigt entspricht dies einem Anstieg von 3,4%. Der Einzelhandel erzielte im 1. Quartal 2017 sowohl nominell (+2,7%) als auch real (+0,6%) ebenfalls Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Beschäftigungsverhältnisse (ein Rückschluss auf Vollzeitäquivalente ist nicht möglich) entwickelten sich im 1. Quartal 2017 parallel zu den Umsätzen äußerst positiv. Die Beschäftigung war bei den Dienstleistungsunternehmen um 1,8% höher als im 1. Quartal 2016. Der Handel verzeichnete eine Zuwachsrate von 0,8% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
23.05.2017

CRE Panel erwirbt Lichtbeton-Marke LUCCON

JOLO Betonfertigteile JOLO Betonfertigteile

OLO-Tochterunternehmen fertigt innovativen Baustoff künftig in Götzis

JOLO Betonfertigteile hat über seine Tochtergesellschaft CRE Panel die Marke LUCCON erworben. Der innovative lichtdurchlässige Beton wird künftig in Götzis gefertigt. Mit der über 60-jährigen Branchenerfahrung von JOLO will Geschäftsführer Markus Loacker dem Produkt LUCCON zum konstanten Erfolg verhelfen.

Die LUCCON Lichtbeton GmbH, Hersteller des mehrfach ausgezeichneten, lichtdurchlässigen Betonprodukts, hat Anfang des Jahres Konkurs angemeldet. Mitte April übernahm die CRE Panel GmbH die Marke LUCCON. Die JOLO-Tochter CRE Panel stellt Betonfertigteile in Kombination mit modernen Technologien her. Geschäftsführer Markus Loacker sieht den Kauf der Marke LUCCON deshalb als logische Unternehmenserweiterung. Der Lichtbeton wird zukünftig im zweiten Produktionsstandort in Götzis-Hopbach produziert.

HiTech-Material mit verblüffenden Eigenschaften

Durch die Verwendung lichtleitender Fasern ist LUCCON transluzent: Farben und Formen

können bei entsprechenden Lichtverhältnissen durch den Beton hinweg wahrgenommen

werden. Dabei bleiben die klassischen Eigenschaften wie hohe Festigkeit, Wasserdichtigkeit

und Frostbeständigkeit erhalten.

Das Material eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich und eröffnet Architekten, Designern und Künstlern – im wahrsten Sinne des Wortes – neue Perspektiven.

Innovation und Erfahrung als Erfolgsrezept

„Mit unseren über 60 Jahren Erfahrung in der Herstellung und Vermarktung von Betonfertigteilen werden wir der Idee von lichtdurchlässigem Beton zum andauernden Erfolg verhelfen“, zeigt sich Markus Loacker, in Personalunion Geschäftsführer von JOLO und CRE Panel, optimistisch: „Industrie 4.0 macht vor Betonfertigteilen keinen Halt und wir möchten Pioniere in unserem Spezialsegment bleiben.“ Der Umstrukturierungsprozess hat begonnen. Im Herbst wird LUCCON aus Götzis verfügbar sein.

Websites:

www.jolo.at

www.luccon.com

www.crepanel.com

Fact-Box:

JOLO Betonfertigteile

JOLO Betonfertigteile in Götzis (Vorarlberg) setzt auf Qualität, Innovation und Tradition. Das Unternehmen wurde 1954 von Großvater Josef Loacker gegründet und ist auf die Herstellung von Elementdecken (Beton-Fertigteile für den Bau) spezialisiert. Zweites Standbein ist die Produktion von Beton-Serienfertigteilen für die Industrie und die Bauwirtschaft. Das Familienunternehmen wird in dritter Generation von Markus Loacker geführt.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

JOLO Betonfertigteile – Josef Loacker GmbH, Ing. Markus Loacker, Telefon +43/5523/62788, Mail betonwerk@jolo.at

Pzwei. Pressearbeit, Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: JOLO-Geschäftsführer Markus Loacker präsentiert den innovativen Lichtbeton.
23.05.2017

i+R bringt Wünsche Jugendlicher unter ein Dach

Im Frühjahr 2017 stellte i+R das Jugendhaus Biberach nach den Wünschen der jüngsten Einwohner der Stadt fertig. Im Frühjahr 2017 stellte i+R das Jugendhaus Biberach nach den Wünschen der jüngsten Einwohner der Stadt fertig.

Biberacher Jugendhaus erfüllt höchste architektonische, bauliche und funktionelle Ansprüche

Ob Theater, Party oder angeregte Diskussionsrunden: Im kürzlich eröffneten Jugendhaus Biberach ist alles zur selben Zeit möglich. Der innerhalb eines Jahres von der Lindauer i+R Industrie- & Gewerbebau errichtete Bau bringt besondere Anforderungen an Statik und Technik sowie eine ungewöhnliche Architektur unter einen Hut. Das Haus wird von den Jugendlichen bereits belebt.

Zwanzig Jahre Planung und Abwägung hinsichtlich Funktion, Optik und Kosten gingen dem Bau des Jugendhauses Biberach voraus. Im Oktober 2015 war es soweit: Nach Ausschreibung der Stadt erhielt der Lindauer Generalunternehmer i+R Industrie- & Gewerbebau den Zuschlag. Im März 2016 war Baustart. Seit diesem Frühjahr hat die Biberacher Jugend nun ihr „eigenes“ Haus.

Die Mehrfachbeauftragung entschied das Büro Christine Reck Architekten für sich. In einem einzigartigen Beteiligungsverfahren konnten die jungen Einwohner ihre Wünsche kundtun – sowohl „analog“ als auch über die dafür eigens eingerichtete Facebook-Gruppe. Rund 700 Jugendliche machten mit. Die Detailplanung führte der i+R Partner Peter Kies aus. Die Fachplanung übernahmen die i+R Sparten energie und Holzbau sowie die Partnerfirmen GMS (Fenster und Verglasung) und Wochner (Fassadenbau).

Gute Abstimmung bei Planung und Bau

„Es ist ein sehr komplexes Projekt. Die exakte Vorbereitung war das Um und Auf“, schildert i+R Projektleiter Simon Bickel. Nachvollziehen lässt sich dies anhand architektonischer Eckdaten: Der massive Betonbau verfügt über einen schneckenförmigen Außenaufgang, der über eine begrünte Rampe auf das Dach führt. An höchster Stelle lädt eine „Fleezhöhle“ zum Verweilen ein. Rampe, Höhle und Dach sind aus Thermokiefer konstruiert. An der großflächigen Sichtbeton-Fassade haben sich bereits, wie geplant, junge Graffiti-Künstler verwirklicht.

„Die größte Herausforderung war für uns, Statik, Technik und Architektur abzustimmen – insbesondere an den Schnittstellen mehrerer Gewerke“, sagt Bickel. So bildet etwa die vorgehängte Fertigteilbetonfassade gleichzeitig die Brüstung. Die Fassade ist teilweise an der frei gespannten Hohlkörperdecke verankert. Aus wirtschaftlichen Gründen kamen auch Ortbeton- und Filigrandeckensysteme zum Einsatz.

Gleichzeitig laufende Veranstaltungen

Das Herz des Hauses ist der 4,5 Meter hohe und 12 Meter freigespannte Multifunktionsraum im Erdgeschoss. Dieser kann als Einheit genutzt oder in drei Räume getrennt werden. Mit der Multimediaanlage ist eine separate Beschallung möglich, die die Jugendlichen über mobile Endgeräte selbst steuern. Im schalldichten Haus können Events parallel ungestört ablaufen.

Im barrierefreien, dreigeschossigen Bau sind zudem eine Werkstätte, eine Theke, ein Foyer, ein Lagerraum sowie Büroräume für die Hausverwaltung und den Verein Jugend Aktiv untergebracht. „Nach vielen Jahren des Planens und manchmal auch Zweifelns sind wir heute zufrieden in ‚unserem‘ für alle offenen Jugendhaus aktiv“, sagt Wolf König, Leiter des Vereins Jugend Aktiv, der das Haus gemeinsam mit der Stadt Biberach betreibt.

Zufrieden ist auch die Stadt: „Zur Freude aller konnte i+R das Jugendhaus mit dem vereinbarten Budget und in einer absolut überzeugenden Qualität realisieren. Insgesamt konnten Einsparungen von über 350.000 Euro zu den im Vorfeld berechneten Kosten erzielt werden", merkt Bauherr-Vertreter Sascha Mildenberger an.

Energieeffizienter als ein Passivhaus

Sparsam ist auch der Betrieb des Gebäudes: Geheizt wird mit Fernwärme der Stadt, die Gebäudehülle ist thermisch optimiert. Zudem verfügt das Haus über eine Lüftung mit einer Leistung von 4000 Kubikmetern samt Wärmerückgewinnung. „Das Jugendhaus erreichte bei der Prüfung nach EnEV 2016 einen Luftdichtheitswert (n50) von 0,5 und damit einen besseren, als ihn die Energieverordnung für ein Passivhaus fordert“, verdeutlicht i+ R Projektleiter Simon Bickel.

Infos: www.ir-industrie-gewerbebau.de

Factbox: Jugendhaus Biberach

• Bauherr: Stadt Biberach

• Architektur: Christine Reck Architekten GmbH, Biberach

• Generalunternehmung: i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Lindau

• Bruttogeschoßfläche 1222 m2

• Baumaterial: 1000 m3 Beton, 95 Tonnen Stahl, 3700 m2 Verschalung, 300 m2 Rasen

• Dach auf 1500 kg/m Last ausgerichtet (gemäß Versammlungsstättenverordnung)

• Nutzfläche: 730 m2

• Baustart: März 2016

• Fertigstellung: April 2017

• Projektvolumen: rund 3,85 Millionen Euro

Über i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. Die Sparte Energie- & Gebäudetechnik der i+R energie übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

www.ir-industrie-gewerbebau.de

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Simon Bickel, Tel. 0043/5574/6888-2900, Mail s.bickel@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Simon Gallus
16.12.2016

Wissen, was der Kunde will

Beim 6. Vorarlberger Convention Forum drehte sich alles um Service Design Thinking: mit den Experten Martin Schobert, Klaus Schwarzenberger und Isabella Natter-Spets sowie Urs Treuthardt, Geschäftsführer Convention Partner Vorarlberg. Beim 6. Vorarlberger Convention Forum drehte sich alles um Service Design Thinking: mit den Experten Martin Schobert, Klaus Schwarzenberger und Isabella Natter-Spets sowie Urs Treuthardt, Geschäftsführer Convention Partner Vorarlberg.

„Service Design Thinking“ begeistert beim 6. Vorarlberger Convention Forum

Bregenz/Hohenems, 15. Dezember 2016 – Die diesjährige Branchenveranstaltung von Convention Partner Vorarlberg widmete sich dem Thema Service Design Thinking. Drei Experten gaben einen Einblick in die Methoden, sich in Kunden hineinzudenken und maßgeschneiderte Angebote zu schaffen. Die Teilnehmer probierten diese anhand von Beispielen auch gleich aus.

Wie schafft man zufriedene Kunden? Womit können wir Tagungsteilnehmer begeistern? Wie werden wir noch bessere Gastgeber? Mit diesen Fragen setzte sich Convention Partner Vorarlberg beim diesjährigen Vorarlberger Convention Forum am 14. Dezember im Löwensaal, Hohenems, intensiv auseinander.

Dazu lud Convention Partner Vorarlberg drei Experten aus dem Bereich Service Design Thinking ein: Touristiker und IT-Fachmann Klaus Schwarzenberger, Tourismusberater Martin Schobert und Ideenentwicklerin Isabella Natter-Spets. „Das, wodurch wir uns von Mitbewerbern abheben können, ist die Qualität des Service“, brachte Geschäftsführer Urs Treuthardt sein Motiv für die Themenwahl auf den Punkt.

Aus Sicht des Kunden

„Service Design Thinking ist ein Set aus verschiedenen Methoden, um neue Angebote zu entwickeln – und zwar aus Kundensicht“, verdeutlichte Klaus Schwarzenberger. Im Wesentlichen besteht Service Design Thinking aus vier Phasen: Research, also das Sammeln von Daten, Ideation (Ideensammlung), Prototyping (Probeversuch) und Implementation, also Umsetzung. Einige Methoden dazu testeten die rund hundert Teilnehmer in Gruppenarbeiten.

Wie in realen Projekten entwickelten sie zunächst eine Persona, die für die Zielgruppe steht. „Kennt man den Kunden, so fällt es leichter herauszufinden, was er möchte“, erklärte Martin Schobert. Dazu filtern Service Designer aus Interviews mit Kunden alles, was diesen wichtig ist – und zwar während der gesamten „Kundenreise“. Diese umfasst sämtliche Kontaktpunkte vor, während und nach einer Veranstaltung, also von der Anmeldung über die Erfahrungen beim Event bis zum Reflektieren. „So erhalten wir einen detaillierten Blick auf jeden Schritt des Kunden. Wie er diese erlebt, kann dann im Vorhinein geplant werden“, so Klaus Schwarzenberger.

Ideen entwickeln

Nach der Datensammlung (Research), versuchten sich die Teilnehmenden an der Ideenentwicklung (Ideation). Isabella Natter-Spets leitete die Gruppen an, Ideen auszuarbeiten, die der Persona Vorteile und Nutzen bringen. Dazu probierten sie etwa Brainstorming-Bingo und Perspektivenwechsel aus. „In dieser Phase wird nicht bewertet, die Machbarkeit ist egal und verrückte Ideen sind willkommen“, nannte Natter einige Spielregeln.

So ging es bei den Gruppenarbeiten beispielsweise darum, wie ein Kongressteilnehmer sich möglichst intensiv mit Fachkollegen austauschen kann oder dass Anmeldung und Anreise einfach und komfortabel abzuwickeln sind.

Testphase

Aus der Fülle an Ideen wählten die Teilnehmenden anschließend jene aus, die die Bedürfnisse des Kunden weitestgehend erfüllen und damit zu hoher Zufriedenheit führen sollen. Wie der Prozess in der Praxis fortgesetzt wird, schilderten die drei Experten zum Abschluss des Nachmittags: Nach einer Testphase (Prototyping) mit wenigen Personen wird die Idee als konkretes Angebot umgesetzt (Implementierung). „Oft sind Kleinigkeiten Nutzenstifter, die beim Kunden ausschlaggebend sind. Etwa, wenn ein Veranstalter den Teilnehmern kleine Kuchen bei der Abreise mitgibt“, nennt Martin Schobert ein Beispiel.

Urs Treuthardt fasste zusammen, was er aus dem Forum mitnimmt: „Die Sicht des Teilnehmers ist entscheidend für den Erfolg einer Veranstaltung. Service Design hilft dabei, die Kontaktpunkte mit Kunden zu erkennen und so zu gestalten, dass sie die Teilnehmer begeistern.“ Die heimischen Partner im Tagungsbereich zeichnen sich durch Service-Qualität aus, betonte der Geschäftsführer. „Dieses Know-how wollen wir beim Convention Forum vermitteln und ein gemeinsames Verständnis bei Kunden und Anbietern in Vorarlberg schaffen.“

Infos unter www.convention.cc

Factbox: Vorarlberger Convention Forum

Das alljährlich stattfindende Vorarlberger Convention Forum widmet sich Trends und Neuentwicklungen in der Veranstaltungs-Branche. Mit der Veranstaltung richtet sich das Convention Bureau mit Sitz in Bregenz an Veranstalter, Wirtschaftsvertreter und Agenturen. Convention Partner Vorarlberg vermarktet das westlichste Bundesland Österreichs als innovative Kongressregion mit über 80 Partnerbetrieben.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Convention Partner Vorarlberg, Katja Zündel, Telefon 0043/5574/43443-28, Mail katja.zuendel@convention.cc

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Convention Partner Vorarlberg/Roswitha Natter
10.04.2017

i+R baut neue Niederlassung für Porsche Dornbirn

Bei der traditionellen Maschinenweihe wurde die BG 28 auf den Namen „EVA I“ getauft. Im Bild die i+R Eigentümer Reinhard Schertler und Joachim Alge, Geschäftsführer der i+R Bau Christian Wenzlik und Reinhard Braito sowie das Spezialtiefbau-Team mit Bautechnikerin und „Taufpatin“ Eva Blum. Bei der traditionellen Maschinenweihe wurde die BG 28 auf den Namen „EVA I“ getauft. Im Bild die i+R Eigentümer Reinhard Schertler und Joachim Alge, Geschäftsführer der i+R Bau Christian Wenzlik und Reinhard Braito sowie das Spezialtiefbau-Team mit Bautechnikerin und „Taufpatin“ Eva Blum.

7,5 Mio Euro Investitionsvolumen – erstmals energieeffizientes Bohrgerät für 1,8 Mio Euro im Einsatz

Bis Dezember 2017 entsteht ein neues Autohaus für Porsche Dornbirn. Den Auftrag für sämtliche Bauarbeiten erhielt die Lauteracher i+R. Für die Fundierung setzt das Unternehmen erstmals ein Drehbohrgerät ein, das energieeffizient, lärm- und emissionsarm arbeitet. Zudem können über 60 Meter tiefe Gründungspfähle hergestellt werden, die speziell in weichen Böden wie im Rheintal für sichere Fundamente sorgen. i+R erweitert damit sein Leistungsspektrum.

Wo derzeit noch Abbruchreste liegen, errichtet i+R in den kommenden Monaten das neue Geschäftsgebäude für Porsche Dornbirn im Stadtteil Schwefel. Bereits im Dezember sollen Schau- und Verkaufsraum, Büros, Lager sowie die Werkstätte mit insgesamt 4500 Quadratmeter Nutzfläche fertiggestellt sein. Die Investitionssumme beträgt insgesamt 7,5 Millionen Euro. Sämtliche Bauarbeiten übernimmt die Lauteracher i+R mit ihren Sparten Spezialtiefbau, Holzbau und Hochbau.

Bei der Tiefengründung kommt erstmals eine spezielle Baumaschine zum Einsatz: ein Drehbohrgerät der Type BG 28 H zur Herstellung von Ortbetonpfählen. Das 1,8 Millionen teure Gerät erwarb i+R von der bayrischen Bauer Maschinen GmbH, einem der führenden Entwickler und Hersteller moderner Baumaschinen. Es arbeitet emissions- und lärmarm sowie besonders energieeffizient: Die Maschine, die beeindruckende 130 Tonnen auf die Waage bringt, verbraucht bis zu 30 Prozent weniger Treibstoff als bisherige Modelle. Am Freitag fand in feierlichem Rahmen die Maschinentaufe statt.

Investition erweitert Leistungsspektrum

Speziell geeignet ist das Drehbohrgerät für Bauvorhaben auf weichen, tonig-schluffigen Untergründen, wie sie etwa im Rheintal, in der Bodenseeregion oder auch rund um den Zürichsee vorkommen. Rund 60 Meter tiefe Ortbetonbohrpfähle lassen sich damit herstellen. „Bisher konnten wir in Tiefen bis maximal 44 Meter bohren. Bei großen Bauvorhaben auf weichen Böden sind tiefere Fundierungen aus statischen Gründen aber besonders wichtig“, schildert Andreas Hugelshofer, Bereichsleiter i+R Spezialtiefbau. „Mit der Anschaffung erweitern wir so auch unser Leistungsspektrum.“

Beim Neubau für Porsche Dornbirn bohrt i+R Spezialtiefbau etwa 200 Betonpfähle, die knapp 30 Meter tief sein werden. Bereits bei den folgenden Einsätzen wird sich das neue Gerät aber bezahlt machen: etwa bei der neuen Bahnüberführung in Kirchberg in Tirol, dem neuen Headquarter der Bäckerei Mangold in Dornbirn oder dem Seedomizil in Lochau.

Info: www.ir-gruppe.at, www.ir-bau.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: (Copyright, sofern nicht anders angegeben: i+R Spezialtiefbau/Dietmar Walser, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über i+R. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.)
20.02.2017

7. Vorarlberger Werbepreis AdWin reist ins Wonderland

Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch. Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch.

Erstmals Preis für Social Media und mehr Transparenz bei der Vergabe

Feldkirch, 20. Februar 2017 – Die siebte Auflage des Vorarlberger Werbepreises „AdWin“ lässt mit zahlreichen Neuerungen aufhorchen. Das rein weibliche Organisationsteam lädt alle Kommunikationsprofis, Unternehmerinnen und Unternehmer auf eine Reise ins Wonderland ein. Dort können sich am 21. September die Besten in 19 Kategorien – erstmals auch für Social Media – die begehrte Trophäe abholen.

Der alle zwei Jahre von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg vergebene Werbepreis „AdWin“ hat sich im zwölften Jahr emanzipiert: Nicht nur das Organisationsteam ist ausschließlich weiblich, auch der Jury gehören erstmals mehr Frauen als Männer an. Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltung unter dem Motto „AdWin in Wonderland“ lustvoller: Den krönenden Abschluss bildet im Herbst nicht die gewohnte Gala, sondern eine Motto-Party im Walgau.

Grinsekatzen treffen verrückte Hutmacher

Die fünf Frauen des Organisationsteams – rund um Andrea Petermann (Teamwork Werbung), Gabriela Harmtodt und Monika Rauch (beide Coop 4 Kommunikationsdesign) – haben sich einiges einfallen lassen: Das diesjährige Motto ist „AdWin in Wonderland“. Der Höhepunkt ist eine große Party in der Thüringer Ideengärtnerei Müller am 21. September. Die Glashäuser, opulenten Pflanzen und die Wonderland-Deko werden für einen bezaubernden Abend sorgen.

Erstmals „Social Media“-AdWin

Bei den Kategorien ist „Social Media“ neu dazugekommen. Ansonsten reicht der Bogen an zu vergebenden Auszeichnungen wie gewohnt von klassischer Werbung in all ihren Formen über Public Relations bis hin zu zwei Fotografie- und Film-AdWins. Das Organisationsteam lädt ausdrücklich auch die Kunden der Werber zur Einreichung ein: „Wir freuen uns, wenn zufriedene Unternehmen direkt Arbeiten einreichen oder ‚ihre‘ Kreativen zur Einreichung motivieren“, betont Andrea Petermann. Die Einreichfrist läuft von 20. Februar bis 7. Mai. Teilnahmeberechtigt sind alle Arbeiten, die für Vorarlberger Unternehmen und Organisationen oder von Vorarlberger Kreativen vom 1. Jänner 2015 bis 7. Mai 2017 durchgeführt wurden.

Gemischte Jury unter „stiller Beobachtung“

Die 11-köpfige Jury tagt unter dem Vorsitz des siebenfachen Cannes-Gewinners Bernd Fliesser am 8. Juni und ist diesmal bunt gemischt: sechs Frauen und fünf Männer, Etablierte und junge Wilde, Filmemacher und klassische Werber. Neu sind die „stillen Beobachter“, die – nach Anmeldung und nach Verschwiegenheitsverpflichtung – der Jury bei der Arbeit über die Schulter schauen dürfen: „Die Idee haben wir beim Tirolissimo aufgeschnappt und erwarten uns davon mehr Transparenz“, informiert Gabriela Harmtodt. Zur Motivation wird am 30. März ein Einreichworkshop mit Jury-Mitglied Andreas Spielvogel im WIFI Dornbirn veranstaltet.

Info und Einreichungen:

• adwin.at

• www.facebook.com/adwininwonderland

Fact-Box:

Termine

• 20.02. – 07.05.2017: Einreichfrist

• 30.03.2017: Einreichworkshop

• 08.06.2017: Jurierung

• 21.09.2017: Preisverleihung & Party

Jurymitglieder

• Bernd Fliesser (Vorsitzender)

• Maureen Belaski

• Germaine Cap de Ville

• Florian Ennemoser

• Margit Gassner

• Tom Jank

• Michael Koch

• Martha Ploder

• Andreas Spielvogel

• Vera Steinhäuser

• Suzy Stöckl

Kategorien

• Public Relations

• Werbetext

• Werbekampagne

• nicht kommerzielle Werbung

• Real Life Promotion

• Dialog-Marketing

• Anzeigen

• Corporate Design

• Editorial Design

• Plakat Design

• Verpackungsdesign

• Webauftritt

• Online Marketing

• Social Media

• Event – Konzept und Realisierung

• Bewegtbild

• Audio

• Fotografie – Auftragsarbeit

• Fotografie – freie Arbeit

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Fürstentum. Fotograf: Norbert Fürst
08.08.2017

Unzulässige Gebühren bei Ö-Ticket?

Soll das Ticket in einer Libro-Filiale oder bei Ö-Ticket selbst abgeholt werden, fallen zusätzlich 1,90 Euro an, bei Hinterlegung an der Abendkassa gar 2,90 Euro. Soll das Ticket in einer Libro-Filiale oder bei Ö-Ticket selbst abgeholt werden, fallen zusätzlich 1,90 Euro an, bei Hinterlegung an der Abendkassa gar 2,90 Euro.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums die CTS Eventim Austria GmbH, die das Ticketservice „Ö-Ticket“ betreibt, geklagt. Grund dafür: Ö-Ticket verrechnet Gebühren für diverse Möglichkeiten, um zu den Tickets zu kommen. Laut Urteil des Handelsgerichts (HG) Wien sind alle eingeklagten Klauseln gesetzwidrig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ö-Ticket verrechnet ihren Kunden Entgelte für die Vermittlung von Eintrittskarten. Wie das Gericht festhielt, hätte z. B. eine Karte für ein Eishockeyspiel direkt beim Veranstalter 30 Euro gekostet, während beim Kauf über Ö-Ticket ein Preis in der Höhe von 33 Euro verrechnet wurde. Zusätzlich verlangt Ö-Ticket aber noch Gebühren für die unterschiedlichen Zustellarten, z. B. 2,50 Euro, wenn der Kunde die Karte selbst ausdruckt (print@home) oder wenn der Code für ein Ticket auf das Mobiltelefon zugestellt wird (mobile tickets). Soll das Ticket in einer Libro-Filiale oder bei Ö-Ticket selbst abgeholt werden, fallen zusätzlich 1,90 Euro an, bei Hinterlegung an der Abendkassa gar 2,90 Euro.

Laut HG Wien sind diese Gebühren ungewöhnlich und nachteilig, die Kunden brauchen nicht mit ihnen zu rechnen. Kunden vermuten zwar eine Vermittlungsgebühr. Sie rechnen aber nicht damit, dass noch zusätzlich etwas zu zahlen sei, schon gar nicht dafür, dass sie überhaupt zu der gekauften Karte kommen. Immerhin stellt die Zurverfügungstellung der Karte nach deren Vermittlung eine Nebenpflicht des Vermittlungsvertrages dar.

„Eine Gebühr dafür, dass Konsumentinnen und Konsumenten ihre Tickets selbst ausdrucken, ist sehr überraschend“, sagt Joachim Kogelmann, zuständiger Jurist im VKI. „Das Urteil führt zu mehr Preisklarheit für Verbraucher beim Kauf eines Tickets.“

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09.03.2017

Vier neue Bauprojekte zur Belebung der Hohenemser Innenstadt

Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20. Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20.

6,9 Millionen Euro Investitionen geplant – 1700 Quadratmeter für Wohnungen, Büros und Geschäfte – weitere Steigerung der Kundenfrequenz – „Hohenemser Weg“ mit kreativen, individuellen Geschäften

Der Projektentwickler Lacha & Partner investiert neuerlich massiv in die Hohenemser Innenstadt. In der Marktstraße und der angrenzenden Harrachgasse saniert das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren drei denkmalgeschützte Gebäude und errichtet zwei Neubauten. Auf 1700 Quadratmeter Nutzfläche entstehen 18 Wohnungen, drei Büros und vier Geschäftslokale. Lacha & Partner will die Ansiedelung von individuellen, kreativen und hochwertigen Geschäften fortsetzen, die Hohenems einen eigenen Charakter geben. Die Kundenfrequenz hat sich seit 2013 etwa verdoppelt.

2013 startete der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner zwei Bauvorhaben in der damals heruntergekommenen und menschenleeren Marktstraße: Am sogenannten Beck-Areal (Marktstraße 28-30) sowie im Winkel zwischen Marktstraße und Harrachgasse wurden seither sechs denkmalgeschützte Gebäude saniert. Zusätzlich errichtete das Unternehmen vier Neubauten.

Mit einer siebten Sanierung wird diese erste Bauphase bis zum Sommer abgeschlossen. Insgesamt sind dann auf 3800 Quadratmeter Nutzfläche 34 Wohnungen, sieben Einheiten für Büros und Dienstleistungen, eine Kleinkinderbetreuung und sechs Ladenlokale entstanden. Die Finanzierung der Investitionen in Höhe von insgesamt 10,7 Millionen Euro erfolgt durch den Verkauf der Immobilien an private Eigentümer.

Erstmals Aufbruchsstimmung

Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha sah diese beiden Projekte von Anfang an als Impuls für die Belebung der Innenstadt. Die Idee ging auf: Die Stadt Hohenems hat mit der Erneuerung des Straßenbelags begonnen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum neuen Bild der Innenstadt. Weitere Eigentümer überlegen bereits die Sanierung ihrer Gebäude.

Sämtliche von Lacha & Partner verwalteten Wohnungen, Büros und Ladenlokale in der Innenstadt sind vermietet oder verkauft. „Vor vier Jahren war es schwierig, Interessenten für ein Geschäftslokal in der Marktstraße zu finden. Inzwischen haben wir eine Warteliste“, schildert Markus Schadenbauer-Lacha. Die Kundenfrequenz in der Marktstraße hat sich – nach einer Zählung in den Innenstadt-Geschäften – auf mehr als 1000 pro Tag verdoppelt.

Neue Impulse für die Innenstadt

Nun stehen vier weitere Projekte von Lacha & Partner vor der Realisierung: Auf 1700 Quadratmetern entstehen insgesamt 18 Wohnungen, drei Einheiten für Büros und Dienstleistungsbetriebe sowie vier neue Ladenlokale. Die Investitionssumme beträgt rund 6,9 Millionen Euro. „Hohenems muss die Erneuerung der Innenstadt konsequent weiterführen“, ist Schadenbauer-Lacha überzeugt. „Nur dann hat es eine Chance, gegen die anderen Städte wirtschaftlich zu bestehen.“

Bereits begonnen hat der Projektentwickler mit der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 48. Bis Jahresende entstehen auf 205 Quadratmeter Nutzfläche drei Wohneinheiten und ein Ladenlokal im Tiefparterre. Noch im März beginnt der Neubau des Hauses Harrachgasse 6. Geplant sind hier ein Ladenlokal, eine Arztpraxis und eine Wohneinheit mit insgesamt 344 Quadratmetern. Auch dieser Neubau ist bis Ende 2017 bezugsfertig.

Im Mai starten die Bauarbeiten in der Marktstraße 20. Das denkmalgeschützte Gebäude wird generalsaniert. Im Hof errichtet das Unternehmen einen Neubau, direkt angrenzend an die benachbarten Hofgebäude. Insgesamt werden hier acht Wohneinheiten, ein Büro und ein Ladenlokal geschaffen.

In Vorbereitung ist die Sanierung und Erweiterung des Hauses Marktstraße 14. Geplant sind hier sechs Wohneinheiten, eine Büroeinheit und ein Ladenlokal. Die Baueingabe ist bereits erfolgt. Schadenbauer-Lacha erwartet einen rechtskräftigen Baubescheid in den kommenden Monaten, nachdem die Einsprüche von Nachbarn behandelt wurden: „Ich hoffe auf einen Baubeginn bis zum Herbst“, ist der Geschäftsführer optimistisch.

Eigener Charakter für Hohenems

„Mit der Sanierung vieler denkmalgeschützter Häuser in der Marktstraße und im angrenzenden Jüdischen Viertel werden Schönheit und Charakter der Stadt wieder sichtbar“, freut sich Schadenbauer-Lacha.

Auch mit seiner Auswahl der Geschäfte gibt der 43-Jährige der Stadt einen individuellen Charakter: Statt auf gesichtslose Ketten setzt er ganz auf eigentümergeführte Läden: „Mit diesen kleinen, kreativen, sehr hochwertigen Geschäften unterscheidet sich Hohenems deutlich von den anderen Städten in der Region.“ Neu entstanden sind unter anderem ein Bioladen & Café, eine Goldschmiedewerkstatt, das Atelier einer Modedesignerin, ein Spezialitätengeschäft sowie ein Schreib- und Spielwarengeschäft.

Sieben Geschäftslokale hat Lacha & Partner bereits vermietet, nun folgen sechs weitere. Dafür hat Lacha & Partner bereits eine Reihe von Interessenten. Noch in diesem Jahr eröffnen eine Floristin und eine Hutmacherin ihre Läden.

Attraktiv für Investoren

Ausdrücklich als Ziel nennt Schadenbauer-Lacha eine qualitative Entwicklung und Verdichtung der Innenstadt unter Berücksichtigung von ökologischen Faktoren: „Im Zentrum sollen mehr Menschen leben und arbeiten – da sind wir uns mit der Stadt vollkommen einig.“ Die Zahl der Geschäfte, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe hat sich binnen drei Jahren bereits mehr als verdoppelt. Alleine die Bauvorhaben von Lacha & Partner brachten bisher einen Zuwachs um 100 Bewohner.

Überlegungen für eine Reihe weiterer Projekte laufen bereits. Hier gebe es allerdings erst Vorgespräche mit Eigentümern und Anrainern sowie mit der Stadt. Schadenbauer-Lacha: „Die Hohenemser Innenstadt wird zunehmend attraktiver für Bewohner und Geschäfte.“

Fact-Box:

Projekt Marktstraße 48

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 205 Quadratmeter Nutzfläche

• 3 Wohnungen, 1 Ladenlokal

• 800.000 Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Harrachgasse 6

• Neubau

• 344 Quadratmeter Nutzfläche

• 1 Wohnung, 1 Arztpraxis, 1 Ladenlokal

• 1,6 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Marktstraße 20 / 20a

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes plus Neubau im Hof

• 655 Quadratmeter Nutzfläche

• 8 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2,5 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2018

Projekt Marktstraße 14

• Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 510 Quadratmeter Nutzfläche

• 6 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2 Millionen Euro Investitionen

• Baueingabe erfolgt

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Lacha & Partner GmbH, Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43/5576/79214-14, Mail m.schadenbauer@lacha.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lacha & Partner
07.02.2017

Billa-Konzern baut Filialnetz um 100 Millionen Euro aus

Billa-Konzern baut Filialnetz um 100 Millionen Euro aus Billa-Konzern baut Filialnetz um 100 Millionen Euro aus

Österreichs größter Lebensmitteleinzelhändler, der zur deutschen Rewe-Gruppe gehörende Billa-Konzern, will seine Position als Marktführer festigen. Bis Jahresende 2017 wird das Unternehmen, das seine Zentrale in Wiener Neudorf betreibt, rund 100 Millionen Euro in den Aus- und Umbau seines mehr als 1.050 Standorte starken Filialnetzes investieren. Das kündigen die beiden Billa-Vorstände Josef Siess und Robert Nagele an.

Weitere sieben bis acht Millionen Euro wird die Handelskette heuer in ein neues Ladenlayout im Landhausstil stecken, mit dem 250 Filialen ein verändertes Outfit erhalten. Durchschnittlich 30.000 Euro pro Standort wendet Billa dafür auf. Binnen drei Jahren will man das gesamte Filialnetz auf das neue Konzept, das Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen soll, umgestellt haben.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.12.2016

Ein gutes „Jahr der Werbung 2017“ für die3

die3 ging beim Wettbewerb „Jahr der Werbung 2017“ als Branchenbester in der Kategorie Industrie/B2B hervor. Das verantwortliche Team (v.l.n.r.): Maria Linder, Manuela Fuchs, Stephan Feichtinger und Mario Lorenz. die3 ging beim Wettbewerb „Jahr der Werbung 2017“ als Branchenbester in der Kategorie Industrie/B2B hervor. Das verantwortliche Team (v.l.n.r.): Maria Linder, Manuela Fuchs, Stephan Feichtinger und Mario Lorenz.

Ein gutes „Jahr der Werbung 2017“ für die3

Alle eingereichten Projekte erscheinen – Branchensieger in der Kategorie Industrie/B2B

Dornbirn, 22. Dezember 2016 – Alle von der Vorarlberger Branding- und Kommunikationsagentur die3 eingereichten Projekte schafften es in diesem Jahr in das Nachschlagewerk „Jahr der Werbung 2017“. Zwei Arbeiten stehen sogar auf der Shortlist der Jury, eine davon zählt zu den Besten in der Branchenwertung.

Seit über 50 Jahren zeichnet der Wettbewerb „Jahr der Werbung“ herausragende Kommunikationsmaßnahmen aus und veröffentlicht diese in einer Publikation. Der 54. Band erscheint im April 2017 im Econ-Verlag.

In dieser Ausgabe werden fünf Projekte für fünf Kunden der Vorarlberger Agentur die3 veröffentlicht. Von Corporate Publishing über crossmediale Kampagnen bis hin zum Direkt Marketing sind die unterschiedlichsten Disziplinen vertreten: eine Jubiläumspublikation und Unternehmensbroschüre für Rhomberg Bau, eine Kampagne für Bosch Sensortec und eine Direkt Marketing-Aktion in eigener Sache. Die Arbeiten für VEM (Online) und Tridonic (Print) wählte die namhafte Jury auf die Shortlist.

Beste der Branche „Industrie“

In der Branche Industrie/B2B darf sich das Team von die3 über den Sieg freuen. Mit der Printkampagne für das Produkt „net4more“ von Tridonic (Zumtobel Group) ist es gelungen, den Nutzen einer technischen Innovation einfach und prägnant darzustellen. „Das Keyvisual der Kampagne ist das bekannte Fadenspiel. Es erklärt die Geschichte der flexiblen Vernetzbarkeit der Leuchtenkomponenten anschaulich“, so Maria Linder, CD/Kundenberatung. Eine Produktanimation visualisiert die vielfältigen Möglichkeiten des Systems, aber auch dessen leichte Handhabung.

„Über alle Medien – sowohl die traditionellen als auch die neuen – hinweg ist es unser Ziel, verständlich und kurzweilig in der Sprache des Kunden zu kommunizieren. Dies verschafft uns Markendifferenzierung und Themenführerschaft in einem sehr umkämpften und schnelldrehenden Markt“, bringt Jürgen Pichler, Marketing Director bei Tridonic, den Kern der ausgezeichneten Kampagne auf den Punkt.

Information: www.die3.eu

Fact-Box: die3 Agentur für Werbung und Kommunikation

• Gründung 1989

• MitarbeiterInnen: 16

• Schwerpunkte: Strategie, Branding, Crossmediale Kommunikation

• Limbic® Licensed Partner

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: die3
20.07.2017

i+R holt weiteren Auftrag für ein „Holiday Inn Express“

Mittelklassehotel nahe dem Europapark soll im Sommer 2018 fertig sein

Die i+R Industrie- und Gewerbebau verstärkt weiter das Standbein Hotelbau: Kurz nach dem Zuschlag für ein „Holiday Inn Express“ bei Frankfurt errichtet das Lauteracher Bauunternehmen nun ein weiteres in Ringsheim (D). Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 8 Millionen Euro.

Das neue Mittelklassehotel soll wie jenes beim Frankfurter Flughafen bereits im August 2018 fertiggestellt sein. i+R setzt das neue Hotelprojekt in Ringsheim in Baden-Württemberg als Generalunternehmer gemeinsam mit lokalen Partnern um. Heute Donnerstag erfolgte der Baustart. Das Gebäude wird über 131 Doppelzimmer verfügen. Zwei davon werden behindertengerecht ausgestattet sein.

Auf halber Strecke zwischen Freiburg und Straßburg gelegen, ist das neue Holiday Inn Express als Businesshotel ausgerichtet. Der Bauherr, Felix Kretschmer von der Projektgesellschaft ZeitRaum Ringsheim GmbH, rechnet neben Geschäftsreisenden hiesiger Industriebetriebe auch mit privaten Gästen: „Der Europapark in Rust ist nur zwei Kilometer entfernt. Mit dem neuen Hotel können wir den Besuchern eine günstige Alternative zu den vorwiegend Vier- bis Fünf-Sterne-Häusern vor Ort bieten.“

Rasche Umsetzung

Das dreistöckige Gebäude fertigt die i+R Industrie- und Gewerbebau in Beton-Fertigteilbauweise, was die rasche Umsetzung innerhalb eines Jahres ermöglicht. Die Gesamtnutzfläche wird im Endausbau knapp 4.000 Quadratmeter betragen. Geheizt und gekühlt wird energieeffizient und ökologisch mit mehreren Luftwärmepumpen in Kombination mit einer Gastherme.

Über i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. Als Generalunternehmer übernimmt i+R auch die gesamte haustechnische Planung.

Infos: www.ir-industrie-gewerbebau.at

Factbox: Holiday Inn Express, Ringsheim

• Generalunternehmer: i+R Industrie- und Gewerbebau

• Bauherr: ZeitRaum Ringsheim GmbH – ein Unternehmen der Ullmann Gruppe, die als Projektentwickler, Bauträger und Investor im gewerblichen Bereich tätig ist www.ullmann.group

• Bauweise: Ortbeton, Vollbeton-Fertigteilbau

• Nutzfläche: rund 4000 m2, 3 Stockwerke mit Technik-Obergeschoss

• Ausstattung: 131 Zimmer, davon 2 behindertengerecht, 132 Parkplätze

• Baustart: 20. Juli 2017

• Geplante Fertigstellung: August 2018

• Auftragsvolumen i+R: 8,1 Millionen Euro

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Bmstr. Daniel Bitschnau, Telefon 0043/5574/6888-2934, Mail d.bitschnau@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

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10.07.2017

ALPLA: Größte Akquisition in der Unternehmensgeschichte

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt Anfang Juli 2017 das Unternehmen Boxmore Packaging mit Sitz in Samrand/Johannesburg in Südafrika zu 100 Prozent ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt Anfang Juli 2017 das Unternehmen Boxmore Packaging mit Sitz in Samrand/Johannesburg in Südafrika zu 100 Prozent

Boxmore Packaging mit Sitz in Johannesburg/Südafrika wird 100-Prozent-Tochter des österreichischen Verpackungsspezialisten ALPLA

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, kauft mit Boxmore Packaging einen afrikanischen Marktführer. Das Unternehmen mit Sitz in Samrand/Johannesburg ist auf PET-Preforms, PET-Flaschen und Verschlüsse spezialisiert und beschäftigt aktuell rund 1000 Mitarbeiter an 9 Standorten.

„Der afrikanische Kontinent ist für uns ein attraktiver Wachstumsmarkt. Mit dem Kauf von Boxmore Packaging haben wir nach unseren Aktivitäten mit ALPLA TABA in Nordafrika nun auch eine breite Basis für den Markteintritt in Südafrika“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner. ALPLA erwirbt Boxmore Packaging zu 100 Prozent. Alle Mitarbeiter und Standorte werden von ALPLA übernommen, auch die Führungsstruktur bleibt bestehen. Die derzeitige Geschäftsführung unter der Leitung von Len Engelbrecht (Boxmore CEO) wird seine Agenden fortsetzen, und zugleich die Verantwortung für die Integration und das Management des bisherigen Geschäfts von ALPLA in Afrika übernehmen. Bis auf weiteres wird das Unternehmen als Mitglied der ALPLA Gruppe unter dem bisherigen Namen firmieren.

Führend in Südafrika

Das 1995 gegründete Unternehmen Boxmore Packaging gilt im südlichen Afrika als Marktführer für PET-Preforms und -Flaschen (ISBM-Technologie) sowie Verschlüsse. Der Hauptsitz liegt in der Industriezone Samrand nahe der südafrikanischen Stadt Johannesburg. An neun Produktionsstandorten produzieren derzeit rund 1000 Mitarbeiter jährlich etwa 4 Milliarden Stück der oben genannten Produkte. Die Kunden von Boxmore Packaging sind in mehr als 20 Ländern Afrikas sowie auf den Inseln im Indischen Ozean situiert.

„Sowohl die Produkte als auch die Kundenstruktur von Boxmore Packaging passen sehr gut zu unserer Unternehmensstrategie“, betont Christoph Riedlsperger, Regional Director for Africa, Middle East and Turkey. Zahlreiche internationale Konsumgüter-Konzerne und langjährige Kunden von ALPLA zählen zum aktiven Kundenstamm, aber auch für ALPLA bisher unbekannte lokale Unternehmen. „Mit dieser in unserer Unternehmensgeschichte größten Akquisition kommen wir unseren Zielen auf dem afrikanischen Kontinent einen bedeutenden Schritt näher“, so Günther Lehner.

Len Engelbrecht zeigt sich über die strategische Partnerschaft erfreut: „Unser gemeinsames Vorhaben, in Afrika weiter gezielt zu wachsen, ist eine spannende Herausforderung. Dafür werden wir Boxmore‘s aktuelle Präsenz und bestehende Beziehungen in Afrika südlich der Sahara nutzen.“

Die Übernahme wurde am 5. Juli 2017 unterzeichnet, die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der rechtlichen und behördlichen Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden. Über finanzielle Einzelheiten haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

ALPLA in Afrika

ALPLA betreibt seit 2014 einen Produktionsstandort in Johannesburg. Ende 2015 übernahm ALPLA den ägyptischen Standort der Argo S.A. in El Obour. Im März 2016 stärkte ALPLA mit einem Joint Venture mit der ägyptischen Taba-Gruppe die Marktpräsenz in Nordafrika und im Mittleren Osten. Seit Anfang 2017 firmiert das Unternehmen unter dem Namen ALPLA TABA. Im Frühjahr 2017 eröffnete ALPLA TABA einen neuen Standort in 10th of Ramadan City, der den modernsten Standards in der Produktion entspricht. Mit den Standorten von Boxmore Packaging besitzt ALPLA nun insgesamt 13 Produktionsbetriebe in Afrika.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox:

• Unternehmen: Boxmore Packaging

• Hauptsitz: Samrand/Johannesburg - Südafrika

• Gründung: 1995

• Standorte: 9 (1 Mauritius/Indischer Ozean, 1 Zambia, alle weiteren in Südafrika)

• Mitarbeiter: 1000

• Produkte: spezialisiert auf Kunststoffverpackungen, insbesondere PET-Preforms, PET-Flaschen und Verschlüsse für Getränkeflaschen

• Marktsegmente: Hauptsächlich für Getränke, aber auch Lebensmittel, Home & Personal Care, Pharmazeutische Produkte, Chemikalien

• Technologien: ISBM und Spritzguss

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
04.07.2017

GRASS stellt Geschäftsführung neu auf

Die neue Geschäftsführung des Beschlägeherstellers GRASS (von links): André Stiller, Thomas Zenker und Thomas Müller. Die neue Geschäftsführung des Beschlägeherstellers GRASS (von links): André Stiller, Thomas Zenker und Thomas Müller.

Der Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS GmbH passt seine Geschäftsführung den künftigen Anforderungen an. Thomas Zenker, bisher Werksleiter in Götzis, übernimmt ab sofort den Geschäftsbereich „Operations“ und wird Sprecher der Geschäftsführung. Thomas Müller verantwortet als Geschäftsführer die Entwicklung des Produktsortiments. Neuer Leiter für interne Services wird André Stiller. Der bisherige Geschäftsführer Christoph Walter verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Rekordumsatz, volle Auftragsbücher, ausgelastete Produktionskapazitäten: Der Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Nun stellt sich das Unternehmen organisatorisch und personell neu auf.

Dipl.-Ing. Thomas Zenker übernimmt ab sofort den Geschäftsbereich „Operations“ und wird Sprecher der Geschäftsführung. Der 50-Jährige leitet seit zwei Jahren erfolgreich den Produktionsstandort in Götzis. Dipl.-Ing. Thomas Müller wird künftig den neuen Bereich „Products“ in der Geschäftsführung verantworten. In diesem sind Produktentwicklung und Produktmanagement zusammengefasst, um auf die Innovationskraft des Unternehmens zu fokussieren.

Neu in der GRASS-Geschäftsleitung ist techn. Dipl.-Kfm. André Stiller. Der erfahrene Finanzexperte übernimmt den Bereich interne Services und verantwortet damit die Bereiche Controlling, Finanzbuchhaltung, Human Resources und IT. André Stiller war zuletzt CFO der zum Würth-Konzern gehörenden Würth Elektronik/ICS-Gruppe. Die Geschäftsbereiche Vertrieb und Marketing verantwortet interimistisch Vertriebsmanager Andreas Vogel. Die Position soll bis Jahresende mit einem Geschäftsführer neu besetzt werden.

Der bisherige Geschäftsführer Christoph Walter verlässt das Unternehmen per Ende Juli auf eigenen Wunsch. Er hat sich nach 18 verdienstvollen Jahren entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Christoph Walter für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz in der GRASS-Gruppe und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.

Abstimmung im Unternehmen verstärken

Thomas Zenker wird im Unternehmen „die Abstimmung zwischen den einzelnen Standorten vorantreiben, GRASS als Gruppe stärken und so die Potenziale besser nützen“. Die hervorragende Auftragslage sei derzeit gleichzeitig eine Herausforderung für die Produktion, die nur gemeinsam zu schaffen sei. Die 2015 eingeschlagene Strategie von GRASS wird konsequent fortgesetzt: „Wir nehmen lediglich organisatorische Anpassungen vor, um die aktuellen Markterfolge nachhaltig zu sichern“, erläutert Zenker.

GRASS beschäftigt derzeit 1.800 Mitarbeiter an 18 Standorten. Das Unternehmen erzielte 2016 einen Rekordumsatz von 330 Millionen Euro (ein Plus von vier Prozent gegenüber 2015 exklusive der Sparte Automotive). Mit mehr als 200 Vertriebspartnern in 60 Ländern gehört GRASS zu den weltweit führenden Spezialisten für Bewegungs-Systeme in der Möbelindustrie.

Info: http://www.grass.eu/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

GRASS GmbH, Andreas Marosch, +43/5578/701-4160, Mail andreas.marosch@grass.eu

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
27.06.2017

ALPLA wächst durch Zukauf in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen

Propack mit Hauptsitz in Ostellato/Provinz Ferrara wird achter Standort von ALPLA in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Das Unternehmen mit Sitz in Ostellato (FE) ist auf die Herstellung von HDPE- und PET-Flaschen für Homecare-Produkte spezialisiert.

Mitte Juni hat ALPLA Italia eine Vereinbarung zur Übernahme von Propack Srl unterzeichnet. Mit dieser Übernahme, das insgesamt achte Werk in diesem Land, erweitert ALPLA seine Produktionskapazitäten in Nordostitalien. Das Produktsortiment ergänzt die bisherige Tätigkeit, ebenso ist auch die Nähe zu potenziellen neuen Kunden in einer der am stärksten industrialisierten Regionen Italiens von Bedeutung. „Wir erhalten Zugang zu einem starken Vertriebsnetz. Propack ist ein guter strategischer Partner, der uns helfen wird, unsere Ziele in Italien zu verwirklichen, wo wir bereits seit 1985 aktiv sind“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner.

Spezialisiert auf HDPE- und PET-Flaschen

Propack wurde 2002 unter der Führung von Gianni Scapoli gegründet, der das Unternehmen als exklusiven Flaschenlieferanten für das „Mutterunternehmen“ Biochimica, einen führenden Hersteller von Reinigungsmitteln, aufgebaut hat. Das Unternehmen beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und stellt überwiegend HDPE- und PET-Flaschen für italienische Abnehmer her.

Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen.

Weitere Informationen: www.alpla.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
12.06.2017

ALPLA erweitert Portfolio in den Vereinigten Staaten durch Zukauf

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt West Bend (Wisconsin), Produktionsstandort von Gehl Foods. /// ALPLA, a leading global provider of plastic packaging, has acquired the West Bend (Wisconsin), bottle manufacturing plant from Gehl Foods. ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt West Bend (Wisconsin), Produktionsstandort von Gehl Foods. /// ALPLA, a leading global provider of plastic packaging, has acquired the West Bend (Wisconsin), bottle manufacturing plant from Gehl Foods.

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt West Bend (US-Bundesstaat Wisconsin), Produktionsstandort für Flaschen von Gehl Foods.

Der Standort befindet sich rund 50 Kilometer nördlich von Milwaukee. Auf einer Produktionsfläche von rund 9.500 Quadratmetern stellt das Unternehmen 6-Schicht-Flaschen für die sterile Befüllung in der Lebensmittel- und Milchindustrie her.

ALPLA plant für den übernommenen Standort einen Ausbau der Produktionskapazitäten – sowohl mit Gehl Foods als auch mit neuen Kunden. Die aktuell eingesetzte Technologie ist EBM, bis Mitte 2018 soll diese um ISBM-Produktionsanlagen ergänzt werden. Die Übernahme ist Teil der Wachstumsstrategie von ALPLA und ermöglicht den Zugang zu einigen wichtigen Regionen innerhalb des nordamerikanischen Marktes.

Die Übernahme wurde am 1. Juni 2017 vollzogen. Über finanzielle Einzelheiten haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox:

Unternehmen: Gehl Foods West Bend Bottle Manufacturing Plant

Standort: West Bend, WI USA

Gründung: 2007

Mitarbeiter: 21

Geschäftsinhalt: Produktion von 6-Schicht-Flaschen für die Lebensmittel- und Milchindustrie

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
02.06.2017

i+R baut Hotel nahe Frankfurt

An der Ecke Kelsterbacherstraße/Karlstraße in Raunheim baut i+R Industrie- und Gewerbebau das „Holiday Inn Express Frankfurt Airport“. An der Ecke Kelsterbacherstraße/Karlstraße in Raunheim baut i+R Industrie- und Gewerbebau das „Holiday Inn Express Frankfurt Airport“.

Lauteracher Baufirma zieht Auftrag im Umfang von rund 8 Millionen Euro an Land

Lauterach/Raunheim, 2. Juni 2017 – Für die Berliner tristar-Hotelgruppe errichtet i+R Industrie- & Gewerbebau ein Hotel in Raunheim in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Frankfurt/Main. Das „Holiday Inn Express Frankfurt Airport“ mit 140 Zimmern soll im August 2018 übergeben werden.

Drei Kilometer Luftlinie vom Flughafen Frankfurt am Main entfernt, errichtet die Lauteracher i+R Industrie- und Gewerbebau im Auftrag der Berliner tristar-Hotelgruppe ein Hotel mit 140 Zimmern. An der Ecke Kelsterbacherstraße/Karlstraße in Raunheim entsteht das Stopover-Hotel „Holiday Inn Express Frankfurt Airport“.

In den fünf Obergeschossen sind 140 Zimmer mit je 18 Quadratmetern untergebracht. Pro Stockwerk wird ein Zimmer behindertengerecht ausgeführt.

Effizient bauen mit vorgefertigten Elementen

Die i+R Industrie- und Gewerbebau tritt bei diesem Auftrag im Umfang von 8 Millionen Euro als Generalunternehmer auf. Baustart war Mitte Mai. Die schlüsselfertige Übergabe des neuen Hotels ist schon für August 2018 geplant.

Die schnelle Umsetzung ist unter anderem dem hohen Vorfertigungsgrad zu verdanken: Fertigteilwände kommen zum Einsatz, Bäder werden fixfertig angeliefert. Das spart Zeit und Geld. i+R-Projektleiter Stefan Krebs: „Die effiziente Abwicklung ist nur durch die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen möglich. So konnten wir komplexe Herausforderungen meistern und beispielsweise das Aufziehen der Wände und den Einbau der Bäder mit dem Rohbauunternehmen gut koordinieren.“

Über i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. Die Sparte Energie- & Gebäudetechnik der i+R energie übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.de

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Stefan Krebs, Telefon 0049/151/54711346, Mail s.krebs@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie & Gewerbebau GmbH
23.05.2017

Tomaselli Gabriel als erstes Vorarlberger Bauunternehmen vollständig mit Ökostrom

Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg. Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg.

Nenzinger Betrieb spart damit jährlich 80 Tonnen CO2 – Auszeichnung für Elektroauto-Flotte

Tomaselli Gabriel ist das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seine Baustellen Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern einsetzt. Damit werden jährlich 80 Tonnen CO2 eingespart. Für die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos wurde das Unternehmen vom Lebensministerium als klimaaktiv-Partner ausgezeichnet.

Seit Jänner bezieht die Tomaselli Gabriel Bau GmbH in Nenzing ausschließlich Vorarlberger Ökostrom aus Fotovoltaik, Kleinwasserkraft und Bioenergieanlagen und ist damit „das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seinen Baustellen heimischen Vorarlberger Ökostrom einsetzt. Wir freuen uns, dass Tomaselli Gabriel Bau konsequenter Vorreiter ist“, sagt Karl Dörler, Geschäftsführer der VKW-Ökostrom GmbH. Im Vergleich zum europäischen Strommix spart das Bauunternehmen nach Angaben der VKW jährlich 80 Tonnen CO2 ein.

Auszeichnung für Elektroflotte

Im März wurde Tomaselli Gabriel Bau von Umweltminister Andrä Rupprechter zudem als „klimaaktiv Mobil Projektpartner“ ausgezeichnet. Damit würdigte das Ministerium die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos im Vorjahr. Seither legten die Elektroautos bereits mehrere Hunderttausend Kilometer zurück. Die Energie hierfür kommt ebenfalls vollständig aus Vorarlberger Ökostrom. Anfang Juni ist das Energieinstitut im Rahmen der Aktion „Live im Betrieb“ in Nenzing zu Gast. Die Besucher informieren sich aus erster Hand über die praktischen Erfahrungen mit der E-Flotte.

Das Engagement von Tomaselli Gabriel Bau im Bereich Ökologie ist ein nachhaltiges: „Seit über zehn Jahren sind wir Ökoprofit-Unternehmen und haben uns gerade der Re-Zertifizierung unterzogen“, erklärt Geschäftsführer Philipp Tomaselli.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit rund 200 Mitarbeiter, 18 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
04.05.2017

Soziale Unternehmen Vorarlberg: Arbeit ist der Schlüssel zu einem selbstständigen Leben

VertreterInnen der Sozialen Unternehmen Vorarlberg und der Förderparter: Stefan Koch (Geschäftsführer Integra Vorarlberg), Helmut Johler (Leiter Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte), Bernhard Bereuter (Leiter AMS Vorarlberg), Benedicte Hämmerle (Verbandssprecherin), Harald Moosbrugger (Leiter Wirtschaftsabteilung Land Vorarlberg), Karoline Mätzler (Leiterin carla – ein Projekt der Caritas Vorarlberg) und Florian Kresser (Geschäftsführer AQUA Mühle Vorarlberg). VertreterInnen der Sozialen Unternehmen Vorarlberg und der Förderparter: Stefan Koch (Geschäftsführer Integra Vorarlberg), Helmut Johler (Leiter Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte), Bernhard Bereuter (Leiter AMS Vorarlberg), Benedicte Hämmerle (Verbandssprecherin), Harald Moosbrugger (Leiter Wirtschaftsabteilung Land Vorarlberg), Karoline Mätzler (Leiterin carla – ein Projekt der Caritas Vorarlberg) und Florian Kresser (Geschäftsführer AQUA Mühle Vorarlberg).

Zum Tag der Arbeitslosen betont das Netzwerk die Notwendigkeit des zweiten Arbeitsmarktes

In Vorarlberg sind knapp 2.900 Menschen langzeitarbeitslos. 600 davon sind vorübergehend bei den Sozialen Unternehmen Vorarlberg beschäftigt. Rund ein Drittel schafft den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt. Um mehr Betroffenen den Weg zurück ins Erwerbsleben zu ermöglichen, seien zusätzliche Transitarbeitsplätze sowie dauerhafte Beschäftigungsmöglichkeiten am zweiten Arbeitsmarkt dringend nötig, hieß es beim heutigen Pressegespräch der Sozialen Unternehmen Vorarlberg.

Mangelnde Qualifizierung, Alter, gesundheitliche Beeinträchtigung und persönliche Schicksalsschläge – Langzeitarbeitslosigkeit hat viele Ursachen. Seit mehr als zwanzig Jahren unterstützen die Sozialen Unternehmen Vorarlberg betroffene Menschen auf ihrem Weg zurück in die Arbeitswelt. „Arbeit zu haben, ist der Schlüssel zu einem selbstständigen Leben“, betonte die Verbandssprecherin Benedicte Hämmerle beim Pressegespräch bei Integra Vorarlberg in Schwarzach anlässlich des „Tags der Arbeitslosen“.

Die Sozialen Unternehmen Vorarlberg – AQUA Mühle Vorarlberg, die sozialen Unternehmen carla der Caritas Vorarlberg, die Dornbirner Jugendwerkstätten, Integra Vorarlberg und die Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte – bieten Erwerbslosen ein befristetes Dienstverhältnis und begleiten sie sozialpädagogisch. Spezielle Qualifizierungsangebote helfen Betroffenen, ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wieder zu erlangen. Rund 600 Personen jährlich sind bei den Sozialen Unternehmen tätig. Ein Drittel schafft erfahrungsgemäß den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt, bei den Dornbirner Jugendwerkstätten ist es mehr als die Hälfte.

Je älter, desto geringer die Chancen

Den meisten Betroffenen fehlt die berufliche Qualifizierung, rund 40 Prozent sind gesundheitlich beeinträchtigt. Zwei Drittel sind Männer. Derzeit sind über 50 Prozent der Langzeitarbeitslosen über 50 Jahre alt. „Je älter die Menschen sind, umso geringer ist die Chance auf eine Wiederbeschäftigung“, erläuterte Benedicte Hämmerle.

Österreichweit hat sich der Anteil der über fünfzigjährigen Langzeitarbeitslosen zwischen 2012 bis 2016 verdreifacht. Die Situation soll sich durch die vom Sozialministerium lancierte Beschäftigungsaktion 20000 bessern. Ziel des Projekts ist es, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, um mehr Menschen in den regulären Arbeitsmarkt integrieren zu können.

Beschäftigungsaktion 20000

Bernhard Bereuter bestätigte, dass die Beschäftigungsaktion in Vorarlberg im Sommer 2017 im Bezirk Bregenz als Pilotregion starten wird. „Anfang 2018 wird sie auf alle Bezirke ausgerollt. Die Sozialen Unternehmen mit ihrer Erfahrung in der fachlichen und sozialpädagogischen Betreuung Langzeitarbeitsloser werden bei der Umsetzung eine wichtige Rolle spielen.“

Dauerhafte Arbeitsplätze

„Wir werden nicht umhin kommen, Modelle für dauerhafte Arbeitsplätze am erweiterten Arbeitsmarkt zu finden. Vor allem für Menschen, deren Chancen auf den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt durch Alter und gesundheitliche Beeinträchtigung nahezu aussichtslos sind“, empfiehlt Benedicte Hämmerle.

Von Vorteil wäre solch eine Arbeitsstelle etwa für Karin Wolf. Die 51-jährige Mutter von fünf Kindern ist seit vielen Jahren arbeitslos. Altersbedingt und durch ihre körperliche Beeinträchtigung – sie weist einen 40-prozentigen Behinderungsgrad auf – findet sie keinen Job. Derzeit ist sie Transitarbeitnehmerin bei Integra Vorarlberg. „Die Leistung, die der erste Arbeitsmarkt fordert, kann ich leider nicht erbringen. Deshalb freue ich mich über jeden Monat, den ich hier arbeiten kann“, erklärte Wolf, die gemeinsam mit drei weiteren Betroffenen am Pressegespräch teilnahm.

Vorteilhafte Branchen

Zum Leistungsspektrum der Betriebe gehören Verpackungsdienste, Postpartnerschaften, Recycling, Re-Use, Landschaftspflege, Digitalisierung von Archiven und vieles mehr. „Soziale Unternehmen sind in jenen Bereichen aktiv, die nach privatwirtschaftlichen Maßstäben kaum kostendeckend betrieben werden können.“ Die Sozialen Unternehmen sind nicht gewinnorientiert, müssen aber die Hälfte des Umsatzes selbst erwirtschaften. „Wir können damit einen niederschwelligen Einstieg in den Arbeitsmarkt bieten. Und zugleich Nischen bedienen, die für öffentliche Einrichtungen, aber auch für Wirtschaftsbetriebe interessant sind“, erklärte Benedicte Hämmerle.

Zahlreiche Unternehmen in Vorarlberg machen seit Jahren gute Erfahrungen mit der Arbeitsleistung von Beschäftigungsprojekten. Etwa die Offsetdruckerei Schwarzach, die seit Jahren Aufträge an die Sozialen Unternehmen vergibt. Geschäftsführer Eduard Fischer: „Für uns sind diese Betriebe mehr als Auftragserfüller. Sie halten Arbeitsplätze und damit Wertschöpfung im Land und leisten einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag.“

Integration von Flüchtlingen

Auch für die Integration bleibeberechtigter Flüchtlinge stellen die Beschäftigungsprojekte eine Plattform. Refugees@work wurde 2015 gestartet und heuer von AMS und Land Vorarlberg aufgestockt. Die Menschen erhalten während eines durchschnittlich achtmonatigen Dienstverhältnisses die Chance, sich für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

„Wir haben die Mittel für diese Initiative in diesem Jahr aufgestockt, weil sie – wie die Zahlen zeigen – ein effizienter Weg zur Integration in unserer Gesellschaft bedeuten“, bestätigt Harald Moosbrugger, Leiter der Wirtschaftsabteilung Land Vorarlberg. Insgesamt betragen die Förderungen der Sozialen Unternehmen Vorarlberg für das Jahr 2017 rund sieben Millionen Euro durch das AMS Vorarlberg und etwa 2,6 Millionen Euro durch das Land Vorarlberg (2016: 6,75 bzw. 2,2 Millionen Euro).

Info: www.sozialeunternehmen-vorarlberg.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Soziale Unternehmen Vorarlberg, Benedicte Hämmerle, Telefon 0043/664/9642299, Mail koordination@sozialeunternehmen-vorarlberg.at

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Soziale Unternehmen Vorarlberg/Helmut Kaesermann, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über Soziale Unternehmen Vorarlberg. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.
02.05.2017

micelab:bodensee – Branchenwandel als positive Herausforderung

Reflexion einmal anders: Als mobiles Mikrophon ging die „Catchbox“ beim micelab:experts II von 11.-13.4.2017 im Würth Haus Rorschach auf Stimmenfang. Reflexion einmal anders: Als mobiles Mikrophon ging die „Catchbox“ beim micelab:experts II von 11.-13.4.2017 im Würth Haus Rorschach auf Stimmenfang.

Zweites Lernmodul micelab:experts ging im Würth Haus Rorschach erfolgreich über die Bühne

Rorschach, 2. Mai 2017 – Von 11. bis 13. April 2017 war das Würth Haus Treffpunkt für fünfzig Veranstaltungsexperten aus dem gesamten Bodenseeraum: Beim zweiten micelab:experts der Weiterbildungsplattform micelab:bodensee teilten die Teilnehmer ihre Erfahrungen, wie sie den Wandel ihrer Branche erleben. Sie lernten von- und miteinander, wie sie Veränderungen in ihrer Branche selbst gestalten und neuen Herausforderungen begegnen können. Und zwar mit Leichtigkeit und einem neuen Rollenverständnis als echte Berater.

Persönliche Erlebnisse zum Thema Wandel waren der Ausgangspunkt des zweiten micelab:experts, das im April im Würth Haus Rorschach stattfand. Fünfzig Akteure aus der Veranstaltungsbranche nahmen daran teil. Acht davon erzählten in Kleingruppen ihre Geschichten von Erfolg oder Scheitern. Ausgehend von der These: Ich bin der Wandel.

In mehreren Reflexionsrunden deckten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, was es braucht, damit Wandel gelingt. „Erzähler wie Zuhörer haben erfahren, dass Storytelling eine sehr wirksame Form ist, um Lernerfahrungen zu teilen. Da gab es Aha-Erlebnisse auf beiden Seiten“, berichtet Kurator Michael Gleich.

Mut, Neues auszuprobieren

Sowohl der Mut, ein Risiko einzugehen, als auch die Bereitschaft zu scheitern, seien für Veränderungen notwendig. Wie man dazu kommt, vermittelte Christian Maier-Straub als weiterer Trainer spielerisch: Er beschäftigt sich mit „inner game“ und nutzt Körperbewegung, um das „innere Spiel“ von Antreibern und Blockierern erfahrbar zu machen. Die Experts konfrontierte er mit ihrem eigenen Mut und ihren Unsicherheiten beim Jonglieren. „Auf die Frage, wer jonglieren möchte, meldete sich bei allen gleich die innere Stimme: Das kann ich nicht“, so Maier-Straub.

In kleinen Schritten näherten sich die Teilnehmer aber schon nach kurzer Zeit der Fähigkeit an. „Die ‚Jongleure‘ nahmen es als beglückende Erfahrung wahr, dass Lernen ganz leicht sein kann, und es nur die Bereitschaft braucht, sich auf Unbekanntes einzulassen“, resümiert Kurator Michael Gleich. Eine Erkenntnis, die privat wie beruflich weiterhilft.

Echter Berater statt Bereitsteller

Daran anknüpfend lautete die entscheidende Frage: Wie lassen sich auch Kunden davon überzeugen, bei Veranstaltungen Neues auszuprobieren? „Schlägt ein Mitarbeiter eines Veranstaltungshauses einem Kunden neue Herangehensweisen oder Formate vor, dann bewegt er sich auf einem schmalen Grat zwischen Beratung aus eigener Begeisterung und Missionierung aus Besserwisserei“, beschreibt Michael Gleich die Herausforderung.

Wenn die eigene Begeisterung echt sei, kann sie auf Kunden ansteckend wirken und neugierig machen, ist Kuratorin und Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow überzeugt. Wichtig sei, mit Kunden präzise über Ziele der Veranstaltung zu sprechen. „Man muss selbst nicht alles wissen oder können. Wichtig ist, Fragen zu stellen, um an den Kern vorzudringen und ein gemeinsames Verständnis für das Gesamtkunstwerk zu erlangen. Die eigene Rolle wandelt sich dabei immer mehr vom reinen Bereitsteller von Räumen zum echten Berater“, so Gadow.

Formate wie Filmmusik

Fast nebenbei probierten die Experten zahlreiche Formate aus. Am Ende waren sie überrascht, wie viele verschiedene Methoden sie in den zweieinhalb Tagen eingesetzt hatten. Das Diskussionsformat Fishbowl, das Tool Event Canvas, Geh-Spräche, Kleingruppen, bewegtes Feedback, ein mice:slam und vor allem Collective Story Harvesting zählten zu den Arbeitsformen.

„Es gibt unendlich viele Methoden, Ansätze und Formate mit tollen Namen. Letztlich haben sie immer nur dienende Funktion: Sie sollen helfen, die Ziele einer Veranstaltung zu erreichen“, sagt Tina Gadow. Die Kuratorin vergleicht Formate mit Filmmusik. „Sie wirken, ohne dass sie bewusst wahrgenommen werden. Sie unterstützen, sind aber nicht selbst das Thema.“

Kollegialer Austausch

Einfache Kunstgriffe ermöglichten Begegnungen zwischen jenen, die sich noch nicht kannten. Gruppen mischten sich immer wieder neu. So gelang beim micelab:experts von Anfang an der kollegiale Austausch über Landes- und Unternehmensgrenzen hinweg. Hilfreich waren auch das unkomplizierte Zusammensein am Abend, die Übernachtung im selben Hotel, die Zufallstischordnung beim Abendessen und die selbst durchgeführten Umbauten.

Die Experts sahen dies als Gewinn. „Wir haben einander kennengelernt und Vertrauen gewonnen. Da greife ich in Zukunft sicher schneller zum Telefon, um mir bei Kollegen am Bodensee Rat zu holen“, meldete eine Teilnehmerin zurück.

Anregungen für lebendige Events

„Die Rückmeldungen der Experten motivieren für das nächste Modul“, freute sich Tina Gadow. Sehr positiv erlebt wurde etwa der Ansporn, Routinen des Tagesgeschäfts und die eigene Rolle zu hinterfragen. Offenheit, wieder einmal visionär denken können und Anregungen für lebendige Veranstaltungen zu bekommen, kamen ebenso gut an.

Das nächste micelab:experts findet von 6. bis 8. November 2017 im Bodenseeforum Konstanz statt. Weitere Informationen unter www.micelab-bodensee.com.

Über micelab:bodensee

micelab:bodensee ist die erste Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von den Netzwerken Bodensee Meeting und der kongress tanzt entwickelt und startete im Oktober 2016. micelab:bodensee umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Alle Module des micelab:bodensee haben den erkundenden Charakter eines Labors.

Beim Modul micelab:explorer liegt der Fokus auf der Forschung mit Impulsgebern aus unterschiedlichen Disziplinen. Es ist als Ideenschmiede angelegt. micelab:experts und micelab:experience richten sich an die Praktiker der MICE-Branche, also an Mitarbeiter aller Gewerke in Veranstaltungshäusern, Eventagenturen, Kulturinstitutionen und Marketingverantwortliche von Wirtschaftsbetrieben.

Als Kuratoren zeichnen die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und der Journalist Michael Gleich vom Netzwerk der kongress tanzt verantwortlich. Das grenzüberschreitend mit Partnern aus den benachbarten Schweizer Kantonen und Vorarlberg durchgeführte Projekt wird mit Fördergeldern der Europäischen Union und des Schweizer Bundes durch das Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein finanziell unterstützt.

Infos unter www.micelab-bodensee.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee Meeting, Stefanie Thurner, 0041/7122737-32, stefanie.thurner@st.gallen-bodensee.ch

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: micelab:bodensee/Jaron Gyger. Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über micelab:bodensee. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.

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