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08.01.2018

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Die Getreideernte (inkl. Körnermais) belief sich 2017 laut Statistik Austria auf 4,86 Mio. Tonnen. Damit wurde um 15% weniger produziert als 2016 und lediglich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erreicht (-6% zum Zehnjahresdurchschnitt). Auch die Ernte von Ölsaaten und Körnerleguminosen lag mit 433.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert (-4%), jedoch um 9% über dem Zehnjahresmittel. Bei Hackfrüchten liegen die endgültigen Werte für Zuckerrüben zwar noch nicht vor, die Produktion wird sich aber voraussichtlich auf 3,59 Mio. Tonnen belaufen und damit um 17% unter dem Wert von 2016 und um 10% unter dem langjährigen Mittel notieren.

Hauptursache für die Ertragsrückgänge war die frühsommerliche Trockenperiode, infolge derer die durch den kalten, trockenen Winter ohnehin schon ausgedünnten Bestände mit verminderter Kornfüllung und geringeren Korngrößen reagierten. Besonders betroffen waren die Feldkulturen in Niederösterreich (v. a. Wald- und Weinviertel) und im Burgenland, während im regenreicheren Oberösterreich wesentlich höhere Erträge erzielt wurden.

Starkes Minus bei Weizenernte, Körnermais nur leicht unter Normalniveau

Die Getreideernte exkl. Körnermais belief sich auf 2,79 Mio. Tonnen und lag damit um 21% unter Vorjahresniveau und 9% unter dem langjährigen Mittel. Die Brotgetreideernte (Weizen, Roggen, Wintermenggetreide) bezifferte sich auf 1,58 Mio. Tonnen und lag damit um 27% unter dem Vorjahresniveau und 14% unter dem langjährigen Durchschnitt. Davon waren 1,44 Mio. Tonnen Weizen (-27% zu 2016) und 129.100 Tonnen Roggen (-31% zu 2016). Die Weichweizenernte (inkl. Dinkel) betrug 1,35 Mio. Tonnen (-27% zu 2016) und es wurden 91.600 Tonnen Hartweizen eingebracht (-26% zu 2016).

Die Futtergetreideproduktion (inkl. Körnermais) erbrachte 3,28 Mio. Tonnen, womit sich ein Minus von 7% gegenüber dem Vorjahreswert ergab und das Zehnjahresmittel um 2% verfehlt wurde. Körnermais (inkl. Saatmais) erzielte eine Erntemenge von 2,08 Mio. Tonnen, was um 5% unter dem Vorjahresniveau und 2% unter dem Zehnjahresmittel lag. Bei Gerste wurde mit 782.000 Tonnen eine um 9% geringere Produktion als im Vorjahr erreicht, wofür hauptsächlich Ertragsdefizite bei der Sommerkultur ausschlaggebend waren. Auch bei Triticale fiel die Ernte mit 289.100 Tonnen ertragsbedingt deutlich niedriger als 2016 aus (-10% zu 2016).

Ernteplus bei Soja durch Flächenausweitung, Ölkürbis rückläufig

Innerhalb der Körnerleguminosen und Ölsaaten erzielte die mittlerweile zur Hauptkulturart gewordene Sojabohne bei zufriedenstellendem Ertragsniveau eine Erntemenge von 193.400 Tonnen. Damit ergab sich wegen des starken Flächenanstiegs (Verdreifachung in den vergangenen zehn Jahren) ein Plus von 27% zum Vorjahr. Raps und Rübsen, vielerorts von Spätfrost in der Blüte betroffen, erbrachten hingegen nur eine Erntemenge von 116.800 Tonnen und notierten damit um 18% unter Vorjahresniveau und um 29% unter dem Zehnjahresmittel. An Sonnenblumenkernen wurden ebenfalls nur unterdurchschnittliche 51.400 Tonnen produziert (-14% zu 2016, -16% zum Zehnjahresdurchschnitt). Aufgrund des starken Flächenrückgangs fiel die Ernte von Ölkürbiskernen gegenüber dem Vorjahr auf 15.200 Tonnen zurück (-49%). Auch bei Mohn belief sich die Produktion auf lediglich 1.800 Tonnen (-27% zu 2016).

Trockenheit minderte Erträge bei Kartoffeln und Zuckerrüben

Bei Hackfrüchten führte der fehlende Niederschlag zu geringeren Knollengrößen und somit niedrigeren Erträgen, teilweise kam es auch infolge von Spätfrost zu Rückschlägen beim Pflanzenwachstum. So wird bei Zuckerrüben voraussichtlich nur eine Produktion von 2,92 Mio. Tonnen erreicht (-17% zu 2016), was 10% unter dem Normalniveau liegt. Die Kartoffelernte belief sich auf 653.400 Tonnen (-15% zu 2016) und lag damit um 6% unter dem langjährigen Mittel.

Auch die Ernte von Silo- und Grünmais blieb mit 3,70 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahreswert (-11% zu 2016).

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01.12.2017

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat mehr. „Dies bezieht sich auf alle Wiesen und Äcker unserer Milchbauern. Unsere Konsumentinnen und Konsumenten erwarten diese klare Haltung jetzt von uns“, präzisiert Geschäftsführer DI Josef Braunshofer.

Die aktuell intensive Diskussion um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat bewegt Österreich.

Das Vertrauen der Konsumenten in unsere Markenprodukte ist ein sehr hohes. "In unserer Verantwortung als führender Hersteller von Milchprodukten in Österreich ist die Umsetzung eines Glyphosat-Verbotes nur logisch“, betont Josef Braunshofer.

Die österreichische Milchwirtschaft zeichnet sich durch eine naturnahe, kleinstrukturierte und nachhaltige Wirtschaftsweise aus. Diese Entscheidung verdeutlicht dies und entspricht dem Selbstverständnis unserer Milchbauern. „Wir wollen damit unterstreichen, dass die Konsumentenerwartungen für uns oberste Priorität haben“, so Josef Braunshofer weiter.

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20.02.2017

7. Vorarlberger Werbepreis AdWin reist ins Wonderland

Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch. Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch.

Erstmals Preis für Social Media und mehr Transparenz bei der Vergabe

Feldkirch, 20. Februar 2017 – Die siebte Auflage des Vorarlberger Werbepreises „AdWin“ lässt mit zahlreichen Neuerungen aufhorchen. Das rein weibliche Organisationsteam lädt alle Kommunikationsprofis, Unternehmerinnen und Unternehmer auf eine Reise ins Wonderland ein. Dort können sich am 21. September die Besten in 19 Kategorien – erstmals auch für Social Media – die begehrte Trophäe abholen.

Der alle zwei Jahre von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg vergebene Werbepreis „AdWin“ hat sich im zwölften Jahr emanzipiert: Nicht nur das Organisationsteam ist ausschließlich weiblich, auch der Jury gehören erstmals mehr Frauen als Männer an. Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltung unter dem Motto „AdWin in Wonderland“ lustvoller: Den krönenden Abschluss bildet im Herbst nicht die gewohnte Gala, sondern eine Motto-Party im Walgau.

Grinsekatzen treffen verrückte Hutmacher

Die fünf Frauen des Organisationsteams – rund um Andrea Petermann (Teamwork Werbung), Gabriela Harmtodt und Monika Rauch (beide Coop 4 Kommunikationsdesign) – haben sich einiges einfallen lassen: Das diesjährige Motto ist „AdWin in Wonderland“. Der Höhepunkt ist eine große Party in der Thüringer Ideengärtnerei Müller am 21. September. Die Glashäuser, opulenten Pflanzen und die Wonderland-Deko werden für einen bezaubernden Abend sorgen.

Erstmals „Social Media“-AdWin

Bei den Kategorien ist „Social Media“ neu dazugekommen. Ansonsten reicht der Bogen an zu vergebenden Auszeichnungen wie gewohnt von klassischer Werbung in all ihren Formen über Public Relations bis hin zu zwei Fotografie- und Film-AdWins. Das Organisationsteam lädt ausdrücklich auch die Kunden der Werber zur Einreichung ein: „Wir freuen uns, wenn zufriedene Unternehmen direkt Arbeiten einreichen oder ‚ihre‘ Kreativen zur Einreichung motivieren“, betont Andrea Petermann. Die Einreichfrist läuft von 20. Februar bis 7. Mai. Teilnahmeberechtigt sind alle Arbeiten, die für Vorarlberger Unternehmen und Organisationen oder von Vorarlberger Kreativen vom 1. Jänner 2015 bis 7. Mai 2017 durchgeführt wurden.

Gemischte Jury unter „stiller Beobachtung“

Die 11-köpfige Jury tagt unter dem Vorsitz des siebenfachen Cannes-Gewinners Bernd Fliesser am 8. Juni und ist diesmal bunt gemischt: sechs Frauen und fünf Männer, Etablierte und junge Wilde, Filmemacher und klassische Werber. Neu sind die „stillen Beobachter“, die – nach Anmeldung und nach Verschwiegenheitsverpflichtung – der Jury bei der Arbeit über die Schulter schauen dürfen: „Die Idee haben wir beim Tirolissimo aufgeschnappt und erwarten uns davon mehr Transparenz“, informiert Gabriela Harmtodt. Zur Motivation wird am 30. März ein Einreichworkshop mit Jury-Mitglied Andreas Spielvogel im WIFI Dornbirn veranstaltet.

Info und Einreichungen:

• adwin.at

• www.facebook.com/adwininwonderland

Fact-Box:

Termine

• 20.02. – 07.05.2017: Einreichfrist

• 30.03.2017: Einreichworkshop

• 08.06.2017: Jurierung

• 21.09.2017: Preisverleihung & Party

Jurymitglieder

• Bernd Fliesser (Vorsitzender)

• Maureen Belaski

• Germaine Cap de Ville

• Florian Ennemoser

• Margit Gassner

• Tom Jank

• Michael Koch

• Martha Ploder

• Andreas Spielvogel

• Vera Steinhäuser

• Suzy Stöckl

Kategorien

• Public Relations

• Werbetext

• Werbekampagne

• nicht kommerzielle Werbung

• Real Life Promotion

• Dialog-Marketing

• Anzeigen

• Corporate Design

• Editorial Design

• Plakat Design

• Verpackungsdesign

• Webauftritt

• Online Marketing

• Social Media

• Event – Konzept und Realisierung

• Bewegtbild

• Audio

• Fotografie – Auftragsarbeit

• Fotografie – freie Arbeit

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Fürstentum. Fotograf: Norbert Fürst
01.03.2017

ALPLA präsentiert sich erstmals auf Pharma-Fachmesse

Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo. Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo.

CPhI Istanbul: Branchenplattform für die Region Mittlerer Osten und Nordafrika

Hard, 1. März 2017 – ALPLA nimmt von 8. bis 10. März an der CPhI Istanbul teil. Im Rahmen dieser internationalen Messe der pharmazeutischen Industrie stellt sich ALPLA erstmals als Anbieter von Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte und Generica vor.

Mit 160 Standorten in 43 Ländern zählt ALPLA längst zu den führenden Entwicklern und Herstellern von maßgeschneiderten Verpackungslösungen. Weltweit produziert ALPLA für internationale und regionale Kunden aus unterschiedlichen Branchen: Getränke, Nahrungsmittel, Kosmetik, Haushaltspflege, Putz- und Waschmittel oder Öle und Schmiermittel.

Joint Venture in Ägypten liefert Branchenkenntnisse

Mit der Übernahme der ägyptischen Taba-Gruppe im Jahr 2016 weitete ALPLA sein Angebotsspektrum auf Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte aus. Taba verfügt über 29 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Sicherheits-Verschlüssen, Flaschen, Dosierhilfen für Säfte, Augen-, Nasentropfen usw.

Seit Anfang 2017 firmiert das Unternehmen unter dem Namen ALPLA TABA. Derzeit entsteht in der Industriezone 10th of Ramadan City bei Kairo ein neuer Standort, der den modernsten Standards in der Produktion entspricht. Pfizer, Novartis und Glaxo Smith Kline gehören zu den Kunden, wie auch zahlreiche lokale Anbieter aus der Region Mittlerer Osten und Nordafrika.

Angesehene Fachmesse für die MENA-Region

Die CPhI Istanbul findet von 8. bis 10 März 2017 im Istanbul Expo Center statt. Die Messe der pharmazeutischen Industrie hat sich seit ihrer Gründung 2014 zu einem wichtigen Branchentreffpunkt für die MENA-Region (Mittlerer Osten und Nordamerika) entwickelt. Mehr als 200 regionale und internationale Aussteller nehmen daran teil. Die Businessplattform mit ihren Sonderschauen bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Pharma- und Biotechnologieindustrie ab.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox CPhI Istanbul

• Dauer: 8. bis 10. März 2017

• Ort: Istanbul Expo Center (IFM), Türkei

• Sonderschauen: InnoPack (Pharmazeutische Verpackungen und Abgabesysteme), ICSE (Auftragsfertigung und Service), P-MEC (Maschinen, Technologie und Ausstattung)

• Gründung der Messe im Jahr 1990 als CPhI worldwide, seit 2014 jährlich in Istanbul für die MENA-Region

• Rund 200 Aussteller aus Europa, Asien, Nordafrika und dem Nahen Osten, mehr als 4000 Besucher

• Infos unter: www.cphi.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA. Fotograf: Adi Bereuter. Angabe des Bildnachweises ist verpflichtend.
18.09.2017

1zu1 Prototypen: Acht neue Lehrlinge

Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen

Vier Zerspanungs- und vier Kunststofftechniker – darunter zwei Mädchen

Acht Jugendliche haben bei 1zu1 Prototypen ihre Lehre begonnen. Die eine Hälfte lernt Zerspanungstechniker, die andere Kunststofftechniker. In beiden Lehrberufen beginnt auch jeweils ein Mädchen die Ausbildung.

Seit Jahren wirbt 1zu1 Prototypen ganz gezielt um weibliche Lehrlinge für seine technischen Berufe. Die Erfahrungen sind positiv: „Die Mädchen sind persönlich und fachlich eine Bereicherung“, schildert der Leiter der Lehrlingsausbildung, Daniel Schäffler.

Auch in diesem Jahr waren die Bemühungen erfolgreich: Ein Mädchen hat die Ausbildung zur Kunststoff-, ein weiteres die zur Zerspanungstechnikerin begonnen. Auch jeweils drei Burschen haben als Kunststoff- und Zerspanungstechniker ihre Ausbildung in Angriff genommen. Daniel Schäffler zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, acht junge Leute mit großem Potential in unserem Team begrüßen zu dürfen.“

Insgesamt 50 Bewerber hatten heuer beim Dornbirner Hightech-Unternehmen geschnuppert, Werkstücke erstellt, einen schriftlichen Test absolviert und sich über Lehrinhalte und Zukunftschancen informiert.

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen sind nun 28 Jugendliche, davon vier Mädchen, in Ausbildung. Die sind laut Ausbildner Mario Godec schulisch gut unterwegs: „Fast alle konnten im Schuljahr 2016/17 einen guten oder ausgezeichneten Erfolg vorweisen.“ Bereits im März haben drei Zerspanungstechniker die Lehre abgeschlossen – zwei mit gutem, einer mit ausgezeichnetem Erfolg. Bei drei Kunststofftechnikern und einem Kunststoff-Formgeber steht der Abschluss unmittelbar bevor.

1zu1 Prototypen ist ein „ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Lehrlingen zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteillungen des Unternehmens.

Über die fachliche Ausbildung hinaus werden die Jugendlichen auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch gesundheitlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Heute erwirtschaften rund 150 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie mehrfach als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pwzei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: 1zu1 Prototypen/Darko Todorovic
31.08.2017

Spatenstich für Neubau der Bäckerei Mangold in Dornbirn

Heute (31.08.2017) erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Bäckerei Mangold in Dornbirn durch (von links): Rudi Oberzaucher, Thomas Rhomberg, Mario Bischof, Andreas Jäger (alle i+R Industrie- & Gewerbebau), Monika Haag, Egon Haag, Ute Mangold (alle Bäckerei Mangold), Guntram Mäser (Stadt Dornbirn), Reinhard Schertler (i+R Gruppe), Michael Grahammer (Wirtschaftskammer Vorarlberg), Simon Spiegel (i+R Industrie- & Gewerbebau), Christian Mörschel (Juniwind Architektur). Heute (31.08.2017) erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Bäckerei Mangold in Dornbirn durch (von links): Rudi Oberzaucher, Thomas Rhomberg, Mario Bischof, Andreas Jäger (alle i+R Industrie- & Gewerbebau), Monika Haag, Egon Haag, Ute Mangold (alle Bäckerei Mangold), Guntram Mäser (Stadt Dornbirn), Reinhard Schertler (i+R Gruppe), Michael Grahammer (Wirtschaftskammer Vorarlberg), Simon Spiegel (i+R Industrie- & Gewerbebau), Christian Mörschel (Juniwind Architektur).

i+R errichtet um fünf Millionen Euro modernes Gebäude für Handwerksbäckerei

Das starke Wachstum der Traditionsbäckerei Mangold macht den Neubau nötig. i+R Industrie- & Gewerbebau errichtet diesen im Betriebsgebiet Dornbirn-Nord. Heute war Spatenstich für die Millioneninvestition – und somit den neuen Arbeits- und Ausbildungsplatz für 100 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung.

Die Bäckerei Mangold ist am aktuellen Firmensitz in Wolfurt an ihre räumlichen Grenzen gestoßen: Als neuen Standort wählten die Inhaber das Betriebsgebiet Dornbirn-Nord. Dort errichtet i+R Industrie- & Gewerbebau jetzt eine moderne Produktionsstätte und Büros für insgesamt 100 Mitarbeiter. Die Fertigstellung ist bis August 2018 geplant.

Auf einem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück wird nach Plänen des Dornbirner Architekturbüros Juniwind ein zweistöckiges Gebäude errichtet. Ebenerdig werden die Produktion, Kühlräume und ein Shop mit Café untergebracht. Im ersten Stock befinden sich die Büros und Sozialräume. Insgesamt stehen dem Betrieb 4.256 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung – 60 Prozent mehr als bisher.

Eine Besonderheit ist der Verzicht auf eine separate Heizung. „Die Wärmeenergie wird ausschließlich aus dem ‚Abfallprodukt‘ der Produktion gewonnen“, erklärt Thomas Rhomberg von der i+R energie GmbH, einem Tochterunternehmen der i+R Industrie- & Gewerbebau. Die Einsparungen werden unter anderem in eine Photovoltaikanlage investiert.

Erfolgreicher Expansionskurs

Den bisherigen Standort in Wolfurt hatte die Bäckerei Mangold im Jahr 2000 bezogen. Vor Ort gibt es keine Erweiterungsmöglichkeiten. Zudem wurde das Gebäude ursprünglich nicht als Bäckerei konzipiert: „Mit dem Neubau erhalten wir optimale Produktionsbedingungen und können die Kapazität der gestiegenen Nachfrage anpassen“, zeigen sich Mangold-Besitzer Monika und Egon Haag zufrieden.

Familie Haag betreibt die Bäckerei, deren Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, in vierter Generation. Die Kundenstruktur hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt: Waren es beim Einzug in Wolfurt noch überwiegend Handelskunden, sind es heute vor allem die 25 eigenen Filialen, die mit Ware versorgt werden müssen. Mittlerweile setzen 350 Mitarbeiter 17 Millionen Euro pro Jahr um.

Idealer Standort

Die Lage im neu entstehenden Betriebsgebiet Dornbirn-Nord, schräg gegenüber des Automatisierungsspezialisten Heron, ist ideal für die effiziente Versorgung der Mangold-Filialen im ganzen Land. Für Projektleiter Rudi Oberzaucher von i+R Industrie- & Gewerbebau ist vor allem die Produktionsstätte eine Herausforderung: „Neben den Wärme abstrahlenden Backöfen wird Teig gemischt, der wiederum empfindlich gegen Zugluft ist. Bei der Klimatisierung sind deshalb innovative Ansätze gefragt.“ i+R errichtet das Gebäude als Generalunternehmer und plant für August 2018 die Übergabe an die Bauherren.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

Factbox

Neubau Bäckerei Mangold

Bauherr: Bäckerei Mangold GmbH

Generalunternehmer: i+R Industrie- & Gewerbebau, Lauterach

Architekturbüro: Juniwind, Dornbirn

Standort: Betriebsgebiet Dornbirn-Nord, Dr. Walter-Zumtobel-Straße/Staudenweg

Grundstück: ca. 8.000 m2

Nutzfläche: 4.256 m2, zwei Geschosse

Umbauter Raum: ca. 25.000 m3

Investitionssumme: ca. 5 Millionen Euro

Arbeitsplätze: 100

Inbetriebnahme: geplant für August 2018

Factbox

i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. i+R Industrie- & Gewerbebau übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Rudi Oberzaucher, Telefon 0043/664/3588050, Mail r.oberzaucher@ir-gruppe.com

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie & Gewerbebau GmbH/Lisa Mathis
29.12.2017

Weniger Privatkonkurse mit weniger Schulden in Niederösterreich

Weniger Privatkonkurse mit weniger Schulden in Niederösterreich Weniger Privatkonkurse mit weniger Schulden in Niederösterreich

2017 ist in Niederösterreich die Zahl der eröffneten Privatinsolvenzen um 15,5 Prozent von 1.038 auf 877 zurückgegangen. Diese Zahlen teilt der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Basis einer vor kurzem erstellten Hochrechnung mit. Bundesweit ist die Zahl der bei Gericht angestrebten Schuldenregulierungsverfahren um 16,8 Prozent gesunken.

Wie der KSV bekanntgibt, haben die in die private Pleite geschlitterten Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher 2017 Schulden in Höhe von 147 Millionen Euro angehäuft. Das sind um 17 Millionen Euro oder 10,4 Prozent weniger als 2016. Bundesweit sind die Passiva um 117 Millionen oder 11,4 Prozent auf 913 Millionen Euro zurückgegangen.

Österreichweit belaufen sich die durchschnittlichen Verbindlichkeiten pro Verfahren auf 137.000 Euro. Fette Beute holt sich der Pleitegeier unter ehemaligen Selbständigen, auf die fast ein Drittel (30 Prozent) der eingeleiteten Privatkonkurse entfallen. Weitere Gründe für Zahlungsunfähigkeit sind der Verlust des Arbeitsplatzes, Krankheit oder Scheidung sowie sorgloser Umgang mit Geld.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.12.2017

Konstanz: Bürgerforum lieferte wichtige Anregungen für das ehemalige Siemens-Areal

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn informierte einleitend über die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Projekts auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Konstanz-Petershausen. Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn informierte einleitend über die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Projekts auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Konstanz-Petershausen.

Projektentwickler i+R lässt Vorschläge in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen

Nach dem Quartiersrundgang am 10. November setzte sich ein Bürgerforum mit der Zukunft des ehemaligen Siemens-Areals in Petershausen auseinander. Mehr als 100 Konstanzer erhielten am Mittwoch Informationen zu Verkehr und Lärm und lieferten Feedback zu Nutzung, Freiraumgestaltung und Zentrumsbildung. Den Input wird Projektentwickler i+R im kommenden Jahr in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen lassen.

Am 10. November nutzten fast 500 Konstanzer die Möglichkeit, sich vom ehemaligen Siemens-Areal zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie ein Bild zu machen. Am Mittwoch kamen rund 100 Interessierte zum Bürgerforum in den Wolkensteinsaal, um sich über die Zukunft des Areals in Petershausen zu informieren und ihre Wünsche zu artikulieren.

Nach der Begrüßung durch Alexander Stuchly, Geschäftsführer des Projektentwicklers i+R Wohnbau GmbH, informierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn über die städtebaulichen Rahmenbedingungen. Danach folgten Informationen von zwei Gutachtern: Ralf-Huber-Erler zu Verkehr und Walter Körner zu Schall.

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer an Thementischen im Detail über die Gutachten informieren. Zu den Themen „Nutzungen“ sowie „Freiraum und Zentrumsbildung“ konnten die Besucher Inputs erarbeiten.

Vielfalt gewünscht

Moderator Rüdiger Krisch – selbst Architekt und Stadtplaner – fasste die Ergebnisse der angeregten Diskussionen zusammen. Vielfalt war ein zentraler Wunsch der Anwesenden: Es sollen junge und ältere Menschen zu den künftigen Bewohner zählen. Bei der Bebauung soll sich Vielfalt in Form abwechslungsreicher Architektur ausdrücken.

Insbesondere die denkmalgeschützte, 5000 Quadratmeter große Shedhalle war Projektionsfläche für Nutzungswünsche, vom kulturellen Treffpunkt bis zu Einkaufsmöglichkeiten. Auch attraktive Sichtachsen und Fußwege, Mietergärten und Carsharing wurden ins Spiel gebracht. Krisch zusammenfassend: „Das Quartier soll die Qualität der Altstadt haben.“

„Das Bürgerforum war ein schöner Erfolg für die Idee, ein lebendiges, gemischt genutztes Quartier mitten in Petershausen entstehen zu lassen“, resümierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn. Alexander Stuchly ergänzte: „Unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt, dass das Einbeziehen der Bürger und Bürgerinnen vor Ort sehr wichtig ist. Wir nehmen das sehr ernst.“

Die nächsten Schritte

Die Analysephase ist damit abgeschlossen. Nach Aufbereitung der Inputs wird der Projektentwickler den städtebaulichen Realisierungswettbewerb ausloben. Die Ergebnisse daraus werden den Konstanzern wiederum präsentiert. Erst danach beginnt die Bauleitplanung.

Information: www.dietrich-wohnbau.de/de/konstanz-siemensareal

Fact-Box:

Quartiersentwicklung Bücklestraße 1 – 5 (ehemaliges Siemens-Areal)

- Fläche: ca. 70.700 m2

- Lage: zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie

- gemischte Bebauung: Wohnungen, Gewerbe, Freifläche

- nächster Meilenstein: Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs 2018

- Abbruchbeginn: voraussichtlich 2020

Rückfragehinweis für Journalisten:

i+R Wohnbau, Tamara Bierer, Telefon +49/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Chris Danneffel/i+R Gruppe
31.10.2017

1zu1 Prototypen ist staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb

Wirtschaftsminister Harald Mahrer (re.) übergab das Dekret zur Führung des Staatswappens an Mario Godec (Lehrlingausbilder), Sarah Gindelhumer (Lehrlingsausbilderin), Daniel Schäffler (Leitung Lehrlingausbildung) und Wolfgang Humml (Geschäftsführer) von 1zu1 Prototypen Wirtschaftsminister Harald Mahrer (re.) übergab das Dekret zur Führung des Staatswappens an Mario Godec (Lehrlingausbilder), Sarah Gindelhumer (Lehrlingsausbilderin), Daniel Schäffler (Leitung Lehrlingausbildung) und Wolfgang Humml (Geschäftsführer) von 1zu1 Prototypen

Wirtschaftsministerium würdigt Leistungen in der Lehrlingsausbildung

Wien/Dornbirn, 31. Oktober 2017 –Das Wirtschaftsministerium würdigte gestern, Montag, 1zu1 Prototypen für seine Leistungen in der Lehrlingsausbildung. Als Auszeichnung für seine Nachwuchsarbeit darf das Vorarlberger Unternehmen künftig das österreichische Staatswappen führen.

1zu1-Geschäftsführer Wolfgang Humml, Daniel Schäffler, Leiter der Lehrlingsausbildung, und das Lehrlingsausbildungs-Team von 1zu1 nahmen gestern in Wien das Dekret zur Führung des Staatswappens in Empfang. Wirtschaftsminister Harald Mahrer verlieh die Auszeichnung für „außergewöhnliche Leistungen in der Ausbildung von Lehrlingen und im Lehrlingswesen“, wie es im Berufsausbildungsgesetz heißt.

„Nur 0,35 Prozent aller in Österreich befindlichen Unternehmen konnten diese staatliche Auszeichnung bisher erreichen“, erklärt der Wirtschaftsminister, der die „qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften“ als Schlüsselfaktor für die hohe Wettbewerbsfähigkeit Österreichs ansieht. Dies trifft auf 1zu1 Prototypen in besonderer Weise zu. „Für die herausfordernden Aufgabenstellungen unserer Kunden benötigen wir Spezialisten mit hoher technischer Problemlösungskompetenz“, erklärt Wolfgang Humml: „Die finden wir nicht am Arbeitsmarkt. Wir müssen sie selbst an die Herausforderungen heranführen.“

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen absolvieren derzeit 28 Jugendliche die Ausbildung zum Zerspanungstechniker, Kunststofftechniker oder Kunststoffformgeber. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Auszubildenden zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteilungen des Unternehmens. Ab September 2018 werden wieder neun Lehrstellen in den angegebenen Berufen besetzt. Zusätzlich wird eine Stelle als Bürokauffrau /-mann ausgeschrieben.

„Über die fachliche Ausbildung hinaus ist es uns wichtig, unsere Lehrlinge auch in der Persönlichkeitsentwicklung zu fördern“, berichtet Daniel Schäffler. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch körperlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

Die 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG mit Sitz in Dornbirn (Vorarlberg/Österreich) produziert Prototypen, Kleinserien- und Serienteile in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 die wichtigsten 3D-Druck-Verfahren wie Lasersintern, Stereolithografie und Fused Deposition Modeling ein. Zusätzlich kommen Vakuumguss und Metallguss zum Einsatz. Im Spritzguss fertigt das Unternehmen Kunststoffteile aus Aluminium-Werkzeugen – bei Bedarf auch im eigenen Reinraum. Die Werkzeuge stellt der Geschäftsbereich Tooling inhouse her.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle, die bis heute Gesellschafter und Geschäftsführer sind. Inzwischen erwirtschaften rund 170 Mitarbeiter einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie für seine hervorragende Lehrlingsausbildung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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02.10.2017

"Totales Rauchverbot wird viele Wirte in die Bredouille bringen"

"Totales Rauchverbot wird viele Wirte in die Bredouille bringen" "Totales Rauchverbot wird viele Wirte in die Bredouille bringen"

Ab 1. Mai 2018 ist der Konsum von Tabakerzeugnissen, wie Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Pfeifen, Wasserpfeifen, etc., in den Räumen der Gastronomie generell verboten. Das Rauchverbot gilt in allen den Gästen zur Verfügung stehenden Örtlichkeiten in Gastronomiebetrieben, ausgenommen sind lediglich Freiflächen, wie z.B. Gastgärten. Zwar dürfen Hotels und Beherbergungsbetriebe streng abgetrennte Raucherräume einrichten, Gastronomiebetrieben aber ist das unter Strafandrohung untersagt.

Zum Konsum von Tabakerzeugnissen müssen rauchende Gäste daher ab 1. Mai 2018 in den Gastgarten oder auf die Straße vor dem Lokal ausweichen. Das stößt Mario Pulker, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der NÖ Wirtschaftskammer, sauer auf. „Wenn sogar Krankenhäuser Raucherräume haben dürfen, warum nicht wir auch?“, fragt er in einem Interview mit dem Fachmagazin TAI. Vielen Gastronomiebetrieben, die außerhalb der Gasträumlichkeiten keinen Platz für Raucherzonen haben, drohe „der wirtschaftliche Todesstoß“, befürchtet Pulker.

Die ab 1. Mai 2018 geltenden Nichtraucherschutz-Bestimmungen in der Gastronomie gelten für alle öffentlichen Orte, wo Speisen und Getränke hergestellt, verarbeitet, verabreicht oder eingenommen werden - also auch für Feuerwehrfeste, Versammlungen in Pfarrsälen, in nicht ortsfesten Einrichtungen, wie z.B. Festzelten, in Mehrzweckräumlichkeiten sowie in schulischen Einrichtungen und auf Freiflächen sowie dort, wo Kinder und Jugendliche beaufsichtigt und beherbergt werden. Das Rauchverbot gilt auch in Vereinslokalen, sofern dort Kinder und Jugendliche anwesend sind.

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23.05.2017

CRE Panel erwirbt Lichtbeton-Marke LUCCON

JOLO Betonfertigteile JOLO Betonfertigteile

OLO-Tochterunternehmen fertigt innovativen Baustoff künftig in Götzis

JOLO Betonfertigteile hat über seine Tochtergesellschaft CRE Panel die Marke LUCCON erworben. Der innovative lichtdurchlässige Beton wird künftig in Götzis gefertigt. Mit der über 60-jährigen Branchenerfahrung von JOLO will Geschäftsführer Markus Loacker dem Produkt LUCCON zum konstanten Erfolg verhelfen.

Die LUCCON Lichtbeton GmbH, Hersteller des mehrfach ausgezeichneten, lichtdurchlässigen Betonprodukts, hat Anfang des Jahres Konkurs angemeldet. Mitte April übernahm die CRE Panel GmbH die Marke LUCCON. Die JOLO-Tochter CRE Panel stellt Betonfertigteile in Kombination mit modernen Technologien her. Geschäftsführer Markus Loacker sieht den Kauf der Marke LUCCON deshalb als logische Unternehmenserweiterung. Der Lichtbeton wird zukünftig im zweiten Produktionsstandort in Götzis-Hopbach produziert.

HiTech-Material mit verblüffenden Eigenschaften

Durch die Verwendung lichtleitender Fasern ist LUCCON transluzent: Farben und Formen

können bei entsprechenden Lichtverhältnissen durch den Beton hinweg wahrgenommen

werden. Dabei bleiben die klassischen Eigenschaften wie hohe Festigkeit, Wasserdichtigkeit

und Frostbeständigkeit erhalten.

Das Material eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich und eröffnet Architekten, Designern und Künstlern – im wahrsten Sinne des Wortes – neue Perspektiven.

Innovation und Erfahrung als Erfolgsrezept

„Mit unseren über 60 Jahren Erfahrung in der Herstellung und Vermarktung von Betonfertigteilen werden wir der Idee von lichtdurchlässigem Beton zum andauernden Erfolg verhelfen“, zeigt sich Markus Loacker, in Personalunion Geschäftsführer von JOLO und CRE Panel, optimistisch: „Industrie 4.0 macht vor Betonfertigteilen keinen Halt und wir möchten Pioniere in unserem Spezialsegment bleiben.“ Der Umstrukturierungsprozess hat begonnen. Im Herbst wird LUCCON aus Götzis verfügbar sein.

Websites:

www.jolo.at

www.luccon.com

www.crepanel.com

Fact-Box:

JOLO Betonfertigteile

JOLO Betonfertigteile in Götzis (Vorarlberg) setzt auf Qualität, Innovation und Tradition. Das Unternehmen wurde 1954 von Großvater Josef Loacker gegründet und ist auf die Herstellung von Elementdecken (Beton-Fertigteile für den Bau) spezialisiert. Zweites Standbein ist die Produktion von Beton-Serienfertigteilen für die Industrie und die Bauwirtschaft. Das Familienunternehmen wird in dritter Generation von Markus Loacker geführt.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

JOLO Betonfertigteile – Josef Loacker GmbH, Ing. Markus Loacker, Telefon +43/5523/62788, Mail betonwerk@jolo.at

Pzwei. Pressearbeit, Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: JOLO-Geschäftsführer Markus Loacker präsentiert den innovativen Lichtbeton.
29.12.2017

Für Glücksbringer aus Gloggnitz sind Weihnachten und Neujahr Hochsaison

„Bevor beispielsweise ein Rauchfangkehrer gekauft wird, sind bereit zehn Schweine über den Ladentisch gegangen. „Bevor beispielsweise ein Rauchfangkehrer gekauft wird, sind bereit zehn Schweine über den Ladentisch gegangen.

Knapp neun Millionen Glücksbringer kommen mittlerweile schon im 30. Jahr aus dem Unternehmen Blaschek in Gloggnitz. „Das Geschäft mit dem Glück und den Glücksbringern funktioniert noch immer“, teilt Harald Blaschek, Geschäftsführer von Blaschek Import, dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Während die Kunden früher einfach eine Handvoll Plastikglücksbringer für die Geldbörse gekauft und dann nach Belieben verschenkt hätten, würden heute höherwertige Produkte gekauft, die für bestimmte Personen gedacht seien, wie für Partner oder Freunde. „Bevor beispielsweise ein Rauchfangkehrer gekauft wird, sind bereit zehn Schweine über den Ladentisch gegangen. Das Schwein, ob aus Glas, Stein oder Plastik, ist damit eindeutig der Topseller unter den Glücksbringern“, sagt Blaschek.

Die Produkte aus seinem Hause sind einesteils bei sämtlichen namhaften Handelsketten erhältlich, andernteils bei rund 400 eigenen Verkaufsständen, die das Unternehmen zwischen Weihnachten und Neujahr betreibt. „Freilich liegt der Schwerpunkt dieser Verkaufsstände“, so Blaschek, „in Niederösterreich und insbesondere um unseren Standort Gloggnitz. Dank unserer Handelspartner sind wir aber in ganz Österreich vertreten, und zwar vorrangig in Einkaufszentren. Überhaupt sind wir überall nur drinnen zu finden und nicht auf der Straße“.

Das Geschäft mit den Glücksbringern sei primär ein Wiener Brauch, der mittlerweile in ganz Österreich und auch in den Nachbarländern Einzug gehalten hat. „Als wir 1987 mit der Idee, Glücksbringer auf den Markt zu bringen, gestartet sind, waren wir ziemlich allein am Markt“, erinnert sich der Mann aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet. Heute gäbe es jede Menge von Mitbewerbern, weshalb es gelte, das Besondere zu finden, nämlich neue Trends und Designs zu entwickeln. Das passiert genau hier in Niederösterreich, während die Produkte selbst in China hergestellt werden“, so Harald Blaschek.

Glücksbringer herzustellen, ist ein Ganzjahresgeschäft, das oft bereits viele Monate vor dem eigentlichen Verkauf mit entsprechenden Messen in China startet. „90 Prozent unseres Umsatzes machen wir tatsächlich erst in den letzten Dezembertagen“, teilt Blaschek mit. Glücksbringer etwa zu Prüfungen oder als Dankeschön zu schenken, sei noch nicht weit verbreitet, obwohl schon erkennbar wäre, dass das Interesse daran steige.

Wegen des Verkaufsschwerpunktes rund um den Jahreswechsel sei es schwierig, zu diesem Zeitpunkt schon eine Jahresbilanz zu ziehen. „Im Vorfeld haben wir jedenfalls mehr Produkte verkauft als im letzten Jahr - allerdings auf Kommission“ schränkt Harald Blaschek ein. „Nicht verkaufte Produkte kommen nämlich wieder zu uns zurück. Aber ich bin Optimist. Auch heuer wird wieder eine leichte Umsatzsteigerung möglich sein.“

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14.12.2017

"Land NÖ darf Beschäftigte der Fluglinie Niki nicht im Stich lassen"

Land NÖ darf Beschäftigte der Fluglinie Niki nicht im Stich lassen Land NÖ darf Beschäftigte der Fluglinie Niki nicht im Stich lassen

„Eine kurzfristige Zwischenlösung für die Beschäftigten der Fly Niki“, fordert SPNÖ-Verkehrssprecher und Schwechater Mandatar, LAbg. Gerhard Razborcan im Zusammenhang mit den Geschehnissen rund um die insolvente Fluggesellschaft.

Aufgrund der Tatsache, dass offenbar der österreichische Insolvenzentgeltfonds aktuell nicht einspringen könne, sei kurz vor Weihnachten für die betroffenen Niederösterreichinnen und Niederösterreicher eine finanzielle Hilfestellung eine menschliche Verpflichtung, so Razborcan: „In dieser ungewissen Zeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind klare Zeichen der Unterstützung durch die NÖ Landesregierung wichtig. Das Bundesland Wien hat schon Hilfe signalisiert, falls nicht doch noch eine Lösung für die insolvente Fluglinie Niki gefunden wird. Dem muss sich das Land NÖ anschließen.“

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27.11.2017

Hinteregger: Baustart für Wohnanlage in Hörbranz

Zentrumsnah und dennoch im Grünen: Die vier Häuser der Wohnanlage am Patachoweg in Hörbranz fügen sich stimmig ins Ortsbild ein. Zentrumsnah und dennoch im Grünen: Die vier Häuser der Wohnanlage am Patachoweg in Hörbranz fügen sich stimmig ins Ortsbild ein.

Am zentrumsnahen Patachoweg entstehen 33 neue Wohnungen

Hinteregger errichtet in den nächsten zwei Jahren vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 33 Wohnungen in der Leiblachgemeinde Hörbranz. Der Baustart erfolgte Ende November.

In Hörbranz entsteht hochwertiger neuer Wohnraum: Hinteregger baut nach den Plänen des Architekturbüros Schnetzer Kreuzer aus Bregenz vier Gebäude in massiver Ziegelbauweise. „Wir haben uns bewusst für eine kleinteilige Struktur statt eines großen Baukörpers entschieden, auch wenn dies kostenintensiver ist. Die einzelnen Häuser fügen sich stimmig in die Umgebung ein und vermitteln einen familiären Charakter“, ist Bauherr Martin Moosbrugger, Geschäftsführer der Hinteregger Baumeister GmbH, Bregenz, überzeugt.

Auf knapp 4.400 Quadratmetern Grundfläche werden zum Jahresanfang 2020 insgesamt 33 neue Wohnungen zur Verfügung stehen. Alle Einheiten sind süd-westlich ausgerichtet und verfügen jeweils über eine Sonnenterrasse, im Erdgeschoß zusätzlich über einen Gartenanteil. Die Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen mit etwa 45 bis 100 Quadratmetern Wohnfläche werden barrierefrei zugänglich sein.

Fertigstellung bis Anfang 2020

Im Untergeschoss sind Kellerräume, Trockenräume sowie Kfz- und Motorradabstellplätze vorgesehen. Jedes Haus verfügt über einen eigenen Lift, der jeweils einen barrierefreien Zugang in jede Etage ermöglicht. Zur Unterstützung der Warmwasserbereitung und Senkung der Energie- und Heizkosten kommen Solarpaneele auf den Flachdächern zum Einsatz. Oberirdisch stehen Besucherparkplätze zur Verfügung. Alle Häuser mit allen Wohnungen werden in einer Bauetappe komplett fertiggestellt und schlüsselfertig an die künftigen Wohnungseigentümer übergeben.

Gute Infrastruktur

Das Zentrum von Hörbranz mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kinderbetreuung liegt nur wenige Gehminuten vom Patachoweg entfernt. Das neue Wohndomizil ist gut ans dichte Wander- und Radwegenetz angebunden und damit ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Naherholungsgebiete am Bodensee und ins Pfändergebiet sowie ins grenznahe Deutschland.

Infos: www.hinteregger-bau.at

Factbox: Wohnanlage Patachoweg Hörbranz

• Bauherr: Hinteregger Baumeister GmbH, Bregenz

• Architekt: Büro Schnetzer Kreuzer, Bregenz

• Grundfläche: 4.343 m2

• Nutzung: 4 Häuser mit maximal drei bis vier Geschoßen

• Einheiten: 33 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit zirka knapp 50 bis 100 m2 Wohnfläche

• Ausstattung: offenes Raumkonzept, Eichenparkettböden, Feinsteinzeug, Fenster- und Türen in Holzausführung und mit Dreifachverglasung

Factbox: Über die Unternehmensgruppe Hinteregger

Gebhard Hinteregger gründete 1892 in Bregenz einen Zimmereibetrieb. Kerngesellschafter der heutigen Hinteregger Unternehmensgruppe ist DI Richard Hinteregger. Die Gruppe umfasst fünf spezialisierte Gesellschaften: Hinteregger project GmbH, Hinteregger Baumeister GmbH, Hinteregger Baumanagement GmbH, Hinteregger Managementservice GmbH sowie Hinteregger Bau- und Projektentwicklung GmbH.

Das Leistungsspektrum der traditionsreichen Vorarlberger Unternehmensgruppe umfasst die Sparten Projektentwicklung, Wohnungs- und Hausbau, Baumeisterarbeiten, Baumanagement, Generalunternehmen und die Sanierung. Des Weiteren ist das Unternehmen als Immobilienmakler am Markt erfolgreich.

Die Unternehmensgruppe hat ihren Stammsitz nach wie vor in Bregenz und ist vorwiegend in Vorarlberg tätig. Insgesamt beschäftigt die Gruppe 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

www.hinteregger-bau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Hinteregger Unternehmensgruppe, Anja Gisinger, Telefon 0043/5574/499836, a.gisinger@hinteregger-bau.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

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23.10.2017

Neue Merkur-Märkte für Korneuburg, Wieselburg und Gmünd

Neue Merkur-Märkte für Korneuburg, Wieselburg und Gmünd Neue Merkur-Märkte für Korneuburg, Wieselburg und Gmünd

2018 wird die Lebensmittelhandelskette Merkur drei neue Verbrauchermärkte in Niederösterreich eröffnen. In den Städten Korneuburg, Wieselburg und Gmünd entstehen Filialen, die mit jeweils rund 1.300 Quadratmetern Geschäftsfläche und einem Warenangebot von 15.000 Artikeln erkennbar kleiner sein werden als die bereits bestehenden Merkur-Märkte. Diese führen auf 2.400 Quadratmetern 20.000 Artikel im Regal.

„Abstriche machen wir bei Großgebinden und im Trockensortiment, wie z.B. bei der Tiernahrung“, sagt Merkur-Vorstand Harald Mießner in einem Interview mit dem Handels-Fachmagazin „Regal“. Dafür werde man den Frische-Anteil erhöhen. Auf die Kunden warten in den kleineren Merkur-Märkten u.a. 600 Obst- und Gemüseartikel, 260 Convenience-Produkte, 80 Fischspezialitäten, 150 Schinken- und Wurstartikel, 150 Käsesorten, 100 Sorten Brot und Gebäck sowie eine Coffee-to-go-Station.

Dieses neue Kompakt-Format habe sich bewährt, „weshalb wir darin ein größeres Erweiterungspotenzial sehen als in herkömmlichen Filialen mit 2.000 Quadratmetern und mehr“, führt Mießner aus. Darüber hinaus werde man die zwei neuen Märkte in Korneuburg und Wieselburg ohne Geschäfte der Drogeriefachmarktkette Bipa betreiben, die sonst oft den Merkur-Standorten angeschlossen werden. Merkur und Bipa sind Tochtergesellschaften des Rewe-Handelskonzerns.

In Niederösterreich betreibt Merkur 24 Verbrauchermärkte, die 2.530 Mitarbeiter – darunter 70 Lehrlinge – beschäftigen. Österreichweit gibt es 134 Merkur-Märkte mit 10.000 Beschäftigten und 320 Lehrlingen. Heuer investiert die Lebensmittelhandelskette 100 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau ihrer Standorte.

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27.09.2017

2030 drei Mal soviel Windstrom in EU

Die Summe von 323 GW Windkraftleistung könnte jährlich Emissionen von 382 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Die Summe von 323 GW Windkraftleistung könnte jährlich Emissionen von 382 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

WindEurope, der Dachverband der Windbranche in Europa, hat die mögliche Windkraftentwicklung bis 2030 präsentiert. 30% des Stromverbrauchs in Europa könnte 2030 durch die Windenergie bereitgestellt werden. Voraussetzung dafür sind aber stabile Rahmenbedingungen. „Derzeit ist die Zukunft der Branche unsicher“, bemerkt Giles Dickson, Geschäftsführer von WindEurope und fordert:

„Die Windbranche braucht bindende und ambitionierte Ziele und klare Rahmenbedingungen bis 2030.“ Der Dachverband der Windbranche in Europa (WindEurope) hat zwei Berichte präsentiert, welche die Entwicklung der Windenergie bis 2030 skizzieren. Derzeit stehen in Europa Windräder mit einer Leistung von rund 160 GW und decken rund 11% des Stromverbrauchs ab. Bis 2030 könnte sich die Windkraftleistung in Europa auf 323 GW verdoppeln und sich der Anteil am Stromverbrauch auf 30% verdreifachen. „Könnten wohl gemerkt“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Denn dafür bedarf es stabiler und langfristiger Rahmenbedingungen in ganz Europa.“ Bei optimalen Bedingungen wäre sogar ein Ausbau der Windkraft auf knapp 400 GW möglich. Die Österreichische Windkraftleistung der bestehenden und genehmigten Windräder beläuft sich mittlerweile auf rund 3,5 GW. Bis 2030 könnte die heimische Windkraftleistung auf 6,7 GW steigen.

WindEurope Szenario 2030: Zahlen und Fakten

Die Summe von 323 GW Windkraftleistung könnte jährlich Emissionen von 382 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Bis 2030 würden 239 Milliarden Euro in der Windbranche investiert werden. 2030 wären 569.000 Personen in der Windbranche beschäftigen. Durch den Ausbau der Windenergie könnte die Menge an benötigten fossilen Brennstoffen stark reduziert werden, sodass 13,2 Milliarden Euro pro Jahr weniger ins Ausland abfließen.

Österreichische Politik entscheidend

„Auch wenn die Windenergie mittlerweile die billigste Stromerzeugungstechnologie ist, ist die Zukunft der Branche unsicher“, bemerkt Dickson und setzt fort: „Die Windbranche braucht bindende und ambitionierte nationale Energie- und Klima-Aktionspläne.“ Hier muss es zu einer Änderung der Zielsetzungen auf europäischer Ebene kommen. Das 27% Ziel für erneuerbare Energien muss auf Grund des Klimaabkommens von Paris nach oben revidiert werden. Die europäischen Ökostromerzeuger sprechen sich für eine Ziel von 40% erneuerbare Energien aus. Dazu ist gerade das sogenannte Winterpaket auf europäischer Ebene in Diskussion. Ziel ist es, dass mit vielen Änderungen im Energiesektor die Energiewende vorangetrieben wird. Die gesetzlichen Regelungen sollen an die Bedürfnisse der erneuerbaren Energien angepasst werden. In den aktuellen Gesetzesentwürfen wurde die Atomenergie aber komplett ausgespart und die fossile Stromerzeugung nur am Rande betrachtet. „Die Bevorzugung von Atomenergie, Kohle und Gas muss endlich beendet werden“, fordert Moidl und setzt fort: „Hier bedarf es wesentlicher Änderungen, damit die erneuerbaren Energien die Energieversorgung wirklich übernehmen können.“ Mitte 2018 wird Österreich den EU-Ratsvorsitz innehaben und das Winterpaket endverhandeln. „Hier muss die österreichische Politik die Chance nutzen, die Weichen für ein erneuerbares Energiesystem in Europa zu stellen“, bemerkt Moidl abschließend.

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18.09.2017

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Österreichs größter Hersteller von Mineralwasser, die Vöslauer Mineralwasser AG, hat 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 96,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Rückgang um 4,7 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2015. Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern hingegen ist um 9,4 Prozent auf 10,4 Millionen Euro empor geklettert, der Bilanzgewinn sogar um 15,7 Prozent auf fast 27 Millionen Euro. Diese Angaben entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichten Firmenbilanz.

Von den von Vöslauer erzielten Umsatzerlösen entfallen 86,4 Millionen auf die Eigenerzeugung alkoholfreier Getränke, mehr als 6,3 Millionen auf die Lohnabfüllung und 3,3 Millionen auf Handelswaren. Dazu kommen noch sonstige Erlöse, wie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. In Lizenz erzeugt die Vöslauer Mineralwasser AG am Produktionsstandort Bad Vöslau auch die bekannten Limonadenmarken Almdudler, Pepsi Cola und Seven up.

Die Domäne von Vöslauer ist der österreichische Markt. 2016 hat die Mineralwasserfirma rund 84,6 Millionen Euro im Inland erwirtschaftet, 11,3 Millionen im EU-Ausland und mehr als 700.000 in Drittstaaten. Im Jahresdurchschnitt beschäftigt Vöslauer rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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09.03.2017

Vier neue Bauprojekte zur Belebung der Hohenemser Innenstadt

Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20. Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20.

6,9 Millionen Euro Investitionen geplant – 1700 Quadratmeter für Wohnungen, Büros und Geschäfte – weitere Steigerung der Kundenfrequenz – „Hohenemser Weg“ mit kreativen, individuellen Geschäften

Der Projektentwickler Lacha & Partner investiert neuerlich massiv in die Hohenemser Innenstadt. In der Marktstraße und der angrenzenden Harrachgasse saniert das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren drei denkmalgeschützte Gebäude und errichtet zwei Neubauten. Auf 1700 Quadratmeter Nutzfläche entstehen 18 Wohnungen, drei Büros und vier Geschäftslokale. Lacha & Partner will die Ansiedelung von individuellen, kreativen und hochwertigen Geschäften fortsetzen, die Hohenems einen eigenen Charakter geben. Die Kundenfrequenz hat sich seit 2013 etwa verdoppelt.

2013 startete der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner zwei Bauvorhaben in der damals heruntergekommenen und menschenleeren Marktstraße: Am sogenannten Beck-Areal (Marktstraße 28-30) sowie im Winkel zwischen Marktstraße und Harrachgasse wurden seither sechs denkmalgeschützte Gebäude saniert. Zusätzlich errichtete das Unternehmen vier Neubauten.

Mit einer siebten Sanierung wird diese erste Bauphase bis zum Sommer abgeschlossen. Insgesamt sind dann auf 3800 Quadratmeter Nutzfläche 34 Wohnungen, sieben Einheiten für Büros und Dienstleistungen, eine Kleinkinderbetreuung und sechs Ladenlokale entstanden. Die Finanzierung der Investitionen in Höhe von insgesamt 10,7 Millionen Euro erfolgt durch den Verkauf der Immobilien an private Eigentümer.

Erstmals Aufbruchsstimmung

Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha sah diese beiden Projekte von Anfang an als Impuls für die Belebung der Innenstadt. Die Idee ging auf: Die Stadt Hohenems hat mit der Erneuerung des Straßenbelags begonnen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum neuen Bild der Innenstadt. Weitere Eigentümer überlegen bereits die Sanierung ihrer Gebäude.

Sämtliche von Lacha & Partner verwalteten Wohnungen, Büros und Ladenlokale in der Innenstadt sind vermietet oder verkauft. „Vor vier Jahren war es schwierig, Interessenten für ein Geschäftslokal in der Marktstraße zu finden. Inzwischen haben wir eine Warteliste“, schildert Markus Schadenbauer-Lacha. Die Kundenfrequenz in der Marktstraße hat sich – nach einer Zählung in den Innenstadt-Geschäften – auf mehr als 1000 pro Tag verdoppelt.

Neue Impulse für die Innenstadt

Nun stehen vier weitere Projekte von Lacha & Partner vor der Realisierung: Auf 1700 Quadratmetern entstehen insgesamt 18 Wohnungen, drei Einheiten für Büros und Dienstleistungsbetriebe sowie vier neue Ladenlokale. Die Investitionssumme beträgt rund 6,9 Millionen Euro. „Hohenems muss die Erneuerung der Innenstadt konsequent weiterführen“, ist Schadenbauer-Lacha überzeugt. „Nur dann hat es eine Chance, gegen die anderen Städte wirtschaftlich zu bestehen.“

Bereits begonnen hat der Projektentwickler mit der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 48. Bis Jahresende entstehen auf 205 Quadratmeter Nutzfläche drei Wohneinheiten und ein Ladenlokal im Tiefparterre. Noch im März beginnt der Neubau des Hauses Harrachgasse 6. Geplant sind hier ein Ladenlokal, eine Arztpraxis und eine Wohneinheit mit insgesamt 344 Quadratmetern. Auch dieser Neubau ist bis Ende 2017 bezugsfertig.

Im Mai starten die Bauarbeiten in der Marktstraße 20. Das denkmalgeschützte Gebäude wird generalsaniert. Im Hof errichtet das Unternehmen einen Neubau, direkt angrenzend an die benachbarten Hofgebäude. Insgesamt werden hier acht Wohneinheiten, ein Büro und ein Ladenlokal geschaffen.

In Vorbereitung ist die Sanierung und Erweiterung des Hauses Marktstraße 14. Geplant sind hier sechs Wohneinheiten, eine Büroeinheit und ein Ladenlokal. Die Baueingabe ist bereits erfolgt. Schadenbauer-Lacha erwartet einen rechtskräftigen Baubescheid in den kommenden Monaten, nachdem die Einsprüche von Nachbarn behandelt wurden: „Ich hoffe auf einen Baubeginn bis zum Herbst“, ist der Geschäftsführer optimistisch.

Eigener Charakter für Hohenems

„Mit der Sanierung vieler denkmalgeschützter Häuser in der Marktstraße und im angrenzenden Jüdischen Viertel werden Schönheit und Charakter der Stadt wieder sichtbar“, freut sich Schadenbauer-Lacha.

Auch mit seiner Auswahl der Geschäfte gibt der 43-Jährige der Stadt einen individuellen Charakter: Statt auf gesichtslose Ketten setzt er ganz auf eigentümergeführte Läden: „Mit diesen kleinen, kreativen, sehr hochwertigen Geschäften unterscheidet sich Hohenems deutlich von den anderen Städten in der Region.“ Neu entstanden sind unter anderem ein Bioladen & Café, eine Goldschmiedewerkstatt, das Atelier einer Modedesignerin, ein Spezialitätengeschäft sowie ein Schreib- und Spielwarengeschäft.

Sieben Geschäftslokale hat Lacha & Partner bereits vermietet, nun folgen sechs weitere. Dafür hat Lacha & Partner bereits eine Reihe von Interessenten. Noch in diesem Jahr eröffnen eine Floristin und eine Hutmacherin ihre Läden.

Attraktiv für Investoren

Ausdrücklich als Ziel nennt Schadenbauer-Lacha eine qualitative Entwicklung und Verdichtung der Innenstadt unter Berücksichtigung von ökologischen Faktoren: „Im Zentrum sollen mehr Menschen leben und arbeiten – da sind wir uns mit der Stadt vollkommen einig.“ Die Zahl der Geschäfte, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe hat sich binnen drei Jahren bereits mehr als verdoppelt. Alleine die Bauvorhaben von Lacha & Partner brachten bisher einen Zuwachs um 100 Bewohner.

Überlegungen für eine Reihe weiterer Projekte laufen bereits. Hier gebe es allerdings erst Vorgespräche mit Eigentümern und Anrainern sowie mit der Stadt. Schadenbauer-Lacha: „Die Hohenemser Innenstadt wird zunehmend attraktiver für Bewohner und Geschäfte.“

Fact-Box:

Projekt Marktstraße 48

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 205 Quadratmeter Nutzfläche

• 3 Wohnungen, 1 Ladenlokal

• 800.000 Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Harrachgasse 6

• Neubau

• 344 Quadratmeter Nutzfläche

• 1 Wohnung, 1 Arztpraxis, 1 Ladenlokal

• 1,6 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Marktstraße 20 / 20a

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes plus Neubau im Hof

• 655 Quadratmeter Nutzfläche

• 8 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2,5 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2018

Projekt Marktstraße 14

• Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 510 Quadratmeter Nutzfläche

• 6 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2 Millionen Euro Investitionen

• Baueingabe erfolgt

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Lacha & Partner GmbH, Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43/5576/79214-14, Mail m.schadenbauer@lacha.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lacha & Partner
23.10.2017

Hire&Fire;-Methoden auf dem Rücken der Beschäftigten

Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets

Die gängige Praxis, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei kurzfristigen betrieblichen oder konjunkturbedingten Flauten einfach zu kündigen und später wieder einzustellen, verursacht ein erhebliches Ausmaß an Arbeitslosigkeit und horrende Kosten für die Versichertengemeinschaft – laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts rund 450 Millionen Euro alleine im Jahr 2016. „Diese Entwicklung schädigt die gesamte Gesellschaft. Es muss für die Betriebe weniger attraktiv werden, die Kosten einfach auf die Arbeitslosenversicherung abzuwälzen“, fordert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Laut der Studie gehen 1,1 Prozentpunkte der im Jahr 2016 in Österreich registrierten Arbeitslosigkeit von 9,1 Prozent auf das Konto dieser Hire&Fire;-Methoden. Nicht nur typische Saisonbranchen wie die Bauwirtschaft und der Tourismus nutzen diese sogenannten „temporären Layoffs“ (zeitweisen Auslagerungen), um Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen. Auch in der Arbeitskräfteüberlassung nimmt diese Praxis zu.

Doch die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets. Die Arbeitnehmer/-innen haben weniger Beschäftigungstage und mehr Arbeitslosigkeit in ihrer Berufsbiografie. Das wirkt sich in zweierlei Hinsicht negativ aus: Erstens ist das Arbeitslosengeld natürlich erheblich geringer als der Verdienst. Und zweitens fallen die Betroffenen in der gesamten Einkommensentwicklung zurück, was sich letztlich auch auf die Pension auswirkt.

Die Betriebe kompensieren diese Unterbrechungen nicht – weder durch höhere Löhne noch durch einen finanziellen Ausgleich für das Warten auf Wiedereinstellung. Sie lagern die Kosten einfach auf die Allgemeinheit aus. Für AK-Präsident Kalliauer ist das nicht länger tragbar: „Betriebe, die Menschen überdurchschnittlich häufig in die Arbeitslosigkeit schicken, sollen einen höheren Beitrag in die Arbeitslosenversicherung zahlen.“ Auch die Auflösungsabgabe in Höhe von aktuell lächerlichen 124 Euro, die Betriebe bei der Beendigung bestimmter Arbeitsverhältnisse zahlen müssen, sollte wesentlich erhöht und wirksamer eingesetzt werden, fordert Kalliauer. Denn derzeit greife die Abgabe nur sehr begrenzt.

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05.12.2017

Stanz: i+R realisiert Mehrfamilienhaus im Ortsteil Wonne

Das neue Mehrfamilienwohnhaus mit Satteldach nach dem Entwurf der Innsbrucker Architekten Lutz/Amann fügt sich gut in die dörfliche Struktur der 600-Einwohner-Gemeinde Stanz ein. Das neue Mehrfamilienwohnhaus mit Satteldach nach dem Entwurf der Innsbrucker Architekten Lutz/Amann fügt sich gut in die dörfliche Struktur der 600-Einwohner-Gemeinde Stanz ein.

Innsbrucker Architekten Lutz/Amann gewinnen Architektur-Wettbewerb

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stanz (Landeck) entwickelt die i+R Wohnbau derzeit ein Mehrfamilienwohnhaus im Ortsteil Wonne. Als Sieger des Architektur-Wettbewerbs ging das Innsbrucker Architekturbüro Florian Lutz und Daniela Amann hervor. Der Baubeginn ist im Sommer 2018 geplant.

In der knapp 600-Einwohner-Gemeinde Stanz im Bezirk Landeck entsteht im Ortsteil Wonne ein Mehrfamilienhaus. Um die städtebauliche Qualität hinsichtlich der dörflichen Struktur und der Topografie des Geländes zu gewährleisten, lud der Projektentwickler und Bauträger i+R Wohnbau fünf Architekturbüros aus Vorarlberg und Tirol zum Wettbewerb.

„Wir haben beste Erfahrungen mit Architektur-Wettbewerben. Die Ergebnisse sind von hoher Qualität und stoßen meist auf größere Akzeptanz. Dazu braucht es eine Jury, in der neben Fachpreisrichtern auch die Vertreter der Kommune ein Stimmrecht haben“, sagt Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Wohnbau. Der in Vorarlberg führende Projektentwickler und Bauträger ist seit diesem Herbst auch in der Tiroler Landeshauptstadt mit einem Büro vertreten.

Innsbrucker Architekturbüro als Sieger

Zum Wettbewerb geladen waren insgesamt fünf namhafte Architekturbüros aus Vorarlberg und Tirol, von denen zwei Büros durch die Gemeinde Stanz nominiert wurden. Als Sieger ging nach eingehender Diskussion einstimmig der Entwurf der Innsbrucker Architekten Florian Lutz und Daniela Amann hervor, der architektonisch und städtebaulich überzeugte.

Hochwertiger Entwurf

Der Siegerentwurf sieht für das 1.348 Quadratmeter große Grundstück ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit Satteldach vor, das gut im ortsbaulichen Kontext steht. Insgesamt sollen neun Wohnungen entstehen. „Die Begegnungszone des Gebäudes als halböffentlicher Bereich zum Dorf hin orientiert, hat eine hohe Qualität“, so ein Auszug aus der Begründung der Jury. Für Bürgermeister Martin Auer „eine überzeugende Lösung mit viel Entwicklungspotenzial“. Der Wettbewerb habe eine Palette von Lösungsmöglichkeiten hervorgebracht, freut sich der Gemeindechef über die eingereichten hochwertigen Entwürfe.

Der nächste Schritt ist die Baugenehmigung des Projekts. Im Frühjahr 2018 soll die Baueingabe erfolgen, der Baustart ist im Sommer geplant.

Infos: www.ir-wohnbau.at

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13.02.2017

Längle Hagspiel bringt edles Tischlerhandwerk auf den Gipfel

Sonderanfertigungen von Längle Hagspiel ermöglichen individuelle Details: Bei diesem Modell ist in die Rückenlehne der Schriftzug „2224 Nebelhorn“ eingefräst. Sonderanfertigungen von Längle Hagspiel ermöglichen individuelle Details: Bei diesem Modell ist in die Rückenlehne der Schriftzug „2224 Nebelhorn“ eingefräst.

Maßgefertigte Stühle für das Restaurant der Nebelhornbahn kommen aus Vorarlberg

Höchst, 13. Februar 2017 – Der Vorarlberger Stuhlhersteller Längle Hagspiel produzierte im Auftrag des Architekturbüros Hermann Kaufmann maßgefertigte Stühle für das neue Gipfelrestaurant der Nebelhornbahn in Oberstdorf. Design, Materialwahl und funktionale Details zeichnen das Modell aus.

Im Gipfelrestaurant der Nebelhornbahn im bayerischen Oberstdorf sitzen die Gäste auf Stühlen „Made in Vorarlberg“. Das Design der Sonderanfertigung stammt vom bekannten Architekturbüro Hermann Kaufmann aus Schwarzach. Für die handwerkliche Umsetzung zeichnete Längle Hagspiel aus Höchst verantwortlich. Rund hundert Stühle, darunter auch Thekenstühle in zwei unterschiedlichen Höhen, lieferte die Manufaktur ins Allgäu. „Sonderanfertigungen übernehmen wir immer gerne. So entstehen neue Designs, die durch Funktionalität überzeugen“, betont Geschäftsführer und Inhaber Theodor Kilpper.

„Als wir für diese spezielle Bauaufgabe keinen adäquaten Stuhl ‚von der Stange‘ gefunden haben, wurde die Idee geboren einen Stuhl speziell für das Nebelhorn zu entwickeln“, berichtet DI Stefan Hiebeler vom Architekturbüro Hermann Kaufmann. „Längle Hagspiel war dafür der ideale Partner. Vor allem deswegen, weil wir von der Verarbeitungsqualität überzeugt sind und hier in der Region produziert wird. Wir haben die Form vorgegeben und Längle Hagspiel hat das Know-how und die Möglichkeit so einen Stuhl zu produzieren“, so der Architekt.

Lebendige Oberfläche, robust und nachhaltig

Der Stuhl ist eine Rahmenkonstruktion aus Massivholz, die Sitzfläche ist leicht nach hinten geneigt. Die Rückenlehne ist als formschlüssiger Massivholzzapfen gefertigt und für einen guten Sitzkomfort leicht gebogen.

Als Material wählte das Architekturbüro Kaufmann passend zur Innenausstattung des Restaurants Braunkernesche. „Dieses heimische Gehölz ist gut verfügbar und als Hartholz ideal für den Stuhlbau. Es ist nachhaltig und robust“, betont Wolfgang Troy, Gebietsleiter Vorarlberg bei Längle Hagspiel. Architekt Stefan Hiebeler ergänzt: „Braunkernesche ist in seiner Struktur ein sehr schönes Holz und entspricht unseren Vorstellungen für eine lebendige Oberfläche.“

Die Oberfläche behandelte Längle Hagspiel mit einem naturbelassenen Öl. Ein besonderes Detail ist der in der Rückenlehne eingefräste Schriftzug „2224 Nebelhorn“. Schließlich war es ein Ziel des Neubaus des Restaurants, den zuvor verbauten Blick auf den Nebelhorngipfel mit 2224 Meter Höhe wieder freizugeben.

Über Längle Hagspiel

Seit über 60 Jahren fertigt das österreichische Traditionsunternehmen Längle Hagspiel Möbel in echter Handarbeit. Die Manufaktur hat sich auf die Herstellung von Stühlen, Tischen und Bänken aus Massivholz spezialisiert, die ausschließlich im Stammhaus in der Gemeinde Höchst produziert werden. Im März 2016 übernahm der deutsche Möbelhersteller Kilpper aus Weissach nahe Stuttgart den Betrieb, der seither unverändert am Standort Vorarlberg produziert.

Neben Hotellerie- und Gastronomiebetrieben zählen vor allem Kommunen, Pflegeheime und kirchliche Organisationen zum Kundenkreis von Längle Hagspiel sowie Privatpersonen, die hohe Qualität und anspruchsvolles Design schätzen. Die Modelle entwickelt Längle Hagspiel im eigenen Haus oder in Kooperation mit renommierten Designern nach optischen, ergonomischen und praktischen Gesichtspunkten.

Qualität und Design für Anspruchsvolle

Die Manufaktur verarbeitet zertifizierte Hölzer und verwendet Lacke auf Wasserbasis sowie umweltverträgliche Leime und Beizen. Der Betrieb ist weitestgehend CO2-neutral. Bei der Ausführung seiner Modelle setzt der Möbelhersteller gleichfalls auf höchste Qualität und Langlebigkeit. Verantwortlich dafür sind beispielsweise unter Dampf gebogene Hinterbeine, Steckverbindungen und Doppelzapfen- oder Minizinkenverbindungen sowie die Verwendung hochwertiger Schaumstoffe, Stoffe und Leder.

Informationen unter www.stuhl.at

Kontakthinweis für die Redaktionen

Längle Hagspiel GmbH, Sandra Hämmerle, Telefon +43/5578/75292, Mail s.haemmerle@stuhl.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Alexandra Dittrich, Telefon +43/664/3939353, Mail alexandra.drittrich@pzwei.at

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09.08.2017

Studie belegt hervorragende CO2-Bilanz von rezykliertem PET

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling

Experten errechneten den CO2-Fußabdruck von rPET: 79 Prozent Einsparung

Rezykliertes PET (rPET) von der PET Recycling Team GmbH – eine 100-Prozent-Tochter von ALPLA mit Sitz in Wöllersdorf/Niederösterreich – verursacht im Vergleich zu Neuware 79 Prozent weniger CO2-Emissionen. Das ist eine deutlich größere Einsparung als bisher angenommen. Eine Studie der denkstatt GmbH im Auftrag von ALPLA kommt zu diesem Ergebnis.

Seit mehr als zwanzig Jahren ist ALPLA, international führender Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, im Recycling von PET aktiv. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises schwierig sind, hält ALPLA an dieser Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie fest. Um die Sinnhaftigkeit der Wiederverwertung von PET-Kunststoffen zu unterstreichen, beauftragte ALPLA die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des Carbon Footprint für rPET.

rPET reduziert CO2-Ausstoß und schont fossile Rohstoffe

Das Ergebnis der Studie übertrifft bisherige Annahmen: Das von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf produzierte rPET hat einen Carbon Footprint von 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm rPET. Sogenanntes Virgin PET, also Neuware, schlägt mit 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm zu Buche. Das entspricht 1,7 kg CO2-Äquivalent oder 79 Prozent weniger Treibhausgasemissionen für rPET. Plant Manager Peter Fröschel verdeutlicht: „Mit der Ersparnis für ein einziges Kilogramm rPET könnte eine 13-Watt-Glühbirne bei österreichischem Strommix zwanzig Tage ununterbrochen leuchten.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.

ALPLA investiert in Recycling

ALPLA verfügt mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrung im Recycling von PET wie auch in der Verarbeitung von rezyklierten Kunststoffen. An drei Standorten betreibt ALPLA Recyclingunternehmen: im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko, die 100-Prozent-Tochter PET Recycling Team in Wöllersdorf sowie ein 2013 neu erbautes Recyclingwerk in Südpolen. Die jährliche Kapazität dieser Werke liegt bei insgesamt rund 65.000 Tonnen lebensmitteltauglichem rPET.

„Wir nehmen einen deutlichen Trend zu Verpackungen aus PET wahr. Und das nicht nur im Sommer, wenn die Getränkeindustrie aufgrund von Hitzewellen Hochkonjunktur hat“, sagt Fröschel. Umso wichtiger werde es, verwendete Verpackungen zu sammeln und Wertstoffe in den Produktionsprozess zurückzuführen. „Unsere Recyclingwerke leisten dabei einen wichtigen Beitrag“, so der Plant Manager abschließend.

Weiterführende Informationen: www.petrecyclingteam.com oder www.alpla.com

Factbox: PET Recycling Team GmbH

• 2005 Gründung in Wöllersdorf

• 2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

• 2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

• MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

• Jahreskapazität: 35.000 rPET in Lebensmittelqualität

• Produkte: PET Regranulat (lebensmittelecht und nicht lebensmittelecht), PET Flakes, PO Flakes

Factbox: Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende, allgemeine Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

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20.11.2017

Niederösterreichs Konditoren rüsten sich fürs Weihnachtsgeschäft

Niederösterreichs Konditoren rüsten sich fürs Weihnachtsgeschäft Niederösterreichs Konditoren rüsten sich fürs Weihnachtsgeschäft

Ob Teebäckerei, Makronen, Stollen, Lebkuchen, Petit Four, handgeschöpfte Schokolade, Pralinen oder Schokofiguren – bei den heimischen Konditoren herrscht zurzeit Hochbetrieb. Wie Konditor-Innungsmeister Thomas Hagmann dem NÖ Wirtschaftspressedienst berichtet, sei man für die kommenden Wochen bestens gerüstet. „Jeder unserer 269 Mitgliedsbetriebe gibt sich Mühe, den individuellen Wünschen der Kunden nachzukommen und mit Qualität, Handwerk und Innovation zu punkten.“

Leicht sei dies nicht, denn die Mischung aus Industrieprodukten, Produkten aus dem Osten sowie heimischem Handwerk schaffe für den Kunden ein schwer zu verstehendes Ungleichgewicht. „Heimische Qualität hat eben ihren Preis, nur damit können wir versuchen, den Kunden zu überzeugen. Es ist nicht möglich, ein von Hand hergestelltes Produkt zum selben Preis wie ein industriegefertigtes anzubieten. Dazu kommen noch die Zutaten sowie der Geschmack und das Aussehen. All dies schlägt sich im Preis nieder“, erklärt Hagmann. „Deshalb sind wir bemüht, den Kunden auch eingehende Informationen in Form von Gesprächen beim Einkauf sowie auf unseren Homepages in Text und Bild über unser Handwerk und unsere Produkte zu vermitteln.“

Indes hofft Thomas Hagmann auf die neue Bundesregierung, an die er spezielle Wünsche adressiert. „Das wirtschaftliche Überleben insbesondere regionaler Betriebe ist nach wie vor schwierig. Wie ich von unseren Mitgliedsbetrieben weiß, sind vor allem die Auflagen in Sachen Arbeitszeit, Hygiene und Sicherheit sowie Steuern und Vorschreibungen nur mehr schwer zu schaffen. Hier gibt es auch keinen Nutzen für den Kunden. Das sind Schikanen, die nur den Industriebetrieben helfen.“

Die längst angekündigte Entlastung bei der Arbeitszeitflexibilisierung, im Arbeitsrecht sowie bei behördlichen Prüfungen müsse endlich realisiert werden, denn letztlich seien es die Klein- und Mittelbetriebe (KMU), die die Mehrzahl der heimischen Betriebe ausmachen. „Allein wir niederösterreichischen Konditoren“, so Hagmann, „beschäftigen derzeit an die 2.600 Mitarbeiter und bilden 138 Lehrlinge aus. Wenn man schon immer davon spricht, Regionalität und heimische Produkte zu fördern, dann sollte man es nicht beim Reden belassen, sondern die Ankündigung auch Realität werden lassen!“

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12.10.2017

Erstmals Bioweintrauben am Landesweingut Hollabrunn geerntet

Die landwirtschaftlichen Biobetriebe befinden sich in einem rasanten Aufwärtstrend Die landwirtschaftlichen Biobetriebe befinden sich in einem rasanten Aufwärtstrend

„Die NÖ Landesweingüter setzen künftig mit der Erzeugung von Biowein auf eine umweltschonende Produktion und kommen den geänderten Kundenwünschen nach. Die erste Ernte von biologischen Trauben ist im Landesweingut Hollabrunn bereits in vollem Gange, wobei die Erfahrung der Kellermeister besonders gefordert ist“, betont Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz. „Dies muss behutsam und rasch erfolgen, denn nur so ist die Verarbeitung von einwandfreiem Traubengut garantiert, um charakterreiche, ansprechende Bioweine zu keltern“, so Schwarz. „Die Landwirtschaftlichen Fachschulen kommen mit der nachhaltigen Weinproduktion der Innovationsfreude sowie dem Umweltschutzgedanken der neuen Winzergeneration entgegen. Ein gelungenes Beispiel für eine praxisbezogene und zukunftsorientierte Bildung am Puls der Zeit.“

„Bei der Wahl der passenden Rebsorten muss der Bio-Winzer ein feines Gespür haben. Sorten mit hoher Pilzempfindlichkeit sind schwierig zu kultivieren, daher verwenden wir besonders robuste Sorten“, betont Direktor Rudolf Reisenberger. „Denn ‚Bio‘ bedeutet, dass sowohl im Keller als auch im Weinberg ökologisch gearbeitet wird. Es kommen also keine chemischen Mittel bei der Schädlingsbekämpfung und der Düngung zum Einsatz“, so Reisenberger.

Die Erfahrung und das Know-how des Winzers sind beim biologischen Weinbau besonders gefragt, denn es gilt Nützlinge zu fördern und den Weingarten zu begrünen. Auch bei der Weinherstellung wird nur mit natürlichen Mitteln gearbeitet. In Summe ist es ein Mit-der-Natur-Arbeiten, statt maximalen Profit aus den Böden zu holen.

Die landwirtschaftlichen Biobetriebe befinden sich in einem rasanten Aufwärtstrend: Täglich stellen fünf Betriebe in Österreich auf Bio um. 2016 wurden mehr als 21.800 Biobetriebe gezählt, die knapp 22 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaften. Damit ist rund jeder fünfte heimische Landwirt ein Biobauer, die Hälfte davon ist im Vollerwerb tätig. Besonders starke Zuwächse sind im biologischen Obst- und Weinbau zu verzeichnen. Mehr als ein Viertel des heimischen Weines wird naturrein angebaut. Österreich ist damit im EU-Vergleich an der Spitze was die biologische Landwirtschaft betrifft, gefolgt von Schweden und Italien.

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31.08.2017

1zu1 Prototypen übernimmt Geschäft der insolventen W&W;Plastic GmbH

Die beiden Eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen in Dornbirn, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml Die beiden Eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen in Dornbirn, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml

Produktion wird am bestehenden Standort fortgeführt – Angebot an Mitarbeiter

1zu1 Prototypen übernimmt per 1. September das Geschäft der W&W;Plastic GmbH, die am Montag Konkurs angemeldet hatte. Die Produktion wird am bestehenden Standort der W&W;Plastic GmbH in Dornbirn fortgesetzt. Die zwölf Mitarbeiter können zu 1zu1 Prototypen wechseln. Maschinen und Warenlager werden von 1zu1 gekauft.

Die W&W;Plastic GmbH produziert in der Haldengasse in Dornbirn Kunststoffteile im Spritzguss. Besonderes Know-how hat das Unternehmen beim Bedrucken und Prägen von Kunststoff- und Metallteilen und anderen Materialien sowie beim Einfärben von Kunststoffteilen.

Der Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen, Hannes Hämmerle, sieht große Synergien: „Mit diesen Dienstleistungen können wir unser Angebot beim Drucken und Prägen erweitern. Davon profitieren die bestehenden Kunden von 1zu1 Prototypen. Auch die Kunden von W&W;Plastic können wir beinahe lückenlos weiter beliefern.“

Maschinen und Warenlager übernommen

1zu1 Prototypen wird Maschinen und Warenlager des insolventen Mitbewerbers aus der Konkursmasse erwerben. Alle zwölf Mitarbeiter haben ein Angebot erhalten, zu 1zu1 Prototypen zu wechseln. Der bisherige Produktionsstandort von W&W;Plastic wird gemietet, um die Produktion nahtlos fortzusetzen.

1zu1 Prototypen gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Die 160 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro. Im Spritzguss bietet das Hightech-Unternehmen bisher die Produktion von Kleinserien bis maximal 100.000 Stück an. Dafür setzt 1zu1 Spritzgusswerkzeuge aus Aluminium ein, die besonders schnell und kostengünstig zu fertigen sind. Seit knapp zwei Jahren produziert 1zu1 Spritzgussteile auch im Reinraum, beispielsweise für Anwendungen in der Medizintechnik.

Info: www.1zu1prototypen.com

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Rapid-Prototyping-Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Am Beginn standen eine Betriebsfläche von 250 Quadratmetern, zwei Mitarbeiter und zwei Vakuumgießanlagen. Heute erwirtschaften rund 130 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro in unterschiedlichsten Technologien, die unter den Begriffen 3D Drucken, Rapid Prototyping, Rapid Tooling und Additive Manufacturing bekannt sind.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014) oder beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011‘) sowie als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic
23.05.2017

i+R bringt Wünsche Jugendlicher unter ein Dach

Im Frühjahr 2017 stellte i+R das Jugendhaus Biberach nach den Wünschen der jüngsten Einwohner der Stadt fertig. Im Frühjahr 2017 stellte i+R das Jugendhaus Biberach nach den Wünschen der jüngsten Einwohner der Stadt fertig.

Biberacher Jugendhaus erfüllt höchste architektonische, bauliche und funktionelle Ansprüche

Ob Theater, Party oder angeregte Diskussionsrunden: Im kürzlich eröffneten Jugendhaus Biberach ist alles zur selben Zeit möglich. Der innerhalb eines Jahres von der Lindauer i+R Industrie- & Gewerbebau errichtete Bau bringt besondere Anforderungen an Statik und Technik sowie eine ungewöhnliche Architektur unter einen Hut. Das Haus wird von den Jugendlichen bereits belebt.

Zwanzig Jahre Planung und Abwägung hinsichtlich Funktion, Optik und Kosten gingen dem Bau des Jugendhauses Biberach voraus. Im Oktober 2015 war es soweit: Nach Ausschreibung der Stadt erhielt der Lindauer Generalunternehmer i+R Industrie- & Gewerbebau den Zuschlag. Im März 2016 war Baustart. Seit diesem Frühjahr hat die Biberacher Jugend nun ihr „eigenes“ Haus.

Die Mehrfachbeauftragung entschied das Büro Christine Reck Architekten für sich. In einem einzigartigen Beteiligungsverfahren konnten die jungen Einwohner ihre Wünsche kundtun – sowohl „analog“ als auch über die dafür eigens eingerichtete Facebook-Gruppe. Rund 700 Jugendliche machten mit. Die Detailplanung führte der i+R Partner Peter Kies aus. Die Fachplanung übernahmen die i+R Sparten energie und Holzbau sowie die Partnerfirmen GMS (Fenster und Verglasung) und Wochner (Fassadenbau).

Gute Abstimmung bei Planung und Bau

„Es ist ein sehr komplexes Projekt. Die exakte Vorbereitung war das Um und Auf“, schildert i+R Projektleiter Simon Bickel. Nachvollziehen lässt sich dies anhand architektonischer Eckdaten: Der massive Betonbau verfügt über einen schneckenförmigen Außenaufgang, der über eine begrünte Rampe auf das Dach führt. An höchster Stelle lädt eine „Fleezhöhle“ zum Verweilen ein. Rampe, Höhle und Dach sind aus Thermokiefer konstruiert. An der großflächigen Sichtbeton-Fassade haben sich bereits, wie geplant, junge Graffiti-Künstler verwirklicht.

„Die größte Herausforderung war für uns, Statik, Technik und Architektur abzustimmen – insbesondere an den Schnittstellen mehrerer Gewerke“, sagt Bickel. So bildet etwa die vorgehängte Fertigteilbetonfassade gleichzeitig die Brüstung. Die Fassade ist teilweise an der frei gespannten Hohlkörperdecke verankert. Aus wirtschaftlichen Gründen kamen auch Ortbeton- und Filigrandeckensysteme zum Einsatz.

Gleichzeitig laufende Veranstaltungen

Das Herz des Hauses ist der 4,5 Meter hohe und 12 Meter freigespannte Multifunktionsraum im Erdgeschoss. Dieser kann als Einheit genutzt oder in drei Räume getrennt werden. Mit der Multimediaanlage ist eine separate Beschallung möglich, die die Jugendlichen über mobile Endgeräte selbst steuern. Im schalldichten Haus können Events parallel ungestört ablaufen.

Im barrierefreien, dreigeschossigen Bau sind zudem eine Werkstätte, eine Theke, ein Foyer, ein Lagerraum sowie Büroräume für die Hausverwaltung und den Verein Jugend Aktiv untergebracht. „Nach vielen Jahren des Planens und manchmal auch Zweifelns sind wir heute zufrieden in ‚unserem‘ für alle offenen Jugendhaus aktiv“, sagt Wolf König, Leiter des Vereins Jugend Aktiv, der das Haus gemeinsam mit der Stadt Biberach betreibt.

Zufrieden ist auch die Stadt: „Zur Freude aller konnte i+R das Jugendhaus mit dem vereinbarten Budget und in einer absolut überzeugenden Qualität realisieren. Insgesamt konnten Einsparungen von über 350.000 Euro zu den im Vorfeld berechneten Kosten erzielt werden", merkt Bauherr-Vertreter Sascha Mildenberger an.

Energieeffizienter als ein Passivhaus

Sparsam ist auch der Betrieb des Gebäudes: Geheizt wird mit Fernwärme der Stadt, die Gebäudehülle ist thermisch optimiert. Zudem verfügt das Haus über eine Lüftung mit einer Leistung von 4000 Kubikmetern samt Wärmerückgewinnung. „Das Jugendhaus erreichte bei der Prüfung nach EnEV 2016 einen Luftdichtheitswert (n50) von 0,5 und damit einen besseren, als ihn die Energieverordnung für ein Passivhaus fordert“, verdeutlicht i+ R Projektleiter Simon Bickel.

Infos: www.ir-industrie-gewerbebau.de

Factbox: Jugendhaus Biberach

• Bauherr: Stadt Biberach

• Architektur: Christine Reck Architekten GmbH, Biberach

• Generalunternehmung: i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Lindau

• Bruttogeschoßfläche 1222 m2

• Baumaterial: 1000 m3 Beton, 95 Tonnen Stahl, 3700 m2 Verschalung, 300 m2 Rasen

• Dach auf 1500 kg/m Last ausgerichtet (gemäß Versammlungsstättenverordnung)

• Nutzfläche: 730 m2

• Baustart: März 2016

• Fertigstellung: April 2017

• Projektvolumen: rund 3,85 Millionen Euro

Über i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. Die Sparte Energie- & Gebäudetechnik der i+R energie übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

www.ir-industrie-gewerbebau.de

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Simon Bickel, Tel. 0043/5574/6888-2900, Mail s.bickel@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Simon Gallus
18.12.2017

EVN AG investiert 2018 in Niederösterreich rund 300 Millionen Euro

EVN AG investiert 2018 in Niederösterreich rund 300 Millionen Euro EVN AG investiert 2018 in Niederösterreich rund 300 Millionen Euro

Rund 300 Millionen Euro wird die EVN AG 2018 in Niederösterreich zur Modernisierung und zum Ausbau des Stromleitungsnetzes, zum Ausbau erneuerbarer Energien und zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung aufwenden. Einen Betrag in ähnlich gleicher Höhe will der Landesenergieversorger auch in den nächsten Geschäftsperioden jedes Jahr in Projekte zwischen Enns und Leitha investieren. Das kündigt EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz an.

Den größten Brocken machen die Investitionen in die Netzinfrastruktur aus. Mehr als 180 Millionen Euro wird die EVN im kommenden Jahr dafür in die Hand nehmen. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst erfahren hat, geht es vor allem um den Neubau und die Erweiterung von Umspannwerken. Sie sollen Ökostrom, wie er z.B. aus Windkraftanlagen erzeugt wird, gezielt in die Netze einspeisen. So kann erneuerbare Energie aus dezentralen Produktionsstandorten in den nachfrageintensiven NÖ Zentralraum fließen. Ein Beispiel dafür ist das vor kurzem aufgerüstete Umspannwerk Eggenburg, das seit heuer als 110-Kilovolt-Netzknoten zwischen dem Wald- und Weinviertel dient.

Etwa 30 Prozent des von der EVN veranschlagten Investitionsvolumens, rund 100 Millionen Euro, fließen in den Ausbau der erneuerbaren Energie, in erster Linie in die Stromerzeugung aus Windkraft. „Derzeit halten wir in Niederösterreich bei einer Winderzeugungskapazität von 270 Megawatt“, rechnet Szyszkowitz vor. „Bei entsprechenden Rahmenbedingungen wollen wir diese Menge auf 500 Megawatt steigern.“ Dabei geht es nicht nur um den Neubau von Windparks, die schon in der Pipeline sind, sondern auch um die Modernisierung zahlreicher bereits in die Jahre gekommener Propeller.

Ein kleiner Teil der geplanten Investitionen kommt der EVN Wasser zugute. Das Unternehmen, das ein 2.500 Kilometer langes Leitungsnetz betreibt, ist mit 560.000 Abnehmern der größte Wasserversorger Niederösterreichs und nach Wiener Wasser der zweitgrößte Österreichs. Zu zwei wichtigen Projekten laufen derzeit die Behördenverfahren: Zum einen für die Kapazitätserweiterung der 2012 in Betrieb gegangenen Trinkwasser-Verbindungsleitung Weinviertel-Waldviertel. Sie soll eine zweite Röhre erhalten, die parallel zur bestehenden verlaufen wird. Zum anderen zur Erschließung neuer Wasserquellen im niederösterreichischen Alpenvorland, darunter u.a. die sogenannte „Kalte Quelle“ am Fuße des 1.000 Meter hohen Berges Eibl in Türnitz.

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05.12.2017

Industriebeteiligungen und Onlinebanking treiben bei Raiffeisen die Gewinnzahlen empor

Industriebeteiligungen und Onlinebanking treiben bei Raiffeisen die Gewinnzahlen empor Industriebeteiligungen und Onlinebanking treiben bei Raiffeisen die Gewinnzahlen empor

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien einen Konzerngewinn in Höhe von fast 200 Millionen Euro erwirtschaftet. Maßgeblich beigetragen zu diesem „langjährigen Spitzenwert“, so Raiffeisen-Holding-Generaldirektor Klaus Buchleitner, haben die Industriebeteiligungen der Unternehmensgruppe, die im Agrarsektor sowie im Infrastrukturausbau geschäftlich tätig sind. Rund 100 Millionen Euro und damit etwa die Hälfte des Gewinns macht der von Agrana, Südzucker, Leipnik-Lundenburger, NÖM und Strabag zum Konzernhalbjahresüberschuss beigesteuerte Anteil aus. Weitere 100 Millionen Euro entfallen auf die Bankbeteiligungen Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) und Raiffeisen Bank International (RBI).

„Alle unsere Beteiligungen sind auf einem sehr profitablen Weg“, sagte Buchleitner vor Journalisten im Klub der Wirtschaftspublizisten. Man habe das Portfolio der Holding tiefgreifend verändert und damit den Umbau des Konzerns abgeschlossen. In den vier Geschäftsfeldern Agrar, Finanzdienstleistung, Infrastruktur und Medien werde die RLB NÖ-Wien heuer „deutlich zulegen und eines der besten Ergebnisse aller Zeiten erreichen“, kündigte der Generaldirektor an.

In Niederösterreich fahren die Raiffeisen-Beteiligungsgesellschaften auf Expansionskurs. So wird der Zucker- und Stärkekonzern Agrana in Pischelsdorf im Tullnerfeld die Produktion der Weizenstärke für 92 Millionen Euro verdoppeln und in Gmünd im Waldviertel die Tageskapazität der Kartoffelstärkefabrik für 40 Millionen Euro von 1.600 Tonnen auf 2.000 erhöhen. Zusammen mit der Maisstärkefabrik in Aschach an der Donau in Oberösterreich, deren Kapazität für 80 Millionen Euro um ein Drittel erweitert wird, machen diese Investitionen bis zum Jahr 2020 212 Millionen Euro aus. Dem Standort Pischelsdorf bringen sie auch noch 44 neue Arbeitsplätze.

Der Milchverarbeiter NÖM errichtet an seinem Hauptquartier in Baden ein neues Zentrallager für Haltbarprodukte. Diesem Unternehmen streut Buchleitner besonders Rosen: „In einem schwierigen Marktumfeld mit ständigen Preisschwankungen agiert die NÖM ganz, ganz ausgezeichnet. Sie ist eine Top-Molkerei.“ 2016 hat der Nahrungsmittelerzeuger mit rund 500 Beschäftigten 318 Millionen Euro erwirtschaftet. Die NÖM AG bearbeitet 26 europäische Märkte, wovon Italien mit einem Umsatzvolumen von 70 Millionen Euro der größte ist. Der Anteil des Auslandsgeschäfts macht schon 45 Prozent aus.

Weil immer mehr Kontoinhaber ihre Überweisungen online über das Internet erledigen, nimmt in Niederösterreichs Raiffeisenbanken – so wie auch in den Filialen in Wien – die Kundenfrequenz stark ab. Aus Spargründen haben die 60 Kreditinstitute deshalb die Zahl ihrer Standorte zwischen Enns und Leitha um 80 von 540 auf 460 zurückgefahren. „Die RLB NÖ-Wien arbeitet eng mit den NÖ Raiffeisenbanken zusammen“, erklärte Buchleitner. Das bringe Kostenentlastungen zwischen 30 bis 35 Millionen Euro pro Jahr.

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14.11.2017

19 Millionen-Investition für Zentralen von GANTNER und Tomaselli Gabriel Bau

Führten den Spatenstich für das neue Bürogebäude B12 in Nüziders durch (von links): Architekt Eckhard Amann, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER-Geschäftsführer Elmar Hartmann, Baumeister Philipp Tomaselli und Bürgermeister Peter Neier. Führten den Spatenstich für das neue Bürogebäude B12 in Nüziders durch (von links): Architekt Eckhard Amann, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER-Geschäftsführer Elmar Hartmann, Baumeister Philipp Tomaselli und Bürgermeister Peter Neier.

Spatenstich für Bürogebäude „B12“ in Nüziders – neuer Arbeitsplatz für bis zu 200 Mitarbeiter

Heute, Montag, erfolgte der Spatenstich für das 19 Millionen Euro-Projekt „B12“ in Nüziders. Bis zum Frühsommer 2019 entstehen die neuen Firmenzentralen von GANTNER Electronic GmbH und Tomaselli Gabriel Bau sowie Mietflächen für Dritte. Das innovative Gebäude wird vorerst 170 Mitarbeitern als Arbeitsplatz dienen.

Nach einer mehrjährigen Projektierungs- und Planungsphase konnten heute Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER Geschäftsführer Elmar Hartmann und Bauunternehmer Philipp Tomaselli den Spatenstich für das neue Bürogebäude „B12“ in Nüziders vornehmen.

An der Bundesstraße 12 errichtet Tomaselli Gabriel Bau als Totalunternehmer um 19 Millionen Euro bis zum Frühsommer 2019 ein Bürogebäude mit acht Ebenen, 8.600 Quadratmetern Nutzfläche und 50 Tiefgaragen-Stellplätzen. Nutzer sind GANTNER Electronic GmbH, Tomaselli Gabriel Bau sowie das Schwesterunternehmen Karl Gabriel Baumeister. Zwei Ebenen werden vermietet.

Karlheinz Rüdisser lobt das Projekt: „Neben ökologischen Aspekten ist die Kooperation und Nutzung durch mehrere Unternehmen hervorzuheben. Das schont die Ressource Grund und Boden und es können daraus gemeinsame Projekte entlang der Wertschöpfungskette entstehen.“

Bis zu 200 Arbeitsplätze

GANTNER wird seinen Hauptsitz von Schruns in das neue Gebäude verlegen, wo anfänglich rund 130 – von weltweit 350 – Mitarbeiter tätig sein werden. Das Flächenkonzept ist aufgrund der positiven Entwicklung auf 160 Arbeitsplätze ausgelegt. Mit fünf Ebenen ist das High-Tech-Unternehmen Hauptnutzer des innovativen Gebäudekomplexes. „Wir brauchen eine Arbeitsumgebung, in der Forschung und Entwicklung kreativen Raum finden, wo aufgabenspezifisch Arbeitsfläche zur Verfügung steht und Platz für Wachstum vorhanden ist“, zeigt sich Elmar Hartmann vom Konzept überzeugt.

Tomaselli Gabriel Bau und Karl Gabriel Baumeister werden ihre Bürostandorte im neuen Gebäude zusammenführen. 40 Arbeitsplätze sind geplant. „Wir haben ein modernes Konzept ausgearbeitet, um für die Herausforderungen der Zukunft – Stichwort Digitalisierung – gut gerüstet zu sein und Raum für die Entwicklung der Unternehmen zu schaffen“, so Philipp Tomaselli.

Nachhaltigkeit als Prinzip

Seine E-Autoflotte und der Einsatz von Ökostrom sind sichtbarer Ausdruck von Philipp Tomasellis Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Darauf hat der Co-Bauherr auch bei „B12“ geachtet: Der Standort ist optimal verkehrstechnisch angebunden, auch für den öffentlichen Verkehr sowie Fußgänger und Radfahrer. Das nachhaltige Heiz- und Kühlkonzept durch Betonkernaktivierung und die Nutzung von Grundwasser als Energieträger erhöhen die Energieeffizienz.

Infos:

www.tomaselligabriel.at

www.gantner.com

Fact-Boxes:

Projekt „B12“

Bauherr: B12 illside GmbH (GANTNER Electronic, Tomaselli Gabriel Privatstiftung)

Fläche: acht Ebenen mit 8.600 Quadratmeter, davon 1.900 Produktion und Lager, 50 Tiefgaragen-Stellplätze

Investitionsvolumen: ca. 19 Millionen Euro

geplante Fertigstellung: Frühsommer 2019

Vermietung: zwei Ebenen über Primus Immobilien in Bludenz

Totalunternehmer: Tomaselli Gabriel Bau, Nenzing (Architektur: atelier rainer+amann, Feldkirch)

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet und beschäftigt derzeit rund 200 Mitarbeiter, 20 davon sind Lehrlinge. Gemeinsam mit der Karl Gabriel Baumeister, die sich schwerpunktmäßig um den Privatbau und Dienstleistungen bemüht, werden sämtliche Leistungsbereiche des Bauens mit Ausnahme des Untertagebaus abgedeckt. Mit Beteiligungen im Rohstoffbereich, Baunebengewerbe und im Immobilienbereich werden entlang der Wertschöpfungskette Bau Synergien genutzt, um für Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu finden.

GANTNER Electronic GmbH

Das Unternehmen wurde vor 35 Jahren in Schruns gegründet, entwickelt und vertreibt High-Tech-Lösungen auf der Basis berührungsloser Transpondertechnologie und gilt als Pionier in der RFID/NFC Entwicklung. GANTNER ist in über 60 Ländern tätig und hat Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien, Dubai, Australien und USA. GANTNER hat weltweit 350 Mitarbeiter, 130 davon in Vorarlberg.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Philipp Tomaselli, +43/5525/62235-0, Mail philipp.tomaselli@tomaselligabriel.at

GANTNER Electronic GmbH, Christine Schoder, +43/5556/73784-0, Mail christine.schoder@gantner.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
11.10.2017

Reges Interesse für ersten „i+R Lehrlings-Infotag“

Vor den Augen der interessierten Jugendlichen zogen die Maurer-Lehrlinge von i+R im Bauzentrum eine Ziegelwand hoch. Vor den Augen der interessierten Jugendlichen zogen die Maurer-Lehrlinge von i+R im Bauzentrum eine Ziegelwand hoch.

i+R und Huppenkothen machten sieben Lehrberufe an vier Standorten erlebbar

Am vergangenen Freitag öffneten die Unternehmen der Lauteracher Firmengruppe i+R ihre Werkstatt-Tore für Handwerksinteressierte. An vier verschiedenen Standorten in Lauterach konnten sie sich über sieben Lehrberufe informieren. Zahlreiche Jugendliche nutzten mit ihren Familien die Gelegenheit und schauten Baumaschinen- oder Zerspannungstechnikern, Fensterbauern, Maurern, Tiefbauern und Zimmerern über die Schulter.

Manch eine/r entdeckte dabei das „Baugefühl“ in sich.

„Die Lehrlingsausbildung ist eine wichtige Säule in unserer Unternehmensgruppe und einer unserer Erfolgsfaktoren. Die Lehrlinge von heute sind unsere Facharbeiter von morgen“, darin sind sich Joachim Alge und Reinhard Schertler, Eigentümer und Geschäftsführer der i+R Gruppe, einig. Mehr als 70 Lehrlinge sind derzeit in der Firmengruppe in Österreich und der Schweiz in Ausbildung. Im September haben mehr als 30 neue Lehrlinge ihre Ausbildung begonnen. Am vergangenen Freitag wurde von der i+R zum ersten „i+R Lehrlings-Infotag“ eingeladen.

„Baugefühl“ entdecken

Die zur Unternehmensgruppe gehörenden Unternehmen i+R Bau, i+R Fensterbau, i+R Holzbau sowie die Huppenkothen Baumaschinen und der Stahlbauer Martin öffneten ihre Werkstätten. An Ort und Stelle konnten die Lehrberufe Maurer, Tiefbauer, Baumaschinentechniker, Zerspannungstechniker, Tischler, Tischlereitechniker und Zimmerer erkundet werden.

Die Jugendlichen konnten sich im Gespräch mit Ausbildern und Lehrlingen über die Schwerpunkte der einzelnen Lehrberufe, wie Dauer der Ausbildung, Outdoortage oder das Prämiensystem informieren.

Interessierte, die das „Baugefühl“ bereits entdeckt hatten, probierten sich gleich direkt im Handwerk: Mauern errichten, Bagger fahren, einen Christbaumständer „zimmern“ oder den eigenen Tischlerwinkel fertigen.

Neue Lehrlings-Website

Zeitgleich mit dem Lehrlings-Infotag ging die neue Lehrlings-Homepage der i+R Gruppe online. Unter www.ir-lehre.com finden Interessierte alle Infos zum „Lehrlingsbootcamp“ – der Lehrlingsausbildung bei den i+R Unternehmen – und zu den Schnuppertagen.

Infos: www.ir-lehre.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Gruppe

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