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Wirtschaft

25.06.2018

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

Nach der Übernahme von kika/Leiner durch die SIGNA Gruppe ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit euro delkredere eine Warenkreditversicherung zu gewinnen und entsprechende Verträge zu unterzeichnen. Dieser Schritt unterstreicht das hohe Vertrauen in die SIGNA Gruppe und in kika/Leiner. „Dadurch ist es möglich die geordneten Geschäftsbeziehungen zwischen unseren Lieferanten und uns wieder in Gang zu setzen," so Dr. Gunnar George, Geschäftsführer kika/Leiner. Für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens bedeutet das, "dass, wie schon bisher, bestellte Ware garantiert geliefert wird, nun aber, durch die Kreditversicherung, eine zusätzliche Sicherheit gegeben ist", so George weiter.

Der Abschluss neuer Verträge ist ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Zukunftssicherung des österreichischen Traditionsunternehmens kika/Leiner.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.06.2018

Giganten haben es einfacher

Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle. Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle.

Große und erfolgreiche US-Konzerne wie Google, Amazon, Apple etc. machen auch in Österreich Millionengeschäfte. Sie zahlen aber keine Steuern. Alles völlig legal. Sie hinterziehen nichts, sondern nutzen das, was die EU ihnen anbietet. Etwa Irland, wo die Steuern am tiefsten sind. Ein schönes Headquarter dort und schon bezahlt man keine Steuern.

Auf den ersten Blick, denkt sich der einzelne, kleine Konsument wenig, wenn er bei einem Online-Riesen bestellt oder dessen (Nachrichten-)Dienste täglich nutzt. Schließlich sind wir alle längst in einer digitalen Welt angekommen. In einem durchgeplanten Alltag, der zeitlich wenig Spielraum lässt, wollen wir alles schnell, bequem und billig (das könnte sich künftig mit möglichen 12-Stunden-Tagen verschärfen). Fakt ist jedenfalls, dass Riesen wie Amazon den heimischen Handel und Medien stark bedrängen, Geschäfte schließen und Arbeitsplätze verloren gehen. Eine unschöne Entwicklung.

Bis dato wurde keine Lösung gefunden, digitale Gewinne auch dort zu besteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Österreichs Ratspräsidentschaft könnte eine wichtige Rolle bei einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene spielen. Es wird viel Arbeit sein, die Positionen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Einen Versuch ist es wert. Denn ein alleiniges nationales Vorhaben dürfte schwierig sein. Gut, dass erste Modellvorschläge seitens der Regierung am Tisch liegen. Diese würden zu der im März von der EU als Zwischenlösung präsentierten Digitalsteuer für Internetkonzerne passen. Es würde Riesen mit Jahresumsätzen von mehreren hundert Millionen Euro im In- und Ausland treffen. Es liegt an uns, diese Unfairness zu beenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Liane Pircher
01.12.2017

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat mehr. „Dies bezieht sich auf alle Wiesen und Äcker unserer Milchbauern. Unsere Konsumentinnen und Konsumenten erwarten diese klare Haltung jetzt von uns“, präzisiert Geschäftsführer DI Josef Braunshofer.

Die aktuell intensive Diskussion um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat bewegt Österreich.

Das Vertrauen der Konsumenten in unsere Markenprodukte ist ein sehr hohes. "In unserer Verantwortung als führender Hersteller von Milchprodukten in Österreich ist die Umsetzung eines Glyphosat-Verbotes nur logisch“, betont Josef Braunshofer.

Die österreichische Milchwirtschaft zeichnet sich durch eine naturnahe, kleinstrukturierte und nachhaltige Wirtschaftsweise aus. Diese Entscheidung verdeutlicht dies und entspricht dem Selbstverständnis unserer Milchbauern. „Wir wollen damit unterstreichen, dass die Konsumentenerwartungen für uns oberste Priorität haben“, so Josef Braunshofer weiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
22.01.2018

Datenschutz ist ab 25. Mai 2018 in allen EU-Staaten neu geregelt

Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung

Der Datenschutz ist ab 25. Mai 2018 in allen EU-Staaten neu geregelt. Das hat auch arbeitsrechtliche Auswirkungen auf österreichische Betriebe: Sie müssen zwingend eine Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat abschließen – etwa bei der Einführung von Kontrollmaßnahmen, die die Menschenwürde berühren (zum Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung), oder bei der automationsunterstützten Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die über eine gesetzliche Verpflichtung hinausgeht. Dazu waren die Betriebe zwar auch schon bisher verpflichtet, haben das aber – wegen mangelnder rechtlicher Sanktionen – äußerst lax gehandhabt. Jetzt drohen aber mit der neuen EU-weiten Datenschutz-Regelung empfindliche Strafen – bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes.

Durch die zunehmende Digitalisierung werden in den Unternehmen immer mehr Produktionsdaten, Leistungsdaten, Kundendaten und Mitarbeiterdaten aufgezeichnet und miteinander verknüpft. Damit kommt dem Thema Datenschutz immer größere Bedeutung zu. Die EU hat dieser Entwicklung Rechnung getragen und im Jahr 2016 die Datenschutz-Grundverordnung geschaffen, die ab 25. Mai 2018 verbindlich anzuwenden ist. Ziel ist ein einheitliches Datenschutzniveau im gesamten EU-Raum zu personenbezogenen Daten. Datenverarbeiter/-innen müssen künftig hohe Standards bei den Grundprinzipien Rechtmäßigkeit, Treu und Glauben (redliches und anständiges Verhalten), Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit beachten.

Halten sich die Verantwortlichen nicht daran, drohen saftige Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweit erzielten Umsatzes – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Bisher waren nach österreichischem Datenschutzrecht Strafen von „lediglich“ bis zu 25.000 Euro vorgesehen. Die hohen Strafen sollen den Druck auf die betroffenen Unternehmen steigern, den Datenschutz tatsächlich ernst zu nehmen.

Ernst nehmen müssen Arbeitgeber dann auch die Verpflichtung zum Abschluss von Betriebsvereinbarungen laut Arbeitsverfassungsgesetz: Nämlich bei der Einführung von Kontrollmaßnahmen, die die Menschenwürde berühren, und bei Systemen zur automationsunterstützten (und über die gesetzliche Verpflichtung hinausgehenden) Ermittlung, Verarbeitung und Übermittlung von personenbezogenen Daten. Liegen diese Vereinbarungen nicht vor, ist der in der Datenschutz-Grundverordnung geforderte Grundsatz der Rechtmäßigkeit nicht erfüllt. Die Folge dieses klaren Rechtsbruches können empfindliche Strafen sein. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer: „Wir wollen Unternehmen nicht kriminalisieren. Deshalb raten wir allen betroffenen Unternehmen, sich mit den Betriebsräten kurzzuschließen und entsprechende Vereinbarungen abzuschließen. Die AK unterstützt die Betriebsräte dabei.“

Mitbestimmung der Betriebsräte darf nicht eingeschränkt werden

Immer öfter wird die AK mit Fällen konfrontiert, in denen Betriebe den Betriebsräten – unter Hinweis auf den verschärften Datenschutz – zustehende Informationen verweigern. Die Arbeit der Belegschaftsorgane wird damit nicht nur erschwert, sondern sogar verhindert. Hier stellt die Arbeiterkammer klar: Ein solches Vorgehen ist rechtswidrig! Denn die Informationsrechte der Betriebsräte werden durch die Datenschutz-Grundverordnung nicht berührt und von ihr nicht eingeschränkt. Der österreichische Gesetzgeber hat dazu durch eine sogenannte Öffnungsklausel bestätigt, dass das Arbeitsverfassungsgesetz weiterhin anzuwenden ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
23.10.2017

Hire&Fire;-Methoden auf dem Rücken der Beschäftigten

Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets

Die gängige Praxis, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei kurzfristigen betrieblichen oder konjunkturbedingten Flauten einfach zu kündigen und später wieder einzustellen, verursacht ein erhebliches Ausmaß an Arbeitslosigkeit und horrende Kosten für die Versichertengemeinschaft – laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts rund 450 Millionen Euro alleine im Jahr 2016. „Diese Entwicklung schädigt die gesamte Gesellschaft. Es muss für die Betriebe weniger attraktiv werden, die Kosten einfach auf die Arbeitslosenversicherung abzuwälzen“, fordert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Laut der Studie gehen 1,1 Prozentpunkte der im Jahr 2016 in Österreich registrierten Arbeitslosigkeit von 9,1 Prozent auf das Konto dieser Hire&Fire;-Methoden. Nicht nur typische Saisonbranchen wie die Bauwirtschaft und der Tourismus nutzen diese sogenannten „temporären Layoffs“ (zeitweisen Auslagerungen), um Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen. Auch in der Arbeitskräfteüberlassung nimmt diese Praxis zu.

Doch die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets. Die Arbeitnehmer/-innen haben weniger Beschäftigungstage und mehr Arbeitslosigkeit in ihrer Berufsbiografie. Das wirkt sich in zweierlei Hinsicht negativ aus: Erstens ist das Arbeitslosengeld natürlich erheblich geringer als der Verdienst. Und zweitens fallen die Betroffenen in der gesamten Einkommensentwicklung zurück, was sich letztlich auch auf die Pension auswirkt.

Die Betriebe kompensieren diese Unterbrechungen nicht – weder durch höhere Löhne noch durch einen finanziellen Ausgleich für das Warten auf Wiedereinstellung. Sie lagern die Kosten einfach auf die Allgemeinheit aus. Für AK-Präsident Kalliauer ist das nicht länger tragbar: „Betriebe, die Menschen überdurchschnittlich häufig in die Arbeitslosigkeit schicken, sollen einen höheren Beitrag in die Arbeitslosenversicherung zahlen.“ Auch die Auflösungsabgabe in Höhe von aktuell lächerlichen 124 Euro, die Betriebe bei der Beendigung bestimmter Arbeitsverhältnisse zahlen müssen, sollte wesentlich erhöht und wirksamer eingesetzt werden, fordert Kalliauer. Denn derzeit greife die Abgabe nur sehr begrenzt.

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09.04.2018

China, Geschäfte und die Moral

Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden. Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden.

Österreich bietet derzeit beim Besuch im 1,4-Milliarden-Riesenreich China so ziemlich alles auf, was es zu bieten hat: Mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz sind auch gleich vier weitere Minister und eine gut 200-köpfige Wirtschafts- und Kulturdelegation vor Ort.

Mit im Gepäck auch Mozarts Kindergeige, mit der das siebenjährige Wunderkind Anna Cäcilia Pföß Chinas Staatsspitze verzücken soll, und als Gastgeschenke u. a. eine Rose der Firma Swarovski, eine Sportalm-Skijacke, Augarten-Porzellan und Fischer-Ski. Eigentlich fehlen bei dieser rotweißroten Charmeoffensive nur noch die Wiener Sängerknaben und die Lipizzaner. Man wolle im Reich der Mitte vor allem „Dialog und Kooperation“ suchen, hieß es bei Österreichs Staatsspitze vor dem Abflug. Etwas weniger verklausuliert geht es um Wirtschaftsverträge im Ausmaß von mindestens 1,5 Mrd. Euro, die in Peking abgeschlossen werden sollen. Und in der Folge hofft man, noch viel mehr vom Boom im führenden asiatischen Tigerstaat profitieren zu können, der auf dem Weg ist, zur führenden politischen und wirtschaftlichen Supermacht zu werden – und dabei jeweils den USA mit ihrem unter Donald Trump sehr unberechenbar gewordenen Kurs den Rang abzulaufen.

Schon jetzt gehört China zu Österreichs wichtigsten Handelspartnern. Österreichs Wirtschaft ist der viertgrößte EU-Investor in China, das unser zehntgrößter Exportmarkt ist. Dass aber mit nahezu 9 Mrd. Euro fast zweieinhalbmal so viel aus China importiert wird und Österreich hier ein dickes Loch in der Außenhandelsbilanz stehen hat, soll ebenfalls erwähnt werden.

Geschäfte und Kontaktpflege stehen im Mittelpunkt, kritische Töne über die Frage der Menschen- und Freiheitsrechte (China ist ja drauf und dran, mithilfe der Digitalisierung einen selbst von George Orwell so nicht erahnten totalen Überwachungsstaat zu schaffen) stehen indes kaum auf dem Programmzettel. Zu groß ist der Appetit auf Geschäfte und zu ungleich sind wohl auch die Größenverhältnisse zwischen China und dem kleinen „Audili“, wie Öster­reich auf Chinesisch heißt. Österreichs 8,8 Millionen Einwohner entsprechen gerade einmal einer größeren chinesischen Stadt.

Dass Geld oft vor der Moral kommt, ist freilich keine österreichische Erfindung. Das haben andere große Staatsbesuchs-Delegationen von den USA über Deutschland abwärts in Peking schon vorexerziert. Österreichs Außenpolitik ist – siehe auch den Streit mit Russland – traditionell ziemlich situationselastisch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Mauchai - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von ALOIS VAHRNER
16.02.2018

Wirtschaft warnt vor Arbeitszeitverkürzung

„Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen." „Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen."

Aus der Wirtschaft kommt anlässlich des aktuellen KV-Diskurses in der Sozialwirtschaft eine klare Absage an Modelle zur Arbeitszeitverkürzung. „Die Arbeitszeitverkürzung hat in Frankreich nachweislich Jobs gekostet. In Österreich hat die Arbeitszeitverkürzung bei den Ärzten medizinische Engpässe verursacht. Es ist daher völlig unverständlich, dass die Gewerkschaft an dieser gescheiterten Retro-Idee festhält und damit die Betreuung der gesamten österreichischen Sozial- und Gesundheitsbranche gefährdet“, kritisiert Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozial- und Gesundheitspolitik in der WKÖ. Die von der Gewerkschaft geforderte Verkürzung hat zum Scheitern der Verhandlungen geführt und wird von den Belegschaftsvertretern zur Begründung ihres Streikaufrufes angeführt. Die Position der Arbeitgebervertreter ist daher aus Sicht der WKÖ zu unterstützen.

Im Kollektivvertrag der österreichischen Sozialwirtschaft (SWÖ) sind schon bisher nur 38 Stunden-Wochen vorgesehen, während die öffentlichen Einrichtungen, die überwiegend im Eigentum von Gemeinden oder Gemeindeverbänden stehen, 40 Wochenstunden als Normalarbeitszeit vorsehen.

Gleitsmann: „Eine Arbeitszeitverkürzung unter 38 Stunden würde zu einer drastischen Verkürzung der Personal-Ressourcen führen, da es bereits jetzt zu wenig Pflegekräfte gibt. Konsequenz davon wäre, dass die Betreuung in den Heimen massiv gefährdet würde.“

„Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch Kunden, Patienten und Mitarbeiter. Denn flexible Arbeitszeiten verschaffen Mitarbeitern mehr Spielraum und längere Freizeitblöcke und sichern Arbeitsplätze“, bekräftigt Gleitsmann.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.09.2017

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Österreichs größter Hersteller von Mineralwasser, die Vöslauer Mineralwasser AG, hat 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 96,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Rückgang um 4,7 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2015. Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern hingegen ist um 9,4 Prozent auf 10,4 Millionen Euro empor geklettert, der Bilanzgewinn sogar um 15,7 Prozent auf fast 27 Millionen Euro. Diese Angaben entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichten Firmenbilanz.

Von den von Vöslauer erzielten Umsatzerlösen entfallen 86,4 Millionen auf die Eigenerzeugung alkoholfreier Getränke, mehr als 6,3 Millionen auf die Lohnabfüllung und 3,3 Millionen auf Handelswaren. Dazu kommen noch sonstige Erlöse, wie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. In Lizenz erzeugt die Vöslauer Mineralwasser AG am Produktionsstandort Bad Vöslau auch die bekannten Limonadenmarken Almdudler, Pepsi Cola und Seven up.

Die Domäne von Vöslauer ist der österreichische Markt. 2016 hat die Mineralwasserfirma rund 84,6 Millionen Euro im Inland erwirtschaftet, 11,3 Millionen im EU-Ausland und mehr als 700.000 in Drittstaaten. Im Jahresdurchschnitt beschäftigt Vöslauer rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
16.08.2017

Wirtschaftsforscher: Nett sein kann sich lohnen

Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis. Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis.

Wer zu Verkäufern nett ist, wird bevorzugt behandelt. Das zeigt eine aktuelle Studie von österreichischen Wirtschaftsforschern. Sie untersuchten die Wirkung von monetären und immateriellen Anreizen bei alltäglichen Kaufentscheidungen im Fastfood-Restaurant und am Dönerstand. Kunden, die sich anerkennend äußerten, erhielten im Feldversuch mehr Eiscreme oder Dönerkebab als andere Kunden.

Die Wirkung von Lob und Anerkennung im ökonomischen Kontext wurde bisher experimentell vor allem im Rahmen von Arbeitsverhältnissen erforscht. Welchen Einfluss immaterielle Belohnungen in der Konsumwelt haben, ist hingegen kaum bekannt. „Die Wahl zum Mitarbeiter des Monats steigert die öffentliche Reputation, während ein Kompliment beim Einkauf ein sehr persönlicher Akt ist“, erklärt START-Preisträger Michael Kirchler vom Institut für Institut für Banken und Finanzen der Universität Innsbruck. Er hat gemeinsam mit Stefan Palan in einer aktuellen Studie den Einfluss von monetären und immateriellen Anreizen wie Lob und Anerkennung bei alltäglichen Kaufentscheidungen experimentell untersucht.

Lob und Trinkgeld zeigen Wirkung

„Was passiert, wenn ich das Trinkgeld schon bei der Bestellung gebe? Diese Frage stand am Anfang unserer Studie“, erzählt Stefan Palan, der an den Universitäten Innsbruck und Graz forscht. „Wir haben die Fragestellung dann noch ergänzt, um die Wirkung von immateriellen Anreizen wie etwa Komplimenten zu erforschen.“ Die Wirtschaftsforscher schickten dazu mehrere Experimentatoren in Fastfood-Restaurants in Innsbruck und München. Diese kauften dort jeweils eine Tüte Eis, manchmal lobten sie bei der Bestellung das Produkt oder gaben ein Trinkgeld. Nach dem Kauf wogen sie das Eis ab. Das Experiment wurde in der Folge auch an Kebabständen in Graz, Innsbruck und München durchgeführt. Jeweils drei Experimentatoren gingen dabei an fünf aufeinanderfolgenden Tagen mit dem gleichen Auftrag zum gleichen Verkäufer oder zur gleichen Verkäuferin. Insgesamt kauften die Experimentatoren über 100 Tüten Eis und 800 Döner-Wraps.

Der Vergleich der gewonnenen Daten zeigt, wer schon bei der Bestellung Trinkgeld gibt und nett zu den Verkäufern ist, erhält deutlich mehr Ware als andere Kunden: 10% mehr Eis bei Komplimenten und 17% mehr beim Trinkgeld. Zieht man die Kosten des Trinkgelds wieder ab, fällt der Wert allerdings auf 7%. Die Daten aus den Kebab-Bestellungen untermauerten diese Ergebnisse. „Interessant war, dass der Effekt beim Trinkgeld über mehrere Besuche gleichgeblieben ist, während er bei Komplimenten deutlich anstieg und nach fünf Besuchen sogar stärker war als jener mit Trinkgeld“, erzählt Palan. „Nachhaltiges Loben über mehrere Tage kann also die bevorzugte Behandlung noch einmal verstärken.“

Anerkennung als sozialer Kitt

„Reziprozität ist ein Konzept aus den Sozialwissenschaften, nach dem sich die Wichtigkeit von Lob und Anerkennung evolutionsbedingt sehr früh im Menschen entwickelt hat, da sie einen besseren Status in der jeweiligen Gesellschaft begründeten“, erklärt Michael Kirchler. „Wir zeigen mit unserer Studie, wie dieses Prinzip in heutigen Konsumentscheidungen nach wie vor wirkt, und dass immaterielle Anreize wie Anerkennung und Lob wohl unterschätzt und monetäre Anreize eher überschätzt werden.“ Es ist zu vermuten, dass diese Mechanismen in vielen alltäglichen Konsumentscheidungen ähnlich wirken, allerdings sind die Effekte nur in speziellen, klar abgegrenzten Situationen tatsächlich quantitativ messbar.

Die Studie wurde unter anderem vom FWF-Spezialforschungsbereich Vertrauensgüter, Anreize und Verhalten und der Forschungsplattform Empirische und Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck finanziell unterstützt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Uni Innsbruck
23.03.2018

Summer Installationstechnik übernimmt HKS in Nenzing

Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer. Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer.

HKS-Inhaber geht in den Ruhestand – Summer verstärkt Kooperation mit Tomaselli Gabriel Bau

Die Summer Installationstechnik GmbH in Frastanz übernimmt die Geschäfte der HKS Installationen GmbH mit Sitz in Nenzing. HKS-Inhaber Hermann Mühlburger geht nach 38 Jahren in den Ruhestand. Der Frastanzer Installateurbetrieb setzt auch künftig auf Wachstum. Das Unternehmen integriert sich deshalb noch stärker in die Gruppe von Tomaselli Gabriel Bau.

38 Jahre lang führte Hermann Mühlburger seinen Installateurbetrieb in Nenzing, die HKS Installationen GmbH. „Vor der Pensionierung habe ich nach der besten Lösung für meine Kunden und meinen Mitarbeiter gesucht“, sagt HKS-Inhaber Mühlburger. Die hat er nun gefunden: Der Frastanzer Installateur Stefan Summer übernahm Anfang Februar Kundenstock und Inventar sowie Mühlburgers Mitarbeiter. Er betreut die HKS-Kunden künftig von Frastanz aus.

Wachstum und Zusammenarbeit

Geschäftsführer Stefan Summer will verstärkt Leistungen für die Gewerbebetriebe in der Region erbringen: „Die Beteiligung der Tomaselli Gabriel Bau GmbH im Jahr 2016 ermöglicht uns weiteres Wachstum. Durch die enge Zusammenarbeit können wir unseren Kunden auch attraktive Gesamtpakete für Bau und Haustechnik für Neubau und Unterhalt anbieten.“ Im Fokus bleibt der Privatbereich mit zahlreichen zufriedenen Stammkunden.

Die verstärkte Zusammenarbeit schlägt sich auch im neuen Außenauftritt nieder: Das für das Bauunternehmen typische, auf der Spitze stehende Quadrat wird auch zum Markenzeichen für den Frastanzer Installationsbetrieb. Dieser firmiert nun als Summer Installationstechnik GmbH – vormals Summer Sanitär- und Heizungstechnik Ges.m.b.H.

Fact-Box:

Summer Installationstechnik GmbH

- gegründet 1995

- 14 Mitarbeiter

- Geschäftsführer: Stefan Summer

- Gesellschafter: Stefan Summer, Tomaselli Gabriel Bau GmbH (je 50 Prozent

- Komplettanbieter in der Sanitär- und Heizungstechnik, Edelstahlverarbeitung mit Schweißen

- Info: www.stefansummer.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Summer Sanitär- und Heizungstechnik, Stefan Summer, Telefon +43/5522/53769, Mail stefan@stefansummer.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
08.02.2018

Post steigert Marktanteil im Paketbereich auf 47%

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich. Wieder gelang es der Post rascher zu wachsen als der Markt. Die in ganz Österreich transportierten Pakete nahmen 2017 um 15% im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 209 Mio. Stück zu – vor allem getrieben vom B2C- und C2C-Geschäft. Davon entfielen 97 Mio. Pakete auf die Österreichische Post – dies bedeutet insgesamt einen Marktanteil von 47%.

„Die Kundinnen und Kunden danken uns unsere Investitionen in den Österreichischen Paketmarkt mit ihrem Vertrauen. Es ist uns auch im abgelaufenen Jahr wieder gelungen, unsere starke Position im hart umkämpften Wettbewerb auszubauen. Unsere Strategie der sukzessiven Erweiterung unserer Services wird bestätigt – das sehen wir auch als Auftrag für die Zukunft“, betont DI Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik bei der Österreichischen Post. Vor allem die stetigen Investitionen der Post in neue, innovative Zustelllösungen, wie den Ausbau von 24 Stunden-Angeboten, der Post Empfangsboxen oder die Post App mit neuen Möglichkeiten zur Interaktion werden von den Kundinnen und Kunden gut angenommen. Mit dem neuen „Abholservice“ für Privatkunden erweitert die Post ihr Portfolio und holt ab sofort Pakete und Retouren auf Bestellung direkt von der Haustüre ab – ein weiterer Schritt Richtung Serviceoffensive und Kundenorientierung.

Pakete an Privatkunden (B2C und C2C)

Die Post entwickelt sich dynamischer denn je und konnte trotz starkem Wettbewerb den Marktanteil mit 58% wieder deutlich steigern und bleibt in diesem Segment Marktführer.

Pakete zwischen Geschäftskunden(B2B)

2017 waren im Bereich der Pakete zwischen Geschäftskunden wieder leichte Wachstumsimpulse zu verzeichnen. Dieses Segment wuchs um 5% gegenüber dem Vorjahr. Der Post gelang es mit 6% über dem Markt zu wachsen und hier einen Marktanteil von 32% zu erreichen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
27.11.2017

Hinteregger: Baustart für Wohnanlage in Hörbranz

Zentrumsnah und dennoch im Grünen: Die vier Häuser der Wohnanlage am Patachoweg in Hörbranz fügen sich stimmig ins Ortsbild ein. Zentrumsnah und dennoch im Grünen: Die vier Häuser der Wohnanlage am Patachoweg in Hörbranz fügen sich stimmig ins Ortsbild ein.

Am zentrumsnahen Patachoweg entstehen 33 neue Wohnungen

Hinteregger errichtet in den nächsten zwei Jahren vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 33 Wohnungen in der Leiblachgemeinde Hörbranz. Der Baustart erfolgte Ende November.

In Hörbranz entsteht hochwertiger neuer Wohnraum: Hinteregger baut nach den Plänen des Architekturbüros Schnetzer Kreuzer aus Bregenz vier Gebäude in massiver Ziegelbauweise. „Wir haben uns bewusst für eine kleinteilige Struktur statt eines großen Baukörpers entschieden, auch wenn dies kostenintensiver ist. Die einzelnen Häuser fügen sich stimmig in die Umgebung ein und vermitteln einen familiären Charakter“, ist Bauherr Martin Moosbrugger, Geschäftsführer der Hinteregger Baumeister GmbH, Bregenz, überzeugt.

Auf knapp 4.400 Quadratmetern Grundfläche werden zum Jahresanfang 2020 insgesamt 33 neue Wohnungen zur Verfügung stehen. Alle Einheiten sind süd-westlich ausgerichtet und verfügen jeweils über eine Sonnenterrasse, im Erdgeschoß zusätzlich über einen Gartenanteil. Die Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen mit etwa 45 bis 100 Quadratmetern Wohnfläche werden barrierefrei zugänglich sein.

Fertigstellung bis Anfang 2020

Im Untergeschoss sind Kellerräume, Trockenräume sowie Kfz- und Motorradabstellplätze vorgesehen. Jedes Haus verfügt über einen eigenen Lift, der jeweils einen barrierefreien Zugang in jede Etage ermöglicht. Zur Unterstützung der Warmwasserbereitung und Senkung der Energie- und Heizkosten kommen Solarpaneele auf den Flachdächern zum Einsatz. Oberirdisch stehen Besucherparkplätze zur Verfügung. Alle Häuser mit allen Wohnungen werden in einer Bauetappe komplett fertiggestellt und schlüsselfertig an die künftigen Wohnungseigentümer übergeben.

Gute Infrastruktur

Das Zentrum von Hörbranz mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kinderbetreuung liegt nur wenige Gehminuten vom Patachoweg entfernt. Das neue Wohndomizil ist gut ans dichte Wander- und Radwegenetz angebunden und damit ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Naherholungsgebiete am Bodensee und ins Pfändergebiet sowie ins grenznahe Deutschland.

Infos: www.hinteregger-bau.at

Factbox: Wohnanlage Patachoweg Hörbranz

• Bauherr: Hinteregger Baumeister GmbH, Bregenz

• Architekt: Büro Schnetzer Kreuzer, Bregenz

• Grundfläche: 4.343 m2

• Nutzung: 4 Häuser mit maximal drei bis vier Geschoßen

• Einheiten: 33 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit zirka knapp 50 bis 100 m2 Wohnfläche

• Ausstattung: offenes Raumkonzept, Eichenparkettböden, Feinsteinzeug, Fenster- und Türen in Holzausführung und mit Dreifachverglasung

Factbox: Über die Unternehmensgruppe Hinteregger

Gebhard Hinteregger gründete 1892 in Bregenz einen Zimmereibetrieb. Kerngesellschafter der heutigen Hinteregger Unternehmensgruppe ist DI Richard Hinteregger. Die Gruppe umfasst fünf spezialisierte Gesellschaften: Hinteregger project GmbH, Hinteregger Baumeister GmbH, Hinteregger Baumanagement GmbH, Hinteregger Managementservice GmbH sowie Hinteregger Bau- und Projektentwicklung GmbH.

Das Leistungsspektrum der traditionsreichen Vorarlberger Unternehmensgruppe umfasst die Sparten Projektentwicklung, Wohnungs- und Hausbau, Baumeisterarbeiten, Baumanagement, Generalunternehmen und die Sanierung. Des Weiteren ist das Unternehmen als Immobilienmakler am Markt erfolgreich.

Die Unternehmensgruppe hat ihren Stammsitz nach wie vor in Bregenz und ist vorwiegend in Vorarlberg tätig. Insgesamt beschäftigt die Gruppe 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

www.hinteregger-bau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Hinteregger Unternehmensgruppe, Anja Gisinger, Telefon 0043/5574/499836, a.gisinger@hinteregger-bau.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Marc Walser/Panograf
24.10.2017

Firstfeier bei Wohnanlage „Am Emsbach“

Feierten mit den Handwerkern den bisher unfallfreien Bauverlauf: Geschäftsführer Alexander Stuchly (i+R), Bürgermeister Dieter Egger, Projektentwickler Kurt Maier (i+R) und Anton Amann vom ehemaligen Sägewerk. Feierten mit den Handwerkern den bisher unfallfreien Bauverlauf: Geschäftsführer Alexander Stuchly (i+R), Bürgermeister Dieter Egger, Projektentwickler Kurt Maier (i+R) und Anton Amann vom ehemaligen Sägewerk.

i+R realisiert Zentrumsprojekt mit 14 Eigentumswohnungen in erster Bauetappe

Vor knapp einem Jahr erfolgte der Baubeginn für die Wohnanlage „Am Emsbach“ im Hohenemser Zentrum. Am Mittwoch wurde die Dachgleiche mit Planern, Handwerkern, Nachbarn und künftigen Wohnungseigentümern gefeiert. Der Lauteracher Bauträger i+R errichtet in einer ersten Bauetappe bis zum Frühjahr zwei Mehrfamilienhäusern mit 14 Eigentumswohnungen. Baubeginn für die zweite Bauetappe soll 2018 sein.

Gut Ding braucht Weile. Das gilt – ob der intensiven Auseinandersetzung von Stadtverantwortlichen und Bürgerinnen und Bürgern mit der Bebauung im Hohenemser Stadtzentrum – insbesondere für das Wohnprojekt „Am Emsbach“. Der Lauteracher Bauträger i+R Wohnbau erreichtet in einer ersten Bauetappe nach Plänen der Architekten-ARGE Reinhard Drexel und Helmut Kuess zwei Mehrfamilienhäuser mit 14 Eigentumswohnungen. Die Wohnlage in zentraler Innenstadtlage zwischen Schlossplatz und Jüdischem Viertel ist gefragt: Lediglich eine Wohnung ist noch verfügbar.

Am vergangenen Mittwoch konnten Bauherr, Planer, Handwerker, Nachbarn und künftige Eigentümer auf die Dachgleiche anstoßen. Nach dem Einbau der Fenster erfolgt in den nächsten Monaten der Innenausbau. Bezugsfertig soll die Wohnanlage im Frühjahr 2018 an die Käufer übergeben werden.

Zweite Bauetappe

Indes laufen die Vorbereitungen für die zweite Bauetappe. Das Dornbirner Architekturbüro Heim+Müller ging als Sieger aus dem Architektur-Wettbewerb hervor. Dies entschied die Jury – bestehend aus den Architekten Werner Binotto und Dieter Jüngling sowie Bürgermeister Dieter Egger, Stadtrat Arno Gächter, Bernd Federspiel und Markus Heinzle von der Stadt Hohenems – Ende August. Nach den Entwürfen von Heim+Müller sollen ab 2018 vier weitere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen sowie Gewerbeflächen an der Jakob-Hannibal-Straße entstehen und zur Belebung der Hohenemser Innenstadt beitragen.

Wohnen mit Service

Durch die innerstädtische Lage sowie die Nähe zum Pflegeheim der SeneCura ist es dem Bauträger möglich, für die Wohnungen „Am Emsbach“ das Wohnkonzept „wohn-iQ“ anzubieten. Es bietet Menschen ab 60 Jahren bzw. einer Pflegestufe zwischen eins und drei einen 24-Stunden-Notruf für mehr Sicherheit, individuelle Unterstützung durch ein frei zusammenstellbares Dienstleistungsangebot und professionelle Pflege im Bedarfsfall.

Factbox:

Wohnbauprojekt „Am Emsbach“ in Hohenems

Projektentwicklung und Bauträger: i+R Wohnbau GmbH, Lauterach

Architektur erste Bauetappe: ARGE Reinhard Drexel und Helmut Kuess

Nutzung: zwei Mehrfamilienhäuser mit 14 Eigentumswohnungen

Fertigstellung geplant: Frühjahr 2018

Projektvolumen: ca. 5 Millionen Euro

Infos: www.ir-wohnbau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Gruppe GmbH, Olga Flatz-Wimmer, Telefon 0043/5574/6888-2835, Mail o.flatz@ir-gruppe.at

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Wohnbau GmbH
05.09.2017

TGS steigt in Lehrlingsausbildung ein

Geschäftsführer Christian Geipel (links) mit Ausbildner Simon Jenny (rechts) und den beiden Installations- und Gebäudetechnik-Lehrlingen. Geschäftsführer Christian Geipel (links) mit Ausbildner Simon Jenny (rechts) und den beiden Installations- und Gebäudetechnik-Lehrlingen.

Lehre ist Wachstumsfaktor für Vorarlbergs Marktführer bei umfassendem Service für Gebäudetechnik

Bei der TGS Technischer Gebäude Service GmbH haben Anfang September zwei Burschen die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker begonnen. Für den auf umfassenden Service für Gebäudetechnik spezialisierten Dienstleister ist die Ausbildung im eigenen Betrieb ein wichtiger Beitrag für ein gesundes Wachstum.

Für die TGS Technischer Gebäude Service GmbH in Altach ist der Fachkräftemangel von doppelter Bedeutung: es mangelt grundsätzlich an Spezialisten und darüber hinaus braucht das Unternehmen Mitarbeiter, die in mehreren Disziplinen qualifiziert sind. Bereits vor einigen Jahren wurde daher begonnen, sechs Gesellen aus anderen Berufen zusätzlich zu Kälte- und Klimatechnikern auszubilden.

Jetzt folgt der Einstieg in die klassische Ausbildung von Jugendlichen. Zwei Burschen haben Anfang September die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker in Angriff genommen. Die Ausbildung dauert vier Jahre und umfasst die Module Gas-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik. Ihr Ausbildner ist Simon Jenny. Der gelernte Anlagentechniker hat nach seinem Einstieg bei TGS die Meisterprüfung gemacht.

Der fürs Personal verantwortliche TGS-Geschäftsführer Christian Geipel sieht in der Lehrlingsausbildung ein wichtiges Erfolgskriterium: „Mit der Lehre haben wir die Chance, die Fähigkeiten des Nachwuchses auf unser breites Leistungsspektrum und unsere besondere Servicequalität hin zu entwickeln.“ Damit allein ist es natürlich nicht getan: Alle Fachkräfte bei TGS müssen sich laufend aus- und weiterbilden, um am Stand der Technik zu bleiben und die erforderlichen Zertifizierungen zu erlangen.

Website: www.tgs.co.at

Fact-Box:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH

TGS wurde 2005 von Peter Schelling gegründet und ist mittlerweile der größte Servicedienstleister für Gebäudetechnik der Region. 46 Fachleute kümmern sich rund um die Uhr um etwa 17.000 Geräte in über 2.000 Gebäuden. Die Schwerpunkte sind Luft/Klima/Kälte, Heizung/Sanitär/Solar sowie Elektro/Sicherheitstechnik. Über Vorarlberg hinaus ist TGS auch in Tirol, der Ostschweiz und Süddeutschland tätig.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH, Christian Geipel, Telefon +43/5576/21566, Mail christian.geipel@tgs.co.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: TGS/Darko Todorovic
08.08.2017

Unwetter können Fernbleiben vom Arbeitsplatz rechtfertigen

Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden

Wer aufgrund von Naturereignissen wie heftigen Unwettern, Überflutungen und Murenabgängen nicht oder nicht pünktlich zur Arbeit kommen kann, braucht keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. Es handelt sich um einen Verhinderungsgrund, der das Fernbleiben rechtfertigt. Man muss aber alles Zumutbare unternehmen, um zur Arbeit zu kommen, und man muss den Arbeitgeber von der Verspätung bzw. der Verhinderung informieren.

Das Gleiche gilt für den Fall, dass Kindergarten oder Schule wegen des Unwetters geschlossen bleiben, und Eltern die Kinderbetreuung übernehmen müssen.

Seit 2014 gibt es die Entgeltfortzahlung in Katastrophenfällen nicht nur für Angestellte, sondern auch für ArbeiterInnen. Während bei Angestellten der Entgeltfortzahlungsanspruch beim Ausfall in der Arbeit gesetzlich fix geregelt ist, gab es bis 2013 bei den ArbeiterInnen abweichende Regelungen. Der ÖGB hatte sich erfolgreich für diese Angleichung eingesetzt.

Für Angestellte regelt § 8 Abs. 3 Angestelltengesetz, wann trotz Dienstverhinderung das Entgelt weiterbezahlt werden muss. Dieser Gesetzesstelle zufolge behalten Angestellte den Anspruch auf Entgelt, wenn sie durch wichtige, ihre Person betreffende Gründe ohne Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert sind.

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25.01.2018

"Kika/Leiner Zukunft gesichert"

"Kika/Leiner Zukunft gesichert" "Kika/Leiner Zukunft gesichert"

„Wir schauen mit großer Zuversicht in die Zukunft“, so kika/Leiner Geschäftsführer Dr. Gunnar George, „da es mit Unterstützung unseres Mutter-Konzerns Steinhoff gelungen ist, die Liquidität unseres Unternehmens zu sichern.“ Nach den Herausforderungen der letzten Wochen - denen sich Steinhoff International gegenüber sah - und deren Auswirkungen auf kika/Leiner, wird nun in Österreich ein notwendig gewordener Restrukturierungsplan umgesetzt. „Im Zuge der zur Sicherung der Zukunft wichtigen Restrukturierung wird jedes Investment überprüft, werden Gespräche mit den Lieferanten geführt sowie in allen Abteilungen und Häusern unseres Unternehmens das Optimierungspotential gehoben“, so George, der betont, „dass Restrukturierung für kika/Leiner nicht „weniger“ bedeutet, sondern „mehr“: Mehr Effizienz und noch mehr Kundenorientierung. Wir sind aus unserer Geschichte ein zutiefst österreichisches Unternehmen. Diese Verankerung am heimischen Markt werden wir nach den turbulenten letzten Wochen nun verstärkt nutzen.“

„Auch dank unserer motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Kunden in den zurückliegenden Wochen unserem Unternehmen die Treue gehalten“, zeigt sich George auch für das Jahr 2018 zuversichtlich.

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05.12.2017

Stanz: i+R realisiert Mehrfamilienhaus im Ortsteil Wonne

Das neue Mehrfamilienwohnhaus mit Satteldach nach dem Entwurf der Innsbrucker Architekten Lutz/Amann fügt sich gut in die dörfliche Struktur der 600-Einwohner-Gemeinde Stanz ein. Das neue Mehrfamilienwohnhaus mit Satteldach nach dem Entwurf der Innsbrucker Architekten Lutz/Amann fügt sich gut in die dörfliche Struktur der 600-Einwohner-Gemeinde Stanz ein.

Innsbrucker Architekten Lutz/Amann gewinnen Architektur-Wettbewerb

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stanz (Landeck) entwickelt die i+R Wohnbau derzeit ein Mehrfamilienwohnhaus im Ortsteil Wonne. Als Sieger des Architektur-Wettbewerbs ging das Innsbrucker Architekturbüro Florian Lutz und Daniela Amann hervor. Der Baubeginn ist im Sommer 2018 geplant.

In der knapp 600-Einwohner-Gemeinde Stanz im Bezirk Landeck entsteht im Ortsteil Wonne ein Mehrfamilienhaus. Um die städtebauliche Qualität hinsichtlich der dörflichen Struktur und der Topografie des Geländes zu gewährleisten, lud der Projektentwickler und Bauträger i+R Wohnbau fünf Architekturbüros aus Vorarlberg und Tirol zum Wettbewerb.

„Wir haben beste Erfahrungen mit Architektur-Wettbewerben. Die Ergebnisse sind von hoher Qualität und stoßen meist auf größere Akzeptanz. Dazu braucht es eine Jury, in der neben Fachpreisrichtern auch die Vertreter der Kommune ein Stimmrecht haben“, sagt Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Wohnbau. Der in Vorarlberg führende Projektentwickler und Bauträger ist seit diesem Herbst auch in der Tiroler Landeshauptstadt mit einem Büro vertreten.

Innsbrucker Architekturbüro als Sieger

Zum Wettbewerb geladen waren insgesamt fünf namhafte Architekturbüros aus Vorarlberg und Tirol, von denen zwei Büros durch die Gemeinde Stanz nominiert wurden. Als Sieger ging nach eingehender Diskussion einstimmig der Entwurf der Innsbrucker Architekten Florian Lutz und Daniela Amann hervor, der architektonisch und städtebaulich überzeugte.

Hochwertiger Entwurf

Der Siegerentwurf sieht für das 1.348 Quadratmeter große Grundstück ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit Satteldach vor, das gut im ortsbaulichen Kontext steht. Insgesamt sollen neun Wohnungen entstehen. „Die Begegnungszone des Gebäudes als halböffentlicher Bereich zum Dorf hin orientiert, hat eine hohe Qualität“, so ein Auszug aus der Begründung der Jury. Für Bürgermeister Martin Auer „eine überzeugende Lösung mit viel Entwicklungspotenzial“. Der Wettbewerb habe eine Palette von Lösungsmöglichkeiten hervorgebracht, freut sich der Gemeindechef über die eingereichten hochwertigen Entwürfe.

Der nächste Schritt ist die Baugenehmigung des Projekts. Im Frühjahr 2018 soll die Baueingabe erfolgen, der Baustart ist im Sommer geplant.

Infos: www.ir-wohnbau.at

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18.09.2017

1zu1 Prototypen: Acht neue Lehrlinge

Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen

Vier Zerspanungs- und vier Kunststofftechniker – darunter zwei Mädchen

Acht Jugendliche haben bei 1zu1 Prototypen ihre Lehre begonnen. Die eine Hälfte lernt Zerspanungstechniker, die andere Kunststofftechniker. In beiden Lehrberufen beginnt auch jeweils ein Mädchen die Ausbildung.

Seit Jahren wirbt 1zu1 Prototypen ganz gezielt um weibliche Lehrlinge für seine technischen Berufe. Die Erfahrungen sind positiv: „Die Mädchen sind persönlich und fachlich eine Bereicherung“, schildert der Leiter der Lehrlingsausbildung, Daniel Schäffler.

Auch in diesem Jahr waren die Bemühungen erfolgreich: Ein Mädchen hat die Ausbildung zur Kunststoff-, ein weiteres die zur Zerspanungstechnikerin begonnen. Auch jeweils drei Burschen haben als Kunststoff- und Zerspanungstechniker ihre Ausbildung in Angriff genommen. Daniel Schäffler zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, acht junge Leute mit großem Potential in unserem Team begrüßen zu dürfen.“

Insgesamt 50 Bewerber hatten heuer beim Dornbirner Hightech-Unternehmen geschnuppert, Werkstücke erstellt, einen schriftlichen Test absolviert und sich über Lehrinhalte und Zukunftschancen informiert.

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen sind nun 28 Jugendliche, davon vier Mädchen, in Ausbildung. Die sind laut Ausbildner Mario Godec schulisch gut unterwegs: „Fast alle konnten im Schuljahr 2016/17 einen guten oder ausgezeichneten Erfolg vorweisen.“ Bereits im März haben drei Zerspanungstechniker die Lehre abgeschlossen – zwei mit gutem, einer mit ausgezeichnetem Erfolg. Bei drei Kunststofftechnikern und einem Kunststoff-Formgeber steht der Abschluss unmittelbar bevor.

1zu1 Prototypen ist ein „ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Lehrlingen zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteillungen des Unternehmens.

Über die fachliche Ausbildung hinaus werden die Jugendlichen auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch gesundheitlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Heute erwirtschaften rund 150 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie mehrfach als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pwzei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: 1zu1 Prototypen/Darko Todorovic
08.01.2018

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Die Getreideernte (inkl. Körnermais) belief sich 2017 laut Statistik Austria auf 4,86 Mio. Tonnen. Damit wurde um 15% weniger produziert als 2016 und lediglich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erreicht (-6% zum Zehnjahresdurchschnitt). Auch die Ernte von Ölsaaten und Körnerleguminosen lag mit 433.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert (-4%), jedoch um 9% über dem Zehnjahresmittel. Bei Hackfrüchten liegen die endgültigen Werte für Zuckerrüben zwar noch nicht vor, die Produktion wird sich aber voraussichtlich auf 3,59 Mio. Tonnen belaufen und damit um 17% unter dem Wert von 2016 und um 10% unter dem langjährigen Mittel notieren.

Hauptursache für die Ertragsrückgänge war die frühsommerliche Trockenperiode, infolge derer die durch den kalten, trockenen Winter ohnehin schon ausgedünnten Bestände mit verminderter Kornfüllung und geringeren Korngrößen reagierten. Besonders betroffen waren die Feldkulturen in Niederösterreich (v. a. Wald- und Weinviertel) und im Burgenland, während im regenreicheren Oberösterreich wesentlich höhere Erträge erzielt wurden.

Starkes Minus bei Weizenernte, Körnermais nur leicht unter Normalniveau

Die Getreideernte exkl. Körnermais belief sich auf 2,79 Mio. Tonnen und lag damit um 21% unter Vorjahresniveau und 9% unter dem langjährigen Mittel. Die Brotgetreideernte (Weizen, Roggen, Wintermenggetreide) bezifferte sich auf 1,58 Mio. Tonnen und lag damit um 27% unter dem Vorjahresniveau und 14% unter dem langjährigen Durchschnitt. Davon waren 1,44 Mio. Tonnen Weizen (-27% zu 2016) und 129.100 Tonnen Roggen (-31% zu 2016). Die Weichweizenernte (inkl. Dinkel) betrug 1,35 Mio. Tonnen (-27% zu 2016) und es wurden 91.600 Tonnen Hartweizen eingebracht (-26% zu 2016).

Die Futtergetreideproduktion (inkl. Körnermais) erbrachte 3,28 Mio. Tonnen, womit sich ein Minus von 7% gegenüber dem Vorjahreswert ergab und das Zehnjahresmittel um 2% verfehlt wurde. Körnermais (inkl. Saatmais) erzielte eine Erntemenge von 2,08 Mio. Tonnen, was um 5% unter dem Vorjahresniveau und 2% unter dem Zehnjahresmittel lag. Bei Gerste wurde mit 782.000 Tonnen eine um 9% geringere Produktion als im Vorjahr erreicht, wofür hauptsächlich Ertragsdefizite bei der Sommerkultur ausschlaggebend waren. Auch bei Triticale fiel die Ernte mit 289.100 Tonnen ertragsbedingt deutlich niedriger als 2016 aus (-10% zu 2016).

Ernteplus bei Soja durch Flächenausweitung, Ölkürbis rückläufig

Innerhalb der Körnerleguminosen und Ölsaaten erzielte die mittlerweile zur Hauptkulturart gewordene Sojabohne bei zufriedenstellendem Ertragsniveau eine Erntemenge von 193.400 Tonnen. Damit ergab sich wegen des starken Flächenanstiegs (Verdreifachung in den vergangenen zehn Jahren) ein Plus von 27% zum Vorjahr. Raps und Rübsen, vielerorts von Spätfrost in der Blüte betroffen, erbrachten hingegen nur eine Erntemenge von 116.800 Tonnen und notierten damit um 18% unter Vorjahresniveau und um 29% unter dem Zehnjahresmittel. An Sonnenblumenkernen wurden ebenfalls nur unterdurchschnittliche 51.400 Tonnen produziert (-14% zu 2016, -16% zum Zehnjahresdurchschnitt). Aufgrund des starken Flächenrückgangs fiel die Ernte von Ölkürbiskernen gegenüber dem Vorjahr auf 15.200 Tonnen zurück (-49%). Auch bei Mohn belief sich die Produktion auf lediglich 1.800 Tonnen (-27% zu 2016).

Trockenheit minderte Erträge bei Kartoffeln und Zuckerrüben

Bei Hackfrüchten führte der fehlende Niederschlag zu geringeren Knollengrößen und somit niedrigeren Erträgen, teilweise kam es auch infolge von Spätfrost zu Rückschlägen beim Pflanzenwachstum. So wird bei Zuckerrüben voraussichtlich nur eine Produktion von 2,92 Mio. Tonnen erreicht (-17% zu 2016), was 10% unter dem Normalniveau liegt. Die Kartoffelernte belief sich auf 653.400 Tonnen (-15% zu 2016) und lag damit um 6% unter dem langjährigen Mittel.

Auch die Ernte von Silo- und Grünmais blieb mit 3,70 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahreswert (-11% zu 2016).

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09.08.2017

Studie belegt hervorragende CO2-Bilanz von rezykliertem PET

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling

Experten errechneten den CO2-Fußabdruck von rPET: 79 Prozent Einsparung

Rezykliertes PET (rPET) von der PET Recycling Team GmbH – eine 100-Prozent-Tochter von ALPLA mit Sitz in Wöllersdorf/Niederösterreich – verursacht im Vergleich zu Neuware 79 Prozent weniger CO2-Emissionen. Das ist eine deutlich größere Einsparung als bisher angenommen. Eine Studie der denkstatt GmbH im Auftrag von ALPLA kommt zu diesem Ergebnis.

Seit mehr als zwanzig Jahren ist ALPLA, international führender Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, im Recycling von PET aktiv. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises schwierig sind, hält ALPLA an dieser Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie fest. Um die Sinnhaftigkeit der Wiederverwertung von PET-Kunststoffen zu unterstreichen, beauftragte ALPLA die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des Carbon Footprint für rPET.

rPET reduziert CO2-Ausstoß und schont fossile Rohstoffe

Das Ergebnis der Studie übertrifft bisherige Annahmen: Das von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf produzierte rPET hat einen Carbon Footprint von 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm rPET. Sogenanntes Virgin PET, also Neuware, schlägt mit 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm zu Buche. Das entspricht 1,7 kg CO2-Äquivalent oder 79 Prozent weniger Treibhausgasemissionen für rPET. Plant Manager Peter Fröschel verdeutlicht: „Mit der Ersparnis für ein einziges Kilogramm rPET könnte eine 13-Watt-Glühbirne bei österreichischem Strommix zwanzig Tage ununterbrochen leuchten.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.

ALPLA investiert in Recycling

ALPLA verfügt mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrung im Recycling von PET wie auch in der Verarbeitung von rezyklierten Kunststoffen. An drei Standorten betreibt ALPLA Recyclingunternehmen: im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko, die 100-Prozent-Tochter PET Recycling Team in Wöllersdorf sowie ein 2013 neu erbautes Recyclingwerk in Südpolen. Die jährliche Kapazität dieser Werke liegt bei insgesamt rund 65.000 Tonnen lebensmitteltauglichem rPET.

„Wir nehmen einen deutlichen Trend zu Verpackungen aus PET wahr. Und das nicht nur im Sommer, wenn die Getränkeindustrie aufgrund von Hitzewellen Hochkonjunktur hat“, sagt Fröschel. Umso wichtiger werde es, verwendete Verpackungen zu sammeln und Wertstoffe in den Produktionsprozess zurückzuführen. „Unsere Recyclingwerke leisten dabei einen wichtigen Beitrag“, so der Plant Manager abschließend.

Weiterführende Informationen: www.petrecyclingteam.com oder www.alpla.com

Factbox: PET Recycling Team GmbH

• 2005 Gründung in Wöllersdorf

• 2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

• 2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

• MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

• Jahreskapazität: 35.000 rPET in Lebensmittelqualität

• Produkte: PET Regranulat (lebensmittelecht und nicht lebensmittelecht), PET Flakes, PO Flakes

Factbox: Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende, allgemeine Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: ALPLA
30.03.2018

Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018 SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018. Svenska Kullagerfabriken (SKF) ist ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik (Linearsysteme, Aktuatorik, Vorspannwerkzeuge) und damit verbundene Dienstleistungen.

Das ist eines der Ergebnisse der exklusiven Studie, die das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista ermittelte dafür gemeinsam mit der Karriereplattform kununu und dem „trend“, welche 300 Unternehmen Österreichs als Arbeitgeber am beliebtesten sind und von den Arbeitnehmern weiterempfohlen werden. Auf den Plätzen landeten der Brauereikonzern Brau Union und BMW Motoren in Steyr.

Um die besten Arbeitgeber Österreichs zu ermitteln, wertete Statista über insgesamt 165.000 Arbeitnehmerbewertungen zu mehr als 1000 Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern aus 20 Branchen aus.

Die Top 10 der besten Arbeitgeber Österreichs lauten:

1) SKF Österreich

2) Brau Union

3) BMW Motoren Steyr

4) Denzel

5) Esim Chemicals

6) Pöttinger

7) Dynatrace

8) Vace

9) Josko Fenster & Türen

10) SAP

Außerdem wurde in jeder der 20 Branchen ein Branchensieger ermittelt. Das vollständige Ranking finden Sie in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des „trend“ sowie online unter trend.at/beste-arbeitgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Christoph Waghubinger (Lewenstein) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
31.10.2017

1zu1 Prototypen ist staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb

Wirtschaftsminister Harald Mahrer (re.) übergab das Dekret zur Führung des Staatswappens an Mario Godec (Lehrlingausbilder), Sarah Gindelhumer (Lehrlingsausbilderin), Daniel Schäffler (Leitung Lehrlingausbildung) und Wolfgang Humml (Geschäftsführer) von 1zu1 Prototypen Wirtschaftsminister Harald Mahrer (re.) übergab das Dekret zur Führung des Staatswappens an Mario Godec (Lehrlingausbilder), Sarah Gindelhumer (Lehrlingsausbilderin), Daniel Schäffler (Leitung Lehrlingausbildung) und Wolfgang Humml (Geschäftsführer) von 1zu1 Prototypen

Wirtschaftsministerium würdigt Leistungen in der Lehrlingsausbildung

Wien/Dornbirn, 31. Oktober 2017 –Das Wirtschaftsministerium würdigte gestern, Montag, 1zu1 Prototypen für seine Leistungen in der Lehrlingsausbildung. Als Auszeichnung für seine Nachwuchsarbeit darf das Vorarlberger Unternehmen künftig das österreichische Staatswappen führen.

1zu1-Geschäftsführer Wolfgang Humml, Daniel Schäffler, Leiter der Lehrlingsausbildung, und das Lehrlingsausbildungs-Team von 1zu1 nahmen gestern in Wien das Dekret zur Führung des Staatswappens in Empfang. Wirtschaftsminister Harald Mahrer verlieh die Auszeichnung für „außergewöhnliche Leistungen in der Ausbildung von Lehrlingen und im Lehrlingswesen“, wie es im Berufsausbildungsgesetz heißt.

„Nur 0,35 Prozent aller in Österreich befindlichen Unternehmen konnten diese staatliche Auszeichnung bisher erreichen“, erklärt der Wirtschaftsminister, der die „qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften“ als Schlüsselfaktor für die hohe Wettbewerbsfähigkeit Österreichs ansieht. Dies trifft auf 1zu1 Prototypen in besonderer Weise zu. „Für die herausfordernden Aufgabenstellungen unserer Kunden benötigen wir Spezialisten mit hoher technischer Problemlösungskompetenz“, erklärt Wolfgang Humml: „Die finden wir nicht am Arbeitsmarkt. Wir müssen sie selbst an die Herausforderungen heranführen.“

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen absolvieren derzeit 28 Jugendliche die Ausbildung zum Zerspanungstechniker, Kunststofftechniker oder Kunststoffformgeber. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Auszubildenden zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteilungen des Unternehmens. Ab September 2018 werden wieder neun Lehrstellen in den angegebenen Berufen besetzt. Zusätzlich wird eine Stelle als Bürokauffrau /-mann ausgeschrieben.

„Über die fachliche Ausbildung hinaus ist es uns wichtig, unsere Lehrlinge auch in der Persönlichkeitsentwicklung zu fördern“, berichtet Daniel Schäffler. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch körperlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

Die 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG mit Sitz in Dornbirn (Vorarlberg/Österreich) produziert Prototypen, Kleinserien- und Serienteile in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 die wichtigsten 3D-Druck-Verfahren wie Lasersintern, Stereolithografie und Fused Deposition Modeling ein. Zusätzlich kommen Vakuumguss und Metallguss zum Einsatz. Im Spritzguss fertigt das Unternehmen Kunststoffteile aus Aluminium-Werkzeugen – bei Bedarf auch im eigenen Reinraum. Die Werkzeuge stellt der Geschäftsbereich Tooling inhouse her.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle, die bis heute Gesellschafter und Geschäftsführer sind. Inzwischen erwirtschaften rund 170 Mitarbeiter einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie für seine hervorragende Lehrlingsausbildung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Carina Karlovits
31.08.2017

Spatenstich für Neubau der Bäckerei Mangold in Dornbirn

Heute (31.08.2017) erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Bäckerei Mangold in Dornbirn durch (von links): Rudi Oberzaucher, Thomas Rhomberg, Mario Bischof, Andreas Jäger (alle i+R Industrie- & Gewerbebau), Monika Haag, Egon Haag, Ute Mangold (alle Bäckerei Mangold), Guntram Mäser (Stadt Dornbirn), Reinhard Schertler (i+R Gruppe), Michael Grahammer (Wirtschaftskammer Vorarlberg), Simon Spiegel (i+R Industrie- & Gewerbebau), Christian Mörschel (Juniwind Architektur). Heute (31.08.2017) erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Bäckerei Mangold in Dornbirn durch (von links): Rudi Oberzaucher, Thomas Rhomberg, Mario Bischof, Andreas Jäger (alle i+R Industrie- & Gewerbebau), Monika Haag, Egon Haag, Ute Mangold (alle Bäckerei Mangold), Guntram Mäser (Stadt Dornbirn), Reinhard Schertler (i+R Gruppe), Michael Grahammer (Wirtschaftskammer Vorarlberg), Simon Spiegel (i+R Industrie- & Gewerbebau), Christian Mörschel (Juniwind Architektur).

i+R errichtet um fünf Millionen Euro modernes Gebäude für Handwerksbäckerei

Das starke Wachstum der Traditionsbäckerei Mangold macht den Neubau nötig. i+R Industrie- & Gewerbebau errichtet diesen im Betriebsgebiet Dornbirn-Nord. Heute war Spatenstich für die Millioneninvestition – und somit den neuen Arbeits- und Ausbildungsplatz für 100 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung.

Die Bäckerei Mangold ist am aktuellen Firmensitz in Wolfurt an ihre räumlichen Grenzen gestoßen: Als neuen Standort wählten die Inhaber das Betriebsgebiet Dornbirn-Nord. Dort errichtet i+R Industrie- & Gewerbebau jetzt eine moderne Produktionsstätte und Büros für insgesamt 100 Mitarbeiter. Die Fertigstellung ist bis August 2018 geplant.

Auf einem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück wird nach Plänen des Dornbirner Architekturbüros Juniwind ein zweistöckiges Gebäude errichtet. Ebenerdig werden die Produktion, Kühlräume und ein Shop mit Café untergebracht. Im ersten Stock befinden sich die Büros und Sozialräume. Insgesamt stehen dem Betrieb 4.256 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung – 60 Prozent mehr als bisher.

Eine Besonderheit ist der Verzicht auf eine separate Heizung. „Die Wärmeenergie wird ausschließlich aus dem ‚Abfallprodukt‘ der Produktion gewonnen“, erklärt Thomas Rhomberg von der i+R energie GmbH, einem Tochterunternehmen der i+R Industrie- & Gewerbebau. Die Einsparungen werden unter anderem in eine Photovoltaikanlage investiert.

Erfolgreicher Expansionskurs

Den bisherigen Standort in Wolfurt hatte die Bäckerei Mangold im Jahr 2000 bezogen. Vor Ort gibt es keine Erweiterungsmöglichkeiten. Zudem wurde das Gebäude ursprünglich nicht als Bäckerei konzipiert: „Mit dem Neubau erhalten wir optimale Produktionsbedingungen und können die Kapazität der gestiegenen Nachfrage anpassen“, zeigen sich Mangold-Besitzer Monika und Egon Haag zufrieden.

Familie Haag betreibt die Bäckerei, deren Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, in vierter Generation. Die Kundenstruktur hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt: Waren es beim Einzug in Wolfurt noch überwiegend Handelskunden, sind es heute vor allem die 25 eigenen Filialen, die mit Ware versorgt werden müssen. Mittlerweile setzen 350 Mitarbeiter 17 Millionen Euro pro Jahr um.

Idealer Standort

Die Lage im neu entstehenden Betriebsgebiet Dornbirn-Nord, schräg gegenüber des Automatisierungsspezialisten Heron, ist ideal für die effiziente Versorgung der Mangold-Filialen im ganzen Land. Für Projektleiter Rudi Oberzaucher von i+R Industrie- & Gewerbebau ist vor allem die Produktionsstätte eine Herausforderung: „Neben den Wärme abstrahlenden Backöfen wird Teig gemischt, der wiederum empfindlich gegen Zugluft ist. Bei der Klimatisierung sind deshalb innovative Ansätze gefragt.“ i+R errichtet das Gebäude als Generalunternehmer und plant für August 2018 die Übergabe an die Bauherren.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

Factbox

Neubau Bäckerei Mangold

Bauherr: Bäckerei Mangold GmbH

Generalunternehmer: i+R Industrie- & Gewerbebau, Lauterach

Architekturbüro: Juniwind, Dornbirn

Standort: Betriebsgebiet Dornbirn-Nord, Dr. Walter-Zumtobel-Straße/Staudenweg

Grundstück: ca. 8.000 m2

Nutzfläche: 4.256 m2, zwei Geschosse

Umbauter Raum: ca. 25.000 m3

Investitionssumme: ca. 5 Millionen Euro

Arbeitsplätze: 100

Inbetriebnahme: geplant für August 2018

Factbox

i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. i+R Industrie- & Gewerbebau übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Rudi Oberzaucher, Telefon 0043/664/3588050, Mail r.oberzaucher@ir-gruppe.com

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie & Gewerbebau GmbH/Lisa Mathis
27.06.2017

ALPLA wächst durch Zukauf in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen

Propack mit Hauptsitz in Ostellato/Provinz Ferrara wird achter Standort von ALPLA in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Das Unternehmen mit Sitz in Ostellato (FE) ist auf die Herstellung von HDPE- und PET-Flaschen für Homecare-Produkte spezialisiert.

Mitte Juni hat ALPLA Italia eine Vereinbarung zur Übernahme von Propack Srl unterzeichnet. Mit dieser Übernahme, das insgesamt achte Werk in diesem Land, erweitert ALPLA seine Produktionskapazitäten in Nordostitalien. Das Produktsortiment ergänzt die bisherige Tätigkeit, ebenso ist auch die Nähe zu potenziellen neuen Kunden in einer der am stärksten industrialisierten Regionen Italiens von Bedeutung. „Wir erhalten Zugang zu einem starken Vertriebsnetz. Propack ist ein guter strategischer Partner, der uns helfen wird, unsere Ziele in Italien zu verwirklichen, wo wir bereits seit 1985 aktiv sind“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner.

Spezialisiert auf HDPE- und PET-Flaschen

Propack wurde 2002 unter der Führung von Gianni Scapoli gegründet, der das Unternehmen als exklusiven Flaschenlieferanten für das „Mutterunternehmen“ Biochimica, einen führenden Hersteller von Reinigungsmitteln, aufgebaut hat. Das Unternehmen beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und stellt überwiegend HDPE- und PET-Flaschen für italienische Abnehmer her.

Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen.

Weitere Informationen: www.alpla.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
12.03.2018

Kleidermacherin und Blumenladen eröffneten in der Hohenemser Innenstadt

Blumen, Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen bietet der neue Blumenladen freistiel von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Hohenemser Marktstraße. Blumen, Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen bietet der neue Blumenladen freistiel von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Hohenemser Marktstraße.

Sanierung der denkmalgeschützten Marktstraße 48 abgeschlossen

Hohenems, 12. März 2018 – Der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner hat die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Marktstraße 48 abgeschlossen. Das Unternehmen investierte dafür mehr als 800.000 Euro. Am Donnerstagabend eröffnete dort eine Haute-Couture-Schneiderin, im benachbarten Areal „Marktstraße Nord“ feierte zeitgleich ein Blumenladen Eröffnung. Insgesamt gibt es nun mehr als 40 Betriebe in der Marktstraße und im Jüdischen Viertel. Zwei Drittel davon hat Lacha & Partner angesiedelt. So sind 66 neue Arbeitsplätze entstanden.

Allein in den vergangenen vier Jahren hat der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner 14 Millionen Euro in Bauprojekte in der Marktstraße und im Jüdischen Viertel investiert. Die Zahl der Geschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe im Zentrum stieg von 20 auf inzwischen 42. Exakt 29 von ihnen hat Lacha & Partner in den letzten Jahren nach Hohenems geholt.

„Wir verfolgen eine langfristige Strategie für die Belebung der Innenstadt“, schildert Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha. Das Unternehmen saniert denkmalgeschützte Häuser in der Innenstadt in hoher Qualität. Neubauten verdichten die Nutzung in der Innenstadt. Ganz bewusst schafft Schadenbauer-Lacha dabei jeweils auch Flächen für Handel und Dienstleistungsbetriebe. 66 Arbeitsplätze sind so in den vergangenen Jahren zusätzlich entstanden.

Kreative Geschäfte bringen individuellen Charakter

„Statt gesichtslose Ketten siedeln wir kleine, kreative, sehr hochwertige Geschäfte an. So erhält Hohenems einen individuellen Charakter und unterscheidet sich deutlich von den anderen Städten in der Region“, ist Schadenbauer-Lacha überzeugt.

Jüngste Beispiele sind die Werkstatt von Kleidermacherin Gabriele Kastl und das Blumengeschäft von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Marktstraße. Die beiden Läden feierten am Donnerstagabend offizielle Eröffnung. Kastl fertigt in ihrem Atelier Haute Couture aus Vorarlberger Stoffen. Der Blumenladen freistiel bietet neben Blumen auch Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen.

Achtung: Fotos der Kleidermacherin Gabriele Kastl finden Sie in Kürze hier zum Download: http://download.pzwei.at/Gabriele-Kastl.zip

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Lacha & Partner GmbH, Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43/5576/79214-14, Mail m.schadenbauer@lacha.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
01.12.2017

Toni’s Stellungnahme zur Salmonellen-Berichterstattung

Toni’s Stellungnahme zur Salmonellen-Berichterstattung Toni’s Stellungnahme zur Salmonellen-Berichterstattung

DI Christian Winter, Qualitätsmanager bei Toni’s Freilandeier: „Es existieren engmaschige Kontrollmechanismen, die genau dann greifen und umgesetzt werden müssen, wenn es die Situation verlangt. Wir sehen es als unsere Pflicht an, unseren Kundinnen und Kunden die maximale Produktsicherheit zu bieten und alle erforderlichen Schritte einzuleiten um Sicherheit und Qualität zu gewährleisten. In unserem Verständnis ist Transparenz notwendig um Glaubwürdigkeit zu schaffen, die auch dann gelebt wird, wenn es für ein Unternehmen unangenehm wird.“

Um auf den konkreten Vorfall nochmals einzugehen: Es handelt sich bei dem Betrieb um einen langjährigen Toni‘s Partnerbetrieb aus der Steiermark. Dieser Betrieb betreut 1500 Freilandlegehennen und arbeitet nach strengsten Auflagen und entsprechend verschiedenen Gütesiegelkriterien.

Nach Bekanntwerden des positiven Befundes, wurden keine Eier von diesem Betrieb ausgeliefert und eine sofortige Betriebssperre umgesetzt. Jährlich werden bei unseren Betrieben rund 550 Salmonellenproben durch die Betreuungs-, bzw. Amtstierärzte gezogen und untersucht. Das bedeutet, dass laut der gesetzlichen Geflügel- und Hygieneverordnung jede Herde alle 15 Wochen routinemäßig auf Salmonellen getestet wird. Darüber hinaus werden alle Legehennen bei der Aufzucht vorsorglich gegen Salmonellen geimpft (per Schluckimpfung über das Trinkwasser). Auch in diesem vorliegenden Fall war die Salmonellenkontrolle der Herde bei der Einstallung negativ und erst später führte eine Eintragung zu dem Salmonellenbefall.

Wie bereits erwähnt, können in Frage kommende Produkte (Erzeugercode auf dem Ei: 1-AT-3551199, Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.11.2017, 01.12.2017, 03.12.2017) in den entsprechenden Filialen des Lebensmittelhandels zurückgebracht werden. Kunden erhalten den vollen Kaufpreis, auch ohne Kassazettel rückerstattet.

Wir meinen, dass gerade unseren Konsumenten, dieses verantwortungsvolle Handeln wichtig ist und sie daher auch ihr Vertrauen in uns und unsere Produkte setzen. Nur durch die Unterstützung unserer Konsumenten, können wir unsere Arbeit im Sinne der artgerechten Legehennenhaltung und für den Ersatz der kleinstrukturierten Landwirtschaft vorantreiben. Wir entschuldigen uns, wenn solche Nachrichten womöglich zu Verunsicherungen führen. Daher bitten wir alle Personen, sich an uns zu wenden, um Fragen oder Anliegen direkt behandeln zu können.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.11.2017

19 Millionen-Investition für Zentralen von GANTNER und Tomaselli Gabriel Bau

Führten den Spatenstich für das neue Bürogebäude B12 in Nüziders durch (von links): Architekt Eckhard Amann, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER-Geschäftsführer Elmar Hartmann, Baumeister Philipp Tomaselli und Bürgermeister Peter Neier. Führten den Spatenstich für das neue Bürogebäude B12 in Nüziders durch (von links): Architekt Eckhard Amann, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER-Geschäftsführer Elmar Hartmann, Baumeister Philipp Tomaselli und Bürgermeister Peter Neier.

Spatenstich für Bürogebäude „B12“ in Nüziders – neuer Arbeitsplatz für bis zu 200 Mitarbeiter

Heute, Montag, erfolgte der Spatenstich für das 19 Millionen Euro-Projekt „B12“ in Nüziders. Bis zum Frühsommer 2019 entstehen die neuen Firmenzentralen von GANTNER Electronic GmbH und Tomaselli Gabriel Bau sowie Mietflächen für Dritte. Das innovative Gebäude wird vorerst 170 Mitarbeitern als Arbeitsplatz dienen.

Nach einer mehrjährigen Projektierungs- und Planungsphase konnten heute Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER Geschäftsführer Elmar Hartmann und Bauunternehmer Philipp Tomaselli den Spatenstich für das neue Bürogebäude „B12“ in Nüziders vornehmen.

An der Bundesstraße 12 errichtet Tomaselli Gabriel Bau als Totalunternehmer um 19 Millionen Euro bis zum Frühsommer 2019 ein Bürogebäude mit acht Ebenen, 8.600 Quadratmetern Nutzfläche und 50 Tiefgaragen-Stellplätzen. Nutzer sind GANTNER Electronic GmbH, Tomaselli Gabriel Bau sowie das Schwesterunternehmen Karl Gabriel Baumeister. Zwei Ebenen werden vermietet.

Karlheinz Rüdisser lobt das Projekt: „Neben ökologischen Aspekten ist die Kooperation und Nutzung durch mehrere Unternehmen hervorzuheben. Das schont die Ressource Grund und Boden und es können daraus gemeinsame Projekte entlang der Wertschöpfungskette entstehen.“

Bis zu 200 Arbeitsplätze

GANTNER wird seinen Hauptsitz von Schruns in das neue Gebäude verlegen, wo anfänglich rund 130 – von weltweit 350 – Mitarbeiter tätig sein werden. Das Flächenkonzept ist aufgrund der positiven Entwicklung auf 160 Arbeitsplätze ausgelegt. Mit fünf Ebenen ist das High-Tech-Unternehmen Hauptnutzer des innovativen Gebäudekomplexes. „Wir brauchen eine Arbeitsumgebung, in der Forschung und Entwicklung kreativen Raum finden, wo aufgabenspezifisch Arbeitsfläche zur Verfügung steht und Platz für Wachstum vorhanden ist“, zeigt sich Elmar Hartmann vom Konzept überzeugt.

Tomaselli Gabriel Bau und Karl Gabriel Baumeister werden ihre Bürostandorte im neuen Gebäude zusammenführen. 40 Arbeitsplätze sind geplant. „Wir haben ein modernes Konzept ausgearbeitet, um für die Herausforderungen der Zukunft – Stichwort Digitalisierung – gut gerüstet zu sein und Raum für die Entwicklung der Unternehmen zu schaffen“, so Philipp Tomaselli.

Nachhaltigkeit als Prinzip

Seine E-Autoflotte und der Einsatz von Ökostrom sind sichtbarer Ausdruck von Philipp Tomasellis Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Darauf hat der Co-Bauherr auch bei „B12“ geachtet: Der Standort ist optimal verkehrstechnisch angebunden, auch für den öffentlichen Verkehr sowie Fußgänger und Radfahrer. Das nachhaltige Heiz- und Kühlkonzept durch Betonkernaktivierung und die Nutzung von Grundwasser als Energieträger erhöhen die Energieeffizienz.

Infos:

www.tomaselligabriel.at

www.gantner.com

Fact-Boxes:

Projekt „B12“

Bauherr: B12 illside GmbH (GANTNER Electronic, Tomaselli Gabriel Privatstiftung)

Fläche: acht Ebenen mit 8.600 Quadratmeter, davon 1.900 Produktion und Lager, 50 Tiefgaragen-Stellplätze

Investitionsvolumen: ca. 19 Millionen Euro

geplante Fertigstellung: Frühsommer 2019

Vermietung: zwei Ebenen über Primus Immobilien in Bludenz

Totalunternehmer: Tomaselli Gabriel Bau, Nenzing (Architektur: atelier rainer+amann, Feldkirch)

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet und beschäftigt derzeit rund 200 Mitarbeiter, 20 davon sind Lehrlinge. Gemeinsam mit der Karl Gabriel Baumeister, die sich schwerpunktmäßig um den Privatbau und Dienstleistungen bemüht, werden sämtliche Leistungsbereiche des Bauens mit Ausnahme des Untertagebaus abgedeckt. Mit Beteiligungen im Rohstoffbereich, Baunebengewerbe und im Immobilienbereich werden entlang der Wertschöpfungskette Bau Synergien genutzt, um für Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu finden.

GANTNER Electronic GmbH

Das Unternehmen wurde vor 35 Jahren in Schruns gegründet, entwickelt und vertreibt High-Tech-Lösungen auf der Basis berührungsloser Transpondertechnologie und gilt als Pionier in der RFID/NFC Entwicklung. GANTNER ist in über 60 Ländern tätig und hat Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien, Dubai, Australien und USA. GANTNER hat weltweit 350 Mitarbeiter, 130 davon in Vorarlberg.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Philipp Tomaselli, +43/5525/62235-0, Mail philipp.tomaselli@tomaselligabriel.at

GANTNER Electronic GmbH, Christine Schoder, +43/5556/73784-0, Mail christine.schoder@gantner.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
28.09.2017

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Egal ob man nun geneigt ist, sich am „Hausverstand“ zu orientieren oder lieber der Empfehlung folgt, das „S Budget“ zu befragen, letztlich kann nur ein objektiver Preisvergleich wirkliche Orientierung im Angebotsdschungel der Supermärkte bieten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat, wie schon im letzten Jahr, drei Warenkörbe gepackt und den Supermarktketten auf den Preiszahn gefühlt. Erhoben wurden die Preise von insgesamt 143 Produkten des täglichen Bedarfs in acht österreichischen Lebensmittelketten. Den ausführlichen Bericht mit allen Tabellen gibt es in der Oktoberausgabe von KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Für den Preisvergleich wurden die Preise mit dem Stichtag 12. Juli 2017 bei den Lebensmittelketten Billa, Hofer, Interspar, Lidl, Merkur, MPreis, Penny und Spar erhoben. Dabei wurden nur reguläre Preise erfasst, Preisnachlässe, Sonderpreise, Aktionsangebote, Rabatte für Kundenkartenbesitzer oder Ähnliches fanden keine Beachtung. Erhoben wurden die Preise von 143 Produkten des täglichen Bedarfs, gruppiert in drei Warenkörben: „billigste Produkte“, „Markenartikel“ und „Bio-Produkte“.

Der Warenkorb „billigste Produkte“ enthielt 69 sogenannte Preiseinstiegsprodukte, also die jeweils günstigsten Artikel einer jeden Kategorie. Bei den klassischen Supermärkten sind dies zumeist die Eigenmarken (Handelsmarken). In diesem Produktsegment sind die durchschnittlichen Preisunterschiede im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, sie sind aber immer noch deutlicher als in den anderen beiden Produktgruppen. Die größten Preisdifferenzen wurden bei Bohnenkaffe (169 %), Pizza Salami (165 %) und Rindssuppenwürfel (130 %) festgestellt. Insgesamt verteuerte sich der Warenkorb im Vergleich zum Vorjahr, bei einer Supermarktkette lag die Preissteigerung bei beachtlichen fünf Prozent.

Dem Warenkorb „Markenartikel“ waren 49 Produkte zugeordnet. In diesem Bereich ist der Vergleich mit den Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) nur eingeschränkt möglich, da die Diskonter Markenartikel nur in begrenztem Umfang führen. Besonders markenbewusste Konsumenten sind hier also ohnehin auf die klassischen Supermärkte (Vollsortimenter) angewiesen. Die durchschnittlichen Preisunterschiede zwischen den Anbietern sind bei den Markenartikeln deutlich geringer als bei den Preiseinstiegsprodukten. Die größten Preisschwankungen wurden bei Vollwaschmitteln (88 %), Toilettenpapier (75 %) und Freilandeiern (67 %) festgestellt. Auch die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr war in diesem Bereich gering. Viele Artikel, z. B. Reis, Fischstäbchen, Nudeln oder Orangensaft, blieben im Jahresvergleich preislich so gut wie unverändert.

Im Warenkorb „Bio-Produkte“ befanden sich 25 Artikel. Dieser Warenkorb ist naturgemäß der kleinste, da bestimmte Produkte nicht in Bio-Qualität angeboten werden. Für dieses Marktsegment gilt: Die Produktpalette wächst stetig an, auch wenn das Angebot bei den Diskontern nach wie vor kleiner ist als bei den klassischen Supermärkten. Preislich können die Diskonter aber durchaus mithalten. Die größten Preisdifferenzen lagen hier bei Marillenmarmelade (87 %), Karotten (84 %) und Frischkäse (77 %). Ein Vergleich zum Vorjahr ist aufgrund der unterschiedlichen Sortimente schwierig. Eine Tendenz lässt sich aber dennoch ablesen: Im Zeitverlauf wurden die Bio-Produkte günstiger.

„Insgesamt wird deutlich, dass die Zeiten, in denen die Diskonter preislich den Ton angegeben haben, vorbei sind. Die einfache Formel: ‚Supermarkt = teuer, Diskonter = billig‘ gilt nur noch bedingt“, resümiert VKI Projektleiter Walter Hager. „Die Vollsortimenter haben den Preiskampf angenommen und versuchen vor allem mit günstigen Eigenmarken Territorium zurückzugewinnen. Wer beim Lebensmitteleinkauf wirklich sparen möchte, kommt um einen detaillierten Preisvergleich nicht mehr herum – und muss entsprechend mobil sein, um auf mehrere Anbieter zurückgreifen zu können.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
05.09.2017

Vier angehende Maurer bei Tomaselli Gabriel Bau am Werk

Vier Lehrlinge beginnen bei Tomaselli Gabriel Bau ihre Ausbildung zum Maurer (von links): Ausbildungsleiter Markus Fritsch, Danino Vonblon, Samuel Türtscher, Abdullsattar Faiqi, Marco Noventa und Ausbilder Dominic Hertnagel. Vier Lehrlinge beginnen bei Tomaselli Gabriel Bau ihre Ausbildung zum Maurer (von links): Ausbildungsleiter Markus Fritsch, Danino Vonblon, Samuel Türtscher, Abdullsattar Faiqi, Marco Noventa und Ausbilder Dominic Hertnagel.

Fünf Lehrberufe zur Auswahl – 20 Jahre „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“

Vier angehende Maurer, darunter ein Asylwerber, haben gestern, Montag, ihre Lehre bei Tomaselli Gabriel Bau in Angriff genommen. Insgesamt stehen beim Walgauer Bauunternehmen fünf verschiedene Lehrberufe zur Auswahl. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich.

Das Unternehmen mit Sitz in Nenzing bildet derzeit insgesamt 19 Jugendliche zum Maurer oder Tiefbauer aus. Möglich ist auch eine Ausbildung in drei weiteren Berufen: Schalungsbauer, Lagerlogistiker und Bürokaufmann. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich. Die sonst üblichen Stichtage wurden abgeschafft.

Abwechslungsreiche Lehre

Während der Lehre erhalten die Jugendlichen einen Einblick in alle Bereiche des Unternehmens: vom Industriebau über Einfamilienhäuser bis hin zu Sanierungen. Auch die Größe der Projekte variiert von der Klein- bis zur Großbaustelle. So bekommen die Lehrlinge schnell einen guten Überblick und lernen ihre Stärken kennen.

Auf der diesjährigen „Lehrlingsbaustelle“, einem Einfamilienhaus in Nenzing, sind vier Lehrlinge im zweiten und dritten Lehrjahr im Einsatz. Sie müssen unter Aufsicht und Anleitung eines Poliers vom Aushub über Kanal und Keller bis hin zur Stiege alles planen, bestellen und ausführen.

Neben der intensiven fachlichen Ausbildung fördert das Unternehmen den Nachwuchs bewusst in der persönlichen Entwicklung. In Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsprojekt „Lehre im Walgau“ werden Kurse zur Stärkung der Sozialkompetenz angeboten: vom Kochen mit regionalen Zutaten bis zum Tanzkurs.

Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Bereits seit 20 Jahren führt das Oberländer Traditionsunternehmen das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Darauf ist Geschäftsführerin Barbara Gabriel-Tomaselli stolz: „Viele Lehrlinge werden durch Mundpropaganda auf uns aufmerksam. Also machen unsere Ausbilder einen guten Job, wofür ich sehr dankbar bin!“ Wichtig ist dem Unternehmen auch die laufende Weiterbildung und Zertifizierung der 20 Lehrlingsausbilder bei der Ausbilderakademie der Wirtschaftskammer. Auch benachteiligte Jugendliche erhalten bei Tomaselli Gabriel Bau über die Kooperation mit dem Büro für Integrationsprojekte eine Chance.

Für vier Nachwuchsfachkräfte neigt sich die Lehrzeit dem Ende zu. Sie absolvieren diesen Herbst die Lehrabschlussprüfung. Zwei haben bereits im Frühjahr erfolgreich abgeschlossen.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit 185 Mitarbeiter, 19 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Tomaselli Gabriel Bau
23.06.2017

Verkaufspoker: Chinesen erhalten Aquion Energy Zuschlag

Helmut Mayer, Geschäftsführer Helmut Mayer, Geschäftsführer

• BlueSky Energy in Kooperationsverhandlung mit asiatischen Technologieproduzenten

• Asiaten bauen sichere Stromspeicherung auf Salzwasserbasis deutlich aus

Der Oberösterreichische Stromspeicherspezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen beim Bieterprozess des insolventen amerikanischen Batterieherstellers Aquion mitgeboten. Das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC hat den Zuschlag erhalten. Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter verdeutlicht, dass die Salzwassertechnologie als sicherer Stromspeicher mit Zukunft gesehen wird. Die langfristige Verfügbarkeit der GREENROCK Gesamtspeicherlösung ist dadurch sichergestellt. Die chinesischen Unternehmen haben auf Grund der großen Kompetenz im Bereich Stromspeicherung bereits Verhandlungen mit BlueSky Energy aufgenommen.

Der Bieterprozess um die Assets des insolventen Batterieherstellers Aquion ist entschieden. Im Zuge einer Auktion im amerikanischen Delaware hat das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC den Zuschlag erhalten.

„Dadurch ist gewährleistet, dass die Salzwassertechnologie weiterhin entwickelt wird“, erklärt Helmut Mayer, Geschäftsführer von BlueSky Energy. „Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter haben uns bestätigt, dass wir auf die richtige Technologie setzen.

Der österreichische Stromspeicher Spezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen mitgeboten. BlueSky Energy war der Erstbieter um die Aquion Kerntechnologie. "Unser Business Case war genau kalkuliert, der Betrag war für ein erfolgreiches Fortführungskonzept zu hoch, argumentieren die BlueSky Energy Eigentümer Horst Wolf und Hansjörg Weisskopf die Entscheidung nicht höher geboten zu haben.

Erfolgsgeschichte von GREENROCK wird fortgesetzt

Unsere Gesamtspeicherlösung auf Salzwasserbasis stellt aktuell den sichersten und umweltfreundlichsten Stromspeicher am Markt dar“, so Mayer. „In unseren herkömmlichen Kernmärkten Österreich und Deutschland wurden heuer bis jetzt rund 100 Stromspeicher verkauft. Auch international sorgt der einzige Stromspeicher, der weder brennen noch explodieren kann, für großes Interesse. Der Kundenkreis reicht über Europa hinaus bis nach Afrika. Anfragen kommen aus der ganzen Welt", erklärt Mayer.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy ist der Spezialist für stationäre Stromspeicher-Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im Oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen Lösungen setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Technologie. Diese ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich perfekt für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Die Technologie hat sich bereits bei zigtausenden Haushalten erfolgreich im Einsatz bewährt. GREENROCK ist eine anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt (optional auch als Notstromsystem). Mittels APP-Anwendung lassen sich Energieflüsse statistisch darstellen und auswerten. Elektroinstallateure schätzen bei dieser Speicherlösung die einfache Installation (Plug & Play). Die umweltfreundliche Salzwassertechnologie wird gefördert und hat als einziges Speicherprodukt das Zertifikat „cradle to cradle ©“ erhalten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: Greenrock

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