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21.03.2018

Erstes Schul-Lüftungsgerät mit PHI-Zertifikat kommt von drexel und weiss

Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben. Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben.

Mehr als 150 Geräte bereits installiert – Aufmerksamkeit der Schüler erhöht sich

Erstmals hat das Passivhaus-Institut ein Lüftungsgerät zertifiziert, das speziell für Schulklassen ausgelegt ist: Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss erhielt die begehrte Auszeichnung für das aeroschool 600 bei der Internationalen Passivhaustagung im März in München. Das kompakte Schul-Lüftungsgerät arbeitet beinahe lautlos. Es lässt sich über Sensoren steuern und zentral in die Haustechnik einbinden. Seit der Präsentation vor einem Jahr hat drexel und weiss bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Als „unabhängige Bestätigung für die hohe Effizienz unserer Geräte“ wertet der Geschäftsführer von drexel und weiss, Josias F. Gasser, das PHI-Zertifikat für das Schul-Lüftungsgerät aeroschool. Auch das Nutzerfeedback ist positiv: „Viele Lehrer berichten uns, wie sehr sich die Aufmerksamkeit der Schüler und der Komfort durch die bessere Luftqualität erhöht haben“, schildert Gasser.

Allein in zwei großen Schulen in Bayern und in der Schweiz wurden aeroschool in mehr als 100 Klassen installiert. Insgesamt hat das Unternehmen bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Gerät überarbeitet

Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss hatte sein Lüftungsgerät aeroschool vor einem Jahr komplett überarbeitet. Das neue aeroschool 600 liefert bis zu 850 Kubikmeter Frischluft pro Stunde. Der Energieverbrauch ist deutlich niedriger als beim Vorgängermodell.

Eine innovative Umluftabtauung hält die Anlage frostfrei. Sie ersetzt die elektrische Frostfreihaltung mit 2400 Watt Leistung. Das reduziert die elektrische Anschlussleistung und damit die Betriebskosten deutlich. Bei sehr tiefen Außentemperaturen wärmt eine elektrische Nachheizung mit 400 Watt die Zuluft im aeroschool 600.

Steuerung nach Bedarf

Regeln lässt sich das Gerät ganz nach den Bedürfnissen vor Ort. Die Geräte werden typischerweise dezentral mit einem CO2-Sensor gesteuert. Sie lassen sich aber auch vernetzen und in die Haustechnik einbinden. Dann sind alle Geräte einer Schule bequem über eine zentrale Steuerungseinheit zu bedienen.

Wie bisher arbeitet das Schul-Lüftungsgerät aeroschool 600 beinahe lautlos – für Schulen ein wesentliches Kriterium. Auch die kompakten Maße hat drexel und weiss beibehalten: So kann das Gerät gut in Möbel integriert werden. Ein Fassaden-Anschlusselement für die Wanddurchführung und ein Designelement für die Außenfassade bietet das Unternehmen als Zubehör an.

Spürbare Verbesserung für Schulklassen

Ohne Lüftung herrscht in den Schulklassen oft im wahrsten Sinn des Wortes dicke Luft. Auch wenn in den Pausen regelmäßig gelüftet wird, liegt die mittlere CO2-Konzentration meist bei 2000 bis 4000 ppm. Das ist das Doppelte bis Dreifache des empfohlenen Wertes. Die logische Folge: Die Konzentration lässt massiv nach. Selbst gesundheitsgefährdende CO2-Konzentrationen von 6700 ppm wurden in Schulklassen schon gemessen.

„Das Bewusstsein, wie wichtig eine gute Luftqualität gerade in den Schulen ist, fehlt noch bei vielen Planerinnen und Planern“, schildert Josias F. Gasser. Er ist überzeugt: „Das wird sich in den nächsten Jahren ändern.“ Die Energiewende verlange aus Effizienzgründen dichte Gebäudehüllen und damit eine hohe Qualität bei der Lüftung“, folgert der Geschäftsführer von drexel und weiss. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass drexel und weiss-Geräte diese hohen Ansprüche problemlos erfüllen.“

Information: www.drexel-weiss.at

Über drexel und weiss

Die drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH ist ein mittelständischer Anbieter zeitgemäßer Gebäudetechnik für energieeffiziente Gebäude. Durchdachte Systemlösungen für Heizung, Lüftung, Warmwasser und Kühlung sorgen für hohen Komfort, gesundes Raumklima und wirtschaftlichen Betrieb im Ein- und Mehrfamilienhaus, in Schulen und Gewerbebauten.

Die 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Wolfurt (Vorarlberg/Österreich) eine breite Palette an Lüftungs- und Kompaktgeräten. Firmengründer Christof Drexel ist an der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH beteiligt. Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist seit 2013 die Josias Gasser Baumaterialien AG, ein Unternehmen der mittelständischen Gasser Gruppe.

Die Josias Gasser Baumaterialien AG mit Sitz in Chur (CH) ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 116 MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Philipp Stefaner, Telefon 0043/5574/47895-0, Mail p.stefaner@drexel-weiss.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Georg Alfare
21.03.2018

PET Recycling Team verbessert CO2-Bilanz von rPET weiter

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen.

Recyclingwerk verwendet ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien

PET-Regranulat aus Post-Consumer-Getränkeflaschen von der PET Recycling Team GmbH – ein Tochterunternehmen von ALPLA – verursacht lediglich ein Zehntel der Treibhausgasemissionen von Neuware. Dies bestätigt eine neue Untersuchung.

Im Vorjahr ließ das PET Recycling Team (PRT) im niederösterreichischen Wöllersdorf den Klimafußabdruck für rezykliertes PET (rPET) aus eigener Produktion erheben. Der dabei ermittelte Wert lag bei 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm erzeugtem Material. Eine Neuberechnung durch c7-consult unter Berücksichtigung des mittlerweile optimierten Strommixes ergibt nun einen Wert von nur noch 0,21 kg CO2-Äquivalent.

„Mit der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien ist uns nochmals eine wesentliche Reduktion der CO2-Emissionen gelungen“, freut sich Plant Manager Peter Fröschel. „Mit unserer jährlichen Produktionsmenge von rund 31.000 Tonnen rPET sparen wir im Vergleich zu PET-Neuware dieselbe Menge an CO2, die eine Mischwaldfläche in der Größe von 6.231 Fußballfeldern in einem Jahr binden kann.“

Nachfrage nach rPET steigt

Neuware, sogenanntes Virgin PET, verursacht 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm. Demnach betragen die Treibhausgasemissionen für rezyklierte Ware aus Wöllersdorf lediglich ein Zehntel davon. CEO Günther Lehner sieht die ALPLA Nachhaltigkeitsstrategie bestätigt: „Wir stellen eine verstärkte Nachfrage nach Produkten aus Recycling-Materialien fest. Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, von der reinen Kostendiskussion wegzukommen und Nachhaltigkeit als Wert zu verankern.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Klimafußabdrucks (Carbon Footprint) erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Werk in Wöllersdorf bis hin zum Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) des Jahres 2016, welche seither konstant ist.

Investitionen in PET-Recycling

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich ALPLA intensiv mit dem Recycling von Kunststoffen. „Unsere Kunden setzen auf Nachhaltigkeit und wir unterstützen sie dabei mit unserem Know-how. Wir sind der Überzeugung, dass Recycling nicht nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen richtig und wichtig ist. Es ist ein Wirtschaftszweig mit hoher Bedeutung für die Umwelt und die Zukunft unserer Branche“, sagt CEO Günther Lehner.

ALPLA betreibt an drei Standorten Recyclingwerke: Neben der 100-Prozent-Tochter in Wöllersdorf gibt das 2013 errichtete Werk in Radomsko (Polen) und ein Joint Venture in Mexiko. Pro Jahr werden in den drei Werken insgesamt 65.000 Tonnen lebensmitteltaugliches rPET aus Post-Consumer-Material produziert.

Weiterführende Informationen:

www.petrecyclingteam.com

www.alpla.com/de/nachhaltigkeit

www.c7-consult.at

Factbox PET Recycling Team GmbH (PRT)

2005 Gründung in Wöllersdorf

2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

2014 ALPLA übernimmt PRT zu 100%

MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

Jahresproduktion Wöllersdorf: 31.000 Tonnen rPET

Jahresproduktion Radomsko: 11.000 Tonnen rPET

Produkte: PET Regranulat, PET Flakes, PO Flakes

Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. Kohlendioxid, Methan und Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at.

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 19.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 176 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Alexandra Dittrich (PR & Corporate Communications), Telefon 0043/5574/602-1083, Mail alexandra.dittrich@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
08.01.2018

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Die Getreideernte (inkl. Körnermais) belief sich 2017 laut Statistik Austria auf 4,86 Mio. Tonnen. Damit wurde um 15% weniger produziert als 2016 und lediglich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erreicht (-6% zum Zehnjahresdurchschnitt). Auch die Ernte von Ölsaaten und Körnerleguminosen lag mit 433.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert (-4%), jedoch um 9% über dem Zehnjahresmittel. Bei Hackfrüchten liegen die endgültigen Werte für Zuckerrüben zwar noch nicht vor, die Produktion wird sich aber voraussichtlich auf 3,59 Mio. Tonnen belaufen und damit um 17% unter dem Wert von 2016 und um 10% unter dem langjährigen Mittel notieren.

Hauptursache für die Ertragsrückgänge war die frühsommerliche Trockenperiode, infolge derer die durch den kalten, trockenen Winter ohnehin schon ausgedünnten Bestände mit verminderter Kornfüllung und geringeren Korngrößen reagierten. Besonders betroffen waren die Feldkulturen in Niederösterreich (v. a. Wald- und Weinviertel) und im Burgenland, während im regenreicheren Oberösterreich wesentlich höhere Erträge erzielt wurden.

Starkes Minus bei Weizenernte, Körnermais nur leicht unter Normalniveau

Die Getreideernte exkl. Körnermais belief sich auf 2,79 Mio. Tonnen und lag damit um 21% unter Vorjahresniveau und 9% unter dem langjährigen Mittel. Die Brotgetreideernte (Weizen, Roggen, Wintermenggetreide) bezifferte sich auf 1,58 Mio. Tonnen und lag damit um 27% unter dem Vorjahresniveau und 14% unter dem langjährigen Durchschnitt. Davon waren 1,44 Mio. Tonnen Weizen (-27% zu 2016) und 129.100 Tonnen Roggen (-31% zu 2016). Die Weichweizenernte (inkl. Dinkel) betrug 1,35 Mio. Tonnen (-27% zu 2016) und es wurden 91.600 Tonnen Hartweizen eingebracht (-26% zu 2016).

Die Futtergetreideproduktion (inkl. Körnermais) erbrachte 3,28 Mio. Tonnen, womit sich ein Minus von 7% gegenüber dem Vorjahreswert ergab und das Zehnjahresmittel um 2% verfehlt wurde. Körnermais (inkl. Saatmais) erzielte eine Erntemenge von 2,08 Mio. Tonnen, was um 5% unter dem Vorjahresniveau und 2% unter dem Zehnjahresmittel lag. Bei Gerste wurde mit 782.000 Tonnen eine um 9% geringere Produktion als im Vorjahr erreicht, wofür hauptsächlich Ertragsdefizite bei der Sommerkultur ausschlaggebend waren. Auch bei Triticale fiel die Ernte mit 289.100 Tonnen ertragsbedingt deutlich niedriger als 2016 aus (-10% zu 2016).

Ernteplus bei Soja durch Flächenausweitung, Ölkürbis rückläufig

Innerhalb der Körnerleguminosen und Ölsaaten erzielte die mittlerweile zur Hauptkulturart gewordene Sojabohne bei zufriedenstellendem Ertragsniveau eine Erntemenge von 193.400 Tonnen. Damit ergab sich wegen des starken Flächenanstiegs (Verdreifachung in den vergangenen zehn Jahren) ein Plus von 27% zum Vorjahr. Raps und Rübsen, vielerorts von Spätfrost in der Blüte betroffen, erbrachten hingegen nur eine Erntemenge von 116.800 Tonnen und notierten damit um 18% unter Vorjahresniveau und um 29% unter dem Zehnjahresmittel. An Sonnenblumenkernen wurden ebenfalls nur unterdurchschnittliche 51.400 Tonnen produziert (-14% zu 2016, -16% zum Zehnjahresdurchschnitt). Aufgrund des starken Flächenrückgangs fiel die Ernte von Ölkürbiskernen gegenüber dem Vorjahr auf 15.200 Tonnen zurück (-49%). Auch bei Mohn belief sich die Produktion auf lediglich 1.800 Tonnen (-27% zu 2016).

Trockenheit minderte Erträge bei Kartoffeln und Zuckerrüben

Bei Hackfrüchten führte der fehlende Niederschlag zu geringeren Knollengrößen und somit niedrigeren Erträgen, teilweise kam es auch infolge von Spätfrost zu Rückschlägen beim Pflanzenwachstum. So wird bei Zuckerrüben voraussichtlich nur eine Produktion von 2,92 Mio. Tonnen erreicht (-17% zu 2016), was 10% unter dem Normalniveau liegt. Die Kartoffelernte belief sich auf 653.400 Tonnen (-15% zu 2016) und lag damit um 6% unter dem langjährigen Mittel.

Auch die Ernte von Silo- und Grünmais blieb mit 3,70 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahreswert (-11% zu 2016).

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25.06.2018

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

Nach der Übernahme von kika/Leiner durch die SIGNA Gruppe ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit euro delkredere eine Warenkreditversicherung zu gewinnen und entsprechende Verträge zu unterzeichnen. Dieser Schritt unterstreicht das hohe Vertrauen in die SIGNA Gruppe und in kika/Leiner. „Dadurch ist es möglich die geordneten Geschäftsbeziehungen zwischen unseren Lieferanten und uns wieder in Gang zu setzen," so Dr. Gunnar George, Geschäftsführer kika/Leiner. Für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens bedeutet das, "dass, wie schon bisher, bestellte Ware garantiert geliefert wird, nun aber, durch die Kreditversicherung, eine zusätzliche Sicherheit gegeben ist", so George weiter.

Der Abschluss neuer Verträge ist ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Zukunftssicherung des österreichischen Traditionsunternehmens kika/Leiner.

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01.12.2017

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat mehr. „Dies bezieht sich auf alle Wiesen und Äcker unserer Milchbauern. Unsere Konsumentinnen und Konsumenten erwarten diese klare Haltung jetzt von uns“, präzisiert Geschäftsführer DI Josef Braunshofer.

Die aktuell intensive Diskussion um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat bewegt Österreich.

Das Vertrauen der Konsumenten in unsere Markenprodukte ist ein sehr hohes. "In unserer Verantwortung als führender Hersteller von Milchprodukten in Österreich ist die Umsetzung eines Glyphosat-Verbotes nur logisch“, betont Josef Braunshofer.

Die österreichische Milchwirtschaft zeichnet sich durch eine naturnahe, kleinstrukturierte und nachhaltige Wirtschaftsweise aus. Diese Entscheidung verdeutlicht dies und entspricht dem Selbstverständnis unserer Milchbauern. „Wir wollen damit unterstreichen, dass die Konsumentenerwartungen für uns oberste Priorität haben“, so Josef Braunshofer weiter.

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16.07.2017

Mehr als 24.000 Unternehmen wechselten im ersten Quartal ihren Strom- oder Gaslieferanten

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Rund 24.300 Unternehmen haben in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt. Bei Strom wechselten mit über 22.000 Unternehmen (Wechselrate 1,9 Prozent) um über 1.400 Betriebe mehr wie im ersten Quartal 2016. Bei Gas wechselten rund 2.300 Firmen (Wechselrate 2,9 Prozent) und damit etwas weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als mehr als 2.400 Betriebe auf einen neuen Gaslieferanten umgestiegen sind. „Vom kleinen Frisör- bis hin zum großen Industriebetrieb suchten sich viele Unternehmen einen günstigeren Anbieter“, sagt E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch zu den Zahlen aus der Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde. Bei den Haushalten suchten sich in den ersten drei Monaten insgesamt rund 93.100 einen neuen Strom- oder Gaslieferanten (Strom: 69.300, Gas: 23.800).

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Einem Gewerbebetrieb mit einem Jahresverbrauch von 100.000 Kilowattstunden Strom spart der Wechsel vom regionalen Versorger zum günstigsten Anbieter 7.700 Euro im ersten Jahr inklusive Neukundenrabatt. Bei Gas spart ein Unternehmen mit einem jährlichen Gasverbrauch von 400.000 Kilowattstunden der Wechsel zum günstigsten Lieferanten bis zu 11.700 Euro. Kleine und mittlere Unternehmen können ihren Strom- und Gaspreis einfach und schnell online mit dem Gewerbe-Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at/gewerbe-tarifkalkulator) vergleichen. Gewechselt wird nur der Lieferant, der Netzbetreiber, der unter anderem für Netz und Zähler verantwortlich ist, bleibt abhängig vom Firmenstandort immer derselbe.

Potenzial bei Unternehmen, um Energieverbrauch zu senken

Am nachhaltigsten sparen Unternehmen, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. „Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen gibt es viel Potenzial, um den Energieverbrauch zu senken. Wer durch Effizienzmaßnahmen seinen Verbrauch reduziert, kann von dauerhaft niedrigeren Betriebskosten profitieren“, sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

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13.09.2018

Neues Arbeitszeitgesetz in Kraft: Die wichtigsten Neuerungen

Schon bisher konnte der Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Küche und Service von Saisonbetrieben eine Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf mindestens acht Stunden zulassen. Schon bisher konnte der Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Küche und Service von Saisonbetrieben eine Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf mindestens acht Stunden zulassen.

Seit 1. September 2018 gelten die aktuellen Änderungen im Arbeitszeitgesetz und im Arbeitsruhegesetz. Kernstück ist die Anhebung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden. Über diese und wichtige weitere Änderungen informiert das Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen TPA.

Die gravierendste – und bis zuletzt heftig diskutierte – Änderung im Arbeitszeitgesetz (AZG) betrifft die Erlaubnis für Arbeitgeber, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab sofort bei Bedarf vorübergehend ohne Verwaltungsstrafen bis zu zwölf Stunden pro Tag bzw. 60 Stunden pro Woche beschäftigen zu dürfen, womit eine weitgehende Entkriminalisierung der Arbeitspraxis möglich sein sollte. Die nun mit der Novelle erlaubte zusätzliche 11. und 12. Stunde ist grundsätzlich als Überstunde abzugelten.

Aber:

Arbeitnehmer können Überstunden, die über zehn Stunden täglich bzw. 50 Stunden wöchentlich hinausgehen, ohne Angabe von Gründen ablehnen, und sie dürfen aus diesem Grund nicht benachteiligt werden – etwa, was das Entgelt oder die Aufstiegschancen betrifft.

Wird ein Arbeitnehmer dennoch gekündigt, kann die ausgesprochene Kündigung binnen zwei Wochen bei Gericht angefochten werden.

Zudem können Arbeitnehmer selbst wählen, ob sie Überstunden, die über die zehn bzw. 50 Stunden hinausgehen, in Geld oder mit Zeitausgleich vergütet bekommen wollen.

Bis 31.8.2018 durften Mitarbeiter – je nach gesetzlicher oder kollektivvertraglicher Lage – maximal bis zu zehn Stunden am Tag bzw. 50 Stunden pro Woche beschäftigt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen war es allerdings möglich, per Betriebsvereinbarung oder mit Einzelvereinbarungen bis zu zwölf Stunden pro Tag bzw. 60 Stunden pro Woche beschäftigt zu werden. Diese Regelung zu Sonderüberstunden ist mit der Novelle entfallen.

Tipp: Unverändert aufrecht bleibt die Bestimmung, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Vier-Monats-Zeitraum im Schnitt maximal 48 Stunden pro Woche beschäftigt werden dürfen. Wichtig ist auch, dass alle für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer günstigere Regelungen in Kollektivverträgen und Betriebsvereinbarungen durch die Novelle nicht berührt werden.

Für Gleitzeit-Vereinbarungen gilt künftig Folgendes: Gleitzeit-Arbeitende können seit 1.9.2018 für das gesetzlich zulässige Ausmaß der Normalarbeitszeit von zwölf Stunden herangezogen werden, wenn sichergestellt ist, dass sie ein Zeitguthaben auch ganztägig verbrauchen können und der Verbrauch im Zusammenhang mit einer wöchentlichen Ruhezeit nicht ausgeschlossen ist.

Tipp: Zu beachten ist, dass die Gleitzeitvereinbarung die Möglichkeit vorsehen muss, dass Gleittage in Anspruch genommen werden können. Und sie darf auch die Möglichkeit zur Konsumation in Form verlängerter Wochenenden nicht ausschließen.

Arbeitet nun der Mitarbeiter unter diesen Voraussetzungen an einem Tag aufgrund der autonomen, von ihm selbst vorgenommenen Zeiteinteilung mehr als zehn Stunden, aber höchstens zwölf Stunden, handelt es sich dabei um Normalarbeitszeit.

Überstunden liegen nur dann vor, wenn der Arbeitgeber trotz Gleitzeit Arbeitsstunden anordnet, die über die Normalarbeitszeit von acht Stunden am Tag bzw. 40 Stunden in der Woche hinausgehen.

Tipp: Zu beachten ist, dass viele Kollektivverträge vorsehen, dass auch bei Gleitzeit die Normalarbeitszeit mit zehn Stunden begrenzt bleibt und die 11. und die 12. Stunde des Tages als Überstunde gelten. Damit fällt für diese ein Überstundenzuschlag an.

Ausnahme von der Wochenend- und Feiertagsruhe

Das Arbeitsruhegesetz (ARG) sieht vor, dass Mitarbeitern eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden zu gewähren ist, in die auch der Sonntag fällt. Mitarbeiter dürfen am Wochenende also grundsätzlich aufgrund der sogenannten Wochenendruhe nicht beschäftigt werden.

Seit 1. September 2018 gilt aber folgende Ausnahmeregelung: Bei vorübergehend auftretendem besonderen Arbeitsbedarf darf durch Betriebsvereinbarung eine Ausnahme von der Wochenend- und der Feiertagsruhe zugelassen werden, und zwar an maximal vier Wochenenden oder Feiertagen pro Arbeitnehmer und Jahr. In Betrieben ohne Betriebsrat ist dafür eine schriftliche Einzelvereinbarung notwendig.

Wenn zum Beispiel die Ausnahmen von der Wochenend- und Feiertagsruhe für wiederkehrende Ereignisse abgeschlossen werden – etwa jedes Jahr für die Weihnachts- oder Osterzeit – ist der entsprechende Anlass in der Betriebsvereinbarung bzw. in der schriftlichen Einzelvereinbarung festzuhalten.

Tipp: Bitte beachten Sie, dass eine Ausnahme von der Wochenendruhe nicht an vier aufeinander folgenden Wochenenden erfolgen darf.

Ohne Betriebsvereinbarung dürfen Arbeitnehmer die Wochenend- und Feiertagsarbeit grundlos ablehnen. Sie dürfen deshalb weder bei Entgelt noch bei Aufstiegsmöglichkeiten oder Versetzung benachteiligt werden. Vor allem dürfen sie deswegen nicht gekündigt werden. Wird der Arbeitnehmer dennoch gekündigt, kann er die ausgesprochene Kündigung binnen zwei Wochen bei Gericht anfechten.

Sonderregel Einzelhandel

Für den Einzelhandel gibt es die Möglichkeit, betriebsintern an vier Wochenenden oder Feiertagen pro Jahr eine Ausnahme von der Wochenende- bzw. Feiertagsruhe zu vereinbaren, nicht. Denn Verkaufstätigkeiten sind nach dem Öffnungszeitengesetz geregelt.

WICHTIG – Neue Ausnahme für nahe Angehörige

Neu ist seit 1. September 2018 auch, dass bestimmte nahe Angehörige weder dem Arbeitszeit- noch dem Arbeitsruhegesetz unterliegen. Das betrifft Familienmitglieder, die im Rahmen von Dienstverhältnissen beschäftigt und bei der Gebietskrankenkasse als Dienstnehmer gemeldet sind.

Als nahe Angehörige gelten

die Eltern,

volljährige Kinder,

der/die im gemeinsamen Haushalt lebende Ehegatte/-gattin oder eingetragene Partner/in, sowie

der/die Lebensgefährte/-gefährtin, wenn diese/r mit dem Arbeitgeber seit mindestens drei Jahren im gemeinsamen Haushalt lebt.

Diese Ausnahme wirkt auch nur, wenn es sich bei dem Unternehmen/Arbeitgeber um ein Einzelunternehmen handelt. Kapitalgesellschaften bzw. im Firmenbuch eingetragene Personengesellschaften wie Kommanditgesellschaften (KG) und offene Gesellschaften (OG) können diese Regelung nicht in Anspruch nehmen.

Die Ausnahme von AZG und vom ARG greift aber nur dann, wenn

die gesamte Arbeitszeit des nahen Angehörigen aufgrund der besonderen Merkmale der Tätigkeiten nicht messbar bzw. nicht festlegbar ist, oder

die gesamte Arbeitszeit des nahen Angehörigen aufgrund der besonderen Merkmale der Tätigkeit die Selbstfestlegung der Arbeitszeit durch den Arbeitnehmer erfordert.

Ebenfalls von den Regelungen befreit sind leitende Angestellte und – dies ist neu – sonstige Arbeitnehmer, denen maßgebliche selbstständige Entscheidungsbefugnis übertragen ist.

Sonderfall Hotel- und Gastgewerbe

Schon bisher konnte der Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Küche und Service von Saisonbetrieben eine Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf mindestens acht Stunden zulassen. Auch die nun in Kraft getretene Neuregelung sieht vor, dass für Arbeitnehmer im Hotel- und Gastgewerbe bei geteilten Diensten die tägliche Ruhezeit auf mindestens acht Stunden verkürzt werden kann.

Aber folgende wesentliche Änderungen sind dabei zu beachten: Bei geteilten Diensten

erlaubt das AZG selbst die Verkürzung der Ruhezeit,

betrifft die Verkürzung der täglichen Ruhezeit vollzeit- und auch teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer,

wird die Verkürzung der Ruhepause nicht bloß in Saisonbetrieben, sondern in allen Betrieben des Hotel- und Gastgewerbes möglich.

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28.09.2017

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Egal ob man nun geneigt ist, sich am „Hausverstand“ zu orientieren oder lieber der Empfehlung folgt, das „S Budget“ zu befragen, letztlich kann nur ein objektiver Preisvergleich wirkliche Orientierung im Angebotsdschungel der Supermärkte bieten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat, wie schon im letzten Jahr, drei Warenkörbe gepackt und den Supermarktketten auf den Preiszahn gefühlt. Erhoben wurden die Preise von insgesamt 143 Produkten des täglichen Bedarfs in acht österreichischen Lebensmittelketten. Den ausführlichen Bericht mit allen Tabellen gibt es in der Oktoberausgabe von KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Für den Preisvergleich wurden die Preise mit dem Stichtag 12. Juli 2017 bei den Lebensmittelketten Billa, Hofer, Interspar, Lidl, Merkur, MPreis, Penny und Spar erhoben. Dabei wurden nur reguläre Preise erfasst, Preisnachlässe, Sonderpreise, Aktionsangebote, Rabatte für Kundenkartenbesitzer oder Ähnliches fanden keine Beachtung. Erhoben wurden die Preise von 143 Produkten des täglichen Bedarfs, gruppiert in drei Warenkörben: „billigste Produkte“, „Markenartikel“ und „Bio-Produkte“.

Der Warenkorb „billigste Produkte“ enthielt 69 sogenannte Preiseinstiegsprodukte, also die jeweils günstigsten Artikel einer jeden Kategorie. Bei den klassischen Supermärkten sind dies zumeist die Eigenmarken (Handelsmarken). In diesem Produktsegment sind die durchschnittlichen Preisunterschiede im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, sie sind aber immer noch deutlicher als in den anderen beiden Produktgruppen. Die größten Preisdifferenzen wurden bei Bohnenkaffe (169 %), Pizza Salami (165 %) und Rindssuppenwürfel (130 %) festgestellt. Insgesamt verteuerte sich der Warenkorb im Vergleich zum Vorjahr, bei einer Supermarktkette lag die Preissteigerung bei beachtlichen fünf Prozent.

Dem Warenkorb „Markenartikel“ waren 49 Produkte zugeordnet. In diesem Bereich ist der Vergleich mit den Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) nur eingeschränkt möglich, da die Diskonter Markenartikel nur in begrenztem Umfang führen. Besonders markenbewusste Konsumenten sind hier also ohnehin auf die klassischen Supermärkte (Vollsortimenter) angewiesen. Die durchschnittlichen Preisunterschiede zwischen den Anbietern sind bei den Markenartikeln deutlich geringer als bei den Preiseinstiegsprodukten. Die größten Preisschwankungen wurden bei Vollwaschmitteln (88 %), Toilettenpapier (75 %) und Freilandeiern (67 %) festgestellt. Auch die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr war in diesem Bereich gering. Viele Artikel, z. B. Reis, Fischstäbchen, Nudeln oder Orangensaft, blieben im Jahresvergleich preislich so gut wie unverändert.

Im Warenkorb „Bio-Produkte“ befanden sich 25 Artikel. Dieser Warenkorb ist naturgemäß der kleinste, da bestimmte Produkte nicht in Bio-Qualität angeboten werden. Für dieses Marktsegment gilt: Die Produktpalette wächst stetig an, auch wenn das Angebot bei den Diskontern nach wie vor kleiner ist als bei den klassischen Supermärkten. Preislich können die Diskonter aber durchaus mithalten. Die größten Preisdifferenzen lagen hier bei Marillenmarmelade (87 %), Karotten (84 %) und Frischkäse (77 %). Ein Vergleich zum Vorjahr ist aufgrund der unterschiedlichen Sortimente schwierig. Eine Tendenz lässt sich aber dennoch ablesen: Im Zeitverlauf wurden die Bio-Produkte günstiger.

„Insgesamt wird deutlich, dass die Zeiten, in denen die Diskonter preislich den Ton angegeben haben, vorbei sind. Die einfache Formel: ‚Supermarkt = teuer, Diskonter = billig‘ gilt nur noch bedingt“, resümiert VKI Projektleiter Walter Hager. „Die Vollsortimenter haben den Preiskampf angenommen und versuchen vor allem mit günstigen Eigenmarken Territorium zurückzugewinnen. Wer beim Lebensmitteleinkauf wirklich sparen möchte, kommt um einen detaillierten Preisvergleich nicht mehr herum – und muss entsprechend mobil sein, um auf mehrere Anbieter zurückgreifen zu können.“

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08.02.2018

Post steigert Marktanteil im Paketbereich auf 47%

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich. Wieder gelang es der Post rascher zu wachsen als der Markt. Die in ganz Österreich transportierten Pakete nahmen 2017 um 15% im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 209 Mio. Stück zu – vor allem getrieben vom B2C- und C2C-Geschäft. Davon entfielen 97 Mio. Pakete auf die Österreichische Post – dies bedeutet insgesamt einen Marktanteil von 47%.

„Die Kundinnen und Kunden danken uns unsere Investitionen in den Österreichischen Paketmarkt mit ihrem Vertrauen. Es ist uns auch im abgelaufenen Jahr wieder gelungen, unsere starke Position im hart umkämpften Wettbewerb auszubauen. Unsere Strategie der sukzessiven Erweiterung unserer Services wird bestätigt – das sehen wir auch als Auftrag für die Zukunft“, betont DI Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik bei der Österreichischen Post. Vor allem die stetigen Investitionen der Post in neue, innovative Zustelllösungen, wie den Ausbau von 24 Stunden-Angeboten, der Post Empfangsboxen oder die Post App mit neuen Möglichkeiten zur Interaktion werden von den Kundinnen und Kunden gut angenommen. Mit dem neuen „Abholservice“ für Privatkunden erweitert die Post ihr Portfolio und holt ab sofort Pakete und Retouren auf Bestellung direkt von der Haustüre ab – ein weiterer Schritt Richtung Serviceoffensive und Kundenorientierung.

Pakete an Privatkunden (B2C und C2C)

Die Post entwickelt sich dynamischer denn je und konnte trotz starkem Wettbewerb den Marktanteil mit 58% wieder deutlich steigern und bleibt in diesem Segment Marktführer.

Pakete zwischen Geschäftskunden(B2B)

2017 waren im Bereich der Pakete zwischen Geschäftskunden wieder leichte Wachstumsimpulse zu verzeichnen. Dieses Segment wuchs um 5% gegenüber dem Vorjahr. Der Post gelang es mit 6% über dem Markt zu wachsen und hier einen Marktanteil von 32% zu erreichen.

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18.09.2017

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Österreichs größter Hersteller von Mineralwasser, die Vöslauer Mineralwasser AG, hat 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 96,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Rückgang um 4,7 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2015. Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern hingegen ist um 9,4 Prozent auf 10,4 Millionen Euro empor geklettert, der Bilanzgewinn sogar um 15,7 Prozent auf fast 27 Millionen Euro. Diese Angaben entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichten Firmenbilanz.

Von den von Vöslauer erzielten Umsatzerlösen entfallen 86,4 Millionen auf die Eigenerzeugung alkoholfreier Getränke, mehr als 6,3 Millionen auf die Lohnabfüllung und 3,3 Millionen auf Handelswaren. Dazu kommen noch sonstige Erlöse, wie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. In Lizenz erzeugt die Vöslauer Mineralwasser AG am Produktionsstandort Bad Vöslau auch die bekannten Limonadenmarken Almdudler, Pepsi Cola und Seven up.

Die Domäne von Vöslauer ist der österreichische Markt. 2016 hat die Mineralwasserfirma rund 84,6 Millionen Euro im Inland erwirtschaftet, 11,3 Millionen im EU-Ausland und mehr als 700.000 in Drittstaaten. Im Jahresdurchschnitt beschäftigt Vöslauer rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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03.08.2018

Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet zur Urlaubszeit unter Stress

Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet zur Urlaubszeit unter Stress Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet zur Urlaubszeit unter Stress

Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr – aber nur, wenn man selbst davon betroffen ist. Laut einem aktuellen Online-Stimmungsbild von karriere.at ist nämlich jeder fünfte Befragte wegen Urlaubsvertretungen für Kollegen während der Sommermonate sogar stärker gestresst als sonst. Die wenigsten Arbeitnehmer und Führungskräfte können laut Umfrage ein klassisches Sommerloch mit geringer Arbeitsbelastung genießen.

552 karriere.at-User nahmen auf Arbeitnehmerseite an dem Online-Voting teil. Ergebnis: Für den Großteil ist das sprichwörtliche Sommerloch nicht mehr als ein Mythos. Jeder zweite Arbeitnehmer (52 Prozent) gibt an, dass sich die anstehende Arbeit gleichmäßig über das Jahr verteilt und der Sommer nicht die oft herbeigesehnte Stressreduktion mit sich bringt. Gut jeder Fünfte (22 Prozent) steht in der Ferienzeit sogar stärker unter Druck, weil auch die Arbeit von abwesenden Kollegen übernommen werden muss. 16 Prozent geben an, dass es im Sommer „etwas ruhiger“ sei. Und nur einer von zehn Arbeitnehmern (10 Prozent) freut sich über stressfreies Arbeiten bis September.

Auch auf Seiten der Führungskräfte und HR-Manager (189 Befragte) kann nur eine Minderheit (13 Prozent) von einem wirklichen Sommerloch berichten. Die relative Mehrheit der Unternehmensvertreter (40 Prozent) stellt aber fest, dass es etwas ruhiger ist als sonst. Rund ein Drittel (31 Prozent) merkt keinen Unterschied zum Rest vom Jahr, was das Arbeitspensum anbelangt. 16 Prozent sagen, dass sie durch Urlaubsvertretungen für andere Kollegen im Sommer stärker beansprucht werden.

"„Dass mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer den Arbeitsdruck über das Jahr gesehen als konstant empfinden, spricht für die Planung in heimischen Unternehmen: Urlaubsbedingte Abwesenheiten werden meist offenbar so gut abgefedert, dass kein merklicher oder nur temporärer Mehraufwand für Urlaubsvertretungen entsteht“", analysiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer von karriere.at das Ergebnis des Online-Votings.

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23.06.2017

Verkaufspoker: Chinesen erhalten Aquion Energy Zuschlag

Helmut Mayer, Geschäftsführer Helmut Mayer, Geschäftsführer

• BlueSky Energy in Kooperationsverhandlung mit asiatischen Technologieproduzenten

• Asiaten bauen sichere Stromspeicherung auf Salzwasserbasis deutlich aus

Der Oberösterreichische Stromspeicherspezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen beim Bieterprozess des insolventen amerikanischen Batterieherstellers Aquion mitgeboten. Das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC hat den Zuschlag erhalten. Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter verdeutlicht, dass die Salzwassertechnologie als sicherer Stromspeicher mit Zukunft gesehen wird. Die langfristige Verfügbarkeit der GREENROCK Gesamtspeicherlösung ist dadurch sichergestellt. Die chinesischen Unternehmen haben auf Grund der großen Kompetenz im Bereich Stromspeicherung bereits Verhandlungen mit BlueSky Energy aufgenommen.

Der Bieterprozess um die Assets des insolventen Batterieherstellers Aquion ist entschieden. Im Zuge einer Auktion im amerikanischen Delaware hat das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC den Zuschlag erhalten.

„Dadurch ist gewährleistet, dass die Salzwassertechnologie weiterhin entwickelt wird“, erklärt Helmut Mayer, Geschäftsführer von BlueSky Energy. „Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter haben uns bestätigt, dass wir auf die richtige Technologie setzen.

Der österreichische Stromspeicher Spezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen mitgeboten. BlueSky Energy war der Erstbieter um die Aquion Kerntechnologie. "Unser Business Case war genau kalkuliert, der Betrag war für ein erfolgreiches Fortführungskonzept zu hoch, argumentieren die BlueSky Energy Eigentümer Horst Wolf und Hansjörg Weisskopf die Entscheidung nicht höher geboten zu haben.

Erfolgsgeschichte von GREENROCK wird fortgesetzt

Unsere Gesamtspeicherlösung auf Salzwasserbasis stellt aktuell den sichersten und umweltfreundlichsten Stromspeicher am Markt dar“, so Mayer. „In unseren herkömmlichen Kernmärkten Österreich und Deutschland wurden heuer bis jetzt rund 100 Stromspeicher verkauft. Auch international sorgt der einzige Stromspeicher, der weder brennen noch explodieren kann, für großes Interesse. Der Kundenkreis reicht über Europa hinaus bis nach Afrika. Anfragen kommen aus der ganzen Welt", erklärt Mayer.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy ist der Spezialist für stationäre Stromspeicher-Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im Oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen Lösungen setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Technologie. Diese ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich perfekt für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Die Technologie hat sich bereits bei zigtausenden Haushalten erfolgreich im Einsatz bewährt. GREENROCK ist eine anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt (optional auch als Notstromsystem). Mittels APP-Anwendung lassen sich Energieflüsse statistisch darstellen und auswerten. Elektroinstallateure schätzen bei dieser Speicherlösung die einfache Installation (Plug & Play). Die umweltfreundliche Salzwassertechnologie wird gefördert und hat als einziges Speicherprodukt das Zertifikat „cradle to cradle ©“ erhalten.

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19.02.2018

Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag

Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag

Die endgültigen Zahlen der Creditreform Privatinsolvenzstatistik für das Gesamtjahr 2017 zeigen, dass sich der Trend mit sinkenden Insolvenzfällen kontinuierlich im Lauf des vergangenen Jahres aufgrund der erwarteten Reform des Insolvenzrechts verfestigt hat. Die Zahl der Insolvenzen von Privatpersonen ging um 11,3% auf 8.176 Verfahren zurück. Weniger Insolvenzen hat es zuletzt 2006 gegeben. Die Anzahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren ist hierbei um 13% auf rund 7.000 Verfahren gesunken, die mangels Vermögen abgewiesenen Insolvenzanträge sind dagegen um 2,2% auf knapp über 1.100 Fälle angestiegen.

Die Gründe für das finanzielle Scheitern von Privatpersonen sind vielschichtig: Verlust des Arbeitsplatzes infolge der für Österreich hohen Arbeitslosigkeit, gescheiterte Selbständigkeit oder ein persönlicher Schicksalsschlag. Allen Insolvenzschuldnern gemeinsam ist aber immer auch der mangelnde Überblick über die eigene finanzielle Lage. Online-Bestellungen, Ratenkäufe und Selbstüberschätzung beim Gang in die Selbständigkeit liegen den Privatinsolvenzen oft zugrunde. Hauptgläubiger sind Banken, Versicherungen, Mobilfunkbetreiber und Online-Shops.

Bundesländervergleich: 12 von 10.000 Erwachsenen sind zahlungsunfähig/überschuldet

Ein Bundesländer-Vergleich zeigt die stärksten Rückgänge in den Bundesländern Burgenland (-14,9%), Oberösterreich (-14,2%) und Wien (-13,3%). Die größte Insolvenzbetroffenheit herrscht traditionell in der Bundeshauptstadt: 21 von 10.000 erwachsenen Wienern wurden insolvent. 37% aller Insolvenzen fanden hier statt. Österreichweit wurden hingegen knapp 12 von 10.000 Erwachsenen zahlungsunfähig.

Conclusio 2017 – Ausblick 2018

Als im Frühjahr 2017 die Pläne der damaligen Bundesregierung auf eine Reform der Privatinsolvenz (Stichwort: schnellere Entschuldung auch mit einer 0%-Quote) bekannt wurden, ging die Zahl der Insolvenzanträge rapide zurück. Alle warteten auf den Beschluss in der letzten Nationalratssitzung und dem Inkrafttreten am 1. November. Seit diesem Datum steigen die Insolvenzanträge und – eröffnungen wieder. Im Jänner 2018 gab es mit einem Plus von rund 67% einen Rekord an Neueröffnungen. Auch wenn sich die erste Euphorie legen wird, ist wahrscheinlich mit rund 10.000 Privatinsolvenzen in heurigen Jahr zu rechnen.

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20.02.2018

Mehr als 341.000 Strom- und Gaskunden wechselten im Jahr 2017 den Strom- oder Gaslieferanten

341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht. 341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht.

341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht. „Die Wechselzahlen 2017 sind im Vergleich zum Vorjahr neuerlich gestiegen, nämlich um 19 Prozent und haben den höchsten Wert seit Beginn der Liberalisierung im Jahr 2001 erreicht. 2017 war also das Jahr der Wechselrekorde. Bisher wurden im Jahr 2016 mit 286.300 und im Jahr 2014 mit 263.400 die höchsten Wechselraten erzielt.“, zeigt sich der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch, von den aktuell vorliegenden Zahlen erfreut.

Bei Strom stieg die Zahl der Wechsler im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 42.800 auf rund 261.000 Kunden (darunter 213.000 Haushalte) im Jahr 2017. Bei Gas erhöhten sich die Wechsler um über 12.100 auf insgesamt 80.400 (davon 74.900 Haushalte). Die Wechselraten betrugen im Jahr 2017 bei Strom somit 4,3 Prozent, bei Gas 6,0 Prozent.

Weniger Energie verbrauchen spart am nachhaltigsten

Neben dem Wechsel zu einem günstigeren Strom- und Gasanbieter, spart vor allem der sorgsamere Umgang mit Energie viel Geld. „Am nachhaltigsten sparen Haushalte, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist der Energieverbrauch am höchsten. Es wird geheizt und man ist tendenziell mehr zu Hause. Gute Gründe, um erst recht an das Energiesparen zu denken - und es kann so einfach sein: Räume nicht überheizen, Heizkörper nicht verstellen, die Temperatur in der Nacht absenken und Stoßlüften sind nur einige Beispiele, um die Heizkosten deutlich zu senken. Und die modernen Technologien machen es noch einfacher: Thermostate, Smart Home Solutions, steuerbare Elemente, usw. machen das Energiesparen im Jahr 2018 einfach und trendig.", sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

Oberösterreicher wechselten Strom- und Gaslieferanten am häufigsten

Am häufigsten wechselten ihren Strom- und Gaslieferanten im vergangenen Jahr im Verhältnis zur Kundenanzahl die Oberösterreicher mit Wechselraten von 6,4 Prozent bei Strom und 9,2 Prozent bei Gas (insgesamt rund 78.000 Wechsler bzw. 6,7 Prozent gesamt). Auf Platz zwei folgten die Kärntner mit 5,4 Prozent Wechselrate bei Strom und 8,6 Prozent bei Gas (mehr als 22.300 Strom- und Gaswechsler bzw. 5,5 Prozent gesamt). Rang drei erreichten die Wiener Strom- und Gaskunden mit rund 113.000 Wechslern und Wechselraten von 5,0 Prozent bei Strom und 5,6 Prozent bei Gas bzw. 5,2 Prozent gesamt. Am seltensten wechselten die Vorarlberger ihre Strom- oder Gasanbieter, dort lagen die Wechselraten bei 1,5 Prozent bei Strom und 2,2 Prozent bei Gas.

Geld durch Anbieterwechsel sparen

Ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden spart sich mit dem Wechsel vom angestammten Versorger zum günstigsten Anbieter (Stichtag 2. Februar 2018) im ersten Jahr zwischen 210 Euro inklusive Neukundenrabatt in Salzburg und Tirol und 340 Euro in Oberösterreich und Linz. Ohne Neukundenrabatt liegt die Ersparnis immer noch zwischen knapp 93 Euro (Salzburg und Tirol) und rund 220 Euro in Oberösterreich und Linz. Wer mit Gas heizt oder kocht, kann aufgrund des höheren Verbrauchs (im Schnitt 15.000 Kilowattstunden bei einem Durchschnittshaushalt) bei einem Wechsel noch mehr sparen als bei Strom. Ein Gaslieferantenwechsel spart zwischen 404 Euro inklusive Neukundenrabatt in Tirol und etwa 650 Euro in Klagenfurt bzw. ohne Neukundenrabatt knapp 130 Euro in Tirol und 300 Euro ebenfalls in Klagenfurt.

Gewechselt wird nur der Lieferant, Netzbetreiber bleibt

Der Wechsel selbst geht schnell und unkompliziert und kann bei den meisten Lieferanten mittlerweile bequem online erledigt werden. Ihren günstigsten Lieferanten für Strom und Gas finden Konsumenten online mit dem Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at/tarifkalkulator). Mit einem einfachen Klick kann man sich die Ersparnis mit und ohne einmaligen Neukundenrabatt anzeigen lassen. Für den Wechsel genügt das Ausfüllen eines Formulars beim neuen Lieferanten. Den Rest erledigt der neue Lieferant. Gewechselt wird nur der Lieferant, der Netzbetreiber bleibt abhängig vom Wohnort immer derselbe. Der Wechsel ist kostenlos, Strom- und Gaszähler sowie alle Leitungen bleiben unverändert bestehen. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich telefonisch an die Energie-Hotline der E-Control wenden (0810 10 25 54 zum Tarif von 0,044 Euro/Minute).

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11.10.2017

Reges Interesse für ersten „i+R Lehrlings-Infotag“

Vor den Augen der interessierten Jugendlichen zogen die Maurer-Lehrlinge von i+R im Bauzentrum eine Ziegelwand hoch. Vor den Augen der interessierten Jugendlichen zogen die Maurer-Lehrlinge von i+R im Bauzentrum eine Ziegelwand hoch.

i+R und Huppenkothen machten sieben Lehrberufe an vier Standorten erlebbar

Am vergangenen Freitag öffneten die Unternehmen der Lauteracher Firmengruppe i+R ihre Werkstatt-Tore für Handwerksinteressierte. An vier verschiedenen Standorten in Lauterach konnten sie sich über sieben Lehrberufe informieren. Zahlreiche Jugendliche nutzten mit ihren Familien die Gelegenheit und schauten Baumaschinen- oder Zerspannungstechnikern, Fensterbauern, Maurern, Tiefbauern und Zimmerern über die Schulter.

Manch eine/r entdeckte dabei das „Baugefühl“ in sich.

„Die Lehrlingsausbildung ist eine wichtige Säule in unserer Unternehmensgruppe und einer unserer Erfolgsfaktoren. Die Lehrlinge von heute sind unsere Facharbeiter von morgen“, darin sind sich Joachim Alge und Reinhard Schertler, Eigentümer und Geschäftsführer der i+R Gruppe, einig. Mehr als 70 Lehrlinge sind derzeit in der Firmengruppe in Österreich und der Schweiz in Ausbildung. Im September haben mehr als 30 neue Lehrlinge ihre Ausbildung begonnen. Am vergangenen Freitag wurde von der i+R zum ersten „i+R Lehrlings-Infotag“ eingeladen.

„Baugefühl“ entdecken

Die zur Unternehmensgruppe gehörenden Unternehmen i+R Bau, i+R Fensterbau, i+R Holzbau sowie die Huppenkothen Baumaschinen und der Stahlbauer Martin öffneten ihre Werkstätten. An Ort und Stelle konnten die Lehrberufe Maurer, Tiefbauer, Baumaschinentechniker, Zerspannungstechniker, Tischler, Tischlereitechniker und Zimmerer erkundet werden.

Die Jugendlichen konnten sich im Gespräch mit Ausbildern und Lehrlingen über die Schwerpunkte der einzelnen Lehrberufe, wie Dauer der Ausbildung, Outdoortage oder das Prämiensystem informieren.

Interessierte, die das „Baugefühl“ bereits entdeckt hatten, probierten sich gleich direkt im Handwerk: Mauern errichten, Bagger fahren, einen Christbaumständer „zimmern“ oder den eigenen Tischlerwinkel fertigen.

Neue Lehrlings-Website

Zeitgleich mit dem Lehrlings-Infotag ging die neue Lehrlings-Homepage der i+R Gruppe online. Unter www.ir-lehre.com finden Interessierte alle Infos zum „Lehrlingsbootcamp“ – der Lehrlingsausbildung bei den i+R Unternehmen – und zu den Schnuppertagen.

Infos: www.ir-lehre.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Gruppe
09.04.2018

China, Geschäfte und die Moral

Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden. Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden.

Österreich bietet derzeit beim Besuch im 1,4-Milliarden-Riesenreich China so ziemlich alles auf, was es zu bieten hat: Mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz sind auch gleich vier weitere Minister und eine gut 200-köpfige Wirtschafts- und Kulturdelegation vor Ort.

Mit im Gepäck auch Mozarts Kindergeige, mit der das siebenjährige Wunderkind Anna Cäcilia Pföß Chinas Staatsspitze verzücken soll, und als Gastgeschenke u. a. eine Rose der Firma Swarovski, eine Sportalm-Skijacke, Augarten-Porzellan und Fischer-Ski. Eigentlich fehlen bei dieser rotweißroten Charmeoffensive nur noch die Wiener Sängerknaben und die Lipizzaner. Man wolle im Reich der Mitte vor allem „Dialog und Kooperation“ suchen, hieß es bei Österreichs Staatsspitze vor dem Abflug. Etwas weniger verklausuliert geht es um Wirtschaftsverträge im Ausmaß von mindestens 1,5 Mrd. Euro, die in Peking abgeschlossen werden sollen. Und in der Folge hofft man, noch viel mehr vom Boom im führenden asiatischen Tigerstaat profitieren zu können, der auf dem Weg ist, zur führenden politischen und wirtschaftlichen Supermacht zu werden – und dabei jeweils den USA mit ihrem unter Donald Trump sehr unberechenbar gewordenen Kurs den Rang abzulaufen.

Schon jetzt gehört China zu Österreichs wichtigsten Handelspartnern. Österreichs Wirtschaft ist der viertgrößte EU-Investor in China, das unser zehntgrößter Exportmarkt ist. Dass aber mit nahezu 9 Mrd. Euro fast zweieinhalbmal so viel aus China importiert wird und Österreich hier ein dickes Loch in der Außenhandelsbilanz stehen hat, soll ebenfalls erwähnt werden.

Geschäfte und Kontaktpflege stehen im Mittelpunkt, kritische Töne über die Frage der Menschen- und Freiheitsrechte (China ist ja drauf und dran, mithilfe der Digitalisierung einen selbst von George Orwell so nicht erahnten totalen Überwachungsstaat zu schaffen) stehen indes kaum auf dem Programmzettel. Zu groß ist der Appetit auf Geschäfte und zu ungleich sind wohl auch die Größenverhältnisse zwischen China und dem kleinen „Audili“, wie Öster­reich auf Chinesisch heißt. Österreichs 8,8 Millionen Einwohner entsprechen gerade einmal einer größeren chinesischen Stadt.

Dass Geld oft vor der Moral kommt, ist freilich keine österreichische Erfindung. Das haben andere große Staatsbesuchs-Delegationen von den USA über Deutschland abwärts in Peking schon vorexerziert. Österreichs Außenpolitik ist – siehe auch den Streit mit Russland – traditionell ziemlich situationselastisch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Mauchai - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von ALOIS VAHRNER
07.09.2017

i+R bestellt neue Leitung für Industrie- & Gewerbebau

Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau. Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau.

Seit Mitte August sind zwei langjährige Mitarbeiter für die Leitung der i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH verantwortlich: Ing. Eckehard Schöch und Mario Bischof werden als Geschäftsführer bestellt.

Zudem erhielt Dipl.-Ing. (FH) Andreas Jäger die Prokura. Gemeinsam sind sie für die operative Geschäftsführung der i+R Industrie- & Gewerbebau in Österreich, Deutschland und der Schweiz verantwortlich.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

Factbox i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. i+R Industrie- & Gewerbebau übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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06.11.2018

Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember

Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember

Die aktuelle Inflation, erhöhte Personal- und Energiekosten, und die deutlich steigenden Kosten bei Rohstoffen als Folge einer schlechten Ernte bei der Braugerste aufgrund der heurigen Dürre und Hitzewelle, führen auch in der Brau Union Österreich zu Kostensteigerungen. Diese können innerhalb des Unternehmens durch Effizienzsteigerungen nur teilweise aufgefangen werden. Die Bierpreise für unsere Kunden werden deshalb ab 1. Dezember 2018 im Durchschnitt um rund 3 % Prozent angepasst.

„Unser erklärtes Ziel ist es, mit unseren Partnern in Gastronomie und Lebensmittelhandel den Konsumenten beste österreichische Qualität zu fairen Preisen anbieten zu können. Gemeinsam wollen wir auch in Zukunft nachhaltig die österreichische Bierkultur und die Vielfalt der heimischen Biere fördern“, betont Generaldirektor Dr. Magne Setnes.

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18.06.2018

Giganten haben es einfacher

Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle. Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle.

Große und erfolgreiche US-Konzerne wie Google, Amazon, Apple etc. machen auch in Österreich Millionengeschäfte. Sie zahlen aber keine Steuern. Alles völlig legal. Sie hinterziehen nichts, sondern nutzen das, was die EU ihnen anbietet. Etwa Irland, wo die Steuern am tiefsten sind. Ein schönes Headquarter dort und schon bezahlt man keine Steuern.

Auf den ersten Blick, denkt sich der einzelne, kleine Konsument wenig, wenn er bei einem Online-Riesen bestellt oder dessen (Nachrichten-)Dienste täglich nutzt. Schließlich sind wir alle längst in einer digitalen Welt angekommen. In einem durchgeplanten Alltag, der zeitlich wenig Spielraum lässt, wollen wir alles schnell, bequem und billig (das könnte sich künftig mit möglichen 12-Stunden-Tagen verschärfen). Fakt ist jedenfalls, dass Riesen wie Amazon den heimischen Handel und Medien stark bedrängen, Geschäfte schließen und Arbeitsplätze verloren gehen. Eine unschöne Entwicklung.

Bis dato wurde keine Lösung gefunden, digitale Gewinne auch dort zu besteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Österreichs Ratspräsidentschaft könnte eine wichtige Rolle bei einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene spielen. Es wird viel Arbeit sein, die Positionen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Einen Versuch ist es wert. Denn ein alleiniges nationales Vorhaben dürfte schwierig sein. Gut, dass erste Modellvorschläge seitens der Regierung am Tisch liegen. Diese würden zu der im März von der EU als Zwischenlösung präsentierten Digitalsteuer für Internetkonzerne passen. Es würde Riesen mit Jahresumsätzen von mehreren hundert Millionen Euro im In- und Ausland treffen. Es liegt an uns, diese Unfairness zu beenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Liane Pircher
06.11.2018

Förderprogramm JumpStart schafft für Jungunternehmen den passenden Rahmen

Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) hat gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) die dritte Ausschreibungsrunde des Programms JumpStart erfolgreich abgeschlossen. Aus 24 eingereichten Projekten hat eine unabhängige Expertenjury die besten Konzepte ausgewählt, die nun als Inkubatoren mit jeweils bis zu 150.000 Euro unterstützt werden. Diese sind: Female Founders, Lemmings und The Ventury aus Wien, Climate KIC aus Niederösterreich und I.E.C.T. aus Tirol. Schwerpunkt des Programms liegt dabei auf der Unterstützung und Weiterentwicklung heimischer Inkubatoren und Akzeleratoren, die innovativen Start-ups nicht nur Büro-, Labor-, oder Produktionsflächen, sondern insbesondere maßgeschneiderte Beratungsleistungen zur Verfügung stellen.

„Unsere innovativen Start-ups brauchen die besten Rahmenbedingungen. Mit dem JumpStart-Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um aus Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle zu machen. Besonders positiv ist, dass wir in dieser Runde mit der Unterstützung von Female Founders auch gezielt Frauen in Start-ups unterstützen können. Wir brauchen mehr Gründerinnen und dafür braucht es neben Mut und Eigeninitiative auch entsprechende Rahmenbedingungen“, sagt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Projekte aus ganz Österreich

Im Rahmen der dritten Ausschreibungsrunde wurden 24 Anträge aus ganz Österreich eingereicht. Neben bekannten und in der Szene fest verankerten Akteuren konnten in dieser Runde auch viele junge Initiativen angesprochen werden. Die Bandbreite der Bewerber und der ausgewählten Projekte reichte dabei von „Stand-alone“- über Corporate-Inkubatoren und Technologiezentren bis hin zu akademischen Akzeleratoren und verteilt sich über alle Start-up-relevanten Branchen, wie Life Sciences, IT, Web/Mobile, Dienstleistungen und Hardware.

„Um ihre Ideen umzusetzen, brauchen Start-ups neben finanziellen Ressourcen eine Arbeitsumgebung, in der sie sich ganz auf ihre Projekte konzentrieren und gleichzeitig von der Vernetzung und vom lebendigen Erfahrungsaustausch mit anderen Start-ups profitieren können. Mit aws JumpStart unterstützen wir die besten Inkubatoren und schaffen damit die notwendigen Rahmenbedingungen“, sagt die aws Geschäftsführung, Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

In einem ersten Schritt wurden in der Förderungsschiene nun geeignete Inkubatoren und Akzeleratoren ausgewählt und unterstützt. Damit wird für Unternehmungen ein produktiver und unbürokratischer Rahmen geschaffen, in dem sie sich entwickeln können. Zudem brauchen besonders innovative Start-ups auch selbst Finanzierung. In einem zweiten Modul des Förderungsprogramms werden daher vielversprechende Start-ups auch direkt unterstützt. Bis zu fünf der Unternehmen, die sich in einem JumpStart Inkubator/ Akzelerator befinden, werden dazu ausgewählt. Pro Start-up ist eine Förderung von 22.500 Euro vorgesehen.

Die Projekte im Überblick:

Climate KIC

Climate KIC ist Europas größtes öffentlich-privates Netzwerk für Klimaschutzinnovation, das sowohl in Österreich als auch in 31 weiteren europäischen Ländern tätig ist. Durch das enorme Partnernetzwerk von mehr als 330 Forschungsinstitutionen, Bildungseinrichtungen und KMU wird den Start-ups in den Bereichen der Entwicklung von grünen Finanzinstrumenten, nachhaltigen Produktionssystemen, klimafreundlicher Landnutzung und nachhaltiger Städtenutzung ein breites Angebot an Coachings und Workshops geboten.

Female Founders

Der Female Founders Verein wurde 2016 von Lisa-Marie Fassl, Tanja Sternbauer und Nina Wöss gegründet, um eine Plattform zur stärkeren Vernetzung und Förderung von Frauen im Start-up Bereich zu schaffen. Mittlerweile hat sich die Female Founders Community auch international einen Namen gemacht, mit Mitgliedern aus mehr als 10 Nationen. Diese Community dient in weiterer Folge der Akquise von Unternehmen für das geplante Accelerator-Programm, das ausgewählte Projekte zu einer „investment-readiness“ und einem erfolgreichen Markteintritt führen soll.

I.E.C.T.

Die private Institution I.E.C.T. – Institute for Entrepreneurship Cambridge – Tirol hat mit Ihrem Co-Founder Dr. Hermann Hauser, dem Mitbegründer des Cambridge Phenomenon, ein Urgestein mit an Bord, das einen essentiellen Beitrag zum Aufbau einer aufstrebenden Entrepreneurship-Kultur beigetragen hat. I.E.C.T. bietet bestehenden und etablierten Unternehmen als auch der Industrie durch einen Strategie-Support und Innovationsscouting die optimalen Voraussetzungen, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Lemmings

Lemmings ist ein Wiener Early-Stage Inkubator und Akzelerator mit einem Schwerpunkt auf Emerging Technology wie Artificial Intelligence, Blockchain und Virtual & Augmented Reality. Das Gründerteam Thomas Schranz und Allan Berger weist bereits große Erfahrung durch die Gründung Ihres Start-ups Blossom auf, dass ein Projektmanagement Service für Software-Teams bereitstellt. Lemmings hat in den letzten zwei Jahren über 200 Teilnehmer betreut und um die Talente noch besser zu fördern und anzuziehen, wird jetzt ein Programm namens "Project Magic" etabliert.

The Ventury

The Ventury wurde 2016 unter anderem von Christoph Aschberger, Christoph Bitzner und Jakob Reiter in Wien gegründet. Zusammengefunden haben sich die drei durch die gemeinsame Arbeit am Start-up Simplewish, das auch weiterhin operativ agiert. Ihre Erfahrungen sammelten die Gründer im österreichischen Start-up Ökosystem als Mentoren, Jury-Mitglieder und Vortagende für Organisationen und Bildungseinrichtungen. Der Fokus des Inkubator- und Akzelerator Programms liegt in der operativen Unterstützung von Start-ups im Bereich Conversational Interfaces, AI und Machine Learning.

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16.02.2018

Wirtschaft warnt vor Arbeitszeitverkürzung

„Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen." „Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen."

Aus der Wirtschaft kommt anlässlich des aktuellen KV-Diskurses in der Sozialwirtschaft eine klare Absage an Modelle zur Arbeitszeitverkürzung. „Die Arbeitszeitverkürzung hat in Frankreich nachweislich Jobs gekostet. In Österreich hat die Arbeitszeitverkürzung bei den Ärzten medizinische Engpässe verursacht. Es ist daher völlig unverständlich, dass die Gewerkschaft an dieser gescheiterten Retro-Idee festhält und damit die Betreuung der gesamten österreichischen Sozial- und Gesundheitsbranche gefährdet“, kritisiert Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozial- und Gesundheitspolitik in der WKÖ. Die von der Gewerkschaft geforderte Verkürzung hat zum Scheitern der Verhandlungen geführt und wird von den Belegschaftsvertretern zur Begründung ihres Streikaufrufes angeführt. Die Position der Arbeitgebervertreter ist daher aus Sicht der WKÖ zu unterstützen.

Im Kollektivvertrag der österreichischen Sozialwirtschaft (SWÖ) sind schon bisher nur 38 Stunden-Wochen vorgesehen, während die öffentlichen Einrichtungen, die überwiegend im Eigentum von Gemeinden oder Gemeindeverbänden stehen, 40 Wochenstunden als Normalarbeitszeit vorsehen.

Gleitsmann: „Eine Arbeitszeitverkürzung unter 38 Stunden würde zu einer drastischen Verkürzung der Personal-Ressourcen führen, da es bereits jetzt zu wenig Pflegekräfte gibt. Konsequenz davon wäre, dass die Betreuung in den Heimen massiv gefährdet würde.“

„Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch Kunden, Patienten und Mitarbeiter. Denn flexible Arbeitszeiten verschaffen Mitarbeitern mehr Spielraum und längere Freizeitblöcke und sichern Arbeitsplätze“, bekräftigt Gleitsmann.

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30.03.2018

Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018 SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018. Svenska Kullagerfabriken (SKF) ist ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik (Linearsysteme, Aktuatorik, Vorspannwerkzeuge) und damit verbundene Dienstleistungen.

Das ist eines der Ergebnisse der exklusiven Studie, die das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista ermittelte dafür gemeinsam mit der Karriereplattform kununu und dem „trend“, welche 300 Unternehmen Österreichs als Arbeitgeber am beliebtesten sind und von den Arbeitnehmern weiterempfohlen werden. Auf den Plätzen landeten der Brauereikonzern Brau Union und BMW Motoren in Steyr.

Um die besten Arbeitgeber Österreichs zu ermitteln, wertete Statista über insgesamt 165.000 Arbeitnehmerbewertungen zu mehr als 1000 Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern aus 20 Branchen aus.

Die Top 10 der besten Arbeitgeber Österreichs lauten:

1) SKF Österreich

2) Brau Union

3) BMW Motoren Steyr

4) Denzel

5) Esim Chemicals

6) Pöttinger

7) Dynatrace

8) Vace

9) Josko Fenster & Türen

10) SAP

Außerdem wurde in jeder der 20 Branchen ein Branchensieger ermittelt. Das vollständige Ranking finden Sie in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des „trend“ sowie online unter trend.at/beste-arbeitgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Christoph Waghubinger (Lewenstein) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
16.08.2017

Wirtschaftsforscher: Nett sein kann sich lohnen

Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis. Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis.

Wer zu Verkäufern nett ist, wird bevorzugt behandelt. Das zeigt eine aktuelle Studie von österreichischen Wirtschaftsforschern. Sie untersuchten die Wirkung von monetären und immateriellen Anreizen bei alltäglichen Kaufentscheidungen im Fastfood-Restaurant und am Dönerstand. Kunden, die sich anerkennend äußerten, erhielten im Feldversuch mehr Eiscreme oder Dönerkebab als andere Kunden.

Die Wirkung von Lob und Anerkennung im ökonomischen Kontext wurde bisher experimentell vor allem im Rahmen von Arbeitsverhältnissen erforscht. Welchen Einfluss immaterielle Belohnungen in der Konsumwelt haben, ist hingegen kaum bekannt. „Die Wahl zum Mitarbeiter des Monats steigert die öffentliche Reputation, während ein Kompliment beim Einkauf ein sehr persönlicher Akt ist“, erklärt START-Preisträger Michael Kirchler vom Institut für Institut für Banken und Finanzen der Universität Innsbruck. Er hat gemeinsam mit Stefan Palan in einer aktuellen Studie den Einfluss von monetären und immateriellen Anreizen wie Lob und Anerkennung bei alltäglichen Kaufentscheidungen experimentell untersucht.

Lob und Trinkgeld zeigen Wirkung

„Was passiert, wenn ich das Trinkgeld schon bei der Bestellung gebe? Diese Frage stand am Anfang unserer Studie“, erzählt Stefan Palan, der an den Universitäten Innsbruck und Graz forscht. „Wir haben die Fragestellung dann noch ergänzt, um die Wirkung von immateriellen Anreizen wie etwa Komplimenten zu erforschen.“ Die Wirtschaftsforscher schickten dazu mehrere Experimentatoren in Fastfood-Restaurants in Innsbruck und München. Diese kauften dort jeweils eine Tüte Eis, manchmal lobten sie bei der Bestellung das Produkt oder gaben ein Trinkgeld. Nach dem Kauf wogen sie das Eis ab. Das Experiment wurde in der Folge auch an Kebabständen in Graz, Innsbruck und München durchgeführt. Jeweils drei Experimentatoren gingen dabei an fünf aufeinanderfolgenden Tagen mit dem gleichen Auftrag zum gleichen Verkäufer oder zur gleichen Verkäuferin. Insgesamt kauften die Experimentatoren über 100 Tüten Eis und 800 Döner-Wraps.

Der Vergleich der gewonnenen Daten zeigt, wer schon bei der Bestellung Trinkgeld gibt und nett zu den Verkäufern ist, erhält deutlich mehr Ware als andere Kunden: 10% mehr Eis bei Komplimenten und 17% mehr beim Trinkgeld. Zieht man die Kosten des Trinkgelds wieder ab, fällt der Wert allerdings auf 7%. Die Daten aus den Kebab-Bestellungen untermauerten diese Ergebnisse. „Interessant war, dass der Effekt beim Trinkgeld über mehrere Besuche gleichgeblieben ist, während er bei Komplimenten deutlich anstieg und nach fünf Besuchen sogar stärker war als jener mit Trinkgeld“, erzählt Palan. „Nachhaltiges Loben über mehrere Tage kann also die bevorzugte Behandlung noch einmal verstärken.“

Anerkennung als sozialer Kitt

„Reziprozität ist ein Konzept aus den Sozialwissenschaften, nach dem sich die Wichtigkeit von Lob und Anerkennung evolutionsbedingt sehr früh im Menschen entwickelt hat, da sie einen besseren Status in der jeweiligen Gesellschaft begründeten“, erklärt Michael Kirchler. „Wir zeigen mit unserer Studie, wie dieses Prinzip in heutigen Konsumentscheidungen nach wie vor wirkt, und dass immaterielle Anreize wie Anerkennung und Lob wohl unterschätzt und monetäre Anreize eher überschätzt werden.“ Es ist zu vermuten, dass diese Mechanismen in vielen alltäglichen Konsumentscheidungen ähnlich wirken, allerdings sind die Effekte nur in speziellen, klar abgegrenzten Situationen tatsächlich quantitativ messbar.

Die Studie wurde unter anderem vom FWF-Spezialforschungsbereich Vertrauensgüter, Anreize und Verhalten und der Forschungsplattform Empirische und Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck finanziell unterstützt.

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25.01.2018

"Kika/Leiner Zukunft gesichert"

"Kika/Leiner Zukunft gesichert" "Kika/Leiner Zukunft gesichert"

„Wir schauen mit großer Zuversicht in die Zukunft“, so kika/Leiner Geschäftsführer Dr. Gunnar George, „da es mit Unterstützung unseres Mutter-Konzerns Steinhoff gelungen ist, die Liquidität unseres Unternehmens zu sichern.“ Nach den Herausforderungen der letzten Wochen - denen sich Steinhoff International gegenüber sah - und deren Auswirkungen auf kika/Leiner, wird nun in Österreich ein notwendig gewordener Restrukturierungsplan umgesetzt. „Im Zuge der zur Sicherung der Zukunft wichtigen Restrukturierung wird jedes Investment überprüft, werden Gespräche mit den Lieferanten geführt sowie in allen Abteilungen und Häusern unseres Unternehmens das Optimierungspotential gehoben“, so George, der betont, „dass Restrukturierung für kika/Leiner nicht „weniger“ bedeutet, sondern „mehr“: Mehr Effizienz und noch mehr Kundenorientierung. Wir sind aus unserer Geschichte ein zutiefst österreichisches Unternehmen. Diese Verankerung am heimischen Markt werden wir nach den turbulenten letzten Wochen nun verstärkt nutzen.“

„Auch dank unserer motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Kunden in den zurückliegenden Wochen unserem Unternehmen die Treue gehalten“, zeigt sich George auch für das Jahr 2018 zuversichtlich.

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09.08.2017

Studie belegt hervorragende CO2-Bilanz von rezykliertem PET

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling

Experten errechneten den CO2-Fußabdruck von rPET: 79 Prozent Einsparung

Rezykliertes PET (rPET) von der PET Recycling Team GmbH – eine 100-Prozent-Tochter von ALPLA mit Sitz in Wöllersdorf/Niederösterreich – verursacht im Vergleich zu Neuware 79 Prozent weniger CO2-Emissionen. Das ist eine deutlich größere Einsparung als bisher angenommen. Eine Studie der denkstatt GmbH im Auftrag von ALPLA kommt zu diesem Ergebnis.

Seit mehr als zwanzig Jahren ist ALPLA, international führender Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, im Recycling von PET aktiv. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises schwierig sind, hält ALPLA an dieser Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie fest. Um die Sinnhaftigkeit der Wiederverwertung von PET-Kunststoffen zu unterstreichen, beauftragte ALPLA die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des Carbon Footprint für rPET.

rPET reduziert CO2-Ausstoß und schont fossile Rohstoffe

Das Ergebnis der Studie übertrifft bisherige Annahmen: Das von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf produzierte rPET hat einen Carbon Footprint von 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm rPET. Sogenanntes Virgin PET, also Neuware, schlägt mit 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm zu Buche. Das entspricht 1,7 kg CO2-Äquivalent oder 79 Prozent weniger Treibhausgasemissionen für rPET. Plant Manager Peter Fröschel verdeutlicht: „Mit der Ersparnis für ein einziges Kilogramm rPET könnte eine 13-Watt-Glühbirne bei österreichischem Strommix zwanzig Tage ununterbrochen leuchten.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.

ALPLA investiert in Recycling

ALPLA verfügt mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrung im Recycling von PET wie auch in der Verarbeitung von rezyklierten Kunststoffen. An drei Standorten betreibt ALPLA Recyclingunternehmen: im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko, die 100-Prozent-Tochter PET Recycling Team in Wöllersdorf sowie ein 2013 neu erbautes Recyclingwerk in Südpolen. Die jährliche Kapazität dieser Werke liegt bei insgesamt rund 65.000 Tonnen lebensmitteltauglichem rPET.

„Wir nehmen einen deutlichen Trend zu Verpackungen aus PET wahr. Und das nicht nur im Sommer, wenn die Getränkeindustrie aufgrund von Hitzewellen Hochkonjunktur hat“, sagt Fröschel. Umso wichtiger werde es, verwendete Verpackungen zu sammeln und Wertstoffe in den Produktionsprozess zurückzuführen. „Unsere Recyclingwerke leisten dabei einen wichtigen Beitrag“, so der Plant Manager abschließend.

Weiterführende Informationen: www.petrecyclingteam.com oder www.alpla.com

Factbox: PET Recycling Team GmbH

• 2005 Gründung in Wöllersdorf

• 2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

• 2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

• MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

• Jahreskapazität: 35.000 rPET in Lebensmittelqualität

• Produkte: PET Regranulat (lebensmittelecht und nicht lebensmittelecht), PET Flakes, PO Flakes

Factbox: Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende, allgemeine Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: ALPLA
12.03.2018

Kleidermacherin und Blumenladen eröffneten in der Hohenemser Innenstadt

Blumen, Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen bietet der neue Blumenladen freistiel von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Hohenemser Marktstraße. Blumen, Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen bietet der neue Blumenladen freistiel von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Hohenemser Marktstraße.

Sanierung der denkmalgeschützten Marktstraße 48 abgeschlossen

Hohenems, 12. März 2018 – Der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner hat die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Marktstraße 48 abgeschlossen. Das Unternehmen investierte dafür mehr als 800.000 Euro. Am Donnerstagabend eröffnete dort eine Haute-Couture-Schneiderin, im benachbarten Areal „Marktstraße Nord“ feierte zeitgleich ein Blumenladen Eröffnung. Insgesamt gibt es nun mehr als 40 Betriebe in der Marktstraße und im Jüdischen Viertel. Zwei Drittel davon hat Lacha & Partner angesiedelt. So sind 66 neue Arbeitsplätze entstanden.

Allein in den vergangenen vier Jahren hat der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner 14 Millionen Euro in Bauprojekte in der Marktstraße und im Jüdischen Viertel investiert. Die Zahl der Geschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe im Zentrum stieg von 20 auf inzwischen 42. Exakt 29 von ihnen hat Lacha & Partner in den letzten Jahren nach Hohenems geholt.

„Wir verfolgen eine langfristige Strategie für die Belebung der Innenstadt“, schildert Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha. Das Unternehmen saniert denkmalgeschützte Häuser in der Innenstadt in hoher Qualität. Neubauten verdichten die Nutzung in der Innenstadt. Ganz bewusst schafft Schadenbauer-Lacha dabei jeweils auch Flächen für Handel und Dienstleistungsbetriebe. 66 Arbeitsplätze sind so in den vergangenen Jahren zusätzlich entstanden.

Kreative Geschäfte bringen individuellen Charakter

„Statt gesichtslose Ketten siedeln wir kleine, kreative, sehr hochwertige Geschäfte an. So erhält Hohenems einen individuellen Charakter und unterscheidet sich deutlich von den anderen Städten in der Region“, ist Schadenbauer-Lacha überzeugt.

Jüngste Beispiele sind die Werkstatt von Kleidermacherin Gabriele Kastl und das Blumengeschäft von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Marktstraße. Die beiden Läden feierten am Donnerstagabend offizielle Eröffnung. Kastl fertigt in ihrem Atelier Haute Couture aus Vorarlberger Stoffen. Der Blumenladen freistiel bietet neben Blumen auch Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen.

Achtung: Fotos der Kleidermacherin Gabriele Kastl finden Sie in Kürze hier zum Download: http://download.pzwei.at/Gabriele-Kastl.zip

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Lacha & Partner GmbH, Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43/5576/79214-14, Mail m.schadenbauer@lacha.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
23.03.2018

Summer Installationstechnik übernimmt HKS in Nenzing

Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer. Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer.

HKS-Inhaber geht in den Ruhestand – Summer verstärkt Kooperation mit Tomaselli Gabriel Bau

Die Summer Installationstechnik GmbH in Frastanz übernimmt die Geschäfte der HKS Installationen GmbH mit Sitz in Nenzing. HKS-Inhaber Hermann Mühlburger geht nach 38 Jahren in den Ruhestand. Der Frastanzer Installateurbetrieb setzt auch künftig auf Wachstum. Das Unternehmen integriert sich deshalb noch stärker in die Gruppe von Tomaselli Gabriel Bau.

38 Jahre lang führte Hermann Mühlburger seinen Installateurbetrieb in Nenzing, die HKS Installationen GmbH. „Vor der Pensionierung habe ich nach der besten Lösung für meine Kunden und meinen Mitarbeiter gesucht“, sagt HKS-Inhaber Mühlburger. Die hat er nun gefunden: Der Frastanzer Installateur Stefan Summer übernahm Anfang Februar Kundenstock und Inventar sowie Mühlburgers Mitarbeiter. Er betreut die HKS-Kunden künftig von Frastanz aus.

Wachstum und Zusammenarbeit

Geschäftsführer Stefan Summer will verstärkt Leistungen für die Gewerbebetriebe in der Region erbringen: „Die Beteiligung der Tomaselli Gabriel Bau GmbH im Jahr 2016 ermöglicht uns weiteres Wachstum. Durch die enge Zusammenarbeit können wir unseren Kunden auch attraktive Gesamtpakete für Bau und Haustechnik für Neubau und Unterhalt anbieten.“ Im Fokus bleibt der Privatbereich mit zahlreichen zufriedenen Stammkunden.

Die verstärkte Zusammenarbeit schlägt sich auch im neuen Außenauftritt nieder: Das für das Bauunternehmen typische, auf der Spitze stehende Quadrat wird auch zum Markenzeichen für den Frastanzer Installationsbetrieb. Dieser firmiert nun als Summer Installationstechnik GmbH – vormals Summer Sanitär- und Heizungstechnik Ges.m.b.H.

Fact-Box:

Summer Installationstechnik GmbH

- gegründet 1995

- 14 Mitarbeiter

- Geschäftsführer: Stefan Summer

- Gesellschafter: Stefan Summer, Tomaselli Gabriel Bau GmbH (je 50 Prozent

- Komplettanbieter in der Sanitär- und Heizungstechnik, Edelstahlverarbeitung mit Schweißen

- Info: www.stefansummer.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Summer Sanitär- und Heizungstechnik, Stefan Summer, Telefon +43/5522/53769, Mail stefan@stefansummer.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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22.01.2018

Datenschutz ist ab 25. Mai 2018 in allen EU-Staaten neu geregelt

Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung

Der Datenschutz ist ab 25. Mai 2018 in allen EU-Staaten neu geregelt. Das hat auch arbeitsrechtliche Auswirkungen auf österreichische Betriebe: Sie müssen zwingend eine Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat abschließen – etwa bei der Einführung von Kontrollmaßnahmen, die die Menschenwürde berühren (zum Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung), oder bei der automationsunterstützten Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die über eine gesetzliche Verpflichtung hinausgeht. Dazu waren die Betriebe zwar auch schon bisher verpflichtet, haben das aber – wegen mangelnder rechtlicher Sanktionen – äußerst lax gehandhabt. Jetzt drohen aber mit der neuen EU-weiten Datenschutz-Regelung empfindliche Strafen – bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes.

Durch die zunehmende Digitalisierung werden in den Unternehmen immer mehr Produktionsdaten, Leistungsdaten, Kundendaten und Mitarbeiterdaten aufgezeichnet und miteinander verknüpft. Damit kommt dem Thema Datenschutz immer größere Bedeutung zu. Die EU hat dieser Entwicklung Rechnung getragen und im Jahr 2016 die Datenschutz-Grundverordnung geschaffen, die ab 25. Mai 2018 verbindlich anzuwenden ist. Ziel ist ein einheitliches Datenschutzniveau im gesamten EU-Raum zu personenbezogenen Daten. Datenverarbeiter/-innen müssen künftig hohe Standards bei den Grundprinzipien Rechtmäßigkeit, Treu und Glauben (redliches und anständiges Verhalten), Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit beachten.

Halten sich die Verantwortlichen nicht daran, drohen saftige Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweit erzielten Umsatzes – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Bisher waren nach österreichischem Datenschutzrecht Strafen von „lediglich“ bis zu 25.000 Euro vorgesehen. Die hohen Strafen sollen den Druck auf die betroffenen Unternehmen steigern, den Datenschutz tatsächlich ernst zu nehmen.

Ernst nehmen müssen Arbeitgeber dann auch die Verpflichtung zum Abschluss von Betriebsvereinbarungen laut Arbeitsverfassungsgesetz: Nämlich bei der Einführung von Kontrollmaßnahmen, die die Menschenwürde berühren, und bei Systemen zur automationsunterstützten (und über die gesetzliche Verpflichtung hinausgehenden) Ermittlung, Verarbeitung und Übermittlung von personenbezogenen Daten. Liegen diese Vereinbarungen nicht vor, ist der in der Datenschutz-Grundverordnung geforderte Grundsatz der Rechtmäßigkeit nicht erfüllt. Die Folge dieses klaren Rechtsbruches können empfindliche Strafen sein. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer: „Wir wollen Unternehmen nicht kriminalisieren. Deshalb raten wir allen betroffenen Unternehmen, sich mit den Betriebsräten kurzzuschließen und entsprechende Vereinbarungen abzuschließen. Die AK unterstützt die Betriebsräte dabei.“

Mitbestimmung der Betriebsräte darf nicht eingeschränkt werden

Immer öfter wird die AK mit Fällen konfrontiert, in denen Betriebe den Betriebsräten – unter Hinweis auf den verschärften Datenschutz – zustehende Informationen verweigern. Die Arbeit der Belegschaftsorgane wird damit nicht nur erschwert, sondern sogar verhindert. Hier stellt die Arbeiterkammer klar: Ein solches Vorgehen ist rechtswidrig! Denn die Informationsrechte der Betriebsräte werden durch die Datenschutz-Grundverordnung nicht berührt und von ihr nicht eingeschränkt. Der österreichische Gesetzgeber hat dazu durch eine sogenannte Öffnungsklausel bestätigt, dass das Arbeitsverfassungsgesetz weiterhin anzuwenden ist.

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23.10.2017

Hire&Fire;-Methoden auf dem Rücken der Beschäftigten

Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets

Die gängige Praxis, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei kurzfristigen betrieblichen oder konjunkturbedingten Flauten einfach zu kündigen und später wieder einzustellen, verursacht ein erhebliches Ausmaß an Arbeitslosigkeit und horrende Kosten für die Versichertengemeinschaft – laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts rund 450 Millionen Euro alleine im Jahr 2016. „Diese Entwicklung schädigt die gesamte Gesellschaft. Es muss für die Betriebe weniger attraktiv werden, die Kosten einfach auf die Arbeitslosenversicherung abzuwälzen“, fordert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Laut der Studie gehen 1,1 Prozentpunkte der im Jahr 2016 in Österreich registrierten Arbeitslosigkeit von 9,1 Prozent auf das Konto dieser Hire&Fire;-Methoden. Nicht nur typische Saisonbranchen wie die Bauwirtschaft und der Tourismus nutzen diese sogenannten „temporären Layoffs“ (zeitweisen Auslagerungen), um Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen. Auch in der Arbeitskräfteüberlassung nimmt diese Praxis zu.

Doch die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets. Die Arbeitnehmer/-innen haben weniger Beschäftigungstage und mehr Arbeitslosigkeit in ihrer Berufsbiografie. Das wirkt sich in zweierlei Hinsicht negativ aus: Erstens ist das Arbeitslosengeld natürlich erheblich geringer als der Verdienst. Und zweitens fallen die Betroffenen in der gesamten Einkommensentwicklung zurück, was sich letztlich auch auf die Pension auswirkt.

Die Betriebe kompensieren diese Unterbrechungen nicht – weder durch höhere Löhne noch durch einen finanziellen Ausgleich für das Warten auf Wiedereinstellung. Sie lagern die Kosten einfach auf die Allgemeinheit aus. Für AK-Präsident Kalliauer ist das nicht länger tragbar: „Betriebe, die Menschen überdurchschnittlich häufig in die Arbeitslosigkeit schicken, sollen einen höheren Beitrag in die Arbeitslosenversicherung zahlen.“ Auch die Auflösungsabgabe in Höhe von aktuell lächerlichen 124 Euro, die Betriebe bei der Beendigung bestimmter Arbeitsverhältnisse zahlen müssen, sollte wesentlich erhöht und wirksamer eingesetzt werden, fordert Kalliauer. Denn derzeit greife die Abgabe nur sehr begrenzt.

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18.09.2017

1zu1 Prototypen: Acht neue Lehrlinge

Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen

Vier Zerspanungs- und vier Kunststofftechniker – darunter zwei Mädchen

Acht Jugendliche haben bei 1zu1 Prototypen ihre Lehre begonnen. Die eine Hälfte lernt Zerspanungstechniker, die andere Kunststofftechniker. In beiden Lehrberufen beginnt auch jeweils ein Mädchen die Ausbildung.

Seit Jahren wirbt 1zu1 Prototypen ganz gezielt um weibliche Lehrlinge für seine technischen Berufe. Die Erfahrungen sind positiv: „Die Mädchen sind persönlich und fachlich eine Bereicherung“, schildert der Leiter der Lehrlingsausbildung, Daniel Schäffler.

Auch in diesem Jahr waren die Bemühungen erfolgreich: Ein Mädchen hat die Ausbildung zur Kunststoff-, ein weiteres die zur Zerspanungstechnikerin begonnen. Auch jeweils drei Burschen haben als Kunststoff- und Zerspanungstechniker ihre Ausbildung in Angriff genommen. Daniel Schäffler zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, acht junge Leute mit großem Potential in unserem Team begrüßen zu dürfen.“

Insgesamt 50 Bewerber hatten heuer beim Dornbirner Hightech-Unternehmen geschnuppert, Werkstücke erstellt, einen schriftlichen Test absolviert und sich über Lehrinhalte und Zukunftschancen informiert.

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen sind nun 28 Jugendliche, davon vier Mädchen, in Ausbildung. Die sind laut Ausbildner Mario Godec schulisch gut unterwegs: „Fast alle konnten im Schuljahr 2016/17 einen guten oder ausgezeichneten Erfolg vorweisen.“ Bereits im März haben drei Zerspanungstechniker die Lehre abgeschlossen – zwei mit gutem, einer mit ausgezeichnetem Erfolg. Bei drei Kunststofftechnikern und einem Kunststoff-Formgeber steht der Abschluss unmittelbar bevor.

1zu1 Prototypen ist ein „ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Lehrlingen zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteillungen des Unternehmens.

Über die fachliche Ausbildung hinaus werden die Jugendlichen auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch gesundheitlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Heute erwirtschaften rund 150 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie mehrfach als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pwzei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: 1zu1 Prototypen/Darko Todorovic

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